Die beste NAS für Heimanwender

Test: NAS für Heimanwender – Testsieger WD My Cloud Mirror 4TB
  • Test: NAS für Heimanwender – Testsieger WD My Cloud Mirror 4TB
  • Test: NAS für Heimanwender – Testsieger WD My Cloud Mirror 4TB

Die beste Netzwerkfestplatte für zuhause ist die WD My Cloud Mirror. Sie bietet auch anspruchsvolleren Anwendern alle nötigen Funktionen, die man heutzutage von einem modernen Netzwerkspeicher erwartet, ist einfach zu installieren und zu bedienen und ist zu einem fairen Preis zu haben.

Update 13. Januar 2017

Die WD My Cloud Mirror ist unserer Meinung nach immer noch die beste NAS für Privatnutzer. Daher ist sie weiterhin unsere Top-Empfehlung. Allerdings haben wir zwei neue Alternativen von Synology und QNAP für ambitionierte Heimanwender und Profis hinzugefügt.

Weitere Updates anzeigen
Einklappen
22. Dezember 2015

Für Windows Phone steht derzeit keine My Cloud App von WD zur Verfügung. Der Artikel wurde entsprechend ergänzt.

20. November 2015

Western Digital hat die zweite Generation der WD My Cloud Mirror vorgestellt. Sie kommt mit einem etwas schnelleren Prozessor und mehr Arbeitsspeicher. Da die Versionen mit 4 und 6 TB kaum teurer ist als die der ersten Generation, empfehlen wir diese. Wer mehr Speicherplatz benötigt, sollte hingegen noch zur alten Version greifen, da diese wesentlich günstiger ist. Die minimalen Unterschiede in der Hardware dürften die meisten Nutzer kaum bemerken.

18. September 2015

Die WD My Cloud Mirror ist immer noch die beste Netzwerkfestplatte für die meisten Leute. Mit der QNAP TS-131 haben wir eine neue Alternative für anspruchsvollere Nutzer hinzugefügt.

NAS steht für »Network Attached Storage«, also ein Speichermedium, das an ein Netzwerk angeschlossen ist. Es handelt sich meist um eine oder mehrere Festplatten, die in einem speziellen Gehäuse stecken, das Sie per Netzwerkkabel an den heimischen Router anschließen.

Der Vorteil gegenüber einer normalen externen Festplatte: Alle Rechner daheim, aber auch Tablets, Notebooks und Smartphones, ja sogar moderne Fernseher und Spielekonsolen haben Zugriff auf die Dateien, die auf einer NAS abgespeichert sind. Sie müssen also die Festplatte nicht immer von einem Computer abstecken, zu einem anderen tragen und dort wieder anschließen. Bei Smartphones und Tablets geht das ohnehin nicht ohne weiteres. Hier bräuchten Sie ein Modell, das überhaupt kompatibel mit externen Speichermedien ist, sowie ein spezielles Adapterkabel.

Wir haben uns vier NAS für Heimanwender angesehen und getestet. Die Preise reichen von güntigen 125 bis satten 350 Euro. Angesehen haben wir uns die Speicherkapazitäten von 2 und 4 Terabyte.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

WD My Cloud Mirror (4 TB)

Test NAS für Heimanwender: WD My Cloud Mirror
Alles was man braucht findet man in der My Cloud Mirror zum günstigen Preis – doch ein Backup ersetzt sie nicht.

Die WD My Cloud Mirror ist eine NAS, die alle wichtigen Funktionen für Heimanwender besitzt. Sie stellt Dateien nicht nur im heimischen Netzwerk bereit, sondern kann auch als private Cloud für den weltweiten Zugriff fungieren.

Weil sie zwei Festplatten nutzt und damit im RAID-Modus betrieben werden kann, bietet sie ein Plus an Datensicherheit – was jedoch kein Backup ersetzt. Der Hersteller hat aber auch daran gedacht und macht es Benutzern leicht, Sicherungskopien anzulegen. Das alles bietet die WD My Cloud Mirror zu einem wirklich günstigen Preis. Deshalb ist sie für uns zur Zeit die beste NAS für Zuhause.

NAS mit einer Platte

WD My Cloud (2 TB)

Test: NAS für Heimanwender: WD My Cloud (2 TB)
Die WD My Cloud kommt mit nur einer Festplatte, was Backups noch wichtiger macht.

Etwas günstiger, dafür aber nur mit einer Festplatte und einem USB-Anschluss ist die WD My Cloud. Sie ist vor allem für Backups geeignet. Im Gegensatz zu unserem Testsieger wird die Installation von Drittanbieter-Apps auf der NAS nicht erlaubt. Das dürfte aber die Wenigsten stören, außer Sie benötigen diese erweiterten Funktionen um beispielsweise Ihren eigenen Webserver zu betreiben.

Stark erweiterbar

Synology DS216j

Test NAS für Heimanwender: Synology DS216j
Die Synology DS216j ist trotz der kompakten Bauweise ein Ausstattungsmonster.

Wer sich für die Synology DS216j entscheidet, bekommt eine NAS, die fast keine Wünsche offen lässt. Standardmäßig wird sie ohne Festplatten verkauft, bietet aber Platz für zwei Stück. Der Vorteil ist, dass man seine eigenen von Anfang an einbauen kann, der Nachteil: Wenn man keine hat, werden zusätzlich Kosten für die Festplatten fällig.

Wenn Sie technisch versiert sind und mit den ganzen Features, die die Synology zu bieten hat, etwas anfangen können, werden Sie sicher glücklich.

NAS für Prosumer

QNAP TS-253A

Test NAS für Heimanwender: QNAP TS-253A
Die QNAP TS-253A richtet sich an anspruchsvolle Anwender und kleine Büros.
Amazon€ 349,99

von 4 Lesern gekauft

Wer professionell arbeiten möchte aber trotzdem nur für den Heimgebrauch eine NAS sucht, der sollte sich die QNAP TS-253A genauer ansehen. Mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher hat sie enorm viel Rechenleistung und es können damit sogar 4K-Videos abgespielt werden.

Mit enorm vielen Funktionen erfüllt sie sogar höchste Heimanwender-Ansprüche.

Vergleichstabelle

Unser FavoritNAS mit einer PlatteStark erweiterbarNAS für Prosumer
Modell WD My Cloud Mirror (4 TB) WD My Cloud (2 TB) Synology DS216j QNAP TS-253A
Test NAS für Heimanwender: WD My Cloud MirrorTest: NAS für Heimanwender: WD My Cloud (2 TB)Test NAS für Heimanwender: Synology DS216jTest NAS für Heimanwender: QNAP TS-253A
Pro
  • Einfache Anwendung
  • Zwei Festplatten bereits integriert
  • Günstiger als unser Testsieger
  • Für Backups völlig ausreichend
  • Software hat viel zu bieten
  • Leergehäuse kann gekauft werden
  • Viel Arbeitsspeicher
  • Zwei HDMI-Ausgänge
Contra
  • Kapazitätsnutzung der Festplatten für Neueinsteiger irreführend
  • Nur eine Festplatte
  • Keine erweiterten Funktionen
  • Anschlüsse sind nur Standard
  • Vorkenntnisse nötig
  • Viele Funktionen aber eher für professionelle Heimanwendung
Bester Preis
Technische Daten   Technische Daten anzeigen

Mehr als eine Festplatte mit Netzwerkanschluss

Die Funktionen einer NAS reichen noch sehr viel weiter, als es die Bezeichnung zunächst aussagt. So nutzt jede NAS eine Art Betriebssystem, das zusätzliche Möglichkeiten bereitstellt. Sie richten damit etwa verschiedene Benutzer ein, so dass beispielsweise der Computer der Kinder einen eigenen Bereich auf den Festplatten erhält, auf dem der Nachwuchs Dateien abspeichern darf. Dieser ist getrennt von Ihrem Bereich, auf den nur Sie Zugriff haben. Außerdem gibt es Bereiche, auf den alle Benutzer zugreifen dürfen, um Dateien auszutauschen.

Zu Hause könnte das etwa das gemeinsame Verzeichnis mit den Urlaubsfotos oder der Musiksammlung sein. In kleinen Bürogemeinschaften, für die die hier vorgestellten Modelle ebenfalls in Frage kommen, sind es hingegen Dokumente und Präsentationen, an denen man gemeinsam arbeitet.

Nicht jeder hat Zugriff auf alles

Zudem lassen sich einzelne Dateien oder Ordner auch für außenstehende Benutzer freigeben, die dann für den Zugriff kein Benutzerkonto auf der NAS benötigen. Dateien ständig per E-Mail hin und her zu senden oder auf einem USB-Stick von PC zu PC zu tragen, können Sie sich mit einer NAS also sparen.

Eine private Cloud aufbauen

Nutzen Sie Cloud-Speicher-Dienste wie Dropbox, Google Drive, Apples iCloud oder dergleichen, dürfte Ihnen das Konzept, von verschiedenen Geräten gemeinsam auf Dateien zugreifen zu können, bekannt vorkommen. Bei diesen Diensten kommt noch hinzu, dass Sie von überall an die Dateien herankommen – mit dem Smartphone in der Bahn, mit dem Computer im Arbeitszimmer eines Freundes oder mit dem Notebook auf der anderen Seite des Globus. Alles, was Sie brauchen, ist ein Internetzugang.

Außerdem bieten Cloud-Speicher-Dienste die bequeme Möglichkeit, Dateien auf Wunsch automatisch zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren: Speichern Sie eine Datei am PC im Büro ab, landet sie automatisch auch auf dem Notebook Zuhause – sofern Sie die beiden Computer entsprechend eingerichtet haben. Das geht meist über eine Software vom jeweiligen Anbieter.

Aber auch mit einer NAS können Sie diese Möglichkeiten inzwischen nutzen: Sie sitzen mit Ihrem Tablet im Café an der Ecke und zeigen jemandem die Fotos des letzten Urlaubs, die auf Ihrer NAS zu Hause im Wohnzimmer gespeichert sind. Oder Sie sind unterwegs zu einem Termin und benötigen dringend dieses eine Dokument, das aber nicht auf dem Notebook, sondern nur auf der Festplatte im NAS-Gehäuse liegt. Moderne Netzwerkspeicher wie die WD My Cloud Mirror bieten hier den selben Komfort wie Dropbox & Co.

Auch private Clouds sind nicht vollkommen sicher

Allerdings haben Sie darüber hinaus noch einen großen Vorteil: Denn die Dateien liegen nicht auf den Festplatten irgendwelcher Anbieter außerhalb von Deutschland und damit außerhalb des Einflusses hiesiger Datenschutzgesetze, sondern bei Ihnen zu Hause auf der eigenen Festplatte. Ihre persönlichen Dateien sind somit nicht den Begehrlichkeiten von Geheimdiensten und Datenkraken ausgesetzt. Im Fachjargon heißt dieses Konzept denn auch treffend »Private Cloud«. Es erfreut sich wachsender Beliebtheit – auch aufgrund des NSA-Skandals – und ist mit NAS-Modellen wie der WD My Cloud Mirror auch daheim einfach umzusetzen.

Am Ende hängt aber auch Ihre NAS am Internet und ist damit potenziell Angriffen von außen ausgesetzt. Absolute Sicherheit gibt es nicht, und wer es wirklich auf Ihre Dateien abgesehen hat, findet häufig einen Weg. Sie können es ihm allerdings so schwierig wie möglich machen. Meist reicht eine hohe Hürde schon aus, um Angreifer abzuschrecken. Diese wenden sich dann lieber einfachen Zielen zu, davon gibt es im Internet mehr als genug.

Konkret bedeutet das: Wählen Sie für alle NAS-Konten sichere Passwörter, die weder in einem Wörterbuch stehen noch mit Ihnen persönlich zusammenhängen. Ihr Geburtstag, die Lieblingsfarbe oder der Name des Haustieres sind als Kennwort tabu. Besser sind mindestens zehnstellige Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Dieser Tipp gilt übrigens für alle Passwörter – egal, wo Sie diese einsetzen.

Mit eingeschalteter https-Funktion ist die Verbindung verschlüsselt

Zudem sollten Sie über den Konfigurations-Dialog der NAS die Option »HTTPS« einschalten. Damit wird die Verbindung verschlüsselt, wenn Sie von außerhalb Ihres Heimnetzwerkes – also etwa von unterwegs – auf Ihre Dateien zugreifen. So machen Sie es Dritten fast unmöglich, Dateien während der Übertragung zwischen NAS und Smartphone, Notebook oder Tablet abzuhören. Am Endgerät müssen Sie aber ebenfalls darauf achten, dass Sie bei den Apps, die Sie für den Zugriff nutzen, die HTTPS-Funktion einschalten. Greifen Sie über einen Browser zu, stellen Sie statt des standardmäßigen »http://« ein »https://« vor die Internetadresse. Auch dieses Konzept hat Schwachstellen, erhöht aber wiederum die Hürde. Und darauf kommt es an.

Upload-Geschwindigkeit als Flaschenhals

Eine private Cloud bietet aber nicht nur Vorteile, das muss man ganz klar sagen. Der größte Nachteil ist wohl die Upload-Geschwindigkeit des eigenen Internetanschlusses. Denn Sie können Dateien unterwegs aus Ihrer Cloud – also von Ihrer NAS – nur so schnell herunterladen, wie die NAS sie ins Netz hochladen kann.

Zwar werben DSL-Anbieter gerne mit Zahlen wie »DSL 16.000« oder »Anschluss mit 50 MBit«. Aber das bezieht sich immer auf die Transferrate, mit der Sie etwas aus dem Internet herunterladen. Der Upload ist meist wesentlich geringer und wird bei einer privaten Cloud oft zum Flaschenhals. Viele Internetanschlüsse bieten beim Upload nur eine Geschwindigkeit von 1.000 KBit/s.

Sitzen Sie also bei einem Freund am PC, laden gerade etwas von Ihrer NAS und die Daten kommen nur sehr langsam an, liegt das meist nicht am Anschluss des Freundes, sondern am Upload Ihrer Leitung daheim, mit der Ihre NAS verbunden ist. Riesige Dateien mit einer Gesamtgröße von mehreren Gigabyte mal eben herunterzuladen, ist damit oft nicht drin oder dauert eine halbe Ewigkeit. Für einzelne Fotos oder MP3s ist es dagegen in der Regel kein Problem, noch weniger für Word-Dokumente, Excel-Tabellen und dergleichen, denn die sind oft nur einige Kilobyte groß.

Auf die Upload-Geschwindigkeit kommt es an

Ein weiterer Punkt, den man ansprechen muss: Eine NAS läuft in der Regel rund um die Uhr. Sie können Sie natürlich abends aus- und morgens wieder einschalten. Doch wenn Sie das vergessen, kommen Sie etwa auf dem Weg zur Arbeit nicht an die abgespeicherten Dateien heran. In der Regel bieten NAS-Modelle – wie auch die WD My Cloud Mirror – einen Ruhemodus. Dieser wird automatisch aktiviert, wenn gerade niemand auf die Dateien zugreift, und schaltet die Festplatten aus. In diesem Zustand verbraucht ein Netzwerkspeicher meist nur wenige Watt.

Um diese beiden Nachteile – Upload-Geschwindigkeit und Stromverbrauch – müssen Sie sich als Nutzer von Dropbox oder Google Drive natürlich keinerlei Gedanken machen. Die Anbieter sorgen für einen ausreichend schnellen Upload, um auch tausende von Nutzern gleichzeitig mit schnellen Downloads versorgen zu können. Und deren Stromverbrauch ist nicht Ihr Problem.

Cloud ersetzt kein Backup

Sie müssen eine NAS natürlich nicht als Cloud-Speicher nutzen. Doch wenn Sie es tun, sollten Sie bedenken, dass eine Cloud – egal ob privat oder öffentlich – prinzipiell kein Backup ersetzt. Das hat etwas mit der automatischen Synchronisation zu tun, die einen Cloud-Dienst so wahnsinnig praktisch macht. Löschen Sie beispielsweise auf einem Rechner eine Datei, wird dieser Löschvorgang in die Cloud übertragen und von dort auf alle Rechner, die zur Synchronisation angeschlossen sind. Die Datei ist dann weg (die meisten Anbieter haben allerdings eine Art »Löschen rückgängig machen«-Funktion).

Noch schlimmer ist es, wenn die Festplatten in der NAS den Geist aufgeben. Wie bei einer Festplatte im PC oder Notebook kann dagegen nur eine Sicherungskopie auf einer weiteren Festplatte helfen.

Auch eine NAS mit RAID-Funktion ist nicht völlig sicher

Viele Netzwerkspeicher bieten hier allerdings eine Besonderheit, die ein normaler Computer in der Regel nicht bietet: Hat die NAS zwei oder mehr Festplatten, können diese zu einem RAID-System zusammengeschlossen werden. Einfach gesagt, kopiert das Betriebssystem die NAS dabei automatisch jede Datei, die Sie abspeichern, auf alle vorhandenen Festplatten. Fällt ein Speichermedium wegen eines Defekts aus, sind die Dateien immer noch auf der anderen Festplatte vorhanden. Dieses Konzept wird RAID 1 genannt und wird auch von der WD My Cloud Mirror unterstützt. Es gibt auch noch RAID 5, 6 oder 10, aber diese sind für Heimanwender eher weniger geeignet.

Allerdings ist auch ein RAID kein vollständiger Backup-Ersatz, denn gegen einen Virenbefall oder einen Bedienungsfehler durch den Nutzer wie versehentliches Löschen ist dieses System ebenfalls machtlos, da es den Löschvorgang von Platte A auch auf Platte B übertragen würde. Hier helfen nach wie vor nur Sicherungskopien auf externe Medien. Dafür schließen Sie etwa eine USB-Festplatte an die NAS an oder installieren ein Backup-Programm auf dem Computer, das regelmäßig Sicherungskopien von der NAS zieht und dann auf einer USB-Festplatte speichert, die wiederum am PC angeschlossen ist. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Ein wunder Punkt bleibt aber auch dann: Was ist, wenn bei Ihnen zuhause eingebrochen wird und alle Geräte geklaut werden? Oder gar die Wohnung abbrennt? Für diese Fälle sollte man eine Sicherungskopie außerhalb der eigenen vier Wände aufbewahren. Und dafür bieten Cloud-Speicher-Dienst immer noch die beste Möglichkeit. Nur leider geben Sie damit wiederum die Hoheit über Ihre Daten aus der Hand.

Wie man es auch dreht und wendet – hundertprozentige Datensicherheit zu erreichen ist schwierig. Letzten Endes müssen Sie selbst abwägen, was für Sie und Ihre Daten ein akzeptables Risiko ist.

Test NAS für Heimanwender: WD My Cloud Mirror

Testsieger: WD My Cloud Mirror

Der Markt für Netzwerkspeicher ist mittlerweile sehr groß geworden. Neben den klassischen Herstellern wie D-Link, Zyxel und Synology, die NAS-Gehäuse überwiegend ohne Festplatten anbieten, sind in letzter Zeit vermehrt andere Hersteller auf den Plan getreten, die sich eher an Privatanwender richten, zum Beispiel Medion mit den Life Netzwerkfestplatten, Buffalo mit der Linkstation-Reihe, oder Western Digital mit seinen My Cloud-Modellen.

Unser Favorit

WD My Cloud Mirror (4 TB)

Test NAS für Heimanwender: WD My Cloud Mirror
Alles was man braucht findet man in der My Cloud Mirror zum günstigen Preis – doch ein Backup ersetzt sie nicht.

Wir haben uns alle Modelle speziell für den Heimgebrauch genau angsehen. Unser Favorit für diese Anwendung ist die WD My Cloud Mirror von Western Digital, die viele praktische Funktionen bietet – und das zu einem guten Preis.

Natürlich besitzen auch Profi-NAS all diese Funktionen, doch kosten sie oft viele hunderte bis hin zu tausende von Euro, weil sie noch zahlreiche weitere Features für den Business-Einsatz bieten. Für den privaten Bereich sind sie eindeutig überdimensioniert, weswegen wir uns für ein Modell entschieden haben, dass sich preislich wie funktional eindeutig an Privatanwender richtet.

Die WD My Cloud Mirror ist bereits ab Werk mit zwei Festplatten ausgestattet, so dass Nutzer nicht erst noch Festplatten kaufen und einbauen müssen. Das ist im NAS-Markt keine Selbstverständlichkeit und erhöht die Benutzerfreundlichkeit für die meisten Anwender ungemein. Sie können also sofort loslegen und den Netzwerkspeicher nutzen. Aber: Wenn Sie es wollten, könnten Sie die Festplatten auch austauschen. Die Klappe an der Oberseite des Gehäuses gewährt Ihnen Zugriff auf die Laufwerksschächte.

Im RAID-1-Modus werden Dateien gespiegelt – es ist daher nur die Hälfte des Speicherplatzes nutzbar

Da es zwei Festplatten sind, läuft die WD My Cloud Mirror im RAID-1-Modus, die Dateien auf beiden Speichermedien werden also gespiegelt. Das bedeutet allerdings auch, dass nur die Hälfte der Gesamtkapazität tatsächlich genutzt wird, die beide Festplatten zusammen aufbringen. Leider gibt der Hersteller das nicht so klar an und verkauft Modelle mit den Bezeichnungen »4TB«, »6TB« und »8TB«. Hardware-technische ist das korrekt. Doch sind standardmäßig nur 2, 3 bzw. 4 Terabyte nutzbar. Darüber müssen Sie sich im Klaren sein.

Allerdings lässt sich der Standard auch ändern und von RAID 1 (Spiegelung beider Festplatten) auf beispielsweise auf RAID 0 wechseln. Dabei nutzt die NAS die tatsächliche Kapazität beider Speicher, doch geht damit auch der Sicherheitsvorteil beim Ausfall einer Festplatte verloren. Wir empfehlen, bei der Voreinstellung – also RAID 1 – zu bleiben. Immerhin sind die Festplatten in der NAS oft in Betrieb, sind unter hoher Belastung und können damit auch schon mal ausfallen – auch wenn Western Digital spezielle Speicher einbaut, die hohe Last gut aushalten.

Teil Ihres Heimnetzwerks wird das Gerät über den Netzwerkanschluss, der dem aktuellen Standard Gigabit-Ethernet entspricht. Darüber fließen Dateien mit bis zu 1.000 MBit/s, wenn der Router, an den Sie die NAS mit einem Netzwerkkabel anschließen, ebenfalls diesen Standard unterstützt. Da Gigabit-Ethernet abwärtskompatibel ist, muss der Router das aber nicht. Über dem Netzwerk-Port auf der Rückseite finden Sie außerdem noch zwei USB-3.0-Anschlüsse etwa für externe Speicher, über die Sie die Kapazität erweitern und den Benutzern noch mehr Speicherplatz anbieten oder Backups der Dateien von der NAS anlegen – das bleibt Ihnen überlassen. Sie können auch Ihre Digitalkamera per USB anschließen, um Fotos direkt und ohne Umweg über den PC direkt auf die NAS zu laden.

Ebenfalls praktisch, aber eine Funktion, die mittlerweile viele NAS anbieten, ist DLNA. Dieser Standard ist für die Übertragung von Videos, Musik und Fotos im Heimnetz zuständig. Viele Fernseher oder Spielekonsolen unterstützen DLNA und geben Multimedia-Dateien wieder, die sie im Netzwerk auf einem DLNA-Server finden. Und eben solch einen Server bietet die WD My Cloud Mirror an.

Für Windows, Mac OS, iOS, Android und die meisten anderen Betriebssysteme gibt es passende DLNA-Anwendungen, die Videos, Musik und Fotos auf der NAS finden und abspielen. Selbst einige Musik-Anlagen sind bereits DLNA-kompatibel. So hören Sie etwa Musik im Wohnzimmer oder schauen ein Video auf dem Fernseher im Schlafzimmer, obwohl die NAS im Arbeitszimmer steht.

Von unterwegs kann man mit der My Cloud App für Android und iOS auf die Daten der My Cloud Mirror zugreifen. Für Windows Phone gibt es dagegen von WD keine App. Hier bleibt nur der Zugriff über das Web-Interface.

Die WD My Cloud Mirror hat noch zahlreiche weitere Funktionen im Angebot und unterstützt den Zugriff auf die abgespeicherten Dateien via SMB, FTP, AFP, NFS, WebDAV oder SSH. Das sind Protokolle, die in verschiedenen Szenarien und zu unterschiedlichen Zwecken zum Einsatz kommen. Deren Bedeutung hier zu erklären, würde zu weit führen. Wenn Sie sie aber nutzen möchten, lassen sie sich recht einfach aktivieren und einrichten. Ebenfalls an Bord ist ein iTunes-Server, so dass Sie abgespeicherte Musik per iPhone, iPad, iPod oder iTunes auf Mac OS und Windows streamen können.

Für ein Backup der NAS-Dateien stehen verschiedene Möglichkeiten bereit: Sie können die Dateien auf eine angeschlossene USB-Festplatte, eine weitere WD My Cloud oder einen Cloud-Dienst sichern. Für letzteres stehen Amazon und Elephant Drive zur Verfügung. Allerdings widerspricht das wiederum dem Gedanken einer privaten Cloud – wenn Sie denn die NAS für diesen Zweck gekauft haben.

Sie können die WD My Cloud Mirror auch als Backup-Ziel nutzen und Dateien von angeschlossenen Rechnern darauf sichern. Westen Digital bietet dafür die Software SmartWare Pro an. Aber natürlich funktioniert auch jedes andere Backup-Programm, Sie müssen die NAS lediglich als Sicherungsziel auswählen. Mac-Nutzer wird die Unterstützung von Time Machine freuen. Die ins Betriebssystem integrierte Backup-Lösung von Apple gilt als eine der besten überhaupt.

Western Digital bietet die NAS ebenfalls in der Version WD My Cloud (ohne den Zusatz »Mirror«) an. Dieses Modell hat nur einen Laufwerksschacht, eine Datenspiegelung per RAID ist also nicht möglich – ein Festplattenausfall bedeutet hier den Totalverlust aller gespeicherten Dateien. Ein Backup ist also umso wichtiger. Außerdem existiert nur ein USB-3.0-Port für den Anschluss externer Speicher. Ansonsten sind die WD My Cloud Mirror und die WD My Cloud im Funktionsumfang nahezu identisch. Dazu weiter unten mehr.

WD My Cloud Mirror Testspiegel: Was sagen die anderen?

Weil WD My Cloud Mirror und WD My Cloud die gleiche Software nutzen, beziehen sich die Aussagen zur Bedienung auf beide Modelle. Aussagen über die Leistung und Geschwindigkeit hängen dagegen im hohen Maße von der Hardware ab und beziehen sich daher nur auf unseren Favoriten, die WD My Cloud Mirror.

Beide NAS für Privatanwender waren Gegenstand zahlreicher Tests, deren Aussage sich vor allem in einer Sache decken: Die Einrichtung und Bedienung der WD My Cloud ist gut gelöst und auch für unerfahrene Anwender machbar.

»Die Installation ist im Prinzip so einfach gestaltet, dass auch wenig technikerfahrene Nutzer damit klarkommen.«

So sehen es die Experten von ITespresso, und ComputerBase konkretisiert:

»Viele Funktionen sind mit zusätzlichen Hilfstexten versehen, so dass auch unbedarfteren Käufern ein guter Einstieg geboten wird.«

Im Vergleichtest von Computer Bild geht die My Cloud Mirror wie bei uns als Testsieger der Komplettmodelle mit bereits eingebauten Festplatten hervor. Die Tester loben ihr hohes Tempo, den leisen Betrieb und die Tatsache, dass Apps für Android und iOS zur Verfügung stehen.

Neben generellem Lob für die Benutzerfreundlichkeit gibt es von Giga dagegen auch Kritik:

»Außerdem ist die Anzahl der notwendigen Programme zur Verwaltung des heimischen Wolkenspeichers zu hoch. Neben den hier genannten steht auch noch WD SmartWare zur Verfügung […] Sobald man herausgefunden hat, welche Software man wirklich benötigt, fällt die Bedienung leicht.«

Ebenfalls leichte Kritik gibt es von ComputerBase:

»Die erste Hürde stellt jedoch das Admin-Passwort dar, das der Nutzer vergebens in der Kurzeinleitung sucht – es gibt keins. […] Im Installationsprozess wird der Benutzer nicht zur Eingabe eines Admin-Passwortes aufgefordert, so dass auch nach erfolgreicher Inbetriebnahme keines vergeben ist […] – ein unnötiges Sicherheitsrisiko […].«

Zu teils recht widersprüchlichen Aussagen kommt es beim Test der Leistung. Hier geht es vor allem darum zu prüfen, wie schnell Dateien auf der NAS gespeichert und wie schnell diese von dort wieder gelesen werden können. ComputerBase schreibt:

»Während die Lesegeschwindigkeit durchweg überzeugen kann und im sehr guten Bereich liegt, liegt die Schreibgeschwindigkeit insbesondere bei der Übertragung von vielen kleinen Dateien deutlich hinter der Konkurrenz aus unserem Testfeld. «

Im Test von CHIP wird die My Cloud Mirror hingegen als »performant« gelobt und Computer Bild sagt:

»Die WD My Cloud Mirror erwies sich im Test als angenehm leise und bei der Datenübertragung richtig flott.«

Die unterschiedlichen Aussagen kommen durch unterschiedliche Testszenarien zustande. Jeder Tester nutzt sein eigenes Verfahren, um die Leistung einer NAS zu prüfen – einen Standard gibt es nicht.

Außerdem hängt viel von der Hardware ab, die neben der NAS zum Einsatz kommt. Über welchen Router ist die NAS am Netzwerk angeschlossen? Mit welcher Netzwerkkarte ist der Computer angeschlossen, der die Dateien sendet und empfängt? All diese Faktoren beeinflussen das Testergebnis.

Unser Rat: Geben Sie nicht zu viel auf die Geschwindigkeitsangaben – weder vom Hersteller noch von Tests. Im Privatbereich kommt es nicht auf Sekunden an, und Sie kopieren ja nicht ständig gigabyteweise Dateien hin und her. Viel wichtiger als die Performance sind unserer Meinung nach Lautstärke und Leistungsaufnahme einer NAS – immerhin kommt ein solches Gerät in den eigenen vier Wänden zum Einsatz und ist häufig rund um die Uhr eingeschaltet. Es sollte also vor allem nicht zu laut arbeiten und nicht zu viel Strom verbrauchen.

Und bei diesen Kriterien sind sich alle Tester einig:

»Beim Geräusch hält sich der Lüfter des My Cloud Mirror dezent zurück, am deutlichsten sind die Zugriffsgeräusche der Festplatten zu hören. Man kann das NAS darum auch im selben Raum aufstellen, in dem sich auch der Arbeitsplatz befindet.«

Zu diesem Fazit kommen die Tester von MacWelt, und CHIP findet:

»Im Test arbeitet die 2-Bay-NAS auch unter Last sehr leise und performant. Über die hohe Leistungsaufnahme lässt sich bei dem günstigen Preis hinwegsehen.«

Während CHIP beim Stromverbrauch ein Problem sieht, rechnet ITespresso einfach nach:

»Nach Angaben des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) lag der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte 2013 bei 28,84 Cent/kWh. Geht man von einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 6 Watt aus, dann kostet der Betrieb 15,16 Euro pro Jahr, ohne Router.«

Wem das zu viel erscheint, sollte diese Ausgaben mit denen vergleichen, die er für einen Cloud-Speicher mit der selben Kapazität ausgeben müsste. Das wäre sehr viel mehr.

Alternativen

Die individuellen Anforderungen an eine Netzwerkfestplatte können je nach Anwendung sehr unterschiedlich sein. Nicht jeder braucht mehrere Festplatten für ein Raid, anderen reichen zwei Festplatten nicht aus oder sie brauchen stärkere Rechenkapazitäten in der NAS. Deshalb haben wir gleich drei empfehlenswerte Alternativen für Sie.

NAS mit einer Platte

WD My Cloud (2 TB)

Test: NAS für Heimanwender: WD My Cloud (2 TB)
Die WD My Cloud kommt mit nur einer Festplatte, was Backups noch wichtiger macht.

Eine günstigere Alternative ist die bereits angesprochene WD My Cloud mit nur einer Festplatte und einem USB-Anschluss. Wer auf die Sicherheit eines RAID-Systems und einen zweiten USB-Port verzichten kann, für den ist dieses Modell mit Kapazitäten von 2, 3, 4 oder 6 Terabyte eine gute Wahl.

Wenn die Festplatte ausschließlich als Backup-Speicher für Laptops oder PCs genutzt wird, kann man als Privatanwender auf das RAID mit zweiter Festplatte gut verzichten – schließlich hat man die Daten ja auch noch auf dem Computer. Dass beide Festplatten gleichzeitig kaputt gehen, ist sehr unwahrscheinlich.

Auch ein weiterer Unterschied wird die meisten Heimanwender nicht stören, einige hingegen schon, weswegen wir ihn hier erwähnen: Die WD My Cloud erlaubt nicht die Installation von Drittanbieter-Apps auf der NAS – alle anderen My Cloud-Modell hingegen schon.

Damit sind etwa Content Management Systeme wie Joomla und WordPress oder Webserver-Komponenten wie PHP und MySQL gemeint. Sie können damit die Funktion der NAS stark erweitern und etwa Ihren eigenen Webserver betreiben. Das erfordert aber einiges an Know-how und ständige Pflege der installierten Anwendungen. Wer es sich zutraut und auf diese Features nicht verzichten möchte, muss zur WD My Cloud Mirror oder zu unseren anderen Alternativen greifen.

Stark erweiterbar

Synology DS216j

Test NAS für Heimanwender: Synology DS216j
Die Synology DS216j ist trotz der kompakten Bauweise ein Ausstattungsmonster.

Die Synology DS216j ist eine »echte« NAS mit Platz für zwei Festplatten und beherrscht damit auch RAID 1.

Bei ihr kostet allerdings schon allein das Gehäuse rund 40 Euro mehr als die WD My Cloud – mit Festplatten ist noch mal deutlich mehr fällig. Allerdings hat man den Vorteil, eigene Festplatten einbauen zu können, also einfach das Leergehäuse zu kaufen.

Außerdem von Vorteil: Die Software der Synology hat extrem viel zu bieten. Das Betriebssystem DiskStation Manager (DSM) gehört zum Besten, was der NAS-Markt zu bieten hat. Auch die intuitive Benutzeroberfläche und vor allem die zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten mit Apps sprechen für Synology. So lassen sich wie erwähnt eigene Webseiten auf dem Netzwerkspeicher einrichten oder verschiedene Video-, Audio- und Foto-Anwendungen installieren, um die NAS fast als vollwertigen Wohnzimmer-PC zu nutzen.

Anspruchsvollen Privatanwendern erfüllt die DS216j damit nahezu jeden Wunsch. Anschlusstechnisch hat das Gerät mit zwei USB-3.0- und einem Netzwerk-Port hingegen »nur« Standardkost zu bieten. Aber auch das ist in den meisten Fällen mehr als ausreichend.

Doch wer eine NAS wie die Synology DS216j einsetzen möchte, muss technisch einigermaßen versiert sein. Wer sich möglichst wenig mit Netzwerktechnik auseinandersetzten möchte, fährt mit unseren Empfehlungen von WD besser.

NAS für Prosumer

QNAP TS-253A

Test NAS für Heimanwender: QNAP TS-253A
Die QNAP TS-253A richtet sich an anspruchsvolle Anwender und kleine Büros.
Amazon€ 349,99

von 4 Lesern gekauft

Das gilt umso mehr für unsere dritte Alternative: Die TS-253A von QNAP ist eher was für (semi-)professionelle Anwender.

Diese NAS kommt mit einem Quad-Core-Prozessor und bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher – an Rechenkraft fehlt es dem Gerät also nicht. Somit ist auch die Wiedergabe von 4K-Videos möglich, auf Wunsch rechnet die TS-253A einen Clip bei Bedarf auf eine niedrigere Auflösung herunter – direkt beim Abspielen (Echtzeit- Transkodierung). Zudem gibt es zwei HDMI-Ausgänge, so dass sich die NAS direkt an einen Bildschirm anschließen und tatsächlich wie ein PC nutzen lässt.

Als Betriebssystem kommt QTS zum Einsatz, das der Konkurrenz von Synology in nichts nachsteht. Es lässt sich dank eines App Stores ebenso komfortabel und umfangreich erweitern. Mit Funktionen für spezielle Backup-Methoden, virtualisierte Speicher und Server, VPN- und Proxy-Unterstützung, Link-Aggregation (mit zwei LAN-Ports) sowie Hardware-Verschlüsselung richtet es sich an Anwender mit höchsten Ansprüchen.

Etwas verspielt kommt da das Karaoke-Feature rüber: Denn dank Mikrofonanschlüssen für zwei dynamische Mikrofone, einem direkten Audioausgang und einer entsprechenden App verwandelt man die TS-253A ein Karaoke-System fürs Wohnzimmer.

Kommentare

25 Kommentare zu "Die beste NAS für Heimanwender"

avatar
Die beste NAS nützt nix wenn die ganzen Dateien nicht zusätzlich abgesichert sind. Ich spreche aus übler selbsterfahrung. Hatte eine Qnap TS251 mit zwei 4 TB WD red Zuerst Qnap nicht mehr reagiert (keine LAN erkennung dann fehlermeldung und selbstabschaltung weil lüfter defekt und zuguterletzt die festplatten kaputt (die zweite war gespiegelt also ebenfalss hin. evt lag es daran das die eine Platte als Garantie ersetzt wurde weil eine WD nach 4 Monaten schon defekt war. Ich weiss es nicht evt halten die NAS die ewigen Strombedingten Leistungsschwankungen die wir in Thailand haben nicht aus (hatte eine APC 1400 USV… Mehr... »
Evelyn Keindorf
Evelyn Keindorf

Bei meiner WD MyCloud Mirror war auch der Lüfter kaputt. Support kann man auch vergessen, haben mir ein defektes Gerät als Austauschgerät geschickt. Ärgere mich über den Support jetzt seit 4 Monaten! Nie wieder WD MyCloud, nur noch SYNOLOGY!!!!! Kann jedem nur abraten!!!!

DAS beste NAS für Heimanwender?

You made my Day

Eigenes NAS bauen. Meine funktioniert mit nem simplen Tower mit 2,8 GHz/1 GB RAM und knapp über 3,2 TB

Synology und Qnap sind beide deutlich mehr als nur eine Netzwerkfestplatte… können mehr, kosten aber auch mehr.
Die My Drive kostet ja kaum mehr als die darin enthaltenen WD Red Platten… :-O

Nie wieder! Unbrauchbar! Super langsam und für Backups unzuverlässig. Hatte mal 890 GB Fotos gesichert. Zum Glück nicht nur auf der Cloudplatte. Die waren zu 30% alle defekt = Streifen und Bildausfälle.

Geht nichts über eine vernünftige QNAP-NAS.

Qnap? Tzzzz
Synology gibt es.

Jedem das seine, dir deine Synology….

Hab auch nur schlechte Erfahrung mit den mycloud NASen, das Web Interface ist schlichtweg nicht zu gebrauchen und außer einer Hand voll SMB freigaben und für Time Machine sehe ich diese Geräte leider nicht. Ich verkaufe und verbaue nur noch Synology, hab letzten Monat noch zwei myCloud NAS gegen eine Synology DS416 ausgetauscht, diese macht jetzt in einem kleinen Unternehmen auch direkt DNS und Directory Server sowie Aufzeichnung der Video Überwachung und dient als iSCSI LUN für einen kleinen VMware ESXi Server.

Habe sie wd und qnap, qnap ist um weeeeeeiten viel besser und viel einfacher. Und es gibt sehr viel öfters Neuerungen und Updates zur Software. Außerdem ist mit der qnap auch viel mehr möglich.

hab die kleine wd my cloud daheim,..ist nicht schlecht. jedoch ist die app grottenschlecht.

Evelyn Keindorf
Evelyn Keindorf

Bei WD ist nicht nur die APP schlecht, absoluter Müll bis hin zum Support!!!!
Nur noch SYNOLOGY kaufen!!!!!

leider machte ich keine gute Erfahrungen mit WD-NASen .. 🙁

Warum keine wd Platten Thomas Hiller? Die WD Red sind super, habe ich auch in meiner Synology.

Man glaubt gar nicht, wie schnell die eigenen Wünsche und Anforderungen wachsen, wenn man sich an die neuen Möglichkeiten gewöhnt hat. :-O Ich hatte ursprünglich auch mit einer WD Mirror geliebäugelt, habe mich dann aber von Bekannten und Kollegen doch zu einer Synology überreden lassen. 🙂 😀 Gestartet mit einer DS414 und 2x 6TB WD Red im Raid1, nach kurzer Zeit eine dritte 6TB WD Red dazu und auf Raid5 umgestiegen und bald darauf ein WD MyBook Duo mit ebenfalls 2x 6TB WD Red im Raid0 per USB als Backup Medium an der DS414. Dank Synology CloudSync kann man einzelne… Mehr... »
Evelyn Keindorf
Evelyn Keindorf

Sehr gute Entscheidung, lieber eine Synology zu kaufen!!!! Die WD Mirror (12 TB) ist der letzte Schrott, hat bei kurz vor Ablauf der Garantiezeit den Geist aufgegeben (07/2017) und wehe, man ist auf den Support angewiesen. Versuche seit 4 Monaten (04/2017) vom Support Hilfe zu erhalten, vergebens. Sie haben mir freundlicherweise ein defektes Ersatzgerät geschickt, welches ich wieder zurückschicken musste. Jetzt ist es angeblich nicht angekommen und sie wollen meine Kreditkarte mit 650,00 $ belasten. Ich habe das Gerät selbstverständlich versichert zurückgesendet und eine Sendungsauskunft, dass das Gerät bei WD eingetroffen ist. ALSO VORSICHT, bitte keine Geräte von WD kaufen!!!!

Ich kann über ne gescheite QNAP (einschließlich Virtualisierung) nicht klagen

… aber sicher nicht mit wd platten.

Synology ist die Beste