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Die beste Taschenlampe

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Taschenlampe Test: Taschenlampe
Franziska Irrgeher

Franziska Irrgeher

ist begeisterte Hobby-Gärtnerin und -Köchin und testet für AllesBeste vorwiegend Haushalts- und Gartengeräte.

Wir haben 27 Taschenlampen getestet. Die beste günstige Taschenlampe für den Hausgebrauch ist für uns die Rehkittz Pro S1600. Ihre Leuchtweite kann mit Profi-Modellen mithalten, sie liegt gut in der Hand und kostet gerade mal 20 Euro. Für den Profi-Einsatz empfehlen wir die Fenix TK35UE (Ultimate Edition). Aber es gibt in beiden Preisklassen noch viele weitere Empfehlungen.

Update 9. Juli 2020

Wir haben 13 weitere Taschenlampen getestet. Neue Empfehlungen gibt es in beiden Preiskategorien. Mit der Fenix TK35UE (Ultimate Edition) gibt es sogar einen neuen Testsieger bei den Geräten über 50 Euro, auch die Olight Baton Pro und Nextorch TA30MAX verdienen sich in dieser Kategorie einen Platz auf dem Treppchen. Bei den Modellen unter 50 Euro ist die Nextorch K3RT eine neue Alternative.

Die Auswahl an Taschenlampen ist schier endlos: Von günstigen Modellen mit solider Leistung für zuhause bis hin zu teuren Profimodellen, die sich nicht nur für den nächtlichen Spaziergang, sondern auch für Kontrollgänge von professionellen Sicherheitskräften eignen, gibt der Markt alles her.

Wir haben 27 Taschenlampen getestet – von kleinen, leichten Modellen, die man überall hin mitnehmen kann bis hin zu großen, schweren Profigeräten, mit denen sich ein ganzes Feld ausleuchten lässt.

Da die Ansprüche an eine günstige Taschenlampe anders sind als an eine teure, haben wir den Test in Lampen bis 50 Euro und über 50 Euro aufgeteilt. Hier sehen wir die Grenze zwischen günstigen Einsteigergeräten und Lampen, die sich eher an Fans und Profis richten.

Sowohl die günstigen Modelle ab 9 Euro als auch die teuren bis 160 Euro haben ihre Stärken und Schwächen, keine Lampe ist perfekt und eignet sich für alle Einsätze. Daher haben wir unterschiedliche Empfehlungen für verschiedene Anforderungen gekürt.

 Taschenlampe Test: Taschenlampe

Die beste Taschenlampe bis 50 Euro

Wer eine Taschenlampe für die abendliche Gassirunde mit dem Hund oder den Spaziergang im Wald sucht, wird sich zunächst wahrscheinlich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis umsehen. Das bekommt man oft schon bei günstigen Modellen, die dann zwar tendenziell weniger langlebig sind als die hochwertig verarbeiteten Profimodelle, dafür aber oft eine tolle Leuchtkraft haben. Auch bei Akkus und Batterien ist man hier oft auf der sicheren Seite und kann normale AA oder AAA-Batterien nutzen. Einige Modelle lassen sich aber auch wieder aufladen und bieten integrierte Akkus.

Für den Einstieg in die Welt der Taschenlampen empfehlen wir die günstigeren, meist in China produzierten Modelle durchaus. Dass dann ein Modell unter verschiedenen Markennamen verkauft wird, darf da nicht stören. Bis 50 Euro bekommt man aber auch schon hochwertiger verarbeitete Lampen, mit denen man sogar die ein oder andere Glasscheibe einschlagen könnte, wenn es denn sein muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rehkittz Pro S1600

Taschenlampe Test: Rehkittz Taschenlampe
Die Rehkittz liegt dank der kompakten Form gut in der Hand und ist einfach zu bedienen.

von 671 Lesern gekauft

Die Rehkittz Pro S1600 bietet zu einem günstigen Preis eine Leuchtstärke, die mit den teuren Modellen von Varta und Mag-Lite mithalten kann. Ihr konzentriertes Fernlicht ist präzise und scharf. Trotz des etwas höheren Gewichts liegt die Lampe gut in der Hand und ist auch im Dunkeln einfach zu bedienen. Damit ist die Rehkittz sowohl für den Hausgebrauch als auch für Spaziergänge, Wanderungen oder Camping-Ausflüge perfekt geeignet.

Bester Fokus

Varta Night Cutter F30R

Test Taschenlampe: Varta Night Cutter F30R
Die Varta eignet sich nicht nur als Power-Bank, dank dem verstellbaren Fokus kann man mit ihr sehr präzise kleine Bereiche ausleuchten.

Die beste Lampe für das gezielte Beleuchten kleiner Bereiche ist die Varta Night Cutter. Die Taschenlampe überzeugt nicht nur mit einer soliden Leuchtleistung, der schmal eingestellte Lichtstrahl erleuchtet beinahe taghell einzelne Punkte in der Umgebung – perfekt, um Details zu beleuchten. Außerdem kann die Taschenlampe als Notfall-Powerbank genutzt werden.

Beste EDC-Lampe

Hiilight LED Taschenlampe 2500

Test Taschenlampe: Highlight LED Taschenlampe 2500
Die kleine, kompakte Lampe eignet sich vor allem für Spaziergänge oder Stromausfälle.

von 139 Lesern gekauft

Die meisten sind wohl auf der Suche nach einer kleinen, leichten Lampe für den täglichen Einsatz, etwa beim Gassigehen oder als Nothilfe bei einem Stromausfall. Dafür eignet sich die Hiilight am besten. Sie ist mit fast 190 Gramm zwar schwerer als manch anderes Modell, ihre Leuchtleistung konnte uns aber ebenfalls überzeugen. Neben den normalen Funktionen bietet sie zudem einen SOS- und einen Stroboskop-Modus an.

Allrounder

Ledlenser P7 Taschenlampe

Test Taschenlampe: Ledlenser P7 Taschenlampe
Eine Lampe für jeden Tag, ohne besondere Funktionen, dafür aber stabil und solide.

Die Ledlenser P7 kommt in einer Box und sieht für eine Taschenlampe recht elegant aus. Man bekommt hier eine ordentliche Leistung und gute Verarbeitung zu einem angemessenen Preis. Sonderfunktionen gibt es nicht, für Fans der Marke oder alle, die eine solide Lampe suchen, ist sie aber definitiv empfehlenswert.

Penlight

Nextorch K3RT

Test Taschenlampe: Nextorch K3RT
Extrem hell und dank Clip immer dabei, sogar einen Strobe-Modus gibt es hier und dank Nano-Keramik könnte man auch Scheiben einschlagen.

Die K3RT kommt von Nextorch, hier bekommt man eine leichte und schmale Taschenlampe, sie verfügt aber zudem über einen Stroboskop-Modus und Scheiben kann man mit ihr dank Nano-Keramik-Kugeln auch einschlagen, wenn es denn nötig sein sollte. Als Penlight kann sie nicht nur einfach mitgenommen werden, die Mini-Lampe kann man auch als Kubotan nutzen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester FokusBeste EDC-LampePenlightAllrounder
ModellRehkittz Pro S1600Varta Night Cutter F30RHiilight LED Taschenlampe 2500Nextorch K3RTLedlenser P7 TaschenlampeNextorch K21RAnker LC90 LED TaschenlampeMag-Lite Mini Pro LED 272 LumenMag-Lite Mini Pro+ LED 281 LumenLinkax Superhelle LED TaschenlampeWinzwon LED TaschenlampeWuben L50WdtPro S3000Sportastisch Flashlight
Taschenlampe Test: Rehkittz TaschenlampeTest Taschenlampe: Varta Night Cutter F30RTest Taschenlampe: Highlight LED Taschenlampe 2500Test Taschenlampe: Nextorch K3RTTest Taschenlampe: Ledlenser P7 TaschenlampeTaschenlampe Test: Hightech Mini Led Taschenlampe Nextorch K21r Schwarz Maximale Leistung 300 Ansi Lumen K21r K21r 1565Test Taschenlampe: Anker LC90 LED TaschenlampeTest Taschenlampe: Mag-Lite Mini Pro LED 272 LumenTest Taschenlampe: Mag-Lite Mini Pro+ LED 281 LumenTaschenlampe Test: LinkaxTest Taschenlampe: Winzwon LED TaschenlampeTest Taschenlampe: WUBEN 1200 Lumen TaschenlampeTest Taschenlampe: WdtPro S3000Test Taschenlampe: Sportastisch Taschenlampe
Pro
  • Kompakt und handlich
  • Gebündelter Lichtstrahl sehr klar
  • Gute Leuchtweite
  • Einfache Bedienung
  • Kann als Notfall-Powerbank genutzt werden
  • Gute Leuchtleistung
  • Gebündelter Lichtstrahl sehr präzise und scharf
  • Praktisches Laden durch USB-Anschluss
  • Gleichmäßiges, helles Licht
  • Stufenlos verstellbar
  • Einfache Handhabung
  • Nano-Keramik-Perlen: kann als Glasbrecher genutzt werden
  • Sehr hell
  • Leicht und dank Clip einfach zu transportieren
  • Strobe-Modus
  • Sehr genauer und klarer Fokus
  • Perfekt für die Hosentasche
  • Sehr helles Licht in der Nähe
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Magnetfuß für Metalloberflächen
  • Mittlere Reichweite
  • Sehr leicht
  • Sehr leicht
  • Leicht, kompakt
  • Stufenlos verstellbarer Lichtkegel
  • Sehr leicht und handlich
  • Guter Lichtkegel
  • Wasserdicht
  • Klarer Lichtkegel
  • 3000 Lumen laut Hersteller
  • Verstellbarer Lichtkegel
  • Lieferung in gepolsterter Kunststoffschachtel
Contra
  • Keine Batterien enthalten
  • Gebündelter Lichtstrahl hat Form des Chips
  • Akku fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden
  • Gebündelter Lichtstrahl hat Form des Chips
  • Batterien oder Akku nicht enthalten
  • Randbereich des Lichtkegels durch Keramikperlen nicht rund
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Leuchtweite nicht so weit
  • Sehr klein, für große Hände eher ungeeignet
  • Eher schwaches Licht
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Dunkle Ringe bei großem Lichtkegel
  • In der Weite unscharf
  • In der Weite unscharf
  • Gebündelter Lichtstrahl ist eckig
  • In der Weite unscharf
  • Für Weite ungeeignet
  • Macht Geräusche beim Verändern des Lichtkegels
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Eher billig verarbeitet
  • Batterien (4 x AA) nicht enthalten und schwer einzusetzen
  • Bedienung mit einer Hand umständlich
  • Schmaler Lichtkegel hat Form des Chips
  • Gelbstich am Rand des Lichtkegels
  • Keine Batterien enthalten (2 x AAA)
  • Linse eher locker angeschraubt
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Taschenlampe Test: Rehkittz

Testsieger: Rehkittz Pro S1600

Die taktische Taschenlampe Pro S1600 von Rehkittz konnte uns in fast allen Punkten überzeugen: Selbst im Vergleich mit den anderen, teils sehr leistungsstarken und deutlich teureren Lampen, leuchtet sie mit am weitesten. Die angegebene Leuchtweite von 1.000 Metern wird in der Praxis tatsächlich erreicht, weit entfernte Gebäude konnten wir problemlos erkennen, auch wenn sie dann nicht mehr allzu hell erleuchtet sind.

Nahe Bereiche werden mit einem breiten Lichtkegel klar und gleichmäßig ausgeleuchtet, die Größe des Lichtkegels ist durch Schieben bzw. Ziehen gleichmäßig verstellbar und kann perfekt an die jeweilige Situation angepasst werden. Bei maximaler Fokussierung wird auf einer ebenen Fläche der quadratische LED-Chip sichtbar – das war bei vielen günstigen Modellen der Fall. Bei weiterem Lichtkegel werden im äußeren Bereich des Lichtkegels dunkle Ringe sichtbar, die aber nicht stören oder das Sehfeld beeinträchtigen.

Testsieger

Rehkittz Pro S1600

Taschenlampe Test: Rehkittz Taschenlampe
Die Rehkittz liegt dank der kompakten Form gut in der Hand und ist einfach zu bedienen.

von 671 Lesern gekauft

Die Rehkittz ist mit 320 Gramm recht schwer, liegt aber durch die gedrungene, kompakte Form gut in der Hand. Um den Strobe-Modus ein- bzw. auszuschalten, muss der rote Knopf zur Hälfte gedrückt werden, was, wie auch das Verstellen des Lichtkegels, einfach mit einer Hand funktioniert. Auch mit Handschuhen lässt sie sich leicht bedienen, ohne aus der Hand zu rutschen.

Insgesamt überzeugt uns die Rehkittz durch die stabile und robuste Verarbeitung, die sehr hohe Leuchtleistung und die einfache Handhabung. All das bekommt man zu einem recht günstigen Preis.

Einziger Wermutstropfen sind die nicht im Lieferumfang enthaltenen Batterien. Laut Hersteller ist die Lampe wasserresistent – da kein genauer Wert angegeben ist, kann man davon ausgehen, dass die Lampe nur spritzwassergeschützt ist, in Wasser tauchen sollte man sie besser nicht.

Rehkittz Pro S1600 im Testspiegel

Es gibt nur wenige seriöse Tests zu Taschenlampen. Stiftung Warentest hat zuletzt 2006 sieben Taschenlampen getestet. Bei Chip gibt es ebenfalls einen Taschenlampen-Test, eine Übersetzung des Tests der amerikanischen Seite »The Wirecutter« mit einem Fokus auf in den USA erhältlichen Produkten. Die Rehkittz ist leider in beiden Tests nicht dabei. Sollte sich dies ändern, tragen wir die Testergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Die Rehkittz überzeugt uns, weil sie für schmales Geld vor allem viel Leuchtkraft bietet. Aber auch andere Modelle sind empfehlenswert.

Bester Fokus

Varta Night Cutter F30R

Test Taschenlampe: Varta Night Cutter F30R
Die Varta eignet sich nicht nur als Power-Bank, dank dem verstellbaren Fokus kann man mit ihr sehr präzise kleine Bereiche ausleuchten.

Wer auf der Suche nach einer Taschenlampe mit guter Leistung ist, die man auch noch als Powerbank nutzen kann, sollte sich die Varta Night Cutter ansehen. Zum Laden kann das Ende der Taschenlampe aufgedreht werden, dort befindet sich neben dem Anschluss fürs Ladekabel auch ein herkömmlicher USB-Anschluss und sie kann so als Notfall-Powerbank zum Laden von Handys und mehr genutzt werden. Das ist schick und praktisch, hat aber einen gravierenden Nachteil: Der Akku ist fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden.

Die Taschenlampe liegt gut in der Hand. Mit Handschuhen wird das Ganze etwas rutschig, der Bedienknopf ist aber dennoch gut zu ertasten. Überzeugen konnte uns vor allem der verstellbare Fokus der Taschenlampe. Der Leuchtkegel kann von weit – geeignet, um Wege oder Gebäude auszuleuchten – bis zu sehr schmal schnell und präzise eingestellt werden. Die Varta hatte von allen getesteten Taschenlampen eindeutig den schärfsten Fokus, mit dem schmalem Lichtkegel kann man auch sehr weit entfernte Gegenstände noch gut erkennen.

Wasserdicht ist die Lampe leider nicht, ihr Gewicht und ihren Funktionen eignen sich für Spaziergänge oder nächtliche Wanderungen sowie für den Hausgebrauch – vor allem, wenn weit entfernte Bereiche gezielt ausgeleuchtet werden sollen.

Beste EDC-Lampe

Hiilight LED Taschenlampe 2500

Test Taschenlampe: Highlight LED Taschenlampe 2500
Die kleine, kompakte Lampe eignet sich vor allem für Spaziergänge oder Stromausfälle.

von 139 Lesern gekauft

Wer keine besonderen Ansprüche hat und nicht viel Geld ausgeben sollte, für den ist die LED Taschenlampe von Hiilight eine sehr gute Wahl. Die Entscheidung fiel hier allerdings sehr knapp aus: Fast alle kleinen, leichten Lampen dieser Preisklasse haben eine ähnliche Leuchtleistung und unterscheiden sich kaum in Funktion und Bedienung. Die Hiilight machte aufgrund ihrer etwas höheren Helligkeit und des gleichmäßigen Lichtkegels das Rennen.

Der Lichtkegel lässt sich stufenlos von sehr breit und rund zu schmal und – leider – Chip-förmig quadratisch verstellen. Der Leuchtleistung tut die Form des Lichtkegels aber keinen Abbruch, die Lampe leuchtet auch entfernte Bereiche präzise aus, nicht so exakt wie die teureren Modelle, aber für den Hausgebrauch dennoch gut nutzbar.

Vor allem für den Nahbereich ist die Hiilight bestens geeignet, denn der Lichtkegel ist gleichmäßig und hell. Leider sind keine Batterien im Lieferumfang enthalten, statt mit Batterien kann man sie natürlich auch mit Akkus betreiben.

Die Bedienung ist auch mit Handschuhen durch die angeraute Oberfläche problemlos. Die Leuchte verfügt über drei Helligkeitsstufen sowie SOS- und Stroboskop-Modus. Wir hatten zwar auch leichtere und schlankere Modelle im Test, die gute Leistung der Hiilight gleicht den kleinen Nachteil des höheren Gewichts von fast 190 Gramm aber wieder aus und in die Jackentasche passt die Taschenlampe allemal. Die Hiilight ist damit eine gute Taschenlampe für den Haushalt.

Allrounder

Ledlenser P7 Taschenlampe

Test Taschenlampe: Ledlenser P7 Taschenlampe
Eine Lampe für jeden Tag, ohne besondere Funktionen, dafür aber stabil und solide.

Für die Ledlenser P7 zahlt man knapp unter 50 Euro und sie kommt – wie bei diesem Hersteller üblich – in einer hübschen schwarzen Box. Mit dabei: Holster, Batterien, Handschlaufe und Anleitung. Ursprünglich hatten wir diese Lampe nicht empfohlen, da sie mit den Profimodellen nicht mithalten konnte. Nun stellt sie die Konkurrenz in ihrem Preissegment aber teilweise in den Schatten.

Sie überzeugt mit solider Leistung bei kleineren Mängeln. Der Fokus ist gut, klar und kann sehr exakt eingestellt werden, in der Nähe ist der breite Lichtkegel gleichmäßig und groß. Sie leuchtet nicht so weit wie die großen Lampen, eignet sich aber definitiv als gutes Modell für den täglichen Einsatz. Die Lampe liegt gut in der Hand, der Fokus lässt sich leicht durch Schieben verstellen und der Ein-/Ausschaltknopf ist am Ende angebracht.

Das Modell ist offenbar nicht wasserfest, sondern mit IP54 nur gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Einen Strobe-Modus gibt es nicht, wir empfehlen sie aber ohnehin eher für den abendlichen Spaziergang oder für zuhause. Hier bekommt man für einen angemessenen Preis eine solide, langlebige Lampe mit guter Leistung, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

Penlight

Nextorch K3RT

Test Taschenlampe: Nextorch K3RT
Extrem hell und dank Clip immer dabei, sogar einen Strobe-Modus gibt es hier und dank Nano-Keramik könnte man auch Scheiben einschlagen.

Penlight, Glasbrecher und dann auch noch mit Clip und Ladekabel: Die Nextorch K3RT kombiniert einiges und das sogar erstaunlich gut. Entgegen der häufigen Verwendung dieser stiftförmigen Lampen bei Ärzten, darf man mit diesem Modell keinesfalls in die Augen leuchten, dafür ist sie vollkommen ungeeignet und auch nicht konzipiert. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen praktischen Begleiter im Alltag, KFZ-Mechaniker können solche Lampen z. B. bei der Arbeit nutzen und auch den alten Dachboden kann man damit ganz gut ausleuchten. Vor allem in direkter Nähe ist sie erstaunlich hell und schön klar.

Die Lampe mutet zunächst etwas rutschig an, aber wir haben sie nichtmal mit Wollhandschuhen verloren, das ist wohl der Form geschuldet, die sich gut an die Hand anschmiegt – der Clip am Ende sorgt für zusätzliche Griffigkeit. Einen Stroboskop-Modus gibt es auch, außerdem Nano-Keramik bei der Linsenkrone und ein Typ-C-Ladekabel. Zum Laden schraubt man den vorderen Teil der Lampe ab.

Zu bedienen ist sie ähnlich wie ein Stift und man fühlt sich beim Einschalten tatsächlich an einen Kugelschreiber erinnert. Der Hersteller gibt an, dass man diese Taschenlampe auch als Kubotan benutzen kann, also zur Selbstverteidigung. Durch die harte Krone und die Keramik-Kugeln könnte sie tatsächlich effektiv sein. Wie bereits erwähnt, weisen wir jedoch darauf hin: bitte nicht ohne triftigen Grund!

Die Haptik der Nextorch K3RT ist angenehm und eine Memory-Funjtion gibt es auch. Für die geringe Größe leuchtet sie erstaunlich weit, ganz so hell wie die größere Konkurrenz ist sie aber in der Weite nicht. Wir empfehlen diese Lampe vor allem als Notfall-Licht, wenn man schnell etwas suchen muss oder auch, um Arbeitsbereiche auszuleuchten.

Außerdem getestet

Die Nextorch K21R wollten wir eigentlich empfehlen, bis uns am Tag nach dem Test die abgeblätterte Farbe aufgefallen ist. Hier handelt es sich um die kleinste Lampe im Test und zugleich um die leichteste mit acht Zentimetern Länge und knapp 55 Gramm Gewicht. Mit dabei ist ein wiederaufladbarer Akku, an der Lampe findet sich noch ein Clip und die Lampe ist magnetisch, zumindest hinten. Man kann sie also auf magnetische Untergründe stellen oder auch an solche hängen, durch das geringe Gewicht dürfte sie nicht herunterfallen.

Diese Lampe steht stellvertretend für eine ganze Reihe ähnlicher Taschenlampen anderer Hersteller dieser Größe, die teils deutlich günstiger sind. Die K21R überzeugt mit guter Verarbeitung, wobei wir nicht unerwähnt lassen wollen, dass die Lampe nach dem ersten Transport einige Kratzer hatte. Wir haben auf dem Weg zum Testgelände mehrere Taschenlampen in einer Tasche transportiert, die K21R ist dabei sicherlich mit dem ein oder anderen Gegenstand (in unserem Fall andere Taschenlampen) zusammengestoßen, aber das wäre im Alltag wohl nicht anders, ein Holster für die kleine Lampe lohnt sich kaum. Bereits jetzt sehen wir, dass dadurch die Farbe am Clip und seinem Ring leicht abgeblättert ist, der Korpus selbst ist unbeschädigt.

Die Lampe ist so klein, dass es mit größeren Händen zu Problemen kommen könnte, rutschig ist sie auch und wäre der Testerin auf dem Feld fast aus der Hand gefallen beim Umgreifen. Die Leuchtstufen verstellt man, indem man den Kopf der Lampe leicht vom Korpus abdreht und dann wieder festschraubt, mit jedem Drehen und Feststellen bekommt man eine andere Stufe, das ist gewöhnungsbedürftig und hätte besser gelöst werden können.

Einen besonders guten Eindruck hat hier die Anleitung nicht auf uns gemacht, auf Groß- und Kleinschreibung wurde in der Anleitung so gar nicht geachtet. Ganz überzeugt sind wir insgesamt nicht, da man bei solch einer kleinen Lampe aber ohnehin keine Wunder erwarten darf, könnte sie für den ein oder anderen interessant sein.

Anker LC90 LED Taschenlampe

Ein solides Mittelklasse-Modell ist die Anker LC90 LED Taschenlampe. Die Reichweite ihres Lichts liegt etwa in der Mitte zwischen unseren kleinen und den extrem leuchtstarken Modellen, aber hier stören dunkle Ringe das Blickfeld, der Leuchtkegel könnte gleichmäßiger sein, aber sie leuchtet solide und gut. Der Fokus ist etwas schwerer zu verstellen als bei den günstigen Modellen, dafür liegt sie gut in der Hand und ihr Licht ist sehr hell. Der Lithium-Ionen-Akku ist enthalten und die Lampe bietet ein gutes Licht zum Lesen oder Schreiben im Dunkeln.

Mag-Lite Mini Pro LED 272 Lumen

Klein und extrem leicht sind die Mini-Modelle von Mag-Lite. Die Mini Pro mit 272 Lumen leuchtet dabei interessanterweise fokussierter als die 281er Version. In der Weite wird ihr Lichtkegel unscharf, am Rand sind kaum noch Details zu erkennen und die Leuchtweite ist nicht überragend. Für ihre Größe kann sie aber einiges. Für Spaziergänge und den Gebrauch zuhause ist die Lampe bestens geeignet. Mit Handschuhen ist sie ebenfalls bedienbar und eignet sich zudem als (etwas wackliger) Kerzen-Ersatz. Der Preis ist allerdings hoch.

Mag-Lite Mini Pro+ LED 281 Lumen

Die Mag-Lite Mini Pro+ unterscheidet sich kaum von der Mini Pro, auch hier ist der Lichtkegel für den Nahbereich gleichmäßig, scharf und gut, weiter weg wird er zunehmend unschärfer. Während die Leuchtstärke bei unserer Messung für die Pro+ 281 Lumen deutlich höher war, stellen wir in der Praxis kaum einen Unterschied fest. Für den täglichen Gebrauch eignet sich auch diese Lampe durch ihre Größe und das geringe Gewicht gut.

Linkax Superhelle LED Taschenlampe

Die Modelle von Linkax, Winzwon und Wuben unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionen und Leuchtleistung kaum. Dennoch gibt es auch hier geringe Unterschiede. Die Lampe von Linkax kann entweder mit den enthaltenen Batterien oder mit einem Akku betrieben werden. Der Lichtkegel wird quadratisch, wenn man den Fokusbereich verkleinert, für die Weite ist die Lampe weniger geeignet, da der Lichtkegel zunehmend unscharf wird, für die Nähe ist die Leistung in Ordnung. Sie liegt auch mit Handschuhen gut in der Hand, der Einschaltknopf ist durch die raue Oberfläche gut tastbar. Durch Ziehen kann der Fokus verändert werden und leichtes Drücken auf den Knopf ändert den Modus. Wer nur seinen Spazierweg auf ein paar Meter ausleuchten möchte, macht mit dieser Lampe nichts falsch, auch für zuhause ist sie ausreichend.

Winzwon LED Taschenlampe

Auch die LED Taschenlampe von Winzwon punktet mit einem guten Lichtkegel, sie leuchtet hell und gleichmäßig, ist aber eher für die Nähe geeignet. Leider sieht man deutlich die Umrisse des Chips im Lichtkegel, außerdem ist es das einzige Modell im Test, das beim Verändern des Fokusbereichs Geräusche macht. Von der Langlebigkeit sind wir daher nicht wirklich überzeugt. Die Stufen lassen sich nur nacheinander einschalten, die Lampe also einfach ein- und wieder auszuschalten geht nicht. Trotz guter Leuchtleistung fehlen uns hier einige wichtige Aspekte.

Die L50 von Wuben macht einen solide verarbeiteten Eindruck, optisch gleicht sie etwas den kleinen Nitecore-Modellen. Leider lässt sich der Lichtkegel nicht verstellen und auch für weiter entfernte Bereiche leuchtet sie nicht hell genug. Die Lampe eignet sich für einen einfachen Spaziergang bei Nacht oder als Notlicht beim Stromausfall, wirklich überzeugen kann sie uns aber nicht. Auch von den versprochenen 1.200 Lumen haben wir beim Test wenig bemerkt. Zwar hat Wuben in Fachkreisen einige Anhänger, je nach Modell mag diese Marke auch überzeugen, für uns hat sie im Vergleich mit den anderen Lampen aber eher schlecht abgeschnitten.

WdtPro S3000

Test Taschenlampe: WdtPro S3000

Keine Preise gefunden.

Bei der WdtPro sind wir etwas hin- und hergerissen, denn die gemessenen 20900 Lux sind toll und übertreffen sogar unseren Testsieger. Allerdings stört uns an dieser Lampe dann doch einiges: sie ist groß, klobig und nicht unbedingt elegant, zumindest im direkten Vergleich mit den hochwertigeren Modellen. Die Verarbeitung wirkt eher billig und außer einer Handschlaufe ist nichts dabei, nichtmal Batterien (4 x AA). Die Lampe ist dank angerauter Oberfläche griffig, liegt gut in der Hand und ist auch für große Hände gut geeignet. Den Lichtkegel verstellt man durch Auf- bzw. Zudrehen des Kopfes, das hakt manchmal etwas, klappt ansonsten aber recht gut und der Lichtkegel ist hell. Fokussiert hat er aber die Form des Chips, wie bei den günstigen Modellen üblich. Die Randbereiche haben zudem einen extremen Gelbstich und für den Preis würden wir definitiv lieber zu anderen Modellen greifen.

Sportastisch Flashlight

Die Taschenlampe von Sportastisch haben wir im Rahmen eines anderen Tests mitgeschickt bekommen, daher können wir nicht garantieren, dass der Lieferumfang dem einer normalen Bestellung entspricht. Gekommen ist die Lampe in einer gepolsterten Kunststoffbox mit Handschlaufe, mit dabei ein Plastik-Röhrchen für einen Akku und ein Zettel mit der Bitte um eine Bewertung. Das war es dann auch schon: keine Batterien, keine Anleitung. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Lampe normalerweise eine Beschreibung beiliegt, wir hatten also wohl einfach Pech.

Laut Hersteller ist die Lampe nach IPX7 wasserdicht, hält drei Stunden durch, bietet inklusive Strobe fünf Modi und soll 300 Meter weit leuchten. Das alles klingt ganz gut, die Verarbeitung ist auch in Ordnung und der Lichtkegel kann verstellt werden, indem man den Kopf nach oben schiebt, hierbei ist sie nicht ganz leise. Beim Testen wäre uns beinahe die Linse abgefallen, die ist nur mit einem sehr kurzen Gewinde eher locker angeschraubt und kann abgenommen werden, dann hat man freien Blick auf den Chip. Das lässt uns etwas an der Wasserfestigkeit zweifeln, grundsätzlich sind Lampen mit verstellbarem Fokus immer anfälliger für Staub oder Verschmutzungen. Die Kunststoffbox gleicht den Nachteil der fehlenden Anleitung hier leider nicht wirklich aus, wir würden definitiv zur Hiilight raten, die mit knapp 10 Euro auch deutlich günstiger ist.

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