Die beste externe Festplatte

Test: externe Festplatte – Testsieger Western Digital My Passport Ultra
  • Test: externe Festplatte – Testsieger Western Digital My Passport Ultra

Die beste externe Festplatte ist die WD My Passport Ultra. Sie vereint hohe Zuverlässigkeit mit schneller Datenübertragung, bietet viel Speicherplatz für wenig Geld und ist wegen des 2,5-Zoll-Formats äußerst mobil. Wer eine externe Festplatte für den Schreibtisch sucht, greift zur WD My Book Desktop. Sie ist zwar wegen des zusätzlichen Netzteils nicht besonders portabel, dafür ist der Preis pro Gigabyte noch niedriger.

HDD, NAS, SSD: Kleines Festplatten-Einmaleins

Externe Festplatten gibt es hauptsächlich im 2,5-Zoll- oder 3,5-Zoll-Format. Modelle mit 1,8 Zoll sind äußerst selten und recht teuer. 2,5-Zoll-Festplatten haben den großen Vorteil, dass sie ohne externe Stromversorgung arbeiten, weshalb sie auch als mobile Festplatten bezeichnet werden. Einfach am PC oder Notebook anschließen, schon sind sie betriebsbereit – den Strom ziehen sie aus der USB-Buchse des Rechners.

Für die größeren 3,5-Zoll-Festplatten muss man hingegen eine Steckdose in der Nähe haben – gerade unterwegs mit dem Notebook ist das oft ein Problem.

Aber auch für regelmäßige Backups des Laptops zuhause macht eine kleine mobile Festplatte Sinn. Denn Backups machen ist lästig und wenn man die externe Festplatte erst umständlich an den Strom anschließen muss, macht man erfahrungsgemäß noch seltener ein Backup als man es ohnehin schon tut.

Die beste Option für Sicherheitskopien von Laptops ist deshalb eine Netzwerkfestplatte, auf die man übers WLAN-Netzwerk Backups machen kann. Mehr dazu in unserem NAS-Test. Aber das Installieren einer Netzwerkfestplatte kann kompliziert sein, eine mobile USB-Festplatte, die man einfach ans Laptop anschließt, ist da wesentlich unkomplizierter.

Natürlich haben auch USB-Sticks den Vorteil, dass sie ohne Netzteil auskommen – und die Speicherstäbchen sind sogar noch kleiner als die ohnehin schon sehr handlichen externen 2,5-Zoll-Festplatten. Aber USB-Sticks sind nur mit geringen Speicherkapazitäten wirtschaftlich: USB-Sticks mit 1 Terabyte Speicherplatz von einem vertrauenswürdigen Hersteller schlagen mit mehreren hundert Euro zu Buche, eine mobile USB-Festplatte mit der gleichen Kapazität ist für rund 60 Euro zu haben.

Vor allem, wenn es um viel Speicher geht, haben 3,5-Zoll-Festplatten mit eigenem Stromanschluss nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Sie bieten nämlich zwei Vorteile: Zum einen sind sie in viel größeren Kapazitäten bis zu acht Terabyte erhältlich, 2,5-Zoll-Modelle gehen dagegen maximal bis vier Terabyte. Zum anderen ist der Preis pro Gigabyte bei den großen Festplatten viel niedriger. Mit ihnen bekommt man also für wenig Geld sehr viel Speicherplatz.

Wer die externe Festplatte ohnehin immer nur auf dem Schreibtisch oder an einem anderen festen Platz stehen lässt, etwa um Backups vom Desktop-PC anzulegen oder Dateien auszulagern, fährt mit einem 3,5-Zoll-Modell besser und günstiger.

Inzwischen gibt es auch immer mehr SSD-Festplatten als externe Festplatten. Ihr Vorteil: im Gegensatz zu herkömmlichen Hard Disk Drives (HDD), in denen die Daten auf rotierenden Magnetscheiben gespeichert werden, haben sie keine beweglichen Teile. Sie sind damit nicht nur robuster, sondern auch wesentlich schneller. Aber auch: wesentlich teurer. Eine 1-Terabyte-SSD kostet mindestens 200 Euro, meist sogar um die 300 Euro. Und größer sind sie praktisch nicht zu haben.

Wenn Ihnen Größen bis zu 1 Terabyte ausreichen und es vor allem auf Geschwindigkeit ankommt, sind SSDs eine gute Option. Am besten ist es dann, eine normale SSD zusammen mit einem externen Gehäuse zu kaufen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem SSD-Test.

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