Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Alle
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Die beste Eisenpfanne

Wir haben 12 schmiedeeiserne Pfannen getestet. Die beste kommt aus dem Hause Gräwe. Die Eisenpfanne ist solide verarbeitet und hat einen hohen Rand, damit nichts daneben geht. Sie hat eine markant strukturierte Grillstreifen-Oberfläche, auf der sowohl Spiegeleier als auch scharfes Anbraten gelingen.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 12. April 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

10. Dezember 2021

Wir haben sechs weitere Pfannen aus Eisen ausprobiert, vier davon schlagen als neue Empfehlungen auf. Die Lacor ist günstig und gut gebaut zugleich, zuallererst gefällt uns aber ihr geringes Gewicht. Die Kockums Bratpfannen bestechen durch ihren praktischen Gießrand. De Buyer Carbone Plus Lyonnaise ist schwere Qualität. Wer auf ein Qualitäts-Schnäppchen aus ist, sollte sich die GSW 860505 GastroTraditionell ansehen.

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Schmiedeeiserne Pfannen ohne Beschichtung sind ideal zum Braten auf hoher Temperatur, wie ihre gusseisernen Schwestern sind sie besonders gut zum Anbraten und Schmoren von Fleisch geeignet. Durch das Braten bildet sich mit der Zeit eine Schicht, die ähnlich wie eine Antihaftbeschichtung wirkt. Das hat allerdings auch einen Nachteil: Eisenpfannen dürfen nicht in die Geschirrspülmaschine und sollten auch per Hand möglichst schonend gereinigt werden.

Eisenpfannen sind schwerer als Modelle aus Aluminium oder Edelstahl, aber nicht so schwer wie Gusseisenpfannen. Dafür haben sie ebenso wie gusseiserne Pfannen von Haus aus eine gute Wärmeleitfähigkeit.

Allerdings rosten Eisenpfannen schneller als Gusseisenpfannen. Man sollte sie daher nie nass zum Trocknen abstellen, sondern immer gut abtrocknen und anschließend am besten noch mit etwas Öl einreiben. Je öfter man eine Eisenpfanne benutzt, desto weniger muss man sie pflegen – und desto besser wird sie. Denn ihr Geheimnis liegt in der Patina.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Gräwe Bratpfanne geriffelt 7028 H

Test  Eisenpfanne: Gräwe Bratpfanne geriffelt 7028 H
Schwer und unverwüstlich. Die Pfanne ist schnell beim Erhitzen und sie hat einen langen, schnell abkühlenden Haken-Griff.

Die Pfanne von Gräwe schaut urig aus, es passt viel rein und sie ist von schwerer, unverwüstlicher Qualität. Die deutliche Grillstreifen-Musterung hält stets ein Fett-Depot zurück, auch wenn man die Pfanne mal in warmes Spülwasser taucht. Der Hakenstiel wird im oberen Drittel nicht heiß, die Pfanne kann somit jederzeit auf dem Herd bewegt werden – ohne Handschuhe.

Hoher Rand

Lacor 63624 FRYING PAN TRI 24

Test Eisenpfanne: Lacor 63628
Robust, Hübsch, ergonomisch, meist wenig klebend auf glatter Oberfläche: Die Lacor überzeugt zu 100 Prozent!

Die Lacor 63628 ist deutlich leichter als vergleichbare Modelle, dennoch solide und verwindungssteif gebaut. Auf den glatten, gebürsteten Oberflächen haften Speisen kaum an und Fett verteilt sich auf der ganzen Fläche.

Kein Fettgraben

GSW 860505 GastroTraditionell

Test Eisenpfanne: GSW 860505 GastroTraditionell
Selten, kein Fettgraben sondern gleichmäßig verteilte Fettigkeit. Robust und langlebig.

Die GSW 860505 leistet sich trotz ihres günstigen Preises keine Schwächen bei der Verarbeitung. Sie wirkt robust und langlebig. Eine Seltenheit ist das Verschwinden der Hohlwölbung im erhitzten Zustand, Fett verteilt sich daher gleichmäßig auf der Bratfläche.

Mit Giessrand

Kockums Bratpfanne 28

Test Eisenpfanne: Kockums Bratpfanne
Die Einzige mit Gießrand! Weniger Kleckerei beim Umfüllen. Schwer und solide mit Ergo-Griff.

Die Kockums Bratpfanne ist die einzige Pfanne mit Gießrand im Test. Der dadurch eigenwillige Look ist ein Zugeständnis an die Küchentauglichkeit, denn beim Umfüllen kleckert es so kaum noch. Die schwere und solide Pfanne mit Ergo-Griff und dicken Wandungen spielt auch sonst qualitativ ganz vorne mit.

Kühler Griff

De Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise

Test Eisenpfanne: De Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise
Mit der glatten Oberfläche haben Sie leichtes Spiel beim Schaben, der lange Griff bleibt am oberen Ende kühl.

Die De Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise ist schwer, robust und glatt poliert. Durch diese Oberfläche haben wir leichtes Spiel beim Schaben von anhaftenden Speisen. Der lange Bandstahlgriff bleibt am oberen Ende stets ausreichend kühl.

Vergleichstabelle

TestsiegerGräwe Bratpfanne geriffelt 7028 H
Hoher RandLacor 63624 FRYING PAN TRI 24
Kein FettgrabenGSW 860505 GastroTraditionell
Mit GiessrandKockums Bratpfanne 28
Kühler GriffDe Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise
De Buyer 5610.24 Mineral B
GSW 860567 GastroTraditionell
Petromax Eisenpfanne sp28
De Buyer 5610.20 Mineral B
Rösle Serie 1888
Riess 0564-123 Holzknechtpfanne 24
CHG 3410-63 Eisenpfanne
Test  Eisenpfanne: Gräwe Bratpfanne geriffelt 7028 H
  • Schwere, solide Qualität
  • Stahlblech mit Grillstreifen-Relief
  • Beiblatt zum Einbrennen
  • Schnelles Erhitzen
  • Griff im oberen Drittel nicht heiß
  • Hohes Gewicht
Test Eisenpfanne: Lacor 63628
  • Robust aber leicht
  • Moderates Gewicht 28er: 1,58 kg
  • Deutliche Griffmulde mit Öse
  • Kaum Fettgraben
  • Glatt, Fleisch rutscht gut
Test Eisenpfanne: GSW 860505 GastroTraditionell
  • Sehr Robust
  • Griffmulde mit Öse
  • Kein Fettgraben
  • Sehr gute Anleitung
  • Langer Stiel, immer anfassbar
  • Ei brennt an, Frikadellen kleben stark (Mehl)
Test Eisenpfanne: Kockums Bratpfanne
  • Sehr Robust
  • Gieß-Rand (Selten!)
  • Griff-Mulde mit Öse
  • Griff-Schutz anbei
  • Deutlicher Fettgraben
  • Hohes Gewicht
Test Eisenpfanne: De Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise
  • Sehr Robust
  • Kühler weil langer Griff
  • Griff Mulde und Öse
  • Glatte Oberfläche, leichtes schaben
  • Hohes Gewicht
  • Fettgraben moderat
Test  Eisenpfanne: De Buyer 5610.28 Mineral B Element
  • Schwere Qualität
  • Edelstahl-Blech ohne Grillstreifen (glatt)
  • Beiblatt zum Einbrennen
  • Schnelles Erhitzen
  • Griff-Korpus vernietet
  • Kurzer Bandstahl-Griff wird heiß
  • Farblich ungleichmäßiges Anlaufen des Stahls
Test  Eisenpfanne: GSW 860567 GastroTraditionell
  • Schwere Qualität
  • Stahlblech mit Relief
  • Beiblatt zum Einbrennen
  • Schnelles Erhitzen
  • Griff im oberen Drittel nicht heiß
  • Fehlerhafte Schweißnaht
Test Eisenpfanne: Petromax Eisenpfanne sp28
  • Sehr Robust
  • Geringes Gewicht
  • Optik
  • Sehr gute Anleitung im Booklet
  • Flach auslaufender Rand statt Gießkante
  • Trage-Ergonomie beim sich verjüngenden Griff
  • Fettgraben
Test  Eisenpfanne: De Buyer 5610.20 Mineral B
  • Schwere Qualität
  • Edelstahl-Blech ohne Grillstreifen (glatt)
  • Beiblatt zum Einbrennen
  • Schnelles Erhitzen
  • Griff-Korpus vernietet
  • Kurzer Bandstahl-Griff wird heiß
  • Farblich ungleichmäßiges Anlaufen des Stahls
Test  Eisenpfanne: Rösle Serie 1888
  • Schwere Qualität
  • Stahlblech mit Grillstreifen
  • Beiblatt zum Einbrennen
  • Schnelles Erhitzen
  • Griff im oberen Drittel nicht heiß
  • Hohlwölbung der Fläche bleibt auch nach Erhitzen bestehen
Test Eisenpfanne: Riess 0564-123 Holzknechtpfanne 24
  • Kein Fett-Graben
  • Verarbeitung minderwertig
  • Stumpfe Oberfläche, Fleisch rutscht schlecht
  • Rostschutz geht nur mit Scheuerpulver weg
Test  Eisenpfanne: CHG 3410-63 Eisenpfanne
  • Beiblatt zum Einbrennen
  • Schnelles Erhitzen
  • Stahlblech ohne Grillstreifen (glatt)
  • Vglw. leicht für 28 cm
  • Henkel werden schnell sehr heiß, jedes Verschieben nur mit Handschutz
  • Ausglühender Boden beim Testmodell (Stufe 8/14 Induktion)
  • Unschöne Verfärbung bleibend
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Darauf kommt es bei Eisenpfannen an

Eisenpfannen halten bei entsprechender Pflege ein Leben lang, ganz im Gegensatz zu beschichteten Modellen. Sie funktionieren auf jeder Art Herdplatte, sogar auf der Glut des Lagerfeuers.

Eisenpfannen bestehen aus Stahlblech (auch Edelstahl-Varianten) und Bandstahl für den Griff, die durch Stanzen geformt werden. Der Stiel wird angeschweißt oder genietet.

Praxis Eisenpfanne: Klebt etwas an, mit dem Spatel beseitigen - der kann auch aus Metall sein
Praxis Eisenpfanne: Klebt etwas an, mit dem Spatel beseitigen – der kann auch aus Metall sein.

Im Falle von Edelstahl ist eine geschmiedete Pfanne sogar rostfrei. Die meisten Modelle werden es jedoch nicht sein und das bedarf einer gewissen Pflege.

Die Pfannen sollten nach der Benutzung nur mit Küchenkrepp ausgewischt werden. Ziel ist, dass immer ein Fettfilm bleibt. Wenn die Pfanne wegen angebackener Rückstände in die Handspüle muss – niemals in die Spülmaschine – dann sollte die Bratfläche nur so lange und intensiv wie gerade nötig bearbeitet werden. Nach dem Trocken sollten Sie etwas Öl verreiben, damit auch wirklich nichts rosten kann.

Hinweis: Die Pfannen können nicht zum Aufbewahren und Vorbereiten (Marinieren) benutzt werden, das fördert die Rostbildung.

Hohlwölbung

Die Bodenplatte einer Eisenpfanne ist nicht plan, sie hat eine Hohlwölbung (konkav). Der Grund ist die Ausdehnung von Metall unter Wärme. Durch die Wölbung hat das Metall Spielraum für eine Ausdehnung nach unten – zu den Seiten kann es ja nicht, der Rand umgibt die Platte wie eine Mauer.

gusseiserne Pfanne Test: Pfanne Heiss Pfanne Kalt Rothpfannen
Die Hohlwölbung symbolisch dargestellt. Quelle: Kochgeschirrhersteller Roeth

Ein planer Boden würde auf dem Ceran- oder Induktionskochfeld kippeln, denn es würde beim Erhitzen eine Beule entstehen.

Sichtbar wird die konkave Wölbung, wenn man Öl in die kalte Pfanne einfüllt: Es sammelt sich am Rand. Weil wir die Pfanne auf dem Herd selten so stark aufheizen, wie materialtechnisch möglich wäre, verschwindet die Wölbung bei den meisten Pfannen niemals vollständig. Bei großen Pfannen ist der Effekt dieses »Fettgrabens« ausgeprägter als bei kleinen Modellen.

 Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Roesleserie1888
Im Bild deutlich sichtbar die Hohlwölbung mit dem »Fettgraben« am Rand, die auch bei höherer Hitze erhalten bleibt.

Eine ausführliche Beschreibung des Themas »kalte« Hohlwölbung finden Sie beim Kochgeschirrhersteller Roeth.

Vergleich zu anderen Pfannenarten

Eisenpfannen gibt es in zwei Varianten: Gusseisen oder geschmiedet mit Rohstahl. Beide Varianten haben ähnliche Vorzüge und Nachteile.

gusseiserne Pfanne Test von Lodge
Gusseiserne Pfanne von Lodge.

Gusseisen hat einen hohen Kohlenstoffgehalt und kann in Formen gegossen werden. Weil der Werkstoff spröde ist, muss er höhere Materialstärken haben. Die Pfannen sind deshalb deutlich schwerer als die aus Eisen. Vorteil der Masse: Hitze verteilt sich gleichmäßiger. Die dünnere geschmiedete Pfanne hingegen verteilt die Hitze nicht ganz so gleichmäßig, 20 bis 30 Grad Differenz (Induktionsfeld) zwischen Rand und Mitte haben wir im Test gesehen.

Stahlblech rostet schneller als Guss, weshalb geschmiedete Pfannen nicht so pflegeleicht sind. Wir haben uns in diesem Test auf schmiedeeiserne Pfannen beschränkt, hier lesen Sie unseren Test zu Gusseisenpfannen.

 Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Eine gute Eisenpfanne ist mit etwas Pflege unverwüstlich.

Leichte Aluminium- oder Edelstahl-Pfannen mit einer Teflon-Beschichtung sind beliebt, weil sie rostfrei sind und weil mit wenig oder gar ohne Fett gebraten werden kann.

Allerdings zerkratzen sie sehr schnell und die Beschichtung löst sich binnen weniger Jahre auf. Kurz: Beschichtete Pfannen dienen vor allem dem Hersteller: Was lange hält bringt der Industrie kein Geld. Ein Nachteil von eisernen Pfannen ist ihr hohes Gewicht: Die 28-cm-Modelle wiegen 1,5 bis 1,7 Kilogramm. Eine günstige, 28-Zentimeter-Pfanne aus Aluminium wiegt um die 750 Gramm. Die üblichen Alu-Guss-Modelle liegen bei zirka 1,4 Kilogramm.

Pfannen aus Gusseisen oder Eisen können zudem rosten, ein Thema das seit Aluminium und Edelstahl in der Küche eigentlich keine Rolle mehr spielt. Die Pfannen brauchen immer einen dünnen Ölfilm, sonst rosten sie. Damit Ölfilm und Einbrenn-Patina nicht zerstört werden dürfen sie nicht in die Spülmaschine und selbst die Handwäsche muss Spülmittel meide oder sehr sparsam verwenden.

Einbrennen

Eiserne Pfannen müssen vor der ersten Benutzung eingebrannt werden. Dabei verdampft eine dünne Öl- oder Fettschicht auf dem Eisen und hinterlässt eine Patina. Die verschließt die Poren des Metalls und gleicht kleine Unebenheiten aus. Der Prozess kann wiederholt werden, etwa wenn die Pfanne versehentlich in der Spülmaschine gelandet ist.

Eisenpfanne Test: Img
Einbrennen mit Öl, Salz und Bratkartoffeln – bis sie schwarz sind.

Das Einbrennen kann im Backofen oder auf dem Herd erfolgen. Die Backofen-Variante beschreiben wir im Test Die beste Gusseisenpfanne.

Auf dem Herd geht es einfacher: Ein hoch erhitzbares Öl zwei bis drei Millimeter hoch einfüllen, auf 230 Grad heizen und warten bis das Öl zu rauchen beginnt. Profis empfehlen das Braten von Kartoffeln mit sehr viel Öl und übermäßiger Hitze. Die Kartoffeln dürfen hierbei schwarz werden.

Mit der Zeit wird ihre Pfanne immer »besser« werden. Wenn bei den ersten Einsätzen das Spiegelei noch angebrannt ist, wird das nach dem sechsten Mal sicher nicht mehr passieren.

Pflege

Die Spülmaschine ist tabu, bei der Handwäsche dürfen Sie kein Scheuerpulver verwenden. Starke Verkrustungen am besten Einweichen lassen und danach mit einem Schaber und warmen Wasser abkratzen.

Im Normalfall reiben Sie Ihre eiserne Pfanne einfach mit einem Küchentuch aus. Sie können die Pfanne aber auch mit einer Bürste unter Wasser und mit sparsamen Einsatz von Spülmittel reinigen.

 Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Debuyer5610.20mineralbelement
Nach einigen Monaten schaut die Färbung einer geschmiedeten Edelstahl-Pfanne so aus, so hat jede Pfanne ihren eigenen Charakter.

Wenn der Ölfilm nicht mehr vorhanden ist, oder Sie bereits Flugrost sehen, reiben Sie die entsprechenden Stellen mit einem Öl ein und entfernen Sie den Rost.

Wenn Sie von einer Alu-Pfanne auf Eisen umsteigen werden Sie es schnell merken: Die Pfanne erhitzt sich viel schneller und Sie benötigen im Falle von Induktion eine geringere Kochstufe. Der Grund: Die geschmiedeten Pfannen haben mehr massives Eisen im Boden und nicht nur einen dünnen Eisen-Kern.

Tipp: Probieren Sie schrittweise aus, welche Kochstufe ausreichend ist. Zu hohe Temperaturen sind zum Braten nicht nur unnötig, auch das Metall kann ausglühen und die Speisen verkohlen.

Ein zu starkes Erhitzen – und das vielleicht noch mit einer leeren Pfanne – kann zum Ausglühen des Metalls führen. Das führt nicht nur zu unschönen Verfärbungen sondern auch zu einem Verlust von Härte. Mit unserem Induktionskochfeld erreichten wir bereits bei Stufe acht von vierzehn 160 (Außen) bis 200 Grad (Mitte), bei einer Pfanne sogar 230 Grad! Letztere ist dadurch ausgeglüht, wir vermuten, dass hier minderwertiger Stahl verwendet wurde.

Hakenstiel versus breiter Griff

Geschmiedete Pfannen haben auch einen geschmiedeten Stiel oder Henkel. Der wird naturgemäß schnell heiß, was Handschuhe oder Topflappen erfordert.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Roesleserie1888
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Debuyer5610.20mineralbelement
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Gsw860567gastrotrad
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne

Es gibt aber Unterschiede: Lange Hakenstiele bleiben im obersten Drittel lange kühl, so dass sie zumindest die Pfanne auf dem Herd verschieben können. Zum Heben brauchen Sie dann auch eine Handschutz.

 Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h

Testsieger: Gräwe 7028

Die schmiedeeiserne Bratpfanne von Gräwe ist für die Meisten die Beste. Sie besteht aus schwerem, solidem Stahlblech mit Grillstreifen-Struktur. Das Eisen erhitzt sich schnell und der lange Stiel bleibt im oberen Drittel vglw. kühl, was ein Verschieben ohne Handschutz erlaubt.

Testsieger
Gräwe Bratpfanne geriffelt 7028 H
Test  Eisenpfanne: Gräwe Bratpfanne geriffelt 7028 H
Schwer und unverwüstlich. Die Pfanne ist schnell beim Erhitzen und sie hat einen langen, schnell abkühlenden Haken-Griff.

Die klassische Hakenstiel-Eisenpfanne mit der Musterung hat einen urigen Look. Die stellt man gern auf dem Speisetisch ab, das sorgt für Gesprächsstoff. Die Grillstreifen-Stanzung durchzieht den Pfannen-Korpus oben und unten.

Optisch weicht die Gräwe von der klassischen Eisenpfanne mit breiter Krempe durch zwei Dinge ab: Der Rand ist 7 bis 11 Millimeter höher und er ist gewölbt. Das lässt die Pfanne nicht ganz so altbacken aussehen, denn die Rundung entspricht unserer gewohnten Optik von Küchenpfannen.

Gräwe Schmiedeeiserne Bratpfanne: Hoher Rand, 2,15 Liter Inhalt
Hoher Rand: 2,15 Liter Inhalt.

Für die Praxis hat die hohe und runde Ausformung des Randes Bedeutung: Mit groben Löffeln oder Schabern kann Kleinteiliges entnommen werden, ohne dass es über den Rand hinausfällt. Und: In die Gräwe passt mehr rein. Wir haben Nachgemessen: 2,15 Liter in der Gräwe versus 1,5 Liter in der Rösle (11 Millimeter flacher).

Das hohes Gewicht von 1,69 Kilogramm übertrifft ähnlich große Pfannen im Test. Dies könnte der Stahlsorte geschuldet sein. In erster Linie ist es aber der höhere Rand. Mit der Pfanne von Gräwe hat man etwas schweres und solides in den Händen – aber man braucht auch Kraft im Handgelenk, um diese Pfanne, gefüllt mit Inhalt an zu heben.

Der 26 Zentimeter lange Stiel ist an den Rand der Pfanne geschweißt. Diese Schweißnaht muss das gesamte Gewicht halten, daher muss sie vollkommen intakt und ohne Lufteinschlüsse sein. Dies ist bei Gräwe der Fall.

 Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Schweißnaht ohne Fehler.

Die markante Grillstreifen-Musterung ist nicht nur ein Blickfang: Es handelt sich eine Stanzung mit echten Vertiefungen, hier bleibt also stets Fettigkeit zurück, selbst wenn die Pfanne einmal ins Spülwasser getaucht wird. Da es sich nicht um Edelstahl handelt sollte man die Gräwe nach dem Spülen mit etwas Öl einreiben.
Damit die Freude an der Pfanne lange bleibt, legt der Hersteller einen Faltzettel mit Instruktionen zum Einbrennen und zur Pflege bei.

Im Test zeigte sich die Gräwe auf dem Induktionsfeld sehr reaktionsschnell, binnen Minuten sind 130 bis 160 Grad erreicht. Diese Schnelligkeit ist allerdings eine Eigenschaft, die auf alle Eisen-Modelle zutrifft. Kochstufe 8 von 14 reicht vollauf, um die Pfanne auf 140 bis 170 Grad zu erhitzen. Das reicht zum normalen Braten. Stufe zehn übersteigt dann die 200 Grad, hiermit können Sie kurz scharf anbraten. Von höheren Temperaturen raten wir dringend ab, das könnten die Pfanne beschädigen.

Durch den langen Stiel hat die Gräwe einen ergonomischen Vorteil: Ohne Handschutz kann die Pfanne auf dem Kochfeld schnell mal verschoben, wenn auch nicht angehoben werden.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Deutliches Grillmuster mit Vertiefungen. Darin sammelt sich Fett und es hinterlässt den gewünschten Grill-Abdruck.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Eine gute Eisenpfanne ist mit etwas Pflege unverwüstlich.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Optional gibt es einen passenden Deckel vom Hersteller.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Praxis.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Praxis.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Praxis.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
Praxis.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
26 cm langer Hakenstiel.
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Graewe7028h
1,67 kg schwer.

Nachteile?

Bis auf das vergleichsweise hohe Gewicht, das dem hohen Rand geschuldet ist, sehen wir keine Nachteile.

Gräwe-Bratpfanne 7028 H im Testspiegel

Bisher gibt es keine echten Testberichte der Gräwe-Bratpfanne. Sollten wir Tests finden, so tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Die Gräwe macht alles richtig, doch ist sie nicht die beste Pfanne für Jedermann oder Jederfrau: Sie ist mit dem langen Stiel wuchtig und benötigt eine Schiene oder ein Rohr zum Anhängen. Wir haben daher Alternativen mit jeweils einem herausstechenden Merkmal ausgesucht.

Hoher Rand: Lacor 63624 TRI 24

Die Lacor kann dreierlei: Sie ist hübsch, sie ist nicht allzu schwer und sie fasst mit ihrem hohen Rand viel Inhalt. Wir hatten die 24- Zentimeter-Variante im Test.

Hoher Rand
Lacor 63624 FRYING PAN TRI 24
Test Eisenpfanne: Lacor 63628
Robust, Hübsch, ergonomisch, meist wenig klebend auf glatter Oberfläche: Die Lacor überzeugt zu 100 Prozent!

Die 1,33 Kilogramm liegen gut in der Hand, dabei hilft die deutliche Daumen-Mulde im Bandstahl-Griff. Letzterer ist glatt lackiert, was die Griffigkeit mindert. Der Korpus ist von außen und innen gebürstet, das ergibt eine hübsche konzentrische Maserung. Innen wie außen ist diese aber nicht lange zu sehen, dafür sorgen Verfärbungen schnell.

Eisenpfanne Test: Img
Mit Mehl verarbeitete Frikadellen brennen auf der glatten, ebenen Oberfläche kaum an.

Beim Braten erleben wir ein Festkleben von Ei, hier wird viel Fett benötigt. Frikadellen jedoch kleben kaum an. Der Fettgraben ist gering ausgeprägt, Öl zieht sich bei heißer Pfanne nicht zwangsläufig aus der Mitte zurück. Im Unterschied zu anderen Pfannen ist die Bratoberfläche rutschig, das heißt Fleisch kann auch mit einem Schütteln verschoben werden. Das ist nicht bei jeder Pfanne so, es gibt auch stumpfe Oberflächen.

Qualitativ gibt es bei der Lacor nichts zu meckern. Sie wirkt trotz ihrer dünneren Wandung weder zerbrechlich noch biegsam. Der Griff wurde mit soliden Nieten befestigt. Das 28er-Modell wiegt mit 1,58 Kilogramm deutlich weniger als die üblichen 28er.

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Eisenpfanne Test: Img
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Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Lacor

Wir empfehlen die Lacor 63624 TRI 24 allen, die eine leichte aber dennoch stabile Pfanne aus Eisen suchen.

Keine Insel im Fett: GSW 860505 GastroTraditionell

Günstig und dennoch praxisnah, so zeigt sich die GSW 860505 in 28 Zentimeter. Ihr Merkmal ist die glatte Oberfläche sowie eine völlig plane Brat-Fläche beim Erhitzen. So entsteht keine fett freie Insel in der Mitte, das Bratgut hat immer ausreichend Öl oder Fett.

Kein Fettgraben
GSW 860505 GastroTraditionell
Test Eisenpfanne: GSW 860505 GastroTraditionell
Selten, kein Fettgraben sondern gleichmäßig verteilte Fettigkeit. Robust und langlebig.

Dennoch ist es mitnichten so, dass nun gar nichts mehr anbrennt: Spiegelei klebt stark, mit Mehl gemachte Frikadellen hinterlassen einen üppigen Klebe-Film, der regelmäßig mit dem Schaber beseitigt werden muss. Da jedes Brat-Erlebnis im Zusammenhang mit der Nutzungsdauer steht (Patina), braucht dieses Ergebnis nicht übermäßig gewichtet werden. Es gilt auch hier: Je mehr benutzt, umso besser wird der Antihaft-Effekt.

Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Günstig, robust und schön planer Pfannenboden.

Bei der Qualität ist die GSW mit 2,06 Kilogramm ein Schwergewicht, der solide Korpus und der genietete Bandstahl-Griff muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Optisch wurde hier kein Feintuning betrieben, das sieht man am einfach lackierten Stiel mit Staub-Einschlüssen, sowie an der unpolierten Außenseite des Korpus. Der lange Griff erlaubt stets ein Verschieben der Pfanne. GSW Pfannen haben meistens einen fast waagerecht angebrachten Stiel, auch diese Pfanne. So kann das Kochgerät in einer flachen Schublade oder auch flach an der Wand hängend verstaut werden.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
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Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Gsw

Nicht zu vergessen, die sehr gute Anleitung bzgl. Einbrennen, Reinigung etc. auf dem Inlet der Pfanne. Wir empfehlen die GSW allen, die für ein kleines Budget das maximale Eisenpfannen-Erlebnis suchen.

Gieß-Rand: Kockums 28 cm

Die Kockums Bratpfanne kommt mit ihrer Krempe und dem gerade Stiel, der auf Höhe der Krempe abgeht, optisch eigenwillig daher. Hier liegt der Fokus auf Praxistauglichkeit, denn die Krempe ist nichts anderes als eine ausgeprägte Tropfkante, die ein Kleckern beim Umfüllen von Speisen verhindert.

Mit Giessrand
Kockums Bratpfanne 28
Test Eisenpfanne: Kockums Bratpfanne
Die Einzige mit Gießrand! Weniger Kleckerei beim Umfüllen. Schwer und solide mit Ergo-Griff.

Von der Kockums Bratpfanne hatten wir das 28- und das 24-Zentimeter-Modell im Test. In der Praxis erschien uns die kleine Pfanne am nützlichsten, hier passen zwei Spiegeleier hinein. Die dunkle Optik des Pfanne ist nur bedingt von Dauer, äußerlich kratzt und schabt diese ab, innen verschwindet sie durch das Braten und das Reinigen.

Wir hatten die Pfanne viele Wochen im Haushalts-Einsatz. Positiv ist der lange Bandstahl-Griff, der am oberen Ende immer kühl genug ist, um die Pfanne auf dem Herd zu verschieben. Zum Heben ist der Griff zu heiß, ein mitgelieferter Handschutz löst das Problem. Die Daumen-Mulde unterstützt beim Hantieren, die Öse erlaubt das Anhängen an der Wand.

Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Mit der Gieß-Kante kleckert es nicht mehr beim Umfüllen.

Bei der Festigkeit und der Langlebigkeit erlaubt sich die Kockums keine Schwäche. Hier steht ein schweres, dickwandiges Modell mit stabilen Nieten vor uns.

In der Praxis störte uns der Fettgraben hin und wieder, nämlich dann, wenn wir versuchten mit wenig Fett auszukommen. In solchen Fällen brennt das Spiegelei zügig an, denn das Öl zieht sich an den Rand zurück und hinterlässt eine trockene Insel. Eine solche Hohlwölbung haben technisch bedingt alle Pfannen, bei einigen wenigen Pfannen verschwindet dieses Merkmal aber im erhitzten Zustand, was das Braten erleichtert.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne
Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Kockums Bratpfanne

Wir empfehlen die Kockums-Bratpfannen-Serie allen, die eine robuste, schwere Pfanne mit einem echten Praxis-Vorteil (Gießkante) suchen.

Kühler Griff: De Buyer Carbone Plus Lyonnaise

Die De Buyer Carbone Plus Lyonnaise ist eine sehr schöne, schwere Pfanne aus einem polierten Korpus und einem genieteten, lackierten Bandstahl-Griff. Letzterer ist in Hammerschlag-Manier lackiert und daher haptisch nicht glatt, sondern griffig. Der verlängerte Griff bleibt am oberen Ende immer kühl bzw. moderat warm, so können Sie die Pfanne zumindest verschieben.

Kühler Griff
De Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise
Test Eisenpfanne: De Buyer 5110.28 Carbone Plus Lyonnaise
Mit der glatten Oberfläche haben Sie leichtes Spiel beim Schaben, der lange Griff bleibt am oberen Ende kühl.

Die De Buyer Lyonnaise bringt mit 2,1 Kilogramm viel Gewicht auf die Waage. Mit Speisen braucht man viel Kraft beim Anheben, einhändig geht das dann nicht mehr. Durch die ausgeprägte Daumen-Mulde können wir sie dennoch ein oder zweihändig recht gut führen und kippen. Der geneigte Rand hat keine Tropfkante.

Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Debuyer Carboneplus
Mit der Daumen-Mulde ideal zu führen, auch zweihändig.

Beim Braten sind uns die glatte Oberfläche als auch der gering ausfallende Fettgraben aufgefallen. Die Folge: Öl bleibt unter dem Schnitzel, fließt nicht ständig in den Randbereich ab. Selbst mit Mehl gemachte Frikadellen, die selbst bei viel Öl immer anbrennen, können in der Carbone Plus Lyonnaise leicht abgeschabt werden. Kurz, das Brat-Erlebnis mit der De Buyer war überdurchschnittlich.

Weiterhin auffällig, die gleichmäßige Verfärbung der Pfanne nach dem Einbrennen bzw. mehrmaliger Nutzung für Ei, Frikadellen oder Fleisch. Die Pfanne besteht aus Eisen ohne Beschichtung (kein Edelstahl), Gargut sollte man nicht in ihr stehen lassen. Es würde zu Korrosion und ggf. zu geschmacklichen Nachteilen kommen.

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Wir empfehlen die Carbone Plus Lyonnaise allen, die eine stabile Pfanne für den täglichen Einsatz suchen.

Außerdem getestet

De Buyer 5610.24 Mineral B

Die Qualität der De Buyer 5610.24 Mineral B erscheint mit 1,36 Kilogramm schwer und solide. Das kleine 20-Zentimeter-Modell wiegt 1,03 Kilo. Der Korpus besteht aus glattem Edelstahl, der mit Bienenwachs überzogen wurde. Dies wird im Branding massiv beworben.

Der hervorgehobene Nutzen von Bienenwachs ist uns aber nicht ganz klar: Das Bienenwachs ist nicht etwa eine Beschichtung, die wir einbrennen können, sondern es ist ein Schutz für das Metall gegen Korrosion. Diese Schicht müssen wir vor dem Einbrennen abwaschen, dazu fordert auch die Anleitung auf. Danach wird wie üblich mit Öl eingebrannt.

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Wachs ist indes nicht besonderes, andere Pfannen sind ebenfalls mit Wachs gegen Korrosion beschichtet, nur dass es sich wahrscheinlich nicht um Bienenwachs handelt. Der einzige Vorteil liegt nun offenbar darin: Falls ein Kunde das Abwaschen vergisst und gleich sein Nackensteak brät, verspeist er kein technisches Wachs.

Laut Hersteller ist die Pfanne backofengeeignet. Die Lackierung des Griffes ist es jedoch nicht, zumindest nicht uneingeschränkt. Wir haben es selbst nicht ausprobiert, doch Amazon-Nutzer weisen darauf hin, dass beim Einbrennen mit 250 Grad im Ofen der Lack weich wie Butter wird.

Insofern man es als Nachteil ansehen will: Auf dem Herd wird der Griff auf kompletter Länge so heiß, man kann ihn nur mit Topflappen bedienen. Das ist schon etwas nervig, wenn für jede Verschiebung zum Handschutz gegriffen werden muss. Die deutlich längeren Hakenstiele sind da im Vorteil. Oder aber Sie erwerben ein Set mit Überstülp-Handschutz, dann ist dieser am Stiel fixiert.

Bei den ersten Brat-Vorgängen und natürlich beim Einbrennen verfärbt sich der helle Stahl deutlich und wird ungleichmäßig dunkler.

GSW 860567 GastroTraditionell

Die GastroTraditionell von GSW ist günstig und dennoch von schwerer Qualität, die beim Braten sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Pfanne wiegt 1,5 Kilogramm, der sehr lange Hakenstiel ist länger als bei den anderen Schmiedeeisernen. Das macht die Pfanne beim Verstauen sicherlich etwas unhandlich, es sei denn man nutzt den Haken.

Auf der anderen Seite erlaubt der lang Stiel gutes Tragen und Hantieren: Die Griff-Mulde für den Daumen lässt ihn sicher in der Hand liegen: Das Ende des Stiels stützt sich von unten an den Unterarm. So kann die Pfanne auch mit Inhalt gut gehoben werden.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Gsw860567gastrotrad
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Auffällig ist der niedrige Winkel des Stiels, die Steigung beträgt gerade mal zehn Grad. Bei Gräwe sind es fast 30 Grad. Für die Handhabung ist das Geschmackssache. GastroTraditionell lässt sich damit aber niedriger verstauen bzw. nimmt an der Wand nicht so viel Raum ein. Der Hakenstiel dieser Pfanne ist mit 30 Zentimetern besonders lang, von daher kann die Spitze jederzeit berührt und die Pfanne verschoben werden.

Das Stahlblech ist beidseitig mit einem schwach ausgeprägten Grillstreifen-Relief versehen. Streifen zeichnen sich damit am Fleisch kaum ab, dazu sind die Rillen nicht tief genug. Dafür halten sie beim Auswischen etwas Fett zurück, bei Handspülung wäscht man es aber schnell aus. Hier wären tiefere Strukturen zweckdienlicher. Auf der anderen Seite zeigen glatte Eisenpfannen, das eine Relief-Struktur für das Nicht-Anhaften nicht zwingend nötig ist.

Der einzige echte Kritikpunkt ist die fehlerhafte Schweißnaht: Dort sehen wir einen Lufteinschluss, der die Verbindung schwächt. Der Stiel könnten also bei hohe Belastung abbrechen – muss er aber nicht. Insofern unser Tipp: Begutachten Sie nach dem Kauf gleich die Schweißnaht. Ist sie geschlossen, sollte alles in Ordnung sein. Auf die Qualitätssicherung des Herstellers wirft das allerdings kein gutes Licht.

Petromax Eisenpfanne sp28

Petromax liefert mit der sp28 eine hübsche Eisenpfanne mit Riffelblech-Optik. Das macht einen urigen Eindruck, sorgt aber in der Praxis nicht für Grillstreifen, dafür sind die Rillen nicht tief genug. Die Pfanne ist sehr robust, hat aber dennoch ein vergleichsweise moderates Gewicht für 28 Zentimeter. Die Ergonomie beim sich verjüngenden Griff ist nicht optimal. Eine gefüllte Pfanne kann nur mit Vorsicht und Kraft in den Händen geführt werden. Die Länge des Stiels hat den Vorteil, das Ende ist immer ausreichend kühl, um die Pfanne zu rütteln oder zu verschieben.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Petromax Sp28 Eisenpfanne
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De Buyer 5610.20 Mineral B

Die De Buyer 5610.20 Mineral B ist eine massive, rostfreie Eisenpfanne aus Edelstahl-Blech. Die Pfanne läuft während der ersten Einsätze stark an und wird deutlich dunkler. Der kurze Griff ist eine Alternative zum Haken-Griff. Er wird schnell heiß, das Hantieren mit ihm ist aber einfacher. Die De Buyer Mineral B Element gibt es in 20, 24 und 28 Zentimeter Durchmesser. Verarbeitung und Aufbau sind bei den Modellen gleich, wir hatten die 20- und die 24-Zentimeter-Variante im Test.

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Rösle Serie 1888

Die Rösle kommt im Grillstreifen-Look also solide, unverwüstliche 28-cm-Pfanne mit Hakenstiel daher. Sie ist in ihren grundsätzlichen Qualitäten dem Testsieger ähnlich, allerdings gibt es drei Abstriche: Die Rösle hat einen niedrigeren Rand (11 mm) und er ist gerade. Hier passen 1,5 Liter rein.

Die Grillstreifen dienen eher der Optik, denn sie sind nicht tief genug um eine sichtbare Musterung aufs Fleisch zu brennen. Nutzlos ist das Relief indes nicht, hier sammelt sich ein kleines Fett-Deport, mit dem die Pfanne geschützt und sofort einsatzbereit ist.

Die Hohlwölbung des Pfannenbodens, die bei jeder runden Pfanne vorhanden ist, tritt bei der Rösle deutlicher als bei den anderen zutage und zwar während des Bratens. Im erhitzten Zustand (160-200 Grad) sollte die technisch notwendige Wölbung eigentlich verschwunden bzw. kaum noch sichtbar sein. Die Folge: Fett sammelt sich im Randbereich, Speisen in der Mitte brennen mitunter an, wenn man nicht mithilft.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Roesleserie1888
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Riess 0564-123 Holzknechtpfanne 24

Mit dem hübschen Griff kaschiert die kleine, leichte Riess 0564-123 einige Nachteile: Der Schaft des Griffs ist für die Hülse zu klein, deshalb wackelt er. Die Hülse selbst wurde nur an vier Punkten angeschweißt, sollte hier nur einer brechen ist die Pfanne dahin.

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Die Ring-Öse am Stiel könnte stabiler sein, zudem sitzt sie nicht mittig. Vorteil: Der Boden ist plan, es gibt keinen Fettgraben, weshalb Ei auch nur wenig klebt. Die Oberfläche ist zwar glatt, aber stumpf, weil nicht poliert. Fleisch rutscht daher schlecht.

Die dünne Wandung schließt oben mit einer Zahnung ab, wir sind unsicher, ob das so sein muss, oder ob ein Arbeitsschritt vergessen wurde. Um den Korpus herum verlaufen Quetsch-Streifen, die von der Stanzung herrühren. Die Pfanne wurde äußerlich nicht poliert, was sie wie einen nicht fertig bearbeiteten Rohling aussehen lässt. Der aufgetragene Rostschutz ging nur mit Scheuerpulver weg, danach muss eingebrannt werden.

CHG 3410-63 Eisenpfanne

Die CHG 3410-63 ist unschlagbar günstig, doch Sie sollten die Hände davon lassen. Die kleinen Henkel werden sehr heiß, aber das ist gar nicht das Schlimmste. Bereits auf Stufe 8/14 unseres Induktionsfeldes ist der Pfannenboden ausgeglüht! Bei den anderen Pfannen war das die Kochstufe zum Braten von Fleisch. Zurück blieb eine unschöne Verfärbung und ein wahrscheinlich nicht mehr so festes Material. Ein kleiner Vorteil mag das vergleichsweise geringe Gewicht von 1,34 Kilogramm für eine 28-Zentimeter-Pfanne sein. Auf Grund des offenbar minderwertiges Stahls raten wir vom Kauf ab.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Chg3410 63 Eisenpfanne
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So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns 12 Eisenpfannen als Leihstellungen von Herstellern schicken lassen bzw. gekauft. 28 Zentimeter Diagonale ist der Standard, das waren die meisten. 20 und 24 Zentimeter hatten wir aber auch dabei.

Die handlichen 20 bis 24 Zentimeter eignen sich für den ein oder zwei Personenhaushalt oder auch für den Campingausflug mit Lagerfeuer. Darauf passen ein bis zwei Spiegeleier oder zwei Nacken-Steaks.

28 Zentimeter eignen sich für die Familie, darin braten vier Steaks oder Spiegeleier. Qualitativ gibt es keinen Unterschied zwischen großen und kleinen Pfannen. Der persönliche Geschmack oder auch das Küchenszenario gibt den Ausschlag für eine kleine oder große Pfanne – und natürlich das Gewicht: 28 Zentimeter wiegen 1,5 bis 1,7 Kilogramm, 20 Zentimeter wiegen 1,0 Kilogramm. Im Vergleich zu Gusseisen ist das wenig, dort wiegen die 28 bis 30 Zentimeter Modelle schnell mal drei Kilogramm.

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Eisenpfanne Test: Eisenpfannen Update122021 Alle
Eisenpfanne Test: Eisenpfanne Update122020 Alle
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Den Test haben wir ganz praktisch im Alltag ausgeführt. Wir haben Spiegeleier gemacht, Schwein scharf angebraten und dann langsam für medium und well done gebraten. Hinzu kamen einige Pfannengerichte mit Geschnetzeltem.

Pfannen ohne Beschichtung wird vom Laien oft nachgesagt, man müsse viel Fett dazugeben, damit nichts anbrennt. Wir wollten wissen, ob das stimmt, und haben auf den ordentlich Eingebrannten und bereits mehrmals benutzten Pfannen Nackensteak vom Schwein ohne Hinzugabe von Öl bei hoher Temperatur scharf angebraten. Bei fast allen Pfannen war das kein Problem, der Fettgehalt des Fleisches sorgte für ausreichend »Schmierung«.

Spiegelei war ein anderes Thema, das geht natürlich nicht ohne Hinzugabe von Fett oder Öl. Hier sprach das Ergebnis für die Eisenpfannen, alle absolvierten den Test mit einem ablösbaren, intakten Spiegelei.

Vor dem Test haben wir die Pfannen auf dem Herd mit Speiseöl und Kartoffeln eingebrannt.

Im Test haben wir meistens einen Induktionsherd genutzt, nur im Test 12/2021 wegen Ausfall des Induktionskochfeldes einen Spiritus-Kocher. Im Vergleich zu einer beschichteten Aluminium-Pfanne gleicher Größe haben die Schmiedeeisernen Fleisch schneller und mit einer niedrigeren Kochstufe gebraten.

Wir haben auch nachgemessen: Die Eisenpfanne erreichte schon bei Stufe 6/14 150 Grad (Mitte). Das Alu-Modell brauchte Stufe 10 für 160 Grad. Hier haben sich die großen wie die kleinen Eisenpfannen ähnlich verhalten. Was nahelegt, das dieser Pfannen-Typ mit weniger Energie dieselben Ergebnisse erzielt.

Die wichtigsten Fragen

In Pfannen aus Eisen brennt doch ständig das Essen an, wieso kaufen Leute sowas noch?

Weil sie langlebig sind. Eine gute Eisenpfanne ist praktisch unzerstörbar. Selbst wenn sie ein Jahr lang draußen verrostet, kann man sie mit der Drahtbürste bearbeiten, neu einbrennen und wieder benutzen. Der Antihaft-Effekt entsteht durch die Nutzung und wird mit der Zeit besser. Damit er erhalten bleibt und besser wird darf die Pfanne nicht in die Spüle, im Idealfall wird nur mit Küchenkrepp ausgewischt.

Muss zum Braten in der Eisenpfanne mehr Öl hinzugefügt werden als bei beschichteten Modellen?

In der Tendenz ja, es kommt aber auf die Patina und das Gargut an. Bei Spiegelei muss auf jeden Fall viel Fett drunter, beim durchwachsenen Schweinefleisch kann es deutlich weniger sein.

Wie reinige ich eine Eisenpfanne?

Immer mit der Hand waschen, Essensreste mit warmen Wasser lösen und mit Schaber oder weichem Schwamm lösen. Wenn möglich nie einen Stahlschwamm oder anderen harten Schwamm benutzen, das trägt die Patina ab.

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