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Die beste Bluetooth-Maus

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Bluetooth-Maus Test: Imglogitech Mx Master 3
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben 25 Bluetooth-Mäuse getestet. Die beste für die meisten ist die Logitech MX Anywhere 2s, die unter anderem mit guter Ergonomie, langer Akku-Laufzeit und guter Bedienung aufwarten kann und Nutzern sogar die Wahl überlässt, sie per Bluetooth oder USB-Empfänger zu betreiben. Schon der Vorgänger der Maus führte lange Zeit unsere Bestenliste an. Aber auch für Leute mit großen Händen oder kleinem Geldbeutel können wir gute Alternativen empfehlen.

Update 27. August 2020

Wir haben drei neue Bluetooth-Mäuse getestet. Eine neue Empfehlung ist die Logitech MX Vertical, die sich durch ihre besondere Ergonomie auszeichnet.

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13. Dezember 2019

Wir haben die neue Logitech MX Master 3 und zwei weitere Bluetooth-Mäuse getestet. Durch den hohen Preis reicht es aber nicht für eine neue Empfehlung.

19. Juli 2019

Wir haben 11 neue Mäuse getestet. Darunter ist auch ein neuer Testsieger: Die Logitech MX Anywhere 2s beerbt ihr Vorgängermodell an der Spitze.

Auch eine Empfehlung holt sich Logitech, ebenfalls mit einem Nachfolger: Die MX Master 2s tritt in die Fußstapfen ihres Vorgängers.

Eine neue „Gut & Günstig“-Empfehlung gibt es auch: Die Victsing Bluetooth Maus.

18. Juni 2018

Wir haben die Vertikal-Maus von Anker getestet, die für alle interessant ist, die wegen zu viel Computerarbeit über Schmerzen am Handgelenk klagen.

Eine kabellose Maus ist praktisch, hat man am PC meist eh schon genug Kabelsalat herumliegen. Doch nur weil sie kabellos ist und (meist) via Bluetooth funktioniert sind diese Mäuse noch lange nicht besser als ihre Kabelkollegen. Die Ansprüche sind dabei gleich. Sie muss ergonomisch sein und auch was das Bedienkonzept angeht, sollten modernen Standards eingehalten werden.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Logitech MX Anywhere 2s

Der ehemalige Favorit wird von seinem Nachfolger abgelöst. Logitech behält mit der MX Anywhere 2s alle Stärken und liefert somit immer noch eine nahezu perfekte Maus ab. Diese kann in so gut wie allen Situationen überzeugen, liegt großartig in der Hand und bietet ein hervorragendes Bedienkonzept. Hinzu kommt die Möglichkeit, eine Maus an mehreren Geräten gleichzeitig zu verwenden.

Ob unter Windows, am Mac oder auch einem Android-Tablet, die Steuerung mit der MX Anywhere 2s überzeugt in nahezu jeder Lage. Dank der hervorragenden Software lassen sich die Tasten frei konfigurieren und die Geschwindigkeit der Maus beliebig an die eigenen Ansprüche anpassen.

Die verbesserte Version liefert eine noch längere Akkulaufzeit und durch das geringe Gewicht eignet sich die MX Anywhere 2s auch weiterhin für den mobilen Einsatz. Logitech hätte aber durchaus an ein Aufbewahrungsfach für den Unifying-Empfänger denken können.

Luxusmaus

Logitech MX Master 2s

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2s
Die Premium-Alternative von Logitech überzeugt durch viele Features, hervorragende Ergonomie und einer verbesserte Akkulaufzeit.

Die MX Master von Logitech war eine luxuriöse Maus und auch der Nachfolger ändert daran nichts. Sie ist sehr ergonomisch geformt eignet sich aber leider nur für Rechtshänder. Die Bedienfunktionen sind aber noch etwas vielfältiger als bei der MX Anywhere 2s. Mit zwei Stellrädern und individuell einstellbaren Tasten ist für jeden Geschmack gesorgt.

Wie bereits erwähnt, ist sie leider nicht für Linkshänder geeignet und auch für Menschen mit kleinen Händen könnte sie etwas klobig sein. Wenn man jedoch lange am PC arbeiten muss und Probleme mit dem Handgelenk hat, kann die Logitech MX Master 2s eine große Hilfe sein. Die neue Version hat außerdem eine verbesserte Akkulaufzeit und hält damit noch länger durch, ohne dass sie aufgeladen werden muss.

Maus für Apple-Fans

Apple Magic Mouse

Wer mit einem Apple-PC arbeitet, ist mit der Magic Mouse 2 gut beraten. Sie ist, wie man das von Apple gewohnt ist, schlicht und unauffällig. Tasten sind keine zu erkennen, aber sie kann dank Touchoberfläche sowohl als Ein- als auch Zweitastenmaus verwendet werden. Der eingebaute Akku muss von Zeit zu Zeit mit einem Ladekabel aufgeladen werden und auch die Bedienung ist einfach. Für Windows-Nutzer eignet sie sich hingegen nicht besonders gut, da einige Gesten dann nicht zur Verfügung stehen.

Gut & günstig

VicTsing Bluetooth Maus

Bluetooth-Maus Test: Victising
Wer nur gelegentlich zur Maus greift und eher kleine Hände hat, kann mit der VicTsing Bluetooth Maus viel Geld sparen.

von 200 Lesern gekauft

Auch bei günstigen Mäusen finden sich Modelle, die eine gute Qualität haben. Die Victsing Bluetooth Maus eignet sich für gelegentliche Arbeiten, bietet aber bei weitem nicht den Komfort der Logitech MX Anywhere 2s. Außerdem lässt sie sich über Bluetooth oder Funk verbinden, wobei der USB-Empfänger in der Maus aufbewahrt werden kann. Die Laufzeit ist ebenfalls gut, nur die Batterie muss man sich selbst besorgen.

Besonders Ergonomisch

Logitech MX Vertical

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Vertical
Für alle, die Probleme mit Sehnenscheidenentzündungen haben ist die ergonomische Vertikal-Maus die beste Wahl.

Wenn man schon einmal mit einer verkrampften Hand oder dem Karpaltunnelsyndrom zu kämpfen hatte, landet man auf der Suche nach einer geeigneten Computermaus früher oder später bei einem vertikalen Modell. Die Logitech MX Vertical entlastet das Handgelenk ungemein und lässt sich sehr gut zur Steuerung des Mauszeigers verwenden. Hat man sich an die ungewöhnliche Bauform gewöhnt, gibt man diese Maus so schnell nicht weder her.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerLuxusmausMaus für Apple-FansGut & günstigBesonders Ergonomisch
ModellLogitech MX Anywhere 2sLogitech MX Master 2sApple Magic MouseVicTsing Bluetooth MausLogitech MX VerticalMicrosoft Wireless Mobile Mouse 4000AmazonBasics Kabellose Trackball-MausLogitech MX Master 3Cherry MW 8 ErgoMicrosoft Bluetooth MouseMicrosoft Precision MouseMicrosoft Arc MouseFenifox Bluetooth MausJelly Comb LC0256BhdLovely Optische Bluetooth MausTecknet BM307Logitech MX Anywhere 2Logitech MX Masteri-Tec Bluetooth TravelLogitech M720 TriathlonLogitech M220/M330 SilentAnker Vertikale Maus
Bluetooth-Maus Test: Mx Anywhere 2s1Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2sTest: Bluetooth-Maus: Apple Magic MouseBluetooth-Maus Test: VictisingTest Bluetooth-Maus: Logitech MX VerticalTest Bluetooth-Maus: Microsoft Wireless Mobile Mouse 4000Bluetooth-Maus Test: Amazonbasics TrackballTest Bluetooth-Maus: Logitech MX Master 3Test Bluetooth-Maus: Cherry MW 8 ErgoTest Bluetooth-Maus: Microsoft Bluetooth MouseTest Bluetooth-Maus: Microsoft Precision MouseTest Bluetooth-Maus: Microsoft Arc MausTest Bluetooth-Maus: Fenifox Bluetooth MausTest Bluetooth-Maus: Jelly Comb LC0256Bluetooth-Maus Test: BhdlovelyBluetooth-Maus Test: TecknetTest Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2Test Bluetooth-Maus: Logitech MX MasterTest: Bluetooth-Maus: i-Tec Bluetooth TravelTest Bluetooth-Maus: Logitech M720 TriathlonTest Bluetooth-Maus: Logitech M220/M330 SilentTest Bluetooth-Maus: Anker vertikale Maus
Pro
  • Sehr mobil
  • Liegt gut in der Hand
  • Hervorragende Bedienung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Bluetooth und Unifying-Empfänger
  • Sehr ergonomisch geformt
  • Unterstützt das Handgelenk
  • Viele Bedienfunktionen
  • Einfache Bedienung
  • Schönes Design
  • Aufladbarer Akku
  • Horizontales Scrollen möglich
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Tasten klicken sehr gut
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Beugt verkrampftem Handgelenk vor
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Bluetooth und Unifying-Empfänger
  • Aufladbarer Akku
  • Klein und leicht
  • Auch für Linkshänder geeignet
  • Lange Batterielaufzeit
  • Günstiger Preis
  • Sehr ergonomisch geformt
  • Unterstützt das Handgelenk
  • Viele Bedienfunktionen
  • Horizontales Scrollen möglich
  • Ergonomisch geformt
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Klein und leicht
  • Tasten klicken sehr gut
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Betrieb mit AA-Batterie
  • Sehr ergonomisch geformt
  • Unterstützt das Handgelenk
  • Viele Bedienfunktionen
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Sehr leicht zu transportieren
  • Kann sich in der Tasche nicht ungewollt einschalten
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Sehr flach
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Batterie lässt sich aufladen
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Günstiger Preis
  • Tasten sind sehr leise
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Tasten sind sehr leise
  • Batterie lässt sich aufladen
  • Liegt ergonomisch in der Hand
  • Tasten klicken gut
  • Hervorragende Bedienung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Bluetooth und Unifying-Empfänger
  • Sehr ergonomisch geformt
  • Unterstützt das Handgelenk
  • Viele Bedienfunktionen
  • Sehr günstig
  • Für gelegentliches Arbeiten in Ordnung
  • Gut ausgestattet
  • Mit bis zu drei Geräten nutzbar
  • Gut verarbeitet
  • Batterie der M330 hält 24 Monate durch
  • Wirklich leisere Klick- und Rollgeräusche bei beiden Modellen
  • Gute Entlastung bei Karpaltunnel-Syndrom
  • Preiswert
Contra
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Kein Fach für den USB-Empfänger
  • Für kleine Hände eventuell zu groß
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Touchpad ist gewöhnungsbedürftig
  • Für Windows-Nutzer weniger geeignet
  • Leere Batterie muss ausgewechselt werden
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Recht groß
  • Kein Fach für den USB-Empfänger
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Leere Batterie muss ausgewechselt werden
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Kein Bluetooth
  • Leere Batterie muss ausgewechselt werden
  • Kein Bluetooth
  • Materialien wirken billig
  • Für kleine Hände etwas zu groß
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Vorgängermodell genauso gut, aber günstiger
  • Für kleine Hände etwas zu groß
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Keine Extra-Tasten
  • Kein On-/Off-Schalter
  • Nicht über USB wiederaufladbar
  • Für kleine Hände eventuell zu groß
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Maustasten müssen recht stark gedrückt werden
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Nicht besonders ergonomisch
  • Manchmal etwas zu leicht
  • Batterien nicht wiederaufladbar
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Nicht besonders ergonomisch
  • Leere Batterie muss ausgewechselt werden
  • Tasten drücken sich sehr weich
  • Tasten drücken sich sehr weich
  • Mittlere Maustaste sehr laut
  • Leere Batterie muss ausgewechselt werden
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Kein Fach für den USB-Empfänger
  • Für kleine Hände eventuell zu groß
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Nicht so ergonomisch wie unser Favorit
  • Auf Glasflächen nicht verwendbar
  • Kein zweites Rollrad
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Beide Modelle unterstützen kein Bluetooth
  • Sehr leicht
  • Nicht für Linkshänder geeignet
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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So haben wir getestet

Eine Maus muss sich im Alltag bewähren und für verschiedene Arbeitsweisen geeignet sein. Dabei kann es unter Umständen ausreichen, eine billige Maus zu kaufen, weil man sie nur selten benutzt. Wen man aber regelmäßig länger am PC oder Laptop sitzt, lohnt sich vielleicht der höhere Preis einer teureren Maus.

Unsere Testmodelle mussten den Arbeitsalltag eines Redakteurs bewältigen. Das bedeutet: Viel herumklicken auf Webseiten, Scrollen durch Dokumente und präzise Mauszeigerbewegungen beispielsweise bei der Bearbeitung von Bildern. Dazu müssen die Bluetooth-Mäuse nicht nur schnell aus dem Standby aufwachen, sondern auch gut in der Hand liegen. Individuelle Vorlieben, beispielsweise für große und kleine Hände sowie Links- oder Rechtshänder, berücksichtigen wir dabei ebenfalls.

Da sich Bluetooth-Mäuse auch gut für unterwegs eignen, wurde in der Bewertung auch beachtet, wie einfach das jeweilige Modell mitgenommen werden kann. Unser Favorit ist dabei das Gerät, das sich im Alltag am besten bewähren konnte – am besten so gut, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

 Bluetooth-Maus Test: Logitech Mx Anywhere 2s

Testsieger: Logitech MX Anywhere 2s

Mit der MX Anywhere 2s verbessert Logitech die MX Anywhere 2. Alles, was die MX Anywhere 2 so besonders machte, wurde zum Glück nicht angetastet. Daher ist die Maus auch weiterhin ein idealer Begleiter für den Büroalltag. Aufgrund einer speziellen Technologie kann man die Maus auf extrem glatten und spiegelnden Oberflächen wie etwa Glastischen verwenden, bei denen die meisten anderen Mäuse das Handtuch werfen – daher das »Anyhwere« im Namen.

Gegenüber dem Vorgänger hat sich die MX Anywhere 2s nur wenig verändert. Somit lässt sich die neue Maus optisch nicht von der alten unterscheiden, wobei die Farbgebung ein klein wenig anders ausfällt. Verbindungen zu PC oder Mac sind auch weiterhin nicht nur über den mitgelieferten Logitech Unifying-USB-Adapter möglich, sondern auch ohne Dongle direkt per Bluetooth-Verbindung.

Testsieger

Logitech MX Anywhere 2s

Außerdem kann sich die Logitech MX Anywhere 2s mit bis zu drei unterschiedlichen Geräten gleichzeitig verbinden, der Wechsel erfolgt schnell und einfach über einen Taster an der Geräteunterseite. Neben PCs und Macs werden auch Android-Smartphones und Tablets sowie alle anderen Geräte unterstützt, die den Anschluss einer Bluetooth-Maus erlauben.

Das sorgt für deutlich mehr Flexibilität bei der Arbeit. Beispielsweise kann die Maus zuhause über den Unifiying-Adapter am Desktop-Rechner betrieben werden und unterwegs per Bluetooth mit einem Laptop. Zusätzlich lässt sich bei Bedarf ein weiteres Gerät steuern, beispielsweise ein Media Center PC oder eine Streaming-Box, wie Amazons Fire TV, sodass sich Medien und andere Inhalte bequem von der Couch aus steuern lassen.

Viel Ausstattung und einfache Bedienung

Darüber hinaus bietet die Logitech MX Anywhere 2s noch eine Reihe von weiteren Besonderheiten. So verfügt die Maus über ein Scrollrad mit zwei unterschiedlichen Scroll-Modi, einen integrierten Akku und eine umfangreiche Software für Windows und Mac OS X, mit der sämtliche Einstellungen der Maus bis ins kleinste Detail angepasst werden können.

Tolle Ergonomie mit einem kleinen »Aber«

Die Logitech MX Anywhere 2s weist mit ihren schmalen Abmessungen und einem Gewicht von rund 100 Gramm ein schlankes Profil auf. Nichtsdestotrotz macht die mobile Maus auch im Desktop-Einsatz eine gute Figur. Anders als ihre größere Verwandte, die Logitech MX Master 2s, lässt sich die Logitech MX Anywhere 2s auch von Nutzern mit kleinen Händen sehr gut bedienen.

Das grundlegende Design der MX Anywhere 2s hat sich dabei im Vergleich zum Vorgänger kaum geändert. Die kompakte Maus schmiegt sich angenehm in die Hand und bietet ein angenehmes »Laufgefühl« auf vielen unterschiedlichen Oberflächen. Das geringe Gewicht der MX Anywhere 2 ist für Menschen mit großen Händen in den ersten Minuten vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber darauf stellt man sich schnell ein.

Leider keine Variante für Linkshänder

Das Scrollrädchen zwischen den beiden Maustasten liegt direkt unter den Fingerkuppen und lässt sich wahlweise mit einem gewissen Widerstand oder ohne bedienen, wobei letzteres vor allem für schnelle Bildläufe praktisch ist. Zusätzlich kann das Mausrad durch Kippen nach links und rechts für horizontale Bildläufe genutzt werden – das klappt in der Praxis hervorragend.

Wer es gewohnt ist, das Mausrad als mittlere Maustaste zu nutzen, muss sich bei der Logitech MX Anywhere 2s umgewöhnen: Ein Druck auf das Mausrad schaltet bei ihr lediglich zwischen den beiden Scroll-Modi um. Doch Logitech hat hinter dem Rad einen weiteren Button platziert, der die Rolle des Mittelklicks übernehmen kann. Wer das nicht möchte, kann dem Zusatzknopf wie allen anderen Buttons der Maus aber auch eine andere Funktion zuweisen – beispielsweise Mausgesten. Durch Drücken der Taste und Bewegung der Maus lassen sich dann verschiedene Funktionen ausführen, etwa Wechsel zwischen Programmen oder Vergrößerung der aktuellen Ansicht. Das ist zwar nicht ganz so intuitiv wie die Gesten auf einem Laptop-Trackpad, aber wer viel am Bildschirm arbeitet, kann mit solchen Gesten viel Zeit sparen und effektiver arbeiten.

 Bluetooth-Maus Test: Logitech Mx Anywhere 2s
Die seitlich angebrachten Tasten sind nur für Rechtshänder geeignet.

Ergänzt werden die Bedienelemente der MX Anywhere 2s durch zwei seitlich angebrachte Tasten, die mit Daumen gedrückt werden können. Das ist praktisch für Aktionen wie die Vor- und Zurück-Navigation im Browser. Auch hier gilt: Wen diese Tasten eher stören, der kann sie einfach deaktivieren.

Einziger Wermutstropfen: Die Daumentasten sind links angebracht und damit nur für Rechtshänder nutzbar, eine Variante für Linkshänder gibt es – wie bei den meisten kabellosen Mäusen – leider nicht.

Verbindungsfreudig

Die MX Anywhere 2s kommt mit einem daumennagelgroßen Unifying-Empfänger. Wird dieser winzige »Dongle« in einen freien USB-Slot am PC oder Mac gesteckt, kann die Maus nach wenigen Sekunden genutzt werden. Ein Treiber muss dazu weder unter Windows noch unter Mac OS X installiert werden. Lediglich für die Nutzung der erweiterten Konfiguration empfiehlt sich die Installation der Logitech-Software.

Neben der Maus kann der Empfänger noch mit bis zu fünf weiteren Unifying-Geräten Kontakt aufnehmen. So ließe sich beispielsweise gleichzeitig eine passende Funktastatur verbinden oder auch eine weitere Maus. Die Zuordnung der Geräte zum Empfänger bleibt auch dann erhalten, wenn dieser mit einem anderen Computer verbunden wird, was die Nutzung mit mehreren PCs erleichtert.

Das gleiche gilt für die Bluetooth-Funktionalität, die Logitech der MX Anywhere 2s spendiert hat. Die Maus kann Verbindung zu einem Bluetooth-fähigen Gerät aufnehmen und dieses ohne zusätzlichen USB-Dongle steuern. Das ist besonders bei Tablets und Laptops nützlich, weil dann kein USB-Port blockiert wird.

Verbindungen funktionieren problemlos

In der Praxis funktionieren beide Verbindungen reibungslos, Unterschiede in der Nutzung per Unifying-Empfänger und Bluetooth konnten wir nicht feststellen.

 Bluetooth-Maus Test: Logitech Mx Anywhere 2s
Die MX Anywhere 2s lässt sich vielseitig einsetzen.

Allrounder für Zuhause und unterwegs

Alle praktischen Funktionen nutzen wenig, wenn die Bedienung einer Maus nicht überzeugt. Die wichtigste Frage ist daher: Wie fühlt es sich an, mit der MX Anywhere 2s zu arbeiten?

Mit zwei Worten: Sehr Gut. Egal ob Mauspad, rauer Kunststoff, Holz- Lack- oder Glastisch, die Maus lässt sich auf jeder Oberfläche angenehm bewegen und erfasst auch kleinste Bewegungen mit nahezu perfekter Präzision – und zwar unabhängig davon, ob wir die Maus via Bluetooth oder Unifying-Empfänger verbinden. Das selbe gilt für die verschiedenen Tasten, die genau das richtige Maß an Feedback liefern – nicht zu fest und nicht zu weich.

Ein Problem bei mit Akku betriebenen Mäusen ist, dass sie zum Energiesparen in einen Ruhemodus wechseln, wenn sie eine bestimmte Zeit nicht benutzt werden. Oft brauchen sie eine Weile, um wieder ansprechbar zu werden – was auf die Dauer ziemlich nerven kann. Bei der MX Anywhere 2s ist davon nichts zu merken: sie erwacht ohne jede Verzögerung in dem Moment, in dem wieder zur Maus gegriffen wird.

Auch der Wechsel zwischen mehreren verbundenen Geräten geht ohne Wartezeit vonstatten. Damit steht die Logitech MX Anywhere 2s einer kabelgebundenen Maus in keiner Weise nach.

Hervorragendes Handling

Die geringe Reaktionszeit und das schon mit Werkseinstellungen hervorragende Handling sorgen dafür, dass die MX Anywhere 2s nicht nur bei der normalen Desktop-Arbeit einen guten Eindruck hinterlässt. Auch beim Spielen stellen wir keine Probleme fest, selbst schnelle Ego-Shooter lassen sich erstaunlich gut mit der kompakten Kabellosen steuern. Hardcore-Gamer werden natürlich weiterhin auf spezialisierte Kabelmäuse setzen, für viele Spieler dürfte die Logitech MX Anywhere 2s aber mehr als ausreichen.

Was für den heimischen Desktop-Betrieb gilt, lässt sich auch auf den Einsatz auf Reisen übertragen. Mit ihrem schlanken Profil fällt die Logitech-Maus in Rucksäcken und Taschen nicht zur Last, zumal sie auf nahezu allen Unterlagen funktioniert und damit auch im Zug oder im Flieger hilfreich ist.

Leider bietet die MX Anywhere 2s kein integriertes Aufbewahrungsfach für den Unifiying-Empfänger, wie es bei vielen anderen Logitech-Geräten der Fall ist. Wer den winzigen Dongle mit auf Reisen mitnehmen möchte, sollte ihn also nach Möglichkeit im USB-Port eingesteckt lassen, um ihn nicht zu verlieren – am besten lässt man ihn aber zuhause und setzt gleich auf Bluetooth.

Den integrierten Akku der Logitech-Maus lädt man über ein Micro-USB-Kabel auf. Praktisch: Während des Ladevorgangs lässt sich die Maus ganz normal weiter verwenden. Bis zu 70 Tage gibt Logitech als Akkulaufzeit an, bei uns waren es immerhin mehrere Wochen.

Logitech MX Anywhere 2s im Testspiegel

Die Logitech MX Anywhere 2s wurde auch von anderen Testern unter die Lupe genommen. Die bisherigen Besprechungen fallen aber durch die Bank ähnlich positiv aus wie unseres.

Im Hands-On von Techstage gefällt voe allem die Funktion, mehrere Geräte mit einer Maus steuern zu können und auch der gute Arbeitsfluß fällt positiv auf:

»Wer mehr als einen Computer auf den Tisch hat und ständig zwischen mehreren Eingabegeräten wechseln muss, sollte sich das Konzept von Logitech Flow genauer anschauen und sogar ausprobieren. Die Idee geht sogar einen Schritt weiter und holt eine drahtlose Tastatur mit ins Boot. Die Tastenschläge werden auf dem System übertragen, auf der Cursor sichtbar ist. Mit einer hohen Auflösung von 4000 dpi eignen sich beide Mäuse für vielseitige Computer. Hinzu kommen weiteren Tasten, die ideal für Schnellzugriffe sind und die Produktivität steigern und den Arbeitsfluss verbessern.«

Und auch in der kurzen Betrachtung von Chip.de weiß die Logitech MX Anywhere 2s zu überzeugen. Hier gefallen vor allem der Akku und die Möglichkeit, diesen schnell aufzuladen wenn es darauf ankommt:

»Der interne Lithium-Polymer-Akku mit 500 mAh lässt sich über ein Micro-USB-Kabel aufladen, welches zum Lieferumfang gehört – nach nur drei Minuten am Strom kann man einen ganzen Tag lang kabellos arbeiten.«

Alternativen

Wer sehr viel Zeit am Computer verbringt und eher große Hände hat, für den ist die Logitech MX Master 2s möglicherweise die bessere Wahl. Auch diese ist ein Nachfolger mit verbesserter Akkulaufzeit von einer unserer früheren Empfehlungen. Außerdem haben wir Empdehlungen für Apple-Freunde und Sparfüchse.

Luxusmaus

Logitech MX Master 2s

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2s
Die Premium-Alternative von Logitech überzeugt durch viele Features, hervorragende Ergonomie und einer verbesserte Akkulaufzeit.

Der große Bruder der MX Anywhere 2s ist eine echte Luxusmaus: Die MX Master 2s ist wie das Gegenstück einer – rechten – Hand geformt und bietet damit eine perfekte Ergonomie. Die wird allerdings durch Größe erkauft. Menschen mit kleinen Händen haben mit der großen Logitech Maus eher weniger Spaß. Wer allerdings beim längerem Arbeiten am Computer Schmerzen in der Hand bekommt oder unter dem Karpaltunnelsyndrom leidet, für den könnte eine ergonomisch geformte Maus wie die MX Master 2s Abhilfe schaffen.

Die MX Master 2s bietet über die Funktionen der Anywhere 2s hinaus noch ein zweites Mausrad, das mit dem Daumen bedient wird und horizontales scrollen in Dokumenten und auf Webseiten erlaubt. Wer viel mit großen Dokumenten zu tun hat, wird diese Funktion lieben.

Mac-Nutzer freuen sich über die Möglichkeit, über eine Daumentaste Gestenfunktionen auszulösen, die normalerweise nur mit einem Touchpad funktionieren. Diese Gestensteuerung ist bei der Logitech MX Master 2s besser nutzbar als bei der Anywhere 2s, weil die Taste hier besser zu erreichen ist.

Wie die Anywhere 2s lässt sich auch die Master 2s per Bluetooth und Unifying-Empfänger mit bis zu drei Geräten koppeln.

Die MX Master 2s ist allerdings ein gutes Stück größer und schwerer als die Logitech MX Anywhere 2s und lässt daher die Mobilität der kleineren Version vermissen. Das macht sie besonders für Menschen mit großen Händen interessant, für die kleinere Mäuse auf die Dauer eher anstrengend sind. Für Linkshänder ist die Logitech Master aber noch weniger geeignet als die Anywhere 2s, weil ihre Bauform klar auf die rechte Hand ausgelegt ist.

Maus für Apple-Fans

Apple Magic Mouse

Wer hauptsächlich mit einem Apple Macbook oder einem iMac arbeitet, findet in Apples Magic Mouse 2 die beste Wahl. Während die erste Magic Mouse mit herausnehmbaren Batterien oder Akkus ausgestattet war, besitzt die Magic Mouse 2 einen fest eingebauten Akku, den man über ein Thunderbolt-Kabel auflädt.

Die optisch schlicht-elegant gehaltene Maus bietet weder sichtbare Tasten noch ein Scrollrad, stattdessen lassen sich über die Oberseite der Magic Mouse diverse Multitouch-Gesten ausführen.

Gescrollt wird einfach durch Wischen mit einem Finger und zwar sowohl rauf und runter wie links und rechts. Das funktioniert hervorragend, wenn auch nicht ganz so präzise wie mit einem eigenen Scrollrad. Aber dafür kann man mit der Maus auch horizontal scrollen, was bei Mäusen mit Scrollrad nicht möglich ist.

Obwohl die Maus nur eine Taste zu haben scheint, kann man sie auch als Zweitastenmaus verwenden. Dabei lassen sich Links- und Rechtsklicks für Linkshänder vertauschen. Vor- und zurückblättern kann man, indem man mit zwei Fingern über die Oberfläche wischt – das verlangt allerdings ein wenig Übung.

Für Windows-Nutzer ist die Apple-Maus allerdings nur bedingt geeignet. Zwar kann die Magic Mouse mit einem eigenen Treiber über Bluetooth auch an Windows-PCs genutzt werden, allerdings stehen unter Windows nicht alle Gesten zur Verfügung.

Gut & günstig

VicTsing Bluetooth Maus

Bluetooth-Maus Test: Victising
Wer nur gelegentlich zur Maus greift und eher kleine Hände hat, kann mit der VicTsing Bluetooth Maus viel Geld sparen.

von 200 Lesern gekauft

Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, ist mit der günstigen VicTsing Bluetooth Maus gut beraten.

Die kompakte Maus bietet mit vier Tasten und einem Scrollrad alle Funktionen, die man auch von teureren Modellen kennt. Mausklicks lassen sich dabei zuverlässig auslösen und werden mit einem angenehmen Klickgeräusch quittiert. Über eine zusätzliche Taste lässt sich außerdem die Abtastrate anpassen, was die Empfindlichkeit der Maus ändert.

Im täglichen Einsatz ist die Präzision der VicTsing Bluetooth Maus gut genug, um auch längere Zeit damit arbeiten zu können. Die Verbindung über Bluetooth läuft ordentlich und ein Funkempfänger für USB steht ebenfalls bereit. Diese lässt sich zudem ganz praktisch in der Maus verstauen. Das einzige Manko ist die nicht wiederaufladbare Batterie, die zudem nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Im Vergleich zu den teureren Alternativen wirkt die Verarbeitung der Maus etwas billiger und auch ergonomisch ist sie weit von der Logitech MX Anywhere 2s entfernt. Wer aber nur gelegentlich mit der Maus arbeitet, kann mit der VicTsing Bluetooth Maus durchaus Geld sparen.

Besonders Ergonomisch

Logitech MX Vertical

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Vertical
Für alle, die Probleme mit Sehnenscheidenentzündungen haben ist die ergonomische Vertikal-Maus die beste Wahl.

Eines der größten Probleme bei der Arbeit am Computer ist die Ergonomie. Mit der falschen Sitzposition wird dem Rücken geschadet, die falsche Monitoreinstellung verspannt den Nacken und ein abgeknicktes Handgelenk sorgt für taube Finger. Um dem letztgenannten Punkt entgegenzuwirken, kann man auf eine vertikale Maus wie die Logitech MX Vertical zurückgreifen.

Durch die Verlagerung der Bedienelemente in das Hochkantformat nimmt das Handgelenk eine natürlichere Position ein. Dadurch wird nicht nur der Unterarm entlastet, auch die Finger verkrampfen nicht mehr. Die vertikale Maus von Logitech überzeugt außerdem durch hochwertige Materialien und einen Sensor, der auf nahezu jeder Unterlage problemlos funktioniert.

Mit einer separaten Taste lässt sich die Geschwindigkeit des Zeigers direkt an der Maus einstellen und eine übersichtliche Software erlaubt individuelle Tastenbelegungen. Ein Scrollrad sowie Vor- und Zurücktasten sind ebenfalls vorhanden, klicken nur sehr leise und erledigen im Alltag einen guten Dienst.

Die hochkant stehende Logitech MX Vertical nimmt etwas mehr Raum auf dem Schreibtisch ein. Dadurch kann es vorkommen, dass man beim Wechseln der Hand von der Tastatur zur Maus gegen letztere stößt, weil man deren Höhe falsch einschätzt. Ein einfaches Umsetzen ist ebenfalls nicht möglich, da das hohe Gewicht und die Griffposition der Hand ein Hochheben der Maus erschweren.

Aus ergonomischer Sicht gibt es kaum etwas besseres als eine vertikale Maus. Mit der Logitech MX Vertical ist ein Modell erhältlich, das mit einer hohen Qualität und einfacher Bedienbarkeit punktet. Diese hat zwar auch ihren Preis, ist für jemandem mit Problemen im Handgelenk aber jeden Cent wert.

Außerdem getestet

Microsoft Wireless Mobile Mouse 4000

Microsoft hat mit der Wireless Mobile Mouse 4000 eine kleine und leichte Maus im Sortiment, die sich bequem überall mit hinnehmen lässt. Die Maustasten klicken leise und ein Scrollrand mit 4-Wege-Navigation ist ebenfalls vorhanden. Mit der im Lieferumfang enthalten AA-Batterie ist zudem eine Laufzeit von bis zu zehn Monaten möglich, bevor diese getauscht werden muss.

Für große Hände ist die Microsoft Wireless Mobile Mouse 4000 aber etwas zu klein. Dadurch wird eine verkrampfte Handhaltung eingenommen, die auf Dauer unangenehm ist. Die Microsoft-Maus funktioniert außerdem nur mit dem beiliegenden Funkempfänger und lässt sich somit nicht alternativ über Bluetooth oder ein USB-Kabel betreiben. Immerhin findet der Funkempfänger seinen Platz an der Unterseite der Maus, wo er beim Transport nicht verloren gehen kann.

AmazonBasics Kabellose Trackball-Maus

Ein Trackball ist für viele etwas ungewöhnlich und wirkt bei der Nutzung befremdlich. Hat man sich erst einmal an die neue Steuerung gewöhnt, lässt es sich damit aber durchaus angenehm arbeiten. Die AmazonBasics Wireless-Trackball-Maus kopiert das Design der beliebten Logitech M570, reicht aber nicht an deren gute Qualität heran. Die Kugel bewegt sich zwar leicht in ihrer Einfassung, hakt aber hier und da etwas.

Auch das Design bietet dem Handballen keine gute Ablagemöglichkeit. Außerdem lässt sich der Trackball von Amazon nur über einen USB-Funkempfänger betreiben und benötigt eine AA-Batterie. Letztere ist zwar im Lieferumfang enthalten, der Hersteller macht aber keine Angabe dazu, wie langes sie halten soll. Wer mal einen Trackball dieser Bauart ausprobieren möchte, kann dies mit der günstig zu habenden AmazonBasics Wireless-Trackball-Maus tun, verdirbt sich durch die verminderte Qualität aber eventuell die Freude an dieser Art von Eingabegerät.

Die Logitech MX Master 3 ist der Nachfolger unserer »Luxusmaus«-Empfehlung Logitech MX Master 2s. Sie bietet ein leicht verändertes Design, behält aber die übrigen Qualitäten bei. Daher liegt sie ebenfalls gut in der Hand und kann auch über eine langen Zeitraum ohne Ermüdungserscheinungen genutzt werden. Sonderfunktionen, wie eine Walze für den Daumen, mit der sich horizontal Scrollen lässt, bieten einen echten Mehrwert und der Sensor funktioniert auf jedem Untergrund problemlos.

Mit der passenden Software von Logitech lässt sich die MX Master 3 noch weiter an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Durch das Design ist sie aber nur für Rechtshänder geeignet. Wenn man kleine Hände hat, liegt die Bluetooth-Maus nur gerade noch so bequem in der Hand. Außerdem ist der Preis recht hoch, sodass man sich lieber den sehr guten Vorgänger zulegen sollte.

Mit der Cherry MW 8 Ergo richtet sich der Hersteller ebenfalls an Rechtshänder. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei aber sehr gut. So kommt die Maus mit hochwertigen Materialien, auf denen die Finger einen guten Halt finden. Die Tasten müssen vergleichsweise stark gedrückt werden um auszulösen, was etwas Eingewöhnungszeit erfordert. Dafür gibt es auch seitlich angebrachte Vor- und Zurücktasten und die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich per Knopfdruck regeln. Wer die Maus nicht über Bluetooth verbinden möchte, kann zudem den Funkempfänger verwenden, der als kleiner USB-Stick in einem extra Fach an der Unterseite der Maus versteckt ist. Dort befinden sich auch Schalter um die Maus zu deaktivieren und um zwischen Funk oder Bluetooth zu wechseln.

Geladen wird die Cherry MW 8 Ergo über einen MicroUSB-Port, wobei man sie dabei auch weiterhin benutzen kann. Neben dem Ladekabel ist auch ein kleiner Stoffbeutel zum Transportieren der Maus im Lieferumfang, was das ganze Paket zusätzlich abrundet.

Microsoft Bluetooth Mouse

Die Microsoft Bluetooth Maus ist ein günstiger und leichter Begleiter im Alltag, den man durchaus als Grundausstattung betrachten kann. Sie macht genau das was sie soll: Linke und rechte Mausklicks sowie das Scrollen mit einem Rad. Energie bekommt das handliche Zeigegerät über eine AA-Batterie, die gleich mitgeliefert wird. Die hält laut Hersteller bis zu ein Jahr, was aber selbstverständlich vom Verhalten des Nutzers abhängt. Einen Ausschalter gibt es nicht, daher kann man eine versehentliche Aktivierung auch nicht verhindern.

Mit der guten Verarbeitung und den ansprechenden Materialien ist der Preis mehr als gerechtfertigt. Außerdem kann man die Microsoft Bluetooth Maus auch mit kleinen Händen gut bedienen und sie ebenso leicht verstauen und mitnehmen – eine gute Alternative also für jeden, der etwas schlichtes sucht, aber nicht auf Qualität verzichten möchte.

Microsoft Precision Mouse

Microsofts Precision Mouse besitzt eine ähnliche Form, wie unsere Luxus-Empfehlung Logitech MX Master 2s. Sie ist aber ein wenig kleiner, sodass man die Maus auch mit nicht so großen Händen bequem bedienen kann. Das Oberflächenmaterial besteht aus Kunststoff und die Daumenablage hat eine gummierte Oberfläche. Die sieben Tasten lassen sich gut drücken und auch das Mausrad ist angenehm zu bedienen. Auf weitere Zusatzfunktionen muss man allerdings verzichten und der drahtlose Anschluss ist nur über Bluetooth möglich. Dabei lassen sich allerdings gleich drei unterschiedliche Geräte speichern, die anschließend über einen Knopf an der Unterseite ausgewählt werden. Ein An- und Ausschalter verhindert zudem, dass sich der Akku entleert, wenn die Precision Maus mal länger nicht benutzt wird.

Im Arbeitsalltag liegt die Microsoft Precision Mouse gut in der Hand, wird aber auf Dauer etwas schwer. Darunter leidet die Präzision beim Bewegen des Mauszeigers. Das Mausrad kann man magnetisch so einstellen, dass es entweder mit einem kleinen Raster scrollt oder frei läuft. So sind schnelle Bildläufe kein Problem. Wer mit der Logitech MX Master s2 nicht ganz warm wird, findet in der Microsoft Precision Mouse ein ähnliches Modell, das zudem etwas günstiger ist. Der Funktionsumfang fällt aber auch kleiner aus.

Und nochmal Microsoft: Die Arc Mouse ist vor allem für Surface-Besitzer gedacht, die eine ganz flache Maus immer mit dabei haben möchten. Der Clou bei der Sache ist, dass sich die Arc Maus im ausgeschalteten Zustand ganz platt in eine Tasche stecken lässt. Um sie einzuschalten, wird die Handballenauflage geknickt, wodurch ein abgerundete Form entsteht. Ganz ergonomisch ist das ganze natürlich nicht, aber für den gelegentlichen Gebrauch unterwegs ist sie gut geeignet und kann auch von Linkshändern benutzt werden.

Für lange Arbeiten am PC ist die Microsoft Arc Mouse aber etwas zu leicht. Man kann die Hand nicht richtig darauf ablegen und eine Daumenablage fehlt ebenfalls. Ein richtiges Scrollrad gibt es ebenfalls nicht, dafür eine Touchsensor, wie bei der Apple Magic Maus. Die Arc funktioniert außerdem nur über Bluetooth und kann nur mit einem Gerät verbunden werden. Die mitgelieferten Batterien halten laut Microsoft bis zu 6 Monate und müssen danach ausgetauscht werden.

Fenifox Bluetooth Maus

Test Bluetooth-Maus: Fenifox Bluetooth Maus

Keine Preise gefunden.

Auf den ersten Blick wirkt die Fenifox Bluetooth Maus sehr edel. Hält man sie in der Hand, zeigt sich das Material aber als einfacher Kunststoff. Das leichte Plastik mutet nicht sehr hochwertig an und auch ergonomisch ist die Maus weit davon entfernt perfekt zu sein. Das flache Design eignet sich aber besonders gut, wenn man die Maus viel transportieren möchte und nur gelegentlich benutzt. Dabei ist sie so flach wie die Microsoft Arc Maus und besitzt einen Ein- und Ausschalter an der Unterseite. Hinzu kommt ein DPI-Schalter, der die Empfindlichkeit regelt.

Durch die sehr leisen Maustasten kann die Fenifox Bluetooth Maus gut in ruhigen Umgebungen benutzt werden. Der interne Akku lässt sich über USB wieder aufladen, aber Fenifox macht keine Angabe zur Laufzeit. Im Arbeitsalltag hält die kleine Maus aber lange durch und kann auch von Linkshändern benutzt werden, ist allerdings, wie bereits erwähnt, nicht für die längere Benutzung geeignet.

Die Jelly Comb LC0256 ist für Links- und Rechtshänder geeignet. Die matte Kunststoffoberfläche bietet der Hand einen guten Halt und die leisen Tasten passen auch in sehr ruhige Umgebungen. Neben Bluetooth kann man die günstige Maus auch über einen USB-Empfänger mit Computern verbinden, der zum Transportieren neben der Batterie untergebracht wird. Letztere wird nicht mitgeliefert, hält aber recht lange durch. Für eine Maus, die nur rund zehn Euro kostet, ist die Jelly Comb LC0256 überraschend solide.

BhdLovely Optische Bluetooth Maus

Und noch ein Kandidat für beide Hände. Mit der BhdLoveley Bluetooth Maus findet sich ein ansprechendes Design auch in den unteren Preiskategorien. Während die linke und die rechte Maustaste gut gedrückt werden kann, klickt sich das Mausrad etwas schwer. Auch beim Scrollen ist die ganze Zeit ein gummiartiger Widerstand zu spüren. Der integrierte Akku soll bis zu 12 Monate halten und lässt sich einfach über USB wieder aufladen. Wen man eine günstige und etwas ansprechendere Maus sucht, ist die BhdLoveley Bluetooth Maus vielleicht die richtige.

Die Tecknet BM307 tritt in dieselben Fußstapfen, wie der Testsieger Logitech MX Anywhere 2s. Sie ist aber nur für Rechtshänder geeignet und bietet ein ergonomisches Design. Während die gummierte Daumenablage recht angenehm ist, wirkt die Handballenablage aus Kunststoff recht billig. Für längere Arbeiten ist das Material daher nicht gut geeignet, gelegentliche Einsätze sind aber möglich. Die Verbindung zum PC läuft nur über Bluetooth und zwei Batterien, die nicht mitgeliefert werden und bis zu 12 Monate durchhalten sollen.

Logitech liefert mit der MX Anywhere 2 eine nahezu perfekte Maus ab, die in so gut wie allen Situationen überzeugen kann. Sie liegt großartig in der Hand, bietet ein hervorragendes Bedienkonzept und überzeugt durch Vielseitigkeit, weil sie mit mehreren Geräten gleich­zeitig funktioniert.

Ob unter Windows, am Mac oder auch einem Android-Tablet, die Steuerung mit der MX Anywhere 2 überzeugt in nahezu jeder Lage. Dank der hervorragenden Software lassen sich die Tasten frei konfigurieren und die Geschwindigkeit der Maus beliebig an die eigenen Ansprüche anpassen.

Durch die lange Akkulaufzeit und das geringe Gewicht eignet sich die MX Anywhere 2 auch für den mobilen Einsatz, wobei Logitech durchaus an ein Aufbewahrungsfach für den Unifying-Empfänger hätte denken können.

Eine echte Luxusmaus ist die MX Master von Logitech. Sie ist sehr ergonomisch geformt und bietet der – leider ausschließlich rechten – Hand einen bequemen Sitz. Mit zwei Stellrädern ausgestattet bietet sie noch ein wenig mehr Bedienfunktion als die Anywhere. Wie schon angedeutet ist sie leider aber für Linkshänder nicht geeignet und auch für Menschen mit kleinen Händen könnte sie etwas klobig sein. Wenn Sie jedoch lange am PC arbeiten müssen und Probleme mit dem Handgelenk haben, könnte die MX Master Ihnen durchaus eine Hilfe sein.

i-Tec Bluetooth Travel

Wenn Sie nur gelegentlich mit einer Maus arbeiten müssen, dann können Sie auch ein günstigeres Produkt kaufen – beispielsweise die i-tec Bluetooth Travel. Sie ist ergonomisch weit von unserem Testsieger entfernt, hat aber mit ihren sechs Tasten einiges an Funktionen dabei. Diese müssen allerdings vom System unterstützt werden, da die Maus ohne Software geliefert wird. Für 15 Euro ist sie aber trotz allem für kurze Arbeiten am PC gut zu gebrauchen.

Logitech M720 Triathlon

Die nagelneue Logitech M720 Triathlon hat auf den ersten Blick viel mit unserem Favoriten und der Logitech MX Master gemein. Wie die beiden hauseigenen Alternativen verbindet sich die M720 Triathlon mit bis zu drei verschiedenen Geräten. Auch hier kommt wahlweise der mitgelieferte Unifying-Empfänger oder Bluetooth-Smart zum Einsatz.

Der Schalter zum Wechseln zwischen den drei Geräten ist hier allerdings nicht auf der Unterseite, sondern neben den beiden Daumentasten platziert. Das erfordert etwas Eingewöhnung: Besonders Anfangs kommen wir in der Praxis häufiger ungewollt auf den Umschalter, wenn wir eigentlich die Daumentasten nutzen möchten. Das gibt sich aber mit der Zeit.

Größentechnisch liegt die Logitech M720 Triathlon genau zwischen den beiden MX-Modellen. Das gleiche gilt für die Ausstattung. Wie die MX Master bietet die Triathlon einen separaten Gestenschalter, von der MX Anywhere 2 hat Logitech hingegen das seitlich kippbare Scroll-Rad übernommen. Alle Tasten lassen sich per Logitech-Options-Software frei belegen.

Ein zweites Scrollrad zum Zoomen fehlt der neuen Maus hingegen. Auch bei der Abtastung hat Logitech ein wenig zurückgefahren: Während die MX-Modelle dank Darkfield-Sensor auch auf Glastischen funktionieren, zuckt der Cursor hier nur unbenutzbar herum. Auf den meisten Oberflächen funktioniert die Maus aber absolut einwandfrei und präzise.

Ein Pluspunkt ist unseren Augen die Stromversorgung: Anstatt eines fest verbauten Akkus wird die M720 Triathlon mit einer AA-Batterie ausgeliefert, die laut Logitech bis zu zwei Jahre durchhalten soll. Anschließend kann bei Bedarf ein AA-Akku eingesetzt werden – Sorgen um eine nachlassende Akkuleistung bleiben hier also aus. Nebenbei findet der mitgelieferte USB-Empfänger auf Wunsch im Batteriefach Platz, was unterwegs praktisch ist.

Insgesamt präsentiert sich die Logitech M720 Triathlon im Test aber als solide und gut verarbeitete Maus. Wem die MX Anywhere 2 zu klein ist oder Wert auf eine flexiblere Energieversorgung legt, findet hier eine gute Alternative zum Testsieger und der teureren MX Master.

Logitech M220/M330 Silent

Neben dem neuen Mittelklassemodell haben wir mit der Logitech M220 Silent und der Logitech M330 Silent auch zwei neue Spezialmäuse der Schweizer getestet. Der Namenszusatz lässt es bereits vermuten: Die Silent-Mäuse punkten mit besonders leisen Klick- und Mausradgeräuschen.

Für den Einsatz in ruhigen Umgebungen und Nutzer, die sich ungern durch Lärm ablenken lassen, sind die neuen Modelle tatsächlich interessant.

Zwar zeigen sich M220 und M330 im Test nicht komplett geräuschlos, sind allerdings deutlich leiser als Standardmäuse. Das teurere Modell läuft mit einer AAA-Batterie rund 24 Monate, das kleinere hält 18 Monate durch. Leider bieten sie keine Extras wie Daumentasten.

Auch erfolgt die Verbindung lediglich über einen USB-Nano-Receiver. Bluetooth unterstützen die Neulinge ebenso wenig wie den bewährten Unifying-Empfänger. Abseits ihres Leistetreterprofils und des günstigen Preises bieten die beiden neuen also keine größeren Vorteile gegenüber unserem Testsieger.

Die vertikale Maus von Anker ist keine Bluetooth-Maus, sondern funkt über die 2,4GHz-Frequenz und kommt dementsprechend mit einem USB-Dongle. Wie der Name schon sagt, ist sie vertikal konstruiert. Wenn man sie umfasst, liegt die Handfläche somit nicht flach parallel zur Tischoberfläche sondern senkrecht dazu. Das ist anfangs etwas ungewohnt, hat aber einen großen Vorteil: Die Handgelenke werden entlastet. Wer viel am Computer arbeitet und dadurch Schmerzen an den Handgelenken hat, für den ist diese Maus eine Wohltat. Die vertikale Handhaltung hilft vor allem gegen das verbreitete Karpaltunnelsyndrom, weil die Handunterseite dann nicht mehr auf dem Schreibtisch aufliegt.

Die Maus kommt mit zwei Tasten und einem Scrollrad. Am Daumen befinden sich außerdem zwei Navigationstasten, die allerdings nur schwer zu erreichen sind und nur unter Windows funktionieren. Zusätzlich gibt es einen Button, mit dem man die Scan-Auflösung zwischen 1000 und 1600 DPI umschalten kann.

Die Maus ist nur für Menschen mit großen Händen geeignet. Wenn man kürzere Finger hat, erreicht man das Scrollrad nicht. Laut Anker sollte man mindestens Handgröße acht haben.

Für uns war die Maus im Test zu leicht, andere mögen das als angenehm empfinden. Aufgrund der besonderen Bauform ist sie nur für Rechtshänder geeignet.

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