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Die beste Yogamatte

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Yogamatte Test: Aufmacher Yogamatten
Karin Bünnagel

Karin Bünnagel

ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt bei Gesundheits- und Fitnessthemen. Ihre Begeisterung fürs Fahrradfahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über jahrelange Erfahrung in Redaktionen von Fitnessmagazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.

Wir haben zwölf Yoga-Matten getestet. Die beste Yogamatte in unserem Vergleichstest ist die Lotuscrafts Oeko. Die rutschfeste Yogamatte besteht zu 100 Prozent aus Naturkautschuk und ist vor allem für dynamische Yogaübungen ideal. Mit einer Mattendicke von vier Millimetern ist sie ausreichend gedämpft und bringt den Yoga-Praktizierenden auch bei Balance-Übungen nicht aus dem Gleichgewicht. Darüber hinaus haben wir noch weitere Matten getestet, denn je nach Yogastil variieren die Ansprüche an eine Matte.

In unserem Testfeld befanden sich zwölf Matten, auf denen wir jeweils verschiedene Yogaübungen nacheinander absolviert haben. So konnten wir die individuellen Vor- und Nachteile herausfinden und die Matten – neben den technischen Daten – miteinander vergleichen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und sie ist biologisch abbaubar!

Die Yogamatte Oeko von Lotuscrafts bietet alles, worauf es uns bei einer Yogamatte ankommt: Sie ist griffig und selbst bei schweißtreibenden Asanas kommt man nicht ins Rutschen. Auch die Dämpfung und die Stabilität stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Dass die Matte aus Naturkautschuk besteht und ökologisch produziert wurde, macht die ganze Sache noch runder.

Auch gut

Manduka Pro Lite Lotus

Yogamatte Test: Manduka Yogamatte
Eine Yogamatte mit lebenslanger Garantie und viel Grip.

Auf die Pro Lite Lotus von Manduka gibt der Hersteller eine lebenslange Garantie. Sie ist perfekt für dynamische Asanas, auch mit schwitzendem Körper bietet sie ausreichend Grip. Die Dämpfungseigenschaften sind gut, Knie und Rücken sind somit gut geschont. Die PVC-Matte trägt das Zertifikat Öko Tex 100.

Grip mit Kork

Yogaklar Premium Yogamatte

Test Yogamatte: Yogaklar Premium Yogama
Sie zeichnet sich durch angenehme weiche Haptik, gute Griffig- und Rutschfestigkeit aus.

Die Premium Yogamatte von Yogaklar hat auf der Oberseite Kork und auf der Unterseite Naturkautschuk. Diese Kombination hat’s in sich: Die Matte bietet guten Grip und ist rutschfest. Obwohl die Matte sehr dünn ausfällt, ist die Dämpfung sehr angenehm und auch Bodenkälte hat bei Kork keine Chance. Ein stabiler Tragegurt ist inklusive.

Gut & günstig

Yogistar Yogimat basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und günstige Yogamatte für den kleinen Geldbeutel.

Die Yogimat Basic von Yogistar ist mit einem Kilogramm sehr leicht und damit gut zu transportieren. Sie bietet bei den Asanas festen Halt und Stabilität, die Oberfläche ist rutschfest. Die PVC-Matte hat Kälte-isolierende Eigenschaften und ist mit Öko Tex 100 zertifiziert.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gut Grip mit KorkGut & günstig
Modell Lotuscrafts Oeko Manduka Pro Lite Lotus Yogaklar Premium Yogamatte Yogistar Yogimat basic Yogistar Yogimat Pro Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio Bausinger Yogamatte Hochflor Lululemon The Reversible Mat 5mm Reebok Yogamatte 4 mm Good Times Yogamatte Reehut 12mm NBR Yogamatte Movit XXL Pilates
Test Yogamatte: Lotuscraft OekoYogamatte Test: Manduka YogamatteTest Yogamatte: Yogaklar Premium YogamaTest Yogamatte: Yogistar Yogimat basicTest Yogamatte: Yogistar Yogimat ProTest Yogamatte: Lotuscraft Yogamatte Mudra StudioTest Yogamatte: Bausinger Yogamatte HochflorYogamatte Test: LululemonTest Yogamatte: Reebok Yogamatte 4 mmTest Yogamatte: Good Times YogamatteTest Yogamatte: Reehut 12mm NBR YogamatteTest Yogamatte: Movit XXL Pilates
Pro
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Einfach zu reinigen
  • Besteht nur aus Naturkautschuk
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Latexfrei
  • Sehr dünne Matte
  • Warme und weiche Oberfläche
  • Guter Grip
  • Pflegeleicht
  • Umweltfreundlich
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Günstig
  • Tragekordel inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Leicht zu reinigen
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Günstig
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • 100 % Schurwolle
  • Weich, warm und gelenkschonend
  • 75 cm breit, 200 cm lang
  • Liegt fest auf dem Boden
  • 66 cm breit
  • Sehr gut gedämpft
  • Tragekordel inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Günstig
  • Tragekordel und -tasche inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Sehr weich
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
Contra
  • Teuer
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Nicht umsäumt, fluselt etwas
  • Empfindliche Oberfläche
  • Teuer
  • Zu rutschfest
  • Nur 173 cm lang
  • Rutschfestigkeit kann ggf. Nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Tragetasche wenig hochwertig
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Unangenehmer Geruch
  • Nicht als Yogamatte zu empfehlen
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Unangenehmer Geruch
  • Nicht als Yogamatte zu empfehlen
Bester Preis
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Wozu eine eigene Matte?

43 Monate bleibt ein Yoga-Ausübender im Durchschnitt am Ball bzw. auf der Matte, also 3,5 Jahre. Alleine schon aus hygienischen Gründen lohnt sich die Investition in eine eigene Matte. Eine Yogamatte ist allerdings kein notwendiges Utensil für den Sport. Es geht auch ohne bzw. auf einem Teppich oder einer Decke. Jedoch gibt es Yogamatten – wie in unserem Test – bereits ab circa 15 Euro zu kaufen. Aber auch teurere Exemplare machen sich bezahlt, wenn man regelmäßig und über längere Zeit trainieren möchte.

Yogamatte Test: Ashtangaconnection©thekla Ehling
Anja Titsch (l.) und Katharina Kraaibeek, Lehrerinnen der Ausbildungsschule Ashtanga Connection in Köln. ©thekla_ehling

»Meine persönliche Yogamatte habe ich nun bereits seit 15 Jahren«, sagt Katharina Kraaibeek, eine von zwei Inhaberinnen der Ausbildungsschule für Ashtanga Yoga in Köln, Ashtanga Connection. »Je älter eine Matte ist, umso besser ist sie. So eine Matte kann schon ein halbes Yoga-Leben halten.« Ein weiterer Grund liegt darin, dass man sich auf der Matte auch wohlfühlen soll. Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Yogamatten gibt es in allen erdenklichen Farben und Designs, da wird sicher jeder eine Matte nach seinem eigenen Geschmack finden.

Der Stoff, aus dem Yogamatten sind

Eine Yogamatte ist meistens 61 Zentimeter breit und 183 Zentimeter lang. Es gibt auch Matten, die von diesen Maßen abweichen. Natürlich gibt es nicht die eine Yogamatte für alle. Welche für wen in Frage kommt, hängt von dem Einsatzbereich und den eigenen Vorlieben ab. Die Dämpfung schont die Gelenke. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Übungen länger gehalten werden – wie beim Yin Yoga. Dünnere Matten sorgen hingegen für mehr Stabilität und einen festen Stand bei Balance-Übungen, wie es bei dynamischeren Asanas wichtig ist.

Yogamatten sollten immer schadstofffrei sein

Yogamatten sollten immer schadstofffrei sein. »Beim Yoga schwitzt man zum Beispiel auf der Matte und man hat auch ständig Hautkontakt zu ihr, daher sollte man darauf achten, dass die Matte schadstofffrei ist«, rät Kraaibeek. Yogamatten mit einem Öko-Tex-100-Zertifikat sind gesundheitlich unbedenklich – das gilt für alle Matten, unabhängig vom Material. »Neue Matten riechen im ersten Moment ein wenig, der Geruch verfliegt aber relativ schnell wieder«, ergänzt sie.

Das Material

Die klassischen Yogamatten bestehen aus dem synthetischem Material PVC. Sie sind sehr lange haltbar und robust. Oftmals riechen diese Yogamatten am Anfang stark und müssen erstmal auslüften. Menschen mit einer Latexallergie können bei PVC-Matten ebenfalls zugreifen. Die Unterlagen sind sowohl indoor als auch outdoor geeignet. Ein Nachteil des Materials ist, dass eine PVC-Matte, wenn man schwitzt, schnell rutschig wird.

Yogamatte Test: Pvc Matten
PVC-Matten im Vergleich.

TPE steht für thermoplastische Elastomere, der Schaum ist vollständig biologisch abbaubar. Aufgrund ihres geringen Gewichts sind sie ideal als Reise-Yogamatten. Auch für schweißtreibende Übungen bieten sich TPE-Matten an, da das Material kaum Feuchtigkeit aufnimmt. Allerdings sind sie nicht so lange haltbar wie PVC-Matten. Genauso wie die Matten aus PVC sind auch TPE-Matten für Latexallergiker geeignet. Der gummiartige Eigengeruch der Matten verflüchtigt sich in den ersten Wochen.

NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk) wird für viele Sportarten, die auf Matten ausgeübt werden, genutzt (z.B. Pilates und Gymnastik). Sie sind wesentlich dicker als die meisten Yogamatten. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie aufgrund der geringen Dichte keinen ausreichenden Halt bzw. Stand bei dynamischen Übungen und Sprüngen bieten. Die Matten sind leicht zu reinigen und günstiger als andere Yogamatten.

Um einen natürlichen Rohstoff handelt es sich bei Naturkautschuk, der vor allem mit seiner Rutschfestigkeit und Dämpfung punktet. Matten aus diesem Material sollten jedoch nicht outdoor genutzt werden, da sie keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen. Die Matten aus Naturkautschuk sind in der Regel etwas teurer, da die Herstellung aufwendiger ist als beispielsweise bei den PVC-Matten.

Yogamatte Test: Vergleich Dicke
So unterschiedlich dick sind die Matten in unserem Test.

Kuschlig wird’s auf den Yogamatten aus Schurwolle auf der Oberseite mit einer rutschfesten Unterseite. Schurwollen-Matten sind ideal für Asanas, die im Sitzen oder Liegen ausgeübt werden. Für schweißtreibende Übungen sind sie nicht zu empfehlen. Das reine Naturprodukt ist vollständig abbaubar und isoliert gut gegen Kälte, die beispielsweise im Winter vom Boden ausgeht. Die Matten sind langlebig und strapazierfähig, aber nicht gut für den Transport geeignet und auch in der Anschaffung vergleichsweise teuer.

Die Rutschfestigkeit

Wie rutschfest sollten Yogamatten sein? In diesem Punkt gehen die Meinungen schon mal auseinander. Die Matten sollten auf der Unterseite rutschfest sein, sodass sie nicht auf dem Boden verrutschen. Doch wie sieht es mit der Oberseite aus? »Für Ashtanga Yoga sind allzu rutschfeste Matten nicht gut geeignet, jedenfalls nicht für Fortgeschrittene«, berichtet Yogalehrerin Kraaibeek. »Denn dadurch wird möglicherweise bei bestimmten Asanas verhindert, dass die Binnenmuskulatur genutzt wird.« Wer also ein wenig rutscht, muss mehr Muskulatur anspannen, um eine Position zu halten.

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Die Übungen auf einer etwas rutschigen Matte sind daher kraftaufwendiger, der Fitnesseffekt entsprechend größer. »Eine rutschfeste Matte kann einen schon mal ausbremsen – bei fließenden Bewegungen oder wenn zwei Bewegungen zeitgleich ausgeführt werden«, erklärt Kraaibeek. »Man kann die Kraft aus der Mitte beim Sonnengruß richtig nutzen, wenn die Füße auf der Matte etwas gleiten können.«

So haben wir getestet

Zwölf Yogamatten haben wir im Test 08/2019 unter die Lupe genommen. Da die Wahl einer Yogamatte immer auch von den persönlichen Vorlieben abhängt, haben wir in unserem Praxistext auf jeder Matte jeweils verschiedene Yogaübungen ausgeführt. Darunter waren sowohl körperliche anspruchsvollere als auch sehr ruhige und langsame Übungen.

Wichtige Kriterien waren hierbei die Rutschfestigkeit und die Dämpfung. Aber auch das Gewicht bzw. die mitgelieferten Möglichkeiten, die Matten auch transportieren zu können, sind in die Bewertung mit eingeflossen. Da die Matten immer auch mit Schweiß, Dreck vom Fußboden und Bakterien in Berührung kommen, haben wir auch einen genaueren Blick darauf geworfen, welche Angaben die Hersteller dazu machen, wie die Matten gereinigt werden können.

Yogamatte Test: Lotuscrafts1

Unser Favorit: Lotuscrafts Oeko

Die Übungen auf der Yogamatte Oeko von Lotuscrafts haben viel Spaß gemacht. Auch wenn die Matte im ersten Moment von der Oberfläche etwas rau wirkte. Aber: Sie hat uns überzeugt. Sie ist sehr rutschfest und trotz einer Dicke von nur vier Millimetern gut gedämpft.

Testsieger

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und sie ist biologisch abbaubar!

Lotuscrafts verwendet für die Matte eine 2-Lagen-Technik, die dafür sorgt, dass die Gelenke während der Übungen ausreichend geschont werden. Dennoch hat man genügend Stabilität, die Positionen zu halten. Die Matte besteht zu 100 Prozent aus Naturkautschuk, der biologisch abbaubar ist. Auf schädliche Stoffe wie Weichmacher und Lösungsmittel hat der Hersteller nach eigenen Angaben verzichtet.

Yogamatte Test: Testsieger Lotuscraft
Unser Testsieger in der Nahaufnahme: Feine Struktur, angenehmes Anfassgefühl.

Auch wenn man ins Schwitzen gerät, bleibt die Matte immer noch griffig, sodass man nicht wegrutscht. Ein weiterer Vorteil von Kautschuk schließt sich hier an: Das Material ist leicht zu reinigen. Die Matte muss nicht in Waschmaschine, sondern die Verschmutzungen können mit einem weichen Tuch und verdünntem Apfelessigreiniger weggewischt werden.

Auch die Handhabung der Matte hat uns gefallen: Die Matte lässt sich leicht zusammenlegen bzw. -rollen. Bei unserem Test hatte die Matte einen leichten Eigengeruch, der aber voraussichtlich verfliegt, wenn man die Matte auslüften lässt. Mit zwei Kilogramm ist die Matte zwar kein Fliegengewicht, aber immer noch akzeptabel für den Transport ins nächste Yogastudio.

Auch gut

Manduka Pro Lite Lotus

Yogamatte Test: Manduka Yogamatte
Eine Yogamatte mit lebenslanger Garantie und viel Grip.

Nicht nur farblich sind sich die Matten von Manduka und Lotuscrafts in unserem Test ähnlich. Die Manduka Pro Lite Lotus ist eine gute Alternative zu unserem Testsieger. Die Matte besteht zu 100 Prozent aus dem Kunststoff PVC und ist latexfrei für Allergiker geeignet. Das amerikanische Unternehmen erklärt, dass die Matten emissionsfrei hergestellt werden. Darüber hinaus sind sie mit Öko Tex 100 zertifiziert.

Rutschfestigkeit und Dämpfung sorgen dafür, dass die Matte für alle Yoga-Stile verwendet werden kann. Mit einer Dicke von 4,7 Millimetern werden die Gelenke bei Sprüngen auf den Boden gedämpft. Die Unterseite (mit dem gepunkteten Muster) sorgt dafür, dass die Matte bei dynamischen Asanas nicht verrutscht.

Auch die Oberseite bietet guten Grip, der sich im Laufe der Zeit sogar verbessern soll. Das Unternehmen gibt den Tipp, die Matte mit Meersalz zu behandeln, um den Grip zu verstärken. Für die Pro Lite Lotus gibt der Hersteller außerdem eine lebenslange Garantie.

Grip mit Kork

Yogaklar Premium Yogamatte

Test Yogamatte: Yogaklar Premium Yogama
Sie zeichnet sich durch angenehme weiche Haptik, gute Griffig- und Rutschfestigkeit aus.

Die Naturkautschuk-Kork-Matte von Yogaklar war der Überraschungskandidat in diesem Test. Die Matte fühlt sich sehr angenehm und weich an. Trotz der Dicke von drei Millimetern ist die Matte gut gedämpft, dazu kommen die isolierenden Eigenschaften von Kork, sodass man bei den Übungen auch gut von Bodenkälte geschützt trainieren kann.

Auf der Oberseite ist Kork – der natürliche Rohstoff bietet guten Grip und er ist rutschfest. Die Matte ist mit einem feuchten Tuch oder mit lauwarmem Wasser und ein wenig Seife leicht zu reinigen. Kork ist von Natur aus wasserabweisend und auch antibakteriell. Die Unterseite der Matte besteht aus Naturkautschuk und liegt glatt auf dem Boden.

Die Matte ist schadstofffrei, komplett biologisch abbaubar und umweltfreundlich. Sie riecht ein wenig nach Naturkautschuk. Allerdings ist sie etwas schwerer und wiegt 2,3 Kilogramm. Gefallen hat uns auch der Tragegurt, der beiliegt und mit dem die Matte gut fixiert transportiert werden kann.

Gut & günstig

Yogistar Yogimat basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und günstige Yogamatte für den kleinen Geldbeutel.

Die PVC-Matte Yogimat von Yogistar ist eine gute und günstige Lösung, vor allem für Anfänger. Die Matte ist nachhaltig produziert und hautfreundlich, da keine schädlichen Lösungsmittel oder Weichmacher bei der Produktion verwendet werden. Erfreulicherweise hat die Yogimat keinen Geruch! Sie trägt außerdem das Öko-Tex-100-Zertifikat. Mit nur vier Millimetern Dicke ist sie bestens für dynamische Übungen geeignet.

Yogamatte Test: Yogistar Yogimat Basic
Die Yogimat Basic von Yogistar lässt sich kompakt zusammenrollen.

Wer jedoch viel schwitzt, kann unter Umständen Probleme mit der Rutschfestigkeit haben. In diesem Fall wird empfohlen, die Matte bei 30 Grad mit einer milden Waschseife in der Waschmaschine zu reinigen – ohne Weichspüler und ohne Schleudergang. Anschließend mit einem Handtuch abtrocken und zum vollständigen Trocknen aufhängen. Das soll die Griffigkeit verbessern.

Die Yogimat liegt plan auf dem Boden und lässt sich leicht zusammenrollen oder auch falten. Ein Tragegurt ist nicht inklusive, allerdings rollt sich die Matte auch nicht selbstständig wieder auf, wenn sie zusammengerollt auf dem Boden liegt. Mit nur 1,1 Kilogramm ist die Matte sehr leicht und gut zu transportieren.

Außerdem getestet

Yogistar Yogimat Pro

Die Yogimat Pro macht einen sehr hochwertigen Eindruck, was bestimmt auch an dem harmonischen Design liegt. Hergestellt ist die Yogamatte von Yogistar aus umweltfreundlichem TPE-Schaum und damit biologisch abbaubar. Auch für Allergiker ist die Unterlage geeignet, weder PVC noch Latex bilden Bestandteile der Matte. Selbst direkt nach dem Auspacken ist uns kein unangenehmer Geruch aufgefallen. Des Weiteren isoliert die Matte auch gegen Bodenkälte.

Die Yogimat Pro ist sehr weich und geschmeidig, aber trotzdem sehr stabil und gibt bei den Asanas festen Halt. Die Rutschfestigkeit ist ausgesprochen gut. Darüber hinaus die Matte leicht zu reinigen: feucht abwischen reicht schon. Ausgeliefert wird die Matte mit einer Tragekordel (Ton in Ton mit der Matte), mit der die Matte gut transportiert werden kann. Das Gewicht ist mit 1,05 Kilogramm sehr leicht.

Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

Die PVC-Matte Mudra Studio von Lotuscrafts ähnelt in vielen Punkten der Yogimat – nicht nur optisch. Auch sie hat das Öko-Tex-100-Zertifikat, ist hautfreundlich und kommt ohne Schadstoffe aus. Wir haben keinen unangenehmen Geruch festgestellt – auch nicht direkt nach dem Auspacken. Sie ist einen Millimeter dicker als die Yogimat, kommt auf fünf Millimeter und stellt ebenfalls einen guten Kompromiss aus Komfort, Rutschfestigkeit und Dämpfung dar. Geeignet ist die Matte für alle Yogastile und Level. Die Griffigkeit der Yogamatten verbessert sich im Laufe der Zeit. Doch auch hier können Probleme auftauchen, wenn die Hände sehr schwitzig sind. Im Gegensatz zur Yogitmat kommt die Mudra-Matte von Lotuscrafts jedoch nicht in die Waschmaschine. Sie soll mit warmem Wasser und einem neutralen Reiniger oder Waschmittel mit der Hand gewaschen werden.

Die Mudra liegt fest und sicher auf dem Boden, lässt sich leicht zusammenrollen. Ein Tragegurt ist nicht inklusive, allerdings rollt sich die Matte auch nicht selbstständig wieder auf, wenn sie zusammengerollt auf dem Boden liegt. Mit nur 1,2 Kilogramm ist die Matte sehr leicht und gut zu transportieren.

Bausinger Yogamatte Hochflor

Die Yogamatte von Bausinger aus Schurwolle besteht auf der Oberseite aus 100 Prozent Schurwolle und erinnert an ein Lammfell. Daher ist die Matte sehr weich, warm und gelenkschonend. Auf der Unterseite ist die Matte mit naturfarbenem Latex beschichtet, sodass die Matte nicht wegrutscht. Zertifiziert ist die Hochflor-Unterlage nach Öko Tex 100. Gewebt und beschichtet wird die Matte in der Toskana, konfektioniert in Deutschland. Die Matte ist nicht umsäumt und fluselt etwas, das wird aber vermutlich mit der Zeit nachlassen. In der Waschmaschine kann die Matte im Schongang bei 30 Grad mit Wollwaschmittel gewaschen werden.

Die Matte ist die größte in unserem Test: 75 Zentimeter breit und 200 Zentimeter lang. Die Matte ist griffig, aber nicht so rutschfest bei Yoga-Positionen.

Lululemon The Reversible Mat 5mm

Mit rund 80 Euro ist die Matte von Lululemon die teuerste in unserem Testfeld. Konzipiert wurde die Matte für mehr Komfort für die Hüfte und die Knie, wenn die Asanas Bodenhaltung erfordern. Die Unterseite der Matte ist glatt und liegt fest auf dem Boden. Die Matte ist fünf Millimeter dick und angenehm. Die Basis der Matte bildet Naturkautschuk: Feuchtigkeit wird von dem ebenfalls enthaltenen Kunststoff Polyurethan absorbiert. Darüber hinaus enthält die Matte auch Latex. Die Griffigkeit ist bemerkenswert, für unseren Geschmack sogar zu griffig.

Die Matte lässt sich leicht reinigen – mit warmem Seifenwasser abwischen, trocknen lassen, fertig. Gereinigt werden soll die Matte nach dem Training und das erscheint uns auch notwendig. In unserem Test hatten wir eine anthrazit-schwarze Matte, auf der nach den Asanas Spuren von Fuß- und Handbewegungen sichtbar waren. Diese Spuren lassen sich aber einfach wegwischen.

Die Matte sticht auch mit ihren Maßen hervor: Sie ist 180 Zentimeter lang und mit 66 Zentimetern breiter als die anderen Testmatten.

Reebok Yogamatte 4 mm

Auch bei dieser Matte von Reebok handelt sich vermutlich um eine PVC-Matte – wir haben hier keine genauen Informationen gefunden. Allerdings ist sie kürzer als die meisten anderen Matten und misst nur 173 Zentimeter. Ein Zertifikat wie Oeko Tex 100 gibt es hier nicht, des Weiteren riecht die Matte unangenehm, das ist besonders bei bodennahen Übungen sehr störend. Die Matte ist rutschfest und bietet Halt bei den Asanas: Allerdings lässt auch hier der Grip nach, wenn die Hände schwitzen. Der Hersteller gibt nur an, dass die Matte leicht zu reinigen ist. Wie man das machen kann, wird nicht verraten. Die Dicke von vier Millimetern dämpft bei harten Bodenflächen.

Die Matte lässt sich gut und kompakt zusammenrollen und rollt sich dann nicht selbstständig wieder aus, wenn sie auf dem Boden liegt. Inklusive ist auch eine Tragekordel. Die Reebok-Matte ist in unserem Test die leichteste, das Gewicht liegt bei 950 Gramm.

Good Times Yogamatte

Umweltfreundlich, schadstofffrei und hautfreundlich ist die TPE-Matte von Good Times. Auf der Oberseite ist ein besonderes Muster eingeprägt, das die Rutschfestigkeit bei den Übungen verstärkt. Die Unterseite prägt ein Wellenmuster, das dafür sorgt, dass die Matte nicht auf dem Boden rutscht. Die Matte ist acht Millimeter dick, sehr weich und gelenkschonend. Für Asanas im Sitzen oder Liegen eignet sich die Matte gut. Sobald es aber um Balance-Haltungen geht, fehlt der Matte die notwendige Stabilität. Als Unterleg- oder Gymnastikmatte ist die Good Times unserer Ansicht nach besser geeignet als für Yoga.

Geliefert wird die Matte mit einer Kordel und einer Tasche. Die Tasche war in unserem Test schon kaputt, eine Naht war aufgegangen. Sie macht daher keinen hochwertigen Eindruck. Das Gewicht fällt mit 1,2 Kilogramm angenehm leicht aus.

Reehut 12mm NBR Yogamatte

Die Matte von Reehut ist aus NBR-Schaum, das bedeutet: geringes Gewicht, dicker als andere Matten (12 Millimeter), leicht zu reinigen, aber wenig stabil. Balance-Übungen sind definitiv schwierig zu halten. Der Hersteller definiert die Matte allerdings auch nicht ausschließlich als Yogamatte, sondern auch als Gymnastik- und Fitnessmatte, Picknickdecke, Teppich und Isomatte.

Übt man mit den Händen oder Füßen Druck auf die Matte aus, bilden sich Dellen, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Auf der Matte liegend fanden wir den Geruch, der von ihr ausgeht, unangenehm. Mit 900 Gramm ist die Matte erfreulich leicht. Ein Tragegurt ist inklusive.

Mit 15 Millimetern ist die Movit XXL Pilates die dickste Matte in unserem Test. Sie besteht ebenfalls aus NBR Schaumstoff und ist phthalat- und schwermetallfrei. Unsere Bewertung fällt genauso aus wie bei der Matte von Reehut. Sie hat ein geringes Gewicht, ist dicker als andere Matten, leicht zu reinigen, aber wenig stabil. Balance-Übungen sind definitiv schwierig zu halten.

Die Matte hat von dem Tragegurt – der inklusive ist – Druckstellen, die nach einiger Zeit verschwinden sollen. Bei uns sind die Abdrücke vom Gurt immer noch zu sehen. Die Druckstellen, die sich bilden, wenn man mit den Händen und Füßen auf die Matte Druck ausübt, verschwinden hingegen nach kurzer Zeit. Den Geruch, den die Matte verströmt, fanden wir ebenfalls unangenehm.

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