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Die beste Kamera für Kinder

last updateZuletzt aktualisiert:
Kamera für Kinder Test: Kinder Kameras
Lars Schönewerk

Lars Schönewerk

ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wir haben 27 Fotokameras für Kinder getestet. Die beste ist für uns die Kidizoom Touch 5.0 von VTech. Sie ist robust, kostet nicht viel und hat ein großes Touch Display, auf dem Kinder gut erkennen können, was sie fotografieren. Außerdem macht sie nicht nur Fotos, sondern hat auch integrierte Spiele, ein ansprechendes und kindgerechtes Design, witzige Fotoeffekte und eine Audio-Aufnahmefunktion.

Update 8. Juni 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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18. Februar 2020

Wir haben die Kiddypix Robozz getestet. Für eine Empfehlung reicht es aber nicht.

3. Dezember 2019

Wir haben acht neue Kinderkameras getestet. Die Nikon Coolpix W150 und die Fujifilm Instax Mini 9 übernehmen die Plätze ihrer jeweiligen Vorgänger in unseren Empfehlungen.

30. November 2018

Wir haben den Test stark überarbeitet und gleichzeitig sieben neue Kameras getestet. Unser neuer Favorit ist die VTech Kidizoom Touch 5.0, das Nachfolgemodell unseres alten Testsiegers. Als reine Kamera ohne viel Schnickschnack empfehlen wir die günstige Tyhbelle Mini Kids Kamera .

13. Juni 2018

Wir haben die Somikon DV-25 getestet. Sie konnte uns als günstige Alternative überzeugen, auch wenn ihre Bilder nicht die besten sind.

Kinder wollen ja bekanntlich immer das haben, was die Eltern auch benutzen. Macht man zuhause oder im Urlaub Fotos mit der tollen (und teuren) Kamera, dauert es nicht lange, bis es heißt »Ich will auch mal Fotos machen!«.

Nun geben wir die von uns genutzten Geräte nur ungern in kleine Kinderhände, denn schnell fällt mal etwas runter oder der falsche Knopf ist gedrückt. Es ist allerdings extrem spannend und witzig, wie Kinder die Welt durch eine Kamera sehen. Oft kommen tolle Schnappschüsse dabei heraus und Kinder haben beim Fotografieren sehr viel Spaß. Die Lösung lautet: Man braucht eine eigene Kamera fürs Kind. Die sollte robust, leicht zu bedienen und vor allem für Kinder ansprechend sein.

Deshalb haben wir uns 27 Kameras für Kinder angesehen und einem Praxistest unterzogen, 21 Modelle sind aktuell noch erhältlich. Hier ist teuer meist auch gut – von Billigprodukten sollten Sie lieber die Finger lassen, da macht Fotografieren keinen Spaß mehr.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

VTech Kidizoom Touch 5.0

Test Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Touch 5.0
So macht man ein Update richtig: Die neue Kidizoom Touch bewahrt alle Stärken des Vorgängers und verbessert einige bekannte Defizite.

von 748 Lesern gekauft

Unser neuer Favorit kommt wieder von VTech: Als Nachfolgemodell unseres ehemaligen Favoriten teilt die Kidizoom Touch 5.0 all dessen Stärken uns setzt noch einen drauf. Die Menüführung ist leicht verständlich, das große, namensgebende Touch-Display ist schön groß und bunt und auch wenn die Kinderkamera natürlich nicht mit dem Spiegelreflex-Gegenstück der Eltern mithalten kann, sind die Fotos ansehnlich – und dank der neuen ebenfalls namensgebenden 5 Megapixel sogar höher aufgelöst als beim Vorgänger.

Besser, aber teurer

Nikon Coolpix W150

Kamera für Kinder Test: Niko Coolpix W150
Mehr kindertaugliche Kamera als Kinderkamera: Bildqualität und Funktionsumfang sind bombastisch, das Kind sollte aber schon lesen können.

Im direkten Vergleich sorgt die Nikon Coolpix W150 für ein Aha-Erlebnis, denn die Kamera macht deutlich bessere Bilder als die anderen Apparate im Test. Sie ist mit Bluetooth und WiFi ausgestattet und spielt somit technisch in einer anderen Liga – allerdings ist der Preis auch dementsprechend hoch. Dafür ist die Coolpix in mehreren kindgerechten Designs erhältlich sowie stoß- und wasserfest. Weil die Menüs auf Schrift statt auf Symbole setzen, empfehlen wir die Kamera aber vor allem für Kinder mit zumindest rudimentären Lesefähigkeiten.

Sofortdruck

Fujifilm Instax Mini 9

Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9
Exot: Als rein analoge Sofortbildkamera setzt die Instax Mini 9 ganz andere Maßstäbe als die Konkurrenz – mit Erfolg.

von 95 Lesern gekauft

Auch die Fujifilm Instax Mini 9 ist farblich gut aufgestellt. Als analoge Sofortbildkamera sticht sie aus dem Testfeld mit seiner Übermacht an Digitalkameras heraus, was gleichzeitig von Vor- und Nachteil ist: Die Sofortbilder haben einen eigenen Charme, Bearbeitungsmöglichkeiten und Videofunktion bleiben aber auf der Strecke. Außerdem ist das Gerät ziemlich groß und die Filme sind extrem teuer. Dennoch ist uns die Instax Mini 9 eine Empfehlung wert, denn für manche Gelegenheiten ist sie wie geschaffen.

Günstiger Purist

Tyhbelle Mini Kids Kamera

Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids Kamera
Das Verhältnis von Preis zu Bildqualität ist unschlagbar. Dafür bietet die Kamera nur das Nötigste.

Keine Preise gefunden.

Wer bei einer Kinderkamera mehr Wert auf den »Kamera«- als auf den »Kinder«-Teil legt, ist mit der Tyhbelle Mini Kids Kamera gut bedient. Die Kamera ist sehr klein und leicht und macht gleichzeitig hervorragende Fotos, wie man sie in dieser Preisklasse sonst nicht findet. Das hat allerdings seinen Preis, denn Fotoeffekte gibt es kaum, Funktionen zur Nachbearbeitung oder gar Spiele gleich überhaupt nicht. Wer aber wirklich eine Kamera und keine Spielkonsole sucht, kann mit der Mini Kids Kamera sehr viel Freude haben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritBesser, aber teurerSofortdruckGünstiger Purist
ModellVTech Kidizoom Touch 5.0Nikon Coolpix W150Fujifilm Instax Mini 9Tyhbelle Mini Kids KameraVTech Kidizoom TouchVTech Kidizoom Duo DXVTech Kidizoom Duo 5.0Fujifilm Instax Mini 70Somikon DV-25Polaroid Snap TouchRollei Action-CamFujifilm Hello Kitty Instax Mini KameraAquapix W1400Tyhbelle Digital Kamera für KinderXddias KinderkameraKiddypix RobozzFaburo KinderkameraWelltop Digitale Kamera für KinderVannico Kinder KameraLexibook DJ017FZSakar Kamera
Test Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Touch 5.0Kamera für Kinder Test: Niko Coolpix W150Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids KameraTest: Fotokamera für Kinder – Testsieger vtech Kidizoom TouchKamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom Duo DxTest Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Duo 5.0Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 70Test Kamera für Kinder: Somikon DV-25Test Fotokamera für Kinder: Polaroid Snap TouchTest 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425Test Kamera für Kinder: Fujifilm Hello Kitty Instax Mini KameraTest Kamera für Kinder: Aquapix W1400Test Kamera für Kinder: Tyhbelle Digital Kamera für KinderKamera für Kinder Test: Xddias KinderkameraTest Kamera für Kinder: Kiddypix RobozzKamera für Kinder Test: Faburo KinderkameraKamera für Kinder Test: Welltop KinderkameraKamera für Kinder Test: Vannico KinderkameraTest Fotokamera für Kinder: Lexibook DJ017FZ
Pro
  • Gute Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliche Fotos
  • Großes Touch-Display
  • Viele kinderfreundliche Extras
  • Hervorragende Bildqualität
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Wasser- und stoßfest
  • Mit Kindermenü
  • Interner Speicher vorhanden
  • Sehr einfache Bedienung
  • Gute Verarbeitung
  • Schönes Design
  • Gute Bildqualität
  • Klein und leicht
  • Blitz
  • Günstig
  • Viele kinderfreundliche Extras
  • Sturzsicher dank Gummihülle
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Interner Speicher vorhanden
  • Blitz und zwei Sucher
  • Kopfhörer beiliegend
  • Ordentliche Bildqualität
  • Eingängige Menüführung
  • Interner Speicher vorhanden
  • Blitz und zwei Sucher
  • Kopfhörer beiliegend
  • Ordentliche Bildqualität
  • Eingängige Menüführung
  • Einfache Bedienung
  • Gute Verarbeitung
  • Hübsches Design
  • Kinderfreundliche Handhabung
  • Günstig
  • Bilder sind in Ordnung
  • Mit App und kinderfreundlichem Menü
  • Tolle Bilder
  • Sofortduck und speichern möglich
  • Für ältere Kinder gut geeignet
  • Wasser- und stoßfest
  • Für Action-Fans
  • Funktionsweise und Handhabung gut
  • Bis zu 3 Meter unter Wasser sind Fotos möglich
  • Blitz
  • Einfach zu halten
  • Verarbeitung ist in Ordnung
  • Kopfhörerausgang
  • Äußerlich gut verarbeitet
  • Gummiabdeckung gegen Staub und Wasser
  • Überdurchschnittliche Bildqualität
  • Speicherkarte liegt bei
  • Kindliches Design
  • Großzügiges Zubehör
  • Speicherkarte liegt bei
  • Optisch sehr ansprechend für Kinder
  • Günstig
  • Viele schöne Designs
Contra
  • Ein/Aus-Schalter an nerviger Position
  • Groß und schwer
  • Braucht Batterien
  • Niedrige Videoauflösung
  • Stolzer Preis
  • Lesekenntnisse von Vorteil
  • Keine SD-Karte im Lieferumfang
  • Sehr groß
  • Teure Filme
  • Fast kein Zubehör im Lieferumfang
  • Verarbeitung nur mittelmäßig
  • Relativ umständliche Bedienung
  • Kein interner Speicher
  • Fast keine Fotoeffekte
  • Fotos sind nicht besonders gut
  • Braucht Batterien
  • Mäßige Videoauflösung
  • Braucht Batterien
  • Löst relativ langsam aus
  • Groß und schwer
  • Keine Speicherkarte im Lieferumfang
  • Schlechte Videoauflösung
  • Braucht Batterien
  • Löst relativ langsam aus
  • Groß und schwer
  • Groß
  • Teure Filme
  • Kein interner Speicher
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Sehr teuer
  • Für Kleinkinder viel zu kompliziert
  • Eher weniger für Jungen geeignet
  • Kein interner Speicher
  • Nur für Kinder eher nicht zu empfehlen
  • Knöpfe zu klein
  • Schlechte Bildqualität
  • Groß und schwer
  • Umständliche Bedienung
  • Kein interner Speicher
  • MicroSD schwer herauszubekommen
  • Umständliches Menü
  • Falsche/fehlende Übersetzung
  • Blitz und Frontlinse sind Attrappen
  • Relativ wenige Zusatzfunktionen
  • Schlechte Bildqualität
  • Schlechte Ausstattung
  • Batterien nicht im Lieferumfang
  • MicroSD-Karte nicht im Lieferumfang
  • Anschlüsse nur mit Schraubendreher zugänglich
  • Tastentöne sind nicht abschaltbar
  • Sehr schlechte Bildqualität
  • Sehr kurze Akku-Laufzeit
  • Kein Blitz, kein Sucher
  • Umständliches Menü
  • Falsche/fehlende Übersetzung
  • Sehr schlechte Bildqualität
  • Sehr kurze Akku-Laufzeit
  • Kein Blitz, kein Sucher
  • Umständliches Menü
  • Falsche/fehlende Übersetzung
  • Keine Speicherkarte im Lieferumfang
  • Katastrophale Bildqualität, teilweise Bildfehler
  • Verzerrt das Bild vertikal
  • Sehr kurze Akku-Laufzeit
  • Kein Blitz, kein Sucher
  • Umständliches Menü
  • Falsche/fehlende Übersetzung
  • Schlechte Fotos
  • Zu kleine Tasten
  • Keine überzeugende Ausstattung
  • Braucht Batterien
  • Kein richtiges Display
  • Sehr kleine Knöpfe
  • Schwierig zu bedienen
  • Batterien schnell leer
  • Keine Effekte für Kinder
Bester Preis

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Tipps zum Kauf

Eine Kamera für Kinder muss keine überzogen hohe Pixelauflösung haben. Auch die Bildqualität ist letztlich nicht allein entscheidend. Wichtig ist vielmehr, dass die Kamera Spaß macht. Das bedeutet vor allem kind- und altersgerechte Verarbeitung und Bedienung.

Die Bildqualität ist für Kinder zweitrangig

Die Bildqualität interessiert die meisten Kinder weniger. Es geht ihnen eher darum, ob man Papa auf dem Foto eine lustige Perücke aufsetzen oder die Schwester mit Hundeohren versehen kann.

Auch auf das Aussehen der Kamera achten Kinder. Auch wenn es uns nicht unbedingt gefällt: Kinder lieben bunte Sachen. Gibt es die Kinderkamera in verschiedenen Farben oder mit Stickern für die individuelle Gestaltung? Perfekt. Dann kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen.

Wichtig bei Geräten für Kinder und besonders für Kleinkinder ist außerdem die Robustheit. Man muss keine Kinder haben, um zu wissen, dass sie auch mal etwas gröber mit ihren Sachen umgehen und Geräte gern mal auf den Boden werfen. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn nach nur einem Sturz die Kamera kaputt ist. Eine Kamera für Kinder muss also einiges aushalten können und sollte am besten auch wasserdicht sein.

 Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Kameras für Kinder sollten robust und am besten wasserdicht sein.

Vorrangig sollte die Kinderkamera den Kleinen Spaß bereiten. Dafür muss die Bedienung einfach und verständlich sein, Geduld gehört ja nicht zu den Stärken der meisten Kinder und wenn sie immer und immer wieder Mama oder Papa nach Hilfe fragen müssen, vergeht die Lust am Fotografieren schnell. Das betrifft vor allem die Menüführung, denn trotz ihrer Zielgruppe nutzen viele Kinderkameras hier Schrift – blöd nur, wenn die Kleinen noch nicht lesen können, und noch blöder, wenn die einzige Sprachausgabe aus Chinesisch oder Englisch besteht.

Abwechslungsreich und robust sollte die Kamera sein

Außerdem sollte eine Kamera für Kinder auch abwechslungsreich und unterhaltsam sein. Bietet die Kamera Spiele, Videos und kindliche Bearbeitungsprogramme, ist das oft schon die halbe Miete. Mache Modelle können auch als MP3-Player zum Abspielen von Musik und Hörspielen genutzt werden.

Neben den digitalen Kinderkameras gibt es neuerdings auch wieder rein analoge Modelle, die als Sofortbildkameras gleich nach dem Photographieren ein Foto ausgeben. Das ist toll, hat aber einen Haken: Die Filme sind ziemlich teuer. Rund 75 Cent muss man für ein einziges Bild auf den Tisch legen. Knippst der Nachwuchs wild durch die Gegend, wird das schnell ein teurer Spaß.

So haben wir getestet

Auf der Suche nach der besten Kamera für Kinder haben wir insgesamt 27 Kameras getestet, 21 sind derzeit noch erhältlich. Bei der Auswahl der Testkameras haben wir darauf geachtet, dass »typische« Kinderkameras genauso vertreten sind wie Kameras, die von der gesamten Familie genutzt werden können. Alle Kameras wurden sowohl von einem Erwachsenen als auch von einem fünfjährigen »Testkind« unter die Lupe genommen. Bei den schwerer zu bedienenden Kameras wurde das Kleinkind beim Testen von einem Erwachsenen unterstützt.

Dass die Fotos aus dem 2018er-Update im direkten Vergleich weniger strahlen, liegt auch daran, dass wir sie im Gegensatz zu denen aus der ersten Testrunde nicht im Sommer, sondern im November aufgenommen haben, als der Sonnenschein weit weniger intensiv war.

Noch mehr trifft das auf die Neuzugänge im November 2019 zu: Aufgrund des bedeckten Himmels an diesigen Herbsttagen wirken alle Farben weniger satt.

Fotos machen alle von uns getesteten Kameras – die eine besser, die andere schlechter. Auch Videos können mit den meisten Geräten gedreht werden. Wieder sind manche Geräte dabei besser als andere. Große Unterschiede gibt es im Preis, bei der Ausstattung und den kindgerechten Extras. Leider mussten wir feststellen: Beim Kauf einer guten Kamera für Kinder muss man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

Teurer ist hier wirklich besser

Denn die von uns getesteten, sehr günstigen Kameras haben uns gar nicht überzeugt. Das wenige Geld für diese Kameras kann man sich sparen – oder in die Spardose der Kids stecken. Da ist es auf jeden Fall besser angelegt.

 Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom 5.0

Testsieger: VTech Kidizoom Touch 5.0

Am meisten überzeugt hat uns im Test die Kidizoom Touch 5.0 von VTech. Sie ist robust, optisch sehr schick, kommt mit einigen Hardware-Extras daher und bietet neben dem Fotografieren jede Menge Spaß und Unterhaltung für die Kleinen.

VTech selbst gibt als Tipp für die Nutzung der Kidizoom Touch 5.0 die Altersgruppe fünf bis zwölf Jahre an. Wir finden aber, dass bereits zwei- bis dreijährige Kinder mit der einfachen Bedienung der Kamera zurecht kommen. Für ältere Kinder ist sie dagegen eher zu verspielt.

Auch jüngere Kinder kommen mit der Kidizoom gut zurecht

Viel kaputt machen oder verstellen kann man an der Kamera nicht. Löschen von Fotos ist erst nach zwei Schritten möglich, die Fotos sind also recht gut gesichert. Wer dem Löschen durch Kinderhände vorbeugen möchte, kann die Kidizoom Touch mithilfe des mitgelieferten USB Kabels mit dem heimischen Computer verbinden und so die Fotos auf dem Rechner speichern.

Ausstattung

Schon bevor man die Kidizoom Touch 5.0 aus der Verpackung nimmt, fällt auf, dass selbige deutlich größer ist als die der meisten anderen Kinderkameras. Beim Öffnen wird dann auch schnell der Grund dafür klar, denn neben der Kamera und der obligatorischen Anleitung fallen uns ein USB-Kabel und ein On-Ear-Bügelkopfhörer entgegen. Der gewinnt zwar keine Preise, trotzdem ist er eine nette Zugabe. Wer die Kopfhörer nicht mag und seinen Kindern besseren Ton anbieten möchte, dem legen wir an dieser Stelle unseren Test der besten Kinderkopfhörer ans Herz.

Wer noch mehr Zubehör möchte oder die Kamera auf Reisen und unterwegs einfach nur sicher und gut verpackt wissen möchte, kann sich außerdem gleich die passende Tasche dazu kaufen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Farben.

Bei der Qualität der Fotos legt die Kidizoom Touch 5.0 gegenüber dem Vorgänger ohne Zahl im Namen noch eine Schippe drauf. Natürlich handelt es sich noch immer um eine Kinderkamera, allzu hohe Erwartungen sollte man also nicht an sie stellen. Die Kamera knipst zwar keine schlechten Fotos, doch die meisten Smartphones machen heutzutage selbst in der Einsteigerklasse ohne Frage bessere Bilder.

Die Kidizoom Touch 5.0 ist mit einer Vorder- und einer Rückkamera ausgestattet. Man kann also nicht nur Fotos von seinen Freunden, sondern auch von sich selbst machen. Die Selfie-Kamera ist zwar nicht der Hit, geht aber noch in Ordnung, zumal VTech der einzige Hersteller im Testfeld ist, der überhaupt eine zweite Linse verbaut. Außer der Touch 5.0 haben lediglich die normale Kidizoom Touch und die Kidizoom Duo 5.0 Frontkameras.

Während die Selfie-Kamera genau wie die des Vorgängers mit 2 Megapixeln auflöst, hat sich bei der Hauptkamera einiges verbessert. 5 Megapixel klingen zunächst zwar zugegeben nach nicht viel, in Anbetracht der Tatsache, dass die wenigsten Konkurrenzmodelle auch nur die 2-Megapixel-Marke knacken, sind sie aber kein schlechter Wert. Bei normalen Fotos kommt man damit auf 2.560 x 1.920 Bildpunkte. Will man die Fotoeffekte nutzen, landet man allerdings wieder bei den gewohnten 2 Megapixeln bzw. 1 600 x 1 200 Pixeln.

Die Videoauflösung hat VTech im Vergleich zum Vorgänger erhöht und liefert nun Aufnahmen im traditionellen 4:3-Format mit 640 x 480 Pixeln, was der Auflösung alter Röhrenfernseher entspricht. Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen – wenigstens 720p hätten ruhig sein dürfen.

Bei der Verarbeitungsqualität gibt sich die Kidizoom Touch 5.0 keinerlei Blöße. Nichts klappert und alles bleibt, wo es soll. Die Gummihülle des Vorgängers gibt es nicht mehr, stattdessen setzt VTech beim 5.0-Modell auf eine rundumlaufenden, leicht aufgerauten Gummischutz an der Gehäuseseite. Dadurch wirkt das Gerät stärker wie aus einem Guss, trotzdem sind die empfindlichen Teile, wie Display und Linsen, vor Stürzen geschützt – zumindest auf gerade Oberflächen.

Bedienung

Die Navigation durch die Menüs geschieht fast vollständig über das titelgebende 3,5 Zoll große, kapazitive Touchscreen-LCD, das schnell reagiert und die Steuerung zu einem echten Highlight macht. In Sachen Bedienung liegen Welten zwischen der VTech Kidizoom Touch 5.0 und der Konkurrenz, selbst der aus eigenem Haus. Das Tippen und Wischen unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von dem, was man vom Smartphone kennt.

Ebenfalls wie beim Smartphone gibt es zusätzlich einige Hardware-Tasten, die Kamera verfügt über fünf davon: Eine fürs Menü, eine für »OK«, eine für Ein/Aus und zwei für den vierfachen Digital-Zoom. Das finden wir super, denn dadurch ist sie auch für die Allerkleinsten leicht zu bedienen. Schnell haben die Kids raus, welche Taste sie für was drücken müssen.

Tadeln müssen wir an dieser Stelle allerdings den Einschaltknopf. Der liegt nämlich an der Oberseite direkt neben dem Auslöser und somit an einer Stelle, an die man öfter auch mal zufällig kommt. Weil der Knopf die Kamera schon nach einem Sekundenbruchteil aus dem Schlaf holt, schaltet man die Kidizoom Touch 5.0 häufiger unfreiwillig an, als einem lieb ist.

Vielleicht auch deshalb besitzt Kidizoom Touch 5.0 eine Abschaltautomatik: Im Video- und Fotomodus schaltet sie sich nach drei und in allen anderen Modi sogar schon nach zwei Minuten ab. Das schont die Batterie, denn nichts ist ärgerlicher als eine Kamera, die nicht funktioniert.

Extras

Die Kidizoom Touch 5.0 ist viel mehr als nur eine Kamera für Kinder. Sie ist ein richtiges Unterhaltungsgerät, denn sie bietet Kindern jede Menge Spiel-, Foto- und Videospaß.

Die gemachten Fotos kann man dank diverser Effekte und Programme individuell gestalten: Rahmen, Stempel, Farb-, Verzerr- und Kaleidoskopeffekte und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind riesig und bieten Kindern jede Menge Spaß dabei, sich kreativ auszutoben.

Toll ist auch der »Du & Ich Modus« mit dem man witzige Gruppenfotos machen und sie dann in kreative Schablonen setzen kann. Auch das »verrückte Malstudio« bereitet Kindern viel Spaß. Mit Pinseln und unterschiedlichen Farben können die Kleinen ihre Fotos individuell verschönern.

Musik-Player, Spiele und Nachbearbeitung

Videos bleiben ebenfalls nicht vor der Kreativität der Kleinen verschont und können entweder normal oder mit Animationen, Zeichentrickeffekten oder Musikuntermalungen aufgenommen und bearbeitet werden.

Zusätzlich sind fünf Spiele, ein Musik-Player, ein Stimmenrekorder und vieles mehr integriert. Mit ihren vielen Funktionen gibt die Kamera Kindern die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – und unterstützt nebenbei die Entwicklung ihrer Motorik.

Solche Funktionen sind für die Kleinen natürlich wunderbar. Für Eltern kann es allerdings schnell zur Tortur werden, wenn das aktuelle Lieblingslied in Endlosschleife rauf und runter jodelt oder die Musik vom zum hundertsten Mal durchgeführten Fotoeffekt langsam, aber sicher das Nervenkostüm dezimiert. Immerhin lassen sich die Geräusche im Menü abschalten und notfalls kann man immer noch auf die besagten Kopfhörer zurückgreifen.

VTech Kidizoom Touch 5.0 im Testspiegel

Weitere Tests renommierter Seiten gibt es zur Zeit noch nicht. Sollte sich das ändern, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wer Wert auf gute Fotos legt, muss mehr Geld ausgeben. Und auf der anderen Seite gibt es auch noch eine günstigere Option. Wir glauben zwar, dass die meisten Kinder mit der Kidizoom Touch 5.0 viel Spaß haben werden, falls Sie aber nicht über die Schwächen, wie den fehlenden Akku oder die mäßige Videoauflösung hinwegsehen können, schlagen wir die folgenden Alternativen vor.

Besser, aber teurer

Nikon Coolpix W150

Kamera für Kinder Test: Niko Coolpix W150
Mehr kindertaugliche Kamera als Kinderkamera: Bildqualität und Funktionsumfang sind bombastisch, das Kind sollte aber schon lesen können.

Die Nikon Coolpix W150 hat uns, genau wie schon ihr Vorgänger W100 zuvor, sehr gut gefallen. Man merkt einfach, dass Nikon eben Kameras herstellt, nicht Spielzeug. Die Bildqualität spricht Bände und toppt die gesamte Konkurrenz um Längen. Dasselbe gilt für die Ausstattung: Mit Bluetooth und WiFi setzt sich die Coolpix in technischer Hinsicht weit vom restlichen Testfeld ab. Als Schmankerl hat sie sogar einen Mini-HDMI-Ausgang an Bord.

Bis zu zehn Meter wasserdicht

Die Kamera ist sehr gut verarbeitet, ergonomisch abgerundet und hat eine Größe, die Kinder noch gut bedienen können, aber auch Erwachsene nicht vor filigranes Gefummel stellt. Alle potenziell empfindlichen Elemente liegen so, dass sie beim einem Sturz nicht direkt in Mitleidenschaft gezogen werden. Allerdings hat sie keine Gummiummantelung und der glatte Kunststoff kann ab und zu etwas rutschig werden, wenn er nass wird. Und das kann er, denn die Coolpix W150 ist bis zu zehn Meter wasserdicht. Stoßfest ist sie auch: Trotz der fehlenden Gummidämpfung soll die Kamera Stürze bis zu 1,8 Metern überstehen.

Für eine Kinderkamera überraschend, ist die Coolpix W150 mit Bluetooth und WiFi ausgestattet, mit dessen Hilfe die Aufnahmen kabellos per Nikon SnapBridge auf ein Smartphone übertragen werden können, was im Test anstandslos funktionierte. Alternativ kann man auch auf den eingebauten Micro-USB-Anschluss zurückgreifen, der auch zum Laden des wechselbaren Akkus dient. Leider liegt dieser hinter einer Klappe, die während der gesamten Ladedauer offen bleiben muss. Das ist in Hinblick auf die Wasserfestigkeit zwar nachvollziehbar, aber nicht unbedingt praktisch, da die Kamera in diesem Zustand anfällig für Staub und Stürze ist.

Wahlweise gibt es ein vereinfachtes Menü

Das Menü ist klar gestaltet und übersichtlich aufgebaut, setzt aber vorwiegend auf Schrift, nicht auf grafische Symbole. Wahlweise kann man auch auf ein vereinfachtes Menü zurückgreifen, das sich »Variantenmenü« nennt. Es vereinfacht die ohnehin schon problemlose Bedienung noch weiter, befreit die Navigation aber nicht von Lettern. Wir empfehlen die Kamera deshalb vor allem für Kinder, die zumindest schon ein bisschen lesen können, oder die Einarbeitung mit Hilfe durch einen Erwachsenen – anschließend dürften die meisten Kinder gut damit zurechtkommen.

Spiele gibt es nicht, aber eine ganze Reihe an Filtern, mit denen zum Beispiel Bildbereiche gespiegelt werden können oder ein Stempel-Look entsteht. Die Bandbreite ist zwar verhältnismäßig übersichtlich, die Auswahl geht aber einfach von der Hand und die Ergebnisse sehen gut aus – wir sind zufrieden.

Gutes Aussehen ist ohnehin eine Stärke der Nikon Coolpix W150 – und damit meinen wir an dieser Stelle nicht die fünf verschiedenen Design-Varianten, in denen es die Kamera zu kaufen gibt, sondern viel mehr die Fotoqualität. Die ist im Vergleich zur Konkurrenz nämlich atemberaubend hoch. Farben wirken lebendig und können im Menü sogar noch weiter angepasst werden, die Schärfe stimmt – damit taugt der Apparat sogar für die Bilder aus dem gemeinsamen Familienurlaub.

Aufgrund der technischen Finesse, dem zugegeben recht hohen Preis und den fehlenden Spielen ist die Nikon Coolpix W150 nicht optimal für ganz kleine Kinder geeignet. Sobald der Spross aber etwas älter ist, übertrifft sie die verspielte Konkurrenz bei Weitem. Der aufgerufene Preis ist angesichts des hohen Gegenwerts gerechtfertigt.

Sofortdruck

Fujifilm Instax Mini 9

Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9
Exot: Als rein analoge Sofortbildkamera setzt die Instax Mini 9 ganz andere Maßstäbe als die Konkurrenz – mit Erfolg.

von 95 Lesern gekauft

Wer es lieber klassisch mag, findet womöglich Gefallen an der Fujifilm Instax Mini 9, denn sie fotografiert nicht nur rein analog, sondern ist obendrein eine Sofortbildkamera. Das Konzept geht noch immer auf, nur sollte einem bewusst sein, dass es dadurch keine Spiele, Verschönerungsmöglichkeiten oder Video-Modi gibt – und die Filme sehr teuer sind.

Teure Fotos

Wenn man weiß, auf was man sich mit einer Sofortbildkamera einlässt, kann die Instax Mini 9 aber einiges vorweisen, denn gut ist sie. Die Verarbeitung ist tadellos, das Gehäuse robust und die Fotos haben genau die typische, charmante Analog-Ästhetik, die man erwartet. Leider gilt das auch für das Filmmaterial, denn das lässt sich Fujifilm teuer bezahlen: Für einen Doppelpack Filmkassetten mit je zehn Bildern zahlt man rund 15 Euro, also etwa 75 Cent pro Bild. Wer zu viel knipst, ist also nicht nur andauernd mit Filmwechseln beschäftigt, sondern zahlt auch nicht zu knapp.

Lässt man diesen Elefant im Raum einmal außer Acht, gibt es aber nicht viel, das man der Instax Mini 9 vorwerfen könnte. Ihr Design im Hochkantformat hat einen eigenen Stil und die Bedienung ist einfach, praktisch und komfortabel. Es gibt nur drei Bedienelemente, alle liegen auf der Vorderseite der Kamera: Den Auslöser, eine Taste zum Ein- und Ausschalten, die gleichzeitig das Objektiv in die Bereitschaftsposition schiebt, und einen Drehschalter, der fünf verschiedene Einstellungen zulässt, die sich allesamt um die Lichtverhältnisse drehen.

Durch den einfachen Aufbau ist der Apparat problemlos für Kinder bedienbar, nicht verschweigen wollen wir allerdings, dass er auch ziemlich groß ausfällt und auch nicht zu den leichtesten gehört – sonderlich mini, wie es der Name suggeriert, ist das Gerät beim besten Willen nicht.

Die Kamera verfügt über einen Sucher und einen Blitz, die beide gut funktionieren. Für Selfies hat sich Fujifilm eine einfache, aber clevere Lösung ausgedacht: Statt einer zweiten Linse befindet sich an der Vorderseite ein winziger Spiegel, mit der Eigenaufnahmen erstaunlich gut gelingen.

 Kamera für Kinder Test: Instax Mini 9
Bilder werden direkt belichtet und sind in rund zwei Minuten fertig.

Für bessere Nahaufnahmen lässt sich eine Kunststofflinse for das Objektiv klemmen. Diese gehört zum Lieferumfang und lässt sich schnell und einfach anklippen bzw. abnehmen, stellt aber sicherlich auch einen heißen Kandidaten für die Kategorie »verlorenes Zubehör« dar.

Ideal für besondere Gelegenheiten

Wer nicht vor dem teuren Filmmaterial zurückschreckt, kann mit der Fujifilm Instax Mini 9 sehr viel Spaß haben. Gerade bei besonderen Gelegenheiten, wie Geburtstagen oder einer Hochzeit, kommen die Sofortbilder super an, denn so kann man den Gästen schnell und einfach ein kleines Fotoandenken in die Hand drücken. Außerdem ist die Kamera robust und in mehreren, knalligen Farben erhältlich. Für den Dauereinsatz in den kleinen Händen des knipsfreudigen Nachwuchses eignet sich sie hingegen kaum.

Günstiger Purist

Tyhbelle Mini Kids Kamera

Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids Kamera
Das Verhältnis von Preis zu Bildqualität ist unschlagbar. Dafür bietet die Kamera nur das Nötigste.

Keine Preise gefunden.

Die Tyhbelle Mini Kids Kamera wirkt auf den ersten Blick ganz in Ordnung, aber nicht besonders hochwertig. Es sind deutliche Spaltmaße zu erkennen und beim Klappscharnier am Griff kann man sich schon die Frage stellen, wie stabil das wohl auf Dauer ist. Traut man sich trotzdem an das Gerät, verblüfft es aber mit herausragenden Qualitäten.

Zugegeben: Das Niveau der VTech-Kameras erreicht die Tyhbelle-Kamera nicht ganz. Dafür kostet sie aber auch nicht einmal die Hälfte der Markenkonkurrenz und hat einiges zu bieten, was der Platzhirsch nicht mitbringt.

Zunächst einmal das offensichtliche: Die Kamera ist viel kleiner, deutlich leichter und verzichtet auf Batterien, was ein wiederkehrender, wesentlicher Kritikpunkt an den VTech-Produkten ist. Tyhbelle spendiert seiner Kamera hingegen einen internen Akku, der mithilfe des beiliegenden Micro-USB-Kabels aufgeladen wird. Dafür hat das Gerät keinen eigenen Speicher, was dank des MicroSD-Kartenschachts aber zu verschmerzen ist. Auch eine Kopfhörerbuchse sucht man vergebens.

Apropos fehlende Funktionen: Die Tybelle-Kamera ist rundum ein lupenreiner Purist. Außer ein paar Filtern, die das gesamte Bild in Schwarzweiß oder einen Sepia-Stich tauchen, gibt es keine Bearbeitungsmöglichkeiten und vom Gedanken, zwischendurch ein bißchen zu spielen, muss man ebenfalls Abstand nehmen. Ein Musik-Player ist auch nicht vorhanden, mangels eines Kopfhörerausgangs würde vermutlich ohnehin kein Lauschgenuss aufkommen.

Die Menüführung ist nicht besonders kompliziert, aber schmucklos und zweckdienlich. Weil es keine Piktogramme oder ähnliches gibt und alles rein schriftlich dargestellt wird, empfehlen wir die Kamera erst für Kinder mit einem zumindest rudimentären Leseverständnis, also ab etwa acht Jahren.

Unterm Strich macht die Tyhbelle Mini Kids Kamera das meiste, was sie tut, recht gut – alles andere macht sie dafür gar nicht. Als reine Kamera macht sie aber eine überzeugende Figur und ist schon für wenig Geld zu bekommen. Wer ein kindgerechteres und verspielteres Gerät möchte, ist mit VTech besser beraten, für noch bessere Bildqualität bietet sich Nikon an – allerdings nehmen beide deutlich mehr Geld für ihre Kameras.

Außerdem getestet

Die normale VTech Kidizoom Touch war eine zeitlang unser Favorit. Die Kamera ist noch im Handel erhältlich, wird aber allmählich abverkauft, während der Nachfolger ihre Stelle einnimmt. Im Großen und Ganzen sind sich Kidizoom Touch und Kidizoom Touch 5.0 recht ähnlich, allerdings muss man beim älteren Modell mit einigen Einschränkungen leben.

Neben den offensichtlichen Änderungen im Design betrifft das allem voran die Bildauflösung der Hauptkamera. Fotos können nur mit maximal 2 Megapixeln aufgenommen werden, während die Videoauflösung mit gerade einmal 320 x 240 Pixeln wie ein schlechter Scherz anmutet. Der interne Speicher ist mit 256 Megabyte auch nur halb so groß wie der des 5.0-Modells.

Die Kamera ist mit einem Fallschutz – einem so genannten Bumper – umrandet. Der Gummischutz sorgt dafür, dass die Kamera sicher und stabil in den kleinen Kinderhänden liegt und im Fall eines Falles nicht gleich kaputt geht.

Ansonsten teilen sich beide Geräte die gleichen Vorteile, wie etwa die tadellose Steuerung, aber auch die Nachteile, wie die sperrigen Maße und die Energiezufuhr aus Mignon-Batterien. Da sie sich aktuell aber auch preislich nicht nennenswert unterscheiden, sehen wir keinen Grund mehr dafür, noch zum älteren Modell zu greifen.

VTech Kidizoom Duo DX

Die VTech Kidizoom Duo DX ist das Update der Kidizoom Duo 5.0. Geändert hat sich wenig: Größe und Tasten-Layout sind gleich, die Auflösung der Hauptkamera liegt immer noch bei 5 Megapixeln und auch die neue Version ernährt sich von Batterien.

Etwas besser sieht es bei der Bildqualität sowie der Video-Auflösung aus, die von lachhaften 320 x 240 Pixeln beim Vorgänger auf immerhin 640 x 480 Pixel gestiegen ist. Damit ist sie zwar viermal so hoch wie zuvor, erreicht aber trotzdem gerade mal das Format eines alten Röhrenfernsehers. Fotos wirken weniger ausgefranst als beim Vorgänger, was sich vor allem an Kanten gut beobachten lässt. Die Frontkamera hat derweil noch größere Sprünge gemacht und macht nun deutlich bessere Fotos.

Wie für VTech üblich, wartet die Kidizoom Duo DX natürlich mit jeder Menge Rahmen, Effekte und Spiele auf. Die meisten davon setzen mehr oder weniger stark auf Augmented Reality und sind eine Weile durchaus lang unterhaltsam. VTechs Menü mit seinen bunten Icons und der intuitiven Bedienbarkeit ist derweil weiterhin das Eichmaß für Kinderkameras und mit deutlichem Abstand besser als die Menüs sämtlicher Konkurrenten.

Ansonsten gilt alles, was wir schon über die Kidizoom Duo 5.0 geschrieben haben, auch für das neue Modell: Groß, solide, robust, voller schöner Features und mit akzeptabler Bildqualität. Wir raten zwar trotzdem weiterhin eher zur Kidizoom Touch, ein schlechter Kauf ist die Duo DX aber nicht.

VTech Kidizoom Duo 5.0

Auch die VTech Kidizoom Duo 5.0 ist ein Batteriefresser, anders als bei der Kidizoom Touch versucht der Hersteller hier aber gar nicht erst, die Kamera schlank oder gar grazil erscheinen zu lassen und steckt die runden Energiespender in die beiden gewaltigen Griffe an den Seiten. Unter anderem deshalb ist die Duo die mit Abstand größte Kamera im Testfeld und wiegt auch entsprechend viel.

Eine Seltenheit ist der doppelte Sucher für beide Augen. Leider verschwimmt durch sie die Sicht und wir bevorzugen das 2,4 Zoll große Display. Schön ist auch, dass ein Blitz eingebaut ist.

In der aktuellen Version löst die Frontkamera mit 5 Megapixeln auf und liefert solide Bilder. Werden Effekte genutzt, sinkt die Auflösung wie schon bei der Kidizoom Touch 5.0 auf 2 Megapixel. Die Frontkamera fällt mit 0,3 Megapixeln hingegen ziemlich dürftig aus.

Wie man es von VTech kennt, gibt es auch hier eine Videofunktion, Spiele und diverse Möglichkeiten zur Nachbearbeitung. Die Menüführung ist ebenfalls wieder hervorragend. Die Schnappschüsse finden entweder im internen, 256 Megabyte fassenden Speicher Platz oder können auf einer SD-Karte gespeichert werden. Die beiliegenden Kopfhörer finden am 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss Verbindung.

Alles in allem ist die VTech Kidizoom Duo 5.0 eine sehr große, sehr stabile und technisch ordentliche Kinderkamera, die aber nicht an die Schwester Kidizoom Touch 5.0 heranreicht.

Fujifilm Instax Mini 70

Die Fujifilm Instax Mini 70 gehört eigentlich nur bedingt in diesen Test, da es sich streng genommen nicht um eine Kinderkamera handelt. Das gesamte Design, aber auch Verpackung und Werbematerialien weisen viel mehr auf eine jugendliche bis junge erwachsene Zielgruppe hin. Folgerichtig gibt es bei der Instax Mini 70 auch keine bunte Ummantelung aus stoßfestem Gummi, sondern ein metallisch glänzendes Finish zu bewundern – das Gerät ist sichtlich nicht dazu gedacht, dass man es fallen lässt, schön ist es aber allemal. Ihre Verwandtschaft sieht man der Instax Mini 70 sofort an, denn wie schon Instax Mini 8 und 9 nutzt sie das etwas eigenwillige Hochkantformat mit Auslöser auf der Vorderseite. Im Vergleich zur Instax Mini 9 ist sie aber ein wenig kleiner. Ein sehr kleines, aber ausreichendes Schwarzweiß-Display informiert über die Anzahl verbleibender Bilder und den aktiven Modus, der mithilfe von drei angrenzenden Tasten gewählt wird.

 Kamera für Kinder Test: Instax Mini 70
Keine Spiele, keine Effekte: Die Instax Mini 70 druckt die Fotos direkt.

Weil es sich bei der Instax Mini 70 um eine rein analoge Sofortbildkamera handelt, sind die weiteren Optionen übersichtlich, denn Spiele, Videos oder lustige Rahmen fehlen vollständig. Dafür ist die Bedienung selbsterklärend.

Leider krankt die Kamera am althergebrachten Problem der teuren Leerfilme. Ein Doppelpack Kartuschen à 10 Bilder kostet momentan rund 15 Euro, das macht satte 75 Cent pro Bild. In Zeiten von Digitalkameras, deren günstige Speicherkarten problemlos tausende Fotos bewältigen, lässt das schon arg schlucken.

Ansonsten hat uns die Instax Mini 70 aber sehr gut gefallen: Verarbeitung und Handhabung sind vorbildlich und die Ästhetik der Sofortbilder hat einen eigenen Charme. Wären sie doch nur nicht so teuer …

Wenn Sie erstmal ausprobieren wollen, ob Fotografieren überhaupt was für Ihr Kind ist, ist die Somikon DV25 eine Überlegung wert. Das Design orientiert sich sehr offensichtlich an der VTech Kidizoom Duo: Es ist kindgerecht, ganz geschlechtsspezifisch kann man die Somikon in rosa oder blau kaufen, und sie ist robust gebaut. Nach kurzer Übung ist die Kamera für Kinder problemlos zu bedienen: Auf der linken vorderen Seite ist der Videoknopf, rechts der Auslöser für Fotos. Die nervigen, lauten Tastentöne können Gott sei Dank im Menü abgestellt werden.

Auch ein paar Extras gibt es fürs überschaubare Geld: Wenn die Einstellung »Zoom-Switch« auf off steht, sind im Fotomodus sechs verschiedene Rahmen auswählbar, um die geschossenen Fotos auszuschmücken. Videos kann man ebenfalls drehen und sie mit sechs verschiedenen Farben hinterlegen.

Sogar zeitverzögertes Fotografieren ist möglich. Dafür muss man lediglich die M-Taste länger gedrückt halten, bis oben links ein Uhrensymbol erscheint. Drückt man jetzt auf den Auslöser, dauert es noch fünf Sekunden bis das Bild aufgenommen wird. Wird die Kamera einige Zeit nicht verwendet, schaltet sie sich automatisch in den Standby-Modus und dann auch automatisch ganz aus. Per USB-Anschluss kann man die Fotos direkt auf den Computer übertragen, ohne die MicroSD-Karte entnehmen zu müssen.

Ein Spiel ist ebenso an Bord, wobei man das vernachlässigen kann. Es ist wirklich schlecht gemacht und wird heutzutage sicher kein Kind mehr erfreuen. Weitere Macken sind das etwas schwergängige Batteriefach und der recht kleine Bildschirm – ja, richtig gelesen: Wie das VTech-Vorbild besitzt auch die Somikon DV25 keinen internen Akku.

Die Qualität der Bilder gewinnt keine Lorbeeren, aber das überrascht bei dem Preis auch nicht. Die Farbwiedergabe ist relativ gut – zumindest, wenn man die Bilder klein betrachtet. Bei größerer Darstellung fällt sofort die schlechte Auflösung auf. Videos nimmt die Kamera bei gutem Licht erstaunlich gut auf, bei schlechtem Licht erkennt man aber schnell gar nichts mehr.

Natürlich gibt es bessere Kameras, doch man muss zugeben, dass der Klon wirklich nicht schlecht gelungen ist und für so einen günstigen Preis kann man eigentlich kaum meckern. Eine MicroSD-Speicherkarte muss allerdings dazu gekauft werden, da die Kamera keinen internen Speicher hat. Die Somikon DV25 ist für Kinder, die sich erstmal an einer Kamera ausprobieren möchten, aber durchaus brauchbar und bietet über das Knipsen heraus immer noch mehr als die Tyhbelle Mini Kids Kamera.

Im Vergleich zur Fujifilm Instax Mini hat man bei der Polaroid Snap Touch die Möglichkeit, geschossene Fotos entweder sofort oder auch erst später zu drucken. Der interne Speicher ist mit sechs Plätzen zwar winzig, lässt sich aber mit einer MicroSD-Karte für wenig Geld erweitern. Dank App kann man die Fotos außerdem auf dem Rechner speichern.

Mittels App ist es außerdem möglich, ältere oder mit einer anderen Kamera aufgenommene Fotos mit der Snap Touch zu drucken. Man kann die Polaroid Snap Touch also als ganz normal als Digitalkamera für die ganze Familie nutzen und hat mit dem Sofortdruck ein cooles Extra, das besonders Kinder begeistert.

Natürlich kann man seine Fotos mit der App auch »pimpen«: Rahmen, Sticker oder Texte machen aus jedem noch so langweiligem Foto einen Hingucker. Das absolute Highlight – besonders für Kinder – ist aber das im Lieferumfang enthaltene, selbstklebende Papier.

Der Polaroid Snap Touch wäre damit unser absoluter Favorit – wenn sie nicht so teuer wäre. Knapp 200 Euro sind für eine Kamera für Kinder kein Pappenstil. Es gibt zwar noch eine etwas günstigere Version ohne Display, bei der man durch einen Sucher gucken muss. Das ist für Kinder aber manchmal nicht ganz einfach. Und selbst die abgespeckte Version ist mit rund 130 Euro alles andere als ein Schnäppchen.

Wen das nicht kümmert, der findet die Polaroid Snap Touch neben weiß übrigens auch noch in vielen anderen Farben.

Ältere Geschwister dürften sich über die Rollei Action-Cam freuen. Ausgestattet mit Unterwassergehäuse und Helmhalterung ist diese Kamera vor allem etwas für Outdoor- und Actionfreunde. Sie verfügt über eine Auflösung von 5 Megapixeln, ein 135°-Weitwinkelobjektiv und ein eingebautes Mikrofon. Für Kleinkinder ist die Rollei Action-Cam aber zu klein, zu unhandlich und viel zu kompliziert.

Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera

Die Hello Kitty Fujifilm Instax Mini Kamera entspricht in Sachen Handhabung und Aufbau genau der normalen Fujifilm Instax Mini 8. Die Hello Kitty-Variante ist aber breiter und größer als das Schwestermodell und dürfte aufgrund ihres Designs eher bei Mädchen beliebt sein – als Kinderkamera taugt sie dank des knuffigen Motivs aber vermutlich noch besser.

Aquapix W1400

Test Kamera für Kinder: Aquapix W1400

Keine Preise gefunden.

Die Aquapix W1400 kann nur mit einer externen MicroSD-Karte benutzt werden. Auch bei ihr finden wir die Knöpfe viel zu klein und die Bedienung für Kinder zu kompliziert. Toll ist natürlich, dass man bis zu drei Meter unter Wasser Fotos machen kann und dass das Gehäuse besonders stoßfest ist. Empfehlen würden wir die Aquapix W1400 aber eher als Familienkamera für den Badeurlaub.

Die Kiddypix Robozz gibt sich äußerlich kinderfreundlich verspielt. Das Gehäuse ist robust, sodass es auch mal gelegentlich einen Sturz aushalten sollte, ins Wasser sollte man sie allerdings nicht fallen lassen. Bevor der Foto-Spaß losgehen kann, wollen zuerst einmal drei AAA-Batterien in der Kamera versenkt werden. Wir halten das weder für umweltfreundlich, noch für besonders praktisch – das haben wir bereits an den VTech-Geräten kritisiert. Die notwenigen Batterien liegen hier nicht bei, genauso wenig wie eine SD-Karte, die man mangels internem Speicher zwingend benötigt. SDHC-Karten bis zu 32 Gigabyte Kapazität nimmt die Kamera an, mit SDXC-Karten verweigert sie hingegen die Zusammenarbeit.

Die Schächte für Batterien und Speicherkarte liegen, zusammen mit dem Micro-USB-Anschluss zur Dateiübertragung, unter einer Klappe an der unteren Schmalseite der Kamera versteckt. Um sie freizulegen, benötigt man einen Kreuzschlitz-Schraubendreher, von denen einer beiliegt. Die Schraube verhindert zwar, dass der Junior an die verhältnismäßig empfindlichen Elektronikbauteile gelangt – praktisch ist es aber nicht.

Ähnliches gilt für Bedienung: Während die Navigation durch das Menü noch zufriedenstellend von Statten geht, fragt man sich spätestens bei einem der beiden Spiele, die die Kiddypix Robozz bietet, warum der Hersteller kein Steuerkreuz verbaut hat. Spaß kommt dadurch nicht auf, zumal die zwei Aktionstasten in der Mitte des Geräts liegen, wo sie für kleine Hände so gut wie unerreichbar bleiben.

Die Bildqualität ist mittelmäßig. Besonders auf nahe Distanz fehlt es an Schärfe und die Farben stimmen nicht, im Vergleich zu anderen Kameras in diesem Test ist sie aber bei Weitem nicht die schlechteste, zumal wir keine Schreibfehler feststellen konnten.

Die Menüs sind korrekt übersetzt, auch Deutsch steht zur Auswahl. Neben den genannten zwei Spielen gibt es auch eine Reihe bunter Comic-Rahmen, die hier stilistisch etwas stärker an japanische Mangas angelehnt sind.

Leider kann man die Tastentöne nicht abschalten – ein absolut unentschuldbares No-Go! Selbst wenn der Rest der Kamera besser wäre, können wir so unmöglich eine Empfehlung aussprechen.

Tyhbelle Digital Kamera für Kinder

Test Kamera für Kinder: Tyhbelle Digital Kamera für Kinder

Keine Preise gefunden.

Die Tyhbelle Digital Kamera für Kinder kann leider nicht mit der Konkurrenz aus eigenem Haus mithalten. Zuviel an der Kamera ist ärgerlich – doch zuerst das Positive: Sie ist einfach zu halten und hat einen Blitz sowie einen Kopfhörerausgang. Leider war es das damit auch schon mit den Vorzügen. Das Gerät wirkt klapprig, der Sucher ist eine Attrappe bzw. ein Loch ohne Funktion und die Micro-SD-Karte nur sehr schwer rein- und wieder herauszufummeln. Für seine Leistung und den wenig beeindruckenden Bildschirm ist das Gerät viel zu groß, selbst wenn man die Haltegriffe ignoriert.

Die Fotoergebnisse sind zum Heulen, denn selbst bei Tageslicht sehen alle Aufnahmen aus wie Screenshots aus alten VHS-Videokassetten. Gegen Ende unseres Tests ging die Kamera außerdem nicht mehr immer auf Anhieb an und brauchte mehrere Anläufe bis zum Hochfahren.

Die Menüführung ist unterirdisch und alles andere als intuitiv. Wer bunte Rahmen mag und es schafft, darf immerhin aus sechs davon wählen, mehr Spaß bietet die Tyhbelle-Kamera nicht.

Als wir die Xddias Kinderkamera das erste Mal ausgepackt und frisch begutachtet haben, hatten wir einen recht ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse ist schön bunt, die Verarbeitungsqualität ist besser als die der anderen Fernost-Modelle, die Buchsen für MicroSD-Karte und Micro-USB werden durch eine Gummiabdeckung geschützt und die Kamera knarzt nicht. Schön fanden wir auch die zusätzliche Linse auf der Vorderseite – eine Selfie-Kamera selbstverständlich!

Zumindest dachten wir das. Denn was uns nach dem Einschalten des Geräts erwartete, fegte unseren positiven Ersteindruck mit einer Leichtigkeit weg, die schon fast eine eigene Auszeichnung verdient hätte. Die Linse ist eine Attrappe ohne Funktion und das gilt genauso für den Blitz. Das Menü ist lieblos, besteht komplett aus Textbausteinen und ist stellenweise falsch übersetzt. An spaßigen Extras stehen 30 Rahmen bzw. grafische Elemente und fünf Farbmodi bereit. Spiele bietet die Kamera keine.

Die Bildqualität selbst geht hingegen tatsächlich in Ordnung. Farbecht sind die Bilder zwar nicht, darauf achten Kinder aber ohnehin nicht weiter. Im Vergleich zum Gros der Konkurrenten macht die Xddias Kinderkamera keine schlechte Figur.

Insgesamt ist die Kamera bei weitem nicht die schlechteste, empfehlen können wir sie aber auch niemandem.

Die Faburo Kinderkamera macht schon beim Auspacken einen minderwertigen Eindruck – die Zugänge für Micro-USB und Micro-SD liegen offen zugänglich an der Seite, der Sucher ist eine Attrappe und das Gerät ist selbst für eine Kinderkamera zu leicht. Immerhin liegt ein recht großzügiges Zubehörsortiment bei, zu dem neben einem einem Sticker-Set und einem Transportbeutel auch das obligatorische Micro-USB-Kabel sowie ein Kartenleser gehören. Der wirkt zwar noch schlimmer verarbeitet als die Kamera selbst, sein schieres Vorhandensein ist aber schon eine freudige Überraschung.

Aber man soll ein Buch ja nicht nach dem Einband beurteilen, also haben wir uns an den eigentlichen Test der Kamera gemacht und uns davon überzeugt, dass auch das Innenleben genauso schrottig ausfällt, wie unser erster Eindruck schon vermuten ließ.

Die Funktionsvielfalt ist äußerst gering, lediglich sechs Farbtönungen, vier Rahmen und fünf Spiele stehen zur Verfügung, sonderlich viel Spaß macht nichts davon. Als reine Kamera krankt die Faburo Kinderkamera an falscher Farbdarstellung, schlechter Auflösung und dem Zoom-Effekt, den wir schon in der letzten Testrunde bei der Kamera von ShinePick gesehen haben.

Das Menü ist trotz Deutsch als wählbarer Sprachausgabe stellenweise nicht übersetzt, alles liegt in verschachtelten Menüs versteckt und viele Dinge kann man auch überhaupt nicht ändern – darunter auch die Tastentöne. Sofern Sie nicht die stahlharten Nerven mitbringen, diese ohne Möglichkeit auf Besserung rund eine Stunde lang zu ertragen, bis der Faburo der Akku ausgeht, empfehlen wir, einen riesigen Bogen um die Kamera zu machen.

Welltop Digitale Kamera für Kinder

Kamera für Kinder Test: Welltop Kinderkamera

Keine Preise gefunden.

Die Welltop Digitale Kamera für Kinder könnte glatt als Erschrecker in einem Gruselkabinett auftreten, denn was sie bietet, ist schlichtweg grauenhaft. Das Menü ähnelt dem der äußerlich baugleichen Faburo sehr stark, ist aber nicht komplett identisch. So lassen sich hier Gott sei Dank die nervtötenden Tastentöne abschalten, das bezahlt man allerdings mit einer noch kleineren Auswahl an Spielen und Effekten.