Die beste Heißluftfritteuse

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Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1

Die beste Heißluftfritteuse ist die Tefal ActiFry 2 in 1, denn sie ist wesentlich vielseitiger als andere Fritteusen. Mit ihr kann man zwei Gerichte auf einmal zubereiten, außerdem ist es möglich, Flüssigkeit hinzuzufügen und dann beispielsweise auch Eintöpfe oder Chili Con Carne zu kochen.

Update 10. September 2018

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einiger Produkte aktualisiert.

Frittiertes ist lecker, verursacht aber bei vielen ein schlechtes Gewissen. Denn frittiert wird normalerweise mit viel Fett und die zubereitete Speise ist damit alles andere als kalorienarm. Mit einer Heißluftfritteuse ist das allerdings nicht der Fall – hier wird mit sehr wenig oder gar keinem Fett frittiert.

Wir wollten wissen, wie gut Heißluftfritteusen ihren Job machen und haben zehn aktuelle Modelle ausgewählt und ausführlich getestet. Preislich gibt es große Unterschiede: Die teuerste Heißluftfritteuse liegt bei 180 Euro, das günstigste Gerät ist schon für 60 Euro zu haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Tefal Actifry 2in1

Test Heißluft-Fritteuse: Tefal Actifry 2in1
Vielseitig und top verarbeitet bietet die Tefal viel mehr als nur einfaches Frittieren.

Die Tefal ActiFry 2in1 ist groß genug, um auch eine Familie satt zu bekommen. Praktisch ist, dass gleich zwei Speisen auf einmal zubereitet werden können und so eine vollwertige Mahlzeit mit nur einem Gerät gekocht werden kann. Mit der Tefal Actifry 2in1 kann aber nicht nur frittiert, sondern auch gebraten und gekocht werden. Wenn Sie den zugegebenermaßen hohen Preis nicht scheuen, bekommen Sie eine top verarbeitete Heißluftfritteuse, die vielseitig einsetzbar und nicht nur für Beilagen zu gebrauchen ist.

Gut & günstig

Medion MD 17769

Macht einen eher unscheinbaren Eindruck, aber das Ergebnis überzeugt.

Ein echtes Schnäppchen ist die MD 17769 von Medion: Für rund 60 Euro bekommt man ein Gerät, dass so manchen teureren Konkurrenten in die Tasche steckt und mit seinem minimalistischen Design auch noch klasse aussieht. Ein Display gibt es zwar nicht, Temperatur und Zeit werden manuell eingestellt, die Gar- und Frittierergebnisse waren aber mit die besten im Test.

Auch gut

Aicok Heißluftfritteuse

Test Heißluft-Fritteuse: Aicok Heißluftfritteuse
Wenn es nur Pommes sein sollen, dann ist auch die Aicok-Fritteuse eine gute, günstige Alternative.

Wenn Sie keine multifunktionale Küchenmaschine wie die Tefal brauchen, sondern nur ein robustes Gerät vor allem für die Zubereitung von Pommes möchten, dann ist die Aicok Heißluftfritteuse eine gute Wahl. Sie ist ebenfalls sehr günstig und was die Verarbeitung angeht, kann man nicht meckern. Pommes Frittes bereitet sie in einem relativ großen Garraum schnell und lecker zu und auch die sonst von uns zubereiteten Speisen konnten uns überwiegend überzeugen.

Für Singles

Rommelsbacher FRH 1400

Test Heißluft-Fritteuse: Rommelsbacher FRH 1400
Klein und leicht verstaut – die FRH 1400 ist vor allem für kleine Haushalte zu empfehlen.

Das mit Abstand kompakteste Gerät im Test war die Rommelsbacher FRH 1400. Sie sieht schick aus und ist von guter Qualität. Die Bedienung ist einfach und wenn Sie nur für sich alleine Pommes machen möchten, dann reicht der kleine Garraum völlig aus. Mitgeliefert wird außerdem ein Schieber, zum Teilen des Garkorbs. So können nebeneinander zwei verschiedene Lebensmittel zubereitet werden. Das ist eine gute Idee, doch damit wird der Platz in der Fritteuse noch kleiner.

Vergleichstabelle

TestsiegerGut & günstigAuch gutFür Singles
Modell Tefal Actifry 2in1 Medion MD 17769 Aicok Heißluftfritteuse Rommelsbacher FRH 1400 Philips Airfryer HD 9220 Klarstein VitAir Turbo Princess Heißluftfritteuse XL 182021 Monzana Heißluftfritteuse Tristar FR 6990 Rosenstein & Söhne HF-318.p Heißluft-Fritteuse
Test Heißluft-Fritteuse: Tefal Actifry 2in1Test Heißluft-Fritteuse: Aicok HeißluftfritteuseTest Heißluft-Fritteuse: Rommelsbacher FRH 1400Test Heißluft-Fritteuse: Philips Airfryer HD 9220Test Heißluft-Fritteuse: Klarstein VitAir TurboTest Heißluft-Fritteuse: Princess Heißluftfritteuse XL 182021Test Heißluft-Fritteuse: Monzana HeißluftfritteuseTest Heißluft-Fritteuse: Tristar FR 6990Test Heißluft-Fritteuse: Rosenstein & Söhne HF-318. p Heißluftfritteuse
Pro
  • Vielseitig
  • Top verarbeitet
  • Einfach zu bedienen
  • Viele mitgelieferte Rezepte
  • Sehr günstig
  • Zeitloses Design
  • Günstiger Preis
  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Klein und gut zu verstauen
  • Schöne Optik
  • Gute Verarbeitung
  • Made in Germany
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Große Rezeptauswahl (Heft und App)
  • Relativ großer Garraum
  • Tolles Design
  • Einfache Bedienung
  • Viel mitgeliefertes Zubehör
  • Einfache Bedienung
  • Relativ großer Garraum
  • Mit Rezeptbuch
  • Relativ günstig
  • Mit praktischem Tragegriff
  • Schönes, einfaches Design
  • Leichte Bedienung
  • Gute Frittierleistung
Contra
  • Manuelle Temperatureinstellung ist nicht möglich
  • Relativ klobig
  • Teuer
  • Etwas minimalistisch gehalten
  • Kein Display
  • Relativ lautes Ticken der Timer-Uhr
  • Kein Display
  • Vergleichsweise teuer
  • Relativ kleiner Garraum
  • Teuer
  • Sehr klobig
  • Deckel öffnet nicht automatisch
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Verarbeitung ist nicht so gut
  • Gareinschub klemmt meist
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Speisen werden tendenziell zu trocken
  • Für die nicht allzu hohe Qualität ist das Gerät zu teuer
Bester Preis
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So haben wir getestet

Damit die Ergebnisse vergleichbar sind, haben wir drei verschiedene Gerichte mit der selben Temperatur und der selben Garzeit in allen Fritteusen zubereitet. Natürlich durften Pommes nicht fehlen, das ist wohl das erste, an das man denkt, wenn man das Wort Fritteuse hört. Wir haben sowohl selbstgemachte als auch tiefgefrorene Pommes für den Test verwendet. Außerdem haben wir Fischstäbchen gemacht und Gemüse frittiert.

Sowohl in die selbst gemachten Pommes, als auch in das Gemüse haben wir je einen Esslöffel Öl gegeben, so wie es in den meisten Gebrauchsanleitungen vorgegeben war. Die geschnittenen Kartoffeln haben wir vor dem Würzen einige Zeit in Wasser gelegt, damit die Stärke sich aus den Pommes löst. So sollen sie knuspriger werden. Ein voreingestelltes Programm für Pommes hat fast jede Fritteuse, auch die angegebenen Temperaturen und Garzeiten waren bei fast allen Geräten identisch.

Wir haben die Pommes bei 200 Grad für 15 Minuten, die Fischstäbchen bei 180 Grad für 10 Minuten und das Gemüse bei 160 Grad für ebenfalls 10 Minuten mit Heißluft frittiert. Wenn es keine Voreinstellung gab, haben wir manuell unsere Wunschzeit und -temperatur eingestellt.

Das sollten Sie wissen

Die Bezeichnung »Heißluftfritteuse« ist etwas verwirrend, denn frittiert wird normalerweise natürlich in heißem Fett. Bei Heißluftfritteusen werden die zu frittierenden Lebensmittel dagegen völlig ohne Öl oder Fett, ausschließlich durch einen Strom heißer Luft zubereitet. Wenn man so möchte, dann ist eine Heißluftfritteuse nichts anderes, als ein Umluftbackofen im sehr kleinem Kleinformat.

Frittieren ohne Fett

Wieso dann die Pommes nicht einfach wie gewohnt im Backofen machen? Das geht natürlich auch, aber weil Heißluftfritteusen einen viel kleineren, geschlossenen Garraum haben, kommen sie deutlich schneller auf die gewünschte Temperatur als ein Backofen. Das verbraucht weniger Energie und die übertragene Wärmeleistung ist höher als bei einem Backofen, was für frittierähnliche Bedingungen sorgt.

Der größte Vorteil von Heißluftfritteusen ist, dass man sich das Hantieren mit Unmengen heißen Fetts spart. Wer mal eben Pommes machen will, muss in einer klassischen Fritteuse literweise Öl oder Fett erhitzen, das anschließend umständlich entsorgt werden muss – denn einfach in den Abfluß gießen darf man es nicht. Außerdem ist heißes Fett gefährlich: Es kann herausspritzen und Verbrennungen verursachen – und es besteht die Gefahr eines Fettbrandes. All das kann man sich mit einer Heißluftfritteuse sparen.

Auch in Punkto Geruchsbelästigung muss sich die klassische Fritteuse der Heißluftvariante geschlagen geben: Wo nur wenig Fett verwendet wird, kann es auch nicht nach Fett riechen – ein klarer Vorteil für die Heißluftfritteuse in der heimischen Küche. Auch die Reinigung ist meist sehr einfach: Viele Hersteller haben ihre Fritteusen aus spülmaschinengeeignetem Material hergestellt.

Heißluft- oder Fett-Fritteuse: Mit welcher schmeckt’s besser?

Eines müssen wir von vornherein klarstellen: So sehr es die Werbung auch verspricht – ganz so wie in Fett Frittiertes schmeckt Frittiertes aus einer Heißluftfritteuse nicht. Das liegt vor allem daran, dass Fett ein Geschmacksträger ist. In frischem Fett frittierte Pommes werden deshalb immer besser schmecken als in Heißluft gegarte. Auch die typische Konsistenz des Frittierens – innen weich, außen kross – bekommt man mit einer Heißluftfritteuse nicht so gut hin. Die Pommes blieben in unserem Test entweder weich oder wurden trocken.

Welche Fritteuse? Geschmacks­sache!

Dafür hat Heißluftfrittiertes deutlich weniger Kalorien. Bedenken sollte man allerdings, dass Tiefkühlprodukte meist schon vorfrittiert sind und deshalb ebenfalls schon Fett enthalten. Frische Zutaten können auch im Vorfeld in etwas Öl gewendet werden, das ist dann immer noch bei weitem kalorienärmer als das Frittieren in Öl.

Eine gleichmäßige Bräunung ist mit beiden Frittiervarianten möglich, in der Fett-Fritteuse geht es allerdings einfacher, da die Lebensmittel im Öl gleichmäßiger mit Hitze versorgt werden. Bei Heißluftgeräten kann man das erreichen, wenn man hin und wieder den Garkorb entnimmt und kurz durchschüttelt.

Was kann zubereitet werden?

Da eine Heißluftfritteuse keine wirkliche Fritteuse ist sondern eher ein Mini-Backofen, hat sie ein größeres Anwendungsgebiet als die klassische Fritteuse. So ziemlich alles, was man auch im Backofen machen kann, kann auch mit der Heißluftfritteuse zubereitet werden: von Hähnchen über Gemüse und Pizza bis zu Eintöpfen und sogar Kuchen.

Was man vor dem Kauf beachten sollte

Das erste, auf das Sie achten sollten, ist, wie viel Fassungsvermögen die Fritteuse haben soll. Denn nicht jede Heißluftfritteuse ist für eine ganze Familie ausgelegt, die meisten haben ein eher geringes Fassungsvermögen. Auch wenn man anfangs versucht sein sollte, zu einem günstigen und somit (meist) auch kleineren Gerät zu greifen, ist ein zu kleiner Garraum später ärgerlich und eine Neuanschaffung kostet zusätzlich Geld.

Nicht jede Fritteuse ist für Familien groß genug

Außerdem sollten Sie sich Gedanken darüber machen, für was Sie die Fritteuse verwenden möchten, denn Funktionsumfang und Zubehör sind nicht immer gleich. Mit manchen Geräten ist es beispielsweise möglich, auf zwei Ebenen parallel verschiedene Speisen zuzubereiten. Andere sind mit einem rotierenden Rührarm ausgestattet, was Anbrennen oder ungleichmäßiges Garen verhindert. Unterschiede gibt es auch bei der Hitze, die die Geräte maximal erreichen können. Nicht alle schaffen 200 Grad.

Heißluft-Fritteusen Test: Testsieger Tefal ActiFry 2 in 1

Testsieger: Tefal ActiFry 2in1

Tefal war einer der ersten Hersteller von Heißluftfritteusen, die Tefal ActiFry 2in1 ist fast schon ein Klassiker. Sie ist hervorragend verarbeitet, lässt sich sehr vielseitig einsetzen – und produziert sehr gute Ergebnisse.

Testsieger

Tefal Actifry 2in1

Test Heißluft-Fritteuse: Tefal Actifry 2in1
Vielseitig und top verarbeitet bietet die Tefal viel mehr als nur einfaches Frittieren.

Wie der Name schon verrät, kann man mit der ActiFry zwei Gerichte auf einmal zubereiten. Das spart Zeit und erhöht die Anwendungsmöglichkeiten dieses Küchengerätes. Zwei Speisen auf einmal kann man natürlich in den anderen Fritteusen auch machen, wenn man einfach beides auf einmal in den Garbehälter gibt. Tefal verfolgt hier aber ein anderes Konzept.

Es gibt hier nämlich nicht nur einen Garkorb, sondern auch eine Grillplatte. Außerdem ist der Garkorb ohne Löcher oder Schlitze konzipiert, sodass darin auch mit Flüssigkeiten gekocht werden kann. Die Bedienung ist einfach und die Einstellung kann auf dem vorhandenen Display jederzeit geändert werden.

Der Deckel lässt sich zum Reinigen einfach abnehmen und geht auf Knopfdruck automatisch auf – sehr komfortabel. Was uns im Gegensatz zu den anderen getesteten Fritteusen sofort auffiel ist, dass man bei der ActiFry die Temperatur nicht manuell einstellen kann. Es gibt voreingestellte Programme, die man je nach Lebensmittel variieren kann. Was man wann einstellen muss, steht im mitgelieferten Rezeptbuch.

Sehr komfortable Bedienung

Die Fritteuse von Tefal gart mit Heißluftzirkulation bei lediglich 150 Grad Hitze. Dadurch sollen die Lebensmittel nicht so schnell austrocknen. Garen mit niedriger Temperatur ist schonend und gesund, aber natürlich verlängert sich dadurch auch die Zubereitungszeit. Brauchen die meisten Fritteusen bei 200 Grad für Pommes ca. 12 Minuten, muss man mit der Tefal die doppelte Zeit einplanen.

Der Garbehälter ist sehr groß, bis zu sechs Personen kann man damit bekochen. So viel Platz bot sonst nur noch die Klarstein Vitair-Fritteuse, die sehr ähnlich konzipiert ist.

Fischstäbchen machten wir in der Tefal auf der sogenannten Garplatte. Die dreht sich während des Backens langsam, sodass eine gleichmäßige Bräunung entsteht. Die Fischstäbchen waren schnell fertig und ähnlich wie in der Pfanne auf der Unterseite etwas angebraten.

Wir haben auch versucht, rohes Gemüse in den Heißluftfritteusen zuzubereiten, was aber nicht so gut klappte. Es wurde entweder nicht gar oder, lässt man es länger in der Heißluftfritteuse, brennt an. Verwendet man mehr als einem Esslöffel Öl, funktioniert es deutlich besser: Das Gemüse war dann noch knackig aber gar. Wenn Sie nicht so viel Öl verwenden möchten, sollten Sie das Gemüse vorkochen.

Die Tefal ActiFry 2in1 bietet als einzige Fritteuse im Test die Möglichkeit, auch mit Flüssigkeit zu kochen. So bekommt man einen Eintopf, Chili Con Carne oder andere flüssigkeitsreiche Gerichte auf den Teller. Einen echten Vorteil gegenüber dem Kochen auf dem Herd oder im Ofen hat das aber nicht.

Andere Heißluftfritteusen von Tefal

Tefal bietet neben der ActiFry 2in1 auch noch eine ganze Reihe anderer Heißluftfritteusen an. Das neueste Gerät ist die ActiFry FZ7110 mit Snacking Zubehör. Dabei handelt es sich um einen Garkorb aus Draht, der speziell für Paniertes und Fingerfood geeignet sein soll. Abgesehen davon setzt Tefal auch hier auf das hauseigene Prinzip eines Keramik-Gareinsatzes mit Rührarm und ohne Löcher im Boden.

Von Tefal gibt es noch andere Heißluft­fritteusen zur Auswahl

Mit etwas mehr Leistung und zusätzlich Bluetooth kommt die Tefal AH9808 ActiFry Smart XL daher. Für einen gesalzenen Preis von 250 Euro bekommt man hier die Möglichkeit, seine Fritteuse per Bluetooth zu steuern und über die App »Meine ActiFry« weitere Einstellungen vorzunehmen. Außerdem profitiert man vom MyActifry Coaching, das dabei helfen soll, sich gesünder zu ernähren: Man erhält kostenlosen Zugang zu umfangreichen Inhalten, die von Ernährungswissenschaftlern zusammengestellt wurden.

Sogenannte »intelligente« Rezepte, die nur mit der Smart-Version kompatibel sind, können über die App heruntergeladen werden. Bei Aktivierung wird automatisch die Einstellung für den Garvorgang an der ActiFry vorgenommen. Smart Home ist also auch schon bei Fritteusen angekommen. Wir sind eher skeptisch, ob das irgendjemand braucht.

Die Tefal ActiFry Express Modelle, die es mit Snacking-Einsatz oder als XL-Version gibt, sollen dank verbesserter Technologie bis zu 25 bzw. 30 Prozent schneller sein als die anderen Geräte aus der Tefal-Familie. Preislich liegen sie bei 170 und 190 Euro.

Alternativen

Wer für unseren Testsieger nicht genug Platz hat oder wenn Sie nur ein einfaches Gerät für Pommes brauchen, dann geht es auch günstiger. Hier sind unsere alternativen Empfehlungen.

Gut & günstig

Medion MD 17769

Macht einen eher unscheinbaren Eindruck, aber das Ergebnis überzeugt.

Eine echte Überraschung war die Medion MD 17769 Heißluftfritteuse. Mit gerade einmal 60 Euro das günstigste Gerät im Testfeld konnte sie mit sehr guten Frittierergebnissen überzeugen.

Was die Ausstattung angeht, muss man allerdings Abstriche machen: Ein Display gibt es nicht und auch das Design ist eher minimalistisch. Temperatur und Garzeit müssen manuell über zwei Räder eingestellt werden, was gut funktioniert aber natürlich nicht so komfortabel ist wie bei einem Display.

Im Großen und Ganzen macht die Medion Fritteuse den Eindruck einer überdimensionierten Eieruhr und so hört sie sich im Betrieb auch an. Doch das Frittierergbnis ist ausgesprochen gut. Mit ihrem niedrigen Preist ist die Heißluftfritteuse von Medion damit unsere Empfehlung für alle, die das Heißluftfrittieren erstmal ausprobieren wollen. Allerdings ist das Gerät von Medion nicht immer erhältlich. Daher haben wir noch eine zweite günstige Empfehlung für Sie.

Auch gut

Aicok Heißluftfritteuse

Test Heißluft-Fritteuse: Aicok Heißluftfritteuse
Wenn es nur Pommes sein sollen, dann ist auch die Aicok-Fritteuse eine gute, günstige Alternative.

Der erste Eindruck der Aicok ist gut, sie sieht schick aus und auch was die Frittierleistung angeht, hat sie einiges zu bieten. Ihre Paradedisziplin sind eindeutig Pommes Frittes. Egal ob selbst gemacht oder gefroren – beides ist schon nach gerade mal 10 Minuten goldbraun fertig.

Fischstäbchen und Gemüse waren nicht schlecht, doch andere Geräte schafften das besser. Auch bei der Aicok-Fritteuse findet sich kein Display, das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Bedienung funktioniert auch über die manuellen Einstellungen einwandfrei. Einzig das etwas laute Ticken des Timers während des Betriebes könnte dem ein oder anderen auf die Nerven gehen – es ist um einiges lauter als eine Eieruhr.

Für einen Preis von nicht mal 80 Euro ist die Verarbeitung gut, sogar besser als das Gerät von Rosenstein & Söhne, das noch ein Stück teurer ist. Der Gareinschub funktioniert problemlos und die anfängliche Geruchsentwicklung verschwand relativ schnell.

Für Pommes-Fans ist die Aicok also eine gute Wahl – wer mehr will, sollte lieber zu unserem Testsieger greifen.

Für Singles

Rommelsbacher FRH 1400

Test Heißluft-Fritteuse: Rommelsbacher FRH 1400
Klein und leicht verstaut – die FRH 1400 ist vor allem für kleine Haushalte zu empfehlen.

Die Rommelsbacher FRH1400 Heißluftfritteuse ist vor allem was für kleine Haushalte. Sie ist sehr kompakt und war die kleinste Fritteuse in unserem Test. Das bedeutet natürlich auch, dass auch der Garkorb ziemlich klein geraten ist. Als Beilage kann man Pommes für zwei Personen zubereiten – mehr ist nicht drin.

Rommelsbacher liefert sogar eine Abtrennung für den Garkorb mit, die das Garen von zwei verschiedenen Speisen auf einmal möglich macht. Eine tolle Idee, doch dann wird wirklich nur noch eine Person satt, oder es muss in mehreren Durchgängen frittiert werden, wenn man nicht alleine kocht.

Für Single-Haushalte ist die Fritteuse von Rommelsbacher aber sehr zu empfehlen. Sie schlug sich im Test in allen Bereichen gut und braucht nicht so viel Stauraum wie die anderen Heißluftfritteusen. Sogar ein Display ist mit dabei, die Bedienung ein Kinderspiel. Einziger Wermutstropfen: Die herausnehmbaren Teile sind nicht für die Spülmaschine geeignet.

Außerdem getestet

Bei den übrigen Testteilnehmern reicht es aus dem einen oder anderen Grund nicht zur Empfehlung. Hier ist unsere Beurteilung.

Philips Airfryer HD 9220

Ein wenig enttäuscht hat uns der durch die Werbung so angepriesene Philips Airfryer. Er ist zwar kein schlechtes Gerät, aber eben auch nicht das Nonplusultra – vor allem nicht für einen Preis von 150 Euro. Mit dem Philips werden Pommes sehr gut, aber nicht perfekt. Auch die anderen Speisen waren in Ordnung, andere Geräte konnten es aber ebensogut und sind teilweise um einiges günstiger.

Klarstein VitAir Turbo

Bei der Klarstein Vitair Turbo Heißluftfritteuse haben wir uns schwer getan. Ihr futuristisch-modernes Design gefällt sicher nicht jedem, wir waren aber davon sehr angetan. Die Bauweise ähnelt stark der unseres Testsiegers von Tefal, qualitativ kommt sie aber nicht an ihn heran. Der Deckel geht nicht auf Knopfdruck auf und die beiliegende Zange zum Herausholen der heißen Garplatte wirkt im Vergleich zu der unseres Testsiegers eher provisorisch. Immerhin: Der mitgelieferte Garkorb wendet die Pommes, was sich an einem gleichmäßigen Ergebnis bemerkbar macht.

Princess Heißluftfritteuse XL 182021

Auch die Princess XL 182021 Heißluftfritteuse ist kein schlechtes Gerät, doch die Verarbeitungsqualität bleibt unter der vergleichbarer Geräte der gleichen Preisklasse. Auch beim Frittieren gibt es Luft nach oben: Die Fischstäbchen brauchten zwar etwas länger, wurden aber gut, die Pommes wurden dagegen nicht richtig knusprig. Das können andere besser. Damit ist die Princess mit einem Preis von rund 100 Euro einfach zu teuer.

Monzana Heißluftfritteuse

Auch bei der Monzana Heißluftfritteuse hat uns im Vergleich zu den anderen Geräten vor allem die schlechte Verarbeitungsqualität gestört: Der Garkorb lässt sich nur schwer einschieben und man braucht beide Hände dazu – eine muss das Gerät festhalten, sonst fällt es um. Das ist schade, denn die Frittierergebnisse waren gar nicht so schlecht. Der Preis ist zwar attraktiv, aber unsere Empfehlungen sind zum Teil noch günstiger und besser verarbeitet.

Die Frittierergebnisse der Fritteuse von Tristar haben uns im Test nicht überzeugt. Sowohl die Pommes, als auch das Gemüse wurden zu trocken, die Fischstäbchen waren nach der angegebenen Zeit noch nicht braun genug. Praktisch ist allerdings der Tragegriff, der oben am Gerät angebracht ist. Aber das hilft alles nichts, wenn das Essen nicht schmeckt. Da hilft auch der günstige Preis nicht.

Rosenstein & Söhne HF-318.p Heißluft-Fritteuse

Auch das Gerät von Rosenstein & Söhne konnte uns nicht so richtig überzeugen. Optisch macht es erstmal einen guten Eindruck. Es ist mit einem LCD-Bildschirm ausgestattet, die Tasten für die vorprogrammieren Einstellungen muten allerdings sehr altbacken an. Hier hatten wir außerdem ebenfalls das Problem, dass wir das Gerät festhalten mussten, wenn wir den Garkorb einschieben wollten. Und auch die Passgenauigkeit der einzelnen Komponenten lässt zu wünschen übrig.

41
Kommentare

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Ibo
Ibo

Hallo ich habe die aicok ffieteuse bin zufrieden ein manko hat es last sich die frieteuse schlecht putzen .bei mir ict die beschichtung vom frietier korb geht weg fang an zu rosten . Sonstist ok . Kann man so frietier korb nach kaufen ??.

Melle Syn
Melle Syn

Wir haben auch die actifry 2in1 und wir lieben sie

Patrick Jochum
Patrick Jochum

Wahnsinn was Hergestellt wird und die leute Geld ausgeben. Das ding ist nichts anderes als ein Backofen mit Heißluft Funktion. Wenn man sich einen gescheitem Backofen kauft kommen die Pommes, Kroketten und co besser raus als aus diesen dingern und das sogar ohne Fett zu zu geben!

Ludwig Göppel
Ludwig Göppel

Bei TK Pommes geb ich in der Tefal auch kein Öl zu, bei frischen einen Löffel voll.

Johannes Aufgebauer
Johannes Aufgebauer

Nein. Das „Ding“ ist weitaus besser als ein Backofen. Frische Pommes aus Kartoffeln selbstgemacht – das kann kein Backofen.

Susi Reithel
Susi Reithel

Hab ich

Nicole Lehmann
Nicole Lehmann

Ich hab die Princess. Bin sehr zufrieden damit. Mit den Pommes geb ich euch Recht. Die angegebene Zeit stimmt nicht. Aber wenn man das weiss gibt man einfach ein paar Minuten drauf und dann ist gut. Schlechte Verarbeitung kann ich nicht feststellen.

Tina Martina Weimer
Tina Martina Weimer

Für mich nur Teval!

Tina Martina Weimer
Tina Martina Weimer

Ich habe auch die Teval Actifry 2in1. Die ist der Hammer! Man kann nicht NUR fritieren. Aufläufe,Backen….etc,ich bin begeistert.

Christa Jentsch
Christa Jentsch

Ich habe auch schon Jahre die 2 in 1 von Tefal, mache darin gerade unter anderem meine Bratäpfel darin. In nur 20 Min.

Christiane Keite
Christiane Keite

Vicky Keite

Heike König
Heike König

Nogger Kunze zum lesen

Sandra Schau Mann
Sandra Schau Mann

Stefanie Kreße

Toto
Toto

Wir sind mit dem Philipps Airfryer super zufrieden, verstehen das Testergebnis nicht .

Henning-und Elke Fischer
Henning-und Elke Fischer

Hallöchen☺ wir suchen einen für 4-5 Personen. Gibt’s da was gutes (außer von Philips xxl)?

Ute Engel
Ute Engel

Ich habe jetzt eine De Longhi mulifry, die können auch größere Mengen. Und mit ein wenig Zeit findet man auch günstige Angebote….

Martina Maier
Martina Maier

Bei
Generation.Yes
gibt es im Angebot den Phillips XXL mit Handmixer für 249 Euro. Klasse Angebot. Kostet regulär ihne Mixer 339 Euro. Und für soviele Personen nur die XXL.

Marion Spelli
Marion Spelli

Habe gestern die bekommen…muss erstmal ausprobieren…kann noch nix dazu sagen…

July K. Caloni
July K. Caloni

Wir haben auch die Heißuftfritteuse von Tefal Actifry. Sie ist echt spitze! Nicht nur Pommes TK oder selbstgemacht, Chicken Nuggets, aber vor allem auch Gemüse, Champignons mit Zwiebeln….
Einfach soooo lecker