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Die beste Küchenwaage

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Küchenwaage Test: Küchenwaage
Ibrahim Altiparmak

Ibrahim Altiparmak

ist Autor, Technik-Enthusiast und Gamer. Mit seinem ersten PC entdeckte er nicht nur seine Leidenschaft für die Welt der Elektronik, sondern auch fürs Schreiben. Seine ersten Erfahrungen als Technik-Redakteur konnte er beim Computermagazin CHIP sammeln. Bei AllesBeste kümmert er sich überwiegend um PCs, Smartphones, Tablets und smarte Gadgets.

Wir haben 30 Küchenwagen getestet. Die beste ist für uns die Adoric Küchenwaage. Sie ist leicht, solide gebaut und konnte mit guten Ergebnissen beim Wiegen überzeugen. Das Design ist schlicht und trotzdem modern, und für den günstigen Preis macht man hier nichts falsch.

Update 28. Oktober 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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3. Juli 2020

Wir haben acht neue Küchenwaagen getestet. Die Mommed kostet zwar etwas mehr, ist aber schnell, hat eine hohe Kapazität und punktet mit einer leichten Handhabung.

25. Oktober 2019

Wir haben 6 neue Modelle getestet. Die Adoric Küchenwaage bleibt unser Testsieger, dafür haben wir mit der digitalen Küchenwaage von CHwares eine neue interessante Empfehlung.

Eine Küchenwaage gehört zur Küchengrundausstattung, denn wiegen muss man immer mal wieder etwas und gerade wenn man gerne backt, ist eine Küchenwaage unverzichtbar.

Digitale Küchenwaagen gibt es für Preise ab 10 Euro, doch es gibt durchaus auch Exemplare für über 30 Euro. Wir hatten 30 Waagen im Test. Dabei hat sich gezeigt: Die teureren sind nicht unbedingt besser.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Adoric Küchenwaage

Test Küchenwaage: WETech Digitale Küchenwaage
Eine günstige Waage, an der wir fast nichts auszusetzen hatten.

von 1906 Lesern gekauft

Die Adoric Küchenwaage ist solide verarbeitet, misst schnell und genau und ist leicht zu reinigen. Außerdem ist sie klein und kompakt, sodass sie gut verstaut werden kann und günstig ist sie auch noch – was will man mehr? Besonders beeindruckt hat uns die schnelle Reaktionszeit der Waage.

Auch gut

Mommed Küchenwaage V2019

Test Küchenwaage: Mommed Küchenwaage
Ein durchdachtes Gerät, das keine Schwächen aufweist, aber etwas mehr kostet.

von 173 Lesern gekauft

Sehr gut gefallen hat uns auch die Küchenwaage von Mommed. Sie kann nicht nur ziemlich exakt, sondern auch ziemlich viel wiegen. Trotz ihrer kompakten Maße schafft die kleine Waage mehr als 15 Kilogramm zu wiegen. Zudem finden wir die Glasoberfläche ziemlich praktisch. Ein weiterer Pluspunkt: Dank dem durchdachten Design lässt sie sich schnell wieder reinigen. Die Mommed ist mit über 20 Euro nicht die günstigste Waage, bietet aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vielseitig

Soehnle Page Profi

Test Küchenwaage: Söhnle Page Profi
Wenn Sie hin und wieder auch Pakete oder mehr als 5 Kilo wiegen möchten, ist die Soehnle genau das Richtige.

Ihre Küchenwaage soll nicht nur Mehl und Zucker abwiegen, sondern auch als Brief- und Paketwaage dienen? Kein Problem mit der Soehnle Page Profi. Mit einer Tragkraft von bis zu 15 Kilogramm ist sie vielseitig einsetzbar. Die Verarbeitung ist gut, auch die Ergebnisse beim Wiegen konnten überzeugen. Sie ist allerdings ziemlich groß und mit etwas über 30 Euro war sie eine der teuersten im Testfeld.

Ohne Batterien

Caso Kitchen Energy Design

Test Küchenwaage: Caso Kitchen Energy Design Küchenwaage
Tolles Konzept für alle, die mit dem Batteriewechsel auf Kriegsfuß stehen.

Alle unsere Empfehlungen kommen mit zwei AAA-Batterien, die sehr lange halten. Mit der Caso Energy Design Küchenwaage können Sie aber auch ganz auf Batterien verzichten. Die sehr leichte Waage bekommt einfach durch einen Dreh am Radknauf genug Strom für eine Messung. Batterien wechseln können Sie sich mit ihr also sparen. Sie ist zwar mit 27 Euro nicht gerade günstig – doch die Umwelt dankt es Ihnen.

Hochpräzise

CHwares Digital Küchenwaage

Test Küchenwaage: Chwares Digital Küchenwaage
Wer hin und wieder geringe Mengen messen möchte, wird mit dieser kompakten Waage glücklich.

von 90 Lesern gekauft

Eine winzige Waage, die auf den ersten Blick nicht gerade überzeugend aussieht. Im Einsatz kann die digitale Küchenwaage von CHwares aber umso mehr mit ihrem Können positiv überraschen. Als einzige Waage konnte sie zuverlässig im Zehntelgramm-Bereich wiegen. Auch der integrierte Akku, den Sie mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufladen können, ist eine weitere Besonderheit. Mit 10 Euro ist sie außerdem günstig.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutVielseitigOhne BatterienHochpräzise
ModellAdoric KüchenwaageMommed Küchenwaage V2019Soehnle Page ProfiCaso Kitchen Energy DesignCHwares Digital KüchenwaageAdoric Küchenwaage V2019Beurer KS 34Salter 1035Salter 1079ADE KE 1601 LadinaWMF Digitale KüchenwaageAmazonBasics KüchenwaageEtekcity EK6020Soehnle Page Comfort 100Soehnle Page Compact 300ProfiCook PC-KW 1040Etekcity 5 KG Digitale KüchenwaageEtekcity 5 KG Edelstahl WaageSoehnle RomaTefal BC5000Beurer KS 52Ozeri ProntoSoehnle Cooking Star
Test Küchenwaage: WETech Digitale KüchenwaageTest Küchenwaage: Mommed KüchenwaageTest Küchenwaage: Söhnle Page ProfiTest Küchenwaage: Caso Kitchen Energy Design KüchenwaageTest Küchenwaage: Chwares Digital KüchenwaageKüchenwaage Test: MommedTest Küchenwaage: Beurer KS 34Test Küchenwaage: Salter 1035Test Küchenwaage: Salter 1079Test Küchenwaage: ADE KE 1601Test Küchenwaage: WMFTest Küchenwaage: AmazonBasics digitale KüchenwaageTest Küchenwaage: Etekcity EK6020Test Küchenwaage: Soehnle Page Comfort 100Test Küchenwaage: Soehnle Page Compact 300Test Küchenwaage: ProfiCook PC-KW 1040Test Küchenwaage: Etekcity 5 KG Edelstahl WaageTest Küchenwaage: Söhnle RomaTest Küchenwaage: Tefal BC5000Test Küchenwaage: Beurer KS 52 Design-WandküchenwaageTest Küchenwaage: Ozeri ProntoTest Küchenwaage: Söhnle 66220 Cooking Star
Pro
  • Zeitloses Design
  • Gute Ergebnisse beim Wiegen
  • Sehr guter Preis
  • Sehr schnelle Reaktionszeit
  • Schnelle Reaktionszeit
  • Hohe Wiegekapazität
  • Leicht zu reinigen
  • Schönes Design
  • Hohe Wiegkapazität
  • Solide verarbeitet
  • Sehr große Stellfläche
  • Keine Umweltbelastung durch Wegfall der Batterien
  • Große Stellfläche
  • Sehr leicht
  • Akku-Betrieben
  • Wiegt sehr präzise
  • Kann Kleinstmengen im Zehntelgramm-Bereich wiegen
  • Passt selbst in eine Jackentasche
  • guter Preis
  • Gute Ergebnisse beim Wiegen
  • Sehr schnelle Reaktionszeit
  • Aufhängefunktion
  • Schickes Design
  • Sehr gut verarbeitet
  • Hohe Wiegkapazität
  • Sehr präzise
  • Modernes Display
  • Sehr schlank
  • Gut zu reinigen
  • hochwertige Verarbeitung
  • Sehr präzise
  • Kratzfeste Glasoberfläche
  • Auch als Paketwaage einsetzbar
  • Leicht zu reinigen
  • Große Wiegefläche
  • Hochwertig verarbeitet
  • Misst Präzise
  • Schnelle Reaktionszeit
  • Gute Ergebnisse beim Wiegen
  • Gut verarbeitet
  • Günstig
  • Zeitloses Design
  • Gute Ergebnisse beim Wiegen
  • Sehr guter Preis
  • Sehr schnelle Reaktionszeit
  • Handlich
  • Wiegt schnell
  • ordentlich verarbeitet
  • Kompakte
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Messergebnisse
  • Mit Aluschüssel
  • Gut lesbares Display
  • Wertig verarbeitet
  • Guter Tastendruckpunkt
  • Gute Wiegergebnisse
  • Timer und Umgebungstemperatur können eingestellt werden
  • Gute bis sehr gute Wiegergebnisse
  • Insgesamt gute Verarbeitung
  • Abnehmbarer Wiegeteller
  • Großes Display
  • Schönes Design
  • Henkel zum Aufhängen
  • Solide Wiegergebnisse
  • Für Wandmontage geeignet
  • Solide Wiegergebnisse
  • Platzsparend
  • Wiegt nicht schlecht aber etwas langsam
  • Günstig
  • Löffel kann zur Reinigung abgenommen werden
Contra
  • Tastenbeschriftung nur bei gutem Licht lesbar
  • Etwas teurer
  • Anleitung schlecht übersetzt
  • Recht teuer
  • Als reine Küchenwaage etwas groß
  • Drehknopf ist etwas wackelig
  • Reaktionszeit könnte besser sein
  • Wirkt nicht hochwertig
  • Anleitung nur in Englisch und Chinesisch
  • Als reine Küchenwaage zu klein
  • Anfällig für Schmutz und Kratzer
  • Hat Probleme beim Wiegen von bis zu 5 kg
  • Taste für die Einheitenauswahl unter dem Gehäuse
  • Display unbeleuchtet
  • Knopfzelle
  • Teuer
  • Hohes Gewicht
  • Teuer
  • Kratzeranfällig
  • Hohes Gewicht
  • Tragkraft wird nicht erreicht
  • Teuer
  • Knopfzellen-Batterien
  • Gehäuse nicht ausbalanciert
  • Tasten reagieren machmal träge
  • Nicht gut zu reinigen
  • Tastenbeschriftung nur bei gutem Licht lesbar
  • Kein beleuchtetes Display
  • Knopfzellen-Batterie
  • Nur mittelmäßig genau
  • Wirkt etwas billig
  • Keine Batterien im Lieferumfang
  • Profiküchen-Charme
  • Fingerabdrücke sind deutlich zu sehen
  • Reinigung könnte besser sein
  • Knöpfe wirken etwas klapprig
  • Fingerabdrücke sieht man deutlich
  • Unschönes Piepgeräusch beim Anschalten
  • Wenig Funktionen für etwas zu hohen Preis
  • Lediglich bebilderte Anleitung
  • Kann nicht ins Negative wiegen
  • Verarbeitung nicht so gut
  • Schlecht zu reinigen
  • Zu teuer
  • Anleitung nur auf Englisch
  • Recht billig verarbeitet
  • Knöpfe müssen stark gedrückt werden
  • Billig verarbeitet
  • Batteriefach muss aufgeschraubt werden
  • Reagiert langsam
  • Wiegergebnisse sehr ungenau
  • Sinnloses Konzept
Bester Preis
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Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Um die Messgenauigkeit brauchen Sie sich bei Küchenwaagen wie gesagt in der Regel keine Gedanken machen – alle Messen für den Einsatz in der Küche mehr als ausreichend genau. Aber es gibt auch andere Aspekte, auf die Sie achten sollten.

Viele günstige Küchenwaagen sind mit Knopfbatterien ausgestattet. Besser sind Waagen, die mit AAA- oder sogar AA-Batterien betrieben werden. Die halten deutlich länger und sind viel einfacher zu bekommen als Knopfbatterien, bei denen man oft ein Paket mit dutzenden Varianten kaufen muss, von denen man nur eine braucht

Normale Batterien sind besser als Knopf­batterien

Wichtig ist zudem, ob die Waage sich gut reinigen lässt. Das ist nicht bei allen Küchenwaagen, die wir getestet haben, der Fall. Oft gibt es einen Schlitz zwischen Wiegeteller und Basis, in der sich Schmutz sammeln kann, den man nur sehr schwer entfernen kann. Auch bei Knöpfen finden sich oft kleine Spalten und Ritzen, die schwer zu reinigen sind. Besser sind Touchpanels unter einer Glasoberfläche. Bei einigen Modellen lässt sich der Wiegeteller zur Reinigung abnehmen – aber auch das finden wir eher umständlich.

Küchenwaage Test: Küchenwaage

Bei fast allen Waagen im Test kann man zwischen metrischen Einheiten (Gramm, Kilogramm) und den angelsächsischen Einheiten (Unzen, Pfund) wechseln. Manche Waagen bieten zusätzlich Milliliter an. Das ist ziemlich überflüssig, denn 1 Milliliter Wasser wiegt genau 1 Gramm, die Anzeige ist also für Gramm und Milliliter identisch. Anders sieht es bei Milch aus. Die ist tatsächlich etwas schwerer als Wasser. Und es gibt einige wenige Waagen, die neben Milliliter Wasser auch Milliliter Milch messen können.

Wie genau das ist, haben wir nicht getestet, es dürfte sich aber hier nur um einen Näherungswert handeln. Denn das spezifische Gewicht von Milch unterscheidet sich unter anderem auch hinsichtlich der Fettstufe. Und so groß ist der Unterschied zu Wasser ohnehin nicht (100 Gramm entsprechen 97 ml Milch). Wer Milch genau abmessen möchte, greift am besten zu einem Messbecher.

Ausnahmslos alle Waagen im Test bieten eine Tara-Funktion. Die ist praktisch, wenn Sie Zutaten in eine Schüssel geben: einfach die Schüssel auf die Waage stellen, Tara drücken und die Waage wird genullt. Das geschieht bei den meisten digitalen Küchenwaagen automatisch beim Einschalten, bei vielen Waagen ist dann auch der Tara-Knopf identisch mit dem Ein-/Ausschalter.

Einige Waagen im Test bieten Zusatzfunktionen wie einen Timer oder eine Temperaturanzeige. Die zeigt aber nicht die Temperatur der Zutaten an, sondern einfach die Zimmertemperatur – aus unserer Sicht völlig überflüssig.

So haben wir getestet

In diesem Test haben wir uns auf digitale Küchenwaagen beschränkt. Sie messen nicht nur genauer, sondern sind auch besser ablesbar und meist kleiner und damit besser verstaubar.

Wenn man 100 Gramm Mehl oder Zucker abwiegt, ist es beim Backen oder Kochen allerdings relativ egal, ob es tatsächlich ein paar Gramm mehr oder weniger sind. Insofern kommt es bei einer Küchenwaage nicht auf allerhöchste Messgenauigkeit an. Und kleine Mengen werden meist ohnehin nur grob in Teelöffeln oder Messerspitzen angegeben.

Mit Eichgewichten haben wir die Messgenauigkeit aller Waagen überprüft.
Mit Eichgewichten haben wir die Messgenauigkeit aller Waagen überprüft.

Trotzdem wollten wir natürlich wissen, wie genau die Waagen wiegen und haben alle Modelle mit professionellen Eichgewichten geprüft. Das Resultat hat uns überrascht: Bis auf ein Modell maßen alle Waagen im Test sehr genau. Selbst bei 800 Gramm Messgewicht lagen die angezeigten Werte nur ein bis zwei Gramm daneben. Einziger Ausreißer war die Küchenwaage von Amir, die bei 300 Gramm 303 Gramm anzeigte und bei 800 Gramm 807 Gramm. Aber auch das ist nur eine Abweichung von 1 Prozent, was beim Kochen nicht wirklich tragisch ist. Trotzdem kam die Amir für uns damit als Empfehlung nicht in Frage.

Die meisten digitalen Küchenwaagen können ein Gewicht bis zu 5 Kilogramm wiegen, ein Modell im Test misst aber bis zu 15 Kilo und kann daher auch gut einen Zweitjob als Paketwaage übernehmen. Die meisten Waagen messen bereits ab 5 Gramm Gewicht aufs Gramm genau.

Ebenfalls wichtig war uns die Bedienbarkeit, die Rutschfestigkeit und auch die Reaktionsgeschwindigkeit der Waagen. Und auch das Display sollte natürlich gut lesbar sein.

Außerdem haben wir gemessen, wie lange das Display der Waagen nach dem Messen anbleibt. Schaltet es zu schnell ab, nervt das im Küchenalltag, schließlich macht man beim Kochen oft mehrere Dinge auf einmal. Hat die Waage schon nach wenigen Sekunden abgeschaltet, muss man das Wiegegut erst wieder von der Waage nehmen, sie anschalten, warten bis sie genullt ist und dann erneut wiegen. Da ist es viel praktischer, wenn die Waage ein paar Minuten lang eingeschaltet ist, zumindest, solange etwas auf ihr liegt. Einige Modelle schalten daher zum Batteriesparen schneller ab, wenn sie nicht belastet sind und bleiben belastet länger an – sehr praktisch.

Unsere Testsiegerin sieht schick aus und hat ein gut ablesbares und beleuchtetes Display.

Testsieger: Adoric Küchenwaage

Die beste Küchenwaage ist für uns die Adoric Küchenwaage. Sie ist günstig, dafür aber trotzdem gut verarbeitet, misst sehr genau und flott und bietet alles, was man braucht. Ihr Design ist klassisch funktional, außerdem ist sie eine der kompaktesten Waagen im Testfeld.

Testsieger

Adoric Küchenwaage

Test Küchenwaage: WETech Digitale Küchenwaage
Eine günstige Waage, an der wir fast nichts auszusetzen hatten.

von 1906 Lesern gekauft

Die Adoric hat zwei Knöpfe links und rechts neben dem Display. Eine Taste übernimmt die Ein- und Aus-Funktion mit Tara, mit dem anderen Schalter können die Einheiten umgestellt werden. Das Display ist hintergrundbeleuchtet, zeigt große Ziffern und lässt sich sehr gut ablesen.

Einfach und problemlos bedienbar

Unsere Testsiegerin reagiert sehr schnell und zeigt prompt sehr exakt das richtige Gewicht an – im Gegensatz zu vielen anderen Waagen, die manchmal schon ein paar Sekunden brauchen, bis das Gewicht angezeigt wird.

Das kleinste Testgewicht von einem Gramm konnte die Adoric nicht wiegen, das war allerdings bei fast allen Waagen im Test der Fall. Fünf Gramm werden allerdings bereits korrekt angezeigt. Bei höheren Gewichten lag die Waage höchstens um ein Gramm daneben.

Verarbeitung

Für den Preis von knapp über zehn Euro ist die Verarbeitung der Adoric-Waage sehr gut. Sie ist sehr leicht, die Druckknöpfe reagieren mit einem knackigen Druckpunkt und einem deutlichen Klicken. Auch die Standfestigkeit der Waage ist sehr gut, die Standfüße sind gummiert und sorgen für eine hohe Rutschfestigkeit.

Das schlichte Edelstahldesign fanden wir sehr ansprechend. Im Gegensatz zu anderen Waagen aus diesem Test hatten wir bei der Adoric kein Problem mit Fingerabdrücken auf der Oberfläche – sehr schön!

Einziger Kritikpunkt ist die etwas schwer ablesbare Tastenbeschriftung. Je nach Lichteinfall kann man sie teilweise fast nicht erkennen. Aber die rechte Taste zum Umstellen der Einheiten braucht man ohnehin nur sehr selten, man wird sich also schnell merken, dass die Waage mit der linken Taste eingeschaltet und genullt wird, insofern ist das für uns kein großes Manko.

Adoric Küchenwaage im Testspiegel

Leider ist bisher kein anderer Testbericht zur Adoric-Küchenwaage erschienen. Sobald sich das ändert, tragen wir das hier für Sie nach.

Alternativen

Die Küchenwaage von Adoric hat uns unter dem Strich am besten gefallen, aber es gibt auch andere gute Modelle, bei denen man nur kleine Abstriche machen muss.

Auch gut

Mommed Küchenwaage V2019

Test Küchenwaage: Mommed Küchenwaage
Ein durchdachtes Gerät, das keine Schwächen aufweist, aber etwas mehr kostet.

von 173 Lesern gekauft

Die Mommed-Küchenwaage konnte uns im Test ebenfalls überzeugen. Die kompakte Waage ist ein echter Allrounder, die Messergebnisse sind präzise und zudem schafft sie es bis zu 15 Kilogramm abzuwiegen. Für eine Waage mit dieser Größe ist das eine echte Seltenheit und ein Alleinstellungsmerkmal. Den Testsieg haben wir der Waage nur nicht zugesprochen, weil sie deutlich mehr kostet – oft doppelt so viel – als die Waage von Adoric.

An den Messergebnissen gibt es nichts auszusetzen, maximal ein bis zwei Gramm können die Ergebnisse abweichen und schnell ist die Waage auch. Die Verarbeitung kann sich ebenfalls sehen lassen, an dieser Waage klappert nichts und sie wirkt robust.

Mit seinen vor der Wiegefläche angebrachten zwei Knöpfen ist das Gerät komfortable zu bedienen. Die Knöpfe verfügen über einen guten Druckpunkt und die vier Gummifüße verhindern ein Abrutschen. Auch gut: Das Display ist groß genug und zudem beleuchtet. Das ist leider immer noch nicht Standard bei allen Herstellern – umso besser, dass der Hersteller daran gedacht hat.

Mit seiner Glas-Oberfläche besitzt die Küchenwaage ein schickes Design und passt in jede Küche. Die Oberfläche hat außerdem den Vorteil, dass wir uns nicht über Kratzer Sorgen machen müssen. Beim Reinigen ist die Materialwahl ebenfalls vorteilhaft, denn sie lässt sich schnell reinigen. Bei den Spaltmaßen hat Mommed mitgedacht, die Glas-Oberfläche bedeckt die gesamte obere Fläche und es gibt kaum Abstand zwischen der Wiegefläche und dem Gehäuse. Schmutz kann da kaum ins Gehäuse gelangen.

Kritisieren können wir höchstens die beigelegte Anleitung, denn die ist wirklich schlecht. Darin finden sich fantastische Aussagen wie: »Stellen Sie das Produkt vor der Verwendung des Geräts auf einen festen Schreibtisch, ohne starken Luftwiderstand oder Blasen der Waage […]«. In eine anständige Anleitung und Übersetzung zu investieren hätte jetzt nicht wirklich viel gekostet. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn Küchenwaagen sind recht intuitiv zu bedienende Geräte und das Benutzen von Küchenwaagen ist auch ohne eine gute Anleitung zu meistern.

Vielseitig

Soehnle Page Profi

Test Küchenwaage: Söhnle Page Profi
Wenn Sie hin und wieder auch Pakete oder mehr als 5 Kilo wiegen möchten, ist die Soehnle genau das Richtige.

Die Soehnle Page Profi ist relativ groß und schwer, kann dafür aber auch bis zu 15 Kilogramm wiegen. Das macht sie auch als Paketwaage interessant. Damit man auch große Pakete wiegen kann, hat sich der Hersteller etwas einfallen lassen: mit der Hold-Funktion wird das Messergebnis auch noch einige Sekunden angezeigt, nachdem man das Gewicht von der Waage genommen hat. So kann man problemlos auch große Kartons wiegen, die die gesamte Stellfläche der Waage überdecken.

Die Söhnle 67080 ist groß, dafür wiegt sie bis zu 15 Kilogramm.
Die Soehnle Page Profi ist groß, kann aber auch bis zu 15 Kilogramm Gewicht messen.

Die Soehnle Page Profi ist sehr solide verarbeitet, der Schalter zum Umstellen der Einheiten findet sich auf der Rückseite. Das Display ist groß und gut ablesbar, aber nicht beleuchtet. Die Messgenauigkeit war ebenfalls sehr gut.

Einziger Nachteil: Die Waage ist mit einer Grundfläche von 26 mal 20 Zentimetern ziemlich groß und mit einem Gewicht von mehr als 800 Gramm ziemlich schwer. Aber wenn Sie eine Küchenwaage suchen, die Sie auch als Paketwaage einsetzen können, ist die Soehnle die beste Wahl.

Ohne Batterien

Caso Kitchen Energy Design

Test Küchenwaage: Caso Kitchen Energy Design Küchenwaage
Tolles Konzept für alle, die mit dem Batteriewechsel auf Kriegsfuß stehen.

Die Caso Energy Design Küchenwaage funktioniert ganz ohne Batterien. Stattdessen ist auf der großen Wiegefläche rechts unten ein Drehknopf angebracht. Will man wiegen, dreht man diesen Knopf einmal und schon springt das Display an: Man erzeugt den Strom zum Wiegen also jedes Mal durch einen Dreh am Dynamo – clever!

Umweltfreundlich, leicht aber ein wenig groß geraten: die Caso Küchenwaage.
Umweltfreundlich und leicht aber ein wenig groß geraten: die Caso Küchenwaage.

Wir finden, das ist ein wirklich gutes Konzept, zumal es nicht nur das lästige Batteriewechseln spart, sondern zudem auch noch gut für die Umwelt ist.

Aber der Drehknopf ist auch ein Manko: Zum einen ist er etwas wackelig und stört, wenn man die Waage platzsparend hochkant verstauen will. Außerdem kann in den Spalt zwischen Drehknopf und Waage leicht Schmutz gelangen, den man nur sehr schwer entfernen kann. Auch ist die Waage relativ groß geraten.

Ansonsten ist die Waage sehr leicht, das Display lässt sich gut ablesen und die Messgenauigkeit war gut. Knapp 30 Euro sind allerdings kein Schnäppchen.

Hochpräzise

CHwares Digital Küchenwaage

Test Küchenwaage: Chwares Digital Küchenwaage
Wer hin und wieder geringe Mengen messen möchte, wird mit dieser kompakten Waage glücklich.

von 90 Lesern gekauft

Eine weitere Waage, die ohne Batterien auskommt, ist die Digital-Küchenwaage von CHwares. Sie hat nämlich als einzige Waage in unserem Test einen Akku, den man mittels Micro-USB aufladen kann.

Als wir die Digitalwaage erhalten haben, wussten wir gar nicht so genau, ob wir sie denn in unseren Test aufnehmen sollten. Obwohl sie als Küchenwaage beschrieben wird, ist sie eher eine Feinwaage.

Angefangen von der Verpackung bis hin zur Bedienungsanleitung und Qualität der Verarbeitung deutete alles darauf hin, dass wir die Waage schnell wieder wegräumen sollten. Die Wiegefläche selber ist aus Edelstahl, der Rest aus einfachen und nicht gerade hochwertig anmutendem Plastik. Die Bedienungsanleitung ist in Englisch und Chinesisch und enthält keine Bilder. Wie die Waage selber ist die Anleitung winzig.

Wir haben die Waage aus Neugier dennoch getestet und wir sind froh darüber, dass wir es getan haben. Die winzige Waage hält nämlich, was sie verspricht.

Bis zum Zehntelgramm genau kann die Waage von CHwares wiegen und ist dabei ziemlich präzise. Außerdem reagiert sie schnell und das Display ist beleuchtet. Neben einer Tara-Funktion hat sie außerdem eine Zähl-Funktion und sie lässt sich kalibrieren. Trotz ihrer Auslegung auf geringe Mengen, kann das Gerät trotzdem bis zu 3 kg abwiegen.

Damit eignet sich die Digitalwaage als Multifunktionsgerät und Taschenwaage. Wenn Sie ein Produkt suchen, mit dem Sie wirklich kleine Mengen abwiegen können, aber bei Bedarf auch mal als Küchenwaage einsetzen können, können Sie bei dem günstigen Preis nicht viel falsch machen.

Außerdem getestet

Adoric Küchenwaage V2019

Vom Nachfolger des Testsiegers haben wir mehr erwartet. Die Adoric Küchenwaage (2019) ist an sich kein schlechtes Gerät, macht aber nichts besser als sein Vorgänger. Das Gehäuse ist nun flacher und außerdem gibt es ein Loch, um die Waage aufhängen zu können. Die Verarbeitung und das Design wirken aber nicht mehr so souverän und zudem zieht sie mehr Abdrücke an und kratzfest ist die Adoric-Waage auch nicht. Wir sehen keinen Grund einen kleinen Aufpreis zu zahlen und zu dieser Waage zu greifen, solange es den Vorgänger noch gibt.

Die Beurer KS34 schaut auf den ersten Blick wirklich gut aus und man merkt sofort, dass man hier das Produkt eines Markenherstellers in der Hand hält. Die tolle Glasoberfläche und das Gehäuse in Schwarz können sich sehen lassen – die Sensortasten und das »Magic Display«, das sich im ausgeschalteten Zustand komplett verbirgt, erwecken den Eindruck, eine Hightech-Waage zu besitzen. Doch was bringt einem das tolle Design, wenn die Waage nicht richtig funktioniert? Bis fünf Gramm hatte die Waage immer mal wieder Probleme, das korrekte Ergebnis anzuzeigen. Und wieso der Hersteller entschieden hat, die Taste für die Einheitenauswahl unter dem Gehäuse zu verstecken, können wir uns nicht erklären.

Mit einem klassischen Design kommt die Salter 1035 Küchenwaage, die vom Aussehen her Ähnlichkeiten mit der Amazon Basics Küchenwaage hat. Die Salter-Waage ist dabei aber deutlich besser verarbeitet und besitzt sogar kleinere Spaltmaße zwischen dem Wiegeteller und dem Gehäuse. Leider setzt der Hersteller auf eine Knopfzellen-Batterie, was wir gar nicht praktisch finden. Dadurch ist Waage zwar schön flach, aber das ist kein wichtiges Kriterium für eine Küchenwaage.

An der Präzision kann man gar nichts bemängeln, jedoch am Display – dieser ist nämlich unbeleuchtet. Dafür, dass der Hersteller etwas mehr verlangt als die Konkurrenz, hätte man auf diese zwei Dinge achten können. Insgesamt ist die Salter also eine gute Küchenwaage, die kleinere Schwächen aufweist.

Von Salter hatten wir eine weitere Küchenwaage im Test, die Salter 1079. Der Hersteller hat hier versucht etwas Neues auszuprobieren, was wir im Meer der immer gleich aussehenden Waagen begrüßen. Wie von Markenherstellern zu erwarten, hat diese Salter-Waage eine tadellose Verarbeitung. Als Material für die Wiegefläche hat man sich für Glas entschieden, das sich schnell reinigen lässt und zusätzlich noch kratzfest ist. Das sollte die Waage auch sein, denn Salter möchte mit diesem Gerät gleich zwei Küchenutensilien vereinen: Küchenwaage und Schneidebrett.

In der Praxis empfanden wir das aber eher als Gimmick, denn auf der Waage etwas zu schneiden und anschließend zu wiegen, ist nicht derart praktisch, wie es klingt. Schnell geht einem der Platz aus oder die Waage muss wieder gereinigt werden, um weiter zu schneiden. Zudem ist die Salter 1079 ziemlich hoch und nicht angenehm darauf zu arbeiten. Außerdem wiegt das Gerät selber fast 1,5 kg und erinnert uns damit eher an eine Personenwaage, als an eine Küchenwaage.

Nützlich ist die Waage nur beim Wiegen von wirklich großen Mengen – fast 16 kg schafft die Waage zu messen – sowie wenn man das Gerät als Paketwaage einsetzen möchte. Bei dem Premium-Preis, den Salter verlangt, ist das aber für uns zu wenig.

Wieder eine große Waage mit hoher Tragkraft, wieder ein Markenhersteller und wieder keine Empfehlung: Die Ade KE 1601 Ladina lieferte eine enttäuschende Performance ab. Nicht nur, dass sie schnell verkratzt war, obwohl der Hersteller genau mit dem Gegenteil wirbt, die Waage konnte auch nicht die angegebene Höchstlast wiegen. Meistens ist es so, dass Hersteller eine Mindestangabe machen und dann noch etwas mehr wiegen können. Die Salter 1079 etwa schaffte es fast ein Kilo mehr zu wiegen, als angegeben. Die Ade-Waage dient hier als Negativbeispiel, denn sie wog fast ein Kilo weniger als versprochen. Geräte, die halb so viel kosten wie die Ade KE 1601 Ladina, können das besser.

WMF Digitale Küchenwaage

Die WMF Digitale Küchenwaage ist ein sehr schickes Gerät, bietet aber keine Vorteile gegenüber anderen Waagen. Die Verarbeitung ist gut, aber nichts was den Preis gerechtfertigt. Außerdem verwendet der Hersteller Knopfzellen-Batterien, die laut anderen Rezensenten schnell leer sind. Allgemein ist die Küchenwaage nicht sonderlich durchdacht und schnell ist der Eindruck, das die Waage sich wertig anfühlt, verflogen. Möchte man die Touch-Tasten bedienen, schnellt die Waage nach oben und zusätzlich reagieren die Tasten auch noch träge. Insgesamt eine enttäuschende Leistung. WMF-typisch ist bei dieser Waage nur der Preis: 30 Euro verlangt der Hersteller.

AmazonBasics Küchenwaage

Ebenfalls nicht viel auszusetzen hatten wir an der Amazon Basics Küchenwaage. Wie bei der Adoric bekommt man auch hier eine Edelstahloberfläche und sehr präzise Wiegergebnisse. Auch hier reagiert die Waage sehr schnell auf Gewichtänderungen. Die Verarbeitung ist auch gut, die Waage wirkt sehr stabil und es klappert nichts. Das Design ist schlicht und zeitlos, aufgrund der Bauform lässt sich die Waage aber nicht ganz so einfach verstauen wie rechteckige Modelle.

Ein kleines Manko zeigt sich beim Display: Das ist zwar groß, aber nicht beleuchtet. Für ältere Menschen, die nicht mehr gut sehen, könnte das ein Problem sein. Der größte Minuspunkt ist für uns aber die Reinigung: Zwischen Wiegeteller und Gerätebasis gibt es einen rund 0,5 Zentimeter breiten Spalt, in dem sich Mehl oder sonstiger Schmutz festsetzen kann. Der Spalt ist aber groß genug, dass man mit etwas Fummelei mit dem Lappen hineinkommt. Dabei wird man aber unweigerlich etwas Schmutz ins Innere der Waage befördern. Für große Schmutzfinken kann das ein Problem sein. Wenn Sie aber ohnehin in der Küche eher reinlich arbeiten, ist die Küchenwaage von Amazon Basics ebenfalls eine sehr gute Wahl.

Die Etekcity EK6020 wäre eigentlich eine Empfehlung, wenn wir nicht schon unseren Testsieger die Adoric Küchenwaage hätten – die Produkte sind nämlich baugleich. Preislich gibt es auch kaum einen Unterschied. Mal ist die eine Küchenwaage um wenige Cents günstiger, mal die andere. Die Verarbeitung und das Design stimmen überein, die Funktionen ebenfalls. Sie können also nichts falsch machen, wenn Sie zur Waage der jeweiligen Hersteller greifen.

Soehnle Page Comfort 100

Die Waage von Soehnle, die Page Comfort 100ist eine schicke und wertig wirkende Küchenwaage. Das Display ist relativ groß und durchschnittlich hell, aber leider nicht beleuchtet. Die Wiegeergebnisse waren präzise und zufriedenstellend. Unser Testsieger ist zwar bei einem größeren Gewicht um ein bis zwei Gramm ungenauer, aber allgemein wiegt sie schneller und außerdem ist die Anzeige beleuchtet.

Soehnle Page Compact 300

Wir hatten eine weitere Waage von Soehnle im Test, und zwar die Page Compact 300. Eigentlich ist sie fast identisch mit der Comfort 100 und hat dieselben Funktionen. Worin sich die Produkte des Herstellers unterscheiden, ist die Größe – die Compact 300 ist, wie der Name andeutet, kleiner als die Comfort 100. Im Test hat die Kompakt-Variante von Soehnle überraschenderweise etwas ungenauer gemessen. Dass eine Knopfzelle verwendet wurde, gefiel uns gar nicht.

Die Proficook PC-KW 1040 wirkt billig verarbeitet und sie war das einzige Modell im Test, bei dem keine Batterien mitgeliefert wurden, was nun wirklich nicht sein muss. Ansonsten hat sie uns recht gut gefallen: Sie hat ein beleuchtetes Display und kommt mit einer Aluschüssel. Die Messgenauigkeit war gut, ebenso die Standfestigkeit. Leider sieht man aber jeden noch so kleinen Fingerabdruck auf der Edelstahloberfläche und das Display ist etwas dunkel und nicht gut ablesbar.

Etekcity 5 KG Digitale Küchenwaage

Die Etekcity 5 KG ist gut und wertig verarbeitet und bietet neben einem Wiege- auch einen Milchvolumen- und Wasservolumenmodus. Wirklich hilfreich finden wir diese Messmodi aber nicht. Auf der Edelstahloberfläche sieht man außerdem jeden Fingerabdruck und die Reinigung ist aufgrund des schmalen Spalts zwischen Messteller und Gerätebasis schwierig.

Etekcity 5 KG Edelstahl Waage

Auch die Etekcity 5KG Edelstahl kommt wie die ProfiCook mit Edelstahlschüssel. Leider wirkt sie etwas klapprig, vor allem die Knöpfe hinterlassen keinen guten Eindruck und beim Anschalten ertönt überdies jedes Mal ein lauter Piepston. Immerhin ist das Display groß und gut ablesbar, zusätzlich sind ein Timer und eine Anzeige für die Umgebungstemperatur integriert – wirklich sinnvoll finden wir das nicht.

Die Soehnle Roma macht optisch einiges her. Der abnehmbare Glaswiegeteller erleichtert die Reinigung und auch die Verarbeitung ist gut. Das gilt auch für die Messgenauigkeit: Zusammen mit der ProfiCook und der Etekcity 5 KG war sie die einzige, die schon ein Gramm Gewicht korrekt anzeigte. Wir finden die Bauart mit dem schwebenden Teller allerdings eher unpraktisch, denn so lässt sich die Waage nicht gut verstauen.

Die Tefal BC5000 sieht mit ihrem schicken Design und der edlen Glasoberfläche hochwertig aus, ist aber leider etwas klapprig verarbeitet. Sehr gut gefiel uns dagegen der kleine Haken, den man aus dem Gehäuse ziehen kann, um die Waage platzsparend aufzuhängen. Aber die Waage zeigt leider keine negativen Werte an, was im Küchenalltag durchaus praktisch ist, wenn man wissen will, wie viel man von der Waage nimmt. Das sollte bei jeder Küchenwaage Standard sein.

Die Beurer KS52 hat uns für einen Preis von knapp 30 Euro enttäuscht. Das Batteriefach lässt sich nur sehr schwer öffnen, die Verarbeitung ist schlecht und auch die Tasten machen ebenfalls keinen soliden Eindruck. Die Reinigung ist aufgrund der vielen Zwischenräume schwierig. Auch wenn man sie platzsparend an der Wand montieren kann und am Display auch die Uhrzeit angezeigt wird, empfehlen können wir die Beurer nicht.

Die Ozeri Pronto ist sehr billig verarbeitet und macht keinen guten Eindruck. Der Wiegeteller kann leicht abgenommen werden, was aber scheinbar nicht so gedacht ist, denn darunter kommt das elektronische Innenleben der Waage zum Vorschein. Die Druckknöpfe reagieren nur auf viel Druck. Da hilft es auch nicht, dass die Waage recht genau wiegt. Das können andere Waagen für nur wenig Geld mehr ebenfalls.

Die Soehnle Löffelwaage fanden wir ein interessantes Konzept, das uns aber in der Praxis überhaupt nicht überzeugte. Zwar war sie die einzige Waage im Test, die sogar Zehntel-Gramm anzeigte. Das macht aber bei einer Waage, die man in der Hand hält, überhaupt keinen Sinn, denn je nachdem, in welchem Winkel man die Waage hält, ändert sich das Messergebnis. Man kann die Hand gar nicht so ruhig halten, dass man zuverlässig ablesen kann, was gewogen wird. In den Löffel passt zudem nur 50 Gramm Wasser, meist benötigt man beim Kochen und Backen aber größere Mengen. Und auf die für eine Löffelwaage naheliegende Idee, statt Gramm Gewichtsangaben in Esslöffel, Teelöffel oder Messerspitzen zu ermöglichen, ist der Hersteller offenbar nicht gekommen. So fällt uns beim besten Willen nichts ein, wozu man diese Waage sinnvoll verwenden könnte.

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