Babywippe Test: Babywippe Copyright: easy23 / Shutterstock
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Die beste Babywippe

Wir haben 18 Babywippen getestet. Die beste ist die BabyBjörn Bliss. Sie ist solide verarbeitet, wippt gut, ist lange nutzbar und braucht nicht viel Platz. Außerdem können Kinder in ihr das Prinzip von Ursache und Wirkung ganz spielerisch erlernen und sich selbst immer wieder in Schwung versetzen.

Andrea Zschocher
Andrea Zschocher
ist freie Journalistin, Buchautorin, Bloggerin und Podcasterin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern. Im Podcast "Kinderbuchleben" stellt sie regelmäßig Kinderbücher vor.
Letztes Update: 1. Juli 2022

Wir haben drei weitere Babywippen getestet. Eine neue Empfehlung ist die Momi Lumiwood.

14. Januar 2021

Wir haben die Béaba Up and Down getestet. Zu einer Empfehlung hat es aber nicht gereicht.

26. November 2020

Wir haben die Maxi Cosi Kori getestet. Für eine Empfehlung hat es aber nicht gereicht.

21. Juni 2019

Wir haben sechs neue Babywippen getestet und mit der Babybjörn Bliss einen neuen Testsieger. Zwei weitere Modelle haben es außerdem in die Empfehlungen geschafft: Die Babymoov Graphik und die Chicco Hoopla.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Babys lieben es, geschaukelt zu werden – eine Babywippe kann Eltern da viel schweißtreibende Arbeit abnehmen. Vor allem in den ersten Monaten kann sie eine echte Erleichterung für die Eltern sein, denn in einer Babywippe ist das Kind gut und sicher aufgehoben, so dass man sich auch mal mit was anderem beschäftigen kann.

Gerade wenn Eltern allein zuhause sind und duschen wollen, oder das Mittagessen vorbereiten, sind Babywippen eine echte Hilfe. Von der Babywippe aus kann das Baby den Eltern bei der Arbeit zugucken und mit ihnen interagieren, gleichzeitig sind die Kleinen in der Wippe sicher aufgehoben und vor Gefahren geschützt.

Denn Babywippen sind meist Liegesitze, in denen das Baby mit einem Gurt oder einem Rückhaltesystem festgeschnallt wird. Sie sind in der Regal zudem relativ leicht und zusammenklappbar und damit gut transportabel.

Wippen beruhigt das Baby – und in einer Wippe kann es sich auch in frühem Alter selbst in Schwung versetzen und gewinnt damit in einer Zeit, in der es selbst noch nicht so viel machen kann, ein kleines Stück Eigenständigkeit.

Wir haben uns 18 Babywippen für Sie angesehen und mit einem Baby getestet. Preislich war von günstig bis teuer alles dabei. Wenn Sie Ihr Baby lieber von einer elektrischen Babywippe schaukeln lassen möchten, sehen Sie sich unseren Test zu elektrischen Babyschaukeln an.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

BabyBjörn Bliss

Test  Babywippe: BabyBjörn Bliss
Der Klassiker wippt am besten und kann lange benutzt werden.

Die BabyBjörn Bliss wippt am besten von allen Babywippen in unserem Test, ist dabei klein und handlich und kann lange benutzt werden. Der Nachwuchs kann sich mit ihr selbst in Schwingung versetzen und wenn Ihre Kinder dem Babyalter entwachsen sind, wird die Wippe im Handumdrehen zu einem Sitz umfunktioniert. Dabei ist der Stoff auch noch richtig schön weich.

Noch dazu ist sie auch vom Preis her erschwinglich. Deshalb ist sie für uns die beste Babywippe, die man zur Zeit kaufen kann.

Auch gut

Momi Lumiwood

Test Babywippe: Momi Lumiwood
Die Momi Lumiwood wippt super und lässt sich einfach zusammenfalten. Auch als Sitz ist diese Wippe einsetzbar!

Die Lumiwood von Momi rangiert preislich im Mittelfeld, ist aber ähnlich wie die Hoopla, länger nutzbar. Nach der ersten Phase der Babywippe kann sie anschließend als Kindersitz bis zu einem Körpergewicht von 18 Kilogramm genutzt werden.

Für Eltern mit Platz

Nuna Leaf Curv

Test Babywippe: BabyBjörn Balance Soft: Nuna Leaf Curve
Wippt gut und ist bis mindestens 26 Kilogramm belastbar – aber teuer.

Richtig stylisch sieht die Nuna Leaf Curv aus. Doch das hat auch einen Haken: Sie lässt sich nicht verkleinern und nimmt damit relativ viel Platz ein. Das ist nur für Eltern praktikabel, die einen großen Raum zur Verfügung haben und die Wippe dauerhaft stehen lassen möchten.

Die Nuna Leaf Curv wippt gut und macht auch älteren Kindern noch Freude. Da sie bis zu 26 Kilogramm trägt, hat der Nachwuchs auch noch nach der eigentlichen Wippzeit einen netten kleinen Sessel. Allerdings ist sie recht teuer. Doch wenn sie lange genutzt wird, ist der Preis für einige bestimmt gerechtfertigt.

Länger nutzbar

Chicco Hoopla

Test  Babywippe: Chicco  Hoopla
Für alle, die die Babywippe auch als Kinderstuhl noch weiter nutzen wollen.

Beinahe ein Klassiker ist die Wippe Hoopla von Chicco. Die Babywippe ist für Kinder von der Geburt bis zu einem Gewicht von 18 Kilogramm geeignet und damit – am zweitlängsten in unserem Test – nutzbar. Auch das mitgelieferte Spielzeug, besonders die Zahnungshilfe haben das Testbaby überzeugt, in dieser Wippe ein wenig länger hin- und herzuwippen. Wenn das Baby eigenständig sitzen kann, wird aus der bequemen Wippe ein kleiner Stuhl, der das Kind über mehrere Jahre begleitet.

Gut & günstig

Babymoov Graphik

Test  Babywippe: Babymoov Babywippe Grafik
Die Babymoov Graphik überzeugt mit ihrem günstigen Preis und lässt sich klein zusammenfalten.

Die beste günstige Wippe ist die Graphik von Babymoov. Sie ist nicht nur preislich interessant, sie kann vor allem gut wippen. Außerdem lässt sich das Rückenteil in viele verschiedene Positionen bringen. Die Babywippe lässt sich klein zusammenfalten und dank Tragegriffen überall mit hinnehmen.

Vergleichstabelle

TestsiegerBabyBjörn Bliss
Auch gutMomi Lumiwood
Für Eltern mit PlatzNuna Leaf Curv
Länger nutzbarChicco Hoopla
Gut & günstigBabymoov Graphik
BabyBjörn Balance Soft
Maxi Cosi Kori
Stokke Steps Wippe
Hauck Babywippe Rocky
Beaba Up and Down Babywippe
Chicco Pocket Relax
Babymoov Babywippe Swoon up
Chicco Balloon
Hauck Bungee Deluxe
Lionelo Pascal
Test  Babywippe: BabyBjörn Bliss
  • Toller weicher Stoff
  • Aus der Wippe wird ein wippender Stuhl
  • Baby kann sich selbst in Bewegung versetzen
  • Lässt sich klein zusammenfalten
  • Ist sehr schnell aufgebaut
  • Andere Modelle (auch von Babybjörn selbst) sind preiswerter
Test Babywippe: Momi Lumiwood
  • Wippt sehr gut
  • Kann als Wippe und als Sitz genutzt werden
  • Lässt sich einfach zusammenfalten
  • Sensorisches Modul für Vibration und Musik kann nicht überzeugen
Test Babywippe: BabyBjörn Balance Soft: Nuna Leaf Curve
  • Kann lange genutzt werden
  • Trägt bis zu 60 Kilogramm
  • Teurer als unser Favorit
  • Nimmt viel Platz ein
Test  Babywippe: Chicco  Hoopla
  • Lange nutzbar (bis 18 kg)
  • Lässt sich in verschiedene Positionen bringen
  • Mitgeliefertes Spielzeug auch als Zahnungshilfe nutzbar
  • Bauchgurt lässt sich auf Babygröße einstellen
  • Nur per Handwäsche mit kaltem Wasser waschbar
Test  Babywippe: Babymoov Babywippe Grafik
  • Lässt sich flexibel in viele Positionen bringen
  • Sehr einfacher Aufbau
  • Guter 5-Punkt-Gurt
  • Lässt sich klein zusammenfalten
  • Nur für die erste Zeit nutzbar
Test  Babywippe: BabyBjörn  Balance Soft
  • Wippt am besten
  • Ist klein und handlich
  • Kann lange genutzt werden
  • Nicht gerade günstig
Test  Babywippe: Maxi Cosi Kori
  • Ist fertig aufgebaut
  • Lässt sich platzsparend verstauen
  • Schön reduziertes Design
  • Kann wippen oder festgestellt werden
  • Wippt nur sehr dezent
  • Unterbau vom Sitz sehr hart
Test: Die beste Babywippe – Stokke Babywippe e1560431623901
  • Gutes Wippgefühl
  • Schnell aufgebaut
  • Mit dem Hochstuhl von Stokke kombinierbar
  • Sehr teuer
Test Babywippe: Hauck Babywippe Rocky
  • Sehr schneller Aufbau (und mobil einsatzbereit)
  • Kann festgestellt werden
  • Relativ preiswert
  • Wippt eher dezent
  • Druckknopf für Rückenlehne wirkt nicht ganz überzeugend
Test  Babywippe: Beaba Up and Down Babywippe
  • Ermöglicht vier verschiedene Höhen
  • 3 Neigungen möglich
  • Sehr guter 5-Punkt-Gurt
  • Wippt wenig
  • Braucht viel Platz
  • Kann nur kurze Zeit genutzt werden
Test  Babywippe: Chicco Pocket Relax
  • Fürs Reisen gemacht (kommt mit Reisetasche)
  • Bis max. 18 kg nutzbar
  • Sehr einfacher Auf- und Abbau
  • Sehr simples Design
  • Wippt nicht gut (eher ein Kinderstuhl als eine Wippe)
  • Bezug nur als Handwäsche waschbar
Test  Babywippe: Babymoov Babywippe Swoon up
  • Baby kann auf Tischhöhe wippen
  • Wippe kann um 360 Grad gedreht werden
  • Einfacher Aufbau
  • Braucht viel Platz
  • Wippt nicht viel
  • Kann nur kurze Zeit genutzt werden
  • Zum Zusammenklappen muss der Bezug gelöst werden
Test  Babywippe: Chicco  Balloon
  • Einfacher Aufbau
  • Melodien und Lieder können abgespielt werden
  • Wippt kaum
Test  Babywippe: Hauck Bungee Deluxe
  • Sehr günstig
  • Leer gut zu transportieren
  • Wippt so gut wie gar nicht
  • Sitzposition ist eher liegend, deshalb nur für jüngere Babys geeignet
Test Babywippe: Lionelo Pascal
  • 3 Liege/Sitzpositionen möglich
  • Mit Kissen für Neugeborene
  • Sensorisches Modul reagiert oft gar nicht
  • Wippt kaum
  • Aufbau klappt erst nach mehreren Anläufen
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Babywippen: Praktische Helfer für die erste Babyzeit

Babywippen sind einfach ziemlich praktisch. Denn wenn die Kleinen sicher abgelegt werden sollen, die Angst davor, dass das Kind irgendwo runterkullert aber sehr groß ist, dann sind sie eine gute Lösung. Die Kleinen können hier sicher mit einem Drei- oder Fünf-Punkt-Gurt festgeschnallt werden und gleichzeitig überall dabei sein. Der Klassiker ist vielleicht die Babywippe vor der Dusche, während Mama oder Papa mal kurz einen Moment für sich genießen.

Ob Sie nun einfach mal beide Hände frei haben möchten, oder Ihr Kind mit sanftem Schaukeln beruhigen, Babywippen sind eine gute Unterstützung für die erste gemeinsame Zeit. Allerdings, darauf weisen alle Hersteller auch hin: Babys dürfen nur solange in der Wippe liegen wie sie nicht selbstständig sitzen können.

Viele Babywippen haben auch eine Gewichtsbegrenzung – ist Ihr Kind schwerer als neun Kilogramm darf es ebenfalls nicht mehr in der Wippe schaukeln. Hier lohnt sich dann ein Blick auf die Babywippen, die über eine längere Zeit genutzt werden können, weil die Gewichtstoleranz höher ist. Aus einigen Modellen können nämlich Kindersitze oder Schaukelstühle werden. Die dürfen dann auch genutzt werden, wenn Ihr Nachwuchs selbstständig sitzen kann.

Das müssen Eltern im Umgang mit Babywippen vermeiden

Eigentlich sollte das klar sein, aber hier noch mal der dringende Appell und Hinweis: Babys dürfen NIEMALS unbeaufsichtigt in der Wippe liegen. Sollten Sie sich wider Erwarten in eine ungünstige Position bringen, können sie sich nicht selbst befreien.

Ebenfalls wichtig: Babywippen dürfen nicht auf Tischen abgestellt werden. Hier könnten Kinder in einem unbeobachteten Moment zu stark wippen und vom Tisch oder einer Erhöhung mitsamt der Wippe herunterkippen. Das gilt es um jeden Preis zu verhindern.

Zur Sicherheit sollten Babys auch immer, wenn sie in der Wippe liegen angeschnallt sein. Denn auch wenn das Baby sich bis eben noch gar nicht groß bewegen konnte, manchmal passiert es eben doch und dann könnten Verletzungen drohen.

Einschlafhilfe Babywippe

Auch beim Einschlafen können Babywippen helfen. Denn viele Babys mögen das beruhigende Schaukeln in den sanften Wippen, so dass ihnen ganz automatisch irgendwann die Augen zufallen. Einziger Nachteil und wichtig zu beachten: Babywippen sind kein Bettersatz! Wenn die Kleinen müde sind, gehören sie ins Bett und nicht in eine Wippe, denn die ist auf Dauer schlecht für die Wirbelsäule.

Deswegen sollten Kinder nur eine begrenzte Zeit in der Wippe verbringen. Mehr als 20 bis 30 Minuten am Stück sind nicht empfehlenswert, meinen die beiden Kinderärzte Dr. med. Birgit und Alf von Minckwitz im Test von Ökotest.

Mehr als 30 Minuten sind nicht empfehlens­wert

Wichtig sei zudem »die dreigliedrige Stützfunktion dieser Produkte im Bereich Kopf, Gesäß und Unterschenkel. Sie ermöglicht eine vergleichsweise günstige Körperhaltung.« So viel vorweg: Alle von uns getesteten Babywippen erfüllen diese Voraussetzung.

Es gibt auch Wippen mit Elektromotor, die das Baby automatisch in Bewegung versetzen. Diese Geräte haben wir separat in unserem Test zu den besten elektrischen Babyschaukeln getestet.

 Babywippe Test: Babybjörn Bliss

Testsieger: BabyBjörn Bliss

Neu in der Babywippenfamilie von BabyBjörn ist die Bliss. Hier wurden all die positiven Eigenschaften der Balance Soft beibehalten, der Stoffüberzug aber noch besser und weicher gestaltet. Deswegen ist das neuere Modell aus dem Hause Babybjörn unser Testsieger.

Aufgebaut ist die Bliss genau wie die Balance Soft. Sie ist der Klassiker unter den Babywippen und das Urprodukt der Firma BabyBjörn. Inzwischen gibt es viele Nachahmer, aber so richtig kommt nach wie vor keiner an das Original von BabyBjörn heran. Der Preisunterschied zwischen beiden Modellen aus dem gleichen Haus ist in unseren Augen eher klein, sodass wir zur neueren Variante mit angenehm weichem Stoffüberzug, der Bliss, raten.

Testsieger
BabyBjörn Bliss
Test  Babywippe: BabyBjörn Bliss
Der Klassiker wippt am besten und kann lange benutzt werden.

Eine Babywippe ist vor allem für die ersten Lebensmonate interessant – möchte man meinen. Aber viele Kinder lieben diese Wippe auch noch, wenn sie älter sind. Und hier kann unser Testsieger BabyBjörn Bliss punkten. Die Wippe kann als Sitz bis zum zweiten Lebensjahr bzw. bis die 13 Kilogramm-Marke vom Kind geknackt ist, weiter benutzt werden.

1 von 7
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Die Babywippe Bliss überzeugt mit gutem Material und passendem Zubehör.
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Der Bezug kann einfach abgezogen und gewaschen werden.
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Die Wippe steht immer sicher auf dem Boden.
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Sicherheitshinweise auf der Wippe: Sie ist nicht für den Transport des Babys geeignet!
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Die Wippe lässt sich in 3 Positionen sehr einfach verstellen.
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Das niedliche Spielzeug kann extra erworben werden.
Babywippe Test: Babybjörn Bliss
Der Sitzgurt lässt sich einfach öffnen und schließen.

Ein weiterer Vorteil: Die Wippe schwingt so schwach oder stark, wie das Kind es möchte. Denn dank einer ganz besonderen Konstruktion können bereits die Kleinsten sich selbst wippen – und sich damit auch selbst beruhigen. Für die Eltern bedeutet das vor allem eine Entlastung, weil sie ihr Baby nicht die ganze Zeit in der Wippe anschubsen müssen, sondern stattdessen dem Baby auch mal beim Wippen zusehen können.

Ist das Baby etwas älter, kann es sich selbst wippen

Die BabyBjörn Bliss ist für Babys ab der Geburt mit einem Gewicht von 3,5 Kilogramm geeignet. Anfangs kann sich das Baby noch nicht selbst wippen, denn Neugeborene bewegen sich noch wenig. Da muss man mit der Hand – oder mit dem Fuß – nachhelfen.

So richtig interessant wird die Wippe, wenn sich das Kind mehr bewegt und mit den Beinen strampelt, denn je mehr das Baby strampelt, desto stärker wippt die Wippe. Und die Kleinen haben es erstaunlich schnell raus, sich selbst in Schwingung zu versetzen – und zwar gerne so heftig wie möglich.

Angst muss man dabei nicht haben, denn die Wippe steht auf dem stabilen Metallrahmen mit seiner großen Standfläche sehr sicher. Außerdem können und müssen die Kinder natürlich angeschnallt werden, sodass sie nicht herauspurzeln oder sich verletzen können.

Schnell auf- und umgebaut

Die Bliss von BabyBjörn hat den entscheidenden Vorteil, dass sie, wenn sie nicht gebraucht wird, sehr schmal zusammenfaltbar ist. Dadurch passt die Babywippe in jede kleine Ecke und nimmt kaum Raum in Anspruch, wenn das Kind schläft oder lieber bei den Eltern sein möchte. Neu im Sortiment gibt es auch eine Transporthülle, in die die Wippe geschoben werden kann. Diese ist mit einem Tragegriff versehen, sodass die Wippe auch in den Urlaub oder zu den Großeltern jederzeit einsatzbereit im Auto mitfahren kann. Die Tasche brauchen Sie natürlich nicht unbedingt, sie ist wie vieles nur ein Accessoire, das den Elternalltag ein bisschen erleichtert. Sie können die schmale Wippe auch zusammengeklappt im Kofferraum verstauen.

Auch der »Aufbau« geht ratzfatz. Denn im Prinzip wird die Wippe einfach nur aufgeklappt und ist sofort einsatzbereit.

Zusammenfaltbar und schnell einsatzbereit

Wenn die Kleinen größer werden und selbstständig sitzen können, kann der Bezug, der übrigens bei 40 Grad waschbar ist, einfach umgedreht werden. So »verschwindet« das Geschirr zum Festschnallen und eine reine Sitzfläche entsteht. Aus der Babywippe wird so eine Art Kinderschaukel oder auch ein Kindersitz, der den Kleinen viel Spaß macht. Die BabyBjörn Bliss kann für Kinder bis zu einem Alter von zwei Jahren oder bis zu 13 Kilogramm belastet werden.

Was uns im Vergleich zur Balance Soft aus dem gleichen Haus begeisterte, war der sehr weiche Stoff, mit dem die Wippe bezogen ist. Das Material, das der Hersteller als »3D-Jersey« bezeichnet, erfüllt den Oeko-Tex-Standard 100 für Produktklasse 1 für Babyprodukte und ist wirklich sehr weich. Da Babys alles Weiche ja besonders lieben, ist der Stoff ein echter Pluspunkt für uns. Auch das Spielzeug, das ebenfalls extra erworben werden kann, ist aus diesem weichen Material gefertigt. Das Testbaby hatte großen Spaß daran, es immer wieder in Bewegung zu versetzen und gleichzeitig dadurch die Wippe anzuschubsen.

BabyBjörn Bliss im Testspiegel

Zur BabyBjörn Bliss gibt es aktuell keine weiteren Testberichte. Sobald welche erscheinen, tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es aber natürlich noch einige alternative Empfehlungen, von lange nutzbar und relativ teuer bis günstig und trotzdem gut.

Auch gut: Momi Lumiwood

Wer für eine Babywippe, die den Alltag ein wenig länger begleiten soll, nicht allzu tief in die Tasche greifen möchte, für den könnte die Lumiwood von Momi eine spannende Alternative sein. Als Wippe darf sie benutzt werden, bis das Baby sitzen kann, anschließend fungiert sie als Kinderstuhl.

Auch gut
Momi Lumiwood
Test Babywippe: Momi Lumiwood
Die Momi Lumiwood wippt super und lässt sich einfach zusammenfalten. Auch als Sitz ist diese Wippe einsetzbar!

Der Aufbau der Babywippe klappt in wenigen Arbeitsschritten und dann ist für lange Zeit Ruhe. Denn anschließend können Sie die Lumiwood einfach immer nur zusammengefaltet zur Seite stellen, egal ob sie als Wippe oder als Kindersitz benutzt wird. Dazu kann der Rücken der Momi in drei Stufen hochgeklappt werden, von liegend bis Rückenlehne. Gerade die letzte Position ist als Stuhl natürlich ganz attraktiv.

Für die ersten Monate ist die Wippfunktion aber von entscheidender Bedeutung und das kann sie wirklich gut. Sie wippt auch bei wenig Bewegung oder Antrieb und kann so für Eltern eine Erleichterung im Alltag oder auch nur eine Ablenkung fürs Baby sein. Das Mobilé mit den zwei niedlichen Figuren gefiel dem Testkind ganz gut, für uns ist das inzwischen Standard. Letztlich ist es ja auch ein bisschen egal, ob Sonne, Regenbogen oder Herz da über dem Baby baumeln, der Spielbogen soll ja eher die Kinder als die Eltern erfreuen. Das Design ist mit der Holzoptik und dem grauen Bezug mit Farbsprenklern irgendwo zwischen bunt und zurückhaltend und damit unserer Meinung nach durchaus ansprechend.

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Babywippe Test: Momi Lumiwood Babywippe
Die Momi von Lumiwood im Test.
Babywippe Test: Momi Lumiwood Babywippe
Schlichtes Design in Holzoptik.
Babywippe Test: Momi Lumiwood Babywippe
Die Wippe ist in wenigen Minuten vollständig aufgebaut und einsatzbereit.
Babywippe Test: Momi Lumiwood Babywippe
Ein 3-Punkt-Gurt hält das Baby in der Wippe.
Babywippe Test: Momi Lumiwood Babywippe
Das hübsche Mobile gibt es zur Wippe dazu.
Babywippe Test: Momi Lumiwood Babywippe
Aus der Wippe wird später ein Kindersitz, der bis zu 18 kg tragen kann.

Sollte der Bezug mal schmutzig werden – das passiert im Leben mit Baby ja schneller als gedacht – kann er bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Auch über das Gewicht vom Lumiwood von Momi können wir nicht klagen, wir empfanden die Wippe als angenehm leicht, um sie auch mal in den Urlaub oder zum Besuch mitzunehmen.

Was uns weniger überzeugen konnte: Das sensorische Modul, das für Musik und Vibration sorgen soll. Zum einen ist die Musik aus solchen Geräten in aller Regel eher Krach als Beruhigung, hier bildet die Lumiwood leider keine Ausnahme, zum anderen geht Vibration und Musik nur hier nur zusammen oder gar nicht. In unserem Fall befand das Testbaby an der Stelle: Dann lieber gar nicht. Das dreijährige Kleinkind hätte daran durchaus Interesse gehabt, für den Sitz ist das Modul dann aber nicht mehr gemacht.

Wir finden das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Momi Lumiwood durchaus überzeugend, eben weil aus der Babywippe dann ein Kleinkindsitz wird, der zwar nicht mit den Wippeigenschaften vom Testsieger mithalten kann, aber trotzdem eine gewisse Langlebigkeit bietet.

Groß und gut: Nuna Leaf Curv

Noch länger als die BabyBjörn kann die Nuna Leaf Curv Babywippe benutzt werden: Sie hält ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm aus, obwohl in der Gebrauchsanweisung angegeben ist, dass sie ein »Testgewicht bis 26 Kilogramm« trägt. Aber auch das reicht in der Regel bis zur Einschulung. Auch unser dreijähriges Testkind hatte viel Spaß mit dem sich drehenden Sitz.

Für Eltern mit Platz
Nuna Leaf Curv
Test Babywippe: BabyBjörn Balance Soft: Nuna Leaf Curve
Wippt gut und ist bis mindestens 26 Kilogramm belastbar – aber teuer.

Testsieger wurde die Wippe von Nuna nicht, denn sie hat einen entscheidenden Nachteil: Sie nimmt relativ viel Platz in Anspruch. Das liegt vor allem an ihrem Metallgestell, das zwar einen festen Stand garantiert, sich aber leider nicht verkleinern lässt.

Damit ist die Leaf Curv nur eine Option für Eltern, die viel Platz zuhause haben und sie dauerhaft in den eigenen vier Wänden stehen haben wollen, denn transportabel ist sie nicht wirklich.

Allerdings kostet sie auch deutlich mehr als die BabyBjörn. Da sie lange benutzt werden kann, kann der hohe Preis durchaus gerechtfertigt sein.

Wandlungsfähig: Chicco Hoopla

Die Chicco Hoopla kann Ihr Kind von Geburt an bis zum Erreichen der 18-Kilogramm-Marke begleiten. Zunächst fungiert sie, wie alle Modelle, bis zum selbstständigen Sitzen als Babywippe. Anschließend kann sie als Sitz weiter genutzt werden. Das klappt vor allem so gut, weil sie sich in verschiedene Positionen verstellen lässt – und zwar so, dass daraus auch ein echter Sitz mit gerader Rückenlehne wird. Dann wird Ihr Nachwuchs sicher auch nicht stundenlang darin sitzen wollen, aber die Wippe wird eben länger genutzt und kann als Stuhl so auch schnell überall mitgenommen werden.

Länger nutzbar
Chicco Hoopla
Test  Babywippe: Chicco  Hoopla
Für alle, die die Babywippe auch als Kinderstuhl noch weiter nutzen wollen.

Die Babywippe kann auch fixiert werden, sodass die ausgeklappten Füße verhindern, dass die Wippe sich bewegt. Der Spielbogen ist hübsch anzuschauen und überzeugte unser Testbaby aber vor allem auch deswegen, weil sich Zahnungsprobleme damit in den Griff kriegen lassen. Zum Testzeitpunkt zahnte das Kind nämlich und kaute glücklich auf dem Spielzeug herum. Sie können die einzelnen Spielelemente in den mitgelieferten Bogen stecken, oder aber Ihrem Kind einzeln zum Spielen geben. Dafür müssen Sie die Spielzeuge wieder aus den Löchern ziehen, was etwas Übung erfordert, aber nicht unmöglich ist.

1 von 5
Babywippe Test: Chicco Hoopla
Auch die Hoopla kommt mit einem Spielbogen.
Babywippe Test: Chicco Hoopla
Die Babywippe ist in vier Positionen verstellbar.
Babywippe Test: Chicco Hoopla
Das Spielzeug kann individuell angeordnet werden.
Babywippe Test: Chicco Hoopla
Auch hier der Gurt für sicheres Wippen.
Babywippe Test: Chicco Hoopla
Die Füße können für die Fixposition nach vorne geklappt werden.

Der Bezug der Hoopla besteht zu 100 Prozent aus Polyester und lässt sich leider nur mit kaltem Wasser per Handwäsche reinigen, da haben andere Babywippen in unseren Test schon deutlich bessere Bezüge. Allerdings war der Stoff dennoch recht angenehm, das Baby schwitzte nicht. Die Sitzverkleinerung und das Kopfkissen können später, wenn die Babyzeit vorbei ist, auch entfernt werden.

Zwei Tragegurte gibt es auch, die Sie mithilfe von Klettverschlüssen an der Wippe befestigen können. Das finden wir ganz praktisch, weil die Riemen nicht dauerhaft auf der Erde rumliegen, sondern nur im Bedarfsfall angeklettet werden, um die Wippe zu tragen. Auch hier gilt: Tragen Sie die Chicco Hoopla nur dann, wenn kein Kind in ihr sitzt oder liegt.

Den Sicherheitsgurt, mit dem das Baby befestigt wird, empfanden wir als etwas hart und rau. Der Steg ist allerdings ein weiches Stoffteil, sodass nichts scheuert. Gut gefallen hat uns, dass der Bauchgurt individuell auf die Größe des Kindes angepasst werden kann. Das ist längst nicht bei allen Modellen im Test möglich. Von der Einstellungsmöglichkeit profitieren insbesondere die sehr schmalen oder eher kräftigen Kinder, die bei den Standardgrößen der anderen Wippen vielleicht durchs Raster fallen.

Preistipp: Babymoov Graphik

Für alle, die nur eine Babywippe suchen, die sie die ersten Monate begleitet, lohnt sich ein Blick auf die Babymoov Graphik. Die Wippe kann nur für Babys verwendet werden, die nicht selbstständig sitzen können bzw. nicht über neun Kilogramm wiegen. Der Aufbau ist sehr einfach, Sie müssen nur die zwei Beine ausklappen und schon kann der Wippspaß beginnen. Die Knöpfe am 5-Punkt-Gurt, mit dem die Kinder sicher in der Wippe gehalten werden, sind unter Stoff versteckt, sodass bei den Kleinsten, die ja doch oft empfindlich sind, nichts drückt.

Gut & günstig
Babymoov Graphik
Test  Babywippe: Babymoov Babywippe Grafik
Die Babymoov Graphik überzeugt mit ihrem günstigen Preis und lässt sich klein zusammenfalten.

Wird die Wippe nicht benötigt, lässt sie sich klein zusammenfalten und in eine Ecke stellen. Das Zusammenfalten braucht allerdings etwas Übung. Nach zwei, drei Mal haben Sie den Bogen aber sicher raus.

Was uns an der Wippe überzeugt, ist neben dem guten Preis-Leistung-Verhältnis auch der große Radius, in dem die Babywippe eingestellt werden kann. Denn vom flachen Liegen bis zu einer Sitzposition können Sie den Rücken der Wippe stufenlos verstellen. Hier wurden also verschiedene Stadien der Babyentwicklung durchaus berücksichtigt. Dennoch auch hier der Hinweis: Lassen Sie Ihr Kind nicht in der Wippe schlafen, egal wie bequem das aussieht. Schlafende Babys gehören immer ins Bett auf eine Matratze.

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Babywippe Test: Babymoov Graphik
Optimaler Komfort durch die gepolsterte Liegefläche.
Babywippe Test: Babymoov Graphik
Tragegriffe für den einfachen Transport (natürlich nur ohne Baby).
Babywippe Test: Babymoov Graphik
Der 5-Punkt-Gurt bietet Sicherheit und drückt nicht.
Babywippe Test: Babymoov Graphik
Die abnehmbare Kopfstütze sorgt dafür, dass Babys Köpfchen bequem liegt.
Babywippe Test: Babymoov Graphik
Die Babymoov kommt mit passendem Spielzeug.
Babywippe Test: Babymoov Graphik
Fixiert kann sie als Liegesitz verwendet werden.

Durch das Ausklappen der Füße kann die Babymoov Graphik auch fest stehen – für den Fall, dass es Ihrem Nachwuchs doch einmal zu wild wird. Durch die rechts und links befindlichen Tragegriffe kann die Babymoov-Wippe auch schnell überall mit hingenommen werden. Aber Achtung: Bitte niemals die Wippe tragen, wenn sich das Baby noch darin befindet. Das ist lebensgefährlich.

Das mitgelieferte Spielzeug fand unser Testbaby sehr interessant und versuchte ständig, sich dieses zu angeln. Für Neugeborene ist im Lieferumfang auch eine Kopfverkleinerung – ein kleines anklettbares Kissen – enthalten.

Für uns stimmen hier Preis und Leistung für eine Babywippe, die eben wirklich nur die ersten Lebensmonate begleiten soll.

Außerdem getestet

Nuna Leaf Curv

Richtig stylisch sieht die Nuna Leaf Curv aus. Doch das hat auch einen Haken: Sie lässt sich nicht verkleinern und nimmt damit relativ viel Platz ein. Das ist nur für Eltern praktikabel, die einen großen Raum zur Verfügung haben und die Wippe dauerhaft stehen lassen möchten. Die Nuna Leaf Curv wippt gut und macht auch älteren Kindern noch Freude. Da sie bis zu 26 Kilogramm trägt, hat der Nachwuchs auch noch nach der eigentlichen Wippzeit einen netten kleinen Sessel. Allerdings ist sie recht teuer. Doch wenn sie lange genutzt wird, ist der Preis für einige bestimmt gerechtfertigt.

BabyBjörn Balance Soft

Die Babybjörn Balance Soft ist der Klassiker unter den Babywippen. Sie ist baugleich zum Testsieger Bliss von BabyBjörn. Der Unterschied ist lediglich die etwas härtere und rauere Oberfläche der Balance Soft. Der Stoff fühlt sich weniger weich an, ist aber auch nach Oekotex 100 Standard getestet worden. Ebenso ist das Spielzeug, das Sie für die Balance Soft erwerben können, aus Holz und Plastik und nicht wie beim Testsieger aus Stoff. All diese kleinen Details sorgen dafür, dass die Balance Soft im Vergleich zur Konkurrenz aus dem eigenen Haus etwas schlechter abschneidet. Das macht die Wippe aber nicht zu einer schlechten Wahl. Sie ist, eben weil sie baugleich zum Testsieger ist, nach wie vor eine gute Empfehlung. Preislich nehmen sich die beiden Modelle nicht viel.

Die Funktionsweise, dass die Wippe so stark oder schwach wippt wie das Kind selbst möchte, ist auch hier gegeben. Die Kinder können sich, sobald sie sich bewegen können, selbst anschubsen. Geeignet ist die BabyBjörn Balance Soft für Babys ab der Geburt mit einem Mindestgewicht von 3,5 Kilogramm. Wenn die Kinder selbstständig sitzen können oder die 9 Kilogramm-Gewichtsmarke überschritten haben, kann die Wippe weiterhin als Kindersitz genutzt werden. Die Maximalbelastung liegt bei 13 Kilogramm.

Der Auf- und Abbau der Balance Soft ist identisch mit dem Testsieger. Es geht innerhalb von Sekunden. Für welche Variante aus dem Hause BabyBjörn Sie sich entscheiden, ist letztlich sicher auch Geschmackssache. Uns hat die Bliss mit dem weicheren Bezug einfach ein Stückchen mehr überzeugt. Die Balance Soft bleibt aber weiterhin eine sehr gute Wahl.

Stokke Steps Wippe

Die Stokke Steps Wippe ist vielseitig einsetzbar und innerhalb von Sekunden aufgebaut. Die Federung gefiel unserem Testbaby ausnehmend gut. Die Wippe von Stokke ist allerdings recht teuer, weshalb für uns die BabyBjörn Bliss die bessere Wahl ist. Die Wippe von Stokke lässt sich auf den Stokke Steps-Hochstuhl klicken, sodass das Baby bei Beikosteinführung am Familientisch mitessen kann. Allerdings hat Stokke die Babywippen und Newborn-Sets in Kombination mit dem Hochstuhl, die zwischen 2014 und 2018 produziert wurden, zurückgerufen. Stokke warnt vor der Verwendung der Kombination Stuhl und Babywippe bzw. Stuhl und Newborn Set. Ob Ihr Produkt betroffen ist, können Sie hier überprüfen.

Hauck Babywippe Rocky

Wohl jedes Elternteil hat in seinem Leben schon mal eine Babywippe von Hauck gesehen. Die praktischen Modelle stehen einfach überall herum. Im Test fiel uns auch direkt auf, wie schnell die Rocky von Hauck aufgebaut und einsatzbereit ist. Dieses Modell können Sie gut mit in den Urlaub nehmen, es lässt sich relativ flach zusammenpacken und ist eben immer einsatzbereit. Für den attraktiven Preis bekommen Sie, im Gegensatz zu vielen Konkurrenten hier kein Mobilé, aber eine solide Wippe, die sich eher dezent bewegt. Hier müssen Sie als Eltern schon immer mal nachhelfen – unser Testbaby brachte die Rocky nur sehr gemächlich in Schwung.

Was uns gut gefiel: Die Babywippe von Hauck verfügt über zwei »Stopper«, Sie können die Füße umklappen und so verhindern, dass die Wippe sich bewegt, wenn Sie das möchten. Was uns nicht ganz so gut gefiel: Die Rückenlehne lässt sich zwar verstellen, der Mechanismus dabei konnte uns aber nicht wirklich überzeugen – er wirkte eher fragil. Alles in allem können wir aber verstehen, warum diese Babywippe ein Dauerbrenner ist.

Maxi Cosi Kori

Die Kori von Maxi Cosi erinnert ein wenig an unseren Testsieger. Auch sie lässt sich in Sekundenschnelle aufbauen. Das soll sogar einhändig klappen, im Test mit zappeligem Baby auf dem Arm gelang uns das aber nicht. Die Kori lässt sich in drei Stufen einstellen, von relativ hoch bis eher tief. Dem Neugeborenen im Test waren die Einstellungen egal, das fünf Monate alte Testbaby mochte die oberste Einstellung am liebsten. Das lag auch daran, dass es in der Position noch die meiste Chance darauf gab, dass sich die Babywippe überhaupt bewegt.

Anders als der Testsieger von Baby Björn soll die Kori durch das Eigengewicht der Kinder angeschaukelt werden. Sie wippt also nicht, sie schaukelt – zumindest in der Theorie. In der Praxis tut sich da nur was, wenn Sie als Elternteil aktiv werden. Unser recht munteres Fünf-Monats-Baby jedenfalls hatte große Schwierigkeiten, hier irgendwas in Gang zu setzen. Wenn Sie sich nicht daran stören, dass Sie immer wieder anschubsen müssen, lohnt sich ein Blick auf die Kori.

Denn das zurückhaltende Design mit der Holzoptik passt tatsächlich gut zu Familien, die es eben nicht knallbunt mögen. Die Babywippe lässt sich auch feststellen, dafür muss man einfach die zwei kleinen »Füßchen« an der Unterseite umlegen. Die Sitzfläche ist schön weich und der Bezug anschmiegsam und kuschelig. Leider ist der Unterbau, also der Teil auf dem das Baby »sitzt« bzw. liegt, sehr hart. Das führte bei uns zu Punktabzug. Wir können natürlich nicht mit Sicherheit sagen, ob das neugeborene Testbaby nun schrie, weil es die Wippe zu hart fand oder einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden war, aber uns fiel eben auch auf, dass der Unterbau nicht wirklich weich ist.

Chicco Balloon

Die Chicco Balloon punktet mit einfachem Aufbau und der Möglichkeit, Melodien und Geräusche abzuspielen oder eigene Lieder aufzunehmen. Sie ist auch gut für größere Babys geeignet, weil sich die Festschnallgurte sehr weit verstellen lassen. Außerdem vibriert die Babywippe auf Knopfdruck. Der Nachteil: Sie wippt kaum und kann sich deswegen nicht gegen die preisgünstige Konkurrenz von Ikea durchsetzen.

Chicco Pocket Relax

Wenn Sie auf der Suche nach einer leichten und sehr einfachen Babywippe sind, die Sie im Urlaub überall mitnehmen können und die wenig Platz beansprucht, schauen Sie sich die Chicco Pocket Relax an. Sie ist extra fürs Reisen konzipiert und lässt sich klein zusammenlegen. Innerhalb weniger Sekunden ist sie aufgebaut und einsatzbereit. Sie hat ein sehr schlichtes Design und wippt leider nicht besonders gut. Wir fanden, dass die Pocket Relax eher den Stuhl auf Reisen ersetzt. Sie kann alternativ auch die Ablagemöglichkeit fürs Baby unterwegs sein, für uns ist sie aber kein wirklicher Ersatz für eine Babywippe.

Der Stoff besteht zu 100 Prozent aus Polyester und wirkt billig. Er lässt sich nur per Handwäsche säubern. Es gibt zwei Modi, eine Schaukel- und eine Sitzposition. Die Wippe können Sie dafür recht lange nutzen. Wenn Ihr Baby mehr als neun Kilogramm wiegt oder selbstständig sitzen kann, können Sie die Babywippe als Sitz weiterbenutzen. Belastbar ist die Chicco Pocket Relax nämlich bis 18 Kilogramm.

Beaba Up and Down Babywippe

Die Béaba Up and Down verspricht Flexibilität und Qualität. Davon zeugen der 5-Punkt-Gurt und die dicke Polsterung vom Sitzkissen, dass Sie allerdings nur per Handwäsche waschen können. Das Interessante an der Wippe: Sie können hier vier verschiedene Höhen einstellen, auf der Ihr Nachwuchs wippen kann. Ebenso sind drei verschiedene Neigungspositionen im Sitz auf jeder Stufe einstellbar. So weit, so gut.

Leider konnte uns die Wippleistung nicht so ganz überzeugen, die Babywippe wippt nur sehr dezent. Das passt für die Allerkleinsten natürlich noch sehr gut, denn die Up and Down wird zwar für Babys bis maximal 9 Kilogramm empfohlen, allerdings mit der Einschränkung, dass sie nur von Geburt bis zum dritten Lebensmonat verwendet werden sollte. Das ist für den Anschaffungspreis schon ein sehr kleines Zeitfenster. Im Test haben wir viele Babywippen, die deutlich länger in Benutzung sein können.

Was uns auch störte: Die Up and Down von Béaba lässt sich leider nicht klein zusammenfalten, Sie brauchen schon einigen Platz für diese Wippe.

Babymoov Babywippe Swoon up

Die Babymoov Swoon up kann für gleich zwei Einsatzgebiete verwendet werden. Sie kann sowohl so hoch gebaut werden, dass Ihr Baby mit am Tisch »sitzen« kann, als auch auf Bodenhöhe wippen. Diese doppelte Funktion fanden wir sehr praktisch. Ebenfalls toll ist die Möglichkeit, den Wippeinsatz um 360 Grad zu drehen. So müssen Sie nicht die Wippe jedesmal verschieben, wenn Ihr Baby Sie im Auge haben möchte, Sie sich aber im Raum bewegen: Ein kleiner Dreh und Babys Augen ruhen wieder auf Ihnen. Das war es dann aber leider auch mit den positiven Anreizen.

Die Babywippe lässt sich nur für Kinder bis neun Kilogramm nutzen oder bis die Kleinen selbstständig sitzen können. Inzwischen lassen sich aber fast alle Modelle auf dem Markt viel länger nutzen, sodass wir hier schon, wie bei den anderen Modellen im Test, die das auch nicht bieten, einen Punkt für die Langlebigkeit abziehen. Außerdem braucht die Wippe im Vergleich zur Konkurrenz sehr viel Platz. Die Wippenbeine müssen für einen festen Stand sehr breit aufgestellt sein, diesen Raum hat aber nicht jede Familie. Der Hersteller wirbt damit, dass sich die Swoon up klein zusammenfalten lässt. Das funktioniert in der Tat, allerdings müssen Sie dafür jedesmal den Bezug, auf dem das Baby liegt, lösen. Wir finden das sehr unpraktisch, gerade dann, wenn die Wippe täglich im Einsatz ist, aber auch täglich verräumt werden soll. Der Bezug lässt sich bei 30 Grad waschen und der 5-Punkt-Gurt sorgt für Sicherheit.

Die Wippleistung der Swoon up konnte uns leider auch nicht so richtig überzeugen. Es gibt einen Schalter für »natürliches Schaukeln«, aber das konnte weder das Testbaby noch uns begeistern. Es tat sich einfach zu wenig.

Hauck Bungee Deluxe

Auch die Hauck Bungee Deluxe wippt trotz ihres Namens leider so gut wir gar nicht. Sie wird auch eher unter der Kategorie »Aufbewahrung« geführt. Die Wippe ist im Vergleich zu anderen Modellen in unserem Test sehr leicht und lässt sich mithilfe der Tragegriffe sehr gut transportieren – aber bitte niemals mit dem Baby darin! Dafür sind die Griffe nicht stabil genug. Die Position ist eher liegend, weshalb die Wippe nur für junge Babys interessant ist.

Lionelo Pascal

Beim Aufbau der Lionelo Pascal haben wir doch mal geflucht. Wir haben natürlich nach mehreren Test-Updates eine gewisse Erfahrung, was den Aufbau von Babywippen angeht, aber dennoch stellen uns manche Anleitungen vor Herausforderungen. Bei der Lionelo bauten wir zunächst völligen Murks zusammen, deswegen unsere Empfehlung: Schauen Sie nicht auf die Bilder, sondern lesen sich die deutsche Aufbauanleitung weiter hinten im Heft durch. Dann wird alles klarer. Die Wippleistung an sich konnte nicht so recht begeistern, das mitgelieferte Mobilé hingegen schon. Nur kauft ja deswegen niemand die Wippe.

Es gibt ein sensorisches Modul, das an der Babywippe befestigt werden kann und dann für Musik und Vibration sorgen soll. Das klappte vor allem deswegen nicht besonders gut, weil die Tasten teilweise überhaupt nicht reagierten. Mal kam eine eher gewöhnungsbedürftige Melodie, dann zweimal gar keine. Alles in krachiger Lautstärke, die sich im Test zu keinem Zeitpunkt verringern ließ. Die Vibration lässt sich getrennt von der Musik an- und abstellen, aber dafür muss das Gerät aber gerade in Stimmung sein. Bei uns arbeitet das Modul nicht zuverlässig. Wir finden, dass es in dem Preissegment auf jeden Fall Babywippen gibt, sie sich mehr lohnen.

So haben wir getestet

Günstige Babywippen gibt es für unter 50 Euro, teure Modelle kosten gut das Vierfache. Wir haben uns für unseren Test alle Preisklassen angesehen, weil wir uns gefragt haben, ob diese große Preisspanne gerechtfertigt ist. Die kurze Antwort: Die teureren Babywippen kann man deutlich länger nutzen und sind damit unter dem Strich oft bessere Investitionen.

Babywippe Test: Babywippe Gruppenfoto
Die Modelle aus dem Update 07/2022.

Alle Wippen wurden nach Anleitung aufgebaut. Das war mal mehr, mal weniger komplex und könnte für unseren Geschmack bei den meisten Wippen auch intuitiver gehen. Denn welche Eltern haben schon Zeit, seitenweise Anleitungen zu lesen?

Die meisten Modelle können länger genutzt werden

Getestet wurde mit einem fünf Monate alten Baby, das zum Zeitpunkt des Tests noch nicht selbstständig sitzen konnte. Dieser Hinweis ist wichtig, denn laut der europäischen Norm EN 12790:2009 dürfen Babywippen nur mit maximal neun Kilogramm belastet und nicht mehr genutzt werden, sobald das Baby eigenständig sitzen kann. Viele Hersteller haben inzwischen auf diese Norm reagiert und bieten deswegen die Möglichkeit, dass die Wippen später als Sitze weitergenutzt werden können. Diese Zusatzfunktion haben wir mit einem dreijährigen Kleinkind bei den Wippen getestet, bei denen die Hersteller angaben, dass sie bis zu einem höheren Gewicht des Kindes (die Angaben variieren zwischen 13 bis 26 Kilogramm) als Sitze benutzt werden dürfen.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste Babywippe?

Die beste Babywippe ist für uns die BabyBjörn Bliss. Sie ist klein, handlich und kann lange benutzt werden. Der Stoff ist angenehm weich und wenn das Kind dem Babyalter entwachsen ist, kann die Wippe in einen Sitz umfunktioniert werden.

Wie sinnvoll ist eine Babywippe?

Vor allem in den ersten Monaten kann sie eine echte Erleichterung für die Eltern sein, denn in einer Babywippe ist das Kind gut und sicher aufgehoben, so dass man sich auch mal mit was anderem beschäftigen kann. Gerade wenn Eltern allein zuhause sind und duschen wollen, oder das Mittagessen vorbereiten, sind Babywippen eine echte Hilfe. Von der Babywippe aus kann das Baby den Eltern bei der Arbeit zugucken und mit ihnen interagieren, gleichzeitig sind die Kleinen in der Wippe sicher aufgehoben und vor Gefahren geschützt.

Was ist an Babywippen schädlich?

Babywippen sind auf Dauer schlecht für die Wirbelsäule, da diese monoton beansprucht wird. Deswegen sollten Kinder nur eine begrenzte Zeit in der Wippe verbringen. Mehr als 20 bis 30 Minuten am Stück sind nicht empfehlenswert. Daher eignen sich die Wippen auch nicht als Bettersatz.

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 Test: Artboard

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