Die beste Eismaschine

Eismaschinen im Test: Alle Testgeräte im Überblick

Die beste Eismaschine mit Kompressor ist die DeLonghi ICK 6000. Die Maschine hat eine exzellente Kühlleistung und macht großartiges Eis. Sie ist zudem erfreulich einfach zu bedienen und liefert genügend Eis, um auch Familien zufrieden zu stellen. Bei den Maschinen ohne Kompressor konnte uns die Krups G VS2 41 Perfect Mix 9000 überzeugen. Sie arbeitete schnell, leise und hat ein großes Fassungsvermögen.

Selbst Speiseeis zu machen, ist gerade im Sommer vor allem für Familien eine tolle Sache. Je nachdem, welche Eismaschine man sich zulegt, ist das Geld für die über den Sommer verdrückten Eis-Portionen bald wieder reingeholt. Außerdem macht es mehr Spaß, sein eigenes Eis zu kreieren, als sich an der langen Schlange vor der Eisdiele anzustellen.

Ob man sich für ein Gerät mit oder ohne Kompressor entscheidet, hängt zwar unter anderem auch vom Anschaffungspreis ab, doch genügend Platz im heimischen Gefrierschrank ist vor allem für Geräte ohne Kompressor wichtig.

Wir haben sechs Eismaschinen mit und ebenfalls sechs Geräte ohne Kompressor getestet. Beide Ausführungen haben ihre Vor- und Nachteile – das hängt von Ihrem eigenen Geschmack ab. Preislich liegen Geräte ohne Kompressor deutlich unter ihren Kompressor-Geschwistern, verursachen aber auch mehr zeitlichen Aufwand.

Eismaschinen – das sollten Sie wissen

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Eismaschinen: Geräte mit eigenem Kühlsystem und solche, die auf Kühlakkus setzen. Beide haben Vor- und Nachteile.

Eismaschinen mit Kühlakku sind günstig, sie beginnen bei etwa 60 Euro. Dafür muss man den Akku aber zwischen 12 und 24 Stunden vorkühlen, das benötigt Platz in der Gefriertruhe.

Außerdem wird der Akku während des Gebrauchs warm und verliert so mit der Zeit an Kühlleistung. Entsprechend muss die Eismasse möglichst kalt sein, idealerweise sogar leicht angefrostet. Die Herstellung von Eis ist daher etwas umständlicher.

Eismaschinen mit Kompressor sind deutlich teurer als Modelle mit Kühlakkus

Die Geräte mit eigenem Kühlsystem haben dieses Problem nicht. Allerdings sind diese Eismaschinen nicht nur teurer, sie benötigen in der Regel auch deutlich mehr Platz. Dafür hat man weniger Stress beim Erstellen des Eises und bekommt Obendrein eine bessere Konsistenz.

Eismaschinen sind simple Geräte – die Unterschiede stecken vor allem in der Kapazität, die sie aufnehmen können sowie gegebenenfalls der Leistung des Kühlaggregats. Dann kommen die Kleinigkeiten: Das Handling, wie es sich mit der Reinigung verhält oder wie leicht sich die Eiscreme aus dem Behälter nehmen lässt.

Im Test hat sich gezeigt: Je leichter die Geräte zu bedienen sind, desto einfacher lassen sie sich nutzen. Ein Knackpunkt im Test war der in einigen Geräten eingebaute Timer.

Denn Eis benötigt Zeit und lässt sich, anders als etwa Backwaren, nicht jedes Mal in der gleichen Zeit zubereiten. Geräte, die sich nur per Timer aktivieren lassen, schalten irgendwann ab – und das Eis schmilzt. Vor allem die Begrenzung auf 60 Minuten wirkt willkürlich, bei den größeren Maschinen hätte sie deutlich länger ausfallen können.

So haben wir getestet

Insgesamt haben wir zwölf Eismaschinen getestet. Sechs Modelle ohne Kompressor für Preise zwischen 20 und 70 Euro und weitere sechs Modelle mit Kompressor. Die Kompressor-Geräte lagen preislich deutlich über den Modellen ohne Selbstkühlung.

Alle Maschinen machen gutes Eis

Die gute Nachricht vorweg: Jede Eismaschine erledigte im Test zuverlässig die Aufgabe, für die sie konstruiert wurde: die Herstellung von Eis. Wesentliche Unterschiede gibt es aber bei der Geschwindigkeit, dem Fassungsvermögen der Behälter und der Verarbeitung. Ansonsten gehören Eismaschinen wahrscheinlich zu den am spartanischsten ausgestatteten Haushaltsgeräten überhaupt: Außer einem Einschaltknopf gibt es höchstens noch die Option, die Betriebsdauer festzulegen. Das war’s dann auch schon.

Alle Kühlbehälter unserer sechs Eismaschinen ließen sich ohne Probleme im Gefrierschrank verstauen. Links ist der Behälter der Krups G VS2 41 Perfect Mix 9000 zu sehen, rechts das Gefäß der Mia IC 9963.
Alle Kühlbehälter unserer sechs Eismaschinen ließen sich ohne Probleme im Gefrierschrank verstauen. Links ist der Behälter des Testsiegers von Krups zu sehen, rechts das Gefäß der Mia IC 9963.

Die Gefrierbehälter unserer Eismaschinen ohne Kompressor haben alle einen Tag lang im Gefrierschrank verbracht, bevor sie in die Eismaschinen eingesetzt wurden. Als Eismasse haben wir auf ein Eispulver von Dr. Oetker vertraut. Pro Maschine wurden 300 Milliliter der mit kalter Milch zubereiteten Flüssigkeit eingefüllt.

Unsere sechs Eismaschinen ohne Kompressor: (obere Reihe) Mia IC 9963, Klarstein Bacio Verde und Hoberg Eis-Fixx sowie die Modelle Gino Gelati GG-12W, Krups GVS241 Perfect Mix 9000 und WMF Küchenminis 3in1 (untere Reihe).
Unsere sechs Eismaschinen ohne Kompressor: Mia IC 9963, Klarstein Bacio Verde und Hoberg Eis-Fixx sowieunten die Modelle Gino Gelati GG-12W, Krups GVS241 Perfect Mix 9000 und WMF Küchenminis 3in1.

Anschließend wurde das Eis solange gerührt, bis es eine feste, aber noch cremige Konsistenz aufwies oder die Abschaltautomatik der Geräte selbstständig eingegriffen hat.

Wichtig: Wenn die Masse eingefüllt wird, sollte der Rührstab schon rotieren. So wird verhindert, dass sich an der Innenwand sofort eine dünne Eisschicht bildet.

Eismaschinen im Test: Alle Testgeräte im Überblick
Alle Eismaschinen mit Kompressor: Unold 48892, Gino Gelati GG-90W, Profi Cook ICM 1091, Nemox Gelatissimo, Klarstein Snowberry & Choc, DeLonghi ICK6000.

Bei den Maschinen mit Kompressor ließen wir die Eismasse abkühlen, erst dann wurde der Gefriervorgang gestartet. Nachdem Kühlung und Rührelement eingeschaltet waren, dauert es rund eine Stunde, bis man leckeres Eis hat – bei manchen Maschinen etwas länger, bei anderen geht es schneller.

Im Betrieb sind die Geräte etwas leiser als klassische Küchengeräte, aber etwas lauter als ein Handrührer.

Die Eismasse sollte vor dem Einfüllen möglichst kalt sein

Wenn Sie frische Zutaten verwenden, sollten Sie sich Zeit nehmen. Das Mischen der Grundmasse aus den Zutaten dauert, anschließend sollte man sie so kühl wie möglich in die Maschine geben. Wenn möglich, sollte die Masse direkt im Kühlbehälter kaltgestellt werden. Das sorgt für einen minimalen Kühlaufwand, entsprechend schneller ist das Eis fertig. Im Notfall lässt sich auch eine lauwarme Masse einfüllen, auch wenn das von den Herstellern nicht empfohlen wird.

Da Eismaschinen die Arbeit komplett alleine verrichten und es so gut wie gar keine Zusatz- oder Komfortfunktionen gibt, legten wir unser Augenmerk im Test neben der reinen Herstellungszeit auch auf Verarbeitung, Zusammenbau und Reinigung.

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Kommentare

5 Kommentare zu "Die beste Eismaschine"

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Super

Für die ganze Familie Eis schmeck jeden

Eis selber zubereiten wäre schon Klasse

Ein toller Bericht

Wobei die Plastik-Rührwerke bei den getesteten Kompressor-Maschinen zu vergessen sind, die sind sehr schnell kaputt.
Deshalb sollte man schon an die tausend Euro investieren, wenn man eine vernünftige Eismaschine auch nachhaltig (!) nützen will