Schwimmbrille Test: Schwimmbrillen Aufmacher2
test
Letztes Update: 22.10.2021

Die beste Schwimmbrille

Wir haben 23 Schwimmbrillen getestet. Die beste Schwimmbrille ist für uns der Allrounder Zoggs Fusion Air. Die sportliche Schwimmbrille bietet einen perfekten Sitz, der Druck ist kaum spürbar. Die leichte blaue Tönung sorgt für eine gute Sicht.

Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 22. Oktober 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

20. August 2021

Wir haben elf weitere Schwimmbrillen getestet. Unser neuer Favorit ist die Zoggs Fusion Air. Sie ersetzt die Arena The One, die weiterhin eine Empfehlung bleibt. Neue Empfehlungen sind die Speedo Fastskin Pure Focus Mirror und die Orca Killa 180°. Die Zionor G1 und die Adidas Persistar Fit sind nicht mehr unter unseren Empfehlungen und fortan unter „Außerdem getestet“ zu finden.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ob als Schutz vor geröteten Augen vom Chlorwasser oder die Möglichkeit, unter Wasser die Augen aufzumachen: Schwimmbrillen sind wohl das unterschätzteste Accessoire bei Schönwetter- und Freizeit-Schwimmern. Wir haben 23 Schwimmbrillen getestet und waren überrascht: Die Brillen halten – bis auf eine Ausnahme -, was sie versprechen, nämlich dicht. Probleme hatten wir nur mit wenigen Schwimmbrillen in unserem Test.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Zoggs Fusion Air

Test  Schwimmbrille: Zoggs Fusion Air
Fusion Air von Zoggs ist ein echter Allrounder. Die Passform der Brille ist super, ohne zu drücken.

Ein echter Allrounder: Zoggs Fusion Air. Die sportliche Schwimmbrille hat zwar eher kleine Schalen, dennoch war der Sitz perfekt, der Druck ist kaum spürbar. Die leichte blaue Tönung sorgt für eine gute Sicht, auch bei hellem Sonnenschein. Kein Beschlag, kein Wasser in der Brille – was will man schließlich mehr von einer Brille erwarten?

Auch gut

Cressi Flash

Test Schwimmbrille: Cressi Flash
Die Cressi ist unkompliziert anzupassen und hat eine schöne Passform.

Das Kopfband der Cressi Flash justiert man am besten, nachdem man die Brille aufgesetzt hat, denn dann ist die Handhabung recht intuitiv: Man muss für den richtigen Sitz nur an den kleinen Flügelchen des Kopfbands ziehen. Die Dämpfung um die Augenschale ist weich, das Sichtfeld ist gut. Die Brille ist in unserem Test weder beschlagen noch ist Wasser reingelaufen.

Gut & günstig

Arena The One

Test Schwimmbrille: Arena The One
Der Allrounder bietet eine einfache Handhabung, einen angenehme Sitz und eine weiche Passform zu einem guten Preis.

Die Handhabung der Arena The One ist sehr einfach, mit wenigen Handgriffen lässt sich das geteilte Kopfband gut einstellen. Eine Einstellmöglichkeit für den Nasensteg gibt es allerdings nicht. Die Schwimmbrille ist so konzipiert, dass sie sich universell anpasst. Während des Tests ist sie weder beschlagen, noch kam Wasser rein. Mit der dezent blauen Tönung ist sie ein günstiger Allrounder.

Wenn Geld egal ist

Speedo Fastskin Pure Focus Mirror

Test  Schwimmbrille: Speedo Fastskin Pure Focus Mirror
Der Porsche unter den Schwimmbrillen – ideal für Wettkämpfe.

Teuer, aber unglaublich gut, vor allem für Wettkämpfer: die Pure Focus Mirror. Verspiegeltes Glas, lilafarbene Tönung, stromförmiges und Low-Profile Design machen sie zum »Porsche« unter den Schwimmbrillen. Dazu kommt noch eine 3D-Brillendichtung, die die Druckstellen an den Augen reduziert und für einen sehr guten Tragekomfort sorgt.

Mehr Komfort

Aqua Sphere Vista

Test Schwimmbrille: Aqua Sphere Vista
Eine Schwimmmaske mit großem Sichtfeld und gutem Sitz.

Eine Schwimmmaske wie die Aqua Sphere Vista wirkt zwar massiver als eine Saugnapfbrille, aber das Design nimmt optisch etwas von der Größe der Brille zurück. Die Passform ist sehr angenehm, da die Brille die Augenhöhlen umrahmt. Das Sichtfeld ist mit 180 Grad ausgesprochen weit. Ideal ist die Brille für schwache Lichtverhältnisse, zum Beispiel an bewölkten Tagen.

Freiwasser

Orca Killa 180°

Test  Schwimmbrille: Orca Killa 180°
Verspiegelte Brille für alle, die am liebsten draußen schwimmen.

Für alle, die am liebsten im Freiwasser unterwegs sind: Orca Killa 180°. Die verspiegelte und leicht grau getönte Schwimmbrille hat große Gläser und bietet eine super Sicht bei jede Art von Lichtverhältnissen. Die Dichtung sitzt angenehm und passt sich dem Gesicht an, ohne stark zu drücken. Das geteilte Kopfband lässt sich am besten verstellen, wenn man die Brille dazu in die Hand nimmt.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut & günstigWenn Geld egal istMehr KomfortFreiwasser
Zoggs Fusion Air Cressi Flash Arena The One Speedo Fastskin Pure Focus Mirror Aqua Sphere Vista Orca Killa 180° Arena Cobra Tri Swipe Mirror Speedo Fastskin Speedsocket 2 Mirror Zionor G1 Arena Cobra Ultra Swipe Mirror Adidas Persistar Fit Cressi Skylight Arena Cobra Ultra Mirror Arena Air Soft Goggles Speedo Futura Biofuse Flexiseal Sportastisch Swimstar Sportastisch Torpedo Zerhunt Schwimmbrille Winline Schwimmbrille Vetoky Schwimmbrille Riptide Schwimmbrille
Test  Schwimmbrille: Zoggs Fusion AirTest Schwimmbrille: Cressi FlashTest Schwimmbrille: Arena The OneTest  Schwimmbrille: Speedo Fastskin Pure Focus MirrorTest Schwimmbrille: Aqua Sphere VistaTest  Schwimmbrille: Orca Killa 180°Test  Schwimmbrille: Arena Cobra Tri Swipe MirrorTest  Schwimmbrille: Speedo Fastskin Speedsocket 2 MirrorTest Schwimmbrille: Zionor G1Test  Schwimmbrille: Arena  Cobra Ultra Swipe MirrorTest Schwimmbrille: Adidas Persistar FitTest Schwimmbrille: Cressi  SkylightTest Schwimmbrille: Arena Cobra Ultra MirrorTest  Schwimmbrille: Arena Air Soft GogglesTest Schwimmbrille: Speedo Futura Biofuse FlexisealTest  Schwimmbrille: Sportastisch SwimstarTest  Schwimmbrille: Sportastisch TorpedoTest Schwimmbrille: Zerhunt SchwimmbrilleSchwimmbrille Test: Winline SchwimmbrilleTest Schwimmbrille: Vetoky SchwimmbrilleSchwimmbrille Test: Riptide Schwimmbrille
Pro
  • Einfache Hand­habung
  • Ersatz-Nasensteg
  • Gutes Sichtfeld
  • Blaue Tönung
  • Einfache Hand­habung
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Gutes Sichtfeld mit klaren Gläsern
  • Passt sich an Gesichts­form an
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Einfache Hand­habung
  • Passt sich an Gesichts­form an
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Gutes Sichtfeld
  • Dezent blau getönt
  • Stromlinienförmiges Design
  • Low-Profile-Design
  • Drei unterschiedliche Nasen­stege
  • Komfortabler Sitz
  • Lila Tönung
  • 2x Anti-Beschlag
  • Leichtes Design
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Großes Sichtfeld
  • Klares Glas
  • Verspiegeltes Glas
  • Große Gläser
  • Angenehmer Sitz
  • Lila Tönung
  • Mit Netztasche
  • Leichte Tönung
  • Drei verschiedene Nasen­stege
  • Cleveres Verschluss­system
  • Low-Profile-Design
  • Komfortabeler Sitz
  • Reaktivierung des Anti-Beschlags durch Wischen
  • Graue Tönung
  • Drei verschiedene Nasen­stege
  • Einfache Hand­habung
  • Komfortabler Sitz
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Weiche Abdichtung
  • Passt sich an Gesichtsform an
  • Inklusive Schützhülle
  • Fünf verschiedene Nasen­stege
  • Verspiegelte Gläser
  • Low-Profile-Design
  • Reaktivierung des Anti-Beschlags durch Wischen
  • Komfortabler Sitz
  • Leicht grau getönte Schalen
  • Gutes Sichtfeld
  • Nasensteg mit Abstufungen
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Großes Sichtfeld
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Inklusive 2 x 5 Nasenstege
  • Bietet wenig Wasser­widerstand
  • Dichtung mit Waben­struktur
  • Graue Tönung
  • Komfortabeler Sitz
  • Günstig
  • Gute Passform
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Passt sich Gesichts­form an
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Graue Tönung
  • Verspiegeltes Glas
  • Inkl. Nasenklemme und Ohren­stöpsel und Etui
  • Guter Sitz
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Blaue Tönung
  • Verspiegeltes Glas
  • Inkl. Nasenklemme und Ohren­stöpsel (bei uns ohne Etui)
  • Inklusive Ohrenstöpsel und Nasen­klemme
  • Große breite Gläser
  • Verspiegelte Gläser
  • Graue Tönung
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Graue Tönung
  • Polarisierte Gläser
  • Cleveres Verschluss­system
  • Inklusive 3 Nasen­stege
  • Inklusive Brillenhülle
  • Blau getönte, verspiegelte Gläser
  • Gute Abdichtung
  • Inklusive Ohrenstöpsel und Nasen­klemme
  • Leicht blaue Tönung
  • Günstig
Contra
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Teuer
  • Massige Brille
  • Zum Einstellen muss die Brille in die Hand genommen werden
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Teuer
  • Kleine Schalen
  • Teuer
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Teuer
  • Kleinere Augen­schalen
  • Kopfband etwas fricklig zu regulieren
  • Massige Maske
  • Kleines Rahmenprofil
  • Harte Gläser
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Dunkle, blau getönte Gläser
  • Klobiges Design
  • Vier Bänder zum Einstellen der Weite
  • Schnalle zum Öffnen bzw. Schließen
  • Drückt auf die Nase
  • Klobiges Design
  • Vier Bänder zum Einstellen der Weite
  • Schnalle zum Öffnen bzw. Schließen
  • Schnalle zum Öffnen und Schließen
  • Anfällig für Kratzer
  • Kleines Sichtfeld und verzerrte Ränder
  • Viel Silikon
  • Drückt auf die Augen­partie
  • Kleines Sichtfeld und verzerrte Ränder
  • Unpraktisches Handling
  • Starre Form
  • Drückt auf die Augen­partie
  • Undicht
Bester Preis
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Art der BrilleklassischklassischklassischklassischMaskeklassischklassischklassischklassischklassischklassischMaskeklassischklassischklassischklassischklassischklassischklassischklassischklassisch
Gewicht36 Gramm59 Gramm40 Gramm33 Gramm118 Gramm43 Gramm45 Gramm31 Grammk. A.33 Grammk. A.59 Gramm27 Gramm30 Gramm100 Gramm61 Gramm69 Grammk. A.51 Gramm81 Gramm37 Gramm

Nicht nur für Profis

Eine Schwimmbrille wirkt immer sehr professionell, aber auch Gelegenheitsschwimmer sind gut beraten, eine Schwimmbrille zu verwenden, denn:

  • Sie schützt vor Spritzwasser.
  • Sie schützt vor Chlor, Salz und Keimen, aber auch vor kleinen Tieren oder Algen im Wasser.
  • Sie verbessert die Sicht unter Wasser.
  • Sie ermöglicht es Kontaktlinsenträgern, ihre Linsen auch beim Schwimmen und Tauchen zu tragen.

Chlor wird in Schwimmbädern dem Wasser hinzugefügt, um das Wasser zu desinfizieren und hygienisch sauber zu halten, damit Bakterien und andere Erreger den Schwimmenden nichts anhaben können. Allerdings reizt Chlor die Augen, wenn sie mit dem Wasser in Kontakt kommen. Aber auch Salz- und Süßwasser können die Augen reizen, ebenfalls Partikel, die im Wasser schwimmen, sowie kleine Tierchen.

Auf was es bei einer Schwimmbrille ankommt

Die Wahl der richtigen Brillen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Natürlich muss man sich überlegen, wofür man die Brille nutzen möchte: Geht man nur ab und zu ins Schwimmbad? Soll die Brille einen in Seen oder Meeren optimal schützen? Benötigt man sie für Wettkämpfe und den regelmäßigen Einsatz? Persönliche Vorlieben sind hier natürlich inklusive.

Der Einsatzzweck

Welche Brille für wen geeignet ist, hängt immer auch von dem Einsatzzweck ab. Triathleten und Wettkampfschwimmer haben andere Ansprüche an eine Schwimmbrille als Gelegenheitsschwimmer im Freibad. Von Bedeutung sind hier vor allem die Tönung, ein großes Sichtfeld und die Augenschalen.

Tönung, Sichtfeld und Augenschalen sind entscheidende Faktoren

Tönungen und ein großes Blickfeld sind im Freiwasser und für Triathleten wichtiger als für Schwimmer im Hallenbad. Verspiegelte Gläser reflektieren das Sonnenlicht vom Auge weg und bieten eine abgedunkelte Sicht an sonnigen Tagen. Ein großes Sichtfeld trägt dazu bei, den Überblick bei Wettkämpfen und im Training zu behalten.

 Schwimmbrille Test: Dichtungen
Große Unterschiede gibt es bei Schwimmbrillen auch bei den Dichtungen und den Gläsergrößen.

Ein kleines Sichtfeld kann unter Umständen Schwindel hervorrufen. Am Rand sind viele Schwimmbrillen oft verzerrt, das führt bei einigen Menschen zu Orientierungsproblemen und damit zu Schwindelanfällen während des Schwimmens.

Und: Dichtungen von Schwimmbrillen sind unterschiedlich hart. Wer sich ins Getümmel stürzt und einen – absichtlich oder nicht – Fußtritt ins Gesicht abbekommen kann, sollte darauf achten, dass die Dichtung seiner Schwimmbrille weich ausfällt und einen Tritt dämpfen kann.

Die Passform

Wesentlich ist, dass eine Schwimmbrille richtig sitzt und wasserdicht ist. Für einen ersten Eindruck hilft der sogenannte Ansaugtest, den man im Trockenen macht. Dafür drückt man die Brille, ohne das Brillenband über den Hinterkopf zu ziehen, auf die Augenpartie. Durch den Unterdruck, der dabei entsteht, sollte die Brille von alleine einige Sekunden halten. In unserem Test haben das – bis auf eine Ausnahme – alle Brillen geschafft.

Schwimmbrille Test: Nasenstege
Unterschiedlich große Nasenstege helfen, die richtige Passform zu finden.

Wenn die Brille bei leichten Gesichtsbewegungen – aber bitte nicht die Augen zusammendrücken – immer noch haften bleibt, hat man gute Chancen, dass sie wirklich kein Wasser reinlässt. Das gilt allerdings erstmal für den Ruhezustand, bei Kopfbewegungen oder Druck kann sich das möglicherweise ändern.

Reinigung und Hinweise

In unserem Test haben wir uns ausschließlich Schwimmbrillen konzentriert und Taucherbrillen außen vorgelassen. Alle Hersteller weisen darauf hin, dass die Brillen nur bis zu einer Tiefe von zwei Meter verwendet werden sollen.

Die meisten Schwimmbrillen verfügen über eine Beschichtung, die das Beschlagen verhindern sollen. Daher sollten die Gläser von außen und vor allem nicht von innen mit den Fingern berührt werden, da dadurch der Schutz vorm Beschlagen verloren geht.

Zwei Ausnahmen gibt es: In unserem Test haben wir zwei Brillen von dem Hersteller Arena, bei denen der Schwimmer sogar aufgefordert wird, die nassen Innengläser zu wischen, um den Anti-Beschlag wieder zu reaktivieren.

Mit der Zeit kann es allerdings passieren, dass die Gläser dennoch beschlagen. Hier findet man im Internet verschiedene Hinweise, wie man damit umgehen sollten. Beispielsweise Zahnpasta von innen auf die Gläser zu verreiben. Davon raten wir jedoch ab, da Zahnpasta Partikel enthält, die den Schutzfilm noch mehr zerstören. Unser Tipp: Spucke und dann mit klarem Wasser ausspülen. Generell sollte man die Schwimmbrille nach dem Benutzen immer mit klarem Wasser abspülen.

Nach der Nutzung immer mit klarem Wasser abspülen

Alle Brillen in unserem Test verfügen über UV-Schutz. Für Schwimmer, die ausschließlich im Hallenbad im Wasser sind, mag dieser Punkt unwichtig sein. Alle anderen Schwimmer sind mit UV-Schutz auf den Gläsern besser dran, wenn während des Schwimmens Lichtreflexionen stören oder Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzen.

 Schwimmbrille Test: Fusion Air1
Unser Favorit: Zoggs Fusion Air

Unser Favorit: Zoggs Fusion Air

In unserem Update im Sommer 2021 haben wir auch einen neuen Favoriten auserkoren: Fusion Air von Zoggs. Die Gläser sind nur leicht getönt, dennoch bieten sie auch draußen eine gute Sicht. Beeindruckt waren wir von dem angenehmen Tragekomfort. Das Gummi liegt in zwei Strängen am Kopf, sodass die Bänder individuell platziert werden können und der Druck gut verteilt ist.

Testsieger

Zoggs Fusion Air

Test  Schwimmbrille: Zoggs Fusion Air
Fusion Air von Zoggs ist ein echter Allrounder. Die Passform der Brille ist super, ohne zu drücken.

Schon beim Ansaugtest macht die klassische Schwimmbrille einen guten Eindruck. Und auch im Wasser saß die Brille perfekt, verrutschte nicht und blieb wasserdicht. Die Gummierung ist angenehm weich und drückt nicht auf die Augenpartie, sondern sitzt sehr komfortabel.

Um die Brille richtig einzustellen, muss man nur hinten am Verschluss an den Bändern ziehen. Das geht auch mit nassen Händen im Wasser gut. Die Einstellung erfolgt hier stufenlos.

1 von 4
Schwimmbrille Test: Fusion Air2
Einfach, aber gut: der Verschluss der Fusion Air.
Schwimmbrille Test: Fusion Air3
Die Dichtung hält und sitzt sehr komfortabel.
Schwimmbrille Test: Fusion Air4
Der Nasensteg kann einfach festgesteckt werden. Ein Ersatz liegt bei.
Schwimmbrille Test: Fusion Air5
Die Gläser der Fusion Air sind blau getönt.

Die Zoggs Fusion Air verfügt über einen UV-Schutz und ist mit Anti-Beschlag imprägniert. Die blau getönten Gläser verstärken die Kontraste und bieten im Hallenbad als auch im Freiwasser eine gute Sicht. Ein typischer Allrounder.

Die Optik und die Verarbeitung sind hochwertig. Wir haben die blaue Variante der Brille in unserem Test gehabt, erhältlich ist sie aber auch noch in weiteren Farben.

Das Low-Profile-Design gibt der Fusion Air einen sehr sportlichen Flair. Doch auf ambitionierte Freizeitschwimmer werden innen wie draußen viel Spaß mit der Brille haben, die zwar keine speziellen Extras mitbringt, aber perfekt ihre Funktion zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt. Einziges Manko: Ein Etui muss separat gekauft werden, um die Brille sicher zu transportieren und vor Kratzern zu schützen.

Alternativen

Keine Brille im Test war wirklich schlecht, aber die folgenden Modelle konnten sich doch von der Masse absetzen.

Auch gut: Cressi Flash

Beim Ansaugtest hatten wir leichte Zweifel, ob die Cressi Flash wirklich passt, aber später im Wasser saß die Schwimmbrille wie angegossen. Auch hier überzeugte uns die einfache und praktische Handhabung, um das Kopfband anzupassen. Man zieht an den Enden des Kopfbands oder hebt die Flügelchen vom Schnellverschluss am Brillenrand an, um es zu lockern. Auch mit nassen Händen klappt das reibungslos, die Brille kann man dabei anbehalten.

Auch gut

Cressi Flash

Test Schwimmbrille: Cressi Flash
Die Cressi ist unkompliziert anzupassen und hat eine schöne Passform.

Die Brille saugt sich gut fest, ohne zu drücken und ohne Wasser durchzulassen. Einen einstellbaren Nasensteg gibt es hier nicht. Die Brille ist so konzipiert, dass die elastische Struktur sich ans Gesicht anpasst. Das gilt sicher nicht für jede Gesichtsform, aber in unserem Test passte sich die Brille gut an.

1 von 5
Schwimmbrille Test: Cressi1
Die Cressi Flash im klassischen Design.
Schwimmbrille Test: Cressi2
Das Kopfband kann einfach angepasst werden.
Schwimmbrille Test: Cressi3
Der Nasensteig ist nicht einstellbar, jedoch passt sich die Brille gut ans Gesicht an.
Schwimmbrille Test: Cressi4
Die mitgelieferte Verpackung ist praktisch für unterwegs.
Schwimmbrille Test: Cressi5
Man kann die Brille auch komplett auseinanderbauen.

Auch hier sorgt ein geteiltes Kopfband für stabilen Halt. Darüber hinaus können Schnalle und Band mit denen anderer Cressi-Modelle ausgewechselt werden. Ein separates Etui oder eine Schutzhülle gibt es zwar nicht, dennoch kann man die Verpackung dazu verwenden, in der die Brille aufbewahrt und sicher transportiert werden kann.

Gut und günstig: Arena the One

Mint und Lila – die Farben erinnern an ein schönes Eis mit Pistazien- und Heidelbeerkugeln und machen Lust auf einen Freibadbesuch oder einen Abstecher zum nächsten Badesee, um sich zu erfrischen. Aber aus Farben allein besteht kein Favorit. The One von Arena hat Eigenschaften, die dazu verleitet zu sagen: »Ja, das ist The One.«

Gut & günstig

Arena The One

Test Schwimmbrille: Arena The One
Der Allrounder bietet eine einfache Handhabung, einen angenehme Sitz und eine weiche Passform zu einem guten Preis.

Die Brille lässt sich auch einfach einstellen: Entweder zieht man an den Enden des Kopfbands, um es enger zu machen, oder man drückt am Rand der Brille auf den Schnellverschluss, um das Gummiband weiter einzustellen. Das klappt sehr einfach und unkompliziert. Die Brille muss man dafür nicht einmal ausziehen.

Die Passform der Arena The One ist perfekt. Die weichen Abdichtungen liegen gut auf dem Gesicht, ohne zu sehr auf die Augenhöhlen zu drücken – dennoch bleibt die Brille beim Schwimmen wasserdicht. Eine Einstellmöglichkeit für den Nasensteg gibt es nicht. Die Schwimmbrille ist so konzipiert, dass sie sich universell anpasst. Ob das wirklich für jede Gesichtsform stimmt, können wir nicht überprüfen, in unserem Test saß sie aber perfekt.

1 von 4
Schwimmbrille Test: Arena1
Die Arena The One in buntem Design.
Schwimmbrille Test: Arena2
Sie lässt sich sehr gut auf die eigene Gesichts- und Kopfform einstellen.
Schwimmbrille Test: Arena3
Die Abdichtungen sind weich und angenehm zu tragen.
Schwimmbrille Test: Arena4
Das Kopfband ist geteilt und stabil.

Das geteilte Kopfband sorgt für einen stabilen Halt am Hinterkopf. Auch bei stärkeren Bewegungen ist die Schwimmbrille nicht verrutscht.

Die Gläser sind aus Polycarbonat und bieten frontal und seitlich eine gute Sicht. Die Tönung der Gläser ist dezent blau – wir empfanden das sehr angenehm im Freibad.

Bei der Arena The One passt für uns vieles – und sie kostet auch nicht viel.

Wenn Geld egal ist: Speedo Fastskin Pure Focus Mirror

Ganz schön stromlinienförmig, aber auch ganz schön teuer – das ist die Speedo Fastskin Pure Focus Mirror. Wettkampfschwimmer werden sicherlich begeistert sein. Dank der Spannungsskala auf dem Gummi, kann die Brille gut angepasst werden. Drei unterschiedlich große Nasenstege sind ebenfalls im Paket enthalten, sodass hier jeder die richtige Passform finden kann.

Wenn Geld egal ist

Speedo Fastskin Pure Focus Mirror

Test  Schwimmbrille: Speedo Fastskin Pure Focus Mirror
Der Porsche unter den Schwimmbrillen – ideal für Wettkämpfe.

Auffällig ist, dass die verspiegelten Gläser über den Seitenrand reichen – ein sehr sportliches Design, sozusagen der Porsche unter den Schwimmbrillen.

Die Gläser schützen vor UV-Strahlen, die Anti-Beschlagstechnologie soll laut Hersteller doppelt so lange für klare Sicht sorgen. Unsere Sicht im Wasser war jedenfalls die ganze Zeit ungetrübt. Mit den lila getönten Gläsern hat man auch im Hallenbad guten Kontrast, die Verspiegelung schützt im freien Gewässer davor, geblendet zu werden.

1 von 6
Schwimmbrille Test: Fastskin Pure Focus Mirror1
Die Fastskin Pure Focus Mirror von Speedo - teuer, aber wow!
Schwimmbrille Test: Fastskin Pure Focus Mirror2
Das Design der Brille ist stromlinienförmig.
Schwimmbrille Test: Fastskin Pure Focus Mirror3
Die Spannungsskala hilft beim Einstellen der Weite.
Schwimmbrille Test: Fastskin Pure Focus Mirror4
Die Gläser sind verspiegelt und lila getönt.
Schwimmbrille Test: Fastskin Pure Focus Mirror5
Drei unterschiedliche Nasenstege liegen bei.
Schwimmbrille Test: Fastskin Pure Focus Mirror6
Zwar kann die Verpackung als Etui genutzt werden - aber ein schickes Etui sollte schon noch drin sein.

Die Speedo Fastskin Pure Focus Mirror kann leicht eingestellt werden, das doppelte Kopfband sorgt dafür, dass die Brille gut sitzt, ohne starken Druck auf die Augen auszuüben.

Ambitionierte Schwimmer, die bereit sind, so viel Geld auszugeben, können hier mit gutem Gefühl zuschlagen. Zwar kann die Verpackung zum Transport genutzt werden, aber Geld in ein zusätzliches Etui sollte man ebenfalls investieren.

Mehr Komfort: Aqua Sphere Vista

Schwimmmasken sind generell größer und massiger als Saugnapfbrillen. Bei der Vista von Aqua Sphere relativiert das Design die Größe: Die Silikondichtungen sind transparent, der Rahmen ist türkis und blau.

Mehr Komfort

Aqua Sphere Vista

Test Schwimmbrille: Aqua Sphere Vista
Eine Schwimmmaske mit großem Sichtfeld und gutem Sitz.

Schon beim Ansaugtest hat uns die Vista überrascht. Die Schwimmmaske saugte sich minutenlang fest, selbst bei leichten Gesichtsgrimassen löste sie sich nicht. Auch hier wird die Brille schnell für den Schwimmeinsatz eingestellt: Den Schnellverschluss am Brillenrand runterdrücken oder die Enden des Kopfbands anziehen.

Das geteilte Kopfband sorgt für einen stabilen Halt beim Schwimmen. Auch wenn Schwimmmasken den Ruf haben, leichter zu verrutschen, können wir das im Rahmen unseres Tests bei diesem Modell nicht bestätigen. Die Verpackung ist äußerst stabil und dazu geeignet, die Schwimmbrille aufzubewahren und zu transportieren.

Freiwasser: Orca Killa 180°

Knallige Farbe, verspiegeltes Glas – die Orca Killa 180° fällt ins Auge. Und auch zu Recht: Die stabile Schwimmbrille bietet angenehmen Komfort und sorgt für eine gute Sicht, insbesondere im Freiwasser.

Freiwasser

Orca Killa 180°

Test  Schwimmbrille: Orca Killa 180°
Verspiegelte Brille für alle, die am liebsten draußen schwimmen.

Das geteilte Kopfband kann rechts und links neben der Fassung in Stufen eingestellt werden. Enger ziehen klappt gut, auch mit nassen Händen im Wasser, da man einfach nur an den Ende des Gummis ziehen muss. Zum Engerstellen mussten wir die Schwimmbrille abnehmen. Mit einem Klick auf den Verschluss lässt sich die Weite dann einfach und praktisch regulieren.

1 von 4
Schwimmbrille Test: Killa 180
Orca Killa 180° - für Draußenschwimmer.
Schwimmbrille Test: Killa 180
Die Dichtung passt sich gut der Gesichtsform an.
Schwimmbrille Test: Killa 180
Die verspiegelten Gläser sind auch getönt.
Schwimmbrille Test: Killa 180
Eine Netztasche ist inklusive.

Die Orca Killa 180° sitzt stabil, ohne Druck auf die Augen auszuüben. Die Brille hielt bei unserem Test dicht und beschlug auch nicht. Dank Netztasche ist die Schwimmbrille unterwegs vor Kratzern geschützt.

Die großen Gläser sind verspiegelt und lila getönt – perfekt für draußen also.

Außerdem getestet

Arena Cobra Tri Swipe Mirror

An Triathleten richtet sich die Arena Cobra Tri Swipe Mirror und, wie der Name schon verrät: Hier ist Wischen erlaubt. Der Hersteller verspricht, dass die Anti-Fog-Beschichtung reaktiviert werden kann, wenn man mit dem Finger über die nassen Innenseite der Gläser wischt. Gefallen hat uns auch, dass die Schwimmbrille dank des cleveren Verschlusssystems ganz easy eingestellt werden kann – auf den Verschluss drücken, um die Brillen zu weiten, und an den Ende des Gummibands ziehen, um sie enger einzustellen. Der Sitz ist sehr angenehm und frei von Druck. Die Gläser sind leicht getönt und haben ein Low-Profile-Design. Mit den mitgelieferten drei verschieden große Nasenstege findet jeder die passende Größe für sich. Die Cobra Tri Swipe Mirror ist hochpreisig und wird ohne Etui geliefert.

Speedo Fastskin Speedsocket 2 Mirror

Speedo Fastskin Speedsocket 2 Mirror ist mit den grau getönten Gläser für Freiwasser ideal, die verspiegelten Gläser schützen die Augen zusätzlich davor, geblendet zu werden. Die Sicht durch das Glas ist hervorragend, die Schalen selbst sind eher klein. Angenehm ist, dass man keinen Druck auf den Augen verspürt. Das doppelte Kopfband lässt sich ganz einfach am Hinterkopf einstellen und gut am Kopf positionieren. Die klassische Brille ist geeignet für ambitionierte Schwimmer und für den Wettkampf. Es liegen drei unterschiedlich große Nasenstege bei. Die Verpackung kann darüber hinaus auch zum Transport verwendet werden. Uns hat die Brille gut gepasst, möglich ist allerdings, dass sie eher einem schmale Gesichter besser passt. Bei unserem Schwimmtest hat die Brillen absolut dicht gehalten.

Zionor G1

Die Zionor G1 fällt mit ihren bunten Gläsern aus Polycarbonat sofort auf. Die Gläser sind polarisiert mit Spiegel und Rauch – damit am besten also für Freiwasser und starke Lichtverhältnisse geeignet, da die Gläser verhindern, dass man von der Sonne geblendet wird. Die Einstellung des Kopfbands funktioniert hier auch mittels eines Schnellverschlusses am Brillenrand, den man runterdrückt, um das Kopfband zu lockern. Die Handhabung ist sowohl mit nassen Händen und ohne die Brille ausziehen zu müssen möglich. Die Abdichtung am Augenbereich ist weich und angenehm. Der Rahmen ist so aufgebaut, dass er sich an die Gesichtsform anpasst. Einstellmöglichkeiten für den Nasensteg gibt es daher nicht. Mit im Lieferumfang inbegriffen ist eine Schutztasche zum Aufbewahren und für den Transport.

Arena Cobra Ultra Swipe Mirror

Die Arena Cobra Ultra Swipe Mirror hat ebenfalls verspiegelte Gläser und erlaubt es, die nassen Gläser anzufassen, denn, so der Hersteller: »Mit der Swipe-Technologie hält die Anti-Fog Beschichtung bis zu zehnmal länger als bei einer herkömmlichen Beschichtung. Die Anti-Beschlag-Technologie kann durch einfaches wischen mit dem Finger Unterwasser reaktiviert werden.« Das Low-Profile-Design bietet wenig Wasserwiderstand, der Bügel sorgt dabei für sicheren Halt. Das doppelte Kopfband kann schnell und einfach am Hinterkopf richtig eingestellt werden. In der Verpackung finden sich fünf unterschiedlich große Nasenstege, die einen individuellen Sitzkomfort ermöglichen. Die Brille bietet eine gute Sicht, hat in unserem Test auch nicht beschlagen und absolut dichtgehalten. Empfehlenswert für Sportschwimmer und Wettkämpfer.

Adidas Persistar Fit

Um das Kopfband der Adidas Persistar Fit richtig einzustellen, muss man die Brille absetzen, um die richtige Weite einzustellen. Das geteilte Kopfband gibt stabilen Halt. Einfacher ist hier die die Einstellungsmöglichkeit für den Nasensteg. Viele Hersteller legen ihren Modellen unterschiedlich große Nasenstege bei, bei Adidas hat der Nasensteg drei Abstufungen, zwischen denen man wählen kann. Adidas ist in unserem Test der einzige Kandidat, der diese Lösung anbietet. Die Abdichtungen sind weich, bequem und sind während des Testschwimmens dicht geblieben. Die Gläser sind grau bzw. werden auch als Rauch oder Smoke bezeichnet. Die Tönung hilft dabei, Farben und Kontraste natürlich wahrzunehmen. Ideal ist das Modell vor allem für helle Schwimmbäder und Freiwasser. Ein separates Etui oder eine Schutzhülle gibt es nicht, aber auch hier ist die Verpackungsbox gut dafür geeignet, die Brille aufzubewahren und zu transportieren.

Cressi Skylight

Die zweite Schwimmmaske im Test kommt von dem italienischen Hersteller Cressi. Auch hier war der Ansaugtest super: Die Brille saugte sich minutenlang fest. Um das Kopfband anzupassen, zieht man an den Enden des Kopfbands oder hebt die Flügelchen vom Schnellverschluss am Brillenrand an, um es zu lockern. Das Sichtfeld ist groß, die Gläser sind nicht getönt. Ein separates Etui oder eine Schutzhülle gibt es nicht. Dennoch kann man die Verpackung dazu verwenden, die Brille aufzubewahren und sicher transportieren zu können.

Arena Cobra Ultra Mirror

Summer-Feeling! Knallige Farben machen die Schwimmbrille Arena Cobra Ultra Mirror zu einem Hingucker. Auch die Einstellmöglichkeiten sind vielfältig. Im Lieferumfang sind in Gelb und Weiß jeweils fünf unterschiedlich große Nasenstege enthalten. Das Kopfband wird für rechts und links mittig am Hinterkopf reguliert. Das Rahmenprofil fällt klein aus, ebenso die Abdichtung. Die Brille ist für Athleten bzw. Vereinsschwimmer gedacht. Daher liegt der Fokus darauf, dass die Brille möglichst wenig Wasserwiderstand bietet. Allerdings sind die Gläser hart, verspiegelt und dunkel. Mit der Brille hat man im Freiwasser gute Sicht. Die Brille ist außerdem frei von PVC.

Arena Air Soft Goggles

Von Arena haben wir eine weitere Brille im Test: die Air Soft Goggles. Ungewöhnlich ist hier die Wabenstruktur der Dichtung, diese Technologie soll er ermöglichen, dass sich die Brille gut der Gesichtsform anpasst, fest sitzt, aber nicht drückt. Und das tat sie auch. Wir fanden die klassische Schwimmbrille sehr komfortabel während des Tests. Die grau getönten Gläser sorgen für eine gute Sicht im Freiwasser, aber auch im hellen Schwimmbad. Das geteilte Kopfband lässt sich gut anpassen, allerdings bevor man sich die Brille aufsetzt. Im Wasser hatten wir keine Probleme mit eindringendem Wasser oder Beschlag an den Gläsern, auch der Sitz war perfekt. Die Brillen ist in verschiedenen Farben erhältlich sowie auch mit klaren Gläsern.

Speedo Futura Biofuse Flexiseal

Die Futura Biofuse Flexiseal von Speedo hat eine gute Passform: Das geteilte Kopfband ist mit dem Schnellverschluss am Brillenrand unproblematisch und auch im Wasser gut zu regulieren. Den Schnellverschluss am Brillenrand runterdrücken oder die Enden des Kopfbands anziehen – das war’s. Den Nasensteg kann man nicht verstellen, aber der flexible Rahmen passt sich der Kontur an. Die Augenschalen sind gut abgedichtet und sitzen recht weich. Hier waren uns die Brillengläser zu stark blau getönt, trotz dass wir im Außenbereich geschwommen sind. Bei helleren Lichtverhältnissen und wenn das Sonnenlicht stark auf dem Wasser reflektiert – das war bei unseren Test nicht der Fall – wird die Tönung aber wohl genau richtig sein.

Sportastisch Swimstar

Die Swimstar von Sportastisch haben wir mit einem stabilen Nasensteg in V-Form getestet, das Modell gibt es auch mit einem flexiblen Nasensteg. Bevor es ins Wasser geht, muss die Brille richtig eingestellt werden – und das gleich viermal. Die vier Bände laufen am Hinterkopf zusammen, dort befindet sich ein Klickverschluss, über den die Brille geöffnet und verschlossen wird. Die großen Gläser sind verspiegelt grau getönt und bieten eine gute Sicht. Die Dichtung hat bei uns kein Wasser durchgelassen im Test, die Anti-Beschlag-Beschichtung hat ebenfalls einwandfrei funktioniert. Geliefert wird die Brille samt Nasenklemme und Ohrenstöpsel. Die Verpackung kann für den Transport genutzt werden – denn bei uns war das abgebildete Etui nicht im Paket enthalten.

Sportastisch Torpedo

Ganz schön groß – vor allem im Vergleich zu den sportlichen Wettkampfbrillen – wirkt die Torpedo von Sportastisch aus. Das liegt vor allem an den großen und eckigen Gläsern. Wenn man die Brille erstmal richtig eingestellt hat, lässt sie sich am Hinterkopf über den Verschluss leicht öffnen und schließen. Allerdings müssen bis zu vier Bänder richtig eingestellt werden. Die Gläser sind verspiegelt und blau getönt. Die Sicht ist gut, die Dichtungen haben bei uns im Test kein Wasser durchgelassen, nur den Tragekomfort fanden nicht so angenehm, da bei uns vor allem rechts das Glas auf die Nase drückte. Möglicherweise haben Menschen mit breiteren Gesichtern und Nasen dieses Problem nicht. Mitgeliefert wird ein stabiles Etui, in dem die Brille sicher verwahrt werden kann. Dazu kommen eine Nasenklemme sowie Ohrenstöpsel.

Zerhunt Schwimmbrille

Hier ist ganz schön viel inklusive: Zusätzlich zu der Schwimmbrille von Zerhunt erhält man auch eine Nasenklemme und Ohrenstöpsel. Das Kopfband ist mit einer Schnalle zu öffnen und zu schließen. Für uns war das am Anfang recht ungewohnt, aber das ist wohl einer Frage der Übung. An diesem Verschluss hat man die Möglichkeit, die Weite für das Kopfband einzustellen, indem man an ihm zieht. Das lässt sich bei anderen Modellen besser lösen als hier. Silikon ist zwar langlebig, aber ein gutes Gefühl hatten wir dabei nicht. Die Gläser sind groß, breit und dunkel getönt. Die verspiegelten Gläser sind sehr empfindlich – nach einmaligem Gebrauch waren dort schon Kratzer zu sehen. Allerdings ist das Sichtfeld klein, an den Rändern ist die Sicht verzerrt. Die Abdichtung funktioniert gut. Die Verpackung kann als Aufbewahrungs- und Transportmittel verwendet werden.

Winline Schwimmbrille

Die Schwimmbrille von Winline fällt auf den ersten Blick durch den massiven Anteil an Silikon auf. Dennoch macht das den Tragekomfort nicht besser – bei uns drückte die Fassung unangenehm oberhalb an der Augenhöhle. Der zweite Blick hielt für uns auch eine Überraschung parat: Die Gläser sind polarisiert, und erstmal sahen wir nicht viel. Diese Gläser absorbieren direkt einfallendes und reflektiertes Licht, daher eignet sich diese Brille für Draußen- und Schönwetter-Schwimmer. Die Brille lässt sich einfach anpassen: Zum Engerstellen zieht man einfach an den Bändern, zum Weiten drückt man auf den Verschluss oberhalb der Fassung. Sehr clever, das hat uns gefallen. Die Verpackung – hier liegt übrigens ein Brillentuch bei – kann zum Transport verwendet werden.

Vetoky Schwimmbrille

Mit der Brille von Vetoky befinden sich noch drei Nasenstege zum Anpassen sowie eine Brillenhülle für den Transport und zur Aufbewahrung im Lieferumfang. Das doppelte Kopfband ist etwas unhandlich zu verstellen. Missfallen haben uns das kleine Sichtfeld und der verzerrte Rand. Die Gläser sind blau getönt und verspiegelt. Die Abdichtung ist gut, der Tragekomfort hat uns weniger gefallen: Die Brille hat zu sehr auf die Augenhöhlen gedrückt, obwohl sie nicht zu eng angepasst war.

Riptide Schwimmbrille

Schon der Ansaugtest fiel schlecht aus bei der Schwimmbrille von Riptide: Die Brille saugte sich überhaupt nicht fest, was wahrscheinlich an der starren Form der Brille liegt. Möglicherweise ist unser Gesicht für die Brille zu klein und Menschen mit größeren Gesichtern haben hier keine Probleme. Im Wasser ging es nämlich weiter: Schon beim Anziehen hatten wir den Eindruck, dass die Brille an einer Seite nicht richtig sitzt, und tatsächlich: Beim Schwimmen drang genau an der Stelle Wasser ein. Außerdem drückte die Brillen an der oberen Augenhöhle. Das geteilte Kopfband wird rechts und links an den Seiten eingestellt. Zu unserem Missfallen sprang das Band immer aus der Klemme, wenn wir daran zogen, um das Band festzuzurren. Alles in allem möchten wir die Brille daher nicht empfehlen.

So haben wir getestet

In unserem Test hatten wir 21 Saugnapfschwimmbrillen. Merkmal dieser Brillen ist der Saugnapf, also die Gummidichtung an der Augenschale, der sich bei Andrücken an das Gesicht festsaugt. Der Vorteil ist hier, dass die Brillen gut gedämpft sind, im Idealfall keine Abdrücke hinterlassen und einen guten Halt bieten. Im Gegenzug muss man oftmals etwas Zeit aufwenden, um die wirklich perfekt passende Schwimmbrille zu finden.

Zwei weitere Brillen in unserem Test sind Schwimmmasken. Sie erinnern von der Form an Tauchermasken, jedoch mit dem Unterschied, dass die Nase nicht in die Brille integriert ist. Der Dichtungsgummi um die Augenpartie ist größer, sodass die Brillen nicht auf den Augenhöhlen sitzt, sondern darum herum. Dadurch fällt möglicherweise das Gefühl, die Brille übe Druck auf die Augen auf, weg. In der Regel verrutschen diese Brillen bei schnellen Bewegungen leichter, da ihr Wasserwiderstand größer ist.

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Schwimmbrille Test: Update 2021
Schwimmbrille Test: Etuis
Schwimmbrille Test: Bänder

Die richtige Schwimmbrille sollte natürlich gut sitzen. Mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten kann die Brille der individuellen Gesichtsform angepasst werden. Da gibt es zum einem das Kopfband, das angepasst werden kann. In unserem Test gab es Bänder mit einem Clip am Hinterkopf, doppelt gelegte sowie geteilte Kopfbänder. Dazu kommen verschiedene Arten, wie man das Band einstellen kann – uns war eine einfache Handhabung wichtig. Darüber hinaus sollte das Band fest sitzen, ohne allerdings am Kopf und auf den Augen zu drücken.

Ein weiteres Merkmal: der Nasensteg. Bietet der Hersteller die Möglichkeit, den Nasensteg anzupassen oder verwendet er eine bestimmte Technologie, mit der sich die Brille bei unterschiedlichen Augenabständen flexibel zeigt?

Die Wasserdichtigkeit haben wir im und unter Wasser beim Schwimmen getestet.

Im Fokus stehen für uns die Ansprüche, die Freizeitschwimmer an eine Schwimmbrille haben. Die speziellen Ansprüche von Triathleten, Wettkampf- und Vereinsschwimmer hatten wir beim Schwimmbrillentest weniger im Visier.

Die wichtigsten Fragen

Wieso sind viele Brillen getönt und/oder verspiegelt?

Je nach Lichtverhältnissen sind Tönungen sehr sinnvoll, da sie eine gute Sicht unterstützen. Klares Glas ist perfekt für Hallenbäder, die schlecht beleuchtet sind. Eine lilafarbene Tönung verstärkt die Kontraste und ist ebenfalls für Hallenbäder geeignet. Blaue und graue Tönungen sorgen für gute Sicht bei hellen Lichtverhältnissen, sowohl drinnen als auch draußen. Verspiegeltes Glas wird vor allem draußen genutzt, weil es den Schwimmer davor schützt, von der Sonne geblendet zu werden. Auch polarisiertes Glas schützt die Augen, wenn die Sonne stark vom Wasser reflektiert wird.

Gibt es Unterschiede bei den Kopfbändern?

Die Bänder sind zwar alle aus Silikon, aber einige sind geteilt, andere sind doppelstrangig. Der Vorteil des doppelten Kopfbands liegt darin, dass das Band ganz nach eigenem Geschmack positioniert werden kann, um den möglichen Druck auf den Augen besser auszugleichen.

Wieso sollte ich meine Schwimmbrille in einem Etui verstauen?

Ganz einfach: Um die Gläser vor Kratzern und Verschmutzungen zu schützen. Sie haben so länger etwas von Ihrer Brille.

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