günstige Espresso­maschine Test: Delonghi Ec 685 Espresso
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Letzte Aktualisierung:

Die beste Siebträgermaschine

Wir haben 15 Siebträgermaschinen getestet. Die beste für die meisten ist die DeLonghi EC685 Dedica. Sie kommt mit ihrer Edelstahl-Optik für diese Liga sehr gut bei uns an, liefert einen guten Espresso und auch der Milchschaum ist für ein Gerät dieser Preisklasse absolut in Ordnung.

Arne Preuß
Arne Preuß
ist leiden­schaft­licher Kaffee­experte und Gründer des bekanntesten deutschen Kaffee-Blogs Coffeeness. Er hat zahllose Kaffee­voll­automaten unter der Prämisse getestet: "Was würde ein Barista dazu sagen?". Arne ist außerdem speziali­siert auf Handfilter und Cold Brew Coffee.
Letztes Update: 18. Juli 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

18. März 2022

In unserem Test sind nun fünf weitere Siebträgermaschinen integriert: die Rommelsbacher EKS 2010, Gastroback 41616 Design Espresso Barista Pro, DeLonghi Icona Vintage Espresso ECOV311.GR, WMF Lumero und Krups Virtuoso XP442C. Die Gastroback 41616 Design Espresso Barista Pro und die WMF Lumero sind neue Empfehlungen.

22. Oktober 2021

Wir haben die Solis Barista Perfetta Plus getestet. Die kompakte Espressomaschine aus Metall ist super verarbeitet und bereitet hervorragenden Espresso zu. Für eine Empfehlung reicht es aber nicht, was vor allem dem hohen Preis geschuldet ist.

26. November 2020

Wir haben unsere Auswahl günstiger Espressomaschinen um die QuickMill Orione 3000 ergänzt. Die leicht zu bedienende Edelstahl-Maschine bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Da sie allerdings kein echtes Schnäppchen ist, bleiben unsere Testergebnisse und Empfehlungen aktuell.

6. März 2020

Wir haben vier weitere Geräte getestet: DeLonghi Dedica EC685, Sage SES500 the Bambino Plus, Solis Barista Gran Gusto und Gastroback Design Espresso Piccolo. Unser neuer Testsieger ist die DeLonghi Dedica EC685.

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Für eine richtig gute Siebträgermaschine kann man sehr viel Geld ausgeben. Klassiker wie ECM, Jura oder Bezzera werden nicht nur von Kaffeeliebhabern, sondern auch in der Gastronomie geschätzt. Aber nicht jeder will 1.000 Euro oder mehr für eine Espressomaschine ausgeben. Wie sieht es in den günstigeren Preisklassen aus? Finden sich dort gute Espressomaschinen oder ist die Kapselmaschine die Alternative der Wahl für den schmalen Geldbeutel?

Um das herauszufinden, haben wir 15 Siebträgermaschinen mit Preisen zwischen 130 und knapp 600 Euro getestet. 14 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

DeLonghi EC685 Dedica

Test günstige Espresso­maschine: DeLonghi EC 685 Dedica
In dieser Preisklasse die optimale Einsteiger-Siebträgermaschine: Die Bedienung gelingt ebenso gut wie der Espresso.

Das Angebot an Siebträgermaschinen unter 200 Euro ist vielleicht auf den ersten Blick sehr umfangreich. Aber gute Qualität hat ihren Preis: Die günstigen Geräte haben deutliche Schwächen, nicht selten sogar Mängel in Verarbeitung und Funktionalität. Es ist nicht einfach, eine solide Einsteiger-Espressomaschine für weniger als 200 Euro zu finden. Aber wenn Sie nicht mehr Geld ausgeben möchten, ist die DeLonghi EC685 Dedica eine sehr gute Wahl.

Sie überzeugt wie ihr direkter Vorgänger, die EC680 Dedica, mit sinnvollen Einstellungsmöglichkeiten für Wassertemperatur und Bezugsmenge. Ihre Qualität zeigt sich in der Bedienung und den Ergebnissen: Der Espresso ist sehr gut trinkbar und hat eine gute Crema. Die Zubereitung des Milchschaums ist angenehm anfängerfreundlich. Und auch optisch macht das Gerät mit seiner Edelstahlverkleidung etwas her. Möchten Sie eine bessere Siebträgermaschine kaufen, müssen Sie deutlich mehr Geld investieren.

Wenn Geld egal ist

Rancilio Silvia

Test günstige Espressomaschine: Rancilio  Miss Silvia
Die Rancilio Silvia ist ein solider Klassiker, der zum Ausprobieren einlädt.

Ein richtiges Einsteigermodell ist die Rancilio Silvia eigentlich gar nicht. Als absoluten Klassiker müssen wir sie allerdings aufführen. Sie liegt mit rund 600 Euro nicht in derselben Preisklasse wie unser Testsieger. Aber für ihre Klasse ist dieser Preis mehr als fair. Sie ist optimal voreingestellt, sodass die Bedienung besonders einfach ist.

Mit verschiedenen Mahlgraden können Sie experimentieren, bis Sie das für Sie optimale Ergebnis erzielen. Was die Rancilio vor allem von den günstigen Geräten unterscheidet? Hochwertige Materialien und eine qualitative Verarbeitung sorgen für ein langes Leben dieser Siebträgermaschine. Das kann ein günstiges Gerät für unter 200 Euro einfach nicht bieten.

Gut & günstig

Krups XP3440

Test günstige Espressomaschine: Krups  XP3440
Nicht schlecht, aber mehr Kunstoff als bei der DeLonghi Dedica – aufgrund des niedrigen Preises aber gerechtfertigt.

Die Krups XP3440 ist etwas günstiger als die DeLonghi EC685 Dedica. Sie hat einen höheren Kunststoff-Anteil als unser Testsieger und verzichtet im Gegensatz zu diesem auf die Einstellbarkeit der Wassertemperatur sowie die Speicherung der Wassermenge. Zwar ist sie abgesehen davon mit unserem Favoriten vergleichbar, dennoch empfehlen wir Ihnen, ein paar Euro mehr zu investieren und den Testsieger anzuschaffen.

Kompakt

WMF Lumero

Test günstige Espressomaschine: WMF Lumero
Die Kompaktheit ist perfekt für Singles, Paare & kleine Küchen. Der Kaffee ist sehr lecker, aber nicht weltbewegend.

Die WMF Lumero ist kompakt und eignet sich für Singles, Paare und kleine Küchen. Die robuste Thermoblock-Maschine ist günstig und liefert dafür noch ausgesprochen leckeren Espresso. Das Modell ist mit seinem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis an Einsteiger adressiert.

Allrounder

Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro

Test günstige Espressomaschine: Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro
Das Komplettpaket. Dieses Modell hat alle Bauteile direkt integriert – es ist keine extra Mühle notwendig. Bohnen kaufen, loslegen, verkosten. Dafür wird geschmacklich nicht das Maximum herausgeholt.

Die Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro ist eine tolle Siebträgermaschine für Anfänger. Trotzdem können Sie an dem programmierbaren Modell fast alles einstellen und speichern, was Sie möchten. Auch das Druckmanometer am Brühkopf hilft Ihnen, Profi-Barista zu werden.

Vergleichstabelle

TestsiegerDeLonghi EC685 Dedica
Wenn Geld egal istRancilio Silvia
Gut & günstigKrups XP3440
KompaktWMF Lumero
AllrounderGastroback 42616 Design Espresso Barista Pro
Krups Virtuoso XP442C
Solis Barista Gran Gusto
Gastroback Design Espresso Piccolo
Sage SES500 The Bambino Plus
DeLonghi EC680 Dedica
Solis Barista Perfetta Plus
QuickMill Orione 3000
Rommelsbacher EKS 2010
DeLonghi Icona Vintage Espresso ECOV311.GR
Test günstige Espresso­maschine: DeLonghi EC 685 Dedica
  • Guter Espresso
  • Einfache Bedienung
  • Nur für Einsteiger
Test günstige Espressomaschine: Rancilio  Miss Silvia
  • Sehr langlebig und perfekt zum Experimentieren
  • Teuer, da eigentlich nicht mehr wirklich Einstiegsmodell
Test günstige Espressomaschine: Krups  XP3440
  • Etwas günstiger als der Testsieger
  • Wassertemperatur nicht einstellbar
Test günstige Espressomaschine: WMF Lumero
  • Sehr schmal
  • Preiswert
  • Schnelle Zubereitung
  • Milchschaum & Espresso nicht gleichzeitig möglich
Test günstige Espressomaschine: Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro
  • Integriertes Mahlwerk
  • Viele Parameter
  • Anfänger-geeignet
  • Geschmacksintensität mittelmäßig
Test günstige Espressomaschine: Krups Virtuoso XP442C
  • Hoher Pumpendruck
  • Elegantes Design
  • Guter Kaffee für geringen Preis
  • Keine persönlichen Einstellungen
  • Kleiner Wassertank
Test günstige Espresso­maschine: Solis Barista Gran Gusto
  • Hochwertiges Zubehör
  • Einfache Programmierung
  • Schwache Milchschaumdüse
Test günstige Espresso­maschine: Gastroback Design Espresso Piccolo
  • Kompaktes Format
  • Abstriche bei Materialqualität
Test günstige Espresso­maschine: Sage SES500 the Bambino Plus
  • Schönes Design
  • Automatisches Milchaufschäumen
  • Abstriche bei Materialqualität
Test günstige Siebträger-Espressomaschine – Testsieger Delonghi EC 680 Dedica
  • Toller Espresso und viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Nicht so standfest, da sehr schlank geschnitten
Test günstige Espressomaschine: Solis Barista Perfetta Plus
  • Kompakt mit wertigen Materialien
  • Sehr guter Espresso
  • Hervorragender Dampfdruck
  • Durchdachtes Zubehör
  • Sehr kleine Maschine
  • Vergleichsweise hoher Preis
Test günstige Espressomaschine: QuickMill Orione 3000
  • Edle Retro-Optik
  • Durchlauferhitzer (schnell Einsatzbereit)
  • Achtung beim Heißwasserbezug
  • Kein Schnäppchen für Einsteiger
Test günstige Espressomaschine: Rommelsbacher EKS 2010
  • Simple Handhabung
  • Viele praktische Funktionen
  • Einfache Reinigung
  • Keine Abschaltautomatik
Test günstige Espressomaschine: DeLonghi Icona Vintage Espresso ECOV311.GR
  • Hingucker
  • Einfache Bedienung
  • Zu geringes Gewicht für integrierten Tamper
  • Kaffee zu kalt
  • Billige Verarbeitung
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Schwarz, stark und heiß: Siebträgermaschinen im Test

Wer wirklich guten Espresso zubereiten möchte, kommt um eine Siebträgermaschine nicht herum. Hier wird das heiße Wasser mit einem Druck von etwa neun bar durch einen Siebträger gepresst, der mit fein gemahlenem und getampertem Espressopulver gefüllt ist. Getampert bedeutet, dass das Pulver mit einem Tamper, der an einen runden Stempel erinnert, leicht zusammengedrückt wird.

Der hohe Wasserdruck ist zwingend nötig für einen echten Espresso. Denn ohne diesen Druck kommt keine Crema zustande, wie die leckere Schaumkrone auf dem Espresso genannt wird. Die bekannten Aluminium-Kännchen für den Herd, die Sie auch als Espressokocher kennen, sind also eine kleine Mogelpackung – eine Crema bekommen Sie damit nicht hin.

Die einzige Möglichkeit, einen echten Espresso in Handarbeit zuzubereiten, ist eine Handhebelmaschine. Denn damit können Sie den erforderlichen Druck herstellen. Allerdings ist die Anwendung einer solchen Maschine nicht besonders anfängerfreundlich. Da Handhebelmaschinen zudem nicht ganz billig sind, sind sie eher für echte Kaffee-Liebhaber und fortgeschrittene Nutzer geeignet.

Espressobezug mit der Delonghi
Espresso wie vom Barista.

Eine weitere sinnvolle Alternative zur Espressomaschine ist ein Kaffeevollautomat. Der hat gegenüber der Siebträgermaschine den Vorteil, portionsweise Kaffeebohnen mahlen zu können. Eine zusätzliche Kaffeemühle wird nicht benötigt. Allerdings entspricht unseren Erfahrungen nach ein Espresso aus dem Vollautomaten nicht dem Ideal eines Espressos.

Der feine Mahlgrad, der bei einem guten Espresso üblich ist, bringt die Automaten aus dem Tritt, sodass sie etwas gröber mahlen. Dennoch liefern bereits Mittelklasse-Modelle wie der DeLonghi Dinamica oder der Saeco PicoBarista ganz ordentliche Ergebnisse. Wenn Sie aber Espresso in Barista-Qualität trinken möchten und zudem die Feinheiten der richtigen Zubereitung verstehen möchten, kommen Sie um eine Siebträgermaschine nicht herum.

Einen kleinen Kostennachteil der Siebträgermaschine gegenüber einem Kaffeevollautomaten haben wir nun angesprochen: Sie brauchen eine zusätzliche Kaffeemühle. Natürlich können Sie auch gemahlenen Espresso kaufen. Davon raten wir Ihnen aber wegen mangelnder Frische dringend ab. Das wäre in etwa so, als würden Sie auf Ihrem topmodernen Küchenherd nur Tütensuppen kochen.

Einkreiser oder Zweikreiser?

Ein ebenso wichtiger wie heikler Aspekt bei Siebträgermaschinen ist die Wassertemperatur. Das Wasser darf auf keinen Fall zu heiß sein, denn dann verbrennt das Espressopulver – und damit der größte Teil des Aromas.

Besonders bei Espressomaschinen mit Milchaufschäumer kann das ein großes Problem sein. Um Milch mit Wasserdampf aufzuschäumen, wird das Wasser auf über 100 Grad erhitzt. Für den Espresso, der mit etwa 90 Grad gebrüht wird, ist das zu heiß. Also muss das Wasser entweder nach dem Aufschäumen wieder ein wenig abkühlen oder nach dem Brühen weiter erhitzt werden – je nachdem, welche Reihenfolge Sie wählen.

Sogenannte Zweikreiser-Espressomaschinen umgehen dieses Problem. Sie verfügen über zwei getrennte Wasserkreisläufe, in denen in einem Dualboiler das Wasser für den Espresso und das Wasser für den Milchschaum parallel auf die jeweils richtige Temperatur gebracht werden. Das ist die optimale Lösung, denn der Cappuccino schmeckt am besten, wenn Espresso und Milch nach dem Brühen schnell zusammenkommen. Allerdings sind sie teurer als Einkreiser-Maschinen.

Sie können das Problem aber auch mit einem günstigen Einkreiser wie dem DeLonghi Dedica EC685 elegant lösen. Dazu müssen Sie nach dem Aufschäumen der Milch die Espresso-Taste drücken, um heißes Wasser durch die Schaumlanze abzulassen. Dadurch läuft automatisch kühles Wasser nach und die Temperatur sinkt schneller. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Siebträgermaschine die richtige Temperatur misst und anzeigt. Diese Möglichkeit bieten billige Discount-Geräte jedoch nicht.

Wie wird der Espresso perfekt?

Mit der richtigen Temperatur und dem nötigen Wasserdruck sind die wichtigsten Kriterien erfüllt. Für einen perfekten Espresso reicht das aber noch nicht. Möchten Sie die Siebträgermaschine wirklich richtig beherrschen, kommen Sie nicht umhin, sich mit Mahlgrad und Durchlaufzeit auseinanderzusetzen. Hier ist Experimentierfreude gefragt!

Wer richtig guten Espresso will, muss sich einarbeiten

Achten Sie beim Kauf einer Siebträgermaschine deshalb auch auf die Einstellmöglichkeiten. Sinnvoll ist es beispielsweise, die Wassermenge pro Getränk einstellen zu können. Denn diese wirkt sich direkt auf die Qualität des Espressos aus. Auch die Temperatur des Wassers sollten Sie regulieren können, selbst wenn Sie bei einer guten Voreinstellung der Maschine davon keinen Gebrauch machen müssen. Wie sinnvoll eine automatische Abschaltung des Geräts ist, hängt hingegen vor allem von Ihren persönlichen Gewohnheiten ab.

Größe und Gewicht der Espressomaschine wirken sich zwar auf die Handhabung aus, haben aber keinen Einfluss auf die Qualität des Espressos. Während eine wuchtige Maschine mehr Platz in der Küche in Anspruch nimmt, kann es bei kleinen und leichten Geräten passieren, dass sie beim Einhängen des Siebträgers verrutschen. Oftmals müssen Sie leichte Maschinen daher mit beiden Händen bedienen.

Sie finden im Handel eine Vielzahl deutlich günstigerer Espressomaschinen, die teilweise weniger als 100 Euro kosten. Allerdings sind diese Maschinen mit Vorsicht zu genießen. Denn einen wirklich guten Espresso bekommen nicht alle dieser Geräte hin.

Viele besonders günstige Siebträgermaschinen lassen keine zuverlässige und exakte Regulierung der Wassertemperatur zu. Hier ist es oft dem Zufall überlassen, ob ein Espresso gelingt oder verbrennt und bitter wird.

Zudem macht sich ein allzu günstiger Preis in der Verarbeitung bemerkbar. Wenn die Hersteller hier sparen, kann es passieren, dass Teile nicht genau zueinander passen, dass etwas wackelt oder an einer Stelle Wasser austritt. Die Verarbeitung wirkt sich natürlich auch auf die Lebensdauer der Geräte aus.

günstige Espresso­maschine Test: Delonghi Ec 685 Espresso

Testsieger: DeLonghi EC685 Dedica

Die DeLonghi Dedica EC685 unterscheidet sich optisch kaum von ihrem Vorgänger. Sie ist ebenso kompakt und elegant. Sie ist mit allen wichtigen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet und lässt sich einfach bedienen. Für einen herausragend günstigen Preis liefert die DeLonghi EC685 Espresso und Milchschaum in sehr guter Qualität.

Testsieger
DeLonghi EC685 Dedica
Test günstige Espresso­maschine: DeLonghi EC 685 Dedica
In dieser Preisklasse die optimale Einsteiger-Siebträgermaschine: Die Bedienung gelingt ebenso gut wie der Espresso.

Wenn Sie eine günstige Espressomaschine für zuhause suchen, ist die DeLonghi Dedica EC685 die richtige Wahl. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis findet man im Moment nirgends!

Schlanke Maschine mit Edelstahl­­verkleidung

Edelstahl ist bei Espressomaschinen in der günstigen Preisklasse eine Seltenheit. In der Regel bestehen die Gehäuse komplett aus Kunststoff. Das Gehäuse der DeLonghi EC685 ist zwar auch aus Kunststoff gefertigt, allerdings mit einem Mantel aus Edelstahl verkleidet. Die Maschine ist in vier Farben erhältlich, die alle ihren eigenen Charme haben: Schwarz, Silber, Weiß und Rot.

günstige Espresso­maschine Test: Delonghi Ec685 Testsieger
Hochwertige Maschine, die exzellenten Espresso zaubert.

Die schlanke Form wirkt optisch sehr gut und spart zudem Platz in der Küche. Leider wirkt sich die Kompaktheit auf die Standfestigkeit aus. Aber das haben alle schmalen und leichten Espressomaschinen gemeinsam. Während schwere Modelle wie die Rancilio Silvia ungerührt stehen bleiben, wenn man den Siebträger einhängt oder herausnimmt, wandern leichte Maschinen schon mal auf der Arbeitsplatte herum. Der Einsatz der zweiten Hand ist hier unerlässlich.

Einfache Bedienung

Grundsätzlich unterscheidet sich die DeLonghi EC685 nur unwesentlich von der EC680. Bedient wird sie über drei Tasten an der Oberkante der Maschine. Dabei dient eine Taste dem einfachen Espressobezug, eine dem doppelten und die dritte dem Aufheizen des Wassers für die Milchschaumlanze. Blinken oder Leuchten der Tasten signalisiert Ihnen die Einsatzbereitschaft der Maschine. Das ist wunderbar einfach und intuitiv. Weitere Einstellungen – und auch das Speichern – sind möglich, wenn Sie die Tasten länger gedrückt halten.

Die Milchschaumlanze funktioniert ebenfalls einwandfrei und macht die Sache einfacher als bei vielen anderen Espressomaschinen. Dabei hilft der sogenannte Pannarello-Aufsatz, der automatisch die Luft ansaugt, die zum Aufschäumen nötig ist. Damit müssen Sie im Grunde nur den Milchbehälter unter die Lanze halten und die Maschine macht den Rest. Anders als bei der EC680 können Sie bei der EC685 wählen, ob Sie Milchschaum oder heiße Milch haben möchten. So können Sie mit der Milchschaumlanze auch Milch-Heißgetränke ohne Milchschaum zubereiten.

Einstellungen und Programmierung

Die DeLonghi Dedica EC685 bietet Ihnen neben drei Temperatureinstellungen eine stufenlose Einstellung der Füllmenge in der Tasse. So können Sie Ihren Kaffee ganz nach Ihrem Geschmack zubereiten und sogar je nach Kaffeebohne im Feinbereich nachjustieren.

In unserem Test empfanden wir die beiden niedrigeren Temperaturstufen als eher unbrauchbar. Selbst auf der höchsten Einstellung hätten wir uns eigentlich etwas mehr gewünscht. Dennoch: Der Espresso kommt recht nah an die optimale Temperatur heran.

Die Temperatur ist nicht nur beim Espresso in der Tasse von zentraler Bedeutung. Sie gibt auch Aufschluss über die Leistungsfähigkeit des Boilers und die Kühleigenschaften des Geräts, etwa bei den Schläuchen. Auch wenn das Ergebnis einigermaßen gut ist: Ihr Einsteigerniveau kann die DeLonghi EC685 nicht kaschieren. Aber das erwarten wir auch nicht von einem günstigen Gerät für weniger als 200 Euro.

Die Bezugsmenge lässt sich ganz einfach ändern: Sie halten einfach die Bezugstaste gedrückt, bis die gewünschte Menge in der Tasse ist. Diese wird dann automatisch von der Maschine gespeichert. Die Wassermenge wirkt sich direkt auf das Aroma und die Stärke des Espressos aus. Allerdings ist die optimale Bezugsmenge von verschiedenen Faktoren abhängig: Die Menge des Kaffeemehls, der Mahlgrad und jede Abweichung beim Tampern machen sich bemerkbar.

Hier können Sie umfangreich experimentieren und ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich Veränderungen bei der Zubereitung auf den Espresso in der Tasse auswirken. Und das möchte man als Einsteiger ja durchaus!

Zubehör

Der im Lieferumfang enthaltene Siebträger und die Siebe sind eine kleine Schummelei, mit der die DeLonghi Dedica EC685 die Schwächen ihrer Preisklasse kaschiert. Der Siebträger ist auf die Aufnahme doppelwandiger Siebe ausgelegt, wie sie hier mitgeliefert werden.

Diese sogenannten Doppel-Floor-Siebe sehen von oben aus wie die professionelle Variante, die Sie etwa bei der Rancilio Silvia oder der Solis Barista Gran Gusto finden. Allerdings haben sie an der Unterseite nur wenige Löcher oder sogar nur einen einzigen Auslass.

Dadurch erhalten Sie bei geringerem Druck eine recht stabile Crema und einen ordentlich extrahierten Espresso. Das entspricht zwar nicht dem Profi-Standard, kann aber bei günstigen Einsteiger-Geräten nicht als Manko gewertet werden.

Als kleine Schwäche, wenn auch in diesem Preissegment verzeihlich, empfinden wir den mitgelieferten Tamper. Dieser besteht aus Kunststoff und ist zu leicht. Zudem hat er am Ende einen integrierten Messlöffel. An dieser Stelle erkennt man schnell, dass der Hersteller gespart hat. Wir empfehlen Ihnen einen massiven Tamper aus Metall.

Der entnehmbare Wassertank hat einen Liter Fassungsvermögen. Auch die Auffangschale ist entnehmbar, was das Reinigen vereinfacht. Sie sollte ebenso wie der Wassertank nach Gebrauch unter fließendem Wasser gereinigt und gut getrocknet werden.

DeLonghi EC685 im Testspiegel

Der Vorgänger unseres aktuellen Testsiegers, die DeLonghi EC680 Dedica, schnitt in Tests der Stiftung Warentest und des ETM Testmagazins gut ab. In beiden Tests fielen neben guten Espresso-Ergebnissen vor allem die Einstellungsmöglichkeiten positiv auf.

Auch im EC680 Test auf Coffeeness.de schneidet das Gerät gut ab. Nachdem wir die Dedica EC685 genauer unter die Lupe genommen haben, stellen wir fest, dass sie ein würdiges Nachfolgemodell ist. In der absoluten Einsteigerklasse gibt es kein Gerät mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis.

Alternativen

Im Einstiegssegment ist die DeLonghi EC685 – ebenso wie ihr Vorgänger – konkurrenzlos. Möchten Sie eine bessere Maschine erwerben, müssen Sie deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Besser geht’s nicht: Rancilio Silvia

Eines dieser deutlich teureren Geräte ist die Rancilio Silvia. Gut – sie kann nicht mehr als Einstiegsgerät gezählt werden. Aufgrund ihres tollen Preis-Leistungs-Verhältnisses müssen wir sie hier aber dennoch aufführen.

Wenn Geld egal ist
Rancilio Silvia
Test günstige Espressomaschine: Rancilio  Miss Silvia
Die Rancilio Silvia ist ein solider Klassiker, der zum Ausprobieren einlädt.

Als absoluter Klassiker steht die Rancilio Silvia vor allem für Zuverlässigkeit und Unverwüstlichkeit. Mit 14 Kilogramm Gewicht hat das minimalistisch designte Gerät mit dem stilvoll-robusten Edelstahlgehäuse jederzeit einen sicheren Stand. Da die Voreinstellungen des Herstellers optimal sind, stört es nicht, dass Sie Wassermenge und -temperatur nicht manuell regulieren können. Möchten Sie bei der Zubereitung Ihres Espressos variieren, ist dies dennoch möglich: Nutzen Sie einfach unterschiedliche Mahlgrade.

Die Rancilio Silvia genügt auch professionellen Ansprüchen, sie lässt den Espresso mühelos gelingen und verspricht eine lange Lebensdauer. Wer Wertarbeit schätzt und bereit ist, etwas mehr Geld zu investieren, macht mit dieser Siebträgermaschine garantiert nichts falsch.

Preistipp: Krups XP3440

Die Krups XP3440 ist etwas günstiger als unser Testsieger von DeLonghi. Die Kombination aus mattem Schwarz und glänzendem Aluminium verleiht ihrem Äußeren hochwertige Eleganz. Leider bietet sie keine Möglichkeit, die Wassertemperatur zu regulieren oder die Wassermenge zu speichern. Wie bei vielen anderen günstigen Espressomaschinen stoppen Sie den Durchlauf hier manuell. Das ist nicht schlimm, allerdings bietet das Speichern mehr Bedienkomfort.

Gut & günstig
Krups XP3440
Test günstige Espressomaschine: Krups  XP3440
Nicht schlecht, aber mehr Kunstoff als bei der DeLonghi Dedica – aufgrund des niedrigen Preises aber gerechtfertigt.

Abgesehen von diesen kleineren Nachteilen ist sie mit unserem DeLonghi-Testsieger vergleichbar. Erfreulich ist, dass auch größere Gläser unter den Kaffeeauslauf passen. Das ist nicht bei allen Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten der Fall. Nicht selten sind die Geräte in dieser Hinsicht eingeschränkt, was vor allem Latte-Macchiato-Fans ärgert.

Kompaktwunder: WMF Lumero

Der Siebträger WMF Lumero ist sehr kompakt und eignet sich somit perfekt für Singles, Paare und kleine Küchen. Die robuste Thermoblock Maschine ist günstig und liefert dafür noch ausgesprochen leckeren Espresso. Wer allerdings höchste Ansprüche an sein Kaffeegetränk stellt, ist hier falsch. Das Modell ist mit seinem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch an Einsteiger adressiert.

Kompakt
WMF Lumero
Test günstige Espressomaschine: WMF Lumero
Die Kompaktheit ist perfekt für Singles, Paare & kleine Küchen. Der Kaffee ist sehr lecker, aber nicht weltbewegend.

Ansonsten ist die Handhabung einfach und bietet einige, aber nicht zu viele Einstellungsmöglichkeiten. Auch die Aufheizzeit ist sehr kurz, wodurch ihr mit der Zwei-Tassen-Funktion relativ schnell mehrere Personen servieren könnt. Leider gibt es keine Wasserstandsanzeige und Sie können den Milchschaum und Espresso nicht gleichzeitig zubereiten. Das sind angesichts des Preises jedoch Luxuswünsche.

Komplettpaket & Coach: Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro

Die Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro ist eine tolle Espressomaschine für Anfänger. Trotzdem können Sie an diesem programmierbaren Modell fast alles einstellen und speichern, was Sie möchten. Kaffeedosis, Wassermenge, Mahlgrad – jegliches Feintuning wird übersichtlich an der Front festgehalten. Auch das Druckmanometer zur Abbildung des entstehenden Drucks am Brühkopf hilft Ihnen, Profi-Barista zu werden. So sehen Sie, ob ihre Voreinstellungen gut miteinander harmonieren.

Allrounder
Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro
Test günstige Espressomaschine: Gastroback 42616 Design Espresso Barista Pro
Das Komplettpaket. Dieses Modell hat alle Bauteile direkt integriert – es ist keine extra Mühle notwendig. Bohnen kaufen, loslegen, verkosten. Dafür wird geschmacklich nicht das Maximum herausgeholt.

Zwar ist das integrierte Mahlwerk nur mittelmäßig, was sich beim Geschmack bemerkbar macht, dafür bekommen Sie mit der Gastroback 42612 Design Espresso Barista Pro ein Komplettpaket. Sie können direkt loslegen und brauchen keine externe Kaffeemühle. Für Milchschaum verwenden Sie einfach die sehr frei bewegliche Düse und bereiten so Kaffeespezialitäten mit Milch oder sogar Latte-Art zu.

Außerdem getestet

Krups Virtuoso XP442C

Der Krups Virtuoso XP442C Siebträger sieht schick aus und überzeugt mit anständigem Kaffee. Dafür sorgt nicht zuletzt der hohe Pumpendruck des Modells. Der Thermoblock sorgt nicht nur für ein schnelles Aufheizen, sondern auch für eine konstante Hitze beim Brühvorgang. In Kombination mit dem Tassenwärmer und der Dampfdüse für Milchschaum-Kreationen sorgt dies für leckere Getränke mit angenehmer Trinktemperatur ohne lange Wartezeiten.

Solis Barista Gran Gusto

Während die Sage Bambino bei uns ein bisschen den Eindruck erweckt, ein Einstiegsmodell zu sein, geht die Solis Barista Gran Gusto auf bescheidene Art in die Vollen. Optisch orientiert sie sich deutlich an der Rancilio Silvia, ist allerdings deutlich leichter – und mit rund 360 Euro auch günstiger. Die Bedienknöpfe sind mit LEDs versehen, die weniger professionell wirken, dem Nutzer aber die Bedienung vereinfachen. Der Espresso, den die Solis Barista Gran Gusto herstellt, ist gut. Allerdings kann es für Neulinge irritierend sein, dass das Gerät recht empfindlich auf eine zu große Menge Kaffeemehl oder einen zu feinen Mahlgrad reagiert. Hier ist etwas Übung gefragt. Das gilt auch für die Milchschaumlanze, die im exakt richtigen Winkel in das Milchkännchen gehalten werden muss.

Gastroback Design Espresso Piccolo

Die Gastroback Design Espresso Piccolo orientiert sich optisch an unserem Testsieger, der DeLonghi Dedica EC685. Wie dieser, ist sie recht klein und kompakt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wie man es bei einem günstigen Gerät für rund 200 Euro erwarten kann. Die Verarbeitung ist nicht besonders hochwertig, entspricht aber ebenfalls den Ansprüchen an die Preisklasse. Die Bedienung ist einfach, allerdings nicht immer intuitiv. Die Qualität des Espressos ist in Ordnung. Hier können Sie mit verschiedenen Sieben experimentieren, die Sie allerdings separat erwerben müssen – im Lieferumfang sind lediglich Double-Floor-Siebe enthalten. Der Milchschaum ist uns während des Tests nicht so gut gelungen: Er ist gröber als etwa bei der DeLonghi Dedica EC685, die wir dem Gastroback-Modell vorziehen.

Das Design der Gastroback Design Espresso Pro ist der Rancilio Silvia nachempfunden. Allerdings wird auch hier der Preisunterschied zwischen dem Klassiker und dem stolze 400 Euro günstigeren Nachahmer deutlich. In der günstigen Preisklasse kann man keine besonders hochwertigen Materialien und Spitzenverarbeitung erwarten. Irgendwo müssen die Hersteller ja sparen, um Geräte zu niedrigen Preisen anbieten zu können. In der Preisklasse bis 200 Euro führt vorerst kein Weg an der DeLonghi Dedica EC685 vorbei.

Sage SES500 The Bambino Plus

Die Sage SES500 the Bambino Plus ist eine Art Bonsai-Espressomaschine in einem sehr hübschen Kleid aus gebürstetem Edelstahl. Es ist aber nicht allein das schicke Design, das Lust macht, das Gerät zu bedienen: Die Mini-Sage kommt ohne komplizierte Bedienelemente und auch ohne Druckanzeiger aus. Stattdessen finden Sie beleuchtete Knöpfe und Regler für Einzelbezug, Doppelbezug, Milchtemperatur und Wasserdampf. That’s it! Mit ihrem Preis von rund 350 Euro liegt sie deutlich über der Grenze für günstige Espressomaschinen. Aber für Einsteiger ist sie aufgrund der übersichtlichen Bedienung ideal. Espresso und vor allem Milchschaum haben eine sehr gute Qualität. Kleines Manko in unseren Augen: der große Abstand vom Auslass bis zur kleinen Espressotasse. Für ein Latte-Glas hingegen ist die Auslasshöhe ideal.

Wer hingegen nach einem All-Inclusive-Modell Ausschau hält, findet in der Sage Barista Express einen Hybriden aus Siebdruckmaschine, Mahlwerk für die Bohnen und Milchaufschäumer.

günstige Espresso­maschine Test: Sage Ses500 Espresso
Schönes Gerät aus gebürstetem Edelstahl.

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Die DeLonghi EC680 Dedica ist das Vorgängermodell der DeLonghi EC685 Dedica. Grundsätzlich unterscheiden sich die Modelle nur unwesentlich voneinander. Da das Nachfolgermodell aber mittlerweile sogar günstiger zu haben ist, raten wir zur 685er Maschine.

Solis Barista Perfetta Plus

Die Solis Barista Perfetta Plus schmückt jede Küche mit ihrer hochwertigen Verarbeitung aus Metall. Damit hebt sie sich eindeutig von anderen Einsteigermodellen wie der DeLonghi EC685 ab. Das spüren Sie aber auch beim Preis, der für so eine kleine Siebträgermaschine zunächst zu hoch angesetzt erscheint.

Auf den zweiten Blick rechtfertigt die Espressomaschine ihren Wert jedoch. Sie bekommen viele sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten wie die Regulierung der Bezugsmenge bzw. Durchlaufzeit und Temperatur. Über das Manometer können Sie ablesen, ob Sie zu wenig oder zu viel, zu feines oder zu grobes Kaffeemehl verwenden. Das ist aber schon eher etwas für den Profi als den Einsteiger.

In der wichtigsten Disziplin, dem Espresso, brilliert die Maschine ebenfalls. Das Zusammenspiel aller Komponenten sorgt für ein hervorragendes Ergebnis in der Tasse – Temperatur, Aroma und Crema überzeugen. Dafür sorgt auch die automatische Pre-Infusion, die die feinsten Geschmacksnoten der Bohnen hervorkitzelt. Für den Milchschaum benötigt ihr hingegen etwas Übung, da der Dampfdruck relativ hoch ist. Damit muss man erst mal umgehen können, an und für sich ist es aber möglich.

Die Barista Perfetta Plus erhält zwar eine eingeschränkte Empfehlung von uns, für mehr reicht es dann allerdings doch nicht in unserem Test. Warum? Wir können den Siebträger mit dem etwas zu großen Preisschild nicht so richtig einordnen. Ist es ein Einsteigermodell mit Fortgeschrittenen-Ambitionen? Versucht sie eine viel zu klein geratene Möchtegern-Profimaschine zu sein? Wenn Sie einen waschechten Siebträger möchten, raten wir doch eher zur Solis Barista Gran Gusto. Suchen Sie ein eindeutiges Einsteigergerät, liegt ganz klar die DeLonghi EC685 Dedica vorne.

QuickMill Orione 3000

Die QuickMill Orione 3000 gehört, genauso wie die Rancilio Silvia, zu den teureren Modellen in unserem Test, die wir Ihnen jedoch auf keinen Fall vorenthalten wollen. Denn wenn auch kein Schnäppchen, so überzeugt die QuickMill Orione 3000 uns in vielfacher Hinsicht. Schon auf den ersten Blick überzeugt die Siebträgermaschine mit ihrer glänzenden Edelstahl-Oberfläche und eindrucksvoller Retro-Optik, die an ein Flugzeug-Cockpit erinnert. Das Manometer (Druckmesser in bar) und die drei Kippschalter weisen auf die einfache Bedienbarkeit hin und überzeugen sowohl mit Stil wie auch Haptik.

Dank Durchlauferhitzer ist die QuickMill Orione 3000 schnell einsatzbereit, stellt allerdings dem Milchschäumer auch weniger Power zur Verfügung. Deswegen ist das Modell eher für den Single-Cappuccino-Einsatz geeignet, als für ein Familienfrühstück. Der fehlender Kessel hat jedoch den Vorteil, dass das Entkalken nur sporadisch notwendig ist. Außerdem sollten Sie beachten, dass die Schaumlanze in ausgeklappter Position auf Heißwasser für Tee umstellt!

günstige Espresso­maschine Test: Solis Barista Gran Gusto
Die Solis Barista Gran Gusto ist leicht zu bedienen.

Zusammengefasst stellen wir fest, dass die italienische Kaffeemaschine QuickMill Orione 3000 günstig für die gebotene Leistung und Stabilität ist, wenn Sie als echter Espresso-Fan auch etwas mehr Geld investieren möchten. Wer nach einem echten Schnäppchen sucht, kommt aber an unserem Testsieger DeLonghi EC685 Dedica nicht vorbei.

Rommelsbacher EKS 2010

Die Rommelsbacher EKS 2010 ist eine schlichte, elegante Siebträgermaschine in naturbelassenem Silber aus Edelstahl. Der Kaffee und Espresso sind gelungen und werden von zahlreichen Features sinnvoll ergänzt. Das Vorbrühsystem, der Tassenwärmer und die Einstellungen zur Tassenfüllmenge sorgen dafür, dass Sie das Aroma optimal genießen können. Mit der Zubereitungsmöglichkeit für zwei Personen klappt das auch in Gesellschaft – ohne lange Wartezeiten.

Darüber hinaus bereitet die Maschine auch Kreationen mit Milch, wie Cappuccino oder Latte Macchiato, zu. Dafür kommt eine Dampflanze zum Einsatz. Die Rommelsbacher EKS 2010 wird durch einen abnehmbaren Wassertank, verstellbaren Kaffeeauslauf und herausnehmbare Tropfschale abgerundet. Das macht die Handhabung des Geräts sehr simpel.

DeLonghi Icona Vintage Espresso ECOV311.GR

Die DeLonghi Icona Vintage Espresso ECOV311.GR hat auf den Bildern erst mal einen coolen Look. Die Haptik dieses Plastik-Modells ist dann leider eher ernüchternd. Das bekommen Sie auch bei der Verwendung des integrierten Tampers zu spüren: Die Maschine ist zu leicht, sodass Sie keinen optimalen Druck zum Pressen aufbauen können, ohne dass die DeLonghi wackelt.

Bei der Kaffeezubereitung können Sie nur sehr wenig einstellen und entsprechend wenig falsch machen. Das macht auch das Modell schon für Sie. Der Kaffee ist viel zu kalt und die Crema zwar dick und farbgetreu, jedoch zu porös und fällt schnell in sich zusammen. Der Milchschaum performt besser, ist aber auch kein Highlight. Immerhin die Reinigung ist simpel. Insgesamt können wir Ihnen diesen Siebträger nicht empfehlen – zumal Sie zusätzlich auch noch eine Kaffeemühle und -waage benötigen.

So haben wir getestet

Die Vor- und Nachteile verschiedener Siebträgermaschinen sind vielfältig und werden oft recht subjektiv bewertet. Damit Sie unsere Empfehlungen und Testergebnisse nachvollziehen können, erläutern wir im folgenden Abschnitt unsere Testkriterien und die Grundlagen unserer Bewertungen.

günstige Espresso­maschine Test: Espressomaschinen Uebersicht
Diese Espressomaschinen haben wir unter die Lupe genommen.

Wichtigstes Kriterium bei einer Espressomaschine ist selbstverständlich die Qualität der Getränke, die Sie damit zubereiten. Der Espresso darf nicht zu heiß gebrüht werden und sollte idealerweise innerhalb von rund 25 Sekunden durchlaufen. Er sollte eine schöne Crema haben und das Aroma des verwendeten Kaffees zur vollen Entfaltung bringen.

Milchschaum mit der EC 680
Milchschaum einfach und schnell zubereitet.

Beim Geschmackstest muss berücksichtigt werden, dass sich schon minimale Unterschiede bei der Zubereitung erheblich auf das Ergebnis auswirken können. Ein direkter Geschmacksvergleich der Espressos verschiedener Maschinen ist nicht möglich. Für einheitliche Ergebnisse müsste man bei allen Maschinen umfangreich mit unterschiedlichen Einstellungen experimentieren.

Der Milchschaum sollte relativ fest sein und eine einheitliche Konsistenz aufweisen. Außerdem sollte es schnell gehen, da die Zubereitung mit der Schaumlanze Handarbeit ist und nicht zu lange dauern sollte.

Wir achten bei unseren Tests nicht nur auf die verwendeten Materialien, sondern auch auf deren Verarbeitung. Kommt hauptsächlich Kunststoff zum Einsatz oder spendiert der Hersteller Edelstahl?

In der Regel ist Edelstahl teureren Geräten vorbehalten. Das ist nicht schlimm, fließt aber in die Bewertung ein. Ebenso die Stabilität und Robustheit der Geräte. Sind alle Komponenten gut verarbeitet? Wackelt und klappert es an einigen Stellen oder ist das Gerät stabil? Bemerken wir schon beim Testen Teile, die wenig stabil wirken, kommen erste Zweifel an der Langlebigkeit einer Espressomaschine auf.

Sicher möchten Sie Ihre Zeit lieber mit dem Genuss eines aromatischen Espressos oder eines süßen Cappuccinos verbringen als mit der Bedienung Ihrer Espressomaschine. Daher sollte die Handhabung möglichst unkompliziert sein. In dieser Hinsicht lassen sich die verschiedenen Geräte sehr gut vergleichen.

Auch bei der Ausstattung, also Zubehör wie einem Tamper oder einem Milchbehälter, fällt das Vergleichen leicht. Daneben achten wir darauf, ob und wie einfach sich Siebträgermaschine und Komponenten auseinanderbauen lassen.

Das unkomplizierte Auseinandernehmen vereinfacht nicht nur das Reinigen, sondern macht sich auch beim Austausch defekter Teile bemerkbar. Können Sie Bauteile bei einem Defekt einzeln nachkaufen und einbauen, sparen Sie Geld und schonen die Umwelt.

Grundsätzlich gilt, dass ein Plus an Einstellungsmöglichkeiten sich positiv auf die Bewertung auswirkt. Allerdings unterscheiden wir hier zwischen sinnvollen und weniger sinnvollen Einstellungen. Zu den sinnvollen gehört etwa die Einstellung der Wassermenge pro Getränk.

Die wichtigsten Fragen

Wie viel kostet eine gute Siebträgermaschine?

Gute Einstiegsmodelle starten bei rund 130 Euro. Wer es etwas ernster meint und nach gehobenen Siebträgern schaut, muss mindestens 400 Euro auf den Tisch legen, aber auch Preise von 2.000 Euro und mehr sind für Siebträgermaschinen möglich – nach oben ist wie so oft keine Grenze gesetzt. Professionelle Gastronomie-Espressomaschinen können auch niedrige 5-stellige Summen erreichen.

Was ist der Unterschied zwischen Einkreiser- und Zweikreiser-Siebträgermaschinen?

Beim Brühen von Espresso darf das Wasser nicht zu heiß werden, sonst verbrennt der Kaffee. Zum Aufschäumen von Milch benötigt man aber höhere Temperaturen. Zweikreiser-Espressomaschinen verfügen daher über zwei getrennte Wasserkreisläufe. Wenn Sie keinen Milchaufschäumer brauchen, reicht eine Einkreiser-Espressomaschine völlig aus.

Was macht eine gute Siebträgermaschine aus?

Vor allem sollte eine gute Espressomaschine guten Espresso produzieren. Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Mahlgrad, der Durchlaufzeit (Extraktionszeit), dem Wasserdruck, der Wassertemperatur und der Menge sowie der Pressung des Kaffeemehls ab.

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 Test: Artboard

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