Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteuse Philips
test
Letztes Update: 21.5.2021

Die beste Heißluftfritteuse

Wir haben 22 Heißluftfritteusen getestet. Die beste für die meisten ist die Ninja AF160EU, denn sie arbeitet leise, liefert tolle Ergebnisse und das auch noch richtig schnell. Durch die einfache Bedienung ist es sehr angenehm, mit dem Gerät zu arbeiten. Das alles wird von einer tollen Verarbeitung und einem fairen Preis gekrönt.

Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Susanne Möllendorf
ist freiberufliche Redakteurin und Schriftstellerin, die unter anderem für den O'Reilly Verlag über technische Themen wie Android und iOS schreibt. Als Mutter interessiert sie sich aber auch für die besten Kinder- und Haushaltsprodukte.
Letztes Update: 21. Mai 2021

Wir haben fünf weitere Heißluftfritteusen getestet. Unser neuer Favorit ist die Ninja AF160EU. Auch die Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90 ist nun unter den Empfehlungen zu finden. Der bisherige Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1 bleibt eine Alternative, die Medion MD 17769 ist nicht mehr verfügbar.

6. März 2020

Wir haben sieben neue Heißluftfritteusen getestet und eine neue Empfehlung gefunden – die HD9860/90 Airfryer XXL von Philips.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Frittiertes ist lecker, verursacht aber bei vielen ein schlechtes Gewissen. Denn frittiert wird normalerweise mit viel Fett und die zubereitete Speise ist damit alles andere als kalorienarm. Mit einer Heißluftfritteuse ist das allerdings nicht der Fall – hier wird mit sehr wenig oder gar keinem Fett frittiert.

Wir wollten wissen, wie gut Heißluftfritteusen ihren Job machen und haben 22 aktuelle Modelle ausgewählt und ausführlich getestet, 17 davon sind aktuell noch erhältlich. Preislich gibt es große Unterschiede: Die teuerste Heißluftfritteuse liegt bei 180 Euro, das günstigste Gerät ist schon für 60 Euro zu haben. Doch die günstigen Geräte konnten im Test nicht überzeugen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Ninja AF160EU

Test  Heißluftfritteuse: Ninja AF160EU
Die Ninja macht alles richtig: Sie ist sehr einfach zu bedienen, toll verarbeitet, arbeitet schnell und schön leise – und das zu einem fairen Preis!

Die Ninja AF160EU ist ein schönes, solides Gerät, das in sehr schneller Zeit tolle Ergebnisse liefert. Unser Blumenkohl war schon nach zehn Minuten richtig schön kross, ohne verbrannt zu sein. Der herausnehmbare Boden ist eine neuartige Lösung, das macht das Reinigen leichter. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Lautstärke der Heißluftfritteuse: Sie arbeitet im Vergleich zu vielen anderen Geräten schön leise.

Auch gut

Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90

Test  Heißluftfritteuse: Philips Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90
Die Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90 liefert solide Ergebnisse und ist gut verarbeitet. Aber das Gerät ist nicht ganz günstig.

Die Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90 ist gut verarbeitet und liefert tolle Frittierergebnisse. Neben vielen Programmen kann man die Zeit und Temperatur auch selbst einstellen. Bei Bedarf kann man das Gerät auch per App mit dem Smartphone verbinden. Die selbstgemachten Pommes waren im Update 05/2021 noch die besten, wobei sie auch hier nicht an die Pommes »normaler« Fritteusen heranreichen.

Mit Rührelement

Tefal Actifry 2in1

Test Heißluft-Fritteuse: Tefal Actifry 2in1
Vielseitig und top verarbeitet bietet die Tefal viel mehr als nur einfaches Frittieren.

Die Tefal ActiFry 2in1 ist groß genug, um auch eine Familie satt zu bekommen. Praktisch ist, dass gleich zwei Speisen auf einmal zubereitet werden können und so eine vollwertige Mahlzeit mit nur einem Gerät gekocht werden kann. Mit der Tefal Actifry 2in1 kann aber nicht nur frittiert, sondern auch gebraten und gekocht werden. Wenn Sie den zugegebenermaßen hohen Preis nicht scheuen, bekommen Sie eine top verarbeitete Heißluftfritteuse, die vielseitig einsetzbar und nicht nur für Beilagen zu gebrauchen ist.

Wenn Geld egal ist

Philips HD9860/90 Airfryer XXL

Test Heißluftfritteuse: Philips HD9860/90 Airfryer XXL
Sehr groß und hochwertig – der HD9860/90 Airfryer XXL ist perfekt für Großfamilien.

Die HD9860/90 Airfryer XXL von Philips bringt eine tolle Verarbeitung und von allen Geräten am meisten Platz mit. Hier kann man sogar jede Menge Zubehör für Kuchen oder Pizza dazu kaufen, muss dafür aber erneut tief in die Tasche greifen. Dabei handelt es sich um ein schönes Gerät, das perfekt ist für große Familien. Die dazugehörige Rezepte-App, die Schüttel-Erinnerung sowie die einfache Bedienung haben uns besonders gut gefallen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutMit RührelementWenn Geld egal ist
Ninja AF160EU Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90 Tefal Actifry 2in1 Philips HD9860/90 Airfryer XXL Tefal YV9708 ActiFry Genius XL De'Longhi MultiFry Extra Chef Plus FH1396 Philips Airfryer HD9220 Cosori Heißluftfritteuse Tefal Easy Fry Oven & Grill Rommelsbacher FRH 1400 Emerio AF-112828 Klarstein VitAir Turbo Princess XL 182021 Innsky IS-EE003 Proscenic T21 Tristar FR-6990 Rosenstein & Söhne HF-318.p
Test  Heißluftfritteuse: Ninja AF160EUTest  Heißluftfritteuse: Philips Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90Test Heißluft-Fritteuse: Tefal Actifry 2in1Test Heißluftfritteuse: Philips HD9860/90 Airfryer XXLTest Heißluftfritteuse: Tefal YV9708 ActiFry Genius XLHeißluftfritteuse Test: De'longhi MultifryTest Heißluft-Fritteuse: Philips Airfryer HD 9220Test Heißluftfritteuse: Cosori HeißluftfritteuseTest  Heißluftfritteuse: Tefal Easy Fry Oven & GrillTest Heißluft-Fritteuse: Rommelsbacher FRH 1400Test Heißluftfritteuse: Emerio AF-112828Test Heißluft-Fritteuse: Klarstein VitAir TurboTest Heißluft-Fritteuse: Princess Heißluftfritteuse XL 182021Test Heißluftfritteuse: Innsky XXL HeißluftfritteuseTest  Heißluftfritteuse: Proscenic T21Test Heißluft-Fritteuse: Tristar FR 6990Test Heißluft-Fritteuse: Rosenstein & Söhne HF-318. p Heißluftfritteuse
Pro
  • Einfache Bedienung
  • Tolle Ergebnisse
  • Schnell
  • Leise
  • Leichte Reinigung
  • Einfache Bedienung
  • Gute Ergebnisse
  • Gute Verarbeitung
  • Leichte Reinigung
  • Vielseitig
  • Tolle Ergebnisse
  • Top verarbeitet
  • Einfach zu bedienen
  • Mit Rührelement
  • Sehr viel Platz
  • Hochwertig
  • Intuitive Bedienung
  • Rezepte-App
  • Viel Platz
  • Zwei Kochbereiche
  • Rezepte-App
  • Hochwertig
  • Mit Rührarm
  • Mit Rührelement
  • Einfache Bedienung
  • Verschiedene Programme
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Relativ großer Garraum
  • Tolles Design
  • Kompakt
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gute Anleitung
  • Mehrere Etagen
  • Verschiedene Garmethoden
  • Einzelteile spülmaschinentauglich
  • Viele Funktionen
  • Klein und gut zu verstauen
  • Schöne Optik
  • Gute Verarbeitung
  • Kompakt
  • Leichte Bedienung
  • Simple Anleitung
  • Tolles Design
  • Einfache Bedienung
  • Viel mitgeliefertes Zubehör
  • Einfache Bedienung
  • Relativ großer Garraum
  • Leichte Bedienung
  • Viel Platz
  • Mit App
  • Viele Funktionen
  • Mit praktischem Tragegriff
  • Schönes, einfaches Design
  • Leichte Bedienung
  • Gute Frittierleistung
Contra
  • Teuer
  • Eher laut
  • Manuelle Temperatureinstellung ist nicht möglich
  • Teuer
  • Sehr teuer
  • Laut
  • Schwer
  • Sehr laut
  • Teuer
  • Schlechte Anleitung
  • Komplizierte Bedienung
  • Laut
  • Manuelle Temperatureinstellung ist nicht möglich
  • Teuer
  • Teuer
  • Klein
  • Hakt sehr stark
  • Bleche und Gitter passen teilweise nicht ins Gerät
  • Nach einer Weile laut
  • Teuer
  • Vergleichsweise teuer
  • Relativ kleiner Garraum
  • Mittelmäßig verarbeitet
  • Deckel öffnet nicht automatisch
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Schlechte Verarbeitung
  • Schlechte Anleitung
  • Geht schwer auf und zu
  • Laut
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Speisen werden tendenziell zu trocken
  • Für die nicht allzu hohe Qualität ist das Gerät zu teuer
Bester Preis
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Leistung1750 Watt2000 Watt1400 Watt2200 Watt1500 Watt2300 Watt1425 Watt1500 Wattk.A.1400 Watt1400 Watt1400 Watt1400 Watt1700 Watt1700 Watt1500 Watt1500 Watt
Spülmaschinejajajajajajajak.A.jak.A.jajajajajaneinja
Kapazität5,2 Liter1,2 kg/6,2 Liter1,5 kg1,4 kg1,7 kg1,7 kg3,2 Liter3,5 Liter11 Liter2 Liter3,6 Liter9 Liter3,2 Liter5,5 Liter5,5, Liter3,2 Liter3 Liter
Gewicht5,2 kg7,1 kg4 kg8 kg6,82 kg6,33 kg6 kg4,6 kg8 kgk.A.3,8 kg6 kg4,7 kg6,26 kg7,34 kg6 kg4,8 kg
Abmessungen32 x 25 x 36 cm40,3 x 31,5 x 30,7 cm49 x 38,9 x 30 cm39,5 x 39,5 x 39,5 cm47,6 x 32,8 x 26,3 cm39,5 x 32,5 x 29 cm28,7 x 38,4 x 31,5 cm33,9 x 27,3 x 31,1 cm32,5 x 32,3 x 37 cm25 x 29 x 32 cm31 x 31 x 36 cm44 x 35 x 56 cm31,8 x 31,8 x 38 cm38,9 x 32,5 x 35,9 cm31,4 x 31,6 x 32,6 cm39,1 x 34 x 32,8 cm30 x 28,5 x 33 cm
SonstigesSmartphone-AppRezeptbuch, Dosierlöffel, rotierender RührarmRührarmRührarmRezeptbuch, kostenlose App mit weiteren RezeptenLED-Touchscreen, elf Vor-Programme, Shake-Modus, Vorheizen & WarmhaltenMini-OfenZubehörpaket: Metall-Rundblech, Grillrost, Hähnchenspieß und 3D-GrillkäfigLCD-DisplaySmartphone-App

Mit Heißluft statt Fett frittieren

Die Bezeichnung »Heißluftfritteuse« ist etwas verwirrend, denn frittiert wird normalerweise natürlich in heißem Fett. Bei Heißluftfritteusen werden die zu frittierenden Lebensmittel dagegen völlig ohne Öl oder Fett, ausschließlich durch einen Strom heißer Luft zubereitet. Wenn man so möchte, ist eine Heißluftfritteuse nichts anderes, als ein Umluftbackofen im sehr kleinem Kleinformat.

Frittieren ohne Fett

Wieso dann die Pommes nicht einfach wie gewohnt im Backofen machen? Das geht natürlich auch, aber weil Heißluftfritteusen einen viel kleineren, geschlossenen Garraum haben, kommen sie deutlich schneller auf die gewünschte Temperatur als ein Backofen. Das verbraucht weniger Energie und die übertragene Wärmeleistung ist höher als bei einem Backofen, was für frittierähnliche Bedingungen sorgt.

 Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteuse Alle
Frische Pommes aus der Heißluftfritteuse: Der Bräunungsgrad variiert von Modell zu Modell – man sollte sie auf jeden Fall gut marinieren, damit es auch geschmacklich passt!

Der größte Vorteil von Heißluftfritteusen ist, dass man sich das Hantieren mit Unmengen heißen Fetts spart. Wer mal eben Pommes machen will, muss in einer klassischen Fritteuse literweise Öl oder Fett erhitzen, das anschließend umständlich entsorgt werden muss – denn einfach in den Abfluss gießen darf man es nicht. Außerdem ist heißes Fett gefährlich: Es kann herausspritzen und Verbrennungen verursachen – und es besteht die Gefahr eines Fettbrandes. All das kann man sich mit einer Heißluftfritteuse sparen.

Auch in Punkto Geruchsbelästigung muss sich die klassische Fritteuse der Heißluftvariante geschlagen geben: Wo nur wenig Fett verwendet wird, kann es auch nicht nach Fett riechen – ein klarer Vorteil für die Heißluftfritteuse in der heimischen Küche. Auch die Reinigung ist meist sehr einfach: Viele Hersteller haben ihre Fritteusen aus spülmaschinengeeignetem Material hergestellt.

Heißluft- oder Fett-Fritteuse: Mit welcher schmeckt’s besser?

Eines müssen wir von vornherein klarstellen: So sehr es die Werbung auch verspricht – ganz so wie in Fett Frittiertes schmeckt Frittiertes aus einer Heißluftfritteuse nicht. Das liegt vor allem daran, dass Fett ein Geschmacksträger ist. In frischem Fett frittierte Pommes werden deshalb immer besser schmecken als in Heißluft gegarte. Auch die typische Konsistenz des Frittierens – innen weich, außen kross – bekommt man mit einer Heißluftfritteuse nicht so gut hin. Die Pommes blieben in unserem Test entweder weich oder wurden trocken.

Welche Fritteuse? Geschmacks­sache!

Dafür hat Heißluftfrittiertes deutlich weniger Kalorien. Bedenken sollte man allerdings, dass Tiefkühlprodukte meist schon vorfrittiert sind und deshalb ebenfalls schon Fett enthalten. Frische Zutaten können auch im Vorfeld in etwas Öl gewendet werden, das ist dann immer noch bei weitem kalorienärmer als das Frittieren in Öl.

Eine gleichmäßige Bräunung ist mit beiden Frittiervarianten möglich, in der Fett-Fritteuse geht es allerdings einfacher, da die Lebensmittel im Öl gleichmäßiger mit Hitze versorgt werden. Bei Heißluftgeräten kann man das erreichen, wenn man hin und wieder den Garkorb entnimmt und kurz durchschüttelt.

Was kann zubereitet werden?

Da eine Heißluftfritteuse keine wirkliche Fritteuse ist sondern eher ein Mini-Backofen, hat sie ein größeres Anwendungsgebiet als die klassische Fritteuse. So ziemlich alles, was man auch im Backofen machen kann, kann auch mit der Heißluftfritteuse zubereitet werden: von Hähnchen über Gemüse und Pizza bis zu Eintöpfen und sogar Kuchen.

 Heißluftfritteuse Test: Img
Auch gerösteten Blumenkohl kann man in der Heißluftfritteuse zubereiten: Einfach schön marinieren und genießen!

Was man vor dem Kauf beachten sollte

Das erste, auf das Sie achten sollten, ist, wie viel Fassungsvermögen die Fritteuse haben soll. Denn nicht jede Heißluftfritteuse ist für eine ganze Familie ausgelegt, die meisten haben ein eher geringes Fassungsvermögen. Auch wenn man anfangs versucht sein sollte, zu einem günstigen und somit (meist) auch kleineren Gerät zu greifen, ist ein zu kleiner Garraum später ärgerlich und eine Neuanschaffung kostet zusätzlich Geld.

Nicht jede Fritteuse ist für Familien groß genug

Außerdem sollten Sie sich Gedanken darüber machen, für was Sie die Fritteuse verwenden möchten, denn Funktionsumfang und Zubehör sind nicht immer gleich. Mit manchen Geräten ist es beispielsweise möglich, auf zwei Ebenen parallel verschiedene Speisen zuzubereiten. Andere sind mit einem rotierenden Rührarm ausgestattet, was Anbrennen oder ungleichmäßiges Garen verhindert. Unterschiede gibt es auch bei der Hitze, die die Geräte maximal erreichen können. Nicht alle schaffen 200 Grad.

 Test: Ninja Heißluftfritteuse

Testsieger: Ninja AF160EU

Die Ninja machte von Anfang an einen guten Eindruck: Die Einzelteile sind schön verarbeitet und die Handhabung funktioniert angenehm. Die Grillplatte zum Beispiel lässt sich einfach mit einem kleinen Henkel herausnehmen, sitzt aber trotzdem so fest, dass man den Garkorb ohne Probleme ausschütten kann. Die Platte sitzt dank drei kleinen Kunststoffdichtungen – wir vermuten aus Silikon – fest am Platz.

Testsieger

Ninja AF160EU

Test  Heißluftfritteuse: Ninja AF160EU
Die Ninja macht alles richtig: Sie ist sehr einfach zu bedienen, toll verarbeitet, arbeitet schnell und schön leise – und das zu einem fairen Preis!

Nachdem uns das Äußerliche schon so gut gefallen hat, konnte die AF160EU den Spannungsbogen auch bei der Arbeit halten und begeisterte mit vergleichsweise leisem und vor allem schnellen Frittieren. Besonders beim Blumenkohl war der Unterschied zu anderen Geräten gut bemerkbar. War er hier nach zehn Minuten schon durch und knusprig gebacken, machte er bei den anderen Kandidaten der Testrunde 05/2021 noch einen fast rohen Eindruck. Da musste man teilweise nochmal weitere zehn Minuten draufpacken.

Auch die Pommes, in frischer und tiefgekühlter Variante, waren zufriedenstellend. Die Tiefkühlpommes waren schön knusprig und innen weich und luftig, die frischen Pommes haben im Test noch die meiste Farbe abbekommen. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall, sie gut zu marinieren, damit sie genießbar sind. Bei frischen Pommes haben »normale« Fritteusen, die mit viel Öl arbeiten, eben einfach die Nase vorn.

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Heißluftfritteuse Test: Ninja Heißluftfritteuse
Der Ninja hat ein schönes, schlankes Design.
Heißluftfritteuse Test: Ninja Heißluftfritteuse
Er hat viele Programme, aber man kann Temperatur und Zeit auch manuell einstellen.
Heißluftfritteuse Test: Ninja Heißluftfritteuse
Alle Teile sind toll verarbeitet.
Heißluftfritteuse Test: Ninja Heißluftfritteuse
Der Frittierkorb lässt sich einfach entnehmen.
Heißluftfritteuse Test: Ninja Heißluftfritteuse
Die Grillplatte lässt sich an dem kleinen Henkel in der Mitte entnehmen.

Die Ninja AF160EU hat ein vergleichsweise großes Fassungsvermögen von 5,2 Litern. Mit ihren 1750 Watt bringt sie genug Power mit, was auch erklärt, warum sie so schnell arbeiten kann. Beim Frittieren kann man entweder manuell Zeit und Temperatur einstellen oder man entscheidet sich für eines der Programme. Hier stehen sechs Stück zur Auswahl: Max Crisp, Air Fry, Roast, Bake, Reheat und Dehydrate. Ja, auch Dörren und Backen ist mit der Fritteuse möglich!

Im Lieferumfang sind das Hauptgerät, eine Grillplatte und ein Grillgitter enthalten. Außerdem gibt es eine umfangreiche Anleitung mit verschiedenen Rezepten.

Auch die Reinigung des Geräts geht sehr leicht von der Hand: Man spült den Grillteller kurz ab, wischt den Garkorb aus und fertig. Für ganz Faule: Alle entnehmbaren Teile können auch in der Spülmaschine gesäubert werden!

Alles in allem ist die Ninja AF160EU ein tolles Gerät, das nicht zu viel kostet, aber viel bietet. Es gibt keinen Schnickschnack, sodass die Bedienung sehr leicht fällt und besonders möchten wir die schnelle und geräuscharme Arbeitsweise hervorheben!

Ninja AF160EU im Testspiegel

Bisher gibt es keine weiteren seriösen Testberichte zu unserem Testsieger. Sobald welche erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wer ein Gerät für eine größere Familie sucht oder auf ein Rührelement Wert legt, kann sich unsere weiteren Empfehlungen anschauen. Auch ein hochpreisiges Modell stellen wir vor.

Auch gut: Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90

Die Philips Airfryer XL ist eine solide Heißluftfritteuse, die tut, was sie soll. Da die Ninja aber für einen günstigeren Preis noch leiser und schneller arbeitet, schrammt die Philips knapp am Testsieg vorbei. Dennoch ist das Gerät modern designt und gut verarbeitet. Die Handhabung ist einfach, Zeit und Temperatur lassen sich, neben einigen Programmen, auch manuell einstellen.

Auch gut

Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90

Test  Heißluftfritteuse: Philips Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90
Die Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90 liefert solide Ergebnisse und ist gut verarbeitet. Aber das Gerät ist nicht ganz günstig.

Die Philips machte im Praxistest sogar die besten selbstgemachten Pommes. Beim Blumenkohltest war das Gemüse nach zehn Minuten schon gar, hätte aber noch ein paar mehr Röstaromen haben können. Die Tiefkühlpommes waren, wie bei den meisten Maschinen, absolut zufriedenstellend.

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Heißluftfritteuse Test: Philips Airfryer Xl Essential Connected Hd9280 90
Die Philips ist modern designt.
Heißluftfritteuse Test: Philips Airfryer Xl Essential Connected Hd9280 90
Der Garkorb lässt sich einfach entnehmen.
Heißluftfritteuse Test: Philips Airfryer Xl Essential Connected Hd9280 90
Die Teile sind gut verarbeitet.
Heißluftfritteuse Test: Philips Airfryer Xl Essential Connected Hd9280 90
Der Garkorb hat eine Sicherung – kleine Kinder sollten ihn nicht öffnen können.

Der Garkorb lässt sich mit Hilfe einer Sicherung einfach herausnehmen. In einem Haushalt mit kleinen Kindern braucht man keine Angst haben, dass sie ihn eigenständig herausbekommen. Man muss nämlich erst einen Schieberegler verstellen – und darunter befindet sich der Knopf zum Herauslösen des Garkorbs.

Die Heißluftfritteuse hat einige Programme an Bord: Tiefkühlpommes, Frische Pommes, Fleisch, Fisch, Kuchen, Auftauen, Gemüse und Warmhalten. Wer also mehrere Gerichte mit der Maschine zubereiten will, hat hier viele Möglichkeiten. Philips bietet zusätzlich die App NutriU an, in der man viele Rezepte für das Gerät findet und speichern kann. So kann man die Philips Airfryer XL Essential Connected HD9280/90 bedienen und gezielt Rezepte zubereiten. Das Gerät verfügt über WLAN.

Zusammengefasst ist die Philips eine schöne Heißluftfritteuse für Smart-Home-Fans oder die, die viele Funktionen von einer Heißluftfritteuse erwarten.

Mit Rührelement: Tefal ActiFry 2in1

Tefal war einer der ersten Hersteller von Heißluftfritteusen, die Tefal ActiFry 2in1 ist fast schon ein Klassiker. Sie ist hervorragend verarbeitet, lässt sich sehr vielseitig einsetzen – und produziert sehr gute Ergebnisse.

Mit Rührelement

Tefal Actifry 2in1

Test Heißluft-Fritteuse: Tefal Actifry 2in1
Vielseitig und top verarbeitet bietet die Tefal viel mehr als nur einfaches Frittieren.

Wie der Name schon verrät, kann man mit der ActiFry zwei Gerichte auf einmal zubereiten. Das spart Zeit und erhöht die Anwendungsmöglichkeiten dieses Küchengerätes. Zwei Speisen auf einmal kann man natürlich in den anderen Fritteusen auch machen, wenn man einfach beides auf einmal in den Garbehälter gibt. Tefal verfolgt hier aber ein anderes Konzept.

Es gibt hier nämlich nicht nur einen Garkorb, sondern auch eine Grillplatte. Außerdem ist der Garkorb ohne Löcher oder Schlitze konzipiert, sodass darin auch mit Flüssigkeiten gekocht werden kann. Die Bedienung ist einfach und die Einstellung kann auf dem vorhandenen Display jederzeit geändert werden.

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Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1
Die Tefal ActiFry 2in1 ist zwar etwas klobig, dafür aber ein wirklich brauchbares Küchengerät.
Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1
Der Garkorb hat keine Löcher im Boden.
Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1
Mit einer Art Zange kann die Grillplatte einfach und sicher aus dem Gerät genommen werden.
Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1
Der im Garkorb integrierte Rührarm verhindert anbrennen und sorgt für gleichmäßiges Garen.
Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1
Der 2in1-Löffel gibt die optimale Menge Öl und Salz vor.
Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1
Alle wichtigen Infos auf dem Display.

Der Deckel lässt sich zum Reinigen einfach abnehmen und geht auf Knopfdruck automatisch auf – sehr komfortabel. Was uns im Gegensatz zu den anderen getesteten Fritteusen sofort auffiel, ist, dass man bei der ActiFry die Temperatur nicht manuell einstellen kann. Es gibt voreingestellte Programme, die man je nach Lebensmittel variieren kann. Was man wann einstellen muss, steht im mitgelieferten Rezeptbuch.

Sehr komfortable Bedienung

Die Fritteuse von Tefal gart mit Heißluftzirkulation bei lediglich 150 Grad Hitze. Dadurch sollen die Lebensmittel nicht so schnell austrocknen. Garen mit niedriger Temperatur ist schonend und gesund, aber natürlich verlängert sich dadurch auch die Zubereitungszeit. Brauchen die meisten Fritteusen bei 200 Grad für Pommes ca. 12 Minuten, muss man mit der Tefal die doppelte Zeit einplanen.

Der Garbehälter ist sehr groß, bis zu sechs Personen kann man damit bekochen.

Fischstäbchen machten wir in der Tefal auf der sogenannten Garplatte. Die dreht sich während des Backens langsam, sodass eine gleichmäßige Bräunung entsteht. Die Fischstäbchen waren schnell fertig und ähnlich wie in der Pfanne auf der Unterseite etwas angebraten.

Wir haben auch versucht, rohes Gemüse in den Heißluftfritteusen zuzubereiten, was aber nicht so gut klappte. Es wurde entweder nicht gar oder, lässt man es länger in der Heißluftfritteuse, brennt an. Verwendet man mehr als einem Esslöffel Öl, funktioniert es deutlich besser: Das Gemüse war dann noch knackig aber gar. Wenn Sie nicht so viel Öl verwenden möchten, sollten Sie das Gemüse vorkochen.

Die Tefal ActiFry 2in1 bietet als einzige Fritteuse im Test die Möglichkeit, auch mit Flüssigkeit zu kochen. So bekommt man einen Eintopf, Chili Con Carne oder andere flüssigkeitsreiche Gerichte auf den Teller. Einen echten Vorteil gegenüber dem Kochen auf dem Herd oder im Ofen hat das aber nicht.

Besser geht’s nicht: Philips HD9860/90 Airfryer XXL

Bei der HD9860/90 Airfryer XXL erschreckt man sich erstmal wegen des sehr hohen Preises, aber die Maschine ist so groß und hochwertig, dass sie fast einen Ofen ersetzen kann. Wir haben hier als erstes das Hähnchen-Programm benutzt. Dafür packt man das marinierte Geflügel einfach in den Korb, wählt das Programm und gibt an, wie schwer der Vogel ist. Den Rest erledigt die Heißluftfritteuse. Das Ergebnis hat uns sehr gut geschmeckt. Lediglich die starke Rauchentwicklung war nicht so schön. Dabei handelt es sich aber auch um den einzigen Nachteil, der uns aufgefallen ist. Bei Pommes, die im Übrigen sehr gut wurden, trat das Problem dann auch nicht mehr auf.

Wenn Geld egal ist

Philips HD9860/90 Airfryer XXL

Test Heißluftfritteuse: Philips HD9860/90 Airfryer XXL
Sehr groß und hochwertig – der HD9860/90 Airfryer XXL ist perfekt für Großfamilien.

Neben Hähnchen und dem obligatorischem Pommes-Programm (mit Schüttel-Erinnerung!) gibt es noch einen Fisch- und einen Fleisch-Modus. Zudem kann man sich Zubehör für Backen und Pizza kaufen. Beide Kits sind leider auch sehr teuer, aber damit hat man dann einen echten Allrounder. Dazu kommt die wirklich hochwertige Verarbeitung und die schicke Optik.

1 von 5
Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteusen Philips Detailfotos
Die Philips ist ein edles Gerät, das allerdings größer als die meisten Maschinen ist.
Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteusen Philips Detailfotos
Sie hat ein ordentliches Fassungsvermögen – daher ist sie gut für Familien geeignet.
Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteusen Philips Detailfotos
Den Behälter kann man ganz leicht entnehmen.
Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteusen Philips Detailfotos
Die Philips bietet verschiedene Funktionen – unter anderem eine Schüttelerinnerung.
Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteusen Philips Detailfotos
Das Kabel kann sehr praktisch im hinteren Teil des Geräts verstaut werden.

Dank des digitalen Displays ist das Gerät intuitiv und ganz einfach zu bedienen. Die Anleitung könnte etwas genauer sein, aber im Allgemeinen ist die Bedienung wirklich kein Problem. Außerdem bietet die zu den Airfryer von Philips gehörige Rezepte-App jede Menge Anleitungen für außergewöhnliche und gesunde Rezepte. Dem Gerät liegt zusätzlich auch noch ein kleines Rezeptbuch bei.

Zu beachten ist vor dem Kauf noch, dass die Maschine mit acht Kilo die schwerste und mit die größte von allen getesteten war. Wie bei allen anderen Geräten dürfen die Einzelteile natürlich auch in die Spülmaschine. An der Rückseite der Philips befindet sich zudem eine praktische Kabelrolle.

Außerdem getestet

Tefal YV9708 ActiFry Genius XL

Der große Bruder der Actifry 2 in 1 konnte uns aufgrund der umständlichen Bedienung und der enormen Lautstärke nicht überzeugen. Zwar bietet auch die ActiFry Genius XL Kochen auf zwei Etagen an, aber der Preis ist einfach zu hoch. Schade ist auch, dass zu einem so hochwertigen Gerät nur eine mittelmäßige Anleitung beiliegt. Allerdings hat sie ein recht ordentliches Fassungsvermögen.

De'Longhi MultiFry Extra Chef Plus FH1396

Die De’Longhi MultiFry Extra Chef Plus FH1396 ist eine gute Heißluftfritteuse, gegen die an sich nichts spricht. Ihre Besonderheit ist, dass sie mit einem Rührelement ausgestattet ist. So wird das Gargut ständig bewegt und nichts kann anbrennen. Da die Tefal ActiFry ein wenig günstiger zu haben ist, bleibt sie aber unsere Empfehlung mit Rührelement.

Die De’Longhi ist ansonsten einfach zu bedienen – die Temperatur kann allerdings nicht eingestellt werden. Man muss sich für eines der Programme entscheiden: Gulasch/Risotto, Torte, Pizza, Kartoffeln, Grill, Backofen, Airgrill oder Pfanne. Das Gerät ist super verarbeitet und die Bedienung recht einfach. Es gibt einen Knopf zum Öffnen der Haube und der Frittierkorb lässt sich mit dem ausklappbaren Henkel herausnehmen. Die Betriebslautstärke ist etwas höher, das ist aber bei vielen Geräten der Fall. Toll finden wir, dass man wegen des durchsichtigen Deckels das Gargut jederzeit im Blick hat. Ab und zu verfangen sich beim Ausschütten ein paar Pommes im Rührelement, aber ansonsten kann man hier – wenn man den höheren Preis zahlen möchte – zugreifen.

Philips Airfryer HD9220

Ein wenig enttäuscht hat uns der durch die Werbung so angepriesene Philips Airfryer HD9220. Er ist zwar kein schlechtes Gerät, aber eben auch nicht das Nonplusultra. Mit dem Philips werden Pommes sehr gut, aber nicht perfekt. Auch die anderen Speisen waren in Ordnung, andere Geräte konnten es aber ebenso gut und sind teilweise um einiges günstiger.

Cosori Heißluftfritteuse

Die kleine Heißluftfritteuse von Cosori hat uns unter anderem durch ihre schicke Optik überzeugt. Dazu kommt, dass das Gerät die beste Anleitung von allen Heißluftfritteusen mit genauen Beschreibungen und jede Menge Tipps mitbringt. Außerdem liegt ein umfangreiches Kochbuch dabei, das aber leider auf Englisch verfasst ist. Das Grillergebnis war zudem sehr gut und bei einigen Programmen, wie zum Beispiel für Pommes, gibt es sogar eine Schüttel-Erinnerung. Lediglich beim Herausziehen des Grillkorbs hakte es ein wenig. Wer mehr Platz braucht, sollte sich das nur wenig teurere Gerät von Cosori mit mehr Volumen anschauen.

Tefal Easy Fry Oven & Grill

Die Tefal Easy Fry Oven & Grill wirkt auf den ersten Blick hochwertig und edel. Sie ist etwas anders aufgebaut als andere Heißluftfritteusen – hier gibt es keinen Garkorb, sondern Bleche und Gitter zum Einschieben. Eigentlich ist das ein kleiner Backofen, das lässt ihr Name bereits vermuten. Leider passen die Bleche und Gitter teilweise nicht richtig ins Gerät – wir haben verschiedene Varianten ausprobiert. Manche Teile passen, andere sind zu klein, wieder andere zu groß. Für den Preis erwarten wir mehr. Außerdem ist die Betriebslautstärke recht hoch.

Die Frittierergebnisse sind ansonsten aber zufriedenstellend und durch die Einschubfächer ist die Reinigung schön einfach. Allerdings benötigt man Ofenhandschuhe oder ein Handtuch zum Herausnehmen. Die Maschine hat einige Programme: Pommes, Hühnchen, Fleisch, Fisch, Pizza, Kuchen und Dörren. Außerdem kann man Temperatur und Zeit selbst einstellen.

Rommelsbacher FRH 1400

Das mit Abstand kompakteste Gerät im Test war die Rommelsbacher FRH 1400. Sie sieht schick aus und ist von guter Qualität. Die Bedienung ist einfach und wenn Sie nur für sich alleine Pommes machen möchten, dann reicht der kleine Garraum völlig aus, für mehrere Personen ist sie aber zu klein. Mitgeliefert wird außerdem ein Schieber zum Teilen des Garkorbs, so können nebeneinander zwei verschiedene Lebensmittel zubereitet werden, doch damit wird der Platz in der Fritteuse noch kleiner als er ohnehin schon ist.

Emerio AF-112828

Die Emerio AF-112828 macht zwar optisch nicht viel her, aber uns gefiel sogar, dass es sich um ein ganz simples Gerät handelt. Man kann lediglich an zwei Reglern Temperatur und Zeit einstellen und raus kommen durchaus gute Pommes. Die Anleitung ist genauso einfach zu verstehen wie die Bedienung. Lediglich der Preis ist für die mittelmäßige Verarbeitung und die geringe Größe unserer Meinung nach zu hoch.

Klarstein VitAir Turbo

Bei der Klarstein Vitair Turbo haben wir uns schwer getan. Ihr futuristisch-modernes Design gefällt sicher nicht jedem, wir waren aber davon sehr angetan. Die Bauweise ähnelt stark der unseres Testsiegers von Tefal, qualitativ kommt sie aber nicht an ihn heran. Der Deckel geht nicht auf Knopfdruck auf und die beiliegende Zange zum Herausholen der heißen Garplatte wirkt im Vergleich zu der unseres Testsiegers eher provisorisch. Immerhin: Der mitgelieferte Garkorb wendet die Pommes, was sich an einem gleichmäßigen Ergebnis bemerkbar macht.

Princess XL 182021

Auch die Princess XL 182021 ist kein schlechtes Gerät, doch die Verarbeitungsqualität bleibt unter der vergleichbarer Geräte der gleichen Preisklasse. Auch beim Frittieren gibt es Luft nach oben: Die Fischstäbchen brauchten zwar etwas länger, wurden aber gut, die Pommes wurden dagegen nicht richtig knusprig. Das können andere besser. Für diese Ergebnisse ist die Princess einfach zu teuer.

Innsky IS-EE003

»XXL« ist bei Innsky leider nicht ganz so groß wie bei Philips und Bagotte. Auch spricht die schlechte Verarbeitung nicht für das Gerät. Dazu kommt noch eine mittelmäßige Anleitung. Immerhin liegt ein Rezeptbuch bei und die Bedienung ist einfach. Mit dem Grillergebnis waren wir ebenfalls zufrieden. Mit 1.700 Watt bietet sie zudem mehr Leistung als die meisten anderen getesteten Maschinen.

Proscenic T21

Die Proscenic machte äußerlich erstmal einen ganz ordentlichen Eindruck, allerdings begann schon bei der Handhabung die Talfahrt. Der Garkorb lässt sich nicht gut ein- und ausstecken, es ist eine leichte Gewaltanwendung nötig – wenn heiße Zutaten darin sind, finden wir das sehr bedenklich. Beim Auspacken haben wir eher zufällig bemerkt, dass ein Plastikteil unterm Garkorb liegt, das vorm ersten Verwenden entfernt werden muss. Wir sind nicht sicher, ob das für jeden ersichtlich ist. Auch dass der Garkorb mit offenen Schrauben am Griff befestigt ist, wirkt nicht besonders hochwertig. Rein von der Verarbeitung hätten wir uns hier wesentlich mehr erhofft.

Die Frittierergebnisse sind ansonsten in Ordnung, die Reinigung einfach. Man kann Temperatur und Zeit manuell einstellen, aber es gibt auch einige Programme: Pommes, Garnelen, Pizza, Hühnchen, Fisch, Steak, Kuchen, Bacon, Warmhalten und Vorheizen. Das Gerät ist also recht gut aufgestellt, wenn man es für verschiedene Gerichte verwenden will. Wenn man möchte, kann man die Proscenic auch per App bedienen, das haben wir allerdings nicht getestet.

Tristar FR-6990

Die Frittierergebnisse der Tristar FR-6990 haben uns im Test nicht überzeugt. Sowohl die Pommes, als auch das Gemüse wurden zu trocken, die Fischstäbchen waren nach der angegebenen Zeit noch nicht braun genug. Praktisch ist allerdings der Tragegriff, der oben am Gerät angebracht ist. Aber das hilft alles nichts, wenn das Essen nicht schmeckt. Da hilft auch der günstige Preis nicht.

Rosenstein & Söhne HF-318.p

Auch die Rosenstein & Söhne HF-318p konnte uns nicht so richtig überzeugen. Optisch macht es erst einmal einen guten Eindruck. Es ist mit einem LC-Bildschirm ausgestattet, die Tasten für die vorprogrammieren Einstellungen muten allerdings sehr altbacken an. Hier hatten wir außerdem ebenfalls das Problem, dass wir das Gerät festhalten mussten, wenn wir den Garkorb einschieben wollten. Und auch die Passgenauigkeit der einzelnen Komponenten lässt zu wünschen übrig.

So haben wir getestet

Damit die Ergebnisse vergleichbar sind, haben wir drei verschiedene Gerichte mit der selben Temperatur und der selben Garzeit in allen Fritteusen zubereitet. Natürlich durften Pommes nicht fehlen, das ist wohl das erste, an das man denkt, wenn man das Wort Fritteuse hört. Wir haben sowohl selbstgemachte als auch tiefgefrorene Pommes für den Test verwendet. Außerdem haben wir marinierten Blumenkohl frittiert.

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Heißluftfritteuse Test: Heißluftfritteuse Gruppenfoto
Heißluftfritteuse Test: Heißluftfriteusen Gruppenfoto
Heißluftfritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2in1.

Sowohl in die selbst gemachten Pommes, als auch in das Gemüse haben wir je einen Esslöffel Öl gegeben, so wie es in den meisten Gebrauchsanleitungen vorgegeben war. Die geschnittenen Kartoffeln haben wir vor dem Würzen einige Zeit in Wasser gelegt, damit die Stärke sich aus den Pommes löst. So sollen sie knuspriger werden. Ein voreingestelltes Programm für Pommes hat fast jede Fritteuse, auch die angegebenen Temperaturen und Garzeiten waren bei fast allen Geräten identisch.

Wir haben die Pommes bei 200 Grad für 15 Minuten und das Gemüse bei 160 Grad für 10 Minuten mit Heißluft frittiert. Wenn es keine Voreinstellung gab, haben wir manuell unsere Wunschzeit und -temperatur eingestellt.

Die wichtigsten Fragen

Welchen Vorteil hat eine Heißluftfritteuse gegenüber einer normalen Fritteuse?

Der große Vorteil von Heißluftfritteusen ist, dass man sich das Hantieren mit Unmengen an Öl erspart. Auch das Essen, das zubereitet wird, ist aus einer Heißluftfritteuse wesentlich gesünder, da es natürlich viel weniger fettig ist.

Heißluftfritteuse oder Backofen?

Eine Heißluftfritteuse hat eine ähnliche Arbeitsweise wie ein Backofen, der große Vorteil ist aber, dass man Heißluftfritteusen nicht vorheizen muss und der Garprozess generell schneller geht – teilweise schaffen Heißluftfritteusen die Gerichte in der Hälfte der Zeit!

Wie viel Fett benötigt eine Heißluftfritteuse?

Für Tiefkühlpommes, die vorfrittiert sind, ist gar kein Öl nötig. Bei Gemüse oder selbstgemachten Pommes reicht eine Marinade. Kippen Sie auf keinen Fall pures Öl in die Heißluftfritteuse!

Welche Gerichte kann man mit Heißluftfritteusen zubereiten?

Natürlich denkt man bei Fritteusen zuerst an Pommes. Aber auch Nuggets, Fleisch, Gemüse oder Fisch können in den meisten Geräten zubereitet werden. Manche Modelle bieten sogar Funktionen für Kuchen oder Dörren an.

Wie viel kostet eine gute Heißluftfritteuse?

Eine gute Heißluftfritteuse kostet nicht unbedingt Unmengen an Geld. Unser Testsieger Ninja AF160EU wird zu einem fairen Preis von 140 Euro angeboten. Die Luxusmodelle von Philips z. B. kosten aber auch gern mal 200 Euro und mehr.

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