Die beste elektrische Babyschaukel

Test Babyschaukeln – Testsieger Joie Serina 2in1
  • Test Babyschaukeln – Testsieger Joie Serina 2in1

Die beste elektrische Babyschaukel ist die Joie Serina 2 in 1. Das liegt, wie ihr Name bereits verrät, auch daran, dass es sich um ein Modell handelt, das zwei Varianten einer beweglichen Wippe in sich vereint. Sie war damit die flexibelste Wippe im Test – und eine der leisesten. Gerade der letzte Punkt sollte beim Kauf einer Schaukelwippe nicht unterschätzt werden, denn eine Hilfe, die eventuell mehrmals am Tag im Einsatz ist, sollte eines nicht tun: auf die Nerven gehen.

Babyschaukeln sind eigentlich nichts anderes als manuelle Babywippen mit Motor. Während Babywippen manuell von den Eltern oder durch das Kind in Bewegung versetzt werden, übernimmt das bei den elektrischen Schaukelwippen ein Elektromotor, der entweder per Kabel an die Steckdose angeschlossen oder mit Batterien versorgt wird. Gefährlich ist das nicht, denn der Motor ist nicht stark genug, um das Baby zu sehr zu wippen oder zu schütteln.

➤  Unseren Test zu Babywippen ohne Elektromotor finden Sie hier: „Die beste Babywippe“.

Babyschaukel mit Strom oder Batterie?

Manche Babyschaukeln werden mit Batterien betrieben und brauchen davon bis zu sechs Stück auf einmal, andere wippen ausschließlich durch Strom. Am besten sind Wippen, die man sowohl mit Strom als auch mit Batterien benutzen kann. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man eben keine Blockbatterien im Haus hat, das Baby aber trotzdem gern geschaukelt werden möchte.

Die Bandbreite dessen was die Wippen können ist groß. Einige können nur vor- und zurückwippen, manche auch von rechts nach links und von vorn nach hinten schaukeln, andere vibrieren zusätzlich. Die Intensität der Wipp- oder Schaukelbewegung lässt sich in allen Fällen regulieren, von sanft bis kräftig.

Die meisten können auch Musik oder Geräusche abspielen. Die Qualität der Klangwiedergabe variiert allerdings stark, manche lärmen eher wie eine Toilettenspülung andere spielen lieblich wie eine Spieluhr. Bei der 4moms Rockaroo kann sogar ein Player angeschlossen werden, so dass Babys Lieblingsmusik abgespielt werden kann.

Nur begrenzt nutzbar

Alle Babyschaukeln haben eine Gewichtsgrenze, wenn die überschritten wird, weil das Baby zu schwer ist, bewegt sich die Wippe nur noch sehr langsam. Oder gar nicht mehr. Die Grenzen variieren etwas, im Schnitt ist bei rund 9 Kilogramm Schluss.

Wichtig zu wissen ist auch, dass elektrische Babyschaukeln nicht mehr benutzt werden können, sobald das Baby selbstständig sitzen kann. Das ist meist im Alter von sechs bis acht Monaten der Fall.

Die Wippen sind also nicht besonders langlebig, gerade vor dem Hintergrund, dass sie zwischen 50 und 200 Euro kosten, wobei der Großteil eher am oberen Ende liegt.

Was Sie auch bedenken sollten: Nicht alle Babys mögen das Geschaukel. Einige haben es lieber ruhig oder mögen mehr Vibration. Manche mögen Musik, andere stören sich schon an kleinen Geräuschen. Die meisten Babys mögen es aber gern, geschaukelt zu werden – vor allem, wenn sie ausgeruht sind. Kurz vor dem Mittagsschlaf oder bei aufkommendem Hunger können die Schaukelbewegungen dagegen irritieren und zu Babyfrust führen. Aber: Babys sind verschieden und auch unberechenbar. Da hilft wirklich nur ausprobieren.

Elektrische Babyschaukeln lohnen sich in unseren Augen vor allem für Kinder die unruhig sind und gern gehalten und geschaukelt werden. Das merken Eltern relativ schnell nach der Geburt. Sollte das Baby sich vor allem dann beruhigen, wenn Mama und Papa monoton vor sich hinzusummen und es in gleichförmigen Bewegungen wiegen, dann können elektrische Schaukelwippen eine echte Hilfe und Erleichterung sein.

Nachdem das Baby eingeschlafen ist, muss man es aber auf jeden Fall von der Babyschaukel ins Bett verfrachten, denn wie bei manuellen Babywippen sollten Babys nur eine begrenzte Zeit darin verbringen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Babywippen-Test.

So haben wir getestet

Wir haben lange recherchiert und schließlich sechs elektrische Babywippen ausgewählt und zum Testen bestellt. Da war wirklich alles dabei. Von der Schaukelwippe Ingenuity von Bright Stars, die in unfassbar vielen Einzelteilen kam, bis hin zur Rockaroo von 4moms, die ausgepackt wird und sofort losschaukelt. Die wohl farbenfrohste Wippe im Test war die Rainforest von Fisher-Price, die ebenfalls schnell und einfach aufgebaut werden konnte. Die Swoon Motion von Babymoov, die Joie Serina 2 in 1 und die Polly Swing Up von Chicco  waren ebenfalls mit im Test.

Die Preisunterschiede bei den Elektrowippen sind hoch, die günstigsten kostetet knapp 100 Euro, die teuersten mehr als das Doppelte. Dabei spiegelt die Leistung – wie so oft – nicht immer den Geldwert wieder.

Alle Wippen wurden, teilweise unter Fluchen, aufgebaut. Neben den vielen Einzelteilen, die ineinandergesteckt oder geschraubt werden müssen, war vor allem das Batterieproblem nervig. AAA- oder AA-Batterien mögen die meisten Eltern noch im Haus haben, die braucht man schließlich immer mal wieder. Aber C- oder D-Block-Batterien müssen besorgt werden, bei keiner Wippe waren sie im Lieferumfang enthalten.

Keine einzige Wippe ließ sich ohne Blick in die Anleitung aufbauen. Intuitiv ist an diesen Wippen nichts. Auch einen Schraubenschlüssel sollte man bereithalten, der wird gebraucht.

Alle elektrischen Babyschaukeln wurden von uns mit einem sechs Monate alten Baby getestet, dass knapp 7,5 Kilogramm wog und noch nicht sitzen konnte. Überraschenderweise schaffte nicht jede Wippe dieses Gewicht.

Im Test beruhigte die ein oder andere Wippe das Baby so sehr, dass die Äuglein zufielen – der beste Beweis, dass das Kind sich wirklich wohl fühlt.

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3 Kommentare zu "Die beste elektrische Babyschaukel"

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Yeliz Aksakal

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