Kamera für Kinder Test: Kinder Kameras
test
Letztes Update: 16.2.2021

Die beste Kamera für Kinder

Wir haben 34 Fotokameras für Kinder getestet. Die beste ist für uns die Kidizoom Touch 5.0 von VTech. Sie ist robust, kostet nicht viel und hat ein großes Touch-Display, auf dem Kinder gut erkennen können, was sie fotografieren. Außerdem macht sie nicht nur Fotos, sondern hat auch integrierte Spiele, ein ansprechendes und kindgerechtes Design, witzige Fotoeffekte und eine Audio-Aufnahmefunktion.

Lars Schönewerk
ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er unter anderem Smart-Home- und Haushaltsgeräte und alles für die männliche Gesichtshaarpflege.
Letztes Update: 16. Februar 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

12. November 2020

Wir haben sieben neue Kameras für Kinder getestet. Eine neue Empfehlung ist das Modell von Prograce.

18. Februar 2020

Wir haben die Kiddypix Robozz getestet. Für eine Empfehlung reicht es aber nicht.

3. Dezember 2019

Wir haben acht neue Kinderkameras getestet. Die Nikon Coolpix W150 und die Fujifilm Instax Mini 9 übernehmen die Plätze ihrer jeweiligen Vorgänger in unseren Empfehlungen.

30. November 2018

Wir haben den Test stark überarbeitet und gleichzeitig sieben neue Kameras getestet. Unser neuer Favorit ist die VTech Kidizoom Touch 5.0, das Nachfolgemodell unseres alten Testsiegers. Als reine Kamera ohne viel Schnickschnack empfehlen wir die günstige Tyhbelle Mini Kids Kamera .

13. Juni 2018

Wir haben die Somikon DV-25 getestet. Sie konnte uns als günstige Alternative überzeugen, auch wenn ihre Bilder nicht die besten sind.

Weitere Updates

Kinder wollen ja bekanntlich immer das haben, was die Eltern auch benutzen. Macht man zuhause oder im Urlaub Fotos mit der tollen (und teuren) Kamera, dauert es nicht lange, bis es heißt »Ich will auch mal Fotos machen!«.

Nun geben wir die von uns genutzten Geräte nur ungern in kleine Kinderhände, denn schnell fällt mal etwas runter oder der falsche Knopf ist gedrückt. Es ist allerdings extrem spannend und witzig, wie Kinder die Welt durch eine Kamera sehen. Oft kommen tolle Schnappschüsse dabei heraus und Kinder haben beim Fotografieren sehr viel Spaß. Die Lösung lautet: Man braucht eine eigene Kamera fürs Kind. Die sollte robust, leicht zu bedienen und vor allem für Kinder ansprechend sein.

Deshalb haben wir uns 34 Kameras für Kinder angesehen und einem Praxistest unterzogen, 25 Modelle sind aktuell noch erhältlich. Hier ist teuer meist auch gut – von Billigprodukten sollten Sie lieber die Finger lassen, da macht Fotografieren keinen Spaß mehr.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

VTech Kidizoom Touch 5.0

Test  Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Touch 5.0
So macht man ein Update richtig: Die neue Kidizoom Touch bewahrt alle Stärken des Vorgängers und verbessert einige bekannte Defizite.

Unser neuer Favorit kommt wieder von VTech: Als Nachfolgemodell unseres ehemaligen Favoriten teilt die Kidizoom Touch 5.0 all dessen Stärken uns setzt noch einen drauf. Die Menüführung ist leicht verständlich, das große, namensgebende Touch-Display ist schön groß und bunt, und auch wenn die Kinderkamera natürlich nicht mit dem Spiegelreflex-Gegenstück der Eltern mithalten kann, sind die Fotos ansehnlich – und dank der neuen ebenfalls namensgebenden 5 Megapixel sogar höher aufgelöst als beim Vorgänger.

Wenn Geld egal ist

Nikon Coolpix W150

Kamera für Kinder Test: Niko Coolpix W150
Mehr kindertaugliche Kamera als Kinderkamera: Bildqualität und Funktionsumfang sind bombastisch, das Kind sollte aber schon lesen können.

Im direkten Vergleich sorgt die Nikon Coolpix W150 für ein Aha-Erlebnis, denn die Kamera macht deutlich bessere Bilder als die anderen Apparate im Test. Sie ist mit Bluetooth und WiFi ausgestattet und spielt somit technisch in einer anderen Liga – allerdings ist der Preis auch dementsprechend hoch. Dafür ist die Coolpix in mehreren kindgerechten Designs erhältlich sowie stoß- und wasserfest. Weil die Menüs auf Schrift statt auf Symbole setzen, empfehlen wir die Kamera aber vor allem für Kinder mit zumindest rudimentären Lesefähigkeiten.

Sofortdruck

Fujifilm Instax Mini 9

Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9
Exot: Als rein analoge Sofortbildkamera setzt die Instax Mini 9 ganz andere Maßstäbe als die Konkurrenz – mit Erfolg.

Auch die Fujifilm Instax Mini 9 ist farblich gut aufgestellt. Als analoge Sofortbildkamera sticht sie aus dem Testfeld mit seiner Übermacht an Digitalkameras heraus, was gleichzeitig von Vor- und Nachteil ist: Die Sofortbilder haben einen eigenen Charme, Bearbeitungsmöglichkeiten und Videofunktion bleiben aber auf der Strecke. Außerdem ist das Gerät ziemlich groß und die Filme sind extrem teuer. Dennoch ist uns die Instax Mini 9 eine Empfehlung wert, denn für manche Gelegenheiten ist sie wie geschaffen.

Günstiger Spieler

Prograce Kinderkamera

Kamera für Kinder Test: Prograce
Die Kinderkamera von Prograce ist nicht allzu teuer und die beste Wahl, wenn die Kinderkamera auch gleichzeitig Spielkonsole sein soll.

Die Prograce Kinderkamera ist eine gute Wahl, wenn es auf zwei Gesichtspunkte besonders ankommt: günstig und Gaming. Zwar handelt es sich um ein No-Name-Modell aus Fernost, die gleichpreisige Konkurrenz schlägt sie aber schon als reine Kamera problemlos. Gleichzeitig ist das Gerät auch noch eine tragbare Spielekonsole und schlägt in diesem Bereich selbst den Testsieger mit Leichtigkeit.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istSofortdruckGünstiger Spieler
VTech Kidizoom Touch 5.0 Nikon Coolpix W150 Fujifilm Instax Mini 9 Prograce Kinderkamera VTech Kidizoom Touch VTech Kidizoom Duo DX VTech Kidizoom Duo 5.0 Fujifilm Instax Mini 70 Somikon DV-25 Polaroid Snap Touch Rollei Action-Cam Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera Aquapix W1400 Kiddypix Robozz Tyhbelle Digital Kamera für Kinder Xddias Kinderkamera Grepro UK-20-Camera Vatenick C3 Vatenick C5 Vatenick C16 EUToyz Digital Kinderkamera Veroyi X200 Vannico Kinder Kamera Lexibook DJ017FZ Sakar CA2
Test  Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Touch 5.0Kamera für Kinder Test: Niko Coolpix W150Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9Kamera für Kinder Test: PrograceTest: Fotokamera für Kinder – Testsieger vtech Kidizoom TouchKamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo DxTest  Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Duo 5.0Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 70Test  Kamera für Kinder: Somikon DV-25Test Fotokamera für Kinder: Polaroid Snap TouchTest 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425Test  Kamera für Kinder: Fujifilm  Hello Kitty Instax Mini KameraTest  Kamera für Kinder: Aquapix  W1400Test Kamera für Kinder: Kiddypix RobozzTest  Kamera für Kinder: Tyhbelle Digital Kamera für KinderKamera für Kinder Test: Xddias KinderkameraKamera für Kinder Test: Grepro KinderkameraKamera für Kinder Test: Vatenick C3Kamera für Kinder Test: Vatenick C5Kamera für Kinder Test: Vatenick C16Kamera für Kinder Test: Eutoyz Digital Kinderkamera 2Kamera für Kinder Test: VeroyiKamera für Kinder Test: Vannico KinderkameraTest Fotokamera für Kinder: Lexibook DJ017FZ
Pro
  • Gute Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliche Fotos
  • Großes Touch-Display
  • Viele kinderfreundliche Extras
  • Hervorragende Bildqualität
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Wasser- und stoßfest
  • Mit Kindermenü
  • Interner Speicher vorhanden
  • Sehr einfache Bedienung
  • Gute Verarbeitung
  • Schönes Design
  • Gute Tasten
  • Übersichtliches Menü
  • Großer Akku
  • Gut für Spiele
  • Akzeptable Bildqualität
  • Viele kinderfreundliche Extras
  • Sturzsicher dank Gummihülle
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Interner Speicher vorhanden
  • Blitz und zwei Sucher
  • Kopfhörer beiliegend
  • Ordentliche Bildqualität
  • Eingängige Menüführung
  • Interner Speicher vorhanden
  • Blitz und zwei Sucher
  • Kopfhörer beiliegend
  • Ordentliche Bildqualität
  • Eingängige Menüführung
  • Einfache Bedienung
  • Gute Verarbeitung
  • Hübsches Design
  • Kinderfreundliche Handhabung
  • Günstig
  • Bilder sind in Ordnung
  • Mit App und kinderfreundlichem Menü
  • Tolle Bilder
  • Sofortduck und speichern möglich
  • Für ältere Kinder gut geeignet
  • Wasser- und stoßfest
  • Für Action-Fans
  • Funktionsweise und Handhabung gut
  • Bis zu 3 Meter unter Wasser sind Fotos möglich
  • Kindliches Design
  • Blitz
  • Einfach zu halten
  • Verarbeitung ist in Ordnung
  • Kopfhörerausgang
  • Äußerlich gut verarbeitet
  • Gummiabdeckung gegen Staub und Wasser
  • Überdurchschnittliche Bildqualität
  • Speicherkarte liegt bei
  • Selfie-Kamera
  • Solides Display
  • Gutes Menü
  • Einfache Bedienung
  • Speicherkarte liegt bei
  • Guter Bildschirm
  • Gutes Menü
  • Speicherkarte liegt bei
  • Guter Bildschirm
  • Gutes Menü
  • Speicherkarte liegt bei
  • Guter Bildschirm
  • Gutes Menü
  • Display geschützt, wenn eingeklappt
  • Speicherkarte liegt bei
  • Selfie-Kamera
  • Speicherkarte liegt bei
  • Selfie-Kamera
  • Blitz
  • Speicherkarte liegt bei
  • Speicherkarte liegt bei
  • Optisch sehr ansprechend für Kinder
  • Günstig
  • Viele schöne Designs
Contra
  • Ein/Aus-Schalter an nerviger Position
  • Groß und schwer
  • Braucht Batterien
  • Niedrige Videoauflösung
  • Stolzer Preis
  • Lesekenntnisse von Vorteil
  • Keine SD-Karte im Lieferumfang
  • Sehr groß
  • Teure Filme
  • Schlechte deutsche Übersetzung
  • Fotos sind nicht besonders gut
  • Braucht Batterien
  • Mäßige Videoauflösung
  • Braucht Batterien
  • Löst relativ langsam aus
  • Groß und schwer
  • Keine Speicherkarte im Lieferumfang
  • Schlechte Videoauflösung
  • Braucht Batterien
  • Löst relativ langsam aus
  • Groß und schwer
  • Groß
  • Teure Filme
  • Kein interner Speicher
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Sehr teuer
  • Für Kleinkinder viel zu kompliziert
  • Eher weniger für Jungen geeignet
  • Kein interner Speicher
  • Nur für Kinder eher nicht zu empfehlen
  • Knöpfe zu klein
  • Schlechte Bildqualität
  • Schlechte Ausstattung
  • Batterien nicht im Lieferumfang
  • MicroSD-Karte nicht im Lieferumfang
  • Anschlüsse nur mit Schraubendreher zugänglich
  • Tastentöne sind nicht abschaltbar
  • Schlechte Bildqualität
  • Groß und schwer
  • Umständliche Bedienung
  • Kein interner Speicher
  • MicroSD schwer herauszubekommen
  • Umständliches Menü
  • Falsche/fehlende Übersetzung
  • Blitz und Frontlinse sind Attrappen
  • Relativ wenige Zusatzfunktionen
  • Gummihülle stört bei der Bedienung
  • Ungeschützte Anschlüsse
  • Sehr schlechte Bildqualität
  • Tastentöne nicht abschaltbar
  • Keine deutsche Menüsprache
  • Schlechte Bildqualität
  • Ungeschützte Anschlüsse
  • Kein Blitz, kein Sucher
  • Keine deutsche Menüsprache
  • Schlechte Bildqualität
  • Ungeschützte Anschlüsse
  • Kein Blitz, kein Sucher
  • Keine deutsche Menüsprache
  • Schlechte Bildqualität
  • Laut klackende Tasten
  • Ungeschützte Anschlüsse
  • Form stört bei der Bedienung, besonders bei Spielen
  • Katastrophales Menü
  • Schlechte Tasten
  • Schlechte Bedienung
  • Schwache LED-Leuchte statt Blitz
  • Tastentöne nicht abschaltbar
  • Kein richtiges Menü
  • Keine Spiele
  • Komplizierte Bedienung
  • Starke Weitwinkel-Verzerrung in Videos
  • Katastrophale Bildqualität, teilweise Bildfehler
  • Verzerrt das Bild vertikal
  • Sehr kurze Akku-Laufzeit
  • Kein Blitz, kein Sucher
  • Umständliches Menü
  • Falsche/fehlende Übersetzung
  • Schlechte Fotos
  • Zu kleine Tasten
  • Keine überzeugende Ausstattung
  • Braucht Batterien
  • Kein richtiges Display
  • Sehr kleine Knöpfe
  • Schwierig zu bedienen
  • Batterien schnell leer
  • Keine Effekte für Kinder
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Display3,5'' Farb-LCD2,7'' Farb-LCD-2,4'' Farb-LCD3.0" Farb-LCD2,4'' Farb-LCD2,4'' Farb-LCD-2" Farb-LCD3,5" Farb-LCD (Touch)2" Farb-LCD-2,4" Farb-LCD2'' Farb-LCD1,77'' Farb-LCD2,4'' Farb-LCD2'' Farb-LCD2'' Farb-LCD2'' Farb-LCD2,4'' Farb-LCD2'' Farb-LCD2'' Farb-LCD2,4'' Farb-LCDSchwarzweiß-LCDk. A.
Fotoauflösung5 Megapixel + 2 Megapixel13,2 Megapixel-12 Megapixel (4000 x 3000)2 Megapixel5 Megapixel + 2 Megapixel5 Megapixel + 0,3 Megapixel (640 x 480)-5 und 3 Megapixel (interpoliert)13 Megapixel12 Megapixel-20 Megapixel1,3 Megapixel (1280×960)5 Megapixel (2592 x 1944)24 Megapixel18 Megapixel (4896 x 3672)12 Megapixel (4000 x 3000)20 Megapixel (5152 × 3864)8 Megapixel (3264 × 2448)18 Megapixel (4896 x 3672)14,7 Megapixel (5120x2880)8 Megapixel0,3 Megapixel (640 x 480)2,1 Megapixel
Videoauflösung640 x 4801920 x 1080
640 x 480
-1920 x 1080320 x 240 Pixel640 x 480320 x 240-1920 x 1080 Pixel (FullHD, interpoliert)
1280 x 720 Pixel (HD)
640 x 480 Pixel
1920 x 1080 Pixel (FullHD)3840 x 2160 Pixel (4K)-640 x 480 Pixel1280×720
(1920×1080 interpoliert)
1920 x 1080
1280 x 720
1920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 1080320 x 240 Pixelk. A.
SpeicherIntern: 512 MB
Extern: MicroSD (bis 32 GB)
Intern: 21 MB
Extern: SD-Karte (SD, SDHC, SDXC)
-MicroSD bis 64 GB256 MB intern256 MB intern
MicroSD-Karte
Intern: 256 MB
Extern: MicroSD (max. Größe unbekannt)
--32 MB intern---MicroSD bis 32 GBMicroSD bis 32 GBMicroSDMicroSD bis 32 GBMicroSD bis 32 GBMicroSD bis 64 GBMicroSD bis 32 GBMicroSD bis 32 GBMicroSD bis 64 GBMicroSD bis 32 GB8 MB internk. A.
FarbenBlau oder pink, jeweils mit buntem MotivMotive: Blumen, Hawaii
Farben: Blau, Weiß, Orange
Pink, Rosa, Kobaltblau, Eisblau, Gelb, Lila, Grün, Rot, HellgrauMehrfarbig mit Blau oder Rosa als Basisfarbenblau, rosaBlau-orange, pinkBlau-orange oder pink-violett, jeweils mit buntem MotivBlau, Gelb, Gold, Rot, Schwarz, Weißblau und rosablau, pink, rot, weiß, schwarz, violettschwarzweiß-rosablau-schwarz, orange-schwarzOrange-blauSilber-grün, silber-blau, orange-blauHellblau-gelb-orangeBlauBlau-gelb, rosa-gelbBlau-gelb, rosa-gelbBlau-gelb, rosa-gelbBlau-gelb, rosa-gelbBlau-gelbGelb, rosa, rotVerschiedene Disney-Designs auswählbarVerschiedene Motive möglich
Zoom4fach digital3fach optisch, 6fach Dynamic Fine Zoom-4fach digital4fach digital4fach digital4fach digital-k. A.k. A.5fach optisch-4fach digital---4fach digital4fach digital4fach digital4fach digital4fach digital4fach digital-k. A.k. A.
DateiformateJPG, AVIJPEG, MP4, WAV-JPEG, AVI (plus zur reinen Wiedergabe MP3 und NES)JPEGJPEG, AVI, MP3JPG-JPEG, AVIJPEG und SofortbildJPEG, AVISofortbildJPEG, AVIJPEG, AVIJPG, AVIJPG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIJPEG, AVIk. A.
Abmessungen15,0 x 8,6 x 3,0 cm6,7 x 11 x 3,8 cm11,6 x 11,8 x 6,8 cm6,7 x 11,2 x 3,53,2 x 14,2 x 9 cm16,3 x 8,8, x 5,6 cm16,3 x 8,8, x 5,6 cm11,3 x 9,9 x 5,3 cm15,4 x 8,4 x 5,4 cm25 x 12 x 7,5 cm5,9 x 4,1 x 2,5 cm16,9 x 14,5 x 6,9 cm10 x 2,7 x 6,3 cm14,7 x 9,4 x 4,8 cm8,8 x 3,8 x 15,2 cm9,5 x 4,5 x 6 cm11,3 x 6,8 x 5 cm (inklusive Hülle)
8,2 x 6,2 x 4,9 cm (ohne Hülle)
8,2 x 6,2 x 4,9 cm8,6 x 6,5 x 3,9 cm11,5 x 4,5 x 5,6 cm6,5 x 10 x 3,1 cm9,7 x 6,3 x 4,4 cm9,6 x 7,2 x 4,1 cm8,7 x 6 x 2 cm24,1 x 3 x 17 cm
Gewicht256 Gramm (mit Batterien)177 g (inklusive Akku und Speicherkarte)380 Gramm (inklusive Filmkassette)122 Gramm349 Gramm339 Gramm (inklusive Batterien und Sspeicherkarte)312 Gramm330 Gramm (inkl. Filmkassette)255 Gramm213 Gramm68 Gramm395 Gramm129 Gramm138 Gramm (ohne Batterien)136 Gramm99,4 Gramm (inklusive Speicherkarte)109 Gramm (inklusive Hülle)59 Gramm58 Gramm92 Gramm97 Gramm92 Gramm102,3 Gramm (inklusive Speicherkarte)100 Gramm68 Gramm
SonstigesTouchscreen-BedienungNikon SnapBridge, Bluetooth, WiFi, Mini-HDMI-AusgangClose-Up-LinseEmulator für NES-SpieleGummihülle-----Inklusive Unterwassergehäuse, Kamera-Rahmen Halter und Adapter, Sticker, USB-KabelMit Tragegurt und StickernWasserdicht 3 m, stoßfest---GummihülleSelfie-Kamera--Selfie-KameraSelfie-Kamera---
ZubehörKopfhörer (On-Ear, 3,5mm-Klinke), Micro-USB-Kabel, Handschlaufe, AnleitungUSB-Netzteil, Micro-USB-Kabel, AkkuTrageschlaufe, Linsenaufsatz, 2x AA-Batterie, AnleitungMicroSDHC-Karte (8 GB), USB-Kartenleser, 2x Gummi-Griffstücke, Micro-USB-Kabel, Trageschlaufe, AnleitungKopfhörer (On-Ear, 3,5mm-Klinke), USB-Kabel, Handschlaufe, AnleitungKopfhörer, 4 Mignon-BatterienKopfhörer (On-Ear, 3,5mm-Klinke), Micro-USB-Kabel, Handschlaufe, AnleitungTrageschlaufe, 2x CR2-Batterie, AnleitungUSB-Kabel, Handschlaufe, AnleitungUSB-Kabel, selbstklebendes Papier, Anleitung---Mini-USB-Kabel, Handschlaufe, Kreuzschlitz-SchraubendreherMicro-USB-Kabel, Handschlaufe, AnleitungMicro-USB-Kabel, Trageschlaufe, Transportbeutel, Anleitung, MicroSD-Karte (32 GB), Sticker-SetMicroSDHC-Karte (32 GB), Micro-USB-Kabel, Umhängeband, AnleitungMicroSDHC-Karte (32 GB), Micro-USB-Kabel, Umhängeband, AnleitungMicroSDHC-Karte (32 GB), Micro-USB-Kabel, Trageschlaufe, AnleitungMicroSDHC-Karte (32 GB), Micro-USB-Kabel, Transportbeutel, Sticker, AnleitungMicroSDHC-Karte (32 GB), Micro-USB-Kabel, Trageschlaufe, Sticker, AnleitungMicroSDHC-Karte (32 GB), Micro-USB-Kabel, Trageschlaufe, AnleitungMicro-USB-Kabel, Handschlaufe, Anleitung, Sticker-Set, MicroSD-Karte (16 GB)

Tipps zum Kauf

Eine Kamera für Kinder muss keine überzogen hohe Pixelauflösung haben. Auch die Bildqualität ist letztlich nicht allein entscheidend. Wichtig ist vielmehr, dass die Kamera Spaß macht. Das bedeutet vor allem kind- und altersgerechte Verarbeitung und Bedienung.

Die Bildqualität ist für Kinder zweitrangig

Die Bildqualität interessiert die meisten Kinder weniger. Es geht ihnen eher darum, ob man Papa auf dem Foto eine lustige Perücke aufsetzen oder die Schwester mit Hundeohren versehen kann. Trotzdem: Gerade unter billigen Modellen gibt es einige Exemplare, auf deren Fotos man kaum noch die Motive erkennen kann. Das ist auch für Kinder nicht schön.

Auch auf das Aussehen der Kamera achten Kinder. Auch wenn es uns nicht unbedingt gefällt: Kinder lieben bunte Sachen. Gibt es die Kinderkamera in verschiedenen Farben oder mit Stickern für die individuelle Gestaltung? Perfekt. Dann kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen.

Wichtig bei Geräten für Kinder und besonders für Kleinkinder ist außerdem die Robustheit. Man muss keine Kinder haben, um zu wissen, dass sie auch mal etwas gröber mit ihren Sachen umgehen und Geräte gern mal auf den Boden werfen. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn nach nur einem Sturz die Kamera kaputt ist. Eine Kamera für Kinder muss also einiges aushalten können und sollte am besten auch wasserdicht sein.

 Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Kameras für Kinder sollten robust und am besten wasserdicht sein.

Vorrangig sollte die Kinderkamera den Kleinen Spaß bereiten. Dafür muss die Bedienung einfach und verständlich sein, Geduld gehört ja nicht zu den Stärken der meisten Kinder und wenn sie immer und immer wieder Mama oder Papa nach Hilfe fragen müssen, vergeht die Lust am Fotografieren schnell. Das betrifft vor allem die Menüführung, denn trotz ihrer Zielgruppe nutzen viele Kinderkameras hier Schrift – blöd nur, wenn die Kleinen noch nicht lesen können, und noch blöder, wenn die einzige Sprachausgabe aus Chinesisch oder Englisch besteht.

Abwechslungsreich und robust sollte die Kamera sein

Außerdem sollte eine Kamera für Kinder auch abwechslungsreich und unterhaltsam sein. Bietet die Kamera Spiele, Videos und kindliche Bearbeitungsprogramme, ist das oft schon die halbe Miete. Mache Modelle können auch als MP3-Player zum Abspielen von Musik und Hörspielen genutzt werden.

Neben den digitalen Kinderkameras gibt es neuerdings auch wieder rein analoge Modelle, die als Sofortbildkameras gleich nach dem Photographieren ein Foto ausgeben. Das ist toll, hat aber einen Haken: Die Filme sind ziemlich teuer. Rund 75 Cent muss man für ein einziges Bild auf den Tisch legen. Knipst der Nachwuchs wild durch die Gegend, wird das schnell ein teurer Spaß.

So haben wir getestet

Auf der Suche nach der besten Kamera für Kinder haben wir insgesamt 34 Kameras getestet, 25 sind derzeit noch erhältlich. Bei der Auswahl der Testkameras haben wir darauf geachtet, dass »typische« Kinderkameras genauso vertreten sind wie Kameras, die von der gesamten Familie genutzt werden können. Die Kameras wurden sowohl von einem Erwachsenen als auch von einem »Testkind« unter die Lupe genommen. Bei den schwerer zu bedienenden Kameras wurde das Kind beim Testen von einem Erwachsenen unterstützt.

1 von 5
Kamera für Kinder Test: Kinderkameras Gruppenbild
Die Testrunde im November 2020.
Kamera für Kinder Test: Kinderkamera Kiddypix Robozz
Die Kiddypix Robozz aus dem Test-Update 02/2020.
Kamera für Kinder Test: Kinderkameras Gruppenfoto 2 16 9
Die Testrunde im Dezember 2019, von links: Die Kinderkameras von Welltop und Faburo, Nikon Coolpix W150, Fujifilm Instax Mini 9 und Instax Mini 70, VTech Kidizoom Duo DX, Vannico und Xddias.
Kamera für Kinder Test: Kinderkameras Alle
Die Neuzugänge im November 2018: Vorne ShinePick Kinder Kamera,Weton Kinder Kamera, Tyhbelle Mini Kids Kamera und Pellor BO-CAMR04, hinten VTech Kidizoom Duo 5.0, Tyhbelle Digital Kamera Für Kinder und VTech Kidizoom Touch 5.0.
Kamera für Kinder Test: Kinderkameras Test Slider
Die Kameras aus dem ersten Testlauf (von links oben im Uhrzeigersinn): Fujifilm Instax mini 8, Polaroid Snap Touch, Sakar 71048, VTech Kidizoom Touch, Lexibook DJ017FZ, Nikon Coolpix W100, Aquapix W1400, Rollei Actioncam, Aquapix W1024 und in der Mitte: Fujifilm Instax Hello Kitty.

Dass die Fotos aus dem 2018er-Update im direkten Vergleich weniger strahlen, liegt auch daran, dass wir sie im Gegensatz zu denen aus der ersten Testrunde nicht im Sommer, sondern im November aufgenommen haben, als der Sonnenschein weit weniger intensiv war.

Noch mehr trifft das auf die Neuzugänge im November 2019 zu: Aufgrund des bedeckten Himmels an diesigen Herbsttagen wirken alle Farben weniger satt. Auch das Update 2020 fand im November statt. Hier hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten die Fotos an einem schönen, sonnigen Tag aufnehmen.

1 von 16
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Die Nikon Coolpix W150 hat typische Maße für eine Kompaktkamera.
Kamera für Kinder Test: Instax Mini 9
Die Fujifilm Instax 9 ist hochkant gebaut und relativ groß.
Kamera für Kinder Test: Instax Mini 70
Die Fujifilm Instax Mini 70 ist etwas kleiner, wenn auch nicht viel.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Die VTech Kidizoom DX ist genauso groß wie ihr Vorgänger – und damit eine der größten Kameras im Test.
Kamera für Kinder Test: Xddias Kinderkamera
Die Xddias Kinderkamera gehört zu den kleineren Modellen, aber nicht zu den kleinsten.
Kamera für Kinder Test: Faburo Kinderkamera
Die Faburo Kinderkamera gesellt sich zu den kleinsten Modellen im Test ...
Kamera für Kinder Test: Welltop Kinderkamera
... genauso wie die Digitale Kamera für Kinder von Welltop.
Kamera für Kinder Test: Vannico Kinderkamera
Die Vannico Kinderkamera ist nur geringfügig größer.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Die VTech Kidizoom 5.0 gehört zu den größten Kameras im Test.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids Kamera
Die Tyhbelle Mini Kids Kamera ist angenehm klein und leicht.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
VTech-typisch ist auch die Kidizoom Duo 5.0 groß, schwer und sperrig.
Kamera für Kinder Test: Pellor Bo Camr04
Die Pellor BO-CAMR04 ist eine der kleinsten Kinderkameras ...
Kamera für Kinder Test: Shinepick Kinder Kamera
... zusammen mit der ShinePick Kinder Kamera.
Kamera für Kinder Test: Weton Kinder Kamera
Nicht viel größer, aber aufgrund der Rundungen nicht so griffig ist die Weton Kinder Kamera.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Die Tyhbelle Digital Kamera für Kinder ist eins der größeren Modelle. Knapp die Hälfte der Ausmaße nehmen allerdings die beiden seitlichen Griffhenkel ein.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Die größte und die kleinste Kamera im Test im direkten Größenvergleich.

Fotos machen alle von uns getesteten Kameras – die eine besser, die andere schlechter. Auch Videos können mit den meisten Geräten gedreht werden. Wieder sind manche Geräte dabei besser als andere. Große Unterschiede gibt es im Preis, bei der Ausstattung und den kindgerechten Extras. Leider mussten wir feststellen: Beim Kauf einer guten Kamera für Kinder muss man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

Teurer ist hier wirklich besser

Denn die von uns getesteten, sehr günstigen Kameras haben uns gar nicht überzeugt. Das wenige Geld für diese Kameras kann man sich sparen – oder in die Spardose der Kids stecken. Da ist es auf jeden Fall besser angelegt.

 Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom 5.0

Testsieger: VTech Kidizoom Touch 5.0

Am meisten überzeugt hat uns im Test die Kidizoom Touch 5.0 von VTech. Sie ist robust, optisch sehr schick, kommt mit einigen Hardware-Extras daher und bietet neben dem Fotografieren jede Menge Spaß und Unterhaltung für die Kleinen.

VTech selbst gibt als Tipp für die Nutzung der Kidizoom Touch 5.0 die Altersgruppe fünf bis zwölf Jahre an. Wir finden aber, dass bereits zwei- bis dreijährige Kinder mit der einfachen Bedienung der Kamera zurecht kommen. Für ältere Kinder ist sie dagegen eher zu verspielt.

Auch jüngere Kinder kommen mit der Kidizoom gut zurecht

Viel kaputt machen oder verstellen kann man an der Kamera nicht. Löschen von Fotos ist erst nach zwei Schritten möglich, die Fotos sind also recht gut gesichert. Wer dem Löschen durch Kinderhände vorbeugen möchte, kann die Kidizoom Touch mithilfe des mitgelieferten USB Kabels mit dem heimischen Computer verbinden und so die Fotos auf dem Rechner speichern.

Ausstattung

Schon bevor man die Kidizoom Touch 5.0 aus der Verpackung nimmt, fällt auf, dass selbige deutlich größer ist als die der meisten anderen Kinderkameras. Beim Öffnen wird dann auch schnell der Grund dafür klar, denn neben der Kamera und der obligatorischen Anleitung fallen uns ein USB-Kabel und ein On-Ear-Bügelkopfhörer entgegen. Der gewinnt zwar keine Preise, trotzdem ist er eine nette Zugabe. Wer die Kopfhörer nicht mag und seinen Kindern besseren Ton anbieten möchte, dem legen wir an dieser Stelle unseren Test der besten Kinderkopfhörer ans Herz.

Wer noch mehr Zubehör möchte oder die Kamera auf Reisen und unterwegs einfach nur sicher und gut verpackt wissen möchte, kann sich außerdem gleich die passende Tasche dazu kaufen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Farben.

Bei der Qualität der Fotos legt die Kidizoom Touch 5.0 gegenüber dem Vorgänger ohne Zahl im Namen noch eine Schippe drauf. Natürlich handelt es sich noch immer um eine Kinderkamera, allzu hohe Erwartungen sollte man also nicht an sie stellen. Die Kamera knipst zwar keine schlechten Fotos, doch die meisten Smartphones machen heutzutage selbst in der Einsteigerklasse ohne Frage bessere Bilder.

1 von 8
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Die Farben könnten etwas satter sein, aber ansonsten ist die Bildqualität recht ordentlich.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Das satte Blau des Himmels gefällt, leider gibt es aber leichtes Bildrauschen.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Die Schärfe geht dank Auto-Fokus absolut in Ordnung.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Aus einer gewissen Entfernung sieht der Blumenkübel brauchbar aus, allerdings sind nicht alle Bereiche gleichmäßig scharf.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Geht man näher heran, werden die grünen Bereiche mit einem akzeptablen Kontrast abgebildet, mit den Blüten hat die Kamera hingegen einige Probleme.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Im Vergleich mit dem Großteil der Konkurrenz ist der Stift hier atemberaubend schön abgebildet.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Mit Blitz: Innenaufnahme, abends bei Kunstlicht.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Ohne Blitz: Innenaufnahme, abends bei Kunstlicht.

Die Kidizoom Touch 5.0 ist mit einer Vorder- und einer Rückkamera ausgestattet. Man kann also nicht nur Fotos von seinen Freunden, sondern auch von sich selbst machen. Die Selfie-Kamera ist zwar nicht der Hit, geht aber noch in Ordnung, zumal VTech der einzige Hersteller im Testfeld ist, der überhaupt eine zweite Linse verbaut. Außer der Touch 5.0 haben lediglich die normale Kidizoom Touch und die Kidizoom Duo 5.0 Frontkameras.

Während die Selfie-Kamera genau wie die des Vorgängers mit 2 Megapixeln auflöst, hat sich bei der Hauptkamera einiges verbessert. 5 Megapixel klingen zunächst zwar zugegeben nach nicht viel, in Anbetracht der Tatsache, dass die wenigsten Konkurrenzmodelle auch nur die 2-Megapixel-Marke knacken, sind sie aber kein schlechter Wert. Bei normalen Fotos kommt man damit auf 2.560 x 1.920 Bildpunkte. Will man die Fotoeffekte nutzen, landet man allerdings wieder bei den gewohnten zwei Megapixeln bzw. 1.600 x 1.200 Pixeln.

Die Videoauflösung hat VTech im Vergleich zum Vorgänger erhöht und liefert nun Aufnahmen im traditionellen 4:3-Format mit 640 x 480 Pixeln, was der Auflösung alter Röhrenfernseher entspricht. Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen – wenigstens 720p hätten es ruhig sein dürfen.

Bei der Verarbeitungsqualität gibt sich die Kidizoom Touch 5.0 keinerlei Blöße. Nichts klappert und alles bleibt, wo es soll. Die Gummihülle des Vorgängers gibt es nicht mehr, stattdessen setzt VTech beim 5.0-Modell auf eine rundumlaufenden, leicht aufgerauten Gummischutz an der Gehäuseseite. Dadurch wirkt das Gerät stärker wie aus einem Guss, trotzdem sind die empfindlichen Teile, wie Display und Linsen, vor Stürzen geschützt – zumindest auf gerade Oberflächen.

Bedienung

Die Navigation durch die Menüs geschieht fast vollständig über das titelgebende 3,5 Zoll große, kapazitive Touchscreen-LCD, das schnell reagiert und die Steuerung zu einem echten Highlight macht. In Sachen Bedienung liegen Welten zwischen der VTech Kidizoom Touch 5.0 und der Konkurrenz, selbst der aus eigenem Haus. Das Tippen und Wischen unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von dem, was man vom Smartphone kennt.

Ebenfalls wie beim Smartphone gibt es zusätzlich einige Hardware-Tasten, die Kamera verfügt über fünf davon: Eine fürs Menü, eine für »OK«, eine für Ein/Aus und zwei für den vierfachen Digital-Zoom. Das finden wir super, denn dadurch ist sie auch für die Allerkleinsten leicht zu bedienen. Schnell haben die Kids raus, welche Taste sie für was drücken müssen.

1 von 8
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Die VTech Kidizoom 5.0 gehört zu den größten Kameras im Test.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Das Touch-Display ist groß, bunt, gut abzulesen und reagiert schnell auf Berührungen.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
In den Optionen lässt sich die Sprache festlegen. Auch Deutsch steht zur Verfügung.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Rechts neben dem Display befindet sich der Home-Button, darüber die beiden Tasten für den Zoom.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Nervig: Aufgrund seiner Lage kommt man recht häufig versehentlich an den Power-Button, woraufhin sich die Kamera sofort anschaltet.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Die Schnittstellen sind durch Gummihüllen geschützt. Das hält zumindest Spritzwasser ab. Leider ist die Kamera nicht wasserdicht.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Unter den Abdeckungen befinden sich eine Micro-B-USB-Buchse, ein Schacht für eine MicroSD-Karte und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für den Kopfhörer.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Touch 5 0
Anachronistisch: Obwohl die Kidizoom Touch 5.0 einen USB-Anschluss hat, nützt sie zur Stromversorgung insgesamt vier Mignon-Batterien. Die Fächer dafür befinden sich in den beiden Seiten.

Tadeln müssen wir an dieser Stelle allerdings den Einschaltknopf. Der liegt nämlich an der Oberseite direkt neben dem Auslöser und somit an einer Stelle, an die man öfter auch mal zufällig kommt. Weil der Knopf die Kamera schon nach einem Sekundenbruchteil aus dem Schlaf holt, schaltet man die Kidizoom Touch 5.0 häufiger unfreiwillig an, als einem lieb ist.

Vielleicht auch deshalb besitzt Kidizoom Touch 5.0 eine Abschaltautomatik: Im Video- und Fotomodus schaltet sie sich nach drei und in allen anderen Modi sogar schon nach zwei Minuten ab. Das schont die Batterie, denn nichts ist ärgerlicher als eine Kamera, die nicht funktioniert.

Extras

Die Kidizoom Touch 5.0 ist viel mehr als nur eine Kamera für Kinder. Sie ist ein richtiges Unterhaltungsgerät, denn sie bietet Kindern jede Menge Spiel-, Foto- und Videospaß.

Die gemachten Fotos kann man dank diverser Effekte und Programme individuell gestalten: Rahmen, Stempel, Farb-, Verzerr- und Kaleidoskopeffekte und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind riesig und bieten Kindern jede Menge Spaß dabei, sich kreativ auszutoben.

Toll ist auch der »Du & Ich Modus« mit dem man witzige Gruppenfotos machen und sie dann in kreative Schablonen setzen kann. Auch das »verrückte Malstudio« bereitet Kindern viel Spaß. Mit Pinseln und unterschiedlichen Farben können die Kleinen ihre Fotos individuell verschönern.

Musik-Player, Spiele und Nachbearbeitung

Videos bleiben ebenfalls nicht vor der Kreativität der Kleinen verschont und können entweder normal oder mit Animationen, Zeichentrickeffekten oder Musikuntermalungen aufgenommen und bearbeitet werden.

Zusätzlich sind fünf Spiele, ein Musik-Player, ein Stimmenrekorder und vieles mehr integriert. Mit ihren vielen Funktionen gibt die Kamera Kindern die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – und unterstützt nebenbei die Entwicklung ihrer Motorik.

Solche Funktionen sind für die Kleinen natürlich wunderbar. Für Eltern kann es allerdings schnell zur Tortur werden, wenn das aktuelle Lieblingslied in Endlosschleife rauf und runter jodelt oder die Musik vom zum hundertsten Mal durchgeführten Fotoeffekt langsam, aber sicher das Nervenkostüm dezimiert. Immerhin lassen sich die Geräusche im Menü abschalten und notfalls kann man immer noch auf die besagten Kopfhörer zurückgreifen.

VTech Kidizoom Touch 5.0 im Testspiegel

Weitere Tests renommierter Seiten gibt es zur Zeit noch nicht. Sollte sich das ändern, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wer Wert auf gute Fotos legt, muss mehr Geld ausgeben. Und auf der anderen Seite gibt es auch noch eine günstigere Option. Wir glauben zwar, dass die meisten Kinder mit der Kidizoom Touch 5.0 viel Spaß haben werden, falls Sie aber nicht über die Schwächen, wie den fehlenden Akku oder die mäßige Videoauflösung hinwegsehen können, schlagen wir die folgenden Alternativen vor.

Grandiose Bildschärfe: Nikon Coolpix W150

Die Nikon Coolpix W150 hat uns, genau wie schon ihr Vorgänger W100 zuvor, sehr gut gefallen. Man merkt einfach, dass Nikon eben Kameras herstellt, nicht Spielzeug. Die Bildqualität spricht Bände und toppt die gesamte Konkurrenz um Längen. Dasselbe gilt für die Ausstattung: Mit Bluetooth und WiFi setzt sich die Coolpix in technischer Hinsicht weit vom restlichen Testfeld ab. Als Schmankerl hat sie sogar einen Mini-HDMI-Ausgang an Bord.

Wenn Geld egal ist

Nikon Coolpix W150

Kamera für Kinder Test: Niko Coolpix W150
Mehr kindertaugliche Kamera als Kinderkamera: Bildqualität und Funktionsumfang sind bombastisch, das Kind sollte aber schon lesen können.

Die Kamera ist sehr gut verarbeitet, ergonomisch abgerundet und hat eine Größe, die Kinder noch gut bedienen können, aber auch Erwachsene nicht vor filigranes Gefummel stellt. Alle potenziell empfindlichen Elemente liegen so, dass sie beim einem Sturz nicht direkt in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bis zu zehn Meter wasserdicht

Allerdings hat sie keine Gummiummantelung und der glatte Kunststoff kann ab und zu etwas rutschig werden, wenn er nass wird. Und das kann er, denn die Coolpix W150 ist bis zu zehn Meter wasserdicht. Stoßfest ist sie auch: Trotz der fehlenden Gummidämpfung soll die Kamera Stürze bis zu 1,8 Metern überstehen.

1 von 6
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Die Nikon Coolpix W150 gibt es in mehreren verschiedenen Designs. Das unseres Testmusters nennt sich "Hawaii".
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Die Form ist ergonomisch und die Bedienung denkbar einfach: Links startet man Videoaufnahmen, rechts schießt man Fotos, in der Mitte ist der An/-Aus-Schalter.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Die Coolpix W150 hat sogar ein Schraubgewinde für ein Stativ. Nikon ist eben ein richtiger Kamerahersteller.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Hinter der Klappe verbergen sich der Schacht für den Akku und die Buchsen für Micro-USB und Mini-HDMI.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Unpraktisch: Während des Aufladens des Akkus muss die Klappe permanent geöffnet bleiben.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Netzwerker: Die Coolpix W150 beherrscht WiFi und Bluetooth.

Für eine Kinderkamera überraschend, ist die Coolpix W150 mit Bluetooth und WiFi ausgestattet, mit dessen Hilfe die Aufnahmen kabellos per Nikon SnapBridge auf ein Smartphone übertragen werden können, was im Test anstandslos funktionierte. Alternativ kann man auch auf den eingebauten Micro-USB-Anschluss zurückgreifen, der auch zum Laden des wechselbaren Akkus dient. Leider liegt dieser hinter einer Klappe, die während der gesamten Ladedauer offen bleiben muss. Das ist in Hinblick auf die Wasserfestigkeit zwar nachvollziehbar, aber nicht unbedingt praktisch, da die Kamera in diesem Zustand anfällig für Staub und Stürze ist.

Wahlweise gibt es ein vereinfachtes Menü

Das Menü ist klar gestaltet und übersichtlich aufgebaut, setzt aber vorwiegend auf Schrift, nicht auf grafische Symbole. Wahlweise kann man auch auf ein vereinfachtes Menü zurückgreifen, das sich »Variantenmenü« nennt. Es vereinfacht die ohnehin schon problemlose Bedienung noch weiter, befreit die Navigation aber nicht von Lettern. Wir empfehlen die Kamera deshalb vor allem für Kinder, die zumindest schon ein bisschen lesen können, oder die Einarbeitung mit Hilfe durch einen Erwachsenen – anschließend dürften die meisten Kinder gut damit zurechtkommen.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Die Navigation geschieht über die seitlichen Tasten. Die Symbole daneben geben an, für was diese gerade zuständig sind.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Im Netzwerk-Menü kümmert man sich um alle Angelegenheiten der Funkverbindung.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
In den Kameraeinstellungen findet man auch das sogenannte "Variantenmenü".
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Aktiviert man es, lässt sich fortan ein vereinfachtes Menü nutzen.

Spiele gibt es nicht, aber eine ganze Reihe an Filtern, mit denen zum Beispiel Bildbereiche gespiegelt werden können oder ein Stempel-Look entsteht. Die Bandbreite ist zwar verhältnismäßig übersichtlich, die Auswahl geht aber einfach von der Hand und die Ergebnisse sehen gut aus – wir sind zufrieden.

Gutes Aussehen ist ohnehin eine Stärke der Nikon Coolpix W150 – und damit meinen wir an dieser Stelle nicht die fünf verschiedenen Design-Varianten, in denen es die Kamera zu kaufen gibt, sondern viel mehr die Fotoqualität. Die ist im Vergleich zur Konkurrenz nämlich atemberaubend hoch. Farben wirken lebendig und können im Menü sogar noch weiter angepasst werden, die Schärfe stimmt – damit taugt der Apparat sogar für die Bilder aus dem gemeinsamen Familienurlaub.

1 von 9
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Die hohe Qualität der Fotos beweist: Nikon macht auch bei seinen Einstiegsmodellen keine halben Sachen.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Warme, aber natürliche Farbtöne bei guter Hell-Dunkel-Balance und hervorragender Schärfe – wir sind begeistert!
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Selbst die Blätter mit ihren vielen, kleinen Details bekommt die Coolpix W150 gut gemeistert.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Wie es sein soll: Grau ist auch wirklich grau, alles ist schön scharf und sogar beim Hintergrund leistet sich die Coolpix W150 keine Patzer.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Bei Kunstlicht, ohne Blitz: Das Grün der Pflanze strahlt weniger, und die dunklen Bereiche weisen Bildrauschen auf, die Schärfe bleibt aber auch hier auf hohem Niveau.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Mit Blitz ist die Qualität immer noch gut, vor allem im Hintergrund erkennt man aber einen leichten Blaustich.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Der Stempel-Fotofilter der Nikon Coolpix W150.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Keine beleuchtete Gaming-Tastatur, sondern der Neon-Filter der Coolpix W150.
Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Der Blasen-Fotofilter der Nikon Coolpix W150.

Aufgrund der technischen Finesse, dem zugegeben recht hohen Preis und den fehlenden Spielen ist die Nikon Coolpix W150 nicht optimal für ganz kleine Kinder geeignet. Sobald der Spross aber etwas älter ist, übertrifft sie die verspielte Konkurrenz bei Weitem. Der aufgerufene Preis ist angesichts des hohen Gegenwerts gerechtfertigt.

Analoge Sofortbildkamera: Fujifilm Instax Mini 9

Wer es lieber klassisch mag, findet womöglich Gefallen an der Fujifilm Instax Mini 9, denn sie fotografiert nicht nur rein analog, sondern ist obendrein eine Sofortbildkamera. Das Konzept geht noch immer auf, nur sollte einem bewusst sein, dass es dadurch keine Spiele, Verschönerungsmöglichkeiten oder Video-Modi gibt – und die Filme sehr teuer sind.

Sofortdruck

Fujifilm Instax Mini 9

Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9
Exot: Als rein analoge Sofortbildkamera setzt die Instax Mini 9 ganz andere Maßstäbe als die Konkurrenz – mit Erfolg.

Wenn man weiß, auf was man sich mit einer Sofortbildkamera einlässt, kann die Instax Mini 9 aber einiges vorweisen, denn gut ist sie. Die Verarbeitung ist tadellos, das Gehäuse robust und die Fotos haben genau die typische, charmante Analog-Ästhetik, die man erwartet.

Teure Fotos

Leider gilt das auch für das Filmmaterial, denn das lässt sich Fujifilm teuer bezahlen: Für einen Doppelpack Filmkassetten mit je zehn Bildern zahlt man rund 15 Euro, also etwa 75 Cent pro Bild. Wer zu viel knipst, ist also nicht nur andauernd mit Filmwechseln beschäftigt, sondern zahlt auch nicht zu knapp.

1 von 5
Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini9
Die Instax Mini 9 kommt mit einer zusätzlichen, kleinen Linse für Nahaufnahmen.
Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini9 3
Die Linse lässt sich schnell und einfach aufstecken und abnehmen.
Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini9 2
Auf der Oberseite kommen die frisch geschossenen Fotos heraus. Hinter der Klappe findet die Filmkassette Platz.
Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini9 4
Ein Knopfdruck genügt und die Instax Mini 9 ist einsatzbereit.
Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini9 6
Am Drehrad beim Objektiv lassen sich den Lichtverhältnissen entsprechend verschiedene Modi anwählen.

Lässt man diesen Elefant im Raum einmal außer Acht, gibt es aber nicht viel, das man der Instax Mini 9 vorwerfen könnte. Ihr Design im Hochkantformat hat einen eigenen Stil und die Bedienung ist einfach, praktisch und komfortabel. Es gibt nur drei Bedienelemente, alle liegen auf der Vorderseite der Kamera: Den Auslöser, eine Taste zum Ein- und Ausschalten, die gleichzeitig das Objektiv in die Bereitschaftsposition schiebt, und einen Drehschalter, der fünf verschiedene Einstellungen zulässt, die sich allesamt um die Lichtverhältnisse drehen.

Durch den einfachen Aufbau ist der Apparat problemlos für Kinder bedienbar, nicht verschweigen wollen wir allerdings, dass er auch ziemlich groß ausfällt und auch nicht zu den leichtesten gehört – sonderlich mini, wie es der Name suggeriert, ist das Gerät beim besten Willen nicht.

Die Kamera verfügt über einen Sucher und einen Blitz, die beide gut funktionieren. Für Selfies hat sich Fujifilm eine einfache, aber clevere Lösung ausgedacht: Statt einer zweiten Linse befindet sich an der Vorderseite ein winziger Spiegel, mit der Eigenaufnahmen erstaunlich gut gelingen.

 Kamera für Kinder Test: Instax Mini 9
Bilder werden direkt belichtet und sind in rund zwei Minuten fertig.

Für bessere Nahaufnahmen lässt sich eine Kunststofflinse for das Objektiv klemmen. Diese gehört zum Lieferumfang und lässt sich schnell und einfach anklippen bzw. abnehmen, stellt aber sicherlich auch einen heißen Kandidaten für die Kategorie »verlorenes Zubehör« dar.

Ideal für besondere Gelegenheiten

Wer nicht vor dem teuren Filmmaterial zurückschreckt, kann mit der Fujifilm Instax Mini 9 sehr viel Spaß haben. Gerade bei besonderen Gelegenheiten, wie Geburtstagen oder einer Hochzeit, kommen die Sofortbilder super an, denn so kann man den Gästen schnell und einfach ein kleines Fotoandenken in die Hand drücken. Außerdem ist die Kamera robust und in mehreren, knalligen Farben erhältlich. Für den Dauereinsatz in den kleinen Händen des knipsfreudigen Nachwuchses eignet sich sie hingegen kaum.

Gaming groß geschrieben: Prograce Kinderkamera

Die Prograce Kinderkamera setzt den Fokus auf Gaming – man könnte fast sagen, es handelt sich hierbei um eine Handheld-Spielekonsole mit Kamerafunktion, nicht andersherum. Zwar bietet sie eine gute Zahl Rahmen, Filter und Effekte sowie eine Selfie-Kamera, und auch das Menü kennen wir bereits von anderen Kinderkameras, in der Spielabteilung ist sie sämtlichen anderen Kameras im Test aber weit überlegen.

Günstiger Spieler

Prograce Kinderkamera

Kamera für Kinder Test: Prograce
Die Kinderkamera von Prograce ist nicht allzu teuer und die beste Wahl, wenn die Kinderkamera auch gleichzeitig Spielkonsole sein soll.

Der Grund: Neben fünf eigenen Spielen hat das Gerät auch noch einen Emulator für NES-Klassiker, die von der beiliegenden SD-Karte geladen werden. Der Hersteller gibt an, man könne sie herunterladen, bei unserem Testmuster befanden sich aber bereits bei der Lieferung zahlreiche davon auf der beiliegenden SD-Karte, darunter auch große Namen wie Super Mario Bros.

Rechtlich ist das heikel, da der Hersteller garantiert keine Lizenzen dafür besitzt und im Katalog obendrein sogar inoffizielle Ports auftauchen, die offensichtlich aus dem Internet stammen. Auch selbst weitere Titel herunterzuladen kann unter Umständen rechtswidrig sein. Hier kommt es auf den Einzelfall an – zumindest mit Homebrew-Software ist man in Deutschland auf der sicheren Seite. In jedem Fall steht eine gigantische Spielebibliothek zur Verfügung.

1 von 14
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Vorne ist die Prograce mit einem bunten, fröhlichen Motiv bedruckt.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Hinten befindet sich eine Selfie-Kamera sowie ein typisches Gaming-Setup mit Steuerkreuz, Action-Buttons und Bildschirm.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Zudem hat die Kamera zwei Schultertasten für die Zeigefinger.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Der Schacht für die Speicherkarte und der USB-Anschluss werden von ein Gummiabdeckung geschützt.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Die Griffschalen aus Silikon kann man abnehmen ...
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
... und gegen die ebenfalls beiliegenden Varianten in anderen Farben tauschen.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Das Menü ist einfach zu verstehen. Es gibt sogar eine deutsche Sprachausgabe.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Die Übersetzung ist aber leider nicht ganz fehlerfrei.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Im Bildbetrachter kann man die zuvor geschossenen Fotos bestaunen.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Wie viele andere Kinderkameras, kommt auch die Prograce mit ein paar Spielen.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Der eigentliche Star ist aber der NES-Emulator, dank dem sich viele Klassiker aus den 80er-Jahren spielen lassen.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Hier spielen wir Super Mario auf der Prograce. Die Eingabetasten sind erstaunlich gut und lassen uns den Pixelklempner zielsicher durch das Abenteuer steuern.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Die Prograce hat verglichen mit anderen Kinderkameras eine mittlere Größe.
Kamera für Kinder Test: Prograce Kinderkamera
Die Prograce Kinderkamera mit Zubehör.

Das Gehäuse macht einen robusten Eindruck und knarzt auch unter etwas Druck nicht. Ungewöhnlich ist die Form, die einmal mehr auf den Spieltrieb der Prograce Kinderkamera hinweist: Abgesehen von der Objektiv-Attrappe ähnelt das Gerät eher einer Handheld-Konsole als einer Kamera. Das Bedien-Setup umfasst neben zwei Menütasten auch ein Steuerkreuz, zwei Action-Buttons und zwei Schultertasten.

Das ist nicht nur für Spiele ideal, sondern auch für die Navigation durch das Menü eine echte Wohltat. Die Eingabetasten haben zudem einen erstaunlich guten Druckpunkt, machen allerdings bei Betätigung Geräusche, was anwesenden Eltern unter Umständen auf die Nerven gehen kann – außergewöhnlich ist das bei Kinderkameras aber nicht.

Das Menü ist einfach verständlich, was seine fehlerhafte deutsche Übersetzung etwas relativiert. Unschön ist es dennoch, wenn der Menüpunkt »Settings« nach dem Umstellen der Sprache plötzlich den Titel »Rahmen« trägt. Zum Glück sind Lesekenntnisse ohnehin nur sehr selten nötig, sodass der Makel nicht allzu stark ins Gewicht fällt.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Prograce Pflanze Innen
Am Tag, innen, mit zusätzlichem Kunstlicht: Das Bild ist etwas zu hell, zu blass und zu verpixelt, das Foto ist aber noch brauchbar. Schlecht: Der Stempel lässt sich nicht ausblenden.
Kamera für Kinder Test: Grepro Wagen
Die Bildqualität war mit Abstand die beste aller Kameras im Update 11/2020. Mit deutlich teureren Modellen, ganz besonders der Nikon Coolpix W150, kann sie erwartungsgemäß aber nicht mithalten.
Kamera für Kinder Test: Prograce Boden
Der Detailgrad ist nicht hitverdächtig, aber gut genug für eine Kinderkamera.
Kamera für Kinder Test: Prograce Statue
Farben und Kontraste sind in Ordnung, das größte Problem ist die geringe Bildschärfe.

Die Fotoqualität ist nicht die beste und sogar etwas ernüchternd – bis man die der Konkurrenz in der gleichen Preislage gesehen hat, denn aus dieser Perspektive steht die Prograce plötzlich doch ganz ordentlich da. Natürlich erreicht sie nicht das Niveau unserer teureren Empfehlungen, ihr Vorsprung gegenüber anderen Fernost-Spar-Apparaten macht aber den entscheidenden Unterschied zwischen einem immerhin brauchbaren Foto und unzumutbarem Pixelmatsch. Die größten Schwächen des Geräts sind die etwas zu blassen Farben und die begrenzte Bildschärfe, das stört die Kinder aber beides nicht.

Beim mitgelieferten Zubehör hat Prograce nicht gegeizt und neben der Speicherkarte auch einen Kartenleser sowie zwei farbige Griffabdeckungen beigelegt, die wohl an die Nintendo Switch erinnern sollen. Für einen sicheren Transport sorgt derweil ein Umhängeband. Zum Aufladen kommt die Kinderkamera an das ebenfalls mitgelieferte USB-Kabel. Der Akku ist fest in der Kamera verbaut und hat eine Kapazität von stattlichen 1.000 Milliamperestunden – mehr als die Konkurrenz vorweisen kann.

Unterm Strich bietet der Kamera-Konsolen-Hybride eine Menge Unterhaltung. Beim Kamera-Aspekt hätten wir uns mehr Feinschliff gewünscht, und man könnte kritisieren, dass der Konsolenteil ja nur eine Dreingabe ist. Das mag stimmen, doch zum einen funktioniert diese Dreingabe sehr gut und zum anderen schlägt die Prograce Kinderkamera auch als reine Kamera die Konkurrenz in ihrem Preisspektrum. Wer mehr will, muss die No-Names generell liegen lassen und sich den Markengeräten zuwenden, die dann aber auch dementsprechend mehr kosten.

Außerdem getestet

VTech Kidizoom Touch

Die normale VTech Kidizoom Touch war eine zeitlang unser Favorit. Die Kamera ist noch im Handel erhältlich, wird aber allmählich abverkauft, während der Nachfolger ihre Stelle einnimmt. Im Großen und Ganzen sind sich Kidizoom Touch und Kidizoom Touch 5.0 recht ähnlich, allerdings muss man beim älteren Modell mit einigen Einschränkungen leben.

1 von 5
Kinderkameras im Test – Testsieger: VTech Kidizoom Touch
Kidizoom Touch: Für Kinder ansprechendes Design, wahlweise in blau oder – unvermeidlich – rosa.
Kinderkameras im Test – Testsieger: VTech Kidizoom Touch
Großer Bildschirm mit Touchscreen: So können Bilder auch bemalt werden.
Kinderkameras im Test – Testsieger: VTech Kidizoom Touch
Im Menü stehen verschiedene Farben und Variationen zur Auswahl.
Kinderkameras im Test – Testsieger: VTech Kidizoom Touch
Auch einige Apps sind auf der Kidizoom vorhanden.
Kinderkameras im Test – Testsieger: VTech Kidizoom Touch
Die Kidizoom mit Zubehör.

Neben den offensichtlichen Änderungen im Design betrifft das allem voran die Bildauflösung der Hauptkamera. Fotos können nur mit maximal 2 Megapixeln aufgenommen werden, während die Videoauflösung mit gerade einmal 320 x 240 Pixeln wie ein schlechter Scherz anmutet. Der interne Speicher ist mit 256 Megabyte auch nur halb so groß wie der des 5.0-Modells.

1 von 2
Die Vtech neigt zu etwas dunklen Farben, hat aber keine Farbstiche wie die Aquapix.
Die VTech Kidizoom Touch gibt das hier bewölkte Motiv farbecht, aber etwas zu dunkel wieder.
Auch die Vtech macht gute Bilder, aber etwas dunkle Farben.
VTech Kidizoom Touch: Etwas unterbelichtet und sehr kühle Farben.

Die Kamera ist mit einem Fallschutz – einem so genannten Bumper – umrandet. Der Gummischutz sorgt dafür, dass die Kamera sicher und stabil in den kleinen Kinderhänden liegt und im Fall eines Falles nicht gleich kaputt geht.

Ansonsten teilen sich beide Geräte die gleichen Vorteile, wie etwa die tadellose Steuerung, aber auch die Nachteile, wie die sperrigen Maße und die Energiezufuhr aus Mignon-Batterien. Da sie sich aktuell aber auch preislich nicht nennenswert unterscheiden, sehen wir keinen Grund mehr dafür, noch zum älteren Modell zu greifen.

VTech Kidizoom Duo DX

Die VTech Kidizoom Duo DX ist das Update der Kidizoom Duo 5.0. Geändert hat sich wenig: Größe und Tasten-Layout sind gleich, die Auflösung der Hauptkamera liegt immer noch bei 5 Megapixeln und auch die neue Version ernährt sich von Batterien.

Etwas besser sieht es bei der Bildqualität sowie der Video-Auflösung aus, die von lachhaften 320 x 240 Pixeln beim Vorgänger auf immerhin 640 x 480 Pixel gestiegen ist. Damit ist sie zwar viermal so hoch wie zuvor, erreicht aber trotzdem gerade mal das Format eines alten Röhrenfernsehers. Fotos wirken weniger ausgefranst als beim Vorgänger, was sich vor allem an Kanten gut beobachten lässt. Die Frontkamera hat derweil noch größere Sprünge gemacht und macht nun deutlich bessere Fotos.

1 von 10
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Die VTech Kidizoom Duo DX lieferte die zweitbesten Ergebnisse im 2019er-Testlauf. Farben sind naturgetreu und alle Details sind erkennbar.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Mit dunklen Bereichen hat die Kamera einige Probleme, insgesamt ist das Bild aber gut.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Kleine Details erfasst die Kamera zufriedenstellend und auch die Farbechtheit ist im Rahmen. Zoomt man nah heran, erkennt man aber Artefakte.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Anhand der Bäume im Hintergrund kann man einmal mehr die Schwierigkeiten ausmachen, die die Kamera mit dunklen Bereichen hat. Die Statue selbst ist hingegen gut abgebildet.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Bei Kunstlicht, ohne Blitz: Das Bild ist deutlich zu dunkel, die Farben wirken aber realistisch.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo Dx
Bei Kunstlicht, mit Blitz: Eine Wunderwaffe ist die Leuchte sichtlich nicht. Abseits einiger zusätzlicher Details nimmt man den Unterschied kaum wahr.
Kamera für Kinder Test: VTech Kidizoom Duo DX
Der Autor bei der Arbeit: Ein Highlight der Kidizoom Duo DX ist natürlich die Verschönerung von Fotos.
Kamera für Kinder Test: VTech Kidizoom Duo DX
Dazu gehören unter Anderem grafische Elemente und Rahmen ...
Kamera für Kinder Test: VTech Kidizoom Duo DX
... Verzerreffekte ...
Kamera für Kinder Test: VTech Kidizoom Duo DX
... und Kaleidoskope. Fotografiert wurden die Bilder in diesem Fall mit der Frontkamera, die Effekte funktionieren aber auch mit der Hauptkamera.

Wie für VTech üblich, wartet die Kidizoom Duo DX natürlich mit jeder Menge Rahmen, Effekte und Spiele auf. Die meisten davon setzen mehr oder weniger stark auf Augmented Reality und sind eine Weile durchaus lang unterhaltsam. VTechs Menü mit seinen bunten Icons und der intuitiven Bedienbarkeit ist derweil weiterhin das Eichmaß für Kinderkameras und mit deutlichem Abstand besser als die Menüs sämtlicher Konkurrenten.

Ansonsten gilt alles, was wir schon über die Kidizoom Duo 5.0 geschrieben haben, auch für das neue Modell: Groß, solide, robust, voller schöner Features und mit akzeptabler Bildqualität. Wir raten zwar trotzdem weiterhin eher zur Kidizoom Touch, ein schlechter Kauf ist die Duo DX aber nicht.

VTech Kidizoom Duo 5.0

Auch die VTech Kidizoom Duo 5.0 ist ein Batteriefresser, anders als bei der Kidizoom Touch versucht der Hersteller hier aber gar nicht erst, die Kamera schlank oder gar grazil erscheinen zu lassen und steckt die runden Energiespender in die beiden gewaltigen Griffe an den Seiten. Unter anderem deshalb ist die Duo die mit Abstand größte Kamera im Testfeld und wiegt auch entsprechend viel.

1 von 8
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Neben der Variante in sattem Blau und Orange gibt es auch noch eine pink-violette Version.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
VTech-typisch ist auch die Kidizoom Duo 5.0 groß, schwer und sperrig.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Die größte und die kleinste Kamera im Test im direkten Größenvergleich.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Die Kidizoom Duo 5.0 hat zwei Sucherfenster und eine Frontkamera. So etwas ist selten.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Mangels Touch-Funktion wird die Kamera per Mini-Joystick bedient.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Aus demselben Grund hat die Kidizoom Duo 5.0 deutlich mehr Tasten als die Kidizoom Touch 5.0.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Das Display ist 2,4 Zoll groß und schön bunt. Die Menüführung ist vorbildlich.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Bild im Bild: Die Qualität der Fotos ist ok, reißt aber keine Bäume aus. Das Display selbst geht hingegen vollkommen in Ordnung.

Eine Seltenheit ist der doppelte Sucher für beide Augen. Leider verschwimmt durch sie die Sicht und wir bevorzugen das 2,4 Zoll große Display. Schön ist auch, dass ein Blitz eingebaut ist.

In der aktuellen Version löst die Frontkamera mit 5 Megapixeln auf und liefert solide Bilder. Werden Effekte genutzt, sinkt die Auflösung wie schon bei der Kidizoom Touch 5.0 auf 2 Megapixel. Die Frontkamera fällt mit 0,3 Megapixeln hingegen ziemlich dürftig aus.

1 von 8
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Wie man sehen kann, hat die Kidizoom Duo 5.0 einige Probleme mit dunkleren Bereichen.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Die Farbsättigung ist in Ordnung, das Bildrauschen ist aber auch hier deutlich sichtbar.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Die Blätter sind schön scharf, die Kontraste wirken aber etwas überzeichnet.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Gegenüber der Kidizoom Touch 5.0 wirkt dasselbe Motiv minimal schärfer und weniger verträumt.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
In der Nahaufnahme des Blumenkübels kommen die Blüten besser raus als bei der Touch 5.0, dafür verlieren die grünen Blätter ein wenig an Schärfe.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Die Nahaufnahme des Stifts wirkt etwas verrauscht und sieht besonders an den Kanten nicht wirklich schön aus, geht aber gerade noch so.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Mit Blitz: Innenaufnahme, abends bei Kunstlicht.
Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo
Ohne Blitz: Innenaufnahme, abends bei Kunstlicht.

Wie man es von VTech kennt, gibt es auch hier eine Videofunktion, Spiele und diverse Möglichkeiten zur Nachbearbeitung. Die Menüführung ist ebenfalls wieder hervorragend. Die Schnappschüsse finden entweder im internen, 256 Megabyte fassenden Speicher Platz oder können auf einer SD-Karte gespeichert werden. Die beiliegenden Kopfhörer finden am 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss Verbindung.

Alles in allem ist die VTech Kidizoom Duo 5.0 eine sehr große, sehr stabile und technisch ordentliche Kinderkamera, die aber nicht an die Schwester Kidizoom Touch 5.0 heranreicht.

Fujifilm Instax Mini 70

Die Fujifilm Instax Mini 70 gehört eigentlich nur bedingt in diesen Test, da es sich streng genommen nicht um eine Kinderkamera handelt. Das gesamte Design, aber auch Verpackung und Werbematerialien weisen viel mehr auf eine jugendliche bis junge erwachsene Zielgruppe hin. Folgerichtig gibt es bei der Instax Mini 70 auch keine bunte Ummantelung aus stoßfestem Gummi, sondern ein metallisch glänzendes Finish zu bewundern – das Gerät ist sichtlich nicht dazu gedacht, dass man es fallen lässt, schön ist es aber allemal. Ihre Verwandtschaft sieht man der Instax Mini 70 sofort an, denn wie schon Instax Mini 8 und 9 nutzt sie das etwas eigenwillige Hochkantformat mit Auslöser auf der Vorderseite. Im Vergleich zur Instax Mini 9 ist sie aber ein wenig kleiner. Ein sehr kleines, aber ausreichendes Schwarzweiß-Display informiert über die Anzahl verbleibender Bilder und den aktiven Modus, der mithilfe von drei angrenzenden Tasten gewählt wird.

 Kamera für Kinder Test: Instax Mini 70
Keine Spiele, keine Effekte: Die Instax Mini 70 druckt die Fotos direkt.

Weil es sich bei der Instax Mini 70 um eine rein analoge Sofortbildkamera handelt, sind die weiteren Optionen übersichtlich, denn Spiele, Videos oder lustige Rahmen fehlen vollständig. Dafür ist die Bedienung selbsterklärend.

Leider krankt die Kamera am althergebrachten Problem der teuren Leerfilme. Ein Doppelpack Kartuschen à 10 Bilder kostet momentan rund 15 Euro, das macht satte 75 Cent pro Bild. In Zeiten von Digitalkameras, deren günstige Speicherkarten problemlos tausende Fotos bewältigen, lässt das schon arg schlucken.

Ansonsten hat uns die Instax Mini 70 aber sehr gut gefallen: Verarbeitung und Handhabung sind vorbildlich und die Ästhetik der Sofortbilder hat einen eigenen Charme. Wären sie doch nur nicht so teuer …

Somikon DV-25

Wenn Sie erstmal ausprobieren wollen, ob Fotografieren überhaupt was für Ihr Kind ist, ist die Somikon DV25 eine Überlegung wert. Das Design orientiert sich sehr offensichtlich an der VTech Kidizoom Duo: Es ist kindgerecht, ganz geschlechtsspezifisch kann man die Somikon in rosa oder blau kaufen, und sie ist robust gebaut. Nach kurzer Übung ist die Kamera für Kinder problemlos zu bedienen: Auf der linken vorderen Seite ist der Videoknopf, rechts der Auslöser für Fotos. Die nervigen, lauten Tastentöne können Gott sei Dank im Menü abgestellt werden.

1 von 3
Kamera für Kinder Test: Somikon Kinderkamera
Die Somikon Kinderkamera sieht der VTech Kidizoom Duo verblüffend ähnlich.
Kamera für Kinder Test: Somikon Kinderkamera
Der Bildschirm ist zwar etwas klein, doch die Bedienung über die vier Tasten ist einfach.
Kamera für Kinder Test: Somikon Kinderkamera
Links und rechts sind die Fächer für die Batterien, in der Mitte finden die MicroSD-Karte und das USB-Kabel Platz.

Auch ein paar Extras gibt es fürs überschaubare Geld: Wenn die Einstellung »Zoom-Switch« auf off steht, sind im Fotomodus sechs verschiedene Rahmen auswählbar, um die geschossenen Fotos auszuschmücken. Videos kann man ebenfalls drehen und sie mit sechs verschiedenen Farben hinterlegen.

Sogar zeitverzögertes Fotografieren ist möglich. Dafür muss man lediglich die M-Taste länger gedrückt halten, bis oben links ein Uhrensymbol erscheint. Drückt man jetzt auf den Auslöser, dauert es noch fünf Sekunden bis das Bild aufgenommen wird. Wird die Kamera einige Zeit nicht verwendet, schaltet sie sich automatisch in den Standby-Modus und dann auch automatisch ganz aus. Per USB-Anschluss kann man die Fotos direkt auf den Computer übertragen, ohne die MicroSD-Karte entnehmen zu müssen.

Ein Spiel ist ebenso an Bord, wobei man das vernachlässigen kann. Es ist wirklich schlecht gemacht und wird heutzutage sicher kein Kind mehr erfreuen. Weitere Macken sind das etwas schwergängige Batteriefach und der recht kleine Bildschirm – ja, richtig gelesen: Wie das VTech-Vorbild besitzt auch die Somikon DV25 keinen internen Akku.

1 von 4
Kinderkamera Test: Somikom DV-25
Bei gutem Licht ist die Farbwiedergabe in Ordnung, aber die Auflösung ist leider gering.
Kinderkamera Test: Somikom DV-25
Bei Tageslicht werden die Bilder okay...
Kinderkamera Test: Somikom DV-25
... aber auch hier mangelt es an Auflösung, wie an den Blättern der Bäume zu sehen ist.
Kinderkamera Test: Somikom DV-25
Bei wenig Licht sieht man schnell Bildrauschen.

Die Qualität der Bilder gewinnt keine Lorbeeren, aber das überrascht bei dem Preis auch nicht. Die Farbwiedergabe ist relativ gut – zumindest, wenn man die Bilder klein betrachtet. Bei größerer Darstellung fällt sofort die schlechte Auflösung auf. Videos nimmt die Kamera bei gutem Licht erstaunlich gut auf, bei schlechtem Licht erkennt man aber schnell gar nichts mehr.

Natürlich gibt es bessere Kameras, doch man muss zugeben, dass der Klon wirklich nicht schlecht gelungen ist und für so einen günstigen Preis kann man eigentlich kaum meckern. Eine MicroSD-Speicherkarte muss allerdings dazu gekauft werden, da die Kamera keinen internen Speicher hat. Die Somikon DV25 ist für Kinder, die sich erstmal an einer Kamera ausprobieren möchten, aber durchaus brauchbar und bietet über das Knipsen heraus immer noch mehr als die Tyhbelle Mini Kids Kamera.

Polaroid Snap Touch

Im Vergleich zur Fujifilm Instax Mini hat man bei der Polaroid Snap Touch die Möglichkeit, geschossene Fotos entweder sofort oder auch erst später zu drucken. Der interne Speicher ist mit sechs Plätzen zwar winzig, lässt sich aber mit einer MicroSD-Karte für wenig Geld erweitern. Dank App kann man die Fotos außerdem auf dem Rechner speichern.

Mittels App ist es außerdem möglich, ältere oder mit einer anderen Kamera aufgenommene Fotos mit der Snap Touch zu drucken. Man kann die Polaroid Snap Touch also als ganz normal als Digitalkamera für die ganze Familie nutzen und hat mit dem Sofortdruck ein cooles Extra, das besonders Kinder begeistert.

1 von 2
Bei der Polaroid sind die Farben sehr satt.
Das Tigermotiv ist mit der Polaroid zu erkennen und die Farben sind satt.
Das Tigermotiv mit der Polaroid: gut belichtet, warme Farben.

Natürlich kann man seine Fotos mit der App auch »pimpen«: Rahmen, Sticker oder Texte machen aus jedem noch so langweiligem Foto einen Hingucker. Das absolute Highlight – besonders für Kinder – ist aber das im Lieferumfang enthaltene, selbstklebende Papier.

Der Polaroid Snap Touch wäre damit unser absoluter Favorit – wenn sie nicht so teuer wäre. Knapp 200 Euro sind für eine Kamera für Kinder kein Pappenstil. Es gibt zwar noch eine etwas günstigere Version ohne Display, bei der man durch einen Sucher gucken muss. Das ist für Kinder aber manchmal nicht ganz einfach. Und selbst die abgespeckte Version ist mit rund 130 Euro alles andere als ein Schnäppchen.

Wen das nicht kümmert, der findet die Polaroid Snap Touch neben weiß übrigens auch noch in vielen anderen Farben.

Rollei Action-Cam

Ältere Geschwister dürften sich über die Rollei Action-Cam freuen. Ausgestattet mit Unterwassergehäuse und Helmhalterung ist diese Kamera vor allem etwas für Outdoor- und Actionfreunde. Sie verfügt über eine Auflösung von 5 Megapixeln, ein 135°-Weitwinkelobjektiv und ein eingebautes Mikrofon. Für Kleinkinder ist die Rollei Action-Cam aber zu klein, zu unhandlich und viel zu kompliziert.

Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera

Die Hello Kitty Fujifilm Instax Mini Kamera entspricht in Sachen Handhabung und Aufbau genau der normalen Fujifilm Instax Mini 8. Die Hello Kitty-Variante ist aber breiter und größer als das Schwestermodell und dürfte aufgrund ihres Designs eher bei Mädchen beliebt sein – als Kinderkamera taugt sie dank des knuffigen Motivs aber vermutlich noch besser.

Aquapix W1400

Die Aquapix W1400 kann nur mit einer externen MicroSD-Karte benutzt werden. Auch bei ihr finden wir die Knöpfe viel zu klein und die Bedienung für Kinder zu kompliziert. Toll ist natürlich, dass man bis zu drei Meter unter Wasser Fotos machen kann und dass das Gehäuse besonders stoßfest ist. Empfehlen würden wir die Aquapix W1400 aber eher als Familienkamera für den Badeurlaub.

Kiddypix Robozz

Die Kiddypix Robozz gibt sich äußerlich kinderfreundlich verspielt. Das Gehäuse ist robust, sodass es auch mal gelegentlich einen Sturz aushalten sollte, ins Wasser sollte man sie allerdings nicht fallen lassen. Bevor der Foto-Spaß losgehen kann, wollen zuerst einmal drei AAA-Batterien in der Kamera versenkt werden. Wir halten das weder für umweltfreundlich, noch für besonders praktisch – das haben wir bereits an den VTech-Geräten kritisiert. Die notwenigen Batterien liegen hier nicht bei, genauso wenig wie eine SD-Karte, die man mangels internem Speicher zwingend benötigt. SDHC-Karten bis zu 32 Gigabyte Kapazität nimmt die Kamera an, mit SDXC-Karten verweigert sie hingegen die Zusammenarbeit.

Die Schächte für Batterien und Speicherkarte liegen, zusammen mit dem Micro-USB-Anschluss zur Dateiübertragung, unter einer Klappe an der unteren Schmalseite der Kamera versteckt. Um sie freizulegen, benötigt man einen Kreuzschlitz-Schraubendreher, von denen einer beiliegt. Die Schraube verhindert zwar, dass der Junior an die verhältnismäßig empfindlichen Elektronikbauteile gelangt – praktisch ist es aber nicht.

1 von 3
Kamera für Kinder Test: Kiddypix Robozz Beispielfoto
Bei Tageslicht im Freien ist die Bildqualität eher ernüchternd, wenn auch noch halbwegs annehmbar. Auffällig ist allerdings der starke Violettstich.
Kamera für Kinder Test: Kiddypix Robozz Beispielfoto
Die Farben sind verhältnismäßig kräftig, das Bild leidet aber unter Unschärfe, die zum Rand hin zunimmt.
Kamera für Kinder Test: Kiddypix Robozz Beispielfoto
Innen, bei Tag und zusätzlichem Kunstlicht: Das Foto hat einen leichten Rotstich und es fehlt an Kontrast.

Ähnliches gilt für Bedienung: Während die Navigation durch das Menü noch zufriedenstellend von Statten geht, fragt man sich spätestens bei einem der beiden Spiele, die die Kiddypix Robozz bietet, warum der Hersteller kein Steuerkreuz verbaut hat. Spaß kommt dadurch nicht auf, zumal die zwei Aktionstasten in der Mitte des Geräts liegen, wo sie für kleine Hände so gut wie unerreichbar bleiben.

Die Bildqualität ist mittelmäßig. Besonders auf nahe Distanz fehlt es an Schärfe und die Farben stimmen nicht, im Vergleich zu anderen Kameras in diesem Test ist sie aber bei Weitem nicht die schlechteste, zumal wir keine Schreibfehler feststellen konnten.

Die Menüs sind korrekt übersetzt, auch Deutsch steht zur Auswahl. Neben den genannten zwei Spielen gibt es auch eine Reihe bunter Comic-Rahmen, die hier stilistisch etwas stärker an japanische Mangas angelehnt sind.

Leider kann man die Tastentöne nicht abschalten – ein absolut unentschuldbares No-Go! Selbst wenn der Rest der Kamera besser wäre, können wir so unmöglich eine Empfehlung aussprechen.

Tyhbelle Digital Kamera für Kinder

Die Tyhbelle Digital Kamera für Kinder kann leider nicht mit der Konkurrenz aus eigenem Haus mithalten. Zuviel an der Kamera ist ärgerlich – doch zuerst das Positive: Sie ist einfach zu halten und hat einen Blitz sowie einen Kopfhörerausgang. Leider war es das damit auch schon mit den Vorzügen. Das Gerät wirkt klapprig, der Sucher ist eine Attrappe bzw. ein Loch ohne Funktion und die Micro-SD-Karte nur sehr schwer rein- und wieder herauszufummeln. Für seine Leistung und den wenig beeindruckenden Bildschirm ist das Gerät viel zu groß, selbst wenn man die Haltegriffe ignoriert.

1 von 6
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Das Bild ist unscharf, die Farben blass und die Farbtemperatur falsch.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Das starke Bildrauschen ist ein ständiger Begleiter. Selbst am Himmel sieht man deutliche Artefakte.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Die Schärfe lässt zu wünschen übrig. An den Blättern sind kaum noch Details auszumachen.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Ob auf nahe oder kurze Distanz: Alles verschwimmt – und das bei Tageslicht.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Bemerkenswert ist der Rosa-Stich am Boden. In Wirklichkeit ist er grau.
Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Digital Kamera Fuer Kinder
Von einigen Bildern fühlt man sich an VHS-Videos erinnert.

Die Fotoergebnisse sind zum Heulen, denn selbst bei Tageslicht sehen alle Aufnahmen aus wie Screenshots aus alten VHS-Videokassetten. Gegen Ende unseres Tests ging die Kamera außerdem nicht mehr immer auf Anhieb an und brauchte mehrere Anläufe bis zum Hochfahren.

Die Menüführung ist unterirdisch und alles andere als intuitiv. Wer bunte Rahmen mag und es schafft, darf immerhin aus sechs davon wählen, mehr Spaß bietet die Tyhbelle-Kamera nicht.

Xddias Kinderkamera

Als wir die Xddias Kinderkamera das erste Mal ausgepackt und frisch begutachtet haben, hatten wir einen recht ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse ist schön bunt, die Verarbeitungsqualität ist besser als die der anderen Fernost-Modelle, die Buchsen für MicroSD-Karte und Micro-USB werden durch eine Gummiabdeckung geschützt und die Kamera knarzt nicht. Schön fanden wir auch die zusätzliche Linse auf der Vorderseite – eine Selfie-Kamera selbstverständlich!

1 von 5
Kamera für Kinder Test: Xddias Kinderkamera Beispielfoto
Die Bildqualität der Xddias Kinderkamera ist überdurchschnittlich gut.
Kamera für Kinder Test: Xddias Kinderkamera Beispielfoto
Besonders in Hinsicht auf Schärfe und Details können sich die Fotos sehen lassen.
Kamera für Kinder Test: Xddias Kinderkamera Beispielfoto
Bei sehr vielen kleinen Details kommt offenbar der Autofokus nicht ganz hinterher. Einigen Bereichen des Bildes fehlt es an Schärfe.
Kamera für Kinder Test: Xddias Kinderkamera Beispielfoto
Die Details sind brauchbar abgebildet, die angezeigte blaue Farbe der Statue gab es in Echt aber nicht.
Kamera für Kinder Test: Xddias Kinderkamera Beispielfoto
Die Helligkeit bei Kunstlicht geht klar, das Bildrauschen ist aber recht stark, wie man beispielsweise am Blumentopf gut sehen kann.

Zumindest dachten wir das. Denn was uns nach dem Einschalten des Geräts erwartete, fegte unseren positiven Ersteindruck mit einer Leichtigkeit weg, die schon fast eine eigene Auszeichnung verdient hätte. Die Linse ist eine Attrappe ohne Funktion und das gilt genauso für den Blitz. Das Menü ist lieblos, besteht komplett aus Textbausteinen und ist stellenweise falsch übersetzt. An spaßigen Extras stehen 30 Rahmen bzw. grafische Elemente und fünf Farbmodi bereit. Spiele bietet die Kamera keine.

Die Bildqualität selbst geht hingegen tatsächlich in Ordnung. Farbecht sind die Bilder zwar nicht, darauf achten Kinder aber ohnehin nicht weiter. Im Vergleich zum Gros der Konkurrenten macht die Xddias Kinderkamera keine schlechte Figur.

Insgesamt ist die Kamera bei weitem nicht die schlechteste, empfehlen können wir sie aber auch niemandem.

Grepro UK-20-Camera

Die Grepro UK-20-Camera zeigt sich im fetzigen Monster-Design, allerdings betrifft das nur die Schutzhülle. Darunter befindet sich das gleiche Standard-Kameragehäuse wie bei vielen Kinderkameras – allein in diesem Update (11/2020) haben wir es wieder bei der Vatenick C3 gesehen. Dass der schnittige Silikonüberzug Hörnchen hat, ist allerdings ein Problem, denn so kommt man kaum noch an den Auslöser – schon gar nicht mit kleinen Kinderhänden. Schutz gegen Stöße hat die Kamera aber ohnehin kaum nötig, da sie aus Kunststoff besteht, leicht ist und den einen oder anderen Sturz wegstecken können sollte. Und gegen das Eindringen von Wasser auch mit Hülle nicht gewappnet.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Grepro Pflanze Innen
Am Tag, innen, mit zusätzlichem Kunstlicht: Farben sind blass, das Bild stark verpixelt, der Bildausschnitt zu nah am Objekt.
Kamera für Kinder Test: Grepro Wagen
Draußen, bei Tageslicht: Das Bild ist in der Höhe langgezogen, das Bild hat einen Farbstich.
Kamera für Kinder Test: Grepro Boden
Die meisten Details verschwinden aufgrund der schlechten Auflösung.
Kamera für Kinder Test: Grepro Statue
Auch Kontraste machen der Kamera zu schaffen. Die Nuancen in den Grautönen der Statue sind nur zu erahnen.

Ungewöhnlich für eine Kinderkamera mit dieser Gehäuseform ist die Selfie-Kamera, die an der Stelle sitzt, wo bei einer richtigen Kamera normalerweise der Sucher wäre und andere Kinderkamera-Konkurrenten einfach nur Kunststoff oder ein Loch haben. Lobenswert ist auch das Display, das kräftige Farben und eine gute Schärfe aufweist. Das Menü bietet eine grafische Oberfläche mit farbigen Icons, dank derer die Navigation schnell und einfach verständlich ist. Für Unterhaltung sorgen 28 Rahmen bzw. grafische Elemente, drei Effekte und sechs Farbfilter sowie drei Spiele.

Aufgrund der deutlich besseren Software und des farbenfrohen Bildschirms würden wir die Grepro ihren Ebenbildern von anderen Herstellern normalerweise vorziehen, wäre da nicht die schlechte Fotoqualität – alles sieht aus wie langgezogenes, grobgehacktes Pixelpüree. Außerdem kann man die Tastentöne nicht abschalten, die zwar nicht so laut sind wie bei den meisten Konkurrenten, auf Dauer aber trotzdem die Nerven strapazieren.

Vatenick C3

Die Vatenick C3 verleitet leicht zum Déjà-vu, denn ihr Gehäuse haben wir schon gesehen. Es handelt sich dabei um ein Standardgehäuse, das viele Fernost-Hersteller nutzen. Auch ihr buntes, aufgeräumtes Menü haben wir schon bei anderen Modellen gesehen. Auffällig ist lediglich der Bildschirm, denn der ist schön bunt, scharf und hübscher anzusehen als bei den meisten Konkurrenten. Wie alle Kameras mit diesem Gehäuse, ist auch die Vatenick C3 nicht wasserdicht, Anschlüsse und SD-Kartenschacht liegen ungeschützt offen. Das Menü bietet fünf Filter, fünfzehn Fotorahmen, eine Handvoll Effekte und fünf Spiele. Die Oberfläche ist fast die gleiche wie bei Prograce, nur dass Vatenick gleich komplett auf eine deutsche Übersetzung verzichtet hat. Gegenüber der Grepro mit gleicher Form vermisst man bei der Vatenick C3 die Selfie-Kamera.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Vatenick C3 Pflanze Innen
Von Block zu Block: Die miserable Auflösung der Vatenick C3 ist im Jahr 2020 selbst für eine Kinderkamera eine Frechheit.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C3 Wagen
Die Farben bei Tag sind vollkommen übersättigt. Obendrein ist die niedrige Auflösung ein dauerhaftes Problem.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C3 Boden
Auch am Laub kann man die Übersteuerung der Farben sehr gut sehen.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C3 Statue
Zu dunkel, schlechte Kontraste und ein in Teilen violetter Himmel: Selbst bei Sonnenschein unter freiem Himmel versagt die Vatenick C3 auf ganzer Linie.

Die Bildqualität ist in jeder Hinsicht unter aller Kanone: Unscharf, schlecht aufgelöst, mit verfälschten Farben und nicht abschaltbarem Zeitstempel. Da die Kamera auch sonst keinerlei Vorzüge hat, können Sie die Vatenick C3 sorglos links liegen lassen – verpassen werden sie nichts.

Vatenick C5

In der Vatenick C5 scheint der gleiche Fotosensor verbaut zu sein wie im Schwestermodell C3: Die Farben sind übersättigt, die Auflösung ist zu gering und Kontraste saufen in der Unkenntlichkeit ab. Auch sonst ist die C5 praktisch die C3 in Gründer einzige Unterschied ist die Gehäuseform. Die ist bei der C5 geschwungen und etwas flacher, weshalb wir sie gegenüber der C3 vorziehen würden, empfehlenswert macht sie das aber längst nicht.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Vatenick C5 Pflanze Innen
Der unfreiwillige Zoom-Effekt kehrt mit der Vatenick C5 einmal öfter zurück in die Kinderzimmer.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C5 Wagen
Offenbar ähneln sich die beiden Vatenick-Kameras C3 und C5 technisch stark. Die Farben sind hier genauso übersättigt wie beim Schwestermodell.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C5 Boden
Bodenfotografie mit der Vatenick C5: Einen Schönheitswettbewerb gewinnen diese Fotos garantiert nicht.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C5 Statue
Der Kontrastbereich ist ziemlich schlecht. Nur aufgrund der extremen Farben erkennt man noch Details im Hintergrund. Die Statue hingegen hat weniger Glück: Die Elemente rund um die Beine sind nicht identifizierbar.

Vatenick C16

Die Vatenick C16 sticht durch ihre Form heraus, denn anders als die meisten Konkurrenten nimmt sie Anleihen an Camcordern. Das hat Vor- und Nachteile: Das Display kann auf- und zugeklappt werden, sodass der Bildschirm bei Nichtbenutzung geschützt ist. Außerdem ist die Bauweise natürlich etwas besonderes – besonders die Kinder geneigter Hobby-Filmer wird sie mit Sicherheit begeistern. Von Nachteil ist aber, dass die Tasten dadurch nicht neben dem Display liegen, sondern weiter vorne an der Seite liegen. Für Linkshänder ist das ungeeignet, und auch Rechtshänder können einige Probleme bekommen – besonders bei der Bedienung der fünf bereitstehenden Spiele.

Die Software samt Menü ist augenscheinlich die gleiche wie bei Prograce und der Vatenick C5: Alle wichtigen Punkte sind mit farbigen, klar voneinander unterscheidbaren Icons gekennzeichnet, Leseverständnis ist somit nicht unbedingt notwendig. Im Gehäuse sind eingeprägte Umrisse von Tatzen, in die man wahlweise mit beiliegenden, gelbe Stickern in passender Form  kleben kann, andere Aufkleber für etwas mehr kreativen Spielraum wäre hier schöner gewesen. Das Display ist angenehm hell und farbenfroh.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Vatenick C16 Pflanze Innen
Überraschend: Wo die Schwestermodelle es mit der Sättigung übertreiben, wirken die Fotos der Vatenick C16 blass und schmucklos.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C16 Wagen
Wenn Sie nicht lesen können, was auf dem gelben Fahrzeug geschrieben steht, machen Sie sich keine Sorgen: Es liegt nicht an Ihren Augen, sondern am Foto.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C16 Boden
Details zu erkennen kann man bei dieser Auflösung vergessen. Da hilft auch nicht, dass die Kamera das Foto künstlich auf 12 Megapixel aufgeblasen hat.
Kamera für Kinder Test: Vatenick C16 Statue
Wie Sie sehen können, sehen Sie nichts: Die Statue kann man nur noch an ihrem Umriss erahnen.

Die Fotos sind etwas zu dunkel und die interne Auflösung selbst für eine Kinderkamera miserabel. Übrig bleibt ein blockiges Feld aus Pixelblöcken mit nicht abschaltbaren Zeitstempeln. So ist die Vatenick C16 am Ende eine Standard-Kinderkamera von der Stange ohne Überraschungen, dafür aber mit schlechter Bildqualität, die ohne ihre Camcorder-Gestalt niemandem weiter auffallen würde.

EUToyz Digital Kinderkamera

Die Hersteller der EUToyz Digital Kinderkamera haben offenbar keine Kinder, denn schon nach wenigen Minuten würde man das missratene Knipsgerät am liebsten im Mülleimer versenken. Obwohl sich die Kamera eindeutig an Kleinkinder richtet, kann man ohne Lesekenntnisse kaum durch das vollständig textbasierte Menü navigieren. Das ist obendrein nicht sinnvoll geordnet – bis man den passenden Punkt gefunden hat, um die furchtbar nervtötenden Tastentöne abzuschalten, hat man längst mittelschwere Kopfschmerzen. Wer nun denkt, nach der Ersteinrichtung müsse man sich ohnehin nicht mehr damit abgeben, irrt, denn auch Funktionen, die man bei einer Kamera eigentlich sofort griffbereit haben möchte, sind hier zu finden – der sogenannte »Blitz« zum Beispiel. Tatsächlich handelt es sich nicht wirklich um einen Blitz, sondern eine schwächliche LED-Funzel, die dauerhaft leuchtet und nicht etwa wie erwartet blitzt.

1 von 3
Kamera für Kinder Test: Eutoyz Pflanze Innen
Am Tag, innen, mit zusätzlichem Kunstlicht: Das Bild ist zu dunkel. Man könnte annehmen, es sei bei Nacht entstanden.
Kamera für Kinder Test: Eutoyz Wagen
Aufgrund der niedrigen Auflösung und der harten Kontraste sieht man besonders an den Kanten starke Treppenbildung.
Kamera für Kinder Test: Eutoyz Boden
Das bunte Herbstlaub macht aufgrund der blassen Farben einen drögen Eindruck.

Hardware-seitig begeistert ebenfalls nichts: Die schrottigen Tasten aus allerbilligstem Plastik klacken bei jeder Betätigung laut und die Fotos sind grobkörnig, dunkel und durch verfälschte Farben geplagt. Aufgrund ihrer abgerundeten Form sollte die EUToyz-Kamera einige Stürze unbeschadet überstehen, in jeder anderen Hinsicht ist das Modell ein Totalausfall. Selbst die meisten anderen 08/15-Fernost-Kinderkameras schneiden besser ab. Unser Ratschlag: Nehmen Sie lieber eine andere.

Veroyi X200

Die Veroyi X200 fasst sich dank ihrer mit weichem Gummi beschichteten Oberfläche angenehm an und sieht mit ihrem putzigen Bärchen-Design für Kinder ansprechend aus. Sie bietet außerdem zwei Features, die bei Kinderkameras leider nur relativ selten zu finden sind: eine Selfie-Kamera und einen echten Blitz. Die Anschlüsse werden von einer Gummiklappe geschützt – soweit eigentlich gute Voraussetzungen. Eigentlich.

Die Probleme beginnen, sobald man die Kamera einschaltet, denn man landet ohne Umwege direkt bei der Foto-Funktion, ein Menü gibt es nicht. Für die Bedienung muss man deshalb mit überfrachteten, doppelt belegten Tasten zurechtkommen. Andere Dinge, die man sonst praktisch selbstverständlich im Menü vorfindet, fehlen vollständig – etwa Spiele oder die Möglichkeit, die furchtbar störenden Tastentöne abzuschalten.

1 von 4
Kamera für Kinder Test: Veroyi Pflanze Innen
Die Veroyi X200 hat einen sehr starken Weitwinkel. Man erkennt die Verzerrung sehr gut an der Tischkante im Hintergrund, die hier stark gekrümmt erscheint.
Kamera für Kinder Test: Veroyi Wagen
Der seltsame, unfreiwillige Comic-Effekt, den wir schon bei ein paar anderen Kinderkameras kritisiert hatten, tritt auch bei der Veroyi X200 auf.
Kamera für Kinder Test: Veroyi Boden
Die Fotos der Veroyi X200 wirken kalt und trist.
Kamera für Kinder Test: Veroyi Statue
Hier sieht es so aus, als wären wir weit von der Statue entfernt. Das stimmt aber nicht. Das Bild ist vom selben Fleck geschossen wie die aller anderen Kinderkameras im Update 11/2020 auch.

Die Bildqualität ist bescheiden: Die Farbtemperatur ist zu kalt, die Auflösung zu gering und die Abbildung zu flächig – wir erinnern uns an das, was wir den »Comic-Effekt« nennen. Fast am schlimmsten ist jedoch der extreme Weitwinkel, der allen Fotos eine Art Fischaugen-Ästhetik verleiht.

Vannico Kinder Kamera

Es geht aber bekanntlich immer noch schlimmer, etwa mit der Vannico Kinder Kamera. Während das Design mit Blümchen und Sternen nett gelungen ist und die Kamera ähnlich der Modelle von Faburo und Welltop schön handlich und leicht ist, liegen der Schacht für die MicroSD-Karte und der Micro-USB-Anschluss abermals offen an der Seite, wo sie Staub und Wasser schutzlos ausgeliefert sind – auch das kennen wir bereits von Faburo und Welltop.

Das Menü hat zwar eine andere Oberfläche, erinnert ansonsten aber frappierend an eben diese beiden Firmen. Kurzum: Es ist ein reines Desaster. Alles ist in verschachtelten, undurchsichtigen Menüs versteckt und manche Punkte wurden falsch oder manchmal auch gar nicht übersetzt und stehen trotz wählbarer deutscher Sprache nur auf Chinesisch auf dem Display.

1 von 5
Kamera für Kinder Test: Vannico Kinderkamera Beispielfoto
Wie man es nicht machen soll: Verwaschene Farben, extremes Bildrauschen, verschobener Bildausschnitt und langgezogene Bildhöhe. Die Qualität der Fotos ist durchweg miserabel.
Kamera für Kinder Test: Vannico Kinderkamera Beispielfoto
Die Aufschriften auf den Schildern zu lesen ist kaum möglich und auch sonst bietet das Bild nichts schönes.
Kamera für Kinder Test: Vannico Kinderkamera Beispielfoto
Es geht aber noch schlimmer: Vielleicht hat die Vannico Kinderkamera vor ihrem eigenen Pixelpüree kapituliert. In jedem Fall hat sie die Datei ganz einfach nicht fertig gespeichert.
Kamera für Kinder Test: Vannico Kinderkamera Beispielfoto
Das war auch kein Einzelfall, sondern kam mehrmals vor. Wirklich schlimm ist das aber nicht, da das Bild ohnehin so wenig hergibt, dass man denken könnte, jemand hätte einen Comic-Filter darübergelegt. Das hat aber niemand.
Kamera für Kinder Test: Vannico Kinderkamera Beispielfoto
Bei Kunstlicht kommen die Probleme sogar noch stärker zum Vorschein.

Spiele gibt es keine, lediglich zwei Farbmodi für Schwarzweiß und Sepia, sowie 25 Rahmen, die sich zum Großteil ähneln und weitgehend nur Hüte abdecken.

Blitz und Sucher sind funktionslos und die Laufzeit des fest verbauten Akkus ein nur knapp eine Stunde andauernder Witz, noch schlimmer ist aber, dass die Kamera immer wieder Schreibfehler produziert, die sich dann als dicke, graue Balken in den Bildern äußern – wieder wie bei Welltop. Dass die Fotos gestreckt werden und ihre Qualität die schlechteste im gesamten Test ist, fällt da kaum noch ins Gewicht. Wir können nur raten: Finger weg!

Lexibook DJ017FZ

Obwohl uns der Musikplayer von Lexibook überzeugte, tat es die Kamera leider nicht. Erwähnen möchten wir die Kinderkamera von Lexibook hier dennoch, denn sie sie hat ein schlagendes Argument: Sie ist sehr günstig. Aber wie gesagt: Die Lexibook ist eigentlich viel zu klein, macht mit gerade mal 0,3 Megapixeln wirklich sehr schlechte Fotos und verfügt auf der Rückseite nur über ein winziges Schwarzweiß-Display, auf dem man seine Schnappschüsse nicht einmal ansehen kann.

Man merkt der Kamera deutlich an, dass hier mehr Geld in Lizenzen als in das Gerät selbst geflossen ist. Die die vielen Designs lassen Kinderherzen natürlich höher schlagen: Frozen, Minions, Nemo, My Little Pony, Avengers, Peppa Pig, Spiderman und Cars sind nur einige Motive, die zur Auswahl stehen. Kinder kommen optisch dabei auf jeden Fall auf ihre Kosten, zu mehr als einem hübschen Deko-Artikel reicht es aber nicht, denn der Nutzwert geht ansonsten praktisch gegen Null.

Sakar CA2

Richtig enttäuscht hat uns die Sakar CA2 im Monster-High-Design. Display und Knöpfe sind viel zu klein und dadurch extrem unpraktisch und schwierig zu bedienen. Die Bedienungsanleitung gibt es nur auf Englisch, und spaßige Effekte oder Bearbeitungsmöglichkeiten haben wir leider auch vermisst.

Die Kamera dürfte auf Dauer in der Anwendung auch recht teuer sein, denn die Batterien sind bereits nach kürzester Nutzung aufgebraucht. Im Monster-High-Design ist die Kamera momentan nicht mehr verfügbar. Andere Designs sind aber noch erhältlich.

Kommentare

8 Comments