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Die beste elektrische Babyschaukel

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elektrische Babyschaukel Test: Joie Serina 2in1
Andrea Zschocher

Andrea Zschocher

ist freie Journalistin, Buchautorin und Bloggerin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern.

Wir haben 15 elektrische Babyschaukeln getestet. Die beste ist für uns die Joie Serina 2 in 1. Das liegt, wie ihr Name bereits verrät, auch daran, dass es sich um ein Modell handelt, das zwei Varianten einer beweglichen Wippe in sich vereint. Sie war damit die flexibelste Wippe im Test – und eine der leisesten.

Update 20. November 2020

Wir haben zwei neue Babyschaukeln getestet. Eine neue Empfehlung war nicht dabei.

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3. September 2020

Wir haben drei weitere elektrische Babyschaukeln getestet. Die Kinderkraft Flo 2 in 1 ist eine neue Empfehlung.

12. April 2019

Wir haben vier neue Babyschaukeln getestet. Unsere neue Empfehlung ist die Ingenuity Swing’n Go, Testsieger bleibt weiterhin die Joie Serina 2 in 1.

Elektrische Babyschaukeln sind nichts anderes als Babywippen mit Motor. Während Babywippen manuell von den Eltern oder durch das Kind in Bewegung versetzt werden, übernimmt das bei den elektrischen Schaukelwippen ein Elektromotor, der entweder per Kabel an die Steckdose angeschlossen oder mit Batterien versorgt wird. Gefährlich ist das nicht, denn der Motor ist nicht stark genug, um das Baby zu sehr zu wippen oder zu schaukeln.

Praktisch ist so eine elektrische Wippe vor allem, wenn das Baby nur durch Geschaukel in den Schlaf findet, was sonst die Eltern übernehmen müssen – auf Dauer eine äußerst ermüdende Angelegenheit. Noch dazu kosten elektrisch betriebene Schaukeln nicht viel mehr als höherpreisige, manuelle Wippen.

Wir haben 15 elektrische Babyschaukeln getestet und mit ihnen gewippt was das Zeug hält, 13 sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Joie Serina 2 in 1

Test elektrische Babyschaukel: Joie Serina 2 in 1
Die Joie Serina ist sehr flexibel einsetzbar und hat allerhand Extras zu bieten. Es kann gewippt oder vibriert werden – wie das Baby es am liebsten hat.

Die Joie Serina 2 in 1 ist leise, kann sowohl schaukeln als auch vibrieren und erfreut die Kleinen mit niedlichen Plüschtieren. Vor allem aber kann die Joie Serina auch als Babywippe ohne Strom verwendet werden – so kann man sie auch gut mitnehmen. Deshalb ist die Joie Serina 2 in 1 unsere aktuelle Empfehlung.

Schön futuristisch

4moms Rockaroo

Test Schaukelwippe: Joie Serina 2 in 1: 4moms Rockaroo
Sieht schick aus, ist aber nicht so flexibel und macht beim Wippen Geräusche.

Wer es futuristisch mag ist mit der 4moms Rockaroo Babywippe gut bedient. Sie sieht schick und modern aus und lässt sich im Handumdrehen aufbauen. Über das Smartphone oder andere externe Datenträger kann Musik über die Wippe abgespielt werden. Leider macht sie beim Wippen Geräusche, aber das stört das Baby nicht, im Gegenteil: Es wirkt sogar einschläfernd. Allerdings ist sie relativ teuer – rund 150 Euro wird sich nicht jeder leisten können und wollen.

Gut & günstig

Kinderkraft Flo 2 in 1

Test elektrische Babyschaukel: Kinderkraft Flo 2 in 1
Relativ preiswerte Babyschaukel, die schnell auf- und abgebaut ist.

Bei der Kinderkraft Flo 2 in 1 können Sie zwischen Batterie- und Netzbetrieb wählen. Das ermöglicht eine größere Flexibilität. Preislich rangiert sie im unteren Segment. Die elektrische Babyschaukel lässt sich sehr einfach auf und abbauen und kann so auch mal bequem in den Urlaub mitgenommen werden. Der Moskitoschutz und das mitgelieferte Spielzeug sind gute Extras, die die Kleinen bei Laune halten werden.

Langlebig

Fisher-Price Rainforest CMR10

Wenn Sie eine möglichst günstige Babywippe möchten, die man sogar noch längere Zeit verwenden kann, sind Sie bei der Fisher Price Rainforest an der richtigen Adresse. Allerdings ist sie nicht wirklich eine elektrische Wippe – sie kann lediglich vibrieren, was dem Testbaby allerdings sehr gut gefiel. Schaukeln muss man sie manuell. Ein Vorteil ist, dass sie für ältere Kinder zu einem Schaukelstuhl umgebaut werden kann.

Gut verstaubar

Ingenuity Swing 'n Go

Test elektrische Babyschaukel: Ingenuity Hugs and Hoots
Eine solide Wahl für all diejenigen, die eine günstige Wippe mit guter Schaukelleistung suchen.

Die elektrische Babyschaukel von Ingenuity Swing ’n Go läuft zwar nur mit Batterie, schaukelt aber recht ordentlich. Sie konnte mit ihrer Schaukelleistung und dem vergleichsweise kleinen Preis überzeugen. Die Wippe lässt sich auch schmal zusammenfalten und platzsparend aufbewahren, sollte sie mal nicht im Einsatz sein.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritSchön futuristischGut & günstigLanglebigGut verstaubar
ModellJoie Serina 2 in 14moms RockarooKinderkraft Flo 2 in 1Fisher-Price Rainforest CMR10Ingenuity Swing 'n GoChicco Polly Swing up4moms MamarooCaretero BugiesKinderkraft MinkyBabymoov Swoon MotionIngenuity EverstonLionelo Otto BabywippeBadabulle Komfort Wippe
Test elektrische Babyschaukel: Joie Serina 2 in 1Test Schaukelwippe: Joie Serina 2 in 1: 4moms RockarooTest elektrische Babyschaukel: Kinderkraft Flo 2 in 1Test elektrische Babyschaukel: Fisher Price Rainbow Forrest FoldnBounceTest elektrische Babyschaukel: Ingenuity Hugs and HootsTest elektrische Babyschaukel: Chicco Polly Swing upTest elektrische Babyschaukel: 4moms MamarooTest elektrische Babyschaukel: Caretero BugiesTest elektrische Babyschaukel: Kinderkraft MinkyTest elektrische Babyschaukel: Babymoov Swoon MotionTest elektrische Babyschaukel: Ingenuity Babyschaukel Komfort EverstonTest elektrische Babyschaukel: Lionelo Otto BabywippeTest elektrische Babyschaukel: Badabulle Komfort Wippe
Pro
  • Schnell und einfach aufgebaut
  • Kann auch als normale Wippe ohne Strom genutzt werden
  • Mit Vibrierfunktion
  • Lieder und Geräusche vorhanden
  • Tolles Design
  • Über die Wippe kann Musik abgespielt werden
  • Sehr einfacher Aufbau
  • Sehr einfacher Auf- und Abbau
  • Leicht, lässt sich überall mit hinnehmen
  • Mit Fliegengitter
  • Kann mit Strom oder Batterien betrieben werden
  • Lässt sich zusammenfalten
  • Relativ günstig
  • Kann später als Schaukelstuhl genutzt werden
  • Lässt sich klein zusammenfalten
  • Relativ günstig
  • Wippt leise und gut
  • Für kleine Babys interessant, weil sie höher sitzen
  • Sehr unkomplizierter Aufbau
  • 5 Bewegungsstufen in je 5 Geschwindigkeiten
  • Kann um 90 Grad gedreht werden
  • Mit Tisch und Spielzeug
  • Kann bis 12 kg benutzt werden
  • Relativ preiswert
  • Kann mit Batterie oder Strom betrieben werden
  • Mit Mobilé
  • Schönes Design
  • 6 Geschwindigkeiten
  • Kann um 180 Grad gedreht werden, daher 3 Schaukelrichtungen
  • Wippt schön leise
  • Lässt sich platzsparend verstauen
  • Betrieb mit 4 AA Batterien möglich
  • Sehr leise im Betrieb
Contra
  • Nicht gerade günstig
  • Nicht zum mitnehmen geeignet
  • Macht Geräusche beim Wippen
  • Teuer
  • Geräusche erinnern eher an Toilettenspülung
  • Wippt nicht elektrisch sondern vibriert nur
  • Benötigt vier Batterien
  • Naturgeräusche erinnern eher an Toilettenspülung
  • Nur sehr begrenzt einsetzbar
  • Zu teuer für die kurze Nutzungsdauer
  • Macht beim Schaukeln Geräusche
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kein überzeugender Klang trotz App
  • Braucht viel Platz
  • Umständlicher Aufbau
  • Wirkte mit 12 kg schwerem Baby nicht mehr sicher
  • Komplizierter Aufbau
  • Geräusche erinnern eher an Toilettenspülung
  • Komplizierter Aufbau
  • Musik zu laut
  • Sehr dünnes Stromkabel
  • Relativ teuer
  • Braucht viel Platz
  • Sehr viele Einzelteile
  • Bei schwereren Babys bewegt sich die Schaukel kaum noch
  • Weniger Geräusche als Herstellerangabe
  • Um Geräusche/ Melodien auszuschalten, muss erst auf die lauteste Stufe gewechselt werden
  • Netzteil für Betrieb muss beim Hersteller bestellt werden
  • 5-Punkt-Gurt lässt sich nicht gut in Schutz einbetten
Bester Preis

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Babyschaukel mit Netzkabel oder Batterie?

Manche Babyschaukeln werden mit Batterien betrieben und brauchen davon bis zu sechs Stück auf einmal, andere wippen ausschließlich mit Netzanschluss. Am besten sind Wippen, die man sowohl mit Netzanschluss als auch mit Batterien benutzen kann. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man eben keine Blockbatterien im Haus hat, das Baby aber trotzdem gern geschaukelt werden möchte.

Die Bandbreite dessen, was die Wippen können ist groß. Einige können nur vor- und zurückwippen, manche auch von rechts nach links und von vorn nach hinten schaukeln, andere vibrieren zusätzlich. Die Intensität der Wipp- oder Schaukelbewegung lässt sich in allen Fällen regulieren, von sanft bis kräftig.

Eine flexibel einsetzbare Wippe macht Sinn

Die meisten können auch Musik oder Geräusche abspielen. Die Qualität der Klangwiedergabe variiert allerdings stark, manche lärmen eher wie eine Toilettenspülung andere spielen lieblich wie eine Spieluhr. Bei der 4moms Rockaroo und der Mamaroo kann sogar ein Player angeschlossen werden, so dass Babys Lieblingsmusik abgespielt werden kann. Die Mamaroo kann zusätzlich noch mit einer App synchronisiert werden, sodass sie diese Wippe auch per Smartphone steuern können.

Nur begrenzt nutzbar

Alle Babyschaukeln haben eine Gewichtsgrenze. Wenn die überschritten wird, weil das Baby zu schwer ist, bewegt sich die Wippe nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr. Die Grenzen variieren etwas, doch im Schnitt ist bei rund 9 Kilogramm Schluss.

 elektrische Babyschaukel Test: Babyschaukel

Wichtig zu wissen ist auch, dass elektrische Babyschaukeln nicht mehr benutzt werden können, sobald das Baby selbstständig sitzen kann. Das ist meist im Alter von sechs bis acht Monaten der Fall.

Die Wippen sind also nicht besonders langlebig, gerade vor dem Hintergrund, dass sie zwischen 50 und 250 Euro kosten, wobei der Großteil um die 100 bis 150 Euro liegt.

Was Sie auch bedenken sollten: Nicht alle Babys mögen das Geschaukel. Einige haben es lieber ruhig oder mögen mehr Vibration. Manche mögen Musik, andere stören sich schon an kleinen Geräuschen. Die meisten Babys mögen es aber gern, geschaukelt zu werden – vor allem, wenn sie ausgeruht sind. Kurz vor dem Mittagsschlaf oder bei aufkommendem Hunger können die Schaukelbewegungen dagegen irritieren und zu Babyfrust führen. Aber: Babys sind verschieden und auch unberechenbar. Da hilft wirklich nur ausprobieren.

Nicht alle Babys mögen es, geschaukelt zu werden

Elektrische Babyschaukeln lohnen sich in unseren Augen vor allem für Kinder, die unruhig sind und gern gehalten und geschaukelt werden. Das merken Eltern relativ schnell nach der Geburt. Sollte das Baby sich vor allem dann beruhigen, wenn Mama und Papa monoton vor sich hinzusummen und es in gleichförmigen Bewegungen wiegen, können elektrische Schaukelwippen eine echte Hilfe und Erleichterung sein.

Nachdem das Baby eingeschlafen ist, muss man es aber auf jeden Fall von der Babyschaukel ins Bett verfrachten, denn wie bei manuellen Babywippen sollten Babys nur eine begrenzte Zeit darin verbringen. Einige Hersteller warnen auch ausdrücklich davor, die Kinder längere Zeit in den Wippen liegen zu lassen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Babywippen-Test.

So haben wir getestet

Wir haben lange recherchiert und schließlich 15 elektrische Babywippen ausgewählt und zum Testen bestellt. Da war wirklich alles dabei. Die Preisunterschiede bei den Elektrowippen sind hoch: Die günstigsten kosteten um die 50 Euro, die teuersten mehr als das Fünffache. Dabei spiegelt die Leistung – wie so oft – nicht immer den Geldwert wider.

Für den Aufbau sollten Sie Zeit einplanen

Alle Wippen wurden, teilweise unter Fluchen, aufgebaut. Neben den vielen Einzelteilen, die ineinandergesteckt oder geschraubt werden müssen, war vor allem das Batterieproblem nervig. AAA- oder AA-Batterien mögen die meisten Eltern noch im Haus haben, die braucht man schließlich immer mal wieder. Aber C- oder D-Block-Batterien müssen besorgt werden, bei keiner Wippe waren sie im Lieferumfang enthalten.

Keine einzige Wippe ließ sich ohne Blick in die Anleitung aufbauen. Intuitiv ist an diesen Wippen nichts. Auch einen Schraubenschlüssel und einen Schraubenzieher sollte man bereithalten, der wird gebraucht.

Alle elektrischen Babyschaukeln wurden von uns mit einem sechs Monate alten Baby getestet, dass knapp 7,5 Kilogramm wog und noch nicht sitzen konnte. Überraschenderweise schaffte nicht jede Wippe dieses Gewicht, obwohl alle für eine Gewichtsspanne von 3 bis 9 Kilogramm ausgelegt sind. Wippen, die mehr Gewicht verkraften, haben wir mit einem 11 Kilogramm schweren Kleinkind getestet, das allerdings schon selbstständig sitzen kann. Wir haben in dem Fall vor allem überprüft, ob die Wippen noch sicher stehen und überhaupt noch ins Schwingen kommen.

Im Test beruhigte die ein oder andere Wippe das Baby so sehr, dass die Äuglein zufielen – der beste Beweis, dass das Kind sich wirklich wohl fühlt.

 elektrische Babyschaukel Test: Joie Serina 2 In 1 Testsieger

Testsieger: Joie Serina 2 in 1

Von allen getesteten Schaukelwippen hat uns die Joie Serina 2 in 1 am meisten überzeugt. Ihr Aufbau ist kinderleicht und schnell erledigt. Das ist gerade für Familien, die kleine Babys haben, die zum Weinen neigen, wichtig und daher ein echter Pluspunkt in der Bewertung.

Ein weiteres dickes Plus, das keine andere Babyschaukel im Test bietet: Die Joie Serina kann auch als Babywippe ohne Elektrofunktion genutzt werden. So kann man sie problemlos überallhin mitnehmen, was sehr praktisch ist, wenn das Baby beim Besuch oder im Urlaub etwas Altvertrautes dabei haben soll. Doch auch wenn sie so aussieht – die Wippe ersetzt selbstverständlich keinen Kindersitz fürs Auto!

Unser Favorit

Joie Serina 2 in 1

Test elektrische Babyschaukel: Joie Serina 2 in 1
Die Joie Serina ist sehr flexibel einsetzbar und hat allerhand Extras zu bieten. Es kann gewippt oder vibriert werden – wie das Baby es am liebsten hat.

Neben schaukeln kann die Joie Serina 2 in 1 auch vibrieren – daher das Kürzel »2 in 1«. Mit einem Knopfdruck schaltet man zwischen beiden Funktionen hin und her. Interessant ist die Vibrierfunktion vor allem für Babys, die die Schaukelbewegung nicht so richtig mögen.

Zwischen Wipp- und Vibrierfunktion kann gewechselt werden

Denn nicht alle Babys mögen das rhythmische Hin- und Hergeschuckel. Damit ist die Wippe auch für Kinder interessant, die vielleicht etwas sensibler sind. Unserem Testbaby jedenfalls fielen beim Test sofort die Augen zu.

Mit Batterie oder Stecker

Die Babyschaukel von Joie kann im Gegensatz zu allen anderen Testgeräten sowohl mit Batterien als auch am Stromnetz betrieben werden. Mitgeliefert werden sogar verschiedene Anschlussstecker, sodass für jede Familie und jede Steckdose garantiert der richtige Stecker dabei ist. Wenn alle Stricke reißen, lässt sich die Wippe immer noch mit Batterien betreiben. Damit sind Eltern für jede Situation gerüstet und können sicherstellen, dass das Baby geschaukelt werden kann, ob nun ein Stromausfall herrscht oder Batterien gerade ausverkauft sind. So flexibel einsetzbar war keine andere Babyschaukel im Test.

Praktisch: Mit Batterien und Netzkabel nutzbar

Leise in der Schaukelbewegung sind beide Varianten, egal ob die Wippe mit Netzstrom oder Batterien betrieben wird. Das Thema Lautstärke ist nicht zu unterschätzen. Das Problem ist dabei weniger, dass es das Kind stören würde, denn für Babys sind solche Geräusche sogar oft einschlaffördernd. Aber den Eltern kann das Motorengeräusch mit der Zeit gehörig auf die Nerven gehen.

 elektrische Babyschaukel Test: Joie Serina 2in1

Die Schaukelbewegungen der Joie Serina 2in1 sind in der Intensität steuerbar, von ganz sacht bis ziemlich kräftig. Wenn es zu viel wird, wird das Baby das kundtun. Nach unserer Erfahrung kann es den meisten Babys aber gar nicht stark genug schaukeln.

Lieder und Geräusche

Manche Babys mögen Einschlaflieder zur Beruhigung, manche lieber »white noise« – also ein gleichbleibendes Rauschen, das die meisten von uns eher als Krach bezeichnen würden. Dafür gibt es inzwischen sogar Apps mit Föhn-, Staubsauger-, oder Waschmaschinengeräuschen.

Die kann man sich mit der Babyschaukel von Joie sparen, denn die Joie Serina 2 in 1 kann neben Musik auch Geräusche abspielen. Die Auswahl ist relativ begrenzt: es gibt fünf Lieder und fünf verschiedene Geräusche. Die klingen aber tatsächlich ziemlich lebensecht.
Daher gleich die gute Nachricht: Der Ton kann auch ausgeschalten werden, die Wippe schaukelt auch ohne Geräuschkulisse.

Die voreingestellten Lieder und Geräusche sind ausreichend

Die Joie Serina hat außerdem ein Nachtlicht mit vier verschiedenen Helligkeitsstufen. Fraglich was das Baby davon hat, denn auf hellster Stufe wurden Mutter und Kind im Test ziemlich geblendet.

Anschnallgurte für kräftigere Babys

Bei vielen Babyschaukeln im Test mussten wir die Gurte bemängeln, mit denen das Baby zur Sicherheit festgeschnallt werden muss. Bei vielen Modellen sind diese Sicherungsgurte für Neugeborene ausgelegt. Bei der Joie können dagegen auch ältere und kräftigere Kinder gut gesichert werden. Ausgestattet mit einer Sitzverkleinerung für Neugeborene wächst unser Testsieger also tatsächlich ein Stückweit mit. Aber auch hier gilt: Ab einem Babygewicht von 9 Kilo ist Schluss. Danach soll die Wippe nicht mehr verwendet werden.

Joie Serina 2in1 im Testspiegel

Außer uns hat bislang noch niemand einen Vergleichstest von elektrischen Babyschaukeln gemacht. Stiftung Warentest oder Ökotest haben sich diesem Thema noch nicht angenommen. Sollte sich das ändern, werden wir die Testergebnisse hier nachtragen.

Alternativen

So flexibel einsetzbar wie die Joie Serina 2 in 1 ist zur Zeit keine andere elektrische Babyschaukel. Allerdings ist sie nicht gerade ein Design-Meisterstück und auch nicht wirklich günstig. Daher haben wir auch vier alternative Empfehlungen für Sie.

Schön futuristisch

4moms Rockaroo

Test Schaukelwippe: Joie Serina 2 in 1: 4moms Rockaroo
Sieht schick aus, ist aber nicht so flexibel und macht beim Wippen Geräusche.

Wer sich nicht mit dem Aussehen der Joie Serina anfreunden kann und es überdies gern futuristisch mag, für den ist Rockaroo von 4 moms das Richtige.

Neben dem tollen Design hat uns auch die schön ausgeformte Liegefläche der Wippe gut gefallen – und der supereinfache Aufbau: Im Prinzip muss die Wippe nur ausgepackt werden und ist sofort einsatzbereit.

Ihren Strom bekommt die Rockaroo über ein Stromkabel. Ebenfalls per Kabel kann man ein Smartphone oder einen Musikplayer anschließen und Musik über die eingebauten Lautsprecher abspielen. Das klingt sogar erstaunlich gut.

Ohne Strom wippt die Schaukel allerdings nicht und sie ist auch nicht wirklich transportabel.

Unser größter Kritikpunkt ist aber, dass die Rockaroo relativ laute Geräusche von sich gibt, wenn sie sich bewegt. Davon berichten auch andere Kunden, es handelt sich also offenbar nicht um einen Einzelfall.

Gut & günstig

Kinderkraft Flo 2 in 1

Test elektrische Babyschaukel: Kinderkraft Flo 2 in 1
Relativ preiswerte Babyschaukel, die schnell auf- und abgebaut ist.

Im unteren Preissegment kann die Kinderkraft Flo Babyschaukel als gut & günstig Modell überzeugen. Sie bietet viel für vergleichsweise wenig Geld. Da sie sowohl mit Batterien wie auch am Netz betrieben werden kann, ist sie überall einsetzbar und die lästige Suche nach Blockbatterien entfällt. Außerdem klappt der Auf- und Abbau innerhalb weniger Sekunden, es müssen nur Stangen ineinander geschoben werden und die Babyschaukel ist einsatzbereit. Das ist praktisch für alle, die die Wippe auch gern mit in den Urlaub oder zu Familienbesuchen nehmen. So hat das Baby an jedem Ort etwas Vertrautes.

Die verstellbare Rückenlehne bewerten wir positiv, auch wenn Sie keine aufrechte Position verlangen können. Der Effekt ist nicht so groß, aber ausreichend bei so kleinen Kindern. Auch das abnehmbare Kopfteil gefällt uns gut. Babys wachsen ja sehr schnell, da ist es gut wenn dieses Minikissen dann irgendwann entfernt werden kann. Der mitgelieferte Mobilebogen wurde interessiert bespielt, allerdings bog er sich auch gefährlich, weil das Baby mit ordentlich Kraft daran zog.

Die Wippgeschwindigkeit der Flo von Kinderkraft kann in drei Stufen unterteilt werden, alle sind mehr oder weniger gleich schnell. Unserem Testbaby gefiel die Geschwindigkeit aber trotzdem sehr gut, egal auf welcher Stufe der Regler nun stand. Die acht Melodien und Naturgeräusche, die die Babyschaukel abspielen kann, wurde nicht ganz so begeistert gehört. Alles hörte sich eher blechern und krachig an. Die Lautstärke lässt sich zwar anpassen, aber so richtig überzeugen konnten wir das Baby damit nicht. Da die Schaukel aber ganz wunderbar ohne Musik funktioniert und das Baby sich hier sehr wohlfühlte, raten wir dazu, im Zweifelsfall einfach auf den Krach zu verzichten.

Gut verstaubar

Ingenuity Swing 'n Go

Test elektrische Babyschaukel: Ingenuity Hugs and Hoots
Eine solide Wahl für all diejenigen, die eine günstige Wippe mit guter Schaukelleistung suchen.

Die Swing ’n Go von Ingenuity ist für Babys zwischen drei und neun Kilogramm zugelassen. Da unser Testbaby eher am oberen Ende rangiert, konnten wir gut überprüfen, ob die Wippe das höhere Gewicht überhaupt schafft. Denn im Vergleich zu den anderen Wippen ist diese Wippe eher klein.

Aber alles klappt ohne Probleme, so bald Sie sich die vier dicken Batterien der Sorte D / LR 20 besorgt haben, die vermutlich niemand einfach so im Haus liegen hat. Wir jedenfalls haben ordentlich gestaunt, dass die Batterien auch noch mit fast zehn Euro zu Buche schlagen.

Der Hersteller verspricht, dass durch seine Technologie die Batterien dreimal länger halten. Das konnten wir in unserem Test nicht überprüfen, weil wir die Schaukel zwar mehrfach im Einsatz hatten, allerdings nicht ununterbrochen. Auch das ist übrigens ein Hinweis vom Hersteller: Lassen Sie Ihr Baby in der Swing ’n Go nicht für einen längeren Zeitraum schlafen!

Unserem Testbaby gefiel das Hin- und Hergeschaukel, das in fünf Geschwindigkeiten von sehr langsam bis recht flott eingestellt werden kann, ziemlich gut. Es wurde ruhig, gluckste fröhlich und spielte mit den Plüschtieren am mitgelieferten Bogen. Der sollte gut eingeklickt werden, sonst kann ein eher kräftiges Baby sich das alles schnell auf den Kopf ziehen.

Es gibt drei Naturgeräusche und acht unterschiedliche Melodien. Wir raten definitiv eher zu den Melodien, wenn Sie glauben, dass Ihr Kind diese Beschallung gern mag. Die Naturgeräusche erinnern einfach sehr an eine Toilettenspülung.

Die Ingenuity Swing ’n Go lässt sich einfach zusammenbauen und bei Nichtbenutzung auch zusammenklappen. Für uns ist diese Wippe aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses eine gute Empfehlung.

Langlebig

Fisher-Price Rainforest CMR10

Wer nicht so viel ausgeben will, für den ist das preiswerteste Modell im Test eine gute Wahl: Die Fisher-Price Rainforest Wippe ist allerdings nicht wirklich eine elektrische Babyschaukel, denn elektrisch schaukelt sie nicht sondern vibriert nur.

Dem Testbaby gefiel das aber ausnehmend gut. Auch das fröhlich bunte Design und die Spielzeuge am Bogen, der über die Wippe gespannt wird, kamen sehr gut an.

Für ältere Kinder kann sie allerdings zum Schaukelstuhl umgebaut werden. Sie hält Kinder mit einem Gewicht von bis zu 18 Kilo aus und ist damit viel länger nutzbar als die anderen Babyschaukeln.

Außerdem lässt sich die Wippe von Fisher-Price im Handumdrehen klein zusammenfalten und verstauen – eine Seltenheit bei den elektrischen Babyschaukeln. Damit ist sie eine gute Alternative für alle Familien, bei denen der Platz begrenzt ist und die nicht so viel Geld ausgeben wollen. Aber wie gesagt: Sie wippt nicht automatisch.

Sollten Sie alle elektrischen Babyschaukeln nicht überzeugen, sehen Sie sich am besten unseren Test zu Babywippen an.

Außerdem getestet

Die Polly Swing up von Chicco ist nur etwas für kleine, zarte Babys. Mit seinen 7,5 Kilo war unser Testbaby schon zu schwer für die Wippe, die sich ob dieses Gewichtes kaum noch in Schwingungen versetzen ließ. Für Neugeborene und ihre Eltern ist diese Wippe aber sicher auch deswegen interessant, weil das Baby etwas höher sitzt. Das schont den Rücken, beim Reinsetzen und Rausholen. Auch die Fernbedienung, mit der Musik und blechern klingende Geräusche gesteuert werden können, ist ein Plus. Für die geringe Nutzungszeit ist aber auch der eher niedriger Preis der Chicco Polly Swing up aus unserer Sicht noch zu hoch.

Die 4moms Mamaroo begeistert durch ihren sehr einfachen Aufbau. Sie kann mehr als das Vorgängermodell, die 4moms Rockaroo. Allerdings schlägt sie auch mit über 100 Euro mehr zu Buche. Diese Preisdifferenz ist der Grund, warum wir hier keine Empfehlung aussprechen können.

Ja, die Mamaroo kann in fünf verschiedene Richtungen und in fünf verschiedenen Geschwindigkeiten schaukeln, nämlich Schaukeln, Wiegen, Wellen, Känguru und das Autofahren simulieren. Unser Testbaby beeindruckte das alles aber nicht viel. Es mochte das Geschaukel, aber es ließ sich nicht erkennen, dass die verschiedenen Modi dazu betragen würden, das Baby besser zu beruhigen.

Die Wippe von 4moms eignet sich laut Hersteller für Babys bis 11 Kilogramm oder bis diese selbstständig sitzen können. Im Praxistest mussten wir aber erkennen: Die Wippe hat mit unserem 7,5 Kilogramm schweren Baby schon ordentlich zu tun. Die Bewegungen der Wippe sind ziemlich laut, im Leerzustand war sie leiser.

Sie können aus vier Naturklängen wählen oder Ihre eigene Musik über den integrierten Player abspielen. Wir empfehlen dafür das Nutzen der kostenfreien App, denn das mitgelieferte Kabel ist so kurz, dass Sie Ihr Smartphone schon neben die Wippe legen müssen. Die Mamaroo lässt sich mit Netzkabel betreiben, aber Achtung, der Stecker ist sehr groß.

Wir finden: Die Wippe ist gut. Aber da es für weniger Geld die Rockaroo Wippe gibt, lohnt der Blick dahin vielleicht. Sollte Geld bei Ihnen keine Rolle spielen, werden Sie sicher auch mit diesem Modell zufrieden sein.

Für Eltern die nach Langlebigkeit suchen, lohnt sich ein Blick auf die Caretero Bugies. Sie ist für Kinder bis zu einem Körpergewicht von 12 Kilogramm zugelassen. Wir gehen davon aus, dass die meisten Kinder in dieser Gewichtsklasse schon selbstständig sitzen können, aber wenn Sie den »Gewichtspuffer« wünschen, weil beim Kauf ja nicht klar ist, wann das eigene Kind sitzt, könnte die Bugies eine Option sein. Allerdings hat sie im Test nicht geschafft, dass 11 Kilogramm schwere Kleinkind noch zu schaukeln. Wir hatten auch arge Bedenken, das Kind dort hineinzusetzen, weil die Konstruktion nicht wirkte, als könnte sie dieses Gewicht gut halten.

Bei dem Testbaby, was lediglich 7,5 Kilogramm auf die Waage brachte, war aber alles in Ordnung. Hier schwang sie in fünf verschiedenen Geschwindigkeiten (die sich am Ende in ihrer Abstufung der Schnelligkeit nicht sooo sehr unterschieden) vor sich hin. Gut gefallen hat uns, dass ein Tischeinsatz im Lieferumfang dabei ist, so können Sie den Nachwuchs auch in der Schaukel liegend füttern. Das mitgelieferte Mobile kann beleuchtet werden und sich drehen, etwas, was dem Testbaby sehr gut gefiel. Bei den Melodien und Naturgeräuschen ist viel Krach dabei, in dem Bereich konnten uns aber die wenigstens Wippen überzeugen. Im Zweifelsfall benutzen Sie dieses Angebot eben einfach nicht.

Die Bugies von Caretero gibt es in sechs unterschiedlichen Farben und mit sechs unterschiedlichen Käfervarianten, je nachdem was Sie für den eigenen Nachwuchs (und das eigene Auge) so bevorzugen. Es gibt einen Timer, der die Babyschaukel für 8, 15 oder 30 Minuten in Bewegung setzt. Wenn Sie viel Platz zur Verfügung haben und einen Puffer beim Maximalgewicht bevorzugen, ist die Bugies nicht die schlechteste Wahl, auch, weil der Sitz um 90 Grad verstellt werden kann. Gerade wenn es mit der Beikosteinführung losgeht, ist dieses Feature mitunter ganz nützlich.

Die Kinderkraft Minky ist eine elektrische Babyschaukel im unteren Preissegment. Sie lässt sich etwas umständlich zusammenbauen, weswegen wir empfehlen, sie nicht ständig auf- und abzubauen. Sie wippt in drei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen, obwohl diese sich nicht merklich voneinander unterscheiden. Die vom Hersteller als beruhigend angepriesenen Melodien und Naturklänge erinnern uns teilweise eher an eine Toilettenspülung und sind auch recht laut. Betrieben wird die Babyschaukel entweder mit Batterien oder über ein Kabel mit Strom aus der Steckdose – ein großes Plus, wenn das Baby beruhigt werden will, im Haushalt aber gerade keine Batterien aufzutreiben sind.

Im Set enthalten sind ein Mückenschutz und ein Mobile, das unser Testkind ganz gerne mochte. Leider lässt sich die Rückenlehne nicht verstellen. Das ist theoretisch kein Problem, weil ja nur die Allerkleinsten darin liegen und sowieso nicht wirklich einen Ausblick genießen. Aber gerade wenn die etwas Größeren doch schon mit der Beikosteinführung beginnen, ist es praktisch, wenn die Sitzposition etwas verändert werden kann. Das ist hier nicht möglich.

Die Babymoov Swoon Motion können wir nicht empfehlen. Hat man den komplizierten Aufbau endlich gemeistert, sieht man sich mit einem sehr feinen Stromkabel konfrontiert, bei dem ein Defekt schon vorprogrammiert ist. Ein weiterer Minuspunkt: Die Musik, die das Baby beschallen soll, ist sehr laut und kann nicht manuell verändert werden. Bei unserem 7,5 Kilogramm schweren Testbaby wippte die Wippe auch nur behäbig hin und her. Für den happigen Preis gibt es bessere Babyschaukeln.

Bei der Ingenuity Everston müssen Sie beim Aufbau ganz genau hinschauen. Sonst haben Sie die Standbeine verkehrt herum angebracht und Ihnen fällt später die gesamte Wippe entgegen. Wenn sie dann aber einmal richtig steht, kann das Baby darin in sechs Schaukelgeschwindigkeiten hin- und herwippen. Dem Testbaby gefiel das gut. Wir mochten dagegen weniger die vielen kleinen, alle extra in Plastik verpackten Einzelteile.

Diese Wippe macht solide das, was sie soll: das Baby wippen. Sie benötigt allerdings wegen der lang nach hinten gezogenen Beine ordentlich viel Platz. Außerdem benötigt sie sowohl Batterien als auch das Netzkabel, und gerade das kleine Verbindungskabel zwischen Schaltmodul und Standbein wirkt nicht, als sei es für die Ewigkeit gemacht.

Was uns positiv auffiel: Der Sitz lässt sich um 180 Grad drehen, sodass Sie Ihrem Baby eine neue Blickrichtung anbieten können, ohne jedes Mal die gesamte Wippe umstellen zu müssen. Es sind also auch drei Schaukelrichtungen möglich, je nachdem, wohin das Baby schauen soll.

Lionelo Otto Babywippe

Test elektrische Babyschaukel: Lionelo Otto Babywippe

Keine Preise gefunden.

Das Gute zuerst: Diese elektrische Wippe Otto von Lionelo kommt schon fast aufgebaut zu Ihnen. Sie müssen bis auf die fünf Einzelteile nur alles auseinander klappen, die Dekoration und den Sitzbezug anbringen und schon kann das Geschaukel starten. Uns gefiel der 5-Punkt-Gurt sehr gut, weil er nicht nur fest hält, sondern auch weich abgedeckt ist. Das Kissen für Neugeborene lässt sich entfernen, wenn Ihr Nachwuchs ein bisschen größer geworden ist. Sie brauchen, wenn Sie die Wippe mit Batterien betreiben wollen, vier LR-14 Batterien. Alternativ kann aber auch der Betrieb über die Steckdose erfolgen. Sie sind dann räumlich vielleicht etwas weniger flexibel, sparen sich aber direkt nach dem Kauf den Gang in den Elektromarkt.

Die Otto von Lionelo schaukelt schön leise, das ist sehr angenehm. Allerdings darf das Baby nicht allzu schwer und munter sein, der Test mit einem Neugeborenen klappte hervorragend, mit einem fünf Monate alten recht propperen Baby, das sich viel bewegte, hatte die Wippe deutliche Probleme. Da wippt nicht mehr allzu viel.

Laut Hersteller soll es fünf unterschiedliche Geräusche geben, vielleicht sind unsere Ohren nicht gut genug geschult, aber wir konnten nur zwei unterschiedliche Geräuschkulissen erkennen, Dschungel und Nacht. Was positiv ist: Die Otto lässt sich gut zusammenklappen und platzsparend in der Ecke verstauen.

Badabulle Komfort Wippe

Die Badabulle Komfortwippe ist wieder ein Modell, das beim Aufbauen wenig Freude macht. Und ein bisschen verwundert sind wir auch über die Herstellerangabe, was den Betrieb mit dem Netzstecker betrifft. Das sei, so verrät es die Anleitung, möglich, aber der Stecker müsste beim Hersteller bestellt werden. Da sich die elektrische Babyschaukel auch mit Hilfe von vier AA-Batterien betreiben lässt, haben wir darauf verzichtet, den Stecker beim Hersteller anzufordern. Die Wippe schaukelt in der höchsten Einstellung wirklich flott, das hat unser neugeborenes Testbaby wirklich überfordert. Das fünf Monatsbaby fand das super, da war die Badabulle ob des Gewichtes aber auch nicht mehr ganz so schnell. Der 5-Punkt-Gurt hielt beide Babys gut, konnte uns aber nicht so ganz überzeugen. Die Schutzummantelung passt nicht so recht zum Gurt, weswegen alles unschön hervorsteht. Das geht besser.

Mag das vielleicht nur ein kosmetischer Makel sein, ist unser Hauptproblem mit dieser Wippe gravierend. Denn sollten Sie sich dafür entscheiden, Ihr Kind mit Musik und Geräuschen zu beschallen, dann macht das wenig Freude. Die Töne der Badabulle selbst sind in Ordnung, irgendwo zwischen Klospülung und annehmbarem Sound – aber ärgerlich ist, dass Sie, um die Wippe verstummen zu lassen, durch alle vier Lautstärken schalten müssen. Und das ist wirklich laut. Wenn das Kind also gerade eingeschlafen ist und Sie die Geräusche abstellen möchten, könnte das Kind durch den Krach, den Sie dafür machen müssen, direkt wieder aufwachen. So war das irgendwie nicht gedacht.

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Kommentare

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Melanie
Melanie

Die Wippe ist sehr schön und die Funktionen sind super für den Preis hat es sich aufjedenfall gelohnt kann ich jedem weiter empfehlen jedoch macht die Wippe Geräusche ziemlich nervig ansonsten alles Top 👍

Isabellle
Isabellle

Bei Babyschalen ist es ja so, dass die anfälligen Babyrücken nicht zu lange (also nicht länger als 30 Minuten) darin sitzen sollen. Wir schauen uns momentan auch nach einer Babyschale mit Liegefunktion um. Wie sieht es bei den Wippen aus? Wie lange ist es für das Kind „gesund“ darin zu schaukeln?

Redaktion
Redaktion

Da ist es genauso. Die Hersteller empfehlen, dass Babys nicht länger als 20 bis 30 Minuten in der Wippe liegen sollten.

Yeliz Aksakal
Yeliz Aksakal

???