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Die beste Gaming-Maus

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Nele Wobker

Nele Wobker

ist freie Autorin und Vollblut-Gamerin. Sie schreibt unter anderem für die GameStar und die GamePro über Themen aus dem Bereich Videospiele. Außerdem braut sie ihren eigenen Met und Bier.

Wir haben 56 Wireless-Gaming-Mäuse, die via Funk oder Bluetooth funktionieren und Kabel-Gaming-Mäuse getestet. Die beste für die meisten ist die Razer Viper Ultimate. Sie eignet sich aufgrund ihres großen Funktionsumfangs problemlos für den Einsatz in E-Sports-Turnieren und beeindruckt mit einem hochpräzisen Sensor, einer reaktionsschnellen und zuverlässigen Drahtlosanbindung und einem geringen Gewicht. Weniger schön: Wer sich diese Maus zulegen möchte, braucht einen dicken Geldbeutel.

Update 5. Juni 2020

Wir haben die Mad Catz RAT 8+ getestet. Leider schaffte sie es knapp nicht in die Empfehlungsriege.

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8. April 2020

Wir haben fünf neue Gaming-Mäuse getestet. Die Corsair Dark Core RGB Pro wurde eine neue Empfehlung.

18. Februar 2020

Wir haben elf neue Gaming-Mäuse getestet. Der neue Testsieger ist die Razer Viper Ultimate. Auch die Corsair Scimitar RGB Elite konnte mit ihren 17 Tasten überzeugen. Zwei weitere neue Empfehlungen sind die Razer Basilisk V2 und die Asus ROG Strix Impact II.

31. Juli 2019

Wir haben uns die Sharkoon Skiller SGM3 angesehen. An unserem Favoriten, der Logitech G Pro Wireless, ändert das zwar nichts, diese Gaming-Maus ist aber trotzdem einen Blick wert.

15. März 2019

Wir haben weitere elf Gaming-Mäuse getestet. Einen neue Empfehlung kam dabei zwar nicht heraus, mit der Logitech MX518 Legacy und der Sharkoon Drakonia II konnten wir uns aber die Neuauflagen von zwei echten Klassikern ansehen.

20. September 2018

Wir haben elf neue Gaming-Mäuse getestet. Neuer Testsieger ist die Logitech G Pro Wireless. Aber wir empfehlen auch vier neue Alternativen: Das Hyperflux-Bundle von Razer, die Steelseries Rival 600, die Sharkoon Sharkforce Pro und die Logitech G502 Proteus Core.

14. März 2018

Wir haben die beiden Modelle Zowie FK1+ und Steelseries Sensei 310 nachgetestet. Letztere konnte uns sogar so sehr überzeugen, dass sie als neue Empfehlung die Corsair Glaive RGB ersetzt. Testsieger bleibt aber die Logitech G903.

Eine Gaming-Maus ist das zweite elementare Handwerkszeug des PC-Gamers und muss über eine sehr robuste Bauweise verfügen – ähnlich wie Gaming-Tastaturen und Gaming-Headsets.

Denn Gaming-Mäuse müssen eine sehr hohe Zahl an Klicks überstehen, die oft auch noch in schneller Reihenfolge ausgeführt werden. Der Sensor muss äußerst zuverlässig und präzise sein, um auf kleinste Bewegungen und plötzliche Richtungswechsel sofort zu reagieren. Hinzu kommen Komfortfunktionen wie programmierbare Tasten, um ganze Klickfolgen oder Befehlskombinationen per Tastendruck auszulösen.

Mit inzwischen 56 Gaming-Mäusen im Test haben wir eine große Auswahl verschiedener Hersteller in einem ausführlichen Vergleichstest unter die Lupe genommen, 52 sind aktuell noch erhältlich. Die Preise reichen von günstigen 15 Euro bis hin zu happigen 180 Euro. Aber unser Test hat gezeigt: Spieletaugliche Mäuse müssen nicht teuer sein.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Razer Viper Ultimate

Gaming-Maus Test: Bildschirmfoto 2020 02 13 Um 11.57.52
Dank hochwertiger Technik und exzellenter Verarbeitung ist die Razer Viper Ultimate unser Testsieger.

Bei der Razer Viper Ultimate zeugt bereits die Verpackung von einer hohen Qualität. Die für E-Sportler entwickelte Maus punktet aber auch im Praxistest und kann sowohl von Links- als auch Rechtshändern gut bedient werden. Der extrem sensible Sensor und die zuverlässige Funkverbindung sorgen für eine präzise Navigation. Außerdem macht die mitgelieferte Ladestation nicht nur auf dem Schreibtisch eine gute Figur, sondern dient auch als praktische Halterung für die Maus. Bleibt noch das hochwertige Material zu erwähnen, das auch in angespannten Situation für einen guten Halt der Hand auf der Maus sorgt – ganz klar unser Testsieger.

Auch gut

Logitech G Pro Wireless

Test Gaming-Maus: Logitech G Pro Wireless
Die Logitech G Pro Wireless wurde mit E-Sportlern entwickelt und bietet zuverlässige Präzision.

Unser ehemaliger Testsieger ist die Logitech G Pro Wireless und wird nun zur »Auch Gut«-Empfehlung. Der Hersteller hat das Modell zusammen mit E-Sportlern entwickelt, um eine Maus auf den Markt zu bringen, die den hohen Ansprüchen der Profi-Gamer gerecht wird. Der Ausstattungsumfang umfasst eine drahtlose oder auch kabelgebundene Anbindung an den PC, die Verarbeitung ist tadellos und das Gewicht beläuft sich auf deutlich unter 100 Gramm. Außerdem beherrscht die Maus auch die kabellose Aufladung über Logitechs Powerplay-Technik. Die Maus allein ist jedoch schon ziemlich teuer. Trotz des vorangeschrittenen Alters muss man immer noch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Mit vielen Tasten

Corsair Scimitar RGB Elite

Die Corsair Scimitar RGB Elite richtet sich an MMORPG-Fans und alle, die viele Befehle direkt mit der Maus auslösen möchten, ohne dabei in wilde Klickorgien verfallen zu müssen. Ganze 17 Tasten bringt der Hersteller an dieser Maus unter, die auch noch frei programmiert werden können. Ein wenig Übung erfordert die Bedienung aber schon, da vor allem der Daumen frei neben der Maus schweben sollte, damit nicht aus Versehen eine Aktion ausgelöst wird. Trotz der vielen Tasten liegt die RGB Elite gut in der Hand und lässt sich millimetergenau navigieren. Nun muss man sich nur noch merken, welche Funktion auf welcher Taste liegt.

Flexible Verbindung

Corsair Dark Core RGB Pro

Test Gaming-Maus: Corsair Dark Core RGB Pro
Die Dark Core RGB Pro von Corsair funktioniert mit Funk, Bluetooth oder über Kabel und ist exzellent verarbeitet.

Wenn man die Corsair Dark Core RGB Pro eine Weile benutzt, möchte man sie nicht wieder aus der Hand legen. Das Material wirkt auf den ersten Blick etwas günstig, es ist aber absolut robust und stabil. Mit ihren vielen Tasten lässt sich die Maus zudem individuell konfigurieren und wer gerne noch eine Ablage für den kleinen Finger haben möchte, kann das rechte Seitenteil magnetisch austauschen. Besonders flexibel zeigt sich diese Maus bei den Anschlüssen. Hier dürfen Nutzer frei entscheiden, ob sie eine Verbindung über Funk, Bluetooth oder mit Kabel bevorzugen.

Gut & günstig

Asus ROG Strix Impact II

Auch mit einem schmalen Geldbeutel müssen Spieler keine großen Abstriche machen. Die Asus ROG Strix Impact II folgt dem Vorgängermodell und ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet. Allerdings lassen sich die Daumentasten nur mit der rechten Hand benutzen. Die Oberfläche ist relativ glatt und das hochwertige Material liegt gut in der Hand. Für einen günstigen Preis bekommt man hier eine solide Gaming-Maus.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutMit vielen TastenFlexible VerbindungGut & günstig
ModellRazer Viper UltimateLogitech G Pro WirelessCorsair Scimitar RGB EliteCorsair Dark Core RGB ProAsus ROG Strix Impact IIMad Catz RAT 8+Xtrfy M4 RGBGlorious PC Gaming Race Model DASUS ROG ChakramENDGAME GEAR XM1Razer Basilisk V2Snakebyte Game:Mouse UltraHyperX Pulsefire DartAsus ROG Pugio IIHyperX Pulsefire RaidRoccat Kain 120 AIMORoccat Kone Pure UltraRoccat Kone AIMO RemasteredRazer Mamba Hyperflux + Firefly BundleSteelseries Rival 600Sharkoon Sharkforce ProRoccat Kone AIMOSharkoon Skiller SGM3Logitech G502 Proteus CoreLogitech MX518 LegacyKlim SkillKlim AIMKlim VeniLioncast LM60 ProSharkoon Drakonia 2Lioncast LM50Corsair Harpoon RGB WirelessCorsair M65 RGB EliteCorsair Ironclaw RGBKingston HyperX Pulsefire SurgeLogitech G305Corsair Dark Core RGB SERazer Abyssus EssentialCougar SurpassionAcer Predator Cestus 500Razer Mamba EliteFnatic Flick 2Gamdias Zeus P1Logitech G903Zowie FK1+Steelseries Sensei 310Sharkoon Skiller SGM1Corsair Glaive RGBAsus ROG PugioRazer LanceheadCreative Sound BlasterX Siege M04Asus ROG Gladius 2
Gaming-Maus Test: Bildschirmfoto 2020 02 13 Um 11.57.52Test Gaming-Maus: Logitech G Pro WirelessTest Gaming-Maus: Corsair Scimitar RGB ELITETest Gaming-Maus: Corsair Dark Core RGB ProTest Gaming-Maus: Asus ROG Strix Impact IIGaming-Maus Test: 71wd7izsgzl. Ac Sl1500Gaming-Maus Test: Maus Xtrfy2Test Gaming-Maus: Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-MausTest Gaming-Maus: ASUS ROG ChakramTest Gaming-Maus: ENDGAME GEAR XM1 Gaming MausTest Gaming-Maus: Razer Basilisk V2Test Gaming-Maus: Snakebyte Game:Mouse UltraTest Gaming-Maus: HyperX Pulsefire DartGaming-Maus Test: Asus Rog Pugio IiTest Gaming-Maus: Corsair Dark Core RGB PROTest Gaming-Maus: Roccat Kain 120 AIMOTest Gaming-Maus: Roccat Kone Pure UltraTest Gaming-Maus: Roccat Kone AIMO RemasteredTest Gaming-Maus: Razer Mamba Hyperflux/Firefly BundleTest Gaming-Maus: Steelseries Rival 600Test Gaming-Maus: Sharkoon Sharkforce ProTest Gaming-Maus: Roccat Kone AIMOTest Gaming-Maus: Sharkoon Skiller SGM3Test Gaming-Maus: Logitech G502 Proteus CoreTest Gaming-Maus: Logitech MX518Test Gaming-Maus: Klim SkillTest Gaming-Maus: Klim AIMTest Gaming-Maus: Klim VeniGaming-Maus Test: Lioncast Lm60 ProTest Gaming-Maus: Sharkoon Drakonia 2Gaming-Maus Test: Lioncast Lm50Test Gaming-Maus: Corsair Harpoon RGB WirelessTest Gaming-Maus: Corsair M65 RGB EliteTest Gaming-Maus: Corsair Ironclaw RGBTest Gaming-Maus: Kingston HyperX Pulsefire SurgeTest Gaming-Maus: Logitech G305Test Gaming-Maus: Corsair Dark Core RGB SETest Gaming-Maus: Razer Abyssus EssentialTest Gaming-Maus: Cougar SurpassionTest Gaming-Maus: Acer Predator Cestus 500Test Gaming-Maus: Razer Mamba EliteTest Gaming-Maus: Fnatic Flick 2Test Gaming-Maus: Gamdias Zeus P1Test Gaming-Maus: Logitech G903Test Gaming-Maus: Zowie FK1+Test Gaming-Maus: Steelseries Sensei 310Test Gaming-Maus: Sharkoon Skiller SGM1Test Gaming-Maus: Corsair Glaive RGBTest Gaming-Maus: Asus ROG PugioTest Gaming-Maus: Razer LanceheadGaming-Maus Test: Bildschirmfoto 2020 02 13 Um 12.02.51Test Gaming-Maus: Asus ROG Gladius 2
Pro
  • Lange Akkulaufzeit (ohne Beleuchtung)
  • Ladestation
  • Links- und Rechshänder geeignet
  • Wireless so schnell wie Kabelmäuse
  • Optomechanische Schalter
  • Drahtlos
  • Sehr geringes Gewicht
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten
  • Induktive Aufladung
  • Viele Tasten
  • Tastenfeldposition lässt sich variieren
  • Hochwertige Materialien
  • Wireless oder kabelgebunden zu benutzen (Bluetooth, Funk)
  • Mit austauschbaren Seitengriffen
  • Güstig
  • Wiederstand der Tasten einstellbar
  • Schlankes Design
  • An Handfläche anpassbar
  • Einstellbares Gewicht
  • Austauschbare Handballen- und Fingerauflage
  • Beleuchtung per Tastendruck abschaltbar
  • Mindert verschwitze Hände
  • Griffiges Mausrad
  • Hände schwitzen weniger
  • Angenehmes Material
  • Innenleben mit Lack überzogen
  • Aufladung über Kabel oder Induktion
  • Wireless (Bluetooth, Funk) oder kabelgebunden zu benutzen
  • Tolle Oberfläche
  • Joystick für Daumen
  • Ohne Schnickschnack
  • Für Links- und Rechtshänder
  • Gute Qualität
  • Ergonomisch
  • Widerstand des Mausrads lässt sich anpassen
  • Profiltaste an der Unterseite
  • Herausnehmbare Gewichte
  • Kostenloses, personalisiertes Zweitcover
  • Fünf Jahre Garantie
  • Siebenstufige Einstellung des optischen Sensors
  • Textilpolster an Seiten
  • Gut verarbeitet
  • Liegt gut in der (rechten) Hand
  • Kabelloses Laden
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Handschmeichelnde Oberfläche
  • Bluetooth
  • Günstig
  • Günstig
  • Günstig
  • Leicht
  • Günstig
  • Viele Funktionen
  • Drahtlos
  • Symmetrisches Design
  • RGB-Beleuchtung
  • Induktive Aufladung dank mitgeliefertem Firefly-Mousepad
  • Zwei Sensoren
  • Veränderbares Gewicht
  • 8-Zonen-RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbares USB-Kabel
  • Ergonomisches Design
  • Sehr niedriger Preis
  • Geringes Gewicht
  • Symmetrisches Design
  • Stylische Unterbodenbeleuchtung
  • Ergonomisches Design
  • Smarte RGB-Beleuchtung
  • Zusätzliche Tastenprogrammierung dank EasyShift
  • Hochwertige Materialien
  • Keine Software nötig
  • Drahtlos oder mit Kabel verwendbar
  • Umschaltbarer Lauf fürs Scrollrad
  • Anpassbares Gewicht
  • Ergonomisches Design
  • Hochwertige Haptik
  • Sehr leicht
  • Durchschaltbare DPI-Stufen
  • Sehr leicht
  • Keine Software nötig
  • Schlankes Design
  • Gute Haptik
  • Durchschaltbare DPI-Stufen
  • Symmetrisches Design
  • Gute Verarbeitung
  • Anpassbares Gewicht
  • Symmetrisches Design und symmetrische Tastenanordnung
  • Keine Software nötig
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Hohe Präzision
  • Hochwertige Tasten
  • Gute Verarbeitung
  • Anpassbares Gewicht
  • Viele Makrotasten
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Hohe Präzision
  • Hochwertige Tasten
  • Geringes Gewicht
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Mattes und griffiges Material
  • Betrieb mit und ohne Kabel möglich
  • Unterbau aus Aluminium
  • Mattes und griffiges Material
  • Anpassbares Gewicht
  • Mattes und griffiges Material
  • Für große Hände und Finger geeignet
  • Dezente Beleuchtung
  • Mattes und griffiges Material
  • Symmetrisches Design
  • Gute Verarbeitung
  • Drahtlos
  • Kompaktes, symmetrisches Design
  • Flexibel programmierbar
  • Betrieb über einzelne AA-Batterie
  • Drahtlos
  • Induktive Aufladung
  • RGB-Beleuchtung
  • Viele programmierbare Tasten...
  • Sehr geringes Gewicht
  • Symmetrisches Design
  • RGB-Beleuchtung
  • LC-Display auf der Unterseite
  • Guter Grip
  • Kein extra Treiber nötig
  • Auffälliges, symmetrisches Design
  • Verstellbare Schaltcharakteristik
  • Wechselbare Seitenelemente
  • RGB-Belechtung
  • Ergonomisches Design
  • üppige Ausstattung
  • RGB-Beleuchtung
  • Hochauflösender Sensor
  • Symmetrisches Design
  • Großflächige Gleitfüße
  • RGB-Beleuchtung...
  • Symmetrisches Design
  • RGB-Beleuchtung
  • Drahtlos
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten
  • Umschaltbarer Lauf fürs Scrollrad
  • RGB-Beleuchtung
  • Induktive Aufladung...
  • Schlichtes, symmetrisches Design
  • Keine Software nötig
  • Griffige Haptik
  • Symmetrisches Design
  • Hochpräziser Sensor
  • RGB-Beleuchtung
  • Gummierte Außenseiten
  • Niedriger Preis
  • Anpassbares Gewicht
  • RGB-Beleuchtung
  • Üppiger Lieferumfang
  • Hochwertige Materialien
  • Wechselbare Daumengriffe
  • RGB-Beleuchtung
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten und Schalter
  • RGB-Beleuchtung
  • Üppiger Lieferumfang
  • Drahtlos
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Seitentasten
  • RGB-Beleuchtung
  • Niedriger Preis
  • RGB-Beleuchtung
  • Symmetrisches Design
  • Wechselbare Schalter
  • RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbares Anschlusskabel
  • Üppiger Lieferumfang
Contra
  • Teuer
  • Batterielaufzeit mit Beleuchtung kurz
  • RGB-Beleuchtung nur mit Softwareinstallation abschaltbar
  • Induktive Aufladung nur optional und teuer
  • Akku nicht wechselbar
  • Teuer
  • Bedienung ist Übungssache
  • Nicht für Linkshänder geeignet
  • Klobig
  • Etwas sperrig
  • Oberfläche zum Teil rutschig
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Nur bedingt für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Seitentasten liefern schwammiges Feedback
  • Nur für Rechtshänder
  • Nichts für Haushalte mit Katzen
  • Nur für Rechtshänder
  • Keine Anpassungsoptionen über eine Software
  • Nur für Rechtshänder
  • Löcher sind Schmutzfänger
  • RGB-Beleuchtung grell, aber abschaltbar
  • DPI-Anzeige auf Unterseite
  • Sehr teuer
  • Nur für Rechtshänder
  • Keinerlei Extras
  • Nicht für Linkshänder geeignet
  • Mausrad steht recht weit nach oben
  • Kantiges Design
  • Tasten quitschen
  • Relativ teuer
  • Nicht für Linkshänder geeignet
  • Teuer
  • Mausrad etwas groß
  • Nicht für Linkshänder geeignet
  • Nur bedingt für Linkshänder geeignet
  • Unförmig
  • Unförmig
  • Rutschig
  • Nicht für Linkshänder geeignet
  • Tasten klicken zu leicht
  • Tasten etwas zu groß
  • Nicht für Linkshänder geeignet
  • Seltene Verbindungsabbrüche
  • Akku nicht wechselbar
  • Teuer
  • Leichte Verarbeitungsmängel
  • Ungenaue Einstellung der Lift-Off-Distanz
  • Beleuchtung nur einfarbig
  • Keine Daumentasten für Linkshänder
  • Programmierung der Tasten oder DPI-Stufen nicht möglich
  • Wuchtig
  • Glatte Oberfläche
  • Schwer
  • Sensor nicht ganz so hochauflösend wie bei der Konkurrenz
  • Haptik etwas klapprig
  • Keine RGB-Beleuchtung (nur bei Spectrum-Variante)
  • Keine RGB-Beleuchtung
  • Kein interner Speicher
  • RGB-Beleuchtung ohne Software nicht steuerbar
  • RGB-Beleuchtung blinkt ohne Software dauerhaft
  • Kein interner Speicher
  • Farbige Anzeige nur für DPI-Stufen
  • Seitliche Tasten wirken billig
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Oberfläche der Haupttasten wird schnell rutschig
  • Gewicht nur in vier Schritten variierbar
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Hände schwitzen schnell
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Rechte Maustaste wird schnell ungewollt ausgelöst
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Nichts für kleine Hände
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Nichts für kleine Hände
  • Im Vergleich etwas teuer
  • Umständliche Treiber-Software
  • Tasten sitzen recht stramm
  • Keine Beleuchtung
  • ...die sich teilweise nur umständlich erreichen lassen
  • Keine zusätzlichen Tasten
  • Teuer
  • Mäßig personalisierbar
  • Teils umständliche Programmierung
  • Mäßige Haptik
  • Mäßige Haptik
  • Daumentasten schlecht erreichbar
  • Nur für Rechtshänder
  • ...die allerdings sehr zurückhaltend ist
  • Maustasten lösen recht stramm aus
  • Mäßige Haptik
  • Teils unsaubere Verarbeitung
  • Starres Anschlusskabel
  • ...die nur optional und teuer ist
  • Hoher Preis
  • Akku nicht wechselbar
  • DPI-Stufen nicht änderbar
  • Keine programmierbaren Tasten
  • Keine Beleuchtung
  • 1-zu-1-Übertragung nur bis 3.500 DPI
  • Wirkt im Vergleich weniger hochwertig
  • Teils schwammige Tasten
  • Ungewohnt platzierte Daumentasten
  • Software mit kleineren Fehlern
  • Sensor vergleichsweise billig
  • Haptik entspricht nicht ganz dem Preis
  • Vergleichsweise klein
  • Neue Software-Version nur als Beta
  • Wirkt im Vergleich weniger hochwertig
  • Recht schmal
  • Seitliche Gummierung löst sich nach einiger Zeit
Bester Preis

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Worauf es bei Gaming-Mäusen ankommt

Wie bereits erwähnt, müssen Gaming-Mäuse äußerst robust sein. Vor allem die beiden Haupt-Maustasten (linke und rechte Maustaste) müssen eine Menge Klicks überstehen. Ähnlich wie bei Gaming-Tastaturen, wenn auch nicht so weitreichend, ist dafür die Wahl der Schalter wichtig. Branchenführer ist hier der japanische Hersteller Omron, der eine Lebensdauer von mehreren Millionen Klicks verspricht.

Eine Maus mit hohem DPI-Wert ist nicht zwingend besser

Nächster wichtiger Wert ist die Angabe der Abtastrate, die die Hersteller in DPI (dots per inch) oder CPI (counts per inch) angeben – beide Angaben sind im Übrigen identisch. Hiermit wird nicht nur angegeben, wie genau die Maus Bewegungen verfolgt, sondern auch wie flott sich der Mauszeiger über den Bildschirm bewegen lässt.

Eine gute Gaming-Maus muss aber nicht zwingend eine extrem hohe Abtastrate haben, da es da viel mehr auf das jeweilige Spiel und die eigene Vorliebe ankommt. Eine hohe DPI eignet sich für 4K oder noch höher aufgelöste Monitore, da hier eine ziemlich lange Pixelstrecke zurückgelegt werden muss. Im Spiel selbst führt das aber zu schlechtem Aiming (Zielen), da das Fadenkreuz zu sensibel auf Bewegungen reagiert und Schüsse somit ihr Ziel verfehlen.

Gaming-Maus Test: Gaming Maus Gruppenfotoa
Gaming-Mäuse sind meist in schwarz gehalten, so kommt die RGB-Beleuchtung noch besser zum Vorschein.

Unserer Meinung nach sollte eine Gaming-Maus daher immer über die Möglichkeit verfügen, die Abtastrate in eigenen Stufen zu definieren und zwischen diesen in Echtzeit per Knopfdruck umzuschalten. Auf diese Weise können Sie schnell auf verschiedene (Spiel-)Situationen reagieren.

Sensor und Mausgriffe

Beim Maussensor haben Sie die Wahl zwischen optischen und Laser-Varianten. Stark vereinfacht gesagt, nehmen optische Sensoren den Untergrund auf, indem ein Lichtstrahl von der Oberfläche zurück in eine Kamera geworfen wird. Ein kleiner Prozessor im Inneren der Maus kümmert sich dann darum, daraus die Bewegungsrichtungen und -geschwindigkeiten zu berechnen und umzusetzen. Viele Gamer sind der Meinung, dass optische Mäuse gefühlt genauer arbeiten.

Die anderen Sensoren nutzen einen Laser, der von der Oberfläche abprallt und verarbeitet wird. Da der Laser weitaus stärker gebündelt ist, ermöglicht das extrem hohe Abtastraten aufgrund der feineren Abtastung. Außerdem funktioniert eine Laser-Maus mitunter auch auf ungewöhnlich glatten Oberflächen wie Glas.

Optischer Sensor oder Laser: Geschmacksache

Große Qualitätsunterschiede gibt es zwischen den beiden Sensortypen aber nicht, weshalb es mittlerweile keine ausschlaggebende Rolle mehr spielt, was in der Maus verbaut ist. Hier entscheidet eher wieder der persönliche Geschmack.

Nicht jeder Gamer hält seine Maus gleich. Im Wesentlichen lassen sich die Haltungsvarianten in drei Kategorien aufteilen. Beim sogenannten »Palm-Grip« liegt die komplette Hand auf der Maus, weshalb sich hierfür vor allem breite und hohe Mäuse anbieten. Spieler, die mit einem »Claw-Grip« zocken, bedienen die Maus mit angewinkelten Fingern und der unteren Handfläche. Für diesen Mausgriff eignen sich schmale, mittelhohe Modelle am besten. Dann gibt es noch den »Finger-Tip-Grip«, bei dem die Gaming-Maus ausschließlich mit den Fingerspitzen bedient wird. Hierfür sind schmale, flache Mäuse die beste Wahl.

Nützliche Zusatzfunktionen für Gamer

PC-Spieler profitieren von zusätzlichen Tasten an der Maus, die sich frei programmieren lassen: Egal ob als Shortcode, um auf dem Desktop den Browser zu öffnen, oder ganze Befehlsfolgen mit bestimmten Timings per einfachem Klick auszulösen – letztere werden auch als Makros bezeichnet.

Gaming-Maus Test: Corsair Scimitar Rgb Elite
Viele belegbare Tasten sind vor allem für MOBA-Spieler sehr nützlich.

Natürlich kommt es hierbei auch auf das Spiel an. MOBA-Spieler (Multiplayer Online Battle Arena) können gar nicht genug Tasten haben, um komplexe Kombinationen aus Trankeinnahme, Zaubersprüchen und Fähigkeiten mit nur einem Klick abzufeuern. In schnellen Shootern hingegen braucht es oft nur wenige Zusatztasten.

Ein Luxus-Ausstattungsmerkmal ist die Möglichkeit, das Gewicht der Maus zu verändern. Denn selbst beim Gewicht gibt es verschiedene Vorlieben. Die einen zocken lieber mit einer schwereren, die anderen mit einer leichteren Maus. Deshalb liefern die Hersteller oft kleine Gewichte mit, die sich in eigens eingerichtete Fächer in der Maus einlegen lassen.

Kleine, aber feine Unterschied

Ein integrierter Speicher innerhalb der Maus (Onboard-Speicher) erlaubt die Sicherung von Einstellungen und Profilen, um das Eingabegerät auch an fremden PCs in der gewohnten Bedienweise zu nutzen. Ob es noch unbedingt eine Beleuchtung sein muss, darüber lässt sich streiten: Beherrschen die Geräte RGB, dann lassen sich die Mäuse an die restliche Peripherie anpassen. Doch eigentlich liegt die Hand immer auf, weshalb viele Spieler darauf verzichten und sich den Aufpreis sparen.

Gummierte oder texturierte Seitenflächen bieten mehr Halt und vermitteln somit unterbewusst auch ein Gefühl der Sicherheit bei der Bedienung. Ein umflochtenes Anschlusskabel sollte aber unserer Meinung nach obligatorisch sein, denn eine Gaming-Maus ist ständig in Bewegung und ein robustes Anschlusskabel verlängert die Lebensdauer der Maus erheblich.

So haben wir getestet

Alle Gaming-Mäuse wurden unter gleichen Bedingungen getestet, um eine faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Zunächst mussten sie den Arbeitstag eines Redakteurs überstehen, der aus mindestens sieben Stunden Klicken und Recherchearbeit besteht. Danach folgten unzählige Multiplayer-Partien im schnellen Shooter »Call of Duty: WWII«.

Diese beiden Testszenarien beinhalten nicht nur einfaches Klicken, sondern auch schnelle Klickfolgen. Der Test erfolgte auf verschiedenen Untergründen und sogar auch im Bett.

Gaming-Maus Test: Razer Viper Ultimate

Testsieger: Razer Viper Ultimate

Unser Testsieger Razer Viper Ultimate bietet alles, was auch professionelle Spieler von einer Gaming-Maus erwarten: Sie ist leicht, bietet einen extrem präzisen Sensor und überträgt auch drahtlos alle Eingaben ohne Verzögerung in das Spiel. Beim Preis muss man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, aber letztendlich sind die Qualität der Maus und das umfangreiche Zubehör ihr Geld auch Wert.

Testsieger

Razer Viper Ultimate

Gaming-Maus Test: Bildschirmfoto 2020 02 13 Um 11.57.52
Dank hochwertiger Technik und exzellenter Verarbeitung ist die Razer Viper Ultimate unser Testsieger.

Symmetrische Gaming-Maus

Die Razer Viper Ultimate lässt sich direkt und ohne Umbaumaßnahmen auch von Linkshändern verwenden. Dabei ist nicht nur das grundsätzliche Design symmetrisch gehalten, sondern auch die Tasten sind auf beiden Seiten gleich angeordnet. Dadurch lassen sich die darauf gelegten Funktionen problemlos verwenden und gehen nicht, wie bei einigen Mäusen der Konkurrenz, einfach verloren.

Auch für Linkshänder geeignet

Natürlich entsteht so auch für Rechtshänder das Problem, dass immer zwei Tasten gar nicht verwendet werden können, weil nur der kleine Finger darüber liegt. Damit sind Linkshänder aber so gut wie immer konfrontiert, sodass hier nur für ausgleichende Gerechtigkeit gesorgt ist. Die seitlichen Tasten sitzen fest in ihrem Platz und lassen sich zwar leicht auslösen, dass diese versehentlich gedrückt werden ist uns aber nie passiert. Das angenehme Feedback beim Klicken wird auch von den beiden Haupttasten zurückgegeben, was für sicheres Gefühl sorgt.

Razer verbaut an der Unterseite der Maus ein praktisches Aufbewahrungsfach, in dem sich der Wireless-Stick sicher unterbringen lässt. Hinzu kommen die beiden Kontakte für die Ladestation und ein Power-Schalter, durch den man unnötigen Energieverbrauch verhindern kann. Zu guter Letzt ist hier auch der DPI-Schalter versteckt, der mit einer kleinen farbigen LED die ausgewählte Stufe anzeigt. So kann man zwar die Empfindlichkeit nicht mal eben schnell umschalten, der Knopf wird aber auch nicht versehentlich betätigt.

Wireless oder kabelgebunden – frei nach Wahl

Die Razer Viper Ultimate wird ganz klar als kabellose Maus angeboten. Damit dabei keine Störungen für Nachteile beim Spielen sorgen, setzt der Hersteller seine sogenannte HyperSpeed-Wireless-Technologie ein. So sollen Störungen auf der verwendeten Funkfrequenz sofort erkannt und durch einen sofortigen Wechsel unbemerkt ausgeglichen werden. Dadurch soll die Viper Ultimate um bis zu 25 Prozent schneller auslösen als andere Funkmäuse. Im Praxiseinsatz traten bei uns keine Probleme auf, auch wenn drahtlose Kopfhörer, eine Tastatur und weitere Geräte im Raum ebenfalls herumfunkten.

Gaming-Maus Test: Gaming Maus Wireless
Bluetooth-Mäuse sollten immer die Möglichkeit haben, während der Nutzung geladen zu werden.

Wer sich dennoch nicht auf die drahtlose Verbindung verlassen möchte, geht mit dem mitgelieferten USB-Kabel allen Eventualitäten aus dem Weg. Es ist sehr flexibel und mit einem hochwertigen Stoff ummantelt. Der MicroUSB-Stecker ist mit einem langen Kunststoffgehäuse versehen, das relativ weit in die Maus hineingesteckt wird. So ist nicht nur der Anschluss geschützt, auch der Stecker und das Kabel werden im Eifer des Gefechts nicht aus ihrem Port gerissen.

Nutzt man hingegen die drahtlose Verbindung, wird natürlich der Akku belastet. Laut Razer hält er 70 Stunden lang, wenn die Beleuchtung abgeschaltet ist. Das entspricht bei zehn Stunden pro Tag einer ganzen Woche. Bei aktivierter RGB-Beleuchtung wird das Razer-Logo auf der Handballenauflage in bunten Farben erhellt, sie lässt sich via Software auch individualisieren. In unserem Praxistest war der Akku damit aber schon nach zwei Tagen leer, an denen wir die Maus sicherlich nicht zehn Stunden lang benutzt haben. Wer nur am Abend zockt, kommt damit aber auch zurecht.

Der Akku lässt sich nicht wechseln

Außerdem kann man die Gaming-Maus dank der mitgelieferten Ladestation auch einfach jeden Abend auf diese praktische Halterung stellen und so wieder aufladen lassen. Das funktioniert sehr gut und sieht zudem auch noch hübsch aus.

Gleitet federleicht auf jeder Oberfläche

Mit einem Gewicht von nur 74 Gramm ist die Razer Viper Ultimate sogar noch etwas leichter als unser alter Testsieger Logitech G Pro Wireless. Durch das leichte Design lässt sich die Gaming-Maus sehr schnell bewegen und das Handgelenk sowie der Arm ermüden nicht so schnell. Damit die Maus so wenig wiegt, wurde das Gehäuse aus sehr leichtem Kunststoff gefertigt. Der ist sehr griffig und robust, was sich in hektischen Spielsituationen durch einen sicheren Halt bemerkbar macht. An den Seiten sorgt eine geriffelte Gummierung für zusätzlichen Grip.

Damit die Maus auch gut über alle Oberflächen gleitet, verwendet Razer ein spezielles Material an der Unterseite, das auch für die Beschichtung von Bratpfannen eingesetzt wird. Dadurch gleitet die Viper Ultimate auf allen Oberflächen fast ohne Widerstand dahin. Um noch einmal zu verdeutlichen, wie robust und hochwertig die Maus gearbeitet ist, gibt der Hersteller zwei Jahre Garantie auf sein Produkt.

Effizienter, optischer Sensor mit hoher Präzision

Wie jeder namhafte Hersteller möchte natürlich auch Razer besonders durch die eigene Technologie überzeugen. In Zusammenarbeit mit Pixart wurde daher der Razer Fokus+ Sensor entwickelt, der mit einer Empfindlichkeit von 20.000 dpi daherkommt. In der Praxis ist dieser Wert zwar vollkommen unbrauchbar, ein hochwertiger und sensibler Sensor wirkt sich aber auch auf die Registrierung von Richtungswechseln und abrupten Stopps aus.

Sieht man von den vielen werberelevanten Lobeshymnen ab, kann der Sensor der Razer Viper Ultimate aber tatsächlich auf jeder Oberfläche überzeugen. Durch intelligente Kalibrierung passt sich die Abtastrate an die jeweilige Unterlage an und verhindert so springende Mauszeiger oder ungenaue Bewegungen. Im Spieleifer passiert es außerdem, dass die Maus leicht angehoben wird. Hier setzt eine intelligente Berechnung der Mausbewegung ein, die eine Unterbrechung des Signals verhindert, wenn der optische Sensor keinen Kontakt mehr zur Unterlage herstellen kann.

Wird die Maus wieder abgesetzt, bewegt sich der Mauszeiger so schnell es geht und mit höchstmöglicher Genauigkeit weiter. Die Sensibilität dieser Funktion lässt sich in der Razer Synapse Software einstellen oder ganz deaktivieren. Der Download der Software ist allerdings mit knapp 400 Megabyte nicht gerade klein, wobei hier nur die Grundfunktionen enthalten sind. Wer beispielsweise die Beleuchtung seiner Maus mit anderen Gaming-Produkten von Razer synchronisieren möchte oder programmierbare Befehle und Profile für seine Maus einrichten will, muss noch zusätzliche Module herunterladen.

Bleiben noch die Tasten und das Mausrad zu erwähnen, die ebenfalls höchste Präzision bieten sollen. Bei herkömmlichen mechanischen Schaltern kann es dazu kommen, dass sie nachfedern und so versehentlich einen weiteren Klick auslösen. Um das zu umgehen, setzt Razer auf optische Schalter, bei denen lediglich ein Infrarot-Lichtstrahl durchgelassen wird, der den Befehl für den Klick auslöst. Da das praktisch mit Lichtgeschwindigkeit funktioniert, ist so gut wie keine Verzögerung vorhanden.

Der Sensor gibt die Mausbewegung natürlich wieder

Nach unserem Test können wir der Razer Viper Ultimate auf jeden Fall unbedingte Gaming-Tauglichkeit bescheinigen. Sie ist eine tolle Maus, die in jeder Situation eine gute Figur macht.

Nachteile?

Wie bereits angesprochen, müssen wir die Position der DPI-Umschalttaste etwas kritisieren. Wir finden es einfach bequemer, wenn sich die Taste in unmittelbarer Nähe auf der Oberseite der Maus befindet, auch wenn es an der Unterseite ebenfalls gewisse Vorteile haben mag. Auch die Akkulaufzeit dürfte gerade bei eingeschalteter Beleuchtung länger sein. Ob man sie eingeschaltet lässt oder deaktiviert, hängt stark vom eigenen Geschmack ab.

Der wohl größte Kritikpunkt ist allerdings der Preis, der sich aktuell auf rund 140 Euro beläuft. Durch das umfangreiche Zubehör und die hohe Qualität ist er aber durchaus gerechtfertigt, vor allem wenn man bedenkt, dass die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei 170 Euro liegt.

Razer Viper Ultimate im Testspiegel

Die Razer Viper Ultimate konnte nicht nur bei uns einen guten Eindruck hinterlassen. Auch andere Tester ließen sich von der hohen Qualität überzeugen. Im Test bei ComputerBase (11/2019) kam man sogar zum gleichen Ergebnis wie wir, nämlich dass die Viper Ultimate der Logitech G Pro Wireless etwas überlegen ist. Aber auch der Preis wird kritisiert:

»Die Präzision ist hervorragend, die Latenz gering und die Gleiteigenschaften erstklassig. Auch die Haptik der Maus selbst sowie die des Mausrads wissen sehr gut zu gefallen. … Zudem ist die Viper Ultimate die erste leichte Maus, die eine der G Pro Wireless ebenbürtige Akkulaufzeit bei vergleichbarer oder gar – nicht spürbar – überlegener Sensorik bietet. … Razer stellt folglich tatsächlich den König unter den drahtlosen und primär auf Shooter ausgelegten Gaming-Mäusen, lässt sich diese Krönung aber auch fürstlich entlohnen.«

Für den Tester von ingame.de (12/2019) zählt die Razer Viper Ultimate ebenfalls zu den besten drahtlosen Mäusen für Gamer. Besonders gefallen hier das geringe Gewicht und die einer Kabelmaus ebenbürtige Geschwindigkeit. Die größte Kritik fällt wieder einmal auf den hohen Preis zurück:

»Ohne lange um den heißen Brei herumzureden: Die Razer Viper Ultimate spielt ohne Frage ganz oben in der ersten Liga der kabellosen Gaming-Mäuse mit. Gleichzeitig muss man sich hier aber auch auf eine ebenso hohe Preisklasse einrichten. Mit 169 Euro kommt die Ultimate-Fassung daher, die neben dem kabellosen Feature auch eine Dockingstation mit im Gepäck hat.

Technisch bietet die Maus unter anderem dank optischer Sensorik eine brillante Leistung, sodass zu keinem Zeitpunkt auffällt, dass man es hier mit einem kabellosen Gerät zu tun hat. Eine Leichtbauweise, ein ergonomisches Design und zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten via Software machen die Razer Viper Ultimate zu einem idealen Begleiter in jedem Shooter und RTS-Game.«

Und auch bei gamers.de (11/2019) schneidet die Gaming-Maus von Razer hervorragend ab:

»Die Razer Viper Ultimate zählt ohne Zweifel zu den besten Mäusen, die wir je testen durften. Besonders bei Spielen, in denen höchste Präzision gefordert wird und im e-Sportbereich entfaltet sie ihre volle Leistung.
Es ist eine federleichte, verzögerungsfreie Funkmaus mit fehlerlosem Sensor und durchdachten Funktionen, die genau das tut, wofür sie konzipiert wurde: Leistung auf höchstem Niveau.«

Alternativen

Wer einfach nur zocken und nicht unbedingt Innovationsträger sein will, kann weitaus weniger Geld in die Hand nehmen. Aber auch im Top-Segment gibt es ernstzunehmende Konkurrenz. Hier sind einige Alternativen, die wir ebenfalls empfehlen können.

Auch gut

Logitech G Pro Wireless

Test Gaming-Maus: Logitech G Pro Wireless
Die Logitech G Pro Wireless wurde mit E-Sportlern entwickelt und bietet zuverlässige Präzision.

Die Logitech G Pro Wireless wurde für E-Sportler entwickelt und auch die Linkshänder wurden dabei nicht vergessen. Das symmetrische Design erlaubt es, die Gaming-Maus mit beiden Händen gleichermaßen gut zu bedienen. Das häufig auftretende Problem, dass die Tasten für den Daumen nur auf einer Mausseite sitzen, wurde recht einfach gelöst. Eine magnetische Abdeckung verdeckt die Mikroschalter auf der einen Seite, während zwei Kappen auf der anderen Seite die Klicks auslösen. Wer die G Pro Wireless mit der anderen Hand bedient, tauscht einfach die magnetisch befestigten Kunststoffteile aus.

An der Unterseite lässt sich zudem ein mitgeliefertes zehn Gramm schweres Gewicht einsetzen, das aber nur geringen Einfluss auf die Bewegungen der Maus hat. Die Tasten lassen sich gut klicken und lösen auch in hektischen Situationen zuverlässig aus. Durch den Einsatz von hochwertigen Materialien liegt die G Pro Wireless gut in der Hand und lässt den Arm auch nach langer Spielzeit nicht ermüden. Einziger Kritikpunkt ist die Position der DPI-Taste, mit der sich die Empfindlichkeit einstellen lässt. Sie sitzt an der Unterseite, wodurch sich die Geschwindigkeit des Mauszeigers nicht zwischen Spiel- und Desktop-Umgebung mal eben schnell ändern lässt.

Für die Anbindung an die eigene Gaming-Hardware kann man zwischen dem Anschluss per Kabel oder einer drahtlosen Verbindung wählen. Bei letzterer kommt Logitechs eigene Technik zum Einsatz, die eine verzögerungs- und störungsfreie Übertragung garantiert. Somit müssen Spieler keine Angst vor Nachteilen wegen Lags beim Spielen haben. Bleibt noch der Akku zu erwähnen, der trotz des geringen Gewichts der Logitech G Pro Wireless genug Leistung liefert, um bei abgeschalteter Beleuchtung bis zu 50 Stunden durchzuhalten. Mittlerweile ist die Gaming-Maus von Logitech etwas günstiger als für den anfänglichen Preis von rund 150 Euro erhältlich und verdient sich daher immer noch eine Empfehlung. Aktuell kann man sie für rund 100 Euro bekommen.

Mit vielen Tasten

Corsair Scimitar RGB Elite

Die Corsair Scimitar RGB Elite richtet sich an MOBA-Spieler, die ihre Skripte und Befehle auf die Maus auslagern möchten. Zu diesem Zweck stehen insgesamt zwölf Tasten an der rechten Seite bereit, die sich mit dem Daumen bedienen lassen. Damit fällt das Design natürlich für Linkshänder aus dem Raster, aber auch Rechtshänder müssen die Bedienung etwas üben.

In der Hand liegend ist die Corsair-Gaming-Maus ein ganz schöner Brocken. Die hochwertigen Materialien sorgen für einen guten Halt und die Bedienelemente bieten ein solides Feedback. Mit dem Daumen sind die seitlichen Tasten gut zu erreichen und lassen sich leicht drücken. Dadurch, dass es aber nun keine Ablage mehr für den Daumen gibt, lässt sich die Maus etwas ungewohnt führen. Um diesen Punkt etwas angenehmer zu gestalten, erlaubt es die Scimitar RGB Elite, das Tastenfeld an der Seite nach vorne und hinten sowie ein Stück nach oben zu versetzen.

Damit auch abseits der Tasten alles glatt läuft, kommt ein optischer Sensor mit 18.000 dpi zum Einsatz. Dieser findet sich auf nahezu jeder Oberfläche zurecht und sorgt für eine reibungslose Navigation des Mauszeigers. So kommt man nie in die Verlegenheit, die aktuelle Position zu verlieren.

Bei der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Alle Teile sitzen fest an ihrem Platz, nichts wirkt billig oder klappert. Die Größe der Maus schlägt sich aber auch beim Gewicht nieder, wodurch die Gaming-Maus von Corsair mit 122 Gramm fast doppelt soviel wiegt wie unser Testsieger Razer Viper Ultimate.

Durch die iCUE-Software rundet Corsair das Mauspaket ab. Damit lassen sich nicht nur Makros für die zahlreichen Tasten programmieren, sondern auch der Sensor auf den vorherrschenden Untergrund kalibrieren. Für MOBA-Spieler mit hohem Anpassungsbedarf ist die Corsair Scimitar RGB Elite gut geeignet.

Flexible Verbindung

Corsair Dark Core RGB Pro

Test Gaming-Maus: Corsair Dark Core RGB Pro
Die Dark Core RGB Pro von Corsair funktioniert mit Funk, Bluetooth oder über Kabel und ist exzellent verarbeitet.

Und noch einmal Corsair. Mit der brandneuen Dark Core RGB Pro holt sich der Hersteller direkt eine Empfehlung. Diese Maus ist durch ihre Form zwar nur für Rechtshänder geeignet, bietet aber einige Komfortfunktionen. Neben einer griffigen Mulde für den Daumen darf man sich auch für eine optionale Fingerablage auf der rechten Seite entscheiden.

Mit einem austauschbaren Seitenstück lässt sich das Gehäuse so verbreitern, dass dort beispielsweise auch der kleine Finger einen Platz findet. Das Oberflächenmaterial wechselt zwischen Kunststoff und einer Gummierung, die für einen guten Halt der Maus in der Hand sorgt. Obwohl die Abmessungen etwas sperrig ausfallen, kann man auch mit kleinen Händen alle Tasten gut erreichen. Menschen mit etwas längeren Fingern könnten jedoch Schwierigkeiten haben, die beiden oberen Seitentasten bequem zu klicken, ohne dabei »Finger-Twister« spielen zu müssen.

Während linke und rechte Mausklicks mit einem deutlichen Geräusch quittiert werden, zeigen sich die seitlichen Tasten mit einem etwas zurückhaltenderem Geräusch. Der Druckpunkt ist dabei aber immer gut zu spüren und auch das Mausrad erfüllt seinen Dienst ohne Einschränkungen. Direkt dahinter befindet sich der Knopf, um die Empfindlichkeit einzustellen. Die gewählte Stufe wird dabei über eine dreistufige Anzeige signalisiert, die sich im vorderen Bereich der Daumenablage befindet.

Wer möchte, kann über die Software zudem die RGB-Beleuchtung steuern. Dadurch geht die Akkulaufzeit aber teilweise deutlich nach unten. Wenn man darauf verzichtet, hält die Maus bis zu 50 Stunden über Bluetooth und bis zu 36 Stunden über Funk durch. Der Akku wird anschließend über ein USB-Kabel wieder gefüllt, wobei die Corsair Dark Core RGB Pro weiter verwendet werden kann.

Im Test funktionierte der optische Sensor auf jeder Oberfläche (sogar im Bett) und kam mit schnellen Richtungswechseln genauso gut zurecht wie mit langsamen Bewegungen, bei denen es auf Genauigkeit ankommt. Auf der Suche nach einer zuverlässigen und »bequemen« Gaming-Maus mit eher schlichtem Design, wird man bei der Corsair Dark Core RGB Pro auf jeden Fall fündig.

Wer eine andere Gaming-Maus mit dreifach flexibler Anbindung und weiteren Extras wünscht, sollte sich unbedingt auch die Asus Chakram ansehen! Die ist zwar etwas teuer, bietet aber auch besondere Features, wie zum Beispiel einen Joystick für den Daumen und eine herrlich raue Oberfläche. Wäre sie aktuell nicht rund 70 Euro teurer als die Corsair Dark Core RGB Pro, hätte die Asus Chakram diese Platzierung erhalten.

Gut & günstig

Asus ROG Strix Impact II

Wer auf einen etwas niedrigeren Preis Wert legt, ist bei der Asus ROG Strix Impact II gut aufgehoben. Das symmetrische Design eignet sich auch für Linkshänder, allerdings sind die seitlichen Daumentasten nur für Rechtshänder zu erreichen. Das Material ist schlicht, aber stabil, an den Seiten finden Finger zudem an einer ausgeprägten Gummierung ihren Halt.

Während die linke und rechte Maustasten sehr leicht und präzise auslösen, ist bei den seitlichen Tasten ein etwas stärkerer Druck nötig. Je nachdem, wo die Taste genau getroffen wird, fällt das Feedback zudem etwas schwammig aus. Das Mausrad steht auch hier recht weit hervor, lässt sich aber dennoch gut bedienen. Außerdem enthält es eines der Beleuchtungselemente, wodurch sich der Rand auf Wunsch in verschiedenen Farben zeigt.

Der zweite Teil der Beleuchtung entfällt auf das Logo und zwei LEDs, die wie Scheinwerfer an der Front der Maus nach vorne gerichtet sind. Über eine Software des Herstellers lassen sich diese Elemente individuell anpassen, was auch für die Belegung der Maustasten gilt.

Ein weiteres Extra der ROG Strix Impact II sind die Schalter, die für die beiden Haupttasten zum Einsatz kommen. Man kann das Gehäuse der Maus nämlich aufschrauben und die Taster austauschen sowie deren Klickwiderstand einstellen.

Man muss also nicht so viel Geld wie für unseren Testsieger Razer Viper Ultimate ausgeben, sondern kommt mit der Asus ROG Strix Impact II auch etwas günstiger davon.

Außerdem getestet

Die Mäuse des Herstellers Mad Catz sehen nicht nur ungewöhnlich aus, sie sind es auch. Mit einem in die Maus integriertem Werkzeug lassen sich verschiedene Stellschrauben drehen, durch die man die R.A.T. 8+ an die eigene Hand anpassen kann. So wird nicht nur die Handballenauflage verlängert, auch die Daumenablage ist einstellbar. Obendrauf gibt es noch wechselbare Bauteile mit einem anderen Material im Lieferumfang, die sich auf das Griffgefühl auswirken, wenn sie an die Maus geschraubt werden. Als wäre das nicht schon genug, ist auch das Gewicht variabel.

Im Gaming-Einsatz wirkt die Mad Catz R.A.T. 8+ zunächst etwas ungewohnt. Je länger man die Maus benutzt, umso mehr  fallen aber die hohe Qualität und das gute Handling auf. Dabei lösen die Schalter Mausklicks sehr präzise aus und die programmierbaren Tasten lassen sich, genau wie die RGB-Beleuchtung, vielseitig anpassen. Am Ende erscheint uns die R.A.T. 8+ aber etwas zu teuer, wodurch sie ganz knapp eine Empfehlung verpasst. Wer sich für diese Maus entscheidet, wird den Kauf aber sicherlich nicht bereuen.

Frische Ware aus Schweden liefern Xtrfy mit ihrer Kabel-Gaming-Maus M4 RGB im innovativen Design. Das Besondere daran: Die Mausoberfläche ist mit einem Lochraster durchsiebt, was dabei helfen soll, schwitzenden Händen vorzubeugen. Leider hat die preisgünstige Maus aber den Nachteil, dass in den Löchern Schmutz und fluffige Tierhaare, wie die von Katzen, leicht hängen bleiben und man keine Anpassungsoptionen über eine Software oder ähnliches vorfindet. Die Tasten lassen sich somit nicht neu belegen und die RGB-Beleuchtung lediglich über die bereits vorgespeicherten Profile beeinflussen. Wer auf solche Details keinen Wert legt, bekommt mit der Xtrfy M4 RGB aber eine stabile und angenehm zu handelnde Gaming-Maus.

Glorious PC Gaming Race Model D

Ein weiterer Verfechter der »Loch-an-Loch-Strategie« ist Glorious‘ kabelgebundene Gaming-Maus Model D. Im Gegensatz zum Konkurrenten Xtrfy setzt Glorious aber auf Löcher in Wabenform. Und tatsächlich ist bei der Benutzung dieser Maus ein deutlicher Unterschied wahrzunehmen. Zum einen werden Katzenhaare weniger stark angezogen als bei der M4 RGB von Xtrfy und zum anderen wurde das Innenleben der Maus mit einem Lack überzogen, der es schützen soll. Dennoch kann sich auch in dieser Maus Schmutz ansammeln und die RGB-Beleuchtung ist ziemlich grell (kann aber abgeschaltet werden). Hinzu kommt, dass sich die DPI-Anzeige auf der Unterseite befindet, was etwas nervig sein kann, wenn man zwischen den Optionen der Glorious Model D hin- und herschalten möchte. Aber auch diese Loch-Maus überzeugt ansonsten mit einer tollen Qualität und ist preiswert.

Die Asus ROG Chakram ist wirklich eine richtig gute, schöne und hochwertige Gaming-Maus. Sie kann, wie auch unsere Empfehlung für die flexible Verbindung – die Corsair Dark Core RGB Pro – via Bluetooth, Funk oder Kabel betrieben werden. Da unser Testsieger aber rund 70 Euro günstiger als die Asus Chakram ist, mussten wir dieses Prädikat einfach an die Corsair vergeben. Was nicht heißt, dass der Preis der Chakram nicht angemessen ist. Die Asus hat die ein oder andere Eigenschaft, auf die man bei unserem Testsieger verzichten muss. Beispielsweise hat sie an der Daumenablage einen Joystick, was man schon beinahe als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen kann. Außerdem ist die Oberfläche angenehm griffig, ohne dabei einfach nur auf Gummi zu setzen. Sie fühlt sich mit der Struktur der Widerhaken fast schon wie Haihaut an.

Die Chakram ist ein wahrer Hingucker und eignet sich auch hervorragend als teures Geschenk für jeden Gamer. Sie wird in einem tollen Karton und inklusive Softshell-Etui geliefert. Nachteil: Die Maus ist nur für Rechtshänder geeignet, die noch dazu eher große Hände haben müssen.

Mit der XM 1 setzt Endgame Gear auf Qualität ohne unnötige Extras. Das Design dieser Kabelmaus ist schlicht gehalten, was absolut nicht negativ zu bewerten ist. Manch einer wird sich vermutlich sogar freuen, dass es keine blendende RGB-Beleuchtung gibt und man sich auch nicht an eventuell störenden Seitentasten aufhalten muss. Mit dieser Gaming-Maus kann sich der Spieler voll und ganz auf sein Game konzentrieren, ohne in Sachen Funktionalität Abstriche machen zu müssen. Sie eignet sich sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder, ist recht leicht und gibt ein gutes Feedback beim Klicken. Wer einfach nur eine gute Maus – wie man sie noch von früher her kennt – haben möchte, wird mit der Endgame Gear XM 1 absolut zufrieden sein.

Mit der Razer Basilisk V2 können Nutzer zwar bis zu elf Tasten frei belegen, die Gaming-Maus zeichnet sich aber durch eine sehr gute Ergonomie aus. Die ist leider nur Rechtshändern vorbehalten, sorgt aber dafür, dass man auch lange Spielsessions ohne krampfige Finger oder ein ermüdetes Handgelenk übersteht. Die Tasten lassen sich sehr leicht klicken und sind manch einem vielleicht etwas zu weich. Ein kleines Extra ist der anpassbare Widerstand des Mausrads, wodurch das persönliche Empfinden noch besser berücksichtigt werden kann.

Wer möchte, kann über die Software zudem ein RGB-Beleuchtung in zwei verschiedenen Zonen der Maus steuern. Auch die Empfindlichkeit lässt sich kalibrieren und natürlich können Makros auf die Tasten gelegt werden. Mit einem Gewicht von nur 92 Gramm ist die Basilisk V2 zudem immer noch leicht. Wer auf der Suche nach einer zuverlässigen und ergonomischen Gaming-Maus mit schlichtem Design ist, wird hier auf jeden Fall fündig.

Snakebyte Game:Mouse Ultra

Ein Alleinstellungsmerkmal der kabelgebundenen Snakebyte Game:Mouse Ultra ist das kostenlos bestellbare Zweitcover mit eigenem Logo. Weitere Individualisierungen in Form von herausnehmbaren Gewichten sind ebenfalls möglich. Die drei Metallplättchen wiegen je vier Gramm. So kann man einen deutlichen Unterschied in der Bedienung wahrnehmen. Ebenfalls anpassbar ist der optische Sensor mit bis zu 16.000 DPI und siebenstufiger Einstellung. Snakebye gewährt obendrein noch satte fünf Jahre Garantie auf das Gerät, was man als wirklich zuvorkommend einstufen darf.

Weniger erfreulich war jedoch, dass die linke Taste der Maus nach circa einer Stunde Spielzeit angefangen hat zu quietschen – und sie zudem etwas sperrig in der Hand liegt. Ansonsten glänzt die Snakebyte aber mit einem tollen Service und einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis.

HyperX Pulsefire Dart

Eine solide Wahl ist die HyperX Pulsefire Dart. Dieses angenehm schlichte und kabellose Modell liegt gut in der Hand und ist an den Seiten zudem mit einem gepolsterten Textilgeflecht versehen. Trotz der ziemlich glatten Oberfläche lässt sich die Gaming-Maus sehr angenehm greifen. Der Akku soll bis zu 50 Stunden lang halten und Spielern stehen sechs programmierbare Tasten zur Verfügung. Leider kann die Maus aufgrund des Designs nur von Rechtshändern benutzt werden. In Hinblick darauf ist der Preis recht weit oben angesetzt.

HyperX Pulsefire Raid

Ein vergleichsweise günstiges Modell ist die HyperX Pulsefire Raid. Mit elf programmierbaren Tasten werden Gamern viele Plätze geboten, um schnell auf alle wichtigen Spielfunktionen zuzugreifen. Die kabelgebundene Maus wird mit zwei Jahren Garantie geliefert. Leider kann auch dieses Gerät nur von Rechtshändern benutzt werden und durch das asymmetrische Design liegt die Hand unangenehm krampfig auf. Das relativ große Mausrad verstärkt die Unbequemlichkeit.

Mit der ROG Pugio II hat Asus wieder einmal eine gute Gaming-Maus produziert. Der Nachfolger der ROG Pugio kommt kabellos und dafür mit Bluetooth und Funk daher. Sowohl Links- als auch Rechtshändern werden eine handschmeichelnde Oberfläche und zwei Tasten auf beiden Seiten geboten. Allerdings ist die Maus sehr teuer und erhält daher keine Empfehlung.

Die Roccat Kain 120 AIMO ist eine preisgünstige, kabelgebundene Maus mit 16.000 dpi. Über einen Schalter hinter dem Mausrad lässt sich die Empfindlichkeit einstellen und zwei Tasten auf der linken Seite sind mit dem Daumen gut erreichbar. Das gilt jedoch nicht für Linkshänder. Sie können die Maus zwar auch verwenden, müssen sich dann aber auf die Haupttasten beschränken. Trotz des symmetrischen Designs und der glatten Oberfläche liegt die Maus etwas unförmig in der Hand.

Roccat Kone Pure Ultra

Ein wahres Leichtgewicht ist die Roccat Kone Pure Ultra mit 16K-Sensor. Die Kabelmaus hat eine sehr glatte und gleichzeitig weiche Oberfläche. Leider ist sie etwas unförmig und rutschig am rechten Handballen. Mit ihrem geringen Gewicht von nur 66 Gramm gehört die Gaming-Maus zu den leichtesten im Testfeld und verhindert dadurch Gelenkschmerzen bei längerem Gebrauch.

Roccat Kone AIMO Remastered

Roccats kabelgebundene Kone AIMO Remastered will mit besonders vielen Funktionen glänzen. Ganze 23 sollen es sein. Neben den Funktionen, die alle zwölf Tasten bieten, gibt es außerdem für jede noch eine Zweitbelegung, die sich in Kombination mit einer anderen Taste auslösen lässt. Wie auch die anderen hier getesteten Roccat-Mäuse ist auch dieses Modell besonders preisgünstig. Nachteilig waren die extrem leicht zu klickenden Tasten. Bereits das Eigengewicht des Fingers genügte, um sie klicken zu lassen. Außerdem sind die Tasten relativ groß.

Razer Mamba Hyperflux + Firefly Bundle

Das Bundle aus der Gaming-Maus Razer Mamba Hyperflux und dem Gaming-Mauspad Firefly bietet eine innovative Technik in Sachen Wireless-Charging: Die Maus versorgt sich sich über das Mauspad stetig mit Energie. Das hat jedoch auch zur Folge, dass man den kabellosen Betrieb auch nur auf diesem Mauspad nutzen kann. Designtechnisch sind beide Produkte recht schlicht gehalten und mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet, die man über die Razer-Chroma-Technologie mit weiteren kompatiblen Razer-Geräten synchronisieren kann. Mit dem optischen 5G-Sensor, der uns maximal 16.000 DPI bietet, kamen wir sehr gut zurecht, genau wie mit der latenzfreien Übertragung der Wireless-Maus. Diese funkt über eine integrierte, sogenannte adaptive Frequenztechnologie, die sich selbstständig immer die beste freie Frequenz sucht, um möglichst störungsfrei zu arbeiten.

Doch leider bringt das innovative Bundle auch einige Nachteile mit sich, denn man kann beide Produkte ausnahmslos nur gemeinsam erwerben, und das auch noch zu einem sehr hohen Preis. Außerdem muss man beim Hochfahren des PC ab und an mit einer Verzögerung der Maus rechnen, denn im Test ließ sich der Mauszeiger einige Male erst einige Sekunden später bewegen. Wir hatten auch mit vereinzelten Verbindungsabbrüchen zu kämpfen.

Steelseries Rival 600

Die Steelseries Rival 600 kann mit einem wahren technischen Highlight aufwarten, denn sie ist gleich mit zwei Sensoren ausgestattet. Einer davon ist nur für die sogenannte Lift-Off-Distanz zuständig: Die beschreibt, wie weit der Sensor vom Untergrund entfernt sein muss, damit er keine Abtastungen mehr vornimmt. Der zweite Sensor ist ein optisches Modell mit einer programmierbaren DPI bis 12.000, der dank eines 1-zu-1-Trackings alle Bewegungen ohne Anpassungen umsetzt. Hinzu kommen ein veränderbares Gewicht und eine flexibel einstellbare RGB-Beleuchtung in acht (!) Zonen und ein ergonomisches Design bei einem guten Grip.

Im Test fallen uns jedoch kleinere Verarbeitungsmängel auf und die hochgepriesene, verstellbare Lift-Off-Distanz lässt sich nur vergleichsweise ungenau mithilfe eines Schiebereglers im Treiber verändern. Außerdem ist sie nur für Rechtshänder geeignet.

Sharkoon Sharkforce Pro

Bei der Sharkoon Shark Force Pro handelt es sich um einen wahren Preis-Leistungs-Kracher. Für unter 20 Euro erhalten Käufer eine Gaming-Maus, die überraschend gut ausgestattet ist. Dabei müssen sie sogar nur wenige Kompromisse eingehen: So leuchten die LEDs nur einfarbig (verfügbar in mehreren Farbvarianten), die DPI beläuft sich auf maximal 3.200 und ist dabei auch noch in vier fest vorgegebenen Stufen unterteilt. Die Auflösung des optischen Sensors dürfte aber für die meisten Gamer definitiv genügen. Davon abgesehen überrascht die Maus außerdem noch mit einem geringen Gewicht, hochwertigen Bauteilen und einem symmetrischen Design, auch wenn Linkshänder auf Daumentasten verzichten müssen. Nicht nur, aber vor allem Einsteiger machen mit der günstigen Sharkoon-Maus keinen Fehler.

Roccat Kone AIMO

Test Gaming-Maus: Roccat Kone AIMO

Keine Preise gefunden.

Eine weitere Alternative ist die Roccat Kone AIMO. Der deutsche Hersteller hat seit dem Marktstart der ersten Kone im Jahr 2007 die Zeit gut genutzt und ordentlich Hand angelegt, um das Design weiter zu verbessern. Tatsächlich ist die Roccat äußerst angenehm zu bedienen. Zum Einsatz kommt der präzise, optische Owl-Eye-Sensor, der unter anderem von Roccat mitentwickelt wurde und mit bis zu 12.000 DPI abtasten kann. Ziel ist es, Mausbewegungen exakt ans System weiterzuleiten. Im Test klappte das hervorragend. Das Besondere ist die RGB-Beleuchtung: AIMO ist nicht nur beliebig programmierbar, sondern passt sich dank ausgefeilter Techniken und sogar KI (künstlicher Intelligenz) an den Spielstiel des Gamers an: Die LEDs leuchten beispielsweise bei schnellen Bewegungen rot. Die Roccat Kone AIMO ist allerdings etwas wuchtig und schwer im Vergleich zu den anderen Modellen im Test.

Sharkoon Skiller SGM3

Sharkoon liefert mit der Skiller SGM3 eine Weiterentwicklung seiner beliebten Gaming-Mäuse. Die Maus liegt sehr gut in der Hand und bietet auch in hektischen Situationen einen ordentlichen Halt. Die Tasten klicken sich angenehm, und neben der linken und rechten gesellen sich auch noch zwei weitere Tasten an der Seite dazu. Die sind allerdings nur für Rechtshänder gut zu erreichen. Das Mausrad bietet einen angemessenen Widerstand, fühlt sich am Anfang aber recht schwer an. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit entwickelt man jedoch ein gutes Gespür dafür und kommt auch mit dem mittleren Mausklick gut zurecht. Mit einer Schalterwippe lässt sich die Empfindlichkeit hoch und runter stellen, wobei eine bunte LED die eingestellten Stufen mit verschiedenen Farben anzeigt.

Da man die Maus auch drahtlos verwenden kann, wird ein kleiner USB-Empfänger mitgeliefert, der aber leider keinen Platz zum Transportieren direkt in der Maus findet. Auch ein Kabel ist dabei, mit dem man die Sharkoon Skiller SGM3 gleichzeitig laden und benutzen kann. Der Akku hält circa 40 Stunden, und gefühlt kann man die Maus auch so lange bequem in der Hand halten.

Die Sharkoon Skiller SGM3 ist eine super Maus, die nur deshalb keine Empfehlung bekommt, weil es eben noch bessere oder eben günstigere Gaming-Mäuse gibt. Wenn man nichts ganz billiges will oder unser Favorit zu teuer ist, ist vielleicht die Skiller SGM3 die richtige Wahl.

Logitech G502 Proteus Core

Die Logitech G502 Proteus Core ist seit ihrem Erscheinen eine der beliebtesten Gaming-Mäuse. Das kommt nicht von ungefähr, denn das ergonomische Design kann auch uns begeistern. Auch das Gewicht lässt sich anpassen – und das sogar an bestimmten Positionen, weil sich die Gewichte kreisförmig einlegen lassen. Nur fällt uns auf, dass der Magnet, der die abnehmbare Bodenplatte hält, bei etwas gröberer Behandlung abfällt. Der optische Sensor bietet eine Abtastrate von 12.000 DPI, die man über einen extra Schalter auch während des Spiels umschalten kann. Unser Testgerät verfügte über keine RGB-Beleuchtung, die gibt es nur bei der Spectrum-Variante. Neben der herkömmlichen, spürbaren Rasterung kann man das Rad quasi freilaufend einstellen, um zum Beispiel längere Texte schnell durchzuscrollen.

Die Logitech Gaming Software erlaubt wie beim Testsieger eine Menge Einstellungen ohne große Einarbeitung. Insgesamt ist die Verarbeitung aber etwas weniger hochwertig als bei unserem Favoriten: Beispielsweise klappert die Maus beim Aufsetzen auf den Tisch.

Leider die Verarbeitung der Logitech G502 Proteus Core etwas unsauber, was uns klappernde Tasten und viel Kunststoff beschert. Dennoch liegt sie gut in der Hand und ist dank der breiten Daumenablage recht komfortabel, allerdings nur für Rechtshänder.

Dennoch bleibt sie eine bewährte und zuverlässige Gaming-Maus, die es außerdem zum kleinen Preis gibt. Auch die Variante mit einer angesagten RGB-Beleuchtung ist nicht allzu teuer und ist sowohl für Anfänger, als auch Hardcore-Gamer geeignet.

Logitech MX518 Legacy

Ältere Semester kennen diesen Klassiker noch von früher. Mit der MX518 brachte Logitech vor über 15 Jahren eine der damals besten Mäuse für Spieler auf den Markt. Die Neuauflage hört auf den Namen Logitech G MX518 Legacy und bietet das gleiche ergonomische Design wie das Original. Im Inneren setzt der Hersteller aber auf die neueste Technik, was sich spürbar auf die Präzision und das Handling auswirkt. Die Maus liegt gut in der Hand und ist für Spieler jedes Genres geeignet. Die fehlende RGB-Beleuchtung ist dabei zu verschmerzen, je nach Geschmack aber eben auch ein Kritikpunkt. Um die G MX518 Legacy verwenden zu können, ist kein Treiber nötig.

Wer allerdings auf Makroprogrammierung und eine Umbelegung der Tasten nicht verzichten möchte, sollte sich die zugehörige Logitech-Software installieren. Einmal angepasste Profile lassen sich anschließen im internen Speicher ablegen, sodass sich diese auch an anderen PCs verwenden lassen.

Mit der Klim Skill halten wir eine leichte und schlanke Gaming-Maus in der Hand. Sie funktioniert auch ohne Treiber und bietet eine beleuchtete Skala, an der Spieler die eingestellte DPI-Stufe ablesen können. Die Ablagen auf der Oberseite haben eine angenehme Beschichtung, durch die Finger nicht abrutschen. Die hätten wir uns auch für den Daumen gewünscht, dort komt aber nur geriffelter Kunststoff um Einsatz. Die Treiber-Software des Herstellers erlaubt die individuelle Belegung der Maustasten, das Anlegen von Makros und die Steuerung der RGB-Beleuchtung. Ohne die Software sind die LEDs etwas aufdringlich und wirken eher störend als nützlich. Da sich keine Profile speichern lassen, ist immer nur eine Einstellung aktiviert. Für den günstige Preis verbaut Klim nur einen 4.000-DPI-Sensor, der für die meisten Ansprüche ausreicht. Wer auf gehobenerem Niveau Shooter oder MOBAs spielt, dem könnte die Auflösung zu niedrig sein.

Die Klim AIM besticht vor allem durch ihr symmetrisches Design und eine gute Haptik. Das Oberflächenmaterial bietet der gesamten Hand einen guten Halt und auch Linkshänder können mit der Maus umgehen. Etwas hinderlich ist dabei allerdings, dass die seitlichen Tasten nur links verbaut wurden, wodurch diese für Linkshänder nur schwer nutzbar sind. Obwohl sich die Klim AIM auch ohne Treiber verwenden lässt, sollten Nutzer unbedingt die passende Software installieren. Die RGB-Beleuchtung lässt sich nur auf diesem Weg anpassen, andernfalls leuchtet und blickt die Maus dauerhaft. Nutzer können die Tasten außerdem frei belegen und Makros zuweisen. Die Speicherung von Profilen ist hingegen nicht möglich.

Auch die Klim Veni bietet ein symmetrisches Design, besitzt obendrauf aber auch eine symmetrische Tastenanordnung. So können Linkshänder den vollen Funktionsumfang nutzen und müssen keine Abstriche bei der Bedienung machen. Die Maus funktioniert auch ohne Treiber, wobei sich die neun Tasten ohnehin nicht individuell anpassen lassen. Die Beleuchtung ist zudem nur eine Anzeige für die gewählte DPI-Stufe und lässt sich ebenfalls nicht einstellen. Neben dem fehlenden internen Speicher und der nicht anpassbaren Beleuchtung wirken die seitlichen Tasten etwas billig. Das Oberflächenmaterial bietet hingegen eine gute Auflage für Finger und Daumen, kommt aber nicht an die oben genannten Klim-Modelle heran. Dafür können Anwender das Gewicht anpassen und die Ergonomie auf diese Weise verbessern.

Die Sharkoon Drakonia 2 ist eine weitere Neuauflage eines altbekannten Designs. Auch hier bleibt der Hersteller dem Original-Design treu und setzt auf moderne Technik im Inneren. Dadurch kann die ganze Hand bequem auf der Maus abgelegt werden, was in Kombination mit den hochwertigen Materialien und dem anpassbarem Gewicht für ein sehr gutes Handling sorgt. Auf Dauer wurde das Material der beiden Haupttasten aber etwas rutschig. Mehrere mitgelieferte Aufkleber gleichen diesen Effekt etwas aus. Durch den vielseitigen Treiber lassen sich die insgesamt 12 Tasten mit Makros und Profilen an jedes Spiel und jede Spielweise anpassen. Die Schnellfeuertaste lässt sich ebenfalls umprogrammieren, was die Vielfalt nochmals erweitert. Das Design richtet sich aber ausschließlich an Rechtshänder. Für den sicheren Transport legt Sharkoon der Drakonia 2 noch einen Stoffbeutel bei.

In Zusammenarbeit mit E-Sportlern wurde die Lioncast LM60 Pro entwickelt. Dieser Umstand spiegelt sich in der hohen Präzision und der sauberen Verarbeitung wider. Die hochwertigen Tasten lösen sehr gut aus und werden auch auf lange Sicht ihren Dienst leisten. Das Gewicht ist dabei relativ niedrig und ermöglicht in Verbindung mit den guten Oberflächenmaterialen ein gutes Handling. Über die Treiber-Software lassen sich alle Tasten individuell anpassen und mit Profilen sowie Makros belegen. Die recht dezente RGB-Beleuchtung lässt sich darüber ebenfalls steuern, wobei uns die Anzeige für die gewählte DPI-Stufe besonders gut gefallen hat. Für den Preis von derzeit circa 50 Euro gibt es sicherlich auch günstigere Mäuse, die die gleiche Ausstattung bieten. Ob deren Qualität auf Dauer genauso gut ist, darf aber bezweifelt werden.

Die Lioncast LM50 bietet die gleichen Vorzüge wie das zuvor genannte Modell, ist dabei aber nochmals deutlich leichter. Die Auflösung ist ebenfalls etwas niedriger und statt sieben stehen »lediglich« sechs Tasten zur Verfügung. Die Software auch hier eine individuelle Anpassung der Beleuchtung, das Anlegen von Profilen sowie Makros und die freie Belegung der Tasten. Als einzigen wirklichen Kritikpunkt können wir nur die reine Ausrichtung auf Rechtshänder nennen. Abseits davon finden Finger und Daumen guten Halt auf den sauberen und griffigen Oberflächen der Lioncast-Maus. Schnelles und präzises Gaming stellen damit kein Problem dar.

Corsair Harpoon RGB Wireless

Mit der Corsair Harpoon RGB Wireless haben Spieler gleich drei Möglichkeiten, die Maus an ihren PC anzuschließen. Über USB, Bluetooth oder Funk ist für jedes Empfinden die passende Verbindung vorhanden. Die Anbindung über USB-Kabel und Funk funktioniert dabei ohne spürbare Verzögerung, wenn es auf Geschwindigkeit ankommt, sollte auf Bluetooth aber unbedingt verzichtet werden. Die Signale brauchen sonst mindesten 8 Millisekunden, bis sie im Spiel angekommen. Das ist für schnelle Spiele viel zu langsam. Abseits des Übertragungsstandards macht die Maus mit ihrem matten und griffigen Oberflächen auf den ersten Blick einen guten Eindruck, nach länger Nutzung sorgen die Materialien aber für schwitzige Hände. Die rechte Maustaste reagiert außerdem so leichtgängig, dass das Eigengewicht des Fingers bereits ausreicht, um sie zu drücken. Dadurch haben wir häufig Rechtsklicks ausgelöst, ohne es zu wollen.

Corsair M65 RGB Elite

Die Corsair M65 RGB Elite bietet ebenfalls hochwertige Oberflächen aus einem matten und griffigem Material. Dabei lässt sich durch die größere Bauform die gesamte Hand auf der Maus ablegen, was dem Komfort nochmals entgegen kommt. Die Haupt- sowie Seitentasten sind zudem sehr groß, wodurch vor allem große Finger und deren schnelle Bewegungen trotzdem ihr Ziel finden. Persönliche Vorlieben werden durch die entnehmbaren Gewichte auf der Unterseite berücksichtigt. Um diese zu entnehmen, ist allerdings ein recht breiter Schraubendreher nötig, den vielleicht nicht jeder neben seinem PC liegen hat. Alle Tasten lassen sich über die Software individuell programmieren. Makros und Profile finden zudem Platz im internen Speicher der Corsair-Gaming-Maus.

Und noch ein Modell für große Hände. Die Corsair Ironclaw RGB zeichnet sich ebenfalls durch große Tasten an der Seite sowie griffige und hochwertige Oberflächen aus. Sie bietet allerdings »nur« sieben Tasten und besitzt keine entnehmbaren Gewichte an der Unterseite. Eine LED-Skala ermöglicht dafür den schnellen Blick auf die eingestellte DPI-Zahl. Auch hier kann die Maus ohne Treiber verwendet werden. Eine Anpassung der Beleuchtung und das Zuweisen von Funktionen funktioniert aber nur über die intuitive Software. Über diese lassen sich auch Makros und Profile anlegen, die im internen Speicher ihren Platz finden.

Kingston HyperX Pulsefire Surge

Kingston stellt mit der HyperX Pulsefire Surge eine Maus zur Verfügung, die ein schlichtes Design mit hoher Funktionalität verbindet. Die umlaufende RGB-Beleuchtung kommt dezent daher und lässt sich über die Software anpassen. Die Maus funktioniert zwar auch ohne Treiber, wer die Makrofunktionen und angepasste Profile nutzen möchte, sollte darauf aber nicht verzichten. Etwas Einarbeitungszeit müssen Anwender hier allerdings einplanen, da die Software nicht besonders intuitiv gestaltet ist. Dank des symmetrischen Designs finden auch Linkshänder in der Pulsefire Surge eine brauchbare Gaming-Maus. Die matten Oberflächen bieten den Fingern einen guten Halt und die hochwertigen Materialien sorgen für ein dauerhaft angenehmes Gefühl. Dieses Gerät ist eindeutig auf Langlebigkeit ausgelegt, der vergleichsweise hohe Preis muss aber für die geringe Ausstattung in Kauf genommen werden.

Die kabellose Gaming-Maus Logitech G305 macht nicht nur beim Zocken eine gute Figur, sondern auch im Alltag. Durch den Wireless-Betrieb und die kompakte, symmetrische Form gleitet die G305 geradezu über das Mauspad. Lediglich die Maustasten könnten etwas weniger stramm sitzen, allerdings kommt es hier auch auf die persönliche Vorliebe an. Die Maus wird durch eine handelsübliche AA-Batterie betrieben, eine Ladefunktion per Kabel hätte uns aber besser gefallen. Umso verständlicher ist es, dass die G305 als Stromsparmaßnahme gänzlich ohne Beleuchtung auskommt. Auf eine Tastenprogrammierung muss man bei der kompakten Gaming-Maus ebenfalls nicht verzichten: Über die kostenlose Software kann man alles nach Belieben konfigurieren und auch die 12.000 DPI auf fünf verschiedene Stufen und wiederum in Profile aufteilen.

Corsair Dark Core RGB SE

Eine weitere kabellose Gaming-Maus ist die Corsair Dark Core RGB SE, die eine recht ergonomische Form und eine drahtlose Lademöglichkeit bietet. Für letzteres ist das separat erhältliche Mauspad Corsair MM1000 nötig, das eine Qi-Ladezone besitzt, auf der man den Nager laden kann. Selbst kompatible Smartphones lassen sich drahtlos laden. Und wenn das Handy die Technik nicht unterstützt, lässt sich die Funktion dank mitgelieferter Adapter von Corsair sogar »nachrüsten«. Zusätzlich stehen auf der linken Seite eine Vielzahl programmierbarer Tasten zur Verfügung, die zum Teil leider nur umständlich zu erreichen sind. Besser gelungen ist die RGB-Beleuchtung, die sich über die Software frei konfigurieren lässt. Auch die insgesamt 16.000 DPI kann man mithilfe der Corsair-Anwendung auf unterschiedliche Stufen aufteilen.

Razer Abyssus Essential

Die recht günstige Razer Abyssus Essential lässt einen leider auf praktische Zusatztasten wie Daumen- oder DPI-Schalter verzichten, dafür kommt man in den Genuss einer recht komfortablen, symmetrischen Form. Besser gelungen finden wir die gut in Szene gesetzte Unterbodenbeleuchtung, die wir ganz nach unseren Wünschen umgestalten konnten. Auch die 7200 DPI lassen sich in der Razer-Synapse-3-Software anpassen. Einen separaten Knopf, um zwischen den Auflösungen schnell durchzuschalten, gibt es leider nicht. Hierfür muss man in die Software wechseln. Im Vergleich zu anderen Gaming-Mäusen ist der Preis von 50 Euro doch ziemlich hoch angesetzt, da der Leistungsumfang recht mager ausfällt, wo vergleichbare Modelle, wie das von Sharkoon, wesentlich mehr bieten können.

Nicht nur für Einsteiger ist die Cougar Surpassion gut geeignet, sondern auch für E-Sports-Gamer, denn dank der einfachen Plug-&-Play-Funktion kann man die Gaming-Maus ohne Software-Installation sofort nutzen. Dabei muss man nicht auf praktische Programmierungen wie die der DPI verzichten. Dank Zusatztasten und einem Display auf der Unterseite kann man die 7200 DPI, die Polling Rate und die Lift-Off-Distanz regulieren. Eine Personalisierung der Beleuchtung entfällt leider, genau wie die Programmierung der Maustasten, beispielsweise mit Makros oder Tastenkürzel. Auch das gewählte Material lässt schnell ein glitschiges und unangenehmes Gefühl entstehen.

Acer Predator Cestus 500

Die Acer Predator Cesus 500 erscheint in kantigen Gaming-Look und begeistert uns mit zuverlässigen Omron-Schaltern, deren Klick-Gefühl man sogar über zwei Regler auf der Unterseite nach eigenen Wünschen verändern kann. Außerdem ist die Cestus 500 symmetrisch designt und man kann sie dank der wechselbaren Seitenelemente bequem auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Da sie magnetisch sind, lassen sie sich sehr simpel und schnell tauschen. Zudem bietet uns die Acer-Software einiges an Konfigurationsmöglichkeiten wie zum Beispiel die RGB-Beleuchtung und die Aufteilung der 7200 DPI in Stufen. Lediglich die Haptik der Gaming-Maus kann uns nicht vollends überzeugen.

Ausgestattet ist die Razer Mamba Elite mit dem selbstentwickelten, optischen 5G-Sensor mit 16000 DPI. Dieser kommt bereits bei weiteren Modellen von Razer zum Einsatz, zum Beispiel bei der Razer Lancehead. Und auch hier kann der zuverlässige Sensor punkten, denn die Eingaben sind überaus präzise und stets zuverlässig. Auch das ergonomische und vor allem dezent illuminierte, programmierbare Design wissen zu gefallen. Gerade der Materialmix mit den gummierten Seitenelementen sorgt für mehr Grip und Komfort. Außerdem ist sie mit einem Vier-Wege-Mausrad, einer extra DPI-Umschalttaste und zwei Daumentasten recht üppig ausgestattet. Auch hier lassen sich über den Treiber die Tasten mit Makros oder Tastenkombinationen belegen.

Mit präzisen Eingaben und einer angenehmen, symmetrischen Form kann die Fnatic Flick 2 überzeugen. Dank der großflächigen Kunststoffgleiter an der Unterseite flitzt die Gaming-Maus leicht übers Mauspad. Dabei ist der bis zu 16.000 DPI auflösende optische Pixart-Sensor sehr präzise und erlaubt genaue und reaktionsschnelle Eingaben – so, wie sie im E-Sport an der Tagesordnung sind. Das ist kein Wunder, schließlich hat Fnatic die Maus zusammen mit Gaming-Profis entwickelt. Lediglich die Maustasten könnten für den ein oder anderen ein kleines Hindernis sein, da diese recht stramm sitzen – bei Doppelklicks kann sich das durchaus negativ bemerkbar machen, allerdings müssen Sie das für sich persönlich entscheiden. Auch die wenigen RGB-Effekte könnten vielen Leuten etwas zu langweilig erscheinen – oder eben genau richtig sein.

Trotz des geringen Preises muss man bei der Gamdias Zeus P1 auf nur wenige Extras verzichten. So verfügt die Gaming-Maus über eine flexibel einstellbare RGB-Beleuchtung, programmierbare Tasten und einen recht zuverlässigen, optischen Sensor. Dieser verfügt über 16.000 DPI, die bereits auf sechs Stufen aufgeteilt sind und mithilfe eines extra DPI-Schalters durchschaltet werden können. Die Verarbeitung der Gaming-Maus könnte etwas mehr Sorgfalt vertragen, denn an manchen Stellen fällt diese etwas unsauber aus. Auch das mit Stoff ummantelte Kabel ist ziemlich starr und könnte bei den Mausbewegungen hinderlich sein.

Die umfangreich ausgestattete Wireless-Gaming-Maus Logitech G903 kann mit einem tollen Funktionsumfang punkten. Mit ihrer symmetrischen Form und den austauschbaren Daumentasten ist sie auch für Linkshänder geeignet. Der optische Sensor besitzt eine Abtastrate von bis 12.000 DPI, die man wunschgemäß unterschiedlichen Stufen zuordnen kann. Auch das Umschalten während des Spielens ist möglich. Über einen kleinen USB-Empfänger verbindet man die G903 mit dem PC, man kann aber auch in den kabelgebundenen Betrieb wechseln. Das ist auch nötig, um die Maus wieder aufzuladen, wenn man nicht gerade über das passende Mauspad in Form der optional erhältlichen Logitech-Powerplay-Unterlage verfügt. Damit kann man die induktive Aufladetechnik Powerplay nutzen und die Logitech G903 dauerhaft kabellos nutzen.

Das Zubehör ist allerdings erst zu einem stolzen Preis von 110 Euro zu haben und die Maus selbst ist ebenfalls nicht gerade erschwinglich. Nicht nur deswegen müssen wir die nur durchschnittliche Haptik der Maus kritisieren.

Die Zowie FK1+ bietet dank ihrer Kombination aus einer matten, recht griffigen Oberfläche und der gewölbten Form einen sehr guten Grip. Aufgrund der eher breiten und leicht höheren Abmessungen eignet sich die FK1+ vor allem für Palm- und Claw-Grip-Spieler. Das matte Finish ist allerdings sehr anfällig für Fingerabdrücke. Eine Software gibt es nicht, womit sich auch keine Tastenprogrammierung vornehmen lässt. Von den sieben vorhandenen Tasten sind immer nur jeweils fünf aktiv. Die »Umprogrammierung« erfolgt, indem man die Maus absteckt, eine bestimmte Tastenkombination auf der FK1+ hält und die Maus wieder in die USB-Buchse steckt. Damit werden entweder die linken oder eben die rechten Daumentasten aktiviert und auch die linke und rechte Maustaste getauscht. So können auch Linkshänder damit zurechtkommen.

Das ist allerdings etwas umständlich, genau wie die DPI-Umschaltung – die Taste hierfür befindet sich auf der Unterseite der Maus. Außerdem sind die vier DPI-Stufen des optischen Sensors bis 3200 DPI (400, 800, 1600 und 3200 DPI) fest vorgegeben. Wer eigentlich lieber mit anderen DPI-Werten zockt, wird enttäuscht, denn die Stufen lassen sich nicht ändern.

Steelseries Sensei 310

Gerade Profi-Gamer dürften mit dem Sensor der Steelseries Sensei 310 sehr zufrieden sein, denn bis zu einer Abtastrate von 3.500 DPI kommen die Eingaben ohne Latenz und Anpassungen stets zuverlässig an. Dennoch schafft es der optische Sensor auf eine DPI-Zahl von 12.000. Die ist in zwei Stufen aufgeteilt, die Sie selbst konfigurieren können. Zudem können Sie die Zwei-Zonen-RGB-Beleuchtung ganz nach Ihren Wünschen personalisieren. Auch die knackigen Omron-Schalter können uns von der Gaming-Maus überzeugen, weshalb sie ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Sharkoon Skiller SGM1

Die preisgünstige Sharkoon Skiller SGM1 gibt uns einiges an Lieferumfang sowie fünf frei belegbare Zusatztasten mit auf den Weg. Die eignen sich ideal zur Programmierung von Makros und beim Zocken von MMO-Games, nur der Druckpunkt dürfte ruhig etwas knackiger sein. Auch sechs zusätzliche Gewichte und sogar austauschbare Gleitfüße befinden sich im Lieferumfang. In der praktischen Transporttasche lässt sich all das Zubehör sicher aufbewahren. Und auch die Tatsache, dass der Hersteller zum doch recht günstigen Preis einen optischen Pixart-Sensor verbaut, hat uns überrascht. Lediglich das Material der Gaming-Maus könnte dem ein oder anderen etwas negativ auffallen, da sich Fingerabdrücke schnell abzeichnen und die Haptik darunter leidet.

Dennoch kann die 40 Euro teure Maus aufgrund des Preises und des üppigen Leistungsumfangs definitiv überzeugen und eignet sich nicht nur für Einsteiger.

Das wohl markanteste Merkmal der Corsair Glaive RGB ist die Möglichkeit, die Daumengriffe komplett zu wechseln, entweder mit einer breiten Daumenablage oder mit einer schmalen, griffigen Abdeckung. Deshalb eignet sich die Maus auch für verschiedene Spiele-Genres, die oft eine Änderung der Handhaltung erfordern. Sie ist außerdem eine der wenigen Gaming-Mäuse im Test, die mit hochwertigen Materialien wie Aluminium ausgestattet sind. Der optische Sensor löst mit satten 16.000 DPI auf, die in der Praxis aber wohl kaum zum Einsatz kommen dürften. Das Unterteilen in Stufen ist natürlich möglich.

Etwas ungewöhnlich und groß sind die Daumentasten ausgefallen, die wir im Test oft unbeabsichtigt auslösten. Außerdem passierte es einige Male, dass gespeicherte Einstellungen nach einem Neustart nicht geladen wurden oder das Treiberprogramm nicht mehr reagierte. Zumindest in diesem Punkt muss Corsair noch nachbessern.

Die Asus ROG Pugio ist mit zuverlässigen Omron-Schaltern ausgestattet, die man auf Wunsch sogar tauschen kann, denn dem Lieferumfang liegen zwei Ersatzschalter bei, die zudem über eine andere Klick-Charakteristik verfügen. Der Wechsel geht recht einfach vonstatten, ohne langes Nachlesen in der Bedienungsanleitung. Außerdem kann man alle Daumentasten austauschen, um die Asus ROG Pugio zu einer Linkshänder-Maus umzugestalten. Dank der symmetrischen Form liegt sie in beiden Händen sehr angenehm. Beim Sensor setzt Asus auf den optischen Pixart PMW3330, der zuverlässige Eingaben erlaubt und über die kostenlose Software programmierbar ist. So konnten wir die maximalen 7200 DPI in mehrere Stufen aufteilen.

Die Razer Lancehead lässt sich, ähnlich wie unser Favorit, drahtlos über 2,4-GHz-Funk oder auch kabelgebunden betreiben, eine induktive Aufladung mit einem speziellen Mauspad bietet der Hersteller aber bisher nur im weiter oben erwähnten Hyperflux-Bundle an. Sie ist symmetrisch aufgebaut, die Seitentasten können aber nicht gewechselt werden. Das ist nicht so problematisch, weil sich beidseitig programmierbare Außentasten an der Maus befinden. Der Laser-Sensor arbeitet mit bis zu 16.000 DPI, die sich stufenweise regeln und auch umschalten lassen.

Wir empfanden die Maus generell als etwas klein, vor allem im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern. Auch die aktuelle Treiber-Software (Razer Synapse 3.0) wirkt etwas überladen. Wer aber auf den kabellosen Komfort nicht verzichten und trotzdem nicht ganz so viel Geld wie für unseren Testsieger ausgeben will, findet in der Lancehead eine gute Alternative.

Creative Sound BlasterX Siege M04

Bei der Creative Sound BlasterX Siege M04 handelt es sich um die erste Gaming-Maus des eigentlich für Audio-Geräte bekannten Herstellers. Und der Einstand ist gelungen: Die recht schmale M04 hat fast alles an Bord, was Gamer als Grundausstattung ansehen würden. Eine RGB-Beleuchtung, programmierbare Zusatztasten, ein geflochtenes USB-Kabel und eine intuitive Treiber-Software. Nur fehlt bisher die Möglichkeit, seine Einstellungen in verschiedenen Profilen zu unterteilen. Für manche dürfte das sogar ein No-Go sein, aber wir gehen davon aus, dass der Hersteller hier softwareseitig nachbessern wird.

Der optische Sensor löst mit bis zu 12.000 DPI auf – das lässt genug Raum für selbstdefinierte DPI-Stufen. Die RGB-LEDs lassen sich mit kompatiblen Geräten des Herstellers synchronisieren. Gegen den Kauf der Creative-Maus spricht eigentlich kaum etwas, allerdings gibt es auch nicht viele Vorteile gegenüber anderen Gaming-Mäusen. Linkshänder gehen auch bei dieser Maus wieder leer aus.

Die Asus ROG Gladius 2 ähnelt sehr der oben empfohlenen Pugio – besser gesagt ist es anders herum, da die Gladius 2 etwas älter ist. Nur bietet sie keine wechselbaren Seitenteile, die Schalter unter den Maustasten lassen sich jedoch auch hier recht simpel wechseln. Das geflochtene Anschlusskabel ist komplett abnehmbar – optimal bei einem Kabelbruch, denn so muss man keine komplett neue Maus kaufen. An der linken Außenseite befindet sich ein DPI-Umschalter, der im gedrückten Zustand auf eine niedrigere, einstellbare DPI-Zahl umschaltet.

Das hilft beim genauen Zielen, weil der Sensor nicht mehr allzu empfindlich auf Bewegungen reagiert. Die Außenseiten sind außerdem wieder gummiert. Der Gummi löst sich allerdings nach einiger Zeit intensiver Nutzung – für den vergleichsweise hohen Preis ist das ein No-Go!

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Kommentare

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Andre Ebert
Andre Ebert

Für mich als Gamer ist nie und nimmer eine Logitech Maus die beste, geschweige denn eine Funk-Maus. So etwas gehört auf einen Bürotisch und nicht auf einem Gamertisch. Außerdem ist die Auswahl einer Maus eine rein subjektive Sache des einzelnen Menschen. Denn jeder Mensch hat andere Hände, anderes Handgefühl usw. . Für mich zum Beispiel ist Logitech eine Firma, die gerne Produkte anderer Unternehmen kopiert, d.h., von anderen Herstellern Ideen übernimmt. Und im allgemeinen gefällt mir die Firma Logitech vom Image her überhaupt nicht. Razer ist für mich die Nummer Eins auf der Welt. An die kommt niemand heran. Ich… Mehr... »

Shadow
Shadow

„Unser Testsieger Logitech G Pro Wireless bietet all das, was sich selbst professionelle Spieler von einer Gaming-Maus erwarten…“ alles klar die seite kann man nicht ernst nehmen 😀 wenn man schon Pro Gamer und Wireless in einem Satz ließt weiß man der Autor hat keine Ahnung 🙂

Adnan Reinheim
Adnan Reinheim

Cedrik Thomschke Das eine ist eine MMO-Maus, das andere eine FPS-Maus.

Benjamin Bohnert
Benjamin Bohnert

Razer imperator!!! Was anderes kommt mir nicht in die bude.

Marvin Dettmering
Marvin Dettmering

„Stolzes Sümmchen “ 30€ …. den ramsch hol ich im Vorrat als einweg maus

Nico Blatz
Nico Blatz

ich habe jahrelang logitech genutz leider hat die qualli in den letzen jahren rapide abgenommen habe mir jetzt die skiller zugelegt und finde sie super (6monate ca in gebrauch)die verarbeitung sieht genauso gut aus wie bei logitech

Christian Hörhammer
Christian Hörhammer

ich hab noch meine alte aber sehr gute roccat kone xtd

Dominic Franzen
Dominic Franzen

G500s beste Maus ever.

Philipp Schubert
Philipp Schubert

Beste Maus mx518

Marco Hoffmann
Marco Hoffmann

Was ein schwammiger Test ….. Pluspunkt: Dieser R.A.T. Schrott wurde nicht getestet, Minuspunkt: Die SpeedLink Decus kam nicht im Test ran, für mich die beste Maus, da super leicht, schnelle Einstelltaste und die passt super für große Hände <3

Kevin Ge
Kevin Ge

Steelseries wird nicht mit aufgeführt. Insgesamt ein sehr sehr schlechter test

Jamie Dyde
Jamie Dyde

Habe seit über 8 Jahren meine Logitech mx518 und bin immernoch ein riesen Fan davon.

Dieter P Gorges
Dieter P Gorges

lol ich hab die MX518 seit 10 jahren und die rennt immer noch auf dem tisch rum 😉

Marco Chev Chelios
Marco Chev Chelios

Meine nach 10 Jahren den Geist aufgegeben 🙁

Carsten Ackermann
Carsten Ackermann

Originale Mx518 gibt’s derzeit noch neu aus Portugal. Kopf hoch 🙂

Adnan Reinheim
Adnan Reinheim

Hatte bis vor kurzem noch die G400s – also die letzte Maus dieser Bauweise, die musste ich jetzt leider wegen eines Wackelkontakts aufgeben =(

Bin auf die G402 umgestiegen und habe mich inzwischen dran gewöhnt, aber die G400s ist die wahre <3

Konstantin Stark
Konstantin Stark

Wtf? Zowie wird nicht mal erwähnt…

Sehr seriös

Klaus Pfeifer
Klaus Pfeifer

War vor über 10 Jahren super zum zocken und werde nie wechseln ✌

Kai Hornberg
Kai Hornberg

Da geht es doch mehr um die Top Hersteller als um die Mäuse. Ich zocke mit einer 15 € Maus die besser ist als mache 50 – 100 Euro Maus.