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Die beste Trinkflasche für Kinder

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Trinkflasche für Kinder Test: Trinkflasche
Kerstin Güntzel

Kerstin Güntzel

arbeitet als Journalistin unter anderem für ELTERN und ELTERN family. Sie hat für die Süddeutsche Zeitung, BILD, Vanity Fair und dpa geschrieben und ist als zweifache Mutter immer auf der Suche nach Dingen, die das Familienleben einfacher machen.

Wir haben 30 Trinkflaschen für Kinder getestet. Die beste ist die Lässig Adventure Boys. Sie sieht stylisch aus, kann bequem gereinigt werden und ermöglicht ein bequemes Trinken. In unserem Test gab sie keine unschönen Gerüche ab – und sie erwies sich als absolut dicht.

Update 10. September 2019

Wir haben 10 weitere Trinkflaschen getestet. Die Lässig Adventure Boys ist unser neuer Testsieger. Unser vorheriger Testsieger, die Contigo Swish wurde zu den Empfehlungen hinzugefügt.

Wie wurden eigentlich Generationen von Kinder groß, ohne dass ihre Eltern ihnen ständig Getränke in bunten Flaschen parat hielten – ob auf dem Spielplatz, beim Shoppen oder beim Sonntagsspaziergang? Wie kam es, dass wir damals nicht alle kollektiv verdurstet sind?

Zumindest in meiner Kindheit, in den 70ern und 80ern, gab’s als Pausendrink entweder nur einen undichten, nach Plastik stinkenden Kanister zum Umhängen mit Schiff-, Auto- oder Eulen-Aufkleber. An dem nippte man maximal kurz vor der Verdunstung, so eklig schmeckte alles daraus.

Oder – als Highlight – eine herrlich ungesunde Capri Sonne. Irgendwann, ich schätze um die Jahrtausendwende herum, haben sich Trinkflaschen jedoch plötzlich still und heimlich vermehrt. Bald hatte fast jedes Kind immer irgendwo eine Bottel in der Hand.

Die Trinkflasche aus meiner Kindheit.

Heute gibt es fast so viele Trinkflaschen auf dem Markt, wie es Nachwuchs gibt. Das macht die Sache nicht leichter, wie ich nach zehn Jahren Erfahrung damit weiß. Denn in dieser Zeit verschlissen meine Kinder eine Menge davon. Der häufigste Grund für eine Neuanschaffung: Die Flaschen nahmen nach einiger Zeit seltsame Gerüche an, waren zerkaut oder undicht – oder alles zusammen.

Wir haben 30 Trinkflaschen für Kinder im Alltag getestet, einige davon haben uns überzeugt, von anderen können wir nur abraten. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Lässig Adventure Boys

Test Trinkflasche für Kinder: Lässig Tritan
Unser Testsieger ist aus BPA-freiem Tritan-Kunststoff und absolut auslaufsicher.

Die Lässig Adventure Boys kommt in handlichem, modernen Design, ist spülmaschinenfest, geruchs- und geschmacksneutral, angenehm leicht und absolut bruchfest. Durch ihr zeitloses Äußeres ist die Trinkflasche für alle Altersstufen geeignet, selbst für die Eltern. Sie besteht aus dem modernen Kunststoff Tritan, der ohne Weichmacher auskommt.

Die Robuste

Contigo Swish

Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
Auslaufsicher, robust und geruchsneutral: Die Contigo Swish ist zwar aus Plastik, aber BPA-frei.

Die Contigo Swish ist ebenfalls eine Empfehlung, weil sie ein hübsches Äußeres mit Auslaufsicherheit, Robustheit, Geruchsneutralität, Handlichkeit und einen bequemen Trinkschlitz vereint. Eltern, die für ihre Kinder einen pflegeleichten und langlebigen Allrounder suchen und die Flasche vielleicht auch mal selbst mit zum Sport nehmen wollen, sind hier richtig.

Aus Leichtmetall

Sigg Kindertrinkflasche

Test Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The Dark
Wiegt wenig, geht kinderleicht auf, aber der Clou ist der Deckel, der im Dunkeln leuchtet.

Wenn Sie lieber eine Flasche aus Metall möchten, ist die Sigg Kindertrinkflasche eine gute Alternative. Sie ist in über dreißig verschiedenen Designs zu haben – da findet jeder das Richtige. Ein weiteres Highlight ist der Deckel, der im Dunkeln leuchtet. Die Flasche ist schön leicht und sogar mit kohlensäurehaltigen Getränken immer noch dicht. Da es sich um Metall handelt, verbeult die Flasche allerdings schnell und auch der Saugstutzen wird mit der Zeit unschön und eventuell undicht. Trotz allem ist die Sigg eine tolle Kindertrinkflasche.

Die Handliche

Nalgene Everyday OTF Kids

Eine praktische und ganz und gar auslaufsichere Trinkflasche ist die Nalgene Everday OTF Kids. Sie ist wie unser Testsieger aus Tritan und damit sehr leicht. Sie kann zum Reinigen einfach in die Spülmaschine gesteckt werden und dank der Griffmulden können auch kleine Kinder die Flasche gut halten. Einen Haken gibt es aber: Die Handhabung ist aufgrund des Metallbügels nicht ganz einfach. Unsere Testkinder hatten Probleme die Flasche alleine aufzubekommen. Dafür hält sie mit diesem Verschluss aber garantiert dicht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDie RobusteAus LeichtmetallDie Handliche
ModellLässig Adventure BoysContigo SwishSigg KindertrinkflascheNalgene Everyday OTF KidsAlfi Isobottle EdelstahlHABA DinosNUK Kiddi CupJarlson Thermo EdelstahlRoom Copenhagen 4043Fizzii TransformerPOS Faultier720°DGREE uberBottleion8 Auslaufsichere TrinkflascheSportastisch Happy FreshAlfi isoBottlle IIEpico Bottles SportsEmsa KidsCamelBak Kinder EddyKlean Kanteen SippyEmil die FlascheSportastisch Fruity StarPearl sports GetränkeflascheSigg Viva OneNUK Sports CupFizzii Schmetterling
Test Trinkflasche für Kinder: Lässig TritanTest: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo SwishTest Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The DarkTest Kindertrinkflasche: Nalgene Everyday OTF KidsTest Trinkflasche für Kinder: Alfi 5337639050Test Trinkflasche für Kinder: HABA Trinkflasche Dinos DinosTest Trinkflasche für Kinder: NUK Kiddi CupTest Trinkflasche für Kinder: Jarlson Thermo EdelstahlTest Trinkflasche für Kinder: Room Copenhagen 4043Test Trinkflasche für Kinder: Fizzii TransformerTest Trinkflasche für Kinder: POS FaultierTest Trinkflasche: 720°DGREE uberBottleTest Trinkflasche: ion8 Auslaufsichere TrinkflascheTest Trinkflasche: Sportastisch Happy FreshTest Trinkflasche: Alfi isoBottlle IITest Kindertrinkflasche: Epico BottlesTest Trinkflasche: Emsa Kinder-TrinkflascheTest Trinkflasche: CamelBak Kinder EddyTest Trinkflasche: Klean Kanteen SippyTest Trinkflasche: Emil die FlascheTest Trinkflasche: Sportastisch Fruity StarTest Trinkflasche: Pearl sports GetränkeflascheTest Trinkflasche: Sigg Viva OneTest Trinkflasche: NUK Sports CupTest Trinkflasche: Fizzii Schmetterling
Pro
  • Tolles Design
  • Spülmaschinenfest
  • Kein Geruch
  • Zusätzlicher kleiner Sicherheitsbügel am Verschluss
  • Mit Autoseal-Verschluss
  • Sehr gut im Langzeittest
  • Gute Trinkkontrolle möglich
  • Viele Motive zur Auswahl
  • Deckel leuchtet im Dunkeln
  • Sehr leicht
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Sehr leicht
  • Viele Motive
  • Griffmulden für besseren Halt
  • Zeitloses schlichtes Design
  • Geruchlos
  • Hochwertig
  • Mit Halteschlaufe
  • Lässt sich bequem befüllen
  • Sehr leicht
  • Spülmaschinenfest
  • Für Vaporisatoren geeignet
  • Schönes Design
  • Sehr robust
  • Sehr hochwertig
  • Strohhalmputzer zur Reinigung des Strohhalmes wird mitgeliefert
  • Große Füllmenge
  • Sehr leicht
  • Leicht zu öffnen
  • spülmaschinenfest
  • Umweltfreundlich
  • viele Designs
  • Kindgerechte Beschreibung
  • Schönes Design
  • Gute Haptik & sinnvolle Maße
  • Sicherung
  • Handschlaufe
  • Siebgitter
  • In vielen Farben erhältlich
  • Gute Haptik & sinnvolle Maße
  • Sicherung
  • Handschlaufe
  • Gute Füllstandsskala
  • In vielen Farben erhältlich
  • Siebgitter vorhanden
  • Ordentliche Skala
  • Sicherung
  • Gute Haptik
  • Schöne Motive
  • Isoliert
  • Für heiße und kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Keine schädlichen Inhaltsstoffe
  • Schön anzusehen
  • Motiv gut verarbeitet
  • Sehr leicht
  • Mit vielen Motiven erhältlich
  • Geruchsneutral
  • Hält dicht
  • In vielen Farben und Motiven erhältlich
  • Schönes Design
  • Aus Metall
  • Schadstofffrei, da aus Glas
  • Mit Tauchsieb für Früchte
  • Seiten gummiert für mehr Halt
  • Leicht zu reinigen
  • Auslaufen unwahrscheinlich
  • Nette Designs
  • Sehr leicht
  • Sehr leicht
Contra
  • Wenig detaillierte Anleitung
  • Nicht für heiße und kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Verschluss lässt sich nicht gut reinigen
  • Metall verbeult schnell
  • Saugstutzen mit der Zeit unschön und nicht mehr dicht
  • Metallbügel für Kinder schwer zu öffnen
  • Zieht beim Trinken viel Luft
  • Relativ hohes Gewicht
  • Flaschenumfang für Kinderhände zu groß
  • Ausgussmenge recht hoch
  • Schmeckte anfangs minimal nach Plastik
  • Sicherheitsverschluss am Deckel zu leichtgängig
  • Mundteil zu groß
  • Immer wieder auftretender Geruch.
  • Lässt sich schwer reinigen
  • Spritzt bzw. tropft beim Trinken
  • Sehr starker Eigengeruch
  • So gut wie keine Herstellerangaben
  • Immer wieder versehentliches Aufschrauben
  • Halteschlaufe zu klein
  • Lässt sich schlecht reinigen
  • Schmeckt stark nach Plastik
  • Beim Zudrehen der Flasche klemmt man sich die Haut ein
  • Mundteil zu groß
  • Keine Schutzkappe
  • Wirkt billig
  • Gleiche Höhe des Ventils bei offener/geschlossener Position
  • Trinköffnung etwas klein
  • Design für Kinder etwas langweilig
  • Kein Siebgitter
  • Teuer
  • Hält keine Kohlensäure
  • Ungefederter Verschluss
  • Relativ schwer
  • Glas kann schnell kaputt gehen
  • Hohes Gewicht
  • Silikonhülle leiert mit der Zeit aus
  • Teuer
  • Schwierig zu reinigen
  • Aus dem Strohhalm kommt zu wenig raus
  • Schlecht zu reinigen
  • Relativ teuer
  • Aus Aufsatz kommt zu wenig raus
  • Öffnung ist zu klein
  • Sehr schwer
  • Schlecht zu reinigen
  • Sehr breit
  • Seltsamer Aufbau
  • Schwierig zu reinigen
  • Unangenehme Haptik
  • Motiv billig aufgedruckt
  • Entgegen Produktversprechen nicht kohlensäurefest
  • Riecht stark nach Chemie
  • Fummliger Verschluss
  • Motiv billig aufgedruckt
  • Wasser schmeckt stark nach Chemie
  • Schwierig zu reinigen
Bester Preis
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Schotten dicht: Welche Trinkflaschen sind auslaufsicher?

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit bei einer Trinkflasche, aber das hilft nicht immer: Triefende Kindergartentaschen und – noch schlimmer – Schulranzen sind bekanntlich der Supergau im hektischen Familienalltag. Beruhigend: Alle Trinkflaschen in unserem Test hielten zumindest während der Testphase von drei Wochen dicht.

Auf die Empfehlungen des Herstellers achten, dann bleibt die Flasche dicht

Seit einem Jahr benutzen die sieben und elf Jahre alten Testkinder Flaschen der US-Marke. Der Verkäufer im Fachgeschäft pries sie damals euphorisch an: »Die derzeit Besten auf dem Markt.« Und er hatte Recht. Es tropft nichts, das Getränk bleibt genau dort, wo es hingehört. Auch mit Sigg-Flaschen aus Aluminium machten wir jahrelang recht gute Erfahrungen. Allerdings leierte hier meist nach rund einem Jahr der Kunststoff-Trinkverschluss zum Drehen aus, und es begann zu tropfen. Zudem haben die meisten Flaschen aus Metall die Tendenz zu verbeulen, sodass irgendwann das Gewinde am Flaschenhals nicht mehr hundertprozentig schließt.

 Trinkflasche für Kinder Test: Kindertrinkflasche Gruppenfoto
Die aktuell getesteten Trinkflaschen von oben: der Testsieger von Lässig, Fizzii, POS, Room Copenhagen, Alfi, HABA, NUK und Jarlson.

Generell sind oft alte oder schlecht verarbeitete Gummidichtungen verantwortlich für undichte Behälter. Auch das falsche Getränk kann die Flasche mit der Zeit anfällig machen. Deswegen raten viele Hersteller davon ab, Trinkflaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken zu befüllen. Bei Glasflaschen ist das aber kein Problem, wenn denn der Deckel mitspielt.

Kleine Materialkunde

Wo wir beim Thema wären: Aus welchem Material sollte die Flasche am besten bestehen? Aus Glas, Edelstahl, Aluminium oder Kunststoff?

Glas gilt als gesundheitlich absolut unbedenklich, ist aber empfindlich. Edelstahl kriegt ebenfalls gute Noten. Trinkflaschen aus diesem Material sind lebensmittelecht, rostfrei und enthalten in der Regel keine ungesunden Stoffe. Ihr größter Vorteil: Sie sind oft nicht so schwer wie Glasflaschen und dabei extrem stabil. Ihr Nachteil: Für Menschen mit Nickelallergie kommen sie nicht in Frage, denn Edelstahl enthält etwa zehn Prozent davon.

Aluminiumflaschen ähneln ihren Metallverwandten, mit einer Einschränkung: Aluminium wird in verschiedenen Studien kontrovers diskutiert als möglicher Verursacher von Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer. Beweise dafür gibt es aber nicht.

Kunststoffflaschen machten vor ein paar Jahren ebenfalls negative Schlagzeilen. Genauer gesagt ihr Bestandteil Bisphenol-A (BPA), ein Weich- bzw. Hartmacher, der sich vor allem bei höheren Temperaturen aus Plastik lösen und das weibliche Geschlechtshormon Östrogen beeinflussen könnte – eine Nachricht, die Eltern in Schockstarre versetzte.

Jedes Material hat Vor- und Nachteile

Deswegen verbannten viele Hersteller den Schadstoff aus ihrer Produktion. Unsere getesteten Kunststoffmodelle sind deshalb durch die Bank BPA-frei. Tritan, ein relativ neuer Kunststoff, ist nämlich eine interessante Alternative zu herkömmlichen Plastikflaschen. Er gilt als BPA-frei, geschmacksneutral, wärmebeständig, sehr stabil, leicht und spülmaschinenfest. Aber: Als noch recht junger Kunststoff bleiben Restzweifel, ob all seine Bestandteile tatsächlich harmlos sind.

Deutsche Behörden, wie etwa das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart, prüfen Trinkflaschen regelmäßig auf ihren Schadstoffgehalt. »Dabei gibt es immer wieder sensorische Auffälligkeiten«, sagte Sarah Stürenburg, Laborleiterin in der Abteilung Bedarfsgegenstände, der Zeitschrift »Ökotest«.

Das sei aber nicht immer bedenklich, so die Wissenschaftlerin weiter: »Trinkflaschen können auch durch oxidative Abbauprodukte, die dem Herstellungsprozess geschuldet sind, geruchlich und geschmacklich auffällig sein.« Diese würden aber teils durch gutes Ausspülen und Auslüften verschwinden. Allerdings: Sobald der Inhalt deutlich wahrnehmbar beeinträchtigt ist, verstoße die Flasche gegen rechtliche Vorgaben – und werde aus dem Verkehr gezogen.

Geschmackssache

Ganz unappetitlich wird’s, wenn Wasser oder Apfelschorle plötzlich nach Versuchslabor stinken. Igitt! Der Geschmack muss neutral sein. Punkt. Kunststoffflaschen haftet hier teils immer noch ein schlechter Ruf an – oft zu Unrecht: Denn während die Urmutter der Plastikmodelle noch roch wie ein Chemieunfall, werden heute zig qualitativ hochwertige Plastikflaschen komplett ohne Ekel-Eigengeschmack produziert.

Trotzdem sollte man auch sie vor dem ersten Gebrauch gut ausspülen. Oder am besten sofort in die Spülmaschine stecken, falls der Hersteller das erlaubt. Übrigens machten wir mit den als ach so geruchsneutral gepriesenen Edelstahl- oder Aluminiumflaschen nach längerem Einsatz unangenehme Erfahrungen: Sie begannen trotz regelmäßiger Reinigung meist irgendwann, ungelüftet-metallisch zu muffeln. Anscheinend sind wir mit diesem Eindruck nicht alleine, denn in Internet-Bewertungen taucht diese Kritik ebenfalls auf.

Trinkflaschen werden regelmäßig auf ihren Schadstoffgehalt hin überprüft. Trotz gesundheitlich unbedenklicher Tests kann eine Flasche trotzdem manchmal seltsam riechen oder geschmacklich auffällig sein. Dann einfach gut Ausspülen und Auslüften lassen!

Sauber bleiben

Damit Ihr Kind gerne an der Trinkflasche andockt, wechselt man den Inhalt unbedingt täglich. Und spült das Gefäß ebenso oft gründlich aus. Aus Hygienegründen – aber auch, um länger was von der Flasche zu haben. Besonders sauber kriegen Sie die Behälter – ordentlich in Einzelteile zerlegt – in der Spülmaschine. Vorausgesetzt das Produkt darf darin gereinigt werden. Allerdings nimmt auf diese Weise auch die Lebensdauer ab. Ohnehin raten die Hersteller der meisten Edelstahl- und Aluminiummodelle vom Einsatz der Spülmaschine ab.

Flaschen täglich reinigen, damit sich kein Schimmel bildet

Kontraproduktiv beim Putzen ist zu viel Zubehör. Erstens ist es nervig, jedes Mal alles abzumontieren und zweitens kriegt man Kleinteile mit Mini-Rillen und vielen Ecken schwerer sauber. Beim ersten Mal Reinigen oder Einfüllen stellt man außerdem schnell fest, wie wichtig eine relativ große Flaschenöffnung ist. Sonst hantiert man ständig mit Trichter.

Unser Hausfrauen-Tipp: Schaffen Sie sich zur Reinigung eine Flaschenbürste an. Außerdem lassen sich Kunststoffflaschen super mit unparfümiertem Chlorreiniger säubern und desinfizieren. Dann gibt es garantiert keinen Geruch, keinen Schimmel und keine Bakterien mehr. Einfach drei Viertel heißes Wasser und ein Viertel Chlorreiniger einfüllen, kurz einwirken lassen und mehrmals gründlich ausspülen, fertig.

Gegen Gerüche helfen Chlorreiniger oder auch Backpulver oder Haushaltsnatron.

Bei Metallflaschen fragt man besser vorab beim Produzenten nach, damit nicht das Metall angegriffen wird. Wer es aber lieber natürlicher mag, greift zu Backpulver oder Haushaltsnatron. Man streut etwa ein halbes Päckchen ein, füllt seine Flasche danach zu Dreiviertel mit warmem Wasser auf – fertig. Manche schwören auch auf Tabletten zur Gebissreinigung.

So haben wir getestet

Eine Auswahl aus dem Meer der Modelle zu fischen, ist in etwa so schwierig, wie die Suche nach dem Sieger-»Meeedchen« bei »Germany’s Next Topmodel«. Okay, ich übertreibe ein bisschen. Gottseidank gibt es bereits Websites rund um Trinkflaschen, an denen wir uns orientieren konnten.

Die Erklärung für den großen Infobedarf zu dem Thema, gerade bei Flaschen für Kinder: Es gibt zu viele, mit denen man nicht glücklich wird. Und die man deswegen schnell wieder ersetzen will oder muss.

Es gibt viele schlechte Trinkflaschen auf dem Markt

Natürlich haben wir uns auch bei Ökotest informiert. Allerdings mit magerem Erfolg, denn ihr Kindertrinkflaschen-Test stammt von 2013 – ziemlich veraltet. Hilfreicher war die Stiftung Warentest, die 2015 Trinkflaschen untersuchte. Hier wurden zwar nicht explizit Trinkflaschen für Kinder getestet, aber unser Testsieger war ebenfalls mit im Testfeld. Beim damaligen Test konnte sie nicht dicht halten, doch das können wir nicht bestätigen.

Bei unserem Test achteten alle »Versuchs«-Kinder auf die Dichte der Flasche, die Füllmenge, ihr Gewicht inklusive Getränk, ihre Optik, die Haltbarkeit und auf den Eigengeruch. Außerdem checkten sie, ob sie einfach zu öffnen und angenehm zum Trinken ist. Gut in der Hand musste sie auch noch liegen. Und natürlich prüften wir, ob die Modelle einfach zu reinigen und bequem zu befüllen sind.

Im Update haben wir neben den bunt bedruckten Kinderflaschen auch Modelle einbezogen, die sich eher als sportliche Begleiter präsentieren und auch mal von Mama und Papa zur nächsten Yogastunde mitgenommen werden könnten. Das macht sie aber keineswegs untauglich für Kinder – im Gegenteil, denn wie wir feststellten, haben solche Flaschen im Durchschnitt eine höhere Qualität als die Kinderflaschen. Auffällig war dabei, dass sich einige Modelle nur in Details voneinander unterscheiden und manche Bauteile fast oder sogar komplett identisch sind. Offenbar kommen sie aus der selben Fabrik.

 Trinkflasche für Kinder Test: Trinkflasche Lässig

Testsieger: Lässig Adventure Boys

Vorweg: Die Lässig Adventure Boys hat uns im Test durchgehend begeistert. Der elfjährige Tester reagierte beim Auspacken der BPA-freien Flasche begeistert: »Wow! Die sieht ja cool aus! Kann ich die jetzt mit zum Fussball-Training nehmen?« Nein, konnte er erstmal nicht. Er setzte die noch leere Adventure Boys direkt an den Mund und konsultierte: »Die riecht ja gar nicht!« Damit war der erste Test schon mal bestanden.

Testsieger

Lässig Adventure Boys

Test Trinkflasche für Kinder: Lässig Tritan
Unser Testsieger ist aus BPA-freiem Tritan-Kunststoff und absolut auslaufsicher.

Nachdem die Flasche in der Spülmaschine bei 65 Grad gründlich ausgespült worden und komplett mit Leitungswasser gefüllt war (ja, sie ist spülmaschinenfest), konnte das Testkind es gar nicht erwarten den ersten Schluck zu probieren. Testurteil: Lecker und ohne Beigeschmack! Das Mundstück aus 100 Prozent Silikon fühlte sich angenehm an den Lippen an, war stabil und ließ immer die passende Menge Flüssigkeit im Mund landen. Ein kleines Loch oberhalb des Mundstückes reguliert den Lufteinlass beim Trinken. So gibt es beim Trinken auch kein Verwirbeln des Getränkes durch Ziehen von Nebenluft oder unerwünschte Spritzer beim Absetzen der Flasche.

Ein paar leichte Kratzer von den Zähnen des kleinen Testers am Mundstück störten uns nicht weiter. Das ist der sprichwörtliche »Zahn der Zeit«, der sich am Mundstück der Lässig dank fehlender Weichmacher »die Zähne ausbiss«. Wir haben schon etliche Trinkflaschen »verbraucht«, bei denen die Mundstücke – in der Aufregung eines Fussballgefechts – unschön zerkaut waren.

Leicht, geschmacks- und geruchsneutral

Bei verschiedenen Familienausflügen trugen wir die Flasche an der abnehmbaren Griffschlaufe. Die ist auch für die Hände der Erwachsenen groß genug und bildet mit ihrem gelben Farbton einen schönen Kontrast zum warmen Grün-Ton (eine rosa Variante ist ebenfalls verfügbar) der Flasche. Die Kinder-Trinkflasche sorgte auf Rast-, Spiel- und Fußballplätzen immer wieder für die bewundernden Blicke anderer Eltern und Kinder: »Ey Digga, wo hast’n die her? Mamaaaaaaaa, ich will auch so eine…« Wir müssen zugeben, dass diese Reaktionen nicht nur unserem Großen, sondern auch uns gefielen.

Positiv fiel uns die Transparenz der Flasche auf. So wussten wir immer, wie viel Flüssigkeit sich noch in der Flasche befindet, um bei Bedarf direkt wieder aufzufüllen. Der Deckel mit Klick-Verschluss gleitet auf Knopfdruck dank der Feder des Scharniermechanismus schnell aber geschmeidig nach hinten und lässt sich beim Schließen leicht einklicken. Die kleine, transparente, im Deckel untergebrachte Gummimuffe ist zur Reinigung abnehmbar und verschließt das Mundstück bei geschlossenem Deckel absolut dicht. Ein kleiner Schutzbügel lässt sich zusätzlich nach unten klappen und verhindert das versehentliche Öffnen der bruchfesten Flasche im Rucksack oder beim Fallenlassen. Praktisch!

Das sollte aber dank des für sehr gute Griffigkeit sorgenden Antirutsch-Rings aus Silikon nicht passieren. Im Test lag die Flasche dank ergonomischer Form sogar in klitschnassem Zustand immer gut in der Hand. Unser kleiner Tester nahm sie bis zu vier mal die Woche mit ins Fussballtraining, wo sie, bei strömendem Regen und viele Male achtlos auf das Fußballfeld geworfen, einiges aushalten musste. Dabei behielt sie immer ihre Auslauffestigkeit. Berichte einzelner Käufer, die darüber klagen, dass die Flasche nicht dicht ist, können wir nicht nachvollziehen.

Gute Griffigkeit in jeder Situation

Die Fassungsmenge von 550 Millilitern erwies sich in jeder Situation als ausreichend. Auf unseren Touren transportierten wir verschiedene Getränke: Stilles Wasser, Leitungswasser, Tee, und Fruchtsäfte in lauwarmem oder kaltem Zustand. Der Geschmack und der Geruch der Flüssigkeiten waren nach stundenlangem Transport, auch bei warmem Wetter, immer unverändert.

Wir hatten während der gesamten Testzeit keinerlei Probleme mit Ablagerungen oder Schimmel. Die leichte Flasche ließ sich problemlos reinigen und zu keiner Zeit konnten wir eine Farb-, Geruch- oder Geschmacksveränderung der Lässig bemerken. Sehr gut! Denn nichts ist für Eltern schlimmer als eine verfärbte, müffelnde Flasche und ein daraus resultierendes genervtes Kind.

Nachteile?

Natürlich gibt es auch kleinere Kritikpunkte: Die Flasche ist nicht für heiße oder kohlensäurehaltige Getränke geeignet. Das gilt allerdings für fast alle Plastikflaschen.

Die Dokumentation, ein beidseitig bedruckter, länglicher Zettel, besteht aus den nüchternen Angaben der Hersteller-Webseite in diversen Sprachen und einer grafischen Abbildung der Flasche, auf der die Handschlaufe und der Deckel mit Pfeilen für den Verbraucher gekennzeichnet sind. Das fanden wir überflüssig und ein bißchen lieblos. Der Preis ist etwas hoch, aber durchaus angemessen.

Aber das alles eher Luxusproblemchen. Denn die Lässig Adventure Boys tut, was der Hersteller verspricht – und das zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Lässig Adventure Boys im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Testberichte zur Lässig Adventure Boys – sobald welche erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Auch wenn die Lässig Adventure Boys für uns kaum zu toppen ist, gibt es auch ein paar andere Flaschen, die wir empfehlen können – zum Beispiel, wenn Sie keine Plastikflasche verwenden möchten oder ein kindlicheres Design bevorzugen.

Die Robuste

Contigo Swish

Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
Auslaufsicher, robust und geruchsneutral: Die Contigo Swish ist zwar aus Plastik, aber BPA-frei.

Zugegeben: Die anderen Marken hatten gegenüber der Contigo Swish einen schweren Stand, weil die Testkinder dieses Modell seit einem Jahr täglich benutzen und wunschlos glücklich damit sind. Tatsächlich trog unser Gefühl nicht, dass diese 0,5-Liter-Flasche nur schwer zu toppen sein wird. Je mehr Modelle wir ausprobierten, umso heller strahlte die Contigo Swish. Wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses – aber auch sonst.

Das Hammerargument: Bei den jungen Testern war sie im Langzeittest bis jetzt absolut dicht. »Mit Abstand die beste Flasche, die wir je hatten«, so die einhellige Meinung der Kinder. Tatsächlich sehen die zwei Modelle aus wie neu, obwohl sie schon oft runtergefallen sind: Keine Dellen, keine Kalkablagerungen, keine Kratzer. Schimmel bildete sich auch nicht. Allerdings süffeln die Kinder daraus auch nur Leitungswasser. Und: »Die Contigo ist sehr bequem zum Trinken«, so das Lob der Prüfer.

Das dürfte an ihrem besonderen System liegen, das der US-Hersteller – das Label ist in den USA Marktführer bei Trinkflaschen – »Autoseal« nennt. Hat man Durst, muss man nur einen Knopf drücken. Dann öffnet sich der Trinkschlitz, der perfekt für einen Kindermund geeignet ist. Es geht nichts daneben, und trotzdem trinken die Kleinen viel.

Der Trinkschlitz ist perfekt für Kindermünder geeignet

Die Elfjährige rätselt: »Irgendwie kommt eine Menge raus, ohne dass ich es merke.« Hat man genug Flüssigkeit intus, lässt man den Knopf einfach los und die Flasche verschließt sich wieder. Tropfgefahr gleich null! Außerdem können selbst Kindergartenkinder den Behälter alleine mit einer Hand bedienen.

Die schlanke Flasche ist für kleinere Finger griffig, weil sie in der Mitte tailliert ist. Und als Kunststoffteil auch noch unschlagbar leicht. Trotz Plastik bemerkten die Kinder in all diesen Monaten nie einen unangenehmen Eigengeruch – weder an der Trinköffnung noch beim Getränk selbst. »Das Wasser schmeckt nicht nach Plastik, sondern eben nach … Wasser. Also gut!«, so die Siebenjährige. Nur Alu- oder Edelstahlflaschen würden Getränke noch ein wenig frischer halten, befand sie.

Positiv aufgefallen ist den Kindern, dass die Flasche transparent ist und sie sehen können, wie viel noch drin ist. Das ist auch ein Vorteil für Eltern: Denn wir wissen sofort, ob unser Nachwuchs nach dem Kindergarten gleich vor Flüssigkeitsmangel umkippen wird.

Ein weiteres Plus: Die Flasche verfärbt sich nicht und nimmt keine Gerüche auf – egal ob O-Saft oder kalter Kräutertee drin war. Das Design ist ebenfalls schön und zeitlos, so dass es Drei- bis 99-Jährigen, Jungs und Mädchen gleichermaßen gefällt. Wohl auch deshalb, weil es die Flasche in sechs angesagten Farbkombis gibt. Durchdacht ist der rutschfeste Gummiboden, der die qualitativ hochwertig verarbeitete Flasche standfest macht.

Eigentlich ist die Flasche ziemlich perfekt. Bis auf drei Kritikpunkte: Sie ist nicht für kohlesäurehaltige oder heiße Getränke geeignet. Die Contigo Swish besteht aus Tritan, das keine Weichmacher enthält. Allerdings: Eltern, die Kunststoff generell kritisch oder ängstlich gegenüberstehen, sollten am besten zur Glasflasche greifen. Der Autoseal-Verschluss der Flasche, den man nachkaufen kann, ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits megapraktisch und leicht zu bedienen. Andererseits schwer zu reinigen, übrigens als einziges Teil der Flasche. Trotzdem hatten wir mit zwei Flaschen in einem Jahr nie ein Problem mit Schimmel und Co.

Aus Leichtmetall

Sigg Kindertrinkflasche

Test Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The Dark
Wiegt wenig, geht kinderleicht auf, aber der Clou ist der Deckel, der im Dunkeln leuchtet.

Die siebenjährige Testerin beurteilt die hochwertig verarbeitete Sigg Kindertrinkflasche aus der Schweiz als »richtig gut«. Bei der Stiftung Warentest konnte eine Sigg-Flasche sogar den ersten Platz belegen.

Vor allem gefiel der Testerin das hübsche, kindliche Motiv. Auch wenn sie – hätte sie die Wahl gehabt – statt des Hais doch lieber das Einhorn ausprobiert hätte. Nun ja, unter den 31 Motiven haben Kinder ja auch die Qual der Wahl. Einen ganzen Fels im Brett hatte dieses Modell bei den Testkindern allein schon wegen seines hellgelben Deckels, der im Dunkeln wie ein Leuchtstern strahlt: »Echt cool«.

Die Sigg ist zudem ein Leichtgewicht. Und das auch mit den rund 400 ml, die man einfüllen kann. Ein weiteres Pro: »Wegen dem kühlen Metall bleibt das Getränk länger frisch und das Wasser schmeckt lecker«, lobt die Siebenjährige. Auch das schmale, weiße und nachkaufbare Saugstück aus angenehm stabilem Kunststoff ohne BPA empfanden die jungen Prüfer als bequem. Es floss genau die richtige Menge Wasser heraus und nichts roch nach Chemie.

Allerdings hatte die Siebenjährige beim ersten Gebrauch ein Problem, wie sie die Flasche aufbekommen sollte. Mit Hilfe ihrer Freundin erkannte sie, dass sie nur den Verschluss in Pfeilrichtung drehen musste. Und wieder zurück, damit sie dicht hielt. Das blieb sie während unserer Testphase auch zuverlässig. Sogar kohlensäurehaltige Getränke machen ihr nichts aus.

Kohlensäurehaltige Getränke sind kein Problem

Aus früherer Erfahrung mit älteren Sigg-Modellen weiß ich aber, dass der Drehverschluss nach häufigem Gebrauch »ausleiern« kann und so – wenn’s blöd läuft – undicht wird. Auch die Anfälligkeit für Beulen kann dazu führen, dass sich das Gewinde verzieht und der Drehverschluss nicht mehr exakt einrastet. Außerdem zerkauen Kinder das Plastiksaugstück mit der Zeit – was ebenfalls porös macht und nicht besonders appetitlich ist.

Positiv fiel uns im Test auf, dass Gerüche von Orangensaft oder Apfelschorle nach der Reinigung nicht im Aluminium oder dem Plastik-Trinkhals haften blieben. Leider weiß ich aber auch aus meiner langen Liacon mit Alu- oder Edelstahlflaschen, dass sie nach einigen Monaten im täglichen Gebrauch muffig-metallisch riechen können. Denn – und hier kommt das große Aber – ihre Flaschenöffnung fällt sehr schmal aus.

Man kommt mit Schwamm oder Spültuch nicht rein. Da hilft nur noch die extra angebotene Sigg-Reinigungsbürste und die Einhaltung der Empfehlungen des Schweizer Herstellers, nach jedem Gebrauch alles heiß auszuspülen, offen trocknen zu lassen und sie so auch aufzubewahren.

Unpraktisch ist, dass man die Aluminiumflasche nicht in die Spülmaschine stellen darf, da sich sonst ihre Beschichtung lösen könnte. Übrigens besteht diese aus EcoCare, einem Kunststoff, der resistent gegen Säure und geschmacksneutral sein soll. Bei der Alu-Variante kommt das Getränk also doch wieder mit Plastik in Berührung. Außerdem ist Aluminium ebenfalls umstritten.

Die Handliche

Nalgene Everyday OTF Kids

Die Nalgene Everday OTF Kids weist Ähnlichkeit zum Testsieger auf: Die Flasche ist ein US-Produkt und besteht aus Tritan. Es gibt sie ebenfalls in verschiedenen hübschen Outfits, man kann zwischen mehr als 40 Modellen wählen.

Nur der unförmige Bügeldeckel gefiel unseren Testern gar nicht. Gut fanden wir dagegen, dass die Flasche nicht nach Plastik riecht und Getränke daraus okay schmecken. Auch Saftgerüche blieben nach der Reinigung nicht haften.

Ebenfalls erfreulich: Das stabile, hochwertige Produkt ist mit seinen knapp 100 Gramm ein Leichtgewicht. Seine schlanke, niedrige Form sowie die beiden Griffmulden machen es Minis leicht, die Flasche festzuhalten. Dank ihrer großen Öffnung ist es leicht, sie aufzufüllen – und zu reinigen, zumal alle Teile einfach in die Spülmaschine gesteckt werden können.

Leicht zu befüllen und zu reinigen

Warum die Nalgene trotzdem nicht das Rennen machte? Weil sie einen Haken hat: Den unhandlichen Metallbügel. An sich haben es die Hersteller ja gut gemeint mit dieser OTF-Technik, einem Einhand-Druckverschluss mit zusätzlicher Sicherung mit Metallbügel. Tatsächlich erweist sich das Ding auch als wirklich dicht.

Das Blöde ist nur: Drei- bis Vierjährige kriegen den Deckel meist nicht auf. Zudem besitzt der Trinkschnabel ein relativ großes Loch, sodass der Flascheninhalt teils in einem Riesenschwall nach draußen drängt. So geschehen bei der siebenjährigen Produkttesterin. Ihr fiel die geöffnete Flasche aus Versehen um – und ihre komplette Jacke war nass. Da nützt die beste Abdichtung nichts!

Außerdem getestet

Alfi Isobottle Edelstahl

Die Alfi Isobottle Edelstahl hat vor allem uns Erwachsenen mit ihrem kompakten und schlichten Design in gebürstetem Edelstahl und mit schwarzer Kappe optisch gut gefallen. Auf den ersten Blick wirkt sie mit ihren 500 Millilitern Fassungsvermögen wie eine kleine Version einer klassischen Thermosflasche aus unserer Kindheit. Das große Testkind reagierte mit einem gelangweilten Schulterzucken. »Joahhhh … Okay … Sieht langweilig aus.«

Die Alfi funktioniert nach dem Einhandprinzip: Die Schutzkappe mit dem Daumen wegklappen, den Drehverschluss mit dem selbigen aufdrehen und trinken. In der Praxis hat das dem Testkind auch aufgrund des Flaschenumfangs sehr viel Mühe bereitet. Die erwachsenen Tester kostete das etwas weniger Anstrengung, allerdings waren unsere Hände aber auch größer. Unter Verwendung beider Hände ging es dann bei allen Testern problemlos.

Das Einfüllen von Flüssigkeiten in den doppelwandigen Edelstahlkörper bereitete dank der großen Einfüllöffnung keine Probleme. Getränke bleiben 24 Stunden kalt und bis zu 12 Stunden heiß, alles wie vom Hersteller versprochen. Nach dem Einfüllen von heißen Getränken bleibt die Alfi trotzdem von außen immer kühl.

Auch bei kohlensäurehaltige Getränken hält die Flasche absolut dicht. Lediglich ein leises Zischen des entweichenden Kohlensäure-Gases beim Öffnen ist zu hören. Es gibt kein Übersprudeln und gar Herausspritzen der Flüssigkeit.

Gar nicht gefallen hat uns das Trinken aus der Alfi. Nicht nur das zu wenig Flüssigkeit beim Trinken aus dem Mundstück kam, der Trinkverschluss zog jedes Mal auf unangenehme Weise Nebenluft und sorgte für Verwirbelungen im Mund. Das gab uns immer das Gefühl, besonders stark am Mundstück saugen zu müssen und dabei Luft zu verschlucken.

Das sich die Alfi sich in der Spülmaschine reinigen lässt, bringt ihr Pluspunkte. Wenn man den Deckel öffnet und den Drehverschluss über den Widerstand hinaus aufdreht, lässt sich der obere Teil des Mundstücks leicht entfernen.

Auf einer Radtour konnten wir uns mehrfach von der Schlag- und Bruchfestigkeit der Isobottle überzeugen.

Die Haba Dinos kommt mit einer kindgerechten Optik: Fünf große, bunte Dinos sind rundherum auf der transparenten Flasche abgebildet. Das zehnmonatige Testkind und die erwachsenen Tester waren hellauf, der Elfjährige mäßig begeistert. Eine Verschlusskappe schützt Getränk und Mundstück zuverlässig vor Verschmutzung. Mit einem Druckknopf-Mechanismus lässt sich die BPA-freie Haba-Flasche leicht öffnen und schließen. Ein Schieber über dem Druckknopf verriegelt den Mechanismus und verhindert ein versehentliches Öffnen. Das hat im Test gut geklappt.

Der anfängliche Geschmack nach Plastik ließ glücklicherweise recht schnell nach. Der Geruch der Flasche blieb zu jedem Zeitpunkt im Test immer neutral.

Das Trinköffnung kann leicht abgeschraubt werden. Durch die große Öffnung lässt sich die Kindertrinkflasche besonders leicht befüllen. Eine Reinigung in der Spülmaschine ist natürlich möglich. Dabei sollte man nicht – wie die erwachsenen Tester – vergessen, die kleine, für uns ein bißchen zu leicht abnehmbare Gummidichtung im Deckel nach der Reinigung wieder einzusetzen.

Die Haba ist nicht für kohlensäurehaltige Getränke geeignet: Der große Tester befüllte im Eifer des Gefechts die Trinkflasche mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser. Ein überraschter Aufschrei signalisierte uns Testeltern schmunzelnd ein Übersprudeln der Flasche.

Die graue Trageschlaufe hat ihren Zweck zu unserer Zufriedenheit erfüllt. Sie besitzt auch für große Hände genug Platz und lässt sich leicht abnehmen.

Die Trinköffnung ist unserer Meinung nach für das vom Hersteller empfohlene Alter ab null Monaten deutlich zu groß geraten. Für den kleinen Mund des zehn Monate alten Babys kam viel zu viel Flüssigkeit aus der Trinkflasche. Der Elfjährige fand die Ausgussmenge gut, aber das Design zu kindlich.

Die Dinos-Trinkflasche ist Teil einer Dino-Geschirrserie von HABA.

Die Kiddi Cup von NUK ist eine klassische Lerntrinkflasche für Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren. Das Design sprach unser 10 Monate altes Testbaby sofort an. Es streckte beim Anblick der leicht taillierten Flasche sofort die kleinen Finger aus und untersuchte interessiert die Flaschenmotive mit Bienen, Erdbeeren und Zitronen auf dem violetten, transparenten Kunststoff. Einhellige Meinung der Testfamilie: Optisch hochwertig und absolut baby- und kleinkindgerecht.

Eine gut sichtbare Messskala bis 300 Millilitern hilft beim Abmessen des richtigen Mischungsverhältnisses. Wir befüllten die Trinkflasche – nach einer ersten Reinigung mit Spülmittel – durch die große Öffnung bequem mit Leitungswasser und nahmen einen Schluck. Ein starker Plastikgeschmack machte sich sofort in unserem Mund breit. Also ab in die Spülmaschine – während des Test wurde die Flasche mehrmals problemlos in der Maschine gespült, sowie mit einem Vaporisator von Philips sterilisiert.

Beim zweiten Anlauf nuckelte und saugte das Baby zufrieden am Trinkaufsatz. Die harte Tülle des Einsatzes ist aus robustem Polypropylen und hielt den kleinen Zähnen gut Stand. Wir bemerkten ein paar minimale Kratzer, aber das ist ganz normal. Erfreulich ist, das die Kiddi Cup mit allen Produkten des »First Choice Systems« von NUK kompatibel ist und so mit dem Kind mitwachsen kann.

Zum Säubern der Kiddy Cup schraubt man das leichtgängige Oberteil mit Schnabelstück und Verschlusskappe ab. Die Tülle in Schnabelform mit integriertem Ventil kann einfach herausgedrückt werden. Das Ventil geht dabei durch eine flexible Steg-Anbindung nicht verloren.

Die Verschlusskappe lässt sich leicht entfernen, so stört sie das Baby nicht beim Trinken. Nach mehrmaligem Entfernen der Kappe hatten wir allerdings den Eindruck, der »On-the-Go«-Clip der Schutzkappe könnte ausleiern. Das Anfangsgefühl wurde im Laufe des Testes dann leider bestätigt. So wurde die Kappe zwar noch am Platz gehalten, aber schon unter leichtestem Zug löste sich das Schutzteil vom Rest der Flasche. Wir können uns vorstellen, dass bei einer spontan auftretenden Hektik eines Familienausfluges die Kappe leicht verloren gehen kann.

Gut gefallen hat uns der integrierte Gürtelclip am Oberteil der Flasche. Dieser war lang genug und hielt die Flasche in jeder Situation sicher am Bund der Hose. Der kleine Tester ließ die Flasche dutzende Male fallen. Dabei blieb die BPA-freie Flasche immer auslauf- und bruchsicher.

Nicht so gut gefallen hat uns der immer wieder auftretende, eigenartig süßlich-chemische Geruch der Flasche. Nach dem Sterilisieren oder Auskochen verschwand dieser zwar für kurze Zeit, war bei unserem Modell aber trotzdem ein regelmäßiger Begleiter.

Jarlson Thermo Edelstahl

Die Jarlson Trinkflasche für Kinder ist in vielen verschiedenen Designs erhältlich: Superhelden, Hund, Panda, Katze, Fee oder Einhorn. Wir finden das Angebot an Designs toll und haben uns kurzerhand für das Elefantenmotiv entschieden. Hier scheint Jarlson auf Lizenzgebühren verzichtet zu haben: Statt Spiderman, Batman oder Benjamin Blümchen gibt es den roten und den schwarzen Superhelden sowie einen Elefanten. Die Optik der Thermo-Edelstahl-Wasserflasche ist kindgerecht und hochwertig.

Per Knopfdruck springt der Deckel auf und gibt den Blick auf den kleinen Silikon-Strohhalm frei. Das hätten wir uns etwas weniger klapprig und laut gewünscht, was aber am integrierten Tragegriff im Deckel liegt, der bei Bedarf ausgeklappt werden kann. Der erste Eindruck der Tester beim Anblick des Strohhalmes war: »Oh, der wird wohl schnell zerkaut sein«. Er ging dann aber während unseres Tests aber dann doch nicht so leicht kaputt. Ersatzstrohhalme und Mundstücke können bei Bedarf ohne Probleme nachgekauft werden.

Sobald der Deckel geschlossen ist, ist das Getränk im Inneren absolut hygienisch abgeschlossen, da die Flüssigkeit nur mit dem Edelstahl und Silikon in Berührung kommt. Die Handhabung fiel insgesamt leicht und trotz der glatten Oberfläche lag die kleine Thermo-Flasche gut in der Hand.

Ein deutlicher Minuspunkt für die Jarlson: Beim Trinken rutschte der Deckel jedesmal in das Gesicht des Testkindes. Außerdem spritzte die Flasche beim Absetzen nach. Das empfanden wir als unangenehm und haben es so auch bei keiner anderen Flasche im aktuellen Test erlebt.

Die Jarlson kommt mit einer ausführlichen Anleitung, ist zu 100 Prozent BPA-frei, phthalatfrei und lebensmittelecht. Sie besteht aus korrosionsfestem 316er Edelstahl, der auch in der Medizin Anwendung findet. Die doppelwandige Vakuumisolierung hält Getränke bis zu 12 Stunden kalt und bis zu sechs Stunden warm. Dabei sollte eine Einfülltemperatur von 40 Grad nicht überschritten werden.

Eine Reinigung per Geschirrspüler ist nicht möglich, da durch die Hitze das Aussehen des Aufdruckes beeinträchtigt werden kann. Auch auf scharfe Reinigungsmittel sollte verzichtet werden. Ein Reinigen per Hand gelingt leicht und ohne Mühe dank des mitgeliefertem Strohhalmputzers mit kleinen Borsten. Die Flasche verströmte über die komplette Testzeit – trotz mehrfachen Spülens – einen starken chemischen Geruch.

Die Room Copenhagen 4043 war die Kindertrinkflasche mit der größten Füllmenge im Test. Sie ist in den Farben Blau und Rot, sowie zwei den Größen 500 und 740 Milliliter verfügbar. Wir haben uns für die große Variante mit 740 Millilitern in der Farbe Blau entschieden. Der weltbekannte Lego-Knopf mit dem Schriftzug des Herstellers ziert den Deckel der Flasche. Die 4043 liegt gut in der Hand und erwies sich als sehr rutschfest. Der transparente Kunststoff ließ zu jedem Zeitpunkt den Füllstand der Flasche erkennen und uns für den nötigen Nachschub sorgen, damit auch kein Tester verdursten musste.

Ein angenehmes Trinken wird durch die große Mundöffnung ermöglicht. Die Größe des Mundstücks erinnerte uns dabei ziemlich genau an eine 0,5 Liter PET-Flasche. Die Flasche lässt sich leicht öffnen und schließen, hatte aber das gleiche Problem wie die Fizzii Transformer. Da das Gewinde des Deckels und des Oberteils dieselbe Schraubrichtung aufweisen, schraubten wir mehrmals versehentlich das Oberteil vom Unterteil. In gefülltem Zustand kann das zu ungewollten Überschwemmungen führen.

Ein kleiner Zettel, der via Band am Flaschenhals angebracht ist, bietet außer zwei Sätzen zur Pflege und kleinen Icons für Spülmaschinenfestigkeit, Lebensmitteleignung und Recycling-Symbolen zum Hartkunststoff Polypropylen keinerlei Informationen. Ein Blick auf die (englischsprachige) Herstellerseite lieferte uns dann die entsprechenden Informationen als Text: Die Flasche ist spülmaschinenfest, ohne Weichmacher, BPA- und phthalatfrei und lebensmittelecht. Da sollte der Hersteller zu Gunsten der Kundenfreundlichkeit vielleicht nachbessern.

Eine bequeme Reinigung ist durch die große Einfüllöffnung auch per Hand möglich. Die große Öffnung ermöglicht außerdem ein angenehmes Trinken sowie das Befüllen mit zusätzlichen Eiswürfeln oder Früchten, was wir bei den sommerlich heißen Temperaturen mehr als ausgiebig getestet haben.

Das Fassungsvermögen der Room Copenhagen ist sogar größer als angegeben: Satte 840 Milliliter passen in die Trinkflasche. Die ebenfalls blaue, abnehmbare Schlaufe aus Silikon war für unsere Bedürfnisse einfach zu klein. Klar kann man die Flasche die ganze Zeit an einem Finger tragen, bei einem knappen Kilo Gesamtgewicht mit Füllung geht es aber sicher komfortabler.

Ingesamt enttäuscht hat uns die Fizzii Transformer. Die Flasche aus Kunstoff ist leicht, ohne Schadstoffe, spülmaschinenfest, bruchsicher, BPA-frei, auslaufsicher bei Kohlensäure und besitzt eine Auslaufgarantie von 25 Jahren. Das klingt auf dem Papier erstmal alles sehr gut. Optisch gefällt uns die Abbildung eines Alien-Transformers vor Hochhäusern im Mondlicht nicht so sehr, aber das ist Geschmackssache. Außerdem gibt es die Fizzii in vielen verschiedenen Motivvariationen. Die Dokumentation besteht aus einem deutschsprachigen Beipackzettel, auf dem sich die Fizzii kumpelhaft selbst im Duz-Ton vorstellt.

Es gibt keine Handschlaufe an der Flasche, dafür eine Trage-Einkerbung für Daumen und Zeigefinger. Das System hat im Großen und Ganzen funktioniert, allerdings fanden wir den Umfang der Einkerbung für zarte Kinderhände zu groß. Zu groß ist auch das sehr große Mundstück, welches den Ausguss auch bei kohlensäurehaltigen Getränken sicher verschloss. Die Flasche lässt sich bequem im Geschirrspüler bei 65 Grad reinigen. Das abschraubbare Mundstücks lässt sich durch die sehr kleine Öffnung des Ventils allerdings sehr schlecht säubern.

Nicht gefallen hat uns die fehlende Schutzkappe. Sollte die Flasche auf das Mundstück fallen, ist es mit der Hygiene beim Trinken vorbei. Das Aufschrauben des Mundstück schraubte gleichzeitig – viel zu leichtgängig – den kompletten oberen Teil der Flasche mit ab. Beim Zuschrauben klemmten wir immer wieder die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger mit ein. Autsch!

Getränke aus der Flasche hatten über den kompletten Testzeitraum ein starken Plastik-Beigeschmack.

Die POS mit Faultiermotiv hinterließ zumindest optisch einen guten Ersteindruck. Das Motiv mit einem Faultier in zwei Varianten auf Vorder- und Rückseite sowie die leuchtend orange Abdeckung sind kindgerecht und niedlich. So schwadronierte der Elfjährige cool: »Die ist ja ganz süß für kleine Kinder!«

Die Flasche besteht aus Aluminium und besitzt eine angenehm leichtes Gewicht von 75 Gramm. Die farbenfrohe Abdeckkappe lässt sich nach Abschrauben des Mundstückes komplett entfernen. Im Test rutschte die Kappe oft vom Mundstück und machte auf uns einen weichen und labilen Eindruck.

Dem Testkind gefiel die Geschmacks- und Geruchsneutralität der Flasche. Schade fand der jugendliche Tester die fehlende Verwendbarkeit von kohlensäurehaltigen Getränken. Die Füllmenge von 600 Millilitern wurde von ihm als »okay« bewertet. Dem Urteil schlossen wir uns an.

Ein großes Manko ist der Verschluss des Mundstückes. Dieser ist mit einem angenehmen Widerstand drehbar und mit gut sichtbaren, roten Anweisungen versehen. Diese sind allerdings auf englisch (Open/Close), was für heutige Kinder aber wahrscheinlich eher kein Problem darstellen sollte, weil es ihren englischen Wortschatz um zwei neue Worte erweitert. Ein dicker Minuspunkt ist die fehlende Erhebung des Ventils beim Aufschrauben. So ist nie eindeutig ersichtlich, ob die POS geschlossen oder geöffnet ist. Die Kappe lässt sich dadurch auch bei geöffnetem Deckel schließen. Das Resultat waren regelmässiges Tropfen beziehungsweise durchnässte Klamotten und Rucksäcke. Ein No-Go!

Das Fehlen einer Trageschlaufe und Trage-Einkerbung lässt die POS bei der Handhabung ebenfalls nicht gut dastehen. Wir hätten uns hier eine – wegen des niedlichen Motivs – transparente Gummierung der Flasche für kleinere Kinderhände gewünscht. Die Trinkflasche überlebte mehrere Stürze vom Küchentisch ohne sichtbare Beschädigungen.

720°DGREE uberBottle

Die Uberbottle von 720°Dgree ist gar nicht übermäßig besonders, aber eben auch nicht übertrieben schlecht. Die Flasche erinnert in weiten Zügen an die HoneyHolly Trinkflasche. Kopfteil und Körper sind sehr ähnlich, letzterer muss allerdings auf die zusätzliche Gummierung verzichten. Schön ist, dass sich die Handhabung selbst ohne die zusätzliche Gummierung oder Struktur recht rutschfest gestaltet. Unsere Version ist auch etwa gleich groß wie die HoneyHolly. Auch die bekannte Handschlaufe ist wieder mit von der Partie.

Den Füllstand kann man an der sehr guten Messskala auf der Rückseite ablesen, die auf den halbtransparenten Kunststoff aufgedruckt ist. Sie ist in Schritte von 50 Millilitern unterteilt – das lässt eine ziemlich genaue Kontrolle über das Trinkverhalten zu.

Der Deckel verlässt sich auf bewährte Standardbauteile und ist baugleich zu einigen anderen Modellen, die wir im Test hatten. Einen Innovationspreis gewinnt 720°Dgree damit zwar nicht, das ist aber kein Nachteil, weil der 0815-Deckel alle Anforderungen ziemlich gut erfüllt: Im Inneren ist kein Schnickschnack, sondern nur klare, leicht erreichbare Formen, was das Reinigen sehr einfach macht und man damit sicher sein kann, dass keine Reste hängen bleiben.

Das Mundstück ist nicht zum Nuckeln, sondern zum Kippen – es ist einfach ein normaler, etwa 7 Millimeter breiter Ausgussstutzen. Etwas weiter hinten befindet sich ein kleines Loch, damit Luft in die Flasche nachziehen kann, während man trinkt – bei großem Durst kann man somit theoretisch die ganze Flasche in einem Zug leeren. Klappt man den Deckel runter, verschließen kleine Gummidichtungen im Deckelinneren die beiden Öffnungen absolut sicher.

Auf geht die Flasche ganz einfach: Ein kurzer Druck auf die Taste an der Vorderseite, schon springt der Deckel auf – einer Feder im Gelenk sei Dank. Damit das nicht unabsichtlich passieren kann, hat die Uberbottle eine kleine Plastikschnalle am Schalter. Klappt man die nach oben, bleibt der Deckel zu und der Rucksack trocken. Leider ist die Uberbottle auch damit nicht gegen Kohlensäure gefeit.

ion8 Auslaufsichere Trinkflasche

Die ion8 Trinkflasche mit dem originellen Namen »Auslaufsichere Trinkflasche« ist so gut wie komplett baugleich zur 720°Dgree Uberbottle, weshalb wir die Beschreibung an dieser Stelle kurz halten können: Der komplette Kopfteil samt Mundstück ist exakt der gleiche, die Messskala für den Füllstand ist haargenau gleich und die Handschlaufe ist nicht nur vorhanden, sondern auch auf die gleiche Weise befestigt und sogar das Muster ist das gleiche – hier ist sie allerdings groß genug, dass auch erwachsene Hände durch passen. Wie schon die Uberbottle hält die ion8 Trinkflasche keine Kohlensäure.

Das Zünglein an der Waage, dass der ion8 abgeht, ist das fehlende Sieb, um Eiswürfel und sonstige Feststoffe vom Mundstück fernzuhalten. Außerdem gibt es die Uberbottle in einer Größe mehr als die ion8. Das war’s aber auch schon mit den Unterschieden.

Sportastisch Happy Fresh

Die Sportastisch Happy Fresh reiht sich nahtlos in die Reihen der standardisierten Tritan-Sportflaschen ein und hakt noch einmal die Checkliste ab: Die Handschlaufe mit dem charakteristischen Muster ist wieder dabei, die Skala ist sehr ähnlich wie die auf der Uberbottle, der Deckel ist der gleiche wie bei Uberbottle und ion8 und Material sowie Form sind gleich. Wie schon die HoneyHolly Trinkflasche kommt die Sportastisch Happy Fresh mit einem Sieb, um Feststoffe vom Ausguss fernzuhalten. Immerhin hat das eine etwas andere Form, tut aber auch nichts anderes.

Warum die Sportastisch-Flasche im Vergleich zu den anderen so teuer ist, erschließt sich uns deshalb nicht und sorgt dafür, dass wir einem der Konkurrenz-Klon-Kanister den Vorzug geben.

Die Alfi Isobottle II war uns mit seinem knuffigen Motiv auf Anhieb sympathisch, auch wenn die Darstellung possierlicher Waldtierchen mehr an kühlere Jahreszeiten erinnert und so gar nicht zur gerade vorherrschenden sommerlichen Hitze passen möchte. Wem sie weniger gefällt als uns, der kann auch noch andere Motive wählen.

Wie der Name schon vermuten lässt, kann die Isobottle isolieren und erinnert dabei an bekannte Isolierflaschen, in denen man sich seit jeher Kaffee und Tee warm hält. Die Flasche ist aus Metall und dementsprechend nicht die allerleichteste, übertreibt es in Sachen Gewicht aber auch nicht. Was die Form angeht, ist sie etwa so breit wie eine Getränkedose, aber deutlich höher. Damit passt sie in übliche Getränkehalter, was praktisch ist, wenn man sie beispielsweise mal mit auf eine Fahrradtour nehmen möchte.

Der Deckel wird aufgeschraubt und hat eine stabile, aufklappbare Kappe als Abdeckung. Die muss man per Hand öffnen, denn gefedert ist sie nicht – ein lässiges Öffnen mit einer Hand ist also nicht möglich. Unter dem Deckel kommt ein Nuckel-Mundstück zum Vorschein, dass mit einer leichten Drehung gegen den Uhrzeigersinn geöffnet und in die entgegengesetzte Richtung wieder geschlossen wird. Gut finden wir, dass man den Deckel nicht schließen kann, wenn das Mundstück offen ist. Dadurch merkt man gleich, wenn man mal vergessen hat, alles wieder richtig zuzudrehen.

Dreht man das Mundstück, wenn es bereits in Trinkposition ist, noch ein Stückchen weiter, kann man es komplett abnehmen, um es zu reinigen. Der Widerstand ist dabei genau richtig, sodass Kinder es nicht aus Versehen abbauen, man aber auch kein Brecheisen braucht, wenn man es mal sauber machen will. Das geht übrigens sehr komfortabel, denn alle Teile sind spülmaschinenfest.

Auch den Test mit kohlensäurehaltigen Getränken hat die Alfi-Flasche mit Bravour gemeistert. Aufgrund der relativ schmalen Öffnung entwich das Gas mit einem sanften »Puff«-Geräusch, ohne überzuschäumen.

Das größte Plus der Epico Bottles Sport: Sie ist aus Glas und enthält garantiert keine schädlichen Stoffe. Mit ihr gehen Eltern auf Nummer sicher.

Rein optisch ist sie ein Favorit der Testkinder – wegen der pinkfarbenen Silikonhülle, die es auch in hübschem Jadegrün gibt und die die 0,55-Liter-Glasflasche vor Bruch schützt. Die Kids konnten sich dank der Sichtfenster außerdem die Flüssigkeitsmenge gut einteilen. Und ein weiteres Lob: »Mein Getränk blieb immer schön frisch und muffelte nie.«

Übrigens schaden dieser Flasche auch warme Getränke nicht, denn ihr Borsilikatglas ist hitzeresistent. Selbst wenn es einfachere Lösungen als den Drehverschluss gibt, bekamen die Tester das Modell problemlos auf und zu. Wir empfehlen die lange und handliche Flasche mit der praktischen Halteschlaufe dennoch eher für ältere Kindergartenkinder, da die Öffnung etwas groß ist – und nicht ganz so bequem zum Trinken. »Ich finde die Flasche zu schwer«, bemängelt die Elfjährige.

Wo wir gleichzeitig bei ihrem größten Minus angekommen wären: Sie ist aus Glas. Neben ihrem Gewicht ist sie naturgemäß zerbrechlich. Zwar schützt die Silikonhülle vor Unfällen, aber zum Reinigen muss man sie jedes Mal aus ihrem Überzug schälen. Gerade mit nassen Händen besteht die Gefahr, dass sie einem leicht aus der Hand flutscht und man dann im Scherbenhaufen steht.

Außerdem nervt mich die elastische Hülle, denn ich muss sie mühsam zum Saubermachen aus- und danach wieder anziehen. Das kostet Zeit. Außerdem verlor eben jener Überzug gleich nach der ersten Reinigung Spannkraft und Passform und schlabbert seitdem unschön am Flaschenkörper herum.

Die Emsa Kids macht vieles richtig, besonders in Sachen Verarbeitung: Im Gegensatz zur Konkurrenz bei NUK und Sigg ist hier offenbar nicht das ganze Budget in nutzlose Filmlizenzen geflossen, sondern in Material und Druck. Beide sind nämlich tadellos und an Motiven mangelt es auch nicht – da können wir auch wunderbar damit leben, dass auf unserem Modell einfach nur »Pirates« steht und nicht »Fluch der Karibik«.

Oben auf der Flasche sitzt ein Kopfteil aus stabilem Kunststoff, der Körper ist aus Tritan. In Trinkposition wird das Mundstück mit Nuckelnippel wie schon bei der Alfi Isobottle II gegen den Uhrzeigersinn gedreht, rote Pfeile lassen einen auch gleich die Richtung wissen, in die gedreht werden soll. Leider lässt sich das Stück nicht vom Rest lösen, womit wir zu einem Problem kommen:

Wirft man von unten einen Blick ins Kopfteil, kann man vor seinem geistigen Auge schon die Bakterienkulturen wachsen sehen, denn das ganze Ding besteht praktisch nur aus Vertiefungen, Rillen, Löchern, Spalten und Fugen. Das bekommt man nicht mal mit Wattestäbchen und sehr viel Geduld sauber. Will man die Flasche nicht nach zweimal Benutzen schon wegwerfen oder jedesmal in einem Chlorbad versenken, ist eine solche Fehlkonzeption ein unverzeihlicher Fauxpas. Schade!

Die CamelBak Kinder Eddy ist eine solide, geruchsneutrale, zierliche Kindertrinkflasche aus Tritan, die auch kleine Kinder problemlos öffnen können. Das wichtigste: Sie hielt im Test dicht. Der US-Hersteller garantiert dafür allerdings nur, solange sie nicht mit kohlensäurehaltigen Getränken gefüllt wird.

Toll finden wir auch, dass Kinder ihr Lieblingsdesign wählen können, denn die Flasche gibt es in vielen Farben und Motiven. Warum Eddy dennoch nicht zu unseren Favoriten zählt? Wegen seines Strohhalms aus medizinischem Silikon, aus dem – laut Kinder – »einfach zu wenig rauskommt« und der sich beim Trinken nicht besonders angenehm anfühlt.

Schwer zu reinigen ist er außerdem auch und erfahrungsgemäß wird er recht schnell zerkaut. Immerhin kann man ihn nachkaufen. Dann ist er aber fast so teuer wie eine neue Flasche. Naja.

Zunächst war ich ziemlich angetan von der angesagten Klean Kanteen Sippy im Edelstahl-Outfit. Die Flasche kommt im schicken Vintage-Look daher und wirkt hochwertig. Außerdem soll sie laut Ökotest von 2013 schadstofffrei sein. Gute Voraussetzungen eigentlich, wenn die Flasche nicht ein paar wirkliche Nachteile hätte: So roch der Kunststoff-Trinkaufsatz anfangs leicht nach Plastik.

Außerdem nervt ihre Plastikkappe, die man zum Trinken jedes Mal ab- und wieder dranmachen muss – ein lästiges Zusatzteil, das Gefahr läuft, verloren zu gehen. Doof auch, dass die Testkinder an der Flasche zuzeln mussten wie an einer Weißwurst, um ihren Durst zu stillen: Aus dem grünen Schnabelaufsatz mit den winzigen Löchern kriegten sie viel zu wenig raus.

Das alleine wäre kein Grund zur Abwertung, denn man kann einen altersgerechteren Trinkaufsatz kaufen, den Sport Cap 2.0 – vor dem dann aber selbst der Hersteller warnt, er sei »nicht dicht«. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht – immerhin gehört die Flasche zu den Teuersten.

Emil – die Flasche punktet zwar mit schadstofffreiem Glas, begeistert uns ansonsten aber wenig. Der Grund? Sie ist mit über 300 Gramm ein echtes Schwergewicht, und der dick mit Bio-Baumwolle gepolsterte Flaschenbauch lässt sich nur mühsam von kleinen Händen umgreifen.

Den Schraubverschluss der Flasche kriegen ältere Kinder zwar einigermaßen auf, aber Dreijährige dürften damit ihre Schwierigkeiten haben. Ein weiteres Minus: Emil – die Flasche lässt sich extrem schlecht reinigen, ihre Öffnung ist mini. So schüttete ich öfter das Getränk auf den Stoff, als ich es einfüllte.

Obernervig, vor allem bei Saft! Also pulte ich von da an jedes Mal die Flasche aus ihrer Hülle und füllte die Flüssigkeit mit einem Trichter ein. Da kommt Freude auf, besonders in der morgendlichen Hektik! Außerdem steigert dies das Bruchrisiko der Glasflasche.

Sportastisch Fruity Star

Die Sportastisch Fruity Star fällt schon durch ihre Funktion aus der Reihe: In ihrem Inneren kann man einen Hohlkörper versenken, den man davor mit allerlei geschmacksgebenden Früchten und Kräutern befüllen kann. Das braucht natürlich Platz und dementsprechend ist die Fruity Star mit ihren ausladenden Maßen nicht wirklich eine Trinkflasche. Damit man sie nicht sofort fallen lässt, hat der geruchlose Tritankörper Griffmulden, die auf einer Seite aufgeraut und auf der anderen sogar zusätzlich gummiert sind. Das ist auch nötig, denn die Flasche ist alles andere als handlich – und für Kinder gleich komplett ungeeignet.

Der Deckel erinnert an die Gegenstücke von ion8 und Konsorten, unterscheidet sich aber in einigen Details, wie etwa der Drahtschnalle zum Verschließen, und ein paar deutlicheren Eigenheiten, wie der großen Öffnung zum Ausschütten und dem fehlenden Loch zur Luftzufuhr. Am Ende ist die Sportastisch Fruity Star keine schlechte Flasche, dient aber einem ganz anderen Zweck als die restlichen Modelle im Testfeld. Wer sich gerne im Garten entspannt, ohne sich sorgen zu müssen, dass Wespen es sich in seinem aromatisierten Wasser gemütlich machen, kann mit der Fruity Star sicher seine Freude haben. Sie täglich mit zur Schule nehmen will man aber nicht.

Pearl sports Getränkeflasche

Auch die Pearl sports Trinkflasche hat einen, nun, sagen wir mal »originellen« Aufbau. Statt eines normalen Mundstücks oder eines Ausgussstutzens, wie man ihn bei praktisch allen anderen Flaschen findet, setzt die Pearl Trinkflasche auf eine Kombination von Strohhalmen aus Silikon.

Will man die Flasche verschließen, klappt man den Deckel zu, wobei ein Plastikstück im Inneren den Halm wie auf einem Amboss ablegt und zuklemmt. Leider kann man den Deckel nicht zusätzlich sichern, dank der obskuren Strohhalmkonstruktion läuft aber im Normalfall sowieso nichts aus, denn dazu müsste man daran saugen.

Leider verschweigt der Hersteller, aus was die Flasche genau besteht. Lediglich das Material des Strohhalms ist bekannt: Silikon. Der Körper selbst besteht aus »BPA-freiem Kunststoff« – nähere Infos sucht man vergeblich. Wir können nur sagen, dass es sich um geruchloses, relativ hartes Plastik handelt, womöglich um Tritan. Die Trinkflasche hat eine Skala für den Füllstand, die aber nicht bis ganz oben geht, sondern bei etwa 60 Prozent der Flaschenhöhe einfach aufhört und auch darunter nur bei 250 und 500 Millilitern Markierungen hat – so hätte man sich das ganze auch gleich sparen können. Für Kinder eignet sich die Flasche bestenfalls mittelmäßig, dafür ist sie zu breit. Wie heiß die Kids auf die transparent-einfarbige Aufmachung sind, lassen wir einfach mal dahingestellt.

Den positiven Eindruck, denn wir von ihrer Metallflasche hatten, hat Sigg mit der Viva One wieder gründlich zunichte gemacht – die Flasche wirkt in jeder Hinsicht billig. Das fängt beim Deckel an, der oft nicht gleich aufgeht, weil der Knopf klemmt. Immerhin kann man ihn sichern, der zuständige Schieber hakt aber ebenfalls gerne. Dass der Ausgussstutzen für eine Kinderflasche zu groß ist, fällt da kaum noch ins Gewicht.

Der schlechte Eindruck setzt sich beim Flaschenkörper fort, denn der ist nicht nur zu breit, sondern fühlt sich auch noch richtig eklig an, denn er ist leicht klebrig. Es kommt einem vor, als wäre die Viva One von einer Art Wachsschicht bedeckt. Wir hatten jedesmal den Drang, uns die Hände zu waschen, nachdem wir das Ding angefasst hatten. Aufgedruckt waren bei unserem Modell die Fische aus dem Disney-Film »Findet Dorie«. Die Druckqualität ist schlecht und man spürt die Schicht mit dem Motiv deutlich, wenn man über die Oberfläche fährt. Es ist abzusehen, dass es nicht auf eine längere Nutzung samt Reinigung in der Spülmaschine ausgelegt ist. Uns wäre lieber gewesen, wenn Sigg in bessere Materialien bzw. deren Verarbeitung investiert hätte, anstatt das Geld in die Filmlizenz zu stecken.

Schlichtweg eine Frechheit ist die Behauptung des Herstellers, die Viva One wäre kohlensäuresicher. Auf dem Deckel prangte sogar noch prominent ein kleiner Aufkleber, der einen grünen Haken neben den Lettern »CO2« zeigt. Wir haben das ausprobiert und mussten feststellen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht: Schon beim ersten Schütteln schäumte unser Wasser sofort aus allen Seiten der geschlossenen Flasche heraus und wir hatten leichte Bedenken, sie überhaupt nochmal zu öffnen. Zum Glück war es nur Wasser, sonst hätten wir anschließend erstmal gründlich die Küche putzen dürfen.

Die NUK Sports Cup ist nach der Sigg Viva One schon die zweite Flasche, bei der das Budget nach dem Mieten der Disney-Lizenz offenbar ausgeschöpft war, das Motiv war hier allerdings Minnie Maus. Neu gekauft riecht die Flasche erstmal streng nach Chemielager, was zum Glück nach gründlichem Auswaschen und einigen Tagen Auslüftens aufhörte. Der Plastikdeckel hat eine Art Halterungsclip, bei dem wir nicht verstehen, welchen Zweck er erfüllen soll, aber sei’s drum – immerhin stört er nicht.

Was allerdings stört, ist dass das Mundstück nur mit einiger Kraft herausgezogen werden kann. Das mag zwar Auslaufen verhindern, ist aber für ein Kind viel zu schwergängig und sorgt dafür, dass Mami und Papi dem Spross für jeden Trinkvorgang erst das Mundstück vorbereiten müssen. Den passenden Abschluss bildet eine dünnwandige Plastikkappe, die an die Schalen aus Überraschungseiern erinnert. Dessen ansteckbares Befestigungsband, das ebenfalls aus dünnem Platik besteht, wird mit einer Art Druckknopf am Rest des Kopfteils befestigt, hält dabei aber nicht richtig – Verlieren und Verschleiß sind da vorprogrammiert.

Gar nicht in Frage kommt für uns die Fizzii Schmetterling Trinkflasche aus der Schweiz, auch wenn sie auf Amazon fast nur gute Bewertungen absahnt. Wir fragen uns, warum. Denn die Kunststoffflasche ohne Weichmacher riecht sehr stark nach Chemie – selbst nach mehrmaliger Reinigung.

Und zum Saubermachen ist sie wegen ihrer Mini-Öffnung auch nicht der Hit. Da kann sie noch so dicht, spülmaschinenfest, leicht und bruchsicher daherkommen und in deutschen Laboren getestet worden sein. Wenn das Wasser nicht schmeckt, nützt alles nicht.

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Kommentare

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Anna
Anna

Ich verstehe den Sieg der Contigo auch nicht. Bei unserer Flasche ist nach ca. 5 Mal Gebrauch ebenfalls der weiße Ring raus geflogen. Ausserdem läuft die Flasche im Kinderrucksack (mehrfach passiert bei Kita Ausflügen) aus, wenn irgend etwas gegen den Taster drückt. Bleibt nicht aus bei turbulenten Ausflügen mit Brotdosen etc. im Rucksack. Das hat die Firma bei den Sportflaschen für Erwachsene besser gelöst. Dort gibt es eine Verriegelung des Tasters. Riecht nicht nach Plastik? Stimmt! Schmeckt aber danach! Ich hatte die Kinder Contigo mal mit in der Uni und nach einer Zeit schmeckte mein stilles Wasser so furchtbar nach… Mehr... »

Mutti von 2
Mutti von 2

War eigentlich auch Contigo Fan, aber leider sieht es da mit Ersatzteilen nicht so toll aus. Durch Stürze ist bei inzwischen zwei Flaschen der weiße Ring um den Taster gebrochen, bekommt man leider nicht nach, sondern muß den gesamten Deckel neu kaufen, also recht viel Müll für ein Miniteil. Habe von anderen Eltern von ähnlichen Problemen gehört.

Sabrina Zumsteg
Sabrina Zumsteg

Wir lieben unsere plastikfreie Pura

Kirsten Römer
Kirsten Römer

Nalgene everyday , selbst Kohlensäurehaltiges bleibt drin. Und man kann sie gut reinigen.

Tanja Palm
Tanja Palm

Wir haben die grosse fizzy Flasche es gehen ca 700ml rein und auch bei Kohlensäure ist sie dicht warme Getränke auch kein Problem, tolle Motive Verschluss kann auch einzeln nachgekauft werden und sie ist spülmaschinen geeignet und kein plastikgeschmack nach einem Jahr
Wir lieben sie
P.s haben glaub auch alle möglichen Flaschen ausprobiert

A. H.
A. H.

Wir haben auch eine Fizzy und ich finde, sie ist schlecht zu reinigen. Spülmascheinenfest ist sie, ja, aber der Sauger wird nicht richtig sauber. Selbst von Hand iost es nicht ganz einfach, weil die Rillen hoch reichen bis in den Teil des Saugers, den man nicht abschrauben kann.

Romina Milke
Romina Milke

Kann ich nur bestätigen! Bin super zufrieden mit der Flasche

Roberta Dominke-Rausch
Roberta Dominke-Rausch

Also selbst unser knapp zweijähriger kann den Verschluss bei der Nalgene öffnen…

Anke Gläßer
Anke Gläßer

Wir haben die Nalgene Flasche und sind sehr zufrieden damit. Die können wir nur empfehlen.

Alicia Messner
Alicia Messner

Ich liebe unsere lifefactory Glasflaschen 🙂 auch super für kinderhände

Sonja Mauer
Sonja Mauer

Wir haben die Nalgene Flasche, aber mit „toddler“ Deckel. Da müssen die Kids gar nichts bedienen,und trotzdem läuft sie nicht aus! Ist perfekt beim Autofahren, man kann alles leicht in der Spülmaschine reinigen und sie riecht kein bisschen nach Plastik.sie sind fast täglich in Gebrauch und uns ist noch keine kaputt gegangen.

Victoria Fuchs
Victoria Fuchs

Ja nehmen sie auch in der Schule!
Dora ist leichter aber eben auch empfindlicher…

Jessica Jessie Wilewka
Jessica Jessie Wilewka

Also die Contigo war bei uns gleich am zweiten Schultag ausgelaufen……deswegen zog danach direkt eine Sigg Flasche ein….dicht…..

Christina Staude
Christina Staude

Auch bei uns ist die ausgelaufen…. im Rucksack!

Carina Camino
Carina Camino

Wir hatten auch zwei davon und nach wenigen Wochen schon aussortiert, weil sie im Turnbeutel und danach auch im Ranzen ausgelaufen sind.
Emil finden wir auch super, wobei sie leider – warum auch immer – seit der Umstellung auf die ovalen Flaschen nicht mehr 100% dicht sind. Also geht auch nur noch in aufrechter Position. I’m Sportunterricht durfte unsere Tochter die Emil nicht mehr nehmen. Haben jetzt dafür die Nalgene seit 1.5 Jahren und auch im Turnbeutel bleibt alles trocken. Aber leider auch nicht kohlensäuretauglich….
DIE perfekte Flasche gibt es offensichtlich trotz massigem Angebot (noch?) nicht….

Angela
Angela

Mein Favorit ist und bleibt die Isybe Trinkflasche. Schadstifffrei und geschmacksneutral. Einfaches Konzept, dicht und leicht zu reinigen. Passt auch in jede gängig Fahrradhanterung.
Vielleicht testet ihr sie beim nächsten Mal ja mit.

Als Glasalternative kann ich Lifefactory Flaschen empfehlen, die kann man nämlich samt Silikonhülle in die Spülmaschine geben.

Silvia Hoffmann
Silvia Hoffmann

Michaela Stirl habs zwar noch net gelesen, awer mir hattens ja davon

Eva Bachmeier
Eva Bachmeier

Wir haben seit kurzem auch die Contigo und sind absolut begeistert
NNadja MoralesSSusanne Wießner-Rühl