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Die beste Fahrrad­beleuchtung

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Fahrrad­beleuchtung Test: Sigma Aura
Florian Glott

Florian Glott

ist gebürtiger Allgäuer und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mountainbikes und Outdoor-Ausrüstung. Am liebsten ist er in den Bergen und im Wald unterwegs und sucht ständig neue Herausforderungen. Er testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.

Wir haben 28 für den Straßenverkehr zugelassene Fahrradlicht-Sets für Fahrräder getestet. Das beste ist für uns das Set Sigma Aura 80 USB. Es überzeugt mit guter Ausleuchtung sowie Leuchtdauer. Die zugehörige Blaze Rücklampe besitzt einen Tag- und einen Nacht-Modus sowie eine nützliche Bremslicht-Funktion. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Set sehr gut.

Update 24. September 2020

Wir haben acht neue Fahrradbeleuchtungssets getestet und mit dem Sigma Aura 80 USB-Set einen neuen Testsieger mit tollen Zusatzfunktionen gefunden.

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1. April 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

21. Oktober 2019

Verspätet hat uns des Beleuchtungsset Hecto Drive 40 von Lezyne erreicht. Beide Lampen sind sehr hochwertig verarbeitet und robust, schwächeln aber bei der Ausleuchtung und der Leuchtdauer, was einen verpassten vorderen Platz bedeutet.

Wer nachts im Straßenverkehr ohne Licht unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Nicht nur das Gesehen-Werden ist essentiell, sondern auch das Sehen des Weges selbst – natürlich ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden. Daher ist bei Fahrradleuchten neben einem guten, möglichst homogenen Beleuchtungsbild auch eine einfache Handhabung und Montage wichtig.

Wir haben 28 Fahrradlicht-Sets getestet, die in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassen sind. Das ist längst nicht bei allen Modellen, die man online kaufen kann, der Fall. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sigma Aura 80 USB

Test Fahrrad­beleuchtung: Sigma Aura 80 USB
Ein gut verarbeitetes Set mit vier Leuchtmodi beim Frontlicht sowie einem Bremslicht bei der Rückleuchte.

von 91 Lesern gekauft

Das Set der Sigma Aura 80 USB-Front- und der Blaze-Rücklampe kann das Rennen um den Testsieg knapp für sich entscheiden. Beide Lampen sind hervorragend verarbeitet und leicht zu montieren und kommen ohne permanenten Halter am Lenker aus. Die Aura 80 USB verfügt über vier Leuchtmodi mit Beleuchtungsstärken von 80, 60, 40 und 20 Lux. Die Leuchtdauer bei höchster Stufe betrug in unserem Test knapp über 5 Stunden. Die Ausleuchtung der Frontlampe ist ausreichend, um auch mal nachts im Wald zu fahren. Das Blaze-Rücklicht verfügt über einen Nacht- und einen Tag-Modus und ist zusätzlich mit einer gut funktionierenden Bremslichtfunktion ausgestattet. Somit ist das Set für jegliche Radsportarten genauso wie für den alltäglichen Straßenverkehr geeignet – und das zu einem fairen Preis.

Auch gut

Cat Eye GVolt 70

Test Fahrradbeleuchtung: Cat Eye GVolt 70 + Rapid Micro 6
Leicht zu montieren und schön kompakt. Die Umgebung wird gut ausgeleuchtet, drei Modi stehen zur Verfügung.

von 83 Lesern gekauft

Das Set mit der GVolt-70-Front- und der Rapid Micro-G-Rücklampe belegt in unserem Test Platz zwei, wenn auch nur knapp. Die Frontlampe verfügt über drei Leuchtmodi mit Beleuchtungsstärken von 70, 50 und 10 Lux. Bei vollem Akku haben wir eine Brenndauer von knapp 3 Stunden im High-Modus und mehr als 18 Stunden im Low-Modus gemessen. Die Leuchten lassen sich gut montieren und bleiben während der Fahrt an Ort und Stelle. Die Lampen sind gut verarbeitet, leicht und haben eine schlanke Bauform, damit sie auch mal in der Hosentasche getragen werden können. Das wichtigste: Die Ausleuchtung ist sehr gut – vor allem im Seitenbereich – was die Lampe für Mountainbiker, Bikepacker, aber auch für Rennradfahrer interessant macht.

Intelligent

Büchel BLC 820

Fahrradbeleuchtung Test: 51nlrptit8l. Sl1000
Hohe Leuchtstärke und smarte Funktionen: Automatische Lichtsteuerung und der Tag-Nacht-Modus verlängern die Laufzeit.

Keine Preise gefunden.

Das Set Büchel BLC 820 war eines der hellsten im Test, nur das Sky Valles desselben Herstellers war noch heller. Das BLC 820 besitzt drei Leuchtmodi. Zwei LED-Leisten in der Frontlampe informieren dem Fahrer über den gewählten Leuchtmodus sowie über den Ladezustand des Akkus. Die 121 Gramm leichte Front- und 32 Gramm leichte Rückleuchte werden über dicke Gummibänder fixiert und halten die Lampen in Position. Der besondere Clou der Lampe: Um die Leuchtdauer zu verlängern, verfügt die Frontleuchte über eine automatische Lichtsteuerung und das Rücklicht über einen Tag-Nacht-Modus und noch dazu über eine gut funktionierende Bremslichtfunktion. Die Ausleuchtung bei diesem Set ist ausreichend zum Befahren von befestigten Wegen.

Dauerläufer

Trelock LS 950 Control

Test Fahrradbeleuchtung: Trelock LS 950 Control
Die mit Abstand längste Akkulaufzeit im Test – zumindest beim Frontlicht. Fünf Leuchtmodi sind wählbar.

von 22 Lesern gekauft

Die Trelock LS950 Control hat vor allem eins: eine extrem lange Akkulaufzeit auch bei hoher Leuchtstärke. Daher konnten wir nicht anders, ihr eine Empfehlung auszusprechen, auch wenn sie ein paar kleine Kritikpunkte mitbringt. Mit 56 Stunden Durchhaltevermögen im Low-Modus und 14 Stunden im High-Modus schlägt sie die Konkurrenz um Längen. Länger leuchten nur batteriebetriebene Leuchten. Auch das Rücklicht konnte eine gute Zeit einfahren.

Gut & günstig

Sigma Aura 60

Test Fahrradbeleuchtung: Sigma Aura 60
Als kleiner Bruder des Testsieges steht das Aura 60 Set ihm in kaum etwas nach und ist etwas günstiger zu haben.

von 437 Lesern gekauft

Das Set von Sigma um die Aura-60-Front- sowie die Nugget-II-Rückleuchte ist super verarbeitet und macht von allen getesteten Lampen den hochwertigsten Eindruck – und das, obwohl es zu den günstigeren Sets gehört. Die Lampe verfügt über alles Nötige, wie eine Ladestandsanzeige, drei Leuchtmodi, beleuchtete Seiten und lässt sich einfach montieren. Der Nah- und Fernbereich wird gut ausgeleuchtet, der Seitenbereich leider kaum.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutIntelligentDauerläuferGut & günstig
ModellSigma Aura 80 USBCat Eye GVolt 70Büchel BLC 820Trelock LS 950 ControlSigma Aura 60Busch & Müller IXON CoreCat Eye GVolt 50SGODDE LF-06Trelock LS 760 I-Go VisionBüchel Sky ValleySigma Aura 25Axa Greenline 50Büchel VancouverBV BV-DEL801FDansi Seattle Pro/XC-215KDansi XC-213Lezyne Hecto StVZO 40Life Bee LTIK-FSW567Life Bee LF-04-08Antimi LF-04-10Busch & Müller IXON IQ PremiumPutare LF-11Pezimu V9C400Büchel Vancouver ProFischer JY-7057Trelock LS560 I-Go ControlOmeril LD521F-BK/FH-13KOpard JY-7011
Test Fahrrad­beleuchtung: Sigma Aura 80 USBTest Fahrradbeleuchtung: Cat Eye GVolt 70 + Rapid Micro 6Fahrradbeleuchtung Test: 51nlrptit8l. Sl1000Test Fahrradbeleuchtung: Trelock LS 950 ControlTest Fahrradbeleuchtung: Sigma Aura 60Test Fahrradbeleuchtung: Busch & Müller IXON Core + IXXI RückleuchteTest Fahrradbeleuchtung: Cat Eye GVolt 50Test Fahrradbeleuchtung: SGODDE LF-06Test Fahrradbeleuchtung: Trelock LS 760 I-Go VisionTest Fahrradbeleuchtung: Büchel Sky ValleyTest Fahrradbeleuchtung: Sigma Aura 25Test Fahrradbeleuchtung: Axa Greenline 50Test Fahrradbeleuchtung: Büchel Vancouver + SD-Lie XC-142KTest Fahrradbeleuchtung: BV BV-DEL801F + BD-DEL801TTest Fahrradbeleuchtung: Dansi Seattle Pro/XC-215KTest Fahrradbeleuchtung: Dansi Seattle Pro/XC-215kTest Fahrradbeleuchtung: Lezyne Hecto 40Test Fahrradbeleuchtung: Life Bee LTIK-FSW567Test Fahrradbeleuchtung: Life Bee LF-04-08Test Fahrradbeleuchtung: Antimi LF-04-10Test Fahrradbeleuchtung: Busch & Müller IXON IQ Premium + IX Back SensoTest Fahrrad­beleuchtung: Putare LF-11Test Fahrrad­beleuchtung: Pezimu V9C400Test Fahrrad­beleuchtung: Büchel Vancouver ProTest Fahrrad­beleuchtung: Fischer JY-7057Test Fahrrad­beleuchtung: Trelock LS560 I-Go ControlTest Fahrrad­beleuchtung: Omeril LD521F-BK/FH-13KTest Fahrrad­beleuchtung: Opard JY-7011
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Ladestandsanzeige
  • Vier Leuchtmodi
  • Tag-Nacht-Modus
  • Bremslicht
  • Einfache Montage
  • Drei Leuchtmodi
  • Kompakt
  • Gute Ausleuchtung
  • Ladestandsanzeige
  • Drei Leuchtmodi
  • Genaue Ladestandsanzeige
  • Tag-Nacht-Modus
  • Bremslicht
  • Einfache Montage
  • Fünf Leuchtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Gute Verarbeitung
  • Drei Leuchtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Kompakt
  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Montage
  • Zwei Leuchtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Gute Ausleuchtung
  • Einfache Montage
  • Zwei Leuchtmodi
  • Mode-Memory-Funktion
  • Gute Ausleuchtung
  • Einfache Montage
  • Ladestandsanzeige
  • Zwei Leuchtmodi
  • Gute Ausleuchtung
  • Einfache Montage
  • Fünf Leuchtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Zusatzfunktionen wie Uhrzeit, Einstellungshilfe, Powerbank
  • Einfache Montage
  • Vier Leuchtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Sehr gute Ausleuchtung
  • Zwei Leuchtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Günstig
  • Einfache Montage
  • Ladestandsanzeige
  • Zwei Leuchtmodi
  • Einfache Montage
  • Drei Leichtmodi
  • Ladestandsanzeige
  • Günstig
  • Drei Leuchtmodi
  • Kompakt
  • Günstig
  • Einfache Montage
  • Drei Leuchtmodi
  • Sehr günstig
  • Einfache Montage
  • Zwei Leuchtmodi
  • Gute Verarbeitung
  • Robust
  • Einfache Montage
  • Günstig
  • Kompakt
  • Einfache Montage
  • Sehr einfache Montage
  • Ladestandsanzeige
  • Sehr einfache Montage
  • Ladestandsanzeige
  • Sehr gute Ausleuchtung
  • Einfache Montage
  • Günstig
  • SOS-Modus
  • Gute Ausleuchtung
  • Auto-Modus
  • Ladestandsanzeige
  • Gute Sichtbarkeit
  • Ladestandsanzeige
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Einfache Montage
  • Drei Jahre Garantie
  • Günstig
  • Einfache Montage
Contra
  • Teuer
  • Rücklicht rastet nicht gut ein
  • Surrendes Geräusch
  • Teuer
  • Teuer
  • Klobig
  • Klobig
  • Rücklicht rastet nicht gut ein
  • Teuer
  • Klobig
  • Teuer
  • Wird sehr heiß
  • Batteriefach des Rücklichts lässt sich schwer öffnen
  • Klobig
  • Mäßige Verarbeitung
  • Wird sehr warm
  • Frontlampe rastet nicht gut ein
  • Lampen rasten nicht gut ein
  • Lampen rasten nicht gut ein
  • Batterien müssen zusätzlich gekauft werden
  • Geringe Leuchtdauer
  • Lampen rasten nicht gut ein
  • Billige Verarbeitung
  • Lampen rasten nicht gut ein
  • Lampen rasten nicht gut ein
  • Klobig
  • Montage unflexibel
  • Rückleuchte ging im Test kaputt
  • Teuer
  • Mäßige Ausleuchtung
  • Lampen rasten nicht gut ein
  • Scharfe Kanten
  • Mäßige Verarbeitung
  • Schwache Seitenausleuchtung
  • Günstige Verarbeitung
  • Schwache Ausleuchtung
  • Schwergängiger Schalter
  • Nur ein Leuchtmodus
  • Mäßige Seitensichbarkeit
  • Billige Verarbeitung
Bester Preis

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Vorschriften für Fahrradbeleuchtungen nach StVZO

Wo vor dem Jahre 2017 noch fest angebrachte Lichter am Rad montiert sein mussten, die zwingend über einen Dynamo mit Strom versorgt werden mussten, dürfen heutzutage auch Akku-Leuchten verwendet werden. Allerdings haben nicht alle Lampen, die man im Handel findet, die Zulassung für den Straßenverkehr, da hier gewisse Anforderungen erfüllt sein müssen. So müssen die Lampen eine vom Kraftfahrtbundesamt erteilte Zulassungsnummer aufweisen, damit die Hersteller auch mit »StVZO-zugelassen« werben können und der Radler sie legal im Straßenverkehr einsetzen darf. So muss z.B. sichergestellt sein, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird und die Lampen am Rad in einer vorgeschriebenen Höhe angebracht sein müssen.

Seit 2017 sind auch Akku-betriebene Lichter erlaubt

Für das Frontlicht gilt es, eine Höhe zwischen 40 bis 120 Zentimetern, für das Rücklicht eine Höhe zwischen 25 bis 125 Zentimetern einzuhalten. So steht in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) Paragraph 67:

»Fahrräder müssen mit einem oder zwei nach vorn wirkenden Scheinwerfern für weißes Abblendlicht ausgerüstet sein. Der Scheinwerfer muss so eingestellt sein, dass er andere Verkehrsteilnehmer nicht blendet.«

Gut eingestellt ist zum Beispiel die Frontlampe, wenn der Lichtkegel ungefähr so geneigt ist, dass seine Mitte in fünf Metern Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer.

 Fahrrad­beleuchtung Test: Fahrradbeleuchtung

Wichtig ist noch, dass zwar eine ständige Anbringungspflicht entfällt, es aber je nach Bedingungen notwendig ist, die Lampen anzubringen. So sagt Paragraph 67 der StVZO: »Scheinwerfer, Leuchten und deren Energiequelle dürfen abnehmbar sein, müssen jedoch während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden.«

Ergänzend sei noch gesagt, dass blinkende Lichter am Rad nicht zulässig sind.

Helmlampen vs. Radlampen nach StVZO

Im Vergleich zu den StVZO zugelassenen Fahrradlichtern haben alle Helmleuchten keine Zulassung und sind somit nicht im Straßenverkehr zugelassen. Der Grund liegt in der nicht festen Montage am Rad, da diese Lampen hauptsächlich am Helm angebrachten werden, damit der Fahrer auf dem Trail sein Blickfeld immer ausgeleuchtet hat.

Helmlampen sind nicht im Straßenverkehr zugelassen

Zudem verfügen diese Lampen über enorm hohe Lichtleistungen, nicht selten weit über 2000 Lumen, um so gut wie möglich den Trail sichtbar zu machen. Deshalb werden aber andere Teilnehmer im Straßenverkehr extrem geblendet, sollte die Lampe dort eingesetzt werden, was unter Umständen zu gefährlichen Situationen führen kann.

Lumen vs. Candela vs. Lux

Der Lichtstrom bzw. die Lichtleistung wird in Lumen [lm] angegeben. Dieser Wert gibt Auskunft über die Helligkeit eines Leuchtmittels, genauer gesagt wie viel Licht einer Lampe zu allen Seiten hin ausgestrahlt wird und somit generell zur Verfügung steht. Es gilt: je höher der Wert, umso mehr Licht steht zur Verfügung.

Candela [cd] beschreibt den Lichtstrom, der in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird. Beide Werte sind Sendergrößen, da sie von der Lampe ausgehen.

Die Beleuchtungsstärke wird in Lux [lx] angegeben und gibt Auskunft über den Lichtstrom, der auf eine beleuchtete Fläche fällt. Da es sich hier um eine Empfängergröße handelt, ist die reine Lux-Angabe der Lampe wenig aussagekräftig, da sie vom Abstand des Leuchtmittels zur angeleuchteten Fläche abhängt. Die Beleuchtungsstärke kann jedoch recht einfach mit einem Luxmeter ermittelt werden. Wir haben die Beleuchtungsstärke der Prüfnorm für Fahrradleuchten entsprechend in einem Abstand von zehn Metern gemessen.

So haben wir getestet

Zunächst haben wir uns die Verarbeitung der Lampen genauer angesehen: Sind irgendwelche Verarbeitungsfehler zu erkennen? Gibt es unsaubere oder scharfe Kanten? Die Haptik spielte für uns dabei auch eine Rolle. Wichtig war außerdem, ob im Lieferumfang alles enthalten ist, um die Lampe in Betrieb zu nehmen und zu montieren ohne dabei auf zusätzliches Werkzeug zurückgreifen zu müssen. Auch haben wir die Lampen gewogen, sinnvollerweise mit dem entsprechenden Halter oder Befestigungsgummi.

Genauer haben wir dann die Montage der Halter bzw. der Lampen betrachtet und beurteilt, ob diese leicht vonstattengeht und ob die Lampe während einer kurzen Probefahrt über einen holprigen Trail verrutscht. Um die Ausleuchtung des Weges der einzelnen Lampen beurteilen zu können, haben wir hierfür die Lampen an einem Lenker montiert und mit einer Kamera Bilder der Wegausleuchtung in Kopfhöhe aufgenommen. Für die Bilder haben wir eine Sony Alpha 5000 Kamera mit dem dazugehörigen SEL-P1650 Objektiv verwendet. Folgende Kameraeinstellungen haben wir gewählt: Belichtung: 1 Sekunde, Iso 400, Belichtungskorrektur +1, Blendeneinstellung f/3.5.

Um die Leuchtdauer zu messen, haben wir zunächst alle Lampen voll aufgeladen und anschließend angeschaltet. Während des Tests lief eine Videokamera mit, um die exakte Leuchtdauer zu ermitteln. Zusätzlich haben wir noch die Beleuchtungsstärke der High-Modi mit einem Luxmeter in zehn Metern Entfernung gemessen.

 Fahrrad­beleuchtung Test: Dsc02625 Scaled
Das Sigma Beleuchtungsset beinhaltet alles was man zur Montage und Betreiben der Lampen benötigt.

Testsieger: Sigma Aura 80 USB

Die Wahl des Testsiegers fiel uns bei diesem Test nicht leicht, denn auch andere Sets haben uns überzeugt und sind empfehlenswert. Es ist die Summe der Kleinigkeiten, die den Favoriten letztlich ausmacht. Und hier überzeugte letztlich das Sigma Aura 80 USB Set, nicht zuletzt wegen der starken Rückleuchte.

Testsieger

Sigma Aura 80 USB

Test Fahrrad­beleuchtung: Sigma Aura 80 USB
Ein gut verarbeitetes Set mit vier Leuchtmodi beim Frontlicht sowie einem Bremslicht bei der Rückleuchte.

von 91 Lesern gekauft

Im Lieferumfang ist alles Notwendige enthalten, so befinden sich im Paket neben den beiden Lampen noch ein USB-Ladekabel, zwei kurze aber detailreiche Bedienungsanleitungen und die Befestigungsgummis zur Montage. Die Aura 80 sowie die Blaze Rückleuchte sind sehr hochwertig verarbeitet und fassen sich gut an. Keinerlei unschöne oder scharfe Kanten sind zu finden. Auch die Gummiabdeckungen für die USB-Buchsen schließen gut und die großen Ein/Aus-Schalter lassen sich leicht bedienen.

Die Aura 80 USB-Frontlampe

Die Montage ist sehr einfach. Die Aura 80 wird mittels eines stabil wirkenden Gummibands am Lenker befestigt und bleibt selbst bei wilder Fahrt auf dem Trail an Ort und Stelle. Es verbleibt somit kein Halter am Lenker, was besonders Rennrad- oder Mountainbikefahrer freuen wird.

Durch ein zweifaches Drücken des Schalters geht die Aura 80 in der höchsten Stufe an. Die insgesamt vier Leuchtstufen lassen sich dann durch erneutes Drücken des Schalters durchwählen. So stehen einem laut Hersteller 80, 60, 40, und 20 Lux zur Verfügung – unsere Messung der hellsten Stufe kam sogar auf 89 Lux. Welche Stufe gewählt wurde, zeigt einem die Leuchtanzeige mittel vier orangen LEDs an. Direkt daneben befindet sich mit ebenfalls vier grünen LEDs die Batterieanzeige und gibt dem Fahrer gut sichtbar Aussage über den Ladezustand der Lampe. Leuchtet eine rote LED auf, muss der 2000 mAh-Akku geladen werden, beginnt sie zu blinken, geht die Aura in Kürze aus. Auf höchster Stufe konnten wir eine maximale Leuchtdauer von 5 Stunden und 5 Minuten ermitteln.

Die Ausleuchtung der Aura 80 ist besser als bei ihrem kleinen Bruder, der ebenfalls getesteten Aura 60. Bei der Aura 80 Wird der Nah und vor allem der Fernbereich hervorragend ausgeleuchtet.

Die Blaze-Rücklampe

Auch die Montage der Blaze ist sehr einfach. Die Lampe wird einfach mittels Gummiband an der Sattelstütze befestigt.

Die Blaze-Rückleuchte verfügt über zwei Modi, den Tag- und den Nacht-Modus. Im Tag-Auto-Modus, welcher beim ersten Klick ausgewählt ist, schaltet sich der integrierte Helligkeitssensor ein. Das heißt, dass je nach Umgebungslicht das Licht ein oder nach 4 Minuten ausgeschaltet wird. Werden keine Bewegungen mehr registriert, schaltet sich die Lampe nach 9 Minuten aus.

Im Nacht-Modus leuchtet die obere LED ausreichend hell und die Blaze ist auch von der Seite gut erkennbar.

Weiter verfügt die Lampe noch über eine Bremslichtfunktion. Treten negative Beschleunigungen auf, leuchten im Nacht-Modus für drei Sekunden die zwei unteren LEDs deutlich sichtbar auf, im Tag-Modus leuchten alle drei LEDs auf. Die Bremslichtfunktion reagiert gut, auch schon bei etwas geringeren Verzögerungen und warnen so den nachfolgenden Verkehr zuverlässig. Wichtig ist nur, dass die Lampe richtig herum montiert ist, da sich der Beschleunigungssensor jedes Mal kalibrieren muss.

Insgesamt eine tolles Set mit nützlichen Funktionen und guter Ausleuchtung sowie Leuchtdauer, die jeden Biker, egal ob Rennradfahrer oder Mountainbiker glücklich machen werden. Aber auch im täglichen Straßenverkehr hat man mit den Zusatzfunktionen ein deutliches Plus an Sicherheit.

Nachteile?

Wo beim kleinen Bruder die Seitenausleuchtung ein Kritikpunkt war, ist diese bei der Aura 80 besser. Dennoch ist in puncto Seitenausleuchtung immer noch etwas Luft nach oben. Das ist jedoch Jammern auf hohen Niveau.

Sigma Aura 80 USB im Testspiegel

In der 08/2020-Ausgabe der Stiftung Warentest bekam das Sigma Aura 80 USB-Set die Gesamtnote »gut« (2,0). Etwas detaillierter wurde berichtet:

»Gut, aber nicht fest montiert. Für die meisten Radler gute, im Nahfeld breite Ausleuchtung. Bis 18 Meter Sicht, eher nichts für Raser. Muss nach jedem Abnehmen neu justiert werden. Mehrstufige Restleuchtanzeige.«

Alternativen

Obwohl uns der Testsieger am besten gefallen hat, gibt es weitere interessante Modelle, die unserem Favoriten in nur wenig nachstehen. Wer weniger Geld ausgeben möchte oder auf bestimmte Funktionen Wert legt, wird vielleicht bei unseren Alternativen fündig.

Auch gut

Cat Eye GVolt 70

Test Fahrradbeleuchtung: Cat Eye GVolt 70 + Rapid Micro 6
Leicht zu montieren und schön kompakt. Die Umgebung wird gut ausgeleuchtet, drei Modi stehen zur Verfügung.

von 83 Lesern gekauft

Der Lieferumfang des Cat Eye GVolt 70-Sets beinhaltet neben der kompakten und 116 Gramm schweren Frontlampe und der Rapid-Micro-G-Rücklampe zwei USB-Ladekabel sowie einen Halter für Erstere und den Befestigungsgummi für Letztere.

Beide Lampen fassen sich gut an und machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Die kleine Rückleuchte wird mittels Gummiband an der Sattelstütze befestigt und kann sogar aus dem Halter ein- und ausgeklippt werden. Der beigefügte H-34 Halter der GVolt 70 hat uns besonders gut gefallen. Dieser besitzt ein gut drehbares Kunststoffrad am unteren Ende, in den das gezahnte Band eingeführt werden kann. Durch ein Gewinde im Rad kann dann der Halter an den Lenker geschraubt werden und hält die Lampe bombenfest in Position.

Das Einlegen der Lampen in den jeweiligen Halter sowie auch das wieder Ausklippen der Lampen geht ausgezeichnet. Schön ist auch, dass der Halter über Kopf am Lenker montiert werden kann und die Leuchte nicht klassisch oben, sondern unter dem Lenker hängt, was ein aufgeräumtes Cockpit erzeugt. Der Einschaltknopf der GVolt 70 ist hierfür an der Unterseite des Gehäuses angebracht. Alternativ kann im Zubehör noch ein GP-Adapter erworben werden, wodurch die Lampe an jede GP-Halterung montierbar ist.

Die Frontlampe verfügt über drei Leuchtmodi mit Beleuchtungsstärken von 70, 50 und 10 Lux in den entsprechenden Stufen High, Mid und Low. Gemessen haben wir eine Beleuchtungsstärke im High-Modus von 85 Lux. Außerdem gibt der Hersteller die Brenndauer mit zwei Stunden im High-Modus, drei Stunden im Mid-Modus sowie 15 Stunden im Low-Modus an. Gemessen haben wir eine Leuchtdauer von circa drei Stunden im High-Modus.

Weiter verfügen beide Lampen über einen Ladezustandsindikator. So leuchtet bei einer Restladung von 20 Prozent eine LED auf, die anzeigt, dass die Lampen geladen werden müssen. Gut hat uns auch gefallen, dass die GVolt 70 über eine Mode-Memory-Funktion verfügt. Das bedeutet, dass die Lampe den zuletzt gewählten Modus speichert, sodass dieser beim Anschalten der Lampe auch automatisch gewählt ist.

Die Ausleuchtung ist mit ein Grund, warum die GVolt 70 so weit vorne gelandet ist. Der Fernbereich wird hell und gut ausgeleuchtet, der Nahbereich etwas weniger. Besonders gut hat uns die Breite der Ausleuchtung gefallen. So sind etwaige Hindernisse am Weg- und Waldrand sehr gut und frühzeitig erkennbar. Letztlich ist das Set mit der GVolt 70 zwar nicht das günstigste im Test, aber überzeugt mit der Einfachheit und den Stärken genau da, worauf es bei einer Lampe ankommt. Das gelingt ohne viel Schnickschnack und sollte jeden Mountainbiker, Rennradfahrer oder auch Bikepacker überzeugen. Nur der Preis könnte etwas niedriger sein.

Intelligent

Büchel BLC 820

Fahrradbeleuchtung Test: 51nlrptit8l. Sl1000
Hohe Leuchtstärke und smarte Funktionen: Automatische Lichtsteuerung und der Tag-Nacht-Modus verlängern die Laufzeit.

Keine Preise gefunden.

Eine weitere Alternative ist das Fahrradlicht-Set Büchel BLC 820, welches über eine sehr nützliche Zusatzfunktion verfügt. Im Lieferumfang sind neben den Lampen selbst noch die Halter und ein USB-Ladekabel zum Laden der beiden Li-Ion-Akkus enthalten. Die beiden Lampen machen einen anständigen Eindruck und liegen wertig in der Hand.

Die Montage der Halter ist sehr einfach. Beide werden mittels eines stabilen Gummibands am Lenker bzw. an der Sattelstütze montiert und halten beide Leuchten in Position. Das Ein- und Ausschalten beider Lampen sowie die Wahl der Leuchtmodi geschieht über den gut bedienbaren Schalter.

Beide Lampen verfügen weiter über eine Ladezustandsanzeige. Beim Rücklicht blinkt eine kleine LED, wenn sie geladen werden muss, beim Frontlicht zeigen vier LEDs den Ladezustand an. Dabei entsprechen vier grüne LEDs einem Ladezustand von 100 Prozent, eine grün leuchtende LED 25 Prozent. Eine rote LED zeigt an, dass der Ladezustand nur noch zehn Prozent entspricht. Das Frontlicht verfügt über drei Helligkeitsstufen, laut Hersteller beträgt die Beleuchtungsstärke 80 Lux im High-, 40 Lux im Mid- und 15 Lux im Low-Modus, welche durch erneutes Drücken des Schalters durchgewählt werden können.

Um die Leuchtdauer gegebenenfalls zu erhöhen, verfügt die BLC 820 über eine automatische Lichtsteuerung. Wird der Schalter einmal gedrückt, schaltet sich die Lampe im Auto-Modus ein. Je nach Helligkeit der Umgebung wird die Helligkeit der Lampe dann automatisch angepasst. Durch erneutes Drücken des Schalters kann dann durch die drei Leuchtmodi – High, Mid und Low – geschaltet werden. Eine LED-Leiste mit vier blauen LEDs zeigt dem Fahrer an, in welcher Stufe sich die BLC820 gerade befindet.

Eine weitere nützliche Funktion bietet die Rückleuchte. Sie verfügt neben einem Tag- und Nachtmodus auch noch über eine Bremslichtfunktion, die erstaunlich gut funktioniert. Durch einmaliges Drücken des Schalters befindet sich die Lampe im Tag-Modus. Das heißt, sobald es hell ist, ist die Lampe aus – wenn es aber Dunkel wird, schaltet sich die Lampe ein. Durch erneutes Drücken wird in den Nachtmodus gewechselt, bei dem das Rücklicht permanent leuchtet. So kann verhindert werden, dass der Fahrer das Einschalten des Rücklichts unterwegs vergisst. Wie schon erwähnt, verfügt das Rücklicht über eine Bremslichtfunktion. Ein integrierter Beschleunigungssensor misst die Verzögerung, wo ab einem gewissen Wert eine zweite rote LED deutlich sichtbar für drei Sekunden aufleuchtet.

Die Ausleuchtung ist im Vergleich zum Testsieger nicht ganz so gut. Der Fernbereich wird hell ausgeleuchtet, der Nahbereich etwas weniger. Der Seitenbereich wird leider kaum ausgeleuchtet, zum Fahren auf befestigten Wegen ist das Beleuchtungsbild aber dennoch ausreichend. Seitliche Beleuchtung im Frontlicht sorgt für eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Letztlich ist das Set von Büchel mit nützlichen Zusatzfunktionen sehr durchdacht und macht was es soll. Interessant kann das Set für Rennradfahrer sein, die gerne mit mehreren Fahrern im Pulk fahren möchten. Hier punktet die Bremslichtfunktion.

Dauerläufer

Trelock LS 950 Control

Test Fahrradbeleuchtung: Trelock LS 950 Control
Die mit Abstand längste Akkulaufzeit im Test – zumindest beim Frontlicht. Fünf Leuchtmodi sind wählbar.

von 22 Lesern gekauft

Das Set Trelock LS 950 Control kommt mit der Frontlampe und mit der LS 720 REEGO Rücklampe. Die Lampen selbst wirken hochwertig und gut verarbeitet. Im Lieferumfang sind neben einem USB-Ladekabel die beiden Halter beigefügt. Das Ein- und Auslegen der 221 Gramm schweren Frontlampe ist kinderleicht und funktioniert von allen getesteten Sets am besten. Bei der Rücklampe ist das jedoch etwas hakelig. Ein- und Ausschalten sowie die Manövrierung durch die fünf Leuchtmodi geschieht hier mit den zwei großen »+« und »-« Tasten.

Schön ist das LC-Display, das dem Fahrer die Leuchtstufe, den Ladezustand des Li-Ion Akkus und die Restleuchtzeit der Lampe auf einen Blick präsentiert. Im höchsten Modus kann es sein, dass die Lampe überhitzt und automatisch einen niedrigeren Leuchtmodus wählt. Das wird durch ein »°C« im Display angezeigt.

Auffällig war hier, dass während des Betriebs ein ständiges, surrendes Geräusch zu hören war. Beim Fahren war das kaum hörbar, aber dennoch präsent. Die Ausleuchtung der LS 950 Control ist in Ordnung. Der Fernbereich wird gut, der Nahbereich etwas geringer, der Seitenbereich leider kam ausgeleuchtet – was aber dennoch für das Fahren auf befestigten Wegen ausreicht. Beide Lampen sind auch von der Seite gut wahrnehmbar.

Warum wir diese Lampe empfehlen, ist ganz klar: Die Trelock LS 950 Control hat mit einem großen Abstand die längste Akkulaufzeit im Test. Im Low-Modus kommt sie auf satte 56 Stunden Laufzeit. Hier muss man also enorm selten zum USB-Kabel greifen. Auch im High-Modus kann sie mit 14 einhalb Stunden weit vor allen anderen Kandidaten glänzen. Es sei noch erwähnt, dass sie die Helligkeit ein klein wenig drosselt, sobald sie zu heiß wird. Das war bei Raumtemperatur nach etwa fünf Stunden und bei Kälte nach etwa 7 Stunden durchgängigem Leuchten der Fall.

Beim Rücklicht kann man sich ebenso wenig beklagen: Fast 13 Stunden hält es durch und wird damit nur von wenigen anderen Modellen geschlagen. Unsere gemessenen 85 Lux Leuchtstärke sind hier außerdem ein sehr guter Wert. Wer auf eine lange Akkulaufzeit Wert legt, sollte hier zugreifen!

Gut & günstig

Sigma Aura 60

Test Fahrradbeleuchtung: Sigma Aura 60
Als kleiner Bruder des Testsieges steht das Aura 60 Set ihm in kaum etwas nach und ist etwas günstiger zu haben.

von 437 Lesern gekauft

Auch den kleinen Bruder des Testsiegers können wir empfehlen. Er kommt logischerweise ebenfalls aus dem Hause Sigma und beinhaltet die Aura 60 Front- und die Nugget-II-Rückleuchte. Neben den beiden Lampen sind zusätzlich noch ein USB-Ladekabel sowie zwei unterschiedliche Gummibänder im Lieferumfang enthalten, die zur Befestigung der Nugget II an der Sattelstütze dienen.

Gerade die Aura 60 macht unter allen getesteten Lampen den hochwertigsten Eindruck und auch das Design gefällt uns am besten, was aber natürlich immer im Auge des Betrachters liegt. Beide Lampen sind schnell mittels Gummibändern an Lenker und Sattelstütze montiert und auch schnell wieder abmontiert. Das 101 Gramm leichte Frontlicht ist mit dem Gummiband bzw. Halter über eine Schraube fixiert, der Winkel kann durch Drehen der Lampe variiert werden.

Die Lampe verfügt über drei Leuchtstufen – High, Mid und Low – mit laut Hersteller angegebenen 60 Lux im High-Modus. Zusätzlich verfügt die Aura 60 über eine Ladezustandsanzeige. Hier leuchtet eine grüne LED unterhalb des großen Ein- und Ausschalters auf, wenn der Ladezustand zwischen 70 und 31 Prozent liegt, unterhalb von 31 Prozent zeigt eine rote LED an, dass die Lampe aufgeladen werden muss.

Die 23 Gramm leichte Nugget II hat ebenfalls einen Ladezustandsindikator. Aufgedruckte Batteriesymbole zeigen bei entsprechender Beleuchtung den Ladezustand an, beide Symbole werden angeleuchtet, sobald sie aufgeladen werden muss. Das Beleuchtungsbild ist zum Fahren auf befestigten Wegen mehr als ausreichend, Nah- und Fernbereich werden hell dargestellt, die Seitenbereiche werden aber deutlich schlechter bis gar nicht ausgeleuchtet. Dieser Punkt hat letztlich zum Nichtgewinn des Tests geführt. Sehr gefallen hat uns aber die seitliche Beleuchtung mittel zusätzlicher LEDs. Dies trägt zur deutlich besseren Sichtbarkeit von der Seite im Straßenverkehr bei.

Letztlich ist das Set sehr gut verarbeitet und macht was es soll, ohne aber wirklich überragend zu sein. Besonders Rennradfahrer dürften mit diesem Set und dem ansprechenden Design der beiden Lampen glücklich werden, da sie klein und leicht sind und der Halter nicht fest am Lenker angebracht werden muss.

Außerdem getestet

Busch & Müller IXON Core

Die Busch & Müller IXON Core kommt im Set mit der IXXI-Rückleuchte. Im Lieferumfang sind der Halter sowie ein Ausgleichsring für dünnere Lenker, ein USB-Ladekabel, das dazugehörige Netzteil sowie zwei Gummibänder für die Montage des Rücklichts enthalten. Beide Lampen fassen sich gut an und die Verarbeitung ist durchaus qualitativ. Bei dieser Lampe setzt Busch und Müller auf ein Alugehäuse, was die Lampe wertig aussehen lässt – und das bei einem Gewicht von 134 Gramm für das Front- und 31 Gramm für das Rücklicht.

Die Montage des Halters ist intuitiv und geht sehr schnell vonstatten. Das Frontlicht wird hier seitlich eingeklipst und bleibt stets in Position, das Rücklicht wird mit einem Gummiband an der Sattelstütze fixiert und ist schnell montiert und wieder entfernt. Das Frontlicht verfügt über zwei Leuchtmodi – High und Low – sowie über einen Ladezustandsindikator im Einschaltknopf. Hier blinkt alle zwei Minuten die LED für den jeweiligen Ladezustand unterschiedlich oft auf. Fünfmal Blinken zeigt einen Ladezustand von 100 bis 80 Prozent an, viermal Blinken 80 bis 60 Prozent, dreimal Blinken 60 bis 40 Prozent, zweimal Blinken 40 bis 20 Prozent und einmal Blinken bedeutet einen Zustand kleiner 20 Prozent und dass die IXON Core geladen werden muss.

Im High-Modus wird der Weg im Nah- und Fernbereich sowie ein wenig im Randbereich gut und hell ausgeleuchtet. Hier muss die Lampe vernünftig eingestellt werden, um den Gegenverkehr nicht zu blenden, der Low-Modus sorgt im Straßenverkehr für gute Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer. Das Front- sowie Rücklicht sind auch seitlich bei Dunkelheit gut wahrnehmbar. Wer ein gut verarbeitetes Set mit einem guten Beleuchtungsbild zu einem noch akzeptablen Preis sucht, um auch mal abseits befestigter Straßen zu fahren, wird mit diesem Set fündig.

In Sachen Akkulaufzeit haben wir hier auch nichts zu meckern. Im Low-Modus hält die Frontleuchte 16 einhalb Stunden durch, im High-Modus fünf einhalb Stunden, was im Vergleich ein guter Wert ist. Besonders die Rückleuchte konnte hier punkten: Über 24 Stunden strahlte sie in sattem Rot und ergatterte bei den akkubetriebenen Heckmodellen den Spitzenplatz. Die Leuchtstärke von 55 Lux ist zwar nicht überragend, aber noch in Ordnung.

Cat Eye GVolt 50

Test Fahrradbeleuchtung: Cat Eye GVolt 50

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Das GVolt 50 Set von Cat Eye beinhaltet die Frontlampe sowie die Rapid Micro G Rücklampe. Es beinhaltet neben dem Halter für Front- und Rückleuchte auch zwei USB-Ladekabel, womit die Li-ion Akkus aufgeladen werden können. Die Verarbeitung ist gut und die Frontlampe liegt wertig in der Hand, allerdings macht der große Bruder hier einen etwas besseren Eindruck. Das Anbringen des Halters sowie der Rückleuchte ist einfach. Die GVolt 50 verfügt über zwei Leuchtmodi – High und Low – mit einer laut Hersteller angegebenen Beleuchtungsstärke von 50 bzw. 20 Lux sowie der Mode-Memory-Funktion.

Das Beleuchtungsbild ist super: Der Nah-, Fern- und Seitenbereich wird gut und hell ausgeleuchtet. Insgesamt hat die GVolt 50 jedoch eine etwas reduzierte Beleuchtungsstärke im Vergleich zum Testsieger. Wer mit diesen Abstrichen leben kann und etwas weniger Geld ausgeben will, wird hier nicht enttäuscht werden.

Das Fahrradlicht-Set von SGODDE kommt mit der LF-06-Front- und der LR-03K-Rückleuchte. Geladen werden beide Leuchten über ein im Lieferumfang enthaltenes USB-Ladekabel, die nötigen Utensilien zur Befestigung beider Lampen sind ebenfalls enthalten. Die Rückleuchte wird mittels Gummiband an der Sattelstütze befestigt und angeschaltet ist sie auch nachts gut von der Seite erkennbar. Der Halter der Frontlampe wird mittels Schnellspanner am Lenker befestigt, zum Ausgleich unterschiedlicher Lenkerdicken sind Ausgleichsbänder beigefügt. Der Halter sitzt fest am Lenker und hält die etwas klobig wirkende, knapp 200 Gramm schwere Lampe während der Fahrt an Ort und Stelle.

Der Ladezustand der Frontleuchte wird mit vier LEDs hinter dem Einschaltknopf angezeigt, damit bei Bedarf geladen werden kann. Die Lampe besitzt zwei Leuchtmodi – High und Low – mit einer laut Hersteller maximalen Lichtleistung von 600 Lumen. Das Beleuchtungsbild ist recht ordentlich: Der Fernbereich wird hell ausgeleuchtet, im Nahbereich wird der Seitenbereich zusätzlich etwas erhellt dargestellt, was das Fahren im dunklen Wald durchaus erleichtert und sicherer macht.

Wer letztlich ein kostengünstiges Fahrradlicht mit etwas mehr Lichtleistung sucht und das Design an zweite Stelle stellt, kann zu dem Set von SGODDE greifen.

Trelock LS 760 I-Go Vision

Das Trelock LS 760I-Go Vision bietet einige interessante Zusatzfunktionen. Das Set beinhaltet die Frontleuchte sowie die LS 720 REEGO-Rückleuchte. Neben den Haltern für die Front- und Rückleuchte sind zusätzlich noch drei USB-Kabel – davon zwei USB-C – im Set enthalten. Die Haptik der Lampen ist angenehm und sie machen einen gut verarbeiteten Eindruck. Die Montage des jeweiligen Halters wirkt auf den ersten Blick etwas komplizierter als bei den anderen getesteten Sets, nach kurzem Nachschlagen in der Anleitung ist das Anbringen jedoch sehr einfach und hält die etwas klobig wirkende, rund 173 Gramm schwere Lampe gut in Position.

Das Ein- und Ausklippen der Lampe ist kinderleicht. Und das Ein- und Ausschalten, als auch die Wahl der fünf Leuchtmodi geschieht über die großen »+« und »-« Tasten unter dem LC-Display. Das zeigt dem Fahrer nicht nur die Uhrzeit, den Ladezustand des Li-Ion Akkus und den gewählten Leuchtmodus an, sondern auch die Restbrenndauer der Lampe. Im höchsten Modus kann es sein, dass die Lampe überhitzt und automatisch einen niedrigeren Leuchtmodus wählt, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Dies wird durch ein »°C« im Display angezeigt. Das mittels Gummiband an die Sattelstütze montierbare Rücklicht bietet da mit einem Ein- und Ausschalter die deutlich einfachere Handhabung. Nur das Einlegen der Lampe in den Halter ist etwas hakelig.

Das Beleuchtungsbild der Frontlampe ist in Ordnung. Der Nah- und Fernbereich wird gut, der Seitenbereich eher schwach ausgeleuchtet. Seitlich sind an der Frontlampe noch beleuchtete Schlitze angebracht, was die Sichtbarkeit für die anderen Verkehrsteilnehmer erhöht. Die Lampe hat noch zwei Besonderheiten: Zum einen verfügt sie über eine Levelfunktion, was dem Fahrer die richtige Einstellung der Lampe erleichtern soll. Das funktioniert auch ganz gut. Zum anderen kann die Lampe mit den USB-C-Kabel nicht nur aufgeladen, sondern auch als Powerbank genutzt werden. Hier ist es aber meist nötig, einen entsprechenden Adapter für andere Schnittstellen zu kaufen.

Alles in allem ist sie eine solide Lampe – jedoch mit ein paar Schwächen, wie dem Gewicht oder dem hohen Preis. Wer mehr Wert auf Zusatzfunktionen legt, kann getrost zu diesem Set greifen.

Das Sky Valley Beleuchtungsset von Büchel beinhaltet die Sky Valley Frontlampe sowie die 3D-Light XC-142BK-Rücklampe. Das Set beinhaltet weiterhin ein USB-Ladekabel sowie den Halter für das Frontlicht. Der ist mittels einer Schraube einfach zu montieren und für unterschiedliche Lenkerdicken sind diverse Ausgleichsgummibänder im Lieferumfang enthalten. Der Halter für das Rücklicht wird mit einem Gummiband an der Sattelstütze befestigt und der Winkel kann mittels einer Schraube eingestellt werden. Beide Lampen lassen sich problemlos in die Halter ein- und ausklippen. Die Verarbeitung der Lampen ist ausgezeichnet, nur wirkt die Plastikoberfläche etwas billig. Die Lampe selbst wirkt etwas klobig und ist mit 180 Gramm (inklusive Halter) kein Leichtgewicht, das zum einen an dem verbauten, 4000 mAh großen Li-Ion-Akku liegt.

Das Ein- und Ausschalten der Frontlampe geht über den oberen bzw. unteren Wahlschalter. Zwischen den vier Beleuchtungsmodi kann nun mit der »Hoch«- bzw. mit der »Runter«-Taste gewählt werden. Dabei stehen in der höchsten Stufe laut Hersteller 100 Lux zur Verfügung. Schön ist hier das kleine LC-Display, welches den Fahrer über die gewählte Leuchtstufe, die Akkukapazität sowie die Restleuchtdauer in der gewählten Leuchtstufe auf einen Blick informiert, was uns besonders gut gefällt. Im Dunkeln wird das Rücklicht als auch das Frontlicht von den Seiten gut wahrgenommen, was für Sicherheit im Straßenverkehr sorgt. Die Ausleuchtung der Sky Valley ist ausgezeichnet und in diesem Bereich mit die beste Lampe im Test. Der Nah- und Fernbereich wird hell ausgeleuchtet, der Seitenbereich ebenfalls, was ein sicheres Fahren auch im Wald ermöglicht, da die Umgebung gut wahrgenommen wird. Warum jedoch die Lampe nicht auf den vorderen Plätzen landet, ist zum einen dem hohen Preis geschuldet.

Was uns jedoch sehr negativ aufgefallen ist, ist die enorme Hitzeentwicklung der Sky Valley im High-Modus, was nicht nur auf Kosten der Haltbarkeit und Effizienz gehen muss. Es ist zwar ein Hinweisaufkleber auf der Lampe angebracht, jedoch wird die Lampe nach kurzer Zeit so extrem heiß, dass sie nicht mehr in der Hand gehalten werden kann und man sie nach dem ausklippen sofort fallen lassen möchte.

Das Beleuchtungsset Sigma Aura 25 beinhaltet die Aura 25 K Frontlampe sowie die Cubic Rückleuchte. Hier ist der Name Programm, denn beide Lichter wirken etwas klobig, die Verarbeitung ist dennoch anständig, jedoch kein Vergleich zum ebenfalls getesteten Aura 60 Set. Im Lieferumfang sind beide Lampen enthalten sowie die Halter, beziehungsweise die Gummibänder für die Befestigung an Lenker und Sattelstütze. Schön ist auch, dass hier Batterien mit enthalten sind und die Leuchten somit direkt nach dem Kauf in Betrieb genommen werden können. Das Rücklicht wird im Dunkeln von der Seite gut wahrgenommen, das Frontlicht jedoch eher weniger.

Die Frontlampe verfügt über zwei Leuchtmodi – High und Low – sowie einen Ladezustandsindikator. Dieser zeigt beim Leuchten einer roten LED an, dass nur noch 30 Prozent der Anfangsleistung zur Verfügung stehen und die Batterien bzw. Akkus getauscht werden müssen. Die Ausleuchtung ist für den normalen Straßenverkehr ausreichend, der Seitenbereich wird jedoch nicht ausgeleuchtet. Die Lampe lohnt sich für jene, die gelegentlich im Dunkeln mit dem Rad in der Stadt unterwegs sind und gerne für den Fall der Fälle ein Licht im Rucksack dabei haben möchten.

Das Axa Greenline 50 wirkt vernünftig verarbeitet, nur die Plastikoberfläche wirkt etwas billig für diese Preisklasse. Im Lieferumfang ist ein USB-Ladekabel enthalten sowie der Halter des Lichts. Dieser wird einfach über das stabil wirkende Gummiband am Lenker fixiert und die Lampe anschließend eingeklickt. Das Ein- und Ausklippen der Lampe aus dem Halter geht problemlos, auch bleibt die Lampe während der Probefahrt an Ort und Stelle. Die Lampe verfügt über einen Ladezustandsindikator im Einschaltknopf. Über drei farbliche LEDs wird der Ladezustand mitgeteilt. Die blaue LED leuchtet, wenn der Ladezustand über 75 Prozent liegt. Die gelbe LED leuchtet zwischen 75 und 25 Prozent. Unter 25 Prozent zeigt eine rote LED an, dass die Axa Greenline 50 geladen werden muss.

Die Lampe verfügt über zwei Leuchtmodi – High und Low – wobei die Lampe im High-Modus unangenehm warm wird und nach dreieinhalb Stunden Brenndauer schlagartig erlischt. Das Beleuchtungsbild bei dieser Lampe ist eher zentral, die Seiten werden kaum ausgeleuchtet. Der Zentralbereich wird aber im High-Modus ordentlich hell ausgeleuchtet.

Letztlich lässt sich sagen, dass es für vergleichbares oder sogar weniger Geld ganze Beleuchtungssets gibt, die ähnliches oder mehr bieten.

Das Fahrradlicht-Set Vancouver mit der 3D-Lite XC-142K Rücklampe ist das günstigste Set von Büchel im Test. Das bemerkt man auch an der Verarbeitung: Sie wirkt nicht ganz so hochwertig wie bei den anderen Sets des Herstellers. Schön ist, dass neben dem USB-Ladekabel auch noch ein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist. Die Montage der ebenfalls mitgelieferten Halter geht einfach von der Hand.

Aufgefallen ist uns nur, dass die Frontlampe nicht ganz im Halter eingerastet ist, was zum Herausfallen führen könnte. Das ist uns beim Testen jedoch nicht passiert. Die Vancouver verfügt über drei Leuchtmodi – High, Mid und Low – welche durch wiederholtes Drücken des Schalters ausgewählt werden können. Eine LED zeigt den Ladezustand der Lampe an.

Die Frontlampe leuchtet den Fernbereich gut, den Nah- und Seitenbereich eher schwach aus, was aber für den normalen Stadtverkehr allemal ausreicht. Andere Verkehrsteilnehmer nehmen die Seiten der beiden Lampen, vor allem beim Rücklicht, deutlich war. Insgesamt ist das Beleuchtungsset um die Vancouver Frontlampe ein solides Set zu einem vernünftigen Preis, mit dem man auf befestigten Wegen nichts falsch machen kann.

Das Beleuchtungsset von BV beinhaltet neben der Frontleuchte BV-DEL801F und Rückleuchte BD-DEL801T alles Nötige zur Montage sowie ein USB-Kabel zum Laden der Li-ion Akkus. Die Verarbeitung wirkt für die Preisklasse vernünftig. Die Montage ist prinzipiell recht einfach und schnell, jedoch kann es sein, dass die Schraube aus der Kunststoffmutter rutscht, was das Ganze dann etwas aufwendiger macht. Auch das Einschieben der Frontlampe in den Halter ist eher fummelig, gleiches gilt für das Einschieben der Rückleuchte in ihren Halter. Der wird mit einem Gummiband an der Sattelstütze befestigt. Die Frontlampe verfügt über drei Leuchtmodi – High, Mid und Low – sowie über einen Ladezustandsindikator.

Das Beleuchtungsbild der nur 99 Gramm schweren Frontlampe ist für den normalen Straßenverkehr ausreichend. Der Fernbereich wird gut, der Nahbereich schwach und die Seiten kaum ausgeleuchtet. Das Vorder- sowie das Rücklicht sind im Dunkeln auch gut von den Seiten erkennbar. Letztlich ist das Set von BV ausreichend, wenn man immer ein Licht im Rucksack dabeihaben möchte, das leicht und durchaus erschwinglich ist.

Dansi Seattle Pro/XC-215K

Das Dansi-Fahrradlicht-Set mit der Seattle Pro/XC-215k Frontleuchte und dem Kompakt USB/XC-170k Rücklicht ist eines der günstigsten Sets mit integriertem Li-ion Akku im Test. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zur Befestigung am Bike benötigt wird – auch ein USB-Kabel zum Laden der beiden Lampen liegt bei. Der Halter der Frontleuchte wird an den Lenker geschraubt und hält das Frontlicht in Position. Zum Ausgleich unterschiedlicher Lenkerdurchmesser sind drei unterschiedlich dicke Gummibänder beigelegt. Die Verarbeitung der beiden Lampen ist recht gut, nur das Einklippen der beiden Lampen ist etwas hakelig.

Die Frontlampe verfügt über drei Beleuchtungsmodi und sorgt für eine in der Stadt vernünftige Ausleuchtung, das Rücklicht ist in der Dunkelheit auch von der Seite gut erkennbar. Die Randbereiche werden mit der Frontlampe weniger gut ausgeleuchtet. Wer ein günstiges Notfallset im Rucksack dabeihaben will, kann sich das Set getrost anschaffen.

Das Beleuchtungsset von Dansi mit der XC-213K Frontleuchte und der XC-102 Mini LED Rückleuchte ist das günstigste Modell im Test, was sich bei der Verarbeitung auch bemerkbar macht. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zur Montage der Lampen am Bike notwendig ist, leider müssen die Batterien zusätzlich gekauft werden, was den Preis dann doch wieder erhöht. Die Montage der Lampen ist recht einfach. Das Frontlicht verfügt über zwei Leuchtmodi – High und Low – und sorgt für eine ausreichende Ausleuchtung. Das Rücklicht ist bei Dunkelheit gut zu erkennen.

Wer wenig Geld ausgeben will und nur für den Notfall ein Beleuchtungsset im Rucksack haben möchte, kann über den Kauf des Sets nachdenken. Jedoch gibt es für etwas mehr Geld auch Sets mit integriertem Akku.

Lezyne Hecto StVZO 40

Test Fahrradbeleuchtung: Lezyne Hecto 40

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Das Beleuchtungsset aus dem Hause Lezyne beinhaltet neben dem Hecto Drive 40 StVZO Frontlicht und dem KTV Rücklicht ein Ladekabel sowie die Befestigungsgummis für beide Lampen. Die Hecto Frontlampe besitzt ein hochwertig aussehendes, CNC-gefrästes Aluminium-Gehäuse, was es nicht nur sehr robust macht, sondern auch staub- und wassergeschützt nach IPX7 Standard. Das sehr hochwertig wirkende KTV Rücklicht erfüllt den IPX7 Standard ebenfalls.

Beide Lampen verfügen über jeweils zwei Leuchtmodi – Blast und Economy – und über eine Ladezustandsanzeige. Diese teilen dem Fahrer über farbliche LEDs den Ladezustand mit. Die Montage erfolgt bei beiden Lampen über ein stabiles Gummiband am Lenker bzw. an der Sattelstütze und auch bei wilder Fahrt ist die 104 Gramm schwere Hecto nie verrutscht. Die Frontlampe leuchtet den Nah- und Fernbereich gut aus, allerdings wird der Seitenbereich recht schwach ausgeleuchtet, was ein Befahren dunkler Waldwege schwierig macht. Das Rücklicht wird von anderen Verkehrsteilnehmern gut wahrgenommen und beide Lampen sind auch seitlich gut wahrnehmbar. Ausgedehnte Biketouren im Dunkeln sind jedoch fast nicht möglich, da die Leuchtdauer der Hecto im Blast-Modus nur etwas mehr als zwei Stunden beträgt.

Wer ein kostengünstiges, leichtes und kleines Fahrradlicht-Set für den Notfall im Rucksack haben will, der wird mit dem Set LTIK-FSW567 von Life Bee vielleicht fündig. Neben der Frontleuchte mit zwei Leuchtmodi und der LTIK-FS 364 Rückleuchte sind zwei USB-Ladekabel und alles, was zur werkzeugfreien Montage der beiden Halter notwendig ist, im Lieferumfang enthalten. Der Fronthalter ist einfach anzubringen, der Halter der Rückleuchte wird fest an die Sattelstütze geschraubt. Das Ein- und Ausklippen beider Lampen aus bzw. in den Halter ist etwas fummelig.

Insgesamt wirkt die Verarbeitung beider Lampen recht billig. Das Beleuchtungsbild ist für den Straßenverkehr ausreichend. Von der Seite wird man jedoch nicht ganz so gut wahrgenommen.

Das Beleuchtungsset LF-04-08 von Life Bee beinhaltet neben der Frontleuchte und der LR-01 Rückleuchte ein USB-Ladekabel sowie alles, was zur Montage an unterschiedlich dicken Lenkern benötigt wird. Die Montage des Halters ist mittels Schnellspanner sehr einfach und hält das Licht auch bei holpriger Fahrt in Position. Einzig das Ein- und Ausklippen der Lampe ist etwas hakelig. Die Rückleuchte wird mittels Gummiband an der Sattelstütze befestigt. Beide Leuchten verfügen über nur einen Leuchtmodus, insgesamt wirkt die Verarbeitung beider Lampen solide.

Die Ausleuchtung der Frontlampe ist für den normalen Straßenverkehr ausreichend, die Seitenbereiche werden jedoch kaum ausgeleuchtet. Damit der Fahrer im Dunkeln von der Seite besser wahrgenommen wird, befinden sich an der Frontlampe drei kleine orangene Öffnungen, die das Licht der LED zu den Seiten hin nach außen tragen. Die Frontlampe besitzt zudem einen Ladeindikator. Hier erscheint eine rote LED, wenn die Lampe geladen werden muss. Wer ein Beleuchtungsset mit integriertem Li-ion Akku für den normalen Straßenverkehr sucht und nicht so viel Geld dafür ausgeben möchte, kann dieses Set in Betracht ziehen.

Das Fahrradlicht-Set von Antimi kommt mit der LF-04-10 Frontlampe und der LR-01 Rückleuchte zusammen mit einem USB-Ladekabel sowie alles Nötigem, um beide Lampen am Bike zu befestigen. Bei unserer Begutachtung hat sich gezeigt, dass dieses Set exakt dem Set von Life Bee mit der LF-04-08 Front und der LR-01 Rückleuchte entspricht. Der einzige Unterschied ist nur die etwas andere Optik der Frontleuchte. Wer also eines der beiden Sets in Betracht zieht, kann hier zu dem greifen, welches zum Zeitpunkt des Kaufes günstiger ist.

Busch & Müller IXON IQ Premium

Das IXON IQ Premium Set von Busch und Müller besteht aus der Frontlampe sowie der IX Back Senso Rücklampe. Bei diesem Set kommt das Rücklicht mit einem Li-ion Akku, wohingegen bei der Frontlampe vier AA Batterien oder Akkus eingelegt werden müssen. Hier sind bereits 4 NiMH 2200 mAh Akkus im Lieferumfang enthalten. Des Weiteren sind noch ein Ladegerät für die Frontlampe und ein USB-Kabel zum Laden der Rückleuchte sowie Halter, Zubehör und Werkzeug zur Montage im Lieferumfang enthalten.

Bei der Erstmontage des Halters muss die Länge des im Halter integrierten Gummibands gegebenenfalls auf den Lenkerdurchmesser angepasst werden, wo einmalig Werkzeug benötigt wird. Danach geht die Montage sowie das Ein- und Ausklipsen der Lampe schnell und einfach und der Halter hält die doch recht schwere und klobig wirkende Lampe in Position. Will man hier aber zwischen Bikes mit unterschiedlich dicken Lenkern wechseln, kann man hier auf Probleme stoßen. Insgesamt ist die Verarbeitung äußerlich vernünftig, leider war die Rückleuchte nach dem ersten Mal Laden schon defekt und kann deshalb nicht weiter bewertet werden. Wir hoffen, dass dies nur ein Einzelfall ist.

Das Beleuchtungsbild ist hingegen ausgezeichnet. Nah- und Fernbereich sowie die Seitenbereiche werden im High-Modus ausgezeichnet ausgeleuchtet. So sind Details am Wegesrand gut erkennbar. Im Low-Modus wird man im Straßenverkehr gut wahrgenommen. Wer einzig und allein auf das Beleuchtungsbild Wert liegt, kann zu dieser Lampe greifen. Uns schrecken aber das hohe Gewicht von 225 Gramm (Lampe inklusive Halter), das klobige Design sowie der stolze Preis ab.

Das hier getestete Beleuchtungsset von Putare besteht aus der LF-11 Front – und der LR-05K Rückleuchte. Neben den beiden recht hochwertig wirkenden Lampen besteht das Set noch aus einem USB-Ladekabel und den benötigten Halter mit Ausgleichsgummis für die Montage der Frontleuchte sowie einem stabilen Gummiband für die Montage der Rückleuchte. Die Montage des Halters am Lenker ist einfach und das Rücklicht wird ganz unkompliziert mit dem Gummiband am Sattelrohr befestigt. Das Ein- und Ausklippen der LF-11 ist jedoch etwas schwergängig und erfordert etwas Kraft.

Das Frontlicht verfügt über eine Ladezustandsanzeige und ist im eingeschalteten Zustand gut von der Seite erkennbar. Letzteres gilt auch für das Rücklicht. Die LF-11 verfügt über zwei Leuchtmodi und bietet eine lange Leuchtdauer. Die Ausleuchtung selbst ist etwas mäßig, da nur der Fernbereich gut ausgeleuchtet wird. Somit ist das Fahrradlicht-Set von Putare für all diejenigen was, die im Straßenverkehr unterwegs sind und eine Lampe mit langer Leuchtdauer suchen.

Das Set von Pezimu besteht aus der V9C400 Frontlampe und dem V9C05 Rücklicht. Es kommt mit den benötigten Haltern inklusive Gummibänder, zwei USB-Ladekabeln und einer kurzen Bedienungsanleitung. Das Alugehäuse des Frontscheinwerfers besitzt scharfe Kanten und ist mäßig verarbeitet. Zudem lässt es sich recht schwergängig aus dem Halter ziehen, wodurch man sich leicht in die Finger schneiden kann. Ansonsten sind die beiden Halter für Front- und Rücklicht leicht an Lenker und Sattelstütze anbringbar.

Durch einfaches Drücken an der Ein/Aus- Taste kann zwischen einem High und einem Low-Modus gewählt werden. Durch längeres Drücken der Taste kann zusätzlich noch zwischen einem Blink- und einem SOS-Modus gewählt werden, was im Notfall durchaus mal nützlich sein kann. Das gut sichtbare Rücklicht verfügt über einen Dauerlicht-Modus und zusätzlich kann noch zwischen 3 verschiedenen Blinkmodi gewählt werden.

Kleine rote LEDs sorgen an den Seiten der V9C400 für bessere Sichtbarkeit im täglichen Verkehr und auch die Rückleuchte ist seitlich deutlich wahrnehmbar. Besonders toll ist die Ausleuchtung. So wird Nah- und Fernbereich gut und hell ausgeleuchtet und selbst der Seitenbereich ist noch ordentlich hell. Das Set eignet sich somit für jene, die auch gerne mal durch einen dunklen Wald fahren wollen auf ihren täglichen Arbeitsweg oder Afterwork-Runde mit dem Rad.

Büchel Vancouver Pro

Nicht zu verwechseln mit dem Büchel Vancouver Beleuchtungsset, haben wir im 2020er-Update das Büchel Vancouver Pro Set getestet. Im Lieferumfang sind neben den Lampen noch die Lampenhalter, ein USB-Ladekabel und eine Kurzanleitung enthalten.

Die Kunststoffgehäuse beider Leuchten sehen wertig verarbeitet aus. Die Halter sind schnell und ohne Werkzeug an Lenker und Sattelstütze montiert und das Frontlicht lässt sich leicht ein- und wieder herausziehen. Die Rückleuchte lässt sich durch Drücken eines kleinen Knopfes wieder herausziehen, was jedoch etwas schwergängig geht.

Die Frontlampe verfügt über einen Automodus, indem man sofort beim Einschalten der Lampe gelangt. Hier wird die Beleuchtungsstärke je nach Helligkeit der Umgebung angepasst und hilft so, die Laufzeit der Lampe zu erhöhen. Beide Lampen sind noch recht gut im Dunkeln von der Seite zu erkennen, hier hat uns aber die Rückleuchte vom bereits getesteten Vancouver Set besser gefallen. Hier war das Licht von allen drei Seiten gut zu erkennen. Die Ausleuchtung ist im Nah – und Fernbereich gut, jedoch werden die Seiten kaum ausgeleuchtet und eignet sich so gut für den normalen Straßenverkehr.

Eine gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Fischer Fahrradlicht-Set mit der JY-7057 Frontlampe und dem JY-6058 Rückstrahler, welcher uns besonders gut gefallen hat. Das Set beinhaltet alles, was zur Montage benötigt wird, sowie eine Anleitung und ein USB-Ladekabel. Die Kunststoffgehäuse beider Lampen wirken etwas günstig und sind eher mäßig verarbeitet. So schließt die Gummiabdeckung der USB-Ladebuchse an der Frontlampe nicht zu 100% ab, was bei Regen ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Lampe bedeuten könnte. Auch das Gummiband zur Montage der Frontlampe wirkt etwas dünn und daher weniger stabil.

Die Frontlampe verfügt über zwei Leuchtmodi und eine dank fünf kleinen LEDs gut ablesbare Ladezustandsanzeige an der Oberseite. Hier gilt, dass beim Blinken der letzten LED die Lithium Batterie geladen werden muss. Für besondere Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgt die Rückleuchte. Richtig montiert zeigen insgesamt fünf LEDs nach hinten sowie eine LED nach unten. So wird nicht nur der Verkehr hintern dem Fahrer angeleuchtet, sondern zudem das Hinterrad und der Boden. Zudem sind die roten Abdeckungen der LEDs etwas erhöht angebracht und sorgen außerdem für eine gute Sichtbarkeit hin zu den Seiten. Das Frontlicht leuchtet den Fernbereich noch gut aus, der Nah – und Seitenbereich wird jedoch nur noch mäßig ausgeleuchtet.

Insgesamt also ein gutes Lampenset für die tägliche Fahrt im Straßenverkehr zu einem fairen Preis.

Trelock LS560 I-Go Control

Das dritte Trelock-Beleuchtungsset kommt mit der LS560 I-Go Front und der bereits bei den anderen Sets von Trelock getesteten LS 720 Reego Rückleuchte. Neben den beiden Leuchten sind noch die Halter mit Befestigungsgummis, einem USB-Ladekabel und eine kurze Anleitung im inneren der Schachtel im Lieferumfang enthalten.

Die Frontlampe sieht hochwertig und gut verarbeitet aus. Nur der Ein- und Ausschalter lässt sich schwer betätigen. Die Montage des Halters ist problemlos und hält fest am Lenker. Das Ein- und Auslegen der Lampe geht problemlos. Auch hier lässt sich die LS 720 Reego Rücklampe mit etwas Gefummel in den Halter ein- bzw. herausschieben.

Die Lampe verfügt über drei Leuchtmodi mit laut Hersteller 50, 30 und 15 Lux Beleuchtungsstärke. Der gewählte Modus wird einem auf der rechten Seite der Lampe angezeigt, links davon befindet sich die gut ablesbare Ladezustandsanzeige. Seitlich ist die LS560 I-Go Control sehr gut wahrnehmbar und sorgt für Sicherheit im Straßenverkehr. Der Nah- und Fernbereich wird gut ausgeleuchtet, nur der Seitenbereich bleibt im Dunkeln. Somit eignet sich das Set besonders für den Straßenverkehr und bei häufiger Benutzung.

Omeril LD521F-BK/FH-13K

Für Omeril geht das Fahrradlicht-Set mit der LDF-BK/FH-13K Frontlampe und dem LD521R-BK/PRL441 Rücklicht ins Rennen. Neben den beiden Lampen ist im Lieferumfang der benötigte Halter für das Frontlicht mit Ausgleichsgummis sowie eine Anleitung und zwei USB-Ladekabel enthalten.

Auf den ersten Blick wirken die Lampen dank das ABS Gehäuses zwar etwas günstig, bei genauerem Hinsehen sind sie jedoch sehr gut verarbeitet. Der Halter der Frontlampe ist schnell montiert und die Lampe selbst rastet gut und einfach in den Halter ein und sitzt perfekt.

Beide Lampen sind schlicht in ihrer Funktion und besitzen jeweils nur einen Leuchtmodus, die Frontlampe leuchtet jedoch dabei den Nah- und Fernbereich gut aus. Lediglich von der Seite sind die beiden Lampen nicht ganz so gut erkennbar. Das Lampenset von Omeril ist also für Sparfüchse geeignet, die für den Notfall eine Fahrradbeleuchtung im Rucksack dabei haben wollen. Zudem bietet Omeril auf das Set eine dreijährige Garantie.

Das Beleuchtungsset von Opard kommt mit der JY-7011 Front- und der LTIK-FS 364 Rückleuchte. Das Set ist baugleich mit dem schon getesteten Set von Life Bee mit der Frontlampe LTIK-FSW-567. Die Rücklampen beider Hersteller besitzen sogar die selbe Artikelbezeichnung.

Auch hier wirkt die Verarbeitung etwas günstig und das Ein- und Ausklippen der Rückleuchte aus dem Halter ist auch hier etwas fummelig. Die Montage der Halter jedoch ist recht einfach und benötigt kein Werkzeug. Die Ausleuchtung ist für den Straßenverkehr ausreichend, nur von der Seite wird man im Vergleich zu anderen Lampen eher schlecht wahrgenommen. Auch hier gilt: Wer ein günstiges Set für den Notfall immer im Rucksack dabei haben will, kann auch zu dem Opard Lampenset greifen.

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