Die beste Kamera für Kinder

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Kamera für Kinder Test: Kinderkameras Alle

Die beste Fotokamera für Kinder ist für uns die Kidizoom Touch 5.0 von VTech. Sie ist robust, kostet nicht viel und hat ein großes Touch Display, auf dem Kinder gut erkennen können, was sie fotografieren. Außerdem macht sie nicht nur Fotos, sondern hat auch integrierte Spiele, ein ansprechendes und kindgerechtes Design, witzige Fotoeffekte und eine Audio-Aufnahmefunktion.

Update 30. November 2018

Wir haben den Test stark überarbeitet und gleichzeitig sieben neue Kameras getestet. Unser neuer Favorit ist die VTech Kidizoom Touch 5.0, das Nachfolgemodell unseres alten Testsiegers. Als reine Kamera ohne viel Schnickschnack empfehlen wir die günstige Tyhbelle Mini Kids Kamera .

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13. Juni 2018

Wir haben die Somikon DV-25 getestet. Sie konnte uns als günstige Alternative überzeugen, auch wenn ihre Bilder nicht die besten sind.

Kinder wollen ja bekanntlich immer das haben, was die Eltern auch benutzen. Macht man zuhause oder im Urlaub Fotos mit der tollen (und teuren) Kamera, dauert es nicht lange, bis es heißt »Ich will auch mal Fotos machen!«.

Nun geben wir die von uns genutzten Geräte nur ungern in kleine Kinderhände, denn schnell fällt mal etwas runter oder der falsche Knopf ist gedrückt. Es ist allerdings extrem spannend und witzig, wie Kinder die Welt durch eine Kamera sehen. Oft kommen tolle Schnappschüsse dabei heraus und Kinder haben beim Fotografieren sehr viel Spaß. Die Lösung lautet: Man braucht eine eigene Kamera fürs Kind. Die sollte robust, leicht zu bedienen und vor allem für Kinder ansprechend sein.

Deshalb haben wir uns zehn Kameras für Kinder angesehen und einem Praxistest unterzogen. Hier ist teuer meist auch gut – von Billigprodukten sollten Sie lieber die Finger lassen, da macht Fotografieren keinen Spaß mehr.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

VTech Kidizoom Touch 5.0

Test Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Touch 5.0
So macht man ein Update richtig: Die neue Kidizoom Touch bewahrt alle Stärken des Vorgängers und verbessert einige bekannte Defizite.

Unser neuer Testsieger kommt wieder von VTech: Als Nachfolgemodell unseres ehemaligen Favoriten teilt die Kidizoom Touch 5.0 all dessen Stärken uns setzt noch einen drauf. Die Menüführung ist leicht verständlich, das große, namensgebende Touch-Display ist schön groß und bunt und auch wenn die Kinderkamera natürlich nicht mit dem Spiegelreflex-Gegenstück der Eltern mithalten kann, sind die Fotos ansehnlich – und dank der neuen ebenfalls namensgebenden 5 Megapixel sogar höher aufgelöst als beim Vorgänger.

Besser aber teurer

Nikon Coolpix W100

Begeistert hat uns die Nikon Coolpix W100. Sie ist für Kinder bestens geeignet, auch wenn man das aufgrund des Preises erstmal nicht denken würde. Ja, die Kamera ist kein Schnäppchen, aber sie ist wasserdicht und stoßfest, was sehr gute Voraussetzungen sind, um sie in Kinderhände zu geben. Außerdem gibt es ein sehr ansprechendes Kindermenü und viele bunte Designs, die sicher auch den Eltern gefallen. Der Preis ist das einzige Manko, doch dafür bekommen die Kleinen auch eine Kamera, die richtig gute Fotos macht.

Relativ günstig und mit nur zwei Knöpfen ausgestattet eignet sich die Fujifilm Instax Mini 8 auf den ersten Blick perfekt für Kinder. Ja und nein: Die Instax Mini ist nämlich eine Sofortbildkamera und gibt die geschossenen Fotos direkt gedruckt aus. Eine tolle Idee, aber die Filme sind leider recht teuer – und das kann schnell ins Geld gehen, wenn der Nachwuchs einfach vor sich hin knipst. Für besondere Anlässe wie Geburtstagsfeiern ist sie aber eine tolle Sache und man hat die Erinnerungsfotos direkt zum Mitnehmen.

Günstiger Purist

Tyhbelle Mini Kids Kamera

Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids Kamera
Das Verhältnis von Preis zu Bildqualität ist unschlagbar. Dafür bietet die Kamera nur das Nötigste.

von 14 Lesern gekauft

Wer bei einer Kinderkamera mehr Wert auf den »Kamera«- als auf den »Kinder«-Teil legt, ist mit der Tyhbelle Mini Kids Kamera gut bedient. Die Kamera ist sehr klein und leicht und macht gleichzeitig hervorragende Fotos, wie man sie in dieser Preisklasse sonst nicht findet. Das hat allerdings seinen Preis, denn Fotoeffekte gibt es kaum, Funktionen zur Nachbearbeitung oder gar Spiele gleich überhaupt nicht. Wer aber wirklich eine Kamera und keine Spielkonsole sucht, kann mit der Mini Kids Kamera sehr viel Freude haben.

Vergleichstabelle

TestsiegerBesser aber teurerSofortdruckGünstiger Purist
Modell VTech Kidizoom Touch 5.0 Nikon Coolpix W100 Fujifilm Instax Mini Tyhbelle Mini Kids Kamera VTech Kidizoom Touch VTech Kidizoom Duo 5.0 Polaroid Snap Touch Rollei Action-Cam Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera Aquapix W1024 Aquapix W1400 Pellor BO-CAMR04 ShinePick Kinder Kamera Tyhbelle Digital Kamera für Kinder Weton Kinder Kamera Lexibook DJ017FZ Sakar Kamera
Test Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Touch 5.0Test Fotokamera für Kinder: Nikon Coolpix W100Test Fotokamera für Kinder: Fujifilm Instax MiniKamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids KameraTest: Fotokamera für Kinder – Testsieger vtech Kidizoom TouchTest Kamera für Kinder: VTech Kidizoom Duo 5.0Test Fotokamera für Kinder: Polaroid Snap TouchTest 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425Test Kamera für Kinder: Fujifilm Hello Kitty Instax Mini KameraTest Kamera für Kinder: Aquapix W1024Test Kamera für Kinder: Aquapix W1400Test Kamera für Kinder: Pellor BO-CAMR04Kamera für Kinder Test: Shinepick KinderkameraTest Kamera für Kinder: Tyhbelle Digital Kamera für KinderTest Kamera für Kinder: Weton Kids Creative CameraTest Fotokamera für Kinder: Lexibook DJ017FZ
Pro
  • Gute Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliche Fotos
  • Großes Touch-Display
  • Viele kinderfreundliche Extras
  • Hohe Auflösung
  • Wasserdicht und stoßfest
  • Mit Kindermenü
  • Vergleichsweise günstig
  • Kinderleichte Bedienung
  • Bilder gleich in der Hand
  • Gute Bildqualität
  • Klein und leicht
  • Blitz
  • Günstig
  • Viele kinderfreundliche Extras
  • Sturzsicher dank Gummihülle
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Interner Speicher vorhanden
  • Blitz und zwei Sucher
  • Kopfhörer beiliegend
  • Ordentliche Bildqualität
  • Eingängige Menüführung
  • Mit App und kinderfreundlichem Menü
  • Tolle Bilder
  • Sofortduck und speichern möglich
  • Für ältere Kinder gut geeignet
  • Wasser- und stoßfest
  • Für Action-Fans
  • Funktionsweise und Handhabung gut
  • Schickes Design
  • Gute Kamera für Jugendliche und Erwachsene
  • Bis zu 3 Meter unter Wasser sind Fotos möglich
  • Klein und leicht
  • Viel Zubehör im Lieferumfang
  • Klein und leicht
  • Blitz
  • Einfach zu halten
  • Verarbeitung ist in Ordnung
  • Kopfhörerausgang
  • Klein und leicht
  • Wechselbare Vorderblende
  • Optisch sehr ansprechend für Kinder
  • Günstig
  • Viele schöne Designs
Contra
  • Ein/Aus-Schalter an nerviger Position
  • Groß und schwer
  • Braucht Batterien
  • Niedrige Videoauflösung
  • Relativ teuer
  • Wechselfilme kosten viel
  • Fast kein Zubehör im Lieferumfang
  • Verarbeitung nur mittelmäßig
  • Relativ umständliche Bedienung
  • Kein interner Speicher
  • Fast keine Fotoeffekte
  • Fotos sind nicht besonders gut
  • Braucht Batterien
  • Schlechte Videoauflösung
  • Braucht Batterien
  • Löst relativ langsam aus
  • Groß und schwer
  • Sehr teuer
  • Für Kleinkinder viel zu kompliziert
  • Eher weniger für Jungen geeignet
  • Kein interner Speicher
  • Komplizierte Bedienung für Kinder
  • Kein interner Speicher
  • Nur für Kinder eher nicht zu empfehlen
  • Knöpfe zu klein
  • Schlechte Bildqualität
  • Schlechte Bildqualität
  • Schlechte Bildqualität
  • Groß und schwer
  • Umständliche Bedienung
  • Kein interner Speicher
  • MicroSD schwer herauszubekommen
  • Schlechte Bildqualität
  • Veraltete Technik
  • Schlechte Fotos
  • Zu kleine Tasten
  • Keine überzeugende Ausstattung
  • Braucht Batterien
  • Kein richtiges Display
  • Sehr kleine Knöpfe
  • Schwierig zu bedienen
  • Batterien schnell leer
  • Keine Effekte für Kinder
Bester Preis

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Tipps zum Kauf

Hat man sich zum Kauf einer Kinderkamera entschlossen, sollte man die Kaufentscheidung nicht als Erwachsener treffen, sondern aus Kindersicht an die Sache herangehen. Schließlich sind sie es, die mit der Kamera umgehen sollen – und für Kinder spielen beim Fotografieren ganz andere Punkte eine Rolle als für Erwachsene.

Eine Kamera für Kinder muss keine überzogen hohe Pixelauflösung und keinen riesigen Speicherplatz haben. Auch die Bildqualität ist letztlich nicht allein entscheidend. Wichtig ist vielmehr, dass die Kamera Spaß macht. Das bedeutet vor allem kind- und altersgerechte Verarbeitung und Bedienung.

Die Bildqualität ist für Kinder zweitrangig

Die meisten Kinder interessiert weniger stark als Erwachsene, ob das Bild besonders scharf ist oder nicht. Was sie aber interessiert, ist, ob man Papa auf dem Foto eine lustige Perücke aufsetzen oder die Schwester mit Hundeohren versehen kann.

Auch auf das Aussehen achten Kinder. Auch wenn es uns nicht unbedingt gefällt: Kinder lieben bunte Sachen. Gibt es die Kinderkamera in verschiedenen Farben oder mit Stickern für die individuelle Gestaltung? Perfekt. Dann kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen.

Vorrangig sollte die Kinderkamera den Kleinen natürlich Spaß bereiten. Damit das auch gewährleistet wird, muss die Bedienung einfach und verständlich sein. Geduld gehört nämlich nicht zu den Stärken der meisten Kinder und wenn sie immer und immer wieder Mama oder Papa nach Hilfe fragen müssen, vergeht die Lust am Fotografieren schnell.

Abwechslungsreich und robust sollte die Kamera sein

Deshalb sollte eine Kamera für Kinder auch abwechslungsreich und unterhaltsam sein. Bietet die Kamera Spiele, Videos und kindliche Bearbeitungsprogramme, kann man sich schon fast sicher sein, eine gute Wahl beim Kauf getroffen zu haben.

Wichtig bei Geräten für Kinder und besonders für Kleinkinder ist außerdem die Robustheit. Man muss keine Kinder haben, um zu wissen, dass sie auch mal etwas gröber mit ihren Sachen umgehen und Geräte gern mal auf den Boden werfen. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn nach nur einem Sturz die Kamera kaputt ist. Eine Kamera für Kinder muss also einiges aushalten können.

Hat man die kindgerechten Punkte bei der Wahl der Kamera abgehakt, können Eltern aber durchaus auf den ein oder anderen Punkt achten. Immerhin sind auch Kinderkameras technische Geräte und unterscheiden sich zuweilen stark in ihren Ausführungen. Neben offensichtlichen Punkten wie der Auflösung ist das elektronische Rüstzeug letztendlich also durchaus nicht restlos zu vernachlässigen, denn auch wenn die Bilder nicht perfekt sein müssen, ist der Fotospaß schnell vorbei, sobald es dämmrig wird.

Zusätzlich sind noch zwei weitere Punkte an einer Kinderkamera interessant: Ein geringes Gewicht und eine Schlaufe für das Handgelenk. Gut ist auch, wenn die Kamera wasserfest ist und einen Kopfhöreranschluss hat.

Leider gibt es keine Kamera, die alle gewünschten Punkte vereint. Unser Testsieger liefert aber zumindest ein schönes, wenn auch nicht perfektes Gesamtpaket.

So haben wir getestet

Auf der Suche nach der besten Kamera für Kinder haben wir zunächst zehn Kameras getestet. Bei der Auswahl der Testkameras haben wir darauf geachtet, dass »typische« Kinderkameras genauso vertreten sind wie Kameras, die von der gesamten Familie genutzt werden können. Alle Kameras wurden sowohl von einem Erwachsenen als auch von einem fünfjährigen »Testkind« unter die Lupe genommen. Bei den schwerer zu bedienenden Kameras wurde das Kleinkind beim Testen von einem Erwachsenen unterstützt.

Im ersten Update haben wir uns nur einen einzelnen Nachzügler angesehen, nämlich die Somikon DV-25. Das zweite Update war dann wieder ein bißchen umfangreicher: Sieben weitere Modelle haben Einzug gehalten, die wir ebenfalls genau unter die Lupe genommen haben. Dass die Fotos aus dem Update im direkten Vergleich weniger strahlen, liegt auch daran, dass wir sie im Gegensatz zu denen aus der ersten Testrunde nicht im Sommer, sondern im November aufgenommen haben, als der Sonnenschein weit weniger intensiv war.

Fotos machen alle von uns getesteten Kameras – die eine besser, die andere schlechter. Auch Videos können mit den meisten Geräten gedreht werden. Wieder sind manche Geräte dabei besser als andere. Große Unterschiede gibt es im Preis, bei der Ausstattung und den kindgerechten Extras. Leider mussten wir feststellen: Beim Kauf einer guten Kamera für Kinder muss man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

Teurer ist hier wirklich besser

Denn die von uns getesteten, sehr günstigen Kameras haben uns gar nicht überzeugt. Das wenige Geld für diese Kameras kann man sich sparen – oder in die Spardose der Kids stecken. Da ist es auf jeden Fall besser angelegt.

 Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom 5.0

Testsieger: VTech Kidizoom Touch 5.0

Am meisten überzeugt hat uns im Test die Kidizoom Touch 5.0 von VTech. Sie ist robust, optisch sehr schick, kommt mit einigen Hardware-Extras daher und bietet neben dem Fotografieren jede Menge Spaß und Unterhaltung für die Kleinen.

VTech selbst gibt als Tipp für die Nutzung der Kidizoom Touch 5.0 die Altersgruppe fünf bis zwölf Jahre an. Wir finden aber, dass bereits zwei- bis dreijährige Kinder mit der einfachen Bedienung der Kamera zurecht kommen. Für ältere Kinder ist sie dagegen eher zu verspielt.

Auch jüngere Kinder kommen mit der Kidizoom gut zurecht

Viel kaputt machen oder verstellen kann man an der Kamera nicht. Löschen von Fotos ist erst nach zwei Schritten möglich, die Fotos sind also recht gut gesichert. Wer dem Löschen durch Kinderhände vorbeugen möchte, kann die Kidizoom Touch mithilfe des mitgelieferten USB Kabels mit dem heimischen Computer verbinden und so die Fotos auf dem Rechner speichern.

Ausstattung

Schon bevor man die Kidizoom Touch 5.0 aus der Verpackung nimmt, fällt auf, dass selbige deutlich größer ist als die der meisten anderen Kinderkameras. Beim Öffnen wird dann auch schnell der Grund dafür klar, denn neben der Kamera und der obligatorischen Anleitung fallen uns ein USB-Kabel und ein On-Ear-Bügelkopfhörer entgegen. Der gewinnt zwar keine Preise, trotzdem ist er eine nette Zugabe. Wer die Kopfhörer nicht mag und seinen Kindern besseren Ton anbieten möchte, dem legen wir an dieser Stelle unseren Test der besten Kinderkopfhörer ans Herz.

Wer noch mehr Zubehör möchte oder die Kamera auf Reisen und unterwegs einfach nur sicher und gut verpackt wissen möchte, kann sich außerdem gleich die passende Tasche dazu kaufen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Farben.

Bei der Qualität der Fotos legt die Kidizoom Touch 5.0 gegenüber dem Vorgänger ohne Zahl im Namen noch eine Schippe drauf. Natürlich handelt es sich noch immer um eine Kinderkamera, allzu hohe Erwartungen sollte man also nicht an sie stellen. Die Kamera knipst zwar keine schlechten Fotos, doch die meisten Smartphones machen heutzutage selbst in der Einsteigerklasse ohne Frage bessere Bilder.

Die Kidizoom Touch 5.0 ist mit einer Vorder- und einer Rückkamera ausgestattet. Man kann also nicht nur Fotos von seinen Freunden, sondern auch von sich selbst machen. Die Selfie-Kamera ist zwar nicht der Hit, geht aber noch in Ordnung, zumal VTech der einzige Hersteller im Testfeld ist, der überhaupt eine zweite Linse verbaut. Außer der Touch 5.0 haben lediglich die normale Kidizoom Touch und die Kidizoom Duo 5.0 Frontkameras.

Während die Selfie-Kamera genau wie die des Vorgängers mit 2 Megapixeln auflöst, hat sich bei der Hauptkamera einiges verbessert. 5 Megapixel klingen zunächst zwar zugegeben nach nicht viel, in Anbetracht der Tatsache, dass die wenigsten Konkurrenzmodelle auch nur die 2-Megapixel-Marke knacken, sind sie aber kein schlechter Wert. Bei normalen Fotos kommt man damit auf 2.560 x 1.920 Bildpunkte. Will man die Fotoeffekte nutzen, landet man allerdings wieder bei den gewohnten 2 Megapixeln bzw. 1 600 x 1 200 Pixeln.

Die Videoauflösung hat VTech im Vergleich zum Vorgänger erhöht und liefert nun Aufnahmen im traditionellen 4:3-Format mit 640 x 480 Pixeln, was der Auflösung alter Röhrenfernseher entspricht. Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen – wenigstens 720p hätten ruhig sein dürfen.

Bei der Verarbeitungsqualität gibt sich die Kidizoom Touch 5.0 keinerlei Blöße. Nichts klappert und alles bleibt, wo es soll. Die Gummihülle des Vorgängers gibt es nicht mehr, stattdessen setzt VTech beim 5.0-Modell auf eine rundumlaufenden, leicht aufgerauten Gummischutz an der Gehäuseseite. Dadurch wirkt das Gerät stärker wie aus einem Guss, trotzdem sind die empfindlichen Teile, wie Display und Linsen, vor Stürzen geschützt – zumindest auf gerade Oberflächen.

Bedienung

Die Navigation durch die Menüs geschieht fast vollständig über das titelgebende 3,5 Zoll große, kapazitive Touchscreen-LCD, das schnell reagiert und die Steuerung zu einem echten Highlight macht. In Sachen Bedienung liegen Welten zwischen der VTech Kidizoom Touch 5.0 und der Konkurrenz, selbst der aus eigenem Haus. Das Tippen und Wischen unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von dem, was man vom Smartphone kennt.

Ebenfalls wie beim Smartphone gibt es zusätzlich einige Hardware-Tasten, die Kamera verfügt über fünf davon: Eine fürs Menü, eine für »OK«, eine für Ein/Aus und zwei für den vierfachen Digital-Zoom. Das finden wir super, denn dadurch ist sie auch für die Allerkleinsten leicht zu bedienen. Schnell haben die Kids raus, welche Taste sie für was drücken müssen.

Tadeln müssen wir an dieser Stelle allerdings den Einschaltknopf. Der liegt nämlich an der Oberseite direkt neben dem Auslöser und somit an einer Stelle, an die man öfter auch mal zufällig kommt. Weil der Knopf die Kamera schon nach einem Sekundenbruchteil aus dem Schlaf holt, schaltet man die Kidizoom Touch 5.0 häufiger unfreiwillig an, als einem lieb ist.

Vielleicht auch deshalb besitzt Kidizoom Touch 5.0 eine Abschaltautomatik: Im Video- und Fotomodus schaltet sie sich nach drei und in allen anderen Modi sogar schon nach zwei Minuten ab. Das schont die Batterie, denn nichts ist ärgerlicher als eine Kamera, die nicht funktioniert.

Extras

Die Kidizoom Touch 5.0 ist viel mehr als nur eine Kamera für Kinder. Sie ist ein richtiges Unterhaltungsgerät, denn sie bietet Kindern jede Menge Spiel-, Foto- und Videospaß.

Die gemachten Fotos kann man dank diverser Effekte und Programme individuell gestalten: Rahmen, Stempel, Farb-, Verzerr- und Kaleidoskopeffekte und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind riesig und bieten Kindern jede Menge Spaß dabei, sich kreativ auszutoben.

Toll ist auch der »Du & Ich Modus« mit dem man witzige Gruppenfotos machen und sie dann in kreative Schablonen setzen kann. Auch das »verrückte Malstudio« bereitet Kindern viel Spaß. Mit Pinseln und unterschiedlichen Farben können die Kleinen ihre Fotos individuell verschönern.

Musik-Player, Spiele und Nachbearbeitung

Videos bleiben ebenfalls nicht vor der Kreativität der Kleinen verschont und können entweder normal oder mit Animationen, Zeichentrickeffekten oder Musikuntermalungen aufgenommen und bearbeitet werden.

Zusätzlich sind fünf Spiele, ein Musik-Player, ein Stimmenrekorder und vieles mehr integriert. Mit ihren vielen Funktionen gibt die Kamera Kindern die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – und unterstützt nebenbei die Entwicklung ihrer Motorik.

Solche Funktionen sind für die Kleinen natürlich wunderbar. Für Eltern kann es allerdings schnell zur Tortur werden, wenn das aktuelle Lieblingslied in Endlosschleife rauf und runter jodelt oder die Musik vom zum hundertsten Mal durchgeführten Fotoeffekt langsam, aber sicher das Nervenkostüm dezimiert. Immerhin lassen sich die Geräusche im Menü abschalten und notfalls kann man immer noch auf die besagten Kopfhörer zurückgreifen.

Kidizoom Touch 5.0 im Testspiegel

Weitere Tests renommierter Seiten gibt es zur Zeit noch nicht. Sollte sich das ändern, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wer Wert auf gute Fotos legt, muss mehr Geld ausgeben. Und auf der anderen Seite gibt es auch noch eine günstigere Option. Wir glauben zwar, dass die meisten Kinder mit der Kidizoom Touch 5.0 viel Spaß haben werden, falls Sie aber nicht über die Schwächen, wie den fehlenden Akku oder die mäßige Videoauflösung hinwegsehen können, schlagen wir die folgenden Alternativen vor.

Besser aber teurer

Nikon Coolpix W100

Absolut begeistert hat uns die Nikon Coolpix W100. Ihr relativ hoher Preis mag viele vielleicht davon abschrecken, sie Kindern in die Hände zu geben – Funktionen und Ausstattung sind allerdings top und recht kinderfreundlich umgesetzt. Sie ist bis zehn Meter Tiefe wasserdicht und hat unter Wasser eine Gesichtserkennung. Außerdem ist sie stoßfest und hält Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,8 Metern aus.

Vor allem aber macht sie mit ihren 13,2 Megapixeln richtig gute Fotos. Mit der dazugehörigen App kann man die Bilder via Bluetooth auf dem Rechner sichern oder per SnapBridge direkt auf die Geräte von Familienmitgliedern oder Freunden schicken – praktisch!

Es gibt eine Video- und Fotofunktion und für Kinder sogar ein spezielles Kindermenü mit buntem Begrüßungsmenü, Cartooneffekten und Deko-Elementen.

Auch optisch macht die Nikon Coolpix W100 richtig was her. Sie ist in vielen verschiedenen Designs und Farben erhältlich. Ob blau, gelb, weiß, pink oder mit Blumen – die Auswahl ist groß. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Nikon Coolpix W100 macht also qualitativ hochwertige Aufnahmen und ist dank Extras wie dem Fallschutz dennoch für kleine Kinderhände geeignet. Leider ist sie aber auch relativ teuer.

Wer eine Kamera für besondere Anlässe, wie Geburtstage oder Parties, sucht, ist mit der Fujifilm Instax Mini 8 Sofortbildkamera gut beraten. Das tolle an ihr: Sie gibt sofort Bilder auf Papier aus.

Die Instax Mini 8 ist sehr leicht, liegt gut in der Hand, kommt mit nur zwei Knöpfen aus und kostet nicht viel. Damit ist sie eigentlich perfekt für Kinder.

Eigentlich, denn leider sind Sofortbildkameras in der Praxis sehr teuer. Die Filme gehen schnell ins Geld: Ein 2er-Pack kostet rund 16 Euro – für 20 Fotos. Jedes Foto kostet also ca. 80 Cent.

Wer seinem Kind schon mal sein Handy oder die Fotokamera fürs »kurze Fotomachen« in die Hand gedrückt hat, weiß, dass die Kleinen innerhalb von einer Minute gern mal 50 Fotos machen. Bei einer Kapazität von zehn Bildern pro Filmkassette wäre man nicht nur ständig mit dem Wechseln der Filme beschäftigt, sondern müsste auch sehr tief in die Tasche greifen. Denn mit der Fujifilm Instax Mini hat man nur die Möglichkeit, die Fotos sofort zu drucken. Ein Speichern der Bilder für späteres Drucken ist nicht möglich.

Die Instax Mini gibt es auch im coolen Hello Kitty Design.

Nichtsdestotrotz gefällt uns die Fujifilm Instax Mini sehr gut. Besonders für spezielle Anlässe wie einem Kindergeburtstag oder einer Hochzeit eignet sich eine Sofortbildkamera super, denn so kann man den Gästen schnell und einfach ein kleines Fotoandenken in die Hand drücken.

Günstiger Purist

Tyhbelle Mini Kids Kamera

Kamera für Kinder Test: Tyhbelle Mini Kids Kamera
Das Verhältnis von Preis zu Bildqualität ist unschlagbar. Dafür bietet die Kamera nur das Nötigste.

von 14 Lesern gekauft

Die Tyhbelle Mini Kids Kamera wirkt auf den ersten Blick ganz in Ordnung, aber nicht besonders hochwertig. Es sind deutliche Spaltmaße zu erkennen und beim Klappscharnier am Griff kann man sich schon die Frage stellen, wie stabil das wohl auf Dauer ist. Traut man sich trotzdem an das Gerät, verblüfft es aber mit herausragenden Qualitäten.

Zugegeben: Das Niveau der VTech-Kameras erreicht die Tyhbelle-Kamera nicht ganz. Dafür kostet sie aber auch nicht einmal die Hälfte der Markenkonkurrenz und at einiges zu bieten, was der Platzhirsch nicht mitbringt.

Zunächst einmal das offensichtliche: Die Kamera ist viel kleiner, deutlich leichter und verzichtet auf Batterien, was ein wiederkehrender, wesentlicher Kritikpunkt an den VTech-Produkten ist. Tyhbelle spendiert seiner Kamera hingegen einen internen Akku, der mithilfe des beiliegenden Micro-USB-Kabels aufgeladen wird. Dafür hat das Gerät keinen eigenen Speicher, was dank des MicroSD-Kartenschachts aber zu verschmerzen ist. Auch eine Kopfhörerbuchse sucht man vergebens.

Apropos fehlende Funktionen: Die Tybelle-Kamera ist rundum ein lupenreiner Purist. Außer ein paar Filtern, die das gesamte Bild in Schwarzweiß oder einen Sepia-Stich tauchen, gibt es keine Bearbeitungsmöglichkeiten und vom Gedanken, zwischendurch ein bißchen zu spielen, muss man ebenfalls Abstand nehmen. Ein Musik-Player ist auch nicht vorhanden, mangels des Kopfhörerausgangs würde vermutlich ohnehin kein Lauschgenuss aufkommen.

Die Menüführung ist nicht besonders kompliziert, aber schmucklos und zweckdienlich. Weil es keine Piktogramme oder ähnliches gibt und alles rein schriftlich dargestellt wird, empfehlen wir die Kamera erst für Kinder mit einem zumindest rudimentären Leseverständnis, also ab etwa acht Jahren.

Unterm Strich macht die Tyhbelle Mini Kids Kamera das meiste, was sie tut, sehr gut – alles andere macht sie dafür gar nicht. Als reine Kamera macht sie aber eine überzeugende Figur und ist schon für wenig Geld zu bekommen. Wer hingegen ein kindgerechteres und verspielteres Gerät möchte, ist mit der Somikon DV25 eventuell besser beraten. Mehr darüber lesen Sie unter »Außerdem getestet«.

Außerdem getestet

Im Test hatten wir außerdem noch eine ganze Reihe weiterer Kameras, darunter unter anderem zwei Unterwasserkameras von Aquapix, eine Action-Cam von Rollei, ein weiteres Modell der Fujifilm Instax Mini Kamera sowie mehrere günstigere Modelle aus Fernost. Allerdings halten wir manche der Kameras trotz ihres farbenfrohen Äußeren für Kleinkinder eher ungeeignet.

VTech Kidizoom Touch

Die normale VTech Kidizoom Touch war eine zeitlang unser Favorit. Die Kamera ist noch im Handel erhältlich, wird aber allmählich abverkauft, während der Nachfolger ihre Stelle einnimmt. Im Großen und Ganzen sind sich Kidizoom Touch und Kidizoom Touch 5.0 recht ähnlich, allerdings muss man beim älteren Modell mit einigen Einschränkungen leben.

Neben den offensichtlichen Änderungen im Design betrifft das allem voran die Bildauflösung der Hauptkamera. Fotos können nur mit maximal 2 Megapixeln aufgenommen werden, während die Videoauflösung mit gerade einmal 320 x 240 Pixeln wie ein schlechter Scherz anmutet. Der interne Speicher ist mit 256 Megabyte auch nur halb so groß wie der des 5.0-Modells.

Die Kamera ist mit einem Fallschutz – einem so genannten Bumper – umrandet. Der Gummischutz sorgt dafür, dass die Kamera sicher und stabil in den kleinen Kinderhänden liegt und im Fall eines Falles nicht gleich kaputt geht.

Ansonsten teilen sich beide Geräte die gleichen Vorteile, wie etwa die tadellose Steuerung, aber auch die Nachteile, wie die sperrigen Maße und die Energiezufuhr aus Mignon-Batterien. Da sie sich aktuell aber auch preislich nicht nennenswert unterscheiden, sehen wir keinen Grund mehr dafür, noch zum älteren Modell zu greifen.

VTech Kidizoom Duo 5.0

Auch die VTech Kidizoom Duo 5.0 ist ein Batteriefresser, anders als bei der Kidizoom Touch versucht der Hersteller hier aber gar nicht erst, die Kamera schlank oder gar grazil erscheinen zu lassen und steckt die runden Energiespender in die beiden gewaltigen Griffe an den Seiten. Unter anderem deshalb ist die Duo die mit Abstand größte Kamera im Testfeld und wiegt auch entsprechend viel.

Eine Seltenheit ist der doppelte Sucher für beide Augen. Leider verschwimmt durch sie die Sicht und wir bevorzugen das 2,4 Zoll große Display. Schön ist auch, dass ein Blitz eingebaut ist.

In der aktuellen Version löst die Frontkamera mit 5 Megapixeln auf und liefert solide Bilder. Werden Effekte genutzt, sinkt die Auflösung wie schon bei der Kidizoom Touch 5.0 auf 2 Megapixel. Die Frontkamera fällt mit 0,3 Megapixeln hingegen ziemlich dürftig aus.

Wie man es von VTech kennt, gibt es auch hier eine Videofunktion, Spiele und diverse Möglichkeiten zur Nachbearbeitung. Die Menüführung ist ebenfalls wieder hervorragend. Die Schnappschüsse finden entweder im internen, 256 Megabyte fassenden Speicher Platz oder können auf einer SD-Karte gespeichert werden. Die beiliegenden Kopfhörer finden am 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss Verbindung.

Alles in allem ist die VTech Kidizoom Duo 5.0 eine sehr große, sehr stabile und technisch ordentliche Kinderkamera, die aber nicht an die Schwester Kidizoom Touch 5.0 heranreicht.

Wenn Sie erstmal ausprobieren wollen, ob Fotografieren überhaupt was für Ihr Kind ist, ist die Somikon DV25 eine Überlegung wert. Das Design orientiert sich sehr offensichtlich an der VTech Kidizoom Duo: Es ist kindgerecht, ganz geschlechtsspezifisch kann man die Somikon in rosa oder blau kaufen, und sie ist robust gebaut. Nach kurzer Übung ist die Kamera für Kinder problemlos zu bedienen: Auf der linken vorderen Seite ist der Videoknopf, rechts der Auslöser für Fotos. Die nervigen, lauten Tastentöne können Gott sei Dank im Menü abgestellt werden.

Auch ein paar Extras gibt es fürs überschaubare Geld: Wenn die Einstellung »Zoom-Switch« auf off steht, sind im Fotomodus sechs verschiedene Rahmen auswählbar, um die geschossenen Fotos auszuschmücken. Videos kann man ebenfalls drehen und sie mit sechs verschiedenen Farben hinterlegen.

Sogar zeitverzögertes Fotografieren ist möglich. Dafür muss man lediglich die M-Taste länger gedrückt halten, bis oben links ein Uhrensymbol erscheint. Drückt man jetzt auf den Auslöser, dauert es noch fünf Sekunden bis das Bild aufgenommen wird. Wird die Kamera einige Zeit nicht verwendet, schaltet sie sich automatisch in den Standby-Modus und dann auch automatisch ganz aus. Per USB-Anschluss kann man die Fotos direkt auf den Computer übertragen, ohne die MicroSD-Karte entnehmen zu müssen.

Ein Spiel ist ebenso an Bord, wobei man das vernachlässigen kann. Es ist wirklich schlecht gemacht und wird heutzutage sicher kein Kind mehr erfreuen. Weitere Macken sind das etwas schwergängige Batteriefach und der recht kleine Bildschirm – ja, richtig gelesen: Wie das VTech-Vorbild besitzt auch die Somikon DV25 keinen internen Akku.

Die Qualität der Bilder gewinnt keine Lorbeeren, aber das überrascht bei dem Preis auch nicht. Die Farbwiedergabe ist relativ gut – zumindest, wenn man die Bilder klein betrachtet. Bei größerer Darstellung fällt sofort die schlechte Auflösung auf. Videos nimmt die Kamera bei gutem Licht erstaunlich gut auf, bei schlechtem Licht erkennt man aber schnell gar nichts mehr.

Natürlich gibt es bessere Kameras, doch man muss zugeben, dass der Klon wirklich nicht schlecht gelungen ist und für so einen günstigen Preis kann man eigentlich kaum meckern. Eine MicroSD-Speicherkarte muss allerdings dazu gekauft werden, da die Kamera keinen internen Speicher hat. Die Somikon DV25 ist für Kinder, die sich erstmal an einer Kamera ausprobieren möchten, aber durchaus brauchbar und bietet über das Knipsen heraus immer noch mehr als die Tyhbelle Mini Kids Kamera.

Im Vergleich zur Fujifilm Instax Mini hat man bei der Polaroid Snap Touch die Möglichkeit, geschossene Fotos entweder sofort oder auch erst später zu drucken. Der interne Speicher ist mit sechs Plätzen zwar winzig, lässt sich aber mit einer MicroSD-Karte für wenig Geld erweitern. Dank App kann man die Fotos außerdem auf dem Rechner speichern.

Mittels App ist es außerdem möglich, ältere oder mit einer anderen Kamera aufgenommene Fotos mit der Snap Touch zu drucken. Man kann die Polaroid Snap Touch also als ganz normal als Digitalkamera für die ganze Familie nutzen und hat mit dem Sofortdruck ein cooles Extra, das besonders Kinder begeistert.

Natürlich kann man seine Fotos mit der App auch »pimpen«: Rahmen, Sticker oder Texte machen aus jedem noch so langweiligem Foto einen Hingucker. Das absolute Highlight – besonders für Kinder – ist aber das im Lieferumfang enthaltene, selbstklebende Papier.

Der Polaroid Snap Touch wäre damit unser absoluter Favorit – wenn sie nicht so teuer wäre. Knapp 200 Euro sind für eine Kamera für Kinder kein Pappenstil. Es gibt zwar noch eine etwas günstigere Version ohne Display, bei der man durch einen Sucher gucken muss. Das ist für Kinder aber manchmal nicht ganz einfach. Und selbst die abgespeckte Version ist mit rund 130 Euro alles andere als ein Schnäppchen.

Wen das nicht kümmert, der findet die Polaroid Snap Touch neben weiß übrigens auch noch in vielen anderen Farben.

Ältere Geschwister dürften sich über die Rollei Action-Cam freuen. Ausgestattet mit Unterwassergehäuse und Helmhalterung ist diese Kamera vor allem etwas für Outdoor- und Actionfreunde. Sie verfügt über eine Auflösung von 5 Megapixeln, ein 135°-Weitwinkelobjektiv und ein eingebautes Mikrofon. Für Kleinkinder ist die Rollei Action-Cam aber zu klein, zu unhandlich und viel zu kompliziert.

Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera

Die Hello Kitty Fujifilm Instax Mini Kamera entspricht in Sachen Handhabung und Aufbau genau der normalen Fujifilm Instax Mini Kamera. Die Hello Kitty ist aber breiter und größer als das Schwestermodell und dürfte aufgrund ihres Designs eher bei Mädchen beliebt sein – als Kinderkamera taugt sie dank des knuffigen Motivs aber vermutlich noch besser.

Die Aquapix W1024 konnten wir zunächst gar nicht testen, denn die Kamera verfügt über keinen internen Speicher und wir hatten keine MicroSD-Speicherkarte zur Hand. Als wir schließlich ausgerüstet waren, ging es los. Die Kamera an sich finden wir gut – allerdings für Kinder aufgrund der kleinen Knöpfe und der recht komplizierten Bedienung eher ungeeignet.

Auch die Aquapix W1400 kann nur mit einer externen MicroSD-Karte benutzt werden. Auch bei ihr finden wir die Knöpfe viel zu klein und die Bedienung für Kinder zu kompliziert. Toll ist natürlich, dass man bis zu drei Meter unter Wasser Fotos machen kann und dass das Gehäuse besonders stoßfest ist. Empfehlen würden wir die Aquapix W1400 aber eher als Familienkamera für den Badeurlaub.

Die Pellor BO-CAMR04 ist schön klein und leicht – eine der kleinsten und leichtesten Kameras im Testfeld. Die Verarbeitung geht in Ordnung, das Display hätte aber trotz der geringen Größe des Geräts ein wenig größer sein dürfen.

Zu loben ist in jedem Fall die Ausstattung des Winzlings: Außer einem Sticker-Set und einem USB-Kartenleser liegt eine MicroSD-Karte mit immerhin 8 Gigabyte Fassungsvermögen bei – unter den Geräten in unserer November-Testrunde war die Pellor das einzige, das von Haus aus damit kam. Auf einen internen Speicher wurde verzichtet, was uns aber nicht überrascht hat.

Leider macht die Kinderkamera trotzdem wenig Spaß. Dafür ist die Bildqualität bei weitem zu schlecht und die sechs Rahmen zur Nachbearbeitung sind auch nur eine gewisse Zeit lang lustig. Danach bleibt nur noch eine schlechte, wenn auch sehr kompakte Kamera übrig, die ihren verhältnismäßig günstigen Preis nicht wert ist.

ShinePick Kinder Kamera

Kamera für Kinder Test: Shinepick Kinderkamera

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Die ShinePick Kinder Kamera sieht aus, als wäre sie aus Lego. Tatsächlich hat sie mit dem dänischen Klötzchenhersteller aber nichts zu tun. Die Noppenleiste an der Oberseite dient rein dekorativen Zwecken und passt von der Größe her nicht auf die Abstände der Stilvorlage. In Sachen Größe und Gewicht unterscheidet sie sich so gut wie gar nicht von der Pellor BO-CAMR04.

Wie schon die Pellor-Kamera kommt auch das ShinePick-Gerät mit einer vorbildlichen Ausstattung: In der Verpackung befinden sich auch neben der üblichen Anleitung und dem USB-Kabel auch noch eine Handschlaufe, ein Sticker-Set zum Verschönern, ein USB-MicroSD-Kartenleser, ein Silikon-Softcase und ein Kunststoff-Hardcase. Letzteres soll die Kamera angeblich wasserdicht machen, wir haben daran allerdings einige Zweifel und es deshalb sicherheitshalber lieber nicht überprüft.

Zum Verschönern der Fotos sind die sechs bereits bekannten Rahmen verfügbar. Darüber hinaus ist nicht viel geboten. Das wäre okay, immerhin ist eine Kamera ist in allererster Linie zum Fotografieren gemacht.

Leider erledigt sie ihre Hauptfunktion mehr als bescheiden: Die Bildqualität ist trotz 8 Megapixel grob und verrauscht, die Farben sind zu blass. Das vielleicht nervigste an der Kamera ist aber ihr Bildausschnitt: Obwohl wir nicht zoomen, ist die Perspektive immer um mindestens einen Meter zu nah am Geschehen und man hat Schwierigkeiten, größere Motive vollständig aufs Bild zu bekommen.

Die Bedienung ist generell ziemlich fummelig, die Menüführung ernüchternd und wenig schmuckvoll. Außerdem kann die ShinePick-Kamera kein Deutsch – zur Auswahl stehen nur Chinesisch und Englisch.

Tyhbelle Digital Kamera für Kinder

Die Tyhbelle Digital Kamera für Kinder kann leider nicht mit der Konkurrenz aus eigenem Haus mithalten. Zuviel an der Kamera ist ärgerlich – doch zuerst das Positive: Sie ist einfach zu halten und hat einen Blitz sowie einen Kopfhörerausgang.

Leider war es das damit auch schon mit den Vorzügen. Das Gerät wirkt klapprig, der Sucher ist eine Attrappe bzw. ein Loch ohne Funktion und die Micro-SD-Karte nur sehr schwer rein- und wieder herauszufummeln. Für seine Leistung und den wenig beeindruckenden Bildschirm ist das Gerät viel zu groß, selbst wenn man die Haltegriffe ignoriert.

Die Fotoergebnisse sind zum Heulen, denn selbst bei Tageslicht sehen alle Aufnahmen aus wie Screenshots aus alten VHS-Videokassetten. Gegen Ende unseres Tests ging die Kamera außerdem nicht mehr immer auf Anhieb an und brauchte mehrere Anläufe bis zum Hochfahren.

Die Menüführung ist unterirdisch und alles andere als intuitiv. Wer bunte Rahmen mag und es schafft, darf immerhin aus sechs davon wählen, mehr Spaß bietet die Tyhbelle-Kamera nicht.

Weton Kinder Kamera

Die Weton Kinder Kamera ist ist nur unwesentlich größer als die Kameras von ShinePick und Pellor, macht mit ihrem abgerundeten Gehäuse und dem Comic-Motiv aber optisch mehr her. Die Vorderblende, bei unserem Testexemplar gelb, lasst sich abnehmen und austauschen. Eine Ersatzblende in strahlend reinem weiß lag der Kamera bei. In Kombination mit den ebenfalls beigelegten Stickern lässt sich das Gerät so individuell verschönern.

Mit nur vier Tasten gestaltet sich die Bedienung übersichtlich, einen allzu großen Funktionsumfang sollte man dabei nicht erwarten. Technisch gibt sich die Weton Kinder Kamera restlos veraltet: Statt MicroSD-Karten hat sie einen Schacht für normale, große SD-Karten und der Mini-USB-Anschluss – nicht Micro-USB – hängt in Zeiten, in denen USB-C zunehmend zum Standard wird, zwei komplette Generationen hinterher. Die Kamera hat einen eingebauten Blitz, der Sucher ist eine Attrappe, wie man sie schon von der großen Tyhbelle-Kamera gesehen kennt.

Die Fotos der Weton-Kamera sind ein Pixelfest und extrem verrauscht. Damit macht die Kamera selbst im Vergleich zu den anderen Billigheimern eine äußerst bescheidene Figur. Auch wenn die Weton Kinder Kamera zu den günstigsten Modellen auf dem Markt gehört, empfehlen wir, einen großen Bogen um das Gerät zu machen.

Obwohl uns der Musikplayer von Lexibook überzeugte und sogar von uns zum Testsieger gewählt wurde, tat es die Kamera leider nicht. Erwähnen möchten wir die Kinderkamera von Lexibook hier dennoch, denn sie sie hat ein schlagendes Argument: Sie ist sehr günstig.

Aber wie gesagt: Die Lexibook ist eigentlich viel zu klein, macht mit gerade mal 0,3 Megapixeln wirklich sehr schlechte Fotos und verfügt auf der Rückseite nur über ein winziges Schwarzweiß-Display, auf dem man seine Schnappschüsse nicht einmal ansehen kann.

Man merkt der Kamera deutlich an, dass hier mehr Geld in Lizenzen als in das Gerät selbst geflossen ist. Die die vielen Designs lassen Kinderherzen natürlich höher schlagen: Frozen, Minions, Nemo, My Little Pony, Avengers, Peppa Pig, Spiderman und Cars sind nur einige Motive, die zur Auswahl stehen. Kinder kommen optisch dabei auf jeden Fall auf ihre Kosten, zu mehr als einem hübschen Deko-Artikel reicht es aber nicht, denn der Nutzwert geht ansonsten praktisch gegen Null.

Richtig enttäuscht hat uns die Sakar 71048 Kamera im Monster High-Design. Display und Knöpfe sind viel zu klein und dadurch extrem unpraktisch und schwierig zu bedienen. Die Bedienunsganleitung gibt es nur auf Englisch und spaßige Effekte oder Bearbeitungsmöglichkeiten haben wir leider auch vermisst.

Die Kamera dürfte auf Dauer in der Anwendung auch recht teuer sein, denn die Batterien sind bereits nach kürzester Nutzung aufgebraucht. Im Monster High-Design ist die Kamera momentan nicht mehr verfügbar. Andere Designs sind aber noch erhältlich.

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Kommentare

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Linda
Linda

Wir haben die Tyhbelle Kinderkamera
Ja die Bildauflösung ist jetzt nicht soooooo prickelnd aber für den 3jährigen der eigentlich nur fotografieren und die Bilder wahrscheinlich nie wieder ansehen will, reicht das vollkommen. Persönlich finde ich die Handhabung kinderleicht und schwer ist der Fotoapparat auch nicht wirklich…
Meiner Meinung nach 🙂

Kerstin
Kerstin

Meine Tochter wünsch sich so gerne ein Kamera deswegen versuche ist ihr

Ann-Kathrin Ganzbuhl
Ann-Kathrin Ganzbuhl

Dominique Eisenmann der lion wollte doch auch eine Kamera… ☺

Claudia Gronibard Polster
Claudia Gronibard Polster

Unglaublich das die immer noch Testsieger wird…denn nein Kinder interessiert es mittlerweile schon ob es gute Fotos macht…und sorry 2mb sind keine guten Fotos…
Sie ist robust und hat auch tolle Extras…aber sie hat sich (für diesen Preis!!!) kein bisschen weiter entwickelt

Beatrice Felicitas Victoria-Fredericke Rösch
Beatrice Felicitas Victoria-Fredericke Rösch

Vielen Dank @Gosia! ☺

Gosia Reutherska
Gosia Reutherska

Ich finde es schade, dass eine Kamera Testsieger wird, auf der man zusätzlich „spielen“ kann. Klar, ist es für Kinder unterhaltsamer, aber andererseits können Kinder nichts einfordern, was sie nicht kennen und bei uns werden Fotos halt eben nicht mit Hasenohren oder ähnlichem versehen. Das Wesentliche, das Fotografieren, gerät dabei in den Hintergrund, so dass die eigentliche Ästhetik des Bildes unwichtig wird. Und wer sagt: Kinder sind dafür zu ungeduldig Bzw davon gelangweilt, der bearbeitet entweder seine Fotos selbst alle mit digitalen Spaßprogrammen oder möchte halt eben nur ein weiteres Unterhaltungsgerät für die Kinder – egal ob Fotokamera oder Spielkonsole.… Mehr... »

Susi
Susi

Der Testsieger ist fotografisch und qualitativ das letzte . 2 Megapixel keiner!! will sich solche Fotos anschauen. Batteriebetrieb absolutes nogo zur heutigen Zeit . Hochwertige Geräte bieten Akkus zum wieder aufladen ( der Umwelt zu liebe) Die meisten kennen Mamas und Papas Kamera genau und gebend sich nur selten mit etwas so minderwertigen zufrieden. Unser Kind ( 4) hat eine Nikon coolpix und die ist 10 m wasserdicht 2 m Sturz und bruchsicher.. kann Videos in Full HD. Das was er damit produziert ist es wirklich wert archiviert zu werden. Und Bilder bearbeiten geht auch super.. Irgendwie geht das im… Mehr... »