Die beste Eiswürfelmaschine

Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6
  • Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6
  • Test Eiswürfelbereiter – Testsieger: Klarstein ICE6
  • Test Eiswürfelbereiter – Testsieger: Klarstein ICE6
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  • Test Eiswürfelbereiter – Testsieger: Klarstein ICE6

Die beste Eiswürfelmaschine für zu Hause ist die Klarstein ICE6. Sie gehörte in unserem Test zu den schnellsten Eiswürfelbereitern, verbraucht vergleichsweise wenig Strom und kommt mit einer praktischen Timer-Funktion. Außerdem ist sie recht kompakt gebaut und nimmt daher nicht so viel Platz in der Küche weg.

Für den gelegentlichen Gebrauch reichen ein oder zwei Eiswürfelschalen im Gefrierfach, aber bei einer Party sind die sofort weg. Für solche Anlässe ist eine Eiswürfelmaschine genau das Richtige. Um herauszufinden, welche am besten ist, haben wir uns alle Produkte auf dem Markt angsehen und acht interessante Modelle ausgewählt und für Sie getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Sieger

Klarstein ICE6

Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6
Mit praktischer Timer-Funktion und sehr energiesparend produziert sie schnell Eiswürfel.

Für die meisten Haushalte ist die Klarstein ICE6 die perfekte Eiswürfelmaschine. Sie ist fix bei der Eiswürfelproduktion und nimmt mit ihrem vergleichsweise schlanken Gehäuse nicht allzu viel Platz weg.

Über den Timer legt man Ein- und Ausschaltzeit fest – sehr praktisch. Außerdem verbraucht das Modell im Test am wenigsten Energie. Deshalb ist sie für uns zur Zeit der beste automatische Eiswürfelbereiter.

Schnell und günstig

TecTake HZB-12/A

Test Eiswürfelmaschine: Intertek HZB-12/A
Die Eiswürfelmaschine von TecTake produziert die erste Ladung besonders schnell.

Wer es etwas günstiger will, der sollte sich die Eiswürfelmaschine von TecTake ansehen. Sie war sogar die schnellste Maschine im Test, doch auf Dauer lässt sie nach und braucht im Schnitt länger als unser Favorit.

Etwas schade ist, dass sich der Abfluss am Boden des Geräts befindet und man nur mühevoll das überschüssige Wasser abschütten kann. Auch auf einen Timer muss man hier verzichten. Wer das jedoch sowieso nicht braucht, der kann hier etwas Geld sparen.

Großer Wassertank

H.Koenig Kube KB15

Test Eiswürfelmaschine: H.Koenig Kube KB15
Dank eines Wassertanks mit 3,5 Litern Volumen muss man nicht ständig nachfüllen.
Amazon€ 159,99
real,- Onlineshop€ 165,95

von 4 Lesern gekauft

Wenn Sie viel Eis zur gleichen Zeit brauchen, dann müssen Sie ein Gerät wählen, dass entsprechend ausgelegt ist. Die H.Koenig Kuke KB15 ist so ein Modell. Ihr Tank und auch die Eisausbeute waren im Test nicht zu topen.

Außerdem kann man zwischen drei verschiedenen Eiswürfelgrößen wählen, auch dieses Extra bot keine andere Maschine. Leider ist sie aufgrund ihres Fassungsvermögens auch eher wuchtig und deshalb sicher nicht für jeden Haushalt geeignet.

Eiswürfel zapfen

Rosenstein & Söhne EWS-2300

Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2300
Glas drunter halten und Knopf drücken, schon purzeln die Eiswürfel aus der Maschine.

Bei der EWS-2300 von Rosenstein & Söhne nimmt man das Eis nicht aus dem Auffangkorb, sondern die Eiswürfel purzeln hier direkt ins Glas, wenn man es darunter hält und gegen einen Knopf drückt.

Leider muss man bei diesem Konzept aber erst eine gewisse Zeit warten, damit genug Eis vorrätig ist, um automatisch in das Glas geschaufelt zu werden. Was allerdings praktisch ist: Sie bietet einen direkten Anschluss an eine feste Wasserleitung und kann somit an einem festen Platz stehen gelassen werden.

Dafür braucht man allerdings auch genügend freie Fläche, denn sie ist die schwerste und größte Maschine im Testfeld.

Vergleichstabelle

Der SiegerSchnell und günstigGroßer WassertankEiswürfel zapfen
Modell Klarstein ICE6 TecTake HZB-12/A H.Koenig Kube KB15 Rosenstein & Söhne EWS-2300 Rosenstein & Söhne EW-910 Bomann EWB 1027 CB ThinkGizmos TG20 Profi Cook PC-EWB 1007
Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6Test Eiswürfelmaschine: Intertek HZB-12/ATest Eiswürfelmaschine: H.Koenig Kube KB15Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2300Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EW-910Test Eiswürfelmaschine: Bomann EWB 1027 CBTest Eiswürfelmaschine: ThinkGizmos TG20Test Eiswürfelmaschine: Profi Cook PC-EWB 1007
Pro
  • Schnell und nimmt wenig Platz weg
  • Etwas günstiger und anfangs schneller
  • Produziert viel Eis auf einmal und man kann zwischen verschiedenen Würfel-Größen wählen
  • Direkter Anschluss an die Wasserleitung möglich
  • Produzierte viele Eiswürfel - fast schon zu viele
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Großer Wassertank von 3,5 Litern
  • Timer und als einziges Gerät ein Touchscreen-Display
Contra
  • Unterschiede der drei Eiswürfelgrößen sind sehr gering
  • Abfluss ist am Boden des Gerätes
  • Sehr wuchtig und nimmt viel Platz weg
  • Schwerste und größte Maschine im Testfeld
  • Tank lässt sich unkomfortabel entleeren
  • Mittelmäßige Ergebnisse; Verarbeitung ließ zu wünschen übrig
  • Meldet sich zu früh voll und Eiswürfelgrößen sind nicht wirklich unterschiedlich
  • Kein Auffangbehälter sondern eine Schublade; über diese muss auch Wasser nachgefüllt werden; sehr langsam
Bester Preis
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Praktischer Helfer

Ob für Cocktails oder den Sektkühler – Eiswürfel sorgen bei vielen Gelegenheiten für die richtige Temperatur. Das Problem ist aber oft: Wenn man sie braucht, sind gerade keine im Haus. Dann muss man entweder losziehen und einen Beutel im Supermarkt kaufen oder die typischen Eiswürfelförmchen füllen und für mehrere Stunden in den Tiefkühler stellen – oder aber man benutzt eine Eiswürfelmaschine.

Der große Vorteil dieser Geräte: Schon nach wenigen Minuten ist eine Ladung Eis fertig und einsatzbereit. Und sie produziert fortlaufend weiter Eis. Das ist vor allem bei einer abendfüllenden Party praktisch. Man muss sich nicht um den Eisnachschub kümmern, denn dafür sorgt die Eismaschine. Nur auf den Füllstand des Wassertanks muss man gelegentlich ein Auge werfen.

Eiswürfel in Minuten fertig

Eiswürfelmaschinen für den Hausgebrauch arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Aus dem Wassertank, der je nach Modell meist zwischen knapp zwei und gut dreieinhalb Litern fasst, pumpt das Gerät eine Portion Wasser in ein kleines Becken. In dieses Becken werden Kühlstäbe getaucht, die mittels einer Kühlflüssigkeit auf knapp unter null Grad Celsius gekühlt werden, so dass das Wasser gefriert.

Nach wenigen Minuten ist das Eis um die Kühlstäbe dick genug. Das Becken klappt nach unten weg und das Restwasser fließt zurück in den Tank. Danach wärmt die Maschine die Kühlstäbe kurz an, so dass sich das Eis um die Stäbe löst und herunterfällt. Im letzten Schritt führt eine Art Schaufel die Eiswürfel in den Auffangbehälter.

In der Regel handelt es sich dabei um einen Plastikkorb, der sich bei Bedarf auch komplett herausnehmen lässt, um das Eis etwa in einen Sektkühler zu kippen. Alternativ bleiben die Eiswürfel einfach in der Maschine, aus der man sie bei Bedarf herausnimmt. Eine kleine Eisschaufel gehört bei allen Modellen zum Lieferumfang.

Hohlkegel statt Eiswürfel

Streng genommen produzieren die Maschinen keine echten Würfel aus Eis. Die »Eiswürfel« sind rund mit einem Loch in der Mitte – dort, wo der Kühlstab steckte. Sie sind also nicht massiv und bieten wegen des Lochs eine größere Oberfläche. Deshalb schmelzen sie auch schneller und verwässern damit einen Cocktail in kürzerer Zeit. Doch auch bei fertigen Eiswürfeln aus dem Supermarkt handelt es sich in der Regel ebenfalls um Hohlkegel.

An den Kühlstäben bildet sich Eis in Form von Hohlkegeln, das anschließend in den Korb geschaufelt wird.

Es gibt noch einen weiteren Unterschied zu Eiswürfeln, die man mit entsprechenden Formen im Gefrierschrank herstellt: Ihre Temperatur liegt bei lediglich null Grad Celsius. Die Eiswürfel sind also gerade so gefroren und nicht besonders kalt. Das merkt man sofort, wenn man einen frisch produzierten Eiswürfel in die Hand nimmt: Er fängt sofort an zu schmelzen. Wasser, das über Nacht im Tiefkühler war, hat hingegen minus 18 Grad Celsius. Es kühlt besser und schmilzt langsamer. Doch dafür dauert ihre Herstellung auch wesentlich länger.

In diesen Korb fallen die fertigen Eiswürfel, Schmelzwasser fließt zurück in den Tank.

Es gibt auch Eiswürfelmaschinen, die massive und sehr kalte Eiswürfel in kurzer Zeit herstellen. Doch diese Spezialgeräte kosten mehrere tausend Euro und sind für den Hausgebrauch völlig überdimensioniert.

Trotz der etwas nachteiligen Eiswürfelform und -temperatur sind die getesteten Eiswürfelmaschinen für den privaten Einsatz bestens geeignet. Sie sind nicht sehr teuer und liefern schnell und ausdauernd so viel Eis wie man gerade braucht.

Wegen der gut isolierten Gehäuse hält sich das Eis außerdem recht lange im Auffangbehälter. Je länger die Maschine läuft, desto kälter wird es zudem im Inneren, so dass zum einen die Produktion immer schneller läuft und zum anderen die fertigen Eiswürfel immer kälter werden. Eine Kühlung des Gehäuses findet jedoch nicht statt. Das einzige, was das Gerät aktiv herunterkühlt, sind die Kühlstäbe im Wasserbecken.

So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns acht Eiswürfelmaschinen verschiedener Hersteller und Preisklassen kommen lassen und sie ausgiebig getestet. Dabei haben wir vor allem auf den Bedienkomfort und die Geschwindigkeit bei der Eisproduktion geachtet.

Eiswürfelmaschinen-Testsieger
Diese Eiswürfelmaschinen sind uns eine Empfehlung wert: Klarstein ICE6 (Testsieger), TecTake HZB-12/A, Rosenstein & Söhne EWS-2300 und H.Koenig Kube KB15.

Alle Maschinen mussten mehrmals einen vollen Tank mit Wasser zu Eiswürfeln machen. Dabei haben wir stets gemessen, wie lange es dauert, bis die ersten Eiswürfel in den Auffangbehälter fallen, und wie lange es dauert, bis der komplette Korb voll ist und das Gerät die Arbeit einstellt.

Dabei haben wir immer etwas nachgeholfen und die Eiswürfel ständig gleichmäßig im Auffangkorb verteilt. Es kann nämlich vorkommen, dass das Eis etwas unglücklich liegen bleibt und die Maschine einen vollen Behälter signalisiert, obwohl noch reichlich Platz ist. Wir wollten aber wissen, wie viel Gramm Eis tatsächlich hineinpassen und haben das auch jedes Mal abgewogen.

Eiswürfelmaschinen: Ebenfalls getestet
Ebenfalls im Test: Rosenstein & Söhne EW-910, Profi Cook PC-EWB 1007, Bomann EWB 1027 CB und ThinkGizmos TG20.

Außerdem haben wir den Energieverbrauch bei der Arbeit und im Standby-Modus gemessen. Zudem haben wir bei allen Maschinen, die dieses Feature anbieten, verschieden große Eiswürfel herstellen lassen. Wir wollten wissen, ob sich diese Funktion tatsächlich lohnt oder die Unterschiede zu gering sind.

Darüber hinaus haben wir das Verhalten bei einem vollen Auffangbehälter sowie einem leeren Tank überprüft und die Timer-Funktion getestet, wenn es eine gibt.

Test Eiswürfelbereiter – Testsieger: Klarstein ICE6

Testsieger: Klarstein ICE6

In unserem Test hat die Klarstein ICE6 am besten abgeschnitten. Sie benötigt im Schnitt 9:47 Minuten bis die ersten Eiswürfel im Auffangbehälter landen. Damit platziert sie sich in dieser Kategorie zwar lediglich im Mittelfeld. Doch die weitere Eisproduktion läuft umso schneller.

Der Sieger

Klarstein ICE6

Test: Eiswürfelmaschine – Testsieger Klarstein ICE6
Mit praktischer Timer-Funktion und sehr energiesparend produziert sie schnell Eiswürfel.

Innerhalb von fast genau 2 Stunden ist der Behälter randvoll; 862 Gramm Eis liegen dann bereit für Cocktails & Co. Runtergerechnet benötigt sie für 100 Gramm Eis also lediglich 8 Minuten – das ist der zweitbeste Wert im Testfeld.

Bedienung

Ist der Eiswürfelbehälter voll, stoppt die Produktion automatisch. Es erscheint ein entsprechendes Symbol auf dem LCD und ein Signalton ist zu hören – letzteres ist keineswegs Branchenstandard, aber sehr praktisch. Gleiches gilt, wenn der Wassertank leer ist: Nur fünf der acht Testgeräte geben neben dem optischen auch ein akustisches Signal ab – die Klarstein gehört dazu.

Der Wassertank wird wie bei nahezu allen Maschinen von oben befüllt und fasst maximal 2,2 Liter. Dafür ist die Ausbeute mit 862 Gramm Eis pro Ladung recht hoch. Andere Modelle haben ein schlechteres Verhältnis von Wassertank zu Eisladung.

Entnimmt man Eis aus dem vollen Behälter, fängt die Maschine nach einigen Minuten automatisch wieder an zu arbeiten. Anders sieht das beim Nachfüllen von Wasser aus: Ist der Tank wieder voll, muss man die Eisproduktion manuell starten. So verhalten sich allerdings alle Geräte im Test.

Die Eiswürfelmaschine von Klarstein liefert je nach Einstellung drei verschiedene Eiswürfelgrößen. Allerdings sind die Unterschiede sehr gering. Das ist bei fast allen Modellen der Fall.

Geringer Stromverbrauch

Große Unterschiede gibt es hingegen beim Stromverbrauch: Die ICE6 benötigt nur 55 Watt in der laufenden Eiswürfelproduktion. Die meisten anderen Maschinen kommen auf knapp 80 bis 100 Watt. Weniger als 2 Watt sind es im Standby – das immerhin bei allen Modellen.

Nützlich fanden wir im Test zudem die Timer-Funktion. Man kann der Maschine die genaue Uhrzeit mitteilen, zu der die Eiswürfelproduktion starten und stoppen soll. Alternativ gibt man nur eine Start- oder nur eine Endzeit an. Je nachdem, ob die Maschine gerade läuft oder nicht, stoppt oder startet sie dann automatisch.

Das alles teilt man der Klarstein über die vier Knöpfe unterhalb des LCD-Displays mit, das immer nur für wenige Sekunden beleuchtet ist. Möchte man das Display einfach nur ablesen, ist es je nach Umgebungslicht etwas zu dunkel. Aber das und die Tatsache, dass man die Knöpfe etwas kräftiger drücken muss, damit sie reagieren, sind nur kleine Kritikpunkte.

Mit nicht einmal 25 Zentimetern in der Breite und knapp 33 Zentimetern in der Höhe gehört unser Testsieger zu den kompakteren Modellen. In der Tiefe sind alle Geräte mit 35 bis 40 Zentimetern ungefähr gleich groß.

Alternativen

Die Klarstein ICE6 ist unser Favorit für alle, die eine gute Eiswürfelmaschine für zu Hause suchen. Aber es gibt noch andere Modelle, die eine Empfehlung wert sind.

Schnell und günstig

TecTake HZB-12/A

Test Eiswürfelmaschine: Intertek HZB-12/A
Die Eiswürfelmaschine von TecTake produziert die erste Ladung besonders schnell.

Etwas günstiger als unser Testsieger ist die Eiswürfelmaschine von TecTake. Sie macht sogar schneller Eis als die Klarstein: Bereits nach 7:30 Minuten sind die ersten Eiswürfel fertig – so schnell war kein anderes Modell.

Im Dauerlauf ist sie allerdings nicht so flott unterwegs: Für 100 Gramm Eis braucht Sie im Schnitt 11 Minuten.

Der Auffangbehälter fasst 559 Gramm Eiswürfel, bevor man die Maschine das erste Mal erleichtern muss. Das signalisiert sie übrigens nicht per Signalton, sondern nur über eine entsprechende rote LED auf dem Deckel. Hier liegen auch die anderen Bedienelemente, über die man die Produktion startet und die Eiswürfelgröße bestimmt. Zur Auswahl stehen S und L – letztere fallen tatsächlich etwas dicker aus. Einen Timer bietet die TecTake dagegen nicht.

Wie alle Maschinen bietet auch diese einen Abfluss, um überschüssiges Wasser aus dem Tank zu lassen. Allerdings befindet sich der hier am Boden des Geräts und muss etwas mühsam von unten geöffnet werden. Die meisten anderen Modelle haben den Ausguss seitlich oder hinten angebracht – das ist wesentlich praktischer. Aber dafür spart man mit der TecTake ein wenig Geld.

Großer Wassertank

H.Koenig Kube KB15

Test Eiswürfelmaschine: H.Koenig Kube KB15
Dank eines Wassertanks mit 3,5 Litern Volumen muss man nicht ständig nachfüllen.
Amazon€ 159,99
real,- Onlineshop€ 165,95

von 4 Lesern gekauft

Wer viel Eis auf einmal machen und dafür nicht ständig Wasser nachfüllen möchte, wählt eine Maschine mit entsprechend dimensioniertem Tank. Die H.Koenig Kube KB15 bietet Platz für 3,5 Liter Wasser und bis zu 885 Gramm Eis im Auffangbehälter – mehr fertige Eiswürfel passen in kein anderes Gerät.

Außerdem ist der Kube KB15 mit 9 Minuten für 100 Gramm recht flott unterwegs, auch wenn er für die ersten Eiswürfel mit 9:35 etwas länger braucht.

Auf eine leeren Tank und einen vollen Auffangbehälter weist die H.Koenig nur mittels Symbol auf dem LCD hin, Signaltöne gibt sie keine von sich. Dafür gehört aber auch hier ein Timer zum Funktionsumfang, der allerdings etwas anders arbeitet als der unseres Testsiegers von Klarstein. Denn statt einer Uhrzeit, gibt man hier eine Zeitspanne ein, nach der sich das Gerät entweder automatisch aus- oder einschaltet – je nachdem, ob es gerade läuft oder nicht.

Über die angenehm zu bedienende Knöpfe wählt man zudem aus drei verschiedenen Eiswürfelgrößen aus, die sich tatsächlich in Höhe und Dicke deutlich unterscheiden – eine Ausnahme im Testfeld. Mit 43 x 41 x 34 Zentimetern gehört sie allerdings zu den etwa wuchtigeren Modellen, was natürlich dem höheren Fassungsvermögen des Wassertanks geschuldet ist.

Eiswürfel zapfen

Rosenstein & Söhne EWS-2300

Test Eiswürfelmaschine: Rosenstein & Söhne EWS-2300
Glas drunter halten und Knopf drücken, schon purzeln die Eiswürfel aus der Maschine.

Die EWS-2300 von Rosenstein & Söhne unterscheidet sich im Bedienkonzept deutlich von den anderen Geräten. Denn statt das Eis mit einer Schaufel oder gleich den ganzen Auffangkorb zu entnehmen, füllt hier ein Eiswürfelspender die Eiswürfel direkt ins Glas: Man muss nur ein Glas darunter halten und es gegen den Knopf drücken. Das setzt im Inneren des Gehäuses ein Schaufelrad in Bewegung, das die Eiswürfel in Richtung Ausgang befördert.

Das ist zwar sehr praktisch, hat aber den Nachteil, dass erst eine gewisse Menge Eis fertig sein muss, damit das Schaufelrad etwas zu schaufeln hat. Mit der ersten Ladung Eis, die schon nach 6:55 Minuten fertig war, konnte der Eiswürfelspender nichts anfangen: Für 100 Gramm benötigt sie nicht gerade schnelle 12 Minuten. Immerhin: Über die obere Klappe lassen sich die Würfel auch manuell herausholen.

Apropos Klappe: Über eine Öffnung an der Seite befüllt man den 1,9 Liter großen Wassertank. Das ist recht umständlich, weil schnell mal etwas daneben läuft. Geräte, die sich direkt von oben befüllen lassen, sind weniger anfällig für Kleckereien.

Dafür bietet dieses Modell als einziges im Test einen direkten Anschluss an eine feste Wasserleitung. Installationszubehör samt Wasserhahn und Schlauch gehören zum Lieferumfang. Die EWS-2300 ist also eher etwas für den festen Platz in der Küche oder dem Partykeller – mit 13 Kilogramm und 46 x 41 x 37 Zentimetern war sie auch die schwerste und größte Maschine im Vergleich.

Die EWS-2300 bietet auch einen Wasserspender. Kalt ist das Wasser aber nur, wenn das Gerät gerade Eiswürfel produziert. Denn auch bei dieser Maschine wird nicht das gesamte Innenleben extra auf Temperatur gebracht, sondern lediglich die Kühlstäbe.

Außerdem getestet

Rosenstein & Söhne EW-910

Die Rosenstein & Söhne EW-910 produzierte im Test etwas mehr Eis als eigentlich in den Auffangbehälter passt. Selbst als die Würfel nicht mehr von der Schaufel herunterpurzeln wollten, machte die Eismaschine munter weiter – hörte aber noch rechtzeitig auf, bevor sie überquoll.

Außerdem haben wir zu bemängeln, dass es keine klare Anzeige gibt, wie viel Wasser man maximal in den Tank füllen kann, und dass die Knöpfe sehr schwergängig sind. Man muss schon mit viel Kraft drücken, damit sie reagieren.

Unschön finden wir auch, dass sich der Abfluss zum Entleeren des Tanks nur öffnen lässt, indem man ins Wasser greift und den Gummistopfen aus dem Loch im Boden zieht.

Bomann EWB 1027 CB

Bei der Bomann EWB 1027 CB waren die Knöpfe ebenfalls sehr schwergängig, das Bedienpanel war sogar leicht verrutscht und hatte sich teilweise vom Gehäuse gelöst.

Das kann aber auch ein Einzelfall sein. Allerdings konnte dieses Modell auch sonst nicht glänzen, sondern war in allen Belangen bestenfalls Mittelmaß. Lediglich der Energieverbrauch ist mit 62 Watt erfreulich niedrig.

ThinkGizmos TG20

In die ThinkGizmos TG20 passen wie bei unsere Alternative H.Koenig Kube KB15 rund 3,5 Liter Wasser. Allerdings meldet die Maschine wesentlich früher, dass sie voll ist – nämlich schon nach 691 Gramm.

Dafür braucht sie dann auch noch einige Minuten länger. Auch die Auswahl aus drei verschiedenen Eiswürfelgrößen haben beide Modelle gemeinsam.

Allerdings fallen die Unterschiede zwischen klein, mitteln und groß bei der TG20 recht bescheiden aus.

Profi Cook PC-EWB 1007

Die Profi Cook PC-EWB 1007 ist anders aufgebaut als die meisten anderen Eiswürfelmaschine, denn es gibt hier keinen Auffangkorb, sondern eine -schublade. Mit einem Fassungsvermögen von 579 Gramm ist sie allerdings nicht besonders groß.

Der Wassertank war mit einem maximalen Volumen von 1,4 Litern ohnehin der kleinste im Testfeld. Über die Schublade muss man zudem das Wasser einfüllen – etwas umständlich.

Nicht zuletzt dauert es über elf Minuten, bis das erste Mal Eiswürfel in die Schublade fallen – damit ist die Profi Cook das Schlusslicht im Geschwindigkeitsvergleich. Immerhin: Der Touchscreen – einzigartig im Testfeld – reagiert einwandfrei, und einen Timer gibt es ebenfalls.

Kommentare

2 Kommentare zu "Die beste Eiswürfelmaschine"

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