Die beste Smartwatch

Die beste Smartwatch ist die Apple Watch Series 3 – zumindest für iPhone-Besitzer. Sie ist mit GPS- und Pulssensor, Barometer und mindestens acht Gigabyte Speicher sehr umfangreich ausgestattet, arbeitet flott und ist einfach zu bedienen. Sinnvoll nutzbar ist sie aber nur mit einem iPhone. Wer ein Android-Smartphone nutzt, für den ist die Samsung Gear S3 unsere Empfehlung.

Bei ihrer Markteinführung vor wenigen Jahren galt die Smartwatch als das ultimative Technik-Gadget, das man einfach haben muss. Inzwischen ist der Hype merklich abgeflaut, so gefragt wie ursprünglich erwartet, sind die cleveren Uhren nicht. Und das, obwohl das Einsatzspektrum von Smartwatches sehr breit ist: Mit den Mini-Computern am Handgelenk kann man telefonieren, Nachrichten lesen, Musik hören, sich den Weg zeigen lassen, die Herzfrequenz überwachen und die eigene Fitness messen.

Wir haben sieben aktuelle Modelle zum Preis zwischen 220 und 400 Euro getestet. Dabei handelt es sich ausschließlich um Smartwatches bekannter Marken, die allesamt ein iPhone und/oder ein Android-Smartphone erfordern, um in Betrieb genommen und mit vollem Funktionsumfang genutzt werden zu können.

Eines schon vorweg: Kein Mensch braucht unbedingt eine Smartwatch. Für manche kann sie aber eine sinnvolle Ergänzung sein, etwa, wenn man nicht ständig aufs Handy gucken will. Eine Smartwatch ist und bleibt ein Luxusartikel für Technik-Begeisterte.

Den größten echten Mehrwert bringen Smartwatches als Fitness-Tracker. Aber wer sich nur dafür interessiert, spart mit einem reinen Fitness-Armband viel Geld.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die beste fürs iPhone

Apple Watch Series 3

Test Smartwatch: Apple Watch Series 3
Mehr Ausstattung als die Apple Watch Series 3 bietet aktuell keine andere Smartwatch.

Die Apple Watch Series 3 ist eine ausgereifte multifunktionale Smartwatch mit vielen Fitness-Funktionen und ausgeklügeltem Herzfrequenzmesser. Die Bedienung ist sehr durchdacht, das Display bereitet Freude und die Ausstattung ist umfangreich. In der teureren Variante mit eSim kann sich die Uhr vom mitgeführten iPhone weitgehend emanzipieren, was unter anderem Telefonate und Musik-Streaming ermöglicht.

Die beste für Android

Samsung Gear S3 Frontier

Test Smartwatch: Samsung Gear S3 Frontiers
Über ihre drehbare Lünette ist Samsungs Gear S3 Frontier ist extrem einfach zu bedienen, hinzu kommt der große Funktionsumfang.

Mehr Bedienkomfort als bei der Samsung Gear S3 Frontier geht kaum: Die drehbare Lünette und der tolle Touchbildschirm sorgen dafür, dass man sich mit der Smartwatch sofort anfreundet. Die Verarbeitung ist exzellent, zur umfangreichen Ausstattung gehören unter anderem GPS, Pulsmesser und Barometer. Für Android-Nutzer gibt es derzeit keine bessere Alternative.

Für Sportler

Huawei Watch 2

Test Smartwatch: Huawei Watch 2
Die Huawei Watch 2 hat ein gutes Display, läuft flott und bietet für Sportler zahlreiche Features.

Die Huawei Watch 2 ist eine grundsolide Arbeitsbiene, die vieles richtig gut kann und keine nennenswerte Schwäche hat. Das Display ist ansprechend, das Betriebstempo flott und die Ausstattung kommt speziell Sportlern sehr gelegen. Hierzu zählen unter anderem ein Herzfrequenzmesser und zahlreiche Trainings-Funktionen.

Vergleichstabelle

Die beste fürs iPhoneDie beste für AndroidFür Sportler
Modell Apple Watch Series 3 Samsung Gear S3 Frontier Huawei Watch 2 Samsung Gear S3 Classic Casio WSD-F20 Asus Zenwatch 3 Fitbit Ionic
Test Smartwatch: Apple Watch Series 3Test Smartwatch: Samsung Gear S3 FrontiersTest Smartwatch: Huawei Watch 2Test Smartwatch: Asus ZenWatch 3Test Smartwatch: Fitbit Ionic
Pro
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gutes Display
  • Flottes Arbeitstempo
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Farbige Karte
  • Offline-Funktion der Karten
  • Sehr robust
  • Uhrzeitanzeige bei leerem Akku
  • Sehr gutes Display
  • Schnellladefunktion
  • Programmierbare Tasten
  • Sehr gutes Display
  • Einfache Bedienung
  • Viele Fitness-Funktionen
Contra
  • Keine dauerhafte Anzeige der Uhrzeit
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Etwas schwache Freisprechfunktion
  • Schlechte Ablesbarkeit im direkten Sonnenlicht
  • Etwas schwache Freisprechfunktion
  • Sehr klobig
  • Kein Pulssensor
  • Kein GPS
  • Keine Pulsmessung
  • Bedienung nicht ganz intuitiv
  • Wenige Apps
  • Teuer
Bester Preis
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So haben wir getestet

Alltagsnähe war in unserem Test das entscheidende Kriterium. Wie schlägt sich eine Smartwatch im täglichen Umgang, welche Funktionen bietet sie, und wie lassen sich diese bedienen? Außerdem haben wir natürlich darauf geachtet, wie oft und nach welcher Betriebsdauer die smarte Uhr aufgeladen werden muss. Zudem legten wir den Fokus darauf, mit welchen Smartphones bzw. Smartphone-Betriebssystemen die Smartwatches zusammenarbeiten.

Smartwatch Test: Testsieger ist die Apple Watch Series 3.
Unsere Testkandidaten in der Übersicht (auf dem Bild fehlt die Asus Zenwatch 3): Apple Watch Series 3, Fitbit Ionic, Casio WSD-F20 (obere Reihe), Samsung Gear S3 Classic, Samsung Gear S3 Frontier und Huawei Watch 2 (untere Reihe).

Was kann eine Smartwatch?

Keine Frage, Smartphones sind aus unserem Alltag inzwischen nicht mehr wegzudenken. Ihre Vorteile liegen als mobile Alleskönner auf der Hand. Und das Wichtigste: Sie arbeiten und funktionieren vollkommen autark. Smartwatches hingegen sind vom Massenmarkt noch weit entfernt. Aus der Nische für Technik-Freaks sind sie bisher nicht herausgekommen.

Die smarten Uhren eignen sich primär für alle, die permanent darüber informiert werden möchten, was auf ihrem Handy los ist, wer schreibt oder anruft oder welche Termine anstehen. Sie dienen außerdem quasi als verlängerter Arm und ermöglichen es, bestimmte Apps direkt über die Uhr zu starten, sich beispielsweise über das Wetter zu informieren, Börsenkurse abzurufen oder Musik abzuspielen die, bei ausreichend großem Uhrenspeicher auch auf der Uhr selbst gespeichert werden kann.

Praktischer Begleiter für Sport und Alltag

Smartwatches übernehmen darüber hinaus häufig Funktionen von Fitness-Trackern. Sie zeichnen beim Radfahren oder Joggen zurückgelegte Strecken auf, zeigen verbrauchte Kalorien, die maximale Geschwindigkeit sowie den Herzschlag an und fungieren zudem als Navi. Da inzwischen so gut wie alle Smartwatches einen eigenen GPS-Sensor an Bord haben, kann man zumindest beim Sporttreiben das Smartphone zu Hause lassen, und die Fitnessdaten trotzdem tracken.

Ansonsten unterscheidet man Smartwatches mit und ohne SIM-Karte. Erstere ermöglichen es, autonom am Handgelenk als echter Smartphone-Ersatz eingesetzt zu werden. Telefonieren und Internetnetfunktionalitäten sind ohne Smartphone oder WLAN in der Nähe möglich, allerdings braucht man dafür, je nach Anbieter, entweder einen separaten Mobilfunkvertrag oder eine Multi-SIM-Option, die meist ebenfalls eine monatliche Gebühr kostet.

Ohne SIM-Karte muss eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone aufgebaut werden, um den maximalen Bedienkomfort und Funktionsumfang nutzen zu können. Von unseren getesteten Modellen bieten die Hersteller spezielle und teurere Varianten der Apple Watch Series 3 und der Huawei Watch 2 zum eigenständigen Surfen und Telefonieren an.

Konkurrierende Betriebssysteme

Bei Smartwatches ist es wie mit Smartphones, Tablets und Desktop-PCs: Die Hersteller setzen auf unterschiedliche Betriebssysteme. Apple stattet seine Uhren mit watchOS 4 aus und schottet sich damit wie üblich komplett ab. Ein Zusammenspiel mit Android oder Windows Smartphones ist nicht möglich.

Bei Samsung kommt Tizen zum Einsatz, das mit dem iPhone zumindest mit Einschränkungen kompatibel ist.

Android Wear ist aktuell am verbreitetsten, hierauf vertrauen unter anderem Huawei, Fossil, Casio oder Tag Heuer. iPhones sind hier ebenfalls nur mit Einschränkungen willkommen. Das aktuelle Android Wear 2.0 hat den Google Play Store auf die Smartwatch geholt, sodass man direkt von hier aus Apps installieren kann. Ebenfalls zum Portfolio gehört der Sprachdienst Google Assistant.

Vierter im Bunde ist Fitbit OS, das Betriebssystem des Herstellers Fitbit. Die gute Nachricht: Fitbit OS ist offen gegenüber Android-Smartphones, iPhones und neueren Windows Phones, richtet sich bisher aber primär an Fitness-Freaks.

Testsieger: Apple Watch Series 3

Die Apple Watch Series 3 ist zur Zeit die ausgereifteste Smartwatch auf dem Markt. Man findet sich auf Anhieb zurecht, die Bedienbarkeit ist wie immer bei Apple vorbildlich, hinzu kommen bei der Series 3 ein sehr schneller Prozessor mit kurzen Reaktionszeiten. Aber das hat einen Haken: Sinnvoll nutzbar ist die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone.

Zwar kann man die Apple Watch Series 3 mit Cellular-Option grundsätzlich auch weitgehend ohne Smartphone betreiben, zur Einrichtung ist aber zwingend ein iPhone erforderlich. Auch Zugang zum AppStore hat man nur über die Watch-App auf dem iPhone. Damit macht die Apple Watch für Besitzer von Android-Smartphones letztlich keinen Sinn.

Die beste fürs iPhone

Apple Watch Series 3

Test Smartwatch: Apple Watch Series 3
Mehr Ausstattung als die Apple Watch Series 3 bietet aktuell keine andere Smartwatch.

Modelle und Ausstattung

Die Apple Watch Series 3 gibt es nicht nur mit verschiedenen Armbändern und zusätzlicher Cellular-Funktion (dazu später mehr), sondern auch in unterschiedlichen Gehäuse-Größen. Die Apple-Angaben »38 mm« bzw. »42 mm« beziehen sich dabei immer auf die Höhe der Uhr. Die 38,6-mm-Variante ist 33,3 mm breit, das Modell mit 42,5 mm kommt auf eine Breite von 36,4 mm. Die Tiefe ist mit 11,4 mm stets identisch. Auf das Gewicht wirken sich die unterschiedlichen Maße nicht nennenswert aus.

Die günstigste Variante kommt mit Aluminiumgehäuse, es gibt sie aber auch in Edelstahlausführung – für 200 Euro mehr. Ein schickeres Armband schlägt dann gleich nochmals mit mindestens 100 Euro zu Buche, in der Hermès-Variante wird es dann richtig teuer. Zu guter letzt gibt es auch noch die Watch Edition mit Keramikgehäuse für stolze 1.400 Euro.

Wir hatten eine Apple Watch Series 3 in Space Grau mit Aluminiumgehäuse und Sportarmband in der 38-mm-Version im Test. Im direkten Vergleich mit den größeren Displays anderer Smartwatches keimt schnell der Wunsch auf, etwas mehr Platz auf dem Mini-Bildschirm zu haben. Die preisliche Differenz zur größeren Version liegt bei 30 Euro – Geld, das in diesem Fall gut angelegt ist, sofern das eigene Handgelenk groß genug ist.

Apple bietet seine aktuelle Smartwatch in verschiedenen Farbausführungen und mit 38- bzw. 42-mm-Display an.

Während das kleinere OLED-Display mit 272 x 340 Pixeln auflöst, stellt das größere 312 x 390 Bildpunkte dar. In beiden Fällen ist die Ansicht sehr scharf, der Bildschirm reagiert äußerst präzise auf Touch- und Wischbewegungen. Das Aluminium-Gehäuse ist leicht und sehr stabil.

Mehr Funktionen sind aktuell nicht möglich

Ausstattungstechnisch ist die Apple Watch Series 3 momentan das Nonplusultra. Sie ist wasserdicht bis 50 Meter und kann Apple zufolge nicht nur beim Schwimmen im Pool oder See, sondern sogar im Meer getragen werden.

An Bord befinden sich ein barometrischer Höhen- und ein Herzfrequenzmesser, Beschleunigungs- und Gyrosensor, GPS, WLAN und Bluetooth 4.2. In der günstigeren GPS-Version hat Apple 8 Gigabyte Speicher verbaut, Käufer mit GPS und Cellular kommen in den Genuss der doppelten Speicherkapazität. Diese erkennt man übrigens an der Krone mit dem roten Punkt.

Arbeitsleistung, watchOS 4 und Siri

Im Vergleich zum Vorgängermodell arbeitet die Apple Watch Series 3 spürbar flotter. Dafür verantwortlich ist der nach Apple-Angaben um 70 Prozent schnellere Prozessor mit zwei Kernen. Zudem wurde ein neuer Wireless-Chip verbaut. Das Betriebssystem watchOS 4 läuft auf der Uhr ungemein flüssig und stabil. Apps starten blitzschnell und ohne nennenswerte Wartezeit, auch die Rückkehr auf den Homescreen gelingt ohne Verzögerung. Brauchte man früher bei Apps von Drittanbietern noch Geduld, so ist mittlerweile nach rund zwei Sekunden alles erledigt. Performance-mäßig bereitet die Apple-Uhr damit keine Probleme.

Ebenfalls gefällt, dass die Sprachassistentin Siri Anfrageergebnisse nicht mehr nur auf dem Display der Watch 3 anzeigt, sondern neuerdings auch per Sprache antwortet. Auch dieser Dienst klappt so vorzüglich, wie man ihn von iPhone und iPad her kennt.

Bedienung

Das neue watchOS 4 punktet durch praktische Watchfaces, die unter anderem Nachrichten, Kalendereinträge, Erinnerungen, Aktienkurse oder Fotos anzeigen. Was man hier sehen möchte, legt man selbst fest. Zur Auswahl stehen eine große Anzahl an Watchfaces oder Ziffernblätter, die man auch noch weitgehend anpassen kann, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Neue Ziffernblätter wählt man über die Watch-App auf dem iPhone aus. Hier kann man auch zahlreiche Einstellungen vornehmen. Das ist im Zweifel einfacher, als sich auf dem winzigen Bildschirm der Watch abzumühen. Änderungen werden sofort auf die Watch übertragen.

Über die Watch App auf dem iPhone gelangt man auch ins AppStore der Apple Watch. Hier steht eine riesige Auswahl an Apps zur Verfügung, die das Angebot von Android Wear in den Schatten stellt. Allerdings ist die Funktionalität der meisten Drittanbieter-Apps relativ beschränkt. Sie fungieren immer letztlich nur als Erweiterung der jeweiligen App auf dem iPhone, auch weil Apple den Apps Zugriff auf wichtige Systemfunktionen der Watch verweigert.

Im Gegensatz zu Samsungs Gear S3 kann die Apple Watch die Uhrzeit nicht dauerhaft anzeigen, dafür wird aber Akku gespart. Erst eine Armbewegung oder ein Fingertipp aktivieren die Anzeige. Das klappte im Test stets einwandfrei und ist alles andere als störend.

Bedient wird die Apple Watch einerseits durch Wischgesten, andererseits über die Buttons und die drehbare Krone. Welche Funktion sich wo versteckt, erschließt sich nicht immer sofort, da braucht es etwas Eingewöhnungszeit – aber das ist bei anderen Smartwatches ähnlich.

Ob beim Sport, Musikhören oder im Alltag mit Wetterinfos und Terminerinnerungen: Die Apple Watch Series 3 klinkt sich in viele Lebensbereiche.

Prinzipiell kann man sich Textnachrichten und Emails anzeigen lassen. Längere Texte auf der Uhr zu lesen, ist aber eher was für Masochisten. Wir haben die Email-Benachrichtigungen schnell deaktiviert. Kurze Textnachrichten sind dagegen noch recht gut lesbar.

Zum Beantworten von Nachrichten oder Emails stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Am einfachsten ist es, Nachrichten einfach über Siri zu diktieren. Das klappt wie gewohnt gut, sofern man nicht allzu ungewöhnliche Wörter verwendet und die Umgebung nicht zu laut ist. Diskreter ist die Eingabe über das Display. Hierzu wird keine Tastatur eingeblendet, die wäre viel zu klein. Stattdessen kann man einzelne Buchstaben handschriftlich aufs Display malen. Das funktioniert erstaunlich gut, ist aber für längere Texte zu umständlich. Am Ende zieht man lieber das Smartphone aus der Tasche und schreibt den Text dort.

Das gilt auch für viele andere Funktionen: Am besten funktioniert die Apple Watch zur Anzeige von Benachrichtigungen über neue Messages, Emails, Termine oder News. Zur Eingabe von Daten oder Befehlen verwendet man am besten Siri – oder macht es gleich auf dem iPhone. Die Apple Watch fungiert damit vor allem als Benachrichtigungs-Erweiterung des iPhones – und teilweise als dessen Fernbedienung.

Spielt man etwa über das iPhone Musik per Airplay auf Lautsprecher in der Wohnung ab, zeigt die Apple Watch automatisch den aktuellen Titel an. Das funktioniert sogar mit Sonos-Lautsprechern klaglos. Man kann Titel überspringen, die Musik stoppen und über die Krone sehr bequem und prompt die Lautstärke regeln, was im Alltag wirklich praktisch ist.

Auch als Navigationssystem kann man die Apple Watch benutzen. Eine neue Route kann man entweder über Siri direkt an der Apple Watch starten oder indem man eine Adresse in einem Kontakt oder einer Textnachricht auswählt. Man kann die Navigation aber auch über die Karten-App auf dem iPhone starten.

Bei der Routenführung verzichtet Apple auf eine Kartendarstellung auf der Uhr, auf dem kleinen Bildschirm wäre ohnehin kaum etwas zu erkennen. Stattdessen wird nur die Routenführung angezeigt. Optional sagt Siri auch an, wann man wo abbiegen muss.

Praktisch ist die Routenführung natürlich vor allem wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Dabei muss man nichtmal auf die Uhr schauen. Über sanfte »Taps« signalisiert die Uhr am Handgelenk, wann man wohin abbiegen muss: Taps in gleichmäßigem Abstand bedeuten, dass man bei der nächsten Kreuzung rechts abbiegen muss, Taps mit Unterbrechungen, dass man links abbiegen muss.

Perfekter Fitness-Trainer mit Musik

Sportbegeisterte kommen mit der aktuellen Apple Watch voll auf ihre Kosten. Bei diversen sportlichen Ertüchtigungen zeichnet sie allerhand Fitness-Werte und die zurückgelegte Strecke auf. Ringe, die sich je nach Bewegungsfortschritt schließen, motivieren dazu, noch eine kleine Trainingsrunde dranzuhängen.

Aus den Pulsdaten berechnet die schlaue Uhr zudem die maximale Sauerstoffaufnahme, den VO2max-Wert, der ein wichtiger Indikator für den Trainingsfortschritt darstellt. Der integrierte Höhenmesser macht es möglich, die absolvierten Etagen in den eigenen vier Wänden zu erfassen. Alle Werte sind plausibel und werden ansprechend dargestellt.

Die Herzfrequenz-App hat Apple überarbeitet. Sie schlüsselt nun die Messergebnisse noch detaillierter auf, gibt unter anderem Einblicke in Erholungs- und Ruhepausen oder wie sich der Puls während des Trainings oder bei Atemübungen verhält. Auf Wunsch bekommt man eine Nachricht, sollte ein bestimmter Schwellenwert überschritten werden, während man nicht aktiv ist. Apple unterstützt zudem das Koppeln der Uhr mit bestimmten Fitness-Geräten. Gut gefallen haben uns auch die Animationen in der Workout-App.

Damit die Joggingrunde versüßt wird, kann die Apple Watch Series 3 die Musikwiedergabe auf dem iPhone steuern oder Playlists auf der Watch speichern, sodass man auch ohne Smarphone Musik hören kann. Mitglieder von Apple Music haben zudem Zugriff auf Apples komplette Streaming-Bibliothek, dazu ist natürlich eine Internetverbindung erforderlich.

Was bringt die Cellular-Variante?

Mit dem iPhone gekoppelt ermöglicht die Apple Watch Telefonie in exzellenter Qualität. Gesprächspartner merken gar nicht, dass man mit seinem Handgelenk plaudert. Praktisch ist das etwa bei Hausarbeiten zuhause, aber auch im Auto kann man so erstaunlich gut telefonieren. In der Öffentlichkeit wird wohl niemand gerne über die Apple Watch Gespräche führen.

Für maximale Unabhängigkeit bietet Apple seine Uhr in der teureren Variante GPS + Cellular an. Das ist etwas verwirrend, denn auch die Version ohne SIM-Kartenerweiterung hat GPS an Bord und heißt daher Series 3 GPS.

Die Cellular-Variante kostet in allen Versionen 80 Euro mehr. Damit ist die Watch auch ohne iPhone über LTE- und UMTS mit dem Internet verbunden und auch Telefonate sind dann ganz ohne iPhone möglich. Die Einsatzszenarien dafür sind aber ziemlich begrenzt, schließlich hat man heutzutage sein Smartphone ohnehin in fast jeder Lebenslage griffbereit. Ob man unbedingt beim Joggen oder beim Schwimmen telefonisch erreichbar sein muss, muss jeder für sich entscheiden.

Telefonie auch ohne iPhone möglich

In der Apple Watch Series 3 GPS + Cellular steckt keine klassische SIM-Karte, sondern eine so genannte eSIM, die elektronisch per QR-Code aktiviert wird. Vorteil: Man kann dieselbe Rufnummer und das Datenvolumen des iPhone benutzen. Eine passende Option bietet aber momentan nur die Telekom an. Hierfür entstehen monatliche Kosten in Höhe von 4,95 Euro, für Kunden der Apple Watch Series 3 entfällt für die ersten sechs Monate jedoch der monatliche Grundpreis. Kleiner Haken: Das Mobilfunkangebot der Telekom kann nur in Deutschland genutzt werden, Roaming im Ausland wird nicht unterstützt. Größerer Haken: die Mobilfunkverbindung zehrt mächtig am Akku.

Akkulaufzeit

Wie lang die Apple Watch Series 3 mit einer Akku-Ladung auskommt hängt maßgeblich vom persönlichen Nutzungsverhalten ab. Bis zu zwei Tage sind möglich, wenn man beispielsweise nur Nachrichten abruft, gelegentlich Apps startet und ab und zu auf die Uhr schaut. Apple selbst gibt 18 Stunden bei App-Nutzung und 30-minütigem Training an (90 Display-Aktivierungen durch Armheben, 90 Benach­richtigungen, 45 Minuten App-Nutzung und 30 Minuten Training mit Musik von der Apple Watch über Bluetooth). Generell sinkt die Akkulaufzeit, wenn GPS benötigt wird.

Der schlimmste Akku-Killer ist allerdings die Telefonie. Wird per Bluetooth-Verbindung zum iPhone geplaudert, sind drei Stunden drin. Bei einer direkten LTE-Verbindung geht der Apple Watch schon nach einer Stunde die Luft aus. Immerhin: Nach rund 1,5 Stunden ist der Akku wieder zu 80 Prozent geladen, zwei Stunden sind erforderlich, um die volle Leistung herzustellen.

Aber nicht nur der Akku der Smartwatch ist ein Problem, die ständige Bluetooth-Verbindung zum Smartphone saugt auch beträchtlich am Akku des iPhones. Wer ohne Apple Watch mit dem Akku des iPhones gerade so durch den Tag kommt, kann sich mit der Apple Watch darauf einrichten, dass das iPhone schon am Nachmittag an die Steckdose muss.

Insgesamt ist die Apple Watch Series 3 eine sehr multifunktionale Smartwatch mit etlichen nützlichen Fitness-Features und sehr einfacher Bedienung. Schade, dass die Uhr lediglich in Verbindung mit einem iPhone genutzt werden kann.

Apple Watch Series 3 im Testspiegel

Insgesamt fällt das Medienecho auf die Apple Watch Series 3 sehr positiv aus. Die Kollegen von Computer Bild (11/2017) beispielsweise loben den Funktionsumfang und haben nur einen echten Kritikpunkt:

»Die Apple Watch Series 3 ist gut ausgestattet: GPS-Sensor, Barometer, Pulssensor, eingebaute eSIM. Das Betriebssystem watchOS 4 bietet mehr Fitness-Funktionen und ein neues Siri-Watch-Face. Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas verändert. Der Prozessor arbeitet flotter. Die Akkulaufzeit enttäuscht.«

Spiegel Online (09/2017) hebt die optimierten Kommunikationsmöglichkeiten hervor:

»Endlich hat die Apple Watch LTE. In Kombination mit einem Paar Bluetooth-Kopfhörern ist die Series 3 damit ein kleines und leichtes Kommunikations- und Unterhaltungszentrum für unterwegs. Man muss halt im Blick behalten, was man ihr alles gleichzeitig zumutet – und man sollte die Telefoniefunktion nur nutzen, wenn es sein muss.«

Ein insgesamt sehr gelungenes Gesamtpaket attestiert das Online-Portal Curved (09/2017) der aktuellen Apple Watch:

»Dank konsequenter Weiterentwicklung hat Apple mit der Series 3 den sehr guten Kompromiss aus Smartwatch, Fitnesstracker und Mini-Telefon geschaffen. Endlich kann ich meinen Kindheitstraum verwirklichen und wie Michael Knight über meine Uhr telefonieren.«

Die Tester von CHIP (11/2017) haben der Smartwatch von Apple das Testurteil »sehr gut« verliehen:

»Zahlreiche neue Features, LTE-Unterstützung mit eSIM und noch besserer Akku: Die Apple Watch Series 3 erklimmt die Spitze unserer Bestenliste der Smartwatches und stellt damit alle anderen Hersteller in den Schatten. Die erste Apple Watch, die komplett ohne iPhone arbeiten kann, ist zweifelsfrei ein Stück richtig starke Technik.«

Kritik äußert die Stiftung Warentest (11/2017) hingegen an den Datenschutzbestimmungen von Apple:

»Die Daten­schutz­erklärung von Apple beginnt freundlich mit dem Hinweis auf ‚Praktiken zum Schutz der Persönlich­keits­rechte‘. Doch damit ist es nicht weit her. Etwa in der Mitte steht: ‚Apple gibt personenbezogene Daten an Unternehmen weiter, die Dienst­leistungen erbringen, wie zum Beispiel die Kreditgewährung.‘ Besitzer der Apple Watch erhalten später vielleicht einen über­teuerten oder gar keinen Kredit und wissen nicht einmal, warum.«

Alternativen

Auch für Android-Fans gibt es glücklicherweise schlaue Uhren, die mit dem Apple-Modell mithalten können. Speziell Samsung hat hier mit der Gear S3 eine sehr empfehlenswerte Smartwatch in zwei Varianten auf den Markt gebracht, die sich lediglich optisch unterscheiden.

Die beste für Android

Samsung Gear S3 Frontier

Test Smartwatch: Samsung Gear S3 Frontiers
Über ihre drehbare Lünette ist Samsungs Gear S3 Frontier ist extrem einfach zu bedienen, hinzu kommt der große Funktionsumfang.

Die Samsung Gear S3 Frontier nimmt man in die Hand und fühlt sich auf Anhieb wohl. Das hat mehrere Gründe. Da ist zum einen das extrem stabile Edelstahlgehäuse, das einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Und weil die Gear S3 mit allen 22-mm-Standard-Armbändern kompatibel ist, gibt es unzählige Möglichkeiten der Individualisierung.

Eine Augenweide ist das 1,3 Zoll große Super AMOLED-Display mit 360 x 360 Pixeln und 16 Millionen Farben, das wie bei einer klassischen Uhr dauerhaft sichtbar gemacht und in verschiedenen Helligkeitsstufen angepasst werden kann. 15 Zifferblätter-Designs sind vorinstalliert und verwandeln die Samsung in Chronometer, Sport- oder Pulsuhr. Samsung setzt auf das lichtdurchlässigere Corning Gorilla Glas SR+, um die Akkulaufzeit zu erhöhen. Bei intensivem Gebrauch hielt der Akku zwei Tage durch, wurde die Smartwatch nur selten mit dem Smartphone gekoppelt waren sogar vier Tage drin.

Extrem intuitiv gelingt die Bedienung der Gear S3. Das liegt zum einen an der Lünette, dem drehbaren Ring um das Ziffernblatt: Dreht man nach links, hat man Zugriff auf Benachrichtigungen, in die andere Richtung gelangt man zu Wetterinfos, Kontakten, Erinnerungen, verbrannten Kalorien, zurückgelegten Schritten, Höhenmesser und Barometer, zu News, Musikwiedergabe und Pulsmesser. Alternativ kann man über das Display auch wischen, wahlweise waagrecht oder senkrecht.

Ein Druck auf den unteren der beiden seitlichen Knöpfe führt zu den Apps, die kreisförmig wie auf einem Zifferblatt angeordnet sind. Da Samsung auf sein eigenes Tizen-Betriebssystem setzt, ist kein Zugriff auf den Google Play Store möglich. Das erweist sich allerdings nicht als Nachteil, da bereits alles Wichtige serienmäßig an Bord ist (unter anderem Bildergalerie, E-Mail, Alarm, Kalender, diverse Fitness-Optionen, MP3-Player, Wetter).

Ist die Gear S3 Frontier mit dem Smartphone gekoppelt, kann man auch telefonieren. Die Freisprechanlage könnte allerdings etwas stärker dimensioniert sein, bei etwas lauteren Umgebungsgeräuschen bekommt man Probleme.

Das Navigieren durch die einzelnen Funktionen gelingt sehr schnell und flüssig. Dafür sorgt ein Dual-Core-Prozessor mit einem Gigahertz, hinzu kommen 768 Megabyte Arbeitsspeicher und vier Gigabyte Speicher. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display hell genug, um alle Informationen problemlos ablesen zu können.

iPhones arbeiten ab dem iPhone 5 mit iOS 9 oder neuer mit der Samsung-Uhr zusammen. Die Grundfunktionen stehen zur Verfügung, allerdings muss man mit einigen Einschränkungen leben. Nachrichten etwa müssen unbeantwortet bleiben, auch Sprachbefehle per Samsung S Voice scheitern.

Samsung Gear S3 Classic

Die Gear S3 Classic von Samsung ist mit der Gear S3 Frontier identisch – Bedienung und Ausstattung verdienen ein dickes Lob.

Was für die Gear S3 Frontier gilt, kann 1:1 auf Samsungs Gear S3 Classic übertragen werden. Bedienkomfort und Funktionsumfang sind absolut identisch. Der einzige Unterschied besteht in der Optik. Die Classic wird mit einem schwarzen Lederarmband ausgeliefert, das sich problemlos wechseln lässt. Außerdem sind das Gehäuse der Uhr und die Lünette nicht in grau, sondern in silber gehalten. Alle anderen internen Leistungsdaten sind gleich. Welches der beiden Modelle man bevorzugt, ist reine Geschmacksache.

Für Sportler

Huawei Watch 2

Test Smartwatch: Huawei Watch 2
Die Huawei Watch 2 hat ein gutes Display, läuft flott und bietet für Sportler zahlreiche Features.

Sie ist zwar nur aus Kunststoff, aber dafür macht die Huawei Watch 2 trotzdem einen sehr hochwertigen Eindruck und trägt sich angenehm. Das 1,2 Zoll große AMOLED-Display löst mit 390 mal 390 Pixeln auf und ist schön scharf. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung leidet die Ablesbarkeit, ansonsten sind alle Informationen auf der wasserdichten Uhr mit Android Wear 2.0 perfekt zu erkennen.

Der 1,1 Gigahertz schnelle Qualcomm Snapdragon 2100 Prozessor und die 768 Megabyte Arbeitsspeicher verleihen der Huawei ein flottes Arbeitstempo. Die Bedienung erfolgt problemlos über zwei seitliche Druckknöpfe sowie durch Wischen und Tippen. Alle Apps sind seitlich auf der linken Bildschirmhälfte angeordnet. Das Tippen auf der kleinen Tastatur, etwa um WhatsApp-Nachrichten zu verschicken, ist allerdings sehr fummelig. Vier Gigabyte interner Speicher ermöglichen das Mitführen eigener kleinerer Musiksammlungen.

Sportler dürften sich außerdem über den präzisen Herzfrequenz-Messer und die zahlreichen Trainings-Funktionen freuen. Dazu zählt die Erfassung von zurückgelegten Routen, von Geschwindigkeit, Distanz und verbrauchten Kalorien. Auch die alltägliche Bewegung wird erfasst. Zu den Ergebnissen gelangt man über die bereits ab Werk installierte App. Ist die Smartwatch mit einem Smartphone gekoppelt, so kann sie zum Telefonieren und Freisprechen verwendet werden. Die Sprachqualität ist erstaunlich gut. Die 4G-Variante erlaubt autarke Telefonie und Erreichbarkeit ohne mitgeführtes Smartphone.

Im Idealfall hielt die Huawei Watch 2 im Test bis zu zwei Tage durch, das Laden des Akkus dauert rund zwei Stunden. Als sportlicher Begleiter im robusten Gehäuse ohne nennenswerte Schwäche macht sie eine gute Figur.

Außerdem getestet

Unsere anderen Testkandidaten sind alles andere als schlechte Smartwatches. Während die Asus leider auf GPS und Pulsmesser verzichtet, richten sich die Casio und die Fitbit an spezielle Zielgruppen und sind daher keine klassischen Allrounder, sondern eher Spezialisten.

Casio WSD-F20

Die meisten wollen ihre Smartwatch jeden Tag als klassischen Uhren-Ersatz tragen. Bei der WSD-F20 von Casio fällt das etwas schwer. Ihr Gehäuse ist mit 6,2 x 5,6 Zentimetern extrem klobig, dazu trägt sie mit 1,5 Zentimetern ziemlich dick auf. Für schlankere Handgelenke ist die Casio damit aus dem Rennen. Diese Äußerlichkeiten stempeln den in schwarz und orange erhältlichen Chronometer aber nicht zur schlechten Smartwatch ab. Im Gegenteil: Sie ist der perfekte Begleiter für Outdoor-Liebhaber, Wanderer und Abenteurer.

Genau das ist nämlich das Spezialgebiet der Casio WSD-F20. Sie unterstützt Standortdaten von drei Satelliten (US-amerikanisches GPS, russisches GLONASS und japanisches MICHIBIKI QZSS). Den aktuellen Standort sieht man auf einer farbigen und hochauflösenden Karte auf dem guten Display mit 320 x 300 Pixeln. Karten lassen sich nicht nur anzeigen, wenn die Uhr mit GPS-Empfänger mit einem Smartphone gekoppelt ist. Diese können in einem vorher festgelegten Maßstab heruntergeladen und damit auch offline verwendet werden, ein Zoomen ist dann allerdings nicht mehr möglich.

Im Ziffernblatt selbst lassen sich Angaben wie Höhe, Luftdruck oder Akkuladestand einblenden. Der Akku hält bis zu 2,5 Tage durch, im Sperrmodus mit Monochrom-Bildschirm wird die Dauer erhöht. Selbst bei leerem Akku zeigt die Casio noch die Uhrzeit an. Zur guten Ausstattung gehören Kompass, Gyrometer, Beschleunigungsmesser und Drucksensor, Google Maps und der Google Assistant. Die Outdoor-Tauglichkeit wird auch noch dadurch untermauert, dass sie bis 50 Meter wasserdicht ist. Ein Pulssensor fehlt leider.

Asus Zenwatch 3

Wer am Handgelenk eine Smartwatch tragen möchte, die immer noch wie eine klassische Uhr aussieht, sollte sich die Asus Zenwatch 3 einmal näher anschauen. Die hat ein rundes Gehäuse, ist aus Edelstahl gefertigt und trägt sich angenehm durch ein Lederamband. Auf der rechten Seite sitzen drei Regler, von denen sich zwei frei belegen lassen.

Das 1,39 Zoll große Display der Zenwatch 3 mit Android Wear 2.0 löst mit 400 x 400 Pixeln super scharf auf, durch eine beachtliche Zahl an Zifferblättern lässt sich die Optik beliebig individualisieren. Im Test musste die Uhr nach 1,5 Tagen wieder geladen werden. Praktisch: Eine Schnellladefunktion füllt den Energiespeicher bereits nach 15 Minuten zu 60 Prozent.

Leider verzichtet Asus auf Pulsmessung und GPS. Der Bedienkomfort könnte höher sein, eine Samsung Gear beispielsweise lässt sich deutlich intuitiver handhaben. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein (ungenauer) Schrittzähler, Schlafüberwachung, Mikrofon und Lautsprecher. An Bord sind 512 Megabyte Arbeitsspeicher und vier Gigabyte Speicher verbaut.

Fitbit Ionic

Die Fitbit Ionic sieht zwar aus wie eine Smartwatch, sie ist aber eher ein sehr guter und leichter Fitness-Tracker im Uhrenstil. Denn klassische Apps hat die Fitbit kaum an Bord. Sportfreaks dürfte das egal sein. Das Aluminium-Gehäuse ist sehr hochwertig, das Display strahlt kräftig und ist super ablesbar, und das Touch-Display reagiert zuverlässig. Außerdem ist die Akkulaufzeit mit bis zu sechs Tagen angenehm lang.

Zahlreiche Sportarten und sportliche Aktivitäten erkennt die Ionic von alleine und erfasst dann diverse Daten. Über das Display hat man direkten Zugriff auf die zurückgelegten Schritte, die Herzfrequenz und die verbrannten Kalorien. Pfiffig sind die hinterlegten Workouts, um den Körper auf Vordermann zu bringen. Über verpasste Anrufe und erhaltene Kurznachrichten informiert die Uhr, zudem eignet sie sich zum Abspielen von Musik. Wer primär eine gute Sportuhr sucht wird mit der Fitbit Ionic glücklich, als reinrassige Smartwatch eignet sie sich jedoch nur bedingt.

Kommentare

42 Kommentare zu "Die beste Smartwatch"

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ich vermisse hier noch die marke garmin und suunto. die haben auch reichlich akkukapazität

Letztendlich ist es der Mensch der sich bewegen muss und die Uhr hat keinen Einfluss darauf wie weit oder schnell jemand läuft.

Die beste Outdoor Watch und die coolste Haptik vom Gehäuse her, Hat die Garmin Fenix 3 oder 5 mit Metallarmband in der Saphir Edition!
Das beste Display und von den Smartwatch Funktionen bietet die Apple Watch! Meine Meinung! Die Samsung Samsung S3 für die Androit User, die Fenix kommt mit beidem klar!

Problem ist nur, es handelt sich dabei um eine Garmin!✌️ Apple Watch ok. Aber Garmin kann viel, nur nichts richtig.

Für mich ist Haltbarkeit und Langlebigkeit wichtig. Meine G Watch R ist drei Jahre alt, funktioniert problemlos und bekommt regelmäßig Software-Updates. 5 Jahre Lebensdauer sollten es mindestens werden.

Am besten sieht die Apple Watch nur an einem Frauenhandgelenk aus, für Männer finde ich sie sehr unpassend, vor allem dann, wenn man eigentlich bisher als Mann nie eine Uhr getragen hat !
Ich finde mir steht sie an meiner Hand überhaupt nicht !

beste ist miiband 2

kostet wenig akku extrem und alle wichtigen Funktionen

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01N011RPS/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1512930711&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=xiaomi+mi+band&dpPl=1&dpID=414uwNeMDhL&ref=plSrch

ps: wer braucht eine Armbanduhr die mehr an der Steckdose ist als am arm

Die Asus hat einen Puls messer

Klaus
Klaus
Hab von anfang an pebble verwendet, leider hats die firma nicht geschafft und die ging pleite. Akku war von anfang der wahnsinn, einmal die woche aufladen war und ist noch immer genug. Habe jetzt die dritte version davon und bin immer noch überzeugt. Preis leistung war am besten. Da die firma nicht mehr ist schauts mit den apps auch nicht mehr so gut aus. Die haben zig tausende uhren verkauft und waren den grossen ein dorn im auge, also ex und hop. Die bereits entwickelte und vorbestellbare letzte version war die absolute killerwatch. Da hätten sich alle grossen einiges davon… Mehr... »

Wer will meine watch 3, ich brauch sie nicht.

Ich bin mit meiner hybridwatch total zufrieden kein lästiges aufladen mehr

Ich hab mir die hier bestellt 🙂 kein Bluetooth kein WLAN oder sonst was. Einfach nur Datum und Uhrzeit. Reißfest & Wasserdicht soll sie angeblich sein. Bin gespannt.

LG Urban 2. Eine der wenigen Uhren mit Sim. Und ohne sim, nur halber Sinn…

Ticwatch !!!

Ich bin mit meiner Gear s3 Frontier sehr Glücklich

Keine lustige Spielzeuge, nur Garmin Fenix 5 mit GPS und GLONAS, Barometer, Thermometer, Höhenmesser, Pulsmesser und und…
Batterie hält 15 Tagen. Wasserdicht, leicht und zuverlässig.

Sieht ja grausig aus

Welch ein Klotz 😳

Ist ja auch ne Outdoor bzw. Triathlonuhr, die Größe muss so. Ist eben keine reine Smartwatch, aber auch für mich die beste am Markt. Und ich bin auch Appleuser