Unsere Tests sind unabhängig. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links. Kaufen Sie ein Produkt über Links, die mit markiert sind, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr dazu.

Die beste Yogamatte

last updateZuletzt aktualisiert:
Yogamatte Test: Yogamatte
Karin Bünnagel

Karin Bünnagel

ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt bei Gesundheits- und Fitnessthemen. Ihre Begeisterung fürs Fahrradfahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über jahrelange Erfahrung in Redaktionen von Fitnessmagazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.

Wir haben 20 Yogamatten getestet. Die beste für die meisten ist die Lotuscrafts Oeko. Die rutschfeste Yogamatte besteht zu 100 Prozent aus Naturkautschuk und ist vor allem für dynamische Yogaübungen ideal. Mit einer Mattendicke von vier Millimetern ist sie ausreichend gedämpft und bringt den Yoga-Praktizierenden auch bei Balance-Übungen nicht aus dem Gleichgewicht. Darüber hinaus haben wir noch weitere Matten getestet, denn je nach Yogastil variieren die Ansprüche an eine Matte.

Update 24. Juli 2020

Wir haben weitere acht Yogamatten getestet, eine davon können wir empfehlen: Die Yoga Star von Sportastisch ist besonders leicht.

In unserem Testfeld befanden sich 20 Matten, auf denen wir jeweils verschiedene Yogaübungen nacheinander absolviert haben. So konnten wir die individuellen Vor- und Nachteile herausfinden und die Matten – neben den technischen Daten – miteinander vergleichen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und biologisch abbaubar.

von 73 Lesern gekauft

Die Yogamatte Oeko von Lotuscrafts bietet alles, worauf es uns bei einer Yogamatte ankommt: Sie ist griffig und selbst bei schweißtreibenden Asanas kommt man nicht ins Rutschen. Auch die Dämpfung und die Stabilität stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Dass die Matte aus Naturkautschuk besteht und ökologisch produziert wurde, macht die ganze Sache noch runder.

Auch gut

Manduka Pro Lite

Yogamatte Test: Manduka Yogamatte
Eine langlebige Yogamatte, die ausreichend dämpft mit gutem Grip und Öko-Zertifikat.

Keine Preise gefunden.

Die Manduka Pro Lite ist perfekt für dynamische Asanas, auch mit schwitzendem Körper bietet sie ausreichend Grip. Die Dämpfungseigenschaften sind gut, Knie und Rücken sind somit gut geschont. Die PVC-Matte trägt das Zertifikat Öko Tex 100. Und der Hersteller gibt eine lebenslange Garantie. 

Grip mit Kork

Yogaklar Premium Yogamatte

Test Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar Premium Yogamatte
Die Yogaklar-Matte zeichnet sich durch angenehme weiche Haptik, gute Griffigkeit und hohe Rutschfestigkeit aus.

Keine Preise gefunden.

Die Premium Yogamatte von Yogaklar hat auf der Oberseite Kork und auf der Unterseite Naturkautschuk. Diese Kombination hat’s in sich: Die Matte bietet guten Grip und ist rutschfest. Obwohl die Matte sehr dünn ausfällt, ist die Dämpfung sehr angenehm und auch Bodenkälte hat bei Kork keine Chance. Ein stabiler Tragegurt ist inklusive.

Gut & günstig

Yogistar Yogimat Basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und leichte Matte mit ausreichender Dämpfung und Öko-Zertifikat für kleines Geld.

Die Yogimat Basic von Yogistar ist mit einem Kilogramm sehr leicht und damit gut zu transportieren. Sie bietet bei den Asanas festen Halt und Stabilität, die Oberfläche ist rutschfest. Die PVC-Matte hat Kälte-isolierende Eigenschaften und ist mit Öko Tex 100 zertifiziert.

Leichtgewicht

Sportastisch Yoga Star

Test Yogamatte: Sportastisch Yoga Star
Doppelseitg nutzbare Yogamatte, die weniger als 800 Gramm auf die Waage bringt.

Die Sportastisch Yoga Star wiegt noch nicht mal 800 Gramm und ist damit leichter als so manche Reise-Yogamatte. Dazu kommt: Beide Seiten der Matte können für die Übungen genutzt werden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutGrip mit KorkGut & günstigLeichtgewicht
ModellLotuscrafts OekoManduka Pro LiteYogaklar Premium YogamatteYogistar Yogimat BasicSportastisch Yoga StarYogistar Yogimat ProJade Yoga Harmony ProfessionalLotuscrafts Yogamatte Mudra StudioHejhej-mats Eher dunkle MatBodhi RishikeshSportastisch Happy YogaBausinger Yogamatte HochflorVio Yoga GripsterLiforme LoveLululemon The Reversible Mat 5mmReebok Yogamatte 4 mmYogo UltralightGood Times YogamatteReehut 12mm NBR YogamatteMovit XXL Pilates
Test Yogamatte: Lotuscraft OekoYogamatte Test: Manduka YogamatteTest Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar Premium YogamatteTest Yogamatte: Yogistar Yogimat basicTest Yogamatte: Sportastisch Yoga StarTest Yogamatte: Yogistar Yogimat ProTest Yogamatte: Jade Yoga HarmonyTest Yogamatte: Lotuscraft Yogamatte Mudra StudioYogamatte Test: Hejhej YogamatteTest Yogamatte: Bodhi RishikeshTest Yogamatte: Sportastisch Happy YogaTest Yogamatte: Bausinger Yogamatte HochflorYogamatte Test: Vio Yoga GripsterTest Yogamatte: Liforme LoveYogamatte Test: LululemonTest Yogamatte: Reebok Yogamatte 4 mmYogamatte Test: Bildschirmfoto 2020 07 24 Um 11.06.09Test Yogamatte: Good Times YogamatteTest Yogamatte: Reehut 12mm NBR YogamatteTest Yogamatte: Movit XXL Pilates
Pro
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Einfach zu reinigen
  • Besteht nur aus Naturkautschuk
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Latexfrei
  • Sehr dünne Matte
  • Warme und weiche Oberfläche
  • Guter Grip
  • Pflegeleicht
  • Umweltfreundlich
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Frei von Zusatzstoffen
  • Doppelseitig nutzbar
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Tragekordel inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Aus Naturkautschuk
  • In vielen Farben erhältlich
  • Liegt plan
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Günstig
  • Recycelt
  • Soziale und ökologische Produktion
  • Hochwertig
  • Oeko-Tex Standard 100
  • Günstig
  • Recyclebar
  • Mit Booklet
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • 100 % Schurwolle
  • Weich, warm und gelenkschonend
  • 75 cm breit, 200 cm lang
  • 2 Meter lang
  • Beidseitig nutzbar
  • Naturkautschuk
  • Leicht zu reinigen
  • Extrabreit
  • Naturkautschuk
  • Hochwertig
  • Schönes Design
  • Mit Tasche
  • Liegt fest auf dem Boden
  • 66 cm breit
  • Sehr gut gedämpft
  • Tragekordel inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Günstig
  • Handlich
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Tragekordel und -tasche inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Sehr weich
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
Contra
  • Teuer
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Hoher Preis
  • Mit 173 mm Länge eher kurz
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Erinnert an Linoleumböden
  • Banderole ist nicht elastisch
  • Hoher Preis
  • Rollt sich an einem Ende ein
  • Nicht umsäumt, flust etwas
  • Rollt sich an einem Ende ein
  • Hohes Gewicht
  • Unangenehmer Geruch
  • Teuer
  • Sehr hoher Preis
  • Hohes Gewicht
  • Unangenehmer Geruch
  • Empfindliche Oberfläche
  • Teuer
  • Zu rutschfest
  • Nur 173 cm lang
  • Rutschfestigkeit kann ggf. Nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Wenig Dämmung
  • Keine Formstabilität
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Tragetasche wenig hochwertig
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Unangenehmer Geruch
  • Nicht als Yogamatte zu empfehlen
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Unangenehmer Geruch
  • Nicht als Yogamatte zu empfehlen
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

  Technische Daten anzeigen

Wozu eine eigene Matte?

43 Monate bleibt ein Yoga-Ausübender im Durchschnitt am Ball bzw. auf der Matte, also 3,5 Jahre. Alleine schon aus hygienischen Gründen lohnt sich die Investition in eine eigene Matte. Eine Yogamatte ist allerdings kein notwendiges Utensil für den Sport. Es geht auch ohne bzw. auf einem Teppich oder einer Decke. Jedoch gibt es Yogamatten – wie in unserem Test – bereits ab circa 15 Euro zu kaufen. Aber auch teurere Exemplare machen sich bezahlt, wenn man regelmäßig und über längere Zeit trainieren möchte.

Yogamatte Test: Ashtangaconnection©thekla Ehling
Anja Titsch und Katharina Kraaibeek, Lehrerinnen der Ausbildungsschule Ashtanga Connection in Köln. ©Thekla Ehling

»Meine persönliche Yogamatte habe ich nun bereits seit 15 Jahren«, sagt Katharina Kraaibeek, eine von zwei Inhaberinnen von Ashtanga Connection, einer Ausbildungsschule für Ashtanga Yoga in Köln. »Je älter eine Matte ist, umso besser ist sie. So eine Matte kann schon ein halbes Yoga-Leben halten.«

Yogamatten gibt es in verschiedensten Materialien, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Das wichtigste ist, dass man sich auf seiner Yogamatte wohlfühlt– nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Der Stoff, aus dem Yogamatten sind

Eine Yogamatte ist meistens 61 Zentimeter breit und 183 Zentimeter lang. Es gibt auch Matten, die von diesen Maßen abweichen. Natürlich gibt es nicht die eine Yogamatte für alle. Welche für wen in Frage kommt, hängt von dem Einsatzbereich und den eigenen Vorlieben ab. Die Dämpfung schont die Gelenke. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Übungen länger gehalten werden – wie beim Yin Yoga. Dünnere Matten sorgen hingegen für mehr Stabilität und einen festen Stand bei Balance-Übungen, wie es bei dynamischeren Asanas wichtig ist.

Yogamatten sollten immer schadstofffrei sein

Yogamatten sollten immer schadstofffrei sein. »Beim Yoga schwitzt man zum Beispiel auf der Matte und man hat auch ständig Hautkontakt zu ihr, daher sollte man darauf achten, dass die Matte schadstofffrei ist«, rät Kraaibeek. Yogamatten mit einem Öko-Tex-100-Zertifikat sind gesundheitlich unbedenklich – das gilt für alle Matten, unabhängig vom Material. »Neue Matten riechen im ersten Moment ein wenig, der Geruch verfliegt aber relativ schnell wieder«, ergänzt sie.

Das Material

Die klassischen Yogamatten bestehen aus dem synthetischem Material PVC. Sie sind sehr lange haltbar und robust. Oftmals riechen diese Yogamatten am Anfang stark und müssen erstmal auslüften. Menschen mit einer Latexallergie können bei PVC-Matten ebenfalls zugreifen. Die Unterlagen sind sowohl indoor als auch outdoor geeignet. Ein Nachteil des Materials ist, dass eine PVC-Matte, wenn man schwitzt, schnell rutschig wird.

Yogamatte Test: Pvc Matten
PVC-Matten im Vergleich.

TPE steht für thermoplastische Elastomere, der Schaum ist vollständig biologisch abbaubar. Aufgrund ihres geringen Gewichts sind sie ideal als Reise-Yogamatten. Auch für schweißtreibende Übungen bieten sich TPE-Matten an, da das Material kaum Feuchtigkeit aufnimmt. Allerdings sind sie nicht so lange haltbar wie PVC-Matten. Genauso wie die Matten aus PVC sind auch TPE-Matten für Latexallergiker geeignet. Der gummiartige Eigengeruch der Matten verflüchtigt sich in den ersten Wochen.

NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk) wird für viele Sportarten, die auf Matten ausgeübt werden, genutzt (z.B. Pilates und Gymnastik). Sie sind wesentlich dicker als die meisten Yogamatten. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie aufgrund der geringen Dichte keinen ausreichenden Halt bzw. Stand bei dynamischen Übungen und Sprüngen bieten. Die Matten sind leicht zu reinigen und günstiger als andere Yogamatten.

Um einen natürlichen Rohstoff handelt es sich bei Naturkautschuk, der vor allem mit seiner Rutschfestigkeit und Dämpfung punktet. Matten aus diesem Material sollten jedoch nicht outdoor genutzt werden, da sie keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen. Die Matten aus Naturkautschuk sind in der Regel etwas teurer, da die Herstellung aufwendiger ist als beispielsweise bei den PVC-Matten.

Yogamatte Test: Vergleich Dicke
So unterschiedlich dick sind die Matten in unserem Test.

Kuschlig wird’s auf den Yogamatten aus Schurwolle auf der Oberseite mit einer rutschfesten Unterseite. Schurwollen-Matten sind ideal für Asanas, die im Sitzen oder Liegen ausgeübt werden. Für schweißtreibende Übungen sind sie nicht zu empfehlen. Das reine Naturprodukt ist vollständig abbaubar und isoliert gut gegen Kälte, die beispielsweise im Winter vom Boden ausgeht. Die Matten sind langlebig und strapazierfähig, aber nicht gut für den Transport geeignet und auch in der Anschaffung vergleichsweise teuer.

Die Rutschfestigkeit

Wie rutschfest sollten Yogamatten sein? In diesem Punkt gehen die Meinungen schon mal auseinander. Die Matten sollten auf der Unterseite rutschfest sein, sodass sie nicht auf dem Boden verrutschen. Doch wie sieht es mit der Oberseite aus? »Für Ashtanga Yoga sind allzu rutschfeste Matten nicht gut geeignet, jedenfalls nicht für Fortgeschrittene«, berichtet Yogalehrerin Kraaibeek. »Denn dadurch wird möglicherweise bei bestimmten Asanas verhindert, dass die Binnenmuskulatur genutzt wird.« Wer also ein wenig rutscht, muss mehr Muskulatur anspannen, um eine Position zu halten.

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Die Übungen auf einer etwas rutschigen Matte sind daher kraftaufwendiger, der Fitnesseffekt entsprechend größer. »Eine rutschfeste Matte kann einen schon mal ausbremsen – bei fließenden Bewegungen oder wenn zwei Bewegungen zeitgleich ausgeführt werden«, erklärt Kraaibeek. »Man kann die Kraft aus der Mitte beim Sonnengruß richtig nutzen, wenn die Füße auf der Matte etwas gleiten können.«

So haben wir getestet

Da die Wahl einer Yogamatte immer auch von den persönlichen Vorlieben abhängt, haben wir in unserem Praxistext auf jeder Matte jeweils verschiedene Yogaübungen ausgeführt. Darunter waren sowohl körperliche anspruchsvollere als auch sehr ruhige und langsame Übungen.

Wichtige Kriterien waren hierbei die Rutschfestigkeit und die Dämpfung. Aber auch das Gewicht bzw. die mitgelieferten Möglichkeiten, die Matten auch transportieren zu können, sind in die Bewertung mit eingeflossen. Da die Matten immer auch mit Schweiß, Dreck vom Fußboden und Bakterien in Berührung kommen, haben wir auch einen genaueren Blick darauf geworfen, welche Angaben die Hersteller dazu machen, wie die Matten gereinigt werden können.

Yogamatte Test: Lotuscrafts1

Unser Favorit: Lotuscrafts Oeko

Die Übungen auf der Lotuscrafts Oeko haben viel Spaß gemacht. Auch wenn die Matte im ersten Moment von der Oberfläche etwas rau wirkte. Aber: Sie hat uns überzeugt. Sie ist sehr rutschfest und trotz einer Dicke von nur vier Millimetern gut gedämpft.

Unser Favorit

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und biologisch abbaubar.

von 73 Lesern gekauft

Lotuscrafts verwendet für die Matte eine 2-Lagen-Technik, die dafür sorgt, dass die Gelenke während der Übungen ausreichend geschont werden. Dennoch hat man genügend Stabilität, die Positionen zu halten. Die Matte besteht zu 100 Prozent aus Naturkautschuk, der biologisch abbaubar ist. Auf schädliche Stoffe wie Weichmacher und Lösungsmittel hat der Hersteller nach eigenen Angaben verzichtet.

Yogamatte Test: Testsieger Lotuscraft
Unser Testsieger in der Nahaufnahme: Feine Struktur, angenehmes Anfassgefühl.

Auch wenn man ins Schwitzen gerät, bleibt die Matte immer noch griffig, sodass man nicht wegrutscht. Ein weiterer Vorteil von Kautschuk schließt sich hier an: Das Material ist leicht zu reinigen. Die Matte muss nicht in Waschmaschine, sondern die Verschmutzungen können mit einem weichen Tuch und verdünntem Apfelessigreiniger weggewischt werden.

Auch die Handhabung der Matte hat uns gefallen: Die Matte lässt sich leicht zusammenlegen bzw. -rollen. Bei unserem Test hatte die Matte einen leichten Eigengeruch, der aber voraussichtlich verfliegt, wenn man die Matte auslüften lässt. Mit zwei Kilogramm ist die Matte zwar kein Fliegengewicht, aber immer noch akzeptabel für den Transport ins nächste Yogastudio.

Lotuscrafts Oeko im Testspiegel

Bisher gibt es zu unserem Favoriten keine weiteren seriösen Tests. Sobald sich das ändert, tragen wir die Testergebnisse hier nach.

Alternativen

Neben unserem Favoriten gibt es aber noch weitere Matten, die uns im Test überzeugen konnten. Ob Naturkautschuk oder eine extrem leichte Matte – wir haben für viele Ansprüche eine passende Empfehlung.

Auch gut

Manduka Pro Lite

Yogamatte Test: Manduka Yogamatte
Eine langlebige Yogamatte, die ausreichend dämpft mit gutem Grip und Öko-Zertifikat.

Keine Preise gefunden.

Nicht nur farblich sind sich die Matten von Manduka und Lotuscrafts in unserem Test ähnlich. Die Manduka Pro Lite Lotus ist eine gute Alternative zu unserem Testsieger. Die Matte besteht zu 100 Prozent aus dem Kunststoff PVC, ist latexfrei und somit für Allergiker geeignet. Das amerikanische Unternehmen erklärt, dass die Matten emissionsfrei hergestellt werden. Darüber hinaus sind sie mit Öko Tex 100 zertifiziert.

Rutschfestigkeit und Dämpfung sorgen dafür, dass die Matte für alle Yoga-Stile verwendet werden kann. Mit einer Dicke von 4,7 Millimetern werden die Gelenke bei Sprüngen auf den Boden gedämpft. Die Unterseite (mit dem gepunkteten Muster) sorgt dafür, dass die Matte bei dynamischen Asanas nicht verrutscht.

Auch die Oberseite bietet guten Grip, der sich im Laufe der Zeit sogar verbessern soll. Das Unternehmen gibt den Tipp, die Matte mit Meersalz zu behandeln, um den Grip zu verstärken. Für die Pro Lite Lotus gibt der Hersteller außerdem eine lebenslange Garantie.

Grip mit Kork

Yogaklar Premium Yogamatte

Test Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar Premium Yogamatte
Die Yogaklar-Matte zeichnet sich durch angenehme weiche Haptik, gute Griffigkeit und hohe Rutschfestigkeit aus.

Keine Preise gefunden.

Die Naturkautschuk-Kork-Matte von Yogaklar war der Überraschungskandidat in diesem Test. Die Matte fühlt sich sehr angenehm und weich an. Trotz der Dicke von drei Millimetern ist die Matte gut gedämpft, dazu kommen die isolierenden Eigenschaften von Kork, sodass man bei den Übungen auch gut von Bodenkälte geschützt trainieren kann.

Auf der Oberseite ist Kork – der natürliche Rohstoff bietet guten Grip und er ist rutschfest. Die Matte ist mit einem feuchten Tuch oder mit lauwarmem Wasser und ein wenig Seife leicht zu reinigen. Kork ist von Natur aus wasserabweisend und auch antibakteriell. Die Unterseite der Matte besteht aus Naturkautschuk und liegt glatt auf dem Boden.

Die Matte ist schadstofffrei, komplett biologisch abbaubar und umweltfreundlich. Sie riecht ein wenig nach Naturkautschuk. Allerdings ist sie etwas schwerer und wiegt 2,3 Kilogramm. Gefallen hat uns auch der Tragegurt, der beiliegt und mit dem die Matte gut fixiert transportiert werden kann.

Gut & günstig

Yogistar Yogimat Basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und leichte Matte mit ausreichender Dämpfung und Öko-Zertifikat für kleines Geld.

Die PVC-Matte Yogimat von Yogistar ist eine gute und günstige Lösung, vor allem für Anfänger. Die Matte ist nachhaltig produziert und hautfreundlich, da keine schädlichen Lösungsmittel oder Weichmacher bei der Produktion verwendet werden. Erfreulicherweise hat die Yogimat keinen Geruch! Sie trägt außerdem das Öko-Tex-100-Zertifikat. Mit nur vier Millimetern Dicke ist sie bestens für dynamische Übungen geeignet.

Yogamatte Test: Yogistar Yogimat Basic
Die Yogistar Yogimat Basic lässt sich kompakt zusammenrollen.

Wer jedoch viel schwitzt, kann unter Umständen Probleme mit der Rutschfestigkeit haben. In diesem Fall wird empfohlen, die Matte bei 30 Grad mit einer milden Waschseife in der Waschmaschine zu reinigen – ohne Weichspüler und ohne Schleudergang. Anschließend mit einem Handtuch abtrocken und zum vollständigen Trocknen aufhängen. Das soll die Griffigkeit verbessern.

Die Yogimat liegt plan auf dem Boden und lässt sich leicht zusammenrollen oder auch falten. Ein Tragegurt ist nicht inklusive, allerdings rollt sich die Matte auch nicht selbstständig wieder auf, wenn sie zusammengerollt auf dem Boden liegt. Mit nur 1,1 Kilogramm ist die Matte sehr leicht und gut zu transportieren.

Leichtgewicht

Sportastisch Yoga Star

Test Yogamatte: Sportastisch Yoga Star
Doppelseitg nutzbare Yogamatte, die weniger als 800 Gramm auf die Waage bringt.

Die Yoga Star von Sportastisch ist leichter als so manche Reise-Yogamatte. Sie wiegt noch nicht mal 800 Gramm und ist ideal für Anfänger und auch Fortgeschrittene, die mit ihrer Matte viel und gerne unterwegs sind. Die Matte ist aus TPE (thermoplastische Elastomere) und kommt ohne weitere Zusatzstoffe oder Schwermetalle aus.

Eine Seite der Matte ist farbig und strukturiert und erinnert an ein Blätter-Muster. Diese Seite ist weich und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Die Rückseite der Matte hat eine Wellen-Struktur. Hier steht die Griffigkeit bzw. die Rutschfestigkeit im Fokus. Man klebt zwar nicht an der Matte fest, aber so rutschfest muss auch keine Matte sein.

Die Matte ist sechs Millimeter dick und schont die Gelenke. Dennoch ist sie nicht so weich, dass man bei gewissen Übungen aus der Balance gerät.

Gleich am Anfang, nachdem wir die Yogamatte aus der Verpackung genommen haben, roch sie leicht. Allerdings ist der Geruch schon nach wenigen Tagen verflogen.

Außerdem getestet

Die Yogistar Yogimat Pro macht einen sehr hochwertigen Eindruck, was bestimmt auch an dem harmonischen Design liegt. Hergestellt ist die Yogamatte von Yogistar aus umweltfreundlichem TPE-Schaum und damit biologisch abbaubar. Auch für Allergiker ist die Unterlage geeignet, weder PVC noch Latex bilden Bestandteile der Matte. Selbst direkt nach dem Auspacken ist uns kein unangenehmer Geruch aufgefallen. Des Weiteren isoliert die Matte auch gegen Bodenkälte.

Die Yogimat Pro ist sehr weich und geschmeidig, aber trotzdem sehr stabil und gibt bei den Asanas festen Halt. Die Rutschfestigkeit ist ausgesprochen gut. Darüber hinaus die Matte leicht zu reinigen: feucht abwischen reicht schon. Ausgeliefert wird die Matte mit einer Tragekordel (Ton in Ton mit der Matte), mit der die Matte gut transportiert werden kann. Das Gewicht ist mit 1,05 Kilogramm sehr leicht.

Jade Yoga Harmony Professional

Die Yoga Harmony Professionell ist aus Naturkautschuk und mit einer Schicht Baumwolle. Mit 173 Zentimetern ist die Matte verhältnismäßig kurz, wen das – und den hohen Preis – allerdings nicht stört, der wird mit der Matte sicherlich viel Freude haben. Obwohl die Matte zusammengerollt wird, liegt sie ziemlich plan am Boden. Auch bei anstrengenderen Übungen, bei denen man ins Schwitzen kommt, bietet die Matte ausreichend Halt und Rutschfestigkeit. Die Oberfläche ist strukturiert. Die Dämpfung der vier Millimeter dicken Matte empfanden wir als angenehm. Der anfängliche Geruch verfliegt nach kurzer Zeit.

Das Unternehmen pflanzt nach eigenen Angaben einen Baum pro verkaufter Matte.

Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

Die PVC-Matte Mudra Studio von Lotuscrafts ähnelt in vielen Punkten der Yogimat – nicht nur optisch. Auch sie hat das Öko-Tex-100-Zertifikat, ist hautfreundlich und kommt ohne Schadstoffe aus. Wir haben keinen unangenehmen Geruch festgestellt – auch nicht direkt nach dem Auspacken. Sie ist einen Millimeter dicker als die Yogimat, kommt auf fünf Millimeter und stellt ebenfalls einen guten Kompromiss aus Komfort, Rutschfestigkeit und Dämpfung dar. Geeignet ist die Matte für alle Yogastile und Level. Die Griffigkeit der Yogamatten verbessert sich im Laufe der Zeit. Doch auch hier können Probleme auftauchen, wenn die Hände sehr schwitzig sind. Im Gegensatz zur Yogitmat kommt die Mudra-Matte von Lotuscrafts jedoch nicht in die Waschmaschine. Sie soll mit warmem Wasser und einem neutralen Reiniger oder Waschmittel mit der Hand gewaschen werden.

Die Mudra liegt fest und sicher auf dem Boden, lässt sich leicht zusammenrollen. Ein Tragegurt ist nicht inklusive, allerdings rollt sich die Matte auch nicht selbstständig wieder auf, wenn sie zusammengerollt auf dem Boden liegt. Mit nur 1,2 Kilogramm ist die Matte sehr leicht und gut zu transportieren.

Hejhej-mats Eher dunkle Mat

Die Eher dunkle Hejhej Mat ist auf unserem dunklen Teppichboden im Büro erstmal nicht aufgefallen. Im Vergleich zu den meist farbenfrohen Matten, erinnert diese doch eher an einen Linoleumfußboden. Die Optik verzeihen wir jedoch, da die Matte zu 100 Prozent aus recyceltem Material bestehen soll. Und: Wenn der Produktzyklus der Matte an seinem Ende angekommen ist, kann man die Matte zum Recyceln an das Unternehmen zurücksenden. Nichtsdestotrotz, die Matte hat einen hohen Preis.

Die strukturierte Oberfläche gibt auch bei schweißtreibenden Übungen einen guten Halt. Die Matte ist ausreichend gedämmt, gibt aber nicht viel nach. Das ist vor allem bei Balance-Übungen wichtig. Mit einem feuchten Tuch ist die Matte auch schnell gereinigt. Gewöhnungsbedürftig ist die Banderole, die die Rolle zusammenhält. Sie wird mit einem Druckknopf geschlossen und da das Band nicht elastisch ist, kann es passieren, dass man die Matte am Anfang zu locker aufrollt – so erging es uns zumindest am Anfang.

Mit goldenem Mandala versehen, wirkt die Bodhi Rishikesh hochwertig, dabei liegt der Preis eher im unteren Mittelfeld. Die Matte hat eine angenehme Dicke, obwohl auch Balance-Übungen gut und mit einem stabilen Stand ausgeführt werden können. Wie gut die Rutschfestigkeit jedoch bei längeren intensiven Übungen bestehen bleibt, ist fraglich.

Die Matte ist aus PVC und mit dem Siegel Oeko-Tex Standard 100 ausgezeichnet. Zunächst riecht die Matte nach dem Öffnen der Verpackung unangenehm, allerdings ist der Geruch auch nach wenigen Tagen verflogen.

Die zusammengerollte Matte wird mit zwei elastischen Bändern zusammengehalten.

Sportastisch Happy Yoga

Die Happy Yoga von Sportastisch besteht aus PVC und hat eine Waffelstruktur auf der Oberfläche. Die Matte lässt sich gut und kompakt zusammenrollen und rollt sich dann nicht selbstständig wieder aus, wenn sie auf dem Boden liegt. Allerdings rollt sie sich leider an einem Ende immer wieder ein, wenn man sie auf dem Boden ausgebreitet hat.

Die Matte ist angenehm gedämmt und gibt ausreichend Halt bei ruhigeren Asanas. Sobald man allerdings ins Schwitzen kommt, rutscht man auch mit den Händen leichter weg.

Bausinger Yogamatte Hochflor

Die Hochflor-Yogamatte von Bausinger besteht auf der Oberseite aus 100 Prozent Schurwolle und erinnert an ein Lammfell. Daher ist die Matte sehr weich, warm und gelenkschonend. Auf der Unterseite ist die Matte mit naturfarbenem Latex beschichtet, sodass die Matte nicht wegrutscht. Zertifiziert ist die Hochflor-Unterlage nach Öko Tex 100. Gewebt und beschichtet wird die Matte in der Toskana, konfektioniert in Deutschland. Die Matte ist nicht umsäumt und flust etwas, das wird aber vermutlich mit der Zeit nachlassen. In der Waschmaschine kann die Matte im Schongang bei 30 Grad mit Wollwaschmittel gewaschen werden.

Die Matte ist verhältnismäßig groß dimensioniert: 75 Zentimeter breit und 200 Zentimeter lang. Sie ist griffig, aber nicht so rutschfest bei Yoga-Positionen.

Ganz schön lang ist auch die Gripster von Vio Yoga, nämlich fast zwei Meter. Allerdings ist die Matte mit 2,5 Kilogramm als Studiomatte recht schwer. Sie besteht aus Naturkautschuk und ist frei von PVC, Silikon und Phthalaten. Allerdings riecht die Gripster auch nach mehreren Tagen noch unangenehm – wann und ob dieser Geruch verfliegt, konnten wir in unserer Testphase nicht herausfinden.

Die Oberflächen – beide, denn die Matte kann beidseitig benutzt werden – sind hingegen angenehm: Eine Seite ist weich und glatt, die andere ist angeraut und hat Grip. Nachteilig ist jedoch, dass sich die Matte an einer Seite immer wieder zusammenrollt, wenn sie auf den Boden ausgebreitet ist.

Liforme Love

Test Yogamatte: Liforme Love

Keine Preise gefunden.

Die Liforme Love vereint viele gute Eigenschaften, ihr großes Manko besteht jedoch im Preis: wir finden die Matte mit 150 Euro schlichtweg zu teuer. Ein weiterer Minuspunkt ist in dem Gewicht begründet, die Matte kommt auf 2,8 Kilogramm. Um bei den schlechten Eigenschaften zu bleiben: Auch nach Tagen roch die Matte noch unangenehm. Wann und ob der Geruch verfliegt, konnten wir in unserer Testphase nicht feststellen.

Wenden wir uns nun aber den positiven Aspekten zu: Die Matte besteht aus Naturkautschuk und ist nach ihrer Nutzungsdauer wieder biologisch abbaubar. Darüber hinaus verfügt sie auf der Oberfläche an einigen Stellen über kleine Rillen, die nochmal mehr Grip bieten. Mit 68 Zentimeter Breite ist die Matte auch deutlich breiter als die anderen Matten, die normlerweise auf 61 Zentimeter kommen.

Lululemon The Reversible Mat 5mm

Die Matte von Lululemon ist mit einem Preis von rund 80 Euro recht teuer. Konzipiert wurde die Matte für mehr Komfort für die Hüfte und die Knie, wenn die Asanas Bodenhaltung erfordern. Die Unterseite der Matte ist glatt und liegt fest auf dem Boden. Die Matte ist fünf Millimeter dick und angenehm. Die Basis der Matte bildet Naturkautschuk: Feuchtigkeit wird von dem ebenfalls enthaltenen Kunststoff Polyurethan absorbiert. Darüber hinaus enthält die Matte auch Latex. Die Griffigkeit ist bemerkenswert, für unseren Geschmack sogar zu griffig.

Die Matte lässt sich leicht reinigen – mit warmem Seifenwasser abwischen, trocknen lassen, fertig. Gereinigt werden soll die Matte nach dem Training und das erscheint uns auch notwendig. In unserem Test hatten wir eine anthrazit-schwarze Matte, auf der nach den Asanas Spuren von Fuß- und Handbewegungen sichtbar waren. Diese Spuren lassen sich aber einfach wegwischen.

Die Matte sticht auch mit ihren Maßen hervor: Sie ist 180 Zentimeter lang und mit 66 Zentimetern breiter als die meisten anderen Testmatten.

Reebok Yogamatte 4 mm

Auch bei dieser Matte von Reebok handelt sich vermutlich um eine PVC-Matte – wir haben hier keine genauen Informationen gefunden. Allerdings ist sie kürzer als die meisten anderen Matten und misst nur 173 Zentimeter. Ein Zertifikat wie Oeko Tex 100 gibt es hier nicht, des Weiteren riecht die Matte unangenehm, das ist besonders bei bodennahen Übungen sehr störend. Die Matte ist rutschfest und bietet Halt bei den Asanas: Allerdings lässt auch hier der Grip nach, wenn die Hände schwitzen. Der Hersteller gibt nur an, dass die Matte leicht zu reinigen ist. Wie man das machen kann, wird nicht verraten. Die Dicke von vier Millimetern dämpft bei harten Bodenflächen.

Die Matte lässt sich gut und kompakt zusammenrollen und rollt sich dann nicht selbstständig wieder aus, wenn sie auf dem Boden liegt. Inklusive ist auch eine Tragekordel. Die Reebok-Matte ist sehr leicht, das Gewicht liegt bei 950 Gramm.

Obwohl wir von dem geringen Packmaß der Yogo Ultralight begeistert waren, verließ uns diese Freude beim Testen. Ja, es ist eine leichte, zusammenfaltbare, waschbare und gut tragebare Yogamatte, aber wenn es um die Ausübung der Asanas geht, ist keine Begeisterung mehr da. Die Matte ist mit 1,5 Millimeter Dicke viel zu dünn, um dämmen zu können. Die Härte des Boden geht ungedämmt an die Gelenke weiter. Darüber hinaus liegt die Matte auch nicht plan am Boden – die Falten vom Zusammenlegen bleiben und bilden leichte Wellen. Für unseren Geschmack ist die Matte auch zu rutschfest – man klebt förmlich an der Matte fest bei den Übungen. Dazu kommt, dass wir die Haptik der Matte zu gummiartig empfunden haben. Die Struktur der Matte erinnert an ein Leinentuch.

Die Matte ist aus nachhaltig geerntetem Baumkautschuk. Der unangenehme Geruch verfliegt nach wenigen Tagen an der Luft. Auch Yogo gibt an, pro verkaufter Yogamatte einen Baum zu pflanzen.

Umweltfreundlich, schadstofffrei und hautfreundlich ist die TPE-Matte von Good Times. Auf der Oberseite ist ein besonderes Muster eingeprägt, das die Rutschfestigkeit bei den Übungen verstärkt. Die Unterseite prägt ein Wellenmuster, das dafür sorgt, dass die Matte nicht auf dem Boden rutscht. Die Matte ist acht Millimeter dick, sehr weich und gelenkschonend. Für Asanas im Sitzen oder Liegen eignet sich die Matte gut. Sobald es aber um Balance-Haltungen geht, fehlt der Matte die notwendige Stabilität. Als Unterleg- oder Gymnastikmatte ist die Good Times unserer Ansicht nach besser geeignet als für Yoga.

Geliefert wird die Matte mit einer Kordel und einer Tasche. Die Tasche war in unserem Test schon kaputt, eine Naht war aufgegangen. Sie macht daher keinen hochwertigen Eindruck. Das Gewicht fällt mit 1,2 Kilogramm erfreulich gering aus.

Reehut 12mm NBR Yogamatte

Die Matte von Reehut ist aus NBR-Schaum, was bedeutet: geringes Gewicht, dicker als andere Matten (12 Millimeter), leicht zu reinigen, aber wenig stabil. Balance-Übungen sind definitiv schwierig zu halten. Der Hersteller definiert die Matte allerdings auch nicht ausschließlich als Yogamatte, sondern auch als Gymnastik- und Fitnessmatte, Picknickdecke, Teppich und Isomatte.

Übt man mit den Händen oder Füßen Druck auf die Matte aus, bilden sich Dellen, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Auf der Matte liegend fanden wir den Geruch, der von ihr ausgeht, unangenehm. Mit 900 Gramm ist sie erfreulich leicht. Ein Tragegurt ist inklusive.

Mit 15 Millimetern ist die Movit XXL Pilates die dickste Matte in unserem Test. Sie besteht ebenfalls aus NBR-Schaumstoff und ist phthalat- und schwermetallfrei. Unsere Bewertung fällt genauso aus wie bei der Matte von Reehut: Sie hat ein geringes Gewicht, ist dicker als andere Matten, leicht zu reinigen, aber wenig stabil. Balance-Übungen sind definitiv schwierig zu halten.

Die Matte hat Druckstellen vom beiliegenden Tragegurt, die nach einiger Zeit verschwinden sollen. Bei uns waren die Abdrücke vom Gurt selbst nach dem Test immer noch zu sehen. Die Druckstellen, die sich bilden, wenn man mit den Händen und Füßen auf die Matte Druck ausübt, verschwinden hingegen nach kurzer Zeit. Den Geruch, den die Matte verströmt, fanden wir ebenfalls unangenehm.

Kommentare

avatar