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Die beste Bluetooth-Tastatur

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Bluetooth-Tastatur Test: Logitech Mx Kays
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben 21 Bluetooth-Tastaturen getestet. Die beste ist die Logitech K380. Sie ist toll verarbeitet und vermittelt ein angenehmes Tipp-Gefühl, verbindet sich mit mehreren Geräten und hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Was will man mehr?

Update 25. Juni 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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28. Februar 2020

Wir haben zwölf weitere Bluetooth-Tastaturen getestet. Neue Empfehlungen sind die Logitech K600 und die günstige Tecknet Slim.

12. Dezember 2019

Die Logitech MX Keys ist eingetroffen und bietet eine sehr hochwertige Verarbeitung. Beim Tippen konnte sie aber nicht ganz überzeugen. Hierbei schneidet die CSL Bluetooth Tastatur deutlich besser ab.

25. August 2018

Wir haben Apples Magic Keyboard mit Ziffernblock getestet. Die Logitech K380 ist für uns weiterhin die beste Bluetooth-Tastatur.

Mit einer Tastatur muss man ja vor allem eins können – gescheit tippen. Und da gibt es mehr Unterschiede, als man auf den ersten Blick glauben möchte. Doch nicht nur für Schreibarbeiten sollte eine gute Tastatur zu verwenden sein, sondern auch fürs Gaming. Schließlich will man ja mit einer Tatstatur möglichst jeden Einsatzbereich abgedeckt haben.

Wir haben uns sieben Bluetooth-Modelle über mehrere Wochen hinweg genau angesehen und sowohl darauf geachtet, wie sie sich im Schreibeinsatz verhalten, als auch beim Spielen. Und natürlich mussten sie bei einem Mac genau so gut funktionieren wie bei einem Windows-PC.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Logitech K380

Test Bluetooth-Tastatur: Logitec K380
Gutes Schreibgefühl und auch mit mehreren Geräten zu betreiben – und das für einen guten Preis.

Im Dschungel der Bluetooth-Tastaturen setzt Logitech mit der K380 ein echtes Ausrufezeichen. Vor allem, wenn man mit der Tastatur mehrere Geräte ansprechen will, ist die K380 eine gute Wahl. Aber auch wenn man sie nur an einem Gerät betreibt, überzeugt die Logitech K380 mit toller Verarbeitung, gutem Schreibgefühl und schickem Design. Unterm Strich bietet sie derzeit das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vielseitig und mobil

Microsoft Universal Mobile Keyboard

Test Bluetooth-Tastatur: Microsoft Universal Mobile Keyboard
Punktet vor allem beim Einsatz mit Tablets und Smartphones.

Keine Preise gefunden.

Eine Bluetooth-Tastatur für unterwegs ist praktisch für Smartphones und Tablets. Wer so etwas sucht, ist mit dem Universal Mobile Keyboard von Microsoft am besten ausgestattet. Man klappt die Tastatur einfach auf und im Deckel findet sich eine Rille, in die man die mobilen Geräte einstecken kann. Für den schnellen Laptop-Einsatz von Smartphone und Co. eignet sich das mobile Keyboard sehr gut. Als Desktop-Ersatz ist es allerdings nicht zu empfehlen.

Für Macs

Apple Magic Keyboard

Test Bluetooth-Tastatur: Apple Magic Keyboard
Arbeitet perfekt mit Macs zusammen, das Schreibgefühl überzeugte uns aber nicht ganz.

Wenn Sie ein Freund der Apple-Welt sind, ist das Magic Keyboard von Apple natürlich interessant, von dem es inzwischen auch eine Version mit Ziffernblock gibt. Das Magic Keyboard hat den Vorteil, dass es auf Apples Betriebssystem zugeschnitten ist, was das Arbeiten deutlich erleichtert. Das Schreibgefühl ist auf dem sehr dünnen Keyboard zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, dafür ist die sehr flache Bauweise gut für strapazierte Handgelenke. Die Preise für die beiden Tastaturen von Apple sind allerdings gesalzen.

Für Smart-TV

Logitech TV K600

Test Bluetooth-Tastatur: Logitech Logitech TV K600
Der ideale Couchbegleiter, um bequem am SmartTV in Browser, Netflix und Co. zu surfen. Funktioniert aber leider nicht bei jedem Fernseher.

In jedem Fernseher steckt heutzutage ein kleiner PC, mit dem sich auch Webseiten, Youtube und vieles mehr aufrufen lassen. Damit die mühselige Eingabe von Suchbegriffen per Fernbedienung eine Ende hat, empfiehlt sich die Logitech K600. Die kleine Tastatur hat ein Touchpad und verschiedene Medientasten, die das Surfen am SmartTV deutlich leichter machen. Vor dem Kauf muss man aber genau nachsehen, ob der eigene Fernseher unterstützt wird. Bislang finden sich aber viele Geräte von Samsung, Sony, LG und Philips in der Kompatibilitätsliste unter tvcheck.logi.com.

Gut & Günstig

Tecknet Slim Kabellose Tastatur

Test Bluetooth-Tastatur: Tecknet Slim Kabellose Tastatur
Die Tecknet Slim bietet zwar nur Funk, kostet aber wenig und hat eine sehr gute Qualität.

von 51 Lesern gekauft

Für einen Preis von unter 20 Euro muss man schon sehr lange nach einer guten Tastatur suchen. Die Tecknet Slim bietet für wenig Geld eine gute Qualität. Dafür kann sie aber auch nur per Funk verwendet werden und unterstützt kein Bluetooth. Wer damit leben kann, erhält aber eine superleichte Tastatur, auf der es sich erstklassig Tippen lässt. Bei der Preisklasse lassen sich auch die Batterien verschmerzen, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritVielseitig und mobilFür MacsFür Smart-TVGut & Günstig
ModellLogitech K380Microsoft Universal Mobile KeyboardApple Magic KeyboardLogitech TV K600Tecknet Slim Kabellose TastaturAzio Retro Classic BluetoothLogitech CraftLogitech K360Logitech K400 PlusLogitech K800Logitech Advanced MK 540Logitech SLIM COMBO MK470Rii K18 PlusTedGem Wireless TastaturTopelek Tastatur KabellosLogitech MX KeysCSL Bluetooth TastaturApple Magic Keyboard mit ZiffernblockCSL Tastatur
Test Bluetooth-Tastatur: Logitec K380Test Bluetooth-Tastatur: Microsoft Universal Mobile KeyboardTest Bluetooth-Tastatur: Apple Magic KeyboardTest Bluetooth-Tastatur: Logitech Logitech TV K600Test Bluetooth-Tastatur: Tecknet Slim Kabellose TastaturTest Bluetooth-Tastatur: Aizo Retro Classic BluetoothTest Bluetooth-Tastatur: Logitech CraftTest Bluetooth-Tastatur: Logitech K360Test Bluetooth-Tastatur: Logitech K400 PlusTest Bluetooth-Tastatur: Logitech K800Test Bluetooth-Tastatur: Logitech Logitech Advanced MK 540Bluetooth-Tastatur Test: Bildschirmfoto 2020 02 26 Um 13.03.20Test Bluetooth-Tastatur: Rii K18 PlusTest Bluetooth-Tastatur: TedGem Wireless TastaturTest Bluetooth-Tastatur: Topelek Tastatur KabellosTest Bluetooth-Tastatur: Logitech MX KeysTest Bluetooth-Tastatur: CSL Bluetooth TastaturBluetooth-Tastaturen im Test: Apple Magic Keyboard mit NummernblockTest Bluetooth-Tastatur: CSL Tastatur
Pro
  • Mit mehreren Geräten kompatibel
  • Gut verarbeitet
  • Tolles Schreibgefühl
  • Sehr gut für den mobilen Einsatz geeignet
  • Sehr flach
  • Auf andere Apple-Geräte abgestimmt
  • Mit Multimediatasten für ausgewählte SmartTVs
  • Touchpad und Navigationskreuz als Mausersatz
  • Batterien austauschbar
  • On/Off-Schalter
  • Sehr klein und leicht
  • Gut zum Tippen geeignet
  • Batterien austauschbar
  • Sehr günstig
  • On/Off-Schalter
  • Ausgefallenes Design
  • Tastaturlayout für Mac und Windows geeignet
  • Mit Nummernblock
  • On/Off-Schalter
  • Sehr hochwertig verarbeitet
  • Großes Rad bietet verschiedene Funktionen
  • Mehrstufige Beleuchtung
  • On/Off-Schalter
  • Kompakt trotz Nummernblock
  • Austauschbare Batterien
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • On/Off-Schalter
  • Sehr günstig
  • Austauschbare Batterien
  • Gut zum Tippen geeignet
  • On/Off-Schalter
  • Vollwertige Tastatur
  • Sehr gut zum schnellen Tippen geeignet
  • Vierstufige Hintergrundbeleuchtung
  • On/Off-Schalter
  • Vollwertige Tastatur
  • Gut für langes Schreiben geeignet
  • Batterien austauschbar
  • On/Off-Schalter
  • Kompakt trotz Nummernblock
  • Batterien austauschbar
  • Dreifarbige Beleuchtung
  • Tasten lassen sich gut tippen
  • Großes Touchpad bietet viele Mausfunktionen
  • On/Off-Schalter
  • Sehr kompakt
  • Mit Touchpad
  • Batterien austauschbar
  • Sehr günstig
  • On/Off-Schalter
  • Vollwertige Tastatur
  • Große Tasten
  • Austauschbare Batterie
  • Eingebauter Akku und beleuchtete Tasten
  • Per Bluetooth und Unifying-Empfänger verwendbar
  • Umschalter für bis zu drei verbundene Geräte
  • Vollwertiger Nummernblock
  • Sehr leicht
  • Gutes Tastenfeedback
  • Umschalter für bis zu drei Geräte
  • Vollwertiger Nummernblock
  • Lässt sich über Bluetooth und Funk verbinden
  • Sehr flach
  • Mit Nummernblock
  • Sehr günstig
Contra
  • Wenig Abstand zwischen den Tasten
  • Als echter Tastaturersatz nicht geeignet
  • Flacher Tastenhub
  • Teuer
  • Sehr kleine Tasten
  • Funktioniert nicht an jedem Fernseher
  • Sehr kleine Pfeiltasten
  • Kleine Pfeiltasten
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Batterien nicht im Lieferumfang
  • Tasten lassen sich nur schwer drücken
  • Sehr groß und schwer
  • Relativ teuer
  • Flache Tasten nicht jedermanns Geschmack
  • Akku nicht wechselbar
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Tastenfeedback etwas schwammig
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Touchpad etwas klein
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Beleuchtung etwas ungleichmäßig
  • Relativ groß
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Relativ groß
  • Sehr kleine Pfeiltasten
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Akku nicht austauschbar
  • Sehr kleine Tasten
  • Etwas klapprige Maustasten
  • Batterien nicht im Lieferumfang
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Sehr weiches Tastenfeedback
  • Kein On/Off-Schalter
  • Batterie nicht im Lieferumfang
  • Kein Bluetooth, nur Funk
  • Schreibgefühl etwas schwammig
  • Etwas zu groß zum transportieren
  • Federt beim Tippen leicht nach
  • Etwas zu groß zum transportieren
  • Flacher Tastenhub
  • Sehr teuer
  • Wirkt etwas klapprig
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Die perfekte Tastatur

Die Suche nach der perfekten Tastatur ist nicht nur für Vielschreiber von Interesse. Die Tastatur ist neben der Maus nach wie vor das wichtigste Eingabegerät – umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Keyboards.

Wer seinen Schreibtisch von lästigen Kabeln befreien will, sucht nach einer Bluetooth-Tastatur – und findet ein riesiges Angebot. Wir haben uns durch die Masse der Bluetooth-Tastaturen gewühlt und anhand von Testberichten, Kundenbewertungen und Popularität die interessantesten ausgewählt und anschließend ausführlich getestet.

Immer mehr Keyboards bieten die Möglichkeit, sich nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Geräten zu verbinden. So zollen die Hersteller der Entwicklung Tribut, dass viele nicht nur einen PC oder Mac, sondern auch Smartphones, Tablets oder Wohnzimmergeräte wie Amazons Fire TV per Tastatur steuern möchten. Vor allem unser Testsieger kann hier punkten, denn Logitech hat bei der K380 gleich das komplette Tastenlayout für Windows und macOS untergebracht.

Bluetooth-Tastatur Test: Bluetooth Tastature Logitech
Ob mit oder ohne Nummernblock ist Geschmackssache bzw. hängt es davon ab, ob man ihn wirklich häufig benötigt. Oft reicht eine Tastatur ohne Nummernblock aus.

Leider fehlt allen getesteten Bluetooth-Keyboards ein Ziffernblock. Es gibt nur wenige Hersteller, die Bluetooth-Tastaturen mit integriertem Ziffernblock anbieten, außerdem sind separate Ziffernblocks mit Bluetooth erhältlich – wirklich überzeugt hat uns davon aber keins.

Während manche Bluetooth-Tastaturen auf integrierte Akkus und hohe Mobilität setzen, kommen andere mit Hintergrundbeleuchtung oder komplexen Treibern, über die zum Beispiel die Sondertasten angepasst werden können.

Die Tasten von Bluetooth-Tastaturen sind durchgehend eher flach und erinnern an Laptop-Tastaturen. Wer höhere Tasten bevorzugt, muss wohl oder zu Kabeltastaturen greifen. Alle Tastaturen im Test liegen zudem flach auf dem Schreibtisch auf, ausklappbare Ständer, wie sie viele Kabelvertreter bieten, finden sich im Testfeld nicht.

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 21 Bluetooth-Tastaturen über mehrere Wochen intensiv getestet. Dabei haben wir die Keyboards nicht nur mit einem Windows-PC und einem MacBook Pro verbunden, sondern auch mit mobilen Geräten, wie Tablets und Smartphones. Mit jeder Tastatur haben wir Tausende von Zeilen Text geschrieben und dabei die besonderen Eigenschaften der Keyboards notiert.

Außerdem haben wir die Tastaturen auch in besonderen Situationen getestet. Vor allem beim Gaming mussten die Keyboards beweisen, ob sie auch für actionreiche Spiele taugen. So haben wir unter anderem den schnellen Shooter »Doom« und das Action-Adventure »Batman: Arkham Knight« mit den verschiedenen Bluetooth-Keyboards gezockt. So macht Arbeit Spaß!

Erfreulich: Selbst bei den günstigsten Modellen kam es bei unseren Tests zu keinen größeren Verzögerungen bei der Texteingabe. Damit sind alle Tastaturen auch dazu geeignet, Spiele zu steuern. Profi-Gamer werden natürlich kabelgebundene Varianten bevorzugen, um den Input-Lag komplett zu eliminieren, die Ansprüche »normaler« Zocker stellen die getesteten Keyboards aber problemlos zufrieden.

Soll die Bluetooth-Tastatur im Wohnzimmer eingesetzt werden, haben wir ebenfalls gute Nachrichten: Erst ab Abständen von mindestens acht Metern zum Gerät kam es zu Aussetzern. Für die Steuerung eines Media-PCs oder einer Streaming-Box wie Amazons Fire TV vom Sofa aus taugen also alle Testkandidaten.

Letzten Endes ist die Wahl der richtigen Bluetooth-Tastatur immer auch eine Frage der persönlichen Präferenz. Trotz unserer klaren Empfehlung sollte man eine Tastatur vor dem Kauf nach Möglichkeit selbst ausprobieren. Denn jeder hat unterschiedliche Vorlieben, wenn es um Aspekte wie Tastatur-Hub, Tastenabstand oder Anordnung der Sondertasten geht.

Allerdings verlangt ein Wechsel der Tastatur immer auch ein wenig Umgewöhnung. Im Idealfall sollten Sie sich mit der Tastatur Ihrer Wahl hinsetzen und einige Texte tippen, bevor Sie sich entscheiden.

 Bluetooth-Tastatur Test: Bildschirmfoto 2019 12 12 Um 16.12.55

Testsieger: Logitech K380

Nach vielen tausend Tastenanschlägen legen wir uns fest: Die Logitech K380 ist die beste Tastatur für die meisten Menschen. Sie bietet einen hohen Schreibkomfort, verbindet sich mit bis zu drei unterschiedlichen Geräten und kostet nicht viel.

Unser Favorit

Logitech K380

Test Bluetooth-Tastatur: Logitec K380
Gutes Schreibgefühl und auch mit mehreren Geräten zu betreiben – und das für einen guten Preis.

Design und Verarbeitung

Die Logitech K380 hebt sich schon rein optisch von der Konkurrenz ab. Das liegt nicht nur daran, das die von uns getestete Variante zur Abwechslung mal im blauen Gehäuse daherkommt (es gibt sie aber auch in Grau), sondern vor allem auch an den Tasten: Anstelle der typischen rechteckigen hat die Logitech nämlich runde mit einer angenehmen konkaven Vertiefung.

Das gefällt uns für die Buchstabentasten schon auf den ersten Blick gut, bei den Befehlstasten haben wir aber zunächst unsere Zweifel, ob sie nicht zu klein sind. Doch die zerstreuen sich schnell: auch wer ausgiebig mit Tastenkombinationen arbeitet, hat mit den runden Befehlstasten keine Probleme.

Für Windows und macOS geeignet

Logitech hat die Belegung der Befehlstasten übrigens sowohl für Windows als auch macOS aufgedruckt. Sobald die Tastatur via Bluetooth mit dem entsprechenden System verbunden wird, wechselt die Tastenbelegung entsprechend. Vor allem beim Test der Logitech K380 an Apples MacBook Pro war das eine große Hilfe, die den Wechsel zwischen den Systemen sehr vereinfachte.

Einen integrierten Akku bietet die Logitech K380 nicht. Stattdessen sollen die beiden mitgelieferten AAA-Batterien die Tastatur bis zu zwei Jahre lang mit Strom versorgen. Ob das stimmt konnten wir im Testzeitraum natürlich nicht überprüfen, wir vermuten aber, dass die Batterien bestenfalls bei wenig Gebrauch so lange halten. Alternativ kann man natürlich auch Akkus im AAA-Format einsetzen – das schont die Umwelt.

Mit einem Gewicht von rund 420 Gramm inklusive Batterien ist die Tastatur erstaunlich schwer, liegt dafür aber auch stabil auf dem Schreibtisch. Wer die Tastatur mit auf Reisen nehmen will, für den ist eine leichtere Tastatur aber womöglich eine bessere Wahl.

Anschlag und Tipp-Gefühl

Mit ihren geringen Außenmaßen nimmt die K380 vergleichsweise wenig Raum auf dem Schreibtisch in Anspruch. Trotz der kompakten Bauform haben die Tasten einen guten Abstand zueinander. Sowohl die Buchstabentasten als auch Alt-, Command-, Umschalttaste und Co. lassen sich komfortabel erreichen, Vertipper sind eine Seltenheit.

Die Tastatur hat einen überaus angenehmen Anschlag und vermittelt schon nach wenigen Minuten ein angenehmes Tippgefühl. Der Tastenanschlag ist deutlich definiert, nichts klappert und auch eine Verzögerung bei der Eingabe können wir nicht feststellen.

Ich persönlich hätte mir zwar ein klein wenig mehr Abstand zwischen den Tasten gewünscht, aber das fällt unter »Geschmackssache«.

Bluetooth und Treiber

Das Aufwachen der Tastatur aus dem Standby-Modus samt Bluetooth-Verbindung geschieht bei allen getesteten Geräten nahezu verzögerungsfrei, die Logitech K380 ist da keine Ausnahme.

Verbindung mit bis zu drei Geräten

Der besondere Clou der K380 ist die Möglichkeit, sie via Bluetooth mit bis zu drei Geräten gleichzeitig zu verbinden. Über die farblich hervorgehobenen Tasten F1 bis F3 wechselt man zwischen den verbundenen Geräten, auf Wunsch geht das auch per Tastenkombination.

Das Wechseln geht fix, meistens ist die Tastatur nach weniger als zwei Sekunden am neuen Gerät einsatzbereit. Auch das Pairing der K380 klappt schnell und zuverlässig.

Damit ist die Logitech K380 die perfekte Tastatur für alle, die mit einer Tastatur mehrere Geräte steuern möchten. In unserem Test verrichtete die Logitech K380 ihren Dienst sowohl unter Windows und macOS als auch mit Android und iOS tadellos.

Gut gefallen hat uns auch die Treibersoftware Logitech Options. Die für PC und Mac erhältliche Systemerweiterung macht es möglich, die Belegung der Sondertasten auf der K380 zu ändern oder die Funktion der FN-Taste umzuschalten. So lassen sich beispielsweise die oberste Reihe der Tastatur wahlweise als Sonder- oder als klassische F-Tasten verwenden – nur wenige Tastaturen bieten diese Option.

Das einzige, was uns störte, war, dass die Logitech K380 kein Lämpchen in der Feststelltaste hat (caps lock), die darüber informiert, ob sie aktiviert ist. Das lässt sich aber per Treiberfunktion am Bildschirm einblenden.

Ansonsten überzeugt uns die Logitech K380 auf ganzer Linie, auch beim Gaming machte sie eine gute Figur. Was Logitech hier für unter 40 Euro bietet, ist wirklich überzeugend.

Logitech K380 im Testspiegel

Wir konnten nicht viele Testberichte zu Bluetooth-Tastaturen finden. Die wenigen, die sich mit der Logitech K380 beschäftigen, sind aber durchweg positiv.

Benjamin Blessing von RandomBrick lobt in seinem Test die hohe Flexibilität der Tastatur im Zusammenspiel mit mehreren Geräten:

»Sehr gut gefällt das Umschalten zwischen bis zu drei Bluetooth-Geräten per Tastendruck. Dass die Geräte auf unterschiedlichen Tasten platziert sind, ermöglicht ein beliebiges Springen von Gerät 1 auf 3 auf 2 und zurück. Wie der Logitech MX Master Testbericht zeigt, ist diese Funktion deutlich besser, als nur eine Taste zum Wechseln für alle drei Geräte.«

Auch das Schreibgefühl der Logitech K380 gefällt Blessing:

»Nach nur wenigen Minuten und einigen 100 Wörter habe ich mich sehr gut an die Tastatur gewöhnt. Für den Logitech K380 Testbericht sind beim Schreiben nicht mehr oder weniger Tippfehler als bei einer herkömmlichen Tastatur entstanden. Durch das Fehlen einer Handballenablage können die Hände beliebig unter der Logitech K380 platziert werden. Das flache Design sorgt dafür, dass die Handgelenke beim Schreiben nicht zu stark angewinkelt sind.«

Trotz fehlender Beleuchtung und der nicht gekennzeichneten Einstellung der Feststelltaste spricht Blessing der K380 eine Empfehlung aus.

Für David Carnoy von Cnet ist die Logitech K380 die derzeit beste Multi-Geräte-Tastatur auf dem Markt. Er lobt unter anderem die durchdachte Belegung der Tasten, die den Wechsel zwischen PC und Mac einfach macht. Insgesamt erhält das Keyboard gute vier von fünf Sternen. Im Fazit resümiert Carnoy:

»Logitech liefert hier eine echte Alternative für den Desktop. Ich würde nicht zögern, die Logitech-Tastatur dem teureren Apple Wireless Keyboard vorzuziehen, das nur mit Macs funktioniert.«

David Sanchez von GameCrate zeigt sich ebenfalls beeindruckt vom Logitech-Keyboard. Zwar kritisiert auch er die fehlende Beleuchtung der Tastatur – für ihn ist deshalb die Logitech K810 die bessere Wahl. Davon abgesehen ist Sanchez aber mit der K380 zufrieden:

»Die Logitech K380 ist eine großartige Bluetooth-Tastatur, die sich mit drei Geräten verbindet. Selbst wenn man das Feature nicht benötigt findet man hier eine perfekt verarbeitete und durchdacht designte Tastatur. Durch ihre Portabilität können Unterwegs-Arbeiter sogar ihren schweren Laptop zuhause lassen und mit dem Tablet im Café arbeiten.«

GameCrate vergibt im Test 8 von 10 Punkten für die Logitech K380.

Alternativen

Die Logitech K380 ist aus unserer Sicht die beste Bluetooth-Tastatur, wenn man sie entweder alleine oder abwechselnd zuhause mit einem PC, Mac, Fernseher oder einem mobilen Gerät benutzt. Aber es gibt auch Fälle, für die andere Tastaturen besser sind.

Vielseitig und mobil

Microsoft Universal Mobile Keyboard

Test Bluetooth-Tastatur: Microsoft Universal Mobile Keyboard
Punktet vor allem beim Einsatz mit Tablets und Smartphones.

Keine Preise gefunden.

Wer eine Bluetooth-Tastatur für unterwegs sucht, ist mit dem Universal Mobile Keyboard von Microsoft am besten bedient.

Das Microsoft-Keyboard ist eine mobile Bluetooth-Tastatur für Smartphones und Tablets. Dafür hat es einen aufklappbaren Deckel mit einer Rille, in der mobile Geräte Platz finden. Das hat im Test hervorragend funktioniert, selbst Apples klobiges iPad 3 findet stabilen Halt im Deckel des Microsoft Universal Keyboards.

Doch den Deckel kann man auch abnehmen und frei auf dem Schreibtisch platzieren. So kann man das Keyboard auch als kabellose Tastatur für Laptop oder den Desktop-PC verwenden. Dabei beschränkt sich Microsoft nicht nur auf die Windows-Welt, via Kippschalter kann man zwischen der Tastenbelegung für Windows-, Apple- und Android-Geräten umzuschalten.

Ideal ist das Microsoft Universal Keyboard für alle, die ihre Mobilgeräte schnell zum Mini-Laptop umfunktionieren möchten. Als Desktop-Ersatz taugt es nur eingeschränkt, denn durch die kompakten Außenmaße fallen die Tasten klein aus und liegen recht eng beieinander. Trotz der guten Verarbeitung und des angenehmen Tastenanschlags ist das Schreibgefühl vergleichbar mit einem kleinen 10-Zoll-Netbook und verlangt einige Umgewöhnung.

Energie holt sich das Universal Mobile Keyboard über einen Micro-USB-Port. Der integrierte Akku hält problemlos mehrere Wochen durch. Sollte er leer sein, verspricht Microsoft, dass schon 10 Minuten am Ladekabel genügen, um den leeren Akku für einen Arbeitstag fit zu machen. Da sich das Keyboard automatisch abschaltet, sobald der Deckel geschlossen wird, ist es auch davor geschützt, beim Transport sinnlos vor sich hin zu senden.

Allerdings berichten einige Kunden von Problemen mit dem Akku, der sich bereits nach kurzer Zeit nicht mehr laden ließ.

Es ist auch das einzige Keyboard im Test, das komplett auf eine F-Tastenreihe verzichtet. Stattdessen fungieren die Zifferntasten in Kombination mit der Taste »FN« als Ersatz. Das ist vor allem unter Windows ein Problem: Typische Tastenkombinationen, wie »Alt+F4« zum Schließen von Programmen, lassen sich so nur mit einiger Fingerakrobatik umsetzen.

Auf dem Schreibtisch bevorzugen wir daher die Alternativen von Logitech und Apple. Die durchdachte Deckelkonstruktion und das flexible Tastenlayout machen es aber perfekt für den Einsatz unterwegs.

Für Macs

Apple Magic Keyboard

Test Bluetooth-Tastatur: Apple Magic Keyboard
Arbeitet perfekt mit Macs zusammen, das Schreibgefühl überzeugte uns aber nicht ganz.

Wer überwiegend oder ausschließlich Apple-Geräte verwendet, für den ist natürlich die Bluetooth-Tastatur von Apple interessant. Apples Magic Keyboard ist im Vergleich zum Vorgänger nochmal ein gutes Stück dünner geworden. Außerdem hat Apple von Batterien auf einen integrierten Akku umgestellt. Der wird per Lightning-Kabel aufgeladen, das auch beim iPhone oder iPad zum Einsatz kommt. Eine Akkuladung hält mehrere Wochen, zumal Apple auf eine Tastaturbeleuchtung verzichtet hat.

Inzwischen hat Apple auch endlich eine Bluetooth-Tastatur mit Ziffernblock vorgestellt. Das Magic Keyboard mit Ziffernblock entspricht von Design und Tippgefühl dem Magic Keyboard und wird ebenfalls über Lightning-Kabel geladen.

Design und Verarbeitung sind wie immer bei Apple makellos, das Aluminium-Finish sieht zweifellos äußerst edel aus.

Der größte Vorteil von Apples Tastaturen ist aber, dass sie auf die Benutzung von Apples Betriebssystem zugeschnitten sind. So lassen sich die Sondertasten nutzen, um Funktionen wie Mission Control oder das Launchpad aufzurufen. Aber es gibt auch Tastaturen von Drittherstellern, die diese Tastenbelegung unterstützen.

Wir konnten das Apple Magic Keyboard auch relativ problemlos unter Windows verwenden. Die Sondertasten auf der F-Tastenreihe wie beispielsweise die Lautstärkerregelung erfüllen dann aber keine Funktion. Auch eine »Entfernen«-Taste zum Löschen von Text in Schreibrichtung gibt es traditionell beim Mac nicht, nur den »Backspace« zum Löschen entgegen Schreibrichtung. Wer das Löschen in die andere Richtung gewöhnt ist, muss die Tastenkombination »FN + Backspace« benutzen.

Außerdem muss das Keyboard für den Wechsel zwischen den Systemen zunächst ab- und dann wieder angemeldet werden. Das Gleiche gilt bei der Verbindung mit iPad und Co. Wenn man die Tastatur regelmäßig mit anderen Geräten nutzt, ist das umständlich.

Gut gefallen hat uns bei den beiden Apple Tastaturen, dass sie sehr flach gebaut sind. So muss man die Hände kaum anwinkeln, wenn die Handballen bequem auf dem Schreibtisch ruhen. Das vermindert die Anfälligkeit für das lästige Karpaltunnesyndrom.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der Tastenhub durch die flache Bauweise aber auch ein gutes Stück kürzer, was wir im Test zunächst als gewöhnungsbedürftig empfanden. Nach einiger Zeit konnten wir aber auch mit dem neuen Apple Magic Keyboard zuverlässig und flott Texte auf den Schirm bringen.

Allerdings »klicken« die Tasten unseres Testmodells deutlich stärker als die der anderen Premium-Keyboards im Test. Das Schreibgefühl ist eher dem neuen, dünnen Macbook als dem der MacBook-Pro-Modelle nachempfunden, was nicht jedermanns Sache sein dürfte.

Und dann wäre da noch der hohe Preis. Bei Logitech gibt’s für weniger Geld beleuchtete Tasten dazu. Wer gänzlich auf Apple setzen will, für den gibt es keine Alternative. Alle anderen fahren mit einer der Logitech-Varianten besser.

Für Smart-TV

Logitech TV K600

Test Bluetooth-Tastatur: Logitech Logitech TV K600
Der ideale Couchbegleiter, um bequem am SmartTV in Browser, Netflix und Co. zu surfen. Funktioniert aber leider nicht bei jedem Fernseher.

Auch auf dem Sofa kann eine Tastatur durchaus praktisch sein. Wer viel auf dem Fernseher streamt oder auch mal den Browser seines Smart-TVs benutzt, kennt die fummelige Eingabe von Buchstaben mit der Fernbedienung.

Hier hilft die Logitech TV K600 weiter. Über Bluetooth steht der Kontakt zum Fernseher schnell bereit und es lassen sich noch bis zu zwei weitere Geräte, zum Beispiel Tablet oder Smartphone, in der kleinen Tastatur speichern. Eine vierte Verbindung ist zudem über den Unifying-Empfänger möglich, der als kleiner Stick seinen Platz in Laptop oder PC finden kann.

Um den bestmöglichen Komfort zu gewährleisten, integriert Logitech ein kleines rundes Touchpad in die K600. Damit ist die Tastatur zwar für Linkshänder nicht mehr ganz so attraktiv, aber der Nachteil einer Maus, die extra auf der Couch herumfliegt, bleibt einem so erspart. Hinzu kommt ein kleines Steuerkreuz, das die entsprechenden Tasten auf der Fernbedienung ersetzt.

Auf der linken Seite finden sich auch Medientasten, die die Bedienung deutlich erleichtern. Damit sie funktionieren, sollte aber auf jeden Fall die aktuellste Software auf dem Fernseher installiert sein. Wird die kleine Tastatur von Logitech längere Zeit nicht benutzt, empfiehlt es sich zudem, den kleinen Schalter an der Stirnseite auf »Off« zu stellen. So wird Strom gespart und die Batterien halten länger.

Sind die mitgelieferten Batterien doch einmal leer, kann man das entsprechende Fach an der Unterseite ganz leicht und ohne Werkzeug öffnen um sie auszutauschen. Hier ist auch eine Aussparung für den Unifying-Stick versteckt. Wer den nicht oder selten benötigt, kann ihn an dieser Stelle sicher aufbewahren.

Zu guter Letzt muss man aber darauf achten, dass der eigene Fernseher auch von der Logitech TV K600 unterstützt wird. Auf der Webseite »tvcheck.logi.com« sind alle Modelle aufgeführt, die mit dieser Tastatur zusammenarbeiten. Dazu gehören die meisten Geräte der Hersteller Samsung, LG, Sony und Philips, die nicht älter als aus dem Jahr 2016 sind. Mit der Eingabe der eigenen Modellnummer geht man auf Nummer sicher.

Gut & Günstig

Tecknet Slim Kabellose Tastatur

Test Bluetooth-Tastatur: Tecknet Slim Kabellose Tastatur
Die Tecknet Slim bietet zwar nur Funk, kostet aber wenig und hat eine sehr gute Qualität.

von 51 Lesern gekauft

Das Tecknet Slim Wireless Keyboard ist nicht nur besonders leicht und klein, sondern auch extrem günstig. Daher ist es kaum zu glauben, wie gut es sich mit dieser Tastatur auch über längere Strecken tippen lässt.

Dabei fehlen der kleinen Tastatur natürlich einige Tasten, wie ein Nummernblock oder der Bildlauf. Die werden aber häufig auch gar nicht benötigt, sodass sich hier eigentlich nur die etwas zu klein geratenen Pfeiltasten kritisieren lassen. Tecknet denkt zudem auch an eine kleine LED, die anzeigt, wenn der Akku leer ist.

Wenn man es ganz genau nimmt, dürfte die von uns getestete Tecknet Slim eigentlich nicht hier auftauchen, weil sie keine Bluetooth bietet. Die Verbindung zu einem PC oder Tablet wird über einen USB-Funkempfänger hergestellt und soll unter Windows, Android und ChromeOS ohne Schwierigkeiten funktionieren.

Hier gab es auf jeden Fall keine Probleme mit der Verbindung, sodass wir die Tecknet Slim vor allem wegen ihrer guten Tippeigenschaften sehr empfehlen können.

Bei einem so günstigen Preis sollte man sich außerdem nicht beschweren, dass keine Batterien im Lieferumfang enthalten sind. Die hat man normalerweise ohnehin zu Hause. Mit zwei kleinen AAA-Batterien hält die Tastatur bis zu einem Monat durch, bei moderater Nutzung sogar deutlich länger. Um Energie zu sparen, lässt sich die Tecknet Slim zudem mit einem kleinen Switch an der Unterseite ausschalten.

Im Batteriefach ist außerdem eine Halterung verbaut, in der sich der Empfänger-Stick transportieren lässt. So geht er nicht verloren und hat immer einen sichern Platz direkt an der Tastatur.

Wer eine gute Tastatur zu einem wirklich günstigen Preis sucht und auf Bluetooth verzichten kann, sollte sich die Tecknet Slim unbedingt näher ansehen.

Außerdem getestet

In unserem Test haben wir uns auch andere Tastaturen angesehen, die zu teils deutlich unterschiedlichen Preisen zu haben sind.

Günstige Preise merkt man den Billig-Keyboards meist sofort an: Sie sind im Vergleich zu den teureren Modellen deutlich klappriger. Auch ein Pairing von mehreren Geräten bieten sie nicht. Zudem ist es ein wenig Glückssache, wie Windows oder macOS mit den Befehlstasten der Tastaturen umgehen. Die Möglichkeit, das Verhalten der Sondertasten via Treiber anzupassen, gibt es bei ihnen nicht.

Doch auch die Spartastaturen konnten problemlos eine stabile Bluetooth-Verbindung zu verschiedenen Geräten herstellen. Bei keinem Testgerät kam es zu merklichen Aussetzern, weder im Office- noch im Gaming-Betrieb. Auch die Verbindung der Tastaturen mit Smartphones und Tablets klappte durchgehend ohne Probleme.

Anders als bei den teureren Modellen dauerte es bei den günstigen aber, wenn die Tastaturen aus dem Standby-Modus geweckt wurden – zuweilen einige Sekunden, was im Alltag ziemlich nerven kann.

Azio Retro Classic Bluetooth

Für alle Steampunk- und Retrobegeisterten könnte die Azio Retro Classic Bluetooth interessant sein. Das Design orientiert sich an einer alten Schreibmaschine. Als Materialien werden – je nach Modell – Holz, Leder und Metallbeschläge in verschiedenen Farben eingesetzt. Das ganze ist äußerst hochwertig verarbeitet, wirkt sich aber auch deutlich auf den Preis aus. Auf dem Schreibtisch wirkt die Retro Classic zudem sehr wuchtig. Über Bluetooth können bis zu drei Geräte gekoppelt werden, es lässt sich aber auch einfach ein USB-Kabel verwenden. Wer viel schreibt, muss sich zudem nicht nur optisch an den Eindruck einer Schreibmaschine gewöhnen. Bei unserem Testmodell war das Tippen längerer Texte zum Teil sehr schwierig, weil die Tasten einen sehr großen Widerstand bieten. Optisch ist die Azio Retro Classic Bluetooth ein echtes Highlight, aber für lange Schreibarbeiten ist sie eher nicht geeignet.

Die Logitech Craft bietet leider kein Bluetooth, wodurch sie hier keine Empfehlung erhält. Wer aber mit der Verbindung über einen Funk-Stick leben kann, bekommt eine erstklassige Tastatur mit einigen interessanten Sonderfunktionen. Das große Rad dient nämlich nicht nur zur Einstellung der Lautstärke, sondern kann in Verbindung mit der Logitech-Software erkennen, welches Programm gerade geöffnet ist. Daraufhin werden Funktionen bereitgestellt, die in der jeweiligen Anwendung Sinn ergeben. Beim Tippen zeigt die vollwertige Tastatur mit Nummernblock von Logitech keine Schwächen. Die flachen Tasten erfordern zwar eine kleine Eingewöhnung, danach gehen aber auch längere Texte leicht von der Hand. Der Preis ist auch hier recht hoch, die Tastatur ist ihr Geld aber auf jeden Fall wert.

Auch die Logitech K360 unterstützt kein Bluetooth, kann aber mit einem Unifying-Empfänger von Logitech drahtlos betrieben werden. Das günstige Modell wird mit zwei normal großen AA-Batterien betrieben, die noch dazu sehr lange halten sollen und im Lieferumfang enthalten sind. Trotz des Nummernblocks und einigen Medientasten nimmt sie außerdem nicht viel Platz auf dem Schreibtisch weg. Beim Schreiben lassen sich die Tasten gut drücken, geben aber ein eher weiches Feedback. Damit kommt man schnell zurecht und auch die kleine Tastengröße ist nicht weiter störend. Zum Mitnehmen ist die K360 wegen ihrer Größe aber eher weniger geeignet. Das geht zwar noch gerade so, aber dafür empfehlen wir deutlich kompaktere Modelle.

Mit der Logitech K400 Plus lässt sich ein kleines Schnäppchen machen. Die Tastatur ist schon etwas länger auf dem Markt und daher mittlerweile sehr günstig zu haben. Auch hier wird kein Bluetooth geboten, die Verbindung über den Funk-Stick funktioniert aber vollkommen problemlos. Trotz der sehr kleinen Tasten lässt es sich auf der K400 Plus gut tippen und auch das Touchpad am Rand erfüllt seinen Zweck sehr gut. Allerdings ist der Mausersatz etwas klein, was zu viel Hin- und Hergewische bei der Mausnavigation führt. Im Fach der beiden AA-Batterien ist auch hier wieder ein Slot für den Empfängerstick vorhanden, wodurch er nicht so leicht verloren geht. Wer nicht immer das neueste Modell bevorzugt, kommt mit diesem Logitech-Keyboard sehr günstig zu einer Tastatur-Touchpad-Kombination.

Und auch die Logitech K800 kommt ohne Bluetooth, ist aber eine sehr gute Tastatur für Vielschreiber. Die Verbindung über den Funk-Empfänger läuft direkt und ohne extra Software. Beim Tippen ist das Tastenfeedback ganz hervorragend und auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Diese vollwertige Computer-Tastatur macht auf jedem Schreibtisch eine gute Figur und ist ihr Geld durchaus wert. Große Extras gibt es dabei zwar nicht, das möchte man unter Umständen aber auch gar nicht. Uns hätte lediglich ein wechselbarer Akku gut gefallen, aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau.

Logitech Advanced MK 540

Das Logitech Advanced MK540 ist eine Maus-Tastatur-Kombination, bei der sich beide Geräte über einen einzelnen Funkempfänger betreiben lassen. Während die Maus einen wirklich guten Eindruck hinterlässt, kann die Tastatur leider nicht ganz überzeugen. Sie eignet sich zwar für gelegentliche Schreibarbeiten und ist dem Preis angemessen. Da kennen wir aber besseres. Sowohl die Maus als auch die Tastatur werden von austauschbaren Batterien angetrieben, die im Lieferumfang mit enthalten sind. An der Unterseite der Tastatur befindet sich im Batteriefach zudem wieder ein kleiner Schacht für den Unifying-Stick. So bleibt zusammen was zusammen gehört.

Logitech SLIM COMBO MK470

Bei der Logitech Slim Combo MK470 sind ebenfalls Maus und Tastatur enthalten. Hier macht die Maus allerdings einen etwas billigen Eindruck, was vor allem an den weichen Tasten liegt. Die Tastatur ist sehr flach und lässt sich gut bedienen, wobei die Tasten nur einen sehr flachen Hub aufweisen. Die mitgelieferten Batterien kann man ganz einfach selbst wechseln und auch der Funk-Stick findet hier wieder seinen Platz in einem Fach der Tastatur. Wer sich mit dieser Kombination anfreunden kann, ist gut bedient. Bei der Konkurrenz findet sich aber vielleicht ein besseres Angebot.

Die Rii K18 Plus hat uns mit ihrer Qualität ein klein wenig überrascht. Mit dem integrierten Touchpad lässt sich die Tastatur trotz kleiner Tasten gut zum Tippen und zum Navigieren des Mauszeigers verwenden. Die Medientasten funktionieren ebenfalls gut und der Hersteller hat auch noch eine Beleuchtung integriert. Wird die dreifarbige Lichtshow aktiviert, fällt die Akkulaufzeit aber deutlich kürzer aus als bei deaktivierter Beleuchtung. Da sich der Akku zudem nicht wechseln lässt, sollte man hier auf einen schonenden Betrieb setzen. Leider bietet auch die K18 Plus kein Bluetooth, dafür sind ein Funkempfänger und ein fest mit der Tastatur verbundenes USB-Kabel an der Unterseite untergebracht.

TedGem Wireless Tastatur

Mit der TedGem Wireless Tastatur macht man nicht viel falsch, aber trotz des günstigen Preises gibt es bessere Modelle mit integriertem Touchpad. Die Tasten drücken sich recht schwammig und auch das Pad kann uns nicht ganz überzeugen. Das Gehäuse ist nur aus einfachem Kunststoff gefertigt, der sich zudem sehr leicht verwinden lässt. Als Verbindung zum PC setzt auch diese Tastatur nur auf einen Funkempfänger, der einen freien USB-Slot benötigt. Bluetooth ist nicht vorhanden. Dafür lassen sich die Batterien austauschen, die allerdings nicht mitgeliefert werden. Im Batteriefach findet außerdem der USB-Stick einen Aufbewahrungsplatz, das ist aber mittlerweile zum Standard geworden.

Topelek Tastatur Kabellos

Die kabellose Topelek Tastatur ist ein sehr günstiges Vollformat-Keyboard mit Nummernblock. Dementsprechend groß fällt sie auch aus, wobei dies natürlich nur im Vergleich mit unseren kompakten Empfehlungen auffällt. Die Tasten drücken sich sehr weich und erfordern etwas Eingewöhnungszeit, bevor es sich damit schnell und flüssig Tippen lässt. Angetrieben wird die Topelek von einer einzelnen AAA-Batterie, die in einen kleinen Schacht an der Unterseite eingesetzt werden muss. Sie ist nicht im Lieferumfang enthalten und auch der Funk-Stick kann nicht in der Tastatur verstaut werden. Alles in allem eine günstige Tastatur, die sich aber von der Konkurrenz nicht absetzen kann.

Die neue Logitech MX Keys bietet die von diesem Hersteller gewohnt gute Qualität und überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitung und viele Funktionen, wie eine Hintergrundbeleuchtung. Neben der Verbindung über Bluetooth ist die Tastatur auch mit dem Unifying-Empfänger kompatibel. Ein Speicher für verbundene Geräte erlaubt außerdem das Umschalten zwischen drei verschiedenen Empfängern, was auch sehr gut funktioniert. Neben dem vollwertigen Nummernblock bietet die MX Keys auch viele Zusatzelemente, wie eine duale Beschriftung für Mac- und Windows-Funktionen. Beim Haupteinsatzgebiet, dem Schreiben von langen Texten, konnte die Tastatur aber nicht ganz überzeugen. Das Feedback beim Drücken der Tasten ist etwas schwammig, hier fehlt ein deutlicher Druckpunkt. Davon abgesehen handelt es sich bei der Logitech MX Keys aber um eine sehr hochwertige Tastatur.

CSL Bluetooth Tastatur

Diese günstige Tastatur von CSL wirkt auf den ersten Blick etwas billig und sie gibt durch das sehr dünne und leichte Material beim Tippen etwas nach. Der deutliche Druckpunkt der Tasten sorgt aber dafür, das man auch längere Texte sehr schnell und bequem schreiben kann. Auch die CSL Bluetooth Tastatur kann mit mehreren Geräten verbunden werden, die sich dann über separate Tasten auswählen lassen. Obendrauf legt der Hersteller noch einen Funkempfänger, der an jedem USB-Port funktioniert. Alles in allem liefert CSL hier eine brauchbare Tastatur ab, deren guter Gesamteindruck nur durch die etwas günstiger wirkende Materialauswahl geschmälert wird. Für den aufgerufenen Preis darf man aber nicht mehr erwarten.

Die Bluetooth-Tastaturen von Anker und CSL sind praktisch baugleich, lediglich die Tastenbelegung ist bei CSL auf macOS, bei Anker auf Windows-Systeme ausgelegt. Beide sind mit rund 170 Gramm und vergleichsweise kleinen Abmessungen kompakt und eignen sich damit vor allem für den Einsatz unterwegs. Ein Pluspunkt ist der integrierte Akku der via Micro-USB-Anschluss geladen wird. Mit einer Akkuladung halten die beiden dünnen Tastaturen problemlos mehrere Wochen durch, sodass sie durchaus auch für Reisen geeignet sind.

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Kommentare

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Sascha
Sascha

Als Vielschreiber bin ich bezüglich der Tastaturen sehr sehr anspruchsvoll. In der Regel schreibe ich mit mehreren IBM Modell M bzw. einer Cherry G80-3000 LSCDE. Mobil arbeite ich mit einem Apple Macbook Pro aus dem Jahr 2015. Auf der Arbeit benutzen wir hauptsächlich Mac Magic Keyboards. Leider sind meine großen Tastaturen zuhause nicht gerade hübsch und laut sind sie auch. Deswegen war ich auf der Suche nach einer kleinen kabellosen und lautlosen Tastatur. Aufgrund der Berichte hier habe ich mir eine K380 bestellt und ich muss zugeben, dass ich noch nie mit einem solchen Schrott geschrieben habe. Die runden Tasten… Mehr... »

Graf Fallobst
Graf Fallobst

Sascha, muss dir beipflichten. Die K380 ist sehr schön anzusehen, gut verarbeitet und für kurze Eingaben zumutbar. Zum Arbeiten absolut anstrengend. Ich arbeite am Hauptrechner mit der Mac-Tastatur. Für den mobilen Rechner musste die K380 der Dell 580-18380 Wireless Tastatur (und Maus) weichen. Vom Anschlag her empfinde ich sie besser als die Apple Tastatur – wunderbar.