Matschhose Test: Matschhose Aufmacher
test
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Die beste Matschhose

Wir haben 10 Matschhosen getestet. Die beste ist für uns die von BMS: Sie ist mit Abstand am dichtesten, hat eine sehr hohe Materialqualität, ist super verarbeitet und kostet vergleichsweise wenig. Aber wir können auch weitere Modelle für andere Bedürfnisse empfehlen.

Yvonne Fink
Yvonne Fink
Yvonne Fink ist studierte Wirtschaftsjournalistin und schreibt am liebsten über Lifestyle-Themen, Familie, Beauty und Kulinarik. Sie hat für Essen & Trinken geschrieben, stand bei Tim Mälzers Kochshow „Schmeckt nicht gibt’s nicht“ hinter der Kamera und leitete selbst ein Restaurant an der Alster. Die fleißige Hobby-Köchin und Mama einer kleinen Tochter testet mit Feuereifer Küchengeräte, Beauty-Produkte und alles rund ums Thema Baby und Kleinkind.
Letztes Update: 21. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Niesel und Schauer halten unsere Minis nicht davon ab, draußen rumzutoben, zu klettern und im Sandkasten zu buddeln. Gut so! Denn: Das Kind muss an die frische Luft! Und wir halten es mit dem Sprichwort: »Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung«

Deshalb haben wir 10 beliebte Matschhosen – auch Buddelhosen oder Regenhosen genannt – mit Preisen zwischen schmalen 20 und bemerkenswerten 70 Euro getestet. Und zwar mit einem knapp zweijährigen Testkind an Bord, das eine ausgeprägte Liebe fürs Pfützenspringen und Rutschen hat. So konnten alle Matschhosen im winterlichen Hamburger Schmuddelwetter über zwei Wochen hinweg im Spielplatz-Härtetest zeigen, was sie aushalten – und ob sie dicht halten.

Getestet haben wir Matschhosen mit und ohne Fütterung. Beim Test haben wir darauf geachtet, ob die Klamotten nach dem Spielen trocken waren. Und natürlich, ob das Kind trocken und warm, aber nicht verschwitzt war. Die Temperaturunterschiede haben wir mit Unterkleidung ausgeglichen. Soll heißen: War eine Matschhose nicht gefüttert, haben wir das mit einem entsprechend flauschigwarmen Wollwalk oder Schneeanzug kompensiert, sodass immer ungefähr die gleichen Bedingungen herrschten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

BMS Matschhose

Test Matschhose: BMS Regenhose
Eine sehr hochwertige Matschhose für das ganze Jahr. Sie hält viel aus, wächst mit, ist die wasserdichteste von allen und ist nicht mal teuer.

Die Matschhose vom Hamburger Label BMS ist für uns die beste, denn so wasserdicht ist sonst keine: Bis zu einer Wassersäule von sagenhaften 20.000 Millimeter soll die Hose laut Hersteller dicht halten. Die Matschhose ist zudem aus schadstofffreiem Material hergestellt, atmungsaktiv und gut und sorgfältig verarbeitet. Es gibt sie in sagenhaften 17 verschiedenen Ausführungen – da ist für jeden Geschmack was dabei. Die Nähte sind verschweißt und ordentlich gearbeitet. Was ein bisschen nervt, ist der etwas frickelige Verschluss, aber das ist Geschmackssache. Dennoch: Die BMS ist für uns mit Abstand die beste Matschhose – und noch dazu kostet sie nicht viel.

Die beste im Winter

Playshoes Kinder Regenlatzhose

Test Matschhose: Playshoes  Kinder Regenlatzhose
Wirklich gute, wasserdichte Matschhose mit kuschelweicher Fütterung. Optimale Hose für den Winter zu einem schmalen Preis.

Die Regenlatzhose von Playshoes ist schön weich und warm gefüttert. Sie hat eine Wasserdichtigkeit von 5.000 Millimetern Wassersäule, was im normalen Spielalltag völlig ausreicht. Auch diese Matschhose ist gut verarbeitet, die Nähte sind versiegelt und der Verschluss ist super. Die Matschhose kommt mit einem schön großen Namens- und Adressschild, sodass sie sich auch gut für den Kindergarten eignet. Das An- und Ausziehen geht flott und dank seitlicher Druckknöpfe und einem Gummizug im Rücken kann die Regenhose locker zwei Winter lang getragen werden. Einziger »Nachteil« ist die Fütterung, die sie außerhalb des Winters praktisch untragbar macht – die Matschhose wäre viel zu warm.

Wenn Geld egal ist

Finkid Pullea

Test Matschhose: Finkid Pullea
Reinschlüpfen und fertig! Die Matschhose ist sehr hochwertig verarbeitet, besonders winddicht und wächst mit. Wie alles von der Kultmarke allerdings sehr teuer.

Die Matschhose vom Kult-Label Finkid trägt den Namen Pullea und ist die absolute Luxus-Buddelhose. Nicht nur wegen des sehr hohen Preises, sondern auch aufgrund ihrer sehr hohen Qualität. Mit 10.000 Millimeter Wassersäule ist sie zwar nur halb so wasserdicht wie unser Testsieger, aber dafür ist diese Matschhose auch noch winddicht und atmungsaktiv. Das verwendete Material ist nicht mit dem zu vergleichen, aus dem die anderen Matschhosen im Test gefertigt sind: Es ist leicht, extrem robust und perfekt verarbeitet. Die Nähte sind mehrfach genäht und versiegelt, nirgends guckt ein Faden raus. Die Gummizüge sind so stabil und robust, wie sonst keine im Test – da wird kein Fuß mehr nass. Auch diese Matschhose wächst aufgrund der Größenverstellbarkeit mit. Einziger Haken: der hohe Preis.

Super für ganz Kleine

BMS Babybuddy

Test Matschhose: BMS Babybuddy
Super für Krabbelkinder! Extrem wasserfeste Hose mit integrierten Füßlingen. Einfach anziehen und ab auf den Spielplatz.

Vom gleichen Label wie unser Testsieger ist diese Babyvariante einer Matschhose. Die Babybuddy von BMS kommt mit integrierten Füßlingen, so kann man das Krabbelbaby einfach so wie es ist mit Socken, barfuß oder auch mit Lauflernschuhen in die Matschhose packen – und los geht der Spaß. Auch diese Regenhose ist mit einer Wassersäule von 20.000 Millimeter so wasserdicht wie der Testsieger. Bei den ganz Kleinen ist das besonders gut, da sie noch mehr Bodenkontakt haben als die Größeren, die schon viel herumflitzen. Die Buddelhose ist super verarbeitet, aus schadstofffreiem Material, die Nähte sind versiegelt und mitwachsen kann die Matschhose auch. Der Preis ist relativ hoch, bedenkt man die Qualität und Langlebigkeit, relativiert sich der aber.

Perfekt für den Kindergarten

CareTec Kinder wasserdichte Regenlatzhose

Test Matschhose: CareTec Kinder wasserdichte Regenlatzhose
Sehr gute und sehr günstige Hose, die ordentlich was aushält. Schön weit geschnitten, was super zum Toben ist – optimal für die Kita.

Die Matschhose von CareTec hält allerhand aus. Über die Wassersäule macht der Hersteller keine Angaben, aber vergleicht man sie mit anderen tippen wir auf eine Wassersäule von etwa 5.000 Millimetern. Das ist völlig ausreichend für den Alltag und das Spielen bei Regen. Die Matschhose ist gut verarbeitet, hat ein sehr großes Namensschild und ist in 16 Varianten erhältlich. Das alles und der unschlagbar günstige Preis prädestinieren sie für den Kindergarten, wo Klamotten ja gerne mal kaputt gehen oder verschwinden – trotz Namensschild. Der Verschluss ist etwas frickelig, aber den verwendet man ja eh selten. Die Matschhose ist weiten- und längenverstellbar, was sie locker zwei Winter halten lässt.

Vergleichstabelle

TestsiegerBMS Matschhose
Die beste im WinterPlayshoes Kinder Regenlatzhose
Wenn Geld egal istFinkid Pullea
Super für ganz KleineBMS Babybuddy
Perfekt für den KindergartenCareTec Kinder wasserdichte Regenlatzhose
Lego Wear LWPUELO
Freds World Regenhose
Jan & Jul Wasserdichte Regenhose
Steiff Regenhose
BenBoy Matschhose
Test Matschhose: BMS Regenhose
  • Robustes Material
  • Sehr gut verarbeitet
  • Besonders schadstoffarm
  • In vielen Farben erhältlich
  • Sehr hohe Wassersäule
  • Bisschen nerviger Verschluss
Test Matschhose: Playshoes  Kinder Regenlatzhose
  • Gutes Material
  • Gefüttert, gut für den Winter
  • Kann wegen der Fütterung nicht im Sommer getragen werden
Test Matschhose: Finkid Pullea
  • Sehr gutes, atmungsaktives Material
  • Sehr gut verarbeitet
  • Sehr robuste, feste Gummizüge
  • Kein Verschluss
  • Sehr hochpreisig
Test Matschhose: BMS Babybuddy
  • Robustes Material
  • Sehr gut verarbeitet
  • Besonders schadstoffarm
  • Super für Krabbelkinder
  • Mit integrierten Füßlingen
  • Sehr hohe Wassersäule
  • Bisschen nerviger Verschluss
Test Matschhose: CareTec Kinder wasserdichte Regenlatzhose
  • Gutes Material
  • Gut verarbeitet
  • Gefüttert, gut für den Winter
  • Besonders großes Namensschild
  • Günstig
  • In vielen Farben erhältlich
  • Kann wegen der Fütterung nicht im Sommer getragen werden
  • Nerviger Verschluss
Test Matschhose: Lego Wear LWPUELO
  • Gutes Material
  • Gut verarbeitet
  • Gefüttert, gut für den Winter
  • Kann wegen der Fütterung nicht im Sommer getragen werden
  • Bisschen nerviger Verschluss
  • Keine seitlichen Druckknöpfe
Test Matschhose: Freds World Regenhose
  • Sehr gutes Material
  • Gut verarbeitet
  • Atmungsaktiv
  • Aus recycelten PET-Flaschen hergestellt
  • Vollständig schadstofffrei
  • Bisschen nerviger Verschluss
  • Hochpreisig
Test Matschhose: Jan & Jul Water-Proof Snow Rain Pants for Kids
  • Sehr gutes Material
  • Gut verarbeitet
  • Gefüttert, gut für den Winter
  • Sehr wasserdicht
  • Kann wegen der Fütterung nicht im Sommer getragen werden
  • Keine Reflektoren
Test Matschhose: Steiff Regenhose
  • Gutes Material
  • Niedlicher Reflektor in Label-Optik
  • Nicht ganz so toll verarbeitet
  • Fäden schauen raus
  • Wird nicht lange halten
Test Matschhose: BenBoy Matschhose
  • Gutes Material
  • Bisschen extremer Gummizug im Rücken
  • Keine seitlichen Druckknöpfe
  • Kein Garderobenaufhänger
  • Nicht gut verarbeitet
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Was Sie schon immer über Matschhosen wissen wollten

Schlamm- Buddel- oder Matschhosen sind ein Muss für alle Eltern, die in Regionen leben, in denen auch mal ordentlich was von oben runter kommt – also mindestens alles nördlich des Alpenhauptkamms. Auf den Knien im Sandkasten hocken, das Klettergerüst erklimmen, wildes Fangenspielen – Klamotten müssen dabei ganz schön was aushalten. Erst recht, wenn es regnet oder nass draußen ist. Dann ist eine Matschhose eine superpraktische Lösung: Einfach das Kind reinstecken, Schuhe und Jacke an und los geht’s!

Wichtig ist bei der Anschaffung, dass die Matschhose robust ist. Man sollte beim Kauf vor allem auf die Verarbeitung der Nähte achten. Sind sie wasserdicht verschweißt? Sind sie ordentlich und vielleicht sogar doppelt gearbeitet? Schauen Fäden aus den Nähten heraus?

Auf die Wassersäule kommt es an

Neben der Verarbeitungsqualität sollte man auch die Wassersäule einer Matschhose im Auge haben. Die sagt nämlich etwas über die Wasserdichtigkeit aus. Je höher der Wert, desto dichter die Hose. Für den normalen Spielplatz-Alltag reicht eine Wassersäule von 3.000 Millimeter bis 5.000 Millimeter aus. Das heißt: Ein Stündchen auf dem Spielplatz rumwuseln, rutschen, schaukeln und dann wieder ab nach Hause. Geht es allerdings an die Küste, wo auch noch eine steife Brise weht, sollt die Wassersäule noch größer sein. Oder auch dann, wenn Kinder wesentlich länger draußen sind, wie etwa bei einer Wanderung oder beim Campingausflug.

Im Alltag reicht meist eine Wassersäule von 3.000 bis 5.000 Millimeter aus

Ganz kleine Kinder, die mit ihrem ganzen Gewicht auf der Hose sitzen, knien oder vielleicht sogar liegen, sollten auch eine Matschhose mit einer hohen Wassersäule tragen. Denn das Gewicht der Kleinen stellt die Wasserdichtigkeit auf die Probe – gerade weil die Minis ja oft eine ziemliche Zeit an einer Stelle hocken und sich kaum bewegen. Hier macht es also Sinn, sich vorher darüber zu informieren, wie dicht eine Matschhose ist (wer sich für das Thema Wassersäule und das entsprechende Testverfahren interessiert, kann alles dazu hier nachlesen).

Mit oder ohne Futter?

Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Wir finden eine gefütterte Matschhose toll. Im Winter ist das Kind so warm, mollig und wasserdicht verpackt und kann seinen Abenteuern nachgehen, ohne dass man es vorher in zig Zwiebelschichten hüllen muss. Was aber, wenn die Temperaturen wieder klettern?

Eine kurze Zeit lang kann man das Kind nur mit Body und Strumpfhose in die Matschhose stecken, aber auch das wird dann sehr bald zu warm. Spätestens dann muss eine ungefütterte Variante her. Deshalb sind wir auch Fans von ungefütterten Matschhosen. Die kann man das ganze Jahr über tragen und zwar über den Klamotten, die man in der jeweiligen Saison sowieso angezogen hätte.

Im Winter muss man dann allerdings das Kind zuerst in Berge von Kleidung stecken, damit es nicht friert und das kann je nach Temperament der Beteiligten durchaus nervenzerfetzend sein. Dann ist eine gefütterte Matschhose ein echter Segen.

Fazit: Am besten hat man eine gefütterte und eine ungefütterte Matschhose. Nachteil: Das geht schnell ins Geld, bedenkt man, dass man das gleiche Set noch mal für den Kindergarten braucht.

Verschlüsse

Auch bei den Verschlüssen von Matschhosen scheiden sich die Geister. Es gibt bei fast allen Matschhosen Steckverschlüssen. Einmal die gewöhnlichen Steckschnallen, auch Klickverschluss genannt: An den Seiten werden zwei Ausbuchtungen zusammengedrückt, die Schnalle geht auf. Fertig! Supereinfach und superpraktisch, da man dieses Schnalle auch mit dicken Handschuhen, mit nassen Eishänden oder unter anderen erschwerten Umständen öffnen kann.

Diese Schnallenart hat Unterarten. Und zwar eine dreieckige, die vorne spitz zuläuft und eine sehr flache, bei der eine flache Scheibe in ein passendes Gegenstück geschoben wird. Beide Varianten der Steckschnalle sind filigraner und damit wahrscheinlich schlicht günstiger als die rustikale und große Steckschnalle. Das spart sicher Materialkosten für den Hersteller, praktischer für den Verbraucher, uns müde Eltern, ist es aber nicht. Die dreieckig spitz zulaufenden Schnallen muss man an der Spitze Zusammendrücken und löst sie so aus dem Schnallenkorpus. Das benötigt Fingerspitzengefühl und etwas Geduld, was man beides im Alltag manchmal nicht hat. Das Reinstecken ist auch schwieriger als bei der normalen Steckschnalle. Natürlich gibt es hier auch je nach Hersteller Qualitätsunterschiede.

Matschhose Test: Regenhose Verschiedene Verschlüsse
Ganz links die gewöhnliche Steckschnalle. In der Mitte dann die dreieckige, spitz zulaufende Schnalle und rechts die flache Schnalle.

Generell kann man sagen: Die herkömmliche Schnalle ist die praktischste, die flache Schnalle ist etwas einfacher zu bedienen als die dreieckige. Die Scheibe wird in das Gegenstück geschoben. Das geht einfach, aber beim Öffnen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das Scheibchen muss mit dem Daumen reingedrückt und gleichzeitig hochgeschoben werden. Klingt alles wissenschaftlicher als es ist und man könnte sich fragen, wie wichtig eine Schnalle sein kann. Wenn man aber die Person ist, die mit diesen Schnallen mindestens zweimal am Tag über mehrere Monate Kontakt hat, weiß man eine praktische Lösung zu schätzen. Es sind die Kleinigkeiten, die den feinen Unterschied machen.

Fußschlaufen

Nicht ganz so komplex wie mit den Schnallen verhält es sich mit den Fußschlaufen. Eine richtig gute Matschhose hat entweder so starke und robuste Bündchen am Bein, dass der Schuh oder der Stiefel unmöglich abrutschen kann, so etwa die Finkid-Matschhose. Andere Matschhosenhersteller haben das Schuh-Abrutsch-Problem mit abnehmbaren und verstellbaren Laschen gelöst. Diese Fussschlaufen oder Laschen sind dafür gemacht, die Hosenbeine und die Gummistiefel oder anderes Schuhwerk an Ort und Stelle zu halten. Jeder, der mal ein Kleinkind auf einer Schaukel sitzen hatte, weiß wieso.

Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Wie angegossen: Die Gummistiefel sitzen dank der Gummischlaufen der Matschhose wie ’ne Eins, egal wie viel mit den Beinen gebaumelt wird.

Aber: Es ist wichtig, dass man diese Laschen oder Schlaufen abnehmen und/oder in der Länge verstellen kann. Sind diese Fußschlaufen jedoch festgenäht und nicht größenverstellbar, können sie sehr leicht ein Hindernis und eine Gefahrenquelle sein. Ist die Lasche nämlich zu lang, kann das Kind damit hängenbleiben, stürzen und sich verletzen. Logisch, man kann die Lasche in die Regenhose schieben oder in den Schuh quetschen, aber das stört das Kind beim Laufen und Spielen.

Bedeutet: Wenn eine Lasche festgenäht ist, muss sie größenverstellbar sein. Oft wird diese Angelegenheit mittels eines Knopfes gelöst. Der Knopf befindet sich im Inneren des Hosenbeins, direkt am Saum. Die Lasche hat diverse Lochaussparungen, sodass für jede Fuß- oder Schuhgröße die richtige Länge eingestellt werden kann. Am schönsten ist es jedoch, wenn man die Laschen ganz entfernen kann, so fliegt da keine nervige Gummilasche im Hosenbein umher – allerdings ist die Gefahr, diese Lasche dann zu verlieren, auch recht hoch. Man muss sich also vor dem Kauf einer Matschhose genau überlegen, was für einen selbst und das Kind am besten ist.

Schadstoffe in Matschhosen – ein wichtiges Thema

Wasserfeste oder wasserdichte Textilien, wie sie in Matschhosen verwendet werden, enthalten Chemikalien und Zusatzstoffe. Erst durch diese synthetischen Beschichtungen werden die Textilien wasserdicht. Viele davon können gesundheitsschädlich sein, wenn sie bestimmte Grenzwerte überschreiten.

Diese Schadstoffe sind zum Beispiel polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. Sie gelten als krebserregend und werden bei Tests immer wieder in wasserfesten Kleidungsstücken gefunden – auch in Matschhosen. Daher: Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Matschhose auf Schadstoffe getestet wurde. Eine gute Orientierung bietet auch das Oeko-Tex-Label, das einen gewissen Standard der Schadstoffprüfung garantiert.

Achten Sie auf das Oeko-Tex-Label: Es garantiert weitgehende Schadstoffreiheit.

Beim Umhertollen im Regen kommen die meisten Kinder ordentlich ins Schwitzen. Warme und feuchte Luft, also das Klima im inneren einer Matschhose, kann dazu führen, dass sich Schadstoffe aus dem Kunststoffmaterial lösen und durch die Haut in die Blutbahn gelangen. Fühlen Sie während des Spielens im Zweifel einfach mal im Nacken Ihres Kindes nach. Sollte er feucht und heiß sein, ziehen Sie Ihrem Kind lieber eine Lage aus. Das reduziert die Temperatur im Inneren der Matschhose und sorgt für ein angenehmes Klima.

Reinigung einer Matschhose

Wie es der Name schon verrät: Matschhosen werden so richtig schön dreckig. Sand, Schlamm, Gras, Matschepampe – alles hartnäckige Verschmutzungen, die, Matschhose sei dank, nicht die hübschen (und manchmal teuren) Klamotten ramponieren.

Matschhosen kann man nach dem Gebrauch erst mal vorsichtig draußen ausziehen und trocknen lassen. Oft reicht ein kräftiges Abschütteln der harten Brocken, die dann einfach abfallen. Will man das Kind samt Matschhose jedoch in ein Umfeld bringen, wo man keinen Matsch haben will, ist eine gründlichere Reinigung nötig. Oder auch wenn die Matschhose von innen kontaminiert wurde – mit was auch immer. Unser Testkind neigt beispielsweise dazu, heimlich ganze Butterbrote, Mandarinenspalten oder gefundenen Müll in die Hose zu stopfen und dann stundenlang damit umherzutollen – was für ein Massaker!

Die meisten Matschhosen kann man in der Maschine waschen. Unser Tipp: Niemals mit Waschmittel. Das zerstört das Material und macht die Hose weniger wasserdicht. Und auch am besten nicht über 30°C, selbst wenn der Hersteller es erlaubt. Denn auch die Hitze zerstört die Beschichtung der Regenhose.

Matschhose Test: Bms

Testsieger: BMS Matschhose

Die Matschhose vom Hamburger Label BMS haben wir in einem schönen Babyrosa bestellt. Es gibt die Matschhose noch in 16 anderen Varianten, was wir super finden, so läuft man nicht Gefahr, dass alle Kinder auf dem Spielplatz in den gleichen Klamotten herumlaufen.

Ein weiterer Pluspunkt ist das Material. Schon beim ersten Durchfühlen aller Testkandidaten merkt man den Unterschied: Die BMS Matschhose fühlt sich ganz anders an – viel fester und robuster. Guckt man dann genauer hin, sieht man auch, wie sauber die Nähe gearbeitet sind. Alle Säume sind doppelt genäht und nach innen umgeschlagen. Die Außennähte sind vollständig versiegelt.

Testsieger
BMS Matschhose
Test Matschhose: BMS Regenhose
Eine sehr hochwertige Matschhose für das ganze Jahr. Sie hält viel aus, wächst mit, ist die wasserdichteste von allen und ist nicht mal teuer.

Vorne auf der Hose, auf Höhe des Herzens, ist das Label-Emblem in reflektierender Schrift aufgedruckt. Die Reflektorstreifen am Bein ergänzen die Sichtbarkeit in der Dunkelheit noch zusätzlich. Die Bündchen am Bein sind elastisch, aber fest. Innen befindet sich ein kleiner, transparenter Knopf, an dem man die separat liegenden Fußlaschen befestigen kann. Die sind übrigens aus hochwertigem Silikon gefertigt, was sie zu einer Besonderheit machen. Sonst setzten alle Hersteller immer geschlossen auf Gummibänder. Nur BMS hat sich hier für eine wesentlich robustere und rutschfestere Variante aus Silikon entschieden. Bravo!

Somit sorgt nämlich die Fußlasche nicht nur dafür, dass der Schuh nicht wegfliegt (oder autonomiephasenbedingt einfach abmontiert wird), sondern auch für einen besseren Grip. Die Fußlaschen aus Gummi können manchmal ein Stolperstein sein. Das beste an den Fußlaschen von BMS: Man kann sie einzeln nachkaufen (für nicht mal zwei Euro), und zwar in vielen verschiedenen Farben. Das nennen wir mal mitgedacht! Denn: Die Laschen gehen einfach schnell verloren. Und durch die Farbauswahl kann man der Matschhose einen individuellen Touch verleihen.

Die BMS ist luftig geschnitten und kommt ohne Gummizug aus

Viele Hersteller setzen auf einen mehr oder weniger dehnbaren Gummizug, der das Mitwachsen einer Hose garantieren soll. Aber im Alltag kann dieser Gummizug dazu führen, dass das Kind unnötig in seine Klamottenlagen eingequetscht wird. Die Matschhose von BMS hingehen ist oben schön weit und unten etwas schmaler und kommt ohne Gummizug aus. Will man mehrere Lagen unter der Matschhose anziehen, kann man im Zweifel mit den seitlichen Druckknöpfen für mehr Platz sorgen oder im umgekehrten Fall für etwas weniger. Die Hosenträger sind so gearbeitet, dass man die Länge super verstellen kann, ohne dass irgendwo ein Ende nervig herumbaumelt. Die Garderobenlasche ist super fest und robust verarbeitet, die reißt garantiert nie ab.

Das einzige Manko ist der Steckverschluss der Hosenträger. Der ist schön leicht und filigran gearbeitet, allerdings finden wir diese Art des Verschlusses wesentlich frickeliger als den »normalen« Steckverschluss. Das Öffnen, aber auch das Schließen ist mit dieser Art Verschluss einfach komplizierter und das ist unnötig.

Das Schild mit der Waschanweisung ist hier gleichzeitig das Schild für den Namensaufkleber, falls man denn einen anbringen will. In zwei kleine Felder kann man sonst auch händisch den Namen und die Kontaktdaten des Kindes eintragen. »Diese kleine Softskin Hose gehört:…« steht dort – niedlich. Unter der Waschanleitung dann der Oeko-Tex-Zettel, der belegt, dass diese Matschhose unter sehr hohen Standards produziert wurde und keinerlei Schadstoffe aufweist.

1 von 5
Matschhose Test: Bms
Die Matschhose von BMS ist unser Testsieger.
Matschhose Test: Bms
Sie ist sehr gut verarbeitet, nur die Schnallen nerven etwas.
Matschhose Test: Bms
Die Fußlaschen lassen sich entfernen.
Matschhose Test: Bms
Seitliche Druckknöpfe ermöglichen ein Mitwachsen.
Matschhose Test: Bms
Testkind Hanna ist trocken und glücklich und kann sich ungehindert bewegen.

Im Test beweist die Matschhose von BMS, dass der erste gute Eindruck nicht getäuscht hat. Das Kind flutscht geradezu in die Hose, ohne sich hilflos in allen möglichen Schnüren, Trägern oder Gummizügen zu verheddern. Rein und fertig, besser geht’s nicht, auch nicht für die Eltern. Noch schnell Gummistiefel an, den sehr festen Bund über die Gummistiefel stülpen und ab auf den Spielplatz. Es wird gerutscht, geschaukelt und gebuddelt bei nichtmal 7 Grad draußen und es ist klamm, weshalb Testkind Hanna einen leichten Wollanzug (und eine gefütterte Wollschlupfmütze) trägt, um das fehlende Futter der Matschhose auszugleichen. Eine knappe Stunde butschern wir zwei auf dem Spielplatz rum, dann müssen wir rein: Die Hände sind ihr zu kalt (niemals würde dieses Kind Handschuhe anziehen).

Zuhause rupfen wir die Matschhose einfach runter, die Gummistiefel bleiben dabei an der Hose hängen, so fest sind sie, und das sogar ohne die Gummilaschen, die wir gar nicht erst anmontiert hatten. Hätte es also eine Pfützen-Bespringung gegeben, wären die Füße und die Beine trocken geblieben. Auch der Wollwalk ist schnell runter vom Kind und wir fühlen nach: Alles pudertrocken und nichts ist schwitzig. Ein perfekt klimatisiertes Kleinkind!

Reinigung am besten bei 30 Grad und ohne Waschmittel

Die Matschhose von BMS ist bei unserem Trip überhaupt nicht schmutzig geworden, weshalb wir sie auch nicht reinigen mussten. Theoretisch geht die Reinigung aber ganz einfach in der Waschmaschine – laut Hersteller bei 40 Grad. Wir raten allerdings zu 30 Grad und zum Verzicht von Waschmittel. Darunter leidet die tolle Beschichtung und die phänomenale Wassersäule von 20.000 Millimeter könnte in Mitleidenschaft gezogen werden. Es reicht völlig aus, die Hose einmal kräftig unter der Dusche abzubrausen und über Nacht trocknen zu lassen – die sieht dann wieder aus wie neu.

BMS Matschhose im Testspiegel

Ökotest bewertete die BMS-Matschhose in der Ausgabe von 1/2018 im Praxis-Test mit »ausreichend« und im Schadstofftest mit »ungenügend«. Warum? Sehr aufschlussreich ist dazu die Stellungnahme des Unternehmens und von Oeko-Tex. Sie gibt einen guten Einblick in den Interpretationsspielraum der Testergebnissen von Ökotest.

Wir finden, dass Ökotest bei der Schadstoffbewertung oft übers Ziel hinaus schießt und unrealistische Maßstäbe anlegt, die mit der Nutzungsrealität der Produkte wenig zu tun haben. Wir finden die Aussage von BMS dagegen sehr transparent und vertrauen in die Standards von Oeko-Tex. Dennoch: Eine Garantie, dass die Textilien gesundheitlich unbedenklich sind, können auch wir nicht geben.

Alternativen

Für uns ist die Matschhose von BMS die beste. Da aber die Bedürfnisse unterschiedlich sind, kann es gut sein, dass eine andere Matschhose für Sie noch besser passt. Hier sind unsere alternativen Empfehlungen.

Die beste im Winter: Playshoes Matschhose

Die Regenlatzhose von Playshoes haben wir uns in einem knalligen Fuchsia ausgesucht und zwar in der dick gefütterten Variante. Es gibt die Hose in insgesamt fünf verschiedenen Designs. Die Matschhose hat eine Wassersäule von 5.000 Millimeter und fühlt sich weich und gleichzeitig robust an. Die Nähte sind ordentlich und fest versiegelt. Sie sind super verarbeitetet, kein Ziehfaden weit und breit. Den Verschluss an den Hosenträgern finden wir besonders gut – der gute alte Klickverschluss.

Die beste im Winter
Playshoes Kinder Regenlatzhose
Test Matschhose: Playshoes  Kinder Regenlatzhose
Wirklich gute, wasserdichte Matschhose mit kuschelweicher Fütterung. Optimale Hose für den Winter zu einem schmalen Preis.

Das große Namensschild, das innen ins Futter genäht ist, macht diese Hose zu einer guten Kindergartenhose. Allerdings finden wir die CareTec noch ein bisschen besser für den Kindergarten geeignet, einfach weil sie noch ein wenig günstiger ist, aber dazu später mehr. An den Seiten der Playshoes Matschhose sind seitlich Druckknöpfe angebracht und im Rückenbereich ein breiter Gummizug – super, denn so kann die Matschhose locker ein Jahr lang mit dem kleinen Schlammspringer zusammen groß werden. Und die Matschhose ist wie gesagt gefüttert. Das hat im Sommer den Nachteil, dass sie da schlicht nicht getragen werden kann.

Das Anziehen gestaltet sich leicht. Klar, sobald ein Futter in der Hose ist, haftet dieses etwas an der Kleindung des Kindes und alles muss noch kurz zurechtgezuppelt werden, bevor man den Sack zu macht. Die Hosenträger lassen sich leicht anpassen und sind so konzipiert, dass die Enden nicht doof umherflattern, sondern schön ordentlich und doppellagig den Träger verstärken. Der Gummizug am Bein ist fest genug, sodass er die Gummistiefel schön festhalten kann. Für alle Fälle gibt es aber noch eine Fußlasche. Diese ist abnehmbar und größenverstellbar. Super, so soll es sein. Wir legen sie aber gar nicht erst an, da wir erst mal auf die Gummizüge am Bein vertrauen.

1 von 5
Matschhose Test: Playshoes Kinder Regenlatzhose
Die Matschhose von Playshoes ist gut verarbeitet ....
Matschhose Test: Playshoes Kinder Regenlatzhose
... und kommt mit super Verschlüssen.
Matschhose Test: Playshoes Kinder Regenlatzhose
Sie punktet mit seitlichen Druckknöpfen.
Matschhose Test: Playshoes Kinder Regenlatzhose
Auch innen super verarbeitet und großes Namensschild für die Kita.
Matschhose Test: Playshoes Kinder Regenlatzhose
Hanna erklimmt ungehindert ihr Schaukelpferd.

Es sind knapp 9 Grad draußen, es ist trocken, aber die Spielgeräte und der Sand sind feucht und immer wieder kommt die Sonne raus. Wir ziehen also eine Strumpfhose, einen Body, einen leichten Pulli und eine flauschige Hose an. Darüber kommt eine Übergangsjacke mit leichter Wattierung und eben die Matschhose. Auf den Kopf kommt eine gefütterte Baumwollschlupfmütze. Die Gummistiefel sind sehr warm und mit Fell gefüttert. Ab geht’s auf den Spielplatz.

Die Playshoes ist atmungsaktiv und sorgt für ein angenehmes Klima

Testkind Hanna rennt quietschend zum Schaukelpferd. Dabei raschelt die Hose ordentlich, scheint die kleine Maus aber nicht zu behindern. Auch das Erklimmen des hölzernen Pferderückens gelingt gewohnt elegant. Der restliche Besuch des Spielplatzes gestaltet sich sehr lebhaft und fröhlich. Und der Nackentest zeigt: Hanna schwitzt nicht. Die Hose ist also atmungsaktiv und sorgt für ein angenehmes Klima. Wieder zuhause wird die kleine Reiterin schnell ausgepackt und alles wird befühlt. Alles warm, nichts ist heiß oder schwitzig, nichts ist nass geworden, außer die Nasenspitze, aber das ist ja normal. Wir sind sehr zufrieden mit der Matschhose und finden es super, dass sie uns sicher noch nächstes Jahr begleiten wird, denn sie ist großzügig geschnitten und wächst mit.

Schmutzig ist die Hose beim Testen kaum geworden. Laut Hersteller kann man die Hose aber problemlos bei 40 Grad waschen. Wir raten zu einer schonenderen Reinigung bei 30 Grad ohne Waschmittel, wenn es denn sein muss. Besser ist es, die Hose in der Dusche kurz abzubrausen und über Nacht trocknen zu lassen. So hält die Beschichtung und damit auch die Wasserdichtigkeit am längsten.

Wenn Geld egal ist: Finkid Pullea

Die Matschhose von Finkid haben wir uns in so richtig friesisch-nordischem gelb bestellt – ganz im Stil eines sogenannten »Friesennerzes«. Es gibt noch fünf andere Varianten. Der Hersteller Finkid kommt nicht etwa aus Finnland, sondern aus Berlin. Jedoch sieht die Marke das skandinavische Land als seine Heimat an und versucht mit den farbenfrohen Designs und den extrem hochwertigen Stoffen einen Spagat zwischen Großstadtleben und Fernweh herzustellen. Jedenfalls gibt es keinen Spielplatz in deutschen Großstädten, wo nicht viele Kinder das Label Finkid tragen. Allerdings nur in entsprechenden Stadtteilen, denn die Klamotten sind richtig teuer! Deshalb nehmen wir dieses Kult-Label besonders unter die Lupe und prüfen ganz genau, ob sich der superhohe Preis auch lohnt.

Wenn Geld egal ist
Finkid Pullea
Test Matschhose: Finkid Pullea
Reinschlüpfen und fertig! Die Matschhose ist sehr hochwertig verarbeitet, besonders winddicht und wächst mit. Wie alles von der Kultmarke allerdings sehr teuer.

Der erste Eindruck: Ja, es lohnt sich! Denn das Material ist unvergleichlich – ein sehr leichter, feiner, aber extrem robust wirkender Stoff, sehr gut und sorgfältig genäht. Der Innenstoff ist besonders zart und atmungsaktiv. Die Wassersäule liegt bei 10.000 Millimeter – das ist wirklich viel, und winddicht ist der besondere Stoff auch.

Alle Details, wie die seitlichen Druckknöpfe, die Hosenträger und die Reflektorstreifen, sind perfekt verarbeitet und genäht. Das Bündchen am Bein ist so robust und fest gearbeitet, dass diese Hose keine Fußlaschen braucht. Es ist quasi unmöglich für Kinder, ihre Gummistiefel damit zu verlieren. Wir finden das super, denn so praktisch die Fußlaschen auch sind, eine gewisse Stolpergefahr besteht ihretwegen immer. So wie Finkid es macht, finden wir es optimal. Auch, weil die Fußlasche immer ganz besonders ekelhaft vollgesaut ist und die Reinigung echt kein Spaß macht – das entfällt hier völlig. Genau wie auch das gesamte Schnallenthema. Die Hosenträger sind hier nämlich so konzipiert, dass man sie einfach mit einer hochwertigen Schnalle in der Länge verstellt werden kann. Ein Öffnen der Hosenträger ist nicht nötig. Großartig!

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Matschhose Test: Finkid
Die Finkid Pullea: Super süße Hose in knalligem Gelb.
Matschhose Test: Finkid
Sie kommt mit reflektierendem Label-Emblem.
Matschhose Test: Finkid
Die Hosenträger kommen ohne Schnallen aus. Großartig!
Matschhose Test: Finkid
Seitliche Druckknöpfe ermöglichen eine Größenverstellbarkeit.
Matschhose Test: Finkid
Unser kleiner Springinsfeld bleibt in der Hose schön warm und trocken.

Es sind knapp 10 Grad draußen, es ist trocken, aber Rutsche, Schaukel und co. sind klamm und die Sonne lässt sich ab und zu blicken. Deshalb ziehen wir einen Body an, eine Strumpfhose, einen Pulli, eine dicke Hose, eine gefütterte Baumwollmütze und gefütterte Gummistiefel. Über die Matschhose kommt noch eine gesteppte Übergangsjacke. Das Anziehen der Finkid Pullea ist einfach. Testkind Hanna rutscht völlig mühelos hinein. Die Gummistiefel sitzen wie angenäht in dem Hosenbein und es vollständig unmöglich sie zu verlieren oder dass Feuchtigkeit eindringt.

Dreckspatz Hanna flitzt los, ab aufs Trampolin. Dabei macht die Matschhose ein leicht rascheliges Geräusch, das schlicht niedlich ist. Die Hose ist so federleicht, dass wir immer wieder den Nackentest machen, weil wir uns sorgen, dass die Kleine zu kalt werden könnte. Aber nein: Alles schön warm und trocken. Das Trampolinspringen, Ballhinterherrennen und Toben gestaltet sich völlig unbeeinflusst von der Matschhose.

Alles bleibt trocken und warm

Wieder zuhause angekommen wird die kleine Springmaus aus der Hose geschält. Die Gummistiefel sitzen so bombenfest, dass sie gleich samt der Hose ausgezogen werden und immer noch in ihr festhängen. Alles ist trocken und schön warm geblieben. Bis auf die Nasenspitze und die völlig abgefrorenen Hände. Das hat aber mit der Matschhose nix zu tun.

Unser Fazit ist: Es macht Sinn, so viel Geld für die Finkid Pullea auszugeben. Vor allem, weil man sie fast ohne Wertverlust (bei guter Pflege) auf den gängigen Verkaufsportalen (Ebay Kleinanzeigen/Vinted) wieder los wird. Das macht dieses Label auch besonders nachhaltig. Apropos Pflege: Die Matschhose kann man bei 40 Grad in der Maschine waschen. Auch bei ihr raten wir allerdings zu 30 Grad, damit die Wasserdichtigkeit nicht leidet.

Super für Krabbelkinder: BMS Babybuddy

Die BMS Babybuddy kommt vom gleichen Label wie der Testsieger und ist wirklich ein Muss für alle Eltern. Die patentierte Regenhose ist extrem wasserdicht (20.000 mm), atmungsaktiv, frei von Schadstoffen, hat das Oeko-Tex-Siegel und das allerbeste: Sie hat Füßlinge! Das bedeutet, man kann das Baby so wie es ist in die Hose stecken und muss sich keinen Kopf mehr um Füßlinge machen, die eh immer abfliegen. So kann das Baby auch auf den Spielplatz und Eltern müssen nicht pausenlos ihren laufunfähigen Nachwuchs durch die Gegend schleppen. Soweit die Theorie!

Super für ganz Kleine
BMS Babybuddy
Test Matschhose: BMS Babybuddy
Super für Krabbelkinder! Extrem wasserfeste Hose mit integrierten Füßlingen. Einfach anziehen und ab auf den Spielplatz.

Wir haben uns auch hier für die gelbe Variante entschieden. Es gibt die Buddelhose in insgesamt sieben unterschiedlichen Designs. Man merkt sofort, wie robust sie ist. Die Nähte sind versiegelt, doppelt gelegt und nach innen geschlagen. Hier wird garantiert kein Baby nass! Seitlich und im Rückenbereich sind Gummizüge eingebaut. So kann die Hose entweder mitwachsen oder man kann dem Baby im Winter ganz entspannt noch einen Schneeanzug und dicke Socken oder Fellpuschen anziehen.

Schuhe sollten Babys in dem Alter nicht tragen, sie sind zu schwer. Lieber auf leichte, gefütterte oder ungefütterte Lauflernschuhe zurückgreifen. Auch diese, meist empfindlichen Lederschläppchen sind in der Matschhose BMS Babybuddy optimal geschützt. Und man muss nicht noch extra Füßlinge oder Matschschuhe kaufen. Im Bereich der Knöchel hat die Regenhose ein flexibles Gummi mit gut verarbeiteten Druckknöpfen. So kann die Matschhose individuell an das Baby angepasst werden. Super!

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Matschhose Test: Bms Gelb Matschhosen
Die BMS Babybuddy mit integrierten Füßlingen.
Matschhose Test: Bms Gelb Matschhosen
Gummizüge erlauben ein Mitwachsen oder das Tragen von dicker Kleidung.
Matschhose Test: Bms Gelb Matschhosen
Die Verschlüsse sind etwas nervig.
Matschhose Test: Bms Gelb Matschhosen
Darauf hat BMS ein Patent – Füßlinge an der Matschhose.
Matschhose Test: Bms Gelb Matschhosen
Testkind Hanna ist eigentlich zu groß dafür, deshalb wird gemalt.

Diese Hose haben wir nicht draußen getestet. Der Grund: Unser Kind kann schon sehr gut laufen, hat festes Schuhwerk. Und für leichte Lederschläppchen wäre es viel zu kalt draußen gewesen. Gefütterte Fellpuschen hat das Testkind nicht parat – so findet der Test drinnen statt. Wie soll das gehen, fragt man sich. Ganz einfach: Wir malen! Denn dafür kann man diese Hose auch ganz wunderbar benutzen. Also, wenn man keine Lust hat, dass alle Klamotten oder die Haut nach der ganzen Pinselei aussieht wie ein Jackson Pollock Gemälde.

Die Wasserfestigkeit und Atmungsaktivität verhält sich exakt wie bei der Matschhose von BMS, schließlich wurde das gleiche Material verwendet. Das Anziehen gestaltet sich sehr einfach. Kind oben reinstecken, fertig! Man sieht sofort, dass die Buddelhose etwas zu klein ist. Die Größe geht bis zu einem Alter von 16 Monaten – Hanna ist aber schon 23 Monate alt. Das spannt und sieht etwas lustig aus, passen tut’s trotzdem, schließlich ist das Kind recht zart.

Die Babybuddy eignet sich nicht nur für draußen, sondern auch etwa zum Malen

Los geht also die wilde Tuscherei, welch ein Spaß! Nach getaner Arbeit sind die Klamotten, die unter der Hose waren, völlig trocken und sauber. Alles darüber war hoffnungslos verloren, aber darum geht es hier ja nicht. Und obwohl wir bei üppigen 21 Grad Wohnzimmertemperatur gearbeitet haben, wurde nicht geschwitzt. Beeindruckend, bedenkt man, dass das Kind darauf bestand, den dicken Wollpullover anzubehalten.

Unterm Strich können wir sagen: Schade, dass wir nicht vorher von der BMS Babybuddy gewusst haben, sie hätte uns die ersten eineinhalb Jahre echt gute Dienste erbringen können. Eine ausdrückliche Kaufempfehlung.

Perfekt für den Kindergarten: CareTec Matschhose

Die Regenhose von CareTec haben wir uns in einem knalligen Blau bestellt. Es gibt die Hose in weiteren 16 Designs. Das Material ist fest, griffig und super verarbeitet. Die Nähte sind versiegelt, keine Ziehfäden aufzufinden. Der Garderobenaufhänger ist auch sehr robust und solide ins Futter vernäht. Über die Wassersäule finden wir keine Angaben, schätzen sie aber auf mindestens 5.000 mm. Von innen ist die Hose flauschig weich gefüttert und hat ein sehr großes Namensschild – super für den Kindergarten. Was diese Regenhose auch für einen dauerhaften Wohnsitz im Kindergarten prädestiniert, ist ihr super niedriger Preis: Diese Matschhose ist die günstigste im Test und das bei gleichzeitig guter Qualität.

Perfekt für den Kindergarten
CareTec Kinder wasserdichte Regenlatzhose
Test Matschhose: CareTec Kinder wasserdichte Regenlatzhose
Sehr gute und sehr günstige Hose, die ordentlich was aushält. Schön weit geschnitten, was super zum Toben ist – optimal für die Kita.

Ein bisschen nervig und schwergängig finden wir den Verschluss. Aber dazu zwei Sachen: Es klingt vielleicht gemein, aber im Zweifel müssen die ErzieherInnen im Kindergarten sich damit rumärgern und zweitens verstehen wir eh nicht, weshalb man die Verschlüsse überhaupt jemals öffnet. Die Hosenträger der Matschhose von CareTec lassen sich super in der Größe verstellen. Auch an den Seiten gibt es zwecks Größenverstellbarkeit Druckknöpfe, die gut verarbeitet sind.

Im Rücken ist kein Gummizug, was das Anziehen leichter macht. Natürlich sitzt die Matschhose so lockerer, was wir bei einer so dick gefütterten Buddelhose aber auch gar nicht verkehrt finden. Die Fußlaschen sind festgenäht, was besonders im Kindergarten von Vorteil ist, damit kein neugieriger Dreikäsehoch da irgendwelche Laschen abpopelt. Solange Fußlaschen größen- und damit längenverstellbar sind, besteht auch keine große Gefahr, dass die Minis darüber stolpern.

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Matschhose Test: Caretec Kinder Matschhose
Die Matschhose von CareTec ist die beste für die Kita.
Matschhose Test: Caretec Kinder Matschhose
Sie ist super verarbeitet, wasserdicht und kommt mit Reflektoren.
Matschhose Test: Caretec Kinder Matschhose
Die Verschlüsse sind etwas nervig.
Matschhose Test: Caretec Kinder Matschhose
Dank der seitlichen Druckknöpfe wächst die Hose mit.
Matschhose Test: Caretec Kinder Matschhose
Die CareTec ist flauschig warm gefüttert und kommt ohne Gummizug im Rücken.
Matschhose Test: Caretec Kinder Matschhose
Die Matschhose hält Testkind Hanna schön warm, aber nicht vom Spielen ab.

Es sind knapp 8 Grad, ein leichter Wind geht, die Erde und die Spielgeräte sind feucht. Hanna trägt einen Body, einen Pulli, eine Strumpfhose. Die Gummistiefel sind gefüttert und die Mütze ist es auch. Die Jacke ist eine gesteppte Übergangsjacke. Das Anziehen der Matschhose gestaltet sich wie mit allen gefütterten Matschhosen hier im Test minimal komplizierter als mit den nicht gefütterten, was einfach daran liegt, dass das flauschige Futter an der Oberfläche der Kleidung etwas stoppt.

Das Anziehen von gefütterten Hosen ist immer etwas komplizierter

Nach kurzem Zurechtgeziehe der Klamotten geht’s auch schon raus. Auch hier raschelt es beim Laufen ordentlich, was aber dem Spaß am Spiel keinen Abbruch tut. Es wird gerutscht, geklettert und Trampolin gesprungen. Die Hände von Testkind Hanna werden so schnell kalt, dass es relativ zügig wieder rein geht. Zuhause angekommen fühlen wir schnell nach. Ein völlig warmes, trockenes Kind – bis auf die Hände, was aber nicht an der Hose, sondern an der Handschuh-Aversion der Probandin liegt.

Schmutzig ist die CareTec nicht geworden. Nur ein wenig sandig, das lässt sich schnell abklopfen. Laut Hersteller kann man die Hose bei 40 Grad waschen, wir werden aber nicht müde zu betonen, dass 30 Grad erstens völlig ausreichen und zweitens auch besser sind für die Wasserdichtigkeit der Hose.

Außerdem getestet

Lego Wear LWPUELO

Die Lego Wear LWPUEOLO ist aus gutem, festen, solidem Material und super verarbeitet. Wir haben uns die Hose in einem sehr schönen Beerenton bestellt. Es gibt sie noch in drei weitern hübschen Farben. Die Hose ist dick gefüttert, die Nähte sind versiegelt und seitlich ist ein Gummizug verarbeitet, der ein Mitwachsen möglich macht. Die Fußlaschen sind mit Knöpfen befestigt, abnehmbar und größenverstellbar. Die Wassersäule beträgt 5.000 mm.

Der Verschluss ist etwas filigraner gearbeitet und deshalb schwieriger zu öffnen, gerade wenn es kalt ist und man Eishände hat. Wir sind aber eh Fan, davon Verschlüsse nicht zu öffnen. Die Hose hat einen klassischen Reflektor-Streifen und zusätzlich ein Symbol in Form eines Legosteins, der auch reflektiert. Leider hat die Matschhose weder ein auffälliges Namensschild noch seitliche Drückknöpfe. Preislich liegt die Matschhose im unteren Bereich.

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Matschhose Test: Lego Wear Unisex Regenhose
Matschhose Test: Lego Wear Unisex Regenhose
Matschhose Test: Lego Wear Unisex Regenhose
Matschhose Test: Lego Wear Unisex Regenhose
Matschhose Test: Lego Wear Unisex Regenhose

Draußen sind knapp 5 Grad. Testkind Hanna trägt einen Body, eine Wollstrumpfhose, eine dünne Hose einen warmen Pulli und eine gefütterte, winddichte Jacke mit Kapuze und eine gefütterte Mütze. Dazu gibt’s gefütterte Gummistiefel und (wie immer) keine Handschuhe. Die Buddelhose war relativ leicht anzuziehen, jedoch muss man bei gefütterten Matschhosen die Kleidung noch mal etwas zurechtschieben. Die Oberflächenstruktur lässt die Kleidung einfach etwas verrutschen. Alles kein Beinbruch.

Die Matschhose raschelt fröhlich vor sich hin, wie einfach alle Matschhosen hier im Test. Nach knapp einer Stunde auf dem Spielplatz gehts zurück ins Warme. Ausziehen, nachfühlen – alles warm und trocken. Schmutzig ist die Hose gar nicht geworden, aber man darf sie theoretisch laut Hersteller bei 40 Grad waschen. Wie immer raten wir zu 30 Grad und den Verzicht von Waschmittel. Nur so bleibt die Regenhose schön wasserdicht.

Auch mit dieser Matschhose macht man nichts falsch, gerade bei Lego-Fans. Abzüge bekommt sie nur für das etwas versteckte Namensschild und die fehlenden Druckknöpfe an der Seite.

Freds World Regenhose

Die Matschhose von Freds World kommt in einer sehr guten Materialqualität. Wie haben die Matschhose in einem Goldbraun bestellt, es gibt sie noch in drei weiteren Farbtönen. Die Wassersäule liegt ziemlich hoch, nämlich bei 8.000 Millimeter und dabei ist die Buddelhose trotzdem atmungsaktiv und winddicht. Das grüne Label stellt die Matschhosen aus recycelten PET-Flaschen her, ist fair gehandelt und ist vollständig schadstofffrei, was wir mit dem Blick auf die Nachhaltigkeit natürlich super finden.

Die Matschhose selbst ist top verarbeitet. Alle Nähte sind versiegelt, die Druckknöpfe an der Seite fest integriert. Das Namensschild ist schön groß und der Aufhänger für die Garderobe sitzt bombenfest. Sowieso ist die gesamte Hose sehr robust. Nur der Verschluss ist etwas fummelig, aber das ist Geschmackssache. Der Reflektor ist ein süßer Stern, der gleichzeitig das Label-Symbol ist. Die Fußlaschen sind nicht festgenäht und können mit Knöpfen in der Länge verstellt werden.

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Matschhose Test: Freds World Regenhose
Matschhose Test: Freds World Regenhose
Matschhose Test: Freds World Regenhose
Matschhose Test: Freds World Regenhose
Matschhose Test: Freds World Regenhose

Die Außentemperatur beträgt 3 Grad, die Sonne scheint und es ist knackig kalt. Der Sand am Strand ist feucht. Testkind Hanna trägt einen Body, eine dünne Strumpfhose, einen wattierten Schneeanzug und eine gefütterte Mütze. Dazu gibt’s ungefütterte Gummistiefel mit Wollsocken drin und (mal wieder) keine Handschuhe. Es wird locker eine Stunde mit dem Vierbeiner im Sand gebuddelt und auch auf dem Popo gesessen, viel Herumgelaufen wird nicht. Wieder zuhause der Test: Das Kind ist rundherum trocken und warm. Nur die Füße und die Hände sind Eiszapfen, was aber nicht an der Buddelhose liegt.

Der Schneeanzug ist auch vollkommen trocken, da geht absolut kein Tropfen durch. Schmutzig ist die Hose auch nicht geworden. Sollte das mal passieren, kann man sie bei 30 Grad in der Maschine ohne Waschmittel waschen. Leider ist diese Regenhose recht hochpreisig, empfehlen können wir sie jedoch sehr. Man muss bei der Anschaffung auch bedenken, dass man hochwertige Kleidung, auch Matschhosen, sehr gut auf Online-Plattformen wieder verkaufen kann. Denn eine Matschhose brauchen einfach alle Kinder.

Jan & Jul Wasserdichte Regenhose

Die Jan & Jul Matschhose ist die einzige im Test, die keinen Latz und keine Hosenträger hat. Wir haben sie in einem süßen Pünktchenmuster bestellt. Sie ist aus einem sehr guten Material hergestellt. Beim Befühlen müssen wir an die extrem hochwertige Pullea von Finkid denken, denn das Obermaterial ist dem der Finkid sehr ähnlich – sehr wasserdicht, sehr winddicht und on top noch atmungsaktiv. Die Wasserdichtigkeit liegt bei ordentlichen 10.000 mm. Auch die Bündchen am Bein sind sehr stark, was das Fehlen von Fußlaschen ausgleicht.

Die Matschhose ist dicht gefüttert und flauschig weich. Der Taillensaum lässt sich dank Kordelzug in der Weite verstellen. Leider hat diese Matschhose keine Reflektoren, was definitiv einen Punktabzug gibt. Denn gefütterte Matschhosen werden im Winter getragen. Im Winter ist es nicht nur kalt, sondern auch schnell dunkel, die Sichtbarkeit ist eingeschränkt. Da ist es ein Muss, dass Kinderkleidung reflektierende Bereiche hat! Davon mal abgesehen ist die Buddelhose super verarbeitet und es gibt sie in neun tollen Designs. Der Preis liegt je nach Größe eher im oberen Bereich.

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Matschhose Test: Jan Jul Regenhose
Matschhose Test: Jan Jul Regenhose
Matschhose Test: Jan Jul Regenhose
Matschhose Test: Jan Jul Regenhose
Matschhose Test: Jan Jul Regenhose

Die Außentemperatur beträgt 4 Grad, es ist bewölkt, über Nacht hatte es gefroren, es ist richtig kalt und eher trocken. Hanna trägt einen Body, eine Strumpfhose, einen dicken Wollpulli, eine gefütterte Baumwollmütze, eine gefütterte Jacke und gefütterte Gummistiefel. Los geht’s nach draußen! Auf dem Spielplatz wird ein bisschen gerutscht, geklettert, aber auch viel herumgestanden. Die Finger sind so kalt.

Handschuhe werden verweigert, weshalb es nach nur einer halben Stunde wieder in die warme Wohnung geht. Alles warm und trocken. Die Hosenbündchen umfassen die Stiefel super fest, was wir klasse finden. Da bleiben die Füße garantiert warm und trocken. Das Taillenbündchen hat auch einen guten Job gemacht. Nichts ist verrutsch oder hat eingeschnürt. Die Jan & Jul Matschhose ist super, anstandslos empfehlen können wir sie wegen der fehlenden Reflektoren allerdings nicht.

Steiff Regenhose

Die Matschhose von Steiff ist aus solidem Material. Die Nähte sind versiegelt und verschweißt, aber nicht gut verarbeitet. Überall gucken Ziehfäden heraus, Einzelheiten sind nur einfach vernäht und baumeln herum. Ein Namensschild gibt es nicht. Die Matschhose gibt es in zwei Ausführungen, wir haben uns für die fuchsiafarbene entschieden. Der Reflektor in Label-Optik ist niedlich und tut, was er soll. Die Wassersäule dieser Matschhose liegt bei ausreichenden 5.000 Millimeter und der Preis liegt im mittleren Bereich.

Die Matschhose hat seitliche Knöpfe zum Verstellen der Weite und einen Gummizug im Rückenbereich. Der Verschluss der Hosenträger ist etwas frickelig und die Hosenträger selbst haben eine Optik, die nicht besonders kindlich ist: Schwarzer Grund und darauf weiße Buchstaben mit dem Label-Schriftzug – nicht so schön, finden wir. Die Fußlaschen sind festgenäht, aber mit Hilfe eines Knopfes größenverstellbar.

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Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen
Matschhose Test: Steiff Kid Regenhosen

Die Außentemperatur beträgt 6 Grad, es ist bewölkt, der Boden war gefroren, es ist knackig kalt und trocken. Hanna trägt einen Body, Wollstrumpfhosen, einen dicken Wollpullover, Jersey-Hosen und einen Wollwalk aus reiner Merinowolle. On top eine gefütterte Baumwollmütze und ungefütterte Gummistiefel mit Wollsocken darin. Das Anziehen der Matschhose gelingt relativ leicht. Der Gummizug im Rücken ist etwas nervig, aber es geht. Draußen wird erst mal ausgiebig geschaukelt, danach gibt es ein Picknick, bei dem viel auf einer nassen Bank gesessen wird.

Wieder zuhause wird geprüft: Alles warm und trocken. Auch der Merinoanzug ist völlig trocken, warm und sauber. Soweit so gut. Leider können wir diese Matschhose nicht empfehlen, außer man ist absoluter Steiff-Fan. Denn die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig, der Hosenträger ist hässlich, ein Namensschild fehlt – da bekommt man für weniger Geld eine deutliche bessere Buddelhose.

BenBoy Matschhose

Die Matschhose von BenBoy haben wir in Schwarz bestellt. Es gibt die Matschhose in fünf verschiedenen Farben und sie hat wahrscheinlich eine Wassersäule von 3.000 bis 4.000 mm. Wir mussten das schätzen, da diesbezüglich keine Angaben zu finden sind. Für die Schätzung haben wir das Material einfach genau geprüft und mit den anderen Matschhosen im Test verglichen. Die Matschhose ist robust und gut verarbeitet. Die Nähte sind versiegelt und das Innenmaterial wirkt atmungsaktiv. Die Buddelhose hat Hosenträger und einen guten Klickverschluss.

Die BenBoy hat ein sehr starkes Gummibündchen im Rücken, das sich bis zur Seite zieht. Leider hat die Matschhose keine seitlichen Druckknöpfe. Im Inneren ist die Matschhose recht eilig und fast ein bisschen schlampig vernäht. Das Namensschild ist nur einfach am oberen Saum befestigt – das haben wir bei anderen Matschhosen schon wesentlich sorgfältiger gesehen. Eine Garderobenaufhängung fehlt gänzlich. Die Stoffenden hängen auch lose im Inneren der Matschhose herum, sind weder umgenäht noch angenäht. Das ist wirklich nachlässig und nervig beim Tragen. Die Reflektorstreifen sind in doppelter Ausführung vorhanden und die Fußlasche ist größenverstellbar und nicht angenäht. Preislich liegt die Matschhose im unteren Bereich.

1 von 4
Matschhose Test: Matschhose Benboy
Matschhose Test: Matschhose Benboy
Matschhose Test: Matschhose Benboy
Matschhose Test: Matschhose Benboy

Die Außentemperatur beträgt 4 Grad, es ist sonnig und bewölkt, der Boden war nachts gefroren, es ist bibberkalt und trocken. Hanna trägt einen Body, Wollstrumpfhosen, einen dicken Wollpullover, Baumwollhosen und einen Wollwalk aus reiner Merinowolle. Der Kopf wird durch eine gefütterte Baumwollmütze warm gehalten und die Füße durch ungefütterte Gummistiefel mit Wollsocken drin. Das Anziehen der Matschhose gestaltet sich recht nervig. Die innenliegenden Stofflappen rollen sich an den Klamotten auf und müssen erst mal wieder glatt gestrichen werden. Mit einem Kind im Arm, das gerne raus möchte, ist das wirklich keine Freude.

Endlich draußen wird geschaukelt und Karussell gefahren. Hanna flitzt los und wir hinterher. Ständig müssen wir die Regenhose wieder in Form ziehen oder den Wollanzug. Irgendwas verrutscht ständig. Der Gummizug ist viel zu eng und geht viel zu weit um die Matschhose herum. Und egal wie eng wir die Hosenträger stellen, irgendwie schaffen sie es trotzdem herunterzurutschen und das Spielen zu stören. Wieder in der Wohnung befühlen wir Kind und Kleidung akribisch. Alles warm und trocken. Wenigstens das. Dennoch: Diese Matschhose ist ein Reinfall und wirklich gar nicht zu empfehlen. Da gibt es deutlich bessere hier im Test.

So haben wir getestet

Die Matschhosen haben wir nach Beliebtheit und Verkaufsrang ausgesucht. Unsere Auswahl enthält gefütterte, ungefütterte und welche mit und ohne Latz und Hosenträgern. So haben wir eine schöne Bandbreite abgebildet. Um beim Testen dann eine möglichst ähnliche Ausgangssituation zu schaffen, haben wir jeden Tag die Temperatur geprüft und Testkind Hanna entsprechend gekleidet.

Geschaut haben wir nach der Verarbeitung, der Optik und ob eine Matschhose Reflektoren, eine Garderobenaufhängung, ein Namensschild und seitliche Druckknöpfe hat. Wir haben geprüft, ob die Matschhose wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv und warm ist – warm natürlich nur im Fall einer gefütterten Matschhose. Wir haben geguckt, wie aufwändig der Verschluss der Hosenträger zu öffnen und zu schließen ist, falls vorhanden. Wir haben auch beurteilt, wie es um die Fußlaschen steht. Sind sie angenäht? Wenn ja, kann man sie in der Länge verstellen?

Und wir haben bewertet, wie leicht es ist die Matschhose anzuziehen, also ob sie einfach über die Klamotten flutsch, oder ob sie hängen bleibt oder ähnliches. Den Tragekomfort haben wir auch berücksichtigt. Also: Fühlt sich das Testkind wohl oder muss man ständig nacharbeiten, weil die Matschhose vorne und hinten nicht richtig sitzt. Schlussendlich haben wir überprüft, ob das Kind und die Unterklamotten nach dem Spielen warm, trocken und sauber waren. Extrapunkte gab es für besondere Nachhaltigkeit oder Gütesiegel oder ausgebuffte Ideen, die Eltern das Leben leichter machen.

Die wichtigsten Fragen

Was sollte man beim Kauf einer Matschhose beachten?

Wichtig ist die Wasserdichte, schadstofffreies und robustes Material, aber auch die Verarbeitung und versiegelte Nähte. Man sollte drauf achten, dass die Matschhose an einigen Stellen in der Größe verstellbar ist, nur so kann sie mitwachsen oder über dickere Kleidung gezogen werden. Das geht in der Regel durch einen breiten Gummizug im Rücken, seitliche Druckknöpfe, längenverstellbare Hosenträger und längenverstellbare Fußlaschen.

Es ist auch wichtig, dass die Hose atmungsaktiv ist, sodass das Kind nicht zu sehr schwitzt: Erkältungsgefahr! Optimalerweise ist die Hose dabei nicht nur wasser-, sondern auch winddicht. Die Hose sollte leicht sein, gemütlich und weit genug geschnitten und unbedingt reflektierende Streifen oder Muster haben, sodass das Kind auch im Dunklen sichtbar ist. Und zwar für die Eltern und die Verkehrsteilnehmer.

In welcher Größe kauft man eine Matschhose?

Am besten kauft man eine Matschhose immer eine Konfektionsgröße größer. Einfach weil die Matschhose ja über der Kleidung getragen wird und dabei nicht zu eng sitzen sollte. Ist die Matschhose zu eng, hat die Luft keinen Platz mehr und dem Kind wird schneller kalt.

Braucht man eine Matschhose nur bei Regenwetter?

Nein. Denn auch wenn es nicht regnet, kann der Untergrund nass und kalt sein. Spielt das Kind auf einem Spielplatz mit Wasser-Ecke, in einer großen Pfütze oder am Strand, ist es sinnvoll es in eine Matschhose zu stecken. So wird das Kind vor Nässe und damit vor Auskühlung geschützt. Nebenbei schont es die Kleidung und damit die Nerven von Papa und Mama.

Schwitzt das Kind nicht total, wenn eine Hose wasserdicht ist?

Doch, und wie! Bis zu einem Liter pro Stunde sagt man, schwitzt ein sehr aktives Kind. Deshalb ist es so wichtig eine Matschhose zu kaufen, die auch entsprechend atmungsaktiv ist. Die meisten Hersteller lösen das mit einem speziellen Innenfutter. Eltern sollten darauf achten, das Kind zusätzlich nicht zu warm anzuziehen und dass die Kleidung schön luftig sitzt und nicht hauteng anliegt. So kann die warme Luft zirkulieren und das Kind wird abgekühlt.

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