Yogamatte Test: Yogamatte Foto: Matthew Henry / Burst
test
Letztes Update: 2.7.2021

Die beste Yogamatte

Wir haben 32 Yogamatten getestet. Die beste für die meisten ist die Lotuscrafts Oeko. Die rutschfeste Yogamatte besteht zu 100 Prozent aus Naturkautschuk und ist vor allem für dynamische Yogaübungen ideal. Mit einer Mattendicke von vier Millimetern ist sie ausreichend gedämpft und bringt den Yoga-Praktizierenden auch bei Balance-Übungen nicht aus dem Gleichgewicht. Darüber hinaus haben wir noch weitere Matten getestet, denn je nach Yogastil variieren die Ansprüche an eine Matte.

Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 2. Juli 2021

Wir haben ein ganzes Dutzend weitere Yogamatten getestet – drei davon können wir empfehlen: Die Manduka Eko Lite, bei der uns vor allem der starke Grip überzeugt hat, sowie die leichte und günstige RE:Sport Yogamatte. Für Yogis, die es lieber bequem und ruhig haben, ist die Baumwollmatte terrtus Ludis sehr interessant.

Nicht mehr unter den Empfehlungen sind dafür die Manduka Pro Lite und die Sportastisch Yoga Star. Beide sind fortan unter „Außerdem getestet“ zu finden.

24. Juli 2020

Wir haben weitere acht Yogamatten getestet, eine davon können wir empfehlen: Die Yoga Star von Sportastisch ist besonders leicht.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Yoga ist der ideale Ausgleichssport in unserer schnelllebigen Zeit – kein Wunder, dass die Körper- und Achtsamkeitsübungen immer beliebter werden. Nicht nur wer Sonnengruß, downward dog und weitere Yoga-Stellungen alleine zuhause trainieren will, braucht eine Yogamatte, auch wer regelmäßig ins Yogastudio geht ist mit einer eigenen Matte gut beraten. Denn das ist zum einen hygienischer, zum anderen kann man sich dann genau die Yogamatte aussuchen, die den persönlichen Vorlieben entspricht.

Wir haben 32 Yogamatten ausführlich in der Praxis getestet. So konnten wir die individuellen Vor- und Nachteile herausfinden und die Matten miteinander vergleichen.

Im Test hatten wir Yogamatten aus Naturmaterialien wie Naturkautschuk, Kork und Baumwolle ebenso wie hypoallergene Kunststoffmatten aus PVC, TPE oder recyceltem Kunststoff. Bei allen Matten unterscheidet sich nicht nur die Rutschfestigkeit und die Bodenhaftung, sie sind auch unterschiedlich weich, was beim häufigen Knien je nach Schmerzempfinden individuell einen großen Unterschied macht. Die eine beste Yogamatte für alle gibt es daher nicht. Unter unseren Favoriten ist aber für jeden Geschmack etwas dabei.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft  Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und biologisch abbaubar.

Wir finden, die Yogamatte Oeko von Lotuscrafts bietet alles, worauf es uns bei einer Yogamatte ankommt: Sie ist griffig und selbst bei schweißtreibenden Körperstellungen kommt man nicht ins Rutschen. Auch die Dämpfung und die Bodenhaftung stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Dass die Unterlage aus Naturkautschuk besteht und ökologisch produziert wurde, macht die ganze Sache noch runder. Dazu gibt es sie in verschiedenen Farben.

Auch gut

Manduka Eko Lite

Test  Yogamatte: Manduka  Eko Lite
Yogamatte mit starken Grip - vor allem für Fortgeschrittene empfehlenswert.

Die Manduka Eko Lite hat es neu in unsere Empfehlungen geschafft. Die Naturkautschuk-Matte hat starken Grip – selbst mit schwitzigen Händen kann der herabschauende Hund noch sauber ausgeführt werden. Die Eko Lite ist auch für empfindliche Knie ausreichend gedämpft und bietet eine gute Grundlage, um beispielsweise in den Kopfstand gehen zu können. Im Gegensatz zu unserem Favoriten muss für die Manduka etwas mehr Geld das Konto wechseln. Der unangenehme Geruch verfliegt glücklicherweise nach einigen Tagen.

Grip mit Kork

Yogaklar Premium Yogamatte

Test  Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar  Premium Yogamatte
Die Yogaklar-Matte zeichnet sich durch ihre angenehm weiche Haptik, gute Griffigkeit und hohe Rutschfestigkeit aus.

Die Premium Yogamatte von Yogaklar hat auf der Oberseite Kork und auf der Unterseite Naturkautschuk. Diese Kombination hat’s in sich: Die Unterlage bietet guten Grip und ist rutschfest. Obwohl die Auflage sehr dünn ausfällt, ist die Dämpfung beim Knien sehr angenehm und auch Bodenkälte hat bei Kork keine Chance. Ein stabiler Tragegurt ist inklusive.

Gut & günstig

Yogistar Yogimat Basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und leichte Matte mit ausreichender Dämpfung und Öko-Zertifikat für kleines Geld.

Die Yogimat Basic von Yogistar ist mit einem Kilogramm sehr leicht und damit gut zu transportieren. Sie bietet bei den Bewegungsabläufen festen Halt und Bodenhaftung, die Oberfläche ist rutschfest. Die PVC-Unterlage hat Kälte-isolierende Eigenschaften und ist mit Öko Tex 100 zertifiziert.

Leichtgewicht

RE:Sport Yogamatte

Test  Yogamatte: RE:Sport Yogamatte
Leichte Yogamatte mit Tragegurt für Einsteiger.

Die Yogamatte von RE:Sport ist zwar nicht die leichteste Yogamatte in unserem großen Testfeld, aber hier überzeugt uns das Gesamtpaket: Die Matte ist mit einem Tragegurt ausgestattet – praktisch, um die Yogamatte auch gleich mit ins Studio zu nehmen. Mit sechs Millimeter bietet die Matte auch ausreichend Dämpfung beim Knien und für die Gelenke. Empfehlenswert ist die Matte vor allem für Fans der ruhigeren Yoga-Varianten.

Für Entspannungs­übungen

terrtus Ludis

Yogamatte Test: Terrtus Ludis
Breite Yogamatte aus Baumwolle für ruhige Yogastile.

Breiter, bequemer und etwas Besonderes ist die Ludis von terrtus. Die Yogamatte aus Baumwolle ist auf der Unterseite gummiert, sodass die Matte nicht auf dem Boden verrutschen kann. Die Oberfläche ist dadurch allerdings auch recht rutschig, sodass sich die Matte an Yogis richtet, die entspanntere Übungen absolvieren möchten. Dafür spricht auch die Breite von 69 Zentimetern. Mit ihrem Preis von 150 Euro ist die Matte jedoch alles andere als ein Schnäppchen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutGrip mit KorkGut & günstigLeichtgewichtFür Entspannungs­übungen
Lotuscrafts Oeko Manduka Eko Lite Yogaklar Premium Yogamatte Yogistar Yogimat Basic RE:Sport Yogamatte terrtus Ludis Southern Shores Ocean Mat Lotuscrafts Pure B Yoga B Mat Everyday Manduka Pro Lite Lululemon Take Form 5mm Yogistar Yogimat Pro Jade Yoga Harmony Professional Yogistar Sun Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio Sportastisch Yoga Star Hejhej-mats Eher dunkle Mat Bodhi Rishikesh Gruper Yogamatte Toplus Yogamatte Sportastisch Happy Yoga adidas Premium Yogamatte Bausinger Yogamatte Hochflor Vio Yoga Gripster Liforme Love Lululemon The Reversible Mat 5mm Reebok Yogamatte 4 mm Pido Yogamatte Yogo Ultralight Good Times Yogamatte Reehut 12mm NBR Yogamatte Movit XXL Pilates
Test Yogamatte: Lotuscraft  OekoTest  Yogamatte: Manduka  Eko LiteTest  Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar  Premium YogamatteTest Yogamatte: Yogistar Yogimat basicTest  Yogamatte: RE:Sport YogamatteYogamatte Test: Terrtus LudisTest  Yogamatte: Southern Shores Ocean MatTest  Yogamatte: Lotuscraft PureTest  Yogamatte: B Yoga B Mat EverydayYogamatte Test: Manduka YogamatteYogamatte Test: Lululemon Take Form Yoga Mat Lu9ah8sTest Yogamatte: Yogistar  Yogimat ProTest  Yogamatte: Jade Yoga HarmonyTest  Yogamatte: Yogistar SunTest Yogamatte: Lotuscraft  Yogamatte Mudra StudioYogamatte Test: Sportastisch Yoga StarYogamatte Test: Hejhej YogamatteTest  Yogamatte: Bodhi RishikeshTest  Yogamatte: Gruper YogamatteTest  Yogamatte: Toplus YogamatteTest  Yogamatte: Sportastisch Happy YogaTest  Yogamatte: adidas Premium YogamatteTest Yogamatte: Bausinger  Yogamatte HochflorYogamatte Test: Vio Yoga GripsterTest  Yogamatte: Liforme LoveYogamatte Test: LululemonTest Yogamatte: Reebok Yogamatte 4 mmTest  Yogamatte: Pido YogamatteYogamatte Test: Bildschirmfoto 2020 07 24 Um 11.06.09Test Yogamatte: Good Times  YogamatteTest Yogamatte: Reehut 12mm NBR YogamatteTest Yogamatte: Movit  XXL Pilates
Pro
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Einfach zu reinigen
  • Besteht nur aus Naturkautschuk
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Einfach zu reinigen
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Sehr dünne Matte
  • Warme und weiche Oberfläche
  • Guter Grip
  • Pflegeleicht
  • Umweltfreundlich
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Günstig
  • Ausreichend gedämpft
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Ausreichend gedämpft
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Leicht zu reinigen
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • In vielen Farben erhältlich
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Latexfrei
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Tragekordel inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Aus Naturkautschuk
  • In vielen Farben erhältlich
  • Liegt plan
  • Gute Rutschfestigkeit
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • In vielen Farben erhältlich
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichend gedämpft
  • Stabil für Balance-Übungen
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Frei von Zusatzstoffen
  • Doppelseitig nutzbar
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Recycelt
  • Soziale und ökologische Produktion
  • Hochwertig
  • Oeko-Tex Standard 100
  • Günstig
  • Ausreichend gedämpft
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Mit Tragegurt und Tasche
  • Leicht
  • In vielen Farben erhältilch
  • Ausreichend gedämpft
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Mit Tragegurt
  • Leicht
  • In vielen Farben erhältlich
  • Recyclebar
  • Mit Booklet
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Ausreichend gedämpft
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Leicht
  • In vielen Farben erhältlich
  • Öko-Tex-100-Zertifikat
  • 100 % Schurwolle
  • Weich, warm und gelenkschonend
  • 75 cm breit, 200 cm lang
  • 2 Meter lang
  • Beidseitig nutzbar
  • Naturkautschuk
  • Leicht zu reinigen
  • Extrabreit
  • Naturkautschuk
  • Hochwertig
  • Schönes Design
  • Mit Tasche
  • Liegt fest auf dem Boden
  • 66 cm breit
  • Sehr gut gedämpft
  • Extremer Grip
  • Tragekordel inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Günstig
  • Ausreichend gedämpft
  • Ohne giftige Schadstoffe
  • Leicht
  • Mit Tragegurt
  • In vielen Farben erhältlich
  • Handlich
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Tragekordel und -tasche inklusive
  • Geringes Gewicht
  • Sehr weich
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
  • Geringes Gewicht
  • Leicht zu reinigen
  • Günstig
Contra
  • Unangenehmer Geruch
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Mittelmäßige Rutschfestigkeit
  • Enden rollen sich leicht zusammen
  • Teuer
  • Schlechter Grip
  • Unangenehmer Geruch
  • Zieht Staub und Krümel an
  • Zieht Staub und Krümel an
  • Unangenehmer Geruch
  • Teuer
  • Teuer
  • Hoher Preis
  • Mit 173 mm Länge eher kurz
  • Zieht Staub und Krümel an
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Erinnert an Linoleumböden
  • Banderole ist nicht elastisch
  • Hoher Preis
  • Mittelmäßiger Grip
  • Enden rollen sich leicht zusammen
  • Mittelmäßiger Grip
  • Enden rollen sich leicht zusammen
  • Rollt sich an einem Ende ein
  • Ohne Tragegurt
  • Enden rollen sich zusammen
  • Mittelmäßiger Grip
  • Nicht umsäumt, flust etwas
  • Rollt sich an einem Ende ein
  • Hohes Gewicht
  • Unangenehmer Geruch
  • Teuer
  • Sehr hoher Preis
  • Hohes Gewicht
  • Unangenehmer Geruch
  • Empfindliche Oberfläche
  • Teuer
  • Nur 173 cm lang
  • Rutschfestigkeit kann ggf. nachlassen bei schwitzenden Händen
  • Rollt sich extrem zusammen
  • Mittelmäßiger Grip
  • Wenig Dämmung
  • Keine Formstabilität
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Tragetasche wenig hochwertig
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Unangenehmer Geruch
  • Nicht als Yogamatte zu empfehlen
  • Wenig Stabilität bei Balance-Übungen
  • Unangenehmer Geruch
  • Nicht als Yogamatte zu empfehlen
Bester Preis
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MaterialNaturkautschukNaturkautschukKork, NaturkautschukPVCTPEBaumwolleNaturkautschukNaturkautschukNaturkautschukPVCNaturkautschukTPENaturkautschuk mit BaumwolleNaturkautschukPVCTPERecyceltPVCTPETPEPVCTPESchurwolle, LatexNaturkautschukNaturkautschukNaturkautschuk, Polyurethan, LatexPVCTPEBaumkautschukTPENBRNBR
Gewicht2.000 g2.515 g2.300 g1.100 g775 g1.525 g2.345 g2.400 g1.880 g1.800 g2.060 g1.000 g1.930 g1.885 g1.200 g785 g1.815 g1.785 g900 g1.100 g1.260 g508 g2.560 g2.595 g2.820 g3.200 g1.000 g790 g935 g900 g900 g1.200 g

Wozu eine eigene Yogamatte?

43 Monate bleibt ein Yoga-Ausübender im Durchschnitt am Ball bzw. auf der Yogamatte, also 3,5 Jahre. Alleine schon aus hygienischen Gründen lohnt sich die Investition in eine eigene Unterlage. Eine Yogamatte ist allerdings kein notwendiges Utensil für den Sport. Es geht auch ohne bzw. auf einem Teppich oder einer Decke. Jedoch gibt es Yogamatten – wie in unserem Test – bereits ab circa 15 Euro zu kaufen. Aber auch teurere Exemplare machen sich bezahlt, wenn man regelmäßig und über längere Zeit trainieren möchte.

Yogamatte Test: Ashtangaconnection©thekla Ehling
Die Yogis Anja Titsch und Katharina Kraaibeek, Lehrerinnen der Ausbildungsschule Ashtanga Connection in Köln. ©Thekla Ehling

»Meine persönliche Yogamatte habe ich nun bereits seit 15 Jahren«, sagt Katharina Kraaibeek, eine von zwei Inhaberinnen von Ashtanga Connection, einer Ausbildungsschule für Ashtanga Yoga in Köln. »Je älter eine Yogamatte ist, umso besser ist sie. So eine Matte kann schon ein halbes Yoga-Leben halten.«

Yogamatten gibt es in verschiedensten Materialien, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Das wichtigste ist, dass man sich auf seiner Yogamatte wohlfühlt– nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Der Stoff, aus dem Yogamatten sind

Eine Yogamatte ist meistens 61 Zentimeter breit und 183 Zentimeter lang. Es gibt auch welche, die von diesen Maßen abweichen. Eine Yogamatte sollte etwas größer sein als man selbst, sodass man auf der Yogamatte liegend, oben und unten noch ein wenig Matte übrig hat. Breitere Yogamatten sind sinnvoll für breitschultrige Menschen bzw. wenn der Platzbedarf bei den Stellungen es erfordert.

Natürlich gibt es nicht die eine Yogamatte für alle. Welche für wen in Frage kommt, hängt von dem Einsatzbereich und den eigenen Vorlieben ab. Eine gute Dämpfung  hilft bei schmerzempfindlichen Knien und schont die Gelenke. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Bewegungsabläufe länger gehalten werden – wie beim Yin-Yogastil. Dünnere sorgen hingegen für mehr Bodenhaftung und einen festen Stand bei Balance-Yogapraxis, wie es bei dynamischeren Bewegungsabläufen wichtig ist.

Yogamatten sollten immer schadstofffrei sein

Yogamatten sollten immer schadstofffrei sein. »Beim Yoga schwitzt man zum Beispiel auf der Unterlage und man hat auch ständig Hautkontakt zu ihr, daher sollte man darauf achten, dass die Matte schadstofffrei ist«, rät Kraaibeek. Yogamatten mit einem Öko-Tex-100-Zertifikat sind gesundheitlich unbedenklich – das gilt für alle Unterlagen, unabhängig vom Material. »Neue Yogamatten riechen im ersten Moment ein wenig, der Geruch verfliegt aber relativ schnell wieder«, ergänzt sie.

Das Material

Die klassischen Yogamatten bestehen aus dem synthetischem Material Polyvinylchlorid. Sie sind sehr lange haltbar und robust. Oftmals riechen diese Yogamatten am Anfang stark und müssen erstmal auslüften. Menschen mit einer Latexallergie können bei Polymer-Gymnastikmatten ebenfalls zugreifen. Die Unterlagen sind sowohl indoor als auch outdoor geeignet. Ein Nachteil des Materials ist, dass eine Polymer-Matte, wenn man schwitzt, schnell rutschig wird.

Yogamatte Test: Pvc Matten
PVC-Matten im Vergleich.

TPE steht für thermoplastische Elastomere, der Schaum ist vollständig biologisch abbaubar. Aufgrund ihres geringen Gewichts sind sie ideal als Reise-Yogamatten. Auch für schweißtreibende Bewegungen bieten sich TPE-Matten an, da das Material kaum Feuchtigkeit aufnimmt. Allerdings sind sie nicht so lange haltbar wie PVC-Gymnastikmatten. Genauso wie die Yogamatten aus Polyvinylchlorid sind auch TPE-Matten für Latexallergiker geeignet. Der gummiartige Eigengeruch der Unterlagen verflüchtigt sich in den ersten Wochen.

NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk) wird für viele Sportarten, die auf Yogamatten ausgeübt werden, genutzt (z. B. Pilates und Gymnastik). Sie sind wesentlich dicker als die meisten Yogamatten. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie aufgrund der geringen Dichte keinen ausreichenden Halt bzw. Stand bei dynamischen Bewegungsabläufen und Sprüngen bieten. Die Unterlagen sind leicht zu reinigen und günstiger als andere Yogamatten.

Um einen natürlichen Rohstoff handelt es sich bei Naturkautschuk, der vor allem mit seiner Rutschfestigkeit und Dämpfung punktet. Yogamatten aus diesem Material sollten jedoch nicht outdoor genutzt werden, da sie keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen. Die Unterlagen aus dem Naturmaterial sind in der Regel etwas teurer, da die Herstellung aufwendiger ist als beispielsweise bei Kunststoffmatten und Polymer-Unterlagen.

Yogamatte Test: Vergleich Dicke
So unterschiedlich dick sind die Unterlagen in unserem Test.

Kuschlig wird’s auf den Yogamatten aus Schurwolle oder Baumwolle auf der Oberseite mit einer rutschfesten Unterseite. Diese weichen Yogamatten sind ideal für Asanas, die im Sitzen oder Liegen ausgeübt werden, aber auch wer besonders schmerzempfindliche Knie hat, wird sie zu schätzen wissen. Für die schweißtreibende Yogapraxis sind sie nicht zu empfehlen. Die Produkte isolieren gut gegen Kälte, die beispielsweise im Winter vom Boden ausgeht. Die Auflagen sind langlebig und strapazierfähig, oftmals aber nicht gut für den Transport geeignet und auch in der Anschaffung vergleichsweise teuer.

Die Rutschfestigkeit

Wie rutschfest sollten Yogamatten sein? In diesem Punkt gehen die Meinungen schon mal auseinander. Die Unterlagen sollten auf der Unterseite so sein, dass sie nicht auf dem Boden verrutschen – weder auf Fliesen noch auf Laminat oder sonstigen Böden. Doch wie sieht es mit der Oberseite aus? »Für den Ashtanga Yogastil sind allzu klebende Yogamatten nicht gut geeignet, jedenfalls nicht für Fortgeschrittene«, berichtet Yogalehrerin Kraaibeek. »Denn dadurch wird möglicherweise bei bestimmten Asanas verhindert, dass die Binnenmuskulatur genutzt wird.« Wer also ein wenig rutscht, muss mehr Muskulatur anspannen, um eine Position zu halten.

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Die Übungen auf einer etwas rutschigen Unterlagen sind daher kraftaufwendiger, der Fitnesseffekt entsprechend größer. »Eine rutschfeste Matte kann einen schon mal ausbremsen – bei fließenden Bewegungen oder wenn zwei Bewegungen zeitgleich ausgeführt werden«, erklärt Kraaibeek. »Man kann die Kraft aus der Mitte beim Sonnengruß richtig nutzen, wenn die Füße auf der Matte etwas gleiten können.«

Yogamatte Test: Lotuscrafts1

Unser Favorit: Lotuscrafts Oeko

Die Bewegungen auf der Yogamatte von Lotuscrafts Oeko haben viel Spaß gemacht. Auch wenn die Unterlage im ersten Moment von der Oberfläche etwas rau wirkte. Aber: Sie hat die Yogis unter uns überzeugt. Sie ist sehr rutschfest und trotz einer Dicke von nur vier Millimetern gut gedämpft.

Unser Favorit

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft  Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und biologisch abbaubar.

Lotuscrafts verwendet für die Unterlage eine 2-Lagen-Technik, die dafür sorgt, dass die Gelenke während der Yogapraxis ausreichend geschont werden. Dennoch finden wir, dass man genügend Bodenhaftung hat, die Positionen zu halten. Die Gymnastikmatte besteht zu 100 Prozent aus nachhaltigem Naturkautschuk, der biologisch abbaubar ist. Auf schädliche Stoffe wie Weichmacher und Lösungsmittel hat der Hersteller nach eigenen Angaben verzichtet.

Yogamatte Test: Testsieger Lotuscraft
Unser Testsieger in der Nahaufnahme: Feine Struktur, angenehmes Anfassgefühl.

Auch wenn man ins Schwitzen gerät, bleibt die Matte immer noch griffig, sodass man nicht wegrutscht. Ein weiterer Vorteil von Kautschuk schließt sich hier an: Das Material ist leicht zu reinigen. Die Yogamatte muss nicht in Waschmaschine, sondern die Verschmutzungen können mit einem weichen Tuch und verdünntem Apfelessigreiniger weggewischt werden.

Auch die Handhabung der Yogamatte hat den Yogis unter uns gefallen: Die Unterlage lässt sich leicht zusammenlegen bzw. -rollen. Bei unserem Test hatte die Matte einen leichten Eigengeruch, der aber voraussichtlich verfliegt, wenn man die Matte auslüften lässt. Mit zwei Kilogramm ist die Matte zwar kein Fliegengewicht, aber immer noch akzeptabel für den Transport ins nächste Yogastudio.

Geeignet ist die Lotuscrafts Oeko sowohl für Einsteiger als auch für geübte Yogis – von ruhigem Yin Yoga bis bewegungsintensivem Power Yoga. Hier können wir zu einem Kauf raten.

Lotuscrafts Oeko im Testspiegel

Bisher gibt es zu unserem Favoriten keine weiteren seriösen Tests. Sobald sich das ändert, tragen wir die Testergebnisse hier nach.

Alternativen

Neben unserem Favoriten gibt es aber noch weitere Yogamatten, die uns im Test überzeugen konnten und somit eine Kaufempfehlung bekommen. Ob Naturkautschuk, Kork, Baumwolle oder eine extrem leichte Yogamatte – wir haben für viele Ansprüche eine passende Empfehlung.

Auch gut: Manduka Eko Lite

Die Manduka Eko Lite ist eine gute Alternative zu unserem Testsieger, wenn sie auch etwas teurer ist. Die Yogamatte fühlt sich angenehm an, wenn man sich darauf abstützt, auch wenn sie vielleicht nicht ganz so weich ist wie andere Matten, die wir getestet haben. Die Dicke beträgt vier Millimeter, für bewegungsintensive Yoga-Stile perfekt.

Auch gut

Manduka Eko Lite

Test  Yogamatte: Manduka  Eko Lite
Yogamatte mit starken Grip - vor allem für Fortgeschrittene empfehlenswert.

Nicht so gut wie der haptische Eindruck fällt der Geruchs-Eindruck aus. Vor allem am Anfang riecht die Yogamatte recht unangenehm, der Geruch ist auch noch Tage später noch nicht ausgelüftet. Da es sich aber um Naturkautschuk handelt, weiß man zumindest, dass der Geruch nicht chemischer Art ist, auf Weichmacher verzichtet der Hersteller ebenfalls. Die Yogamatte sollte also besser erstmal ausdünsten, bevor sie verwendet wird.

1 von 3
Yogamatte Test: Mandukua Eko Lite
Die farbige Ober- und die graue Unterseite der Manduka Eko Lite.
Yogamatte Test: Mandukua Eko Lite
Die Yogamatte ist vier Millimeter dick und gut gedämpft.
Yogamatte Test: Mandukua Eko Lite
Die Eko Lite gibt es in zwei Farben.

Die Manduka Eko Lite sollte zur Reinigung nicht in die Waschmaschine oder in die Badewanne gelegt werden. Stattdessen kann sie einfach mit einem feuchten Tuch regelmäßig gereinigt werden. Um gröberen Schmutz zu entfernen, kann eine 1:3-Mischung aus Wasser und Essig verwendet werden, mit der ein Tuch befeuchtet wird, um den Schmutz zu entfernen.

Dem Hersteller liegt viel an einer nachhaltigen Produktion, neben dem Verzicht auf Giftstoffe werden auch Reste, die bei der Herstellung anfallen, gesammelt und für andere Produkte verwendet.

Wer vor allem eine rutschfeste Yogamatte sucht, wird sich auch über die Manduka Eko Lite freuen. Die Matte liegt gut und plan auf dem Boden und verrutscht nicht. Und auch wir sind mit schwitzigen Händen nicht verrutscht, als wir den herabschauenden Hund ausgeführt haben. Etwas ausgebremst können sich allerdings sehr fortgeschrittene Yogis fühlen, die gleitende Bewegungsabläufe ausüben möchten.

Grip mit Kork: Yogaklar Premium Yogamatte

Die Naturkautschuk-Kork-Matte von Yogaklar war der Überraschungskandidat in diesem Test. Die Yogamatte fühlt sich sehr angenehm und weich an. Trotz der Dicke von drei Millimetern ist die Matte gut gedämpft, dazu kommen die isolierenden Eigenschaften von Kork, sodass man bei den Übungen auch gut von Bodenkälte geschützt trainieren kann.

Grip mit Kork

Yogaklar Premium Yogamatte

Test  Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar  Premium Yogamatte
Die Yogaklar-Matte zeichnet sich durch ihre angenehm weiche Haptik, gute Griffigkeit und hohe Rutschfestigkeit aus.

Auf der Oberseite ist Kork – der natürliche Rohstoff bietet guten Grip und er ist rutschfest. Die Matte ist mit einem feuchten Tuch oder mit lauwarmem Wasser und ein wenig Seife leicht zu reinigen. Kork ist von Natur aus wasserabweisend und auch antibakteriell. Die Unterseite der Matte besteht aus Naturkautschuk und liegt glatt auf dem Boden.

1 von 2
Yogamatte Test: Yogiklar1
Ebenfalls bemerkenswert: die Premium Yogamatte von Yogaklar.
Yogamatte Test: Yogaklar2
Die Premium Yogamatte von Yogaklar hat einen stabilen Tragegurt.

Die Yogamatte ist schadstofffrei, komplett biologisch abbaubar und umweltfreundlich. Sie riecht ein wenig nach Naturkautschuk. Allerdings ist sie etwas schwerer und wiegt 2,3 Kilogramm. Gefallen hat uns auch der Tragegurt, der beiliegt und mit dem die Matte gut fixiert transportiert werden kann.

Gut und günstig: Yogistar Yogimat Basic

Die PVC-Matte Yogimat von Yogistar ist eine gute und günstige Lösung, vor allem für Anfänger. Die Yogamatte ist nachhaltig produziert und hautfreundlich, da keine schädlichen Lösungsmittel oder Weichmacher bei der Produktion verwendet werden. Erfreulicherweise hat die Yogimat keinen Geruch! Sie trägt außerdem das Öko-Tex-100-Zertifikat. Mit nur vier Millimetern Dicke ist sie bestens für dynamische Bewegungen geeignet.

Gut & günstig

Yogistar Yogimat Basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und leichte Matte mit ausreichender Dämpfung und Öko-Zertifikat für kleines Geld.

Wer jedoch viel schwitzt, kann unter Umständen Probleme mit der Rutschfestigkeit haben. In diesem Fall wird empfohlen, die Yogamatte bei 30 Grad mit einer milden Waschseife in der Waschmaschine zu reinigen – ohne Weichspüler und ohne Schleudergang. Anschließend mit einem Handtuch abtrocknen und zum vollständigen Trocknen aufhängen. Das soll die Griffigkeit verbessern.

Yogamatte Test: Yogistar Yogimat Basic
Die Yogistar Yogimat Basic lässt sich kompakt zusammenrollen.

Die Yogimat liegt plan auf dem Boden und lässt sich leicht zusammenrollen oder auch falten. Ein Tragegurt ist nicht inklusive, allerdings rollt sich die Matte auch nicht selbstständig wieder auf, wenn sie zusammengerollt auf dem Boden liegt. Mit nur 1,1 Kilogramm ist die Yogamatte sehr leicht und gut zu transportieren.

Leichtgewicht: RE:Sport Yogamatte

Die Yogamatte von RE:Sport ist mit weniger als 800 Gramm leichter als so manche Reise-Yogamatte. Sie ist zwar nicht die leichteste Matte in unserem Test, aber – und das finden wir durchaus praktisch und damit auch relevant bei dieser Gewichtsklasse – sie ist mit einem Tragegurt ausgestattet, sodass die Matte einfach mitgenommen werden kann – ob ins Studio oder auf Reisen.

Leichtgewicht

RE:Sport Yogamatte

Test  Yogamatte: RE:Sport Yogamatte
Leichte Yogamatte mit Tragegurt für Einsteiger.

Die Matte fühlt sich angenehm weich an, die Dicke bemisst sich auf sechs Millimeter, die Gelenke werden somit gut geschont, ohne dass man bei bestimmten Stellungen aus der Balance kommt. Allerdings ist die Rutschfestigkeit auf der Oberfläche nur im mittleren Bereich. Selbst ohne schwitzige Hände rutscht man bereits bei gewissen Übungen. Auf dem Boden liegt die RE:Sport-Matte in unserem Test sicher. Die kurzen Enden der Matte rollen sich leicht zusammen, uns hat das allerdings nicht gestört, weil es wirklich nicht stark ausgeprägt ist.

1 von 2
Yogamatte Test: Re Sport
Die RE:Sport ist angenehm weich, aber der Grip ist nur mittelmäßig.
Yogamatte Test: Re Sport
Das Leichtgewicht kann mit dem Tragegurt gut transportiert werden.

Die zweifarbige Matte ist aus dem Kunststoff TPE hergestellt, ohne Latex und ohne PVC. Auch auf schädliche oder giftige Chemikalien hat der Hersteller laut eigener Angaben verzichtet. Direkt nach dem Auspacken haben wir einen leichten Geruch wahrgenommen, der von der Matte ausging. Allerdings verfliegt dieser Geruch auch mit der Zeit.

Zwar findet man keine explizite Hinweise darauf, wie die Yogamatte von RE:Sport zu pflegen ist, allerdings lag der Verpackung ein Reinigungstuch bei. Wir schließen daraus: Mit einem feuchten Tuch kann die Matte einfach gereinigt werden. Die Yogamatte ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

Ideal ist die Matte für Yogis, die einen entspannteren Yogastil bevorzugen und die Matte auch gerne transportieren möchten.

Für entspannte Übungen: terrtus Ludis

Im Vergleich zu den Yogamatte aus Naturkautschuk oder TPE fällt die Ludis von terrtus mit ihrer Baumwolle direkt auf. Die Oberfläche fühlt sich sehr angenehm und weich an, die Matte ist sieben Millimeter dick und sehr schonend für die Gelenke, die sozusagen weich gebettet sind. Die Unterseite ist gummiert, sodass die Matte auch nicht wegrutscht.

Für Entspannungs­übungen

terrtus Ludis

Yogamatte Test: Terrtus Ludis
Breite Yogamatte aus Baumwolle für ruhige Yogastile.

Die Ludis ist jedoch auf der Oberseite recht rutschig – selbst mit trockenen Händen. Auch für Balance-Übungen ist die Yogamatte etwas zu weich, wie wir finden. Aber nicht jeder macht Power-Yoga, sondern vielmehr möchten wir diese Matte allen empfehlen, die Yin Yoga oder andere entspannende Yogastile ausüben.

1 von 3
Yogamatte Test: Terrtus
Die Unterseite der terrtus Ludis ist gummiert, die Oberseite ist weich, aber auch rutschig.
Yogamatte Test: Terrtus
Die Matte ist sieben Millimeter dick und 69 Zentimeter breit.
Yogamatte Test: Terrtus
Dank der angenähnten Bänder lässt sich die Matte zusammenbinden – auch mit Schleifen.

Mit 69 Zentimetern ist die Baumwollmatte auch ausreichend breit, um in diversen Stellungen bequem liegen zu können. An den kurzen Ende steht die Yogamatte leicht ab, was uns allerdings nicht gestört hat.

Die Ludis kann ganz einfach in der Waschmaschine bei 40 Grad gewaschen werden. Nach dem Training lässt sich die Matte einfach zusammenrollen und mittels der Bänder, die an einem Ende festgenäht sind, auch gut fixieren. Allerdings ist die Yogamatte recht hochpreisig mit 150 Euro.

Außerdem getestet

Southern Shores Ocean Mat

Die Southern Shores Ocean Mat wiegt knapp 2.500 Gramm und ist aus zertifiziertem Naturkautschuk. Das riecht man leider – der Geruch war sogar äußerst unangenehm, verflog glücklicherweise allerdings auch einigen Tagen. Immerhin: Die Matte ist dem Hersteller zufolge frei von giftigen Stoffen. Die vier Millimeter dicke Matte liegt komplett plan auf dem Boden und verrutscht selbst bei sehr intensiven Bewegungen nicht. Auch auf der Oberfläche hat man einen sehr guten Halt – selbst wenn man schon schwitzt und die Haut leicht feucht ist. Die zweifarbige Matte kann bei Bedarf einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden – fertig. Der Kauf unterstützt übrigens den weltweiten Schutz von Walen und Delfinen. Ein Prozent der Umsätze spendet das Unternehmen an die Whale and Dolphin Conservation.

Die Ocean Mat ist für alle Yogastile, aber vor allem für bewegungsintensive Varianten geeignet.

Lotuscrafts Pure

Die Lotuscrafts Pure ist ebenfalls aus Naturkautschuk, biologisch abbaubar und mit hautfreundlichem Polyurethan auf der Oberseite der Matte beschichtet. Von dem Naturkautschuk geht nur ein leichter Geruch aus, der auch schnell verschwindet. Darüber hinaus ist die Yogamatte auch frei PVC sowie von schädlichen Stoffen wie Weichmachern und Phthalaten. Die Matte ist vier Millimeter dick und dabei dennoch gelenkschonend, die Oberfläche fühlt sich angenehm an. Gestört hat uns allerdings, dass die Matte Dreck und Staub fast magisch anzieht, blöderweise bleiben diese Partikel auch kleben und können nicht weggepustet bzw. mit der Hand weggewischt werden. Da muss man doch eher zu dem weichen Bürste und handwarmem Seifenwasser greifen, um die Matte wieder sauber zu bekommen.

Die Matte liegt plan auf dem Fußboden und ist extrem rutschfest – also ideal für bewegungsintensive Yogastile.

B Yoga B Mat Everyday

Die B Yoga B Mat Everyday ist ebenfalls eine Naturkautschuk-Matte, die ohne Schadstoffe auskommt. Laut Hersteller wurde nur ein kleiner Anteil recyceltes Synthese-Kautschuk hinzugefügt, um die Haltbarkeit der Matte zu verlängern. Weichmacher und Schadstoffe wurden nicht verwendet. Die Matte ist angenehm weich, aber nicht zu sehr, sodass auch Balance-Stellungen im Gleichgewicht ausgeführt werden können. Die Matte liegt plan auf dem Boden, lediglich die kurzen Seiten rollen sich leicht ein – das stört aber nicht. Gut finden wir, dass die Matte sehr rutschfest ist. Nicht so gut gefällt uns aber auch hier, dass Staub und Dreckpartikel auf der Matte kleben bleiben und nicht einfach weggewischt werden können. Ein feuchtes Tuch erleichtert die Säuberung.

Die B Mat Everyday ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

Manduka Pro Lite

Die Manduka Pro Lite ist eine hypoallergene Kunststoffmatte aus 100 Prozent PVC, ist latexfrei und somit für Allergiker geeignet. Das amerikanische Unternehmen erklärt, dass die Yogamatte emissionsfrei hergestellt werden. Darüber hinaus sind sie mit Öko Tex 100 zertifiziert. Rutschfestigkeit und Dämpfung sorgen dafür, dass die Matte für alle Yogastile verwendet werden kann. Mit einer Dicke von 4,7 Millimetern werden die Gelenke bei Sprüngen auf den Boden gedämpft. Die Unterseite (mit dem gepunkteten Muster) sorgt dafür, dass die Matte bei dynamischen Körperstellungen nicht verrutscht. Auch die Oberseite bietet guten Grip, der sich im Laufe der Zeit sogar verbessern soll. Das Unternehmen gibt den Tipp, die Matte mit Meersalz zu behandeln, um den Grip zu verstärken.

Lululemon Take Form 5mm

Die Lululemon Take Form ist ebenfalls aus Naturkautschuk gefertigt, aber wesentlich teurer als andere vergleichbare Yogamatten in unserem Test. Bei unserem Testprodukt war der erste Eindruck vor allem geprägt von dem unangenehmen Geruch, der sich aber nach einiger Zeit verflüchtigt. Innovativ ist 3D-Polsterung der Oberfläche. Wie große Wassertropfen verteilt sich das Design auf der gesamten Oberfläche. Die strukturierte Oberfläche soll vor allem bei schwierigen Positionen helfen. Zwar konnten wir nicht feststellen, dass sich unsere Performance verbesserte, aber der zweite Eindruck fiel dann doch positiv aus.

Die Strukturen auf der Yogamatte (die übrigens fünf Millimeter dick ist) sind gut spürbar und geben der Matte eine weitere Griffigkeit. Die Oberfläche ist sehr rutschfest, die Matte liegt plan auf dem Boden. Mit 66 Zentimeter ist die Take Form etwas breiter als Standard-Matten.

Yogistar Yogimat Pro

Die Yogistar Yogimat Pro macht einen sehr hochwertigen Eindruck, was bestimmt auch an dem harmonischen Design liegt. Hergestellt ist die Yogamatte von Yogistar aus umweltfreundlichem TPE-Schaum und damit biologisch abbaubar. Auch für Allergiker ist die hypoallergene Yogamatte geeignet, weder der Kunststoff PVC noch das Naturmaterial Latex bilden Bestandteile der Matte. Selbst direkt nach dem Auspacken ist uns kein unangenehmer Geruch aufgefallen. Des Weiteren isoliert die Matte auch gegen Bodenkälte.

Die Yogimat Pro ist sehr weich und geschmeidig, aber trotzdem sehr stabil und gibt bei den Bewegungsabläufen festen Halt. Die Rutschfestigkeit ist ausgesprochen gut. Darüber hinaus die Yogamatte leicht zu reinigen: feucht abwischen reicht schon. Ausgeliefert wird die Matte mit einer Tragekordel (Ton in Ton mit der Matte), mit der die Matte gut transportiert werden kann. Das Gewicht ist mit 1,05 Kilogramm sehr leicht.

Jade Yoga Harmony Professional

Die Yoga Harmony Professional ist aus Naturkautschuk und mit einer Schicht nachhaltiger Baumwolle. Mit einer Länge von 173 Zentimetern ist die Matte verhältnismäßig kurz, wen das – und den hohen Preis – allerdings nicht stört, der wird mit der Yogamatte sicherlich viel Freude haben. Obwohl die Matte zusammengerollt wird, liegt sie ziemlich plan am Boden. Auch bei anstrengenderen Übungen, bei denen man ins Schwitzen kommt, bietet die Matte ausreichend Halt und Rutschfestigkeit. Die Oberfläche ist strukturiert. Die Dämpfung der vier Millimeter dicken Matte empfanden wir als angenehm. Der anfängliche Geruch verfliegt nach kurzer Zeit. Das Unternehmen pflanzt nach eigenen Angaben einen Baum pro verkaufter Matte.

Yogistar Sun

Von Yogistar haben wir auch die Sun getestet. Die Naturkautschuk-Matte ist vier Millimeter dick und dämpft die Gelenke gut. Die Matte ist Öko-Tex-100 zertifiziert, und erfreulicherweise konnten wir nur einen leichten unangenehmen Geruch wahrnehmen, der von der Matte ausging. Mit weniger als zwei Kilogramm Gewicht lässt sich die Yogamatte auch gut transportieren, beispielsweise ins nächste Studio. Die Oberfläche ist angenehm bei Balance-Übungen. Die Rutschfestigkeit unterstützt insbesondere bewegungsintensive Übungen, auch beim herabschauenden Hund rutschen die Hände nicht langsam weg.

Die einfarbige Yogamatte ist gut für alle Yogi-Level einsetzbar. Gestört hat uns aber auch hier, dass kleinste Partikel schnell an der Matte haften bleiben und nur mit einem feuchten Lappen wieder gut entfernt werden können. Wer möchte, kann die Matte auch zum Reinigen in die Waschmaschine stecken.

Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

Die PVC-Matte Mudra Studio von Lotuscrafts ähnelt in vielen Punkten der Yogimat – nicht nur optisch. Auch sie hat das Öko-Tex-100-Zertifikat, ist hautfreundlich und kommt ohne Schadstoffe aus. Wir haben keinen unangenehmen Geruch festgestellt – auch nicht direkt nach dem Auspacken. Sie ist einen Millimeter stärker als die Yogimat, kommt auf fünf Millimeter und stellt ebenfalls einen guten Kompromiss aus Komfort, Rutschfestigkeit und Dämpfung dar. Geeignet ist die Matte für alle Yogastile und Level. Die Griffigkeit der Yogamatten verbessert sich im Laufe der Zeit. Doch auch hier können Probleme auftauchen, wenn die Hände sehr schwitzig sind. Im Gegensatz zur Yogitmat kommt die Mudra-Matte jedoch nicht in die Waschmaschine. Sie soll mit warmem Wasser und einem neutralen Reiniger oder Waschmittel mit der Hand gewaschen werden.

Die Mudra liegt fest und sicher auf dem Boden, lässt sich leicht zusammenrollen. Ein Tragegurt ist nicht inklusive, allerdings rollt sich die Matte auch nicht selbstständig wieder auf, wenn sie zusammengerollt auf dem Boden liegt. Mit nur 1,2 Kilogramm ist die Matte sehr leicht und gut zu transportieren.

Sportastisch Yoga Star

Die Yoga Star von Sportastisch ist leichter als so manche Reise-Yogamatte. Sie wiegt noch nicht mal 800 Gramm und ist ideal für Anfänger und auch Fortgeschrittene, die mit ihrer Matte viel und gerne unterwegs sind. Die Matte ist aus TPE (thermoplastische Elastomere) und kommt ohne weitere Zusatzstoffe oder Schwermetalle aus. Eine Seite der Matte ist farbig und strukturiert und erinnert an ein Blätter-Muster. Diese Seite ist weich und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Die Rückseite der Matte hat eine Wellen-Struktur. Hier steht die Griffigkeit bzw. die Rutschfestigkeit im Fokus. Man klebt zwar nicht an der Matte fest, aber so rutschfest muss auch keine Matte sein.

Die Matte ist sechs Millimeter dick und schont die Gelenke. Dennoch ist sie nicht so weich, dass man bei gewissen Stellungen aus der Balance gerät. Gleich am Anfang, nachdem wir die Yogamatte aus der Verpackung genommen haben, roch sie leicht. Allerdings ist der Geruch schon nach wenigen Tagen verflogen.

Hejhej-mats Eher dunkle Mat

Die Eher dunkle Hejhej Mat ist auf unserem dunklen Teppichboden im Büro erstmal nicht aufgefallen. Im Vergleich zu den meist frohen Farben der Yogamatten, erinnert diese doch eher an einen Linoleumfußboden. Die Optik verzeihen wir jedoch, da die Matte zu 100 Prozent aus recyceltem Material bestehen soll. Und: Wenn der Produktzyklus der Matte an seinem Ende angekommen ist, kann man die Matte zum Recyceln an das Unternehmen zurücksenden. Nichtsdestotrotz, die Matte hat einen hohen Preis.

Die strukturierte Oberfläche gibt auch bei schweißtreibenden Bewegungen einen guten Halt. Die Matte ist ausreichend gedämmt, gibt aber nicht viel nach. Das ist vor allem bei Balance-Übungen wichtig. Mit einem feuchten Tuch ist die Matte auch schnell gereinigt. Gewöhnungsbedürftig ist die Banderole, die die Rolle zusammenhält. Sie wird mit einem Druckknopf geschlossen und da das Band nicht elastisch ist, kann es passieren, dass man die Matte am Anfang zu locker aufrollt – so erging es uns zumindest am Anfang.

Bodhi Rishikesh

Mit goldenem Mandala versehen, wirkt die Bodhi Rishikesh hochwertig, dabei liegt der Preis eher im unteren Mittelfeld. Die Matte hat eine angenehme Dicke, obwohl auch Balance-Stellungen gut und mit einem stabilen Stand ausgeführt werden können. Wie gut die Rutschfestigkeit jedoch bei längeren intensiven Bewegungen bestehen bleibt, ist fraglich.

Die Matte ist aus PVC und mit dem Siegel Oeko-Tex Standard 100 ausgezeichnet. Wir finden, dass die Matte nach dem Öffnen der Verpackung zuerst unangenehm riecht, allerdings ist der Geruch auch nach wenigen Tagen verflogen.

Die zusammengerollte Matte wird mit zwei elastischen Bändern zusammengehalten.

Gruper Yogamatte

Die Gruper Yogamatte ist eine leichte umweltfreundlich hergestellte Yogamatte, die wir am ehesten Einsteigern empfehlen möchten. Mit ihrem günstigen Preis ist sie ideal, um auszuprobieren, ob Yoga einem gefällt oder nicht. Die Matte ist auch erfreulich leicht – sie wiegt weniger als ein Kilo – und kann daher auch gut zum Einsteigerkurs transportiert werden. Praktischerweise wird die Matte auch gleich mit einer Netztasche geliefert. Die Oberfläche ist oben und unten mit einer speziellen klebrigen Textur beschichtet und fühlt sich angenehm an den Händen und Füßen an. Allerdings ist die Rutschfestigkeit nicht ganz so stark wie wir es von anderen Matten in diesem Test kennen. Die Matte kann einfach mit einem Tuch, kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel gesäubert werden. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Matte nicht lange der Sonne ausgesetzt werden sollte. Ausgelegt rollen sich die kurzen Enden leicht zusammen. Die zweifarbige Matte ist in vielen verschiedenen Farbkombinationen erhältlich.

Toplus Yogamatte

Die TPE-Matte von Toplus ist eher ein Leichtgewicht mit etwas mehr als einem Kilogramm Gewicht – praktisch, dass auch diese Matte mit einem Tragegriff geliefert wird, sodass die Matte auch direkt ins Studio mitgenommen werden kann. Die Oberfläche ist mit Noppen versehen. Zwar rutscht die Matte auf dem Boden nicht weg, dafür rutscht man aber selbst auf der Matte ab, nochmal mehr, wenn die Hände schwitzig sind. Dafür bietet sich ausreichend gute Dämpfung der Gelenke.

Rollt man die Matte auf dem Boden aus, rollen sie die kurzen Enden der Matte etwas in sich zusammen, dennoch liegt die Matte eigentlich recht plan auf dem Fußboden. Möglicherweise hilft es hier, die Enden mal in die andere Richtung zu rollen. Geeignet ist die Matte eher für ruhigere Yoga-Varianten. Die zweifarbige Matte ist in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich.

Sportastisch Happy Yoga

Die Happy Yoga von Sportastisch besteht aus PVC und hat eine Waffelstruktur auf der Oberfläche. Die Matte lässt sich gut und kompakt zusammenrollen und rollt sich dann nicht selbstständig wieder aus, wenn sie auf dem Boden liegt. Allerdings rollt sie sich leider an einem Ende immer wieder ein, wenn man sie auf dem Boden ausgebreitet hat.

Die Matte ist angenehm gedämmt und gibt ausreichend Halt bei ruhigeren Körperstellungen. Sobald man allerdings ins Schwitzen kommt, rutscht man auch mit den Händen leichter weg.

adidas Premium Yogamatte

Die Adidas Premium-Yogamatte ist mit weniger als 600 Gramm eine sehr leichte Yogamatte – schade finden wir allerdings, dass der Hersteller nicht noch einen Tragegurt oder Ähnliches dazugelegt hat, sodass man die Matte ohne weiteres zusätzliches Zubehör gut transportieren kann. So ein Leichtgewicht schreit ja förmlich danach. Die Matte ist mit fünf Millimeter Dicke angenehm weich und sorgt dafür, dass die Gelenke nicht strapaziert werden. Aufgrund der Rutschfestigkeit, die mittelmäßig ist, ist die Matte mehr für ruhigere Yoga-Stile zu nutzen. Aber auch Anfänger können hier aufgrund des günstigen Preises zugreifen, um herauszufinden, ob Yoga für sie überhaupt in Frage kommt. Die Matte liegt zwar recht plan auf dem Boden, allerdings rollen sich die kurzen Ende stark ein. Die einfarbige Matte gibt es in vielen verschiedenen Farben, der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie auf die Unterlage.

Bausinger Yogamatte Hochflor

Die Hochflor-Yogamatte von Bausinger besteht auf der Oberseite aus 100 Prozent Schurwolle und erinnert an ein Lammfell. Daher ist die Matte sehr weich, warm und gelenkschonend. Auf der Unterseite ist die Matte mit naturfarbenem Latex beschichtet, sodass die Matte nicht wegrutscht. Zertifiziert ist die Hochflor-Unterlage nach Öko Tex 100. Gewebt und beschichtet wird die Matte in der Toskana, konfektioniert in Deutschland. Die Matte ist nicht umsäumt und flust etwas, das wird aber vermutlich mit der Zeit nachlassen. In der Waschmaschine kann die Matte im Schongang bei 30 Grad mit Wollwaschmittel gewaschen werden.

Die Matte ist verhältnismäßig groß dimensioniert: 75 Zentimeter breit und 200 Zentimeter lang. Sie ist griffig, aber nicht so rutschfest bei bewegungsintensiven Yoga-Positionen.

Vio Yoga Gripster

Ganz schön lang ist auch die Gripster von Vio Yoga, nämlich fast zwei Meter. Allerdings ist die Matte mit 2,5 Kilogramm als Studiomatte recht schwer. Sie besteht aus Naturkautschuk und ist frei von PVC, Silikon und Phthalaten. Allerdings riecht die Gripster auch nach mehreren Tagen noch unangenehm – wann und ob dieser Geruch verfliegt, konnten wir in unserer Testphase nicht herausfinden.

Die Oberflächen – beide, denn die Matte kann beidseitig benutzt werden – sind hingegen angenehm und machen den EIndruck als wären sie von guter Qualität: Eine Seite ist weich und glatt, die andere ist angeraut und hat Grip. Nachteilig ist jedoch, dass sich die Matte an einer Seite immer wieder zusammenrollt, wenn sie auf den Boden ausgebreitet ist.

Liforme Love

Die Liforme Love vereint viele gute Eigenschaften, ihr großes Manko besteht jedoch im Preis: Wir finden die Matte mit 150 Euro schlichtweg zu teuer. Ein weiterer Minuspunkt ist in dem Gewicht begründet, die Matte kommt auf 2,8 Kilogramm. Um bei den schlechten Eigenschaften zu bleiben: Auch nach Tagen roch die Matte noch unangenehm. Wann und ob der Geruch verfliegt, konnten wir in unserer Testphase nicht feststellen.

Wenden wir uns nun aber den positiven Aspekten zu: Die Matte besteht aus Naturkautschuk und ist nach ihrer Nutzungsdauer wieder biologisch abbaubar. Darüber hinaus verfügt sie auf der Oberfläche an einigen Stellen über kleine Rillen, die nochmal mehr Grip bieten. Mit 68 Zentimeter Breite ist die Matte auch deutlich breiter als die anderen Matten, die normalerweise auf 61 Zentimeter kommen.

Lululemon The Reversible Mat 5mm

Die Reversible Mat von Lululemon ist mit einem Preis von rund 80 Euro recht teuer. Konzipiert wurde die Matte für mehr Komfort für die Hüfte und die Knie, wenn die Asanas Bodenhaltung erfordern. Die Unterseite der Matte ist glatt und liegt fest auf dem Boden. Die Matte ist fünf Millimeter dick, angenehm und von guter Qualität. Die Basis der Kunststoffmatte bildet Naturkautschuk: Feuchtigkeit wird von dem ebenfalls enthaltenen Kunststoff Polyurethan absorbiert. Darüber hinaus enthält die Matte auch Latex. Die Griffigkeit ist bemerkenswert, für unseren Geschmack sogar zu griffig.

Die Matte lässt sich leicht reinigen – mit warmem Seifenwasser abwischen, trocknen lassen, fertig. Gereinigt werden soll die Matte nach dem Training und das erscheint uns auch notwendig. In unserem Test hatten wir eine anthrazit-schwarze Matte, auf der nach den Körperstellungen Spuren von Fuß- und Handbewegungen sichtbar waren. Diese Spuren lassen sich aber einfach wegwischen.

Die Matte sticht auch mit ihren Maßen hervor: Sie ist 180 Zentimeter lang und mit 66 Zentimetern breiter als die meisten anderen Testmatten.

Reebok Yogamatte 4 mm

Auch bei dieser Matte von Reebok handelt sich vermutlich um eine PVC-Matte – wir haben hier keine genauen Informationen gefunden. Allerdings ist sie kürzer als die meisten anderen Unterlagen und misst nur eine Länge 173 Zentimeter. Ein Zertifikat wie Oeko Tex 100 gibt es hier nicht, des Weiteren riecht die Matte unangenehm, das ist besonders bei bodennahen Bewegungsabläufen sehr störend. Die Matte ist rutschfest und bietet Halt bei den Asanas: Allerdings lässt auch hier der Grip nach, wenn die Hände schwitzen. Der Hersteller gibt nur an, dass die Matte leicht zu reinigen ist. Wie man das machen kann, wird nicht verraten. Die Stärke von vier Millimetern dämpft bei harten Bodenflächen.

Die Matte lässt sich gut und kompakt zusammenrollen und rollt sich dann nicht selbstständig wieder aus, wenn sie auf dem Boden liegt. Inklusive ist auch eine Tragekordel. Die Reebok-Unterlage ist sehr leicht, das Gewicht liegt bei 950 Gramm.

Pido Yogamatte

Leicht, weich – aber: Die Matte von Pido rollt sich zusammen, wenn sie ausgerollt auf dem Boden liegt. Und zwar so stark, dass man etliche Zentimeter Länge dabei verliert. Das ist uns bei keiner anderen Matte im Test so aufgefallen. Davon abgesehen macht die TPE-Matte einen ganz guten Eindruck: Sie ist sehr leicht (unter einem Kilogramm) und verfügt über einen Tragegurt. Für bewegungsintensive Übungen sowie Balance-Stellungen ist die Matte jedoch nicht geeignet, wir würden sie eher für ruhige Yoga-Varianten empfehlen, da sie erstens rutschig und zweitens weich ist. Die Matte ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Yogo Ultralight

Obwohl wir von dem geringen Packmaß der Yogo Ultralight begeistert waren, verließ uns diese Freude beim Testen. Ja, es ist eine leichte, zusammenfaltbare, waschbare und gut tragebare Yogamatte, aber wenn es um die Ausübung unserer Yogapraxis geht, ist keine Begeisterung mehr da. Die Matte ist mit 1,5 Millimeter Stärke viel zu dünn, um dämmen zu können. Die Härte des Boden geht ungedämmt an die Gelenke weiter. Darüber hinaus liegt die Unterlage auch nicht plan am Boden – die Falten vom Zusammenlegen bleiben und bilden leichte Wellen. Für unseren Geschmack ist die Matte auch zu rutschfest – man klebt förmlich an der Matte fest. Dazu kommt, dass wir die Haptik der Matte zu gummiartig empfunden haben. Die Struktur der Matte erinnert an ein Leinentuch. Wir finden die Qualität im Allgemeinen nicht überzeugend.

Die Matte ist aus nachhaltig geerntetem Baumkautschuk. Der unangenehme Geruch verfliegt nach wenigen Tagen an der Luft. Auch Yogo gibt an, pro verkaufter Yogamatte einen Baum zu pflanzen.

Good Times Yogamatte

Umweltfreundlich, schadstofffrei und hautfreundlich ist die TPE-Matte von Good Times. Auf der Oberseite ist ein besonderes Muster eingeprägt, das die Rutschfestigkeit bei den Bewegungsabläufen verstärkt. Die Unterseite prägt ein Wellenmuster, das dafür sorgt, dass die Matte nicht auf dem Boden rutscht. Die Matte ist acht Millimeter dick, sehr weich und gelenkschonend. Für Bewegungsabläufe im Sitzen oder Liegen eignet sich die Matte gut. Sobald es aber um Balance-Haltungen geht, fehlt der Unterlage die notwendige Bodenhaftung. Als Unterleg- oder Gymnastikmatte ist die Good Times unserer Ansicht nach in der Praxis besser geeignet als für einen Yogastil.

Geliefert wird die Matte mit einer Kordel und einer Tasche. Die Tasche war in unserem Test schon kaputt, eine Naht war aufgegangen. Sie macht daher keinen hochwertigen Eindruck. Das Gewicht fällt mit 1,2 Kilogramm erfreulich gering aus.

Reehut 12mm NBR Yogamatte

Die Matte von Reehut ist aus NBR-Schaum, was bedeutet: geringes Gewicht, dicker als andere Yogamatten (12 Millimeter), leicht zu reinigen, aber wenig stabil. Balance-Übungen sind definitiv schwierig zu halten. Der Hersteller definiert die Unterlage allerdings auch nicht ausschließlich als Yogamatte, sondern auch als Gymnastik- und Fitnessmatte, Picknickdecke, Teppich und Isomatte.

Übt man Druck auf die Yogamatte aus, bilden sich Dellen, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Auf der Matte liegend fanden wir den Geruch, der von ihr ausgeht, unangenehm. Mit 900 Gramm ist sie erfreulich leicht. Ein Tragegurt ist inklusive, eine Yogatasche nicht.

Movit XXL Pilates

Mit 15 Millimetern ist die Movit XXL Pilates die dickste Yogamatte in unserem Test. Sie besteht ebenfalls aus NBR-Schaumstoff und ist phthalat- und schwermetallfrei. Unsere Bewertung fällt genauso aus wie bei der Matte von Reehut: Sie hat ein geringes Gewicht, ist stärker als andere Matten, leicht zu reinigen, aber wenig stabil. Balance-Stellungen sind definitiv schwierig zu halten.

Die Matte hat Druckstellen vom beiliegenden Tragegurt, die nach einiger Zeit verschwinden sollen. Bei uns waren die Abdrücke vom Gurt selbst nach dem Test immer noch zu sehen. Die Druckstellen, die sich bilden, wenn man mit den Händen und Füßen auf die Matte Druck ausübt, verschwinden hingegen nach kurzer Zeit. Den Geruch, den die Unterlage verströmt, fanden wir ebenfalls unangenehm.

So haben wir getestet

Da die Wahl einer Yogamatte immer auch von den persönlichen Vorlieben abhängt, haben wir in unserem Praxistext auf jeder Unterlage jeweils verschiedene Yoga-Stellungen praktiziert. Darunter waren sowohl körperliche anspruchsvollere als auch sehr ruhige und langsame Yogaübungen.

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Yogamatte Test: Yogamatten Alle 2021
Yogamatte Test: Yogamatte Alle
Yogamatte Test: Aufmacher Yogamatten

Wichtige Kriterien waren hierbei die Griffigkeit und die Dämpfung. Aber auch das Gewicht bzw. die mitgelieferten Möglichkeiten, die Gymnastikmatten auch transportieren zu können, sind in die Bewertung miteingeflossen. Da die Unterlagen immer auch mit Schweiß, Dreck vom Fußboden und Bakterien in Berührung kommen, haben wir auch einen genaueren Blick darauf geworfen, welche Angaben die Fabrikanten dazu machen, wie die Unterlagen gereinigt werden können.

Die wichtigsten Fragen

Benötige ich unbedingt eine Yogamatte?

Yoga ist ehrlicherweise älter als die Erfindung der Yogamatten – dennoch ist eine spezielle Matte sinnvoll. Sie bietet beispielsweise einen ebenen Grund und eine rutschfeste Unterlage. Das ist draußen oder auch in Studios nicht unbedingt gegeben. Dazu kommt, dass eine Matte hygienischer ist als der nackte Boden. Des Weiteren sorgt eine gut gedämpfte Matte auch dafür, dass die Gelenke geschont werden. Vor allem bei entspannteren Übungen ist dieser Aspekt wichtig.

Reicht als Anfänger nicht auch eine Gymnastikmatte?

Nein. Gymnastikmatten sind in der Regel dicker und auch elastischer als Yogamatten. Das mag vielleicht im ersten Moment komfortabler erscheinen, aber Anfänger werden so in der Ausführungen ihrer Yogastellungen beeinträchtigt – und sind frustriert. Hier ist es besser, in eine gute Matte zu investieren, von der man auch länger etwas hat. Für Anfänger ist der Hinweis interessant, dass sie beispielsweise in Studios auch ohne eigene Matte Yoga ausprobieren können.

Wie lang sollte eine Yogamatte sein?

Die meisten Matten sind ca. 180 Zentimeter lang und 61 Zentimeter breit. Man sollte liegend genügend Platz auf der Matte haben, sodass idealerweise oben und unten noch ein paar Zentimeter Luft sind. Für breitschultrige Menschen oder für Übungen, die mehr Platz beanspruchen, gibt es auch breitere Matten. Auch XL-Varianten sind erhältlich.

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