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Die beste Schwimmbrille

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Schwimmbrille Test: Schwimmbrillen Aufmacher2
Karin Bünnagel

Karin Bünnagel

ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt bei Gesundheits- und Fitnessthemen. Ihre Begeisterung fürs Fahrradfahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über jahrelange Erfahrung in Redaktionen von Fitnessmagazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.

Wir haben zwölf Schwimmbrillen im heißen Sommermonat August getestet. Die beste Schwimmbrille ist für uns The One von Arena. Unter den vielen schwarzen Schwimmbrillen sticht sie farblich heraus. Die Brille lässt sich unkompliziert einstellen und ist während unseres Tests weder verrutscht noch hat sie Wasser durchgelassen. Allerdings müssen wir dazusagen: Schlecht abgeschnitten hat keiner unserer Testkandidaten.

Ob als Schutz vor geröteten Augen vom Chlorwasser oder die Möglichkeit, unter Wasser die Augen aufzumachen: Schwimmbrillen sind wohl das unterschätzteste Accessoire bei Schönwetter- und Freizeit-Schwimmern. Wir haben zwölf Schwimmbrillen getestet und waren überrascht: Die Brillen halten, was sie versprechen, nämlich dicht – Probleme hatten wir nur mit der Schwimmbrille von Sportastisch.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Arena The One

Test Schwimmbrille: Arena The One
Die einfache Handhabung, der angenehme Sitz und die weiche Passform machen die Brille zum Testsieger.

Die Handhabung der Arena The One ist sehr einfach, auch mit nassen Fingern und wenigen Handgriffen lässt sich das geteilte Kopfband gut einstellen. Eine Einstellmöglichkeit für den Nasensteg gibt es allerdings nicht. Die Schwimmbrille ist so konzipiert, dass sie sich universell anpasst. Während des Tests ist sie weder beschlagen noch ist Wasser hineingelaufen.

Auch gut

Cressi Flash

Test Schwimmbrille: Cressi Flash
Die Cressi ist unkompliziert anzupassen und hat eine schöne Passform.

Das Kopfband der Cressi Flash justiert man am besten, nachdem man die Brille aufgesetzt hat, denn dann ist die Handhabung recht intuitiv: Man muss für den richtigen Sitz nur an den kleinen Flügelchen des Kopfbands ziehen. Die Dämpfung um die Augenschale ist weich, das Sichtfeld ist gut. Die Brille ist weder beschlagen noch ist Wasser reingelaufen.

Gut & günstig

Adidas Persistar Fit

Test Schwimmbrille: Adidas Persistar Fit
Adidas punktet mit angenehmer Passform und einem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Schwimmbrille Persistar Fit von Adidas hat leicht getönte Schalen und ein gutes Sichtfeld. Die Augenschalen sind etwas kleiner als bei unseren anderen Favoriten. Der Nasensteg hat verschiedene Abstufungen, sodass man die Brille individuell anpassen kann. Die Passform ist gut und im Wasser waren wir auch zufrieden mit dem Modell.

Wenn Geld egal ist

Zionor G1

Test Schwimmbrille: Zionor G1
Die Zionor kommt mit Brillentasche und polarisierten und verspiegelten Linsen.

Die G1 von Zionor ist eine der teuersten Schwimmbrillen in unserem Testfeld. Am Kopfband ziehen, den Schnellverschluss runterdrücken – und mit wenigen Handgriffen ist die Brille nachjustiert. Die Silikon-Dichtung ist angenehm weich. Diese Brille hat verspiegelte Gläser und ist vor allem für Freiwasser geeignet.

Mehr Komfort

Aqua Sphere Vista

Test Schwimmbrille: Aqua Sphere Vista
Eine Schwimmmaske mit großem Sichtfeld und gutem Sitz.

Eine Schwimmmaske, wie die Aqua Sphere Vista, wirkt zwar massiver als eine Saugnapfbrille, aber das Design nimmt optisch etwas von der Größe der Brille zurück. Die Passform ist sehr angenehm, da die Brille die Augenhöhlen umrahmt. Das Sichtfeld ist mit 180 Grad ausgesprochen weit. Ideal ist die Brille für schwache Lichtverhältnisse, zum Beispiel an bewölkten Tagen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut & günstigWenn Geld egal istMehr Komfort
Modell Arena The One Cressi Flash Adidas Persistar Fit Zionor G1 Aqua Sphere Vista Arena Cobra Ultra Mirror Speedo Futura Biofuse Flexiseal Zerhunt Schwimmbrille Kailh Schwimmbrille Cressi Skylight Sportastisch Pro Swim Vetoky Schwimmbrille
Test Schwimmbrille: Arena The OneTest Schwimmbrille: Cressi FlashTest Schwimmbrille: Adidas Persistar FitTest Schwimmbrille: Zionor G1Test Schwimmbrille: Aqua Sphere VistaTest Schwimmbrille: Arena Cobra Ultra MirrorTest Schwimmbrille: Speedo Futura Biofuse FlexisealTest Schwimmbrille: Zerhunt SchwimmbrilleTest Schwimmbrille: Kailh SchwimmbrilleTest Schwimmbrille: Cressi SkylightTest Schwimmbrille: Sportastisch Pro SwimTest Schwimmbrille: Vetoky Schwimmbrille
Pro
  • Einfache Handhabung
  • Passt sich an Gesichtsform an
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Gutes Sichtfeld
  • Dezent blau getönt
  • Einfache Handhabung
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Gutes Sichtfeld
  • Passt sich an Gesichtsform an
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Leicht getönte Schalen
  • Gutes Sichtfeld
  • Nasensteg mit Abstufungen
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Weiche Abdichtung
  • Passt sich an Gesichtsform an
  • Inklusive Schützhülle
  • Leichtes Design
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Großes Sichtfeld
  • Inklusive 2 x 5 Nasenstege
  • Bietet wenig Wasserwiderstand
  • Gute Passform
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Passt sich Gesichtsform an
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Inklusive Ohrenstöpsel und Nasenklemme
  • Große breite Gläser
  • Verspiegelte Gläser
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Inklusive Ohrenstöpsel und Nasenklemme
  • Große breite Gläser
  • Verspiegelte Gläser
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Schnellverschluss am Brillenrand
  • Großes Sichtfeld
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Inklusive 3 Nasenstege
  • Inklusive Ohrenstöpsel und Nasenklemme
  • Grau getönte, verspiegelte Gläser
  • Inklusive 3 Nasenstege
  • Inklusive Brillenhülle
  • Blau getönte, verspiegelte Gläser
  • Gute Abdichtung
Contra
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Kleinere Augenschalen
  • Kopfband etwas fricklig zu regulieren
  • Teuer
  • Massige Brille
  • Kleines Rahmenprofil
  • Harte Gläser
  • Dunkle, blau getönte Gläser
  • Schnalle zum Öffnen und Schließen
  • Anfällig für Kratzer
  • Kleines Sichtfeld und verzerrte Ränder
  • Schnalle zum Öffnen und Schließen
  • Anfällig für Kratzer
  • Kleines Sichtfeld und verzerrte Ränder
  • Massige Maske
  • Vier Bänder zum Einstellen der Weite
  • Schnalle zum Öffnen bzw. Schließen
  • Kleines Sichtfeld und verzerrte Ränder
  • Unhandliches Handling
Bester Preis
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Nicht nur für Profis

Eine Schwimmbrille wirkt immer sehr professionell, aber auch Freizeitschwimmer sind gut beraten, eine Schwimmbrille zu verwenden, denn:

  • Sie schützt vor Spritzwasser.
  • Sie schützt vor Chlor, Salz und Keimen, aber auch vor kleinen Tieren oder Algen im Wasser.
  • Sie verbessert die Sicht unter Wasser.
  • Sie ermöglicht es Kontaktlinsenträgern, ihre Linsen auch beim Schwimmen und Tauchen zu tragen.

Chlor wird in Schwimmbädern dem Wasser hinzugefügt, um das Wasser zu desinfizieren und hygienisch sauber zu halten, damit Bakterien und andere Erreger den Schwimmenden nichts anhaben können. Allerdings reizt Chlor die Augen, wenn sie mit dem Wasser in Kontakt kommen. Aber auch Salz- und Süßwasser können die Augen reizen, ebenfalls Partikel, die im Wasser schwimmen, sowie kleine Tierchen.

Auf was es bei einer Schwimmbrille ankommt

Die Wahl der richtigen Brillen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Natürlich muss man sich überlegen, wofür man die Brille nutzen möchte: Geht man nur ab und zu ins Schwimmbad? Soll die Brille einen in Seen oder Meeren optimal schützen? Benötigt man sie für Wettkämpfe und den regelmäßigen Einsatz? Persönliche Vorlieben sind hier natürlich inklusive.

Der Einsatzzweck

Welche Brille für wen geeignet ist, hängt immer auch von dem Einsatzzweck ab. Triathleten und Wettkampfschwimmer haben andere Ansprüche an eine Schwimmbrille als Freizeitschwimmer im Freibad. Von Bedeutung sind hier vor allem die Tönung, ein großes Sichtfeld und die Augenschalen.

Tönung, Sichtfeld und Augenschalen sind entscheidende Faktoren

Tönungen und ein großes Blickfeld sind im Freiwasser und für Triathleten wichtiger als für Schwimmer im Freibad. Verspiegelte Gläser reflektieren das Sonnenlicht vom Auge weg und bieten eine abgedunkelte Sicht an sonnigen Tagen. Ein großes Sichtfeld trägt dazu bei, den Überblick bei Wettkämpfen und im Training zu behalten.

Ein kleines Sichtfeld kann unter Umständen Schwindel hervorrufen. Am Rand sind viele Schwimmbrillen oft verzerrt, das führt bei einigen Menschen zu Orientierungsproblemen und damit zu Schwindelanfällen während des Schwimmens.

Und: Dichtungen von Schwimmbrillen sind unterschiedlich hart. Wer sich ins Getümmel stürzt und einen – absichtlich oder nicht – Fußtritt ins Gesicht abbekommen kann, sollte darauf achten, dass die Dichtung seiner Schwimmbrille weich ausfällt und einen Tritt dämpfen kann.

Die Passform

Wesentlich ist, dass eine Schwimmbrille richtig sitzt und wasserdicht ist. Für einen ersten Eindruck hilft der sogenannte Ansaugtest, den man im Trockenen macht. Dafür drückt man die Brille, ohne das Brillenband über den Hinterkopf zu ziehen, auf die Augenpartie. Durch den Unterdruck, der dabei entsteht, sollte die Brille von alleine einige Sekunden halten. In unserem Test haben das alle Brillen geschafft – mehr oder weniger lang.

Schwimmbrille Test: Nasenstege
Unterschiedlich große Nasenstege helfen, die richtige Passform zu finden.

Wenn die Brille bei leichten Gesichtsbewegungen – aber bitte nicht die Augen zusammendrücken – immer noch haften bleibt, hat man gute Chancen, dass sie wirklich kein Wasser reinlässt. Das gilt allerdings erstmal für den Ruhezustand, bei Kopfbewegungen oder Druck kann sich das möglicherweise ändern.

Reinigung und Hinweise

In unserem Test haben wir uns ausschließlich Schwimmbrillen konzentriert und Taucherbrillen außen vorgelassen. Alle Hersteller weisen darauf hin, dass die Brillen nur bis zu einer Tiefe von zwei Meter verwendet werden sollen.

Die meisten Schwimmbrillen verfügen über eine Beschichtung, die das Beschlagen verhindern sollen. Daher sollten die Gläser von außen und vor allem nicht von innen mit den Fingern berührt werden, da dadurch der Schutz vorm Beschlagen verloren geht.

Mit der Zeit kann es allerdings passieren, dass die Gläser dennoch beschlagen. Hier findet man im Internet verschiedene Hinweise, wie man damit umgehen sollten. Beispielsweise Zahnpasta von innen auf die Gläser zu verreiben. Davon raten wir jedoch ab, da Zahnpasta Partikel enthält, die den Schutzfilm noch mehr zerstören. Unser Tipp: Spucke und dann mit klarem Wasser ausspülen. Generell sollte man die Schwimmbrille nach dem Benutzen immer mit klarem Wasser abspülen.

Nach der Nutzung immer mit klarem Wasser abspülen

Alle Brillen in unserem Test verfügen über UV-Schutz. Für Schwimmer, die ausschließlich im Hallenbad im Wasser sind, mag dieser Punkt unwichtig sein. Alle anderen Schwimmer sind mit UV-Schutz auf den Gläsern besser dran, wenn während des Schwimmens Lichtreflexionen stören oder Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzen.

So haben wir getestet

In unserem Test hatten wir zehn Saugnapfschwimmbrillen. Merkmal dieser Brillen ist der Saugnapf, also die Gummidichtung an der Augenschale, der sich bei Andrücken an das Gesicht festsaugt. Der Vorteil ist hier, dass die Brillen gut gedämpft sind, keine Abdrücke hinterlassen und einen guten Halt bieten. Im Gegenzug muss man oftmals etwas Zeit aufwenden, um die wirklich perfekt passende Schwimmbrille zu finden.

Zwei weitere Brillen in unserem Test sind Schwimmmasken. Sie erinnern von der Form an Tauchermasken, jedoch mit dem Unterschied, dass die Nase nicht in die Brille integriert ist. Der Dichtungsgummi um die Augenpartie ist größer, sodass die Brillen nicht auf den Augenhöhlen sitzt, sondern darum herum. Dadurch fällt möglicherweise das Gefühl, die Brille übe Druck auf die Augen auf, weg. In der Regel verrutschen diese Brillen bei schnellen Bewegungen leichter, da ihr Wasserwiderstand größer ist.

Die richtige Schwimmbrille sollte natürlich gut sitzen. Mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten kann die Brille der individuellen Gesichtsform angepasst werden. Da gibt es zum einem das Kopfband, das angepasst werden kann. In unserem Test gab es Bänder mit einem Clip am Hinterkopf, doppelt gelegte sowie geteilte Kopfbänder. Dazu kommen verschiedene Arten, wie man das Band einstellen kann – uns war eine einfache Handhabung wichtig, auch mit nassen Händen. Darüber hinaus sollte das Band fest sitzen, ohne allerdings am Kopf zu drücken.

Ein weiteres Merkmal: der Nasensteg. Bietet der Hersteller die Möglichkeit, den Nasensteg anzupassen oder verwendet er eine bestimmte Technologie, mit der sich die Brille bei unterschiedlichen Augenabständen flexibel zeigt?

Die Wasserdichtigkeit haben wir im und unter Wasser beim Schwimmen getestet.

Im Fokus stehen für uns die Ansprüche, die Freizeitschwimmer an eine Schwimmbrille haben. Die speziellen Ansprüche von Triathleten, Wettkampf- und Vereinsschwimmer hatten wir beim Schwimmbrillentest weniger im Visier.

Schwimmbrille Test: Arena The One

Unser Favorit: Arena The One

Mint und Lila – die Farben erinnern an ein schönes Eis mit Pistazien- und Heidelbeerkugeln und machen Lust auf einen Freibadbesuch oder einen Abstecher zum nächsten Badesee, um sich zu erfrischen. Aber aus Farben allein besteht kein Favorit. The One von Arena hat Eigenschaften, die uns tatsächlich dazu verleiten zu sagen: »Ja, das ist The One.«

Testsieger

Arena The One

Test Schwimmbrille: Arena The One
Die einfache Handhabung, der angenehme Sitz und die weiche Passform machen die Brille zum Testsieger.

Die Brille lässt sich auch mit nassen Fingern gut einstellen: Entweder zieht man an den Enden des Kopfbands, um es enger zu machen oder man drückt am Rand der Brille auf den Schnellverschluss, um das Gummiband weiter einzustellen. Das klappt sehr einfach und unkompliziert. Die Brille muss man dafür nicht einmal ausziehen.

Die Passform der Arena The One ist perfekt. Die weichen Abdichtungen liegen gut auf dem Gesicht, ohne zu sehr auf die Augenhöhlen zu drücken – dennoch bleibt die Brille beim Schwimmen wasserdicht. Eine Einstellmöglichkeit für den Nasensteg gibt es nicht. Die Schwimmbrille ist so konzipiert, dass sie sich universell anpasst. Ob das wirklich für jede Gesichtsform stimmt, können wir nicht überprüfen, in unserem Test saß sie aber perfekt.

Das geteilte Kopfband sorgt für einen stabilen Halt am Hinterkopf. Auch bei stärkeren Bewegungen ist die Schwimmbrille nicht verrutscht.

Die Gläser sind aus Polycarbonat und bieten frontal und seitlich eine gute Sicht. Die Tönung der Gläser ist dezent blau – wir empfanden das ganz angenehm im Freibad.

Bei dieser Schwimmbrille passt für uns alles – und sie kostet auch nicht viel. Daher ist die Arena The One für uns die beste Schwimmbrille für die meisten.

Alternativen

Für andere Einsatzzwecke und den großen und kleinen Geldbeutel haben wir weitere Empfehlungen. Keine Brille im Test war wirklich schlecht, aber die folgenden Modelle konnten sich doch von der Masse absetzen.

Auch gut

Cressi Flash

Test Schwimmbrille: Cressi Flash
Die Cressi ist unkompliziert anzupassen und hat eine schöne Passform.

Beim Ansaugtest hatten wir leichte Zweifel, ob die Cressi Flash wirklich passt, aber später im Wasser saß die Schwimmbrille wie angegossen. Auch hier überzeugte uns die einfache und praktische Handhabung, um das Kopfband anzupassen. Man zieht an den Enden des Kopfbands oder hebt die Flügelchen vom Schnellverschluss am Brillenrand an, um es zu lockern. Auch mit nassen Händen klappt das reibungslos, die Brille kann man dabei anbehalten.

Die Brille saugt sich gut fest, ohne zu drücken und ohne Wasser durchzulassen. Einen einstellbaren Nasensteg gibt es hier nicht. Die Brille ist so konzipiert, dass die elastische Struktur sich ans Gesicht anpasst. Das gilt sicher nicht für jede Gesichtsform, aber in unserem Test passte sich die Brille gut an.

Auch hier sorgt ein geteiltes Kopfband für stabilen Halt. Darüber hinaus können Schnalle und Band mit denen anderer Cressi-Modelle ausgewechselt werden. Ein separates Etui oder eine Schutzhülle gibt es zwar nicht, dennoch kann man die Verpackung dazu verwenden, in der die Brille aufbewahrt und sicher transportiert werden kann.

Gut & günstig

Adidas Persistar Fit

Test Schwimmbrille: Adidas Persistar Fit
Adidas punktet mit angenehmer Passform und einem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Kopfband ist auch bei der Adidas Persistar Fit weitenregulierbar, allerdings nicht so unkompliziert wie bei den zwei vorangegangenen Modellen. Man muss die Brille absetzen, um die richtige Weite einzustellen. Das geteilte Kopfband gibt stabilen Halt.

Einfacher ist hier die die Einstellungsmöglichkeit für den Nasensteg. Viele Hersteller legen ihren Modellen unterschiedlich große Nasenstege bei, bei Adidas hat der Nasensteg drei Abstufungen, zwischen denen man wählen kann. Adidas ist in unserem Test der einzige Kandidat, der diese Lösung anbietet.

Die Abdichtungen sind weich, bequem und sind während des Testschwimmens dicht geblieben. Die Gläser sind grau bzw. werden auch als Rauch oder Smoke bezeichnet. Die Tönung hilft dabei, Farben und Kontraste natürlich wahrzunehmen. Ideal ist das Modell vor allem für helle Schwimmbäder und Freiwasser.

Uns hat die Schwimmbrille vor allem mit ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Sie ist eine der günstigen Brillen in unserem Test. Ein separates Etui oder eine Schutzhülle gibt es nicht, aber auch hier ist die Verpackungsbox gut dafür geeignet, die Brille aufzubewahren und zu transportieren.

Wenn Geld egal ist

Zionor G1

Test Schwimmbrille: Zionor G1
Die Zionor kommt mit Brillentasche und polarisierten und verspiegelten Linsen.

Die Zionor G1 fällt mit ihren bunten Gläsern aus Polycarbonat sofort auf. Die Gläser sind polarisiert mit Spiegel und Rauch – damit am besten also für Freiwasser und starke Lichtverhältnisse geeignet, da die Gläser verhindern, dass man von der Sonne geblendet wird.

Die Einstellung des Kopfbands funktioniert hier auch mittels eines Schnellverschlusses am Brillenrand, den man runterdrückt, um das Kopfband zu lockern. Die Handhabung ist sowohl mit nassen Händen und ohne die Brille ausziehen zu müssen möglich.

Die Abdichtung am Augenbereich ist weich und angenehm. Der Rahmen ist so aufgebaut, dass er sich an die Gesichtsform anpasst. Einstellmöglichkeiten für den Nasensteg gibt es daher nicht. Mit im Lieferumfang inbegriffen ist eine Schutztasche zum Aufbewahren und für den Transport.

Mehr Komfort

Aqua Sphere Vista

Test Schwimmbrille: Aqua Sphere Vista
Eine Schwimmmaske mit großem Sichtfeld und gutem Sitz.

Schwimmmasken sind generell größer und massiger als Saugnapfbrillen. Bei der Vista von Aqua Sphere relativiert das Design die Größe: Die Silikondichtungen sind transparent, der Rahmen ist türkis und blau.

Schon beim Ansaugtest hat uns die Vista überrascht. Die Schwimmmaske saugte sich minutenlang fest, selbst bei leichten Gesichtsgrimassen löste sie sich nicht. Auch hier wird die Brille schnell für den Schwimmeinsatz eingestellt: Den Schnellverschluss am Brillenrand runterdrücken oder die Enden des Kopfbands anziehen.

Das geteilte Kopfband sorgt für einen stabilen Halt beim Schwimmen. Auch wenn Schwimmmasken den Ruf haben, leichter zu verrutschen, können wir das im Rahmen unseres Tests bei diesem Modell nicht bestätigen. Die Verpackung ist äußerst stabil und dazu geeignet, die Schwimmbrille aufzubewahren und zu transportieren.

Außerdem getestet

Arena Cobra Ultra Mirror

Summer-Feeling! Knallige Farben machen die Schwimmbrille Arena Cobra Ultra Mirror zu einem Hingucker. Auch die Einstellmöglichkeiten sind vielfältig. Im Lieferumfang sind in Gelb und Weiß jeweils fünf unterschiedlich große Nasenstege enthalten. Das Kopfband wird für rechts und links mittig am Hinterkopf reguliert. Das Rahmenprofil fällt klein aus, ebenso die Abdichtung. Die Brille ist für Athleten bzw. Vereinsschwimmer gedacht. Daher liegt der Fokus darauf, dass die Brille möglichst wenig Wasserwiderstand bietet. Allerdings sind die Gläser hart, verspiegelt und dunkel. Mit der Brille hat man trotzdem eine gute Sicht. Die Brille ist außerdem frei von PVC.

Speedo Futura Biofuse Flexiseal

Die Futura Biofuse Flexiseal von Speedo hat eine gute Passform: Das geteilte Kopfband ist mit dem Schnellverschluss am Brillenrand unproblematisch und mit nassen Fingern zu regulieren. Den Schnellverschluss am Brillenrand runterdrücken oder die Enden des Kopfbands anziehen – das war’s. Den Nasensteg kann man nicht verstellen, aber der flexible Rahmen passt sich der Kontur an. Die Augenschalen sind gut abgedichtet und sitzen recht weich. Hier waren uns die Brillengläser zu stark blau getönt, trotz dass wir im Außenbereich geschwommen sind.

Zerhunt Schwimmbrille

Hier ist ganz schön viel inklusive: Zusätzlich zu der Schwimmbrille von Zerhunt erhält man auch eine Nasenklemme und Ohrenstöpsel. Das Kopfband ist mit einer Schnalle zu öffnen und zu schließen. Für uns war das am Anfang recht ungewohnt, aber das ist wohl einer Frage der Übung. An diesem Verschluss hat man die Möglichkeit, die Weite für das Kopfband einzustellen, indem man an ihm zieht. Das lässt sich bei anderen Modellen besser lösen als hier. Silikon ist zwar langlebig, aber ein gutes Gefühl hatten wir dabei nicht.

Die Gläser sind groß, breit und dunkel getönt. Die verspiegelten Gläser sind sehr empfindlich – nach einmaligem Gebrauch waren dort schon Kratzer zu sehen. Allerdings ist das Sichtfeld klein, an den Rändern ist die Sicht verzerrt. Die Abdichtung funktioniert gut. Die Verpackung kann als Aufbewahrungs- und Transportmittel verwendet werden.

Kailh Schwimmbrille

Die Schwimmbrille von Kailh sieht aus wie die Zwillingsschwester von Zerhunt. Mit einem Unterschied: Am Kopfband sind Ohrenstöpsel integriert. Wer sie nicht nutzen möchte, ärgert sich womöglich über diese Tentakel. Auch hier sind eine Nasenklemme sowie weitere Ohrenstöpsel im Lieferumfang enthalten. Ansonsten gilt für die Schwimmbrille von Kailh das Gleiche wie für Zerhunt: Das Kopfband ist mit einer Schnalle zu öffnen und zu schließen. An diesem Verschluss kann man die Weite für das Kopfband einzustellen, indem man an ihm zieht.

Auch hier sind die Gläser groß, breit und dunkel getönt. Die verspiegelten Gläser sind ebenfalls sehr empfindlich – nach einmaligem Gebrauch waren auch hier schon Kratzer zu sehen. Allerdings ist das Sichtfeld klein, an den Rändern ist die Sicht verzerrt. Die Abdichtung funktioniert gut. Die Verpackung kann als Aufbewahrungs- und Transportmittel verwendet werden.

Die zweite Schwimmmaske im Test kommt von dem italienischen Hersteller Cressi. Auch hier war der Ansaugtest super: Die Brille saugte sich minutenlang fest. Um das Kopfband anzupassen, zieht man an den Enden des Kopfbands oder hebt die Flügelchen vom Schnellverschluss am Brillenrand an, um es zu lockern. Auch mit nassen Händen klappt das reibungslos. Das Sichtfeld ist groß, die Gläser sind nicht getönt. Ein separates Etui oder eine Schutzhülle gibt es nicht. Dennoch kann man die Verpackung dazu verwenden, die Brille aufzubewahren und sicher transportieren zu können.

Sportastisch Pro Swim

Der erste Eindruck der Sportastisch Pro Swim: frickelig. Vier Bänder, die am Hinterkopf in der Mitte zusammenlaufen, können jeweils eingestellt werden. Mit einem Verschluss am Hinterkopf lässt sich die Brille öffnen und schließen. Das Paket umfasst neben der Schwimmbrille auch noch drei Nasenstege, eine Nasenklemme sowie Ohrenstöpsel. Und ein überaus stabiles Etui in Schwarz für den Transport. Die Abdichtungen fallen hier ebenfalls gut aus. Die Gläser der Pro Swim sind grau getönt und verspiegelt, um vor Sonnenreflexionen zu schützen.

Vetoky Schwimmbrille

Mit der Brille von Vetoky befinden sich noch drei Nasenstege zum Anpassen sowie eine Brillenhülle für den Transport und zur Aufbewahrung im Lieferumfang. Das doppelte Kopfband ist etwas unhandlich zu verstellen. Missfallen haben uns das kleine Sichtfeld und der verzerrte Rand. Die Gläser sind blau getönt und spiegeln. Die Abdichtung ist gut, der Tragekomfort hat uns weniger gefallen, die Brille hat zu sehr auf die Augenhöhlen gedrückt, obwohl sie nicht zu eng angepasst war.

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