Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen 10
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Die beste Poliermaschine

Wir haben 10 Poliermaschinen getestet. Die beste ist für uns die Dino Kraftpaket 640220, die trotz geringer Leistungsaufnahme tatsächlich ein echtes Kraftpaket ist. Mit ihrem Exzenter ist sie trotzdem für Einsteiger geeignet. Etwas sanfter und selbst mit Akku ausdauernd geht es mit der leisen Cartrend 10699. Wer markentreu auf eine Akku-Familie setzen und die freie Wahl bei der Akku-Größe haben will, greift am besten zur Einhell CE-CP 18/180 Li E.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 11. Juli 2022

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Man glaubt es kaum, aber rund 41 Prozent der Deutschen fahren mindestens einmal im Monat in die Waschanlage und lassen dort das eigene Auto waschen. Vom Wachsen und Polieren des Lackes sind dagegen nur wenige begeistert, und sind wir mal ehrlich: Das ist auch eine ganz schöne Quälerei.

Dabei ist das Wachs wichtig, da es den Lack schützt und Wasser einfach abperlen lässt. Zum Glück gibt es Poliermaschinen, die uns die Arbeit erleichtern und mit dem entsprechenden Poliermittel sogar in der Lage sind, kleine Kratzer zu entfernen.

Wir haben 10 Poliermaschinen getestet, drei davon können wir empfehlen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Dino Kraftpaket 640220

Test Poliermaschine: Dino Kraftpaket 640220
Gutes Werkzeug muss nicht teuer sein, wie das Dino Kraftpaket beweist. Trotz der recht geringen Leistungsaufnahme von 650 Watt lieferte die Poliermaschine auch unter Druck stehts eine konstante Drehzahl. Die elektronische Korrektur war dabei nicht zu spüren.

Unser Testsieger kommt von keinem großen Markenhersteller und ist dementsprechend günstig zu haben. Dafür macht die Dino Kraftpaket 640220 seinem Namen alle Ehre und ist trotz seiner relativ geringen Leistungsaufnahme von nur 600 Watt ein echtes Kraftpaket. Egal, welcher Druck ausgeübt wird, die Drehzahl bleibt konstant. Ob das dem kraftvollen Motor oder der Konstant-Drehzahl-Elektronik zu verdanken ist, ist nicht feststellbar. Wie auch immer: Mit dieser Maschine arbeitet es sich sehr angenehm und sie ist auch für Anfänger gut beherrschbar.

Klein & leicht

Cartrend 10699

Poliermaschine Test: Cartrend 10699
Die kleine und leichte Poliermaschine von Cartrend begeistert vor allem durch sehr gute Laufeigenschaften. Der kleine Akku hält erstaunlich lange durch und der Exzenter sorgt für ein sehr gleichmäßiges Polierbild.

Wer sein Auto nach dem Waschen und Wachsen nur aufpolieren möchte, braucht keine schweren, leistungsstarke Geräte. Dem reicht eine kleine handliche Poliermaschine, die möglichst lange mit Akku läuft und dabei leise über den Lack gleitet. Diese Eigenschaften bietet die Cartrend 10699, und dank des Exzenters erreichen auch Ungeübte problemlos ein sehr gleichmäßiges Polierbild.

Für Einhell-Akkus

Einhell CE-CP 18/180 Li E

Poliermaschine Test: Einhell Ce Cp 18 180 Li E Solo
Mit einem Akku das ganze Auto polieren, ist mit dem Einhell fast möglich. Der Hersteller bietet zur Poliermaschine verschiedene Akku-Größen an, die auch in anderen Werkzeugen genutzt werden können.

Eine Akku-Poliermaschine mit dickem Akku, der auch zu weiteren Werkzeugen passt? Das ist mit der Einhell CE-CP 18/180 Li möglich. Hier hat man die Wahl zwischen sechs Akkus von 2,5 bis 6 Ah und damit einer theoretischen Laufzeit von bis zu 65 Minuten. Solch große Akkus bringen zwar ihr Gewicht mit, die Poliermaschine selbst ist aber sehr schlank aufgebaut und liegt gut in der Hand.

Vergleichstabelle

TestsiegerDino Kraftpaket 640220
Klein & leichtCartrend 10699
Für Einhell-AkkusEinhell CE-CP 18/180 Li E
Bosch GPO 14 CE
SPTA ‎SPTA0020
Einhell CC-PO 1100/1 E
Güde PMA 12-201-24
SPTA PS081120
Kunzer 7APM08
Test Poliermaschine: Dino Kraftpaket 640220
  • Praktische Tasche
  • Hohe Laufruhe
  • Sehr gute Leistung
  • Konstante Drehzahl
  • Wenig Zubehör
Poliermaschine Test: Cartrend 10699
  • Sehr leise
  • Sehr gute Akku-Leistung
  • Mit Exzenter
  • Leicht zu bedienen
  • Wenig Zubehör
Poliermaschine Test: Einhell Ce Cp 18 180 Li E Solo
  • Gute Laufruhe
  • Einhell-Akkufamilie
  • Schlanke Bauform
  • Verschiedene Haltungs­möglichkeiten
  • Etwas laut
Test Poliermaschine: Bosch GPO 14 CE
  • Softstart
  • Drehzahlautomatik
  • Gute Laufruhe
  • Stützteller muss extra gekauft werden
  • Sehr laut
  • Lässt sich auf Stufe 1 anhalten
Test Poliermaschine: SPTA ‎SPTA0020
  • Enorm viel Zubehör
  • Hohe Laufruhe
  • Praktische Tasche
  • Hohe Leistung­saufnahme
  • Sehr schwer
  • Sehr laut
Test Poliermaschine: Einhell CC-PO 1100/1 E
  • Gute Laufruhe
  • Mit Koffer
  • Gute Qualität
  • Extrem Laut
  • Wenig Zubehör
  • Hohe Leistungs­aufnahme
Test Poliermaschine: Güde PMA 12-201-24
  • Praktisch für kleine Arbeiten
  • Leicht und handlich
  • Gute Laufruhe
  • Unpraktischer Karton
  • Schwer auf konstante Drehzahl zu halten
  • Mäßige Leistung
Poliermaschine Test: Spta S081120
  • Praktisch für kleine Arbeiten
  • Leicht und handlich
  • Sehr viel Zubehör
  • Gute Laufruhe
  • Unpraktischer Karton
  • Schwer auf konstante Drehzahl zu halten
  • Mäßige Leistung
  • Geringe Akku-Laufzeit
Test Poliermaschine: Kunzer 7APM08
  • Praktisch für kleine Arbeiten
  • Leicht und handlich
  • Mit Koffer
  • Gute Laufruhe
  • Schwer auf konstante Drehzahl zu halten
  • Mäßige Leistung
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Poliermaschinen: Mit der richtigen Technik zu neuem Glanz

Poliermaschinen sind im Grunde recht einfache Maschinen, da sich bei den meisten Geräten einfach nur ein Teller dreht, der mit einer Klettfläche ausgestattet ist, die die verschiedenen Polieraufsätze aufnimmt. Die Bauform ist bei kleineren Poliermaschinen einem Akkuschrauber und bei größeren einem Winkelschleifer sehr ähnlich. In vielen Fällen werden hierfür vermutlich auch dieselben Gehäuseteile verwendet, was dem Hersteller die Produktion vereinfacht.

Es gibt aber auch Poliermaschinen, die wie ein Exzenterschleifer eine schwingende Drehbewegung vollführen. Für welche Funktionsweise man sich entscheidet, sollte man gut abwägen.

Exzenterpoliermaschinen

Exzenterpolierer werden im Grunde auch nur durch eine einfache Drehbewegung angetrieben. Der Stützteller mit Klettfläche ist jedoch drehbar und exzentrisch gelagert, was für eine elliptische Drehbewegung sorgt. Die hat den Vorteil, dass die Fläche gleichmäßig und nicht nur punktuell bearbeitet wird. Das führt zu seinem sehr gleichmäßigen Schleifbild.

Die gleichmäßige Verteilung der Schleifbewegung sorgt aber auch dafür, dass Exzenterpoliermaschinen nicht ganz so effektiv arbeiten. Unter großem Druck würden sie sogar ihre Drehbewegung ganz verlieren und lediglich die Exzenterbewegung ausführen.

Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 08
Gut zu erkennen ist, wie die Politur durch den Exzenter in schwingenden Bewegungen verteilt wird.

Daher sind Exzenterpoliermaschinen eher zum schonenden Polieren gedacht als zur Beseitigung von tieferen Kratzern oder zur Aufbereitung von sehr matten Lacken. Dafür können aber auch Laien kaum Fehler damit machen.

Rotationspoliermaschinen

Poliermaschinen mit einer reinen Rotationsbewegung arbeiten deutlich »aggressiver«. Ohne Unwucht der Exzenterfunktion können die Teller deutlich schneller drehen und sind daher beim Polieren auch kaum zu bremsen.

Diese Gewalt muss man allerdings auch beherrschen und äußerst sorgsam arbeiten. Verweilt man mit einer Rotationspoliermaschine zu lange auf einer Stelle, kann es zum einen passieren, dass zu viel Material abgetragen wird, zum anderen kann der Lack zu heiß werden und Schaden nehmen. Daher sind solche Poliermaschinen häufig eher im Profibereich zu finden.

Drehzahl von Poliermaschinen

Die maximale Drehzahl der Poliermaschinen im Test reicht von 3.000 Umdrehungen pro Minute bis zu 8.300 Umdrehungen pro Minute. Einen großen Unterschied gibt es bereits aufgrund der Funktionsweise. Exzenterpoliermaschinen besitzen eine gewisse Unwucht, wodurch die maximale Drehzahl geringer ausfällt, um keine zu großen Vibrationen zu erzeugen.

Einen weiteren Unterschied in der maximalen Drehzahl gibt es häufig aufgrund der Stütztellergröße. Je größer der Polierteller ist, desto größer wird auch die Umlaufgeschwindigkeit und damit verbunden die erzeugte Wärme beim Polieren. Kleiner Stützteller können und müssen dagegen mit einer deutlich hören Drehzahl angetrieben werden.

Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen 12
Auch Scheinwerfer lassen sich gut aufpolieren und wie neu aussehen. Allerdings wissen nur wenige, dass das gar nicht erlaubt ist.

Wichtig ist es aber ebenso, die Drehzahl im Griff zu haben. Dreht die Poliermaschine beim Einschalten sofort mit voller Drehzahl los, gibt es nicht nur einen unkontrollierbaren Ruck, das Poliermittel fliegt auch in alle Richtungen davon. Es ist daher wichtig, die Drehzahl langsam steigern zu können, sofern die Poliermaschine nicht bereits mit einem Sanftanlauf ausgestattet ist.

Auf die Haltung kommt es an

Wer bereits mit einem Winkelschleifer oder einem Exzenterschleifer gearbeitet hat, der weiß, wie schwer es ist, solche rotierend arbeitenden Maschinen im Einsatz zu halten. Daher ist es ganz wichtig, dass Poliermaschinen immer über zwei Griffe verfügen.

Sicher ist es bei kleinen Polierscheiben auch möglich, die Poliermaschine mit einer Hand zu führen, aber grundsätzlich sollte die Option eines zweiten Griffes vorhanden sein. Diese Möglichkeit ist auch bei allen Poliermaschinen im Test vorhanden.

Zubehör in Maßen oder Massen?

Gerade nicht so hochwertige Maschinen trumpfen oft mit einem enormen Zubehörpaket auf. Aber braucht man das wirklich alles? Definitiv nein! Stützteller in verschiedenen Größen können zwar durchaus praktisch sein, aber wenn die große Poliermaschine schon 3 Kilogramm wiegt und lediglich 3.000 Umdrehungen pro Minute erreicht, ergeben kleine Polierteller für feine Arbeiten wenig Sinn. Die Maschine ist einfach zu schwer und zu langsam, um feine Details bearbeiten zu können. Sinnvoller ist es da, sich eine größere und eine kleinere Poliermaschine zuzulegen.

Polierschwämme in unterschiedlicher Härte sind sinnvoll, man muss sie aber auch einzusetzen wissen. Harte Polierschwämme verkraften mehr Druck und können daher auch einen höheren Abtrag erreichen. Allerdings sollte nicht zu viel Druck ausgeübt werden. Wird der Schwamm mehr als ein Drittel zusammengedrückt, gehen die kleinen Hohlräume im Schwamm verloren und die entstehende Wärme kann nicht mehr abtransportiert werden. Die Folgen sind Lackschäden – und auch der Polierschwamm leidet.

Daraus folgt, dass harte Polierschwämme für einen großen Abtrag mit mehr Kraft und weiche Schwämme zum feinen Polieren gedacht sind. Gleichfalls sollte aber auch das Poliermittel zur Schwammhärte passen. Während harte Schwämme effektiv mit einem groben Poliermittel arbeiten, erzielen weiche Schwämme mit einer feinen Politur die besten Ergebnisse.

Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 08
Polierschwämme gibt es in unterschiedlichen Härten. Eine genormte farbliche Kennzeichnung der Härte gibt es jedoch nicht.

In den meisten Fällen reichen zwei unterschiedliche Poliermittel aus: eine starke Politur mit Schleifmittel und eine Finish-Politur. Demzufolge sind auch zwei oder drei Härten an Polierschwämme ausreichend. Fünf – wie bei einigen Anbietern im Lieferumfang – sind selten nötig.

Wichtiger wäre es dagegen, drei oder mehr Pads derselben Härte zu haben. Denn während des Poliervorgangs setzen sich die Poren im Schwamm mit Farbresten und Poliermittel zu, und irgendwann ist die Kühlfunktion nicht mehr gegeben. Dann sollte der Polierschwamm gegen einen sauberen ausgetauscht werden.

Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 01

Testsieger: Dino Kraftpaket 640220

Gutes Werkzeug muss nicht teuer sein und kann durchaus reichlich Power bieten. Die Poliermaschine Dino Kraftpaket war im Test die einzige, bei der auch unter Belastung keine Drehzahländerung feststellbar war. Zusätzlich wirkt die Exzenterbewegung Hologrammen entgegen, die entstehen, wenn eine Stelle zu lange bearbeitet wird.

Testsieger
Dino Kraftpaket 640220
Test Poliermaschine: Dino Kraftpaket 640220
Gutes Werkzeug muss nicht teuer sein, wie das Dino Kraftpaket beweist. Trotz der recht geringen Leistungsaufnahme von 650 Watt lieferte die Poliermaschine auch unter Druck stehts eine konstante Drehzahl. Die elektronische Korrektur war dabei nicht zu spüren.

Das Auspacken gestaltet sich recht einfach, da sich das Zubehör in Grenzen hält. Ein Pad fürs Grobe und ein Pad zum feinen Polieren – das war es im Grunde schon. Dafür bringt die Dino Kraftpaket aber verschiedene »Haltemöglichkeiten« mit.

Wenig Zubehör, aber flexibel im Einsatz

Wie zu den meisten Poliermaschinen, gibt es einen Haltebügel, der mit zwei Schrauben befestigt wird. Dieser lässt sich Bedarf sogar in verschiedenen Neigungen arretieren. Wirklich Sinn ergibt aber nur die senkrechte oder um 45° nach vorn geneigte Position.

Wer mag, kann den Bügel auch weglassen und mit den beiden Schrauben nur die Kunststoffkappe fixieren, die dann als Knauf zum Halten dient. Dieser ist aber nicht sonderlich groß und auch nicht gut ausgeformt. Also lieber eines der beiden Gewinde nutzen und je nach Rechts- oder Linkshänder auf einer der beiden Seiten den beigelegten Zusatzgriff einschrauben. Qualitativ ist dieser nicht so berauschend, aber da es sich um ein Standardgewinde handelt, kann auch der Griff von anderen bereits vorhandenen Maschinen genutzt werden.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 02
Ersatz-Kohlestifte liegen bei.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 08
Eine Spindelarretierung gibt es nicht. Zum Wechseln des Stütztellers muss daher der Schlüssel angesetzt werden.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 05
Standard ist der Bügelgriff, der auch geneigt montiert werden kann.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 06
Alternativ gibt es auch einen Seiten- und einen Knaufgriff.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 09
Der Seitengriff spiegelt als einziger Punkt den günstigen Preis wider.

Praxistest

Im praktischen Test kann die Dino Kraftpaket 640220 absolut überzeugen. Ja, ein leichtes Vibrieren ist zu spüren, aber das lässt sich bei Exzenteroolierern kaum vermeiden.

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus sinnvoll ist der Schiebeschalter zum Einrasten. Wird er nur nach vorn geschoben, schaltet sich die Maschine ein und beim Loslassen auch wieder aus. Drückt man aber auf den hinteren Teil des Schalters und schiebt ihn dann nach vorn, rastet er für den Dauerbetrieb ein. Zum Lösen reicht ein kurzer Druck auf das Ende des Schiebers.

Die Justierung der Drehzahl erfolgt am hinteren Ende mit einem kleinen Drehrad. Auf diesem sind zwar Zahlen aufgedruckt, die Einstellung erfolgt jedoch stufenlos. Dass sich die Drehzahleinstellung an anderer Stelle befindet, ist nicht weiter tragisch, da eh dauerhaft mit einer konstanten Drehzahl gearbeitet werden sollte.

Eine elektronische Dreh­zahl­regulierung, von der man nichts merkt

Konstante Drehzahl – das ist der ausschlaggebende Punkt der Poliermaschine von Dino Kraftpaket. 600 Watt Leistungsaufnahme klingen gegenüber der Einhell CC-PO 1100/1E mit 1.100 Watt, der SPTA 0020 mit 1.200 Watt oder der Bosch GPO 14 CE mit 1.400 Watt recht wenig. Dennoch ist die Dino die einzige Poliermaschine im Test, die ihre Drehzahl wirklich konstant hält.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 03
Der Schiebeschalter ist gewöhnungsbedürftig, gestattet aber den Tipp- und Dauerbetrieb.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 04
Die gewünschte Drehzahl lässt sich stufenlos einstellen.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 10
Egal, mit welchem Druck gearbeitet wird, die Drehzahl bleibt immer konstant.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Dino Kraftpaket 640220 11
Ob mit Haltebügel oder Seitengriff, die Dino Kraftpaket 640220 liegt immer gut in der Hand.

Richtig, die Dino Kraftpaket verfügt über eine elektronische Drehzahlüberwachung. Diese greift ein, wenn unter Belastung die Drehzahl abnimmt, und stellt automatisch mehr Leistung zur Verfügung. Zu spüren sind die Drehzahlabnahmen und anschließenden Beschleunigungen meist deutlich. Nicht so bei der Dino Kraftpaket: Die Poliermaschine läuft einfach konstant weiter und man bemerkt nicht, ob die elektronische Drehzahlregulierung eingreift oder nicht. Besser geht es nicht, da dürfen sich einige Markenhersteller gern eine Scheibe abschneiden.

Dino Kraftpaket 640220 im Testspiegel

Viele Testberichte zur Dino Kraftpaket 640220 gibt es bislang noch nicht. Lediglich auf der Webseite Poliermaschine-Test.de konten wir eine finden. Der Tester lobt bei der Dino Kraftpaket die mehr als ausreichende Kraft und für den Preis erstaunlich gute Qualität:

»Das Fazit fällt im Grunde für eine Maschine in dieser Preisklasse durchweg positiv aus. Alles wichtige ist dabei, das Netzkabel ist üppig bemessen, Leistung ist genügend vorhanden und die Maschine ist leise. Verarbeitung ist gut, nur der vordere Griff könnte ruhig ne Ecke größer sein.«

Alternativen

Je nach Einsatzzweck können und müssen Poliermaschinen verschiedene Kriterien erfüllen. Daher haben wir auch weitere Empfehlungen mit kleinem und kräftigen Akku.

Klein & leicht: Cartrend 10699

Viel Leistung kann man von einer kleinen Akku-Poliermaschine mit 12-Volt-Akku sicher nicht erwarten, dafür hält die Cartrend 10699 aber erstaunlich lange durch und läuft extrem ruhig.

Klein & leicht
Cartrend 10699
Poliermaschine Test: Cartrend 10699
Die kleine und leichte Poliermaschine von Cartrend begeistert vor allem durch sehr gute Laufeigenschaften. Der kleine Akku hält erstaunlich lange durch und der Exzenter sorgt für ein sehr gleichmäßiges Polierbild.

Ein Koffer zur Poliermaschine wäre schon schön, aber schließlich nutzt man diese nicht täglich und so lange sich alles gut verstauen lässt, ist gegen einen Pappkarton nichts einzuwenden. Zumindest bei der Cartrend passt das und der Karton ist groß genug.

Viel Zubehör gibt es allerdings auch nicht zu verstauen. Der Poliermaschine liegen ein Ladegerät, ein Polierschwamm und zwei Polierhauben bei. Weitere Akkus lassen sich nachbestellen und dank des Stütztellers in einem Standardmaß von 150 Millimeter können auch Polierpads anderer Anbieter nachgekauft und genutzt werden – was auch zu empfehlen ist.

Praktisch ist, dass die Polierhauben waschbar und auch schnell gewechselt sind. Anders als viele Polierpads umschließen Hauben den Stützteller, und sollte man mal aus Versehen seitlich irgendwo mit dem Polierteller anecken, gibt es keine Schleifspuren.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 01
Das Zubehör ist begrenzt und beschränkt sich auf einen Polierschwamm und zwei Polierhauben.
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Der Akku kann in einem extra Ladegerät geladen werden.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 07
Dieses lässt sich sogar an der Wand befestigen.
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Polierhauben dienen dem Nachpolieren und sind schnell gewechselt.
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Wichtig: Die Polierhauben sind waschbar.

Eile mit Weile, und das auch noch möglichst gelassen. Die Cartrend 10699 ist kein Kraftpaket und auch nicht für Schleif- oder aggressive Polierarbeiten gedacht. Vielmehr kommt sie beim leichten Nachpolieren zum Einsatz, und da kann man mit ihr gemütlich seine Bahnen ziehen.

Gemütlich, weil man sich dank der Exzenterfunktion keine Gedanken über eine zu hohe Wärmeentwicklung und Hologramme auf dem Lack Gedanken machen muss. Ebenso kommt der Cartrend-Poliermaschine zu Gute, dass der Akku erstaunlich lange hält. Der Hersteller gibt dazu 30 Minuten an, was sich vermutlich auf die reine Polierzeit bezieht. Im Leerlauf und bei voller Drehzahl lief die Poliermaschine sogar deutlich über eine Stunde.

Die Bedienung der Cartrend fällt sehr einfach aus. Nachdem seitlich die Drehzahl stufenlos ausgewählt wurde, kann sie oberhalb mit einem Kippschalter eingeschaltet werden. Ein leichtes Vibrieren ist durch den Exzenter dann zwar zu spüren, aber das hält sich in Grenzen und ist völlig normal. Der Motor rauscht dafür angenehm leise vor sich hin.

Beim Polieren zeigen sich deutlich die Vorteile des Exzenters und das Poliermittel lässt sich sehr gut und vor allem gleichmäßig verteilen. Dabei bereitet es keine Probleme, die gerade mal ein Kilogramm leichte Poliermaschine über die Oberflächen zu führen.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 02
Die Drehzahl lässt sich stufenlos einstellen.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 03
Drei LEDs informieren über den Akkuzustand.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 08
Dank des Exzenters entsteht ein sehr gleichmäßiges Polierbild ohne Hologramme.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Cartrend 10699 09
Beim Nachpolieren kommen die Polierhauben zum Einsatz.

Mit einer Exzenterpoliermaschine wird das Polieren zum Kinderspiel, da das Polierbild gleichmäßiger wird und die Oberfläche nicht überhitzen kann. Die Cartrend 10699 passt in das Schema »kinderleicht«. Sie ist sehr leicht, läuft ruhig und ist vor allem auch angenehm leise. Nur für kräftige Polierarbeiten ist sie nicht geeignet.

Mit Akku: Einhell CE-CP 18/180 Li E

Heute muss alles mit Akku funktionieren und auch so leistungshungrige Geräte wie Poliermaschinen sind davon nicht ausgenommen. In diesem Fall sollte man zur Einhell CE-CP 18/180 Li E greifen. Hier hat man sogar die freie Akku-Wahl.

Für Einhell-Akkus
Einhell CE-CP 18/180 Li E
Poliermaschine Test: Einhell Ce Cp 18 180 Li E Solo
Mit einem Akku das ganze Auto polieren, ist mit dem Einhell fast möglich. Der Hersteller bietet zur Poliermaschine verschiedene Akku-Größen an, die auch in anderen Werkzeugen genutzt werden können.

Zugegeben, die Einhell-Poliermaschine kommt im Karton etwas unspektakulär daher. Dafür ist der Karton stabil und groß genug, um die Poliermaschine und sogar den Akku mit Ladegerät aufzunehmen. Dabei müssen die beiden Komponenten gegebenenfalls extra gekauft werden.

Beim Kauf sollte man daher genau darauf achten, was man kauft. Die Polier- und Schleifmaschine von Einhell gibt es als Solo-Gerät ohne Akku, aber auch als Komplettpaket. Entscheidet man sich für die Solo-Variante, hat man natürlich die freie Wahl, welcher Akku genutzt wird. Einhell bietet in seiner Akku-Familie Akkus von 2,5 Ah bis 6 Ah an, womit eine Laufzeit der Poliermaschine von 25 bis 65 Minuten angegeben wird.

Aber auch wenn die Poliermaschine ohne Akku und Ladegerät gekauft wird, gibt es dennoch weiteres Zubehör. Neben dem Polierteller mit einem Durchmesser von 180 Millimeter gibt es drei passende Schleifscheiben, eine Polier- und eine Wollscheibe. Etwas kurios wirkt die geteilte Klettfläche am Stützteller, aber so lange die Fläche dennoch eben ist, spricht nichts dagegen.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 02
Der Lieferumfang eignet sich zum Schleifen und Polieren.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 12
Akku und Ladegerät müssen allerdings extra gekauft werden.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 13
Dafür kann man selbst in die Größe des Akkus und Ladegerätes auswählen.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 09
Nicht so schön wirkt die gestückelte Klettfläche.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 11
Dafür umschließt die Polierhaube den Stützteller, was Beschädigungen vermeidet.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 01
Leider nur im Karton geliefert, aber alle Teile lassen sich gut unterbringen.

Bei der Nutzung als Schleifmaschine sollte man etwas vorsichtig sein, da sich hier der fehlende Exzenter noch schneller und kritischer bemerkbar macht. Für Schleifarbeiten sollte man doch lieber zum Exzenterschleifer greifen. Der bietet dann auch eine Absaugung und das Schleifpapier setzt sich nicht so schnell zu.

Die Bauform der Einhell-Poliermaschine gefällt. Das Griffstück ist extrem schlank und lässt sich daher gut umfassen. Der Akku wird etwas schräg angesetzt, was Platz für ein Lüftungsgitter und eine gute Kühlung schafft. Allerdings lässt sich die Poliermaschine dadurch nicht abstellen. Aber ok, das funktioniert bei keiner in dieser Form.

Das Ein- und Ausschalten erfolgt über einen kleinen Schiebeschalter mit anschließender Drehzahleinstellung. Die Variante erlaubt allerdings keine kurzen Schaltzyklen, da die Drehzahl jedes mal neu eingestellt werden muss. Die angezeigte Zahl gibt dabei die die Drehzahl (*100) vor und ermöglicht sieben Abstufungen.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 06
Dank der schlanken Bauform liegt die Einhell-Poliermaschine gut in der Hand.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 10
Schade: Der schwere Akku lässt die Einhell trotzdem nicht stehen.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 03
Dan metrischem Gewinde kann der Bügelgriff oder eine Seitengriff befestigt werden.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 07
Die Drehzahl lässt sich in fünf Stufen einstellen.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 08
Bei Überlastung erfolgt eine automatische Abschaltung.
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Einhell Cecp18180li 15
In jeder Position ist die Poliermaschine von Einhell gut zu führen.

Im laufenden Betrieb zeigt sich die Einhell CE-CP 18/180 Li E recht ruhig, was die Vibrationen betrifft. Leise ist sie mit bis zu 90 dB nicht wirklich. Man muss aber auch dazu sagen, dass diese Lautstärke bei 3.000 Umdrehungen pro Minute gemessen wurde und sich die SPTA 0020 als auch die Bosch GPO 14 CE dann mit über 100 dB zu Wort melden.

Die Einhell CE-CP 18/180 Li E ist eine sehr schlanke Poliermaschine mit einem großen Stützteller. Sie läuft zwar nicht sehr leise dafür aber sehr ruhig und ohne Vibrationen. Ihrer großer Vorteil liegt in der freien Akku-Wahl, bei der man sich in der Einhell Power X-Change bedienen kann.

Außerdem getestet

Bosch GPO 14 CE

Die blauen »Professional«-Geräte von Bosch haben mit einer besonderen Qualität und robusten Bauweise sicher ihre Vorzüge und auch die Bosch GPO 14 CE strahlt diese Eigenschaften aus. Allerdings muss man als Privatanwender auch abwägen, was man bereit ist dafür zu investieren und ob es wirklich sinnvoll ist.

Im aktuellen Test der Poliermaschinen ist der GPO 14 CE mit Abstand das teuerste Gerät und kann im gelieferten Zustand noch nicht mal benutzt werden. Stützteller, Polierschwamm und Lammfellscheibe müssen zusätzlich erworben werden und kosten noch mal extra. 60 Euro sollte man hierfür schon einplanen.

Dafür ist die Bosch-Poliermaschine auch sehr gut verarbeitet, bietet einen Sanftanlauf und verspricht eine konstante Drehzahl. Auf der ersten Drehzahlstufe funktionierte das allerdings nur bedingt. Nach dem Einschalten gab es jedes Mal noch einen kurzen Ruck, ehe sich die Poliermaschine auf ihre Drehzahl einstellte, und auf Stufe 1 ließ sie sich mit einem kräftigen Druck sogar anhalten.

Das Einschalten der Poliermaschine von Bosch ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert dann aber super. Der große Taster muss zum Drücken etwas nach vorn geschoben werden und hält in dieser Position nur, wenn er gedrückt ein weiteres Mal nach vorn geschoben wird. Dafür bietet er aber auch einen Tipp- und Dauerbetrieb.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 01
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 02
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 08
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 07
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 03
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 05
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 06
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 04
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 10
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Bosch Gpo14ce 11

SPTA ‎SPTA0020

Soll das riesige Zubehörpaket eine mindere Qualität überspielen? Es macht zumindest den Eindruck als solle es bei der SPTA 0020 zum Kauf animieren. Man muss aber auch zugegeben, dass es praktisch ist, für eine Poliermaschine verschieden große Stützteller zu haben. Nur macht es wirklich Sinn, mit einer 3 Kilogramm schweren Poliermaschine, die eine Leistungsaufnahme von 1.200 Watt hat, mit einem Stützteller von 75 Millimeter zu arbeiten? Eher nicht.

Die große Poliermaschine von SPTA macht absolut ihre Arbeit und ist auch kräftig, dagegen möchte man nichts sagen. Man merkt an einigen Punkten aber eben auch den günstigen Preis. Und an der Stelle muss man sich fragen »Wer arbeitet mit solch großen Poliermaschinen?« Privat möchte man sich vermutlich nicht mit dem Kaliber rumschlagen und die Profis, bei denen es tatsächlich um effektives Arbeiten geht, werden wahrscheinlich eher zu Markengeräten greifen.

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Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 02
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 07
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 04
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 06
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 03
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 09
Poliermaschine Test: Test Poliermaschinen Spta Spta0020 10

Einhell CC-PO 1100/1 E

Beim Öffnen des Koffers der Einhell CC-PO 1100/1 E werden sich einige Dorfbewohner heimisch fühlen. Irgendwie schlägt einem der Duft eines Kuhstalls entgegen. Aber egal, womit man den Geruch auch assoziiert, er ist äußerst unangenehm.

Dafür kommt die Einhell-Poliermaschine in gewohnter angenehmer Qualität und ist mit einem Sanftanlauf sowie einer elektronischen Drehzahlregulierung ausgestattet. Diese funktioniert aber bei weitem nicht so gut wie bei unserem Testsieger von Dino Kraftpaket. Trotz fast doppelter Leistungsaufnahme tourt die Einhell unter Belastung deutlich ab, ehe die Drehzahlregulierung greift und der Polierteller automatisch wieder beschleunigt wird.

Bedient wird die Einhell wie die Akku-Variante über einen kleinen Schiebeschalter, der die Maschine aber nur in Bereitschaft setzt. Anschließend wird mit zwei Tastern die gewünschte Drehzahl eingestellt. Das erfolgt in 100er-Schritten von 1.000 bis 3.500 Umdrehungen pro Minute, also in 25 Stufen. Ausreizen muss man das allerdings nicht, denn auf höchster Stufe signalisierte das Lautstärkemessgerät Alarm und über 100 dB.

Aufpassen sollte auch derjenige, der die sowohl die Akku- als auch die Kabelvariante von Einhell nutzt. Während beim Akku-Modell der Schalter zum Einschalten nach rechts geschoben werden muss, schaltet beim Kabelgerät die linke Position die Poliermaschine ein. Warum dieser Unterschied besteht, ist nicht nachvollziehbar.

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Güde PMA 12-201-24

Die kleinen Poliermaschinen im Test sind sich alle sehr ähnlich. Sie sehen wie kleine Akkuschrauber aus und vermutlich wurde hierfür auch ein bestehendes Gehäuse genutzt. Die Güde PMA 12-201-24 sticht allerdings doch mit ein paar Feinheiten hervor.

So ist beispielsweise der Seitengriff gummiert und liegt damit deutlich sicherer in der Hand. Auch die Akku-Ladestation ist nicht selbstverständlich und so mancher Akku muss per Kabel angestöpselt werden.

Nur bei der Akku-Anzeige sind sich alle einig und erklären diese für wenig hilfreich. Trotz vollem Akku bricht diese bei hoher Drehzahl einfach zusammen und signalisiert einen fast leeren Akku. Bei mäßiger Drehzahl funktioniert sie dagegen. Da Poliermaschinen dieser Größe allerdings nur für kleine Flächen gedacht sind und der Akku im Leerlauf immerhin 38 Minuten durchhält, kann man damit leben.

Die Leistung der kleinen Güde-Poliermaschine ist nicht wirklich überragend, reicht aber zum Schleifen und Polieren kleiner Flächen. Gerade wer seine Scheinwerfer aufpolieren und von Kratzern befreien möchte, wird das kleine Gerät zu schätzen wissen. Etwas ungünstig ist dafür aber der Gasgriff, wie man ihn vom Akkuschrauber kennt. Damit ist es schwer, die Drehzahl konstant zu halten. Dann lieber das Zweiganggetriebe auf den ersten Gang schieben und hier die höchste Drehzahl nutzen.

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SPTA PS081120

Die Werkzeuge von SPTA gehören zu den günstigsten auf Amazon und Co. und mitunter darf man schon behaupten, dass sie billig sind. So leider auch bei der Poliermaschine SPTA PS081120.

Es wird zwar versucht, den Käufer mit reichlich Zubehör zu »überzeugen«, aber einiges davon kann nicht begeistern. So sieht es zwar toll aus, dass es zu jedem der drei Stützteller fünf verschiedene Polierpads in unterschiedlichen Härtegraden gibt, aber der tatsächliche Bedarf ist mehr als fragwürdig. Wer hat schon fünf verschiedene Polituren oder Polierpasten zu Hause, die zu den verschiedenen Polierpads passen? Eher die wenigstens und im Poliergang auf ein Pad in anderer Härte zu wechseln ist kontraproduktiv.

Praktisch ist es dagegen, verschieden große Stützteller zu haben, und gerade der kleinste passt mit seinem Durchmesser von 25 Millimeter endlich auch mal in kleinere Zwischenräume. Der große Teller (75 mm) ist dagegen schon mit Vorsicht zu genießen. Der ist schief und eiert mächtig rum.

Schuld daran könnte die Verpackung sein, in die das ganze Zubehör gequetscht wurde. Darunter leiden auch die Polierpads, die bereits ungenutzt etwas mitgenommen aussehen. Freuen darf man sich dagegen über einen zweiten Akku. Beide haben zwar nur 1.500 mAh und müssen am Kabel geladen werden, halten aber im Leerlauf immerhin 25 Minuten durch.

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Kunzer 7APM08

Kunzer oder SPTA oder irgendein anderer Hersteller? Genaues weiß man nicht, aber alles, was auf die Poliermaschine von SPTA zutrifft, gilt auch für die Kunzer 7APM08. Das gilt für die technischen Daten wie für den schiefen Polierteller. Nur gibt es hier einen Koffer und dafür keinen zweiten Akku und auch kein umfangreiches Zubehörpaket. Dennoch ist die Kunzer kurioserweise um einiges teurer.

Worin liegt der Preisunterschied begründet? Vielleicht im 2.000-mAh-Akku? Gegenüber dem SPTA bringt der Kunzer auf jeden Fall einen 2000 mAh statt einem 1500 mAh Akku mit. Das erhöhte im Test die Laufzeit von 25 auf immerhin 32 Minuten. Dafür hat man beim SPTA zwei Akkus mit 1500 mAh.

Im praktischen Gebrauch unterscheiden sie sich nicht und beide bieten zwei Drehzahlbereiche zum Schleifen und Polieren. Diese lassen sich mit dem Gasgriff noch variieren, sind dann aber nicht so leicht zu halten.

Letztendlich kann der Koffer das ausschlaggebende Kriterium sein. Wer diesen möchte, sollte zur Kunzer Poliermaschine greifen. Wer diesen für nicht so wichtig erachtet, fährt mit der SPTA und dem reichhaltigen Zubehör besser.

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So haben wir getestet

Wer erwartet, dass es eine Empfehlung »Diese Poliermaschine erzeugt die beste Oberfläche« gibt, wird leider enttäuscht. Entscheidend für das beste Finish ist nicht die Poliermaschine, sondern das genutzte Poliermittel in Kombination mit dem Polierpad und nicht zuletzt den eigenen Fähigkeiten. Genau genommen lässt sich mit jeder Poliermaschine ein perfektes Ergebnis erzielen. Es dauert halt nur länger oder ist mühsamer.

Qualität und Verpackung

Daher haben wir uns beim Test der Poliermaschinen auf andere Punkte konzentriert. Da wäre als erstes die Verarbeitungsqualität, die durchweg ganz okay war oder zumindest dem Preis entspricht. Es wurden schließlich nicht explizit Profi-Geräte getestet, die täglich acht Stunden Höchstleistung bringen müssen. Der private Anwender nutzt seine Poliermaschine vielleicht ein bis zwei Mal im Monat und muss daher keine Unsummen investieren. Wichtig ist, dass der Preis zum Produkt passt.

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Qualität hat ihren Preis, und das sieht eher nach meinen ersten Nähübungen aus.

Passen muss allerdings auch die Aufbewahrung. Klar sind Koffer immer praktisch, aber ist ein solcher unbedingt nötig? Wenn eine Poliermaschine nur hin und wieder genutzt wird und selten auf Reisen geht, reicht auch ein Pappkarton. Der sollte allerdings groß genug sein, um auch das Zubehör aufzunehmen.

Der praktische Test

Im praktischen Test ging es vor allem um die Bedienung und Haltung der Poliermaschine. Zwei Hände sind in den meisten Fällen schon wichtig, nur sollte die Griffposition auch bequem sein. Gerade die kleineren Poliermaschinen mit einem 12-Volt-Akku können da nicht so auftrumpfen.

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Zwei Griffe sind immer besser – wenn sie nicht so unbequem eng aneinander liegen.

Auch nicht ganz so überzeugend war die Drehzahleinstellung. Die kleinen Poliermaschinen entspringen offensichtlich dem Gehäuse eines Bohrschraubers und besitzen den identischen Gasgriff. Bei einem Akkuschrauber ist das sicher praktisch aber eine Poliermaschine sollte möglichst konstant laufen, was mit einem Gasgriff schwerlich möglich ist.

Getestet wurden die Poliermaschinen an einem PKW und dem Kunststoffgehäuse eines Mähroboters. Dieses hat schon arg gelitten und soll bald eine neue Lackierung bekommen. Wie bereits erwähnt, geht es hierbei allerdings weniger um das Polierergebnis und entscheidend ist eher, wie sich das Gerät halten und führen lässt.

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Vier sehr ähnliche Poliermaschinen mit Akku im Dauertest.

Leistung und Akku

Ein wichtiger Punkt bei Poliermaschinen ist sicher die Leistung. Die muss keinesfalls übertrieben groß sein, sie muss aber zum Gerät passen und sollte dafür sorgen, dass bei unterschiedlicher Anpresskraft die Drehzahl nicht auf und ab springt. Wirklich perfekt hat diesen Punkt nur ein Testgerät gemeistert.

Angaben zur Akku-Leistung bei Akku-Poliermaschinen zu machen ist schwer. Je nach Anpresskraft und Intensität der Nutzung, wird die mögliche Nutzungsdauer stark variieren. Wir haben die Akku-Poliermaschinen daher im Leerlauf drehen lassen, bis der Akku leer war. Die gemessenen Zeiten dienen daher eher als Vergleich und werden sich bei richtiger Nutzung vermutlich halbieren.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste Poliermaschine?

Die Frage ist schwer zu beantworten, da die verwendete Poliermaschine zum Anwendungsfall passen muss. Für die heimische Autopolitur ist auf jeden Fall die Dino Kraftpaket 640220 zu empfehlen, das trotz Exzenter sehr ruhig läuft und dank guter Leistung und elektronischer Drehzahlregulierung stets die konstante Drehzahl hält. Dazu ist es auch noch günstig und bringt eine praktische Tasche mit.

Was ist besser: Poliermaschine mit oder ohne Exzenter?

Poliermaschinen ohne Exzenter besitzen einen direkten Antrieb und drehen sich (je nach Kraft des Motors) auch unter Druck dauerhaft weiter. Das erhöht zwar die Polierleistung, kann bei nicht korrekter Handhabung aber zu großer Hitzeentwicklung und Hologrammen auf der polierten Fläche sorgen.

Poliermaschinen mit Exzenter drehen ihren Stützteller nur durch den Schwung des Exzenters. Sie bremsen unter Druck schneller ab und vollführen zur Drehbewegung auch kleine Kreisbewegungen. Das erzeugt ein gleichmäßigeres Polierbild und verhindert eine hohe Wärmeentwicklung. Exzenter-Poliermaschinen sind daher auch gut für Einsteiger geeignet.

Wozu gibt es unterschiedliche Polierschwämme?

Beim Polieren sollte niemals zu viel Druck ausgeübt und der Polierschwamm zusammengedrückt werden. Das verschließt die Poren im Schwamm und Wärme kann schlechter abtransportiert werden. Soll trotzdem ein hoher Abtrag erreicht werden, muss daher ein härterer Schwamm verwendet werden, der sich nicht so leicht zusammendrücken lässt.

Da die dickere Zellstruktur in harten Schwämmen auch größere Poren besitzen, sind sie nur für Poliermittel mit einer gröberen Körnung geeignet. Zum feinen Polieren sollten dann wiederum weiche Polierschwämme genutzt werden.

Poliermaschine besser mit Akku oder Kabel?

Poliermaschinen brauchen eine gute Leistung, um die Drehzahl konstant halten zu können. Das spricht klar für Kabelgeräte. Allerdings ist gerade bei der Autopolitur das Kabel ziemlich störend. Wer daher sein Auto mit einer Akku-Poliermaschine polieren möchte, der sollte auf eine gute Leistung und vor allem Ersatzakkus achten.

Bei kleineren Polierarbeiten kann dagegen bedenkenlos zu einer Poliermaschine mit Akku gegriffen werden.

Welche Polierpads benötigt man für was?

Vielen Poliermaschinen liegen bereits Polierpads bei. Es gibt harte für gröbere Polierarbeiten und weichere für das Finish. Den wenigsten hilft es allerdings, Polierpads in fünf verschiedenen Härtestufen zu nutzen, da auch das Poliermittel zum Polierschwamm passen muss.

Für die private Anwendung reichen in dem meisten fällen ein härterer und ein weicherer Polierschwamm. Passend dazu sollte dann auch eine grobe Schleifpolitur und eins Finish-Politur (Hochglanzpolitur) vorhanden sein.

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 Test: Artboard

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