Regenhose Test: Regenhose Copyright: rdonar / Shutterstock
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Die beste Regenhose

Wir haben 20 Regenhosen zum Drüberziehen getestet – und zwar für Frauen und Männer, aber auch Unisex-Modelle. Die beste für die meisten ist die Carlow von McKinley. Das Material ist robust, wasserdicht und atmungsaktiv. Die Überhose bietet viele individuelle Einstellmöglichkeiten und lässt sich einfach überziehen, wenn man plötzlich vom Regen überrascht wird.

Karin Bünnagel
Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 1. Juli 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

22. Oktober 2021

Wir haben acht weitere Regenhosen für Damen und Herren getestet und mit der Mammut Albula eine hochwertige neue Empfehlung gefunden. Die Rubberneck NXSVN rutscht dafür aus unseren Alternativen und ist ab sofort unter „Außerdem getestet“ zu finden.

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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Die verschiedenen Regenhosen in unserem Test sind von den Herstellern für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht: zum Fahrradfahren, Wandern, Angeln oder einfach nur zum Trockenbleiben. In unserem Test sind wir mit den Hosen im Regen Fahrrad gefahren um die Atmungsaktivität zu testen – und spazieren gegangen. Welche Kriterien für welchen Einsatzzweck relevant sind, erfahren Sie in unserem Testbericht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

McKinley Carlow

Test Regenhose: McKinley Carlow
Durchdachte Regenhose mit vielen Features und individuellen Einstellmöglichkeiten.

Die Carlow von McKinley überrascht mit ihrem durchdachten Konzept: Sie ist einfach und schnell überzuziehen und bietet jede Menge weitere Features, die unseren Ansprüchen an eine Regenhose gerecht werden. Die Hose ist individuell einstellbar, hat eine gute Passform, ist atmungsaktiv und wasserdicht. Es gibt sie sowohl für Herren als auch für Damen.

Auch gut

Pro-X Elements Majola

Test Regenhose: Pro-X Elements Majola
Hochwertige Überhose für Fahrradfahrer, Wanderer und Stadtspaziergänger.

Die Majola von Pro-X Elements fühlt sich an wie eine Stoffhose. Der Tragekomfort hat uns ebenfalls gut gefallen. Da die Regenhose leicht und griffig ist, bemerkt man sie kaum als zweite Schicht. Gefallen hat uns die Möglichkeit, die Hose in ihrer eigenen Tasche zu verpacken und so platzsparend zu transportieren. Auch die Majola gibt es sowohl für Frauen als auch für Männer.

Figurbetont

Vaude Drop Pants II

Test Regenhose: Vaude Drop Pants II
Die Vaude hat einen figurbetonten Schnitt und eignet sich besonders für Radfahrer.

Den figurbetonten Schnitt der Drop Pants II von Vaude muss man mögen. Empfehlenswert ist die Regenhose vor allem für Fahrradfahrer. Die Hose ist PFC-frei und hat von Hersteller ein Eco Finish erhalten, das auch das Obermaterial aufgetragen wurde und dafür sorgt, dass die Regentropfen abperlen. Am Hintern ist der Stoff nochmals verstärkt – ideal fürs Fahrrad. Die Drop Pants II gibt es in verschiedenen Farben sowohl für Männer als auch für Frauen.

Gut und günstig

McKinley Longville III

Test Regenhose: McKinley Longville Iii
Die Longville bietet ein besonders tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer für einen günstigen Preis eine gute Regenhose sucht, sollte sich die Longville III von McKinley genauer ansehen, auch wenn man dabei einige Abstriche in Kauf nimmt. Wir empfehlen die Hose allerdings nur bei leichterem Regen. Wer auch bei Starkregen geschützt sein möchte, sollte auf ein robusteres Material zurückgreifen. Sie ist allerdings nur als Herren-Schnitt erhältlich.

Wenn Geld egal ist

Mammut Albula Hose

Test Regenhose: Mammut Albula Hose
Hochpreisige und hochwertige Regenhose.

Die Mammut Albula Hose sitzt super – selbst mit Jeans unten drunter. Praktisch ist auch der Hosenbund mit Knopf und Reißverschluss. So kann die Regenhose unkompliziert über eine andere Hose mit Gürtel angezogen werden. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – insbesondere zu Fuß in der Stadt oder in der Natur. Leider gibt es an der hochpreisigen Regenhose keine Reflektoren.

Vergleichstabelle

TestsiegerMcKinley Carlow
Auch gutPro-X Elements Majola
FigurbetontVaude Drop Pants II
Gut und günstigMcKinley Longville III
Wenn Geld egal istMammut Albula Hose
Schöffel Bohusleden
Salewa Puez Powertex 2.5 Lagen Unisex Hose
Patagonia Torrentshell 3L
Columbia Evolution Valley Regenhose
North Face Resolve
Vaude Luminum II
Rubberneck NXSVN
Normani Regenhose Portland
Regatta Pack-it
Regatta Regenhose
Baleno Oslo
Dickies Raintite Trousers
Result Core
Test Regenhose: McKinley Carlow
  • Mit Reißverschluss an der Seite Zum schnellen Überziehen
  • Verschweißte Nähte
  • Atmungsaktiv und winddicht
  • PFC-frei
  • An Bund und Bein individuell einstellbar
  • Kein Extra-Beutel für den Transport
Test Regenhose: Pro-X Elements Majola
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Atmungsaktiv und winddicht
  • Am Bein individuell einstellbar
  • Textile Haptik
  • PFC-frei
  • Hoher Preis
Test Regenhose: Vaude Drop Pants II
  • Sportlicher Schnitt
  • Tunnelzug am Bund
  • Abnäher am Knie
  • Verschweißte Nähte
  • PFC-frei
  • Inkl. Packbeutel
  • Eher für den sportlichen Einsatz geeignet
  • Weniger alltagstauglich mit normaler Straßenkleidung drunter
Test Regenhose: McKinley Longville Iii
  • Atmungsaktiv und winddicht
  • Inklusive Packbeutel
  • PFC-frei
  • Reflektoren hinten
  • Weite am Bein nicht einstellbar
  • Nicht für starke Belastung
Test Regenhose: Mammut Albula Hose
  • Hosenbund mit Reißverschluss und Knopf
  • Guter Schnitt
  • Taschen
  • Teuer
  • Keine Reflektoren
Test Regenhose: Schöffel Bohusleden
  • Guter Schnitt
  • Trocknet schnell
  • Reflektorren
  • Klettverschluss an den Waden
  • Tasche am rückwärtigen Hosenbund
  • Teuer
  • Möglicherweise eine Nummer größer wählen, falls der Schnitt zu schmal ist
Test Regenhose: Mammut Albula Hose
  • Angenehmes Material
  • Tasche im Cargo-Style auf dem Oberschenkel
  • Hosenbund mit Reißverschluss und Knopf
  • Saumweite nicht einstellbar
  • Taschen mit Klettverschluss
Test Regenhose: Mammut Albula Hose
  • Festes Material
  • Taschen
  • Keine Reflektoren
Test Regenhose: Columbia Evolution Valley Regenhose
  • Angenehmes Material
  • Eine Tasche
  • Guter Schnitt
  • Trocknet schnell
  • Gummibund lässt sich schlecht einstellen
  • Eng geschnitten an der Wade
Test Regenhose: North Face Resolve
  • Mit Innenfutter
  • Zwei Taschen
  • Reflektor am Knie
  • Möglicherweise eine Nummer kleiner wählen, falls der Schnitt zu groß ist
Test Regenhose: Vaude Luminum II
  • Reflektoren
  • Klettverschlüsse an der Wade
  • Netzfutter ab Knie
  • Lange Beine, lockerer Sitz
  • Keine Taschen
Test Regenhose: Rubberneck NXSVN
  • Atmungsaktiv und winddicht
  • Verklebte Nähte
  • Am Bein individuell einstellbar
  • Mit Reflektoren
  • Verstärkung am Hintern
  • Kein Extra-Beutel für den Transport
  • Nur Gummizug am Bund
Test Regenhose: Normani Portland
  • Robustes Material
  • Atmungsaktiv und winddicht
  • Umweltfreundliche Materialien Nach Herstellerangabe
  • In vielen Farben erhältlich
  • Unförmiger Schnitt
  • Schlechte Verarbeitung
Test Regenhose: Regatta Pack-it
  • Trocknet Schnell
  • Mit Transporttasche
  • Offene Eingriffstaschen
  • Kurz und schmal geschnitten
Test Regenhose: Regatta Regenhose
  • Für geringen Niederschlag
  • Keine geschützten Hosentascheneingriffe
  • Nur ein Druckknopf, um die Beinweite einzustellen
Test Regenhose: Baleno Oslo
  • Cargo-Tasche
  • Verklebte Nähte
  • Weiter Schnitt
  • Strammer Gummibund
  • Seitentasche sehr weit hinten
Test Regenhose: Dickies Raintite Trousers
  • Tascheneingriffe
  • Trägt auf
  • Sieht billig aus
Test Regenhose: Result Core
  • Verklebte Nähte
  • Tascheneingriffe
  • Tiefer Schritt, der einengend ist
  • Trägt auf
  • Enger Gummiband
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Wasserdicht und atmungsaktiv: Regenhosen im Test

Jeder, der gerne draußen unterwegs ist, wurde schon des Öfteren von Regen überrascht. Und gerade für aktive Menschen ist eine wasserdichte Regenbekleidung sinnvoller als ein Regenschirm.

Im Outdoorbereich wird bei Bekleidung zwischen Hardshell und Softshell unterschieden. Kurz: Hardshell-Hosen oder -Jacken sind in erster Linie funktional. Sie schützen vor Wind und Regen und ermöglichen es, sich lange Zeit draußen aufzuhalten – ganz egal wie sehr es regnet oder schneit. Das heißt: Hardshells sind wasserdicht und winddicht – und dann leider auch oftmals nicht so atmungsaktiv. Softshell-Bekleidung schützt zwar auch vor Wind und Wetter, allerdings nur in einem begrenzten Zeitraum und nicht stundenlang. Des Weiteren sind Softshell häufiger stylischer und auch bequemer zu tragen. Merkmale sind hier wasserabweisende und windschützende Eigenschaften des Materials.

Regenhosen bestehen aus einem wasserdichten Material wie Polyester, Polyurethan und Polyamid, das gleichzeitig atmungsaktiv ist. Viele Regen-Überhosen bestehen aus zwei Schichten, beispielsweise innen aus Polyurethan und außen aus Polyester. Wie atmungsaktiv die Stoffe sind, hängt auch davon ab, wie dicht das Gewebe ist. Das Material ist wasserdicht und lässt sich kompakt zusammenfalten.

Polyamide sind Kunststoffe, beispielsweise Nylon oder Perlon. Das Material ist recycelbar. Aufgrund ihrer Eigenschaften, wasserdicht und schnell trocknend zu sein, werden Polyamide auch gerne für Sport- und Regenbekleidung verwendet.

Regenhose Test: Regenhose
Regenhosen sind von außen wasserdicht, sollten aber atmungsaktiv sein, damit Wasserdampf entweichen kann.

PFC sind per- und polyfluorierte Chemikalien, die als gesundheitsschädlich und umweltschädlich gelten. Eingesetzt werden sie beispielsweise im Outdoorsektor für Membranen und Imprägnierungen. Einige Hersteller in unserem Test verzichten ganz bewusst auf PFC.

Die Sache mit der Wasserdichtigkeit

Wichtig für die Wasserdichtigkeit ist die Angabe der Wassersäule, die angibt, wie hoch der Wasserdruck ist, bis zu dem ein Material wasserdicht ist. Nach der europäischen DIN-Norm für Regenbekleidung ist ein Stoff ab 800 Millimeter Wassersäule wasserdicht nach Klasse 2 und ab 1.300 Millimeter wasserdicht nach Klasse 3.

Allerdings wird beim Sitzen bereits ein Druck von ca. 2.000 Millimeter Wassersäule aufgebaut. Sitzt man auf einer nassen Wiese mit einer Hose, deren Material bis zu 1.300 Millimeter Wassersäule dicht ist, kriegt man also einen feuchten Hintern. Kniet man auf dem Boden, drücken sogar 4.800 Millimeter Wassersäule auf die Kleidung.

Es kommt also sehr darauf an, für was man Regenbekleidung bzw. eine Regenhose braucht. Fürs Spazierengehen im Regen reicht eine Regenhose mit einem Material, das bis 800 Millimeter Wassersäule dicht ist. Beim Radfahren sollten es aber besser 2.000 Millimeter sein, schließlich sitzt man auf einem nassen Sattel und strampelt. Und wer noch sportlicher unterwegs ist, sollte auf noch wasserdichteres Material setzen.

Am Anfang sind alle Regenhosen wasserdicht

In unserem Test waren alle getesteten Regenhosen wasserdicht. Das ist aber keine große Überraschung, denn solange sie neu sind, ist bei allen Regenhosen die Wasserdichtigkeit hoch. Mit der Zeit nutzt sich die Imprägnierung jedoch ab, mit der Folge, dass sie undicht werden. An Stellen, an denen das Material durch Reibung stark beansprucht wird, nimmt die Wasserdichtigkeit zuerst ab. Das ist ärgerlich, aber nicht vermeidbar.

Lässt die Wasserfestigkeit nach, kann man seine Regenhose mit einem Imprägnierspray behandeln. Das hilft für eine Weile, so dicht wie im Neuzustand wird das Material aber auch durchs nachträgliche Imprägnieren nicht mehr. Früher oder später muss man eine Regenhose daher austauschen.

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer Regenhose haben, sollten Sie die Pflegehinweise der Hersteller beachten. Generell ist es ratsam, wasserdichte Bekleidung so selten wie möglich zu waschen, da die Wasserfestigkeit beim Waschvorgang verloren geht.

Kaufkriterien

Eine gute Regenhose sollte nicht nur möglichst wasserdicht, sondern auch möglichst atmungsaktiv sein. Andernfalls fängt man unter dem wasserdichten Material schnell an zu schwitzen. Hier schneiden günstige Regenhosen oft nicht so gut ab, aber es gibt auch Ausnahmen.

Eine Herausforderung bei Überhosen: Wie einfach lässt sich die Hose überziehen? Und wie praktikabel ist das mit Schuhen? So gibt es in unserem Test Regenhosen, die an den Seitennähten mit Reißverschluss versehen sind, während sich bei anderen Hosen die Weite des Hosenbeinbunds variieren lässt.

Für Radfahrer ist es hilfreich, wenn sich die Hosenbeine am Knöchel bzw. an der Wade eng einstellen lassen. Die meisten Hersteller nutzen hierfür Klettverschlüsse, die individuell eingestellt werden können. Überhosen werden in der Regel über einer normalen Hose getragen. Dennoch sollten sie gut sitzen, aber die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Enge Hosenbeine sind für Radfahrer praktisch

Es ist natürlich praktisch, wenn eine Regenüberhose Taschen hat – oder Öffnungen, durch die man an die Hosentasche der »Drunter«-Hose kommt. Allerdings sind Nähte immer eine mögliche Eintrittsstelle für Regenwasser. Daher sollten Sie darauf achten, dass die Nähte versiegelt bzw. wasserdicht verklebt sind.

Manche Regenhosen sind mit Reflektoren ausgestattet – so wird man auch bei Dunkelheit im Regen gut gesehen. Auch eine helle Farbe ist hier hilfreich. Die meisten Regenhosen gibt es allerdings in schwarz oder blau.

Eine Überhose sollte kompakt zu verstauen sein, sodass sie in der Tasche nicht viel Platz einnimmt. Ideal ist ein zusätzlicher Beutel, in dem die Regenhose transportiert wird.

Unser Favorit: McKinley Carlow

Die Carlow von McKinley überrascht mit ihrem durchdachten Konzept: Sie ist einfach überzuziehen und bietet jede Menge weitere Features, die unseren Ansprüchen an eine Überhose gerecht werden. Die Regenhose ist individuell einstellbar, hat eine gute Passform, ist atmungsaktiv und wasserdicht. Wir haben sowohl eine Hose für Frauen als auch eine für Männer getestet, beide haben uns überzeugt.

Testsieger
McKinley Carlow
Test Regenhose: McKinley Carlow
Durchdachte Regenhose mit vielen Features und individuellen Einstellmöglichkeiten.

Die Carlow besteht zu hundert Prozent aus Polyester und ist PFC-frei. Das Material besteht aus zwei Schichten: einer wasserdichten und einer atmungsaktiven.

Praktischerweise verfügt sie über eine Hosentasche auf der linken Seite, die mit einem Reißverschluss geöffnet wird. Die Nähte des Reißverschlusses sind verschweißt.

Die Hose hat am Bund einen Reißverschluss und einen Knopf, darüberhinaus auch Gürtelschnallen und – was wesentlicher ist – jeweils zwei Druckknöpfe rechts und links, mit denen der Hosenbund individuell angepasst werden kann. Das erscheint uns besonders sinnvoll, auch je nachdem, was man drunter anhat. Hinten sorgt ein Gummiband für den richtigen Halt.

1 von 5
Regenhose Test: Mckinley Carlow Bund
Die Carlow ist mit Druckknopf und Reißverschluss am Bund ausgestattet.
Regenhose Test: Mckingley Carlow Tasche
Der Reißverschluss schützt die Hosentasche vor Nässe.
Regenhose Test: Mckinley Carlow Klettverschluss Zu
Per Klettverschluss kann das Hosenbein am Fuß enger eingestellt werden.
Regenhose Test: Mckingley Carlow Klettverschluss Bein
Mit dem Reißverschluss kann das Hosenbein zum Einstieg mit Schuhen vergrößert werden.
Regenhose Test: Mckinley Carlow Beinabschluss
Die Nähte sind bei der Carlow gut verarbeitet.

Die Überhose kann man gut auch mit dicken Wanderstiefeln anziehen, da die Seitennähte am Bein außen mit einem Reißverschluss versehen sind. So kann man die Hose komplett in zwei Teile zerlegen. Der Reißverschluss hat einen Übertritt, der den Reißverschluss schützt, der wiederum mit vier Klettverschlüssen fixiert wird.

Zu guter Letzt kann die Saumweite am Knöchel mit einem Klettverschluss individuell eingestellt werden.

Die Überhose eignet sich sowohl für Wanderer als auch für Fahrradfahrer. Aber auch wer einfach nur mit dem Hund im Regen Gassi gehen möchte, macht in der McKinley Carlow eine gute Figur.

Nachteile?

Die Regenhose lässt sich zwar gut und kompakt zusammenlegen, leider fehlt jedoch ein Beutel, in dem man die Hose transportieren kann.

McKinley Carlow im Testspiegel

Seriöse Tests gibt es bisher noch nicht für die Carlow von McKinley, falls weitere erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Wenn Ihnen unser Favorit nicht zusagt oder sie eine Hose für ein bestimmtes Einsatzgebiet suchen, finden Sie vielleicht unter unseren weiteren Empfehlungen das richtige Produkt.

Auch gut: Pro-X Elements Majola

Die Majola von Pro-X Elements sieht gar nicht wie eine klassische Regenhose aus, sondern vielmehr wie eine Stoffhose. Das Material besteht aus einem leichtem Zwei-Lagen-Laminat und fühlt sich auch an wie Textil. In unserem Test hatten wir ein Frauen-Modell und ein Männer-Modell zur Verfügung, beide können wir empfehlen.

Auch gut
Pro-X Elements Majola
Test Regenhose: Pro-X Elements Majola
Hochwertige Überhose für Fahrradfahrer, Wanderer und Stadtspaziergänger.

Der Hersteller verzichtet auf PFC und gibt an, dass das Material aus nachwachsenden Rohstoffen stammt. Die Überhose ist in Schwarz und in Beige erhältlich.

Die Beine sind gerade geschnitten. Rechts und links sind Hosentaschen, die mit einem Reißverschluss geschlossen werden. Ein Übertritt verdeckt den Reißverschluss und schützt somit vor der Nässe. Die Nähte sind innen verklebt.

Die Hose wird am Bund mit Knopf und Reißverschluss geschlossen und sitzt auch noch als Überhose gut. Ein Gummizug sorgt für die notwendige Weitenregulierung am Bund.

1 von 5
Regenhose Test: Pro X Element
Die Majola von vorne.
Regenhose Test: Pro X Element Bund
Am Bund hat die Majola einen Reißverschluss und einen Druckknopf.
Regenhose Test: Pro X Elements Bein
Der Beinabschluss kann vergrößert werden.
Regenhose Test: Pro X Elements Material
Die Optik und Haptik der Regenhose sind textil.
Regenhose Test: Pro X Elements Tasche
Die Hosentasche ist vor Regen geschützt.

An der Wade kann die Hose mithilfe eines Klettverschlusses in der Weite individuell reguliert werden. Entlang des Unterschenkels kann das Hosenbein erweitert werden, wenn man den Reißverschluss aufmacht. Sofern die Schuhe nicht zu klobig sind – und natürlich auch nicht nass oder schmutzig – hat man gute Chance, die Schuhe beim Überziehen anzulassen.

Der Tragekomfort hat uns ebenfalls gut gefallen. Da die Regenhose leicht und griffig ist, bemerkt man sie kaum als zweite Schicht.

Gefallen hat uns die Möglichkeit, die Majola in ihrer eigenen Tasche zu verpacken und so platzsparend zu transportieren. Dafür zieht man die rechte Hosentasche heraus und stopft die Hose hinein. Mit dem Reißverschluss kann man das Päckchen verschließen.

Figurbetont: Vaude Drop Pants II

Wenn wir uns in unserem Test bei der Bewertung der Frauen- und Männer-Modelle bislang immer einig waren, gehen die Meinungen bei den Drop Pants von Vaude auseinander. Sie fand die figurbetonte Überhose klasse, ihm fiel der Schnitt zu klein aus.

Figurbetont
Vaude Drop Pants II
Test Regenhose: Vaude Drop Pants II
Die Vaude hat einen figurbetonten Schnitt und eignet sich besonders für Radfahrer.

Daher unser Tipp: lieber vorher anprobieren – am besten mit der Hose, die man drunter anhaben möchte. Da die Hosen körperbetont sind, könnte es schwierig sein, weit geschnittene Alltagskleidung darunter zu tragen. Wir empfehlen die Hose daher Fahrradfahrern für den sportlichen Einsatz. Und auch der Hersteller Vaude nennt als Einsatzbereich Mountainbiking.

Während das Männer-Modell in schwarz ankam, leuchtete das Frauen-Modell in einem knalligen Magentaton. Erhältlich ist die Regenhose außerdem noch in Blau.

1 von 6
Regenhose Test: Vaude Vorne
Die Drop Pants von Vaude von vorne ...
Regenhose Test: Vaude Hinten
... und von hinten.
Regenhose Test: Vaude Bund
Mit einem Kordelzug kann die Bundweite individuell eingestellt werden.
Regenhose Test: Vaude Bein
Mit zwei Klettverschlüssen am Beinabschluss kann das Hosenbein enger gemacht werden.
Regenhose Test: Vaude Gesäß
Am Hintern ist der Stoff mit einer zweiten Lage verstärkt.
Regenhose Test: Vaude Kompakt
Klein und kompakt kann die Hose in dem Packbeutel verstaut werden.

Die Hose ist PFC-frei und hat von Hersteller ein Eco Finish erhalten, das auch das Obermaterial aufgetragen wurde und dafür sorgt, dass die Regentropfen abperlen. Darüber hinaus ist die Hose sehr leicht und lässt sich kompakt in dem zusätzlichen Packbeutel verstauen.

Die Hosenbeine sind gerade geschnitten. Der Bund hat einen Gummizug, vorne kann die richtige Weite mit einem Tunnelzug reguliert werden. Am Hintern ist der Stoff nochmals verstärkt – ideal für Fahrradfahrer. Leider verfügt die Vaude über keine Taschen. Die Beinweite kann mit zwei übereinander liegenden Klettverschlüssen individuell eingestellt werden.

Gut und günstig: McKinley Longville III

Wer für einen günstigen Preis eine gute Regenhose sucht, sollte sich die Longville III von McKinley genauer ansehen, die es allerdings nur im Herren-Schnitt gibt. Die leichte Regenhose aus Polyester ist PFC-frei sowie wasser- und winddicht.

Gut und günstig
McKinley Longville III
Test Regenhose: McKinley Longville Iii
Die Longville bietet ein besonders tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wir empfehlen die Hose allerdings nur bei leichterem Regen. Wer auch bei Starkregen geschützt sein möchte, sollte auf ein robusteres Material zurückgreifen. So ist die Überhose ideal für diejenigen, die beispielsweise mit dem Hund eine Runde Gassi im Regen gehen möchten.

1 von 4
Regenhose Test: Mckinley Longville Bund
Die Longville hat am Hosenbund einen Gummizug.
Regenhose Test: Mckinley Longville Bein
Am Beinabschluss kann man den Reißverschluss bis zum Knie öffnen, sodass man auch mit Schuhen die Hose gut anziehen kann.
Regenhose Test: Mckinley Longville Reflektor
Hinten am Bein sind Reflektoren für die bessere Sichtbarkeit angebracht.
Regenhose Test: Mckinley Longvielle Oben
Die Longville eignet sich gut für leichte Niederschläge.

Die Hose verfügt am Bund und am Beinabschluss über einen Gummizug. Darüber hinaus kann am Beinabschluss mit einem Reißverschluss die Hose bis zum Knie geöffnet werden. Ein Übertritt schützt dabei den Reißverschluss vor Regen.

Weitere Einstellmöglichkeiten an Bund und Bein sind leider nicht vorhanden. Dafür finden sich am Unterschenkel hinten Reflektoren, auch das Logo vorne am Oberschenkel reflektiert. Hosentaschen gibt es nicht.

Die Hose ist angenehm leicht zu tragen. Ein separater Packbeutel für die Longville III liegt ebenfalls bei, allerdings fällt er recht groß aus.

Wenn Geld egal ist: Mammut Albula Hose

Hochpreisig ist die Albula Hose von Mammut, doch für das Geld erhält man eine tolle, dünne Regenhose, die für viele Einsatzzwecke geeignet ist. Das Material setzt sich aus recyceltem Polyester zusammen, so der Hersteller. Der Stoff fühlt sich angenehm an, und die Verarbeitung der Hose ist sehr hochwertig. Und: Die Hose sitzt sehr gut und trägt nicht auf – auch nicht, wenn man Jeans darunter trägt.

Wenn Geld egal ist
Mammut Albula Hose
Test Regenhose: Mammut Albula Hose
Hochpreisige und hochwertige Regenhose.

Besonders gefällt uns der Hosenbund – mit Druckknopf und Reißverschluss. So kann die Regenhose einfach über eine andere Hose drübergezogen werden, auch Gürtelschnallen stören hierbei nicht.

Rechts und links hat die Albula Taschen mit verschweißtem Reißverschluss und Stoff, der über dem Reißverschluss liegt. Rechts handelt es sich tatsächlich um eine Tasche, links befindet sich unter dem Reißverschluss nur ein Eingriff, sodass man Zugriff auf die Hosentasche hat, die man darunter anhat.

1 von 5
Test: Regenhosen Mammut 2
Die Beinweite kann unten am Saum mit zwei Druckknöpfen eingestellt werden.
Test: Rehenhosen Mammut 1
Der Bund hat einen Reißverschluss und einen Kopf. Der Bund selbst ist auch elastisch.
Test: Regenhosen Mammut 3
Der seitliche Reißverschluss kann komplett geöffnet werden.
Test: Regenhosen Mammut 4
Die Nähte der Reißverschlüsse sind verschweißt.
Test: Regenhose Mammut1
Dezent: das Mammut-Logo.

Die seitliche Naht kann komplett geöffnet werden, der Reißverschluss ist hier ebenfalls verschweißt. Am Saum des Hosenbein kann jedoch lediglich über zwei Druckknöpfe die Beinweite reguliert werden. Die Regenhose verfügt darüber hinaus leider über keinerlei Reflektoren.

Wer bereit ist, etwas mehr Geld für eine hochwertige Regenhose auszugeben, wird von der Mammut Albula, die übrigens für Frauen und Männer erhältlich ist, sicher nicht enttäuscht.

Außerdem getestet

Schöffel Bohusleden

Die Schöffel Bohusleden 2,5L ist mega-leicht und trägt auch über einer Jeans nicht auf, obwohl die Beine weit geschnitten sind. Allerdings: Unser männlicher Tester fand den Bund etwas zu niedrig. Hier sollte man ausprobieren, welche Größe für einen selbst am besten passt.

Die Beinlänge ist auch für Fahrradfahrer gut, Klettverschlüsse sorgen dafür, dass die Beinweite an den Waden eng eingestellt werden kann. Darüber hinaus hat sie bis zum Knie seitlich einen Reißverschluss sowie Reflektoren am Bein. Eine kleine Tasche befindet sich rückseitig unterhalb des Gummizugs. Zusätzlich zum Bund kann über eine stabile Kordel die Weite eingestellt werden. Preislich liegt die Bohusleden im oberen Preissegment. Positiv aufgefallen ist uns, dass die Hose nach den Regentests schnell wieder trocken war – gut für Allwetter-Fahrradfahrer.

Salewa Puez Powertex 2.5 Lagen Unisex Hose

Von Salewa hatten wir als Unisex-Hose die Puez Powertex im Test. Auch hier fiel uns als Erstes die angenehme Textur auf. Die Regenhose verfügt über einen seitlichen Reißverschluss, der über die gesamte Beinlänge geht. Es gibt auch zwei Eingrifftaschen, die mit einem Klettverschluss zugemacht werden. Beim Radfahren ist hat sich der Klettverschluss bei uns allerdings schnell gelöst. Auf dem Oberschenkel befindet sich eine kleine Tasche mit Reißverschluss – praktisch für Wanderer und Spaziergänger. Kleine Reflektoren befinden sich auf der Vorder- und Rückseite der Hose.

Am Saum ist die Hosenweite nicht einstellbar, lediglich Gummibänder sorgen dafür, dass die Hosenbeine etwas enger anliegen. Die Beinlänge fällt recht lang aus, liegt aber immer noch im grünen Bereich. Nach den Tests war die Regenhose erfreulich schnell wieder trocken. Geeignet für Trekking und Stadt.

Patagonia Torrentshell 3L

Im Test war ebenfalls von Patagonia die Torrentshell 3L. Im Vergleich zu anderen Regenhosen in unserem Test ist der Material hier dicker. Für nass-kaltes Wetter eignet sich die Hose mehr als für einen Frühlingsregen. Erfreulich: Sie sitzt gut. Der Gummizug im Hosenbund kann über das Band von innen nochmals individuell eingestellt werden. Rechts und links befinden sich Taschen, die mit einem Reißverschluss versehen sind und auch noch von Stoff überdeckt sind. Die Hose lässt bis übers Knie seitlich öffnen, sodass man auch gut mit Wanderstiefeln reinschlüpfen kann. Am Saum kann die Weite des Beins über zwei Druckknöpfe passend eingestellt werden. Der Gummibund lässt sich individuell anpassen, wenn man innen an der offenen Kordel zieht.

Columbia Evolution Valley Regenhose

Auch die Haptik der Evolution Valley von Columbia ist angenehm weich für eine Regenhose, die sich aufgrund des Innenstoffs auch mehr für kalte Tage eignet. Das Hosenbein kann seitlich bis zum Oberschenkel geöffnet werden, über die zwei Druckknöpfe am Saum kann die Hosenbeinweite eingestellt werden. Das Bein ist recht eng geschnitten – mit Stiefeln könnte es unter Umständen eher eng werden an den Waden. Dennoch hat die Hose einen guten Schnitt und sitzt gut. Rechts gibt es eine Tasche, die per Reißverschluss geöffnet wird. Der Reißverschluss ist zwar nicht verschweißt, aber mit Stoff überdeckt. Das Gummiband am Bund kann mit dem Innenband individuell angepasst werden, allerdings lässt sich dieses Band nicht gut fixieren. Nach dem Regentest war die Hose schnell wieder trocken und konnte in der Tasche verstaut werden.

North Face Resolve

Die The North Face Resolve ist ebenfalls innen mit einem Netzstoff ausgestattet und gut für kalte Tage geeignet. Der seitliche Reißverschluss lässt sich am Unterschenkel öffnen – so kann man sogar mit Wanderschuhen schnell die Hose überziehen. Am Saum befindet sich ein Klettverschluss, mit dem die Beinweite zwar eingestellt werden kann, aber nicht so, dass das Hosenbein eng anliegt. Die Hose hat darüber hinaus auch zwei Taschen, die mit Reißverschluss verschlossen werden und die nochmal mit Stoff vor Regen geschützt sind. Das Gummiband am Bund kann über eine Kordel reguliert werden. Ideal für Trekking-Touren, aber auch Stadt-tauglich.

Vaude Luminum II

Zwar hat die Vaude Luminum II Klettverschlüsse an den Waden, mit denen die Hose beliebig eingestellt werden kann, dennoch sind die Beine einfach zu lang – da waren sich die beiden Tester einig. Ebenfalls kritisiert haben sie den unförmigen Schnitt. Möglicherweise ist es sinnvoll, die Hose eine Nummer kleiner zu kaufen. Positiv festhalten lässt sich, dass die wind- und wasserdichte Regenhose an der Seite über Reflektoren verfügt, Taschen gibt es jedoch nicht. Am Bund befindet sich ein Gummiband mit Kordel, um die Weite der Hose noch individuell anpassen zu können. Die Hose lässt sich seitlich bis zum Unterschenkel öffnen. Ab dem Knie ist innen noch ein Netzfutter vorhanden. Geeignet für Wind-und-Wetter-Fahrradfahrer.

Rubberneck NXSVN

Nexus Seven – das verbirgt sich hinter dem kryptischen Kürzel NXSVN von Rubberneck. Die Überhose ist für Fahrradfahrer ebenso geeignet wie für Wanderer oder auch Stadtspaziergänger – und für Männlein ebenso wie Weiblein, denn sie ist eine Unisex-Hose. In unserem Test kam die Hose in Rot an und stach somit schon optisch auf dem vorwiegend schwarzen und dunkelblauen Haufen hervor. Die Regenhose ist auch in Grün, Ultraviolett und Schwarz erhältlich. Die hochwertige Optik hat uns im ersten Moment positiv überrascht. Am Bund verfügt die NXSVN nur über einen durchgehenden Gummizug, der nicht zu eng sitzt, sondern immer noch angenehm zu tragen ist, wenn man eine Jeans mit Gürtel drunter anhat. Die Hose sitzt angenehm, bläht sich aber leider unterhalb der Taille manchmal etwas auf.

Normani Regenhose Portland

Die Unisex-Regenhose aus der Serie Portland von Normani erinnert in dem satten Gelb erstmal an den klassischen Friesennerz. Dabei ist die robuste Hose aus – so der Hersteller – umweltfreundlichen Materialen auch in vielen weiteren Farben erhältlich. Ein Lichtblick also im tristen Grau eines Regentags.

Die Überhose verfügt über ein Innennetzfutter zur besseren Luftzirkulation. Allerdings war in unserem Fall die Verarbeitung des Futters nicht optimal: Die Naht fehlte zu einem Drittel an einem Hosenbein, sodass man beim Anziehen mit dem Fuß im Futter hängen blieb. Ansonsten macht die Hose aber einen robusten Eindruck und ist für Wanderer ebenso geeignet wie für Gärtner. Da die Weite am Beinabschluss nicht eingestellt werden kann, können wir die Hose fürs Fahrrad nicht empfehlen. Auch mit der Passform der Regenhose waren wir nicht zufrieden. Da sie auch weit geschnitten ist, sieht die Hose angezogen unförmig aus.

Regatta Pack-it

Die Pack-it von Regatta kommt in ihrem eigenen Beutel daher – eine der wenigen Regenhosen in unserem Test, die in einer Tasche geliefert wird. Die Hosenbeine sind leider recht kurz, möglicherweise bringt eine Nummer größer hier Abhilfe. Dennoch ist die Regenhose nicht fürs Fahrrad geeignet: Nicht nur das bei unseren Testmodellen die Jeans darunter ein gutes Stück über dem Saum nass wurde, auch bei den offenen Eingriffen regnete es rein. Daher ist die Hose mehr für Spaziergänger geeignet, die nicht vom Regen überrascht werden wollen. Der Hosenbund hat ein Gummi, das nicht individuell eingestellt werden kann, und im Vergleich zu dem anderer Regenhosen in der Weite schmal ausfällt.

Regatta Regenhose

Die Herren-Regenhose von Regatta ist sehr leicht und auch atmungsaktiv. Allerdings macht die Hose keinen robusten Eindruck. Für starken Regeneinsatz und einen sportlicheren Einsatz sollte eine stabilere Hose gewählt werden.

Die Hose fällt darüber hinaus recht klein aus. Unter einer Jeans könnte es unter Umständen besser sein, eine Nummer größer auszuwählen. Gehalten wird die Hose am Bund mit einem Gummiband. An den Seiten gibt es Eingriffe für die Tasche – allerdings ohne Taschenbeutel. Vielmehr kann man mit der Hand gleich in die Hosentasche der Hose greifen, die man darunter anhat. Da der Eingriff nicht geschützt ist, kann es unter Umständen das Einfalltor für den Regen sein. Um die Beinweite einzustellen, gibt es nur einen Druckknopf. Viele Variationsmöglichkeiten hat man hier also nicht.

Baleno Oslo

Die Unisex-Regenhose Oslo von Baleno fällt erstmal durch ihr vergleichsweise hohes Gewicht auf sowie durch die glänzende Oberfläche des Materials. Die Hose ist im Cargo-Style und verfügt über eine Seitentasche sowie eine Cargo-Tasche auf Kniehöhe.

Die Seitentasche ist recht weit hinten angesetzt und unpraktisch zu erreichen. Ein Druckknopf sorgt dafür, dass die Tasche nicht aufgeht. Der Bund hat einen Gummizug, der jedoch recht stramm sitzt. Für unseren Geschmack hat das den Tragekomfort reduziert. Doch viel mehr hat uns das Gefühl gestört, in einem Sack zu stecken. Die Regenhose ist für Fahrradfahrer weniger interessant, da die Weite am Saum des Beins nicht individuell eingestellt werden kann. Stattdessen kann die Weite des Beins bis zum Knie mit einem Reißverschluss vergrößert werden, sodass man auch gut mit Schuhen einsteigen kann.

Dickies Raintite Trousers

Die Unisex-Regenhose Raintite von Dickies hat uns weniger gefallen. Das lag vor allem an der Haptik und der Optik: Die Hose fühlt sich an wie ein robuster Müllbeutel und angezogen trägt die Hose schon etwas auf. Und auch noch nach Tagen nahmen wir einen starken Gummigeruch von der Hose wahr.

Am Gummibund gibt es außen noch zusätzlich einen Kordelzug, mit dem die passende Bundbreite eingestellt werden kann. Zwei seitliche Tascheneingriffe ermöglichen es, an die Hosentasche der Hose, die man drunter trägt, zu kommen. Die Beine sind gerade und weit geschnitten. Am Beinsaum kann man die Weite mit zwei Druckknöpfen einstellen.

Result Core

Schon beim Auspacken der Unisex-Regenhose Core von Result haben wir über das enge Taillenband gewundert – und natürlich: Der Gummibund an der Taille ist viel zu eng. Und im Gegenzug dazu sind die Hosenbeine extrem weit und gerade geschnitten. Da der Schritt aber sehr tief sitzt, ist eine angenehme Bewegungsfreiheit auch nicht gegeben. Von dieser Hose können wir nur abraten.

So haben wir getestet

Die Wetterbedingungen waren für unseren Test ideal: Regen, Regen und nochmal Regen. Wir sind mit den Regenhosen Fahrrad gefahren und auch darin spazieren/wandern gegangen. Der Regen war mal heftiger und mal weniger heftig, darauf hatten wir wenig Einfluss. Oftmals zeigt sich die Qualität der Wasserdichtigkeit aber erst nach mehrmaligem Tragen – hierüber können wir aber in unserem Test kein Urteil fällen.

Im Text hatten wir 20 Regen-Überhosen von verschiedenen Herstellern, darunter sowohl Frauen- wie Herrenschnitte und Unisexmodelle. Neben der Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität der Regenhosen haben wir im Test die Passform, die Haptik und die Verarbeitungsqualität beurteilt.

Die wichtigsten Fragen

Was ist der Unterschied zwischen "wasserdicht" und "wasserabweisend"?

„Wasserabweisend“ heißt, dass das Material so imprägniert ist, dass Regenwasser abperlt. Jedoch kann es bei Starkregen durchaus vorkommen, dass das Material dennoch Wasser durchlässt. „Wasserdicht“ bedeutet, dass wirklich kein Wasser eindringt, egal wie lange man draußen unterwegs ist und egal wie sehr es schüttet. Konkretere Informationen erhält man jedoch, wenn man sich die Wassersäule ansieht, die viele Hersteller angeben.

Was besagt die Wassersäule?

Die Wassersäule gibt an, wie hoch der Wasserdruck ist, bis zu dem ein Material wasserdicht ist. Viele Regenhosen in unserem Test haben eine Wassersäule von 10.000 mm. Wer sich mit der Regenhose auch mal hinknien oder hinsetzen möchte, sollte auf eine Wassersäule von 15.000 mm achten.

Einmal wasserdicht, immer wasserdicht?

Schön wär’s! Aber mit der Zeit wird die Membran oftmals brüchig – Knickstellen, aber auch Schmutz und scharfe Gegenstände können die Wasserdichtigkeit des Materials beeinträchtigen. Auch zu häufiges Waschen nimmt das Material in Anspruch. Zusätzliches Imprägnieren erhöht hingegen die Wasserdichtigkeit des Materials. Auch hier sollte man auf Hersteller-Hinweise achten.

Kann man eine Regenhose in der Waschmaschine waschen?

Ja, das ist möglich. Oftmals reicht es allerdings, die Hose mit einem feuchten Lappen zu reinigen. Bei Regenjacken kann sich hingegen auch mal ein Waschgang lohnen: In der Waschmaschine solltest du entweder Spezialwaschmittel oder mildes flüssiges Waschmittel verwenden.

 

 

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 Test: Artboard

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