Die beste Gaming-Maus

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Gaming-Maus Test: Gaming Mäuse

Unsere neue beste Gaming-Maus ist die Logitech G Pro Wireless. Sie eignet sich aufgrund ihres großen Funktionsumfangs problemlos für den Einsatz in E-Sports-Turnieren und beeindruckt mit einem hochpräzisen Sensor, einer reaktionsschnellen und zuverlässigen Drahtlosanbindung und einem geringen Gewicht. Ebenfalls positiv: das symmetrische Design, wechselbare Daumentasten und eine lange Akkulaufzeit. Wie unser ehemaliger Favorit, die Logitech G903, lässt sie sich zudem über ein optional erhältliches Mauspad kabellos aufladen. Weniger schön: Wer sich diese Maus zulegen möchte, braucht einen dicken Geldbeutel.

Update 20. September 2018

Wir haben elf neue Gaming-Mäuse getestet. Neuer Testsieger ist die Logitech G Pro Wireless. Aber wir empfehlen auch vier neue Alternativen: Das Hyperflux-Bundle von Razer, die Steelseries Rival 600, die Sharkoon Sharkforce Pro und die Logitech G502 Proteus Core.

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14. März 2018

Wir haben die beiden Modelle Zowie FK1+ und Steelseries Sensei 310 nachgetestet. Letztere konnte uns sogar so sehr überzeugen, dass sie als neue Empfehlung die Corsair Glaive RGB ersetzt. Testsieger bleibt aber die Logitech G903.

Eine Gaming-Maus ist das zweite elementare Handwerkszeug des PC-Gamers und muss über eine sehr robuste Bauweise verfügen – ähnlich wie Gaming-Tastaturen. Denn Gaming-Mäuse müssen eine sehr hohe Zahl an Klicks überstehen, die oft auch noch in schneller Reihenfolge ausgeführt werden. Der Sensor muss äußerst zuverlässig und präzise sein, um auf kleinste Bewegungen und plötzliche Richtungswechsel sofort zu reagieren. Hinzu kommen Komfortfunktionen wie programmierbare Tasten, um ganze Klickfolgen oder Befehlskombinationen per Tastendruck auszulösen.

Mit inzwischen 26 Gaming-Mäusen im Test haben wir eine große Auswahl verschiedener Hersteller in einem ausführlichen Vergleichstest unter die Lupe genommen. Die Preise reichen von günstigen 15 Euro bis hin zu happigen 150 Euro. Aber unser Test hat gezeigt: Spieletaugliche Mäuse müssen nicht teuer sein.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Logitech G Pro Wireless

Test Gaming-Maus: Logitech G Pro Wireless
Der Testsieger wurde mit E-Sportlern entwickelt und bietet zuverlässige Präzision, die sich der Hersteller aber teuer bezahlen lässt.

Die aktuell beste Gaming-Maus ist die Logitech G Pro Wireless. Der Hersteller hat das Modell zusammen mit E-Sportlern entwickelt, um ein Modell auf den Markt zu bringen, das den hohen Ansprüchen der Profi-Gamer gerecht wird – und in unseren Augen wird sie das auch.

Der Ausstattungsumfang umfasst eine drahtlose oder auch kabelgebundene Anbindung an den PC, die Verarbeitung ist tadellos und das Gewicht beläuft sich auf deutlich unter 100 Gramm. Tatsächlich beherrscht die Maus auch die kabellose Aufladung über Logitechs Powerplay-Technik. Die Maus allein ist jedoch schon ziemlich teuer. Wer ohne Kompromisse das Beste will, muss leider tief in die Tasche greifen.

Auch gut

Razer Mamba Hyperflux + Firefly Bundle

Test Gaming-Maus: Razer Mamba Hyperflux/Firefly Bundle
Das Hyperflux-Bundle von Razer bietet ebenfalls komfortables, drahtloses Laden, kostet aber ebenfalls eine Menge Geld.

Eine vergleichbare Alternative zur Logitech-Powerplay-Kombination ist das Razer-Mamba-Hyperflux-Bundle, das aus der drahtlosen Gaming-Maus Mamba Hyperflux und dem Firefly-Mauspad besteht. Auch bei diesem Duo erfolgt die kabellose Energieversorgung der Maus über die Unterlage mithilfe der von Razer entwickelten Hyperflux-Technik. Razer geht sogar so weit und streicht den Akku innerhalb der Mamba, weshalb der Nager auch nur wenige Gramm auf die Waage bringt.

Auch Razer lässt sich nicht lumpen und verlangt für die innovative Ladefunktion richtig viel Geld. Und leider mussten wir im Test vereinzelte Verbindungsabbrüche feststellen. Wessen restliches Gaming-Gear aber ebenfalls von Razer ist und viel Geld investieren kann, der darf trotzdem getrost zugreifen.

Hochpräzise

Steelseries Rival 600

Test Gaming-Maus: Steelseries Rival 600
Dank zwei verbauter Sensoren überträgt die Steelseries Mausbewegungen stets 1-zu-1 an den PC.

Die Steelseries Rival 600 kann mit einem wahren technischen Highlight aufwarten, denn sie ist gleich mit zwei Sensoren ausgestattet. Einer davon ist nur für die sogenannte Lift-Off-Distanz zuständig: Die beschreibt, wie weit der Sensor vom Untergrund entfernt sein muss, damit er keine Abtastungen mehr vornimmt. Der Hubabstand lässt sich dabei von 0,5 bis 2 Millimeter verstellen, um die Maus flexibel an das jeweilige Spielerverhalten anzupassen. Der zweite Sensor ist ein optisches Modell mit einer programmierbaren DPI bis 12.000, der dank eines 1-zu-1-Trackings alle Bewegungen ohne Anpassungen umsetzt. Das Sensorengespann sorgt deshalb für hochpräzise Eingaben.

Hinzu kommen ein veränderbares Gewicht und eine flexibel einstellbare RGB-Beleuchtung in acht (!) Zonen und ein ergonomisches Design bei einem guten Grip. Im Test fallen uns jedoch kleinere Verarbeitungsmängel auf und die hochgepriesene, verstellbare Lift-Off-Distanz lässt sich nur vergleichsweise ungenau mithilfe eines Schiebereglers im Treiber verändern. Außerdem ist sie nur für Rechtshänder geeignet.

Gut & günstig

Sharkoon Sharkforce Pro

Test Gaming-Maus: Sharkoon Sharkforce Pro
Trotz des günstigen Preises von unter 20 Euro müssen Gamer nur wenige Kompromisse eingehen.

Bei der Sharkoon Shark Force Pro handelt es sich um einen wahren Preis-Leistungskracher. Für unter 20 Euro erhalten Käufer eine Gaming-Maus, die überraschend gut ausgestattet ist. Käufer müssen dabei sogar nur wenige Kompromisse eingehen: So leuchten die LEDs nur einfarbig (verfügbar in mehreren Farbvarianten), die DPI beläuft sich auf maximal 3.200 und ist dabei auch noch in vier fest vorgegebenen Stufen unterteilt. Die Auflösung des optischen Sensors dürfte aber für die meisten Gamer definitiv genügen.

Davon abgesehen überrascht die Maus außerdem noch mit einem geringen Gewicht, hochwertigen Bauteilen und einem symmetrischen Design, auch wenn Linkshänder auf Daumentasten verzichten müssen. Nicht nur, aber vor allem Einsteiger machen mit der günstigen Sharkoon-Maus keinen Fehler.

Ergonomisch

Roccat Kone AIMO

Test Gaming-Maus: Roccat Kone AIMO
Die Kone Aimo bietet eine smarte RGB-Beleuchtung und ein überaus ergonomisches Design, kommt aber sehr wuchtig daher.

Eine weitere Alternative ist die Roccat Kone AIMO. Der deutsche Hersteller hat seit dem Marktstart der ersten Kone im Jahr 2007 die Zeit gut genutzt und ordentlich Hand angelegt, um das Design weiter zu verbessern. Tatsächlich ist die Roccat äußerst angenehm zu bedienen. Zum Einsatz kommt der präzise, optische Owl-Eye-Sensor, der unter anderem von Roccat mitentwickelt wurde und mit bis zu 12.000 DPI abtasten kann. Ziel ist es, Mausbewegungen exakt ans System weiterzuleiten. Im Test klappte das hervorragend.

Das Besondere ist die RGB-Beleuchtung: AIMO ist nicht nur beliebig programmierbar, sondern passt sich dank ausgefeilter Techniken und sogar KI (künstlicher Intelligenz) an den Spielstiel des Gamers an: Die LEDs leuchten beispielsweise bei schnellen Bewegungen rot. Die Roccat Kone AIMO ist allerdings etwas wuchtig und schwer im Vergleich zu den anderen Modellen im Test.

Klassiker

Logitech G502 Proteus Core

Test Gaming-Maus: Logitech G502 Proteus Core
Diese Logitech-Maus bietet ebenfalls einen hohen Funktionsumfang, Abzüge gibt es aber bei der klapprigen Haptik.

Die Logitech G502 Proteus Core ist seit ihrem Erscheinen eine der beliebtesten Gaming-Mäuse. Das kommt nicht von ungefähr, denn das ergonomische Design kann auch uns begeistern. Auch das Gewicht lässt sich anpassen – und das sogar an bestimmten Positionen, weil sich die Gewichte kreisförmig einlegen lassen. Nur fällt uns auf, dass der Magnet, der die abnehmbare Bodenplatte hält, bei etwas gröberer Behandlung abfällt. Der optische Sensor bietet eine Abtastrate von 12.000 DPI. Unser Testgerät verfügt über keine RGB-Beleuchtung, die gibt es nur bei der Spectrum-Variante.

Die Logitech Gaming Software erlaubt wie beim Testsieger eine Menge Einstellungen ohne große Einarbeitung. Insgesamt ist die Verarbeitung aber etwas weniger hochwertig als bei unserem Favoriten: Beispielsweise klappert die Maus beim Aufsetzen auf den Tisch. Dennoch ist sie zu Recht ein beliebter Klassiker, auch wenn es für das Geld eine Menge neuere Alternativen gibt.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutHochpräziseGut & günstigErgonomischKlassiker
Modell Logitech G Pro Wireless Razer Mamba Hyperflux + Firefly Bundle Steelseries Rival 600 Sharkoon Sharkforce Pro Roccat Kone AIMO Logitech G502 Proteus Core Logitech G305 Corsair Dark Core RGB SE Razer Abyssus Essential Cougar Surpassion Acer Predator Cestus 500 Razer Mamba Elite Fnatic Flick 2 Gamdias Zeus P1 Logitech G903 Zowie FK1+ Steelseries Sensei 310 Sharkoon Skiller SGM1 Corsair Glaive RGB Asus ROG Pugio Razer Lancehead Lioncast LM20 Rapoo V280 Creative Sound BlasterX Siege M04 Asus ROG Gladius 2 HyperX Pulsfire FPS
Test Gaming-Maus: Logitech G Pro WirelessTest Gaming-Maus: Razer Mamba Hyperflux/Firefly BundleTest Gaming-Maus: Steelseries Rival 600Test Gaming-Maus: Sharkoon Sharkforce ProTest Gaming-Maus: Roccat Kone AIMOTest Gaming-Maus: Logitech G502 Proteus CoreTest Gaming-Maus: Logitech G305Test Gaming-Maus: Corsair Dark Core RGB SETest Gaming-Maus: Razer Abyssus EssentialTest Gaming-Maus: Cougar SurpassionTest Gaming-Maus: Acer Predator Cestus 500Test Gaming-Maus: Razer Mamba EliteTest Gaming-Maus: Fnatic Flick 2Test Gaming-Maus: Gamdias Zeus P1Test Gaming-Maus: Logitech G903Test Gaming-Maus: Zowie FK1+Test Gaming-Maus: Steelseries Sensei 310Test Gaming-Maus: Sharkoon Skiller SGM1Test Gaming-Maus: Corsair Glaive RGBTest Gaming-Maus: Asus ROG PugioTest Gaming-Maus: Razer LanceheadTest Gaming-Maus: Lioncast LM20Test Gaming-Maus: Rapoo V280Test Gaming-Maus: Creative Sound BlasterX Siege M04Test Gaming-Maus: Asus ROG Gladius 2Test Gaming-Maus: HyperX Pulsfire FPS
Pro
  • Drahtlos
  • Sehr geringes Gewicht
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten
  • RGB-Beleuchtung
  • Induktive Aufladung...
  • Drahtlos
  • Symmetrisches Design
  • RGB-Beleuchtung
  • Induktive Aufladung dank mitgeliefertem Firefly-Mousepad
  • Zwei Sensoren
  • Veränderbares Gewicht
  • 8-Zonen-RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbares USB-Kabel
  • Ergonomisches Design
  • Sehr niedriger Preis
  • Geringes Gewicht
  • Symmetrisches Design
  • Stylische Unterboden-Beleuchtung
  • Ergonomisches Design
  • Smarte RGB-Beleuchtung
  • Zusätzliche Tastenprogrammierung dank EasyShift
  • Umschaltbarer Lauf fürs Scrollrad
  • Anpassbares Gewicht
  • Ergonomisches Design
  • Drahtlos
  • Kompaktes, symmetrisches Design
  • Flexibel programmierbar
  • Betrieb über einzelne AA-Batterie
  • Drahtlos
  • Induktive Aufladung
  • RGB-Beleuchtung
  • Viele programmierbare Tasten...
  • Sehr geringes Gewicht
  • Symmetrisches Design
  • RGB-Beleuchtung
  • LC-Display auf der Unterseite
  • Guter Grip
  • Kein extra Treiber nötig
  • Auffälliges, symmetrisches Design
  • Verstellbare Schaltcharakteristik
  • Wechselbare Seitenelemente
  • RGB-Belechtung
  • Ergonomisches Design
  • üppige Ausstattung
  • RGB-Beleuchtung
  • Hochauflösender Sensor
  • Symmetrisches Design
  • Großflächige Gleitfüße
  • RGB-Beleuchtung...
  • Symmetrisches Design
  • RGB-Beleuchtung
  • Drahtlos
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten
  • Umschaltbarer Lauf fürs Scrollrad
  • RGB-Beleuchtung
  • Induktive Aufladung...
  • Schlichtes, symmetrisches Design
  • Keine Software nötig
  • Griffige Haptik
  • Symmetrisches Design
  • Hochpräziser Sensor
  • RGB-Beleuchtung
  • Gummierte Außenseiten
  • Niedriger Preis
  • Anpassbares Gewicht
  • RGB-Beleuchtung
  • Üppiger Lieferumfang
  • Hochwertige Materialien
  • Wechselbare Daumengriffe
  • RGB-Beleuchtung
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten und Schalter
  • RGB-Beleuchtung
  • Üppiger Lieferumfang
  • Drahtlos
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten
  • RGB-Beleuchtung
  • Niedriger Preis
  • Anpassbares Gewicht
  • RGB-Beleuchtung
  • Niedriger Preis
  • RGB-Beleuchtung
  • Gummierte Außenseiten
  • Niedriger Preis
  • RGB-Beleuchtung
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Schalter
  • RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbares Anschlusskabel
  • Üppiger Lieferumfang
  • Hochwertige Haptik
  • Keine Software nötig
  • Sehr leicht
Contra
  • ...die nur optional und teuer ist
  • Akku nicht wechselbar
  • Teuer
  • Seltene Verbindungsabbrüche
  • Akku nicht wechselbar
  • Teuer
  • Leichte Verarbeitungsmängel
  • Ungenaue Einstellung der Lift-Off-Distanz
  • Beleuchtung nur einfarbig
  • Keine Daumentasten für Linkshänder
  • Programmierung der Tasten oder DPI-Stufen nicht möglich
  • Wuchtig
  • Glatte Oberfläche
  • Schwer
  • Haptik etwas klapprig
  • Keine RGB-Beleuchtung (nur bei Spectrum-Variante)
  • Tasten sitzen recht stramm
  • Keine Beleuchtung
  • ...die sich teilweise nur umständlich erreichen lassen
  • Keine zusätzlichen Tasten
  • Teuer
  • Mäßig personalisierbar
  • Teils umständliche Programmierung
  • Mäßige Haptik
  • Mäßige Haptik
  • Daumentasten schlecht erreichbar
  • Nur für Rechtshänder
  • ...die allerdings sehr zurückhaltend ist
  • Maustasten lösen recht stramm aus
  • Mäßige Haptik
  • Teils unsaubere Verarbeitung
  • Starres Anschlusskabel
  • ...die nur optional und teuer ist
  • Hoher Preis
  • Akku nicht wechselbar
  • DPI-Stufen nicht änderbar
  • Keine programmierbaren Tasten
  • Keine Beleuchtung
  • Kabel nicht gesleevt
  • 1-zu-1-Übertragung nur bis 3.500 DPI
  • Kabel nicht gesleevt
  • Wirkt im Vergleich weniger hochwertig
  • Teils schwammige Tasten
  • Ungewohnt platzierte Daumentasten
  • Software mit kleineren Fehlern
  • Sensor vergleichsweise günstig
  • Haptik entspricht nicht ganz dem Preis
  • Vergleichsweise klein
  • Neue Software-Version nur als Beta
  • Wirkt im Vergleich weniger hochwertig
  • Schwergängige Seitentasten
  • Wirkt im Vergleich weniger hochwertig
  • Teils schwammige Tasten
  • Wirkt im Vergleich weniger hochwertig
  • Recht schmal
  • Seitliche Gummierung löst sich nach einiger Zeit
  • DPI-Stufen nicht änderbar
  • Keine programmierbaren Tasten
  • Keine RGB-Beleuchtung
Bester Preis
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Worauf es bei Gaming-Mäusen ankommt

Wie bereits erwähnt, müssen Gaming-Mäuse äußerst robust sein. Vor allem die beiden Haupt-Maustasten (linke und rechte Maustaste) müssen eine Menge Klicks überstehen. Ähnlich wie bei Gaming-Tastaturen, wenn auch nicht so weitreichend, ist dafür die Wahl der Schalter wichtig. Branchenführer ist hier der japanische Hersteller Omron, der eine Lebensdauer von mehreren Millionen Klicks verspricht.

Eine Maus mit hohem DPI-Wert ist nicht zwingend besser

Nächster wichtiger Wert ist die Angabe der Abtastrate, die die Hersteller in DPI (dots per inch) oder CPI (counts per inch) angeben – beide Angaben sind im Übrigen identisch. Hiermit wird nicht nur angegeben, wie genau die Maus Bewegungen verfolgt, sondern auch wie flott sich der Mauszeiger über den Bildschirm bewegen lässt.

Eine gute Gaming-Maus muss aber nicht zwingend eine extrem hohe Abtastrate haben, da es da viel mehr auf das jeweilige Spiel und die eigene Vorliebe ankommt. Eine hohe DPI eignet sich für 4K oder noch höher aufgelöste Monitore, da hier eine ziemlich lange Pixelstrecke zurückgelegt werden muss. Im Spiel selbst führt das aber zu schlechtem Aiming (Zielen), da das Fadenkreuz zu sensibel auf Bewegungen reagiert und Schüsse somit ihr Ziel verfehlen.

Unserer Meinung nach sollte eine Gaming-Maus daher immer über die Möglichkeit verfügen, die Abtastrate in eigenen Stufen zu definieren und zwischen diesen in Echtzeit per Knopfdruck umzuschalten. Auf diese Weise können Sie schnell auf verschiedene (Spiel-)Situationen reagieren.

Sensor und Mausgriffe

Beim Maussensor haben Sie die Wahl zwischen optischen und Laser-Varianten. Stark vereinfacht gesagt, nehmen optische Sensoren den Untergrund auf, indem ein Lichtstrahl von der Oberfläche zurück in eine Kamera geworfen wird. Ein kleiner Prozessor im Inneren der Maus kümmert sich dann darum, daraus die Bewegungsrichtungen und -geschwindigkeiten zu berechnen und umzusetzen. Viele Gamer sind der Meinung, dass optische Mäuse gefühlt genauer arbeiten.

Die anderen Sensoren nutzen einen Laser, der von der Oberfläche abprallt und verarbeitet wird. Da der Laser weitaus stärker gebündelt ist, ermöglicht das extrem hohe Abtastraten aufgrund der feineren Abtastung. Außerdem funktioniert eine Laser-Maus mitunter auch auf ungewöhnlich glatten Oberflächen wie Glas.

Optischer Sensor oder Laser: Geschmacksache

Große Qualitätsunterschiede gibt es zwischen den beiden Sensortypen aber nicht, weshalb es mittlerweile keine ausschlaggebende Rolle mehr spielt, was in der Maus verbaut ist. Hier entscheidet eher wieder der persönliche Geschmack.

Nicht jeder Gamer hält seine Maus gleich. Im Wesentlichen lassen sich die Haltungsvarianten in drei Kategorien aufteilen. Beim sogenannten »Palm-Grip« liegt die komplette Hand auf der Maus, weshalb sich hierfür vor allem breite und hohe Mäuse anbieten. Spieler, die mit einem »Claw-Grip« zocken, bedienen die Maus mit angewinkelten Fingern und der unteren Handfläche. Für diesen Mausgriff eignen sich schmale, mittelhohe Modelle am besten. Dann gibt es noch den »Finger-Tip-Grip«, bei dem die Gaming-Maus ausschließlich mit den Fingerspitzen bedient wird. Hierfür sind schmale, flache Mäuse die beste Wahl.

Nützliche Zusatzfunktionen für Gamer

PC-Spieler profitieren von zusätzlichen Tasten an der Maus, die sich frei programmieren lassen: Egal ob als Shortcode, um auf dem Desktop den Browser zu öffnen, oder ganze Befehlsfolgen mit bestimmten Timings per einfachem Klick auszulösen – letztere werden auch als Makros bezeichnet.

Natürlich kommt es hierbei auch auf das Spiel an. MOBA-Spieler (Multiplayer Online Battle Arena) können gar nicht genug Tasten haben, um komplexe Kombinationen aus Trankeinnahme, Zaubersprüchen und Fähigkeiten mit nur einem Klick abzufeuern. In schnellen Shootern hingegen braucht es oft nur wenige Zusatztasten.

Ein Luxus-Ausstattungsmerkmal ist die Möglichkeit, das Gewicht der Maus zu verändern. Denn selbst beim Gewicht gibt es verschiedene Vorlieben. Die einen zocken lieber mit einer schwereren, die anderen mit einer leichteren Maus. Deshalb liefern die Hersteller oft kleine Gewichte mit, die sich in eigens eingerichtete Fächer in der Maus einlegen lassen.

Kleine, aber feine Unterschied

Ein integrierter Speicher innerhalb der Maus (Onboard-Speicher) erlaubt die Sicherung von Einstellungen und Profilen, um das Eingabegerät auch an fremden PCs in der gewohnten Bedienweise zu nutzen. Ob es noch unbedingt eine Beleuchtung sein muss, darüber lässt sich streiten: Beherrschen die Geräte RGB, dann lassen sich die Mäuse an die restliche Peripherie anpassen. Doch eigentlich liegt die Hand immer auf, weshalb viele Spieler darauf verzichten und sich den Aufpreis sparen.

Gummierte oder texturierte Seitenflächen bieten mehr Halt und vermitteln somit unterbewusst auch ein Gefühl der Sicherheit bei der Bedienung. Ein umflochtenes Anschlusskabel sollte aber unserer Meinung nach obligatorisch sein, denn eine Gaming-Maus ist ständig in Bewegung und ein robustes Anschlusskabel verlängert die Lebensdauer der Maus erheblich.

So haben wir getestet

Alle Gaming-Mäuse wurden unter gleichen Bedingungen getestet, um eine faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Zunächst mussten sie den Arbeitstag eines Redakteurs überstehen, der aus mindestens sieben Stunden Klicken und Recherchearbeit besteht. Danach folgten unzählige Multiplayer-Partien im schnellen Shooter »Call of Duty: WWII«.

Diese beiden Testszenarien beinhalten nicht nur einfaches Klicken, sondern auch schnelle Klickfolgen. Der Test erfolgte auf dem Mauspad Logitech G440, bei dem es sich um eine Unterlage mit harter Kunststoffoberfläche handelt.

 Gaming-Maus Test: Andererwinkel

Testsieger: Logitech G Pro Wireless

Unser Testsieger Logitech G Pro Wireless bietet all das, was sich selbst professionelle Spieler von einer Gaming-Maus erwarten: Ein geringes Gewicht, einen hochpräzisen Sensor, eine fehlerfreie Drahtlosverbindung und stets reaktionsschnelle Eingaben. Die anderen Modelle im Test haben es schwer, in Sachen Qualität und Funktionsumfang anzuknüpfen.

Beim Preis ruft der Hersteller allerdings eine ziemlich hohe Summe auf, die für uns letztlich aber gerechtfertigt ist – vor allem in Hinblick darauf, dass die Maus eigentlich fürs kompetitive PC-Gaming entwickelt wurde, wo es um stolze Preisgelder geht.

Testsieger

Logitech G Pro Wireless

Test Gaming-Maus: Logitech G Pro Wireless
Der Testsieger wurde mit E-Sportlern entwickelt und bietet zuverlässige Präzision, die sich der Hersteller aber teuer bezahlen lässt.

Tatsächlich unterstützt die Logitech G Pro Wireless auch induktives Aufladen über die vom Hersteller selbstentwickelte Powerplay-Technik: Hierfür muss man sich allerdings die passende Powerplay-Mausunterlage zulegen. Die G Pro Wireless lässt sich dann beliebig lang kabellos betreiben, da der Akku ständig per Induktion aufgeladen wird.

Ständiges Laden verkürzt normalerweise die Lebenszeit des Stromspeichers, doch beim Powerplay-Mauspad wird der Akku immer nur auf etwa 80 bis 95 Prozent geladen, was die Problematik verhindern soll.

Das Logitech Powerplay Mousepad zum drahtlosen Aufladen.

Doch das Mauspad schlägt nochmal mit knapp 110 Euro zu Buche. In Kombination mit der Maus kommt man dann auf rund 260 Euro – viel zu viel, trotz der innovativen Umsetzung.

Immerhin ist es möglich, die Mausunterlage zu wenden, um dem Nutzer die Wahl zu lassen, eine harte oder weiche Oberfläche zu nutzen. Außerdem muss das Modul am Boden der Gaming-Maus mit dem sogenannten Power-Core getauscht werden, um die induktive Aufladung zu ermöglichen.

Symmetrische Gaming-Maus

Die Logitech G Pro Wireless ist eines der wenigen Modelle im Test, die auch problemlos von Linkshändern genutzt werden können, denn sie ist symmetrisch aufgebaut und bietet sogar die Möglichkeit, verschiedene Seitentasten beidseitig zu montieren.

Auch für Linkshänder geeignet

Hierfür liefert Logitech Wechseltasten respektive -abdeckungen mit. Über einen kleinen Magneten werden die funktionslosen Blenden abgezogen und die gewünschten Tasten eingesetzt. Wer befürchtet, dass sich die Tasten aufgrund der magnetischen Fixierung lockerer anfühlen, den können wir beruhigen: Im Test konnten wir nichts dergleichen feststellen. Auch der Druckpunkt ist schön knackig, was zuverlässiges Klicken erlaubt. Generell fällt die Klick-Charakteristik schön knackig aus, ohne dabei besonders stramm oder gar schwammig zu sein. Das gibt ein gewisses Gefühl der Sicherheit beim Zocken, weil man sich darauf verlassen kann, dass die Eingabe auch tatsächlich umgesetzt wird.

An der Unterseite der Maus befindet sich ein Modul, das ein mitgeliefertes 10-Gramm-Gewicht aufnehmen kann. Etwas mehr Gewichte wären hier allerdings wünschenswert, denn 10 Gramm sind nur ein kaum spürbarer Unterschied.

Wireless oder kabelgebunden – frei nach Wahl

Die Logitech G Pro Wireless wird vom Hersteller deutlich als Wireless-Gaming-Maus vermarktet. Die Anbindung an den PC erfolgt dann ohne Kabel über einen mitgelieferten, kleinen USB-Empfänger. Der ist sogar so klein, dass man ihn beispielsweise auch am Notebook angesteckt lassen kann.

Die Kommunikation erfolgt über die vom Hersteller selbstentwickelte Lightspeed-Funktechnik, die besonders störungsfrei, schnell und stabil arbeiten soll. Im Test konnten wir in der Tat keinen einzigen Aussetzer feststellen, geschweige denn eine gestörte oder fehlerhafte Eingabe. Der generelle Vorteil bei Wireless-Gaming-Mäusen ist der hohe Grad an Bewegungsfreiheit, da kein Kabel die Bedienung einschränkt.

Viele Gamer schrecken aber noch vor der Drahtlosanbindung ab. Denn vor einigen Jahren war es tatsächlich so, dass kabellose Mäuse oft eine höhere Reaktionszeit an den Tag legten, was an den unausgereiften Übertragungstechniken lag. Mittlerweile müssen sich Spieler darüber keinen Kopf mehr machen. Lightspeed bietet eine Signalrate von nur einer Millisekunde und befindet sich damit auf dem hohen Niveau einer kabelgebundenen Maus.

Der Akku lässt sich nicht wechseln

Die Maus kommt mit einem integrierten Lithium-Ionen-Akku, der sich allerdings nicht wechseln lässt. Es muss also eine neue Maus her, wenn die Batterie den Geist aufgeben sollte. Doch wir sind uns relativ sicher, dass sie locker ein Gamer-Leben halten dürften.

Neigt sich die Akkuladung der Maus dem Ende zu, kann einfach das mitgelieferte, 1,8 Meter lange USB-Kabel angeschlossen werden. Dann kann man weiterzocken, während gleichzeitig der Akku geladen wird.

Federleicht trotz starkem Akku

Schon beim ersten Auspacken fällt auf, dass die Logitech G Pro Wireless sehr leicht ist. Sie bringt tatsächlich nur 80 Gramm auf die Waage und ist damit die zweitleichteste Gaming-Maus im Test. Das Federgewicht hat nämlich seine entscheidenden Vorteile: Die Maus lässt sich noch flotter bewegen und der Arm ermüdet weniger. Ermöglicht wird das geringe Gewicht durch ein sehr dünnes Gehäuse aus Kunststoff ein neu entwickeltes Leiterrahmendesign.

Doch keine Sorge, Sie müssen die Maus nicht vorsichtig wie feines Porzellan behandeln: Logitech hat die Stabilität und Strapazierfähigkeit mit Profi-Spielern in Turnieren getestet – anspruchsvoller wirds kaum!

Nun könnte man die eigentlich logische Schlussfolgerung ziehen, dass der integrierte Lithium-Polymer-Akku recht mickrig ausfallen dürfte, was dann auch die Akkulaufzeit betreffen würde. Doch weit gefehlt, denn trotz der vergleichsweise geringen Kapazität von 240 Milliamperestunden hält die Maus mit einer Batterieladung und ohne Beleuchtung stolze 50 Stunden durch. Bei eingeschalteter Beleuchtung sind es dann »nur« noch rund 40 Stunden, was aber für ausgedehnte Spiele-Sessions definitiv genügen sollte.

Effizienter, optischer Sensor mit hoher Präzision

Logitech setzt bei der G Pro Wireless auf den recht neuen, selbstentwickelten Hero-Sensor. Hero ist die Abkürzung für »High Efficiency Rated Optical«. Der Hersteller schreibt, dass er für die Entwicklung des optischen Sensors über drei Jahre gebraucht hat. Das Ergebnis soll nicht nur eine tadellose Präzision über das gesamte DPI-Spektrum hinweg sein, sondern auch eine 1-zu-1-Wiedergabe der Bewegungen ohne digitale Anpassungen. Das ist besonders wichtig für Spieler, die sich auf eine ungetrübte Wiedergabe verlassen müssen.

Hinzu kommt ein ausgeklügeltes Energieverwaltungssystem für den Hero, das die Verarbeitung der Bildwiederholrate fortlaufend an die Mausgeschwindigkeit anpasst. Logitech spricht hier von einer »zehnfachen Verbesserung der Energieeffizienz«. Ob das zu 100 Prozent stimmt, können wir nicht sagen, aber die weiter oben gemessenen Akkulaufzeiten überzeugen uns davon, dass der Hero-Sensor wirklich überaus stromsparend arbeitet.

Der Hero bietet eine maximale Abtastrate von stolzen 16.000 DPI. Natürlich lässt sich die Abtastung in insgesamt fünf frei programmierbaren Stufen im Treiber regeln. Etwas umständlich ist hingegen das Umschalten zwischen den Stufen. Die verantwortliche DPI-Taste befindet sich nämlich an der Unterseite der Maus. Die bequemere und flottere Variante wären DPI-Tasten an der Oberseite, aber hier kommt es auch sehr auf die persönliche Vorliebe an, denn immerhin verhindert die Lage des Schalters auch, dass man ihn versehentlich bedient.

Im Test funktionierte die G Pro Wireless tatsächlich sehr natürlich. Wir konnten keine Fehler feststellen. Eingaben und Richtungsänderungen wurden augenblicklich umgesetzt, sowohl im drahtlosen, als auch im kabelgebundenen Betrieb.

Der Sensor gibt die Mausbewegung natürlich wieder

Als Dreh- und Angelpunkt für die Gaming-Peripherie des Herstellers dient die Logitech Gaming Software. Sie bündelt alle kompatiblen Geräte von Logitech und erlaubt eine intuitive, selbsterklärende Nutzerführung. Dort regelt man die RGB-Beleuchtung, die Programmierung der Tasten und das Unterteilen in Profile. Dabei überlässt einem das Programm die Wahl, ob die Einstellungen auf der Maus selbst oder in der Cloud gespeichert werden – besser geht’s nicht.

Nachteile

Wie bereits angesprochen müssen wir die Position der DPI-Umschalttaste etwas kritisieren. Wir finden es einfach bequemer, wenn sich die Taste in unmittelbarer Nähe auf der Oberseite der Maus befindet, auch wenn das ebenfalls gewisse Vorteile haben mag.

Der wohl größte Kritikpunkt ist allerdings der Preis, der sich aktuell auf rund 150 Euro beläuft. Das ist aus unserer Sicht vor allem im Hinblick auf die hohe Funktionalität der G Pro Wireless aber verschmerzbar.

Logitech G Pro Wireless im Testspiegel

Nicht nur wir finden, dass die Logitech G Pro Wireless eine tolle Gaming-Maus ist und aus der Masse herausstechen kann, auch hierzulande und international kann das neue Modell begeistern. Da die G Pro Wireless erst seit kurzem auf dem Markt ist und die englischsprachigen Medien mit ihren Tests oft etwas schneller sind, stammen die meisten Zitate von Kollegen aus Übersee.

Gameswelt (09/2018) lobt das niedrige Gewicht, den satten Ausstattungsumfang und den starken Akku, Kritik gibt es quasi nur für den hohen Preis:

»Wer auf der Suche nach einer leichten, kabellosen Maus ist, kann aufatmen: Die Suche hat ein Ende. Sofern das Sparschwein gut genug gefüllt ist, denn für eine Gaming-Maus ist der Preis von 149 Euro schon arg saftig. Dafür bekommt ihr allerdings viel geboten. Die federleichte Maus mit ihrer tollen Ergonomie ist sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und beeindruckt mit einer brachial starken Akkulaufzeit.«

Tom’s Guide (08/2018) stellt die einwandfreie Lightspeed-Technik und den HERO-Sensor in den Vordergrund:

»Die Logitech G Pro Wireless bietet eine fehlerfreie, drahtlose Übertragung und einen erstklassigen Sensor in einem schlichten, reduzierten Design.«

Die Kollegen sind auch der Meinung, dass auch Profi-Spieler bedenkenlos zugreifen dürfen:

»Kompetitive Gamer, die die aktuell leichteste Gaming-Maus auf dem Markt haben möchten, sollten in die Logitech G Pro Wireless investieren.«

Techpowerup (08/2018) findet überaus klare, postive Worte:

»Ehrlich gesagt hat mich die Logitech G Pro Wireless total umgehauen – selbst dann, als ich mich extra kleinlich gegeben habe. Dies ist wirklich einer der besten Mäuse da draußen, aber innerhalb der leichtgewichtigen Wireless-Kategorie kann ich mit Sicherheit behaupten, dass sie der absolute Knaller ist.«

Der größte Negativpunkt ist aber auch hier wieder der Preis, jedoch den der Tester aber wieder etwas relativiert, weil die G Pro Wireless eher fürs professionelle Gaming gedacht ist:

»Für all das wird jedoch ein hoher Preis fällig, und ich meine das buchstäblich. Sie kostet astronomische 149,99 US-Dollar, was viele Leute lächerlich finden werden, und ich kann es ihnen nicht einmal verdenken. […] Sie ist für den professionellen Einsatz in Zusammenarbeit mit professionellen Nutzern gebaut worden. Wenn wir das [den Preis] in Relation setzen mit den hohen Preisgeldern die solche Turniere einbringen können, dann wirken die 149,99 US-Dollar nicht mehr allzu hoch angesetzt.«

Auch Progamerreview (08/2018) kürt die Logitech zur aktuell besten Gaming-Maus:

»Während man auf dem Markt günstigere, kabelgebundene Lösungen findet, die eine vergleichbare Leistung an den Tag legen, führt kein Weg an der Tatsache vorbei, dass dies [die Logitech G Pro Wireless] die aktuell leistungsfähigste und am besten verarbeitete Wireless-Gaming-Maus auf dem Markt ist. […] Die Lightspeed-Anbindung und der Hero-Gaming-Sensor ist eine absolut tödliche Kombination, und zusammen mit dem federleichten Design und den vielen High-End-Funktionen schafft sie es, jede Kategorie zu meistern, die eine tolle Gaming-Maus ausmachen. Präzision, Geschwindigkeit, Komfort und Qualität.«

Alternativen

Wer einfach nur Zocken und nicht unbedingt Innovationsträger sein will, kann weitaus weniger Geld in die Hand nehmen. Aber auch im Top-Segment gibt es ernstzunehmende Konkurrenz. Hier sind Alternativen, die wir ebenfalls empfehlen können.

Auch gut

Razer Mamba Hyperflux + Firefly Bundle

Test Gaming-Maus: Razer Mamba Hyperflux/Firefly Bundle
Das Hyperflux-Bundle von Razer bietet ebenfalls komfortables, drahtloses Laden, kostet aber ebenfalls eine Menge Geld.

Das Bundle aus der Gaming-Maus Razer Mamba Hyperflux und dem Gaming-Mauspad Firefly bietet eine ähnlich innovative Technik in Sachen Wireless-Charging wie die Powerplay-Lösung von Logitech, denn die Razer Mamba Hyperflux verfügt nicht wie andere drahtlose Modelle über einen Akku, sondern versorgt sich über das Mauspad stetig mit Energie.

Dabei kann man die Gaming-Maus frei über das komplette Mauspad bewegen und trotzdem immer den nötigen Saft erhalten. Das hat jedoch auch zur Folge, dass man den kabellosen Betrieb auch nur auf diesem Mauspad nutzen kann. Nur kabelgebunden lässt sich zu einer anderen Unterlage wechseln. Der akkulose Betrieb macht sich natürlich auch beim Gewicht bemerkbar, denn die Razer Mamba Hyperflux wiegt geringe 96 Gramm und flitzt deshalb flott über das Mauspad, egal ob man die Hartplastikseite oder die Stoffseite verwendet.

Designtechnisch sind beide Produkte recht schlicht gehalten und natürlich mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet, die man über die Razer-Chroma-Technologie mit weiteren kompatiblen Razer-Geräten synchronisieren kann. Mit dem optischen 5G-Sensor, der uns maximal 16.000 DPI bietet, kamen wir sehr gut zurecht, genau wie mit der latenzfreien Übertragung der Wireless-Maus. Diese funkt über eine integrierte, sogenannte adaptive Frequenztechnologie, die sich selbstständig immer die beste freie Frequenz sucht, um möglichst störungsfrei zu arbeiten.

Doch leider bringt das innovative Bundle auch einige Nachteile mit sich, denn man kann beide Produkte ausnahmslos nur gemeinsam erwerben, und das auch noch zu einem sehr hohen Preis. Außerdem muss man beim Hochfahren des PC ab und an mit einer Verzögerung der Maus rechnen, denn im Test ließ sich der Mauszeiger einige Male erst einige Sekunden später bewegen. Wir hatten auch mit vereinzelten Verbindungsabbrüchen zu kämpfen.

Wer aber eine leichte und kabellose Gaming-Maus sucht, die eine innovative Ladetechnik und eine hohe Präzision bietet, und auch schon sein Gaming-Headset und seine Tastatur von Razer hat, der darf dennoch getrost beim Hyperflux-Bundle zugreifen.

Hochpräzise

Steelseries Rival 600

Test Gaming-Maus: Steelseries Rival 600
Dank zwei verbauter Sensoren überträgt die Steelseries Mausbewegungen stets 1-zu-1 an den PC.

Die Steelseries Rival 600 ist nicht nur mit einem optischen Sensor ausgestattet, sondern beinhaltet gleich zwei. Dieses sogenannte TrueMove3+-Sensorensystem besteht zum einen aus dem primären TrueMove3-Sensor und dem sekundären Tiefensensor, der hauptsächlich für die Lift-Off-Distanz (LOD) verantwortlich ist, also die Höhe, bis zu der ein optischer Sensor noch den Untergrund abtasten kann. Wir erhalten mit dem Sensor-Duo eine DPI-Zahl von insgesamt 12.000 und konnten im Betrieb eine deutlich präzisere LOD feststellen.

Das ergonomische Design der Steelseries Rival 600 gefällt uns ebenfalls sehr gut, da sich auf den Außenseiten Elemente aus Silikon befinden, die den Grip und den Komfort noch weiter verbessern. Wem das Gewicht von 96 Gramm zu leicht ist, kann sich an den insgesamt acht mitgelieferten Gewichten mit je vier Gramm bedienen.

Auch die Beleuchtung der Gaming-Maus bietet uns einen hohen Grad an Personalisierung, denn wir konnten ganze acht unabhängige Beleuchtungszonen komplett nach unseren Wünschen gestalten.

Leider fällt die Verarbeitung, gerade im Bereich der Silikoneinlagen, etwas unsauber aus – hier lösen sich zum Teil die Ecken ab. Auch ein Wechsel der ohnehin magnetischen Seitenteile wäre schön gewesen, so könnten auch Linkshänder in den Genuss der gelungenen Gaming-Maus kommen.

Aber wenn Sie eine äußerst präzise und komfortable Gaming-Maus suchen, die kein allzu großes Loch in den Geldbeutel reißt, dann greifen Sie zu ruhig zur Steelseries Rival 600.

Gut & günstig

Sharkoon Sharkforce Pro

Test Gaming-Maus: Sharkoon Sharkforce Pro
Trotz des günstigen Preises von unter 20 Euro müssen Gamer nur wenige Kompromisse eingehen.

Die Sharkoon Sharkforce Pro ist ein echter Preis-Leistungsknaller. Sie ist eine der schlichteren Gaming-Mäuse, was jedoch nicht unbedingt schlecht sein muss. Denn immerhin kommt sie ganz ohne Software aus, so kann direkt nach dem Anschluss gezockt.

Das bedeutet leider aber auch, dass man keine Möglichkeit zur Konfiguration hat, sei es in Form von Beleuchtungseinstellungen oder Makroprogrammierungen. Man muss aber nicht ganz auf eine Illumination verzichten, denn vor dem Kauf kann man aus einer von fünf Beleuchtungsfarben wählen.

Trotz des günstigen Preises ist Sharkoon Sharkforce Pro sehr sauber verarbeitet und ziemlich komfortabel. Der Hersteller setzt für mehr Grip unterschiedliche Kunststoffoberflächen ein, was auch für ein angenehmes Gefühl auf der Maus sorgt.

Auch der verbaute Pixart-Sensor und die zuverlässigen Omron-Switches sind für die Preisklasse nicht selbstverständlich. Wir konnten keine Fehleingaben feststellen und kamen auf 3.200 DPI, die bereits in vier unterschiedliche Stufen aufgeteilt waren. Wie gesagt: Verändern lassen sich die Stufen leider nicht, aber bei dem geringen Preis ist das eben ein Umstand, der sich verschmerzen lässt.

Wenn Sie auf der Suche nach einer zuverlässigen und günstigen Gaming-Maus ohne viel Schnickschnack sind, dann sind Sie bei der Sharkoon Sharkforce Pro genau richtig.

Ergonomisch

Roccat Kone AIMO

Test Gaming-Maus: Roccat Kone AIMO
Die Kone Aimo bietet eine smarte RGB-Beleuchtung und ein überaus ergonomisches Design, kommt aber sehr wuchtig daher.

Mit der Roccat Kone AIMO stellt der Hersteller aus Hamburg eine neue RGB-Beleuchtung vor, und zwar das AIMO-System: Anstatt nur nach vorher festgelegten Effekten zu leuchten, passt sich AIMO der Spielweise des Gamers an. Bei hektischen Spielern wird AIMO beispielsweise eher rot leuchten lassen und aufblitzen, während gemütliche Zocker mit wabernden, pulsierenden Farben dargestellt werden. Eine Art künstliche Intelligenz analysiert dafür ständig die Handhabung der Maus. Natürlich lässt sich die Kone auch wie jede andere RGB-Maus mit Effekten und vielen verschiedenen Farben programmieren.

Das Design der Roccat Kone AIMO ist mittlerweile etwas kantiger und wuchtiger geworden und bietet mehr unabhängige Beleuchtungszonen. Die insgesamt acht Tasten lassen sich alle frei belegen. Zusätzlich ermöglicht die Technik EasyShift eine zusätzliche Belegung: Hierfür muss lediglich eine weitere Taste parallel gedrückt werden, um die dritte Belegung auszulösen.

Beim Sensor setzt Roccat auf einen, von den hauseigenen Technikern modifizierten, optischen Sensor von Pixart, der nun auf den Namen Owl Eye hört. Der soll Mausbewegungen besonders natürlich und ohne jegliche digitalen Anpassungen übertragen. Im Test reagierte der Sensor immer präzise und zuverlässig. Mit maximal 12.000 DPI bietet die Kone AIMO auch genug Spielraum bei der Abtastrate.

Wer breitere, schwerere Mäuse bevorzugt, ist mit der Roccat Kone AIMO gut beraten. Vor allem aber ist das Modell deutlich günstiger als der Testsieger.

Klassiker

Logitech G502 Proteus Core

Test Gaming-Maus: Logitech G502 Proteus Core
Diese Logitech-Maus bietet ebenfalls einen hohen Funktionsumfang, Abzüge gibt es aber bei der klapprigen Haptik.

Die Logitech G502 Proteus Core ist zwar schon ein paar Jährchen auf dem Markt, aber immer noch sehr beliebt. Was unter anderem an ihrem schlanken Design liegt, den flotten Gleitern und dem zuverlässigen Sensor. Denn der Pixart PMW3366 ist äußerst genau und trägt zu einem flüssigen Gaming-Erlebnis bei. Dabei bietet er uns ganze 12.000 DPI, die man über einen extra Schalter auch während des Spiels umschalten kann.

Wem die 121 Gramm schwere Maus noch zu leicht ist, kann sie mit fünf mitgelieferten Gewichten zu je 3,6 Gramm ausstatten. Doch nicht nur beim Gewicht selbst hat man Spielraum, man kann sogar die Laufcharakteristik des Scroll-Rades über einen Schalter verändern. Denn neben der herkömmlichen, spürbaren Rasterung kann man das Rad quasi freilaufend einstellen, um zum Beispiel längere Texte schnell durchzuscrollen.

Nur leider ist leider die Verarbeitung der Logitech G502 Proteus Core etwas unsauber, was uns klappernde Tasten und viel Kunststoff beschert. Dennoch liegt sie gut in der Hand und ist dank der breiten Daumenablage recht komfortabel, allerdings nur für Rechtshänder.

Die Logitech G502 Proteus Core ist dennoch eine bewährte und zuverlässige Gaming-Maus, die es außerdem zum kleinen Preis gibt. Auch die Variante mit einer angesagten RGB-Beleuchtung ist nicht allzu teuer und ist sowohl für Anfänger, als auch Hardcore-Gamer geeignet.

Außerdem getestet

Die kabellose Gaming-Maus Logitech G305 macht nicht nur beim Zocken eine gute Figur, sondern auch im Alltag. Durch den Wireless-Betrieb und die kompakte, symmetrische Form gleitet die G305 geradezu über das Mauspad. Lediglich die Maustasten könnten etwas weniger stramm sitzen, allerdings kommt es hier auch auf die persönliche Vorliebe an.

Die Maus wird durch eine handelsübliche AA-Batterie betrieben, eine Ladefunktion per Kabel hätte uns aber besser gefallen. Umso verständlicher ist es, dass die G305 als Stromsparmaßnahme gänzlich ohne Beleuchtung auskommt. Auf eine Tastenprogrammierung muss man bei der kompakten Gaming-Maus ebenfalls nicht verzichten: Über die kostenlose Software kann man alles nach Belieben konfigurieren und auch die 12.000 DPI auf fünf verschiedene Stufen und wiederum in Profile aufteilen. Übrigens kommt bei der G305 derselbe effiziente und präzise Hero-Sensor wie beim Testsieger zum Einsatz.

Corsair Dark Core RGB SE

Eine weitere kabellose Gaming-Maus ist die Corsair Dark Core RGB SE, die eine recht ergonomische Form und eine kabellose Lademöglichkeit bietet. Für letzteres ist das separat erhältliche Mauspad Corsair MM1000 nötig, das eine Qi-Ladezone besitzt, auf der man den Nager laden kann. Selbst kompatible Smartphones lassen sich drahtlos laden. Und wenn das Handy die Technik nicht unterstützt, dann lässt sich die Funktion dank mitgelieferter Adapter von Corsair sogar »nachrüsten«.

Zusätzlich stehen auf der linken Seite eine Vielzahl programmierbarer Tasten zur Verfügung, die zum Teil leider nur umständlich zu erreichen sind. Besser gelungen ist die RGB-Beleuchtung, die sich über die Software frei konfigurieren lässt. Auch die insgesamt 16.000 DPI kann man mithilfe der Corsair-Anwendung auf unterschiedliche Stufen aufteilen.

Razer Abyssus Essential

Die recht günstige Razer Abyssus Essential lässt einen leider auf praktische Zusatztasten wie Daumen- oder DPI-Schalter verzichten, dafür kommt man in den Genuss einer recht komfortablen, symmetrischen Form. Besser gelungen finden wir die gut in Szene gesetzte Unterbodenbeleuchtung, die wir ganz nach unseren Wünschen umgestalten konnten. Auch die 7200 DPI lassen sich in der Razer-Synapse-3-Software anpassen. Einen separaten Knopf, um zwischen den Auflösungen schnell durchzuschalten, gibt es leider nicht. Hierfür muss man in die Software wechseln.

Im Vergleich zu anderen Gaming-Mäusen ist der Preis von 50 Euro doch ziemlich hoch angesetzt, da der Leistungsumfang recht mager ausfällt, wo vergleichbare Modelle, wie das von Sharkoon, wesentlich mehr bieten können.

Nicht nur für Einsteiger ist die Cougar Surpassion gut geeignet, sondern auch für E-Sports-Gamer. Denn dank der einfachen Plug-&-Play-Funktion kann man die Gaming-Maus ohne Software-Installation sofort nutzen. Dabei muss man nicht auf praktische Programmierungen wie die der DPI verzichten.

Dank Zusatztasten und einem Display auf der Unterseite kann man die 7200 DPI, die Polling Rate und die Lift-Off-Distanz regulieren. Eine Personalisierung der Beleuchtung entfällt leider, genau wie die Programmierung der Maustasten, beispielsweise mit Makros oder Tastenkürzel. Auch das gewählte Material lässt schnell ein glitschiges und unangenehmes Gefühl entstehen.

Acer Predator Cestus 500

Die Acer Predator Cesus 500 erscheint in kantigen Gaming-Look und begeistert uns mit zuverlässigen Omron-Schaltern, deren Klick-Gefühl man sogar über zwei Regler auf der Unterseite nach eigenen Wünschen verändern kann. Außerdem ist die Cestus 500 symmetrisch designt und man kann sie dank der wechselbaren Seitenelemente bequem auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Da sie magnetisch sind, lassen sie sich sehr simpel und schnell tauschen.

Zudem bietet uns die Acer-Software einiges an Konfigurationsmöglichkeiten wie zum Beispiel die RGB-Beleuchtung und die Aufteilung der 7200 DPI in Stufen. Lediglich die Haptik der Gaming-Maus kann uns nicht vollends überzeugen.

Ausgestattet ist die Razer Mamba Elite mit dem selbstentwickelten, optischen 5G-Sensor mit 16000 DPI. Dieser kommt bereits bei weiteren Modellen von Razer zum Einsatz, zum Beispiel bei der Razer Lancehead. Und auch hier kann der zuverlässige Sensor punkten, denn die Eingaben sind überaus präzise und stets zuverlässig.

Auch das ergonomische und vor allem dezent illuminierte, programmierbare Design wissen zu gefallen. Gerade der Materialmix mit den gummierten Seitenelementen sorgt für mehr Grip und Komfort. Außerdem ist sie mit einem Vier-Wege-Mausrad, einer extra DPI-Umschalttaste und zwei Daumentasten recht üppig ausgestattet. Auch hier lassen sich über den Treiber die Tasten mit Makros oder Tastenkombinationen belegen.

Mit präzisen Eingaben und einer angenehmen symmetrischen Form kann die Fnatic Flick 2 überzeugen. Dank der großflächigen Kunststoffgleiter an der Unterseite flitzt die Gaming-Maus leicht übers Mauspad. Dabei ist der bis zu 16.000 DPI auflösende optische Pixart-Sensor sehr präzise und erlaubt genaue und reaktionsschnelle Eingaben – so, wie sie im E-Sport an der Tagesordnung sind. Kein Wunder, schließlich hat Fnatic die Maus zusammen mit Gaming-Profis entwickelt.

Lediglich die Maustasten könnten für den ein oder anderen ein kleines Hindernis sein, da diese recht stramm sitzen – bei Doppelklicks kann sich das durchaus negativ bemerkbar machen, allerdings müssen Sie das für sich persönlich entscheiden. Auch die wenigen RGB-Effekte könnten vielen Leuten etwas zu langweilig erscheinen, oder eben genau richtig sein.

Trotz des geringen Preises muss man bei der Gamdias Zeus P1 auf nur wenige Extras verzichten. So verfügt die Gaming-Maus über eine flexibel einstellbare RGB-Beleuchtung, programmierbare Tasten und einen recht zuverlässigen, optischen Sensor. Dieser verfügt über 16.000 DPI, die bereits auf sechs Stufen aufgeteilt sind und mithilfe eines extra DPI-Schalters durchschaltet werden können.

Die Verarbeitung der Gaming-Maus könnte etwas mehr Sorgfalt vertragen, denn an manchen Stellen fällt diese etwas unsauber aus. Auch das mit Stoff ummantelte Kabel ist ziemlich starr und könnte bei den Mausbewegungen hinderlich sein.

Die umfangreich ausgestattete Wireless-Gaming-Maus Logitech G903 kann mit einem tollen Funktionsumfang punkten. Mit ihrer symmetrischen Form und den austauschbaren Daumentasten ist sie auch für Linkshänder geeignet. Der optische Sensor besitzt eine Abtastrate von bis 12.000 DPI, die man wunschgemäß unterschiedlichen Stufen zuordnen kann. Auch das Umschalten während des Spielens ist möglich.

Über einen kleinen USB-Empfänger verbindet man die G903 mit dem PC, man kann aber auch in den kabelgebundenen Betrieb wechseln. Das ist auch nötig, um die Maus wieder aufzuladen, wenn man nicht gerade über das passende Mauspad in Form der optional erhältlichen Logitech-Powerplay-Unterlage verfügt. Damit kann man die induktive Aufladetechnik Powerplay nutzen und die Logitech G903 dauerhaft kabellos nutzen.

Das zusätzliche Zubehör ist allerdings erst zu einem stolzen Preis von 110 Euro zu haben und die Maus selbst ist ebenfalls nicht gerade erschwinglich. Nicht nur deswegen müssen wir die nur durchschnittliche Haptik der Maus kritisieren.

Die Zowie FK1+ bietet dank ihrer Kombination aus einer matten, recht griffigen Oberfläche und der gewölbten Form einen sehr guten Grip. Aufgrund der eher breiten und leicht höheren Abmessungen eignet sich die FK1+ vor allem für Palm- und Claw-Grip-Spieler. Das matte Finish ist allerdings sehr anfällig für Fingerabdrücke. Eine Software gibt es nicht, womit sich auch keine Tastenprogrammierung vornehmen lässt. Von den sieben vorhandenen Tasten sind immer nur jeweils fünf aktiv. Die »Umprogrammierung« erfolgt, indem man die Maus absteckt, eine bestimmte Tastenkombination auf der FK1+ hält und die Maus wieder in die USB-Buchse steckt. Damit werden entweder die linken oder eben die rechten Daumentasten aktiviert und auch die linke und rechte Maustaste getauscht. So können auch Linkshänder damit zurechtkommen.

Das ist allerdings etwas umständlich, genau wie die DPI-Umschaltung – die Taste hierfür befindet sich auf der Unterseite der Maus. Außerdem sind die vier DPI-Stufen des optischen Sensors bis 3200 DPI (400, 800, 1600 und 3200 DPI) fest vorgegeben. Wer eigentlich lieber mit anderen DPI-Werten zockt, wird enttäuscht, denn die Stufen lassen sich nicht ändern.

Steelseries Sensei 310

Gerade Profi-Gamer dürften mit dem Sensor der Steelseries Sensei 310 sehr zufrieden sein, den bis zu einer Abtastrate von 3.500 DPI kommen die Eingaben ohne Latenz und Anpassungen stets zuverlässig an. Dennoch schafft es der optische Sensor auf eine DPI-Zahl von 12.000. Die ist in zwei Stufen aufgeteilt, die Sie selbst konfigurieren können.

Zudem können Sie die Zwei-Zonen-RGB-Beleuchtung ganz nach Ihren Wünschen personalisieren. Auch die knackigen Omron-Schalter können uns von der Gaming-Maus überzeugen, weshalb sie ein recht gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Sharkoon Skiller SGM1

Die preisgünstige Sharkoon Skiller SGM1 gibt uns einiges an Lieferumfang sowie fünf frei belegbare Zusatztasten mit auf den Weg. Die eignen sich ideal zur Programmierung von Makros und beim Zocken von MMO-Games, nur der Druckpunkt dürfte ruhig etwas knackiger sein.

Auch sechs zusätzliche Gewichte und sogar austauschbare Gleitfüße befinden sich im Lieferumfang. In der praktischen Transporttasche lässt sich all das Zubehör sicher aufbewahren. Und auch die Tatsache, dass der Hersteller zum doch recht günstigen Preis einen optischen Pixart-Sensor verbaut, hat uns überrascht. Lediglich das Material der Gaming-Maus könnte dem ein oder anderen etwas negativ auffallen, da sich Fingerabdrücke schnell abzeichnen und die Haptik darunter leidet.

Dennoch kann die 40 Euro teure Maus aufgrund des Preises und des üppigen Leistungsumfangs definitiv überzeugen und eignet sich nicht nur für Einsteiger.

Das wohl markanteste Merkmal der Corsair Glaive RGB ist die Möglichkeit, die Daumengriffe komplett zu wechseln, entweder mit einer breiten Daumenablage oder mit einer schmalen, griffigen Abdeckung. Deshalb eignet sich die Maus auch für verschiedene Spiele-Genres, die oft eine Änderung der Handhaltung erfordern. Sie ist außerdem eine der wenigen Gaming-Mäuse im Test, die mit hochwertigen Materialien wie Aluminium ausgestattet sind.

Der optische Sensor löst mit satten 16.000 DPI auf, die in der Praxis aber wohl kaum zum Einsatz kommen dürften. Das Unterteilen in Stufen ist natürlich möglich. Etwas ungewöhnlich und groß sind die Daumentasten ausgefallen, die wir im Test oft unbeabsichtigt auslösten. Außerdem passierte es einige Male, dass gespeicherte Einstellungen nach einem Neustart nicht geladen wurden oder das Treiberprogramm nicht mehr reagierte. Zumindest in diesem Punkt muss Corsair noch nachbessern.

Die Asus ROG Pugio ist mit zuverlässigen Omron-Schaltern ausgestattet, die man auf Wunsch sogar tauschen kann, denn dem Lieferumfang liegen zwei Ersatzschalter bei, die zudem über eine andere Klick-Charakteristik verfügen. Der Wechsel geht recht einfach vonstatten, ohne langes Nachlesen in der Bedienungsanleitung.

Außerdem kann man alle Daumentasten austauschen, um die Asus ROG Pugio zu einer Linkshänder-Maus umzugestalten. Dank der symmetrischen Form liegt sie in beiden Händen sehr angenehm. Beim Sensor setzt Asus auf den optischen Pixart PMW3330, der zuverlässige Eingaben erlaubt und über die kostenlose Software programmierbar ist. So konnten wir die maximalen 7200 DPI in mehrere Stufen aufteilen.

Die Razer Lancehead lässt sich, ähnlich wie unser Favorit, drahtlos über 2,4-GHz-Funk oder auch kabelgebunden betreiben, eine induktive Aufladung mit einem speziellen Mauspad bietet der Hersteller aber bisher nur im weiter oben erwähnten Hyperflux-Bundle an. Sie ist symmetrisch aufgebaut, die Seitentasten können aber nicht gewechselt werden. Das ist nicht so problematisch, weil sich beidseitig programmierbare Außentasten an der Maus befinden. Der Laser-Sensor arbeitet mit bis zu 16.000 DPI, die sich stufenweise regeln und auch umschalten lassen.

Wir empfanden die Maus generell als etwas klein, vor allem im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern. Auch die aktuelle Treiber-Software (Razer Synapse 3.0) wirkt etwas überladen. Wer aber auf den kabellosen Komfort nicht verzichten und trotzdem nicht ganz so viel Geld wie für unseren Testsieger ausgeben will, der findet in der Lancehead eine gute Alternative.

Mit der Lioncast LM20 hatten wir einen weiteren Preis-Leistungsknaller im Test, dessen Gewicht sich sogar anpassen lässt. Das Anschlusskabel ist mit Stoff umflochten, um es besser zu schützen. Der Laser-Sensor löst mit bis zu 16.400 DPI auf – das ist der höchste Wert im Test, auch wenn das eigentlich ziemlich irrelevant ist. Das ergonomische, breite Design erlaubt eine bequeme Handhabung, die programmierbaren Zusatztasten sind alle komfortabel zu erreichen.

Nur sind die seitlichen Tasten ziemlich schwergängig und im Vergleich mit der Konkurrenz muss die LM20 in Sachen Haptik etwas Federn lassen. Pluspunkte gibt es hingegen für die aufgeräumte Software, die kaum einer Erklärung bedarf und auch das Unterteilen in Profile ermöglicht. Allerdings ist die Maus nur etwas für Rechtshänder. Die knapp 40 Euro für die Lioncast-Maus sind aber definitiv keine Fehlinvestition.

Die Rapoo V280 gehört ebenfalls zu den günstigen Mäusen in diesem Vergleich. Sie bietet ein etwas schlankeres Design mit gummierten Außenflächen, programmierbare Tasten und eine RGB-Beleuchtung. Die maximale Abtastrate des optischen Sensors beträgt 7000 DPI, die sich in sieben Stufen regeln lassen. Für die Umschaltung der DPI stellt der Hersteller eine separate Taste hinter dem Mausrad zur Verfügung. Alles in allem bietet die Maus alles, was Gamer brauchen: Profile, Makros, einen Onboard-Speicher sowie ein mit Stoff umflochtenes, robustes Anschlusskabel.

Spektakulärer wird es nich – Rapoo liefert hier eine solide, wenn auch im Vergleich nicht allzu hochwertige Gaming-Maus ab. Vor allem Gelegenheitsspieler dürften mit der V280 gut bedient sein. Nur Linkshänder müssen sich nach einer Alternative umsehen.

Creative Sound BlasterX Siege M04

Bei der Creative Sound BlasterX Siege M04 handelt es sich um die erste Gaming-Maus des eigentlich für Audio-Geräte bekannten Herstellers. Und der Einstand ist gelungen: Die recht schmale M04 hat fast alles an Bord, was Gamer als Grundausstattung ansehen würden. Eine RGB-Beleuchtung, programmierbare Zusatztasten, ein geflochtenes USB-Kabel und eine intuitive Treiber-Software. Nur fehlt bisher die Möglichkeit, seine Einstellungen in verschiedenen Profilen zu unterteilen. Für manche dürfte das sogar ein No-Go sein, aber wir gehen davon aus, dass der Hersteller hier softwareseitig nachbessern wird.

Der optische Sensor löst mit bis zu 12.000 DPI auf – das lässt genug Raum für selbstdefinierte DPI-Stufen. Die RGB-LEDs lassen sich mit kompatiblen Geräten des Herstellers synchronisieren. Gegen den Kauf der Creative-Maus spricht eigentlich kaum etwas, allerdings gibt es auch nicht viele Vorteile gegenüber anderen Gaming-Mäusen. Linkshänder gehen auch bei dieser Maus wieder leer aus.

Die Asus ROG Gladius 2 ähnelt sehr der oben empfohlenen Pugio – besser gesagt ist es anders herum, da die Gladius 2 etwas älter ist. Nur bietet sie keine wechselbaren Seitenteile, die Schalter unter den Maustasten lassen sich jedoch auch hier recht simpel wechseln. Das geflochtene Anschlusskabel ist komplett abnehmbar – optimal bei einem Kabelbruch, denn so muss man keine komplett neue Maus kaufen. An der linken Außenseite befindet sich ein DPI-Umschalter, der im gedrückten Zustand auf eine niedrigere, einstellbare DPI-Zahl umschaltet.

Das hilft beim genauen Zielen, weil der Sensor nicht mehr allzu empfindlich auf Bewegungen reagiert. Die Außenseiten sind außerdem wieder gummiert. Der Gummi löst sich allerdings nach einiger Zeit intensiver Nutzung – für den vergleichsweise hohen Preis ist das ein No-Go!

HyperX Pulsfire FPS

Die HyperX Pulsefire FPS ist die erste Gaming-Maus des Herstellers. Sie besitzt wenig Schnickschnack, da auch hier das Feedback von E-Sport-Teams eingearbeitet wurde. Es gibt nur eine einfarbige, rote Beleuchtung und nur relativ wenige Zusatztasten.

Die maximale Abtastrate beträgt 3200 DPI und lässt sich in vier Stufen unterteilen, allerdings sind die fix und können nicht selbst geändert werden. Denn eine Software für die Pulsefire FPS gibt es nicht, sie funktioniert nur via Plug & Play. Somit lassen sich die zusätzlichen Tasten auch nicht frei belegen, beispielsweise mit Makros oder ähnlichen Befehlsfolgen. Profile gibt es dementsprechend ebenfalls keine. Dafür ist die Ergonomie recht gut und die Tasten geben ein knackiges Feedback beim Klicken.

Unterm Strich ist die Maus also eher etwas für Minimalisten, die nicht allzu viel Geld ausgeben möchten.

36
Kommentare

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Benjamin Bohnert
Benjamin Bohnert

Razer imperator!!! Was anderes kommt mir nicht in die bude.

Marvin Dettmering
Marvin Dettmering

„Stolzes Sümmchen “ 30€ …. den ramsch hol ich im Vorrat als einweg maus

Nico Blatz
Nico Blatz

ich habe jahrelang logitech genutz leider hat die qualli in den letzen jahren rapide abgenommen habe mir jetzt die skiller zugelegt und finde sie super (6monate ca in gebrauch)die verarbeitung sieht genauso gut aus wie bei logitech

Christian Hörhammer
Christian Hörhammer

ich hab noch meine alte aber sehr gute roccat kone xtd

Dominic Franzen
Dominic Franzen

G500s beste Maus ever.

Philipp Schubert
Philipp Schubert

Beste Maus mx518

Marco Hoffmann
Marco Hoffmann

Was ein schwammiger Test ….. Pluspunkt: Dieser R.A.T. Schrott wurde nicht getestet, Minuspunkt: Die SpeedLink Decus kam nicht im Test ran, für mich die beste Maus, da super leicht, schnelle Einstelltaste und die passt super für große Hände <3

Kevin Ge
Kevin Ge

Steelseries wird nicht mit aufgeführt. Insgesamt ein sehr sehr schlechter test

Jamie Dyde
Jamie Dyde

Habe seit über 8 Jahren meine Logitech mx518 und bin immernoch ein riesen Fan davon.

Dieter P Gorges
Dieter P Gorges

lol ich hab die MX518 seit 10 jahren und die rennt immer noch auf dem tisch rum 😉

Marco Chev Chelios
Marco Chev Chelios

Meine nach 10 Jahren den Geist aufgegeben 🙁

Carsten Ackermann
Carsten Ackermann

Originale Mx518 gibt’s derzeit noch neu aus Portugal. Kopf hoch 🙂

Adnan Reinheim
Adnan Reinheim

Hatte bis vor kurzem noch die G400s – also die letzte Maus dieser Bauweise, die musste ich jetzt leider wegen eines Wackelkontakts aufgeben =(

Bin auf die G402 umgestiegen und habe mich inzwischen dran gewöhnt, aber die G400s ist die wahre <3

Konstantin Stark
Konstantin Stark

Wtf? Zowie wird nicht mal erwähnt…

Sehr seriös

Klaus Pfeifer
Klaus Pfeifer

War vor über 10 Jahren super zum zocken und werde nie wechseln ✌

Kai Hornberg
Kai Hornberg

Da geht es doch mehr um die Top Hersteller als um die Mäuse. Ich zocke mit einer 15 € Maus die besser ist als mache 50 – 100 Euro Maus.

Sebastian Schaudig
Sebastian Schaudig

„Eine Maus mit hohem DPI-Wert ist nicht zwingend besser“ – Warum wird dann bei einer Maus bemängelt, dass sie „nur“ 7.200 DPI hat? Etwas widersprüchlich und wenig aussagekräftiger Test…

Hoang Nguyen
Hoang Nguyen

Die meisten benutzen eh nur um die 4500?

Adnan Reinheim
Adnan Reinheim

in FPS wie CS:GO sind 400-800 DPI gängig. Ich selbst spiele mit 400.

EMp Ty
EMp Ty

Desktop 8000-10000 dpi und bei Shootern um die 6000-7000 dpi ?

Martin Hasenhütl
Martin Hasenhütl

da fehkt die mad catz.. leider gibts die nicht mehr hab noch eine mehr als zufrieden

Da Tobias
Da Tobias

Nichtmal ne Zowie dabei