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Die beste smarte Heizungs­steuerung

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Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Die beste intelligente Heizungssteuerung ist für uns das System von Tado. Der Spezialist für Wohnkomfort hat ein unaufdringliches Thermostat mit einem „unsichtbaren“ Display entwickelt. Heizen nach Zeitplan, nach An- oder Abwesenheit oder nach dem Wetter – Tado sorgt für optimale Temperaturen in den eigenen vier Wänden. Das ist nicht nur bequem, sondern spart auch Geld. Ist eine Integration ins Heiz- oder Klimasystem gewünscht, ist mit Tado auch das möglich.

Update 24. Mai 2019

Wir haben die Verfügbarkeit der Produkte überprüft.

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17. Januar 2019

Wir haben das Wiser Starter-Kit von Eberle getestet. Nach einigen Startschwierigkeiten erfreute es uns durch eine Verbesserung des Wohnkomforts, hochwertige Thermostate und eine sehr gute App.

Heizungsoptimierung ist im Smart Home-Bereich ein interessantes Thema, denn wenig scheint so attraktiv wie die Möglichkeit, durch optimierte Heizungssteuerung bares Geld zu sparen. »Sparen Sie durchschnittlich 37 Prozent Energie beim Heizen Ihres Hauses« – so oder ähnlich tönt das Marketing, wenn es um intelligente Thermostate geht.

Völlig neu ist das nicht: Bereits vor zehn Jahren kamen bei Freunden des Energiesparens batteriebetriebene Thermostate in Mode. Nach Zeitplan konnten hier Wunsch- und Absenktemperatur eingetragen werden. Der Mikroprozessor dreht den Stößel auf und zu und stimmt die Wärmeabgabe mit der Raumtemperatur ab.

Wirklich durchgesetzt haben sich solche autonomen Zeitsteuerungsthermostate aber nicht. Was war der Grund? Womöglich lag es am nervigen, manuellen Einstellen jedes einzelnen Gerätes, den Ausfallzeiten durch schwache Batterien, fehlenden Auswertungen und natürlich dem fehlenden Feedback an die Heizungsanlage: Wenn der Heizkessel bereits eine Nachtabsenkung einstellt, wozu sollte man das abermals am Thermostat regeln?

Wir wollten herausfinden, was wirklich dran ist an der smarten Heizungssteuerung, und haben uns sieben intelligente Thermostate angesehen, die Sie in Ihr bestehendes Smart Home-Netzwerk einbinden oder auch einzeln betreiben können.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Tado Heizkörper-Thermostat

smarte Heizungssteuerung Test: Tado° Smartes Heizkörper Thermostat
Tado kommt mit einer angenehmen App, ist klein und unaufdringlich und kann Wetter- und standortbezogen heizen.

Unsere Nummer Eins in Sachen smartes Heizen ist Tado. Der Spezialist arbeitet mit allen gängigen Sprachassistenten zusammen, kann aber auch ohne Sprachsteuerung per App oder Web-Anwendung genutzt werden.

Die handlichen, weißen Thermostate waren die kleinsten im Test und sind durch ein in den Kunststoff integriertes Touch-Display angenehm unaufdringlich. Sowohl die App als auch die Web-Anwendung Tado-Start haben uns sehr gut gefallen.

Billig ist Tado aber nicht. 70 Euro werden für ein einzelnes Thermostat fällig, also das doppelte eines Eurotronic Comet DECT. Das Mehr an Komfort und Design und die Möglichkeit einer professionellen Anbindung der Heizungsanlage (mittels Extension Kit bzw. durch Tado-Raumthermostate) wird dem Preis aber gerecht.

Auch gut

Wiser Starter-Kit

Test smarte Heizungssteuerung: Wiser Starter-Kit
Bei Wiser ist die Hardware hochwertig, die App komfortabel und die Hotline äußerst hilfsbereit.

Wiser hat uns unterm Strich überzeugt, auch wenn die Ersteinrichtung mit einigen Fallstricken versehen war. Einmal eingerichtet besticht Wiser nämlich durch seine komfortablen App, die mit übersichtlichem Reporting-Tool und einer Lernautomatik glänzt (Eco-Mode). Die hochwertigen und unaufdringlich schlanken Thermostate erfüllten im Test zuverlässig ihren Dienst und konnten den Wohnkomfort in der Wärmedisziplin tatsächlich steigern.

Apple-Empfehlung

Elgato Eve Thermo (2017)

Unsere Empfehlung für Apple-Anhänger ist Elgatos Eve Thermo. Das Heizkörperthermostat mit Apple HomeKit-Support ist ebenfalls nicht billig – es kostet fast so viel wie unser Testsieger.

Im Gegensatz dazu kommt Eve ohne Basis aus, arbeitet aber nur mit Apple-Geräten zusammen. Mindestens ein iPod Touch ist erforderlich, um Eve benutzen zu können – oder ein iPad oder iPhone. Denn nur über iOS-Geräte bekommt man HomeKit und die Siri-Sprachsteuerung.

Elgato bietet eine angenehm intuitive App mit tollen Auswertungsgrafiken. Uns gefällt auch das minimalistische Design ohne Display. Ganz so kompakt wie der Testsieger ist Eve Thermo aber nicht. Außerdem empfinden wir die Tado-App als ausgefeilter und dennoch nicht komplizierter.

Gut & günstig

Eurotronic Comet DECT

Test Smart Home Thermostat: Eurotronic Eurotronic Comet DECT
Eurotronic ist ausfallsicher, bietet aber nur eine Zeiteinstellung und kann nur mit einer FritzBox kombiniert werden.

Eurotronic Comet DECT ist unser Preis-Leistungssieger und damit die Empfehlung für den kleinen Geldbeutel. Die Thermostate bieten zwar nur nur Basiseinstellungen, kosten aber auch nur halb so viel wie die des Testsiegers Tado.

Im Prinzip handelt es sich bei Comet DECT um elektronische Thermostate aus der Prä-Smart-Home-Ära, die jetzt mit der FritzBox sprechen und dadurch komfortabler bedient werden können.

Weil keine Daten über das Internet zu irgendwelchen Servern geschickt werden, ist Comet DECT ziemlich ausfallsicher. Auch bei Internet-Störungen kann man die Thermostate steuern. Wenn man mit rudimentären Funktionen und Auswertungen zufrieden ist und nicht viel Geld ausgeben will, ist Eurotronic Comet eine gute Wahl.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutApple-EmpfehlungGut & günstig
Modell Tado Heizkörper-Thermostat Wiser Starter-Kit Elgato Eve Thermo (2017) Eurotronic Comet DECT Bosch Heizkörper-Thermostat Innogy SE SmartHome Heizkörperthermostat HomeMatic Funk-Heizkörperthermostat
smarte Heizungssteuerung Test: Tado° Smartes Heizkörper ThermostatTest smarte Heizungssteuerung: Wiser Starter-KitElgato Eve Thermo (2017)Test Smart Home Thermostat: Eurotronic Eurotronic Comet DECTTest Smart Home Thermostat: Bosch Bosch Smart Home Heizkörper-ThermostatTest Smart Home Thermostat: innogy SE SmartHome HeizkörperthermostatTest Smart Home Thermostat: HomeMatic Funk-Heizkörperthermostat
Pro
  • Tolle App
  • Durchdachtes Design
  • Wetter- und standortbezogenes Heizen
  • Report-Tools
  • Professionelle Anbindung der Heizungsanlage möglich
  • Komfortable App
  • Unaufdringliches Design
  • Wetterbezogenes Heizen
  • Report-Tools
  • Kompetente Support-Hotline
  • Schöne App
  • Unaufdringliches Design
  • Standortbezogenes Heizen
  • Report-Tools
  • Braucht keine Basis
  • Keine Basis nötig
  • FritzBox-App für Steuerung von unterwegs
  • Übersichtlich
  • Funktioniert ohne Internet
  • 8 Schaltzeiten pro Tag
  • Beliebig viele Heizphasen
  • Lokale Datenspeicherung und -verschlüsselung
  • Zukünftig mit smarten Haushaltsgeräten erweiterbar
  • Drei Batterien
  • Report-Tools
  • Alexa-Support
  • Günstig
  • Gut erkennbares Display mit Beleuchtung
  • Autonom ohne Magenta Smart Home nutzbar
  • 13 Schaltzeiten pro Tag
Contra
  • Teuer
  • Einstellungsring nach Installation nicht mehr rund
  • Teuer
  • Ersteinrichtung mit einigen Fallstricken
  • Nur mit iOS-Geräten nutzbar
  • Teuer
  • Kleines Display
  • Winziges Einstellrad
  • Nur für AVM FritzBox
  • Nur Basiseinstellungen
  • Laute Klick-Tasten
  • Keine Web-Anwendung
  • Wenig intuitive App
  • Kein ortsgebundenes Heizen
  • App nicht spezialisiert auf Heizen
  • Klobiges Design
  • Häufige Verbindungsprobleme
  • Unübersichtliche App
  • Von unterwegs zu steuern ist kostenpflichtig
  • Klobiges Design
  • Viele Verbindungsprobleme der Magenta-Basis
Bester Preis
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So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns sieben verschiedene Thermostate für die smarte Heizungssteuerung beschafft. Die Thermostate brachten entweder ihre eigene Zentrale mit, wie Tado, WiserBosch, HomeMatic und Innogy, oder benötigten keine, wie Elgato und Comet DECT.

Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Alle Thermostate im Test (von links nach rechts): Eurotronic Comet DECT Heizkörper-Thermostat, Elgato Eve Thermo, Tado Smartes Heizkörper-Thermostat, Innogy SE Smart Home Heizkörper-Thermostat Alexa, HomeMatic Funk-Heizkörper-Thermostat und das Bosch Smart Home Heizkörper-Thermostat.

Darüber, ob man mit den Thermostaten wirklich Heizkosten spart, könnte nur ein Langzeittest Aufschluss geben. Ein solcher wäre aber nicht verallgemeinerbar, denn jede Wohnung oder jedes Haus wird wegen seiner unterschiedlichen Nutzung und Bauphysik anders abschneiden.

Wer es aber schafft, durch die smarte Steuerung weniger zu heizen, spart natürlich Geld – und tut außerdem was für die Umwelt.

Das sollten Sie wissen vor dem Kauf wissen

Wenn Sie sich für ein smartes Heizkörperthermostat entscheiden, sollten Sie sich vorab gut informieren. So einfach, wie man denkt, geht es nämlich leider nicht. Wir sagen Ihnen, auf was Sie achten müssen.

Wie tausche ich ein Thermostat?

Im besten Fall muss nur die Überwurfmutter, die das Thermostat sichert, mit einer Rohrzange gelöst werden. Wenn die Mutter locker ist, kann mit der Hand weitergeschraubt werden. Keine Angst: Wasser tritt dabei nicht aus.

Die Überwurfmutter des programmierten Thermostats muss nur aufgeschraubt und dann noch ein klein wenig mit der Rohrzange festgezogen werden. Allerdings ist der Austausch nur dann so simpel, wenn die Gewinde zueinander passen. Das ist in vielen Fällen leider nicht so, weshalb die Hersteller grundsätzlich Adapter aus Kunststoff beilegen – meistens für Danfoss-Ventile, deren Varianten gebräuchlich sind.

Gegebenenfalls müssen Sie zusätzliche Adapter nachkaufen. Bei sehr alten Heizköpern lässt sich eine fest sitzende Überwurfmutter nicht ausschließen, hier können Rostlöser und ein gezielter Hammerschlag helfen.

Was bedeutet smarte Heizungssteuerung?

Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Bosch Smart Home App: Geräte wählen.

Smart wird ein Thermostat durch eine zentrale Steuerung über eine Smartphone-App und durch die Verknüpfung mit anderen Geräten oder externen Daten. Das wäre beispielsweise ein Tür- oder Fensterkontakt, der ein offen stehendes Fenster meldet. Die Heizung kann dann abgedreht werden. Oder aber es werden Standortinformationen des Bewohners genutzt. Verlässt er seine Wohnung, kann die Heizung in den 17-Grad-Modus wechseln.

Früher liefen Sie in der Wohnung herum und haben Heizkörper aufgedreht. Heute gibt es meist einen zentralen Thermostat, mit dem man zum Beispiel eine Nachtabsenkung einstellt oder die Temperatur reduziert, wenn man in den Urlaub fährt. Aber damit steuert man immer die Temperatur im ganzen Haus und hat bestenfalls eine feste Zeitsteuerung. Je nachdem, wie das Haus oder die Wohnung genutzt wird, wird unter Umständen aber immer noch relativ viel sinnlos geheizt.

Intelligente Thermostate erkennen dagegen, wann jemand im Haus ist und regeln entsprechend die Temperatur. Die Regelung nach einem bestimmten Zeitplan ist aber natürlich weiterhin möglich, hinzu kommt die Möglichkeit von wetterabhängigen Einstellungen.

Geld sparen mit smarten Thermostaten

Wer ohnehin schon wenig fürs Heizen bezahlt, wird durch eine intelligente Heizungssteuerung auch nur wenig sparen, denn in modernen, gut gedämmten Häusern sinken die Temperaturen nur langsam ab. Hier genügen klassische Drehregler, die wenig kosten und vor allen Dingen weitaus robuster sind als ihre programmierbaren Kollegen.

Smartes Heizen kann in bestehende Smart Home-Systeme integriert werden

Trotzdem kann man mit intelligenter Heizungstechnik Geld sparen. Die Stiftung Warentest spricht von 5 bis 8 Prozent Ersparnis und zwar im Schnitt, egal ob bei einer gut oder schlecht gedämmten Wohnung.

Die Firma Tado stellt auf ihrer Homepage einen übersichtlichen Heizkostenrechner zur Verfügung. Der verschafft einen Überblick, ist aber mit Vorsicht zu genießen – schließlich will der Anbieter seine Lösung verkaufen und da kann man mit eher optimistischen Zahlen rechnen, selbst wenn Tado mit einer »Energiespargarantie« wirbt. Dank der kann man seine Tado-Hardware bei voller Erstattung bis zu zwölf Monate lang zurückgeben, wenn man nicht zufrieden ist.

Lange weg sein, am meisten sparen

Die Bauphysik gibt es vor: Je geringer der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, um so langsamer entweicht die wertvolle Wärme durch die Hauswand. Senkt man die Temperatur also, wenn man nicht im Haus ist, kann man wertvolle Heizenergie sparen. Das gilt für gut und schlecht gedämmte Wohnungen gleichermaßen, wobei bei guter Dämmung ein Absenken nur bei Abwesenheiten von drei oder mehr Stunden sinnvoll ist.

Am meisten kann also der sparen, der eine schlechte gedämmte Wohnung hat und einen typischen Acht-Stunden-Arbeitstag. Weil die Räume schnell abkühlen, ist das Absenken der Raumtemperatur bei Abwesenheit sinnvoll und effizient.

Ganz abstellen sollte man die Heizung jedoch nie, denn stark ausgekühlte Räume können Stunden zum Aufheizen benötigen. Ein Raum ist schließlich erst dann aufgeheizt, wenn auch alle Gegenstände die Wohlfühltemperatur erreicht haben. Wer nach der Arbeit ein angenehm temperiertes Heim betreten möchte, muss die Heizung folglich schon einige Zeit vorher hochfahren lassen. Ob dafür eine halbe Stunde reicht oder ob es zwei Stunden dauert, muss jeder individuell ausprobieren.

Nicht jeder spart sinnvoll Kosten ein

Sie haben eine gut isolierte Wohnung oder ein Haus und möchten aufgrund der eher geringen zu erwartenden Ersparnis nicht mehrere hundert Euro investieren? Dann kommen semi-smarte Thermostate in Betracht, die einzeln programmierbar sind oder per Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren.

Den Komfort unseres Testsiegers kann man dabei aber natürlich nicht erwarten. Bei einer Bluetooth-Lösung wie Eqiva Bluetooth Smart kann man aber immerhin mehrere Heizkörper zentral aus einer App heraus bedienen und muss nicht von Heizkörper zu Heizkörper laufen. Unsere Preis-Leistungsempfehlung ist bis auf die Nutzung des DECT-Standards statt Bluetooth ähnlich aufgebaut.

Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Tado Web: Anlagentyp wählen.

Wer in einer Wohnung lebt, hat in der Regel keinen Zugriff auf den Heizkessel, nur auf die Thermostate am Heizkörper und eventuell noch auf Raumthermostate. Genau das ist die Käuferschicht, die hauptsächlich von elektronischen Thermostaten angesprochen wird.

Hausbesitzer hingegen haben Zugriff auf ihre zentrale Heizungssteuerung und können damit nicht nur Thermostate smart machen, sondern auch den Kessel. Unser Testsieger Tado hat ein erweitertes Angebot, das auch die Integration des Heizkessels, des Klimas und des Warmwassers erlaubt. Mit dem Rundumpaket kann möglichst umfassend an allen Kosten-Stellschrauben der Wärmeerzeugung gedreht werden.

Auch wenn eine Fußbodenheizung verbaut ist, können Sie smarte Thermostate nutzen und zwar durch Raumthermostate. Sie messen die Temperatur fern der Heizkörper und man kann an ihnen seine Wunschtemperatur einstellen und, wenn gewünscht, Heizzeiten programmieren.

Wenn Sie Niedertemperatur-Systeme smart machen wollen, benötigen Sie Fachwissen oder einen Heizungsbauer, da das Raumthermostat am Kabelstrang ausgetauscht werden muss.

Das Raumthermostat gibt ein Signal an Stellmotoren im Heizkreisverteiler und fordert damit wärmeres Wasser an bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. So werden in erster Linie Fußbodenheizungen aber auch Wand- und Deckenflächenheizungen gesteuert. Denn anders als Konvektionsheizkörper haben die kein manuelles Thermostat.

Die meisten Thermostate haben eine Fenster-Offen-Erkennung. Hier sollten Sie unbedingt die Wirksamkeit beobachten, denn der Sensor macht bei einer schnell abfallenden Temperatur einfach das Ventil zu. Falls das nicht wie gewünscht klappt, sollten Sie die Fenster-Offen-Erkennung sensibler einstellen.

Kunststoff versus Metall

So luxuriös das Verwöhnangebot durch smarte Thermostate auch klingen mag, im Alltag sind es manchmal ganz andere Präferenzen, die über Gedeih oder Verderb bestimmen: Die Thermostate und deren Verschraubungen bestehen allesamt aus Kunststoff.

Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Das Thermostat von Tado ist clever: Sie können es abnehmen, ohne den Stößel zu lösen.

Tobende Kinder, ein unvorsichtiger Möbeltransport oder einfach nur ein Augenblick der Unachtsamkeit und schon bricht das Thermostat ab – schon sind 30 bis 70 Euro im Eimer.

Heben Sie die alten Thermostate auf. Wenn Sie die Mietwohnung verlassen oder das elektronische Thermostat einen Defekt hat, können Sie das alte wieder anschrauben.

Hier bieten schnell abnehmbare, gesteckte Thermostate wenigstens einen kleinen Vorteil – das ist beispielsweise bei Tado der Fall. Durch das angesteckte Gewinde kann das Gerät flugs mal abgenommen werden, wenn die Möbelpacker kommen. Am besten heben Sie die alten Thermostate daher einfach auf – man kann ja nie wissen.

 smarte Heizungssteuerung Test: Tado° Smartes Heizkörper Thermostat

Testsieger: Tado

Das Heizkörper-Thermostat von Tado macht für uns fast alles richtig: es ist kaum größer als ein klassischer Thermostat, sieht schick aus und lässt sich mühelos bedienen. So durchdacht hätten wir uns das auch von anderen smarten Thermostaten gewünscht.

Testsieger

Tado Heizkörper-Thermostat

smarte Heizungssteuerung Test: Tado° Smartes Heizkörper Thermostat
Tado kommt mit einer angenehmen App, ist klein und unaufdringlich und kann Wetter- und standortbezogen heizen.

Installation

Bei der Installation wird man Schritt für Schritt begleitet, im Falle von komplexeren Installationen kann gleich ein Installateur mitgebucht werden, zum Beispiel wenn man zusätzlich eine Warmwasser- oder Klimakontrolle einbauen möchte. Das ist durch Extension Kits möglich.

Los geht es ganz einfach: Auspacken, Bridge an den Router stecken, Stromkabel rein und die Tado-Website starten. Dort legen wir uns einen Account an und können sogleich Thermostate und Bridge erkennen lassen. Das klappt ebenso reibungslos wie der erste Start der App mit denselben Login-Daten.

Selbstverständlich ist eine derart schnelle und einfache Installation nicht, das stellten Bosch und Magenta SmartHome schon in unseren anderen Smart Home Tests unter Beweis. Hier war es jedoch nicht die Aktivierung eines einzelnen Thermostats, das nicht auf Anhieb klappte. Es waren vielmehr Setup-Probleme der eigentlichen Basisstation nebst App, die unseren Frust vergrößerten und unsere Geduld immer wieder strapazierten.

Daher wollte mit Bosch und Magenta zu keiner Zeit Spaß aufkommen, was unterm Strich nicht dafür spricht, diese Smart Home-Systeme für die Heizungssteuerung zu nutzen. Nach unserem Test sind wir der Ansicht: Die Spezialisten mit Fokus auf Heizung sind anwendungsfreundlicher, effizienter und besser integrierbar als die Allrounder.

Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Tado Web: Heizpläne in Abhängigkeit von der Anwesenheit.

Keine Probleme hatten wir dabei mit Tado: Laut Hersteller lassen sich mehrere Stockwerke überbrücken, was insbesondere wegen der verwendeten Mesh-Technologie – alle Geräte kommunizieren untereinander – auch realistisch erscheint. Selbst große Häuser oder Altbauwohnungen sollten damit kein Problem sein.

Die App

Tado bietet uns zwei Zugänge zur Heizungssteuerung: Per Website und per App. Letztere ist übersichtlich aufgebaut und lässt erstmal Auswertungs-Tools aus dem Sichtfeld. Eine solche Konzentration auf das Wesentliche fanden wir sehr erfrischend.

Das Setup klappt zwar auch über die App, in der Web-Oberfläche geht es aber komfortabler: Zeitblöcke hin und her schieben, Wunschtemperatur einstellen, Wochentage wählen – hier kann man sich nach Herzenslust einen Heizungsfahrplan fürs warme Heim zusammenstellen.

Das Wetter wird für die Heizphasen ebenso herangezogen wie die Sonne. Tado speist dafür Wetterdaten für den Standort in die App, vor Ort hat das Thermostat einen Helligkeitssensor. So kann die Heizung im Winter gedrosselt werden, wenn die Sonne auf die gläserne Fassade strahlt.

In der App legt man Räume an, ordnet ihnen Thermostate zu und erstellt Szenarien. »Zuhause« steht dann etwa für eine Soll-Temperatur von 20 Grad in Wohnzimmer und Küche. Wenn-Dann-Regeln aktivieren oder deaktivieren die Szenarien. Auslöser kann die Uhrzeit sein (»Heizen ab 6:00 Uhr morgens«) oder aber die Heimkehr eines Bewohners, die über die Standortinformation seines Telefons registriert wird. Die Funktion kann natürlich auch für mehrere Smartphones – sprich Familienmitglieder – aktiviert werden.

Die Zeitpläne sind individuell für jeden Tag einstellbar. Uns gefällt die Einfachheit und die Übersichtlichkeit, mit der die Settings bei Tado umgesetzt werden. Besonderheiten sind die Einbeziehung des Wetters und die Early-Start Funktion. Bei letzterer wird der Heizkörper bereits vor der Ankunft des Nutzers hochgefahren, damit beim Betreten des Hauses bereits die Wohlfühltemperatur herrscht.

Verarbeitung

Sowohl Aufsteck- als auch Raumthermostat sind erstklassig verarbeitet. Das Thermostat für den Heizkörper hat eine Überwurfmutter aus Metall. Wie bei jedem Gerät werden drei Adapter für Danfoss RA, Danfoss RAV und Danfoss RAVL mitgeliefert. Dennoch kann es passieren, dass Sie sich einen passenden Adapter im Baumarkt beschaffen müssen.

Smart Home Thermostate Test: Testsieger ist tado°.
Tado Thermostat: Unter der Platte befinden sich zwei Batterien.

Das Tado-Thermostat hat als einziges einen Gewindesockel, auf den der Korpus des Gerätes aufgesteckt wird. Das hat den Vorteil einer einfacheren Montage, denn es gibt keinen Batteriefachdeckel und das Gerät kann ad hoc demontiert werden, ohne sich mit der Verschraubung beschäftigen zu müssen. Speziell an schlecht zugänglichen Stellen ist das ein echter Bonus.

Im Einsatz

Die Temperatur des Raumes wird direkt im Thermostat gemessen. Ideal ist das nicht, denn im Raum muss noch lange nicht dieselbe Temperatur herrschen wie am Heizkörper – erst recht nicht bei Installationen, bei denen das Thermostat auf Fußbodenhöhe angeschraubt ist. Im Fall größerer Abweichungen lassen sich in der Tado-App aber auch Korrekturwerte eingeben, was einer Eichung gleichkommt. Wenn die Schwankung aber jahreszeitlich unterschiedlich ist, muss der Nutzer immer wieder ran – das kann nerven.

In der Tado-App oder dem Web-Interface können Heizpläne für jeden Raum konfiguriert werden: Pro Zimmer kann der Bewohner genau festlegen, an welchen Tagen und in welchen Zeitfenstern es wie warm sein soll. Hat ein Raum mehrere mit Tado ausgestattete Heizkörper, werden sie gemeinsam geregelt.

Tado erkennt automatisch, wenn der Nutzer mit seinem Smartphone und der Tado-App die Wohnung verlässt (»Away«-Modus). Je weiter man sich entfernt, umso stärker wird die Heizung heruntergefahren. Gehe ich nur kurz ums Eck zum Bäcker, passiert fast gar nichts. Fahre ich aber 20 Kilometer zur Arbeit, geht die Heizung auf Spartemperatur. Da klappt bei allen Familienmitgliedern mit verbundenem Smartphone.

Doch damit nicht genug: Tado misst, wie lange es dauert, bis die Wohnung bei Eintreffen des Bewohners wieder aufgeheizt ist. Kombiniert mit aktuellen Wetterdaten sorgt ein Algorithmus dafür, dass die Ventile zur richtigen Zeit vorher aufgedreht werden.

Im praktischen Einsatz schlägt sich Tado gut

Bei gut isolierten Gebäuden mit richtig dimensionierten Heizungen klappt das sehr gut und es ist warm, wenn wir die Wohnung bzw. das Haus betreten. Die App hat dann erkannt, dass ich mich auf dem Nachhauseweg befinde und lässt vorheizen.

Wer sich vom »Stalker-Modus« zu sehr überwacht fühlt, kann die Standortverfolgung auch abschalten. Ansonsten wird Ihr Standort und das Verlassen der Wohnung stets auf Tado-Server in Irland übermittelt.

Hat man das Telefon einmal zu Hause vergessen, hat man später nicht Pech gehabt und muss frieren: Am Thermostat kann per Drehrad auch manuell die Temperatur eingestellt werden. Bis dahin bleibt es aber kühl.

Alternativ kann man auch ein zusätzliches Tado-Raumthermostat installieren, das per Touch-Oberfläche bedient wird. Damit können auch mehrere Heizkörper gleichzeitig gesteuert werden.

Optionen

Die Heizkörper zu regulieren ist eine Variante, doch was macht man bei einem Niedertemperatursystem mit Heizkreisverteilern auf jeder Etage? Hier ist Tado mit dem professionellen Raumthermostat sehr gut aufgestellt, denn das ersetzt das bisheriges Raumthermostat.

Damit auch der Heizkessel gesteuert wird, kann das Tado Extension Kit installiert werden. Mit Tado Smart AC Control gibt es außerdem eine Steuerungsmöglichkeit für Klimaanlagen.

Auch wenn Sie die Heizung per Sprachbefehl steuern möchten, ist Tado die erste Wahl: Das System unterstützt Amazon Alexa, Apple HomeKit und Google Assistant. So können innerhalb der Alexa-App Heiz- und Lichtaktivitäten in Szenen verbunden werden, etwa, wenn Sie schlafen gehen: Beispielsweise gehen mit dem Befehl »Alexa, Gute Nacht« alle Lichter im Haus aus und die Heizung in allen Räumen wird heruntergefahren.

Mit der aktuellen Firmware soll die Batterielaufzeit der Heizkörperthermostate bis zu zwei Jahre betragen, sagt der Hersteller. Wir können das mangels Testzeit nicht prüfen.

Auch mit Sprachsteuerung bedienbar

Das Tado-Thermostat bleibt sowohl bei einem Ausfall der Internetverbindung als auch bei leerem Smartphone-Akku bedienbar. Das ist aber bei allen Thermostaten der Fall. Sie müssen also nicht befürchten, im Kalten zu sitzen, wenn die Internetverbindung einmal ausfällt. Ist das Smarthone defekt, verloren oder nicht aufgeladen, können Sie alle smarten Thermostate auch manuell bedienen.

Nachteile

Der hohe Preis schreckt ab, denn bei zehn Thermostaten für ein ganzes Haus werden mit Tado happige 700 Euro fällig. Einzelnen Nutzern lassen sich außerdem leider keine Räume zuordnen, was vor allem in WGs oder bei Familien aber durchaus sinnvoll wäre. So würde anstatt der ganzen Wohnung nur das Kinderzimmer geheizt, wenn der Sohnemann nach der Schule nach Hause kommt – aber das wäre auch ein bisschen gemein.

In der App ist stets erkennbar, ob sich Familienmitglieder oder Mitbewohner in der Wohnung befinden oder wie weit sie sich von ihr entfernt haben. Da mag sich mancher überwacht fühlen. Außerdem wird Ihr Standort und damit die Nicht-Zuhause-Information übers Internet an einen Server in Irland übertragen. Das birgt ein gewisses Sicherheitsrisiko, denn so könnten Einbrecher herausfinden, wann Sie nicht zuhause sind.

Für andere Smart Home-Funktionen ist ein zusätzliches System nötig

Tado ist beim Heizen sehr gut, für andere Zwecke hat es aber keine Sensoren oder Aktoren im Angebot. Wer sein Smart Home-Netzwerk auch für Sicherheit oder Licht ausbauen will, braucht also zwangsläufig ein zweites System.

Tado-Thermostate sollen nach Herstellervorgabe mit normalen Batterien betrieben werden und nicht mit Akkus. Golem hat jedoch im Test nachgewiesen, dass eine Heizperiode problemlos mit LSD-Akkus (geringe Selbstentladung) zu schaffen ist. Allerdings hat das Thermostat Schwierigkeiten mit der Vorhersage der Restkapazität des Akkus.

Ungewöhnliche Ereignisse, wie dauerhaft hohe oder niedrige Temperatur, oder auch Batteriewarnungen sollten durch eine Push-Nachricht der App angezeigt werden. Das passiert bei Tado aber nicht oder nur per E-Mail, wenn der Batteriestand kritisch ist. So läuft im Zweifel die Heizung mehrere Tage bei Abwesenheit auf Hochtouren oder kühlt aus.

Auch die Temperaturmessung direkt am Heizkörper ist nicht ideal. Speziell in schlecht isolierten Altbauwohnungen gibt es häufig Luftzirkulationen, die je nach Außentemperatur schwanken. Das kann in der App zwar nachjustiert werden, ist auf Dauer aber nervig. Das Problem haben allerdings alle Thermostate und kann nur durch ein gut positioniertes Raumthermostat oder durch einen externen Temperaturmesser behoben werden. Einen solchen hat Tado leider nicht im Programm – da ist Elgato besser aufgestellt.

Tado im Testspiegel

Die Kollegen von ComputerBild (05/2017) waren ebenfalls begeistert von Tado, befinden den Preis aber ebenfalls als etwas hoch.

»Dank Tado-System müssen sich Nutzer nicht mehr ums Heizen kümmern – so gut arbeitet es. Echt smart also. Mit 199 Euro für das Paket aus zwei Drehreglern und der Bridge ist es nicht ganz günstig, die Anschaffungskosten amortisieren sich jedoch möglicherweise schon im zweiten Jahr. Wahlweise lassen sich die Geräte mieten – dann schließen Sie ein Jahresvertrag ab. Die monatlichen kosten belaufen sich dabei auf 3,99 Euro.«

Giga (01/2017) lobt die autarke Funktionsweise: Nutzer müssten sich nicht ständig Gedanken ums Heizen machen.

»Sie funktionieren weitgehend autark, ohne ständig die Aufmerksamkeit des Users zu benötigen. So wird die Temperatur abgesenkt, wenn er das Haus verlässt und langsam wieder angehoben, wenn er sich auf dem Heimweg befindet – ganz ohne einen einzigen Knopfdruck. […] Für mich ist unterm Strich der zusätzliche Komfort das größere Argument für smarte Thermostate. […] Für Tado° spricht vor allem der ausgeklügelte »Away«-Modus, der mittels GPS-Daten des Smartphones eines Algorithmus und Wetterdaten automatisch drosselt und rechtzeitig wieder aufheizt.«

Wired (01/2017) zeigt sich begeistert vom Komfortgewinn, kritisiert aber die schlechte Einbindung in Alexa:

»Mit tado° bekommt die Heizung jedoch bereits einen anderen großen Vorteil: Sie wird zu etwas, über das man sich einfach keine Gedanken mehr machen muss. […] Um die Temperatur zu erhöhen, muss ein ganz bestimmter Satz ausgesprochen werden, bereits bei kleineren Abweichungen versteht Alexa den Befehl nicht mehr. Andere Apps zeigen sich hier weitaus flexibler.«

Andreas Sebayang von Golem (01/2017) lobt den Komfort, kritisiert aber den Datenschutz.

»So hoch die Anfangsinvestition ist, so groß ist auch der Komfort des Systems – wenn Nutzer kein Problem damit haben, die An- oder Abwesenheit in der Wohnung ständig an ein fremdes Unternehmen zu übermitteln. […] Nichtsdestotrotz: Die Thermostate werkeln vor sich hin, und der Nutzer macht wochenlang nichts. Im Vergleich zur manuellen Methode ist das ein Komfortgewinn.«

Die Tester von c’t (12/2016) können dem Heizystem von Tado nichts schlechtes abgewinnen.

»Der Komfortgewinn durch das Tado-System ist unbestreitbar: Einmal richtig eingerichtet, leistet die Kombination aus Zeitplan und Anwesenheitserkennung gute Dienste. … Dank intuitiver Bedienung kommen alle Familienmitglieder und Gäste schnell mit dem System zurecht.«

Alternativen

Neben Tado gibt es auch noch andere, ähnlich komfortable und hochwertige Heizungssteuerungen.

Auch gut

Wiser Starter-Kit

Test smarte Heizungssteuerung: Wiser Starter-Kit
Bei Wiser ist die Hardware hochwertig, die App komfortabel und die Hotline äußerst hilfsbereit.

Wiser ist die smarte Heizungssteuerung von Eberle, das wiederum zu Schneider Electric gehört. Das Produkt ordnet sich in die hochpreisige Riege zwischen Tado und Elgato ein. Für die Basiseinheit und zwei Thermostate sind derzeit 230 Euro fällig. Dafür gibt es allerdings keine Folgekosten – Sie investieren nur in die Hardware, das ist alles.

smarte Heizungssteuerung im Test: U0119 Wiser
Wiser Starter-Kit: Manuelles Nachjustieren ist natürlich möglich. Sie legen selbst fest, wie lange das manuelle Eingreifen gültig ist (0,5-3 Stunden).

Sowohl die Thermostate als auch der sogenannte Heat Hub sind sehr kompakt und hochwertig gebaut. Die Thermostate sind mit zwei AA-Batterien bestückt und haben Abmessungen kaum größer als ein handelsübliches Thermostat. Es gibt kein Display, lediglich dreifarbige LEDs geben Feedback auf Aktionen. Die Regler funken sparsam mit bidirektionalem ZigBee, die Batterien dürften also viele Monate durchhalten. Eberle spricht von zwei Jahren.

Wiser Heat Report: Soll, Ist und Außentemperatur
Wiser Heat Report: Soll-, Ist- und Außentemperatur

An das Thermostat müssen Sie selten – eigentlich nur, wenn Sie die Raumtemperatur mal eben manuell erhöhen oder verringern möchten. Der Ring am Thermostat ist nicht frei drehbar, sondern wird lediglich ein Stück weit in Richtung Plus bzw. Minus gedreht. Auf diese Weise nehmen Sie dann auch ein Reset und Ähnliches vor.

Die grundsätzlichen Funktionen von smarten Thermostaten gibt es natürlich auch bei Wiser: Für jeden Wochentag können Sie Zeiten und Temperaturen festlegen und die Nachtabsenkung definieren. Die App erlaubt das Einrichten von bis zu 16 Räumen. In jedem können eine Vielzahl von Thermostaten installiert werden, maximal 32 kommen auf einen Heat Hub.

Richtig clever wird das System aber erst durch den Eco-Mode: Der zieht lokale Wetterdaten heran und lernt die thermische Charakteristik Ihrer Räume kennen. Wenn Sie etwa über und unter sich Wohnungen haben, sinken die Temperaturen nicht so schnell wie bei einer kalten Tiefgarage unter dem Fußboden.

Ob der Modus tatsächlich bares Geld spart, konnten wir innerhalb der kurzen Testphase nicht herausfinden. Auf jeden Fall ergibt es Sinn, wenn die Thermostate bei strahlendem Sonnenschein selbstständig drosseln.

Den Heat Report kennen wir in dieser Form bereits von Tado. In großen Diagrammen sehen Sie die Soll-, die Raum- und die Außentemperatur. Sehr gut hat uns die Möglichkeit gefallen, den manuellen Timer am Thermostat zeitlich zu beschränken. Sie können in der App das manuelle Nachjustieren am Thermostat auf 0,5-3 Stunden begrenzen.

Nach Ablauf dieser Zeit fällt die Soll-Temperatur wieder auf das programmierte Niveau zurück. Um ein Eingreifen von eifrigen Mitbewohnern zu verhindern, könnten Sie den manuellen Modus komplett unterbinden – dann ist am Thermostat gar nichts einstellbar.

Gelöst: Einrichtungsprobleme

Bei der Ersteinrichtung scheiterten wir zuerst an einigen Fallstricken. Die freundliche und sehr kompetente Hotline in München half uns aber auch noch nach dem vierten Anruf immer wieder weiter und blieb jedes Mal geduldig am Telefon.

Zuerst hatten wir, nachdem bei der Ersteinrichtung die Verbindung zum Server gescheitert war, den manuellen Betrieb ohne Account gestartet. Nach zwei Tagen und dem Schließen der App verlangte selbige aber einen Login und wir mussten feststellen, dass wir den manuellen Betrieb, also den Timer und die verbundenen Geräte, ganz umsonst eingerichtet hatten.

Wiser-App: Pairing-Problem, der Heat Hub kann sich nicht mit dem Account verbinden
Wiser-App: Pairing-Problem – Der Heat Hub kann sich nicht mit dem Account verbinden.

Wir haben daraufhin die Einrichtung neu gestartet, bis das Pairing von Server bzw. Account mit dem Heat Hub) scheiterte. Dann haben wir zusammen mit der Hotline geprüft, ob unser Router gewisse Ports freigibt, welche vom Heat Hub benötigt werden. Die Mitarbeiter mussten mehrfach unseren Account auf dem Wiser-Server löschen, damit nach einem gescheiterten Installationsversuch dieselbe E-Mail-Adresse wieder nutzbar war.

Zuletzt mussten wir dann auch noch sicherstellen, dass unser Smartphone nicht mehr mit dem Heat Hub, sondern wieder mit dem lokalen WLAN verbunden ist. Diese kurzzeitige, direkte Verbindung wird für die Ersteinrichtung benötigt.

Wiser-App: während der Installation lauern einige Fallen, hier müssen Sie Ihr Smartphone einfach wieder mit dem lokalen WLAN verbinden.
Wiser-App: Während der Installation lauern einige Fallen. Hier müssen Sie Ihr Smartphone einfach wieder mit dem lokalen WLAN verbinden.

Die Fallstricke bei der Einrichtung waren ärgerlich, aber zusammen mit der freundlichen Hotline lösbar. Wir waren richtiggehend überrascht, dass sich ein Hersteller eine solch kompetente Hotline mit deutschen Mitarbeitern leistet.

Andererseits war es natürlich ein Manko an sich, dass wir überhaupt die Hotline anrufen mussten. Das spiegelt sich in einigen negativen Amazon-Bewertungen wider. Dort schreiben einige Käufer über misslungene Installationsversuche und viel Frustration. Aufgrund unserer eigenen Erfahrung mit Wiser gehen wir davon aus, dass diese Kunden die Hotline nicht kontaktiert haben.

Wir empfehlen Wiser allen, die beim Thema Support lieber auf Nummer sicher gehen wollen. Sie müssten aber auch jemand sein, der bei einem Problem nicht gleich die Flinte ins Korn wirft. Preislich gesehen ist Wiser teuer, ein Danfoss Link Starterkit mit einem zusätzlichen Thermostat kostet genauso viel. Das einzelne Wiser-Thermostat schlägt mit etwa 50 bis 60 Euro zu Buche, die Bestückung eines ganzen Hauses geht also richtig ins Geld.

Apple-Empfehlung

Elgato Eve Thermo (2017)

Eve Thermo ist ein Heizkörperthermostat, das ausschließlich mit Apple HomeKit funktioniert. Es kostet fast so viel wie unser Testsieger, benötigt aber dank Bluetooth LE keine Basis. Der Vorteil gegenüber Tado ist die Verfügbarkeit vieler unterschiedlicher Sensoren.

Die Einbeziehung des Wetters und der Sonne ist bei Elgato Eve auch möglich, allerdings benötigt man dazu weitere hochpreisige Sensoren wie Raumklima (Eve Room oder Eve Degree) oder Wetter (Eve Weather). Hinzu kommen Elgato-Sensoren für Bewegung, Fenster- bzw. Türöffnung, Schalter oder eine Schaltsteckdose.

Für die Nutzung des Timers benötigt man außerdem ein Apple TV als Steuereinheit, da die Zeitsteuerung zentral erfolgt. Das würde mit dem Smartphone nur so lange funktionieren, wie man zuhause ist.

Das minimalistische Design mit durchscheinendem Display ganz ohne Tasten gefällt uns. So kompakt wie Tado ist Eve Thermo nicht, das Thermostat fällt hier etwas bulliger und eckiger aus. Die Bedienung der intuitiven App bereitet Freude, auch die Auswertungs-Tools erscheinen sinnvoll.

Standortbezogen heizen ist auch bei Elgato möglich, dank Anwesenheitserkennung. Tag- und Nacht-Zeitpläne sind mit weniger Feintuning und ohne Einbeziehung des Wetters einstellbar.

Außerdem hat Elgato eine Wetterstation und einen Raumklimasensor im Programm, wodurch die Einbeziehung des Wetters möglich ist. So könnte bei Sonnenschein im Winter die Temperaturen in den südlichen Räumen mit thermischer Aufheizung um zwei Grad gesenkt werden.

Elgato Eve Thermo ist ähnlich teuer in der Anschaffung wie Tado, bietet aber den Vorteil eines reichhaltigen Zusatzangebots an Sensoren. Es taugt eher für den Mieter in einer Wohnung, denn die Integration des Heizkessels, der Warmwassererzeugung und der Klimaanlage, ist mit Elgato im Gegensatz zu Tado nicht möglich.

Gut & günstig

Eurotronic Comet DECT

Test Smart Home Thermostat: Eurotronic Eurotronic Comet DECT
Eurotronic ist ausfallsicher, bietet aber nur eine Zeiteinstellung und kann nur mit einer FritzBox kombiniert werden.

Der Preis-Leistungssieger für den kleinen Geldbeutel kostet wenig, leistet aber auch nur eine vernetzte Grundfunktionalität: Mit Comet DECT von Eurotronic muss niemand mehr von Heizkörper zu Heizkörper laufen, um eine neue Einstellung auf allen Thermostaten zu speichern. Das passiert bequem über die Oberfläche der FritzBox oder der Fritz-App. Um Comet DECT nutzen zu können müssen Sie entweder die FritzBox 7390 oder 7490 mit FritzOS ab 6.35 besitzen.

Die Zeitschaltung (Wochentage, Urlaub) konnten wir problemlos eintragen, das war es dann aber auch schon an Funktionalität. Wetterdaten oder standortbezogenes Heizen gibt es mit so einer simplen aber übersichtlichen Lösung nicht.

Bis zu zwölf DECT-Thermostate kann eine FritzBox ansprechen und das auf bis zu 40 Metern Reichweite. Dabei werden keine Daten ins Internet geschickt, Daten werden lediglich lokal zwischen AVM-Router und den einzelnen Thermostaten verschlüsselt ausgetauscht.

Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf als FritzBox-Besitzer mit dem zugehörigen DECT-Telefon die Reichweite, bis zu der Sie die Comet-Thermostate betreiben können. So sind sie vor Überraschungen gefeit.

Comet DECT eignet sich für budgetorientierte Kunden, die mit rudimentären Funktionen und Auswertungen zufrieden sind, sich ungern mit neuen Apps beschäftigen wollen und auch kein neues Smart Home-System mit Basis installieren möchten.

Wer sein Heim jedoch mit weiteren Sensoren bestücken will oder das bereits getan hat, sollte besser auf eine offene Lösung setzen. Damit können weitaus komplexere Regeln und Szenarien aufgesetzt werden.

Außerdem getestet

Innogy SE SmartHome Heizkörperthermostat

Das Innogy Smart Home-System hinterlässt zunächst einen guten Eindruck, der durch häufige Verbindungsfehler aber schnell getrübt wurde. In der App konnten wir dann schlichtweg nicht mehr auf das Thermostat zugreifen oder es lieferte keine Daten an die App. Dass das kein Einzelfall ist zeigen die vielen Klagen von Käufern in dem Bewertungen von Online-Shops.

Das Thermostat ist fast so günstig wie Comet Dect, bietet als Teil eines größeren Smart Home-Systems aber mehr Möglichkeiten. Außerdem befinden sich im Innogy Heizkörperthermostat drei Batterien, was lange Laufzeiten verspricht. Jedes andere Thermostat im Test hatte nur zwei Batterien.

Die Komponenten sind hochwertig verarbeitet und Innogy ist als Skill für Alexa zu haben, das heißt, die Thermostate wie auch jedes andere Smart Home-Gerät von Innogy können per Sprachbefehl gesteuert werden.

Als Smart Home Allrounder kann ein Innogy-Heizkörperthermostat theoretisch mit allen erdenklichen Sensoren und Aktoren in Regeln und Szenen verknüpft werden. Praktisch fürs Thema Heizen ist das aber nicht, denn die Allround-App ist nicht auf Heizen und Auswerten spezialisiert. Da bieten die Spezialisten mehr.

HomeMatic Funk-Heizkörperthermostat

Magenta SmartHome ist ebenfalls eine offene Allround-Lösung, in die fast beliebig viele Sensoren und Aktoren jedes Herstellers integriert werden können. Wie bei Innogy und Bosch stellen wir aber fest: Der Allround-Ansatz der Generalisten-App ist weniger komfortabel und erfordert mehr Eigenleistung beim Erstellen von Regeln und Szenen rund ums Heizen. Standortbezogenes Heizen und Vorheizen ist ebenso unmöglich wie eine simple Einbeziehung des Wetters, dafür braucht man eine separate Wetterstation.

Den vernetzten Stellantrieb von HomeMatic gibt es bereits für unter 40 Euro. Er kann allein mit Display und Tasten aber auch mit der Magenta SmartHome-App der Telekom gesteuert werden. Dafür braucht man aber nicht nur eine zentrale Steuereinheit des Herstellers, sondern auch noch eine entsprechende Erweiterung seines Telekom-Vertrags.

Magenta SmartHome unterstützt eine große Vielfalt von Unterputzlösungen, nicht nur für das Thema Heizen. Hier ist von Rollladen-Motoren bis hin zu Unterputz-Schaltern oder Wetterstationen alles dabei, darunter auch ein zentral installiertes HomeMatic-Funk-Wandthermostat, das an alle Stellantriebe den Temperaturwunsch weitergibt.

Wer also an eine echte Integration von Heizen, Licht, Energie, Sicherheit und Beleuchtung in die heimische Elektroinstallation denkt, sollte einen Generalisten wie Magenta wählen. Wer nur das Heizen integrieren möchte, dem empfehlen wir den Testsieger Tado.

Bosch Heizkörper-Thermostat

Bosch bietet ebenso ein umfassendes Smart Home-System wie Innogy und Magenta. Im Gegensatz dazu hat uns hier das Einstellen der Heizzeiten besser gefallen. So ausgefeilt wie bei Tado oder Elgato ist es aber ebenfalls nicht.

Das Bosch Heizkörper-Thermostat ist solide gefertigt und hat ein kleines aber beleuchtetes Display. Leider ersetzen sehr laute Taster ein Drehrad zur Temperatureinstellung. Ein eingebauter Temperaturfühler erkennt, wenn gelüftet wird und fährt die Heizung herunter. Der Fühler berücksichtigt dabei, ob das Fenster nur kurz geöffnet wird und schont die Batterie, indem das Ventil nicht sofort schließt.

Die Einrichtung geht schnell über einen QR-Code auf dem Thermostat. Allerdings hatten wir über andere Tests hinweg oft Einrichtungsprobleme mit Bosch Smart Home. Das fing beim erstmaligen Aktivieren der Basisstation an und hörte beim vergeblichen Verknüpfungsversuch mit dem Bosch Twinguard und dem Tür-/Fensterkontakt noch lange nicht auf.

Zukünftig könnte Bosch jedoch interessanter werden, wenn nämlich Haushaltsgeräte – nicht nur von Bosch und Siemens – via Bosch Home Connect in das Smart Home integriert werden. Heute ist das bereits für einige Buderus-, Junkers- und Bosch-Heizsysteme der Fall. Wenn das Themen für Sie sind, die interessant erscheinen, ist das System von Bosch sicherlich sinnvoller als ein reiner Heizungsspezialist wie Tado.

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Kommentare

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Dominik
Dominik

Seit mittlerweile 3 Jahren habe ich zwei Smart AC Control-Einheiten von Tado im Einsatz. Anfangs war ich ja echt noch begeistert, da es die Steuerung der Klimaanlage meiner Wohnung und des Serverraums meiner Firma sehr vereinfachte. Mit den Jahren kam dann aber auch die Ernüchterung. Komischerweise haben sich meine Geräte dann nicht mehr mit dem vorhandenen Wifi verbunden. Beim Versuch Einstellungen zu verändern wird man dann mit den von intuitiv weit entfernten Einstellungsmenüs von Tado-Geräten konfrontiert. Eingaben über das „Touch-Display“ funktionieren in ca. 75% der Fälle nicht so wie sie sollten. Dazu kommt, dass in Verbindung mit der Tado-App immer… Mehr... »

Peter
Peter

Man sollte erwähnen, dass Tado mittlerweile für Zusatzfunktionen ein ABO-Modell eingeführt hat. Das führt meiner Meinung nach zu Minuspunkten

Bea
Bea

Ich finde die Funktionen des Tado Thermostats zum Teil schon fast gruselig. GPS Daten des Smartphones auswerten, um die Heizung rechtzeitig aufzudrehen, wenn man auf dem Nachhause Weg ist? Ist mir persönlich schon fast ein bisschen too much. Das mit der Auswertung des Wetterberichts zur automatischen Einstellung der Heizung finde ich wiederum cool. Gibt es schon Daten dazu, in wie fern das System dazu beiträgt, Heizkosten zu sparen? Wir sind vor kurzem von einer normalen Gasheizung auf Infrarotheizungen umgestiegen und suchen immer noch nach einer guten Alternative, diese intelligenter zu steuern. Bisher haben wir „nur“ programmierbare Funk Steckdosenthermostate gefunden, hätten… Mehr... »

Giannini
Giannini

Hallo zusammen … ich habe mich mit den Thema lange und gut beschäftigt. Leider, leider muss ich was zu der Firma Tado sagen. Ein gutes Produkt mit schlechten Adaptern. Für alle die die ein Dampfvoss (RA) Thermostat haben, stehen vor dem selben Problem. Die mitgelieferten Adapter (aus Kunststoff) verformen sich beim anbringen. Von einer Kreisform zu einer Ovalform. Auch das nur leichte oder feste anziehen bring auch kein erfolg. Das hat zur Folge dass die Thermostate abfallen. Das wiederum hat zur Folge dass die Heizung auf volle Leistung fährt. Bei einen System was Geld sparen helfen soll, darf sowas natürlich… Mehr... »

Josef
Josef

Sinnvolle energieoptimierende Adas!

Dominik
Dominik

Mein Erfahrung mit Tado ist leider eine ganz andere. Der Service ist überhaupt nicht zu erreichen und die Installation des Raumthermostates hat mehr als drei Tage gedauert, da Tado es nicht geschafft hat, die Anleitung für die Installation fertigzustellen. Somit hat sich Tado selbst ins Abseits gestellt.
Mit Bosch wiederum habe ich äußerst gute Erfahrung gesammelt. Mit dem neuen Raumthermostat CT200 kann man die Heizkörperthermostate ohne Smart Home Controller steuern. Individuell in jedem Zimmer. Und es steuert über den BUS die Gastherme. Perfekt gelöst. Und der Service ist immer kompetent und stets erreichbar gewesen.

Gerhard Freismuth
Gerhard Freismuth

Super Sache. Die Batterien halten bei mir leicht ein Jahr und das bei 4 Themperaturwechsel in 24 Stunden. Ich bin sehr zufrieden. Kundendienst ist auch sehr zufriedenstellend. Ich würde mich immer wieder für Tado entscheiden. Ein anderes würde ich garnicht ausprobieren!!!Also von mir Daumen hoch

Christian Bildermacher
Christian Bildermacher

1. Ist nur für Heizkörper gebaut worde.
2. Der Batterieverbrauch wird auch lästig sein.
3. Wer sagt dann dem Heizkessel das er aufheizen soll? Ein aufgedrehter Heizkörper alleine muß nich immer warm sein!
Es gibt was besseres.

Sascha Tebben
Sascha Tebben

Kann ich auch sehr empfehlen, insbesondere auch der Kundenservice.

Andreas Scherfling
Andreas Scherfling

Funktioniert bei mir bestens und ich kann es nur empfehlen

Mr. Smee
Mr. Smee

Schöner Bericht!
Die größte Schwäche des Testsiegers (und auch vieler anderer Systeme) kommt mMn aber etwas zu kurz: Oft handelt es sich um Insellösungen. Die funktionieren vielleicht ganz gut. Wer aber bspw. auch Licht, Beschattung, Musik etc. steuern will braucht irgendwann x unterschiedliche Apps. Das ist recht schnell nicht mehr wirklich zu bedienen. Genau da führt der Weg aber hin. Deshalb sind diese Insellösungen für mich nicht die Zukunft.

Wer wirklich smart leben will, der braucht ein ganzheitliches System, wie bspw. das von Loxone. Damit lässt sich das komplette Haus steuern – nicht nur ein Teilaspekt.

Simone Bernstein
Simone Bernstein

Mit tado sind wir auch zufrieden , nur frisst der thermostat ganz schön Batterie

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck

Echt? Hab die jetzt ne Woche dran wie lange halten die?

Kette Kette
Kette Kette

Keine Ahnung welche die beste ist ich hab alles von AVM