Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Aufmacher
test
Letztes Update: 9.6.2021

Die beste Autorennbahn

Wir haben 9 Autorennbahnen getestet. Das beste Rennbahn-System für die meisten ist Carrera Digital 132. In unserem Test hatten wir die Grundpackung GT Face Off. Beim Digital 132 fahren die Autos im Maßstab 1:32 auf breiten Schienen im Maßstab 1:24. Der Fahrkomfort ist spitze, Zusatzfeatures wie Überholen, Tanken in der Boxengasse und individuelle Fahrzeuganpassungen bereiten extrem viel Spaß. Außerdem sind Rennen mit bis zu sechs Autos gleichzeitig möglich. Das Ersatzteilangebot ist bei Carrera riesig, zudem gibt es jede Menge Zubehör.

Jochen Wieloch
begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­s­elektronik. Der Germanist ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.
Letztes Update: 9. Juni 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen: Autorennbahnen üben immer noch eine große Faszination aus. Schließlich wird sich hier nicht auf dem PC-Monitor oder TV-Display duelliert, sondern real im kleineren Maßstab im Kinder- oder Wohnzimmer. Spätestens, wenn der Nachwuchs im eigenen Haus das passende Alter erreicht hat, kriecht der Papa auf den Dachboden und sucht seine alten Schienen und Boliden für spannende Rennen zusammen.

Autorennbahnen sind mittlerweile für jedes Alter erhältlich – für Dreijährige gibt es kleine Einsteigersets, für Erwachsene sind exklusive Rennbahnpakete im großen Maßstab für hohe dreistellige Beträge zu haben.

Wir haben 9 Autorennbahnen für Preise zwischen 30 und 240 Euro getestet. In der Regel geht es uns nicht um die spezielle Bahn, die wir aufgebaut haben, sondern um das jeweilige System. Denn speziell größere Hersteller wie Carrera, Scalextric oder Ninco haben unterschiedliche analoge und digitale Systeme mit jeweils unterschiedlichen Grundpackungen im Sortiment. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die Beste

Carrera Digital 132 GT Face Off

Test Autorennbahn: Carrera Digital 132 GT Face Off
Rennaction in Hülle und Fülle bietet Carrera Digital 132. Beleuchtete Autos, breite Schienen, Überholen und Tanken sind gepaart mit hoher Qualität von Schienen und Fahrzeugen.

Mehr Rennspaß, mehr Ausbaumöglichkeiten, eine größere Auswahl an Fahrzeugen und Schienen gibt es sonst nirgends: Carrera Digital 132 mit dem von uns getesteten Einsteiger-Set GT Face Off verbindet geschickt die klassischen analogen Rennbahn-Tugenden mit der digitalen Welt: Ob Überholen, Tanken in der Boxengasse oder der Verändern des Bremsverhaltens – die Carrera Digital 132 macht nahezu alles möglich.

Fahrspaß per App

Scalextric digital 24h Le Mans

Test Autorennbahn: Scalextric digital 24h Le Mans
Scalextric digital holt per App packendes Rennfeeling ins Wohnzimmer. Der Fahrspaß mit bis zu sechs Fahrzeugen parallel ist extrem hoch.

Scalextric digital mit der Strecke 24h Le Mans ist ein sehr ausgereiftes Digitalsystem für bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig. Nicht nur das Überholen macht Spaß, sondern auch zusätzliche Features wie Benzinverbrauch, Reifenabrieb oder unterschiedliche simulierte Wetterverhältnisse verwandeln jedes Wohnzimmer in einen echten Hochgeschwindigkeitsparcours.

Carrera-Alternative

Ninco WRC Rally Turini

Test Autorennbahn: Ninco Wrc Rally Turini
Im Maßstab 1:43 ermöglicht Ninco packende Rennen mit WLAN-Handreglern. Geht mal etwas kaputt, lässt sich alles einzeln nachkaufen.

Es muss nicht unbedingt Carrera oder Scalextric sein: Ninco ist eine empfehlenswerte Alternative im Maßstab 1:32 oder 1:43. Die 1:43-Grundpackung WRC Rally Turini beinhaltet zwei flotte, beleuchtete Fahrzeuge und zwei Loopings. Dank WLAN-Handreglern kann man sich während des Rennens frei bewegen und schnell zur Stelle eilen, wo der eigene Wagen rausgeflogen ist.

Für Jung & Alt

Carrera Go Speed Grip

Test Autorennbahn: Carrera Go Speed Grip
Carrera Go bietet viel Rennspaß auf wenig Raum, umfangreiches Zubehör und ist sowohl für Einsteiger als auch Slotcar-Fans geeignet.

Im Maßstab 1:43 ist Carrera Go mit dem von uns getesteten Super Speed das ideale Rennbahn-System für alle, die vergleichsweise wenig Platz zur Verfügung haben, aber dennoch Lust auf großen Fahrspaß und eine riesige Fülle an Zubehörteilen haben. Schienen und Autos sind gut verarbeitet, zudem sind die analogen Rennbahnen zu einem fairen Preis erhältlich.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Die BesteFahrspaß per AppCarrera-AlternativeFür Jung & Alt
Carrera Digital 132 GT Face Off Scalextric digital 24h Le Mans Ninco WRC Rally Turini Carrera Go Speed Grip Anki Overdrive Fast & Furious Playtastic Rennbahn im Koffer RB&G Track Set High Speed Rennbahn Carrrea First Paw Patrol - On the Track Teknotoys Mega-Racetrack
Test Autorennbahn: Carrera Digital 132 GT Face OffTest Autorennbahn: Scalextric digital 24h Le MansTest Autorennbahn: Ninco Wrc Rally TuriniTest Autorennbahn: Carrera Go Speed GripTest Autorennbahn: Ank Overdrive Fast und Furious EditionTest Autorennbahn: Playtastic Rennbahn im KofferTest Autorennbahn: RB&G Track Set High Speed RennbahnTest Autorennbahn: Carrrea First Paw Patrol On the DoubleTest Autorennbahn: Teknotoys Mega-Racetrack
Pro
  • Hoher Fahrspaß
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Gute Verarbeitung
  • Extrem viel Zubehör
  • App und PC-Anschluss
  • Gute Verarbeitung
  • Hoher Fahrspaß
  • Sehr viele Zusatzfeatures per App
  • Sehr viel Zubehör
  • Hoher Fahrspaß
  • Beleuchtete Autos
  • Zubehör erhältlich
  • Gute Verarbeitung
  • Hoher Fahrspaß
  • Sehr viel Zubehör
  • Für jede Altersgruppe geeignet
  • Spurungebundenes Fahren
  • Überholen
  • Sehr leichter Auf- und Abbau
  • Pfiffiges Konzept im Koffer
  • Benötigt zum Betrieb keine Steckdose
  • Ersatzautos erhältlich
  • Leichter Aufbau
  • Flexible, stabile Schienen
  • Leuchteffekt
  • Für kleine Kinder leicht steuerbar
  • Leichter Aufbau
  • Schienen gut verarbeitet
  • Kindgerechte Themen
  • Gutes Fahrverhalten
  • Abwechslungsreiche Strecke
  • Schnelle Autos
Contra
  • Teuer
  • Teuer
  • Schienen lösen sich teilweise
  • Auto-Akkus nach 15 Runden leer
  • Steuerung nur per Smartphone
  • Autos fliegen nicht aus der Kurve
  • Teilweise Probleme mit App
  • Aktuelle Smartphones erforderlich
  • Minimaler Fahrspaß
  • Kein fahrerisches Können erforderlich
  • Durchschnittliche Verarbeitung
  • Nicht erweiterbar
  • Auto ließ sich nicht mehr voll laden, um Loopings zu meistern
  • Fahrzeuge mit unterschiedlichem Fahrverhalten (eins fällt raus, das andere nicht)
  • Schienen gehen leicht auseinander
  • Wackelige Konstruktionen
  • Kurzes Kabel am Trafo
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Maßstab1:321:321:431:32k.A.k.A.k.A.1:501:43
Streckenlänge8 Meter5 Meter8 Meter5,30 Meterk.A.2,5 Meterk.A.2,40 Meter8 Meter
Systemdigitaldigitalanaloganalogdigitalanalogdigitalanaloganalog
Spurwechseljajaneinneinjaneinneinneinnein
Maximale Spieler-Anzahl662242122
Zubehör/Ersatzteilejajajajajaja (nur Autos)neinjaja

Welche Rennbahn-Systeme gibt es?

Als klassische Rennbahnen bezeichnet man Sets, bei denen die Autos – im Fachjargon Slotcars – per Handregler gesteuert werden. Für kleinere Kinder hält der Markt jedoch auch Fahrzeuge mit Aufziehmotor bereit. Diese Bahnen berücksichtigen wir im Test allerdings nicht.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Ueberholen
Spezielle Spurwechselschienen erlauben es im Zusammenspiel mit dem Handregler, die eigene Fahrbahn bei Bedarf zu verlassen.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist »analog« und »digital«. Bis vor wenigen Jahren waren alle Autorennbahnen mit analoger Technik ausgestattet. Dabei fahren die Autos konsequent in einer Führungsschiene auf einer eigenen Spur, das Wechseln der Fahrspur ist nicht möglich (Ausnahme: Carrera hatte es vor vielen Jahren mal mit »Servo«, einem lenkbaren Rennbahnsystem, versucht, das sich jedoch nicht durchsetzen konnte).

Mehr Optionen dank Digitaltechnik

Inzwischen gehören bei mehreren Herstellern digitale Rennbahnen zum Programm. Die Digitaltechnik ermöglicht es unter anderem, durch Spurwechselschienen und einen Taster am Handregler die Fahrspur zu verlassen.

Außerdem bieten digitale Elemente diverse spannende Zusatzfunktionen. Dazu gehören Boxengassen, in denen sich die Autos virtuell auftanken lassen. Je mehr Sprit verbraucht wurde, desto leichter und agiler fühlen sich die Autos an – wie in der Realität eben. Die restliche Kraftstoffmenge kann über zusätzliche Displays oder per App abgelesen werden.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 App
Mit speziellen Renn-Apps wie hier bei Scalextric wird der Spielspaß deutlich größer.

Darüber hinaus kann man die Höchstgeschwindigkeit sowie das Bremsverhalten der Boliden individuell anpassen, Safetycars programmieren, eine Startampel aktivieren, Rundenzeiten und Positionen ablesen oder virtuell die gelbe Flagge schwenken. Sogar der Reifenabrieb und Wetterverhältnisse sind modifizierbar.

Ein besonderer Leckerbissen digitaler Autorennbahnen ist die Option, auf zweispurigen Strecken Rennen mit bis zu sechs Fahrzeugen gleichzeitig auszutragen. In Verbindung mit Spurwechseln, Boxenstopps und der passenden Strategie (Wann tankt man? Wie viel tankt man?) sind so faszinierende Rennnachmittage möglich.

Teilweise besteht die Möglichkeit, analoge Systeme nachträglich auf digital umzurüsten. Das ist allerdings teurer und umständlicher, als wenn man sich beim Neukauf gleich für eine digitale Bahn entscheidet.

Vereinzelt werden im Markt auch Rennbahnen angeboten, deren Autos nicht an eine Spur gebunden sind, sondern frei über die Piste gesteuert werden. Eine entsprechende Grundpackung haben wir von Anki Overdrive unter die Lupe genommen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Anki
Anki hat eine Rennbahn ohne klassischen Führungsschlitz entwickelt.

Der optimale Maßstab

1:43, 1:32 und 1:24 sind die gängigen Maßstäbe, in denen Autorennbahnen verkauft werden. Keine Frage, je größer die Schienen und die Autos, desto mehr Freude kommt auf. Doch diese Entscheidung sollte man nicht nur vom verfügbaren Budget, sondern vor allem vom Platzangebot abhängig machen. Strecken im Maßstab 1:43 lassen sich auch in kleineren Kinderzimmern unterbringen.

1:32 ist der optimale Kompromiss

Schienen und Fahrzeuge in 1:32 sind schon deutlich größer. Autos lassen sich hier detailgetreuer nachbilden, das gezielte Driften und das feinfühlige Fahren gelingen um einiges besser als bei den kleineren Slotcars. Allerdings braucht man deutlich mehr Wohnfläche. Außerdem muss man tiefer in die Tasche greifen. Während vernünftige Startersets im Maßstab 1:43 bereits für weniger als 100 Euro zu haben sind, muss man in der Regel für ein vergleichbares 1:32-Set mit Digitaltechnik einen dreistelligen Betrag hinblättern.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Massstab
Plakativer Größenunterschied: Carrera-Autos in 1:43, 1:32 und 1:24 (von vorne nach hinten).

Richtig ins Geld gehen Bahnen in 1:24. Komplettpakete, einzelne Schienen und zusätzliche Autos lassen sich die Hersteller fürstlich bezahlen. 500 bis 1.000 Euro für eine passable Strecke sind hier schnell investiert. Außerdem sollte man in keiner Ein-Zimmer-Wohnung leben. Denn die Schienen werden meistens mit zusätzlichen Randstreifen versehen, damit die stattlichen Boliden etwas mehr Platz zum Driften haben.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera124
Mehr als 1:24 geht nicht: Das größte Bahnsystem von Carrera erfordert extrem viel Platz beim Aufbauen.

Unsere Empfehlung: Wer nur wenig Platz hat greift zum Maßstab 1:43, in riesigen Palästen und wenn Geld keine Rolle spielt ist 1:24 eine wunderbare Lösung, in allen anderen Fällen ist 1:32 empfehlenswert und ein wunderbarer Kompromiss aus überschaubarer Investition und tollem Slotcar-Feeling.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Vor Ihrer Kaufentscheidung müssen Sie sich für den passenden Maßstab entscheiden. Außerdem, ob Sie ein analoges oder ein digitales System bevorzugen. Möchten Sie langfristigen Fahrspaß und Ihre Rennbahn auch noch in Jahren oder sogar Jahrzehnten benutzen, so greifen Sie unbedingt zu einem Markenhersteller wie Carrera, Scalextric oder Ninco.

Vorteil: Hier bekommen Sie nicht nur zusätzliche Schienen, Schikanen, Haarnadelkurven, Loopings, Überfahrten oder Steilkurven, sondern sämtliches Zubehör wie Schleifer, einzelne Autos, Motoren, Magnete, Handregler und alles, was mal kaputt- oder verlorengehen könnte. Selbst Heckspoiler oder Außenspiegel bestimmter Fahrzeuge sind separat zu haben.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Autos
Damit die Freude an der Rennbahn lange währt, sollte man nicht nur zusätzliche Autos kaufen können, sondern auch Ersatzteile wie Reifen und Motoren erhalten.

Günstige Sets vom Wühltisch locken zwar meistens mit tollen Preisen, haben aber einen gravierenden Nachteil: Für diese Bahnen können Sie häufig nichts nachkaufen. Ist der Regler kaputt, hat sich das Thema erledigt, falls Sie nicht den eines anderen Herstellers umrüsten können. Das ist der eine Aspekt. Der andere: Basissets beinhalten meistens nur Bahnen mit überschaubarer Streckenlänge. Je länger die Piste, desto mehr Vergnügen kommt jedoch auf. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Sie Schienen separat erhalten.

Kleiner Tipp am Rande: Bei sehr langen Rennbahnen reicht oft die Stromversorgung vom Trafo nicht aus. Die Autos werden dann extrem langsam und ruckeln. Zusatzeinspeisungen an weiter entfernten Streckenabschnitten beheben dieses Problem.

Falls Sie vor dem Kauf die Möglichkeit dazu haben, werfen Sie einen Blick auf die Schienen. Lassen sich diese ohne Mühe zusammenbauen und wieder ohne Kraftanstrengung zerlegen? Und bleiben diese im Rennbetrieb zusammen, oder reißen permanent Schienenverbindungen auseinander? Letzteres ist extrem nervig.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Regler
Ohne Kabel macht’s mehr Spaß: Immer mehr Hersteller haben WLAN-Handregler im Sortiment.

Ebenfalls sollten Sie die Geschwindigkeitsregler mal in die Hand nehmen. Bei den meisten sitzt der Gasgeber oben, bei anderen an der Front. Das ist Geschmackssache. Qualitativ spürt man hier gewaltige Unterschiede. Das Gasgeben sollte möglichst feinfühlig dosiert realisierbar sein. Zu kleine Handregler – oft in Billigsets zu finden – erweisen sich in den Händen Erwachsener ebenfalls als unkomfortabel. Super sind so genannte WLAN-Drücker, die sich kabellos mit der Bahn verbinden und kein Kabel erfordern. Fliegt das Auto raus, behält man den Geschwindigkeitsregler einfach in der Hand, während man zur Unfallstelle eilt.

Ambitionierte Piloten nehmen die Magnete aus ihren Fahrzeugen, die diese an die Fahrbahn pressen. Ist auch Ihnen diese hohe Kunst des Slotcar-Racings wichtig, so kontrollieren Sie unbedingt, ob die Fahrzeuge Ihrer gewählten Marke über entfernbare Magnete verfügen. Front-, Rücklicht- und Bremslichter sind zudem ein optischer Blickfang für Nachtfahrten.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Karton

Testsieger: Carrera Digital 132

Carrera Digital 132 ist für uns das beste und vielseitigste Rennbahn-System. Es eignet sich perfekt für Neueinsteiger, die mit diesem Hobby erst beginnen, bietet aber auch alten Rennbahnhasen jede Menge Spaß und Möglichkeiten.

Teknotoys Mega-Racetrack

Wir haben die Grundpackung GT Face Off getestet, kennen Carrera Digital 132 aber selbst schon seit zig Jahren aus eigener Erfahrung. Wie es der Name verrät, handelt es sich um ein digitales System mit jeder Menge spannender Zusatzfunktionen, die das klassische Rennenfahren noch einmal deutlich interessanter machen und aufwerten.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Autos
Dank der Spurwechselschienen sind richtig heiße Duelle möglich.

Wer noch Carrera Evolution besitzt – dieses analoge System hat Carrera seit 1998 im Programm – kann diese Bahnen und Fahrzeuge ebenfalls auf Carrera Digital umrüsten. Ansonsten hat Carrera sein digitales Rennbahn-System in den Maßstäben 1:43 und 1:24 im Portfolio.

Der Maßstab

Carrera mischt bei Digital 132 die Maßstäbe. So sind die Fahrzeuge in 1:32 gebaut, gefahren wird jedoch auf größeren Schienen in 1:24. Diese kann man zusätzlich mit Randstreifen versehen. Die breiteren Schienen haben den Vorteil, dass die Autos hier mehr Platz zum Driften haben. Wenn man mit dem Geschwindigkeitsregler ein wenig vertraut ist, gelingt dies durch geschicktes Gasgeben in der Kurve ohne Probleme.

Carrera Digital 132 erlaubt es, mit bis zu sechs Fahrzeugen gleichzeitig auf der Strecke zu fahren (bei Digital 143 sind es nur drei). Dank spezieller Spurwechsel kann man per Handregler die Spur verlassen, um sich vor ein anderes Fahrzeug zu setzen oder dieses auf der benachbarten Spur zu überholen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Randstreifen
Auto im Maßstab 1:32, Schiene mit Randstreifen in 1:24: Das ist die besondere Charakteristik von Carrera Digital 132.

Schienen und Aufbau

Die schwarzen, leicht geriffelten Schienen für mehr Grip lassen sich einfach zusammenschieben. Hierbei gleiten Kunststoffnasen in entsprechende Öffnungen der anderen Schiene. Die Fahrbahnteile sind sehr stabil und wenig verwindungssteif. Bei einer sauber konstruierten Strecke halten die Schienen einwandfrei zusammen, sie lösen sich eigentlich nur unter Spannung. Dies kann beispielsweise in einer Steilkurve passieren, die nicht zum GT Face Off gehört.

Für maximale Stabilität liefert Carrera kleine Verbinder mit, die die Schienen dauerhaft verriegeln und dadurch sicher verhindern, dass man noch einmal Hand anlegen muss. Brücken stehen auf kleinen Pfeilern aus Kunststoff, hier kann ebenfalls nichts passieren. Zum Abbauen benötigt man etwas Kraft, um die Verbindungsclips zu entfernen und die Schienen auseinander zu ziehen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Computer
Die Controlunit gehört zum Set GT Face Off dazu: Hierüber startet man Rennen, stellt Geschwindigkeit und Bremsverhalten ein und schickt das Pace Car auf die Strecke.

Zu unserem Basispaket GT Face Off gehören vier Standardgeraden, Kurven, eine Controlunit, eine Doppelweiche sowie eine Spurwechselkurve. So kommt man auf eine Streckenlänge von acht Metern. Je länger eine Runde, desto besser: Deshalb kann man neben den klassischen Schienen noch diverse Fahrbahnteile nachkaufen, die die Spannung deutlich steigern. Hierzu zählen unter anderem Haarnadelkurve, Engstellen, Überfahrten und Steilkurve. Unterschiedliche Kurvenradi sorgen für Abwechslung in der Streckenplanung. Was man sich unbedingt zulegen sollte ist die Boxengasse. Auf diese kommen wir später noch zu sprechen.

Die Autos

In unserer Grundpackung parken ein Porsche 911 RSR und ein Ford GT Race Car. Abgesehen von den Formel1-Autos verfügen fast alle Carrera-Boliden im Maßstab 1:32 über Frontlichter, Heckleuchten und Bremslichter. Nachtrennen sind somit ein besonderes Vergnügen.

Die Fahrzeuge sind sehr detailliert ausgearbeitet. Karosserien lassen sich durch wenige Schrauben leicht entfernen, um Fussel von den Achsen zu fummeln und notfalls einen defekten Motor zu wechseln. Carrera hat alles im Sortiment, was an einem Auto kaputt gehen oder verschleißen kann. Selbst Spiegel und Spoiler sind separat erhältlich.

Die an der Bodenplatte angebrachten Magnete kann man rausnehmen – dadurch haben die Boliden deutlich weniger Grip, fahren schneller und sind insgesamt schwerer auf der Strecke zu halten. Profis schwören auf diese Art zu fahren, weil jetzt extreme Drifts gelingen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Ford
Carrera Ford Torino Talladega im Maßstab 1:32.

Je nach Level und Alter des Piloten kann man bei dem Fahrzeug Geschwindigkeit und Bremsverhalten in zehn Schritten anpassen. Da nicht alle Flitzer exakt gleich schnell sind und ein Formel1-Auto deutlich besser auf der Piste liegt als ein Ford Mustang oder eine Chevrolet Corvette, kann man durch unterschiedliche Settings auch die Chancengleichheit erhöhen.

Carrera hat Dutzende Autos aus den unterschiedlichsten Rennklassen, Epochen und Genres im Sortiment, sodass hier jeder Autofan fündig werden dürfte.

Fahrverhalten und Fahrspaß

Wie schon angedeutet: Wenn es sich nicht um ähnliche Fahrzeuge aus derselben Rennserie handelt, so unterscheidet sich das Fahrverhalten fast immer, mal mehr, mal weniger. Das macht es so reizvoll, weil man sich erst auf die Eigenheiten des jeweiligen Boliden einstellen muss.

Wie ein richtiger Rennfahrer muss man sich auf jeder Strecke neu ans Limit der Autos herantasten, optimale Bremspunkte finden und wissen, wann man voll beschleunigen kann. Das gezielte Driften ist ein Highlight, und Carrera Digital 132 bietet mit Randstreifen hierzu ausreichend Möglichkeiten. Geht man zu schnell in eine Kurve, verabschiedet sich der Wagen und schlittert über den Fußboden. Leitplanken, die man im Kurvenbereich installieren kann, aber nicht muss, verhindern hier mitunter Schlimmeres und befördern das Auto mit etwas Glück wieder in die Spur zurück.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Handregler
Der Grundpackung GT Face Off sind lediglich kabelgebundene Handregler beigelegt.

Die Geschwindigkeitsregler sind groß, ergonomisch geformt und liegen perfekt in der Hand. Zum Set GT Face Off gehören leider nur kabelgebundene Drücker, die ebenfalls eine feine Dosierung erlauben. Wir empfehlen die optional erhältlichen WLAN-Varianten (gehören auch zu einigen Grundpackungen dazu) – speziell bei längeren Strecken ist es in hitzigen Duellen ein enormer Vorteil, wenn man mit Handregler zu der Stelle flitzen kann, an der das eigene Auto abgeflogen ist.

Über einen roten Druckknopf vorne an den Controllern verändert man die Weichenstellung der Fahrbahnwechselschienen. Diese sind ein extrem belebendes Element, weil man nicht mehr stur an die eigene Fahrbahn gebunden ist, flexibler fahren und vor allem taktieren kann.

Digitale Zusatzfunktionen

Das Wechseln der Fahrbahn ist nur eines von zahlreichen Features, die die digitalen Carrera-Bahnen ermöglichen. Die bereits angesprochene Boxengasse ist ein tolles Zubehörteil, weil man sein Auto per Weiche gezielt in diese einspurige Pit Lane abbiegen lassen kann, um durch die Dauer der Standzeit mehr oder weniger Kraftstoff zu tanken, was sich wiederum auf das Fahrverhalten auswirkt.

Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang die Investition in so genannte Driver Displays (eins pro Fahrzeug erforderlich). So erkennt jeder Pilot nicht nur durch leuchtende LEDs den Tankinhalt seines Boliden, sondern auch die aktuelle Rennposition, die Drehzahl und die Anzahl der Boxenstopps. Für eine bessere Orientierung, wer aktuell welchen Platz belegt, bietet Carrera zusätzliche digitale Rundenzähler und Position Tower an.

Natürlich hat der traditionsreiche Hersteller auch eine App programmiert. Um diese nutzen zu können, benötigt man den Adapter Carrera AppConnect, um eine Bluetooth-Verbindung zwischen der Bahn und Mobilgeräten (iOS und Android) herzustellen. Jetzt kann man alle Rundenzeiten auf einen Blick verfolgen, jedem Fahrer ein eigenes Profil erstellen und Einstellungen für Tankinhalt, Bremsverhalten, Geschwindigkeit oder Rennmodus vornehmen. Über die separate PC-Unit koppelt man auch seinen Computer mit der Rennstrecke, um wichtige Informationen auszulesen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Display
Bringt garantiert noch mehr Spielspaß: Das Driver Display stellt die Tankmenge fest, liefert die aktuelle Position im Rennen und kennt die Zahl der Boxenstopps.

Ersatzteile und Zubehör

Das ist einer der Gründe, warum man guten Gewissens zu einer Carrera-Bahn greifen kann: Für alle Serien und somit auch für Carrera Digital 132 ist alles erhältlich, um Bahn und Fahrzeuge dauerhaft betriebsbereit zu halten. Die Ersatzteile gliedern sich auf in die Rubriken Leitkiele/Schleifer, Reifen, Motoren, Achsen und Kleinteile. Zudem bieten andere Hersteller Tuning- und Ersatzteile wie spezielle Reifen oder stärkere Motoren für Carrera an.

Schienentechnisch ist alles separat zu erwerben, was das Herz begehrt. Mit Figuren und Gebäuden wie Tribünen, einem Presseturm, einer VIP-Etage und Garagen für die Boxengasse holt man sich die Nordschleife oder den Hockenheimring in die eigenen vier Wände.

Fazit: Carrera Digital 132 ist alles andere als ein Schnäppchen. Für eine lange Strecke mit entsprechendem Zubehör werden einige Hunderter fällig. Dafür erhält man ein sehr ausgereiftes und bewährtes System, gute Qualität, hohen Fahrspaß mit etlichen digitalen Zusatzfeatures und die Garantie, auf jedes erforderliche Ersatzteil zurückgreifen zu können. Auf diese Weise ist nachhaltiges Rennvergnügen sichergestellt.

Alternativen

Ob digital oder analog, im größeren oder kleineren Maßstab, teuer oder günstig – der Rennbahn-Markt hält für jeden Piloten das passende System bereit.

Fahrspass per App: Scalextric digital 24h Le Mans

Scalextric ist für uns der härteste Konkurrent für Carrera. Der britische Hersteller bietet ebenfalls sowohl analoge als auch digitale Sets an. Wir haben die Grundpackung 24h Le Mans aus der Digital-Reihe getestet, eine Bahn mit zwei Fahrzeugen und einer Streckenlänge von knapp fünf Metern.

Fahrspaß per App

Scalextric digital 24h Le Mans

Test Autorennbahn: Scalextric digital 24h Le Mans
Scalextric digital holt per App packendes Rennfeeling ins Wohnzimmer. Der Fahrspaß mit bis zu sechs Fahrzeugen parallel ist extrem hoch.

Schienen und Autos haben den Maßstab 1:32. Die beiden Fahrzeuge mit Frontbeleuchtung machen einen sehr detaillierten und hochwertigen Eindruck, lediglich die beiden Heckspoiler fliegen während des Rennens permanent weg. Entweder klebt man sie an oder verstaut sie während des Fahrens im Karton.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Scalextric Karton
Um die Fahrzeuge voll ausfahren zu können, sollte man sich zusätzlich zur Grundpackung noch Geraden besorgen.

Der Aufbau ist ein Kinderspiel. Die Schienen sind flexibler als die von Carrera, lassen sich gut zusammenschieben und nachher durch das Drücken kleiner Clips wieder ohne größere Kraftanstrengung auseinanderbauen. Die Handregler arbeiten über WLAN – so kann man sich während des Rennens frei bewegen. Das Programmieren auf das entsprechende Auto ist extrem unkompliziert. Scalextric liefert verschiedenfarbige Handschlaufen mit, sodass die Zuordnung zur Kontrolleinheit auch später kein Problem ist, wenn man die Bahn mit mehreren Fahrzeugen und Handreglern betreibt.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Scalextric Autos
Schick und schnell: die Rennwagen von Scalextric.

Bei Scalextric wird per Zeigefinger und nicht per Daumen beschleunigt. Daran hat man sich schnell gewöhnt. Zwei Zusatztaster ermöglichen das Bremsen und den Spurwechsel vor der entsprechenden Schiene, von der eine im Le-Mans-Paket beiliegt.

Direkt zu Beginn sind wir sehr überrascht. Die beiden Autos sind extrem schnell. Gibt man kurz Vollgas, verabschiedet sich der Flitzer sofort von der Piste. Dafür ist der Parcours zu kurz, auch wenn mehrere Streckenvarianten möglich sind. Ein kleiner Schiebeschalter am Trafo, der für die digitalen Zusatzeffekte verantwortlich ist, sorgt dafür, dass die Boliden deutlich langsamer unterwegs sind und jetzt das ideale Tempo haben, um flott, aber gut kontrollierbar unterwegs zu sein.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Scalextric Regler
Bei Scalextric gehören kabellose Geschwindigkeitsregler zur Grundpackung.

Die Besonderheit, die den Preis der vergleichsweise kurzen Bahn auf satte 239 Euro nach oben treibt, ist das so genannte Premium ARC Race Control System. Über die für iOS- und Android-Geräte erhältliche Scalextric-App verbinden sich Smartphones und Tablets mit dem Kontrollsystem der Bahn. Hier sind den individuellen Einstellungen und damit auch dem Rennspaß keine Grenzen gesetzt.

In der App legt man den Modus fest, ob man nur Lust auf ein Training, einen Grand Prix oder eine komplette Meisterschaft hat. Zudem wählt man aus, ob während des Rennens Benzinverbrauch und Reifenverschleiß simuliert werden sollen (sieht man dann für jedes Auto), ob man wie in der Formel1 KERS nutzen will, ein System zur Bremsenergierückgewinnung, ob das Wetter Einfluss auf den Grip nehmen darf und bei Bedarf sogar eine ebenfalls fiktive gelbe Flagge geschwenkt wird. Jeder Fahrer kann zudem den Speed seines Autos definieren.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Scalextric App
Über die Scalextric-App kann man das Rennen nicht nur individualisieren, sondern auch die Startampel nutzen sowie Benzinverbrauch und Reifenverschleiß erkennen.

Für Smartphone oder Tablet wird eine kleine Halterung mitgeliefert, damit alle Piloten optimale Sicht auf die Anzeige haben. Hier blinkt zum Start beispielsweise eine richtige Startampel auf, die das Rennen freigibt und auch einen möglichen Fehlstart registriert. Für jedes Auto werden zudem die Zahl der zurückgelegten Runden, die beste und die letzte Rundenzeit sowie die verstrichene Zeit angezeigt.

Die App funktioniert einwandfrei und hebt das Rennvergnügen tatsächlich auf ein neues Level. Sie greift nicht störend in das Spiel ein, sondern ist eine sinnvolle Ergänzung. Wichtig: Im Zentrum des Geschehens bleiben die Rennbahn, die Autos und die Handregler, nicht das Smartphone. Maximal können sechs Autos gleichzeitig fahren, wodurch auf der Strecke ein ungemeines Gewusel herrscht und Spannung garantiert ist. Speziell wenn man mehrere Spurwechsel einbaut, gibt es packende Duelle. Das Wechseln der Fahrbahn gelingt per Knopfdruck absolut zuverlässig.

Sehr gut: Scalextric hat nicht nur jede Menge Ersatzteile im Angebot, sondern tolles Zubehör. Nämlich neben den klassischen Schienen und Autos unter anderem auch eine Boxengasse zum Nachtanken, Kurven mit größerem Radius, einen digitalen Rundenzähler, Gebäude sowie unterschiedlichste Reifen und Motoren.

Scalextric ist nicht preiswert, das digitale System ist jedoch klasse. Die Qualität der Rennbahnen stimmt, Fahren und überholen bringen Spaß, und die pfiffigen Zusatzfeatures ermöglichen noch mehr Rennfeeling.

Carrera-Alternative: Ninco WRC Rally Turini

Ninco hat neben Rennbahnen im Maßstab 1:32 auch Sets in 1:43 wie die WRC Rally Turini im Sortiment. Die acht Meter lange Strecke verfügt über beleuchtete Autos, WLAN-Handregler und einen Looping.

Carrera-Alternative

Ninco WRC Rally Turini

Test Autorennbahn: Ninco Wrc Rally Turini
Im Maßstab 1:43 ermöglicht Ninco packende Rennen mit WLAN-Handreglern. Geht mal etwas kaputt, lässt sich alles einzeln nachkaufen.

Die Schienen scheinen identisch mit denen des Mega-Racetrack von Teknotoys zu sein. Beim Zusammenbau ist etwas Kraftaufwand erforderlich. Ab und zu kommt es vor, dass sich die Fahrbahnteile lösen. Der Abbau gelingt, indem man Kunststoffclips drückt und die Schienen auseinanderzieht. Die Qualität ist etwas schlechter als von Carrera und Scalextric, aber akzeptabel.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Ninco Karton
Ermöglicht vier verschiedene Strecken: Die Rennbahn WRC Rally Turini von Ninco im Maßstab 1:43.

Die Handregler benötigen kein Kabel, sondern verbinden sich per WLAN mit der Strecke. Für Erwachsene könnten die Geschwindigkeitsregler etwas größer ausfallen, aber das präzise Gasgeben gelingt auch so per Daumen. Die Fahrzeuge in 1:43 sind recht detailgetreu, schön bedruckt und starke Fahrmaschinen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Ninco Autos
Rallye in 1:43: die Autos der Ninco-Bahn WRC Rally Turini.

So beschleunigen die Autos sehr gut. Über die Speed-Taste am Controller legen sie noch mal eine Schippe drauf. Diese Extraportion an Geschwindigkeit kann man auf der langen Geraden mit den Loopings ausnutzen. Allerdings schafft man die Loopings auch im Normalmodus.

Die Straßenlage der Autos ist ausgezeichnet, auch bei höherem Speed bleiben sie in der Spur. Wenn man es mit dem Daumen jedoch übertreibt, haut es das Duo aus der Kurve. Die Ninco-Bahn ist eine analoge Anlage. Mehr als zwei Fahrzeuge können folglich nicht gleichzeitig fahren, das Wechseln der Spur ist nicht möglich.

Insgesamt bietet Ninco neun verschiedene Autos in 1:43 an. Neben unterschiedlichen Geraden, Kurven und Randstreifen kann man diverses Zubehör für die Flitzer kaufen, unter anderem Reifen, Motoren, Getrieberitzel, Chassis und Magnete. Damit stellt Ninco sicher, dass die Rennbahnen nachhaltig betrieben werden können.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Ninco Regler
Hier stören keine Kabel: Ninco hat seinem Set praktische WLAN-Regler beigelegt.

Die Rennbahn WRC Rally Turini ist solide mit kleineren Schwächen beim Zusammenhalt der Schienen verarbeitet. Der Fahrspaß überzeugt, ebenfalls das Zubehör. Damit ist das System eine ernstzunehmende Alternative zu Carrera Go.

Für Jung & Alt: Carrera Go Speed Grip

Carrera Go ist der perfekte Rennbahn-Allrounder und richtet sich gleichermaßen an Einsteiger in jedem Alter als auch an ambitioniertere Sclotcar-Fans. Fahrzeuge und Schienen sind im Maßstab 1:43. Wir haben das Go-Set Speed Grip mit einer Streckenlänge von 5,3 Metern getestet.

Für Jung & Alt

Carrera Go Speed Grip

Test Autorennbahn: Carrera Go Speed Grip
Carrera Go bietet viel Rennspaß auf wenig Raum, umfangreiches Zubehör und ist sowohl für Einsteiger als auch Slotcar-Fans geeignet.

Die Schienen rasten perfekt ineinander ein, gehen auch nicht bei hektischeren Duellen auseinander und erlauben einen Aufbau der kompletten Bahn in rund 15 Minuten. Lediglich der Abbau erfordert etwas Kraft. Zur Grundpackung gehören ein Looping sowie eine Steilkurve und zwei kabelgebundene, ergonomisch geformte Handregler. Außerdem ein Rundenzähler, der maximal 50 absolvierte Runden erfasst.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Go Karton
Carrera Go Speed Grip beinhaltet eine 5,3 Meter lange Strecke mit Looping und Steilkurve.

Obwohl die Autos recht klein ausfallen, sind sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Unsere beiden Formel1-Wagen besitzen unter anderem den Kopfschutz-Bügel »Halo« für die Fahrer, bedruckte Heckspoiler und Frontschürzen sowie Rennslicks, die der Name des Pneu-Herstellers ziert.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Go Autos
Trotz des kleinen Maßstabs fallen die Formel1-Flitzer sehr detailgetreu aus.

Damit die Loopings, die Steilkurve sowie die Brücke einen sicheren Stand haben, werden die Füße einfach nur eingeclipst. Das ergibt eine stabile Konstruktion. Leitplanken verhindern, dass die Wagen in Kurven durch das halbe Wohnzimmer fliegen. Über die vordere Speed-Taste lassen sich die Autos für die Loopings zusätzlich beschleunigen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Carrera Go Handregler
Die Geschwindigkeitsregler sind kabelgebunden und liegen gut in der Hand.

Der Fahrspaß mit Carrera Go ist groß. Die Autos sind schnell, liegen gut auf der Piste, driften leicht in Kurven und fliegen raus, wenn man zu schnell ist. So lassen sich spannende Rennen fahren. Jeder bleibt auf seiner Spur, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Die Kabel der Handregler sind lang genug, um nicht permanent auf derselben Stelle verharren zu müssen.

Das Schöne an Carrera Go: Es gibt Zubehör und Erweiterungen in Hülle und Fülle, sodass sich auch richtig große Bahnen konstruieren lassen. Neben diversen Grundpackungen und verschiedensten Autos kann man Geraden, Kurven, Handregler, elektronische Rundenzähler, Steilkurven, Loopings und sogar Sprungschanzen zusätzlich erwerben. Für noch mehr Abwechslung sorgen Wippe, Überfahrten, Brücken, Engstellen oder ein Einspurkreis. Schleifer und Leitkiele hat Carrera genauso im Sortiment wie Kleinteile für die jeweiligen Autos.

Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Carrera Go sehr ansprechend. Das System bietet viel Fahrspaß auf vergleichsweise wenig Raum, gute Qualität und ein riesiges Portfolio, um die individuelle Wunschstrecke mit Autos aus diversen Rennserien oder Alltagsklassikern zu konstruieren.

Außerdem getestet

Rennbahnen sind nicht nur von Carrera, Scalextric und Ninco erhältlich, sondern auch von unbekannteren Marken. Hier muss man jedoch teilweise Abstriche hinnehmen.

Anki Overdrive Fast & Furious

Ja, mit etwas Glück kommt man bei der Anki Overdrive Fast & Furious Edition auch mal zum Fahren. Den größten Teil der Zeit verbringt man aber mit Laden der Autos und der App. Klassische Handregler gibt es nicht, die komplette Steuerung läuft per Smartphone. Ältere Mobiltelefone werden nicht unterstützt. Wird die Anki-App in Zukunft mal eingestellt (der Hersteller Anki ist insolvent, das Rennbahn-System wurde von Digital Dream Labs übernommen, die die Plattform über Kickstarter gerade wieder aufbauen wollen), kann man die komplette Bahn in die Mülltonne stecken.

Der Aufbau gelingt wunderbar einfach, selbst Kinder schaffen es mühelos, die hauchdünnen Fahrbahnteile per Magnetismus zu verbinden. Lediglich das Befestigen der Leitplanken ist ein wenig fummelig.

Bevor man fahren kann, muss man die Autos über einen mitgelieferten Vierfach-Lader an der Steckdose oder über einen USB-Port aufladen. Zudem benötigt man nach der Installation der Anki-App ein Konto. Problematisch: Die beiden Autos ähneln sich farblich stark, im leicht abgedunkelten winterlichen Zimmer kann man sie während der Fahrt nur schwer unterscheiden, da beide auf dem Dach blau blinken. Die Fahrzeuge sind nicht spurgebunden, sondern dürfen die volle Breite der Fahrbahn ausnutzen. Hierzu werkeln ein optischer Sensor, ein eigener 50-MHz-Prozessor und zwei Motoren in den Autos.

Bevor wir ein wenig Gefühl für die Steuerung per Smartphone gesammelt haben, sind die Akkus der Flitzer auch schon leer. Nach lächerlichen 15 kurzen Runden! Und das ist immer so. 15 Runden und damit bestenfalls drei bis vier Minuten Rennen sind drin, dann darf zwischen fünf und acht Minuten aufgeladen werden. Ein schlechter Scherz! Vor jedem neuen Rennen müssen die Autos die Piste scannen und eine bis zwei Runden drehen. Das nervt ebenfalls. Hinzu kommt, dass wir mit aktuellen Samsung-Smartphones regelmäßig WLAN-Verbindungsprobleme zu den Autos haben und die Applikation neu starten müssen. Blöd, wenn man einfach nur fahren will.

Zum Lenken kann man das Smartphone als Lenkrad benutzen, beschleunigt wird über ein virtuelles Gaspedal. Über einen Handregler hat man im Vergleich deutlich mehr Gefühl. Man kann das Gaspedal jedoch dauerhaft gedrückt lassen, die Autos fliegen in der Regel nicht raus, es sei denn, man steuert die Fahrzeuge aus Versehen neben die Strecke.

Damit echtes Rennfeeling aufkeimt, sind die Boliden zu klein. Taktieren scheitert schon daran, dass jedes Rennen blitzschnell vorbei ist. Die App bietet neben Soundeffekten verschiedene Modi wie »Battle«, »Race« und »Time Trial«. Neue Features lassen sich freifahren, außerdem kann man das gegnerische Auto virtuell abschießen.

Das Zubehörsortiment ist recht umfangreich und beinhaltet neben Fahrzeugen unter anderem Sprungschanzen und eine Kreuzung. Für uns ist Anki Overdrive trotzdem keine Empfehlung. Beim Rennen wollen wir nicht am Smartphone herumhantieren, uns mit einer App herumärgern und alle paar Minuten die Autos neu laden. Ach ja, nach rund einer Stunde ist der Akku des Mobiltelefons ebenfalls leergesaugt.

Playtastic Rennbahn im Koffer

Wenn überhaupt eignet sich die Playtastic Rennbahn im Koffer nur für die ganz Kleinen im Alter zwischen zwei und vier. Größere finden die Bahn nach wenigen Runden extrem langweilig. Das Konzept ist ganz pfiffig: Man baut eine Autorennbahn in einen Koffer, die man somit überall dabei haben kann und keine Steckdose erfordert, weil die Energie aus fünf AA-Batterien eingespeist wird. Ausgeklappt ist der Parcours 2,20 Meter lang auf einer Fläche von 90 x 43 x 10 Zentimetern. Mitgeliefert werden zwei Fahrzeuge und zwei Handregler sowie aufsteckbare Banden und Kleinteile wie Zieldurchfahrt, Mechaniker und Flaggen.

Die beiden Rennautos sind noch kleiner als ihre Pendants im Maßstab 1:43, auf viel Detailtreue darf man hier folglich nicht hoffen. Schleifer und Magnet sind genauso wie bei den größeren Slotcars vorhanden. Ebenfalls gehören zwei Rundenzähler zur Ausstattung, von denen nur einer zuverlässig funktioniert.

Dann darf das Rennen starten. Das bedeutet allerdings konkret: Gasregler bis nach unten durchdrücken, fertig! Die Autos fliegen im Normalfall nicht aus den Kurven. Das passiert nur dann, wenn alle paar Runden mal einer der kleinen Flitzer über eine unsauber verarbeitete Schiene stolpert und von der Bahn donnert.

Der Spielspaß ist minimal, fahrerisches Können nicht gefragt, und rein konzeptionell lässt sich die Bahn natürlich nicht ausbauen. Ersatzautos sind günstig zu haben. Wir gehen davon aus, dass der Nachwuchs die nicht benötigt, weil er sehr schnell die Lust an der Playtastic Rennbahn im Koffer verliert.

RB&G Track Set High Speed Rennbahn

Die RB&G Track Set High Speed Rennbahn ist ein kleines Spielset für Drei- bis Vierjährige. Die flexiblen Fahrbahnteile lassen sich leicht verbinden, hierbei müssen jedoch unbedingt Erwachsene helfen. Besonderheiten sind die drei Loopings und die Steilkurve. Die Rennstrecke benötigt nicht viel Platz und passt in jedes Kinderzimmer. Ältere erinnern sich sicher noch an entsprechende Rennbahnsysteme mit Aufzieh-Autos. Hier kommt ein kleines Fahrzeug mit Beleuchtung und Fernsteuerung zum Einsatz. Der kleine Controller erlaubt es über eine Art Joystick, das Auto nach vorne und nach hinten zu fahren. Dieses wurde bei uns im geladenen Zustand geliefert. Einfach auf die Strecke setzen, Vollgas geben, und schon meistert der Bolide Loopings und Steilkurve mühelos.

Besonders im abgedunkelten Zimmer macht das Spaß: Die Loopings sind mit einer Leuchtspur ausgestattet – die LEDs des Fahrzeugs laden diese für eine kurze Zeit auf und bringen sie wie ein Glühwürmchen zum Leuchten. Rausfliegen aus der Strecke ist nahezu unmöglich, was kindgerecht ist. Wer Lust hat, kann das Auto auf glatten Böden auch im Zimmer fahren lassen. Lenken gelingt durch wilde Drifts. Achtung, Haare wickeln sich sofort um die kleinen Achsen und müssen dann wieder rausgefummelt werden.

Bis zu 15 Minuten meistert das Auto den Parcours. Dann muss es per USB-Kabel aufgeladen werden. Unser Fahrzeug ließ sich zwar laden und war anschließend auch recht flott unterwegs, allerdings nicht mehr so schnell, um die Loopings zu meistern. Damit ist die Bahn unbrauchbar. Das ist hoffentlich ein Einzelfall, auch wenn bei Amazon ein Kunde von ähnlichen Problemen berichtet.

Falls das Aufladen funktioniert, ist die RB&G Track Set High Speed Rennbahn für die Kleinsten eine nette Abwechslung.

Carrrea First Paw Patrol - On the Track

Carrera First stellt den Einstieg in die Carrera-Welt dar. Wir haben das Set Paw Patrol – On the Track getestet. Die Bahnen aus der Carrera-First-Serie sind sehr kompakt im Maßstab 1:50 gehalten, die Streckenlängen liegen zwischen 2,40 Meter und 3,50 Meter, eignen sich somit auch zum Aufbau im Kinderzimmer. Es handelt sich um klassische analoge Bahnen ohne Spurwechsel.

Neben den vierbeinigen Helden von Paw Petrol gibt es auch Sets mit Fahrzeugen im Stil von Mickey Mouse, Star Wars, Mario Kart und Disney Pixar Cars. Die blauen Schienen passen gut zusammen und halten, wenn sie ineinander gesteckt sind. Erwachsene sollten ganz kleinen Rennfahrern bei Auf- und Abbau jedoch unter die Arme greifen.

Betrieben wird Carrera First ohne eigenes Netzteil, vielmehr werden vier CC-Batterien in eine Box eingesetzt. Nach rund sechs Stunden Fahrt muss man diese jedoch erneuern oder aufladen. Die kleinen Drücker passen gut in Kinderhände, die Kabel der Controller dürften für mehr Bewegungsfreiheit allerdings gerne etwas länger sein.

Etwas schade ist, dass man bei Paw Patrol On the Double die Leitplanken aus Pappe sowie die themenspezifischen Dekoelemente aus dem Karton ausschneiden muss, hier hat Carrera gespart. Die Autos sind recht detailliert, leider entscheidet bei unserem Set die Wahl des Fahrzeugs über Sieg und Niederlage. Während das Feuerwehrauto bei Vollgas aus der Kurve fliegt, kann man den Polizeiwagen mit höchstem Tempo über die Strecke jagen. Bei großen Rennbahnen ist es normal, dass unterschiedliche Autos jeweils ein charakteristisches Fahrverhalten aufweisen. Bei einem Einsteigerset für Dreijährige sollten jedoch idealerweise identische Bedingungen vorherrschen.

Abgesehen davon ist Carrera First ein netter Einstieg in die Rennbahn-Welt. Fahrzeuge lassen sich separat erwerben, Grundpackungen miteinander kombinieren.

Teknotoys Mega-Racetrack

Mit acht Metern Streckenlänge ist der Mega-Racetrack von Teknotoys eine größere Grundpackung im Maßstab 1:43. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Doppel-Looping, eine überhöhte Kurve, eine Engstelle, zwei Spurwechsel und ein einfacher Rundenzähler, der nach acht gefahrenen Runden sofort auf »1« springt. Die beiden Autos, ein Maserati GT4 und ein Mercedes-Benz SLS Polizei, sind ordentlich verarbeitet.

Die Schienen ähneln denen von Ninco extrem, möglicherweise sind sie vom selben Band gelaufen. Einzelne Streckenteile gehen mitunter zu leicht auseinander, man muss hier permanent die Teile wieder zusammendrücken. Speziell die überhöhte Kurve erweist sich als recht labil, die zusammengesetzten Stützen sind eine wackelige Angelegenheit, und auch der Looping steht eher wie auf Eiern als auf Beton. Beim Abbau muss man die Schienen durch einen Druck auf Kunststoffnasen entriegeln, bei uns bleibt es jedoch nicht aus, dass einige dünne Plastikteile der Verbinder abbrechen.

Die Autos sind flott unterwegs, über eine Turbo-Taste gibt man Extra-Speed für den Looping und die waghalsige Kurve. Fahrfehler werden sofort bestraft, dann fliegen die Fahrzeuge von der Bahn. Das finden wir aber gut, denn so muss man sich erst einarbeiten und ein Gefühl entwickeln. Nichts ist langweiliger als Autos, die immer auf den Schienen kleben.

Das Kabel vom Trafo ist etwas zu kurz geraten. Autos und Schienen sind separat erhältlich. Insgesamt erhält man von Teknotoys ein solides Set, das qualitativ und von der Menge des Zubehörs aber nicht mit Carrera und Scalextric mithalten kann.

So haben wir getestet

Wie bereits angedeutet: Bei Autobahnen, die ein Hersteller auch noch in anderen Grundpackungen mit anderen Streckenverläufen und -längen anbietet, legen wir in diesem Test den Fokus auf das System an sich und weniger auf die spezifische Basispackung. Handelt es sich um eine spezielle Bahn, wie beispielsweise die von Playtastic im Koffer, die es sonst in keiner anderen Modifikation gibt, so bewerten wir diese natürlich ob ihrer vorhandenen Stärken und Schwächen.

Autorennbahn Test: Rennbahnen Dezember2020 Gruppenbild
Alle getesteten Rennbahnen im Überblick.

Wir haben nicht nur das Fahrverhalten der einzelnen Systeme getestet (Wie schnell sind die Autos? Fliegen diese aus den Kurven oder kann man die ganze Zeit Vollgas fahren?), sondern auch den Auf- und Abbau sowie die Qualität von Schienen, Autos und Zubehör. Zusätzlich ist es wichtig, ob man Ersatzteile und Fahrbahnteile separat erwerben kann oder ob es sich um Wegwerf-Produkte handelt.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

0 Comments