Die beste Taschenlampe

last updateZuletzt aktualisiert:
Taschenlampe Test: Alle Taschenlampen
Franziska Irrgeher

Franziska Irrgeher

ist begeisterte Hobby-Gärtnerin und -Köchin und testet für AllesBeste vorwiegend Haushalts- und Gartengeräte.

Die beste Taschenlampe für den Hausgebrauch ist für uns die Rehkittz Pro S1600 Taschenlampe. Ihre Leuchtweite kann mit Profi-Modellen mithalten und sie liegt gut in der Hand. Für den Profi-Einsatz empfehlen wir die Mag-Lite ML150LR, die mit einer praktischen Lade-Halterung geliefert wird. Aber es gibt auch gute günstigere Modelle.

Die Auswahl an Taschenlampen ist schier endlos: Von günstigen Modellen mit solider Leistung für zuhause bis hin zu teuren Profimodellen, die sich nicht nur für den nächtlichen Spaziergang, sondern auch für Kontrollgänge oder professionelle Sicherheitskräfte eignen, gibt es wirklich alles.

Wir haben 14 Taschenlampen getetet – von kleinen, leichten Every-Day-Carry-Modellen (kurz EDC) bis hin zu großen, schweren Profigeräten, mit denen man ein ganzes Feld ausleuchten kann.

Sowohl die günstigen Modelle ab 9 Euro als auch die teuren bis 120 Euro haben ihre Stärken und Schwächen, keine Lampe ist perfekt und eignet sich für alle Einsätze. Daher haben wir unterschiedliche Empfehlungen für verschiedene Anforderungen gekürt. Unser Testsieger ist der klare Preis-Leistungssieger.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rehkittz Pro S1600

Taschenlampe Test: Rehkittz Taschenlampe
Die Rehkittz liegt dank der kompakten Form gut in der Hand und ist einfach zu bedienen.

von 23 Lesern gekauft

Die Rehkittz Pro S1600 Taschenlampe bietet zu einem günstigen Preis eine Leuchtstärke, die mit den teuren Modellen von Varta und Mag-Lite mithalten kann. Ihr konzentriertes Fernlicht ist präzise und scharf. Trotz des etwas höheren Gewichts liegt die Lampe gut in der Hand und ist auch im Dunkeln einfach zu bedienen. Damit ist die Rehkittz sowohl für den Hausgebrauch als auch für Spaziergänge, Wanderungen oder Camping-Ausflüge perfekt geeignet.

Bestes Profimodell

Mag-Lite ML150LR

Test Taschenlampe: Mag-Lite ML150LR
Umfangreiches Zubehör und eine tadellose Leuchtleistung bei solider Verarbeitung machen die Mag-Lite zum perfekten Modell für den professionellen Einsatz.

Die Mag-Lite ML150LR ist unser Favorit bei den Profimodellen. Die Lampe kommt mit umfangreichem Zubehör: Die Halterung, die dank entsprechender Adapter sowohl im Haus als auch im Auto genutzt werden kann, dient zugleich als Ladestation. Betrieben wird die Lampe mit einem Lithium-Eisen-Phosphat-Akku. Mit knapp 440 Gramm liegt ihr Gewicht im mittleren Bereich.

Bester Fokus

Varta Night Cutter F30R

Test Taschenlampe: VARTA Night Cutter F30R
Die Varta eignet sich nicht nur als Power-Bank, dank dem verstellbaren Fokus kann man mit ihr sehr präzise kleine Bereiche ausleuchten.

Die beste Lampe für das gezielte Beleuchten kleiner Bereiche ist die Varta Night Cutter. Die Taschenlampe überzeugt nicht nur mit einer soliden Leuchtleistung, der schmal eingestellte Lichtstrahl erleuchtet beinahe taghell einzelne Punkte in der Umgebung – perfekt, um Details zu beleuchten. Außerdem kann die Taschenlampe als Notfall-Powerbank genutzt werden.

Beste EDC-Lampe

Hiilight LED Taschenlampe 2500

Test Taschenlampe: Highlight LED Taschenlampe 2500
Die kleine, kompakte Lampe eignet sich vor allem für Spaziergänge oder Stromausfälle.

von 10 Lesern gekauft

Die meisten sind wohl auf der Suche nach einer kleinen, leichten Lampe für den täglichen Einsatz, etwa beim Gassigehen oder als Nothilfe bei einem Stromausfall. Dafür eignet sich die Hiilight am besten. Sie ist mit fast 190 Gramm zwar schwerer als manch anderes Modell, ihre Leuchtleistung konnte uns aber ebenfalls überzeugen. Neben den normalen Funktionen bietet sie zudem einen SOS- und einen Stroboskop-Modus an.

Das Nachtlicht

Nitecore MH12GT

Test Taschenlampe: Nitecore MH12GT
Die Nitecore MH12GT kann dank der verschiedenen Leucht-Modi auch zum Lesen genutzt werden, außerdem ist sie wasserdicht.

Wer die Lampe nicht nur draußen, sondern auch als Nachtlicht beim Lesen benutzen möchte, sollte sich die Nitecore MH12GT ansehen. Sie ist nach IPX8 wasserfest, klein, sehr leicht und ihre Leuchtleistung ist gut. Leider ist sie deutlich teurer als unser bestes EDC-Modell, empfehlen können wir sie daher vor allem für alle, die eine Taschenlampe mit gut dimmbarem Licht für verschiedene Einsätze suchen und dabei Wert auf gute Verarbeitung und Wasserfestigkeit legen.

Vergleichstabelle

TestsiegerBestes ProfimodellBester FokusBeste EDC-LampeDas Nachtlicht
Modell Rehkittz Pro S1600 Mag-Lite ML150LR Varta Night Cutter F30R Hiilight LED Taschenlampe 2500 Nitecore MH12GT Anker LC90 LED Taschenlampe Ledlenser P7 Taschenlampe Mag-Lite Mini Pro LED 272 Lumen Mag-Lite Mini Pro+ LED 281 Lumen Linkax Superhelle LED Taschenlampe Winzwon LED Taschenlampe Wuben L50 Nitecore MH 10 Mag-Lite ML300L 4D-Cell
Taschenlampe Test: Rehkittz TaschenlampeTest Taschenlampe: Mag-Lite ML150LRTest Taschenlampe: VARTA Night Cutter F30RTest Taschenlampe: Highlight LED Taschenlampe 2500Test Taschenlampe: Nitecore MH12GTTest Taschenlampe: Anker LC90 LED TaschenlampeTest Taschenlampe: Ledlenser P7 TaschenlampeTest Taschenlampe: Mag-Lite Mini Pro LED 272 LumenTest Taschenlampe: Mag-Lite Mini Pro+ LED 281 LumenTaschenlampe Test: LinkaxTest Taschenlampe: Winzwon LED TaschenlampeTest Taschenlampe: WUBEN 1200 Lumen TaschenlampeTest Taschenlampe: Nitecore MH 10Taschenlampe Test: Maglite 4d
Pro
  • Kompakt und handlich
  • Gebündelter Lichtstrahl sehr klar
  • Gute Leuchtweite
  • Einfache Bedienung
  • Liegt auch mit Handschuhen gut in der Hand
  • Umfangreiches Zubehör
  • Lithium-Eisen-Phosphat-Akku
  • Kann als Notfall-Powerbank genutzt werden
  • Gute Leuchtleistung
  • Gebündelter Lichtstrahl sehr präzise und scharf
  • Praktisches Laden durch USB-Anschluss
  • Gleichmäßiges, helles Licht
  • Stufenlos verstellbar
  • Einfache Handhabung
  • Wasserfest
  • Kann als Lese- oder Nachtlicht genutzt werden
  • Klein und leicht
  • Gute Leuchtleistung
  • Mittlere Reichweite
  • Sehr genauer und klarer Fokus
  • Sehr leicht
  • Sehr leicht
  • Leicht, kompakt
  • Stufenlos verstellbarer Lichtkegel
  • Sehr leicht und handlich
  • Guter Lichtkegel
  • Wasserdicht
  • Wasserfest
  • Klein und leicht
  • Gute Leuchtleistung
  • Sehr hell und leuchtstark
  • Erleuchtet großen Bereich taghell
Contra
  • Keine Batterien enthalten
  • Gebündelter Lichtstrahl hat Form des Chips
  • Lichtkegel nicht so weit verstellbar
  • Akku fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden
  • Gebündelter Lichtstrahl hat Form des Chips
  • Batterien oder Akku nicht enthalten
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Teuer
  • Dunkle Ringe bei großem Lichtkegel
  • Leuchtweite nicht so weit
  • In der Weite unscharf
  • In der Weite unscharf
  • Gebündelter Lichtstrahl ist eckig
  • In der Weite unscharf
  • Für Weite ungeeignet
  • Macht Geräusche beim Verändern des Lichtkegels
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Kein Einschaltknopf hinten
  • Schaltet sich von selbst ein, wenn sie gegen etwas stößt
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Keine Batterien enthalten
  • Sehr schwer
  • Funktionen nur durch Aufschrauben der Verschlusskappe verstellbar
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Welche Taschenlampe für welchen Einsatz?

Vor dem Kauf einer Taschenlampe fragt man sich bei der riesigen Auswahl, was eigentlich die großen Preisunterschiede rechtfertigt. Grundsätzlich gibt es Taschenleuchten für fast jede Lebenslage. In die Jacken- bzw. Hosentasche passen nicht alle Modelle, dafür gibt es jedoch Holster, die größtenteils im Lieferumfang enthalten sind.

Taschenlampe Test: Taktisch oder EDC
Leistungsstarke Taschenlampen machen die Nacht zum Tag.

Vor allem bei den günstigen Modellen aus China sind anhand der Produkt-Beschreibungen kaum Unterschiede auszumachen und die für die Lichtleistung angegebenen Lumen-Werte entsprechen nicht immer der Realität.

Grob kann man Taschenlampen in EDC-Modelle (Every-Day-Carry, zu deutsch »jeden Tag bei sich tragen«) für den täglichen Gebrauch, Lampen für die Jagd oder Wildbeobachtung und sogenannte taktische Taschenlampen für den Profi einteilen.

Taktische Taschenlampen

Zu den eher professionell verwendeten Modellen, die sich auch bei Taschenlampen-Fans großer Beliebtheit erfreuen, gehört die taktische Taschenlampe. Sie wird sowohl von Sicherheitskräften, als auch von Privatpersonen im Outdoor-Bereich genutzt. Diese Taschenlampen sind nicht nur besonders robust und leistungsstark, sondern bieten auch Verteidigungsmöglichkeiten: Taktische Taschenlampen verfügen über die sogenannte Strobe-, oder auch Stroboskop-Funktion. Dabei werden schnelle, teils in der Frequenz wechselnde Lichtblitze erzeugt, die nicht nur grell sind, sondern den potentiellen Angreifer vor allem irritieren und desorientieren sollen. Außerdem können taktische Taschenlampen, sofern sie groß oder schwer sind, auch als Schlagwaffe genutzt werden.

Taschenlampe Test: Taktische Taschenlampe
Taktische Taschenlampen sind extrem hell – und können oft auch als Waffe eingesetzt werden.

Zu bedenken ist grundsätzlich, dass man mit der Strobe-Funktion, wie auch mit sehr hellen Taschenlampen keinesfalls grundlos andere Leute oder Verkehrsteilnehmer blenden sollte. Einige Hersteller weisen speziell auf die Gefahren des hellen Lichts hin und raten davon ab, direkt in die Augen zu leuchten.

Mit der Taschenlampe sollte niemals jemand grundlos geblendet werden, das helle Licht kann die Augen schädigen!

Über den Nutzen der Strobe-Funktion herrscht allerdings Uneinigkeit. Befürworter meinen, dass der Angreifer durch die Lichtblitze für kurze Zeit irritiert ist und das Ziel nicht mehr genau fokussieren kann, somit bleibt Zeit zum Gegenangriff oder zur Flucht. Kritiker können der Strobe-Funktion keinerlei Mehrwert abgewinnen und bezweifeln den Nutzen.

Lampen mit UV-Licht und für die Jagd

Neben normalen Taschenlampen gibt es spezielle Modelle mit Farb- oder UV-Licht. Beide Kategorien haben wir bei diesem Test nicht berücksichtigt. UV-Lampen eignen sich z.B. zum Erkennen von Flecken an Wänden von Räumen, Jagd-Taschenlampen zeichnen sich durch grünes oder rotes Licht aus, das das Wild weniger irritiert. Blaues Licht kann zudem Schweiß- oder Blutspuren anzeigen.

Während unseres Tests wurden wir bezüglich der Lichtfarbe allerdings überrascht: Zwei recht interessierte Rehe ließen sich nachts durch unsere Lampen keineswegs stören und waren durch das Licht unserer Testgeräte weder erschrocken noch geblendet, sondern grasten friedlich weiter. Für die nächtliche Tierbeobachtung auf freiem Feld eignen sich normale Lampen also durchaus. Für den Wald dürften grünes und rotes Licht dennoch besser geeignet sein.

EDC-Modelle

Für viele Einsatzzwecke geeignet sind sogenannte EDC-Taschenlampen. Diese »Every-Day-Carry«-Lampe hat eine möglichst lange Leuchtdauer und geringes Gewicht und lässt sich bestenfalls einfach in der Hosen- oder Jackentasche verstauen.

Taschenlampen für den täglichen Gebrauch sind leicht, handlich und leistungsstark

Für den täglichen Gebrauch zuhause sollte die Lampe einen möglichst gleichmäßig hellen Lichtkegel haben, leicht, robust und leuchtstark sein und bestenfalls über verschiedene Modi verfügen. Solche Taschenlampen sind für den nächtlichen Spaziergang interessant, auch fürs Camping oder Stromausfälle ist man damit bestens gewappnet.

Funktionen und Bedienung

Leuchtleistung und Betriebsdauer sind natürlich die entscheidenden Kriterien für eine Taschenlampe, daneben sollte sie möglichst robust sein und auch Stürze unbeschadet überstehen können.

Eine Funktion, die sich vor allem fürs Camping oder Outdoor-Aktivitäten eignet, ist die SOS-Funktion, die einige Lampen bieten. Die Lampe leuchtet dann dreimal kurz, dreimal lang und wieder dreimal kurz auf und sendet damit den bekannten Morse-Code des SOS-Notsignals. Sowohl Stroboskop als auch SOS sind Features, die mittlerweile auch bei den günstigen Lampen zu finden sind.

Wasserfest oder zumindest spritzwassergeschützt sollte eine Lampe sein, wenn man sie auch draußen benutzen möchte. Hier kann man sich entweder an den Herstellerangaben oder dem IPX-Wert orientieren.

Eine Taschenlampe muss einfach zu bedienen sein und das möglichst auch mit Handschuhen. Die meisten Lampen bieten neben einem verstellbaren Fokus auch verschiedene Helligkeitsstufen und teilweise einen Eco- oder Energiesparmodus. Die einzelnen Stufen lassen sich meist durch Knopfdruck umschalten, der Zoom wird durch Ziehen oder Drehen geregelt.

Viele Lampen kommen mit Akku und Ladekabel und sind bereits aufgeladen. Einige Modelle benötigen allerdings Batterien, die nicht immer im Lieferumfang enthalten sind und vor allem bei den großen Profimodellen höhere Zusatzkosten und einiges an Mehrgewicht verursachen. Akkus dagegen halten nicht ewig und können fest verbaut sein, beide Möglichkeiten haben also ihre Vor- und Nachteile.

Leuchtleistung und Leuchtdauer sind entscheidend

Was bedeutet der IPX-Wert?

Einige Taschenlampen werden als wasserfest deklariert, eine genaue Aussage über die tatsächliche Resistenz des Gehäuses gegen eindringendes Wasser kann man dadurch aber nicht treffen. Hierzu sollte man sich den IPX-Wert ansehen. Das »X« ist dabei lediglich Platzhalter für den Fremdkörperschutz, der meist nicht angegeben ist.

Taschenlampe Test: Wasserdicht nach IPX-Wert
Der IPX-Wert gibt die Wasserfestigkeit von Taschenlampen an.

 

Die letzte Ziffer zeigt an, wie wasserfest die Leuchte ist. Ein Standardwert von etwa 4 bedeutet spritzwassergeschützt, Lampen mit IPX6 vertragen etwas mehr Wasser, wie z.B. Regen, ein Wert von 7 sagt aus, dass die Taschenlampe kurz unter Wasser getaucht werden kann und 8 bedeutet wasserfest bis 2 Meter Tiefe. Dennoch sollte man auch mit IPX8 keine Lampe erwarten, die sich zum Tauchen eignet, zu diesem Zweck gibt es spezielle Ausrüstung.

So haben wir getestet

Um einen Überblick zu erhalten, haben wir in Taschenlampen-Foren recherchiert, Testberichte gelesen und uns Kundenmeinungen angesehen. Daraufhin haben wir eine Auswahl der günstigsten, beliebtesten aber auch leistungsstärksten Taschenlampen getroffen und uns draußen und drinnen von ihren Fähigkeiten überzeugt.

Taschenlampe Test: Alle Taschenlampen2
Alle von uns getesteten Taschenlampen.

Zunächst haben wir uns die Verarbeitung der Lampen, die Länge und das Gewicht (mit eingelegten Batterien oder Akkus) angesehen. Da wir sowohl große als auch sehr kleine und leichte Modelle im Test hatten, gab es hier deutliche Unterschiede, die sich auch in den Funktionen und der Leuchtleistung widerspiegelten.

Nach dem ersten optischen und haptischen Eindruck haben wir überprüft, ob Batterien oder Akkus und Ladekabel enthalten sind, hier gab es einige unangenehme Überraschungen. Wir haben die Lampen mit (Woll-)Handschuhen an- und ausgeschaltet und die Bedienbarkeit im Dunkeln überprüft. Schließlich haben wir in einem abgedunkelten Raum aus exakt einem Meter Entfernung die Helligkeit der Lampen in Lux gemessen, einmal mit gebündeltem, einmal mit breitem Lichtkegel.

Schließlich ging es mit allen Lampen nachts nach draußen auf einen Feldweg, eine Baumreihe in einiger Entfernung zum Weg diente als Referenzziel. Auch hier haben wir überprüft, wie hell und weit die Lampen den Bereich ausleuchten und ob es Störfaktoren im Lichtkegel gibt.

Taschenlampe Test: Rehkittz

Testsieger: Rehkittz Pro S1600

Die taktische Taschenlampe Pro S1600 von Rehkittz konnte uns in fast allen Punkten überzeugen: Selbst im Vergleich mit den anderen, teils sehr leistungsstarken und deutlich teureren Lampen, leuchtet sie mit am weitesten. Die angegebene Leuchtweite von 1.000 Metern wird in der Praxis tatsächlich erreicht, weit entfernte Gebäude konnten wir problemlos erkennen, auch wenn sie dann nicht mehr allzu hell erleuchtet sind.

Nahe Bereiche werden mit einem breiten Lichtkegel klar und gleichmäßig ausgeleuchtet, die Größe des Lichtkegels ist durch Schieben bzw. Ziehen gleichmäßig verstellbar und kann perfekt an die jeweilige Situation angepasst werden. Bei maximaler Fokussierung wird auf einer ebenen Fläche der quadratische LED-Chip sichtbar – das war bei vielen günstigen Modellen der Fall. Bei weiterem Lichtkegel werden im äußeren Bereich des Lichtkegels dunkle Ringe sichtbar, die aber nicht stören oder das Sehfeld beeinträchtigen.

Testsieger

Rehkittz Pro S1600

Taschenlampe Test: Rehkittz Taschenlampe
Die Rehkittz liegt dank der kompakten Form gut in der Hand und ist einfach zu bedienen.

von 23 Lesern gekauft

Die Rehkittz ist mit 320 Gramm recht schwer, liegt aber durch die gedrungene, kompakte Form gut in der Hand. Um den Strobe-Modus ein- bzw. auszuschalten, muss der rote Knopf zur Hälfte gedrückt werden, was, wie auch das Verstellen des Lichtkegels, einfach mit einer Hand funktioniert. Auch mit Handschuhen lässt sie sich leicht bedienen, ohne aus der Hand zu rutschen.

Insgesamt überzeugt uns die Rehkittz durch die stabile und robuste Verarbeitung, die sehr hohe Leuchtleistung und die einfache Handhabung. All das bekommt man zu einem recht günstigen Preis.

Einziger Wermutstropfen sind die nicht im Lieferumfang enthaltenen Batterien. Laut Hersteller ist die Lampe wasserresistent – da kein genauer Wert angegeben ist, kann man davon ausgehen, dass die Lampe nur spritzwassergeschützt ist, in Wasser tauchen sollte man sie besser nicht.

Rehkittz Pro S1600 im Testspiegel

Es gibt nur wenige seriöse Tests zu Taschenlampen. Stiftung Warentest hat zuletzt 2006 sieben Taschenlampen getestet. Bei Chip gibt es ebenfalls einen Taschenlampen-Test, eine Übersetzung des Tests der amerikanischen Seite »The Wirecutter« mit einem Fokus auf in den USA erhältlichen Produkten. Die Rehkittz ist leider in beiden Tests nicht dabei. Sollte sich dies ändern, tragen wir die Testergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Die Rehkittz überzeugt uns, weil sie für schmales Geld vor allem viel Leuchtkraft bietet. Aber auch andere Modelle sind empfehlenswert.

Bestes Profimodell

Mag-Lite ML150LR

Test Taschenlampe: Mag-Lite ML150LR
Umfangreiches Zubehör und eine tadellose Leuchtleistung bei solider Verarbeitung machen die Mag-Lite zum perfekten Modell für den professionellen Einsatz.

Die Mag-Lite ML150LR ist unsere Empfehlung für den professionellen Einsatz. Mit über 100 Euro kostet sie allerdings auch mehr als das sechsfache unseres Testsiegers.

Die Leuchtleistung der Mag-Lite ist solide, der Lichtkegel groß und klar, auch wenn in der Mitte und am Rand dunkle Bereiche bleiben. Sie leuchtet weite Bereiche in der Nähe problemlos aus. Auch für die Distanz eignet sich diese Lampe gut, auch hier überzeugt sie mit hellem und gleichmäßigem Lichtkegel. Die Verstellung von Punkt- zu Flutlicht ist mit einer Viertel-Umdrehung des Kopfes möglich, was eine genaue Einstellung schwierig macht. Hier hätten wir uns noch mehr Zwischenstufen gewünscht, um verschiedene Distanzen passend ausleuchten zu können.

Die Ladestation der Mag-Lite kann im Auto oder an der Wand angebracht werden, es werden Ladekabel für die Steckdose und den Zigarettenanzünder im Auto mitgeliefert. So ist die Taschenlampe immer gut gesichert, griffbereit und geladen.

Mit Handschuhen lässt sich die ML150LR ebenfalls leicht bedienen, die Handschuhe rutschen dank der angerauten Oberfläche nicht ab und der Einschaltknopf ist gut zu ertasten. Mit knappen 440 Gramm ist sie auch für den täglichen Einsatz nicht zu schwer.

Betrieben wird sie mit einem Lithium-Eisen-Phosphat-Akku, der bis zu 2000 Lade-/Entlade-Zyklen überstehen soll. Einziger Nachteil der Lampe: Das Umschalten zwischen den verschiedenen Funktions-Sets gestaltet sich reichlich kompliziert: Hierzu muss man nämlich das Batteriefach ausschrauben.

Bester Fokus

Varta Night Cutter F30R

Test Taschenlampe: VARTA Night Cutter F30R
Die Varta eignet sich nicht nur als Power-Bank, dank dem verstellbaren Fokus kann man mit ihr sehr präzise kleine Bereiche ausleuchten.

Wer auf der Suche nach einer Taschenlampe mit guter Leistung ist, die man auch noch als Powerbank nutzen kann, sollte sich die Varta Night Cutter ansehen. Zum Laden kann das Ende der Taschenlampe aufgedreht werden, dort befindet sich neben dem Anschluss fürs Ladekabel auch ein herkömmlicher USB-Anschluss und kann so als Notfall-Powerbank zum Laden von Handys und mehr genutzt werden. Das ist schick und praktisch, hat aber einen gravierenden Nachteil: Der Akku ist fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden.

Die Taschenlampe liegt gut in der Hand. Mit Handschuhen wird das Ganze etwas rutschig, der Bedienknopf ist aber dennoch gut zu ertasten. Überzeugen konnte uns vor allem der verstellbare Fokus der Taschenlampe. Der Leuchtkegel kann von weit – geeignet, um Wege oder Gebäude auszuleuchten – bis zu sehr schmal schnell und präzise eingestellt werden. Die Varta hatte von allen getesteten Taschenlampen eindeutig den schärfsten Fokus, mit dem schmalem Leuchtkegel kann man auch sehr weit entfernte Gegenstände noch gut erkennen.

Wasserdicht ist die Lampe leider nicht, ihr Gewicht und ihren Funktionen eignen sich für Spaziergänge oder nächtliche Wanderungen sowie für den Hausgebrauch – vor allem, wenn weit entfernte Bereiche gezielt ausgeleuchtet werden sollen.

Beste EDC-Lampe

Hiilight LED Taschenlampe 2500

Test Taschenlampe: Highlight LED Taschenlampe 2500
Die kleine, kompakte Lampe eignet sich vor allem für Spaziergänge oder Stromausfälle.

von 10 Lesern gekauft

Wer keine besonderen Ansprüche hat und nicht viel Geld ausgeben sollte, für den ist die LED Taschenlampe von Hiilight eine sehr gute Wahl. Die Entscheidung fiel hier allerdings sehr knapp aus: Fast alle kleinen, leichten Lampen dieser Preisklasse haben eine ähnliche Leuchtleistung und unterscheiden sich kaum in Funktion und Bedienung. Die Hiilight machte aufgrund ihrer etwas höheren Helligkeit und des gleichmäßigen Lichtkegels das Rennen.

Der Lichtkegel lässt sich stufenlos von sehr breit und rund zu schmal und – leider – Chip-förmig quadratisch verstellen. Der Leuchtleistung tut die Form des Lichtkegels aber keinen Abbruch, die Lampe leuchtet auch entfernte Bereiche präzise aus, nicht so exakt wie die teureren Modelle, aber für den Hausgebrauch dennoch gut nutzbar.

Vor allem für den Nahbereich ist die Hiilight bestens geeignet, denn der Lichtkegel ist gleichmäßig und hell. Leider sind keine Batterien im Lieferumfang enthalten, statt mit Batterien kann man sie natürlich auch mit Akkus betreiben.

Die Bedienung ist auch mit Handschuhen durch die angeraute Oberfläche problemlos. Die Leuchte verfügt über drei Helligkeitsstufen sowie SOS- und Stroboskop-Modus. Wir hatten zwar auch leichtere und schlankere Modelle im Test, die gute Leistung der Hiilight gleicht den kleinen Nachteil des höheren Gewichts von fast 190 Gramm aber wieder aus und in die Jackentasche passt die Taschenlampe allemal. Die Hiilight ist damit eine gute Taschenlampe für den Haushalt.

Das Nachtlicht

Nitecore MH12GT

Test Taschenlampe: Nitecore MH12GT
Die Nitecore MH12GT kann dank der verschiedenen Leucht-Modi auch zum Lesen genutzt werden, außerdem ist sie wasserdicht.

Die Nitecore MH12GT hätte unser bestes EDC-Modell werden können – wäre da nicht ihr hoher Preis. Auch der Lichtkegel lässt sich nicht verstellen, immerhin gibt es Standard-Funktionen wie Stroboskop und SOS.

Überzeugt hat uns an der kleinen Nitecore aber die Möglichkeit, verschiedene Helligkeitsstufen einzustellen. Sie eignet sich damit auch als Kerzen- oder Nachtlicht-Ersatz. Die Lampe kann aufgestellt werden und spendet in den niedrigen Einstellungen ein angenehmes Licht, ohne zu blenden. So kann man sie auch gut zum Lesen verwenden.

Die Lampe ist klein, leicht, robust und nach IPX8 wasserdicht. Sie leuchtet weit, hell und gleichmäßig, für Einsätze draußen wäre dennoch ein verstellbarer Lichtkegel wünschenswert. Geliefert wird die Nitecore mit Akkus, Ladekabel und Holster.

Außerdem getestet

Anker LC90 LED Taschenlampe

Ein solides Mittelklasse-Modell ist die Anker LC90 LED Taschenlampe. Die Reichweite ihres Lichts liegt etwa in der Mitte zwischen unseren kleinen und den extrem leuchtstarken Modellen, auch hier stören dunkle Ringe das Blickfeld, der Leuchtkegel könnte gleichmäßiger sein, aber sie leuchtet solide und gut. Der Fokus ist etwas schwerer zu verstellen als bei den günstigen Modellen, dafür liegt sie gut in der Hand und ihr Licht ist sehr hell. Der Lithium-Ionen-Akku ist enthalten und die Lampe bietet ein gutes Licht zum Lesen oder Schreiben im Dunkeln.

Ledlenser P7 Taschenlampe

Auch die Ledlenser P7 liegt im mittleren Preissegment und überzeugt mit solider Leistung bei kleineren Mängeln. Der Fokus ist gut, klar und kann sehr exakt eingestellt werden, in der Nähe ist der breite Lichtkegel gleichmäßig und groß. Sie leuchtet nicht so weit wie die großen Lampen, eignet sich aber definitiv als gutes Modell für den täglichen Einsatz. Die Lampe liegt gut in der Hand, der Fokus lässt sich leicht durch Schieben verstellen und der Ein-/Ausschaltknopf ist am Ende angebracht. Das Produkt ist offenbar nicht wasserfest, wird aber mit Holster in einer schicken Box geliefert.

Mag-Lite Mini Pro LED 272 Lumen

Klein und extrem leicht sind die Mini-Modelle von Mag-Lite. Die Mini Pro mit 272 Lumen leuchtet dabei interessanterweise fokussierter als die 281er Version. In der Weite wird ihr Lichtkegel unscharf, am Rand sind kaum noch Details zu erkennen und die Leuchtweite ist nicht überragend. Für ihre Größe kann sie aber einiges. Für Spaziergänge und den Gebrauch zuhause ist die Lampe bestens geeignet. Mit Handschuhen ist sie ebenfalls bedienbar und eignet sich zudem als (etwas wackliger) Kerzen-Ersatz. Der Preis ist allerdings hoch.

Mag-Lite Mini Pro+ LED 281 Lumen

Die Mag-Lite Mini Pro+ unterscheidet sich kaum von der Mini Pro, auch hier ist der Lichtkegel für den Nahbereich gleichmäßig, scharf und gut, weiter weg wird er zunehmend unschärfer. Während die Leuchtstärke bei unserer Messung für die Pro+ 281 Lumen deutlich höher war, stellen wir in der Praxis kaum einen Unterschied fest. Für den täglichen Gebrauch eignet sich auch diese Lampe durch ihre Größe und das geringe Gewicht gut.

Linkax Superhelle LED Taschenlampe

Die Modelle von Linkax, Winzwon und Wuben unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionen und Leuchtleistung kaum. Dennoch gibt es auch hier geringe Unterschiede. Die Lampe von Linkax kann entweder mit den enthaltenen Batterien oder mit einem Akku betrieben werden. Der Lichtkegel wird quadratisch, wenn man den Fokusbereich verkleinert, für die Weite ist die Lampe weniger geeignet, da der Lichtkegel zunehmend unscharf wird, für die Nähe ist die Leistung in Ordnung. Sie liegt auch mit Handschuhen gut in der Hand, der Einschaltknopf ist durch die raue Oberfläche gut tastbar. Durch Ziehen kann der Fokus verändert werden und leichtes Drücken auf den Knopf ändert den Modus. Wer nur seinen Spazierweg auf ein paar Meter ausleuchten möchte, macht mit dieser Lampe nichts falsch, auch für zuhause ist sie ausreichend.

Winzwon LED Taschenlampe

Auch die LED Taschenlampe von Winzwon punktet mit einem guten Lichtkegel, sie leuchtet hell und gleichmäßig, ist aber eher für die Nähe geeignet. Leider sieht man deutlich die Umrisse des Chips im Lichtkegel, außerdem ist es das einzige Modell im Test, das beim Verändern des Fokusbereichs Geräusche macht. Von der Langlebigkeit sind wir daher nicht wirklich überzeugt. Die Stufen lassen sich nur nacheinander einschalten, die Lampe also einfach ein- und wieder auszuschalten geht nicht. Trotz guter Leuchtleistung fehlen uns hier einige wichtige Aspekte.

Die Lampe L50 von Wuben macht einen solide verarbeiteten Eindruck, optisch gleicht sie etwas den kleinen Nitecore-Modellen. Leider lässt sich der Lichtkegel nicht verstellen und auch für weiter entfernte Bereiche leuchtet sie nicht hell genug. Die Lampe eignet sich für einen einfachen Spaziergang bei Nacht oder als Notlicht beim Stromausfall, wirklich überzeugen kann sie uns aber nicht. Auch von den versprochenen 1.200 Lumen haben wir beim Test wenig bemerkt. Zwar hat Wuben in Fachkreisen einige Anhänger, je nach Modell mag diese Marke auch überzeugen, für uns hat sie im Vergleich mit den anderen Lampen aber eher schlecht abgeschnitten.

Im Grunde steht die Nitecore MH 10 unserem anderen Testkandidaten derselben Marke in nichts nach, auch sie kommt mit Akku, Ladekabel und Holster, ist wasserdicht. Allerdings fehlt hier der Ein-/Ausschaltknopf am Ende der Lampe, es gibt lediglich vorn einen Bedienschalter. Das ist vor allem mit Handschuhen ein Problem: Die Lampe hat neben dem Einschaltknopf auf gleicher Höhe noch den Ladeanschluss, durch die beinahe gleiche Größe und Beschaffenheit kann man den Unterschied mit Handschuhen nur schwer fühlen und die Lampe schlecht einschalten. Auch schaltet sie sich teilweise durch den seitlich angebrachten Knopf an, sobald sie in der Tasche gegen andere Gegenstände stößt. Die Akkuleistung lässt bei unserem Modell zu wünschen übrig, die Lampe leuchtet manchmal wie sie soll, manchmal gar nicht.

Die Leuchtleistung entspricht der der MH12GT, auch in Verarbeitung und Wasserresistenz steht sie ihr in nichts nach, wenn da nur nicht der fehlende Knopf wäre. Wen das nicht stört, der sollte sich die kleine Nitecore dennoch ansehen, preislich ist sie deutlich günstiger als unsere Empfehlung.

Mag-Lite ML300L 4D-Cell

Ebenfalls hin- und hergerissen sind wir bei der Mag-Lite ML300L. Die Leistung überzeugt, der Leuchtkegel ist groß und hell, man sieht aber leider dunkle Ringe, da liefern die kleinen Modelle gleichmäßigere Lichtkegel. Die Lampe leuchtet weiter als die ML150LR, umständlich gestaltet sich aber das Wechseln zwischen den einzelnen Funktionssets: Hierzu muss die Verschlusskappe halb abgeschraubt werden, man wartet zwei Sekunden, drückt den Einschaltknopf, hält ihn gedrückt, während man die Lampe wieder zuschraubt und lässt den Knopf dann nach der gewünschten Anzahl an Blinksignalen (diese entsprechen der Funktionsnummer) wieder los. Das klingt nicht nur unfassbar umständlich, sondern ist es in der Praxis auch – und im Dunklen wohl kaum zu bewerkstelligen.

Außerdem kommt diese große, lange und schwere Taschenlampe ohne Batterien und benötigt ganze vier D-Zellen, die nochmal einiges auf die Waage bringen. Da schleppt man einiges mit sich herum. Nicht besonders begeistert waren wir auch vom Einschaltknopf, der vorn an der Lampe sitzt und mit Handschuhen – sofern einem die Lampe nicht aus der Hand fällt – kaum gefunden werden kann. Zur Verteidigung eignet sie sich dagegen gut, sie ist eben eine richtige kleine Keule.

Kommentare

avatar