Die beste Soundbar bis 500 Euro

Test: Soundbar bis 500 Euro – Testsieger Sony HT-CT790
  • Test: Soundbar bis 500 Euro – Testsieger Sony HT-CT790

Die beste Soundbar für unter 500 Euro ist die Sony HT-CT790. Sie kann wahlweise ultraschlank an der Wand befestigt oder dezent zu Füßen des Flachbildschirmes platziert werden. Die Sony-Soundbar beherrscht zudem viele drahtlose Übertragungsstandards und ist sogar zum 4K-Videostandard kompatibel.

Update 23. März 2017

Die Sony HT-CT790 ist für uns zur Zeit immer noch die beste günstige Soundbar.

Seit Jahren werden die Fernseher immer größer, dabei aber auch immer flacher. Das sorgt zwar für ein schönes großes Bild, das zudem mangels Gehäusetiefe nicht besonders dick aufträgt, geht aber hörbar zu Lasten des Sounds. Denn für einen satten Sound mit guter Grundton- und Bass-Unterstützung wird viel mehr Volumen benötigt als die meisten aktuellen Fernseher zur Verfügung stellen.

Das haben auch die Hersteller erkannt, und steuern mit passenden Soundbars und Sounddecks sowie anderen Lösungen gegen.

Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, den Fernsehton über eine ausgewachsene Surround-Anlage abzuspielen, bzw. bereits über eine solche verfügt, der braucht an dieser Stelle nicht weiterlesen. An den Klang aus mehreren großen Boxen kommt keine Soundbar heran.

Zwei oder mehrere Boxen im Wohnzimmer herumstehen zu haben, ist aber weder sonderlich ansehnlich, noch wirklich praktisch. Wer also aus Platz- oder Designgründen eine weniger aufdringliche Lösung möchte, für den ist eine Soundbar genau das Richtige.

Bauformen – Soundbar, Soundbase, Sounddeck

Soundbars sind ursprünglich dafür gebaut worden, dass man sie unter einem an der Wand hängenden Flachbildfernseher anbringt. Dafür dürfen sie nicht sehr tief sein, denn die Soundbar soll ja nicht allzu weit über den schönen flachen Bildschirm hinausragen.

Da die meisten ihren Fernseher aber nicht an die Wand hängen sondern auf ein Möbel stellen, dürfen Soundbars zudem nicht allzu hoch sein, denn sonst würden sie den Bildschirm verdecken. Die Gehäuseabmessungen von Soundbars sind damit in zwei Dimensionen begrenzt, was in klanglicher Hinsicht eine Herausforderung ist, denn für einen möglichst guten Klang braucht ein Lautsprecher wie gesagt vor allem eins: Volumen.

Ein weiteres Merkmal erscheint im Zusammenspiel mit modernem Fernseher-Design wichtig; auch das Display im gebogenen Curved-Design will mit der passenden Soundbar koordiniert werden. Die meisten Hersteller von Curved Fernsehern bieten daher nicht nur Blu-ray-Player sondern auch Soundbars im passenden gebogenen Design an. Hier ist man allerdings tatsächlich an die Marke des Fernsehers gebunden, damit es vor allem optisch bestens harmoniert.

Für Fernseher, die auf Möbeln positioniert werden, bietet es sich daher an, die Tiefe der Soundbar als Klangkörper zu nutzen und den Fernseher dann einfach auf diesen tiefen, flachen Lautsprecher zu stellen. Damit war das Konzept der Soundbase, Soundplate bzw. des Sounddecks geboren – so richtig hat man sich noch nicht auf einen Namen für dieses Lautsprecherkonzept geeinigt.

Die größere Bauform einer Soundbase oder Sounddecks bietet gleich zwei Vorteile: Es können größere Lautsprecherchassis verwendet werden, und es steht deutlich mehr Gehäusevolumen zur Verfügung. Beides kommt hauptsächlich dem Tieftonbereich zugute, so dass manche Soundplate auch ohne Subwoofer beachtlich tief in den Basskeller führen kann.

Wer braucht was?

Die Entscheidung, ob Sie lieber eine Soundbar, eventuell mit Subwoofer, oder eher ein Sounddeck in Ihr Wohnzimmer stellen, hängt dabei fast ausschließlich von ihrer Einrichtung ab: Haben Sie den Fernseher, wie es die Werbung gern darstellt, an der Wand aufgehängt, kommt im Grunde nur die Soundbar in Frage.

Die Wahl, ob es dann noch ein zusätzlicher Subwoofer sein soll oder muss, hängt davon ab, welchen Kompromiss Sie einzugehen bereit sind: Wollen Sie einen kräftigeren Klang im Bassbereich, müssen Sie mit einem weiteren Möbelstück im Wohnzimmer leben – immerhin kann der Subwoofer einigermaßen frei platziert werden. Scheidet der Subwoofer aus Platzgründen aus, müssen Sie dagegen mit dem Sound leben, den die Soundbar liefert.

Unsere Empfehlung ist ganz klar: Wenn Sie schon den Schritt gehen, sich Zusatzlautsprecher für den Fernseher anzuschaffen, sollten Sie gleich Nägel mit Köpfen machen und sich für eine Soundbar mit Subwoofer entscheiden.

Wird die Soundbar nicht an der Wand befestigt, weil der Fernseher auf einem Sideboard steht, sollten Sie allerdings darauf achten, dass die Soundbar flach genug ist, dass sie unter den Fernseher passt und nicht das Infrarot-Auge verdeckt.

In diesem Fall bietet sich als Alternative allerdings auch ein Sounddeck an, das mit seinem Plus an Volumen meist auch ohne separaten Subwoofer für reichlich Sound sorgt. Außerdem hat der Fernseher dann eine angemessene Stellfläche und das Infrarot-Auge freie Sicht. Unsere Empfehlung für das beste Sounddeck finden Sie hier.

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