Die beste smarte Waage

Test smarte Waagen – Testsieger Runtastic Libra
  • Test smarte Waagen – Testsieger Runtastic Libra

Die Runtastic Libra ist die beste smarte Waage im Test. Sie ermittelt Gewicht und Körperfettanteil verlässlich und in Verbindung mit der Smartphone-App liefert sie viele nützliche Informationen über den Zustand des eigenen Körpers.

Update 9. März 2017

Der Test wurde überprüft und mit neuen Produkten aktualisiert.

Heutzutage möchte jeder über alles Bescheid wissen – und über den eigenen Körper sowieso. Eine Waage soll möglichst alles messen können, was man eben im Körper so messen kann und das dann schön gegliedert für den Nutzer liefern.

Smarte Waagen sind hier das Stichwort, und da sich viele Menschen auf die Messwerte dieser Helfer verlassen wollten wir wissen, wie genau sie wirklich messen. Deshalb haben wir uns 12 smarte Waagen angesehen und mit je einem weiblichen und einem männlichen Probanden getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die Nummer Eins: Runtastic Libra

Test: smarte Personenwaage – Testsieger Runtastic Libra
Die Libra misst genau, die App überzeugt mit durchdachten Features.
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von 9 Lesern gekauft

Die Runtastic Libra bietet relativ genaue und konsistente Messergebnisse und kann vor allem mit ihrer rundum gelungenen App überzeugen. Deshalb ist sie für uns die beste smarte Waage, die man zur Zeit kaufen kann.

Wer eine smarte Waage auch zur Körperfettmessung nutzen will, muss allerdings wissen, dass es sich bei den Ergebnissen nur um Richtwerte handelt. Die bioelektrische Impedanzanalyse mit zwei Kontakten bietet einfach keine exakte Messung. Zur Beobachtung von Veränderungen ist sie aber durchaus geeignet.

Für iPhone-Nutzer: Medisana BS 440 Connect

Test smarte Personenwaage: Medisana BS 440 Connect
Die smarte Waage von Medisana kommt mit der Apple Health zurecht.
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Die Medisana BS 440 Connect ist für all diejenigen unter Ihnen die perfekte Waage, die nicht immer sofort ihr Smartphone zücken wollen. Denn bei der Medisana können die gemessenen Werte auch direkt über den Display der Waage eingegeben werden. Außerdem lassen sich bis zu acht Benutzerprofile speichern.

Wenn Sie mit der vorhandenen App arbeiten wollen, ist das auch kein Problem. Sie ist sogar mit der Apple Health-App kompatibel.

Bei der Messung des Körperfetts konnte die Medisana allerdings nicht ganz überzeugen – die Messwerte waren etwas zu ungenau.

Einfach und günstig: newgen medicals 6in1-Körperanalysewaage

Test smarte Personenwaage: newgen medicals 6in1-Körperanalysewaage
Die newgen medicals überzeugt durch Einfachheit und Schnelligkeit.
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Die newgen medicals 6in1 Waage ist eine einfache Waage, die nicht viel kostet und mit der man leicht zurecht kommt. Es gibt eine App, die ist allerdings nicht so vielfältig wie manch andere und dadurch auch einfacher zu verwenden. Sie lässt sich einfach in Betrieb nehmen und geht mit enormer Schnelligkeit an die Arbeit.

Leider schwächelt sie bei der Körperfettmessung – und das leider ganz schön: Um satte 18 Prozent verfehlt sie den Referenzwert.

Exakte Messung: Yunmai Smart

Bluetooth-Waagen im Test: Yunmai Smart
Keine andere Waage war im Schnitt so dicht an den Referenzwerten.
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Sehr vielfältig ist die Yunmai Smart. Zusätzlich zu den Werten, die alle anderen Waagen auch messen, gibt sie noch den Eiweißgehalt im Körper und das Viszeralfett an. Hierbei handelt es sich um das Fett in der Bauchhöle, das die Organe umschließt. Ob die Werte genau sind konnten wir nicht feststellen.

Was wir aber feststellen konnten ist, dass sie bei der Körperfettmessung die besten Ergebnisse erzielte. Schade ist, dass die Erläuterungen in der App nur auf Englisch verfügbar sind. Damit kann sicher nicht jeder etwas anfangen.

Vergleichstabelle

Die Nummer EinsFür iPhone-NutzerEinfach und günstigExakte Messung
Modell Runtastic Libra Medisana BS 440 Connect newgen medicals 6in1-Körperanalysewaage Yunmai Smart FitBit Aria Withings Body Cardio Soehnle Web Connect Analysis Beurer BF700 a-rival sQale Koogeek Smart Scale smartLAB fit W
Test: smarte Personenwaage – Testsieger Runtastic LibraTest smarte Personenwaage: Medisana BS 440 ConnectTest smarte Personenwaage: newgen medicals 6in1-KörperanalysewaageBluetooth-Waagen im Test: Yunmai SmartTest smarte Waagen: FitBit AriaTest smarte Personenwaage: Withings Body CardioTest smarte Waage: Soehnle Web Connect AnalysisTest smarte Waage: Beurer BF700Test smarte Waage: a-rival sQaleTest smarte Waage: Koogeek Smart ScaleTest smarte Waage: smartLAB fit W
Pro
  • Tolle App
  • Genaue Messergebnisse
  • Unterstützt die Apple Health-App
  • Auch ohne Smartphone nutzbar
  • Einfach zu bedienen
  • Günstig
  • Sehr genaue Körperfettmessung
  • Zusätzliche Messung von Eiweißgehalt und Viszeralfett
  • Schickes Design
  • Sehr viele Funktionen
  • Gute Ergebnisse beim Wiegen
  • Sehr günstig
  • Vergleichsweise günstig
  • Vergleichsweise günstig
  • Vergleichsweise günstig
Contra
  • Nicht mit Apple Health-App kompatibel
  • Beim Körperfett Messen etwas ungenau
  • Körperfett wird ungenau gemessen
  • Für die App ist ein Nutzerkonto beim Hersteller nötig
  • Umständliche Installation
  • Enorme Abweichungen bei der Körperfettmessung
  • Schlechte Körperfettmessung beim männlichen Probanden
  • Teuer
  • Aufwendige Installation
  • Zusätzliches Kästchen an WLAN-Router nötig
  • App nicht auf dem neuesten Stand
  • Fehleranfällig
  • App stürzt oft ab
  • Zeigte völlig falsche Werte an, was auch auf einen Defekt des Testgerätes schließen könnte
  • Schlechte Körperfettmessung
  • Nicht besonders benutzerfreundlich
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Für diesen Test haben wir einen männlichen und einen weiblichen Probanden zweimal per 4-Punkt-BIA vermessen lassen, um einen Referenzwert zu erhalten. Dafür kam eine Personenwaage zum Einsatz, die auch im professionellen Umfeld genutzt wird und zusätzlich zwei Handgriffe mit Elektroden bietet.

Zum anderen haben wir den Körperfettanteil auch mit einem reinen Körperanalysegerät – keiner Waage im klassischen Sinne – mit vier Elektroden gemessen, die am Körper befestigt wurden. Zwar bietet auch die 4-Punkt-Analyse keine absolut genauen Ergebnisse, sie liegt aber generell schon mal näher an der Realität.

Anschließend haben die beiden Probanden alle Test-Waagen eine Woche lang benutzt. Die Messung erfolgte immer zur selben Tageszeit. Schließlich haben wir die Messergebnisse untereinander und mit den Referenzwerten verglichen und konnten so eine Aussage zur Genauigkeit der Messung liefern.

Körperfettmessung bei allen ungenau

Eins schon mal vorweg: das Gewicht ermitteln alle Waagen zuverlässig und genau. Nur bei einer Waage lagen die Messergebnisse mehr als 10 kg daneben, wir gehen davon aus, dass sie defekt war und haben sie nicht weiter berücksichtigt.

Bei den übrigen Waagen lagen die Abweichungen bei der Messung des Gewichts bei den meisten Waagen im Bereich von 100 Gramm oder weniger, bei einigen wenigen gab es bis zu 400 Gramm Abweichung.

Das klingt auf den ersten Blick viel, aber auch beim Gewicht geht es weniger darum, das absolute Gewicht aufs Gramm exakt zu bestimmen, sondern viel mehr darum, Veränderungen festzustellen. Und die einzelnen Waagen selbst zeigten sehr konsistente Messergebnisse mit Abweichungen von weniger als 100 Gramm an, also unterhalb der Messgenauigkeit der Waagen.

Größere Unterschiede gab es dagegen bei der Körperfettmessung. Hier konnten uns einige hochpreisige Modelle überraschenderweise nicht überzeugen.

Neben der Messgenauigkeit hat uns aber auch interessiert, wie gut sich die Waagen im Alltag schlagen, ob die Verbindung zum Smartphone zuverlässig klappt und welche App wir am überzeugendsten fanden.

Getestet haben wir zwölf smarte Waagen mit Preisen zwischen 30 und 130 Euro. Neben den teuren, bekannten Markenprodukten Runtastic Libra, Fitbit Aria und der nagelneuen Withings Body Cardio, haben wir auch die günstigeren Waagen Medisana BS440 und BS430, Beurer BF700, Yunmai Smart Scale, Newgen Medicals 6in1, Soehnle Web Connect Analysis, a-rival sQale, Koogeek Wifi Smart, und SmartLAB fit W im Test.

Den Körper vermessen

Der Trend zur Selbstvermessung hat auch die gute alte Personenwaage erfasst. Die stand ja gewissermaßen am Anfang dieser Bewegung – damals natürlich noch voll analog.

Aber jeden Tag einfach nur das Gewicht zu messen ist wenig aussagekräftig. Interessanter ist es, die Daten zu sammeln, über einen längeren Zeitraum zu beobachten und ansprechend zu visualisieren.

Hier kommen smarte Waagen ins Spiel, die sich automatisch mit dem Smartphone verbinden und alle Werte aufzeichnen. Und zwar nicht nur für eine Person, sondern am besten gleich für die ganze Familie.

Diät-Erfolg überprüfen mit Körperfettmessung

Aber das Gewicht ist nur ein Aspekt, den smarte Waagen messen können. Denn es macht einen großen Unterschied, ob das Körperwicht zu großen Teilen aus Muskeln oder aus Fett besteht. Der reine Body-Maß-Index (BMI) hilft da nicht weiter. Denn wer viel Muskeln und wenig Fett hat, kommt dennoch auf einen hohen BMI – ist aber keineswegs übergewichtig. Ein Bodybuilder mit einem BMI von 40 ist nicht dick.

Wichtiger also das Gewicht ist also die Zusammensetzung des eigenen Körpers. Und die ist eigentlich für jeden interessant, der sich um seine Fitness und Gesundheit kümmert.

Auch Abnehmwilligen kann die Messung mit einer so genannten Körperfettwaage helfen. Bleibt das Gewicht beispielsweise unverändert, obwohl man mehr Sport betreibt und die Ernährung umgestellt hat, kann das eventuell an neu aufgebauter Muskelmasse liegen – eine Körperfettwaage kann das erkennen.

Auf der anderen Seite zeigt eine smarte Waage auch an, ob man bei einer Diät wirklich Fett oder nur Muskelmasse oder Wasser verloren hat – so wie man es häufig bei Blitzdiäten macht, die mittel- und langfristig nicht wirklich etwas bringen.

Doch Personenwaagen, die Körperfettanteil, Wasseranteil und weitere Werte wie Muskelmasse und Knochengewicht bestimmen, haben auch ihre Tücken – vor allem die Modelle, die sich im unteren und mittleren Preissegment an die breite Käuferschicht richten. Denn sie nutzen die so genannte bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) zur Ermittlung all dieser Werte.

Problem Körperfettmessung

Bei der BIA fließt ein sehr schwacher Strom durch den Körper, den man nicht spürt. Weil Fett die Elektrizität schlechter leitet als Muskeln, ergeben sich im Körper unterschiedliche Widerstände. Diese erfasst das Gerät und errechnet zusammen mit Gewicht, Größe, Geschlecht und Alter der Person den Fettanteil im Körper. Dies geschieht alles mit der Unterstützung mathematischer Formeln, die wiederum auf Statistiken und Normen basieren.

Es ist daher immer wichtig, bei jeder Waage die korrekten Körpermaße wie Gewicht, Größe, Alter und Geschlecht anzugeben, bevor man sich wiegt. Sonst wird das Ergebnis verfälscht.

Alle getesteten Modelle bieten daher die Möglichkeit, Benutzerprofile anzulegen, in denen diese Angaben gespeichert werden. So weiß die Waage, wer gerade auf ihr steht und wie die Messungen auszuwerten sind.

Einige Waagen fragen auch nach dem Aktivitätsgrad, weil etwa bei sportlichen Menschen identische Messeergebnisse zu anderen Werten führen – Stichwort Bodybuilder.

Bei der 2-Punkt-Analyse wird nicht das gesamte Körperfett gemessen

Die meisten BIA-Körperanalysewaagen haben allerdings den Nachteil, dass sich die Elektroden für die Messung nur in der Fußfläche befinden. Der Strom fließt also von einem Fuß zum anderen und durchquert dabei lediglich die Beine und Leistengegend – im besten Fall geht er noch bis zum Bauchnabel. Aber alles, was sich darüber befindet – Bauch, Brust, Arme – erfasst die Messung schlichtweg nicht.

Diese so genannte 2-Punkt-BIA funktioniert bei Frauen noch eher als bei Männern. Denn bei Frauen sammelt sich das Fettgewebe eher an Gesäß und Hüfte, ein Bereich der durch die BIA noch abgedeckt wird, während beim Mann die Problemzonen Bauch und Brust heißen, wo der Strom nicht ankommt.

Eine genauere Messung ist mit der BIA möglich, wenn zusätzliche Elektroden mit den Händen umfasst werden. Dann fließt der Strom nahezu durch den gesamten Körper und die Resultate werden exakter.

Gerade im preiswerten Segment sind solche Modelle mit 4-Punkt-BIA allerdings nicht zu finden. Und auch smarte Waagen, also Modelle, die mit einer Smartphone-App gekoppelt werden, die die Werte sammelt und auswertet, gibt es nur mit der 2-Punkt-Methode.

Als gründlicher gelten übrigens die Messung mit der Caliper-Zange (Fettzange), das sehr aufwändige hydrostatische Wiegen und die teure DEXA-Methode mit Röntgenstrahlung. Nähere Infos zu allen Messmethoden findet man in diesem ausführlichen Artikel.

Dennoch: Für Messung zuhause reicht auch die 2-Punkt-BIA in der Regel aus, solange die Waage nicht völlig unrealistische Ergebnisse anzeigt – und sie vor allem konsistente Werte liefert, also nicht innerhalb einer Messreihe auffällig schwankt. So lässt sich die Veränderung von Gewicht und Körperzusammensetzung zuverlässig nachverfolgen.

Neben der generellen Fehleranfälligkeit der bioelektrischen Impedanzanalyse beeinflussen aber auch andere Faktoren die Genauigkeit der Körperfettmessung. So können nasse Füße, eine volle Blase, unverdautes Essen im Magen oder Feuchtigkeitscremes auf der Haut die Werte stark verändern.

Daher ist es wichtig, sich immer unter den gleichen Bedingungen zu wiegen. Nur so lässt sich eine konsistente Messreihe aufstellen, um zu sehen, wie sich der eigene Körper im Laufe der Zeit durch Sport oder eine andere Ernährung verändert. Am einfachsten geht das, wenn man sich immer gleich morgens nach dem Aufstehen nach dem Gang zur Toilette auf die Waage stellt. Die Füße sind dann in der Regel trocken, der Magen leer und die Werte mit den Messungen der vorherigen Tage vergleichbar.

 

Test smarte Waagen - Testsieger: Runtastic Libra

Testsieger: Runtastic Libra

Nachdem wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Waagen intensiv diskutiert haben, glauben wir, dass die meisten Menschen mit der Runtastic Libra am zufriedensten sein werden.

Die Nummer Eins: Runtastic Libra

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Die Runtastic Libra kann Gewicht, Körperfett- und Wasseranteil, Muskelmasse, Knochengewicht und den Gewebeanteil messen (darunter versteht man den Anteil des Körpers, der nicht aus Knochen, Fett oder Muskeln besteht – also der ganze Rest).

Außerdem errechnet die Waage den täglichen Kalorienbedarf des Nutzers (BMR und AMR). Die entsprechenden Messergebnisse zeigt die Waage gleich auf dem Display an. Man kann sie also auch ohne App benutzen.

Messgenauigkeit

Die Gewichtsmessungen der Fitbit Aria stimmten mit unseren Referenzenwerten nahezu hundertprozentig überein.

Die Abweichungen bei der Ermittlung des Körperfetts lagen dagegen im Schnitt rund 10 Prozent unter unserem Referenzwert. Das klingt viel, war aber das zweitbeste Testergebnis. Nur die Yunmai lag näher am Referenzwert. Bei den anderen Waagen lagen die Messwerte des Körperfetts meist zwischen 15 und 20 Prozent daneben, manche sogar ganze 25 Prozent.

Außerdem gab es bei fast allen Waagen große Unterschiede zwischen den Ergebnissen des männlichen und des weiblichen Probanden in Bezug auf den Referenzwert. Die Runtastic war die einzige Waage im Test, bei der die Abweichung für beide Geschlechter praktisch identisch war.

Gewicht stimmt exakt, bei Körperfett gibt es Abweichungen

An diesen Ergebnissen sieht man, wie ungenau die Körperfettmessung mittels 2-Punkt-BIA ist. Feststellen können wir aber: Eine exakte Bestimmung des Körperfettanteils ist durch die 2-Punkt-Messung nicht möglich.

Trotzdem ist der Messwert hilfreich, wenn er konsistente Ergebnisse liefert. Auch wenn der absolute Wert daneben liegt, kann man dann feststellen, ob sich der Körperfettanteil mit der Zeit verändert.

Hier schnitten alle Waagen wesentlich besser ab. Die Messergebnisse schwankten von Tag zu Tag und Messung zu Messung nur um Zehntel-Prozentpunkte. Und da die Probanden im Testzeitraum weder viel Sport getrieben noch eine Diät gehalten haben, sind diese Ergebnisse zu erwarten.

Das gilt auch für die Runtastic Libra: Die Messwerte waren absolut konsistent und verlässlich, es gab keine nennenswerten Schwankungen innerhalb einer Messreihe.

Als reine Personenwaage erledigt die Runtastic ihren Job also schon mal gut.

Sehr gute App

Doch auch die Funktionen, die das Gerät zu einer »smarten« Waage machen, können sich sehen lassen. Allen voran hat uns – gerade im Vergleich zu anderen – die Libra-App von Runtastic sehr gut gefallen. Es gibt sie für Android und iOS (kompatibel ab iOS 7 oder Android 4.1).

Die Libra-App stellt die gemessenen Werte sowohl tabellarisch als auch grafisch dar. Ein Diagramm zeigt auf Wunsch nicht nur den Gewichtsverlauf der vergangenen Monate an, sondern auch die anderen errechneten Werte. Die Apps vieler anderer Anbieter beschränken sich hier auf das Gewicht und maximal noch das Körperfett.

Ein Kreisdiagramm verrät außerdem auf einen Blick, wie sich das Körpergewicht aus den vier Werten Körperfett, Muskeln, Knochen und Gewebe zusammensetzt. Auch diese Darstellung hebt die Runtastic-App von den übrigen Anbietern ab.

Ebenfalls toll: Die Runtastic-App ordnet die Messwerte ein und gibt eine Bewertung ab. Liegt man mit seinem Körperfett, der Muskelmasse oder dem Wasseranteil innerhalb der Norm – oder doch eher drüber oder drunter? Das kann man anhand einer kleinen Grafik schnell ablesen.

Dazu gibt es jeweils noch einen kleinen Erklärtext, der dabei hilft, die Ergebnisse besser einzuschätzen. Wer weiß schon auf Anhieb, was es mit BMR (Basic Metabolic Rate=Grundumsatz) und AMR (Active Metabolic Rate=Aktivitätsumsatz) auf sich hat. Runtastic löst das vorbildlich.

Viele andere Apps liefern dem Benutzer einfach nur die Werte und überlassen ihm die Interpretation. Im Internet sind entsprechende Tabellen – etwa für Körperfett – natürlich schnell nachgeschlagen, aber die App von Runtastic bietet hier ein Plus an Benutzerfreundlichkeit, das sie von den Apps anderer Anbieter abhebt.

Durchdacht ist auch die Möglichkeit, Ziele für Gewicht und Körperfett anzugeben. Dabei gibt man nicht einfach nur zwei Zielwerte ein, sondern legt auch fest, bis wann sie erreicht werden sollen. Clever: Die App gibt daraufhin eine Einschätzung ab, ob das innerhalb des gewählten Zeitraums überhaupt machbar ist.

Außerdem werden die angepeilten Werte mit einer kleinen Zielflagge und einer gestrichelte Linie von der letzten Messung bis zum festgelegten Datum angezeigt. So sieht man sofort, wie viel Zeit man noch hat und wie der Gewichts- und Körperfettverlauf im Idealfall aussehen sollten, um das Ziel rechtzeitig zu erreichen.

Viele solcher Details zeigen, dass Runtastic bei der Entwicklung der App mitgedacht hat. Viel besser kann man es nicht lösen.

Benutzung

Damit die Übertragung der Daten von der Waage auf die App ohne Probleme funktioniert, muss man die Waage zuerst einmal mit dem Fuß antippen, damit sie aus dem Standby erwacht. Danach braucht sie nochmal fünf Sekunden, um sich per Bluetooth mit dem Smartphone zu verbinden. Anschließend klappt die Übertragung der Daten in Echtzeit reibungslos.

Die Runtastic Libra speichert bis zu acht Profile, maximal acht Personen können die Waage also nutzen. Mehrere Nutzer können allerdings nur mit der iOS-App verwaltet werden, bei der Android-App lässt sich jeweils nur ein Benutzer einrichten.

Anhand einer ersten Messung und aller weiteren Messungen erkennen sowohl Waage als auch App automatisch, wer sich gerade wiegen möchte. Das hat im Test immer problemlos geklappt. Allerdings: Gibt es zwei Benutzer, die sich beim Gewicht und der Zusammensetzung des Körpers zu stark ähneln, bekommt die Libra Probleme mit der Zuordnung. Dann muss man die gemessenen Werte über die App manuell einem Profil zuordnen.

Sehr einfache Einrichtung – mit Benutzerkonto

Ist das der Fall, werden auf dem Display der Waage außer dem Gewicht keinerlei Werte angezeigt – etwas nervig, weil sie dann ohne App nicht mehr wirklich zu gebrauchen ist. Damit haben aber alle Waagen Schwierigkeiten, die eine automatische Nutzererkennung anbieten.

Die Einrichtung der Libra hat Runtastic sehr einfach gehalten – auch hier könnte sich die Konkurrenz eine Scheibe abschneiden. Zwar muss man auch bei Runtastic erstmal ein Konto erstellen, sobald man sich damit aber in der App angemeldet hat, drückt man nur noch einen Knopf auf der Unterseite der Waage, damit sie sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbindet und fertig.

Das hat im Test mit verschiedenen Smartphones immer wieder reibungslos und schnell funktioniert. Die Kommunikation zwischen Waage und Handy läuft also über Bluetooth, die App sendet die Werte wiederum vom Smartphone per WLAN ins Internet. So kann man auch über sein Profil auf der Webseite von Runtastic die Messeergebnisse begutachten und auswerten lassen.

Nachteil: Kein Apple Health

Leider ist die Libra App nicht mit Apple Health kompatibel. Man kann Apple Health also keinen Zugriff auf die Daten der Libra App gewähren, dementsprechend lassen sich auch keine Messwerte der Runtastic Libra in die Health-App übernehmen.

Das ist so bedauerlich wie unverständlich, denn die Runtastic App fürs Joggen bietet diese Kompatibilität beispielsweise.

Auch die Beurer BF800, die bis auf das Markenlogo baugleich mit der Runtastic Libra ist, bietet über die App Beurer HealthManager eine Integration mit Apple Health. Allerdings finden wir die Beurer App längst nicht so gut wie die von Runtastic.

Wem die Apple-Health-Integration wichtig ist, für den empfehlen wir daher eher die smarte Personenwaage von Medisana. Mehr dazu bei den Alternativen.

Was sagen die anderen?

Es gibt nicht viele Tests zu smarten Waagen. Im Test von Android Magazin schnitt die Runtastic Libra gut ab und erhielt 4 von 5 Punkten.

Im Test von CHIP schnitt die Libra dagegen nur befriedigend ab. Das liegt vor allem daran, dass die Waage im Test von CHIP offenbar ungenaue Testergebnisse lieferte. Das können wir wie gesagt nicht nachvollziehen.

Außerdem wurde bemängelt, dass es nur eine App für iOS gab – inzwischen gibt es aber auch eine Android-App.

Wie wir loben die Tester von CHIP aber die einfache Bedienung, die schnelle Messung und das große Display der Waage mit vielen Infos.

Im Test von PCMag erhielt die Runtastic Libra dagegen ein »gut« – obwohl auch hier inkonsistente Messergebnisse bemängelt wurden.

Die konnte Kathleen Chapman bei The Gadgeteer nicht feststellen, die von der Waage regelrecht begeistert ist.

Alternativen

Die Runtastic Libra lieferte im Test das beste Gesamtbild ab. Dennoch gab es auch andere Modelle, die für den einen oder anderen eine Empfehlung wert sind.

Für iPhone-Nutzer: Medisana BS 440 Connect

Test smarte Personenwaage: Medisana BS 440 Connect
Die smarte Waage von Medisana kommt mit der Apple Health zurecht.
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von 17 Lesern gekauft

Wer als iPhone-Besitzer die gemessenen Daten auch in Apples Health-App nutzen will, für den ist die Medisana BS 440 Connect die beste Option. Ihre VitaDock+ App ist kompatibel mit Apple Health.

Aber auch für Smartphone-Muffel ist die Medisana eine gute Wahl, denn sie lässt sich auch gänzlich ohne App nutzen. Sie zeigt nämlich nicht nur alle Messwerte übersichtlich auf dem großen beleuchteten Display an, sondern hat auch drei Knöpfe direkt darunter, über die man bis zu acht Profile einrichten kann.

So kann man der Waage auch ohne Smartphone Körpergröße, Alter und Geschlecht mitteilen. Stellt man sich anschließend sofort auf die Wiegefläche, kann sie dem Profil das Ausgangsgewicht und die übrigens Werte zuordnen. Anhand des Gewichts identifiziert sie anschließend selbständig und zuverlässig, wer gerade auf ihr steht.

Ist sie dazu einmal nicht in der Lage, weil zwei sehr ähnliche Profile gespeichert sind, kann man die ermittelten Werte manuell zuordnen – ebenfalls direkt am Gerät und ohne App. Das haben sich die Entwickler gut überlegt und das Konzept stringent durchgezogen.

Die Medisana eignet sich damit vor allem für Haushalte, in der nicht jeder immer gleich das Smartphone zücken möchte, um sich zu wiegen. Denn man erfährt auch ohne App, was Gewicht, Körperfett, Wasser, Muskeln, Knochen, Grundumsatz und BMI sagen – das Display verrät es sofort.

Die Messergebnisse waren in unserem Test konsistent, das Gewicht mit der Medisana exakt, beim Körperfett hatte sie durchschnittliche Abweichungen von 11 Prozent bei der Frau und knapp 15 Prozent beim Mann. Damit ist sie hier nicht ganz so gut wie die Runtastic, aber ebenfalls akzeptabel.

Die grundlegenden Funktionen der VitaDock+ App sind mit denen der anderen Anbieter vergleichbar. Alle Messungen werden in einer Tabelle erfasst. Grafisch ausgewertet wird allerdings nur das Gewicht, die übrigen Werte wie Körperfett und BMI stellt die App lediglich als Durchschnittswerte des im Diagramm ausgewählten Zeitraums dar. Das optionale Zielgewicht ist im Diagramm ebenfalls markiert, weitere Zielvorgaben kann man allerdings nicht definieren.

Zwar gib es zu jedem Messwert eine kurze Erklärung, aber eine Einordnung der Ergebnisse gibt es nicht – zumindest nicht in dem Umfang wie bei Runtastic.

Die Kopplung von Smartphone und Waage per Bluetooth gestaltet sich etwas umständlich, da man zunächst ein Profil direkt an der Waage eingeben muss, um es dann mit der App zu verknüpfen. Die Bedienungsanleitung ist dabei keine große Hilfe, da sie sich auf eine alte App-Version bezieht.

Für die Nutzung mit Apple Health oder ganz ohne Smartphone ist die Medisana BS 440 Connect dennoch die beste Wahl.

Einfach und günstig: newgen medicals 6in1-Körperanalysewaage

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von 23 Lesern gekauft

Wer eine einfache Waage sucht, die nicht viel kostet, sollte sich die 6in1-Körperanalysewaage von newgen medicals ansehen.

Sie arbeitet zwar ebenfalls mit einem Smartphone zusammen, verzichtet aber auf die manchmal etwas überfordernde Funktionsvielfalt anderer Apps.

Keine andere Waage im Test ließ sich so einfach und schnell in Betrieb nehmen: Bluetooth einschalten, die App FitBrick für iOS oder Android installieren, Benutzerprofil anlegen und auf die Waage steigen. Schon nach wenigen Sekunden stehen die ersten Messergebnisse zur Verfügung.

Die Schnelligkeit, mit der diese Waage an die Arbeit geht, ist fast schon beeindruckend. Dass es keine Online-Anbindung gibt und kein Benutzerkonto nötig ist, passt ebenfalls ins Bild.

Das Gerät ermittelt Gewicht, Körperfett, Wasser, Muskeln, Knochen, BMI und Grundumsatz. Im Test zeigte sie nur leichte Ausreißer beim Gewicht, aber deutliche bei der Körperfettmessung: sie maß im Vergleich zu unserem Referenzwert 18 Prozent zu wenig Körperfett bei der Frau und 12 beim Mann. Aber auch hier waren die Messungen gleichbleibend. Zur fortlaufenden Beobachtung des eigenen Körpers eignet sie sich also ebenso gut wie die übrigen.

Die App ist simpel gehalten. Es gibt für jeden der genannten Werte ein eigenes Diagramm, das sich zwischen Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahresansicht umschalten lässt. Eine tabellarische Aufstellung gibt es nicht – ein kleines Manko.

Auf Wunsch trägt man ein Zielgewicht ein, das im Diagramm schlicht als rote Linie eingeblendet wird. Mit dem Baby-Modus lassen sich auch Säuglinge und Kleinkinder wiegen, indem Vater oder Mutter mit ihnen im Arm auf die Waage steigen.

Als eine der wenigen Apps im Testfeld unterstützt FitBrick mehrere Profile. Die Waage erkennt die aber nicht automatisch, so dass man vor jeder Wiegung darauf achten muss, den richtigen Benutzer auszuwählen. Zudem zeigt das Display am Gerät nur das Gewicht, für alles andere benötigt man die App.

So umfangreich und schön wie die App von Runtastic ist die App also nicht. Und auch bei der Körperfettmessung muss man Abstriche machen. Für den günstigen Preis ist die newgen medicals 6in1 Körperanalysewaage aber ein guter Kauf.

Exakte Messung: Yunmai Smart

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Die smarte Personenwaage von Yunmai versteht sich ebenfalls mit Apple Health und wartet darüber hinaus mit der größten Bandbreite an Einzelwerten des gesamten Testfelds auf.

So erfasst die Waage über die bisher genannten Standards Gewicht, Körperfett, Muskelmasse, Wasser, Knochengewicht, Body-Maß-Index und Grundumsatz hinausgehend noch den Eiweißgehalt im Körper sowie den Anteil an so genanntem Viszeralfett. Dabei handelt es sich um Fettgewebe, das sich in der Bauchhöhle befindet und die inneren Organe umhüllt. Im Display erscheinen davon allerdings nur Gewicht und Körperfett.

Wie exakt all diese Werte ermittelt werden, konnten wir in unserem Test nicht feststellen. Für Körperfett können wir allerdings sagen: Keine Waage war im Schnitt näher an den Referenzwerten. Bei unserer weiblichen Probandin maß sie nur 5 Prozent mehr, beim männlichen lieferte sie mit einer Abweichung von nur 0,6 Prozent sogar eine Punktlandung. Auch beim Gewicht waren die Werte sehr genau, wie aber bei fast allen Waagen im Test.

Ob die Yunmai tatsächlich genauer misst oder nur rein zufällig näher an den Referenzwerten lag, konnten wir in unserem Test nicht überprüfen. Dafür müsste man aufwändige Testreihen mit mehreren Geräten desselben Typs und vielen Testpersonen durchführen. Das würde den Rahmen dieses Tests sprengen. Wir können nur feststellen, dass sie in unserem Test mit Abstand am nähesten an der Referenzmessung lag.

Die dazugehörige Yunmai-App errechnet aus den ermittelten Werten das Fitnessalter, das je nach den Messergebnissen vom tatsächlichen Alter abweichen kann.

Leider gibt es die App nur in englischer Sprache, weswegen die kurzen Erläuterungen zu jedem Wert nicht allen Anwendern sofort verständlich sein dürften. Immerhin gibt es zusätzlich eine grafische Interpretationshilfe, die man auch so versteht.

Das gilt ebenso für die allgemeinverständlichen Diagramme, die den Gewichts- und Körperfettverlauf anzeigen. Das optionale Zielgewicht wird hier als gestrichelte Linie eingeblendet. Sonstige Ziele lassen sich nicht festlegen.

Dafür unterstützt die App mehrere Profile, nicht jeder Benutzer muss also unbedingt sein eigenes Smartphone nutzen, um sich mit der Yunmai zu vermessen.

Die Einrichtung ist sehr einfach und schnell erledigt. Allerdings: Ein Benutzerkonto beim Hersteller ist nötig, um die App zu nutzen – und das, obwohl sich die Daten anscheinend nicht im Netz aufrufen lassen.

Wer auf eine möglichst genaue Körperfettmessung Wert legt, sollte sich die Yunmai näher ansehen. Ob sie immer so genau misst oder bei uns einfach nur einen Glückstreffer gelandet hat, können wir leider nicht sagen.

Außerdem getestet

Die übrigens smarten Personenwaagen im Test konnten auf die eine oder andere Weise nicht überzeugen.

FitBit Aria

Mit der FitBit Aria schicken die Gesundheits- und Sportspezialisten von FitBit eine eigene smarte Waage ins Rennen. Über die universelle Fitbit-App lassen sich nicht nur die Waage sondern auch die diversen Fitnessarmbänder des Herstellers nutzen.

Doch kein anderer Anbieter hat die Verbindung zum Smartphone umständlicher gelöst als FitBit, da hier alles statt über Bluetooth über WLAN läuft: Nachdem man die Waage in den Setup-Modus versetzt hat, sendet sie ein WLAN aus, mit dem man das Handy verbinden muss.

Auf diesem Wege koppelt man die Aria dann mit dem eigentlichen Heimnetzwerk. Abschließend legt man noch ein Profil ein.
Außerdem ließ die Genauigkeit bei der Körperfettmessung zumindest beim männlichen Probanden arg zu wünschen übrig.

Eine Abweichung von mehr als 20 Prozent zum Referenzwert ist dann doch ein bisschen viel – bei allem Verständnis für die Fehleranfälligkeit der 2-Punkt-Messung. Immerhin wird ein Mensch mit zu viel Körperfett auf diese Weise schnell in den Idealbereich gerückt. Das kann nicht im Sinn einer Körperfettwaage sein.

Withings Body Cardio

Aus dem gleichen Grund finden wir die Withings Body Cardio nicht empfehlenswert. Sie ermittelte beim männlichen Probanden sogar einen um fast 25 Prozent zu niedrigen Körperfettanteil. Damit kam sie auf ganze 6,4 Prozent weniger Körperfettanteil als die Referenzmessung. Allerdings: Beim weiblichen Probanden kommt die Messung mit einer Abweichung von nur zwei Prozent so nah an den Referenzwert wie bei keiner anderen Waage.

Neben den üblichen Werten ermittelt die Withings Body Cardio auch die Herzfrequenz und die so genannte Pulswellengeschwindigkeit. Das ist die Geschwindigkeit, mit der die Blutdruckwelle sich vom Herzen durch die Arterien bewegt. Je niedriger sie ist, desto besser steht es um die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen. Wie verlässlich diese Werte sind, können wir nicht beurteilen.

Die App wirkt ob der Funktionsfülle etwas unübersichtlich, man hat den Eindruck, die Entwickler wollten zu viel auf einmal. Dazu passt, dass die Waage selbst auf dem Display ein wenig aussagekräftiges Diagramm des Körpergewichts einblendet und sogar eine Wettervorhersage abgibt.
Unter dem Strich bietet die Withings Body Cardio die meisten Funktionen von allen getesteten Waagen, wie sinnvoll die sind, muss jeder für sich entscheiden.

Da sie bei der Körperfettmessung beim männlichen Probanden aber das schlechteste Ergebnis im Test lieferte, können wir sie nicht empfehlen.

Soehnle Web Connect Analysis

Bei der Soehnle Web Connect Analysis muss der Nutzer zuerst ein kleines Kästchen – eine so genannte Bridge – am WLAN-Router anschließen und dieses mit der Waage verbinden. Daraufhin überträgt die Waage die Messwerte direkt ins Internet, von wo aus die App sie wieder herunterlädt.

Der Hersteller preist als Vorteil höhere Datensicherheit, eine bessere Reichweite im Haus und eine Datenübertragung ohne WLAN an.
Allerdings fanden wir das Setup doch recht aufwändig – und vor allem möchten wir zwischen Router, SAT-Receiver und DVD-Player nicht noch eine weitere Box stehen haben.

Beurer BF700

Immer wieder Aussetzer hatte die Beurer BF700, die Profile nicht richtig zuordnen konnte. Außerdem schafften wir es nicht, falsch angegebene Körperdaten zu korrigieren.

Ohnehin wirkte die App sehr altbacken. Deshalb bekommt sie von uns keine Empfehlung.

a-rival sQale

Das war auch bei der a-rival sQale der Fall, die aber ohnehin nur selten Kontakt zum Smartphone halten wollte.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt übertrug die Waage gar keine Daten mehr und die App stürzte ständig ab.

Auch eine erneute Einrichtung half nichts.

Koogeek Smart Scale

Von Anfang an völlig falsche Werte zeigte die Koogeek Smart Scale an, ein Plus von 10 Kilogramm auf dem Display weist aber eher auf einen Defekt des Testgeräts hin.

Trotzdem müssen wir bewerten was wir hatte und das war leider alles andere als gut.

smartLAB fit W

Mit extrem falschen Werten hatte auch die smartLAB fit W zu kämpfen, die beim Körperfett jenseits von Gut und Böse lag.

Zudem ist diese Waage aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit – gerade im Vergleich zu Runtastic oder Medisana – keine echte Empfehlung.

Auch wenn fast alle Waagen Probleme bei der Körperfettmessung hatten, ist diese durch ihre extrem schlechten Ergebnisse aufgefallen.

Kommentare

2 Kommentare zu "Die beste smarte Waage"

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Axel
Axel

Wenn ich mir die Erfahrungen der Nutzer im Gegensatz zu diesem Bericht anschaue habe ich die Vermutung, dass dieser Test nicht wirklich objektiv ist sondern eher eine Werbemassnahme darstellt. Oder wie erklären Sie es, dass Ihr Favorit bei den Nutzerberichten mehr negative Erfahrungen aufweist als bei den anderen vorgestellten Produkten?

Redaktion

Vielen Dank für den Hinweis. Wir können Ihnen versichern, dass unser Test keine Werbemaßnahme ist. Wir bilden uns unser Urteil absolut frei und unabhängig von Hersteller-Interessen.
Die meisten negativen Kundenbewertungen beklagen Probleme mit der Bluetooth-Verbindung. Wir hatten im Test keine Probleme damit – wie auch viele andere Kunden, die die Waage zum Teil sehr gut bewerten. Wir vermuten, dass es Probleme mit manchen Android-Smartphones gibt. Wir werden das bei der nächsten Aktualisierung des Tests berücksichtigen.

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