Die beste Bluetooth-Maus

Test: Bluetooth-Maus – Testsieger Logitech MX Anywhere 2

Die beste kabellose Maus für die meisten Menschen ist die Logitech MX Anywhere 2. Sie bietet ein gleichermaßen ergonomisches wie innovatives Bedienkonzept und steuert bei Bedarf bis zu drei unterschiedliche Geräte per Bluetooth oder USB-Adapter.

Update 11. November 2016

Wir haben drei neue kabellose Mäuse von Logitech unter die Lupe genommen. Unsere Empfehlung bleibt weiterhin die Logitech MX Anywhere 2. Vor allem die Logitech M720 Triathlon hat sich aber als durchaus veritable Alternative zu unserem Testsieger herausgestellt.

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Eine kabellose Maus ist praktisch, hat man am PC meist eh schon genug Kabelsalat herumliegen. Doch nur weil sie kabellos ist und (meist) via Bluetooth funktioniert sind diese Mäuse noch lange nicht besser als ihre Kabel-Kollegen. Ergonomisch muss sie sein und auch was das Bedienkonzept angeht, sollte dieses den modernen Standards entsprechen.

Wir haben sechs Mäuse getestet. Von günstig bis teuer ist alles dabei und richtig gut ist tatsächlich ein Produkt am oberen Ende der Preisskala.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Logitech MX Anywhere 2

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2
In so gut wie jeder Situation überzeugend und mittlerweile gar nicht mehr so teuer.

Logitech liefert mit der MX Anywhere 2 eine nahezu perfekte Maus ab, die in so gut wie allen Situationen überzeugen kann. Sie liegt großartig in der Hand, bietet ein hervorragendes Bedienkonzept und überzeugt durch Vielseitigkeit, weil sie mit mehreren Geräten gleichzeitig funktioniert.

Ob unter Windows, am Mac oder auch einem Android-Tablet, die Steuerung mit der MX Anywhere 2 überzeugt in nahezu jeder Lage. Dank der hervorragenden Software lassen sich die Tasten frei konfigurieren und die Geschwindigkeit der Maus beliebig an die eigenen Ansprüche anpassen.

Durch die lange Akkulaufzeit und das geringe Gewicht eignet sich die MX Anywhere 2 auch für den mobilen Einsatz, wobei Logitech durchaus an ein Aufbewahrungsfach für den Unifying-Empfänger hätte denken können.

Luxus-Maus: Logitech MX Master

Test: Bluetooth-Maus: Logitech MX Master
Die Premium-Alternative von Logitech überzeugt durch grandiose Features und hervorragende Ergonomie.

Eine echte Luxus-Maus ist die MX Master von Logitech. Sie ist sehr ergonomisch geformt und bietet der – leider ausschließlich rechten – Hand einen bequemen Sitz. Mit zwei Stellrädern ausgestattet bietet sie noch ein wenig mehr Bedienfunktion als die Anywhere.

Wei schon angedeutet ist sie leider aber für Linkshänder nicht geeignet und auch für Menschen mit kleinen Händen könnte sie etwas klobig sein. Wenn Sie jedoch lange am PC arbeiten müssen und Probleme mit dem Handgelenk haben, könnte die MX Master Ihnen durchaus eine Hilfe sein.

Maus für Apple-Fans: Apple Magic Maus

Test: Bluetooth-Maus: Apple Magic Mouse
Statt eines Scrollrads bietet die Magic Mouse ein Touchpad zur Gestensteuerung.

Wer mit einem Apple-PC arbeitet ist mit der Magic Mouse 2 gut beraten. Sie ist, wie man das von Apple gewohnt ist, schlicht und unauffällig. Tasten sind keine zu erkennen, doch sie kann sowohl als Ein- und Zweitasten-Maus verwendet werden. Der eingebaute Akku muss von Zeit zu Zeit mit einem Ladekabel aufgeladen werden und auch die Bedienung ist einfach.

Für Windows-Nutzer eignet sie sich hingegen nicht besonders gut, da einige Gesten dann nicht zur Verfügung stehen.

Gut & günstig: i-Tec Bluetooth Travel

Test: Bluetooth-Maus: i-Tec Bluetooth Travel
Wer nur gelegentlich zur Maus greift, kann mit der i-Tec Bluetooth Travel viel Geld sparen.
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Amazon€ 14,80
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von 72 Lesern gekauft

Wenn Sie nur gelegentlich mit einer Maus arbeiten müssen, dann können Sie auch ein günstigeres Produkt kaufen – beispielsweise die i-tec Bluetooth Travel. Sie ist ergonomisch weit von unserem Testsieger entfernt, hat aber mit ihren sechs Tasten einiges an Funktionen dabei. Diese müssen allerdings vom System unterstützt werden, da die Maus ohne Software geliefert wird.

Für 15 Euro ist sie aber trotz allem für kurze Arbeiten am PC gut zu gebrauchen.

Vergleichstabelle

TestsiegerLuxus-MausMaus für Apple-FansGut & günstig
Modell Logitech MX Anywhere 2 Logitech MX Master Apple Magic Maus i-Tec Bluetooth Travel Logitech M720 Triathlon Logitech M220/M330 Silent
Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2Test: Bluetooth-Maus: Logitech MX MasterTest: Bluetooth-Maus: Apple Magic MouseTest: Bluetooth-Maus: i-Tec Bluetooth TravelTest Bluetooth-Maus: Logitech M720 TriathlonTest Bluetooth-Maus: Logitech M220/M330 Silent
Pro
  • Hervorragende Bedienung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Bluetooth und Unifying-Empfänger
  • Sehr ergonomisch geformt
  • Unterstützt das Handgelenk
  • Viele Bedienfunktionen
  • Einfache Bedienung
  • Schönes Design
  • Aufladbarer Akku
  • Sehr günstig
  • Für gelegentliches Arbeiten in Ordnung
  • Gut ausgestattet
  • Mit bis zu drei Geräten nutzbar
  • Gut verarbeitet
  • Batterie der M330 hält 24 Monate durch
  • Wirklich leisere Klick- und Rollgeräusche bei beiden Modellen
Contra
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Kein Fach für den USB-Empfänger
  • Für kleine Hände eventuell zu groß
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Touchpad ist gewöhnungsbedürftig
  • Für Windows-Nutzer weniger geeignet
  • Nicht so ergonomisch wie unser Favorit
  • Auf Glasflächen nicht verwendbar
  • Kein zweites Rollrad
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Beide Modelle unterstützen kein Bluetooth
Bester Preis
Technische Daten  

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2

Testsieger: Logitech MX Anywhere 2

Die MX Anywhere 2 des Schweizer Peripherie-Experten Logitech tritt die Nachfolge der langsam in die Jahre gekommenen Logitech Anywhere Mouse MX an, die schon fast ein Klassiker im Büroalltag ist. Aufgrund einer speziellen Technologie kann man die Maus auch auf extrem glatten und spiegelnden Oberflächen wie etwa Glastischen verwenden, bei denen die meisten anderen Mäuse das Handtuch werfen – daher das »Anyhwere« im Namen.

Gegenüber dem Vorgänger hat die MX 2 Anywhere einiges dazugelernt. So lässt sich die neue Maus erstmals nicht nur über den mitgelieferten Logitech Unifying-USB-Adapter am PC oder Mac anschließen, sondern kann auch ohne Dongle direkt per Bluetooth Verbindung aufnehmen.

Testsieger: Logitech MX Anywhere 2

Test Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2
In so gut wie jeder Situation überzeugend und mittlerweile gar nicht mehr so teuer.

Außerdem kann sich die Logitech MX 2 Anywhere mit bis zu drei unterschiedlichen Geräten gleichzeitig verbinden, der Wechsel erfolgt schnell und einfach über einen Taster an der Geräteunterseite. Neben PCs und Macs werden auch Android-Smartphones und Tablets sowie alle anderen Geräte unterstützt, die den Anschluss einer Bluetooth-Maus erlauben.

Das sorgt für deutlich mehr Flexibilität bei der Arbeit. Beispielsweise kann die Maus zuhause über den Unifiying-Adapter am Desktop-Rechner betrieben werden und unterwegs per Bluetooth mit einem Laptop. Zusätzlich lässt sich bei Bedarf ein weiteres Gerät steuern, beispielsweise ein Media Center PC oder eine Streaming-Box wie die Amazon Fire TV, sodass Medien und andere Inhalte bequem von der Couch aus gesteuert werden können.

Viel Ausstattung und einfache Bedienung

Darüber hinaus bietet die Logitech MX Anywhere 2 noch eine Reihe von weiteren Besonderheiten. So verfügt die Maus über ein Scrollrad mit zwei unterschiedlichen Scroll-Modi, einen integrierten Akku und eine umfangreiche Software für Windows und Mac OS X, mit der sämtliche Einstellungen der Maus bis ins kleinste Detail angepasst werden können.

Tolle Ergonomie mit einem kleinen »Aber«

Die Logitech MX Anywhere 2 weist mit ihren schmalen Abmessungen und einem Gewicht von rund 100 Gramm ein schlankes Profil auf. Nichtsdestotrotz macht der Logitech-Neuling auch im Desktop-Einsatz eine gute Figur. Anders als ihre größere Verwandte, die Logitech MX Master, lässt sich die Logitech MX Anywhere 2 auch von Nutzern mit kleinen Händen sehr gut bedienen.

Das grundlegende Design der MX Anywhere 2 hat sich dabei im Vergleich zum Vorgänger kaum geändert. Die kompakte Maus schmiegt sich angenehm in die Hand und bietet ein angenehmes »Laufgefühl« auf vielen unterschiedlichen Oberflächen. Das geringe Gewicht der MX Anywhere 2 ist für Menschen mit großen Händen in den ersten Minuten vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber darauf stellt man sich schnell ein.

Leider keine Linkshänder-Variante verfügbar

Das Scrollrädchen zwischen den beiden Maustasten liegt direkt unter den Fingerkuppen und lässt sich wahlweise mit einem gewissen Widerstand oder ohne bedienen, wobei letzteres vor allem für schnelle Bildläufe praktisch ist. Zusätzlich kann das Mausrad durch kippen nach links und rechts für horizontale Bildläufe genutzt werden – das klappt in der Praxis hervorragend.

Wer es gewohnt ist, das Mausrad als mittlere Maustaste zu nutzen, muss sich bei der Logitech MX Anywhere 2 umgewöhnen: Ein Druck auf das Mausrad schaltet bei ihr lediglich zwischen den beiden Scroll-Modi um. Doch Logitech hat hinter dem Rad einen weiteren Button platziert, der die Rolle des Mittelklicks übernehmen kann. Wer das nicht möchte, kann dem Zusatzknopf wie allen anderen Buttons der Maus aber auch eine andere Funktion zuweisen – beispielsweise Mausgesten. Durch Drücken der Taste und Bewegung der Maus lassen sich dann verschiedene Funktionen ausführen, etwa Wechsel zwischen Programmen oder Vergrößerung der aktuellen Ansicht. Das ist zwar nicht ganz so intuitiv wie die Gesten auf einem Laptop-Trackpad, aber wer viel am Bildschirm arbeitet kann mit solchen Gesten viel Zeit sparen und effektiver arbeiten.

Ergänzt werden die Bedienelemente der MX Anywhere 2 durch zwei seitlich angebrachte Tasten, die mit Daumen gedrückt werden können. Das ist praktisch für Aktionen wie die Vor- und Zurück-Navigation im Browser. Auch hier gilt: wen diese Tasten eher stören, der kann sie einfach deaktivieren.

Einziger Wermutstropfen: Die Daumentasten sind links angebracht und damit nur für Rechtshänder nutzbar, eine Variante für Linkshänder gibt es – wie bei den meisten kabellosen Mäusen – leider nicht.

Verbindungsfreudig

Die MX Anywhere 2 kommt mit einem Daumennagel-großen Unifying-Empfänger. Wird dieser winzige »Dongle« in einen freien USB-Slot am PC oder Mac gesteckt, kann die Maus nach wenigen Sekunden genutzt werden. Ein Treiber muss dazu weder unter Windows noch unter Mac OS X installiert werden. Lediglich für die Nutzung der erweiterten Konfiguration empfiehlt sich die Installation der Logitech-Software.

Neben der Maus kann der Empfänger noch mit bis zu fünf weiteren Unifying-Geräten Kontakt aufnehmen. So ließe sich beispielsweise gleichzeitig eine passende Funktastatur verbinden oder auch eine weitere Maus. Die Zuordnung der Geräte zum Empfänger bleibt auch dann erhalten, wenn dieser mit einem anderen Computer verbunden wird, was die Nutzung mit mehreren PCs erleichtert.

Das gleiche gilt für die Bluetooth-Funktionalität, die Logitech der MX Anywhere 2 spendiert hat. Die Maus kann Verbindung zu einem Bluetooth-fähigen Gerät aufnehmen und dieses ohne zusätzlichen USB-Dongle steuern. Das ist besonders bei Tablets und Laptops nützlich, weil dann kein USB-Port blockiert wird.

Verbindungen funktionieren problemlos

In der Praxis funktionieren beide Verbindungen reibungslos, Unterschiede in der Nutzung per Unifying-Empfänger und Bluetooth konnten wir nicht feststellen.

Allrounder für Zuhause und unterwegs

Alle praktischen Funktionen nutzen wenig, wenn die Bedienung einer Maus nicht überzeugt. Die wichtigste Frage ist daher: Wie fühlt es sich an, mit der MX Anywhere 2 zu arbeiten?

Mit einem Wort: es ist eine Wonne. Egal ob Mauspad, rauer Kunststoff, Holz- Lack- oder Glastisch, die Maus lässt sich auf jeder Oberfläche angenehm bewegen und erfasst auch kleinste Bewegungen mit nahezu perfekter Präzision – und zwar unabhängig davon, ob wir die Maus via Bluetooth oder Unifying-Empfänger verbinden. Das selbe gilt für die verschiedenen Tasten, die genau das richtige Maß an Feedback liefern – nicht zu fest und nicht zu weich.

Ein Problem bei Akku-betriebenen Mäusen ist, dass sie zum Energiesparen in einen Ruhemodus wechseln, wenn sie eine bestimmte Zeit nicht benutzt werden. Oft brauchen sie eine Weile, um wieder ansprechbar zu werden – was auf die Dauer ziemlich nerven kann. Bei der MX Anywhere 2 ist davon nichts zu merken: sie erwacht ohne jede Verzögerung in dem Moment, in dem wieder zur Maus gegriffen wird.

Auch der Wechsel zwischen mehreren verbundenen Geräten geht ohne Wartezeit vonstatten. Damit steht die Logitech MX Anywhere 2 einer kabelgebundenen Maus in keiner Weise nach.

Hervorragendes Handling

Die geringe Reaktionszeit und das schon mit Werkseinstellungen hervorragende Handling sorgen dafür, dass die MX Anywhere 2 nicht nur bei der normalen Desktop-Arbeit einen guten Eindruck hinterlässt. Auch beim Spielen stellen wir keine Probleme fest, selbst schnelle Ego-Shooter lassen sich erstaunlich gut mit der kompakten Kabellosen steuern. Hardcore-Gamer werden natürlich weiterhin auf spezialisierte Kabel-Mäuse setzen, für viele Spieler dürfte die Logitech MX Anywhere 2 aber mehr als ausreichen.

Was für den heimischen Desktop-Betrieb gilt, lässt sich auch auf den Einsatz auf Reisen übertragen. Mit ihrem schlanken Profil fällt die Logitech-Maus in Rucksäcken und Taschen nicht zur Last, zumal sie auf nahezu allen Unterlagen funktioniert und damit auch im Zug oder im Flieger hilfreich ist.

Leider bietet die MX Anywhere 2 kein integriertes Aufbewahrunsgfach für den Unifiying-Empfänger, wie es bei vielen anderen Logitech-Geräten der Fall ist. Wer den winzigen Dongle mit auf Reisen mitnehmen möchte, sollte ihn also nach Möglichkeit im USB-Port eingesteckt lassen, um ihn nicht zu verlieren – am besten lässt man ihn aber zuhause und setzt gleich auf Bluetooth.

Den integrierten Akku der Logitech-Maus lädt man über ein Micro-USB-Kabel auf. Praktisch: Während des Ladevorgangs lässt sich die Maus ganz normal weiter verwenden. Bis zu zwei Monaten gibt Logitech als Akkulaufzeit an, bei uns waren es immerhin einige Wochen.

Logitech MX Anywhere 2 im Test – was sagen die anderen?

Da die Logitech MX Anywhere 2 gerade erst auf den Markt gekommen ist, ist die Anzahl an verfügbaren Testberichten noch überschaubar. Die bisherigen Besprechungen fallen aber durch die Bank ähnlich positiv aus wie unseres.

Matt Smith von Digital Trends findet, dass die Logitech MX Anywhere 2 die »beste Mobil-Maus aller Zeiten« ist und vergibt 4,5 von 5 Sternen. Besonders die exzellente Verarbeitung und die Qualität der Tasten haben es ihm angetan:

»Jede Taste bietet ein exzellentes taktiles Gefühl. Vor allem das horizontale Scrolling ist hervorragend gelöst, da die Taste perfekt reagiert und sich nicht matschig anfühlt.«

Auch im ausführlichen Test von Gizmag zeigt sich Tester Stanley Goodner nahezu uneingeschränkt begeistert von der kompakten Maus. Er lobt unter anderem die Verarbeitung, die Software und die präzise Bedienung der Logitech MX Anywhere 2 und resümiert:

»Von Kleinigkeiten abgesehen bietet die MX Anywhere 2 die richtigen Kurven und tolle Leistung, um Hände glücklich zu machen. Die Mausbewegung ist beeindruckend flüssig für ein derart kleines Gerät, sodass es sich wie eine natürliche Verlängerung des eigenen Armes anfühlt – und sie funktioniert einfach. Wer auf der Suche nach einer Maus ist, die Portabilität und Leistung vereint, wird feststellen, dass der aufgerufene Preis für die Logitech MX Anywhere 2 gerechtfertigt ist.«

Alternativen

Wer sehr viel Zeit am Computer verbringt und eher große Hände hat, für den ist die bereits erwähnte Logitech MX Master möglicherweise die bessere Wahl.

Luxus-Maus: Logitech MX Master

Test: Bluetooth-Maus: Logitech MX Master
Die Premium-Alternative von Logitech überzeugt durch grandiose Features und hervorragende Ergonomie.

Der große Bruder der MX Anywhere 2 ist eine echte Luxus-Maus: Die MX Master ist wie das Gegenstück einer – rechten – Hand geformt und bietet damit eine perfekte Ergonomie. Die wird allerdings durch Größe erkauft. Menschen mit kleinen Händen, haben mit der Master eher weniger Spass. Wer allerdings beim längerem Arbeiten am Computer Schmerzen in der Hand bekommt oder unter dem Karpaltunnelsyndrom leidet, für den könnte eine ergonomisch geformte Maus wie die MX Master Abhilfe schaffen.

Die MX Master bietet über die Funktionen der Anywhere 2 hinaus noch ein zweites Mausrad, das mit dem Daumen bedient wird und horizontales scrollen in Dokumenten und auf Webseiten erlaubt. Wer viel mit großen Spreadsheets zu tun hat, wird diese Funktion lieben.

Mac-Nutzer freuen sich über die Möglichkeit, über eine Daumentaste Gestenfunktionen auszulösen, die normalerweise nur mit einem Touchpad funktionieren. Diese Gestensteuerung ist bei der Master besser nutzbar als bei der Anywhere 2, weil die Taste hier besser zu erreichen ist.

Wie die Anywhere 2 lässt sich auch die Master per Bluetooth und Unifying-Empfänger mit bis zu drei Geräten koppeln.

Die MX Master ist allerdings ein gutes Stück größer und schwerer als die Anywhere 2 und lässt daher die Mobilität der kleineren Version vermissen. Das macht sie besonders für Menschen mit großen Händen interessant, für die kleinere Mäuse auf die Dauer eher anstrengend sind. Für Linkshänder ist die Master aber noch weniger geeignet als die Anywhere 2, weil ihre Bauform klar auf die rechte Hand ausgelegt ist.

Maus für Apple-Fans: Apple Magic Maus

Test: Bluetooth-Maus: Apple Magic Mouse
Statt eines Scrollrads bietet die Magic Mouse ein Touchpad zur Gestensteuerung.

Wer hauptsächlich mit einem Apple Macbook oder einem iMac arbeitet, findet in Apples Magic Mouse 2 eine hervorragende Alternative. Während die erste Magic Mouse mit herausnehmbaren Batterien oder Akkus ausgestattet ist, besitzt die Magic Mouse 2 einen fest eingebauten Akku, den man über ein Thunderbolt-Kabel auflädt.

Die optisch schlicht-elegant gehaltene Maus bietet weder sichtbare Tasten noch ein Scrollrad, stattdessen lassen sich über die Oberseite der Magic Mouse diverse Multitouch-Gesten ausführen.

Gescrollt wird einfach durch Wischen mit einem Finger und zwar sowohl rauf und runter wie links und rechts. Das funktioniert hervorragend, wenn auch nicht ganz so präzise wie mit einem eigenen Scrollrad.

Obwohl die Maus nur eine Taste zu haben scheint, kann man sie auch als zwei Tasten-Maus verwenden. Dabei lassen sich Links- und Rechts-Klicks für Linkshänder vertauschen. Vor- und Zurückblättern kann man, indem man mit zwei Fingern über die Oberfläche wischt – das verlangt allerdings ein wenig Übung.

Für Windows-Nutzer ist die Apple-Maus allerdings nur bedingt geeignet. Zwar kann die Magic Mouse mit einem eigenen Treiber über Bluetooth auch an Windows-PCs genutzt werden, allerdings stehen unter Windows nicht alle Gesten zur Verfügung.

Gut & günstig: i-Tec Bluetooth Travel

Test: Bluetooth-Maus: i-Tec Bluetooth Travel
Wer nur gelegentlich zur Maus greift, kann mit der i-Tec Bluetooth Travel viel Geld sparen.
real,- Onlineshop€ 14,79
Amazon€ 14,80
computeruniverse.net€ 21,89

von 72 Lesern gekauft

Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, für den haben wir eine günstige Empfehlung: die i-tec Bluetooth Travel.

Die kompakte Bluetooth-Maus bietet mit ihren sechs Tasten viele Funktionen, die müssen allerdings direkt vom System unterstützt werden, eine eigene Software für die Maus fehlt. Praktisch: Über eine Taste lässt sich die Abtastrate anpassen, was die Empfindlichkeit der Maus ändert.

Die i-Tec Bluetooth Travel überzeugt mit einer ordentlichen, wenn auch nicht überragenden Präzision und lässt sich problemlos mit einem PC, Mac oder auch einem Android-Tablet verbinden.

Im Vergleich zu den teueren Alternativen wirkt die Verarbeitung der Maus allerdings vergleichsweise billig und auch ergonomisch ist sie weit von der Logitech MX Anywhere 2 entfernt. Wer nur gelegentlich mit der Maus arbeitet, kann mit der i-tec Travel Mouse aber durchaus Geld sparen.

Außerdem getestet

Logitech M720 Triathlon

Die nagelneue Logitech M720 Triathlon hat auf den ersten Blick viel mit unserem Favoriten und der Logitech MX Master gemein. Wie die beiden hauseigenen Alternativen verbindet sich die M720 Triathlon mit bis zu drei verschiedenen Geräten. Auch hier kommt wahlweise der mitgelieferte Unifying-Empfänger oder Bluetooth-Smart zum Einsatz.

Der Schalter zum Wechseln zwischen den drei Geräten ist hier allerdings nicht auf der Unterseite, sondern neben den beiden Daumentasten platziert. Das erfordert etwas Eingewöhnung: Besonders Anfangs kommen wir in der Praxis häufiger ungewollt auf den Umschalter, wenn wir eigentlich die Daumentasten nutzen möchten. Das gibt sich aber mit der Zeit.

Größentechnisch liegt die Logitech M720 Triathlon genau zwischen den beiden MX-Modellen. Das gleiche gilt für die Ausstattung. Wie die MX Master bietet die Triathlon einen separaten Gestenschalter, von der MX Anywhere 2 hat Logitech hingegen das seitlich kippbare Scroll-Rad übernommen. Alle Tasten lassen sich per Logitech-Options-Software frei belegen.

Ein zweites Scrollrad zum Zoomen fehlt der neuen Maus hingegen. Auch bei der Abtastung hat Logitech ein wenig zurückgefahren: Während die MX-Modelle dank Darkfield-Sensor auch auf Glastischen funktionieren, zuckt der Cursor hier nur unbenutzbar herum. Auf den meisten Oberflächen funktioniert die Maus aber absolut einwandfrei und präzise.

Ein Pluspunkt ist unseren Augen die Stromversorgung: Anstatt eines fest verbauten Akkus wird die M720 Triathlon mit einer AA-Batterie ausgeliefert, die laut Logitech bis zu zwei Jahre durchhalten soll. Anschließend kann bei Bedarf ein AA-Akku eingesetzt werden – Sorgen um eine nachlassende Akkuleistung bleiben hier also aus. Nebenbei findet der mitgelieferte USB-Empfänger auf Wunsch im Batteriefach Platz, was unterwegs praktisch ist.

Insgesamt präsentiert sich die Logitech M720 Triathlon im Test aber als solide und gut verarbeitete Maus. Wem die MX Anywhere 2 zu klein ist oder Wert auf eine flexiblere Energieversorgung legt, findet hier eine gute Alternative zum Testsieger und der teureren MX Master.

Logitech M220/M330 Silent

Neben dem neuen Mittelklasse-Modell haben wir mit der Logitech M220 Silent und der Logitech M330 Silent auch zwei neue Spezial-Mäuse der Schweizer getestet. Der Namenszusatz lässt es bereits vermuten: Die Silent-Mäuse punkten mit besonders leisen Klick- und Mausrad-Geräuschen.

Für den Einsatz in ruhigen Umgebungen und Nutzer, die sich ungern durch Lärm ablenken lassen, sind die neuen Modelle tatsächlich interessant.

Zwar zeigen sich M220 und M330 im Test nicht komplett geräuschlos, sind allerdings deutlich leiser als Standard-Mäuse. Das teurere Modell läuft mit einer AAA-Batterie rund 24 Monate, das kleinere hält 18 Monate durch. Leider bieten sie keine Extras wie Daumentasten.

Auch erfolgt die Verbindung lediglich über einen USB-Nano-Receiver. Bluetooth unterstützen die Neulinge ebenso wenig wie den bewährten Unifying-Empfänger. Abseits ihres Leistetreter-Profils und des günstigen Preises bieten die beiden neuen also keine größeren Vorteile gegenüber unserem Testsieger.

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