Webcam Test: Webcam Logitech
test
Letztes Update: 21.9.2021

Die beste Webcam

Wir haben 33 Webcams getestet. Unser Favorit ist die Vitade 960A Pro, die mit einem knackigen Bild und weitem Blickfeld zu einem guten Preis überzeugt. Wer mehr will und bereit ist, dafür auch mehr auszugeben, für den können wir zwei Kameras von Logitech sowie die Razer Kiyo Pro als High-End-Lösung empfehlen. Außerdem haben wir eine eigene Empfehlung für Gamer.

Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 21. September 2021

Wir haben sechs weitere Webcams getestet. Neue Empfehlungen waren nicht dabei.

29. April 2021

Wir haben neun weitere Webcams getestet. Eine neue Empfehlung ist die Razer Kiyo Pro.

25. September 2020

Wir haben fünf weitere Webcams getestet. An den bisherigen Empfehlungen hat sich jedoch nichts geändert.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Im Home-Office läuft ein Großteil der beruflichen Kommunikation über Videochat, da fällt einem schnell die schlechte Qualität der eingebauten Laptop-Kamera auf. Mancher Desktop-PC hat gar keine Kamera und muss nun nachgerüstet werden.

Auf dem Markt tummeln sich leider viele Webcams, die nur eine mäßige Qualität bieten und ihr Geld nicht wert sind. Schließlich sind ein scharfes Bild und gute Tonqualität bei einer Webcam ebenso wichtig wie eine stabile und flexibel einstellbare Halterung. Außerdem sollte die Kamera selbstständig die Person vor der Linse scharf stellen und Farben nicht allzu sehr verfälschen.

Wir hatten 33 Webcams mit Preisen zwischen 30 und über 200 Euro im Test, 30 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Vitade 960A Pro

Test Webcam: Vitade Webcam 1080P Full HD
Die Vitade 960A Pro überzeugt mit einem sehr scharfen Bild und gutem Autofokus.

Die Vitade 960A Pro ist die beste Kamera für alle, die für eine gute Webcam nicht allzu viel ausgeben möchten. Neben einem guten Bild bietet sie auch einige Komfort-Funktionen. So lässt sie sich nicht nur mit festem Halt an einen Monitor klemmen, sondern kann auch auf ein Stativ geschraubt werden. Ein Autofokus behält alles im Blick und sorgt für ein stets scharfes Bild. Die Abbildung wirkt im direkten Vergleich zwar etwas dunkel, das fällt aber im Alltag nicht weiter auf. Außerdem sorgt ein Leuchtring um die Linse auf Wunsch für eine gute, gleichmäßige Aufhellung. Über einen Touch-Sensor lassen sich verschiedene Helligkeitsstufen einstellen – oder das Licht ganz abschalten.

Auch gut

Logitech C922 Pro Stream

Test Webcam: Logitech C922 Pro Stream Webcam
Logitechs C922 Pro Stream liefert ebenfalls ein super Bild und ist für den Alltag gut geeignet.

Auch die Logitech C922 Pro Stream kann auf einem Stativ platziert werden, das praktischerweise gleich im Lieferumfang dabei ist. Das Bild wirkt hier etwas wärmer als bei unserem Favoriten, dafür fällt der sichtbare Bereich deutlich kleiner aus. Ein Autofokus sorgt auch hier dafür, dass Personen im Bild automatisch scharf gestellt werden und eine Beleuchtungskorrektur gleicht ungleichmäßige Lichtverhältnisse aus. Das funktionierte im Test allerdings nicht allzu gut. Wer möchte, kann Logitechs kostenlose Video-Software einsetzen, um seine Kamera individuell einzustellen. Wen das etwas weichgezeichnete Bild nicht stört und wer den derzeit recht hohen Preis nicht scheut, erhält mit der C922 eine gute Alternative zu unserem Favoriten.

Design-Alternative

Logitech StreamCam

Test Webcam: Logitech Streamcam
Für die Logitech StreamCam legt man zwar etwas mehr auf den Tisch, die Qualität kann sich aber sehen lassen.

Mit der Logitech StreamCam holt man sich ein Stück Design ins Haus. Dadurch fällt nicht nur der Preis etwas höher aus, im direkten Vergleich wirkt diese Kamera auch eher klobig. Der weiße Kunststoff und die mit Stoff verzierte Front können sich aber dennoch sehen lassen. Das gilt auch für das Bild dieser Webcam, das mit einem Autofokus und warmen Farben überzeugt. Hinzu kommen auch hier ein Autofokus und die kostenlose Kamera-Software von Logitech. Außerdem lässt sich der Kopf sehr gut neigen und auch mit Gegenlicht kann die StreamCam gut umgehen. Wer für Schönes gern etwas mehr Geld auszugeben bereit ist, liegt hier goldrichtig.

Für Gamer

Razer Kiyo

Test Webcam: Razer Kiyo Streaming-Kamera
Mit der höchsten Megapixel-Zahl im Test bietet die Razer Kiyo auch das schärfste Bild.

Die Razer Kiyo richtet sich in erster Linie an Spieler, die ihre Gaming-Sessions übertragen wollen. Durch die relativ hohe Auflösung der Kamera profitiert aber auch jeder, der einfach ein schärferes Bild von sich im Videochat haben möchte. Der Leuchtring um die Linse bringt im Alltag nicht ganz soviel, dafür wird man von Razer mit einer kostenlosen Software versorgt. Die bietet viele Möglichkeiten, um die Bildqualität optimal einzustellen.

Wenn Geld egal ist

Razer Kiyo Pro

Webcam Test: 71xccwq0apl. Ac Sl1500
Die Razer Kiyo Pro ist aktuell die wohl beste Webcam. Das merkt man aber auch am Preis.

Wer keine Kompromisse eingehen möchte und das nötige Kleingeld hat, ist mit der großen Razer Kiyo Pro gut beraten. Sie wendet sich gezielt an Menschen, die etwas aufwendigere Produktionen planen oder streamen möchten, das in möglichst guter Qualität, dabei aber gleichzeitig eine einfach zu bedienende Lösung suchen. Die Bildqualität, speziell in schlechter beleuchteten Räumen, ist aufgrund des verbauten Sensors derzeit ungeschlagen. Einige Funktionen sind nur über eine Zusatzsoftware zugänglich. Aber auch ohne diese macht die Kiyo Pro einen sehr guten Eindruck. Das spiegelt sich allerdings im Preis wider.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutDesign-AlternativeFür GamerWenn Geld egal ist
Vitade 960A Pro Logitech C922 Pro Stream Logitech StreamCam Razer Kiyo Razer Kiyo Pro Dell UltraSharp Webcam Logitech Brio Elgato Facecam Poly EagleEye Mini Trust Taxon Logitech C930e Logitech C920 HD Pro Aukey PC-LM1 Logitech C925e Wansview Autofocus Webcam 106 Creative Live! Cam Sync Aukey PC-LM1E Microsoft LifeCam Cinema Dericam W3-1080P LarmTek Full HD Webcam 1080p Microsoft LifeCam HD-3000 Logitech C270 HD TedGem N22 Loetad Webcam Dericam W2-1080P eMeet C960 HD Poly Studio P5 Logitech C505 Wansview Full HD 1080P Webcam 102 Senyergiant ‎WCA-01
Test Webcam: Vitade Webcam 1080P Full HDTest Webcam: Logitech C922 Pro Stream WebcamTest Webcam: Logitech StreamcamTest Webcam: Razer Kiyo Streaming-KameraWebcam Test: 71xccwq0apl. Ac Sl1500Webcam Test: Dell Ultrasharp WebcamTest  Webcam: Logitech BrioTest  Webcam: Elgato FacecamTest  Webcam: Polycom EagleEyeTest  Webcam: Trust TaxonTest  Webcam: Logitech C930eTest Webcam: Logitech C920 HD Pro WebcamWebcam Test: Aukey WebcamTest  Webcam: Logitech C925eTest  Webcam: Wansview 1080p Autofocus WebcamTest  Webcam: Creative Live! Cam SyncTest  Webcam: Aukey PC-LM1ETest  Webcam: Microsoft LifeCam CinemaTest  Webcam: Dericam W3-1080PTest  Webcam: LarmTek Full HD Webcam 1080pTest Webcam: Microsoft LifeCam HD-3000Test Webcam: Logitech C270 HD WebcamTest Webcam: TedGem Webcam N22Test Webcam: LOETAD WebcamWebcam Test: DericamWebcam Test: EmeetTest  Webcam: Poly Studio P5Test  Webcam: Logitech C505Test  Webcam: Wansview Full HD 1080P Webcam 102Test  Webcam: Senyergiant Webcam 2K
Pro
  • Touch-Bedienung für 3-Stufen-Leuchtring
  • Preis-Leistung
  • Gutes Bild
  • Kräftige Farben
  • Mit Ministativ
  • Solides Bild
  • Besonderes Design mit Textil
  • Auch im Hochformat nutzbar
  • Robust
  • Hoher Megapixel-Wert
  • 12-Stufen-Lichtring
  • Hochwertig
  • Scharfes Bild
  • Sehr gutes Bild dank toller Bildkorrektur
  • Angenehme Farben
  • Kabel abnehmbar
  • Übertragung via USB 3.0
  • Abdeckung für Linse
  • Scharfes Bild
  • Angenehme Farben
  • Gute Bildqualität bei schlechtem Licht
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Scharfes Bild & tolle Farben
  • Aufnahme in 4K
  • Abdeckung für Linse
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abnehmbares Kabel
  • Helles Bild bei schlechtem Licht
  • Angenehme Farben
  • Leichtgängige Halterung
  • Gutes Bild
  • Schöne Farben
  • Flexible Halterung (ink. Montage­möglichkeit)
  • Integrierte Abdeckung für Linse
  • Leicht
  • Scharfes & detailliertes Bild
  • Hohe Auflösung
  • Integrierte Abdeckung für Linse
  • Gutes Bild
  • Gute Aufnahmen bei schlechtem Licht
  • Ansteckbare Abdeckung
  • Gewinde für Stativ
  • Relativ gut bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Integrierte Linsenabdeckung
  • Solides Bild bei schlechtem Licht
  • Angenehme Farben
  • Brauchbares Bild
  • Gute Belichtung
  • Scharfes Bild
  • Abdeckung für Linse
  • Akzeptables Bild
  • Solide Farben
  • Leicht & kompakt
  • Mit Klappe für Linse
  • Gute Ausleuchtung bei schlechtem Licht
  • Mit Klappe für Linse
  • Flexibler Fuß
  • Klein
  • Leicht
  • Schneller Autofokus
  • Leicht
  • Gummi zieht Staub weniger an als bei anderen Modellen
  • Super für Unterwegs
  • Bild und Ton okay
  • Mit Klappe für Linse
  • Relativ guter Sitz am Laptop
  • Gute Farben
  • Leicht und Kompakt
  • Brauchbares Mikrofon
  • Integrierte Linsenabdeckung
  • Helles Bild bei schlechtem Licht
  • Akzeptable Ton-Qualität
  • Warme Farben
  • Hohe Auflösung
  • Natürliche Farben
Contra
  • Leuchtring bringt nicht viel und blendet
  • Farben bei Rottönen zu stark
  • Farben etwas blass
  • Gummi zieht Staub an
  • Plastik und Kabel wirken wie bei Verlängerungskabeln aus dem Baumarkt
  • Wuchtig
  • Relativ teuer
  • Stellt Personen bei Gegenlicht schwarz
  • Sehr schwer und klobig
  • Zusatzfunktionen erfodern Razer-Software
  • Teuer
  • Teuer
  • Mit Halterung recht schwer
  • Nur vertikal verstellbar
  • Zusatzfunktionen erfordern Logitech-Software
  • Schwer
  • Teuer
  • Bildqualität schwankt
  • Kein integriertes Mikrofon
  • Nur vertikal verstellbar
  • Etwas umständliche Anbringung
  • Kein integriertes Mikrofon
  • Dunkles Bild
  • Helle Flecken können überstrahlen
  • Gelegentlich unnatürliche Farbwiedergabe
  • Leicht überbelichtet
  • Nur vertikal verstellbar
  • Farben etwas kühl
  • Automatische Beleuchtugs­korrektur flackert zwischen Hell und Dunkel
  • Bild eher unscharf
  • Zerkratzt schnell
  • Stellt Hintergrund scharf
  • Sehr grelle Statusleuchte
  • Nur vertikal verstellbar
  • Sehr schlechtes Mikrofon
  • Sehr hohe Kompression
  • Mikrofon rauscht stark
  • Linsenabdeckung nicht leicht anzubringen
  • Linsenabdeckung zieht Schmutz an
  • Helle Stellen überstrahlen
  • Stellenweise körniges Bild
  • Unnatürliche Farben
  • Recht unscharf
  • Keine Abdeckung für Linse
  • Bild dunkel & unscharf
  • Gummihalterung wackelt und zieht Schmutz an
  • Kein Gewinde
  • Keine Abdeckung für Linse
  • Blasse, kalte Farben
  • Nur vertikal verstellbar
  • Sehr leise Mikrofon-Aufnahme
  • Nur vertikal verstellbar
  • Sehr weich gezeichnetes Bild
  • Schlechtes Mikrofon
  • Niedrige Auflösung
  • Sehr alt
  • Krisseliges Bild
  • Kann nicht auf Stativ geschraubt werden
  • Stellt Nutzer bei Gegenlicht schwarz
  • Niedrige Auflösung
  • Schwacher Ton
  • Farben gelbstichtig
  • Schwache Bildwiederholrate
  • Fokus muss manuell, mit den eigenen Finger im Blickfeld, eingestellt werden
  • Verträgt kein Gegenlicht
  • Schlechte Anleitung
  • Gummi zieht Staub an
  • "Fischaugig" (Weitwinkel)
  • Überbelichtetes Bild
  • Blasse Farben
  • Leichter Grünstich
  • Vertikal nur durch kippen des Stativs verstellbar
  • Sehr schlechtes Bild
  • Sehr nahe Aufnahme
  • Kein Stativgewinde
  • Keine Abdeckung für Linse
  • Schlechte Bildqualität
  • Keine Abdeckung
  • Fokus muss manuell, mit den eigenen Finger im Blickfeld, eingestellt werden
  • Dumpfe Tonaufnahme
  • Nur vertikal verstellbar
  • Keine Abdeckung
  • Benötigt optimale Ausleuchtung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis schlecht
  • Zu dunkle Aufnahme
Bester Preis
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Max. Auflösung1080p1080p (720p)1080p (720p)1080p (720p)1080p (2,1 MP)2160p (8,3 MP)2160p (8,3 MP)1080p1080p (2,1 MP)1440p (3,7 MP)1080p (3 MP)1080p (720p)1080p1080p (3 MP)1080p1080p (2,1 MP)1080p (2,1 MP)720p (0,9 MP)1080p1080p720p720p1080p1080p1080p1080p1440p (3,7 MP)720p1080p1440p
Bildwiederholrate30 fps30 fps (60 fps)60 fps30 fps (60 fps)60 fps (30 fps mit HDR)30 fps (2160p)
60 fps (1080p)
60 fps (30 fps mit 4K)60 fps / 30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps (30 fps)30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps30 fps25 fps-30 fps24 fps (1440p)
30 fps (1080p)
30 fps30 fps30 fps
Sichtfeld80 Grad78 Grad78 Grad81,6 Grad103 Grad90 Grad78 Grad82 Grad73,7 Grad80 Grad90 Grad78 Grad55 Grad78 Grad60 Grad77 Grad85 Grad75 Grad75 Grad-60 Grad--75 Grad78 Grad80 Grad60 Grad90 Grad120 Grad
VerbindungUSBUSBUSB-CUSBUSB 3.0USB 3.0USB 3.0USB 3.0USB 2.0USB 2.0USBUSBUSBUSBUSBUSB 2.0USB 2.0USB 2.0USBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSB 2.0USBUSB
AutofokusJaJaJaJaJaJaJaNeinJaJaJaJaNein, FixfokusJaJaJaJaJaJaJaJaNein, FixfokusJaNeinNeinJaJaNeinNeinJa
Hochformat-AufnahmeNeinNeinJaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
MikrofonJa, zweiJa, zweiJa, zweiJa, zweiJaNeinJaNeinNeinJaJa, zweiJa, zweiJa, zweiJa, zweiJaJaJaJaJaJaJaJaJa, zweiJaJaJa, zweiJaJaJaJa
StativgewindeJaJaJaJaJaJaJaJaJa (via Halterung)JaJaJaJaJaJaJaNeinJaJaJaJaJaJaJaNeinJaJa
Gewicht106 Gramm126 Gramm180 Gramm170 Gramm258 Gramm130 Gramm (ohne Bildschirmstativ)
215 Gramm (mit Bildschirmstativ)
133 Gramm135 Gramm35 Gramm92 Gramm165 Gramm124 Gramm56 Gramm170 Gramm100 Gramm65 Gramm87 Gramm63 Gramm125 Gramm110 Gramm90,7 Gramm86 Gramm103 Gramm97 Gramm80 Gramm127 Gramm95 Gramm85 Gramm108 Gramm85 Gramm
Abmessungen4,8 x 6,4 x 7,6 cm2,9 x 9,5 x 2,4 cm5,8 x 6,6 x 4,8 cm6,9 x 6,9 x 4,8 cm7,6 x 9,0 x 8,1 cm3,2 x 6,5 x 9,4 cm10 x 4,6 x 6,3 cm8 x 4,8 x 5,8 cm3 x 3 x 9,5 cm9,1 x 4,7 x 6,0 cm9,4 x 4,3 x 7,1 cm2,9 x 9,5 x 2,4 cm11,3 x 7 x 3 cm12,6 x 7,3 x 4,5 cm8 x 5,6 x 5,5 cm10,5 x 6,1 x 6,0 cm10,3 x 4,5 x 6,4 cm2,7 x 6,5 x 5,6 cm9,0 x 6,0 x 5,0 cm7,5 x 7,5 x 5,0 cm5,5 x 4,5 x 6,0 cm9,4 x 7,1 x 4,3 cm4,8 x 7,0 x 7,0 cm5,2 x 9,8 x 6,5 cm4,8 x 7,0 x 7,0 cm13,5 x 8,3 x 6,1 cm4,5 x 6 x 8,2 cm7,2 x 3,3 x 6,8 cm8,0 x 9,4 x 3,5 cm7,5 x 5,5 x 5,5 cm

Worauf es bei einer Webcam ankommt

Jeder Laptop-Nutzer kennt die Webcam im Gehäuse über dem Bildschirm. Deren Bildqualität ist oft schlecht, sie kann meist nicht einmal mit den günstigsten Smartphones mithalten. Wer einen All-in-One-PC zu Hause stehen hat, ist oft mit dem selben Problem konfrontiert – und Nutzer eines klassischen PCs haben meist gar keine Kamera auf dem Schreibtisch. Daher macht es durchaus Sinn, sich nach einer Webcam mit besserer Bildqualität umzusehen.

Der Vorteil einer externen Webcam ist, dass sie bereits mit einer nur wenig höheren Auflösung ein deutlich klareres Bild liefern kann. Dass die Auflösung dabei nicht so hoch ist wie bei einer Selfie-Cam in einem Smartphone, garantiert, dass der Videostream nicht zu viel Daten verbraucht, was wiederum der Videoqualität zugute kommt.

Als kleines Beispiel reicht hier der Blick auf eine Laptop-Kamera. Die bietet meist o,9 Megapixel bei 1.280 x 720 Bildpunkten (720p) und erzeugt ein krisseliges, unscharfes Bild. Eine Steigerung auf 2,1 Megapixel mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten (1.080p) reicht da schon aus, um ein scharfes HD-Bild mit vielen Details zu erzeugen.

Webcam Test: Webcam Test
Externe Webcams erzeugen ein schärferes Bild als eingebaute Laptop-Kameras.

Wenn man etwas Geld investiert, kann man seinen Auftritt in Videochats oder beim nächsten Skype-Abend also deutlich verbessern. Je nach Modell bieten Zusatzfunktionen oder eine Software vom Hersteller noch einige Extras, die es bei einer fest verbauten Kamera nicht gibt. Ein kleines extra Plus kommt außerdem dadurch zustande, dass man die Kamera nach der Benutzung einfach vom PC abziehen kann und diese so garantiert nicht mehr heimlich irgendetwas aufnimmt.

Aufstellen und Einrichten

Eine Webcam sollte sich leicht zum Beispiel am eigenen Monitor befestigen lassen und danach einen festen Halt bieten. So kann man die Linse auch nachträglich noch etwas drehen und einstellen, ohne dass man die ganze Kamera gleich wieder in der Hand hält. Wenn möglich, sollte der Standort so gewählt sein, dass hinter einem nicht gerade die Sonne durch ein Fenster blendet oder persönliche Gegenstände direkt ins Blickfeld des Zuschauers geraten.

Im Idealfall ist eine Einrichtung nicht nötig

Wer sich eine Kamera für den PC kauft, möchte außerdem nicht lange mit der Installation verbringen. Im Idealfall wird die Webcam einfach mit einem USB-Port verbunden und funktioniert direkt. Unter Umständen kann es aber hilfreich sein, sich mit einer Video-Software auseinander zusetzen. Für einfache Videochats über Skype und Co. ist das aber in der Regel nicht nötig.

Fokus und Bildqualität

Einfache Webcams und auch Selfie-Cams in Smartphones besitzen oft nur einen festen Fokusbereich. Das heißt, dass man nur in einer bestimmten Entfernung von der Kamera entfernt sitzen darf, damit das Bild scharf erscheint. Einige günstige Kameras besitzen einen manuellen Fokus, bei dem man von Hand an einem Rädchen um die Linse herum das eigene Bild scharf stellt. Gute Webcams machen das automatisch und regeln die Schärfe mit, wenn man sich vor und zurück bewegt. Zum Teil erkennen diese sogar, wenn mehrere Personen im Bild sind und verbreitern den Bildausschnitt, damit mehr zu sehen ist.

Bei der Bildqualität spielen viele Faktoren eine Rolle, über die letztendlich auch der persönliche Geschmack entscheidet. So haben fast alle von uns getesteten Modelle unterschiedliche Stärken und Schwächen, beispielsweise bei der Wiedergabe von Farben oder wie sie mit Gegenlicht klar kommen. Häufig versprochene Features, wie eine automatische Beleuchtungskorrektur, funktionieren zudem nicht immer zufriedenstellend oder nur mit der Software vom Hersteller.

Verschiedene Webcams für unterschiedliche Ansprüche

Im Internet kann man mittlerweile auf viele Arten kommunizieren. Dabei sind Videochat-Programme wie Skype, Discord, Microsoft Teams und viele mehr bereits alltäglich geworden. Hierfür reicht eine einfache Webcam vollkommen aus, die das eigene Bild zuverlässig und mit einer guten Qualität überträgt. Viele Modelle kommen zudem mit einem eingebauten Mikrofon, sodass man direkt loslegen kann. Eine extra Software ist dafür nicht nötig, weil die Kamera mit gängigen Programmen mühelos zusammenarbeitet.

Ein extra Mikrofon macht nur bei professioneller Nutzung Sinn

Wenn man aber eigene Videos bei Youtube hochladen möchte, oder sich mit Streaming-Plattformen wie Twitch beschäftigt, sollte man etwas mehr Geld investieren und eine hochwertige Kamera sowie ein extra Mikrofon nutzen. Außerdem kann es hier nötig sein, dass die Webcam nicht einfach an den Bildschirm geklemmt, sondern auf einem Stativ in einem ansprechenden Blickwinkel auf dem Tisch platziert wird.

Braucht man eine Extra-Software?

Mit der Windows-Kamera-App lässt sich jede Webcam ganz einfach ausprobieren. Außerdem lassen sich einfache Einstellungen, wie die Helligkeit oder der Kontrast, auch in den Einstellungen von Skype und Co. vornehmen. Wenn man sein Bild aber auf vielfältigere Art und Weise anpassen möchte, kommt man um eine Software nicht herum. Allerdings stellen nur wenige Hersteller, wie zum Beispiel Logitech mit »Logitech Capture« oder Razer mit »Razer Synapse«, eine eigene und etwas umfangreichere Software bereit. Mit Logitech Capture lassen sich bereits viele Anpassungen vornehmen und anschließend bei diversen Videoplattformen hochladen oder direkt livestreamen.

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Test: Die Beste Webcam Test Update 09 2021
Test: Die Beste Webcam Test Update 04 2021
Webcam Test: Webcams Gruppenbild
Webcam Test: Webcams 04 2020

Ein sehr mächtiges aber auch nicht gerade unkompliziertes Tool ist die frei verfügbare »Open Broadcaster Software« OBS, die von vielen Lets-Playern und Live-Streamern verwendet wird. Hier lohnt sich das einarbeiten allerdings nur, wenn man schon einige Erfahrung auf dem Gebiet des Video-Streamings gemacht hat.

Webcam Test: Vitade Webcam (2)

Unser Favorit: Vitade 960A Pro

Unser Favorit ist die Vitade 960A Pro. Sie bietet alles, was man von einer Webcam erwartet und bleibt preislich im Rahmen. Das Bild ist scharf und auch die Mikrofone leisten gute Arbeit. Sie lässt sich leicht an einem Bildschirm befestigen und kann auch auf ein Stativ geschraubt werden. Außerdem funktioniert sie direkt und ohne Installation von Treibern oder zusätzlicher Software. Wer mit den etwas dunkel wirkenden Farben gut klar kommt, wird hiermit sehr zufrieden sein.

Unser Favorit

Vitade 960A Pro

Test Webcam: Vitade Webcam 1080P Full HD
Die Vitade 960A Pro überzeugt mit einem sehr scharfen Bild und gutem Autofokus.

Vitade gestaltet seine Webcam mit einem runden Design und bietet einen Leuchtring, der sich über eine Touchfläche auf der Vorderseite in drei Helligkeitsstufen einstellen oder auch deaktivieren lässt. Der griffige Kopf kann in alle Richtungen gedreht und nach oben sowie unten geneigt werden. Eine manuelle Einstellung der Linse ist dabei nicht nötig, da die Kamera Bildinhalte selbstständig scharfstellt.

Die Halterung eignet sich gut, um die Webcam einfach wackelfrei auf den Tisch zu stellen. Ein Klappmechanismus erlaubt es aber auch, die Vitade an Bildschirmen mit verschiedenen Dicken zu befestigen. Ein kleiner Fuß und ein breiter Arm sorgen dabei für die nötige Flexibilität, damit die Webcam auch wirklich überall den nötigen Halt findet. Wer möchte, kann stattdessen auch ein Stativ benutzen, da der Hersteller sogar an eine passende Verschraubung dafür gedacht hat.

Über ein langes USB-Kabel wird die Vitade 960A Pro mit dem PC oder Laptop verbunden. Einmal angesteckt, ist die Kamera sofort einsatzbereit und erfordert keine weitere Installation.

Gutes Bild und weites Blickfeld

Im täglichen Einsatz überzeugt die Kamera mit warmen Farben und einem recht großen Bildausschnitt. Dadurch können auch mehrere Personen im Bild Platz nehmen und sind gut zu erkennen. Das gilt allerdings auch für den Hintergrund, was man beim Aufstellen der Webcam berücksichtigen sollte. Dunkle Objekte und Hintergründe zeigen weniger Details als es bei hellen Flächen mit stärkeren Kontrasten der Fall ist.

Bei etwas mäßigeren Lichtverhältnissen zeigen vor allem Gegenstände im Hintergrund etwas unscharfe Ränder. Feine Strukturen, wie zum Beispiel Haare, sind ebenfalls nicht mehr so gut voneinander abgegrenzt. Hier hilft der Leuchtring ein wenig weiter, um zumindest das eigene Gesicht etwas besser abzubilden. Dafür darf das Umgebungslicht aber nicht zu hell sein, da das Licht der Kamera sonst nicht genug Kraft hat, um einen wirklichen Unterschied zu bewirken.

Ist es richtig dunkel, reicht der Leuchtring der Kamera gerade noch aus, um das eigene Gesicht zu beleuchten. Rundherum bleibt das Bild weitestgehend schwarz, wobei man auch recht nah an der Vitade 960A Pro sitzen sollte, um erkannt zu werden. Am besten sorgt man bei der Benutzung für eine normale Beleuchtung, wie man sie auch an einem Arbeitsplatz verwenden würde. Ein vom Tageslicht erhellter Raum ist aber ebenso gut.

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Webcam Test: Vitade Webcam (1)
Die Vitade 960A Pro kommt mit wenig Zubehör.
Webcam Test: Vitade Webcam (2)
Unter der Linse befindet sich der Touchsensor für den Leuchtring.
Webcam Test: Vitade Webcam (3)
Der Klappmechanismus hält die Webcam gut am Bildschirm oder Laptop.
Webcam Test: Vitade Webcam (4)
Die Webcam lässt sich auch auf einem Stativ verwenden.

Der Hersteller richtet sich mit dieser Webcam in erster Linie an Nutzer, die entweder einen Ersatz für die interne Webcam ihres Notebooks suchen oder eine externe Kamera für ihren PC benötigen. Sie funktioniert problemlos mit Windows 10 und lässt sich an Apple-Computern verwenden. Außerdem werden auch Linux-System sowie Android-Tablets unterstützt, sogar an einer Xbox lässt sich diese Webcam verwenden.

Steckt man die 960A Pro an seinen PC an, wird sie sofort erkannt und kann ohne die Installation zusätzlicher Treiber oder einer Software benutzt werden. Sowohl diverse Kamera-Apps als auch Skype, Discord, Microsoft Teams, Slack und viele weitere Video-Chat-Apps funktionierten im Test auf Anhieb problemlos.

Wer sich etwas intensiver mit Video-Streaming und Videos für YouTube auseinandersetzen möchte, muss allerdings auf frei verfügbare Software aus dem Internet zurückgreifen. Vitade liefert keine eigene Software mit und bietet auch keine diesbezüglichen Downloads an. Daher kommt auch unsere Empfehlung, diese Webcam in erster Linie für Video-Chats zu kaufen. Mit der freien Open Broadcaster Software OBS funktioniert die Kamera allerdings ebenfalls sehr zuverlässig.

Nachteile?

Wie bereits erwähnt, bietet die Vitade 960A Pro keine eigene Software an, mit der man die Kamera bzw. das Bild etwas anpassen könnte. Wer das gerne möchte, muss sich mit einem der zahlreichen Programme aus dem Internet zufrieden geben. Damit könnte man dann zum Beispiel Stellen im Bild etwas aufhellen, die von der Vitade etwas zu dunkel wiedergegeben werden.

Benutzt man die Webcam häufig am Abend oder bei schlechten Lichtverhältnissen, könnte der dreistufige Leuchtring zudem etwas zu schwach sein. Hier hilft dann auch keine Software mehr weiter, sondern nur eine extra Lampe auf dem Tisch.

Vitade 960A Pro im Testspiegel

Die Vitade 960A Pro ist ein echter Geheimtipp. In vielen Webcam-Vergleichen taucht diese Kamera nicht auf. Wir werden hier aber andere Testberichte aufführen, sobald welche erscheinen.

Alternativen

Wer auf der Suche nach einer Webcam ist, findet schnell sehr viele Angebote. Unter den folgenden Alternativen zu unserem Favoriten werden aber die meisten eine passende Kamera für den eigenen Anspruch finden und können sich so eine langwierige Kaufentscheidung ersparen.

Gute Alternative: Logitech C922 Pro Stream

Mit der Logitech C922 Pro Stream werden vor allem Streamer angesprochen, die Kamera richtet sich aber auch an jeden, der etwas mehr als nur einen einfachen Video-Chat mit seiner Webcam durchführen möchte. Die Halterung sorgt dabei mit ihrer großflächigen Gummierung und einem Klappmechanismus für festen Halt am Laptop-Bildschirm und PC-Monitor.

Auch gut

Logitech C922 Pro Stream

Test Webcam: Logitech C922 Pro Stream Webcam
Logitechs C922 Pro Stream liefert ebenfalls ein super Bild und ist für den Alltag gut geeignet.

Allerdings ziehen die Füße Staub wie magisch an, was vor allem bei häufigem Auf- und Abbauen der Kamera schnell und stark auffällt. Eine weitere Aufstellmöglichkeit bietet das mitgelieferte dreibeinige Stativ, auf das sich die Kamera einfach aufschrauben lässt.

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Webcam Test: Logitech C922 Pro (1)
Die Logitech C922 Pro wird mit einem Stativ geliefert.
Webcam Test: Logitech C922 Pro (2)
Sie lässt sich aber auch an den Bildschirm klemmen.
Webcam Test: Logitech C922 Pro (3)
Das Stativ steht fest und wackelt nicht.

Das Bild der C922 Pro ist scharf und Farben wirken eher warm. Vidoaufnahmen gelingen zudem sehr flüssig und können laut Logitech in FullHD (1080p) mit 30 Bildern pro Sekunde und in HD (720p) mit 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Außerdem kann die Logitech-Kamera auch Objekte voneinander abheben, deren Farben recht ähnlich zueinander sind, ohne dabei das Bild zu verwaschen. In der Windows-Kamera-App ist der Bildausschnitt etwas kleiner als bei unserem Favoriten.

Wer sich fürs Streaming interessiert, findet mit der Software »Logitech Capture« einen einfachen Einstieg. Das Programm lässt sich kostenlos herunterladen, arbeitet aber nur mit bestimmten Webcams von Logitech zusammen. Hier kann dann auch der Bildausschnitt vergrößert werden und es lassen sich einige wenige Anpassungen vornehmen. Den Großteil der Funktionen schaltet Logitech aber erst frei, wenn man sich einen Account angelegt hat. Sucht man aber nur eine Webcam für Skype und Co., ist die Logitech C922 Pro Stream etwas überdimensioniert.

Hingucker: Logitech Streamcam

Die Logitech Streamcam kommt mit demselben Klappmechanismus, den auch die C922 Pro zu bieten hat. Hier ist er aber deutlich weniger anfällig für Schmutz, sorgt aber für einen genauso guten Halt an der Bildschirmkante.

Design-Alternative

Logitech StreamCam

Test Webcam: Logitech Streamcam
Für die Logitech StreamCam legt man zwar etwas mehr auf den Tisch, die Qualität kann sich aber sehen lassen.

Dafür erkennt die Kamera, ob sie hochkant oder im Querformat eingesetzt wird und dreht das Bild so, dass es zum Beispiel die volle Fläche auf dem Smartphone eines Gesprächspartners einnimmt.

1 von 3
Webcam Test: Logitech Streamcam (1)
Die Logitech Streamcam kommt mit einer Stativhalterung.
Webcam Test: Logitech Streamcam (2)
Der Klemmfuß hält gut.
Webcam Test: Logitech Streamcam (3)
Die Kamera erkennt, ob sie Hochkant benutzt wird.

In der Windows-Kamera-Anwendung wirken die Farben nochmals wärmer als bei der C922 Pro, aber nicht ganz so warm wie bei unserem Favoriten. Dafür werden Objektränder gut voneinander abgegrenzt und Details sind auch bei etwas dunkleren Stellen im Bild noch gut zu erkennen. Auf ungleichmäßiges Licht reagiert die Webcam von Logitech allerdings nicht sehr gut. Dadurch entstehen weiße Flecken auf Hauttönen und Gesichter wirken, als würden sie glänzen. Für ein gutes Bild ist der Standort hier daher etwas entscheidender als bei den vorgenannten Kameras.

Auch die Logitech Streamcam unterstützt die Capture-Software des Herstellers. Hier kann man sich etwas mehr ausprobieren, als es die Einstellungsmöglichkeiten diverser Chat-Programme erlauben. Wer in die Welt des Streaming hineinschnuppern möchte, ist damit gut bedient. Möchte man eine hochwertige Kamera für Video-Chats, ist man hier aber ebenfalls gut aufhoben.

Ideal für Gamer: Razer Kiyo

Der Gaming-Zubehör Hersteller Razer spricht mit der Kiyo ebenfalls Streamer und insbesondere Gamer an. Wer aber in Videochats ein besonders scharfes Bild möchte, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Die Auflösung von vier Megapixeln ist zwar im Vergleich zu Smartphones immer noch sehr gering, für eine Webcam ist dieser Wert aber ziemlich hoch. Das Ergebnis sind deutlich schärfere Objekte im Bild. Auch Farben wirken hier natürlicher aber auch etwas dunkler als bei unseren übrigen Favoriten.

Für Gamer

Razer Kiyo

Test Webcam: Razer Kiyo Streaming-Kamera
Mit der höchsten Megapixel-Zahl im Test bietet die Razer Kiyo auch das schärfste Bild.

Um die Linse der Razer Kiyo herum befindet sich ein Leuchtring, der sich mit verschiedenen Helligkeitsstufen aktivieren lässt. Dazu muss der Rand der Kamera gedreht werden, was sich zwar leicht gestaltet, aber nicht ganz so gut von der Hand geht wie der Touch-Sensor bei unserem Favoriten. Die Beleuchtung macht sich zudem erst bemerkbar, wenn man schon fast im Dunkeln sitzt. Um etwas diesiges Tageslicht auszugleichen, reicht der LED-Ring daher nicht aus.

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Webcam Test: Razer Kiyu (1)
Die Razer Kiyo kommt ohne Zubehör.
Webcam Test: Razer Kiyu (2)
Der geriffelte Rand lässt sich drehen, um so den Leuchtring zu aktivieren.
Webcam Test: Razer Kiyu (3)
Die Razer-Webcam hält gut an Bildschirmen.
Webcam Test: Razer Kiyu (4)
Sie kann aber auch auf ein Stativ geschraubt werden.

Mit Gegenlicht kommt die Webcam von Razer ebenfalls nicht gut zurecht. Die Automatik versucht hierbei zwar einen Ausgleich zu schaffen, stellt aber am Ende nicht die Person vor der Linse scharf, sondern verliert sich im hellen Hintergrund. Über ein Firmware-Update sollen sich diese Schwierigkeiten aber beseitigen lassen.

Hinzu kommt, dass man auch bei Razer eine kostenlose Software für die Kiyo Webcam herunterladen kann. Diese hört auf den Namen »Synapse 3« und erlaubt es, Werte wie Helligkeit, Kontrast und Sättigung manuell anzupassen. Außerdem stehen verschiedene Profile, für zum Beispiel ein warmes oder ein kühler wirkendes Bild, bereit.

High-End-Webcam: Razer Kiyo Pro

Razer hat mit der Kiyo Pro im Vergleich zu unserer Gaming-Empfehlung noch eine Schippe oben drauf gelegt. Trotz nur 2,1 Megapixel bei einer maximalen Auflösung von 1080p und 60 fps ist das Bild äußerst scharf und die Farben sehen gut aus. Das absolute Highlight ist der verbaute Lichtsensor, der auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen ein gutes Bild produziert.

Zugegebenermaßen kann auch die Kiyo Pro nicht zaubern und bei dunkler Umgebung wird das Bild ein bisschen krisselig. Aber in Sachen Ausleuchtung kann hier keine andere Webcam im Test mithalten. Selbst das integrierte Mikrofon der Kamera liefert akzeptable Ergebnisse und Ton wird für Videokonferenzen ausreichend verständlich wiedergegeben. Ein extra Mikrofon für Streaming und Let’s Plays ist dennoch empfehlenswert.

Wenn Geld egal ist

Razer Kiyo Pro

Webcam Test: 71xccwq0apl. Ac Sl1500
Die Razer Kiyo Pro ist aktuell die wohl beste Webcam. Das merkt man aber auch am Preis.

Wer das volle Potential aus dieser Webcam herausholen möchte, kommt um die Installation der kostenlosen »Synapse«-Software von Razer nicht herum. Hier können zusätzliche Funktionen wie HDR für weitere Bildverbesserungen und zusätzliche Bildwinkel aktiviert werden. Derzeit ist das Programm aber nur für Windows verfügbar. Doch auch ohne diese kleineren Korrekturen ist die Kiyo Pro absolut empfehlenswert.

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Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 01
Der für Razer typische Lieferumfang.
Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 03
Die Kiyo Pro wirkt wie ein Kameraobjektiv.
Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 02
Dank der Abdeckung ist das ohnehin kratzsichere Gorilla-Glas zusätzlich geschützt.

Auf einem Laptop-Bildschirm sieht die Kiyo Pro stark überdimensioniert aus. Aufgrund ihres Gewichts sollten die Laptopscharniere stabil und noch nicht überstrapaziert sein. Sonst kann es passieren, dass der Bildschirm allmählich nach hinten kippt. Für eine flexible Aufstellung ist im Gestell der Kamera ein Stativgewinde vorhanden. Außerdem lässt sich die Kamera vom Gestell abschrauben, wodurch ein weiteres Stativgewinde direkt unter der Kamera erreichbar ist.

Uns gefällt auch sehr, dass sich das Kabel abnehmen lässt. Für die große Glasfläche vor der Linse, die die Webcam gemeinsam mit dem Gehäuse wie ein Kameraobjektiv wirken lässt, liegt eine Abdeckung bei.

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Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 05
Dank USB-C-Schnittstelle kann das Video unkomprimiert übertragen werden.
Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 04
Die Razer Kiyo Pro macht eine gute Figur, ist aber auch sehr groß und schwer.
Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 06
Mithilfe einer Schraube lässt sich die Kamera vom L-Gelenk trennen.
Test: Webcam Test Razer Kiyo Pro 07
Sowohl am L-Gelenk als auch an der Kamera selbst befindet sich ein Stativgewinde.

Neben dem hohen Gewicht und der Größe hat uns der Autofokus ein bisschen gestört. Der kann sich manchmal nicht so richtig entscheiden, wie er sich einstellen möchte und fokussiert dann etwas länger neu. Laut Razer soll das Problem aber mit einem zukünftigen Firmware-Update behoben werden.

Wo viele andere Hersteller mit hohen Auflösungen wie 2K oder 4K protzen, konzentriert sich Razer auf das Wesentliche. Eine Aufnahme in Full-HD reicht in den allermeisten Fällen vollkommen aus, gerade wenn es um Streaming geht. Für höhere Auflösungen wird ohnehin auch ein leistungsfähiger Rechner und eine astreine Internetverbindung mit hoher Bandbreite benötigt. Die verbaute USB-3.0-Schnittstelle sorgt für konstante Aufnahmen ohne Ruckler in hoher Qualität und verzichtet auf Video-Kompression. Durchgehend gute Bildqualität schlägt unnötig hohe Auflösung.

Die gute Qualität, die hochwertige Verarbeitung und das Alleinstellungsmerkmal der aktuell besten Webcam haben jedoch auch ihren Preis. Wer dafür aber gerne etwas tiefer in die Tasche greift, findet in der Razer Kiyo Pro eine absolut tolle Webcam für jedes Einsatzgebiet.

Außerdem getestet

Dell UltraSharp Webcam

Mit ihrer zylindrischen Form wirkt die Dell UltraSharp Webcam wie eine kleine Überwachungskamera. Wären da nicht ein paar Nachteile, hätte sie fast die Razer Kiyo Pro als unsere Empfehlung ersetzt. Die UltraSharp macht ihrem Namen nämlich alle Ehre, denn ihr Bild ist wirklich scharf. Als eine der wenigen Webcams überhaupt bietet sie Auflösungen bis zu 4K. Farben werden gut wiedergegeben und auch bei schlechtem Licht ist alles im Bild gut zu erkennen.

In ihrem Metallgehäuse macht die Kamera einen hochwertigen Eindruck. Zwei Standfüße, einer für den Monitor und einer mit Stativgewinde, können per magnetischer Befestigung einfach getauscht werden. Auch die Kappe für die Linse funktioniert magnetisch. Leider lässt sich die Kamera ohne zusätzliches Stativ nicht horizontal verstellen. Die Kabelführung durch den Standfuß ist für Monitore mit etwas dickerem Gehäuse etwas unpraktisch. Die Zusatzsoftware von Dell ist nicht so überladen wie bei vielen anderen Herstellern. Allerdings ist der HDR-Modus nicht sonderlich gut gelungen, da er ein flackerndes Bild verursacht. Auf ein integriertes Mikrofon wurde bei der Dell UltraSharp Webcam verzichtet.

Logitech Brio

Nur relativ knapp ist die Logitech Brio keine Empfehlung geworden. Auch wenn die Kamera eine 4K-Auflösung abliefert, ein gestochen scharfes Bild zaubert und kompakter ist als die von uns favorisierte Kiyo Pro. Die Brio stammt aus dem Jahr 2017 und hat technisch betracht dann doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Wenn es um das Ausgleichen von schlechten Lichtverhältnissen geht, kommt die Brio nicht an die Kiyo Pro ran. Aber auch sie schafft in Full-HD 60 fps und kann via »Logi Capture«-Software einen HDR-Modus aktivieren. Preislich ist sie im oberen Segment angesiedelt, aber noch ein paar Euro günstiger als das Top-Modell von Razer. Die Logitech Brio ist heute immer noch eine der besten Webcams, die man kaufen kann.

Elgato Facecam

Die Elgato Facecam will sich auf das Wichtigste konzentrieren und verzichtet auf ein integriertes Mikrofon. Der verbaute Sensor liefert ein scharfes Bild mit vergleichsweise warmen Farben und gutem Weißabgleich – dank toller Belichtung auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Leider funktioniert das nicht immer ganz zuverlässig. Die Bildqualität schwankt, vor allem in Kombination mit der zur Webcam gehörigen Software und den speicherbaren Profilen. Oft haben wir nach dem Anstecken der Kamera in der Windows-App ein schönes Bild. Starten wir die Elgato-Software, wird das Bild oft sehr körnig oder weichgezeichnet. Hier gibt es noch Verbesserungsbedarf, zumal die Facecam auch einen stolzen Preis und eigentlich gute Technik verbaut hat. An unsere »Wenn Geld egal ist«-Empfehlung Razor Kiyo Pro kommt die Kamera so leider nicht ran.

Poly EagleEye Mini

Die Poly EagleEye Mini macht gute Videoaufnahmen, wobei das Bild etwas weichgezeichnet wird. Unter Umständen kann dies aber sogar wünschenswert sein. Die Farben sind gut und wirken nicht künstlich. Leider ist kein Mikrofon verbaut, sodass man selbst dann ein separates Mikro benötigt, wenn die meist schlechten Tonaufnahmen von Webcams nicht stören. Der integrierte Sichtschutz ist eine schöne Lösung im Vergleich zu den üblichen Abdeckungen. Leider lässt sich die Kamera nicht ohne Weiteres einfach auf den Bildschirm hängen. Hierfür muss zunächst eine Halterung montiert werden. Die kann man wahlweise auch mithilfe von Schrauben an einer Wand befestigen. Die Halterung ist zwar flexibel einsetzbar, aber insgesamt ist die Handhabung dadurch unnötig kompliziert.

Trust Taxon

Die Taxon-Webcam von Trust bietet mit 1440p (2K) und 3,7 Megapixel eine recht hohe Auflösung. Damit sind scharfe und detaillierte Aufnahmen machbar. Mit einer guten Beleuchtung lassen sich hier schöne Ergebnisse erzielen. In dunklen Umgebungen kann die Taxon allerdings nicht so recht mithalten. Das wäre an sich noch zu verkraften. In verschiedenen, weniger optimalen Lichtverhältnissen ist uns aber eine unschöne Färbung von Hauttönen aufgefallen. Wer Möglichkeiten hat, mit Lichtquellen gegenzusteuern, erhält mit dieser Webcam aber ein preislich angemessenes Produkt. Gefallen hat uns zudem statt einer zusätzlichen Kappe der integrierte Sichtschutz.

Logitech C930e

Obwohl die Logitech C930e ein solides, wenn auch kühles Bild mit guter Schärfe aufnimmt, kann sie unserer »Auch gut«-Empfehlung, der Logitech C922 Pro, nicht ganz das Wasser reichen. Grund sind der meist höhere Preis, die Begrenzung auf 30 fps im 720p-Modus und die leichte Überbelichtung. Letzteres führt bei zusätzlicher künstlicher Beleuchtung gerne zu glänzenden Stellen auf der Haut. Die Kamera macht dank Metallelementen einen hochwertigen Eindruck, ist dadurch aber auch etwas schwerer. Für ihren Preis hätten wir uns gerne eine bessere Linsenabdeckung gewünscht, statt eines zusätzlichen Elements zum Anstecken und Herunterklappen, wie man es von vielen Billigprodukten kennt. Das integrierte Mikrofon kann, wie so oft, nicht überzeugen.

Logitech C920 HD Pro

Logitech ist einer der Marktführer, wenn es um Webcams geht. Wer nach einer sucht, kommt nicht um Angebote des Herstellers herum. Doch nicht alle Produkte aus dem Hause können bedenkenlos gekauft werden. So verhält es sich auch bei der Logitech C920 HD Pro. Das Bild ist irgendwie unscharf und die automatische Beleuchtungskorrektur flackert ähnlich einem Gewitter umher, wenn man sich beispielsweise bei Gegenlicht vor der Kamera bewegt. Kleine Bewegungen und wenig Gegenlicht reichen bereits aus, um die Webcam zu irritieren. Leider setzt auch Logitech bei der Befestigungsklammer auf viel dreckanziehendes Gummi. Ansonsten hat auch diese Webcam ein integriertes Gewinde, um sie auf einem Stativ festzuschrauben und auch hier geben kleine Lichter Aufschluss über den Betrieb.

Aukey PC-LM1

Von dem Hersteller Aukey ist man vor allem einen exzellenten Kundenservice gewohnt. Die von uns getestete Aukey PC-LM1 war allerdings dennoch kein Glücksgriff. Aus unerfindlichen Gründen stellt das Gerät – scheinbar willkürlich – Objekte oder Personen im Hintergrund scharf, wohingegen der Nutzer im Vordergrund das genaue Gegenteil ist. Außerdem belichtet die Aukey zu stark, sodass Menschen mit heller Hautfarbe regelrecht gespenstisch wirken. Der Sitz am Laptop ist recht unsicher und auf einem Stativ lässt sich die PC-LM1 auch nicht fixieren. Zudem zerkratzt die Kamera sehr schnell, was dem minderwertigen Plastik geschuldet ist. Dank Plug & Play müssen aber keine Software oder Treiber installiert werden und die Cam kommt recht gut mit schlechten Lichtverhältnissen zurecht.

Logitech C925e

Die C925e von Logitech ist eigentlich eine solide Mittelklasse-Webcam, hat allerdings eine ganz große Schwäche. Die grüne Statusleuchte der Kamera ist nämlich viel zu grell. Blickt man direkt in die Kamera, schmerzen nach einiger Zeit die Augen. Ist es im Raum etwas dunkler, fällt es besonders schwer, direkt in die Linse zu gucken. Auch wenn sich die Kamera nur am Rand des Sichtfelds befindet, lenkt das Statuslicht sehr ab. Dabei macht die Kamera gerade in dunkleren Umgebungen für ihre Preisklasse ein solides Bild. Die Farben sind gut und die gefilmte Person ist auch bei Gegenlicht gut zu erkennen. Die Bildschärfe ist zwar nur mittelmäßig, für Videomeetings aber ausreichend. Eine praktische Linsenabdeckung ist ebenfalls integriert. Das integrierte Mikrofon taugt allerdings nichts.

Wansview Autofocus Webcam 106

Die Wansview Autofocus Webcam 106 macht als günstige Webcam ein brauchbares Bild mit soliden Farben, selbst wenn es im Zimmer etwas dunkler ist. Bei zu viel Bewegung braucht der Autofokus allerdings ein paar Augenblicke, um sich neu auszurichten. Die Aufnahme ist stark komprimiert, wodurch sich Teile des Bildes erst später aktualisieren. Das führt zu dem Effekt, dass das Bild bei nur minimalen Bewegungen wie eingefroren wirkt. Bei Videokonferenzen kann es so zu seltsamen Momenten und Nachfragen kommen, ob man noch anwesend ist. Für Meetings sollte außerdem auf ein alternatives Mikrofon zurückgegriffen werden. Das in die Webcam integrierte Mikrofon rauscht sehr stark. Der Kamera liegt eine einfache Abdeckung zum Ankleben bei, die aber ziemlich fummelig zu handhaben ist.

Creative Live! Cam Sync

Mit der Creative Live! Cam Sync bekommt man ein solides Bild geliefert, wobei die Farben etwas ungesund wirken. Bei optimalen Lichtverhältnissen lässt sich hier noch etwas nachhelfen, denn ansonsten ist das Bild recht scharf und alles ist gut zu sehen. Der Hintergrund sieht ein bisschen verwaschen aus, aber der spielt bei Online-Meetings zumindest selten eine Rolle. Mit der Abdeckung für die Linse hat es Creative zwar gut gemeint, nur leider wurde die Idee schlecht umgesetzt. Da sie an der Kamera befestigt und aus leichtem Gummi gefertigt ist, baumelt sie unterhalb der Kamera gerne mal hin und her. Das Material der Abdeckung zieht auch magisch Schmutz an, der dann natürlich schnell auf der Linse landen kann.

Aukey PC-LM1E

Ein immerhin noch akzeptables Bild gibt es bei der Aukey PC-LM1E. Die Farben sind bei gutem Licht ähnlich blass wie bei der Aukey PC-W3, das Bild ist insgesamt jedoch noch eine ganze Stufe unschärfer. Stark beleuchtete Objekte und helle Fenster tendieren dazu, das Bild zu überstrahlen. Die Bildrate und der Autofokus sind zumindest stabil und auch bei weniger optimalen Lichtverhältnissen, ist alles im Bild recht gut zu sehen. Störend hinzu kommt, dass auch bei dieser Aukey-Kamera keine Linsenabdeckung im Lieferumfang enthalten ist.

Microsoft LifeCam Cinema

Zum Zeitpunkt dieses Test-Updates hinkt Microsoft in Sachen Webcams noch immer stark hinterher. Die betagte LifeCam Cinema bietet lediglich 720p und eine mäßig Aufnahmequalität. Wer keine hohen Ansprüche an eine Webcam hat, wird damit zufrieden sein. Jedoch gibt es in diesem Preissegmet Alternativen, die ein besseres und schärferes Bild aufnehmen. Rein optisch macht die Kamera eine gute Figur: Sie ist leicht und äußerst kompakt. Die Halterung ist vergleichsweise flexibel, aber auch ein wenig instabil und wackelig. Zudem vermissen wir ein Stativgewinde, die damals aber zugegebenermaßen noch nicht so üblich waren wie heutzutage, genauso wie eine Abdeckung für die Linse.

Dericam W3-1080P

Die Person im Bild der Dericam W3-1080P bleibt auch bei schlechten Lichtverhältnissen erkennbar – allerdings sind die Farben zu kühl und das Bild ist nicht sonderlich scharf. Mithilfe des Stativgewindes kann die fehlende horizontale Ausrichtung über ein extra Stativ ausgeglichen werden. Zwei im Bogen um die Linse herum angebrachten Leuchten signalisieren, dass die Webcam aktiv ist. Eine mitgelieferte Klappe lässt sich ankleben, damit nichts unbeabsichtigt gefilmt wird. Der Aufnahmepegel des integrierten Mikrofon ist für den Einsatz an einem PC-Monitor zu gering, um gut verständlich zu sein.

LarmTek Full HD Webcam 1080p

Eine Stärke der LarmTek Full HD Webcam 1080p ist eine solide Ausleuchtung des Bildes. Sie kommt sowohl mit dunklen Lichtverhältnissen als auch Gegenlicht gut zurecht. Sowohl die Person im Bild als auch der Hintergrund sind im Weitwinkelformat der Kamera stets in warmen Farben gut erkennbar. Allerdings ist die Aufnahme sehr stark weichgezeichnet und etwas unscharf. Eine horizontale Ausrichtung der Kamera ist nicht möglich, sie kann aber mithilfe des Stativgewindes und einem extra Stativ flexibel aufgestellt werden. Zwei Leuchten zeigen an, ob die Kamera verbunden und aktiv ist. Diese werden jedoch von der anklebbaren Abdeckung für die Linse verdeckt. Sehr schlecht ist die Aufnahmequalität des integrierten Mikrofons, das einen sehr blechernen Ton wiedergibt. Die Webcam scheint baugleich mit der ebenfalls getesteten Dericam W2-1080P zu sein.

Microsoft LifeCam HD-3000

Der bereits deutlich in die Jahre gekommenen Microsoft LifeCam HD-3000 muss man vielleicht nachsehen, dass sie nicht einmal im Entferntesten mit den anderen Webcams mithalten kann. Die Bildergebnisse sind, insbesondere bei schlechtem Licht, unscharf und in der Anleitung müssen wir uns erst einmal seitenweise durch Sicherheitsvorkehrungen lesen. So besteht laut Hersteller zum Beispiel Explosionsgefahr, wenn ein »falscher Batterietyp« eingesetzt wird. Das kleine Licht, das uns einfach nur darüber informieren soll, ob die Kamera in Betrieb ist, blendet so stark, dass man die Augen unwillkürlich zukneifen muss. Das sieht natürlich eher unschön aus. Außerdem ist diese Webcam eine der wenigen, die man nicht einmal auf einem Stativ anbringen kann. Wäre der Halt am Laptop dafür aber gut, wäre dieser Umstand nicht zwangsläufig ein Problem, aber auch dem ist bedauerlicherweise nicht so.

Logitech C270 HD

Mit der C270 HD hat Logitech ein günstiges Leichtgewicht produziert, das allerdings dennoch nicht gut am Laptop hält. Dafür klebt das Gummi an der Halterung weniger als bei vielen Vergleichsprodukten. Der Autofokus des Zwergs reagiert sehr schnell und flüssig, doch leider ist das wiedergegebene Bild krisselig und zu weit herangezoomt. Wegen des geringen Gewichts und der kleinen Größe kann man diese Webcam aber sehr gut für unterwegs mitnehmen. Wer beispielsweise aus dem Zug heraus streamt oder an Videokonferenzen teilnehmen muss, wünscht sich unter Umständen auch, dass das Bild sehr nah an der Person haftet. Bedenken sollte man aber auch dabei, dass die Kamera bei Gegenlicht die Person im Vordergrund schwarz stellt und dass diese Webcam kein Gewinde für Stative integriert hat.

TedGem N22

TedGems N22 hat ein Anzeigenlicht, das dem Anwender deutet, ob sie eingeschaltet und in Betrieb ist oder nicht. Besonders schön: Man braucht keine Installation oder zusätzliche Treiber, um die N22 zu verwenden und auch hier findet sich ein Gewinde, um die Kamera auf einem Stativ anzubringen. Leider ist das Mikrofon minderwertig und sorgt dementsprechend für einen schlechten Ton. Außerdem macht die Webcam ein etwas gelbstichiges Bild und der Sitz am Laptop ist, mit den üblichen schmutzmagnetischen Gummiklemmfüßen, sehr unsicher.

Loetad Webcam

Die Loetad Webcam kann, wie fast alle Webcams, auf ein Stativ geschraubt werden und hat ein verbautes Mikrofon. Das Bild und der Ton, den das Mikrofon einfängt, sind in Ordnung. Der Fokus muss, wie bei einem Fernglas, manuell an der drehbaren Linse eingestellt werden. Etwas unglücklich dabei ist, dass man sich bei diesem Vorgang mit seiner Hand die eigene Sicht versperrt, sodass man sich etwas mehr bemühen muss, um das verstellte Bild und den Fokus abzugleichen. Außerdem ist die Befestigungsklammer der Loetad ein wahrer Staubmagnet.

Dericam W2-1080P

Direkt mitgeliefert wird bei der 1080p HD Webcam von Dericam eine Klappe, mit der man die Linse abdecken und so seine Privatsphäre besser schützen kann. Dieses kleine Mini-Gimmick erspart einem zumindest das Herumhantieren mit irgendwelchen Aufklebern an der Linse. Eine kleine Leuchte zeigt an, ob die Kamera in Betrieb ist oder nicht. Der Halt am Laptop fällt eher wackelig aus, ein Gewinde für die Befestigung auf einem Stativ ist aber vorhanden. Leider ist die mitgelieferte Anleitung nicht gut verständlich und auch bei dieser Webcam ziehen die Gummi-Elemente Staub und anderen Dreck stark an.

eMeet C960 HD

Für schöne Farben sorgt eMeets C960. Im Vergleich zu vielen anderen Webcams im Test hält sich dieses Modell auch besser am Laptop und die zwei verbauten Mikrofone nehmen Stimmen relativ gut auf. Auch diese Webcam kann man auf einem Stativ anbringen und ein kleines Licht zeigt an, ob sie läuft. Etwas seltsam hingegen verhält es sich mit dem »Fischaugeneffekt« der Linse. Menschen oder Objekte an den Bildrändern werden wie bei einem Zerrspiegel senkrecht gestreckt. Die gummierte Befestigung zieht auch hier wieder einmal unsäglich viel Schmutz an.

Poly Studio P5

Das Bild der Poly Studio P5 hat uns nicht gut gefallen. Zwar wird auch bei schlechten Lichtverhältnissen alles gut erkannt, das Bild ist allerdings krisselig. Bei zusätzlicher Beleuchtung kommt es schnell zu Überbelichtung und helle Stellen leuchten zu stark. Zudem hat das Bild einen auffälligen Grünstich, der uns ziemlich ungesund aussehen lässt. Die integrierte Linsenabdeckung und das weiße Design der Kamera stechen dagegen positiv hervor, genauso wie das brauchbare Mikrofon. Um die Webcam vertikal zu neigen, muss der Clip am Standfuß zur Befestigung am Monitor bewegt werden. Das ist etwas umständlich im Vergleich zu anderen Kameras.

Logitech C505

Logitechs C505 macht keine gute Figur. Das Bild ist sehr dunkel und wirkt ein bisschen verwaschen. Mit sehr guten Lichtverhältnissen lässt sich immerhin ein noch akzeptables Bild in 720p produzieren. Leider nimmt die Kamera sehr nahe auf, wodurch der eigene Kopf den Großteil des Bildes einnimmt. Das ist im Vergleich zu den meisten anderen Webcams, die im Weitwinkel aufnehmen, nicht zeitgemäß. Vor allem beim Einsatz am Laptop fällt dies negativ ins Gewicht. Mit der markeneigenen Zusatzsoftware »Logi Capture« ist die C505 außerdem nicht kompatibel, so lässt sich auch via Software nicht viel ausbessern. Außerdem fehlen sowohl eine Abdeckung für die Linse als auch ein Stativgewinde für eine flexiblere Aufstellung der Kamera. Der Unterschied zur Variante C505e ist lediglich die Verpackung.

Wansview Full HD 1080P Webcam 102

Gar keinen Spaß macht die Webcam 1080P von Wansview. Durch die Positionierung der Kamera vor der Halterung – nicht wie sonst üblich oberhalb davon – gestaltet sich die Befestigung aufgrund des Schwerpunkts als sehr wackelige Angelegenheit. Dies erschwert auch die manuelle Fokussierung, die am Objektiv vorgenommen werden muss, um ein erkennbares Bild zu bekommen. Die Kamera ist sehr empfindlich, was verschiedene Lichtquellen angeht und hat mit einer dunkleren Umgebung große Schwierigkeiten. Gegenlicht führt dagegen zu stark überbelichteten Bereichen im Bild, welches generell sehr verwaschen und krisselig, fast schon stilisiert wirkt. Der aufgenommene Ton wird nur sehr dumpf wiedergegeben. Die warmen Farben, das flimmerfreie Bild und ein Stativgewinde sind hier positiv anzumerken.

Senyergiant ‎WCA-01

Die Senyergiant ‎WCA-01 wirbt mit einer vergleichsweise hohen Auflösung im Weitwinkelformat. Wo andere Webcams nur 1080p bieten, bekommt man hier 1440p. Die Farben der Aufnahme wirken sehr natürlich. Das Gestell kann nicht nur vertikal sondern auch horizontal verstellt werden. Ein Stativgewinde ermöglicht darüber hinaus die flexible Aufstellung der Webcam, sofern man ein Stativ hat. Zwei getrennte Leuchten zeigen an, ob die Kamera verbunden und aktiv ist. Allerdings tröstet das alles nicht über das viel zu dunkle Bild hinweg. Ohne optimale Ausleuchtung des Raumes wird die Person im Bild meist nicht hell genug dargestellt und der Fokus stattdessen etwa auf Fenster oder andere Lichtquellen gelegt. Die Tonaufnahmequalität ist zudem nur mittelmäßig und eine Abdeckung für die Linse fehlt.

So haben wir getestet

Jede Kamera wurde unter denselben Lichtbedingungen mit der Windows-Kamera-App ausprobiert. Im Bild waren dabei immer ein bis zwei Personen und ein vielfältiger Hintergrund zu sehen. Bewertet wurden dabei die Wiedergabe der Farben, ob das Bild scharf erscheint und wie natürlich oder eben künstlich Objekte und Gesichter aussehen. Anschließend mussten sich unsere Test-Webcams mit Gegenlicht behaupten und auch eine schummrige Wohnzimmerbeleuchtung am Abend wurde ausprobiert.

Anschließend durfte die Software des Herstellers zeigen was sie konnte – sofern es eine gab. Dabei war unter anderem die Bedienbarkeit ausschlaggebend – und ob sich deutliche Nachteile ergeben, wenn man das Programm vom Hersteller nicht benutzen möchte.

Die wichtigsten Fragen

Welches Programm benötige ich für eine Webcam?

Nahezu jede Webcam funktioniert unter Windows mit der integrierten Kamera-App von Microsoft. Für Mac und Linux sollte vorher geprüft werden, ob die Kamera das entsprechende Betriebssystem unterstützt. Ähnlich verhält es sich mit eventueller Zusatzsoftware des Webcam-Herstellers, die oft Zusatzfunktionen wie HDR oder alternative Bildwinkel für die Webcam bereitstellen.

Wo sollte man eine Webcam idealerweise platzieren?

Für das beste Bildergebnis sollte die Webcam nicht direkt auf ein Fenster oder eine andere Lichtquelle gerichtet sein, sonst werden die eigentlichen Bildinhalte zu dunkel dargestellt. Starke Lichtquellen hinter der Kamera können wiederum zu hellen Flecken auf Gesichtern führen. Ideal ist indirektes Licht in einer gut beleuchteten Umgebung. Für Videokonferenzen ist es zudem angebracht und höflich, wenn man selbst in die Kamera blickt oder diese zumindest auf Augenhöhe vor sich platziert hat.

Welche Auflösung braucht eine Webcam?

Der heutige Webcam-Standard sind 1080p (Full-HD), die in der Regel mit 2,1 Megapixel erreicht werden. Kleinere Auflösungen lassen sich meist in der Kamera-Software einstellen. Höhere Auflösungen wie 2K/1440p oder 4K/2160p taugen oft nur für Aufzeichnungen. Damit sich eine sehr hohe Auflösung bei Videokonferenzen und Streaming überhaupt auszahlt, muss zusätzlich eine gute Internetverbindung vorhanden sein. Für eine besonders flüssige Bildwiedergabe bieten sich zudem Webcams mit 60 fps beziehungsweise Bilder pro Sekunde an.

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