Massagepistole Test: Massagepistole Aufmacher
test
Letztes Update: 15.10.2021

Die beste Massagepistole

Wir haben 24 Massagepistolen getestet. Die beste für die meisten ist für uns die Urikar Massagepistole Pro 3. Sie bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und einige Gadgets, die andere Massagepistolen nicht im Programm haben. Aber auch andere Modelle, beispielsweise die Massagepistolen von Orthomechanik, haben uns richtig gut gefallen.

Linda Fischhaber
ist Autorin aus München und fasziniert von technischen Neuheiten und zukunfts­weisen­den Entwicklungen. Sie hat als Werkstudentin für die Süddeutsche Zeitung gearbei­tet und für das Kunst­magazin Mundus geschrieben. Bei AllesBeste betreut sie unter anderem die Themen Smart­phones, Tablets, Kameras, Heimkino und Wearables.
Matthias Becker
hat Politikwissenschaft und Soziologie studiert und testet als passionierter Sportler alles, was mit Sport, Fitness und Ernährung zu tun hat.
Letztes Update: 15. Oktober 2021

Wir haben sechs weitere Massagepistolen getestet. Die Yunmai Extra Mini ist eine neue Empfehlung für alle, die Wert auf eine kleine, leichte und leise Massagepistole legen. Sie verdrängt die Orthomechanik OM-Go, die ab sofort unter „Außerdem getestet“ zu finden ist.

21. Mai 2021

Wir haben die Theragun Elite getestet, die es direkt unter unsere Empfehlungen geschafft hat. Sie verdrängt die Renpho R3 Mini, die ab sofort unter „Außerdem getestet“ gelistet ist.

23. April 2021

Wir haben den Test der besten Massagegeräte in einen Test der besten Nackenmassagegeräte und der besten Massagepistolen aufgeteilt. Dazu haben wir acht weitere Massagepistolen getestet. Unser Testsieger ist die Urikar Pro 3, doch auch die Orthogun 2.0, die OM-Go und die Burnnove XH-12V haben es zu neuen Empfehlungen geschafft.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Muskelkater nach dem Training? Das ist ärgerlich, wenn man doch eigentlich so schnell wie möglich weiter trainieren möchte. Generell darf man in der Regel zwar weiter Sport treiben, die betroffenen Muskeln sollten in der Regenerationsphase aber geschont werden. Daher heißt es: Entweder nur leichtes Training, gezielt eine andere Muskelpartie trainieren oder aber den Muskelkater mit Hilfsmitteln schneller los werden – ein solches Hilfsmittel sind Massagepistolen.

Wir haben wir 24 Modelle getestet, 15 sind davon noch verfügbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Urikar Massagepistole Pro 3

Test Massagepistole: Urikar Massage Gun 3 Pro
Die Urikar bietet einige Details, die sie von der Masse abheben. Dazu kommt ihr erschwingliches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unser Testsieger ist die Urikar Massagepistole Pro 3, die vor allem durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Hinzu kommen praktische Details, die keine unserer anderen Testmodelle zu bieten hatten: Mit dem drehbaren Griff lässt sich äußerst komfortabel jede gewünschte Stelle erreichen. Durch den integrierten Timer lässt sich die Massagedauer gut im Blick behalten, um Schäden durch zu lange Anwendungen zu vermeiden. Viele Stufen geben eine gute Kontrolle darüber, wie stark die Massage sein soll. Allerdings zählt die Urikar zu den schwereren Modellen.

Auch gut

Orthomechanik Orthogun 2.0

Massagepistole Test: 13x600
Die Orthogun 2.0 ist top verarbeitet und arbeitet perfekt. Leider ist sie etwas teurer und hat weniger Stufen.

Die Orthomechanik Orthogun 2.0 überzeugt auf fast allen Gebieten, einzig der Preis ließ die Massagepistole nicht auf den ersten Platz rutschen. In den Punkten Gewicht, Amplitude und Schlägen pro Minute bewegt sich die Pistole im Mittelfeld, mit sieben Massageköpfen – inklusive Aufsätzen aus Metall – bietet sie dafür eine große Auswahl. Positiv anzumerken sind zudem die sehr gute Anleitung sowie zahlreiche Tipps und Videos zur Anwendung auf der Website von Orthomechanik.

Wenn Geld egal ist

Theragun Elite

Test  Massagepistole: Theragun Elite
Die Theragun Elite sticht nicht nur preislich hervor: Sie hat auch einige Details zu bieten, die sie von der Masse abheben.

Klar, die Theragun Elite ist wirklich nicht gerade günstig. Wer aber bereit ist, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, erhält mit ihr ein sehr hochwertiges Produkt mit vielen Features, die andere Massagepistolen nicht zu bieten haben. Vor allem die zugehörige App und die Form der Pistole werten die Anwendung spürbar auf.

Klein und leise

Yunmai Extra Mini

Test [Duplicated]  Massagepistole: Yunmai Mini Massage Gun
Die Yunmai Extra Mini ist klein, leicht, leise und hat weiche, biegsame Massageköpfe.

Bei der Yunmai Extra Mini ist der Name Programm – nur 12,5 Zentimeter lang und 256 Gramm schwer ist das kleine Kraftpaket. Dennoch sind Massagen mit bis zu 3200 Schlägen pro Minute möglich, wobei die Yunmai immer noch erfreulich leise arbeitet. Dank der Gummiaufsätze fühlen sich Massagen etwas weicher an als bei klassischen Massagepistolen.

Gut & günstig

Burnnove XH-12V

Test Massagepistole: Burnnove XH-12V
Die Burnnove überzeugt vor allem bei Preis und Aufsätzen - damit erreichte sie ihren Platz als günstige Alternative.

Die Burnnove XH-12V ist eines der günstigsten Modelle, die wir getestet haben. Sie hat viele Aufsätze, ihr Gewicht und ihre Amplitude liegen im Mittelfeld und sie hat ein Display mit im Programm. Die XH-12V kann man so fein einstellen, wie keine andere Massagepistole: Ganze 99 Stufen bietet diese Massagepistole – etwas zu viel des guten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istKlein und leiseGut & günstig
Urikar Massagepistole Pro 3 Orthomechanik Orthogun 2.0 Theragun Elite Yunmai Extra Mini Burnnove XH-12V Chirogun One Hydragun Massage Gun Orthomechanik OM-Go Renpho R3 Mini Aldom YL-MG001 Beurer MG 180 Newgen Medicals NX-4164 Aerlang Massagepistole Gobees GB-2104 Milcea Massagepistole MG-029
Test Massagepistole: Urikar Massage Gun 3 ProMassagepistole Test: 13x600Test  Massagepistole: Theragun EliteTest [Duplicated]  Massagepistole: Yunmai Mini Massage GunTest Massagepistole: Burnnove XH-12VTest [Duplicated]  Massagepistole: Chirogun One MassagepistoleTest [Duplicated]  Massagepistole: Hydragun Massage GunMassagepistole Test: Om Go CaseTest  Massagegerät: renpho R3 MiniTest [Duplicated]  Massagepistole: Aldom YL-MG001Test Massagepistole: Beurer  MG 180Massagegerät Test: Bildschirmfoto 2020 11 23 Um 17.46.46Test [Duplicated]  Massagepistole: Aerlang MassagepistoleTest [Duplicated]  Massagepistole: Gobees GB-2104Test Massagepistole: MILcea Massagepistole MG-029
Pro
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Drehbarer Griff
  • Timer
  • Gute Stufen-Auswahl
  • Sehr gute Anleitung
  • Metall-Aufsätze
  • Garantie
  • Kundendienst
  • Qualitative Verarbeitung
  • Ergonomische Form
  • Begleitende App vorhanden
  • Sehr angenehme Aufsätze
  • Handlich und leicht
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Weiche Aufsätze
  • Viele Aufsätze
  • Display
  • Gute Verarbeitung
  • Viele verschiedene Aufsätze
  • Einfache Bedienung auch ohne DIsplay
  • Sinnvolle Geschwindigkeitsstufen
  • Gute Verarbeitung
  • Viele verschiedene Aufsätze
  • Einfache Bedienung auch ohne DIsplay
  • Sinnvolle Geschwindigkeitsstufen
  • Klein und handlich
  • Weiche Aufsätze
  • Sehr gute Anleitung
  • Garantie
  • Top Verarbeitung
  • Abschaltautomatik
  • Angenehmer Druck
  • Aufbewahrungs-Case
  • Leicht
  • Leise
  • Kraftvoll
  • Display
  • Günstig
  • Feste Aufbewahrungsbox mit Magnetverschluss
  • 3 Jahre Garantie
  • Schickes Design
  • Aufbewahrungs-Case
  • Akkustand-Anzeige
  • Automatisches Abschalten
  • Günstig
  • Für den Preis ordentliche Verarbeitung
  • Klein
  • Leicht
  • Günstig
  • Viele Aufsätze
  • Display
Contra
  • Leichter Geruch
  • Wird etwas laut
  • Dürftige Anleitung
  • Schwer
  • Weniger Stufen
  • Etwas teurer
  • Kein Display
  • Schwer
  • Teuer
  • Umständliches Wechseln der Aufsätze
  • Bei höherem Druck überfordert
  • Zu viele Stufen
  • Etwas schwächer
  • Schwer
  • Teuer
  • Schwer
  • Teuer
  • Aufladen nur mit Adaptern möglich
  • Schwächer als große Geräte
  • Wenige Stufen
  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Kein Display
  • Schwer
  • Unangenehmer Geruch
  • Sehr stark
  • Kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schwer
  • Druck in höheren Stufen sehr hoch
  • Bedienung etwas schwierig
  • Vibration teils holprig
  • Laute, knatternde Geräusche
  • Starker Geruch
  • Wenig Power
  • Verwirrende LED-Anzeige
  • Starker Geruch
  • Mäßige Verarbeitung
  • Schlechte Anleitung
  • Sehr starker Geruch
  • Umständliche Bedienung
Bester Preis
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Anzahl der Aufsätze675487746666648
Anzahl der Stufen305549966353042020430
Amplitude14 mm11 mm16 mm7 mm12 mm12 mm12 mm8 mm10 mmk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.16 mm
Schläge pro Minutebis 3600 U/min1200 - 3200 U/min1750 - 2400 U/min650-3200 U/min1250 - 3200 U/min1200-3200 U/min1200-3200 U/min1500 - 2760 U/minbis 3200 U/min1800-4800 U/minbis 3200 U/mink.A.1200-3200 U/mink.A.k.A.
Gewicht900 g736 g1000 g256 g878 g1044 g1044 g448 g680 g988 g1016 g740 g920 g418 g764 g
Ladezeit / Laufzeitk.A. / bis zu 6 Std.3 Std. / bis zu 6 Std.k.A. / 2 Std.k.A./ bis zu 8 h4 Std. / bis zu 10 Std.k.A./ 1-5 h3-5h/3-6h3 Std / bis zu 8 Std.ca. 2 Std. / bis zu 6 Std.k.A.k.A. / bis zu 3 Std.k.A. / bis zu 5 Std.1-3h/4-6h2-3h/2-5h3 Std. / bis zu 8. Std.

Wissenswertes zu Massagepistolen

Bei Massagepistolen kommt größtenteils Vibration zum Einsatz, viele funktionieren zusätzlich mit Klopfbewegungen – und das mit richtig viel Kraft dahinter. Sie eignen sich in erster Linie für Sportler, die punktuell verkrampfte Muskeln lockern möchten oder für Physiotherapeuten, die Patienten mit den Geräten behandeln.

Über die Wirksamkeit der Geräte gibt es bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Klar ist aber, dass sich mit ihnen ohne großen Kraftaufwand tiefsitzende Muskulatur bearbeiten lässt. So lösen sich Verspannungen und die Durchblutung wird gefördert.

Allerdings sind Massagepistolen mit Vorsicht zu genießen: Selbst wenn es sich gut anfühlt, können die schnellen Stöße auch schaden, wenn man es übertreibt oder sie falsch benutzt. Am besten sollte man sich die Anwendung daher von einem Physiotherapeuten zeigen lassen.

Vor allem für Sportler geeignet

Für Sportler eignen sich Massagepistolen als Ergänzung zum Training. Vor dem Training können mit ihnen Muskel gelockert und aufgewärmt sowie die Durchblutung angeregt werden. Nach dem Training kann man mit der Massagepistole Muskeln entspannen, um die Regenerationsphase zu verkürzen. Auch bei Muskelkater kann die Behandlung mit einer Massagepistole helfen.

Massagepistole Test: Massagepistole
An empfindlicheren Stellen wie den Unterarmen sollte die Frequenz etwas niedriger sein als bei größeren Muskeln.

Eine physiotherapeutische Behandlung ersetzen die Pistolen allerdings nicht. Ergänzend kann die Nutzung aber trotzdem helfen. Dabei sollten allerdings Gefäße, Venen, Knochen, Gelenke und generell empfindliche Körperteile ausgespart werden.

Meist sind niedrigere Stufen absolut ausreichend, gerade bei Muskelkater sollte nicht zu starker Druck verwendet werden. Erst, wenn keine Veränderung zu spüren ist, sollte langsam Stufe für Stufe erhöht werden. Generell gilt: Länger ist besser als stärker – aber auch nicht zu lang. Ein Muskel sollte nicht länger als ein bis zwei Minuten bearbeitet werden.

Langsam die Intensität steigern

Zur perfekten Massage gehört aber auch der passende Massagekopf. Hier gilt generell: Große Aufsätze wie der Ball eignen sich besser für größere Flächen, zum Beispiel an den Beinen oder am Rücken. Aufsätze mit kleinerem Druckpunkt, etwa der Kegel, sind für kleinere Muskulatur oder Triggerpunktmassage gedacht. Wiederum andere Massageköpfe haben speziellen Nutzen, so beispielsweise die Gabel, die eine Massage am Rücken mit Aussparung der Wirbelsäule ermöglicht. Für eine entspannende Massage eignen sich weiche Gummiaufsätze, zur Anwendung von Massageöl sollte man auf Metallaufsätze zurückgreifen.

Tipps zur Anwendung finden Sie auf der Seite des deutschen Massagepistolen-Herstellers Orthomechanik. Informationen zur menschlichen Anatomie finden die bei Kenhub, beispielsweise eine Übersicht des Körpers oder speziell zu Kopf und Hals.

Wie unterscheiden sich die Geräte?

Tatsächlich waren viele der getesteten Modelle weitgehend baugleich – optisch waren kaum Unterschiede auszumachen und auch die maximale Intensität war ähnlich. Lediglich einstellbare Stufen und manche Bedienelemente waren unterschiedlich. Zudem ist uns aufgefallen, dass viele Pistolen einen unangenehmen Geruch ausströmen und über sehr schlechte Bedienungsanleitungen verfügen. Aber es gibt auch Ausnahmen.

Neben den Pistolen selbst bekommt man immer auch eine Auswahl an Massageköpfen geliefert – in der Regel zwischen vier und sieben. Klassiker sind vor allem der Ball, der Kegel, die Gabel oder ein flacher Aufsatz. Seltener trifft man auf genoppte Massageköpfe, weiche Aufsätze aus Gummi oder Metallköpfe, die sich mit Massageöl verwenden lassen.

 Massagepistole Test: Aufsätze
Beispielhaft die Massageköpfe der Chirogun One: In der hinteren Reihe einige klassische Aufsätze, vorne ein weicher und zwei Metallköpfe.

Schön war, dass fast alle Geräte in einem Koffer geliefert wurden. So ist es unwahrscheinlich, dass man dazugehöriges Zubehör wie Massageköpfe verliert, und man kann die Massagepistole einfach zum Sport oder in den Urlaub mitnehmen.

Massagepistolen können in der Regel nicht während des Ladevorgangs verwendet werden. Außerdem dürfen die meisten Geräte nicht zu lange verwendet werden. Je nach Massagepistole sollte das Gerät nach 15 bis 60 Minuten abkühlen.

Beratung von einem Profi ist sinnvoll

Die Massagepistolen in unserem Test wogen zwischen 250 und 1050 Gramm, was gerade bei den schwereren und längerem Betrieb schon anstrengend werden kann. Für den alltäglichen Gebrauch kann man die Massagepistolen in den unteren Stufen nutzen, allerdings kommt es hier bei vielen Geräten zu unangenehmem Stottern, sobald man das Gerät etwas fester auf die zu massierende Stelle drückt.

Bevor Sie eine Massagepistole benutzen, sollten Sie sich von einem Profi beraten lassen – diese Geräte haben viel Power und bei falscher Anwendung kann man seine Muskelprobleme auch verschlimmbessern.

Massagepistole Test: Massagepistole

Testsieger: Urikar Massagepistole Pro 3

Die beste Massagepistole für die meisten ist für uns die  Urikar Massagepistole Pro 3. Vor allem zwischen den Markengeräten war die Entscheidung nicht einfach. Die Urikar hat es durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einige praktische Features auf den ersten Platz geschafft.

Testsieger

Urikar Massagepistole Pro 3

Test Massagepistole: Urikar Massage Gun 3 Pro
Die Urikar bietet einige Details, die sie von der Masse abheben. Dazu kommt ihr erschwingliches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Geliefert wird die Urikar mit einer Aufbewahrungstasche mit Reißverschluss. Im Gegensatz zu anderen Pistolen ist ihr Case ziemlich groß. Dafür hat hier jeder Massagekopf sein eigenes Fach. In der Tasche befindet sich ein kleines Zettelchen mit einem QR-Code, über den man sich registrieren kann und drei Jahre Garantie erhält – vorausgesetzt man hat das Gerät bei Amazon bestellt.

Was die Urikar von der Konkurrenz abhebt, ist ihr schräg geformtes Griffstück, das in zwei verschiedenen Positionen arretiert werden kann. So lassen sich auch schwer erreichbare Stellen einfach massieren. Toll fanden wir außerdem die Timerfunktion auf dem Display, mit deren Hilfe man zu lange – und damit eventuell schädliche – Massagen vermeiden kann.

Flexibilität durch drehbaren Griff

Die Massagepistole ist gut verarbeitet. Allerdings hat sie – wie die meisten Pistolen – nach dem Auspacken einen unangenehmen Geruch. Der ist aber hier immerhin schwächer als bei manch anderem Gerät.

Eingeschaltet wird die Pro 3 mit einem Schiebeschalter an der Unterseite des Geräts, die weitere Bedienung erfolgt über das Display. Hier befinden sich ein Start- und ein Stopp-Knopf sowie Tasten, die die Geschwindigkeit regulieren. Der aktuelle Ladestand wird durch vier Balken am Display oberhalb des Timers angezeigt.

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Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Unser Testsieger: Die Urikar Pro 3.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Der Griff ist nicht gerade, sondern schräg angebracht.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Auf dem Display befinden sich Timer sowie Geschwindigkeitsanzeige.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
An der Unterseite des Geräts befindet sich der An- und Ausschalter.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Mitgeliefert werden sechs Aufsätze.
Massagepistole Test: Urikar Massage Gun Pro 3
Die Aufbewahrungstasche der Urikar ist vergleichsweise groß.

Die Amplitude der Urikar liegt bei 14 Millimetern und sie schafft bis zu 3600 Schläge in der Minute. Mitgeliefert werden sechs Massageköpfe: Ein Ballkopf, ein U- sowie ein D-förmiger Aufsatz, ein flacher und ein Luftstopfenkopf. Gerade die gummierten Aufsätze hat nicht jede Massagepistole zu bieten.

Mit 30 Stufen kann man die Pro 3 fein regulieren. Die erste Stufe ist kraftvoll, aber nicht unangenehm. Die Steigerung bis Stufe 30 ist deutlich spürbar. In den unteren Stufen ist die Urikar recht leise, wird aber mit zunehmender Power auch deutlich lauter.

Nachteile?

Leider ist die Urikar kein Leichtgewicht. Mit circa 900 Gramm ohne Aufsatz kann eine Massage mit der Pistole auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Der Griff ist außerdem ziemlich dick, Sportler mit kleinen Händen werden sich mit der Urikar schwer tun.

Außerdem hätten wir uns mehr von der Anleitung erwartet. Sie ist nicht besonders ausführlich und die deutsche Übersetzung hätte besser sein können. Die Anleitung beinhaltet kaum Anwendungsbeispiele oder Tipps und befasst sich fast ausschließlich mit generellen Hinweisen zum Gerät.

Urikar Pro 3 im Testspiegel

Die Kollegen von Gadgetrausch haben die Urikar Pro 3 ebenfalls getestet und waren genauso überzeugt wie wir. In ihrem Fazit sagen sie:

»Die Urikar Pro 3 überzeugt durch die gute Verarbeitung und das umfangreiche Lieferzubehör. Besonders heraus sticht natürlich der drehbare Griff mit dem angewinkelten Handstück für eine bessere Handhabung. Auch der besonders leise Motor ist hervorzuheben.«

Walter Shillington von Turbofuture zeigte sich ebenso begeistert von der Urikar Pro 3:

»Urikar has put much thought into the design of this percussion massager. It is extremely quiet, reasonably lightweight, benefits from extended battery life, and is easy to operate. I especially appreciate the addition of a rotating handle. If you are searching for a no-mess, no-fuss, quality percussion massager, take a close look at the Urikar Pro 3.«

Alternativen

Auch wenn wir die Urikar Pro 3 in unserem Test zum Sieger küren, gibt es auch einige andere empfehlenswerte Modelle, die teils nur knapp am ersten Platz vorbeischrammten.

Fast genauso gut: Orthomechanik Orthogun 2.0

Auch die Orthogun 2.0 ist eine top Massagepistole, letztlich überzeugte die Urikar vor allem hinsichtlich des Preises und der besseren Aussstattung, die eine flexiblere Anwendung ermöglicht.

Auch gut

Orthomechanik Orthogun 2.0

Massagepistole Test: 13x600
Die Orthogun 2.0 ist top verarbeitet und arbeitet perfekt. Leider ist sie etwas teurer und hat weniger Stufen.

Geliefert wird die Orthogun 2.0 mit einem rundlichen Case mit zwei Reißverschlüssen. In der Tasche ist allerdings nicht für jeden Massagekopf ein passendes Fach vorhanden.

Die Massagepistole hat eine Amplitude von 11 Millimetern und leistet bis zu 3.200 Schlägen pro Minute. Ihr Gewicht liegt im Mittelfeld. Mit sieben Massageköpfen zählt sie zu den Geräten mit einer größeren Auswahl. Dabei sind ein Kugel-, ein Gabel-, ein Kegel-, ein flacher und ein weicher Aufsatz sowie zwei Metall-Aufsätze. Mit denen ist auch eine Anwendung mit Massageöl möglich.

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Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Die Orthogun 2.0 von Orthomechanik.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
An der seitlichen Anzeige wird die aktuelle Stufe angezeigt.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Insgesamt gibt es sieben Aufsätze, darunter auch welche aus Metall.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Die Orthogun 2.0 kommt mit einem schicken Case.
Massagepistole Test: Orthomechanik Orthogun 2.0
Die Massagepistole liegt sehr gut in der Hand.

Die Bedienung der Orthogun 2.0 erfolgt ohne Display, alle Einstellungsmöglichkeiten befinden sich seitlich am Gerät. Kleine Leuchtpunkte zeigen die aktuelle Stufe an, insgesamt gibt es fünf Stufen. Die jeweilige Frequenz ist in der beiliegenden Anleitung notiert, der Unterschied zwischen den Stufen ist deutlich spürbar. Auch hinsichtlich der Power des Geräts gibt es nichts zu bemängeln. Für eine komfortablere Handhabung wäre für den ein oder anderen ein Display wünschenswert.

Gerade auf der höchsten Stufe kann die Massagepistole etwas laut werden. Auch die Orthogun 2.0 hat nach dem Auspacken einen leicht unangenehmen Geruch, aber auch hier ist er längst nicht so aufdringlich wie bei anderen Modellen. Der Akkustand wird durch farbiges Licht unterhalb der Stufenanzeige dargestellt.

Mit perfekter Einweisung

Besonders hervorzuheben ist bei dieser Massagepistole die ausführliche Anleitung, die viele Hinweise zur Nutzung sowie zu den einzelnen Massageköpfen liefert. Mit Text und Bildbeispielen sowie vielen weiteren Informationen auf der Website wird man bei Orthomechanik umfassend im Umgang mit Massagepistolen geschult.

Die Verarbeitung der Orthogun 2.0 ist sehr gut, zudem bietet Orthomechanik zwei Jahre Garantie. Im Gegensatz zur fernöstlichen Konkurrenz gibt es hier auch einen gut erreichbaren Kundendienst.

Wer auf ein Display und Schnickschnack verzichten kann, ist mit der Orthogun 2.0 bestens beraten. Das Gerät gehört qualitativ zu den besten im Test und der Hersteller bietet viele Informationen für Einsteiger. Allerdings kostet die Orthogun auch ein gutes Stück mehr.

Luxusvariante: Theragun Elite

Die Theragun Elite kommt in einem schicken, festen Karton, in dem sich ein hochwertiges Stoffcase mit der Massagepistole samt Zubehör befindet. Der chemische Geruch der Massagepistole ist minimal und bei weitem nicht so unangenehm wie bei den meisten anderen Geräten.

Wenn Geld egal ist

Theragun Elite

Test  Massagepistole: Theragun Elite
Die Theragun Elite sticht nicht nur preislich hervor: Sie hat auch einige Details zu bieten, die sie von der Masse abheben.

Um die Pistole einzuschalten, drückt man den Knopf unterhalb des Displays. Bei kurzem Drücken soll die Maschine hochfahren, woraufhin man sie mit der Plus-Taste zum Laufen bringen kann. Das funktionierte bei uns allerdings nicht einwandfrei. Bei längerem Drücken der Taste aktiviert sich der Schnellstart und die Massagepistole hämmert direkt los.

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Massagepistole Test: Theragun Elite
Die Theragun Elite mit ihrem praktischen Haltegriff.
Massagepistole Test: Theragun Elite
Bedient werden kann die Elite über den Druckknopf oder über die App.
Massagepistole Test: Theragun Elite
Mit im Paket: Fünf verschiedene Aufsätze.
Massagepistole Test: Theragun Elite
Die Massagepistole wird mit einem schicken Case geliefert.

Die Massagepistole bietet am Gerät selbst fünf Geschwindigkeitsstufen. Die werden nicht wie üblich mit Zahlen von 1 bis 5, sondern mit den genauen Schlägen pro Minute angezeigt. Auf der niedrigsten Stufe bewegt sich die Pistole mit 1750 Schlägen pro Minute, bei der höchsten mit 2400. Die Amplitude der Elite liegt bei 16 Millimetern. Allerdings ist das Gerät mit knapp einem Kilogramm recht schwer.

Mit im Paket sind neben einem etwas fummelig zusammensteckbaren Ladegerät fünf verschiedene Massageköpfe: Ein klassischer Ball-Aufsatz, ein daumen-, ein keil- und ein kegelförmiger Aufsatz sowie ein sogenannter Dämpfer. Die Aufsätze sind weicher als bei anderen Massagepistolen, wenn auch nicht so weich wie die der OM-Go. Leider funktioniert der Aufsatzwechsel alles andere als intuitiv und gestaltet sich eher mühselig.

Das Wechseln der Aufsätze ist etwas mühselig

Doch kommen wir nun zur wohl wichtigsten Frage: Was rechtfertigt den hohen Preis? Tatsächlich bietet die Theragun viele Features, die uns positiv überraschten. Dass das Display der Massagepistole ein OLED-Display ist, zählt zwar nicht zu den notwendigen Zusätzen, ist aber dennoch ganz nett anzusehen. Auf dem Display wird der aktuelle Ladestand in Form einer kleinen Batterie angezeigt.

Besonders hervorzuheben ist die Form der Theragun Elite. Durch den dreieckigen Griff erreicht man mühelos alle Stellen des Körpers. Während der gesamten Anwendung ist das Halten der Massagepistole angenehm. Selbst das Massieren des eigenen Rückens funktionierte mit der Elite ohne Probleme.

Beeindruckt hat uns aber vor allem die zugehörige App. In unserem Test hatte sonst kein anderes Gerät ein derartiges Feature vorzuweisen. Dadurch ließ es sich auch verschmerzen, dass die beiliegende Anleitung nur Basis-Informationen zur Funktionsweise des Geräts und einige Sicherheitshinweise lieferte.

Für die Nutzung der App muss man sich anmelden – inklusive Email-Verifizierung. Zudem erfordert die Nutzung sowohl Bluetooth als auch Standort-Zugriff. Das könnte unserer Meinung nach einfacher funktionieren. Hat man das aber erst einmal erledigt, funktioniert die App einwandfrei und lässt sich intuitiv bedienen. Leider stehen als Sprachen allerdings nur Englisch, Japanisch und Chinesisch zur Wahl.

1 von 6
Massagepistole Test: Klein Screenshot Com.g4app
Es stehen viele verschiedene Programme ...
Massagepistole Test: Klein Screenshot Com.g4app
... wie auch Sportarten zur Verfügung.
Massagepistole Test: Screenshot Com.g4app
Im gewählten Programm zeigt die App an, wie die Elite für das jeweilige Ziel zu benutzen ist.
Massagepistole Test: Screenshot Com.g4app
Es können letzte Aktivitäten sowie neue Ziele eingetragen werden.
Massagepistole Test: Screenshot Com.g4app
Persönliche Routinen lassen sich speichern.
Massagepistole Test: Screenshot Com.g4app
Eine Verbindung mit anderen Apps ist möglich.

In der App finden sich viele Begleitprogramme, die einem anhand von Illustrationen genau zeigen, welche Region man wie lange mit der Elite bearbeiten soll. Dabei läuft ein Timer, der individuell nach vorne oder hinten geschoben werden kann und auch einzelne Übungen können vor- und zurückgespult werden. Die Intensität der Massagepistole lässt sich mithilfe der App viel feiner regulieren, als das direkt am Gerät möglich ist. Zudem wird angezeigt, wie viel Druck man bei jeder Anwendung geben soll. Die Skala bewegte sich während unseres Tests allerdings erst bei sehr fester Anwendung, die zu diesem Zeitpunkt bereits unangenehm war. Und selbst dann empfahl die App teilweise mehr Druck.

Die App hat viele Programme zu bieten

Zur Auswahl stehen Programme zu Wellnesszwecken, gegen Verspannungen sowie zum Aufwärmen und zur Regeneration bei diversen Sportarten. Einzelne Programme lassen sich speichern und letzte Aktivitäten können manuell eingegeben werden. Nutzer können sich auch bestimmte Challenges setzen, wie beispielsweise Verspannungen zu lösen oder besseren Schlaf zu erreichen. Viele Programme haben außerdem ein kurzes Erklärvideo – allerdings auf Englisch. Die App kann zudem mit anderen Gesundheits- und Sport-Apps verbunden werden.

Wem das alles nicht genug ist, der kann kostenpflichtig in der sogenannten »Therabody University« zusätzlich live-Kurse mit akkreditierter Weiterbildung buchen. Ebenfalls für einen Aufpreis kann das beigelegte Ladegerät durch eine drahtlose Ladestation ersetzt werden. Für ihre Geräte bietet Therabody zwei Jahre Garantie und einen Kundendienst.

Zusammenfassend ist die Theragun Elite wirklich ein tolles Gerät, das einiges zu bieten hat, mit dem die Konkurrenz nicht mithalten kann. Dennoch ist der hohe Preis ein großer Negativ-Punkt, weshalb wir die Massagepistole nicht für jeden empfehlen können.

Klein und leise: Yunmai Extra Mini

Als kleinste und leichteste Massagepistole im Test hat uns die Yunmai Extra Mini mit ihrer Performance wirklich überrascht. Sie ist kraftvoller, als man zunächst denkt, dennoch fühlt sich die Massage dank der Gummiaufsätze etwas weicher an.

Klein und leise

Yunmai Extra Mini

Test [Duplicated]  Massagepistole: Yunmai Mini Massage Gun
Die Yunmai Extra Mini ist klein, leicht, leise und hat weiche, biegsame Massageköpfe.

Eine Massagepistole, die nur 12,5 Zentimeter lang und 256 Gramm schwer ist? Die gibt es wirklich, und sie hört auf den Namen Yunmai Extra Mini, wobei die gleiche Pistole im europäischen Raum auch unter dem Namen Meavon vertrieben wird. Zwar kommt Yunmai aus China, aber man merkt sofort, dass es sich hier nicht um eines der vielen mäßig verarbeiteten China-Modelle handelt, die man sonst auf dem Markt findet. Kein Wunder, denn Yunmai gehört zu Xiaomi – eine Marke, die auch in vielen anderen Bereichen für gute Qualität zum vergleichsweise kleinen Preis steht.

Praktisches Zubehör ist an Bord

Geliefert wird die Yunmai Extra Mini in einer einfachen, kleinen Box. Dabei ist neben den vier Massageköpfen und einem USB-C-Ladekabel auch ein Stoffbeutel mit Gummizug, der sich super zum Transport eignet. So kann man die Massagepistole sogar problemlos in der Jacken- oder Handtasche mitnehmen. Die Anleitung kam ausschließlich auf chinesisch, sodass wir uns die Anwendungstipps und Informationen teilweise erschließen mussten – unbedingt braucht man sie aber nicht, denn die Bedienung ist sehr simpel.

Mit einem längeren Druck auf die einzige Taste wird die Massagepistole gestartet. Anders als bei anderen Modellen geht die Massage dann direkt los, und zwar auf der zweiten der vier Geschwindigkeitsstufen. Jeder weitere, kurze Druck schaltet weiter hoch, wobei man nach der maximalen Geschwindigkeit erst zurück auf die niedrigste Stufe kommt, die allerdings mit nur 650 Schlägen pro Minute in der Praxis wohl kaum Anwendung finden wird. Drückt man dann noch einmal, so schaltet sich die Yunmai wieder aus. Am Anfang verwirrt die Reihenfolge kurz, aber man hat sich schnell daran gewöhnt.

1 von 5
Massagepistole Test: Yunmai Extra Mini
Die Yunmai Extra Mini: nur 256 Gramm schwer und 12,5 Zentimeter lang.
Massagepistole Test: Yunmai Extra Mini
Die vier Aufsätze sind allesamt aus Gummi, wodurch sich die Massage etwas weicher anfühlt.
Massagepistole Test: Yunmai Extra Mini
Die Bedienung läuft komplett über die einzige Taste unten an der Pistole.
Massagepistole Test: Yunmai Extra Mini
In Aktion: Die Yunmai ist kaum größer als eine Hand.
Massagepistole Test: Yunmai Extra Mini
Im Lieferumfang ist auch ein Stoffbeutel zum Transport.

Die Auswahl an Massageköpfen beschränkt sich auf vier Optionen, alle aus Gummi: Es stehen zwei runde Massageköpfe (davon einer mit Noppen), ein U-förmiger und ein kegelförmiger Kopf zur Verfügung. Die Köpfe werden nicht wie üblich gesteckt, sondern über die Pistole gestülpt. Die ersten Male ist das noch etwas fummelig, aber man hat den Dreh schnell raus.

Durch die Gummiaufsätze sowie die geringe Amplitude von nur sieben Millimetern fühlt sich die Massage etwas weicher an als bei klassischen Massagepistolen – und das obwohl die Yunmai mit ähnlich vielen Schlägen pro Minute arbeitet: 3200 auf höchster Stufe. Für eine härtere Massage müsste man daher ein wenig nachdrücken, dann gerät die Minipistole aber vereinzelt ins Stocken. Daher eignet sie sich eher für entspannende und angenehme Massagen als für intensive Behandlungen nach dem Sport.

Angenehme Anwendung durch geringes Gewicht

Ansonsten ist die Anwendung aufgrund des geringen Gewichts der Extra Mini natürlich sehr angenehm, da der Arm nicht so schnell müde wird. Positiv fällt außerdem auf, dass der Geräuschpegel selbst auf höchster Geschwindigkeitsstufe vergleichsweise niedrig bleibt. Die Kompaktheit der Pistole kann allerdings zum Nachteil werden, da man bestimmte Stellen am Rücken unter Umständen nicht mehr so gut erreicht. Als Akkulaufzeit gibt der Hersteller bis zu acht Stunden an.

Wer seine Massagepistole öfter mal mitnehmen möchte und mehr Wert auf eine entspannende Massage als auf wirklich druckvolle Behandlung legt, ist bei der Yunmai Extra Mini genau richtig. Hier bekommt man gute Qualität zu einem fairen Preis von 100 Euro.

Gut & günstig: Burnnove XH-12V

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, für den ist die Burnnove XH-12V eine gute Wahl. Sie zählt zu den günstigen Massagepistolen und hat dennoch einiges zu bieten – wenn auch nicht so viel wie ihre teurere Konkurrenz.

Gut & günstig

Burnnove XH-12V

Test Massagepistole: Burnnove XH-12V
Die Burnnove überzeugt vor allem bei Preis und Aufsätzen - damit erreichte sie ihren Platz als günstige Alternative.

Die Burnnove wird in einem Stoffcase geliefert, leider ist in dem nicht für jeden Massagekopf Platz. Mit dabei ist eine Anleitung in einigermaßen lesbar übersetztem Deutsch mit einigen Anwendungshinweisen, wie beispielsweise, dass pro Muskel nicht länger als eine Minute massiert werden sollte. Grundsätzlich ist die Anleitung okay, es gibt aber bessere.

Eingeschaltet wird das Gerät über einen Knopf am Boden, die weitere Bedienung erfolgt über das Display. Hier lässt sich die Geschwindigkeit einstellen. Dabei hat es der Hersteller deutlich übertrieben: In ganzen 99 Geschwindigkeitsstufen lässt sich die Pistole verstellen. Es ist ziemlich nervig, wenn man zurück auf eine niedrigere Stufe möchte und dann endlos durchklicken muss. Ohnehin sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen kaum spürbar.

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Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Gut und günstig: Die Burnnove XH 12V.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Die Massagepistole liegt gut in der Hand.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Angezeigt wird alles auf dem großen Display.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Die Burnnove hat ganze acht Aufsätze mit im Programm.
Massagepistole Test: Burnnove Xh 12v
Auch die Massagepistole von Burnnove wird in einem Case geliefert.

Die Amplitude der Massagepistole liegt bei 12 Millimetern, sie schafft bis zu 3200 Schlägen in der Minute und wiegt nicht allzu viel. Ihr größter Vorteil sind die vielen mitgelieferten Aufsätze. Neben dem Kugelkopf gibt es auch einen Y-förmigen, einen D-förmigen, einen gebogenen, einen Daumen-, einen Flach-, einen Triggerpunkt- sowie einen Silikonkopf.

Im Betrieb ist die Massagepistole recht leise. Der Geruch ist im Vergleich zu Markenprodukten allerdings sehr stark, allerdings noch nicht so unangenehm wie bei manch anderem Gerät. Einen Kundendienst vermisst man ebenfalls.

Die Burnnove XH-12V tut, was sie soll: Verspannungen wegklopfen – und das zu einem günstigen Preis. Dafür muss man allerdings ein paar Abstriche hinsichtlich der Qualität machen.

Außerdem getestet

Chirogun One

Sehr knapp an einer Empfehlung vorbeigeschrammt ist die Chirogun One. Im recht großen, flachen Case warten gleich sieben Massageköpfe, darunter Standardformen wie Ball, Gabel und Kegel, aber auch ein flacher und ein weicher Aufsatz sowie zwei Metallaufsätze. Direkt positiv fällt auf, dass sowohl die Pistole als auch die Massageköpfe relativ geruchsneutral sind – ein klares Qualitätsmerkmal. Überhaupt macht das gesamte Paket einen gut verarbeiteten und soliden Eindruck. Sogar die Anleitung kann mit hilfreichen Informationen und Anwendungstipps punkten.

Ein Display gibt es nicht, stattdessen erfolgt die Bedienung über eine einzige Taste sowie einige LEDs, die Informationen über Ladestand, Geschwindigkeit und Drucksensorik geben. Eingeschaltet wird die Chirogun per längeren Druck auf die Taste. Dann lässt sich mit kurzem Drücken durch sechs Geschwindigkeitsstufen zwischen 1200 und 3200 Schlägen pro Minute schalten – ein Standardbereich, der von sanfter Behandlung bis wirklich druckvoller Massage alles zu bieten hat.

Auf niedrigeren Stufen bleibt die Chirogun schön leise, bei maximaler Geschwindigkeit wird es aber doch etwas lauter. Insgesamt ist die Anwendung sehr angenehm, die Pistole liegt gut in der Hand und durch die Größe erreicht man auch schwierigere Stellen am Rücken. Mit etwas über einem Kilo ist sie aber auch eher ein Schwergewicht.

Die Chirogun leistet sich also keine nennenswerten Schwächen, hat jedoch mit 200 Euro einen stolzen Preis – und genau das kostet ihr den Platz unter den Empfehlungen. Die günstigeren Modelle von Urikar und Orthomechanik stehen der Chirogun in nichts nach, während die noch teurere Theragun Elite einige Extras mehr bietet. Dennoch: Mit der Chirogun One macht man sicher nichts falsch.

Hydragun Massage Gun

Beim Auspacken der Hydragun erwartete uns direkt eine Überraschung – die Pistole kennen wir schon! Tatsächlich ist die Hydragun sowohl optisch als auch von ihren technischen Daten her baugleich zur Chirogun One. Die einzigen Unterschiede sind die mitgelieferten Aufsätze, das Ladegerät und der Preis.

Zwar sind auch bei der Hydragun sieben Massageköpfe dabei, dafür aber zwei, die wir noch nicht kannten: ein gewölbter mit Noppen und ein dritter Metallaufsatz. Ansonsten stehen die von der Chirogun bekannten Massageköpfe (Ball, Gabel, Kegel sowie zwei Metallaufsätze) zur Verfügung. Dafür fehlen ein flacher und ein weicher Aufsatz. Was man bevorzugt, ist letztendlich Geschmackssache – so oder so hat man aber eine gute Auswahl.

Sehr gut gemeint hat es der Hersteller mit den Lademöglichkeiten: Das eigentliche Ladegerät passt nur auf UK-Steckdosen, deshalb liegen gleich drei (!) Adapter bei. Um die Hydragun an einer EU-Steckdose zu laden, muss man zwei der Adapter verbinden und dann auf das Ladegerät stecken. Das ergibt eine recht wacklige Konstruktion – und tatsächlich wollte die Hydragun zuerst nicht laden. Der Grund dafür war allerdings nicht die Adapterkonstruktion, sondern ein defektes Ladegerät. Hydragun konnte uns glücklicherweise schnell ein Ersatzteil liefern, mit dem dann alles funktionierte.

Ansonsten gilt alles, was auch für die Chirogun gilt: gute Verarbeitung, sechs Geschwindigkeitsstufen mit bis zu 3200 Schlägen pro Minute, ein Bedienfeld mit einer Taste und LEDs, die neben der Geschwindigkeit auch den Ladestand und die Drucksensorik anzeigen, sowie ein informatives Handbuch – aber auch ein stolzes Gewicht von etwas über einem Kilo.

Im Übrigen wird die Hydragun als »leiseste Massagepistole« beworben – dem können wir nicht ganz zustimmen. Zwar ist sie auf niedriger Stufe wirklich schön leise, aber bei 3200 Schlägen pro Minute wird es dann doch lauter. Gerade die Mini-Massagepistolen bleiben hier merklich leiser, und selbst Modelle aus der gleichen Größenordnung sind kaum bis gar nicht lauter.

Alles in allem ist die Hydragun dennoch eine sehr gute Massagepistole. Leider wird dafür ein stolzer Betrag von rund 250 Euro fällig, was für unseren Geschmack zu viel ist – allein im Vergleich zur baugleichen Chirogun, die rund 50 Euro günstiger zu haben ist.

Orthomechanik OM-Go

Die OM-Go ist quasi die kleine Schwester der Orthogun 2.0. Sie ist kompakt und leicht und damit perfekt für unterwegs. Abstriche macht man dafür bei Amplitude und Schlagkraft, denn die liegen bei der OM-Go bei nur acht Millimetern sowie 2760 Schlägen pro Minute.

Die OM-Go kommt mit einem schickem, kleinen Case. In dem befinden sich die Massagepistole sowie vier Aufsätze. Letztere unterscheiden sich von den Aufsätzen anderer Hersteller: Sie sind aus biegsamen Gummi und nicht aus hartem Plastik gefertigt.

Die Massage ist mit den Aufsätzen sehr angenehm, für den ein oder anderen aber vielleicht zu soft. Es besteht die Wahl zwischen einem Kegel-, einem Noppen-, einem flachen sowie einem runden Aufsatz. Durch ihre Bauform ist die OM-Go für große Hände allerdings etwas klein.

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Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Klein und handlich: Die OM-Go.
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Die Massagepistole ist ein echtes Leichtgewicht.
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Die biegsamen Aufsätze unterscheiden die Pistole von anderen Modellen.
Massagepistole Test: Orthomechanik Om Go
Die OM-Go kommt mit einer kleinen Tasche.

Ein Display ist nicht vorhanden, es gibt lediglich einen Knopf an der Unterseite der Pistole. Man nutzt ihn zum Ein-und Ausschalten des Geräts sowie zur Einstellung der Frequenz. Die Farbe des Knopfes gibt zudem Aufschluss über den aktuellen Akkustand: Leuchtet er rot, ist der Akkustand unter 50 Prozent, leuchtet er grün, ist er über 50 Prozent.

Die Massagepistole besitzt drei Geschwindigkeitsstufen, die durch LEDs an der Seite des Geräts angezeigt werden. Die Anzahl der Stufen ist leider etwas gering, dafür merkt man den Unterschied zwischen den Frequenzen deutlich. Während der Anwendung ist die Pistole relativ leise, selbst auf der höchsten Stufe.

Wie auch bei der Orthogun 2.0 sind Anleitung und Einweisung super. Der Hersteller bietet zwei Jahre Garantie. Leider strömt auch dieses Modell einen leicht unangenehmen Geruch aus. Mitgeliefert wird ein USB-C-Ladekabel, allerdings ist das sehr kurz und auch ein Netzteil wird nicht beigelegt.

Für alle, die auch mit weniger Power zufrieden sind und weiche Massageköpfe sowie eine qualitative, handliche Massagepistole zu schätzen wissen, ist die OM-Go optimal geeignet.

Renpho R3 Mini

Die Massagepistole R3 Mini von Renpho kommt mit einem schicken, grauen Aufbewahrungs-Case. Darin finden die fünf unterschiedlichen Aufsätze, die Gebrauchsanleitung sowie das Typ-C-Ladekabel Platz. Leider gibt es für das Ladekabel kein Ladegerät im Lieferumfang – aber die meisten dürften ohnehin mindestens ein USB-Ladegerät im Haushalt haben. Während des Ladevorgangs blinkt eine blaue LED, nach rund drei Stunden ist das Gerät vollständig aufgeladen. Danach beträgt die Akkubetriebszeit bis zu 80 Minuten.

Mit nur 680 Gramm ist die R3 Mini eine der leichteren Massagepistolen im Testfeld und daher auch über einen längeren Zeitraum angenehm zu bedienen. Insgesamt sollte man das Modell nicht länger als 30 Minuten benutzen. Es verfügt außerdem über eine Abschaltautomatik, die das Gerät nach zehn Minuten ausschaltet.

Im Zubehör finden sich fünf verschiedene Massageköpfe: Der große Kugelaufsatz ist für große Muskelgruppen und bei extremen Muskel- und Gelenkschmerzen angedacht. Der kleine Kugelaufsatz ist dagegen für Gelenke, tiefes Gewebe, sowie für kleine Bereiche wie Füße oder Handgelenke konzipiert. Der Aufsatz mit Luftkissen ist für die empfindliche Körperfleisch-Entspannung und der U-förmige Aufsatz für Wirbelsäule, Hals und Schulter geeignet. Schließlich gibt es noch einen flachen Aufsatz, der sich für die Massage aller Körperteile eignet.

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Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Die R3 Mini ist schön leicht und lässt sich ohne Ermüdung bedienen.
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Im Zubehör finden sich fünf Aufsätze für verschiedene Körperregionen.
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Leider ist kein Adapter für das Typ-C-Ladekabel im Lieferumfang enthalten.
Massagegerät Test: Massagegeraet Renpho R3 Mini
Die Massagepistole kann in einem schicken Aufbewahrungscase verstaut und transportiert werden.

Für die Massage wird einfach der gewünschte Aufsatz auf die Massagepistole gesteckt und dann die passende Geschwindigkeitsstufe ausgewählt. Hier hat man die Wahl zwischen fünf Stufen, zwischen denen über den An-/Ausschalter gewechselt werden kann. Der Massagedruck ist dabei in allen Stufen sehr angenehm und nicht zu fest. Die R3 Mini ist – besonders in den ersten drei Massagestufen – recht leise und so auch gut nebenbei zu benutzen.

Nachteilig ist, dass es bei diesem Modell kein Display gibt, das Auskunft über die ausgewählte Geschwindigkeitsstufe oder die restliche Akkulaufzeit gibt. Die Massagestufe wird dafür über fünf blaue LEDs angezeigt.

Die Renpho R3 Mini ist eine leichte Massagepistole, mit der dank der verschiedenen Aufsätze viele Körperregionen behandelt werden können und das mit einem angenehmen Massagedruck. Dank des Aufbewahrungs-Cases geht das Zubehör zudem nicht so leicht verloren und das Modell lässt sich einfach transportieren.

Aldom YL-MG001

Ein klassisches, günstiges China-Modell ist die Aldom YL-MG001. Gerade das Display kennt man bereits von ähnlichen Massagepistolen : Es besteht aus einer Anzeige für die Geschwindigkeitsstufe (hier sind gleich 30 Stufen verfügbar – fast schon zu viel) und Ladestand, darunter befinden sich die Start/Stopp-Taste sowie eine Plus- und eine Minus-Taste zum Regulieren der Geschwindigkeit.

Auch bei den sechs Aufsätzen hat man keine Experimente gemacht. Mit dabei sind Ball, Kegel, Daumen, ein U-förmiger, ein flacher und ein spatenförmiger Massagekopf. Hier und da findet man Unsauberkeiten in der Verarbeitung, aber unterm Strich geht alles noch in Ordnung – zieht man mal den ziemlich starken Chemiegeruch ab. Im Betrieb wird schnell klar, dass die fast ein Kilo schwere Aldom wirklich Power mitbringt: Bis zu 4800 Schläge pro Minute sind möglich. Dann wird es natürlich etwas lauter, aber auch hier ist alles im Rahmen – auf niedrigeren Stufen sowieso.

Wer eine einfache und günstige Massagepistole sucht, kann bei der Aldom durchaus zugreifen. Jedoch bekommt man für etwas mehr Geld woanders schon deutlich bessere Qualität.

Beurer MG 180

Die Beurer MG 180 kommt in gewohnter Qualität und hat zudem ein schickes Design. Allerdings ist die Massagepistole sehr schwer und hat für ihren stolzen Preis nur sechs Aufsätze zu bieten. Leider gibt es nur vier Stufen zur Auswahl, die höchste schafft 3200 Schläge pro Minute. Generell zählt die MG 180 zu den kraftvolleren Geräten im Test. Die Anleitung der Beurer ist mit vielen Sicherheitshinweisen versehen, Anwendungsbeispiele gibt es wenige. Geliefert wird die Pistole nicht in einem Stoff-Case, dafür aber in einer festen Kartonbox mit Magnetverschluss. Zusätzlich bietet Beurer einen Kundendienst und drei Jahre Garantie.

Newgen Medicals NX-4164

Die Newgen Medicals NX-4164 bietet 20 Geschwindigkeitsstufen und sechs verschiedene Massageköpfe. So können viele verschiedene Körperregionen behandelt werden. Das Modell wird in einem schicken Aufbewahrungs-Case geliefert, sodass die diversen Zubehörteile nicht verloren gehen. Am Gerät selbst informiert eine Anzeige über den Akkuladestand und zeigt zudem die ausgewählte Massagestufe an. Die kann über eine Plus- und eine Minus-Taste schrittweise erhöht oder reduziert werden. Die Ladezeit des Akkus beträgt drei bis vier Stunden, danach kann das Gerät bis zu fünf Stunden genutzt werden. Das Modell schaltet sich auch automatisch ab, wenn zu viel Druck ausgeübt wird.

Aerlang Massagepistole

Die Aerlang Massagepistole hat einen überraschend guten ersten Eindruck hinterlassen, vor allem wenn man bedenkt, dass man sie für gerade mal 50 Euro erstehen kann. Mit sechs größtenteils ordentlich verarbeiteten Aufsätzen (großer Ball, kleiner Ball, U, flach, Daumen, Spaten) ist die Auswahl ausreichend groß, und auch die Pistole selbst macht eine gute Figur – zwar nicht perfekt, aber für den Preis in Ordnung. Einzig beim Aufsetzen der Massageköpfe muss man etwas fester drücken, als es einem lieb wäre.

Für die Massage stehen 20 Geschwindigkeitsstufen zwischen 1200 und 3200 Schlägen pro Minute zur Verfügung, sodass auf jeden Fall genug Power vorhanden ist. Die aktuelle Stufe wird auf dem Display angezeigt, genau wie der Ladestand. Klingt soweit, als könne man mit der Aerlang ein echtes Schnäppchen machen – bis man sie im Betrieb hört. Schon auf niedriger Stufe knattert die Aerlang ziemlich merkwürdig und laut, was sich mit zunehmender Intensität noch verschlimmert. Auf maximaler Stufe meint man, dass die Pistole gleich auseinander fällt. Es hört sich jedenfalls nicht an, als wäre sie besonders langlebig, sodass wir sie nicht guten Gewissens empfehlen können.

Gobees GB-2104

In die Kategorie Mini-Massagepistole fällt die Gobees GB-2104. Typisch für solche kleinen Wohltuer sind geringes Gewicht und Packmaß, aber dafür auch niedrigere Leistung und weniger Aufsätze – hier ist die Gobees keine Ausnahme. Nur gut 400 Gramm bringt sie auf die Waage, allerdings massiert sie auch dementsprechend soft  – selbst auf höchster Geschwindigkeit ist der Unterschied zur ersten Stufe eher gering. Die vier Massageköpfe (Ball, flach, Kegel, U) sind gelinde gesagt mäßig verarbeitet. Hier merkt man, dass Gobees für den geringen Preis von nur 50 Euro in der Produktion einsparen musste. Einen starken Chemiegeruch bekommt man kostenlos dazu.

Etwas verwirrend sind die sechs übereinander liegenden LEDs: Die unteren beiden geben über verschiedene Blinkmuster den Ladestand an, während die oberen vier die aktuelle Geschwindigkeit anzeigen. Um das genau zu verstehen, muss man vorher mal einen Blick in die leider schlecht übersetzte Anleitung geworfen haben. Wer eine Mini-Massagepistole möchte, sollte lieber ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen und zu den Modellen von Orthomechanik oder Yunmai greifen.

Milcea Massagepistole MG-029

Die Milcea Massagepistole MG-029 macht mit ganzen acht Aufsätzen, einer Amplitude von 16 Millimetern und einem Gewicht im mittleren Bereich erstmal nichts falsch. Dass die Massagepistole recht stark agiert, ist auch noch kein eindeutiger Nachteil, sondern eher von der persönlichen Vorliebe abhängig. Das entscheidende Kriterium dafür, dass wir der Milcea keine Empfehlung aussprechen können, ist allerdings ihr beißender Geruch, über den man einfach nicht hinwegsehen kann. Ansonsten ist auch die Anleitung mit kaum Hinweisen versehen und ein Case wird zwar mitgeliefert, in dem ist aber nicht für alle Aufsätze Platz – das kam übrigens bei einigen der Pistolen vor.

So haben wir getestet

In unserem Test haben wir zunächst die Produktdetails der einzelnen Massagepistolen geprüft. Besonders die Qualität der Bedienungsanleitung, die Benutzerfreundlichkeit, die Verarbeitung und die Einstellungsmöglichkeiten spielten hierbei eine Rolle.

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Massagepistole Test: Massagepistole Alle
Massagepistole Test: Theragun Elite
Massagepistole Test: Massagepistole Gruppenfoto
Massagegerät Test: Massagepistolen Alle

Bei Massagepistolen sollte man darauf achten, dass möglichst viele unterschiedliche Aufsätze mitgeliefert werden. Je geringer das Gewicht des Geräts ist, desto besser, denn die Anwendung wird schnell anstrengend. Auch die Anzahl unterschiedlicher Stufen und Geschwindigkeiten sowie die Akkulaufzeit haben einen Einfluss auf die Qualität des Geräts.

Die Funktionalität der Geräte wurde von einem Sportler in der Redaktion beurteilt. Denn natürlich kommt es vor allem darauf an, wie gut eine Massagepistole funktioniert.

Gänzlich ungeeignet war kein Gerät in unserem Test, alle taten, was sie sollten. Vor allem in den Punkten Geruch, der auch schädlich werden kann, Kraft und Benutzerfreundlichkeit unterschieden sich unsere Testkandidaten hinsichtlich der Funktionalität teilweise deutlich.

Die wichtigsten Fragen

Für wen eignet sich eine Massagepistole?

Massagepistolen dienen dazu, Verspannungen zu lindern, Muskeln zu lockern, die Durchblutung anzuregen oder Muskelkater zu behandeln. Sie eignen sich vor allem für Menschen, die sich mit ihrer Anatomie sehr gut auskennen, beispielsweise Profi-Sportler. Aber auch für Physiotherapeuten oder ergänzend zu einer physiotherapeutischen Behandlung leisten die Massagepistolen gute Dienste.

Was muss ich bei der Verwendung einer Massagepistole beachten?

Massagepistolen sind sehr kraftvolle Geräte. Starke Stöße in hoher Frequenz und schnelle Vibration sollen zu tiefsitzenden Muskeln vordringen. Das kann bei falscher Anwendung zu Schäden führen. Gerade bei schweren Beschwerden sollte man sie nicht ohne fachmännischen Rat einsetzen. Generell sollte man sich vor Benutzung einer Massagepistole umfassend über deren Anwendung und ihre Wirkung auf den Körper informieren.

Wie benutze ich eine Massagepistole?

Massagepistolen werden meist mit unterschiedlichen Aufsätzen geliefert. Der Plattenkopf eignet sich für größere Muskelpartien. Er arbeitet eher sanft und oberflächlich und ist daher auch für Anfänger geeignet. Der ballförmige Aufsatz ist für sensible Stellen nutzbar. Er kann bspw. zum Aufwärmen vor dem Training eingesetzt werden. Fährt man damit über den Körper, wirkt das stimulierend ohne zu sehr zu belasten. Gabelförmige Aufsätze sind für den Rücken, da sie die Wirbelsäule aussparen. Kleinere Aufsätze eignen sich für Triggerpunkte. Vor allem nach dem Training sollte man eher kleine Aufsätze nutzen und damit große Muskelgruppen bearbeiten. Allerdings sollte man nie zu lange auf einer Stelle bleiben.

Wie sinnvoll ist eine Massagepistole?

Über die Wirksamkeit von Massagepistolen gibt es bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Allerdings ist es mit den Geräten durchaus möglich, ohne großen Kraftaufwand tiefsitzende Muskulatur zu bearbeiten. So können sich Verspannungen lösen und die Durchblutung gefördert werden.

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