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Die beste Soundbar

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Soundbars und Sounddecks Test: Heos Bar Subwoofer
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Wir haben 29 Soundbars getestet. Die beste Soundbar mit Surround-Qualitäten und feinen musikalischen Eigenschaften ist die Denon DHT-S716H – schon ohne separaten Subwoofer und trotz ihres schlanken Designs. Wer noch mehr braucht, kann mit einem zusätzlichen Subwoofer nachhelfen. Am üppigen Anschlussfeld der Denon lassen sich zudem viele Zuspieler verbinden.

Update 13. November 2020

Die besonders kleine Yamaha SR-C20A und die günstige Panasonic SC-HTB400 sind neu in unserem Test.

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14. August 2020

Drei neue Soundbars haben wir getestet: die Magnifi 2 von Polk Audio, die Citation Multibeam 700 von Harman Kardon mit eingebautem Mikro für den Google Assistant, und die besonders kompakte und günstige Creative Stage. An den Empfehlungen hat sich nichts geändert.

Je flacher das Bild, desto flacher der Ton. Mit dieser einfachen Formel lässt sich die Tonqualität moderner Fernsehgeräte zusammenfassen, seit diese immer schlanker werden und nicht mehr als wuchtige Kisten daherkommen. Eigens zur Verbesserung des Fernseh-Tones ist eine eigene Lautsprecherkategorie entstanden: Die Soundbar ist so klein und flach, dass sie idealerweise an die Wand unter den Fernseher gehängt werden kann.

Soundbars liefern am Fernseher ohne Frage einen deutlich besseren Ton als die eingebauten Lautsprecher – an eine vollwertige Surround-Anlage kommen aber auch die besten nicht heran, dessen sollte man sich bewusst sein. Dafür haben sie aber auch einen großen Vorteil gegenüber einer Surround-Anlage: Man muss sein Wohnzimmer nicht mit fünf, sieben oder mehr Lautsprechern plus Subwoofer vollstellen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Denon DHT-S716H

Test besten Soundbars und Sounddecks: Denon DHT-S716H
Denon hat seine Spitzen-Soundbar nochmal verbessert.

Audiospezialist Denon hat sein komplettes Portfolio überarbeitet, die Soundbar Denon DHT-S716H kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich im Grunde um die HEOS Bar handelt. Die Unterschiede sind nur marginal, was durchaus kein Nachteil ist. Neben den enormen klanglichen Fähigkeiten sind es auch die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten, womit sich auch die DHT-S716H wieder knapp von der Konkurrenz absetzen kann.

Auch gut

Canton Smart Soundbar 9

Soundbars und Sounddecks Test: Canton Smartsoundbar
Die Soundbar 9 von Canton ist smart und lässt sich leicht mit Subwoofer und Surround-Lautsprecher erweitern.

Canton wird smart, die Smart Soundbar 9 ist Teil einer ganz neu aufgelegten Lautsprecherreihe. Sie lässt es zwar alleine schon ordentlich und dennoch kontrolliert krachen, kann bei Bedarf aber vor allem in größeren Räumen mit dem passenden Smart Sub 8 aufgerüstet werden. Die bislang größte Ausbaustufe bildet ein Set der Smart Soundbox 3 – normalerweise als Multiroom-Speaker im Einsatz, können sie hier kurzerhand als rückwärtige Surround-Kanäle konfiguriert werden.

Inklusive Rears

Teufel CineSystem Pro

Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinesystem Pro
Das neue Cinesystem Pro von Teufel ist die höchste Ausbaustufe der CineBar Pro und mit Rear-Speakern ausgestattet.

Mit dem Cinesystem Pro hat Teufel ein quasi modular erweiterbares System geschaffen, dass auf der CineBar Pro basiert. Selbst die Soundbar ohne Subwoofer gibt schon ordentlich Gas, als Cinesystem Pro mit Subwoofer und zusätzlichen, drahtlosen Rear-Speakern kommt Teufel einem echten Surroundset schon ziemlich nah.

Für Sonos-Fans

Sonos Beam

Test besten Soundbars und Sounddecks: Sonos Beam
Die schlanke Beam wartet mit erwachsenem Sound, HDMI-Schnittstelle und Alexa-Unterstützung auf.

Mit der Beam hat Sonos gleich mehrere Innovationen eingeführt; endlich gibt es einen HDMI-Anschluss, Sonos hört auf Alexa und der Preis ist vergleichsweise moderat gehalten. An der erwarteten Klangqualität hat sich glücklicherweise nur wenig geändert. Bei Bedarf lässt sich die Beam ebenso wie die Playbar mit einem Sub und jedem anderen Lautsprecher von Sonos kombinieren.

Gut & günstig

Yamaha SR-C20A

Die Yamaha SR-C20A ist nur 60 Zentimeter lang, liefert dafür jedoch einen bestechend räumlichen Klang. Sie wird einfach an den Fernseher angeschlossen dank HDMI-Buchse mit ARC (Audio-Rück-Kanal) kann man sie sogar mit der Fernbedienung des Fernsehers steuern. Dank Bluetooth kann man sogar Musik vom Smartphone auf die Soundbar streamen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutInklusive RearsFür Sonos-FansGut & günstig
ModellDenon DHT-S716HCanton Smart Soundbar 9Teufel CineSystem ProSonos BeamYamaha SR-C20APanasonic SC-HTB400Yamaha YAS-209Harman Kardon Citation Multibeam 700Denon HEOS BarTeufel Cinebar LuxYamaha MusicCast BAR 40 YMS-4080JBL Bar 5.1Teufel CineBar ProPolk Audio MagniFi 2Denon DHT-S516HDenon Heos HomeCinema HS2Sonos PlaybarTeufel Cinebar DuettKlipsch BAR 48Canton DM 5Polk Magnifi Max SRSony HT-CT800Teufel Cinebar One+Creative Stage
Test besten Soundbars und Sounddecks: Denon DHT-S716HSoundbars und Sounddecks Test: Canton SmartsoundbarTest besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinesystem ProTest besten Soundbars und Sounddecks: Sonos BeamTest Soundbar: Yamaha SR-C20ATest Soundbar: Panasonic SC-HTB400Soundbars und Sounddecks Test: Yamaha Yas 209Soundbars und Sounddecks Test: 341392 Harman Kardon Citation Multibeamtm 700 Top 89a3d0 Original 1578305768Test besten Soundbars und Sounddecks: Denon HEOS BarTest besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinebar LuxTest besten Soundbars und Sounddecks: Yamaha MusicCast BAR 40 YMS-4080 inkl. Sub 100Test besten Soundbars und Sounddecks: JBL Bar 5.1Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel CineBar Pro inkl. RearsSoundbars und Sounddecks Test: Polk Magnifi Soundbar 01 Studior 2Test besten Soundbars und Sounddecks: Denon DHT-S516HTest besten Soundbars und Sounddecks: Denon Heos HomeCinema HS2Test besten Soundbars und Sounddecks: Sonos PlaybarTest besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinebar DuettTest besten Soundbars und Sounddecks: Klipsch BAR 48Test besten Soundbars und Sounddecks: Canton DM 5Test besten Soundbars und Sounddecks: Polk Magnifi Max SRTest besten Soundbars und Sounddecks: Sony HT-CT800Test besten Soundbars und Sounddecks: Creative Stage
Pro
  • Erstaunliche Bassleistung für das schlanke Gehäuse
  • Schön breites Surround-Klangbild
  • Unauffällig schlankes Design
  • Sehr gute Ausstattung
  • Schlank und enorm klangstark
  • Umfangreiches OnScreen-Menü
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Optional Erweiterbar mit Subwoofer und Surround-Lautsprechern
  • Rear-Lautsprecher inklusive
  • Lässt sich optimal auf den Raum einstellen
  • Druckvoller Subwoofer, variabel aufstellbar
  • Rears auch in weiß erhältlich
  • Sehr guter Klang, vor allem mit TruePlay
  • Schlanker als die Playbar
  • Mit Dolby Digital Decoder (HDMI-Eingang)
  • Sehr guter Surround-Klang
  • Kompaktes Design
  • Einfache Bedienung
  • Sehr guter Klang
  • Mit Dolby und DTS kompatibel
  • Schlanke Abmessungen
  • Sehr guter Klang
  • Einfach einzurichten
  • Schönes, unaufdringliches Design
  • Sehr guter Klang
  • Einfache Einmessung
  • Tolles Design und Verarbeitung
  • Mit Sub und Satelliten zum 5.1 Set erweiterbar
  • Enorme Bassleistung für das schlanke Gehäuse
  • Schön breites Surround-Klangbild
  • Unauffällig schlankes Design
  • Kommt meistens ohne Subwoofer aus
  • Pegel und Abstand an Raumakustik anpassbar
  • Mit Sub und Rears erweiterbar
  • Feine Klanganpassungen
  • Hervorragende Surround-Fähigkeiten
  • Sehr potenter Sub
  • Hervorragender Klang
  • Einfache Installation inkl. Einmessung
  • Innovative, flexible Rears mit Akku-Betrieb
  • Schönes, weites Klangbild
  • satter, kontrollierter Bass
  • Upgrade mit drahtlosen Rears jederzeit möglich
  • Guter Klang
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Schönes, schlankes Design
  • Satter, ausgewogener Sound bei Film und Musik
  • Sehr gut ausgestattet
  • Schönes, schlankes Design
  • Sehr guter Klang für Film und Musik
  • Perfekte Ergänzung zum Multiroom-System von Sonos
  • Sehr gute Klang-Anpassung dank TruePlay
  • Sehr guter Filmsound
  • Einstellbare Basisbreite in zwei Stufen
  • Gute Ausstattung
  • Guter, präsenter Filmsound
  • Einfache Umschaltung auf virtuellen Surroundsound
  • Subwoofer nicht zwingend notwendig
  • Ausgesprochen breites Klangbild
  • Sehr solide verarbeitet
  • Relativ günstig
  • Guter Sound zum Film
  • WiFi und Bluetooth integriert
  • Günstig
  • Üppig ausgestattet
  • Sehr günstig
  • Sehr günstig
  • Guter Sound bei geringer Lautstärke
  • Einfache Installation
Contra
  • Die Einrichtung per App ist verbesserungsfähig
  • Für den ultimativen Punch wird der optionale Subwoofer benötigt
  • Recht große Abmessungen
  • Eingabe der Raum-Parameter übers Display ist etwas mühsam
  • Kleine Sonos-Speaker lassen sich nicht als echte Rear-Kanäle einbinden
  • Geringe Stereo-Basis
  • Einrichtung ausschließlich per App
  • Ohne optionalen Subwoofer
  • Ohne optionalen Subwoofer
  • Stößt bei hohen Pegeln an die Leistungsgrenze (Räume ab ca. 25 qm)
  • Zum Einrichten ist zwingend Google Home App erforderlich
  • Ganz tief im Basskeller wünscht man sich manchmal Subwoofer-Unterstützung
  • 4K und HDR werden nicht durchgeschleift
  • Etwas zickig bei der Erstinstallation per App
  • In der Kombi mit Sub 100 recht teuer
  • Begrenzte Akkulaufzeit der Rears
  • USB-Netzteil nicht im Lieferumfang
  • Recht groß, für kleine bis mittlere Wohnzimmer eher überdimensioniert
  • Verzerrt bei hohen Pegeln
  • Einrichtung und Bedienung ausschließlich per App
  • Einrichtung sehr umständlich
  • Einrichtung und Bedienung ausschließlich per App
  • Einrichtung sehr umständlich
  • Lässt sich nur ins Sonos System einbinden
  • Kein HDMI-Eingang
  • Zu wenig Druck in größeren Wohnzimmern
  • Design gefällt nicht jedem
  • Magere Ausstattung zu dem Preis
  • Der Sub fehlt für echtes Kinofeeling, vor allem in größeren Räumen
  • Probleme beim Pairing
  • Rears werden über Steckernetzteile versorgt
  • Subwoofer stößt schnell an seine Grenzen
  • Akustische Anbindung zwischen Sub und Soundbar könnte besser sein
  • Bei Musikwiedergabe nur mittelmäßiger Klang
  • Bedienung umständlich
  • Klang bei Film und Musik eher mittelmäßig
  • Nichts für große Lautstärken und große Räume
Bester Preis
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Lautsprecher-Alternative fürs Wohnzimmer?

Dank Bluetooth und digitalen Eingängen sowie einem intelligenten Sound-Prozessor können gute Soundbars oder -decks für viele durchaus die Stereoanlage ersetzen. Dabei kommt es allerdings darauf an, welche Ansprüche Sie an die Klangqualität bei Musik stellen. Denn auch hier gilt: An ein gutes Stereo-Boxenpaar kommt auch die beste Soundbar beim Musikhören nicht heran, dafür fehlt ihr einfach das Volumen und eine entsprechend breite Stereo-Abbildung. Manche Sounddecks kommen da schon eher ran, wenngleich auch hier Kompromisse eingegangen werden müssen.

Die perfekte Lautsprecherlösung fürs Wohnzimmer, die sowohl ein hervorragendes Musikerlebnis als auch tollen Filmsound bietet und dabei ohne viele Boxen auskommt, gibt es also nach wie vor nicht: Eine Surround-Anlage bietet zwar tollen Sound sowohl für Musik als auch Filme, benötigt aber viele Boxen. Soundbars wie auch Sounddecks liefern guten Ton für den Fernseher, kommen aber bei Musik nicht an gute Stereoboxen heran. Und Stereoboxen neben dem Fernseher liefern keinen Surround-Sound und keine gute Sprachverständlichkeit. Irgendeinen Kompromiss muss man also immer eingehen.

Bluetooth, HDMI und Co. – komfortable Multitalente?

WLAN, Bluetooth, HDMI und vieles weitere suchen Anschluss zur Soundbar. Damit soll diese, wie auch schon der Fernseher, das Schaltzentrum im Wohnzimmer sein, diesmal eben für den Ton. Viele Geräte verfügen tatsächlich über die gesamte Palette der notwendigen Anschlüsse, einschließlich mehrerer HDMI-Eingänge und eines HDMI-Ausgangs. Genau in diesem vermeintlichen Komfortvorteil liegt jedoch auch die eine oder andere Stolperfalle begründet.

Leider gibt es hier keine Patentlösung, sodass man aufs Ausprobieren angewiesen ist. Zu viele Unwägbarkeiten spielen beispielsweise bei den HDMI-Verbindungen eine Rolle. So werden zum Beispiel Steuersignale übers HDMI-Kabel verschickt (meist muss dafür die CEC-Kompatibilität der Geräte aktiviert werden), sodass der Fernseher oder die Soundbar eine aktive Quelle erkennt und diese dann vorrangig durchlässt. Das funktioniert längst nicht bei allen Geräten und schon gar nicht mit allen HDMI-Kabeln.

Bei den Geräten ist man schon auf der sicheren Seite, wenn die HDMI-Buchsen jeweils miteinander kompatibel sind, das gilt außer für CEC mehr und mehr für ARC und eARC (Audio-Rück-Kanal, erweiterter Audio-Rück-Kanal). Sind die Buchsen von Fernseher und Soundbar hier miteinander kompatibel, lässt sich beispielsweise die Lautstärke der Soundbar mit der TV-Fernbedienung einstellen. Funktioniert es trotz angegebener Kompatibilität nicht, sollte man auch hier das Kabel als Ursache in Betracht ziehen.

Soundbars und Sounddecks Test: Soundbar Wohnzimmer

Bei modernen Receivern wie auch bei vielen Soundbars kommt nun noch das Audio-Streaming via Bluetooth hinzu, welches so gar nicht in der HDMI-Welt vorgesehen war. Nun ist folgendes Szenario denkbar: Die Soundbar erkennt nach einmaligem Pairing, dass das Smartphone Verbindung aufnehmen möchte. Nun schaltet die Soundbar aus dem Standby ein oder von einem anderen Eingang auf Bluetooth um. Der Fernseher erhält dann via HDMI (und ausschließlich hier) das Signal »Eine Quelle ist aktiv«, und schaltet sich gegebenenfalls ein. Er geht nämlich grundsätzlich davon aus, dass es sich um eine Bildquelle handelt. Soll der Fernseher beim Bluetooth-Betrieb dunkel bleiben, bleibt nur die Möglichkeit, generell auf die Quellenerkennung zu verzichten oder den Fernseher einfach per Hand auszuschalten.

SAT-Receiver, die auch Radio empfangen, schalten den Fernseher übrigens ihrerseits Dunkel, indem sie signalisieren, sie seien aus oder senden einen Bildschirmschoner beziehungsweise die Sender-Daten. Eine Soundbar, die das macht, ist uns allerdings noch nicht untergekommen.

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Vergleichstests insgesamt 29 Soundbars getestet, 24 davon sind aktuell noch verfügbar. Neben ausführlichen Hörtests zur Klangbeurteilung prüfen wir dabei auch die Anschlussmöglichkeiten und bewerten die Verarbeitungsqualität. Das wichtigste ist natürlich, dass sich die Soundbar problemlos an die vorhandene Peripherie anschließen lässt.

Seitens der Aufstellung der einzelnen Komponenten sind die meisten Soundbars eher unkompliziert. Die Funkverbindung mit beiliegenden oder optionalen Rear-Speakern funktioniert im Idealfall per Plug-and-Play, ebenso die Anbindung der zumeist drahtlosen Subwoofer.

Einige Geräte, wie die JBL Bar 5.1, verfügen sogar über eine Einmessvorrichtung mit eingebautem Mikrofon. Damit ist die Aufstellung der Rears nicht ganz so kritisch, weil sie ohnehin auf die Raumakustik optimiert werden. Das macht übrigens auch die Sonos App mit der Sonos Playbar, ganz ohne Rears. Leider wird zum Einmessen das Mikrofon des iPhone oder iPad genutzt, eine entsprechende Android-Variante gibt es leider nicht.

Bei der Teufel CineSystem Pro lassen sich Parameter wie Abstände zu den Wänden und zum Sitzplatz sogar für Soundbar, Sub und Rears dezidiert einstellen, ebenfalls mit hervorragendem Ergebnis.

Bei streamingfähigen Geräten haben wir natürlich auch das getestet. Hierzu ist eine einfache Einbindung ins Netzwerk ebenso wichtig, wie die Zuverlässigkeit der App, die dann meistes zum Einsatz kommt.

Anschließend mussten die Probanden zeigen, was sie klanglich drauf haben. Dazu war zunächst die klangliche Umsetzung diverser Filmtonformate angesagt. Neben den üblichen Test-Disks mit Referenzsignalen von Dolby und DTS standen u. a. Die Tribute von Panem Mockingjay Teil 1 und Mockingjay Teil 2 zur Auswahl, außerdem Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Ihre musikalischen Fähigkeiten konnten die Soundbars mit Aufnahmen von Roger Waters The Wall und neuerdings Bohemian Rapsodie unter Beweis stellen.

Als Zuspieler stand uns ein Blu-ray-Player zur Verfügung, der nicht nur die meisten Surround-Formate beherrscht, die auf die Disks gebannt sind, sondern der auch über die diversen Ausgänge verfügt, um die verschiedenen Soundbars direkt anzuspielen.

Soundbars und Sounddecks Test: Aufmacher Denon Soundbar

Testsieger: Denon DHT-S716H

Mit der Denon DHT-S716H tritt der Nachfolger der HEOS Bar auf den Plan. Auch die DHT-S716H kommt erstmal ohne Subwoofer-Unterstützung aus, wenngleich man sich bei größeren Räumen – je nach Raumhöhe ab etwa 25 Quadratmeter aufwärts – mitunter schon nach mehr Druck sehnt. Andererseits geht die Denon-Soundbar erstaunlich tief in den Basskeller, und bleibt dabei erfreulich frei von Verzerrungen. Ich meine sogar, dass sich die neue DHT-S716H hier im Vergleich zur HEOS Bar nochmal etwas kontrollierter gibt.

Testsieger

Denon DHT-S716H

Test besten Soundbars und Sounddecks: Denon DHT-S716H
Denon hat seine Spitzen-Soundbar nochmal verbessert.

Die DHT-S716H kommt wieder mit vier HDMI-Eingängen sowie Bluetooth und WLAN, damit ist sie die ideale Schaltzentrale im Wohnzimmer. Da über die HDMI-Eingänge auch die aktuellsten HDR- und 4K-Formate weitergereicht werden, gibt es keinerlei Einschränkungen bezüglich der Quellgeräte. Zur Grundausstattung gehört nach wie vor die Einbindung ins Netzwerk und damit ins Internet, was entweder mit Hilfe der kostenlosen Heos-App oder einfach per WPS-Taste am Router geschieht. Gleichzeitig lässt sich die DHT-S716H dann auch ins Heos Multiroom-System integrieren. Spätestens dann kommt allerdings die Heos-App zum Einsatz, denn anders lassen sich die Streaming-Dienste nicht auf die Soundbar und die Heos-Infrastruktur übertragen. Zum Lieferumfang gehört neben den Füßen für die Aufstellung unter dem Fernseher ein HDMI-Kabel, sowie eines für den optischen Digitalanschluss, man kann also sofort loslegen.

Außen klare Linien, innen viel Technik

Das schlanke Gehäuse gibt nicht viel vom hochtechnisierten Innenleben der DHT-S716H preis, und auch der Blick auf die Rückseite muss schon sehr gezielt sein, um die gut in der Gehäusemulde versteckten Schnittstellen überhaupt zu entdecken. Dennoch ist alles so großzügig dimensioniert, dass die DHT-S716H ohne lästige Fummelei mit allen relevanten Kabeln verbunden ist. Die Fernbedienung ist zwar rudimentär, aber solide und vor allem zuverlässig. Die sechs durchnummerierten Presets können frei belegt werden, so lässt sich beispielsweise ein beliebter Internet-Radiosender auf die Nummer 1 legen, ein druck auf die Taste 2 startet dann die Übertragung von Blu-ray-Player und so weiter. Auskunft, was gerade aktiv ist, gibt die in verschiedenen Farben glimmende LED.

Da der HDMI-Ausgang der DHT-S716H über einen ARC (Audio-Rückkanal) verfügt, können Lautstärke und Stummschaltung auch mit der Fernbedienung des Fernsehers vorgenommen werden, das sorgt für Übersicht auf dem Wohnzimmertisch, da die kleine Fernbedienung der Soundbar nach den Grundeinstellungen getrost in der Schublade verschwinden darf.

Wie mittlerweile viele andere Soundbars lässt sich die DHT-S716H mit Hilfe eines Subwoofers und zweier Rear-Lautsprecher in ein echtes, fast kabelloses 5.1 Setup ausbauen. Fast kabellos deshalb, weil ja sowohl der Woofer als auch die Rear-Lautsprecher immer noch eine Streckdose benötigen. Mit Hilfe der Heos-App kann man dann die Anlage perfekt auf den Sitzplatz einstellen, die Verbindung untereinander läuft dann drahtlos per WLAN.

Fertig verkabelt, stellen wir das Gerät auf. Eigentlich liegt sie mit maximal sieben Zentimetern eher ziemlich flach vor dem Fernseher. Mit den montierten Füßchen schwebt sie etwas höher. Auch eine Wandmontage unter dem Fernseher ist möglich, die Anschlüsse werden dann nach oben weggeführt, beispielsweise zum Fernseher, der dann idealerweise ebenfalls an der Wand hängt. Allerdings quellen dann auch sämtliche anderen HDMI- und vor allem das Netzkabel ebenfalls oben aus der Soundbar. Seitlich gibt es drei Tasten – falls die Fernbedienung mal so schnell nicht auffindbar ist, kann man dort die Lautstärke einstellen bzw. per Muting-Taste sofort für Ruhe sorgen.

Klangtest

Nachdem die DHT-S716H fertig angeschlossen und unter dem Fernseher oder der Leinwand platziert ist, werfe ich eine Blu-ray ein und mache es mir auf dem Sessel bequem: Neuerdings spielt Queen in unserem Testraum auf, nachdem die Ultra-HD zur Verfügung steht: Die Denon beherrscht die gesamte Klaviatur, die der Film dem Audio-Equipment abverlangt, neben den atmosphärisch teilweise sehr intimen Dialogen schafft sie selbst die nahtlosen Übergänge in die wuchtigen Stadionkonzerte.

Die DHT-S716H schafft ein ähnlich ausgeprägtes Tiefdruckgebiet wie die fette Focal Dimension, allerdings klingt sie insgesamt noch einen Hauch geschlossener im Übergang vom Bass zu den unteren Mitten. Auch die Breite der Darstellung ist bei der Denon etwas definierter, ganz besonders gut zu hören auf Mockingjay Teil 1 in der Sequenz, als die Aufständischen auf den Damm zu marschieren, um die Sprengsätze abzulegen. Gleich darauf drückt die Soundbar mit voller Wucht die Sprengungen heraus, um anschließend das Wasser auf breiter Front talwärts spülen zu lassen.

Wie spielt die denn bei Musik? Hierzu wanderte unsere neue UltraHD-Disk Bohemian Rapsodie in den Player. Diese Mischung aus Livekonzert-Aufnahmen und Filmdialogen stellt schon eine gewisse Herausforderung an die Audio-Komponenten, insbesondere, wenn es sich um eine Soundbar handelt.

Klangspektakel und gut verständliche Dialoge

Die Denon bringt alles souverän rüber; die Dialoge sind nicht vorlaut und doch sehr gut verständlich, das Klangspektakel auf der Bühne, ob bei den ersten Club-Konzerten oder beim 20-Minuten Ausschnitt des Life Aid Konzerts schafft eindrucksvoll die passende Klangkulisse zum Geschehen auf dem Bildschirm, und sorgt bei vielen Sequenzen für echte Gänsehaut-Atmosphäre.

Bei Räumen ab 25 Quadratmeter aufwärts (immer auch abhängig von der Raumhöhe und anderen akustischen Gegebenheiten) kann dann irgendwann ein externer Subwoofer vom Schlage des DSW-1H im Tieftonbereich sinnvoll unterstützen, wie wir mit dem Subwoofer, der mit der Soundbar DHT-S516H geliefert wird, schon ansatzweise ausprobieren konnten. Leider gibt es den Subwoofer der kleinen Soundbar nicht separat zu kaufen, für den DSW-1H muss man doch recht tief in die Tasche greifen.

Die ebenfalls optional erhältlichen kabellosen Surround-Lautsprecher Denon Heos 1 HS2 können den Klang der Soundbar quasi nach hinten abrunden, organisiert wird alles über die Heos App. Somit ist die DHT-S716H gut ausbaufähig, falls die Ansprüche und/oder die Räumlichkeiten wachsen.

Nachteile?

Die Denon DHT-S716H kann nahtlos an ihren Vorgänger anknüpfen, legt im Tiefbass nach meinem Empfinden sogar noch etwas mehr Kontrolle an den Tag, und der jetzt etwas günstigere Preis erscheint angesichts der Ausstattung, der damit verbundenen Möglichkeiten und auf jeden Fall der Klangqualität mehr als angemessen. Lediglich der Subwoofer wird manchem Filmfreund doch irgendwann fehlen, da lässt sich dann mit dem passenden, kabellosen Tieftondrücker aus gleichem Hause Abhilfe schaffen.

Denon DHT-S716H im Testspiegel

Mittlerweile mehren sich die Testergebnisse der Kollegen, wir haben einige aufgeführt:

Volker Frech vom Lite-Magazin war begeistert von der Soundbar und vergibt im August 2020 90 von 90 Punkten und quittiert der Soundbar ein »sehr gutes« Preis-Leistungs-Verhältnis:

»Klangstark und smart: Die Denon DHT-S716H soll mit ihrem 3.0-Soundsystem und ihren HD-Dekodern für exzellenten Filmton sorgen, über den Streaming/Multiroom-Standard Heos kabelfrei zum 5.1.-Set ausbaubar sein und sich ins heimische WLAN oder LAN integrieren können – zur HiRes-Musik-Beschallung im ganzen Haus. Das Management und die Musikauswahl gehen dabei bequem über die HEOS-App. Klingt prima – wir haben die Wunder-Bar, die zugleich als All-In-One-Player und Smart Speaker auftritt, getestet.«

Auch die Redaktion von Sempre-Audio zeigte sich im April 2020 mit der Note »sehr gut« und 7 von 10 Punkten angetan:

»Mit der Denon DHT-S716H steht ein überaus flexibles, zudem sehr elegantes und schlankes Soundbar-System zur Verfügung, das feinen Klang tatsächlich aus einem einzigen Device entfalten kann. Wer dennoch ein Upgrade wünscht, der kann dies hier »drahtlos« und somit spielend einfach machen, und zwar mit Subwoofer als auch Surround Speaker, sodass sich ein echtes 5.1-Kanal System ergibt. HEOS Built-in sorgt dafür. Diese Plattform ist auch Garant für eine unerschöpfliche Quelle an Musik aus dem Netzwerk, einfach und intuitiv zu handhaben. Alles in allem ist die Denon DHT-S716H somit ein beeindruckendes All-in-One System zum wirklich fairen Preis.«

Im März 2020 testete das Team von Area DVD die Soundbar mit »überragendem« Ergebnis:

»Die Denon 3.0 Soundbar DHT-S716H überzeugt uns mit der unverwechselbaren Optik, der sauberen Verarbeitung und dem überraschend kultivierten Klang – sogar musikalisch ist Denon pegelfeste Soundbar. Natürlich, für größere Räume und den Einsatz bei der Wiedergabe von actionreichen Filmen ist ein optional lieferbarer aktiver drahtloser Subwoofer die richtige Wahl, im kleineren Hörraum und bei nicht allzu hohem Pegel reicht die Soundbar aber auch ohne weitere Unterstützung im Bassbereich problemlos aus. […] Nachteile: Kein Streaming von MQA-Dateien und kein 3D-Audio. Wenigstens ein Decoder für Dolby Atmos wäre wünschenswert gewesen.«

Alternativen

Das Angebot ist riesig. Dabei sind es weniger Preisunterschiede, sondern eher die unterschiedlichen Konzepte, mit denen die Hersteller auf die unterschiedlichsten Anforderungen beim Kunden eingehen. Da gibt es Soundbars für Kompromisslose, die auch vor großen, auffälligen Geräten nicht zurückschrecken, ebenso wie diejenigen denen das Lautsprecher-Set nicht unauffällig genug sein kann.

Auch gut

Canton Smart Soundbar 9

Soundbars und Sounddecks Test: Canton Smartsoundbar
Die Soundbar 9 von Canton ist smart und lässt sich leicht mit Subwoofer und Surround-Lautsprecher erweitern.

Canton hat eine komplett neue Lautsprecher-Range auf den Markt gebracht, die Smart Soundbar 9 gehört als Soundbar zur Smart-Reihe. Die Smart-Lautsprecher lassen sich wahlweise als Multiroom-System oder wie hier zu einem Surround-Set kombinieren. Aktuell hilft da noch die Google Home App, eine hauseigene Software ist aber bereits in Arbeit.

Wir bekamen die Smart Soundbar 9 zusammen mit dem Smart Sub 8 und einem Paar der Smart Soundbox 3 als kabellose Rear-Speaker in der größten Ausbaustufe zum Testen. Dann kommt das komplette Set allerdings auch auf gut 2.000 Euro – ein stolzer Preis, der angesichts der Performance und der hochwertigen Verarbeitung allerdings auch gerechtfertigt ist.

Die Soundbar 9 alleine klingt viel größer, als sie tatsächlich ist. Das liegt hauptsächlich an den seitlich abstrahlenden Lautsprecher-Chassis, die schon für einen beeindruckenden Surround-Effekt sorgen können. Die Soundbar kostet dann auch nur 700 Euro.

In unserem Hörraum verliert sich allerdings gerade das Tiefbassgeschehen in den 30 Quadratmetern. Die rückwärtige Wand, welche die rückwärtigen Kanäle per Reflexion imitieren soll, schafft das auch nur bei entsprechend hohen Pegeln befriedigend. Bei Räumen bis circa 20 Quadratmetern reicht die Soundbar im Solobetrieb aber vollkommen aus, lediglich im Tieftonbereich hat die Denon DHT-S716H leicht die Nase vorn, jedenfalls solange keiner der beiden mit Subwoofer-Unterstützung arbeitet. Bei der Simulation des Raumklangs liefert Canton ein ähnlich gutes Ergebnis – und das für etwas weniger Geld.

Guter Sound und vielfältige Einstellungs­möglichkeiten

Wird nun der Smart Sub 8 zugeschaltet, füllt die Kombination auch unseren großen Testraum mühelos. Und die anschließend eingesetzten Soundbox 3-Lautsprecher sorgen für klar definierte Surround-Effekte, selbst bei niedrigen Pegeln.

Damit die Soundbar und ihre potentiellen Mitspieler entsprechend gekoppelt und weitgehend auf die Raumakustik abgestimmt werden können, hat Canton der Smart Soundbar 9 ein schönes Onscreen-Menü spendiert. Zwar lassen sich sämtliche Parameter auch über das eingebaute Display konfigurieren, das ist aber angesichts der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten recht fummelig.

Ist die Soundbar allerdings per HDMI an Beamer oder TV angeschlossen, wird über die M-Taste an der Fernbedienung das Menü entsprechend eingeblendet. Es ist klar strukturiert und bietet alle wichtigen Funktionen, insbesondere hilft es beim Koppeln des Subwoofers und der Rears mit der Soundbar.

Auch die Abstände der Lautsprecher zum Hörplatz kann auf zehn Zentimeter genau eingestellt werden. Die Pegel der einzelnen Kanäle lassen sich ebenfalls mit Hilfe eines Testtons einstellen, sogar ein Equalizer ist für Front und Rear getrennt ansprechbar. Belohnt werden diese Maßnahmen mit einem hervorragenden, mit aktiven Surround-Lautsprechern klar definierten Raumklang, der keine Wünsche offen lässt.

Inklusive Rears

Teufel CineSystem Pro

Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinesystem Pro
Das neue Cinesystem Pro von Teufel ist die höchste Ausbaustufe der CineBar Pro und mit Rear-Speakern ausgestattet.

Das Teufel Cinesystem Pro macht dem Zusatz »Pro« alle Ehre. Ganze drei Pakete sind zu bewältigen, von denen die beiden für die eigentliche Soundbar und den Subwoofer schon stattlich sind. Die beiden rückwärtigen Lautsprecher passen dagegen in einen vergleichsweise kleinen Karton.

Allein seitens der Abmessungen wird schon klar, dass das Cinesystem Pro sich erst in Räumen weit jenseits der 25 Quadratmeter so richtig entfalten kann. Schon der Subwoofer mit seinem gut sichtbaren 250-mm-Chassis setzt ein Statement. Allerdings lassen sich die Füße des Subs auch so anschrauben, dass er nach dem Downfire-Prinzip arbeitet. Dann ist zwar das Chassis nicht mehr zu sehen, könnte sich aber auf die Räume darunter störend auswirken.

Große Soundbar für große Räume

Auch die Soundbar selbst lässt sich aufgrund ihrer Größe kaum verstecken, kann sich aufgrund ihrer soliden Verarbeitung aber auch sehen lassen. Mit insgesamt sechs Mittelton-Chassis, zwei davon zu den Seiten abstrahlend und zwei Hochtönern, ist sie schon in der Lage raumfüllend aufzuspielen. Zusammen mit dem Subwoofer (was dann der Cinebar Pro entspricht) schafft sie ein Klangerlebnis der Extraklasse, das durch die zusätzlichen Rear-Lautsprecher buchstäblich abgerundet wird.

Das komplette System erlaubt umfangreiche Anpassungen an die Raumakustik und die Aufstellung der einzelnen Komponenten. Im Menü der Soundbar lassen sich die Abstände der Lautsprecher zu den Wänden und zum Sitzplatz eingeben, einzig die Eingaben der Parameter per Fernbedienung an dem rudimentären Display ist etwas mühsam, lohnt sich aber. Direkt am Subwoofer lassen sich Pegel, Phase und Trennfrequenz eingeben. Zusammen mit der Möglichkeit diesen als Front- oder Downfire zu betreiben, macht den Subwoofer extrem flexibel einsetzbar.

Außer den Presets für 2.1 oder 4.1 basierten Raumklang, gibt es noch die hauseigene Dynamore-Schaltung, diese erlaubt noch feinere Abstufungen für Surround (Off Wide Ultra). Insgesamt überzeugt das System Pro noch mehr als die CineBar Pro. Die vergleichsweise einfache Installation, die vielfältigen Möglichkeiten zur Raumanpassung und die einfache alltägliche Bedienung machen den Teufel zu einer lohnenden Investition.

Für Sonos-Fans

Sonos Beam

Test besten Soundbars und Sounddecks: Sonos Beam
Die schlanke Beam wartet mit erwachsenem Sound, HDMI-Schnittstelle und Alexa-Unterstützung auf.

Die Sonos Beam ist um einiges kürzer als die Playbar, bringt aber dennoch ein erstaunliches Gewicht auf die Waage. Auch technisch ist sie ein Schwergewicht, zumindest im Vergleich mit der Playbar, denn mit der Beam hat Hersteller Sonos das eigene Ecosystem einen Spalt breit geöffnet.

Alexa ist mit an Bord

Erstes Anzeichen für eine offenere Kommunikation ist sicher die Kompatibilität mit Alexa, wobei die zugegebenermaßen noch verbesserungsfähig zu sein scheint – wie übrigens auch bei vielen anderen Lizenznehmern. Nicht immer versteht Alexa, was ich von ihr will, vor allem wenn die Box schon mit sattem Pegel mein Wohnzimmer beschallt.

Sonos hat seiner Beam-Soundbar gleich mehrere Mikrofone gespendet, womit sich das System sicher noch besser sensibilisieren lässt, schließlich ist die Hardware schon vorhanden. Die HDMI-Verbindung zum Fernseher soll ausschließlich mit einer ARC-Buchse (Audio-Rückkanal) vorgenommen werden, sofern am Fernseher vorhanden. Falls dies nicht der Fall ist, kommt der Adapter für die optische Toslink-Schnittstelle zum Einsatz. Der Fernseher lässt sich dann allerdings nicht mehr über Alexa steuern.

Eine LED zeigt übrigens an, ob das Mikro aktiv ist und Alexa immer mithört. In der App lässt sie sich deaktivieren und mit ihr hoffentlich auch das Mikrofon.

Klanglich ein Schwergewicht

Klanglich ist die Beam ein Schwergewicht und kann bereits ohne TruePlay-Einmessung den Raum gebührlich und angenehm mit Musik füllen, solange dieser nicht allzu groß ist. Bis 20 Quadratmeter sind okay, darüber hinaus sollte man zumindest mit dem optionalen Sub nachrüsten. Die Soundbar lässt sich auch mit den Play 1-Lautsprechern erweitern und diese im Setup als Surround-Speaker ansprechen, schließlich verfügt die Beam über einen 5.1 Decoder, was sie der Playbar voraus hat.

Soundbars und Sounddecks Test: Sonos Beam B
Die Sonos Beam fügt sich schlicht ins Interieur ein und verlieht dem Ambiente einen modernen Charme.

Als Single und mit amtlichem Filmsound betrieben, streicht die Beam dann doch irgendwann die Segel, aber auch das macht sie angesichts ihrer kompakten Abmessungen erstaunlich spät und erst bei sehr lauten Pegeln. Auch hier kann der Sub Wunder bewirken, da er die schlanke Beam hörbar entlastet. Allerdings kostet die Beam im Set mit dem Sub deutlich über 1.000 Euro. Als ausgewachsenes 5.1 System, ähnlich der JBL Bar 5.1, muss man sogar weit über 1.500 Euro auf den Tisch des Hauses legen.

Am Ende des Tages lohnt sich die Beam nur für Besitzer einer Sonos-Infrastruktur, oder solche, die es noch werden wollen.

Die Beam löst die Playbar in unseren Empfehlungen ab, da sie klanglich auf ähnlichem Niveau spielt, aber mit Alexa, HDMI-Schnittstelle und eingebautem 5.1-Decoder als Soundbar schlicht die bessere Figur macht. Dazu ist sie erheblich günstiger.

Gut & günstig

Yamaha SR-C20A

Mit der Yamaha SR-C20A hat der Hersteller einmal mehr bewiesen, dass man auch aus einem kleinen Gehäuse großen Sound erwarten kann. Die SR-C20A ist schnell angeschlossen und eingerichtet, und dank Bluetooth-Eingang lässt sich sogar Musik vom Smartphone streamen. Darüberhinaus ist die SR-C20A nicht einmal besonders teuer.

Die SR-C20A hat einen Stoffbezug, der die Technik hinter einer wohnraumfreundlichen Fassade fast vollkommen verschwinden lässt. Wegen der geringen Abmessungen der SR-C20A hat man das Netzteil für die Stromversorgung kurzerhand ausgelagert. Außer zwei optischen Digital-Eingängen gibt es sogar eine AUX-Buchse, die USB-Buchse ist dagegen nur für den Service bestimmt, wie zum Aufspielen aktueller Firmware.

Die Bedienung erfolgt wahlweise über die Touch-Flächen am Gerät selbst oder über die kleine Fernbedienung. Dort lassen sich die vier möglichen Quellgeräte auswählen sowie mit Stereo, Movie, Game und TV insgesamt vier Klang-Presets abrufen. Außerdem kann der Pegel des eingebauten Tieftöners angepasst werden. Die LEDs sind die Indikatoren für die unterschiedlichen Einstellungen der Soundbar. Das ist zwar nicht so komfortabel wie ein Display, reicht aber vollkommen aus. Einen externen Bass unterstützt die SR-C20A dagegen nicht, dafür gibt es in der Stereo-Einstellung eine passable Musikwiedergabe mit erstaunlich breiter Stereo-Basis.

Großer Sound für eine kleine Soundbar

In der Movie-Einstellung gewinnt das Set zusätzlich an Raumfülle und schafft mühelos eine Klangbühne, die weit über die Soundbar hinausgeht. Der SR-C20A geht vor allem in der Extended-Einstellung ausreichend tief runter, wenn auch nicht so weit wie ein externer Subwoofer.

Mehr Kinosound ist aus einer kleinen Soundbar vor allem zu diesem Preis aktuell kaum möglich. Die SR-C20A damit eine günstige Bereicherung des normalerweise zu schlanken Fernseh-Sounds.

Außerdem getestet

Neben interessanten Alternativen finden Sie hier auch die Vorgänger einiger Favoriten, nun teilweise zum Schnäppchenpreis. Es kann sich also durchaus lohnen, bei einem Modell zuzuschlagen, das schon einige Zeit auf dem Markt ist.

Die Panasonic SC-HTB400 kommt wie unser aktueller Preistipp ohne externen Subwoofer aus. Mit gut 90 Zentimetern macht sie sich zudem gut im optischen Zusammenspiel mit entsprechend breiten Fernsehern. Akustisch gilt das natürlich ebenfalls, zumal die Soundbar neben den üblichen Dolby-Formaten auch mit DTS-codierten Signalen klar kommt.

Eingangsseitig ist die SC-HTB400 allerdings etwas sparsam ausgestattet: Ein optischer Digital-Eingang muss reichen, eine zweite Quelle kann drahtlos per Bluetooth angeschlossen werden, das wars. Zum Fernseher ist eine zusätzliche HDMI-Verbindung mit ARC-Unterstützung möglich, sodass die Soundbar auch über die Fernbedienung des Fernsehers zu steuern ist.

Die mitgelieferte Fernbedienung ist klein und übersichtlich, und das Dot-Matrix-Display gibt Auskunft über die aktuellen Einstellungen.

Klanglich kann die SC-HTB400 überzeugen, zumindest als Sound-Erweiterung für flache Fernsehschirme, wenn man keine zu hohen Anforderungen stellt. Damit kann die SC-HTB400 auch preislich überzeugen.

Yamaha YAS-209

Soundbars und Sounddecks Test: Yamaha Yas 209
Schön, schlank und schnell angeschlossen – die YAS-209 von Yamaha liefert viel Sound und Bedienkomfort für den Preis.

Die YAS-209 gehört mit etwas über 90 Zentimetern eher zu den schmaleren Soundbars, manche aktuellen Fernseher dürften da breiter sein. Auch beim Subwoofer ist der Lautsprecher seitlich eingebaut, sodass er mit der schmaleren Stirnseite ebenfalls keinen Blickfang darstellt.

Die YAS-209 ist recht günstig, deshalb gibt es natürlich Sparmaßnahmen. So steht nur ein einziger HDMI-Eingang zur Verfügung, der leitet allerdings das Bildsignal an den Ausgang und damit zum Fernseher oder Beamer weiter. Auch sonst ist die Soundbar eher sparsam mit Schnittstellen bestückt; nur ein optischer Digital-Eingang und eine LAN-Buchse sind noch vorhanden. Drahtlos sieht es dann wieder besser aus, denn die Soundbar versteht sowohl Bluetooth fürs Streaming vom Smartphone als auch WLAN.

Die günstige YAS-209 ist damit umfassend Netzwerk-fähig, es lassen sich per Netzwerk oder Bluetooth diverse Streaming-Dienste nutzen und die Soundbar kann in ein MusicCast Multiroom-System integriert werden. Keine Frage, dass sich das Gerät sogar per Alexa steuern lässt. Diese erweiterten Einstellungen und Aufgaben nimmt man jedoch komfortabler per »Sound Bar Controller«-App vor.

Trotz des Funktionsumfangs ist die erste Installation der Soundbar sehr schnell erledigt – entweder per HDMI-Kabel oder optisches Digitalkabel an den Fernseher angedockt. Subwoofer und Soundbar verbinden sich quasi automatisch, deshalb ist ein schnelles Erfolgserlebnis garantiert.

Der Sound ist hervorragend, auch weil die verschiedenen Presets sehr gut angepasst sind. Im Surroundbetrieb gewinnt das Set an Raumfülle, passt so auch hervorragend zum Betrieb unter der Leinwand. Die LEDs on Top sind zusätzliche Indikatoren für die Lautstärkeeinstellung von Soundbar und Subwoofer. Das ist zwar etwas gewöhnungsbedürftiger als z.B. eine Display-Anzeige, reicht aber vollkommen aus.

Der Preis der Kombo ist richtig heiß, vor allem bei dem, was sie leistet und wie schnell sie einzurichten ist. Logischerweise stoßen sowohl Soundbar als auch Subwoofer in größeren Räumen und bei hohen Pegeln hörbar an ihre Leistungsgrenzen, klingen aber trotzdem nicht nervig.

Harman Kardon Citation Multibeam 700

Mit der Citation Multibeam 700 hat Harman Kardon eine klangstarke Alternative zu Sonos lanciert. Die Multibeam 700 wird mit Google Home ins heimische Netzwerk integriert und lässt sich mit anderen Lautsprechern aus der Citation Familie zu einem 5.1-System oder gar zu einer Multiroom-Installation erweitern.

Die Multibeam 700 muss zwingend mit der Google Home App eingerichtet werden. Diese gibt es kostenlos für Android-Geräte im Google PlayStore oder fürs iPhone in Apples App-Store.

Die Soundbar wird entweder per optischem Digitalkabel direkt an die Quelle angeschlossen oder per HDMI an den Fernseher. Wenn dieser mit ARC (Audio-Rückkanal) kompatibel ist, lässt sich die Lautstärke der Soundbar mit der Fernbedienung des Fernsehers einstellen.

 Soundbars und Sounddecks Test: Screenshot Hk Citation
Überspringen wäre eine schlechte Idee, die Soundbar gibt keinen Mucks von sich.

Mit der mitgelieferten Fernbedienung lassen sich alle Einstellungen an der Citation Multibeam 700 vornehmen. Der Standard-, Movie-, Music-, News- oder Nacht-Modus lassen sich direkt per Fernbedienung abrufen. Dasselbe gilt für die Umschaltung zwischen Standard- und Surround-Modus, der sich sogar etwas skalieren lässt. Vorab sollte man allerdings eine halbe Minute investieren und die Soundbar auf die Raumakustik einmessen.

Die Citation Multibeam 700 erreicht eine enorme Bandbreite und Klangfülle, selbst ohne Subwoofer-Unterstützung. Im Surround-Modus liefert sie eine breite Klangbühne und auch genug räumliche Tiefe. Ganz nebenbei kooperiert die Multibeam 700 noch mit den meisten Streaming-Diensten und ist damit mehr als eine Soundbar im Wohnzimmer. Das Mikrofon hierzu ist bereits eingebaut und dient sonst der Sprachsteuerung via Google Assistant. Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann das Mikro aber auch nach dem Einmessen abgeschaltet werden, dann hört Google nicht mehr mit. Über das WLAN ist eine einfache Einbindung von Spotify und anderen Streaming-Diensten möglich.

Die Harman Kardon Citation Multibeam 700 ist für ihren Preis hervorragend verarbeitet und kann auch klanglich liefern. Wer es nicht so mit Sonos hat, findet hier eine sehr gute Alternative.

Die HEOS Bar von Denon ist eigentlich die Soundbar zum Multiroom-System HEOS aus gleichem Hause. Außerdem ist sie als Vorgänger der Denon DHT-S716H lange Zeit unser Favorit gewesen. Solange sie noch zu bekommen ist, geht sie glatt als Favorit zum Schnäppchenpreis durch, zumal es technisch kaum Unterschiede zum Nachfolger gibt.

Auch das Design ist gleich geblieben, nur die Firmware ist mutmaßlich nicht mehr ganz up to Date, dafür ist der Preis ziemlich heiß, zumindest solange die HEOS Bar noch verfügbar ist.

Die neue Teufel Cinebar Lux erreichte uns quasi als komplettes Cinebar Lux Surround System, das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Cinebar Lux prinzipiell als Einzelspieler ohne Unterstützung von Surround-Lautsprechern und Subwoofer konzipiert ist.

Wie üblich ist der recht breite, schwarzweiße Eye-Catcher schnell angeschlossen. Natürlich gibt es die Soundbar auch komplett in dezentem Schwarz, wie die Rear-Lautsprecher, die uns zur Verfügung standen. Die Bespannung auf der Oberseite deckt übrigens ebenfalls Lautsprecher ab, die schräg nach oben abstrahlen, allerdings nicht nach Atmos-Manier, sondern nach dem hauseigenen Dynamore-Prinzip.

Im Menü lässt sich die Entfernung der Soundbar zu Sitzplatz eingeben, was insbesondere dem Raumklang zugutekommt. Auch die optionalen Rears lassen sich in Entfernung und Pegel an den Standort zum Sitzplatz anpassen. Sämtliche Einstellungen können nur recht mühsam im Menü auf dem Dot-Matrix Display vorgenommen werden. Bei den meisten ist das allerdings nur einmal am Anfang notwendig und die hervorragende Bedienungsanleitung ist dabei eine echte Hilfe.

Die Cinebar Lux verfügt nur über einen einzigen HDMI-Eingang, kann also als Steuerzentrale beim Betrieb mehrerer Quellen nur bedingt herhalten. Wie bei den meisten, ähnlich knapp bestückten Soundbars, kann man aber dem Fernseher die Wahl der Quelle überlassen und nur das Audiosignal dann von dort abnehmen, beispielsweise per optischem Digitalanschluss. Ins hauseigene Multiroom-System namens Raumfeld kann die Soundbar ebenfalls integriert werden.

Nach korrekter Einstellung der Abstände kann die Cinebar Lux auch ohne Subwoofer auf Anhieb überzeugen. Sie spielt zupackend auf und liefert im Dynamore-Modus nochmal mehr Raumeindruck. Dieser lässt sich zusätzlich mit den optionalen Surround-Speakern erweitern.

Insgesamt hinterlässt die Cinebar Lux einen etwas zwiespältigen Eindruck. Allein klingt sie hervorragend, zur Erweiterung mit einem Subwoofer oder gar mit Surround-Lautsprechern scheint uns aber die Cinebar Pro die Lösung mit mehr Durchschlagskraft zu sein.

Yamaha MusicCast BAR 40 YMS-4080

Mit der MusicCast Bar 40 Yms 4080 plus Sub 100 hat Yamaha quasi eine Ausbaustufe der MusicCast Bar400 im Programm. Unser Set ist zwar etwas teurer, ist aber mit einem Subwoofer ausgestattet, der selbst Wohnzimmer mit mehr als 20 Quadratmetern völlig entspannt erfüllen kann.

Eingerichtet und abgestimmt wird die Kombi – ob nun MusicCast Bar 40 mit Sub 100 oder in anderer Kombination – idealerweise per MusicCast App, wobei sich sowohl die Soundbar als auch der Subwoofer im selben WLAN-Netz befinden müssen wie das Smartphone oder Tablet zum Einrichten.

Die App ist leider noch nicht ganz ausgereift, sodass man unter Umständen mehrere Anläufe benötigt, um beide Geräte erstmal in einen gemeinsamen virtuellen Raum zu bringen und dann auch noch miteinander zu koppeln.

Der Klang kann sowohl bei Filmen als auch bei Musik vollkommen überzeugen. Trotz einer erstaunlich räumlichen Darbietung im Film-Modus bleibt die Dialogverständlichkeit nicht auf der Strecke, sogar ohne die Clear Voice-Einstellung zu bemühen.

Die MusicCast Bar 40 Yms 4080 ist mit dem potenten Sub 100 gerade auch für große Wohnzimmer geeignet. Wer es gemütlicher mag, kommt sicher mit der MusicCast Bar400 hin, deren Subwoofer zwar nicht so pegelfest, aber auch besser zu verstecken ist. Außerdem ist anzunehmen, dass die Erstinstallation dort etwas einfacher über die Bühne geht.

Die JBL Bar 5.1 ist das Spitzenmodell der aktuellen Soundbars von JBL und auch das bei weitem interessanteste. Zu beiden Seiten des Sound-Riegels ist jeweils ein kleinerer Lautsprecher angedockt. Beide lassen sich abnehmen und als Rear-Lautsprecher einsetzen – dank internem Akku wirklich ganz ohne Kabel. Andernfalls erweitern die beiden Andock-Lautsprecher »nur« die Basisbreite der Soundbar. So flexibel kann man nur wenige Soundbars einsetzen.

Dank Einmessung mit dem mitgelieferten Mess-Mikrofon kommt die JBL auch mit schwierigen Aufstellungssituationen gut zurecht. Die JBL-Kombination spielt absolut erwachsen auf und sorgt für ordentlich Filmspaß. Allerdings kommt auch die Musikalität nicht zu kurz, lediglich eine kleine Senke zwischen Subwoofer und Soundbar wird bei einigen Stücken hörbar.

Die Teufel CineBar Pro ist quasi die kleine Schwester der CineSystem Pro, nur dass ihr die rückwärtigen Effekt-Lautsprecher fehlen. Diese lassen sich aber nachträglich nachrüsten, die CineBar Pro ist dafür bestens präpariert. Neben den Parametern für den gewaltigen Subwoofer lassen sich aber auch hier schon Hör- und Wandabstände eingeben, sodass Sie auch aus der CineBar Pro einiges herausholen können. Ohne Rears ist sie obendrein auch günstiger.

Die MagniFi 2 von Polk Audio erinnert ein wenig an die MagniFi Max SR, die wir schon vorher im Test hatten. Die MagniFi 2 verfügt allerdings nicht über die Rear-Lautsprecher der Max, ist etwas günstiger, und nach unserer Meinung etwas besser verarbeitet. Allerdings lässt sie sich ebenfalls mit separaten Rears koppeln, sogar die Fernbedienung ist entsprechend vorbereitet.

Es gibt neben den drei HDMI-Eingängen einen entsprechenden Ausgang, der ARC-kompatibel ist. Außerdem gibt es einen optischen Digitaleingang, und das Smartphone lässt sich per Bluetooth mit der Soundbar verbinden.

Die MagniFi 2 klingt insgesamt recht hell, was am nicht ganz so perfekten Übergang zwischen Subwoofer und Soundbar liegen mag. Die Surround-Performance geht in Ordnung, solange mit moderaten Lautstärkepegeln gearbeitet wird.

Bei der DHT-S516H hat Denon ebenfalls den Vorgänger Heos HomeCinema HS2 nur umgetauft und außerdem den UVP gesenkt.

Die DHT-S516H kommt, wie die HS2 auch, ohne Fernbedienung aus, kann nur über App bedient werden (oder per ARC). Sie hat zwar einige Anschlüsse, allerdings nur einen einzigen HDMI-Eingang und einen Ausgang. Und schon gibt es das erste Problem, denn solange die App die Soundbar nicht findet, kann man diese nicht bedienen oder auch nur in Betrieb nehmen. Das ist allerdings auch der einzige Minuspunkt.

Hat man die Soundbar erstmal installiert, gibt es erstklassigen Sound fürs Geld. Das Gerät klingt unglaublich groß und erwachsen, trotz des recht kompakten Subwoofers. Die Kombi lässt sich beim Test kaum ans Limit fahren, der Sound bleibt immer sauber, unverzerrt und unverfärbt – einfach genial!. Außerdem lässt sich das Gerät in die Heos-Multiroom-Umgebung einbinden. Die UVP von 699 Euro beträgt gegenüber der HS2 100 Euro weniger.

Denon Heos HomeCinema HS2

Die Denon Heos HomeCinema HS2 erinnert von der Form her stark an unseren Testsieger, ein Blick auf die Rückseite offenbart jedoch die fehlenden Bassreflex-Öffnungen, was gleichzeitig eine Rechtfertigung für den mitgelieferten Subwoofer bedeutet. Leider hat man sich bei der HomeCinema HS2 auch gleich die Fernbedienung gespart, sodass man zum Einrichten und bei der täglichen Benutzung stets auf die App und damit auf das Smartphone angewiesen ist.

Klanglich ist die ihrer großen Schwester gar nicht so unähnlich. Lediglich die akustische Anbindung des Subwoofers ist nicht ganz so perfekt gelungen. Die Heos Bar klingt insgesamt doch etwas homogener.

Die Sonos Playbar hatten wir im Test zusammen mit dem passenden Sub, den sie allerdings kaum nötig hat. Das ist gut so, denn das Komplett-Set ist doppelt so teuer wie die einzelne Soundbar. Angesichts der wenigen Anschluss­mög­lich­keiten – neben LAN und WLAN gibt es nur noch einen optischen Digital-Eingang – macht die Playbar vor allem als Bestandteil eines Sonos-Systems Sinn.

Die Berliner Lautsprecherschmiede hat mit der Teufel Cinebar Duett das perfekte Einsteiger-Set platziert. Die Soundbar kommt mit allen notwendigen Schnittstellen, erwachsenem Klang und einfacher Bedienung daher. Erhältlich ist sie in Schwarz und in Weiß, was die Anpassungsfähigkeit an die Umgebung wesentlich erleichtert. Der Preis beider Farbvarianten ist übrigens gleich niedrig. Dank der Dynamore-Schaltung lässt sich die Klangbühne, welche die Duett abstrahlt, in zwei Stufen virtuell erweitern.

Mit der Klipsch Bar 48 mischt nun auch ein weiterer traditionsreicher Hersteller aus dem Hifi-Markt bei den Soundbars mit. Bekannt sind die Klipsch-Lautsprecher seit jeher durch die Horn-Konstruktionen und auch die Bar 48 macht aus diesen ihren Wurzeln keinen Hehl, was man deutlich am Design des linken und rechten Lautsprechers erkennt.

Der Subwoofer verbindet sich automatisch mit der Soundbar, zumindest wenn man die Geräte in der laut Anleitung vorgeschriebenen Reihenfolge einschaltet. Bei den optionalen Rear- oder Surround-Speakern geht das per Tastendruck, außerdem bestimmt man per Umschalter, ob es sich jeweils um die linke oder rechte Box handelt.

Insgesamt hinterlässt die Verarbeitung sowohl der Soundbar, als auch des Subwoofers einen Eindruck, der dem Preis kaum angemessen scheint. Klanglich geben Soundbar und Subwoofer richtig Gas, dabei haben wir den Eindruck, dass der Tieftöner gern auch in einem kleineren und dabei stabileren Gehäuse Platz gefunden hätte. Er ist um einiges größer als der von der Denon DHT-S516H, ohne deren Präzision und Volumen zu erreichen.

Per Tastendruck auf der Fernbedienung lässt sich die Klipsch Bar 48 von Frontalbeschallung auf räumliche Klänge umschalten, und liefert ein beeindruckend breites Klangbild, was aber leicht verfärbt ist. Zumindest seitens der Abstimmung des virtuellen Surround-Sounds besteht bei der Bar 48 noch Luft nach oben.

Das Überraschungspaket in diesem Test ist die Canton DM 5: Klein, stark, schwarz könnte man sagen, es gibt sie aber auch in Weiß. Egal welche Farbe Sie bevorzugen, klanglich ist der Zwerg ein Riese und deshalb die ideale Lösung, wenn kein Subwoofer aufgestellt werden kann oder darf.

Die DM 5 ist die perfekte Soundbar für beengte Wohnverhältnisse, die keinen Subwoofer zulassen, sowie empfindliche Nachbarn und Mitbewohner – man könnte sie aber, beispielsweise nach einem Umzug, mit dem SUB 200 aufwerten.

Die Polk MagniFi Max SR wird, wie die JBL Bar, direkt mit zwei Rear-Speakern ausgeliefert, allerdings hat man die notwendige Stromversorgung bei Polk weniger elegant gelöst – schlichte Steckernetzteile belegen jeweils eine Steckdose im engeren Umfeld der hinteren Lautsprecher, dafür ist die Wandbefestigung etwas einfacher gehalten. Nachdem das etwas mühsame Prozedere des Pairings erfolgt ist, kann die Soundbar von Polk allerdings recht überzeugend aufspielen. Für die gebotene Performance und das etwas hakelige Handling ist uns der aktuelle Preis allerdings etwas zu hoch.

Der Subwoofer ist leicht und wenig versteift, daher neigt er besonders bei höheren Pegeln zum Dröhnen. Allerdings ist die Sprachverständlichkeit bei Dialogen hervorragend, was für den aktuellen Preis aber zu wenig ist. Lediglich seitens der Ausstattung mit Schnittstellen und deren guter Erreichbarkeit kann die Magnifi Max SR überzeugen.

Die Sony HT-CT800 ist schnell aufgebaut und alles ist fix verbunden. Die Fernbedienung ist erstmal etwas unübersichtlich und die Eingangswahl ist, wie auch das Klang-Preset, unnötig mühsam, bis man sich durchgezappt hat. Der Sound zum Film ist gut, zumindest wenn dieser auch auf Movie steht. Das Gleiche gilt für Musik von Roger Waters – wenn das Preset auf Musik steht, ist der Sound am natürlichsten. Generell ist der Klang nicht so homogen wie bei der HEOS. Eine hörbare Lücke ist nicht nur zwischen Sub und Soundbar, auch in den oberen Mitten scheint es an Durchzeichnung zu fehlen.

Die Sony Soundbar kann vor dem Fernseher liegen oder an der Wand befestigt werden. Sie ist schön schlank und auch der Sub ist von erträglichen Ausmaßen. Besonders auffällig im direkten Vergleich mit der HEOS ist die vergleichsweise schmale Basis. Die HEOS bringt eine viel breitere Bühne unter den Fernseher.

Mit der Cinebar One+ hat Teufel ein Experiment gewagt, wie viel Sound und Ausstattung wohl in eine kompakte Soundbar zu einem möglichst kleinen Preis passt. So ganz gelungen erschien uns dieses Experiment nicht, was sicher nicht an der Ausstattung liegt, denn ein mitgelieferter Subwoofer, Bluetooth-Fähigkeit mit aptX-Unterstützung und ein HDMI-Eingang sind schon eine Ansage – vor allem für den aufgerufenen Preis.

Auf der Soll-Seite steht allerdings, dass wir mangels eines Displays (selbst ein einfaches hätte schon gereicht) völlig im Unklaren über die Einstellungen und Betriebszustände gelassen wurden. Dass die Cinebar One+ dann auch klanglich eher im Mittelfeld liegt, macht sie bestenfalls als günstige Ergänzung zum reinen Fernsehalltag oder zum Gaming am PC-Bildschirm interessant.

Die Creative Stage ist mit unter 100 Euro eine der günstigsten Soundbars, die wir getestet haben. Zu dem Preis ist sogar ein Subwoofer dabei, der per Kabel mit der Soundbar verbunden wird – ein Funk-Subwoofer ist für den Preis dann doch nicht drin.

Für ihre Größe und den schlanken Preis leistet die Creative Stage schon Erstaunliches, solange sie nicht zu laut aufspielen muss. Als günstige Sound-Ergänzung für den flachen Fernseh-Sound ist sie eine prima Sache. Optisch etwas gewöhnungsbedürftig ist die Kombination aus einer kleinen, unscheinbaren Soundbar und dem Subwoofer.

Wer es eleganter und womöglich ohne Subwoofer haben möchte, muss deutlich mehr Geld ausgeben.–

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Kommentare

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Sascha
Sascha

Ich habe auch sehr viele getestet, aber an der Canton smart Soundbar 10 mit Sub und rears kommt nur schwer etwas ran. Der Sound ist Glasklar, die Tiefen sind schon sehr sehr beeindruckend und nicht so drückend wie bei Bose oder zierlich wie bei Sony und Samsung. Drückt mächtig und hat sehr viele Reserven und ich muss nicht alles auf einmal kaufen sondern kann mir eins nach dem Anderen zulegen. Ausbaubar für mächtig viel Geld oder eben für den Kleinen bis mittleren Geldbeutel. Was mir jedoch bei allen fehlt sind nachrüstbare Atmos Lautsprecher die dann noch eingebunden werden können. Ich… Mehr... »

Filmfreak_1990
Filmfreak_1990

Wie meinst du das der bass bei bose drückend sei .

Peter Meier
Peter Meier

Die neu getestete Nubert nuPro AS-225 gehört nicht zur nuPro Reihe und heisst korrekt Nubert nuBox AS-225, ist aber trotzdem gut : )

Thomas Liedtke
Thomas Liedtke

Hallo ,

ersteinmal Danke für diesen ausführlichen Bericht,wirklich stark!!!
Ich bin auf der Suche nach einem Sounddeck ,also möchte meinen Fernseher raufstellen.
Meine Frage , ich habe einen Fernsehschrank und möchte das Sounddeck dort plazieren.
Ist dies schon getestet wurden ,oder sollte man davon absehen ,da sich der Sound nicht ausbreiten kann.

Vielen Dank im Voraus

BaGi
BaGi

Klanglich ist die Polk klasse, doch leider haben die ein riesen Problem mit dem Sub und den Rears beim normalen Fernsehprogramm (vor allem was leiser). Man hört ständig ein unglaublich störendes knacken und knistern. Polk scheint das Problem auch zu ignorieren (siehe Englisches Polk Forum)

Didi
Didi

Mir wurden die nuPro von Nubert empfohlen. Wer Wert auf einfache, gute Stereowiedergabe legt, guten Klang und einen satten Bass macht hiermit nichts falsch, ich bin begeistert. Empfohlen wurden mir die Aktiv Lautsprecher von Nubert als ich die Sounbar kaufen wollte, sehr gute Beratung.

Michi
Michi

Sony HT-MT500 kann auch HDMI-ARC.

Frank
Frank

Die beste soundbar ist die focal dimension!ich habe alle getestet !ohne wenn und aber

Jöni
Jöni

Wäre es Möglich die Teufel Cinebar Pro ins Testsortiment mitaufzunehmen?

Name
Name

Bose ist was für ältere Herren.
Da wäre ein THX-Hörgerät sinnvoller.

Andreas Hopp
Andreas Hopp

Hier ein älterer Herr, hören Sie Sich mal die 650 in einen großen Raum an.Einfach gigantich.

Ewald Kutzenberger
Ewald Kutzenberger

Warum wurde Bose Soundbar 300 nicht getestet?

Chris Mahnert
Chris Mahnert

Hab Teufel’s Cinebase und bin hochzufrieden!

Sascha Akaloo
Sascha Akaloo

YAMAHA YSP 5600 …. mehr geht nicht. Ich habe viele getestet…. da kam kein Sonos oder Bose ran

Oliver Tölle
Oliver Tölle

Er kann’s machen….

Karl David Domaros
Karl David Domaros

Tölke an Dein Soundsystem kommt keiner dran… WDR 4 in Ultra HD

Ron
Ron

Ich kann auch keinen ernsthaften
Kongruenten finden, einfach super.

Heiko
Heiko

Die 5600 ist nur laut, klang mäßig .Bose Soundtouch 300 set um Welten besseren und sauberen Klang als dieses Brüllmosnter 😉

Andreas Hopp
Andreas Hopp

Einfach mal die bose 650 oder ambeo probehöhren.

Michael Curver Berner-Saldeitis
Michael Curver Berner-Saldeitis

Kein Raumfeld, kein Teufel. Kommerz Test

Michael Curver Berner-Saldeitis
Michael Curver Berner-Saldeitis

Die Kleene Teufel hattet ihr ja im Test. Die Cinebar 52 wäre ja sonst klar Testsieger

Engin Ekin
Engin Ekin

TEUFEL Preis Leistung top !!!!!

Tommy Lobinsky
Tommy Lobinsky

Soundbars können nie eine richtige Anlage ersetzen und kommen auch bei weitem nicht an den Klang ran.

Michael Curver Berner-Saldeitis
Michael Curver Berner-Saldeitis

Eine Teufel Cinebar 52 kostet unter 1000,- und macht fetten THX Sound. Abgenommen. Zeig mir was vergleichbares

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Edifier R1280 + Mivoc Hype 10 wären da vergleichbar. Nein, moment..
Das Set wäre besser als die C52 von Teufel :p
Kostet auch nur rund 250€

Tommy Lobinsky
Tommy Lobinsky

Jede Anlage mit einer Box pro Kanal ist überlegen. Natürlich nicht so kompakt. Aber wenn wir bei Teufel sind, z. B. THX 8 oder 10…