Die beste Trinkflasche

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Trinkflasche Test: Trinkflaschen Gruppenfotos

Die beste Kindertrinkflasche ist die Contigo Swish. Sie sieht cool aus, ist super-einfach zu reinigen und man kann bequem aus ihr trinken. Außerdem gibt sie keine komischen Plastikgerüche ab und – das Hammerargument – im Langzeittest erwies sie sich als absolut „unkaputtbar“ und immer dicht.

Update 17. August 2018

Wir haben 12 weitere Trinkflaschen getestet. Mit der HoneyHolly Trinkflasche und haben wir eine neue Empfehlungen. Die Contigo Swish bleibt unser Testsieger.

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25. August 2017

Wir haben den Testbericht überarbeitet und aktualisiert.

Wie wurden eigentlich Generationen von Kinder groß, ohne dass ihre Eltern ihnen ständig Getränke in bunten Flaschen parat hielten – ob auf dem Spielplatz, beim Shoppen oder beim Sonntagsspaziergang? Wie kam es, dass wir damals nicht alle kollektiv verdurstet sind?

Zumindest in meiner Kindheit, in den 70ern und 80ern, gab’s als Pausendrink entweder nur einen undichten, nach Plastik stinkenden Kanister zum Umhängen mit Schiff-, Auto- oder Eulen-Aufkleber. An dem nippte man maximal kurz vor der Verdunstung, so eklig schmeckte alles daraus.

Oder – als Highlight – eine herrlich ungesunde Capri Sonne. Irgendwann, ich schätze um die Jahrtausendwende herum, haben sich Trinkflaschen jedoch plötzlich still und heimlich vermehrt. Bald hatte fast jedes Kind immer irgendwo eine Bottel in der Hand.

Die Trinkflasche aus meiner Kindheit.

Heute gibt es fast so viele Trinkflaschen auf dem Markt, wie es Nachwuchs gibt. Das macht die Sache nicht leichter, wie ich nach zehn Jahren Erfahrung damit weiß. Denn in dieser Zeit verschlissen meine Kinder eine Menge davon. Der häufigste Grund für eine Neuanschaffung: Die Flaschen nahmen nach einiger Zeit seltsame Gerüche an, waren zerkaut oder undicht – oder alles zusammen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Contigo Swish

Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
Unser Favorit ist auslaufsicher, robust und geruchsneutral. Die Contigo Swish ist zwar aus Plastik, aber BPA-frei.

Die Contigo Swish ist unser Testsieger, weil sie ein hübsches Äußeres mit Auslaufsicherheit, Robustheit, Geruchsneutralität, Handlichkeit und einen bequemen Trinkschlitz vereint.

Eltern, die für ihre Kinder einen pflegeleichten und langlebigen Allrounder suchen und die Flasche vielleicht auch mal selbst mit zum Sport nehmen wollen, sind hier richtig. Und ihr Material – der neue Kunststoff Tritan – kommt ohne Weichmacher aus.

Einfach und gut

HoneyHolly Trinkflasche

Trinkflasche Test: Honeyholly Flasche
Macht genau, was sie soll: Hält dicht, rutscht nicht, bricht nicht, riecht nicht, lässt sich leicht reinigen und ist nicht zu teuer.

von 7 Lesern gekauft

Wenn Sie auf ein allzu buntes Äußeres verzichten können, bietet die HoneyHolly Trinkflasche alles, worauf es wirklich ankommt: Sie ist nicht zu groß und dank der rutschfesten Oberfläche sowie der Handschlaufe fällt sie bestimmt nicht runter. Das Reinigen ist ein sprichwörtliches Kinderspiel und wer sein Getränk gerne mit Eiswürfeln oder Früchten veredelt, dem hält das einsetzbare Sieb den Mund frei. Sogar Kohlensäure hält die geruchs- und geschmacksneutrale Flasche aus – nur beim Öffnen muss man ein bißchen aufpassen.

Light Metal

Sigg White Shark In The Dark

Test Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The Dark
Wiegt wenig, geht kinderleicht auf, aber der Clou ist der Deckel, der im Dunkeln leuchtet.

Keine Preise gefunden.

Wenn Sie lieber eine Flasche aus Metall möchten, dann ist die Sigg Kindertrinkflasche eine gute Alternative. Sie ist in über dreißig verschiedenen Designs zu haben – da findet jeder das Richtige. Ein weiteres Highlight ist der Deckel, der im Dunkeln leuchtet. Die Flasche ist schön leicht und sogar mit kohlensäurehaltigen Getränken immer noch dicht.

Da es sich um Metall handelt, verbeult die Flasche allerdings schnell und auch der Saugstutzen wird mit der Zeit unschön und eventuell undicht. Trotz allem ist die Sigg eine tolle Kindertrinkflasche.

Die Handliche

Nalgene Everyday OTF Kids

Eine praktische und ganz und gar auslaufsichere Trinkflasche ist die Nalgene Everday OTF Kids. Sie ist wie unser Testsieger aus Tritan und damit sehr leicht. Sie kann zum Reinigen einfach in die Spülmaschine gesteckt werden und dank der Griffmulden können auch kleine Kinder die Flasche gut halten.

Einen Haken gibt es aber: Die Handhabung ist aufgrund des Metallbügels nicht ganz einfach. Unsere Testkinder hatten Probleme die Flasche alleine aufzubekommen. Dafür hält sie mit diesem Verschluss aber garantiert dicht.

Vergleichstabelle

TestsiegerEinfach und gutLight MetalDie Handliche
Modell Contigo Swish HoneyHolly Trinkflasche Sigg White Shark In The Dark Nalgene Everyday OTF Kids Alfi isoBottlle II 720°DGREE uberBottle ion8 Auslaufsichere Trinkflasche Sportastisch Happy Fresh Epico Bottles Sports Emsa Kids CamelBak Kinder Eddy Klean Kanteen Sippy ZORRI Sport Trinkflasche Emil die Flasche Feijian Edelstahl-Wasserflasche Jack Wolfskin Kids Sport Bottle Sportastisch Fruity Star Pearl sports Getränkeflasche Sigg Viva One NUK Sports Cup Outdoor Dept Faltbare Wasserflasche Fizzii Schmetterling
Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo SwishTrinkflasche Test: Honeyholly FlascheTest Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The DarkTest Kindertrinkflasche: Nalgene Everyday OTF KidsTest Trinkflasche: Alfi isoBottlle IITest Trinkflasche: 720°DGREE uberBottleTest Trinkflasche: ion8 Auslaufsichere TrinkflascheTest Trinkflasche: Sportastisch Happy FreshTest Kindertrinkflasche: Epico BottlesTest Trinkflasche: Emsa Kinder-TrinkflascheTest Trinkflasche: CamelBak Kinder EddyTest Trinkflasche: Klean Kanteen SippyTest Trinkflasche: ZORRI Sport TrinkflascheTest Trinkflasche: Emil die FlascheTest Trinkflasche: Feijian Edelstahl-TrinkflascheTest Trinkflasche: Jack Wolfskin Kinder Sport TrinkflascheTest Trinkflasche: Sportastisch Fruity StarTest Trinkflasche: Pearl sports GetränkeflascheTest Trinkflasche: Sigg Viva OneTest Trinkflasche: NUK Sports CupTest Trinkflasche: Outdoor Dept Faltbare WasserflascheTest Trinkflasche: Fizzii Schmetterling
Pro
  • Mit Autoseal-Verschluss
  • Sehr gut im Langzeittest
  • Gute Trinkkontrolle möglich
  • Gute Haptik
  • Sinnvolle Abmessungen
  • Gummiert für sehr guten Halt
  • Handschlaufe & Siebgitter
  • Hält Kohlensäure
  • Viele Motive zur Auswahl
  • Deckel leuchtet im Dunkeln
  • Sehr leicht
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Sehr leicht
  • Viele Motive
  • Griffmulden für besseren Halt
  • Schöne Motive
  • Isoliert
  • Für heiße und kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Gute Haptik & sinnvolle Maße
  • Sicherung
  • Handschlaufe
  • Siebgitter
  • In vielen Farben erhältlich
  • Gute Haptik & sinnvolle Maße
  • Sicherung
  • Handschlaufe
  • Gute Füllstandsskala
  • In vielen Farben erhältlich
  • Siebgitter vorhanden
  • Ordentliche Skala
  • Sicherung
  • Gute Haptik
  • Keine schädlichen Inhaltsstoffe
  • Schön anzusehen
  • Motiv gut verarbeitet
  • Sehr leicht
  • Mit vielen Motiven erhältlich
  • Geruchsneutral
  • Hält dicht
  • In vielen Farben und Motiven erhältlich
  • Schönes Design
  • Aus Metall
  • Aufgeraute Griffmulden für besseren Halt
  • Einfach zu reinigen
  • Mit Reinigungsbürste
  • In vielen Farben erhältlich
  • Schadstofffrei, da aus Glas
  • Viele Farben zur Auswahl
  • Kann auch als Thermosflasche verwendet werden
  • Isoliert
  • Hält Kohlensäure
  • Mit Tauchsieb für Früchte
  • Seiten gummiert für mehr Halt
  • Leicht zu reinigen
  • Auslaufen unwahrscheinlich
  • Nette Designs
  • Sehr leicht
  • Faltbar
  • Sehr leicht
  • Sehr robust
  • Sehr leicht
Contra
  • Nicht für heiße und kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Verschluss lässt sich nicht gut reinigen
  • Design für Kinder etwas langweilig
  • Sicherung etwas labrig
  • Mittelmäßige Füllstandsskala
  • Füllmengen stimmen nicht ganz
  • Metall verbeult schnell
  • Saugstutzen mit der Zeit unschön und nicht mehr dicht
  • Metallbügel für Kinder schwer zu öffnen
  • Ungefederter Verschluss
  • Relativ schwer
  • Design für Kinder etwas langweilig
  • Kein Siebgitter
  • Teuer
  • Hält keine Kohlensäure
  • Glas kann schnell kaputt gehen
  • Hohes Gewicht
  • Silikonhülle leiert mit der Zeit aus
  • Teuer
  • Schwierig zu reinigen
  • Aus dem Strohhalm kommt zu wenig raus
  • Schlecht zu reinigen
  • Relativ teuer
  • Aus Aufsatz kommt zu wenig raus
  • Ungefederter Verschluss
  • Keine Sicherung
  • Hält keine Kohlensäure
  • Öffnung ist zu klein
  • Sehr schwer
  • Schlecht zu reinigen
  • Schwer
  • Riecht metallisch
  • Zu breit
  • Glatte Wände geben kaum Halt
  • Plastikhaube wirkt billig
  • Feder öffnet nicht richtig
  • Mundstück ist zu groß
  • Sehr breit
  • Seltsamer Aufbau
  • Schwierig zu reinigen
  • Unangenehme Haptik
  • Motiv billig aufgedruckt
  • Entgegen Produktversprechen nicht kohlensäurefest
  • Riecht stark nach Chemie
  • Fummliger Verschluss
  • Motiv billig aufgedruckt
  • Wasser schmeckte nach Plastik
  • Material ist sehr weich und verformt sich beim Halten
  • Nicht gerade günstig
  • Wasser schmeckt stark nach Chemie
  • Schwierig zu reinigen
Bester Preis

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Schotten dicht

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit bei einer Trinkflasche, aber das hilft nicht immer: Triefende Kindergartentaschen und – noch schlimmer – Schulranzen sind bekanntlich der Supergau im hektischen Familienalltag. Beruhigend: Alle Trinkflaschen in unserem Test hielten zumindest während der Testphase von drei Wochen dicht. Langzeiterfahrung haben wir darüber hinaus mit unserem Testsieger Contigo Swish.

Auf die Empfehlungen des Herstellers achten, dann bleibt die Flasche dicht

Seit einem Jahr benutzen die sieben und elf Jahre alten Testkinder Flaschen der US-Marke. Der Verkäufer im Fachgeschäft pries sie damals euphorisch an: »Die derzeit Besten auf dem Markt.« Und er hatte Recht. Es tropft nichts, das Getränk bleibt genau dort, wo es hingehört. Auch mit Sigg-Flaschen aus Aluminium machten wir jahrelang recht gute Erfahrungen. Allerdings leierte hier meist nach rund einem Jahr der Kunststoff-Trinkverschluss zum Drehen aus, und es begann zu tropfen. Zudem haben die meisten Flaschen aus Metall die Tendenz zu verbeulen, sodass irgendwann das Gewinde am Flaschenhals nicht mehr hundertprozentig schließt.

Generell sind oft alte oder schlecht verarbeitete Gummidichtungen verantwortlich für undichte Behälter. Auch das falsche Getränk kann die Flasche mit der Zeit anfällig machen. Deswegen raten viele Hersteller davon ab, Trinkflaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken zu befüllen. Bei Glasflaschen ist das aber kein Problem, wenn denn der Deckel mitspielt.

Kleine Materialkunde

Wo wir beim Thema wären: Aus welchem Material sollte die Flasche am besten bestehen? Aus Glas, Edelstahl, Aluminium oder Kunststoff?

Glas gilt als gesundheitlich absolut unbedenklich, ist aber empfindlich. Edelstahl kriegt ebenfalls gute Noten. Trinkflaschen aus diesem Material sind lebensmittelecht, rostfrei und enthalten in der Regel keine ungesunden Stoffe. Ihr größter Vorteil: Sie sind oft nicht so schwer wie Glasflaschen und dabei extrem stabil. Ihr Nachteil: Für Menschen mit Nickelallergie kommen sie nicht in Frage, denn Edelstahl enthält etwa zehn Prozent davon.

Aluminiumflaschen ähneln ihren Metallverwandten, mit einer Einschränkung: Aluminium wird in verschiedenen Studien kontrovers diskutiert als möglicher Verursacher von Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer. Beweise dafür gibt es aber nicht.

Kunststoffflaschen machten vor ein paar Jahren ebenfalls negative Schlagzeilen. Genauer gesagt ihr Bestandteil Bisphenol-A (BPA), ein Weich- bzw. Hartmacher, der sich vor allem bei höheren Temperaturen aus Plastik lösen und das weibliche Geschlechtshormon Östrogen beeinflussen könnte – eine Nachricht, die Eltern in Schockstarre versetzte.

Jedes Material hat Vor- und Nachteile

Deswegen verbannten viele Hersteller den Schadstoff aus ihrer Produktion. Unsere getesteten Kunststoffmodelle sind deshalb durch die Bank BPA-frei. Tritan, ein relativ neuer Kunststoff, ist nämlich eine interessante Alternative zu herkömmlichen Plastikflaschen. Er gilt als BPA-frei, geschmacksneutral, wärmebeständig, sehr stabil, leicht und spülmaschinenfest. Aber: Als noch recht junger Kunststoff bleiben Restzweifel, ob all seine Bestandteile tatsächlich harmlos sind.

Deutsche Behörden, wie etwa das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart, prüfen Trinkflaschen regelmäßig auf ihren Schadstoffgehalt. »Dabei gibt es immer wieder sensorische Auffälligkeiten«, sagte Sarah Stürenburg, Laborleiterin in der Abteilung Bedarfsgegenstände, der Zeitschrift »Ökotest«.

Das sei aber nicht immer bedenklich, so die Wissenschaftlerin weiter: »Trinkflaschen können auch durch oxidative Abbauprodukte, die dem Herstellungsprozess geschuldet sind, geruchlich und geschmacklich auffällig sein.« Diese würden aber teils durch gutes Ausspülen und Auslüften verschwinden. Allerdings: Sobald der Inhalt deutlich wahrnehmbar beeinträchtigt ist, verstoße die Flasche gegen rechtliche Vorgaben – und werde aus dem Verkehr gezogen.

Geschmackssache

Ganz unappetitlich wird’s, wenn Wasser oder Apfelschorle plötzlich nach Versuchslabor stinken. Igitt! Der Geschmack muss neutral sein. Punkt. Kunststoffflaschen haftet hier teils immer noch ein schlechter Ruf an – oft zu Unrecht: Denn während die Urmutter der Plastikmodelle noch roch wie ein Chemieunfall, werden heute zig qualitativ hochwertige Plastikflaschen komplett ohne Ekel-Eigengeschmack produziert.

Trotzdem sollte man auch sie vor dem ersten Gebrauch gut ausspülen. Oder am besten sofort in die Spülmaschine stecken, falls der Hersteller das erlaubt. Übrigens machten wir mit den als ach so geruchsneutral gepriesenen Edelstahl- oder Aluminiumflaschen nach längerem Einsatz unangenehme Erfahrungen: Sie begannen trotz regelmäßiger Reinigung meist irgendwann, ungelüftet-metallisch zu muffeln. Anscheinend sind wir mit diesem Eindruck nicht alleine, denn in Internet-Bewertungen taucht diese Kritik ebenfalls auf.

Trinkflaschen werden regelmäßig auf ihren Schadstoffgehalt hin überprüft. Trotz gesundheitlich unbedenklicher Tests kann eine Flasche trotzdem manchmal seltsam riechen oder geschmacklich auffällig sein. Dann einfach gut Ausspülen und Auslüften lassen!

Sauber bleiben

Damit Ihr Kind gerne an der Trinkflasche andockt, wechselt man den Inhalt unbedingt täglich. Und spült das Gefäß ebenso oft gründlich aus. Aus Hygienegründen – aber auch, um länger was von der Flasche zu haben. Besonders sauber kriegen Sie die Behälter – ordentlich in Einzelteile zerlegt – in der Spülmaschine. Vorausgesetzt das Produkt darf darin gereinigt werden. Allerdings nimmt auf diese Weise auch die Lebensdauer ab. Ohnehin raten die Hersteller der meisten Edelstahl- und Aluminiummodelle vom Einsatz der Spülmaschine ab.

Flaschen täglich reinigen, damit sich kein Schimmel bildet

Kontraproduktiv beim Putzen ist zu viel Zubehör. Erstens ist es nervig, jedes Mal alles abzumontieren und zweitens kriegt man Kleinteile mit Mini-Rillen und vielen Ecken schwerer sauber. Beim ersten Mal Reinigen oder Einfüllen stellt man außerdem schnell fest, wie wichtig eine relativ große Flaschenöffnung ist. Sonst hantiert man ständig mit Trichter.

Unser Hausfrauen-Tipp: Schaffen Sie sich zur Reinigung eine Flaschenbürste an. Außerdem lassen sich Kunststoffflaschen super mit unparfümiertem Chlorreiniger säubern und desinfizieren. Dann gibt es garantiert keinen Geruch, keinen Schimmel und keine Bakterien mehr. Einfach drei Viertel heißes Wasser und ein Viertel Chlorreiniger einfüllen, kurz einwirken lassen und mehrmals gründlich ausspülen, fertig.

Gegen Gerüche helfen Chlorreiniger oder auch Backpulver oder Haushaltsnatron.

Bei Metallflaschen fragt man besser vorab beim Produzenten nach, damit nicht das Metall angegriffen wird. Wer es aber lieber natürlicher mag, greift zu Backpulver oder Haushaltsnatron. Man streut etwa ein halbes Päckchen ein, füllt seine Flasche danach zu Dreiviertel mit warmem Wasser auf – fertig. Manche schwören auch auf Tabletten zur Gebissreinigung.

So haben wir getestet

Eine Auswahl aus dem Meer der Modelle zu fischen, ist in etwa so schwierig, wie die Suche nach dem Sieger-»Meeedchen« bei »Germany’s Next Topmodel«. Okay, ich übertreibe ein bisschen. Gottseidank gibt es bereits Websites rund um Trinkflaschen, an denen wir uns orientieren konnten.

Die Erklärung für den großen Infobedarf zu dem Thema, gerade bei Flaschen für Kinder: Es gibt zu viele, mit denen man nicht glücklich wird. Und die man deswegen schnell wieder ersetzen will oder muss.

Es gibt viele schlechte Trinkflaschen auf dem Markt

Natürlich haben wir uns auch bei Ökotest informiert. Allerdings mit magerem Erfolg, denn ihr Kindertrinkflaschen-Test stammt von 2013 – ziemlich veraltet. Hilfreicher war die Stiftung Warentest, die 2015 Trinkflaschen untersuchte. Hier wurden zwar nicht explizit Trinkflaschen für Kinder getestet, aber unser Testsieger war ebenfalls mit im Testfeld. Beim damaligen Test konnte sie nicht dicht halten, doch das können wir nicht bestätigen.

Bei unserem Test achteten die beiden »Versuchs«-Kinder auf die Dichte der Flasche, die Füllmenge, ihr Gewicht inklusive Getränk, ihre Optik, die Haltbarkeit und auf den Eigengeruch. Außerdem checkten sie, ob sie einfach zu öffnen und angenehm zum Trinken ist. Gut in der Hand musste sie auch noch liegen. Und natürlich prüften wir, ob die Modelle einfach zu reinigen und bequem zu befüllen sind.

Im Update haben wir neben den bunt bedruckten Kinderflaschen auch Modelle einbezogen, die sich eher als sportliche Begleiter präsentieren und auch mal von Mama und Papa zur nächsten Yogastunde mitgenommen werden könnten. Das macht sie aber keineswegs untauglich für Kinder – im Gegenteil, denn wie wir feststellten, haben solche Flaschen im Durchschnitt eine höhere Qualität als die Kinderflaschen. Auffällig war dabei, dass sich einige Modelle nur in Details voneinander unterscheiden und manche Bauteile fast oder sogar komplett identisch sind – wir würden uns nicht wundern, wenn sie vom selben Zulieferer stammen. Ihrer Funktion tut das aber keinen Abbruch.

Testsieger: Contigo Swish

Zugegeben: Die anderen Marken hatten gegenüber der Contigo Swish einen schweren Stand, weil die Testkinder dieses Modell seit einem Jahr täglich benutzen und wunschlos glücklich damit sind. Tatsächlich trog unser Gefühl nicht, dass diese 0,5-Liter-Flasche nur schwer zu toppen sein wird. Je mehr Modelle wir ausprobierten, umso heller strahlte die Contigo Swish. Wegen des Preis-Leistungsverhältnisses – aber auch sonst.

Testsieger

Contigo Swish

Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
Unser Favorit ist auslaufsicher, robust und geruchsneutral. Die Contigo Swish ist zwar aus Plastik, aber BPA-frei.

Das Hammerargument: Bei den jungen Testern war sie im Langzeittest bis jetzt absolut dicht. »Mit Abstand die beste Flasche, die wir je hatten«, so die einhellige Meinung der Kinder. Tatsächlich sehen die zwei Modelle aus wie neu, obwohl sie schon oft runtergefallen sind: Keine Dellen, keine Kalkablagerungen, keine Kratzer. Schimmel bildete sich auch nicht. Allerdings süffeln die Kinder daraus auch nur Leitungswasser. Und: »Die Contigo ist sehr bequem zum Trinken«, so das Lob der Prüfer.

Leicht, langlebig und geruchsneutral

Das dürfte an ihrem besonderen System liegen, das der US-Hersteller – das Label ist in den USA Marktführer bei Trinkflaschen – »Autoseal« nennt. Hat man Durst, muss man nur einen Knopf drücken. Dann öffnet sich der Trinkschlitz, der perfekt für einen Kindermund geeignet ist. Es geht nichts daneben, und trotzdem trinken die Kleinen viel.

Die Elfjährige rätselt: »Irgendwie kommt eine Menge raus, ohne dass ich es merke.« Hat man genug Flüssigkeit intus, lässt man den Knopf einfach los und die Flasche verschließt sich wieder. Tropfgefahr gleich null! Außerdem können selbst Kindergartenkinder den Behälter alleine mit einer Hand bedienen.

Die schlanke Flasche ist für kleinere Finger griffig, weil sie in der Mitte tailliert ist. Und als Kunststoffteil auch noch unschlagbar leicht. Trotz Plastik bemerkten die Kinder in all diesen Monaten nie einen unangenehmen Eigengeruch – weder an der Trinköffnung noch beim Getränk selbst. »Das Wasser schmeckt nicht nach Plastik, sondern eben nach … Wasser. Also gut«, so die Siebenjährige. Nur Alu- oder Edelstahlflaschen würden Getränke noch ein wenig frischer halten, befand sie.

Positiv aufgefallen ist den Kindern, dass die Flasche transparent ist und sie sehen können, wie viel noch drin ist. Das ist auch ein Vorteil für Eltern: Denn wir wissen sofort, ob unser Nachwuchs nach dem Kindergarten gleich vor Flüssigkeitsmangel umkippen wird.

Einfache Trink-Kontrolle

Ein weiteres Plus: Die Flasche verfärbt sich nicht und nimmt keine Gerüche auf – egal ob O-Saft oder kalter Kräutertee drin war. Das Design ist ebenfalls schön und zeitlos, so dass es Drei- bis 99-Jährigen, Jungs und Mädchen gleichermaßen gefällt. Wohl auch deshalb, weil es die Flasche in sechs angesagten Farbkombis gibt. Durchdacht ist der rutschfeste Gummiboden, der die qualitativ hochwertig verarbeitete Flasche standfest macht.

Kritik gibt es aber auch

Eigentlich ist diese Flasche ziemlich perfekt – bis auf drei Kritikpunkte:

  • Sie ist nicht für kohlesäurehaltige oder heiße Getränke geeignet.
  • Die Contigo Swish besteht aus Tritan, das keine Weichmacher enthält. Allerdings: Eltern, die Kunststoff generell kritisch oder ängstlich gegenüberstehen, sollten am besten zur Glasflasche greifen.
  • Der Autoseal-Verschluss der Flasche, den man nachkaufen kann, ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits megapraktisch und leicht zu bedienen. Andererseits schwer zu reinigen, übrigens als einziges Teil der Flasche. Trotzdem hatten wir mit zwei Flaschen in einem Jahr nie ein Problem mit Schimmel und Co.

Alternativen

Auch wenn die Contigo Swish für uns nicht zu toppen ist, gibt es auch ein paar andere Flaschen, die wir empfehlen können – zum Beispiel, wenn Sie keine Plastikflasche verwenden möchten oder ein erwachseneres Design bevorzugen.

Einfach und gut

HoneyHolly Trinkflasche

Trinkflasche Test: Honeyholly Flasche
Macht genau, was sie soll: Hält dicht, rutscht nicht, bricht nicht, riecht nicht, lässt sich leicht reinigen und ist nicht zu teuer.

von 7 Lesern gekauft

Bei der HoneyHolly Trinkflasche handelt es sich eher um eine Sport-Trinkflasche für ältere Kehlen, das wird schon am schlichten, einfarbigen Design klar. In Sachen Handhabung ist sie aber auch für Kinder problemlos geeignet, was nicht zuletzt an ihrer schlanken Form liegt. In der uns vorliegenden Variante mit 350 Millilitern hat sie ziemlich genau den Durchmesser einer Getränkedose und ist auch nur unwesentlich höher, es gibt aber auch noch größere Versionen. Außerdem ist sie in vielen verschiedenen Farben erhältlich, was verhindert, dass man den geliebten O-Saft versehentlich dem falschen Kind in den Schulranzen packt.

Der Körper besteht aus Tritan, riecht nach nichts und ist absolut geschmacksneutral. Schön ist auch die zusätzliche Gummierung in der Mitte, durch die die Flasche rutschfest ist und sich angenehm anfühlt. Für zusätzlichen Halt in Kinderhänden sorgt außerdem eine Handschlaufe – für die Pranken eines Erwachsenen ist sie aber viel zu schmal.

Der Deckel ist durch einen Schieberegler am Druckknopf gesichert, der das Öffnen verhindert. Das ist auch nötig, weil der Knopf ein wenig nach vorne herausragt und besonders im Rucksack ein Risiko wäre. Der Schieber hält, wirkt aber etwas wacklig und gibt nicht unbedingt Hoffnung in eine allzu lange Überlebensdauer.

Wem sein Wasser normal zu langweilig ist, der kann beispielsweise Früchte oder Eiswürfel in die Flasche werfen. Ein kleines Kunststoffsieb sorgt dann dafür, dass sie in der Flasche bleiben und keine Feststoffe das Mundstück verstopfen können. Wenn Sie es nicht brauchen, können Sie es mit einem Handgriff rausnehmen und bei Bedarf wieder einsetzen.

Füllt man kohlensäurehaltige Getränke ein, hält die Flasche dicht – allerdings sollte man beim Öffnen achtgeben. Beim Druck auf den Öffnungsknopf schoss unser Sprudel, begleitet von einem lauten Zischen, umgehend aus der Flasche. Die Luft erst langsam entweichen zu lassen, ist aufgrund des Aufbaus ziemlich schwierig.

Nicht sehr genau nimmt es der Hersteller mit dem Flüssigkeitshaushalt. Die aufgedruckte Skala ist zwar okay, aber unregelmäßig ausgezeichnet und aufgrund des mittigen Gummibalkens nicht durchgängig. Außerdem fasst die Flasche, die wir zum Testen hatten, angeblich 400 Milliliter. Da sich die Maße aber an der Unze (oz) orientieren, lag der oberste Maßstrich aber bei nur 380 Millilitern. Das ist zwar nicht die Welt, wer aber gesteigerten Wert auf eine genaue Trinkkontolle legt, könnte davon sehr genervt sein.

Light Metal

Sigg White Shark In The Dark

Test Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The Dark
Wiegt wenig, geht kinderleicht auf, aber der Clou ist der Deckel, der im Dunkeln leuchtet.

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Die siebenjährige Testerin beurteilt die hochwertig verarbeitete Sigg Kindertrinkflasche aus der Schweiz als »richtig gut«. Bei der Stiftung Warentest konnte eine Sigg-Flasche sogar den ersten Platz belegen.

Vor allem gefiel der Testerin das hübsche, kindliche Motiv. Auch wenn sie – hätte sie die Wahl gehabt – statt des Hais doch lieber das Einhorn ausprobiert hätte. Nun ja, unter den 31 Motiven haben Kinder ja auch die Qual der Wahl. Einen ganzen Fels im Brett hatte dieses Modell bei den Testkindern allein schon wegen seines hellgelben Deckels, der im Dunkeln wie ein Leuchtstern strahlt: »Echt cool«.

Die Sigg ist zudem ein Leichtgewicht. Und das auch mit den rund 400 ml, die man einfüllen kann. Ein weiteres Pro: »Wegen dem kühlen Metall bleibt das Getränk länger frisch und das Wasser schmeckt lecker«, lobt die Siebenjährige. Auch das schmale, weiße und nachkaufbare Saugstück aus angenehm stabilem Kunststoff ohne BPA empfanden die jungen Prüfer als bequem. Es floss genau die richtige Menge Wasser heraus und nichts roch nach Chemie.

Allerdings hatte die Siebenjährige beim ersten Gebrauch ein Problem, wie sie die Flasche aufbekommen sollte. Mit Hilfe ihrer Freundin erkannte sie, dass sie nur den Verschluss in Pfeilrichtung drehen musste. Und wieder zurück, damit sie dicht hielt. Das blieb sie während unserer Testphase auch zuverlässig. Sogar kohlensäurehaltige Getränke machen ihr nichts aus.

Aus früherer Erfahrung mit älteren Sigg-Modellen weiß ich aber, dass der Drehverschluss nach häufigem Gebrauch »ausleiern« kann und so – wenn’s blöd läuft – undicht wird. Auch die Anfälligkeit für Beulen kann dazu führen, dass sich das Gewinde verzieht und der Drehverschluss nicht mehr exakt einrastet. Außerdem zerkauen Kinder das Plastiksaugstück mit der Zeit – was ebenfalls porös macht und nicht besonders appetitlich ist.

Positiv fiel uns im Test auf, dass Gerüche von Orangensaft oder Apfelschorle nach der Reinigung nicht im Aluminium oder dem Plastik-Trinkhals haften blieben. Leider weiß ich aber auch aus meiner langen Liacon mit Alu- oder Edelstahlflaschen, dass sie nach einigen Monaten im täglichen Gebrauch muffig-metallisch riechen können. Denn – und hier kommt das große Aber – ihre Flaschenöffnung fällt sehr schmal aus.

Man kommt mit Schwamm oder Spültuch nicht rein. Da hilft nur noch die extra angebotene Sigg-Reinigungsbürste und die Einhaltung der Empfehlungen des Schweizer Herstellers, nach jedem Gebrauch alles heiß auszuspülen, offen trocknen zu lassen und sie so auch aufzubewahren.

Unpraktisch ist, dass man die Aluminiumflasche nicht in die Spülmaschine stellen darf, da sich sonst ihre Beschichtung lösen könnte. Übrigens besteht diese aus EcoCare, einem Kunststoff, der resistent gegen Säure und geschmacksneutral sein soll. Bei der Alu-Variante kommt das Getränk also doch wieder mit Plastik in Berührung. Außerdem ist Aluminium ebenfalls umstritten.

Die Handliche

Nalgene Everyday OTF Kids

Die Nalgene Everday OTF Kids weist Ähnlichkeit zum Testsieger auf: Die Flasche ist ein US-Produkt und besteht aus Tritan. Es gibt sie ebenfalls in verschiedenen hübschen Outfits, man kann zwischen mehr als 40 Modellen wählen.

Nur der unförmige Bügeldeckel gefiel unseren Testern gar nicht. Gut fanden wir dagegen, dass die Flasche nicht nach Plastik riecht und Getränke daraus okay schmecken. Auch Saftgerüche blieben nach der Reinigung nicht haften.

Ebenfalls erfreulich: Das stabile, hochwertige Produkt ist mit seinen knapp 100 Gramm ein Leichtgewicht. Seine schlanke, niedrige Form sowie die beiden Griffmulden machen es Minis leicht, die Flasche festzuhalten. Dank ihrer großen Öffnung ist es leicht, sie aufzufüllen – und zu reinigen, zumal alle Teile einfach in die Spülmaschine gesteckt werden können.

Warum die Nalgene trotzdem nicht das Rennen machte? Weil sie einen Haken hat: Den unhandlichen Metallbügel. An sich haben es die Hersteller ja gut gemeint mit dieser OTF-Technik, einem Einhand-Druckverschluss mit zusätzlicher Sicherung mit Metallbügel. Tatsächlich erweist sich das Ding auch als wirklich dicht.

Das Blöde ist nur: Drei- bis Vierjährige kriegen den Deckel meist nicht auf. Zudem besitzt der Trinkschnabel ein relativ großes Loch, sodass der Flascheninhalt teils in einem Riesenschwall nach draußen drängt. So geschehen bei der siebenjährigen Produkttesterin. Ihr fiel die geöffnete Flasche aus Versehen um – und ihre komplette Jacke war nass. Da nützt die beste Abdichtung nichts!

Außerdem getestet

Die Alfi Isobottle II war uns mit seinem knuffigen Motiv auf Anhieb sympathisch, auch wenn die Darstellung possierlicher Waldtierchen mehr an kühlere Jahreszeiten erinnert und so gar nicht zur gerade vorherrschenden sommerlichen Hitze passen möchte. Wem sie weniger gefällt als uns, der kann auch noch andere Motive wählen.

Wie der Name schon vermuten lässt, kann die Isobottle isolieren und erinnert dabei an bekannte Isolierflaschen, in denen man sich seit jeher Kaffee und Tee warm hält. Die Flasche ist aus Metall und dementsprechend nicht die allerleichteste, übertreibt es in Sachen Gewicht aber auch nicht. Was die Form angeht, ist sie etwa so breit wie eine Getränkedose, aber deutlich höher. Damit passt sie in übliche Getränkehalter, was praktisch ist, wenn man sie beispielsweise mal mit auf eine Fahrradtour nehmen möchte.

Der Deckel wird aufgeschraubt und hat eine stabile, aufklappbare Kappe als Abdeckung. Die muss man per Hand öffnen, denn gefedert ist sie nicht – ein lässiges Öffnen mit einer Hand ist also nicht möglich. Unter dem Deckel kommt ein Nuckel-Mundstück zum Vorschein, dass mit einer leichten Drehung gegen den Uhrzeigersinn geöffnet und in die entgegengesetzte Richtung wieder geschlossen wird. Gut finden wir, dass man den Deckel nicht schließen kann, wenn das Mundstück offen ist. Dadurch merkt man gleich, wenn man mal vergessen hat, alles wieder richtig zuzudrehen.

Dreht man das Mundstück, wenn es bereits in Trinkposition ist, noch ein Stückchen weiter, kann man es komplett abnehmen, um es zu reinigen. Der Widerstand ist dabei genau richtig, sodass Kinder es nicht aus Versehen abbauen, man aber auch kein Brecheisen braucht, wenn man es mal sauber machen will. Das geht übrigens sehr komfortabel, denn alle Teile sind spülmaschinenfest.

Auch Kohlensäure hat die Alfi-Flasche mit Bravur gemeistert. Aufgrund der relativ schmalen Öffnung entwich das Gas mit einem sanften »Puff«-Geräusch, ohne überzuschäumen.

720°DGREE uberBottle

Test Trinkflasche: 720°DGREE uberBottle

Keine Preise gefunden.

Die Uberbottle von 720°Dgree ist gar nicht übermäßig besonders, aber eben auch nicht übertrieben schlecht. Die Flasche erinnert in weiten Zügen an die HoneyHolly Trinkflasche. Kopfteil und Körper sind sehr ähnlich, letzterer muss allerdings auf die zusätzliche Gummierung verzichten. Schön ist, dass sich die Handhabung selbst ohne die zusätzliche Gummierung oder Struktur recht rutschfest gestaltet. Unsere Version ist auch etwa gleich groß wie die HoneyHolly. Auch die bekannte Handschlaufe ist wieder mit von der Partie.

Den Füllstand kann man an der sehr guten Messskala auf der Rückseite ablesen, die auf den halbtransparenten Kunststoff aufgedruckt ist. Sie ist in Schritte von 50 Millilitern unterteilt – das lässt eine ziemlich genaue Kontrolle über das Trinkverhalten zu.

Der Deckel verlässt sich auf bewährte Standardbauteile und ist baugleich zu einigen anderen Modellen, die wir im Test hatten. Einen Innovationspreis gewinnt 720°Dgree damit zwar nicht, das ist aber kein Nachteil, weil der 0815-Deckel alle Anforderungen ziemlich gut erfüllt: Im Inneren ist kein Schnickschnack, sondern nur klare, leicht erreichbare Formen, was das Reinigen sehr einfach macht und man damit sicher sein kann, dass keine Reste hängen bleiben.

Das Mundstück ist nicht zum Nuckeln, sondern zum Kippen – es ist einfach ein normaler, etwa 7 Millimeter breiter Ausgussstutzen. Etwas weiter hinten befindet sich ein kleines Loch, damit Luft in die Flasche nachziehen kann, während man trinkt – bei großem Durst kann man somit theoretisch die ganze Flasche in einem Zug leeren. Klappt man den Deckel runter, verschließen kleine Gummidichtungen im Deckelinneren die beiden Öffnungen absolut sicher.

Auf geht die Flasche ganz einfach: Ein kurzer Druck auf die Taste an der Vorderseite, schon springt der Deckel auf – einer Feder im Gelenk sei Dank. Damit das nicht unabsichtlich passieren kann, hat die Uberbottle eine kleine Plastikschnalle am Schalter. Klappt man die nach oben, bleibt der Deckel zu und der Rucksack trocken. Leider ist die Uberbottle auch damit nicht gegen Kohlensäure gefeit.

ion8 Auslaufsichere Trinkflasche

Test Trinkflasche: ion8 Auslaufsichere Trinkflasche

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Die ion8 Trinkflasche mit dem originellen Namen »Auslaufsichere Trinkflasche« ist so gut wie komplett baugleich zur 720°Dgree Uberbottle, weshalb wir die Beschreibung an dieser Stelle kurz halten können: Der komplette Kopfteil samt Mundstück ist exakt der gleiche, die Messskala für den Füllstand ist haargenau gleich und die Handschlaufe ist nicht nur vorhanden, sondern auch auf die gleiche Weise befestigt und sogar das Muster ist das gleiche – hier ist sie allerdings groß genug, dass auch erwachsene Hände durch passen. Wie schon die Uberbottle hält die ion8 Trinkflasche keine Kohlensäure.

Das Zünglein an der Waage, dass der ion8 abgeht, ist das fehlende Sieb, um Eiswürfel und sonstige Feststoffe vom Mundstück fernzuhalten. Außerdem gibt es die Uberbottle in einer Größe mehr als die ion8. Das war’s aber auch schon mit den Unterschieden.

Sportastisch Happy Fresh

Test Trinkflasche: Sportastisch Happy Fresh

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Die Sportastisch Happy Fresh reiht sich nahtlos in die Reihen der standardisierten Tritan-Sportflaschen ein und hakt noch einmal die Checkliste ab: Die Handschlaufe mit dem charakteristischen Muster ist wieder dabei, die Skala ist sehr ähnlich wie die auf der Uberbottle, der Deckel ist der gleiche wie bei Uberbottle und ion8 und Material sowie Form sind gleich. Wie schon die HoneyHolly Trinkflasche kommt die Sportastisch Happy Fresh mit einem Sieb, um Feststoffe vom Ausguss fernzuhalten. Immerhin hat das eine etwas andere Form, tut aber auch nichts anderes.

Warum die Sportastisch-Flasche im Vergleich zu den anderen so teuer ist, erschließt sich uns deshalb nicht und sorgt dafür, dass wir einem der Konkurrenz-Klon-Kanister den Vorzug geben.

Epico Bottles Sports

Das größte Plus der Epico Bottles Sport: Sie ist aus Glas und enthält garantiert keine schädlichen Stoffe. Mit ihr gehen Eltern auf Nummer sicher.

Rein optisch ist sie ein Favorit der Testkinder – wegen der pinkfarbenen Silikonhülle, die es auch in hübschem Jadegrün gibt und die die 0,55-Liter-Glasflasche vor Bruch schützt. Die Kids konnten sich dank der Sichtfenster außerdem die Flüssigkeitsmenge gut einteilen. Und ein weiteres Lob: »Mein Getränk blieb immer schön frisch und muffelte nie.«

Übrigens schaden dieser Flasche auch warme Getränke nicht, denn ihr Borsilikatglas ist hitzeresistent. Selbst wenn es einfachere Lösungen als den Drehverschluss gibt, bekamen die Tester das Modell problemlos auf und zu. Wir empfehlen die lange und handliche Flasche mit der praktischen Halteschlaufe dennoch eher für ältere Kindergartenkinder, da die Öffnung etwas groß ist – und nicht ganz so bequem zum Trinken. »Ich finde die Flasche zu schwer«, bemängelt die Elfjährige.

Wo wir gleichzeitig bei ihrem größten Minus angekommen wären: Sie ist aus Glas. Neben ihrem Gewicht ist sie naturgemäß zerbrechlich. Zwar schützt die Silikonhülle vor Unfällen, aber zum Reinigen muss man sie jedes Mal aus ihrem Überzug schälen. Gerade mit nassen Händen besteht die Gefahr, dass sie einem leicht aus der Hand flutscht und man dann im Scherbenhaufen steht.

Außerdem nervt mich die elastische Hülle, denn ich muss sie mühsam zum Saubermachen aus- und danach wieder anziehen. Das kostet Zeit. Außerdem verlor eben jener Überzug gleich nach der ersten Reinigung Spannkraft und Passform und schlabbert seitdem unschön am Flaschenkörper herum.

Die Emsa Kids macht vieles richtig, besonders in Sachen Verarbeitung: Im Gegensatz zur Konkurrenz bei NUK und Sigg ist hier offenbar nicht das ganze Budget in nutzlose Filmlizenzen geflossen, sondern in Material und Druck. Beide sind nämlich tadellos und an Motiven mangelt es auch nicht – da können wir auch wunderbar damit leben, dass auf unserem Modell einfach nur »Pirates« steht und nicht »Fluch der Karibik«.

Oben auf der Flasche sitzt ein Kopfteil aus stabilem Kunststoff, der Körper ist aus Tritan. In Trinkposition wird das Mundstück mit Nuckelnippel wie schon bei der Alfi Isobottle II gegen den Uhrzeigersinn gedreht, rote Pfeile lassen einen auch gleich die Richtung wissen, in die gedreht werden soll. Leider lässt sich das Stück nicht vom Rest lösen, womit wir zu einem Problem kommen:

Wirft man von unten einen Blick ins Kopfteil, kann man vor seinem geistigen Auge schon die Bakterienkulturen wachsen sehen, denn das ganze Ding besteht praktisch nur aus Vertiefungen, Rillen, Löchern, Spalten und Fugen. Das bekommt man nichtmal mit Wattestäbchen und sehr viel Geduld sauber. Will man die Flasche nicht nach zweimal Benutzen schon wegwerfen oder jedesmal in einem Chlorbad versenken, ist eine solche Fehlkonzeption ein unverzeihlicher Fauxpas. Schade!

CamelBak Kinder Eddy

Die CamelBak Kinder Eddy ist eine solide, geruchsneutrale, zierliche Kindertrinkflasche aus Tritan, die auch kleine Kinder problemlos öffnen können. Das wichtigste: Sie hielt im Test dicht. Der US-Hersteller garantiert dafür allerdings nur, solange sie nicht mit kohlensäurehaltigen Getränken gefüllt wird.

Toll finden wir auch, dass Kinder ihr Lieblingsdesign wählen können, denn die Flasche gibt es in vielen Farben und Motiven. Warum Eddy dennoch nicht zu unseren Favoriten zählt? Wegen seines Strohhalms aus medizinischem Silikon, aus dem – laut Kinder – »einfach zu wenig rauskommt« und der sich beim Trinken nicht besonders angenehm anfühlt.

Schwer zu reinigen ist er außerdem auch und erfahrungsgemäß wird er recht schnell zerkaut. Immerhin kann man ihn nachkaufen. Dann ist er aber fast so teuer wie eine neue Flasche. Naja.

Klean Kanteen Sippy

Zunächst war ich ziemlich angetan von der angesagten Klean Kanteen Sippy im Edelstahl-Outfit. Die Flasche kommt im schicken Vintage-Look daher und wirkt hochwertig. Außerdem soll sie laut Ökotest von 2013 schadstofffrei sein. Gute Voraussetzungen eigentlich, wenn die Flasche nicht ein paar wirkliche Nachteile hätte: So roch der Kunststoff-Trinkaufsatz anfangs leicht nach Plastik.

Außerdem nervt ihre Plastikkappe, die man zum Trinken jedes Mal ab- und wieder dranmachen muss – ein lästiges Zusatzteil, das Gefahr läuft, verloren zu gehen. Doof auch, dass die Testkinder an der Flasche zuzeln mussten wie an einer Weißwurst, um ihren Durst zu stillen: Aus dem grünen Schnabelaufsatz mit den winzigen Löchern kriegten sie viel zu wenig raus.

Das alleine wäre kein Grund zur Abwertung, denn man kann einen altersgerechteren Trinkaufsatz kaufen, den Sport Cap 2.0 – vor dem dann aber selbst der Hersteller warnt, er sei »nicht dicht«. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht – immerhin gehört die Flasche zu den Teuersten.

ZORRI Sport Trinkflasche

Test Trinkflasche: ZORRI Sport Trinkflasche

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Die Zorri Sport Trinkflasche ist vielleicht die hygienischste Flasche im Test. Das liegt zum einen an ihrem simplen Aufbau, zum anderen kommt sie von Haus aus mit einer Reinigungsbürste – bzw. einer Art Schwamm am Stiel. Auch sonst setzt die einfarbige, halbtransparente Tritanflasche auf simple Formen und man kommt überall gut hin, Ritzen und Fugen gibt es so gut wie gar keine. Das Mundstück bildet ein Ausgussstutzen mit recht großem Durchmesser, der für Kinder vielleicht etwas zu breit ist.

Der Verschluss im Deckel wird feder- und tastenlos per Hand aufgeklappt und sitzt sehr fest – zu fest, dass ein Kind ihn gut aufmachen kann. Auf der anderen Seite erfüllt der stramme Verschluss auch einen Zweck, denn eine zusätzliche Sicherung hat die Zorri-Flasche nicht. Löblich sind die aufgerauten Griffmulden, dank denen sich die Flasche gut halten lässt. Wieder dabei sind außerdem alte Bekannte, wie eine Füllstandsskala in 50-Milliliter-Schritten und eine Halteschlaufe mit dem gleichen Muster, das wir schon von HoneyHolly, 720°Dgree, ion8 und Sportastisch kennen. Auch ein Sieb ist hier wieder im Gepäck.

Emil – die Flasche punktet zwar mit schadstofffreiem Glas, begeistert uns ansonsten aber wenig. Der Grund? Sie ist mit über 300 Gramm ein echtes Schwergewicht, und der dick mit Bio-Baumwolle gepolsterte Flaschenbauch lässt sich nur mühsam von kleinen Händen umgreifen.

Den Schraubverschluss der Flasche kriegen ältere Kinder zwar einigermaßen auf, aber Dreijährige dürften damit ihre Schwierigkeiten haben. Ein weiteres Minus: Emil – die Flasche lässt sich extrem schlecht reinigen, ihre Öffnung ist mini. So schüttete ich öfter das Getränk auf den Stoff, als ich es einfüllte.

Obernervig, vor allem bei Saft! Also pulte ich von da an jedes Mal die Flasche aus ihrer Hülle und füllte die Flüssigkeit mit einem Trichter ein. Da kommt Freude auf, besonders in der morgendlichen Hektik! Außerdem steigert dies das Bruchrisiko der Glasflasche.

Feijian Edelstahl-Wasserflasche

Test Trinkflasche: Feijian Edelstahl-Trinkflasche

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Ein ähnliches Schwergewicht und ebenso teuer wie Emil ist die garantiert bruchsichere Feijian Edelstahl-Trinkflasche. Allerdings kann sie noch etwas mehr. Der hübsche Behälter, erhältlich in sechs Bonbonfarben, leistet Familien auch als doppelwandige und vakuumisolierte Thermosflasche gute Dienste, weil sie Getränke acht Stunden lang warmhalten kann.

Leider riecht das Produkt metallisch und fällt ziemlich groß und lang aus, was es für Kinder unhandlich macht. Der Schraubverschluss bereitet kleineren Kindern Schwierigkeiten, wenn er zu fest zugedreht wurde. Auch die Trinköffnung ist für Dreikäsehochs etwas zu breit – zur gründlichen Reinigen dann aber wieder zu schmal, zumal die Flasche nicht in die Spülmaschine darf.

Jack Wolfskin Kids Sport Bottle

Test Trinkflasche: Jack Wolfskin Kinder Sport Trinkflasche

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Die Jack Wolfskin Kids richtet sich gemäß des Namens an Kinder, unserer Meinung nach ist sie aber gerade für kleine Mitmenschen kaum geeignet. Das liegt daran, dass der Durchmesser recht groß ist – zu groß für Kinderhände. Die Oberfläche des Metallkörpers ist auch noch ziemlich glatt und macht so einem sicheren Halt einen zusätzlichen Strich durch die Rechnung. Beim Mundstück aus Plastik setzt sich der Eindruck fort, denn der Ausguss ist riesig und abgeflacht. Das sorgte dafür, dass sich selbst eine unserer erwachsenen Testerinnen versehentlich beim Trinken ankippte – zum Glück nur mit Wasser.

Auch der Deckel macht nicht gerade einen wertigen Eindruck. Er ist zwar gefedert und hat eine Sicherung, aber der Verschluss ist schwerfällig, wodurch er nicht einhändig geöffnet werden kann, obwohl der Aufbau es eigentlich zulassen sollte. Füllt man kohlensäurehaltige Getränke in die Flasche, wird aus dem Makel eine Tugend, weil bei einem leichten Druck das Gas entweichen kann, ohne dass das Getränk überschäumt. Das ist zwar vom Hersteller sicher nicht so gedacht, funktioniert hat es trotzdem. Geschlossen bleiben auch sprudelnde Getränke da, wo sie hingehören – in der Flasche. Schön ist auch, dass sie isoliert.

Sportastisch Fruity Star

Die Sportastisch Fruity Star fällt schon durch ihre Funktion aus der Reihe: In ihrem Inneren kann man einen Hohlkörper versenken, den man davor mit allerlei geschmacksgebenden Früchten und Kräutern befüllen kann. Das braucht natürlich Platz und dementsprechend ist die Fruity Star mit ihren ausladenden Maßen nicht wirklich eine Trinkflasche. Damit man sie nicht sofort fallen lässt, hat der geruchlose Tritankörper Griffmulden, die auf einer Seite aufgeraut und auf der anderen sogar zusätzlich gummiert sind. Das ist auch nötig, denn die Flasche ist alles andere als handlich – und für Kinder gleich komplett ungeeignet.

Der Deckel erinnert an die Gegenstücke von ion8 und Konsorten, unterscheidet sich aber in einigen Details, wie etwa der Drahtschnalle zum Verschließen, und ein paar deutlicheren Eigenheiten, wie der großen Öffnung zum Ausschütten und dem fehlenden Loch zur Luftzufuhr. Am Ende ist die Sportastisch Fruity Star keine schlechte Flasche, dient aber einem ganz anderen Zweck als die restlichen Modelle im Testfeld. Wer sich gerne im Garten entspannt, ohne sich sorgen zu müssen, dass Wespen es sich in seinem aromatisierten Wasser gemütlich machen, kann mit der Fruity Star sicher seine Freude haben. Sie täglich mit zur Schule nehmen will man aber nicht.

Pearl sports Getränkeflasche

Auch die Pearl sports Trinkflasche hat einen, nun, sagen wir mal »originellen« Aufbau. Statt eines normalen Mundstücks oder eines Ausgussstutzens, wie man ihn bei praktisch allen anderen Flaschen findet, setzt die Pearl Trinkflasche auf eine Kombination von Strohhalmen aus Silikon.

Will man die Flasche verschließen, klappt man den Deckel zu, wobei ein Plastikstück im Inneren den Halm wie auf einem Amboss ablegt und zuklemmt. Leider kann man den Deckel nicht zusätzlich sichern, dank der obskuren Strohhalmkonstruktion läuft aber im Normalfall sowieso nichts aus, denn dazu müsste man daran saugen.

Leider verschweigt der Hersteller, aus was die Flasche genau besteht. Lediglich das Material des Strohhalms ist bekannt: Silikon. Der Körper selbst besteht aus »BPA-freiem Kunststoff« – nähere Infos sucht man vergeblich. Wir können nur sagen, dass es sich um geruchloses, relativ hartes Plastik handelt, womöglich um Tritan. Die Trinkflasche hat eine Skala für den Füllstand, die aber nicht bis ganz oben geht, sondern bei etwa 60 Prozent der Flaschenhöhe einfach aufhört und auch darunter nur bei 250 und 500 Millilitern Markierungen hat – so hätte man sich das ganze auch gleich sparen können. Für Kinder eignet sich die Flasche bestenfalls mittelmäßig, dafür ist sie zu breit. Wie heiß die Kids auf die transparent-einfarbige Aufmachung sind, lassen wir einfach mal dahingestellt.

Den positiven Eindruck, denn wir von ihrer Metallflasche hatten, hat Sigg mit der Viva One wieder gründlich zunichte gemacht – die Flasche wirkt in jeder Hinsicht billig. Das fängt beim Deckel an, der oft nicht gleich aufgeht, weil der Knopf klemmt. Immerhin kann man ihn sichern, der zuständige Schieber hakt aber ebenfalls gerne. Dass der Ausgussstutzen für eine Kinderflasche zu groß ist, fällt da kaum noch ins Gewicht.

Der schlechte Eindruck setzt sich beim Flaschenkörper fort, denn der ist nicht nur zu breit, sondern fühlt sich auch noch richtig eklig an, denn er ist leicht klebrig. Es kommt einem vor, als wäre die Viva One von einer Art Wachsschicht bedeckt. Wir hatten jedesmal den Drang, uns die Hände zu waschen, nachdem wir das Ding angefasst hatten. Aufgedruckt waren bei unserem Modell die Fische aus dem Disney-Film »Findet Dorie«. Die Druckqualität ist schlecht und man spürt die Schicht mit dem Motiv deutlich, wenn man über die Oberfläche fährt. Es ist abzusehen, dass es nicht auf eine längere Nutzung samt Reinigung in der Spülmaschine ausgelegt ist. Uns wäre lieber gewesen, wenn Sigg in bessere Materialien bzw. deren Verarbeitung investiert hätte, anstatt das Geld in die Filmlizenz zu stecken.

Schlichtweg eine Frechheit ist die Behauptung des Herstellers, die Viva One wäre kohlensäuresicher. Auf dem Deckel prangte sogar noch prominent ein kleiner Aufkleber, der einen grünen Haken neben den Lettern »CO2« zeigt. Wir haben das ausprobiert und mussten feststellen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht: Schon beim ersten Schütteln schäumte unser Wasser sofort aus allen Seiten der geschlossenen Flasche heraus und wir hatten leichte Bedenken, sie überhaupt nochmal zu öffnen. Zum Glück war es nur Wasser, sonst hätten wir anschließend erstmal gründlich die Küche putzen dürfen.

Die NUK Sports Cup ist nach der Sigg Viva One schon die zweite Flasche, bei der das Budget nach dem Mieten der Disney-Lizenz offenbar ausgeschöpft war, das Motiv war hier allerdings Minnie Maus. Neu gekauft riecht die Flasche erstmal streng nach Chemielager, was zum Glück nach gründlichem Auswaschen und einigen Tagen Auslüftens aufhörte. Der Plastikdeckel hat eine Art Halterungsclip, bei dem wir nicht verstehen, welchen Zweck er erfüllen soll, aber sei’s drum – immerhin stört er nicht.

Was allerdings stört, ist dass das Mundstück nur mit einiger Kraft herausgezogen werden kann. Das mag zwar Auslaufen verhindern, ist aber für ein Kind viel zu schwergängig und sorgt dafür, dass Mami und Papi dem Spross für jeden Trinkvorgang erst das Mundstück vorbereiten müssen. Den passenden Abschluss bildet eine dünnwandige Plastikkappe, die an die Schalen aus Überraschungseiern erinnert. Dessen ansteckbares Befestigungsband, das ebenfalls aus dünnem Platik besteht, wird mit einer Art Druckknopf am Rest des Kopfteils befestigt, hält dabei aber nicht richtig – Verlieren und Verschleiß sind da vorprogrammiert.

Outdoor Dept Faltbare Wasserflasche

Test Trinkflasche: Outdoor Dept Faltbare Wasserflasche

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Unser erster Eindruck von der BPA-freien Faltflasche aus Silikon von Outdoor Dept »Das Wasser schmeckt richtig nach Plastik. Igitt«, kritisierte der siebenjährige Tester. Ganz ehrlich: Außer ihrer Faltbarkeit, Unzerstörbarkeit, ihrem Fliegengewicht und dem poppigen Design ließen die jungen Tester kein gutes Haar an ihr.

Ein paar O-Töne gefällig? »Ich finde sie zu schwabbelig, ich kann sie kaum halten. Und sie ist mir zu hoch« – »Sie hat eine viel zu große Öffnung. Da habe ich neulich aus Versehen gleich Wasser über meine Jacke geschüttet.« – »Der Drehverschluss wird viel zu fest. Deshalb konnte ich ihn kaum öffnen.« – »Als die Flasche noch voll war, habe ich sie aufgeschraubt und – weil sie so schwabbelig ist – aus Versehen draufgedrückt. Da schwappte sofort das ganze Wasser oben raus.«

Ein gutes Wort will ich doch noch für sie einlegen. Man kriegt sie dank ihrer Riesenöffnung easy sauber. Aber selbst das gilt nur eingeschränkt, denn nach dem Ausflug in der Spülmaschine bekommt sie innen helle Flecken, was nicht so prickelnd aussieht.

Fizzii Schmetterling

Gar nicht in Frage kommt für uns die Fizzii Schmetterling Trinkflasche aus der Schweiz, auch wenn sie auf Amazon fast nur gute Bewertungen absahnt. Wir fragen uns, warum. Denn die Kunststoffflasche ohne Weichmacher riecht sehr stark nach Chemie – selbst nach mehrmaliger Reinigung.

Und zum Saubermachen ist sie wegen ihrer Mini-Öffnung auch nicht der Hit. Da kann sie noch so dicht, spülmaschinenfest, leicht und bruchsicher daherkommen und in deutschen Laboren getestet worden sein. Wenn das Wasser nicht schmeckt, nützt alles nicht.

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Kommentare

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Mutti von 2
Mutti von 2

War eigentlich auch Contigo Fan, aber leider sieht es da mit Ersatzteilen nicht so toll aus. Durch Stürze ist bei inzwischen zwei Flaschen der weiße Ring um den Taster gebrochen, bekommt man leider nicht nach, sondern muß den gesamten Deckel neu kaufen, also recht viel Müll für ein Miniteil. Habe von anderen Eltern von ähnlichen Problemen gehört.

Sabrina Zumsteg
Sabrina Zumsteg

Wir lieben unsere plastikfreie Pura

Kirsten Römer
Kirsten Römer

Nalgene everyday , selbst Kohlensäurehaltiges bleibt drin. Und man kann sie gut reinigen.

Tanja Palm
Tanja Palm

Wir haben die grosse fizzy Flasche es gehen ca 700ml rein und auch bei Kohlensäure ist sie dicht warme Getränke auch kein Problem, tolle Motive Verschluss kann auch einzeln nachgekauft werden und sie ist spülmaschinen geeignet und kein plastikgeschmack nach einem Jahr
Wir lieben sie
P.s haben glaub auch alle möglichen Flaschen ausprobiert

A. H.
A. H.

Wir haben auch eine Fizzy und ich finde, sie ist schlecht zu reinigen. Spülmascheinenfest ist sie, ja, aber der Sauger wird nicht richtig sauber. Selbst von Hand iost es nicht ganz einfach, weil die Rillen hoch reichen bis in den Teil des Saugers, den man nicht abschrauben kann.

Romina Milke
Romina Milke

Kann ich nur bestätigen! Bin super zufrieden mit der Flasche

Roberta Dominke-Rausch
Roberta Dominke-Rausch

Also selbst unser knapp zweijähriger kann den Verschluss bei der Nalgene öffnen…

Anke Gläßer
Anke Gläßer

Wir haben die Nalgene Flasche und sind sehr zufrieden damit. Die können wir nur empfehlen.

Alicia Messner
Alicia Messner

Ich liebe unsere lifefactory Glasflaschen 🙂 auch super für kinderhände

Sonja Mauer
Sonja Mauer

Wir haben die Nalgene Flasche, aber mit „toddler“ Deckel. Da müssen die Kids gar nichts bedienen,und trotzdem läuft sie nicht aus! Ist perfekt beim Autofahren, man kann alles leicht in der Spülmaschine reinigen und sie riecht kein bisschen nach Plastik.sie sind fast täglich in Gebrauch und uns ist noch keine kaputt gegangen.

Victoria Fuchs
Victoria Fuchs

Ja nehmen sie auch in der Schule!
Dora ist leichter aber eben auch empfindlicher…

Jessica Jessie Wilewka
Jessica Jessie Wilewka

Also die Contigo war bei uns gleich am zweiten Schultag ausgelaufen……deswegen zog danach direkt eine Sigg Flasche ein….dicht…..

Christina Staude
Christina Staude

Auch bei uns ist die ausgelaufen…. im Rucksack!

Carina Camino
Carina Camino

Wir hatten auch zwei davon und nach wenigen Wochen schon aussortiert, weil sie im Turnbeutel und danach auch im Ranzen ausgelaufen sind.
Emil finden wir auch super, wobei sie leider – warum auch immer – seit der Umstellung auf die ovalen Flaschen nicht mehr 100% dicht sind. Also geht auch nur noch in aufrechter Position. I’m Sportunterricht durfte unsere Tochter die Emil nicht mehr nehmen. Haben jetzt dafür die Nalgene seit 1.5 Jahren und auch im Turnbeutel bleibt alles trocken. Aber leider auch nicht kohlensäuretauglich….
DIE perfekte Flasche gibt es offensichtlich trotz massigem Angebot (noch?) nicht….

Angela
Angela

Mein Favorit ist und bleibt die Isybe Trinkflasche. Schadstifffrei und geschmacksneutral. Einfaches Konzept, dicht und leicht zu reinigen. Passt auch in jede gängig Fahrradhanterung.
Vielleicht testet ihr sie beim nächsten Mal ja mit.

Als Glasalternative kann ich Lifefactory Flaschen empfehlen, die kann man nämlich samt Silikonhülle in die Spülmaschine geben.

Silvia Hoffmann
Silvia Hoffmann

Michaela Stirl habs zwar noch net gelesen, awer mir hattens ja davon

Eva Bachmeier
Eva Bachmeier

Wir haben seit kurzem auch die Contigo und sind absolut begeistert
NNadja MoralesSSusanne Wießner-Rühl

Vivian Sudbrink
Vivian Sudbrink

Klean Kanteen und kein Plastik