Die beste Munddusche

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Mundduschen im Test

Die beste Munddusche für die meisten Menschen ist die Oral-B WaterJet. Sie reinigt sanft, aber präzise und man kann die Stärke des Wasserstrahls einstellen. Alternativ empfehlen wir das Modell von Simbr. Das Gerät bietet für wenig Geld eine gute Leistung und praktische Reinigungsmodi, um auch sensible Zähne und Zahnfleisch schonend zu säubern.

Update 2. Oktober 2018

Unser neuer Testsieger ist die Oral-B WaterJet. Wir haben unseren Testbericht entsprechend aktualisiert.

Wir haben 14 Mundduschen mit Preisen zwischen 12 und 110 Euro für Sie getestet. Darunter waren sowohl stationäre Geräte für das Badezimmer, die an eine Steckdose angeschlossen werden und einen großen Wassertank bieten, als auch mobile Mundduschen, die mit Strom aus dem Akku laufen und auch auf Reisen mitgenommen werden können.

Das wohl wichtigste Fazit unseres Tests: Man muss nicht viel Geld ausgeben, um eine Munddusche zu bekommen, die ihre Sache ordentlich macht. Insgesamt bieten alle Modelle eine brauchbare bis sehr gute Reinigungsleistung. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede bei Ausstattung und Benutzerfreundlichkeit. Wir sagen Ihnen, für wen eine Munddusche geeignet ist und welche Modelle im Test punkten konnten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Oral-B WaterJet

Die Oral-B WaterJet reinigt das Gebiss präzise, aber dennoch sanft. Vor allem die Aufsätze mit der Doppelfunktion haben uns gefallen; man kann zwischen einem dünnen, relativ starken Strahl oder einem sanften Strahl wählen, der nicht ganz so präzise, dafür aber sehr weich ist. Auf Wunsch bekommt man die WaterJet auch als großes Mundpflege-Center mit elektrischer Zahnbürste.

Mobile Alternative

Simbr Munddusche

Test Munddusche: SIMBR Munddusche
Die beste mobile Munddusche im Test ist zugleich auch die günstigste.

von 46 Lesern gekauft

Die beste mobile Alternative ist die Munddusche von Simbr, ein handliches Modell mit Akkubetrieb. Der Wassertank befindet sich hier direkt im Handstück und ist mit 125 Millilitern nicht besonders groß, reicht aber für eine schnelle Reinigung. Auch die Simbr liefert einen präzisen, starken Strahl, der Essensreste und Ablagerungen wegspült. Und sie ist sehr günstig.

Mit Luft und Wasser

Philips Sonicare AirFloss Ultra

Test Munddusche: Philips Sonicare AirFloss Ultra
Mit einem Gemisch aus Wasser und Luft säubern kurze Druckstöße die Zahnzwischenräume sanft.

Eine Alternative zu unserem mobilen Favoriten ist die Philips Sonicare AirFloss Ultra, die die Stelle zwischen den Zähnen auf eine ganz besondere Art reinigt: Das sehr kompakte Gerät nutzt keinen Wasserstrahl, sondern stößt in kurzen Intervallen ein Gemisch aus Wasser und Luft aus. Dieses Prinzip reinigt äußerst sanft und dennoch gründlich – die optimale Munddusche für Menschen mit empfindlichen Zähnen und Zahnfleisch. Preislich liegt sie mit knapp über 80 Euro aber deutlich höher als die meisten getesteten Mundduschen.

Vergleichstabelle

TestsiegerMobile AlternativeMit Luft und Wasser
Modell Oral-B WaterJet Simbr Munddusche Philips Sonicare AirFloss Ultra Smagreho Munddusche Orali Mobile Munddusche Waterpik WP-660EU Homitt Dental Panasonic EW1211 Tec.Bean Munddusche Lavany Elektrische Munddusche Panasonic EW1611 Oral-B OxyJet
Test Munddusche: Oral-B WaterJetTest Munddusche: SIMBR MundduscheTest Munddusche: Philips Sonicare AirFloss UltraTest Munddusche: Smagreho MundduscheTest Munddusche: Orali Mobile MundduscheTest Munddusche: Waterpik WP-660EUTest Munddusche: Homitt DentalTest Munddusche: Panasonic EW1211Test Munddusche: Tec.Bean MundduscheTest Munddusche: Lavany Elektrische MundduscheTest Munddusche: Panasonic EW1611Test Munddusche: Oral-B OxyJet
Pro
  • Wasserstrahl wahlweise präzise oder sanft
  • Großer Tank
  • Präziser Wasserstrahl
  • Verschiedene Reinigungsmodi
  • Sanfte Reinigung mit sanften Druckstößen
  • Benötigt wenig Wasser
  • Kleiner Tank sorgt für kompaktes Gehäuse
  • Unbegrenzter Wasservorrat
  • Einfache Installation
  • Läuft ohne Strom mit Handpumpe
  • Sehr leicht
  • Hoher Druck
  • Präziser Wasserstrahl
  • Großer Tank
  • Viele Aufsätze inklusive
  • Hoher Druck
  • Präziser Wasserstrahl
  • Großer Tank
  • Viele Aufsätze inklusive
  • Saugnäpfe für sicheren Stand
  • Präziser Wasserstrahl
  • Verschiedene Reinigungsmodi
  • Präziser Wasserstrahl
  • Verschiedene Reinigungsmodi
  • Präziser Wasserstrahl
  • Verschiedene Reinigungsmodi
  • Großer Tank für mobiles Modell
  • Sehr großer Tank
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr großer Tank
  • Gute Verarbeitung
Contra
  • Druck könnte etwas höher sein
  • Tank nicht besonders groß
  • Reinigungsleistung durchwachsen
  • Druck nicht einstellbar
  • Auf Dauer vielleicht störend am Waschbecken
  • Das Pumpen geht auf Dauer zu Lasten von Druck und Koordination
  • Sehr kleiner Tank
  • Teuer
  • Stopp- statt Starttaste am Handstück
  • Tank nicht besonders groß
  • Teuer
  • Tank nicht besonders groß
  • Reinigungsmodus nur im laufenden Betrieb wählbar
  • Wasserstrahl nicht besonders präzise
  • Druck könnte etwas höher sein
  • Wasserstrahl nicht besonders präzise
  • Druck eher zu schwach
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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So haben wir getestet

Wir haben alle 14 Mundduschen selbst ausprobiert und in der Praxis getestet. Wie ist die Handhabung und wie hoch der Druck? Wie sind die Modelle verarbeitet? Wie laut sind sie? Auch die Zeit bis der Tank leer ist, haben wir gestoppt – einmal mit Minimal- und einmal mit Maximaldruck. So weiß man, wie weit man mit einer Tankfüllung kommt oder ob man schon nach ein paar Zähnen wieder auffüllen muss, um das ganze Gebiss komplett zu reinigen.

Mundduschen Test: Testsieger Honzin Dentale Aquarius
Alle 14 Mundduschen aus unserem Test: (von links, hintere Reihe): ACTOPP Reisemunddusche, Oral-B OxyJet, Oral-B WaterJet, Panasonic EW1611. In der vorderen Reihe haben wir ebenfalls von links die Simbr Munddusche, Lavany, Homitt Dental, Philips Sonicare AirFloss Ultra, Honzin Dental Aquarius, Orali, Waterpik WP-660EU, Tec.Bean und Panasonic EW1211. Die Smagreho ist nicht mit auf dem Bild.

Abgesehen von den beiden Mundduschen, die ohne Pumpe arbeiten – die Modelle von Smagreho und Orali – sind alle getesteten Mundduschen recht laut: Im Bereich zwischen 70 und 80 Dezibel bewegt sich der Schalldruckpegel, den wir im Badezimmer gemessen haben. Dort herrscht normalerweise eine Lautstärke von nur 42 Dezibel. Am späten Abend, wenn andere Bewohner in der Wohnung bereits schlafen, sollte man die Mundduschen also nicht benutzen, weil sie doch deutlich zu hören sind – selbst durch die geschlossene Badezimmertür.

Den speziellen Aufsätzen, die einige Hersteller ihren Mundduschen beilegen, haben wir kaum Beachtung geschenkt. So gibt es etwa Düsen speziell für die Zahnbelagentfernung, Zahnfleisch- und Zungenreinigung oder die Säuberung der Zahnspange. Alle Aufgaben erledigen auch die normalen Düsen, die man zudem nachkaufen kann – im Gegensatz zu den Spezialanfertigungen im Lieferumfang einiger Modelle. Im Alltag wird man auf Dauer ohnehin nur den normalen Aufsatz benutzen, der unserer Meinung nach auch völlig ausreicht – auch für Träger von Zahnspangen. Nicht umsonst verzichten namhafte Hersteller wie Braun oder Panasonic auf derlei Zubehör.

Was ist besser: Zahnseide oder Munddusche?

Wer gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch haben möchte, kommt nicht umhin, sich jeden Tag die Zähne gründlich zu putzen. Doch selbst mit der besten Putztechnik kommt die beste Zahnbürste nicht an alle Stellen im Mund heran. Vor allem die Zahnzwischenräume sind ein Rückzugsort für Bakterien, die sich dort vermehren und auf Dauer großen Schaden anrichten können. Deswegen sollte man sich neben dem täglichen Zähneputzen auch um die Zwischenräume kümmern.

Zahnärzte empfehlen daher die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen. Doch viele Menschen kommen weder mit Zahnseide noch den Zwischenraumzahnbürsten gut zurecht. Eine Munddusche kann dann eine gute Alternative sein. Allerdings reinigen Mundduschen nicht so gut wie Zahnseide oder Interdentalbürste. Vor allem kann die Munddusche die Zähne dort nicht reinigen, wo sie aneinander stoßen. Gerade hier entsteht aber oft Karies.

Zahn­zwischen­räume werden häufig ver­nach­lässigt

Ganz kann eine Munddusche das Reinigen mit Zahnseide oder Interdentalbürste also nicht ersetzen. Aber bevor Sie Ihre Zahnzwischenräume gar nicht reinigen, weil Sie mit Zahnseide nicht zurecht kommen, ist eine Munddusche immer noch die bessere Lösung.

Auch für Menschen mit Zahnspange oder Brücken und Kronen ist Zahnseide kein adäquates Mittel, weil sie sich darin verfangen kann. Hier sind Mundduschen eine praktische Alternative. Sie reinigen sanft mit einem sehr dünnen Wasserstrahl, der auch in Ecken gelangt, in die Zahnbürste und Zahnseide nicht kommen.

Stationäre oder mobile Mundduschen?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Mundduschen: stationäre und mobile. Stationäre Modelle werden an eine Steckdose angeschlossen und stehen meist fest neben dem Waschbecken im Badezimmer. Sie besitzen einen großen Wassertank, der über einen Schlauch mit dem Handstück verbunden ist. Das Handstück ist vergleichsweise leicht und hat meist einen Schalter, mit dem man den Wasserstrahl kontrollieren kann. Der Druck, mit dem die Pumpe das Wasser durch den Schlauch zur Aufsteckdüse pumpt, lässt sich an der Station selbst einstellen – meist über einen Drehknopf.

Meist reicht ein relativ geringer Druck aus

Mobile Mundduschen laufen mit einem Akku, der sich – ebenso wie der Wassertank – im Handstück befindet. Entsprechend schwerer und klobig liegen solche Modelle in der Hand: Mit vollem Tank sind es meist um die 400 bis 500 Gramm. Weil der Tank nur 125 bis 250 Milliliter fasst, reicht das Wasser oft nur für eine mehr oder weniger schnelle Anwendung. Allerdings lassen sie sich schnell nachfüllen. Dafür bieten mobile Mundduschen den Vorteil, dass man sie auf Reisen einfach mitnehmen kann und kein Schlauch die Bewegungsfreiheit einschränkt.

Generell ist der Wasserdruck, den stationäre Mundduschen erzeugen, etwas höher als bei mobilen Modellen. Doch in der Regel reicht der Druck schon aus, um die Zahnzwischenräume zu reinigen – zumal man das Zahnfleisch meist gar nicht mit einem derart kräftigen Strahl belasten möchte. Für die meisten Menschen reicht der Druck einer mobilen Munddusche vollkommen aus.

Einfache und schnelle Anwendung

Die Funktionsweise aller Mundduschen ist identisch. Ein feiner Wasserstrahl spült unter vergleichsweise hohem Druck Essensreste und andere Ablagerungen aus den Zahnzwischenräumen. Dafür setzt man die Düse einfach dicht an die Stelle zwischen zwei Zähnen und lässt den Strahl dort ein bis zwei Sekunden arbeiten. Danach geht’s weiter zur nächsten »Zahnlücke«. Tipp: Den Mund dabei geschlossen und den Kopf über dem Waschbecken halten, das minimiert die Wasserspritzer am Badezimmerspiegel.

Wenn man den Tank vorher mit warmem Wasser füllt und den Wasserdruck nicht allzu hoch einstellt, ist die Behandlung sehr angenehm und massiert gleichzeitig sogar das Zahnfleisch. Für letzteres bieten einige Mundduschen sogar spezielle Modi, in denen der Wasserstrahl in kurzen Stößen aus der Düse kommt – aber es geht auch ohne.

Eine Ausnahme in unserem Testfeld bildet die Philips Sonicare AirFloss Ultra. Sie setzt zwar ebenfalls auf kurze Stöße, allerdings nutzt sie dafür ein Gemisch aus Luft und Wasser. Dadurch ist die Reinigung sanfter und spart Wasser. Die Vor- und Nachteile der Methode erklären wir weiter unten im Abschnitt.

Die meisten Mundduschen lassen sich auch mit Mundwasser betreiben, was einen zusätzlichen Reinigungs- und vor allem Frischeeffekt hat. Allerdings sollte man danach das ganze Gerät – Tank, Schlauch und Aufsatz – gründlich mit klarem Wasser spülen. Sowieso ist es ratsam, das überschüssige Wasser aus dem Tank zu kippen und beim nächsten Mal frisch nachzufüllen.

Je öfter man eine Munddusche nutzt, desto besser geht es Zähnen und Zahnfleisch. Am besten setzt man sie einfach konsequent nach dem Zähneputzen morgens und abends ein, um den optimalen Reinigungseffekt zu erzielen.

Mundduschen sind recht einfach zu reinigen, da sie generell wasserfest sind – dennoch gehören sie wegen ihrer elektrischen Bauteile nicht in die Spülmaschine. Der Tank lässt sich einfach ausspülen, das Gehäuse mit einem feuchten Tuch abwaschen. Das Innere kann man von Zeit zu Zeit mit etwas Essig- oder Zitronensäure – am besten verdünnt – reinigen, um es zu entkalken. Dabei mit klarem Wasser immer gut nachspülen.

Mundduschen Test: Testsieger Honzin Dental Aquarius.

Testsieger: Braun Oral-B WaterJet

Wer empfindliche Zähne hat, wird sich über die Oral-B WaterJet freuen. Besonders in Kombination mit einer elektrischen Zahnbürste bildet sie Gesamtpaket ist sie damit unsere Top-Empfehlung. Aber auch einzeln hat uns die Munddusche überzeugt.

Testsieger

Oral-B WaterJet

Bei der Oral-B WaterJet handelt es sich um eine stationäre Munddusche, deren Aufsätze aber eine Besonderheit bieten: zwei Betriebsmodi. Hier schaltet man nicht an der Station selbst, sondern an der Düse um. Drückt man sie in den Kopf des Aufsatzes, kommt ein sanfter, leicht verwirbelter Wasserstrahl heraus. Er hat einen geringeren Druck und reinigt Zähne und Zahnfleisch besonders sanft und sehr angenehm. Lässt man die Düse draußen, ist der Strahl dagegen fein und präzise mit höherem Druck. Der Hersteller verspricht außerdem eine besonders gründliche Reinigung mithilfe kleiner Luftblasen – ob sie tatsächlich etwas bringen, können wir schwer beurteilen. Wir wissen nur, dass die WaterJet sehr zufriedenstellend arbeitet.

Munddusche Test: Testsieger Hozin Dentale Aquarius.
Der Aufsatz der Oral-B WaterJet bietet einen präzisen Modus mit feinem Wasserstrahl oder einen sanften Modus mit leicht verwirbeltem Strahl.

Der Tank der WaterJet lässt sich besonders einfach herausnehmen und wieder einsetzen. Bei manch anderem Model hakelt es hier schon mal. Die maximal 600 Milliliter Wasser reichen bei niedrigem Druck für zwei, bei hohem Druck für drei Minuten. Das ist nicht besonders lang für eine stationäre Munddusche, aber in Ordnung. Insgesamt könnte die Pumpe in der Oral-B zwar einen etwas höheren Druck liefern, den meisten Menschen dürfte es für die tägliche Mundspülung aber ausreichen.

Optisch gibt sich das Gerät erwartungsgemäß und fügt sich mit seinem blau-weißen Plastik-Look unauffällig in die meisten Badezimmer ein. Die vier mitgelieferten Sprühköpfe lassen sich genau wie das Handstück bequem in der Station verstauen. Auf Wunsch kann man sie übrigens an der Wand anbringen – praktisch, wenn man wenig Platz im Bad hat. Vollständig ausschalten lässt sich die Munddusche nicht, sie bleibt immer auf Standby.

Der Schlauch ist nicht allzu lang, erfüllt aber seinen Zweck und hat uns im Test nicht gestört. Kundenberichten zufolge neigen die Schläuche von Oral-B-Mundduschen im Langzeitgebrauch dazu, porös zu werden und kaputt zu gehen. Das scheint aber auch nicht bei jedem Gerät zu passieren. Wir selbst konnten im Rahmen unseres Tests nichts derartiges feststellen, allerdings handelt es sich hierbei auch nicht um einen Langzeittest.

Als Oral-B Mundpflege-Center gibt es die WaterJet inklusive der elektrischen Zahnbürste Oral-B 700. Wer eine solche noch nicht besitzt, bekommt hier also beide Geräte für die optimale Mundhygiene in einem – und das zu einem fairen Gesamtpreis.

Die Braun Oral-B WaterJet im Testspiegel

Die Auswahl an Testberichten über die Braun Oral-B WaterJet auf seriösen Seiten ist übersichtlich. Trotzdem sind wir nicht die einzigen, denen die Braun Oral-B WaterJet gefallen hat. Das Portal Dentalwissen vergibt für die Munddusche eine Wertung von 89 Prozent und schlussfolgert:

»Eine tolle stationäre Munddusche, die eine überzeugende Reinigungsleistung bietet. Wen der etwas kurze Schlauch nicht stört, der kann hier Zugreifen. Alle anderen sehen sich bei der mobilen Konkurrenz um.«

Sobald wir weitere Berichte über die Munddusche finden, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wenn Sie lieber anderes Gerät oder gar ein mobiles Modell möchten, haben wir zwei interessante Alternativen für Sie.

Mobile Alternative

Simbr Munddusche

Test Munddusche: SIMBR Munddusche
Die beste mobile Munddusche im Test ist zugleich auch die günstigste.

von 46 Lesern gekauft

Die simple Handhabung der Simbr Munddusche ohne Schnickschnack hat uns gefallen. Deswegen und wegen des niedrigen Preises ist das Modell unsere Empfehlung bei den mobilen Mundduschen. Die Simbr wird durch einen Akku mit Strom versorgt, der sich wie der Wassertank direkt im Handstück befindet. Schläuche und Kabel gibt es nicht, dafür ist die Simbr mit Wasser fast 300 Gramm schwer. Im Vergleich zu andren mobilen Mundduschen ist das aber noch wenig.

Der 125 Milliliter große Tank reicht für 36 Sekunden unter Hochdruck oder 49 Sekunde mit niedrigem Druck. Andere Modelle mit identischem Volumen kommen in etwa auf gleiche Zeiten, die für eine komplette Reinigung in der Regel ausreichen. Andernfalls ist der Tank über die kleine Klappe auf der Rückseite schnell nachgefüllt. Er lässt sich alternativ abnehmen und von oben auffüllen.

Mundduschen Test: Testsieger Honzin Dentale Aquarius.
Die Simbr ist unsere Empfehlung für mobile Mundduschen, sie reinigt gründlich und ist günstig.

Drei Reinigungsmodi beziehungsweise Druckstufen stehen zur Auswahl: Hoher Druck (Normal), geringer Druck (Soft) und Puls. Letztere lässt den Strahl mit kurzen Unterbrechungen sprühen, was vor allem für die Zahnfleischmassage sinnvoll ist. Insgesamt ist der Druck bei der Simbr, wie bei den anderen mobilen Mundduschen, nicht so hoch wie bei stationären – unserer Meinung nach aber immer noch ausreichend.

Der Modus oder Druck lässt sich schon vor dem Einschalten auswählen, trotzdem kommt für die erste halbe Sekunde immer ein kräftiger Strahl aus der Düse – auch im Softmodus. Das kann etwas störend sein, aber wenn man es weiß, ist es halb so wild.

Insgesamt wirkt die Simbr solide verarbeitet und die Düsen liefern einen präzisen Wasserstrahl, der gut selbst in die kleinste Lücke kommt. Apropos: Zwei Aufsätze liefert der Hersteller mit, weitere lassen sich für rund 2 Euro pro Stück nachkaufen – ein guter Preis.

Mit Luft und Wasser

Philips Sonicare AirFloss Ultra

Test Munddusche: Philips Sonicare AirFloss Ultra
Mit einem Gemisch aus Wasser und Luft säubern kurze Druckstöße die Zahnzwischenräume sanft.

Für seine Sonicare AirFloss Ultra hat sich Philips eine ganz besondere Reinigungstechnik ausgedacht: Die mobile Munddusche gibt kurze, kräftige Stöße eines Wasser-Luft-Gemischs ab, um die Zahnzwischenräume zu reinigen.

Das hat vor allem zwei Vorteile: Zum einen ist die Methode besonders sanft, da kein harter Wasserstrahl auf das Zahnfleisch trifft. Wer besonders schmerzempfindlich ist, wird das zu schätzen wissen. Zum anderen spart das Vorgehen sehr viel Wasser. Der Tank der AirFloss Ultra fasst gerade einmal 20 Milliliter und dennoch reicht das für 140 Druckstöße – genug für mehrere Anwendungen.

Die Handhabung ist im Vergleich zu anderen Mundduschen vielleicht etwas ungewohnt, aber schon nach wenigen Minuten hat man den Dreh raus. Irritierend ist vor allem das komplett andere Gefühl im Mund. Dennoch bringt auch das Modell eine gute Reinigungsleistung. Dass man damit viel gründlicher reinigen kann, würden wir allerdings nicht behaupten.

Weil der Wassertank so klein ist, ist auch das Gerät selbst besonders kompakt und leicht. Gerade mal 186 Gramm bringt es mit vollem Tank auf die Waage. Zudem ist es vergleichsweise leise und macht nicht durchgehend Lärm, sondern immer nur dann, wenn ein Druckstoß ausgegeben wird.

Ob ein, zwei oder gleich drei Stöße direkt hintereinander aus der Düse kommen, wenn man den Knopf drückt, lässt sich vorher einstellen. Je mehr, desto gründlicher die Reinigung. Allerdings: Der Druck selbst lässt sich nicht anpassen. Wem er zu hart oder zu weich ist, für den ist die Philips Sonicare AirFloss Ultra nichts.

Außerdem getestet

Vor allem drei Modelle, die nicht zu unseren Favoriten gehören, sind eine Erwähnung wert.

Smagreho Munddusche

Die Munddusche von Smagreho ist ein stationäres Gerät, das ganz ohne Tank und Pumpe und damit auch ohne Strom auskommt. Stattdessen wird die Munddusche einfach an den Wasserhahn des Waschbeckens angeschlossen. Den Druck reguliert man über den Wasserhahn, damit ist die Wasserzufuhr auch unerschöpflich und man kann sich mit der Reinigung Zeit lassen. Ebenfalls positiv: Sie ist sehr leise.

Für die recht einfache Montage stehen verschiedene Aufsätze und Gewinde bereit, so dass man die Smagreho an fast jedem Hahn anbringen kann. Ein so genannter Splitter erlaubt die permanente Installation, denn so lässt sich der Wasserhahn weiterhin normal benutzen. Über einen kleinen Hebel stellt man von Wasserhahn auf Munddusche um – und wieder zurück. Eine Wandhalterung ist ebenfalls mit dabei.

Wenn der Wasserdruck aus der Leitung nicht hoch genug ist, kommt natürlich auch aus der Düse nur ein dünner Strahl. Trotzdem ist es eine interessante Idee und günstig ebenfalls.

Orali Mobile Munddusche

Ein weiteres spannendes Konzept ist die mobile Munddusche von Orali, die ebenfalls ganz ohne Strom funktioniert. Hier muss man mit dem Finger pumpen, damit Wasser aus der Düse spritzt. Das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut und mit entsprechendem Aufwand ist der Strahl recht kräftig. Allerdings kann die Sache auf Dauer ermüdend werden und darunter die Koordination leiden.

Munddusche Test: Testsieger Hozin Dentale Aquarius.
Die Orali Munddusche wird mit Muskelkraft betrieben, sie läuft daher leise und ist sehr leicht.

Dafür ist die Orali recht klein und leicht, der Tank hat genügend Wasser für etwa 40 Stöße – und sie arbeitet lautlos. Allerdings: Ersatzdüsen für dieses Modell haben wir nicht gefunden. Der Preis für das komplette Set ist jedoch recht niedrig.

Die stationären Mundduschen Waterpik WP-660EU ist unserem Testsieger fast ebenbürtig. Zum Favoriten hat es leider nicht ganz gereicht, obwohl sie gegenüber der Waterpik deutlich günstiger und im Gegensatz zur Homitt etwas besser zu bedienen ist. Letztgenannte hat nämlich einen Schalter am Handstück, der den Wasserfluss nicht startet, sondern stoppt. Alle anderen Handstücke arbeiten genau anders herum, was wesentlich sinnvoller ist, um den Strahl zu kontrollieren. Das ist zwar nur ein kleiner, dafür aber feiner Unterschied in Sachen Handhabung.

Wer sich für die Homitt Dental entscheidet, macht kaum etwas falsch. Sie bietet eine gute Reinigungsleistung, einen großen Wassertank sowie sehr hohen Druck in der obersten Stufe und ist solide verarbeitet. Gegenüber der Waterpik fehlt der Massagemodus, den wir aber wirklich nicht wichtig finden.

Ebenfalls nichts falsch machen Käufer der Panasonic EW1211 oder der Munddusche von Tec.Bean. Allerdings: Letztere kommt ohne Netzteil. Wer den Akku dieses mobilen Modells aufladen möchte, muss das Ladegerät per mitgeliefertem USB-Kabel an ein USB-Netzteil anschließen – etwa das vom Smartphone. Warum der Hersteller selbst keines mitliefert, ist uns schleierhaft.

Tec.Bean Munddusche

Test Munddusche: Tec.Bean Munddusche

Keine Preise gefunden.

Ansonsten bietet diese Munddusche ähnliche Eigenschaften wie unsere Empfehlung von Simbr – sogar mit einem zusätzlichem Modus: Hier kommt nur ein kurzer Wasserstrahl aus der Düse, sobald man den Knopf gedrückt hat. Für eine kurze, präzise Reinigung ist das gut zu gebrauchen.

Die Panasonic hingegen fügt auf Wunsch dem Wasserstrahl eine ordentliche Portion Luft hinzu, damit die Säuberung noch sanfter wird – ebenfalls nicht schlecht. Allerdings finden wir nicht, dass das den Aufpreis von 15 Euro gegenüber der Simbr rechtfertigt.

Lavany Elektrische Munddusche

Die Munddusche von Lavany hat den größten Tanks unter den mobilen Modellen: 250 Milliliter sorgen für bis zu 1:49 Minute Reinigungszeit. Damit liefert sie zwei- bis dreimal so lange Wasser wie andere Geräte, bevor man sie nachfüllen muss. Störend fanden wir aber, dass man einen der drei Reinigungsmodi nur einstellen kann, wenn das Wasser bereits spritzt. Bei allen anderen Modellen lässt sich der Modus wählen, bevor es losgeht.

Die übrigen stationären Mundduschen konnten uns nicht so sehr überzeugen. Da ist zum einen die Panasonic EW1611, deren Druck etwas höher und deren Wasserstrahl etwas feiner sein könnte. Der Hersteller wirbt zwar damit, dass die Luftbläschen im Strahl mehr Speisereste entfernen, ohne dabei mit großer Kraft arbeiten zu müssen. Aber wir finden den ausgefransten Strahl nicht wirklich präzise.

Zum anderen ist da die Oral-B OxyJet, die spezielle Aufsätze mit zwei Betriebsmodi bietet. Dabei kommt der feine Strahl sehr schräg aus der Düse heraus, was wir irritierend finden. Wir haben es mit zwei Aufsätzen versucht, um sicher zu gehen, dass wir nicht einen defekten benutzen. Der andere Modus hingegen, bei dem ein verwirbelter Sprühstrahl aus der Düse austritt, ist sehr angenehm im Mund und vermittelt uns überraschenderweise eher den Eindruck einer gründlichen Reinigung. Aber insgesamt bevorzugen wir Modelle mit einem feinen und präzisen Strahl, der gerade aus der Düse tritt.

 

4
Kommentare

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Elke Lemke
Elke Lemke

Die Preisangabe bei eurem mobilen Sieger bei Amazone ist für ein anderes Modell und nicht für das Getestete.

Redaktion
Redaktion

Danke für den Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert.

Frank
Frank

Bei der Die Munddusche von Smagreho ist ihnen ein Fehler unterlaufen. Der Link sowie der Preis gehören zu einem anderen Modell. Aktuell liegt der Preis bei 19.99€

allerdings findet sich ein Baugleiches Modell bei einem anderen Anbieter für 14.99€.

lg

Redaktion
Redaktion

Danke für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert.