Oberfräse Test: Oberfräsen Aufmacher
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Die beste Oberfräse

Wir haben 9 Oberfräsen getestet. Für erfahrene Holzwerker ist die Festool OF 1400 EBQ-Plus die beste Oberfräse. Sie ist extrem vielseitig, arbeitet durchzugsstark und lässt sich wunderbar präzise einstellen. Dafür gehört sie leider zu den teuersten Fräsen. Aber auch für die Sparfüchse unter den Heimwerkern haben wir eine Empfehlung.

Marc Hüffer
Marc Hüffer
ist Produktdesigner und Ladenausstatter und arbeitet ständig mit Werkzeug aller Art. Für AllesBeste testet er Profi- und Heimwerker­-Tools.
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Fräsen ist die Königsdisziplin der Holzbearbeitung. Mit einer Oberfräse kann man schnell und mühelos Nuten anfertigen, Kanten bearbeiten oder Beschläge sauber einlassen. Für Holz­verbindungen wie etwa Schwalbenschwanz- oder Zinkenverbindungen ist die Oberfräse das perfekte Werkzeug. Deshalb ist sie mittlerweile auch aus vielen Heim-Werkstätten nicht mehr wegzudenken.

Wir haben 9 Oberfräsen getestet und können drei davon guten Gewissens empfehlen – ein Einsteigergerät, eine Fräse aus dem preislichen Mittelfeld sowie eine hochpreisige Profi-Oberfräse. Außerdem haben wir die wichtigsten Infos zusammengestellt, was man allgemein über Oberfräsen wissen sollte und was es bei der Anwendung zu beachten gibt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Festool OF 1400 EBQ-Plus

Test Oberfräse: Festool Festool 1400 EBQ
Zweifellos nicht günstig aber die Festool 1400 meistert alle Fräsaufgaben mit Bravour und hat die beste Späne-Absaugung. Ein Profi-Gerät für höchste Anforderungen.

Die Oberfräse OF 1400 EBQ-Plus von Festool gehört zu den besten in dieser Gerätekategorie, wie unser Test gezeigt hat. Die Maschine ist solide gebaut und hat viele hilfreiches Zubehör, das das arbeiten erleichtert. Das Fräsen geht mit dem durchzugstarken Gerät butterweich, die Arbeitsergebnisse sind durchweg sehr gut. So gut wie alles lässt sich werkzeuglos einstellen oder montieren und die Tiefeneinstellung gleitet angenehm leicht. Sie ist definitiv eine Oberfräse für ambitionierte Holzwerker, die häufig und extrem präzise mit der Oberfräse arbeiten wollen. Das merkt man auch am Preis, knapp 700 Euro muss man dafür auf den Tisch legen.

Preistipp

Bosch POF 1400 ACE

Test Oberfräse: Bosch POF 1400 ACE
Die Bosch ist ein rundum gutes Basismodell mit allen notwendigen Funktionen und einem kräftigen Motor.

Die Bosch POF 1400 ACE bietet mit 120 Euro Kaufpreis einen günstigen Einstieg in die Welt der Oberfräsen. Das Gerät ist für Heimwerker ausgelegt und bietet alle Funktionen, die man sich von einer guten Oberfräse wünscht: Sanftanlauf, Konstantelektronik und sogar eine LED-Beleuchtung des Arbeitsbereichs, das haben viele teurere Fräsen nicht. Die Einstellungsmöglichkeiten und die Arbeitsergebnisse lassen kaum Wünsche offen. Für den normalen Heimgebrauch zum Nuten und Kanten fräsen können wir die Bosch empfehlen. Nur wer auf extreme Frästiefen oder Winkelfräsen angewiesen ist, stößt hier an seine Grenzen.

Multitalent

Makita RT0700CX2J

Test Oberfräse: Makita RT0700CX2J
Die Makita ist mit drei Fräs-Aufsätzen flexibel einsatzbar. Zusammen der hochwertigen Verarbeitung macht sie das zu unserer Empfehlung im Bereich der Mittelklasse bis 300 Euro.

Die Makita RT 0700 CX J bietet einen guten Kompromiss zwischen einem Einsteiger-Gerät und dem Profi-Segment. Im Grunde ist sie eine modulare Oberfräse mit zwei zusätzlichen Wechselmodulen zum Kantenfräsen und Winkelfräsen. Alle diese Aufgaben meistert sie sehr gut. 710 Watt Leistung reichen für die meisten Arbeiten aus, die Makita-Oberfräse arbeitet hervorragend auf Weichhölzern – nur bei sehr hartem Holz kommt sie an ihre Grenzen. Dazu gibt es noch einen ganzen Haufen an Zubehör. Alles sehr hochwertig, mit guten Materialien und tollen Oberflächen. Dafür muss man um die 180 Euro investieren.

Vergleichstabelle

TestsiegerFestool OF 1400 EBQ-Plus
PreistippBosch POF 1400 ACE
MultitalentMakita RT0700CX2J
Vevor Oberfräse 710 W
Makita RP 1800 x
Bosch Professional GOF 1600 CE
Bosch Professional GKF 600
Einhell TC-RO 1155 E
Lux Tools OF-1200 A
Test Oberfräse: Festool Festool 1400 EBQ
  • 70 mm Frästiefe
  • Sanftanlauf und Konstantelektronik
  • sehr gute Späneabsaugung beim Kantenfräsen
  • fräst auch in großen Durchmessern sauber
  • geringe Vibration
  • teuer
Test Oberfräse: Bosch POF 1400 ACE
  • gute Griffergonimie
  • Sanftanlauf
  • Konstantelektronik
  • LED-Arbeitslicht
  • günstiger Preis
  • Seitenanschlag klein und simpel
  • Spanaubsaugung mittelmäßig
Test Oberfräse: Makita RT0700CX2J
  • Kompaktes Gerät
  • Sanftanlauf und Konstantelektronik
  • sehr gut zum Kanten fräsen
  • Winkelfäsmodul
  • nur 40 mm Frästiefe
  • Modulwechsel zum Ober-/Kantenfräsen
Test Oberfräse: Vevor
  • für einfaches Kanten- und Nutfräsen akzeptabel
  • leichtes Spiel an den Führungssäulen
  • Keine Spindelarretierung
  • eingestellte Frästiefe kann abweichen
Test Oberfräse: Makita RP 1800 x
  • geringe Vibration
  • sehr starker Motor
  • große Fräsdurchmesser sind kein Problem
  • viel Zubehör mitgeliefert
  • keine Drehzahlreulierung
  • kein Sanftanlauf
  • schwer: 6 kg
Test Oberfräse: Bosch Professional GOF 1600 CE
  • starker Motor
  • große Frästife: 76 mm
  • durchweg gute Fräsergebnisse
  • LED-Arbeitslicht
  • groß und schwer
  • beim Kantenfräsen schwer zu führen
  • Zubehör-Wechsel umständlich
  • Spiel zwischen Fräse und Führungsstangen
Test Oberfräse: Bosch Professional GKF 600
  • Gut für Kantenbearbeitung und leichte Fräsarbeiten
  • keine Drehzahlreulierung
  • keine Motorbremse
  • kein Sanftanlauf
  • Eintauhmechanismus hakelig
Test Oberfräse: Einhell TC-RO 1155 E
  • sehr günstiges Gerät
  • Drehzahlregulierung
  • gute und exakte Feinjustierung
  • umständlicher Fräser-Wechel
  • kein Sanftanlauf
  • keine Motorbremse
  • Tiefeneinstellung kann durch Vibration verrutschen
Test Oberfräse: Lux Tools OF-1200 A
  • sehr günstiges Gerät
  • Drehzahlregulierung
  • gute und exakte Feinjustierung
  • umständlicher Fräser-Wechel
  • kein Sanftanlauf
  • keine Kotorbremse
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Nuten, Fasen, Profile: Oberfräsen im Test

Oberfräsen kommen im Tischlerhandwerk zum Einsatz, aber auch Heimwerker, die gern und viel mit Holz arbeiten, nutzen sie. Beim Bau von Möbeln oder anderen komplexen Holzkonstruktionen ist eine Oberfräse besonders hilfreich. Sie eignet sich zum Anfertigen unterschiedlich geformter Nuten, zum Abschrägen von Kanten – auch Fasen genannt – oder zum Profilieren.

Außerdem kann man mit einer Oberfräse wunderbar Zinkenverbindungen herstellen oder Dübellöcher anfertigen. Mit Kopierhülsen können identische Bauteile – wie etwa Zierleisten, runde oder eckige Bauteile – in Serie hergestellt werden.

Beim Freihandfräsen können Verzierungen, Muster oder Schriften angefertigt werden, sie sonst nur in stundenlanger Detailarbeit mit dem Stemmeisen oder Schnitzwerkzeugen möglich wären. Für alle diese Arbeiten wird die Oberfräse von oben auf das Werkstück gesetzt und händisch über die Oberfläche geführt.

Einige Modelle können auch stationär eingesetzt werden. Dazu wird die Fräse von unten in einen Tisch mit einer Öffnung für das Fräswerkzeug eingebaut. So ragt nur noch der Fräser aus dem Frästisch heraus und die Werkstücke werden am Fräser entlang geführt. So können beispielsweise auch sehr kleine Werkstücke sicher bearbeitet werden.

Oberfräse Test: Oberfräse Einsatz

Die meisten Oberfräsen werden mit Stromkabel betrieben, mittlerweile gibt es aber auch eine Handvoll Akkugeräte. Da es sich bei der Oberfräse um ein sehr leistungsfähiges Gerät handelt, ist man mit einem netzbetriebenen Gerät gut ausgestattet. Außerdem nutzt die überwiegende Mehrheit der Anwender die Oberfräse nur in der Werkstatt, wo immer eine Steckdose in der Nähe ist und eher nicht auf der Baustelle oder im Freien. Ein Akku macht die Oberfräse außerdem schwerer und unhandlicher.

Leistung, Drehzahl und Lautstärke

Oberfräsen sind mit einem getriebelosen Elektromotor ausgestattet. Die Leistung von Oberfräsen im Heimwerkerbereich im Preissegment etwa bis 300 Euro liegt meist zwischen 500 und 1.000 Watt. Im Profi-Bereich liegen werden Wattzahlen bis zu 1.600 erreicht. Diese Leistungsunterschiede spielen vor allem beim häufigen Fräsen mit großen Durchmessern oder auch in Hartholz eine Rolle.

Oberfräsen mit noch mehr Leistung (bis zu 2.600 Watt) machen nur im industriellen Einsatz Sinn, zumal hier das Maschinengewicht bis zu 8 kg erreicht. Die Leerlaufdrehzahl von Oberfräsen liegt im Bereich von 8.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute. Bei den meisten Fräsen lässt sich die Drehzahl passend zum Material einstellen. Lautstärke der Maschine variiert je nach Drehzahl zwischen 75 und 88 Dezibel. Das sind gute Werte, aber einen Gehörschutz sollte man trotzdem immer tragen.

Die wichtigsten Teile einer Oberfräse

Ohne die Spannzange funktioniert nichts, sie ist das Verbindungsstück zwischen Motor und Fräskopf. Hier wird der Fräser eingesetzt. Die üblichen Maße für die Aufnahme sind 6, 8 und 12 Millimeter. Als Fräskorb wird das Unterteil bezeichnet, das an zwei Säulen geführt wird. Damit lässt sich die Eintauchtiefe bzw. Frästiefe einstellen. Der Hub des Fräskorbs beträgt zwischen 35 und 80 Millimeter. Heimwerker-Geräte haben meist einen etwas geringeren Fräskorbhub und damit auch eine geringere Frästiefe als Profi-Oberfräsen.

Die Führungssäulen sind auf einer Grundplatte fixiert. Diese Grundplatte kann mit Gleitbelag oder einer auswechselbaren Kunststoffgleitfläche versehen sein. An der Grundplatte können verschiedene Anschläge und Führungen angebracht werden, wie etwa Parallelanschlag, Kopierhülse oder Fräszirkel, um die wichtigsten zu nennen.

Oberfräse Test: Spannzange
In die Spannzange wird der Fräser eingelegt und anschließend mit einem Schraubenschlüssel festgezogen. Die Festool OF 1400 EBQ verfügt hier sogar über einen Ratschenmechanismus, sodass der Schlüssel nicht abgesetzt werden muss.

Sanftanlauf, Konstantelektronik und Sicherheit

Bei vielen Oberfräsen, teilweise sogar im Einstiegssegment, ist eine eine Konstantelektronik Standard. Diese hält die Drehzahl auch unter hoher Belastung konstant und regelt sie ggf. nach, solange es die Motorleistung zulässt. Das ist ein deutliches Plus beim komfortablen Arbeiten und für gute Ergebnisse, denn diese Elektronik gleicht den Vorschub des Anwenders aus: Wird bei hartem Material oder bei tiefen Nuten zu schnell angeschoben, wird die Drehzahl automatisch erhöht, um ein gleichbleibendes Ergebnis zu gewährleisten.

Der Sanftanlauf ist ein wichtiges Feature, um mit der Oberfräse auch wirklich präzise arbeiten zu können. Ohne Sanftanlauf schaltet der Motor beim Einschalten sofort auf maximale Drehzahl und die Oberfräse macht einen kleinen Ruck. Das kann beim abschnittsweisen Arbeiten ein Problem sein, wenn durch den Ruck der Fräser ungewollt ganz leicht in das Material eintaucht.

Umherfliegende Späne und hohe Lautstärke: Eine Schutzbrille und Gehörschutz sind beim Arbeiten mit der Oberfräse Pflicht!

Die Lautstärke eines Oberfräsen-Motors ist an sich schon ziemlich hoch und wenn man mit dem schnell rotierenden Fräser ins Holz geht, wird es richtig laut. Daher sollte nicht nur die Schutzbrille, sondern auch ein Gehörschutz standardmäßig immer angelegt werden, wenn mit der Fräse gearbeitet wird.

Geräteeinordnung: Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis

Wenn wir bei Oberfräsen von Einsteigermodellen sprechen, meinen wir Geräte bis etwa 100 Euro. Diese Maschinen bieten alle notwendigen Standardfunktionen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind oft nicht so präzise und einfach wie bei teureren Modellen. Wenn aber einmal die passende Einstellung gefunden ist, lassen sich einfache Arbeiten wie Kanten bearbeiten oder Nuten in Weichholz fräsen gut bewältigen. Damit sind sie für Hobby-Heimwerker, die ab und zu fräsen möchten, eine solide Lösung.

In der gehobenen Mittelklasse werden sich wohl die meisten Leser wiederfinden. Die meisten dieser Modelle haben in unserem Oberfräse-Test gut abgeschnitten. Modelle über 300 Euro gehören zu den Profimaschinen, die beispielsweise in Tischlereien eingesetzt werden. Mit ihnen kann man extrem präzise und schnell arbeiten. Zusätzlich sind die Verarbeitungsqualität und die Haptik der Oberfräsen in dieser Kategorie auf höchstem Niveau.

Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus

Testsieger: Festool OF 1400 EBQ-Plus

Bei der OF 1400 EBQ-Plus von Festool fällt auf den ersten Blick auf, dass sich die Bauform von vielen Fräsen auf dem Markt unterscheidet. Die Hauptschalter sind an einem Pistolengriff angebracht. Damit kann man die Oberfräse einhändig bedienen, etwa bei einfachen Arbeiten mit Anlaufring kann das ganz vorteilhaft sein. Außerdem merkt man gleich beim in die Hand nehmen, dass die Oberfräse top verarbeitet ist: Alles ist wertig ausgeführt, die Schalter und Einstellrädchen sind alle präzise zu bedienen und rasten sauber ein.

Testsieger
Festool OF 1400 EBQ-Plus
Test Oberfräse: Festool Festool 1400 EBQ
Zweifellos nicht günstig aber die Festool 1400 meistert alle Fräsaufgaben mit Bravour und hat die beste Späne-Absaugung. Ein Profi-Gerät für höchste Anforderungen.

Praktisch bei der Bedienung ist der Halte-Knauf. Mit diesem Knauf löst oder sperrt man gleichzeitig die Tiefeneinstellung der Oberfräse. Das ist zum einen praktisch, weil man nicht noch einen zusätzlichen Hebel betätigen muss, und zum anderen gibt es im fest gedrehten Zustand keinerlei Spiel und das gewährleistet ein sehr präzises Fräsen. Bei der Festool werden beim Arretieren außerdem beide Führungsstangen festgeklemmt – auch das ist nicht selbstverständlich, auch nicht bei anderen Profigeräten. Die EBQ-Plus 1400 ist ohne Zweifel nicht günstig in der Anschaffung, aber sie ist es definitiv wert. Für uns eine Top Maschine, die super Arbeitsergebnisse liefert.

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Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Die Oberfräse Festool OF 1400 EBQ-Plus ist anders konstruiert als die meisten Modelle: Sie hat einen Knauf und einen Pistolengriff.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Der Revolver-Anschlag mit voreingestellten Frästiefen ist leichtgängig und fein justierbar.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Die Frästiefen-Einstellung ist gut ablesbar und leicht zu bedienen.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Die Frästiefe kann 1/10 mm-genau eingestellt werden.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Am Pistolengriff sitzen die Bedienelemente: Einschalter und Dauerschalter, die Drehzahl wird mit dem Daumen reguliert, eine sehr schöne Lösung!
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Die obere Absaugung kann ohne Hilfe von Werkzeug eingesetzt werden, das hat uns sehr gut gefallen.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Die Kantenabsaugung ist eines der besten Zubehörteile für die Festool-Oberfräse. Auch diese wird werkzeuglos von unten eingesetzt ...
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
... und einfach von oben fest geklipst.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Die Oberfräse Festool OF 1400 EBQ-Plus mit eingesetztem Kopierring.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Perfekt gelöst: Die Spannzange verfügt über einen Ratschenmechanismus, sodass der Schlüssel beim Festziehen nicht umgesetzt werden muss.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Der Seiten- oder Parallelanschlag wird mit einer Flügelschraube festgezogen. Dabei werden beide Stangen festgeklemmt.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Auch gut: Der Seitenanschlag verfügt über einen Halteknauf. So lässt sich die Fräse auch mit weit ausgezogenem Anschlag sicher führen.
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Das haben auch nicht alle: Über die Feineinstellung am Seitenanschlag ist ein exaktes Nachjustieren möglich
Oberfräse Test: Festool Festool Of 1400 Ebq Plus
Der Parallelanschlag hat verstellbare Backen, ein Vorteil bei kleinen Werkstücken.

Motorleistung und Fräskorbhub

Die Festool-Profi-Fräse mit dem 1.400-Watt-Motor ist noch nicht zu groß oder unhandlich, das Gewicht von 4,4 Kilo ist noch angenehm zum Arbeiten. Der Motor spricht präzise auf den Drucktaster und die Drehzahlregulierung an. Der Drehzahlbereich beginnt bei 10.000 Umdrehungen pro Minute (U/min) und reicht bis 22.500 Umdrehungen pro Minute. In der untersten Stufe mit 10.000 Umdrehungen pro Minute läuft der Motor angenehm leise. Der maximale Fräskorbhub ist mit 70 Millimeter enorm groß, das ist vor allem beim Arbeiten mit Frässchablonen ein Vorteil.

Voll ausgestattet

Wie es sich für ein Profigerät gehört, ist die Fräse mit einem Sanftanlauf, einer Konstantelektronik und einer Schnellbremse ausgestattet – das sind alle wichtigen Sicherheits-Features. Das vier Meter lange Kabel ist hochwertig und wie immer bei Festool: abnehmbar. Die im Test gemessene Lautstärke der Maschine variiert je nach Drehzahl zwischen 75 bis 88 db – das sind gute Werte, aber einen Gehörschutz sollte man trotzdem tragen.

Viele Möglichkeiten

Bei der Auswahl der Fräsköpfe ist man sehr flexibel, die Spannzange ist für 6-Millimeter-, 8-Millimeter- und für 12-Millimeter-Fräseinsätze geeignet. Wenn man mit Seitenanschlag oder Schiene arbeitet, lässt sich die Maschine bequem mit dem Pistolengriff führen, auch mit einer Hand. Die Spannzange hat eine Besonderheit: Sie ist mit einer Ratschenfunktion ausgestattet. Dadurch muss man den Gabelschlüssel zum Festziehen nicht immer wieder neu ansetzen. Einfach die Spindelarretierung halten und aufschrauben – das ist wirklich genial und haben wir in der Form noch bei keiner anderen Maschine gesehen.

Dank Ratschen­funktion geht der Fräser­wechsel schnell und einfach

Der Tiefenanschlag ist stabil, präzise und er lässt sich kinderleicht einstellen. Es gibt einen Revolveranschlag mit voreingestellten Frästiefen und zusätzlich kann man die Tiefe noch auf 1/10 Millimeter feinjustieren. Der Parallelanschlag wird mit nur einer Schraube fixiert. Diese Schraube ist jedoch mit einem Mechanismus verbunden, der beide Stangen des Parallelanschlags zuverlässig festklemmt. Das geht blitzschnell und ist eine echte Arbeitserleichterung.

Insgesamt ist der Seitenanschlag sehr wertig und vor allen Dingen stabil aus Aluminium-Druckguss gebaut. Die Länge von 30 cm ist absolut ausreichend, um die Maschine sicher während des Fräsens zu führen. Hilfreich ist auch der zweite Handgriff, mit dem schön Druck auf den Anschlag oder die Kante des Werkstoffs ausgeübt werden kann. Die Anschlagbacken sind übrigens verstellbar.

Was außerdem nicht viele Oberfräsen haben: Die Führungssäulen werden beidseitig auf der eingestellten Frästiefe festgeklemmt und dadurch verwindungssteif, sie können sich also nicht verziehen oder verdrehen. Das und sorgt für eine stabile Arbeitsauflage und letztendlich für eine präzise Fräsung.

Komfortabel arbeiten

Das Fräsen macht mit der Maschine richtig Spaß. Angefangen bei den leichtgängigen und präzisen Schaltern über die durchdachten Einstellmöglichkeiten bis hin zur besten Absaugleistung in unserem Test. Im Vergleich mit anderen Oberfräsen fallen beim Kantenfräsen unglaublich wenig umher. Das liegt einerseits am kräftigen Luftstrom der oberen Absaugung, andererseits an einem kleinen, aber sehr wirkungsvollen Zubehörteil: Einem Spanfänger, den man beim Kantenfräsen zusätzlich unten an der Gleitplatte anbringt. Dank dieses Spanfängers und der Absaughaube werden Staub und Späne optimal eingesaugt. Beide Zubehörteile gehören zum Lieferumfang und lassen sich werkzeuglos montieren. Dank der Mikrojustierung lässt sich die Frästiefe auf 1/10 Millimeter genau einstellen. Auch der Kopierring lässt sich ohne jegliches Werkzeug von unten anbringen.

Leistung satt

Alle Tests konnte die Festool OF 1400 ohne Probleme meistern. Leistungseinbrüche waren keine festzustellen. Mit dem 16-Millimeter-Nutfräser konnten wir in der Eichen-Massivholzplatte mit voller Drehzahl durchziehen, die Vibrationen waren auch bei hoher Frästiefe nie unangenehm. Das Freihandfräsen funktioniert mit der Festool sehr gut, sie lässt sich leicht und sicher führen. Die Maschine bleibt immer gut beherrschbar. Hier wackelt nichts beim Fräsen, der Eintauchmechanismus gleitet ohne das kleinste Ruckeln.

Gute Führung und tolles Kantenfräsen

Auch der Seitenanschlag ist hier wirklich zu gebrauchen. Beim Kantenfräsen beeindruckt die Festool mit einer hervorragenden Absaugleistung. Vor allem wenn man häufig mit einer Oberfräse arbeitet, freut man sich über diese durchdachten Details.

Die EBQ 1400 ist ohne Zweifel nicht günstig in der Anschaffung, aber sie ist es definitiv wert. Allen die das zu schätzen wissen und das nötige Kleingeld investieren möchten, können wir die Festool 1400 wärmstens empfehlen. Für uns eine top Maschine, die super Fräs Ergebnisse liefert.

Festool OF 1400 EBQ-Plus im Testspiegel

Das Magazin Heimwerker Praxis vergibt in der Ausgabe 6/04 die Note 1,1 und bei der Einordnung des Preis-Leistungsverhältnisses »sehr gut – gut«.

»Wenn auch ungewöhnlich in der Griffanordnung, lässt sich die Handoberfräse OF 1400 EBQ erstaunlich leicht führen und überzeugt mit hervorragenden Arbeitsergebnissen.«

Die Tester von selber machen (12/07) vergeben keine Note, sind aber auch begeistert von den Funktionen und den Arbeitsergebnissen.

»Komfortfräserwechsel mit Wippe und Ratschenprinzip; werkzeugloser Kopierringwechsel, geeignet für einhändige Arbeiten auf der Führungsschiene.«

Alternativen

Die Festool 1400 EBQ war sofort unser Liebling, war aber auch mit großem Abstand die teuerste Oberfräse im Testfeld. Es ist zwar einiges an Zubehör dabei, aber wenn noch der ein oder andere Fräser dazu kommt, wird es richtig teuer. Daher haben wir noch günstigere Empfehlungen für Sie, eine für Einsteiger und eine im Bereich der Mittelklasse.

Bosch POF 1400 ACE

Die Bosch POF 1400 ACE kostet etwas mehr als so manche von uns getesteten Billigheimer, aber wir finden, dass sich der Kaufpreis in jedem Fall lohnt. Man bekommt dafür einige Features, die unserer Meinung nach wichtig sind. Das wären der Sanftanlauf, die Steuerelektronik, die Motorbremse und eine gute Feinjustierung. Nicht zu vergessen die LED-Beleuchtung und die gelungene Ergonomie. Wer nicht im harten Dauereinsatz fräsen muss, ist hier gut bedient.

Preistipp
Bosch POF 1400 ACE
Test Oberfräse: Bosch POF 1400 ACE
Die Bosch ist ein rundum gutes Basismodell mit allen notwendigen Funktionen und einem kräftigen Motor.

Der erste Eindruck ist positiv: Die Bosch liegt sicher in den Händen. Die beiden Griffe sind ergonomisch gut geformt, im rechten Griff ist der Ein-/Ausschalter integriert. Das macht das Handling der Maschine sehr angenehm. Der Motor hat einen Sanftanlauf und eine Konstantelektronik – das macht das Arbeiten komfortabel und sicher. Eine Drehzahlregulierung ist auch an Bord, mit dieser lässt sich die Bosch zwischen 11.000 und 28.000 Umdrehungen pro Minute einstellen. Die Maschine ist mit 3,5 kg nicht allzu schwer und groß. Sie lässt sich freihändig gut führen und bleibt auch für unerfahrene Hände gut beherrschbar.

Lobenswert ist, dass die Bosch im Arbeitsbereich bei der Werkzeugaufnahme zwei LEDs verbaut hat, die den Arbeitsbereich und den Fräser schön ausleuchten. Wir finden das sehr praktisch, das sollte eigentlich jede Maschine haben. Die Spindelarretierung schluckt 6-Millimeter- und 8-Millimeter-Fräser. Das Kabel ist ein wenig traurig: Es ist nur 2,50 Meter kurz und von einfacher Qualität.

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Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Die Bosch POF 1400 ACE ist eine gute Oberfräse für Einsteiger und auch noch für Fortgeschrittene.
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Komfortable Bedienung: Am rechten Handgriff sitzen der Einschalter und der Dauerschalter.
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Die Drehzahl kann während des Betriebs mit dem rechten Daumen reguliert werden.
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Die Frästiefeneinstellung lässt sich bis auf 1/10 mm genau einstellen.
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Der klappbare Spanschutz ermöglicht leichten Zugriff auf die Spannzange (6 mm, 8 mm oder 1/4").
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Der Revolver-Anschlag mit sieben voreingestellten Frästiefen funktioniert tadellos.
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Neben Parallelanschlag, Zentrierstift und Kopierhülse liegen auch noch ein 8-mm-Nutfräser, drei Spannzangen und ein Absaugadapter mit im Koffer.
Oberfräse Test: Bosch Pof 1400 Ace
Der Seitenanschlag ist einfach konstruiert, funktioniert aber.

Bei der Bedienung der Bosch gibt es wenig auszusetzen. Am Revolveranschlag mit seinen acht verschiedene Höheneinstellungen gefällt uns die gute Verarbeitung. Die Feinjustierung der Frästiefe in Zehntel-Millimeter-Schritten findet sich oben auf der Maschine. Dieses Rädchen ist gut zu bedienen und gut lesbar. Den Spannhebel erreicht man gut und arretiert beim loslassen sozusagen von selbst. Wenn man ihn betätigst, löst er die Arretierung. Der Tiefenanschlag an sich ist eine ganz einfach ausgeführte 6-Millimeter-Metallstange, die man mit einer Flügelschraube festklemmt. Das wirkt ein wenig einfallslos, funktioniert aber und ist stabil.

Der sanfte Anlauf des Motors sowie die integrierte Motorbremse erleichtern das präzise Arbeiten und erhöhen die Sicherheit. Diese Features sind nicht unbedingt in dieser Preisklasse zu finden. Auch der Motor bewegt sich mit 1.400 Watt schon in der Region von Mittelklasse bis Profigeräten. Das ist ausreichend Power für Weich- und Hartholz, wir haben in unserem Praxistest keine Leistungseinbrüche feststellen können.

Die Absaugleistung ist mit hochgeklapptem Spanschutz und montierter Absaughaube gut – zumindest beim Fräsen von Nuten in der Fläche. Beim Fräsen von Kanten fallen eine Menge Späne zu Boden. Positiv – und das hatten nicht viele Maschinen in unserem Testdurchlauf in dieser Preisklasse: Das vordere Splitterschutz-Fenster der Bosch POF 1400 ACE lässt sich für einen einfachen Werkzeugwechsel nach vorne umklappen. Bei vielen Oberfräsen ist das nicht der Fall und erschwert oft unnötig das Wechseln der Werkzeuge.

Der Parallelanschlag ist simpel gebaut, im Grunde besteht er nur aus einem abgekanteten Blech. Verstellbare Anschlagbacken fehlen komplett. Aber irgendwo muss man bei einem relativ günstigen Anschaffungspreis Abstriche machen.

Multitalent: Makita RT0700CX2J

Trotz gering anmutender Leistung von »nur« 710 Watt landet die Makita auf Platz zwei in unserem Test. Das reicht für die meisten Arbeiten jedoch völlig aus und die guten Fräs-Ergebnisse sprechen für sich. Außerdem ist sie ein echter Allrounder mit ihren drei Wechselmodulen zum Ober-, Kanten- und Winkelfräsen. Durchaus bemerkenswert, was man hier alles für sein Geld bekommt und und das auch noch in einer durchweg guten Qualität. Alle die auf extrem Einsätze verzichten können werden hier mit einer handlichen und qualitativ hochwertigen Maschine belohnt.

Multitalent
Makita RT0700CX2J
Test Oberfräse: Makita RT0700CX2J
Die Makita ist mit drei Fräs-Aufsätzen flexibel einsatzbar. Zusammen der hochwertigen Verarbeitung macht sie das zu unserer Empfehlung im Bereich der Mittelklasse bis 300 Euro.

Die Makita RT0700CX2J ordnen wir aufgrund des Kaufpreises und des Funktionsumfangs als Mittelklasse-Fräse ein. Sie kommt in einem umfangreichen Set mit viel Zubehör in der Systembox daher. Im Set findet man eine sehr wertige Motoreinheit aus gefrästem Aluminium – gut verarbeitet und 1,4 kg leicht. Den Motor kann man mit drei Arbeitsmodulen koppeln: dem klassischen Fräskorb zur Nutzung als Oberfräse (1,4 kg), einem Kantenfräs-Modul (4,4 kg) und einem Modul zum Winkelfräsen (0,4 kg). Mit diesen Aufsätzen ist das Gerät sehr flexibel einsetzbar. Zum Fräserwechsel nimmt man den Motor aus dem Modul.

Es gibt eine 6- und eine 8-Millimeter-Werkzeugaufnahme, nur die 12-Millimeter-Fräser passen nicht in das Gerät. Außerdem wird noch weiteres Zubehör mitgeliefert wie etwa Konturenführung, Kopierhülse, Parallelanschlag und ein Adapter für die Staubabsaugung. Es ist immer schön, wenn eine gute Grundausstattung an Zubehör vorhanden ist und man nicht jedes Teil vor dem ersten Projekt zukaufen muss. Es gibt noch ein spezielles Modul, das nicht mitgeliefert wird: Ein Fräsmodul mit Versatz für Schattenfugen (Offset-Modul). Das Stromkabel ist vier Meter lang und von sehr guter Qualität.

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Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Die Makita-Oberfräse RT0700C ist schön kompakt und wiegt nur etwas mehr als 2,5 Kilo.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Ein tolles Set mit großem Lieferumfang: 6 und 8 mm Spannzangen, Kantenfräsmodul, Winkelfräsmodul, Oberfräsenmodul sowie Staubabsaugungs-Adapter und ein Parallelanschlag.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Dank des feinen Gewindes ist die Frästiefe auch sehr exakt einstellbar.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Der Revolveranschlag bietet drei fein justierbare Einstellungen.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Die Drehzahlregelung und der Einschalter sitzen oben am Gehäusekorpus.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Die Handhabung des kompakten Geräts hat uns begeistert.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Der Fräskorbhub lässt sich mit den Fingern einstellen, während man die Hände am Gerät hat.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Der Seitenanschlag ist etwas klein, funktioniert aber.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Das Kantenfräser-Modul besitzt eine Span-Absaugung, die auch relativ gut funktioniert.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Die Makita-Fräse RT0700C mit angeschlossenem Kantenfräser-Modul.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Das Modul zum Winkel- bzw. Schattenfugen-Fräsen ist ebenfalls dabei.
Oberfräse Test: Makita Rt0700cx2j
Die Makita-Fräse RT0700C mit angeschlossenem Winkelfräser-Modul.

Das im Vergleich zu anderen Geräten kompakte Oberfräse-Modul hat ergonomisch geformte Handgriffe und alle nötigen Einstellmöglichkeiten sind gut erreichbar. Die Makita-Oberfräse lässt sich präzise und leicht führen, die Platte gleitet angenehm leicht. Vor allem mit dem Kantenfräs-Modul spielt die kompakte Maschine ihre Stärken aus. Der Tiefenanschlag ist intuitiv mit einem Spannhebel zu bedienen und stabil gebaut. Der Revolveranschlag hat uns ebenfalls gut gefallen: Sowohl die drei voreingestellten Tiefen, als auch die Feinjustierung rasten sauber ein. Der Motor hat einen Sanftanlauf und spricht feinfühlig auf Schalter und Drehzahlregler an. Die Leerlaufdrehzal beträgt 10.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute und lässt sich stufenlos einstellen.

Alle Tests wurden tadellos ohne große Beanstandungen absolviert. Beim Fräsen in der Fläche ist die Absaugleistung sehr gut, beim Kantenfräsen fallen aber viele Späne nach unten weg. Der Motor hinterlässt einen guten Eindruck, läuft sauber und gleichmäßig. Besonders hilfreich ist die verbaute Konstantelektronik, die die Drehzahl an die Last des Fräsers beziehungsweise das Material anpasst. Wenn man nicht viel Material abtragen muss, kann man in den unteren Drehzahlbereichen arbeiten und erfreut sich an einer angenehm leisen Maschine.

Ein paar kleine Mankos haben wir gefunden: Der Hub bzw. die Frästiefe ist mit maximal 40 Millimetern eher gering. Außerdem sollte man es nicht mit der Größe der Fräser übertreiben. Unser größter 45-Grad-Fräser mit höchster Drehzahl und großer Frästiefe bringt die kleine Maschine ans Limit. Um die Maschine ein- und auszuschalten, muss man bei der Makita leider umgreifen. So kann die Maschine von Makita in der Startposition leicht verwackeln. Der Seitenanschlag ist zwar stabil in der Ausführung, aber insgesamt recht klein.

Außerdem getestet

Einhell TC-RO 1155 E

Die Oberfräse TC-RO 1155 von Einhell ist schon allein aufgrund des günstigen Anschaffungspreises interessant für Anfänger oder Leute, die noch nicht viel Erfahrung mit Oberfräsen haben. Sie ist nicht so wuchtig wie manche Vergleichsgeräte und das Gewicht ist mit drei Kilogramm angenehm leicht zu handhaben. Insgesamt wirkt die Fräse nicht hochqualitativ, macht jedoch im Hinblick auf ihren Kampfpreis in der Praxis einen ordentlichen Job. Wichtigster Kritikpunkt: Durch die starken Vibrationen verstellt sich ab und zu die eingestellte Frästiefe von selbst.

Beim Fräsen von tiefen Nuten mit dem 16-Millimeter-Fräser muss sich die Einhell schon anstrengen, der 1.200-Watt-Motor läuft nicht immer konstant und wird bei Beanspruchung leicht langsamer. Leider gibt es keinen Sanftanlauf und keine Motorbremse. Das bedeutet, die Maschine macht beim anschaltet immer einen kleinen Ruck. Mit der Drehzahlregulierung kann man ganz gut auf verschiedene Materialien eingehen. Die Feinjustierung funktioniert ganz intuitiv allerdings lässt sich nicht fest klemmen und bei längeren Fräsgängen verstellt sie sich durch die Vibration.

Bei der Ergonomie kann die günstige Fräse punkten: Die zwei ergonomischen Griffe sind gut ausgeformt. Am linken Griff ist die Drehzahlregulierung untergebracht, am rechten Griff der Sicherheitstaster und der Hauptschalter. Man hat mit den Händen am Griff immer alles gut unter Kontrolle. Der Hub liegt mit 55 Millimetern im Mittelfeld. Die Tiefeneinstellung macht einen etwas billigen Eindruck, sie besteht nur aus einer Kunststoffstange.

Der ein Tauchmechanismus ist ein wenig hakelig, das erschwert das gefühlvolle in ein Werkstück. Die Absaugung ist etwas umständlich von unten mit zwei Schlitzschrauben zu montieren. Die Absaugung ist in Ordnung, beim Kantenfräsen landen viele Späne auf dem Boden, wie bei den meisten Fräsen ohne spezielles Kanten-Absaugmodul. Der Seitenanschlag ist super billig in der Ausführung und macht auch keinen Spaß in der Benutzung.

Alle Einsteiger in das Thema »Oberfräse«, die nur wenig Geld ausgeben wollen, sind mit der Einhell TC-RO 1155 gut bedient. Der Motor ist für die üblichen Heimwerker Aufgaben stark genug. Bei komplexeren Aufgaben und mit großen und exakten Fräsungen macht das Gerät aber nur wenig Spaß. Die Spindelarretierung ist gut erreichbar und leicht zu drücken, trotzdem ist der Werkzeugwechsel umständlich. Die Lautstärke haben wir in 60 Zentimeter Abstand bei voller Leerlaufdrehzahl mit 101 Dezibel gemessen, das ist deutlich lauter als die Herstellerangabe von 94,4 dB (A).

Lux Tools OF-1200 A

Die Lux Tools OF 1200 A ist baugleich mit der Einhell TC-RO 1155. Lediglich die obere Kunststoffhaube und die Griffe sind ein wenig anders ausgearbeitet, in diesem Fall sogar ein wenig besser als bei Einhell. Daher fällt auch das Urteil ähnlich aus: Eine für den Preis akzeptable Oberfräse, mit der man die grundlegenden Arbeiten wie einfache Kantenbearbeitung oder Nuten fräsen ganz gut erledigen kann. Es gibt keine Besonderheiten oder Zusatzfunktionen wie Sanftanlauf oder Motorbremse. Im oberen Leistungsbereich bei großen und tiefen Fräsungen geht der Motor leicht in die Knie. Fräsen in Weichholz funktioniert mit dem Gerät ganz gut. Der mit 50 Millimeter angegebene Hub erreicht in der Realität sogar 55 Millimeter.

Leider fehlen auch bei der Lux ein Sanftanlauf und eine Motorbremse. Die obere Absaugung muss mit zwei Schrauben von unten verschraubt werden – ärgerlich, denn ein schnelles Lösen ist so nicht möglich. Auch der Span-Schild ist unnötig kompliziert mit einer Kreuzschlitzschraube zu befestigen. Und natürlich gibt es hier das selbe Problem wie bei der baugleichen Einhell: Mit angebautem Spanschild ist der Fräserwechsel eine echte Geduldsaufgabe. Wer nur ab und zu kleine Projekte umsetzt und die Oberfräse selten und für einfache Aufgaben benutzt, kann hier zugreifen. Eine echte Empfehlung ist die Lux 1200 aus unserer Sicht aber nicht.

Bosch Professional GOF 1600 CE

Die kraftvolle Oberfräse Bosch GKF/ GOF 1600 CE besticht durch ihre robuste Verarbeitung, eine präzise Führung und einen exzellenten Bedienkomfort. Das richtige Gerät für Fräsarbeiten auf Profi-Niveau. Der leistungsstarke 1.600-Watt-Motor ist mit Sanftanlauf und elektronischer Drehzahlregelung ausgestattet. Das ist in dieser Preisklasse erwartbar und sorgt für viel Power beim Arbeiten und ein kontrolliertes Fräsen. Die präzise Frästiefen-Feineinstellung in 1/10-Millimeter-Schritten ist patentiert. Die maximale Frästiefe ist mit 76 Millimeter ein wenig größer als bei anderen Maschinen. Die Fräsergebnisse sind im Praxistest alle gut ausgefallen.

Abzüge gibt es jedoch beim Handling. Sämtliches Absaug-Zubehör lässt sich nur unkomfortabel montieren. Bei der Kantenbearbeitung fällt es schwer, die wuchtige Maschine präzise an der Kante entlang zu führen. Der Parallelanschlag ist recht groß und hat leider keinen Knauf. Zusammen mit der Maschine wird das Gespann doch recht unhandlich. Beim Bearbeiten von Oberflächen stört das hohe Gewicht nicht, die Fräse liegt dadurch sicher auf und lässt sich gut führen. Insgesamt ist die Bosch eine gute und starke Maschine, aber es gibt andere in unserem Test, die hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses noch etwas besser sind.

Makita RP 1800 x

Die Makita RP1800 ist preislich und von der Motorleistung her im Profi-Segment einzuordnen. Mit einem Gewicht von 5,8 kg gehört sie zu den Schwergewichten. Auf einer Fläche ist das kein Manko, das Kantenbearbeiten wird damit allerdings schwierig. Die Makita ist zudem sehr hoch gebaut. Dafür bietet Sie eine Fräskorbhub von 70 Millimeter. Der Motor zieht 1.850 Watt, damit sind auch große Fräsbreiten in hartem Material machbar. Der Knopf für die Spindelarretierung ist sehr klein geraten – er funktioniert, versprüht aber keinen genialen Erfindergeist.

Die größten negativen Aspekte sind die fehlenden Funktionen Drehzahlregulierung, Motorbremse und Sanftanlauf. Tatsächlich läuft der Motor so ruckartig an, dass es die Maschine jedes Mal leicht verreißt – für uns ist das ein K.O.-Kriterium bei einer Profimaschine. Die fehlende Drehzahlregulierung ist ebenfalls ein großes Manko.

Das Fräsen an sich läuft vibrationsarm und kraftvoll. Der ein Tauchmechanismus ist stabil robust gelöst die Einstellungsmöglichkeiten sind intuitiv und erfüllen ihren Zweck. Das Kabel ist von guter Qualität und schön lang. Ein Nachteil war, dass bei unserem Set nur eine Werkzeugaufnahme mitgeliefert wurde: die 12-Millimeter-Aufnahme.

Wer sich damit anfreunden kann dass die Maschine keinen Sanftanlauf besitzt und keinerlei Drehzahlregulierung bietet und auch keine Motorbremse der kommt sicherlich mit ihr zurecht. Und kann auch schöne Fräsergebnisse mit der Maschine abliefern. Für das gleiche Geld gibt es aber auch genügend Alternativen.

Bosch Professional GKF 600

Die blaue Bosch Professional GKF 600 ist das Gegenstück zur Makita RT0700CX2J, die eine unserer Empfehlungen geworden ist. Warum also ist die Bosch keine Empfehlung? Die Bosch ist insgesamt gut, aber bei weitem nicht perfekt. Der größte Nachteil ist die fehlende Motorsteuerung: Es gibt keine Motorbremse, der Fräser läuft lange aus. Sanftanlauf und Drehzahlregulierung fehlen ebenso.

Ein kleiner Nachteil liegt außerdem in der Bedienbarkeit: Das Eintauchen des Fräsers muss man etwas üben und sehr gleichmäßig drücken. Sobald man auf einer Seite minimal stärker drückt, kann sich der Eintauchmechanismus leicht verhaken. Außerdem muss man oft umgreifen, um alle Schalter zu erreichen und die Absaugung ist nur umständlich mit langen Schrauben zu montieren.

Vevor Oberfräse 710 W

Für die Vevor Oberfräse 710 Watt interessieren vermutlich sich viele Sparfüchse, die gern eigentlich das Original von Makita hätten und denken, sie können hier die Hälfte sparen. Letztendlich werden sie aber lange nicht so viel Freude damit haben. Der erste Eindruck ist nicht schlecht, die Verarbeitungsqualität der Fräsmodule ist nah am Original. Aber im genauen Vergleich zeigen sich die Unterschiede. Keine Spindelarretierung, das kurze Kabel, das Spiel an den Hubstangen der schwächelnde Motor, die fehlende Steuerelektronik – all das macht die Oberfräse für uns nicht zu einer Empfehlung.

Im Praxistest war die Vevor auch bei weitem nicht so gut wie die Makita, von der sie abgekupfert ist. Es fehlt die Präzision, die Frästiefe weicht leider immer minimal von der eingestellten Tiefe ab (teils bis zu 0,6 Millimeter). Der Seitenanschlag fällt manchmal von selbst auseinander beziehungsweise die verpressten Stangen lösen sich. Daher können wir die Oberfräse auch als Einsteiger-Gerät nur bedingt empfehlen.

Der Motor kreischt bei hoher Drehzahl unangenehm laut, das Kabel ist zu kurz und eine elektronische Motorsteuerung gibt es nicht, das heißt unter hoher Last wird der Motor langsamer. Für den richtigen Vorschub muss man ein Gefühl entwickeln, da die Drehzahl bei zu viel Druck nachlässt und man sich sehr abmühen muss, um ein sauberes Fräsergebnis zu bekommen. Insgesamt raten wir, zu der originalen Makita RT0700CX2 oder unserem Einsteiger-Tipp Bosch POF 1400 ACE zu greifen.

So haben wir getestet

Alle Oberfräsen mussten den gleichen Testablauf durchlaufen. Wir haben mit jeder Oberfräse mehrere Nuten und Kanten gefräst, hauptsächlich mit einem 16-Millimeter-Nutfräser und einem 45-Grad-Kantenfräser. Außerdem haben wir die Verarbeitung jeder einzelnen Oberfräse genau unter die Lupe genommen und die Ergonomie sowie die Einstellungsmöglichkeiten beurteilt.

Für den Praxistest haben wir folgende Fräsungen vorgenommen: 16-Millimeter-Nuten in Multiplex-Material und die Fräse zu Beginn eintauchen. Der Härtetest für die Motorleistung war das Nutfräsen in massivem Eichenholz mit 16 Millimeter Durchmesser in unterschiedlichen Tiefen.

Das Freihandfräsen ist ein guter Test für die Handhabung und die Manövrierbarkeit. Hierfür haben wir geschwungene Nuten in Eiche massiv mit dem 16-Millimeter-Fräser angefertigt.

Für den Kantenfräs-Test haben wir eine 18-Millimeter-Multiplexplatte mit einem 45-Grad-Fräser bearbeitet. Beim Kantenfräsen kann man das Handling gut beurteilen, da die Oberfräse mit Druck exakt an der Kante entlang geführt werden muss. Zusätzlich wurde das Kantenfräsen bzw. Bündigfräsen an einer geraden Kante an einer 18-Millimeter-Multiplexplatte mit Anlaufring und Schablone getestet, um das Handling und die Arbeitsergebnisse in einem breiten Anwendungsspektrum zu testen. Die Arbeitsergebnisse spielten beim Kantenfräsen bzw. Bündigfräsen in Wellenform an einer 18-Millimeter-Multiplexplatte mit Anlaufring und Schablone eine große Rolle. Wenn hier der Motor nicht konstant läuft oder zu stark in der Leistung einbricht, gibt es Ausrisse oder unsaubere Stellen.

Zusätzlich haben wir die Lautstärke jeder Oberfräse gemessen und geprüft, ob es Abweichungen von den Herstellerangaben gab. Die Verarbeitungqualität der Oberfräsen (Gehäuse, Kabel, Leichtgängigkeit von Schaltern wie etwa der Spindelarretierung) haben wir anhand einer Sichtprüfung und haptischen Kontrolle beurteilt. Die Handhabung und Bedienung (Frästiefe einstellen, Fräskorbhub, Parallelanschlag einlegen etc.) wurde bei dieser Kontrolle und der praktischen Anwendung beurteilt.

Die wichtigsten Fragen

Ist eine Oberfräse schwierig zu bedienen?

Eine Oberfräse ist grundsätzlich nicht besonders schwierig zu bedienen, aber damit man die gewünschten Ergebnisse bekommt, bedarf es einger Übung und Grundkenntnissen. Das wichtigste ist aber zuerst die Sicherheit und hier gilt immer: Vor dem Fräserwechsel immer den Netzstecker ziehen!

Die Anwendung von Oberfräsen-Zubehör wie Führungsschine Parallelanschlag oder Kopierring muss ebenfalls geübt werden, da man in den seltensten Fällen frei Hand mit der Oberfräse arbeitet.

Und zuletzt ist natürlich die Auswahl des richtigen Fräsers sehr wichtig. Hier braucht man ein wenig Hintergrundwissen zu Größen und Durchmessern der Werkzeuge, damit nicht zu viel oder zu wenig Material abgetragen wird. Am einfachsten ist das zu lernen, wenn man alle Fräser einmal auprobiert bevor es an das eigentliche Projekt geht.

Wer sich über die Oberfräse und den Frästisch informieren möchte, kann sich beispielsweise in den gut gemachten und sehr informativen Handbüchern von Guido Henn einlesen.

Welche Materialien kann man fräsen?

Oberfräsen sind grundsätzlich für die Bearbeitung von Holz entwickelt worden. Aber auch Plattenwerkstoffe wie Multiplex, Spanplatten und MDF lassen sich damit berbeiten. Mineralwerkstoffe wie Corian oder Hi-Macs kann man auch mit der Oberfräse in Form bringen. Kunststoffe, Acrylglas und Aluminium können ebenfalls gefräst werden. Bei allen Materialien  muss man unbedingt auf den Einsatz des richtigen Fräskopfes achten. Genau so wichtig wie der richtige ist die Anwendung mit der für den Werkstoff empfohlenen Drehzahl. Unter keinen Umständen sollte eine höhere Drehzahl an der Oberfräse eingestelllt werden, als für den jeweiligen Fräser angegeben.

Beim Fräsen von Alu ist es oft empfehlenswert, die Oberfräse in eine Vorrichtung einzuspannen. Wenn sich die frei Hand geführte Oberfräse im Metall verkantet, kann das gefährlich werden.

Welche Fräser gibt es?

Die wichtigsten Fräskopfe für die Oberfräse sind: Die Fasenfräser zum Abschrägen von Kanten. Mit Nutfräser werden Schlitzen oder Falze an der Kante angefertigt. V-Nut-Fräser verwendet man für V-förmige Rillen. Mit dem Hohlkehl-Fräser werden Halbkreis-Fräsungen in der Fläche vorgenommen oder der Viertelkreis-Fräsungen an der Kante. Mit dem Abrundfräser werden Kanten rund geformt. Mit Zinkenfräsern kann man mit der Oberfräse schnell und sauber Zinkenverbindungen in Holzbauteilen anfertigen. Mit speziell geformten Kantenfräsern werden für Verzierungen wie Karnies-Profil oder Viertelstab ein Kinderspiel. Für eine Grundausstattung mit Fräs-Werkzeugen lont sich die Anschaffung eines Sets.

Wie tief kann man mit einer Oberfräse fräsen?

Die Frästiefe von Oberfräsen liegt im Bereich von 40 bis 70 Millimetern. Der Fräskorbhub beschreibt die maximale Tiefenbewegung, die der Fräskorb in die Tiefe geht und ist eine gute Orientierung: Je größer der Fräskorbhub desto größer die Frästiefe. Bei manchen Oberfräsen sind Hub und Frästiefe identisch, bei manche aber auch nicht. Hier ist dann die Frästiefe ein paar Millimeter geringer als der Fräskorbhub.

Was ist eine Kopierhülse?

Mit einer Kopierhülse – auch Kopierring genannt – kann man die Oberfräse zum anfertigen identischer Werkstücke in Serie verwenden. Die Fräse wird mit der Kopierhülse entlang einer Führungsschiene oder einer Schablone geführt. Die Kopierhülse bewegt sich mit etwas Versatz an der Schablone entlang und ermöglicht so ein genaues nachfahren der Vorlage. Dieses Zubehörzeil gibt es für jede Oberfräse. Bei hochpreisigen Oberfräsen kann man Kopierhülsen ohne Hilfe von Werkzeug einsetzen.

Mobile Oberfräse oder Frästisch?

An einem Frästisch wird das Werkstück mit den Händen entlang des Fräsers geführt. So können beispielsweise kleine Objekte sicher bearbeitet werden. Tiefe Nuten und Schlitze sind mit einem Frästisch eher schwierig herzustellen. Beim Arbeiten mit geringem Fräserdurchmesser wird oft zu schnell angeschoben, das führt zu Ausrissen. Für den Einsatz im Frästisch sollte die Oberfräse möglichst viel Leistung haben.

Beim Arbeiten mit der Oberfräse wird das Werkstück festgespannt und die Fräse wird darüber oder entlang der Kante geführt. Feihandfräsen kann man auf einem Frästisch nicht. Große Werkstücke sind mit einer mobilen Oberfräse meist besser zu bearbeiten als am Frästisch.  Für den handgeführten Betrieb sind leichte und handliche Oberfräsen das richtige Werkzeug.

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