Die beste Kaffeemaschine

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Die beste Kaffeemaschine ist die Philips 7697/90 Café Intense. Für den erschwinglichen Preis von rund 80 Euro brüht die Philips aromatischen Filterkaffee in der gewünschten Stärke. Dank der mitgelieferten Isolierkanne ist auch die zweite Tasse noch heiß und nicht verbrannt. Sie ist damit eine gute Investition für Familien oder kleine Bürogemeinschaften. Nur wer häufiger einzelne Tassen zubereiten will, sollte eher zur French Press greifen.

Der klassische Filterkaffee kommt langsam wieder in Mode. Aus dem schier unüberschaubaren Angebot an Filterkaffeemaschinen haben wir acht interessante Modelle ausgewählt und getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Philips HD 7697/90 Café Intense

Gut durchdachte Kaffeemaschine zu einem guten Preis, die einfach zu bedienen ist.

Die Philips HD 7697/90 Café Intense ist eine durchdachte, schicke und solide Kaffeemaschine der Mittelklasse mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist einfach zu bedienen, lässt sich gut reinigen und bietet mit ihren drei Kaffeestärke-Einstellungen eine Möglichkeit der Anpassung an den eigenen Geschmack, die bei Kaffeemaschinen eher die Ausnahme ist.

Die Isolierkanne hält den Kaffee warm, ohne ihn zu verbrühen. Etwas skeptisch sehen wir nur die kühleren Temperaturen bei kleineren Kaffeemengen. Deshalb gilt unsere Empfehlung in erster Linie für Vieltrinker, Familien, Wohngemeinschaften oder kleine Bürogemeinschaften.

Besser aber teurer

Moccamaster

Test Kaffeemaschine: Moccamaster Moccamaster
Kaffee automatisch wie mit der Hand aufbrühen? Das kann nur der Moccamaster. Außerdem ist er ein echter Designklassiker.

Wer eine ganz besondere Kaffeemaschine haben möchte, für den ist der Moccamaster die beste Wahl. Er ist mit fast 200 Euro zwar sehr teuer, aber kann mit tollem Design und vielfältigen Wahlmöglichkeiten punkten.

Sowohl die Brühzeit, als auch die Temperaturen sind rekordverdächtig und mit seiner besonderen Art des Brühvorgangs wird das Kaffeepulver gleichmäßig bewässert und das Aroma kann sich richtig entfalten. Eine besondere Maschine für jeden, der sich etwas Luxus gönnen möchte.

Gut & günstig

Philips HD7546/20 Gaia

Test Kaffeemaschine: Philips HD7546/20 Gaia
Diese Kaffeemaschine von Philips ist unser Preis-Leistungs-Tipp. Solide Verarbeitung mit wenigen Extras.

Wenn Sie guten Kaffee trinken möchten, aber so wenig Geld wie möglich in eine Maschine investieren wollen oder können, dann ist die Philips HD7546/20 Gaia einen Blick wert. Gerade einmal 50 Euro müssen Sie in die Hand nehmen und bekommen eine Kaffeemaschine mit Isolierkanne, die für ein Einsteigermodell erstaunlich guten Kaffee brüht.

Kaffeestärke kann bei der Gaia nicht eingestellt werden, das ist unserem Favoriten vorbehalten. Auch der Wassertank ist nicht entnehmbar, was mitunter etwas unpraktisch sein kann. Wer damit leben kann, bekommt eine solide Maschine für den täglichen Gebrauch.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBesser aber teurerGut & günstig
Modell Philips HD 7697/90 Café Intense Moccamaster Philips HD7546/20 Gaia Melitta Easy Melitta Optima Timer Severin KA 5828 Philips HD5407/60 Melitta Aroma Elegance
Test Kaffeemaschine: Moccamaster MoccamasterTest Kaffeemaschine: Philips HD7546/20 GaiaTest Kaffeemaschine: Melitta EasyTest Kaffeemaschine: Melitta Optima TimerTest Kaffeemaschine: Severin KA 5828Test Kaffeemaschine: Philips HD5407/60Test Kaffeemaschine: Melitta Aroma Elegance
Pro
  • Einstellungsmöglichkeiten vorhanden und Isolierkanne zum warmhalten
  • Vielfältige Einstellungsmöglichkeiten vorhanden
  • Günstig und ein gutes Einsteigermodell
  • Sehr günstig zu haben
  • Timerfunktion
  • Doppelte Menge Kaffee zur gleichen Zeit möglich
  • Außergewöhnliches Design
  • Entnehmbarer Wassertank
Contra
  • Sehr teuer für eine Kaffeemaschine
  • Kein entnehmbarer Wassertank und keine Einstellmöglichkeiten
  • Schlecht verarbeitet und für den täglichen Kaffeegenuss nicht zu empfehlen
  • Viel Kunststoff verbaut
  • Etwas groß und vom Design nicht unbedingt hübsch.
  • Kein entnehmbarer Wassertank und schlecht zu platzieren, da sehr hoch
  • Nicht das schönste Design
Bester Preis
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Filterkaffee – besser als sein Ruf

Filterkaffeemaschinen gelten heutzutage nicht gerade als der letzte Schrei. Viel beliebter sind Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato – entweder aus dem Kaffeehaus oder in der eigenen Küche mit Bialetti-Kännchen, Espressomaschine oder Kaffeevollautomat zubereitet.

Im Vergleich zu schickem und modernem Kaffee-Equipment dieser Art erscheint die Filterkaffeemaschine vielen als veraltet und allzu billig.

Dieser schlechte Ruf ist nur zum Teil berechtigt. Es stimmt, dass Filterkaffeemaschinen schon sehr preisgünstig zu haben sind und die billigsten Exemplare weder Technikfreaks noch Kaffeegenießer in Euphorie versetzen. Sie sind fast vollständig aus Plastik und tun nichts weiter, als heißes Wasser durch den Filterhalter laufen zu lassen. Der Kaffee schmeckt von vornherein eher flach, und wenn er eine Weile auf der Warmhalteplatte steht, wird er bitter und ungenießbar.

Soweit der berechtigte Teil. Doch die gute alte Filterkaffeemaschine hat mehr zu bieten, als viele denken. Die Probleme entstehen hauptsächlich daraus, dass Hersteller Filterkaffeemaschinen oft so billig wie möglich herstellen. Dass die günstigen Geräte sich wiederum gut verkaufen, liegt nicht zuletzt daran, dass die Unterschiede zwischen den Preisklassen nicht immer offensichtlich sind – doch es gibt sie.

Der Markt bietet eine große Auswahl an Filterkaffeemaschinen, die intelligenter konstruiert sind als die Discount-Modelle und entsprechend gute Dienste leisten. Ihr großer Vorteil ist, dass sie komfortabler sind als Alternativen wie Handfilter, French Press, AeroPress oder noch ausgefallenere Lösungen wie die Chemex. Doch an diesen Alternativen muss sich der Kaffee aus der Maschine auch messen lassen.

Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass ein guter Kaffee aus frisch gemahlenem Kaffeepulver gebrüht sein sollte. Ein Koch, der etwas auf sich hält, verwendet zum Kochen frisches Gemüse und nach Möglichkeit keine Konserven. Beim Kaffee ist das genauso.

Der schlechte Ruf von Filterkaffeemaschinen beruht zum großen Teil darauf, dass mit ihnen vorgemahlener Supermarktkaffee verwendet wird. Damit sind der Qualität des Getränks von vornherein sehr enge Grenzen gesetzt.

Wer Filterkaffee mag und mit dem Kauf einer Kaffeemaschine liebäugelt, sollte deshalb auch die Anschaffung einer Kaffeemühle in Erwägung ziehen. Glauben Sie mir, es lohnt sich! Alternativ gibt es sogar sogenannte Filterkaffeeautomaten – das sind Kaffeemaschinen mit eingebautem Mahlwerk. Auch die sind eine interessante Geräteklasse, bleiben in diesem Test aber außen vor. Ebenso befasst sich dieser Test nicht mit Pad- und Kapselmaschinen.

So haben wir getestet

Zum Testen haben wir eine Stichprobe von Kaffeemaschinen aus allen Preislagen genommen. Die Preise bewegen sich zwischen 20 und 180 Euro. An das obere Ende dieser Spanne reichen nur wenige heran. Für gut 170 Euro gibt es aber den Moccamaster, der uns so begeistert hat, dass wir ihn unbedingt als höherwertige Alternative aufnehmen wollten.

Getestet haben wir aus der niedrigsten Preisklasse bis 40 Euro die Melitta Easy. Bis zu 80 Euro kosten die Melitta Optima Timer, Severin KA 5828, Philips HD7546/20 und unser Testsieger, die Philips HD 7697/90. Aus der höchsten Preisklasse ab 80 Euro waren die Philips HD5407/60, Melitta Aroma Elegance, Moccamaster und Kaffeemaschinen mit Mahlwerk mit dabei.

Welche Kriterien unterscheiden eine schlechte von einer mittleren und einer guten Kaffeemaschine?

Die schnelle, einfache und zugleich richtige Antwort darauf ist: Die Kaffeequalität. Eine Kaffeemaschine muss ja nicht viel können. Sie soll aus am besten frisch gemahlenem Kaffeepulver und kaltem Wasser einen guten Kaffee in die Tasse zaubern, der nicht wässrig, aber auch nicht bitter ist und eine gute Trinktemperatur hat. Wenn sie diese Anforderungen erfüllt, dann macht sie genug richtig und ist eine Empfehlung wert.

Aber natürlich interessiert uns auch, wie sie das macht. Man kann ja nicht jede Maschine selbst testen und möchte wissen, wonach man bei der Auswahl schauen sollte. Vielleicht sind Sie außerdem noch unentschlossen, ob ein Handfilter oder eine French Press die bessere Wahl ist. Es lohnt sich also, zu wissen, worauf es bei der Zubereitung von Filterkaffee ankommt.

Durchlaufzeit

Als Laie würde man zunächst denken, dass eine Kaffeemaschine möglichst schnell sein sollte, damit man nicht zu lange auf den Kaffee warten muss. Das ist jedoch leider ein Trugschluss, weil das heiße Wasser eben seine Zeit braucht, um das Aroma aus dem Kaffeepulver zu lösen. Diesen Vorgang nennt man Extraktion. Bei zu kurzer Extraktionszeit wird der Kaffee wässrig und lasch, bei zu langer wird er überextrahiert und bitter.

Für einen Liter Kaffee sollte eine Filterkaffeemaschine etwa 8 bis 10 Minuten brauchen. Technisch wäre es leicht möglich, das Wasser schneller durch den Filter laufen zu lassen, nur würde das dem Kaffee nicht guttun. Deswegen ist es mit bloßem Aufkochen des Wassers nicht getan. Die Maschine muss so kalibriert sein, dass die Durchlaufzeit eine optimale Extraktion erzielt.

Wie schnell das Wasser durch das Kaffeepulver läuft, hängt übrigens auch davon ab, wie fein der Kaffee gemahlen ist. Das ist ein Bonus, den Ihnen die Verwendung einer eigenen Kaffeemühle verschafft: Sie können mit dem Mahlgrad experimentieren und damit das Aroma und die Stärke des Kaffees beeinflussen.

Temperatur und Heizplatte versus Iso-Kanne

Eigentlich gibt es zwei Temperaturen, die bei einer Kaffeemaschine wichtig sind. Das eine ist die Temperatur, mit der das Wasser in den mit Kaffeepulver gefüllten Filter läuft.

Ein absolutes K.O.-Kriterium ist, wenn das Wasser in diesem Moment zu heiß ist und den Kaffee verbrennt. Die Obergrenze liegt bei etwa 95 Grad.

Zweitens ist natürlich die Temperatur wichtig, die der Kaffee hat, wenn Sie der Maschine die gefüllte Kanne entnehmen. Diese Temperatur ergibt sich aus der Durchlaufzeit, dem Material des Filterhalters, dem Material der Kanne und Warmhaltevorrichtungen wie einer Warmhalteplatte oder Isolierkanne.

Warmhalteplatten sehen wir grundsätzlich kritisch. Wenn dem Kaffee immer weiter Wärme zugeführt wird, verliert er umso schneller sein Aroma und wird bitter. Kaffee ist frisch immer am besten, aber wenn Sie ihn warmhalten wollen, ist eine Isolierkanne auf jeden Fall die bessere Wahl.

Ein allgemeines Problem von Kaffeemaschinen ist, dass kleinere Mengen Kaffee oft nicht heiß genug sind. Solange die Menge fertigen Kaffees in der Kanne klein ist, kühlt dieser Kaffee schnell ab. Bei größeren Mengen fällt das nicht mehr ins Gewicht, aber wenn es bei einer oder zwei Tassen bleibt, ist die Temperatur im Ergebnis für viele nicht befriedigend. Deswegen empfehlen wir, für die Zubereitung kleiner Mengen eher die French Press zu verwenden.

Verarbeitung und Design

Design ist immer Geschmackssache, aber gleichzeitig wird kaum jemand die Plastikbomber der niedrigsten Preiskategorie besonders hübsch finden. Außerdem geht Sparsamkeit bei Material und Verarbeitung auch mit einer geringeren Zuverlässigkeit und Lebensdauer einher. Als untergeordnetes Kriterium lassen wir daher auch Verarbeitung und Design in die Bewertung einfließen.

Automatikfunktionen

Für viele ist das Kaffeekochen allmorgendlich die erste Amtshandlung nach dem Aufstehen. Entsprechend verlockend ist die Idee, dass eine schöne Tasse Kaffee zum richtigen Zeitpunkt schon auf einen wartet. Zu diesem Zweck haben manche Kaffeemaschinen einen Timer, der sie zur einer individuell programmierbaren Uhrzeit starten lässt. Dies sehen wir als klaren Pluspunkt.

Noch wichtiger aber ist eine automatische Abschaltung, falls die Maschine eine Heizfläche hat. Im schlimmsten Fall ist es gefährlich, wenn man das Abschalten vergisst und versehentlich stundenlang eine Heizfläche vor sich hin brüten lässt. Auch wenn nichts passiert, hat es zumindest keinen Vorteil, Kaffee so lange «durchheizen” zu lassen, denn trinken kann man ihn dann nicht mehr. Eine Warmhalteplatte sollte sich also spätestens nach etwa einer halben Stunde abschalten.

Preis

Selbstverständlich spielt bei jeder Kaufempfehlung auch der Preis eine Rolle. Was ein guter Preis ist, ergibt sich immer aus dem Vergleich der Qualität und Leistungsmerkmale von Geräten auf ähnlichem Preisniveau. Unser Testsieger sol zu einem möglichst erschwinglichen Preis alle wichtigen Kriterien für die meisten anzunehmenden Interessierten erfüllen. Wer mehr investieren oder sparen will, findet am Schluss dieses Testberichts entsprechende Alternativen.

Testsieger: Philips HD 7697/90 Café Intense

Am besten abgeschnitten hat in unserem Test die Philips HD 7697/90 Café Intense.

Der Filterhalter, sein Deckel und die Isolierkanne haben eine einheitliche Edelstahlverkleidung. Das sieht schick aus, wirkt in der Handhabung angenehm hochwertig und hilft bei der Einhaltung der Temperatur.

Unser Favorit

Philips HD 7697/90 Café Intense

Gut durchdachte Kaffeemaschine zu einem guten Preis, die einfach zu bedienen ist.

Der Kaffee bestätigt den guten Eindruck, den die Maschine schon beim Auspacken macht. Er schmeckt aromatisch und kräftig, aber nicht bitter oder sauer, und hat eine gute Trinktemperatur.

Ein besonderes Feature ist der manuelle Drehregler auf dem Deckel, mit dem sich in drei Stufen die gewünschte Kaffeestärke einstellen lässt. Das macht die Maschine, wie oben beschrieben, indem sie die Durchlaufgeschwindigkeit variiert. Mit diesen drei Einstellungen bietet das Gerät beste Voraussetzungen, den Kaffee auf den eigenen Geschmack abzustimmen, da Sie zusätzlich immer mit verschiedenen Mahlgraden experimentieren können.

Der Filterhalter und sogar der Wassertank sind abnehmbar. Letzteres erleichtert sowohl das Befüllen mit Wasser als auch die Reinigung. Die Skala der Füllmengen auf dem Wassertank sind sehr gut sichtbar, was man ebenfalls nicht von allen Kaffeemaschinen behaupten kann. Die Maschine schaltet sich unmittelbar nach dem Durchlaufen des Kaffees ab und überlässt das Warmhalten der Isolierkanne.

Zehn große Tassen brauchen zum Durchlaufen knapp acht Minuten bei mittlerer Stärke-Einstellung. Drei Tassen brauchen gut zweieinhalb Minuten. Dabei zeigt sich deutlich der oben beschriebene Abkühlungseffekt. Bei zehn Tassen hat der frische Kaffee in der Kanne 87 Grad Celsius, bei drei Tassen nur 76 Grad. Eine gute Trinktemperatur liegt zwischen 60 und 70 Grad, für manche Geschmäcker sogar noch niedriger.

Insofern ist die Temperatur der drei Tassen gerade noch in Ordnung. Allerdings kühlt der Kaffee in der Tasse schnell weiter ab, so dass eine etwas höhere Temperatur komfortabler ist. In jedem Fall empfiehlt es sich, die Kanne und die Tassen vorzuwärmen.

Die Isolierkanne lohnt sich jedenfalls: Nach einer halben Stunde haben die zehn Tassen in der Isolierkanne noch 84 Grad, die drei Tassen noch 73 Grad.

Philips HD 7697/90 Café Intense im Testspiegel

Die Bewertungsplattform Testsieger.de (10/2014) vergab die Note »gut« (1,8) und befand:

«Die Intense von Philips punktet mit sehr guter Edelstahlverarbeitung und einem zuverlässigen und schnellen Brühvorgang. Beim Experementieren mit dem AromaSelector schmeckt man durchaus einen Unterschied in der Stärke des Kaffees – eine sinnvolle Funktion! Besonders praktisch ist der entnehmbare Wassertank. Vorsicht: Die Thermoskanne ist nicht ganz dicht, somit nicht zum Mitnehmen geeignet. Zudem ist der Ausgießer recht klein, sodass man Schwierigkeiten hat, den letzten Rest Kaffee herauszuschütten. Insgesamt eine sehr gute Filterkaffeemaschine, die ihren höheren Preis wert ist.”

Sobald weitere Testberichte vorhanden sind, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Die Philips HD 7692/90 ist eine sehr gute Wahl für alle, die einfach eine gute Filterkaffeemaschine für die heimische Küche oder fürs Büro suchen. Wenn Ihnen rund 80 Euro zu viel sind, eine einfachere Maschine reicht oder wenn Sie neugierig sind, was die höhere Preiskategorie zu bieten hat, sind unsere Alternativen für Sie interessant.

Besser aber teurer

Moccamaster

Test Kaffeemaschine: Moccamaster Moccamaster
Kaffee automatisch wie mit der Hand aufbrühen? Das kann nur der Moccamaster. Außerdem ist er ein echter Designklassiker.

Der Moccamaster ist wahrscheinlich die teuerste Kaffeemaschine auf dem Markt – aber ebenso wahrscheinlich auch die beste.

Zuerst fällt natürlich das tolle, ausgefallene Design auf, das es sogar in allen möglichen Farben gibt. Damit enden die Wahlmöglichkeiten nicht: Der Moccamaster ist nämlich sowohl mit Warmhalteplatte und Glaskanne als auch mit Isolierkanne erhältlich.

Bei diesem Gerät hat der Hersteller an alles gedacht. Kennern zufolge ist der Moccamaster die einzige Kaffeemaschine, die es mit einem kompetent benutzten Handfilter aufnehmen kann. Dabei schafft sie eine volle Kanne Kaffee in fünfeinhalb Minuten und zwei Tassen in knapp eineinhalb Minuten. Ebenso rekordverdächtig sind die Temperaturen des frsichen Kaffees, die zwischen 90 und 95 Grad liegen. Weitere Informationen und Details zum Thema Kaffeezubereitung gibt es im Kaffee Blog von Coffeeness.

Hatten wir nicht oben gesagt, dass eine zu kurze Durchlaufzeit schlecht ist? Ja, aber es kommt auch auf das »Wie« der Extraktion an.

Der Moccamaster lässt sich nicht lumpen und macht erst einmal eine sogenannte Preinfusion. Das heißt, der Kaffee wird zunächst mit Wasser durchtränkt und kurz quellen gelassen. Dadurch gibt er bei der Extraktion sein Aroma besser ab und es wird verhindert, dass sich Klümpchen oder Fließbahnen bilden. Das macht die Extraktion gleichmäßig.

Darüber hinaus lässt der Moccamaster das Wasser durch eine Art Dusche in den Kaffeefilter laufen. Es kommt aus neun verteilten Löchern statt nur aus einer Öffnung in der Mitte. Dies löst ein großes Problem einfacher Filterkaffeemaschinen, nämlich die zu starke Extraktion in der Mitte und die zu schwache an den Rändern des Filters.

Diese fein austarierte Technik zusammen mit einer genauen Kontrolle der Temperatur ergibt einen phänomenal guten Kaffee. Wer sich bei seiner Kaffeemaschine etwas Luxus gönnen will, hat mit dem Moccamaster einen heißen Kandidaten gefunden. Ein toller Blickfang für die Küche, der hält, was er verspricht. Der Hersteller vertraut der Qualität des Geräts genug, um darauf fünf Jahre Garantie zu geben.

Gut & günstig

Philips HD7546/20 Gaia

Test Kaffeemaschine: Philips HD7546/20 Gaia
Diese Kaffeemaschine von Philips ist unser Preis-Leistungs-Tipp. Solide Verarbeitung mit wenigen Extras.

Die Kaffeemaschine Philips HD7546/20 Gaia ähnelt in Erscheinungsbild und Technik unserem Testsieger, ist aber ein eigenständiges Modell. Sie kostet um die 55 Euro. Das ist das Minimum, das man für eine gute Kaffeemaschine investieren sollte – und wer das tut, trifft mit der HD7546/20 Gaia eine gute Wahl.

Auch hier sind Isolierkanne und Filterhalter mit Edelstahl verkleidet, wirken entsprechend solide und grenzen sich auch optisch von den Einsteigergeräten ab. Bei gut abgestimmtem Mahlgrad kann ihr Kaffee mit einem handgefilterten mithalten. Auf eine Warmhalteplatte verzichtet auch dieses Modell.

Eine volle Kanne Kaffee hat direkt nach dem Brühen 80 Grad Celsius. Das ist etwas kühler als bei unserem Testsieger, aber auch nach einer Stunde in der Isolierkanne (74 Grad) noch klar im grünen Bereich einer guten Trinktemperatur.

Der einzig wirklich wesentliche Unterschied zwischen dieser Alternative und unserem Testsieger ist also das Fehlen der Einstellmöglichkeit für die Kaffeestärke. Wer Wert auf Bedienkomfort und Hygiene legt, wird der Café Intense außerdem ihren entnehmbaren Wassertank danken. Diese beiden Vorzüge sind uns die ca. 25 Euro Unterschied wert. Wer sie lieber sparen möchte, macht mit der Philips HD7546/20 aber auch nichts falsch.

Außerdem getestet

Die Melitta Easy hat uns im Test leider nicht überzeugen können.

Diese Kaffeemaschine erinnert eher an eine billige Tupperschüssel, da sie rundherum aus Plastik gefertigt ist.

Der günstige Preis spricht natürlich für sich, aber wer täglich Kaffee trinkt sollte auf jeden Fall in ein hochwertigeres Gerät investieren.

Melitta Optima Timer

Die Melitta Optima Timer ist an sich eine sehr schöne, wenn auch einfache Kaffeemaschine.

Sie hat wie unser Testsieger einen entnehmbaren Wassertank.

Leider ist bei ihr sehr viel mehr Kunstoff verbaut.

Einen Pluspunkt bekommt sie aber für ihre Timerfunktion.

Die Severin KA 5828 ist eine spezielle Kaffeemaschine mit zwei Kannen.

Dieses Gerät macht besonders schnell viel Kaffee – ist allerdings nicht gerade schön anzusehen.

Wer schnell viel Kaffee auf einmal braucht, ist mit der Severin sicher gut beraten, aber eine Lösung für die eigene Küche könnte besser ausfallen.

Ein außergewöhnliches Design hat die Philips HD5407/60 zu bieten.

Sie ist komfortabel zu bedienen, hat aber im Gegensatz zu unserem Testsieger keinen abnehmbaren Wassertank.

Außerdem ist diese Kaffeemaschine sehr hoch und kann schlecht platziert werden.

Wer also keinen offenen Platz in seiner Küche für die HD5407/60 hat, muss leider auf eine Maschine in normaler Höhe zurückgreifen – obwohl sie ein echter Hingucker ist.

Melitta Aroma Elegance

Eine solide Kaffeemaschine ist die Melitta Aroma Elegance. Es gibt sie mit und ohne Thermoskanne.

Wir finden eine Thermoskanne besser als die Nutzung einer Warmhalteplatte.

Wie der Testsieger hat auch die Aroma Elegance einen separaten Wassertank. Vom Format gefällt uns aber der Moccamaster oder die Philips Café Intense deutlich besser.

Kaffeemaschinen mit Mahlwerk habe ich schon einige getestet. Es handelt sich um Kaffeemaschinen, die frischen Kaffee mahlen können.

Doch diese Filter-Kaffeeautomaten sind relativ fehleranfällig. Ich würde daher eher eine separate Kaffeemühle empfehlen.

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Kommentare

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Marita Mondry
Marita Mondry

Hi ! Habe mir vor ca. 7 J. 8 Mon. die Philips 7546/20 bei amazon gekauft. Der Preis war auch damals ca. 50 Euro bezahlt. Die Maschine war klasse, der Kaffee hat gut geschmeckt. Leider ist jetzt alles undicht. Dein Test hat mir sehr geholfen. Ich werde mir die 7697/90 bei Saturn anschauen u. dann kaufen. Danke nochmals für die ausführlichen Tests !!! Liebe Grüße MARITA

Dagmar Koch
Dagmar Koch

Habe ich mir direkt bestellt Danke für die Info

Coffeeness
Coffeeness

Lass uns gerne wissen ob du zufrieden bist! Viel Spaß beim Kaffeekochen. ?

Dagmar Koch
Dagmar Koch

So geht es mir auch billigkaffee kommt mir nicht mehr in die Kanne

Tonnie Rooker
Tonnie Rooker

Philips was und besser Kiebitz nicht

Joachim Wölfel
Joachim Wölfel

warum sollten sie nicht…Millionen trinken den Kaffee daraus seit Jahrzehnten…

Coffeeness
Coffeeness

Die sind schon viel besser geworden. Früher war das Wasser oft zu heiß. Deswegen gibt es viele Kritiker. Denen schließen wir uns aber ebenfalls nicht an!

Simone Ullmer
Simone Ullmer

Früher waren vor allem die Bohnen eine Katastrophe

Coffeeness
Coffeeness

Simone Ullmer Das stimmt! Es ist aber immer noch viel Luft nach oben, was Kaffeebohnen-Qualität angeht.

Coffeeness
Coffeeness

Ich hoffe Euch gefällt mein Test. Ich habe jetzt auf jeden Fall zu viel Kaffee getrunken. Aber natürlich nur den besten 😉