Massagepistole Test: Massagepistole Aufmacher
test
Letztes Update: 23.4.2021

Die beste Massagepistole

Wir haben 17 Massagepistolen getestet. Die beste für die meisten ist für uns die Urikar Massagepistole Pro 3. Sie bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und einige Gadgets, die andere Massagepistolen nicht zu bieten haben. Aber auch andere Modelle, beispielsweise die Massagepistolen von Orthomechanik, haben uns richtig gut gefallen.

Linda Fischhaber
ist Autorin aus München und fasziniert von technischen Neuheiten und zukunftsweisenden Entwicklungen. Sie hat als Werkstudentin für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet und für das Kunstmagazin Mundus geschrieben. Bei AllesBeste betreut sie unter anderem die Themen Smartphones, Tablets, Kameras, Heimkino und Wearables.
Matthias Becker
hat Politikwissenschaft und Soziologie studiert und testet als passionierter Sportler alles, was mit Sport, Fitness und Ernährung zu tun hat.
Letztes Update: 23. April 2021

Wir haben den Test der besten Massagegeräte in einen Test der besten Nackenmassagegeräte und der besten Massagepistolen aufgeteilt. Dazu haben wir acht weitere Massagepistolen getestet. Unser Testsieger ist die Urikar Pro 3, doch auch die Orthogun 2.0, die OM-Go und die Burnnove XH-12V haben es zu neuen Empfehlungen geschafft.

27. Januar 2021

Wir haben die Massagepistole Renpho R3 Mini getestet. Sie löst das Handmassagegerät Newgen Medicals NX-4164 als Empfehlung bei den Massagepistolen ab.

Weitere Updates

Muskelkater nach dem Training? Das ist ärgerlich, wenn man doch eigentlich so schnell wie möglich weiter trainieren möchte. Generell darf man in der Regel zwar weiter Sport treiben, die betroffenen Muskeln sollten in der Regenerationsphase aber geschont werden. Daher heißt es: Entweder nur leichtes Training, gezielt eine andere Muskelpartie trainieren oder aber den Muskelkater mit Hilfsmitteln schneller los werden – ein solches Hilfsmittel sind Massagepistolen.

Wir haben wir 17 Modelle getestet, 11 sind davon noch verfügbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Urikar Massagepistole Pro 3

Test Massagepistole: Urikar Massage Gun 3 Pro
Die Urikar bietet einige Details, die sie von der Masse abheben. Dazu kommt ihr erschwingliches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unser Testsieger ist die Urikar Massagepistole Pro 3, die vor allem durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Hinzu kommen praktische Details, die keine unserer anderen Testmodelle zu bieten hatten: Mit dem drehbaren Griff lässt sich äußerst komfortabel jede gewünschte Stelle erreichen. Durch den integrierten Timer lässt sich die Massagedauer gut im Blick behalten, um Schäden durch zu lange Anwendungen zu vermeiden. Viele Stufen geben eine gute Kontrolle darüber, wie stark die Massage sein soll. Allerdings zählt die Urikar zu den schwereren Modellen.

Auch gut

Orthomechanik Orthogun 2.0

Massagepistole Test: 13x600
Die Orthogun 2.0 ist top verarbeitet und arbeitet perfekt. Leider ist sie etwas teurer und hat weniger Stufen.

Die Orthomechanik Orthogun 2.0 überzeugt auf fast allen Gebieten, einzig der Preis ließ die Massagepistole nicht auf den ersten Platz rutschen. In den Punkten Gewicht, Amplitude und Schlägen pro Minute bewegt sich die Pistole im Mittelfeld, mit sieben Aufsätzen – inklusive Aufsätzen aus Metall – bietet sie dafür eine große Auswahl. Positiv anzumerken sind zudem die sehr gute Anleitung sowie zahlreiche Tipps und Videos zur Anwendung auf der Website von Orthomechanik.

Für unterwegs

Orthomechanik OM-Go

Massagepistole Test: Om Go Case
Die OM-Go ist etwas Besonderes: Sie ist klein, leicht und hat weiche, biegsame Aufsätze. Dafür ist sie nicht so kraftvoll wie andere.

Ebenfalls aus dem Hause Orthomechanik stammt die Orthomechanik OM-Go. Sie unterscheidet sich deutlich von den anderen Massagepistolen: Sie ist klein und damit sehr handlich und besitzt weiche, biegsame Aufsätze. Allerdings ist sie durch ihre geringe Größe auch nicht so kraftvoll wie ihre Konkurrenz. Für den Einsatz unterwegs oder für jeden, der ohnehin eine sanftere Massage bevorzugt, ist die OM-Go aber perfekt geeignet.

Solider Allrounder

Renpho R3 Mini

Test  Massagegerät: renpho R3 Mini
Die Renpho R3 Mini hat einen angenehmen Druck und wird in einem schicken Aufbewahrungs-Case geliefert.

Die Massagepistole R3 Mini von Renpho kommt in einem schicken Aufbewahrungs-Case, in dem die fünf verschiedenen Aufsätze Platz finden. Mit ihnen können diverse Körperregionen behandelt werden. Der Massagedruck ist dabei in allen fünf Stufen sehr angenehm und nicht zu fest. Nachteilig ist das fehlende Display.

Gut & günstig

Burnnove XH-12V

Test Massagepistole: Burnnove XH-12V
Die Burnnove überzeugt vor allem bei Preis und Aufsätzen - damit erreichte sie ihren Platz als günstige Alternative.

Die Burnnove XH-12V ist eines der günstigsten Modelle, die wir getestet haben. Sie hat viele Aufsätze, ihr Gewicht und ihre Amplitude liegen im Mittelfeld und sie hat ein Display mit im Programm. Die XH-12V kann man so fein einstellen, wie keine andere Massagepistole: Ganze 99 Stufen bietet diese Massagepistole – etwas zu viel des guten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür unterwegsSolider AllrounderGut & günstig
Urikar Massagepistole Pro 3 Orthomechanik Orthogun 2.0 Orthomechanik OM-Go Renpho R3 Mini Burnnove XH-12V Hoposo Massagepistole Beurer MG 180 Newgen Medicals NX-4164 MILcea Massagepistole MG-029 Fylina Faszien-Massagepistole Q1 Kylewo F16-1A02
Test Massagepistole: Urikar Massage Gun 3 ProMassagepistole Test: 13x600Massagepistole Test: Om Go CaseTest  Massagegerät: renpho R3 MiniTest Massagepistole: Burnnove XH-12VTest Massagepistole: Hoposo MassagepistoleTest Massagepistole: Beurer  MG 180Massagegerät Test: Bildschirmfoto 2020 11 23 Um 17.46.46Test Massagepistole: MILcea Massagepistole MG-029Test Massagepistole: Fylina Faszien-Massagepistole Q1Test Massagegerät: Kylewo Massagepistole
Pro
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Drehbarer Griff
  • Timer
  • Gute Stufen-Auswahl
  • Sehr gute Anleitung
  • Metall-Aufsätze
  • Garantie
  • Kundendienst
  • Qualitative Verarbeitung
  • Klein und handlich
  • Weiche Aufsätze
  • Sehr gute Anleitung
  • Garantie
  • Top Verarbeitung
  • Abschaltautomatik
  • Angenehmer Druck
  • Aufbewahrungs-Case
  • Leicht
  • Leise
  • Viele Aufsätze
  • Display
  • Kraftvoll
  • Display
  • Günstig
  • Feste Aufbewahrungsbox mit Magnetverschluss
  • 3 Jahre Garantie
  • Schickes Design
  • Aufbewahrungs-Case
  • Akkustand-Anzeige
  • Automatisches Abschalten
  • Viele Aufsätze
  • Display
  • Gute Abstufungen
  • Handlich
  • Sehr detaillierte Anleitung mit Bebilderung
  • Display
  • Batterieanzeige
  • Display
Contra
  • Leichter Geruch
  • Wird etwas laut
  • Dürftige Anleitung
  • Schwer
  • Weniger Stufen
  • Etwas teurer
  • Kein Display
  • Schwächer als große Geräte
  • Wenige Stufen
  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Kein Display
  • Zu viele Stufen
  • Etwas schwächer
  • Schwer
  • Schlechte Anleitung
  • Unangenehmer Geruch
  • Sehr stark
  • Kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schwer
  • Druck in höheren Stufen sehr hoch
  • Bedienung etwas schwierig
  • Vibration teils holprig
  • Schlechte Anleitung
  • Sehr starker Geruch
  • Umständliche Bedienung
  • Unerträglicher Geruch
  • Anleitung schlecht übersetzt
  • Schlechte Verarbeitung
  • Starker Geruch
  • Nur englische Anleitung
  • Nur vier Aufsätze
Bester Preis
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Anzahl der Aufsätze67468666864
Anzahl der Stufen30535993042030530
Amplitude14 mm11 mm8 mm10 mm12 mm10 mmk.A.k.A.16 mm12 mm12 mm
Schläge pro Minutebis 3400 U/min1200 - 3200 U/min1500 - 2760 U/minbis 3200 U/min1250 - 3200 U/min1200 - 4800 U/minbis 3200 U/mink.A.k.A.1800 - 3300 U/mink.A.
Gewicht900 g736 g448 g680 g878 g982 g1016 g740 g764 g780 gk.A.
Ladezeit / Laufzeitk.A. / bis zu 6 Std.3 Std. / bis zu 6 Std.3 Std / bis zu 8 Std.ca. 2 Std. / bis zu 6 Std.4 Std. / bis zu 10 Std.4 Std. / bis zu 8 Std.k.A. / bis zu 3 Std.k.A. / bis zu 5 Std.3 Std. / bis zu 8. Std.k.A. / bis zu 6 Std.2 Std. / 6 Std.

Wissenswertes zu Massagepistolen

Bei Massagepistolen kommt größtenteils Vibration zum Einsatz, viele funktionieren zusätzlich mit Klopfbewegungen – und das mit richtig viel Kraft dahinter. Sie eignen sich in erster Linie für Sportler, die punktuell verkrampfte Muskeln lockern möchten oder für Physiotherapeuten, die Patienten mit den Geräten behandeln.

Über die Wirksamkeit der Geräte gibt es bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Klar ist aber, dass sich mit ihnen ohne großen Kraftaufwand tiefsitzende Muskulatur bearbeiten lässt. So lösen sich Verspannungen und die Durchblutung wird gefördert.

Allerdings sind Massagepistolen mit Vorsicht zu genießen: Selbst wenn es sich gut anfühlt, können die schnellen Stöße auch schaden, wenn man es übertreibt oder sie falsch benutzt. Am besten sollte man sich die Anwendung daher von einem Physiotherapeuten zeigen lassen.

Vor allem für Sportler geeignet

Für Sportler eignen sich Massagepistolen als Ergänzung zum Training. Vor dem Training können mit ihnen Muskel gelockert und aufgewärmt sowie die Durchblutung angeregt werden. Nach dem Training kann man mit der Massagepistole Muskeln entspannen, um die Regenerationsphase zu verkürzen. Auch bei Muskelkater kann die Behandlung mit einer Massagepistole helfen.

Massagepistole Test: Massagepistole
An empfindlichen Stellen wie der Innenseite der Arme sollten Massagenpistolen nicht angewendet werden.

Eine physiotherapeutische Behandlung ersetzen die Pistolen allerdings nicht. Ergänzend kann die Nutzung aber trotzdem helfen. Dabei sollten allerdings Gefäße, Venen, Knochen, Gelenke und generell empfindliche Körperteile wie die Innenseite der Arme ausgespart werden.

Meist ist die unterste Stufe absolut ausreichend, gerade bei Muskelkater sollte nicht zu starker Druck verwendet werden. Erst, wenn keine Veränderung zu spüren ist, sollte langsam Stufe für Stufe erhöht werden. Generell gilt: Länger ist besser als stärker – aber auch nicht zu lang. Ein Muskel sollte nicht länger als eine Minute bearbeitet werden. Die Behandlung an sich sollte maximal zwei bis drei Mal die Woche und maximal fünf Minuten pro Muskelgruppe erfolgen.

Tipps zur Anwendung finden Sie auf der Seite des deutschen Massagepistolen-Herstellers Orthomechanik. Informationen zur menschlichen Anatomie finden die bei Kenhub, beispielsweise eine Übersicht des Körpers oder speziell zu Kopf und Hals.

Wie unterscheiden sich die Geräte?

Tatsächlich waren viele der getesteten Modelle weitgehend baugleich – optisch waren kaum Unterschiede auszumachen und auch die maximale Intensität war ähnlich. Lediglich einstellbare Stufen und manche Bedienelemente waren unterschiedlich. Zudem ist uns aufgefallen, dass die meisten Pistolen einen unangenehmen Geruch ausströmen und über sehr schlechte Bedienungsanleitungen verfügen. Aber es gibt auch Ausnahmen.

Schön war, dass fast alle Geräte in einem Koffer geliefert wurden. So ist es unwahrscheinlich, dass man dazugehöriges Zubehör wie Aufsätze verliert und kann sie einfach zum Sport oder in den Urlaub mitnehmen.

Massagepistolen können in der Regel nicht während des Ladevorgangs verwendet werden. Außerdem dürfen die meisten Geräte nicht zu lange verwendet werden. Je nach Massagepistole sollte das Gerät nach 15 bis 60 Minuten abkühlen.

Beratung von einem Profi ist sinnvoll

Die Massagepistolen wogen zwischen 450 und 1000 Gramm, was gerade bei den schwereren und längerem Betrieb schon anstrengend werden kann. Für den alltäglichen Gebrauch kann man die Massagepistolen in den unteren Stufen nutzen, allerdings kommt es hier bei vielen Geräten zu unangenehmem Stottern, sobald man das Gerät etwas fester auf die zu massierende Stelle drückt.

Bevor Sie eine Massagepistole benutzen, sollten Sie sich von einem Profi beraten lassen – diese Geräte haben viel Power und bei falscher Anwendung kann man seine Muskelprobleme auch verschlimmbessern.

Die wichtigsten Fragen

Für wen eignet sich eine Massagepistole?

Massagepistolen dienen dazu, Verpannungen zu lindern, Muskeln zu lockern, die Durchblutung anzuregen oder Muskelkater zu behandeln. Sie eignen sich vor allem für Menschen, die sich mit ihrer Anatomie sehr gut auskennen, beispielsweise Profi-Sportler. Aber auch für Physiotherapeuten oder ergänzend zu einer physiotherapeutischen Behandlung leisten die Massagepistolen gute Dienste.

Was muss ich bei der Verwendung einer Massagepistole beachten?

Massagepistolen sind sehr kraftvolle Geräte. Starke Stöße in hoher Frequenz und schnelle Vibration sollen zu tiefsitzenden Muskeln vordringen. Das kann bei falscher Anwendung zu Schäden führen. Gerade bei schweren Beschwerden sollte man sie nicht ohne fachmännischen Rat einsetzen. Generell sollte man sich vor Benutzung einer Massagepistole umfassend über deren Anwendung und ihre Wirkung auf den Körper informieren.

Wie benutze ich eine Massagepistole?

Massagepistolen werden meist mit unterschiedlichen Aufsätzen geliefert. Der Plattenkopf eignet sich für größere Muskelpartien. Er arbeitet eher sanft und oberflächlich und ist daher auch für Anfänger geeignet. Der ballförmige Aufsatz ist für sensible Stellen nutzbar. Er kann bspw. zum Aufwärmen vor dem Training eingesetzt werden. Fährt man damit über den Körper, wirkt das stimulierend ohne zu sehr zu belasten. Gabelförmige Aufsätze sind für den Rücken, da sie die Wirbelsäule aussparen. Kleinere Aufsätze eignen sich für Triggerpunkte. Vor allem nach dem Training sollte man eher kleine Aufsätze nutzen und damit große Muskelgruppen bearbeiten. Allerdings sollte man nie zu lange auf einer Stelle bleiben.

So haben wir getestet

In unserem Test haben wir zunächst die Produktdetails der einzelnen Massagepistolen geprüft. Besonders die Qualität der Bedienungsanleitung, die Benutzerfreundlichkeit, die Verarbeitung und die Einstellungsmöglichkeiten spielten hierbei eine Rolle.

Bei Massagepistolen sollte man darauf achten, dass möglichst viele unterschiedliche Aufsätze mitgeliefert werden. Je geringer das Gewicht des Geräts ist, desto besser, denn die Anwendung wird schnell anstrengend. Auch die Anzahl unterschiedlicher Stufen und Geschwindigkeiten sowie die Akkulaufzeit haben einen Einfluss auf die Qualität des Geräts.

Die Funktionalität der Geräte wurde von einem Sportler in der Redaktion beurteilt. Denn natürlich kommt es vor allem darauf an, wie gut eine Massagepistole funktioniert.

Gänzlich ungeeignet war kein Gerät in unserem Test, alle taten, was sie sollten. Vor allem in den Punkten Geruch, der auch schädlich werden kann, Kraft und Benutzerfreundlichkeit unterschieden sich unsere Testkandidaten hinsichtlich der Funktionalität teilweise deutlich.

Massagepistole Test: Massagepistole

Testsieger: Urikar Massagepistole Pro 3

Die beste Massagepistole für die meisten ist für uns die Urikar Massagepistole Pro 3. Vor allem zwischen den Markengeräten war die Entscheidung nicht einfach. Die Urikar hat es durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einige praktische Features auf den ersten Platz geschafft.

Testsieger

Urikar Massagepistole Pro 3

Test Massagepistole: Urikar Massage Gun 3 Pro
Die Urikar bietet einige Details, die sie von der Masse abheben. Dazu kommt ihr erschwingliches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Geliefert wird die Urikar mit einer Aufbewahrungstasche mit Reißverschluss. Im Gegensatz zu anderen Pistolen ist ihr Case ziemlich groß. Dafür hat hier jeder Aufsatz sein eigenes Fach. In der Tasche befindet sich ein kleines Zettelchen mit einem QR-Code, über den man sich registrieren kann und drei Jahre Garantie erhält – vorausgesetzt man hat das Gerät bei Amazon bestellt.

Was die Urikar von der Konkurrenz abhebt, ist ihr schräg geformtes Griffstück, das in zwei verschiedenen Positionen arretiert werden kann. So lassen sich auch schwer erreichbare Stellen einfach massieren. Toll fanden wir außerdem die Timerfunktion auf dem Display, mit deren Hilfe man zu lange – und damit eventuell schädliche – Massagen vermeiden kann.

Flexibilität durch drehbaren Griff

Die Massagepistole ist gut verarbeitet. Allerdings hat sie – wie die meisten Pistolen – nach dem Auspacken einen unangenehmen Geruch. Der ist aber hier immerhin schwächer als bei manch anderem Gerät.

Eingeschaltet wird die Pro 3 mit einem Schiebeschalter an der Unterseite des Geräts, die weitere Bedienung erfolgt über das Display. Hier befinden sich ein Start- und ein Stopp-Knopf sowie Tasten, die die Geschwindigkeit regulieren. Der aktuelle Ladestand wird durch vier Balken am Display oberhalb des Timers angezeigt.

1 von 6
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Unser Testsieger: Die Urikar Pro 3.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Der Griff ist nicht gerade, sondern schräg angebracht.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Auf dem Display befinden sich Timer sowie Geschwindigkeitsanzeige.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
An der Unterseite des Geräts befindet sich der An- und Ausschalter.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Mitgeliefert werden sechs Aufsätze.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Die Aufbewahrungstasche der Urikar ist vergleichsweise groß.

Die Amplitude der Urikar liegt bei 14 Millimetern und sie schafft bis zu 3400 Schläge in der Minute. Mitgeliefert werden sechs Aufsätze: Ein Ballkopf, ein U- sowie ein D-förmiger Aufsatz, ein flacher und ein Luftstopfenkopf. Gerade die gummierten Aufsätze hat nicht jede Massagepistole zu bieten.

Mit 30 Stufen kann man die Pro 3 fein regulieren. Die erste Stufe ist kraftvoll, aber nicht unangenehm. Die Steigerung bis Stufe 30 ist deutlich spürbar. In den unteren Stufen ist die Urikar recht leise, wird aber mit zunehmender Power auch deutlich lauter.

Nachteile?

Leider ist die Urikar kein Leichtgewicht. Mit circa 900 Gramm ohne Aufsatz kann eine Massage mit der Pistole auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Der Griff ist außerdem ziemlich dick, Sportler mit kleinen Händen werden sich mit der Urikar schwer tun.

Außerdem hätten wir uns mehr von der Anleitung erwartet. Sie ist nicht besonders ausführlich und die deutsche Übersetzung hätte besser sein können. Die Anleitung beinhaltet kaum Anwendungsbeispiele oder Tipps und befasst sich fast ausschließlich mit generellen Hinweisen zum Gerät.

Urikar Pro 3 im Testspiegel

Die Kollegen von Gadgetrausch haben die Urikar Pro 3 ebenfalls getestet und waren genauso überzeugt wie wir. In ihrem Fazit sagen sie:

»Die Urikar Pro 3 überzeugt durch die gute Verarbeitung und das umfangreiche Lieferzubehör. Besonders heraus sticht natürlich der drehbare Griff mit dem angewinkelten Handstück für eine bessere Handhabung. Auch der besonders leise Motor ist hervorzuheben.«

Weitere Testberichte gibt es bislang nicht. Sollte sich das ändern, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Auch wenn wir die Urikar Pro 3 in unserem Test zum Sieger küren, gibt es auch einige andere empfehlenswerte Modelle, die teils nur knapp am ersten Platz vorbeischrammten.

Fast genauso gut: Orthomechanik Orthogun 2.0

Auch die Orthogun 2.0 ist eine top Massagepistole, letztlich überzeugte die Urikar vor allem hinsichtlich des Preises und der besseren Aussstattung, die eine flexiblere Anwendung ermöglicht.

Auch gut

Orthomechanik Orthogun 2.0

Massagepistole Test: 13x600
Die Orthogun 2.0 ist top verarbeitet und arbeitet perfekt. Leider ist sie etwas teurer und hat weniger Stufen.

Geliefert wird die Orthogun 2.0 mit einem rundlichen Case mit zwei Reißverschlüssen. In der Tasche ist allerdings nicht für jeden Aufsatz ein passendes Fach vorhanden.

Die Massagepistole hat eine Amplitude von 11 Millimetern und leistet bis zu 3200 Schlägen pro Minute. Ihr Gewicht liegt im Mittelfeld. Mit sieben Aufsätzen zählt sie zu den Geräten mit einer größeren Auswahl. Mit dabei sind ein Kugel-, ein Gabel-, ein Kegel- und ein weicher Aufsatz sowie zwei Metall-Aufsätze. Mit denen ist auch eine Anwendung mit Massageöl möglich.

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Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Die Orthogun 2.0 von Orthomechanik.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
An der seitlichen Anzeige wird die aktuelle Stufe angezeigt.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Insgesamt gibt es sieben Aufsätze, darunter auch welche aus Metall.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Die Orthogun 2.0 kommt mit einem schicken Case.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Die Massagepistole liegt sehr gut in der Hand.

Die Bedienung der Orthogun 2.0 erfolgt ohne Display, alle Einstellungsmöglichkeiten befinden sich seitlich am Gerät. Kleine Leuchtpunkte zeigen die aktuelle Stufe an, insgesamt gibt es fünf Stufen. Die jeweilige Frequenz ist in der beiliegenden Anleitung notiert, der Unterschied zwischen den Stufen ist deutlich spürbar. Auch hinsichtlich der Power des Geräts gibt es nichts zu bemängeln. Für eine komfortablere Handhabung wäre für den ein oder anderen ein Display wünschenswert.

Gerade auf der höchsten Stufe kann die Massagepistole etwas laut werden. Auch die Orthogun 2.0 hat nach dem Auspacken einen leicht unangenehmen Geruch, aber auch hier ist er längst nicht so aufdringlich wie bei anderen Modellen. Der Akkustand wird durch farbiges Licht unterhalb der Stufenanzeige dargestellt.

Mit perfekter Einweisung

Besonders hervorzuheben ist bei dieser Massagepistole die ausführliche Anleitung, die viele Hinweise zur Nutzung sowie zu den einzelnen Aufsätzen liefert. Mit Text und Bildbeispielen sowie vielen weiteren Informationen auf der Website wird man bei Orthomechanik umfassend im Umgang mit Massagepistolen geschult.

Die Verarbeitung der Orthogun 2.0 ist sehr gut, zudem bietet Orthomechanik zwei Jahre Garantie. Im Gegensatz zur fernöstlichen Konkurrenz gibt es hier auch einen gut erreichbaren Kundendienst.

Wer auf ein Display und Schnickschnack verzichten kann, ist mit der Orthogun 2.0 bestens beraten. Das Gerät gehört qualitativ zu den besten im Test und der Hersteller bietet viele Informationen für Einsteiger. Allerdings kostet die Orthogun auch ein gutes Stück mehr.

Handlich: Orthomechanik OM-Go

Die OM-Go ist quasi die kleine Schwester der Orthogun 2.0. Sie ist kompaktund leicht und damit perfekt für unterwegs. Abstriche macht man dafür bei Amplitude und Schlagkraft, denn die liegen bei der OM-Go bei nur acht Millimetern sowie 2760 Schlägen pro Minute.

Für unterwegs

Orthomechanik OM-Go

Massagepistole Test: Om Go Case
Die OM-Go ist etwas Besonderes: Sie ist klein, leicht und hat weiche, biegsame Aufsätze. Dafür ist sie nicht so kraftvoll wie andere.

Die OM-Go kommt mit einem schickem, kleinen Case. In dem befinden sich die Massagepistole sowie vier Aufsätze. Letztere unterscheiden sich von den Aufsätzen anderer Hersteller: Sie sind aus biegsamen Gummi und nicht aus hartem Plastik gefertigt.

Die Massage ist mit den Aufsätzen sehr angenehm, für den ein oder anderen aber vielleicht zu soft. Es besteht die Wahl zwischen einem Kegel-, einem Noppen-, einem flachen sowie einem runden Aufsatz. Durch ihre Bauform ist die OM-Go für große Hände allerdings etwas klein.

1 von 4
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Klein und handlich: Die OM-Go.
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Die Massagepistole ist ein echtes Leichtgewicht.
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Die biegsamen Aufsätze unterscheiden die Pistole von anderen Modellen.
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Die OM-Go kommt mit einer kleinen Tasche.

Ein Display ist nicht vorhanden, es gibt lediglich einen Knopf an der Unterseite der Pistole. Man nutzt ihn zum Ein-und Ausschalten des Geräts sowie zur Einstellung der Frequenz. Die Farbe des Knopfes gibt zudem Aufschluss über den aktuellen Akkustand: Leuchtet er rot, ist der Akkustand unter 50 Prozent, leuchtet er grün, ist er über 50 Prozent.

Die Massagepistole besitzt drei Stufen, die durch LEDs an der Seite des Geräts angezeigt werden. Die Anzahl der Stufen ist leider etwas gering, dafür merkt man den Unterschied zwischen den Frequenzen deutlich. Während der Anwendung ist die Pistole relativ leise, selbst auf der höchsten Stufe.

Wie auch bei der Orthogun 2.0 sind Anleitung und Einweisung super. Der Hersteller bietet zwei Jahre Garantie. Leider strömt auch dieses Modell einen leicht unangenehmen Geruch aus. Mitgeliefert wird ein USB-C-Ladekabel, allerdings ist das sehr kurz und auch ein Netzteil wird nicht beigelegt.

Für alle, die auch mit weniger Power zufrieden sind und weiche Aufsätze sowie eine qualitative, handliche Massagepistole zu schätzen wissen, ist die OM-Go optimal geeignet.

Angenehmer Druck: Renpho R3 Mini

Die Massagepistole R3 Mini von Renpho kommt mit einem schicken, grauen Aufbewahrungs-Case. Darin finden die fünf unterschiedlichen Aufsätze, die Gebrauchsanleitung sowie das Typ-C-Ladekabel Platz. Leider gibt es für das Ladekabel kein Ladegerät im Lieferumfang – aber die meisten dürften ohnehin mindestens ein USB-Ladegerät im Haushalt haben. Während des Ladevorgangs blinkt eine blaue LED, nach rund drei Stunden ist das Gerät vollständig aufgeladen. Danach beträgt die Akkubetriebszeit bis zu 80 Minuten.

Solider Allrounder

Renpho R3 Mini

Test  Massagegerät: renpho R3 Mini
Die Renpho R3 Mini hat einen angenehmen Druck und wird in einem schicken Aufbewahrungs-Case geliefert.

Mit nur 680 Gramm ist die R3 Mini eine der leichteren Massagepistolen im Testfeld und daher auch über einen längeren Zeitraum angenehm zu bedienen. Insgesamt sollte man das Modell nicht länger als 30 Minuten benutzen. Es verfügt außerdem über eine Abschaltautomatik, die das Gerät nach zehn Minuten ausschaltet.

Im Zubehör finden sich fünf verschiedene Aufsätze: Der große Kugelaufsatz ist für große Muskelgruppen und bei extremen Muskel- und Gelenkschmerzen angedacht. Der kleine Kugelaufsatz ist dagegen für Gelenke, tiefes Gewebe, sowie für kleine Bereiche wie Füße oder Handgelenke konzipiert. Der Aufsatz mit Luftkissen ist für die empfindliche Körperfleisch-Entspannung und der U-förmige Aufsatz für Wirbelsäule, Hals und Schulter geeignet. Schließlich gibt es noch einen flachen Aufsatz, der sich für die Massage aller Körperteile eignet.

1 von 4
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Die R3 Mini ist schön leicht und lässt sich ohne Ermüdung bedienen.
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Im Zubehör finden sich fünf Aufsätze für verschiedene Körperregionen.
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Leider ist kein Adapter für das Typ-C-Ladekabel im Lieferumfang enthalten.
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Die Massagepistole kann in einem schicken Aufbewahrungscase verstaut und transportiert werden.

Für die Massage wird einfach der gewünschte Aufsatz auf die Massagepistole gesteckt und dann die passende Massagestufe ausgewählt. Hier hat man die Wahl zwischen fünf Geschwindigkeitsstufen, zwischen denen über den An-/Ausschalter gewechselt werden kann. Der Massagedruck ist dabei in allen Stufen sehr angenehm und nicht zu fest. Die R3 Mini ist – besonders in den ersten drei Massagestufen – recht leise und so auch gut nebenbei zu benutzen.

Nachteilig ist, dass es bei diesem Modell kein Display gibt, das Auskunft über die ausgewählte Massagestufe oder die restliche Akkulaufzeit gibt. Die Massagestufe wird dafür über fünf blaue LEDs angezeigt.

Die Renpho R3 Mini ist eine leichte Massagepistole, mit der dank der verschiedenen Aufsätze viele Körperregionen behandelt werden können und das mit einem angenehmen Massagedruck. Dank des Aufbewahrungs-Cases geht das Zubehör zudem nicht so leicht verloren und das Modell lässt sich einfach transportieren.

Gut & günstig: Burnnove XH-12V

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, für den ist die Burnnove XH-12V eine gute Wahl. Sie zählt zu den günstigen Massagepistolen und hat dennoch einiges zu bieten – wenn auch nicht so viel wie ihre teurere Konkurrenz.

Gut & günstig

Burnnove XH-12V

Test Massagepistole: Burnnove XH-12V
Die Burnnove überzeugt vor allem bei Preis und Aufsätzen - damit erreichte sie ihren Platz als günstige Alternative.

Die Burnnove wird in einem Stoffcase geliefert, leider ist in dem nicht für jeden Aufsatz Platz. Mit dabei ist eine Anleitung in einigermaßen lesbar übersetztem Deutsch mit einigen Anwendungshinweisen, wie beispielsweise, dass pro Muskel nicht länger als eine Minute massiert werden sollte. Grundsätzlich ist die Anleitung okay, es gibt aber bessere.

Eingeschaltet wird das Gerät über einen Knopf am Boden, die weitere Bedienung erfolgt über das Display. Hier lässt sich die Geschwindigkeit einstellen. Dabei hat es der Hersteller deutlich übertrieben: In ganzen 99 Stufen lässt sich die Pistole verstellen. Es ist ziemlich nervig, wenn man zurück auf eine niedrigere Stufe möchte und dann endlos durchklicken muss. Ohnehin sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen kaum spürbar.

1 von 5
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Gut und günstig: Die Burnnove XH 12V.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Die Massagepistole liegt gut in der Hand.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Angezeigt wird alles auf dem großen Display.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Die Burnnove hat ganze acht Aufsätze mit im Programm.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Auch die Massagepistole von Burnnove wird in einem Case geliefert.

Die Amplitude der Massagepistole liegt bei 12 Millimetern, sie schafft bis zu 3200 Schlägen in der Minute und wiegt nicht allzu viel. Ihr größter Vorteil sind die vielen mitgelieferten Aufsätze. Neben dem Kugelkopf gibt es auch einen Y-förmigen, einen D-förmigen, einen gebogenen, einen Daumen-, einen Flach-, einen Triggerpunkt- sowie einen Silikonkopf.

Im Betrieb ist die Massagepistole recht leise. Der Geruch ist im Vergleich zu Markenprodukten allerdings sehr stark, allerdings noch nicht so unangenehm wie bei manch anderem Gerät. Einen Kundendienst vermisst man ebenfalls.

Die Burnnove XH-12V tut, was sie soll: Verspannungen wegklopfen – und das zu einem günstigen Preis. Dafür muss man allerdings ein paar Abstriche hinsichtlich der Qualität machen.

Außerdem getestet

Hoposo Massagepistole

Die Hoposo Massagepistole macht ihren Job eigentlich ganz gut, allerdings scheint sie nur sporadisch erhältlich zu sein. Zudem hat sie ein ziemlich hohes Gewicht von knapp unter 1000 Gramm. Die Amplitude von 10 Millimetern ist eher gering, 4800 Schläge pro Minute sind dagegen eine ziemliche Leistung. Mit sechs Aufsätzen und 30 Stufen bewegt sich die Hoposo im Mittelfeld. Die Anleitung fällt eher dürftig aus und der Geruch des Geräts ist wirklich scheußlich, dafür gibt es einen Kundendienst, an den man sich bei Fragen und Problemen wenden kann.

Beurer MG 180

Die Beurer MG 180 kommt in gewohnter Qualität und hat zudem ein schickes Design. Allerdings ist die Massagepistole sehr schwer und hat für ihren stolzen Preis nur sechs Aufsätze zu bieten. Leider gibt es nur vier Stufen zur Auswahl, die höchste schafft 3200 Schläge pro Minute. Generell zählt die MG 180 zu den kraftvolleren Geräten im Test. Die Anleitung der Beurer ist mit vielen Sicherheitshinweisen versehen, Anwendungsbeispiele gibt es wenige. Geliefert wird die Pistole nicht in einem Stoff-Case, dafür aber in einer festen Kartonbox mit Magnetverschluss. Zusätzlich bietet Beurer einen Kundendienst und drei Jahre Garantie.

Newgen Medicals NX-4164

Die Newgen Medicals NX-4164 bietet 20 Geschwindigkeitsstufen und sechs verschiedene Aufsätze. So können viele verschiedene Körperregionen behandelt werden. Das Modell wird in einem schicken Aufbewahrungs-Case geliefert, sodass die diversen Zubehörteile nicht verloren gehen. Am Gerät selbst informiert eine Anzeige über den Akkuladestand und zeigt zudem die ausgewählte Massagestufe an. Die kann über eine Plus- und eine Minus-Taste schrittweise erhöht oder reduziert werden. Die Ladezeit des Akkus beträgt drei bis vier Stunden, danach kann das Gerät bis zu fünf Stunden genutzt werden. Das Modell schaltet sich auch automatisch ab, wenn zu viel Druck ausgeübt wird.

MILcea Massagepistole MG-029

Die MILcea Massagepistole MG-029 macht mit ganzen acht Aufsätzen, einer Amplitude von 16 Millimetern und einem Gewicht im mittleren Bereich erstmal nichts falsch. Dass die Massagepistole recht stark agiert, ist auch noch kein eindeutiger Nachteil, sondern eher von der persönlichen Vorliebe abhängig. Das entscheidende Kriterium dafür, dass wir der MILcea keine Empfehlung aussprechen können, ist allerdings ihr beißender Geruch, über den man einfach nicht hinwegsehen kann. Ansonsten ist auch die Anleitung mit kaum Hinweisen versehen und ein Case wird zwar mitgeliefert, in dem ist aber nicht für alle Aufsätze Platz – das kam übrigens bei einigen der Pistolen vor.

Fylina Faszien-Massagepistole Q1

Die Fylina Faszien-Massagepistole Q1 konnte uns ganz und gar nicht überzeugen. Zwar kann das Gerät ordentlich hochfahren und verzichtet mit fünf Stufen, die sich deutlich steigern, auf nerviges Durchklicken, der Gestank, der von ihr ausging, war allerdings unerträglich. Schade eigentlich, denn das Gerät ist klein und handlich und sein Gewicht sowie ihre Amplitude liegen im akzeptablen Mittelfeld. Auch die Anleitung konnte uns überzeugen: Sie enthält viele Erklärungen mit Bildern von Muskelpartien, medizinischen Begriffen und Zeitangaben pro Muskel. Die Übersetzung ist allerdings mehr schlecht als recht und um den gemeinten Muskel zu finden, muss man sich entweder gut auskennen oder nochmal im Internet recherchieren.

Kylewo F16-1A02

Die Massagepistole Kylewo F16-1A02 punktet mit ganzen 30 Geschwindigkeitsstufen. Die werden über ein kleines Display angezeigt und direkt daneben ist die Batterieanzeige. Leider gehören zu diesem Gerät nur vier Aufsätze und davon sind drei nicht nur steinhart, sondern bieten direkt auf der Fläche, auf der massiert wird, kratzige Abschlüsse. Das macht das Gerät letzlich unbrauchbar. Dazu kommt noch die Anleitung, die nur in Englisch vorliegt und ein sehr unangenehmer Geruch.

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