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Die beste Smartwatch

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Smartwatch Test: 20191017
Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­selektronik. Er schreibt unter anderem für audiovision, Tablet und Smartphone, i-fidelity und dpa.

Wir haben 16 Smartwatches getestet. Die beste ist die Apple Watch Series 5 – zumindest für iPhone-Besitzer. Gegenüber dem schon sehr guten Vorgänger verfügt die neue über ein Always-On-Retina-Display, einen integrierten Kompass sowie eine Funktion für internationale Notrufe. Sie ist zudem mit GPS- und Pulssensor, Barometer und jetzt 32 Gigabyte Speicher sehr umfangreich ausgestattet, arbeitet flott und ist einfach zu bedienen. Sinnvoll nutzbar ist sie aber nur mit einem iPhone. Wer ein Android-Smartphone besitzt, für den ist die Samsung Galaxy Watch unsere Empfehlung.

Update 18. Oktober 2019

Wir haben die neue Apple Watch Series 5 getestet. Sie ist für uns aktuell die beste und vielseitigste Smartwatch, die man kaufen kann. Den Vorgänger, die Apple Watch Series 4, bietet Apple im Gegensatz zur Series 3 ab sofort nicht mehr an. Wir haben sie deshalb aus dem Testbericht entfernt.

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28. März 2019

Unser Testsieger, die Apple Watch Series 4, ist noch besser geworden: Dank des neuesten Updates kann die Uhr nun Elektrokardiogramme – kurz: EKG – aufzeichnen und den Herzrhythmus überwachen. Dadurch kann sie frühzeitig auf Herzprobleme aufmerksam machen.

21. März 2019

Mit der LG Watch 7 und der Casio WSD-F30 haben wir zwei neue Smartwatches getestet. Eine uneingeschränkte Empfehlung ist nicht dabei.

12. November 2018

Wir haben insgesamt sieben neue Smartwatches getestet. Mit der Apple Watch Series 4 und der Samsung Galaxy Watch haben wir zwei neue Favoriten für iPhone- und Android-Besitzer.

Bei ihrer Markteinführung vor wenigen Jahren galt die Smartwatch als das ultimative Technik-Gadget, das man einfach haben muss. Inzwischen ist der Hype merklich abgeflaut, so gefragt wie ursprünglich erwartet sind die cleveren Uhren nicht. Und das, obwohl das Einsatzspektrum von Smartwatches sehr breit ist: Mit den Mini-Computern am Handgelenk kann man telefonieren, Nachrichten lesen, Musik hören, sich den Weg zeigen lassen, die Herzfrequenz überwachen und die eigene Fitness messen.

Wir haben 16 aktuelle Modelle zum Preis zwischen 50 und 550 Euro getestet. Dabei handelt es sich ausschließlich um Smartwatches, die allesamt ein iPhone und/oder ein Android-Smartphone erfordern, um in Betrieb genommen bzw. mit vollem Funktionsumfang genutzt werden zu können.

Eines schon vorweg: Kein Mensch braucht unbedingt eine Smartwatch. Für manche kann sie aber eine sinnvolle Ergänzung sein, etwa, wenn man nicht ständig aufs Handy gucken will. Eine Smartwatch ist und bleibt ein Luxusartikel für Technikbegeisterte.

Den größten Mehrwert bringen Smartwatches als Fitness-Tracker. Aber wer sich nur dafür interessiert, muss nicht hunderte Euro ausgeben. Fitness-Armbänder leisten dasselbe und kosten viel weniger, empfehlenswerte Modelle gibt es schon ab 30 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die beste fürs iPhone

Apple Watch Series 5

Smartwatch Test: 71xlriexnal. Sl1500
Das jetzt dauerhaft ablesbare Display, mehr Speicher und eine riesige Funktionsfülle machen die Apple Watch Series 5 zur ersten Wahl für iPhone-Besitzer.

Mehr Funktionen sind bei einer Smartwatch fast nicht möglich: Die neue Apple Watch Series 5 begeistert durch einen hohen Bedienkomfort sowie sehr viele Apps und Fitness-Optionen. Selbst das Schreiben eines EKG ist möglich, um so gesundheitlichen Notfällen vorzubeugen. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist das Display jetzt immer aktiv, um die Uhrzeit abzulesen.

Die beste für Android

Samsung Galaxy Watch

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Über ihre drehbare Lünette ist Samsungs Galaxy Watch extrem einfach zu bedienen, hinzu kommt der große Funktionsumfang.

Hochwertig verarbeitet, schick, gut zu tragen, umfangrech ausgestattet und unkompliziert zu bedienen. Für Besitzer eines Android-Smartphones ist die Samsung Galaxy Watch die optimale Smartwatch. Zahlreiche Sportarten sind im Menü integriert und überwachen die Athleten bei ihren Übungen, unter anderen werden Kalorienverbrauch und Herzfrequenz aufgezeichnet.

Fast genauso gut

Samsung Gear S3 Frontier

Test Smartwatch: Samsung Gear S3 Frontiers
Die Samsung Gear S3 Frontier steht der neuen Galaxy Watch in fast nichts nach und ist deshalb ebenfalls zu empfehlen.

von 190 Lesern gekauft

Mehr Bedienkomfort als bei der Samsung Gear S3 Frontier geht kaum: Die drehbare Lünette und der tolle Touchbildschirm sorgen dafür, dass man sich mit der Smartwatch sofort anfreundet. Die Verarbeitung ist exzellent, zur umfangreichen Ausstattung gehören unter anderem GPS, Pulsmesser und Barometer. Für Android-Nutzer gibt es derzeit kaum bessere Alternativen.

Für Sportler

Huawei Watch 2

Test Smartwatch: Huawei Watch 2
Die Huawei Watch 2 hat ein gutes Display, läuft flott und bietet für Sportler zahlreiche Features.

Die Huawei Watch 2 ist eine grundsolide Arbeitsbiene, die vieles richtig gut kann und keine nennenswerte Schwäche hat. Das Display ist ansprechend, das Betriebstempo flott und die Ausstattung kommt speziell Sportlern sehr gelegen. Hierzu zählen unter anderem ein Herzfrequenzmesser und zahlreiche Trainingsfunktionen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Die beste fürs iPhoneDie beste für AndroidFast genauso gutFür Sportler
Modell Apple Watch Series 5 Samsung Galaxy Watch Samsung Gear S3 Frontier Huawei Watch 2 Apple Watch Series 3 LG Watch W7 Casio WSD-F30 Casio WSD-F20 Samsung Gear S3 Classic Fitbit Ionic Mobvoi TicWatch Pro Garmin Vivoactive 3 Music Simvalley SW-300.hr Simvalley PW-450 Garmin Vivomove HR
Smartwatch Test: 71xlriexnal. Sl1500Smartwatch Test: 710jmhu26el. Sl1500Test Smartwatch: Samsung Gear S3 FrontiersTest Smartwatch: Huawei Watch 2Test Smartwatch: Apple Watch Series 3Test Smartwatch: LG Watch W7Test Smartwatch: Casio Pro Trek Smart WSD-F30Test Smartwatch: Fitbit IonicTest Smartwatch: TicWatch ProTest Smartwatch: Garmin Vivoactive 3 MusicSmartwatch Test: Nx4499Test Smartwatch: Simvalley PW-450Test Smartwatch: Garmin Vivomove HR
Pro
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Viele Fitness-Funktionen
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gutes Display
  • Flottes Arbeitstempo
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • Klassische Zeiger
  • Stabile Ausführung
  • Lange Akkulaufzeit im Analoguhr-Modus
  • Farbige Karte
  • Offline-Funktion der Karten
  • Sehr robust
  • Uhrzeitanzeige bei leerem Akku
  • Farbige Karte
  • Offline-Funktion der Karten
  • Sehr robust
  • Uhrzeitanzeige bei leerem Akku
  • Sehr gutes Display, auch bei starker Sonne
  • Sehr guter Bedienkomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr gutes Display
  • Einfache Bedienung
  • Viele Fitness-Funktionen
  • Doppeltes Display
  • Massives Gehäuse
  • Zahlung mit Google Pay
  • Extrem viele Sport-Funktionen
  • Sehr leicht
  • Integriertes GPS
  • Wasserdicht bis 50 Meter Tiefe
  • Stabiles Gehäuse
  • Freisprechfunktion
  • Preiswert
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Nano-SIM-Slot
  • Viele Fitness-Funktionen
  • Großer Funktionsumfang
  • Wasserdicht
  • Musiksteuerung
  • Gute App
Contra
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Treppensteigen wird unzuverlässig erkannt
  • Sprachsteuerung noch nicht überzeugend
  • Etwas schwache Freisprechfunktion
  • Schlechte Ablesbarkeit im direkten Sonnenlicht
  • Keine dauerhafte Anzeige der Uhrzeit
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Zeiger der analogen Uhr stören
  • Keine Puls- und GPS-Sensoren
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Kurze Akkulaufzeit im Smartwatch-Betrieb
  • Sehr klobig
  • Kein Pulssensor
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Teuer
  • Sehr klobig
  • Kein Pulssensor
  • Etwas schwache Freisprechfunktion
  • Wenige Apps
  • Teuer
  • Pulsmessung und Schrittmesser ungenau
  • Bedienung nicht ganz intuitiv
  • Kleines App-Angebot
  • Richtet sich primär an Sportler
  • Display könnte etwas heller sein
  • Kleines App-Angebot
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Display nicht komplett nutzbar
  • Wackeliger Ladekontakt
  • Kleines App-Angebot
  • Kleines App-Angebot
  • Kristallglas sehr anfällig für Fingerabdrücke
  • Messergebnisse nicht immer präzise
Bester Preis
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Was kann eine Smartwatch?

Keine Frage, Smartphones sind aus unserem Alltag inzwischen nicht mehr wegzudenken. Ihre Vorteile liegen als mobile Alleskönner auf der Hand. Und das Wichtigste: Sie arbeiten und funktionieren vollkommen autark. Smartwatches hingegen sind vom Massenmarkt noch weit entfernt. Aus der Nische für Technik-Freaks sind sie bisher nicht herausgekommen.

Die smarten Uhren eignen sich primär für alle, die permanent darüber informiert werden möchten, was auf ihrem Handy los ist, wer schreibt oder anruft oder welche Termine anstehen. Sie dienen außerdem quasi als verlängerter Arm und ermöglichen es, bestimmte Apps direkt über die Uhr zu starten, sich beispielsweise über das Wetter zu informieren, Börsenkurse abzurufen oder Musik abzuspielen, die bei ausreichend großem Uhrenspeicher auch auf der Uhr selbst gespeichert werden kann.

Smartwatch Test: Testsieger ist die Apple Watch Series 3.

Smartwatches übernehmen darüber hinaus häufig Funktionen von Fitness-Trackern. Sie zeichnen beim Radfahren oder Joggen zurückgelegte Strecken auf, zeigen verbrauchte Kalorien, die maximale Geschwindigkeit sowie den Herzschlag an und fungieren zudem als Navi. Da inzwischen so gut wie alle Smartwatches einen eigenen GPS-Sensor an Bord haben, kann man zumindest beim Sporttreiben das Smartphone zu Hause lassen, und die Fitnessdaten trotzdem tracken.

Ansonsten unterscheidet man Smartwatches mit und ohne SIM-Karte. Erstere ermöglichen es, autonom am Handgelenk als echter Smartphone-Ersatz eingesetzt zu werden. Telefonieren und Internetnetfunktionalitäten sind ohne Smartphone oder WLAN in der Nähe möglich, allerdings braucht man dafür, je nach Anbieter, entweder einen separaten Mobilfunkvertrag oder eine Multi-SIM-Option, die meist ebenfalls eine monatliche Gebühr kostet.

Smartwatch mit SIM-Karte: Telefonieren und Internet ohne Smartphone möglich

Ohne SIM-Karte muss eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone aufgebaut werden, um den maximalen Bedienkomfort und Funktionsumfang nutzen zu können. Von unseren getesteten Modellen bieten die Hersteller spezielle und teurere Varianten der Apple Watch Series 5, der Apple Watch Series 3, der Samsung Galaxy Watch, der Huawei Watch 2 und der Simvalley PW-450 zum eigenständigen Surfen und Telefonieren an.

Konkurrierende Betriebssysteme

Bei Smartwatches ist es wie mit Smartphones, Tablets und Desktop-PCs: Die Hersteller setzen auf unterschiedliche Betriebssysteme. Apple stattet seine Uhren mittlerweile mit watchOS 6 aus und schottet sich damit wie üblich komplett ab. Ein Zusammenspiel mit Android oder Windows-Smartphones ist nicht möglich.

Bei Samsung kommt Tizen zum Einsatz, das mit dem iPhone zumindest mit Einschränkungen kompatibel ist.

Wear OS ist aktuell am verbreitetsten, hierauf vertrauen unter anderem Huawei, Fossil, Casio oder Tag Heuer. iPhones sind hier ebenfalls nur mit Einschränkungen willkommen. Das aktuelle Wear OS hat den Google Play Store auf die Smartwatch geholt, sodass man direkt von hier aus Apps installieren kann. Ebenfalls zum Portfolio gehört der Sprachdienst Google Assistant.

Vierter im Bunde ist Fitbit OS, das Betriebssystem des Herstellers Fitbit. Die gute Nachricht: Fitbit OS ist offen gegenüber Android-Smartphones, iPhones und neueren Windows Phones, richtet sich bisher aber primär an Fitness-Freaks.

So haben wir getestet

Alltagsnähe war in unserem Test das entscheidende Kriterium. Wie schlägt sich eine Smartwatch im täglichen Umgang, welche Funktionen bietet sie, und wie lassen sie sich bedienen?

Außerdem haben wir natürlich darauf geachtet, wie oft und nach welcher Betriebsdauer die smarte Uhr aufgeladen werden muss. Zudem legten wir den Fokus darauf, mit welchen Smartphones bzw. Smartphone-Betriebssystemen die Smartwatches zusammenarbeiten.

 Smartwatch Test: 20191017

Testsieger: Apple Watch Series 5

Die Apple Watch Series 5 ist zurzeit die ausgereifteste Smartwatch auf dem Markt. Man findet sich auf Anhieb zurecht, die Bedienbarkeit ist wie immer bei Apple vorbildlich, hinzu kommt erstmals bei der Series 5, dass das Display immer aktiv ist, um die Uhrzeit oder andere Informationen abzulesen. Einziger Haken: Sinnvoll nutzbar ist die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone.

Zwar kann man die Apple Watch Series 5 mit Cellular-Option grundsätzlich auch weitgehend ohne Smartphone betreiben, zur Einrichtung ist aber zwingend ein iPhone erforderlich. In unserem Test gelang die Aktivierung per iPhone erst, nachdem Apple die neueste iOS-Version 13.1.3 bereitgestellt hatte, um das Problem mit der Kopplung der Apple Watch zu beheben.

Die beste fürs iPhone

Apple Watch Series 5

Smartwatch Test: 71xlriexnal. Sl1500
Das jetzt dauerhaft ablesbare Display, mehr Speicher und eine riesige Funktionsfülle machen die Apple Watch Series 5 zur ersten Wahl für iPhone-Besitzer.

Wer bereits eine Apple Watch Series 4 besitzt, sollte sich gut überlegen, ob er auf das neue Modell umsteigt: Die Unterschiede sind relativ gering. Welche das im Detail sind, erklären wir im folgenden Test.

Modelle und Ausstattung

Auch die neue Apple Watch Series 5 ist in diversen Versionen verfügbar. Das Gehäuse besteht neuerdings wahlweise aus Aluminium, Edelstahl, Keramik oder Titan, bei den Armbändern kann man  zwischen Sport- und Lederarmbändern sowie einer Sport-Loop- und einer hochwertigen Milanaise-Ausfertigung wählen. Die Farbpalette umfasst neun Farben, unter anderem Zitruscreme, Clementine, Piniengrün und Alaskablau. Entsprechend groß ist auch die Preisspanne: Für ein exklusives Keramikgehäuse mit Lederarmband werden rund 1.500 Euro fällig und damit locker 1.000 Euro mehr als für ein Einsteigermodell.

 Smartwatch Test: Apple Watch Series New Case Material Made Of Titanium 091019
Die Apple Watch Series 5 kommt erstmals in einem neuen Gehäuse aus Titan.

Neu ist: Im so genannten Apple Watch Studio kann man direkt beim Kauf Gehäuse und Armband auswählen und bekommt die Smartwatch damit exakt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt geliefert. Niemand muss sich also erst mit einem Standard-Armband zufrieden geben und das Wunscharmband separat erwerben.

Die aktuelle Apple-Uhr ist wie bisher mit den Gehäusegrößen 40 und 44 Millimeter erhältlich. Die Angabe bezieht sich übrigens immer auf die Höhe der Smartwatch. Die Gehäusetiefe liegt bei beiden Modellen bei 10,7 Millimeter, das Gewicht beträgt je nach Ausstattung rund 30 bis 37 Gramm.

Die preisliche Differenz zwischen der 40- und der 44-mm-Version ist wie gehabt 30 Euro. 4 Millimeter hören sich zunächst wenig an, im direkten Vergleich spürt man jedoch das bessere Platzangebot bei der größeren Variante. Hier kann es nicht schaden, beide Modelle einmal am Handgelenk Probe zu tragen.

Das OLED-Retina-Display löst sehr fein auf: Kleinste Details sind optimal zu erkennen, Schriften und Ziffern sind super scharf. Zudem ist die Darstellung mit bis zu 1.000 Nits angenehm hell. Der Bildschirm reagiert äußerst präzise auf Touch- und Wischbewegungen, auch in heller Umgebung ist die Ablesbarkeit exzellent.

 Smartwatch Test: Unbenannt 1
Wird die Hand gehoben oder das Display angetippt, so liefert das OLED die volle Helligkeit, ansonsten zeigt die Apple Watch die Uhrzeit mit dunklem Hintergrund an.

Endlich bleiben bei der Apple Watch die Uhrzeit und wichtige Informationen immer sichtbar. Das Display verringert die Helligkeit, wenn das Handgelenk unten ist und kehrt zur vollen Helligkeit zurück, wenn die Hand gehoben oder das Display angetippt wird. Dies funktioniert mit jedem Zifferblatt. Im Spar-Modus wird der Sekundenzeiger ausgeblendet.

Mehr Funktionen sind aktuell nicht möglich

Ausstattungstechnisch ist die Apple Watch Series 5 das Nonplusultra. Sie ist bis 50 Meter wasserdicht und kann Apple zufolge nicht nur beim Schwimmen im Pool oder See, sondern sogar im Meer getragen werden.

An Bord befinden sich ein barometrischer Höhen- und ein Herzfrequenzmesser, Beschleunigungs- und Gyrosensor, GPS, WLAN und Bluetooth 5.0. Der Beschleunigungssensor hält bis zu 32 G aus. Apple will damit Stürze erkennen können und im Notfall von alleine Hilfe holen, indem die Uhr selbstständig den Notruf wählt, hinterlegte Notfallkontakte alarmiert und sogar die Standortkoordinaten preisgibt. In allen Modellen verbaut Apple mittlerweile 32 Gigabyte Speicher, beim Vorgänger waren es noch 16 Gigabyte.

Was ist neu?

Intelligenteres Display, mehr Speicher, optionales Titan-Gehäuse. Das wars bei der Apple Watch Series 5 noch nicht ganz in puncto Neuheiten. An Bord befindet sich jetzt eine Kompass-App, um Richtung, Steigung, Längengrad, Breitengrad und die aktuelle Höhe abzulesen. Ruft man sich die Karten-App auf, kann man so beispielsweise erkennen, in welche Richtung man gerade schaut. Kompass-Infos lassen sich zudem ins Zifferblatt einbetten.

Auf Reisen im Ausland eignet sich die Apple Watch ab sofort, um internationale Notrufe zu tätigen, egal, wo das Gerät gekauft wurde oder ob ein Mobiltarif aktiviert ist. Internationale Notrufe funktionieren auch mit der Sturzerkennung. Wenn aktiviert, wird ein Notruf automatisch abgesetzt, insofern die Apple Watch erkennt, dass der Nutzer einen schweren Sturz erlitten hat und sich für etwa eine Minute nicht bewegt. Einschränkung: Die internationale Notruffunktion steht in Deutschland nicht zur Verfügung. Notrufe von nicht registrierten Geräten werden hierzulande blockiert.

Das neue Betriebssystem watchOS 6 hat nicht nur neue Zifferblätter integriert, sondern auch die »Geräusche«-App. Diese prüft den Lärmpegel in der Umgebung, beispielsweise bei Konzerten oder Sportveranstaltungen und schickt eine Benachrichtigung, falls die Hörfähigkeit beeinträchtigt werden könnte.

Ebenfalls neu ist die »Zyklusprotokoll«-App, mit der Nutzerinnen die Möglichkeit erhalten, wichtige Infos zu ihrem Menstruationszyklus zu protokollieren und den voraussichtlichen Zeitpunkt für die nächste Periode oder fruchtbare Phase einsehen zu können.

Die Einführung von watchOS 6 bringt einher, dass man den App Store direkt auf der Uhr zur Verfügung hat. So kann man Apps auch ohne gekoppeltes iPhone herunterladen. Praktisch!

 Smartwatch Test: 20191018
Das EKG ist geschrieben, die Apple Watch hat kein Vorhofflimmern feststellen können.

Das eigene Herz im Blick

Ein wirklich tolles Gimmick der Apple Watch ist die Möglichkeit, nicht nur den Puls zu messen, sondern sogar ein Elektrokardiogramm zu erstellen.

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Per App kann man das EKG auf dem iPhone auswerten.

Die Uhr besitzt vier Laserdioden, um bei Pulsmessungen die Genauigkeit zu erhöhen. Ist der Ruhepuls zu hoch oder zu niedrig (die Schwellenwerte lassen sich selbst festlegen), weist die Uhr ihren Träger darauf hin. Zwei Elektroden hat Apple in die Rückseite und in die Krone der Smartwatch integriert. Durch Berührung wird der Stromkreis geschlossen und das EKG kann realisiert werden. Das dauert gerade mal 30 Sekunden.

Die detaillierte Auswertung erfolgt in der Health-App. So will Apple medizinische Notfälle früh erkennen. Offizielle Tests haben offenbar ergeben, dass die Messungen erstaunlich präzise funktionieren. Nur deshalb hat Apple für Europa die EKG-Zulassung erhalten.

Arbeitsleistung und Bedienkomfort

Die Apple Watch Series 5 läuft mit watchOS 6 und einem 64‑Bit Dual-Core-Prozessor. Das Betriebssystem funktioniert auf der Uhr ungemein flüssig und stabil. Apps starten blitzschnell und ohne nennenswerte Wartezeit, auch die Rückkehr auf den Homescreen gelingt ohne Verzögerung. Performance-mäßig bereitet die Apple-Uhr damit keine Probleme.

Bedient wird die Apple Watch einerseits durch Wischgesten, andererseits über die Buttons und die drehbare Krone. Welche Funktion sich wo versteckt, erschließt sich nicht immer sofort, da braucht es etwas Eingewöhnungszeit – aber das ist bei anderen Smartwatches ähnlich.

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Das Display der Apple Watch Series 5 gibt sich auch in den Ecken auskunftsfreudig.

Üppig ist nach wie vor die Auswahl an Apps und an Zifferblättern. Generell ist die Apple Watch Series 5 sehr auskunftsfreudig, Kurzbefehle steigern den Bedienkomfort. Prinzipiell kann man sich Textnachrichten und E-Mails anzeigen lassen. Längere Texte auf der Uhr zu lesen, ist aber eher was für Masochisten. Kurze Textnachrichten sind dagegen noch recht gut lesbar. Zum Beantworten von Nachrichten oder E-Mails stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Am einfachsten ist es, Nachrichten einfach über Siri zu diktieren. Das klappt wie gewohnt gut, sofern man nicht allzu ungewöhnliche Wörter verwendet und die Umgebung nicht zu laut ist.

Nachrichten können diktiert oder eingegeben werden

Diskreter ist die Eingabe über das Display. Hierzu wird keine Tastatur eingeblendet, die wäre viel zu klein. Stattdessen kann man einzelne Buchstaben handschriftlich aufs Display malen. Das funktioniert erstaunlich gut, ist aber für längere Texte zu umständlich. Am Ende zieht man lieber das Smartphone aus der Tasche und schreibt den Text dort.

 Smartwatch Test: Unbenannt 1
Auskunftsfreudig: Das Display der Apple Watch Series 5 bringt auf kleinem Raum viele Informationen unter – hier eine Collage aus sechs Screenshots.

Spielt man etwa über das iPhone Musik per Airplay auf Lautsprecher in der Wohnung ab, zeigt die Apple Watch automatisch den aktuellen Titel an. Das klappt sogar mit Sonos-Lautsprechern klaglos. Man kann Titel überspringen, die Musik stoppen und über die Krone sehr bequem und prompt die Lautstärke regeln, was im Alltag wirklich praktisch ist.

Auch als Navigationssystem kann man die Apple Watch benutzen. Eine neue Route kann man entweder über Siri direkt an der Apple Watch starten oder indem man eine Adresse in einem Kontakt oder einer Textnachricht auswählt. Man kann die Navigation aber auch über die Karten-App auf dem iPhone starten.

Perfekter Fitness-Trainer mit Musik

Sportbegeisterte kommen mit der aktuellen Apple Watch voll auf ihre Kosten. Bei diversen sportlichen Ertüchtigungen zeichnet sie allerhand Fitness-Werte und die zurückgelegte Strecke auf. Ringe, die sich je nach Bewegungsfortschritt schließen, motivieren dazu, noch eine kleine Trainingsrunde dranzuhängen.

Aus den Pulsdaten berechnet die schlaue Uhr zudem die maximale Sauerstoffaufnahme, den VO2max-Wert, der ein wichtiger Indikator für den Trainingsfortschritt darstellt. Der integrierte Höhenmesser macht es möglich, die absolvierten Etagen in den eigenen vier Wänden zu erfassen. Alle Werte sind plausibel und werden ansprechend dargestellt.

Die Apple Watch zeichnet Pulsdaten auf und hat einen Höhenmesser

Damit die Joggingrunde versüßt wird, kann die Apple Watch Series 5 die Musikwiedergabe auf dem iPhone steuern oder Playlists auf der Watch speichern, sodass man auch ohne Smartphone Musik hören kann. 32 Gigabyte bieten ausreichend Platz. Mitglieder von Apple Music haben zudem Zugriff auf Apples komplette Streaming-Bibliothek, dazu ist natürlich eine Internetverbindung erforderlich.

Was bringt die LTE-Variante?

Mit dem iPhone gekoppelt ermöglicht die Apple Watch Telefonie in exzellenter Qualität. Gesprächspartner merken gar nicht, dass man mit seinem Handgelenk plaudert. Praktisch ist das etwa bei der Hausarbeit, aber auch im Auto kann man so erstaunlich gut telefonieren. In der Öffentlichkeit wird wohl niemand gerne über die Apple Watch Gespräche führen.

Für maximale Unabhängigkeit bietet Apple seine Uhr in der teureren Variante GPS + Cellular an. Das ist etwas verwirrend, denn auch die Version ohne SIM-Kartenerweiterung hat GPS an Bord und heißt daher Series 5 GPS.

Die Cellular-Variante kostet in allen Versionen 100 Euro mehr. Damit ist die Watch auch ohne iPhone über LTE und UMTS mit dem Internet verbunden und auch Telefonate sind dann ganz ohne iPhone möglich. Die Einsatzszenarien dafür sind aber ziemlich begrenzt, schließlich hat man heutzutage sein Smartphone ohnehin in fast jeder Lebenslage griffbereit. Ob man unbedingt beim Joggen oder beim Schwimmen telefonisch erreichbar sein muss, muss jeder für sich entscheiden.

Akkulaufzeit

Wie lang die Apple Watch Series 5 mit einer Akku-Ladung auskommt, hängt maßgeblich vom persönlichen Nutzungsverhalten ab. Apple gibt eine Laufzeit von 18 Stunden an. Der Wert ist realistisch und deckt sich mit unseren Erfahrungen. In diesen 18 Stunden sind Dinge, wie Uhrzeit ablesen, Benachrich­tigungen empfangen, Apps verwenden und 60 Minuten trainieren eingerechnet.

18 Stunden sind realistisch

Generell sinkt die Akkulaufzeit, wenn GPS benötigt wird. Der schlimmste Akku-Killer ist allerdings die Telefonie. Zudem saugt die ständige Bluetooth-Verbindung zum Smartphone beträchtlich am Akku des iPhones. Wer ohne Apple Watch mit dem Akku des iPhones gerade so durch den Tag kommt, kann sich mit der Apple Watch darauf einrichten, dass das iPhone schon am Nachmittag an die Steckdose muss.

Insgesamt ist die Apple Watch Series 5 eine sehr multifunktionale Smartwatch mit etlichen nützlichen Fitness-Features und sehr einfacher Bedienung. Schade, dass die Uhr lediglich in Verbindung mit einem iPhone genutzt werden kann. Die dauerhafte Display-Anzeige ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den Vorgängern.

Apple Watch Series 5 im Testspiegel

Insgesamt fällt das Medienecho auf die Apple Watch Series 5 sehr positiv aus. Die Kollegen der Computer Bild loben das kratzfeste und wasserdichte Design, die gewohnt zuverlässige Herzfrequenzmessung sowie die vielen Fitnessfunktionen.

Matthias Kremp von Spiegel Online gefällt vor allem das Always-On-Display, durch das er beim Sport seine Trainingswerte immer im Blick hat. Ein Grund, von der Series 4 auf die Series 5 zu wechseln sei das aber nicht:

»Kein Wunder, dass Apple die Series 4 nicht mehr anbietet. Schlechter als die neue Apple Watch Series 5 war die nicht, sie hatte halt nur keinen Kompass und kein Always-on-Display. Nach vier Wochen mit Letzterem würde ich darauf zwar nicht mehr verzichten wollen, aber ein Grund, eine Series 4 durch eine Series 5 zu ersetzen, ist es nicht.«

Der Stern hat seinen Testbericht mit »Endlich eine richtige Uhr« überschrieben. Das Fazit fällt sehr positiv aus:

»Die Apple Watch ist die derzeit populärste Smartwatch der Welt – und dieser Vorsprung dürfte mit der Series 5 noch ausgebaut werden. Der Always-On-Bildschirm stand weit oben auf den Wunschlisten der Fans und ist im Alltag sehr praktisch. Einen Tag hält die Uhr damit trotzdem durch – aber eben auch nicht länger. Wer zwei Tage ohne Steckdose auskommen muss, kann den Always-On-Screen aber in den Einstellungen deaktivieren.«

Die Tester von Areamobile stören sich hingegen vor allem an der kurzen Akkulaufzeit:

»Tolles Wearable, das leider immer noch unter der miserablen Akkulaufzeit leidet, selbst wenn die Uhr in der Praxis oft länger durchhält als vom Hersteller angegeben. Den Verzicht auf Wanderungen und integrierte Schlafanalyse sind uns die vielen Stärken des Wearables dennoch nicht wert. Wen das Nachladen des Akkus in den letzten Jahren nicht gestört hat, kann sich mit Series 5 aber ein tolles Gadget an den Arm schnallen, das optisch dank Always-on enorm aufgewertet wird.«

Alternativen

Auch für Android-Fans gibt es glücklicherweise schlaue Uhren, die mit dem Apple-Modell mithalten können. Speziell Samsung hat hier mit der Galaxy Watch und der Gear S3 sehr empfehlenswerte Smartwatches auf den Markt gebracht, die sich nur optisch und in Details unterscheiden.

Die beste für Android

Samsung Galaxy Watch

Smartwatch Test: 710jmhu26el. Sl1500
Über ihre drehbare Lünette ist Samsungs Galaxy Watch extrem einfach zu bedienen, hinzu kommt der große Funktionsumfang.

Bei Samsungs neuer Galaxy Watch ist es ähnlich wie bei Apple: Wer das Vorgängermodell, in diesem Fall die Gear S3 Frontier bzw. Gear S3 Classic, besitzt, kann sich den Kauf der jüngsten Samsung-Uhr eigentlich sparen. Die Unterschiede sind gering, ein echtes Kaufargument bietet Samsung zumindest nicht für Umsteiger.

Erhältlich ist die Galaxy Watch mit einem Durchmesser von 42 bzw. 46 Millimeter, die beiden kleineren Varianten sind in Roségold und Schwarz, die größere Version in Silber zu haben. Für die LTE-Versionen werden 70 Euro mehr fällig als für die Modelle mit Bluetooth. Für eine schnelle Bedienung und kurze Reaktionszeiten sorgt das Betriebssystem Tizen OS. Unschlagbar im Bedienkomfort bleibt die Uhr aufgrund ihrer drehbaren Lünette und des berührungsempfindlichen Super-AMOLEDs. Hinzu kommen noch zwei seitliche Tasten. Auch wenn man die Uhr das erste Mal trägt, fühlt man sich hier auf Anhieb zurecht. Der Tragekomfort ist gut, die Apps sind kreisrund angeordnet und durch das Drehen an der Lünette springt man blitzschnell von Anwendung zu Anwendung.

 Smartwatch Test: Samsung Galaxy Watch
Schick: Mit dem analogen Ziffernblatt sieht die Galaxy Watch einer klassische Armbanduhr zum Verwechseln ähnlich.

Der Dual-Core-Prozessor mit 1,15 Gigahertz hat genug Dampf, damit das Wechseln von Apps oder das Starten von Programmen zügig gelingt. Vier Gigabyte Speicher sind fest verbaut. Vorsicht: Die 42- und die 46-mm-Modelle unterscheiden sich in der Akkuleistung. Das kleinere Modell hat eine Kapazität von 270 mAh, dem größeren hat Samsung 472 mAh spendiert. Bei normaler Nutzung, gelegentlicher Kopplung per Bluetooth mit dem Smartphone und aktivierten Fitness-Aktionen hielt in unserem Test die Galaxy Watch in Roségold mit 270-mAh-Akku knapp zwei Tage durch. Ein dickes Lob gibt es für das Display mit einer Auflösung von 360 x 360 Bildpunkten: Es ist knackscharf und lässt sich auch im Freien gut ablesen.

 Smartwatch Test: Samsung Galaxy Watch
Für Sportbegeisterte liefert die Galaxy Watch jede Menge nützlicher Informationen.

Kommen wir zu den Neuerungen – sie sind recht überschaubar. Sportfreunde dürften sich darüber freuen, dass Samsung hier das Angebot ausgebaut hat. Neun Disziplinen wie Radfahren, Schwimmen, Zirkeltraining und Heimtrainer sind hier hinterlegt und man kann während seiner Übungsstunde problemlos wechseln. In der Auswertung später sieht man, wie viele Kalorien man verbrannt, Schritte zurückgelegt und wie sich die Herzfrequenz entwickelt hat. Pulsmessung und Schrittzähler arbeiten präzise, überwundene Stockwerke erkennt die Smartwatch hingegen nur sehr unzuverlässig. Den Schlaf überwacht der Samsung-Begleiter wiederum mit nachvollziehbaren Werten. Die LTE-Varianten arbeiten mit einer eingebauten eSIM im Netz der Telekom oder von Vodafone und ermöglichen autarke Telefonie und Surfen ohne WLAN und gekoppeltes Smartphone.

Samsung hat nun den digitalen Assistenten Bixby integriert, der sich bislang nur auf Englisch verständigen und noch zu vernachlässigen ist. Installiert sind unter anderem Kalender, Wettervorhersage, ein Musikplayer, E-Mail und Samsung Health. Andere Apps lassen sich installieren, bei Apple ist das Angebot allerdings größer. Auch iPhone-Besitzer können ihr Smartphone mit der Samsung Galaxy Watch koppeln, der Funktionsumfang ist dann aber wie bei der S3 Frontier eingeschränkt.

Fast genauso gut

Samsung Gear S3 Frontier

Test Smartwatch: Samsung Gear S3 Frontiers
Die Samsung Gear S3 Frontier steht der neuen Galaxy Watch in fast nichts nach und ist deshalb ebenfalls zu empfehlen.

von 190 Lesern gekauft

Die Samsung Gear S3 Frontier nimmt man in die Hand und fühlt sich auf Anhieb wohl. Das hat mehrere Gründe. Da ist zum einen das extrem stabile Edelstahlgehäuse, das einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Und weil die Gear S3 mit allen 22-mm-Standard-Armbändern kompatibel ist, gibt es unzählige Möglichkeiten der Individualisierung.

Eine Augenweide ist das 1,3 Zoll große Super AMOLED-Display mit 360 x 360 Pixeln und 16 Millionen Farben, das wie bei einer klassischen Uhr dauerhaft sichtbar gemacht und in verschiedenen Helligkeitsstufen angepasst werden kann. 15 Zifferblätter-Designs sind vorinstalliert und verwandeln die Gear S3 Frontier in Chronometer, Sport- oder Pulsuhr. Samsung setzt auf das lichtdurchlässigere Corning Gorilla Glas SR+, um die Akkulaufzeit zu erhöhen. Bei intensivem Gebrauch hielt der Akku zwei Tage durch, wurde die Smartwatch nur selten mit dem Smartphone gekoppelt, waren sogar vier Tage drin.

Extrem intuitiv gelingt die Bedienung der Gear S3. Das liegt zum einen an der Lünette, dem drehbaren Ring um das Ziffernblatt: Dreht man nach links, hat man Zugriff auf Benachrichtigungen, in die andere Richtung gelangt man zu Wetterinfos, Kontakten, Erinnerungen, verbrannten Kalorien, zurückgelegten Schritten, Höhenmesser und Barometer, zu News, Musikwiedergabe und Pulsmesser. Alternativ kann man über das Display auch wischen, wahlweise waagrecht oder senkrecht.

Ein Druck auf den unteren der beiden seitlichen Knöpfe führt zu den Apps, die kreisförmig wie auf einem Zifferblatt angeordnet sind. Da Samsung auf sein eigenes Tizen-Betriebssystem setzt, ist kein Zugriff auf den Google Play Store möglich. Das erweist sich allerdings nicht als Nachteil, da bereits alles Wichtige serienmäßig an Bord ist (unter anderem Bildergalerie, E-Mail, Alarm, Kalender, diverse Fitness-Optionen, MP3-Player, Wetter).

Ist die Gear S3 Frontier mit dem Smartphone gekoppelt, kann man auch telefonieren. Die Freisprechanlage könnte allerdings etwas stärker dimensioniert sein, denn bei etwas lauteren Umgebungsgeräuschen bekommt man Probleme.

Das Navigieren durch die einzelnen Funktionen gelingt sehr schnell und flüssig. Dafür sorgt ein Dual-Core-Prozessor mit einem Gigahertz, hinzu kommen 768 Megabyte Arbeitsspeicher und vier Gigabyte Speicher. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display hell genug, um alle Informationen problemlos ablesen zu können.

iPhones arbeiten ab dem iPhone 5 mit iOS 9 oder neuer mit der Samsung-Uhr zusammen. Die Grundfunktionen stehen zur Verfügung, allerdings muss man mit einigen Einschränkungen leben. Nachrichten etwa müssen unbeantwortet bleiben und auch Sprachbefehle per Samsung S Voice scheitern.

Samsung Gear S3 Classic

Die Gear S3 Classic von Samsung ist mit der Gear S3 Frontier identisch – Bedienung und Ausstattung verdienen ein dickes Lob.

Was für die Gear S3 Frontier gilt, kann 1:1 auf Samsungs Gear S3 Classic übertragen werden, denn Bedienkomfort und Funktionsumfang sind absolut identisch. Der einzige Unterschied besteht in der Optik. Die Classic wird mit einem schwarzen Lederarmband ausgeliefert, das sich problemlos wechseln lässt. Außerdem sind das Gehäuse der Uhr und die Lünette nicht in grau, sondern in silber gehalten. Alle anderen internen Leistungsdaten sind gleich. Welches der beiden Modelle man bevorzugt, ist reine Geschmacksache.

Für Sportler

Huawei Watch 2

Test Smartwatch: Huawei Watch 2
Die Huawei Watch 2 hat ein gutes Display, läuft flott und bietet für Sportler zahlreiche Features.

Sie ist zwar nur aus Kunststoff, aber dafür macht die Huawei Watch 2 trotzdem einen sehr hochwertigen Eindruck und trägt sich angenehm. Das 1,2 Zoll große AMOLED-Display löst mit 390 mal 390 Pixeln auf und ist schön scharf. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung leidet die Ablesbarkeit, ansonsten sind alle Informationen auf der wasserdichten Uhr mit Android Wear 2.0 perfekt zu erkennen.

Der 1,1 Gigahertz schnelle Qualcomm Snapdragon 2100 Prozessor und die 768 Megabyte Arbeitsspeicher verleihen der Huawei ein flottes Arbeitstempo. Die Bedienung erfolgt problemlos über zwei seitliche Druckknöpfe sowie durch Wischen und Tippen. Alle Apps sind seitlich auf der linken Bildschirmhälfte angeordnet. Das Tippen auf der kleinen Tastatur, etwa um WhatsApp-Nachrichten zu verschicken, ist allerdings sehr fummelig. Vier Gigabyte interner Speicher ermöglichen das Mitführen eigener kleinerer Musiksammlungen.

Sportler dürften sich außerdem über den präzisen Herzfrequenzmesser und die zahlreichen Trainings-Funktionen freuen. Dazu zählt die Erfassung von zurückgelegten Routen, von Geschwindigkeit, Distanz und verbrauchten Kalorien. Auch die alltägliche Bewegung wird erfasst. Zu den Ergebnissen gelangt man über die bereits ab Werk installierte App. Ist die Smartwatch mit einem Smartphone gekoppelt, so kann sie zum Telefonieren und Freisprechen verwendet werden. Die Sprachqualität ist erstaunlich gut. Die 4G-Variante erlaubt autarke Telefonie und Erreichbarkeit ohne mitgeführtes Smartphone.

Im Idealfall hielt die Huawei Watch 2 im Test bis zu zwei Tage durch, das Laden des Akkus dauert rund zwei Stunden. Als sportlicher Begleiter im robusten Gehäuse ohne nennenswerte Schwäche macht sie eine gute Figur.

Außerdem getestet

Unsere anderen Testkandidaten sind alles andere als schlechte Smartwatches. Während die Asus leider auf GPS und Pulsmesser verzichtet, richten sich die Casio und die Fitbit an spezielle Zielgruppen und sind daher keine klassischen Allrounder, sondern eher Spezialisten. Über die Simvalley PW-450 kann man sogar ohne gekoppeltes Smartphone telefonieren. Wer unbedingt eine Apple Watch möchte, aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, kann sich durchaus die Apple Watch Series 3 anschauen.

Apple Watch Series 3

Sie ist zwar nicht mehr das neueste Modell von der Marke mit dem angebissenen Apfel, aber mit Einschränkungen immer noch zu empfehlen und rund 220 Euro günstiger als die Apple Watch Series 5. Auch die Apple Watch Series 3 punktet durch gute Bedienbarkeit, zudem profitieren Besitzer von den Vorteilen von watchOS 6.

Die Apple Watch Series 3 gibt es nicht nur mit verschiedenen Armbändern und zusätzlicher Cellular-Funktion, sondern auch in unterschiedlichen Gehäusegrößen. Die Apple-Angaben »38 mm« bzw. »42 mm« beziehen sich dabei auf die Höhe der Uhr. Während das kleinere OLED-Display mit 272 x 340 Pixeln auflöst, stellt das größere 312 x 390 Bildpunkte dar. In beiden Fällen ist die Ansicht sehr scharf, der Bildschirm reagiert äußerst präzise auf Touch- und Wischbewegungen. Das Aluminiumgehäuse ist leicht und sehr stabil. An Bord befinden sich ein barometrischer Höhen- und ein Herzfrequenzmesser, Beschleunigungs- und Gyrosensor, GPS, WLAN und Bluetooth 4.2. In der günstigeren GPS-Version hat Apple 8 Gigabyte Speicher verbaut, Käufer mit GPS und Cellular kommen in den Genuss der doppelten Speicherkapazität. Man erkennt sie übrigens an der Krone mit dem roten Punkt.

Ebenfalls gefällt, dass die Sprachassistentin Siri Anfrageergebnisse nicht nur auf dem Display der Watch 3 anzeigt, sondern auch per Sprache antwortet. Der Dienst klappt so vorzüglich, wie man ihn von iPhone und iPad kennt. Zur Auswahl stehen eine große Anzahl an Apps, Watchfaces und Zifferblätter, die man auch noch weitgehend anpassen kann, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Display ist im Gegensatz zur aktuellen Apple Watch nicht dauerhaft im Betrieb, die Gsamtperformance der Watch Series 3 ist etwas langsamer, die Speicherkapazität geringer.

Ganz so hart wie das Online-Magazin Inside Handy, das die LG Watch W7 als »überteuerten Rohrkrepierer« bezeichnet, gehen wir mit der smarten Uhr des koreanischen Herstellers nicht ins Gericht. Aber überzeugen kann uns das Hybrid-Konzept aus analoger und digitaler Uhr wie fast alle anderen Tester auch nicht. Die W7 hat zwar einen massiven Metallkorpus, doch so richtig hochwertig sieht die Uhr mit der schwarzen Lünette nicht aus.

Befindet sich das digitale Display im Dämmerschlaf, zeigen die beiden Zeiger die Uhrzeit an. Schön und gut, das schont den Akku. Doch gerade wenn man die Zusatzfunktionen und Apps nutzen will, sind es häufig die Zeiger, die eben im Weg sind. Zudem sieht das schwarze »Loch« in der Mitte auf hellen Hintergründen nicht gerade schön aus.

Als Betriebssystem fungiert Wear OS. Das Arbeitstempo ist in Ordnung, obwohl der etwas in die Jahre gekommene Prozessor Snapdragon Wear 2100 zum Einsatz kommt. Das 1,2 Zoll große Display löst mit 360 x 360 Pixeln auf, die Ablesbarkeit ist gut. Dürftig und einer aktuellen Smartwatch nicht angemessen ist die Ausstattung: Neben GPS und NFC fehlen auch Pulsmesser sowie ein Sensor, um die Displayhelligkeit automatisch zu regulieren. Das sollte man von einem aktuellen Modell im Jahr 2019 schon erwarten.

Im klassischen Smartwatch-Modus liegt die Akkulaufzeit bei gerade mal einem Tag, setzt man lediglich auf die analogen Zeiger soll sich diese LG zufolge auf rund 100 Tage verlängern. Regentropfen hält die Watch W7 zwar aus, zum Schwimmen ist sie jedoch nicht geeignet. Zu den Extras gehören WLAN und Bluetooth sowie Kompass und Barometer, der vier Gigabyte große interne Speicher eignet sich unter anderem zum Ablegen von Musiktiteln. Standardarmbänder lassen sich problemlos verwenden.

Insgesamt spricht wenig dafür, warum man sich die LG Watch W7 zulegen sollte. Wer allerdings unbedingt die smarten Zusatzfeatures mit einer analogen Uhr koppeln möchte, sollte sich das Modell einmal näher anschauen.

Zum Preis von 549 Euro langt Casio bei der WSD-F30 ordentlich hin. Dafür erhält man eine extrem solide, massive Uhr für harte Outdoor-Einsätze. Wanderer, Bergsteiger und Abenteurer werden mit der Smartwatch glücklich, für Büro, Konzert oder das Fitnessstudio ist die in Blau, Orange und Schwarz erhältliche Uhr in der Regel zu wuchtig. Für zarte Frauenhände eignet sich der 83 Gramm schwere Chronograph mit 1,5 Zentimeter Höhe schon gar nicht.

Im Vergleich zum Vorgänger WSD-F20 hat das Display mit 1,2 Zoll minimal abgespeckt (vorher 1,32 Zoll) und löst mit 390 x 390 Pixeln höher auf. Die Ablesbarkeit ist exzellent, auf Wischgesten reagiert der kleine Bildschirm zuverlässig. Als Betriebssystem arbeitet Wear OS an Bord, geblieben ist das zweischichtige Display. Bei ausschließlicher Verwendung des monochromen LCDs sinkt der Akkuverbrauch drastisch, die Energie reicht dann für bis zu einen Monat im Dauerbetrieb. Ansonsten muss die Uhr nach spätestens 1,5 Tagen geladen werden, GPS und WLAN dürfen dann aber nur sporadisch aktiviert werden, sonst ist deutlich früher Schluss.

Zu den Besonderheiten gehören GPS-Sensor, Barometer und magnetischer Kompass, außerdem die Option, Karten herunterzuladen und offline zu verwenden. Die farbigen Landkarten sind für Wanderer wirklich ein Leckerbissen und sehr praktisch. Eine exakte Positionsbestimmung ist durch drei Satellitensysteme (US-amerikanisches GPS, russisches GLONASS und japanisches MICHIBIKI QZSS) nahezu jederzeit möglich. Spezielle Casio-Apps erleichtern die Navigation im Gelände und zeichnen zurückgelegte Wegstrecken auf. Telefonieren ist möglich, wenn die WSD-F30 per Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt ist, das integrierte Mikrofon erlaubt die Kooperation mit Google Assistant.

Leider verzichtet Casio auf einen Pulsmesser, auch die Option für ein integriertes LTE-Modul besteht nicht. Die Akkulaufzeit ist kurz. Für echte Outdoor-Freaks hat die Casio dank guter Kartenfunktionen ihre Berechtigung, sie ist jedoch eher ein Nischen- statt ein Massenprodukt. Die Unterschiede zum Vorgängermodell sind marginal, die WSD-F20 ist jedoch deutlich günstiger.

Was für die WSD-F30 von Casio gilt, lässt sich nahezu 1:1 auf den Vorgänger WSD-F20 übertragen. Optik und Gehäuse sowie Ausstattung sind nahezu identisch, das Display löst mit 320 x 300 Pixeln etwas schlechter auf. Karten lassen sich nicht nur anzeigen, wenn die Uhr mit GPS-Empfänger mit einem Smartphone gekoppelt ist. Sie können in einem vorher festgelegten Maßstab heruntergeladen und damit auch offline verwendet werden, ein Zoomen ist dann allerdings nicht mehr möglich.

Im Ziffernblatt selbst lassen sich Angaben wie Höhe, Luftdruck oder Akkuladestand einblenden. Der Akku hält bis zu 2,5 Tage durch, im Sperrmodus mit Monochrom-Bildschirm wird die Dauer erhöht. Selbst bei leerem Akku zeigt die Casio noch die Uhrzeit an. Zur guten Ausstattung gehören Kompass, Gyrometer, Beschleunigungsmesser und Drucksensor, Google Maps und der Google Assistant. Die Outdoor-Tauglichkeit wird auch noch dadurch untermauert, dass sie bis 50 Meter wasserdicht ist. Ein Pulssensor fehlt leider.

Die Fitbit Ionic sieht zwar aus wie eine Smartwatch, sie ist aber eher ein sehr guter und leichter Fitness-Tracker im Uhrenstil. Klassische Apps hat die Fitbit kaum an Bord, aber Sportfreaks dürfte das egal sein. Das Aluminiumgehäuse ist sehr hochwertig und das Display strahlt kräftig, ist super ablesbar und reagiert zuverlässig. Außerdem ist die Akkulaufzeit mit bis zu sechs Tagen angenehm lang.

Zahlreiche Sportarten und sportliche Aktivitäten erkennt die Ionic von alleine und erfasst dann diverse Daten. Über das Display hat man direkten Zugriff auf die zurückgelegten Schritte, die Herzfrequenz und die verbrannten Kalorien. Pfiffig sind die hinterlegten Workouts, um den Körper auf Vordermann zu bringen. Über verpasste Anrufe und erhaltene Kurznachrichten informiert die Uhr, zudem eignet sie sich zum Abspielen von Musik. Wer primär eine gute Sportuhr sucht, wird mit der Fitbit Ionic glücklich, als reinrassige Smartwatch eignet sie sich aber nur bedingt.

Mt 250 Euro ist die TicWatch Pro von Mobvoi mit dem Betriebssystem Wear OS kein Schnäppchen mehr, sondern spielt damit in der Preisklasse einer Samsung Gear S3 oder einer Galaxy Watch, die auf jeden Fall ein besseres und einfacheres Bedienkonzept besitzen, unter anderem wegen der drehbaren Lünette. Bei der TicWatch erfolgt die Bedienung über das Touchdisplay und zwei seitliche Druckknöpfe. Das 1,3 Zoll große AMOLED mit 400 x 400 Pixeln löst fein auf und über die unterschiedlichen Zifferblätter kann man den Charakter der Uhr blitzschnell anpassen.

Praktisch ist das zweischichtige Display: Über dem AMOLED befindet sich noch ein monochromes LCD-Panel, das nur die Uhrzeit, das Datum und die Schrittzahl anzeigt und so den Akku schont. Im Mischbetrieb hielt die Uhr im Test rund zwei Tage durch, im »Smart Mode« sind laut Hersteller bis zu fünf Tage drin. In hellem Sonnenlicht leidet die Ablesbarkeit der smarten Uhr.

Sowohl bei der Zahl der erfassten Schritte als auch beim Messen des Pulses nimmt es die Mobvoi nicht so ganz genau, die Ergebnisse sind somit mit Vorsicht zu genießen. Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen gehören der Google Assistant sowie eine Bezahlmöglichkeit über Google Pay. Das App-Angebot ist ordentlich. Das Arbeitstempo reicht aus. Um alle Funktionen nutzen zu können, sollte man ein Android-Smartphone besitzen. Mit einem iPhone muss man erhebliche Komforteinbußen hinnehmen.

Garmin Vivoactive 3 Music

Um eine Fitness-Smartwatch handelt es sich bei der Garmin Vivoactive 3 Music. Auch der Preis ist sportlich: 270 Euro werden für die Version mit Musikwiedergabeoption fällig. Mit gerade mal 39 Gramm ist die Uhr sehr leicht. Das Display löst mit 240 x 240 Pixeln auf und wird durch Gorillaglas geschützt. Die Navigation durch die unterschiedlichen Menüs gelingt problemlos durch Wischgesten. Um in das Untermenü zu gelangen, reicht ein längerer Druck.

Ausstattungstechnisch lässt Garmin keine Wünsche offen. An Bord sind unter anderem GPS, Wecker, Timer, Stoppuhr, Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Thermometer, Kalender, Wetterdienst, Musikwiedergabe und Herzfrequenzmessung. Der Schlaf wird überwacht und verbrannte Kalorien werden ebenso erfasst wie zurückgelegte Schritte und gemeisterte Stockwerke – letztere erfasst der Vivoactive 3 allerdings nur sporadisch.

Die Uhr eignet sich unter anderem beim Laufen und Joggen, Radfahren, Schwimmen oder sogar beim Golfen, um Entfernungsangaben auf dem Grün zu erhalten. 15 Sportapps sind vorinstalliert. Für Abwechslung während des Sporttreibens sorgen bis zu 500 Songs, die sich per Bluetooth übertragen lassen. Garmin erlaubt unter anderem die Verwendung vorinstallierter Trainingseinheiten. Mit Garmin Pay ist darüber hinaus kontaktloses Bezahlen möglich. Der Funktionsumfang ist so groß, dass man sich erst einmal einarbeiten muss. Den Individualisierungsoptionen sind fast keine Grenzen gesetzt. Die Akkudauer hängt von der Art der Verwendung ab. Bis zu sieben Tage ohne Laden sind möglich, mit aktiviertem GPS und Musik reduziert sich die Laufzeit hingegen auf rund fünf Stunden.

Frisch, bunt und ansprechend geht es in der App »Garmin Connect« zu. Die wichtigsten Infos erfasst man sofort. Wie ist es um die Herzfrequenz bestimmt, was ist mit Schritten und Stockwerken, Stress, Kalorien und Schlaf? Wie haben sich die Werte im Vergleich zu gestern und in der Wochenübersicht entwickelt? Insgesamt macht es viel Spaß, die persönlichen Ergebnisse auszuwerten.

Für Sportler ist die Garmin Vivoactive 3 Music sehr gut geeignet, Allrounder spricht sie auch aufgrund des eingeschränkten App-Angebots weniger an.

Simvalley SW-300.hr

Für 50 Euro kann man bei einer Smartwatch nicht allzu viel erwarten. Entsprechend überrascht sind wir über das solide Metallgehäuse bei der Simvalley SW-300.hr, das einen stabilen Eindruck macht. Das 1,3 Zoll große LC-Display lässt sich gut ablesen, kann mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixeln bei der Schärfe aber mit teureren Modellen nicht ganz mithalten.

Die Uhr hat einen Kalender, einen Musikplayer, eine Stoppuhr, einen Taschenrechner, eine Erinnerungsfunktion daran, genug zu trinken, und eine Wetteransage an Bord. Allerdings liefert sie nur Informationen aus Shenzhen. Wie man den eigenen Ort angibt, bleibt ein Rätsel. Mit iOS- und Android-Smartphones koppelt sich die Simvalley über Bluetooth. Als App zur Auswertung einiger Fitnessdaten und des Schlafverhaltens wird »FundoPro« unterstützt.

Die Herzfrequenzmessung klappt ganz genau, zudem zählt die SW-300.hr die zurückgelegten Schritte. Die Bedienung über Wischgesten und den seitlichen Druckknopf gelingt gut. Die Akkulaufzeit ist mit rund zwei Tagen überschaubar. Telefonieren gelingt mit der Uhr ebenfalls, insofern eine Verbindung zum Smartphone besteht. Die Sprachqualität ist für die Preisklasse akzeptabel. Alle, die sich mit einer Smartwatch erstmals vertraut machen wollen, begehen mit der Simvalley keinen Fehler. Aber große Lust, unbedingt eine smarte Uhr am Handgelenk tragen zu müssen, kommt mit dem Einsteigermodell nicht auf.

Schade, die Simvalley PW-450 hätte als recht preiswertes Modell für um die 80 Euro durchaus das Zeug für eine Empfehlung gehabt, wenn sie ihr Potential nicht verschenken würde. Einen dicken Minuspunkt gibt es für das 1,22 Zoll große Display. Das löst zwar recht ordentlich auf, aber völlig unverständlich ist, warum der untere Bereich des Bildschirms nicht zu gebrauchen ist. Hier ist der drucksensitive Zurück-Button angebracht und die kreisrunde Ansicht hört abrupt auf. Besonders sichtbar wird das, wenn man eine klassische Analoguhr mit Ziffernblatt ausgewählt hat: Die 5, die 6 und die 7 sind abgeschnitten.

Die Ausstattung ist dafür sehr umfangreich: Über eine Nano-SIM-Karte erlaubt die Smartwatch Telefonie ohne Smartphone, außerdem zeigt sie Push-Nachrichten vom Mobiltelefon an. Zu den Fitness-Features zählen Schrittzähler, Herzfrequenzsensor, Kalorienrechner, Stoppuhr und Schlafüberwachung. Zudem kann man über die Simvalley die Musikwiedergabe steuern. Dass App-Angebot ist ansonsten überschaubar.

Der Magnetstecker mit vier Kontakten zum Laden könnte besser halten. Eine Akkuladung reichte im Test für einen Betrieb von rund zwei Tagen. Der Datenaustausch gelingt über die App »Simvalley PhoneWatch«. Alles in allem ist die Simvalley PW-450 eine ordentliche Einsteiger-Smartwatch mit kleineren Schwächen.

Die Garmin Vivomove HR ist der Wolf im Schafspelz – eine Smartwatch, die man auf den ersten Blick nicht als solche erkennt. Schließlich versteckt sie sich in einer klassischen Analoguhr, die es in unterschiedlichen Designs gibt, beispielsweise mit Roségold. Schick ist sie in jedem Fall und für sportliche Outdoor-Einsätze eigentlich fast zu schade.

Hinter dem Kristallglas verbirgt sich auch ein OLED-Touchdisplay. Die Schrift könnte etwas schärfer sein. Das Display erwacht, sobald man das Handgelenk dreht. Nervig: Um freie Sicht auf die Digitalanzeige zu haben, fahren die Zeiger nach Berührung des Glases nach oben auf die Stellung 10 nach 10, erlischt das Panel, zeigen sie wieder die korrekte Uhrzeit an. Streicht man über die Uhr, werden die zurückgelegten Schritte, die erklommenen Stockwerke, Datum, Uhrzeit, Stress-Level, verbrannte Kalorien, Wetterdaten, die Herzfrequenz, eingehende Nachrichten und der Musikplayer angezeigt.

Das hochwertige Kristallglas erweist sich hier als Nachteil: Nach wenigen Wischbewegungen mit dem Finger ist das Glas mit Abdrücken und einer unansehnlichen Schicht überzogen, regelmäßiges Reinigen ist also dringend erforderlich. Andere Gläser sind hier deutlich weniger anfällig. Die erstiegenen Stockwerke werden nur unregelmäßig erfasst, die aufgeführte Zahl stimmt nicht. Der Akku hält bis zu fünf Tage. Amazon-Kunden, die die Vivomove HR länger im Einsatz haben, bemängeln, dass die Zeiger öfter neu kalibriert werden müssen.

Ihr volles Potential entfacht auch die Garmin Vivomove HR erst im Zusammenspiel mit einer App. So lässt sich unter anderem die Schlafaktivität ermitteln.

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Kommentare

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Veronika Weed
Veronika Weed

Die Information, dass Samsung es nicht schafft, für deren Smartwatches eine Android-App zu entwickeln, die 1. zu allen Android-Smartphones kompatibel ist (merkt man erst beim Versuch der Inbetriebnahme) und 2. nicht jedes Update dieser App noch mehr Fehler beinhalten würde, sollte in einem solchen Test nicht verschwiegen werden.
Lest doch mal die vernichtenden Rezessionen zur App „Samsung Gear“ im Play-Store…
Und das bei einer 350.– € Smartwatch.
Dadurch ist die Samsung Gear bzw. deren Nachfolger für viele nicht mal rudimentär verwendbar und nur als überteuerter Briefbeschwerer nutzbar.

Oliver Mangold
Oliver Mangold

wo ist denn im Vergleich die Gear sport?

Torsten Steinborn
Torsten Steinborn

Ich weiß nicht wer die Fitness Uhren getestet hat, die Leute haben keine Ahnung
z.b. Fitbit Uhr kannst viel mehr als sie angegeben haben zum Beispiel kann man auf der Uhr 200 Lieder speichern. Die kann man über einen Bluetooth Kopfhörer hören. So Brauch mal kein Handy mit zu führen bei laufen

doering
doering

na ist doch logisch werbe einnahmen sind unerlässlich das siehst du auch bei chip mit samsung handys

Redaktion
Redaktion

Wir erhalten von keinem Hersteller Geld. Unsere Tests sind absolut frei und unabhängig. Wie wir uns finanzieren können Sie hier nachlesen: https://www.allesbeste.de/ueber/

Markus Schwarz
Markus Schwarz

Braucht man net wirklich dat Zeugs, aber fürs Ego …….

Dirk Jägeler
Dirk Jägeler

Tag Heuer Modular 45….

Stefan Kaufhold
Stefan Kaufhold

Ich hab die Samsung S2, werde mir aber die S3 holen bei Gelegenheit.

Rob Van Gelderen
Rob Van Gelderen

Meine AppleWatch der 1e Serie funktioniert noch tadellos auch mit der neue Updates.
Also ich brauche noch kein neue.
Vielleicht mal wen der 5e oder 6 e rauskommt

Martin Walker
Martin Walker

ich vermisse hier noch die marke garmin und suunto. die haben auch reichlich akkukapazität

Günnör Saalpick
Günnör Saalpick

Letztendlich ist es der Mensch der sich bewegen muss und die Uhr hat keinen Einfluss darauf wie weit oder schnell jemand läuft.

Mathias Bach
Mathias Bach

Die beste Outdoor Watch und die coolste Haptik vom Gehäuse her, Hat die Garmin Fenix 3 oder 5 mit Metallarmband in der Saphir Edition!
Das beste Display und von den Smartwatch Funktionen bietet die Apple Watch! Meine Meinung! Die Samsung Samsung S3 für die Androit User, die Fenix kommt mit beidem klar!

Jan Rutsch
Jan Rutsch

Problem ist nur, es handelt sich dabei um eine Garmin!✌️ Apple Watch ok. Aber Garmin kann viel, nur nichts richtig.

Florian L. Klein
Florian L. Klein

Für mich ist Haltbarkeit und Langlebigkeit wichtig. Meine G Watch R ist drei Jahre alt, funktioniert problemlos und bekommt regelmäßig Software-Updates. 5 Jahre Lebensdauer sollten es mindestens werden.

Detlef Roß
Detlef Roß

Am besten sieht die Apple Watch nur an einem Frauenhandgelenk aus, für Männer finde ich sie sehr unpassend, vor allem dann, wenn man eigentlich bisher als Mann nie eine Uhr getragen hat !
Ich finde mir steht sie an meiner Hand überhaupt nicht !

Paul Panzer
Paul Panzer

beste ist miiband 2

kostet wenig akku extrem und alle wichtigen Funktionen

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01N011RPS/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1512930711&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=xiaomi+mi+band&dpPl=1&dpID=414uwNeMDhL&ref=plSrch

ps: wer braucht eine Armbanduhr die mehr an der Steckdose ist als am arm

Thomas Holze
Thomas Holze

Die Asus hat einen Puls messer

Klaus
Klaus

Hab von anfang an pebble verwendet, leider hats die firma nicht geschafft und die ging pleite. Akku war von anfang der wahnsinn, einmal die woche aufladen war und ist noch immer genug. Habe jetzt die dritte version davon und bin immer noch überzeugt. Preis leistung war am besten. Da die firma nicht mehr ist schauts mit den apps auch nicht mehr so gut aus. Die haben zig tausende uhren verkauft und waren den grossen ein dorn im auge, also ex und hop. Die bereits entwickelte und vorbestellbare letzte version war die absolute killerwatch. Da hätten sich alle grossen einiges davon… Mehr... »