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Die beste Wetterstation

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Wetterstation Test: Wetterstation
Stefan Schmid

Stefan Schmid

ist Autor und hat eine Vorliebe für smarte Technik, die den Alltag erleichtert. Bei AllesBeste testet er Gadgets und alles, was ihm sonst noch unter die Finger kommt.

Wir haben 15 Wetterstationen getestet. Die beste für die meisten ist die Eurocron RC Pro Funk-Wetterstation. Hinsichtlich Leistung und Funktionsumfang bleiben selbst ambitionierten Hobby-Meteorologen mit dieser Wetter-Zentrale keine Wünsche offen. Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, für den gibt es interessante Alternativen.

Die Wetterbeoachtung ist ein Hobby, das wie kein zweites Natur, Physik und Technik miteinander vereint. Die eigenen Wetterdaten zu sammeln und Veränderungen zu protokollieren hat jedoch nicht nur seinen eigenen Reiz, sondern auch einen ganz klaren Vorteil. Die Wetterstation im heimischen Garten zeigt nämlich exakt die Temperatur an, die der Sensor im Außenbereich misst.

Bei einer Wetter-App oder auch beim Wetterdienst in den Nachrichten, wird man keine derart genauen Informationen finden, hier werden großflächig Gebiet und damit auch verschiedene Temperaturen zusammengefasst. Wer es ganz genau wissen will, kommt um eine eigene Wetterstation also nicht herum.

Will man sich eine Wetterstation anschaffen, hat man die Qual der Wahl. Wir haben 15 Wetterstationen für den großen und kleinen Geldbeutel getestet, denn wir wollten wissen, was die teuren Modelle den günstigen voraus haben. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Eurochron RC Pro Funk-Wetterstation

Die RC Pro Funk-Wetterstation von Eurochron bietet alles, was die Herzen von Hobby-Meteorologen höher schlagen lässt. Dieser Wetterstation entgeht nichts, was sich hoch über ihr zusammenbraut. Sie misst nicht nur die Temperatur, den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit, sondern auch die Niederschlagsmenge und die Geschwindigkeit und Richtung des Windes. Das sind jede Menge Informationen, die man auf dem tollen Display nicht nur gut im Blick hat, sondern auch gut ablesen kann.

Fürs Smart Home

Netatmo Smarte Wetterstation (NWS01-EC)

Die Wetterstation von Netatmo ist nicht für den schnellen Blick aufs Wandregal gemacht, denn dazu fehlt ihr das Display. Bei dieser smarten Wetterstation werden die ermittelten Messwerte stattdessen direkt auf Smartphone geschickt. Hier kann man die Daten nicht nur mit der kostenlosen Netatmo-App in anschaulichen Grafiken studieren, sie bietet auch zahlreiche nützliche Funktionen und gewährt einen guten Einblick in die globale und lokale Wetterlage. Zudem ist die Wetterstation in der Lage, die Umgebungslautstärke und die CO2-Konzentration der Luft zu messen und deren Verlauf graphisch darzustellen.

Fürs Smartphone

TFA Dostmann WeatherHub

Test Wetterstation: TFA Dostmann Wetterstation-Set mit Klima, Regen & Windsender WEATHERHUB
Überraschend einfach zu installieren und speichert automatisch die Wetterdaten.

Der TFA-Dostmann WeatherHub ist das, was man sich unter einer Wetterstation mit Anbindung ans Smartphone vorstellt: Der smarte Wetterfrosch fürs Handy kann im Test nicht nur mit seinen vielen Schnittstellen glänzen, sondern kann auch mit präzisen Messergebnissen und einer anschaulichen graphischen Auswertung zu überzeugen. Dabei ist der WeatherHub mit seinen unterschiedlichen Sensoren auch für absolute Technik-Laien eine gute Alternative zur herkömmlichen Wetterstation mit Display, denn die Installation und Inbetriebnahme der verschiedenen Sensoren geht spielend leicht von der Hand.

Gut & günstig

Newentor Q3-BK-F-IV-DE

Test Wetterstation: Newentor Q3-BK-F-IV-DE
Klar strukturiert und farblich gekennzeichnet: Das Ablesen der Messwerte klappt mit dieser Wetterstation sehr gut.

von 17 Lesern gekauft

Die Newentor Wetterstation mit Außensensor hat ihre Stärken vor allem in der Darstellung der Wetterdaten, wofür ihr der Hersteller der Wetterstation ein großes, gut ablesbares Display spendiert hat. Darauf lassen sich die wichtigsten Messparameter auch aus größerer Entfernung gut ablesen, was auch der durchdachten und gut strukturierten Anordnung der Informationen auf dem Display geschuldet ist. Durchdacht geht es auch optisch weiter, denn die Wetterstation von Newentor ist relativ flach und verfügt über ein angenehm schlichtes, auf das Wesentliche reduziertes Design. Lediglich bei der Ermittlung der Temperatur leistet sie sich im Test einen kleinen Ausrutscher.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritFürs Smart HomeFürs SmartphoneGut & günstig
ModellEurochron RC Pro Funk-WetterstationNetatmo Smarte Wetterstation (NWS01-EC)TFA Dostmann WeatherHubNewentor Q3-BK-F-IV-DEBresser BRESSER 5-in-1 Comfort Wetter Center mit FarbdisplayBALDR Wetterstation Funk mit Außensensor (B0341WST2H2)TFA Dostmann Spectro Funk-WetterstationNewentor Wetterstation Funk mit drei AußensensorenBresser Temeo Hygro QuadroELEGIANT Wireless WetterstationELEGIANT EOX-9901CSL Bearware Funkwetterstation mit FarbdisplayKonsen KS-336Hama Funk-Wetterstation mit Außen-SensorTFA Dostmann EOS MAX
Test Wetterstation: Eurocron RC Pro Funk-WetterstationTest Wetterstation: Netatmo Smarte Wetterstation (NWS01-EC)Test Wetterstation: TFA Dostmann Wetterstation-Set mit Klima, Regen & Windsender WEATHERHUBTest Wetterstation: Newentor Q3-BK-F-IV-DETest Wetterstation: Bresser BRESSER 5-in-1 Comfort Wetter Center mit FarbdisplayTest Wetterstation: BALDR Wetterstation Funk mit AußensensorTest Wetterstation: TFA Dostmann Spectro Funk-WetterstationTest Wetterstation: Newentor Wetterstation Funk mit drei AußensensorenTest Wetterstation: Bresser Wetterstation mit drei AußensensorenTest Wetterstation: ELEGIANT Wetterstation mit AußensensorTest Wetterstation: ELEGIANT Wetterstation mit Funk AußensensorTest Wetterstation: CLS Funk Wetterstation mit FarbdisplayTest Wetterstation: BALDR KS-336Test Wetterstation: Hama Funk-Wetterstation mit Außen-SensorTest Wetterstation: TFA Dostmann Satellitengestützte Funk-Wetterstation EOS MAX
Pro
  • Viele Messparameter
  • Konstrastreiches Display
  • Graphische Auswertung der Messdaten
  • CO2-Messung
  • schickes Design
  • Einfache Installation
  • Präzise Messergebnisse
  • Graphische Auswertung von Wetterdaten
  • Symmetrisch gegliederter Aufbau
  • Große Zahlen
  • Reiner Batteriebetrieb möglich
  • Zahlreiche Zusatzfunktionen
  • Übersichtliches Display
  • Konstrastreiches Display
  • Übersichtliche Anordnung der Daten
  • Gutes Display
  • Gut strukturierte Darstellung der Messergebnisse
  • Funksender mit Display
  • Großes Display
  • Funksender mit Display
  • Übersichtlich
  • Solide Messergebnisse
  • Kontrastreiches Display
  • Übersichtliche Anordnung der Wetterdaten
  • Edles Design
  • Großes Display
  • Funksender mit Display
  • Einfache Bedienung
  • präzise Wettervorhersage
  • einfache Installation trotz Satellitenunterstützung
  • Anzeige der Tageshöchst- und tiefstwerte
Contra
  • Nur kabelgebundener Betrieb möglich
  • Keine graphische Auswertung
  • Kabelgebundene Basisstation
  • Veraltete App-Oberfläche
  • Display seitlich teilweise schwer ablesbar
  • Display seitlich schlecht ablesbar
  • Kein Netzbetrieb möglich
  • Wenig Sensoren
  • Im Batteriebetrieb zu geringe Display-Helligkeit
  • Kleine Temperaturanzeige
  • Kontrastarmes Display
  • Keine Min-/Max Anzeige
  • Keine Alarmfunktion
  • Sehr schlechtes Display
  • Touchscreen mangelhaft
  • Kleine Darstellung der Werte
  • Bedienelemente wirken billig
  • Schlecht ablesbares Display
  • Ungenaue Temperaturmessung
  • Display seitlich schwer ablesbar
  • Unübersichtliche Anordnung im Display
  • Messwerte teilweise ungenau
Bester Preis
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Wetterbeobachtung – warum und wozu?

Wetter ist ein komplexes Zusammenspiel von Luftströmungen, Temperatur, Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit in der untersten Luftschicht, der Troposphäre. Je nachdem, in welche Himmelsrichtung das »Gemisch« gelangt, kann man eine Prognosen abgeben, wie sich das Wetter zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort ändern wird.

Fundament einer Wetterprognose ist die korrekte Anwendung von Naturgesetzen. Die entsprechenden Zahlen, um diese Naturgesetze greifbar zu machen, liefern Wetterstationen. Viele Wetterphänomene kündigen sich bereits im Vorfeld an, wenn es beispielsweise in kurzer Zeit zu einem rapiden Abfall des Luftdrucks kommt. Mithilfe eines Barometers lässt sich dieser Druckabfall feststellen und somit prognostizieren, wie sich das Wetter in den nächsten Stunden entwickeln wird.

Auf den Luftdruck kommt es an

Wird bei einer Wetterstation damit geworben, dass sie in der Lage ist, eine Wettervorhersage zu treffen, so arbeitet das Gerät in der Regel mit einem integrierten Barometer und analysiert die Veränderung des Luftdrucks.

Wetterstation Test: Barometer
Auch mit einem klassischen Barometer, kann man das Wetter vorhersagen – genauer geht es mit modernen Wetterstationen.

Der Luftdruck in Hektopascal gibt das Gewicht der uns umgebenden Luftschicht an. Faktoren wie die aktuelle Wetterlage sowie die Höhe des aktuellen Ortes über dem Meeresspiegel spielen dabei eine wichtige Rolle. Deshalb muss vor der Benuztung eines Barometers ein Referenzdruck ermittelt werden.

Neben dem für die Ermittlung des Luftdrucks zuständigen Barometer ist eine Wetterstation mit einem Thermometer und einem Hygrometer zum Messen der Luftfeuchtigkeit ausgestattet. Manche der von uns getesteten Wetterstationen verfügen darüber hinaus über Regen- und Windsensoren, mit deren Hilfe man sich ein noch genaueres Bild des Wetters machen kann.

Aufstellen der Wetterstation

Alle von uns getesteten Geräte verfügten über einen Außensensor, der, um korrekte Messdaten zu liefern, richtig positioniert werden muss. Man sollte darauf achten, dass der Funksender an einem schattigen, regengeschützten Ort aufgestellt wird, damit die Elektronik vor Nässe geschützt sind und die Messdaten nicht durch direkte Sonneneinstrahlung verfälscht werden.

Wichtig: Geschützt vor Regen und Sonne aufstellen

Bei Sensoren im Innenbereich (meist ist einer in der Wetterstation integriert) sollte man zudem darauf achten, dass er nicht zu nah an Wärmequellen wie beispielsweise Heizkörpern steht, denn auch das verfälscht das Messergebnis.

So haben wir getestet

Eine gute Wetterstation sollte zuallererst richtige Messwerte anzeigen. Daher haben wir im Test zunächst die aktuelle Temperatur mithilfe eines geeichten Messgerätes ermittelt. Eine Temperaturabweichung von dieser Referenztemperatur von mehr als 0,5 Grad Celsius wurde von uns noch toleriert, alles darüber jedoch negativ bewertet und in unserem Test-Protokoll entsprechend vermerkt.

Wetterstation Test: Wetterstation Gruppenbild
Alle getesteten Wetterstationen im Überblick.

Zur Ermittlung des Luftdrucks haben wir den aktuellen Luftdruck in unserer Region im Internet ermittelt und die Wetterstationen, sofern es nötig war, mit diesem Wert versorgt. In den folgenden Tagen beobachteten wir, wie sich dieser Wert veränderte, wobei es bei keiner der von uns getesteten Wetterstationen zu einer erwähnenswerten Abweichung kam. Beim Luftdruck schneiden also alles Wetterstationen sehr gut ab.

Weil manche Wetterstationen mehr Messwerte liefern als andere – etwa Niederschlagsmenge, Windstärke, CO2-Gehalt – haben wir das zwar lobend erwähnt, über die Qualität der Wetterstation selbst hat die Anzahl der Sensoren jedoch keine Aussagekraft.

Auswertung

Korrekte Messdaten sind das Eine, deren Darstellung das Andere. Bis auf die Netatmo und den WeatherHub von TFA Dostmann werden alle Wetterstationen mit einem Display ausgeliefert, das wir nach Kriterien wie Helligkeit, Übersichtlichkeit und Blickwinkelstabilität bewerteten. Mit Letzterem ist gemeint, wie gut sich das Display von verschiedenen Blickwinkeln aus ablesen lässt.

Installation und Bedienung

Auch die Installation der Wetterstation war eines unserer Testkriterien, wobei sich die meisten Testkandidaten in dieser Disziplin keine Blöße gaben und sich ohne großes Murren aufbauen und einrichten ließen.

Die klassischen Extras von Wetterstationen wie die Darstellung der Uhrzeit und des Datums, sowie die Möglichkeit, sich damit auch Weckenzu  lassen, haben wir als gegeben vorausgesetzt und nicht weiter erwähnt, geschweige denn bewertet. Zwar handelt es sich hierbei um nützliche Extras, weil aber alle Testkandidaten damit fehlerfrei aufwarten konnten, ist das weder ein Alleinstellungsmerkmal, noch ein entscheidendes Testkriterium.

Wetterstation Test: Eurocron Rc Pro Funk Wetterstation

Unser Favorit: Eurochron RC Pro Funk-Wetterstation

Hinter dem Namen Eurochron verbirgt sich der Elektronik-Gigant Conrad, dem es immer wieder gelingt, mit kostengünstigen und funktionalen Produkten die Marktführer des jeweiligen Bereichs ins Schwitzen zu bringen. So verhält es sich auch mit der RC Pro Funk-Wetterstation.

Unser Favorit

Eurochron RC Pro Funk-Wetterstation

Der Funktionsumfang der Wetterstation ist längst nicht nur auf die Ermittlung von Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur beschränkt, sondern bezieht auch das Messen von Wind und Regen mit ein. Untergebracht wird dieses Sammelsurium an Messinstrumenten in einer Art Sensoren-Tower, der dem schon recht Nahe kommt, was man bei Berufsmeteorologen auf dem Dach vermutet.

Die Station selbst hat dabei verblüffende Ähnlichkeit mit dem von uns ebenfalls getesteten Bresser 5-in-1 Comfort Wetter Center, einzig die Farbe des Windmessers unterscheidet die beiden voneinander. Es verwundert daher auch nicht, dass beide Stationen bei der Ermittlung der Temperatur auf Augenhöhe agierten und dabei nebenbei den Großteil des restlichen Testfeldes hinter sich ließen.

Installation

Was die Montage und Inbetriebnahme der Wetterstation angeht, waren wir überrascht, dass ein Gerät mit derart professionellen Ambitionen sich so leicht und selbsterklärend handhaben ließ: Innerhalb weniger Minuten war die Station eingerichtet. Einmal auf dem Dach der AllesBeste-Redaktion montiert, lieferte die Wetterstation nicht nur die üblichen Messdaten (Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck), sondern zeigte auch die Richtung und die Geschwindigkeit des Windes an. In beiden Fällen geschah das äußerst präzise.

Wetterstation in der Praxis

Als angenehm empfanden wir, dass die letzten 24 Stunden im internen Speicher der Station protokolliert werden und sich so in stündlichen Intervallen durch die Wetterhistorie der letzten 24 Stunden schalten lässt. Dabei wird von der aktuellen Uhrzeit rückwärts gezählt, man muss also nicht die entsprechenden Stunden von der Uhrzeit abziehen, um Messergebnisse zu einer bestimmten Zeit ablesen zu können. Selbst wann und wieviel es Nachts geregnet hat, kann man so einfach und schnell herausfinden.

Das Display der Wetterstation wirkt auf den ersten Blick zwar ein wenig altbacken, es lassen sich darauf jedoch alle relevanten Daten hervorragend ablesen. Ferner ist auch die Anordnung der verschiedenen Messwerte derart strukturiert und übersichtlich dargestellt, dass wir vom Display insgesamt nur gutes berichten können.

Ein nettes Extra ist die Möglichkeit, die Messwerte auf dem Display in unterschiedlichen Farben anzeigen zu lassen, sogar eine automatische Farbänderung je nach Temperatur ist möglich. Die Tageshöchst- und Tiefstwerte werden gespeichert und können mit einem Zeitstempel versehen werden, ebenso lässt sich ein Alarm programmieren, der warnt, sobald der eingestellte Wert für Windgeschwindigkeit, Niederschlag oder Temperatur über- beziehungsweise unterschritten wird.

Nachteile?

Ein kleiner Nachteil der Wetterstation aus dem Hause Conrad: Sie verfügt lediglich über eine kleine Knopfzellen-Batterie, die Station kann also nur via Kabel und Netzteil betrieben werden, während die Knopfzelle lediglich dazu dient, dass keine Neuinstallation der RC Pro Funk-Wetterstation vorgenommen werden muss, wenn sie mal vom Stromnetz genommen wird.

Unterm Strich bietet die RC Pro Funk-Wetterstation einen sehr großen Funktionsumfang mit genauen Messwerten und einem gut strukturierten, übersichtlichen Display – und all das zu einem überaus fairen Preis.

Eurochron RC Pro Funk-Wetterstation im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine seriösen Testberichte der Wetterstation von Eurochron. Sobald sich das ändert, tragen wir sie hier selbstverständlich nach.

Alternativen

Für alle, die nicht gleich eine richtige Wetterzentrale auf dem Dach brauchen oder die ihre Wetterdaten auch gerne auf dem Smartphone abrufen möchten, gibt es einige interessante Alternativen.

Fürs Smart Home

Netatmo Smarte Wetterstation (NWS01-EC)

Wer eine Grafik für aussagekräftiger als die schlichte Zahl hält, ist mit dem System von Netatmo bestens bedient. Die Sensoren der smarten Wetterstation sind in formschönes Aluminium gehüllt, was sie schon äußerlich deutlich von der Konkurrenz abhebt und es ermöglicht, sie ohne sie zu verstecken wie eine Art Einrichtungsgegenstand aufzustellen.

Abseits von ihrer Ästhetik kann die Netatmo vor allem mit Leistung überzeugen. Dabei ist es nicht nur ihre zuverlässige Temperaturermittlung, mit der die Wetterstation im Test glänzt, sondern auch die Darstellung der Daten mithilfe eines Diagramms. Je nach gewählter Zeitachse lässt sich so schön visualisieren, wie schnell es nachts abkühlt und die Temperatur am nächsten Morgen wieder steigt.

Wer nun denkt, dass es dafür einiges an technischen Kenntnissen erfordert, der irrt, denn die Installation und Inbetriebnahme des Netatmo-Systems ist ein Selbstläufer. Innerhalb weniger Minuten hat man die smarte Wetterstation in Betrieb genommen und kann sich den vielöen schönen Daten-Diagrammen widmen.

Neben der Anzeige von Temperatur und Luftfeuchtigkeit bietet die Netatmo-App noch zwei weitere Werte, die für eine Wetterstation eher ungewöhnlich sind und mit denen der Rest des Testfeld nicht aufwarten konnte: Zum einen misst die Station die CO2-Konzentration in der Luft und zum anderen die Umgebungslautstärke. Im Test konnten wir so feststellen, dass sich 510 Teilchen CO2 pro einer Million »Luft-Teilchen« im Raum befanden. Wofür man das braucht? Die CO2-Konzentration eines Raums hat Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, auch Kopfschmerzen können oft auf »dicke Luft« zurückgeführt werden. Es schadet also nicht, über die Luftqualität Bescheid zu wissen.

Neben diesem Alleinstellungsmerkmal stimmen bei der Netatmo auch die Basics in Form von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Den Basiswert für die Ermittlung des Luftdrucks besorgt sich das System von Netatmo im übrigen selbst, die dafür erforderlichen Daten (Höhe über Meeresspiegel) ermittelt das System mithilfe von GPS.

Weil es sich hier um eine smarte Wetterstation handelt, ist das System von Netatmo nicht nur mit anderen Sensoren erweiterbar, sondern kann seine Messwerte auch mit Apps wie Imerihome, Instaweather Pro, Weatherpro, Smart Things, und IFTTT teilen. Auf diese Weise können die ermittelten Wetterdaten dann beispielsweise auch für die Steuerung der Heizung oder andere Smart Home Anwendungen verwendet werden.

Zudem benachrichtigt die Netatmo ihren Nutzer auf Wunsch via Push-Mitteilung auf dem Smartphone, wenn draußen Frostgefahr herrscht, der CO2-Gehalt im Raum zu hoch ist, oder die Luftfeuchtigkeit innerhalb kurzer Zeit stark gestiegen ist.

Zusammen mit Regen- und Windmesser wird das System von Netatmo allerdings ziemlich teuer – und viele werden ein eigenes Display vermissen, das die wichtigsten Daten auf einen Blick zur Verfügung stellt.

Wer sich dagegen für digitale Spielereien und Smart Home Integration begeistern kann, liegt mit dem System von Netatmo goldrichtig.

Fürs Smartphone

TFA Dostmann WeatherHub

Test Wetterstation: TFA Dostmann Wetterstation-Set mit Klima, Regen & Windsender WEATHERHUB
Überraschend einfach zu installieren und speichert automatisch die Wetterdaten.

Der WeatherHub von TFA Dostmann ist gewissermaßen der Prototyp einer smarten Wetterstation. Mit den von uns getesteten Sensoren für Klima, Regen und Wind konnten wir Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, sowie Wind und Regen messen. Alle Sensoren senden ihre Daten an ein Gateway, das an einen Router angeschlossen wird und dafür sorgt, dass man mithilfe der Smartphone-App jederzeit Zugriff auf die Daten und deren Historie hat.

Die Smartphone-App ist zugleich der Flaschenhals des Systems von TFA-Dostmann, denn die erinnert mit ihren antiquierten Design mehr an die Anfänge der App-Entwicklung als an eine aktuelle Software-Lösung zum Aufzeichnen von Wetterdaten – da hat das System von Netatmo die Nase nicht nur ein bisschen vorne, sondern gleich mehrere Runden.

Die Anbindung der Sensoren an die App mithilfe eines QR-Codes ist dagegen ziemlich clever. So gelingt die Einrichtung schnell und problemlos, selbst wer sonst nichts mit Technik am Hut hat, kann die Sensoren mit einem einfach Scan problemlos in Betrieb nehmen. Die Sensoren selbst sind über jeden Zweifel erhaben, die von uns ermittelten Werte stimmten mit den Referenzwerten immer überein.

Besonders gut gefallen hat uns die graphische Auswertung, bei der man nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Skalen auf der Y-Achse hat (1 Tag, 7 Tage, 30 Tage), sondern durch Finger-Auflegen an der entsprechenden Stelle im Diagramm genau sehen kann, zu welcher Uhrzeit beispielsweise der Wind wie stark war. Auch über den Ladezustand der Batterien informiert die App. Und zwar nicht nur, wenn sie bereits leer sind, sondern immer, wenn die App geöffnet ist.

Ein nettes Extra, das auch viele andere Wetterstationen im Test haben, ist das Einstellen eines Alarms, wenn beispielsweise die Temperatur unter einen bestimmten Wert fällt, oder der ermittelte Niederschlagswert einen definierten Bereich überschreitet.

So bleibt über den WeatherHub von TFA Dostmann tatsächlich wenig Negatives zu sagen. Das Einrichten war kinderleicht, das Einscannen via QR-Code macht es selbst Menschen, die sich nicht auf dem Smartphone zuhause fühlen leicht, die entsprechenden Sensoren in der App hinzuzufügen. So bleibt als einziger Kritikpunkt lediglich die App selbst, die mit ihrer Optik und ihre zuweilen geringen Auflösung ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt.

Gut & günstig

Newentor Q3-BK-F-IV-DE

Test Wetterstation: Newentor Q3-BK-F-IV-DE
Klar strukturiert und farblich gekennzeichnet: Das Ablesen der Messwerte klappt mit dieser Wetterstation sehr gut.

von 17 Lesern gekauft

Die Newentor Wetterstation gefällt auf Anhieb mit ihrem großen Display und ihrem schlichten Design. Die Zahlen für Innen- und Außentemperatur sind angenehm groß, was das Ablesen aus großer Entfernung oder mit schwachen Augen deutlich erleichtert. Positiv ist uns auch die Anordnung der Messwerte aufgefallen, so strukturiert und aufgeräumt war keine andere getestete Wetterstation: Die Anzeige von Innen- und Außentemperatur belegt jeweils eine Seite des Displays, getrennt werden die Werte durch die ebenfalls schön visualisierte Wettervprognose.

Auch optisch überzeugt die Newentor, die Größe des Displays wird durch das angenehm dünne Design der Wetterstation zusätzlich hervorgehoben. Um den Bildschirm zu aktivieren gibt es nicht etwa einen Knopf wie beim Rest des Testfelds, sondern ein Touch-Feld, das immer ausgesprochen zuverlässig funktioniert.

Der Rest der Bedienelemente befindet sich an der rechten Gehäuseseite der Station. Kleine Piktogramme auf den Knöpfen sorgen dafür, dass sich die Newentor intuitiv bedienen lässt. Die Inbetriebnahme der Wetterstation gelang im Test ohne Probleme, hier kann man eigentlich nichts falsch machen.

Im Vergleich zur sehr ähnlichen Wetterstation aus dem Hause TFA Dostmann besitzt die Newentor einen gelungeneren Standfuß und stellt die Temperaturwerte in weißen Zahlen dar. Letzteres mag vielleicht kleinlich anmuten, hat aber vor dem dunklen Hintergrund eines unbeleuchteten Displays den Vorteil, dass sich die Werte besser ablesen lassen.

Auch Zusatzfunktionen wie die Alarmfunktion beim Unter- beziehungsweise Überschreiten eine bestimmten Temperatur, sowie eine Prognose des Wetters über die nächsten 24 Stunden bietet die Newentor Wetterstation. Auch hier kann sie mit ihrer übersichtlichen Darstellung überzeugen.

Außerdem getestet

Bresser BRESSER 5-in-1 Comfort Wetter Center mit Farbdisplay

Der eigentlich auf die Herstellung von optischen Geräten spezialisierte Hersteller Bresser versucht sich seit 2004 auch zunehmend im Bereich Wetterstationen für den Hausgebrauch. Dass die Firma auch dort ihr Handwerk versteht, beweist sie mit dem 5 in 1 Comfort Wetter Center. Die Station selbst ist baugleich mit unserem Testsieger, lediglich die Montage überlässt Bresser im Gegensatz zu Eurochron dem Endkunden.

Bei den Messwerten konnten wir dementsprechend kaum Unterschiede feststellen. Im direkten Vergleich ist das Display der Bresser aber einen Hauch schlechter abzulesen. Ein Vorteil hingegen ist die Möglichkeit, das Display auch mit Batteriebetrieb nutzen zu können.

BALDR Wetterstation Funk mit Außensensor (B0341WST2H2)

Die Wetterstation von BALDR gehört zu den kleinsten und günstigsten in unserem Test, kann es aber was ihre Praxistauglichkeit anbelangt durchaus mit der Konkurrenz aufnehmen. Ein großer Vorteil der BALDR ist ihr Display. Während man sich bei vielen Wetterstationen nur wenige Grad Abweichung beim Ablesen der Daten erlauben darf, ist das Display der BALDR nahezu aus jedem Winkel gut lesbar. Hinzu kommt die übersichtliche Anordnung der im Display dargestellten Messwerte. Auch beim Messen der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit leistete sich die BALDR im Test keinen Fehler.

Allerdings hat die BALDR jedoch auch einen kleinen Nachteil: Während viele wettervermessende Konkurrenten neben dem Batteriebetrieb auch die Möglichkeit des Betrieb via Netzteil bietet, muss die BALDR hier passen. Und wer will schon ständig Batterien wechseln?

TFA Dostmann Spectro Funk-Wetterstation

Die Season Funk-Wetterstation besticht durch ihr großes Farbdisplay. Das Einrichten der Station geht problemlos und schnell von der Hand, die Menüführung ist durchdacht und gut strukturiert und auch die Anordnung und Anzahl der Bedienelemente überfordert nicht, bietet aber auch für Hobby-Meteorologen genug Möglichkeiten der Feinjustierung.

Die Darstellung von Innen- und Außentemperatur erfolgt in großen Zahlen, die auch farblich unterschiedlich gestaltet sind und sich so auch aus großer Distanz noch gut ablesen lassen. Bei der Ermittlung von Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur gab sich die Wetterstation in unserem Test keine Blöße, die von ihr ermittelten Werte stimmten sowohl bei der Basisstation, als auch beim Sender stets im Rahmen des Vertretbaren mit unserem Referenzwert überein.

Ein kleiner Wermutstropfen bei der TFA-Dostmann Season Funk-Wetterstation ist die Standfußkonstruktion, die keinen allzu vertrauenserweckenden Eindruck macht.

Newentor Wetterstation Funk mit drei Außensensoren

Die Newentor Wetterstation Funk mit 3 Außensensoren richtet sich vor allem an Nutzer, die an mehreren Orten gleichzeitig das Wetter oder die Raumtemperatur vermessen möchten. Im Betrieb mit mehreren Außensensoren spielt die Newentor ihre Stärken aus, denn alle wichtigen Informationen lassen sich mit einem Blick auf dem gut ablesbaren Display abrufen. Verantwortlich dafür ist die gelungene Strukturierung der Daten. In unseren Messungen traten allerdings Abweichungen bei der Temperaturermittlung auf, da fährt man mit unseren Empfehlungen besser.

Bresser Temeo Hygro Quadro

Auch die Bresser Temeo Hygro Quadro mit Außensensor kommt mit insgesamt drei Außensensoren daher. Ähnlich wie die Newentor gelingt es auch der Bresser, die damit verbundene Informationsflut übersichtlich und klar darzustellen. Das Display erschien uns im direkten Vergleich sogar einen Tick besser. Der Luftdruck wird von dieser Wetterstation allerdings nicht ermittelt, die Sensoren sind lediglich dazu in der Lage, Feuchtigkeit und Temperatur zu messen, was ihnen in unserem Test auch zuverlässig gelungen ist.

ELEGIANT Wireless Wetterstation

Die ELEGIANT Wireless Wetterstation war die einzige Wetterstation mit berührungsempfindlichen Bildschirm in unserem Testfeld. Warum der Hersteller einen solchen verbaut hat, bleibt sein Geheimnis, denn bei der Bedienung geht damit kein Vorteil einher, im Gegenteil: Knöpfe hätten hier deutlich zuverlässiger und besser funktioniert. Auch sonst hat uns die Qualität des Displays nicht überzeugt, weder beim Ablesen, noch bei der Anordnung der Messdaten. Die dargestellten Werte in Form von Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit stimmten bei der ELEGIANT aber durchwegs, hier leistete sich die Wetterstation keinen Ausrutscher.

Die ELEGIANT EOX-9901 konnte zwar die nicht immer ganz zuverlässigen Werte von Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontrastreich darstellen, die Anzeige stellt die ermittelten Werte allerdings nicht gerade übersichtlich dar. Klar, wenn man erst einmal weiß, worauf genau man den Blick richten muss, ist das kein Problem, aber es geht eben auch besser. Zudem sind die Bedientasten recht locker eingebaut, was einen schwammigen Eindruck und ein schlechtes Druckgefühl beim Einrichten der Wetterstation hinterließ.

CSL Bearware Funkwetterstation mit Farbdisplay

Die CSL Bearware Funkwetterstation mit Farbdisplay hatte unter allen von uns getesteten Wetterstationen das am schlechtesten ablesbare Display. Man kann es nur gut ablesen, wenn man genau davor sitzt. Rückt man nur wenige Grad von diesem Idealpunkt ab, wird das Ablesen schon recht schwer, bis es schließlich unmöglich wird. Auch bei der Ermittlung der Temperatur arbeitete die Wetterstation nicht immer zuverlässige und erlaubte sich während unseres Test des öfteren Abweichungen von mehr als 0,5 Grad Celsius.

Zwar prangt auf dem Gehäuse der KS-336 der Name des Herstellers BALDR, offiziell wird sie jedoch von der Firma Konsen hergestellt. Im Gegensatz zu allen übrigen getesteten Wetterstationen verfügt die Konsen über keinen Standfuß und eignet sich folglich nur für die Wandmontage. Das Display der Wetterstation ist eher durchschnittlich und auch sonst konnte sich die Konsen nicht vom Rest des Testfeld abheben, wobei es an den von ihr ermittelten Messwerten und der Inbetriebnahme nichts auszusetzen gibt.

Hama Funk-Wetterstation mit Außen-Sensor

Im Vergleich zu den übrigen Wetterstationen wirkt die Hama ein wenig altbacken. Abseits dieser Design-Kritik kann es die Wetterstation des Zubehör-Giganten aber durchaus mit der Konkurrenz aufnehmen, die ermittelten Messdaten waren durchwegs im Rahmen der vertretbaren Abweichungen. Weil die Daten auf dem Display aber nicht sonderlich groß dargestellt werden und auch die sonstige Anordnung nicht sehr übersichtlich ist, hat es bei der Hama nicht für eine Empfehlung gereicht.

Die TFA Dostmann Eos Max ist in der Lage, viel weiter in die Zukunft des Wetters zu blicken als der Rest des Testfelds. Grund dafür ist, dass sie bei der Prognose Unterstützung von oben bekommt, genauer: von Satelliten. Die ermöglichen es der TFA Dostmann Eos Max, eine zuverlässige Prognose des Wetters der nächsten Tage zu treffen, die man dann auf dem gut ablesbaren Display ablesen kann.

Bei der Ermittlung der aktuellen Temperatur lag die TFA Dostmann zwar manchmal an der Grenze des Toleranzbereichs, wer jedoch auf der Suche nach einer Wetterstation ist, die auch bei langfristigen Prognosen zuverlässige Daten liefert, für den kann die TFA Dostmann Eos Max durchaus eine Überlegung wert sein.

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