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Die beste Gaming-Tastatur

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Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur
Nele Wobker

Nele Wobker

ist freie Autorin und Vollblut-Gamerin. Sie schreibt unter anderem für die GameStar über Themen aus dem Bereich Videospiele. Außerdem braut sie ihren eigenen Met und Bier.

Wir haben 32 Gaming-Tastaturen getestet. Die beste für die meisten ist die Corsair K95 RGB Platinum mit ihren flotten, mechanischen Schaltern von Cherry. Neben einer erstklassigen Verarbeitung und hochwertigen Materialien bietet dieses Modell auch einen großen Funktionsumfang, der prädestiniert ist für PC-Spieler. Leider lässt sich der Hersteller dafür fürstlich entlohnen.

Update 22. Mai 2020

Wir haben zwei weitere Gaming-Tastaturen getestet. Für die Fnatic Streak können wir eine klare Empfehlung aussprechen.

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8. April 2020

Wir haben drei neue Gaming-Tastaturen getestet. Die HyperX Alloy Origins holt sich eine Empfehlung für Konsolenspieler.

13. September 2019

Wir haben die neue Logitech G915 Lightspeed RGB mit flachen Tasten getestet. Neben dem drahtlosen und verzögerungsfreien Betrieb bietet sie viele zusätzliche Tasten. An unseren bisherigen Empfehlungen ändert sich aber nichts.

19. August 2019

Wir haben die Verfügbarkeit der Produkte aktualisiert.

15. April 2019

Wir haben zwei weitere Gaming-Tastaturen getestet. Für die Omen Sequencer und die Roccat Vulcan 120 AIMO reicht es aber nicht zur Empfehlung.

14. März 2019

Wir haben acht neue Gaming-Tastaturen getestet. Die Corsair K95 RGB Platinum bleibt unser Testsieger. Unsere neue „Gut & Günstig“-Empfehlung ist die Redragon K552-DE.

12. Dezember 2018

Die Corsair K95 RGB Platinum bleibt unser Testsieger. Aber es gibt neue, lohnenswerte Alternativen von Razer und Roccat, die einen Blick wert sind.

Für PC-Gamer ist die Tastatur neben der Gaming-Maus das wichtigste Eingabegerät. Sie muss auf viele und oft auch auf schnell aufeinanderfolgende Tasteneingaben zuverlässig reagieren. Außerdem sollte eine Gaming-Tastatur überaus robust sein, um plötzliche Wutattacken unbeschadet überstehen zu können – Stichwort Ragequit!

Zusätzlich sorgen Komfortausstattungen wie separate, programmierbare Sondertasten, Beleuchtungseffekte und Handgelenkauflagen für eine angenehme Bedienung.

Wir hatten 32 Gaming-Keyboards im Test, 31 sind aktuell noch erhältlich. Die Preisspanne der getesteten Tastaturen reicht von 40 bis 220 Euro. Im Test konnten wir feststellen, dass eine gute Tastatur für Gamer nicht unbedingt ins Geld gehen muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Corsair K95 Platinum RGB

Test Gaming-Tastatur: Corsair K95 Platinum RGB
Der Testsieger ist überaus hochwertig verarbeitet und bietet unter anderem schnelle Mechanik-Switches – aber das hat seinen Preis.

Die beste Gaming-Tastatur ist die Corsair K95 RGB Platinum. Hier stimmen der Ausstattungsumfang, die Verarbeitung und die zuverlässige, flotte Eingabe. Für letztere Eigenschaft sind hauptsächlich die verbauten Schalter vom Typ Cherry MX Speed Silver verantwortlich, die zu den aktuell schnellsten mechanischen Schaltern auf dem Markt zählen. Alternativ ist die Corsair aber auch mit der braunen Schaltervariante erhältlich. Für manche könnten die Silver-Switches aber etwas zu leichtgängig sein, was in versehentlichen Fehleingaben resultieren könnte.

Vor allem bei der Materialgüte kommt die Konkurrenz nicht hinterher, da Corsair beim Gehäuse auf gebürstetes Flugzeugaluminium setzt. Das schaut nicht nur edel aus, sondern macht die Tastatur auch noch überaus robust. Außerdem bietet der Testsieger eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung, eine abnehmbare Handgelenkauflage, zusätzliche Makrotasten, eine separate Multimediasteuerung und einen zusätzlichen USB-Port. All das hat natürlich seinen Preis: Die Corsair K95 RGB Platinum ist die zweitteuerste Tastatur im Test.

Auch Gut

Fnatic Streak

Test Gaming-Tastatur: Fnatic Streak
Fnatic erweitert die Schaltertypen der Streak und überzeugt uns jetzt mit CherryMX-Brown-Switches.

Die Fnatic Streak lag bereits vor einiger Zeit auf unserem Tisch. Damals gab es aber nur einen Schaltertypen, der die sonst erstklassige Tastatur etwas eingeschränkt erschienen ließ. An der hohen Qualität hat sich bislang nichts geändert, das aktuelle Modell konnte uns aber mit seinen leisen aber dennoch zuverlässigen Cherry-MS-Brown-Switches überzeugen, die nur einen Teil der gewachsenen Auswahl ausmachen. Die »Auch Gut«-Empfehlung gibt es daher, weil jetzt für jeden Geschmack der passende Schalter geboten wird.

Abseits davon bietet die Fnatic Streak alles, was eine Gaming-Tastatur haben muss. Nicht zu viele, aber ausreichende, Funktionen, eine gute Software und sogar eine einstellbare Handballenauflage ist vorhanden. Einmal aufgestellt, fällt da auch das etwas dicke Anschlusskabel nicht mehr allzu negativ auf.

Design-Alternative

Roccat Vulcan 100 AIMO

Test Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan 120 AIMO
Das Tastendesign ist ein wahrer Hingucker und die selbstentwickelten Schalter eine willkommene Abwechslung.

Ähnlich wie die Razer-Tastatur kann auch die Roccat Vulcan 100 AIMO mit selbstentwickelten Switches namens »Titan Switch Tactile« aufwarten. Im Vergleich zu bekannten Mechanical-Switches lösen die aber noch etwas flotter aus.

Deutlich auffälliger ist das Design, denn der Hersteller nutzt quasi flache Low-Profile-Tastenkappen. In Verbindung mit der Tatsache, dass die Schalter nur auf die Platine aufgesetzt sind, kommt die RGB-Beleuchtung richtig gut und bisher einzigartig zur Geltung. Nicht verzichten muss der Gamer auf eine hochwertige Verarbeitung und extra Multimedia-Tasten – auf eine Handgelenkauflage allerdings schon, die gibt es nur bei der teureren 120er-Version.

Für Konsolenspieler

HyperX Alloy Origins

Test Gaming-Tastatur: HyperX Alloy Origins
Die Hyper X Alloy Origins bietet nicht nur PC-Spielern eine gute Eingabe, sondern lässt sich auch an einer Playstation problemlos benutzen.

Die HyperX Alloy Origins kann man nicht nur am heimischen Spiele-PC einsetzen, sondern auch an einer Playstation 4 für Texteingaben verwenden. Dadurch ist sie vielfältig einsetzbar, vergisst aber auch nicht die Stärken einer Gaming-Tastatur. Die linearen Schalter sind für schnelle Reaktionen bestens geeignet und noch dazu leise.

Für längere Schreibarbeiten ist aber etwas Eingewöhnungzeit nötig. Wenn man die Beleuchtung individueller einstellen möchte, muss man außerdem die Software im Windows-Store herunterladen. An einer Konsole stehen einem daher nur die gespeicherten Profile zur Verfügung.

Gut & günstig

Redragon K552-DE

Test Gaming-Tastatur: Redragon K552-DE
Ermöglicht Schreiben wie auf einer Schreibmaschine, aber auch mit der gleichen Lautstärke. Gamer genießen die hohe Präzision und extrem schnelles Auslösen der Tasten.

von 30 Lesern gekauft

Mit der Redragon K552 kommt ein wahrer Preis-Leistungsknaller aus den USA auf den Schreibtisch. Denn trotz des günstigen Preises von unter 40 Euro ist die Tastatur mit mechanischen Outemu-Schaltern ausgestattet, die extrem präzise auslösen. Die Beleuchtung ist einfarbig rot und leuchtet die Tasten sehr gut aus. Auch bei der Materialwahl lässt sich der Hersteller nicht lumpen und verbaut eine Oberplatte aus robustem Metall.

Das schlanke Design und der Verzicht auf einen Nummernblock sorgen außerdem für einen geringen Platzverbrauch auf dem Schreibtisch. Nicht nur Gamer sondern auch Vielschreiber erhalten mit der Redragon K552 eine extrem präzise und gute Tastatur. Dafür werden aber keine extra Medientasten verbaut. Die Metallplatte erzeugt in Verbindung mit den deutlich klickenden Tasten allerdings eine enorme Geräuschkulisse, die auf jeden Fall berücksichtigt werde sollte, wenn man sich nicht alleine in einem Raum befindet oder sich beim Zocken in Diensten wie Teamspeak oder Discord unterhält.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch GutDesign-AlternativeFür KonsolenspielerGut & günstig
ModellCorsair K95 Platinum RGBFnatic StreakRoccat Vulcan 100 AIMOHyperX Alloy OriginsRedragon K552-DEAsus ROG Strix Scope TKL DeluxeRazer Huntsman EliteSnakebyte Key:Board UltraCooler Master MK850Corsair K63 WirelessLogitech G915 Lightspeed RGBRoccat Vulcan 120 AIMOOmen SequencerCorsair K70 RGB MK.2Corsair K70 RGB MK.2 Low ProfileRoccat Horde AIMOKlim ChromaKlim DashMSI Vigor GK80Lioncast LK300 RGB ProSharkoon Skiller Mech SGK3Sharkoon Purewriter RGBRazer Blackwidow Chroma V2Roccat Isku+ Force FX RGBLogitech G613HyperX Alloy EliteFnatic Gear Rush SilentLogitech G910 Orion SpectrumCherry MX Board 5.0Asus ROG ClaymoreRazer Ornata Chroma
Test Gaming-Tastatur: Corsair K95 Platinum RGBTest Gaming-Tastatur: Fnatic StreakTest Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan 120 AIMOTest Gaming-Tastatur: HyperX Alloy OriginsTest Gaming-Tastatur: Redragon K552-DETest Gaming-Tastatur: Asus ROG Strix Scope TKL Deluxe TastaturTest Gaming-Tastatur: Razer Huntsman EliteTest Gaming-Tastatur: Snakebyte Key:Board UltraTest Gaming-Tastatur: Cooler Master MK850Test Gaming-Tastatur: Corsair K63 WirelessTest Gaming-Tastatur: Logitech G915Test Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan 121 AIMOTest Gaming-Tastatur: Omen SequenzerTest Gaming-Tastatur: Corsair K70 RGB MK.2Test Gaming-Tastatur: Corsair K70 RGB MK.2 Low ProfileTest Gaming-Tastatur: Roccat Horde AMIOTest Gaming-Tastatur: Klim ChromaTest Gaming-Tastatur: Klim DashTest Gaming-Tastatur: MSI Vigor GK80Test Gaming-Tastatur: Lioncast LK300 RGB ProTest Gaming-Tastatur: Sharkoon Skiller Mech SGK3Test Gaming-Tastatur: Sharkoon Purewriter RGBTest Gaming-Tastatur: Razer Blackwidow Chroma V2Test Gaming-Tastatur: Roccat Isku+ Force FX RGBTest Gaming-Tastatur: Logitech G613Test Gaming-Tastatur: HyperX Alloy EliteTest Gaming-Tastatur: Fnatic Rush G1 SilentTest Gaming-Tastatur: Logitech G910 Orion SpectrumCherry MX Board 5.0Test Gaming-Tastatur: Asus ROG ClaymoreTest Gaming-Tastatur: Razer Ornata Chroma
Pro
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Separate Multimediasteuerung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • USB-Anschluss-Hub
  • Leise, mechanische Tastenschalter
  • Flexibel positionierbare Handgelenkauflage
  • Komfortable Handhabung
  • RGB-Beleuchtung
  • Auffälliges, stylisches Tastendesign
  • Hochwertige Materialien
  • RGB-Beleuchtung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Lässt sich auch an Konsolen benutzen
  • Leise
  • Sehr gute Haptik
  • Kompaktes TKL-Design
  • Günstig
  • Sehr gute Haptik
  • Kompaktes TKL-Design
  • Leise durch Cherry-MX-Silent-Red-Schalter
  • Innovative Tastenschalter (optomechanisch)
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare, bequeme Handgelenkauflage
  • Separate Multimediatasten inklusive Lautstärkedrehrad
  • Gutes Schreibgefühl
  • Große Tasten
  • WASD- und Pfeiltasten mit Gummierter Oberfläche
  • Tastaturabdeckung und Handballenauflage im Lieferumfang
  • Farbige Tastaturabdeckungen zum Austauschen
  • Kabelloser Betrieb (2,4-GHz-Funk oder Bluetooth)
  • Kompaktes Design ohne Nummernblock (TKL)
  • Flache Tasten
  • Vergleichsweise Leise
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Auffälliges, stylisches Tastendesign
  • Hochwertige Materialien
  • RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Separate Multimediasteuerung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Optisch-mechanische Schalter
  • Praktischer Rollbalken für Lautstärkeregelung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Separate Multimediasteuerung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • USB-Anschluss-Hub
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Helle, nicht blendende RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Separate Multimedia-Tasten
  • Ansprechende mattschwarze Oberflächen
  • Gute Haptik
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Separate Multimedia-Tasten
  • Betrieb mit oder ohne Kabel möglich
  • Schlanke Bauform
  • Gute Haptik
  • Gute Haptik
  • Vielfältige Farbprofile
  • Schlanke Bauform
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Separate Multimedia-Tasten
  • Anpassbare Einzeltastenbeleuchtung
  • Viel Zubehör im Lieferumfang
  • Gute Haptik
  • Individuell anpassbare Einzeltastenbeleuchtung
  • Sehr günstig
  • Hochwertige Materialien
  • RGB-Beleuchtung
  • Mechanische Low-Profile-Tasten
  • Keine extra Software nötig
  • Kompaktes, hochwertiges Design
  • Günstig
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • USB-Audio-Anschluss-Hub
  • Sechs drucksensitive Tasten
  • Viele Sondertasten
  • RGB-Beleuchtung
  • Drahtlose Übertragung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Koppelbar mit mehreren Geräten gleichzeitig
  • Smartphone-Dock
  • Hochwertige Materialien
  • Separate Multimediasteuerung inklusive Lautstärkewalze
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Leise, mechanische MX-Schalter
  • Zwei USB-Anschlüsse
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
  • Integriertes Smartphone-Dock
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Wechselbare Handgelenkauflage
  • Separate Sondertasten inklusive Lautstärkewalze
  • Tolle Ergonomie
  • Leise, mechanische MX-Schalter
  • Breite, abnehmbare Handgelenkauflage
  • Abnehmbarer Nummernblock
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Hochwertige Haptik
  • Mecha-Membran Tasten wirken fast wie mechanische Schalter
  • RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare Handgelenkauflage
Contra
  • Teuer
  • Wuchtig
  • Lautstärkewalze ungünstig platziert
  • Keine Handgelenkauflage
  • Lineare Tasten sehr gewöhnungsbedürftig
  • Keine Handballenauflage
  • Sehr laut
  • Keine Handgelenkauflage
  • Keine separaten Sonder- und Multimediatasten
  • Hoher Preis
  • Widerstand der Tasten etwas hoch
  • Schalter sehr laut
  • Sehr teuer
  • Nimmt viel Platz auf dem Tisch ein
  • Beleuchtung etwas schwach
  • Tasten liegen recht eng beieinander
  • RGB- und Makro-Steuerung nur über Software möglich
  • Viel Einarbeitung nötig
  • Nur einfarbig beleuchtet
  • Teuer
  • Sehr glatte Tastenoberfläche
  • Tasten liegen dicht beieinander
  • Beleuchtung blendet ein wenig
  • Leertaste klappert
  • Enter-Taste recht klein
  • Sehr schwer
  • Recht teuer
  • Hoher Widerstand beim Tippen
  • Mittelmäßige Haptik
  • Sehr kleine Tasten
  • Keine Einzeltastenbeleuchtung
  • Häufige Fehleingaben durch zu nah beieinander liegende Tasten
  • RGB-Beleuchtung nicht individualisierbar
  • Keine Handballenauflage
  • Ungleichmäßige Ausleuchtung der Tasten
  • Beleuchtung blendet
  • Keine Handballenauflage
  • Recht glatte Tastenoberflächen
  • Recht teuer
  • Hoher Tastenhub
  • Niedrige Helligkeit der RGB-Beleuchtung
  • Keine Handgelenkauflage
  • Keine separaten Sondertasten
  • RGB-Beleuchtung recht kontrastarm
  • Keine Sondertasten
  • Teuer
  • Keine separate Multimediasteuerung
  • Magnet-Arretierung der Handgelenkauflage recht schwach
  • Kein Onboard-Speicher
  • Schwache Tastenbeleuchtung
  • Handgelenklauflage nicht abnehmbar
  • Mittelmäßige Haptik
  • Keine Tastenbeleuchtung
  • Handgelenkauflage nicht abnehmbar
  • Tastenbeleuchtung nur einfarbig
  • Handgelenkauflage wirkt billig
  • Keine Makros oder Profile
  • Tastenbeleuchtung nur einfarbig
  • Handgelenkauflage wirkt billig
  • Keine separaten Sondertasten
  • Mittelmäßige Haptik
  • Tastenbeleuchtung nur einfarbig
  • Keine separaten Sonder- und Multimediatasten
  • Nur rudimentäre Ausstattung für Gamer
  • Teuer
  • Sehr teuer
  • Keine Handgelenkauflage
  • Kein Onboard-Speicher
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Worauf es bei Gaming-Tastaturen ankommt

Neben der eingangs erwähnten Robustheit ist die Wahl der Schaltertechnik unter den Tastenkappen wichtig für Gaming-Tastaturen: Günstige Modelle setzen hier meistens auf Gummikuppeln (Rubberdome), teurere Keyboards nutzen mechanische Schalter (oder auch Switches genannt). Letztere sind zwar teurer, aber deutlich robuster, langlebiger und präziser – manche Hersteller versprechen sogar bis zu 70 Millionen Tastenanschläge ohne Qualitätsverlust. Am häufigsten setzen die verschiedenen Marken auf die MX-Schalter von Cherry, die es schon seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt gibt und quasi als Goldstandard gelten. Daher kopieren auch immer mehr Schalterhersteller die Bauform der Cherry-Switches und drängen mit einer günstigeren Fertigung auf den Markt. Die Haltbarkeit ist dabei zwar nicht so hoch wie beim Original, die Vielfalt der Angebote steigt dadurch aber deutlich an. Nicht zuletzt können so auch günstigere Tastaturen mit mechanischen Schaltern ausgerüstet werden.

Schalter ist nicht gleich Schalter

Die Farben der Stößel machen dabei die eigentliche Schaltcharakteristik deutlich und lassen erkennen, ob es sich um einen linearen, taktilen oder hörbar auslösenden Schalter handelt. Linear bedeutet, dass sich die Taste ohne ein spürbares »Hindernis« durchdrücken lässt – das eignet sich vor allem bei schnellen Eingaben. Taktil bedeutet hingegen, dass beim Tippen nach einem gewissen Betätigungsweg ein Schaltpunkt überwunden werden muss, um den Tastendruck auszulösen. Deshalb lässt sich das auch als spürbares Feedback bezeichnen und der Gamer kann sich sicher sein, dass er die Eingabe auch erfolgreich ausgelöst hat. Hörbares Feedback quittiert mit einem Klicken die Eingabe. Es existieren auch Kombinationen aus den Schaltcharakteristiken.

Gaming-Tastatur Test:
Hier zu sehen: Ein mechanischer Schalter vom Typ Cherry MX Speed Silver in der Corsair K95 RGB Platinum.

Bei Cherry sind die am weitesten verbreiteten Schalter die MX Red (linear), Blue (taktil und hörbar), Brown (taktil), Black (linear) und Speed Silver (linear). Diese Aufteilung ist analog zu den mechanischen Kailh-Schaltern vom chinesischen Hersteller Kaihua, die auf dem Markt aber günstiger als die Cherry-Switches angeboten werden. Razer hat ebenfalls eigene Schalter entwickelt, die das Unternehmen von Kaihua fertigen lässt: Die Razer Green (taktil und hörbar), Yellow (linear) und Orange (taktil). Hersteller Logitech kooperiert mit Omron und setzt teilweise auf seine sogenannten Romer-G-Schalter die taktil auslösen.

Der persönliche Geschmack entscheidet

Allerdings ist es schwierig, pauschal einen Schaltertyp zu empfehlen, da es dabei sehr stark auf den persönlichen Geschmack ankommt. Deshalb raten wir dazu, die Schalter auszuprobieren – bei Freunden, in Elektronikmärkten oder auch auf Messen.

Generell lässt sich aber sagen: Lineare Schalter eignen sich besonders für schnelle Tastenfolgen, während sich taktile Modelle eher etwas schwergängiger auslösen lassen. Mechanische Schalter sind für Gamer indes keine Pflicht: Wer nur ab und an ein Spielchen wagt, dem genügen auch die günstigeren Rubberdome-Modelle.

LED-Beleuchtung der Tasten: Nützliches Feature oder Spielerei?

Viele neue Tastaturen bieten beleuchtete Tasten an. Meist lassen sich die Hersteller die Beleuchtung auch deutlich was kosten. Insbesondere eine RGB-Beleuchtung geht ins Geld, da die Gamer hier die Wahl aus dem gesamten RGB-Farbraum (16,8 Millionen Farben) haben – jedoch sind die Farbunterschiede so gering, dass man die Abstufungen der einzelnen LEDs nicht mit bloßem Auge erkennen kann.

RGB-Beleuchtung geht ins Geld

Dennoch erweist sich die die RGB-Beleuchtung als überaus flexibel, da man die Tastatur dann bei der Farbgebung an seine restliche Peripherie oder den PC anpassen kann. Die Programmierbarkeit dieser Beleuchtung ist für jede einzelne Taste mittlerweile keine Seltenheit mehr ist. Denkbar ist hier zum Beispiel das Hervorheben bestimmter Tasten oder Zonen, die fürs Spiel wichtig sind.

Gaming-Tastatur Test:
Eine RGB-Beleuchtung macht ordentlich was her, kostet in der Regel aber auch mehr.

Neben dem statischen Leuchten beherrschen die LEDs auch Effekte wie Regenbogenwellen oder reaktives Blinken zum Takt der Musik. Weitaus nützlicher ist aber die Anzeige von spielspezifischen Elementen und Indikatoren. Ist das virtuelle Alter-Ego vergiftet, könnte die Tastatur grün blinken und langsam wieder zum Normalzustand zurückkehren, bis die Wirkung des Gifts oder jeweiligen Effekts nachgelassen hat. All diese Einstellungen lassen sich im Treiber erledigen, je nach Hersteller ist die Beleuchtungsprogrammierung verschieden umfangreich möglich.

Begriffsabgrenzung: Anti-Ghosting und Key-Rollover

Auf der Suche nach der richtigen Gaming-Tastatur stößt man schnell auf die Begriffe »Anti-Ghosting« oder »Key-Rollover«, letzteres häufig mit einer vorangehenden Zahl oder auch dem Buchstaben N. Diese Angaben beziehen sich auf die Fähigkeit der Tastatur, parallel gedrückte Tasten auch zuverlässig und korrekt ans System weiterzuleiten.

Von Ghosting spricht man, wenn bei einer Tastenkombination oder schnellen Tastenfolgen zusätzliche, umliegende Tasten weitergeleitet werden, obwohl sie gar nicht gedrückt wurden. Anti-Ghosting soll das verhindern und nur die tatsächlich gedrückten Eingaben zurückmelden.

Beim Key-Rollover handelt es sich um eine Angabe, wie viele gleichzeitig gedrückte Tasten die Tastatur an den PC übertragen kann, bevor es eine Taste »verschluckt« und nicht registriert. »Full-« oder »N-»Key-Rollover bedeuten, dass sich alle Tasten parallel betätigen lassen, ohne dass welche dabei vergessen werden. Steht allerdings eine Zahl davor, ist die Technik auf die entsprechende Anzahl der gleichzeitig gedrückten Tasten beschränkt.

Zusätzliche Komfortausstattung

Mit separaten Sondertasten meinen wir zusätzliche Tasten, die nicht dem regulären Tastenfeld angehören und vom Hersteller hinzugefügt wurden. Am gängigsten ist hier die Steuerung von Multimedia-Funktionen, wie zum Beispiel das Regeln der Lautstärke oder das Navigieren (Vor- und Zurückschalten) in einer Playlist. Besonders nützlich ist auch das Stummschalten des Sounds, um ihn blitzschnell per Knopfdruck zu deaktivieren.

Viele Gaming-Tastaturen haben Sondertasten

Hinzu kommen aber auch andere Sondertasten wie Elemente zur Bedienung der Helligkeit der Tastenbeleuchtung oder das Umschalten in einen Spielemodus: In der Regel wird hierbei die Funktion der Windows-Taste deaktiviert, damit sie der Gamer im Eifer des Gefechts nicht versehentlich drückt und dann das Startmenü über das Spiel eingeblendet wird. Oder noch schlimmer, man wird aus dem Spiel geworfen und landet auf dem Desktop.

Gaming-Tastatur Test: Doppelbelegung
Hier eine Doppel- bis sogar Dreifachbelegung der Standardtasten bei der Sharkoon Skiller SGK3.

Bei Gamern sehr beliebt sind separate Makro-Tasten. Die sind beliebig programmierbar und können auch ganze Tastenfolgen beinhalten – ideal für zusammenhängende Kombinationen in Spielen, wie es bei MOBAs (Multiplayer Online Battle Arena) wie »League of Legends« oder »DOTA 2« beliebt ist. Die Programmierung wird dann im Treiber oder auch direkt auf der Tastatur vorgenommen.

Manche Hersteller fügen aber keine separaten Tasten hinzu und lagern die eben erwähnten Funktionen als Doppelbelegung auf die vorhandenen Tasten aus, häufig dafür genutzt werden die F-Tasten. Die lassen sich dann erst auslösen, wenn parallel auch eine andere Taste gedrückt wird – in der Regel ist das die Fn-Taste. Das finden wir allerdings etwas umständlich und wenig komfortabel.

Gaming-Tastatur Test: USB- und Audio-Hub
Ein USB- und Audio-Hub erlaubt das bequeme Anschließen von Peripherie.

Ein mit Kunststoff oder Stoff umflochtenes Anschlusskabel (gesleevt) hält länger und ist weitaus robuster als eine herkömmliche Leitung. Vor allem gegen Kabelbrüche sind die Tastaturen somit gefeit.

Ein zusätzlicher Anschluss-Hub an der Gaming-Tastatur bietet zusätzliche USB- und/oder Audioanschlüsse am Gehäuse. So lassen sich komfortabel Speichermedien, das Headset oder auch die Maus anschließen, ohne dass man dafür unter den Schreibtisch krabbeln muss.

Manche Hersteller bieten Smartphone-Integration

Nicht ganz so weit verbreitet sind Smartphone-Halterungen: Damit lassen sich die Mobilgeräte in Position bringen. Manche Hersteller bieten nicht nur ein Dock, sondern auch eine Integration ins System. Hierfür muss man nur die entsprechende App herunterladen und schon kann man zusätzliche Funktionen im Spiel oder auf dem Desktop ausführen oder bestimmte Werte wie Temperatur und Netzwerkverkehr im Auge behalten.

So haben wir getestet

Alle Gaming-Tastaturen wurden unter gleichen Bedingungen getestet, um eine faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Zunächst mussten sie den Arbeitstag eines Redakteurs überstehen, der aus mindestens sieben Stunden Tippen besteht. Danach folgte eine Multiplayer-Partie im schnellen Shooter »Call of Duty: WWII«. Die beiden Testszenarien beinhalten nicht nur einfaches und schnelles Drücken der Tasten, sondern auch Tastenkombinationen und mehrere, gleichzeitig gedrückte Tasten.

Gaming-Tastatur Test: Aqua Key Test
Im Aqua Key Test finden wir heraus, ob die Tastaturen tatsächlich Anti-Ghosting und Key-Rollover beherrschen.

Der letzte Test bestand aus dem kleinen Gratisprogramm »Aqua Key Test« unter Windows 10 (64 Bit). Dieses Tool stellt fest, wie viele Tasten sich tatsächlich gleichzeitig betätigen lassen, bevor eine Taste »verschluckt« wird. Dabei wird außerdem geprüft, ob Ghosting auftritt.

Gaming-Tastatur Test: K95

Testsieger: Corsair K95 RGB Platinum

Die beste Gaming-Tastatur ist die Corsair K95 RGB Platinum, da sie eine überaus hochwertige Haptik und einen großen Funktionsumfang mit präzisen, schnell auslösenden Mechanikschaltern kombiniert.

Die RGB-Einzeltastenbeleuchtung ist überaus umfangreich und flexibel programmierbar und die Tastatur kommt mit separaten Makrotasten und einer bequem bedienbaren Multimediasteuerung. Ein gesleevtes Kabel, eine abnehmbare Handgelenkauflage sowie ein USB-Anschluss an der Rückseite des Gehäuses runden die Ausstattung ab. All das hat seinen Preis, der unserer Meinung nach aber gerechtfertigt ist.

Testsieger

Corsair K95 Platinum RGB

Test Gaming-Tastatur: Corsair K95 Platinum RGB
Der Testsieger ist überaus hochwertig verarbeitet und bietet unter anderem schnelle Mechanik-Switches – aber das hat seinen Preis.

Verfügbar ist die Corsair K95 RGB Platinum mit Cherry-MX-Brown oder -MX-Speed-Silver-Schaltern. Unser Testgerät kommt mit letzterem Schaltertyp, die überaus schnell und linear auslösen. Ungeübte könnten sich am Anfang aufgrund der leichtgängigen Tasten allerdings vertippen. Neu ist die Lichtleiste namens Lightedge, die sich an der kompletten Oberseite der Tastatur erstreckt. Auch die ist programmierbar und sorgt für Atmosphäre.

Vollformat-Tastatur mit zusätzlichen Tasten

Die Corsair K95 RGB Platinum fügt der Vollformat-Tastatur noch weitere Sondertasten hinzu: An der linken Seite befinden sich insgesamt sechs frei programmierbare Makrotasten. Für eine bessere Bedienbarkeit besitzen diese Tasten eine geriffelte, graue Oberfläche und ein nach Außen hin geschwungenes Design. Eine Kleinigkeit fällt uns dabei aber auf: Die übereinander angeordneten Makros sind zwar etwas vom regulären Tastenfeld nach links hin abgesetzt, doch im Eifer des Gefechts können sie versehentlich ausgelöst werden.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
Die Makrotasten an der Seite.

Zusätzlich zu den Makrotasten gibt es extra Tasten an der Oberseite sowie in der rechten oberen Ecke des Keyboards. Sie dienen zur Steuerung der Lichteffekte, dem Sperren der Windows-Taste oder dem Navigieren zwischen Liedern.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
Sondertasten zur Mediensteuerung.

Besonders gut gefällt uns die freilaufende Lautstärkewalze aus geriffeltem Aluminium. Das sieht nicht nur hochwertig aus, sondern erlaubt auch noch eine besonders intuitive Regelung der Lautstärke.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
Die Lautstärkewalze aus Aluminium.

Robustes, edles Tastatur-Design

Bei der Oberplatte der Gaming-Tastatur verwendet Corsair edles, eloxiertes Flugzeugaluminium mit einer gebürsteten Optik. Das sorgt nicht nur für ein hochwertiges Äußeres, sondern auch für eine hohe Robustheit.

Die Tasten sind auf diese Oberplatte aufgesetzt, weshalb das durchsichtige Gehäuse der mechanischen MX-Schalter zu sehen ist. Sobald die Corsair K95 RGB Platinum in Betrieb ist, setzt das Leuchten unter den Tastenkappen einen tollen, optischen Akzent. Das Tasten-Design ermöglicht im Übrigen auch eine einfache Reinigung der Tastatur: Einfach die Kappen abnehmen und durchwischen.

Schicke Beleuchtung.

An der kompletten Oberkante entlang zieht sich eine RGB-Lichtleiste, die auf den Namen »Lightedge« hört. Über so einen optischen Zusatz verfügen nur wenige Tastaturen. Einen echten Nutzen bringt die Leiste nicht, aber sie rundet das Design der K95 gut ab.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
Optische Spielerei: Die Lichtleiste hat keine Funktion.

Mit im Lieferumfang enthalten ist eine abnehmbare Handgelenkauflage. Die besteht allerdings komplett aus vergleichsweise dünnem Plastik und passt so gar nicht zum Aluminium. Als Polsterung für die Auflage setzt Corsair auf ein Gummi-Pad. Auch das lässt sich herausnehmen und einfach reinigen. Das Pad ist beidseitig verwendbar und bietet somit die Möglichkeit, das Handgelenk auf einer glatten oder texturierten Oberfläche abzulegen.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
Das Pad der Handgelenksauflage ist abnehmbar.

Das USB-Anschlusskabel ist mit Stoff ummantelt und mündet in zwei USB-2.0-Steckern, um die Tastatur mit genügend Strom zu beliefern.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
USB-Buchse und ummanteltes Anschlusskabel.

An der Rückseite befindet sich außerdem noch eine USB-2.0-Buchse, um daran bequem USB-Speichermedien oder auch Maus oder Headset anzuschließen.

Gaming-Tastatur Test: Corsair K95 Platinum RGB
Die Unterseite besteht aus schnödem Plastik.

Die Unterseite der Corsair K95 RGB Platinum besteht aus Kunststoff und besitzt X-förmig angeordnete Kanäle, die der Kabelführung dienen. Betreiben lässt sich die Tastatur in zwei Höhen: Einmal mit ausgeklappten Plastikstandfüßen und einmal ohne und deshalb flach.

Auflage mit ausklappbaren Standfüßen.

Flotte, mechanische MX-Schalter von Cherry

Wie bereits beschrieben, nutzt unser Testgerät die mechanischen Cherry-MX-Speed-Silver-Schalter, zu kaufen gibt es das Modell aber auch mit MX-Brown-Switches. Die MX Speed Silver zählen zu den am schnellsten auslösenden Tastenschaltern auf dem Markt: Der Tastendruck wird nach einem ziemlich kurzen Schaltweg von nur 1,2 Millimetern ausgelöst.

Hinzu kommt die lineare Schaltcharakteristik und ein Druck von geringen 45 Gramm. Deshalb eignet sich der Schalter vor allem für schnelle Tippfolgen. In unserem Test haben wir uns aufgrund der leichtgängigen Tasten durchaus das ein oder andere Mal vertippt, was aber wohl eher am Benutzer liegt als an den Schaltern. Mit etwas Übung gewöhnt man sich aber schnell daran. Auch toll: Cherry garantiert eine Lebensdauer von 50 Millionen Tastenanschlägen ohne Verlust der Eingabequalität, während andere Hersteller hier nur Versprechungen machen.

Jede Eingabe wurde registriert

In unserem Test hat die Tastatur keine einzige Eingabe nicht registriert oder fehlinterpretiert – das kann auch der Aqua Key Test bezeugen: Egal ob wir nur wenige, eine ganze Reihe oder alle Tasten drücken, alle Eingaben werden zuverlässig ans System weitergeleitet.

Auch Ghosting ist bei der Corsair K95 RGB Platinum kein Problem. Hier hat der Hersteller also mit seiner Angabe »Anti-Ghosting« und Full-Key-Rollover nicht geflunkert – sehr gut!

Funktionsreiche Treiber-Software

Die Treiber-Software für die Corsair K95 RGB Platinum heißt CUE (Corsair Utility Engine) und ist als kostenloser Download verfügbar. Das Programm ist nicht ausschließlich für diese Tastatur zuständig, sondern bündelt alle kompatible Peripherie von Corsair in einer Benutzeroberfläche. So lässt sich beispielsweise auch die Beleuchtung zwischen Geräten synchronisieren, damit das Gaming-Gear einheitlich auftreten kann, wenn gewünscht.

Alle Einstellungen lassen sich in Profilen speichern, um beispielsweise für verschiedene Spiele die idealen Tastenkombinationen und Leuchteffekte per Knopfdruck parat zu haben. Die Sicherung übernimmt ein acht Megabyte großer, in der Tastatur integrierter Speicher. Der Onboard-Speicher ist überaus nützlich, wenn die Tastatur beispielsweise an einem fremden PC zum Einsatz kommen soll, denn dann rufen Sie Ihre Einstellungen einfach wieder von der Tastatur ab.

Immer Zugriff auf die eigenen Einstellungen

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich Profile von anderen Nutzern aus dem Internet herunterzuladen und anzuwenden. Die Aufnahme von Makros erledigt man ebenfalls in CUE unter »Aktionen«. Das Schöne dabei ist, dass der Treiber größtenteils selbsterklärend und intuitiv aufgebaut ist. Einige wenige Schaltflächen sind allerdings etwas versteckt untergebracht und es gibt es auch einige Begriffe, die man sich nicht selbst herleiten kann – schade!

Zu guter Letzt liefert der Hersteller noch zehn Wechseltastenkappen für den WASD-Bereich mit der grauen, geriffelten Oberfläche der Makrotasten. So erhält der Spieler mehr Grip für seine Tasteneingaben. Dazu gibt es noch das passende Werkzeug, um die Tastenkappen unbeschadet abziehen zu können.

Corsair K95 RGB Platinum im Testspiegel

Nicht nur wir sind begeistert vom Corsair K95 RGB Platinum. Auch die Kollegen der Fachmedien finden nur wenig Kritikpunkte, wie beispielsweise Hardware-Journal. Gelobt wird die wertige Verarbeitung und die umfassende RGB-Beleuchtung:

»Besonders die Beleuchtung mit ihren RGB-LEDs und bis zu 16,8 Millionen Farben weiß zu beeindrucken. Schon ohne die neue LightEdge war das Keyboard vor allem mit ihren Effekten ein echter Hingucker, die neue LED-Leiste an der Rückseite verstärkt diesen Eindruck nochmals. Es ist das kleine Ass im Ärmel, dass Corsair hier ausspielt. Die Farben sind stets kräftig und intensiv, was auch an den SMD-LEDs und den transparenten Gehäusen der Switches liegt.«

Aber es gibt auch Kritik:

»Der einzig negative Punkt ist der Preis der Corsair Gaming K95 RGB Platinum. Die Tastatur liegt preislich bei gut 200 EUR und ist damit nicht unbedingt ein Anwärter für einen Preis-Leistungs-Award. Dagegen zeichnet sich das Keyboard mit einer exzellenten Verarbeitung, einer tollen Beleuchtung und vielen Gaming-Features aus.«

Für den Tester Leonardoi Ziaja machen die mechanischen Tastenschalter den Unterschied:

»Apropos, der Hersteller verbaut die neuen Cherry MX Speed Switches, die wir bereits aus der Corsair Gaming K70 RGB RapidFire kennen. Sie besitzen einen noch kürzeren Auslösewegund eignen sich dadurch für schnelle Eingaben. Ihre Präzision kann den Unterschied machen und für den entscheidenden Vorteil sorgen.«

PC Games Hardware hingegen hält den hohen Verkaufspreis für angemessen und verteilt Bestnoten:

»Die Ausstattung der Corsair K95 RGB Platinum ist nicht perfekt aber konkurrenzfähig und einem Preis von 200 Euro durchaus angemessen. Für die Ergonomie und Rutschfestigkeit gibt es Bestnoten, die Übersichtlichkeit des Tastenlayouts geht ebenfalls in Ordnung.«

Auch hier sind die mechanischen Schalter von Cherry die ideale Wahl, vor allem in Kombination mit der verbesserten CUE-Software:

»Cherrys MX Speed RGB Silver ist der ideale Taster für ein empfehlenswertes Gamer-Keyboard, das sich im Test auch als Schreibgerät bewährt hat. Da Corsair mittlerweile die Bedienung der CUE-Software verbessert hat und sich jetzt die im Speicher abgelegten Beleuchtungsprofile auch an Rechner ohne CUE abrufen lassen, entfallen auch die Kritikpunkte, die wir noch bei der K70 RGB oder Strafe Silent RGB hatten.«

ComputerBase hingegen kritisiert im ersten Moment nur Kleinigkeiten, wie eine ungleichmäßige Ausleuchtung oder die Qualität der Tastenkappen:

»Was stört, stört bei der K95 nur mehr auf hohem Niveau: Die nicht ganz gleichmäßige Helligkeit der Lichtleiste, die nur mit Rubberdome-Tastern ausgestatteten Medientasten, die Befestigung der Handballenauflage, der Verzicht auf höherwertige Tastenkappe oder Beschriftungen und die abweichende »Bottom Row« bleiben bei allen Vorzügen im Hinterkopf – es ist nicht vermessen, zum Spitzenpreis auch ein wenig (mehr) Außergewöhnliches zu erwarten.«

Doch trotz der lobenden Worte kann Tester Max Doll keine Kaufempfehlung aussprechen, da die K95 seiner Meinung nach über wenig wirklich nützliche Funktionen verfügt:

»Mit einer generellen ComputerBase-Empfehlung belohnt wird die Tastatur trotz ihrer Vorzüge nicht. Dies liegt vor allem daran, dass die gebotenen Features zum größten Teil oder für die meisten Anwender kaum praktische Relevanz besitzen. Die K95 ist ohne Frage ein gutes Produkt, aber sie ist nicht das Rundum-Sorglos-Paket für Jedermann. Für die meisten könnte das Warten auf die modernisierten Varianten der preisgünstigeren K-Tastaturen lohnenswerter sein.«

Auf ein ähnliches Fazit kommt auch Hardwareluxx. Die Ähnlichkeit zu bereits veröffentlichten Tastaturen ist groß, weshalb man nach Meinung des Kollegen Philipp Moosdorf wohl eher zur günstigen Variante greifen wird:

»Auch wenn die K95 RGB Platinum das neue Corsair-Flaggschiff ist, ähnelt sie doch stark der K70 RGB RAPIDFIRE. Die Ähnlichkeiten gehen so weit, dass es letztlich Details sind, die bei der Kaufentscheidung den Ausschlag geben könnten. Dazu gehören vor allem die separaten G- bzw. Makro-Tasten und der große interne Speicher, der unabhängig von der Software den Zugriff auf drei Profile ermöglicht. Allerdings muss sich jeder Nutzer selbst fragen, ob er von diesen zusätzlichen Möglichkeiten auch Gebrauch machen wird.«

Alternativen

Auch wenn die Corsair K95 RGB Platinum unser klarer Testsieger ist, so gibt es doch lohnenswerte Alternativen. Denn vor allem der hohe Preis dürfte viele abschrecken.

Auch Gut

Fnatic Streak

Test Gaming-Tastatur: Fnatic Streak
Fnatic erweitert die Schaltertypen der Streak und überzeugt uns jetzt mit CherryMX-Brown-Switches.

Die Fnatic Streak kommt mit einem schlichten Design und einer soliden Verarbeitung. Dabei sorgt die Aluminium-Oberplatte für einen hochwertigen optischen Eindruck und auch das Material der Tastenkappen kann angenehm überzeugen. Hinzu kommen eine programmierbare RGB-Beleuchtung und ein USB-Hub. Neben den Multimedia-Tasten sitzt eine Lautstärkewalze aus Metall, welche die übrigen Funktionen sinnvoll ergänzt. Allerdings ist sie nicht ganz so bequem zu erreichen, wodurch aber auch ein versehentliches Verstellen verhindert wird.

Mit ihrer einstellbaren Handballenauflage liefert die Streak ein echtes Plus an Komfort. Über eine Schiene, die unterhalb der Tastatur angebracht wird, lässt sich die Auflage in drei Stufen fixieren, wo sie dann magnetisch festgehalten wird. So ist für jede Handgröße eine passende Einstellung möglich. Die weiche Polsterung verhindert dabei ein unangenehmes Druckgefühl, welches manchmal bei Handballenauflagen aus Kunststoff auftritt. Auch eine Höhenverstellung ist vorhanden, mit der sich die Gaming-Tastatur aufstellen lässt.

Der einzige wirklich negative Punkt ist das dicke Anschlusskabel. Diese beherbergt gleich zwei Leitungen – eine für die Tastatur und eine für den USB-Hub. Dadurch fällt es sehr ungelenk aus und ist durch den gummierten Kunststoffmantel auch etwas anfällig für Schmutz. Liegt es einmal an seinem Platz, dürfte es aber nicht weiter stören. Fnatic bwirbt die Streak als »mit E-Sportlern entwickelt« und man merkt ihr das auch an. Auf unnötige Features wurde weitestgehend verzichtet und alles konzentriert sich auf eine gute Haptik. Wer sich für die Fnatic Streak entscheidet, wird nach dem Kauf nicht enttäuscht sein.

Design-Alternative

Roccat Vulcan 100 AIMO

Test Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan 120 AIMO
Das Tastendesign ist ein wahrer Hingucker und die selbstentwickelten Schalter eine willkommene Abwechslung.

Die Roccat Vulcan 100 AIMO ist das neue Mechanik-Flaggschiff des Herstellers aus Hamburg, das mit selbstentwickelten, mechanischen Schaltern aufwarten kann: Die sogenannten »Titan Switch Tactile« wurden zusammen mit TTC entwickelt und ähneln in Sachen Schaltcharakteristik wohl am ehesten den Cherry-MX-Brown-Schaltern: Die Titan lösen ebenfalls taktil aus, dafür aber etwas schneller. Die weiteren Unterschieden lassen sich unter anderem beim Tastendesign finden, das mit den flachen Tastenkappen in Verbindung mit den freiliegenden Schaltergehäusen richtig gut ausschaut.

Die Tastatur selbst ist tadellos verarbeitet und es kommen auch recht hochwertige Materialien zum Einsatz, insgesamt bietet die Vulcan eine recht edle Haptik und wirkt robust. Toll finden wir auch die separate Multimediasteuerung und das Lautstärkedrehrad. Letzteres lässt sich aber auch für andere Funktionen nutzen, wie zum Beispiel für gängige Multimediaarbeiten. Bei unserer Variante, der Roccat Vulcan 100 AIMO, fehlt allerdings die abnehmbare Handgelenkauflage, die gibt es nur bei der teureren 120-Version.

Für Konsolenspieler

HyperX Alloy Origins

Test Gaming-Tastatur: HyperX Alloy Origins
Die Hyper X Alloy Origins bietet nicht nur PC-Spielern eine gute Eingabe, sondern lässt sich auch an einer Playstation problemlos benutzen.

Auf dem Schreibtisch nimmt die HyperX Alloy Origins nur wenig Platz weg. Die Gaming-Tastatur besitzt zwar einen Nummernblock, ist aber ansonsten eher schlicht gehalten. Es stehen auch keine extra Medientasten bereit, sondern man muss über eine Fn-Taste die Zweitbelegung nutzen. Das macht aber Sinn, da das Keyboard auch an Konsolen funktioniert und diese in der Regel nicht so viel mit den extra Tasten anfangen können. Das gleiche gilt für die Beleuchtung, weshalb man individuelle Lichtprofile am PC erstellen und im internen Speicher der Tastatur unterbringen muss.

Beim Spielen lösen die Tasten sehr präzise aus und die Finger finden einen guten Halt auf der Oberfläche. Manch einen könnte die nach innen gewölbte Struktur etwas stören, daran gewöhnt man sich aber nach einiger Zeit. Das trifft auch zu, wenn man neben dem Spielen auch viel schreibt. Da die herstellereigene HyperX-Red-Tasten keinen deutlich Druckpunkt besitzen, sondern linear auslösen, muss man sich erst ein wenig an den leicht federnden Widerstand gewöhnen. Das sorgt am Anfang für etwas krampfige Finger. Nach einer kurzen »Trainingszeit« gibt sich aber auch dieses Problem.

Sind die Eigenheiten der Tastatur erst einmal verinnerlicht, macht es Spaß sie zu benutzen. Besonders den niedrigeren Lärmpegel weiß man schnell zu schätzen, wenn man vorher mit einer lauten Gaming-Tastatur gespielt hat. Der Einsatz an einer Playstation 4 funktioniert ebenfalls problemlos. Wer auf der Suche nach einer schlichten aber guten Tastatur ist, die sich auch an Konsolen einsetzen lässt, wird von der HyperX Alloy Origins nicht enttäuscht werden.

Gut & günstig

Redragon K552-DE

Test Gaming-Tastatur: Redragon K552-DE
Ermöglicht Schreiben wie auf einer Schreibmaschine, aber auch mit der gleichen Lautstärke. Gamer genießen die hohe Präzision und extrem schnelles Auslösen der Tasten.

von 30 Lesern gekauft

Mit der Redragon K552 liefert der US-amerikanische Hersteller einen wahren Preis-Leistungsknaller: Für einen günstigen Preis von unter 40 Euro bekommt man mechanische Schalter, die mit einer roten LED-Beleuchtung aufwarten. Die Haptik ist dabei extrem gut und überzeugt uns nicht nur beim Gaming sondern auch beim Schreiben langer Texte. Das Tastenfeedback ist dabei extrem genau, wodurch keine Eingabe verloren geht.

Bei den mechanischen Schaltern greift Redragon auf Outemu zurück, die einen Schalter entwickelt haben, der den Cherry-MX-Blue-Switches sehr nahe kommt. Diese lösen mit einem deutlichen Klickgeräusch aus, wobei nur wenig Kraftaufwand nötig ist, um die Tasten zu drücken. Eine mangelnde Qualität konnten wir nicht feststellen, die Tasten lösten im Test stets präzise und zuverlässig aus. Die Beleuchtung lässt sich mit mehreren Helligkeitsstufen an die Umgebung anpassen, blendet zu keiner Zeit und ist sehr gleichmäßig.

Auch das Versprechen der N-Key-Rollover-Funktion kann die Tastatur einhalten – Aqua Key Test bestätigt uns, dass die Tastatur alle parallel gedrückten Tasten ans System weiterleitet. Von eventuellem Ghosting ist ebenfalls keine Spur. Lediglich auf programmierbare Tasten und eine individuell einstellbare Beleuchtung muss verzichtet werden. Einen großen Kritikpunkt gibt es allerdings auch: Nicht nur die mechanischen Schalter machen Geräusche, die Tasten klackern auch, wenn die Abdeckungen auf den Boden der Tastatur treffen. Die dabei entstehende Geräuschkulisse ist extrem laut. Für einen selbst ist dieses Feedback zwar sehr deutlich, umstehende Personen oder Mitspieler, die sich im selben Zimmer aufhalten oder per Teamspeak bzw. Discord mitzocken, könnte dieser Effekt aber sehr stören.

Außerdem getestet

Asus ROG Strix Scope TKL Deluxe

Auch Asus hat ein neues Zugpferd im Stall: Die Asus ROG Strix Scope Deluxe sieht zwar super aus und bietet auch eine Reihe nützlicher Funktionen, ist preislich aktuell aber einfach zu teuer. Der Schnellumschalter-Hotkey sorgt dafür, dass schnell und bequem zwischen verschiedenen Tastenbelegungen hin- und hergeschaltetet werden kann. Schön ist auch, dass die Tastatur, dank verbautem Aluminium recht schwer ist und sich gut anfühlt. Sie wirkt robust und soll mit ihrer extra breiten Strg-Taste besonders Ego-Shooter-Spieler ansprechen. Auch mit der Software und den verfügbaren Schaltertypen sollten die meisten Spieler zufrieden sein. Alles an sich schön, aber bisher zu teuer für das, was sie kann. In Sachen Preis-Leistung sollte Asus hier nachbessern.

Mit der Razer Huntsman Elite hat der Gaming-Gear-Hersteller eine wirklich gute Tastatur im Angebot. Denn neben einem üppigen Ausstattungsumfang und einer einwandfreien, edlen Verarbeitung kann die Tastatur sogar mit hauseigenen Schaltern aufwarten. Die sogenannten »Razer Opto-Mechanical-Switches« arbeiten opto-mechanisch mit Hilfe einer Lichtbarriere im Inneren der Schalter. Das soll für noch schnellere Auslösezeiten sorgen.

Außerdem verfügt das Keyboard über eine dedizierte Multimediasteuerung, ein Lautstärkedrehrad und eine abnehmbare, gepolsterte Handgelenkauflage. Die ist, genau wie das Gehäuse, mit einer Lichtleiste ausgestattet, die für Gamer-Atmosphäre sorgt. Der Preis ist aber definitiv zu hoch.

Snakebyte Key:Board Ultra

Für das Snakebyte Key:Board Ultra muss man relativ wenig Geld ausgeben und erhält eine gute Gaming-Tastatur. Durch eine extra Gummierung für die WASD- und Pfeiltasten geht hier der Grip beim Spielen nicht verloren und man kann diese auch ohne hinzusehen gut ertasten. Schreibarbeiten gehen ebenfalls gut von der Hand und auch ohne die Installation einer Software lassen sich die grundsätzlichen Funktionen der Snakebyte-Tastatur problemlos nutzen.

Allerdings sollte man etwas Platz auf dem Tisch einplanen, da die Basiseinheit sehr großzügig ausfällt. Die ist dafür aber auch zugleich ein ansprechendes Designelement. Beim Spielen und Tippen sind die typischen Klickgeräusche der Schalter deutlich zu hören, es gibt aber noch wesentlich lautere Tastaturen. Vom Gesamtpaket des Key:Board Ultra wird man auf jeden Fall nicht enttäuscht und der Preis ist angemessen.

Obwohl die Cooler Master MK850 gar nicht mal so klein ausfällt, stehen die Tasten relativ eng beieinander. Außerdem drückt man häufig aus Versehen eine der Makro-Tasten, obwohl man doch einfach nur Shift erreichen möchte. Hier ist viel Eingewöhnungszeit erforderlich, die bei anderen Tastaturen nicht unbedingt anfällt. Das gleiche gilt für die Software und so ziemlich alle der weiteren Funktionen der MK850.

Über eine »Aimpad« genannte Technologie kann man in bestimmten Bereichen der Tastatur einstellen, ab wann die Tasten auslösen. So lässt sich beeinflussen, ob eine Eingabe bereits bei nur leichtem Druck registriert wird oder erst, wenn die Taste ganz unten anschlägt. Über beigelegte Tastaturkappen lassen sich diese Bereiche mit andersfarbigen Tasten kennzeichnen. Die Kappen sitzen dabei sehr locker und lösen sich bereits, wenn man die Tastatur aus der Verpackung heben möchte. Diese Funktion und auch die Beleuchtung lassen sich erst einstellen, wenn man die Software zur Tastatur installiert hat.

Wer sich die Cooler Master MK850 kauft, sollte auf jeden Fall viel Zeit für die Einarbeitung und Eingewöhnung verplanen.

Die Corsair K63 Wireless liegt im sogenannten TKL-Format (Tenkeyless) vor, kommt also ohne Nummernblock daher. Viele Gamer bevorzugen dieses kompaktere Format, da somit der Abstand zwischen der Tasatur und der Maus geringer ausfällt. Zusätzlich erfolgt die Kommunikation mit dem PC kabellos, entweder über Bluetooth LE oder über eine 2,4-GHz-Funkanbindung. Für letztere Verbindung muss aber ein kleiner USB-Dongle am Rechner stecken.

Da der drahtlose Betrieb nur über einen Akku ermöglicht werden kann, streicht Corsair alle unnötigen Features: Eine Tastenbeleuchtung gibt es zwar, allerdings leuchtet sie nur einfarbig in Blau. Dafür gibt es trotz der geringen Abmessungen separate Multimediatasten und MX-Read-Schalter von Cherry. Der Preis ist allerdings nicht ganz ohne. Wenn man das Keyboard aber nicht nur am Schreibtisch, sondern auch im Wohnzimmer nutzen möchte, spart man sich quasi eine zweite Tastatur. Und dann geht der Preis für die Corsair K63 Wireless tatsächlich noch in Ordnung.

Logitech G915 Lightspeed RGB

Die Logitech G915 Lightspeed RGB bietet flache Tasten, die aber trotzdem mit mechanischen Schaltern versehen sind. Der Druckpunkt ist deutlich zu spüren und nach etwas Eingewöhnungszeit rutscht man auch nicht mehr ständig von den glatten Tasten ab. Diese liegen aber dennoch sehr nah beieinander, wodurch statt der »Shift«-Taste schnell die danebenliegenden Makrotasten erwischt werden.

Neben einer für jede Taste einzeln einstellbaren Beleuchtung bietet die G915 auch Medientasten und speichert die persönlichen Einstellungen direkt im Keyboard. Für die Verbindung zum PC bieten sich viele Möglichkeiten an, beispielsweise über USB. Darüber wird die Tastatur auch geladen, um sie auf Wunsch kabellos betreiben zu können. Als Gamer sollte man die »Lightspeed« genannte Funktechnik von Logitech bevorzugen, da hier keine Eingabeverzögerung entsteht. Über Bluetooth lässt sich die Gaming-Tastatur zwar ebenfalls benutzen, für Spiele mit hoher Geschwindigkeit ist sie dann aber etwas zu langsam.

Spieler bekommen mit der Omen Sequencer ein besonderes Schalterformat. Die Mischung aus optischer Registrierung und mechanischen Schaltern soll deutlich schneller auslösen, als es bei herkömmlichen Tastaturen der Fall ist. Abseits der Technik sorgt auch das Design für einen Hingucker, bei dem ein Rollbalken aus Metall zur Lautstärkeregelung alles dominiert. Das die Tasten wirklich schneller auslösen als die der Konkurrenz, können wir nach unserem Test nicht eindeutig beurteilen.

Es fällt aber auf, dass die Kappen etwas wacklig auf den Schaltern sitzen und die Leertaste recht laut klappert. Zudem ist die Enter-Taste ziemlich klein, wodurch wir immer mal daneben drückten. Die stabile Bodenplatte und der Rollbalken machen aber eine gute Figur und auch der USB-Hub hat uns gefallen.

Roccat Vulcan 120 AIMO

Die Roccat Vulcan 120 entspricht optisch unserer Design-Alternative, kommt aber direkt mit einer abnehmbaren handballenauflage im Lieferumfang. Der besondere Look auf die freistehenden Schalter bleibt dabei erhalten und die Bodenplatte besteht aus schickem, schwarzem Aluminium. Ein mechanischer Lautstärkeregler erleichtert die Steuerung von Lautstärke und Helligkeit der Beleuchtung zuverlässig. Im Alltag hebt sich die Vulcan 120 durch Roccats selbstentwickelte Tactile Switches ab. Dadurch wird das Feedback einzigartig und ist am ehesten mit den Cherry Brown Switches zu vergleichen. Noch dazu ist die Tastatur, für ein mechanisches Keyboard, recht leise.

Wem unsere bisherigen Empfehlungen nicht zugesagt haben oder wer gerne beim Hersteller unseres Top-Modells bleiben möchte, sollte einen Blick auf die Corsair K70 RGB MK.2 werfen. Diese bietet ebenfalls eine sehr hochwertige Verarbeitung und eine gute Haptik. Die Tasten geben ein deutliches Feedback und auch die Ausstattung mit Sondertasten kann sich sehen lassen. Hinzu kommt eine Walze für die Einstellung der Lautstärke und eine individualisierbare Einzeltastenbeleuchtung.

Im Lieferumfang befindet sich eine Handballenauflage und der 8 MB große interne Speicher bietet viel Platz für eigene Farbprofile zu verschiedenen Spielen. Mit Cherrys MX-Brown-Schaltern ist zudem für eine langanhaltende Qualität gesorgt.

Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile

Wie die vorgenannte Tastatur bietet die Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile individualisierbare Farbprofile, eine Handballenauflage und eine hochwertige Verarbeitung. Der Unterschied liegt hier in den halbhohen Tasten, durch die zum einen die Höhe der Tastatur geringer ausfällt und zum anderen der Weg zum Auslösen der Tasten geringer ist.

Diese Technik sorgt aber auch für einen höheren Kraftaufwand, der zum Drücken einer Taste nötig ist. Außerdem erforderte das niedrige Profil eine deutliche Umgewöhnung, die einige Zeit in Anspruch nimmt. Wer sich aber darauf einlässt, kann hier unter Umständen eine gute Alternative zu herkömmlichen Tastaturen finden.

Die Roccat Horde AIMO ist eher etwas für kleine Hände. Trotz der recht wuchtigen Ausmaße liegen die Tasten eng beieinander, wodurch wir ein ums andere mal die Makrotasten statt Shift oder Tab getroffen haben. Die Verarbeitung der Tastatur ist allerdings sehr hochwertig, genau wie die Haptik. Dass Roccat hier Mebranen statt mechanischen Schaltern verwendet, fällt beim Tippen und Zocken kaum auf.

Im Lieferumfang findet sich zudem eine Handballenauflage, durch die die Ergonomie nochmals verbessert wird. Sehr gut hat uns auch die Multimediasteuerung gefallen, die sich durch ein Scrollrad vielfältig einsetzen lässt. Die Roccat Horde AIMO bietet allerdings keine RGB-Einzeltastenbeleuchtung. Die Farben lassen sich nur für sechs verschiedene Zonen anzeigen.

Eine der günstigsten Tastaturen in unserem Testfeld ist die Klim Chroma. Hier hat man die Wahl zwischen einem drahtlosen Betrieb und dem Anschluss via Kabel, das allerdings auch zum Laden der internen Batterie benötigt wird. Die Tastatur selbst ist schlank, leicht und bietet sogar Tasten für die Multimediasteuerung. Statt mechanischer Schalter kommen hier auch Membranen zum Einsatz, die sich aber mit einem guten Feedback bemerkbar machen

Ob die Klima Chroma wirklich den Titel Gaming-Tastatur verdient, hängt von der Definition ab. Die gebotenen Zusatzfunktionen sind rudimentär und bestehen im wesentlichen aus Anti-Ghosting und einer RGB-Beleuchtung. Dass sich letztere nicht individuell anpassen lässt, sondern nur auf vorgefertigten Profilen beruht, schreiben wir nicht zuletzt auch dem günstigen Preis zu.

Die Klim Dash verzichtet auf eine Drahtlosfunktion und bietet mechanische Tasten sowie vielfältige RGB-Farbprofile. Die schlanke Bauform sorgt zudem für viel Platz auf dem Schreibtisch und die gute Haptik liefert eine angenehme Bedienung. Auf separate Tasten für die Steuerung von Medien verzichtet der Hersteller allerdings.

Während die Tastatur selbst rundum solide ist, fällt uns die Beleuchtung negativ auf. Einzeltastenbeleuchtung und Farbprofile sind hierbei zwar schön und gut, die verwendeten LEDs leuchten die Buchstaben aber nur ungleichmäßig aus. Bei einer niedrigen Helligkeit bleiben Teile der Tasten dadurch dunkel, auf hoher Helligkeit blendet uns das Licht.

Mit der MSI Vigor GK80 kann man sich auf jede Menge Zubehör einstellen. Die WASD-Tasten sind nicht nur mit hochwertigen Metallcaps ausgestattet, auf Wunsch lassen sich diese und acht weitere Tasten inklusive der Leertaste mit gummierten Kappen versehen, die im Lieferumfang enthalten sind. In Kombination mit der ebenfalls mitgelieferten Handballenauflage ist für jeden Geschmack vorgesorgt. Abseits der anpassbaren Kappen sind die Oberflächen der Tasten allerdings recht glatt, wodurch die Finger schnell abrutschen. Außerdem ist der Widerstand der weichen Cherry-MX-Red-Schalter ziemlich gering. Hier müssen Spieler ihr eigenes Empfinden genau bewerten und danach entscheiden, ob das Tastenfeedback für ihre Spielweise gut geeignet ist.

Lioncast LK300 RGB Pro

Die Lioncast LK300 RGB Pro bietet ebenfalls Cherry-MX-Switches, allerdings in der Brown-Ausführung. Auch hier ist das Tastenfeedback eher weich, dafür stimmt der Grip der Oberfläche. Während der ersten Stunden mussten wir uns allerdings an den hohen Hub gewöhnen, durch den die Tasten gefühlt eine lange Strecke bis zum Auslösen zurücklegen. Freunde von Makro- und Multimediatasten kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten, da Lioncast für vielseitige Profile und individuelle Anpassungsmöglichkeiten gesorgt hat. Das gleiche gilt auch für die angenehme RGB-Beleuchutng. Dank der abnehmbaren Handballenauflage ist zudem für eine gute Ergonomie gesorgt, mit einem Gewicht von 1,35 Kilogramm ist die LK300 RGB Pro allerdings kein Leichtgewicht.

Sharkoon Skiller Mech SGK3

Mit der Sharkoon Skiller SGK3 liefert der Hersteller für unter 70 Euro mechanische Switches, die eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung bieten. Auch an der Haptik hat Sharkoon nicht gespart und setzt auf eine Oberplatte aus Metall. Gleichwertig ausgestattete Modelle von anderen namhaften Herstellern kosten mindestens 100 Euro und mehr.

Bei den mechanischen Schaltern greift Sharkoon auf Kailh zurück und bietet insgesamt drei verschiedene Varianten an: Red, Blue oder Brown. Die Schaltcharakteristik entspricht in etwa den gleichfarbigen MX-Switches von Cherry. Unser Testmodell ist mit den Kailh Red ausgestattet und bietet also einen linearen Schaltweg. Im Vergleich zu den MX Red sind allerdings fünf Gramm mehr Druck für das Auslösen der Tasten notwendig. Eine mangelnde Qualität konnten wir nicht feststellen, die Tasten lösten im Test stets präzise und zuverlässig aus. Ein weiterer Unterschied zu den RGB-Schaltern von Cherry: Die Gehäuse der Kailh-Schalter sind nicht durchsichtig. Die aufgesetzten Tasten erinnern so zwar an unseren Testsieger von Corsair, jedoch ohne das Leuchten, das unter den Tastenkappen hervorscheint.

Auch das Versprechen der N-Key-Rollover-Funktion kann die Tastatur einhalten – Aqua Key Test bestätigt uns, dass die Tastatur alle parallel gedrückten Tasten ans System weiterleitet. Von eventuellem Ghosting ist ebenfalls keine Spur. Die übersichtlich aufgebaute Software erlaubt das Programmieren von Makros und der Beleuchtung, außerdem steht ein Onboard-Speicher zur Verfügung. Der Sharkoon Skiller SGK3 fehlt zwar eine Handgelenkauflage und es gibt keine Sondertasten (nur Doppelbelegung), doch selbst diese Punkte machen die Gaming-Tastatur von Sharkoon nicht weniger attraktiv.

Sharkoon Purewriter RGB

Im sogenannten Low-Profile-Design liegt die Sharkoon Purewriter RGB vor, weshalb sich die Höhe dieses Modells auf nur 3,5 Zentimeter beläuft. Möglich machen das die flachen Tastenkappen und die Low-Profile-Mechanik-Switches von Kailh – unser Testgerät verwendet die roten Schalter mit einer linearen Schaltcharakteristik. Auch die restlichen Abmessungen sind recht gering, auf eine Handgelenkauflage wird bewusst verzichtet.

Auf eine separate Multimediasteuerung müssen Sie dennoch nicht verzichten. Und trotz des vergleichsweise günstigen Preises ist die Tastatur aber auch recht hochwertig verarbeitet. Nur die RGB-Beleuchtung muss etwas Kritik einstecken: Die Farbdarstellung mag zwar ziemlich intensiv sein, verhindert dadurch aber, dass man die Farbunterschiede erst bei stärkeren Änderungen überhaupt wahrnimmt.

Aber das war es auch schon mit den negativen Punkten, und im Angesicht des niedrigen Preises lässt sich dieser Punkt definitiv verschmerzen.

Razer Blackwidow Chroma V2

Test Gaming-Tastatur: Razer Blackwidow Chroma V2

Keine Preise gefunden.

Etwas günstiger, aber dafür mit nicht ganz so hochwertigen Materialien wie unser Testsieger ausgestattet, ist die Razer Blackwidow Chroma V2. In Sachen Design hat sich bei der Neuauflage des beliebten Klassikers nicht viel geändert. Neu ist allerdings die abnehmbare, gepolsterte Handballenauflage.

Etwas schade: Es gibt zwar separate, frei belegbare Makrotasten, aber alle anderen Funktionen wie die Multimediasteuerung lagert der Hersteller als Doppelbelegung auf die F-Tasten aus. Das ist unserer Meinung nach etwas umständlich, da der Spieler erst noch parallel die Funktionstaste drücken muss, um beispielsweise die Lautstärke zu verringern.

Ausgerüstet ist dieses Modell mit selbstentwickelten, mechanischen Schaltern, die Razer von Kaihua fertigen lässt. Unser Testgerät ist mit der taktilen Variante »Razer Green« ausgestattet, verfügbar ist sie aber auch mit den Yellow- und Orange-Schaltern. Auch eine programmierbare RGB-Beleuchtung fehlt hier nicht. An der Seite befindet sich auch ein Anschluss-Hub mit einem USB-2.0- und Audio-Anschluss.

Roccat Isku+ Force FX RGB

Test Gaming-Tastatur: Roccat Isku+ Force FX RGB

Keine Preise gefunden.

Die Roccat Isku+ Force FX RGB tanzt etwas aus der Reihe, weil sie nicht über mechanische Tasten verfügt, sondern auf eine analoge Alternative setzt. Das Besondere dabei ist, dass die QWEASD-Tasten unterschiedlich reagieren, je nachdem wie fest sie der Spieler drückt. Das ermöglicht neue Eingabemöglichkeiten. Beispielsweise lässt sich damit ein Fahrzeug sanfter beschleunigen, da der Wagen erst Vollgas gibt, wenn die Taste komplett durchgedrückt wird.

Hinzu kommen viele weitere Techniken wie die doppelte Tastenbelegung namens EasyShift, eine Makro-Aufnahme in Echtzeit sowie eine RGB-Beleuchtung. Allerdings erreichen die analogen Tasten nicht die Eingabegüte von mechanischen Schaltern, außerdem wirkt die Tastatur aufgrund ihres Kunststoffgehäuses nicht ganz so hochwertig.

Die Logitech G613 ist die einzige Gaming-Tastatur in diesem Vergleichstest, die ohne Anschlusskabel auskommt. Die Signale werden hier über die sogenannte Lightspeed-Technik drahtlos an einen kleinen USB-Empfänger am PC übertragen. Lightspeed wurde von Logitech selbst entwickelt und arbeitet dank ausgefeilter Algorithmen auch fehlerfrei und schnell – ein Muss für Gamer. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass es sich hierbei sogar um die erste Tastatur mit flotten, mechanischen Schaltern vom Typ Romer-G handelt – ebenfalls entwickelt von Logitech, die Fertigung übernimmt der bekannte Hersteller Omron.

Zusätzlich ist auch die parallele Kopplung via Bluetooth möglich, um auf Knopfdruck zwischen der Eingabe für verschiedene Geräte wie dem Tablet oder TV umzuschalten. Die Energieversorgung übernehmen zwei handelsübliche AA-Batterien, die laut Hersteller die Tastatur bis zu 18 Monate mit Energie versorgen sollen. Hierfür hat der Hersteller nämlich Stromspartechniken integriert – und verzichtet auch auf eine umfassende Tastenbeleuchtung. Auch die Haptik der doch recht teuren Tastatur ist nicht die edelste.

Bei der HyperX Alloy Elite handelt es sich um das aktuelle Flaggschiff des Gaming-Peripherie-Herstellers. Die Haptik ist toll: Das Gehäuse besteht komplett aus Metall und sorgt somit für eine hochwertige und robuste Grundlage. Makrotasten gibt es zwar nicht, dafür gibt es aber eine separate Beleuchtungs- und Multimediasteuerung, sogar inklusive Lautstärkewalze aus Aluminium. Wir hatten die Version mit Cherry-MX-Blue-Schaltern im Test, die gewohnt präzise, aber auch hör- und spürbar auf unsere Eingaben reagierten. Anti-Ghosting und N-Key-Rollover funktionieren tadellos. Eine Tastenbeleuchtung gibt es auch, welche allerdings nur einfarbig (Rot) ist, dafür aber per Knopfdruck mit einigen Leuchteffekten aufwarten kann.

Die Installation eines Treibers ist nicht notwendig. Des Weiteren lassen sich keine Makros programmieren oder Profile anlegen. Die abnehmbare Handgelenkauflage wirkt außerdem weniger wertig. Da bietet die Logitech G613 für einen kleinen Aufpreis deutlich mehr.

Fnatic Gear Rush Silent

Die Fnatic Gear Rush Silent nutzt mechanische Schalter vom Typ Cherry MX Silent Red, die eine integrierte Dämpfung besitzen und somit hörbar leiser auslösen als reguläre MX Red. Der Hersteller setzt zwar ausschließlich auf Kunststoff, doch die Verarbeitung und Qualität des Materials stimmen durchweg. Es gibt keinerlei Sondertasten oder einen extra Treiber, die Makros programmieren und lösen Sie über doppelt belegte Standardtasten aus. Auch die einfarbige, rote Tastenbeleuchtung sowie das Umschalten zwischen maximal fünf Profilen erledigen Sie auf diese Weise – etwas umständlich.

Dafür gibt es gleich zwei USB-2.0-Anschlüsse an der Rückseite der Gaming-Tastatur. Somit müssen Sie keinen USB-Anschluss »opfern« und erhalten sogar eine zusätzliche Buchse. Beim Anti-Ghosting und N-Key-Rollover muss sich sich die Tastatur keine Blöße geben. Die Handgelenkauflage ist mit Gummi beschichtet und abnehmbar.

Die Rush Silent ist also eine rundum solide Tastatur für Gamer, die nicht allzu viel Geld ausgeben wollen.

Logitech G910 Orion Spectrum

Die Logitech G910 Orion Spectrum erinnert stark an unsere Empfehlung Logitech G613. Allerdings erfolgt der Anschluss per USB-Kabel, die Romer-G-Schalter besitzen eine RGB-Beleuchtung und die Multimediasteuerung wird um eine Lautstärkewalze bereichert. Auch hier lässt sich das Smartphone als Second-Screen benutzen, das Dock hierfür befindet sich aber direkt an der Tastatur und lässt sich bei Bedarf ausfahren.

Hinzu kommen drei zusätzliche Makrotasten, die wie die Pfeil- und WASD-Tasten über eine griffige Oberflächenstruktur verfügen. Vor allem beim Blindtippen lassen sich diese Tasten also ohne Hinsehen ausmachen. Ansonsten kommt die G910 nicht ganz an die Haptik der G613 heran – vor allem die wechselbare Handgelenkauflage besteht nur aus dünnem, ungepolstertem Plastik.

Mit Ghosting hat die Logitech-Tastatur keine Probleme, das Key-Rollover beschränkt sich auf 26 Tasten, wie versprochen. Einen Anschluss-Hub für USB- oder Audiogeräte gibt es allerdings nicht, auch das Kabel ist nicht umflochten.

Unterm Strich ist für uns die Logitech G613 der bessere Deal, aber wer sich nicht mit der drahtlosen Übertragung anfreunden kann, für den kann die G910 Orion Spectrum eine Alternative sein.

Das Cherry MX Board 5.0 ist streng genommen gar keine Gaming-Tastatur, besitzt aber dennoch Gaming-spezifische Funktionen wie das Sperren der Windows-Taste sowie eine einfarbige, weiße Tastenbeleuchtung. Außerdem bietet sie Anti-Ghosting sowie ein N-Key-Rollover. Makros, Onboard-Speicher und Profile fehlen der Tastatur allerdings. Besonderen Fokus hat Cherry sowieso auf Ergonomie gelegt: Die überdurchschnittlich große und abnehmbare Handgelenkauflage ist mit Gummi gepolstert und lässt sich über vier breite Standfüße auf verschiedene Weisen aufstellen. Die Tastatur selbst besitzt noch einmal zwei ausklappbare Standfüße.

Bei den Schaltern kommt natürlich die hauseigene, mechanische MX-Technik zum Einsatz, und zwar in der gedämpften Form: Wie bei der Fnatic Gear Rush Silent sind es Cherry MX Silent Red. Die Tastenbeleuchtung beherrscht neben statischem Licht aus zwei Effekte, die Helligkeit lässt sich in zehn Stufen regeln. Das Anti-Ghosting funktioniert, genau wie das Full-Key-Rollover.

Die Verarbeitung der Tastatur ist makellos. Nur verlangt Cherry für einen vergleichsweise geringen Ausstattungsumfang eine Menge Geld.

Eigentlich ist die Asus ROG Claymore eine Vollformat-Tastatur. Doch das Besondere ist, dass man den Nummernblock einfach entfernen kann – und auf Wunsch sogar auf die linke Seite andocken kann, was besonders Linkshändern gefallen dürfte. Das Wechseln klappt unkompliziert im laufenden Betrieb. Bei der Oberplatte verwendet der Hersteller strukturiertes Aluminium, was dem Keyboard ein edles, futuristisches Design und eine robuste Grundlage verleiht.

Unser Testgerät ist mit linearen Cherry MX Red ausgestattet, die auch eine RGB-Beleuchtung bieten. Apropos RGB: Dank der Technik Asus Aura lässt sich die Beleuchtung inklusive der Effekte mit anderen, kompatiblen Geräten wie LED-Streifen in Gehäusen, Grafikkarten oder anderer Asus-Peripherie synchronisieren.

Bis auf eine Lautstärkewalze aus Metall gibt es keine separaten Sondertasten, Makros werden über eine Doppelbelegung umgesetzt. Die Programmierung wird über die Treiber-Software erledigt, auch eine Unterteilung in Profilen ist möglich. Auf den Onboard-Speicher passen insgesamt sechs Profile. Mit eventuellem Ghosting muss man sich nicht herumschlagen, außerdem bietet die Tastatur Full-Key-Rollover.

Wir haben aber zwei große Kritikpunkte: Es gibt keine Handgelenkauflage, was bei den hohen Tasten durchaus zum Nachteil werden kann, und außerdem ist sie die teuerste Tastatur im Test.

Die Razer Ornata Chroma ist die zweite Tastatur im Test, die keine mechanischen Schalter benutzt, sondern auf eine sogenannte Mecha-Membran-Technik setzt. Laut Razer soll es sich dabei um hybride, mechanische Schalter handeln, die ähnlich wie Mechanik-Switches auslösen, allerdings weniger kosten. Tatsächlich kommt die Schaltcharakteristik an eine mechanische Tastatur heran und erinnert an taktile Switches.

Ähnlich wie unsere Empfehlung Razer Blackwidow Chroma V2 ist die weich gepolsterte Handgelenklauflage komplett abnehmbar. Die RGB-Beleuchtung lässt sich nicht für jede einzelne Taste programmieren, da die Beleuchtung nicht in den Schaltern sitzt, sondern in einer Kunststoffabdeckung darunter. An die Wertigkeit der Blackwidow Chroma V2 kommt die Ornata nicht heran.

Mit Ghosting gibt es keine Probleme, das Key-Rollover beschränkt sich allerdings auf maximal sechs Tasten. Makros sind nur über eine Doppelbelegung programmier- und auslösbar, genau wie die Steuerung von Multimediainhalten. Auf Profile müssen Sie jedoch verzichten. Die Einstellungen nehmen Sie wieder in der Razer-Synapse-Software vor, die Ihre Programmierung in der Cloud speichert – denn einen Onboard-Speicher gibt es nicht. Weiterer Negativpunkt: Der Hersteller verlangt ziemlich viel Geld für die Tastatur.

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