Die beste externe Festplatte

Test: externe Festplatte – Testsieger Western Digital My Passport Ultra
  • Test: externe Festplatte – Testsieger Western Digital My Passport Ultra

Die beste externe Festplatte ist die WD My Passport Ultra. Sie vereint hohe Zuverlässigkeit mit schneller Datenübertragung, bietet viel Speicherplatz für wenig Geld und ist wegen des 2,5-Zoll-Formats äußerst mobil. Wer eine externe Festplatte für den Schreibtisch sucht, greift zur WD My Book Desktop. Sie ist zwar wegen des zusätzlichen Netzteils nicht besonders portabel, dafür ist der Preis pro Gigabyte noch niedriger.

Zum Sichern von Daten außerhalb des Computers sind externe Festplatten sinnvoll. Es gibt sie mit enorm viel Speicher mittlerweile schon für relativ günstiges Geld. Gut angelegt ist es auf jeden Fall, denn lieber einmal in eine externe Festplatte investiert, als alle Daten zu verlieren, wenn der PC sich plötzlich unvorhergesehen verabschieden sollte.

Wir haben uns dutzende Festplatten für Sie angesehen, vier können wir empfehlen. Davon sind drei sogenannte mobile Festplatten mit 2,5-Zoll-Festplatte. Ihr Vorteil: sie beziehen ihren Strom direkt vom Computer oder Laptop und brauchen kein Netzteil. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man ein Notebook benutzt.

Wer einen Desktop-Rechner hat, bekommt mit einer Desktop-Festplatte im 35,-Zoll-Format mehr Speicher fürs Geld.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Beste mobile: WD My Passport Ultra

Test externe Festplatte: WD My Passport Ultra
Ausreichend schnell, günstig und gut ausgestattet. Mit der WD MY Passport Ultra machen Sie nichts falsch.
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von 39 Lesern gekauft

Wenn man eine günstige und schnelle Festplatte mit viel Speicherplatz sucht, um Dateien zu sichern oder auszulagern, dann ist die WD My Passport Ultra zur Zeit für die meisten Anwender die beste Wahl.

Auch gut: Toshiba Canvio Basic

Test externe Festplatte: Toshiba Canvio Basic
Die Canvio Basic bietet nicht viel Schnickschnack, dafür aber günstigen Speicher.

Für alle, die möglichst viel Speicherplatz zum kleinen Preis haben wollen, ist die Toshiba Canvio Basic in der 1 Terabyte Version eine Empfehlung. Sie hat außer einem USB-Kabel keine weiteren Extras zu bieten und macht auch optisch nicht viel her, dafür ist sie mit 4 Cent pro Gigabyte sehr günstig. Alle, die nicht aufs Äußere schauen, sondern nur die inneren Werte schätzen, haben hiermit ihre Freude.

Desktop-Favorit: WD My Book Desktop

Test externe Festplatte: Western Digital My Book Desktop
Die WD My Book bietet reichlich Speicherplatz zum kleinen Preis.
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von 105 Lesern gekauft

Wer hingegen eine externe Festplatte im 3,5-Zoll-Gehäuse bevorzugt, weil sie mehr Speicherplatz zu niedrigeren Preisen bietet, greift zur WD My Book Desktop. Sie arbeitet zuverlässig und bietet eine für den Alltag mehr als ausreichende Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit. Wenn Sie die Festplatte ohnehin nicht mobil nutzen, ist die WD eine gute Festplatte zum günstigen Preis.

Preisbrecher: Intenso Memory Center

Test externe Festplatte: Intenso Memory Center (1 TB)
Günstiger kommt man derzeit wohl kaum an externen Speicherplatz.

Sogar nochmal etwas günstiger, zumindest was die Versionen bis 5 Terabyte angeht, fährt man mit der Intenso Memory Center. Bei der Schreibgeschwindigkeit kann sie aber mit den anderen Empfehlungen nicht mithalten und in der 8 Terabyte-Ausführung wird sie dann auch schon wieder teuer.

Vergleichstabelle

Beste mobileAuch gutDesktop-FavoritPreisbrecher
Modell WD My Passport Ultra Toshiba Canvio Basic WD My Book Desktop Intenso Memory Center
Test externe Festplatte: WD My Passport UltraTest externe Festplatte: Toshiba Canvio BasicTest externe Festplatte: Western Digital My Book DesktopTest externe Festplatte: Intenso Memory Center (1 TB)
Pro
  • Üppiges Softwarepaket inklusive
  • Günstiger Preis pro Gigabyte
  • Große Speicherkapazitäten möglich
  • Relativ günstig
  • Sehr günstig
Contra
  • Übertragungsgeschwindigkeiten sind in Ordnung aber nicht top
  • Optisch kein Hingucker
  • Keine Software im Lieferumfang
  • Nicht für den mobilen Einsatz geeignet
  • Schreibgeschwindigkeit ist langsamer als bei den anderen Testkandidaten
Bester Preis
Technische Daten  

HDD, NAS, SSD: Kleines Festplatten-Einmaleins

Externe Festplatten gibt es hauptsächlich im 2,5-Zoll- oder 3,5-Zoll-Format. Modelle mit 1,8 Zoll sind äußerst selten und recht teuer. 2,5-Zoll-Festplatten haben den großen Vorteil, dass sie ohne externe Stromversorgung arbeiten, weshalb sie auch als mobile Festplatten bezeichnet werden. Einfach am PC oder Notebook anschließen, schon sind sie betriebsbereit – den Strom ziehen sie aus der USB-Buchse des Rechners.

Für die größeren 3,5-Zoll-Festplatten muss man hingegen eine Steckdose in der Nähe haben – gerade unterwegs mit dem Notebook ist das oft ein Problem.

2,5-Zoll-Festplatten brauchen kein Netzteil

Aber auch für regelmäßige Backups des Laptops zuhause macht eine kleine mobile Festplatte Sinn. Denn Backups machen ist lästig und wenn man die externe Festplatte erst umständlich an den Strom anschließen muss, macht man erfahrungsgemäß noch seltener ein Backup als man es ohnehin schon tut.

Die beste Option für Sicherheitskopien von Laptops ist deshalb eine Netzwerkfestplatte, auf die man übers WLAN-Netzwerk Backups machen kann. Mehr dazu in unserem NAS-Test. Aber das Installieren einer Netzwerkfestplatte kann kompliziert sein, eine mobile USB-Festplatte, die man einfach ans Laptop anschließt, ist da wesentlich unkomplizierter.

Natürlich haben auch USB-Sticks den Vorteil, dass sie ohne Netzteil auskommen – und die Speicherstäbchen sind sogar noch kleiner als die ohnehin schon sehr handlichen externen 2,5-Zoll-Festplatten. Aber USB-Sticks sind nur mit geringen Speicherkapazitäten wirtschaftlich: USB-Sticks mit 1 Terabyte Speicherplatz von einem vertrauenswürdigen Hersteller schlagen mit mehreren hundert Euro zu Buche, eine mobile USB-Festplatte mit der gleichen Kapazität ist für rund 60 Euro zu haben.

Vor allem, wenn es um viel Speicher geht, haben 3,5-Zoll-Festplatten mit eigenem Stromanschluss nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Sie bieten nämlich zwei Vorteile: Zum einen sind sie in viel größeren Kapazitäten bis zu acht Terabyte erhältlich, 2,5-Zoll-Modelle gehen dagegen maximal bis vier Terabyte. Zum anderen ist der Preis pro Gigabyte bei den großen Festplatten viel niedriger. Mit ihnen bekommt man also für wenig Geld sehr viel Speicherplatz.

Wer die externe Festplatte ohnehin immer nur auf dem Schreibtisch oder an einem anderen festen Platz stehen lässt, etwa um Backups vom Desktop-PC anzulegen oder Dateien auszulagern, fährt mit einem 3,5-Zoll-Modell besser und günstiger.

3,5-Zoll-Festplatten bekommt man mit bis zu 8 Terabyte Speicherplatz

Inzwischen gibt es auch immer mehr SSD-Festplatten als externe Festplatten. Ihr Vorteil: im Gegensatz zu herkömmlichen Hard Disk Drives (HDD), in denen die Daten auf rotierenden Magnetscheiben gespeichert werden, haben sie keine beweglichen Teile. Sie sind damit nicht nur robuster, sondern auch wesentlich schneller. Aber auch: wesentlich teurer. Eine 1-Terabyte-SSD kostet mindestens 200 Euro, meist sogar um die 300 Euro. Und größer sind sie praktisch nicht zu haben.

Wenn Ihnen Größen bis zu 1 Terabyte ausreichen und es vor allem auf Geschwindigkeit ankommt, sind SSDs eine gute Option. Am besten ist es dann, eine normale SSD zusammen mit einem externen Gehäuse zu kaufen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem SSD-Test.

Test: externe Festplatte – Testsieger Western Digital My Passport Ultra

Unsere Empfehlung: WD My Passport Ultra

Die meisten brauchen vor allem für ihre digitale Musik, die Urlaubsfotos und vielleicht auch eine Videosammlung viel Speicherplatz. Hin und wieder möchte man die Dateien auch gerne zu Freunden mitnehmen, ohne gleich ein riesiges Festplattengehäuse samt Netzteil mitzuschleppen.

Beste mobile: WD My Passport Ultra

Test externe Festplatte: WD My Passport Ultra
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Außerdem will man nicht ewig warten, bis große oder viele Dateien vom Rechner auf die Festplatte oder umgekehrt kopiert wurden. Bei externen Speichermedien kommt es den meisten Menschen daher auf eine gute Kombination aus möglichst großer und preisgünstiger Speicherkapazität, möglichst hoher Übertragungsgeschwindigkeit sowie Mobilität an.

Bei allen drei Punkten überzeugt die My Passport Ultra von Western Digital (WD) mit sehr guten Werten. Die Version mit 1 Terabyte Speicher kostet aktuell 65 Euro, das entspricht Kosten von 6,3 Cent pro Gigabyte.

Die Version mit 2 Terabyte kostet sogar nur 94 Euro, das macht sehr gute 4,6 Cent pro Gigabyte – ein Wert, von dem selbst USB-Sticks mit viel geringerer Kapazität verdammt weit entfernt sind. Und die noch größeren Varianten mit 3 und 4 Terabyte sind sogar noch mal günstiger pro Gigabyte. Denn eine Faustformel gilt bei allen Speichermedien: Je mehr Kapazität, desto niedriger ist der Preis pro Gigabyte.

Volle Geschwindigkeit

Für den Datentransfer nutzt die WD My Passport Ultra den USB-3.0-Standard. USB 3.0 ist voll abwärtskompatibel. Das heißt: Man kann USB-3.0-Festplatten an jedem beliebigen Rechner mit USB-Buchse anschließen.

Die Festplatte schafft gut 100 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und etwa 75 MB/s beim Schreiben – das ist gut, aber nicht top. Wer oft große Datenmengen hin- und herkopiert, wird sich mit einem schnelleren Modell glücklicher, für die meisten ist die Geschwindigkeit aber völlig ausreichend.

Die Geschwindigkeit ist gut – es geht aber auch besser

Um die bestmögliche Transferrate zu erreichen, muss der USB-Anschluss am Computer allerdings ebenfalls nach dem USB-3.0-Standard arbeiten. Zu erkennen ist das an der blauen Färbung der USB-Buchse. Auf die gleiche Weise sind auch USB-3.0-Kabel gekennzeichnet, die ebenfalls Voraussetzung sind – und das nicht nur wegen der höheren Geschwindigkeit. Der USB-Anschluss an USB-3.0-Festplatten im 2,5-Zoll-Format ist nämlich anders geformt als an anderen USB-Festplatten – etwa an 3,5-Zoll-Modellen mit USB 3.0.

Verschlüsselung inklusive

Western Digital liefert die My Passport Ultra mit einem üppigen Software-Paket aus. Mit dem Tool WD Security kann man bei Bedarf einen Passwortschutz einrichten. Um an den Inhalt heranzukommen, benötigt man dann immer ein Passwort, verliert man die externe Festplatte oder wird sie gestohlen, muss man sich aber keine Sorgen machen, dass Fremde die persönlichen Dateien sehen können.

Der große Vorteil gegenüber zahlreichen Konkurrenzprodukten: Die mit Passwort gesicherte Festplatte lässt sich an jedem Windows-PC nutzen, ohne dass man dort vorher das Tool von Western Digital installieren muss.

Mit Passwort-Schutz und Verschlüsselung

Das Beste: Die My Passport Ultra speichert Dateien immer verschlüsselt, selbst wenn man den Schutz gar nicht aktiviert hat. Von außen sieht es aus, als wäre die Festplatte nicht verschlüsselt – ist sie aber.

Das hat den Vorteil, dass man die Festplatte sehr schnell unwiderruflich löschen kann. Wo spezielle Löschprogramme den Speicher normalerweise mehrmals und langwierig überschreiben müssen, damit man später keine Dateien mehr herstellen kann, macht die Festplatte die verschlüsselten Daten einfach auf einen Schlag unlesbar, indem sie einfach das interne Passwort für die Verschlüsselung ändert.

Der Nachteil: Im Fall eines Festplattendefekts sind die Dateien ebenfalls verloren. Spezielle Wiederherstellung-Tools oder -Labore kommen dann ebenfalls nicht mehr an die Inhalte heran.

Wichtige Dateien sollte man aber ohnehin nie nur einem Datenträger anvertrauen, denn unabhängig von Verschlüsselungen können Festplatten ohnehin immer jederzeit kaputt gehen. Wer seine USB-Festplatte aber ohnehin nur für Backups nutzt, die Dateien also gleichzeitig noch auf der internen Festplatte von PC oder Notebook lagert, sollte auf der sicheren Seite sein. Dass beide Speicher gleichzeitig ausfallen, ist sehr unwahrscheinlich.

Ebenfalls zum Lieferumfang gehört ein Programm zur Datensicherung, dass auf Knopfdruck oder automatisch zu bestimmten Zeiten Backups anlegt und diese auf Wunsch in die Dropbox hochlädt.

WD My Passport Ultra Testspiegel

Im Test des Magazin NPhoto erlangt die Western Digital My Passport Ultra die volle Punktzahl. Sowohl die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung als auch die sonstige Ausstattung konnten die Tester überzeugen (Ausgabe 04/2016):

»Im Test erreichten wir Lesegeschwindigkeiten von bis zu 108 MB pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von maximal 75 MB/s. Werden statt großer Dateien viele kleinere Bilder übertragen, liegen die Werte bei ordentlichen 77 MB/s und 64 MB/s. Kombiniert mit der verfügbaren 256-Bit-Verschlüsselung ist die WD ein echter Gewinner!«

Dass gerade beim Test der Transferraten verschiedene Experten immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist ganz normal. Denn das hängt immer stark vom Testszenario, der Größe und Menge der kopierten Dateien und dem Testrechner ab. So stellt PC Welt der 2 Terabyte großen Version unseres Favoriten folgendes Zeugnis aus:

»Bei den meisten unserer Praxistests schafft die Platte einen Platz im vorderen Mittelfeld. Eine Ausnahme bildet der Praxistest, bei dem wir einen DVD-Film auf die Testplatte schreiben – der Vorgang dauert sehr lange. […] Immerhin ist ihre Zugriffszeit kurz.«

Neben der kurzen Zugriffszeit, die angibt, wie lange die Festplatte benötigt, um eine Datei von irgendwo auf der Festplatte zu lesen bzw. zu schreiben, loben die Tester der PC Welt die Backup-Funktion und die Tasche, die zum Lieferumfang gehört. Am Ende landet die My Passport Ultra im Vergleichstest von zehn Modellen auf dem dritten Platz.

Insgesamt liegen aber die meisten USB-3.0-Festplatten auf einem Niveau, das für die die Nutzung im Alltag absolut ausreichend ist. Wie gering der Unterschied in der Praxis ist, zeigt der Test der 1-Terabyte-Variante unseres Favoriten von CHIP: Sie benötigt für das Kopieren einer 10 Gigabyte großen Datei 1:54 Minuten, das schnellste Modell im Test, die wesentlich teurere Buffalo Ministation DDR, erledigt das in 1:28 Minuten und ist damit 26 Sekunden schneller. Rechtfertigt das den fast dreifachen Preis? Für die meisten wohl kaum.

Überwiegend positive Worte finden auch die Tester von Computer Bild, die der 2-Terabyte-Version eine robuste, aber gleichzeitige kleine sowie leichte Bauweise bescheinigen und für das Software-Paket Pluspunkte verteilen (Ausgabe 18/2016).

Alternativen

Externe Festplatten gibt es wie Sand am Meer. Zu den zahlreichen 2,5-Zoll-Modellen auf den Markt gesellt sich eine schier unüberschaubare Anzahl von USB-Festplatten im 3,5-Zoll-Format. Wir haben das riesige Angebot gesichtet und stellen sinnvolle Alternativen zur WD My Passport Ultra vor.

Auch gut: Toshiba Canvio Basic

Test externe Festplatte: Toshiba Canvio Basic
Die Canvio Basic bietet nicht viel Schnickschnack, dafür aber günstigen Speicher.

Wem es bei der Wahl einer externen Festplatte im 2,5-Zoll-Format einzig um viel Speicherplatz zum günstigen Preis ankommt, dann ist die Toshiba Canvio Basic eine gute Wahl.

Hier ist der Name Programm, denn die Ausstattung beschränkt sich tatsächlich auf die Basisc: Festplatte und USB-3.0-Kabel – mehr findet man nicht im Karton. Dreingaben wie Backup- oder Verschlüsselungs-Software sucht man vergeblich. Auch optisch hat sie nicht viel zu bieten. Das Plastikgehäuse ist nicht besonders schmal und kein Hingucker.

Die Transferraten gehen in Ordnung, knapp 100 Megabyte pro Sekunde sind drin, das ist nicht rekordverdächtig aber auch kein Grund zu meckern.

Dafür ist der Preis unschlagbar günstig für eine 2,5-Zoll-Festplatte. Die Canvio Basic gibt es mit 2 und 3 Terabyte, die Kosten liegen bei 4 bzw. 3,5 Cent pro Gigabyte. Die Preise für die 500 Gigabyte und 1 Terabyte Varianten sind mit 8,6 und 5,4 Cent dagegen eher im normalen Bereich.

Aber bei großen Kapazitäten hat die Canvio Basic den günstigsten Gigabyte-Preis und ist damit die Empfehlung für alle, die viel Speicherplatz möglichst günstig haben wollen.

Desktop-Favorit: WD My Book Desktop

Test externe Festplatte: Western Digital My Book Desktop
Die WD My Book bietet reichlich Speicherplatz zum kleinen Preis.
Amazon€ 140,98

von 105 Lesern gekauft

Wer die USB-Festplatte ohnehin nur zu Hause oder im Büro stehen lässt, wählt ein Modell im 3,5-Zoll-Gehäuse. Die Vorteile sind vor allem der noch etwas niedrigere Gigabyte-Preis und die höhere Kapazitäten bis zu 8 Terabyte.

In dieser Größe gibt es seit kurzem auch unsere 3,5-Zoll-Empfehlung: die My Book Desktop von Western Digital.

Wenn man sich für diesen Kapazitätsriesen entscheidet, zahlt man gerade mal 2,8 Cent pro Gigabyte. Da hält derzeit kaum ein Konkurrent mit. Auch die anderen Versionen mit 2, 3, 4 und 6 TB sind mit Preisen zwischen 3,2 und 4,6 Cent ebenfalls äußerst günstig.

Die WD My Book erreicht mit rund 115 bzw. 105 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und Schreiben sehr gute Geschwindigkeitswerte.

Allerdings sind externe 3,5-Zoll-Festplatten generell stromhungriger als ihre 2,5-Zoll-Verwandten. Dafür lassen sie sich aber auch komplett abschalten, ohne dass man sie gleich vom Rechner abklemmen muss.

Wie beim 2,5-Zoll-Modell liefert Western Digital die My Book Desktop mit Backup-Tool und Hardware-Verschlüsselung aus. Die 3,5-Zoll-Festplatte bietet deswegen aus unserer Sicht das beste Gesamtpaket, wenn der eigene Stromanschluss nicht stört.

Preisbrecher: Intenso Memory Center

Test externe Festplatte: Intenso Memory Center (1 TB)
Günstiger kommt man derzeit wohl kaum an externen Speicherplatz.

Noch günstiger war bis vor kurzem die Intenso Memory Center, die es in Kapazitäten zwischen 1 und 5 Terabyte gibt. Inzwischen kostet sie aber mehr als unsere Empfehlungen von Toshiba und WD. Insofern ist sie aktuell keine gute Wahl.

Rekorde in Sachen Geschwindigkeit bricht die Intenso nicht. Vor allem bei der Schreibgeschwindigkeit hinkt sie hinterher. Verschlüsselungs- oder Backup-Software gibt es ebenfalls nicht.

Aber für Windows gibt es unzählige Drittanbieter-Software für die Datensicherung, zum Beispiel kostenfreie Lösungen wie DriveImage XML, EaseUS ToDo Backup Free, HDCLone oder Crashplan. Wer auf Mac OS unterwegs ist, nutzt sowieso am besten Time Machine, die hauseigene Lösung von Apple, die zum Betriebssystem dazu gehört.

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