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Die beste Eiswürfelmaschine

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Eiswürfelmaschine Test: Eiswürfelmaschine Aufmacher
Doreen Menz

Doreen Menz

testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Wir haben 17 Eiswürfelbereiter getestet. Die beste Eiswürfelmaschine für zuhause ist die Klarstein Icemeister. Sie gehörte in unserem Test zu den schnellsten Eiswürfelbereitern, verbraucht vergleichsweise sehr wenig Strom und kommt mit einer praktischen Timer-Funktion. Außerdem ist sie recht kompakt gebaut und nimmt daher nicht so viel Platz in der Küche weg.

Update 5. Juni 2020

Wir haben vier weitere Eiswürfelmaschinen getestet. Die Medion MD17739 ist unser neuer Preistipp.

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5. Juli 2019

Wir haben vier neue Eiswürfelmaschinen getestet. An unserer Empfehlungsriege ändert sich allerdings nichts.

9. August 2018

Wir hatten die Ice Volcano 2G von Klarstein im Test. Zur Empfehlung hat es leider nicht gereicht.

Für den gelegentlichen Gebrauch reichen ein oder zwei Eiswürfelschalen im Gefrierfach, aber bei einer Party sind die sofort weg. Für solche Anlässe ist eine Eiswürfelmaschine genau das Richtige. Um herauszufinden, welche am besten ist, haben wir uns alle Produkte auf dem Markt angesehen und 17 interessante Modelle ausgewählt und für Sie getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Klarstein Icemeister

Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6
Mit praktischer Timer-Funktion und sehr energiesparend produziert sie schnell Eiswürfel.

Für die meisten Haushalte ist die Klarstein Icemeister die perfekte Eiswürfelmaschine. Sie ist fix bei der Eiswürfelproduktion und nimmt mit ihrem vergleichsweise schlanken Gehäuse nicht allzu viel Platz weg. Über den Timer legt man Ein- und Ausschaltzeit fest – sehr praktisch. Außerdem verbraucht das Modell im Test am wenigsten Energie. Deshalb ist sie für uns zur Zeit der beste automatische Eiswürfelbereiter.

Großer Wassertank

H.Koenig Kube KB15

Test Eiswürfelmaschine: H.Koenig Kube KB15
Dank des 3,5 Liter fassenden Wassertanks muss man nicht ständig nachfüllen.

von 156 Lesern gekauft

Wenn Sie viel Eis zur gleichen Zeit brauchen, müssen Sie ein Gerät wählen, dass entsprechend ausgelegt ist. Die H.Koenig Kuke KB15 ist so ein Modell. Ihr Tank und auch die Eisausbeute waren im Test nicht zu toppen. Außerdem kann man zwischen drei verschiedenen Eiswürfelgrößen wählen, auch das bot keine andere Maschine. Leider ist sie aufgrund ihres Fassungsvermögens auch eher wuchtig und deshalb sicher nicht für jeden Haushalt geeignet.

Eiswürfel zapfen

Rosenstein & Söhne EWS-2300

Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2300
Glas drunter halten und Knopf drücken, schon purzeln die Eiswürfel aus der Maschine.

Bei der EWS-2300 von Rosenstein & Söhne nimmt man das Eis nicht aus dem Auffangkorb, sondern die Eiswürfel purzeln hier direkt ins Glas, wenn man es darunter hält und gegen einen Knopf drückt. Leider muss man dabei aber erst eine gewisse Zeit warten, damit genug Eis vorrätig ist, um automatisch in das Glas geschaufelt zu werden. Was allerdings praktisch ist: Sie bietet einen direkten Anschluss an eine feste Wasserleitung und kann somit an einem festen Platz stehen gelassen werden. Dafür braucht man allerdings auch genügend freie Fläche, denn sie ist die schwerste und größte Maschine im Testfeld.

Gut & günstig

Medion MD17739

Test Eiswürfelmaschine: Medion MD17739
Die Medion hat ein großes Fenster und alle acht Minuten fallen Eiswürfel ins Körbchen. Der Energieverbrauch ist in Ordnung.

Keine Preise gefunden.

Die Medion MD17739 liefert solide Messwerte für einen günstigen Preis. Die Verarbeitung stimmt, alle acht Minuten fallen Eiswürfel ins Körbchen und der Energieverbrauch übersteigt nie die 85 Watt. Auch das große Fenster finden wir gut, und generell ist die Eiswürfelmaschine ansehnlich. Sie bietet zwei Eiswürfelgrößen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerGroßer WassertankEiswürfel zapfenGut & günstig
ModellKlarstein IcemeisterH.Koenig Kube KB15Rosenstein & Söhne EWS-2300Medion MD17739Rosenstein & Söhne EWS-2400Caso 3304H.Koenig KB14Klarstein Ice Volcano 2GTecTake HZB-12/ARosenstein & Söhne EW-910Bomann EWB 1027 CBProfi Cook PC-EWB 1007MS-Point MS-15129Kesser KEWMTopelek CP173ACamry CR 8073
Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6Test Eiswürfelmaschine: H.Koenig Kube KB15Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2300Test Eiswürfelmaschine: Medion MD17739Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2400Test Eiswürfelmaschine: Caso 3304Test Eiswürfelmaschine: H. Koenig KB14Test Eiswürfelmaschine: Klarstein Ice Volcano 2GTest Eiswürfelmaschine: Intertek HZB-12/ATest Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EW-910Test Eiswürfelmaschine: Bomann EWB 1027 CBTest Eiswürfelmaschine: Profi Cook PC-EWB 1007Test Eiswürfelmaschine: MS-Point MS-15129Test Eiswürfelmaschine: Kesser EiswürfelbereiterTest Eiswürfelmaschine: iKich CP173ATest Eiswürfelmaschine: Camry CR 8073
Pro
  • Schnell
  • Super Energieverbrauch
  • Mit Timer
  • Drei Eiswürfelgrößen
  • Produziert viel Eis auf einmal
  • Drei Eiswürfelgrößen
  • Mit Timer
  • Direkter Anschluss an die Wasserleitung möglich
  • Direkter Spender ins Glas
  • Zwei Eiswürfelgrößen + Eiswasser
  • Großes, klares Fenster
  • Schnell
  • Zwei Eiswürfelgrößen
  • Schönes Design
  • Günstig
  • Direkter Anschluss an die Wasserleitung möglich
  • Schönes Design
  • Direkter Spender ins Glas
  • Zwei Eiswürfelgrößen + Crushed Ice und Eiswasser
  • Akustisches Signal bei vollem Eisbehälter
  • Akustisches Signal bei vollem Eiskörbchen
  • Schönes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Reinigungsfunktion
  • Schönes Design
  • Großes, klares Fenster
  • Günstig
  • Hübsches Design
  • Schnell
  • Gute Verarbeitung
  • Anfangs sehr schnell
  • Zwei Eiswürfelgrößen
  • Produzierte viele Eiswürfel - fast schon zu viele
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Günstig
  • Timer
  • Touchscreen-Display
  • Schönes Design
  • Günstig
  • Drei Eiswürfelgrößen
  • Mit Timer
  • Günstig
Contra
  • Sehr wuchtig und nimmt viel Platz weg
  • Schwer und groß
  • Teuer
  • Schwer und groß
  • Teuer
  • Gerät verstopft leicht bei vollem Eisbehälter
  • Man muss ins kalte Wasser greifen, um den Stopfen herauszuziehen
  • Hoher Energieverbrauch
  • Meldet sich nicht voll, läuft über
  • Recht groß
  • Nicht gut isoliert
  • Teuer
  • Tank lässt sich unkomfortabel entleeren
  • Mittelmäßige Ergebnisse
  • Verarbeitung lässt zu wünschen übrig
  • Kein Auffangbehälter sondern eine Schublade; über diese muss auch Wasser nachgefüllt werden
  • Sehr langsam
  • Eher laut
  • Stopfen lässt sich schwer ausstecken
  • Keine intuitive Bedienung
  • Schlechte Verarbeitung
  • Tank lässt sich schwer oder gar nicht entleeren
  • Stopfen lässt sich schlecht aus- und einstecken
  • Eher laut
  • Man kann das Wasser nicht unterhalb des Geräts ablaufen lassen
  • Eher laut
  • Langsam
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

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Praktischer Helfer

Ob für Cocktails oder den Sektkühler – Eiswürfel sorgen bei vielen Gelegenheiten für die richtige Temperatur. Das Problem ist aber oft: Wenn man sie braucht, sind gerade keine im Haus. Dann muss man entweder losziehen und einen Beutel im Supermarkt kaufen oder die typischen Eiswürfelförmchen füllen und für mehrere Stunden in den Tiefkühler stellen – oder aber man benutzt eine Eiswürfelmaschine.

Der große Vorteil dieser Geräte: Schon nach wenigen Minuten ist eine Ladung Eis fertig und einsatzbereit. Und sie produziert fortlaufend weiter Eis. Das ist vor allem bei einer abendfüllenden Party praktisch. Man muss sich nicht um den Eisnachschub kümmern, denn dafür sorgt die Eiswürfelmaschine. Nur auf den Füllstand des Wassertanks muss man gelegentlich ein Auge werfen.

Eiswürfel in Minuten fertig

Eiswürfelmaschinen für den Hausgebrauch arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Aus dem Wassertank, der je nach Modell meist zwischen knapp zwei und gut dreieinhalb Litern fasst, pumpt das Gerät eine Portion Wasser in ein kleines Becken. In dieses Becken werden Kühlstäbe getaucht, die mittels einer Kühlflüssigkeit auf knapp unter null Grad Celsius gekühlt werden, sodass das Wasser gefriert.

Wie funktioniert eine Eiswürfelmaschine?

Nach wenigen Minuten ist das Eis um die Kühlstäbe dick genug. Das Becken klappt nach unten weg und das Restwasser fließt zurück in den Tank. Danach wärmt die Maschine die Kühlstäbe kurz an, sodass sich das Eis um die Stäbe löst und herunterfällt. Im letzten Schritt führt eine Art Schaufel die Eiswürfel in den Auffangbehälter.

In der Regel handelt es sich dabei um einen Plastikkorb, der sich bei Bedarf auch komplett herausnehmen lässt, um das Eis etwa in einen Sektkühler zu kippen. Alternativ bleiben die Eiswürfel einfach in der Maschine, aus der man sie bei Bedarf herausnimmt. Eine kleine Eisschaufel gehört bei allen Modellen zum Lieferumfang.

Hohlkegel statt Eiswürfel

Streng genommen produzieren die Maschinen keine echten Würfel aus Eis. Die »Eiswürfel« sind rund mit einem Loch in der Mitte – dort, wo der Kühlstab steckte. Sie sind also nicht massiv und bieten wegen des Lochs eine größere Oberfläche. Deshalb schmelzen sie auch schneller und verwässern damit einen Cocktail in kürzerer Zeit. Doch auch bei fertigen Eiswürfeln aus dem Supermarkt handelt es sich in der Regel ebenfalls um Hohlkegel.

An den Kühlstäben bildet sich Eis in Form von Hohlkegeln, das anschließend in den Korb geschaufelt wird.

Es gibt noch einen weiteren Unterschied zu Eiswürfeln, die man mit entsprechenden Formen im Gefrierschrank herstellt: Ihre Temperatur liegt bei lediglich null Grad Celsius. Die Eiswürfel sind also gerade so gefroren und nicht besonders kalt. Das merkt man sofort, wenn man einen frisch produzierten Eiswürfel in die Hand nimmt: Er fängt sofort an zu schmelzen. Wasser, das über Nacht im Tiefkühler war, hat hingegen minus 18 Grad Celsius. Es kühlt besser und schmilzt langsamer. Doch dafür dauert ihre Herstellung auch wesentlich länger.

Es gibt auch Eiswürfelmaschinen, die massive und sehr kalte Eiswürfel in kurzer Zeit herstellen. Doch diese Spezialgeräte kosten mehrere tausend Euro und sind für den Hausgebrauch völlig überdimensioniert.

In diesen Korb fallen die fertigen Eiswürfel, Schmelzwasser fließt zurück in den Tank.

Trotz der etwas nachteiligen Eiswürfelform und -temperatur sind die getesteten Eiswürfelmaschinen für den privaten Einsatz bestens geeignet. Sie sind nicht sehr teuer und liefern schnell und ausdauernd so viel Eis wie man gerade braucht.

Wegen der gut isolierten Gehäuse hält sich das Eis außerdem recht lange im Auffangbehälter. Je länger die Maschine läuft, desto kälter wird es zudem im Inneren, so dass zum einen die Produktion immer schneller läuft und zum anderen die fertigen Eiswürfel immer kälter werden. Eine Kühlung des Gehäuses findet jedoch nicht statt. Das einzige, was das Gerät aktiv herunterkühlt, sind die Kühlstäbe im Wasserbecken.

So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns 17 Eiswürfelmaschinen verschiedener Hersteller und Preisklassen kommen lassen und sie ausgiebig getestet. Dabei haben wir vor allem auf den Bedienkomfort und die Geschwindigkeit bei der Eisproduktion geachtet.

Alle Maschinen mussten mehrmals einen vollen Tank mit Wasser zu Eiswürfeln machen. Dabei haben wir stets gemessen, wie lange es dauert, bis die ersten Eiswürfel in den Auffangbehälter fallen, und wie lange es dauert, bis der komplette Korb voll ist und das Gerät die Arbeit einstellt.

Dabei haben wir immer etwas nachgeholfen und die Eiswürfel ständig gleichmäßig im Auffangkorb verteilt. Es kann nämlich vorkommen, dass das Eis etwas unglücklich liegen bleibt und die Maschine einen vollen Behälter signalisiert, obwohl noch reichlich Platz ist. Wir wollten aber wissen, wie viel Gramm Eis tatsächlich hineinpassen und haben das auch jedes Mal abgewogen.

Außerdem haben wir den Energieverbrauch bei der Arbeit und im Standby-Modus gemessen. Zudem haben wir bei allen Maschinen, die dieses Feature anbieten, verschieden große Eiswürfel herstellen lassen. Wir wollten wissen, ob sich diese Funktion tatsächlich lohnt oder die Unterschiede zu gering sind.

Darüber hinaus haben wir das Verhalten bei einem vollen Auffangbehälter sowie einem leeren Tank überprüft und die Timer-Funktion getestet, wenn es eine gibt.

Test Eiswürfelbereiter – Testsieger: Klarstein ICE6

Testsieger: Klarstein Icemeister

In unserem Test hat die Klarstein am besten abgeschnitten. Sie benötigt im Schnitt 9:47 Minuten bis die ersten Eiswürfel im Auffangbehälter landen. Damit platziert sie sich in dieser Kategorie zwar lediglich im Mittelfeld. Doch die weitere Eisproduktion läuft umso schneller.

Testsieger

Klarstein Icemeister

Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6
Mit praktischer Timer-Funktion und sehr energiesparend produziert sie schnell Eiswürfel.

Innerhalb von fast genau zwei Stunden ist der Behälter randvoll: 862 Gramm Eis liegen dann bereit für Cocktails & Co. Runtergerechnet benötigt sie für 100 Gramm Eis also lediglich acht Minuten – das ist der zweitbeste Wert im Testfeld.

Bedienung

Ist der Eiswürfelbehälter voll, stoppt die Produktion automatisch. Es erscheint ein entsprechendes Symbol auf dem LCD und ein Signalton ist zu hören – letzteres ist keineswegs Branchenstandard, aber sehr praktisch. Gleiches gilt, wenn der Wassertank leer ist: Nur fünf der acht Testgeräte geben neben dem optischen auch ein akustisches Signal ab – die Klarstein gehört dazu.

Der Wassertank wird wie bei nahezu allen Maschinen von oben befüllt und fasst maximal 2,2 Liter. Dafür ist die Ausbeute mit 862 Gramm Eis pro Ladung recht hoch. Andere Modelle haben ein schlechteres Verhältnis von Wassertank zu Eisladung.

Die Klarstein punktet mit hoher Eisausbeute

Entnimmt man Eis aus dem vollen Behälter, fängt die Maschine nach einigen Minuten automatisch wieder an zu arbeiten. Anders sieht das beim Nachfüllen von Wasser aus: Ist der Tank wieder voll, muss man die Eisproduktion manuell starten. So verhalten sich allerdings alle Geräte im Test.

Die Eiswürfelmaschine von Klarstein liefert je nach Einstellung drei verschiedene Eiswürfelgrößen. Allerdings sind die Unterschiede sehr gering. Das ist bei fast allen Modellen der Fall.

Geringer Stromverbrauch

Große Unterschiede gibt es hingegen beim Stromverbrauch: Die Icemeister benötigt nur 55 Watt in der laufenden Eiswürfelproduktion. Die meisten anderen Maschinen kommen auf knapp 80 bis 100 Watt. Weniger als 2 Watt sind es im Standby.

Nützlich fanden wir im Test zudem die Timer-Funktion. Man kann der Maschine die genaue Uhrzeit mitteilen, zu der die Eiswürfelproduktion starten und stoppen soll. Alternativ gibt man nur eine Start- oder nur eine Endzeit an. Je nachdem, ob die Maschine gerade läuft oder nicht, stoppt oder startet sie dann automatisch.

Die Icemeister verfügt über einen Timer

Das alles teilt man der Klarstein über die vier Knöpfe unterhalb des LC-Displays mit, das immer nur für wenige Sekunden beleuchtet ist. Möchte man das Display einfach nur ablesen, ist es je nach Umgebungslicht etwas zu dunkel. Aber das und die Tatsache, dass man die Knöpfe etwas kräftiger drücken muss, damit sie reagieren, sind nur kleine Kritikpunkte.

Mit nicht einmal 25 Zentimetern in der Breite und knapp 33 Zentimetern in der Höhe gehört unser Testsieger zu den kompakteren Modellen. In der Tiefe sind alle Standard-Geräte mit 35 bis 40 Zentimetern ungefähr gleich groß.

Klarstein Icemeister im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren Tests zum Klarstein Icemeister, sobald welche erscheinen werden wir sie hier aufführen.

Alternativen

Die Klarstein Icemeister ist unser Favorit für alle, die eine gute Eiswürfelmaschine für zu Hause suchen. Aber es gibt noch andere Modelle, die eine Empfehlung wert sind.

Großer Wassertank

H.Koenig Kube KB15

Test Eiswürfelmaschine: H.Koenig Kube KB15
Dank des 3,5 Liter fassenden Wassertanks muss man nicht ständig nachfüllen.

von 156 Lesern gekauft

Wer viel Eis auf einmal machen und dafür nicht ständig Wasser nachfüllen möchte, wählt eine Maschine mit entsprechend dimensioniertem Tank. Die H.Koenig Kube KB15 bietet Platz für 3,5 Liter Wasser und bis zu 885 Gramm Eis im Auffangbehälter – mehr fertige Eiswürfel passen in kein anderes Gerät. Außerdem ist der Kube KB15 mit neun Minuten für 100 Gramm recht flott unterwegs, auch wenn er für die ersten Eiswürfel mit 9:35 etwas länger braucht.

Auf einen leeren Tank und einen vollen Auffangbehälter weist die H.Koenig nur mittels Symbol auf dem LCD hin, Signaltöne gibt sie keine von sich. Dafür gehört aber auch hier ein Timer zum Funktionsumfang, der allerdings etwas anders arbeitet als der unseres Testsiegers von Klarstein. Denn statt einer Uhrzeit, gibt man hier eine Zeitspanne ein, nach der sich das Gerät entweder automatisch aus- oder einschaltet – je nachdem, ob es gerade läuft oder nicht.

Über die angenehm zu bedienende Knöpfe wählt man zudem aus drei verschiedenen Eiswürfelgrößen aus, die sich tatsächlich in Höhe und Dicke deutlich unterscheiden – eine Ausnahme im Testfeld. Mit 43 x 41 x 34 Zentimetern gehört sie allerdings zu den etwa wuchtigeren Modellen, was natürlich dem höheren Fassungsvermögen des Wassertanks geschuldet ist.

Eiswürfel zapfen

Rosenstein & Söhne EWS-2300

Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2300
Glas drunter halten und Knopf drücken, schon purzeln die Eiswürfel aus der Maschine.

Die EWS-2300 von Rosenstein & Söhne unterscheidet sich im Bedienkonzept deutlich von den anderen Geräten. Denn statt das Eis mit einer Schaufel oder gleich den ganzen Auffangkorb zu entnehmen, füllt hier ein Eiswürfelspender die Eiswürfel direkt ins Glas: Man muss nur ein Glas darunter halten und es gegen den Knopf drücken. Das setzt im Inneren des Gehäuses ein Schaufelrad in Bewegung, das die Eiswürfel in Richtung Ausgang befördert.

Das ist zwar sehr praktisch, hat aber den Nachteil, dass erst eine gewisse Menge Eis fertig sein muss, damit das Schaufelrad etwas zu schaufeln hat. Mit der ersten Ladung Eis, die schon nach 6:55 Minuten fertig war, konnte der Eiswürfelspender nichts anfangen: Für 100 Gramm benötigt sie nicht gerade schnelle zwölf Minuten. Immerhin: Über die obere Klappe lassen sich die Würfel auch manuell herausholen.

Apropos Klappe: Über eine Öffnung an der Seite befüllt man den 1,9 Liter großen Wassertank. Das ist recht umständlich, weil schnell mal etwas daneben läuft. Geräte, die sich direkt von oben befüllen lassen, sind weniger anfällig für Kleckereien.

Dafür bietet dieses Modell einen direkten Anschluss an eine feste Wasserleitung. Installationszubehör samt Wasserhahn und Schlauch gehören zum Lieferumfang. Die EWS-2300 ist also eher etwas für den festen Platz in der Küche oder den Partykeller – mit 13 Kilogramm und 46 x 41 x 37 Zentimetern ist sie auch recht schwer und groß.

Die EWS-2300 bietet auch einen Wasserspender. Kalt ist das Wasser aber nur, wenn das Gerät gerade Eiswürfel produziert. Denn auch bei dieser Maschine wird nicht das gesamte Innenleben extra auf Temperatur gebracht, sondern lediglich die Kühlstäbe.

Gut & günstig

Medion MD17739

Test Eiswürfelmaschine: Medion MD17739
Die Medion hat ein großes Fenster und alle acht Minuten fallen Eiswürfel ins Körbchen. Der Energieverbrauch ist in Ordnung.

Keine Preise gefunden.

Die Eiswürfelmaschine Medion MD17739 macht eigentlich nichts falsch. Der Testsieger ist einfach in einigen Punkten besser. Dafür kostet die Medion vergleichsweise wenig und bietet vor allem die gleiche Schnelligkeit, die auch der Klarstein Icemeister an den Tag legt. Nach acht Minuten sind die ersten Eiswürfel fertig – diese Geschwindigkeit wird stets gehalten, bis das Körbchen nach 2 Stunden und 16 Minuten mit 785 Gramm Eiswürfeln voll ist. Ein akustisches Signal gibt es zwar nicht, dafür stellt das Gerät den Betrieb aber automatisch ein und ein Signallämpchen leuchtet rot.

Es gibt zwei Knöpfe – für Aus/An und die zwei verfügbaren Eiswürfelgrößen. Weiterhin sind vier Signalleuchten vorhanden: Wasser nachfüllen, Eis voll, große Eiswürfel, kleine Eiswürfel. Im Lieferumfang ist eine kleine Eisschaufel enthalten, ansonsten ist das Gerät relativ schmucklos. Auf Display und Timer wurde verzichtet, dafür bietet die Medion ein schön großes Sichtfenster, um den Fortschritt der Eiswürfelproduktion gut im Blick behalten zu können.

Mit dem Energieverbrauch sind wir zufrieden: Im Standby verbraucht sie nur 0,5 Watt, im Betrieb übersteigt die Wattzahl nie die 85. Mit 9,5 Kilogramm ist sie für eine Eiswürfelmaschine nicht zu schwer, auch nimmt sie in der Küche nicht so viel Platz weg wie andere Geräte. Die Lautstärke ist mit 56 Dezibel nicht zu laut. Die Reinigung gelingt einfach und frustfrei – der Wasserablass ist unten und der Stopfen wird zum Glück auch von unten gezogen und nicht im Gerät – so müssen die Hände nicht in kaltes Wasser getaucht werden.

Insgesamt handelt es sich bei der Medion MD17739 um eine gute Eiswürfelmaschine ohne Schnickschnack, die für einen fairen Preis zu haben ist.

Außerdem getestet

Rosenstein & Söhne EWS-2400

Die Rosenstein & Söhne EWS-2400 sieht toll aus und bietet den größten Funktionsumfang: Sie stellt Eiswürfel in zwei Größen her, auch Crushed Ice und Eiswasser kann sie zubereiten. Die Eiswürfel haben eine eigene Öffnung, Crushed Ice und Eiswasser kommen aus der anderen. Gerade wenn man bedenkt, dass die Maschine auch für den gastronomischen Bereich geeignet ist, hätte man die Öffnungen noch beschriften können.

Die ersten Eiswürfel purzeln nach etwa acht Minuten ins Glas, damit ist sie genauso schnell wie die kleinen Standard-Maschinen. Nach 2 Stunden und 15 Minuten wird der Eiswürfelbehälter nach gelegentlichem Nachjustieren der Eiswürfel mit einem Signalton als voll gemeldet. Im Laufe des Betriebs pendelt sich die Eiswürfelproduktion bei ungefähr zehn Minuten ein. Sobald Eiswürfel im Gerät sind, kann auch Crushed Ice hergestellt werden – dazu drückt man per Touch-Bedienung auf das entsprechende Feld und das Crushed Ice fällt automatisch, ohne dass man mit dem Glas gegen den Knopf drücken muss, heraus. Für Eiswasser hingegen funktioniert die Mechanik mit Druckknopf.

Anfangs funktionierte das ganze noch recht gut – als der Eisbehälter jedoch voll war, bekamen wir ein Glas voll Eiswürfel aus der rechten Öffnung, obwohl wir Crushed Ice aus der linken wollten. Danach probierten wir noch einmal Eiswürfel ins Glas zu füllen (es waren noch viele im Eisbehälter, den man durch eine Klappe gut sehen kann). Nichts passierte. Auch Crushed Ice war nicht mehr verfügbar. Anscheinend hatte sich etwas verhakt und das Gerät war verstopft. Das darf bei dem hohen Preis nicht passieren.

Der Wassertank befindet sich an der Seite des Geräts – hier muss man nur ein Türchen öffnen und kann Wasser einfüllen. Die maximale Füllhöhe ist gut gekennzeichnet. Allerdings hätte die Öffnung etwas größer sein können. Mit einem Glas funktioniert das Einfüllen noch gut, mit einem Messbecher kommt es leicht zu Kleckereien. Da man zwei Liter einfüllen kann, möchte man doch eher zu einem größeren Gefäß greifen. Sinnvoller wäre hier eine Öffnung von oben.

Das Gerät ist groß und schwer – natürlich hat es da auch einen höheren Energieverbrauch, den wir aber mit 135 Watt noch in Ordnung finden. Im Standby sind es immerhin nur 1,9 Watt. Die Lautstärke hält sich mit 57 Dezibel in Grenzen.

Da man hier aber keine Sicherheit hat, dass alles reibungslos funktioniert, möchten wir das Gerät leider nicht empfehlen.

Der Caso Ice Master Ecostyle 3304 macht seinem Namen leider keine Ehre: Der Stromverbrauch klettert teilweise auf bis zu 140 Watt hoch! Im Standby-Modus verbraucht die Eiswürfelmaschine 5 Watt. Dafür ist sie nach 2 Stunden und 17 Minuten fertig und liefert 783 Gramm frische Eiswürfel. Das signalisiert sie durch einen Piepton, ähnlich wie bei einer Mikrowelle, und zusätzlich leuchtet das rote Lämpchen für »Eis voll«. Mehrere Größen gibt es hier nicht, und die Bedienung ist denkbar einfach – es gibt nämlich nur einen An-/Aus-Schalter. Als Zubehör wird eine Eisschaufel mitgeliefert und auch ein Ersatzstopfen liegt bei. Natürlich gibt es, wie üblich, ein Eiskörbchen. Das Gerät lässt sich gut reinigen und das Wasser wird durch den Boden entleert. Etwas Restwasser bleibt leider nach der Entleerung übrig, das man nicht hinaus bekommt, außer man wischt noch einmal durch.

Mit 59 Dezibel ist das Gerät nicht zu laut und die Verarbeitung hat uns im Großen und Ganzen gefallen. Es gibt keine Stellen, die sich während des Betriebs warm anfühlen, daher schmelzen die Eiswürfel auch nicht so schnell weg. Die ersten Eiswürfel sind nach 10 Minuten und 17 Sekunden im Körbchen – viel schneller wird das Gerät nicht, denn auch kurz vor Schluss dauert eine Fuhre noch 9 Minuten und 49 Sekunden. Falls mal zu wenig Wasser im Tank ist, warnt das Gerät ebenfalls durch einen Signalton und ein rotes Lämpchen.

Das Fenster hätte vielleicht noch etwas größer sein können, um den Fortschritt besser im Auge zu haben, aber immerhin gibt es eins. Auch dass man den Stopfen zum Ablass des Wassers von innen herausziehen muss, möchten wir bemängeln – man muss nämlich ins kalte Restwasser fassen. Insgesamt handelt es sich hier aber trotzdem um ein gutes Gerät, das leider einen zu hohen Stromverbrauch und hier und da etwas Verbesserungspotential hat.

Die H.Koenig KB14 ist an sich ein gut verarbeitetes Gerät, das zwar anfällig für Fingerabdrücke ist, aber sonst einen guten Job macht – leider weiß die Maschine nur nicht, wann sie damit aufhören sollte. Sie hat ein großes Fenster, durch das man den Fortschritt gut beobachten kann. Der Ice-Full-Button leuchtete aber selbst nach vier Stunden und einem völlig überfüllten Eisbehälter nicht auf. Was wir hier praktisch finden, ist, dass sie eine Selbstreinigungsfunktion mitbringt. Die Maschine hat außerdem einen vergleichsweise guten Energieverbrauch von circa 80 Watt. Die Geräuschkulisse mit 56 Dezibel fanden wir ebenfalls in Ordnung.

Klarstein Ice Volcano 2G

Die Klarstein Ice Volcano 2G ist ein recht großes Gerät, das eigentlich einen guten Job macht. Die erste Eiswürfelladung landet bereits nach knapp acht Minuten im Behälter und auch die beiden Eiswürfelgrößen haben uns gefallen. Die Bedienung ist einfach und die Verarbeitung gut. Schade fanden wir allerdings, dass die Ice Volcano scheinbar nicht richtig isoliert ist. Wenn man die Eiswürfel nicht schnell genug aus der Maschine befördert und entweder gleich verwendet oder nochmal ins Gefrierfach stellt, schmelzen sie in der Maschine relativ schnell. Vor allem, wenn sie noch nicht lange läuft, hat sie dieses Problem. Nach einiger Zeit klappt das besser, es ist aber trotzdem ärgerlich. Zudem ist das Gerät recht wuchtig und nicht gerade leise.

TecTake HZB-12/A

Test Eiswürfelmaschine: Intertek HZB-12/A

Keine Preise gefunden.

Die Eiswürfelmaschine von TecTake macht sogar schneller Eis als die Klarstein: Bereits nach 7:30 Minuten sind die ersten Eiswürfel fertig – so schnell war kein anderes Modell. Im Dauerlauf ist sie allerdings nicht so flott unterwegs: Für 100 Gramm Eis braucht Sie im Schnitt elf Minuten. Der Auffangbehälter fasst 559 Gramm Eiswürfel, bevor man die Maschine das erste Mal erleichtern muss. Das signalisiert sie übrigens nicht per Signalton, sondern nur über eine entsprechende rote LED auf dem Deckel. Hier liegen auch die anderen Bedienelemente, über die man die Produktion startet und die Eiswürfelgröße bestimmt. Zur Auswahl stehen S und L – letztere fallen tatsächlich etwas dicker aus. Einen Timer bietet die TecTake dagegen nicht.

Wie alle Maschinen bietet auch diese einen Abfluss, um überschüssiges Wasser aus dem Tank zu lassen. Allerdings befindet sich der hier am Boden des Geräts und muss etwas mühsam von unten geöffnet werden. Die meisten anderen Modelle haben den Ausguss seitlich oder hinten angebracht – das ist wesentlich praktischer.

Rosenstein & Söhne EW-910

Die Rosenstein & Söhne EW-910 produzierte im Test etwas mehr Eis als eigentlich in den Auffangbehälter passt. Selbst als die Würfel nicht mehr von der Schaufel herunterpurzeln wollten, machte die Eiswürfelmaschine munter weiter – hörte aber noch rechtzeitig auf, bevor sie überquoll. Außerdem haben wir zu bemängeln, dass es keine klare Anzeige gibt, wie viel Wasser man maximal in den Tank füllen kann, und dass die Knöpfe sehr schwergängig sind. Man muss schon mit viel Kraft drücken, damit sie reagieren. Unschön finden wir auch, dass sich der Abfluss zum Entleeren des Tanks nur öffnen lässt, indem man ins Wasser greift und den Gummistopfen aus dem Loch im Boden zieht.

Bei der Bomann EWB 1027 CB waren die Knöpfe ebenfalls sehr schwergängig, das Bedienpanel war sogar leicht verrutscht und hatte sich teilweise vom Gehäuse gelöst. Das kann aber auch ein Einzelfall sein. Allerdings konnte dieses Modell auch sonst nicht glänzen, sondern war in allen Belangen bestenfalls Mittelmaß. Lediglich der Energieverbrauch ist mit 62 Watt erfreulich niedrig.

Profi Cook PC-EWB 1007

Die Profi Cook PC-EWB 1007 ist anders aufgebaut als die meisten anderen Eiswürfelmaschinen, denn es gibt hier keinen Auffangkorb, sondern eine -schublade. Mit einem Fassungsvermögen von 579 Gramm ist sie allerdings nicht besonders groß. Der Wassertank war mit einem maximalen Volumen von 1,4 Litern ohnehin der kleinste im Testfeld. Über die Schublade muss man zudem das Wasser einfüllen – etwas umständlich. Nicht zuletzt dauert es über elf Minuten, bis das erste Mal Eiswürfel in die Schublade fallen – damit ist die Profi Cook das Schlusslicht im Geschwindigkeitsvergleich. Immerhin: Der Touchscreen – einzigartig im Testfeld – reagiert einwandfrei, und einen Timer gibt es ebenfalls.

Die MS-Point MS-15129 gefällt uns optisch gut – sie ist neben rot auch in schwarz, anthrazit und silber erhältlich. Die Verarbeitung könnte ein wenig besser sein, da sich der Stopfen des Wasserabflusses schwierig entfernen lässt. Ansonsten ist uns aufgefallen, dass sie an den Seiten doch recht warm wird, was nicht gerade für eine effektive Eiswürfelproduktion spricht.

Besondere Extras bringt die Maschine nicht mit, ist dafür aber zu einem fairen Preis zu erwerben. Das Körbchen war nach einer Stunde und 57 Minuten gefüllt und wir hatten 624 Gramm Eis zur Verfügung. Mit einem Energieverbrauch von 97 Watt liegt die Maschine im schlechteren Mittelfeld und auch der Geräuschpegel von 62 Dezibeln könnte manche stören.

Vom Gerät Kesser KEWM möchten wir ausdrücklich abraten. Allein schon die Verarbeitung ist sehr schlecht – ein Beispiel: Wir dachten, dass sich über dem beleuchteten Kesser-Logo ein durchsichtiger Schutzaufkleber befindet, da er am Rand die typischen Lufteinschlüsse hatte. Als wir versuchten, ihn abzulösen, wurde gleich das ganze Plastikstück abgetrennt. Es handelt sich also schlichtweg um billige Verarbeitung. Ein weiterer Punkt, der uns verwundern ließ: Der Deckel fällt so labbrig zu, dass wir annahmen, es gäbe eine Gummierung – tatsächlich war es einfach nur den billigen, hohlen Plastikteilen geschuldet.

Ein weiterer Faktor, der keinen Spaß macht, ist die Bedienung. Sie ist alles andere als intuitiv. Mag sein, dass man irgendwann eine Routine dafür entwickelt hat, aber die piepsenden Knopfdrücke, die für bestimmte Einstellungen fünfmal getätigt werden müssen, nerven. Und einfach ist das ganze auch nicht, da man sich erstmal durch die schlechte Anleitung kämpfen muss, die auf schlecht übersetztem Deutsch zu lesen ist.

Davon abgesehen macht die Maschine alle zehn Minuten Eiswürfel, was nicht besonders schnell ist. Nach 1 Stunde und 58 Minuten hat man 546 Gramm Eiswürfel – eine eher magere Ausbeute. Für den Preis dieses Geräts bekommt man viel bessere Eiswürfelmaschinen.

Die Topelek CP173A, die wir bestellt hatten, entpuppte sich beim Auspacken auf einmal als ein Gerät von iKich. Aber egal von welchem Hersteller das baugleiche Produkt nun kommt, die Verarbeitung ist nicht sonderlich gut. Der Abflussstopfen ließ sich nicht nur schlecht aus- sondern auch mühselig einstecken. Das Gerät arbeitet mit circa 94 Watt, und nach zwei Stunden und sechs Minuten hatten wir ein gefülltes Körbchen mit 646 Gramm Eiswürfeln. Besonders leise ist das Modell mit 62 Dezibeln nicht.

Die Camry CR 8073 ist für das, was sie bietet, viel zu teuer. Die Eiswürfelmaschine kann nur eine Größe von Eiswürfeln produzieren, arbeitet langsamer als die anderen Modelle und hat mit teilweise über einhundert Watt mit den höchsten Energieverbrauch. Außerdem kann man das Wasser bei diesem Gerät nicht mittels Stopfen ablaufen lassen, sollte man mal doch nicht die ganze Wassermenge zu Eiswürfeln produzieren wollen. Dadurch muss man das über zehn Kilo schwere Gerät über die Spüle hieven, was alles andere als praktisch ist. Auch bei der Reinigung ergibt das Schwierigkeiten.

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Kommentare

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Paul
Paul

Schöne wäre eine Lärmpegelangabe in db.

Michael Bruchmann
Michael Bruchmann

Ergänzung zur Klarstein Eismeister. Dies ist meines Wissens nach die einzige Maschine die ein „Reinigungsprogramm“ hat. Beim Reinigungsprogramm wird das Wasser ca. 3 Min durch die Maschine gepumpt ohne gekühlt zu werden, das ist ein große Hilfe um den gesamten Wasserkreislauf sauber zu halten. Kann die Maschine nur empfehlen!

Andrea Pillitsch
Andrea Pillitsch

139,99€

Eugen Be
Eugen Be

Kostenpunkt ?