Gaming-Tastatur Test: Gamingtastatur
test
Letztes Update: 5.2.2021

Die beste Gaming-Tastatur

Wir haben 50 Gaming-Tastaturen getestet. Die beste für die meisten ist die Logitech G915 TKL mit ihrem kompakten Format und flotten, mechanischen Schaltern. Neben einer erstklassigen Verarbeitung und hochwertigen Materialien bietet dieses Modell auch einen großen Funktionsumfang, der prädestiniert ist für PC-Spieler. Leider lässt sich der Hersteller dafür fürstlich entlohnen.

Nele Wobker
ist Freelancer und Vollblut-Gamerin. Sie schreibt unter anderem für die GameStar und die GamePro über Themen aus dem Bereich Videospiele. Außerdem braut sie ihren eigenen Met & Bier und hat Spaß an allerlei Unfug.
Letztes Update: 5. Februar 2021

Wir haben zwei neue Gaming-Tastaturen getestet. Die beiden neuen Modelle HP OMEN Encoder und Sharkoon Skiller Mech SGK30 werden neue Empfehlungen und auch die Roccat Vulcan TKL Pro rutscht in unsere Empfehlungsriege. Die Fnatic Streak, Das Keyboard X50Q und die Aukey KM-G12 sind nun unter „Außerdem getestet“ gelistet.

8. Januar 2021

Wir haben sieben weitere Gaming-Tastaturen getestet. Eine neue Empfehlung ist die Razer Ornata V2, sie löst die Razer Huntsman Mini ab.

28. August 2020

Wir haben neun weitere Gaming-Tastaturen getestet. Unser neuer Testsieger ist die Logitech G915 TKL. Auch die Razer Huntsman Mini, die Das Keyboard X50Q und die Aukey KM-G12 sind neue Modelle auf dem Treppchen.

22. Mai 2020

Wir haben zwei weitere Gaming-Tastaturen getestet. Für die Fnatic Streak können wir eine klare Empfehlung aussprechen.

8. April 2020

Wir haben drei neue Gaming-Tastaturen getestet. Die HyperX Alloy Origins holt sich eine Empfehlung für Konsolenspieler.

13. September 2019

Wir haben die neue Logitech G915 Lightspeed RGB mit flachen Tasten getestet. Neben dem drahtlosen und verzögerungsfreien Betrieb bietet sie viele zusätzliche Tasten. An unseren bisherigen Empfehlungen ändert sich aber nichts.

15. April 2019

Wir haben zwei weitere Gaming-Tastaturen getestet. Für die Omen Sequencer und die Roccat Vulcan 120 AIMO reicht es aber nicht zur Empfehlung.

14. März 2019

Wir haben acht neue Gaming-Tastaturen getestet. Die Corsair K95 RGB Platinum bleibt unser Testsieger. Unsere neue „Gut & Günstig“-Empfehlung ist die Redragon K552-DE.

Weitere Updates

Für PC-Gamer ist die Tastatur neben der Gaming-Maus das wichtigste Eingabegerät. Sie muss auf viele und oft auch auf schnell aufeinanderfolgende Tasteneingaben zuverlässig reagieren. Außerdem sollte eine Gaming-Tastatur überaus robust sein, um plötzliche Wutattacken unbeschadet überstehen zu können – Stichwort Ragequit!

Zusätzlich sorgen Komfortausstattungen wie separate, programmierbare Sondertasten, Beleuchtungseffekte und Handgelenkauflagen für eine angenehme Bedienung. Wir hatten 50 Gaming-Keyboards im Test, 42 sind aktuell noch erhältlich. Die Preisspanne der getesteten Tastaturen reicht von 50 bis 250 Euro. Im Test konnten wir feststellen, dass eine gute Tastatur für Gamer nicht unbedingt ins Geld gehen muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Favorit

Logitech G915 TKL

Test  Gaming-Tastatur: Logitech G915 TKL
Die Logitech G915 TKL ist hochwertig verarbeitet, bietet schnelle Schalter und ist nicht so laut wie andere Gaming-Tastaturen. Es gibt sie auch mit Nummernblock.

Mit der drahtlosen Logitech G915 TKL kommen Platz liebende Gamer voll auf ihre Kosten. Die Schalter reagieren schnell und zuverlässig und die Tastenkappen geben den Fingerkuppen einen angenehmen Halt. Durch die Möglichkeit, sowohl Bluetooth als auch Logitechs Lightspeed-Funk-Standard zu verwenden, ist die Gaming-Tastatur flexibel einsetzbar. Auch der Betrieb mit Kabel ist möglich. Es wird über Micro-USB in die Tastatur gesteckt und dient auch zum Aufladen des integrierten Akkus.

Wer gerne Platz für die Maushand auf dem Schreibtisch hat, wird den eingesparten Nummernblock nicht vermissen. Durch das kompakte Format wird viel Raum gelassen, der im Alltag sonst nicht genutzt werden kann. Gamer, die auf einen Nummernblock nicht verzichten wollen, kaufen einfach die Logitech G915 ohne »TKL« am Ende. Der Preis für diese ausgezeichnete Tastatur ist mit derzeit circa 230 Euro allerdings recht hoch.

Auch Gut

Roccat Vulcan TKL Pro

Test  Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan TKL Pro
Die durchweg hochwertige Tastatur glänzt durch ein gesundes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es gibt sie auch im Vollformat.

Die Roccat Vulcan TKL Pro ist unsere neue »Auch gut«-Empfehlung. In vielerlei Hinsicht ähnelt sie unserem aktuellen Favoriten, der Logitech G915 TKL. Die Vulcan TKL Pro ist allerdings eine Kabel-Tastatur und hat eine Tastenreihe weniger.

In Sachen Verarbeitungs- und Materialqualität steht sie dem Testsieger aber in nichts nach. Ein besonderer Hingucker und Beständigkeitsindikator ist die schwarze Metallplatte aus gebürstetem Aluminium, die (laut Hersteller) auch im Flugzeugbau Einsatz findet.

Auch diese Tastatur gibt es im Vollformat. Die Roccat Vulcan Pro (ohne »TKL«) haben wir ebenfalls getestet und waren begeistert.

Hybrid-Tastatur

Razer Ornata V2

Test  Gaming-Tastatur: Razer Ornata V2
Für mehr Optionen sorgt Razers Hybrid-Tastatur, die noch dazu ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt.

Bei der Razer Ornata V2 werden zwei Tastaturtechniken vereint. Mit den hauseigenen Mecha-Membrane-Schaltern wird das Tippgefühl einer mechanischen mit der Lautstärke einer Membrantastatur kombiniert. Dadurch lassen sich die Tasten etwas leichtgängiger drücken, bieten aber gleichzeitig auch ein direktes und taktiles Feedback.

Auch abseits der Schalter macht die Ornata V2 eine gute Figur. Die Tastatur lässt sich auf jedem Tisch leicht an verschiedenen Stellen platzieren und das stoffummantelte Kabel hinterlässt einen stabilen Eindruck. Eine magnetisch befestigte Handballenauflage ist ebenfalls dabei, allerdings könnte deren Material früher oder später nachgeben. Für den geforderten Preis ist die Razer Ornata V2 aber dennoch ein gelungener Hybrid aus Mecha- und Membrantastatur.

Design-Alternative

HP OMEN Encoder

Test  Gaming-Tastatur: HP OMEN Encoder
Hat alles, was man sich von einer Gaming-Tastatur wünschen kann. Es gibt sie mit verschiedenen Switches. Wir haben die Cherry Keys Red getestet.

Die HP Omen Encoder ist eine fantastische Tastatur in ungewöhnlichem Design. Viele Gamer dürfte die schwarze Kabel-Gaming-Tastatur mit den rot hervorgehobenen WASD-Tasten an alte Zeiten erinnern und ein wohlig-nostalgisches Gefühl hervorrufen. Genau das lieben wir an dieser Tastatur. Sie ist durch ihren Look natürlich ein Stück weit Nerd-Klischee, aber in diesem Fall gefiel uns das ganz gut.

Aber nicht nur die Optik der Omen Encoder überzeugt, denn sie ist auch stabil gebaut und die Helligkeit lässt sich direkt an der Tastatur regeln. Die Key-Caps sind ziemlich glatt, was aber Geschmackssache ist und die Beleuchtung ist »nur« rot und um die WASD-Caps herum weiß. Uns ist die Farbe der Beleuchtung nicht weiter wichtig, anders als etwa der Preis. Auch hier behauptet sich die HP, für die Gamer rund einen Hunderter ausgeben müssen.

Gut & günstig

Sharkoon Skiller Mech SGK30

Test  Gaming-Tastatur: Sharkoon Skiller Mech SGK30
Hier ist es nicht nur möglich, Geld zu sparen, sondern auch flottes Tippen. Besonders schön ist die große Caps-Beschriftung.

Unsere neue »Gut & günstig«-Empfehlung kann sich ebenfalls sehen lassen. Wenngleich man auch auf ein paar Gimmicks verzichten muss, überzeugt die Sharkoon Skiller SGK30 als kabelgebundene Gaming-Tastatur mit mechanischen Red-Switches, die schnelles und gleitendes Tippen bestens ermöglichen.

Sie besteht zwar nur aus Kunststoff, ist aber dennoch sehr robust. Wer also etwas Geld sparen und dennoch eine ordentliche Tastatur auf dem Tisch haben möchte, ist hier bestens aufgehoben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
FavoritAuch GutHybrid-TastaturDesign-AlternativeGut & günstig
Logitech G915 TKL Roccat Vulcan TKL Pro Razer Ornata V2 HP OMEN Encoder Sharkoon Skiller Mech SGK30 Roccat Vulcan Pro Fnatic Streak Das Keyboard X50Q Aukey KM-G12 Razer Blackwidow V3 Razer Blackwidow V3 Pro Corsair K60 RGB Pro Corsair K100 RGB Razer Huntsman Mini Redragon K556 Devarajas Patriot Memory Viper V765 Cooler Master SK630 Razer Cynosa V2 Trust GXT 877 Scarr Corsair K95 Platinum RGB HyperX Alloy Origins Redragon K552-DE Asus ROG Strix Scope TKL Deluxe Razer Huntsman Elite Snakebyte Key:Board Ultra Cooler Master MK850 Corsair K63 Wireless Logitech G915 Lightspeed RGB Omen Sequencer Roccat Vulcan 120 AIMO Corsair K70 RGB MK.2 Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Roccat Horde AIMO Klim Chroma Klim Dash Lioncast LK300 RGB Pro Sharkoon Skiller Mech SGK3 Sharkoon Purewriter RGB Logitech G613 Logitech G910 Orion Spectrum Cherry MX Board 5.0 Razer Ornata Chroma
Test  Gaming-Tastatur: Logitech G915 TKLTest  Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan TKL ProTest  Gaming-Tastatur: Razer Ornata V2Test  Gaming-Tastatur: HP OMEN EncoderTest  Gaming-Tastatur: Sharkoon Skiller Mech SGK30Test  Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan ProTest  Gaming-Tastatur: Fnatic StreakTest  Gaming-Tastatur: Das Keyboard X50QTest  Gaming-Tastatur: AUKEY KM-G12Gaming-Tastatur Test: 81edlaf1znl. Ac Sl1500Test  Gaming-Tastatur: Razer Blackwidow V3 ProTest  Gaming-Tastatur: Corsair K60 RGB ProTest  Gaming-Tastatur: Corsair K100 RGBTest  Gaming-Tastatur: Razer Huntsman MiniTest  Gaming-Tastatur: Redragon K556 DevarajasTest  Gaming-Tastatur: Patriot Memory Viper V765Test  Gaming-Tastatur: Cooler Master SK630Test  Gaming-Tastatur: Razer Cynosa V2Test  Gaming-Tastatur: Trust GXT 877 ScarrTest Gaming-Tastatur: Corsair K95 Platinum RGBTest  Gaming-Tastatur: HyperX Alloy OriginsTest  Gaming-Tastatur: Redragon K552-DETest  Gaming-Tastatur: Asus ROG Strix Scope TKL DeluxeTest  Gaming-Tastatur: Razer Huntsman EliteTest Gaming-Tastatur: Snakebyte Key:Board UltraTest Gaming-Tastatur: Cooler Master MK850Test  Gaming-Tastatur: Corsair  K63 WirelessTest  Gaming-Tastatur: Logitech G915 Lightspeed RGBTest  Gaming-Tastatur: Omen SequencerTest Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan 120 AIMOTest Gaming-Tastatur: Corsair K70 RGB MK.2Test  Gaming-Tastatur: Corsair K70 RGB MK.2 Low ProfileTest Gaming-Tastatur: Roccat Horde AIMOTest  Gaming-Tastatur: Klim ChromaTest  Gaming-Tastatur: Klim DashTest  Gaming-Tastatur: Lioncast LK300 RGB ProTest Gaming-Tastatur: Sharkoon Skiller Mech SGK3Test  Gaming-Tastatur: Sharkoon Purewriter RGBTest Gaming-Tastatur: Logitech G613Test Gaming-Tastatur: Logitech G910 Orion SpectrumCherry MX Board 5.0Test Gaming-Tastatur: Razer Ornata Chroma
Pro
  • Leise, mechanische Tastenschalter
  • Verzögerungsfreie Drahtlos­verbindung
  • Trotz Zusatz­funktionen übersichtlich
  • Große Lautstärke­walze und Makrotasten
  • Beleuchtung ohne Software abschalt- und regelbar
  • Recht leise
  • Kompakt
  • Hochwertige Aluminium­platte
  • USB-C-Kabel abnehmbar
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Beleuchtungs­einstellung sehr intuitiv gestaltet
  • Angenehme milde Tasten­beleuchtung
  • Hybrid-Tastatur
  • Weiche, magnetische Handballen­auflage ...
  • WASD farblich hervor­gehoben
  • Hochwertig verarbeitet
  • Mit stabiler Metallplatte
  • Gute Reaktion
  • Gutes Tippgefühl
  • Beleuchtungs­einstellungen ohne Software möglich, auch Modi
  • Günstig
  • Mit Tastatur­abdeckung –eigentlich Verpackungs­material
  • Angenehmes Tippgefühl
  • Mit magnetischer Handballen­auflage
  • Hochwertige Aluminium­platte
  • Leise, mechanische Tasten­schalter
  • Flexibel positionier­bare Handgelenk­auflage
  • Komfortable Hand­habung
  • Auch kabellos verfügbar
  • Sehr gutes Tipp­gefühl
  • Angenehme Materialien
  • Extra Lautstärke­rad
  • Beleuchtung kann auch für Benach­richtigungen eingesetzt werden
  • Angenehmes Tipp­verhalten
  • Rundum­verlaufendes Leucht­band
  • Solide Verarbeitung
  • Hochwertig verarbeitet
  • Stabil
  • Razers mechanische Green Switches
  • Griffige Drehwalze
  • Super Feedback
  • Weiche Handballen­auflage
  • Angenehm raue Tasten­oberfläche
  • Tasten­beleuchtung gut, aber ...
  • Stabiles Design
  • Beleuchtung von mild bis sehr hell regelbar
  • Alle Zeichen gut erkennbar
  • Tippgefühl angenehm
  • Tasten sehr leise ...
  • Stabiles Design
  • Sehr kompaktes Layout
  • Angenehme taktile Schalter
  • Sehr präzise
  • Braucht kaum Platz auf dem Tisch
  • Relativ leises Tipp­geräusch
  • Stabile Bauweise
  • Griffige Tastatur­kappen
  • Gummierte Handballen­auflage im Liefer­umfang
  • Lautstärke­walze und separate Medien­tasten
  • Gegen Staub und Spritz­wasser geschützt
  • Sehr kompakt
  • Abnehmbares USB-Kabel
  • Relativ Leise
  • Sehr leise
  • Griffige Tasten­kappen
  • Umfangreiche Software
  • Relativ leicht
  • Griffige Tasten­kappen
  • Rückseite mit Kabel­führung und Werkzeug­halterung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abnehmbare Handgelenk­auflage
  • Separate Multimedia­steuerung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • USB-Anschluss-Hub
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Lässt sich auch an Konsolen benutzen
  • Leise
  • Sehr gute Haptik
  • Kompaktes TKL-Design
  • Günstig
  • Sehr gute Haptik
  • Kompaktes TKL-Design
  • Leise durch Cherry-MX-Silent-Red-Schalter
  • Innovative Tasten­schalter (optomechanisch)
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare, bequeme Handgelenk­auflage
  • Separate Multimedia­tasten Inklusive Lautstärke­drehrad
  • Gutes Schreibgefühl
  • Große Tasten
  • WASD- und Pfeiltasten mit gummierter Oberfläche
  • Tastatur­abdeckung und Handballen­auflage im Liefer­umfang
  • Farbige Tastatur­abdeckungen zum Austauschen
  • Kabelloser Betrieb (2,4-GHz-Funk oder Bluetooth)
  • Kompaktes Design ohne Nummern­block (TKL)
  • Flache Tasten
  • Vergleichsweise Leise
  • Programmier­bare RGB-Beleuchtung
  • Optisch-mechanische Schalter
  • Praktischer Roll­balken für Lautstärke­regelung
  • Auffälliges, stylisches Tasten­design
  • Hochwertige Materialien
  • RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare Handgelenk­auflage
  • Separate Multimedia­steuerung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abnehmbare Handgelenk­auflage
  • Separate Multimedia­steuerung
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • USB-Anschluss-Hub
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Helle, nicht blendende RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare Handgelenk­auflage
  • Separate Multimedia-Tasten
  • Ansprechende matt­schwarze Ober­flächen
  • Gute Haptik
  • Abnehmbare Handgelenk­auflage
  • Separate Multimedia-Tasten
  • Betrieb mit oder ohne Kabel möglich
  • Schlanke Bauform
  • Gute Haptik
  • Gute Haptik
  • Vielfältige Farbprofile
  • Schlanke Bauform
  • Gute Haptik
  • Individuell anpassbare Einzel­tasten­beleuchtung
  • Sehr günstig
  • Hochwertige Materialien
  • RGB-Beleuchtung
  • Mechanische Low-Profile-Tasten
  • Keine extra Software nötig
  • Kompaktes, hochwertiges Design
  • Günstig
  • Drahtlose Übertragung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Koppelbar mit mehreren Geräten gleichzeitig
  • Smartphone-Dock
  • Integriertes Smartphone-Dock
  • Programmierbare RGB-Beleuchtung
  • Wechselbare Hand­gelenk­auflage
  • Separate Sonder­tasten inklusive Lautstärke­walze
  • Tolle Ergonomie
  • Leise, mechanische MX-Schalter
  • Breite, abnehmbare Hand­gelenk­auflage
  • Mecha-Membran-Tasten wirken fast wie mechanische Schalter
  • RGB-Beleuchtung
  • Abnehmbare Hand­gelenk­auflage
Contra
  • Micro-USB statt USB-C zum Aufladen
  • Logitech-Software "Ghub" stürzt gelegentlich ab
  • Zieht Staub magisch an
  • Tastenbeschriftung ohne RGB-Beleuchtung kaum zu erkennen
  • Ohne Handballen­auflage
  • Sekundärtasten­beleuchtung eher schwach (aber sichtbar)
  • Design zieht Staub und Haare an
  • ... die aber sehr kratz- und stoßempfindlich wirkt
  • Tasten werden "umstrahlt", sodass Zeichen nicht so gut erkennbar sind
  • Tasten recht hoch
  • Ohne Handgelenk­auflage
  • Lautstärke "nur" über Funktions­tasten regelbar
  • Merkwürdige Anordnung der Tasten mit Dritt­belegung
  • Nur Plastik
  • Relativ laut
  • Einzelne Tasten "klappern"
  • Medientasten haben "nur" Sekundär­belegung
  • Ohne Handgelenk­auflage
  • Anleitung gibt kaum Aussage zu Funktionen
  • Ohne Software sind einige Funktionen nicht eindeutig
  • Design zieht Staub und Haare an
  • Lautstärkewalze ungünstig platziert
  • Wirkt massiv
  • Anstellwinkel sehr flach
  • Ungleichmäßige Ausleuchtung der TastenshÄbeschriftung
  • Recht laut
  • Keine Makrotasten
  • Recht teuer
  • Handballen­auflage nicht magnetisch oder anderweitig fixierbar
  • Handballen­auflage aus flachem Hart­plastik
  • ... weißes Licht der Funktions­tasten­beleuchtung blendet
  • Medientasten & Zweitfunktionen unbeleuchtet
  • Überzug der Handballen­auflage kratz- und stoß­empfindlich
  • Keine Ladestands­anzeige
  • ... Federung hallt aber irritierend nach
  • Beleuchtung schlecht einstellbar
  • Feedback zu weich
  • Keine Handballen­auflage
  • Scrollrad schleift
  • Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Viele Tasten (inkl. Pfeiltasten) nur als Doppel­belegung verfügbar
  • Keine F-Tasten vorhanden
  • Federndes Geräusch beim Tippen hörbar
  • Unangenehm weiches Tipp­gefühl
  • Handballen­auflage zieht Schmutz stark an und löst sich leicht von der Tastatur
  • Kein Anstell­winkel
  • Tasten liegen sehr eng bei­einander
  • Tasten sind Fett­magneten und tippen sich etwas zu weich
  • Besteht nur aus Kunst­stoff
  • Keine mechanischen Schalter
  • RGB-Beleuchtung flimmert sehr stark
  • Wirkt nicht sehr robust
  • Keine programmier­baren Makrotasten
  • Teuer
  • Wuchtig
  • Lineare Tasten sehr gewöhnungs­bedürftig
  • Keine Handballen­auflage
  • Sehr laut
  • Keine Handgelenk­auflage
  • Keine separaten Sonder- und Multimedia­tasten
  • Hoher Preis
  • Widerstand der Tasten etwas hoch
  • Schalter sehr laut
  • Sehr teuer
  • Nimmt viel Platz auf dem Tisch ein
  • Beleuchtung etwas schwach
  • Tasten liegen recht eng bei­einander
  • RGB- und Makro-Steuerung nur über Software möglich
  • Viel Einarbeitung nötig
  • Nur einfarbig beleuchtet
  • Teuer
  • Sehr glatte Tasten­oberfläche
  • Tasten liegen dicht bei­einander
  • Leertaste klappert
  • Enter-Taste recht klein
  • Sehr schwer
  • Beleuchtung blendet ein wenig
  • Recht teuer
  • Hoher Widerstand beim Tippen
  • Mittelmäßige Haptik
  • Sehr kleine Tasten
  • Keine Einzel­tasten­beleuchtung
  • Häufige Fehl­eingaben durch zu nah beieinander liegende Tasten
  • RGB-Beleuchtung nicht individualisierbar
  • Keine Handballen­auflage
  • Ungleichmäßige Ausleuchtung der Tasten
  • Beleuchtung blendet
  • Keine Handballen­auflage
  • Hoher Tastenhub
  • Niedrige Helligkeit der RGB-Beleuchtung
  • Keine Handgelenk­auflage
  • Keine separaten Sonder­tasten
  • RGB-Beleuchtung recht kontrastarm
  • Keine Sondertasten
  • Keine Tasten­beleuchtung
  • Hand­gelenk­auflage nicht abnehmbar
  • Mittelmäßige Haptik
  • Tasten­beleuchtung nur einfarbig
  • Keine separaten Sonder- und Multimedia­tasten
  • Nur rudimentäre Ausstattung für Gamer
  • Teuer
  • Kein Onboard-Speicher
Bester Preis
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FormatTenkeylessTKLVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformat60 ProzentVollformatVollformatTenkeylessVollformatVollformatVollformatVollformatTenkeylessTenkeylessVollformatVollformatVollformatOhne Nummbernblock (Tenkeyless, TKL)VollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformatVollformat
TastenschalterGL Linearoptisch, liniar, Roccat Titan SwitchhybridMechanisch, Cherry RedMechanisch, Redoptisch, liniar, Roccat Titan Switchmechanisch (Cherry MX)mechanisch, soft taktil (Omron Gamma Zulu)mechanisch, clicky (Outemu)mechanisch, Razer Green Switches, taktil & clickymechanisch, Razer Green Switches, taktil & clickymechanisch (Cherry Viola)optisch, mechanisch (Corsair OPX), liniaroptisch, taktil (Razer)mechanisch, taktilmechanisch, linear (Kalih Box Red)mechanisch, linear (Cherry MX Red)Membranmechanisch, linearmechanisch (Cherry MX Silver Speed)Mechanischmechanisch (Outemu, Cherry-Blue äquivalent)mechanisch (Cherry MX Silent Red)optomechanisch (Razer Opto-Mechanical)Mechanisch (Outemu Blau)Mechanisch (Cherry MX)mechanisch (Cherry MX Red)mechanisch (flache GL-Switches)optisch-mechanisch (Blue-Switches)mechanisch (Roccat Titan Switch Tactile)mechanisch (Cherry MX Brown)mechanisch (Cherry® MX Low Profile Speed)MembranMebranmechanischmechanisch (Cherry MX Brown)mechanisch (Kailh Red)mechanisch (Kailh Low Profile Red)mechanisch (Romer-G)mechanisch (Romer-G)mechanisch (Cherry MX Silent Red)Razer-Membran
ÜbertragungBluetooth, Funk, USBUSBUSBUSBUSBUSB2x USBUSBUSBUSBWireless, Bluetooth und USBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSB2x USB1 x USB-C1x USB1x USB2x USB1x USB1 x USB-C2,4 GHz Funk oder Bluetooth LE1x USB, Bluetooth, Funk1x USB1x USB 2.02x USB2x USB1x USBkabellos oder USB1x USB1x USB1x USB 2.01x USB 2.0kabellos (Lightspeed-Technologie oder Bluetooth)1x USB 2.01x USB1x USB
BeleuchtungRGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)LED Rot, WASD WeißRGBRGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten und Lichtleiste)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten und Seiten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten und Lichtleiste)RGB-LEDrot (Tasten)RGB (Tasten und Lichtleisten)RGB (Tasten und Lichtleisten)RGB-LED mit 18 EinstellungenRGBeinfarbig blau (Tasten)RGB (Tasten und G-Logo)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)Sechs BeleuchtungszonenRGB (Tasten, nicht einstellbar)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)RGB (Tasten)teilweise einfarbig blau (Tasten)RGB (Tasten)einfarbig Weiß (Tasten)RGB (Tasten)
Separate SondertastenLautstärkewalze, Multimediasteuerung, BeleuchtungLautstärkerad, eine SondertasteLautstärkerad, drei MedientastenMakro- und Multimedia als ZweitbelegungMakro- und Multimedia als ZweitbelegungLautstärkerad, drei MedientastenLautstärkewalze, MultimediasteuerungLautstärkerad, MedientastenMedientasten als ZweitbelegungLautstärkerad, eine SondertasteLautstärkerad, drei Medientasten-1 x Scrollrad, 1 x Walze, 4 x Medientasten, 2 x Sondertasten, 6 x MakrotastenkeineMedien- und Makrotasten als ZweitbelegungSeparate Medientasten, LautstärkewalzeMedien- und Makrotasten als ZweitbelegungMedientasten, LautstärkewippeMedientasten als Zweitbelegung6x Makrotasten, MultimediasteuerungkeineKeineMultimediasteuerungMultimediasteuerung, LautstärkedrehradKeineLautstärkewalze, Helligkeitswalze, 5 Makrotasten, MedientastenMultimediasteuerungLautstärkewalze, 5 Makrotasten, 3 Tasten für RGB-Profile, MedientastenRollbalken, 5 MakrotastenMultimediasteuerung, LautstärkedrehradMultimediasteuerung, LautstärkewalzeMultimediasteuerung, Lautstärkewalze, FarbprofilsteuerungMultimediasteuerung, Tuning-Rad, Makro-TastenkeinekeineMakro-Tasten, NavigationKeineMultimediasteuerung6x Makrotasten, Multimediasteuerung, Lightspeed-Bluetooth-Umschaltung, SpielemodusMultimediasteuerung, 9x MakrotastenMultimediatastenKeine
HandgelenkauflageneinneinjaNeinNeinjaja, verstellbarjaneinjajaneinjaneinneinja, gummiertneinneinneinja, abnehmbarNeinneinJaja, abnehmbar und beleuchtetJaJa, abnehmbarneinneinneinjaja, abnehmbarja, abnehmbarja, abnehmbarneinneinja, abnehmbarneinneinja, nicht abnehmbarja, nicht abnehmbarja, abnehmbarja, abnehmbar
Anschluss-Hub---NeinNein-1x USB 2.0-----1 x USB 2.0------1x USB 2.0neinneinneinneinneinneinneinnein1x USBneinja, 1x USBja, 1x USB 2.0neinneinneinneinneinneinneinneinneinnein
ExtrasIntegrierter Speicher für 2 Beleuchtungs- und 3 MakroprofileIntegrierter Speicher, N-Key-Rollover, 1000-Hz-PollingN-Key-Rollover, MakrofunktionenN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, MakrofunktionenN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, MakrofunktionenIntegrierter Speicher, N-Key-Rollover, 1000-Hz-Polling, 6 MakrotastenAnti-Ghosting, N-Key-Rollover, Onboard-SpeicherAnti-Ghosting, N-Key-Rollover, Onboard-Speicher, MakrofunktionenAnti-Ghosting, N-Key-RolloverIntegrierter Speicher (5 Profile), N-Key-Rollover, MakrofunktionenIntegrierter Speicher (5 Profile), N-Key-Rollover, Makrofunktionenfunktioniert an PC, Mac & XBox One, N-Key-Rollover, Anti-Ghosting, 1000-Hz-PollingN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, 4000-Hz-Polling, 8 Mb integrieter Speicher, MakrotastenAnti-Ghosting, N-Key-Rollover, Onboard-Speicher, 100-Hz-PollingAnti-Ghosting, N-Key-Rollover, Ersatzschalter im Lieferumfangwasser- und staubfest nach IP56, Anti-Ghosting, N-Key-Rollover, magnetische Handballenauflageintegrierter Makrospeicher, abnehmbares USB-Kabelfrei programmierbare Makrotasten, spritzwassergeschützt, N-Key-RolloverKabelführung auf der Rückseite, Halterung für Werkzeug zum Entfernen der Tastenkappen,Lautstärkewalze, N-Key-Rollover, Anti-Ghosting, Onboard-Speicher, geflochtenes AnschlusskabelAnti-Ghosting, N-Key Rollover-Funktionen, Drei einstellbare Tastaturwinkel, Interner Speicher für drei ProfileN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, einstufige Höhernverstellung, rutschfeste GummifüßeN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, einstufige Höhernverstellung, rutschfeste GummifüßeAnti-Ghosting, 10-Key-Rollover, Onboard-Speicher, geflochtenes AnschlusskabelAnti-GhostingAimpad-Technologie für analoge SteuerungN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, Onboard-SpeicherOnboard-SpeicherRollbalken, 5 Makrotasten, N-Key-Rollover, Anti-GhostingAnti-Ghosting, Onboard-Speicher, geflochtenes AnschlusskabelAnti-Ghosting, N-Key-Rollover, einstufige Höhernverstellung, rutschfeste Gummifüße, geflochtenes KabelN-Key-Rollover, Anti-Ghosting, einstufige Höhernverstellung, rutschfeste Gummifüße,
interner Speicher für drei Farbprofile, alternative geriffelte Caps für WASDQERF, geflochtenes Kabel
512 KB interner Speicher, Anti-Ghosting, einstufige Höhernverstellung, rutschfeste Gummifüße, geflochtenes KabelAnti-Ghosting, einstufige HöhernverstellungAnti-Ghosting, einstufige HöhernverstellungAnti-Ghosting, einstufige Höhernverstellung, geflochtenes KabelOnboard-Speicher, Anti-Ghosting, N-Key-RolloverAnti-Ghosting, N-Key-Rollover, Onboard-Speicher, abnehmbares AnschlusskabelTelefonhalterung, drahtlose Kopplung mit mehreren Geräten möglichSmartphone- und Tablet-Dock, Lautstärkewalze, 26-Key-Rollover, Anti-GhostingFull-N-Key-Rollover, Anti-Ghosting, flexible Höhenverstellung an mehreren Positionen, geflochtenes AnschlusskabelHalbhohe Tastenkappen, 10-Key-Rollover im Gaming-Modus,
Gewicht810 Gramm660 Gramm1.215 Gramm900 Gramm867 Gramm1.150 Gramm962 Gramm2.250 Gramm1.100 Gramm1.244 Gramm1.364 Gramm880 Gramm1.280 Gramm550 Gramm1.380 Gramm1.638 Gramm840 Gramm953 Gramm913 Gramm998 Gramm1.340 Gramm1.006 Gramm1.090 Gramm862 Gramm998 Gramm2.050 Gramm1.090 Gramm1.025 Gramm1120 Gramm1150 Gramm1.250 Gramm1.080 Gramm1.200 Gramm460 Gramm671 Gramm1.350 Gramm1.320 Gramm642 Gramm1.500 Gramm1.500 Gramm1.060 Gramm789 Gramm
Abmessungen36,8 x 15 x 2,2 cm36,0 x 13,3 x 3,4 cm46,3 x 15,4 x 3,3 cm44,5 x 14,5 x 3,8 cm44 x 14,4 x 3,5 cm46,2 x 23,5 x 3,2 cm44 x 14,1 x 3,6 Zentimeter45,7 x 16,8 x 3,2 cm44,9 x 17,8 x 6,4 cm45,1 x 15,5 x 4,2 cm45,1 x 22,9 x 4,2 cm44,1 x 13,6 x 3,5 cm47,0 x 16,6 x 3,8 cm29,3 x 10,3 x 3,68 cm43,5 x 12,4 x 4 cm46,6 x 20,3 x 4 cm37,2 x 13,6 x 6,2 cm46,3 x 16,9 x 3,3 cm45,7 x 17 x 4,2 cm46,5 x 17,1 x 3,6 Zentimeter44,3 x 13,3 x 3,7 Zentimeter35,4 x 12,3 x 3,7 cm35,6 x 13,6 x 4,0 cm44,4 x 14 x 3,5 Zentimeter23 x 5,3 x 50 Zentimeter47,6 x 15,4 x 4,3 Zentimeter36,6 x 17,3 x 4,1 Zentimeter47,5 x 15 x 2,2 Zentimeter47,3 x 16,8 x 3,8 Zentimeter46,2 x 23,5 x 3,2 Zentimeter43,8 x 16,6 x 3,9 cm43,8 x 16,8 x 2,9 cm47 x 20 x 5,5 cm44 x 14,4 x 2,9 cm44 x 13 x 2,5 cm47,5 x 20,4 x 7 cm45,8 x 22 x 4,4 Zentimeter43,6 x 12,7 x 3,5 Zentimeter47,8 x 21,6 x 3,4 Zentimeter50,5 x 24,4 x 3,6 Zentimeter46,4 x 14,6 x 3,6 Zentimeter49,6 x 25 x 7,8 Zentimeter

Worauf es bei Gaming-Tastaturen ankommt

Neben der eingangs erwähnten Robustheit ist die Wahl der Schaltertechnik unter den Tastenkappen wichtig für Gaming-Tastaturen: Günstige Modelle setzen hier meistens auf Gummikuppeln (Rubberdome), teurere Keyboards nutzen mechanische Schalter (oder auch Switches genannt). Letztere sind zwar teurer, aber deutlich robuster, langlebiger und präziser – manche Hersteller versprechen sogar bis zu 70 Millionen Tastenanschläge ohne Qualitätsverlust. Am häufigsten setzen die verschiedenen Marken auf die MX-Schalter von Cherry, die es schon seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt gibt und quasi als Goldstandard gelten. Daher kopieren auch immer mehr Schalterhersteller die Bauform der Cherry-Switches und drängen mit einer günstigeren Fertigung auf den Markt. Die Haltbarkeit ist dabei zwar nicht so hoch wie beim Original, die Vielfalt der Angebote steigt dadurch aber deutlich an. Nicht zuletzt können so auch günstigere Tastaturen mit mechanischen Schaltern ausgerüstet werden.

Schalter ist nicht gleich Schalter

Die Farben der Stößel machen dabei die eigentliche Schaltcharakteristik deutlich und lassen erkennen, ob es sich um einen linearen, taktilen oder hörbar auslösenden Schalter handelt. Linear bedeutet, dass sich die Taste ohne ein spürbares »Hindernis« durchdrücken lässt – das eignet sich vor allem bei schnellen Eingaben. Taktil bedeutet hingegen, dass beim Tippen nach einem gewissen Betätigungsweg ein Schaltpunkt überwunden werden muss, um den Tastendruck auszulösen. Deshalb lässt sich das auch als spürbares Feedback bezeichnen und der Gamer kann sich sicher sein, dass er die Eingabe auch erfolgreich ausgelöst hat. Hörbares Feedback quittiert mit einem Klicken die Eingabe. Es existieren auch Kombinationen aus den Schaltcharakteristiken.

Gaming-Tastatur Test:
Hier zu sehen: Ein mechanischer Schalter vom Typ Cherry MX Speed Silver in der Corsair K95 RGB Platinum.

Bei Cherry sind die am weitesten verbreiteten Schalter die MX Red (linear), Blue (taktil und hörbar), Brown (taktil), Black (linear) und Speed Silver (linear). Diese Aufteilung ist analog zu den mechanischen Kailh-Schaltern vom chinesischen Hersteller Kaihua, die auf dem Markt aber günstiger als die Cherry-Switches angeboten werden. Razer hat ebenfalls eigene Schalter entwickelt, die das Unternehmen von Kaihua fertigen lässt: Die Razer Green (taktil und hörbar), Yellow (linear) und Orange (taktil). Hersteller Logitech kooperiert mit Omron und setzt teilweise auf seine sogenannten Romer-G-Schalter, die taktil auslösen.

Der persönliche Geschmack entscheidet

Allerdings ist es schwierig, pauschal einen Schaltertyp zu empfehlen, da es dabei sehr stark auf den persönlichen Geschmack ankommt. Deshalb raten wir dazu, die Schalter auszuprobieren – bei Freunden, in Elektronikmärkten oder auch auf Messen.

Generell lässt sich aber sagen: Lineare Schalter eignen sich besonders für schnelle Tastenfolgen, während sich taktile Modelle eher etwas schwergängiger auslösen lassen. Mechanische Schalter sind für Gamer indes keine Pflicht: Wer nur ab und an ein Spielchen wagt, dem genügen auch die günstigeren Rubberdome-Modelle.

LED-Beleuchtung der Tasten: Nützliches Feature oder Spielerei?

Viele neue Tastaturen bieten beleuchtete Tasten an. Meist lassen sich die Hersteller die Beleuchtung auch deutlich was kosten. Insbesondere eine RGB-Beleuchtung geht ins Geld, da die Gamer hier die Wahl aus dem gesamten RGB-Farbraum (16,8 Millionen Farben) haben – jedoch sind die Farbunterschiede so gering, dass man die Abstufungen der einzelnen LEDs nicht mit bloßem Auge erkennen kann.

RGB-Beleuchtung geht ins Geld

Dennoch erweist sich die die RGB-Beleuchtung als überaus flexibel, da man die Tastatur dann bei der Farbgebung an seine restliche Peripherie oder den PC anpassen kann. Die Programmierbarkeit dieser Beleuchtung ist für jede einzelne Taste mittlerweile keine Seltenheit mehr ist. Denkbar ist hier zum Beispiel das Hervorheben bestimmter Tasten oder Zonen, die fürs Spiel wichtig sind.

Gaming-Tastatur Test:
Eine RGB-Beleuchtung macht ordentlich was her, kostet in der Regel aber auch mehr.

Neben dem statischen Leuchten beherrschen die LEDs auch Effekte wie Regenbogenwellen oder reaktives Blinken zum Takt der Musik. Weitaus nützlicher ist aber die Anzeige von spielspezifischen Elementen und Indikatoren. Ist das virtuelle Alter-Ego vergiftet, könnte die Tastatur grün blinken und langsam wieder zum Normalzustand zurückkehren, bis die Wirkung des Gifts oder jeweiligen Effekts nachgelassen hat. All diese Einstellungen lassen sich im Treiber erledigen, je nach Hersteller ist die Beleuchtungsprogrammierung verschieden umfangreich möglich.

Begriffsabgrenzung: Anti-Ghosting und Key-Rollover

Auf der Suche nach der richtigen Gaming-Tastatur stößt man schnell auf die Begriffe »Anti-Ghosting« oder »Key-Rollover«, letzteres häufig mit einer vorangehenden Zahl oder auch dem Buchstaben N. Diese Angaben beziehen sich auf die Fähigkeit der Tastatur, parallel gedrückte Tasten auch zuverlässig und korrekt ans System weiterzuleiten.

Von Ghosting spricht man, wenn bei einer Tastenkombination oder schnellen Tastenfolgen zusätzliche, umliegende Tasten weitergeleitet werden, obwohl sie gar nicht gedrückt wurden. Anti-Ghosting soll das verhindern und nur die tatsächlich gedrückten Eingaben zurückmelden.

Beim Key-Rollover handelt es sich um eine Angabe, wie viele gleichzeitig gedrückte Tasten die Tastatur an den PC übertragen kann, bevor es eine Taste »verschluckt« und nicht registriert. »Full-« oder »N-»Key-Rollover bedeuten, dass sich alle Tasten parallel betätigen lassen, ohne dass welche dabei vergessen werden. Steht allerdings eine Zahl davor, ist die Technik auf die entsprechende Anzahl der gleichzeitig gedrückten Tasten beschränkt.

Zusätzliche Komfortausstattung

Mit separaten Sondertasten meinen wir zusätzliche Tasten, die nicht dem regulären Tastenfeld angehören und vom Hersteller hinzugefügt wurden. Am gängigsten ist hier die Steuerung von Multimedia-Funktionen, wie zum Beispiel das Regeln der Lautstärke oder das Navigieren (Vor- und Zurückschalten) in einer Playlist. Besonders nützlich ist auch das Stummschalten des Sounds, um ihn blitzschnell per Knopfdruck zu deaktivieren.

Viele Gaming-Tastaturen haben Sondertasten

Hinzu kommen aber auch andere Sondertasten wie Elemente zur Bedienung der Helligkeit der Tastenbeleuchtung oder das Umschalten in einen Spielemodus: In der Regel wird hierbei die Funktion der Windows-Taste deaktiviert, damit sie der Gamer im Eifer des Gefechts nicht versehentlich drückt und dann das Startmenü über das Spiel eingeblendet wird. Oder noch schlimmer, man wird aus dem Spiel geworfen und landet auf dem Desktop.

Gaming-Tastatur Test: Doppelbelegung
Hier eine Doppel- bis sogar Dreifachbelegung der Standardtasten bei der Sharkoon Skiller SGK3.

Bei Gamern sehr beliebt sind separate Makro-Tasten. Die sind beliebig programmierbar und können auch ganze Tastenfolgen beinhalten – ideal für zusammenhängende Kombinationen in Spielen, wie es bei MOBAs (Multiplayer Online Battle Arena) wie »League of Legends« oder »DOTA 2« beliebt ist. Die Programmierung wird dann im Treiber oder auch direkt auf der Tastatur vorgenommen.

Manche Hersteller fügen aber keine separaten Tasten hinzu und lagern die eben erwähnten Funktionen als Doppelbelegung auf die vorhandenen Tasten aus, häufig dafür genutzt werden die F-Tasten. Die lassen sich dann erst auslösen, wenn parallel auch eine andere Taste gedrückt wird – in der Regel ist das die Fn-Taste. Das finden wir allerdings etwas umständlich und wenig komfortabel.

Gaming-Tastatur Test: USB- und Audio-Hub
Ein USB- und Audio-Hub erlaubt das bequeme Anschließen von Peripherie.

Ein mit Kunststoff oder Stoff umflochtenes Anschlusskabel (gesleevt) hält länger und ist weitaus robuster als eine herkömmliche Leitung. Vor allem gegen Kabelbrüche sind die Tastaturen somit gefeit.

Ein zusätzlicher Anschluss-Hub an der Gaming-Tastatur bietet zusätzliche USB- und/oder Audioanschlüsse am Gehäuse. So lassen sich komfortabel Speichermedien, das Headset oder auch die Maus anschließen, ohne dass man dafür unter den Schreibtisch krabbeln muss.

Manche Hersteller bieten Smartphone-Integration

Nicht ganz so weit verbreitet sind Smartphone-Halterungen: Damit lassen sich die Mobilgeräte in Position bringen. Manche Hersteller bieten nicht nur ein Dock, sondern auch eine Integration ins System. Hierfür muss man nur die entsprechende App herunterladen und schon kann man zusätzliche Funktionen im Spiel oder auf dem Desktop ausführen oder bestimmte Werte wie Temperatur und Netzwerkverkehr im Auge behalten.

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Gaming-Tastatur Test: Gamingtastature Gruppenbild
Gaming-Tastatur Test: Gruppenbild
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastaturen 08 2020
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastaturen 05
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastaturen 04 2020
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastaturen
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastaturen 1244x830

So haben wir getestet

Alle Gaming-Tastaturen wurden unter gleichen Bedingungen getestet, um eine faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Zunächst mussten sie den Arbeitstag einer Redakteurin überstehen, der aus mindestens sieben Stunden Tippen besteht. Danach folgte eine Multiplayer-Partie im schnellen Shooter »Call of Duty: WWII«. Die beiden Testszenarien beinhalten nicht nur einfaches und schnelles Drücken der Tasten, sondern auch Tastenkombinationen und mehrere, gleichzeitig gedrückte Tasten.

Gaming-Tastatur Test: Aqua Key Test
Im Aqua Key Test finden wir heraus, ob die Tastaturen tatsächlich Anti-Ghosting und Key-Rollover beherrschen.

Der letzte Test bestand aus dem kleinen Gratisprogramm »Aqua Key Test« unter Windows 10 (64 Bit). Dieses Tool stellt fest, wie viele Tasten sich tatsächlich gleichzeitig betätigen lassen, bevor eine Taste »verschluckt« wird. Dabei wird außerdem geprüft, ob Ghosting auftritt.

 Gaming-Tastatur Test: Logtech G915 Tkl

Testsieger: Logitech G915 TKL

Die beste Gaming-Tastatur für die meisten ist die Logitech G915 TKL. Sie ist überaus hochwertig und bietet einen soliden Funktionsumfang, ohne dabei überladen zu sein. Außerdem sind die Schalter schnell und präzise.

Über die Logitech-Software »Ghub« lässt sich die Tastatur flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen. So lassen sich zum Beispiel verschiedene Beleuchtungsprofile und Makrotasten anlegen. Die leicht zu erreichenden Multimedia-Tasten runden das ganze ab und die sehr praktischen Lautstärkewalze setzt noch eine Sahnehäubchen oben drauf. Das hat zwar auch seinen Preis, der allerdings in unseren Augen gerechtfertigt ist.

Favorit

Logitech G915 TKL

Test  Gaming-Tastatur: Logitech G915 TKL
Die Logitech G915 TKL ist hochwertig verarbeitet, bietet schnelle Schalter und ist nicht so laut wie andere Gaming-Tastaturen. Es gibt sie auch mit Nummernblock.

Logitech bietet die G915 TKL mit drei verschiedenen Schaltertypen an, die durch das Low-Profile nicht so hoch ausfallen, wie es bei herkömmlichen Tastaturen der Fall ist. Zur Wahl stehen mit leichtem Widerstand versehene »GL Tactile«-, leise »GL Linear«- und besonders klickende »GL Clicky«-Schalter. Unser Testgerät besitzt die lineare Variante, die sich durch ein leises Tippgeräusch auszeichnet.

Ohne Nummernblock mehr Platz für die Maus

Die Logitech G915 TKL wird ohne Nummernblock ausgeliefert. Dadurch fällt sie deutlich kompakter aus als herkömmliche Tastaturen. Insgesamt sparen sich Spieler dadurch in der Breite zehn Zentimeter, die bei hektischen Mausbewegungen schnell mal im Weg sein können. Während alle Standard-Tasten mit den mechanischen Schaltern ausgestattet sind, wurden die Zusatztasten aus Gummi gefertigt. Diese sind auch in der Hitze des Gefechts gut zu erreichen.

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Die Logitech G915 TKL ist sehr kompakt.
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Die Tasten sind aber alle gut erreichbar.
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Mit der Walze lässt sich die Lautstärke sehr gut regeln.
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Auf der Rückseite findet der Empfangsstick seinen Platz.

Neben den Tasten zur Steuerung eines Mediaplayers bietet die G915 TKL auch die Möglichkeit, direkt an der Tastatur zwischen Bluetooth und Funk umzuschalten. Außerdem können Spieler die Helligkeit direkt an der Tastatur regeln und zwischen ihren gespeicherten Makros hin- und herschalten.

Besonders schön finden wir die Lautstärkewalze, die es sonst nur in wesentlich größeren Modellen gibt. Diese besteht aus geriffeltem Aluminium und erlaubt eine sehr feine Abstimmung der Lautstärke.

Robustes Material, ansprechendes Design

Die Oberplatte der Logitech G915 TKL besteht aus Aluminium, welches der Tastatur einen sehr hochwertigen Eindruck verleiht. Dabei vermittelt das gebürstete Design in Verbindung mit der schlichten Farbe Eleganz und Robustheit gleichermaßen.

Auf der Oberplatte sitzen die Schalter, welche von den Tastenkappen verdeckt werden. Letztere lassen sich allesamt abnehmen, sind aber zum Beispiel nicht mit Kappen von Cherrys MX-Schaltern kompatibel. Durch die abnehmbaren Tasten lässt sich die G915 TKL sehr leicht reinigen. Richtig in Szene gesetzt wird die Tastatur aber erst durch die RGB-Beleuchtung.

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Spieler haben zudem die Wahl zwischen einem hellgrauen und einem fast schwarzen Modell. Letzteres zeigt allerdings den Makel, dass sich die Beschriftung der Tasten bei deaktivierter Beleuchtung auch bei normalem Tageslicht nur schwer ablesen lässt.

Logitech nutzt bei der G915 TKL auch die hauseigene drahtlose Funktechnologie »Lightspeed« als Designelement. So ziert das dazugehörige Logo nicht nur die entsprechende Verbindungstaste, sondern auch den oberen Rand der Tastatur. Unter dem Label »Lightsync« verspricht Logitech zudem, dass sich die Beleuchtungseinstellung mit der von anderer Logitech-Gaming-Hardware synchronisieren lässt.

Im Lieferumfang finden Spieler neben der Tastatur auch ein stoffummanteltes USB-Kabel und einen kleinen USB-Empfänger-Stick. Hinzu kommen noch ein Adapter, mit dem sich das Micro-USB-Kabel verlängern lässt und ein schicker Aufkleber mit dem »G«-Logo von Logitech. Das USB-Kabel kann zum Aufladen des integrierten Akkus in den oberen Rand der Logitech G915 TKL gesteckt werden. Dort findet sich auch ein An- und Ausschalter, mit dem sich der Akku bei Nichtbenutzung schonen lässt.

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Die Unterseite der Gaming-Tastatur fertigt Logitech aus robustem Kunststoff. Dabei wurde nicht vergessen, zwei ausklappbare Standfüße zu integrieren. Mit diesen lässt sich der Anstellwinkel der G915 TKL in zwei Stufen verändern, wodurch Eingaben etwas komfortabler von der Hand gehen.

Ebenfalls an der Unterseite befindet sich ein Fach, in dem sich der USB-Stick für den Funkempfang verstauen lässt. Da sich die kompakte Tastatur von Logitech leicht transportieren lässt, ist so auch der Funkempfänger unterwegs sicher verstauen.

Flotte, mechanische Schalter

Wie bereits beschrieben, nutzt unser Testgerät die mechanischen und linearen »GL Linear«-Switches von Logitech. Diese sind, wie die größeren Romer-G, eine Eigenentwicklung des Herstellers. Das ist nicht ungewöhnlich und beispielsweise auch bei Tastaturen von Razer der Fall. Als Vorbild dienen zumeist die Cherry-MX-Switches »Brown«, »Red« und »Blue«, welche Taktil, Clicky oder Linear auslösen. Dementsprechend bietet auch Logitech für die G915 TKL die drei Varianten »GL Linear«, »GL Clicky« und »GL Tactile« an.

Die Schalter der Logitech G915 TKL lösen durch ihre flache Bauform bereits nach 1,5 Millimetern aus, wobei der gesamt Hubweg nur 2,7 Millimeter lang ist. Dadurch sind schnelle Reaktionen möglich, die ohne großen Kraftaufwand ausgeführt werden können. Für welchen der drei Schaltertypen sich Spieler entscheiden sollten, hängt vom eigenen Empfinden ab. Uns haben die linearen Switches durch ihr leichtes und leises Auslöseverhalten sehr gut gefallen.

Für die Tastenkappen selbst setzt Logitech auf ein Kunststoffmaterial, das irgendwo zwischen glatt und leicht angeraut zu beschreiben ist. Die Fingerkuppen finden darauf einen guten Halt und nicht nur Gamer, sondern auch Vielschreiber werden mit der Logitech G915 TKL sehr zufrieden sein.

Funktionsreiche Treiber-Software

Logitech bietet für die G915 TKL die kostenlose Software »Ghub« zum Download an. Damit lassen sich sehr umfangreiche Beleuchtungseffekte konfigurieren, die sich auch je nach gestartetem Spiel ändern können. Dabei sind vom einfachen hervorheben bestimmter Aktionstasten bis hin zu Leuchteffekten, die beispielsweise die Anzahl der Munition angeben, kaum Grenzen vorhanden.

Spieler können aber nicht nur bunte Farben einstellen, sondern alle F-Tasten mit Makros belegen. Auch Tastenkombinationen lassen sich programmieren, die dann beim Drücken einer F-Taste automatisch nacheinander ausgeführt werden.

Alle Einstellungen lassen sich zudem in Profilen speichern, um beispielsweise für verschiedene Spiele die idealen Tastenkombinationen und Leuchteffekte per Knopfdruck parat zu haben. Die Sicherung übernimmt ein in der Tastatur integrierter Speicher. Der Onboard-Speicher ist überaus nützlich, wenn die Tastatur beispielsweise an einem fremden PC zum Einsatz kommen soll, denn dann lassen sich die Einstellungen einfach wieder von der Tastatur abrufen.

Immer Zugriff auf die eigenen Einstellungen

Logitech sollte allerdings noch deutlich mehr Arbeit in die Funktionalität der Software stecken. Diese braucht teilweise sehr lange, bis sie gestartet ist. Außerdem kam es vor, dass programmierte Profile nicht zuverlässig in der Tastatur gespeichert wurden. Hier sollte man also jedes Mal auf Nummer sicher gehen und ausprobieren, ob auch alles wie gewünscht gesichert wurde.

Logitech G915 TKL im Testspiegel

Nicht nur uns gefiel die Logitech G915 TKL sehr gut, auch andere Tester zeigten sich rundum zufrieden. Die Kollegen von Golem (06/2020) waren vor allem vom guten Tippverhalten begeistert und auch der gestrichene Nummernblock brachte mehr Nutzen als erwartet:

»Das Kompaktformat ohne Nummernblock ist perfekt für eine so vielseitig einsetzbare kabellose Tastatur. Ob nun am Gaming-Schreibtisch oder auf der Couch: Für uns ist die G915 TKL die derzeit beste Tastatur des Unternehmens und auch generell ziemlich konkurrenzlos – solange wir dafür den Aufpreis zahlen.«

Kritik gab es allerdings auch, vor allem für die Software:

»Logitech Ghub ist die größte Schwäche der Tastatur. Es ist zwar gut, dass wir einzelne Tasten individuell beleuchten und Effekte einstellen können, allerdings ist uns das Programm auch das ein oder andere Mal abgestürzt.«

Auch bei PC Welt (06/2020) konnte die G915 TKL unseren früheren Kollegen Friedrich Stiemer überzeugen:

»Die Logitech G915 TKL ist eine wahre Premium-Tastatur für Gamer. Sie ist tadellos mit hochwertigen Materialien verarbeitet und nimmt dank des TKL-Designs und der flachen Bauweise nur wenig Platz auf dem Schreibtisch ein. Trotz der geringen Abmessungen gibt es dennoch extra Multimedia-Steuerelemente.«

Besonders wussten dort die Schalter von Logitech zu gefallen:

»Das eigentliche Highlight sind jedoch die taktil auslösenden, mechanischen Low-Profile-Schalter, die sich super und präzise anfühlen und als Sahnehäubchen auch noch eine satte RGB-Beleuchtung bieten. Die Wireless-Anbindung ist außerdem so flott und zuverlässig, dass wir keinen Unterschied zu einer kabelgebundenen Variante feststellen konnten.«

Nur das fehlen einer Handballenauflage und der doch recht hohe Preis wurden kritisiert:

»Leider kommt die G915 TKL ohne Handgelenkauflage – bei einem exorbitanten Preis von aktuell knapp 230 Euro hätten wir das jedoch erwartet. Logitech lässt sich die vielen technischen Schmankerl also sehr teuer bezahlen. Dafür gibt es jedoch kaum echte Alternativen zu diesem Modell.«

Bei Gameswelt (08/2020) findet das Gesamtpaket der Logitech G915 TKL ebenfalls Anklang:

»Die G915 TKL setzt ebenso wie ihr großer Bruder auf flache Low-Profile-Switches, die erneut mit ihrem hervorragenden Tippgefühl begeistern. Erhältlich sind die Schalter in drei Variationen, GL Tactile, GL Linear und GL Clicky. Die Verarbeitung leistet sich erneut keine Makel. Die Tastatur kann via USB-Kabel oder mit Logitechs Lightspeed-Technologie kabellos mit einem USB-Dongle nebst Verlängerung betrieben werden.«

Und auch hier wird das gute Tippverhalten gelobt, aber auch der hohe Preis angemerkt:

»Der hohe Preis der Logitech G915 TKL schreckt zunächst ab, allerdings muss man klar sagen, dass es sich ebenso wie beim großen Bruder derzeit um eine der besten Gaming-Tastaturen auf dem Markt handelt, zumal sie auch zum Tippen hervorragend geeignet ist.«

Alternativen

Auch wenn die Logitech G915 TKL unser klarer Testsieger ist, so gibt es doch lohnenswerte Alternativen. Denn vor allem der hohe Preis dürfte viele abschrecken.

Auch gut: Roccat Vulcan Pro

Die TKL-Version von Roccats Vulcan Pro ist eine alles in einem tolle Gaming-Tastatur, die dem aktuellen Testsieger optisch stark ähnelt. Alle Materialien sind hochwertig uns absolut sauber verarbeitet. Das USB-C-Kabel ist abnehmbar, flexibel und stoffummantelt. Das Keyboard wurde, wie auch das Grundmodell ohne »TKL«, mit den reaktionsschnellen und langlebigen Titan-Switches ausgerüstet und via Flugzeug-Aluminium-Platte abgedeckt. Die Key-Caps sind recht glatt und weich, was unter Umständen nicht jedermanns Sache ist, auch wenn sie uns gut gefallen haben.

Auch Gut

Roccat Vulcan TKL Pro

Test  Gaming-Tastatur: Roccat Vulcan TKL Pro
Die durchweg hochwertige Tastatur glänzt durch ein gesundes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es gibt sie auch im Vollformat.

Besonders sticht bei dieser kabelgebundenen Gaming-Tastatur die Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Materialien hervor. Das schwarze, gebürstete Aluminium wirkt edel, fasst sich schön an und macht einen stabilen Eindruck. Das stoffummantelte USB-C-Kabel lässt sich abnehmen und sauber wieder anstecken. Egal, wie und wo man das Keyboad anfasst oder hochhebt, hier knarzt und klappert nichts. Auch das punktgenaue Feedback überzeugt sowie der Widerstand des Lautestärkereglers.

Mithilfe der Roccat-Software Swarm lassen sich zahlreiche weitere Individualisierungen einstellen. So könne zum Beispiel erstellt und gespeichert, sowie verschieden Beleuchtungsschemen eingerichtet werden. Wer weitere Roocat-Produkte besitzt, kann darüber auch die Lichteffekte snyhronisieren, damit alles gleichmäßig leuchtet. Preislich überzeugt Roccats Vulcan TKL Pro ebenso und stellt somit eine gute kabelgebundene Alternative zu unserem Favoriten dar.

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Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Tkl Pro
Der Lieferumfang beinhaltet nur das Nötigste.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Tkl Pro
Die Vulcan TKL Pro überzeugt mit ihrem robusten Kompaktdesign.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Tkl Pro
Hier wird auf beständige Materialien und Qualität gesetzt.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Tkl Pro
Durch das offene Design verfangen sich Haare und Staub relativ schnell unter den Caps.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Tkl Pro
Der USB-C-Stecker lässt sich abnehmen.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Tkl Pro
Sowohl Anstellwinkelfüße als auch Unterseite der Tastatur sind rutschfest.

Etwas störend empfanden wir, dass die Tasten der Roccat vergleichsweise klein sind und teilweise unbeabsichtigterweise »mitgedrückt« werden. Die stark gleitende Oberfläche der Caps verstärkt dieses Problem. Ebenso hätte man bei der Anleitung ruhig mehr Informationen zu den verschiedenen Funktionen beifügen können. So mussten wir im Langzeittest einige davon leider erst selbst herausfinden und recherchieren.

Ansonsten handelt es sich bei der Roccat Vulcan Pro TKL um eine kompakte, stabile und hochwertig verarbeitet Gaming-Tastatur, die definitiv unter den hochrangigen Gaming-Tastaturen mitspielen darf.

Hybrid-Tastatur: Razer Ornata V2

So robust und schnell mechanische Tastaturen sind, so laut sind sie auch. Selbst wenn der eigentliche Schalter bereits als »silent«, also leise, bezeichnet wird, geben die Tastenkappen noch ein lautes Geräusch von sich, wenn sie beim Drücken die Bodenplatte der Tastatur erreichen. Hier setzt die Razer Ornata V2 mit ihren hybriden Schaltern an und liefert das Tippgefühl einer mechanischen Tastatur mit der geräuscharmen Kulisse einer Membrantastatur.

Hybrid-Tastatur

Razer Ornata V2

Test  Gaming-Tastatur: Razer Ornata V2
Für mehr Optionen sorgt Razers Hybrid-Tastatur, die noch dazu ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt.

Die von Razer selbst entwickelten Schalter sind taktil und geben ein hörbares Klickgeräusch von sich sobald der Druckpunkt erreicht ist. Ganz unten angekommen signalisiert aber ein weiches Feedback das Ende des Bewegungsspielraums. In Kombination mit dem angenehmen Material der Tastenkappen kommt somit ein ganz eigenes und lockeres Schreibgefühl auf. Die Bedienungsmöglichkeiten der Razer Ornata V2 werden zudem durch drei Medientasten, ein Lautstärkerad und Makrofunktionen ergänzt.

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Gaming-Tastatur Test: 1
Die Razer Ornata V2 hat eine magnetische, abnehmbare Handballenauflage, die schön weich ist.
Gaming-Tastatur Test: 3
Auch in der Seitenansicht erkennt man die hochwertige Verarbeitung.
Gaming-Tastatur Test: 4
Die Tastatur kann zweistufig hochgebockt werden.
Gaming-Tastatur Test: 6
Die Füßchen selbst sind gummiert und somit rutschsicher.
Gaming-Tastatur Test: 7
Besonders schön ist die Kabelführung auf der Rückseite der Ornata V2.
Gaming-Tastatur Test: 8
Die Tastatur wird über einen der typischen grünen Razer-USB-Stecker betrieben, der eine Schutzkappe hat.

Wer möchte, kann mit der zugehörigen Software von Razer aber auch ganz eigene Profile und eine gänzlich andere Tastenbelegung einrichten. Auch die Beleuchtung lässt sich hierüber regeln, was durchaus nötig ist. Im Auslieferungszustand wechselt die Ornata V2 nämlich einfach zwischen den verfügbaren RGB-Farben. Dabei lässt sich die Helligkeit zwar bequem an der Tastatur regeln, der Farbwechsel kann aber nicht einfach so abgeschaltet werden.

Da die Beleuchtung unter den Tasten stark hervorscheint und zum Teil auch blendet, entsteht bei jedem Farbwechsel ein unangenehmes Flackern und man wird etwas geblendet. Hinzu kommt, dass die eigentlich transparente Beschriftung der Tasten im Vergleich zur Randbeleuchtung das Licht nur sehr schwach durchlässt. Ein kleines Manko, das aber eben erst in der Software etwas abgeschwächt werden kann.

Neben der hochwertigen Tastatur, die sich unter anderem durch ihre leicht schräge Bauform ausgezeichnet auf jedem Schreibtisch handhaben lässt, überzeugt uns auch das stoffummantelte Anschlusskabel. Ebenfalls schön ist die mitgelieferte Handballenauflage, die durch ihr weiches Polster die Handgelenke angenehm entlastet. Das dafür verwendete Material wirkt aber nicht sehr robust, sodass es eventuell nach einiger Zeit Abnutzungsspuren aufweist.

Insgesamt kann die Razer Ornata V2 mit ihrem Hybrid-Konzept überzeugen. Nicht nur Spieler, sondern auch Vielschreiber werden von dem angenehmen Tippgefühl überrascht sein. Wer sich mit mehreren Leuten in einem Raum aufhält, wird zudem nicht mehr zur Lärmbelästigung, auch wenn ein kleines Klicken natürlich immer noch zu vernehmen bleibt.

Design-Alternative: HP Omen Encoder

Wir mögen das Design der HP Omen Encoder sehr. Die WASD-Tasten sind rot eingefärbt, der Rest des Keyboards ist schwarz. Die LED-Beleuchtung ist passend zu den flotten, mechanischen Cherry Red Keys, komplett in Rot gehalten, mit Ausnahme der WASD-Tasten, welche weiß umspielt werden. Die Helligkeit lässt sich direkt an der Tastatur regeln. Insgesamt stehen die Tasten recht hoch, genauso wie die Encoder selbst (auch wenn man die Anstellwinkel eingeklappt hat). Eine Handgelenkauflage wäre hier sicher nicht verkehrt gewesen.

Design-Alternative

HP OMEN Encoder

Test  Gaming-Tastatur: HP OMEN Encoder
Hat alles, was man sich von einer Gaming-Tastatur wünschen kann. Es gibt sie mit verschiedenen Switches. Wir haben die Cherry Keys Red getestet.

Das Feedback der Tasten ist etwas gedämpft und weniger knackig beim Auslösen, sie sprechen aber dennoch sehr gut an. Dank der roten Cherry Switches (Linear) ist diese Gaming-Tastatur vergleichsweise leise. Wo es gerade um Lautstärke geht: Lautstärke, Medien und Makrofunktionen lassen sich »nur« als Zweitbelegung über die Funktionstaste regeln. Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau, aber die eine oder andere separate Taste hätten wir dennoch bevorzugt.

Auch HP bietet eine Software für sein Gaming-Zubehör an. Für die Omen Encoder ist dabei die Steuerung von Lichteffekten weniger hilfreich, weil sich schlicht keine RGB-Beleuchtung hat. Es können aber Makros auf Tasten gelegt werden und auch die Helligkeit wird auf Wunsch angepasst.

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Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Hp Omen Encoder
Die HP Encoder besticht durch ihr ungewöhnliches Design.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Hp Omen Encoder
Die Anstellwinkelfüße sind gummiert. An der Unterseite, die leider aus Plastik ist, gibt es ansonsten nur zwei kleinere Gummipatches.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Hp Omen Encoder
Die Anstellwinkelfüße sind einfach gehalten.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Hp Omen Encoder
Oben wurde eine Kabelöffnung ausgespart.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Hp Omen Encoder
Ein sehr schönes Detail und kleines Highlight sind die roten WASD-Tasten.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Hp Omen Encoder
Die Oberseite ist mit einer Metallplatte abgedeckt.

Weitere kleinere negative Aspekte der Encoder sind, dass die Tastenoberflächen Finger-Fett magisch anziehen (was auch mitunter an den vergleichsweise glatten Caps liegt) und dass die Beschriftung der Tasten mit Drittbelegung etwas merkwürdig ausfällt. Vieles davon ist aber, wie schon gesagt, Geschmackssache.

Insgesamt hat uns die HP Omen Encoder sehr gut gefallen. Das Keyboard ist sauber verarbeitet und dürfte uns lange am Schreibtisch beim Zocken begleiten, ehe es den Dienst quittiert. Das stoffummantelte Kabel wird durch eine Aussparung in der Metallabdeckung herausgeführt, was sich im Alltag als praktisch erwiesen hat. Durch das inzwischen doch recht ungewöhnliche Design ist die Encoder definitiv ein besonderes Liebhaberstück für Zocker der alten Schule. Auch preislich kann man hier bedenkenlos zuschlagen.

Gut und günstig: Sharkoon Skiller SGK 30

Mit der Skiller SGK 30 hat Sharkoon ein solides und preiswertes Schreib- und Gaming-Brett produziert, auch wenn sie natürlich ein paar kleinere Schwächen aufweist, über die man aber je nach Anspruch hinwegsehen kann. Zumal die Sharkoon Skiller SGK 30 auch viele positive Eigenschaften, wie beispielsweise ein angenehmes Tippgefühl, mit sich bringt.

Gut & günstig

Sharkoon Skiller Mech SGK30

Test  Gaming-Tastatur: Sharkoon Skiller Mech SGK30
Hier ist es nicht nur möglich, Geld zu sparen, sondern auch flottes Tippen. Besonders schön ist die große Caps-Beschriftung.

Die Beleuchtung- und die Beleuchtungsmodi lassen sich auch ohne Software einstellen, was man heutzutage nicht mehr sehr oft findet. Toll ist auch, dass die Zeichen auf den Caps recht groß und dick ausfallen. Im Zusammenspiel mit der RGB-Beleuchtung sind diese dadurch sehr gut lesbar und erscheinen dennoch mild.

Worauf man auch eher selten stößt: Die Tastatur von Sharkoon wird mit einer dünnen, durchsichtigen Plastikabdeckung geliefert. Nichts spricht dagegen, dass diese nicht auch bei Nichtbenutzung der Tastatur auf dem Schreibtisch zum Einsatz kommt, um vor Staub und Dreck zu schützen.

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Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Sharkoon Skiller Mech Sgk30
Dei Sharkoon Skiller SGK 30 ist eine klassische Gaming-Tastatur im Vollformat.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Sharkoon Skiller Mech Sgk30
Die LEDs über dem Nummerblock leuchten in Betrieb etwas grell. Sie lassen sich aber abschalten.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Sharkoon Skiller Mech Sgk30
Manche Design-Elemente sind Geschmackssache.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Sharkoon Skiller Mech Sgk30
Die Tastatur ist komplett aus einem stabilen Kunststoff gefertigt.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Sharkoon Skiller Mech Sgk30
Schlicht aber funktional ist auch die Unterseite gehalten.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Sharkoon Skiller Mech Sgk30
Bei den Anstellwinkelfüßen machen wir uns etwas Sorgen, dass die Plastiknasen irgendwann abbrechen könnten.

Kleinere Mängel waren im Test, dass die Rücktaste und die »0« im Nummernblock etwas klapperten und dass die Medientasten »nur« als Sekundärbelegung zur Verfügung stehen. Weiter empfanden wir das Sharkoon-Logo auf der Leertaste als geschmacklich etwas fragwürdig aber nicht weiter störend.

In Anbetracht des geringen Preises ist dies wirklich eine solide Tastatur. Gamer, die keine Keyboards aus Plastik mögen, sind hier jedoch falsch bedient, denn die Sharkoon Skiller SGK 30 besteht nahezu nur daraus. Ansonsten ist dies für den schmalen Geldbeutel aber eine super Wahl.

Außerdem getestet

Fnatic Streak

Die Fnatic Streak lag bereits vor einiger Zeit auf unserem Tisch. Damals gab es aber nur einen Schaltertypen, der die sonst erstklassige Tastatur etwas eingeschränkt erschienen ließ. An der hohen Qualität hat sich bislang nichts geändert, das aktuelle Modell konnte uns aber mit seinen leisen aber dennoch zuverlässigen Cherry-MS-Brown-Switches überzeugen, die nur einen Teil der gewachsenen Auswahl ausmachen.

Abseits davon bietet die Fnatic Streak alles, was eine Gaming-Tastatur haben muss. Nicht zu viele, aber ausreichende Funktionen, eine gute Software und sogar eine einstellbare Handballenauflage sind vorhanden. Einmal aufgestellt, fällt da auch das etwas dicke Anschlusskabel nicht mehr allzu negativ auf.

Das Keyboard X50Q

Als Vielschreiber weiß man die hohe Qualität der Das Keyboard X50Q sehr schnell zu schätzen. Aber auch als Gamer bekommt man von der Tastatur alles, was man sich wünschen kann. Die leicht nach innen gewölbte Anordnung der Tasten verhindert, dass man mit den Fingerkuppen hängen bleibt, und die griffige Materialwahl der Tastenkappen bietet zusätzlichen Halt. Auch die RGB-Beleuchtung weiß mit ihren kräftigen Farben zu gefallen.

Das runde Gesamtpaket ermöglicht auch die Einbindung von Apps, mit denen sich beispielsweise Benachrichtigungen über E-Mails als optisches Signal über die Tastaturbeleuchtung ausgeben lässt. Die Anpassungsmöglichkeiten sind dabei nahezu grenzenlos. Leider ist auch der Preis sehr hoch. Wer seine Tastatur aber nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Arbeiten benutzen möchte, ist bei der X50Q von Das Keyboard bestens aufgehoben.

Aukey KM-G12

Auch für unter weniger Geld gibt es ordentliche Gaming-Tastaturen zu kaufen. Dabei muss man vielleicht auf einige Extras verzichten, manch einen stört das aber auch gar nicht weiter. So bietet die Aukey KM-G12 zum Beispiel keine programmierbaren Makrotasten, und auch mit einem internen Speicher sieht es mau aus. Dafür besitzt diese Tastatur neben der farbigen Tastenbeleuchtung auch ein umlaufendes RGB-Leuchtband.

Uns überzeugt außerdem die gute Verarbeitung und die Materialauswahl. Die Oberseite besteht aus gebürstetem Aluminium und die Tastenkappen haben eine griffige Oberfläche. Das Geräusch der laut klickenden Schalter ist Geschmackssache, das Auslöseverhalten und das Tippgefühl haben uns aber sehr gut gefallen. Wer den Einstieg in die Welt der mechanischen Tastaturen sucht, kann mit der Aukey KM-G12 einen guten Eindruck von dem gewinnen, was es da draußen noch so alles gibt.

Roccat Vulcan Pro

Die neue Roccat Vulcan Pro gefällt uns sehr gut, auch wenn wir sie nicht so recht in einer der Kategorien empfehlen konnten. Direkt ins Auge springen die hochwertigen Materialien, insbesondere die schwarze Metallplatte aus gebürstetem Aluminium (welches laut Hersteller für Flugzeuge verwendet wird) oder auch das feine, stoffummantelte Kabel. Die magnetische Handballenauflage lässt sich leicht abnehmen und anbringen, ist aber leider sehr hart, weil ungepolstert. Mit den optischen Titan Switches soll das Gaming-Keyboard besonders lange halten und schnell reagieren.

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Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Im Vollformat hat die Roccat Vulcan Pro eine Handgelenkauflage.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Diese ist leider aus plattem Kunststoff gefertigt und somit nicht sehr entlastend für die Gelenke.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Dafür ist sie aber magnetisch und hält super an der Tastatur. Außerdem sorgt die üppige Gummierung für einen festen Stand.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Die Tastatur ist durchweg hochwertig verarbeitet und setzt auf beständige Materialien.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Die Unterseite wurde aus hochwertigem Kunststoff gebaut.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Die Anstellwinkelfüßchen machen ihren Job.
Gaming-Tastatur Test: Gaming Tastatur Roccat Vulcan Pro
Die Sondertasten und das Regelrad liefern ein gutes Feedback, wie auch der Rest der Tasten.

Leider lässt sich ohne hellseherische Fähigkeiten nicht herausfinden, wie man die Beleuchtung regelt, denn in der Anleitung ist dazu nichts zu finden. Angeschaltet und nicht reguliert ist diese sehr grell, vor allem von der Seite, was den eigentlich schönen flachen Tasten geschuldet ist. Ohne Benutzung der Software bleiben verschiedene Funktionen weiter unklar. Das Tippen ist angenehm und die Betätigung des Drehregelers schön griffig und mit gutem Widerstand. Wie bei diesem offenen Design üblich zieht es Dreck, insbesondere Haare, an. Dieses Problem hat unser aktueller Favorit, die Logitech G915 TKL, aber auch.

Razer Blackwidow V3

Razers Blackwidow ist mit der V3 in der dritten Generation der Serie angekommen. Anstelle von Zusatztasten kann bei dieser kabelgebundenen Variante ein Drehregler frei programmiert werden. Dieser Regler in Form einer Metallwalze gibt ein wunderbar griffiges Betätigungsgefühl und lässt sich präzise bedienen. Die Tasten sind leicht angeraut und lösen dank Razers hauseigenen Mechanical Green Switches genau aus.

Etwas enttäuschend ist die flache Hartplastik-Handballenauflage, welche Plastik auf Plastik an die Tastatur angelegt werden muss – und das ohne Magnete oder Verankerung. Davon haben ausdauernde Gamer natürlich nicht so viel. In gewohnt guter Qualität finden wir das sauber verarbeitete Kabel vor, welches mit schwarzem Stoff ummantelt wurde. Die Razer Blackwidow V3 ist eine solide bis gute Gaming-Tastatur, die aber noch etwas am Preis schrauben könnte.

Razer Blackwidow V3 Pro

Razer weiß, wie man gute Gaming-Hardware produziert. Auch bei der Razer Blackwidow V3 Pro wird das deutlich. Jedoch hat die kabellose Version der populären Blackwidow-Reihe einen recht hohen Preis. Die Datenübertragung erfolgt wahlweise über 2,4-GHz-Funk, Bluetooth oder einem USB-C-Kabel. Die Tastenbeleuchtung lässt uns jedes Zeichen gut erkennen, allerdings blendet das weiße Licht der Funktionstasten sehr grell und die Mediatasten sind überhaupt nicht beleuchtet, ebenso wenig wie die Zweitfunktionen von Tasten.

Insbesondere, wenn man mal nicht nur zocken, sondern auch etwas schreiben möchte, stört dieser Umstand. Die Caps der Tasten sind etwas angeraut, was sich gut anfühlt. Weniger schön ist jedoch, dass die Handballenauflage nicht bündig mit der Tastatur abschließt und das Überzugsmaterial nicht sehr langlebig wirkt. Eine Ladestandsanzeige suchten wir leider vergeblich.

Corsair K60 RGB Pro

Die kabelgebundene Corsair K60 RGB Pro bietet ein schönes Tippgefühl, obwohl das Feedback allgemein etwas zu weich ausfällt. Die Tasten sind an sich sehr leise, aber die Federung hallt irritierend laut nach. Besonders gut hat uns die Beleuchtung gefallen. Sie kann von sehr hell bis hin zu schummrig-mild variiert werden. Leider benötigt man aber eine Zusatzsoftware, um diese zu regeln und statisch einzustellen. Einmal die richtige Einstellung gefunden, sind alle Zeichen wunderbar zu erkennen.

Was wirklich fehlt, ist eine Handballenauflage. Die Hände müssen entweder über der Tastatur schweben oder die Handgelenke abgeknickt auf dem Tisch aufgelegt werden. Das ist natürlich alles andere als optimal, zumal dies keine sonderlich günstige Tastatur ist. Der vergleichsweise hohe Preis entsteht wohl in erster Linie durch die verbauten Cherry-Keys und das robuste Metallgehäuse. Gespart hat man hingegen am nicht ummantelten Kabel, welches auch bei dieser Corsair-Tastatur steif absteht.

Corsair K100 RGB

Vieles an der Corsair K100 RGB ist gut, vieles aber auch schlecht. Beginnend mit den positiven Eigenschaften der kabelgebundenen Gaming-Tastatur sollten zunächst die schnell und leicht auslösbaren Cherry-Keys erwähnt werden. Für die WASD-Tasten werden uns vier etwas rauere Caps direkt mitgeliefert und das Überzugsmaterial der Handballenauflage ist weich und dennoch beständig und wertig. Auch die Aluminiumplatte dürfte einiges aushalten.

In Sachen Verdrahtung kommen wir nun langsam bei den negativen Aspekten an: Das Kabel ist zwar mit einem herrlich derben Stoffgeflecht ummantelt, steht aber ziemlich unflexibel von der Tastatur ab und ist zudem sehr dick. Die magnetische Laschen der Handballenauflage (aus Gummi) knicken schnell ab und reißen ein. Wir dürfen hier von keiner langen Haltbarkeit ausgehen, insbesondere nicht, wenn man die Auflage immer mal dran und wieder absteckt. Am linken Regelrad mussten wir direkt aufpassen, dass wir uns an den schartigen und unsauber verarbeiteten Kanten nicht die Haut verletzen.

Auch das rechte Regelrad kann nicht überzeugen. Es ist zu leichtgängig und bietet keinerlei Widerstand. Noch dazu scheinen beide Regler zu schleifen und zu kratzen. Die K100 RGB ist sehr groß und wuchtig, die Tasten liegen aber trotzdem eng beieinander. So eng, dass die Makrotasten teilweise unabsichtlich gedrückt werden. Die flachen Tasten an der oberen Leiste (Person, Schloss, Ton aus, und Taste im linken Regel) drücken sich minderwertig und unpassend zum Rest. Die vier Medientasten (Aus, Play, Weiter etc.) fühlen sich wie bei einem Kinderspielzeug an (und klingen auch so).

Die Standfüße zeigen ausgeklappt nach Außen, was den Stand, je nach Art der Benutzung, wackelig macht. Außerdem hat Corsair darauf verzichtet, die Füße zu gummieren und somit rutschfest zu gestalten. Schade ist auch, dass wir die Beleuchtung nur via Software ein- und ausschalten können. Bei dem happigen Preis hätten wir deutlich mehr erwartet.

Razer Huntsman Mini

Bei der Razer Huntsman Mini wurde das Design auf ein Minimum reduziert. Damit richtet sich die Tastatur speziell an Gamer, die nicht mehr als das Nötigste auf ihrem Schreibtisch haben wollen. Eine gut durchdachte Zweitbelegung macht die sonst so gewöhnlichen Elemente wie Pfeil- und F-Tasten aber über einen Umweg dennoch zugänglich. Auch die gespeicherten RGB-Beleuchtungsprofile und Makros sind auf diesem Weg abrufbar.

Auch die optischen Schalter von Razer mit ihrem wahlweise taktilen oder linearen Auslöseverhalten wissen zu überzeugen. Durch das stark beschnittene Layout sollten aber nur ambitionierte Gamer bei dieser Tastatur zugreifen. Für den Alltag, zum Beispiel beim Schreiben von Texten, macht sich das Fehlen einiger Tasten nämlich schnell negativ bemerkbar.

Redragon K556 Devarajas

Die Redragon K556 Devarajas ist unserer Gut-und-Günstig-Empfehlung Aukey KM-G12 sehr ähnlich. Sie kostet etwas mehr und bietet taktil auslösende Schalter, die im Alltag zwar vergleichsweise leise sind, beim Tippen aber immer ein nachfederndes Geräusch von sich geben. Das ist nicht unbedingt störend, fällt aber im Vergleich mit anderen Tastaturen auf. Die Verarbeitung ist sehr solide und Spieler halten hiermit eine gute Tastatur in der Hand. Mit ihren griffigen Tastenkappen verhindert die Redragon zudem, dass die Fingerkuppen von den Tasten abrutschen.

Für die Steuerung der RGB-Beleuchtung bietet Redragon auch eine kleine Software zum kostenlosen Download an. Damit lassen sich viele Beleuchtungsmodi auswählen und auch das Aufzeichnen von Makros ist möglich. Letzteres ist aber nicht sehr intuitiv und erfordert viel Herumprobieren. Wer damit kein Problem hat, kann bei der Redragon K556 aber ohne Bedenken zuschlagen. Als kleines Extra legt der Hersteller noch ein Set von jeweils zwei verschiedenfarbigen Schaltern bei, mit denen sich das unterschiedliche Klickgefühl von roten, braunen, blauen und schwarzen Schaltern ausprobieren lässt.

Patriot Memory Viper V765

Mit der Patriot Memory Viper V765 sind wir nicht richtig warm geworden. Die Verarbeitung ist grundsolide und auch die magnetisch befestigte Handballenauflage ist eine gute Idee. Neben den etwas glatteren Tastenkappen, die den Fingerkuppen einen moderaten Halt geben, sind auch noch separate Medientasten und eine Lautstärkewalze vorhanden. Die RGB-Beleuchtung macht ebenfalls einen guten Eindruck und auch die kostenlose Software erfüllt ihren Dienst.

Im Testalltag konnte uns das Tippgefühl der Red-Switches von Kalih nicht überzeugen. Der Widerstand beim Drücken ist zuerst etwas zu hoch und endet in einem unangenehm weich federnden Feedback. Das ist natürlich Geschmackssache, sollte aber nicht unerwähnt bleiben. Ein großes Manko stellt außerdem die starke Schmutzanfälligkeit der gummierten Handballenauflage dar. Die lässt sich zudem nur mühselig reinigen und wird deshalb schnell zum unansehnlichen Zubehörteil.

Cooler Master SK630

Wer flache Tastaturen mag, aber dennoch in den Genuss von Gaming-Hardware kommen möchte, landet vielleicht bei der Cooler Master SK630. Die Low-Profile-MX-Red-Schalter von Cherry ermöglichen dabei niedrigere Tasten und einen geringeren Hubweg, als es bei herkömmlichen Tastaturen der Fall ist. Die Verarbeitung ist dabei rundum hochwertig und die Oberplatte aus Aluminium vermittelt einen stabilen Eindruck. Mit der RGB-Beleuchtung lässt sich zudem viel anstellen, wenn man die schlanke und kostenlose Software von Cooler Master heruntergeladen hat.

Im Alltag fallen allerdings die geringen Tastenabstände negativ auf. Hier immer die richtige zu erwischen, erfordert etwas Übung und Eingewöhnung. Separate Medientasten bietet die SK360 nicht, diese sind aber als Zweitbelegung erreichbar. Dasselbe gilt auch für die Beleuchtungssteuerung, wobei diese ohne Software nicht besonders intuitiv zu bedienen ist. Für eine bessere Ergonomie hätte der Hersteller zudem Standfüße verbauen können. Da diese nicht vorhanden sind, lässt sich auch der Anstellwinkel nicht verändern. Cooler Master liefert mit der SK630 eine solide Gaming-Tastatur, die aber wegen ihrer zahlreichen Eigenheiten nicht jedermanns Geschmack trifft.

Razer Cynosa V2

Die Razer Cynosa V2 wirkt im Vergleich mit anderen Tastaturen sehr spartanisch. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt und Eingaben werden von einer Tastaturmembran registriert. Mechanische Schalter gibt es daher nicht, dafür sind die Tastenkappen von einer ähnlich hohen Qualität, wie sie auch bei anderen Gaming-Tastaturen zu finden ist. Die Fingerkuppen haben jederzeit einen sicheren Halt und auch Vielschreiber sind hier gut aufgehoben. Wer dazu neigt, gerne mal etwas zu verschütten, wird sich über das Label »spritzwassergeschützt« freuen.

Mit den separaten Medientasten und einer Lautstärkewippe ist der Umfang der Razer-Tastatur solide. Hinzu kommen eine RGB-Beleuchtung und die Möglichkeit, jede beliebige Taste mit einem Makro zu belegen. Für den aufgerufenen Preis erscheint die Cynosa V2 aber etwas billig. Ob sich die selbstentwickelte Membran wirklich gegenüber mechanischen Schaltern behaupten kann, darf an dieser Stelle bezweifelt werden. Am Ende ist das Urteil darüber aber natürlich stark vom Empfinden des Spielers abhängig.

Trust GXT 877 Scarr

Auch die Trust GXT 877 Scarr spielt mit einer Preisgestaltung von circa 70 Euro in der Riege der günstigeren Gaming-Tastaturen mit. Dies merkt man ihr leider auch an. Grundsätzlich ist die Verarbeitung solide, und die Tastenkappen sind auch in hektischen Momenten griffig und sicher zu erreichen. Die Oberplatte aus Metall und die aus Kunststoff bestehende Basis wirken aber nicht ganz so hochwertig und stabil wie bei der Konkurrenz. Während die Medientasten als Zweitbelegung auf den F-Tasten untergebracht wurden, müssen Spieler hier auf programmierbare Makrotasten komplett verzichten.

Spieler mit empfindlichen Augen sollten um die Gaming-Tastatur von Trust einen großen Bogen machen. Die RGB-Beleuchtung flimmert sehr stark und ist bei jedem Blick auf das Tastenfeld eine Zumutung für die Augen. Während der Rest, inklusive der nicht näher benannten linearen Schalter, als grundsolide durchgeht, spricht das unangenehme Licht ganz klar gegen eine Kaufempfehlung. Hier sollten Spieler nur zugreifen, wenn sie sehr unempfindliche Augen haben.

Corsair K95 Platinum RGB

Die Corsair K95 RGB Platinum ist unser ehemaliger Favorit. Hier stimmt der Ausstattungsumfang, die Verarbeitung und die zuverlässige, flotte Eingabe. Für letztere Eigenschaft sind hauptsächlich die verbauten Schalter vom Typ Cherry MX Speed Silver verantwortlich, die zu den aktuell schnellsten mechanischen Schaltern auf dem Markt zählen. Alternativ ist die Corsair aber auch mit der braunen Schaltervariante erhältlich. Für manche könnten die Silver-Switches aber etwas zu leichtgängig sein, was in versehentlichen Fehleingaben resultieren könnte.

Bei der Materialgüte zeigt sich die K95 RGB Platinum stark, da Corsair beim Gehäuse auf gebürstetes Flugzeugaluminium setzt. Das sieht nicht nur edel aus, sondern macht die Tastatur auch noch überaus robust. Außerdem bietet sie eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung, eine abnehmbare Handgelenkauflage, zusätzliche Makrotasten, eine separate Multimedia-Steuerung und einen zusätzlichen USB-Port. All das hat natürlich seinen Preis: Die Corsair K95 RGB Platinum ist eine der teureren Tastaturen im Test.

HyperX Alloy Origins

Die HyperX Alloy Origins kann man nicht nur am heimischen Spiele-PC einsetzen, sondern auch an einer Playstation 4 für Texteingaben verwenden. Dadurch ist sie vielfältig einsetzbar, vergisst aber auch nicht die Stärken einer Gaming-Tastatur. Die linearen Schalter sind für schnelle Reaktionen bestens geeignet und noch dazu leise. Für längere Schreibarbeiten ist aber etwas Eingewöhnungszeit nötig. Wenn man die Beleuchtung individueller einstellen möchte, muss man außerdem die Software im Windows-Store herunterladen. An einer Konsole stehen einem daher nur die gespeicherten Profile zur Verfügung.

Redragon K552-DE

Mit der Redragon K552 kommt ein wahrer Preis-Leistungs-Knaller aus den USA auf den Schreibtisch. Denn trotz des günstigen Preises ist die Tastatur mit mechanischen Outemu-Schaltern ausgestattet, die extrem präzise auslösen. Die Beleuchtung ist einfarbig rot und leuchtet die Tasten sehr gut aus. Auch bei der Materialwahl lässt sich der Hersteller nicht lumpen und verbaut eine Oberplatte aus robustem Metall. Das schlanke Design und der Verzicht auf einen Nummernblock sorgen außerdem für einen geringen Platzverbrauch auf dem Schreibtisch. Nicht nur Gamer, sondern auch Vielschreiber erhalten mit der Redragon K552 eine extrem präzise und gute Tastatur. Dafür werden aber keine extra Medientasten verbaut.

Die Metallplatte erzeugt in Verbindung mit den deutlich klickenden Tasten allerdings eine enorme Geräuschkulisse, die auf jeden Fall berücksichtigt werde sollte, wenn man sich nicht alleine in einem Raum befindet oder sich beim Zocken in Diensten wie Teamspeak oder Discord unterhält.

Asus ROG Strix Scope TKL Deluxe

Auch Asus hat ein neues Zugpferd im Stall: Die Asus ROG Strix Scope Deluxe sieht zwar super aus und bietet auch eine Reihe nützlicher Funktionen, ist preislich aktuell aber einfach zu teuer. Der Schnellumschalter-Hotkey sorgt dafür, dass schnell und bequem zwischen verschiedenen Tastenbelegungen hin- und hergeschaltetet werden kann. Schön ist auch, dass die Tastatur dank des verbaute Aluminiums recht schwer ist und sich gut anfühlt. Sie wirkt robust und soll mit ihrer extra breiten Strg-Taste besonders Ego-Shooter-Spieler ansprechen. Auch mit der Software und den verfügbaren Schaltertypen sollten die meisten Spieler zufrieden sein. Alles an sich schön, aber bisher zu teuer für das, was sie kann. In Sachen Preis-Leistung sollte Asus hier nachbessern.

Razer Huntsman Elite

Mit der Razer Huntsman Elite hat der Gaming-Gear-Hersteller eine wirklich gute Tastatur im Angebot. Denn neben einem üppigen Ausstattungsumfang und einer einwandfreien, edlen Verarbeitung kann die Tastatur sogar mit hauseigenen Schaltern aufwarten. Die sogenannten »Razer Opto-Mechanical-Switches« arbeiten opto-mechanisch mit Hilfe einer Lichtbarriere im Inneren der Schalter. Das soll für noch schnellere Auslösezeiten sorgen. Außerdem verfügt das Keyboard über eine dedizierte Multimediasteuerung, ein Lautstärkedrehrad und eine abnehmbare, gepolsterte Handgelenkauflage. Die ist, genau wie das Gehäuse, mit einer Lichtleiste ausgestattet, die für Gamer-Atmosphäre sorgt. Der Preis ist aber definitiv zu hoch.

Snakebyte Key:Board Ultra

Für das Snakebyte Key:Board Ultra muss man relativ wenig Geld ausgeben und erhält eine gute Gaming-Tastatur. Durch eine extra Gummierung für die WASD- und Pfeiltasten geht hier der Grip beim Spielen nicht verloren und man kann diese auch ohne hinzusehen gut ertasten. Schreibarbeiten gehen ebenfalls gut von der Hand und auch ohne die Installation einer Software lassen sich die grundsätzlichen Funktionen der Snakebyte-Tastatur problemlos nutzen.

Allerdings sollte man etwas Platz auf dem Tisch einplanen, da die Basiseinheit sehr großzügig ausfällt. Die ist dafür aber auch zugleich ein ansprechendes Designelement. Beim Spielen und Tippen sind die typischen Klickgeräusche der Schalter deutlich zu hören, es gibt aber noch wesentlich lautere Tastaturen. Vom Gesamtpaket des Key:Board Ultra wird man auf jeden Fall nicht enttäuscht und der Preis ist angemessen.

Cooler Master MK850

Obwohl die Cooler Master MK850 gar nicht mal so klein ausfällt, stehen die Tasten relativ eng beieinander. Außerdem drückt man häufig aus Versehen eine der Makro-Tasten, obwohl man doch einfach nur Shift erreichen möchte. Hier ist viel Eingewöhnungszeit erforderlich, die bei anderen Tastaturen nicht unbedingt anfällt. Das gleiche gilt für die Software und so ziemlich alle der weiteren Funktionen der MK850. Über eine »Aimpad« genannte Technologie kann man in bestimmten Bereichen der Tastatur einstellen, ab wann die Tasten auslösen. So lässt sich beeinflussen, ob eine Eingabe bereits bei nur leichtem Druck registriert wird oder erst, wenn die Taste ganz unten anschlägt. Über beigelegte Tastaturkappen lassen sich diese Bereiche mit andersfarbigen Tasten kennzeichnen. Die Kappen sitzen dabei sehr locker und lösen sich bereits, wenn man die Tastatur aus der Verpackung heben möchte. Diese Funktion und auch die Beleuchtung lassen sich erst einstellen, wenn man die Software zur Tastatur installiert hat.

Wer sich die Cooler Master MK850 kauft, sollte auf jeden Fall viel Zeit für die Einarbeitung und Eingewöhnung verplanen.

Corsair K63 Wireless

Die Corsair K63 Wireless liegt im sogenannten TKL-Format (Tenkeyless) vor, kommt also ohne Nummernblock daher. Viele Gamer bevorzugen dieses kompaktere Format, da somit der Abstand zwischen der Tastatur und der Maus geringer ausfällt. Zusätzlich erfolgt die Kommunikation mit dem PC kabellos, entweder über Bluetooth LE oder über eine 2,4-GHz-Funkanbindung. Für letztere Verbindung muss aber ein kleiner USB-Dongle am Rechner stecken.

Da der drahtlose Betrieb nur über einen Akku ermöglicht werden kann, streicht Corsair alle unnötigen Features: Eine Tastenbeleuchtung gibt es zwar, allerdings leuchtet sie nur einfarbig in Blau. Dafür gibt es trotz der geringen Abmessungen separate Multimediatasten und MX-Read-Schalter von Cherry. Der Preis ist allerdings nicht ganz ohne. Wenn man das Keyboard aber nicht nur am Schreibtisch, sondern auch im Wohnzimmer nutzen möchte, spart man sich quasi eine zweite Tastatur. Und dann geht der Preis für die Corsair K63 Wireless tatsächlich noch in Ordnung.

Logitech G915 Lightspeed RGB

Die Logitech G915 Lightspeed RGB bietet flache Tasten, die aber trotzdem mit mechanischen Schaltern versehen sind. Der Druckpunkt ist deutlich zu spüren und nach etwas Eingewöhnungszeit rutscht man auch nicht mehr ständig von den glatten Tasten ab. Diese liegen aber dennoch sehr nah beieinander, wodurch statt der »Shift«-Taste schnell die danebenliegenden Makrotasten erwischt werden.

Neben einer für jede Taste einzeln einstellbaren Beleuchtung bietet die G915 auch Medientasten und speichert die persönlichen Einstellungen direkt im Keyboard. Für die Verbindung zum PC bieten sich viele Möglichkeiten an, beispielsweise über USB. Darüber wird die Tastatur auch geladen, um sie auf Wunsch kabellos betreiben zu können. Als Gamer sollte man die »Lightspeed« genannte Funktechnik von Logitech bevorzugen, da hier keine Eingabeverzögerung entsteht. Über Bluetooth lässt sich die Gaming-Tastatur zwar ebenfalls benutzen, für Spiele mit hoher Geschwindigkeit ist sie dann aber etwas zu langsam.

Omen Sequencer

Spieler bekommen mit der Omen Sequencer ein besonderes Schalterformat. Die Mischung aus optischer Registrierung und mechanischen Schaltern soll deutlich schneller auslösen, als es bei herkömmlichen Tastaturen der Fall ist. Abseits der Technik sorgt auch das Design für einen Hingucker, bei dem ein Rollbalken aus Metall zur Lautstärkeregelung alles dominiert.

Dass die Tasten wirklich schneller auslösen als die der Konkurrenz, können wir nach unserem Test nicht eindeutig beurteilen. Es fällt aber auf, dass die Kappen etwas wacklig auf den Schaltern sitzen und die Leertaste recht laut klappert. Zudem ist die Enter-Taste ziemlich klein, wodurch wir immer mal daneben drückten. Die stabile Bodenplatte und der Rollbalken machen aber eine gute Figur und auch der USB-Hub hat uns gefallen.

Roccat Vulcan 120 AIMO

Die Roccat Vulcan 120 entspricht optisch unserer Design-Alternative, kommt aber direkt mit einer abnehmbaren Handballenauflage im Lieferumfang. Der besondere Look auf die freistehenden Schalter bleibt dabei erhalten und die Bodenplatte besteht aus schickem, schwarzem Aluminium. Ein mechanischer Lautstärkeregler erleichtert die Steuerung von Lautstärke und Helligkeit der Beleuchtung zuverlässig.

Im Alltag hebt sich die Vulcan 120 durch Roccats selbstentwickelte Tactile Switches ab. Dadurch wird das Feedback einzigartig und ist am ehesten mit den Cherry Brown Switches zu vergleichen. Noch dazu ist die Tastatur, für ein mechanisches Keyboard, recht leise.

Corsair K70 RGB MK.2

Wem unsere bisherigen Empfehlungen nicht zugesagt haben oder wer gerne beim Hersteller unseres Top-Modells bleiben möchte, sollte einen Blick auf die Corsair K70 RGB MK.2 werfen. Diese bietet ebenfalls eine sehr hochwertige Verarbeitung und eine gute Haptik. Die Tasten geben ein deutliches Feedback und auch die Ausstattung mit Sondertasten kann sich sehen lassen. Hinzu kommt eine Walze für die Einstellung der Lautstärke und eine individualisierbare Einzeltastenbeleuchtung.

Im Lieferumfang befindet sich eine Handballenauflage und der 8 MB große interne Speicher bietet viel Platz für eigene Farbprofile zu verschiedenen Spielen. Mit Cherrys MX-Brown-Schaltern ist zudem für eine langanhaltende Qualität gesorgt.

Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile

Wie die vorgenannte Tastatur bietet die Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile individualisierbare Farbprofile, eine Handballenauflage und eine hochwertige Verarbeitung. Der Unterschied liegt hier in den halbhohen Tasten, durch die zum einen die Höhe der Tastatur geringer ausfällt und zum anderen der Weg zum Auslösen der Tasten geringer ist.

Diese Technik sorgt aber auch für einen höheren Kraftaufwand, der zum Drücken einer Taste nötig ist. Außerdem erforderte das niedrige Profil eine deutliche Umgewöhnung, die einige Zeit in Anspruch nimmt. Wer sich aber darauf einlässt, kann hier unter Umständen eine gute Alternative zu herkömmlichen Tastaturen finden.

Roccat Horde AIMO

Die Roccat Horde AIMO ist eher etwas für kleine Hände. Trotz der recht wuchtigen Ausmaße liegen die Tasten eng beieinander, wodurch wir ein ums andere mal die Makrotasten statt Shift oder Tab getroffen haben. Die Verarbeitung der Tastatur ist allerdings sehr hochwertig, genau wie die Haptik. Dass Roccat hier Mebranen statt mechanischen Schaltern verwendet, fällt beim Tippen und Zocken kaum auf.

Im Lieferumfang findet sich zudem eine Handballenauflage, durch die die Ergonomie nochmals verbessert wird. Sehr gut hat uns auch die Multimediasteuerung gefallen, die sich durch ein Scrollrad vielfältig einsetzen lässt. Die Roccat Horde AIMO bietet allerdings keine RGB-Einzeltastenbeleuchtung. Die Farben lassen sich nur für sechs verschiedene Zonen anzeigen.

Klim Chroma

Eine der günstigsten Tastaturen in unserem Testfeld ist die Klim Chroma. Hier hat man die Wahl zwischen einem drahtlosen Betrieb und dem Anschluss via Kabel, das allerdings auch zum Laden der internen Batterie benötigt wird. Die Tastatur selbst ist schlank, leicht und bietet sogar Tasten für die Multimediasteuerung. Statt mechanischer Schalter kommen hier auch Membranen zum Einsatz, die sich aber mit einem guten Feedback bemerkbar machen. Ob die Klima Chroma wirklich den Titel Gaming-Tastatur verdient, hängt von der Definition ab. Die gebotenen Zusatzfunktionen sind rudimentär und bestehen im wesentlichen aus Anti-Ghosting und einer RGB-Beleuchtung. Dass sich letztere nicht individuell anpassen lässt, sondern nur auf vorgefertigten Profilen beruht, schreiben wir nicht zuletzt auch dem günstigen Preis zu.

Klim Dash

Die Klim Dash verzichtet auf eine Drahtlosfunktion und bietet mechanische Tasten sowie vielfältige RGB-Farbprofile. Die schlanke Bauform sorgt zudem für viel Platz auf dem Schreibtisch und die gute Haptik liefert eine angenehme Bedienung. Auf separate Tasten für die Steuerung von Medien verzichtet der Hersteller allerdings. Während die Tastatur selbst rundum solide ist, fällt uns die Beleuchtung negativ auf. Einzeltastenbeleuchtung und Farbprofile sind hierbei zwar schön und gut, die verwendeten LEDs leuchten die Buchstaben aber nur ungleichmäßig aus. Bei einer niedrigen Helligkeit bleiben Teile der Tasten dadurch dunkel, auf hoher Helligkeit blendet uns das Licht.

Lioncast LK300 RGB Pro

Die Lioncast LK300 RGB Pro bietet ebenfalls Cherry-MX-Switches, allerdings in der Brown-Ausführung. Auch hier ist das Tastenfeedback eher weich, dafür stimmt der Grip der Oberfläche. Während der ersten Stunden mussten wir uns allerdings an den hohen Hub gewöhnen, durch den die Tasten gefühlt eine lange Strecke bis zum Auslösen zurücklegen. Freunde von Makro- und Multimediatasten kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten, da Lioncast für vielseitige Profile und individuelle Anpassungsmöglichkeiten gesorgt hat. Das gleiche gilt auch für die angenehme RGB-Beleuchutng. Dank der abnehmbaren Handballenauflage ist zudem für eine gute Ergonomie gesorgt, mit einem Gewicht von 1,35 Kilogramm ist die LK300 RGB Pro allerdings kein Leichtgewicht.

Sharkoon Skiller Mech SGK3

Mit der Sharkoon Skiller SGK3 liefert der Hersteller für unter 70 Euro mechanische Switches, die eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung bieten. Auch an der Haptik hat Sharkoon nicht gespart und setzt auf eine Oberplatte aus Metall. Gleichwertig ausgestattete Modelle von anderen namhaften Herstellern kosten mindestens 100 Euro und mehr. Bei den mechanischen Schaltern greift Sharkoon auf Kailh zurück und bietet insgesamt drei verschiedene Varianten an: Red, Blue oder Brown. Die Schaltcharakteristik entspricht in etwa den gleichfarbigen MX-Switches von Cherry.

Unser Testmodell ist mit den Kailh Red ausgestattet und bietet also einen linearen Schaltweg. Im Vergleich zu den MX Red sind allerdings fünf Gramm mehr Druck für das Auslösen der Tasten notwendig. Eine mangelnde Qualität konnten wir nicht feststellen, die Tasten lösten im Test stets präzise und zuverlässig aus. Ein weiterer Unterschied zu den RGB-Schaltern von Cherry: Die Gehäuse der Kailh-Schalter sind nicht durchsichtig. Die aufgesetzten Tasten erinnern so zwar an unseren Testsieger von Corsair, jedoch ohne das Leuchten, das unter den Tastenkappen hervorscheint.

Auch das Versprechen der N-Key-Rollover-Funktion kann die Tastatur einhalten – Aqua Key Test bestätigt uns, dass die Tastatur alle parallel gedrückten Tasten ans System weiterleitet. Von eventuellem Ghosting ist ebenfalls keine Spur. Die übersichtlich aufgebaute Software erlaubt das Programmieren von Makros und der Beleuchtung, außerdem steht ein Onboard-Speicher zur Verfügung. Der Sharkoon Skiller SGK3 fehlt zwar eine Handgelenkauflage und es gibt keine Sondertasten (nur Doppelbelegung), doch selbst diese Punkte machen die Gaming-Tastatur von Sharkoon nicht weniger attraktiv.

Sharkoon Purewriter RGB

Im sogenannten Low-Profile-Design liegt die Sharkoon Purewriter RGB vor, weshalb sich die Höhe dieses Modells auf nur 3,5 Zentimeter beläuft. Möglich machen das die flachen Tastenkappen und die Low-Profile-Mechanik-Switches von Kailh – unser Testgerät verwendet die roten Schalter mit einer linearen Schaltcharakteristik. Auch die restlichen Abmessungen sind recht gering, auf eine Handgelenkauflage wird bewusst verzichtet.

Auf eine separate Multimediasteuerung müssen Sie dennoch nicht verzichten. Und trotz des vergleichsweise günstigen Preises ist die Tastatur aber auch recht hochwertig verarbeitet. Nur die RGB-Beleuchtung muss etwas Kritik einstecken: Die Farbdarstellung mag zwar ziemlich intensiv sein, verhindert dadurch aber, dass man die Farbunterschiede erst bei stärkeren Änderungen überhaupt wahrnimmt.

Aber das war es auch schon mit den negativen Punkten, und im Angesicht des niedrigen Preises lässt sich dieser Punkt definitiv verschmerzen.

Logitech G613

Die Logitech G613 ist die einzige Gaming-Tastatur in diesem Vergleichstest, die ohne Anschlusskabel auskommt. Die Signale werden hier über die sogenannte Lightspeed-Technik drahtlos an einen kleinen USB-Empfänger am PC übertragen. Lightspeed wurde von Logitech selbst entwickelt und arbeitet dank ausgefeilter Algorithmen auch fehlerfrei und schnell – ein Muss für Gamer. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass es sich hierbei sogar um die erste Tastatur mit flotten, mechanischen Schaltern vom Typ Romer-G handelt – ebenfalls entwickelt von Logitech, die Fertigung übernimmt der bekannte Hersteller Omron.

Zusätzlich ist auch die parallele Kopplung via Bluetooth möglich, um auf Knopfdruck zwischen der Eingabe für verschiedene Geräte wie dem Tablet oder TV umzuschalten. Die Energieversorgung übernehmen zwei handelsübliche AA-Batterien, die laut Hersteller die Tastatur bis zu 18 Monate mit Energie versorgen sollen. Hierfür hat der Hersteller nämlich Stromspartechniken integriert – und verzichtet auch auf eine umfassende Tastenbeleuchtung. Auch die Haptik der doch recht teuren Tastatur ist nicht die edelste.

Logitech G910 Orion Spectrum

Die Logitech G910 Orion Spectrum erinnert stark an unsere Empfehlung Logitech G613. Allerdings erfolgt der Anschluss per USB-Kabel, die Romer-G-Schalter besitzen eine RGB-Beleuchtung und die Multimediasteuerung wird um eine Lautstärkewalze bereichert. Auch hier lässt sich das Smartphone als Second-Screen benutzen, das Dock hierfür befindet sich aber direkt an der Tastatur und lässt sich bei Bedarf ausfahren.

Hinzu kommen drei zusätzliche Makrotasten, die wie die Pfeil- und WASD-Tasten über eine griffige Oberflächenstruktur verfügen. Vor allem beim Blindtippen lassen sich diese Tasten also ohne Hinsehen ausmachen. Ansonsten kommt die G910 nicht ganz an die Haptik der G613 heran – vor allem die wechselbare Handgelenkauflage besteht nur aus dünnem, ungepolstertem Plastik.

Mit Ghosting hat die Logitech-Tastatur keine Probleme, das Key-Rollover beschränkt sich auf 26 Tasten, wie versprochen. Einen Anschluss-Hub für USB- oder Audiogeräte gibt es allerdings nicht, auch das Kabel ist nicht umflochten.

Unterm Strich ist für uns die Logitech G613 der bessere Deal, aber wer sich nicht mit der drahtlosen Übertragung anfreunden kann, für den kann die G910 Orion Spectrum eine Alternative sein.

Cherry MX Board 5.0

Das Cherry MX Board 5.0 ist streng genommen gar keine Gaming-Tastatur, besitzt aber dennoch Gaming-spezifische Funktionen wie das Sperren der Windows-Taste sowie eine einfarbige, weiße Tastenbeleuchtung. Außerdem bietet sie Anti-Ghosting sowie ein N-Key-Rollover. Makros, Onboard-Speicher und Profile fehlen der Tastatur allerdings. Besonderen Fokus hat Cherry sowieso auf Ergonomie gelegt: Die überdurchschnittlich große und abnehmbare Handgelenkauflage ist mit Gummi gepolstert und lässt sich über vier breite Standfüße auf verschiedene Weisen aufstellen. Die Tastatur selbst besitzt noch einmal zwei ausklappbare Standfüße.

Bei den Schaltern kommt natürlich die hauseigene, mechanische MX-Technik zum Einsatz, und zwar in der gedämpften Form. Die Tastenbeleuchtung beherrscht neben statischem Licht aus zwei Effekte, die Helligkeit lässt sich in zehn Stufen regeln. Das Anti-Ghosting funktioniert, genau wie das Full-Key-Rollover.

Die Verarbeitung der Tastatur ist makellos. Nur verlangt Cherry für einen vergleichsweise geringen Ausstattungsumfang eine Menge Geld.

Razer Ornata Chroma

Die Razer Ornata Chroma ist die zweite Tastatur im Test, die keine mechanischen Schalter benutzt, sondern auf eine sogenannte Mecha-Membran-Technik setzt. Laut Razer soll es sich dabei um hybride, mechanische Schalter handeln, die ähnlich wie Mechanik-Switches auslösen, allerdings weniger kosten. Tatsächlich kommt die Schaltcharakteristik an eine mechanische Tastatur heran und erinnert an taktile Switches.

Ähnlich wie unsere Empfehlung Razer Blackwidow Chroma V2 ist die weich gepolsterte Handgelenklauflage komplett abnehmbar. Die RGB-Beleuchtung lässt sich nicht für jede einzelne Taste programmieren, da die Beleuchtung nicht in den Schaltern sitzt, sondern in einer Kunststoffabdeckung darunter. An die Wertigkeit der Blackwidow Chroma V2 kommt die Ornata nicht heran.

Mit Ghosting gibt es keine Probleme, das Key-Rollover beschränkt sich allerdings auf maximal sechs Tasten. Makros sind nur über eine Doppelbelegung programmier- und auslösbar, genau wie die Steuerung von Multimediainhalten. Auf Profile müssen Sie jedoch verzichten. Die Einstellungen nehmen Sie wieder in der Razer-Synapse-Software vor, die Ihre Programmierung in der Cloud speichert – denn einen Onboard-Speicher gibt es nicht. Weiterer Negativpunkt: Der Hersteller verlangt ziemlich viel Geld für die Tastatur.

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