Heizdecke Test: Heizdecke Aufmacher 2
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Die beste Heizdecke

Wir haben 9 Heizdecken getestet. Die beste ist die Beurer HD 75 Cosy Nordic, weil sie trotz geringem Stromverbrauch ordentlich heizt. Noch dazu hat sie die perfekte Größe, sieht schick aus und ist kuschelig weich – das beste Gesamtpaket für kalte Tage, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen.

Madeleine Liedke
Madeleine Liedke
ist Radioredakteurin und zweifache Mama und hat ein Faible für Beauty- und Haushaltsgeräte, die ihr Leben einfacher machen und ihr mehr Zeit für die Familie verschaffen.
Linda Fischhaber
Linda Fischhaber
ist Autorin aus München und fasziniert von technischen Neuheiten und zukunfts­weisen­den Entwicklungen. Bei AllesBeste betreut sie unter anderem die Themen Smart­phones, Tablets, Kameras, Heimkino und Wearables.
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In eine Decke einkuscheln – definitiv gemütlich. In eine kalte Decke einkuscheln? Eher nicht. Wer frierend unter eine Decke schlüpft, wird nicht sofort von seiner Qual erlöst, schließlich wärmen sich Decken nicht von selbst. Oder doch?

Bei Heizdecken, egal ob zum Daraufliegen oder zum Zudecken, sind schnelle Wärme und Gemütlichkeit garantiert! Um herauszufinden, welche Wärmedecke ihre Aufgabe auch zuverlässig erfüllt und keinen Frierenden zurücklässt, haben wir 9 Heizdecken getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Beurer HD 75 Cosy Nordic

Test Heizdecke: Beurer HD 75
Die Wärmste im Test, bei der auch Optik und Handhabung stimmen.

Die Beurer HD 75 Cosy Nordic bringt alles mit, was man von einer Heizdecke erwartet. Sie gibt viel Wärme, ist gemütlich, sieht schick aus und ist super verarbeitet. Die Heizdrähte spürt man kaum durch den Stoff aus Mikroplüsch in Felloptik. Sie ist zwar etwas steifer als die anderen Wärmedecken in unserem Test, aber das Material ist hochwertig, fusselfrei und weich – perfekt um sich drin einzukuscheln! Auch die Größe der Decke stimmt. Die eingesetzten Textilen sind nach Öko Tex 100 zertifiziert und damit schadstofffrei.

Über einen Controller stellt man die sechs verschiedenen Temperaturstufen ein. Die Heizdecke wird schnell warm und ist noch dazu die Wärmste im Test. Ist die Beurer HD 75 Cosy Nordic drei Stunden an, springt die Abschaltautomatik an und schützt so vor Überhitzung. Das beste Gesamtpaket im Test!

Mit Akku

Stoov Big Hug XL

Heizdecke Test: Big Hug Xl Woolly White Clx2000
Sich aufwärmen ohne Steckdose, weil die moderne Heizdecke akkubetrieben ist.

Eine moderne Heizdecke, die trotz Akkubetrieb mit ihrer Wärmeleistung punkten kann: Die drahtlose Stoov Big Hug XL hat zwar nur zwei Heizelemente an Po und Rücken, trotzdem heizt sie einem ordentlich ein. Die Heizdecke lässt sich super einfach bedienen, sieht schick aus und verwandelt jeden Stuhl in eine kleine Sauna. Riesiger Vorteil: Man kann die Stoov Big Hug XL überall mit hinnehmen – in den Garten, in den Wohnwagen oder auch als Ersatz für die Sitzheizung im Auto.

Der Preis haut zwar erstmal ganz schön rein, dafür kriegt man aber eine kabellose Heizdecke, die im Praxistest auf Stufe drei fast die 40-Grad-Marke geknackt hat. Dazu kommt, dass alle verwendeten Materialien hochwertig sind und man die Akkus über ein USB-Kabel aufladen kann. Wer bereit ist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, bekommt mit der Stoov Big Hug XL viel Komfort.

Gut & günstig

Disuppo Heizdecke

Test Heizdecke: Disuppo Heizdecke
Kuscheldecke mit extra langem Kabel.

Die Disuppo Heizdecke ist super weich und gut verarbeitet. Sie hat mit 180 Watt zwar den höchsten Stromverbrauch, aber dafür auch das längste Kabel im Test. Die Wärmeleistung ist in Ordnung. Die Heizdecke bietet relativ viele Extras: Sie hat zehn Temperaturstufen, man kann einstellen, wann die Abschaltautomatik anspringen soll und einen Überhitzungsschutz gibt es auch.

Durch das doppelseitige Flanell-Material merkt man die Heizdrähte nicht. Waschen lässt sich die Heizdecke auch bei einer Temperatur von 40 Grad im Schongang. Wir sind begeistert vom Preis-Leistungs-Verhältnis und können deshalb eine Kaufempfehlung für die Disuppo Heizdecke aussprechen.

Vergleichstabelle

Testsieger Beurer HD 75 Cosy Nordic
Mit Akku Stoov Big Hug XL
Gut & günstig Disuppo Heizdecke
Mia und Coco OB-007
Kesser Heizdecke
Klarstein Dr. Watson XL Heizdecke
Sinnlein Heizdecke
Medisana HB 675 XXL Kuschelheizdecke
Test Heizdecke: Beurer HD 75
  • Schickes Design
  • Kuscheliges, fussel­freies Material
  • Komfortable Bedienung
  • Abschaltautomatik
  • Controller wird sehr heiß
  • Kabel nur 2,33 Meter
  • Etwas starr aufgrund der Heiz­drähte
Heizdecke Test: Big Hug Xl Woolly White Clx2000
  • Modernes Design
  • Kabellos
  • Intelligentes Produkt­design
  • Alternative für Sitz­heizung im Auto
  • Wärmt nur am Rücken und Po
  • Sehr teuer
Test Heizdecke: Disuppo Heizdecke
  • Kuschelige Decke aus Flanell
  • Extralanges, abnehmbares Kabel
  • Schön groß
  • Controller wird bei längerer Nutzung sehr heiß
Test Heizdecke: Mia und Coco Heizdecke
  • Kuschelige, weiche Decke aus Flanell- und Lamm­wolle
  • Extralanges, abnehmbares Kabel
  • Wird nur lau­warm
  • Heizfäden sind ungleich­mäßig verteilt
Test Heizdecke: Kesser  Heizdecke
  • Überhitzungs­schutz
  • Atmungsaktive, kuschelige Decke aus Fleece
  • Heizdrähte spürbar
Test Heizdecke: Klarstein  Heizdecke
  • Kuschelige Decke
  • Man merkt die Heiz­drähte kaum
  • Kurzes Strom­kabel
  • Wärmeleistung im Mittel­feld
Test Heizdecke: Sinnlein  Heizdecke
  • Vorheiz­funktion
  • Sehr dünne Decke
  • Heizdrähte spürbar
Test Heizdecke: medisana Kuschelheizdecke HB 675
  • XXL-Decke
  • Heizdrähte kaum zu spüren
  • Heizdecke wird nur lau­warm
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Warm und kuschelig: Heizdecken im Test

In der Regel werden Heizdecken an die Steckdose angeschlossen, wenige Modelle funktionieren aber auch kabellos. Im Inneren von Heizdecken befinden sich Heizdrähte, die sich durch Stromzufuhr aufheizen. Umhüllt werden die warmen Kuscheldecken meist von Baumwolle oder Fleece. Neben Heizdecken gibt es auch Wärmeunterbetten auf den Markt. Diese werden zwischen Matratze und Bettlaken gelegt. Die integrieren Heizdrähte sind so angeordnet, dass sie nicht kaputt gehen, wenn man sich drauflegt. Wer das Rund-um-Wärmepaket haben möchte, der kann sich auch ein Heizkissen kaufen. Auch die geben Wärme ab.

Wärme heilt

Ein Wunderheilmittel ist Wärme vielleicht nicht, gewisse Heilkräfte hat sie aber dennoch. Ihre Kräfte zeigen sich unter anderem bei Beschwerden wie Verspannungen, Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen, Rheuma, Reizdarm, Fibromyalgie und Arthrose und bringen so manch einem erlösende Erleichterung. So kann man sich unter Umständen sogar das Schmerzmittel sparen, denn bei Kontakt mit Hitze springen im Körper Wärmerezeptoren an, die Schmerzrezeptoren blockieren können.

Außerdem kann Wärme das Heiz-Kreislauf-System stärken sowie die Durchblutung anregen. Vielleicht eben kein Wunderheilmittel, aber dennoch beachtliche Wirkungen, für die es sich lohnt, sich warm zu halten.

Gefährlich heiß

Dass Heizdecken nicht über offene Wunden oder akute Entzündungen gelegt werden sollten, ist wohl den meisten klar. Dass Heizdecken aber ein großes Brandrisiko bergen, ist vielleicht weniger bekannt. Gerade ältere Modelle sollten daher zur Sicherheit im eingeschalteten Zustand nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Zudem besteht bei Heizdecken Überhitzungsgefahr, weshalb beim Kauf auf Modelle mit Abschaltautomatik und Überhitzungsschutz geachtet werden sollte.

Heizdecke Test: Aufmacher Heizdecken 1

Testsieger: Beurer HD 75 Cosy Nordic

Die Beurer HD 75 Cosy Nordic macht genau das, was sie soll: uns aufwärmen. Dabei ist die Heizdecke auch noch verdammt flauschig und schadstofffrei. Sie wurde dafür mit dem Standard 100 von Oeko-Tex zertifiziert. Auch die Wärmeleistung stimmt.

Testsieger
Beurer HD 75 Cosy Nordic
Test Heizdecke: Beurer HD 75
Die Wärmste im Test, bei der auch Optik und Handhabung stimmen.

Die Heizdrähte merkt man ein bisschen durch den Stoff, das stört aber nicht groß. Die Decke ist dadurch nur einen Tick steifer als die anderen. Die vier verschiedenen Temperaturstufen werden über einen einfachen Controller eingestellt. Auf Stufe eins entwickelt sie eine Temperatur von 37,2 Grad Celsius. Auf der höchsten Stufe haben wir 39,7 Grad Celsius gemessen, damit ist sie die Wärmste im Test – dicht gefolgt von der Stoov Big Hug XL. Auch im Stromverbrauch ist sie ganz vorne mit dabei, da sie nur bis zu 100 Watt verbraucht: Die geringste Leistung in unserem Test.

1 von 4
Heizdecke Test: Heizdecke Beurer Hd 75 Nordic Cosy Design
Die Heizdecke ist sehr gut verarbeitet.
Heizdecke Test: Heizdecke Beurer Hd 75 Nordic Cosy Abnehmbarer Stecker
Um die Heizdecke zu waschen, löst man einfach das Stromkabel.
Heizdecke Test: Heizdecke Beurer Hd 75 Nordic Cosy Abnehmbarer Stecker Größe
Die Heizdecke ist groß genug, um sich einzukuscheln.
Heizdecke Test: Heizdecke Beurer Hd 75 Nordic Cosy Controller
Über dem Controller stellt man die 6 Temperaturstufen ein.

Einen Minuspunkt gibt es für das nur 2,33 Meter lange Stromkabel. Unsere Alternativen im Test können das noch besser: Die Disuppo Heizdecke hat mit 2,70 Meter das längste Kabel im Test, die Stoov Big Hug XL funktioniert mit Akku.

Wer es sich an kalten Tagen gern mit Heizdecke und Tee auf dem Sofa gemütlich machen will, muss keine Panik vor Flecken haben. Die Beurer HD 75 Cosy Nordic ist nämlich waschbar. Dafür löst man das Kabel einfach von der Heizdecke und schon kann sie bei 30 Grad in die Waschmaschine. Allerdings weist der Hersteller darauf hin, dass man die Decke nur fünf Mal waschen sollte. Kleine Flecken können aber auch mit einem feuchten Tuch entfernt werden, sobald die Decke aus und abgekühlt ist. Die Größe ist mit 130 x 180 Zentimetern perfekt, um zu entspannen.

Nach drei Stunden schaltet sie sich automatisch ab

Der Hersteller hat zudem ein System entwickelt, das vor Überhitzung schützen soll. Sobald ein Wärmestau entsteht, erkennen das die elektronischen Sensoren und schalten die Decke ab. Der Cosy-Fleece-Stoff der Decke hat ohnehin eine wärmende Wirkung und ist fusselfrei. Eine Garantie von drei Jahren bietet der Hersteller noch dazu an. Damit hat die Beurer HD 75 das beste Gesamtpaket aus Wärmeleistung, Haptik und Verarbeitung. Unser klarer Favorit!

Beurer HD 75 Cosy Nordic im Testspiegel

Zur Beurer HD 75 Cosy Nordic gibt es noch keine anderen Testberichte. Allerdings wurde die Beurer HD 75 Cosy , die bis auf die Oberfläche gleich zur Nordic-Variante ist, schon getestet, zum Beispiel vom ETM-Testmagazin. Am Ende gab es die Gesamtnote »sehr gut« mit 92%. Im Fazit heißt es:

»Die Wärmezudecke HD 75 von Beurer ist der ideale Kamerad an kühlen Abenden. Die makellos verarbeitete Decke ist wundervoll weich und passt sich dem Körper problemlos an. Die Heizelemente sind dabei kaum spürbar und vermittelt eine gleichmäßige Wärme, die sich in sechs Stufen den individuellen Bedürfnissen anpassen lässt. Das Bedienelement ist jederzeit erreichbar und erlaubt eine intuitive Steuerung; wünschenswert wäre es jedoch, dass die jeweils gewählte Temperaturstufe beleuchtet würde, sodass sie auch im (Halb-)Dunkeln jederzeit sichtbar wäre.«

Das Fachmagazin Kitchen Cooking [11/2019] war im Test besonders vom Preis-Leistungs-Verhältnis der Wärmedecke begeistert. Überzeugen konnte vor allem die Wärmeleistung und die Haptik der Beurer HD 75 Cosy, die genauso ist wie bei unserem getesteten Modell. Hier hat die Heizdecke mit der Note 1,1 und dem Testurteil »sehr gut« abgeschnitten.

»Es gibt keine schweren oder unangenehmen Heizelemente an denen man sich verbrennen kann, sondern lediglich hauchdünne, kaum merkliche Heizbereiche innerhalb der Decke. Diese mindern den Kuschelfaktor der Decke keineswegs. […] Die Wärmezudecke wurde auf unterschiedlichen Stufen ausprobiert und erzeugte jederzeit angenehme Wärme. Unterschiede zwischen den Stufen waren zu fühlen, verliefen jedoch bei einer Steigerung kaum merklich. Das Einschalten auf den höchsten Stufen sollte zunächst vermieden werden, um sich langsam an die Funktion der Decke zu gewöhnen.«

Alternativen

Unser Testsieger ist die Beurer HD 75 Cosy Nordic. Wir haben dennoch weitere Empfehlungen mit anderen Schwerpunkten für Sie zusammengetragen.

Mit Akku: Stoov Big Hug XL

Die Stoov Big Hug XL ist keine klassische Heizdecke. Statt mit einem Stromkabel wird sie mit einem Akku betrieben. Die Wärmeleistung leidet trotzdem nicht drunter, ganz im Gegenteil: Die Stoov gehört zu den wärmsten im Test. Dafür ist sie aber auch richtig teuer, und statt sich drunter zu legen, setzt man sich drauf.

Mit Akku
Stoov Big Hug XL
Heizdecke Test: Big Hug Xl Woolly White Clx2000
Sich aufwärmen ohne Steckdose, weil die moderne Heizdecke akkubetrieben ist.

Bevor man die Stoov Big Hug XL ausprobieren kann, muss sie erstmal für vier bis fünf Stunden an die Steckdose. Zum Aufladen verbindet man den Magnetstecker des Ladekabels mit der Rückseite des Stoov Smartlabels. Auf der Vorderseite gibt’s den Ein- und Aus- Knopf. Hier kann man auch die drei verschiedenen Wärmestufen einstellen und sehen, ob die Heizdecke aufgeladen ist. Die drahtlose Heizdecke hat zwei Heizelemente samt Überhitzungsschutz, eins am Rücken und eins am Po.

1 von 6
Heizdecke Test: Stoov Magnetisches Ladekabel
Die Heizdecke wird mit einem magnetischen USB-Ladekabel aufgeladen.
Heizdecke Test: Stoov Damit Nichts Verrutscht
Durch den Gummizug kann die Heizdecke nicht verrutschen.
Heizdecke Test: Stoov Bedienelement
Das Stoov Smartlabel ist einfach zu bedienen.
Heizdecke Test: Im Inneren Werden Kabel Und Akku Versteckt
Im Inneren werden Kabel und Akku versteckt.
Heizdecke Test: Stoov Vorderseite
Die Vorderseite der Heizdecke.
Heizdecke Test: Stoov Rückseite
Die Rückseite der Heizdecke.

Die Kabel und der Akku sind im Inneren gut versteckt. Man merkt sie auch nicht, wenn man auf der Heizdecke sitzt oder liegt. Der Bezug ist aus Wolle und Wollfilz. Die komplette Heizdecke ist hochwertig verarbeitet, allerdings könnte sie ruhig größer sein, immerhin ist es die XL-Version. Auf der Rückseite hat die Decke einen Gummizug, damit sie nicht verrutscht und sich die Hitze staut. Sie ist auch super für alle Autofahrer, die keine Sitzheizung haben.

Die Wärmeleistung ist trotz Akku super. Auf der kleinsten Stufe schafft es die Decke auf 29,9 Grad Celsius und auf der höchsten auf 39 Grad Celsius. Der Akku hält auf Stufe drei mindestens 1,5 Stunden. Obwohl die Stoov Big Hug XL mit Abstand die teuerste Decke in unserem Test ist, hat sie uns mit ihrer hohen Wärmeleistung überzeugt. Man ist nicht mehr von einer Steckdose abhängig und man kann die Heizdecke so auch draußen oder im Auto verwenden.

Gut & günstig: Disuppo Heizdecke

Gut & günstig
Disuppo Heizdecke
Test Heizdecke: Disuppo Heizdecke
Kuscheldecke mit extra langem Kabel.

Die Disuppo Heizdecke hat zehn unterschiedliche Heizstufen. Die Temperatur der niedrigsten Stufe betrug bei unserer Messung 26,8 Grad Celsius, auf der höchsten Stufe erreichte sie 32,7 Grad Celsius. Bis der Temperaturunterschied zwischen der niedrigsten und der höchsten Heizstufe deutlich zu spüren war, vergingen aber über sechs Minuten. Das Produkt hat im Test mit 180 Watt die höchste Leistung im Test. Die Heizdecke ist aus einem super weichen, doppelseitigem Flanell. Dadurch sieht sie sehr hochwertig aus und man spürt die Heizdrähte nicht so sehr. Pluspunkte gibt’s für den Überhitzungsschutz und die Größe von 130 x 180 Zentimetern. Man kann sich an kalten Tagen super drin einkuscheln, ohne dass die Füße rausgucken.

1 von 5
Heizdecke Test: Disuppo Heizdecke
Gut und günstig: die Disuppo Heizdecke.
Heizdecke Test: Heizdecke Disuppo Abnehmbarer Stecker
Das Stromkabel ist abnehmbar.
Heizdecke Test: Heizdecke Disuppo Digitaler Display
Der Controller hat ein digitales Display.
Heizdecke Test: Heizdecke Disuppo Flanell
Die Heizdecke ist aus super weichem Flanell.
Heizdecke Test: Heizdecke Disuppo Größe
Die Größe von 130 x 180 Zentimetern hat uns überzeugt.

Super ist auch das lange Kabel. Mit 2,70 Metern ist es eines der Längsten im Test. Der Controller der Decke ist mit einem digitalen Display ausgestattet und lässt sich ganz einfach bedienen. Hier kann man die unterschiedlichen Heizstufen und die Abschaltautomatik einschalten. Mit einem anderen Knopfdruck geht die Disuppo Heizdecke an und aus.

Waschbar ist die Decke auch. Das Stromkabel lässt sich mit einem Klick-Mechanismus ganz einfach von der Heizdecke entfernen. Danach kann sie im Schongang bei 40 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen werden. Einen Minuspunkt gibt es allerdings auch: Der Controller wird relativ schnell heiß. Trotzdem hat uns das Preis-Leistungs-Verhältnis der Disuppo Heizdecke trotzdem überzeugt.

Außerdem getestet

Klarstein Dr. Watson XL Heizdecke

Bei der Klarstein Dr. Watson XL merkt man zwar die Heizdrähte kaum, aber es knistert ganz leicht wenn man sie lange benutzt. Nervig ist außerdem, dass sie sehr lange braucht um warm zu werden – und dann hat man trotzdem nur ein lauwarmes Gefühl. Im Wärmetest erreichte die erste Stufe 27 Grad Celsius, die dritte und höchste Stufe kam auf 34,5. Das ist erstmal gar nicht so schlimm, allerdings scheinen die Heizdrähte unterschiedlich viel Wärme abzugeben. Da erwarten wir mehr von einer Heizdecke.

Ansonsten ist die Heizdecke aus Mikroplüsch gut verarbeitet und bei 30 Grad waschbar. Man kann mithilfe des Controllers einen Timer einstellen. Nach drei Stunden setzt die Abschaltautomatik ein. Die Decke hat eine angenehme Größe von 180 x 130 Zentimetern, konnte uns aber im Test trotzdem nicht von sich überzeugen.

Sinnlein Heizdecke

Die Sinnlein Heizdecke hat zwar viele Funktionen, ist aber trotzdem zu teuer. Der plüschige Stoff wirkt nicht gerade hochwertig. Die Decke ist extrem dünn, sodass man die Heizdrähte spürt. Der Controller hat ein digitales Display. Hier kann man neun Temperaturstufen einstellen. Die sind allerdings Quatsch, weil man die Unterschiede kaum merkt. Stellt man die Heizdecke auf eins, erwärmt sie sich auf eine Temperatur von 27,2 Grad Celsius. Die höchste Stufe schafft es im Test auf 31,5 Grad Celsius. Die Heizdecke verfügt über eine Vorheiz- und Timer-Funktion sowie eine Abschaltautomatik. Trotzdem lässt die Verarbeitung der Heizdecke zu wünschen übrig.

Kesser Heizdecke

Die Kesser Heizdecke ist fast wie die Sinnlein Heizdecke, kostet aber ein paar Euro weniger. Auch diese Decke ist sehr dünn und man spürt die Heizdrähte. Sie besteht aus atmungsaktiven Plüsch, ist aber mit 160 x 120 Zentimetern relativ klein. Sie bietet neun unterschiedliche Heizstufen, eine Timer-Funktion und eine Abschaltautomatik. Die schützt vor Überhitzung und einer zu langen Nutzung. Sie ist von TÜV SÜD und GS geprüft. Damit verfügt die Kesser Heizdecke über alle erforderlichen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Die Wärmeleistung ist gut. Auf der kleinsten Einstellung erwärmt sich die Decke auf 27 Grad Celsius. Stellt man die Heizdecke auf volle Pulle, erreicht sie nach einer Weile 38 Grad Celsius. Da die Heizdecke aber echt ungemütlich ist, bekommt sie keine Kaufempfehlung.

Mia und Coco OB-007

Die Heizdecke Mia und Coco OB-007 ist aus hochwertiger Flanell-und Lammwolle. Sie hat zehn verschiedene Heizstufen, eine Timer-Funktion und einen Überhitzungsschutz. Dafür hat die Heizdecke auch das ETL-Zertifikat bekommen. Toll ist, dass sich die Decke nach einem ausgewähltem Zeitpunkt automatisch ausschaltet. An die Sicherheit wurde also gedacht.

Trotzdem gibt’s von uns keine Kaufempfehlung, weil die Heizdecke bei der Wärmeleistung durchfällt. Auf der niedrigsten Stufe erreicht sie eine Temperatur von 25,1 Grad Celsius und auf der höchsten Stufe gerade mal 1,9 Grad Celsius mehr. Lauwarm ist uns bei einer Heizdecke einfach zu wenig! Negativ ist uns auch aufgefallen, dass die Heizdrähte unterschiedlich viel Wärme abgeben. Zudem ist uns die Decke mit 1,60 Meter einfach zu kurz, um einen kuscheligen Abend auf dem Sofa zu verbringen.

Medisana HB 675 XXL Kuschelheizdecke

Die Medisana HB 675 XXL ist mit 200 x 150 Zentimetern die größte Heizdecke in unserem Test. Dafür muss man bei anderen Sachen Abstriche machen. Sie braucht zum Beispiel ewig, um warm zu werden. Über einen einfachen Controller kann man einen Schalter von Stufe eins auf Stufe vier stellen. Auf der niedrigsten Stufe entwickelt die Decke eine Temperatur von 27,4 Grad Celsius und auf der höchsten Stufe immerhin 34,4 Grad Celsius. Trotzdem hat man nur ein lauwarmes Gefühl, wenn man drunter liegt. Dafür stimmt die Leistung mit 120 Watt.

Nach 180 Minuten schaltet sich die Medisana HB 675 dank der Abschaltautomatik ab. Zusätzlich hat sie zur Sicherheit auch noch einen Überhitzungsschutz. Waschen kann man die Decke auch, allerdings nur mit der Hand. Auch der Stoff der Heizdecke ist kein Highlight. Deshalb gibt es für das Gesamtpaket der Medisana HB 675 ein Nein.

So haben wir getestet

Das Angebot an Heizdecken ist riesig. Die wichtigste Eigenschaft einer Heizdecke liegt klar auf der Hand: Sie soll wärmen. Daher haben wir im Praxistest einen besonderen Fokus auf die Wärmeleistung gelegt. Alle getesteten Decken wurden also eingeschaltet und auf die niedrigste und höchste Temperaturstufe gestellt. Mit einer Wärmebildkamera haben wir dann beide Ergebnisse festgehalten. So konnten wir die Minimal- und Maximaltemperatur feststellen und wie lang es dauert, bis sich die Heizdecken erwärmen. Auch wie groß der Unterschied zwischen den Stufen ist, war uns wichtig.

Heizdecke Test: Praxistest Wärmeleistung
Praxistest: Wärmeleistung.

Die Sicherheit bei Heizdecken spielt eine große Rolle. Deshalb haben wir auch geguckt, ob die Heizdecken eine Abschaltautomatik oder einen Überhitzungsschutz haben. Positiv überrascht hat uns, dass sich jede Heizdecke im Test nach einer bestimmten Zeit automatisch abschaltet.

Auch die Haptik haben wir bewertet. Nach dem Auspacken der Decken haben wir getestet, ob sie gut verarbeitet sind und nicht unangenehm riechen. Pluspunkte gab es auch, wenn man die Heizdrähte nicht gespürt hat, sich das Material angenehm angefühlt hat und die Wärmedecke durch ihr Aussehen überzeugen konnte. Außerdem sollte die Heizdecke groß genug sein, um sich drin einzukuscheln. Die Qualität vom Controller war ebenfalls wichtig. Hier haben wir geguckt, wie gut sich Schalter, Hebel oder Knöpfe bedienen lassen und ob es ein digitales Display gibt.

Heizdecke Test: Testkandidaten
Unsere Testkandidaten 06/2022.

Des Weiteren haben wir geprüft, ob sich die Produkte intuitiv bedienen lassen. Die gute Nachricht vorab: Alle Heizdecken bis auf eine kann man benutzen, ohne vorher die Bedienungsanleitung zu studieren. Nur bei der Stoov Big Hug XL hat es sich gelohnt, vorher einen Blick hinein zu werfen. Das lag aber bloß daran, dass sie die einzige Wärmedecke mit Akku im Test ist. Normalerweise nutzt man Heizdecken, wenn es frisch draußen ist, gerne mit einem Tee oder Kaffee in der Hand. Deshalb war es uns wichtig, dass sich die Wärmedecken in der Waschmaschine oder mit der Hand reinigen lassen, falls doch mal etwas daneben geht. Bei der abschließenden Beurteilung spielte neben der Wärmeleistung vor allem die Haptik und nicht zuletzt der Preis eine Rolle.

Die wichtigsten Fragen

Welche Heizdecke ist die beste?

Die beste Heizdecke ist für uns die Beurer HD 75 Cosy Nordic. Sie ist die wärmste Heizdecke im Test, ist kuschelig weich und super verarbeitet und konnte uns auch mit ihrer Größe überzeugen.

Ist eine Heizdecke gefährlich?

Ältere Heizdecken-Modelle können gefährlich sein. Neuere Geräte sind in der Regel mit einer doppelten Schutzisolierung, einer automatischen Abschaltfunktion und einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Lassen Sie Ihre Heizdecke trotzdem nie unbeaufsichtigt und benutzen Sie sie so, wie es in der Bedienungsanleitung steht, um einen Wärmestau zu verhindern. Schalten Sie Ihre Heizdecke auch nie an, wenn Sie noch feucht vom Waschen ist.

Wie viel Strom verbraucht eine Heizdecke?

Eine 100-Watt-Wärmedecke verursacht Stromkosten in Höhe von 3,5 Cent pro Stunde Ist die Heizdecke in Herbst und Winter vier Monate lang täglich vier Stunden in Betrieb, liegt der Stromverbrauch für die gesamte Nutzung bei circa 17 Euro.

Was ist der Unterschied zwischen Wärmeunterbett und Heizdecke?

Mit einer Heizdecke deckt man sich in der Regel zu. Ein Wärmeunterbett hingegen wird zwischen Matratze und Bettlagen gelegt oder gespannt. Das Wärmeunterbett wird extra so hergestellt, dass man sich über einen längeren Zeitraum drauflegen kann. Die integrierten Heizdrähte sind extra so angeordnet, dass sie durch Ihr Körpergewicht nicht kaputt gehen. Daher sind sie bei Kälte eine gute Schlafunterlage.

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 Test: Artboard

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