Test: Katzenstreu Aufmacher Copyright: Alex Photo / Adobe Stock
test
Letzte Aktualisierung:

Die beste Katzenstreu

Wir haben 23 Katzenstreu getestet. Das beste für die meisten ist die Naturstreu von Real Nature. Sie erinnert an bei Katzen gern verwendete Mineralstreu, ist aber umweltfreundlicher. In Verbindung mit Flüssigkeit bilden sich sehr gute Klumpen und die Streu ist geruchsneutral.

Isabel Moss
Isabel Moss
ist freie Journalistin und fühlt sich pudelwohl mit Abwechslung im Beruf. Sie war Podcastern bei Echte Mamas, schreibt für BeautyTalk und das ADAC Reisemagazin regelmäßig über Beauty- und Reisethemen und pflegt mit Mädelsschnack ihren eigenen Blog.
Linda Fischhaber
Linda Fischhaber
ist Autorin aus München und fasziniert von technischen Neuheiten und zukunfts­weisen­den Entwicklungen. Bei AllesBeste betreut sie unter anderem die Themen Smart­phones, Tablets, Kameras, Heimkino und Wearables.
Letztes Update: 12. August 2022

Wir haben neun weitere Katzenstreu getestet. Mit der Diamond Care von Bio Kat’s und der Öko-Klumpstreu von Dein Bestes können wir zwei neue Empfehlungen aussprechen. Die Produkte Catsan Ultra Plus und Cat’s Best Pellets sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Sie haben einen flauschigen Untermieter und wollen nur das Beste für ihn? Verständlich, er verlangt es ja auch. Zum Glück sind Katzen bekanntermaßen absolut nicht wählerisch, daher gibt es nichts Leichteres, als die Vierbeiner glücklich zu machen.

Während sich Katzenbesitzer nun wohl halb lachend und halb weinend an all ihre Fehlinvestitionen erinnern, raten wir Katzenhaltern und denen, die das noch werden wollen: Bevor Kontostand und die Beziehung zwischen Mensch und Tier in frostige Tiefen abfallen, lieber vor dem Kauf informieren.

Für das Glück der Katze braucht es – neben der uneingeschränkten Aufmerksamkeit seines Besitzers – vor allem drei Dinge: Einen kuscheligen und warmen Schlafplatz (am besten mit Blick über das Herrschaftsgebiet), Futter, wann immer man danach verlangt, und einen exklusiven Ort zur Erleichterung.

Um letzteren kümmern wir uns in diesem Testbericht, denn für die Zufriedenheit der Katze – und das wusste schon Helge Schneider – braucht es vor allem eines: das Katzenklo.

Für die Zusammenarbeit bei diesem Test möchten wir uns ganz herzlich bei TheraFelis und dem Team der Tierfreunde Brucker Land e. V. bedanken.

Um dem Standard herrschaftlicher Fellnasen gerecht zu werden, haben wir mithilfe zweier überaus kritischer Tester 23 Streu bewertet. Aufgrund der enormen Vielzahl unterschiedlicher Streu auf dem Markt war unser Anspruch nicht, jede erhältliche Streu zu testen – wir werden aber nach und nach weitere Produkte in den Testbericht mit aufnehmen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Real Nature Naturstreu

Katzenstreu Test: 1321697
Klumpt gut, ist biologisch abbaubar, riecht nicht und ist günstig – hier wird alles richtig gemacht.

Die beste von uns getestete Katzenstreu ist die Naturstreu von Real Nature. Sie besteht aus Weizenfasern, kommt in Papierverpackung und ist nachhaltig. Sie klumpt sehr gut und überzeugt durch ihren günstigen Preis und neutralen Geruch. Die Konsistenz erinnert an Mineralstreu, ist aber umweltfreundlicher. Ähnlich wie Mineralstreu staubt die Naturstreu allerdings auch etwas.

Auch gut

Catsan Natural

Test Katzenstreu: Catsan Natural
Aus Pflanzenfasern, gut klumpend und günstig – eine gute Alternative zum Testsieger.

Die Natural-Streu von Catsan formt sich zu ähnlich festen Klumpen in Kontakt mit Flüssigkeit wie die Streu von Real Nature. Sie riecht zwar nicht gänzlich neutral, aber natürlich. Die laufenden Kosten pro Woche sind mit dieser Streu eher niedrig. Allerdings verteilt sich die Streu etwas in der Wohnung und staubt leicht beim Einfüllen und Reinigen.

Mineralstreu

Bio Kat’s Diamond Care

Test Katzenstreu: Bio Kat’s Diamond Care
Beste Mineralstreu – überzeugt durch sehr gute Geruchsbindung und eine Extraportion Fußpflege.

Die Diamond Care von Bio Kat’s punktet mit einer sehr guten Geruchsbindung. Hinzu kommt gutes Verklumpen und eine geringe Streuverteilung. Die Betonit-Streuvariante kommt zudem mit einer extra pflegenden Rezeptur aus Aloe Vera daher. Wir finden: Eine wirklich gute Wahl.

Weich

Golden Odour

Test Katzenstreu: Golden Odour
Gut für zarte Pfötchen! Die Streu ist aber nicht nur weich, sondern überzeugt auch mit guter Klumpenbildung und Ergiebigkeit.

Unsere Testmiezen hatten mit der weichen Streu Golden Odour die reinste Freude – sie stritten sich fast darum, wer zuerst darin graben durfte. Aber kein Wunder – auch wenn es sich dabei um Mineralstreu handelt, sind die Körnchen so klein, dass sie eine für empfindliche Pfoten angenehm weiche Konsistenz erreichen. Auch die Klumpenbildung ist zufriedenstellend, allerdings bleiben Brösel nach dem Reinigen zurück.

Nachhaltig & günstig

Dein Bestes Öko-Klumpstreu

Katzenstreu Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 11.56.46
Eine natürliche und doch effektive Beschaffenheit – mit dieser Kombi kann die Streu von Dein Bestes punkten.

Bei der Öko-Klumpstreu von Dein Bestes ist der Name Programm: Hier steht vor allem die natürliche Beschaffenheit im Vordergrund. Uns begeistert dabei, dass die reine Pflanzenfaser durchaus auch mit Attributen wie einer guten Bindung von Gerüchen überzeugen kann. Hinzu kommt ein sehr guter Preis, der die Klumpstreu in unsere Empfehlungen schubst.

Vergleichstabelle

TestsiegerReal Nature Naturstreu
Auch gutCatsan Natural
MineralstreuBio Kat’s Diamond Care
WeichGolden Odour
Nachhaltig & günstigDein Bestes Öko-Klumpstreu
Cat's Best Pellets
Catsan Ultra Plus
Siria Katzenstreu
BioPlan Granulat
Dein Bestes Ultra-Klumpstreu
Premiere Excellent Pure
Almo Nature Katzenstreu
Cat's Best Original
Gut & günstig Katzenstreu
Lifelong Hormite Klumpstreu
Cosy Cat Bio-Klumpstreu
PeeWee Wood Pallets
World's Best Cat Litter
LyraPet Power Silikat Katzenstreu
Grain Cat Natur Klumpstreu
MultiFit Diamonds Comfort
Vitakraft Magic Clean
Sanicat Diamonds
Katzenstreu Test: 1321697
  • Sehr gute Klumpen­bildung
  • Neutraler Geruch
  • Leicht
  • Günstig
  • Nachhaltig
  • Leichte Staub­bildung
Test Katzenstreu: Catsan Natural
  • Sehr gute Klumpen­bildung
  • Günstig
  • Ergiebig
  • Nachhaltig
  • Schwer
  • Verteilt sich etwas
  • Schlechtere Handh­abung
  • Leichte Staub­bildung
Test Katzenstreu: Bio Kat’s Diamond Care
  • Sehr gute Klumpenbildung
  • Sehr gute Geruchsbindung
  • Staubt nicht
  • Geringe Streuverteilung
  • Ergiebig
  • Schnell reißende Verpackung
  • Schwer
Test Katzenstreu: Golden Odour
  • Sehr gute Klumpen­bildung
  • Weiche Konsistenz
  • Ergiebig
  • Schwer
  • Leichte Brösel
Katzenstreu Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 11.56.46
  • Gute Geruchsbindung
  • Recht gute Klumpenbildung
  • Günstig
  • Zu 100% aus nachwachsenden Pflanzenfasern
  • Ergiebig
  • Weiche Konsistenz
  • Leichte Staubbildung
  • Leicht bröselig
Test Katzenstreu: CAT'S BEST Pellets
  • Neutraler Geruch
  • Für Pellets gute Klumpen­bildung
  • Keine Staub­bildung
  • Unnatürliche Konsistenz
  • Schwer
  • Muss öfter gewechselt werden
Test Katzenstreu: Catsan  Ultra Plus
  • Sehr gute Klumpen­bildung
  • Neutraler Geruch
  • Günstig
  • Fast keine Staub­bildung
  • Ergiebig
  • Schwer
  • Leichte Brösel
  • Schlechtere Hand­habung
Test Katzenstreu: Siria Katzenstreu
  • Sehr gute Klumpen­bildung
  • Gut zu verstauen
  • Keine Staub­bildung
  • Teuer
  • Plastik­verpackung
Katzenstreu Test: 1008638
  • Geruchsneutral
  • Günstiger Preis pro Woche
  • Urin sickert auf den Boden
  • Starke Verteilung in der Wohnung
  • Etwas spitze Konsistenz
Katzenstreu Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 11.58.20
  • Gute Klumpenbildung
  • Gute Geruchsbindung
  • Günstig
  • Große Streuverteilung
  • Pieksige Körner
Katzenstreu Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 12.00.30
  • Staubt nicht
  • Klumpt gut
  • Große Streuverteilung
  • Spitze Körner
  • Plastikverpackung
Test Katzenstreu: Almo Nature Katzenstreu
  • Gemeinnützige Stiftung
  • Neutraler Geruch
  • Weiche Konsistenz
  • Keine Staub­bildung
  • Teuer
  • Verteilt sich stark
  • Plastikpackung
  • Klebt am Boden
Test Katzenstreu: CAT'S BEST Original
  • Probier­packungs­größe erhältlich
  • Günstig
  • Unangenehmer Geruch beim Wechseln
  • Mäßige Klumpen­bildung
  • Staubt etwas
Katzenstreu Test: Gut Guenstig Hygiene Streu 10la 1349520097
  • Sehr günstig
  • Neutraler Geruch
  • Spitze Körner
  • Raschelt
  • Extreme Staub­bildung
Katzenstreu Test: 51od5hsicol. Ac Sl1000
  • Gute Klumpenbildung
  • Gute Geruchsbindung
  • Unpraktisches Handling
  • Staubt
  • Große Streuverteilung
  • Eigengeruch
  • Plastikverpackung
Test Katzenstreu: Cosy Cat Bio-Klumpstreu
  • Gute Geruchsbindung
  • Staubt leicht
  • Unhandliche Verpackung
Test Katzenstreu: PeeWee Wood Pallets
  • Natürliche Beschaffenheit
  • Schwer zu reinigen
  • Staubt leicht
  • Bindet Gerüche nur ungenügend
  • Plastiverpackung
Test Katzenstreu: World's Best Cat Litter
  • Gute Klumpen­bildung
  • Wenig Staub­bildung
  • Kaum Verteilung in der Wohnung
  • Sehr unangenehmer Geruch
  • Spitze Konsistenz
  • Schwer
  • Teuer
Test Katzenstreu: LyraPet Power Silikat Katzenstreu
  • Neutraler Geruch
  • Gute Klumpen­bildung
  • Günstig
  • Plastikpackung
  • Raschelt
  • Nur als Palette erhältlich
Test Katzenstreu: Grain Cat Natur Klumpstreu
  • Aus pflanzlichen Rohstoffen
  • Schlechte Geruchsbildung
  • Schlechte Klumpenbildung
  • Urin setzt sich am Boden oder dem Rand der Katzentoilette fest
  • Staubbildung
Katzenstreu Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 12.05.26
  • Staubt nicht
  • Sehr feine Körner
  • Leichter Eigengeruch
  • Klumpen setzen sich am Boden oder dem Rand der Katzentoilette fest
  • Schließt Gerüche nicht ausreichend ein
  • Plastikverpackung
Test Katzenstreu: Vitakraft Magic Clean
  • Leicht
  • Teuer
  • Staubt stark
  • Große und spitze Körner
  • Chemischer Geruch
Test Katzenstreu: Sanicat Diamonds
  • Praktische Einreiß­stelle
  • Leicht
  • Nicht klumpend
  • Staub hält sich in der Luft
  • Große und spitze Körner
  • Etwas chemischer Geruch
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Katzenstreu im Test: Wie die Katze mit dem stillen Örtchen glücklich wird

Ein Bein ragt elegant in die Höhe, das andere stützt den Körper, der Kopf ist weit nach unten geneigt. Und wozu die Verrenkung, vor der jeder Yoga-Praktizierende vor Neid erbleicht? Um jede Stelle des kleinen Körpers zu erreichen, denn Katzen sind vor allem eines: reinlich. Deswegen ist es natürlich auch die Pflicht eines jeden Katzenbesitzers aka Hausdieners, hervorgewürgte Fellballen in Windeseile zu entfernen.

Katzenstreu Test: Catsan Ultra Plus Mit Yumi
Manche der Streu weckten auf Anhieb großes Interesse.

Ähnlich anspruchsvoll sind die Vierbeiner auch hinsichtlich des stillen Ortes. Jahrhundertelanges Zusammenleben von Mensch und Katze hat uns heute die wichtigsten Regeln zum kätzischen Erleichtern überliefert:

  1. Wo eine Katze isst, da erleichtert sie sich nicht.
  2. Eine Katze teilt ihren intimsten Ort nicht gern.
  3. Ist das Klo nicht sauber, wird sich definitiv ein anderer Ort zur Erleichterung finden.

Wer seine Wohnung eher weniger als übergroße Toilette sieht, sollte daher ausreichend Katzenklos (immer eines mehr als sich Katzen im Haushalt befinden), Platz für die stillen Örtchen sowie Zeit zum Säubern einplanen.

Das Verhalten von Katzen hat sich im Laufe der Jahre kaum verändert, egal ob beim verwöhnten Stubentiger oder in freier Wildbahn. Unsere Wohnungen sind das Jagdrevier, das es möglichst vom höchsten Punkt des Bücherregals stets zu überblicken gilt. Vor allem dann, wenn mal wieder gefährliche Gurken-Schlangen oder Jacken-Raubtiere den Weg kreuzen. Aber selbst bei zu spätem Alarm finden sich immer Schubladen, Kisten oder Vasen, in die man zum Schutz hineingleiten kann.

So hat sich auch beim Hygieneritual der Katze nichts verändert: Mulde graben, Tat vollbringen, beschnüffeln und anschließend verscharren. Ganz nach dem Motto: Den Feinden keine Chance! Dazu bevorzugen sie vor allem lockeren, weichen und trockenen Boden.

Katzenstreu gleich Katzenstreu?

Die erste Alternative zu eher weniger geeigneten Materialien wie Sand, Asche und Sägespänen erschien 1947 und brachte die erste Katzenstreu hervor: klumpfreie Mineralstreu. Bei klumpfreien Streu wird die Feuchtigkeit zwar in der Oberfläche der Streukörner aufgenommen, bündelt sich aber nicht in Form eines Klumpens. Solche Streu wird zwar auch heute noch verwendet, an ihrem großen Nachteil hat sich aber bis heute nichts geändert: Wenn Katzenurin keine Klumpen bildet, kann er nicht entfernt werden und bleibt so lange im Behälter, bis die Toilette komplett entleert wird – und das auf Kosten der Umwelt und des Kontostandes.

Katzenstreu sollte am besten im Restmüll landen

Bei klumpenden Streu sollten die je nach Streu mehr oder weniger festen Bälle ein bis zwei Mal täglich entfernt werden. Dadurch, dass Verunreinigungen annähernd restlos entfernt werden können, ist klumpende Streu tendenziell ergiebiger und hygienischer. Eine komplette Entleerung und Reinigung braucht es nur alle zwei bis vier Wochen. Auch wenn einige Hersteller damit werben, raten wir dazu, die Streu nicht in der Toilette herunterzuspülen, da das bindende Material Abwasserrohre verstopfen kann. Pflanzenfaserprodukte sollten möglichst nicht oder nur in kleinen Mengen kompostiert werden, da sich Krankheitserreger in den Ausscheidungen verstecken können. Daher: Katzenstreu lieber in den Restmüll geben.

Damit Katzen ihre Hinterlassenschaften gut verscharren können und die im Anschluss gut verklumpen, sollte die Streuhöhe mindestens fünf Zenitmeter betragen. Ansonsten dringt der Urin zu schnell an den Boden durch, verteilt sich dort und kann schwerer entfernt werden. Bei jungen und sehr essbegierigen Katzen ist Vorsicht geboten: Wenn Katzen Streu verschlucken, kann das im Magen-Darm-Trakt verklumpen und nicht selbstständig wieder ausgeschieden werden.

Katzenstreu Test: Yumi Streu
Ein Teil der getesteten Streu, die direkt von den kleinen Fellnasen inspiziert wurden.

Viele Hersteller bieten Katzenstreu mit Duftaroma an. Himmlischer Babypuderduft, wohlige Lavendelnote oder blumige Brise – allen Katzenbesitzern, denen bei diesem Gedanken nicht ohnehin das Frühstück wieder hochkommt, müssen wir leider mitteilen: Katzennäschen sind wahnsinnig empfindlich, sie riechen bis zu dreimal besser als Menschen. Es mag Katzen geben, die hart im Riechen sind und sich nicht durch Duftwolken bei ihrem Geschäft gestört fühlen. Alle anderen werden wahrscheinlich aber lieber die gemütliche Couch als Ersatz aufsuchen.

Mit oder ohne Duft?

Wir empfehlen daher: Verzichten Sie auf chemische Duftkeulen, denn meist ist nicht einmal die chemische Zusammensetzung eindeutig deklariert. Oft überdecken die den Geruch außerdem ohnehin nicht und stattdessen bildet sich eine unangenehme Duftmischung aus Katzenurin und Rosenblüten. Natürliche Streu überdecken den Geruch meist sogar effektiver und sind vor und nach Benutzung geruchsneutral.

Katzenstreu Test: Miezies4
Die Testmiezen ganz in ihrem Element: Beim Nichtstun und schlafen.

Ähnlich verhält es sich mit gefärbten Katzenstreu in trendigen Modefarben. Katzenstreu sollte farblich nicht zur Tapete passen, sondern der Katze eine wohlige Erleichterung bieten. Chemie im Katzenklo macht die Katze nämlich gar nicht froh. Genauso wenig wie raschelnde, spitze oder zu glatte Streukügelchen, denn wie wir Menschen weichen Sand vor spitzem Kies wählen würden, mögen Katzen am liebsten kleine, möglichst runde und für die tastsensiblen Pfotenballen angenehme Körnchen. Um abschätzen zu können, welche Streu der Miez am besten tut, einfach die Handaußenseite in den vollen Streusack legen und mit ganzem Gewicht darauflehnen – wenn das für Sie unangenehm ist, ist es das für die Katze umso mehr.

Kurzum: Am besten sind Katzenstreu, die so natürlich wie möglich sind und sich dem Verhalten der Katze anpassen. Ganz nach dem Motto: Alles für die Katz.

Aus was besteht Katzenstreu?

Es gibt verschiedene Materialien, aus denen Katzenstreu hergestellt werden kann: Mineralstreu, Silikatstreu, Pflanzenstreu und Pellets. Bei Mineralstreu unterscheidet man zudem zwischen klumpender und klumpfreier Mineralstreu.

Klumpfreie Mineralstreu

Der Großteil der Katzenstreu besteht aus mineralischen Stoffen – daran hat sich seit der Erfindung nichts geändert. Aber wie so oft ist nicht alles, nur weil es schon immer so ist, auch gut so. Mineralische Katzenstreu haben zwar ein geringes Schadstoffrisiko, sind aber nicht gerade umweltfreundlich. Die Tonmineralien werden im Tagebau gewonnen und nach erschöpftem Vorkommen bleiben meist enorme Gruben zurück. Zudem ist gerade die nicht klumpende Variante auch durch das häufige Wechseln nicht besonders nachhaltig. Dafür ähnelt Mineralstreu Sand oder Erde und kommt so den natürlichen Vorlieben der Katze sehr nahe.

Klumpende Mineralstreu

In den 80er Jahren zog Biochemiker und Katzenbesitzer Thomas Nelson bahnbrechende Schlüsse zugunsten reiner Katzenklos: Mit der Verwendung des Tonminerals Bentonit, das sich in Kontakt mit Flüssigkeit zu einer lehmig-festen Kugel formt, konnten Katzentoiletten fortan ganz einfach von Urin befreit werden.

Mineral­streu kann gesundheits­schädlichen Staub entwickeln

Gewonnen wird Bentonit im Tiefbau in Nordamerika und Europa. Verarbeitung und Transport sind sehr energieintensiv und daher leider gar nicht gut fürs Klima. Entsorgt wird Bentonit in Müllverbrennungsanlagen, zurück bleibt Schlacke, die im Anschluss deponiert werden muss.

Leider entwickelt sich sowohl bei der klumpenden als auch bei der nicht klumpenden Variante gerne Staub und der kann bei Mensch und Tier zu allergischen Reaktionen oder Atemproblemen führen – ein bisschen staubt allerdings fast jede Streu. Für einen guten Luftzug, der Staub und unangenehme Aromen entlässt, sorgen Katzenklos ohne Deckel – unter dem sammeln sich Dämpfe nämlich extra gerne.

Silikatstreu

Es gibt auch Katzenstreu auf Basis von Kieselgel, auch Silica-Gel genannt. Beliebt ist es bei Katzenbesitzern aufgrund seiner extremen Saugfähigkeit, weil es nicht klumpt und Flüssigkeit wie auch Geruch perfekt absorbiert. Mittlerweile werden teils auch klumpende Silikatstreu angeboten.

Das Gewicht der Streu ist vergleichsweise gering und es bildet sich kaum Staub. Allerdings ist Kieselgel hinsichtlich Konsistenz und Geräusch das Gegenteil von natürlicher Entledigung für Katzen. Stubentiger, die dazu neigen, alles Neue erst einmal zu probieren, sollten auch besser nicht mit Kieselgel in Kontakt kommen – das kann gefährlich werden.

Pflanzenstreu

Ein bisher noch recht geringfügiger Anteil unter den Katzenstreu haben Streu auf Basis von Pflanzen- oder Holzfasern, selten auch von Mais. Dennoch sind Pflanzenstreu nicht zu unterschätzen, denn sie sind umweltfreundlich, biologisch abbaubar und bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Pflanzen­streu ist die umwelt­freundlichste Streu

Die Pflanzenstreu gibt es sowohl als klumpende als auch als nicht klumpende Variante. Vorteilhaft ist außerdem, dass die Streu staubarm und geruchsneutral sind. Allerdings können weniger hochwertige Streu Zusätze wie Leim enthalten. Bei Mais-Streu ist außerdem zu beachten, dass der Urin bis an den Boden des Klos sickern und die vollgesogene Streu dann dort haften bleiben kann. Meist verteilt sich Mais-Streu gerne in der Wohnung und wird gelegentlich auch als Snack missbraucht.

Pellets

Pellets sind zylinderförmige, gepresste Stangen, meist aus Holz. Holzpellets sind eher als Brennstoff oder für Kleintierkäfige bekannt, haben aber in letzter Zeit Einzug in den Markt von Katzenstreu gefunden.

Die mit Flüssigkeit in Kontakt gekommenen Pellets werden zu Sägespänen und sammeln sich am Boden des Katzenklos, mittlerweile gibt es aber auch klumpende Varianten. Das Gefühl an den Pfötchen der Katzen entspricht bei Pellets nicht der Natur – Sand und Erde sind weicher und leiser beim Scharren. Daher verscharren Katzen ihre Exkremente oft nicht mehr. Zudem klumpen die Streu oft weniger gut als andere Materialien.

Katzenstreu Test: Real Nature

Testsieger: Real Nature Naturstreu

Unser Testsieger ist die Naturstreu von Real Nature. Sie ist umweltfreundlich, die Konsistenz der Weizenfasern ist nicht zu spitz, die Körnchen rascheln nicht und die Streu erinnert an bei Katzen beliebte Mineralstreu.

Testsieger
Real Nature Naturstreu
Katzenstreu Test: 1321697
Klumpt gut, ist biologisch abbaubar, riecht nicht und ist günstig – hier wird alles richtig gemacht.

Schon bei der Verpackung konnte die Naturstreu überzeugen: Sie ist aus Papier statt Plastik, kompakt und mit 5,4 Kilogramm nicht zu schwer. Der Sack lässt sich gut öffnen und das Katzenklo mit der kleinen Öffnung ohne Malheure befüllen.

Die klumpenden Weizenfasern ähneln von ihrer Beschaffenheit stark an mineralische Bentonit-Streu. Die Körner fühlen sich angenehm und nicht zu spitz an. Die Streu riecht natürlich bis neutral – das ändert sich auch nach Benutzung nicht.

Pflanzen­faser­streu ähnelt von der Struktur Mineral­streu

Sowohl beim Einfüllen, Wechseln als auch beim Reinigen der Naturstreu bildet sich etwas Staub. Das ist allerdings bei den allermeisten Streu der Fall und hält sich noch in Grenzen.

Unser – zugegebenermaßen recht großes – Katzenklo war mit etwas mehr als der Hälfte der Packung bis circa fünf Zentimeter gefüllt. Somit würde die Packung bei unserer Katzentoilette für knapp 1,5 Füllungen und damit drei Wochen reichen. Wir haben die Streu für circa neun Euro erworben, wodurch sich ein Wochenpreis von drei Euro ergibt, was im unteren Feld anzusiedeln ist.

Unsere Tester waren von der Streu leider nicht ganz so begeistert wie wir – allerdings variiert das natürlich von Katze zu Katze. Nach Benutzung (wenn auch nicht übermäßiger) bildeten sich aber sehr guten Klumpen.

Die Streu verteilte sich nur etwas um das Klo herum, nicht in der ganzen Wohnung. Bei unserem Ergiebigkeitstest mit 200 Gramm Streu in Verbindung mit 100 Milliliter Wasser blieben nach dem Reinigen noch 148 Gramm Streu übrig – ein gutes Ergebnis.

Die Naturstreu von Real Nature bietet das perfekte Gesamtpaket: kein hoher Preis, umweltfreundlich, wenig Staub und gute Konsistenz. Wenn sich Ihre Katze mit der Streu anfreunden kann, können Sie ohne Bedenken zugreifen.

Real Nature Naturstreu im Testspiegel

Wir haben bisher keinen weiteren seriösen Test, z. B. von Stiftung Warentest, zur Real Nature Naturstreu gefunden. Wenn einer erscheint, tragen wir ihn hier nach.

Stiftung Warentest hat unsere Empfehlung Dein Bestes Öko-Klumpstreu übrigens im Test 02/2020 mit der Note 2,4 bewertet. Sieger wurden die Streu-Sorten von Edeka, K-Classic und Lidl.

Alternativen

Auch wenn für uns die Real Nature Naturstreu die beste Streu für die meisten ist, hat natürlich jede Katze andere Vorlieben. Wir haben daher noch weitere Empfehlungen zusammengetragen.

Alternativ: Catsan Natural

Ebenfalls umweltfreundlich und eine gute Alternative ist die Natural Streu von Catsan. Die klumpende Streu wird aus Pflanzenfasern wie beispielsweise Nebenprodukten der Weizenverarbeitung gewonnen.

Auch gut
Catsan Natural
Test Katzenstreu: Catsan Natural
Aus Pflanzenfasern, gut klumpend und günstig – eine gute Alternative zum Testsieger.

Mit 11 Kilogramm Gewicht ist der Beutel allerdings ziemlich schwer – das macht sich auch beim Einfüllen bemerkbar. Durch seine Größe ist er zudem etwas sperrig. Zum Öffnen ist zwar eine Lasche vorhanden, allerdings lässt die Funktionsweise etwas zu wünschen übrig. In unserem Test musste doch noch mit einer Schere nachgeholfen werden.

Die Konsistenz ist in Ordnung, wie der Test mit der Handrückseite zeigte. Geruchsneutral ist die Streu nicht, sie riecht aber natürlich und absorbiert unangenehme Aromen. Letztere merkt man lediglich beim Reinigen der Toilette.

Beim Einfüllen, Wechseln und Reinigen bildet sich jeweils etwas Staub. Die Packung reicht – gerechnet mit zweiwöchentlichen Komplettwechseln – circa für sechs Wochen. Pro Woche zahlt man bei unserem Erwerbspreis von knapp 21 Euro ungefähr 3,50 Euro.

Catsan Natural bildet gute Klumpen

Unsere Testmiezen waren erst sehr interessiert an der Streu, das nahm allerdings schnell wieder ab. Geduldet haben die beiden die Streu trotzdem. Das Reinigen funktionierte problemlos, die Klumpen waren fest und leicht zu entfernen.

Da die Streukügelchen nicht sehr schwer sind, verteilte sich die Streu auch etwas in der Wohnung. Durch die gute Klumpenbildung hat die Natural Streu von Catsan eine gute Ergiebigkeit, wie unser Test zeigte.

Die Catsan Natural Streu können wir ebenfalls sehr empfehlen. Leider ist der Beutel recht schwer – das sollte man beim Kauf im Hinterkopf behalten, um nicht zu weit schleppen zu müssen. Dafür muss man aber auch seltener neue Streu besorgen.

Betonit-Variante: Bio Kat’s Diamond Care

Die mineralische Streu Diamond Care von Bio Kat’s sieht bereits anders aus als alle Vergleichsprodukte in unserem Katzenstreu Test. So ist die Streu nicht nur Grau oder Natur, sondern Grau, Schwarz und Grün. Dahinter steckt ein ausgeklügeltes System, das vor allem für eines sorgt: eine sehr gute Bindung von unerwünschten Ausdünstungen.

Mineralstreu
Bio Kat’s Diamond Care
Test Katzenstreu: Bio Kat’s Diamond Care
Beste Mineralstreu – überzeugt durch sehr gute Geruchsbindung und eine Extraportion Fußpflege.

Bevor wir ins Schwärmen über das Diamond Care von Bio Kat’s kommen, müssen wir zunächst einmal über das nervige Handling sprechen. Denn in unserem Praxistest passierte direkt eines: die Papierverpackung riss. Und dafür reichte bereits ein kleiner Öffnen-Einschnitt mit der Schere aus. Ratsch, war die Verpackung in zwei. Die Henkel waren damit sinnlos und das Einfüllen wurde plötzlich zu einem regelrechten Akt. Besonders, da die Streu immerhin beinahe neun Kilogramm wiegt. Aber nun gut, ist das erst einmal überwunden, fällt eines sofort aus. Die Streu sieht anders aus. Grau, Schwarz und Grün. Das kommt daher, dass hier neben dem bayerischen Naturton auch zwei weitere Inhaltsstoffe eine entscheidende Rolle spielen.

Bei den schwarzen Körnern handelt es sich um rein natürliche Aktivkohle, gewonnen aus der Schale einer Kokosnuss. Und eben diese Aktivkohle sorgt für eine sehr gute Geruchsbindung, die wir nur bestätigen können. Warum genau die Aktivkohle so effektiv arbeitet, ist kompliziert. Klar ist aber: Physikalische Kräfte binden die Gerüche. Mehr müssen wir nicht wissen!

1 von 4
Katzenstreu Test: Bio Kats Diamond Care
Diamond Care von Bio Kat’s soll besonders geruchsabsorbierend sein.
Katzenstreu Test: Bio Kats Diamond Care
Die Papierverpackung ist umweltfreundlich, aber auch unhandlich.
Katzenstreu Test: Bio Kats Diamond Care
Die Streu ist fein und hat nur einen ganz dezenten Eigengeruch.
Katzenstreu Test: Bio Kats Diamond Care
Neben der Streu finden sich hier Aktivkohle und Aloe Vera-Kugeln.

Und dann sind da noch die grünen Körner: Aloe Vera. Ja, diese Katzenstreu kommt mit einer Extraportion Pflege daher. Die sanfte Formulierung soll kleinen Samtpfoten den Besuch im Katzenklo so angenehm wie möglich machen. Ob das gelingt, können wir nicht mit Gewissheit sagen. Allerdings ist die Streuverteilung beim Diamond Care recht gering.

Die Klumpenbildung ist übrigens ebenfalls überzeugend. Es bilden sich gute Klumpen, die nicht bröseln und die sich gut entfernen lassen. Damit ist die Diamond Care Streu von Bio Kat’s auch besonders ergiebig. Wir sind in jedem Fall mehr als zufrieden mit dieser Streu und können sie daher auf Platz Drei unserer Empfehlungen platzieren.

Beste Konsistenz: Golden Odour

Bei unseren Testkatzen – aber das gilt natürlich nur für die beiden – war diese Streu sehr hoch im Kurs und lieferte sich ein Stirn-an-Stirn-Rennen mit der Catsan Ultra Plus. Unserer Ansicht dafür verantwortlich ist die äußert angenehme Konsistenz der Streu.

Weich
Golden Odour
Test Katzenstreu: Golden Odour
Gut für zarte Pfötchen! Die Streu ist aber nicht nur weich, sondern überzeugt auch mit guter Klumpenbildung und Ergiebigkeit.

Testkater Toni war zwar um Sekunden schneller in der Kloschale, um ausgiebig in der Golden Odour zu graben, aber Katzendame Yumi wartete schon ungeduldig dahinter – und das noch bevor wir dazu kamen, Fotos zu machen. Nach unserem Handrückentest wussten wir warum, denn die Streu fühlt sich ein wenig an wie gröberer Sand – Urlaub für die Pfoten also.

Golden Odour gehört zu den weichen Streu­sorten

Leider ist der große Plastikbeutel mit 14 Kilogramm ordentlich schwer. Zumindest besitzt er eine praktische Halteschlaufe und das Plastik lässt sich an einer beliebigen Stelle leichtgängig aufschneiden.

Geruchstechnisch gab es nichts zu meckern, die Streu riecht neutral und absorbiert Gerüche nach Benutzung sehr gut, lediglich beim Reinigen sind etwas unangenehme Düfte möglich. Staub bildet sich wenig, beim Einfüllen, Wechseln und Reinigen ist er aber doch vorhanden.

Die enorme Packung hält ungefähr fünf Wochen, da die Packung circa 2,5 Füllungen beinhaltet. Die knapp 4 Euro pro Woche bei unserem Kaufpreis von 19 Euro liegen im mittleren Preisbereich.

Klumpen bildeten sich sehr gut, nur blieben noch einige Brösel in der Kloschale. Die Streu verteilt sich hauptsächlich um die Toilette herum, die kleinen Kügelchen sind aber weder sehr auffällig, noch schmerzhaft an den Füßen.

Die endgültige Entscheidung für unsere beiden Schmuser wird voraussichtlich auf diese Streu fallen – die Reaktionen der beiden sprechen wohl für sich. Für alle Katzenbesitzer mit empfindlichen Miezen ist die weiche Streu Golden Odour in jedem Fall ebenfalls eine gute Wahl.

Natürlich gut: Dein Bestes Öko-Klumpstreu

Die Öko-Klumpstreu von Dein Bestes besteht zu 100 Prozent aus nachwachsenden Pflanzenfasern und ist damit vollständig biologisch abbaubar. Ein Vorteil, finden wir. Aber noch entscheidender ist die gute Geruchsbindung und die gute Ergiebigkeit.

Nachhaltig & günstig
Dein Bestes Öko-Klumpstreu
Katzenstreu Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 11.56.46
Eine natürliche und doch effektive Beschaffenheit – mit dieser Kombi kann die Streu von Dein Bestes punkten.

Bei der Dein Bestes Öko-Klumpstreu handelt es sich um ein reines Naturprodukt. Die Pflanzenfaser haben einen leichten, nicht unangenehmen Eigengeruch. Beim Einfüllen staubt die Streu nur leicht. Die Hersteller heben besonders die hohe Saugkraft und zuverlässige Bindung von unerwünschten Ausdünstungen hervor. Beides können wir so bestätigen.

Lediglich in der Klumpenbildung verteilen wir Minuspunkte. Aber nur kleine. Denn die Klumpenbildung gelingt recht gut, aber Brösel bleiben übrig und können nicht einfach so mit der Schaufel herausgefiltert werden.

1 von 2
Katzenstreu Test: Dein Bestes Öko Klumpstreu
Öko-Klumpstreu von Dein Bestes – unsere Kater sind zufrieden.
Katzenstreu Test: Dein Bestes Öko Klumpstreu
Die Streu ist weich, klein und weist einen natürlichen Eigengeruch auf.

Die weiche Struktur der Streu kommt ebenfalls auf die Ja-Seite. Denn die Körner pieksen selbst die sanfteste Katzenpfote nicht. Die Streuverteilung hält sich in Grenzen und ist damit als »okay« zu bewerten.

Zuletzt wollen wir auf den Preis-Aspekt eingehen. Mit knapp unter 5 Euro für 10 Liter gehört die Streu zu den günstigsten im Test. Hinzu kommt, dass die Öko-Klumpstreu von Dein Bestes sehr ergiebig ist. Zusammengenommen auf jeden Fall ein Argument sich für diese Streu zu entscheiden.

Außerdem getestet

Catsan Ultra Plus

Das Catsan Ultra Plus Katzenstreu ist eine Mineralstreu. Sie bildet kaum Staub und verteilt sich nur wenig über die Pfötchen in der Wohnung. Gerechnet auf eine Woche ist der Preis sehr gut. Konsistenz und neutraler Geruch überzeugten. Zwar klumpt die Streu sehr gut, allerdings bleiben Brösel zurück. Ein echtes Schwergewicht unter den Katzenstreu: Die Ultra Plus wiegt stolze 15 Kilogramm und kommt in einer großen Verpackung aus Pappe. Der Verschluss lässt sich leicht öffnen, allerdings ist die enorme Packung nur schwer nach oben zu hieven, um das Klo zu befüllen.

Cat's Best Pellets

Zugegebenermaßen ist die Kategorie der Pellets in diesem Test etwas schlecht vertreten, das hat aber auch Gründe: Zum einen entsprechen Pellets absolut nicht den natürlichen Vorlieben von Katzen. Sie rascheln und das Gefühl an den Pfoten ist ungewohnt bis unangenehm. Zum anderen zählt diese Streuart zu den neueren auf dem Markt und ist daher noch nicht so zahlreich vertreten wie beispielsweise Mineralstreu. Wir wollen die Cat’s Best Pellets dennoch in unseren Test mit aufnehmen. Schließlich ist jede Katze unterschiedlich und auch Pellets können zu den Vorlieben einiger Vierbeiner gehören.

Der Geruch der Pellets überzeugt, indem sie vor und nach Benutzung nach gar nichts riechen. Bei Pellets entsteht zudem keinerlei Staub. Unsere Katzen waren allerdings nicht von den Holzstäbchen zu überzeugen.

Für Pellets klumpte die Streu von Cat’s Best relativ gut, das ist aber nichts im Vergleich zu anderen Streusorten. Beim Rausspringen können sich die Pellets gerne mal um das Katzenklo verteilen, über die Pfoten jedoch weniger. Wenn doch an anderen Stellen Pellets zu finden sind, könnte das auf ihre rollende Beschaffenheit und die daraus folgende Aufforderung zum Jagen zurückzuführen sein. Für alle Pellets-Fans unter den Katzen können wir die Pellets von Cat’s Best auf jeden Fall empfehlen.

BioPlan Granulat

Das BioPlan Granulat Katzenstreu aus Mais ist nicht nur umweltbewusst, sondern auch geruchsneutral und für Katzen bekömmlich. Unser Testkater hat gerne ab und an genascht. Außerdem ist es günstig und bildet keinerlei Staub. Allerdings sickert der Urin an den Boden der Kloschale, wodurch die flachen Klumpen dort kleben bleiben. Da die Streu sehr leicht ist, verteilt sie sich stark in der Wohnung. Der Verschluss ist vernäht, was das Öffnen sehr nervig gestaltet.

Siria Katzenstreu

Die Katzenstreu von Siria hat einen neutralen Geruch und ist vergleichsweise weich. Unseren Testkatzen war die Streu allerdings nicht ganz geheuer, die Konsistenz ist doch eher ungewohnt. Die Siria wird in zwei Packungen aus Plastik mit praktischen Henkeln geliefert. Je nach Größe des Katzenklos stellt ein Beutel eine Füllung dar. Die Klumpenbildung funktioniert gut, Staub kommt keiner auf, allerdings ist die Streu von Siria relativ teuer.

Cat's Best Original

Die Cat’s Best Original Katzenstreu hat eine andere Herangehensweise: Bei Kontakt mit Flüssigkeit quillen die Streukörner auf. Sie werben damit, dass die Streu in der Toilette heruntergespült werden kann – davon raten wir aber ab. In der Schweiz ist das nicht ohne Grund ohnehin verboten. Praktisch ist, dass Cat’s Best eine kleine Probierpackung im Programm hat. Leider sind die Körnchen ziemlich spitz, Staub bildet sich dafür wenig.

Almo Nature Katzenstreu

Die Almo Nature Katzenstreu ist die Streu einer gemeinnützigen Stiftung und besteht aus Pflanzenfasern, das macht sie von den Basis-Voraussetzungen her erstmal sehr erstrebenswert. Da die Streu weich ist und neutral riecht, schienen auch die weiteren Gegebenheiten gut. Leider ist die Streu – gerade auch, weil es in einer sehr kleinen Packung kommt – ziemlich teuer. Unsere Katzen konnten sich damit auch nicht wirklich anfreunden. Beim Reinigen klebten die Klumpen zudem am Boden der Schale.

Dein Bestes Ultra-Klumpstreu

Die Ultra-Klumpstreu von Dein Bestes bindet Gerüchte zuverlässig. Das gelingt über eine Formulierung aus fein granulierten Körnchen und einem Zusatz von Soda. Letzteres weist eine antibakterielle Wirkung auf. Das Ergebnis soll eine gute Geruchsbindung sein. Ja, das können wir so stehen lassen. Allerdings müssen wir hinzufügen, dass die Streu leicht staubt und die Streuverteilung groß ist. Hinzu kommt die pieksige Beschaffenheit der Streu. Alles in allem ist die Katzenstreu okay, aber mehr auch leider nicht.

Premiere Excellent Pure

Das Excellent Pure Klumpstreu von Premiere ist duftfrei und soll zudem extra fein und sehr ergiebig sein. Tatsächlich nehmen wir im Test keinen deutlichen Geruch wahr, aber das mit dem extra fein und ergiebig müssen wir hinterfragen. Denn wir brauchen mindestens die Hälfte der zwölf Kilogramm, um das Katzenklo zu füllen. Zudem ist die Streu eher spitz als fein. Unsere zwei Kater haben bei dieser Streu ganz besonders intensiv gewühlt – wodurch sich erklären lässt, warum einfach überall kleine grauen Körner in der Wohnung verteilt lagen. Das Klumpen gelingt gut, aber besonders hervorheben können wir es auch nicht.

Gut & günstig Katzenstreu

Die Katzenstreu von Gut & Günstig punktet vor allem beim Preis, denn der ist sehr gering. Der Geruch ist neutral, die Körner allerdings sehr spitz und raschelig – vielleicht der Grund, weshalb unsere Testkatzen die Streu eher ablehnten. Die Verpackung ist zwar klein und leicht, riss allerdings beim Öffnen so weit auf, dass uns einige Kügelchen entgegenrollten. Der größte Nachteil der Streu ist zudem ihre unheimlich starke Staubentwicklung.

Lifelong Hormite Klumpstreu

Das Hormite Clumping Katzenstreu von Lifelong ist zunächst einmal unpraktisch. Immerhin hat es keinen Henkel, an dem man es tragen oder zum Einfüllen kippen kann. Hinzu kommt ein Eigengeruch, der sich nur schwer einordnen lässt. Vermutlich einfach vom Hormit selber, aus dem die Streu besteht. Die Streu staubt beim Einfüllen und wird später von den Katzen im ganzen Haus verteilt. Unangenehm, besonders, da die Körner recht pieksig sind. Klumpenbildung und Geruchsbindung sind gut. Eine Packung mit acht Litern soll laut Hersteller 45 Tagen halten. Ein Versprechen, dem wir widersprechen. Immerhin brauchte es für eine Füllung bereits den ganzen 4,8-Kilo-Beutel.

Cosy Cat Bio-Klumpstreu

Die Bio-Klumpstreu von Cosy Cat kommt in einer Papierverpackung daher. Super für die Umwelt, finden wir. Doch leider ist das Handling äußerst unpraktisch. Die Verpackung ist groß und schwer. Sobald man die Verpackung leicht aufschneidet und die Streu ins Katzenklo geben möchte, reißt sie komplett auseinander. Unpraktisch. Aber nicht ausschlaggebend. Wichtiger ist die Geruchsbindung: die klappt hier sehr gut. Es bilden sich gute Klumpen, die sich gut entfernen lassen. Beim Einfüllen staubt die Streu ein wenig und auch die Verteilung in der Wohnung stufen wir im Mittelfeld ein. Wir finden: alles in allem eine gute Katzenstreu.

PeeWee Wood Pallets

Die Wood Pellets von PeeWee sind, wie der Name schon sagt, Pellets. Diese bilden keine Klumpen, sondern lösen sich beim Kontakt mit Urin auf und zerfallen zu Sägespänen. Wir finden: Das macht das Reinigen des Katzenklos schwer. Im Grunde, müssen immer die kompletten Pellets ausgetauscht werden. Zudem sind wir mit der Geruchsbindung unzufrieden. Positiv ist jedoch die natürliche Beschaffenheit. Die Pellets bestehen zu 100 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen und sind biologisch abbaubar. Eine gute Sache, aber nicht so gut, dass sie die mangelhaften Aspekte ausgleichen kann.

World's Best Cat Litter

Schon beim Transport konnte die World’s Best Cat Litter nicht überzeugen: Die Verpackung ist schwer, vakuumiert und hat keinen Henkel, was das Bewegen des Beutels zu einer leidigen Aufgabe macht. Dazu ist die Katzenstreu teuer und hat einen unangenehmen Eigengeruch. Weil die Körner eher spitz sind, mochten unsere Katzen die Streu weniger. Dafür ist die Klumpenbildung recht gut und es bildet sich kein Staub.

LyraPet Power Silikat Katzenstreu

Die LyraPet Power Silikat Katzenstreu zählt zu den Silikat-Streu. Anders als die meisten dieser Gruppierung handelt es sich beim LyraPet um klumpende Streu. Die Qualität der Klumpen kommt zwar nicht an die der Empfehlungen heran, dennoch bilden sich nach einiger Zeit akzeptable Kugeln. Ausprobieren ist bei dieser Streu allerdings nicht – verkauft wird sie nur in großer Stückzahl. Staubbildung hält sich in Grenzen und der Preis liegt im unteren Bereich.

Sanicat Diamonds

Die Silikat-Katzenstreu Sanicat Diamonds ist nicht klumpend und hat einen leicht chemischen Geruch. Eine Packung konnte unsere Testtoilette nicht füllen, die Körnchen sind zudem recht groß und spitz. Das zeigte sich auch in der fehlenden Annahme unserer Katzen. Vor allem beim Befüllen bildete sich etwas Staub, der sich einige Zeit in der Luft hielt. Die Verpackung ist aus Plastik und hat eine praktische Einreißstelle.

Vitakraft Magic Clean

Absolut keine Empfehlung können wir der Vitakraft Magic Clean Katzenstreu zusprechen, wir wurden in fast jeder Kategorie von dieser Silikat-Streu enttäuscht. Öffnet man die Plastikverpackung, die zumindest einen praktischen Henkel besitzt, fliegt einem schon ein etwas chemischer Geruch entgegen. Dafür, dass sie nicht klumpt und jede Woche gewechselt werden sollte, ist die Streu ziemlich teuer. Die Streukörner sind spitz und groß, in unserer Packung fanden wir zudem ein nicht zugehöriges Plättchen zwischen den durchsichtigen und bunten Kugeln.

Grain Cat Natur Klumpstreu

Das Natur Klumpstreu von Grain Cat hat uns im Test überrascht. Leider nicht im Positiven. So sorgte diese Katzenstreu dafür, dass unsere menschlichen Tester, während sie die Streu ins Katzenklo füllten, wie verrückt niesen mussten. Auch wenn wir nur eine leichte Staubbildung sehen konnten, es fühlte sich nach einem wahren Staubsturm an! Die zu 100 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen bestehende Streu bildet zudem keine guten Klumpen. Im Gegenteil: Der Urin rutscht bis zum Boden der Katzentoilette durch, wo man ihn mit der Schaufel regelrecht abkratzen muss. Und: Die Geruchsbindung ist spätestens dann, wenn man quasi am (Katzenklo-)Boden der Tatsachen angekommen ist, miserabel.

MultiFit Diamonds Comfort

Zunächst klingt das Katzenstreu Diamonds Comfort von Multi Fit wie eine sehr gute Wahl. Besteht die Silikon-Streu doch aus speziell veredeltem, reinsten Quarzsand. Und wir müssen zugeben: Die Körner sind superfein, sie stauben nicht und der Eigengeruch ist dezent. Aber: Die Urinklumpen setzen sich am Boden oder Rand der Katzentoilette fest und sind von dort nur schwer zu entfernen. Hinzu kommt, dass die Streu so fein ist, dass es sich nicht gut an den großen Hinterlassenschaften der Katze festsetzt. Die Geruchsbindung ist daher nicht ausreichend.

So haben wir getestet

Unser Anspruch war es nicht, alle auf dem Markt verfügbaren Streu zu integrieren – dafür ist das Angebot einfach viel zu groß. Wir haben daher nach langen Recherchen eine Auswahl beliebter Streu getroffen.

Ausgeschlossen haben wir Streu mit Duft. Wir haben außerdem klumpende Streu bevorzugt, die hygienischer und ergiebiger sind. Vorwiegend haben wir uns für umweltfreundliche Streu entschieden, die den natürlichen Bedürfnissen von Katzen so nah wie möglich kommen – Pellets und Silikat-Streu sind daher weniger im Test vertreten.

Um die beste Streu für die meisten beurteilen zu können, haben wir zunächst das Gewicht, die Verpackung, die Größe sowie die Verschlussart der Streu beurteilt. Im nächsten Schritt haben wir das Material sowie das Tastgefühl analysiert. Dabei haben wir bereits auf den Eigengeruch der Streu geachtet. Beim Einfüllen der Streu beurteilten wir etwaige Staubentwicklung.

Nachdem wir unser Test-Katzenklo (56 x 48 x 20-25 Zentimeter, 1 Kilogramm Gewicht) bis circa fünf Zentimeter Höhe befüllt hatten, wogen wir nochmals und berechneten wie viele Füllungen eine Packung circa ergibt. Die errechnete Wochenanzahl teilten wir durch den Preis, zu dem wir die Streu erworben haben, um einen ungefähren Preis pro Woche errechnen zu können. Preise ändern sich aber natürlich stetig, sodass dieser Wert nur grob bestimmt ist. Bei unserer Rechnung gingen wir davon aus, dass klumpende Streu alle zwei Wochen, nicht klumpende Streu jede Woche komplett gewechselt werden muss.

Im nächsten Schritt ließen wir unsere zwei Tester ans Werk (die hatten natürlich auch noch andere Ausweich-Klos zur Verfügung). Nach mindestens 24 Stunden und mehrmaligen Säuberungen beurteilten wir die Klumpenbildung, die Geruchsabsorption und die Verteilung der Streu in der Wohnung. Natürlich gab es auch Unterschiede hinsichtlich der Annahme der Streu – das ist aber von Katze zu Katze unterschiedlich.

Um die Ergiebigkeit zu ermitteln, schütteten wir 200 Gramm Streu in einen Behälter und fügten 100 Milliliter Wasser hinzu. Nach einigen Stunden entfernten wir die vollgesogene Streu und wogen die restliche Streu erneut. Diese Werte dienen nur als Richtwerte, da Wasser natürlich nicht die gleichen Gegebenheiten wie Katzenurin aufweist. Zudem verklumpen bei einigen Streu einzelne mit Flüssigkeit gefüllte Körnchen nicht mit, wodurch das Gewicht nach dem Leeren höher als zuvor sein kann.

Der größte Dank geht an unsere beiden fleißigen, felligen Tester, die sich erbarmt haben und sich über Wochen in unterschiedlichen Gelände verewigt haben – vielen Dank an Yumi und Toni. Die nächste Danksagung gilt der Katzenpsychologin Katja Rüssel, die uns wie auch zahlreichen anderen Katzenbesitzern mit TheraFelis stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Zuletzt auch noch ein großes Dankeschön an die Tierfreunde Brucker Land e. V., die nicht nur herrchenlosen Katzen ein Zuhause bieten, sondern uns auch mit Fachwissen zur Seite standen.

Die wichtigsten Fragen

Welche Streu ist für meine Katze die beste?

Das Wichtigste ist, dass es der Katze gut geht. Daher ist es am entscheidendsten, dass Sie die Streu haben, mit der sich Ihre Katze am wohlsten fühlt. Um das herauszufinden, am besten circa drei Katzenkloschalen mit unterschiedlichen Streu füllen und ausnahmsweise nahe beieinander stehenlassen. Anhand des Verhaltens der Katze – wie oft und in welcher Form sie die jeweilige Toilette nutzt – lässt sich gut bestimmen, welche Streu Ihre Katze am liebsten mag. Ansonsten ist bei dieser Frage natürlich noch der Umweltaspekt zu beachten.

Was ist besser – klumpende oder nicht klumpende Streu?

Der große Nachteil an klumpfreien Streus ist, dass sich Unreinheiten durch das fehlende Binden der benutzten Streu nicht entfernen lassen und im Behälter bleiben, bis die Streu komplett gewechselt wird. Das ist nicht nur unhygienischer für die Katze, man muss das Katzenklo auch öfter komplett leeren und neu füllen – und das auf Kosten des Kontostandes und der Umwelt.

Wie und wo entferne ich Katzenstreu?

Bei klumpenden Streu sollten die Ausscheidungen der Katzen ein bis zwei Mal täglich entfernt werden. Eine komplette Entleerung braucht es nur alle zwei bis vier Wochen. Klumpfreie Streus sollten einmal pro Woche komplett erneuert werden. Auch wenn Hersteller oft damit werben, sollte Streu – weder klumpend noch nicht klumpend – nicht in der Toilette heruntergespült werden, da das Material Abwasserrohre verstopfen kann. Daher sollte man Katzenstreu lieber in den Restmüll geben.

Wie gewöhne ich meine Katze an neue Katzenstreu?

Katzen sind Gewohnheitstiere, Veränderungen mögen sie überhaupt nicht. Daher ist es ratsam, die neue Streu erst einmal unter die alte Katzenstreu zu mischen oder zunächst mehrere Toiletten mit verschiedenen Streu anzubieten. Hat die Katze die Streu öfter genutzt, kann auch nur noch die neue Katzenstreu verwendet werden.

Was kann ich tun, wenn meine Katze ihr Katzenklo nicht nutzt?

Zunächst einmal: Die Nase der Katze in ihren eigenen Urin zu halten oder sie laut zu schimpfen, bringt gar nichts, außer noch mehr Stress für Ihre Katze. Gründe dafür, dass Katzen ihr Klo ablehnen, sind sehr vielfältig. Natürlich kann ein gesundheitliches Problem die Ursache sein, aber bei mehreren Katzen auch der Wunsch, das Revier zu markieren. Eventuell ist auch die Streuart noch nicht die richtige, die Toilette nicht sauber genug, der Standort noch nicht perfekt oder das Klo zu klein. Wir raten daher: Erst einmal die Klogegebenheiten ändern. Das Katzenklo sollte circa 1,5 mal so groß sein wie das Tier, immer sauber gehalten und alle zwei Wochen mit Wasser ausgewaschen werden. Auch das Entfernen des Deckels, das Anbieten mehrerer Klos und unterschiedlicher Streu oder ruhigere Stellplätze können helfen. Wenn das nichts bringt, könnte die Ursache in einer körperlichen oder psychischen Erkrankung liegen – in diesem Fall sollte auf jeden Fall ein Tierarzt konsultiert werden.

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