Die beste Tageslichtlampe

Test: Tageslichtlampe – Testsieger Philips EnergyUp White

Die beste Tageslichtlampe ist die Philips EnergyUp White. Sie strahlt am hellsten und bietet eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung in einem schlanken, gut verarbeitetem Gehäuse. Leider ist sie nicht ganz preiswert.

Ob Frühaufsteher oder Nachteule: Kaum jemand wird leugnen, dass ein heller Sonnentag belebend für Körper und Geist ist. Nicht ohne Grund beklagen viele Menschen, dass ihnen lange, dunkle Tage in Herbst und Winter aufs Gemüt schlagen. Tatsächlich kann andauernde Dunkelheit nicht nur zu anhaltender Müdigkeit führen, sondern auch Depressionen auslösen.

Lichtmangel kann man mit speziellen Lampen, deren Licht dem Tageslicht ähnelt, ausgleichen – man spricht dabei auch von Licht-Therapie. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Tageslichtlampen, manchmal auch Lichtdusche genannt.

Doch gelingt das auch? Wir haben sechs Modelle im Preissegment zwischen 50 und 180 Euro über mehrere Wochen auf Herz und Nieren getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Gewinner

Philips EnergyUp White

Test Tageslichtlampe: Philips EnergyUp White
Mit der EnergyUp White wird Ihre Laune sicher schnell besser. Sie strahlt sehr hell und lässt sich sogar als Schreibtischlampe verwenden.
Amazon€ 167,49

von 39 Lesern gekauft

Weil es bei einer Tageslichtlampe nunmal darauf ankommt, wie hell sie leuchtet, geht der Testsieg an die Philips EnergyUp White. Bei einer Entfernung von 30 Zentimetern erreichen 6.900 Lux den Benutzer. Das ist der beste Wert im gesamten Testfeld. Trotz der großen Helligkeit blendet die Lampe nicht und verbraucht vergleichsweise wenig Strom.

Die EnergyUp White lässt sich in fünf Stufen regulieren und kann auf niedrigster Stufe sogar als Schreibtischlampe verwendet werden. Der einzige Haken: Sie ist mit 140 Euro nicht gerade ein Schnäppchen.

Mit Stimmungslicht

Beurer TL 100

Test Tageslichtlampe: Beurer TL 100
Als Tageslichtlampe nicht ganz so hell, dafür mit Stimmungslicht-Funktion.

Mit der Beurer TL 100 bekommen Sie eine Tageslichtlampe, die zwar um ein gutes Stück dunkler ist als der Testsieger, dafür aber eine automatische Abschaltfunktion hat und mit Stimmungslicht aufwarten kann. Dafür muss die entsprechende App auf dem Smartphone installiert werden und schon kann man die Lampe in den verschiedensten Farben leuchten lassen.

Leider ist die Helligkeit mit nur 4.700 Lux recht mager und der Preis sogar um ein paar Euro höher als der unseres Testsiegers.

Mit Blaulicht

Philips EnergyUp Blue

Test Tageslichtlampe: Philips EnergyUp Blue
Durch Blaulicht-LED deutlich kompakter und damit auch für unterwegs geeignet.

Statt weißes Licht strahlt die Philips EnergyUp Blue blaues Licht aus. Der Sinn dahinter: Blaues Licht gilt als Wachmacher. Nur rund 200 Lux strahlt die EnergyUp Blue aus, das soll aber dem Wert einer Lampe mit weißem Licht von 10.000 Lux entsprechen. Ob man lieber weiß oder blau bevorzugt, ist wohl Geschmacksache. Wir empfanden das weiße Licht als angenehmer.

Ein Vorteil: Die Lampe ist sehr klein und handlich und kann somit auch auf Reisen ein guter Begleiter sein.

Vergleichstabelle

Unser GewinnerMit StimmungslichtMit Blaulicht
Modell Philips EnergyUp White Beurer TL 100 Philips EnergyUp Blue Beurer TL 90 Beurer TL 60 Klarstein 3MC Tageslichtlampe Lichttherapie
Test Tageslichtlampe: Philips EnergyUp WhiteTest Tageslichtlampe: Beurer TL 100Test Tageslichtlampe: Philips EnergyUp BlueTest Tageslichtlampe: Beurer TL 90Test Tageslichtlampe: Beurer TL 60Test Tageslichtlampe: Klarstein 3MC Tageslichtlampe Lichttherapie
Pro
  • Strahlte am hellsten
  • Stabiles Gehäuse
  • Automatische Abschaltung
  • Sonderfunktionen für Stimmungslicht
  • Klein und handlich
  • Mit Akku
  • Statt LEDs Leuchtröhren
  • Elegantes Gehäuse
  • Günstig
  • Klein und kompakt
Contra
  • Keine automatische Abschaltung
  • Nicht gerade günstig
  • Genauso teuer wie der Testsieger
  • Nicht ganz so hell
  • Teuer
  • Blaues Licht nicht für jeden geeignet
  • Hoher Stromverbrauch
  • Geringere Helligkeit
  • Ungleichmäßige Luftverteilung
  • Klobiges Gehäuse
  • Viel zu wenig Helligkeit für eine Lichttherapie
Bester Preis
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So haben wir getestet

Wir haben insgesamt sechs Tageslichtlampen über mehrere Wochen hinweg getestet. Der wichtigste Faktor für die Lichttherapie ist die Leuchtstärke, daher haben wir bei allen Testkandidaten mit einem professionellen Luxmeter die Lichtstärke bestimmt. Außerdem haben wir den Stromverbrauch alles Tageslichtlampen gemessen.

Je heller die Lampe desto besser

Wie schon erwähnt erreichen die Lampen die versprochenen 10.000 Lux nur auf kurze Distanz. Der belebende Effekt einer Lichtdusche lässt sich aber auch bei einem größeren Abstand erreichen – zumindest bei den meisten Modellen. Trotzdem gilt: Je heller die Lampe, desto effektiver die Wirkung – und desto einfacher lässt sich die Lichttherapie in den Alltag integrieren.

Unser Modelle lagen im Preissegment zwischen 50 und 180 Euro. Ob die teuerste auch wirklich die Beste war können Sie bei uns nachlesen.

So wirken Tageslichtlampen

Tageslichtlampen versuchen, in Innenräumen ähnliche Lichtverhältnisse zu erzeugen, wie sie unter freiem Himmel herrschen. Dabei kommt es nicht nur auf die Helligkeit an, sondern vor allem auch auf ein möglichst gleichmäßiges Lichtspektrum, das dem der Sonne ähnelt. Sich stundenlang die Schreibtischlampe ins Gesicht zu halten, bringt deshalb nichts.

Je heller die Tageslichtlampe ist, desto stärker ist seine therapeutische Wirkung. In einem durchschnittlich beleuchteten Raum, also beispielsweise einem Büro, liegt die Beleuchtungsstärke meist zwischen 200 und 800 Lux. Im Gegensatz dazu herrscht selbst an einem bewölkten Wintertag in den Mittagsstunden eine Lichtstärke von 3.000 Lux und mehr. Tageslichtlampen versuchen, die Beleuchtung an einem schattigen Tag im Sommer zu simulieren und streben daher eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux an.

Ein bewölkter Wintertag hat noch 3.000 Lux

Diesen Wert erreichen alle Testkandidaten allerdings nur, wenn man sehr nah an den Leuchtkörper heranrückt. Doch auch aus praxistauglichen Entfernungen bringen fast alle Testkandidaten deutlich mehr Licht auf das Auge, als es sonst bei typischen Lichtverhältnissen in Innenräumen der Fall ist.

Doch wie wirkt Tageslicht überhaupt auf den Körper? Vereinfacht ausgedrückt bekommt der Körper durch die Simulation von Tageslicht das Signal, die Produktion von Melatonin herunterzufahren. Dieser auch als Schlafhormon bezeichnete Botenstoff sorgt dafür, dass wir uns müde fühlen.

Normalerweise wird Melatonin vor allem dann produziert, wenn es dunkel ist. Er ist damit einer der Hauptgründe dafür, dass wir uns im Herbst und im Winter oft trotz ausreichend Schlaf dauerhaft müde fühlen. Im schlimmsten Fall kann dieser Effekt zu einer depressiven Verstimmung oder gar einer ausgewachsenen saisonalen Depression führen.

Die durch Lichtmangel hervorgerufenen Probleme beschränken sich übrigens nicht nur auf die dunkle Jahreszeit. Auch im Sommer können lange Tage in dunklen Büros oder Nachtschichten dafür sorgen, dass die Melatoninproduktion erhöht ist.

Der Einsatz von Tageslichtlampen kann dabei helfen, die durch Lichtmangel verursachten Symptome zu reduzieren. Trifft das helle Licht auf die Netzhaut, fährt der Körper die Melatoninproduktion zurück und schüttet stattdessen vermehrt das »Gegenstück« aus, den Botenstoff Serotonin. Dieser führt dazu, dass wir uns insgesamt fitter und in vielen Fällen auch ausgeglichener fühlen.

Dass die Lichttherapie mit einer guten Tageslichtlampe tatsächlich dazu beitragen kann, die Symptome einer Winterdepression zu lindern, wurde schon mehrfach wissenschaftlich belegt. So bescheinigt eine doppelt-placebokontrollierte Studie, dass eine effiziente Behandlung mit Licht einen ähnlichen Effekt wie der Einsatz eines leichten Antidepressivums erzielen kann. Auch viele Psychiater und Schlafforscher bestätigen die positive Wirkung von Lichtduschen auf das allgemeine Wohlbefinden.

In unserem Praxistest konnten wir tatsächlich eine belebende Wirkung durch den Einsatz der Tageslichtlampen feststellen. Das gilt besonders dann, wenn man sie in den frühen Morgenstunden im düsteren Büro nutzt. Die Helligkeit sorgt dann tatsächlich dafür, dass man sich morgens schneller wach fühlt.

Da jeder Körper anders auf die Einflüsse von Licht reagiert, lässt sich der Effekt freilich nicht pauschal versprechen. Im Zweifel lohnt es sich aber, der Lichttherapie zumindest eine Chance zu geben, wenn dunkle Tage auf das Gemüt und die Fitness schlagen.

Tageslichtlampen richtig anwenden

Eine Lichtdusche mit einer Tageslichtlampe lässt sich vergleichsweise leicht in den Tagesablauf einbauen. Am einfachsten funktioniert das, wenn die Lampe auf dem Schreibtisch steht. So kann man sich einfach während der Arbeit beleuchten lassen. Auch die Nutzung am Frühstückstisch oder beim Lesen ist kein Problem.

Im Idealfall scheint die Lampe leicht seitlich auf das Gesicht. Man sollte so nah wie möglich an der Lampe sein, ohne dabei direkt ins Licht zu schauen. Die Beleuchtungsstärke nimmt mit größerem Abstand zur Quelle schnell ab. Entsprechend erreichen unsere Testkandidaten die versprochenen 10.000 Lux nur aus geringen Entfernungen von rund 20 bis 30 Zentimetern.

Wer mit diesem Abstand kein Problem hat, kann den gewünschten Therapieeffekt der Lichtdusche bereits mit rund 30 Minuten am Tag erreichen. Stehen die Lampen in größerem Abstand, sollte die Sitzung entsprechend verlängert werden. Alle getesteten Lampen geben in ihren Handbüchern Tipps zur optimalen Anwendung.

Regelmäßige Anwendung ist wichtig

Neben der Platzierung kommt es vor allem darauf an, die Lichttherapie regelmäßig durchzuführen. Das gilt vor allem dann, wenn die Lampen zur Bekämpfung einer leichten, saisonal auftretenden Depression verwendet werden. Studien zufolge werden die positiven Effekte der Tageslichttherapie nach etwa einer Woche regelmäßiger Anwendung spürbar.

Negative Nebenwirkungen beim Einsatz der Lichttherapie sind bei normaler Nutzung nicht zu erwarten. Alle Lampen filtern schädliches UV-Licht und beugen damit einer Schädigung von Augen und Haut vor. Generell ist es empfehlenswert, die Behandlung eher in den Morgen- als in den Abendstunden durchzuführen. Andernfalls kann die Produktion von Melatonin und damit der Schlafzyklus gestört werden. Wer hingegen darauf angewiesen ist, nachts wach zu sein, etwa bei der Nachtschicht, kann die Lichtdusche natürlich auch abends durchführen.

Trotz der positiven Wirkung: Den Gang in die Sonne kann keine Tageslichtlampe vollständig ersetzen. Denn der Körper produziert nur im echten Sonnenlicht das für viele Körperfunktionen wichtige Vitamin D. Ein Vitamin-D-Mangel ist zwar auch in unseren Breitengraden eher selten, kann aber ebenfalls ein Grund für saisonale oder auch dauerhafte Müdigkeit sein. Wer im Alltag nicht genügend Sonnenlicht abbekommt, sollte daher gegebenenfalls Rücksprache mit dem Hausarzt halten und den Vitamin-D-Spiegel testen lassen.

Test: Tageslichtlampe – Testsieger Philips EnergyUp White

Testsieger: Philips EnergyUp White

Die Philips EnergyUp White von allen Testkandidaten am meisten überzeugt: Sie war die hellste Lampe im Test. Unser Messgerät ermittelte bei einer Entfernung von 30 Zentimetern eine Leuchtstärke von über 6.900 Lux, bei 50 Zentimetern erreichen immerhin noch gut 3.200 Lux die Augen des Benutzers.

Unser Gewinner

Philips EnergyUp White

Test Tageslichtlampe: Philips EnergyUp White
Mit der EnergyUp White wird Ihre Laune sicher schnell besser. Sie strahlt sehr hell und lässt sich sogar als Schreibtischlampe verwenden.
Amazon€ 167,49

von 39 Lesern gekauft

Die Ausleuchtung der EnergyUp White ist über die gesamte Fläche konstant, zudem sorgt eine Beschichtung dafür, dass das Licht vergleichsweise wenig blendet. Über kleine LEDs auf der Frontseite zeigt das Philips EnergyUp White zudem in Zehn-Minuten-Schritten, wie lange die aktuelle Lichtdusche bereits dauert. Eine automatische Abschaltung nach einem bestimmten Zeitraum ist aber leider nicht möglich.

Die hellste im Test

Über zwei Sensortasten lässt sich die Helligkeit der Tageslichtlampe in fünf Stufen regulieren. Mit etwas geringerer Helligkeit eignet sich die Philips-Lampe dann auch zur Beleuchtung des Schreibtischs. Erfreulich: Selbst bei maximaler Helligkeit zeigt sich die EnergyUp White mit einer Leistungsaufnahme von rund 19 Watt recht sparsam.

Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu mäkeln: Das Gehäuse der Tageslichtlampe ist zwar nicht ganz so elegant wie die Rundbauweise der Beurer TL 100, wirkt aber überaus stabil, ohne dabei klobig zu sein. Der Metallständer auf der Rückseite verleiht der Tageslichtlampe einen stabilen Halt und ermöglicht es, den Bestrahlungswinkel flexibel anzupassen.

Vor allem die sehr gute Beleuchtungsstärke, aber auch die gute Verarbeitung und der sparsame Betrieb verschaffen der Philips EnergyUp White den Testsieg.

Einziger Nachteil: Mit einem Preis von rund 160 Euro ist sie nicht gerade günstig. Allerdings kosten andere Lampen, die eine ähnlich hohe Leuchtkraft liefern, nicht wirklich weniger. Günstige Modelle für unter 100 Euro liefern dagegen längst nicht so viel Licht – und darauf kommt es bei der Lichtdusche nun mal an.

Alternativen

Vor allem ein Topmodell der Konkurrenz und eine weitere Leuchte von Philips sind interessante Alternativen zu unserem Testsieger.

Mit Stimmungslicht

Beurer TL 100

Test Tageslichtlampe: Beurer TL 100
Als Tageslichtlampe nicht ganz so hell, dafür mit Stimmungslicht-Funktion.

Die Beurer TL 100 ist nicht nur elegant gestaltet, sie überzeugt auch mit einem breiten Angebot an Extra-Funktionen.

Wie das Philips-Modell bietet die Beurer TL 100 zehn Helligkeitsstufen, die über im Gehäuserand untergebrachte Sensortasten gesteuert werden. Auch ein Timer ist mit dabei. Der funktioniert hier als Countdown: Nach der vorgegebenen Zeit schaltet sich die Lampe automatisch ab.

Das ist vor allem dann nützlich, wenn die Lichtdusche gezielt für eine bestimmte Dauer eingesetzt werden soll. Fünf Countdowns stehen zur Verfügung, der kürzeste läuft fünf, der längste 120 Minuten.

Die eigentliche Besonderheit der TL 100 offenbart sich aber, wenn man auf dem Smartphone die App Beurer LightUp installiert. Sie steht für Android und iOS zur Verfügung. Via Bluetooth verbindet sich das Handy mit der Lampe und steuert nicht nur die Tageslichtfunktion, sondern auch das optionale Stimmungslicht: Auf Wunsch leuchtet die Lampe dann in einer von 16,7 Millionen Farben, die man über das Smartphone auswählt.

Außerdem hat Beurer einige Motivprogramme eingebaut. So leuchtet die TL 100 mit der Einstellung »Wald« abwechselnd in sanften Grün- und Blautönen während »Fusion« für pulsierende Farbübergänge sorgt.

Allerdings fällt das farbige Licht der TL 100 für unseren Geschmack ein wenig zu dunkel aus. Vor allem aber erreicht sie auch beim simulierten Tageslicht nicht die Leuchtstärke der Philips EnergyUp White: Aus 30 Zentimetern Abstand messen wir rund 4.700 Lux, über 50 Zentimeter kommen nur noch rund 2.400 Lux am Auge an.

Mit Blaulicht

Philips EnergyUp Blue

Test Tageslichtlampe: Philips EnergyUp Blue
Durch Blaulicht-LED deutlich kompakter und damit auch für unterwegs geeignet.

Die Philips EnergyUp Blue fällt etwas aus dem Rahmen: Sie strahlt nämlich blaues Licht ab, statt weißes Tageslicht. Die Idee dahinter: Das Spektrum des blauen Lichts gilt als hauptverantwortlich für die wachmachende Wirkung.

Obwohl die EnergyUp Blue lediglich rund 200 Lux produziert, soll der wachmachende Effekt laut Philips mit dem des weißen Lichts einer 10.000 Lux-Lampe vergleichbar sein. Tatsächlich konnten wir im Test keinen Unterschied feststellen.

Ein großer Vorteil dieser Lichtalternative: Die EnergyUp Blue ist wesentlich kleiner und leichter als die lichtstarken Alternativen. Als einzige Lampe im Test passt der Philips-Zwerg problemlos in eine Reisetasche oder einen Rucksack. Außerdem hat sie einen Akku, dank dem man auch unterwegs rund eineinhalb Stunden lang im Licht baden kann.

Allerdings empfanden wir das blaue Licht im Vergleich zu den weißstrahlenden Alternativen bei längerer Nutzung als weniger angenehm. Aber das ist sicher auch Geschmacksache. Für alle, die das helle, weiße Licht eher stört und die lieber eine unauffällige, kleine Lösung bevorzugen, ist die Philips EnergyUp Blue genau das Richtige.

Außerdem getestet

Beurer TL 90

Die Beurer TL 90 ist das zweitteuerste Modell im Beurer-Sortiment. Sie setzt anstelle von LEDs auf zwei Leuchtröhren und hat daher ein wesentlich größeres Gehäuse als die TL 100 und unsere Testsieger.

Auch fehlt dem Modell die Möglichkeit, die Helligkeit per Dimmer zu regulieren. Mit einer Helligkeit von 4.200 (50 cm) bzw. 2.800 Lux (30 cm) leuchtet sie nicht ganz so stark, wie unser Testsieger oder auch die TL 100. Dafür ist die Lichtverteilung gleichmäßig und das Gehäuse trotz der Größe elegant.

Der Stromverbrauch der TL 90 ist mit über 70 Watt allerdings deutlich höher als bei unseren Favoriten.

Beurer TL 60

Das gilt auch für die günstigere Beurer TL 60: Auch hier fällt der Stromverbrauch mit über 70 Watt sehr hoch aus. In Sachen gemessener Leuchtstärke liegt die Lampe auf einem ähnlichen Niveau wie die TL 90.

Allerdings wirkt die Lichtverteilung hier auf den ersten Blick nicht so gleichmäßig, die beiden Leuchtröhren zeichnen sich deutlich durch den Schirm ab.

Das Gehäuse ist zudem ein gutes Stück klobiger, auch wenn der effektive Platverbrauch nicht viel größer ist.

Klarstein 3MC Tageslichtlampe Lichttherapie

Die Klarstein Summershine Slim ist teilweise schon für unter 50 Euro zu haben und damit die günstigste Tageslichtlampe im Testfeld. Sie ist klein und kompakt und wirkt auf den ersten Blick erstaunlich hell.

Gemessen sieht es aber anders aus: Nur rund 1.300 (50 cm) bzw. 2.080 Lux (30 cm) kommen am Auge an.

Für eine effiziente Lichttherapie ist das zu wenig.

Kommentare

4 Kommentare zu "Die beste Tageslichtlampe"

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A. Rapp
A. Rapp

Danke für den Test. Besonders die Lux Angaben in 30 und 50 cm Abstand finde ich wichtig, da die Helligkeit ja sehr entscheidend für die Wirkung ist. In diesem Zuammenhang hätte mich auch interessiert, wie Lampen der Firma Lumie abgeschnitten hätten, da diese laut Hersteller auf bis zu 10000 Lux bei 35 cm Abstand kommen.

Redaktion

Diese Modelle haben wir leider nicht getestet. Unser Test hat aber gezeigt, dass die Lux-Angaben der Hersteller mit Vorsicht zu genießen sind.

A. Rapp
A. Rapp

Danke für die rasche Antwort. Eben darum wäre ein Test ja interessant!

Stimmt, ist die beste, allerdings auch nicht billig. Im Winter jeden Morgen bei der Zeitungslektüre und einer guten Tasse Kaffee. Man fühlt sich danach einfach wacher. Erste Wirkung ab ca 14 Tagen