Kartoffelpresse Test: Leifheit Aufmacher
test
Aktuell veröffentlicht: 20.8.2021

Die beste Kartoffelpresse

Wir haben 12 Kartoffelpressen getestet. Die beste für die meisten ist die Leifheit 3242. Sie presst mühelos selbst große Mengen Kartoffeln und liegt geschmeidig in der Hand. Auch andere Lebensmittel, wie Orangen, Süßkartoffeln und Co. presst sie in Windeseile. Sie ist zwar kein Schnäppchen, dafür aber ein Küchenbegleiter fürs Leben.

Yvonne Fink
Yvonne Fink ist studierte Wirtschaftsjournalistin und schreibt am liebsten über Lifestyle-Themen, Familie und Kulinarik. Sie hat für Essen & Trinken geschrieben, stand bei Tim Mälzers Kochshow „Schmeckt nicht gibt’s nicht“ hinter der Kamera und leitete selbst ein Restaurant an der Alster. Die fleißige Hobby-Köchin und Mama einer kleinen Tochter testet mit Feuereifer Küchengeräte und alles rund ums Thema Baby.
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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ob für leckeren Kartoffelbrei, fluffigen Teig für köstliche Gnocchi und Schupfnudeln oder für festliche Klöße – die Kartoffelpresse ist eines der meistbenutzten Küchenhelferlein in Deutschland.

Wir haben 12 Kartoffelpressen mit Preisen zwischen 11 Euro und 53 Euro getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Leifheit 3242

Test Kartoffelpresse: Leifheit Kartoffelpresse
Presst mühelos viele Kartoffeln, und liegt dabei angenehm in der Hand bzw. auf dem Topfrand. Presst auch Spaghettieis und Orangen. Kostet viel, ist es aber wert.

Die Leifheit 3242 ist ein Profi und eine wahre Hilfe, geht es darum Kartoffeln im Akkord zu pressen. Zwar ist sie mit 1 Kilogramm wahrhaftig kein Leichtgewicht, aber sie presst kraftvoll viele Kartoffeln, ohne zu verkleben, zu verklumpen oder zu verstopfen. Dank der Topfauflagen kann man die Kartoffelpresse ganz einfach und stabil auf dem Topf oder der Schüssel parken, in die man das Kartoffelmus pressen möchte und schon spielt das Gewicht keine Rolle mehr – oder nur noch eine positive, denn das Gewicht des Geräts unterstützt beim sauberen Pressen der gekochten Kartoffeln zusätzlich. Die Oberfläche der Kartoffelpresse ist schön glatt und geschmeidig. Schmerzhafte Druckstellen an der Hand und fiese Einkerbungen gibt es hier nicht.

Für Perfektionisten

Westmark 61262260

Test Kartoffelpresse: Westmark 61262260
Da geht nix verloren. Durch den kurzen Griff und das große Fassungsvermögen presst diese Kartoffelpresse schnell viele Kartoffeln, gekochtes Gemüse oder weiche Früchte.

In zwei Richtungen presst die dreieckig geformte Kartoffelpresse von Westmark – da geht kein Fitzelchen Kartoffel verloren. Sie ist mit 664 Gramm relativ leicht, aus solidem Edelstahl gefertigt und liegt zufriedenstellend in der Hand. Der kurze, stabile Griff macht das Pressen von gekochten Kartoffeln (auch mit Schale) relativ einfach. Die Lochung ist sehr fein, was perfekt für die Zubereitung von Kartoffelteig für Klöße und Gnocchi ist. Auch anderes gekochtes Gemüse oder weiches Obst lässt sich hervorragend zu Mus, Brei oder Babybrei verarbeiten. Für die Zubereitung von Spätzle ist die feine Lochung allerdings nicht geeignet. Sehr praktisch: für die Reinigung per Hand oder in der Geschirrspülmaschine kann man die Westmark ganz leicht auseinanderbauen.

Für Eilige

Küchenprofi Comfort Kartoffelpresse

Test Kartoffelpresse: Küchenprofi Comfort Kartoffelpresse
Die Kartoffelpresse quetscht die Kartoffeln in vier Richtungen flott in den Topf und lässt sich easy reinigen.

Sie ist die beste Lösung für Kartoffel-Fans, die es eilig haben. Weil bei der Küchenprofi der beliebte Kartoffelbrei gleich an vier, anstatt an einer oder zwei Seiten des dreieckigen Presskörpers herauskommt, gelingt die Kartoffelbreiherstellung mit ihr schnell und leicht. Auch anderes weiches Gemüse und Obst werden dank der seitlichen Lochung flink zu Püree. Spätzle können mit dieser Kartoffelpresse allerdings nicht hergestellt werden. Da man die Küchenprofi zur Reinigungszwecken auch noch in ihre Einzelteile zerlegen kann, gelingt der gesamte Kartoffelbrei-Herstellungsprozess in Windeseile. Super ist auch der Griff, der im unteren Bereich Aussparungen für die Finger hat. So wie z. B. eine Geflügelschere. Am oberen Teil des Griffes befinden sich Rillen, die ein Abrutschen der Hände verhindern.

Gut & günstig

Metaltex Pressy

Kartoffelpresse Test: Metaltex Pressy
Sehr leichte Presse mit drei Einlegescheiben für unterschiedliches Pressgut.

Die Kartoffelpresse von Metaltex ist die günstigste von allen Kartoffepressen im Test. Aber sie kann nicht nur mit ihrem Preis punkten. Sie ist schön leicht (knapp 500 Gramm), liegt solide in der Hand und kommt mit drei Einlegescheiben mit unterschiedlich großer Lochung für verschiedene Press-Resultate. Sie ist allerdings auch die einzige Presse im Test aus Kunststoff. Die Einlegescheiben der Metaltex sind aber auch hier aus Edelstahl. Auch Spätzle und Spaghettieis lassen sich mühelos und flott mit dieser Kartoffelpresse mit zylindrisch geformtem Presskörper herstellen. Zitrusfrüchte, gekochtes Gemüse und sogar Knoblauch können ebenfalls mit dieser Kartoffelpresse zerkleinert werden. Rillen am Griff sorgen für mehr Halt und die drei Topf- oder Schüssel-Auflagerasten erleichtern das Pressen von großen Mengen.

Design-TIpp

WMF Kartoffelpresse Gourmet

Test Kartoffelpresse: WMF Kartoffelpresse Gourmet
Besonders schöne Presse aus hochwertigem Edelstahl für Hobby-Profis. Presst solide, bei langer Haltbarkeit.

Die WMF Gourmet Kartoffelpresse ist ein echter Augenschmaus: Hochwertiger, rostfreier Edelstahl trifft hier auf klassisches, unaufgeregtes Design. Damit ist die Kartoffelpresse von WMF ein Muss für leidenschaftliche Hobby-Köche, die gerne zeigen, was sie haben. Aber auch bei der Arbeit kann sich die WMF sehen lassen. Sie ist stabil gebaut, liegt dank der Auflageraste gut auf dem Topf oder der Schüssel und presst so geschwind gekochte Kartoffeln, Spätzle und vieles andere, z. B. Apfelmus. Sie wiegt knapp 500 Gramm und hat einen handschmeichelnden Griff, was den täglichen Gebrauch einfach gestaltet. Die Kartoffelpresse ist für die Reinigung in der Geschirrspülmaschine geeignet. Der Griff ist relativ kurz und man muss viel Kraft aufwenden. Preislich liegt die elegante Kartoffelpresse allerdings im oberen Bereich.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür PerfektionistenFür EiligeGut & günstigDesign-TIpp
Leifheit 3242 Westmark 61262260 Küchenprofi Comfort Kartoffelpresse Metaltex Pressy WMF Kartoffelpresse Gourmet Westmark 6110223R WMF Kartoffelpresse Profi Plus Gefu 13100 Kipida Kartoffelpresse Anpro Kartoffelpresse Hotlike Kartoffelpresse Fackelmann 45450
Test Kartoffelpresse: Leifheit KartoffelpresseTest Kartoffelpresse: Westmark 61262260Test Kartoffelpresse: Küchenprofi Comfort KartoffelpresseKartoffelpresse Test: Metaltex PressyTest Kartoffelpresse: WMF Kartoffelpresse GourmetTest Kartoffelpresse: Westmark 6110223RTest Kartoffelpresse: WMF Kartoffelpresse Profi PlusTest Kartoffelpresse: Gefu 13100Kartoffelpresse Test: Kipida KartoffelpresseTest Kartoffelpresse: Anpro KartoffelpresseKartoffelpresse Test: Hotlike KartoffelpresseTest Kartoffelpresse: Fackelmann 45450
Pro
  • Glatte Oberfläche
  • Langer Griff für viel Hebel­kraft
  • Drei Topf­auflagen
  • Lässt sich auseinander­bauen
  • Pressgut wird gründlich und vollständig gepresst
  • Kann auseinander­gebaut werden
  • Presst schnell und viel Kartoffeln
  • Fingermulden im Griff
  • Großes Fassungs­vermögeln
  • Sehr leicht
  • Verschiedene Press­scheiben
  • Sehr schönes Design
  • Hochwertiges, rostfreies Material
  • Presst solide Kartoffeln und Co.
  • Gibt es in vier Farben
  • Solides Press­ergebnis
  • Gute Verarbeitung
  • Drei Einlege­scheiben für unterschiedliche große Press­stärken
  • Lässt sich aus­einander­bauen
  • Drei Einlege­scheiben für unterschiedliche große Press­stärken
  • Gummierung am Griff
  • Kommt mit Zubehör
  • Presst solide
Contra
  • Nicht ganz billig
  • Relativ schwer
  • Griff liegt nicht so bequem in der Hand
  • Liegt nicht sonderlich bequem in der Hand
  • Bisschen klapprig
  • Aus Kunststoff
  • Teuer
  • Man muss viel Kraft aufwenden
  • Schwer zu pressen
  • Bisschen klapprig
  • Schwer zu pressen
  • Es entsteht Unter­druck
  • Beim Pressen entsteht Unter­druck
  • Keine gute Verarbeitung
  • Scharfkantig
  • Keine gute Verarbeitung
  • Zubehör unnötig
  • Scharfkantig
  • Minderwertig erscheinendes Material
  • Keine Gute Verarbeitung
  • Sehr scharf­kantiger Griff
Bester Preis
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Abmessung‎11 x 9.5 x 42 cm30 x 11,7 x 14 cm‎31.5 x 9.7 x 10.8 cm‎41.8 x 9.5 x 11.1 cm‎26.5 x 9.5 x 10 cm41 x 9,3 x 11 cm35 x 13,6 x 9,7 cm‎35.2 x 9 x 14.6 cm‎27.18 x 10.92 x 10.16 cm28.5 x 12 x 7 cm9,5 × 10 × 29 cm28,5 x 10 x 8,5 cm
Gewicht1 Kilogramm664 Gramm800 Gramm460 Gramm483 Gramm776 Gramm900 Gramm800 Gramm540 Gramm600 Gramm740 Gramm540 Gramm
WiderstandWenigMittelschwerMittelschwerMittelschwerSchwerSchwerSchwerMittelschwerMittelschwerMittelschwerLeichtSchwer
Mehrere EinlegescheibenNeinNeinNeinJaNeinNeinNeinJaJaNeinNeinNein
MaterialAlu-DruckgussRostfreier EdelstahlRostfreier EdelstahlKunststoff / EdelstahlEdelstahlAluminiumdruckguss mit lebensmittelechter BeschichtungEdelstahl und KunststoffEdelstahlEdelstahlEdelstahl /SilikonEdelstahlMetall verzinnt
ReinigungMittelschwerMittelschwerMittelschwerSchwerMittelschwerLeichtSchwerSchwerSchwerMittelschwerMittelschwerMittelschwer
VerarbeitungSehr gutSehr gutSehr gutOKSehr gutSehr gutSehr gutGutNicht so gutOkOkNicht so gut
Presst auch SpätzleJaNeinNeinJaJaJaJaJaJaNeinJaNein
TopfauflageJaNeinNeinJaJaJa, sogar dreiJaNeinNeinJaNeinNein
AufhängeöseNeinJainNeinNeinJaNeinJaNeinNeinJaJainJain
Presst außerdemSpaghettieis, Orangen, ZucchiniGekochtes Gemüse und weiches ObstGekochtes Gemüse und weiches ObstTomaten, Zitrusfrüchte, SpaghettieiWurzelgemüse, Zucchini, ObstSpaghetti-Eis, ObstsäfteWurzelgemüse, Zucchini, ObstSpaghettieisObst, Gemüse, Eis, Käse, AvocadosObst,Süßkartoffeln und Käse, EisGekochte Karotten, Süßkartoffel, Knoblauch, Käse und ObstSpaghettieis
GeschirrspülmaschinenfestJaJaJaJaJaJa, der Hersteller rät aber zur HandreinigungJaJaJainJaJaJa
Lochgröße3 mm1 mm2 mm2,5 mm, 4 mm und 4,5 mm2,5 mm3 mm3,2 mm2,5 mm, 3 mm, Schlitzlochung2,5 mm, 5 mm und 12 mm3 mm1 mm2 mm
ExtrasLässt sich auseinanderbauenGibt's auch günstiger aus verzinntem StahlLässt sich auseinanderbauenDrei Einlegescheiben mit unterschiedlich großen LöchernKeineGibt es in vier FarbenLässt sich auseinanderbauenDrei verschiedene LochgrößenDrei verschiedene LochgrößenGibt es in zwei verschiedenen GrößenKommt mit Schäler und PinselKann man auseinanderbauen

Kartoffelpresse oder Kartoffelstampfer?

Viele Köche schwören auf die Benutzung eines Kartoffelstampfers, doch hat der gegenüber einer Kartoffelpresse einige Nachteile. Zum einen ist die Masse, die beim Pressen mit einer Kartoffelpresse entsteht, wesentlich homogener, feiner und einheitlicher. Zum anderen geht das Pressen mit einer Kartoffelpresse meist flotter, es entstehen keine Klumpen oder großen Stückchen und auch die Reinigung ist unkomplizierter. Kartoffelstampfer sind vor allem gut, wenn man einen groben Stampf herstellen will. Für Pürees, Mus, Brei oder eine Teigbasis eignen sich Kartoffelpressen einfach besser.

Küchen­maschine und Pürierstab eignen sich nicht zur Herstellung von Püree

Küchenmaschine und Pürierstab eigenen sich zur Herstellung von lockerem Püree übrigens gar nicht. Egal, welche Kartoffelsorte man verwendet (mehlig oder festkochend) – mit Mixern oder Pürierstäben wird alles zu unappetitlichem Kleister. Der Grund: Die Stärkemoleküle der Kartoffeln werden beim Mixen zerstört und verbinden sich mit der in der Kartoffel enthaltenen Feuchtigkeit. Es entsteht ein zäher, klebriger Teig. Bei Kartoffelpressen wird die Stärke dagegen nur zerdrückt und nicht zerstört.

Verschiedene Bauformen

Kartoffelpressen gibt es in den unterschiedlichsten Bauformen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Wir stellen die wichtigsten Aspekte der verschiedenen Bauformen kurz vor.

Kartoffelpressen mit Hebel

Kartoffelpressen mit Hebel funktionieren nach dem Prinzip einer Knoblauchpresse, sind aber entsprechend größer. Sie verfügen über kleine Löcher oder Siebe, durch die die Kartoffeln gepresst und so zu Brei verarbeitet werden. Bei manuellen Pressen unterscheidet man wiederum zwischen Modellen mit zylindrischem Presskorpus und dreieckigem Presskorpus. Wir haben ausschließlich Kartoffelpressen mit Hebel getestet, da sie die geläufigste Form ist, Kartoffeln zu pressen.

Kartoffelpressen mit zylindrischen Presskorpus kommen oft mit praktischen Auflagerasten, mit deren Hilfe man die Presse auf einem Topf oder einer Schüssel verkeilen kann. So muss man nur noch den Hebel auf und ab bewegen und zwischendurch Kartoffeln nachlegen.

Häufig kommen Kartoffelpressen mit zylindrischem Presskorpus mit mehreren Einlegescheiben mit jeweils unterschiedlich großen Lochungen, von ganz fein für Püree bis groß für Spätzle ist dann alles dabei. Auch Spaghettieis lässt sich hervorragend mit diesen Kartoffelpressen herstellen.

Kartoffelpressen mit dreieckigem Presskörper oder -korpus pressen die Kartoffeln in eine, zwei oder vier Richtungen. So gelingt mit ihnen oft ein schnelleres Pressen als mit einer Kartoffelpresse mit zylindrischem Presskorpus. Auch ist die Füllmenge bei ihnen häufig etwas größer.

Kartoffelpresse Test: Dreieckige Pressen
Die dreieckige Kartoffelpressen in unserem Test.

Nachteil der dreieckigen Kartoffelpressen: Einlegescheiben mit verschiedenen Lochungen bzw. Lochgrößen, die zur Herstellung verschiedener Speisen super sind, können hier nicht eingesetzt werden. Diese Kartoffelpressen eigenen sich neben dem Pressen von Kartoffeln noch zum Pressen von weich gekochtem Gemüse, Zitrusfrüchten und weichem Obst.

Elektrische Kartoffelpressen

Darüber hinaus gibt es noch elektrische Kartoffelpressen, die auch ungekochte Kartoffeln zerkleinern und ungefähr nach dem Prinzip der Reibescheibe der Küchenmaschine funktioniert. Diese haben wir hier nicht getestet, da sie meist nur in Restaurants oder Großküchen Verwendung finden.

Elektrische Kartoffel­pressen sind teuer und unpraktisch

Elektrische Kartoffelpressen sind zudem teuer, größer und benötigen logischerweise ein Kabel für Strom. Für uns sind sie daher im Haushalt unpraktisch für den alltäglichen Bedarf ungeeignet.

Passier-Kartoffelpressen à la »Flotte Lotte«

Dann gibt es noch manuelle Kartoffelpressen mit Drehmechanismus bzw. Passiermühlen (»Flotte Lotte«). Sie funktionieren ähnlich wie Hebelpressen, nur dass das Pressgut hier nicht mit einem Hebel gepresst, sondern durch Kurbeln durch die Presslöcher passiert wird. Auch diese Form der Kartoffelpresse wird hauptsächlich in der Gastronomie und nicht im Hausgebrauch verwendet.

Mehr als nur Kartoffeln pressen

Neben der Herstellung von feinem Kartoffelpüree und der Basis für Klöße, Teig für Gnocchi und Schupfnudeln, gibt es die Möglichkeit, noch allerhand andere Lebensmittel mit einer Kartoffeplresse zu verarbeiten. Zum Beispiel eignen sich Kartoffelpressen hervorragend dafür, ein Rudel Kinder mit Spaghettieis zum Staunen zu bringen. Perfekte Idee für die nächste Geburtstagsparty!

Spaghetti­eis und Zitrus­früchte pressen

Aber auch Zitrusfrüchte lassen sich mühelos mit einer Kartoffelpresse zu gesundem, erfrischendem Saft verarbeiten. Gekochtes oder weiches Gemüse lässt sich zu Babybrei manschen oder zur Weiterverarbeitung in eine sämige Konsistenz bringen. Und das mit nur wenig Aufwand und ganz ohne Kabel-Entwirren und großem Küchenmaschinen-Aufgebaue.

Viele Kartoffelpressen werden mit mehreren Einlegescheiben geliefert, die jeweils unterschiedlich große Löcher oder Rillen haben. Diese Einlegescheiben ermöglichen die Herstellung von z. B. Spätzle, Knöpfle und Co. Somit macht die Anschaffung einer Kartoffelpresse auch Sinn, wenn man im Gegensatz zu fast allen anderen Deutschen keine Kartoffeln mag.

Kartoffelpresse Test: Leifheit

Testsieger: Leifheit 3242

Die Kartoffelpresse von Leifheit wurde gebaut, um Kartoffeln im Akkord zu pressen. Deshalb findet man diese Kartoffelpresse auch häufig in Restaurantküchen. Die Kartoffelpresse ist richtig schwer und stabil und liegt somit super auf einem schön großen Topf oder einer robusten Schüssel auf. Man muss sie dann nur noch nach und nach mit gekochten Kartoffeln »füttern« und den langen Hebel auf und ab bewegen. Das Ergebnis ist wunderbarer Kartoffelbrei – fertig für die Weiterverarbeitung.

Testsieger

Leifheit 3242

Test Kartoffelpresse: Leifheit Kartoffelpresse
Presst mühelos viele Kartoffeln, und liegt dabei angenehm in der Hand bzw. auf dem Topfrand. Presst auch Spaghettieis und Orangen. Kostet viel, ist es aber wert.

»Was für ein Oschi« dachten wir uns, als wir die Kartoffelpresse von Leifheit das erste mal in den Händen hielten. Und dann sofort: »Wie soll man damit Kartoffeln pressen, ohne einen Tennisarm zu bekommen?« Denn die 1 Kilogramm schwere Kartoffelpresse macht schon einen lahmen Arm, bevor man überhaupt mit dem Pressen begonnen hat. Aber: Sie ist auch gar nicht zum »freihändigen« Pressen konzipiert. Die Lösung ist die integrierte Auflageraste, mit der man die Kartoffelpresse bequem auf einen Topf oder eine Schüssel legen kann.

Pressen direkt in den Topf

Die Oberfläche der Alu-Druckguss-Presse ist sehr angenehm glatt und nirgendwo scharfkantig oder spitz. Rundum ein tolles Handgefühl. Ist die Kartoffelpresse erst einmal in Position gebracht, ist das Pressen kinderleicht. Nach und nach warfen wir die noch dampfenden Kartoffeln in den zylindrischen Presskörper und hebelten den Pressarm der Leifheit Kartoffelpresse auf und ab. Unten seilten sich herrliche Kartoffelschnüre in die Schüssel und warteten dort geduldig auf ihre Weiterverarbeitung.

Auch im Inneren der Leifheit 3242 geht es hochprofessionell zu: Die schön glatte Beschichtung der Presse befindet sich auch hier und sorgt dafür, dass die Kartoffeln fast reibungslos durch die Presse gleiten. Die Löcher der Kartoffelpresse haben eine optimale Größe: groß genug für Spätzle, Spaghettieis und gekochtes Gemüse oder weiches Obst. Das Sieb ist fest in der Presse verbaut, besser gesagt ist die gesamte Presse aus zwei Gussteilen zusammengesetzt.

Verschiedene Pressscheiben mit unterschiedlichen Lochgrößen gibt es hier daher nicht. Das gibt für uns aber keinen Punktabzug, denn Kartoffeln presst die Leifheit Kartoffelpresse ganz hervorragend. Und nur darum geht es hier ja.

Beim Pressen machte die Leifheit eine super Figur. Nix wackelte oder rutschte ab. Es entstand kein Vakuum beim Pressen und auch von Kartoffelresten keine Spur. Zwischendurch war also auch keine Reinigung nötig. Die Sieblöcher verstopften auch nicht mit Kartoffelbrei.

Nach getaner Arbeit ist die Leifheit-Kartoffelpresse sehr einfach von Hand zu reinigen. Dafür lässt sie sich in zwei Teile zerlegen. Dafür muss man nur den türkisfarbenen Verbindungsstift entfernen, der die Kartoffelpresse im spitzen Winkel zusammenhält. Eine Reinigung in der Geschirrspülmaschine ist auch möglich, fanden wir aber nicht sinnvoll. Gerade so große Küchenutensilien mit unüblicher Form nehmen dann doch viel Platzt in der Geschirrspülmaschine ein und werden nie richtig sauber. Und die Kartoffelpresse ist relativ schnell von Hand gereinigt und wieder verstaut. Kleines MankoL Leider hat die Leifheit Kartoffelpresse keine Aufhängeöse.

Die Leifheit 3242 ist ein echter Profi, der alle Hobbyköche und Familienbekocher glücklich macht. Die Presse presst zuverlässig und reibungslos viele Kartoffeln in High-Speed-Geschwindigkeit und das ohne einen lahmen Arm zu machen. Sie sieht super aus, hält ewig und lässt sich ruck zuck reinigen. Der Preis ist eher hoch, aber für eine solche Qualitätspresse absolut angemessen.

Leifheit 3242 im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Tests der Leifheit 3242. Sobald neue Terscheinen, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Unsere Testsiegerin von Leifheit ist für uns die beste Kartoffelpresse für die meisten. Kartoffelhelden, die weniger Geld ausgeben möchten oder eine Kartoffelpresse in Y-Form bevorzugen, finden aber vielleicht auch unter unseren weiteren Empfehlungen ihre Lieblings-Kartoffelpresse.

Für Perfektionisten: Westmark 61262260

Die Kartoffelpresse von Westmark mit dreieckigem Presskörper aus rostfreiem Edelstahl presst sehr kraftvoll, gründlich und schnell viele Kartoffeln. Die Presse ist mit ihren rund 600 Gramm nicht sonderlich schwer, was auch gut ist, denn sie ist zum freihändigen Pressen konzipiert, kommt also ohne Auflagerasten.

Für Perfektionisten

Westmark 61262260

Test Kartoffelpresse: Westmark 61262260
Da geht nix verloren. Durch den kurzen Griff und das große Fassungsvermögen presst diese Kartoffelpresse schnell viele Kartoffeln, gekochtes Gemüse oder weiche Früchte.

Durch die Dreiecksform entsteht eine besonders effektive Hebelwirkung, die Kartoffeln werden mit viel Power beidseitig aus der Kartoffelpresse gedrückt. Die warmen Kartoffeln zwirbelten im Nu aus den beidseitigen Sieben mit feiner Lochung heraus. Zurück blieb etwas Kartoffelmasse, die wir aber einfach mit dem Zeigefinger zurück in den Presskörper schoben, so wurde auch der letzte Rest zu Brei gepresst. Es entstand flott wunderbar lockere Kartoffelmasse, mit der man sofort weiter arbeiten konnte. Nichts verkantete sich und die Masse saugte sich nirgends fest. Die Kartoffelpresse macht einen stabilen und robusten Eindruck.

1 von 4
Kartoffelpresse Test: Westmark 61262260
Macht einen guten Eindruck: die Westmark Kartoffelpresse.
Kartoffelpresse Test: Westmark 61262260
Nur der Drahtgriff ist etwas unbequem.
Kartoffelpresse Test: Westmark 61262260
Kaum Reste in der Presse. So soll es sein.
Kartoffelpresse Test: Westmark 61262260
Super Press-Ergebnis: Wunderbar fluffiger Kartoffelbrei.

Noch dazu sieht die Kartoffelpresse von Westmark super aus: Rostfreier Edelstahl, schön glatt verarbeitet, keine scharfen Ecken und Kanten. Die Westmark macht rundum den Eindruck als würde sie ewig halten.

Auch die Reinigung geht verhältnismäßig einfach. Dazu müssen wir sagen, dass Kartoffelpressen sauber machen immer eine etwas kniffelige Angelegenheit ist und wir daher dazu raten immer mit der Hand zu spülen und die Säuberung nicht der Geschirrspülmaschine zu überlassen. Der Grund hierfür liegt in der Kartoffel selbst. Die enthaltene Stärke ist in Kombination mit Feuchtigkeit und Druck eine ganz schöne Sauerei, die sich wesentlich leichter unter fließendem Wasser mit einer geeigneten Spülbürste beseitigen lässt. Vor allem sollte man die Masse nie trocknen lassen, dann wird sie betonhart und ist kaum mehr zu entfernen.

Die Kartoffelpresse von Westmark ist eine super Wahl für alle, die schnell und gründlich Kartoffeln pressen wollen. Aber auch Wert darauf legen, dass ihre Kartoffelpresse auch bei Obst, gekochtem Gemüse und Co. keinen Rückzieher macht.

Für Eilige: Küchenprofi Comfort Kartoffelpresse

Die Kartoffelpresse von Küchenprofi presst vor allem schnell. Das liegt daran, dass die Sieblochung hier gleich an vier Seiten verbaut ist. Die Kartoffelpresse presst also gleich in vier Richtungen. Das führt natürlich dazu, dass es mit der Presserei richtig schön flott geht. Auch die Kartoffelpresse von Küchenprofi ist aus Edelstahl hergestellt.

Für Eilige

Küchenprofi Comfort Kartoffelpresse

Test Kartoffelpresse: Küchenprofi Comfort Kartoffelpresse
Die Kartoffelpresse quetscht die Kartoffeln in vier Richtungen flott in den Topf und lässt sich easy reinigen.

Auf den ersten Blick macht sie allerdings den Eindruck nicht ganz so hochwertig verarbeitet zu sein, wie etwa die ähnlich konstruierte Kartoffelpresse von Westmark. Ein bisschen scharfkantiger, ein bisschen weniger schön poliert. Mit den 760 Gramm liegt sie auch relativ schwer in der Hand. Dafür hat sie besonders gut durchdachte Griffe. Oben sollen Rillen vor Abrutschen bewahren, unten sind clevere Einbuchtungen für Finger integriert für extra festen Halt. Beim Pressen selbst verhält sie sich wie schon geahnt: schnell! Die heißen Kartoffeln rutschen nur so durch die Presse und gelbgoldene Kartoffellocken fallen in vier Richtungen von dreieckigen Presskörper in die Schüssel.

Beim zwischendurch neu beladen der Kartoffelpresse entsteht kein Vakuum beim Öffnen der Presse. Das ist wichtig, denn das kostet Kraft und Zeit. Auch bleibt in der Presse kaum ein Rest und nichts verklebt unangenehm, was eine Reinigung während des Pressens unnötig macht. Nichts verkantet sich oder fällt auseinander. Zusätzlich zu Kartoffeln presst die Kartoffelpresse von Küchenprofi auch noch gekochtes Gemüse, Zitrusfrüchte und weiches Obst und eignet sich so zur Herstellung von Blitz-Baby-Brei, Suppen, Marmelade und Co. hervorragend.

1 von 4
Kartoffelpresse Test: Küchenprofi
Die Kartoffelpresse von Küchenprofi hat gleich vier Seiten mit Sieblöchern.
Kartoffelpresse Test: Küchenprofi
Der Griff ist benutzerfreundlich geformt, dennoch etwas unbequem.
Kartoffelpresse Test: Küchenprofi
Da kommt schnell viel raus und es bleibt wenig zurück.
Kartoffelpresse Test: Küchenprofi
An gleich vier Seiten zwirbeln die Kartoffelfäden in die Schüssel. So geht's besonders flott.

Auch die Reinigung gelingt einfach. Man kann die Kartoffelpresse ganz einfach in zwei Teile zerlegen und entweder in die Geschirrspülmaschine packen oder mit der Hand reinigen. Natürlich muss man mit der Spülbürste etwas in die Sieblochung gehen, damit auch der letzte Rest Kartoffel entfernt wird, aber das liegt in der Natur der Sache. Und das war bei allen Kartoffelpressen die wir getestet haben so.

Die Kartoffelpresse von Küchenprofi ist für Menschen, die schnell Kartoffeln und andere Lebensmittel zu Mus verarbeiten wollen. Die perfekte Presse also für Eltern junger Kinder und für Leute mit wenig Zeit aber Lust auf gesunde, selbstgemachte Speisen.

Gut & günstig: Metaltex Pressy

Die Kartoffelpresse von Metaltex ist nicht, wie es der Name vermuten lässt aus Metall, sondern die einzige im Test aus robustem Kunststoff. Das hat auch einen Vorteil, denn sie ist mit Abstand die günstigste Kartoffelpresse im Test. Das cleane Weiß sieht zudem schick aus und auch die Leistung kann sich für den Preis sehen lassen.

Gut & günstig

Metaltex Pressy

Kartoffelpresse Test: Metaltex Pressy
Sehr leichte Presse mit drei Einlegescheiben für unterschiedliches Pressgut.

Die Kartoffelpresse von Metaltex kommt mit drei Einlegescheiben mit unterschiedlich großer Lochung, was das das Einsatzspektrum vergrößert. Mit 460 Gramm ist sie schön leicht und liegt super in der Hand. Die drei Auflagerasten machen das Arbeiten auf einem Topf oder einer Schüssel möglich.

Die Griffe der Kartoffelpresse von Metaltex sind mit Rillen für optimalen Halt versehen. Auch die Auflagerasten für unterschiedliche große Behältnisse lösen Freude aus: So muss man die Presse nämlich nicht festhalten und kann einfach fröhlich Kartoffeln in den zylindrisch geformten Presskörper werfen und den Hebel betätigen. So zumindest die Theorie.

1 von 5
Kartoffelpresse Test: Metaltex
Die Kartoffelpresse von Metaltex ist die einzige, die aus Kunststoff hergestellt ist.
Kartoffelpresse Test: Metaltex
Sie macht einen robusten und soliden Eindruck.
Kartoffelpresse Test: Metaltex
Und die Kartoffelpresse kommt mit drei Einlegescheiben.
Kartoffelpresse Test: Metaltex
Das Press-Ergebnis ist absolut zufriedenstellen.
Kartoffelpresse Test: Metaltex
Auch wenn etwas Kartoffelbrei in der Presse zurück bleibt.

Denn beim Pressen stellte sich heraus: Leider fliegen alle Einlegescheiben immer wieder aus der Position. Denn der Kartoffelbrei klebt so fest an den Scheiben, dass der Presskegel bzw. Presskopf beim öffnen der Presse die Einlegescheibe einfach mit nach oben zieht. Das nervt ein wenig, ist aber kein Weltuntergang. Mit etwas Frickelei hatten wir das schnell im Griff – und für den Schnapper-Preis kann man da auch drüber hinweg sehen.

Denn das Press-Ergebnis kann sich sehen lassen. Jede Einlegescheibe kreiert eine andere Form Kartoffelschnur, was auch das herstellen von Nudeln und Spätzle möglich macht.

Die Reinigung der Kartoffelpresse von Metaltex ist relativ einfach. Auch hier ist die Reinigung in der Geschirrspülmaschine möglich, dauert uns aber zu lang. Natürlich hat man durch die drei verschiedenen Einlegescheiben etwas mehr abzuwaschen, aber das gibt keinen Punktabzug. Leider hat auch die Kartoffelpresse von Metaltex keine Aufhängeöse.

Die Kartoffelpresse von Metaltex presst in guter Qualität Kartoffeln und viele andere Lebensmittel in unterschiedlichen Feinheitsgraden. Vor allem aber ist sie sehr günstig und leicht. Perfekt also für Leute, die nur ab und zu mal eine Kartoffelpresse benötigen und kein Problem damit haben, dass ihre Kartoffelpresse etwas weniger hochwertiger ist, als eine aus Edelstahl.

Design-Tipp: WMF Gourmet

Die WMF Gourmet Kartoffelpresse lässt Foodie-Herzen höher schlagen: Glatter, glänzender rostfreier Edelstahl vereint sich mit schnittigem Design und hoher Funktionalität. Aber die Kartoffelpresse von WMF ist nicht nur eine, die man stolz vorzeigen kann, dank ihrer kompakten Form und des cleveren Designs eignet sie sich auch hervorragend zum Pressen von Kartoffeln, Spätzle, Spaghettieis und vielem mehr.

Preislich liegt sie im oberen Mittelfeld, ihr Gewicht beträgt ca. 500 Gramm. Die integrierte Auflageraste macht das Ablegen auf einem mittelgroßen Topf möglich. So arbeitet es sich wesentlich leichter und die Kartoffeln, das Gemüse oder das Vanilleeis werden direkt dorthin gepresst, wo es landen soll. Leider hat die die WMF Gourmet Kartoffelpresse keine Aufhängeöse.

Design-TIpp

WMF Kartoffelpresse Gourmet

Test Kartoffelpresse: WMF Kartoffelpresse Gourmet
Besonders schöne Presse aus hochwertigem Edelstahl für Hobby-Profis. Presst solide, bei langer Haltbarkeit.

Die WMF Gourmet Kartoffelpresse liegt schön in der Hand. Glatt, mittelschwer, kompakt. Es passen eine bis drei Kartoffeln gleichzeitig in die Presse, was für den Hausgebrauch absolut ausreichend ist.

Das Pressen ist allerdings ganz schön anstrengend, was vermutlich daran liegt, dass die Kartoffelpresse einen relativ kurzen Hebelgriff hat. Aber auch hier gilt: für den alltäglichen Gebrauch ist das absolut ausreichend. Die Kartoffelfäden ondulieren brav unten aus dem Presssieb und fallen sauber ab. Nichts bleibt in der Presse zurück. Das macht ein Zwischendurch-Reinigen oder Nachschieben und Neujustieren von Kartoffelmasse oder Presskopf unnötig. Alles läuft glatt wie man es sich von einer guten Kartoffelpresse wünscht.

1 von 3
Kartoffelpresse Test: Wmf Gourmet
So eine Schönheit: die Kartoffelpresse von WMF.
Kartoffelpresse Test: Wmf Gourmet
Hochwertiger Edelstahl trifft hohe Funktionalität.
Kartoffelpresse Test: Wmf Gourmet
Auch das Press-Ergebnis ist sehr ansehnlich.

Auch die Reinigung der WMF Gourmet Kartoffelpresse läuft wie am Schnürchen. Man kann sie schön weit aufklappen und abbürsten. Sie lässt sich laut Hersteller auch in der Geschirrspülmaschine reinigen, aber das dauert uns zu lange.

Die WMF Gourmet Kartoffelpresse ist eine sehr hübsche, solide, kompakte Kartoffelpresse für leidenschaftliche Hobby-Köche. Also für Menschen, die auch mit dem Auge genießen und sich über tolle Funktionalität ebenso erfreuen, wie über gutes Design.

Außerdem getestet

Westmark 6110223R

Die Westmark 6110223R Kartoffelpresse ist ein echter Farbknaller und beeindruckt mit ihrem Feuerwehrauto-Rot auf den ersten Blick. Es gibt sie noch in den Farben Silber und Weiß zu kaufen. Super, für Leute, denen ein harmonisches Farbkonzept in ihrer Küche wichtig ist. Die Presse eignet sich neben Kartoffelpüree noch zur Herstellung von Spätzle, Spaghettieis oder Säften. Auch weich gekochtes Gemüse bekommt man damit gut »gemust«. Sie kommt ohne extra Einlegescheiben, dafür aber mit drei Auflagerasten für kinderleichtes Pressen. Sie ist sehr groß und mit knapp 800 Gramm auch ganz schön schwer. Was aber beim Arbeiten keine Rolle spielt, denn sie liegt ja schön stabil auf dem Topf bzw. der Schüssel auf. Sie ist aus Aluminiumdruckguss gefertigt und die Beschichtung ist laut Hersteller lebensmittelecht. Preislich liegt sie im oberen Bereich.

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Kartoffelpresse Test: Westmark 6110223r
Kartoffelpresse Test: Westmark 6110223r
Kartoffelpresse Test: Westmark 6110223r
Kartoffelpresse Test: Westmark 6110223r

Beim Pressen passten mehrere Kartoffeln gleichzeitig den in den Presskörper. Leichter geht das Pressen allerdings, wenn man nicht mehr als maximal drei Kartoffeln auf einmal presst. Der Hebel glitt mühelos durch die gekochten Knollen und schönste Kartoffellocken schmiegten sich in die Schüssel. Es blieb absolut kein Rest in der Presse zurück. Was beim Pressen allerdings etwas störte, ist der schwenkbare Presskopf, der immer wieder mal nach vorne oder hinten glitschte und zurück auf Start gebracht werden musste. Das ist kein Beinbruch, spielte jedoch in der Bewertung eine Rolle. Die Westmark 6110223R Kartoffelpresse kommt ohne Aufhängeöse und muss daher im Schrank verstaut werden. Die Reinigung war ein bisschen rumpelig, da die Presse mit ihrem knapp halben Meter ganz schön groß ist. Von der Reinigung in der Geschirrspülmaschine raten wir eher ab, da es auch der Hersteller nicht empfiehlt.

Im Großen und Ganzen: Ist die Westmark 6110223R eine sehr gute Kartoffelpresse. Sie eignet sich für Menschen, die gerne einen Farbakzent in ihrer Küche setzten wollen und gleichzeitig eine hochfunktionale Presse für vielerlei Lebensmittel benötigen. Eine Kartoffelpresse für sehr gründliches, aber nicht ganz unbeschwertes Pressen für einen relativ hohen Preis.

WMF Kartoffelpresse Profi Plus

Die WMF Profi Plus Kartoffelpresse ist eine Multipresse und sieht respekteinflößend aus. Markant geschnitten, aus rostfreiem Edelstahl gefertigt mit Kunststoffeinsatz und mit einem schwenkbaren Presskopf kommt sie daher und sieht aus, als würde sie mit Kartoffeln kurzen Prozess machen. Für Spätzle ist sie geeignet, sagt der Hersteller und auch für gekochtes Wurzelgemüse, Zucchini, Auberginen und allerlei Früchte. Sie kommt mit praktischer Aufhängeöse, was auch bei uns gut ankommt. Sie wiegt knapp ein Kilogramm, was aber kein Problem darstellt, da auch diese Kartoffelpresse mit einer praktischen Auflageraste ausgestattet ist. Mit der lässt sich die Kartoffelpresse einfach auf einem Topf arrangieren und das mühelose Pressen kann beginnen. Preislich liegt die Kartoffelpresse im oberen Bereich.

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Kartoffelpresse Test: Wmf Profi Plus
Kartoffelpresse Test: Wmf Profi Plus
Kartoffelpresse Test: Wmf Profi Plus

Wir befüllten die WMF Profi Plus Kartoffelpresse mit unseren Kartoffeln und fragten uns, wozu eigentlich das Kunststoffding in der Presse gut sein soll. Wir mussten kurz auf der Herstellerseite nachlesen. Siehe da: für Teig aller Art. Also z. B. für die Herstellung von Spätzle oder anderen Nudeln. Ob man das Kunststoffteil für das Pressen von Kartoffeln irgendwie entfernen muss, wird aber nicht klar. Da es so fest in der Presse verbaut war, pressten wir einfach mit dem Kunststoffteil. Das hat leider gar keinen Spaß gemacht. Der Kartoffelmus quetschte oben aus der Presse. Auch unten, aber es war oben ein ziemliches Kartoffelmassaker. Die Kartoffelfäden, die unten aus den Sieblöchern kamen, sahen super aus und sehr ordentlich.

Das nervigste war dann das Öffnen der Presse, um sie neu zu füllen. Dadurch dass das Kunststoffteil so fest verbaut ist, entstand ein Vakuum und die Presse ließ sich nur mit einem Lauten Schmatzgeräusch und sehr viel Kraft wieder öffnen. Wir fragten uns, ob wir ggf. nicht richtig kapiert haben wie die Presse funktioniert. Nach eingehender Recherche im Netz stellt sich raus: Wir sind nicht allein. Das Problem scheint bekannt. Zudem ist dann auch noch der Presskopf abgeflogen vor lauter Herumversuchen. Auch das: anscheinend ein gängiges Problem bei dieser Kartoffelpresse, glaubt man Kundenrezensionen im Internet.

Die Reinigung verlief dann ähnlich beschwerlich. So viele Rillen und Ritzen zu reinigen. Undenkbar, dass eine Geschirrspülmaschine das hinbekommt, so wie es der Hersteller anpreist.

Unterm Strich: Wirklich imposant, die WMF Profi Plus Kartoffelpresse, die auch sehr saubere Kartoffelfäden presst. Das aber nicht ohne allerhand nervige und zeitaufwändige Wehwehchen mit sich zu bringen, weshalb wir eher vom Kauf abraten. Zudem ist sie auch noch eine der teuersten von uns getesteten.

Hotlike Kartoffelpresse

Die Hotlike Kartoffelpresse ist eine Triangel-Kartoffelpresse und sieht den anderen Testlingen in dieser Form recht ähnlich. Das wars dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten. Die Presse ist angeblich aus Edelstahl hergestellt, was beim ersten Befühlen und Begutachten kaum zu glauben ist. So blechern kommt sie daher. Im Lieferumfang enthalten sind übrigens noch ein Multisparschäler, der optisch eher an einen Mähdrescher erinnert und ein Reinigungspinsel. Beides völlig unnötiges Zeug und in aller billigster Qualität. Auch diese Dreieckspresse kann mehr, als nur Kartoffeln pressen. Auch Obst lässt sich zu Saft oder Mus verarbeiten, Knoblauch lässt sich pressen und gekochtes Gemüse ebenso. Doch: Das muss man erst mal gepresst bekommen. Denn die Griffe dieser Kartoffelpresse sind scharf. Richtig scharfkantig. Nach ein Paar Versuchen, mussten wir unsere Ofenhandschuhe zu Hilfe holen. Sonst hätten wir den Test gar nicht durchführen können.

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Kartoffelpresse Test: Hotlike
Kartoffelpresse Test: Hotlike
Kartoffelpresse Test: Hotlike
Kartoffelpresse Test: Hotlike

Schützend behandschuht pressten wir also die warmen Erdäpfel in die Presse. Super Ergebnis. Schnell, ziemlich widerstandslos, sauber. Ein richtig gutes Press-Ergebnis. Bis auf einen beachtlichen Rest Kartoffelbrei, der in der Presse zurückblieb. Kosten tut die Hotlike Kartoffelpresse eher wenig, doch wer möchte sich denn zum Kartoffelpressen jedes Mal Schutzhandschuhe anziehen, damit die Hände nicht eingeschnitten werden? Wir jedenfalls nicht. Zudem macht die gesamte Presse qualitativ eher den Eindruck einer Konservendose, als die eines langlebigen Küchenutensils.

Kurzerhand: Die Hotlike Kartoffelpresse presst kurzfristig richtig gut Kartoffeln. Langfristig ist diese Kartoffelpresse auf keinen Fall zu empfehlen, da die Griffe fürchterlich in die Hand schneiden und die Materialqualität sehr zu wünschen übrig lässt. Mal ganz abgesehen von dem völlig unnützen, mitgelieferten Gimmicks.

Anpro Kartoffelpresse

Die Anpro Kartoffelpresse ist aus Edelstahl gefertigt, macht aber einen etwas blechernen Eindruck. Die zylindrische Presse kommt mit praktischen Auflagerasten und einem gummierten Griff, was für extra viel Grip sorgen soll. Unterschiedliche Einlegescheiben sind hier nicht im Lieferumfang enthalten bzw. ist die Lochgröße fest und nicht wechselbar. Laut Hersteller eignet sich die Kartoffelpresse für die Herstellung von Kartoffelbrei, Gemüsebrei und Obstpüree. Mit 600 Gramm ist sie kein Leichtgewicht, aber die Auflagerasten machen ein ermüdendes Festhalten eh überflüssig. An den Übergängen ist alles recht scharfkantig und nicht schön weich poliert, wie vergleichbar gebaute Kartoffelpressen hier im Test. Preislich liegt die Anpro Kartoffelpresse eher im unteren Bereich.

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Kartoffelpresse Test: Anpro
Kartoffelpresse Test: Anpro
Kartoffelpresse Test: Anpro
Kartoffelpresse Test: Anpro
Kartoffelpresse Test: Anpro

Zum Testen haben wir die Kartoffelpresse erst mal geöffnet und gesehen: da sind schwarze Verfärbungen unten in der Presse. Im privaten Fall, hätten wir diese Presse deshalb zurück geschickt. Auch beim öffnen klingt die ganze Kartoffelpresse so blechern, wie sie aussieht. Alles etwas klapprig. Das Press-Ergebnis: Sehr saubere, schöne Kartoffelschnüre, keine Kartoffelreste in der Presse und kein besonders großer Kraftaufwand nötig. Top! Schade, dass die Kartoffelpresse so billig verarbeitet ist.

In Summe: Die Anpro Kartoffelpresse presst super Kartoffeln und andere Lebensmittel, ist aber minderwertig verarbeitet und deshalb nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Gut ist der rutschfeste Griff, und das Press-Ergebnis. Die negativen Aspekte überwiegen in unseren Augen aber. Lieber in eine baugleiche Presse von höherer Qualität investieren.

Kipida Kartoffelpresse

Die Kipida Kartoffelpresse ist laut Hersteller aus rostfreiem Edelstahl verarbeitet und kommt mit drei Einlegescheiben, die jeweils eine anders große Sieblochung haben. In der Theorie sollen die verschieden großen Löcher für unterschiedliche Gerichte bzw. Lebensmittel gut sein. Spätzle, Spaghettieis, Babybrei – alles kein Thema für die Kipida Kartoffelpresse. Sie wirkt sehr billig und schlecht verarbeitet und liegt nicht gut in der Hand. Denn der Griff ist nicht gut geschliffen und deshalb recht scharfkantig. Das erschwert das schmerzlose Pressen. Eine praktische Auflageraste, die diesen Mangel kompensieren könnte, hat die Kipida Kartoffelpresse leider nicht. Auch eine praktische Aufhängeöse sucht man vergeblich. Mit 540 Gramm ist sie eher leicht.

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Kartoffelpresse Test: Kipida
Kartoffelpresse Test: Kipida
Kartoffelpresse Test: Kipida
Kartoffelpresse Test: Kipida

Preislich liegt sie im unteren Bereich. Beim Testen stellte sich raus: die Kipida Kartoffelpresse hat die Bezeichnung »Kartoffelpresse« eigentlich nicht wirklich verdient. Zwar kommen bei allen Einlegescheiben mit unterschiedlicher Lochung entsprechend geformte Kartoffelschnüre raus, doch bleibt die Einlegescheibe jedes Mal oben am Presskopf kleben. Bedeutet: Man muss bei jeder Kartoffelladung die Scheibe abpulen, etwas sauber machen und versuchen sie wieder in den Presszylinder zu bugsieren. Was gar nicht so einfach ist, da alles mit Kartoffelmarsch vollklebt. Eine einzige Sauerrei.

Auf einen Blick: Die Kipida Kartoffelpresse sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus, kann aber leider gar nix. Leider können wir sie deshalb nicht empfehlen. Falls es darum geht eine sehr günstige Kartoffelpresse kaufen zu wollen, besser auf ein Modell aus günstigerem Material, wie z. B. Kunststoff, zurückgreifen, das dann aber auch zufriedenstellen funktioniert.

Gefu 13100

Die Gefu 13100 Kartoffelpresse macht optisch einen super Eindruck. Gebürsteter, rostfreier Edelstahl, solide aussehende Einzelteile. Drei Einlegescheiben für verschiedene Zubereitungen von Kartoffeln und anderen Lebensmitteln sind auch mit dabei. Die Kanten sind ausreichend abgeschliffen und schneiden daher nicht ein. Mit 800 Gramm ist die Presse ganz schön schwer und kommt leider nicht mit einer erleichternden Auflageraste für Topf oder Schüssel. Preislich liegt sie weit oben, was hohe Erwartungen generiert.

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Kartoffelpresse Test: Gefu
Kartoffelpresse Test: Gefu
Kartoffelpresse Test: Gefu
Kartoffelpresse Test: Gefu

Beim Pressen mit der Gefu 13100 Kartoffelpresse stellt sich dann leider eine Enttäuschung ein. Denn: Die Einlegescheiben verkanten sich bombenfest mit dem Presszylinder. Bedeutet: Man muss, falls man die Scheibe wechseln will, mit Gewalt dagegenhämmern (wir haben unseren hölzernen Kochlöffel verwendet), wenn man sie wieder lösen möchte. Im Alltagsgebrauch wechselt man ja aber eher nicht ständig die Einlegescheiben. Bombenfest sitzen sie jedenfalls und sorgten so auch dafür das kein Krümelchen Kartoffel daneben ging.

Das Press-Ergebnis, also die Kartoffelschnüre, waren super. Alle jeweils unterschiedlich geformt, sauber gepresst. Allerdings mit wirklich hohem Kraftaufwand. Die Reinigung war wie bei allen Kartoffelpressen schon etwas aufwändiger. Wir raten zu einer Reinigung per Hand, da wir bezweifeln, dass die komplex geformte Presse in der Maschine richtig sauber wird.

Letztendlich: Die Gefu 13100 Kartoffelpresse ist ein gute Kartoffelpresse, wenn man nicht vorhat mehrfach die Einlegescheibe zu wechseln. Schade, dass es keine Auflageraste gibt, denn das Pressen ist ganz schon anstrengend. Die optimale Presse für Leute, die viel Wert auf sehr robuste Verarbeitung legen und bereit sind dafür auch ganz schön viel Geld zu bezahlen.

Fackelmann 45450

Die Fackelmann 45450 Kartoffelpresse ist aus verzinntem Weißblech und das merkt man auch sofort. Sie ist scharfkantig, wirkt sehr billig und so, als würde sie beim ersten Pressen auseinanderfallen. Der Griff ist sehr scharfkantig und kann so gar nicht richtig bedient werden, so sehr schneidet das Material in die Hand. Mit 500 Gramm ist sie zwar relativ leicht, das macht die minderwertige Qualität aber auch nicht wett. Pressen kann man mit ihr laut Hersteller so ziemlich alles. Auch Zitrusfrüchte, Gemüse und Avocados. Eine Aufhängeöse hat sie nicht wirklich, aber sie lässt sich bequem am Griff aufhängen, was wir gut finden. Das Aussehen der Kartoffelpresse hat einen gewissen Charme, da sie an Kinderküchen-Utensilien erinnert. Preislich liegt die Kartoffelpresse im unteren Mittelfeld.

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Kartoffelpresse Test: Feckelmann
Kartoffelpresse Test: Feckelmann
Kartoffelpresse Test: Feckelmann
Kartoffelpresse Test: Feckelmann

Beim Pressen mit der Fackelmann 45450 Kartoffelpresse wird der erste Eindruck bestätigt. Die Presse hat keine gute Qualität. Der Griff ist so scharfkantig, dass wir einen Küchenhandschuh anziehen mussten, damit wir uns nicht die Hand einschneiden. Das Füllvolumen ist hoch, trotzdem sollte man nicht mehr als drei Kartoffeln zur Zeit einfüllen. Der Presswiderstand wird sonst einfach zu hoch. Das Press-Ergebnis ist gut. Es bleibt schon ein Rest Kartoffel in der Presse zurück, doch über das Püree, was in die Schüssel plumpst, kann man nicht meckern. Die Reinigung ist wie bei allen Kartoffelpressen immer mit etwas Arbeit verbunden. In die Geschirrspülmaschine würden wir diese Kartoffelpresse auf keinen Fall legen. Die Gefahr von Flugrost ist bei der Materialqualität viel zu hoch.

Im Endeffekt: Eine sehr billig verarbeitete Kartoffelpresse, die zwar tut, was sie soll, das aber wahrscheinlich nur für sehr kurze Zeit. Ihre Qualität ist so minderwertig, das sie sicherlich sehr schnell zu Rosten anfängt. Und der Griff ist ohne Handschuh leider nicht zu bedienen. Keine Kaufempfehlung.

So haben wir getestet

Natürlich geht es beim Testen von Kartoffelpressen um das Pressen von Kartoffeln. Also sind folgende Fragen für uns wichtig gewesen: Wie schnell presst die Kartoffelpresse die Kartoffeln? Bleibt dabei viel von der Kartoffel in der Kartoffelpresse kleben? Wie hoch ist der Widerstand?

Auch der Presskomfort war uns wichtig. Entscheidend dabei war das Gefühl in der Hand. Ist die Kartoffelpresse zu schwer? Ist sie unangenehm scharfkantig an den Griffen? Kann man sie ggf. ganz einfach dank integrierter Auflagerasten auf einem Topf oder einer Schüssel parken und muss so nur noch den Hebel bedienen und die Kartoffelpresse gar nicht mehr festhalten?

Kartoffelpresse Test: So Haben Wir Getestet
Eine Küchenwaage, ein Maßband und jede Menge Kartoffeln – mehr brauchten wir nicht, um all die Kartoffelpressen unter die Lupe zu nehmen.

Eine weitere Rolle spielte das Verhalten der Kartoffelpresse beim Pressen. War sie klapprig? Ist etwas auseinander gefallen? Ist ein Vakuum beim Pressen der Kartoffeln entstanden? Haben sich, falls vorhanden, die unterschiedlichen Einlegescheiben verkeilt? Muss man die Kartoffelpresse zwischendurch reinigen, weil so viel Material festklebt?

Und zu guter Letzt spielten für uns natürlich auch die Optik, der Preis und die allgemeine Praktikabilität bzw. Nachhaltigkeit eine Rolle. Ist die Kartoffelpresse z. B. aus langlebigem Edelstahl oder aus Kunststoff hergestellt? Hat sie eine Aufhängeöse? Wie groß ist die Kartoffelpresse und lässt sie sich gut verstauen? Wie steht es um die Reinigung? Und: lassen sich noch andere Lebensmittel mit der Kartoffelpresse verarbeiten?

Die wichtigsten Fragen

Was kann man mit einer Kartoffelpresse noch alles pressen?

Die meisten zylindrischen Kartoffelpressen eignen sich z. B. zum Pressen von Spätzle, Knöpfle und anderen Nudelsorten. Aber auch Spaghettieis gelingt mit ihnen super. Die Triangel-Form anderer Kartoffelpressen eignet sich hervorragend zur Herstellung von Säften, von Babybrei oder auch zum Pressen von Knoblauch.

Worauf muss ich beim Kauf einer Kartoffelpresse achten?

Das kommt ganz darauf an. Was soll gepresst werden? Wie wichtig ist der Preis? Wenn nur Kartoffeln gepresst werden sollen und das z. B. nur gelegentlich, bietet sich eine günstige, zylindrisch geformte Kartoffelpresse an. Sollen auch Orangen oder Zitronen oder Bananen mit der Kartoffelpresse zu Saft oder Brei verarbeitet werden, und das regelmäßig, raten wir zu einer eher hochwertigen Edelstahlpresse.

Wie reinige ich meine Kartoffelpresse am besten?

Fast alle Hersteller behaupten, dass sich ihre Kartoffelpresse super in der Geschirrspülmaschine reinigen lässt. Oft hat das aber einen zügigen Verschließ der Kartoffelpresse zur Folge oder Flugrost setzt sich ab. Wir raten daher immer, auch weil eine Kartoffelpresse eher sperrig ist, zu der Reinigung per Hand. Und da bitte eine Büste mit Naturborsten oder Kunststoffborsten benutzen, damit man in die Sieblöcher kommt, die Kartoffelpresse aber nicht beschädigt, indem man z. B. die Beschichtung abkratzt.

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