Die beste Kapp- und Gehrungs­säge

Test Kapp- und Gehrungssägen - Testsieger Ryboi EMSS216L
  • Test Kapp- und Gehrungssägen - Testsieger Ryboi EMSS216L

Die beste Kapp- und Gehrungssäge ist die Ryobi EMS216L. Besonders hat uns ihre kompakte Bauweise überzeugt, dank ihrer geringen Stellfläche findet die Ryobi, wenn sie nicht gebraucht wird, ihren sicheren Platz im Regal des Hobby-Kellers. Andererseits ist sie schnell an Ort und Stelle gebracht, betriebsfertig aufgebaut und überzeugt mit guten Arbeitsleistungen und einfachem Handling.

Mobil- oder Standgerät?

Für den Innenausbau, beim Zuschnitt von Wand-, Decken- oder Fußbodenpaneelen und andere aufwändige Sägearbeiten ist eine Handkreis- oder gar Stichsäge schnell unterdimensioniert. Vor allem beim Sägen dicker Balken sehnt man sich schnell nach eine ausgewachsenen Tischkreissäge – bis das Paneel oder der Balken für einen passenden Verbund auf Gehrung gesägt werden soll. Außerdem benötigt eine Tischkreissäge viel Platz, der auf der Kleinbaustelle nicht immer so üppig vorhanden ist.

Hier kommt die Kapp- und Gehrungssäge zum Zug, daher wird sie oft auch Zug-Säge genannt. Scherz beiseite: der Name resultiert aus der Art, wie die Säge geführt wird, aber dazu später mehr. Wichtig ist erst einmal: die Kapp- und Gehrungssäge eignet sich für komplexe Sägearbeiten auf engem Raum wie kaum eine andere.

Sie ist einerseits relativ kompakt, so dass sie bei Nichtgebrauch gut in der Hobbywerkstatt untergebracht werden kann, andererseits ist sie schnell an den Einsatzort und betriebsbereit gemacht. Das gilt insbesondere für unseren Favoriten: Die Ryobi benötigt konstruktionsbedingt besonders wenig Platz, ist dabei mit dem Gewicht von knapp 15 Kilo gerade noch tragbar und hat dennoch einen festen, sicheren Stand am Einsatzort.

Eine Kapp und Gehrungssäge ist also ein Standgerät, das an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden kann.

Rahmenbedingungen

Trotz oder gerade wegen ihrer Mobilität, sollte die Kapp- und Gehrungssäge am Arbeitsplatz einen festen Stand haben, am besten in Arbeitshöhe und mit ausreichend Platz rund um die Maschine, so dass auch längere Bretter und Balken nirgendwo anecken. Da diese Säge auch gern draußen beim Zusägen der Bretter und Balken für den zu errichtenden Gartenzaun oder das Gartenhäuschen genutzt wird, ist besonders hier auf einen sicheren und geraden Stand zu achten.

Das Sägeblatt der Säge wird von oben durch das mehr oder weniger fixierte Schnittgut geführt – es muss also nicht, wie bei der Tischkreissäge, durch die Säge geschoben werden. Das spart Platz rund um die Maschine, erleichtert die Führung bei besonderen Schnitten, wie zum Beispiel Gehrungsschnitten, und erhöht zudem die Arbeitssicherheit.

Arbeitshandschuhe sollten dennoch verwendet werden, zumal als Schutz vor Holzsplittern, wenn unbehandeltes Holz zugesägt werden soll.

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