Streaming-Box Test: Amazon Fire Tv Stick Copyright: Aayan Arts / Shutterstock
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Letzte Aktualisierung: 5.4.2022

Die beste Streaming-Box

Wir haben 26 TV-Sticks und Streaming-Boxen getestet. Die beste Lösung für die meisten ist der Amazon Fire TV Stick 4K Max. Er kombiniert pfeilschnelle Performance, eine große App-Auswahl und ausgereifte Funktionen in einem top Gesamtpaket.  Mit dem Roku Streaming Stick 4K gibt es eine neue Top-Alternative.

Boris Hofferbert
Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 5. April 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

3. Dezember 2021

Wir haben sechs neue Streaming-Lösungen getestet. Der Amazon Fire TV Stick 4K Max ist dank Top-Performance, großer App-Auswahl und technisch einwandfreier Umsetzung unser neuer Favorit. Mit der Deuschlandpremiere von Roku hat sich mit dem sehr guten Roku Streaming Stick 4K zudem ein neuer Konkurrent als Top-Alternative etabliert, die vor allem mit einer sehr guten Benutzeroberfläche punktet. Das gilt auch für den Roku Express 4K, den Roku Express sowie die Roku Streambar. Der Waipu.tv Stick 4K ist für Nutzer des Live-Dienstes eine interessante Alternative.

11. Juni 2021

Wir haben mit dem neuen Amazon Fire TV Stick 4K, dem Apple TV 4K (2021) und dem Chromecast mit Google TV drei neue Streaming-Geräte getestet. Der Fire TV Stick 4K und das Apple TV 4K ersetzen ihre jeweiligen Vorgänger als Empfehlungen. Der Chromecast mit Google TV ist neu in den Empfehlungen und ersetzt den Telekom MagentaTV Stick, der nun unter „Außerdem getestet“ zu finden ist.

15. Oktober 2020

Wir hatten mit dem MagentaTV Stick der Telekom, dem Xiaomi Mi TV Stick sowie den Amazon Fire TV Stick 2020 und den Fire TV Stick Lite vier neue Streaming-Lösungen im Test. Während die Amazon-Lösungen für Nutzer von FullHD-Fernsehern interessant sein können, hat sich der MagentaTV Stick als neue Alternative qualifiziert.

Der neue Google Chromecast mit Google TV ist seit heute bestellbar, ausgeliefert werden die ersten Modelle Anfang Dezember. Wir werden ihn so schnell wie möglich testen.

13. März 2020

Wir hatten mit dem Nvidia Shield TV 2019, der Xiaomi Mi Box S und der HiMedia S500 drei aktuelle Android-TV-Lösungen im Test. Vor allem Nvidia kann dabei überzeugen und schrammt nur knapp am Testsieg vorbei.

15. November 2019

Wir hatten Amazon Fire TV Cube im Test und halten ihn für ein interessantes Upgrade zum Fire TV Stick 4K. Außerdem haben wir die Verfügbarkeit von Apple TV+ und Apple Arcade im Test berücksichtigt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

4K-Fernseher haben ihre FullHD-Vorgänger mittlerweile fast vollständig verdrängt. Doch woher kommen die ultrahochauflösenden Inhalte, um die UHD-Auflösung auch wirklich auszunutzen?

Neben knackscharfen 4K-Blu-rays per UHD-Player treiben vor allem Streaming-Dienste wie Netflix, iTunes, Disney+ oder Amazon Video die Verbreitung von 4K-Content voran. Das geht oft auch über die eingebauten Menüs neuerer Fernseher, externe TV-Sticks bzw. Streaming-Boxen machen es aber oft einfacher, die entsprechenden Inhalte auf den Fernseher zu bringen. Außerdem versprechen sie einen Mehrwert in Form von Apps und Spielen.

Doch welche Streaming-Box ist ihr Geld wirklich wert? Wir haben 26 aktuelle Modelle getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Amazon Fire TV Stick 4K Max

Test Streaming-Box: Amazon Fire TV Stick 4K Max
Dank ausgereifter Technik und tollem App-Angebot ist der Fire TV Stick 4K Max unsere Empfehlung.

Der Amazon Fire TV Stick 4K Max bietet auf der technischen Seite alles, was eine moderne Streaming-Lösung können muss. Hinzu kommt eine großartige App-Auswahl und ein für das Gebotene mehr als fairer Preis. Auch wenn die Benutzeroberfläche und die eingeblendete Werbung nerven können, ist der neue Fire TV Stick für uns damit die beste Streaming-Box für die meisten Menschen.

Spannende Alternative

Roku Streaming Stick 4K

Test Streaming-Box: Roku Streaming Stick 4K
Der Roku-Stick punktet mit seiner unaufgeregten Benutzeroberfläche und der tollen Smartphone-Anbinung.

Mit dem Roku Streaming Stick 4K hat eine mehr als interessante Alternative zum Amazon-Allrounder seine Europapremiere gefeiert. Vor allem die klare und unaufdringliche Benutzerführung, die guten Apps und die Unterstützung von Apple AirPlay sind echte Pluspunkte für den Neuzugang. Im Gegenzug funktioniert die Sprachsuche nicht ganz so gut und das App-Angebot ist kleiner als bei Amazon. Dennoch: Wer keine Lust auf Amazon hat, findet hier die wohl beste Alternative.

Für Apple-Fans

Apple Apple TV 4K (2021)

Test  Streaming-Box: Apple Apple TV 4K (2021)
Apple rechtfertigt den hohen Preis mit einer Top-Leistung und sinnvollen Funktionen.

Das Apple TV 4K (2021) ist teuer, leistet aber auch viel. Nicht nur Apple-Fans profitieren von der sehr guten Performance und der ausgereiften Bedienung. Alle relevanten Content-Anbieter stehen in aktueller und sehr guter Qualität für die Apple-Box bereit, außerdem freuen sich Gamer über den günstigen Zugriff auf die Apple Arcade. Hinzu kommt das nahezu perfekte Zusammenspiel mit Apple-Hardware wie dem iPhone, HomePods oder AirPods.

Google-Allrounder

Google Chromecast mit Google TV

Streaming-Box Test: Google Chromecast Google Tv
Der Chromecast mit eigener Benutzeroberfläche kann fast auf ganzer Linie überzeugen.

Der runderneuerte Chromecast mit Google TV ist eine hochinteressante Alternative zum Amazon Fire TV Stick. Google hat seinen Streaming-Sticks erstmals eine eigene Benutzeroberfläche samt Fernbedienung verpasst, die langfristig das Erbe von Android TV antreten soll. Die Premiere auf dem neuen Chromecast ist größtenteils sehr gut geglückt. Nur Kleinigkeiten trüben das Gesamtbild, weshalb es nicht ganz zum Testsieg reicht.

Android-TV-Luxus

Nvidia Shield TV 2019

Test Streaming-Box: Nvidia Shield TV 2019
Nvidia bietet Android TV vom Feinsten mit toller Leistung, ausgereifter Bedienung und Gaming-Features.

Die Top-Alternative vor allem für Fans von Android TV und PC-Gaming liefert Nvidia mit dem Shield TV 2019. Die nicht nur optisch runderneuerte Streaming-Lösung überzeugt uns im Test mit pfeilschneller Leistung, Dolby-Vision- und Dolby-Atmos-Unterstützung, durchdachten Gaming-Features und einer tollen Fernbedienung. Lediglich der für reine Video-Streaming-Bedürfnisse hohe Preis verhindert den Testsieg.

Vergleichstabelle

TestsiegerAmazon Fire TV Stick 4K Max
Für Apple-FansApple Apple TV 4K (2021)
Spannende AlternativeRoku Streaming Stick 4K
Google-AllrounderGoogle Chromecast mit Google TV
Android-TV-LuxusNvidia Shield TV 2019
Amazon Fire TV Cube
Amazon Fire TV Stick 4K
waipu.tv 4K Stick
Roku Streambar
Roku Express 4K
Telekom MagentaTV Stick
Roku Express
Xiaomi Mi TV Stick
HiMedia S500
Xiaomi Mi Box S
Amazon Fire TV Stick
Amazon Fire TV Stick Lite
Test Streaming-Box: Amazon Fire TV Stick 4K Max
  • Tolle Performance
  • Technisch auf dem neuesten Stand
  • Gute Fernbedienung
  • Alexa-Integration
  • Alle relevanten Anbieter vorhanden
  • Bedienoberfläche überfrachtet
  • Störende Werbung
Test  Streaming-Box: Apple Apple TV 4K (2021)
  • Tolle Bedienung
  • Sehr gute App-Auswahl
  • Durchdachte Extras für Apple-Nutzer
  • Großes Content-Angebot
  • Hoher Preis
  • Weniger gut für Android-Nutzer
  • kein HDR10+
Test Streaming-Box: Roku Streaming Stick 4K
  • Aufgeräumte Benutzeroberfläche ohne Werbung
  • AirPlay-Unterstützung
  • Tolle Smartphone-App
  • Gute Content-Suche
  • Sprachsuche nicht optimal
  • Fehlende Live-TV-Apps
Streaming-Box Test: Google Chromecast Google Tv
  • Sehr gute Benutzerführung
  • Großes App-Angebot
  • Gute Cast-Funktion
  • Top Suchfunktionen
  • Gelegentliche Macken von Remote und Oberfläche
Test Streaming-Box: Nvidia Shield TV 2019
  • Sehr gute Systemleistung
  • Tolle Gaming-Funktionen
  • Ausgereifte Oberfläche mit Langzeit-Updates
  • Erstaunlich gutes 4K-Upscaling
  • Keine USB-Anschlüsse
  • Kein HDR10+
Test  Streaming-Box: Amazon Fire TV Cube
  • Perfektes Streaming
  • Gerätesteuerung inklusive Infrarot-Geräten
  • Volle HDR-Unterstützung
  • Gute Spracherkennung
  • Sprachsteuerung noch nicht ganz perfekt
  • TV-Bedienung immer noch eingeschränkt
  • Musikwiedergabe nur über TV
Test  Streaming-Box: Amazon Fire TV Stick 4k
  • Sehr gute Performance
  • Breite Unterstützung an HDR- und Tonformaten
  • Durchdachte Bedienung
  • Gute Auswahl an Streaming-Diensten
  • Ohne Amazon Prime eingeschränkt
Streaming-Box Test: Waipu.tv 4k Stick
  • Ordentlicher Android-TV-Stick
  • Gute waipu.tv-Intgration
  • Fernbedienung mit Nummerntasten
  • Kein Dolby Vision
  • Nachteile Ohne waipu.tv-Abo
Test Streaming-Box: Roku  Streambar
  • Sehr gute Benutzeroberfläche
  • Streaming-Lösung und Soundbar in einem
  • AirPlay-Unterstützung
  • Tolle Smartphone-App
  • Kein Dolby Vision
  • Sprachsuche nicht optimal
Test Streaming-Box: Roku Express 4K
  • Sehr gute Benutzeroberfläche
  • Tolle Smartphone-App
  • AirPlay-Unterstützung
  • Kein Dolby Vision
  • Sprachsuche nur per App
Test  Streaming-Box: Telekom MagentaTV Stick
  • MagentaTV mit vielen Funktionen
  • Gute Fernbedienung
  • Android TV mit Chromecast
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Für Nicht-MagentaTV-Kunden unpraktisch
  • Noch nicht ganz fehlerfrei
Test Streaming-Box: Roku Express
  • Sehr gute Benutzeroberfläche
  • Tolle Smartphone-App
  • AirPlay-Unterstützung
  • Nur FullHD
  • Kein HDR
  • Sprachsuche nur per App
Test  Streaming-Box: Xiaomi Mi TV Stick
  • Gut für FullHD-TVs
  • Aktuelles Android TV mit Chromecast
  • Wenig Leistungsreserven
Streaming-Box Test: Bildschirmfoto 2020 03 10 Um 15.15.52
  • Gute Performance
  • Viele Anschlüsse
  • Aktuelles Android TV
  • Kein Netflix verfügbar
  • Sicherheitspatches im Vergleich zu Nvidia und Xiaomi hinterher
  • Kein Dolby Vision und HDR10+
Test Streaming-Box: Xiaomi Mi Box S
  • Ausgewogene Bedienung
  • Aktuelles Android TV
  • Fairer Preis
  • Performance nicht ganz auf Shield-TV-Niveau
  • Kein Dolby Vision und HDR 10+
Test Streaming-Box: Amazon Fire TV Stick
  • Top für FullHD
  • Dolby Atmos
  • Günstiger Preis
  • Inhalte schlecht sortiert
  • App-Auswahl übersichtlich
  • Schwache HDR-Funktion
Test  Streaming-Box: Amazon  Fire TV Stick Lite
  • Top für FullHD
  • Dolby Atmos
  • Günstiger Preis
  • Inhalte schlecht sortiert
  • Keine Lautstärkeregelung
  • App-Auswahl übersichtlich
  • Schwache HDR-Funktion
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Wer braucht einen TV-Stick?

Moderne Smart-TVs bieten nicht nur ein tolles Bild, sondern kommen auch mit den passenden Apps, um Inhalte auch online auf den Schirm zu holen. Netflix und Amazon sind so gut wie immer vorinstalliert, weitere Mediatheken lassen sich aus den jeweiligen App-Angeboten nachinstallieren. Nicht zu unrecht stellt sich daher die Frage: Wozu noch in einen externe TV-Stick oder gar eine Streaming-Box investieren?

 Streaming-Box Test: Streaming Video
Neuere Fernseher haben Streaming-Dienste bereits vorinstalliert.

Die Antwort ist einfach: Wer mit den Möglichkeiten seines Smart-TVs zufrieden ist, kann auf Apple TV, Fire TV und Co. getrost verzichten. Aber vor allem ältere oder günstige Fernseher haben zuweilen ein eher träges oder unaufgeräumtes Bedien-Interface. Da bieten Streaming-Boxen fast immer ein besseres Fernseherlebnis.

Vor allem aber halten die meisten Fernseherhersteller ihre Software nicht immer auf dem neuesten Stand. Dann kann es sein, dass die vorinstallierten TV-Apps aufgrund fehlender Updates nicht mehr auf alle Funktionen von Netflix und Co. zugreifen können. In diesem Fall ist ein externer Zuspieler die bessere Lösung, denn Apple TV, Fire TV und Konsorten bleiben lange auf dem neuesten Stand. Im schlimmsten Fall ist eine veraltete TV-Software sogar ein Sicherheitsrisiko. Per Streaming-Box kann ein Fernseher offline genommen werden, ohne auf Online-Features und Videodienste wie Netflix zu verzichten.

Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Ohne Hdmi
Der neue Fire TV Stick 4K Max ist flotter als sein Vorgänger. Das Gehäuse ist entsprechend ein Stück gewachsen, aber immer noch kompakt.

Testsieger: Amazon Fire TV Stick 4K Max

Auch wenn die Entscheidung denkbar knapp ausfiel, geht unsere Top-Empfehlung auch dieses Mal wieder an Amazon. Der Fire TV Stick 4K Max ist eine sehr gute Weiterentwicklung des Fire TV Stick 4K, die mit besserer Performance, fehlerfreier Wiedergabe, großer App-Auswahl und praktisch lückenloser Unterstützung aller relevanten Streaming-Standards überzeugt.

Testsieger
Amazon Fire TV Stick 4K Max
Test Streaming-Box: Amazon Fire TV Stick 4K Max
Dank ausgereifter Technik und tollem App-Angebot ist der Fire TV Stick 4K Max unsere Empfehlung.

Gegenüber dem weiterhin erhältlichen Fire TV Stick 4K bringt die Max-Version eine gesteigerte Systemleistung und die Unterstützung des modernen WiFi6-Standards. In Kombination mit der großen App-Auswahl und der breiten Unterstützung relevanter Streaming-Standards gib es derzeit keine bessere Lösung, um Netflix, Disney+ und Co. elegant auf den Fernseher zu bringen.

Technisch nahezu perfekt

Mit der Max-Variante bringt Amazon die bisher potenteste Version seines Fire-TV-Sticks auf den Markt. Technisch ist der Fire TV Max tatsächlich mit allen Wassern gewaschen. Gegenüber dem bereits sehr flotten Fire TV Stick 4K ist die Navigation durch die Benutzeroberfläche noch flüssiger gelöst.

Die höhere Leistung ist spürbar

Durch den neuen MediaTek-Prozessor MT8696 verspricht Amazon eine um bis zu 40 Prozent gesteigerte Leistung gegenüber den Vorgängermodellen. Auch ohne Benchmark-Zahlenspielereien macht sich der Geschwindigkeitszuwachs im Streaming-Alltag mit dem Fire TV Stick 4K Max bemerkbar, starten Inhalte doch pfeilschnell und verzögerungsfrei. Als einer der ersten Streaming-Lösungen auf den Markt unterstützt Amazon zudem den aktuellen WLAN-Standard WiFi 6. In Kombination mit einem passenden Router sind Wiedergabeverzögerungen auch bei technisch anspruchsvollen 4K-Inhalten endgültig kein Thema mehr.

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Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Hdmi
Der Fire TV Stick 4K Max kommt mit einer optionalen HDMI-Verlängerung.
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Microusb
Die Stromversorgung erfolgt weiterhin per Micro-USB und funktioniert auch direkt über den Fernseher.
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Remote
Die Fernbedienung des Fire TV Stick 4K Max bietet Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Alexataste
Per Druck auf die Alexa-Taste lassen sich Sprachbefehle auslösen.
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Remote Anbietertasten
Die Schnellzugriffstasten für die populären Videodienste können nicht neu belegt werden.

Auch bei der Unterstützung von technischen Standards schöpft Amazon aus den Vollen. Ob Dolby Vision oder HDR10+, Dolby-Atmos-Klang oder die automatische Anpassung der Bildrate ans Quellmaterial, etwa 24p, der Fire TV Stick 4K Max glänzt in praktisch allen Disziplinen.

App-Vielfalt und Alexa-Integration

Eine große Stärke des Amazon-Systems ist die breite Auswahl von TV-tauglichen Apps. Von den öffentlich-rechtlichen Sendern über alle relevanten On-Demand-Streamingdienste für Video und Musik bis hin zu Live-Sendern wie Magenta TV oder Waipu.tv finden sich alle relevanten Content-Anbieter in Amazons App Store. Auch lokale Medien lassen sich dank Lösungen wie Plex oder das via Sideloading installierbare Kodi Media Center problemlos über den Fire TV Stick 4K Max wiedergeben. Der Stick ist damit die Universallösung für praktisch alle Medien, die auf den TV gehievt werden sollen.

Natürlich ist auch der neue Fire TV Stick 4K Max in Amazons Alexa-Ökosystem integriert. Per Druck auf die Mikrofontaste können wir mit der virtuellen Assistentin sprechen, um beispielsweise Apps zu starten, nach Filmen oder Serien zu suchen oder die laufende Wiedergabe zu steuern. Auch typische Alexa-Funktionen wie die Steuerung von vernetzten Smart-Home-Geräten oder die Abfrage von Infos wie der Wettervorhersage oder aktuellen Nachrichten sind möglich.

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Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Werbung
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Alexa Wetter
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Werbung
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Live Tv
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Alexa
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max App Store
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Empfehlungen
Streaming-Box Test: Fire Tv Stick 4k Max Sprachsuche

Im Test funktioniert die Sprachbedienung sehr gut und sogar noch ein Stück flotter als bei den Vorgängermodellen. Die Suche nach Inhalten klappt nicht nur bei Amazon, sondern auch bei Netflix und vielen anderen installierten Apps. Allerdings fällt auf, dass Amazon die hauseigenen Dienste bevorzugt behandelt und Bezahlinhalte auf Amazon teils zuerst präsentiert, obwohl der gleiche Content in anderen Abodiensten enthalten ist – das lösen Konkurrenten wie Roku oder Apple eleganter.

Neben der eingebauten Sprachsteuerung ist es auch möglich, den Fire TV Stick 4K mit einem vorhandenen Alexa-Lautsprecher zu steuern. Im Test konnten wir beispielsweise über einen Amazon Echo 4 problemlos einen Netflix-Film auf dem Stick starten. Insgesamt ist die Alexa-Integration in den Fire TV Stick 4K Max erneut sehr gut gelungen, zumal die Spracherkennung auch mit unsauberer Aussprache gut zurecht kommt. Wer keine Lust auf die Sprachassistentin hat, kann sie aber auch schlicht und einfach ignorieren. Anders als vernetzte Lautsprecher hört der Fire TV Stick 4K erst dann zu, wenn die entsprechende Taste gedrückt wird. In der aktuellen Iteration bietet die Fernbedienung zudem direkten Zugriff auf die Streaming-Angebote von Disney+ und Netflix.

Schwächen?

Die größte Schwäche des Fire TV 4K Max ist eindeutig seine teils überfrachtete Benutzeroberfläche. Zwar funktioniert die Navigation durch die Menüs pfeilschnell, dennoch erfordert sie ein wenig Einarbeitungszeit. Vor allem im Vergleich zu Alternativen wie dem Apple TV 4K oder den Roku-Sticks muss Amazons Benutzeroberfläche Federn lassen – das gilt erst recht für die Werbung, die sich immer wieder auf den Startbildschirm schleicht.

Auch die Priorisierung von Amazons eigenem Content auf der Startseite oder in den Suchergebnissen dürfte nicht jedem gefallen. In der Praxis lassen sich zwar auch Inhalte bei anderen Anbietern gut aufspüren, die Ergebnisse dürften aber gerne transparenter sein.

Für Smartphone-Inhalte nicht optimal

Vor allem im Vergleich zu den Lösungen von Google und Apple fällt zudem die nicht optimale Übertragung von Smartphone-Inhalten auf den Fire TV auf. Amazon wehrt sich bis heute gegen die Integration des offenen Chromecast-Protokolls, über das Fotos und Videos leicht auf den Fernseher gebracht werden können. Zwar bieten auch die Fire-TV-Sticks die Möglichkeit zur Spiegelung vom Smartphone, allerdings funktioniert das längst nicht mit allen Modellen.

Amazon Fire TV Stick 4K Max im Testspiegel

Amazon hat mit seinem neuen Fire TV Stick 4K Max viel richtig gemacht. Das zeigt auch das insgesamt sehr positive Testecho des Fire TV Stick 4K Max.

Für Computer Bild ist der Neuzugang genau wie für uns der »beste Streaming Stick«. Christoph de Leuw lobt das hohe Arbeitstempo und die absolut fehlerfreie Wiedergabe von Bild und Ton in allen relevanten Formaten. Kritik gibt es zwar auch, etwa an der fehlenden Unterstützung für AirPlay oder Chromecast, doch durch seine Kerndisziplin macht der Stick vieles Wett. Als Schulnote gibt es die aktuelle CoBi-Bestmarke von 1,4 (sehr gut) und ein entsprechend positives Testfazit:

»Mit dem Fire TV Max bringt Amazon seinen ausgereiftesten Streaming-Stick auf den Markt – der mit großem App-Angebot, einfacher Bedienung sowie fehlerfreier Bild- und Tonwiedergabe in allen relevanten Formaten auch die Konkurrenz in den Schatten stellt.«

Richard Schaber von Digital Fernsehen sieht im Fire TV Stick 4K Max eine sinnvolle Weiterentwicklung der Fire-TV-Plattform zwar gäbe es für Besitzer des 4K-Vorgängermodells keinen Grund zum Umstieg, doch vor allem die WiFi-6-Unterstützung sei ein Vorteil des Amazon-Neulings:

»Das wesentlichste neue Feature des Amazon Fire TV Stick 4K Max ist wohl die Unterstützung des neuen Wi-Fi 6. Damit werden Verbindungsqualität und Geschwindigkeit im drahtlosen Heimnetzwerk deutlich verbessert – sofern die notwendige kompatible Hardware im WLAN aktiv ist und ein entsprechendes Signal aussendet.«

Alternativen

Die vielleicht beste Alternative zum Fire TV Stick kommt von Apple. Das Apple TV 4K (2021) ist zwar deutlich teurer als Amazons TV-Stick, kann aber dafür auch mehr – zumindest, wenn auch weitere Apple-Geräte im Einsatz sind. Deutlich günstiger fährt man mit dem Roku Streaming Stick 4K. Der Neuzugang überzeugt mit einer aufgeräumten Benutzeroberfläche, einer guten Contentübersicht und beherrscht sogar AirPlay. Der Chromecast mit Google TV ist eine günstige Fire-TV-Alternative für Android-Fans. Ebenfalls auf Android setzt Nvidia beim Shield TV 2019. Dessen Top-Feature ist die gute Integration von Gaming-Diensten wie GeForce Now sowie das hervorragende Upscaling von SD-Material auf die 4K-UHD-Auflösung.

Apple-Alternative: Apple TV 4K

Nicht nur für Fans von iPhone und Co. ist das Apple TV 4K (2021) eine sehr gute, wenn auch teure, Streaming-Lösung. Die Apple-Box überzeugt mit einer großen Auswahl an Streaming-Apps und Spielen, einer durchdachten Bedienung, Unterstützung sämtlicher relevanter 4K-HDR-Formate und einer Reihe sinnvoller Extras.

Für Apple-Fans
Apple Apple TV 4K (2021)
Test  Streaming-Box: Apple Apple TV 4K (2021)
Apple rechtfertigt den hohen Preis mit einer Top-Leistung und sinnvollen Funktionen.

Apple hat seine Streaming-Box im Frühjahr 2021 überarbeitet. Äußerlich gleicht das Apple TV 4K (2021) seinem Vorgänger, dafür gibt es am Innenleben und vor allem bei der Fernbedienung umfangreiche Neuerungen. Als Prozessor kommt nun Apples A12-Chip zum Einsatz, der nun auch 4K-Streams mit bis zu 60 statt 30 Bildern pro Sekunde anzeigen kann. Außerdem unterstützt der neue Apple TV den schnelleren WiFi-6-Funkstandard.

Das beste am neuen Apple TV ist zweifellos die Fernbedienung. Die alte kann einen schier in den Wahnsinn treiben, weil man sie gefühlt immer genau falsch herum in die Hand nimmt und das Touchfeld überaus anfällig für Fehleingaben ist. Die neue Remote bietet ein klassisches Vier-Wege-Klickrad, das optisch an klassische iPods erinnert und eine intuitive Bedienung erlaubt. Danke, Apple. Darauf haben wir fünf Jahre lang gewartet.

Zusätzlich verarbeitet die aus recyceltem Aluminium gefertigte Fernbedienung weiterhin Wischgesten, sodass sich Besitzer der nervigen Vorgängerfernbedienung nicht umgewöhnen müssen. Über eine seitliche Taste lässt sich die Sprachassistentin Siri aufrufen, zudem startet eine frei belegbare Taste eine App nach Wahl. Geladen wird die neue Fernbedienung wie die alte via Lightning-Anschluss.

Neben guter Technik kann das Apple TV auch mit ausgereifter Software punkten. Das zum Testzeitpunkt in Version 14 laufende tvOS überzeugt mit klarer Bedienbarkeit und einer großen App-Auswahl. Die Menüführung ist intuitiv, sämtliche relevanten Streaming-Anbieter sind im App Store mit aktuellen Apps vertreten. Dank der neuen Fernbedienung gibt es nun endgültig nichts mehr an der Bedienung des Apple TV 4K zu mäkeln.

Die vorinstallierte TV-App aggregiert angefangene Serien aus verschiedenen Anbietern wie Netflix oder Disney+, auch die Suchfunktion durchkämmt die unterschiedlichen Dienste. Das Apple TV 4K (2021) gestaltet den Filmabend also durchaus komfortabel. Apples hauseigener Streaming-Dienst Apple TV+ ist derweil kein Alleinstellungsmerkmal mehr, steht er doch mittlerweile auch auf dem Fire TV oder der Android-TV-Plattform zur Verfügung.

Apple-typisch entfaltet das Apple TV seine ganze Stärke vor allem im Zusammenspiel mit anderen Geräten des Herstellers. So bringt es via AirPlay 2 Fotos, Videos und Musik von iPhone und iPad auf den Fernseher und gibt seinen Ton verzögerungsfrei an den HomePod-Lautsprecher oder die diversen Apple-Kopfhörer aus. Inhalte von einem Android-Smartphone lassen sich hingegen nur via Drittanbieter-Lösungen auf dem Apple TV anzeigen – hier sind die Android-basierten Boxen im Vorteil.

Neben dem aktuellen WLAN-Standard WiFi 6 hat Apple auch den Smart-Home-Funkstandard Thread in das Apple TV 4K (2021) integriert. Die Streaming-Box kann damit als so genannter Border-Router agieren, um Thread-kompatible Smart-Home-Geräte (beispielsweise von Eve oder Netatmo) zu kontrollieren. Nach dem HomePod Mini ist dies bereits das zweite Apple-Device mit dieser Funktionalität. Wer den Aufbau einer Smart-Home-Umgebung auf Basis von Thread plant, bekommt mit dem Apple TV 4K also einen netten Bonus.

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Streaming-Box Test: Apple Tv 4k App Store 1
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Apple Arcade
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Appletv
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Einstellungen 2
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Icloud Videos
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Iphone Konfiguration
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Kanäle
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Siri
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Startseite
Streaming-Box Test: Apple Tv 4k Tv App

Insgesamt ist das Apple TV 4K (2021) eine zwar nicht revolutionäre, aber dennoch sehr gute Weiterentwicklung des bewährten Konzepts. Die zusätzliche Rechenleistung sorgt zumindest potenziell für flüssigere 4K-Videos und eine bessere Gaming-Erfahrung über die Apple Arcade, zudem sind die Menüführung und die App-Auswahl durch die Bank überzeugend.

Der hohe Preis für die Apple-TV-Box rentiert sich vor allem dann, wenn auch andere Apple-Geräte im Einsatz sind. Der Umstieg vom 2017er-Modell lohnt sich nur bedingt. Das Leistungsplus macht sich im direkten Vergleich höchstens bei Spielen bemerkbar, die Unterstützung von Thread und WiFi 6 kommt nur in entsprechenden Funkumgebungen zum Tragen.

Der eigentliche Star des neuen Apple TV ist tatsächlich die neue Fernbedienung, die die Bedienung des Apple TV 4K ungleich komfortabler gestaltet als ihre Vorgängermodelle. Wer nur von der alten Fernbedienung genervt ist, mit seiner Apple TV Box aber noch zufrieden ist, kann sich auch einfach nur die neue Siri Remote kaufen – die funktioniert nämlich auch mit den alten Modellen.

Neuzugang mit viel Komfort: Roku Streaming Stick 4K

Im Herbst 2021 ist der US-Streaming-Pionier Roku mit einer Reihe neuer Streamingsticks in Deutschland gestartet. Der Roku Streaming Stick 4K bietet tatsächlich eine hochinteressante Alternative zu unserer neuen Top-Empfehlung. Hauptgrund dafür ist die überragende Benutzeroberfläche. Das Roku-System ist nicht nur angenehm reduziert und verzichtet – von einigen Content-Empfehlungen abgesehen – auf aufdringliche Werbung, es bietet auch pfeilschnellen Zugriff auf alle unterstützten Streaming-Inhalte. Zwar erfordert die Ersteinrichtung ein kostenloses Roku-Benutzerkonto, anschließend sind die Wege zu den Streamingdiensten von Netflix, Amazon Prime und Co. aber angenehm kurz.

Spannende Alternative
Roku Streaming Stick 4K
Test Streaming-Box: Roku Streaming Stick 4K
Der Roku-Stick punktet mit seiner unaufgeregten Benutzeroberfläche und der tollen Smartphone-Anbinung.

Die minimalistische Fernbedienung bietet wie die des Google Chromecast Lautstärketasten an der Seite, sodass der Griff zur TV-Fernbedienung zur Lautstärkeregelung entfällt. Als zumindest für den hiesigen Markt etwas fragwürdig empfinden wir die vorbelegten Tasten, die neben Netflix und Apple TV+ auch direkten Zugriff auf die Dienste von Spotify und Rakuten TV bieten – Disney+ oder Amazon Prime Video wären hier wohl die populäreren Lösungen gewesen.

Roku bezeichnet Streaming-Apps als »Channels«, die nach der Installation auf einer übersichtlichen Kacheloberfläche erscheinen. Der zugehörige Store ist gut gefüllt, auch Dienste wie Sky Ticket oder Apple TV+ sind vorhanden. Lediglich einige Live-TV-Dienste wie Waipu.tv oder Magenta TV fehlten in unseren Stichproben, obwohl es einen dedizierten Bereich für Live-Fernsehen im Channel Store gibt – hier liegt Amazon eindeutig vorn. Auch die Gaming-Plattform Twitch gibt es derzeit nur über Umwege auf Roku-Playern.

Ein Highlight der Roku-Oberfläche ist die vielseitige Suche nach Inhalten. Neben Filmen und Serien können beispielsweise auch Schauspielerinnen und Schauspieler abgefragt werden. Die Ergebnisse präsentiert das Roku-System dann übersichtlich nach Anbieter sortiert und zeigt dabei auch an, ob gegebenenfalls Leih- oder Kaufkosten anfallen oder die Inhalte im Abopaket enthalten ist. Kaum ein Mitbewerber setzt die Suche so benutzerfreundlich um. Umso ärgerlicher ist da, dass die Sprachsuche über die dedizierte Taste auf der Roku-Fernbedienung nicht immer treffgenau agiert. So zeigt uns die Suche nach »Bojack Horseman” nicht etwa die preisgekrönte animierte Netflix-Serie, sondern den Film »Horsemen” an, obwohl der Suchbegriff korrekt erkannt wurde. Geben wir die Begriffe hingegen manuell ein, erscheint das korrekte Ergebnis sofort. Hier hat Roku gegenüber der Konkurrenz von Amazon, Apple und Google durchaus noch Verbesserungspotenzial.

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Streaming-Box Test: Roku Startseite
Streaming-Box Test: Roku Channel Store
Streaming-Box Test: Roku Suchergebnisse

Technisch gibt es wenig bis gar nichts zu meckern. Das Top-Modell der Roku-Streamingsticks unterstützt neben der 4K-UHD-Auflösung auch die Darstellung von HDR-Formaten inklusive Dolby Vision und HDR10+. Entsprechende Inhalte erstrahlten im Test auf einem LG-OLED-TV mit ansprechend hoher Bildqualität. Die Wiedergabe war dabei auch in eher schlechten WLAN-Umgebgungen erfreulich stabil. Auf Dolby-Atmos-Ton muss allerdings verzichtet werden.

Sehr gut gefallen hat uns im Test des Roku Streaming Stick 4K die Verzahnung mit dem Smartphone. So bietet die Roku-App für Android und iOS nicht nur die Möglichkeit, den Player über das Smartphone zu steuern, auch die Suche und das Starten von Inhalten ist einfach möglich. Selbst mit der Apple Watch können wir den Stick unkompliziert fernbedienen. Toll für Apple-Fans ist zudem die vollständige Unterstützung von Apple AirPlay, die sich nicht hinter dem deutlich teureren Apple TV 4K verstecken muss. Auf Android-Smartphones muss für die Übertragung von Fotos und Videos hingegen je nach Modell der Umweg über die Roku-App gegangen werden. Einfacher als bei Amazon ist es aber in beiden Fällen.

Detailschwächen wie die nicht optimale Sprachbedienung und das Fehlen von Live-TV-Diensten verhindern, dass der Roku Streaming Stick Von diesen Kritikpunkten abgesehen beweist der Roku Streaming Stick 4K, warum der Hersteller in den USA eine so gewichtige Rolle im Markt der Streamingboxen spielt. Vor allem die aufgeräumte und nahezu werbefreie Benutzeroberfläche, die – zumindest bei direkter Eingabe – sehr gute Suche und die tolle Smartphone-App sind echte Highlights. Vor allem Menschen, die mit der engen Bindung des Fire TV Sticks an Amazon nichts anfangen können, finden bei Roku eine sehr gute Alternative.

Google-Alternative: Chromecast mit Google TV

Mit dem neuen Chromecast mit Google TV überarbeitet Google seine Streaming-Sticks gleich auf mehreren Ebenen. Nicht nur bietet der Chromecast erstmals seit seiner Premiere im Jahr 2013 eine eigene Benutzeroberfläche samt Fernbedienung und App Store, die neue Benutzeroberfläche Google TV tritt gleichzeitig das Erbe von Android TV an, auf dem sie basiert. Das Ergebnis ist eine erfreulich runde Benutzererfahrung, die nur durch kleinere Patzer am Testsieg vorbeischrammt.

Google-Allrounder
Google Chromecast mit Google TV
Streaming-Box Test: Google Chromecast Google Tv
Der Chromecast mit eigener Benutzeroberfläche kann fast auf ganzer Linie überzeugen.

Die Bedienoberfläche des neuen Chromecast mit Google TV erinnert stark an Android TV, wirkt dabei aber noch ein wenig freundlicher und flexibler. Auf der Startseite bündelt der Chromecast aktuelle Inhaltsempfehlungen der eingerichteten Streaming-Dienste, außerdem lassen sich Filme, Serien und Apps gezielt durchforsten. Die App-Auswahl entspricht der von Android TV, mit Ausnahme von Sky ist praktisch alles vertreten, was im Streaming-Sektor von Bedeutung ist. Neben direkt auf dem Stick installierten Apps lassen sich Inhalte in bekannter Chromecast-Manier auch von Google-Cast-kompatiblen Smartphone-Apps auf den TV bringen. Darüber lässt sich dann beispielsweise auch Sky Ticket auf dem Chromecast mit Google TV abspielen, wenn dieses beispielsweise auf einem iPhone oder Android-Smartphone gestartet wird.

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Streaming-Box Test: Chromecast Apps
Streaming-Box Test: Chromecast Appstore
Streaming-Box Test: Chromecast Empfehlungen 2
Streaming-Box Test: Chromecast Empfehlungen
Streaming-Box Test: Chromecast Filmansicht
Streaming-Box Test: Chromecast Für Dich
Streaming-Box Test: Chromecast Kinderprofil
Streaming-Box Test: Chromecast Serien
Streaming-Box Test: Chromecast Spiele
Streaming-Box Test: Chromecast Wiedergabeempfehlungen

Sehr gut ist die Suche nach Filmen und Serien gelöst. Google TV präsentiert die Inhalte samt Bewertung und Filmtrailern, außerdem zeigt der Stick die Verfügbarkeit bei den verschiedenen Anbietern an. Auch die Suche nach Darstellern, Genres und mehr ist problemlos möglich.

Die kleine Fernbedienung des Chromecast liegt gut in der Hand und bietet schnellen Zugriff auf YouTube und Netflix. Über eine dedizierte Taste lassen sich Anfragen an den Google Assistant stellen, mit denen neben Inhaltssuchen auch verbundene Smart-Home-Geräte gesteuert oder Google-Suchabfragen ausgelöst werden können. Gewöhnungsbedürftig sind die an der rechten Seite der Remote untergebrachten Lautstärketasten. Davon abgesehen geht die Steuerung des ersten Chromecast mit echter Benutzeroberfläche insgesamt leicht von der Hand.

Leider trüben gelegentliche Aussetzer das ansonsten sehr gute Gesamtbild des Chromecast mit Google TV. So kam es in unserem mehrwöchigen Test gelegentlich zu Aussetzern der eigentlich guten Fernbedienung, die eine Neusynchronisation erforderlich machten. Auch hakte die Benutzeroberfläche gelegentlich, was erst durch einen Neustart behoben wurde. Das ist doppelt ärgerlich, da die Navigation durch Menüs und Apps grundsätzlich sehr flott vonstatten geht.

Potenziell kann Google hier sicherlich noch durch Software-Updates nachbessern, dennoch zeigen sich die Alternativen insgesamt stabiler als der Google-Stick. Davon abgesehen ist der Neustart des Chromecasts aber insgesamt gelungen. Google liefert zu einem fairen Preis eine größtenteils sehr ordentliche Streaming-Lösung, die mit etwas Feinschliff sogar noch besser werden kann.

Android-TV-Luxus: Nvidia Shield TV 2019

Die mittlerweile dritte Generation des Nvidia Shield TV bietet nicht nur eine komplett neue Optik, sondern auch einige sinnvolle Neuerungen. Die wohl wichtigste ist die Unterstützung des dynamischen HDR-Formats Dolby Vision. Das unter anderem von Netflix präferierte HDR-Format wird nun direkt vom Shield TV wiedergegeben. Das Konkurrenz-Format HDR10+ fehlt zumindest zum Testzeitpunkt noch.

Android-TV-Luxus
Nvidia Shield TV 2019
Test Streaming-Box: Nvidia Shield TV 2019
Nvidia bietet Android TV vom Feinsten mit toller Leistung, ausgereifter Bedienung und Gaming-Features.

Nvidia hat seine Shield-Produkte in der Vergangenheit aber langfristig mit Updates und neuen Funktionen versorgt, mit ein wenig Glück landet HDR10+ also künftig auf dem Gerät – zumindest Stand Winter 2021 ist das aber nicht der Fall. Soundseitig bietet Nvidia bei seinem neuen Streamer die Unterstützung von Dolby Atmos, die bei den Vorgängern noch fehlte.

Optisch hat Nvidia sein Standard-Shield-TV vollständig überarbeitet. Das kantige Box-Design der Vorgänger ist der Pro-Ausgabe vorbehalten. Die Standardausgabe steckt hingegen in einem zylinderförmigen Metallgehäuse. Das ist ungewöhnlich, findet dafür aber auch unauffällig hinter dem TV Platz.

Auch die neue Fernbedienung im dreieckigen Design ist ein Hingucker – und ein Upgrade gegenüber den Vorgängern. Nicht nur bietet die Remote eine sensorgesteuerte Hintergrundbeleuchtung, auch die Steuerung des Fernsehers via Infrarot ist nun möglich. Zudem reagiert die Fernbedienung deutlich zuverlässiger als die der Vorgängergenerationen.

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Streaming-Box Test: Nvidia Shield Tv
Die Nvidia Shield im schlanken Design.
Streaming-Box Test: Nvidia Shield Tv
Die Box hat einen Micro-USB-Anschluss ...
Streaming-Box Test: Nvidia Shield Tv
... und einen Anschluss für den Netzstecker sowie einen Ethernet-Port.
Streaming-Box Test: Nvidia Shield Tv
Die Box nimmt nicht viel Platz weg.

Softwareseitig setzt Nvidia beim Shield TV weiter auf Googles Android TV, das bei unserem Testgerät in Version 9 läuft – künftige Updates sind erfreulicherweise garantiert. Basisfunktionen wie die integrierte ChromeCast-Funktion sowie der über die Fernbedienung aktivierte Google Assistant sind vorhanden. Schon die Vorgänger boten eine für alle Android-Apps (inklusive Kodi) mehr als ausreichende Leistung.

Im neuen Shield arbeitet der überarbeitete Tegra X1+ Chipsatz, der laut Hersteller bis zu 25 Prozent flotter arbeitet als sein Vorgänger. Auch ohne Benchmarks können wir sagen, dass nicht nur nur die Bedienoberfläche, sondern auch die Wiedergabe von lokalen oder gestreamten Videos sämtlicher Formate absolut ruckelfrei funktionieren.

Ein interessantes Feature ist das zuschaltbare Hochskalieren von Videomaterial auf die 4K-UHD-Auflösung. Nvidia hat das Shield TV 2019 auf Basis von neuronalen Netzwerken darauf trainiert, niedrigere Videoauflösungen KI-gesteuert hochzurechnen. Was sich nach Marketing-Hülsen anhört, gefällt uns im Praxistest der Streaming-Röhre erstaunlich gut. Vor allem 720p-Material, das wir beispielsweise mit Kodi oder dem VLC-Player abspielen, wirkt nach dem Zuschalten des Upscalings einen Tick schärfer. Über einen Knopf an der Fernbedienung lässt sich das Feature jederzeit abschalten, außerdem zeigt ein Demo-Modus das Ergebnis in einem Echtzeit-Splitscreen. Mittlerweile hat Nvidia das Upscaling durch Updates nochmals verbessert. So können nun auch Live-Inhalte mit 60 Bildern pro Sekunde skaliert werden. In einem Test mit einer Fußballübertragung konnte uns das Ergebnis durchaus überzeugen.

Neben der nahezu perfekten Medienwiedergabe setzt Nvidia weiterhin auf Gaming-Funktionen des Shield TV. Dabei sind nicht nur die diversen und optimal laufenden Android-Spiele, sondern vor allem der Game-Streaming-Service Geforce Now erwähnenswert. Der Abo-Dienst erlaubt es, PC-Spiele auf den Cloud-Rechnern von Nvidia laufen zu lassen, ohne dafür einen High-End-Gaming-PC zu benötigen. Anders, als bei der Konkurrenz von Google Stadia (die mittlerweile auch auf dem Shield TV läuft), können Spieler dabei auch ihre bereits gekauften Games von Plattformen wie Steam oder Epic Games spielen – allerdings hat sich Nvidia noch nicht mit allen Publishern geeinigt.

Auf dem Shield TV läuft Geforce Now in unserem Test praktisch fehlerfrei. Mit Bluetooth-Gamepad, Maus und Tastatur streamen wir Spiele wie The Witcher 3 oder Rocket League flüssig auf den Wohnzimmer-TV. Aus Spielersicht kann man nur hoffen, dass die Spiele-Publisher sich mittelfristig mit Nvidia einigen – eigentlich sollte es 2K und Co. egal sein, ob ihre Kunden die bei Steam und Co. gekauften Titel lokal auf einem PC installieren oder aus der Cloud auf den TV holen.

Auch abseits der Gaming-Funktionen liefert Nvidia mit dem Shield-TV 2019 ein Premium-Upgrade zum Fire TV und die beste Android-TV-Lösung 2020. Die Kombination aus hoher Leistung, umfangreicher Feature-Liste, Gaming-Funktionen und lange Versorgung mit Updates kann die vergleichsweise hohen Mehrkosten rechtfertigen. Wer allerdings den Fokus auf das reine Medienstreaming legt, fährt mit dem Fire TV Stick 4K günstiger – aus diesem Grund bleibt er unser Testsieger.

Außerdem getestet

Amazon Fire TV Cube

Der Amazon Fire TV Cube kombiniert die Funktionen des Fire TV Stick 4K mit denen der hauseigenen Echo-Reihe. Im Inneren kümmern sich acht Fernfeldmikrofone um die Spracherkennung durch Alexa, für ein gutes Bild unterstützt der Würfel neben hochaufgelösten 4K-Inhalten auch HDR. Dank des integrierten Infrarot-Senders mutiert der Fire TV Cube zudem zur Schaltzentrale im Wohnzimmer und kommuniziert so selbst mit älterer Technik aus Zeiten vor der Smart-Home-Ära. Die Vorteiles des Fire TV Cubes gegenüber dem Stick liegen vor allem in der flexibleren Gerätesteuerung und der besseren »Ansprechbarkeit«.

So beherbergt das Gehäuse die Echo-typischen Fernfeld-Mikrofone, die auf Zuruf auch bei vergleichsweise lauter Umgebung gut reagieren. Die Alexa-Funktionen lassen sich damit auch anfragen, wenn der Fernseher ausgeschaltet ist. So lassen sich etwa Alexa-fähige Geräte über den Cube steuern. Ein Wermutstropfen für Smart-Home-Fans ist die fehlende Unterstützung für den Zigbee-Standards, den es nur beim Amazon Echo Plus gibt.

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Streaming-Box Test: Fire Tv Cube
Streaming-Box Test: Fire Tv Cube Tasten
Streaming-Box Test: Fire Tv Cube Rückseite
Streaming-Box Test: Fire Tv Cube Adapter
Streaming-Box Test: Fire Tv Cube Remote 2

Die Gerätesteuerung des Fire TV Cube wurde gegenüber dem Stick um ein Infrarot-Modul erweitert. Dieses strahlt nach vorne ab und kann optional über ein beiliegendes Kabel verlängert werden, falls der Cube im Schrank verschwinden soll. Via Infrarot steuert der Fire TV Cube dann Fernseher, Receiver und andere Geräte mit IR-Fernbedienung, was nach einmaliger Einrichtung gut funktioniert. So können wir im Test problemlos die Lautstärke einer LG-Soundbar sowie eines Fernsehers via Sprachbefehl oder die Cube-Fernbedienung regeln. Perfekt ist die Fernsehsteuerung aber noch nicht. Der Wechsel der Kanäle beim Fernseher funktioniert per Sprachbefehl zumindest in unserem Setup nicht.

Unverständlich ist, dass der Fire TV Cube im Test für die Wiedergabe von Musik und Podcast auf einen eingeschalteten Fernseher besteht. Obwohl der integrierte Lautsprecher einen guten Eindruck hinterlässt, kann der Würfel damit keinen vorhandenen Echo-Lautsprecher ersetzen – das ist schade.

Davon abgesehen ist der Amazon Fire TV Cube tatsächlich eine sinnvolle Weiterentwicklung zum Fire TV Stick 4K und auch zum Fire TV Stick 4K Max. Die erweiterte Gerätesteuerung über Infrarot sowie Alexa-Befehle auf Zuruf können in vielen Szenarien praktisch sein. Liegt der Fokus aber auf der reinen Streaming-Wiedergabe, ist der klassische Stick unserer Meinung nach die bessere und günstigere Wahl.

Amazon Fire TV Stick 4K

Der Amazon Fire TV Stick 4K ohne den Namenszusatz »Max« ist weiterhin erhältlich und günstiger als sein aufgebohrter Nachfolger. Abgesehen vom fehlenden WiFi 6 und des langsameren Prozessors entspricht die Nutzererfahrung des Vorgängers im Großen und Ganzen der des Max. Wer damit leben kann, dass Apps etwas langsamer starten und die Navigation durch die Oberfläche nicht ganz so flott vonstatten geht, kann hier durchaus Geld sparen. Auf der anderen Seite hat der Amazon Fire TV Stick 4K Max mehr Leistungsreserven für künftige Updates und neue Apps. Auf lange Sicht kann sich die Mehrinvestition in die leistungsfähigere Hardware also durchaus auszahlen.

waipu.tv 4K Stick

Der TV-Streamingdienst Waipu.tv hat mit dem Waipu.tv-Stick eine eigene Streaming-Lösung auf den Markt gebracht. Ähnlich wie beim Magenta TV Stick dient dabei Google Android TV als Basis, welches umfangreich auf die Funktionsweise des Waipu.tv-Angebots zugeschnitten ist. So erhalten Abonnenten nach dem Start direkten Zugriff auf die Senderlisten, außerdem öffnet eine dedizierte Taste auf der Fernbedienung das On-Demand-Angebot Waiputhek.

Die Remote bietet neben der Steuerung der TV-Lautstärke auch klassische Nummerntasten, mit denen die je nach Abo-Plan über 100 TV-Sender direkt aufrufbar sind. Nicht nur deshalb dürfte der Stick vor allem für Waipu.tv-Kunden interessant sein, sind Empfang, Performance und Bedienung des Sticks doch komplett auf das Programmangebot fokussiert. Im Vergleich mit dem ähnlich angelegten Magenta-TV-Stick der Telekom kann der Waipu.tv 4k Stick mit einer deutlich flotteren Umschaltzeit zwischen den Kanälen punkten. Wer den TV-Service als Alternative zu Kabel- oder Satellitenempfang verwendet, bekommt mit dem Stick also eine nahezu ideale Ergänzung.

Abseits von des Waipu.tv-Angebots macht Stick als Android-TV-Lösung einen ordentlichen, wenn auch unspektakulären Job. Das große App-Angebot des Play Stores holt nach Anmeldung beim Google-Konto alle relevanten Anbieter auf den Stick und auch die Inhalte-Übertragung via Chromecast-Protokoll ist an Bord. Wie der Name verrät, gibt der Stick Inhalte in 4K-UHD-Auflösung aus, auf Dolby-Vision-HDR muss allerdings verzichtet werden. Auch der Raumklang Dolby Atmos wird nicht unterstützt. Wer entsprechendes TV-Equipment einsetzt, ist mit einem anderen Streaming-Stick daher besser beraten. Das ist schade, schlägt der waipu.tv 4K Stick doch ansonsten sehr erfolgreich die Brücke zwischen linearem TV und Streaming-Angeboten.

Roku Streambar

Die Roku Streambar ist eine Besonderheit auf dem Streaming-Markt. Sie vereint die Fähigkeiten der Roku Streaming-Sticks mit einer kompakten Soundbar, die den TV-Klang deutlich aufwerten soll. Tatsächlich klingt die Playbar insgesamt recht ordentlich und liefert einen ausgewogenen Sound bei Dialogen, Musik und auch Actionszenen. Vor allem für Fernseher mit schwachen internen Lautsprechern oder auch PC-Monitore ist die Playbar damit eine gute und vergleichsweise günstige Option für ein Sound- und Streaming-Upgrade. Freilich darf man dabei keinen Klang auf Kinoniveau oder Dolby-Atmos-Raumklang erwarten, für mittelgroße Wohnzimmer sind die Lautstärke und das Klangbild aber durchaus geeignet. Schön ist die Möglichkeit, Musik via Bluetooth abspielen zu können.

Davon abgesehen verfügt die Roku Streambar über die gleichen Streaming-Funktionen wie die anderen Roku-Lösungen. Die Fernbedienung erlaubt die Steuerung der TV-Lautstärke und bietet einen Knopf für die gute Sprachsuche des Roku-Systems. Auch die Steuerung über die Roku-App ist problemlos möglich. Leider verzichtet Roku bei der Streambar auf die Unterstützung von Dolby Vision, die dem Roku Streaming Stick 4K vorbehalten bleibt. Entsprechende HDR-Inhalte werden also nur im eingeschränkten HDR10-Format wiedergegeben – hier verschenkt die Streaming-Soundbar einiges an Potenzial. Davon abgesehen ist ihr Kombi-Ansatz aus Klang- und Smart-TV-Paket eine interessante Lösung.

Roku Express 4K

Der Roku Express 4K ist eine leicht abgespeckte Version des Roku Streaming Stick 4K. Gegenüber der 20 Euro teureren Version hat Roku unter anderem die Unterstützung für das HDR-Format Dolby Vision wegrationalisiert. Entsprechende Filme und Serien werden in HDR10 auf den TV gebracht und verlieren damit ein wenig ihrer Farbbrillanz. Auch bei der Fernbedienung müssen Abstriche hingenommen. Ihr fehlt die Taste für die Sprachsuche sowie die seitlichen Tasten zur Steuerung der TV-Lautstärke. Während erstere über die sehr gute Roku-App ersetzt wird, geht durch die fehlende Lautstärkeregelung durchaus Komfort verloren.

Davon abgesehen präsentiert sich der Roku Express 4K im Test ähnlich vielseitig wie das Topmodell, was am hervorragenden Roku-Betriebssystem liegt. Es bringt alle unterstützten Streaming-Inhalte schnell und schnörkellos auf den TV und überzeugt mit guten Suchergebnissen sowie der Unterstützung von Apple AirPlay. Als günstige Streaminglösung mit durchdachter Benutzeroberfläche und sehr guten Smartphone-Apps kann also auch der günstigere 4K-Roku überzeugen, unserer Meinung nach lohnt sich aber die Mehrinvestition in den Roku Streaming Stick 4K.

Telekom MagentaTV Stick

Der MagentaTV Stick der Telekom ist eine interessante Alternative zum Fire TV Stick. Die Box basiert auf Android TV, der Fokus liegt aber klar auf die Nutzung des Telekom-TV-Diensts MagentaTV. Den gibt es auch für Nicht-Telekom-Kunden mittlerweile für rund acht Euro im Monat. Für das Live-TV gibt es auf der Fernbedienung des Sticks eine separate Taste, gleiches gilt für den elektronischen Programmführer (EPG). Auf der Startseite zeigt die Magenta-Box das laufende TV-Programm an und gibt Empfehlungen. Im Reiter »Megathek« sammelt der Stick Inhalte aus verschiedenen Quellen, etwa dem Telekom-Dienst Videoload oder den verschiedenen Mediatheken der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender. Ähnlich wie bei Amazon sind aber auch hier nicht alle Inhalte inklusive, was etwas nervig sein kann. Dennoch ist die Content-Aufbereitung des MagentaTV Sticks insgesamt gut gelungen.

Technisch gibt es grundsätzlich nicht viel zu meckern: Der Stick arbeitet schnell, unterstützt mit Dolby Vision und HDR10+ die wichtigen HDR-Formate und decodiert Raumklang inklusive Dolby Atmos. Das Live-Fernsehen über MagentaTV lief im Test über WLAN durchgängig flüssig, lediglich der Senderwechsel war gelegentlich etwas träge.

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Streaming-Box Test: Magentatv Stick
Der MagentaTV Stick samt Fernbedienung.
Streaming-Box Test: Magentatv Stick
Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und bietet schnellen Zugriff auf die Live-TV-Funktionen. Ohne MagentaTV-Abo verlieren sie aber ihre Funktionen.
Streaming-Box Test: Magentatv Stick
Auch die Lautstärkeregelung und eine Taste für den Google Assistant finden sich auf der Remote.
Streaming-Box Test: Magentatv Stick
Der Stick beherbergt aktuelle Technik und findet leicht am Fernseher Platz.

Jenseits des Magenta-Inhalte ist der Telekom-Stick eine typische Android-TV-Lösung inklusive den Apps aus dem Play Store sowie der Möglichkeit, Inhalte über die integrierte Chromecast-Funktion vom Smartphone auf den Fernseher zu senden. Darüber lassen sich auch andere Streaming-Dienste wie Netflix, Prime Video oder Disney+ und sogar alternative TV-Angebote wie Waipu TV auf den Stick holen. Die Integration anderer Live-TV-Anbieter ist allerdings beim Fire TV etwas eleganter gelöst. Über eine Taste an der Fernbedienung kann der Google Assistant befragt werden. Der Sprachassistent beantwortet Fragen, kann verbundene Smart-Home-Geräte steuern und Inhalte durchsuchen. Letzteres funktioniert aber eher inkonstant, da nicht alle eingerichteten Streaming-Dienste abgefragt werden. Insgesamt wirkt die Bedienung beim Wechsel zwischen der Magenta-TV- und der klassischen Android-TV-Oberfläche nicht immer ganz aus einem Guss. Dennoch ist die Integration der Google-Dienste ein Mehrwert für den Magenta-Stick.

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Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots(1)
Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots(1)
Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots(1)
Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots
Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots
Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots
Streaming-Box Test: Magentatv Stick Screenshots

Insgesamt ist die Streaming-Lösung der Telekom ein recht rundes Gesamtpaket. Wer ohnehin MagentaTV nutzt, darf bedenkenlos zugreifen. Dass es nicht ganz zur Top-Empfehlung reicht, liegt vor allem an Details. Der Fokus auf MagentaTV und die diversen Telekom-Lösungen ist für Nichtkunden störend. Viele Funktionen wie die Live-TV-Taste oder der EPG verlieren damit ihren Wert, außerdem zeigt der Stick viele Inhalte an, die ohne Abo nicht abgerufen werden können. Grundsätzlich ist der MagentaTV Stick für uns trotzdem eine Alternative zum Amazon Fire TV Stick 4K.

Roku Express

Der Roku Express ist das günstigste Modell im Roku-Line-up. Der Hauptgrund dafür ist der Verzicht auf 4K-Auflösung. Der Stick richtet sich damit vor allem an Menschen, die einen alten FullHD-Fernseher oder auch einen PC-Monitor möglichst günstig fit für das Streaming machen wollen. Grundsätzlich gelingt dies auch, bietet der Express doch alle Streaming-Vorzüge des Roku-Systems, wie eine flotte Benutzeroberfläche, eine sehr gute Smartphone-App und die gute Anbieterauswahl. Unserer Meinung nach lohnt sich die Ersparnis von rund zehn Euro im Vergleich zur 4K-Version aber nur eingeschränkt. Die 4K-Version ist vor allem auf lange Sicht zukunftssicherer, sollte doch einmal ein entsprechender TV angeschafft werden.

Xiaomi Mi TV Stick

Der Xiaomi Mi TV Stick ist eine günstige Alternativer zum Fire TV Stick für FullHD-Fernseher. Xiaomi liefert ein praktisch unverändertes Android TV inklusive Chromecast-Funktionalität und Google Assistant. Dank des gut gefüllten Play Stores lassen sich damit leicht Streaming-Apps wie Netflix, Disney Plus und Prime Video auf ältere Fernseher bringen. Für Netflix und Amazon gibt es auf der guten Fernbedienung Schnellzugriffstasten. Auch die TV-Lautstärke lässt sich über den Mi TV Stick regeln. Seine Grundfunktionen beherrscht der Mi-TV-Stick auch gut und zuverlässig.

Auf Extras wie 3D-Soundformate oder HDR-Unterstützung muss beim Budget-Stick verzichtet werden. Auch die Performance ist im Vergleich zu anderen Lösungen eher bescheiden. Grundsätzlich ist der Mi TV Stick eine solide Android-TV-Lösung für FullHD-Fernseher. Funktionen und Leistung können aber nicht mit Alternativen wie dem Fire TV Stick oder auch dem MagentaTV Stick mithalten, der für einen vergleichsweise kleinen Aufpreis deutlich mehr bietet – auch als reiner Android-TV-Stick.

HiMedia S500

Auch HiMedia liefert mit der Android-TV-Box S500 eine durchaus veritable Leistung ab. Auf Basis von Android TV 9 (Patchlevel beim Test: Juni 2019) arbeitet sie etwas flotter als Xiaomis Mi Box S, kann aber nicht ganz mit dem Nvidia Shield TV mithalten. Schön sind die vorhandenen Anschlüsse: Neben den üblichen HDMI- und Ethernet-Ports erlauben zwei USB-Eingänge den Anschluss von Eingabegeräten oder Speichermedien. Auch beim Streaming haben wir nicht viel zu meckern: Die vorhandenen Apps laufen rund und liefern auch im WLAN ruckelfreie Bilder.

Der große Wermutstropfen: Trotz offiziellem Android TV (viele chinesische Hersteller setzen auf eigene, nicht-standardisierte Benutzeroberflächen) fehlt ausgerechnet Netflix im App-Angebot der HiMedia-Box – vermutlich aus lizenzrechtlichen Gründen. Es ist möglich, eine Netflix-Installation über das so genannte Sideloading zu erreichen. Diese Lösung ist aber nicht nur umständlich, es besteht auch die Möglichkeit, dass Netflix mit über kurz oder lang den Zugriff sperrt.

Das Fehlen des derzeit populärsten Streaming-Dienstes ist für uns ein No-Go. Wer hingegen keine Lust auf Netflix hat und vor allem an Anschlussmöglichkeiten interessiert ist, kann sich die Box dennoch ansehen.

Xiaomi Mi Box S

Mit der Mi Box S bietet der chinesische Hersteller Xiaomi eine solide Android-TV-Erfahrung zu einem moderaten Preis. Sie bietet zwar weniger Funktionen als das teurere Shield TV, die Basistugenden von Android TV wie die große App-Auswahl und die Integration des Google Assistant sind aber an Bord. Kernaufgaben wie das Streaming von Netflix und Co. erledigt die Box im Alltag fehlerfrei, auf Dolby Vision oder Dolby Atmos muss man allerdings verzichten.

Die geringere Leistung stört uns nur selten. Beim YouTube-Streaming von 4K-Inhalten mit 60 Bildern pro Sekunde braucht die Mi Box S im Test bei einer WLAN-Verbindung etwas länger, bis sich die Frameraten stabilisieren. Auch der Start von und der Wechsel zwischen Apps geht im Alltag nicht ganz so flüssig von statten, wie beispielsweise beim Nvidia Shield TV. Als günstige Android-TV-Alternative ist die Mi Box S dennoch durchaus empfehlenswert.

Amazon Fire TV Stick

Für ältere Fernseher, die noch mit FullHD-Auflösung anstelle von 4K unterwegs sind, hat Amazon seinen günstigen Fire TV Stick neu aufgelegt. Der Fire TV Stick 2020 arbeitet mit dem gleichen Prozessor wie die 4K-Version, was für eine flotte Bedienung der Amazon-Benutzeroberfläche sorgt. Vor allem im Vergleich zu seinem direkten Vorgängermodell wirkt der neue Fire TV spürbar schneller. Ein zweites großes Update ist die Unterstützung des modernen Raumklangs Dolby Atmos. Im Zusammenspiel mit einer passenden Dolby-Atmos-Soundbar oder einem entsprechenden AV-Receiver holt nun auch der kleine Fire-TV-Stick den 3D-Klang samt Höheninformationen ins Wohnzimmer – bislang war dies den teureren 4K-Streamern vorbehalten.

Ein Fragezeichen hinterlässt hingegen die neu hinzugekommene HDR-Unterstützung. Sorgen Dolby Vision und HDR10+ bei 4K-UHD-Auflösung für einen Wow-Effekt, sieht es auf dem FullHD-Stick anders aus. Aktivieren wir im Test des Fire TV Stick 2020 etwa die HDR-Funktion bei Netflix, wirken vor allem helle Bereiche überstrahlt. Je nach Bildszenario gibt es auch deutlich sichtbare Farbabstufungen, die bei abgeschalteten HDR nicht zu sehen sind. Von diesem Fauxpas abgesehen bietet der günstige Fire-TV-Stick für FullHD-Fernseher ein ausgereiftes Funktionsspektrum samt Alexa-Sprachfernbedienung und Lautstärkeregelung. Wer auf 4K verzichtet, bekommt eine günstige Alternative zum Fire TV Stick 4K Max.

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Streaming-Box Test: Fire Tv Alexa Anfragen
Streaming-Box Test: Fire Tv App Store
Streaming-Box Test: Fire Tv Neue Startseite
Streaming-Box Test: Fire Tv Suchergebnisse
Streaming-Box Test: Fire Tv Einstellungen
Streaming-Box Test: Fire Tv Genresuchen 1
Streaming-Box Test: Fire Tv Genresuchen 2
Streaming-Box Test: Fire Tv Live Tv
Streaming-Box Test: Fire Tv Neue Oberfläche

Amazon Fire TV Stick Lite

Etwas überraschend hat Amazon mit dem Fire TV Stick Lite noch ein zweites Modell für FullHD-Fernseher auf den Markt gebracht. Wer angesichts des Namenszusatzes Lite eine abgespeckte Performance erwartet, wird positiv überrascht: Das Innenleben des Fire TV Stick Lite ist weitestgehend mit dem des rund zehn Euro teureren Modells komplett identisch, was für eine gute Leistung sorgt. Was fehlt, sind die Unterstützung für Dolby Atmos sowie die zwei Tasten auf der Fernbedienung zur Steuerung der TV-Lautstärke. Dabei und ebenso überflüssig ist wie beim Upgrade-Modell ist die HDR-Unterstützung. Um besonders günstig Streaming-Apps auf FullHD-TVs zu bekommen, ist der Amazon Fire TV Stick Lite dennoch eine gute Lösung.

So haben wir getestet

Wir testen die TV-Sticks und Streaming-Boxen vor allem in Alltagsszenarien, also der Wiedergabe von Netflix, Prime Video und co. auf einem 4K-Fernseher. So gehört die Verfügbarkeit der wichtigen Streaming-Dienste ebenso zu den Testkriterien wie die Bedienung, die Performance sowie die Zusatzfunktionen der Geräte. Beim Streaming achten wir vor allem auf die Leistung im WLAN, da Netzwerkkabel im Wohnzimmer eher die Ausnahme als die Regel sind.

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Streaming-Box Test: Streamingboxen 11 2021
Streaming-Box Test: Streamingboxen 11 2021 Remotes
Streaming-Box Test: Streamingboxen Nebeneinander 02
Streaming-Box Test: Neue Remotes 2
Streaming-Box Test: Streaming Boxen

Neben der Wiedergabe von kommerziellen Streaming-Diensten betrachten wir dazu auch die Statistiken für Nerds bei der Wiedergabe von 4K-YouTube-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde. Außerdem spielen wir – so möglich – auf lokalen Datenträgern sowie auf einem NAS-Laufwerk gespeicherte FullHD- und 4K-Videos auf den Streaming-Boxen und Sticks ab.

Die wichtigsten Fragen

Welche Rolle spielt das Betriebssystem der Streaming-Box?

Ähnlich wie bei Smartphones kommt auf den meisten Streaming-Boxen ein Derivat von Googles Android zum Einsatz, lediglich Apple setzt beim Apple TV auf eine eigene Lösung. Für die Nutzer macht sich das vor allem in der App-Verfügbarkeit bemerkbar. Vor allem auf billigen Android-TV-Boxen fehlt häufig der Google Play Store, da die Hersteller keine Google-Zertifizierung haben. In diesem Fall können viele Apps nur umständlich über so genanntes Sideloading auf den Boxen installiert werden. Auch das Zusammenspiel zwischen Smartphone und Streaming-Box wird vom System bestimmt. Wer ein Android-Smartphone verwendet, kann Inhalte deutlich komfortabler an eine Google- als an eine Apple-Box schicken. Lösungen gibt es aber auch dafür.

Was muss man bei HDR-Funktionen von Streaming-Boxen beachten?

HDR-Videos sorgen mit einem größeren Farb- und Kontrastumfang für beeindruckende Bilder. Damit sie wiedergegeben werden können, müssen sowohl die Streaming-Box als auch der Fernseher die entsprechenden HDR-Formate unterstützen. Außerdem benötigt es einen entsprechendes Streaming-Abo, das HDR-Content umfasst. Disney+ und Apple TV+ bieten ohne Aufpreis bei vielen Inhalten das dynamische Dolby Vision an, bei Netflix gibt es die entsprechenden Inhalte hingegen erst im teuren Premium-Abo.

Wie lange werden Streaming-Boxen mit Updates versorgt?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Die Erfahrung zeigt aber, dass Amazon, Apple und Co. ihre Streamingboxen deutlich länger mit aktueller Software versorgen, als es die TV-Hersteller bei ihren Fernsehern tun. Vor allem Apple und Nvidia präsentieren sich hier vorbildlich. So läuft auf dem 2017er Apple TV 4K die gleiche Software wie auf dem 2021er Nachfolgermodell und auch die älteren Shield-Systeme erhalten nach wie vor Funktions- und Sicherheitsupdates, die einen reibungslosen Betrieb garantieren.

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 Test: Artboard

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