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Die beste Eismaschine

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Eismaschinen im Test
Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­selektronik. Er ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.

Wir haben 17 Eismaschinen getestet, davon 10 mit und 7 ohne Kompressor. Die beste Eismaschine mit Kompressor ist die DeLonghi Gelataio ICK 6000. Sie hat eine exzellente Kühlleistung und macht großartiges Eis. Sie ist zudem erfreulich einfach zu bedienen und liefert genügend Eis, um auch Familien zufrieden zu stellen. Bei den Maschinen ohne Kompressor konnte uns die Krups G VS2 41 Perfect Mix 9000 überzeugen. Sie arbeitete schnell, leise und hat ein großes Fassungsvermögen.

Update 23. März 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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8. August 2019

Wir haben zwei neue Eismaschinen getestet – eine mit und eine ohne Kompressor. Erstere ist eine neue Empfehlung: die Sage Appliances The Smart Scoop.

8. Juni 2018

Update: Mit der Klarstein Dolce Bacio, der Springlane Kitchen Elli und der Ibywind YF700 haben wir unseren Test durch drei weitere Eismaschinen mit Kompressor erweitert.

Selbst Speiseeis zu machen ist gerade im Sommer vor allem für Familien eine tolle Sache. Je nachdem, welche Eismaschine man sich zulegt, ist das Geld für die über den Sommer verdrückten Eisportionen bald wieder reingeholt. Außerdem macht es mehr Spaß, sein eigenes Eis zu kreieren, als sich an der langen Schlange vor der Eisdiele anzustellen.

Ob man sich für ein Gerät mit oder ohne Kompressor entscheidet, hängt zwar unter anderem auch vom Anschaffungspreis ab, doch genügend Platz im heimischen Gefrierschrank ist vor allem für Geräte ohne Kompressor wichtig.

Wir haben 17 Eismaschinen mit und ohne Kompressor getestet. Beide Ausführungen haben ihre Vor- und Nachteile – das hängt von Ihrem eigenen Geschmack ab. Preislich liegen Geräte ohne Kompressor deutlich unter ihren Kompressor-Geschwistern, verursachen aber auch mehr zeitlichen Aufwand.

Eismaschinen – das sollten Sie wissen

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Eismaschinen: Geräte mit eigenem Kühlsystem und solche, die auf Kühlakkus setzen. Beide haben Vor- und Nachteile.

Eismaschinen mit Kühlakku sind günstig, sie beginnen bei etwa 60 Euro. Dafür muss man den Akku aber zwischen 12 und 24 Stunden vorkühlen, das benötigt Platz in der Gefriertruhe.

Außerdem wird der Akku während des Gebrauchs warm und verliert so mit der Zeit an Kühlleistung. Entsprechend muss die Eismasse möglichst kalt sein, idealerweise sogar leicht angefrostet. Die Herstellung von Eis ist daher etwas umständlicher.

Eismaschinen mit Kompressor sind deutlich teurer als Modelle mit Kühlakkus

Die Geräte mit eigenem Kühlsystem haben dieses Problem nicht. Allerdings sind solche Eismaschinen nicht nur teurer, sie benötigen in der Regel auch deutlich mehr Platz. Dafür hat man weniger Stress beim Herstellen des Eises und bekommt obendrein eine bessere Konsistenz.

Eismaschinen sind simple Geräte – die Unterschiede stecken vor allem in der Kapazität, die sie aufnehmen können, sowie gegebenenfalls der Leistung des Kühlaggregats. Dann kommen die Kleinigkeiten: Das Handling, wie es sich mit der Reinigung verhält oder wie leicht sich die Eiscreme aus dem Behälter nehmen lässt.

Im Test hat sich gezeigt: Je leichter die Geräte zu bedienen sind, desto einfacher lassen sie sich nutzen. Ein Knackpunkt im Test war der in einigen Geräten eingebaute Timer.

Denn Eis benötigt Zeit und lässt sich, anders als etwa Backwaren, nicht jedes Mal in der gleichen Zeit zubereiten. Geräte, die sich nur per Timer aktivieren lassen, schalten irgendwann ab – und das Eis schmilzt. Vor allem die Begrenzung auf 60 Minuten wirkt willkürlich, bei den größeren Maschinen hätte sie deutlich länger ausfallen können.

So haben wir getestet

Insgesamt haben wir 17 Eismaschinen getestet. Die Kompressor-Geräte lagen preislich deutlich über den Modellen ohne Selbstkühlung.

Alle Maschinen machen gutes Eis

Die gute Nachricht vorweg: Jede Eismaschine erledigte im Test zuverlässig die Aufgabe, für die sie konstruiert wurde: die Herstellung von Eis. Wesentliche Unterschiede gibt es aber bei der Geschwindigkeit, dem Fassungsvermögen der Behälter und der Verarbeitung. Ansonsten gehören Eismaschinen wahrscheinlich zu den am spartanischsten ausgestatteten Haushaltsgeräten überhaupt: Außer einem Einschaltknopf gibt es höchstens noch die Option, die Betriebsdauer festzulegen. Das war’s dann auch schon. Eine Ausnahme bildet hier nur die Dolce Bacio von Klarstein.

Alle Kühlbehälter unserer sechs Eismaschinen ließen sich ohne Probleme im Gefrierschrank verstauen. Links ist der Behälter der Krups G VS2 41 Perfect Mix 9000 zu sehen, rechts das Gefäß der Mia IC 9963.
Alle Kühlbehälter unserer sechs Eismaschinen ließen sich ohne Probleme im Gefrierschrank verstauen. Links ist der Behälter des Testsiegers von Krups zu sehen, rechts das Gefäß der Mia IC 9963.

Die Gefrierbehälter unserer Eismaschinen ohne Kompressor haben alle einen Tag lang im Gefrierschrank verbracht, bevor sie in die Eismaschinen eingesetzt wurden. Als Eismasse haben wir auf ein Eispulver von Dr. Oetker vertraut. Pro Maschine wurden 300 Milliliter der mit kalter Milch zubereiteten Flüssigkeit eingefüllt.

Anschließend wurde das Eis solange gerührt, bis es eine feste, aber noch cremige Konsistenz aufwies oder die Abschaltautomatik der Geräte selbstständig eingegriffen hat.

Wichtig: Wenn die Masse eingefüllt wird, sollte der Rührstab schon rotieren. So wird verhindert, dass sich an der Innenwand sofort eine dünne Eisschicht bildet.

Bei den Maschinen mit Kompressor ließen wir die Eismasse abkühlen, erst dann wurde der Gefriervorgang gestartet. Nachdem Kühlung und Rührelement eingeschaltet waren, dauerte es rund eine Stunde, bis man leckeres Eis hatte – bei manchen Maschinen etwas länger, bei anderen geht es schneller.

Im Betrieb sind die Geräte etwas leiser als klassische Küchengeräte, aber etwas lauter als ein Handrührer.

Die Eismasse sollte vor dem Einfüllen möglichst kalt sein

Wenn Sie frische Zutaten verwenden, sollten Sie sich Zeit nehmen, denn das Mischen der Grundmasse aus den Zutaten dauert. Anschließend sollte man sie so kühl wie möglich in die Maschine geben. Wenn möglich, sollte die Masse direkt im Kühlbehälter kaltgestellt werden. Das sorgt für einen minimalen Kühlaufwand, entsprechend schneller ist das Eis fertig. Im Notfall lässt sich auch eine lauwarme Masse einfüllen, auch wenn das von den Herstellern nicht empfohlen wird.

Da Eismaschinen die Arbeit komplett alleine verrichten und es so gut wie gar keine Zusatz- oder Komfortfunktionen gibt, legten wir unser Augenmerk im Test neben der reinen Herstellungszeit auch auf Verarbeitung, Zusammenbau und Reinigung. Im Update maßen wir zudem den Schalldruck, den die Geräte im Betrieb abgaben.

Eismaschinen im Test: Die neuen im Überblick

Eismaschinen mit Kompressor

Geräte mit Kompressor machen es dem Nutzer recht leicht. Die meiste Arbeit nimmt einem das Gerät ab, lediglich einfüllen und das fertige Eis genießen muss man noch selbst. Hier sind unsere Empfehlungen:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen mit Kompressor

Testsieger

DeLonghi Gelataio ICK6000

Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000
Produziert schnell Eis, ist dabei leicht zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die DeLonghi ICK 6000 ist unsere klare Empfehlung für alle, die eine wirklich gute Eismaschine zu Hause haben möchten. Sie fasst 1,2 Liter und arbeitet erfreulich schnell: In weniger als einer Stunde ist das Eis fertig. Uns hat vor allem die simple Bedienung gefallen: Das System hat zwei Schalter, einen für die Kühlung, einen für das Rührelement – mehr braucht es auch nicht.

Einziges Manko ist, dass der Kühlbehälter beim Ausleeren angefasst werden muss. Ohne Handschuhe frieren einem da fast die Hände ab, denn die Maschine kühlt sehr kräftig. Doch das ist für eine Eismaschine auch gut so. Bei einem Ofen beschweren wir uns schließlich auch nicht, dass er heiß wird.

Auch gut

Nemox Gelatissimo

Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox Gelatissimo
Die Gelatissimo ist leicht zu bedienen und bietet eine exzellente Kühlleistung.

Fast so gut wie die DeLonghi schnitt die Nemox Gelatissimo ab. Auch hier ist die Bedienung simpel: Ein Knopf aktiviert die Kühlfunktion, der zweite das Rührelement. Die Gelatissimo schafft mit 1,7 Liter fast 50 Prozent mehr Eis – und das in einer ähnlich schnellen Zeit wie die DeLonghi. Gegenüber unserem Favoriten fiel sie im Test bei der Verarbeitung etwas zurück. Preislich liegt sie inzwischen auf dem selben Niveau wie die DeLonghi.

Gut & günstig

Springlane Kitchen Elli

Test Eismaschine: Springlane Kitchen Elli
Die Springlane Kitchen Elli liegt in so gut wie allen Bereichen im Mittelfeld und bietet somit ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Dabei konzentriert sie sich auf das Wesentliche und verzichtet auf unnötige Spielereien.

Die Springlane Kitchen Elli bietet eine ausgezeichnete Alternative für diejenigen, die eine zuverlässige Eismaschine suchen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Die Bedienung ist einfach und beschränkt sich auf das Wesentliche, was für ihren Einsatzzweck aber vollkommen ausreicht. Nach der Zubereitung hält sie das Eis noch für eine weitere Stunde kühl. Das ist praktisch, wenn man nicht mit der Stoppuhr in der Küche stehen will.

Wenn Geld egal ist

Sage Appliances The Smart Scoop

Die The Smart Scoop von Sage Appliances ist ein gut verarbeitetes Gerät, das mit vielen Funktionen aufwarten kann: Zuerst startet man die Pre-Cool-Funktion, die in fünf bis zehn Minuten das Gerät auf die empfohlene Temperatur herunterregelt – je nachdem, was man zubereiten möchte. Das kann man sich hier nämlich aus einer breiten Auswahl aussuchen: Sorbet, Frozen Yogurt, Gelato oder Eiscreme.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut & günstigWenn Geld egal ist
ModellDeLonghi Gelataio ICK6000Nemox GelatissimoSpringlane Kitchen ElliSage Appliances The Smart ScoopKlarstein Dolce BacioProfi Cook ICM 1091Klarstein Snowberry & ChocGino Gelati GG-90W
Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox GelatissimoTest Eismaschine: Springlane Kitchen ElliEismaschine Test: 61rjrbqyasl. Sl1067Test Eismaschine: Klarstein Dolce BacioTest Eismaschine mit Kompressor: Profi Cook ICM 1091Test Eismaschine mit Kompressor: Klarstein Snowberry & ChocTest Eismaschine mit Kompressor: Gino Gelati GG-90W
Pro
  • Schnelle Zubereitung
  • Einfach zu reinigen
  • Einfache Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Einfache Bedienung
  • 12 Härtegradstufen
  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Modernes Design
  • Schickes, großes Display
  • Großes Fassungsvermögen
  • Zusätzliche Funktionen
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Einfache Bedienung
  • Wenig Platzverbrauch
Contra
  • Eis etwas schwer herauszunehmen
  • Eis etwas schwer herauszunehmen
  • Vor jeder Nutzung muss Salzlake präpariert werden
  • Hoher Preis
  • Timer auf 60 Minuten limitiert
  • Stahloberfläche zieht Fingerabdrücke an
  • Teuer
  • Reinigung erfordert mitgeliefertes Zubehör
  • Eher laut
  • Timer auf 60 Minuten limitiert
  • Sehr laut
  • Anleitung unzureichend
  • Timer auf 60 Minuten limitiert
  • Timer auf 60 Minuten limitiert
  • Schwer zu reinigen
  • Geringes Fassungsvermögen
Bester Preis
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Eismaschinen im Test: Testsieger Delonghi ICK 6000

Testsieger: DeLonghi Gelataio ICK 6000

Die DeLonghi konnte sich im Testfeld gegen die Konkurrenz durchsetzen, wenn auch nur knapp. Sie ist zwar etwas teurer, dafür bekommt man eine ordentlich verarbeitete Eismaschine mit sehr guter Kühlleistung und einer Fassungsmenge von 1,2 Litern oder knapp 700 Gramm Eis.

Vor allem zwei Dinge sprechen für die DeLonghi Gelataio ICK 6000: Die Bedienung ist einfach zu verstehen und sie war im Test das schnellste Gerät. Lauwarme Eismasse war innerhalb einer knappen Stunde verzehrfertig – je kühler die Masse, desto schneller ging es. Vor allem wer mehr als eine Sorte produzieren möchte, wird das zu schätzen wissen.

Bedienung und Handhabung

Die DeLonghi Gelataio ist einfach zu bedienen. Über einen Schalter kann man zwischen Rühren, Aus, Kühlen oder Rühren/Kühlen wählen. Sobald Eismasse in der Maschine ist, sollte stets gerührt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Eismasse am Rührsystem festklebt. Damit der Kühleinsatz nicht festfriert, muss er zuvor mit Alkohol abgewischt werden.

Um Festfrieren zu verhindern muss der Kühleinsatz mit Alkohol abgewischt werden

Der Verschluss lässt sich aufsetzen und rastet mit einer kleinen Drehung fest ein. Dadurch macht die Maschine selbst dann noch einen guten Job, wenn die Eismasse langsam fest wird.

Beim Herstellen des Eises sollte man übrigens die Rühr/Kühlfunktion etwas länger laufen lassen, als es zunächst den Eindruck hat. Die Eiscreme lässt sich jederzeit verkosten, dazu muss nur der Deckel abgenommen werden.

Einziges Manko: Beim Herausnehmen der Eiscreme friert man sich fast die Finger ab. Denn der Metallbehälter ist kalt – sehr kalt. Dementsprechend muss man schnell sein, sonst friert nicht nur die Hand, sondern auch die Creme selbst am Behälter fest. Der mitgelieferte Eiskratzer aus Plastik ist da eine gute Hilfe.

Leider ist das Rührelement so breit, dass es einen Großteil der Creme beim Herausnehmen mit sich zieht. Entsprechend sollte man es schnell abkratzen und den Rest schonmal durch Abschlecken vorkosten.

Dafür lässt sich das System leicht reinigen. Sämtliche Komponenten lassen sich herausnehmen und in die Spülmaschine geben.

Im Test machte die Eismaschine von DeLonghi einen rundum guten Eindruck und ist daher unsere Top-Empfehlung.

DeLonghi ICK6000 im Testspiegel

Auch bei anderen Testern hat die DeLonghi Gelataio ICK6000 gut abgeschnitten.

Die Kollegen von Haus & Garten Test (04/2015) bescheinigten der DeLonghi gute Noten in Sachen Handhabung, Ökologie, Verarbeitung und Funktion. Insgesamt bekam sie die Note »gut« (1,9) ausgestellt.

Alternativen

Neben der DeLonghi Gelataio gibt es zahlreiche Mitbewerber. Gegenüber dem Testsieger muss man bei ihnen leichte Abstriche hinnehmen, etwa bei der Bedienung oder der Geschwindigkeit. Der Vorsprung des ICK 6000 ist aber hauchdünn – auch mit den folgenden Empfehlungen machen Sie nichts falsch.

Auch gut

Nemox Gelatissimo

Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox Gelatissimo
Die Gelatissimo ist leicht zu bedienen und bietet eine exzellente Kühlleistung.

Mit italienischer Leichtigkeit und einer hohen Geschwindigkeit bei der Eisproduktion konnte die Gelatissimo von Nemox im Test beeindrucken.

Gut gefiel uns das leichte Einfüllen und die einfache Bedienung. Ein Knopf aktiviert das Kühlelement, ein anderer schaltet die Rührfunktion ein. Kein Schnickschnack, kein Timer – einfacher geht’s nicht. Ebenfalls positiv ist die gute Kühlleistung, die Gelatissimo war eine der schnellsten Eismaschinen im Test. Gerade wer mehrere unterschiedliche Eissorten machen möchte, sollte sich das Gerät genauer ansehen.

Was uns weniger gut gefiel, war die Vorbereitung: Die Nemox muss man jedes Mal vor der Benutzung zunächst mit einer Salzlake auffüllen. Das soll verhindern, dass der Eisbehälter am Gerät festfriert. Allerdings erschwert das die Reinigung. Hinzu kommt, dass der Deckel anders als bei der DeLonghi nur leicht aufliegt und entsprechend weniger gut isoliert.

Zudem kostet die Gelatissimo mehr als die DeLonghi, weshalb diese letztlich für uns der bessere Kauf ist.

Gut & günstig

Springlane Kitchen Elli

Test Eismaschine: Springlane Kitchen Elli
Die Springlane Kitchen Elli liegt in so gut wie allen Bereichen im Mittelfeld und bietet somit ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Dabei konzentriert sie sich auf das Wesentliche und verzichtet auf unnötige Spielereien.

Die Springlane Kitchen Elli bietet ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis ohne Schnickschnack und ist deshalb unser Preisstipp.

In Hinsicht auf Maße und Gewicht liegt sie im Mittelfeld der getesteten Modelle. Das und auch die Behältergröße von 1,2 Litern machen die Eismaschine zu einer guten Wahl für all jene, die zwar keine Großfamilie mit Eis versorgen wollen, aber eine gute Menge produzieren möchten.

Das Gerät ist somit nicht zum Angeben gedacht, sondern soll in erster Linie praktischen Ansprüchen genügen. Die Bedienung ist dementsprechend möglichst einfach gehalten und der komplette Eisbehälter lässt sich mit einem kleinen Henkel herausnehmen. Das erleichtert den Transport, zudem muss man beim Auskratzen des Eises nicht den kalten Behälter selbst anfassen.

Auch was den Geräuschpegel angeht, liegt Elli im Mittelfeld. Wir haben einen Schalldruck von etwa 60 bis 65 Dezibel gemessen. Damit ist sie immer noch angenehmer als die Dolce Bacio von Klarstein (mehr dazu unter »Außerdem getestet«).

Wenn Geld egal ist

Sage Appliances The Smart Scoop

Wenn man einen Alleskönner unter den Eismaschinen sucht und Geld keine Rolle spielt, kann man sich getrost den The Smart Scoop von Sage Appliances zulegen. Er besitzt praktische Funktionen, wie Pre-Cool – hier wird das Gerät vor der eigentlichen Anwendung auf die entsprechende Temperatur heruntergeregelt, je nachdem, für was man sich entschieden hat. Man hat die Wahl zwischen Sorbet, Frozen Yogurt, Gelato und Eiscreme. Diese Kategorien sind nochmals in drei Stufen unterteilt, sodass man ganze zwölf Härtegrade zur Verfügung hat.

Mit einem Stellrädchen kann man den Härtegrad angenehm einstellen. Das Gerät verfügt über eine Manuell- und Automatik-Funktion und auch die Zubereitungszeit kann manuell oder automatisch eingestellt werden. Hier kann man also ohne Vorbereitung sehr unkompliziert Eis herstellen.

Eine weitere praktische Funktion ist die Keep-Cool-Funktion, die das zubereitete Eis kalt hält. Sie schaltet sich automatisch ein, wenn das Eis fertig gerührt ist. Dass die Köstlichkeit bereit zum Verspeisen ist, erfährt man durch ein akustisches Signal. Wahlweise kann man das auch abstellen.

Mit über 14 Kilogramm ist das Gerät ein richtiger Brummer, aber da man es vermutlich nicht ständig hin und her trägt, werten wir das nicht als Negativpunkt. Die Verarbeitung finden wir sehr gut. Mit dem Design in gebürstetem Edelstahl und der moderneren Optik im Vergleich zu anderen Eismaschinen kann die The Smart Scoop auf jeden Fall punkten. Die Reinigung gestaltete sich schnell und einfach.

An Zubehör bekommt man einen Schaber, mit dem man Eisreste vom Rand des Eiseimers kratzen kann. Auch ein großer Pfeiffenputzer liegt bei. Damit muss man den Rühreinsatz säubern – anders bekommt man ihn vermutlich nicht sauber. Wir hätten uns gewünscht, dass noch ein Eisportionierer im Lieferumfang enthalten ist.

Aber was ist jetzt eigentlich mit dem Eis? Die Konsistenz fanden wir klasse, das Eis hatte keine kristallinen Bestandteile und war cremig. In circa 40 Minuten hatten wir unsere Eiscreme, was im Vergleich eine gute Zeit darstellt. Die Füllmenge von einem Liter finden wir in Ordnung. Weniger sollte es aber nicht sein.

Insgesamt ist die Sage Appliances The Smart Scoop eine tolle Eismaschine, die für Ihren stattlichen Preis viele verschiedene Eissorten und -arten zaubern kann.

Außerdem getestet

Wuchtig und edel präsentiert sich die Klarstein Dolce Bacio: Mit ihrem Edelstahlgehäuse und dem großen Display macht sie optisch eine sehr gute Figur. Außerdem lassen sich satte 2 Liter Eiscreme auf einmal mit ihr anrichten – das macht sie zum idealen Helfer, wenn mal Besuch kommt. Darüber hinaus kann die Maschine auch als Mixer herhalten und die Kühlfunktion darf nach Belieben auch unabhängig der Eisherstellung benutzt werden. Damit wird die Dolce Bacio in einem gewissen Umfang zum Multifunktionswerkzeug.

Schade ist nur, dass das edle Edelstahlgehäuse bei Berührung sofort Fingerabdrücke ansetzt. Durch eine kleine Öffnung im Deckel kann man Zutaten während des Gefriervorgangs hinzugeben, etwa Obststücke. Leider wirkt die Klappe billig verarbeitet und lässt wenig Vertrauen in eine lange Haltbarkeit.

Die Bedienung ist zwar nicht übermäßig kompliziert, so elegant wie das Gehäuse gestaltet sie sich aber nicht. Die beiliegende Anleitung in Deutsch und Englisch hilft dabei auch nicht weiter, sondern verwirrt mitunter sogar noch mehr.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die enorme Lautstärke: Im Test maßen wir um die 70 Dezibel, was in etwa dem Geräuschpegel eines Staubsaugers entspricht. Bedenkt man, dass die Zubereitung einer Ladung Eis eine volle Stunde in Anspruch nimmt, ist ein solcher Krach schwer zu ertragen.

Die Proficook ICM 1091 bietet ebenfalls ein sehr großes Fassungsvermögen, sodass sich auf einen Schlag eine ganze Menge Eis herstellen lässt. In der Praxis steht das Gerät der DeLonghi-Maschine in nichts nach. Der Eisbehälter ist wie schon beim Springlane-Modell und der Klarstein Dolce Bacio entnehmbar und lässt sich dank des mitgelieferten Plastikschabers erfreulich leicht reinigen.

Was uns bei der Bedienung nervte, war der Timer. Denn Eis verhält sich immer anders und feste Zeiten stören da eher. Mit so einem Timer steigt das Risiko, dass man unfertige Eiscreme aus dem Gerät nimmt. Zudem misst die digitale Uhr gerade einmal 60 Minuten, diese Grenze erscheint im Test ziemlich beliebig – auch wenn die Proficook-Maschine das Eis vor dem Ablauf der Zeit fertig bekommen hatte. Alles in allem ist der Timer ein Feature, auf das man gut verzichten kann – DeLonghi und Nemox machen es vor.

Äußerlich gefällt die Proficook PC-ICM 1091 durch klare Formen und das schicke Edelstahlgehäuse, das dem Gerät ein wertiges, fast schon industrielles Aussehen verpasst. Bis zu 1200 ml Eiscrememasse können in den Behälter gegeben werden. Allerdings war sie im Test nicht ganz so flink wie die DeLonghi.

Klarstein Snowberry & Choc

Die Klarstein Snowberry & Choc hat mit 1,2 Liter weniger Kapazität als die Unold, die Proficook oder das Schwestermodell desselben Herstellers, aber auch hier gefiel uns, dass sich der Rührbehälter einfach herausnehmen lässt. Zudem ist er intern so geformt, dass man das Eis fast komplett herauskratzen kann. Weniger gefallen hat wieder einmal der Timer. Auch hier lässt er sich maximal auf eine Stunde einstellen, was hier reichlich knapp war, da die Maschine im Test länger brauchte als die Konkurrenz von DeLonghi oder Nemox. Immerhin: Alle Komponenten lassen sich nach der Benutzung leicht reinigen.

Die GG-90W von Gino Gelati ist eines der preiswerten Geräte. Sie macht gutes Eis, könnte aber noch besser verarbeitet sein. Wir vermuten keine sonderlich hohe Qualität, da es einige baugleiche Modelle anderer Firmen gibt, die vermutlich alle aus derselben Fabrik stammen – es unterscheiden sich z.B. nur die Farben. Wer silbern und schwarz als Farben der Wahl für seine Küchengeräte erkoren hat, kann hier zugreifen. Leider gibt es aber nur eine englischsprachige Anleitung.

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Kommentare

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Bennz
Bennz

gibt’s gerade auf der Herstellerseite für nur 129 Euro – schnell zugreifen

Juliane Herrmann
Juliane Herrmann

Eiscrem geht immer 😉

Uschi Letschert
Uschi Letschert

Ein toller Bericht

Qrisu Nanuq Steurer
Qrisu Nanuq Steurer

Wobei die Plastik-Rührwerke bei den getesteten Kompressor-Maschinen zu vergessen sind, die sind sehr schnell kaputt.
Deshalb sollte man schon an die tausend Euro investieren, wenn man eine vernünftige Eismaschine auch nachhaltig (!) nützen will

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