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Die beste Smartwatch für Kinder

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GPS-Tracker für Kinder Test: Kinder Smartwatch
Andrea Zschocher

Andrea Zschocher

ist freie Journalistin, Buchautorin und Bloggerin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern.

Wir haben 16 Smartwatches und GPS-Tracker für Kinder getestet. Unser Testsieger sprintete mit Abstand durch die Zielgerade. Denn bei der qualitativ hochwertigen Vodafone V-Kids Watch passte im Gegensatz zu den meisten Mitkonkurrenten fast alles: exakte Ortung, Uhrzeitablesen, viele Zusatzfunktionen, lange Akkulaufzeit, Telefonieren, Simsen – sogar die Inbetriebnahme, die bei anderen Modellen entweder gar nicht oder nur unter schwierigsten Bedienungen zustande kam, funktionierte reibungslos.

Update 14. August 2020

Wir haben sechs weitere Kinder-Smartwatches getestet. Als empfehlenswert stellte sich dabei nur die Openuye heraus.

Für Kinder, die noch nicht alt genug für ein eigenes Smartphone sind, werden sogenannte Kinder-Smartwatchs immer beliebter. Denn mit ihnen kann man mit dem so langsam flügge werdenden Nachwuchs nicht nur bei Bedarf per Telefon oder Textnachricht kommunizieren, die Kids können im schlimmsten Fall auch ein Notsignal absetzen. Manche Modelle senden auch ständig Standort-Daten, so hat man immer im Blick, wo sich das Kind aufhält und muss keine Angst haben, wenn es sich verläuft.

Aus diesem Grund haben wir auch reine GPS-Tracker mit in diesen Test aufgenommen. Die haben natürlich nichts mit einer Smartwatch zu tun, können aber teilweise dem selben Zweck dienen, nämlich den Aufenthaltsort des Kindes zu überwachen.

Empfehlen können wir aber keinen der gesteten GPS-Tracker. Zu kompliziert war die Inbetriebnahme und Bedienung. Das galt allerdings auch für eine ganze Reihe von Smartwatches aus der ersten Testrunde. Beim Update ließen sich alle Testmuster dagegen recht leicht in Betrieb nehmen, auch das Herunterladen der Apps bereitete keine Probleme.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Vodafone V-Kids Watch

Test GPS-Tracker für Kinder: Vodafone V-Kids Watch
Hier stimmt so gut wie alles. Sogar die Inbetriebnahme war einfach.

Die Entscheidung war selten so eindeutig: Bei der gut verarbeiteten Vodafone V-Kids Watch fanden wir fast keine Mängel. Die Inbetriebnahme war dank der idiotensicheren Bedienungsanleitung einfach, unser Testkind mochte das Design, die Spiele-Apps sowie die Emojis verstand die Uhr auf Anhieb und konnte das Zifferblatt gut lesen. Die Ortung war genau und zuverlässig, die Akkulaufzeit stimmte. Allerdings hängt sie etwas klobig am Kinderarm und besitzt keinen Wecker.

Die coolste Smartwatch

Pingonaut Puma

Test GPS-Tracker für Kinder: Pingonaut Kidswatch Puma
Eine wirklich schlaue Uhr mit Touchscreen-Farbdisplay: todschick, mit vielen Zusatzfunktionen sowie guter Ortung.

Unseren Schönheitspreis gewinnt die Kids-Smartwatch Pingonaut Puma. Ihr Design und die vielen Armband- und Zifferblattoptionen machen sie in dieser Hinsicht einzigartig. Die Bedienung via Farbdisplay mit Touchscreen – etwa zum Versenden von SMS – ist einfach, weil selbsterklärend. Sie lokalisierte das Testkind fast auf den Meter genau, besitzt eine Top-Tonqualität beim Telefonieren und ist leicht. Was uns nicht gefiel: Die Inbetriebnahme klappte nur mit Hilfe des Herstellers, die Uhr ist die teuerste im Test und die Akkulaufzeit könnte besser sein.

Zuverlässig und robust

Pingonaut Panda 2

Test GPS-Tracker für Kinder: Pingonaut Kidswatch Panda 2
Ein etwas einfacheres Modell ohne viel Schnickschnack wie Farbdisplay und Touchscreen, dafür aber mit einer Top-Akkulaufzeit und zuverlässiger Lokalisierung.

Keine Preise gefunden.

Die Pingonaut Panda 2, das etwas günstigere Schwestermodell vom gleichen Hersteller, besitzt nicht ganz so viele Extras, ist aber genauso gut und zuverlässig, was die Ortung betrifft. Die Telefonqualität ist gut, wenn auch nicht ganz so überragend wie bei der Puma. Diese digitale Uhr hat zwar nur ein einfarbiges Display und keinen Touchscreen, ihre Handhabung via dreier Knöpfe fand die kleine Testerin jedoch auch recht simpel. Das Zifferblatt war sowohl analog als auch digital gut lesbar und die lange Akkulaufzeit gefiel uns ebenfalls. Leider ist die Panda 2 immer noch teuer, starten konnten wir sie nur mit Hilfe des Herstellers und sie verfügt über keinerlei Gadgets.

Ohne GPS-Tracking

Openuye Kinder Smartwatch

Test GPS-Tracker für Kinder: Openuye Kinder Smartwatch
Die Smartwatch kann nicht tracken, wo die Kinder sind, überzeugt aber durch guten Klang beim Telefonieren und einen geringen Preis.

Keine Preise gefunden.

Wenn Ihnen die Standortüberwachung zu sehr nach Big Brother klingt, aber trotzdem eine Möglichkeit haben möchten, mit Ihrem Nachwuchs zu kommunizieren, ist die Openuye eine gute Wahl für wenig Geld. Hier bekommen Sie für gerade mal 20 Euro eine Uhr, mit der Telefonieren, aber kein Tracking möglich ist. Im Test konnte sie mit ihrer überraschend guten Sprachqualität überzeugen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDie coolste SmartwatchZuverlässig und robustOhne GPS-Tracking
ModellVodafone V-Kids WatchPingonaut PumaPingonaut Panda 2Openuye Kinder SmartwatchXplora 3SSoyMomo H2OXplora 4LDB S4-E-02NewJaybest Q15B0919Juneo TK901TKStar TK903Weenect KidsVodafone V-BagIncutex TK116VTech Kidizoom DX2
Test GPS-Tracker für Kinder: Vodafone V-Kids WatchTest GPS-Tracker für Kinder: Pingonaut Kidswatch PumaTest GPS-Tracker für Kinder: Pingonaut Kidswatch Panda 2Test GPS-Tracker für Kinder: Openuye Kinder SmartwatchTest GPS-Tracker für Kinder: Xplora 3STest GPS-Tracker für Kinder: SoyMomo H2OTest GPS-Tracker für Kinder: Xplora 4Test GPS-Tracker für Kinder: LDB S4-E-02NewTest GPS-Tracker für Kinder: Jaybest Q15B0919GPS-Tracker für Kinder Test: Juneo Tk901GPS-Tracker für Kinder Test: TkstarGPS-Tracker für Kinder Test: ImageGPS-Tracker für Kinder Test: Vodafone V BagTest GPS-Tracker für Kinder: Incutex TK116Test GPS-Tracker für Kinder: VTech Kidizoom DX2
Pro
  • Leichte Inbetriebnahme
  • Leichte Anwendung für Kinder
  • Gute Ortung
  • Gute Tonqualität bei Anrufen
  • Recht lange Akkulaufzeit
  • Sehr hübsches Design und viele Farboptionen
  • Farb-Display mit Touchscreen
  • Einfache, selbsterklärende Bedienung
  • Zuverlässige und genaue Ortung
  • Top-Telefonqualität
  • Zuverlässige und genaue Ortung
  • Gute Telefonqualität
  • Gut lesbares analoges oder digitales Zifferblatt
  • Silkon-Armband auch geeignet für zierliche Kinder
  • Lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang beim Telefonieren
  • Vorauswahl der Rufnummern möglich
  • Geringer Preis
  • Farb-Touchscreen
  • Leichte Bedienung, wenn die Uhr mal läuft
  • Kamera
  • Viele Zusatzfunktionen für Kinder wie Anrufe, Emojis oder Schrittzähler
  • Touchscreen
  • Spritzwassergeschützt
  • Mit SOS-Knopf
  • Super Sound
  • Gute Kamera
  • Touchscreen
  • SOS-Knopf
  • Spritzwassergeschützt
  • Mit Taschenlampe
  • Spritzwassergeschützt
  • Mit SOS-Knopf
  • Touchscreen
  • Spritzwassergeschützt
  • Mit SOS-Knopf
  • Ultraleicht
  • Klein
  • Ewig langer Standby-Betrieb
  • Kann sich an Metall heften
  • Leicht
  • Gute Verarbeitung
  • Alarm-Knopf
  • Wasserdichte Schutzhülle
  • Gute Bewertung von anderen Testern
  • Leicht
  • Robust
  • Günstig
  • Enorme Akku-Laufzeit
  • Funktioniert ohne App
  • Macht Spaß beim Spielen
  • Gute Kamera
  • Spritzwassergeschützt
Contra
  • Teuer
  • Etwas klobig für Kinderarme
  • Kein Wecker
  • Sehr teuer
  • Inbetriebnahme klappte nur mit Hilfe des Herstellers
  • Akku-Laufzeit zu kurz
  • Teuer
  • Inbetriebnahme klappte nur mit Hilfe des Herstellers
  • Keine Gadgets
  • Kein Tracking
  • Spiele sehr langweilig
  • Inbetriebnahme klappt fast gar nicht
  • Riesig für Kinderarmgelenke
  • Sehr teuer
  • Sprachumstellung auf deutsch gelingt nicht
  • Akku schnell leer
  • Navigation klappt nicht
  • Uhr wird heiß & geht dann in Standby
  • Im Stand by Modus ist Smartwatch nicht mehr erreichbar
  • Schlechter Klang beim Telefonieren
  • Anrufannahme fast unmöglich, Touchscreen reagiert nicht
  • Ortung funktioniert nicht
  • Sehr groß
  • Funktioniert nur mit LTE-Karte
  • Beim Telefonieren hört man das Kind sehr schlecht (das einen aber sehr gut)
  • Inbetriebnahme klappt null
  • Keinerlei Zusatzfunktionen für Kinder
  • Nicht wasserdicht
  • Start klappt nicht
  • Status-LEDs innerhalb des Gehäuses
  • Keine Zusatzfunktionen für Kids
  • Recht groß
  • Inbetriebnahme klappt nicht
  • Keine Zusatzfunktionen für Kinder
  • Inbetriebnahme klappte technisch nicht – trotz dreier technikaffiner Tester
  • Keinerlei Gimmicks für Kinder
  • Viel zu groß und schwer für Kinder
  • Riecht leicht nach Kunststoff
  • Keinerlei Zusatzfunktionen für Kinder
  • Keine Smartwatch, sondern ein Spielzeug
  • Uhr ist recht schwer und klobig
Bester Preis

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Totale Überwachung oder sinnvoller Helfer?

Smartwatches und GPS-Tracker für Kinder sind umstritten. Einerseits ist es verständlich, dass man sich um die Sicherheit seiner Sprösslinge sorgt, andererseits will man seine Kinder auch nicht total überwachen. Wir sind schließlich auch mit großen Freiheiten aufgewachsen. Oder?

Das Thema stößt bei Eltern auf jeden Fall auf ziemlich großes Interesse. Wie die »Bild« in einer Online-Abstimmung unter Lesern herausfand, gehen die Meinungen dazu weit auseinander:

  • 34 Prozent sagen: »Nur, wenn mein Kind darüber Bescheid weiß.«
  • 33 Prozent sagen: »Klar, ich will wissen, wo mein Kind sich rumtreibt.«
  • 18 Prozent sagen: »Für einen längeren Schulweg ist das schon okay!«
  • 15 Prozent sagen: »Auf keinen Fall, ich gehöre nicht zu den Helikopter-Eltern!«

Auch wir haben die Argumente für und wider GPS-Tracking in der Redaktion kontrovers diskutiert. Klar können Smartwatches mit GPS-Funktion dazu dienen, Kinder in Gefahr schnell aufzuspüren. Man kann aber sonst jederzeit sehen, wo sich Tochter oder Sohn gerade aufhalten – teils funktioniert die Ortung auf den Meter genau. Ist das also nicht ein übles Überwachungsinstrument für völlig außer Rand und Band geratene Helikopter-Eltern?

 GPS-Tracker für Kinder Test: Kinder Smartwatch

Im Laufe unserer Recherche sehen wir das Thema inzwischen differenzierter. Smartwatches können für Grundschüler durchaus eine sinnvolle Alternative zum Smartphone darstellen. Denn die Überwachung des Aufenthaltsorts ist nur ein Aspekt dieser Geräte. Die Kinder können mit ihnen ausgewählte Nummern anrufen oder von diesen angerufen werden, sie können Textnachrichten verschicken oder empfangen und ohne Zutritt ins Internet zu haben kleine Computergames spielen. Mit reinen Trackern geht das aber natürlich nicht.

Für Stefan Hempel, Mitgründer des Münchner Smartwatch-Herstellers »Pingonaut« ist die Zielgruppe vor allem Grundschüler, deren Eltern ihnen noch kein Smartphone kaufen möchten. Denn mit denen ist die Gefahr groß, dass die Kids nur noch am Bildschirm kleben. Das kommt früher oder später sowieso, mit einer Smartwatch für Kinder kann man das aber noch ein wenig verzögern.

Was sagt das Gesetz?

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) bewertet reine GPS-Tracker mit integriertem Mikrofon seit 2018 als »verbotene Sendeanlage«. Sie dürfen deshalb nicht mehr verkauft werden. Auch der Besitz dieser Geräte ist strafbar. Damit will man die verdeckte Überwachung von Personen verhindern. Aber keine Sorge: Alle GPS-Tracker in unserem Test besitzen kein Mikrofon und sind damit absolut legal.

GPS-Tracker mit Mikrofon sind verboten!

Was Smartwatches für Kinder angeht, ist das Recht eindeutig auf Seiten der Eltern. Sie können sich auf Paragraph §1626 des Bürgerlichen Gesetzbuches beziehen, der Eltern die Pflicht und das Recht zuspricht, für ihr minderjähriges Kind zu sorgen.

Allerdings verarbeiten Smartwatches personenbezogene Daten. Laut Datenschutz-Grundverordnung (Artikel 8 DSGVO) muss daher eine Einwilligung erfolgen. Kinder dürfen aber erst ab einem Alter von 16 Jahren selbst über ihre Daten bestimmen. Es muss also lediglich das Einverständnis von Mutter und Vater vorliegen, eine Smartwatch mit Standortüberwachung einzusezten. Experten empfehlen dennoch, dass Eltern auch ihrem Nachwuchs erklären sollten, wie die Standortüberwachung funktioniert und warum sie sie einsetzen möchten. Das Kind sollte einer solchen Ortung zustimmen.

 Smartwatches und GPS-Tracker für Kinder Test: Kinder Smartwatch

Kinderschutz-Experte und Familientherapeut Dr. Klaus Neumann hält laut »Bild«-Zeitung nichts vom Orten per GPS: »Sein Kind nicht mehr wiederzufinden ist zwar eine Urangst für die meisten Eltern. Doch für gewöhnlich kommen Kinder wieder. Kinder spüren es, wenn ihnen kein Vertrauen entgegengebracht wird, sie bleiben dann in vielen Bereichen unsicher.«

Doch die Sorge von Eltern ist meist weniger, dass die Sprösslinge ausbüchsen, sondern dass ihnen etwas zustößt oder sie gar gekidnappt werden. Die Entscheidung für oder gegen einen Tracker können nur Sie als Eltern selbst treffen, am besten zusammen mit Ihrem Nachwuchs. Wenn es alle gut finden, spricht nichts dagegen.

Ohne Mobilfunkvertrag geht nichts

Dass eine Smartwatch ihrePosition bestimmen kann, ist nur die halbe Miete – sie muss diese Information auch an Sie weitergeben können. Das geht nicht über GPS, sondern übers Mobilfunknetz. Um das nutzen zu können, brauchen die Geräte eine eigene SIM-Karte wie man sie von Handys kennt. Und dafür braucht man einen Mobilfunkvertrag, durch den laufende Kosten entstehen.

Durch die SIM-Karte entstehen laufende Kosten

Allerdings reichen hier oft Prepaid-Verträge, denn allzu viel wird in der Regel nicht über Smartwatches telefoniert. Die Kosten bleiben also überschaubar. Die Aktivierung der Karten ist allerdings nicht immer ganz einfach, denn man muss hier über ein geeignetes Verfahren seine Identität überprüfen lassen. Am einfachsten geht das mit Pass oder Personalausweis direkt in einem Geschäft Ihres Mobilfunk-Anbieters.

So haben wir getestet

Alle Modelle testeten wir alltagsnah: Unsere jungen Tester nahmen Uhren und Tracker mit in die Schule und testeten die verschiedenen Möglichkeiten. Dabei achteten wir vor allem auf die Anruf-, Alarm- und SMS-Funktion, die Genauigkeit der Ortung, die Robustheit, das Gewicht, die Größe, die Handhabung des Geräts und der App, den Preis und die Optik.

In der ersten Testrunde haben wir alle Modelle mit einer Vertrags-SIM-Karte getestet, in der zweiten Testrunde kam eine Prepaid-Karte zum Einsatz. Die Formate unterscheiden sich, von der altertümlichen Standard-SIM-Karte über Micro bis zur Nano-SIM-Karte war alles dabei. Bei einigen Modellen scheiterte schon die Inbetriebnahme, weil die Aktivierung der SIM-Karte nicht klappte. Daher haben wir die Einrichtung auch besonders im Testergebnis berücksichtigt. Die zugehörigen Apps haben wir uns ebenfalls gründlich angesehen.

Zumindest das Telefonieren war mit den meisten Modellen kein Problem. Komplizierter wurde es bei den Uhren, die auch internetfähig sind. Die Einrichtung des WLAN gelang nicht bei allen Modellen problemlos.

GPS-Tracker für Kinder Test: Vodafone V Kids Watch

Testsieger: Vodafone V-Kids Watch

Einen eindeutigeren Testsieger hatten wir selten: Denn die Kinder-Smartwatch Vodafone V-Kids Watch, dank der Eltern mit ihrem Nachwuchs via Mobilfunk und der TCLMOVE-App in Verbindung bleiben können, ließ sich kinderleicht und schnell in Betrieb nehmen und macht genau das, was sie soll: nämlich exakt und zuverlässig orten und die Uhrzeit kindgerecht anzeigen. Außerdem schaffte es auch unsere Testerin im Grundschulalter problemlos, Anrufe und SMS vorab festgelegter Nummern zu empfangen oder zu senden.

Testsieger

Vodafone V-Kids Watch

Test GPS-Tracker für Kinder: Vodafone V-Kids Watch
Hier stimmt so gut wie alles. Sogar die Inbetriebnahme war einfach.

Die einfache Einrichtung der GPS-Uhr ließ uns fast in Freudentränen ausbrechen. Dafür sorgte vor allem die simple und stimmige Bedienungsanleitung der Vodafone V-Kids Watch, die erfreulicherweise mit anschaulichen Bildern versehen war.

Zudem liegt der Uhr eine SIM-Karte von Vodafone bei. Sollten Sie sich für die V-SIM-Karte entscheiden, müssen Sie sie vorab aktivieren. Sie sorgen so dafür, dass die Uhr sich mit dem Vodafone-Netzwerk verbinden kann. Das hat den netten Nebeneffekt, dass Ihr Kind die Uhr auch auf Reisen in den meisten europäischen Ländern ohne zusätzliche Kosten benutzen kann. Sie benötigen allerdings zur Aktivierung der Karte eine deutsche Mobilfunk-Rufnummer. Nicht-Vodafone-Kunden brauchen zusätzlich eine Kreditkarte.

Einfache Einrichtung und mitgelieferte SIM-Karte

Zum Einlegen der SIM-Karte wird das Armband der Watch entfernt und die seitliche SIM-Kartenabdeckung mit einer beigefügten Pinzette abgenommen. Das klappte reibungslos.

Danach luden wir die Uhr auf, installierten die TCLMOVE-App auf unserem Testhandy und registrierten uns dort. Anschließend koppelten wir die Watch mit unserem Handy, gaben in der App die Beziehung, die wir zum Kind haben sowie den Namen des Kindes ein. Optional konnten wir noch ein Profilbild oder den Geburtstag des Kindes eingeben. So easy – genau wie das Hinzufügen von bis zu vier weiteren Personen. Nur noch die Ein-Taste drücken und schon konnten wir mit dem Test loslegen.

Praxis-Test

Super, weil selbsterklärend wie beim Handy, ist die Bedienung des Touchscreens: Man muss nur die gewünschte Option auf dem mehrfarbigen Display drücken oder bestätigen. Um Kontakte, Einstellungen und Funktionen zu sehen, wischt man nach links oder rechts. Benachrichtigungen tauchen auf, wenn man auf dem Startbildschirm nach oben wischt. Wischt man nach unten, taucht die Einstellung der Lautstärke und Helligkeit auf.

Auch die Änderung des Zifferblatts, was übrigens für unser Testkind in allen Wahloptionen sehr gut lesbar und mit den kindgerechten Bildern klar und deutlich zu erkennen war, das Senden von SMS, Sprachnachrichten von bis zu 30 Sekunden und von Notruf-Benachrichtigungen via SOS-Buttons hatte unser Mini-Checker nach kurzer Erklärung sofort intus. Zudem konnte unser Testkind bis zu 15 Freunde in die Kontaktliste aufnehmen und Gruppenchats erstellen. Auch das Telefonieren fanden wir simpel und die Tonqualität sehr gut verständlich.

Was unsere kleine Prüferin besonders toll fand? Die Emojis, die verschickt werden konnten, die Spiele-App und den vorinstallierten Taschenrechner. Was Eltern toll finden dürften: Damit Tochter oder Sohn während der Hausaufgaben oder im Unterricht nicht zu sehr von der Uhr abgelenkt werden, können sie Ruhezeiten definieren, in denen die Smartwatch keine Nachrichten verschicken oder empfangen kann. Die Notruf-Funktion bleibt trotzdem weiterhin aktiv, die schlaue Uhr überträgt beim Alarm dann auch automatisch den Standort des Kindes.

Für Eltern und Kinder gut und nützlich

Bis zu vier Personen, die in der Familiengruppe gespeichert wurden, können über den Notruf-Knopf gleichzeitig informiert werden. Eine sehr sichere Sache! Ebenso wie die Schutzzonen, etwa Schulgelände oder Spielplatz, die Eltern in der TCLMOVE-App unkompliziert festlegen können. Dadurch erfahren Mama und/oder Papa per SMS sofort, wann ihre lieben Kleinen die Safe-Zone verlassen. Auch die lange Akkulaufzeit von bis zu drei Tagen bewerteten wir positiv.

Ortung

Auch bei der Qualität der Ortung gibt’s nichts zu meckern: Wir konnten die Position unseres Testkind bei jedem Versuch sehr gut und genau ermitteln – dank der GPS-Technik, auf die die Uhr zur Ortung hauptsächlich zurückgreift. Deshalb kann der genaue Standort auch nur ermittelt werden, wenn es dort GPS-Empfang oder eine gute Netzabdeckung gibt. Ansonsten wertet die Uhr, so der Hersteller, Infos über WLAN oder Funknetzwerke aus, was jedoch zu einer etwas weniger exakten Ortung führt.

Gut gefiel uns auch die übersichtliche Ortungskarte inklusive Wegbeschreibungen für Google- oder Apple-Maps, auf der wir super nachvollziehen konnten, wo sich unser Testkind gerade aufhielt.

Design und Verarbeitung

Unserem Testkind, einem Mädchen, gefiel das pinkfarbene Testmodell. Sie fand, die Uhr wirke durch ihr pures Design »erwachsen und nicht so kindisch«. Das fanden übrigens auch ihre Klassenkameraden. Es gibt aber auch eine blaue Variante.

Das flexible Uhrenband aus Gummi ist robust. Überhaupt wirkt das ganze Gerät hochwertig verarbeitet. Außerdem schmiegte sich die Watch gut an den schmalen Kinderarm unserer Testerin an. Sie ist zwar nicht wasserdicht, sondern »nur« wasserresistent, aber ein paar Tropfen Regen machen ihr nichts aus. Auch unter der Dusche hält sie dicht. Schwimmen sollten die Kinder allerdings besser nicht damit.

Nachteile?

Trotz unserer Begeisterung fanden wir natürlich auch bei der Vodafone V-Kids Watch Haare in der Suppe: An zarten Erst- oder Zweitklässler-Ärmchen könnte die Uhr, die über keinen Wecker und keinen Schrittzähler verfügt, erstens ein wenig zu klobig rüberkommen.

Der ursprüngliche Preis von rund 170 Euro ist ziemlich happig. Allerdings ist die Uhr inzwischen auch schon für rund 100 Euro zu haben.

Doch selbst den hohen Originalpreis der GPS-Uhr finden wir durchaus rechtfertigt. Wir bekamen sie nämlich ruckzuck und unkompliziert einsatzbereit und sie erfüllte ihre Aufgabe in allen Bereichen zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Die Vodafone V-Kids Watch im Testspiegel

Bislang gibt es keine weiteren seriösen Testberichte zu Vodafone V-Kids Watch. Sollte sich das ändern, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Die Vodafone V-Kids Watch gefiel uns am besten, weil sie tut, was sie soll und einfach einzurichten ist. Wir haben aber noch weitere Empfehlungen, wobei die beiden Pingonaut-Smartwatches nicht gerade leicht einzurichten waren – wir mussten auf den Support zurückgreifen.

Die coolste Smartwatch

Pingonaut Puma

Test GPS-Tracker für Kinder: Pingonaut Kidswatch Puma
Eine wirklich schlaue Uhr mit Touchscreen-Farbdisplay: todschick, mit vielen Zusatzfunktionen sowie guter Ortung.

Als wir die Smartwatch Pingonaut Puma auspackten, freuten wir uns sofort auf den Test. Denn die Uhr hat ein cooles, sportliches Design, das selbst noch der 13-jährigen Teenie-Schwester der Testerin super gefiel. Toll fanden wir auch die vielen angebotenen Varianten des Uhrenbands: Ob orange, schwarz, grün, pink oder rosa, ob Leder oder Nylon – hier findet jedes Kind seinen Designliebling. Wir waren also ungeduldig loszulegen.

Ich schraubte mit Hilfe der Bedienungsanleitung also gleich mit einem beiliegenden Mini-Schraubenzieher den Rückendeckel der Uhr ab, um die inklusive und von mir vorab aktivierte Congstar-Prepaid-Karte einzulegen. Zumindest versuchte ich es! Denn dabei verlor ich gleich mal das Mini-Schräubchen. Kein Wunder, dass der Hersteller noch zwei weitere Schrauben beigelegt hatte. Diese Prozedur ist nämlich ganz schön fummelig, hier hätten wir uns einen deutlich unkomplizierteren Mechanismus gewünscht.

Startschwierigkeiten bei der Inbetriebnahme

Mit der Inbetriebnahme klappte es auch nicht recht, weil ständig die Fehlermeldung auftauchte: »SIM-Karte wurde nicht erkannt«. Wir dachten, es lag vielleicht daran, dass die SIM-Karte nicht richtig eingelegt war und schraubten ständig den Rückendeckel auf und zu, was eine echte Zumutung und Feinarbeit war – nichts für Weitsichtige. Nachdem sich auch noch drei weitere Männer erfolgslos mit der Uhr abplagten und uns der Münchner Hersteller Locato vorab Hilfe im Notfall versprochen hatte, schickten wir ein SOS-Zeichen. Daraufhin startete uns ein Mitarbeiter die Pingonaut-Uhren.

Allerdings klappte es auch mit seinen SIM-Karten nicht auf Anhieb und er musste noch einmal ins Büro zurück und eine andere Karte holen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass man unter Normalbedingungen nur selten die SIM-Karte wechseln wird. Also sehen wir da jetzt mal großzügig drüber hinweg.

Nun konnten wir endlich loslegen. Und das machte uns sehr viel Spaß. Die Ortung per GPS, LBS, Wifi und GSERSON funktionierte an unseren Testtagen bis auf wenige Meter genau und in Echtzeit. Eltern können die Standortdaten der letzten 30 Tage auch in der Historie verfolgen. Auf einer Karte konnten wir jeden Schritt unserer jungen Testerinnen auf unserem Smartphone via der selbsterklärenden Pingonaut App verfolgen.

Die Bedienung der Uhr ist kinderleicht: egal, ob wir über die App Kontakte anlegten (bis zu 20 Personen sind möglich und, falls gewünscht, auch ergänzt um ein passendes Profilfoto oder eine lustige Comicfigur) oder das Zifferblatt auf digital oder analog einstellten. Alles funktionierte selbsterklärend mit ein paar Wischern über das interaktive Touchscreen-Farbdisplay. Auch das Chatten mit den festgelegten Nummern klappte problemlos, ebenso wie das Versenden von SMS.

Einfache Bedienung und tolle Extras

Vor allem der gute Sound beim Telefonieren überraschte uns: Die spritzwassergeschützte Pingonaut Puma überzeugt in diesem Punkt noch mehr als das ebenfalls von uns getesteten Schwestermodell Pingonaut Panda 2. Außerdem gefielen uns die vielen Extra-Funktionen dieser Kommunikationsuhr wie Wecker, SOS-Taste, Mikrophon, Lautsprecher, Vibrationsalarm, die Einrichtung von Ruhezeiten oder von bis zu acht Safe-Zones.

Auch die acht hübschen und wählbaren Zifferblatt-Bilder mit Palmwedeln, Blümchen, stylischen Quallen, Jeeps oder rosa Donuts spricht Kinder an. Uns Eltern gefiel die Robustheit und qualitativ hochwertige Verarbeitung der Uhr. Zudem ist der Datenschutz laut Hersteller vor allem dadurch gewährleistet, dass sämtliche Server der Marke ihren Standort hierzulande haben. Auch die Software wurde komplett in Deutschland entwickelt. Der Support ist ebenfalls auf Deutsch.

Gibt es außer der Inbetriebnahme sonst noch etwas an diesem detailreichen und hochwertigen Produkt zu bemängeln? Der Akku hielt leider nicht besonders lange, nur etwa zehn bis zwölf Stunden im »Power Safe Mode«. Im »Power Tracking Mode« – das heißt alle drei Sensoren sind gleichzeitig aktiviert und liefern in einem 60-Sekunden-Intervall Positionsdaten – beträgt die durchschnittliche Laufzeit sogar nur rund sechs Stunden. Im Standby-Modus hält sie aber immerhin bis zu vier Tage.

In der der »Pingonaut«-App kritisieren zudem mehrere Kunden, dass es wohl immer mal wieder größere Probleme mit der Ortung und dem Server gäbe. Last but not least: Fast 200 Euro für die Pingonaut Puma muss man erstmal ausgeben wollen. In unserem Test war diese Smartwatch das teuerste Modell.

Zuverlässig und robust

Pingonaut Panda 2

Test GPS-Tracker für Kinder: Pingonaut Kidswatch Panda 2
Ein etwas einfacheres Modell ohne viel Schnickschnack wie Farbdisplay und Touchscreen, dafür aber mit einer Top-Akkulaufzeit und zuverlässiger Lokalisierung.

Keine Preise gefunden.

Die Pingonaut Panda 2 ist das etwas abgespeckte und mit rund 150 Euro auch günstigere Schwestermodell der Pingonaut Puma. Sie besitzt nicht so viele Extras: nur ein emonochromes statt farbiges Display, keine Änderungsmöglichkeit des Zifferblatt-Designs, keinen Touchscreen, nur bis zu acht speicherbare Rufnummern, keinen Vibrationsalarm und keine Profilfotos bei den Kontakten zum Hochladen.

Und obwohl wir hier die gleichen Startschwierigkeiten mit der Aktivierung hatten und das Wechseln der SIM-Karte, die in einer seitlichen Abdeckklappe untergebracht ist, ebenfalls fummlig fanden, können wir diese Uhr reinen Herzens empfehlen. Vor allem als reine Ortungsuhr für jüngere Kinder ab fünf Jahre, die nicht so viel Schnickschnack brauchen, ist sie top.

Die Bedienung erfolgt statt via Touchscreen mit drei Knöpfen, die man mal einmal, mal mehrmals drücken muss. Das erschloss sich uns anfangs nicht ganz so selbstverständlich wie der Touchscreen beim Schwestermodell, unser Testkind hatte den Dreh allerdings rasch raus. Die Handhabung erwies sich somit auch als erfreulich simpel.

Außerdem ist die spritzwassergeschützte Pingonaut Panda 2, die in Pink und Blau erhältlich ist, ein robustes Exemplar. Die neunjährige Testerin fand das Design okay, das weiche Silikon-Band passt sich auch zarteren Ärmchen an und die Uhrzeit kann sowohl leicht digital als auch analog abgelesen werden. Wie die Pingonaut Puma besitzt sie eine SMS- und Sprachnachrichten-Funktion, Wecker, SOS-Taste, Alarme, Ruhezeiten- und Safe-Zone-Einstellungen, Mikrofon und Lautsprecher.

Vor allem die bis auf wenige Meter genaue und zuverlässige Ortung in Echtzeit oder via 30-Tage-Historie-Funktion per GPS, LBS, Wifi und GSERSON überzeugte uns absolut. Ebenfalls toll: die ziemlich lange Akkulaufzeit von zwei bis drei Tagen. Wahrscheinlich ist der Stromverbrauch so gering, weil das LC-Display ohne Touch und Farbe auskommt. Was uns sonst noch auffiel? Die Telefonqualität ist okay, aber etwas schlechter als beim Schwestergerät.

Ohne GPS-Tracking

Openuye Kinder Smartwatch

Test GPS-Tracker für Kinder: Openuye Kinder Smartwatch
Die Smartwatch kann nicht tracken, wo die Kinder sind, überzeugt aber durch guten Klang beim Telefonieren und einen geringen Preis.

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Die Openuye Kindersmartwatch hat keinen attraktiven Namen, überzeugt aber mit Leistung. Die Einrichtung ist sehr einfach: Rückabdeckung öffnen, Micro-SIM-Karte (und auf Wunsch noch eine Speicherkarte für Musik und Fotos) einlegen, Uhr via USB-Kabel aufladen und los geht’s. Es muss keine App heruntergeladen werden, zumal diese Smartwatch kein GPS-Tracking anbietet.

Wir konnten also direkt mit dem Telefonieren beginnen, was sehr gut klappte. Die Annahme des Anrufs gelang einfach, das haben wir bei einigen Testkandidaten anders erlebt. Auch das Wählen einer Telefonnummer klappte ohne größere Probleme. Praktisch fanden wir, dass zehn Telefonnummern direkt eingespeichert werden können. Da wohl die wenigsten Kinder mehr als zehn wichtige Kontaktnummern haben, bietet die Uhr eine kleine Kontaktliste. Hier muss nur auf das entsprechende Icon der Person, die angerufen werden soll, geklickt werden, und die Verbindung wird hergestellt. Alternativ ist auch das Eintippen von Telefonnummern möglich.

Der Klang gefiel uns sehr gut. Im Vergleich zu fast allen anderen Modellen im Test konnten wir die Testkinder immer gut verstehen, ob sie nun beim Telefonieren kletterten oder die Uhr nicht nah am Mund hatten. Der Klang war auch nicht blechern, sondern so, wie es sich für das Telefonieren mit zwei Endgeräten eigentlich gehört. Für uns ist das ein echtes Plus, denn wenn eine Smartwatch schon nicht tracken kann, dann möchten wir wenigstens mit guten Kommunikationserlebnissen überzeugt werden. Und das schafft die Uhr trotz des verblüffend niedrigen Preis ausgezeichnet.

Wie schon erwähnt, können Sie Ihr Kind mit dieser Smartwatch nicht tracken. Das bietet die Uhr, trotz anders lautender Versprechen im Internet schlicht nicht an. Das Menü beinhaltet nur die Punkte: Kontakte, Wähltasten, Kamera, (Foto-)Album, Musik, Aufnahme, Rechner, Alarm, Spiele und Einstellungen.

Die Sprache lässt sich auf Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch ändern. Außerdem können Sie in den Lautlosmodus switchen – gerade für die Schulzeit durchaus wichtig. Im Anrufverlauf können Sie nachvollziehen, mit wem Ihr Kind Kontakt hatte.

Die Kamera kann Selfies in annehmbarer Qualität schießen, hier sollten Sie allerdings nicht allzu viel erwarten. Wenn Sie eine Speicherkarte einlegen und diese vorher mit Musik befüllt haben, kann Ihr Nachwuchs auch Musik über die Uhr abspielen. Der Klang ist gut. Auch Sprachaufnahmen sind mit der Speicherkarte möglich. Uns war der Sinn dieses Features nicht so ganz klar.

Der integrierte Wecker funktioniert und kann einen zusätzlichen am Bett des Kindes ergänzen. Es ist sogar ein Schlummermodus möglich. Allerdings müssen Sie immer darauf achten, dass die Uhr auch aufgeladen ist. Im Test zeigte sich, dass der Akku nicht lange durchhält: Nach einem Tag normaler Benutzung war abends Schluss und die Smartwatch brauchte neuen Saft.

Die sieben integrierten Spiele sind nett, konnten unsere Testkinder aber auch aufgrund des winzigen Bildschirms nicht lange fesseln. Wer gamen will, nutzt dann doch besser andere Geräte als eine kleine Smartwatch.

Uns konnte die Openuye Smartwatch vor allem deswegen überzeugen, weil das Telefonieren ohne Probleme und bei sehr gutem Klang möglich war. Für Eltern, die vor allem mit ihren Kindern kommunizieren möchten und denen das Tracking nicht wichtig ist, ist diese Uhr eine gute, und vor allem preisünstige Wahl.

Außerdem getestet

Xplora 3S

Test GPS-Tracker für Kinder: Xplora 3S

Keine Preise gefunden.

Um die wasserdichte Smartwatch Xplora 3S, die in Blau und Rosa erhältlich ist, testen zu können, mussten wir eine SIM-Karte einlegen, deren PIN-Code wir anschließend zu deaktivieren hatten. Dazu legten wir die SIM-Karte in ein Handy ein und folgten einer Internet-Anleitung. Danach luden wir die Hersteller-App aufs Handy. Doch anstatt endlich die Uhr einschalten und mit dem Testen loslegen zu können, ging gar nichts. Mist! Stunden später entdeckten wir beim Lesen des Kleingedruckten das Problem: Wir hatten statt der vom Hersteller mitgelieferten Prepaid-Karte eine andere SIM-Karte eingelegt, die in diesem Gerät nicht funktioniert.

Die Bedienungsanleitung überzeugte uns also schon einmal nicht. Also starteten wir das ganze Prozedere mit der richtigen Prepaid-Card von Telefónica erneut. Leider bekamen wir die Uhr aber auch damit nicht zum Laufen.

Fairerweise sollten wir erwähnen, dass man auch seine eigene SIM-Karte aus dem Vertrag mit einem Telefonanbieter einlegen und sich so diese ganze Tortur ersparen könnte. Das machten wir dann auch. Und obwohl die Uhr auch hier meist einfach wieder ausging, lief sie zwischendurch tatsächlich einmal kurz. Zumindest konnten wir ins Menü, Fotos machen usw. Nach einem Neustart war aber auch das wieder vorbei. Nun starrten wir nur noch auf eine Fehlermeldung bezüglich der SIM, die anscheinend nicht übersprungen werden dürfe. Das Ende vom Lied: Wir kamen nicht weiter als ins Menü.

Schade, denn diese Smartwatch hätte einige sehr interessante Features, die die Testkinder leider nur offline ansehen, aber nicht ausprobieren konnten: Anruf-, SMS-, Kalender-, Kamera-, Emoji- und Uhren-Funktionen, GPS-Ortung, »Safe Zones«, Speichern von bis zu 50 Kontakten oder einen Schrittzähler… Die jungen Testerinnen waren – jedenfalls theoretisch – hellauf begeistert und hätten diese Uhr nur zu gerne auf Herz und Nieren geprüft, auch wegen des einfach zu bedienenden Touch-Displays, bei dem sie die Farbe nach Lust und Laune wechseln konnten. Weil aber selbst vier erwachsene Tester die Uhr nicht in den Betriebsmodus versetzen konnten, blieb am Ende nur eine große Enttäuschung übrig.

Soy Momo H20 weckte aufgrund einer übersichtlich gestalteten App und dem vergleichsweise hohen Verkaufspreis Hoffnungen in uns, dass hier eine Empfehlung auf uns wartet. Wir wurden leider enttäuscht. Das Tracking führte uns immer wieder nach China, wir konnten aber mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass sich unsere Kinder dort aufhielten. Es ist in der Theorie auch möglich, sich über die App zur Smartwatch navigieren zu lassen – eine Idee, die ja durchaus etwas für sich hat. Praktisch schickte uns die App dann auch auf die lange Reise nach China (wir vermuten zum Herstellungsort), die wir dann doch nicht angetreten haben.

Soy Momo stammt von einem spanischen Anbieter und so ist auch die Menüsprache Spanisch. Die App hingegen funktioniert auf Deutsch. Entgegen anders lautender Versprechen in der Betriebsanleitung war es nicht möglich, das Menü auf der Uhr auf Deutsch umzustellen.

Die kostenlose Soy Momo App macht einen guten Eindruck, hier können Sie auch eine Sicherheitszone einrichten. Verlässt Ihr Nachwuchs diesen Bereich, werden Sie in der App informiert. Da unser Gerät so großes Heimweh nach China hatte und sich daran nichts ändern ließ, konnten wir diese Funktion nicht praktisch testen.

Der Klang beim Telefonieren war gut, da wir für den Preis aber auch ein funktionierendes Tracking erwarten, können wir hier keine Empfehlung aussprechen.

Einen guten Sound beim Telefonieren und gut funktionierendes Tracking bietet die Xplora 4. Auch die Kamera überzeugt, sie kann sogar Videos aufnehmen. Durch die kostenlose Xplora-App ist es möglich mit dem Kind zu chatten, die Kontakte, mit denen der Nachwuchs im Kontakt ist zu verwalten und sichere Bereiche zu definieren. Verlässt das Kind den definierten Bereich, wird eine Nachricht an die Eltern versendet. Die Standortbestimmung funktionierte sehr gut, auch die diversen Gimmicks, wie Alarm und Schrittzähler, konnten uns überzeugen.

Allerdings wird diese Smartwatch bei Gebrauch heiß. Das wurde beim Tragen richtig unangenehm. Als wir das WLAN-Passwort eingeben wollten, überhitzte die Smartwatch. Das spürten wir auf der Haut sehr deutlich. Ein weiteres Problem: Weil die Uhr überhitzte, ging sie in den Standby-Modus. Auf dem Startbildschirm erschien der Hinweis, dass das Gerät »zu warm« sei und »vorübergehend« nicht verfügbar sei. Nicht verfügbar bedeutet dann, dass auch keine Anrufe und kein Tracking mehr möglich sind. Die Anrufe landen direkt auf der Mailbox und werden auch später, wenn die Uhr sich nach knapp einer Stunde erholt hat, nicht angezeigt.

Vor dem Überhitzen der Uhr waren wir nicht besonders aktiv. Wir haben lediglich versucht das WLAN-Passwort einzugeben. Da Kinder, gerade wenn Dinge neu sind, zum »Heavy Use« neigen, ist uns die Gefahr, dass vielleicht Hautirritationen oder Verbrennungen auftreten könnten, zu groß. Wir haben unseren Testkindern die Uhr jedenfalls für alle Tests nur in die Hand gedrückt, statt sie ihnen ums Handgelenk zu binden, aus Angst davor, dass sie nochmal so heißläuft.

LDB S4-E-02New

Test GPS-Tracker für Kinder: LDB S4-E-02New

Keine Preise gefunden.

Die LDB S4 E02 new konnte zwar mit einem niedrigen Preis überzeugen, allerdings ist das auch das einzige Argument für die Uhr. Tatsächlich ist das hier ein klassischer Fall von: Wer billig kauft, kauft zweimal. Die Anrufe lassen sich kaum annehmen, das switchen auf den roten oder grünen Telefonhörer, das wir alle von Telefonen kennen, reagiert hier nicht. Unseren Testkindern gelang es weder mit Hektik noch mit Ruhe, das Gespräch überhaupt anzunehmen. Wir Erwachsenen hatten nach etlichen Versuchen den Dreh dann raus. Auch das Wählen von Telefonnummern könnte für die Kinder auf den winzigen Tasten schwierig werden.

Leider zeigte die SIM-Karte oft keinen Empfang an, obwohl alle anderen Modelle im Test damit sehr wohl Empfang hatten. Auch der SOS-Knopf, der nach längerem Drücken die hinterlegte Nummer anruft, funktionierte in unserem Test nicht. Was uns positiv auffiel: Die Taschenlampe funktionierte super und ist vielleicht das beste Feature an der Uhr.

Einen einseitig guten Klang beim Telefonieren liefert die Jaybest Q15B0919. Denn während das Kind mit der Uhr einen super versteht, hat man als Elternteil mit dem Klang so seine liebe Not. Alles ist sehr leise und kaum zu verstehen. Mit der Uhr zu telefonieren ist keine Freude.

Auch keine Freude kommt bei der Benutzung der Tracking-Funktion auf: Die kostenlose App SE Tracker 2, die einem dabei behilflich sein soll, das Kind zu finden, tut genau das nicht. Dafür zeigt sie aber immer wieder Werbung an, die einfach nur nervt. In der Theorie ist es möglich dem Kind Nachrichten auf die Smartwatch zu schicken und auch einen Videochat zu führen. In der Praxis gelang dies nicht. Die App reagierte einfach gar nicht und bei den Testkindern kamen keinerlei Informationen an.

Der Juneo TK901 mit Geofence ist ein äußerst unscheinbares, kleines, schwarzes Kästchen. Auf dem Gehäuse befindet sich nur eine Klappe zum Einsetzen der SIM-Karte, ein Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus sowie eine winzige Öse zur Befestigung eines – leider nicht mitgelieferten – Haltebändchens. Das war’s. Nicht einmal ein Herstellerlogo ziert das Gerät. Immerhin verfügt der Tracker über einen eingebauten Magneten und so kann man ihn an Metall heften.

Theoretisch sollten wir den Tracker dann per App oder per SMS aktivieren können. Für die zweite Möglichkeit fanden wir sogar eine Anleitung in einer Amazon-Rezension. Doch keine der beiden Varianten funktionierte, da die LEDs (rot für Akku, gelb und blau für SIM bzw. Empfang sowie ein LED für GPS) einfach nicht anfingen zu blinken, was eigentlich der Beginn zum Start des nicht wasserdichten Geräts wäre. Das heißt: Schon ganz am Anfang kamen wir nicht mehr weiter.

Auch auf SMS reagierte der Tracker null. Zu allem Übel hat das Juneo TK901 seine Status-LEDs auch noch innerhalb des Gehäuses. Wir konnten sie nur sehen, wenn wir die Klappe für die SIM-Karte offen ließen. Wieder mal ein echter Tracker-Reinfall! Ramsch – und dafür nicht mal billig.

Der TKStar TK903 gleicht dem Juneo TK901 fast bis aufs Haar: Er kommt, in der exakt gleichen blauen Schachtel verpackt, zum Kunden und benutzt dieselbe App. Der Tracker selbst sieht allerdings etwas anders aus: Mit dem eingelassenen Kreuz und dem Markennamen des Herstellers ist das Gerät zwar immer noch keine Schönheit, hat aber zumindest einen etwas höheren Wiedererkennungswert. Dafür ist der Tracker aber auch ein ganzes Stück größer. Ansonsten lief die (Nicht-)Inbetriebnahme exakt genauso ab wie beim Juneo TK901. Sogar die Status-LEDs befanden sich ebenfalls sinnigerweise innerhalb des Gehäuses. Wir können nur sagen: nicht kaufen!

Erstmal große Freude: Alle Lichter des handtellergroßen Weenect Kids (das Modell ist nicht wasserdicht, kommt aber mit einer wasserdichten Schutzhülle) brannten und zeigten uns damit an, dass er funktionierte. Dann wieder einmal: Der Tracker wurde nicht geortet bzw. als offline angezeigt. Am Vertrag konnte es jedenfalls nicht liegen. Denn wir hatten noch rund zwei Wochen Laufzeit übrig, was wir auch in der Web-Oberfläche nachlesen konnten.

Die App stürzte uns kurz darauf ebenfalls in die Verzweiflung: Sie gab immer wieder Fehlermeldungen ohne weitere Erklärung ab, was unfassbar nervte und uns außerdem komplett im Dunklen tappen ließ. Die Website war nicht viel besser. Was sollen wir sagen: Wir kamen auch hier gar nicht erst zum Testen.

Fairerweise sollten wir jedoch erwähnen, dass das Gerät im Test der Zeitschrift CHIP wohl zum Laufen gebracht wurde und so weit besser wegkam. Auch das Online-Magazin Eltern lobte den Tracker. Wir nicht! Falls Sie an äußerst kniffliger und zeitintensiver technischer Problemlösung Spaß haben sollten, dürften Sie an diesem Gerät mit Alarm-Knopf und Geofence Freude haben. Für alle anderen gilt: Finger weg!

Als eigentlicher Tracker im regen- und spitzwassergeschützten Vodafone V-Bag werkelt ein Alcatel Movetrack. Das Gerät, das von bis zu zehn Personen gleichzeitig benutzt werden kann, bekommt man grundsätzlich auch einzeln, doch mit der robusten, hellblauen Gummischlaufe, etwa zum Anbringen an den Schulranzen, ist es nicht nur besser geschützt, sondern auch günstiger. Der Haken: Um es zu betreiben, muss man auf eine sogenannte V-SIM von Vodafone zurückgreifen.

Doch auch das nützt nicht viel. Denn der Tracker findet weder GPS noch eine Telefonverbindung, was womöglich daran liegt, dass die Vodafone-Karte schon wieder deaktiviert wurde. Auch mit einer SIM-Karte der Telekom änderte sich nichts. Die LEDs blieben einfach aus – außer der für die Batterie natürlich. Zwischenzeitlich waren sie einmal kurz rot, bevor sie wieder ausgingen. Doch auch dieser kleine Lichtblick ließ sich nicht mehr reproduzieren. Das traurige Ergebnis: Drei Tester scheiterten daran, das Gerät überhaupt in Gang zu setzen. Ein No-Go!

Der Incutex TK116 macht einiges anders als die restlichen Modelle im Testfeld. Zunächst einmal ist er groß – sehr groß – und mit 130 Gramm ein Schwergewicht. Form und Maße erinnern an ein altes Klapphandy. Doch warum? Immerhin hat der Tracker weder ein Display noch einen besonders hohen Funktionsumfang. Der eigentliche Grund für seine Größe ist sein enormer Akku, der mit 5.000 Milliamperestunden die Akkus einiger Konkurrenten mal eben um den Faktor 10 übertrifft. Damit soll das Gerät rund einen Monat im Standby schlummern können, ohne aufgeladen werden zu müssen. Das klingt toll, ist aber nicht unbedingt notwendig, wenn man nur sein Kind im Auge behalten möchte – und tatsächlich sieht der Hersteller das Tracken von Kindern nur als ein Nebeneinsatzgebiet. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Wiederfinden von Fahrzeugen.

Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass man für den Betrieb des TK116 keine App braucht. Kommuniziert wird über Anrufe und SMS. Möchte man den Standort in Erfahrung bringen, schickt einem das Gerät auf Anfrage eine SMS mit den Koordinaten und einem Link zu Google Maps. Außerdem kann man sich bei Veränderungen, wie Beschleunigung oder Geschwindigkeit, informieren lassen.

In der Praxis klappte das alles recht gut. Allerdings merkten wir dem Incutex TK116 seinen Fokus doch stark an. Für Kinderhände ist das Gerät jedenfalls viel zu groß und das Design zu langweilig. Außerdem bietet es keine spannenden Zusatzfunktionen. Wer nicht seine Kinder, sondern sein Auto wiederfinden möchte, darf hier aber gerne einen Blick riskieren.

Bei der VTech Kidizoom DX2 handelt es sich weder um eine Smartwatch, noch um einen GPS-Tracker. Diese Uhr ist ein Spielzeug, das die Zeit anzeigen kann. Es finden sich hier jede Menge Spiele, eine recht gute Dual-Kamera, ein Schrittzähler und ein Wecker. Die Uhr ist für Kinder geeignet, deren ältere Geschwister eine echte Smartwatch geschenkt bekommen haben, selbst aber dafür noch zu klein sind. Auch das Lernen der Uhrzeit ist damit gut möglich, weil quasi zur Überprüfung vom Ziffernblatt auf eine Digitalanzeige gewechselt werden kann.

Die VTech Kidizoom DX2 ist ein nettes Spielzeug. Da wir im Test aber echte Smartwatches haben, die weniger kosten und trotzdem einen guten Klang bieten, lief dieses Modell quasi außer Konkurrenz. Wer ein Spielzeug verschenken möchte, ist hier aber gut aufgehoben.

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