Mini-Kettensäge Test: 20221030
test
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Die beste Mini-Kettensäge

Wir haben 10 Mini-Kettensägen getestet. Die beste für die meisten ist die Worx WG324E. Sie hat nicht nur einen sehr durchzugsstarken Motor, sondern kann auch auf einer Teleskopstange montiert werden. Wer nicht so hoch hinaus will, kann auch zu einer unserer Alternativen greifen.

Stefan Reschenauer
Stefan Reschenauer
ist hauptberuflich Hardwareentwickler und veröffentlicht seine privaten Projekte auf seinem Blog Holz, Metall und Smart Home. Sein Interessengebiet erstreckt sich dabei vom Holzwerken über Metallbearbeitung bis hin zu allem, was elektronisch ist.
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Wenn die Äste dicker und die Bäume größer werden, reichen herkömmliche Astscheren oft nicht mehr aus, und Kettensägen müssen ans Werk. Es ergibt natürlich wenig Sinn, sich lediglich für den Rückschnitt eine vollwertige Benzin- oder Akku-Kettensäge anzuschaffen. Aufgrund der fortschreitenden Akku-Technologie haben sich in den letzten Jahren leichte Mini-Kettensägen für die einhändige Bedienung durchgesetzt, mit welchen selbst Laien einigermaßen gefahrlos arbeiten können. Diese Sägen unterscheiden sich von ihren größeren Geschwistern vorwiegend im Gewicht, der einhändigen Bedienung, der Akkukapazität und der Schwertlänge.

Natürlich können derartige Sägen auch für andere Zwecke, wie zum Beispiel den Holzzuschnitt (Konstruktionsholz) verwendet werden. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Worx WG324E

Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e
Worx kraftvolle Mini-Kettensäge lässt sich dank tollem Zubehör auch als Hochentaster nutzen.

Das beste Gesamtpaket bietet für uns die Worx WG324E, die neben einem durchzugsstarken Motor auch auf einer Teleskopstange zum Hochentaster umfunktioniert werden kann. Somit ist sie deutlich universeller einsetzbar als viele andere Mitbewerber. Der Kettenwechsel geschieht werkzeuglos, nachgespannt muss diese aber mit dem mitgelieferten Schraubendreher werden, welcher auch an der Säge untergebracht ist.

Auch gut

Batavia Nexxsaw 18V

Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v
Die Nexxsaw ähnelt unserem Testsieger. Auch sie ist eine hervorragende Säge mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten.

Die Nexxsaw 18V aus dem Hause Batavia ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Sie ist unserem Testsieger sehr ähnlich, hat aber einen Kettenschutz, welcher beim Sägen nicht wegklappt, wodurch die Schwerlänge nicht voll ausgenutzt werden kann. Allerdings ist eine Teleskopstange als Zubehör erhältlich und es wird sogar ein Gürtelclip mitgeliefert, was das Arbeiten auf Leitern erleichtert.

Beste Ausstattung

Scheppach CBS260-20Li

Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li
Die CBS260-20Li ist super ausgestattet. Besonders das lange Schwert und die automatische Kettenschmierung zählen zu den Höhepunkten.

Ausstattung auf Profiniveau bietet die Scheppach CBS260-20Li. Neben dem längsten Schwert im Test kann die Scheppach auch mit einer automatischen Kettenschmierung und einer halbautomatischen Kettenspannung glänzen. Auch der Motor ist äußerst durchzugsstark und stoppte bei unseren Tests nie. Allerdings haben die umständliche Einschaltprozedur und die fehlende Teleskopstange den Testsieg verhindert.

Beste Verarbeitung

Stihl GTA 26

Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta 26
Stihl liefert Profiqualität made in Germany für kräfteschonendes Arbeiten und überzeugt nicht nur mit tadelloser Verarbeitung.

Am besten verarbeitet war eindeutig die GTA 26 vom Profi-Hersteller Stihl. Auch wenn sie mit ihren 10,8-Volt-Akku die schwächste Mini-Kettensäge im Test war, ist mit ihr ein kräfteschonendes Arbeiten möglich. Bei einer Kettengeschwindigkeit von acht Meter pro Sekunde frisst sich die Kette auch ohne jedes Zutun zügig ins Holz. Frisches Astwerk ist kein Problem, bei getrocknetem Hartholz kommt die Stihl allerdings schnell ins Stocken.

Vergleichstabelle

TestsiegerWorx WG324E
Auch gutBatavia Nexxsaw 18V
Beste AusstattungScheppach CBS260-20Li
Beste VerarbeitungStihl GTA 26
Batavia Nexxsaw 12V
Parkside PGHSA 12 B2
Yard Force LS C13
Black+Decker GKC1000L
Bosch AdvancedCut 18
Bosch EasyCut 12
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e
  • Durchzugsstarker Motor
  • Teleskopstange als Zubehör
  • Volle Schwert­länge nutzbar
  • Großzügiger Griffschutz
  • Manuelle Ketten­schmierung
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v
  • Durchzugsstarker Motor
  • Teleskopstange als Zubehör
  • Großzügiger Griff­schutz
  • Volle Schwertlänge nicht nutzbar
  • Manuelle Ketten­schmierung
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li
  • Sehr starker Motor
  • Sehr langes Schwert
  • Automatische Ketten­schmierung
  • Geringes Gewicht
  • Volle Schwertlänge nutzbar
  • Umständliche Einschalt­prozedur
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta 26
  • Hohe Ketten­geschwindigkeit
  • Geringes Gewicht
  • Wenig Vibrationen
  • Volle Schwertlänge nutzbar
  • Motorisch etwas schwach
  • Manuelle Ketten­schmierung
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 12v
  • Durchzugsstarker Motor trotz 12V
  • Geringes Gewicht
  • Volle Schwert­länge nicht nutzbar
  • Manuelle Ketten­schmierung
Mini-Kettensäge Test: Parkside Pghsa 12 B2
  • Große Akku­kapazität
  • Durchzugsstarker Motor trotz 12V
  • Manuelle Ketten­schmierung
Test Mini-Kettensäge: Yard Force LS C13
  • Prozent-Anzeige beim Akku
  • Starker Motor
  • Manuelle Ketten­schmierung
  • Motoreinheit zwischen Griff und Schwert
Test Mini-Kettensäge: Black+Decker GKC1000L
  • Automatische Ketten­schmierung
  • Hohes Gewicht
  • Beidhändiges Arbeiten
Mini-Kettensäge Test: Bosch Advancedcut 18
  • Handschlaufe
  • Geringes Gewicht
  • Nur für dünne Äste geeignet
Mini-Kettensäge Test: Bosch Easycut 12
  • Handschlaufe
  • Geringes Gewicht
  • Nur für dünne Äste geeignet
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Kleine Allrounder: Mini-Kettensägen im Test

Neben dem hauptsächlichen Verwendungszweck, nämlich dem Baumrückschnitt, werden Mini-Kettensägen auch gerne für Zuschnitte von Konstruktionsholz, aber auch für Plattenmaterial verwendet. Da eine Kettensäge keine feinen Sägezähne hat und eher auf Schnittgeschwindigkeit getrimmt ist, fallen die Schnittflächen zum Teil sehr grob aus. Auch unschöne Ausrisse stehen an der Tagesordnung. Für den Möbelbau sind sie daher ungeeignet. Bosch versucht hier, mit der eigens entwickelten Nanoblade-Technologie gegenzusteuern. Mit einer feineren Verzahnung werden die Schnittflächen auch weitaus glatter, Ausrisse bleiben aber dennoch nicht aus. Noch dazu sind die Nanoblade-Ketten mit ca. sieben Zentimeter Schnittlänge sehr kurz.

Mini-Kettensäge Test: Bosch Nanoblade Schnittlänge

Typischerweise werden Bäume oder Sträucher ein- bis zweimal pro Jahr zurückgeschnitten, um ein optimales Wachstum zu erreichen. Selbst für abgestorbene Äste muss das Gewächs noch Energie aufwenden, diese sollte daher frühstmöglich entfernt werden. Aber auch normale Äste können mit den Mini-Kettensägen geschnitten werden, um unter anderem die Krone eines Baumes lichtdurchlässiger zu gestalten. Somit bekommen die verbleibenden Blätter mehr Sonnenlicht und gedeihen besser.

Mini-Kettensägen sind optimal zum Arbeiten auf Leitern

Sollen nur wenige Bäume oder Sträucher geschnitten werden, kann dies mit einer Astschere geschehen. Auf Leitern sollten diese aufgrund der beidhändigen Bedienung nicht verwendet werden. Aber auch der Krafteinsatz ist bei Astscheren nicht zu unterschätzen, weshalb sich zunehmend kleine Akku-Kettensägen immer mehr am Markt durchsetzen. Die meisten dieser Mini-Kettensägen sind einhändig bedienbar, wodurch sie auch auf Leitern eine gute Figur abgeben. Bei einigen Astsägen werden auch Teleskopstangen als Zubehör angeboten, wodurch die Reichweite nochmals erhöht wird.

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Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Teleskopstange

Als Schneidegarnitur einer Kettensäge wird das Schwert samt umlaufender Kette bezeichnet. Das Schwert der Astsäge besteht in der Regel aus zwei zusammen geschweißten Metallblechen mit einer umlaufenden Nut, in der die Sägekette geführt ist. Die Sägekette selbst setzt sich wiederum aus Treibgliedern, Schneideglieder und Verbindungslieder zusammen. Die Funktion mit den unterschiedlichsten Schneidegliedern ist auf der Webseite von Pferd-Werkzeuge hervorragend zusammengefasst. Pferd-Werkzeuge bietet im Übrigen für alle gängigen Sägeketten handgeführte Schärfgeräte an, die selbst für den Laien problemlos anzuwenden sind.

Bei den Mini-Kettensägen kommen hauptsächlich 1/4 Zoll Sägeketten zum Einsatz, da diese auch für Akkugeräte effizient zu betreiben sind, da die Schnittbreite deutlich geringer ist als bei den größeren Ketten. Doch selbst bei diesen kleinen Ketten gibt es noch Unterschiede bei der Größe der Schneideglieder. Vor allem beim Nachschärfen muss hier auf den Feilendurchmesser geachtet werden. Üblicherweise werden Schneideglieder mit 4 Millimeter bzw. 3,2 Millimeter Durchmesser verwendet. Um eine Überhitzung der Kette zu vermeiden, sollte diese gelegentlich mit einem biologisch abbaubaren Öl geölt werden. Einige Sägen besitzen dazu einen Öltank, bei den meisten muss dies allerdings alle paar Schnitte per Hand manuell geschehen.

Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26 Kette ölen

Ein wesentliches Element der Mini-Kettensägen stellt auch der Akku dar, welcher die Energie fürs Schneiden liefert. Bei diesen einhändig geführten Kettensägen haben sich hauptsächlich Akkus mit 10,8 (12) bis 18 (20) Volt durchgesetzt. Die heute üblichen Lithium Zellen haben eine typische Zellenspannung von 3,6 Volt, weshalb bei einer Serienschaltung von drei Zellen 10,8V erreicht werden. Vollgeladen kann eine Zelle jedoch bis zu 4,2V erreichen, weshalb aus Marketinggründen (mehr ist besser) auch 12V auf die Akkus gedruckt wird. Technisch gesehen gibt es zwischen einem 10,8 Volt und einem 12-Volt-Akku aber keinen Unterschied.

Das Gleiche gilt auch für die 18- bzw. 20-Volt-Akkus, die aus einer Serienschaltung von fünf Zellen bestehen. Die Akkukapazität wird üblicherweise in Amperestunden (Ah) angegeben, was allein aber nichts über die im Akku gespeicherte Energie aussagt. So hat zum Beispiel ein 10,8-Volt-Akku mit zwei Ampere Stunden weniger Energie gespeichert als ein 18-Volt-Akku mit ebenfalls zwei Amperestunden. Um nun die tatsächlich gespeicherten Energie berechnen zu können, muss die Akkuspannung (Volt) mit dem der Kapazität (Amperestunden) multipliziert werden. Nur so kann man einen 10,8-Volt-Akku mit einem 18-Volt-Akku direkt vergleichen.

Des Weiteren können diese Lithium-Akkus Schaden nehmen, wenn sie dauerhaft niedrigen Temperaturen unter 0 °C ausgesetzt sind. Deshalb sollten sie während des Winters auch nicht in der kalten Gartenhütte gelagert werden.

Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Kettenraddeckel

Testsieger: Worx WG324E

Unser Favorit ist die Worx WG324E. Der Hersteller bietet neben zahlreichen Akkus und Ladegeräten auch eine Teleskopstange für die Kettensäge an. Mit nur wenigen Handgriffen kann sie daher zum Hochentaster umgebaut werden. Auch wenn die Säge mit Teleskopgriff etwas kopflastig wirkt, ist die Arbeit dennoch angenehmer und sicherer als auf einer Leiter. Somit ist die Astsäge auch universell einsetzbar.

Testsieger
Worx WG324E
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e
Worx kraftvolle Mini-Kettensäge lässt sich dank tollem Zubehör auch als Hochentaster nutzen.

Natürlich dürfen auch Schutzeinrichtungen für den Anwender nicht fehlen. Die obere Schnittfläche des Schwertes ist mit einem aufklappbaren Kettenschutz versehen. Dieser verhindert bei einem Kick-Back Schnittverletzungen beim Benutzer. Auch an die Hand des Anwenders wurde gedacht und das Griffstück ist mit einem großzügigen Protektor geschützt. In diesem ist auch der Schlüssel für die Kettenspannung untergebracht. Der Protektor hat für unser Empfinden genau die richtige Größe. Im Übrigen ist die Säge für Rechts- sowie auch Linkshänder geeignet.

Da der Motor ist bei dieser Gartensäge oberhalb des Akkus im Griff verbaut ist, fällt das Stück unterhalb des Schalters sehr dick aus. Dennoch kann der Griff mit der Hand am oberen Ende umschlossen werden und ein angenehmes Arbeiten ist möglich. Der kraftvolle Motor der Astsäge hat mit Grünholz überhaupt keine Probleme und bleibt selbst bei trockenem Hartholz nur sehr selten stehen, auch wenn vom Anwender Druck aufgebaut wird.

Die volle Schwertlänge ist nutzbar

Die nutzbare Schwerlänge bzw. Schnittiefe beträgt bei dieser Baumsäge etwa 122 Millimeter, was nach dem der Scheppach CBS260-20Li das längste Schwert im Test war. Die Sägeleistung ist hervorragend: Selbst Äste, deren Durchmesser die Schwertlänge überragt, können mit der Worx geschnitten werden, da der obere Kettenschutz beim Schneiden durch das Holz aufklappt und somit die komplette Schwertlänge freigibt. Mit einem Gewicht von 1.765 Gramm befindet sich die Worx im guten Mittelfeld und liegt außerdem ausbalanciert in der Hand. Die Kettengeschwindigkeit beträgt ca. 6,7 Meter pro Sekunde, weshalb die Säge auch zügig ins Holz zieht. Der Motor im Griff wird auch im Dauerbetrieb nicht unangenehm warm.

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Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e
Worx WG324E beim Rückschnitt.
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Teleskopstange
Worx WG324E Mini-Kettensäge mit Teleskopstange.
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Rückseite
Die Rückseite der Mini-Kettensäge Worx WG324E.
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Ohne Kettenraddeckel
Worx WG324E ohne Kettenraddeckel.
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Ohne Kette
Worx WG324E ohne Kette.
Mini-Kettensäge Test: Worx Wg324e Kette Spannen
Astsäge Worx WG324E: Kette spannen mit dem Inbus.
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v Schraubendreher Im Handschutz
Worx WG324E Kettensäge: Ein Schraubendreher für die Kettenspannung ist im Handschutz untergebracht.

Wie bei den meisten anderen Mini-Kettensägen in unserem Test auch muss hier die Kette alle paar Schnitte mit einem (biologischen!) Kettenöl manuell geschmiert werden, damit diese nicht überhitzt und zu schnell stumpf wird. Es wird zwar ein Ölfläschchen mitgeliefert, dies ist allerdings leer und eine Öffnung im Deckel muss selbst gebohrt werden.

Die Kette selbst kann ohne Werkzeug gewechselt werden. Dazu muss das schwarze Drehrad an der Seite der Säge aufgeschraubt werden. Dadurch löst sich der Seitendeckel und die Säge kann gereinigt bzw. das Schwert samt Kette entnommen werden. Beim Einsetzen der Kette sollte zuvor die Vorrichtung für die Kettenspannung gelockert werden, um ein leichtes Einsetzen der Kette mit Schwert zu ermöglichen. Die richtige Kettenspannung muss danach wieder mit dem mitgelieferten und an der Säge untergebrachten Schraubendreher hergestellt werden. Eine werkzeuglose Kettenspannung wäre hier angenehmer gewesen. Da die Ketten nach dem Ausschalten schnell zum Stehen kommt, ist eine Kettenbremse nicht notwendig und daher nicht vorhanden.

In unserem getesteten Set (WG324E.1) wird die Grundausstattung zur Mini-Kettensäge mitgeliefert. Dazu zählen die betriebsfertige Baumsäge, also mit montiertem Schwert und Kette, ein Akku, ein Ladegerät und eine Ölfläschchen. Einen Koffer oder eine Tasche gibt es leider nicht dazu. Der Akku wird mit 18 (max. 20) Volt und 2 Amperestunden angegeben, was in der Grundausstattung eine übliche Größe ist. Bei unserem Test konnte ein leerer Akku in etwa einer Stunde voll aufgeladen werden. Dabei nahm er eine Energie von ca. 31,5 Wattstunden auf, was etwa 12% unter dem angegebenen Wert von 36 Wattstunden liegen.

Gute Verbrauchswerte im Standby

Üblicherweise steigt die Energie nach einigen Ladezyklen noch an, weshalb der Wert in Ordnung geht. Bleibt das Ladegerät nach dem Ladevorgang am Stromnetz stecken, werden 0,23 Watt für Standby verbraucht, was ein hervorragender Wert ist. Der Füllstand des Akkus kann auf der dreistufigen Balkenanzeige am Akku selbst grob abgelesen werden. Mit einer Akkuladung konnten wir eine Schiebetruhe mit Ästen (3-8 Zentimeter Durchmesser) auf 25 Zentimeter Länge geschnitten mehr als anfüllen. Ast-Durchmesser, die etwas größer sind als die Sägeblattlänge, sind mit dieser Mini-Kettensäge gut zu bewältigen.

Wird die Kette mal stumpf, kann diese einfach durch eine Ersatzkette getauscht oder mit der richtigen Feile nachgeschärft werden.

Nachteile

Der größte Nachteil, vor allem gegenüber der Scheppach CBS260-20Li, ist die manuelle Kettenschmierung, da der Arbeitsprozess alle paar Minuten unterbrochen werden muss, um die Kette frisch zu ölen. Für den jährlichen Baumrückschnitt ist dieser Umstand okay, wer allerdings die Säge öfter einsetzt, sollte eindeutig zur Scheppach greifen. Ebenso könnte die Kettenspannung besser gelöst sein. Die Mitbewerber zeigen, dass es auch einfacher oder auch komplett ohne eigener Spannvorrichtung geht.

Worx WG324E im Testspiegel

Selber machen (11/2021) vergibt 4 von 5 Sternen und das Prädikat »gut«:

»Eine praktische Minisäge für den Garten. Überall gut einsetzbar, wo für die normale Kettensäge kein Platz ist. Praktische Einhandbedienung, geringe Vibration. Sogar härtere Hölzer wie Kirsche schneidet sie ohne Probleme. Recht dicker Griff.«

Heimwerkerpraxis benotet unseren Favoriten mit der Gesamtnote 1,3 und dem Prädikat »Oberklasse« sowie der Einstufung »gut-sehr gut« in der Kategorie »Preis/Leistung«:

»Die Akku-Astsäge WG324E ist ein ganz besonderes Werkzeug, dass unsere Erwartungen im Test mehr als erfüllt hat. Mit seinem Preis von rund 100 Euro für die Maschine ohne Akku erreicht sie ein Preis/Leistungsverhältnis von gut – sehr gut.«

Sollten weitere Testberichte erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Im Gesamtpaket hat uns die Worx Mini-Kettensäge am meisten überzeugt, aber natürlich ist sie nicht die einzige gute Säge. Auch die folgenden Alternativen sind empfehlenswert.

Auch gut: Batavia Nexxsaw 18V

Eine Empfehlung möchten wir auch für die Batavia Nexxsaw 18V geben. Der Hersteller bietet neben zahlreichen Akkus und Ladegeräten auch eine Teleskopstange für die Kettensäge an. Mit nur wenigen Handgriffen kann sie daher zum Hochentaster umgebaut werden. Auch wenn die Säge mit Teleskopgriff etwas kopflastig wirkt, ist die Arbeit dennoch angenehmer und sicherer als auf einer Leiter. Somit ist die Säge universell einsetzbar.

Auch gut
Batavia Nexxsaw 18V
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v
Die Nexxsaw ähnelt unserem Testsieger. Auch sie ist eine hervorragende Säge mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten.

Natürlich dürfen auch Schutzeinrichtungen für den Anwender nicht fehlen. Die obere Schnittfläche des Schwertes ist allerdings nicht mit einem aufklappbaren, sondern mit einem starren Metallschutz versehen. Da der Kettenschutz auch über die Rundung der Schiene ragt, ist deren volle Länge nicht nutzbar, bzw. können keine Äste geschnitten werden, deren Durchmesser die Schwerlänge überragt. Die Hand des Anwenders ist mit einem sehr großzügig dimensionierten Handschutz geschützt, welcher für unser Empfinden etwas zu groß ausgefallen ist. In diesem ist auch der Schlüssel für die Kettenspannung untergebracht. Im Übrigen ist die Säge für Rechts- sowie auch Linkshänder geeignet.

Da der Motor oberhalb des Akkus im Griff verbaut ist, fällt das Stück unterhalb des Schalters sehr dick aus. Dennoch kann der Griff mit der Hand am oberen Ende umschlossen werden und ein angenehmes Arbeiten ist möglich. Der kraftvolle Motor selbst hat mit frischem Astwerk überhaupt keine Probleme und bleibt selbst bei trockenem Hartholz nur sehr selten stehen, auch wenn vom Anwender Druck aufgebaut wird.

Die Schnitttiefe beträgt etwa 109 Millimeter. Etwas mehr bekommt man bei der etwas schwächeren Kettensäge aus demselben Hause, nämlich der Nexxsaw 12V. Mit einem Gewicht von 1.925 Gramm fällt die Nexxsaw 18V auch etwas schwer aus, liegt aber dennoch ausbalanciert und angenehm in der Hand. Die Kettengeschwindigkeit beträgt ca. 4,7 Meter pro Sekunde, was in den meisten Fällen ausreichend ist. Der Motor im Griff wird auch im Dauerbetrieb nicht unangenehm warm.

Alle paar Schnitte muss manuell geölt werden

Wie auch beim Testsieger muss die Kette der Batavia alle paar Schnitte manuell geölt werden, damit sie nicht überhitzt und zu schnell stumpf wird. Entsprechendes Öl wird allerdings nicht mitgeliefert. Die Kette selbst kann ohne Werkzeug gewechselt werden. Dazu muss das orange Drehrad an der Seite der Säge aufgeschraubt werden. Dadurch löst sich der Seitendeckel und die Säge kann gereinigt bzw. das Schwert samt Kette entnommen werden.

Beim Einsetzen der Kette sollte zuvor die Vorrichtung für die Kettenspannung gelockert werden, um ein leichtes Einsetzen der Kette mit Schwert zu ermöglichen. Die richtige Kettenspannung muss danach wieder mit dem mitgelieferten und an der Säge untergebrachten Schraubendreher hergestellt werden. Eine werkzeuglose Kettenspannung wäre hier angenehmer gewesen.

Da die Ketten nach dem Ausschalten schnell zum Stehen kommt, ist eine Kettenbremse nicht notwendig und daher nicht vorhanden. Die Batavia Nexxsaw 18V ist im Übrigen die einzige Mini-Kettensäge im Test, deren Kettenraddeckel an der rechten Seite der Säge, wie bei einer richtigen Kettensäge, untergebracht ist. Das ist kein Vor- oder Nachteil, wir wollen es nur der Vollständigkeit halber hier erwähnen.

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Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v
Batavia Nexxsaw 18V Mini-Kettensäge.
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v Rückseite
Batavia Nexxsaw 18V Mni-Kettensäge: Rückseite.
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v Kette Spannen
Mini-Kettensäge Batavia Nexxsaw 18V: Die Kettenspannung funktioniert bei dieser Mini-Kettensäge mit einem Inbus-Schlüssel.
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v Schraubendreher Im Handschutz
Batavia Nexxsaw 18V Kettensäge: Inbus-Schraubendreher im Handschutz der Kettensäge.
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v Ohne Kettenraddeckel
Deckel kann ohne Werkzeug abgenommen werden: Batavia Nexxsaw 18V ohne Kettenraddeckel.
Mini-Kettensäge Test: Batavia Nexxsaw 18v Ohne Kette
Batavia Nexxsaw 18V Mini-Kettensäge ohne Kette.

Im getesteten Set wird die Grundausstattung zur Mini-Kettensäge mitgeliefert. Dazu zählen die betriebsfertige Säge, also mit montiertem Schwert und Kette, ein Akku und ein Ladegerät. Einen Koffer oder Tasche gibt es leider nicht dazu. Der Akku wird mit 18 Volt und 2 Amperestunden angegeben, was in der Grundausstattung eine übliche Größe ist. Bei unserem Test konnte ein leerer Akku in etwa 50 Minuten voll aufgeladen werden. Dabei nahm er eine Energie von ca. 37 Wattstunden auf, was etwa 3 % über dem angegebenen Wert von 36 Wattstunden liegt. Sensationell, zumal der Akku erst nach einigen Zyklen seine volle Kapazität entfaltet und deshalb noch mehr Energie aufnehmen wird.

Bleibt das Ladegerät nach dem Ladevorgang am Stromnetz stecken, werden 0,41 Watt für Standby verbraucht, wobei die Konkurrenz zeigt, dass es auch besser geht. Der Füllstand des Akkus kann auf der vierstufigen Ladezustandsanzeige am Akku selbst abgelesen werden. Mit einer Akkuladung konnten wir eine Schiebetruhe mit Ästen (3-8 Zentimeter Durchmesser auf 25 Zentimeter Länge geschnitten) mehr als anfüllen.

Wird die Kette mal stumpf, kann diese einfach durch eine Ersatzkette getauscht werden, oder mit der richtigen Feile nachgeschärft werden.

Beste Ausstattung: Scheppach CBS260-20Li

Die Mini-Kettensäge von Scheppach bietet sehr viele Ausstattungsdetails, die man bei den meisten anderen Mini-Kettensägen vermisst. So besitzt diese Einhandsäge eine automatische Kettenschmierung. Das bedeutet, dass der Arbeitsablauf nicht alle paar Schnitte zum Ölen der Kette unterbrochen werden muss. Lediglich beim Akkuwechsel bzw. wenn der Akku leer ist, muss der Öltank, welcher sich gegenüber von dem Kettenraddeckel befindet, wieder aufgefüllt werden.

Beste Ausstattung
Scheppach CBS260-20Li
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li
Die CBS260-20Li ist super ausgestattet. Besonders das lange Schwert und die automatische Kettenschmierung zählen zu den Höhepunkten.

Über ein kleines Loch in der Schiene wird so während des Betriebes kontinuierlich frisches Öl auf die Kette gepumpt. Natürlich kann die Schiene auch um 180° gedreht verwendet werden. Hier sollte aber zuvor das kleine Loch gesäubert werden, da es an der Außenseite schnell mit Sägespänen zusetzt. Neben der Scheppach besitzt diese Besonderheit nur die Säge von Black&Decker, welche mehr als doppelt so viel auf die Waage bringt und nur beidhändig bedienbar ist.

Das nächste Alleinstellungsmerkmal der Scheppach ist das lange Schwert. Während die Konkurrenz nur 4 bis maximal 5 Zoll lange Schwerte verbaut, gönnt sich unser Ausstattungssieger ein langes 6-Zoll-Schwert. Bei neuer Kette – da ist diese am kürzesten – beträgt die nutzbare Schwerlänge sagenhafte 142 Millimeter. Das bietet sonst keine Säge. Natürlich muss die Antriebseinheit auch dementsprechend leistungsstark sein, um Hölzer in diesen Dimensionen schneiden zu können – und das ist sie auch. Selbst trockenes Hartholz stellt für die Scheppach keine Probleme dar. Erst wenn der Akku leer wird bzw. sehr viel Druck vom Anwender aufgebaut wird, gerät sie ins Stocken.

Der Motor sitzt in dieser Kettensäge übrigens oberhalb des Griffes, weshalb die Strecke zum Kettenrad auch sehr kurz und effektiv ist. Mit einer Kettengeschwindigkeit von 7,5 Meter pro Sekunde zählt die Scheppach zu den Schnellsten dieser Klasse. Beim Loslassen des Ein-/Ausschalters wird deshalb die Kette sofort mittels Motorbremse gestoppt. Da der Motor nicht im Griffstück untergebracht ist, besitzt die Säge einen angenehm dünnen Griff, wobei die Hand durch einen Handschutz ebenfalls geschützt ist. Im Übrigen ist die Säge für Rechts- sowie auch Linkshänder geeignet. Der obere Kettenschutz, von Scheppach auch »vorderer Handschutz« genannt, klappt beim Schneiden nach oben weg und gibt somit die komplette Schwerlänge frei.

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Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Öltankverschluss
Scheppach CBS260-20Li.
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Rückseite
Scheppach Akku-Astsäge CBS260-20Li.
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Öltank Befüllen
Scheppach CBS260-20Li: Befüllen des Öltank der automatischen Kettenschmierung.
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Schwert Mit Loch Für Öl
Scheppach CBS260-20Li Schwert mit Löchern für die Kettenschmierung.
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Ohne Kettenraddeckel
Scheppach CBS260-20Li ohne Kettenraddeckel.
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Ohne Kette
Mini-Kettensäge Scheppach CBS260-20Li ohne Kette.
Mini-Kettensäge Test: Scheppach Cbs260 20li Einschaltknopf
Die Scheppach Mini-Kettensäge CBS260-20Li hat einen extra Einschaltknopf.

Neben der automatischen Kettenschmierung und dem langen Schwert besitzt die CBS260-20Li noch eine Eigenschaft, die man bei den anderen Herstellern vermisst: eine halbautomatische Kettenspannung. Unterhalb der Kettenraddeckelschraube ist eine Feder eingesetzt, welche über ein Metallstück das Schwert mit der Kette auf Spannung hält. Sollte sich nun die Kette während des Betriebes lockern, muss lediglich die Kettenraddeckelschraube etwas gelockert werden, damit die Feder die Kette wieder auf Spannung bringen kann. Danach muss selbstverständlich die Schraube wieder zugedreht werden, denn mit dieser wird auch die Schiene an der Mini-Kettensäge fixiert. Das Wechseln der Kette geschieht übrigens werkzeuglos.

Die Kette kann werkzeuglos gewechselt werden

Es ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt – und das zählt auch für die Mini-Kettensäge von Scheppach. Die Einschaltprozedur ist für uns alles andere als benutzerfreundlich. Um die Säge nach längerer Pause zu starten, muss zuerst die Anzeige am Akku gedrückt werden, woraufhin der Einschaltknopf am Gerät lange drückt werden kann. Erst dann startet die Säge, sobald die Entriegelung betätigt und der Fingerschalter gedrückt wird. Vor allem auf einer Leiter kann dieses Spiel sehr schnell sehr lästig werden, wobei von einer einhändigen Bedienung nicht mehr die Rede sein kann. Eine Teleskopstange gibt es leider für die Säge nicht, sodass man bei großen Bäumen auf eine Leiter angewiesen ist. Davon abgesehen ist die Einhandsäge mit ihren 1.500 Gramm sehr leicht, was ein angenehmes Arbeiten mit sich bringt.

Geliefert wird die Säge im Koffer mit einem 20-Volt-Akku mit 2 Amperestunden. Die errechnete Energie beträgt demnach 40 Wattstunden, was für Sägen dieser Klasse recht ordentlich ist. Ein leerer Akku wird in einer Stunde vollständig geladen und unser Exemplar genehmigte sich dabei etwa 37 Wattstunden, was etwa 8% unter der angegebenen Kapazität liegt. Üblicherweise steigt die Energie nach einigen Ladezyklen noch an, weshalb der Wert in Ordnung geht. Bleibt das Ladegerät nach dem Ladevorgang am Stromnetz stecken, werden 0,33 Watt für Standby verbraucht, was ein guter Wert ist. Der Füllstand des Akkus kann auf der vierstufigen Balkenanzeige am Akku selbst, aber auch am Gerät, abgelesen werden. Mit einer Akkuladung konnten wir eine Schiebetruhe mit Ästen (3-8 Zentimeter Durchmesser auf 25 Zentimeter Länge geschnitten) mehr als anfüllen.

Sollte die Sägekette stumpf werden, kann sie mit einem entsprechendem Schärfgerät nachgeschärft werden.

Beste Verarbeitung: Stihl GTA 26

Dass Stihl ein namhafter Hersteller von qualitativ hochwertigen Sägen ist, merkt man spätestens, wenn man die GTA 26 in die Hand nimmt. Der Gehölzschneider wirkt sehr wertig und durchdacht. So ist bei dieser Mini-Kettensäge die Entriegelung nicht zum Drücken, sondern zum Wippen ausgeführt, was deutlich angenehmer ist. Natürlich befindet sich die Wippe an beiden Seiten des Gerätes, sodass es für Rechts- wie auch Linkshänder geeignet ist.

Beste Verarbeitung
Stihl GTA 26
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta 26
Stihl liefert Profiqualität made in Germany für kräfteschonendes Arbeiten und überzeugt nicht nur mit tadelloser Verarbeitung.

Ebenso hatte das Gerät die höchste Kettengeschwindigkeit von 8 Meter pro Sekunde im Test. Allerdings hat die Stihl auch den schwächsten Motor verbaut. Während frisches Astwerk für die Säge weniger Probleme darstellt, kommt sie bei trockenem Hartholz öfter zum Stehen. Übt der Anwender jedoch keinen Druck auf die Säge aus, schneidet sie sich auch gerne mal durch dickere Äste. Aufgrund der höheren Schnittgeschwindigkeit geschieht das auch sehr zügig und die Säge zieht sich von selbst ins Holz hinein. Deshalb würden wir auch die Arbeitsweise mit der GTS26 als äußerst kräfteschonend beschreiben.

Der Motor sitzt in diesem Gerät im Übrigen oberhalb des Griffes, weshalb die Strecke zu Kettenrad auch sehr kurz und effektiv ist. Eine Kettenbremse gibt es trotz der hohen Kettengeschwindigkeit allerdings nicht. Da der Motor nicht im Griffstück untergebracht ist, besitzt die Säge einen angenehm dünnen Griff. Nur am unteren Ende wächst der Durchmesser etwas an, da hier der Akku eingesteckt wird.

Einen Handschutz vermisst man allerdings bei der Mini-Kettensäge von Stihl. Durch den breiten Wulst oberhalb des Ein-/Ausschalters, in dem die Ladezustandsanzeige des Akkus untergebracht ist, wird jedoch ein Kontakt der abfallenden Äste mit der Hand effektiv verhindert. Dennoch ist es ratsam, Handschuhe bei der Arbeit zu tragen. Durch das schlanke Design können auch schwer zugängliche Äste gesägt werden. Der obere Kettenschutz ist, wie bei unserem Testsieger auch, federnd auf der Säge montiert und klappt beim Schneiden nach oben weg. Somit liegt die komplette Schwerlänge frei und kann in ihrer vollen Dimension genutzt werden. Aufgrund des schwachen Motors fällt diese mit 100 Millimeter auch etwas kurz aus, was aber für den typischen Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern kein Problem darstellt.

50 Milliliter Bio-Multiöl sind dabei

Wie bei den meisten anderen Mitbewerbern auch muss hier die Kette alle paar Schnitte mit einem Kettenöl manuell geschmiert werden, damit sie nicht überhitzt und zu schnell stumpf wird. Als Premiumhersteller liefert Stihl sogar 50 Milliliter von einem Bio-Multiöl mit, welches noch dazu in einem hochwertigen und wiederverschließbaren Fläschchen abgefüllt ist. Die Kette selbst kann ohne Werkzeug gewechselt werden. Dazu muss das schwarz-graue Drehrad an der Seite der Säge aufgeschraubt werden. Dadurch löst sich der Seitendeckel und die Säge kann gereinigt bzw. das Schwert samt Kette entnommen werden. Das Einsetzen des Schwertes mit der Kette funktioniert genauso problemlos.

Um die richtige Kettenspannung herzustellen, wird kein Werkzeug benötigt. Dazu muss die eben erwähnte Kettenraddeckelschraube etwas gelockert und am Schwert gezogen werden, bis die Kette gespannt ist. Während noch Zug am Schwert ausgeübt wird, sollte die Deckelschraube wieder fixiert werden. Natürlich sollte bei diesem Vorgehen der Akku aus dem Gerät entfernt werden, um Verletzungen zu vermeiden. Eine geniale einfache Lösung, wie wir finden, welche nicht zuletzt wegen der ovalen Form des Schwertes so gut funktioniert. Logischerweise kann eine nicht vorhandene Spannvorrichtung auch nicht defekt werden, sich nicht mit Sägespänen zusetzten und minimiert den Reinigungsaufwand.

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Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26
Stihl GTA26 Akku-Astsäge mit 12-V-Akku.
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26 Rückseite
Stihl GTA26: Die Rückseite der Mini-Kettensäge.
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26 Ohne Kettenraddeckel
Stihl GTA26 ohne Kettenraddeckel minimale Verschmutzung.
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26 Ohne Kette
Stihl GTA26 Mini-Kettensäge ohne Kette.
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26 Kette Spannen
Stihl GTA26 Akku-Astsäge: Werkzeuglose Kettenspannung.
Mini-Kettensäge Test: Stihl Gta26 Kette ölen
Stihl GTA26 Kette ölen.

In unserem getesteten Set wird die Grundausstattung zur Mini-Kettensäge in eleganter Tragetasche mitgeliefert. Dazu zählen die betriebsfertige Säge, also mit montiertem Schwert und Kette, ein Akku, ein Ladegerät und ein volles 50 Milliliter Ölfläschchen. Der Akku wird mit 10,8 Volt und 2,6 Amperestunden angegeben, was in der Grundausstattung eher klein ausfällt. Bei unserem Test konnte ein leerer Akku in etwa einer Stunde voll aufgeladen werden. Dabei nahm er eine Energie von ca. 28,5 Wattstunden auf, was etwa 2% über dem angegebenen Wert von 28 Wattstunden liegen – sensationell, zumal der Akku erst nach einigen Zyklen seine volle Kapazität entfaltet und deshalb noch mehr Energie aufnehmen wird. Bleibt das Ladegerät nach dem Ladevorgang am Stromnetz stecken, werden 0,18 Watt für Standby verbraucht, was der beste Wert im Test war. Der Füllstand des Akkus kann auf der vierstufigen Balkenanzeige am Gerät abgelesen werden. Mit einer Akkuladung konnten wir eine Schiebetruhe mit Ästen (3-8 Zentimeter Durchmesser auf 25 Zentimeter Länge geschnitten) nicht ganz anfüllen.

Wird die Kette einmal stumpf, kann diese einfach durch eine Ersatzkette getauscht werden, oder mit dem passendem Schärfgerät nachgeschärft werden.

Außerdem getestet

Parkside PGHSA 12 B2

Die Parkside PGHSA 12 B2 glänzte in unserem Test mit der größten Akkukapazität von 60 Wattstunden. Da es sich allerdings um einen 12-Volt-Akku handelt, ist sie nicht ganz so durchzugsstark wie die 18- oder 20-Volt-Modelle. Dennoch übertrifft sie aufgrund ihrer hohen Kapazität (mehr Kapazität bedeutet auch mehr Strom) die restlichen 10,8 bzw. 12-Volt-Modelle. Allerdings will ein leerer Akku auch 2,5 Stunden geladen werden.

Mit der nutzbaren Schwertlänge von 119 Millimeter und 5,6 Meter pro Sekunde Kettengeschwindigkeit liegt sie ebenfalls im guten Mittelfeld. Jedoch fällt die Parkside für ein 12-Volt-Gerät mit 1.690 Gramm sehr schwer aus. Wie bei den meisten anderen Mini-Kettensägen auch erfolgt die Kettenschmierung bei diesem Gerät manuell, wobei der Kettenwechsel und die Kettenspannung werkzeuglos vonstatten geht. Geliefert wird die PGHSA 12 B2 im Koffer mit einem Akku und Ladegerät. Erfreulicherweise gibt es auch ein passendes Kettenöl dazu. Zusätzlich ist eine Kettenbremse verbaut und der obere Kettenschutz bzw. Rückschlagschutz klappt beim Schneiden nach oben weg, wodurch die volle Schwerlänge der Mini-Kettensäge ausgenutzt werden kann.

Zwei kleine Minuspunkte sind bei dieser Astsäge im Test aufgefallen, die mit der Bedienung und der Verarbeitung zusammenhängen: So wirkte die Kettenspannung auf uns etwas hakelig und der Akku lässt sich nur schwer aus dem Gehäuse entfernen.

Batavia Nexxsaw 12V

Die Batavia Nexxsaw 12V ist die schwächere Variante unserer Empfehlung, der Nexxsaw 18V. Obwohl die Leistungsdaten schwächer scheinen, verbaut Batavia hier ein längeres Schwert mit einer nutzbaren Länge von 119 Millimeter. Ebenso kann sich die Schnittgeschwindigkeit von 7,45 Meter pro Sekunde sehen lassen und der Motor hat trotz seiner geringen Spannung ordentlich Durchzug. Die Kettenschmierung erfolgt manuell, wobei Batavia kein passendes Öl mitliefert.

Das Gewicht hingegen geht mit 1.500 Gramm in Ordnung. Der Kettenwechsel erfolgt werkzeuglos, wobei bei der Kettenspannung ein Schraubendreher benötigt wird. Dieser wird mitgeliefert und kann im Handschutz untergebracht werden. Ein feststehender Metallbügel als Rückschlagschutz verhindert allerdings, dass auch Äste, deren Durchmesser die Schwertlänge überragt, geschnitten werden können. Der Antrieb würde das auf jeden Fall schaffen. Im Gegensatz zur 18-Volt-Variante wird hier der Motor oberhalb des Griffes verbaut und die der Kettenraddeckel befindet sich wie bei den meisten Sägen auf der linken Seite. Eine Kettenbremse gibt es ebenso nicht. Allerdings wird die 12-Volt-Variante im Koffer geliefert.

Wer bereits Akkugeräte von Batavia mit 12-Volt-Akkus besitzt, kann getrost zur Nexxsaw 12V greifen. Wenn das nicht der Fall ist, raten wir zur 18- bzw. 20-Volt-Variante.

Yard Force LS C13

Die Yard Force LS C13 hat den Motor direkt vor der Schneidgarnitur und nicht wie den anderen Mini-Kettensägen über dem Griff. So hat man einen großen Anstand zwischen Griffstück und dem Sägeschwert. Dadurch wirkt sie sehr kopflastig und das Arbeitsgefühl ist eher durchwachsen. Zusätzlich verhindert der feststehende Metallbügel als Ketten- und Rüsckschlagschutz, dass auch Äste, deren Durchmesser die Schwertlänge überragen, geschnitten werden können.

Der Kettenwechsel kann aber werkzeuglos durchgeführt werden, wogegen für die richtige Kettenspannung ein Sechskantschlüssel benötigt wird. Dieser kann auch unter dem Griff geparkt werden. Der Höhepunkt bei der Yard Force ist definitiv die Prozent-genaue Anzeige der Akkukapazität am Akku selbst. Das bietet sonst keine der getesteten Mini-Kettensägen. Die Kette muss auch hier manuell geölt werden, wobei der LS C13 ein Kettenöl, etwa 25 Milliliter, beiliegt. Der 20-Volt-Akku mit 2 Amperestunden in der Grundausstattung geht in Ordnung und ist in einer Stunde geladen.

Aufgrund der im Vergleich weniger komfortablen Handhabung raten wir allerdings von dieser Säge ab.

Black+Decker GKC1000L

Ein interessantes Konzept verfolgt die Black&Decker GKC1000L Alligator. Diese Säge ist nur beidhändig bedienbar, weshalb sie auch sehr sicher ist. Im geschlossenen Zustand ist die komplette Sägeeinheit von metallischen Klauen verdeckt, welche erst beim Öffnen der Griffstücke die Kettensäge freigeben. Erfreulich: Das Kettenöl muss nicht manuell aufgetragen werden, sondern wird in eine dafür vorgesehene Öffnung hinter dem Schwert gespritzt. Die Kettenschmierung erfolgt dann automatisch. Es wird auch eine Ölflasche mitgeliefert, diese ist allerdings leer. Weder ein Kettenwechsel noch die Kettenspannung können ohne Werkzeug durchgeführt werden. Ein passender Schraubenschlüssel ist jedoch im Lieferumfang enthalten.

Mit 3.065 Gramm ist die Säge noch dazu sehr schwer, weshalb ein Arbeiten über Schulterhöhe mit der Zeit etwas anstrengend wird. Außerdem ist die Black&Decker aufgrund ihrer Länge etwas unhandlich. Ein kontrolliertes und exaktes Ansetzen der Säge wird durch die Klemmbacken erschwert. Beim Praxistest haben sich die Klauen als wenig hilfreich herausgestellt. Nur selten konnten wir einen Ast in einem Zug durchschneiden, da sich vorwiegend die Klauen gegenseitig im Weg waren. Ein erneutes Öffnen und Schließen der Säge waren notwendig. Noch dazu ist ein Arbeiten auf Leitern aufgrund der beidhändigen Bedienung ausgeschlossen. Für Menschen, die die Arbeit mit gefährlichen Maschinen oder mit Kettensägen abschreckt, ist das Gerät aufgrund der absolut sicheren Bedienung beim Sägen durchaus interessant.

Bosch AdvancedCut 18

Bosch setzt bei seinen kleinen Kettensägen auf die Nanoblade-Technologie. Bei dieser wird keine Sägekette im klassischen Sinne verwendet, sondern Kette und Schwert bilden gemeinsam mit dem Antriebsrad eine Einheit. Diese Einheit kann auch im Handumdrehen werkzeuglos getauscht werden. Ebenso hält sich der Wartungsaufwand in Grenzen, da die Kette nicht geölt oder nachgespannt werden muss. Aufgrund der deutlich kleineren Verzahnung der Nanoblade gegenüber einer herkömmlichen Kettensäge wird die Schnittfläche auch feiner. Die Schnittlänge der AdvancedCut 18 liegt allerdings nur bei 68 Millimeter.

Im Gegensatz zu den anderen Testkandidaten gibt es hier an der Oberseite des Schwertes keinen Kettenschutz, sodass beide Seiten des Schwertes verwendet werden können. Für den Baumrückschnitt ist dieses System allerdings nur bedingt geeignet, da der Sägefortschritt eher bescheiden und stockend ist. Noch dazu setzt sich der Antriebsbereich primär beim Schneiden von frischem Holz schnell zu. Plattenmaterial hingegen stellt für die Bosch kein Problem dar.

Kurvenschnitte nur bedingt möglich. Trotz der feinen Verzahnung der Ketteneinheit kommt es auch hier zu unschönen Ausrissen. Lediglich beim Einstechen ins Holz bietet die Säge Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Stichsäge. Im Übrigen werden die feinen Sägespäne beim Schneiden direkt auf die Hand des Benutzers katapultiert, bei Arbeiten über Kopf sogar auf den ganzen Körper. Insgesamt ist die Bosch AdvancedCut 18 eher eine Allround-Säge für die Werkstatt, mit der man auch zwischendurch den ein oder anderen Ast im Garten absägen kann. Als reine Astsägen sind die anderen Sägen mit »echter« Kette deutlich besser geeignet.

Typisch Bosch wird die Mini-Kettensäge mit Akku und Ladegerät im hochwertigen Koffer geliefert. Der Akku war mit 18 Volt und 2,5 Amperestunden nach dem Parkside-Akku einer der größten im Test und ist für die Nanoblade-Technologie mehr als ausreichend. Dieser kann noch dazu mit dem Ladegerät in einer Stunde voll geladen werden. Eine grobe Indikation über die Akkuladung findet am unteren Griffende der Säge, wenn der Ein-/Ausschalter Schalter gedrückt ist. Während die restlichen Kandidaten nur eine Motordrehzahl besitzen, kann diese bei den Bosch-Kettensägen über den Druck am Gasschalter variiert werden.

Bosch EasyCut 12

Auch bei der EasyCut 12 setzt Bosch auf das Nanoblade-System. Die Vor- und Nachteile für diese Technologie können daher Bosch AdvancedCut 18 übernommen werden. Genau wie das größere Schwestermodell ist die EasyCut 12 eine Allround-Säge für die Werkstatt, mit der man auch Äste sägen kann. Als reine Astsäge sind die anderen Sägen mit »echter« Kette und längerem Schwert deutlich besser geeignet.

Auch die 12-Volt-Version wird im Koffer samt Akku und Ladegerät geliefert. Als Akku kommt ein 12-Volt-Akku mit 2,5 Amperestunden zum Einsatz, was für den typischen Anwender völlig ausreichend ist. Die Ladezeit beträgt allerdings hier knapp 3 Stunden. Ein Ersatzakku wäre daher hier von Vorteil. Eine Balkenanzeige, die die Akkuladung anzeigt, gibt es nicht. Allerdings wird mit einer rot-grünen LED an der Seite des Gerätes beim leichten Drücken des Ein-/Ausschalters verraten, wenn der Akku leer ist. Die Motordrehzahl ist auch bei dieser Mini-Kettensäge variabel.

So haben wir getestet

Zu Beginn wurde wie immer eine Bestandsaufnahme gemacht, die technischen Daten der Mini-Kettensägen aufgenommen und das Zubehör protokolliert. Im Grunde wird hier die betriebsfertige Säge gewogen, die nutzbare Schwertlänge gemessen, ein Kettenwechsel vorgenommen, die Kettenspannung eingestellt und beurteilt. Ebenso ausschlaggebend war das optional erhältliche Zubehör wie alternative Akkus aber auch Telekopstangen. Bei der Sägekette wurde darauf geachtet, dass diese eine standardisierte Teilung aufweist.

Mini-Kettensäge Test: 20221030

Für den praktischen Test haben wir einen Blutahornbaum mit den Mini-Kettensägen zerlegt. Da frisches Holz generell leichter zu sägen ist, hatten hier Kettensägen auch bei dickeren Ästen bis 10 Zentimeter Durchmesser weniger Probleme. Da diese Baumart jedoch stark verwachsen ist, konnten wir die Zugänglichkeit der Kettensägen sehr gut beurteilen.

Mini-Kettensäge Test: 20221030

Den absoluten Härtetest für die Mini-Kettensägen gab es dann mit getrockneter Akazie, ebenfalls bis 10 Zentimeter Durchmesser. Da die Schnittleistung einer Kettensäge am meisten von der Schärfe der Kette abhängt, wurde natürlich vor dem Test die Schärfe der Kette überprüft und gegebenenfalls nachbearbeitet. Hier gab es im Übrigen keine Ausreißer, keine Säge wurde mit stumpfer Kette ausgeliefert und auch die Standzeit der Originalketten ging völlig in Ordnung.

Da mit den Gehölzschneidern tendenziell nicht in Bodennähe geschnitten wird, wo Erde oder Sand an den Bäumen haftet, bleiben die Mini-Kettensägen auch lange scharf. Beim Dauertest wurde festgestellt, wieviel Holz man mit einer Akkuladung schneiden kann. Fast alle Mini-Kettensägen schafften eine gehäufte Schiebetruhe.

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Mini-Kettensäge Test: Energie Des Akkus Messen
Mit FritzDECT 210 haben wir die aufgenommene Energie gemessen.
Mini-Kettensäge Test: Ladeleistung Diagramm
Typischer Leistungsverlauf einer Delta-Peak-Ladung.

Die Akkukapazität haben wir mit einem smarten Zwischenstecker aus dem Hause AVM gemessen, da diese ab Werk vorwiegend im unteren Leistungsbereich sehr genau messen. Die Genauigkeit wurde vor dem Versuch mit einer bekannten Schaltung ( = kapazitiver Filter mit Gleichrichtung und ohm’scher Last) überprüft und liegt bei unserem Exemplar bei unter 1,5 Prozent. Natürlich entspricht die so gemessene Leistung nicht derjenigen, die der Akku aufnimmt, da das Ladegerät selbst ebenfalls Verluste hat. Wir sind daher von einem typischen Wirkungsgrad von 95 Prozent ausgegangen, da sich die Wärmeentwicklung der Ladegeräte beim Laden in Grenzen gehalten hat.

Die wichtigsten Fragen

Wozu benötigt man eine Mini-Kettensäge?

Vorwiegend werden Mini-Kettensägen bzw. Astsägen für den Rückschnitt von Bäumen verwendet. Selbstverständlich könnte man auch normale Kettensägen verwenden, diese sind jedoch in den meisten Fällen zu groß und zu schwer. Aber auch für den groben Zuschnitt von Konstruktionsvollholz können derartige kleine Kettensägen verwendet werden.

Warum muss die Kette einer Mini-Kettensäge geölt werden?

Wenn die Kette auf dem Schwert der Astsäge gleitet, aber auch wenn die Schneiden der Kette das Holz durchtrennt, entstehe Wärme durch Reibung. Bei zu viel Wärme würde die Kette zu schnell stumpf werden. Das Kettenöl vermindert die Reibung, kühlt zusätzlich die Kette und erhöht somit die Standzeit.

Kann man eine stumpfe Kette schärfen?

Natürlich kann man mit einem entsprechenden Schärfgerät oder Feile die Kette der Astsäge nachschärfen. Hierzu ist zu beachten, das richte Schärfgerät oder die richtige Feile zu verwenden. Wenn die Kette jedoch mechanisch beschädigt ist, sollte sie ersetzt werden.

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 Test: Artboard

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