Die beste Eismaschine

Eismaschinen im Test: Alle Testgeräte im Überblick

Die beste Eismaschine ist die DeLonghi ICK 6000. Die Maschine hat eine exzellente Kühlleistung und macht großartiges Eis. Sie ist zudem erfreulich einfach zu bedienen und liefert genügend Eis, um auch Familien zufrieden zu stellen. Sie ist zwar nicht besonders günstig, aber auch andere gute Eismaschinen mit Kompressor kosten nicht deutlich weniger.

Selbst Speiseeis zu machen, ist gerade im Sommer vor allem für Familien eine tolle Sache. Je nachdem, welche Eismaschine man sich zulegt, ist das Geld für die über den Sommer verdrückten Eis-Portionen bald wieder reingeholt. Außerdem macht es mehr Spaß, sein eigenes Eis zu kreieren, als sich an der langen Schlange vor der Eisdiele anzustellen.

Wir haben sechs verschiedene Eismaschinen getestet. In diesem Test haben wir uns auf Maschinen mit Kompressor beschränkt. Eismaschinen ohne Kompressor muss man vor dem Eismachen lange in den Kühlschrank stellen, sind aber deutlich günstiger. Diese Maschinen werden wir in einem zweiten Test unter die Lupe nehmen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: DeLonghi ICK6000

Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000
Produziert schnell Eis, ist dabei leicht zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die DeLonghi ICK 6000 ist unsere klare Empfehlung für alle, die eine wirklich gute Eismaschine zu Hause haben möchten. Sie fasst knapp einen Liter fertige Eiscreme und arbeitet erfreulich schnell: In weniger als einer Stunde ist das Eis fertig. Uns hat vor allem die simple Bedienung gefallen: Das System hat zwei Schalter, einen für die Kühlung, einen für das Rührelement – mehr braucht es auch nicht.

Einziges Manko ist, dass der Kühlbehälter beim Ausleeren angefasst werden muss. Ohne Handschuhe frieren einem da fast die Hände ab, denn die Maschine kühlt sehr kräftig. Doch das ist für eine Eismaschine auch gut so. Bei einem Ofen beschweren wir uns schließlich auch nicht, dass er heiß wird.

Auch gut: Nemox Gelatissimo

Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox Gelatissimo
Ist leicht zu bedienen und bietet eine exzellente Kühlleistung.

Fast so gut wie die DeLonghi schnitt die Nemo Gelatissimo ab. Auch hier ist Bedienung ist simpel: Ein Knopf aktiviert die Kühlfunktion, der Zweite das Rührelement.

Die Gelatissimo schafft mit 1,7 Liter mehr als doppelt so viel Eis – und das in einer ähnlich schnellen Zeit wie die DeLonghi. Gegenüber unserem Favoriten fiel sie im Test bei der Verarbeitung etwas zurück.

Etwas günstiger: Profi Cook ICM 1091

Test Eismaschine mit Kompressor: Profi Cook ICM 1091
Eine solide Alternative zur DeLonghi, allerdings ist der Timer unnötig auf eine Stunde beschränkt.

Der Proficook PC-ICM 1091 gefällt durch klare Formen und das schicke Edelstahl-Gehäuse, was dem Gerät ein wertiges, fast schon industrielles Aussehen verpasst. Bis zu 1200 ml Eiscrememasse können in den Behälter gegeben werden. Allerdings war sie im Test nicht ganz so flink wie die DeLonghi.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutEtwas günstiger
Modell DeLonghi ICK6000 Nemox Gelatissimo Profi Cook ICM 1091 Unold 48892 Klarstein Snowberry & Choc Gino Gelati GG-90W
Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox GelatissimoTest Eismaschine mit Kompressor: Profi Cook ICM 1091Test Eismaschine mit Kompressor: Unold 48892Test Eismaschine mit Kompressor: Klarstein Snowberry & ChocTest Eismaschine mit Kompressor: Gino Gelati GG-90W
Pro
  • Schnelle Zubereitung
  • Einfach zu reinigen
  • Einfache Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Einfache Bedienung
  • Wenig Platzverbrauch
Contra
  • Eis etwas schwer herauszunehmen
  • Eis etwas schwer herauszunehmen
  • Vor jeder Nutzung muss Salzlake präpariert werden
  • Timer unnötigerweise auf 60 Minuten limitiert
  • Timer unnötigerweise auf 60 Minuten limitiert
  • Timer unnötigerweise auf 60 Minuten limitiert
  • Schwer zu reinigen
  • Kleines Fassungsvermögen
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Wir haben uns sechs verschiedene Eismaschinen besorgt und mit ihnen verschiedenste Eissorten angemischt. Für den Test ließen wir die Eismasse abkühlen, erst dann wurde der Gefriervorgang gestartet. Nachdem Kühlung und Rührelement eingeschaltet waren, dauert es rund eine Stunde, bis man leckeres Eis hat – bei manchen Maschinen etwas länger, bei anderen geht es schneller.

Alle Eismaschinen aus dem Test: (von links) Unold 48892, Gino Gelati GG-90W, Profi Cook ICM 1091, Nemox Gelatissimo, Klarstein Snowberry & Choc, DeLonghi ICK6000.

 

Im Betrieb sind die Geräte etwas leiser als klassische Küchengeräte, aber etwas lauter als ein Handrührer.

Die Eismasse sollte vor dem Einfüllen möglichst kalt sein

Für Eis sollten Sie sich Zeit nehmen. Das Mischen der Grundmasse aus den Zutaten dauert, anschließend sollte man sie so kühl wie möglich in die Maschine geben. Wenn möglich, sollte die Masse direkt im Kühlbehälter kaltgestellt werden. Das sorgt für einen minimalen Kühlaufwand, entsprechend schneller ist das Eis fertig. Im Notfall lässt sich auch eine lauwarme Masse einfüllen, auch wenn das von den Herstellern nicht empfohlen wird.

Übrigens: Um im Test nicht Unmengen an Eiweiß wegwerfen zu müssen, haben wir die Eiscreme auf Basis der Rezepte von Jenni’s Ice Cream verwendet. Statt Ei wird hier Milch, Sahne, Frischkäse und Stärke verwendet. Der Geschmack ist nicht anders als bei klassischer Eiscreme mit Eigelb.

Eismaschinen – das sollten Sie wissen

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Eismaschinen: Geräte mit eigenem Kühlsystem und solche, die auf Kühlakkus setzen. Beide haben Vor- und Nachteile.

Eismaschinen mit Kühlakku sind günstig, sie beginnen bei etwa 60 Euro. Dafür muss man den Akku aber zwischen 12 und 24 Stunden vorkühlen, das benötigt Platz in der Gefriertruhe.

Außerdem wird der Akku während des Gebrauchs warm und verliert so mit der Zeit an Kühlleistung. Entsprechend muss die Eismasse möglichst kalt sein, idealerweise sogar leicht angefrostet. Die Herstellung von Eis ist daher etwas umständlicher.

Eismaschinen mit Kompressor sind deutlich teurer als Modelle mit Kühlakkus

Die Geräte mit eigenem Kühlsystem haben dieses Problem nicht. Allerdings sind diese Eismaschinen nicht nur teurer, sie benötigen in der Regel auch deutlich mehr Platz. Dafür hat man weniger Stress beim Erstellen des Eises und bekommt 0bendrein eine bessere Konsistenz.

Eismaschinen sind simple Geräte – die Unterschiede stecken vor allem in der Kapazität, die sie aufnehmen können sowie der Leistung des Kühlaggregats. Dann kommen die Kleinigkeiten: Das Handling, wie es sich mit der Reinigung verhält oder wie leicht sich die Eiscreme aus dem Behälter nehmen lässt.

Im Test hat sich gezeigt: Je leichter die Geräte zu bedienen sind, desto einfacher lassen sie sich nutzen. Ein Knackpunkt im Test war der in einigen Geräten eingebaute Timer.

Eis benötigt Zeit und lässt sich, anders als etwa Backwaren, nicht jedes Mal in der gleichen Zeit zubereiten. Geräte, die sich nur per Timer aktivieren lassen, schalten irgendwann ab – und das Eis schmilzt. Vor allem die Begrenzung auf 60 Minuten wirkt willkürlich, bei den größeren Maschinen hätte sie deutlich länger ausfallen können.

Testsieger: DeLonghi ICK 6000

Die DeLonghi konnte sich im Testfeld gegen die Konkurrenz durchsetzen, wenn auch nur knapp. Sie kostet aktuell um die 270 Euro, dafür bekommt man eine ordentlich verarbeitete Eismaschine mit sehr guter Kühlleistung und einer Fassungsmenge von 1,2 Litern oder knapp 700 Gramm Eis.

Testsieger: DeLonghi ICK6000

Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000
Produziert schnell Eis, ist dabei leicht zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Vor allem zwei Dinge sprechen für die DeLonghi ICK 6000: Die Bedienung ist einfach zu verstehen und sie war im Test das schnellste Gerät. Lauwarme Eismasse war innerhalb einer knappen Stunde verzehrfertig, je kühler die Masse, desto schneller ging es. Vor allem wer mehr als eine Sorte produzieren möchte, wird das zu schätzen wissen.

Bedienung und Handhabung

Die DeLonghi ist einfach zu bedienen. Über einen Schalter kann man zwischen Rühren, Aus, Kühlen oder Rühren und Kühlen wählen. Sobald eine Eismasse in der Maschine ist, sollte stets gerührt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Eismasse am Rührsystem festklebt. Damit der Kühleinsatz selbst nicht festfriert, muss der Eiseinsatz zuvor mit Alkohol abgewischt werden.

Um Festfrieren zu verhindern muss der Kühleinsatz mit Alkohol abgewischt werden

Der Verschluss lässt sich aufsetzen und rastet mit einer kleinen Drehung fest ein. Dadurch macht die Maschine selbst dann noch einen guten Job, wenn die Eismasse langsam fest wird.

Beim Herstellen des Eises sollte man übrigens die Rühr/Kühlfunktion etwas länger laufen lassen, als es zunächst den Eindruck hat. Die Eiscreme lässt sich jederzeit verkosten, dazu muss nur der Deckel abgenommen werden.

Einziges Manko: Beim Herausnehmen der Eiscreme friert man sich fast die Finger ab. Denn der Metallbehälter ist kalt – sehr kalt. Entsprechend muss man schnell sein, sonst friert nicht nur die Hand, sondern auch die Creme selbst am Behälter fest. Der mitgelieferte Eiskratzer aus Plastik ist da eine gute Hilfe.

Leider ist das Rührelement so breit, dass es einen Großteil der Creme beim Herausnehmen mit sich zieht. Entsprechend sollte man es schnell abkratzen und den Rest schon mal durch Abschlecken vorkosten.

Dafür lässt sich das System leicht reinigen. Sämtliche Komponenten lassen sich herausnehmen und in die Spülmaschine geben.

Im Test machte die Eismaschine von DeLonghi einen rundum guten Eindruck und ist daher unsere Top-Empfehlung.

Andere Empfehlungen

Neben der DeLonghi-Maschine gibt es zahlreiche Mitbewerber. Gegenüber dem Testsieger muss man bei ihnen leichte Abstriche hinnehmen, etwa bei der Bedienung oder der Geschwindigkeit. Der Vorsprung des ICK 6000 ist aber hauchdünn – auch mit den folgenden Empfehlungen machen Sie nichts falsch.

Auch gut: Nemox Gelatissimo

Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox Gelatissimo
Ist leicht zu bedienen und bietet eine exzellente Kühlleistung.

Mit italienische Leichtigkeit und einer hohen Geschwindigkeit bei der Eisproduktion konnte die Gelatissimo von Nemox im Test beeindrucken.

Gut gefiel uns das leichte Einfüllen und die einfache Bedienung. Ein Knopf aktiviert das Kühlelement, ein anderer schaltet die Rührfunktion ein. Kein Schnick-Schnack, kein Timer – einfacher geht’s nicht.

Ebenfalls positiv ist die gute Kühlleistung, die Gelatissimo war eine der schnellsten Eismaschinen im Test. Gerade wer mehrere unterschiedliche Eissorten machen möchte, sollte sich das Gerät genauer ansehen.

Was uns weniger gut gefiel, war die Vorbereitung: Die Nemox muss man jedes Mal vor der Benutzung zunächst mit einer Salzlake auffüllen. Das soll verhindern, dass der Eisbehälter am Gerät festfriert. Allerdings erschwert das die Reinigung. Hinzu kommt, dass der Deckel anders als bei der DeLonghi nur leicht aufliegt und entsprechend weniger gut isoliert.

Zudem kostet die Gelatissimo mehr als die DeLonghi, weshalb die letztlich für uns der bessere Kauf ist.

Etwas günstiger: Profi Cook ICM 1091

Test Eismaschine mit Kompressor: Profi Cook ICM 1091
Eine solide Alternative zur DeLonghi, allerdings ist der Timer unnötig auf eine Stunde beschränkt.

Die Proficook ICM 1091 bietet ein sehr großes Fassungsvermögen, so dass sich auf einen Schlag eine ganze Menge Eis herstellen lässt. Dazu kommt das Aussehen – das Gerät steckt in einer schlichten, sauber verarbeiteten Hülle aus Edelstahl. Das wirkt professionell – vielleicht zu professionell für den einen oder anderen.

In der Praxis steht das Gerät der DeLonghi-Maschine in nichts nach. Der komplette Eisbehälter lässt sich mit einem kleinen Henkel herausnehmen. Das erleichtert den Transport, zudem muss man beim Auskratzen des Eises nicht den kalten Behälter selbst anfassen.

Durch eine kleine Öffnung im Deckel kann man Zutaten während des Gefriervorgangs hinzugeben, etwa Obststücke. Der Behälter lässt sich dank des mitgelieferten Plastikschabers erfreulich leicht reinigen.

Was uns bei der Bedienung nervte, war der Timer. Denn Eis verhält sich immer anders. Feste Zeiten stören da eher. Mit Timer steigt das Risiko, dass man unfertige Eiscreme aus dem Gerät nimmt.

Zudem misst die digitale Uhr gerade einmal 60 Minuten, diese Grenze erscheint im Test ziemlich beliebig – auch wenn die Proficook-Maschine das Eis vor dem Ablauf der Zeit fertig bekommen hatte. Alles in allem ist der Timer ein Feature, auf das man gut verzichten kann – DeLonghi und Nemox machen es vor.

 

Die Proficook ist günstiger als die DeLonghi und daher unser Preistipp.

Größenvergleich: Die Maschinen von Unold (links), Gino Gelati (mitte) und Proficook (rechts).
Größenvergleich: Die Maschinen von Unold (links), Gino Gelati (mitte) und Proficook (rechts).

Außerdem getestet

Unold 48892

Die Unold 48892 haben wir in der Limited Edition getestet. Diese besondere Variante bietet ein spezielles Aussehen, ansonsten gleicht sie dem Modell Gusto (48845). Sie fasst eine maximale Eismasse von 1,5 Liter und war damit die größte Maschine im Test.

Leider gibt es auch hier einen Timer, das Limit liegt wieder einmal bei 60 Minuten. Auch hier kann der Behälter einfach herausgenommen werden. Die Reinigung ist einfach, allerdings liegt dem Paket kein Plastikschaber bei – schade.

Klarstein Snowberry & Choc

Die Klarstein Snowberry & Choc hat mit 1,2 Liter weniger Kapazität als die Unold oder Proficook, aber auch hier gefiel uns, dass sich der Rührbehälter einfach herausnehmen lässt. Zudem ist er intern so geformt, dass man das Eis fast komplett herauskratzen kann.

Weniger gefallen hat wieder einmal der Timer. Auch hier lässt er sich maximal auf eine Stunde einstellen, was hier reichlich knapp war, da die Maschine im Test länger brauchte als die Konkurrenz von DeLonghi oder Nemox. Immerhin: Alle Komponenten lassen sich nach der Benutzung leicht reinigen.

Gino Gelati GG-90W

Die GG-90W von Gino Gelati ist deutlich kleiner als alle anderen getesteten Eismaschinen mit Kompressor und damit für den Single- oder Pärchen-Hauhalt konzipiert.

Sie bietet mehrere Einstellungen, darunter für Eis-Shakes oder Soft-Eis. Allerdings haben die im Test nicht wirklich funktioniert – außer man kühlt die Masse nahezu komplett herab.

Hinzu kommt: Bei Eiscreme ist der Arbeitsaufwand fast immer der gleiche, egal ob man einen halben oder einen Liter Eiscreme produziert. Entsprechend macht es mehr Sinn, einfach eine größere Menge an Eis zu machen, diese einzufrieren und es notfalls mit Eis zu einem Shake zu mischen.

Die Maschine ist ein netter Gag, wer aber nicht extrem wenig Platz hat, sollte lieber zu einer größeren greifen.

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