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Die beste Babywippe

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Babywippe Test: Babywippen
Andrea Zschocher

Andrea Zschocher

ist freie Journalistin und Bloggerin und schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und die Huffington Post. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit Kindern.

Die beste Babywippe ist die BabyBjörn Bliss. Sie ist solide verarbeitet, wippt gut, ist lange nutzbar und braucht nicht viel Platz. Außerdem können Kinder in ihr das Prinzip von Ursache und Wirkung ganz spielerisch erlernen und sich selbst immer wieder in Schwung versetzen.

Update 21. Juni 2019

Wir haben sechs neue Babywippen getestet und mit der Babybjörn Bliss einen neuen Testsieger. Zwei weitere Modelle haben es außerdem in die Empfehlungen geschafft: Die Babymoov Graphik und die Chicco Hoopla.

Babys lieben es, geschaukelt zu werden – eine Babywippe kann Eltern da viel schweißtreibende Arbeit abnehmen. Vor allem in den ersten Monaten kann sie eine echte Erleichterung für die Eltern sein, denn in einer Babywippe ist das Kind gut und sicher aufgehoben, so dass man sich auch mal mit was anderem beschäftigen kann.

Gerade wenn Eltern allein zuhause sind und duschen wollen, oder das Mittagessen vorbereiten, sind Babywippen eine echte Hilfe. Von der Babywippe aus kann das Baby den Eltern bei der Arbeit zugucken und mit ihnen interagieren, gleichzeitig sind die Kleinen in der Wippe sicher aufgehoben und vor Gefahren geschützt.

Denn Babywippen sind meist Liegesitze, in denen das Baby mit einem Gurt oder einem Rückhaltesystem festgeschnallt wird. Sie sind in der Regal zudem relativ leicht und zusammenklappbar und damit gut transportabel.

Wippen beruhigt das Baby – und in einer Wippe kann es sich auch in frühem Alter selbst in Schwung versetzen und gewinnt damit in einer Zeit, in der es selbst noch nicht so viel machen kann, ein kleines Stück Eigenständigkeit.

Wir haben uns 13 Wippen für Sie angesehen und mit einem Baby getestet. Preislich war von günstig bis teuer alles dabei. Wenn Sie Ihr Baby lieber von einer elektrischen Babywippe schaukeln lassen möchten, sehen Sie sich unseren Test zu elektrischen Babyschaukeln an.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

BabyBjörn Bliss

Test Babywippe: BabyBjörn Bliss
Der Klassiker wippt am besten und kann lange benutzt werden.

Die BabyBjörn Bliss wippt am besten von allen, ist dabei klein und handlich und kann lange benutzt werden. Der Nachwuchs kann sich mit ihr selbst in Schwingung versetzen und wenn Ihre Kinder dem Babyalter entwachsen sind, wird die Wippe im Handumdrehen zu einem Sitz umfunktioniert. Dabei ist der Stoff auch noch richtig schön weich.

Noch dazu ist sie auch vom Preis her erschwinglich. Deshalb ist sie für uns die beste Babywippe, die man zur Zeit kaufen kann.

Für Eltern mit Platz

Nuna Leaf Curv

Test Babywippe: BabyBjörn Balance Soft: Nuna Leaf Curve
Wippt gut und ist bis mindestens 26 Kilogramm belastbar – aber teuer.

Richtig stylisch sieht die Nuna Leaf Curv aus. Doch das hat auch einen Haken: Sie lässt sich nicht verkleinern und nimmt damit relativ viel Platz ein. Das ist nur für Eltern praktikabel, die einen großen Raum zur Verfügung haben und die Wippe dauerhaft stehen lassen möchten.

Die Nuna Leaf Curv wippt gut und macht auch älteren Kindern noch Freude. Da sie bis zu 26 Kilogramm trägt, hat der Nachwuchs auch noch nach der eigentlichen Wippzeit einen netten kleinen Sessel. Allerdings ist sie recht teuer. Doch wenn sie lange genutzt wird, ist der Preis für einige bestimmt gerechtfertigt.

Länger nutzbar

Chicco Hoopla

Beinahe ein Klassiker ist die Wippe Hoopla von Chicco. Sie ist für Kinder von der Geburt bis zu einem Gewicht von 18 Kilogramm geeignet und damit – am zweitlängsten in unserem Test – nutzbar. Auch das mitgelieferte Spielzeug, besonders die Zahnungshilfe haben das Testbaby überzeugt, in dieser Wippe ein wenig länger hin- und herzuwippen. Wenn das Baby eigenständig sitzen kann, wird aus der bequemen Wippe ein kleiner Stuhl, der das Kind über mehrere Jahre begleitet.

Gut & günstig

Babymoov Graphik

Test Babywippe: Babymoov Babywippe Grafik
Die Babymoov Graphik überzeugt mit ihrem günstigen Preis und lässt sich klein zusammenfalten.

Die beste günstige Wippe ist die Graphik von Babymoov. Sie ist nicht nur preislich interessant, sie kann vor allem gut wippen. Außerdem lässt sich das Rückenteil in viele verschiedene Positionen bringen. Die Wippe lässt sich klein zusammenfalten und dank Tragegriffen überall mit hinnehmen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür Eltern mit PlatzLänger nutzbarGut & günstig
Modell BabyBjörn Bliss Nuna Leaf Curv Chicco Hoopla Babymoov Graphik Stokke Steps Bouncer BabyBjörn Balance Soft Ikea Tovig Chicco Balloon Babymoov Babywippe Swoon up Chicco Pocket Relax Hauck Bungee Deluxe
Test Babywippe: BabyBjörn BlissTest Babywippe: BabyBjörn Balance Soft: Nuna Leaf CurveTest Babywippe: Chicco HooplaTest Babywippe: Babymoov Babywippe GrafikTest Babywippe: BabyBjörn Balance SoftTest Babywippe: Chicco BalloonTest Babywippe: Babymoov Babywippe Swoon upTest Babywippe: Chicco Pocket RelaxTest Babywippe: Hauck Bungee Deluxe
Pro
  • Toller weicher Stoff
  • Aus der Wippe wird ein wippender Stuhl
  • Baby kann sich selbst in Bewegung versetzen
  • Lässt sich klein zusammenfalten
  • Ist sehr schnell aufgebaut
  • Kann lange genutzt werden
  • Trägt bis zu 60 Kilogramm
  • Lange nutzbar (bis 18 kg)
  • Lässt sich in verschiedene Positionen bringen
  • Mitgeliefertes Spielzeug auch als Zahnungshilfe nutzbar
  • Bauchgurt lässt sich auf Babygröße einstellen
  • Lässt sich flexibel in viele Positionen bringen
  • Sehr einfacher Aufbau
  • Guter 5-Punkt-Gurt
  • Lässt sich klein zusammenfalten
  • Gutes Wippgefühl
  • Schnell aufgebaut
  • Mit dem Hochstuhl von Stokke kombinierbar
  • Wippt am besten
  • Ist klein und handlich
  • Kann lange genutzt werden
  • Relativ günstig
  • Für die ersten Monate ausreichend
  • Einfacher Aufbau
  • Melodien und Lieder können abgespielt werden
  • Baby kann auf Tischhöhe wippen
  • Wippe kann um 360 Grad gedreht werden
  • Einfacher Aufbau
  • Fürs Reisen gemacht (kommt mit Reisetasche)
  • Bis max. 18 kg nutzbar
  • Sehr einfacher Auf- und Abbau
  • Sehr günstig
  • Leer gut zu transportieren
Contra
  • Andere Modelle (auch von Babybjörn selbst) sind preiswerter
  • Teurer als unser Favorit
  • Nimmt viel Platz ein
  • Nur per Handwäsche mit kaltem Wasser waschbar
  • Nur für die erste Zeit nutzbar
  • Sehr teuer
  • Nicht gerade günstig
  • Wippt nicht viel
  • Nicht immer verfügbar
  • Wippt kaum
  • Braucht viel Platz
  • Wippt nicht viel
  • Kann nur kurze Zeit genutzt werden
  • Zum Zusammenklappen muss der Bezug gelöst werden
  • Sehr simples Design
  • Wippt nicht gut (eher ein Kinderstuhl als eine Wippe)
  • Bezug nur als Handwäsche waschbar
  • Wippt so gut wie gar nicht
  • Sitzposition ist eher liegend, deshalb nur für jüngere Babys geeignet
Bester Preis
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Kein Ersatz fürs Babybett

Auch beim Einschlafen können Babywippen helfen. Aber: Babywippen sind kein Bettersatz! Wenn die Kleinen müde sind, gehören sie ins Bett und nicht in eine Wippe, denn die ist auf Dauer schlecht für die Wirbelsäule. Deswegen sollten Kinder nur eine begrenzte Zeit in der Wippe verbringen. Mehr als 20 bis 30 Minuten am Stück sind nicht empfehlenswert, meinen die beiden Kinderärzte Dr. med. Birgit und Alf von Minckwitz im Test von Ökotest.

Mehr als 20 bis 30 Minuten in der Wippe sind nicht empfehlenswert

Wichtig sei zudem »die dreigliedrige Stützfunktion dieser Produkte im Bereich Kopf, Gesäß und Unterschenkel. Sie ermöglicht eine vergleichsweise günstige Körperhaltung.« So viel vorweg: Alle von uns getesteten Babywippen erfüllen diese Voraussetzung.

Neuerdings gibt es auch Wippen mit Elektromotor, die das Baby automatisch in Bewegung versetzen. Diese Geräte haben wir separat in unserem Test zu den besten elektrischen Babyschaukel getestet.

So haben wir getestet

Günstige Babywippen gibt es für unter 50 Euro, teure Modelle kosten gut das Vierfache. Wir haben uns für unseren Test alle Preisklassen angesehen, weil wir uns gefragt haben, ob diese große Preisspanne gerechtfertigt ist. Die kurze Antwort: Die teureren kann man deutlich länger nutzen und sind damit unter dem Strich oft bessere Investitionen.

Neben der Wippe Tovig von Ikea, die vermutlich für die meisten Eltern zumindest einen Gedanken wert ist, hatten wir die Pocket Relax, die Hoopla und die Balloon von Chicco, die Leaf Curv von Nuna, die Steps von Stokke, die Bungee Deluxe von Hauck, die Bliss und die Balance Soft von BabyBjörn und die Dreamer von Joie im Test. Außerdem getestet haben wie die Swoon up und die Graphik von Babymoov und eine Wippe von Roba.

Alle Wippen wurden nach Anleitung aufgebaut. Das war mal mehr, mal weniger komplex und könnte für unseren Geschmack bei den meisten Wippen auch intuitiver gehen. Denn welche Eltern haben schon Zeit, seitenweise Anleitungen zu lesen?

Die meisten Modelle können länger genutzt werden

Getestet wurde mit einem sechs Monate alten Baby, das zum Zeitpunkt des Tests noch nicht selbstständig sitzen konnte. Dieser Hinweis ist wichtig, denn laut der europäischen Norm EN 12790:2009 dürfen Babywippen nur mit maximal neun Kilogramm belastet und nicht mehr genutzt werden, sobald das Baby eigenständig sitzen kann. Viele Hersteller haben inzwischen auf diese Norm reagiert und bieten deswegen die Möglichkeit, dass die Wippen später als Sitze weitergenutzt werden können. Diese Zusatzfunktion haben wir mit einem dreijährigen Kleinkind bei den Wippen getestet, bei denen die Hersteller angaben, dass sie bis zu einem höheren Gewicht des Kindes (die Angaben variieren zwischen 13 bis 26 Kilogramm) als Sitze benutzt werden dürfen.

Testsieger: BabyBjörn Bliss

Neu in der Babywippenfamilie von BabyBjörn ist die Bliss. Hier wurden all die positiven Eigenschaften der Balance Soft beibehalten, der Stoffüberzug aber noch besser und weicher gestaltet. Deswegen ist das neuere Modell aus dem Hause Babybjörn unser Testsieger.

Aufgebaut ist die Bliss genau wie die Balance Soft. Sie ist der Klassiker unter den Babywippen und das Urprodukt der Firma BabyBjörn. Inzwischen gibt es viele Nachahmer, aber so richtig kommt nach wie vor keiner an das Original von BabyBjörn heran. Der Preisunterschied zwischen beiden Modellen aus dem gleichen Haus ist in unseren Augen eher klein, sodass wir zur neueren Variante mit angenehm weichem Stoffüberzug, der Bliss, raten.

Testsieger

BabyBjörn Bliss

Test Babywippe: BabyBjörn Bliss
Der Klassiker wippt am besten und kann lange benutzt werden.

Eine Babywippe ist vor allem für die ersten Lebensmonate interessant – möchte man meinen. Aber viele Kinder lieben diese Wippe auch noch, wenn sie älter sind. Und hier kann unser Testsieger BabyBjörn Bliss punkten. Die Wippe kann als Sitz bis zum zweiten Lebensjahr, bzw. bis die 13 Kilogramm-Marke vom Kind geknackt ist, weiter benutzt werden.

Ein weiterer Vorteil: Die Wippe schwingt so schwach oder stark wie das Kind es möchte. Denn dank einer ganz besonderen Konstruktion können bereits die Kleinsten sich selbst wippen – und sich damit auch selbst beruhigen. Für die Eltern bedeutet das vor allem eine Entlastung, weil sie ihr Baby nicht die ganze Zeit in der Wippe anschubsen müssen, sondern stattdessen dem Baby auch mal beim Wippen zusehen können.

Ist das Baby etwas älter, kann es sich selbst wippen

Die BabyBjörn Bliss ist für Babys ab der Geburt mit einem Gewicht von 3,5 Kilogramm geeignet. Anfangs kann sich das Baby noch nicht selbst wippen, denn Neugeborene bewegen sich noch wenig. Da muss man mit der Hand – oder mit dem Fuß – nachhelfen.

So richtig interessant wird die Wippe, wenn sich das Kind mehr bewegt und mit den Beinen strampelt, denn je mehr das Baby strampelt, umso stärker wippt die Wippe. Und die Kleinen haben es erstaunlich schnell raus, sich selbst in Schwingung zu versetzen – und zwar gerne so heftig wie möglich.

Angst muss man dabei nicht haben, denn die Wippe steht auf dem stabilen Metallrahmen mit seiner großen Standfläche sehr sicher. Außerdem können und müssen die Kinder natürlich angeschnallt werden, sodass sie nicht herauspurzeln oder sich verletzen können.

Schnell auf- und umgebaut

Die Bliss von BabyBjörn hat den entscheidenden Vorteil, dass sie, wenn sie nicht gebraucht wird, sehr schmal zusammenfaltbar ist. Dadurch passt sie in jede kleine Ecke und nimmt kaum Raum in Anspruch, wenn das Kind schläft oder lieber bei den Eltern sein möchte. Neu im Sortiment gibt es auch eine Transporthülle, in die die Wippe geschoben werden kann. Diese ist mit einem Tragegriff versehen, sodass die Wippe auch in den Urlaub oder zu den Großeltern jederzeit einsatzbereit im Auto mitfahren kann. Die Tasche brauchen Sie natürlich nicht unbedingt, sie ist wie vieles nur ein Accessoire, das den Elternalltag ein bisschen erleichtert. Sie können die schmale Wippe auch zusammengeklappt im Kofferraum verstauen.

Auch der »Aufbau« geht ratzfatz. Denn im Prinzip wird die Wippe einfach nur aufgeklappt und ist sofort einsatzbereit.

Zusammenfaltbar und schnell einsatzbereit

Wenn die Kleinen größer werden und selbstständig sitzen können, kann der Bezug, der übrigens bei 40 Grad waschbar ist, einfach umgedreht werden. So »verschwindet« das Geschirr zum Festschnallen und eine reine Sitzfläche entsteht. Aus der Wippe wird so eine Art Kinderschaukel oder auch ein Kindersitz, der den Kleinen viel Spaß macht. Die BabyBjörn Bliss kann für Kinder bis zu einem Alter von zwei Jahren oder bis zu 13 Kilogramm belastet werden.

Was uns im Vergleich zur Balance Soft aus dem gleichen Haus begeisterte, war der sehr weiche Stoff, mit dem die Wippe bezogen ist. Das Material, das der Hersteller als »3D-Jersey« bezeichnet, erfüllt den Oeko-Tex-Standard 100 für Produktklasse 1 für Babyprodukte und ist wirklich sehr weich. Da Babys alles Weiche ja besonders lieben, ist der Stoff ein echter Pluspunkt für uns. Auch das Spielzeug, das ebenfalls extra erworben werden kann, ist aus diesem weichen Material gefertigt. Das Testbaby hatte großen Spaß daran, es immer wieder in Bewegung zu versetzen und gleichzeitig dadurch die Wippe anzuschubsen.

BabyBjörn Bliss im Testspiegel

Zur BabyBjörn Bliss gibt es aktuell keine weiteren Testberichte. Sobald welche erscheinen, tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es aber natürlich noch einige alternative Empfehlungen, von lange nutzbar und relativ teuer bis günstig und trotzdem gut.

Für Eltern mit Platz

Nuna Leaf Curv

Test Babywippe: BabyBjörn Balance Soft: Nuna Leaf Curve
Wippt gut und ist bis mindestens 26 Kilogramm belastbar – aber teuer.

Noch länger als die BabyBjörn kann die Nuna Leaf Curv Babywippe benutzt werden: Sie hält ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm aus, obwohl in der Gebrauchsanweisung angegeben ist, dass sie ein »Testgewicht bis 26 Kilogramm« trägt.

Aber auch das reicht in der Regel bis zur Einschulung. Auch unser dreijähriges Testkind hatte viel Spaß mit dem sich drehenden Sitz.

Testsieger wurde die Wippe von Nuna nicht, denn sie hat einen entscheidenden Nachteil: Sie nimmt relativ viel Platz in Anspruch. Das liegt vor allem an ihrem Metallgestell, das zwar einen festen Stand garantiert, sich aber leider nicht verkleinern lässt.

Damit ist die Leaf Curv nur eine Option für Eltern, die viel Platz zuhause haben und sie dauerhaft in den eigenen vier Wänden stehen haben wollen, denn transportabel ist sie nicht wirklich.

Allerdings kostet sie auch deutlich mehr als die BabyBjörn. Da sie lange benutzt werden kann, kann der hohe Preis durchaus gerechtfertigt sein.

Gut & günstig

Babymoov Graphik

Test Babywippe: Babymoov Babywippe Grafik
Die Babymoov Graphik überzeugt mit ihrem günstigen Preis und lässt sich klein zusammenfalten.

Für alle, die nur eine Babywippe suchen, die sie die ersten Monate begleitet, lohnt sich ein Blick auf die Babymoov Graphik. Die Wippe kann nur für Babys verwendet werden, die nicht selbstständig sitzen können bzw. nicht über neun Kilogramm wiegen. Der Aufbau ist sehr einfach, Sie müssen nur die zwei Beine ausklappen und schon kann der Wippspaß beginnen. Die Knöpfe am 5-Punkt-Gurt, mit dem die Kinder sicher in der Wippe gehalten werden, sind unter Stoff versteckt, sodass bei den Kleinsten, die ja doch oft empfindlich sind, nichts drückt.

Wird die Wippe nicht benötigt, lässt sie sich klein zusammenfalten und in eine Ecke stellen. Das Zusammenfalten braucht allerdings etwas Übung. Nach zwei, drei Mal haben Sie den Bogen aber sicher raus.

Was uns an der Wippe überzeugt, ist neben dem guten Preis-Leistungsverhältnis auch der große Radius, in dem die Babywippe eingestellt werden kann. Denn vom flachen Liegen bis zu einer Sitzposition können Sie den Rücken der Wippe stufenlos verstellen. Hier wurden also verschiedene Stadien der Babyentwicklung durchaus berücksichtigt. Dennoch auch hier der Hinweis: Lassen Sie Ihr Kind nicht in der Wippe schlafen, egal wie bequem das aussieht. Schlafende Babys gehören immer ins Bett auf eine Matratze.

Durch das Ausklappen der Füße kann die Babymoov Graphik auch fest stehen – für den Fall, dass es Ihrem Nachwuchs doch einmal zu wild wird. Durch die rechts und links befindlichen Tragegriffe kann die Babymoov-Wippe auch schnell überall mit hingenommen werden. Aber Achtung: Bitte niemals die Wippe tragen, wenn sich das Baby noch darin befindet. Das ist lebensgefährlich.

Das mitgelieferte Spielzeug fand unser Testbaby sehr interessant und versuchte ständig, sich dieses zu angeln. Für Neugeborene ist im Lieferumfang auch eine Kopfverkleinerung – ein kleines anklettbares Kissen – enthalten.

Für uns stimmen hier Preis und Leistung für eine Babywippe, die eben wirklich nur die ersten Lebensmonate begleiten soll.

Länger nutzbar

Chicco Hoopla

Die Chicco Hoopla kann Ihr Kind von Geburt an bis zum Erreichen der 18-Kilogramm-Marke begleiten. Zunächst fungiert sie, wie alle Modelle, bis zum selbstständigen Sitzen als Babywippe. Anschließend kann sie als Sitz weiter genutzt werden. Das klappt vor allem so gut, weil sie sich in verschiedene Positionen verstellen lässt – und zwar so, dass daraus auch ein echter Sitz mit gerader Rückenlehne wird. Dann wird Ihr Nachwuchs sicher auch nicht stundenlang darin sitzen wollen, aber die Wippe wird eben länger genutzt und kann als Stuhl so auch schnell überall mitgenommen werden.

Die Wippe kann auch fixiert werden, sodass die ausgeklappten Füße verhindern, dass die Wippe sich bewegt. Der Spielebogen ist hübsch anzuschauen und überzeugte unser Testbaby aber vor allem auch deswegen, weil sich Zahnungsprobleme damit in den Griff kriegen lassen. Zum Testzeitpunkt zahnte das Kind nämlich und kaute glücklich auf dem Spielzeug herum. Sie können die einzelnen Spielelemente in den mitgelieferten Bogen stecken, oder aber Ihrem Kind einzeln zum Spielen geben. Dafür müssen Sie die Spielzeuge wieder aus den Löchern ziehen, was etwas Übung erfordert, aber nicht unmöglich ist.

Der Bezug der Hoopla besteht zu 100 Prozent aus Polyester und lässt sich leider nur mit kaltem Wasser per Handwäsche reinigen, da haben andere Wippen schon deutlich bessere Bezüge. Allerdings war der Stoff dennoch recht angenehm, das Baby schwitzte nicht. Die Sitzverkleinerung und das Kopfkissen können später, wenn die Babyzeit vorbei ist, auch entfernt werden.

Zwei Tragegurte gibt es auch, die Sie mithilfe von Klettverschlüssen an der Wippe befestigen können. Das finden wir ganz praktisch, weil die Riemen nicht dauerhaft auf der Erde rumliegen, sondern nur im Bedarfsfall angeklettet werden, um die Wippe zu tragen. Auch hier gilt: Tragen Sie die Chicco Hoopla nur dann, wenn kein Kind in ihr sitzt oder liegt.

Den Sicherheitsgurt, mit dem das Baby befestigt wird, empfanden wir als etwas hart und rau. Der Steg ist allerdings ein weiches Stoffteil, sodass nichts scheuert. Gut gefallen hat uns, dass der Bauchgurt individuell auf die Größe des Kindes angepasst werden kann. Das ist längst nicht bei allen Modellen im Test möglich. Von der Einstellungsmöglichkeit profitieren insbesondere die sehr schmalen oder eher kräftigen Kinder, die bei den Standardgrößen der anderen Wippen vielleicht durchs Raster fallen.

Außerdem getestet

BabyBjörn Balance Soft

Die Babybjörn Balance Soft ist der Klassiker unter den Babywippen. Sie ist baugleich zum Testsieger Bliss von BabyBjörn. Der Unterschied ist lediglich die etwas härtere und rauere Oberfläche der Balance Soft. Der Stoff fühlt sich weniger weich an, ist aber auch nach Oekotex 100 Standard getestet worden. Ebenso ist das Spielzeug, das Sie für die Balance Soft erwerben können, aus Holz und Plastik und nicht wie beim Testsieger aus Stoff. All diese kleinen Details sorgen dafür, dass die Balance Soft im Vergleich zur Konkurrenz aus dem eigenen Haus etwas schlechter abschneidet. Das macht die Wippe aber nicht zu einer schlechten Wahl. Sie ist, eben weil sie baugleich zum Testsieger ist, nach wie vor eine gute Empfehlung. Preislich nehmen sich die beiden Modelle nicht viel.

Die Funktionsweise, dass die Wippe so stark oder schwach wippt wie das Kind selbst möchte, ist auch hier gegeben. Die Kinder können sich, sobald sie sich bewegen können, selbst anschubsen. Geeignet ist die BabyBjörn Balance Soft für Babys ab der Geburt mit einem Mindestgewicht von 3,5 Kilogramm. Wenn die Kinder selbstständig sitzen können oder die 9 Kilogramm-Gewichtsmarke überschritten haben, kann die Wippe weiterhin als Kindersitz genutzt werden. Die Maximalbelastung liegt bei 13 Kilogramm.

Der Auf- und Abbau der Balance Soft ist identisch mit dem Testsieger. Es geht innerhalb von Sekunden. Für welche Variante aus dem Hause BabyBjörn Sie sich entscheiden, ist letztlich sicher auch Geschmackssache. Uns hat die Bliss mit dem weicheren Bezug einfach ein Stückchen mehr überzeugt. Die Balance Soft bleibt aber weiterhin eine sehr gute Wahl.

Ähnlich konstruiert wie die beiden Modelle von BabyBjörn, dabei aber deutlich günstiger, ist die Tovig von Ikea. Allerdings schwingt sie kaum und ist damit eher ein Kindersitz als eine Babywippe. Das war wohl nicht immer so, angeblich wurde die Wippfähigkeit der Ikea Tovig nach einem Unfall in den USA eingeschränkt, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Auch der Winkel, in dem das Baby in die Wippe gelegt werden muss, ist bei der Tovig etwas ungünstig, denn er ist sehr steil. Ökotest sah darin jedoch kein Problem und attestterte auch der Ikea-Wippe Bestnoten im Bereich der Kopf-, Gesäß-, und Unterschenkelunterstützung.

Ein weiterer Nachteil: Sie ist nicht immer bei Ikea erhältlich. Und die Torvig ist auch nur für die ersten Monate geeignet, was den Preisvorteil gegenüber unserem Testsieger relativiert.

Für Eltern, die auf der Suche nach einer Babywippe sind, die ihnen in den ersten Lebensmonaten eine Unterstützung bietet, ist die Ikea-Wippe dennoch eine Überlegung wert.

Die Chicco Balloon punktet mit einfachem Aufbau und der Möglichkeit, Melodien und Geräusche abzuspielen oder eigene Lieder aufzunehmen. Sie ist auch gut für größere Babys geeignet, weil sich die Festschnallgurte sehr weit verstellen lassen. Außerdem vibriert sie auf Knopfdruck. Der Nachteil: Sie wippt kaum und kann sich deswegen nicht gegen die preisgünstige Konkurrenz von Ikea durchsetzen.

Stokke Steps Bouncer

Der Stokke Steps Bouncer ist vielseitig einsetzbar und innerhalb von Sekunden aufgebaut. Er lässt sich auf den Stokke Steps-Hochstuhl klicken, sodass das Baby bei Beikosteinführung am Familientisch mitessen kann. Die Federung gefiel unserem Testbaby ausnehmend gut. Die Wippe von Stokke ist allerdings recht teuer, weshalb für uns die BabyBjörn Bliss die bessere Wahl ist.

Aktuelle Informationen (Stand 28.06.19): Stokke ruft einige Babywippen und Newborn-Sets zurück, die zwischen 2014 und 2018 produziert wurden. Ob Ihr Produkt betroffen ist, können Sie hier überprüfen.

Hauck Bungee Deluxe

Auch die Hauck Bungee Deluxe wippt trotz ihres Namens leider so gut wir gar nicht. Sie wird auch eher unter der Kategorie »Aufbewahrung« geführt. Die Wippe ist sehr leicht und lässt sich mithilfe der Tragegriffe sehr gut transportieren – aber bitte niemals mit dem Baby darin! Dafür sind die Griffe nicht stabil genug. Die Position ist eher liegend, weshalb die Wippe nur für junge Babys interessant ist.

Chicco Pocket Relax

Wenn Sie auf der Suche nach einer leichten und sehr einfachen Babywippe sind, die Sie im Urlaub überall mitnehmen können und die wenig Platz beansprucht, schauen Sie sich die Chicco Pocket Relax an. Sie ist extra fürs Reisen konzipiert und lässt sich klein zusammenlegen. Innerhalb weniger Sekunden ist sie aufgebaut und einsatzbereit. Sie hat ein sehr schlichtes Design und wippt leider nicht besonders gut. Wir fanden, dass die Pocket Relax eher den Stuhl auf Reisen ersetzt. Sie kann alternativ auch die Ablagemöglichkeit fürs Baby unterwegs sein, für uns ist sie aber kein wirklicher Ersatz für eine Babywippe.

Der Stoff besteht zu 100 Prozent aus Polyester und wirkt billig. Er lässt sich nur per Handwäsche säubern. Es gibt zwei Modi, eine Schaukel- und eine Sitzposition. Die Wippe können Sie dafür recht lange nutzen. Wenn Ihr Baby mehr als neun Kilogramm wiegt oder selbstständig sitzen kann, können Sie diese Wippe als Sitz weiterbenutzen. Belastbar ist die Chicco Pocket Relax nämlich bis 18 Kilogramm.

Babymoov Babywippe Swoon up

Die Babymoov Swoon up kann für gleich zwei Einsatzgebiete verwendet werden. Sie kann sowohl so hoch gebaut werden, dass Ihr Baby mit am Tisch »sitzen« kann, als auch auf Bodenhöhe wippen. Diese doppelte Funktion fanden wir sehr praktisch. Ebenfalls toll ist die Möglichkeit, den Wippeinsatz um 360 Grad zu drehen. So müssen Sie nicht die Wippe jedesmal verschieben, wenn Ihr Baby Sie im Auge haben möchte, Sie sich aber im Raum bewegen: Ein kleiner Dreh und Babys Augen ruhen wieder auf Ihnen. Das war es dann aber leider auch mit den positiven Anreizen.

Die Babywippe lässt sich nur für Kinder bis neun Kilogramm nutzen oder bis die Kleinen selbstständig sitzen können. Inzwischen lassen sich aber fast alle Modelle auf dem Markt viel länger nutzen, sodass wir hier schon, wie bei den anderen Modellen, die das auch nicht bieten, einen Punkt für die Langlebigkeit abziehen. Außerdem braucht die Wippe im Vergleich zur Konkurrenz sehr viel Platz. Die Wippenbeine müssen für einen festen Stand sehr breit aufgestellt sein, diesen Raum hat aber nicht jede Familie. Der Hersteller wirbt damit, dass sich die Swoon up klein zusammenfalten lässt. Das funktioniert in der Tat, allerdings müssen Sie dafür jedesmal den Bezug, auf dem das Baby liegt, lösen. Wir finden das sehr unpraktisch, gerade dann, wenn die Wippe täglich im Einsatz ist, aber auch täglich verräumt werden soll. Der Bezug lässt sich bei 30 Grad waschen und der 5-Punkt-Gurt sorgt für Sicherheit.

Die Wippleistung der Swoon up konnte uns leider auch nicht so richtig begeistern. Es gibt einen Schalter für »natürliches Schaukeln«, aber das konnte weder das Testbaby noch uns begeistern. Es tat sich einfach zu wenig.

13
Kommentare

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Hilde Köppel-Fischer
Hilde Köppel-Fischer

Für die motorische Entwicklung eines Babys sind alle Wippen kontraproduktiv. Das Baby lernt nicht sich selber vom Liegen zum Sitzen zu bewegen. Sicherer und für dieEntwicklung besser ist es dm Baby auf den Boden auf eine eine Spieldecke zu legen. Dort kann es all die Fähigkeiten üben, die es braucht um später sich selber zu rollen, aufzusetzen und schliesslich zum Stehe und Gehen zu kommen. Und der Preis ist unschlagbar.

Sonja Aydin
Sonja Aydin

Kora Kaesewinkel das ist die von der ich erzählt habe

Merve Aslan
Merve Aslan

Bin sehr zufrieden mit der Wippe

Christina Ha
Christina Ha

Yeeeeèeaaaaahhhh?????

Tatjana Gavranovic
Tatjana Gavranovic

Ich find die Wippe top wir haben eine zuhause und die kleine liebt sie und ihre Geschwister vorher auch

Linda Björkhagen
Linda Björkhagen

Wir lieben diese wippe! Wir hatten sie bei allen 4 kindern!

Conny Carter
Conny Carter

??

Nadine Große
Nadine Große

Wer das als die beste bezeichnet hat keine Ahnung.
Für den rücken ist diese aufrechte Position schon derbe schlecht. Und dieser tiefe po sowieso. Aber was erwartet man von babybjörn auch. Die tragen sind ja auch das aller letzte.

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Welche Wippe ist Ihrer Meinung nach besser? Die Wippe von BabyBjörn kann man in drei Positionen einstellen. In der niedrigsten liegt das Baby mit einem Winkel von knapp 20 Grad fast flach in der Wippe. Von einer aufrechten Sitzposition kann also keine Rede sein. Wie bei allen Wippen gilt aber: das Kind sollte höchstens 20 bis 30 Minuten am Stück in der Wippe liegen.

Cori Gopgolori Hauser
Cori Gopgolori Hauser

Was für ein Quatsch. Die Babybjörn Wippe ist definitiv die Beste. Das sagt auch Ökotest, hier wurden 2016 die Babywippen getestet und diese Wippe hat ein Sehr gut bekommen. Als Einzige übrigens. Ich kann dieses Geschimpfe gegen Babybjörn nicht mehr hören, wie kann man nur so verbohrt sein. Auch die neuen Tragen sind top und haben einen breiten Steg.

Cori Gopgolori Hauser
Cori Gopgolori Hauser

Dass man sie ganz flach einstellen kann, kann ich ebenfalls nur bestätigen, wir haben sie auch zuhause und lieben sie.

Samy Si Paula Paun
Samy Si Paula Paun

Stimmt! Ich habe sie auch zu hause. Sie ist super!

Andrew Hey
Andrew Hey

? alles richtig gemacht