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Die beste Vibrationsplatte

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Vibrationsplatte Test: Vibrationsplatte
Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­selektronik. Er ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.

Wir haben zehn Vibrationsplatten getestet. Die beste für die meisten Einsteiger ist die Skandika V1 Twin Engine mit vielfältigen Trainingsprogrammen, zwei Motoren und praktischer Fernbedienung für das Handgelenk. Als gleichwertige Alternative eignet sich die Bluefin Fitness Ultra Slim. Wer mehr ausgeben kann, sollte sich die 19 Kilo schwere Sportstech VP300 mit zwei 1.000 Watt starken Motoren anschauen.

Vibrationsplatten waren bis vor wenigen Jahren fast ausschließlich in Fitnessstudios anzutreffen. Für den Privatgebrauch waren die Trainingsgeräte zu teuer und zu wuchtig.

Das hat sich geändert. Vibrationsplatten sind erstaunlich günstig geworden, außerdem gibt es mittlerweile so kompakte Modelle, die auch problemlos im Wohn- oder Schlafzimmer ihr Plätzchen finden und zu einer kurzen Übungseinheit einladen.

Wir haben zehn Modelle unter die Lupe genommen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Skandika V1 Twin Engine

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Skandik V1 Klein
Zwei Motoren, zuverlässige Technik und vielfältige Programme – die Skandika V1 Twin Engine ist die beste Vibrationsplatte für Einsteiger.

Die Skandika V1 Twin Engine werkelt mit der Kraft von zwei Motoren und kann ihre Besitzer ganz schön außer Atem bringen. Sie spielt sich akustisch nicht in den Vordergrund, ist sauber verarbeitet und lässt sich sogar über eine praktische Fernbedienung am Handgelenk steuern. Für die Musikwiedergabe vom Smartphone hat sie einen Bluetooth-Lautsprecher an Bord.

Fast genauso gut

Bluefin Fitness Ultra Slim

Test Vibrationsplatte: Bluefin Fitness Ultra Slim Power
Leise, leistungsstark und anspruchsvoll – die Bluefin Fitness Ultra Slim bietet viel zum fairen Preis.

Zum fairen Preis-Leistungs-Verhältnis erwirbt man mit der Bluefin Fitness Ultra Slim einen Trainingspartner, der einen wahlweise dezent massiert oder ein schweißtreibendes Pensum abverlangt. Die Platte hat keine Schwächen, steht sicher, verfügt über fünf abwechslungsreiche Programme und wird zusätzlich mit Fitnessbändern in vier unterschiedlichen Stärken ausgeliefert.

Wenn Geld egal ist

Sportstech VP300

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Sportstech Vp300 Klein
Die Sportstech VP300 ermöglicht durch einen zweiten Motor sehr abwechslungsreiches und intensives Training.

Wer nicht auf jeden Euro im Geldbeutel und jeden Zentimeter in seiner Wohnung achten muss, der wird mit der Sportstech VP300 glücklich. Die große und schwere Platte arbeitet mit zwei Motoren, ist kraftvoll, aber trotzdem angenehm leise. Trainingseinheiten sind sehr intensiv und abwechslungsreich. Durch eine horizontale Kippbewegung wird das menschliche Gehen nachempfunden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFast genauso gutWenn Geld egal ist
ModellSkandika V1 Twin EngineBluefin Fitness Ultra SlimSportstech VP300Vitalmaxx VibrationstrainerMediashop VibroShaperMerax MS187524Newgen Medicals VibrationsfußplatteIcefox Fitness VibrationsplatteMVPower FitnessOnetwofit Doppelmotor-Vibrationsplattform
Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Skandik V1 KleinTest Vibrationsplatte: Bluefin Fitness Ultra Slim PowerVibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Sportstech Vp300 KleinVibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 VitalmaxxTest Vibrationsplatte: Mediashop VibroShaperTest Vibrationsplatte: Merax VibrationsplatteTest Vibrationsplatte: Newgen Medicals VibrationsfußplatteTest Vibrationsplatte: Icefox Fitness VibrationsplatteTest Vibrationsplatte: MVPower FitnessVibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Onetwofit Doppelmotor
Pro
  • Zwei Motoren
  • Drei Standbereiche
  • Einfache Bedienung
  • Intensives Training
  • Gute Verarbeitung
  • Leise und sicherer Stand
  • Einfach zu bedienen
  • Intensives Training
  • Zusätzliche Fitnessbänder
  • Große Trittfläche, schwer
  • Hochwertig verarbeitet
  • Einfach zu bedienen
  • 3D-Vibration
  • Intensives Training
  • Einfache Bedienung
  • Sicherer Stand
  • Leise
  • Frequenzbereich bis 30 Hertz
  • Einfache Bedienung
  • Griffige Oberfläche
  • Gut ablesbares Display
  • Standfest
  • Einfach zu bedienen
  • Effektives Training
  • Sehr kompakt und leicht
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Effektive Fußmassage
  • Sehr einfache Bedienung
  • Gute Standfestigkeit
  • Effektives Training
  • Breite Standfläche
  • Einfache Bedienung
  • Standfest
  • Breite Trittfläche
  • Geschwungenes Design
  • Doppelmotor
  • Beleuchtung
  • Intensives Training
Contra
  • Nur 5 bis 15 Hertz
  • Nur 5 bis 12 Hertz
  • Teuer
  • Nur 3 bis 15 Hertz
  • Nur eine Trittbreite
  • Gehäuse teilweise etwas scharfkantig
  • Keine Informationen zu einzelnen Programmen
  • Frequenzbereich nur von 7 bis 13 Hertz
  • Steht nicht fest auf dem Boden
  • Klingt teilweise etwas klapprig
  • Angaben zu Frequenzbereich fehlen
  • Nur für Füße und Beine geeignet
  • Display mit schlechter Blickwinkelstabilität
  • Klapperndes Geräusch
  • Vibrationen bei höheren Frequenzen hart und unangenehm
  • Keine Angaben zum Frequenzbereich
  • Zentrale Fußposition nur für sehr kleine Füße geeignet
  • Teuer
Bester Preis

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Was bringt eine Vibrationsplatte?

In den Homeshopping-Kanälen hört man es immer wieder: 10 Minuten auf der Vibrationsplatte ersetzen 90 Minuten herkömmlichen Sport, die Pfunde purzeln von alleine und der Körper wird gestählt, wie man es sonst nur nach schweißtreibendem Training im Fitnessstudio schafft. Tenor: Vibrationsplatten vollbringen wahre Wunder!

Demgegenüber stehen die Skeptiker, die Vibrationsplatten als Blödsinn abspeisen. Denn nur wer sich selbst bewege, nehme auch ab und steigere seine Fitness. Wer hat nun recht?

Motoren versetzen den Körper in Schwingung

Die Wahrheit liegt zwischen diesen beiden Extremen. Vibrationsplatten sind keine Allheilmittel, aber sie fördern die Gesundheit nachweislich mehr, als wenn man den ganzen Tag nur sitzt und abends auf dem Sofa rumlümmelt. Das Prinzip ist simpel: Die Geräte versetzen den Körper durch einen oder mehrere Motoren in schnelle Schwingungen. Auf diese Weise werden bis zu 98 Prozent aller Muskeln stimuliert. Gewünscht ist dies speziell in der Tiefenmuskulatur, die man bewusst nicht ansprechen kann. Wer auf einer Vibrationsplatte steht oder Übungen absolviert, muss bestimmte Muskeln anspannen, um das Gleichgewicht zu halten. Die Zahl der Muskelkontraktionen ist durch den hohen Frequenzbereich deutlich höher als beim herkömmlichen Training.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Skandika Aufmacher
Vibrationsplatte im Einsatz.

Ihre Ursprünge fand die Vibrationstechnologie in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf internationalen Raumstationen. Auf diese Weise sollten die Astronauten auch im Weltall trainieren können und Muskel- sowie Knochenschwund vorbeugen.

Der Orthopäde Dr. med. Philipp Vorauer weist auf der Online-Plattform Fitbook darauf hin, dass Vibrationstraining durchaus Vorteile hat – bei der entsprechenden Zielsetzung. So seien die Platten zwar primär nicht dazu konzipiert, um Kalorien zu verbrennen und abzunehmen, Vibrationstraining könne jedoch beispielsweise die tiefenstabilisierenden Muskeln im Rücken stärken, die man zur Vorbeugung eines Bandscheibenvorfalls trainieren sollte. Reha-Patienten könnten zudem große Fortschritte bezüglich ihrer Koordination machen.

Vorauer erklärt zudem, dass durch die Vibrationen die Ausschüttung von Myokinen, hormonähnlichen Botenstoffen, angeregt wird, die positive Auswirkungen auf Herzkreislauferkrankungen haben.

Dr. Heinz Kleinöder, Kraftdiagnostiker und Bewegungsforscher an der Sporthochschule Köln, attestiert den Vibrationsplatten eine Intensivierung des Krafttrainings zur Steigerung der Maximalkraft. Wer etwa auf der Vibrationsplatte Kniebeugen macht, intensiviere sein Training. Vorteil: Um effektiv zu arbeiten, müssen keine hohen Lasten bewegt werden. Darüber hinaus könne die Vibrationsplatte auch zur Massage genutzt werden. Die Reize würden die Muskulatur lockern und besser durchbluten. Vorauer zufolge kann auch das Bindegewebe von den Schwingungen profitieren – bis zu 20 Prozent der Orangenhaut soll sich demnach eliminieren lassen.

Den Befürwortern des Vibrationstrainings stehen allerdings auch zahlreiche Skeptiker gegenüber. So zitiert Fitbook André Scholz, den Geschäftsführer des Physiotherapiezentrums Physion in Frankfurt am Main, der die erhöhte Fettverbrennung auf Vibrationsplatten als Märchen abstempelt. Allerdings sieht auch er die Möglichkeit, dass die Tiefenmuskulatur positiv auf das vibrationsreiche Training reagieren kann.

Vibrationsplatte Test: Skandika
Schwere Vibrationsplatten mit breiter Auflagefläche sind für professionelles Training zu bevorzugen.

Insgesamt lässt sich also festhalten: Vibrationstraining sollte nicht als Sportersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung zum wöchentlichen Pensum gesehen werden. Es kann dabei helfen, Muskeln aufzubauen und widerstandsfähiger zu machen. Rückenschmerzen lässt sich vorbeugen, sanfter Druck auf Gelenke und Knochen kann sich ebenfalls positiv bei Arthrosen und Osteoporose bemerkbar machen. Wichtig: Hierbei sollte unbedingt die Expertise eines Spezialisten eingeholt werden. Intensives Drauflosvibrieren kann auch gesundheitsschädlich sein, etwa bei Schwangeren, bei Kindern, deren Muskulatur noch nicht fertig ausgebildet ist, oder bei Menschen mit Knochendichte-Problemen.

Hierauf müssen Sie beim Training achten

Es gibt ganze Bücher, die sich mit dem Thema Vibrationstraining beschäftigen. Deshalb reißen wir hier nur einige wenige, zentrale Aspekte an. Anfänger sollten sich zunächst die Anleitung eines Experten holen, beispielsweise in einem Fitnessstudio. Wichtig ist, nie mit ausgestreckten Beinen, sondern immer leicht gebeugt auf der Vibrationsplatte zu stehen. Das Gewicht sollte dabei auf die Ballen verlagert werden – so wird das Risiko vermindert, dass die Vibrationen mit voller Wucht bis in den Kopf wandern.

Die Frequenz entscheidet über die Effektivität

Öfter als drei mal pro Woche sollte man mit der Vibrationsplatte nicht trainieren. 10 Minuten können schon ausreichen, um sich körperlich voll zu verausgaben und ordentlich ins Schwitzen zu kommen.

Entscheidend für die Effektivität und den Erfolg des Trainings sind nicht nur die Übungen (etwa Sit-ups, Kniebeugen, Ausfallschritte), sondern auch die korrekten Vibrationsfrequenzen. Generell sind höhere Frequenzen intensiver. Ein Training sollte immer aus unterschiedlichen Frequenzen bestehen. Niedrige Frequenzen unterhalb von 20 Hertz sind optimal für die Massage und das Lockern von Verspannungen, der Bereich um 30 Hertz wiederum bewirkt Untersuchungen zufolge die größte neuromuskuläre Aktivierung. Allerdings schaffen diese hohen Frequenzbereiche in der Regel nur teurere Geräte, in unserem Testfeld mussten bis auf die Vitalmaxx alle Kandidaten passen.

Vibrationsplatte Test: Skandika
Eingesetzt werden können Vibrationsplatten für die verschiedensten Trainingsarten.

Fast alle Vibrationsplatten haben unterschiedliche Programme integriert. Mit diesen sollte man sich ebenfalls wie mit den optimalen Übungen in speziellen Frequenzbereichen vertraut machen. Viele Platten werden mit Beispielübungen ausgeliefert. Einzelne Übungen werden in der Regel nach 30 bis 60 Sekunden gewechselt.

Vibrationstraining sollte regelmäßig ausgeführt, aber nicht übertrieben werden. Sonst kann es kontraproduktiv sein. Vermeiden Sie außerdem direkten Kontakt der Vibrationsplatte mit Kopf, Brust oder Bauch.

Das ist beim Kauf einer Vibrationsplatte wichtig

Vibrationstraining macht speziell dann Spaß, wenn die Platte sicher steht und sich nicht von der Stelle bewegt. Als Faustformel gilt deshalb: Je größer und schwerer das Trainingsgerät, desto besser.

Unterschiedliche Platten haben unterschiedliche Vibrationsbewegungen. Empfehlenswert sind Geräte mit vertikaler oder so genannter 3-Wege-Bewegung (vertikal und horizontal), um möglichst viele Muskeln zu stimulieren. Achten Sie zudem auf den Frequenzbereich. Die Frequenz wird in Hertz angegeben und signalisiert, wie oft sich die Vibrationsplatte in einer Sekunde auf und ab bewegt. Je exakter Sie die Frequenz einstellen können, desto effektiver wirkt sich dies auf Ihr Training aus.

Außerdem gilt: Je stärker die Motorleistung ist, desto gleichmäßiger arbeitet die Vibrationsplatte. 200 Watt reichen im Normalfall aus. Falls Sie die Möglichkeit haben, kontrollieren Sie vor dem Kauf die Lautstärke der Platte. Nichts ist schlimmer, als wenn das Trainingsgerät Ihre Hintergrundmusik komplett überlagert. Eine Bodenmatte hilft dabei, empfindliche Beläge zu schützen und die Geräuschkulisse etwas zu minimieren.

Für eine einfache Bedienung sollte das Vibrationsgerät über ein großes und gut ablesbares Display verfügen. Checken Sie vor dem Kauf, wie viele Programme verfügbar sind. Widerstandsbänder steigern die Abwechslung und die Effektivität Ihres Trainings. Sollten keine zum Lieferumfang gehören, schauen Sie nach, ob Sie an der Vibrationsplatte welche einhängen können. Immer mehr Vibrationstrainer verfügen zudem über integrierte Bluetooth-Lautsprecher. Diese sind klanglich meistens jedoch sehr bescheiden und damit kein ausschlaggebendes Kaufargument.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Gruppenbild2
Wir haben zehn Vibrationsplatten getestet, neun davon sind hier im Bild.

So haben wir getestet

Wir haben unsere Vibrationsplatten im Trainingsbetrieb getestet. Dabei haben wir auf die Intensität der Schwingungen, die Programmvielfalt, besondere Ausstattungsmerkmale, Standfestigkeit und Lautstärke geachtet. Außerdem war uns wichtig, wie einfach sich die Platten bedienen lassen, ob eine Fernbedienung und zusätzliches Zubehör wie Fitnessbänder oder Bluetooth-Lautsprecher zur Ausstattung gehören.

Neben Größe und Gewicht haben wir zudem die Verarbeitung der Vibrationsplatten gecheckt und auch einen Blick in die Anleitungen geworfen. Werden hier die einzelnen Programme näher beschrieben, gibt es Hinweise zu einzelnen Frequenzbereichen und zu gezielten Übungen?

Insgesamt waren wir positiv überrascht. Eine richtig schlechte Platte haben wir nicht erwischt. Mit allen Geräten lässt sich vernünftig trainieren, entscheidende Unterschiede haben wir primär in den Details festgestellt.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Skandik V1

Unser Favorit: Skandika V1 Twin Engine

Im Namen verrät die Skandika V1 Twin Engine, was sie so besonders macht: Sie werkelt mit der Kraft von zwei Motoren und bringt dadurch zusätzliche Abwechslung in die regelmäßige Schwingungs-Trainingsarbeit. Damit liefert die Vibrationsplatte das beste Gesamtpaket.

Beginnen wir nüchtern mit den wichtigsten Daten: Die V1 ist mit 69 x 39 x 13 Zentimetern recht kompakt und lässt sich notfalls auch mal unter einem höheren Sofa verstauen. Mit 14 Kilo ist sie kein Klotz, zwei seitliche Rollen machen einen Standortwechsel zum Kinderspiel. Die vier Saugnäpfe sorgen dafür, dass die Skandika sicher steht und auch unter Volllast nicht zu hüpfen beginnt.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Skandika Rollen
Saugnäpfe und Rollen: So steht die Skandika V1 sicher und kann problemlos transportiert werden.

Oberfläche und Bedienung

Die griffige Oberseite ist in drei Standbereiche unterteilt. Das muss man sich wie bei einem Schiff vorstellen: Je weiter man sich hier in der Mitte aufhält, desto geringer spürt man den Seegang. An Heck oder Bug hebt sich das Schiff hingegen am stärksten. So ist es auch bei der V1: Steht man mittig, bekommt man von den Vibrationen relativ wenig mit, das ist eine nette Massage. In den Bereichen »Comfortable« beziehungsweise »Strong« nehmen die Schwingungen hingegen deutlich zu, die Muskulatur wird hier intensiver beansprucht. Die Oberflächenstruktur im Mittelbereich gefällt uns besonders gut. Hier sind kleine Kugeln eingearbeitet, die den Fuß angenehm massieren und somit stärker durchbluten.

Maximale Hebung um 9 Millimeter

Das farbige Display und die Bedientasten hinterlassen keine offenen Fragen. Hier verändert man Zeit, Programme und Geschwindigkeit. Wählen kann man aus fünf festen und einem manuellen Programm. Zudem stehen 99 Geschwindigkeitsstufen bereit. Der Frequenzbereich umfasst 5 bis 15 Hertz, die Amplitude liegt bei 9 Millimetern. Das ist die maximale Höhe, die sich die Platte bewegt. Mehr als 120 Kilo sollten Besitzer der V1 Twin Engine nicht wiegen.

Punkten kann die Fernbedienung. Diese wird wie ein Armreif am Handgelenk befestigt und ermöglicht die volle Kontrolle über sämtliche Funktionen. Auch wenn es mal rasanter zugeht, gelingt die Steuerung so intuitiv.

Motoren und Frequenzen

Skandika hat zwei Motoren mit jeweils 200 Watt verbaut. Beide können unabhängig voneinander angesteuert werden, sodass für die oszillierenden und die linearen Schwingungslevel je 99 Trainingsstufen gewählt werden können. Konkret bedeutet dies: Die Platte bewegt sich horizontal von links nach rechts und/oder oszillierend in einer Wippbewegung von oben nach unten, was der Hüftbewegung beim Gehen nachempfunden ist.

Das Oszillationstempo kann stufenweise angepasst werden: Bei Level 1 bis 95 in 0,1-Hertz-Schritten von 5 bis 14,4 Hertz, bei Level 96 bis 99 in 0,15-Hz-Schritten von 14,55 bis 15 Hertz. Ebenfalls veränderbar ist das lineare Tempo während des Trainings (Stufe 1 – 96: 3 Hz – 9,65 Hz in Schritten von 0,07 Hz; Stufe 97 – 98: 9,75 Hz – 9,85 Hz; Stufe 99: 10 Hz). Wer sich etwas intensiver mit der Materie des Vibrationstrainings auseinandersetzt, kann folglich mit der entsprechenden Frequenz ganz gezielt trainieren. Hierbei sei jedoch erwähnt: 15 Hertz reichen nicht aus, um Muskeln effektiv aufzubauen oder die Muskelkraft spürbar zu verbessern. Hierfür sind mindestens 20 Hertz erforderlich, das schafft in diesem Preissegment jedoch fast keine Platte.

Zeitintervall von 5 Sekunden

Ein Blick ins Anleitungsbuch verrät zudem, welche Programme mit welchen Geschwindigkeitsstufen arbeiten. Die Zeitintervalle betragen jeweils nur fünf Sekunden, wodurch Abwechslung garantiert ist und sich Körper und Muskeln auf ständig neue Herausforderungen einstellen müssen.

In den Automatik-Programmen werden Zeit und Tempo in Eigenregie der Vibrationsplatte ausgewählt.

Zubehör

Wer direkt über die Skandika V1 Twin Engine Musik hören möchte, kann dazu den eingebauten Bluetooth-Lautsprecher verwenden. Akustisch sollte man jedoch keine allzu hohen Ansprüche haben. Die Musiksteuerung gelingt praktischerweise über die Fernbedienung.

Mitgeliefert werden ebenfalls zwei Widerstandsbänder. Diese werden über kleine Karabinerhaken vorne in Metallplatten eingehängt. Diese Bänder machen durchaus Sinn, denn so kann man nebenbei auch etwas für seine Armmuskulatur machen. Zieht man an beiden Bändern parallel, sollte man zumindest einen Fuß auf die Vibrationsplatte stellen, sonst hebt man diese an. Die Schaumstoffgriffe sind weich und liegen gut in der Hand.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Skandik V1 Expander
Für kräftigere Armmuckis liefert Skandika seine Platte mit Widerstandsbändern aus.

Trainingsbetrieb

Personen mit maximal 120 Kilo dürfen die Platte nutzen. Sie ist angenehm leise und steht sicher. Bei den Beinen kann man gute Muskelreize setzen und die Koordination spürbar schulen. Sichtbare Fortschritte im Bereich des Oberkörpers darf man logischerweise wie bei den Mitbewerbern nicht erwarten, hier sind spezielle Übungen mit dem eigenen Körpergewicht zu empfehlen.

Um ins Schwitzen zu kommen und sich mal ordentlich auszupowern reicht die Skandika V1 Twin Engine locker aus. Das dürfte sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken. Insgesamt haben uns Funktionalität, Bedienkomfort und Verarbeitung überzeugt.

Die Skandika V1 Twin Engine im Testspiegel

Das Online-Portal Cross-Heimtrainer.de hat die Skandika V1 getestet. Das Fazit lautet:

»Im Heimgebrauch kann die Skandika V1 Twin Engine durch ihre geringe Höhe punkten, sie ist sehr leicht und lässt sich bei Bedarf schnell verstauen. In Sachen Training ist die Skandika für Anfänger geeignet, die diese Platte zur Entspannung und Lockerung nutzen möchten. Für Muskelkräftigung und Gewichtsreduzierung ist die maximale Frequenz zu niedrig.«

Auf der Webseite Vibrationsplatte.de werden lediglich der niedrige Frequenzbereich und das Fehlen einer Trainings-DVD bemängelt. Ansonsten heißt es abschließend:

»Die Skandika V1 Twin Engine ist unseres Erachtens eine solide Vibrationsplatte, die mit Technik, Features und Lieferumfang punkten kann. Die Möglichkeit das Vibrationssystem zu wechseln bzw. der Umstand, dass die Skandika V1 Twin Engine mit einer Kombination aus zwei Vibrationssystemen arbeitet, macht diese Vibrationsplatte zu einem guten Trainingspartner für all jene, die auf Programmvielfalt, Flexibilität und Variation Wert legen. Die Lieblingsmusik auf dem Lieblings-Trainingsgerät abspielen – das ermöglicht diese Vibrationsplatte. Der absolut ausreichende Lieferumfang vervollständigt das gute Gesamtpaket der Skandika V1 Twin Engine.«

Alternativen

Mit der Bluefin Fitness Ultra Slim und der Sportstech VP300 haben wir zwei interessante Alternativen in unterschiedlichen Preisklassen, die wir Ihnen uneingeschränkt empfehlen können.

Fast genauso gut

Bluefin Fitness Ultra Slim

Test Vibrationsplatte: Bluefin Fitness Ultra Slim Power
Leise, leistungsstark und anspruchsvoll – die Bluefin Fitness Ultra Slim bietet viel zum fairen Preis.

Recht kompakt, intensiv, leicht zu bedienen und gut verarbeitet – mit der Bluefin Fitness Ultra Slim gibt es eine Vibrationsplatte zum fairen Preis, die der Skandika nahezu das Wasser reichen kann.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Bluefin Fitness
17 Kilo schwer, 200 Watt Motorleistung: Die Bluefin Fitness Ultra Slim lässt sich mit einer Höhe von 15 Zentimetern gut verstauen.

Mit 68 x 40 Zentimetern fällt die Bluefin-Platte nicht so wuchtig aus wie die ebenfalls empfehlenswerte Sportstech VP300. 17 Kilo verleihen ihr das erforderliche Gewicht für einen sicheren Stand, dazu tragen vier Saugnäpfe bei. Der Motor leistet 200 Watt und hält sich akustisch angenehm zurück. Die beiden beigelegten Widerstandsbänder werden außen eingehängt – so wird garantiert vermieden, dass sich die Fitness Ultra Slim anhebt, auch wenn man auf dem Boden steht und an den Bändern zieht.

Aufwärmen, Massieren und Auspowern

Das Display ist farbig, zeigt die Restlaufzeit und die einzelnen Programme an. Die Bedienung ist super simpel, per Fernbedienung kann man die Standard-Zeit der fünf Programme von 10 auf 20 Minuten erhöhen und eine der Geschwindigkeiten zwischen 1 und 180 auswählen. Zudem gibt es Schnellwahltasten für die Geschwindigkeitsstufen 60, 120 und 180.

Die fünf Programme unterscheiden sich in ihrer Intensität. Während sich »P1« zum Aufwärmen und Massieren eignet, wurde »P2« unter anderem für die Cellulite-Reduktion entwickelt. Programm Nummer 5 verlangt dem Sportler am meisten ab und geht ordentlich auf die Muskulatur. Nach gerade mal 10 Minuten weiß man, was man hier geleistet hat.

Neben den Expandern liegen vier Fitnessbänder in verschiedenen Stärken bei, die ein noch intensiveres und individuelleres Training erlauben. Ein Bluetooth-Lautsprecher gibt Musik vom Smartphone wieder, wer eine separate Bluetooth-Box besitzt, sollte jedoch diese nehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie besser klingt.

Die Oberseite der Platte ist gummiert und ermöglicht einen sicheren Stand. Durch die Veränderung der Fußstellung kann man die Intensität variieren, breitere Platten haben diesbezüglich jedoch Vorteile. Bluefin beschreibt in seinem Handbuch nicht nur einzelne Übungen, sondern führt auch Rezepte, einen Diätplan und Verhaltensregeln auf. Mit 5 bis 12 Hertz ist der Frequenzbereich auf dem Papier zwar recht überschaubar, im Trainingsbetrieb macht sich dies jedoch nicht negativ bemerkbar. Nur Muskelmasse baut man so natürlich nicht auf.

Wenn man die einzelnen Programme einmal ausprobiert, merkt man schnell, dass die Fitness Ultra Slim eine breite Palette bietet – für Anfänger und Fortgeschrittene, zum einfachen Massieren oder anspruchsvollen Training. Verblüffend, wie schnell man hier schwere Beine bekommt – als ob man einen langen Waldlauf hinter sich hat. Die Platte lässt sich maximal mit 150 Kilo belasten und ist damit in nahezu jedem Haushalt ein idealer Trainingspartner.

Wenn Geld egal ist

Sportstech VP300

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Sportstech Vp300 Klein
Die Sportstech VP300 ermöglicht durch einen zweiten Motor sehr abwechslungsreiches und intensives Training.

Die Sportstech VP300 ist ein echtes Kraftpaket. Hier werkeln zwei Motoren mit jeweils 1.000 Watt. Vibrationen sind in nahezu alle Richtungen möglich. Die Fläche ist mit 80 mal 45 Zentimetern riesig, und dank des hohen Gewichts von 19 Kilo steht die Platte massiv und bewegt sich keinen Millimeter. Zum leichteren Transport hat das Trainingsgerät Rollen integriert.

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Sportstech Vp300
Die Sportstech VP300 verfügt über drei unterschiedliche Stellzonen und lässt sich auch bei höheren Vibrationsgeschwindigkeiten nicht aus der Ruhe bringen.

Mit einem vergleichsweise stolzen Preis ist die VP300 kein Schnäppchen, sie ist jedoch ihr Geld wert. Vier Gummifüße saugen die Sportstech am Boden fest. Der weiße Kunststoffkorpus ist hochwertig, die gummierte graue Oberseite bietet guten Grip und drei Stellzonen, die sich von der Intensität her deutlich unterscheiden.

Das Display mit weißer Schrift lässt sich perfekt ablesen. Hier sieht man unter anderem die Restzeit, die man noch vor sich hat. Über drucksensitive Tasten wählt man eins der vier Programme aus, zudem stehen 120 Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt optional über eine kleine Fernbedienung, die sich per Clip an Trainingsjacke oder -hose befestigen lässt. So kann man jederzeit die Vibrationsintensität oder die Oszillationsfrequenz einstellen.

Zwei mitgelieferte Zugbänder aus geflochtenem, ummantelten Nylon-Gummi mit Schaumstoff-Griffen lassen sich in stabile Metallplatten an der Front der VP300 einhängen. Sehr gut: Die Vibrationsplatte ist so schwer, dass man sie auch nicht nach oben zieht, wenn man beispielsweise Übungen mit den Bändern ausführt und vor der Platte steht. Bluetooth-Lautsprecher sind integriert, aber akustisch keine Offenbarung.

Oszillierende Vibrationstechnik

Die beiden kugelgelagerten Kupfer-Elektromotoren arbeiten leise und sind für bis zu 100.000 Betriebsstunden ausgelegt. Sie sind vor Überstrom und Überhitzung geschützt. Die Besonderheit der VP300 ist ihre oszillierende Vibrationstechnik. Durch das wechselseitige Neigen der Platte soll der menschliche Gang simuliert werden. Die Platte schiebt also nicht nur nach links und rechts, sondern hebt sich auch nach oben an. Diese horizontal elliptischen Schwingungen intensivieren das Trainingserlebnis spürbar.

Die maximale Schwingungs-Amplitude, also die Höhendifferenz, beträgt oszillierend 10 Millimeter, horizontal sind es 15 Millimeter. Der Frequenzbereich reicht von 5 bis 15 Hertz (oszillierend) bzw. 3 bis 10 Hertz (horizontal).

Über das Abscannen eines Barcodes im Handbuch kann man auf dem Smartphone ein hilfreiches Video-Tutorial starten. Während Programm eins lediglich vertikale und Programm zwei horizontale Vibrationen ermöglicht, werden diese im dritten Programm kombiniert. Sportstech führt für jede Geschwindigkeit die entsprechende Hertz-Zahl auf. Im Handbuch findet man Übungen, die in drei Level unterteilt sind. Level 1 ist für Anfänger und für Basisübungen konzipiert, während Level 2 Übungen für spezielle Körperregionen beinhaltet. Level 3 wiederum richtet sich an Fortgeschrittene mit guter Körperspannung.

Das Training mit der Sportstech VP300 gestaltet sich bei Bedarf sehr intensiv und schweißtreibend, die Oberschenkel schmerzen enorm und bei Anfängern ist Muskelkater garantiert. Da sich die Schwierigkeit permanent innerhalb weniger Sekunden ändert, ist das Training auch sehr abwechslungsreich und empfehlenswert.

Außerdem getestet

Keine unserer Vibrationsplatten hat richtig schlecht abgeschnitten oder gravierende Mängel offenbart. Insgesamt war das Testfeld überraschend eng zusammen.

Vitalmaxx Vibrationstrainer

Der 9 Kilo schwere Vitalmaxx Vibrationstrainer ist 61 x 41 x 11,5 Zentimeter groß und erlaubt eine maximale Belastbarkeit von 100 Kilogramm. Er steht dank seiner Saugnäpfe bombenfest und verfügt über zehn voreingestellte Programme und 99 Geschwindigkeitsstufen. Der Motor leistet 200 Watt. Das Kunststoffgehäuse ist unten teilweise recht scharfkantig.

Die Oberfläche ermöglicht nur eine Trittbreite, ist aber schön strukturiert und sorgt für eine gute Durchblutung der Fußsohlen. Der Vitalmaxx hat ein kleines Display integriert, das Geschwindigkeit, Zeit und Programm anzeigt, die Bedienung erfolgt über sieben Tasten am Gerät. Nicht alle Symbole sind hier auf Anhieb so intuitiv zu erkennen wie auf der Fernbedienung. Zum Lieferumfang gehören außerdem zwei Expanderbänder.

Der Frequenzbereich reicht von 0,3 bis 30 Hertz. Ein spezieller Frequenzbereich lässt sich nicht gezielt auswählen, zu den einzelnen Programmen liefert die Bedienungsanleitung keine Informationen, so muss man diese selbst ausprobieren. Mitgeliefert wird zumindest ein Plakat mit zehn Übungsvorschlägen. Der Vitalmaxx Vibrationstrainer arbeitet leise, die Intensität der Programme ist in Ordnung. Insgesamt ist er ein solides Einsteiger-Modell ohne nennenswerte Schwächen.

Der Mediashop VibroShaper mit grauer Oberfläche und orangefarbener Umrandung ist mit 62,5 x 38,5 x 12 Zentimetern ein eher kompaktes Gerät. Die Trittfläche ist dennoch in die drei Bereiche Gehen, Joggen und Laufen unterteilt – je weiter außen man steht, desto intensiver werden die Bewegungen wahrgenommen. Wer die Platte nicht tragen will, kann sie dank Transportrollen auch ziehen.

Mehr als 100 Kilo sollten die Sportler auf dem VibroShaper nicht wiegen. Zur Ausstattung gehören drei Trainingsprogramme, 99 Geschwindigkeitsstufen und ein Zeitmesser, Dehnbänder, ein Übungsplan mit 20 Vorschlägen sowie ein Ernährungsplan. Außerdem liegt eine Fernbedienung ohne Batterien bei. Die Bedienung ist simpel, über Drucktasten verändert man Programme, Geschwindigkeit und Dauer.

Auf der Rückseite der Bedienungsanleitung findet man den Hinweis, dass der VibroShaper lediglich einen Frequenzbereich von 7 bis 13 Hertz unterstützt. 20 Hertz sollten es jedoch mindestens sein, um effektiv zu trainieren und etwas für den Muskelaufbau zu tun. Die Saugnäpfe der Vibrationsplatte müssten etwas stärker sein, bei hohen Frequenzen kann es passieren, dass sich die Platte bewegt. Das Geräusch ist dann zudem etwas klapprig. Erst nach zwei Minuten wird in den Automatik-Programmen jeweils die Frequenz gewechselt, das dauert für unseren Geschmack zu lange.

Auch wer etwas mehr auf den Rippen hat, kann mit der Merax MS187524 problemlos trainieren. Sie hält bis zu 150 Kilo aus und hat eine angenehm große Oberfläche. An Bord werkelt ein Motor mit 200 Watt. 180 Geschwindigkeitsstufen stehen bereit, ebenso fünf Trainingsprogramme. Musik lässt sich über einen Bluetooth-Lautsprecher streamen, die Qualität ist jedoch dürftig.

Das Display mit blauer Schrift und farbigen Balken lässt sich sehr gut ablesen, hier wird auch der Kalorienverbrauch angezeigt. Die Bedienung erfolgt wahlweise über eine Fernbedienung oder über Tasten am Gehäuse und ist absolut unproblematisch weil selbsterklärend. In der Anleitung erfährt man zumindest, in welchem Programm man zu welchem Zeitpunkt mit welcher Geschwindigkeitsstufe rechnen darf. Ebenso sind hier verschiedene Übungen abgebildet. Die Geschwindigkeit wechselt jede Minute, andere Vibrationsplatten ändern das Tempo mit kürzeren Intervallen.

Insgesamt gibt es an der Merax MS187524 wenig zu meckern. Sie ist leise, standfest, wird mit Expandern ausgeliefert und bringt die Muskeln ordentlich zum Vibrieren.

Newgen Medicals Vibrationsfußplatte

Die kompakte Vibrationsfußplatte von Newgen Medicals ist primär dazu konzipiert, Füße, Waden und Oberschenkel durchzuschütteln und zu massieren. Mit 35 x 33 x 11,5 Zentimetern benötigt sie nicht viel Platz und passt beispielsweise problemlos unter den Schreibtisch. Sie ist keine klassische Vibrationsplatte und deshalb mit unseren anderen Kandidaten kaum zu vergleichen.

Die Bedienung ist extrem simpel. Am Gerät selbst sitzen ein Ein-/Ausschaltknopf sowie zwei Tasten, um aus den zehn Vibrationsfrequenz-Stufen auszuwählen. Die gleichen Tasten findet man ebenfalls auf der einfachen Fernbedienung, die leider ohne erforderliche Knopfzelle ausgeliefert wird.

Nach einer Laufzeit von 15 Minuten schaltet sich die 5,4 Kilo schwere Platte von alleine ab. Wer viel sitzt und etwas für die Durchblutung in Füßen und Beinen tun will, macht mit dem Helfer von Newgen Medicals keinen Fehler. Die Massage fühlt sich angenehm an und ist effektiv. Für andere Körperbereiche ist die kleine Vibrationsfußplatte allerdings nicht geeignet.

Icefox Fitness Vibrationsplatte

Test Vibrationsplatte: Icefox Fitness Vibrationsplatte

Keine Preise gefunden.

»Speed+«, »Speed-», »ON/OFF« – einfacher in der Bedienung als die Icefox Fitness Vibrationsplatte kann ein Trainingsgerät nicht sein. Die 13,5 Kilo schwere Platte mit neun Programmen und 99 Intensitätsstufen hat ein völlig unproblematisches Handling, ist solide verarbeitet und wird mit Zugbändern sowie Fernbedienung geliefert, Bluetooth-Lautsprecher sind ebenfalls integriert.

Zu den Frequenzen macht die Bedienungsanleitung keine Angaben. Allerdings wird aus dieser erkenntlich, wann man in welchem Programm welchen Speedlevel erreicht. Ebenso hüllt sich der Hersteller zur maximalen Belastbarkeit in Schweigen. Der Motor arbeitet mit 200 Watt.

Das farbige Display ist optisch ansprechend und informiert mit einer Art Tacho über die abgelaufene Zeit. Einzige Schwäche: Wenn man von zu weit vorne auf den kleinen Bildschirm schaut, gehen wertvolle Details verloren, die Blickwinkelstabilität ist einfach schlecht. Die gummierte Oberfläche ist griffig und so breit, dass man durch die Fußstellung weiter innen oder außen die Intensität des Trainings maßgeblich beeinflusst.

Die Standfestigkeit der Platte ist gut, der Motor ist leise und die Power reicht aus, damit der Körper ins Schwitzen kommt. Insgesamt ist die Icefox Fitness Vibrationsplatte ein gelungenes Angebot.

Wer etwas Farbe in seinen Trainingsalltag bringen will, liegt mit der MVPower Fitness Ultraflache Vibrationsplatte und ihren knallroten Flanken genau richtig. Die 67 x 38 Zentimeter große Platte verfügt über 10 Trainingsprogramme und 120 Level – in welchem Hertz-Bereich man die Übungen absolvieren kann, verrät das Anleitungsbuch leider nicht. Auch zur Leistungsfähigkeit des Motors und zur maximalen Belastbarkeit gibt es keine Angaben.

Die Trittfläche ist breit genug, um durch die Stellung der Füße von drei Intensitätsstufen zu profitieren. Mit Schuhen kann es jedoch passieren, dass man Teile des Displays bzw. der Bedientasten verdeckt. Die Bedienung ist einfach, sowohl per Fernbedienung als auch direkt am Gerät kann man unter anderem Zeit sowie Tempo verändern und auf die 10 Programme zugreifen. Aus der Anleitung wird ersichtlich, in welchem der 15-minütigen Programme man mit welcher Intensität rechnen darf. Die Programme sind in »niedrig«, »mittel« und »hoch« unterteilt.

Im Betrieb nervt die MVPower durch ein permanent klapperndes Geräusch, je höher die Frequenz desto intensiver ist auch der Störfaktor. Sie klingt dann wie ein alter Traktor. Die Standfestigkeit der Platte ist gut, die Vibrationen sind im Vergleich zu den höherwertigen Geräten jedoch unangenehm, sehr hart und abrupt. Bei uns lösten die Schwingungen schnell leichtes Schwindelgefühl aus. Widerstandsbänder liegen der Vibrationsplatte bei.

Onetwofit Doppelmotor-Vibrationsplattform

Vibrationsplatte Test: Vibrationstrainer Juni2020 Onetwofit Doppelmotor

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Mit einem Gewicht von 21 Kilo ist die Onetwofit Doppelmotor-Fitness-Vibrationsplattform ein echtes Schwergewicht, seitliche Transportrollen erleichtern jedoch Ortswechsel. Zudem sollte man ob der Breite von 85 und der Tiefe von 45 Zentimetern etwas Platz haben, um das Trainingsgerät mit Bewegungsfreiheit nutzen zu können. Die Platte hat zwei Besonderheiten: Sie verfügt über ein geschwungenes Design und zwei Motoren für 3D-Bewegungen.

Mitgeliefert werden eine Fernbedienung, zwei Gummibänder und ein Plakat mit Übungen, über einen Bluetooth-Lautsprecher kann man seine Lieblingsmusik vom Smartphone abspielen. Die Onetwofit schultert bis zu 150 Kilo, hat 99 Vibrationsgeschwindigkeiten und neun Programme. Bei den drei Vibrationsmodi kann man wählen, ob die Platte von links nach rechts, von oben nach unten schwingt oder beide Richtungen kombiniert. Die Seiten sind beleuchtet. Außerdem gehört ein Teppich zum Lieferumfang, damit empfindliche Böden keine Kratzer abbekommen. Das Display ist sehr auskunftsfreudig, aufgrund der Funktionsfülle kann ein Blick in die Bedienungsanleitung nicht schaden.

Die griffige Oberfläche bietet drei Trittbereiche (Walking, Jogging, Running) – der mittlere Walking-Bereich kann jedoch nur von winzigen Füßen genutzt werden, weil man sonst auf dem Display steht. Die Doppelmotor-Fitness-Vibrationsplattform geht kraftvoll, aber leise zu Werke. Durch das Curved-Design wird die Intensität zusätzlich erhöht. Der Trainingseffekt ist gut, speziell im 3D-Modus. Auch wenn die Onetwofit Doppelmotor-Fitness-Vibrationsplattform kein Schnäppchen ist, können wir sie durchaus empfehlen.

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Kommentare

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grelm
grelm

Gibt es Informationen zur Wirksamkeit von Vibrationsplatten zur „natürlichen“ Ausscheidung (ohne operativen Eingriff) von Nierensteinen/Harnsteinen durch die Vibrationen?

Mein Arzt hatte mir hüpfendes Abwärtsgehen auf Treppen empfohlen. Da müssten doch die Vibrationen einen wesentlich wirksameren Effekt haben. Was meine sie dazu?

Redaktion
Redaktion

Darüber haben wir keine Informationen. Am besten Fragen Sie dazu Ihren Arzt.