Geschenke für 3-Jährige Test: Toniebox
test
Letztes Update: 12.10.2021

Die beste Musikbox

Wir haben 16 Musikboxen für Kinder getestet. Die beste ist für uns die Toniebox. Ein einzigartiges Konzept, gepaart mit gutem Klang bringt ihr den Testsieg. Durch ihre kinderleichte Bedienung und ihr tolles Design schließen nicht nur die Kleinen die Toniebox sofort ins Herz. Denn die Box ist nicht einfach nur ein Musikplayer, sondern auch ein richtiger Hingucker.

Yves Boss
war Autor einer Kolumne und einer Reihe Gute-Nacht-Geschichten für die Zeitschrift Eltern. Er testet mit großer Leidenschaft Produkte für Kinder und Jugendliche. Als Vater von zwei Söhnen im Alter von ein und elf Jahren interessiert er sich außerdem für alles, was den Alltag in der Familie erleichtert.
Letztes Update: 12. Oktober 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

4. Februar 2021

Wir haben den Test überprüft und die Informationen zur Tigerbox Touch aktualisiert. Die Verfügbarkeit einzelner Produkte wurde von uns ebenfalls aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

6. November 2020

Wir haben sechs weitere Modelle getestet. Die Tigerbox Touch ist eine neue Empfehlung.

23. September 2020

Wir werden den Test demnächst mit neuen Informationen zur Toniebox aktualisieren: Tonies können inzwischen auch online über eine Audiothek gekauft und heruntergeladen werden. Über 400 Titel schon sind verfügbar.

25. September 2019

Wir haben den Bluetooth-Lautsprecher JBL JR Pop getestet. Er ist eine neue Empfehlung für ältere Kinder, die schon ein Smartphone oder einen MP3-Player haben.

6. September 2018

Unsere neue Empfehlung ist die Toniebox – einen kindgerechteren Player gibt es zur Zeit nicht auf dem Markt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

»Alle Leut‘, alle Leut‘, geh’n jetzt nach Haus« oder »Hallo, hallo schön, dass du da bist«. Wer mit kleinen Kindern im Haushalt lebt, kennt sie alle: Kinderlieder. Die laufen nämlich gern in Dauerschleife rauf und runter.

Kinder lieben Musik, und vor allem lieben sie es, mitzusingen und zu tanzen. Damit der Hörfreude keine Grenzen gesetzt werden und auch Mama und Papa nach zehn Minuten keine Ohrenschmerzen bekommen, sollte bei der Wahl einer guten Kinder-Musikbox auf ein paar Dinge geachtet werden.

Die Auswahl an Musikboxen für Kinder ist groß. Leider überzeugen nur die wenigstens bei Klang und Qualität. Klar, ein Musikplayer für Kinder muss klanglich nicht die gleiche Leistung bringen wie die Stereoanlage im elterlichen Wohnzimmer. Doch es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die kindliche Lieblings-CD ständig mit unangenehmen Knarz- und Fiep-Geräuschen aus dem Kinderzimmer dröhnt.

Kinder stört das zwar meistens wenig, aber wir Eltern hören ja nun mal mit – und es kann auch nicht schaden, die Kleinen früh an guten Klang zu gewöhnen. Wir haben uns 16 Musikboxen für Kinder ausgesucht und ausführlich getestet. Für eine gute muss man nicht mal allzu viel Geld ausgeben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Boxine Toniebox

Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3
Keine scharfen Ecken, Kanten oder Regler und eine einzigartige und kinderleichte Bedienung – das macht die Toniebox aus.

Die Toniebox ist eine etwas andere Musikbox. Statt CDs oder Kassetten dienen kleine Figuren als Datenträger. Sie werden einfach auf die Box gesetzt, schon spielt die Musik oder das Hörspiel ab. Es gibt keine Regler und keine Tasten – will man vor- oder zurückspulen kippt man die Box einfach auf die Seite oder gibt ihr einen kleinen Klaps links oder rechts, damit das nächste Kapitel abgespielt wird. Ein wirklich tolles Konzept, das allerdings nicht ganz billig ist – denn die Figuren müssen extra gekauft werden und schlagen mit bis zu 15 Euro pro Geschichte zu Buche. Doch mit den Kreativ-Tonies kann man einzelne Figuren auch mit eigenen Playlists bespielen. Das innovative Konzept für das Post-CD-Zeitalter hat uns und unsere kleinen Tester vollends überzeugt.

Auch gut

Tigermedia Tigerbox Touch

Test  Musikplayer: Tigermedia Tigerbox Touch
Die Tigerbox glänzt mit einer einfachen Bedienung und einem kindgerechten Design.

Die Tigerbox Touch ist eine Musikbox, die in die selbe Kerbe wie die Toniebox schlägt. Statt Figuren gibt es die Datenträger hier aber in Form von kleinen Karten. Diese »Tigercards« werden in die Box gesteckt und können dann beispielsweise Songs oder Hörspiele wiedergeben. Bei der Tigerbox sind die digitalen Inhalte direkt auf den einzelnen Karten gespeichert. Durch Einstecken der Karte in den Karteneinschub der Box wird der Titel abgespielt und für eine Wiedergabe ohne Tigercard auf der Box gespeichert. In jeder Box findet sich außerdem ein »tigerticket«, das Zugriff auf einen Gratismonat des Streamingdienstes »tigertones« mit über 6.000 Gedichten, Liedern und Hörspielen gewährt.

MP3-Player aus Holz

Winzki Hörbert

Test Musikplayer für Kinder: hörbert
Hörbert ist ein Traum für kleine Kinder: leicht zu bedienen, robust und aus Holz gefertigt.

Wenn Sie sich für Holzspielzeug begeistern, ist der Hörbert vielleicht etwas für Sie und Ihr Kind. Die Kinder-Musikbox ist tatsächlich aus Holz und die Bedienung ist kinderleicht. Der Hörbert ist ein echter Blickfang und hat einiges zu bieten – leider ist er für einen Musikplayer für Kinder wirklich teuer. Etwas über 200 Euro müssen Sie dafür ausgeben. Das kann und will sicher nicht jeder.

Gut & günstig

Lexibook RCD102

Test  Musikplayer: Lexibook RCD102FZ Musikplayer
Überraschend gut klingt der Player von Lexibook. Außerdem können Kinder aus vielen schönen Designs wählen.

Die Lexibook Musikbox ist ein einfacher CD-Player mit Radiofunktion, der einfach zu bedienen und kindgerecht gestaltet ist. Es gibt sie in zahllosen Disney-Motiven, da findet jeder sein Lieblingsthema. Zudem überrascht sie durch ziemlich gute Klangqualität. Nur auf ein Mikro muss man bei ihr leider verzichten. Für gerade mal 50 Euro ist die Box von Lexibook eine gute, günstige Wahl.

Für Karaokefans

X4-Tech Bobby Joey

Test Musikplayer für Kinder: X4-Tech Bobby Joey
Kommt gleich mit zwei Mikros und das zu einem recht günstigen Preis.

Zwei Mikrofone werden beim X4-Tech Bobby Joey mitgeliefert. So kann Ihr Kind mit Freunden die Lieder wie ein kleiner Star mitsingen. Auch optisch macht die Kinder-Musikbox einiges her – vor allem, weil man sie mit den beiliegenden Stickern noch zusätzlich individualisieren kann. Klanglich gesehen ist sie einer der besseren, kommt an unseren Testsieger aber nicht heran. Dafür ist sie recht günstig.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutMP3-Player aus HolzGut & günstigFür Karaokefans
Boxine Toniebox Tigermedia Tigerbox Touch Winzki Hörbert Lexibook RCD102 X4-Tech Bobby Joey JBL JR Pop VTech V-Story 80-608074 Muse M-23KDG Lenco SCD-24 Grundig RCD 1445 Idena Kinder-CD-Player Muse M-29KB Metronic Radio-Cd-Player
Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3Test  Musikplayer: Tigermedia Tigerbox TouchTest Musikplayer für Kinder: hörbertTest  Musikplayer: Lexibook RCD102FZ MusikplayerTest Musikplayer für Kinder: X4-Tech Bobby JoeyTest  Musikplayer: JBL JRPopTest  Musikplayer: Vtech 80-608074Test  Musikplayer: Muse M-23KDGTest  Musikplayer: Lenco  SCD-24Test  Musikplayer: Grundig  RCD 1445 RadioTest  Musikplayer: Idena  40104 Kinder CD PlayerTest  Musikplayer: Muse M-29KBTest  Musikplayer: Metronic Radio-Cd-Player
Pro
  • Tolles Konzept
  • Einfache Handhabung
  • Kindgerechtes Design
  • Mit Bambus-Front
  • Farbiger LC-Touchscreen
  • Eigener kuratierter Streamingdienst
  • Aus Holz
  • Sehr leicht
  • Einfach zu bedienen
  • Viele kindgerechte Designs
  • Leicht und gut tragbar
  • Einfach zu bedienen
  • Gute Klangqualität
  • Relativ günstig
  • Mit zwei Mikrofonen
  • Beiliegende Sticker
  • Guter Klang
  • Günstig
  • Robust
  • Beiliegende Sticker
  • Mit integriertem Projektor
  • Weitere Inhalte gratis erhältlich
  • Gute Klangqualität
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Klangqualität
  • Im Großen und Ganzen ein gutes Gerät
  • Tolle Optik
  • Mit zwei Mikrofonen
  • Mit einem Mikrofon
  • Optisch ansprechend
  • Kindgerechtes Design
Contra
  • Teuer
  • Keine Anbindung von Streaming-Diensten
  • Keine Anbindung von externen Streaming-Diensten
  • Sehr teuer
  • Kein Mikrofon
  • Klanglich gut, aber nicht mit Testsieger vergleichbar
  • Kein eigenständiger Player
  • Eher für kleinere Kinder geeignet
  • Nicht sehr standfest
  • Kein beleuchtetes Display
  • Optisch weniger ansprechend
  • Etwas schwer
  • Etwas umständlich in der Bedienung
  • Eher für Schulkinder geeignet
  • Enttäuschender Klang
  • Schlechte Klangqualität
  • Schlechte Verarbeitung
Bester Preis
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TypSmarte MusikboxSmarte MusikboxMP3-PlayerCD und Radio PlayerCD- und MP3-PlayerBluetooth-Playersmarte MusikboxCd-Player, Radio, Mp3-PlayerCD-Player und RadioCD- und MP3-Player, RadioCD-PlayerCd-Player, Radio, Mp3-PlayerCD-Player, Radio, MP3-Player
Leistung3 Watt2 x 2,4 Wattk. A.zwei x 0,8 Wattk. A.k. A.k.A.k.A.k.A.2 x 1,5 Watt2 x 1,5 Watt2 x 3 Watt2 x 2,2 Watt
AnschlüsseKopfhörer, LadekabelUSB-C, Kopfhörer,-Aux-In und KopfhörerNetzkabel, KopfhörerBluetooth, USB-LadekbelUSB, Aux-InUSb, Aux-InKopfhörerUSB, KopfhörerNetzteilMikrofon, USBUSB, SD, Aux-In, Kopfhörer
StromversorgungAkkuAkku und USBBatterienBatterienBatterie und NetzAkku und USBBatterie und NetzBatterie und NetzBatterie und NetzBatterie und NetzBatterie und NetzBatterie und NetzBatterie und Netz
Farbenu. a. rot, blau, beere, grünu.a. rot, beere, grün, anthrazit, schwarzhelles Holzverschiedene Disney-Designs möglichu. a. grün, blau, rosau. a. rot, blau, grün, pink, lila, türkisblau, pinkpink, blauu. a. grün, rosa, rot, weiß, blauu. a. blau, türkis, gel, silber, lila, rot schwarzrot, blaublau, pinkgrün, rot, blau
MaterialStoffBambus, gummiertes ABSHolzKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Gewicht600 Gramm561 Gramm998 Gramm1,4 Kilogramm1,1 Kilogramm0,122 Kilogramm0,96 Kilogramm1,3 Kilogramm1,5 Kilogramm1,9 Kilogramm1,3 Kilogramm1,4 Kilogramm0,87 Kilogramm
Abmessungen12 x 12 x 12 cm11,5 x 11,5 x 11 cm7 x 24,5 x 18 cm20 x 19,5 x 14,5 cm28,2 x 22,8 x 11,7 cm7,5 x 8,8 x 4 cm15,2 x 16,6 x 18,9 cm17,9 x 24,2 x 11,2 cm24 x 21,5 x 13 cm24,5 x 13,9 x 24,5 cm31,2 x 29,2 x 11,6 cm23,6 x 21,5 x 11,6 cm24 x 25 x 14 cm
SonstigeWird durch klopfen und bewegen bedient
inklusive 1 Kreativ-Tonie
Touchscreen-Bedienung
inklusive 1 Hörspiel, 1 Tigerticket
Inklusive 140 Minuten Musik und Hörspiele, inkulsive SDHC-Card, inklusive Software-Inklusive Sticker, mit 2 MikrofonenInklusive Sticker und USB-Ladekabel350 Minuten vorinstallierte Inhate: mehr als 75 Geschichten, Lieder und Märchen, mit integriertem LichtprojektorTragegriff--Inklusive 2 MikrofoneTragegriff, inklusive 1 MikrofonTragegriff

Kinder-Musikboxen: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Im Kinderzimmer kann es ziemlich wild werden. Es wird getobt, gespielt, gerannt, gehüpft und es fallen Sachen zu Boden. Produkte für Kinder sollten daher hart im Nehmen sein. Was nützt es, wenn eine 1A-Musikbox im Kinderzimmer steht, sie aber nichts aushält und schon nach dem ersten Sturz die Lieblings-CD nicht mehr abspielt?

Musikplayer für Kinder müssen also robust und gut verarbeitet sein. Auch haben gefährliche Kleinteile oder defekte Gehäuse und Regler an Musikboxen für Kinder nichts zu suchen.

Die Optik spielt bei Kindern eine sehr große Rolle, denn Kinder entscheiden mit ihren Augen. Was sie visuell anspricht, gewinnt. Da können Mama und Papa noch so sehr auf den Sprössling einreden und die Vorzüge der schlichteren Musikbox hervorheben. Wenn sich der Nachwuchs in den quietschend leuchtenden pinken Player oder den im Spiderman-Design verguckt hat, dann muss es auch diese Musikbox sein.

An eine gute Musikbox für Kinder gehört unserer Meinung nach auch ein Tragegriff. Und sie muss so leicht sein, dass sie auch von einem Kleinkind ohne Probleme durch die Gegend getragen werden kann.

Robust und optisch ansprechend muss er sein

Denn die Musikbox kann und darf auf keinem Fall an einem Ort stehen. Nein. Vielmehr wird sie von Raum zu Raum transportiert oder mit in die Kuschelhöhle genommen oder morgens neben dem Frühstückstisch aufgebaut. Kinder mögen Abwechslung und haben jeden Tag neue Ideen. Ein guter Musikplayer muss da mitspielen.

Die Bedienung einer Musikbox für Kinder muss einfach und kindgerecht sein. Kleine Schalter, die kaum sicht- und fühlbar sind, sind genauso unpraktisch wie zu viele Schalter. Das sorgt nur für unnötige Verwirrung bei den Kleinen und nimmt ihnen die Freude an der Box.

Kinder wollen alles selber machen. Deshalb sind auch in Zeiten von MP3s und Musik-Streaming CD-Player für Kinder immer noch eine gute Idee. Sie wollen sich Ihre Musik selbst aussuchen und starten können. Das geht mit CDs viel besser als mit einer MP3-Playliste. Ständig Mama und Papa um Hilfe bitten nervt die Kleinen – und die Großen auch. Deswegen lautet die Devise: Weniger ist mehr. MP3s und Playlisten können warten, bis das erste eigene Smartphone ansteht.

Mit oder ohne Mikrofon?

Mikrofone sind bei den meisten Eltern wohl eher ein unerwünschtes Accessoire. Zum Einen, weil die Stimmen der Kleinen dann oft weit über Zimmerlautstärke durch die Wohnung schallen, und zum Anderen, weil die Schnur des Mikrofons besonders für Kinder unter drei Jahren eine Gefahrenquelle ist.

Tonqualität des Mikros ist meist schlecht

Kinder haben an Mikrofonen allerdings eine Menge Spaß, denn so kann man das Lieblingslied schön mitträllern. Und es ist ziemlich witzig, seine eigene Stimme laut zu hören.

Leider sind die meisten Kinder-Musikboxen mit Mikrofonen in Bezug auf die Tonqualität sehr schlecht, denn sobald das Mikrofon angeschaltet ist, ertönt auch oft ein nervendes Summen und Rauschen, was den Spaß an der Musik schnell nehmen kann. Auch das von Mikrofonen ausgelöste Echo und die Rückkopplungen können nervig sein.

 Musikplayer Test: Musikplayer Kinder Aufmacher

Testsieger: Toniebox

Die Toniebox macht optisch erstmal eher den Eindruck eines Kuscheltiers als einer Musikbox – kindgerecht und doch auch was fürs Auge.

Vor allem aber ist das Bedienkonzept der Toniebox ist genauso simpel wie genial: Statt CDs oder Kassetten – wer benutzt die heute schon noch – stellt man einfach eine Spielfigur auf die Box und schon kann’s losgehen. Das kriegen auch die Kleinsten schnell raus. Kinderfreundlicher geht’s nicht.

Unser Favorit

Boxine Toniebox

Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3
Keine scharfen Ecken, Kanten oder Regler und eine einzigartige und kinderleichte Bedienung – das macht die Toniebox aus.

Die Musikbox hat keine scharfen Kanten und Ecken und keine Regler oder Rädchen. Stattdessen ist sie gepolstert und hat zwei »Ohren«, die als Lautstärkeregler dienen: Lauter wird’s wenn man das große Ohr drückt, leiser, wenn man das kleine kneift. Anschalten kann man sie ebenfalls über die Ohren – einfach mit Daumen und Zeigefinger ein Ohr drücken und die LED an der Box leuchtet grün und zeigt an, dass es losgehen kann.

Der eigentliche Clou der Toniebox sind die sogenannten Tonies. Das sind kleine Spielfiguren, die die CD oder Kassette ersetzen. Jede Tonie-Figur steht für eine Hörspielgeschichte: Bibi Blocksberg spielt eine Bibi-Blocksberg-Geschichte, Benjamin Blümchen eine Benjamin-Blümchen-Geschichte und so weiter.

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Musikplayer Test: Toniebox
Der Tonie wird einfach auf die Box gesetzt und schon spielt die Musik.
Musikplayer Test: Toniebox
Auf diese Fläche werden die Tonies gestellt. Mit dem beiden Öhrchen stellt man lauter oder leiser und ein kleiner Klaps auf die linke oder rechte Seite bewirkt einen Liedwechsel.
Musikplayer Test: Toniebox
Tonies gibt es in vielen verschiedenen Varianten.
Musikplayer Test: Toniebox
Die Toniebox wird mit einer Ladestation geliefert.
Musikplayer Test: Toniebox
Hier wird die Toniebox auf die Ladestation gesetzt.

Doch man muss nicht nur die bereits bespielten Figuren verwenden. Wer seine Lieblingsgeschichte unter den Tonies nicht findet, kann sie über die sogenannten »Kreativ-Tonies« trotzdem hören. Die Kreativ-Tonies sind Figuren, die selbst bespielt werden können. Das funktioniert ganz einfach indem man die Audio-Dateien mit dem Computer in die Tonie-Cloud hochlädt. Außerdem gibt es eine App fürs Smartphone, mit der man eigene Audio-Clips aufnehmen kann.

Einzigartiges Bedienkonzept

Zum Abspielen wird die Tonie-Figur einfach auf die Toniebox gestellt. Die erkennt die Figur und spielt das entsprechende Hörspiel ab. Nimmt man die Figur runter, hört die Musikbox auf zu spielen.

Will man ein Kapitel überspringen, gibt man der Toniebox einfach einen Klaps auf die Seite. Um Vor- oder Zurückzuspulen wird sie einfach nach links oder rechts gekippt. Super!

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Ist der Akku der Musikbox nach rund sieben Stunden Laufzeit leer, wird sie einfach in die mitgelieferte Ladestation gestellt und ist nach spätestens drei Stunden wieder voll geladen.

Beim Klang kann man von einer so kleinen Box keine Wunder erwarten – aber immerhin gehörte sie klanglich zu den besten im Test. Natürlich ist der Sound nicht mit dem der Stereoanlage im Wohnzimmer vergleichbar, fürs Kinderzimmer ist er aber völlig ausreichend.

Vom Konzept und Design der Toniebox sind wir absolut begeistert – allerdings ist sie nicht ganz günstig. Dabei ist die Box selbst mit rund 80 Euro gar nicht mal so teuer, aber die Tonie-Figuren kommen noch hinzu.

Pro Figur hat man nur eine Hörspielgeschichte. Möchte man eine neue Geschichte hören, muss man eine neue Figur kaufen, was jeweils mit 12 bis 15 Euro zu Buche schlägt. Aber es gibt ja auch die Kreativ-Tonies, die man man nach Belieben bespielen kann. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch praktisch, weil man mit ihnen seine eigene Playlist zusammenstellen kann.

Tonie-App & Tonie-Cloud

Über die Tonie-Cloud kann die Toniebox samt Tonies verwaltet werden. Hier kann man auch einzelnen Kreativ-Tonies Audio-Dateien zuweisen und die Playlists sortieren.

Wenn man sich mit seinem Account angemeldet hat, hat man außerdem die Möglichkeit, Mitglieder in den eigenen Tonie-Haushalt einzuladen und diesen zu verwalten. Beispielsweise ist es möglich, festzulegen, ob nur die eigens bespielten Kreativ-Tonies von der Toniebox abgespielt werden sollen, oder ob auch fremde Tonies, beispielsweise die von Freunden, erlaubt sind. Hier hat man also wenn man möchte immer die volle Kontrolle über das, was der Nachwuchs sich zu Ohren führt.

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Musikplayer für Kinder im Test: Toniebox
Auf die Kreativ-Tonies können bis zu 90 Minuten Audio-Dateien aufgespielt werden.
Musikplayer für Kinder im Test: Toniebox
Nach dem Hochladen muss die Toniebox die neuen Inhalte laden. Dazu drückt man beide Ohren 3 Sekunden lang.
Musikplayer für Kinder im Test: Toniebox
Im Shop sind viele Hörspiel-Tonies verfügbar.
Musikplayer für Kinder im Test: Toniebox
Im Hauptmenü können die Kreativ-Tonies verwaltet und neue Mitglieder eingeladen werden.
Musikplayer für Kinder im Test: Toniebox
Hier kann man besstimmen, ob auch "fremde" Tonies abgespielt werden dürfen.
Musikplayer für Kinder im Test: Toniebox
Nicht jedes Haushaltsmitglied hat die gleichen Rechte.

Wählt man einen Kreativ-Tonie aus, kann er gefüllt werden. Musik, Hörbücher und was immer die Kinder möchten, kann in den Formaten MP3, M4A, WAV, OGG und WMA auf den Tonie geladen werden. Ein Kreativ-Tonie hat dabei Kapazität für bis zu 90 Minuten.

Leider funktioniert die Toniebox nicht mit Streaming-Diensten

Das ist toll, hat aber in Zeiten von Streaming-Diensten einen Haken: Denn Playlisten von Spotify & Co. bekommt man derzeit nicht ohne größere Verrenkungen auf einen Tonie – schade, schließlich haben die meisten ihre Musiksammlung inzwischen bei irgendeinem Streaming-Dienst.

Zwar kann man Songs beispielsweise von Spotify zum Offline-Hören auf dem Smartphone oder Computer speichern, aber diese Dateien sind verschlüsselt und lassen sich daher nicht auf einen Tonie laden. Einen Umweg gibt es aber doch: Inzwischen existieren zahlreiche Apps, mit denen man Songs von Spotify und anderen Diensten in MP3-Dateien konvertieren kann. Da man dabei den Kopierschutz knackt, ist das allerdings nicht legal – und überdies ziemlich umständlich.

Bleibt also nur zu hoffen, dass der Hersteller in Zukunft eine Möglichkeit schafft, die Toniebox als Player für Streaming-Dienste zu konfigurieren, sodass man einem Kreativ-Tonie einfach einer Playlist zuweisen kann. Dann wäre die Toniebox wirklich perfekt.

Immerhin hat der Hersteller kürzlich angekündigt, dass man Hörspiele demnächst auch per Download auf einen Tonie laden kann. Das gilt aber immer nur für die Tonies einer Reihe. Hat man also beispielsweise einen Benjamin-Blümchen-Tonie, muss man nicht für weitere Folgen einen neuen Tonie kaufen, sondern kann sich neue Folgen einfach auf den Tonie laden, nachdem man sie digital im Tonie-Online-Shop gekauft hat.

Die Tonie-App für Smartphones und Tablets bietet eine weitere Möglichkeit: Ist die Live-Funktion aktiviert, werden Nachrichten, die man auf sein Handy gesprochen hat, als erstes vom Kreativ-Tonie abgespielt. So können Mama oder Papa, wenn sie auf Reisen sind, den Kleinen trotzdem jede Nacht eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Süß!

Bei Android-Smartphones können nicht nur selbst aufgenommene Audiodateien vom Smartphone auf die Tonie-App geladen werden, sondern auch bereits auf dem Smartphone vorhandene Audio-Dateien. Dafür wählt man die gewünschte Datei einfach aus und teilt sie über das Teilen-Symbol mit der Tonie-App.

Bei iOS-Geräten funktioniert das leider nicht, weil Apple keinen Zugriff aufs Dateisystem gewährt. Über iCloud oder Dropbox kriegt man es zwar auch irgendwie hin, über den Computer geht das aber deutlich einfacher.

Die Toniebox überzeugt uns als einzige Musikbox auf dem Markt mit einem gut durchdachten, innovativen Bedienkonzept für das Post-CD-Zeitalter. In Zeiten, in denen man nur noch Musikdateien vom Laptop oder Smartphone abspielt, sind die Tonie-Figuren eine schöne, kindgerechte Lösung, um auch den Kleinsten ihr eigenes Musikerlebnis zu ermöglichen. Nur die Integration von Streaming-Diensten fehlt leider.

Seit Juli 2020 können Fans der Toniebox auch ihre eigene digitale Tonie-Sammlung anlegen und sich neue Hörspiele für ausgewählte Tonies downloaden. So erhalten Fans einfach und schnell Zugriff auf neue zahlreiche Folgen ihrer Lieblingsserien. Gestartet mit den beliebten Hörspielreihen von »Bibi Blocksberg«, »Bibi & Tina« sowie »Benjamin Blümchen« sind mittlerweile weitere beliebte Hörspielreihen ins Sortiment aufgenommen worden, darunter »Die Olchis« und »Pettersson und Findus«. In Zukunft soll die Auswahl kontinuierlich mit neuen Inhalten erweitert werden. Neu ist seit September auch der komfortable Single-Sign-On: Egal ob in der Tonie-App, im Tonie-Onlineshop oder auf meinetonies.de, der Benutzer kann sich mit nur einer Anmeldung in allen Anwendungen einloggen.

Toniebox im Testspiegel

Stiftung Warentest hatte unseren Testsieger Ende 2019 auf dem Prüfstand und vergibt, wie bei vielen anderen Musikboxen, nur ein »befriedigend«, da die Player oft zu laut eingestellt werden können:

»Selbst für die Kleinsten geeignet. Mit 15 Euro pro Tonie-Figur teuer. Streaming-Dienste lassen sich nicht nutzen. Kopfhörer-Nutzer sollten die Lautstärke der Box in der Tonie-Cloud begrenzen!«

Alternativen

Die Toniebox ist vor allem für kleine Kinder eine tolle Lösung. Auch die Tigerbox schlägt mit einem ähnlichen Konzept in diese Kerbe. Ältere Kinder kommen dagegen auch mit traditionelleren Musikboxen gut zurecht, die günstiger zu haben sind.

Große Audiothek: Tigermedia Tiger Touch

Die Tigerbox Touch von Tigermedia ist eine hervorragende Alternative zur Toniebox. Sicher und ohne Werbung werden Kinderlieder, Hörbücher und Hörspiele bequem auf die Musikbox des Nachwuchses gestreamt. Dank eines in sich geschlossenen Systems ist dabei für größtmögliche Datensicherheit gesorgt. Die Anbindung der Tigerbox erfolgt über WLAN.

Auch gut

Tigermedia Tigerbox Touch

Test  Musikplayer: Tigermedia Tigerbox Touch
Die Tigerbox glänzt mit einer einfachen Bedienung und einem kindgerechten Design.

Bis zu fünf Geräte können in den zwingend erforderlichen Tigertones-Account eingebunden werden, also beispielsweise zwei Tigerbox Touch, ein Tablet und zwei Smartphones. Ist ein Tigerticket aktiviert worden, gilt dieses für alle mit diesem Account verbundenen Geräte und lässt diese die Tigermedia-Inhalte abspielen.

Ein mitgeliefertes Tigerticket bietet einen Monat lang kostenloses Streaming, ermöglicht den Zugang zur über 6.000 Titeln umfassenden, werbefreien Tigermedia-Audiothek Tigertones und bietet auch nach Ablauf des kostenlosen Testmonats mit einem monatlichen Festpreis von 9,99 Euro die volle Kostenkontrolle. Schön: Die Mediathek wurde von Experten kuratiert, so können sich Mama und Papa auf kindgerechte, sichere Inhalte verlassen. Das Tigerticket läuft wahlweise über einen, drei, sechs oder zwölf Monate und endet automatisch.

Das Abspielen wird dank einer im Umfang enthaltenen Tigercard zum Kinderspiel: Einfach die kleine, stabile Plastikkarte in den dafür vorgesehenen Kartenslot einschieben und schon erklingen Kinderlieder, Gedichte oder Hörspiele. Nach erstmaligen Abspielen der Tigercards ist der Titel auf der Tigerbox gespeichert und kann jederzeit auch ohne Internetverbindung angehört werden. Wir haben uns für die Hörbuchvariante »Teufelskicker – Freundschaftsspiel« entschieden.

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Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Die Tigerbox mit Tigercard und einem Gratismonat Premium-Zugang.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Der farbige LC-Touchscreen ist gut ablesbar und hat uns hervorragend gefallen.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Die Tigerbox gibt Musik und Hörspiele in Stereoqualität wieder.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Egal, ob die Karte mit Vorder- oder Rückseite eingesteckt ist, sie wird abgespielt.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Auch ohne die Tigercard können die Inhalte abgespielt werden. Während der Wiedergabe werden sie nach 60 Sekunden automatisch auf die Tigerbox überspielt oder können per Fingerdruck heruntergeladen werden.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Wir haben uns für das Hörspiel "Teufelskicker - Freundschaftsspiel" entschieden.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Auf der Rückseite befinden sich ein USB-C- und ein Kopfhöreranschluss.
Musikplayer Test: Tiger Media 1201 Tigerbox
Die Lautstärke der Box lässt sich kinderleicht über den Screen regulieren.

Über die Tigertones-App können Inhalte für das Kind ausgewählt, als Favorit markiert und in einer Merkliste gespeichert werden. Diese erscheinen dann auf dem farbigen Display der kleinen Musikbox und können dort direkt abgespielt werden. Die Streaming-Titel werden automatisch auf der Tigerbox gespeichert, wenn der Titel für mehr als 60 Sekunden angehört wird. Es können aber auch einzelne Titel manuell herunterladen werden, durch einen langen Druck auf das Titelbild des LC-Displays der Box.

Sollte mal kein WLAN zur Verfügung stehen, verfügt die Hörspielbox außerdem über eine kurze Karenzzeit, um die Titel auch offline zu hören. Ist der interne Speicher mit vier Gigabyte irgendwann gefüllt, können die Inhalte per Fingerdruck einfach wieder gelöscht werden.

Der Korpus aus robustem Bambusholz sorgt für einen guten Klang. An der Rückseite der Tigerbox finden sich jeweils ein Anschluss für Kopfhörer und einen USB-C-Anschluss zum Laden der Box. Ein Ladekabel samt Stecker in knalligem Orange mit Tigermedia-Logo wird mitgeliefert.

Der farbige und übersichtliche 3,9 Zoll große LC-Touchscreen lässt sich gut bedienen. Über ihn können Titel, die Lautstärke sowie der Elternmodus angewählt und gesteuert werden. Hier kann beispielsweise der Cards-Modus speziell für jüngere Hörer aktiviert werden. Wird dieser gewählt, wird gleichzeitig das Shop-Layout deaktiviert. Damit kann der Nachwuchs keine Titel mehr über das Display der Box sehen und auswählen. Titel werden jetzt nur noch über die Tigercards wiedergegeben, die in den Kartenslot der Box geschoben werden. Über die Einstellungen der App oder über den Account kann außerdem eine Altersspanne definiert werden.

Sollte der »Bumper« oder Fallschutz der Tigerbox Ihnen farblich nicht zusagen oder kaputt gehen, können Sie über den Tigermedia-Shop für Zubehör-Ersatz sorgen. Tigermedia hat seit Ende 2020 außerdem frei bespielbare Wildcards eingeführt. Auf diesen lassen sich nun Mp3-Titel, eigene Aufnahmen und Titel aus der Mediathek speichern.

Die Tigerbox Touch ist eine gute Alternative zur Toniebox. Die fehlende Einbettung von Streaming-Diensten finden wir allerdings sehr schade. Hier hätte sich die Tigerbox selbst die Testkrone aufsetzen können.

Hölzerner Geschichtenerzähler: Winzki Hörbert

Hörbert ist eine Musikbox für Kinder, die vor allem Holzliebhaber begeistern wird. Der Hörbert überzeugt durch schlichtes und kindgerechtes Design und einfache Handhabung. Er wird mit einer Speicherkarte geliefert, auf der mit einer einfachen Software die Lieblingsmusik des Kindes gespeichert werden kann.

MP3-Player aus Holz

Winzki Hörbert

Test Musikplayer für Kinder: hörbert
Hörbert ist ein Traum für kleine Kinder: leicht zu bedienen, robust und aus Holz gefertigt.

Besonders toll sind die bunten Tasten, mit denen das Kind ganz einfach zwischen den verschiedenen Liedern und Hörspielen hin- und herwechselt. Dank der Farben merkt es sich sehr schnell, wo was abgespeichert ist.

Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Hörbert, denn er enthält keine beweglichen Kleinteile, sodass er unempfindlicher ist als andere tragbare Musikboxen. Zudem ist der Hörbert leicht und sieht schick aus – ein absoluter Blickfang im Kinderzimmer.

Aber leider ist der Hörbert auch ziemlich teuer: Über 200 Euro für einen Musik-Player sind eine Menge Geld.

Günstiger Preis: Lexibook RCD102

Die RCD102 von Lexibook ist eine gute Empfehlung, weil sie relativ gut klingt, kindgerecht bedienbar ist und nicht viel kostet. Besonders gut finden wir das abgerundete, ballähnliche Design der Kinder-Musikbox. An der Lexibook befinden sich keine scharfen oder spitzen Kanten. Dadurch kann sie bereits von den Allerkleinsten verwendet werden.

Gut & günstig

Lexibook RCD102

Test  Musikplayer: Lexibook RCD102FZ Musikplayer
Überraschend gut klingt der Player von Lexibook. Außerdem können Kinder aus vielen schönen Designs wählen.

Sehr kindgerecht sind die vielen verschiedenen Designs der Lexibook. Für unseren Test hatten wir die Eiskönigin-Variante. Es gibt aber noch unzählige andere Designs wie Spiderman, Cars, Frozen Olaf, Minions, Minnie Mouse, Barbie und viele mehr. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Auch klanglich hat uns die Musikboxvon Lexibook ganz gut gefallen. Sie tönt angenehm rund und für ihre Größe erstaunlich satt.

Genutzt werden kann die RC102 entweder als Standgerät mit dem mitgelieferten Netzteil oder als tragbare Musikbox mit Batterien. Insgesamt benötigt sie sechs LR14-Batterien. Die sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat gekauft werden. Das Batteriefach befindet sich an der Rückseite der Musikbox und lässt sich über zwei Klickschalter öffnen. Dank der übersichtlichen Anzahl an Schaltern, ist die Bedienung des Lexibook-Players sehr einfach und kindgerecht. Die Lautstärke lässt sich gut anhand des Rädchens regulieren. Ein Mikrofon gibt es leider nicht.

Für Karaoke-Spaß zu zweit: X4-Tech Bobby Joey

Für Karaoke-Künstler und solche die es werden wollen ist der CD-Player X4-Tech Bobby Joey die beste Option. Seine zwei Mikrofone sorgen für jede Menge Spaß, denn so können Geschwister oder Freunde gemeinsam beim Lieblingslied mitsingen.

Für Karaokefans

X4-Tech Bobby Joey

Test Musikplayer für Kinder: X4-Tech Bobby Joey
Kommt gleich mit zwei Mikros und das zu einem recht günstigen Preis.

Er wird mit verschiedenen Stickern geliefert (Superheld, Drache, Prinzessin u. a.), mit denen Ihr Kind sich seine Musikbox ganz individuell gestalten kann.

Der Bobby Joey ist tragbar, handlich und einfach zu bedienen. Die Tasten sind anhand geometrischer Formen dargestellt, die Kindern die Bedienung erleichtern und auch klanglich gehört er zu den besseren Kinder-Musikboxen im Test.

Wohl aus Gründen der Optik wurden die Tasten gespiegelt auf beiden Seiten angebracht. Das wird bei einigen Tests negativ bewertet, weil es verwirrend sein kann. Wir finden das allerdings nicht weiter störend.

Außerdem getestet

JBL JR Pop

Der JBL JR Pop fällt etwas aus der Reihe, denn er ist keine eigenständige Musikbox sondern »nur« ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher für Kinder. Um damit Musik abzuspielen, braucht man noch ein Smartphone oder einen MP3-Player. Damit ist er eher für etwas ältere Kinder geeignet. Die dürfen sich dann aber auch auf eine gute Klangqualität freuen, denn der JR Pop klingt deutlich besser als unser Testsieger Toniebox. Und das, obwohl der Lautsprecher mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern gerade mal so groß ist wie eine Handfläche.

Der JBL JR Pop ist sehr robust gebaut und übersteht es auch klaglos, wenn man ihn aus zwei Metern Höhe auf den Parkettboden fallen lässt – ja, das haben wir getestet. Die kleine Klangflunder ist außerdem nach IPX7 wasserdicht und hält es damit laut Hersteller bis zu 30 Minuten in einem Meter tiefen Wasser aus. Beim Abspielen von Musik leuchtet der kleine Lautsprecher auf Wunsch recht psychedelisch, das kann man aber auch abschalten. Ansonsten gibt es noch Tasten für die Lautstärke, die Bluetooth-Kopplung und Ein/Aus. Personalisieren können sich die Kids den Lautsprecher dank beiliegender Sticker.

Geladen wird der Lautsprecher mit einem Micro-USB-Kabel. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert. Beim Laden leuchtet der Lautsprecher grün pulsierend. Eine Ladestandsanzeige gibt es leider nicht. Da unsere Musik zunehmend als MP3-Files auf unseren Mobilgeräten lebt, ist so ein kleiner, kinderfester Bluetooth-Lautsprecher früher oder später eine gute Idee. Da muss man sich nicht mit Anachronismen wie CDs rumschlagen, zumal der JBL JR Pop mit einem Preis von nicht mal 30 Euro ausgesprochen günstig ist.

VTech V-Story 80-608074

Der VTech V-Story 80-608074 ist für Kinder ab drei Jahren konzipiert. Optisch ist er sehr gut für jüngere Kinder geeignet. Circa 350 Minuten Spielzeit sind in Form von 75 Gedichten, Märchen, Liedern und Gute-Nacht-Geschichten bereits auf dem kleinen Musikwürfel gespeichert. So finden sich neben klassischen Märchen wie »Der gestiefelte Kater« oder »Dornröschen« auch 21 Geschichten des beliebten Elefanten »Benjamin Blümchen«. Untermalt werden alle Inhalte über einen kleinen integrierten Projektor der Lichtprojektionen mit kindgerechten Symbolen wie Musiknoten, Herzen, Sternen oder des auf der Box sitzenden Hundes an die Zimmerwände wirft. Bunte Symbole an der Vorderseite blinken bei der

Über den VTech-Download-Manager können weitere Geschichtenpakete (à ca. 150 Minuten) gratis über USB bereitgestellt werden. Falls Sie ihr Kind bilingual erziehen, finden sich im Programm von VTech auch fremdsprachige Lieder. Eine zehnminütige Aufnahmefunktion erlaubt das Aufzeichnen eigener Lieder, Nachrichten oder Einschlaf-Geschichten. Eine Timerfunktion schaltet die Wiedergabe der Musikbox nach einer gewählten Anzahl von Geschichten automatisch ab. Ein sanftes Licht im Sockel der V-Story hilft dem Nachwuchs beim Einschlafen. 

Wir hätten uns die Wiedergabe eigener MP3s über den internen Speicher oder extern mittels USB-Stick gewünscht. Leider fehlt ein entsprechender Anschluss sowie die Möglichkeit eigene Inhalte auf die Musikbox zu transportieren. Zum Lieferumfang gehören zwei Batterien, die für einen stromlosen Betrieb sorgen.

Die niedliche Hundefigur, die oben auf der Musikbox thront, singt, spricht und führt durch die Geschichten. Das hätten wir uns aber deutlich kindgerechter gewünscht: Die Stimme des Sprechers klang für unseren Geschmack einfach zu erwachsen. Möchte man eine andere Geschichte hören, muss mühsam per Knopf weitergedrückt werden. Bei mehr als 75 Titeln ist das mühsam und umständlich. Außerdem klacken die Bedienknöpfe zu laut und müssen mit starkem Druck betätigt werden. 

Muse M-23KDG

Der Muse M-23 KDG ist für größere Kinder geeignet. Die Musikbox ist robust und wendet sich mit seinem lustigen Comic-Motiv in knalligen, pink-hellblauen Farbtönen in erster Linie an eine weibliche Zielgruppe. Eine blau-rote Variante für Jungs ist aber ebenfalls erhältlich. Die Musikbox ist mit einem eingebauten Radio mit UKW/MW-Empfang ausgestattet. Aufgrund dessen eignet sich die Box eher für größere Kinder, die so langsam Interesse an den aktuellen Radiocharts entwickeln. Des weiteren ist die Wiedergabe von MP3s per USB-Stick und Original- sowie selbst gebrannter CDs im CD-R- sowie CD-RW-Format möglich. Der große Tragegriff und ein Batteriefach für sechs R14-Zellen (nicht im Lieferumfang enthalten) sorgen für eine mobile Nutzung der Musikbox. Über einen AUX-In-Anschluss lassen sich externe MP3-Player oder das Smartphone bequem anschließen. 

Beim Einlegen einer CD fiel uns sofort das deutlich hörbare Geräusch der laufenden CD unangenehm auf. Die fehlende Beleuchtung des eher rudimentären Displays, die Abstinenz eines Mikrofonanschlusses sowie die nicht vorhandene Sleep-Funktion schicken den M-23 KDG auf einen der hinteren Plätzen. 

Lenco SCD-24

Der Preis des Lenco SCD-24 ist super, und die Musikbox überzeugt auch dank guter Tonqualität. Für Kleinkinder finden wir sie dennoch ungeeignet. Zum Einen ist der Lenovo optisch für Kinder wenig ansprechend, zum Anderen ist er recht schwer. Und ältere Kinder können vermutlich weder mit CDs noch mit Radio viel anfangen.

Grundig RCD 1445

Das Gleiche gilt für den Grundig RCD 1445: Ein gutes Gerät, keine Frage, für kleine Kinder aber eher ungeeignet. Dafür ist die Musikbox zu groß, zu schwer und zu umständlich in der Bedienung. Damit ist sie eher was für Kinder, die schon zur Schule gehen. Auch für die gilt: Die wollen lieber einen MP3-Player.

Idena Kinder-CD-Player

Die Musikbox Idena 40104 ist optisch und dank seiner zwei Mikrofone für Kinder zwar sehr ansprechend, doch leider hat sie uns in Bezug auf die Klangqualität sehr enttäuscht. Auch die Qualität der Mikrofone lässt sehr zu wünschen übrig. Das kann auch sein drolliges Aussehen nicht wettmachen. Und dafür ist sie letztlich viel teuer.

Muse M-29KB

Die Musikbox M-29KB von Muse ist ein leichter, blauer CD-Player für Jungs mit einem Unterwasser-Motiv. Eine Mädchenvariante mit niedlichem Eulenmotiv in pinker Farbe ist ebenfalls erhältlich. Die Ausstattung deckt sich mit der des M-23 KDG von Muse: Ein Batteriefach und ein Griff sorgen für einen mobilen Betrieb ohne Steckdose. Die Besonderheit der Musikbox liegt in einem Karaoke-Mikro, welches sich in einem kleinen Fach unterhalb des Batteriefaches verstauen lässt und das simultane Mitsingen während des normalen Betriebs erlaubt.

Und da sind wir schon bei den vielen Mankos der Musikbox: Verarbeitung und Qualität des Mikros sind okay, die Klangqualität des Mikrofons ist aber dumpf und zu laut. In Sachen Klangqualität gilt das übrigens auch für die Lautsprecherboxen. Der verarbeitete Kunststoff wirkt billig, die Knöpfe sind schwer zu bedienen und klacken laut bei jedem Drücken derselbigen. Auch bei dieser Musikbox ist das Display unbeleuchtet. Da sind wir für einen günstigen Preis besseres gewohnt. Über einen integrierten USB-Anschluss lassen sich per Stick MP3s wiedergeben, diese wurden allerdings aber immer mit einer gewissen Zeitverzögerung abgespielt.

Metronic Radio-Cd-Player

Lassen Sie die Finger vom Metronic Radio/CD-Player! Unserer Testmodell konnte dank des Dschungelmotivs zwar optisch einigermaßen gefallen, aber das war es dann auch schon. Die Verarbeitung ist billig: Unser Testmodell besaß am Rand des CD-Fachdeckels unschöne Abblätterungserscheinungen. Sämtliche Bedienknöpfe für die Lautstärke, die Auswahl der Modi, wie USB, SD-Karte oder Radio, sowie der Kopfhöreranschluss befinden sich an der Rückseite der Musikbox und sind schwer zugänglich. Ein Batteriebetrieb ist möglich. Der blecherne Klang ist grausam, da können auch die Abschaltautomatik und die kindgerechte Bedienung per großen Tasten nicht mehr viel retten.

So haben wir getestet

Getestet haben wir insgesamt neun Musikboxen für Kinder. Zunächst hatten wir acht Abspielgeräte im Test, darunter sechs CD-Player, ein CD- und Kassetten-Player und ein MP3-Player. Inzwischen gibt es aber auch ganz auf Kinder zugeschnittene Musikplayer wie die Toniebox oder die Tigerbox, die ohne klassische Medien auskommen.

Getestet haben wir alle Musikboxen mit zwei Kleinkindern, 15 Monate und knapp fünf Jahre alt – und zwar nicht nur einmalig, sondern über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg. Alle Player wurden in dieser Zeit mehrfach abgespielt, die Klappen auf- und zugemacht, umher getragen und an- und wieder ausgestellt. So konnten wir einen guten Eindruck gewinnen, welche Musikbox für Kinder was taugt und welche nicht.

Die wichtigsten Fragen

Was ist ein Musikplayer für Kinder?

Viele Musikplayer für Kinder sind speziell für eine Handhabung durch kleine Kinderhände konzipiert. Dies zeigt sich an einem kindgerechten Design, bunten Farben, großen Bedienelementen, abgerundeten Kanten, einer gewissen Robustheit sowie einem eingebautem Spritzwasserschutz.

Sind Musikplayer für Kinder teuer?

Nein. Musikplayer für Kinder sind schon für wenig Geld zu bekommen. Doch die Verarbeitungs- und Klangqualität der billigen Modelle aus Fernost lässt oft zu wünschen übrig. Die meisten der Geräte geben die Audioinhalte über Radio, CDs und Kassetten wieder.

Wie bekomme ich Musik oder Hörspiele auf einen Musikplayer für Kinder?

Die Musikplayer können je nach Modell auf unterschiedlichem Arten mit neuen Inhalten versorgt werden. Bei manchen Modellen können die Eltern beispielsweise eigene Inhalte mittels der Software des jeweiligen Herstellers auf einer micro SD-Karte speichern. Andere Modelle übermitteln die Hörbücher und Musik mittels kleiner Figuren und Karten zum Einstecken. Wird beispielsweise eine der kleinen Figuren dann auf die Box gestellt, startet deren Audioinhalt. Für das Herunterladen und Einrichten neuer digitaler Inhalte wird meist eine WLAN-Verbindung benötigt. Alternativ können auch Inhalte über Smartphone und via Bluetooth von Streaming-Diensten auf die Musikplayer im Kinderzimmer gelangen. Bei manchen Modellen lässt sich zudem ein USB-Stick nutzen. Mögen Sie es lieber unkompliziert, greifen Sie zu einem CD-Spieler. Mit manchen Musikplayern lässt sich auch Radio hören.  Modelle mit Kassettendeck empfinden wir als nicht mehr zeitgemäß.

Braucht ein Musikplayer ein Mikrofon?

Mikrofone können für Eltern aufgrund von schlechter Qualität, Rückkopplungen, Echos, Rauschen oder Summgeräuschen schnell ziemlich nervig werden. Außerdem stellt die Schnur des Mikrofons besonders für unter dreijährige Kinder eine echte Gefahrenquelle dar. Für Kinder bedeuten Mikrofone allerdings eine Menge Spaß, da sie es witzig finden ihre eigene Stimme laut zu hören. Sie lieben es außerdem, ihre Lieblingslieder laut mitzusingen. Um die Nerven aufgrund häufiger Wiederholungen zu schonen, sollten sich Eltern außerdem nach guten Kopfhörern für die Kleinen umsehen.

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