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Die beste Smartwatch

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Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Aufmacher
Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­s­elektronik. Er ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.

Wir haben 30 Smartwatches getestet. Die beste ist die Apple Watch Series 6 – zumindest für iPhone-Besitzer. Gegenüber dem schon sehr guten Vorgänger verfügt die neue neben der EKG-Funktion jetzt auch über die Möglichkeit, den Sauerstoff-Gehalt im Blut zu ermitteln. Sie ist zudem mit GPS- und Pulssensor, Barometer und 32 Gigabyte Speicher sehr umfangreich ausgestattet, arbeitet flott und ist einfach zu bedienen. Sinnvoll nutzbar ist sie aber nur mit einem iPhone. Wer ein Android-Smartphone besitzt, für den ist die Samsung Galaxy Watch 3 unsere Empfehlung.

Update 11. Dezember 2020

Mit der Samsung Galaxy Watch 3 und der Oppo Watch haben wir zwei zusätzliche Smartwatches getestet. Die Samsung-Uhr ist für uns aktuell die beste Smartwatch für Android-Nutzer. Sie ersetzt damit als Empfehlung ihren Vorgänger. Auch die Oppo kann weitgehend überzeugen, ist uns für eine Kaufempfehlung jedoch zu teuer.

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22. Oktober 2020

Mit der Fitbit Sense und der Moto360 haben wir zwei neue Smartwatches getestet. Beide schlagen sich sehr wacker, für eine uneingeschränkte Empfehlung reicht es aber nicht ganz.

9. Oktober 2020

Wir haben die neue Apple Watch Series 6 und die Apple Watch SE getestet. Die Series 6 erobert den Platz an der Sonne. Mit etwas weniger Ausstattung, aber dafür deutlich preiswerter, ist auch die SE ein interessantes Modell und eine günstige Alternative.

28. August 2020

Wir haben drei neue Smartwatches getestet. Die Amazfit T-Rex ist eine zusätzliche Empfehlung. Wer ein Solarmodell mit vielfältigen Sport- und Outdoor-Optionen sucht, sollte sich die Garmin Instinct Solar einmal näher anschauen.

15. Mai 2020

Mit der Garmin Quatix 6 haben wir eine neue Alleskönner-Smartwatch im preislichen Luxus-Segment getestet, die nur so vor Funktionen strotzt. Für Wassersportler, Golfer, Schwimmer oder Jogger ist die Quatix 6 ein professioneller Begleiter, der Informationen in Hülle und Fülle liefert. Für eine Empfehlung reicht es aber nicht.

6. März 2020

Wir haben fünf neue Smartwatches getestet. Mit der Huawei Watch GT 2 und der Amazfit GTR sind zwei Empfehlungen dabei.

18. Oktober 2019

Wir haben die neue Apple Watch Series 5 getestet. Sie ist für uns aktuell die beste und vielseitigste Smartwatch, die man kaufen kann. Den Vorgänger, die Apple Watch Series 4, bietet Apple im Gegensatz zur Series 3 ab sofort nicht mehr an. Wir haben sie deshalb aus dem Testbericht entfernt.

Bei ihrer Markteinführung vor wenigen Jahren galt die Smartwatch als das ultimative Technik-Gadget, das man einfach haben muss. Inzwischen ist der Hype merklich abgeflaut, so gefragt wie ursprünglich erwartet sind die cleveren Uhren nicht. Und das, obwohl das Einsatzspektrum von Smartwatches sehr breit ist: Mit den Mini-Computern am Handgelenk kann man telefonieren, Nachrichten lesen, Musik hören, sich den Weg zeigen lassen, die Herzfrequenz überwachen und die eigene Fitness messen.

Wir haben 30 aktuelle Modelle zum Preis zwischen 50 und 550 Euro getestet. Dabei handelt es sich ausschließlich um Smartwatches, die allesamt ein iPhone und/oder ein Android-Smartphone erfordern, um in Betrieb genommen bzw. mit vollem Funktionsumfang genutzt werden zu können.

Eines schon vorweg: Kein Mensch braucht unbedingt eine Smartwatch. Für manche kann sie aber eine sinnvolle Ergänzung sein, etwa, wenn man nicht ständig aufs Handy gucken will. Eine Smartwatch ist und bleibt ein Luxusartikel für Technikbegeisterte.

Den größten Mehrwert bringen Smartwatches als Fitness-Tracker. Aber wer sich nur dafür interessiert, muss nicht hunderte Euro ausgeben. Fitness-Armbänder leisten dasselbe und kosten viel weniger, empfehlenswerte Modelle gibt es schon ab 30 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die Beste fürs iPhone

Apple Watch Series 6

Test Smartwatch: Apple Watch Series 6
Die neue Apple Watch Series 6 verfügt über eine riesige Ausstattung, hat eine EKG-Funktion, misst den Blutsauerstoff-Gehalt und besitzt ein tolles Display.

Mehr Funktionen sind bei einer Smartwatch fast nicht möglich: Die Apple Watch Series 6 begeistert durch einen hohen Bedienkomfort sowie sehr viele Apps und Fitness-Optionen. Selbst das Schreiben eines EKG sowie das Messen des Blutsauerstoffgehalts sind blitzschnell erledigt, um so gesundheitlichen Notfällen vorzubeugen. Das Display ist knackscharf und kann sattes Schwarz darstellen.

Die Beste für Android

Samsung Galaxy Watch 3

Test Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3
Die Samsung Galaxy Watch 3 hat beim Funktionsumfang zugelegt, sie misst jetzt auch den Blutsauerstoffgehalt. Der Bedienkomfort bleibt durch die drehbare Lünette extrem hoch.

Mit der Messung des Blutsauerstoffgehalts und der im nächsten Jahr folgenden EKG-Messung verkürzt die Samsung Galaxy Watch 3 etwas den Abstand zu Apple. Für Besitzer eines Android-Smartphones ist sie die optimale Smartwatch. Zahlreiche Sportarten sind im Menü integriert, und die drehbare Lünette ermöglicht mit den besten Bedienkomfort aller aktuell erhältlichen smarten Uhren.

Für Sportler

Huawei Watch GT 2

Test Smartwatch: Huawei Watch GT 2
Für Sportler hat die Huawei Watch GT 2 viele Features verbaut, vorteilhaft ist zudem die lange Akkulaufzeit.

Wer gerne Sport treibt und sich viel bewegt, erhält mit der Huawei Watch GT 2 den optimalen Begleiter. Das Display ist hell und scharf, an Bord befinden sich viele Sensoren, und die Verarbeitung von Uhr und Band sind hochwertig. Ein Plus ist die lange Akkulaufzeit von mehr als zehn Tagen. Mit Musikplayer, Telefoniefunktion und Wettervorhersage sind praktische Features verbaut.

Der Dauerläufer

Amazfit GTR

Test Smartwatch: Amazfit GTR
Die Amazfit GTR hält mit einer Akkuladung bis zu 25 Tage durch und punktet durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Als echter Dauerläufer muss die Amazfit GTR erst nach mehr als drei Wochen auf die Ladestation. Sie punktet zudem durch ihre gute Verarbeitung und den hohen Tragekomfort, auch die Ausstattung kann sich für rund 150 Euro unter anderem mit 6-Achsen-Beschleunigungssensor, geomagnetischem 3-Achsen-Sensor, Luftdrucksensor, Kapazitätensensor und Umgebungslichtsensor sehen lassen.

Für Outdoor-Freaks

Amazfit T-Rex

Test Smartwatch: Amazfit T-Rex
Im rauen Gelände fühlt sich die Amazfit T-Rex pudelwohl. Ihr machen Hitze, Kälte und Nässe nichts aus, der Akku hält lange und die GPS-Genauigkeit ist hervorragend.

Hitze, Kälte, Feuchtigkeit – der Amazfit T-Rex ist das alles egal. Die robuste Smartwatch ist für Outdoor-Sportler konzipiert und punktet durch ein zuverlässiges GPS-Signal und exakte Messwerte für Herzfrequenz, Schritte und zurückgelegte Strecken. 14 Sportarten sind integriert. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die lange Akkulaufzeit von knapp drei Wochen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Die Beste fürs iPhoneDie Beste für AndroidFür SportlerDer DauerläuferFür Outdoor-Freaks
ModellApple Watch Series 6Samsung Galaxy Watch 3Huawei Watch GT 2Amazfit GTRAmazfit T-RexOppo WatchApple Watch SESamsung Galaxy WatchFitbit SenseMotorola Moto360Apple Watch Series 5Garmin Quatix 6Garmin Instinct SolarMobvoi TicWatch Pro 4G/LTEFossil The Carlyle HR 5. GenerationSkagen HR Falster 3Samsung Gear S3 FrontierSamsung Gear S3 ClassicHuawei Watch 2Apple Watch Series 3LG Watch W7Casio WSD-F20Fitbit IonicGarmin Vivoactive 3 MusicSimvalley SW-300.hrSimvalley PW-450Garmin Vivomove HR
Test Smartwatch: Apple Watch Series 6Test Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3Test Smartwatch: Huawei Watch GT 2Test Smartwatch: Amazfit GTRTest Smartwatch: Amazfit T-RexTest Smartwatch: Oppo WatchTest Smartwatch: Apple Watch SESmartwatch Test: 710jmhu26el. Sl1500Test Smartwatch: Fitbit SenseTest Smartwatch: Motorola Moto360Smartwatch Test: 71xlriexnal. Sl1500Test Smartwatch: Garmin Quatix 6Test Smartwatch: Garmin Instinct SolarTest Smartwatch: TicWatch Pro 4G/LTESmartwatch Test: 71va4q85gpl. Ac Ux466Test Smartwatch: Skagen Falster 3Test Smartwatch: Samsung Gear S3 FrontiersTest Smartwatch: Huawei Watch 2Test Smartwatch: Apple Watch Series 3Test Smartwatch: LG Watch W7Test Smartwatch: Fitbit IonicTest Smartwatch: Garmin Vivoactive 3 MusicSmartwatch Test: Nx4499Test Smartwatch: Simvalley PW-450Test Smartwatch: Garmin Vivomove HR
Pro
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • EKG- und Blutsauerstoffmessung
  • Sehr gutes Display
  • Einfach zu bedienen
  • Viele Fitnessfunktionen, EKG folgt
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Ausstattung
  • Einfache Bedienung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Gutes Display
  • Hoher Bedienkomfort
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Robust für Outdoor-Aktivitäten
  • Gutes Display
  • Hoher Bedienkomfort
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Gutes Display
  • Hochwertig verarbeitet
  • LTE
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • Preiswerter als Series 6
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Viele Fitness-Funktionen
  • Sehr einfache Bedienung
  • Extrem viele Gesundheitsfunktionen
  • EKG und Blutsauerstoffgehaltsmessung
  • Always-on-Display
  • Flottes Arbeitstempo
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Ausstattung
  • Zwei Armbänder
  • Scharfes und farbenfrohes Display
  • GPS
  • Always-on-Display
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • Extrem großer Funktionsumfang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr viele Spezialfunktionen u. a. für Wassersportler, Golfer, Schwimmer und Läufer
  • Extrem großer Funktionsumfang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Solar
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr viele Spezialfeatures für Sportler
  • Zwei Displays
  • 4G/LTE-Option
  • Großes App-Angebot
  • Gute Verarbeitung
  • Gutes Display
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Ordentliche App-Auswahl
  • Gutes Display
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Ordentliche App-Auswahl
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gutes Display
  • Flottes Arbeitstempo
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • Klassische Zeiger
  • Stabile Ausführung
  • Lange Akkulaufzeit im Analoguhr-Modus
  • Farbige Karte
  • Offline-Funktion der Karten
  • Sehr robust
  • Uhrzeitanzeige bei leerem Akku
  • Sehr gutes Display
  • Einfache Bedienung
  • Viele Fitness-Funktionen
  • Extrem viele Sport-Funktionen
  • Sehr leicht
  • Integriertes GPS
  • Wasserdicht bis 50 Meter Tiefe
  • Stabiles Gehäuse
  • Freisprechfunktion
  • Preiswert
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Nano-SIM-Slot
  • Viele Fitness-Funktionen
  • Großer Funktionsumfang
  • Wasserdicht
  • Musiksteuerung
  • Gute App
Contra
  • Teuer
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Recht kurze Akkulaufzeit
  • Samsung Pay noch nicht nutzbar
  • Apps können nicht installiert werden
  • Apps können nicht installiert werden
  • GPS teils etwas ungenau
  • Apps können nicht installiert werden
  • Kurze Akkulaufzeit
  • eSIM nur von Vodafone nutzbar
  • Teuer
  • Keine EKG- und Blutsauerstoffmessung
  • Kein Always-On-Display
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Treppensteigen wird unzuverlässig erkannt
  • Sprachsteuerung noch nicht überzeugend
  • Teuer
  • Keine Variante mit SIM-Karte
  • Testgerät hängte sich regelmäßig auf
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Keine Schlafüberwachung
  • Schwarzer Rand um das Display
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Sehr teuer
  • Komplexe Bedienung aufgrund der vielfältigen Funktionen
  • Teuer
  • Komplexe Bedienung aufgrund der vielfältigen Funktionen
  • Sehr klobig
  • Durchschnittliches Bedientempo
  • Sehr kurze Akkulaufzeit
  • Display wird nicht voll genutzt
  • Arbeitstempo könnte etwas höher sein
  • Display wird nicht voll genutzt
  • Arbeitstempo könnte etwas höher sein
  • Etwas schwache Freisprechfunktion
  • Etwas schwache Freisprechfunktion
  • Schlechte Ablesbarkeit im direkten Sonnenlicht
  • Keine dauerhafte Anzeige der Uhrzeit
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Zeiger der analogen Uhr stören
  • Keine Puls- und GPS-Sensoren
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Kurze Akkulaufzeit im Smartwatch-Betrieb
  • Sehr klobig
  • Kein Pulssensor
  • Wenige Apps
  • Teuer
  • Kleines App-Angebot
  • Richtet sich primär an Sportler
  • Display könnte etwas heller sein
  • Kleines App-Angebot
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Display nicht komplett nutzbar
  • Wackeliger Ladekontakt
  • Kleines App-Angebot
  • Kleines App-Angebot
  • Kristallglas sehr anfällig für Fingerabdrücke
  • Messergebnisse nicht immer präzise
Bester Preis

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Was kann eine Smartwatch?

Keine Frage, Smartphones sind aus unserem Alltag inzwischen nicht mehr wegzudenken. Ihre Vorteile liegen als mobile Alleskönner auf der Hand. Und das Wichtigste: Sie arbeiten und funktionieren vollkommen autark. Smartwatches hingegen sind vom Massenmarkt noch weit entfernt. Aus der Nische für Technik-Freaks sind sie bisher nicht herausgekommen.

Die smarten Uhren eignen sich primär für alle, die permanent darüber informiert werden möchten, was auf ihrem Handy los ist, wer schreibt oder anruft oder welche Termine anstehen. Sie dienen außerdem quasi als verlängerter Arm und ermöglichen es, bestimmte Apps direkt über die Uhr zu starten, sich beispielsweise über das Wetter zu informieren, Börsenkurse abzurufen oder Musik abzuspielen, die bei ausreichend großem Uhrenspeicher auch auf der Uhr selbst gespeichert werden kann.

Smartwatch Test: Testsieger ist die Apple Watch Series 3.
Die Testkandidaten sind oft auch als Fitness-Tracker geeignet.

Smartwatches übernehmen darüber hinaus häufig Funktionen von Fitness-Trackern. Sie zeichnen beim Radfahren oder Joggen zurückgelegte Strecken auf, zeigen verbrauchte Kalorien, die maximale Geschwindigkeit sowie den Herzschlag an und fungieren zudem als Navi. Da inzwischen so gut wie alle Smartwatches einen eigenen GPS-Sensor an Bord haben, kann man zumindest beim Sporttreiben das Smartphone zu Hause lassen, und die Fitnessdaten trotzdem tracken.

Ansonsten unterscheidet man Smartwatches mit und ohne SIM-Karte. Erstere ermöglichen es, autonom am Handgelenk als echter Smartphone-Ersatz eingesetzt zu werden. Telefonieren und Internet-Funktionalitäten sind ohne Smartphone oder WLAN in der Nähe möglich, allerdings braucht man dafür, je nach Anbieter, entweder einen separaten Mobilfunkvertrag oder eine Multi-SIM-Option, die meist ebenfalls eine monatliche Gebühr kostet.

Smartwatch mit SIM-Karte: Telefonieren und Internet ohne Smartphone möglich

Ohne SIM-Karte muss eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone aufgebaut werden, um den maximalen Bedienkomfort und Funktionsumfang nutzen zu können. Von unseren getesteten Modellen bieten die Hersteller spezielle und teurere Varianten der Apple Watch Series 5, der Apple Watch Series 3, der Samsung Galaxy Watch, der Huawei Watch 2 und der Simvalley PW-450 zum eigenständigen Surfen und Telefonieren an.

Konkurrierende Betriebssysteme

Bei Smartwatches ist es wie mit Smartphones, Tablets und Desktop-PCs: Die Hersteller setzen auf unterschiedliche Betriebssysteme. Apple stattet seine Uhren mittlerweile mit watchOS 7 aus und schottet sich damit wie üblich komplett ab. Ein Zusammenspiel mit Android oder Windows-Smartphones ist nicht möglich.

Bei Samsung kommt Tizen zum Einsatz, das mit dem iPhone zumindest mit Einschränkungen kompatibel ist.

Wear OS ist aktuell am verbreitetsten, hierauf vertrauen unter anderem Huawei, Fossil, Casio oder Tag Heuer. iPhones sind hier ebenfalls nur mit Einschränkungen willkommen. Das aktuelle Wear OS hat den Google Play Store auf die Smartwatch geholt, sodass man direkt von hier aus Apps installieren kann. Ebenfalls zum Portfolio gehört der Sprachdienst Google Assistant.

Vierter im Bunde ist Fitbit OS, das Betriebssystem des Herstellers Fitbit. Die gute Nachricht: Fitbit OS ist offen gegenüber Android-Smartphones, iPhones und neueren Windows Phones, richtet sich bisher aber primär an Fitness-Freaks.

Smartwatch Test: 20200306 Scaled
Die Akkulaufzeit hängt maßgeblich davon ab, ob man die Zifferblätter permanent anzeigen lässt.

So haben wir getestet

Alltagsnähe war in unserem Test das entscheidende Kriterium. Wie schlägt sich eine Smartwatch im täglichen Umgang, welche Funktionen bietet sie, und wie lassen sie sich bedienen?

Außerdem haben wir natürlich darauf geachtet, wie oft und nach welcher Betriebsdauer die smarte Uhr aufgeladen werden muss. Zudem legten wir den Fokus darauf, mit welchen Smartphones bzw. Smartphone-Betriebssystemen die Smartwatches zusammenarbeiten.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6

Testsieger: Apple Watch Series 6

Die Apple Watch Series 6 ist zurzeit die ausgereifteste Smartwatch auf dem Markt. Man findet sich auf Anhieb zurecht, die Bedienbarkeit ist, wie immer bei Apple, vorbildlich, hinzu kommt ein neuer Sensor, der den Sauerstoffgehalt im Blut misst. Einziger Haken: Sinnvoll nutzbar ist die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone.

Zwar kann man die Series 6 mit Cellular-Option grundsätzlich auch weitgehend ohne Smartphone betreiben, zur Einrichtung ist aber zwingend ein iPhone erforderlich. Vor der Einrichtung sollte man die neueste iOS-Version auf seinem iPhone installieren.

Die Beste fürs iPhone

Apple Watch Series 6

Test Smartwatch: Apple Watch Series 6
Die neue Apple Watch Series 6 verfügt über eine riesige Ausstattung, hat eine EKG-Funktion, misst den Blutsauerstoff-Gehalt und besitzt ein tolles Display.

Wer bereits eine Apple Watch Series 5 besitzt, sollte sich gut überlegen, ob er auf das neue Modell umsteigt: Die Unterschiede sind relativ gering. Welche das im Detail sind, erklären wir im folgenden Test.

Modelle und Ausstattung

Auch die neue Apple Watch Series 6 ist in diversen Versionen verfügbar. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, Edelstahl oder Titan in Gold, Silber, Space Grau oder Graphit, neu sind die Farben Rot und Blau. Eine Keramik-Variante ist nicht mehr erhältlich.

Bei den Armbändern kann man aus einer riesigen Fülle wählen, unter anderem aus Leder, einem Sport- sowie einem geflochtenen Modell und einem hochwertigen Milanaise-Armband. Das geflochtene Solo Loop besteht aus 16.000 Fäden aus recyceltem Polyester­garn, während Apple das Solo Loop aus weichem und dehnbarem Silikon­gummi fertigen lässt. Unser blaues Modell macht einen hochwertigen Eindruck, das Display erweist sich als sehr resistent gegenüber Kratzern.

Entsprechend groß ist auch die Preisspanne für die Smartwatch: Kostet ein Einsteigermodell knapp 420 Euro, so muss man beispielsweise für das Edelstahlgehäuse Silber sowie das Armband Single Tour mit Faltschließe mehr als 1.500 Euro berappen.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Armband
Die Apple Watch Series 6 mit blauem Aluminiumgehäuse und dem geflochtenen Solo Loop.

Im sogenannten Apple Watch Studio kann man direkt beim Kauf Gehäuse und Armband auswählen und bekommt die Smartwatch damit exakt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt geliefert. Niemand muss sich also erst mit einem Standard-Armband zufrieden geben und das Wunscharmband separat erwerben.

Die aktuelle Apple-Uhr ist wie bisher mit den Gehäusegrößen 40 und 44 Millimeter erhältlich. Die Angabe bezieht sich übrigens immer auf die Höhe der Smartwatch. Die Gehäusetiefe liegt bei beiden Modellen bei 10,4 Millimeter, das ist nahezu das Abmaß des Vorgängers (10,7 Millimeter). Das Gewicht beträgt je nach Ausstattung 30,5 bzw. 36,5 37 Gramm.

Die preisliche Differenz zwischen der 40- und der 44-mm-Version liegt wie gehabt bei rund 30 Euro. 4 Millimeter hören sich zunächst wenig an, im direkten Vergleich spürt man jedoch das bessere Platzangebot bei der größeren Variante. Hier kann es nicht schaden, beide Modelle einmal am Handgelenk Probe zu tragen.

Das OLED-Retina-Display löst sehr fein auf: Kleinste Details sind optimal zu erkennen, Schriften und Ziffern sind super scharf, Schwarz erscheint extrem dunkel, die Blickwinkelstabilität ist hervorragend. Zudem ist die Darstellung mit bis zu 1.000 Nits angenehm hell. Die 44-mm-Variante löst mit 368 x 448 Pixel auf, die 40-Millimeter-Version mit 324 x 759 Pixel. Der Anzeigebereich reduziert sich dann von 977 auf 759 Quadratmillimeter.

Der Bildschirm reagiert äußerst präzise auf Touch- und Wischbewegungen, auch in heller Umgebung ist die Ablesbarkeit exzellent.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Apps
Das App-Angebot fällt auf der Apple Watch 6 bereits ab Werk sehr üppig aus, zusätzliche Apps lassen sich herunterladen.

Auch bei der Apple Watch Series 6 ist ein Always-On-Retina-Display verbaut, wodurch Uhrzeit und diverse andere Informationen wie Fitnesswerte oder Temperatur immer sichtbar bleiben, ohne dass man den Arm heben und das Handgelenk drehen muss. Das Display verringert die Helligkeit, wenn das Handgelenk unten ist, und kehrt zur vollen Helligkeit zurück, wenn man die Hand hebt oder das Display antippt. Allerdings hat Apple jetzt dem kleinen Bildschirm deutlich mehr Helligkeit im Freien spendiert, wenn das Handgelenk unten ist. Die Strahlkraft soll um das 2,5-Fache höher sein, was man besonders an sonnigen Tagen zu schätzen weiß. Nun sind bis zu 500 Nits drin, vorher waren es 200 Nits. Maximal liefert das Apple-Display 1.000 Nits.

Mehr Funktionen sind aktuell nicht möglich

Ausstattungstechnisch ist die Apple Watch Series 6 weiterhin das Nonplusultra. Sie ist bis 50 Meter wasserdicht und kann Apple zufolge nicht nur beim Schwimmen im Pool oder See, sondern sogar im Meer getragen werden.

An Bord befinden sich GPS und Kompass, Höhenmesser,  Blutsauerstoff-Sensor, elektrischer und optischer Herzsensor, Notruf-SOS-Funktion, Gyrosensor, Umgebungslichtsensor, Lautsprecher, Mikrofon, WLAN, Bluetooth 5.0, Apple Pay sowie ein Beschleunigungs­sensor mit bis zu 32 G. Apple will damit Stürze erkennen können und im Notfall von alleine Hilfe holen, indem die Uhr selbstständig den Notruf wählt, hinterlegte Notfallkontakte alarmiert und sogar die Standortkoordinaten preisgibt. Der Speicher beträgt 32 Gigabyte. Der S6 SiP mit 64-Bit-Dual-Core-Prozessor soll bis zu 20 Prozent schneller als der vorherige S5-Prozessor sein.

Was ist neu?

Eine der wichtigsten Neuheiten ist die Funktion, den Sauerstoffgehalt im Blut zu messen – hierauf gehen wir später noch separat ein. Musste man bisher für die Überwachung des Schlafs auf eine Drittanbieter-App setzen, so hat Apple jetzt eine eigene Schlaf-App entwickelt. Nachdem man einen individuellen Schlafplan erstellt hat (Einschlafzeit, Schlafdauer) kann der Sperrbildschirm der Uhr automatisch auf das Wesentliche reduziert werden. Zudem wird »Nicht stören« aktiviert, um Unruhe und Störungen zu vermeiden. Falls bestimmte Personen doch anrufen dürfen, lässt sich dies hinterlegen.

Während des Schlafes erfasst die Apple Watch diverse Daten, die in der »Health«-App aufgezeichnet werden. Ablesen kann man unter anderem den Bereich der Herzfrequenz während der Nacht, die durchschnittliche Schlafdauer und die durchschnittliche Zeit im Bett. Mitbewerber wie Fitbit dröseln die Schlafdaten im Vergleich noch detaillierter auf.

Hand hat Apple auch am Höhenmesser angelegt. Dieser ist jetzt dauerhaft aktiv und misst permanent in Echtzeit Höhenunterschiede drinnen und draußen. Differenzen von bis zu 30 Zentimeter sollen exakt erfasst werden, die Werte können direkt auf dem Display oder als Trainingsmetrik angezeigt werden.

Ein  neues Feature ist die Familienkonfiguration. Familienmitglieder, die eine LTE-Version der Apple Watch besitzen, können diese ohne iPhone verwenden. So genügt ein Apple-Telefon in der Familie, um beispielsweise auch die Smartwatches der Kinder einzurichten. Eltern können ihrem Nachwuchs unter anderem Telefonate zu ausgewählten Kontakten erlauben, diesen über Nachrichten und Anrufe auf dem Laufenden halten oder bei Bedarf auch dessen Standort überwachen. Funktionen wie Benachrichtigungen über unregelmäßigen Herzrhythmus oder die Nutzung von EKG-Messung, Zyklusverfolgung, Schlafanalyse, Blutsauerstoff-Erfassung, Podcasts und Fernbedienung sind allerdings nur im Zusammenspiel mit einem iPhone möglich.

Das Betriebssystem watchOS 7 stellt sieben neue Zifferblatt-Optionen bereit, darunter Stripes, Chronograph Pro, GMT und Artist. Zudem können Besitzer jede Menge individuelle Anpassungen vornehmen und selbst konfigurieren. Zur Ausstattung gehören ferner die automatische Erkennung des Händewaschens und neue Trainingsarten wie Tanzen. Auch im niedrigen Bereich ist die maximale Sauerstoffaufnahme ermittelbar (VO2 Max). Siri bietet neuerdings eine Sprachübersetzung an.

Bekannt ist bereits die »Geräusche«-App. Diese prüft den Lärmpegel in der Umgebung, beispielsweise bei Konzerten oder Sportveranstaltungen, und schickt eine Benachrichtigung, falls die Hörfähigkeit beeinträchtigt werden könnte.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Sauerstoff
Paradewert von 100 Prozent: Direkt im Display oder in der App kann man den Blutsauerstoffgehalt ablesen.

Der Sauerstoffgehalt im Blut

Je höher der Sauerstoffgehalt im Blut, desto höher sollte das Wohlbefinden sein. Die Sauerstoffsättigung gibt an, wie viel Prozent des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin mit Sauerstoff beladen sind.

Apple hat der Apple Watch Series 6 einen Blut­sauerstoff-Sensor spendiert, der aus vier LED-Clustern und vier Photo­­­dioden besteht. Dieser neue Sensor ist im komplett über­arbeiteten Kristall auf der Rück­seite der Uhr integriert und arbeitet zusammen mit der Blut­sauerstoff-App, um den Sauerstoff­gehalt im Blut zu messen. Grüne, rote und infrarote LEDs leuchten dazu in die Blutgefäße im Hand­gelenk, und Photodioden messen, wie viel Licht zurück­geworfen wird. Spezielle Algorithmen berechnen dann die Farbe des Blutes, und daraus lässt sich auf die vorhandene Sauerstoff­menge schließen.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Sensor
Vier Photo­­­dioden ermöglichen die Messung des Sauerstoffgehalts im Blut.

Die Messung wird an der Apple Watch gestartet und dauert 15 Sekunden. Dazu muss das Handgelenk waagerecht auf einem Tisch oder dem eigenen Bein aufliegen. In diversen Messungen ermittelten wir Werte zwischen 94 und 100 Prozent. Im Normalfall beträgt die Sauerstoffsättigung 93 bis 99 Prozent. Die Messung lässt sich entweder bei Bedarf oder regelmäßig im Hintergrund durchführen.

Wie genau die Apple Watch den Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt und welche Aussagekraft eine Messung letztendlich hat, steht noch nicht so einwandfrei fest. Ist es besonders kalt, verändern sich beispielsweise die Durchblutungseigenschaften in der Hand, wodurch die Messergebnisse verfälscht werden könnten. Apple zufolge ist der in der App gemessene Blutsauerstoffwert nicht für medizinische Zwecke bestimmt, auch nicht für Selbstdiagnosen und Arztgespräche. Er eignet sich nur für die allgemeine Fitness‑ und Wellness-Nutzung.

Unsere Erfahrung: In den ersten Tagen ist die Ermittlung des Sauerstoffgehalts im Blut noch ein nettes Feature, das man auch gerne Freunden und Bekannten mal vorführt. Jedoch verliert das neue Extra schnell an Faszination und gerät fast ein wenig in Vergessenheit.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Elg Messung
Das EKG ist geschrieben, die Apple Watch hat kein Vorhofflimmern feststellen können.

Das eigene Herz im Blick

Ein wirklich tolles Gimmick der Apple Watch ist auch in der sechsten Generation die Möglichkeit, nicht nur den Puls zu messen, sondern sogar ein Elektrokardiogramm zu erstellen.

Die Uhr besitzt vier Laserdioden, um bei Pulsmessungen die Genauigkeit zu erhöhen. Ist der Ruhepuls zu hoch oder zu niedrig (die Schwellenwerte lassen sich selbst festlegen), weist die Uhr ihren Träger darauf hin. Entsprechende Elektroden hat Apple in die Rückseite und in die Krone der Smartwatch integriert. Durch Berührung wird der Stromkreis geschlossen und das EKG kann realisiert werden. Das dauert gerade mal 30 Sekunden. Die EKG-App kann Apple zufolge erkennen, ob es Anzeichen für Vorhof­flimmern gibt, eine Art ernst zu nehmende Herz­rhythmus­störung, oder ob das Herz im normalen Sinus­rhythmus schlägt.

Die detaillierte Auswertung erfolgt in der Health-App. So will Apple medizinische Notfälle früh erkennen. Offizielle Tests haben offenbar ergeben, dass die Messungen erstaunlich präzise funktionieren. Nur deshalb hat Apple für Europa die EKG-Zulassung erhalten. Das komplette EKG lässt sich als PDF-Datei abspeichern und bei Bedarf direkt zum Arzt mailen.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Ekg
Die EKG-App hat den Sinusrhythmus ermittelt, das komplette Ergebnis gibt es als PDF.

Arbeitsleistung und Bedienkomfort

Die Apple Watch Series 6 läuft mit watchOS 7 und einem 64‑Bit Dual-Core-Prozessor – der S6 soll dabei bis zu 20 Prozent schneller als der Vorgänger S5 sein. Ohne direkten Vergleich können wir nicht sagen, ob die sechste Generation bei der Arbeitsleistung tatsächlich zugelegt hat. Fest steht aber:  Das Betriebssystem funktioniert auf der Uhr ungemein flüssig und stabil. Apps starten blitzschnell und ohne nennenswerte Wartezeit, auch die Rückkehr auf den Homescreen gelingt ohne Verzögerung. Performance-mäßig bereitet die Apple-Uhr damit keine Probleme.

Bedient wird die Apple Watch einerseits durch Wischgesten, andererseits über die Buttons und die drehbare Krone. Welche Funktion sich wo versteckt, erschließt sich nicht immer sofort, da braucht es etwas Eingewöhnungszeit – aber das ist bei anderen Smartwatches ähnlich.

Extrem üppig ist die Auswahl an Apps und an Zifferblättern, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Generell ist die Apple Watch Series 6 sehr auskunftsfreudig, Kurzbefehle steigern den Bedienkomfort. Prinzipiell kann man sich Textnachrichten, WhatsApp-Messages und E-Mails anzeigen lassen. Längere Texte auf der Uhr zu lesen, ist aber eher was für Masochisten. Kurze Textnachrichten sind dagegen noch recht gut lesbar. Zum Beantworten von Nachrichten oder E-Mails stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Am einfachsten ist es, Nachrichten über Siri zu diktieren. Das klappt, wie gewohnt, gut, sofern man nicht allzu ungewöhnliche Wörter verwendet und die Umgebung nicht zu laut ist.

Buchstaben werden per Handschrift eingegeben

Diskreter ist die Eingabe über das Display. Hierzu wird keine Tastatur eingeblendet, die wäre viel zu klein. Stattdessen kann man einzelne Buchstaben handschriftlich aufs Display malen. Das funktioniert erstaunlich gut, ist aber für längere Texte dann doch nervig und viel zu umständlich. Am Ende zieht man lieber das Smartphone aus der Tasche und schreibt den Text dort.

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Watchfaces
Hier wird garantiert jeder fündig: Die Apple Watch Series 6 bietet eine riesige Fülle an Watchfaces.

Spielt man etwa über das iPhone Musik per Airplay auf Lautsprecher in der Wohnung ab, zeigt die Apple Watch automatisch den aktuellen Titel an. Das klappt sogar mit Sonos-Lautsprechern klaglos. Man kann Titel überspringen, die Musik stoppen und über die Krone sehr bequem und prompt die Lautstärke regeln, was im Alltag wirklich praktisch ist.

Auch als Navigationssystem kann man die Apple Watch benutzen. Eine neue Route startet man entweder über Siri direkt an der Apple Watch oder indem man eine Adresse in einem Kontakt oder einer Textnachricht auswählt. Man kann die Navigation aber auch über die Karten-App auf dem iPhone starten.

Perfekter Fitness-Trainer mit Musik

Sportbegeisterte kommen mit der aktuellen Apple Watch voll auf ihre Kosten. Bei diversen sportlichen Ertüchtigungen zeichnet sie allerhand Fitness-Werte und die zurückgelegte Strecke auf. Ringe, die sich je nach Bewegungsfortschritt schließen, motivieren dazu, noch eine kleine Trainingsrunde dranzuhängen.

Aus den Pulsdaten berechnet die schlaue Uhr zudem die maximale Sauerstoffaufnahme, den VO2max-Wert, der ein wichtiger Indikator für den Trainingsfortschritt darstellt. Neuerdings kann die Apple Watch den VO2max-Wert schon direkt zu Beginn des Trainings schätzen.

Der integrierte Höhenmesser macht es möglich, absolvierte Höhenmeter nachzuvollziehen. Alle Werte sind plausibel und werden ansprechend dargestellt.

Die Apple Watch zeichnet Pulsdaten auf und hat einen Höhenmesser

 Smartwatch Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Training
Ein Traum für Sportler: Die Apple Watch 6 hat jede Menge Fitnessfunktionen an Bord.

Damit die Joggingrunde versüßt wird, kann die Apple Watch Series 6 die Musikwiedergabe auf dem iPhone steuern oder Playlists auf der Watch speichern, sodass man auch ohne Smartphone Musik hören kann. 32 Gigabyte bieten ausreichend Platz. Mitglieder von Apple Music haben zudem Zugriff auf Apples komplette Streaming-Bibliothek, dazu ist natürlich eine Internetverbindung erforderlich.

Zu den Fitness-Features zählen unter anderem die automatische Erkennung diverser Aktivitäten. Während des Trainings kann man Werte wie die Herzfrequenz oder die Dauer der Einheit sofort ablesen. Eine umfangreiche Auswertung aller Werte erfolgt in der »Fitness«-App. Fußgänger, Jogger und Radler freuen sich über die Aufzeichnung ihrer Route dank integriertem GPS.

Was bringt die Cellular-Variante?

Mit dem iPhone gekoppelt ermöglicht die Apple Watch Telefonie in exzellenter Qualität, auch ohne die Cellular-Option. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass sich das iPhone in Bluetooth-Reichweite befindet. Gesprächspartner merken gar nicht, dass man mit seinem Handgelenk plaudert. Praktisch ist das etwa bei der Hausarbeit, aber auch im Auto kann man so erstaunlich gut telefonieren. In der Öffentlichkeit wird wohl niemand gerne über die Apple Watch Gespräche führen.

Für maximale Unabhängigkeit bietet Apple seine Uhr in der teureren Variante GPS + Cellular an. Das ist etwas verwirrend, denn auch die Version ohne SIM-Kartenerweiterung hat GPS an Bord und heißt daher Series 6 GPS.

Die Cellular-Variante kostet in allen Versionen rund 100 Euro mehr. Damit ist die Watch auch ohne iPhone über LTE und UMTS mit dem Internet verbunden und auch Telefonate sind dann ganz ohne iPhone möglich.  Die Einsatzszenarien dafür sind aber ziemlich begrenzt, schließlich hat man heutzutage sein Smartphone ohnehin in fast jeder Lebenslage griffbereit. Ob man unbedingt beim Joggen oder beim Schwimmen, wenn man das iPhone nicht parat hat, telefonisch erreichbar sein muss, muss jeder für sich entscheiden – zumal dafür zusätzlichen Kosten entstehen.

Denn für die Nutzung der Cellular-Option der Apple Watch ist ein zusätzlicher Mobilfunk-Vertrag nötig, bei dem monatliche Kosten anfallen. In der Regel wird man eine Zusatzoption bei seinem Telefonanbieter hinzubuchen. Eine zweite SIM-Karte ist dafür nicht erforderlich, die Cellular-Variante setzt auf eine eSIM. Aber Vorsicht: Nur wenige Mobilfunkanbieter bieten solche eSIM für die Apple Watch an: In Deutschland sind das Deutsche Telekom, Vodafone und O2. In der Schweiz geht es mit Sunrise und Swisscom, in Österreich bieten A1 und Magenta entsprechende Tarife an.

Die meisten werden auf die Cellular-Option sehr gut verzichten können. Möchte man ein Edelstahl- oder Titan-Modell, kommt man aber nicht um die Option herum: Diese Modelle sind nur in der GPS + Cellular Variante erhältlich. Aber man muss die Funktion ja nicht nutzen.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Apple Watch Series 6 bleibt bescheiden. Apple selbst nennt eine Nutzungsdauer von 18 Stunden bei 90 Display-Aktivierungen durch Armheben, 90 Benachrichtigungen, 45 Minuten App-Nutzung, 60 Minuten Training mit Musik über Bluetooth, vierstündiger LTE-Nutzung und 14 Stunden, in denen die Uhr per Bluetooth eine Verbindung zum iPhone aufbaut. Wir kamen mit einer Akkuladung maximal 24 Stunden weit.

Laden in 1,5 Stunden

Generell sinkt die Akkulaufzeit, wenn GPS benötigt wird. Der schlimmste Akku-Killer ist allerdings die Telefonie. Zudem saugt die ständige Bluetooth-Verbindung zum Smartphone beträchtlich am Akku des iPhones. Wer ohne Apple Watch mit dem Akku des iPhones gerade so durch den Tag kommt, kann sich mit der Apple Watch darauf einrichten, dass das iPhone schon am Nachmittag an die Steckdose muss.

Positiv: Eine knappe halbe Stunde genügt, um den Akku um 30 Prozent aufzuladen, in eineinhalb Stunden ist der Ladevorgang abgeschlossen.

Apple Watch Series 6 im Testspiegel

Insgesamt fällt das Medienecho auf die Apple Watch Series 6 sehr positiv aus. Die Kollegen der Computer Bild kommen zu folgendem Fazit:

»Die Apple Watch 6 baut die ohnehin leistungsstarken Funktionen ihrer Vorgänger aus. Das Always-on-Display zeigt dauerhaft die Zeit, und noch mehr Funktionen aus dem Apple-Kosmos finden auf der Watch Platz, darunter Kurzbefehle sowie Memojis und eine Übersetzungsfunktion. Statt auf Innovation setzt Apple auf gute Pflege: Die Software watchOS 7 bringt den Schlaftracker, der frische Chip macht Tempo und verringert die Aufladezeit, der Höhensensor arbeitet nun in Echtzeit. Einige Schwächen haften der Smartwatch weiterhin an, allen voran ihre knappe Akkulaufzeit von einem Tag und die Tatsache, dass sie sich ausschließlich mit iPhones versteht.«

Die FAZ zieht dieses Resümee:

»Insgesamt haben uns an der Series 6 die hellere Anzeige und der schnellere Prozessor gefallen. Die Messung der Sauerstoffsättigung ist keine Revolution, und die Schlafanalyse bleibt schwach. Dass man die Uhr auf jeder Handy-Qi-Ladestation betanken kann, bleibt ebenso wie eine noch längere Akkulaufzeit ein Wunsch für die Zukunft. Die herausragende Verarbeitungsqualität und ihre vielen Talente als Generalistin machen auch die diesjährige Apple Watch zu einer attraktiven Begleiterin am Handgelenk.«

Der Stern hat seinen Testbericht mit »Nie mehr atemlos durch die Nacht« überschrieben und weiß, wer sich die Uhr kaufen sollte:

»Wer bereits eine Apple Watch Series 5 besitzt, kann sich den Umstieg auf das aktuelle Modell in der Regel sparen. Für Besitzer*innen der Series 4 ist das Paket interessant, weil sie neben den Neuerungen der Series 6 auch noch den verbesserten Always-On-Bildschirm erhalten. Wer eine Apple Watch Series 3 oder älter besitzt und sich ein neues Modell zulegen möchte, kann ohne Bedenken zugreifen.«

Alternativen

Auch für Android-Fans gibt es glücklicherweise schlaue Uhren, die mit dem Apple-Modell mithalten können. Speziell Samsung hat hier eine sehr empfehlenswerte Smartwatch auf den Markt gebracht. Aber auch Huawei und Amazfit bieten überzeugende Uhren an.

Die Beste für Android

Samsung Galaxy Watch 3

Test Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3
Die Samsung Galaxy Watch 3 hat beim Funktionsumfang zugelegt, sie misst jetzt auch den Blutsauerstoffgehalt. Der Bedienkomfort bleibt durch die drehbare Lünette extrem hoch.

Die Samsung Galaxy Watch 3 (die Galaxy Watch 2 hat Samsung bei der Namensgebung übersprungen) will mit EKG-Funktion sowie der Messung von Blutdruck und Blutsauerstoffgehalt Mitbewerber Apple noch ein wenig mehr Konkurrenz machen. Kleiner Wermutstropfen direkt zu Beginn: Wer mit der Smartwatch ein Elektrokardiogramm schreiben will, muss sich bis nächstes Jahr gedulden – Samsung hat bisher für Deutschland keine Freigabe erhalten. Das Blutdruck-Update folgt ebenfalls noch. Und auch das Bezahlen mit Samsung Pay wird erst 2021 mit der Galaxy Watch 3 möglich sein.

 Smartwatch Test: Smartwatcg Test Dezember2020 Samsung Galaxy Watch3
Sportlich und stilvoll in einem: die Samsung Galaxy Watch 3.

Die Uhr wiegt rund 50 Gramm und trägt sich sehr angenehm. Die AMOLED-Displays mit 360 x 360 Pixeln sind mit 1,2 bzw. 1,4 Zoll genauso groß wie bei den Vorgängermodellen, obwohl der Gehäusedurchmesser sich minimal von 42 bzw. 46 Millimeter auf 41 und 45 Millimeter reduziert hat. Wir haben die 45-mm-Variante getestet. Die Armbänder bestehen generell aus Leder. Die Gehäuse sind nicht nur in Edelstahl, sondern zusätzlich in Mystic Bronze (nur in 41 mm), Mystic Black und Mystic Silver zu haben. Titan ist der größeren der beiden Galaxy-Uhren vorbehalten.

Am hohen Bedienkomfort hat sich nichts geändert. Dazu tragen die drehbare Lünette, die beiden seitlichen Druckknöpfe, der Touchscreen sowie die klare Menüstruktur bei. Das App-Angebot ist ordentlich, kann mit der Apple-Uhr jedoch nicht mithalten.

Wasserdicht ist die Watch bis zu 5 ATM (sie hält den Druck einer Wassersäule von bis zu 50 Metern aus, der Wert ist nicht gleichzusetzen mit einer Wassertiefe von 50 Metern). Ihr scharfes Display, das auch in der Sonne mühelos abzulesen ist, verfügt über eine Always-on-Funktion und ist sehr gut vor Kratzern geschützt. Schwarz ist super satt, Farben haben eine hohe Leuchtkraft. Für ein ordentliches Bedientempo sorgt der Exynos-Prozessor 9110 mit 1,15 Gigahertz in Verbindung mit dem Samsung-Betriebssystem Tizen OS. Alle Modelle verfügen über einen Gigabyte Arbeitsspeicher, acht Gigabyte Speicher dienen zum Herunterladen von Apps und Musik.

Hoher Funktionsumfang und Bedienkomfort

Zur Ausstattung gehören WLAN, Bluetooth 5 und optional LTE, Gyroskop, Barometer und Pulsmesser sowie ein NFC-Chip zum bargeldlosen Bezahlen mittels Samsung Pay. Zudem besitzt die Uhr Musikplayer und Kalender und gestattet den Zugriff auf Fotos sowie Nachrichten (E-Mails und WhatsApp). Antworten sind per Sprache, über eine kleine Tastatur oder über kontextbezogene Vorschläge der Smartwatch möglich. Der Aufpreis von der Bluetooth- zur jeweiligen LTE-Variante fällt mit rund 30 Euro moderat aus. Per eingelegter eSIM kann man autark telefonieren und im Internet surfen.

Über GPS kann man zurückgelegte Rad- und Joggingstrecken aufzeichnen, die Messung des Blutsauerstoffgehalts liefert im Test plausible Ergebnisse zwischen 95 und 99 Prozent, auch Schritte werden präzise erfasst. Wie die Apple Watch erkennt auch die Galaxy Watch 3 neuerdings Stürze über den Lage- und Bewegungssensor und kontaktiert hinterlegte Kontakte. Sehr umfassend fällt die Schlafanalyse aus, die unter anderem verschiedene Schlafphasen erfasst. Detaillierte Auswertungen beschert die kostenlose App »Samsung Health«. Hier liefert die Uhr zudem diverse Grafiken und Daten zu zurückgelegten Schritten, Distanzen, Puls und Pulsverlauf.

 Smartwatch Test: Smartwatcg Test Dezember2020 Samsung Galaxy Watch3 Screenshots
Per App liefert die Samsung Galaxy Watch jede Menge Fitness- und Schlafinformationen. Die Ziffernblätter lassen sich anpassen.

Wichtige Sportarten wie Radfahren oder Joggen registriert die Smartwatch im Test eigenständig. Mit mehr als 120 Workout-Programmen werden Sportler und Fitness-Fans hier garantiert fündig. Wer seinen Laufstil optimieren will, sollte einen Blick in die »Erweiterte Laufmetriken« werfen. Hier schlüsselt die Watch 3 den Laufstil in Parameter wie Kontaktzeit, Flugzeit, Asymmetrie, Festigkeit und Regelmäßigkeit auf und weiß, wo noch Verbesserungspotential schlummert.

Die Akkulaufzeit ist nicht überragend. Die 45-mm-Variante, deren Kapazität von 472 auf 340 mAh geschrumpft ist, hält ohne Always-on-Display bei dauerhafter Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone, täglich einer Stunde Sport und moderater Nutzung von E-Mail und WhatsApp rund 48 Stunden durch. Mit zusätzlichem WLAN und GPS sowie Telefonaten über die Uhr reduziert sich die Laufzeit schnell auf einen halben bis einen Tag. Das Auftanken funktioniert problemlos induktiv über eine kleine Ladeschale.

Die Samsung Galaxy Watch 3 ist für Android-Nutzer eine sehr gute Alternative zur Apple Watch, die durch die angekündigte EKG-Funktion zusätzlich aufgewertet wird. Besitzer eines iPhone können die Smartwatch ebenfalls mit Einschränkungen nutzen – sie sind mit einer Apple Watch allerdings besser bedient.

Für Sportler

Huawei Watch GT 2

Test Smartwatch: Huawei Watch GT 2
Für Sportler hat die Huawei Watch GT 2 viele Features verbaut, vorteilhaft ist zudem die lange Akkulaufzeit.

Die Übergänge zwischen Smartwatch und Sportuhr sind oft fließend, bei der Huawei Watch GT 2 ist das ganz extrem. Sie hat viele klassische Sport- bzw. Fitness-Features an Bord. In der von uns getesteten Variante mit braunem Lederarmband ist die Huawei für raue sportliche Einsätze fast zu schade. Dafür empfehlen wir die ebenfalls erhältlichen Fluorelastomer-Armbänder, optional ist ein titangraues Metallarmband zu haben – zumindest in der 46-mm-Version, die wir im Test hatten. Als zweite Größe ist die Uhr mit 42 Millimetern erhältlich.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und hinterlässt wie das Lederarmband einen hochwertigen Eindruck, der Tragekomfort ist sehr gut. Das AMOLED-Display mit 454 x 454 Pixeln ist sehr scharf und hell. Die Helligkeit kann individuell angepasst werden, alternativ übernimmt dies eine Automatik je nach Umgebungslicht. Zudem reagiert das Display zuverlässig auf Wisch- und Touch-Gesten, die Bedienung wird durch lediglich zwei Drucktasten an der rechten Seite vereinfacht.

Smartwatch Test: 20200224
Schicke Optik, hochwertig verarbeitet und lange Akkulaufzeit: die Huawei Watch GT 2.

Die Watch GT 2 arbeitet mit Huaweis Betriebssystem Lite OS. Das reagiert zügig, die Menüs sind klar aufgebaut, und das Bedienkonzept hat man schnell verinnerlicht. Wer Googles Wear OS kennt, wird hier kaum Unterschiede bemerken. Einer ist allerdings markant und dürfte für einige Smartwatch-Anhänger ein KO-Kriterium darstellen: Auf die Huawei-Uhr lassen sich keine zusätzlichen Apps herunterladen. Man muss mit den Anwendungen leben, die ab Werk vorinstalliert sind. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf dem Bereich Sport.

Die Herzfrequenz erfasst die GT 2 sehr exakt, auch bei der Zählung der zurückgelegten Schritte konnten wir keine gravierenden Ungenauigkeiten feststellen. Da die Smartwatch bis zu 50 Meter wasserdicht ist, kann sie beim Schwimmen getragen werden und ermittelt hier die zurückgelegte Entfernung und die Geschwindigkeit. Dank der integrierten GPS- und GLONASS-Satellitensysteme erfasst die Huawei präzise den Standort und macht Routen so reproduzierbar. Mit Workout, Laufen, Schwimmen, Radfahren, Gehen, Wandern, Crosstrainer und Rudergerät sind verschiedene Disziplinen hinterlegt, bei denen unter anderem der Kalorienverbrauch festgestellt wird. Wichtige Trainingsdaten sieht man bequem auf einen Blick.

Die Kopplung mit einem Smartphone erfolgt mittels Bluetooth. So lassen sich Telefonate führen, ein Musikplayer ist integriert, bis zu 500 Lieder lassen sich direkt in der Uhr speichern. Zur Ausstattung gehören ferner Benachrichtigungen über SMS-Nachrichten, E-Mails, Kalendereinträge und Social-Media-Anwendungen, außerdem Taschenlampe und Wetteranzeige, Alarm, Timer sowie Stoppuhr und Schlafüberwachung.

Eine besondere Stärke der Watch GT 2 ist der Akku: Im Test hielt dieser knapp elf Tage durch. Diese lange Akkulaufzeit gelingt freilich nur, wenn die Smartwatch nicht permanent mit dem Smartphone gekoppelt ist und das Display nicht ständig mit höchster Helligkeit strahlen muss. Huawei selbst verspricht eine Akku-Dauer von 30 Stunden bei kontinuierlicher GPS-Ortung, laufender Herzfrequenzüberwachung und regelmäßiger Messung von Trainingseffekten, ansonsten sollten bei der 46-mm-Variante 14, bei der 42-mm-Watch bis zu sieben Tage drin sein.

Insgesamt hat die Huawei Watch GT 2, abgesehen von der Möglichkeit, Apps zu installieren, keine Schwächen. Sie ist ein schicker Begleiter mit guter Ausstattung und vielen praktischen Sport-Funktionen.

Der Dauerläufer

Amazfit GTR

Test Smartwatch: Amazfit GTR
Die Amazfit GTR hält mit einer Akkuladung bis zu 25 Tage durch und punktet durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer sich eine noch längere Akkulaufzeit als bei der Huawei Watch GT 2 wünscht, ist bei der Amazfit GTR genau richtig. Die läuft und läuft und läuft. Obwohl wir sie ständig per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt hatten, lag die Restkapazität im Test nach drei Tagen immer noch bei 95 Prozent. So kamen wir am Ende auf rund 25 Tage. Dieser Wert deckt sich mit der Vorgabe des Herstellers. Dieser verspricht eine Nutzung von 24 Tagen am Stück, wenn die Pulsmessung immer aktiviert ist, 150 Push-Benachrichtigungen eintrudeln und dreimal die Woche 30 Minuten lang mit aktiviertem GPS Sport getrieben wird. Im Standard-Uhrmodus ohne Bluetooth und Pulsmessung sind sogar 34 Tage drin, während die Nutzungsdauer mit permanent eingeschaltetem GPS auf knapp unter einen Tag rauscht.

Smartwatch Test: 20200304
Nettes Accessoire: Der obere seitliche Druckknopf der Amazfit GTR ist rot lackiert.

Angeboten wird die Amazfit GTR in den Größen 42 und 47 mm (unser Testmodell). Für die größere Variante kann man aus einer Aluminiumlegierung bzw. Edelstahl jeweils mit braunem Lederarmband und einer Titan-Version mit Fluorkautschukband wählen. Der Tragekomfort ist hoch, die Lederarmbänder sind innen gummiert und liegen angenehm an der Haut. Das Gehäuse ist exzellent verarbeitet und wirkt deutlich teurer als die aufgerufenen 150 Euro.

Das AMOLED-Display löst mit 454 x 454 Pixeln auf, reagiert zuverlässig auf Wischbewegungen und Fingertipps und ist auch noch im direkten Sonnenlicht gut ablesbar. Die Uhr ist 50 Meter wasserdicht. Die Bedienung der Amazfit ist simpel und erfolgt über zwei seitliche Druckknöpfe, die Menüs erscheinen flott. Zwei Zifferblätter sind direkt an Bord, für mehr Auswahl – insgesamt gibt es 40 Motive – muss man zum Smartphone greifen. Nennenswerten Speicher hat die GTR nicht verbaut, sodass beispielsweise keine eigenen Musiktitel abgespeichert werden können. Die Musikwiedergabe vom Mobiltelefon aus lässt sich jedoch über die Uhr steuern.

Abgesehen davon, dass sich keine zusätzlichen Apps installieren lassen, fällt die Ausstattung für diese Preisklasse üppig aus. So gehören unter anderem Schrittzähler, Schlafüberwachung, Pulsmessung, Wecker, Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen, Stoppuhr, Kompass sowie eine Wettervorhersage zu den Features. Insgesamt stehen zwölf Sportmodi wie Laufen, Radfahren, Schwimmen, Skifahren und Klettern zur Verfügung, die man vor Beginn aktivieren muss. Dank GPS kann man sich beispielsweise zurückgelegte Jogging-Touren später auf Google Maps anzeigen lassen. Allerdings arbeitet das GPS nicht so exakt wie bei den meisten Mitbewerbern. Dies macht sich darin bemerkbar, dass je nach Streckenlänge eine Diskrepanz von mehreren hundert Metern zwischen tatsächlicher und zurückgelegter Strecke entsteht.

Abgesehen von diesem Defizit können wir die Amazfit GTR absolut empfehlen: Sie sieht hochwertig aus, bietet alle wesentlichen Funktionen zum fairen Preis und begeistert durch eine extrem lange Akkulaufzeit.

Für Outdoor-Freaks

Amazfit T-Rex

Test Smartwatch: Amazfit T-Rex
Im rauen Gelände fühlt sich die Amazfit T-Rex pudelwohl. Ihr machen Hitze, Kälte und Nässe nichts aus, der Akku hält lange und die GPS-Genauigkeit ist hervorragend.

Für Outdoor-Sportler, die eine robuste und gleichermaßen funktionale Uhr tragen möchten, ist die Amazfit T-Rex ein äußerst interessantes Modell. So hat die Smartwatch zwölf Zertifizierungen nach militärischem Qualitätsstandard bestanden, die ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit in rauen Umgebungsbedingungen untermauern sollen. Dazu gehören Hitzebeständigkeit bis 70 Grad Celsius, Kältebeständigkeit bis minus 40 Grad, 240 Stunden Feuchtigkeitsbeständigkeit und 96 Stunden Korrosionsschutz.

Die T-Rex verfügt über ein leichtes und weiches Silikonarmband sowie ein 1,3-Zoll-AMOLED mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixeln. Das farbige Display ist scharf und lässt sich auch so hell einstellen, dass man es im Freien problemlos ablesen kann. Der stabile Touchscreen besteht aus Corning Gorilla Glass 3 mit einer Anti-Fingerabdruck-Beschichtung. Die 58 Gramm leichte Uhr ist 50 Meter wasserdicht und in den vier Varianten Metallgrau, Steinschwarz, Tarnfarbe und Khaki erhältlich.

 Smartwatch Test: Smartwatch August2020 Amazfit T Rex
Die Amazfit T-Rex ist gut ablesbar.

Die intuitive Bedienung erfolgt sowohl über das Display als auch über vier seitliche Metalltasten. Sachte Wisch- und Touchgesten genügen, um von Menü zu Menü zu navigieren. Die Ziffernblätter sind anpassbar. Hier kann man sich als Zusatzinformationen unter anderem die Zahl der zurückgelegten Schritte sowie die aktuelle Herzfrequenz anzeigen lassen.

Praktisch: An Bord der Amazfit befindet sich ein GPS-Chip von Sony. Dieser funktionierte im Test sehr zuverlässig und deutlich besser als in der Amazfit GTR. Sobald man die Haustür hinter sich geschlossen hat, wird ein Satellitensignal empfangen. Dieses ist erforderlich, um beispielsweise beim Laufen, Joggen oder Radfahren die zurückgelegte Strecke des Sportlers zu erfassen – das Smartphone muss dabei nicht mitgenommen werden. Insgesamt unterstützt die Amazfit 14 Sportarten, dazu gehören auch Schwimmen, Klettern und Skifahren.

Die ermittelte Schrittzahl und Distanz sind ebenso präzise wie der angezeigte Puls. Es ist möglich, 24 Stunden rund um die Uhr die Herzfrequenz zu überwachen. Ebenfalls kontrolliert die Smartwatch den Schlaf und wertet diesen aus, analysiert unter anderem die Dauer der Tief- und der Leichtschlafphasen. Alle Ergebnisse kann man übersichtlich in der Amazfit-App aufrufen.

Auch die T-Rex erlaubt es nicht, zusätzliche Apps zu installieren. So muss man sich mit Wetterauskunft und -Prognosen, Termin- und Anruferinnerungen, App-Benachrichtigungen beispielsweise von WhatsApp, Kompass, Telefonfunktion und einem Musikplayer zufrieden geben. Ein absoluter Pluspunkt ist die lange Akkulaufzeit. Im Mischbetrieb hielt die Uhr bei uns die versprochenen 20 Tage durch. Ist das GPS kontinuierlich eingeschaltet, reduziert sich die Laufzeit auf 20 Stunden. Wer die T-Rex im Sparmodus nutzt und die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone deaktiviert und die Herzfrequenzüberwachung sowie andere Funktionen ausschaltet, soll die Uhr 66 Tage ohne Aufladen nutzen können.

Insgesamt ist die Amazfit T-Rex ein robuster Outdoor-Begleiter mit sinnvollen Sportfunktionen. Als waschechte Smartwatch darf man sie jedoch ob der stark eingeschränkten App-Auswahl nicht bezeichnen.

Außerdem getestet

Unsere anderen Testkandidaten sind alles andere als schlechte Smartwatches. Während die Asus leider auf GPS und Pulsmesser verzichtet, richten sich Casio und Fitbit an spezielle Zielgruppen und sind daher keine klassischen Allrounder, sondern eher Spezialisten. Über die Simvalley PW-450 kann man sogar ohne gekoppeltes Smartphone telefonieren. Wer unbedingt eine Apple Watch möchte, aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, kann sich durchaus die Apple WatchSE oder die Series 5 anschauen.

Wer mit Smartwatches nicht ganz so vertraut ist, erkennt in der Oppo Watch eine Apple Watch. Denn das Display ist unweigerlich an das Modell des iPhone-Erfinders angelegt. Konzipiert ist die Oppo-Uhr sowohl für Android- als auch Apple-Nutzer, doch vom vollen Funktionsumfang profitieren nur Erstgenannte. Fangen wir mit den schlichten Fakten an: Wir haben die Watch in der 46-mm-Variante getestet (es gibt auch eine 41-mm-Version, diese verzichtet auf ein Mobilfunkmodul). Das AMOLED-Display ist 1,9 Zoll groß, löst mit 402 x 476 Pixeln auf und liefert neben guter Schärfe auch ein sattes Schwarz und schöne Farben. Ein Alway-on-Display ist verfügbar. Als Prozessor kommt der Qualcomm 3100 mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte Speicher für Musik und Apps zum Einsatz. Im Stromsparmodus nimmt der leistungsschwächere Ambiq Micro Apollo 3 mit eigenem Betriebssystem die Arbeit auf, um laut Hersteller Akkulaufzeiten von bis zu 14 Tagen zu erreichen. Die Uhr ist gut verarbeitet, das Display ist recht kratzfest und das Silikonarmband liegt angenehm auf der Haut.

Zur Ausstattung gehören GPS, optischer Pulsmesser, Barometer, Lichtsensor, Gyroskop, Magnetometer, Mikrofon und NFC zum kontaktlosen bargeldlosen Bezahlen mittels Google Pay. Damit werden auch schon Unterschiede zur Apple Watch oder zur neuen Galaxy Watch 3 deutlich: Die Oppo misst keinen Sauerstoffgehalt im Blut, schreibt kein EKG, erkennt Sportarten nicht automatisch und hat auch keine drehbare Lünette, mit der Samsung-Käufer verwöhnt werden.

All das wäre kein Problem und locker zu verkraften, würde die Oppo Watch preislich nicht ganz oben mitspielen wollen: Knapp 400 Euro wurden bislang für das 46-mm-Modell fällig, mittlerweile gibt es dieses auch für etwa 320 Euro.

Der Bedienkomfort ist hingegen gut, auf Wisch- und Touch-Gesten reagiert die Uhr flott (kann mit der Apple Watch aber nicht ganz mithalten), zudem helfen beim Navigieren zwei seitliche Tasten. Sprachbefehle werden über Amazon Alexa zuverlässig verarbeitet, Antworten werden nicht nur eingeblendet, sondern auch mit durchwachsener Sprachqualität zum Besten gegeben. Fitnessfreaks können die zurückgelegten Schritte, die Trainingszeit, verbrannte Kalorien und die Anzahl der Trainingseinheiten auf einen Blick ablesen. Das gilt ebenso für die Herzfrequenz. Alle ermittelten Werte erscheinen plausibel.

An Bord befindet sich der Google Play Store, um zusätzliche Applikationen herunterzuladen. Einige Apps wie ein Rekorder, eine Wettervorhersage, zum Navigieren oder für Atemübungen sind bereits vorinstalliert. Da man nur die Symbole sieht und keinen Erklärtext mitgeliefert bekommt, muss man sich durch Ausprobieren herantasten.

Wer ein Training startet, kann zurückgelegte Routen per GPS aufzeichnen und nachher auf Google Maps verfolgen. Hinterlegt sind Laufen, Spazierengehen, Radfahren und Schwimmen (Salzwasser mag die Oppo nicht). Die Disziplin muss man selbst aussuchen. Ebenso kann die Smartwatch auf »Google Fit« zugreifen. In der Rubrik 5-Minuten-Training stehen die Einträge und die Erklärvideos leider nur auf Englisch zur Verfügung. Auf Nachrichten wie E-Mails oder WhatsApp kann man verbal mittels Mikrofon, über gezeichnete Emojis oder via Mini-Tastatur antworten.

Über Google Wear steht eine kleine Auswahl an alternativen Ziffernblättern bereit. Der Schlaftracker erfasst die Gesamtstunden des Schlafs und unterteilt diese in leichten und tiefen Schlaf sowie in die Wachzeiten. Seine Daten kann man ebenso wie Fitness- und Gesundheitswerte über die App »Hey Tap Health« mit dem Smartphone synchronisieren. Das LTE-Modul ist in der 46-mm-Watch Serie, kann jedoch lediglich mit einer eSIM von Vodafone zum mobilen Surfen und autarken Telefonieren benutzt werden.

Eine Enttäuschung ist der Akku: Oppo verspricht zwar bis zu 36 Stunden im Smart-Modus, diese haben wir jedoch selbst bei moderater Nutzung ohne aktiviertes GPS nicht erreicht. Lediglich bei Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone und eingeschaltetem Always-on-Display (hier werden nur die Uhrzeit und das Datum eingeblendet) ist im Test nach maximal 24 Stunden Schluss. Der Stromsparmodus, der bis zu 21 Tage Dauerbetrieb ermöglichen soll, ist für die meisten uninteressant, weil die Uhr dann kaum noch smart ist. Das Aufladen gelingt glücklicherweise sehr schnell: Nach 15 Minuten in der Ladeschale hat der Akku rund 30 Prozent mehr Kapazität.

Insgesamt gefällt uns die Oppo Watch ganz gut, sie hat ein schönes Display, ist leicht, Ausstattung und Bedienkomfort passen. Allerdings müsste die Smartwatch dann mindestens 100 Euro günstiger sein. In der Preisklasse, in der sie jetzt mitpielen will, ist sie schlichtweg zu teuer, weil Features wie etwa eine EKG-Funktion fehlen.

Gemeinsam mit der Apple Watch Series 6 hat Apple auch die Apple Watch SE auf den Markt gebracht. Die Überraschung ist groß: Obwohl diese der Series 6 zum Verwechseln ähnlich sieht, kostet die SE rund 130 Euro weniger und ist bereits für unter 300 Euro zu kriegen. Das ebenfalls wahlweise 40 bzw. 44 mm große Aluminiumgehäuse ist in den Farben Gold, Silber und Space Grau erhältlich. Bei den Bändern kann man aus einer großen Farb- und Materialvielfalt auswählen. Das OLED-Display liefert ebenfalls eine Helligkeit von bis zu 1.000 Nits, verfügt aber nicht über die Always-On-Funktion. Der Speicher ist 32 Gigabyte groß, an Bord werkelt der etwas langsamere S5-Prozessor, was sich aber nicht negativ auf die Performance der SE auswirkt. Auch sie reagiert ungemein schnell und startet Apps mit hohem Tempo. Beim WLAN wird im Gegensatz zur Series 6 nur das 2,4-, aber nicht das 5-Gigahertz-Band unterstützt. Die SE wird auch als LTE-Variante angeboten.

Ausstattungstechnisch ist die günstigere Apple Watch nicht wesentlich schlechter als die 6. Generation, zwei markante Features fehlen jedoch: die EKG-Funktion sowie die Messung des Blutsauerstoff-Gehalts. Ansonsten sind der immer aktive Höhenmesser, ein Beschleunigungs­sensor mit bis zu 32 G mit Sturz­erkennung, Gyroskopsensor, Bluetooth 5.0, Kompass, Mikrofon, Apple Pay und jede Menge Fitnessfunktionen verbaut. Die Akkudauer gibt Apple ebenfalls mit 18 Stunden an, bei uns waren 24 Stunden bis zum Aufladen drin. Beim Auftanken lässt sich die SE etwas mehr Zeit.

Andererseits ist der Aufpreis zur Series 6 nicht riesig, daher ist die für uns die bessere Wahl. Wer aber auf sein Budget schauen muss, für den ist die SE ebenfalls eine gute Wahl. Denn auch mit ihr erhält man eine leistungsstarke, top verarbeitete Smartwatch mit vielen Funktionen und hohem Bedienkomfort, bei der lediglich die letzten Schmankerl fehlen.

Die Samsung Galaxy Watch verzichtet im Vergleich zur neuen Galaxy Watch 3 unter anderem auf die Sauerstommessung im Blut, hat keine Sturzerekknung an Bord und wird ebenfalls kein EKG schreiben können. Dafür spartt man mehr als 100 Euro gegenüber dem aktuellen Modell. Erhältlich ist die Galaxy Watch mit einem Durchmesser von 42 bzw. 46 Millimeter, die beiden kleineren Varianten sind in Roségold und Schwarz, die größere Version in Silber zu haben. Für die LTE-Versionen werden 70 Euro mehr fällig als für die Modelle mit Bluetooth. Für eine schnelle Bedienung und kurze Reaktionszeiten sorgt das Betriebssystem Tizen OS. Unschlagbar im Bedienkomfort bleibt die Uhr aufgrund ihrer drehbaren Lünette und des berührungsempfindlichen Super-AMOLEDs. Hinzu kommen noch zwei seitliche Tasten. Auch wenn man die Uhr das erste Mal trägt, fühlt man sich hier auf Anhieb zurecht. Der Tragekomfort ist gut, die Apps sind kreisrund angeordnet und durch das Drehen an der Lünette springt man blitzschnell von Anwendung zu Anwendung.

Der Dual-Core-Prozessor mit 1,15 Gigahertz hat genug Dampf, damit das Wechseln von Apps oder das Starten von Programmen zügig gelingt. Vier Gigabyte Speicher sind fest verbaut. Vorsicht: Die 42- und die 46-mm-Modelle unterscheiden sich in der Akkuleistung. Das kleinere Modell hat eine Kapazität von 270 mAh, dem größeren hat Samsung 472 mAh spendiert. Bei normaler Nutzung, gelegentlicher Kopplung per Bluetooth mit dem Smartphone und aktivierten Fitness-Aktionen hielt in unserem Test die Galaxy Watch in Roségold mit 270-mAh-Akku knapp zwei Tage durch. Ein dickes Lob gibt es für das Display mit einer Auflösung von 360 x 360 Bildpunkten: Es ist knackscharf und lässt sich auch im Freien gut ablesen.

Neun Disziplinen wie Radfahren, Schwimmen, Zirkeltraining und Heimtrainer sind hinterlegt und man kann während seiner Übungsstunde problemlos wechseln. In der Auswertung später sieht man, wie viele Kalorien man verbrannt, Schritte zurückgelegt und wie sich die Herzfrequenz entwickelt hat. Pulsmessung und Schrittzähler arbeiten präzise, überwundene Stockwerke erkennt die Smartwatch hingegen nur sehr unzuverlässig. Den Schlaf überwacht der Samsung-Begleiter wiederum mit nachvollziehbaren Werten. Die LTE-Varianten arbeiten mit einer eingebauten eSIM im Netz der Telekom oder von Vodafone und ermöglichen autarke Telefonie und Surfen ohne WLAN und gekoppeltes Smartphone.

Samsung hat nun den digitalen Assistenten Bixby integriert, der sich bislang nur auf Englisch verständigen kann und noch zu vernachlässigen ist. Installiert sind unter anderem Kalender, Wettervorhersage, ein Musikplayer, E-Mail und Samsung Health. Andere Apps lassen sich installieren, bei Apple ist das Angebot allerdings größer. Auch iPhone-Besitzer können ihr Smartphone mit der Samsung Galaxy Watch koppeln, der Funktionsumfang ist dann aber eingeschränkt.

Bei der Fitbit Sense handelt es sich um eine waschechte Gesundheits- und Fitnessuhr, die mit einigen Extras wie die aktuellen Apple-Watches aufwarten kann. Bei den smarten Features, die über das Thema Gesundheit hinausgehen, muss man bei der Sense jedoch deutliche Abstriche machen. Zudem ist sie für 330 Euro alles andere als günstig. Der 1,7 Zoll große AMOLED-Touchscreen löst mit 336 mal 336 Pixeln auf. Die Ablesbarkeit ist gut, auch im Freien. Das Display ist kratzfest, das Aluminiumgehäuse macht einen hochwertigen Eindruck. Zum Schwimmen darf die Uhr getragen werden, Tauchgänge sollte man vermeiden. Das Gummiarmband liegt angenehm an der Haut. Die unkomplizierte Bedienung erfolgt links über einen drucksensitiven Taster, den Rest erledigt man über Wisch- und Touchgesten. Das Menü ist klar strukturiert und sehr einfach zu handeln.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen. Dazu gehören Pulssensor, Herzfrequenzsensor, Schrittzähler, Thermometer, Anruf-, E-Mail-, SMS-, Kalender- und Social-App-Benachrichtigung. Ebenfalls an Bord befinden sich GPS, Glonass sowie Bluetooth 5.0. Google Assistant und Amazon Alexa ermöglichen es, per Sprache unter anderem das Wetter zu checken, Schlafenszeit-Erinnerungen und Wecker einzustellen oder Smart-Home-Geräte zu steuern. Benutzer eines Android-Smartphones können auf Benachrichtigungen per Spracheingabe via Uhr antworten. Telefonate sind nicht möglich, eine Sense-Version für SIM-Karten ist leider nicht erhältlich.

Ähnlich wie bei Apple kann man mit der Fitbit ein EKG schreiben. Dazu muss man Daumen und Zeigefinger an die Ecken der Uhr halten, der Vorgang dauert 30 Sekunden. Anschließend erfährt man, ob mit dem Sinusrhythmus alles in Ordnung ist. Die Auswertung über die Fitbit-App ist etwas versteckt. Hierzu muss man »Entdecken«, »Bewertungen und Berichte« sowie »Ergebnisse anzeigen« öffnen, um ein PDF mit der kompletten Auswertung zu generieren.

Lädt man das entsprechende Ziffernblatt auf die Smartwatch herunter, so kann man hier permanent das Ergebnis einer automatisierten Messung des Blutsauerstoff-Gehalts ablesen. Durch Tippen auf das Display sieht man die Anzahl der erklommenen Etagen (unser Ergebnis stimmt hier nicht ganz exakt), die Zahl der zurückgelegten Schritte und den aktuellen Puls. Die Schrittangabe liefert relativ plausible Werte, nur nachts während des Schlafs ermittelt die Fitbit teilweise bis zu 150 Schritte, obwohl man das Bett nicht verlassen hat.

Ein neues Feature ist der integrierte Hauttemperatursensor. Dazu zeichnet die Fitbit Sense nachts die Hauttemperatur auf, um den Normalbereich zu bestimmen, und informiert den Träger bei Abweichungen. Unsere Testergebnisse lagen mal bei +0,1, mal bei -0,1 Grad Celsius unter oder über dem Normalbereich. Ziel von Fitbit ist es, über einen längeren Zeitraum Entwicklungen zu erkennen, die möglicherweise Rückschlüsse auf eine beginnende Erkältung oder eine besonders stressige Phase zulassen sollen. Ob das nur eine Spielerei oder wirklich ein hilfreiches Instrument ist, kann nur ein Langzeittest zeigen.

Unter der Bezeichnung »EDA-Scan« hat Fitbit noch eine neue Anwendung versteckt. EDA steht als Abkürzung für Elektrodermale Aktivität. Diese ermittelt die Sense über die Hautleitfähigkeit. Hinterlegt sind Übungen mit einer Dauer zwischen einer und 60 Minuten. Ein schneller Scan dauert zwei Minuten, wobei die Uhr am Handgelenk getragen und die andere Hand mit der Innenseite auf das Display gelegt wird. Nach einer Achtsamkeitsübung, bei der man sich voll auf die Situation konzentrieren und sich die Herzfrequenz senken sollte, liefert die Fitbit die Gesamtzahl der EDA-Reaktionen. Bei uns lag dieser Wert mehrfach bei Null mit dem Hinweis, dass keine Reaktionen festgestellt wurden, die durch Stress und andere Faktoren ausgelöst wurden. Wie man dieses Ergebnis interpretiert, bleibt jedem selbst überlassen.

Indem die Sense mehrere Fitnesswerte kombiniert, stellt sie einen Stressindex bereit, der auf möglichen Stress hinweisen soll. Zusätzlich eignet sich die Smartwatch zum Zyklus-Tracking, sie meldet sich bei zu hoher und zu niedriger Herzfrequenz, analysiert den Schlaf detailliert, hat 20 Trainingsmodi für die Erkennung unterschiedlichster Sportarten an Bord, macht zurückgelegte Routen dank GPS sichtbar und spielt Musik per Deezer und Spotify ab. Dank »Fitbit Pay« lassen sich Kreditkarten zum Bezahlen in der Uhr hinterlegen. Bei Bedarf ist das Display immer aktiv und kann mit hunderten Zifferblättern hinterlegt werden. Der Akku hielt bei uns im Test je nach benutzten Funktionen drei bis fünf Tage durch. Praktisch: Zwölf Minuten laden genügt, damit die Smartwatch einen Tag schafft.

Was uns an der Fitbit Sense stört: Bis auf einen Tag der Benutzung hängte sich die Smartwatch jeden Tag einmal auf. Die Uhrzeit und das Display mit allen Anzeigen fror ein, auf Bedienbefehle über die seitliche Taste reagierte die Fitbit ebenfalls nicht mehr. Erst nach einer Synchronisation mit dem Smartphone ließ sie sich wieder nutzen. Ist man länger aus dem Haus und hat kein Handy dabei, ist die Sense in dieser Zeit bei einem solchen Fauxpas nutzlos. Ebenfalls unverständlich: Alle Auswertungen der Fitnesswerte können nur Abonnenten des Abos »Fitbit Premium« nutzen, das Sense-Käufer ein halbes Jahr kostenlos ausprobieren können.

Für Fitness-Liebhaber ist die Sense eine tolle Uhr mit großer Funktionsvielfalt. Ob man einige Funktionen wirklich braucht, darüber kann man streiten. Abgesehen davon ist der Preis von 330 Euro happig, weil das App-Angebot überschaubar und keine Variante mit Mobilfunkmodul zu haben ist. Möglicherweise genügt auch der neue Fitness-Tracker Fitbit Versa 3, der für 100 Euro weniger zu haben ist.

Silikon oder Leder – diese Frage muss man sich bei der Motorola Moto360 in Stahlgrau nicht stellen. Denn die silberne Moto-Smartwatch der dritten Generation wird mit beiden Armband-Versionen ausgeliefert, einem braunen Leder- und einem schwarzen Gummiarmband. Zusätzlich gibt es die Uhr in Roségold mit weißem Silikon- und braunem Lederarmband sowie in Schwarz mit ebenfalls zwei Armbändern. Das 1,2 Zoll große AMOLED-Display löst mit 390 x 390 Pixeln auf und verfügt über Corning Gorilla Glass 3. An Bord befinden sich Beschleunigungssensor, Gyroskop, Barometer, GPS und Herzfrequenzsensor. Die Uhr ist bis zu 30 Meter wasserdicht, arbeitet mit Wear OS von Google und erfordert mindestens Android 6.0 oder iOS 10.0.

Das silberne Gehäuse unseres Testmusters trägt zwar mit mehr als einem Zentimeter Höhe recht dick auf, wirkt aber schick und ist zudem hochwertig verarbeitet. Die Ablesbarkeit ist sehr gut, die Helligkeit kann stufenweise angepasst werden. Die Bedienung erfolgt über Wisch- und Touchgesten sowie zwei seitliche Druckknöpfe, wobei sich der obere drehen lässt, um durch unterschiedliche Menüs zu navigieren. Schade, dass der rund drei Millimeter breite schwarze Rand um das Display nicht genutzt werden kann.

Die Moto360 kann das Display dauerhaft aktivieren. Sie reagiert nicht ganz so schnell wie eine neue Apple Watch, ist aber dennoch sehr flott unterwegs und wechselt Menüs ohne störende Wartezeiten. Acht Gigabyte interner Speicher dienen zum Herunterladen von Apps sowie zum Speichern von Musik. Eine Variante mit SIM-Karte ist nicht erhältlich. Ebenfalls fehlt ein Tool zur Überwachung des Schlafs, hier muss man Anwendungen von Fremdanbietern ausprobieren. Zur Ausstattung gehören unter anderem Google Assistant, Google Pay, Google Maps und Google Fit .

Im »Fit-Training« sind unter anderem die Disziplinen Gehen, Laufen, Radfahren und Krafttraining hinterlegt. Dank GPS kann man sein Training aufzeichnen. Mit der Ermittlung der exakten Streckenroute sowie der Messung der Herzfrequenz waren wir zufrieden. Mitbewerber schlüsseln die Ergebnisse noch detaillierter auf, außerdem warnt die Moto360 nicht, wenn man problematische Herzfrequenz-Bereiche erreicht.

Die Smartwatch arbeitet mit Android- und Apple-Smartphones zusammen, um auf eingehende Nachrichten, E-Mails oder WhatsApp zu antworten, muss man ein Android-Mobiltelefon besitzen. Die Moto selbst hat ein Mikrofon, aber keinen Lautsprecher verbaut. WearOS erlaubt die Installation zusätzlicher Apps, das Angebot ist hier jedoch recht limitiert.

Unzufrieden sind wir mit der Akkulaufzeit: Mehr als einen Tag hielt dieser bei uns selbst dann nicht durch, wenn das Display nicht permanent im Einsatz war.

Abgesehen von der kurzen Akkulaufzeit und dem fehlenden Schlaf-Tracker hat die Moto360 keine nennenswerten Schwächen. Sie sieht schick aus, das Display ist scharf und das Handling unkompliziert.

Preislich fällt der Unterschied zwischen der Apple Watch Series 5 und der neuen Apple Watch 6 kleiner aus als erwartet, sodass man als Neukäufer problemlos zur 6. Generation greifen kann. Auch bei der Series 5 ist das Display immer aktiv. Das Gehäuse besteht wahlweise aus Aluminium, Edelstahl, Keramik oder Titan, bei den Armbändern kann man zwischen Sport- und Lederarmbändern sowie einer Sport-Loop- und einer hochwertigen Milanaise-Ausfertigung wählen. Die Farbpalette umfasst neun Farben, unter anderem Zitruscreme, Clementine, Piniengrün und Alaskablau.

Zu haben ist die Apple-Uhr mit den Gehäusegrößen 40 und 44 Millimeter. Das OLED-Retina-Display löst sehr fein auf: Kleinste Details sind optimal zu erkennen, Schriften und Ziffern sind super scharf. Zudem ist die Darstellung mit bis zu 1.000 Nits angenehm hell. Schaut man jedoch nicht auf die Uhr, wenn der Arm angehoben und das Handgelenk gedreht ist, so ist das Display der Series 6 deutlich heller, was sich speziell im Freien bemerkbar macht.

An Bord befinden sich ein barometrischer Höhen- und ein Herzfrequenzmesser, Beschleunigungs- und Gyrosensor, GPS, WLAN und Bluetooth 5.0. Der Beschleunigungssensor hält bis zu 32 G aus. Ruft man sich die Karten-App auf, kann man erkennen, in welche Richtung man gerade schaut. Kompass-Infos lassen sich zudem ins Zifferblatt einbetten. Natürlich ist auch eine LTE-Variante erhältlich.

Auf Reisen im Ausland eignet sich die Apple Watch, um internationale Notrufe zu tätigen, egal, wo das Gerät gekauft wurde oder ob ein Mobiltarif aktiviert ist. Internationale Notrufe funktionieren auch mit der Sturzerkennung. Wenn aktiviert, wird ein Notruf automatisch abgesetzt, insofern die Apple Watch erkennt, dass der Nutzer einen schweren Sturz erlitten hat und sich für etwa eine Minute nicht bewegt.

Ein wirklich tolles Gimmick ist die Möglichkeit, nicht nur den Puls zu messen, sondern sogar ein Elektrokardiogramm (EKG) zu erstellen. Die Uhr arbeitet flott, Apps starten schnell. Auch als Navigationssystem kann man die Apple Watch benutzen. Eine Messung des Blutsauerstoff-Gehalts ist jedoch nicht möglich.

Wer die Apple Watch 5 besitzt, kann sich den Umstieg auf die Series 6 sparen. Neukäufer sollten zum aktuellen Modell oder zur Apple Watch SE greifen.

Die Ausstattungsliste der Garmin Quatix 6 ist länger als die so mancher Luxus-Limousine. Zu einem stolzen Preis von weit über 600 Euro schnürt sie ein extrem umfangreiches Paket und richtet sich an eine sehr kleine Zielgruppe wie beispielsweise Segler, die einen smarten Helfer an Bord haben möchten. In die gigantische Funktionsfülle muss man sich erst mal in Ruhe einarbeiten. Es genügt nicht, die Garmin in die Hand zu nehmen und intuitiv sämtliche Features zu bedienen – dafür ist dieser Chronograph zu komplex. Deshalb können wir bei unserer Vorstellung auch nur an der Oberfläche kratzen.

Der stabile Korpus besteht aus faserverstärktem Polymer mit Metallgehäuse, das 1,3 Zoll große Display besitzt kratzfestes Corning Gorilla Glass DX und löst mit 260 x 260 Pixeln auf. Je stärker die Sonne scheint bzw. je heller die Umgebung ist, desto besser ist das transflektive Display ablesbar. Über den Knopf oben links lässt es sich beleuchten. Der Tragekomfort ist gut, das Silikonarmband schmiegt sich angenehm an die Haut. Die Akkulaufzeit variiert stark, je nachdem, wie intensiv man die Quatix 6 beansprucht. Im GPS-Modus sind bis zu 36 Stunden drin, hört man parallel noch Musik, ist nach spätestens 10 Stunden Schluss. Bei Bedarf hält die Garmin im Energiespar-Uhrmodus bis zu sieben Wochen durch.

Die wichtigsten Funktionen und Ausstattungsdetails können wir nur kurz anreißen. Als Sensoren sind unter anderem GPS, Glonass, Galileo, barometrischer Höhenmesser, Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser und Thermometer an Bord. Die Quatix 6 erfasst Schrittzahl, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, hochgestiegene Stockwerke, zurückgelegte Strecken, den Schlaf sowie den Stress des Uhren-Trägers. Sportler finden Programme für Kraft- sowie Cardiotraining, Training auf Crosstrainer, Stepper, Rudermaschine, für Pilates und Yoga vor.

Beim Training werden unter anderem Geschwindigkeit und Distanz, die maximale Sauerstoffaufnahme sowie die Trainingsbelastung erfasst. Trainingspläne kann man sich herunterladen, auch die Themen Hitze- und Höhenakklimatisierung werden vom Garmin-Alleskönner berücksichtigt. Dazu kommen mannigfaltige Lauf- und Golffunktionen. Auf mehr als 41.000 Golfplätzen kann man unter anderem Schlagweiten ermitteln und sich helfen lassen, den richtigen Schläger für die Annäherung ans Loch zu finden. Auch für Radler und Schwimmer ist die Quatix 6 ein vielseitiger Begleiter.

Speziell konzipiert wurde der Handgelenks-Computer für Wassersportler und Seefahrer. Seekarten zeigen die exakte Position des Schiffs an, über die Autopilot-App lässt sich der Steuerkurs ändern und zum Markieren der Position von Fischfängen kann man über die Uhr sogar Wegpunkte setzen. Zudem eignet sie sich zum mobilen Bezahlen über Garmin Pay, zur Musikwiedergabe oder zum Erhalt von E-Mails, SMS und Alarmen, wenn die Uhr mit einem Android- oder Apple-Smartphone gekoppelt ist.

Die Quatix 6 reagiert sehr flott, Statistiken und festgelegte Ziele kann man über die übersichtliche App Garmin Connect einsehen. Sie ist keine Smartwatch im klassischen Sinne, sondern ein absolutes Hightech-Instrument, das sehr genaue Werte liefert und für anspruchsvolle Outdoor-Spezialisten konzipiert ist, die Wert auf perfekte Navigation legen und beispielsweise auf hoher See oder auf dem Golfplatz mit wichtigen Zusatzinformationen versorgt werden möchten. Das Handling ist entsprechend komplex, vor der ersten Inbetriebnahme muss man sich unbedingt mit der knapp 60 Seiten umfassenden Anleitung vertraut machen. Dann ist die Garmin ein zuverlässiger, aber auch sehr teurer Begleiter.

Bei der Garmin Instinct Solar legt die Akkukapazität trotz Nutzung im Idealfall zu anstatt abzunehmen. Möglich macht dies ein winziges Solarpanel. Wird die Uhr der prallen Sonne ausgesetzt, so steigert sich die Laufzeit von maximal 24 auf 54 Tage. Voraussetzung dafür ist laut Garmin, dass die Smartwatch täglich drei Stunden im Freien bei einer Helligkeit von 50.000 Lux getragen wird. Im reinen GPS-Betrieb lässt sich die Garmin zwischen 70 und 145 Stunden nutzen. Wir kamen auf rund 20 Tage, ohne die Instinct Solar explizit jeden Tag auf die Sonne auszurichten. Das Feature dürfte sich speziell für Wanderer und Outdoor-Aktivisten eignen, die auf ihren Touren stundenlang im Freien unterwegs sind.

Die Smartwatch aus faserverstärktem Polymer mit Silikonarmband trägt sich angenehm und ist mit gerade mal 53 Gramm schön leicht. Das monochrome, transflektive MIP-Display (Memory in Pixel) ist nur 0,9 mal 0,9 Zoll groß, lässt sich aber gerade im Freien sehr gut ablesen. Im Notfall kann man es per Tastendruck beleuchten.

Der Funktionsumfang der Solar ist riesig, deshalb gilt auch bei dieser Garmin-Uhr: Man muss sich einarbeiten, nicht alles ergibt sich auf Anhieb – ein wenig Geduld ist gefragt. Die Uhr ist vollgestopft mit jeder Menge Hightech, unter anderem mit GPS, Glonass, Galileo, Herzfrequenzmessung, Höhenmesser, Kompass, Beschleunigungsmesser, Thermometer und Pulsoximeter. Die Aktivitätsfunktionen sind ebenfalls üppig: Neben den zurückgelegten Schritten kann man unter anderem die verbrauchten Kalorien, die gestiegenen Stockwerke, die zurückgelegte Strecke sowie die Intensitätsminuten ablesen.

Außerdem lassen sich Alarme für eine abnormale Herzfrequenz einstellen sowie ein Entspannungstimer sowie die Schlafüberwachung nutzen, im Zusammenspiel mit der App »Garmin Connect« besteht sogar die Option, die Flüssigkeitsaufnahme und den Menstruationszyklus zu kontrollieren. Vorinstalliert sind diverse Apps für Laufen, Radfahren sowie fast jede Standard- und Trend-Sportart und Outdoor-Aktivitäten.

Die Solar fungiert bei Wanderern auch als Navigationsgerät. Ein Höhenmesser liefert die Höhendaten, ein Barometer überwacht das Wetter und ein elektronischer 3-Achsen-Kompass hilft bei der Orientierung. Wer will, kann sich von der Smartwatch automatisch über den Hinweg zurücklotsen lassen. Ist das Smartphone per Bluetooth gekoppelt, landen E-Mails, SMS-Nachrichten und Alarme direkt auf der Uhr. Schwimmer können persönliche Profile anlegen und ebenfalls von etlichen Features wie der Schwimmstilerkennung und der Übungsaufzeichnung profitieren.

Zum aufgerufenen Preis von deutlich über 300 Euro ist die Garmin Instinct Solar kein Schnäppchen, der Preis ist ob des riesigen Funktionsumfangs jedoch gerechtfertigt. Allerdings richtet sich die Uhr an ein spezielles, sehr Sport-affines Klientel. Apps, wie man sie auf einer klassischen Smartwatch installieren kann, laufen hier nicht. Auch die Komplexität der Bedienung macht die Instinct Solar nicht zum massenkompatiblen Begleiter.

Mobvoi TicWatch Pro 4G/LTE

Wer an das Arbeitstempo und die Optik einer Smartwatch keine allerhöchsten Ansprüche stellt, kann sich die Mobvoi TicWatch Pro 4G problemlos zulegen. Ansonsten gibt es bessere Alternativen. Das aus Polyamid gefertigte Gehäuse hinterlässt zwar einen hochwertigen Eindruck, fällt mit knapp 1,3 Zentimetern Dicke aber sehr klobig aus. Man merkt fast immer, dass man eine Uhr trägt. Speziell bei engen Hemdsärmeln kann der hohe Aufbau zum Problem werden. Ansonsten löst das 1,39 Zoll große AMOLED-Display mit 400 x 400 Pixeln scharf auf und ist auch im Freien gut ablesbar. Pfiffig: Über dem AMOLED-Bildschirm liegt ein energiesparendes LC-Display, das die Uhrzeit dauerhaft anzeigt. Je nach Modus und Intensität der Nutzung hält der Akku zwischen 1,5 und 30 Tage durch.

Ihre Besonderheit trägt die TicWatch Pro 4G/LTE im Namen: Mit einer eSIM von Vodafone oder O2 kann die Smartwatch zum autarken Telefonieren und Surfen im Internet ohne gekoppeltes Smartphone und WLAN verwendet werden. Diese Modelle sind immer noch rar gesät, so gesehen spielt die Mobvoi derzeit in einem recht elitären Kreis.

Betrieben wird die Uhr mit Wear OS, an Bord werkelt der Prozessor Qualcomm Snapdragon Wear 2100, der Performance-mäßig mit dem aktuellen Snapdragon Wear 3100 nicht ganz mithalten kann. Das Bedientempo ist deshalb nur durchwachsen. Üppig fällt hingegen das App-Angebot aus. Integriert sind zudem Herzfrequenzsensor, Körper-weg-Sensor, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, E-Kompass und Umgebungslichtsensor. Hilfreich ist die Option, Google Pay via NFC zu nutzen. Außerdem erkennt die Smartwatch unterschiedliche Bewegungsmuster, wie Laufen oder Schwimmen, und zeichnet diese Aktivitäten auf, darüber hinaus überwacht sie den Schlaf.

Die TicWatch Pro ist zwar wasserdicht, Mobvoi weist jedoch darauf hin, lediglich im Pool zu schwimmen. Salzwasser verträgt die Uhr also offenbar nicht. Die Kommunikation gelingt sowohl mit einem Android-Smartphone als auch mit einem iPhone.

Insgesamt handelt es sich bei der TicWatch Pro 4G/LTE um eine solide Smartwatch mit guter Ausstattung und autarker Telefonie-Funktion. Sie ist allerdings weder die schnellste noch die schlankste.

Fossil The Carlyle HR 5. Generation

Ob dunkelbraunes Leder, wie bei unserem Modell, grauer Edelstahl oder schwarzes Silikon – Käufer der Fossil-Smartwatch The Carlyle HR 5. Generation haben beim Armband mehrere Optionen. Das scharfe OLED-Display hat einen Durchmesser von 44 Millimetern, diverse Zifferblätter können auf der Uhr mit Wear OS als Betriebssystem genutzt werden. Schade: Die Zifferblätter füllen nicht die komplette Uhr aus, sondern werden von einem zwei bis drei Millimeter breiten Rand umgeben. Unverständlich, warum das nicht anders gelöst wurde. Ebenfalls nicht perfekt: Zwischen Display und Gehäuse verläuft eine winzige Rille, in der sich schon nach wenigen Minuten erste Schmutzpartikelchen festsetzen.

Die Fossil arbeitet mit Smartphones ab Android 6.0 sowie iOS 10.0 zusammen. Wear OS ist bekannt, läuft auf der wasserdichten The Carlyle HR 5. Generation flüssig und ist einfach zu bedienen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Google Pay, Herzfrequenzmessung, ein Aktivitätstracker, Musiksteuerung, Wecker, Kalender, E-Mail und Benachrichtigungen, wenn sich bei den sozialen Netzwerken etwas tut.

Nicht immer zufrieden waren wir im Test mit der Reaktionsfreudigkeit des Displays: Hier waren teilweise mehrere Wischbewegungen erforderlich, um beispielsweise das Menü zu wechseln. Das generelle Arbeitstempo der Smartwatch könnte einen Tick schneller sein. Auch der Google Assistant erwies sich nicht immer als sonderlich zuverlässig. Als Antwort auf die Frage, wie alt Boris Becker ist, erhielten wir beispielsweise eine Auflistung der umliegenden Bäckereien, nachdem die vorherigen vier Anfragen unbeantwortet blieben.

Die App-Auswahl der Fossil ist umfangreich. Beinahe ein KO-Kriterium ist der Akku. Obwohl die Smartwatch nach der Komplettaufladung kaum benutzt wurde, dümpelte die Restkapazität nach drei Stunden nur noch bei 54 Prozent herum. Um über den Tag zu kommen, sollte man das Always-On-Display deaktivieren. So kann man die Uhrzeit nur noch ablesen, wenn man das Handgelenk neigt. Wir finden: Eine Smartwatch, deren Akku so wenig Reserven hat, ist keine Empfehlung.

Beim Auspacken der Skagen HR Falster 3 fallen sofort Parallelen zu Fossil auf. Die Verpackung ist nämlich absolut identisch. Kein Wunder, schließlich hat Fossil im Jahr 2012 die dänische Uhren- und Schmuckmarke übernommen. Auch die Falster 3 läuft mit Wear OS. Ihr Milanaiseband aus Edelstahl ist schick und hochwertig, das Gehäuse hat eine Größe von 42 Millimetern. Leider nutzt auch die Skagen nicht das komplette Display, zwischen frei wählbarem Ziffernblatt und Rand bleibt unschöner schwarzer Zwischenraum. Vom Funktionsumfang und Bedienkomfort sind die HR Falster 3 und die Fossil The Carlyle HR 5. Generation nahezu gleich. Zur Ausstattung gehören unter anderem das Tracking der Herzfrequenz, Google Assistant, Smartphone-Benachrichtigungen, Google Pay und GPS. Auch hier wünschen wir uns teilweise etwas flottere Reaktionszeiten.

Sind alle Stromfresser aktiviert, hält der Akku bestenfalls einen Tag. Skagen bietet jedoch verschiedene Modi, um die Laufzeit zu verlängern. Lässt man das Display dunkel – man kann nur die Uhrzeit ablesen – und deaktiviert man Google Assistant, NFC und GPS, so sind mit der Smartwatch knapp zwei Tage drin. Benachrichtigungen trudeln trotzdem ein.

Insgesamt kann uns die Performance der Skagen HR Falster 3 genauso wie bei der Fossil The Carlyle HR 5. Generation nicht so ganz überzeugen. In dieser Preisklasse gibt es bessere Alternativen.

Samsung Gear S3 Frontier

Die Samsung Gear S3 Frontier nimmt man in die Hand und fühlt sich auf Anhieb wohl. Das hat mehrere Gründe. Da ist zum einen das extrem stabile Edelstahlgehäuse, das einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Und weil die Gear S3 mit allen 22-mm-Standard-Armbändern kompatibel ist, gibt es unzählige Möglichkeiten der Individualisierung. Eine Augenweide ist das 1,3 Zoll große Super-AMOLED-Display mit 360 x 360 Pixeln und 16 Millionen Farben, das wie bei einer klassischen Uhr dauerhaft sichtbar gemacht und in verschiedenen Helligkeitsstufen angepasst werden kann. 15 Zifferblätter-Designs sind vorinstalliert und verwandeln die Gear S3 Frontier in Chronometer, Sport- oder Pulsuhr. Samsung setzt auf das lichtdurchlässigere Corning Gorilla Glas SR+, um die Akkulaufzeit zu erhöhen. Bei intensivem Gebrauch hielt der Akku zwei Tage durch, wurde die Smartwatch nur selten mit dem Smartphone gekoppelt, waren sogar vier Tage drin.

Extrem intuitiv gelingt die Bedienung der Gear S3. Das liegt zum einen an der Lünette, dem drehbaren Ring um das Ziffernblatt: Dreht man nach links, hat man Zugriff auf Benachrichtigungen, in die andere Richtung gelangt man zu Wetterinfos, Kontakten, Erinnerungen, verbrannten Kalorien, zurückgelegten Schritten, Höhenmesser und Barometer, zu News, Musikwiedergabe und Pulsmesser. Alternativ kann man über das Display auch wischen, wahlweise waagerecht oder senkrecht.

Ein Druck auf den unteren der beiden seitlichen Knöpfe führt zu den Apps, die kreisförmig wie auf einem Zifferblatt angeordnet sind. Da Samsung auf sein eigenes Tizen-Betriebssystem setzt, ist kein Zugriff auf den Google Play Store möglich. Das erweist sich allerdings nicht als Nachteil, da bereits alles Wichtige serienmäßig an Bord ist (unter anderem Bildergalerie, E-Mail, Alarm, Kalender, diverse Fitness-Optionen, MP3-Player, Wetter).

Ist die Gear S3 Frontier mit dem Smartphone gekoppelt, kann man auch telefonieren. Die Freisprechanlage könnte allerdings etwas stärker dimensioniert sein, denn bei etwas lauteren Umgebungsgeräuschen bekommt man Probleme.

Das Navigieren durch die einzelnen Funktionen gelingt sehr schnell und flüssig. Dafür sorgt ein Dual-Core-Prozessor mit einem Gigahertz, hinzu kommen 768 Megabyte Arbeitsspeicher und vier Gigabyte Speicher. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display hell genug, um alle Informationen problemlos ablesen zu können.

iPhones arbeiten ab dem iPhone 5 mit iOS 9 oder neuer mit der Samsung-Uhr zusammen. Die Grundfunktionen stehen zur Verfügung, allerdings muss man mit einigen Einschränkungen leben. Nachrichten etwa müssen unbeantwortet bleiben und auch Sprachbefehle per Samsung S Voice scheitern.

Samsung Gear S3 Classic

Was für die Gear S3 Frontier gilt, kann 1:1 auf Samsungs Gear S3 Classic übertragen werden, denn Bedienkomfort und Funktionsumfang sind absolut identisch. Der einzige Unterschied besteht in der Optik. Die Classic wird mit einem schwarzen Lederarmband ausgeliefert, das sich problemlos wechseln lässt. Außerdem sind das Gehäuse der Uhr und die Lünette nicht in grau, sondern in silber gehalten. Alle anderen internen Leistungsdaten sind gleich. Welches der beiden Modelle man bevorzugt, ist reine Geschmacksache.

Sie ist zwar nur aus Kunststoff, aber dafür macht die Huawei Watch 2 trotzdem einen sehr hochwertigen Eindruck und trägt sich angenehm. Das 1,2 Zoll große AMOLED-Display löst mit 390 mal 390 Pixeln auf und ist schön scharf. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung leidet die Ablesbarkeit, ansonsten sind alle Informationen auf der wasserdichten Uhr mit Android Wear 2.0 perfekt zu erkennen.

Der 1,1 Gigahertz schnelle Qualcomm Snapdragon 2100 Prozessor und die 768 Megabyte Arbeitsspeicher verleihen der Huawei ein flottes Arbeitstempo. Die Bedienung erfolgt problemlos über zwei seitliche Druckknöpfe sowie durch Wischen und Tippen. Alle Apps sind seitlich auf der linken Bildschirmhälfte angeordnet. Das Tippen auf der kleinen Tastatur, etwa um WhatsApp-Nachrichten zu verschicken, ist allerdings sehr fummelig. Vier Gigabyte interner Speicher ermöglichen das Mitführen eigener kleinerer Musiksammlungen.

Sportler dürften sich außerdem über den präzisen Herzfrequenzmesser und die zahlreichen Trainings-Funktionen freuen. Dazu zählt die Erfassung von zurückgelegten Routen, von Geschwindigkeit, Distanz und verbrauchten Kalorien. Auch die alltägliche Bewegung wird erfasst. Zu den Ergebnissen gelangt man über die bereits ab Werk installierte App. Ist die Smartwatch mit einem Smartphone gekoppelt, so kann sie zum Telefonieren und Freisprechen verwendet werden. Die Sprachqualität ist erstaunlich gut. Die 4G-Variante erlaubt autarke Telefonie und Erreichbarkeit ohne mitgeführtes Smartphone.

Im Idealfall hielt die Huawei Watch 2 im Test bis zu zwei Tage durch, das Laden des Akkus dauert rund zwei Stunden. Als sportlicher Begleiter im robusten Gehäuse ohne nennenswerte Schwäche macht sie eine gute Figur.

Sie ist zwar nicht mehr das neueste Modell von der Marke mit dem angebissenen Apfel, aber mit Einschränkungen immer noch zu empfehlen und zudem mit rund 220 Euro deutlich günstiger als die Apple Watch Series 5. Auch die Apple Watch Series 3 punktet durch gute Bedienbarkeit, zudem profitieren Besitzer von den Vorteilen von watchOS 6. Die Apple Watch Series 3 gibt es nicht nur mit verschiedenen Armbändern und zusätzlicher Cellular-Funktion, sondern auch in unterschiedlichen Gehäusegrößen. Die Apple-Angaben »38 mm« bzw. »42 mm« beziehen sich dabei auf die Höhe der Uhr. Während das kleinere OLED-Display mit 272 x 340 Pixeln auflöst, stellt das größere 312 x 390 Bildpunkte dar. In beiden Fällen ist die Ansicht sehr scharf, der Bildschirm reagiert äußerst präzise auf Touch- und Wischbewegungen.

Das Aluminiumgehäuse ist leicht und sehr stabil. An Bord befinden sich ein barometrischer Höhen- und ein Herzfrequenzmesser, Beschleunigungs- und Gyrosensor, GPS, WLAN und Bluetooth 4.2. In der günstigeren GPS-Version hat Apple 8 Gigabyte Speicher verbaut, Käufer mit GPS und Cellular kommen in den Genuss der doppelten Speicherkapazität. Man erkennt sie übrigens an der Krone mit dem roten Punkt.

Ebenfalls gefällt, dass die Sprachassistentin Siri Anfrageergebnisse nicht nur auf dem Display der Watch 3 anzeigt, sondern auch per Sprache antwortet. Der Dienst klappt so vorzüglich, wie man ihn von iPhone und iPad kennt. Zur Auswahl stehen eine große Anzahl an Apps, Watchfaces und Zifferblätter, die man auch noch weitgehend anpassen kann, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Display ist im Gegensatz zur aktuellen Apple Watch nicht dauerhaft im Betrieb, die Gesamtperformance der Watch Series 3 ist etwas langsamer, die Speicherkapazität geringer.

Ganz so hart wie das Online-Magazin Inside Handy, das die LG Watch W7 als »überteuerten Rohrkrepierer« bezeichnet, gehen wir mit der smarten Uhr des koreanischen Herstellers nicht ins Gericht. Aber überzeugen kann uns das Hybrid-Konzept aus analoger und digitaler Uhr wie fast alle anderen Tester auch nicht. Die W7 hat zwar einen massiven Metallkorpus, doch so richtig hochwertig sieht die Uhr mit der schwarzen Lünette nicht aus. Befindet sich das digitale Display im Dämmerschlaf, zeigen die beiden Zeiger die Uhrzeit an. Schön und gut, das schont den Akku. Doch gerade wenn man die Zusatzfunktionen und Apps nutzen will, sind es häufig die Zeiger, die eben im Weg sind. Zudem sieht das schwarze »Loch« in der Mitte auf hellen Hintergründen nicht gerade schön aus.

Als Betriebssystem fungiert Wear OS. Das Arbeitstempo ist in Ordnung, obwohl der etwas in die Jahre gekommene Prozessor Snapdragon Wear 2100 zum Einsatz kommt. Das 1,2 Zoll große Display löst mit 360 x 360 Pixeln auf, die Ablesbarkeit ist gut. Dürftig und einer aktuellen Smartwatch nicht angemessen ist die Ausstattung: Neben GPS und NFC fehlen auch Pulsmesser sowie ein Sensor, um die Displayhelligkeit automatisch zu regulieren. Das sollte man von einem aktuellen Modell aus dem Jahr 2019 schon erwarten.

Im klassischen Smartwatch-Modus liegt die Akkulaufzeit bei gerade mal einem Tag, setzt man lediglich auf die analogen Zeiger, soll sich diese LG zufolge auf rund 100 Tage verlängern. Regentropfen hält die Watch W7 zwar aus, zum Schwimmen ist sie jedoch nicht geeignet. Zu den Extras gehören WLAN und Bluetooth sowie Kompass und Barometer, der vier Gigabyte große interne Speicher eignet sich unter anderem zum Ablegen von Musiktiteln. Standardarmbänder lassen sich problemlos verwenden.

Insgesamt spricht wenig dafür, warum man sich die LG Watch W7 zulegen sollte. Wer allerdings unbedingt die smarten Zusatzfeatures mit einer analogen Uhr koppeln möchte, sollte sich das Modell einmal näher anschauen.

Was für die WSD-F30 von Casio gilt, lässt sich nahezu 1:1 auf den Vorgänger WSD-F20 übertragen. Optik und Gehäuse sowie Ausstattung sind nahezu identisch, das Display löst mit 320 x 300 Pixeln etwas schlechter auf. Karten lassen sich nicht nur anzeigen, wenn die Uhr mit GPS-Empfänger mit einem Smartphone gekoppelt ist. Sie können in einem vorher festgelegten Maßstab heruntergeladen und damit auch offline verwendet werden, ein Zoomen ist dann allerdings nicht mehr möglich. Im Ziffernblatt selbst lassen sich Angaben wie Höhe, Luftdruck oder Akkuladestand einblenden. Der Akku hält bis zu 2,5 Tage durch, im Sperrmodus mit Monochrom-Bildschirm wird die Dauer erhöht. Selbst bei leerem Akku zeigt die Casio noch die Uhrzeit an. Zur guten Ausstattung gehören Kompass, Gyrometer, Beschleunigungsmesser und Drucksensor, Google Maps und der Google Assistant. Die Outdoor-Tauglichkeit wird auch noch dadurch untermauert, dass sie bis 50 Meter wasserdicht ist. Ein Pulssensor fehlt leider.

Die Fitbit Ionic sieht zwar aus wie eine Smartwatch, sie ist aber eher ein sehr guter und leichter Fitness-Tracker im Uhrenstil. Klassische Apps hat die Fitbit kaum an Bord, aber Sportfreaks dürfte das egal sein. Das Aluminiumgehäuse ist sehr hochwertig und das Display strahlt kräftig, ist super ablesbar und reagiert zuverlässig. Außerdem ist die Akkulaufzeit mit bis zu sechs Tagen angenehm lang.

Zahlreiche Sportarten und sportliche Aktivitäten erkennt die Ionic von alleine und erfasst dann diverse Daten. Über das Display hat man direkten Zugriff auf die zurückgelegten Schritte, die Herzfrequenz und die verbrannten Kalorien. Pfiffig sind die hinterlegten Workouts, um den Körper auf Vordermann zu bringen. Über verpasste Anrufe und erhaltene Kurznachrichten informiert die Uhr, zudem eignet sie sich zum Abspielen von Musik. Wer primär eine gute Sportuhr sucht, wird mit der Fitbit Ionic glücklich, als reinrassige Smartwatch eignet sie sich aber nur bedingt.

Garmin Vivoactive 3 Music

Test Smartwatch: Garmin Vivoactive 3 Music

Keine Preise gefunden.

Um eine Fitness-Smartwatch handelt es sich bei der Garmin Vivoactive 3 Music. Auch der Preis ist sportlich: Über 200 Euro werden für die Version mit Musikwiedergabeoption fällig. Mit gerade mal 39 Gramm ist die Uhr sehr leicht. Das Display löst mit 240 x 240 Pixeln auf und wird durch Gorillaglas geschützt. Die Navigation durch die unterschiedlichen Menüs gelingt problemlos durch Wischgesten. Um in das Untermenü zu gelangen, reicht ein längerer Druck. Ausstattungstechnisch lässt Garmin keine Wünsche offen. An Bord sind unter anderem GPS, Wecker, Timer, Stoppuhr, Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Thermometer, Kalender, Wetterdienst, Musikwiedergabe und Herzfrequenzmessung. Der Schlaf wird überwacht und verbrannte Kalorien werden ebenso erfasst wie zurückgelegte Schritte und gemeisterte Stockwerke – letztere erfasst der Vivoactive 3 allerdings nur sporadisch.

Die Uhr eignet sich unter anderem beim Laufen und Joggen, Radfahren, Schwimmen oder sogar beim Golfen, um Entfernungsangaben auf dem Grün zu erhalten. 15 Sportapps sind vorinstalliert. Für Abwechslung während des Sporttreibens sorgen bis zu 500 Songs, die sich per Bluetooth übertragen lassen. Garmin erlaubt unter anderem die Verwendung vorinstallierter Trainingseinheiten. Mit Garmin Pay ist darüber hinaus kontaktloses Bezahlen möglich. Der Funktionsumfang ist so groß, dass man sich erst einmal einarbeiten muss. Den Individualisierungsoptionen sind fast keine Grenzen gesetzt. Die Akkudauer hängt von der Art der Verwendung ab. Bis zu sieben Tage ohne Laden sind möglich, mit aktiviertem GPS und Musik reduziert sich die Laufzeit hingegen auf rund fünf Stunden.

Frisch, bunt und ansprechend geht es in der App »Garmin Connect« zu. Die wichtigsten Infos erfasst man sofort. Wie ist es um die Herzfrequenz bestimmt? Was ist mit Schritten und Stockwerken, Stress, Kalorien und Schlaf? Wie haben sich die Werte im Vergleich zu gestern und in der Wochenübersicht entwickelt? Insgesamt macht es viel Spaß, die persönlichen Ergebnisse auszuwerten.

Für Sportler ist die Garmin Vivoactive 3 Music sehr gut geeignet, Allrounder spricht sie auch aufgrund des eingeschränkten App-Angebots weniger an.

Bei so einem günstigen Preis kann man von einer Smartwatch nicht allzu viel erwarten. Entsprechend überrascht sind wir über das solide Metallgehäuse bei der Simvalley SW-300.hr, das einen stabilen Eindruck macht. Das 1,3 Zoll große LC-Display lässt sich gut ablesen, kann mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixeln bei der Schärfe aber mit teureren Modellen nicht ganz mithalten.

Die Uhr hat einen Kalender, einen Musikplayer, eine Stoppuhr, einen Taschenrechner, eine Erinnerungsfunktion daran, genug zu trinken, und eine Wetteransage an Bord. Allerdings liefert sie nur Informationen aus Shenzhen. Wie man den eigenen Ort angibt, bleibt ein Rätsel. Mit iOS- und Android-Smartphones koppelt sich die Simvalley über Bluetooth. Als App zur Auswertung einiger Fitnessdaten und des Schlafverhaltens wird »FundoPro« unterstützt.

Die Herzfrequenzmessung klappt ganz genau, zudem zählt die SW-300.hr die zurückgelegten Schritte. Die Bedienung über Wischgesten und den seitlichen Druckknopf gelingt gut. Die Akkulaufzeit ist mit rund zwei Tagen überschaubar. Telefonieren gelingt mit der Uhr ebenfalls, insofern eine Verbindung zum Smartphone besteht. Die Sprachqualität ist für die Preisklasse akzeptabel. Alle, die sich mit einer Smartwatch erstmals vertraut machen wollen, begehen mit der Simvalley keinen Fehler. Aber große Lust, unbedingt eine smarte Uhr am Handgelenk tragen zu müssen, kommt mit dem Einsteigermodell nicht auf.

Schade, die Simvalley PW-450 hätte als recht preiswertes Modell für um die 80 Euro durchaus das Zeug für eine Empfehlung gehabt, wenn sie ihr Potential nicht verschenken würde. Einen dicken Minuspunkt gibt es für das 1,22 Zoll große Display. Das löst zwar recht ordentlich auf, aber völlig unverständlich ist, warum der untere Bereich des Bildschirms nicht zu gebrauchen ist. Hier ist der drucksensitive Zurück-Button angebracht und die kreisrunde Ansicht hört abrupt auf. Besonders sichtbar wird das, wenn man eine klassische Analoguhr mit Ziffernblatt ausgewählt hat: Die 5, die 6 und die 7 sind abgeschnitten.

Die Ausstattung ist dafür sehr umfangreich: Über eine Nano-SIM-Karte erlaubt die Smartwatch Telefonie ohne Smartphone, außerdem zeigt sie Push-Nachrichten vom Mobiltelefon an. Zu den Fitness-Features zählen Schrittzähler, Herzfrequenzsensor, Kalorienrechner, Stoppuhr und Schlafüberwachung. Zudem kann man über die Simvalley die Musikwiedergabe steuern. Dass App-Angebot ist ansonsten überschaubar.

Der Magnetstecker mit vier Kontakten zum Laden könnte besser halten. Eine Akkuladung reichte im Test für einen Betrieb von rund zwei Tagen. Der Datenaustausch gelingt über die App »Simvalley PhoneWatch«. Alles in allem ist die Simvalley PW-450 eine ordentliche Einsteiger-Smartwatch mit kleineren Schwächen.

Die Garmin Vivomove HR ist der Wolf im Schafspelz – eine Smartwatch, die man auf den ersten Blick nicht als solche erkennt. Schließlich versteckt sie sich in einer klassischen Analoguhr, die es in unterschiedlichen Designs gibt, beispielsweise mit Roségold. Schick ist sie in jedem Fall und für sportliche Outdoor-Einsätze eigentlich fast zu schade. Hinter dem Kristallglas verbirgt sich auch ein OLED-Touchdisplay. Die Schrift könnte etwas schärfer sein. Das Display erwacht, sobald man das Handgelenk dreht. Nervig: Um freie Sicht auf die Digitalanzeige zu haben, fahren die Zeiger nach Berührung des Glases nach oben auf die Stellung 10 nach 10, erlischt das Panel, zeigen sie wieder die korrekte Uhrzeit an. Streicht man über die Uhr, werden die zurückgelegten Schritte, die erklommenen Stockwerke, Datum, Uhrzeit, Stress-Level, verbrannte Kalorien, Wetterdaten, die Herzfrequenz, eingehende Nachrichten und der Musikplayer angezeigt.

Das hochwertige Kristallglas erweist sich hier als Nachteil: Nach wenigen Wischbewegungen mit dem Finger ist das Glas mit Abdrücken und einer unansehnlichen Schicht überzogen, regelmäßiges Reinigen ist also dringend erforderlich. Andere Gläser sind hier deutlich weniger anfällig. Die erstiegenen Stockwerke werden nur unregelmäßig erfasst, die aufgeführte Zahl stimmt nicht. Der Akku hält bis zu fünf Tage. Amazon-Kunden, die die Vivomove HR länger im Einsatz haben, bemängeln, dass die Zeiger öfter neu kalibriert werden müssen.

Ihr volles Potential entfacht auch die Garmin Vivomove HR erst im Zusammenspiel mit einer App. So lässt sich unter anderem die Schlafaktivität ermitteln.

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Kommentare

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Zeev
Zeev

Vielleicht einfach noch mal belesen – 5 bar/atm sind nicht 50Meter wasserdicht.

Veronika Weed
Veronika Weed

Die Information, dass Samsung es nicht schafft, für deren Smartwatches eine Android-App zu entwickeln, die 1. zu allen Android-Smartphones kompatibel ist (merkt man erst beim Versuch der Inbetriebnahme) und 2. nicht jedes Update dieser App noch mehr Fehler beinhalten würde, sollte in einem solchen Test nicht verschwiegen werden.
Lest doch mal die vernichtenden Rezessionen zur App „Samsung Gear“ im Play-Store…
Und das bei einer 350.– € Smartwatch.
Dadurch ist die Samsung Gear bzw. deren Nachfolger für viele nicht mal rudimentär verwendbar und nur als überteuerter Briefbeschwerer nutzbar.

Kristian
Kristian

Immerhin kostet sie kein Vermögen. Und wer sich mit einem nicht-Samsung Handy eine Galaxy Watch holt und dann beschwert, soll sich doch eine Apple Watch holen. Achja. Wenn Apple Produkte nur für ihre eigenen Kunden herausbringt, beschwert sich keiner. Aber wenn Samsung günstigere Uhren für den kompletten Android-Markt verfügbar machen möchte, sind sie diejenigen, die den Fehler machen? Habe selber eine Galaxy Watch und noch keinen Fehler gehabt, alles einwandfrei. Solange man kein iPhone hat, heißt 80% der Menschheit, ist jede Apple Watch ein noch überteuerterer Briefbeschwerer. Und selbst wenn man noch eine Apple Watch 3 oder 4 hat, ist… Mehr... »

Oliver Mangold
Oliver Mangold

wo ist denn im Vergleich die Gear sport?

Torsten Steinborn
Torsten Steinborn

Ich weiß nicht wer die Fitness Uhren getestet hat, die Leute haben keine Ahnung
z.b. Fitbit Uhr kannst viel mehr als sie angegeben haben zum Beispiel kann man auf der Uhr 200 Lieder speichern. Die kann man über einen Bluetooth Kopfhörer hören. So Brauch mal kein Handy mit zu führen bei laufen

doering
doering

na ist doch logisch werbe einnahmen sind unerlässlich das siehst du auch bei chip mit samsung handys

Redaktion
Redaktion

Wir erhalten von keinem Hersteller Geld. Unsere Tests sind absolut frei und unabhängig. Wie wir uns finanzieren können Sie hier nachlesen: https://www.allesbeste.de/ueber/

Markus Schwarz
Markus Schwarz

Braucht man net wirklich dat Zeugs, aber fürs Ego …….

Dirk Jägeler
Dirk Jägeler

Tag Heuer Modular 45….

Stefan Kaufhold
Stefan Kaufhold

Ich hab die Samsung S2, werde mir aber die S3 holen bei Gelegenheit.

Rob Van Gelderen
Rob Van Gelderen

Meine AppleWatch der 1e Serie funktioniert noch tadellos auch mit der neue Updates.
Also ich brauche noch kein neue.
Vielleicht mal wen der 5e oder 6 e rauskommt

Martin Walker
Martin Walker

ich vermisse hier noch die marke garmin und suunto. die haben auch reichlich akkukapazität

Günnör Saalpick
Günnör Saalpick

Letztendlich ist es der Mensch der sich bewegen muss und die Uhr hat keinen Einfluss darauf wie weit oder schnell jemand läuft.

Mathias Bach
Mathias Bach

Die beste Outdoor Watch und die coolste Haptik vom Gehäuse her, Hat die Garmin Fenix 3 oder 5 mit Metallarmband in der Saphir Edition!
Das beste Display und von den Smartwatch Funktionen bietet die Apple Watch! Meine Meinung! Die Samsung Samsung S3 für die Androit User, die Fenix kommt mit beidem klar!

Jan Rutsch
Jan Rutsch

Problem ist nur, es handelt sich dabei um eine Garmin!✌️ Apple Watch ok. Aber Garmin kann viel, nur nichts richtig.

Florian L. Klein
Florian L. Klein

Für mich ist Haltbarkeit und Langlebigkeit wichtig. Meine G Watch R ist drei Jahre alt, funktioniert problemlos und bekommt regelmäßig Software-Updates. 5 Jahre Lebensdauer sollten es mindestens werden.

Detlef Roß
Detlef Roß

Am besten sieht die Apple Watch nur an einem Frauenhandgelenk aus, für Männer finde ich sie sehr unpassend, vor allem dann, wenn man eigentlich bisher als Mann nie eine Uhr getragen hat !
Ich finde mir steht sie an meiner Hand überhaupt nicht !

Paul Panzer
Paul Panzer

beste ist miiband 2

kostet wenig akku extrem und alle wichtigen Funktionen

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01N011RPS/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1512930711&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=xiaomi+mi+band&dpPl=1&dpID=414uwNeMDhL&ref=plSrch

ps: wer braucht eine Armbanduhr die mehr an der Steckdose ist als am arm

Thomas Holze
Thomas Holze

Die Asus hat einen Puls messer