Die beste Kamera für Kinder

Kameras für Kinder im Test: Alle Testgeräte

Die beste Fotokamera für Kinder ist für uns die Kidizoom Touch von VTech. Sie ist robust, kostet nicht viel und hat ein großes Touch Display auf dem Kinder gut erkennen können, was sie fotografieren. Außerdem macht sie nicht nur Fotos, sondern hat auch integrierte Spiele, ein ansprechendes und kindgerechtes Design, witzige Foto-Effekte und eine Audio-Aufnahmefunktion.

Kinder wollen ja bekanntlich immer das haben, was die Eltern auch benutzen. Macht man zuhause oder im Urlaub Fotos mit der tollen (und teuren) Kamera, dauert es nicht lange bis es heißt »Ich will auch mal Fotos machen!«.

Nun geben wir die von uns genutzten Geräte nur ungern in kleine Kinderhände, denn schnell fällt mal etwas runter oder der falsche Knopf ist gedrückt. Es ist allerdings extrem spannend und witzig, wie Kinder die Welt durch eine Kamera sehen. Tolle Schnappschüsse kommen oft dabei heraus und Kinder haben beim Fotografieren sehr viel Spaß. Die Lösung lautet: man braucht eine eigene Kamera fürs Kind. Die sollte robust, leicht zu bedienen und vor allem für Kinder ansprechend sein.

Deshalb haben wir uns zehn Kameras für Kinder angesehen und einem Praxistest unterzogen. Hier ist teuer meist auch gut – von Billigprodukten sollten Sie lieber die Finger lassen, da macht Fotografieren keinen Spaß mehr.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Gewinner

VTech Kidizoom Touch

Test: Fotokamera für Kinder – Testsieger vtech Kidizoom Touch
Auch wenn die Qualität der Bilder besser sein könnte gewinnt die Kidizoom: Sie hat so viele tolle Extras wie keine andere Kamera.

Die Kidizoom Touch von VTech hat uns aus Eltern- und Kindersicht überzeugt. Sie ist kindgerecht und sicher verarbeitet, verfügt über eine leichte und schnell verständliche Menüführung und macht trotz nur 2,0 Megapixel Auflösung recht gute Fotos.

Zudem ist die Auswahl an Spielen, Programmen und Effekten unschlagbar und lässt Kinderherzen höher schlagen. Perfekt wäre es, wenn die Kidizoom Touch auch noch wasserdicht wäre.

Wasserdicht

Nikon Coolpix W100

Test Fotokamera für Kinder: Nikon Coolpix W100
Recht teuer, aber überzeugend durch viele Extras und Funktionen.

Begeistert hat uns die Nikon Coolpix W100. Sie ist für Kinder bestens geeignet, auch wenn man das aufgrund des Preises erstmal nicht denken würde. Ja, die Kamera ist mit 130 Euro kein Schnäppchen aber sie ist wasserdicht und stoßfest, was schon mal sehr gute Voraussetzungen sind, um sie in Kinderhände zu geben.

Außerdem gibt es ein sehr ansprechendes Kindermenü und viele bunte Designs, die sicher auch den Eltern gefallen. Der Preis ist das einzige Manko, doch dafür bekommen die Kleinen auch eine Kamera, die richtig gute Fotos macht.

Sofortdruck

Fujifilm Instax Mini

Test Fotokamera für Kinder: Fujifilm Instax Mini
Handlich mit einer kinderleichten Bedienung.

Relativ günstig und mit nur zwei Knöpfen ausgestattet eignet sich die Fujifilm Instax Mini 8 auf den ersten Blick perfekt für Kinder. Ja und nein: Die Instax Mini ist nämlich eine Sofortbildkamera und gibt die geschossenen Fotos direkt gedruckt aus. Eine tolle Idee aber die Filme sind leider recht teuer – und das kann schnell ins Geld gehen, wenn der Nachwuchs einfach vor sich hin knipst.

Für besondere Anlässe wie Geburtstagsfeiern ist sie aber eine tolle Sache und man hat die Erinnerungsfotos direkt zum mitnehmen.

Flexibel

Polaroid Snap Touch

Test Fotokamera für Kinder: Polaroid Snap Touch
Dank App verwandeln sich Fotos im Handumdrehen zu individuellen Kunstwerken.

Eine Kamera für die ganze Familie ist die Polaroid Snap Touch. Mit ihr haben Erwachsene die Möglichkeit Fotos wie mit einer für sie ausgelegten Digitalkamera zu machen, doch auch für Kinder gibt es die Möglichkeit die geschossenen Fotos mit Rahmen, Stickern und vielem mehr lustig zu gestalten. Ein weiters Highlight: Die Polaroid druckt Fotos entweder sofort oder dank Speicherfunktion erst später. So ist man flexibel und kann ganz besondere Augenblicke auch sofort in den Händen halten.

Mitgeliefert wird außerdem selbstklebendes Papier, was für Kinder sicher eine lustige Sache ist. Leider ist die Snap Touch die teuerste Kamera im Test. Fast 200 Euro müssen Sie für die Variante mit Display auf den Tisch legen.

Vergleichstabelle

Der GewinnerWasserdichtSofortdruckFlexibel
Modell VTech Kidizoom Touch Nikon Coolpix W100 Fujifilm Instax Mini Polaroid Snap Touch Lexibook DJ017FZ Rollei Action-Cam Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera Aquapix W1024 Aquapix W1400 Sakar Kamera
Test: Fotokamera für Kinder – Testsieger vtech Kidizoom TouchTest Fotokamera für Kinder: Nikon Coolpix W100Test Fotokamera für Kinder: Fujifilm Instax MiniTest Fotokamera für Kinder: Polaroid Snap TouchTest Fotokamera für Kinder: Lexibook DJ017FZTest 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425Test Kamera für Kinder: Fujifilm Hello Kitty Instax Mini KameraTest Kamera für Kinder: Aquapix W1024Test Kamera für Kinder: Aquapix W1400
Pro
  • Sehr viele kinderfreundliche Extras
  • Sturzsicher dank Gummihülle
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Hohe Auflösung
  • Wasserdicht und stoßfest
  • Mit Kindermenü
  • Vergleichsweise günstig
  • Kinderleichte Bedienung
  • Bilder gleich in der Hand
  • Mit App und kinderfreundlichem Menü
  • Tolle Bilder
  • Sofortduck und speichern möglich
  • Optisch sehr ansprechend für Kinder
  • Für ältere Kinder gut geeignet
  • Wasser- und stoßfest
  • Für Action-Fans
  • Funktionsweise und Handhabung gut, wie bei der Instax Mini
  • Schickes Design
  • Gute Kamera für Jugendliche und Erwachsene
  • Bis zu 3 Meter unter Wasser sind Fotos möglich
  • Günstig
  • Viele schöne Designs
Contra
  • Fotos sind nicht besonders gut
  • Relativ teuer
  • Wechsel-Filme kosten viel
  • Sehr teuer
  • Schlechte Fotos
  • Zu kleine Tasten
  • Keine überzeugende Ausstattung
  • Für Kleinkinder viel zu kompliziert
  • Eher weniger für Jungs geeignet
  • Kein interner Speicher
  • Komplizierte Bedienung für Kinder
  • Nur für Kinder eher nicht zu empfehlen
  • Knöpfe zu klein
  • Nur mit SD-Karte zu betreiben
  • Viel zu kleine Knöpfe
  • Schwierig zu bedienen
  • Batterien schnell leer
  • Keine Effekte für Kinder
Bester Preis
Technische Daten   Technische Daten anzeigen

So haben wir getestet

Auf der Suche nach der besten Kamera für Kinder haben wir insgesamt zehn Kameras getestet. Bei der Auswahl der Testkameras haben wir darauf geachtet, dass »typische« Kinderkameras genauso vertreten sind wie Kameras, die von der gesamten Familie genutzt werden können.

Kameras für Kinder im Test: Alle Testgeräte
Alle Kameras im Test (von links oben im Uhrzeigersinn): Fujifilm Instax mini 8, Polaroid Snap Touch, Sakar 71048, VTech Kidizoom Touch, Lexibook DJ017FZ, Nikon Coolpix W100, Aquapix W1400, Rollei Actioncam, Aquapix W1024 und in der Mitte: Fujifilm Instax Hello Kitty.

Alle Kameras wurden sowohl von einem Erwachsenen als auch von einem fünfjährigen »Testkind« unter die Lupe genommen. Bei den schwerer zu bedienenden Kameras wurde das Kleinkind beim Testen von einem Erwachsenen unterstützt.

Fotos machen alle zehn von uns getesteten Kameras – die eine besser, die andere schlechter. Große Unterschiede gibt es im Preis, bei der Ausstattung und den kindgerechten Extras. Leider mussten wir feststellen: Beim Kauf einer guten Kamera für Kinder muss man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

Teurer ist hier wirklich besser

Denn die von uns getesteten sehr günstigen Kameras haben uns gar nicht überzeugt. Das wenige Geld für diese Kameras kann man sich sparen – oder in die Spardose der Kids stecken. Da ist es auf jeden Fall besser angelegt.

Kaufentscheidung aus Kindersicht

Hat man sich zum Kauf einer Kinderkamera entschlossen, sollte man die Kaufentscheidung nicht als Erwachsener treffen, sondern aus Kindersicht an die Sache herangehen. Schließlich sind sie es, die mit der Kamera umgehen sollen – und für Kinder spielen beim Fotografieren ganz andere Punkte eine Rolle, als für Erwachsene.

Eine Kamera für Kinder muss keine hohe Pixelauflösung und keinen riesigen Speicherplatz haben. Auch die Bildqualität ist letztlich nicht entscheidend. Wichtig ist vielmehr, dass die Kamera Spaß macht. Das bedeutet vor allem: kind- und altersgerechte Verarbeitung und Bedienung.

Die Bildqualität ist für Kinder zweitrangig

Kinder interessiert es nicht, ob das Bild besonders scharf ist oder nicht. Was sie aber interessiert, ist, ob man Papa auf dem Foto eine lustige Perücke aufsetzen oder die Schwester mit Hundeohren versehen kann.

Auch auf das Aussehen achten Kinder. Auch wenn es uns nicht unbedingt gefällt: Kinder lieben bunte Sachen. Gibt es die Kinderkamera in verschiedenen Farben oder mit Stickern für die individuelle Gestaltung? Perfekt. Dann kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen.

Kaufentscheidung aus Elternsicht

Hat man die kindgerechten Punkte bei der Wahl der Kamera abgehackt, können wir Eltern durchaus auf den ein oder anderen Punkt achten.

Wichtig bei Geräten für Kinder und besonders für Kleinkinder ist beispielsweise die Robustheit. Man muss keine Kinder haben, um zu wissen, dass sie auch mal etwas gröber mit ihren Sachen umgehen und Geräte gern mal auf den Boden werfen. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn nach nur einem Sturz die Kamera kaputt ist. Eine Kamera für Kinder muss also einiges aushalten können.

Vorrangig sollte die Kinderkamera den Kleinen Spaß bereiten. Damit das auch gewährleistet wird, muss die Bedienung einfach und verständlich sein. Geduld gehört nämlich nicht zu den Stärken der meisten Kinder und wenn sie immer und immer wieder Mama oder Papa nach Hilfe fragen müssen, vergeht die Lust am Fotos machen schnell.

Abwechslungsreich und robust sollte die Kamera sein

Deshalb sollte eine Kamera für Kinder auch abwechslungsreich und unterhaltsam sein. Bietet die Kamera Spiele, Videos und kindliche Bearbeitungsprogramme, kann man sich schon fast sicher sein, eine gute Wahl beim Kauf getroffen zu haben.

Zusätzlich sind für mich als Mutter noch die folgenden Punkte an einer Kinderkamera wichtig: Ein großes Display, geringes Gewicht und eine Schlaufe für das Handgelenk. Gut ist es auch, wenn die Kamera wasserfest ist und einen Kopfhöreranschluss hat.

Leider gibt es keine Kamera, die alle gewünschten Punkte vereint. Doch unser Testsieger kommt unserer Idealvorstellung und der unserer Kinder sehr nahe.

Kinderkameras im Test – Testsieger: VTech Kidizoom Touch

Testsieger: VTech Kidizoom Touch

Am meisten überzeugt hat uns im Test die Kidizoom Touch Kinderkamera von VTech. Sie ist robust, optisch sehr schick, kommt mit einigen Hardware-Extras daher und bietet neben dem Fotografieren jede Menge Spaß und Unterhaltung für die Kleinen.

VTech selbst gibt als Tipp für die Nutzung der Kidizoom Touch die Altersgruppe fünf bis zwölf Jahre an. Wir finden dagegen, dass bereits zwei- bis dreijährige Kinder mit der einfachen Bedienung dieser Kamera zurecht kommen. Für ältere Kinder ist sie dagegen eher zu verspielt.

Der Gewinner

VTech Kidizoom Touch

Test: Fotokamera für Kinder – Testsieger vtech Kidizoom Touch
Auch wenn die Qualität der Bilder besser sein könnte gewinnt die Kidizoom: Sie hat so viele tolle Extras wie keine andere Kamera.
Nehmen sie vor dem Kauf der Kamera ihre Kinder zum Testen ruhig mit ins Geschäft, denn nur im Umgang mit der Kamera können Sie feststellen, ob die Kamera etwas für Ihr Kind ist oder nicht.

Die Kidizoom Touch ist mit einem Fallschutz – einem so genannten Bumper – umrandet. Dieser Gummischutz sorgt dafür, dass die Kamera sicher und stabil in den kleinen Kinderhänden liegt und im Fall eines Falles nicht gleich kaputt geht. Selbst unsere 19 Monate alte Tochter hatte beim Halten der Kidizoom Touch keine Probleme und ist damit vergnügt durch die Wohnung gehüpft.

Apropos 19 Monate: Auch mit dem Handling und der Menüführung kam unsere Tochter zurecht. Schnell hatte sie herausgefunden wie man die Kamera halten muss, um im großen Display etwas erkennen zu können und auch den Fotoauslöser hat sie ohne fremde Hilfe – einfach durch Ausprobieren – entdeckt.

Auch jüngere Kinder kommen mit der Kidizoom gut zurecht

Viel kaputt machen oder verstellen kann man bei der Kidizoom Touch nicht. Löschen von Fotos ist erst nach zwei Schritten möglich, die Fotos sind also recht gut auf dem internen Speicher gesichert. Wer dem Löschen durch Kinderhände vorbeugen möchte, kann die Kidizoom Touch mithilfe des mitgelieferten USB Kabels mit dem heimischen Computer verbinden und so die Fotos auf dem Rechner speichern.

Bei der Qualität der Fotos darf man bei der Kidizoom Touch keine allzu hohen Erwartungen stellen. Sie knippst zwar keine schlechten Fotos, doch die meisten Smartphones machen heutzutage ohne Frage bessere Bilder. Zum Vergleich haben wir einige Testfotos der verschiedenen Kameras für Sie gemacht:

Doch die technische Qualität der Fotos ist Kindern ohnehin herzlich egal. Sie wollen mit ihrer Kamera Spaß haben und spielen, da ist es wichtiger, dass sie abwechslungsreich und leicht zu bedienen ist. Wie hochwertig die Bilder sind, die dabei herauskommen, ist da absolut zweitrangig.

Ausstattung und Funktion

Die Kidizoom Touch ist viel mehr als nur eine Kamera für Kinder. Sie ist ein richtiges Unterhaltungsgerät, denn sie bietet Kindern jede Menge Spiel, Foto- und Videospaß.

Die Kidizoom ist mit einer Vorder- und einer Rückkamera ausgestattet. Man kann also nicht nur Fotos von seinen Freunden, sondern auch von sich selbst machen. Diese Funktion hatte unsere 19 Monate alte Tochter witzigerweise als erstes entdeckt und die Freude war groß, als sie sich selbst auf dem Display sah.

Die gemachten Fotos kann man Dank diverser Effekte und Programme individuell gestalten: Rahmen, Stempel, Farb-, Verzerr- und Kaleidoskopeffekte und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind riesig und bieten Kindern jede Menge Spaß, sich kreativ auszutoben.

Toll ist auch der »Du & Ich Modus« mit dem man witzige Gruppenfotos machen und diese dann in kreative Schablonen setzen kann. Auch das »verrückte Malstudio« bereitet Kindern viel Spaß. Mit Pinseln und unterschiedlichen Farben können die Kleinen ihre Fotos individuell verschönern.

Tolle Extras, die Kindern Freude machen

Neben der Fotofunktion bietet die Kidizoom Touch auch eine Videofunktion. Videos können entweder normal oder mit Animationen, Zeichentrickeffekten oder Musik-Untermalungen aufgenommen und bearbeitet werden.

Zusätzlich sind auf der Kidizoom Touch fünf Spiele, ein Musik-Player, ein Stimm-Rekorder und vieles mehr integriert. Mit ihren vielen Funktionen gibt die Kamera Kinder die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – und unterstützt nebenbei die Entwicklung ihrer Motorik.

Sinnvolle Extras

Die Kidizoom Touch ist mit einer Abschaltautomatik ausgestattet. Im Video- und Fotomodus schaltet sie sich nach drei und in allen anderen Modi nach sogar zwei Minuten ab. Das schont die Batterie, denn nichts ist ärgerlicher, als eine Kamera, die nicht funktioniert.

Die Kamera verfügt nur über drei Tasten: Eine fürs Menü, eine für »OK« und eine für Ein/Aus. Das finden wir super, denn dadurch ist sie auch für die Allerkleinsten leicht zu bedienen. Schnell haben die Kids raus welche Taste sie für was drücken müssen. Lediglich die Steuerung durch das Menü erfordert zu Beginn ein wenig Hilfe von den Eltern.

Auch als Musik-Player verwendbar

Spiele, Videofunktion und Musik-Player sind für die Kleinen natürlich wunderbar. Für uns Eltern kann es allerdings schnell zur Tortur werden, wenn das aktuelle Lieblingslied in Endlosschleife rauf und runter jodelt oder die Musik vom zum hundertsten Mal durchgeführten Fotoeffekt langsam aber sicher das Nervenkostüm dezimiert.

Gottseidank verfügt die Kidizoom Touch über einen Kopfhöreranschluss – und die Kopfhörer sind bereits im Lieferumfang enthalten.

Wer die Kidizoom auf Reisen und unterwegs sicher und gut verpackt wissen möchte, kann sich die passende Kameratasche gleich dazu kaufen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Farben.

Kidizoom Touch: Das sagen die anderen

Bei CHIP bekommt die Kidizoom zwar keine Empfehlung, aber durchaus positives Feedback (09/2015):

»Von hier an ist es nur ein kleiner Schritt zum Smartphone. Das Besondere an dieser Kamera ist der Touchscreen – mit diesem malen Sie unter anderem auf den selbst geschossenen Fotos.«

Die Autoren von Digital-Kameratest.de sind der gleichen Meinung wie wir: Die Kidizoom Touch ist für Kinder bestens geeignet (04/2016):

»Kleine Kinder kommen recht schnell mit der einfachen Bedienung per Touch und Bilderklärung klar, auch ohne lesen zu können. Die Kamera ist robust gebaut und mit einer sehr guten Gummierung umgeben, so übersteht sie auch mal eine gröbere Behandlung oder Stürze. Alles in allem bietet die Kamera ein gutes Rundumpaket und ist zur Zeit eine, wenn nicht sogar die beste Kamera für kleine Kinder.«

Weitere Tests gibt es zur Zeit noch nicht. Sollte sich das ändern, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wir glauben, dass die meisten Kinder mit der Kidizoom Touch viel Spaß haben werden, auch wenn ihre Fotoqualität nicht die beste ist.

Wem gute Fotos wichtig sind, der muss mehr Geld ausgeben. Für ganz kleine Kinder sind solche Kameras den meisten wohl zu schade. Doch für ältere Kinder kommen auch andere Modelle in Frage.

Wasserdicht

Nikon Coolpix W100

Test Fotokamera für Kinder: Nikon Coolpix W100
Recht teuer, aber überzeugend durch viele Extras und Funktionen.

Absolut begeistert hat uns die Nikon Coolpix W100 Kamera. Ihr relativ hoher Preis mag viele vielleicht davon abschrecken, sie Kindern in die Hände zu geben – Funktionen und Ausstattung allerdings sind top und ebenfalls recht kinderfreundlich umgesetzt.

Die Nikon Coolpix ist bis zehn Meter Tiefe wasserdicht und hat unter Wasser eine Gesichtserkennung. Sie ist stoßfest und hält Stürze bis aus einer Höhe von 1,8 Meter aus .

Vor allem aber macht sie mit ihren 13,2 Megapixeln richtig gute Fotos. Mit der dazugehörigen App kann man die Bilder via Bluetooth auf dem Rechner sichern oder per SnapBridge direkt auf die Geräte von Familienmitgliedern oder Freunden schicken – praktisch.

Es gibt eine Video- und Fotofunktion und für Kinder sogar ein spezielles Kindermenü mit buntem Begrüßungsmenü, Cartooneffekten und Deko-Elementen.

Auch optisch macht die Nikon Coolpix W100 richtig was her, sie ist in vielen verschiedenen Designs und Farben erhältlich. Ob blau, gelb, weiß, pink oder mit Blumen – die Auswahl ist groß, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Nikon Coolpix W100 macht also qualitativ hochwertige Aufnahmen und ist dennoch dank Extras wie dem Fallschutz für kleine Kinderhände geeignet. Leider ist sie aber auch relativ teuer.

Sofortdruck

Fujifilm Instax Mini

Test Fotokamera für Kinder: Fujifilm Instax Mini
Handlich mit einer kinderleichten Bedienung.

Wer eine Kamera für besondere Anlässe, wie Geburtstage oder Parties, sucht, ist mit der Fujifilm Instax Mini 8 Sofortbildkamera gut beraten. Das tolle an ihr: sie gibt sofort Bilder auf Papier aus.

Die Instax Mini 8 ist sehr leicht, liegt gut in der Hand, kommt mit nur zwei Knöpfen aus und kostet nicht viel. Damit ist sie eigentlich perfekt für Kinder.

Eigentlich, denn leider sind Sofortbildkameras in der Praxis sehr teuer, denn die Filme gehen schnell ins Geld: Ein 2er-Pack kostet rund 16 Euro – für 20 Fotos. Jedes Foto kostet also ca. 80 Cent.

Wer seinem Kind schon mal sein Handy oder die Fotokamera fürs »kurze Fotos machen« in die Hand gedrückt hat weiß, dass die Kleinen innerhalb von einer Minute gern mal 50 Fotos machen. Bei einer Kapazität von zehn Bildern pro Filmkassette wäre man nicht nur ständigen mit dem Wechseln der Filme beschäftigt, sondern müsste auch sehr tief in die Tasche greifen.

Denn mit der Fujifilm Instax Mini hat man nur die Möglichkeit, die Fotos sofort zu drucken. Ein Speichern der Bilder für späteres Drucken ist nicht möglich.

Die Instax Mini gibt es auch im coolen Hello Kitty Design.

Nichtsdestotrotz gefällt uns die Fujifilm Instax Mini sehr gut. Besonders für spezielle Anlässe wie einem Kindergeburtstag oder einer Hochzeit eignet sich eine Sofortbildkamera super, denn so kann man den Gästen schnell und einfach ein kleines Fotoandenken in die Hand drücken.

Flexibel

Polaroid Snap Touch

Test Fotokamera für Kinder: Polaroid Snap Touch
Dank App verwandeln sich Fotos im Handumdrehen zu individuellen Kunstwerken.

Im Vergleich zur Fujifilm Instax Mini hat man bei der Polaroid Snap Touch die Möglichkeit, geschossene Fotos entweder sofort oder auch erst später zu drucken.

Der interne Speicher ist mit sechs Plätzen zwar winzig, aber mit einer Micro-SD-Karte lässt er sich für wenig Geld erweitern. Dank App kann man die Fotos außerdem auf dem Rechner speichern.

Mittels App ist es außerdem möglich, ältere oder mit einer anderen Kamera aufgenommene Fotos mit der Snap Touch zu drucken. Man kann die Polaroid Snap Touch also als ganz normal als Digitalkamera für die ganze Familie nutzen und hat mit dem Sofortdruck ein cooles Extra, das besonders Kinder begeistert.

Natürlich kann man seine Fotos mit der App auch »pimpen«: Rahmen, Sticker oder Texte machen aus jedem noch so langweiligem Foto einen Hingucker.

Das absolute Highlight – besonders für Kinder – ist aber das im Lieferumfang enthaltene, selbstklebende Papier.

Der Polaroid Snap Touch wäre damit unser absoluter Favorit – wenn sie nicht so teuer wäre. Knapp 200 Euro sind für eine Kamera für Kinder kein Pappenstil. Es gibt zwar noch eine etwas günstigere Version ohne Display. Bei ihr muss man durch einen Sucher gucken – für Kinder manchmal nicht ganz einfach. Doch auch diese Version ist mit rund 130 Euro nicht gerade ein Schnäppchen.

Die Polaroid Snap Touch gibt es neben weiß auch noch in vielen anderen Farben.

Außerdem getestet

Im Test hatten wir außerdem noch zwei Unterwasserkameras von Aquapix, eine Action-Cam von Rollei und ein weiteres Modell der Fujifilm Instax Mini Kamera. Auch diese vier Kameras fanden wir recht gut. Aber mal abgesehen von der Hello Kitty Fujifilm waren die anderen drei Kameras für Kleinkinder eher ungeeignet.

Lexibook DJ017FZ

Obwohl uns der Musikplayer von Lexibook überzeugte und sogar von uns zum Testsieger gewählt wurde, tat es die Kamera leider nicht. Erwähnen möchten wir die Kinderkamera von Lexibook hier dennoch, denn sie sie hat ein schlagendes Argument: Mit gerade mal 20 Euro ist sie sehr günstig.

Aber wie gesagt: Die Lexibook ist eigentlich viel zu klein, macht mit gerade mal 1,3 Megapixenl wirklich sehr schlechte Fotos und verfügt auf der Rückseite nur über ein winziges Display.

Doch wer für sein Kind einfach nur eine Kamera zum Rumspielen will oder erst einmal ausprobieren möchte, ob es mit einer Kamera überhaupt was anfangen kann, bevor man viel Geld investiert, für den ist die Lexibook durchaus eine Option. Nur zu viel erwarten sollte man sich von ihr nicht.

Vor allem die vielen Designs lassen Kinderherzen höher schlagen: Frozen, Minions, Nemo, My Little Pony, Avengers, Peppa Pig, Spiderman und Cars sind nur einige Motive, die zur Auswahl stehen. Kinder kommen optisch dabei auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Rollei Action-Cam

Ältere Geschwister dürften sich über die Rollei Action-Cam freuen. Ausgestattet mit Unterwassergehäuse und Helmhalterung ist diese Kamera vor allem etwas für Outdoor- und Actionfreunde.

Sie verfügt über eine 5 Megapixel Auflösung, ein 135° Weitwinkel-Objektiv und ein eingebautes Mikrofon.

Für Kleinkinder ist die Rollei Action-Cam aber zu klein, zu unhandlich und viel zu kompliziert.

Fujifilm Hello Kitty Instax Mini Kamera

Die Hello Kitty Fujifilm Instax Mini Kamera entspricht von der Handhabung und dem Aufbau genau der normalen Fujifilm Instax Mini Kamera.

Die Hello Kitty ist aber breiter und größer als das Schwestermodell und dürfte auf Grund ihres Designs eher bei Mädchen beliebt sein.

Aquapix W1024

Die Aquapix W1024 konnten wir zunächst gar nicht testen, denn die Kamera verfügt über keinen internen Speicher und wir hatten keine MicroSD-Speicherkarte zur Hand.

Als wir schließlich ausgerüstet waren, ging es los.

Die Kamera an sich finden wir gut – allerdings für Kinder aufgrund der kleinen Knöpfe und der recht komplizierten Bedienung, eher ungeeignet.

Aquapix W1400

Auch die Aquapix W1400 kann nur mit einer externen MicroSD-Karte benutzt werden. Auch bei ihr finden wir die Knöpfe viel zu klein und die Bedienung für Kinder zu kompliziert.

Toll ist natürlich, dass man bis zu drei Meter unter Wasser Fotos machen kann und dass das Gehäuse besonders stoßfest ist.

Empfehlen würden wir die Aquapix W1400 aber eher als Familienkamera für den Badeurlaub.

Sakar Kamera

Richtig enttäuscht hat uns die Sakar 71048 Kamera im Monster High Design. Display und Knöpfe sind viel zu klein und dadurch extrem unpraktisch und schwierig zu bedienen. Die Bedienunsganleitung gibt es nur auf Englisch und spaßige Effekte oder Bearbeitungsmöglichkeiten haben wir leider auch vermisst.

Die Kamera dürfte auf Dauer in der Anwendung auch recht teuer sein, denn die Batterien sind bereits nach kürzester Nutzung aufgebraucht. Im Monster High Design ist die Kamera momentan nicht mehr verfügbar. Andere Designs sind aber noch erhältlich.

Kommentare

5 Kommentare zu "Die beste Kamera für Kinder"

avatar

Dominique Eisenmann der lion wollte doch auch eine Kamera… ☺

Unglaublich das die immer noch Testsieger wird…denn nein Kinder interessiert es mittlerweile schon ob es gute Fotos macht…und sorry 2mb sind keine guten Fotos…
Sie ist robust und hat auch tolle Extras…aber sie hat sich (für diesen Preis!!!) kein bisschen weiter entwickelt

Vielen Dank @Gosia! ☺

Ich finde es schade, dass eine Kamera Testsieger wird, auf der man zusätzlich „spielen“ kann. Klar, ist es für Kinder unterhaltsamer, aber andererseits können Kinder nichts einfordern, was sie nicht kennen und bei uns werden Fotos halt eben nicht mit Hasenohren oder ähnlichem versehen. Das Wesentliche, das Fotografieren, gerät dabei in den Hintergrund, so dass die eigentliche Ästhetik des Bildes unwichtig wird. Und wer sagt: Kinder sind dafür zu ungeduldig Bzw davon gelangweilt, der bearbeitet entweder seine Fotos selbst alle mit digitalen Spaßprogrammen oder möchte halt eben nur ein weiteres Unterhaltungsgerät für die Kinder – egal ob Fotokamera oder Spielkonsole.… Mehr... »
Susi
Susi
Der Testsieger ist fotografisch und qualitativ das letzte . 2 Megapixel keiner!! will sich solche Fotos anschauen. Batteriebetrieb absolutes nogo zur heutigen Zeit . Hochwertige Geräte bieten Akkus zum wieder aufladen ( der Umwelt zu liebe) Die meisten kennen Mamas und Papas Kamera genau und gebend sich nur selten mit etwas so minderwertigen zufrieden. Unser Kind ( 4) hat eine Nikon coolpix und die ist 10 m wasserdicht 2 m Sturz und bruchsicher.. kann Videos in Full HD. Das was er damit produziert ist es wirklich wert archiviert zu werden. Und Bilder bearbeiten geht auch super.. Irgendwie geht das im… Mehr... »