Fahrradpumpe Test: Fahrradpumpe Copyright: OBprod / Shutterstock
test
Letztes Update: 24.9.2021

Die beste Fahrradpumpe

Wir haben 36 Fahrradpumpen getestet. Unser Favorit für Alltagsradler ist die JoeBlow Sport III von Topeak. Mit ihr kriegt man schnell und ohne große Anstrengung Luft in den Reifen und das große Manometer zeigt gut sichtbar den Druck an. Für unterwegs, für Rennradler und für Pumpfaule haben wir noch weitere Empfehlungen.

Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 24. September 2021

Wir haben 14 weitere Fahrradpumpen getestet. Eine neue Empfehlung ist die SKS Airstep, die mit dem Fuß bedienbar ist.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Luftgefüllte Reifen dämpfen Erschütterungen und Stöße weit besser als Hartgummireifen und sind obendrein leichter. Kein Wunder, dass sie schon lange feste Bestandteile von Fahrrädern sind.

Doch wo Licht ist, ist der Schatten bekanntlich nicht weit, und wo Luftreifen sind, darf die passende Pumpe nicht fehlen, denn leider verlieren Reifen mit der Zeit Luft und man muss sie regelmäßig aufpumpen.

Je nachdem, mit wie viel Druck in den Reifen man unterwegs sein will, kann das ganz schön schweißtreibend sein. Daher gibt es neuerdings auch akkubetriebene elektrische Kompressoren, die einem die Arbeit abnehmen. Wirklich überzeugt haben uns diese Modelle nicht, für ältere Menschen und alle, die die Pumperei wirklich satt haben, können sie aber dennoch eine gute Wahl sein.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Beste Standpumpe

Topeak JoeBlow Sport III

Test Fahrradpumpe: Topeak Joe Blow Sport III
Unsere Empfehlung für Alltagsradler: Die Joe Blow Sport III ist eine Standpumpe mit großem Manometer.

Die JoeBlow Sport III von Topeak ist für Alltagsradler und Vielfahrer der Favorit, wenn es um gut gefüllte Reifen geht, die ohne großen Kraftaufwand aufgepumpt werden sollen. Die Pumpe ist für alle gängigen Ventilarten geeignet. Das Manometer ist groß und übersichtlich, die Pumpe ist schwer und steht stabil auf ihrem Fuß – und der Preis stimmt auch.

Beste Minipumpe

Zaeel Honor

Fahrradpumpe Test: Zaeel Honor
Minipumpe mit Manometer für den richtigen Luftdruck. Für unterwegs und Gelegenheitsfahrer.

Für alle, die auch unterwegs höhere Ansprüche an Bar-Werten haben, ist die Minipumpe Zaeel Honor ideal. Sie ist so klein, dass man sie auf jeder Radtour dabei haben kann, verfügt über ein Manometer und hat einen flexiblen Luftschlauch, der das Aufpumpen erleichtert. Natürlich geht das Aufpumpen nicht so leicht von der Hand wie mit einer großen Handpumpe, aber unterwegs ist eine kleine Pumpe besser als keine Pumpe.

Für Rennradfahrer

SKS Germany Rennkompressor

Test Fahrradpumpe: SKS Germany Rennkompressor
Solider Klassiker für Rennradfahrer, die viel Druck im Reifen brauchen.

Rennradfahrer pumpen die dünnen Reifen ihrer Boliden gern möglichst hart auf, denn das macht schneller. Der Rennkompressor von SKS Germany ist da genau das Richtige, denn der kann bis zu 16 bar Druck machen. Er verfügt über einen Multi-Valve-Pumpenkopf und ist mit allen gängigen Ventilarten einsetzbar. Die Pumpe hat einen stabilen Stand trotz der klappbaren Füße.

Beste elektrische Pumpe

Brandson Elektrischer Kompressor

Test Fahrradpumpe: Brandson Elektrischer Kompressor
Für alle, die nicht selbst pumpen wollen die beste Wahl.

Wer nicht selbst pumpen will, für den ist unser elektrischer Favorit von Brandson die beste Wahl. Er ist zwar wie alle elektrischen Kompressoren recht laut, pumpt einen platten Reifen aber in unter 2 Minuten auf 4 bar auf. Damit ist er unsere Empfehlung für Wenig-Fahrer und alle, die ihr Fahrrad ohne Kraftaufwand aufpumpen möchten.

Wenn Geld egal ist

Topeak JoeBlow Twin Turbo

Test Fahrradpumpe: Topeak Joe Blow Twin Turbo
Extrem effektive Pumpe für Profis, Werkstätten oder Clubs.

Die Topeak JoeBlow Twin Turbo nutzt die zeit- und kraftsparende Twin-Turbo-Technologie, die die Luft zwischen zwei Zylindern verteilt. So sind Reifen schon wenigen Hüben prall gefüllt. Die Technik hat allerdings ihren Preis und ist daher eher was für Profis und Werkstätten, wo sie regelmäßig im Einsatz ist.

Beste Fußpumpe

SKS Airstep

Test  Fahrradpumpe: SKS  Airstep
Die Airstep von SKS hat einen guten stabilen Stand, um den Reifen im Stehen mit dem Fuß aufzupumpen.

Wer es rückenschonender mag, sollte einen Blick auf die SKS Airstep werfen: Mit dieser Fußpumpe können Sie ganz bequem im Stehen den Reifen aufpumpen. Allerdings ist die Fußpumpe zu schwer, um sie auf Tour zu nehmen. Bei Nicht-Gebrauch kann der Schlauch platzsparend um das Manometer gewickelt werden – super!

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Beste StandpumpeBeste Minipumpe Beste FußpumpeBeste elektrische PumpeFür RennradfahrerWenn Geld egal ist
Topeak JoeBlow Sport III Zaeel Honor SKS Airstep Brandson Elektrischer Kompressor SKS Germany Rennkompressor Topeak JoeBlow Twin Turbo SKS Germany Airworx 10.0 Aaron One Sport Beto CMP-115SG6 SKS Germany Air-X-Press 8.0 Beto CMP-074S Alaskaprint Hayatec III Fischer Volume Plus BV BV-GF31P Dunlop SLP19 Topeak Roadie DA_G Topeak RaceRocket MT Lezyne CNC Pressure Drive Aaron Pocket One VeloChampion Alloy 7 Crank Brothers Gem Aokma 440 Bosch Easy Pump Fischer Akku-Kompressor mit Powerbank GHB Portable Elektropumpe AGT Professional Akkupumpe Vastar Elektrische Luftpumpe Cycplus A5 Cycplus A8 Oasser LS4071-de Xiaomi Portable Electric Air Compressor Veeape AP2 Queta Fußpumpe Doppelzylinder Axabing Fußpumpe Doppelzylinder Cartremd Fußluftpumpe Doppelzylinder
Test Fahrradpumpe: Topeak Joe Blow Sport IIIFahrradpumpe Test: Zaeel HonorTest  Fahrradpumpe: SKS  AirstepTest Fahrradpumpe: Brandson Elektrischer KompressorTest Fahrradpumpe: SKS Germany RennkompressorTest Fahrradpumpe: Topeak Joe Blow Twin TurboTest Fahrradpumpe: SKS Germany Airworx 10.0Test Fahrradpumpe: Aaron One SportTest Fahrradpumpe: Beto Standpumpe mit extra großem ManometerTest Fahrradpumpe: SKS Germany Air-X-Press 8.0Test Fahrradpumpe: Beto HochdruckstandpumpeFahrradpumpe Test: Alaskaprint Hayatec IiiFahrradpumpe Test: Bildschirmfoto 2021 09 24 Um 15.24.25Fahrradpumpe Test: Bv Bv Gf31pTest Fahrradpumpe: Dunlop StandpumpeTest  Fahrradpumpe: Topeak Roadie DA_GTest  Fahrradpumpe: Topeak RaceRocket MTTest Fahrradpumpe: Lezyne CNC Pressure DriveTest  Fahrradpumpe: Aaron Pocket OneTest Fahrradpumpe: VeloChampion  Alloy 7Test Fahrradpumpe: Crank Brothers GemFahrradpumpe Test: Aokma MinipumpeTest  Fahrradpumpe: Bosch Easy PumpTest  Fahrradpumpe: Fischer Akku-Kompressor mit PowerbankTest Fahrradpumpe: GHB Mini electric inflatorTest  Fahrradpumpe: AGT Professional AkkupumpeTest  Fahrradpumpe: Vastar  Elektrische LuftpumpeTest Fahrradpumpe: Cycplus A5Test  Fahrradpumpe: Cycplus Elektrische Luftpumpe A8Fahrradpumpe Test: Oasser LuftkompressorTest  Fahrradpumpe: XIaomi Portable Electric Air CompressorTest Fahrradpumpe: Vastar  Elektrische LuftpumpeTest  Fahrradpumpe: Queta Fußpumpe DoppelzylinderTest  Fahrradpumpe: Axabing Fußpumpe DoppelzylinderTest  Fahrradpumpe: Cartremd Fußluftpumpe Doppelzylinder
Pro
  • Stabiler Stand
  • Großes Manometer
  • Twin-Head-Pumpenkopf
  • Einfach zu bedienen
  • 2-in-1-Pumpkopf
  • Mit Schlauch-Verlängerung
  • Klein und leicht
  • Einfache Handhabung
  • Mit Tool
  • Stabiler Stand
  • Angenehme Fußstellung
  • Sauberer Bewegungsablauf beim Pumpen
  • Mit Wandhalterung
  • Aufgewickelter Schlauch
  • Schaltet sich selbst aus
  • Anzeige des Ladezustands
  • Maßeinheit wählbar
  • Multi-Valve-Pumpenkopf
  • Zusammenklappbare Füße
  • Fuß aus Eisen
  • Holzgriffe
  • Twin-Head-Pumpenkopf
  • Manometeroben am Griff
  • Zeit- und kraftsparende Twin-Turbo-Technologie
  • Multi-Valve-Pumpenkopf
  • Ergonomische Griffe
  • Halterung für den Schlauch am Griff zum Einhaken
  • Manometer oben am Griff
  • Stabiler Stand
  • Twin-Head-Pumpkopf
  • Ergonomischer Griff
  • Großes Manomter
  • Multi-Valve-Pumpenkopf
  • Stabiler Stand
  • Großes Manometer
  • Multi-Valve-Pumpenkopf
  • Gut ablesbares Manometer
  • Multi-Valve-Pumpenkopf
  • Multi-Valve-Pumpenkopf
  • Großes Manometer
  • Effektiv
  • Ballnadel & Co. sind im Griff verstaut
  • Großes Manometer
  • Twin-Head-Pumpenkopf
  • Pfiffige Halterung für Zubehör
  • Leicht
  • Einfache Handhabung
  • Sehr effektiv
  • Mit Halterung
  • Leicht
  • Mit Schlauch
  • Cleveres Wechselsystem
  • Mit Halterung
  • Einfach zu bedienen
  • Pfiffiger Ventilwechsel
  • Mit Schlauch
  • Leicht und klein
  • Leicht
  • Mit Schlauch
  • 2-in-1 Pumpkopf
  • Mit Halterung
  • Kurze, leichte Minipumpe
  • Liegt gut in der Hand
  • 2-in-1-Pumpkopf
  • Kurze, leichte MInipumpe
  • 2-in-1-Pumpkopf
  • Liegt gut in der Hand
  • Mit Transporttasche
  • Liegt gut in der Hand
  • Zubehör ist in der Pumpe untergebracht
  • Stabile Transporttasche
  • Als Powerbank nutzbar
  • Einfache Handhabung
  • Schaltet sich automatisch aus
  • Mit Transporttasche
  • Einfache Handhabung
  • Elektrische Pumpe
  • Mit Transporttasche
  • Einfache Handhabung
  • Mit Transporttasche
  • Einfache Handhabung
  • Schaltet sich automatisch aus
  • Einfache Handhabung
  • Mit Transporttasche
  • Baugleich mit Vastar
  • Stabiler Stand
  • Angenehme Fußstellung
  • Sauberer Bewegungsablauf beim Pumpen
  • Twinhead
  • Stabiler Stand
  • Angenehme Fußstellung
  • Twinhead
  • Preiswert
  • Manometer mit Markierungsnadel
Contra
  • Scharfkantiger Fuß
  • Kleines Manometer
  • Ventil am Rad muss unten sein, um das Manometer ablesen zu können
  • Schwer
  • Laut
  • Bei SV und DV sollten der Adapter und der Schlauch einzeln gelöst werden
  • Kleines Manometer
  • Hoher Preis
  • Etwas wackelig
  • Wirkt billig
  • Griffe und Fuß wirken billig, ebenso Manometer
  • Stab verhakt sich beim Herausziehen
  • Kraftaufwendig
  • Etwas wackelig
  • Kleine Standpumpe
  • Kraftaufwendig
  • Griff und Fuß wirken etwas billig
  • Kleines Manometer
  • Wirkt billig
  • Wackeliger Stand
  • Hoher Auszug
  • Schmaler Fuß
  • Wackelig
  • Standpumpe ohne Manometer
  • Etwas wackelig
  • Kleiner Fuß
  • Nur für Presta-Ventile
  • Man benötigt Kraft und Ausdauer beim Pumpen.
  • Ohne Manometer
  • Man benötigt Kraft und Ausdauer beim Pumpen.
  • Geringer Druckaufbau
  • Kraftaufwendig
  • Schwer mit einer Hand am Ventil festzuhalten
  • Schwer zu fixieren
  • Kann nicht prall aufpumpen
  • Teuer
  • Laut
  • Teuer
  • Laut
  • Keine Anzeige für Ladezustand
  • Für große Hände
  • Laut
  • Schaltet sich nicht automatisch ab
  • Kleines Display
  • Schlecht lesbar im hellen Licht
  • Laut
  • Extrem laut
  • Ventilkopf muss während des Pumpens festgehalten werden
  • Laut
  • Gerät brach nach 3 Sekunden Pumpvorgang ab
  • Schwer
  • Unklar, ob Luft entweicht beim Pumpen
  • Hakeliger Bewegungsablauf
  • Adapter funktionierte nicht
  • Kraftaufwendig
  • Balanceakt
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
max. Druck (lt. Hersteller)11 bar/160 PSI8 bar/120 PSI7 bar/102 psi10,3 bar/150 PSI16 bar/230 PSI14 bar/200 PSI10 bar/144 PSi11 bar/160 PSI11 bar/160 PSI8 bar/115 PSI11 bar/160 PSI12 bar/180 PSI5,5, bar/80 PSI9 bar/130,5 PSI11 bar/160 PSI8 bar/120 PSI6 bar, 90 PSI8,3 bar/120 PSI7 bar/100 PSI6,9 bar/100 PSI9 bar/130 PSIk.A.10,3 bar/150 PSI10,3 bar/150 PSI10,3 Bar/150 PSI10,3 bar/150 PSI6,9 bar/100 PSI10,3 bar/150 PSI10,3 bar/150 PSI8,3 bar/120 PSI150 PSI, 10,3 bar6,9 bar/100 PSIbis 8 bar (120 PSI)k.A.7 bar/102 psi
FahrradventilePresta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)SV, AV, DVPresta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)Presta (SV), Schrader (AV), Dunlop (DV)
Gewicht1.772 g134 g1.425 g525 g2.272 g3.157 g2.025 g1.086 g1.007 g853 g1.040 g835 g1.445 g986 g754 g119 g127 g95 g109 g85 g135 g80 g420 g356 g447 g450 g392 g375 g490 g688 g430 g379 g1.660 gk.A.1.340 g

Fahrradpumpen: Das sollten Sie beim Kauf wissen

Reifen platt? Zu wenig Druck im Reifen? Da hilft nur: aufpumpen. Zu wenig Luft bzw. Luftdruck schadet nicht nur dem Reifen – vor allem, wenn man über Bordsteine oder Bodenunebenheiten fährt – es kostet auch mehr Kraft beim fahren. Zu viel Druck ist aber auch nicht gut, da der Fahrkomfort darunter leidet, insbesondere im unebenen Gelände.

Jeder Reifen verliert mit der Zeit Luft. Alltagsradler sollten daher regelmäßig ihren Reifenluftdruck überprüfen. Wenn das Rad eine längere Zeit nicht bewegt wurde, sollte der Luftdruck sowieso geprüft werden, bevor die Fahrradtour startet. Und auch für den Fall eines Defekts sollte eine gute Fahrradpumpe immer in jedem Haushalt vorhanden sein.

Stand-, Hand- und andere Pumpen

Viele Fahrräder sind beim Kauf schon mit einer Luftpumpe ausgestattet. Wie gut Ihre Pumpe ist, können Sie ganz leicht selbst feststellen: Pumpen Sie, während Sie die Auslassöffnung Ihrer Pumpe mit dem Daumen zuhalten. Sie können Sie sehen, wie viel Druck Ihre Pumpe aufbaut.

Für Fahrräder gibt es Standpumpen, Handpumpen, CO2-Kartuschenpumpen und elektrische Kompressor-Pumpen mit und ohne Akku sowie auch Fußpumpen.

Standpumpen sind ideal für zuhause. Sie haben ein höheres Kolbenvolumen als Handpumpen, dadurch geht das Aufpumpen deutlich schneller. Mit ihnen kann man einen Reifen auch richtig schön prall aufzupumpen, denn bauartbedingt kann man mit ihnen mehr Druck aufbauen, als es mit einer Handpumpe möglich ist. Viele Standpumpen kommen mit Manometer. Ihr Nachteil: Sie sind relativ groß und schwer und damit nichts, was man auf der Fahrradtour mitschleppen möchte.

Handpumpen und Minipumpen sind ideal für unterwegs. Mit ihnen kann ein platter Reifen wieder einigermaßen mit Luft befüllt werden, sodass Sie Ihre Runde fortsetzen und wieder nach Hause fahren können. Gängige Minipumpen schaffen es meist aber nicht, so viel Druck wie eine Standpumpe aufzubauen. Ein Manometer ist bei Handpumpen eher die Ausnahme. Es gibt auch Teleskoppumpen, die wie ein Fernrohr ausziehbar sind.

Elektrische Luftpumpen gibt es vor allem in Fahrradwerkstätten und sind für den Hausgebrauch überdimensioniert. Inzwischen gibt es aber auch kleine, handliche Akku-Luftpumpen. Sie kosten nicht die Welt und füllen den Reifen, ohne dass man sich anstrengen muss. Wie viel Druck der Reifen haben soll, kann man bequem über ein Display einstellen.

Klingt toll, hat aber einen Haken: Der Akku muss erstmal voll sein. Und da man eine Pumpe nicht ständig braucht, ist dann wenn man sie braucht, garantiert der Akku leer. Bis er aufgeladen ist, vergehen Stunden. Zweites Manko: Akku-Kompressorpumpen sind im Betrieb ziemlich laut. Mindestens 90 Dezibel haben wir gemessen, manche Modelle kommen sogar auf 93 Dezibel, das entspricht etwa einem vorbeifahrenden Laster.

Fahrradpumpe Test: Co2 Kartuschenpumpe
Mit einer CO2-Kartuschenpumpe pumpt man einen Reifen in Sekundenschnelle auf.

CO2-Kartuschenpumpen – oft auch CO2-Inflator genannt – klingen auf den ersten Blick verlockend: Sie sind winzig klein und benutzen einfach herkömmliche CO2-Kartuschen, wie man sie auch für Soda-Flaschen verwendet, um einen Reifen aufzupumpen – und zwar in Sekundenschnelle.

Abgesehen davon, dass man für jedes Aufpumpen eine oder mehrere CO2-Patronen benötigt, die gerne mal ein paar Euro pro Stück kosten, hat das Konzept ein paar Fallstricke: CO2 entweicht recht schnell aus einem Reifen, nach einem Tag ist oft nur noch die Hälfte des Drucks vorhanden.

Sinnvoll sind CO2-Kartuschenpumpen daher nur als Pannenhilfe für unterwegs. Hat man einen Platten, kann man sein Fahrrad wieder notdürftig fahrtüchtig machen, bis man den Reifen zuhause oder an einer Tankstelle richtig aufpumpen kann.

Problematisch sind Kartuschenpumpen auch in der Anwendung: Die Kartuschen werden beim Aufpumpen sehr kalt, man muss aufpassen, sich keine Erfrierungen zu holen. Und wenn man etwas falsch macht, landet der Inhalt der Kartusche womöglich nicht im Reifen. Hat man nur eine dabei, guckt man dann in die Röhre. Eine richtige Pumpe ersetzen CO2-Kartuschenpumpen also nicht. Daher haben wir sie hier auch nicht getestet. Beliebt und nützlich sind sie bei Fahrradsportlern, die an Rennen teilnehmen, denn da zählen Schnelligkeit und Gewicht.

Fußpumpen sind nur für zu Hause geeignet, für die Radtour selbst sind das Gewicht und die Ausmaße zu groß. Vom Prinzip ähneln sie den Standpumpen, allerdings werden sie mit dem Fuß betätigt und nicht mit der Hand. Somit fällt das Aufpumpen des Reifens viel rückenfreundlicher aus. Wichtig ist, dass die Fußpumpe einen stabilen Stand hat und über ein Manometer verfügt. Das Pumpen sollte angenehm und effektiv sein.

Der Reifendruck

Ein voller Reifen hat nicht automatisch ausreichend Druck. Denn ein Fahrradreifen verliert im Durchschnitt in einem Monat 1 bar, daher sollten Sie den Luftdruck regelmäßig überprüfen. Latexschläuche sollten sogar vor jeder Fahrt geprüft werden.

Ein Fahrradreifen verliert pro Monat 1 bar

Bei Kinderfahrrädern reicht es aus, die Daumenprobe mit Daumen mit Zeigefinger zu machen. Idealerweise drücken Sie hier an die Seite des Reifens und nicht auf die Lauffläche. Bei Erwachsenenrädern reicht diese Messmethode nicht aus. Ein Reifen fühlt sich ab circa 2 bar prall an. Man kann nicht erfühlen, ob der Reifendruck 1,8 bar beträgt oder 4,8 bar.

Um zu messen, wie viel Druck Sie auf dem Reifen haben, sollten Sie eine Fahrradpumpe mit Manometer verwenden. Lösen Sie die Kappe von Ihrem Fahrradventil und setzen Sie die Auslassöffnung Ihrer Pumpe auf das Ventil und fixieren Sie sie. Nun können Sie auf dem Manometer ablesen, wie viel Druck im Reifen ist, und ihn entsprechend korrigieren.

Fahrradpumpe Test: Sks 5
Überprüfen Sie ein- bis zweimal im Monat, wie viel Druck Sie im Reifen haben. 4 bar sind für unseren 26-Zoll-Trekking-Testreifen ein guter Richtwert.

Bei Rädern mit Autoventil können Sie den Luftdruck auch ganz einfach an der Tankstelle testen. Übrigens: Der Druck im Fahrradreifen liegt oft deutlich höher als bei einem Autoreifen.

Wie viel Luftdruck Ihr Reifen haben sollte, können Sie auf Ihren Reifen nachlesen. In der Regel sind die Angaben auf der Reifenflanke aufgedruckt – und zwar mit Minimal- und Maximaldruck. Den Maximaldruck sollten Sie nicht überschreiten.

Generell lässt sich sagen: Je schmaler der Reifen ist, umso mehr Druck ist notwendig für ein komfortables Fahrgefühl. Einen allgemeingültigen Wert gibt es nicht, da der Druck von verschiedenen Faktoren bestimmt wird, beispielsweise der Reifenbreite, dem Gewicht des Fahrers und dem individuellen Komfortgefühl.

Zur groben Orientierung: Schmale Rennradreifen brauchen circa 8 bar Druck, Profis pumpen sie auf 12 oder mehr bar auf. Normale Fahrradreifen werden meist mit 2,5 bis 4 bar aufgepumpt. Dicke Fatbike-Reifen, mit denen man auf Sand oder Schnee fahren kann, brauchen dagegen nur 0,5 bis 1 bar. Das Hinterrad verträgt in der Regel mehr Druck als der Vorderreifen, da hier mehr Gewicht aufliegt.

Maßeinheit: Bar und PSI

Für den Luftdruck – also die Kraft, die auf eine Fläche wirkt – findet man auf Fahrradreifen entweder die Einheit Bar oder PSI, letzteres steht für »pound per square inch«, also »Pfund pro Quadrat-Zoll«. Fahrradpumpen mit Nanometer haben in der Regel beide Einheiten, sodass Sie nicht umrechnen müssen. Dennoch möchten wir Ihnen die Formel nicht vorenthalten:

1 bar = 14,50 PSI
1 PSI = 0,0689 bar

Fahrradventile

Drei Ventilarten sind für Fahrräder relevant: Presta-, Schrader oder Dunlop-Ventil. Fast alle Handpumpen verfügen über Aufsätze für Presta- und Schrader-Ventile, spezielle Aufsätze für Dunlop-Ventile haben nicht alle Pumpen, die sind in der Regel aber auch nicht nötig, denn auch Dunlup-Ventile lassen sich mit den Aufsätzen für Presta-Ventile aufpumpen.

Presta-Ventil (SV)

Das Presta-Ventil wird auch Rennrad-, französisches oder Sclaverand-Ventil genannt, die Abkürzung lautet SV. Dieses Ventil finden sich meist bei Rennrädern, hochwertigen Mountainbikes und Trekkingrädern.

1 von 4
Fahrradpumpe Test: Ventilart Presta1
Das Presta-Ventil mit geschlossener Rädelmutter.
Fahrradpumpe Test: Ventilart Presta2
Hier ist die Rädelmutter aufgedreht und der Reifen kann aufgepumpt werden.
Fahrradpumpe Test: Ventillösung Presta1
So setzen Sie den Aufsatz für das Presta-Ventil zusammen.
Fahrradpumpe Test: Ventillösung Presta2
Stecken Sie den Adapter in den Pumpkopf der Minipumpe und drehen Sie wieder die Kappe auf die Auslassöffnung.

Das Ventil ist schmal und hat am Kopf eine Rädelmutter, die man aufdrehen muss, um den Schlauch mit Luft zu füllen. Die Rädelmutter soll verhindern, dass der Schlauch Druck verliert. Nach dem Aufpumpen dreht man die Mutter wieder zu und setzt die Kappe auf das Ventil.

Für solche Ventile braucht die Fahrradpumpe einen Aufsatz mit einer schmalen Öffnung. Tubeless-Reifen (die also nur aus Reifen bestehen und keinen Schlauch haben) werden ebenfalls mit dem Aufsatz für Presta-Ventile aufgepumpt.

Schrader-Ventil (AV)

Das Schrader-Ventil ist auch als Auto- oder Mountain-Bike-Ventil bekannt, denn es wird auch für Autos verwendet. Die Abkürzung ist AV. Es besteht aus einem Schaft, der einen versenkten Stift in Inneren hat.

Praktischerweise können Sie ein Rad mit einem Autoventil auch an der Tankstelle mit dem dort vorhandenem Luftdruckgerät aufpumpen beziehungsweise checken. Dabei sollten Sie beim Aufpumpen aber vorsichtig sein, dass der Reifen nicht durch zu viel Druck platzt, denn hier ist das Aufpumpen eine Sache von Sekunden.

1 von 3
Fahrradpumpe Test: Ventilart Schrader
Das Schrader-Ventil hat in der Mitte einen Stift, der beim Pumpen nach unten gedrückt wird.
Fahrradpumpe Test: Ventillösung Schrader1
So stecken Sie die Aufsätze für das Schrader-Ventil zusammen.
Fahrradpumpe Test: Ventillösung Schrader2
Stecken Sie den Adapter in den Pumpkopf und verschließen Sie die Kappe auf der Auslassöffnung der Minipumpe.

Manche Tankstellen verbieten es wegen der Unfallgefahr Fahrradfahrern und Rollstuhlfahrern, ihre Luftdruckkompressoren zu verwenden. Ein Aufkleber auf dem Gerät sollte Sie darauf aufmerksam machen, ob das Aufpumpen von Fahrradreifen an der Tankstelle Ihrer Wahl erlaubt ist oder nicht.

An der Fahrradpumpe benötigen Sie einen Aufsatz mit einem Gegenstück im Inneren, der den versenkten Stift im Ventil herunterdrückt, um das Ventil zu öffnen.

Dunlop-Ventil (DV)

Normal-, Fahrrad- und Blitzventil sind zusätzliche Bezeichnungen für das Dunlop-Ventil, abgekürzt DV. Das Ventil finden Sie bei älteren Rädern und bei modernen Alltags- und Tourenrädern. Am weitesten ist es in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden verbreitet. Zu erkennen ist das Dunlop-Ventil an der Überwurfmutter, die man abschrauben kann, um das Ventil herausziehen. Das ist aber nicht notwendig, wenn man den Reifen aufpumpen will.

Fahrradpumpe Test: Ventilart Dunlop
An der Überwurfmutter erkennt man das Dunlop-Ventil. Reifen mit diesem Ventil können Sie ebenfalls mit dem Presta-Ventil Ihrer Fahrradpumpe aufpumpen.

Das Ventil öffnet sich beim Pumpen durch den Luftdruck automatisch. Das hat den Nachteil, dass Sie den Luftdruck nur dann messen können, wenn Sie die Pumpe betätigen. Den exakten Wert können Sie so auch mit einer guten Standpumpe nicht ermitteln.

Dunlop-Ventil werden mit dem Aufsatz für Presta-Ventile aufgepumpt.

 Test: Topeak Sport Iii

Unser Favorit: Topeak JoeBlow Sport III

Ideal für Alltagsradler und damit unser Favorit für die meisten ist die Topeak JoeBlow Sport III. Die Pumpe ist recht schwer und hat mit ihrem stabilen, gehärteten Stahlfuß einen festen Stand. Auch der Zylinder ist aus Stahl. Die maximale Druckleistung gibt der Hersteller mit 11 bar (160 PSI) an.

Beste Standpumpe

Topeak JoeBlow Sport III

Test Fahrradpumpe: Topeak Joe Blow Sport III
Unsere Empfehlung für Alltagsradler: Die Joe Blow Sport III ist eine Standpumpe mit großem Manometer.

Unserem 26-Zoll-Reifen haben wir mit 37 Hüben mit wenig Kraftaufwand auf den Ziel-Luftdruck von 4 bar gebracht. Der Pumpvorgang ist angenehm, wir müssen nicht stark drücken, um die Luft reinzupressen. Die Griffe – oben gummiert – liegen angenehm in der Hand.

Die Pumpe hat einen Twin Head, also zwei Köpfe, einen in Schwarz, einen in Grau. Der schwarze Kopf ist für Schrader-Ventile – man erkennt hier gut den Stift im Inneren –, der graue für Presta- und Dunlop-Ventile. Zwischen den zwei Pumpköpfen befindet sich ein Werkzeug, mit dem Reifen mit Presta-Ventil einfach entlüftet werden können.

1 von 6
Fahrradpumpe Test: Topeak Sport 1
Das Manometer an der JoeBlow Sport III ist gut lesbar.
Fahrradpumpe Test: Topeak Sport 2
Der Schlauch kann um 360 Grad rotieren.
Fahrradpumpe Test: Topeak Sport 3
Der Pumpkopf der JoeBlow Sport III: links ist der Pumpkopf für das Presta-Ventil (P), rechts der für das Schrader-Ventil (S).
Fahrradpumpe Test: Topeak Sport 4
Am Pumpkopf befindet sich ein Werkzeug, mit dem Sie Luft aus dem Reifen lassen können.
Fahrradpumpe Test: Topeak Sport 5
Der Schlauch wird an der Pumpe festgemacht.
Fahrradpumpe Test: Topeak Sport 6
Der Boden der JoeBlow Sport III ist aus Metall. Leider ohne Schoner für den Boden.

Zum Aufpumpen drückt man den Kopf fest auf das Ventil am Rad und klemmt den Schlauch mit dem Hebel fest. Das geht sehr leicht, der Hebel sitzt gut und fest während des Pumpvorgangs. Der Schlauch kann unterhalb des Manometers um 360 Grad gedreht werden und ist somit sehr flexibel in der Handhabung.

Das Manometer ist groß und kann auch im Stand gut abgelesen werden. Außen stehen die PSI-Werte, innen der Bar-Wert. Mit einem gelben Zeiger kann der individuelle Zielwert hervorgehoben werden. Nach der Verwendung kann der Schlauch am Zylinder fixiert werden.

Die Verarbeitung der Pumpe ist sehr hochwertig, sie macht einen sehr stabilen Eindruck. Allerdings ist der Metallfuß nicht gummiert, sodass empfindliche Böden leiden können, wenn die Pumpe im Wohnraum eingesetzt wird.

Nachteile?

So toll ihre Stabilität auch ist: Zum Mitnehmen ist die Topeak JoeBlow Sport III zu schwer und zu unhandlich. Ein wirklicher Nachteil ist das nicht, denn das ist für Pumpen dieser Art durchaus üblich. Nicht üblich und etwas störend empfanden wir aber den Fuß, der für unseren Geschmack etwas zu scharfkantig ausfällt.

Topeak JoeBlow Sport III im Testspiegel

Im leider nur kostenpflichtig erhältlichen Test der Schweizer Konsumentenzeitschrift K-Tipp stach die JoeBlow Sport III aus der Masse heraus. Stiftung Warentest fasst zusammen:

»Einige der geprüften Luft­pumpen für Fahr­radreifen erwiesen sich aber auch als sicher und leistungs­fähig. Die beiden sehr guten Standpumpen Topeak Joeblow Sport III für rund 40 Euro und Lezyne Steel Floor Drive für etwa 50 Euro sind auch in Deutsch­land erhältlich.«

Das Prädikat »sehr gut – Kauftipp« ergatterte die JoeBlow Sport III im Test des Mountainbike-Magazins. Im Fazit heißt es:

»Das am besten ablesbare Manometer im Test zeigt zudem sehr genaue Werte an. Top Ventilkopf, super Handhabung – bis auf den etwas zu kurzen Schlauch. Braucht viele Hübe. Preiswert!«

Auch einen Test in englischer Sprache gibt es: Tony Farrelly hat die Pumpe für die Radsport-Website Road getestet. Er zeigt sich ebenfalls angetan, vergibt 43 von 50 möglichen Punkten und empfiehlt sie mit den Worten:

»Well-made, well-designed, easy-to-use pump that does the job very well – hard to see past it at this price«

Sollten wir in Zukunft noch weitere Testberichte finden, tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Die Topeak JoeBlow Sport III ist unser Favorit, eignet sich aber nicht für jede Situation. Für andere Schwerpunkte gibt es geeignetere Alternativen.

Beste Minipumpe: Zaeel Honor

Lang und schmal ist die für uns im Test beste Minipumpe Zaeel Honor. Sie verfügt über einen ausziehbaren Schlauch und über ein Manometer – eine Seltenheit bei Minipumpen.

Beste Minipumpe

Zaeel Honor

Fahrradpumpe Test: Zaeel Honor
Minipumpe mit Manometer für den richtigen Luftdruck. Für unterwegs und Gelegenheitsfahrer.

Mit der Zaeel Honor konnten wir unseren Test-Reifen bis 4 bar (60 PSI) gut aufpumpen und brauchten dafür 230 Hübe. Sie ist ideal für unterwegs, aber auch zu Hause kann man den Luftdruck damit gut kontrollieren. Da das Pumpen mit ihr jedoch bauartbedingt aufwendig ist, ist sie eher was für unterwegs als für den Haushalt.

Die Honor lässt sich per Schnellspannverschluss fest am Ventil fixieren. Beim Pumpvorgang muss sich das Ventil unten am Boden befinden, damit man die Anzeige des Manometers ablesen kann. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, da wir persönlich beim Pumpen das Ventil lieber oben haben, denn so können wir beim Pumpen das Rad besser halten.

1 von 5
Fahrradpumpe Test: Zaeel 1
In voller Länge: die Honor von Zaeel.
Fahrradpumpe Test: Zaeel 2
So ist der Aufbau für das Presta-Ventil unseres Testreifens.
Fahrradpumpe Test: Zaeel 4
Bei Standpumpen muss der Pumpkopf fest auf das Ventil aufgesetzt werden. Mit dem Hebel wird der Pumpkopf fixiert.
Fahrradpumpe Test: Zaeel 5
Die Bar-/PSI-Anzeige ist sehr klein, erfüllt aber ihren Zweck.
Fahrradpumpe Test: Zaeel 6
Um die Druckanzeige lesen zu können, muss das Ventil am Boden sein.

Allerdings ist es bei dieser Pumpe nicht notwendig, die Pumpe und das Rad mit einer Hand festzuhalten, denn der Schlauch zwischen Pumpe und Ventil verhindert, dass man das Fahrrad beim Pumpen umstößt.

Das Manometer ist sehr klein, ein roter dünner Strich markiert den erreichten PSI- und Bar-Wert. Gut sichtbar ist die Anzeige leider nicht, man muss sich hinunterbeugen, um sie ablesen zu können.

Um den Ventilaufsatz zu wechseln, schraubt man die Kappe am Einkopf-Schlauch ab. Bewegt man den Schnellspanner, rutscht der Gummi heraus. Für das Schrader-Ventil benötigt man die große Öffnung mit dem innenliegenden Stift. Für das Presta-Ventil nimmt man die dünne Öffnung und steckt das hintere Plastikteil in das Gummiende mit der großen Öffnung. Anschließend steckt man beide Teile wieder in die Pumpe und schraubt die Kappe wieder auf.

Im Lieferumfang der Zaeel Honor befindet sich eine Halterung plus zwei Schrauben fürs Fahrrad sowie eine Nadel für ein Ballventil und ein Aufsatz für einen Schwimmring. Abgesichert wird die Pumpe mit einem zusätzlichen Gummiband. Des Weiteren befindet sich im Paket noch ein Multitool.

Von allen getesteten Minipumpen hat uns die Zaeel Honor am meisten überzeugt, denn sie ist toll verarbeitet und mit ihr ließ sich am einfachsten pumpen.

Beste Fußpumpe: SKS Airstep

Die Airstep von SKS ist die Fußpumpe in unserem Test, die uns mit Abstand am besten gefallen hat und daher auch mit gutem Gewissen als Empfehlung genannt wird.

Beste Fußpumpe

SKS Airstep

Test  Fahrradpumpe: SKS  Airstep
Die Airstep von SKS hat einen guten stabilen Stand, um den Reifen im Stehen mit dem Fuß aufzupumpen.

Gepunktet hat die SKS vor allem aufgrund ihres sehr stabilen Stands – obwohl sie gar nicht schwerer ist als die anderen Fußpumpen in unserem Test. Wird die Fußpumpe nicht benötigt, kann das Pedal über einen orangefarbenen Schieberegler arretiert werden.

Der Schlauch, der um das Manometer gewickelt ist, kann auch bei Nicht-Gebrauch an der Oberseite fixiert werden, sodass er nicht störend herumhängt oder -liegt. Mit der beiliegenden Wandhalterung liegt die Fußpumpe auch ansonsten nicht im Weg herum.

1 von 7
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep 1
Die Airstep von SKS ist unsere Fußpumpen-Empfehlung.
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep7
Bei Nicht-Gebrauch kann die Airstep arretiert werden.
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep8
So sieht die Fußpumpe geöffnet aus.
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep2
Der Pumpkopf kann auf der Oberseite sicher befestigt werden.
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep4
Praktisch: Der Schlauch kann um das Manometer gewickelt werden.
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep6
Das Manometer ist groß und gut lesbar.
Fahrradpumpe Test: Sks Airstep5
Der Multi-Valve-Pumpkopf der Airstep.

Der Twinhead kann einfach auf dem Ventil befestigt werden, bevor der Schlauch festgemacht wird. Für unseren Reifen benötigten wir 86 Tritte, bis der Reifendruck bei 4 bar war. Die Bewegungsabläufe mit dem Fuß sind rund und leichtgängig, das Pumpen ist auch nicht kraftaufwendig. Das Pedal ist aus Aluminium und ist mit einem Profil versehen, um das Abrutschen des Fußes zu verhindern.

Die Airstep gibt es auch mit einem digitalen Manometer. Interessant ist die Fußpumpe von SKS vor allem für Radler, die rückenschonend zu Hause ihre Reifen aufpumpen möchten.

Beste elektrische Fahrradpumpe: Brandson Elektrischer Kompressor

Von den elektrischen Fahrradpumpen hatten wir uns mehr versprochen. Vor allem waren wir überrascht, wie laut sie sind. Für ältere Menschen und alle, die einfach nicht gerne pumpen, kann ein elektrischer Kompressor aber dennoch eine gute Wahl sein. Uns überzeugte im Test am meisten das Modell von Brandson.

Beste elektrische Pumpe

Brandson Elektrischer Kompressor

Test Fahrradpumpe: Brandson Elektrischer Kompressor
Für alle, die nicht selbst pumpen wollen die beste Wahl.

Knapp zwei Stunden Ladezeit brauchte die elektrische Pumpe, um voll aufzuladen. Der maximale Pumpdruck liegt bei 10 bar (150 PSI). Aufgepumpt auf 4 bar war unser Reifen nach 1:45 Minuten und damit etwas schneller als mit den anderen elektrischen Pumpen im Test.

Für Presta-Ventile drehen Sie den entsprechenden Adapter auf das Ventil am Rad. Daran schrauben Sie mit dem richtigen Ende den Luftschlauch daran fest. Zuletzt verbinden Sie den Luftschlauch mit der Pumpe. Für Schrader-Ventile nutzen Sie den Autoventiladapter, den Sie mit der Pumpe verbinden und auf das Ventil am Ventil anbringen.

Eingeschaltet wird die Pumpe, indem man auf »Units« drückt. Auf dem Display kann man oben rechts den Ladezustand des Akkus ablesen. Als Maßeinheit stehen PSI, Bar, KPA und Kg/cm2 zur Auswahl. Über die Plus- und Minus-Tasten wird der gewünschte Wert eingegeben (einzeln drücken oder länger gedrückt halten). Zur Bestätigung blinkt die Anzeige dreimal auf und springt dann auf Null. Dann kann es losgehen.

1 von 6
Fahrradpumpe Test: Brandson 1
Die elektrische Pumpe von Brandson mit dem Luftschlauch für Presta-Ventile und dem für Schrader-Ventile.
Fahrradpumpe Test: Brandson 2
Der Luftschlauch mit der Pumpe verbunden.
Fahrradpumpe Test: Brandson 3
Hiermit können Presta-Ventile aufgepumpt werden.
Fahrradpumpe Test: Brandson 4
Der Aufsatz fürdas Presta-Ventil sollte als Erstes aufgeschraubt werden.
Fahrradpumpe Test: Brandson 5
Hiermit werden Schrader-Ventile aufgepumpt.
Fahrradpumpe Test: Brandson 6
Die elektrische Pumpe hört schaltet sich selbst ab, sobald der Ziel-Wert erreicht ist.

Gestartet wird der Pumpvorgang über die On/Off-Taste am Pumpenboden. Im Betrieb ist die Pumpe wie alle elektrischen Kompressoren, die wir getestet haben, recht laut.

Die Pumpe stoppt automatisch, sobald der gewünschte Bar/PSI-Wert erreicht ist. Wenn Sie vorzeitig stoppen möchten, drücken Sie einfach die On/Off-Taste. Anschließend lösen Sie den Luftschlauch samt Adapter. Wir fanden es zunächst einfacher, zuerst den Schlauch zu lösen und erst danach den Adapter vom Ventil abzudrehen.

Die Brandson hat neben dem Luftschlauch, dem Presta-Ventiladapter und dem Automobiladapter einen weiteren Adapter für Bälle und einen für aufblasbare Freizeitartikel im Lieferumfang. Ebenfalls enthalten sind in der Verpackung ein Auto-Ladegerät sowie ein Netzadapter.

Für Rennradfahrer: SKS Germany Rennkompressor

Der Rennkompressor von SKS Germany kann bis zu 16 bar (230 PSI) Druck aufbauen, sie ist damit die beste Wahl für Rennradfahrer. Der schmale Zylinder und der Fuß sind aus Stahl, der Handgriff aus Holz liegt angenehm in der Hand. Die Pumpe ist solide verarbeitet und macht einen langlebigen Eindruck. Das reduzierte Design wirkt klassisch schick.

Für Rennradfahrer

SKS Germany Rennkompressor

Test Fahrradpumpe: SKS Germany Rennkompressor
Solider Klassiker für Rennradfahrer, die viel Druck im Reifen brauchen.

Die schmalen Füße sind ausklappbar, so kann man sie platzsparend verstauen oder transportieren. Auch mit eingeklappten Füßen steht die Pumpe stabil.

Der Schlauch ist recht lang und hat an seinem Ende einen Kopf mit zwei Öffnungen, eine für Schrader-Ventile, eine für Presta- und Dunlop-Ventile. Auf der linken Seite finden sich Symbole für das jeweilige Ventil zur besseren Orientierung.

1 von 6
Fahrradpumpe Test: Sks 1
Die Füße des Rennkompressors sind faltbar, dennoch hat die Standpumpe mit ihrem Eisenfuß einen guten Stand.
Fahrradpumpe Test: Sks 2
Der Klassiker hat Holzgriffe.
Fahrradpumpe Test: Sks 3
Der Multi-Valve-Pumpenkopf beim SKS Rennkompressor: oben ist die Öffnung für Presta-Ventile, unten für Schrader-Ventile.
Fahrradpumpe Test: Sks 4
Der Pumpenkopf muss fest auf das Ventil des Reifens gedrückt werden.
Fahrradpumpe Test: Sks 5
Wenn der Pumpenkopf fest fixiert ist, können Sie am Manometer ablesen, wie viel Druck im Reifen ist.
Fahrradpumpe Test: Sks 6
Macht sich dünn: der Rennkompressor von SKS Germany.

Aufgrund des dünnen Kolbens ist die Pumpe für schmale Rennreifen besser geeignet als für unseren breiteren Reifen am Trekkingrad. So kann man mehr Druck aufbauen, braucht aber mehr Hübe. Wir benötigten denn auch 45 Hübe, um den Reifen auf 4 bar aufzupumpen. Der Pumpkopf lässt sich einfach auf dem Ventil anbringen und fest mit dem Hebel fixieren.

Das Manometer ist klein, die Bar-Werte in Weiß sind trotzdem gut ablesbar, die PSI-Werte in Grau sind dagegen nur schwer zu entziffern. Mit einer Klemme kann man den Schlauch an sich selbst befestigen und um den Griff legen. Das unterstreicht das minimale Design des Rennkompressors.

Für Rennradfahrer und alle, die eine solide, zeitlos schöne Fahrradpumpe suchen, ist die Rennkompressor von SKS Germany die beste Wahl.

Wenn Geld egal ist: Topeak JoeBlow Twin Turbo

Die JoeBlow Twin Turbo von Topeak war mit Abstand die teuerste Pumpe in unserem Test. Knapp 190 Euro kostet das gute Stück. Aber sie ist auch wirklich toll. Vor allem für Rennrad- und Mountainbike-Profis und Vielpumper in Werkstätten und Rennradclubs ist sie empfehlenswert, aber auch für alle, die bereit sind, für ein tolles Werkzeug etwas auszugeben.

Wenn Geld egal ist

Topeak JoeBlow Twin Turbo

Test Fahrradpumpe: Topeak Joe Blow Twin Turbo
Extrem effektive Pumpe für Profis, Werkstätten oder Clubs.

Die JoeBlow Twin Turbo ist nämlich nicht nur die teuerste Pumpe in unserem Test, sondern auch die schwerste, größte – und effizienteste. Der Zylinder ist aus Aluminium ebenso wie der Fuß, der am Boden gummiert ist. Der Schlauch hat einen Twin Head aus Metall mit Öffnungen für Schrader- und Presta-Ventile. Auch ein Luftablasswerkzeug findet man hier. Der Schlauch ist lang und ermöglicht komfortables aufpumpen.

1 von 8
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 5
Schön groß und übersichtlich: das Manometer am JoeBlow Twin Turbo von Topeak.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 4
Die schwere Pumpe hat einen Twin-Head-Pumpenkopf.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 2
Das Manometer ist oben am Griff anbebracht.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 3
Der Pumpenkopf hat ein Werkzeug zum Ablassen von Luft.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 7
Die Halterung für das lange Kabel.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 6
Die Twin-Turbo-Technologie arbeitet mit zwei Zylindern, einem großen und einem kleineren.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 8
Der Fuß der JoeBlow Twin Turbo von Topeak ist gummiert.
Fahrradpumpe Test: Topeak Turbo 1
Das Ziffernblatt ist gut ablesbar.

Zeit- und kraftsparend ist die Twin-Turbo-Technologie, die die Luft zwischen zwei Zylindern verteilt: Durch das Hochziehen des Griffs wird aus dem großen Zylinder Luft in den kleinen Zylinder komprimiert, beim anschließenden Herunterdrücken wird die vorkomprimierte Luft aus dem kleinen Zylinder in den Reifen gepumpt.

Bei unserem 26-Zoll-Reifen brauchten wir gerade mal 19 Hübe, bis der Reifen auf 4 bar gefüllt war. Das Hochziehen ist allerdings kraftaufwendiger als bei normalen Standpumpen, nicht immer haben wir es im Test geschafft, den Griff bis zum Anschlag hochzuziehen.

Überaus praktisch ist, dass das Manometer oben am Griff angebracht ist. Die großen Ziffern kann man gut ablesen, die gelbe Nadel unterstützt die Sichtbarkeit. Bis 14 bar bzw. 200 PSI reicht die Anzeige, damit werden auch Rennradler glücklich. Im Lieferumfang ist ein Adapter für Bälle und für aufblasbare Freizeitartikel enthalten.

Die JoeBlow Twin Turbo ist sicher nichts für jeden – aber ganz sicher die richtige Pumpe für Profis und Liebhaber guten Werkzeugs.

Außerdem getestet

SKS Germany Airworx 10.0

Die Standpumpe SKS Germany Airworx 10.0 hat einen breiten Metallfuß und praktischerweise das Manometer oben am Griff. Der Griff ist angenehm weich, mit Griffmulden versehen und liegt gut in der Hand. Am Ende des Schlauchs befindet sich ein Kopf mit zwei Ventilöffnungen, ein Multi-Valve-Pumpenkopf – einmal für Schrader- und einmal für Presta- bzw. Dunlop-Ventile. Mit dem Hebel lässt sich der Schlauch gut und fest arretieren. Uns reichten 37 Hübe, um auf 4 bar zu kommen. Den Schlauch kann man am Handgriff einhaken – eine praktische Lösung für den Alltag und für den häufigen Gebrauch der Pumpe. Alles in allem eine gute Standpumpe, für uns hatte die Topeak JoeBlow Sport III aber leicht die Nase vorn.

Aaron One Sport

Die Standpumpe Aaron One Sport wirkt sehr hochwertig und hat einen stabilen Stand. Der Zylinder ist aus Stahl und der Standfuß verfügt über eine Rutschhemmung. Der Griff ist ergonomisch geformt und mit Gummi beschichtet, sodass er angenehm griffig in der Hand liegt. Dank des Twin-Head-Pumpenkopfs müssen keine Ventiladapter ausgewechselt werden. Der graue Kopf ist für Presta-Ventile bzw. Dunlop-Ventile, der schwarze für Schrader-Ventile. Der Kopf lässt sich gut auf dem Ventil fixieren.

Beim Rausziehen hörte sich die Pumpe sehr nach Plastik an. Das minderte ein wenig den ersten guten Eindruck, den wir von der Standpumpe hatten. Nach 44 Hüben, die ohne großen Kraftaufwand möglich waren, hatten wir unseren 26 Zoll Reifen auf 4 bar aufgepumpt. Das Manometer mit gelber Nadel ist angenehm groß, ebenso die Ziffernbeschriftung.

Beto CMP-115SG6

Die Standpumpe Beto CMP-115SG6 ist aus Stahl (Zylinder) und aus Kunststoff (Griffe und Standfuß). Das Manometer hat obendrein einen roten Zeiger, den man zur besseren Sichtbarkeit auf den gewünschten Wert legen kann. Allerdings wirkt das Manometer aufgrund des Designs und der Machart auf uns etwas billig.

Am Kopf befindet sich ein Multi-Valve-Pumpenkopf mit einer Öffnung für Schrader- und einer Öffnung für Presta- bzw. Dunlop-Ventile. Der Kopf lässt sich gut auf das Ventil festmachen. Die Pumpe hat sich allerdings öfters beim Herausziehen in der höchsten Position verhakt. Unseren 26 Zoll Reifen haben wir nach 34 Hüben mit 4 bar gefüllt.

SKS Germany Air-X-Press 8.0

Mit der Standpumpe SKS Germany Air-X-Press waren wir nach verhältnismäßig wenigen Hüben fertig, aber im letzten Viertel wurde es auch anstrengend. 35 Hübe brauchten wir, um den 26 Zoll Reifen auf 4 bar aufzupumpen. Der Multi-Valve-Pumpenkopf lässt sich einfach auf das jeweilige Ventil (Schrader, Presta und Dunlop) drücken und mit dem Hebel leicht festmachen. Allerdings wackelte die Pumpe ein wenig während des Pumpvorgangs. Der Kunststoffgriff liegt gut in der Hand. Das Manometer ist gut ablesbar, die Nadel ist orange für eine bessere Sichtbarkeit.

Beto CMP-074S

Die Beto CMP-074S war die kleinste Standpumpe in unserem Test, sodass wir (Körpergröße 1,70 m) beim Pumpen immer auch ein bisschen in die Knie gehen mussten. Hinzu kam: Die letzten Hübe gingen nur mit Kraftaufwand rein, insgesamt brauchten wir für 4 bar im 26 Zoll Reifen 33 Hübe. Griff und Fuß sind aus Plastik und wirken etwas billig.

Der Multi-Valve-Pumpenkopf lässt sich gut auf das jeweilige Ventil drücken und mit dem Hebel einfach arretieren bzw. lösen. Pumpen kann man, wenn der Hebel nach oben gedrückt ist. Das Manometer fällt recht klein aus, einen Pfeil kann man zur besseren Sichtbarkeit auf seinen Wunschwert legen.

Alaskaprint Hayatec III

Die leichte Standpumpe Alaskaprint Hayatec III ist solide, dennoch wirkte sie teilweise ein wenig billig auf uns, wie beispielsweise beim Griff. Dennoch: Mit 37 Hüben haben wir ohne Anstrengung den 26-Zoll-Reifen auf 4 bar aufgepumpt.

Missfallen hat uns, dass die Pumpe beim Herunterdrücken am Rohr entlangschabte – so hört es sich jedenfalls an. Der Multi-Valve-Pumpenkopf lässt sich leicht auf das Ventil drücken und mittels des Hebels fixieren, sodass er fest auf dem Ventil sitzt. Die Pumpe steht stabil auf dem Plastikfuß, der eine profilierte Trittfläche hat. Mitgeliefert werden auch Adapter für Bälle und aufblasbare Freizeitartikeln.

Fischer Volume Plus

Die Standpumpe Volume + von Fischer verfügt über ein großes Manometer, das sich unten am Fuß der Pumpe befindet. Mit einer Nadel kann man die gewünschte Zahl gut markieren. Die Pumpe verfügt über einen Multi-Valve-Pumpenkopf, der sich gut anbringen und festmachen lässt. Für unseren Testreifen benötigten wir nur 20 Hübe, bis der Reifen mit 4 bar voll aufgepumpt war. Allerdings verlangte das Pumpen im letzten Viertel auch etwas mehr Kraft von uns. Die Standpumpe kommt voll ausgefahren auf eine Höhe von 1,30 Meter. Die Volume + steht es wacklig auf ihrem Plastikfuß.

In der linken Kappe des Griffs sind die Ballnadel und der Adapter für Luftmatratzen untergebracht. Auch rechts kann die Kappe vom Griff gelöst werden, indem man einfach von unten auf die Kappe drückt und sie gleichseitig seitlich herauszieht.

BV BV-GF31P

Die ergonomische BV-GF31P von BV ist für uns ein Wackelkandidat – leider wortwörtlich, denn beim Pumpen wackelt sie. Um unseren Testreifen von 26 Zoll auf 4 bar aufzupumpen, benötigten wir 41 Hübe. Der Schlauch hat einen praktischen Twin-Head-Kopf für Schrader- und Presta- bzw. Dunlop-Ventile. Die Verarbeitung der Pumpe wirkt mit den Kunststoffgriffen und dem -fuß billig. Am Schlauch befindet sich eine Halterung für einen Adapter für Bälle und einen Adapter für aufblasbare Freizeitartikel.

Dunlop SLP19

Die Dunlop SLP19 war die einzige Standpumpe in unserem Test, die über kein Manometer verfügt. Nach 36 Hüben – der 26-Zoll-Reifen war prall gefüllt – mussten wir mittels unserer Referenzpumpe mit Manometer feststellen, dass weniger als 1 bar im Reifen war. Durch den kleinen Fuß war auch der gesamte Pumpvorgang ein wenige wackelig. Sehr gut gefallen hat uns dagegen die praktische Halterung für das Zubehör. Auch der Multi-Valve-Pumpenkopf sitzt, einmal auf dem Ventil fixiert, fest.

Topeak Roadie DA_G

Die Minipumpe Roadie DA-G von Topeak hat es ganz schön in sich: Die knapp 120 Gramm leichte Pumpe ist mit Manometer ausgestattet – und es ist uns auch tatsächlich auch hier geglückt, den Reifen auf 4 bar aufzupumpen. Dafür waren zwar 329 Hübe notwendig, aber: 4 bar per Hand! Obwohl es gegen Ende auch anstrengend wurde, den Reifen aufzupumpen. Ohne das Manometer hätten wir sicherlich schon vorher mit dem Pumpen aufgehört, aber es ist auch so etwas wie ein Motivator, der uns anfeuert: Komm, das schaffst du!

Leider feuert es aber nur Radfahrer mit Presta-Ventil an. Speziell für Mountainbiker bietet der Hersteller das Produkt in einer weiteren Variante an, die auch etwas länger ist. Im Lieferumfang befindet sich auch noch eine Halterung.

Topeak RaceRocket MT

Die Minipumpe Racerocket MT von Topeak ist mit einem Schlauch ausgestattet, an dessen Ende ein pfiffiges Wechselsystem steckt: Dreht man das Schraderventil los und zieht es so weit es geht heraus, kann man den Pumpkopf für das Prestaventil verwendet. Eine clevere Lösung. Mit 91 Hüben konnten wir unseren Testreifen auf 2 bar aufpumpen, danach hatten wir keine Kraft mehr. Laut Hersteller soll es mit der Minipumpe jedoch möglich sein, bis zu 6 bar Druck auf den Reifen zu bringen.

Mit ihren ca. 22 Zentimetern Länge kann die Minipumpe gut in der Trikottasche verstaut werden. Der Hersteller empfiehlt die Racerocket MT – wie das »MT« schon vermuten lässt – für Mountainbiker. Mit der goldenen Kappe wirkt die Pumpe sehr elegant und edel. Eine Halterung ist im Paket ebenfalls dabei.

Lezyne CNC Pressure Drive

Ein Leichtgewicht mit Druck ist die Lezyne CNC Pressure Drive und in türkis auch ein schöner Hingucker. Mit der mitgelieferten Halterung kann die Pumpe einfach am Flaschenhalter angebracht werden. Raffiniert finden wir die Lösung für die zwei Ventilarten Schrader und Presta: Der Ventilschlauch befindet sich in der Pumpe und muss erst abgeschraubt werden. Den Schlauch kann man dann – entsprechend des Ventils, das man benötigt – am anderen Ende anschrauben. Dort sitzt er fest während des Pumpvorgangs. Auch mit der Pumpleistung waren wir zufrieden: Nach 162 Hüben maßen wir 1,7 bar. Kräftigere können sicherlich noch mehr Druck aufbauen, so gut wie mit unserem Minipumpen-Favoriten von Zaeel ging es mit der Lezyne aber nicht.

Aaron Pocket One

Die Minipumpe Pocket One von Aaron verfügt über einen herausziehbaren Schlauch, an dessen Ende sich der Pumpkopf befindet. Wir haben insgesamt 188 Hübe gebraucht, um den Reifen auf 2 bar aufzupumpen, ab dem 130. Hub wurde es anstrengend, nach 188 Hüben hatten wir jedoch keine Lust mehr – man merkt weder optisch noch händisch leider nicht mehr, dass sich an dem Reifendruck etwas ändert. Laut Hersteller sind mit der Pocket One jedoch bis zu 7 bar möglich.

Die Pumpe liegt gut in der Hand und ist mit ca. 100 Gramm auch erfreulich leicht. Der 2-in1-Pumpkopf kann einfach gewechselt werden, der Adapter steckt im Pumpkopf selbst. Der Aufsatz saß jedoch sehr fest und wir mussten zu einer Zange greifen, um ihn zu lösen. Zum Lieferumfang gehört auch eine Halterung fürs Fahrrad sowie ein Pannenset.

VeloChampion Alloy 7

Klein, aber mit Schmackes: Die Minipumpe VeloChampion Alloy 7 ist sehr kurz, liegt gut in der Hand und lässt sich einfach pumpen. Nach 180 Hüben war unser 26 Zoll Reifen prall, an der Flanke gab der Reifengummi auf Daumendruck jedoch noch etwas nach. Nach 216 Hüben, von denen die letzten mit hohem Kraftaufwand erfolgten, hörten wir mit dem Pumpen auf. Jemand mit mehr Kraft kriegt sicherlich noch mehr hinein. Gefallen hat uns das Wechselsystem für die Ventiladapter: Zwei Aufsätze, die sich im Pumpkopf befinden, können so arrangiert werden, dass sie für das jeweilige Ventilsystem passen. Insgesamt ist die Pumpe eine gute Lösung für unterwegs, aber nicht ganz so gut wie unser Favorit von Zaeel.

Crank Brothers Gem

Mit der Minipumpe Crank Brothers Gem schafften wir es, 1,5 bar in den 26 Zoll Reifen zu pumpen, dann war Schluss mit unserer Kraft. Auch hier gibt es zwei Aufsätze für die Ventiladapter, die sich im Pumpkopf befinden und so ineinandergesteckt werden müssen, dass sie für das jeweilige Ventilsystem passen. Die Pumpe liegt angenehm in der Hand. Wir fanden es ein wenig schwierig, mit einer Hand die Pumpe und den Reifen festzuhalten, um nicht so heftig am Ventil zu rütteln – aber das geht uns bei allen Pumpen dieser Bauart so. Eine größere Hand hat hier sicherlich leichteres Spiel. Insgesamt ist auch diese Pumpe eine gute Lösung für unterwegs und eine gute Alternative zu unserem Favoriten von Zaeel.

Aokma 440

Irgendwann muss mal Schluss sein – bei uns war das bei der Minipumpe von Aokma nach hartnäckigen 400 Hüben der Fall. Und dann war der Testreifen mit seinen 26 Zoll immer noch nicht prall aufgefüllt, aber es tat sich schon seit 50 Hüben nichts mehr. In die Flanke konnte man immer noch tief mit dem Daumen drücken. Unsere Referenzpumpe ergab einen Wert von knapp 1 bar – und damit weit entfernt von den angestrebten 4 bar.

Des Weiteren hatten wir den Eindruck, dass die Pumpe nicht fest auf dem Ventil sitzt. Es war auch schwer, den Pumpkopf mit dem Hebel festzumachen. Beim ersten Mal hatten wir auch Schwierigkeiten, die Kappe des Pumpkopfs zu lösen, um die Adapter für unser Ventil zusammenzusetzen. Unser Rat: Finger weg von dieser Pumpe.

Bosch Easy Pump

Die Easy Pump von Bosch liegt bemerkenswert gut in der Hand – dennoch ist die Pumpe recht teuer im Vergleich zu den anderen elektrischen Pumpen in unserem Test. Gefallen hat uns jedoch auch die Möglichkeit, das Zubehör für die Pumpe im Griff aufzubewahren. Die Handhabung ist überaus intuitiv: Adapter aufs Ventil schrauben, dann die Pumpe festschrauben, einschalten. Im ersten Schritt werden die gewünschten Werte eingestellt, dann kann man die Pumpe starten. Die Pumpe arbeitet ordentlich, hier mussten wir einige Sekunden länger als zwei Minuten warten, bis der Testreifen mit 4 bar gefüllt war.

Zusätzlich erhält man auch einen Transportbeutel sowie die Adapter für Fahrradventile, Bälle und Matratzen.

Fischer Akku-Kompressor mit Powerbank

Der Akkukompressor mit Powerbank von Fischer brauchte für unseren Testreifen etwas weniger als zwei Minuten, bis der Reifen mit 4 bar gefüllt. Der Adapter lässt sich leicht anbringen: Adapter aufschrauben, dann den Pumpenschlauch festklemmen, fertig. Zum Einstellen des Drucks drückt man zunächst auf SET und stellt dort bar oder PSI ein. Zum Starten drückt man auf den On-Knopf – und schon rappelt die Pumpe los. Neben einer hochwertigen und stabilen Transporttasche befindet sich noch weiteres Zubehör in der Verpackung: Transporttasche, Ladekabel für Zigarettenanzünder und über USB-Kabel, Pumpenschlauch sowie diverse Adapter. Darüber hinaus verfügt die Pumpe auch über eine Taschenlampen-Funktion, mit der man auch im Dunkeln das Ventil gut finden kann.

Die Möglichkeit, die Pumpe als Powerbank nutzen zu können, gefällt uns. Allerdings ist das dafür notwendige Kabel nicht im Lieferumfang enthalten.

GHB Portable Elektropumpe

Die Portable Elektropumpe von GHB ist schon nach einer guten Stunde aufgeladen. Schrauben Sie zuerst den passenden Adapter auf das Presta-Ventil und dann erst alles an den Schlauch und die Pumpe. Beim Autoventil müssen Sie einfach nur den entsprechenden Adapter befestigen. Über den Knopf »Units« kann man die Maßeinheit eingeben (PSI, Bar, KPA und Kg/cm2). Den Zielwert geben Sie über die Plus- und Minus-Tasten ein. Nach der Eingabe blinkt die Anzeige dreimal auf, und springt dann wieder auf null, dann hat die Pumpe den eingegebenen Wert gespeichert. Drücken Sie zweimal auf die On/Off-Taste, um den Pumpvorgang zu starten. Die Pumpe stoppt automatisch, sobald der gewünschte Bar/PSI-Wert erreicht ist. Die Pumpe braucht 1:45 Minuten, um den 26 Zoll Reifen auf 4 bar aufzupumpen – unter lautem Gebrumme.

AGT Professional Akkupumpe

Die Elektrische Pumpe von AGT sieht genauso aus wie die GHB – ist allerdings um einiges teurer. Der Edelstahl-Kompressor liegt in großen Händen besser. Allerdings muss man die Pumpe auch nicht lange festhalten. Unser Reifen war in weniger als zwei Minuten aufgepumpt. Auch die Handhabung ist leicht: Der Schlauch wird auf dem Ventil befestigt – nachdem man das Schrader-Ventil angebracht hat – dann wird der Schlauch an die Pumpe festgeschraubt. Über die Taste »Unit« kann die gewünschte Einheit und der gewünschte Wert eingeben werden. Sobald der Reifen den gewünschten Druck hat, hört die Pumpe automatisch auf zu pumpen.

Neben einer Transporttasche finden Sie auch ein Ladegerät sowie ein Ladekabel über den Zigarettenanzünder im Auto, Bälle und Matratzen im Paket.

Vastar Elektrische Luftpumpe

Wir brauchten 3,5 Stunden um den Akku der Elektrischen Pumpe von Vastar voll aufzuladen. Die Pumpe verfügt über verschiedene Voreinstellungen, um ein Fahrrad, ein Motorrad, Bälle oder einen Autoreifen aufzupumpen. Diese Vorstellungen können über die Plus- und Minus-Taste individuell verändert werden. Nachdem wir den passenden Adapter aufgeschraubt hatten, benötigte die Pumpe 2:30 Minuten, um den 26 Zoll Reifen auf 4 bar aufzupumpen.

Entgegen anders lautender Information des Herstellers hat sich die Pumpe nach dem Pumpvorgang nicht selbst abgeschaltet. Allerdings hat sie zum Glück auch nicht weiter gepumpt. Wie andere elektrische Luftpumpen ist auch die von Vastar recht laut.

Cycplus A5

Weniger als zwei Minuten dauerte es, bis die A5 von Cycplus unseren Reifen mit 4 bar Luftdruck gefüllt hatte. Die Handhabung der elektrischen Luftpumpe ist einfach: Adapter aufschrauben, Klemme auf Adapter, los pumpen. Ist der eingegebene Wert erreicht, schaltet sich die Pumpe automatisch ab. Allerdings ist das Display im hellen Licht schlecht leserlich und recht klein.

Inklusive sind ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder im Auto, ein USB-Kabel, der Pumpenschlauch und diverse Adapter. Die elektrische Pumpe hat eine Taschenlampen-Funktion und kann darüber hinaus auch als Powerbank genutzt werden. Das dafür notwenige Kabel ist nicht im Paket enthalten.

Cycplus A8

Im Vergleich zu den meisten anderen elektrischen Luftpumpen ist die A8 von Cycplus leiser. Die Pumpe verfügt über vier Programme: Fahrrad bis 4,45 bar, Motorrad bis 3 bar, Auto bis 3,5 bar, Ball bis 1,10 bar. Darüber hinaus können individuelle Werte bis 10,3 bar ebenfalls eingegeben werden.

Die Handhabung ist einfach: aufschrauben, los pumpen und in zwei Minuten war der Reifen mit 4 bar gefüllt. Sobald der programmierte Wert erreicht ist, schaltet sich die Pumpe automatisch ab. Neben einer Transporttasche gibt es noch ein USB-Ladekabel sowie Adapter für Fahrradventile, Bälle und Matratzen. Darüber hinaus verfügt die Pumpe auch über eine Taschenlampen-Funktion, mit der man auch im Dunkeln das Ventil gut finden kann.

Oasser LS4071-de

Mit der Oasser LS4071-de waren wir nicht zufrieden in unserem Test. Zunächst einmal: Die Pumpe ist noch lauter als die eh schon lauten elektrischen Luftpumpen in unserem Test. Hinzu kam: Beim Pumpvorgang mussten wir den Adapter für das Presta-Ventil festhalten, da er nicht alleine hielt. Und dann blieb noch die Dichtung des Adapters am Ventil hängen, als wir ihn wieder lösen wollten.

Immerhin konnten wir den 26-Zoll-Testreifen innerhalb von 1:23 Minuten auf 4 bar aufpumpen. Die Pumpe schaltet sich von alleine ab, sobald der Ziel-Wert erreicht ist. Auch hier können verschiedene Maßeinheiten (PSI, Bar, KPA und Kg/cm2) angegeben werden. Laut Hersteller soll die Pumpe vor Gebrauch aufgeladen werden, das dauert bis zu fünf Stunden.

Xiaomi Portable Electric Air Compressor

Es sieht aus wie ein zu groß geratenes Vorhängeschloss: der Portable Electric Air Compressor von Xiaomi. Dabei ist der »Bügel« der Schlauch – zieht man ihn heraus, ist die Pumpe eingeschaltet. Nun können Sie zwischen den vier angebotenen Programmen auswählen: Fahrrad, Motorrad, Auto und Bälle, durch die Plus- und Minus-Tasten können die Werte angepasst werden. Individuell können gewünschten Werte ebenfalls eingegeben werden.

Die Handhabung ist leicht: Adapter aufschrauben, Start drücken – wir mussten knapp 2,5 Minuten warten, bis der Reifen mit 4 bar gefüllt war. Die Luftpumpe verfügt auch über eine Taschenlampenfunktion. Im Vergleich zu den anderen elektronischen Luftpumpen erschien uns die Xiaomi lauter als die anderen.

Veeape AP2

Die elektrische Luftpumpe von Veeape ist eine Zwillingsschwester von der Vastar-Pumpe. Das eindeutige Unterscheidungsmerkmal: Die Pumpe von Veeape hat nach drei Sekunden aufgehört zu pumpen und der Reifen wurde überhaupt nicht aufgepumpt – unser Testmuster war also defekt. Die Pumpe hat verschiedene Voreinstellungen, um Fahrrad-, Motorrad- und Autoreifen sowie Bälle aufzupumpen. Diese Vorstellungen können über die Plus- und Minus-Taste individuell verändert werden. Wie andere elektrische Luftpumpen auch ist die Veeape ebenfalls recht laut.

Queta Fußpumpe Doppelzylinder

Die Fußpumpe mit Doppelzylinder von Queta hat uns leider nicht begeistert. Beim Pumpen hörte es sich immer wieder so an, als ob Luft entweichen würde – vielleicht war das auch tatsächlich der Fall, immerhin benötigten wir 121 Hübe, um mit der Fußpumpe 4 bar Reifendruck zu erzeugen. Feststellen konnten wir es hingegen nicht. Das Manometer zeigt sowohl bar- als auch PSI-Werte an.

Der Schlauch verfügt über einen Multi-Valve-Pumpenkopf, der für die verschiedenen Ventile benutzt werden kann. Am Schlauch befestigt sind auch weitere Adapter für Bälle und Matratzen. Der Stand der Fußpumpe ist stabil und auch die Bewegungsabläufe beim Pumpen sind angenehm. Das Pedal hat eine rutschfeste Trittfläche. Bei Nicht-Gebrauch kann das Pedal arretiert werden.

Axabing Fußpumpe Doppelzylinder

Die Fußpumpe mit Doppelzylinder von Axabing macht einen soliden Eindruck: großes Display, stabiler Stand. Nur beim Pumpen störte uns der unsaubere Bewegungsablauf beim Herunterdrücken des Pedals. Es war etwas hakelig im Ablauf. Das Manometer ist groß – allerdings gibt der Hersteller nicht an, welche bar- bzw. PSI-Werte hiermit maximal erreicht werden können.

Der Schlauch verfügt über einen Multi-Valve-Pumpenkopf, der für die verschiedenen Ventile benutzt werden kann. Am Schlauch befestigt sind auch weitere Adapter für Bälle und Matratzen. Das Pedal hat eine rutschfeste Trittfläche. Bei Nicht-Gebrauch kann das Pedal arretiert werden.

Cartremd Fußluftpumpe Doppelzylinder

Die Fußluftpumpe mit Doppelzylinder von Cartrend besteht aus einem Stahlgestell mit Manometer, der auch über eine Markierungsnadel verfügt. Der Adapter, den wir für unser Presta-Ventil benötigen, funktionierte leider nicht gut, sondern lies immer wieder Luft durch bzw. sprang ab. Mit einem anderen Adapter hingegen hatten wir beim Pumpen keine Probleme. Zumindest nicht, was den Adapter betraf. Nach der Hälfte der insgesamt 53 Hübe, die wir brauchten, um den Druck von 4 bar aufzubauen, mussten wir uns regelrecht mit dem gesamten Körpergewicht auf die Pumpe stellen, um den Hebel wieder nach unten zu bringen. Ein regelrechter Balance-Akt.

Neben dem Ventil-Adapter gibt es auch noch eine Ballnadel sowie einen Matratzenadapter. Und es gibt auch einen Vorteil: Der Preis ist sehr günstig.

So haben wir getestet

Wir haben aus dem riesigen Angebot an Fahrradpumpen insgesamt 36 interessante Modelle ausgewählt: zwölf Standpumpen und jeweils fünf Minipumpen und elektrische Pumpen. Die meisten kosten zwischen 10 und 50 Euro, ein Modell sticht mit sage und schreibe 190 Euro hervor.

Für den Test haben wir den 26-Zoll-Reifen eines Trekkingrads mit Presta-Ventil auf 4 bar aufgepumpt. Dabei haben wir bei den manuellen Pumpen die Anzahl Hübe gezählt und bei den elektrischen Pumpen die Zeit gemessen. Bei Pumpen, die über kein Manometer verfügen, haben wir mit einer Standpumpe mit Manometer, die nicht zu den Testprodukten zählt, den Luftdruck gemessen. Bei diesem Gegencheck entweicht auch immer mal wieder Luft aus dem Ventil, sodass der Referenzwert nur als Orientierungswert dienen soll.

Bei einer Minipumpe haben wir nach 400 Hüben aufgehört zu pumpen, da sich kein weiterer Effekt beim Reifen gezeigt hat. Eine elektrische Pumpe hat nach drei Sekunden ihren Dienst verweigert.

Des Weiteren haben wir getestet, wie zwischen den Ventilarten gewechselt werden kann, da alle Fahrradpumpen in unserem Test für Schrader- und Presta-/Dunlop-Ventile zu verwenden sind.

Zu guter Letzt haben wir die Verarbeitungsqualität beurteilt. Bei der abschließenden Bewertung spielte zudem der Preis eine Rolle.

Die wichtigsten Fragen

Wie viel Druck benötigt man bei Fahrradreifen?

Der Luftdruck richtet sich nach dem  Reifenmodell. Auf der Reifenflanke steht, wie viel Druck der Reifen haben sollte. Angegeben werden hier der Minimal- und der Maximaldruck. Letzterer sollte nicht überschritten werden. Mit dem richtigen Reifendruck fährt es sich nicht nur besser, sondern auch die Reifen werden weniger stark beansprucht. Darüber hinaus schützt der richtige Reifendruck auch vor Plattfüßen beim Rad.

Wozu benötige ich ein Manometer?

Auch wenn der Reifen aufgepumpt ist, heißt das nicht, dass der Luftdruck auch passend ist. Das lässt sich nur mit einem Manometer überprüfen. Hier lohnt sich ein Selbsttest: Pumpen Sie mal Ihren Reifen mit dem idealen Luftdruck auf und machen Sie eine Probefahrt. Der Unterschied kann erstaunlich sein!

Reicht die Pumpe am Fahrrad aus?

Mini-Pumpen sind ideal für unterwegs: Sie sind leicht, können am Rahmen befestigt werden, und man hat sie unterwegs immer dabei. Jedoch ist es oftmal nicht möglich, damit auch genügend Reifendruck zu erzeugen. Daher sollte man zu Hause am besten eine Standpumpe mit Manometer haben, um den Reifen richtig mit Luft zu füllen. Wer einen Reifen mit Schrader-Ventil hat, kann auch zur Tankstelle fahren und dort den Reifendruck checken – vorausgesetzt, die Tankstelle erlaubt das.

Was tun, wenn der Fahrradreifen nicht aufgepumpt wird?

Überprüfen Sie, welches Ventil Sie am Reifen haben, und schauen Sie nach, welchen Aufsatz Ihre Pumpe hat. Die meisten Pumpen haben Aufsätze für Presta-, Schrader- und Dunlop-Ventile. Das sind die Ventil-Arten, die für Fahrräder verwendet werden. Die  meisten Fahrradpumpen haben für alle drei Ventile den passenden Aufsatz. In der Regel müssen Sie bei Handpumpen nur den Kopf  aufschrauben und den für Ihr Ventil passenden Aufsatz auswählen. Standpumpen haben oft einen Kopf mit zwei Öffnungen für die unterschiedlichen Ventile. Und: Die Rädelmutter bei  Presta-Ventile muss aufgeschraubt werden, um den Schlauch mit Luft zu füllen.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

1 Kommentar