Nagelschere Test: Nagelschere Aufmacher
test
Letzte Aktualisierung: 1.3.2022

Die beste Nagelschere

Wir haben 12 Nagelscheren getestet. Die beste für die meisten ist für uns die Victorinox 8.1681.09. Die Schere aus satiniertem Edelstahl liegt gut in der Hand und schneidet sehr gut. Dabei werden die Kanten so glatt, dass man nur noch wenig nachfeilen muss. Doch auch andere Modelle konnten uns im Test überzeugen.

Claire Schulte-Wieschen
Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.
Letztes Update: 1. März 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Fuß- und Fingernägel wachsen pro Woche um rund 0,5 bis 1,2 Millimeter und müssen somit regelmäßig gekürzt werden. Eine Nagelschere findet sich daher in jedem Haushalt, denn sie ist essentiell, um Hand- und Fußnägel zu schneiden. Es gibt sie mit geraden und gebogenen Klingen, einzeln oder auch im Maniküre-Set zu kaufen. Bei manchen Herstellern erhält man beim Kauf nur die Schere selbst, andere legen auch eine kleine Tasche zur Aufbewahrung mit dazu.

Wir haben 12 Nagelscheren zwischen 5 und 36 Euro getestet, 11 sind noch erhältlich. Fünf Scheren konnten uns besonders überzeugen. Hier unsere Favoriten in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Victorinox 8.1681.09

Test Nagelschere: Victorinox Nagelschere satiniert
Die Schere aus satiniertem Edelstahl schneidet leichtgängig und liegt dabei gut in der Hand.

Die Victorinox 8.1681.09 schneidet schnell und leichtgängig mit ihrer scharfen, gebogenen Klinge, ist super verarbeitet und kostet nicht allzu viel. Die Nagelschere liegt gut in der Hand und schneidet die Nägel schön kurz mit runden, glatten Kanten. Einziges Manko ist die Plastikverpackung und eine Aufbewahrungstasche ist leider auch mit dabei.

Auch gut

Wilkinson Sword 7000 422 0

Nagelschere Test: Wilkinson Sword 70004220
Die Schere schneidet Nägel schnell und leichtgängig, kommt aber leider ohne Etui.

Die Wilkinson Sword 7000 422 0 ist eine gute Alternative zum Testsieger. Sie ist ebenfalls gut verarbeitet und schneidet mit der gebogenen, scharfen Klinge Nägel leichtgängig mit runden Kanten. Kritikpunkte sind auch hier die fehlende Tasche und die kompliziert zu öffnende Blisterverpackung. Zudem ist der verchromte Stahl nicht so robust und pflegeleicht wie Edelstahl.

Wenn Geld egal ist

Zwilling Classic Inox

Test Nagelschere: ZWILLING
Das Luxusmodell unter den Scheren ist hochwertig verarbeitet und schneidet sehr gut.

Eine der teuersten Nagelscheren im Test ist die Zwilling Classic Inox. Der hohe Preis spiegelt sich aber auch in der sehr guten Verarbeitung und in der Schneidleistung wieder: Sowohl das Testmaterial als auch Fingernägel schneidet die Schere flüssig. Die Kanten werden schön rund und glatt, sodass man nach dem Schneiden wenig mit der Feile nacharbeiten muss.

Mit gerader Klinge

Drei Schwerter Nagelschere gerade

Test Nagelschere: Drei Schwerter Nagelschere gerade
Diese Schere hat eine gerade Schneide und kommt mit einer Aufbewahrungstasche.

Die einzige Nagelschere im Test mit gerader Klinge ist die Nagelschere gerade von Drei Schwerter. Auch sie schneidet leichtgängig, hinterlässt aber durch ihre gerade Klinge keine runden, sondern gerade, eckige Kanten, die man dann je nach Vorliebe noch etwas mit der Feile bearbeiten muss. Hier wird eine Tasche zur Aufbewahrung der Nagelschere mitgeliefert.

Gut & günstig

Schwertkrone Nagelschere

Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Eine günstige Schere mit Etui, die noch dazu Nägel sehr gut schneidet.

Ebenfalls mit Etui wird die Schwertkrone Nagelschere geliefert. Die Verpackung dieser Schere kommt komplett ohne Plastik aus, zudem schneidet sie leichtgängig und liegt dabei gut und angenehm in der Hand. Kleines Manko: Der Druckknopf der Tasche lässt sich etwas schwergängig öffnen und schließen.

Vergleichstabelle

TestsiegerVictorinox 8.1681.09
Auch gutWilkinson Sword 7000 422 0
Wenn Geld egal istZwilling Classic Inox
Mit gerader KlingeDrei Schwerter Nagelschere gerade
Gut & günstigSchwertkrone Nagelschere
Zwilling Twinox
Fabcare Nagelschere
Auxmir AU-121
Bezox Premium Nagelschere
marQus Inox titan
Yumaya Profi Nagelschere
Test Nagelschere: Victorinox Nagelschere satiniert
  • Schneidet leicht­gängig
  • Schön runde, glatte Kanten
  • Liegt gut in der Hand
  • Drückt nur leicht in die Finger
  • Keine Tasche
  • Plastikverpackung
Nagelschere Test: Wilkinson Sword 70004220
  • Schneidet Nägel gut und leichtgängig
  • Runde, glatte Kanten
  • Drückt nur leicht in die Finger
  • Umständliche Blister­verpackung
  • Keine Tasche
  • Verchromter Stahl
Test Nagelschere: ZWILLING
  • Wirkt sehr hoch­wertig
  • Schneidet Nägel gut und flüssig
  • Runde, glatte Kanten
  • Drückt nur leicht in die Finger
  • Teuer
  • Plastikverpackung
  • Keine Tasche
Test Nagelschere: Drei Schwerter Nagelschere gerade
  • Extra Tasche
  • Gute Verarbeitung
  • Drückt nur leicht in die Finger
  • Schneidet leicht­gängig
  • Plastikverpackung
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
  • Extra Tasche
  • Verpackung ohne Plastik
  • Schneidet leicht­gängig
  • Drückt nur leicht in die Finger
  • Druckknopf schwergängig zu öffnen und schließen
  • Chromstahl
Test Nagelschere: ZWILLING TWINOX
  • Schneidet Testmaterial super weich und flüssig
  • Sehr hochwertig
  • Drückt nur leicht in die Finger
  • Plastikverpackung
  • Keine Tasche
  • Schneidet Nägel nicht ganz so gut
Nagelschere Test: Fabcare Nagelschere
  • Kein Plastik
  • Extra Tasche
  • Gute Verarbeitung
  • Schere etwas fleckig
  • Anstrengend zu schneiden
  • Drückt in die Finger
  • Kanten nicht ganz so glatt
Test Nagelschere: Auxmir
  • Tasche
  • Gute Verarbeitung
  • Plastikfolie
  • Drückt beim Schneiden unangenehm
  • Schneidet nicht so kurz
Test Nagelschere: BEZOX
  • Extra Tasche
  • Tasche wirkt hoch­wertig
  • Plastikfolie
  • Reißt die Nägel etwas
  • Keine glatten Kanten
  • Drückt ein wenig
Test Nagelschere: marQus INOX titan
  • Extra Tasche
  • Teuer
  • Tasche nicht so gut verarbeitet
  • Plastikverpackung
  • Schwergängig zu schneiden
  • Drückt etwas in die Finger
Test Nagelschere: YUMAYA
  • Extra Tasche
  • Tasche wirkt labbrig und nicht gut verarbeitet
  • Plastikfolie
  • Schere teils fleckig
  • Schneidet nicht so gut
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Was man über Nagelscheren wissen sollte

Zum Schneiden der Fuß- und Fingernägel ist eine Nagelschere meist die erste Wahl. Man kann die Nägel auch mit einem Nagelknipser bearbeiten, diese Geräte behandeln wir in einem eigenständigen Test.

Nagelscheren gibt es mit gebogenen und mit geraden Schneiden, in diesem Test hatten bis auf eine Schere alle Testmodelle eine gebogenen Klinge. Es gibt Scheren speziell für Maniküre und Pediküre, mit anderen lassen sich sowohl Fuß- als auch Fingernägel schneiden. Darüber hinaus gibt es auch Nagelscheren speziell für Linkshänder.

Eine Nagelschere besteht aus zwei sich überkreuzenden Klingen. Unten befinden sich die beiden Grifflöcher für die Daumen und Zeigefinger, oben die spitzen, gebogenen Schneiden. Der Punkt, an dem sich die beiden Klingen überkreuzen, wird Gelenk genannt. Das Gelenk sitzt nicht mittig, sondern näher an den Schneiden, wodurch der Kraftaufwand beim Schneiden verringert werden soll. Bei günstigen Nagelscheren ist das Gelenk lediglich genietet, bei höherpreisigen Modellen findet sich eine Schraube.

Die Scheren sind zum Großteil aus rostfreien Edelstahl. Durch die gebogene Form der Klinge passt sie sich der Nagelform an, sodass man im Anschluss weniger nachfeilen muss. Die Nachbearbeitung der Nägel mit einer Nagelfeile ist generell wichtig, da beim Nägel schneiden kleinste Risse im Nagel entstehen können. Durch das Feilen wird einem Einreißen des Nagels vorgebeugt. Fußnagelscheren sind mit geraden Klingen ausgestattet, da die Nägel auch mit geraden Kanten geschnitten werden sollten. Dadurch wird ein schmerzhaftes Einwachsen der Nägel verhindert.

Vor dem Nagelschneiden sollte man die Fuß- oder Fingernägel in lauwarmen Wasser anweichen. Dadurch geht das Schneiden schneller und leichter.

Stumpfe Scheren können zu kleinen Rissen und schlussendlich auch zum Einreißen des Nagels führen. Wie Messer lassen sich auch Nagelscheren selbst nachschärfen. Ist die Schere stumpf, muss man also nicht gleich eine neue kaufen. Zum Schärfen legt man einfach Sand- oder Schmirgelpapier in die geöffnete Schere und öffnet und schließt diese dann circa zehnmal. Dadurch wird die Klinge durch das Papier nachgeschliffen.

Bei der Verwendung der Nagelschere können sich Nagelreste, Haut- und Hornschuppen auf der Schere festsetzen. Dadurch können im schlimmsten Fall Erkrankungen wie Fuß- und Nagelpilz entstehen. Daher sollte die Schere regelmäßig gereinigt werden. Edelstahlmodelle kann man entweder mit Desinfektionsmittel oder einfach mit warmen Wasser und Spülmittel reinigen. Scheren aus verchromten Stahl sollten nicht mit Wasser gereinigt werden, da dadurch die Chromschicht beschädigt werden kann und der darunter liegende Stahl anfangen kann zu rosten.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf einer Nagelschere gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Zunächst einmal ist wichtig, aus welchem Material die Schere sein soll: Edelstahl ist robuster, rostfrei und pflegeleichter als verchromter Stahl. Der ist dafür leichter und preiswerter. Zudem sollte die Nagelschere gut verarbeitet sein und ein Gelenk mit Verschraubung besitzen. Dadurch lässt sich die Schere einfach nachjustieren und schärfen, was die Langlebigkeit erhöht.

Nagelschere Test: Nagelschere
Die meisten der getesteten Nagelscheren sind aus robustem, rostfreien Edelstahl.

Darüber hinaus ist wichtig, ob man die Nagelschere für Fuß- oder Fingernägel einsetzen möchte. Daran entscheidet sich, ob man zu gebogenen oder geraden Schneiden greifen sollte. Linkshänder sollte darauf achten, dass sie die Schere auch bequem bedienen können. Menschen mit größeren Händen sollten außerdem bedenken, dass die Grifflöcher ausreichend groß sind, da sonst die Handhabung der Schere durch das Drücken der Kanten in die Finger unangenehm wird.

Nagelschere Test: Victorinox 8.1681.09

Testsieger: Victorinox 8.1681.09

Die Victorinox 8.1681.09 liegt sehr gut in der Hand, schneidet Nägel leichtgängig und schön kurz. Dabei drückt sie nur leicht in Daumen und Zeigefinger.

Testsieger
Victorinox 8.1681.09
Test Nagelschere: Victorinox Nagelschere satiniert
Die Schere aus satiniertem Edelstahl schneidet leichtgängig und liegt dabei gut in der Hand.

Die Nagelschere ist aus rostfreiem, satiniertem Edelstahl und schon seit längerer Zeit auf dem Markt. Das Modell in mattem Silber ist neun Zentimeter lang, hat eine scharfe, abgerundete Klinge und die Schneide ist auf beiden Seiten leicht geriffelt.

Sie schneidet sowohl das Testmaterial, als auch Nägel sehr leichtgängig und flüssig. Die Kanten werden dabei schön rund und glatt, sodass nicht mehr viel nachgefeilt werden muss. Die Schere liegt gut in der Hand und drückt beim Schneiden auch nur minimal in die Finger.

1 von 5
Nagelschere Test: Victorinox 8.1681.09
Die 8.1681.09 von Victorinox.
Nagelschere Test: Victorinox 8.1681.09
Die Schere ist aus Edelstahl.
Nagelschere Test: Victorinox 8.1681.09
Die Schere von Victorinox hat gebogene Klingen.
Nagelschere Test: Victorinox 8.1681.09
Die Fingerösen sind groß genug, die Schere liegt bequem in der Hand.
Nagelschere Test: Victorinox 8.1681.09
Das Gelenk ist geschraubt, so kann die Schere einfach nachjustiert und geschliffen werden.

Die Victorinox 8.1681.09 erledigt ihre Aufgabe sehr gut, und auch die Verarbeitungsqualität überzeugt. Dabei liegt diese Nagelschere preislich immer noch im Mittelfeld.

Nachteile?

Die Nagelschere kommt in einer Plastikverpackung, hier wäre eine umweltfreundlichere Alternative wünschenswert. Andere Hersteller machen es vor, indem sie ihre Scheren in Pappschachtel verkaufen. Außerdem ist bei der Victorinox kein Etui zur Aufbewahrung der Schere dabei. Diese beiden Kritikpunkte sind aber zu verschmerzen, insgesamt überwiegen bei der Nagelschere die Vorteile.

Die Victorinox 8.1681.09 im Testspiegel

Bislang gibt es keine anderen seriösen Testberichte über die Victorinox 8.1681.09. Sollte sich das ändern, tragen wir die neuesten Testergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Unter den weiteren Empfehlungen finden sich ein hochwertiges Markenmodell, eine Nagelschere mit gerader Klinge und auch Modelle, die mit einer extra Aufbewahrungstasche kommen.

Auch gut: Wilkinson Sword 7000 422 0

Die Wilkinson Sword 7000 422 0 ist dem Testsieger von Victorinox sehr ähnlich. Auch diese Nagelschere kommt in einer Plastikverpackung und hat keine Tasche mit dabei.

Auch gut
Wilkinson Sword 7000 422 0
Nagelschere Test: Wilkinson Sword 70004220
Die Schere schneidet Nägel schnell und leichtgängig, kommt aber leider ohne Etui.

Die Nagelschere aus verchromten Stahl kommt in einer Blisterverpackung, die sich nur recht umständlich öffnen lässt. Unser Testmodell war in glänzendem Silber gehalten, es gibt die Schere aber auch noch in einer matten Version.

Die Schere schneidet Nägel gut und leichtgängig und drückt dabei nur leicht in die Finger. Die Kanten sind recht glatt, hier muss nur etwas nachgefeilt werden. Auch preislich liegt die Wilkinson Sword im Rahmen.

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Nagelschere Test: Wilkinson Sword 7000 422 0
Die Wilkinson Sword 7000 422 0.
Nagelschere Test: Wilkinson Sword 7000 422 0
Der verchromte Stahl ist nicht ganz so robust und pflegeleicht.
Nagelschere Test: Wilkinson Sword 7000 422 0
Auch hier ist die Schneide gebogen.
Nagelschere Test: Wilkinson Sword 7000 422 0
Die Schere liegt gut in der Hand.
Nagelschere Test: Wilkinson Sword 7000 422 0
Das Gelenk ist hier ebenfalls verschraubt.

Bei der Wilkinson Sword 7000 422 0 erhält man eine Nagelschere mit scharfer Klinge, die Nägel sehr gut schneidet. Das Material ist allerdings weniger robust als bei Scheren aus Edelstahl.

Wenn Geld egal ist: Zwilling Classic Inox

Eine der teureren Nagelscheren im Test ist die Classic Inox von Zwilling. Für den Preis erhält man dann aber auch eine sehr gute Qualität.

Wenn Geld egal ist
Zwilling Classic Inox
Test Nagelschere: ZWILLING
Das Luxusmodell unter den Scheren ist hochwertig verarbeitet und schneidet sehr gut.

Die Classic Inox ist neun Zentimeter lang, aus poliertem Edelstahl und für Finger- und Fußnägel gleichermaßen geeignet. Die Schere kommt in einer Plastikverpackung, eine Tasche zur Aufbewahrung ist leider nicht dabei. Die Verarbeitung wirkt aber insgesamt sehr hochwertig.

1 von 5
Nagelschere Test: Zwilling Classic Inox
Die Classic Inox von ZWILLING.
Nagelschere Test: Zwilling Classic Inox
Eine der teuersten Scheren im Test ist aus Edelstahl.
Nagelschere Test: Zwilling Classic Inox
Die Schneide ist gebogen.
Nagelschere Test: Zwilling Classic Inox
Die Schere liegt gut in der Hand und ist hochwertig verarbeitet.
Nagelschere Test: Zwilling Classic Inox
Das zeigt sich auch am verschraubten Gelenk.

Verglichen mit der Zwilling Twinox schneidet diese Schere das Testmaterial etwas schwergängiger, beim Nägelschneiden ist die Classic Inox aber etwas besser als das andere Zwilling-Modell. Die Nägel werden leichtgängig geschnitten, die Kanten werden schön rund und glatt und beim Schneiden drückt die Nagelschere auch nur leicht in die Finger.

Für den hohen Preis wäre eine Aufbewahrungstasche wünschenswert, doch auch so bekommt man bei der Zwilling Classic Inox für sein Geld eine sehr gute Qualität.

Mit gerader Klinge: Drei Schwerter Nagelschere gerade

Die Nagelschere von Drei Schwerter ist das einzige Modell im Test mit einer geraden statt einer gebogenen Schneide. Die Schere ist aber auch mit einer abgerundeten Klinge zu haben.

Mit gerader Klinge
Drei Schwerter Nagelschere gerade
Test Nagelschere: Drei Schwerter Nagelschere gerade
Diese Schere hat eine gerade Schneide und kommt mit einer Aufbewahrungstasche.

Die Nagelschere ist mattsilber und kommt in einem schlichten, schwarzen Etui mit Druckknopf, der sich leicht öffnen und schließen lässt. Die Schere ist aus Edelstahl, die Tasche aus Kunstleder – insgesamt macht die Verarbeitung einen guten Eindruck. Die neun Zentimeter lange Schere ist für Finger- und Fußnägel gleichermaßen geeignet.

1 von 6
Nagelschere Test: Drei Schwerter Nagelschere Gerade
Die Nagelschere gerade von Drei Schwerter.
Nagelschere Test: Drei Schwerter Nagelschere Gerade
Als einzige Schere im Test ist hier die Schneide gerade.
Nagelschere Test: Drei Schwerter Nagelschere Gerade
Auch dieses Modell ist aus Edelstahl.
Nagelschere Test: Drei Schwerter Nagelschere Gerade
Die Schere liegt gut in der Hand.
Nagelschere Test: Drei Schwerter Nagelschere Gerade
Das Gelenk ist verschraubt.
Nagelschere Test: Drei Schwerter Nagelschere Gerade
Mit dabei ist auch ein Etui zur Aufbewahrung.

Die Schere liegt gut in der Hand und drückt beim Schneiden auch nur leicht in die Finger. Das Testmaterial wurde hier leichtgängig geschnitten, allerdings nicht ganz so flüssig wie mit der Nagelschere von Schwertkrone. Aufgrund der geraden Schneide werden die Kanten hier natürlich gerade statt rund – hier kann man dann entweder nachfeilen oder man greift direkt zu der Variante mit abgerundeter Klinge.

Obwohl die Nagelschere bereits in dem Etui verpackt ist, kommt sie leider in einer zusätzlichen Plastikverpackung.

Die Drei Schwerter Nagelschere mit gerader Klinge ist hochwertig verarbeitet, schneidet leichtgängig und ist dennoch recht günstig zu haben.

Gut & günstig: Schwertkrone Nagelschere

Mit die günstigste Nagelschere im Test ist die Nagelschere von Schwertkrone. Das Etui mit Schere wird in einer Pappschachtel geliefert, sodass die Verpackung ohne Plastik auskommt.

Gut & günstig
Schwertkrone Nagelschere
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Eine günstige Schere mit Etui, die noch dazu Nägel sehr gut schneidet.

Die Nagelschere ist insgesamt neun Zentimeter lang, die gebogene Schneide hat eine Länge von 2,5 Zentimetern. Unser Testmodell war silber, die Nagelschere ist aber auch in Schwarz erhältlich. Das mitgelieferte Etui ist schwarz mit roten Kontrastnähten. Schere und Tasche wirken beiden gut verarbeitet, allerdings lässt sich der Druckknopf der Tasche etwas schwergängig öffnen und schließen.

1 von 6
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Die Nagelschere von Schwertkrone.
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Die Schere ist aus vernickeltem Chromstahl.
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Auch hier sind die Klingen gebogen.
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Die Schere liegt gut in der Hand.
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Das verschraubte Gelenk.
Nagelschere Test: Schwertkrone Nagelschere
Auch hier wird ein Etui mitgeliefert.

Die Nagelschere besteht aus vernickeltem Chromstahl und kann nicht nur für die Finger-, sondern auch für die Fußnägel genutzt werden. Außerdem lässt sich überschüssige Nagelhaut mit ihr entfernen.

Sie liegt gut in der Hand und die Finger haben genug Platz, sodass die Schere beim Schneiden nicht unangenehm in die Finger drückt. Das Testmaterial schnitt die Nagelschere von Schwertkrone leichtgängig und flüssig, die Kanten waren schön rund und glatt.

Bei der Schwertkrone Nagelschere bekommt man gute Qualität zu einem kleinen Preis.

Außerdem getestet

Zwilling Twinox

Die Zwilling Twinox hätte es fast zur Empfehlung geschafft, allerdings schneidet die andere getestete Schere von Zwilling Nägel einen Tick besser. Auch diese Schere kommt in einer Plastikverpackung und ohne Tasche. Die Twinox ist sehr hochwertig, gut verarbeitet und schnitt das Testmaterial super flüssig und leichtgängig. Dabei drückte sie nur ganz leicht in die Finger. Letzten Endes konnte uns die Classic Inox aber etwas mehr überzeugen.

Fabcare Nagelschere

Eine Verpackung ohne Plastik, eine Aufbewahrungstasche und eine gute Verarbeitung – die Fabcare Nagelschere macht erstmal vieles richtig. Die Schere selbst ist aber leider etwas fleckig und das Schneiden des Testmaterials ist ein wenig anstrengend – trotz der Mikroverzahnung, die laut Hersteller das Schneiden erleichtern soll. Dabei drücken die Kanten der Schere auch in die Finger. Nägel schneidet die Fabcare gut, aber leider sind die Kanten nicht ganz so glatt, sodass man im Anschluss zur Feile greifen muss.

Auxmir AU-121

Die Auxmir AU-121 ist gut verarbeitet und hat eine schöne Aufbewahrungstasche aus Kunstleder. Die ist leider in eine Plastikfolie gewickelt, und der Druckknopf ist etwas schwergängig zu bedienen. Die bauchige Form bietet viel Platz für die Finger, trotzdem drückt die Nagelschere bei ihrer Nutzung unangenehm in die Finger. Die schmale Klinge schneidet etwas schwergängig und kommt zudem auch nicht so gut an den Nagel heran, sodass sie die Nägel nicht allzu kurz schneiden kann. Dafür werden die Kanten schön rund und glatt.

Bezox Premium Nagelschere

Trotz des niedrigen Preises wirkt die Bezox Premium Nagelschere gut verarbeitet und sie hat zudem eine hochwertige Tasche zu bieten. Leider ist die in eine Plastikfolie eingewickelt. Die Nagelschere mit der etwas bauchigen Form hat eine relativ kurze Schneide, sodass man hier recht kurze Schnitte setzt. Beim Nägelschneiden drückt die Schere ein wenig in die Finger und reißt die Nägel auch ein wenig statt sie zu schneiden. Dadurch bleiben auch keine glatten Kante übrig und man hat hier viel nachzufeilen.

marQus Inox titan

Die marQus Inox titan lässt sich bequem in der beiliegenden Tasche aus Kunstleder verstauen, leider ist diese ist nicht so gut verarbeitet: Der Druckknopf schließt nicht richtig und geht daher immer wieder von selbst auf. Leider ist die Tasche auch unnötigerweise in eine zusätzliche Plastikfolie eingewickelt. Der Inox-Stahl ist zum Teil mit einer Titan-Nitrid-Beschichtung versehen, wodurch sich die Schere laut Hersteller bei jeder Benutzung selbst schleifen soll. Das Testmaterial schnitt die Inox titan allerdings etwas schwergängig und sie drückt dabei auch ein wenig in die Finger.

Yumaya Profi Nagelschere

Auch die Profi Nagelschere von Yumaya kommt mit einer extra Aufbewahrungstasche. Die wirkt jedoch recht labbrig und die Kanten sind teils nicht sonderlich gut verarbeitet. Die Tasche ist außerdem noch in eine unnötige Plastikfolie eingewickelt. Auch die Nagelschere selbst wirkt nicht so gut verarbeitet: Die Klinge ist teils etwas fleckig. Die Schnittleistung könnte ebenfalls besser sein: Die Nagelschere schneidet etwas schwergängig und drückt dabei auch leicht in die Finger.

So haben wir getestet

Zunächst wurden alle Nagelscheren hinsichtlich ihrer Verpackung und dem ersten Erscheinungsbild bewertet. Positiv war hierbei, wenn der Hersteller komplett auf unnötige Plastikfolien verzichtet oder eine Aufbewahrungstasche beigelegt hat. Auch die Frage, aus welchem Material die Schere ist, ist in die Bewertung mit eingeflossen, ebenso ob auf der Schere bereits leichte Kratzer oder Flecken zu sehen waren.

Nagelschere Test: Nagelschere Gruppebfoto
Alle Nagelscheren aus dem Test 08/2021.

Bei der Schnittleistung mussten sich die getesteten Scheren bei Platzdeckchen aus Kunststoff beweisen. Hier haben wir geschaut, wie leicht- oder schwergängig die Modelle das Material schneiden und ob die Kanten schön rund und glatt werden. Zum Vergleich haben wir mit den Scheren dann auch noch mal die Fingernägel geschnitten, um eine umfassende Bewertung abgeben zu können.

Die wichtigsten Fragen

Welche Nagelschere ist die beste?

Die beste Nagelschere für die meisten ist für uns die Victorinox 8.1681.09. Die Schere aus satiniertem Edelstahl liegt gut in der Hand und schneidet sehr gut. Dabei werden die Kanten so glatt, dass man nur noch wenig nachfeilen muss. Doch auch andere Modelle konnten uns im Test überzeugen.

Worauf sollte man beim Kauf einer Nagelschere achten?

Zunächst ist wichtig, aus welchem Material die Schere sein soll: Edelstahl ist robuster und pflegeleichter als verchromter Stahl. Der ist dafür leichter und preiswerter. Zudem sollte die Nagelschere gut verarbeitet sein und ein Gelenk mit Verschraubung besitzen. Darüber hinaus ist wichtig, ob man die Nagelschere für Fuß- oder Fingernägel einsetzen möchte. Daran entscheidet sich, ob man zu gebogenen oder geraden Schneiden greifen sollte. Linkshänder sollten darauf achten, dass sie die Schere auch bequem bedienen können. Menschen mit größeren Händen sollten außerdem bedenken, dass die Grifflöcher ausreichend groß sind, da sonst die Handhabung der Schere unangenehm wird.

Kann man eine Nagelschere nachschärfen?

Ja, man kann die Nagelschere ganz leicht selbst nachschärfen. Dafür legt man einfach Sand- oder Schmiergelpapier in die geöffnete Schere und öffnet und schließt sie dann etwa zehnmal. Dadurch wird die Klinge durch das Papier nachgeschliffen.

Wie hält man eine Nagelschere richtig?

Viele Nagelscheren sind gekrümmt. Manche halten solche Nagelscheren beim Schneiden der Nägel mit der Krümmung nach außen, in der Annahme, so das Verletzungsrisiko zu minimieren. Tatsächlich sind Nagelscheren mit Krümmung so konstruiert um das Schneiden des runden Bogens zu unterstützen. Man sollte gekrümmte Nagelscheren also so halten, dass die Krümmung in Richtung des Fingers zeigt. Aber letztlich ist es Gewöhnungssache. Wenn Sie lieber mit der Krümmung nach außen schneiden, spricht nichts dagegen.

Was ist besser: Nagelschere oder Knipser?

Das ist vor allem Geschmacksache. Manche können nur mit ihrer dominanten Hand gut mit einer Schere schneiden, dann sind Nagelknipser oft eine bessere Wahl. Auch bei dicken Fußzehennägeln, tut man sich manche mit Nagelknipsern oft leichter. Dafür kann man mit Nagelscheren genauer arbeiten und muss weniger nachfeilen.

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