NiMH-Akku Test: Akkus Übersicht F 8
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Letzte Aktualisierung:

Die besten AA- und AAA-Akkus

Wir haben 33 Akkus getestet. Der beste AAA-Akku ist für uns der Varta Recharge AccuPower 1000 mAh, denn er hat mit die höchste Nennkapazität von allen AAA-Akkus im Test, verliert auch nach langer Zeit nur wenig Ladung und hat überdies einen günstigen Preis im Verhältnis zur Kapazität. Der beste AA-Akku kommt dagegen von Panasonic: Der Eneloop 1900 mAh bietet viele Ladezyklen und eine geringe Selbstentladung bei einem guten Preis.

Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn
begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Er hat unter anderem für AndroidNext und Notebookcheck geschrieben und arbeitet außerdem als freier Fotograf.
Letztes Update: 25. August 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

27. Mai 2022

Im Mai 2022 hatten wir sechs neue AAA-Akkus sowie fünf weitere AA-Akkus im Test. Bei den kleineren Zellen ist uns die Energizer Recharge Power Plus eine neue Empfehlung wert, während bei den AA-Akkus mit dem Varta Recharge Accu Recycled eine neue Empfehlung für Umweltbewusste hinzugekommen ist.

2. Februar 2021

Wir haben die Restkapazität der Akkus nach 240 Tagen Lagerzeit gemessen – Überraschungen und neue Empfehlungen gibt es nicht. Die hervorragenden Fujitus-Akkus sind nicht mehr erhältlich und wurden aus dem Test entfernt.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wer langfristig Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen will, ersetzt nach und nach alle verwendeten AA- und AAA-Batterien im Haushalt durch entsprechende Nickel-Metallhydrid-Akkus. Hunderte von Ladezyklen, Schnellladefähigkeit und eine im Gegensatz zu früher massiv verringerte Selbstentladung empfehlen die Akkus für so gut wie jedes Einsatzszenario. Wir haben uns 17 AAA- und 16 AA-Akkus in die Redaktion geholt und auf Herz und Nieren getestet.

Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) gehören heute neben den Lithium-Ionen-Akkus zu den am meisten verbreiteten wiederaufladbaren Stromspeichern. Sie sind in diversen Bauformen im Handel erhältlich und werden in Geräten wie Rasierapparaten teilweise auch fest verbaut. Aber auch fest verbaute Akkus bestehen oft aus einer oder mehreren zusammengefassten Standardzellen.

Wir konzentrieren uns in unserem Test auf die verbreiteten, mechanisch mit handelsüblichen Batterien baugleichen Mignon- und Micro-Zellen, die am häufigsten unter den Bezeichnungen AA und AAA geführt werden. So können die Akkus einfach in die Batteriefächer der mit Strom zu versorgenden Geräte eingelegt werden und normale Batterien in der Regel ersetzen.

Der beste AAA-NiMH-Akku

Die kleinen Micro- oder auch AAA-Akkus kommen einzeln oder paarweise bevorzugt in kompakten Geräten mit geringem Stromverbrauch zum Einsatz. Neben DECT-Telefonen kommen hier etwa Fernbedienungen, Wecker oder schnurlose Computer-Mäuse infrage.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der beste AAA-Akku

Varta Recharge AccuPower 1000 mAh

Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge AAA Micro 1000 mAh
Mit üppigen 1.000 mAh macht dieser Akku nicht nur alles richtig, sondern ist auch noch überaus günstig.

Der Varta Recharge AccuPower 1000 mAh hat mit den günstigsten Preis pro Milliamperestunde und nach dem EBL 1100 mit die höchste Nennkapazität aller AAA-Akkus im Test. Nach 120 Tagen hat er kaum Ladung verloren, nach 240 Tagen nur 20 Prozent. Damit weist er nach unseren Messungen die geringste Selbstentladung der Akkus mit sehr hoher Kapazität auf.

Auch gut

Panasonic Eneloop AAA Micro 750 mAh

Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku AAA Micro 750 mAh
Diese Akkus kosten etwas mehr, genießen aber auch einen hervorragenden Ruf. Langlebigkeit geht hier Hand in Hand mit besten elektrischen Eigenschaften.

Im mittleren bis oberen Preisbereich rangiert der bewährte Eneloop Ready-to-Use Ni-MH mit 750 Milliamperestunden. Die angegebenen 2.100 Ladezyklen passen zur fast schon legendären Zuverlässigkeit und Haltbarkeit dieser Akkus. Bei der Selbstentladung nach 120 Tagen liegt er auf Augenhöhe mit unserem stärkeren Favoriten und kann hat nach 240 Tagen Lagerung sogar nur rekordverdächtige 8 Prozent verloren.

Günstiger Markenakku

Energizer Energizer Recharge Power Plus 700 mAh

Test besten AA- und AAA-Akkus: Energizer Energizer Recharge Power Plus 700 mAh
Die Akkus übertreffen ihre Nennkapazität und zeigen im Test keine Schwächen.

Der mittelpreisige Energizer Recharge Power Plus übertrifft seine eher geringe Nennkapazität von 700 mAh und weist nach 30 Tagen eine geringe Selbstentladung auf. Der Hersteller spezifiziert ihn »nur« für 1.000 Ladezyklen, aber die erreicht man eh kaum.

Hohe Kapazität

EBL Micro AAA Akku 1100 mAh

Test NiMH-Akku: EBL Micro AAA Akku 1100 mAh
Wer kurzfristig viel Kapazität abrufen will, bekommt diese hier zum Kampfpreis. Lange kann dieses Modell die Ladung aber nicht halten.

Einen nicht so guten Ruf genießt der EBL 1100, aber mehr Kapazität und gleichzeitig so viel Kapazität im Verhältnis zum Preis bekommt man sonst nirgends. Wegen der hohen Selbstentladung eignet er sich nicht für Geräte, die nur gelegentlich im Einsatz sind. Nach der 240-Tage-Lagerung waren nur noch 44 Prozent Ladung übrig.

Für DECT-Dauerlader

Panasonic Eneloop AAA Micro 550 mAh

Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku AAA Micro 550 mAh
Wenn das Handset immer gleich wieder in der Basisstation landet, ist man hier richtig.

Mit rekordverdächtigen 3.000 Ladezyklen bewirbt Panasonic seine auch speziell auf DECT-Telefone ausgelegten Akkus Eneloop Lite mit nur 550 Milliamperestunden. Wer sein Handset gewohnheitsmäßig nach dem Telefonat wieder in die Ladeschale stellt, kann hier mit der längsten Lebensdauer rechnen, ohne befürchten zu müssen, nicht mehr länger als 15 Minuten am Stück telefonieren zu können. Bei sehr langer Lagerung kann sich fast die ganze Ausgangsladung verflüchtigen.

Vergleichstabelle

Der beste AAA-AkkuVarta Recharge AccuPower 1000 mAh
Auch gutPanasonic Eneloop AAA Micro 750 mAh
Günstiger MarkenakkuEnergizer Energizer Recharge Power Plus 700 mAh
Hohe KapazitätEBL Micro AAA Akku 1100 mAh
Für DECT-DauerladerPanasonic Eneloop AAA Micro 550 mAh
Philips AAA HR03 Micro 700 mAh
Powxs AAA 800 mAh
Powerowl AAA 1000 mAh
Hama AAA 1000 mAh
Varta Recharge AAA Micro 800 mAh
Ansmann AAA Micro maxE 800mAh
Green Cell AAA 500 mAh
HiQuick AAA 1100 mAh
Duracell Recharge Plus AAA Micro 750 mAh
AmazonBasics AAA 800 mAh
Ansmann Micro AAA Akku maxE 550mAh
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge AAA Micro 1000 mAh
  • Sehr hohe Kapazität
  • Sehr geringe Selbst­entladung
  • Sehr günstig
  • Verfehlt die Nenn­kapazität teilweise knapp
  • Keine Angaben zu max. Ladezyklen
  • Konformität könnte besser sein
  • Ausfall in DECT-Telefon nach einem Jahr
Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku AAA Micro 750 mAh
  • Sehr viele Lade­zyklen
  • Überaus geringe Selbst­entladung
  • Hohe Konformität
  • Nicht günstig
Test besten AA- und AAA-Akkus: Energizer Energizer Recharge Power Plus 700 mAh
  • Geringe Selbst­entladung (30 Tage)
  • Geringe Kapazität
  • "Nur" 1.000 Lade­zyklen
Test NiMH-Akku: EBL Micro AAA Akku 1100 mAh
  • Sehr hohe Kapazität
  • Extrem günstig
  • Sehr hohe Selbst­entladung
  • Hinweise auf schlechte Fertigungsqualität und geringe Lebens­dauer
  • Verfehlt die Nenn­kapazität teilweise knapp
Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku AAA Micro 550 mAh
  • Extrem viele Lade­zyklen
  • Besonders unempfindlich gegen Batterie­trägheits­effekt
  • Hohe Konformität
  • Nach 120 Tagen extrem geringe Selbst­entladung
  • Sehr geringe Kapazität
  • Sehr teuer
  • Nach 240 Tagen Lagerung faktisch leer
Test NiMH-Akku: Philips Multi Life Akku AAA Micro 700 mAh
  • Keine Angabe zu Lade­zyklen
  • Sehr hohe Selbst­entladung
Test besten AA- und AAA-Akkus: POWXS AAA 800 mAh
  • Zum Testzeit­punkt günstig
  • Geringe Selbst­entladung (30 Tage)
  • Vorladung sehr gering (ohne Wertung)
Test besten AA- und AAA-Akkus: Powerowl AAA 1000 mAh
  • Zum Testzeit­punkt günstig
  • Geringe Selbst­entladung (30 Tage)
  • Vorladung mittelmäßig (ohne Wertung)
Test besten AA- und AAA-Akkus: Hama AAA 1000 mAh
  • Geringe Selbst­entladung (30 Tage)
  • Hohe Kapazität
  • Zum Testzeit­punkt teuer
  • Vorladung mittelmäßig (ohne Wertung)
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge AAA Micro 800 mAh
  • Teuer
  • Schlechte Konformität
Test NiMH-Akku: Ansmann Akku AAA Micro maxE 800mAh
  • Teuer
Test besten AA- und AAA-Akkus: Green Cell AAA 500 mAh
  • Geringe Selbst­entladung (30 Tage)
  • Sehr geringe Kapazität
Test besten AA- und AAA-Akkus: HiQuick AAA 1100 mAh
  • Zum Testzeit­punkt günstig
  • Sehr hohe Nenn­kapazität
  • Vorladung sehr gering (ohne Wertung)
Test NiMH-Akku: Duracell Recharge Plus AAA Micro Akku 750 mAh
  • Hohe Konformität
  • Geringe Selbst­entladung
  • Teuer
  • Wenige Ladezyklen (Herstellerangabe)
Test NiMH-Akku: Amazon Basics Vorgeladene Ni-MH AAA-Akkus 800 mAh
  • Tatsächliche Kapazität deutlich über Nenn­kapazität
  • Hohe Konformität
  • Hohe Vorladung (ohne Wertung)
Test NiMH-Akku: Ansmann Micro AAA Akku 1,2V maxE 550mAh
  • Sehr geringe Kapazität
  • Teuer
  • Keine Angabe zu Lade­zyklen
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Testsieger: Varta Recharge AccuPower 1000 mAh

Der Varta Recharge AccuPower 1000 mAh hat sich in unserem Test als eierlegende Wollmilchsau herausgestellt und ist zudem noch sehr günstig zu haben. Zum Testzeitpunkt haben wir einen Preis von nur 0,18 Euro pro 100 Milliamperestunden ausgerechnet, was nur noch vom EBL 1100 mit sechs (!) Cent unterboten wird.

Der beste AAA-Akku
Varta Recharge AccuPower 1000 mAh
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge AAA Micro 1000 mAh
Mit üppigen 1.000 mAh macht dieser Akku nicht nur alles richtig, sondern ist auch noch überaus günstig.

Die Standardabweichung beim Gewicht liegt höher als bei den anderen AAA-Zellen, bleibt aber sehr gering – wir haben die vier Zellen mit 2 x 12,9, 1 x 12,7 und 1 x 12,75 Gramm gewogen.

Etwas Sorgen haben uns zunächst die Ergebnisse des ersten Refresh-&-Analyze-Zyklus mit 200 Milliampere Ladestrom und 100 Milliampere Entladestrom gemacht, denn die gemessenen Kapazitäten der beiden Zellen lagen mit 1.064 und 873 Milliamperestunden doch recht weit auseinander. Wir haben das Akkupaar jedoch im Laufe des Tests diverse Male vollständig entladen und wieder aufgeladen, ohne dass sich diese Auffälligkeit wiederholt hätte.

NiMH-Akku Test: Varta Aaa 1000
Eine Seltenheit: Die Varta 1000 kann man als eierlegende Wollmilchsau bezeichnen (Foto: Altes Design).

Direkt nach dem Auspacken haben wir die Akkus wie oben beschrieben mit rund 50 Prozent ihrer Nennkapazität (0,5 C) vollständig entleert und bei beiden Zellen eine Vorladung von exakt 769 Milliamperestunden gemessen, was 77 Prozent der Nennkapazität entspricht. Mit den Varta AAA 1000 sollte man also direkt nach dem Kauf loslegen können, was aber wie gesagt entscheidend von der Lagerdauer der Akkus abhängt.

Ihre volle Nennkapazität verfehlen die Varta-Akkus teilweise minimal, was für AAA-Zellen dieser hohen Kapazität aber normal ist. Wichtiger und mit ausschlaggebend für den Testsieg ist jedoch die Kombination aus sehr hoher gemessener Kapazität und der geringen Selbstentladung.

Auch nach 120 Tagen noch fast voll

In unseren 120-Tage-Test gingen die beiden Akkus mit Ausgangsladungen von 941 und 972 Milliamperestunden. Übrig waren davon nach 120 Tagen noch 917 und 921 Milliamperestunden, was sehr guten 96 Prozent der Ausgangsladung entspricht. Man darf dabei allerdings – wie bei allen anderen Zellen auch – nicht vergessen, dass die Ausgangsladung aufgrund der Top-Level-Ladung unseres Ladegerätes noch wenige Prozent höher lag, als auf dem Display angezeigt.

Nach einer Lagerdauer 240 Tagen waren standen noch 80 Prozent der Ausgangsladung zur Verfügung, was für einen Akku mit einer so hohen Kapazität ein sehr gutes Ergebnis ist.

Die große Stärke der Varta Recharge AccuPower 1000 mAh liegt neben dem sehr günstigen Preis in ihrer universellen Verwendbarkeit. Sie machen sowohl in Taschenlampen als auch in Fernbedienungen, Weckern oder Spielzeug eine gute Figur. Für Geräte mit hohem Stromverbrauch eignen sie sich aufgrund ihrer sehr hohen Kapazität und für wenig genutzte Geräte oder Geräte mit sehr geringem Stromverbrauch aufgrund ihrer geringen Selbstentladung.

Gibt es Nachteile?

Nach etwas mehr als einem Jahr Dauertest in einem Siemens-DECT-Telefon ließen sich die Akkus nicht mehr im Handset laden. Eine Auffrischung und Analyse im Ladegerät ergab für die beiden Zellen nur noch Kapazitäten von 641 bzw. 334 Milliamperestunden. Wir haben die Akkus als defekt entsorgt. Dazu muss man sagen, dass die Belastung für die Akkus in diesem Anwendungsfall relativ hoch ist, da ständig ge- und entladen wird. Nicht umsonst werden DECT-Telefonen in der Regel Akkus mit einer Kapazität von nur 700 Milliamperestunden mitgegeben und nicht umsonst hat unsere Empfehlung für solche Telefone sogar nur eine Nennkapazität von 550 mAh.

Varta Recharge AccuPower 1000 mAh im Testspiegel

Bisher hat noch keine andere Redaktion die Varta Recharge AccuPower 1000 mAh getestet. Wenn sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Die beste Wahl bei den AAA-NiMH-Akkubatterien ist für uns der Varta Recharge AccuPower 1000 mAh, weil er in jedem Einsatzszenario eine gute Figur macht und gleichzeitig so günstig ist. Wer etwas speziellere Anforderungen hat, wird vielleicht trotzdem bei unseren Alternativen fündig.

Auch gut: Panasonic Eneloop Ready to Use

Wer mit weniger Kapazität auskommt und vor allem Wert auf Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer liegt, macht mit dem bereits seit rund 15 Jahren bewährten Panasonic Eneloop Ready-to-Use mit 750 Milliamperestunden sicher nichts verkehrt. Der wiederaufladbare Akku wird seit seinem Erscheinen im Internet fast ausschließlich positiv besprochen und gilt vielen schlicht und einfach als der Standard-Akku schlechthin.

Auch gut
Panasonic Eneloop AAA Micro 750 mAh
Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku AAA Micro 750 mAh
Diese Akkus kosten etwas mehr, genießen aber auch einen hervorragenden Ruf. Langlebigkeit geht hier Hand in Hand mit besten elektrischen Eigenschaften.

Üppige 2.100 Ladezyklen (Herstellerangabe) deuten stark darauf hin, dass die Eneloop 750 auch bei DECT-Dauerladern nicht so schnell den Geist aufgeben. Sie dürften unserem Testsieger in Sachen Unempfindlichkeit gegen häufige Ladung bzw. Überladung überlegen sein und bieten zum Beispiel bei viel genutzten DECT-Telefonen im betrieblichen Umfeld gegenüber den DECT-Spezialisten Eneloop Lite eine deutlich längere Betriebsdauer.

NiMH-Akku Test: Panasonic Eneloop Aaa 750
Der Panasonic Eneloop 750 zeigt die überlegene japanische Herstellung – wenn man nicht ein Made in China erwischt.

Der Preis pro 100 Milliamperestunden lag zum Testzeitpunkt bei 0,29 Euro (Testsieger: 22 Cent). Unauffällig im besten Sinne ist die Konformität, was wir bei einem schon etwas teureren Japan-Akku auch nicht anders erwartet haben.

Seine Nennkapazität wird von der tatsächlichen Kapazität um bis zu 10 Prozent übertroffen. Die Vorladung beträgt 71 Prozent der Nennkapazität. Nach 120 Tagen waren immer noch fantastische 95 Prozent der Ausgangsladung abrufbar und nach 240 Tagen souveräne 92 Prozent, was die positiven Bewertungen der Eneloop und ihre Eignung für den Langzeiteinsatz unterstreicht. Der entscheidende Vorteil unseres Testsiegers bleibt die höhere Kapazität.

Neben der sehr geringen Selbstentladung des pflegeleichten Akkus spricht auch die durch zahlreiche Erfahrungsberichte bestätigte, relative Unempfindlichkeit gegenüber niedrigen Temperaturen für den Außeneinsatz, etwa in schnurlosen Bewegungsmeldern oder Sensoren von Wetterstationen, die allerdings zumeist mit den größeren Mignon-Akkus bestückt werden.

Günstiger Markenakku: Energizer Recharge Power Plus 700 mAh

Energizer ist ein bekannter US-Hersteller, bei dem man mit guter Qualität und langer Lebensdauer rechnen darf.

Günstiger Markenakku
Energizer Energizer Recharge Power Plus 700 mAh
Test besten AA- und AAA-Akkus: Energizer Energizer Recharge Power Plus 700 mAh
Die Akkus übertreffen ihre Nennkapazität und zeigen im Test keine Schwächen.

Die Nennkapazität der silbernen AAA-Akkus liegt zwar nur bei 700 mAh, durch langsames Laden konnten wir jedoch im Schnitt 758 Milliamperestunden in die Akkus pressen, was 108 Prozent der Nennkapazität entspricht. Die Abweichung zwischen den beiden gemessenen Zellen blieb dabei im normalen Bereich. Bei schnellerer Ladung ist die Kapazität etwas geringer.

Mehr Kapazität als angegeben

Direkt nach dem Kauf ließen sich 504 bzw. 506 Milliamperestunden aus den Zellen entnehmen, was auf 72 Prozent der Nennkapazität hinausläuft und einen mittelmäßigen Wert darstellt. Mit einem Preis von 0,23 Euro pro 100 Milliamperestunden (gemessen, Testzeitpunkt) liegen die Energizer auch preislich im Mittelfeld.

AA- und AAA-Akkus Test: Akku Test Update 3
Die Energizer sind eine solide Wahl.

Aussagen zur Selbstentladung können wir bisher nur für einen Zeitraum von 30 Tagen treffen, nach denen noch ordentliche 88 Prozent der Ausgangsladung übrig waren. Die Werte für 120 und 240 Tage Lagerzeit reichen wir nach und nehmen dann gegebenenfalls eine Neubewertung vor.

Sprinter: EBL 1100

EBL-Akkus sind vor allem für ihre hohen Kapazitäten bei gleichzeitig sehr geringen Preisen bekannt. Folgerichtig bieten die EBL 1100 mit nur 0,14 Euro den mit großem Abstand günstigsten Preis pro 100 Milliamperestunden im gesamten AAA-Testfeld. Die kleinste erhältliche Stückzahl beträgt acht. Bei unseren Exemplaren lagen jeweils vier Stück in einer separaten Kunststoff-Aufbewahrungsbox, was im Testfeld ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Hohe Kapazität
EBL Micro AAA Akku 1100 mAh
Test NiMH-Akku: EBL Micro AAA Akku 1100 mAh
Wer kurzfristig viel Kapazität abrufen will, bekommt diese hier zum Kampfpreis. Lange kann dieses Modell die Ladung aber nicht halten.

Dass die EBL die vom Hersteller angegebenen 1.200 Ladezyklen wirklich erreichen können, bezweifeln wir stark. In Sachen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit fallen die meisten Erfahrungsberichte im Netz nicht positiv aus. Dazu passt eine relativ hohe Standardabweichung zwischen beiden Zellen bei der Ladung im Lieferzustand, die im Durchschnitt auch nur 50 Prozent der Nennleistung ausmachte. Die Spannungen im Lieferzustand lag bei unserem Akkupaar nur bei 1,08 bzw. 0,95 Volt, was außergewöhnlich niedrig ist.

NiMH-Akku Test: Ebl Aaa 1100
Die EBL 1100 kann mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Auch die EBL 1100 erreichen ihre Nennkapazität nur bei sehr langsamem Laden. Wirklich schlecht fällt erwartungsgemäß die Selbstentladung aus, nach 120 Tagen waren nur noch schlappe 74 Prozent der Ausgangsladung verfügbar, nach 240 Tagen gar nur noch 44 Prozent.

Die EBL 1100 empfehlen wir für Nutzer, die möglichst viel Kapazität in einer sehr überschaubaren Zeit abrufen wollen. Ein Beispiel könnte hier eine ausgedehnte Nachtwanderung mit einer Stirnlampe sein, aber auch hier sind oft die viel leistungsstärkeren AA-Akkus anzutreffen.

DECT-Spezialist: Eneloop Lite

Viele Anwendungsfälle außerhalb von DECT-Telefonen fallen uns für die Eneloop Lite mit nur 550 Milliamperestunden nicht ein. Es handelt sich hier um einen Akku, der einzig und allein darauf spezialisiert ist, möglichst viele Ladevorgänge und Überladungen schadlos und ohne deutlichen Batterieträgheitseffekt zu überstehen.

Für DECT-Dauerlader
Panasonic Eneloop AAA Micro 550 mAh
Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku AAA Micro 550 mAh
Wenn das Handset immer gleich wieder in der Basisstation landet, ist man hier richtig.

Was uns etwas übel aufstößt, ist der hohe Preis pro 100 Milliamperestunden von 37 Cent, der sogar ein Stück weit über dem der Eneloop 750 rangiert. Dafür gibt es aber auch Qualität. Der Akku erreicht bis zu 114 Prozent seiner Nennkapazität und weist in Sachen Konformität keinerlei nennenswerte Abweichungen auf. Der Anteil der Vorladung im Lieferzustand an der Nennleistung beträgt 71 Prozent.

NiMH-Akku Test: Panasonic Eeneloop Lite Aaa 550
Überlebenskünstler: Die Eneloop Lite 550 haben sich auf möglichst viele Entlade- und Ladevorgänge spezialisiert.

Wie wir es nicht anders erwartet hatten, gehören die Eneloop Lite nach einer Lagerdauer von 120 Tagen zu den Akkus mit der geringsten Selbstentladung im Test: 95 Prozent der Ausgangsladung waren noch übrig. Womit wir nicht gerechnet hatten: Nach 240-tägiger Liegezeit wurden wir mit Restladungen von 10 und 13 Milliamperestunden konfrontiert, die Akkus waren also so gut wie leer.

Für Geräte wie Wecker mit sehr geringem Stromverbrauch eignet sich der AAA-Akku von Panasonic also entgegen unserer früheren Aussage an dieser Stelle nicht – aber eigentlich gab es auch bisher keinen Grund, nicht den Testsieger vorzuziehen, der zusätzlich noch über eine fast doppelt so hohe Kapazität verfügt und nur etwas mehr als die Hälfte kostet.

Außerdem getestet

AmazonBasics AAA 800 mAh

Beim AmazonBasics 800 (750 Milliamperestunden Nennkapazität) handelt es sich um einen der günstigeren Akkus mit hoher Vorladung, sehr guter Konformität und angegebenen 1.000 Ladezyklen, dessen tatsächliche Kapazität deutlich über der Nennkapazität liegt. Die Selbstentladung ist aber nur mittelmäßig, daher reicht es nicht zur Empfehlung.

Ansmann Micro AAA Akku maxE 550mAh

Der kleine Ansmann-Akku mit nur 550 Milliamperestunden Nennkapazität, die in der Praxis überschritten werden, ist deutlich zu teuer und leidet unter einer hohen Selbstentladung: Schon nach nur 30 Tagen fehlten bereits 12 Prozent Kapazität, nach 240 Tagen 33 Prozent. Damit wird der Ansmann-Akku seinem hohen aufgerufenen Preis nicht gerecht.

Ansmann AAA Micro maxE 800mAh

Auch der Ansmann 800 Akku kann mehr Strom speichern als angegeben und hatte im Auslieferungszustand eine Vorladung von über 92 Prozent. Dafür, dass die Selbstentladung nur im mittleren bis guten Bereich liegt (120 Tage) bzw. nach 240 Tagen sogar recht hoch ausfällt, ist der Akku allerdings aus unserer Sicht zu teuer. Da kriegt man bei unseren Empfehlungen mehr – für weniger Geld.

Duracell Recharge Plus AAA Micro 750 mAh

Die Duracell Recharge Plus 750 gehören im Verhältnis zu ihrer tatsächlichen Kapazität zu den teuersten wiederaufladbaren Batterien im Test und halten dabei gleichzeitig laut Herstellerangaben nur 400 Ladezyklen durch, das ist im Vergleich zu den Mitbewerbern deutlich zu wenig. Die Selbstentladung nach 120 Tagen liegt bei 9 Prozent – ein guter Wert. Aber bei anderen Modellen kriegt man mehr fürs Geld.

Philips AAA HR03 Micro 700 mAh

Mit 0,22 Euro pro 100 Milliamperestunden gehören die Philips MultiLife 700 zu den günstigeren NiMH-Akkus. Bei unseren Tests mussten wir einmal eingreifen, weil sich eine der Zellen beim Laden übermäßig stark erhitzte, ohne dass das Ladegerät den Ladevorgang beendete. Die Spannung im Auslieferungszustand war zu niedrig und die Vorladung der beiden Zellen zu unterschiedlich (62 Prozent). Gegen eine Empfehlung spricht auch die deutlich zu hohe Selbstentladung.

Varta Recharge AAA Micro 800 mAh

Relativ teuer und mit leicht erhöhten Standardabweichungen in einigen Bereichen kommen die Varta Recharge Phone 800 daher. Ansonsten bleiben sie unauffällig, verlieren aber nach 120 Tagen 15 Prozent ihrer Ladung und landen damit nur im Mittelfeld. Dafür finden wir sie deutlich zu teuer. Mit unseren Empfehlungen fährt man besser.

Hama AAA 1000 mAh

Der Hama kommt mit sehr hoher Nennkapazität daher und zeigte im Test abgesehen von einer suboptimalen Vorladung von 62 Prozent im Test keine Schwächen, kostete aber zum Testzeitpunkt für das Gebotene deutlich zu viel.

Powerowl AAA 1000 mAh

Powerowl stellt zwar günstige Akkus her, die Mindestabnahmemenge lag zum Testzeitpunkt allerdings auch bei acht Stück. Die Akkus weisen auffällige Gewichtsunterschiede auf, kommen mit einer Vorladung von nur 51 Prozent und erreichen bei schneller Ladung nur 77 Prozent ihrer Nennkapazität.

HiQuick AAA 1100 mAh

Ebenfalls günstig, aber auch nicht zu empfehlen sind die getesteten Akkus von HiQuick. Auch hier lassen die relativ großen Diskrepanzen bei den Gewichten der einzelnen Akkus den Rückschluss auf eine nicht so gute Fertigungsqualität zu. Die Vorladung ist mit nur 31 Prozent der Nennkapazität unterirdisch, mehr als 80 Prozent der Nennkapazität konnten wir auch mit sehr langsamem Laden nicht erreichen.

Green Cell AAA 500 mAh

Was an den Ni-MH-Akkus von Green Cell mit einer Nennkapazität von nur 500 Milliamperestunden nun genau grün sein soll, bleibt im Verborgenen. Für den relativ hohen Preis von 0,32 Euro pro 100 mAh erhält man Akkus mit einer sehr guten Vorladung von 81 Prozent, deren Nennkapazität durch langsames Laden um immerhin 21 Prozent überschritten werden konnte und die auch nach 30 Tagen Lagerung noch 86 Prozent der Ausgangsladung gehalten haben. Vermutlich handelt es sich hier um einen spezialisierten DECT-Akku.

Powxs AAA 800 mAh

Powxs ist ein nicht zu bekannter Akku-Hersteller, der hier mit günstigen »Telefon-Akkus« mit einer dafür passenden Kapazität von nominal 800 Milliamperestunden am Start ist. Aufladen konnten wir die Akkus allerdings nur bis zu 70 (schnelles Laden) bzw. 76 Prozent dieses Wertes. Trotz brauchbar geringer Selbstentladung nach 30 Tagen raten wir ab. Bestärkt wird diese Nicht-Empfehlung durch eine freilich von der lagerdauerabhängige Vorladung von sehr schmalen 36 Prozent.

Der beste AA-NiMH-Akku

Die größeren und im Verhältnis zu ihrer Kapazität günstigeren AA-Akkus erreichen Nennkapazitäten von bis zu 2.800 Milliamperestunden und tatsächliche Kapazitäten von 2.500 bis 2.600 mAh, was etwa dem Zweieinhalbfachen der größten AAA-Zellen entspricht. In vielen kompakten Geräten wie DECT-Telefonen, die früher mit den größeren Akkus bestückt wurden, hat inzwischen die kleinere Bauform Einzug gehalten, was mit dem Trend zur immer kompakteren Bauweise und dem reduzierten Stromverbrauch zu tun hat. AA-Akkus eignen sich für verbrauchsintensive Einsätze wie in Taschenlampen, Effekt- oder Blitzgeräten und Outdoor-Navis. Auch Wecker mit Dauerbeleuchtung halten mit AA-Akkus weitaus länger durch.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der beste AA-Akku

Panasonic Eneloop 1900 mAh

Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku 1900 mAh
Der robuste Outdoor-Akku eignet sich hervorragend für Geräte, die auch mal sehr lange herumliegen oder sehr wenig Energie verbrauchen.

Der beste AA-Akku ist für uns der Eneloop Ready-to-Use 1900 mAh, weil er einen guten Kompromiss aus Kapazität, sehr geringer Selbstentladung und vielen Ladezyklen darstellt. Beim Preis pro Milliamperestunde liegt der pflegeleichte Universal-Akku im oberen Bereich, verspricht aber auch eine sehr lange Lebensdauer.

Hohe Kapazität

Varta Recharge Accu Power 2600 mAh

Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge 2600 mAh
Mit die höchste Kapazität im Test trifft auf sehr günstige Preise.

Soll es besonders viel Kapazität und der Akku gleichzeitig nicht für allzu lange Lagerung gedacht sein, empfehlen wir hingegen den sehr günstigen Varta Recharge AccuPower 1000 mAh mit gleich 2.600 Milliamperestunden. Angaben zu den möglichen Ladezyklen macht leider Varta nicht, sodass hier kein Vergleich möglich ist.

Gut & günstig

Varta Recharge Accu Power 2100 mAh

Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Rechargeable Accu 2100 mAh
Varta überzeugt einmal mehr mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, hinzu kommt eine gute Lagerfähigkeit.

Unsere Gut-&-günstig-Empfehlung namens Rechargeable Accu 2100 mAh stammt ebenfalls aus dem Hause Varta und gehört sicher nicht nur wegen seines hervorragenden Preis-Leistung-Verhältnisses zu den meistverkauften Mignon-Akkus bei Amazon. Schwächen konnten wir nicht finden, und die geringe Selbstentladung nach 120 Tagen gehört zu den besten im Test.

Gut & recycled

Varta Recharge Accu Recycled 2100 mAh

Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Rechargeable Accu Recycled 2100 mAh
Neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis kann man hier noch etwas für die Umwelt tun.

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich beim Varta Recharge Accu Recycled 2100 mAh quasi um die Öko-Version des Rechargeable Accu 2100. Er wird teilweise aus recyceltem Material hergestellt und kostet ein Stück mehr, weitere Unterschiede konnten wir bis zum Abschluss des 30-Tage-Tests nicht feststellen.

Günstige Alternative

AmazonBasics AA 2000 mAh

Test NiMH-Akku: Amazon Basics Vorgeladene AA-Akkus
Beim 2.000er können auch nur 1.900 mAh drin sein, ansonsten überzeugt der günstige Akku in jeder Hinsicht.

Ebenfalls gut und sehr günstig sind die beliebten AmazonBasics 2000, Prognosen zur Haltbarkeit der in Wahrheit nur für 1.900 Milliamperestunden Minimalkapazität spezifizierten Akkus können wir wie bei Varta nur aus den vielen, im Schnitt sehr positiven (4,5 Sterne) Amazon-Bewertungen ableiten. Die Selbstentladung ist spitze, und auch sonst bleibt die Contra-Liste leer.

Vergleichstabelle

Der beste AA-AkkuPanasonic Eneloop 1900 mAh
Hohe KapazitätVarta Recharge Accu Power 2600 mAh
Gut & günstigVarta Recharge Accu Power 2100 mAh
Gut & recycledVarta Recharge Accu Recycled 2100 mAh
Günstige AlternativeAmazonBasics AA 2000 mAh
Panasonic Eneloop pro 2500 mAh
Philips Multi Life AA 2600 mAh
Duracell Recharge Ultra AA Mignon 2500 mAh
AmazonBasics AA-Akkus 2400 mAh
Absina AA 2900
Ansmann Akku AA Typ 2850 mAh
EBL AA 2800 mAh
Ansmann AA Mignon 2100 mAh
100% PeakPower Serie 2.600
Powerowl AA 2800
Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop Ready-to-Use Akku 1900 mAh
  • Geringste Selbst­entladung bei AA
  • Sehr viele Lade­zyklen
  • Teuer
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge 2600 mAh
  • Höchste Kapazität bei AA
  • Sehr günstig
  • Verfehlt die Nenn­kapazität teilweise knapp
  • Konformität könnte besser sein
  • Keine Angaben zu max. Lade­zyklen
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Rechargeable Accu 2100 mAh
  • Sehr günstig
  • Hohe Konformität
  • Geringe Selbst­entladung
  • Keine Angaben zu max. Lade­zyklen
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Rechargeable Accu Recycled 2100 mAh
  • Sehr günstig
  • Hohe Konformität
  • Geringe Selbst­entladung
  • Besteht teilweise aus recyceltem Material
  • Teurer als die nicht recycelte Version
  • Keine Angaben zu max. Lade­zyklen
Test NiMH-Akku: Amazon Basics Vorgeladene AA-Akkus
  • Sehr günstig
  • Hohe Konformität
  • Geringe Selbst­entladung
Test NiMH-Akku: Panasonic eneloop pro Ready-to-Use Akku 2500 mAh
  • Sehr hohe Kapazität
  • Geringe Selbst­entladung
  • Höhere Spannungs­lage
  • Nur 500 Ladezyklen (Hersteller­angabe)
  • Sehr geringe Vorladung (ohne Wertung)
Test NiMH-Akku: Philips Multi Life Akku AA Mignon 2600 mAh
  • Sehr hohe Kapazität
  • Sehr geringe Vorladung (ohne Wertung)
  • Schlechte Konformität
  • Verfehlt Nenn­kapazität
  • Extrem hohe Selbst­entladung
Test NiMH-Akku: Duracell Recharge Ultra AA Mignon Akku 2500 mAh
  • Sehr hohe Kapazität
  • Sehr günstig
  • Hohe Vorladung (ohne Wertung)
  • Nur 400 Ladezyklen (Hersteller­angabe)
Test NiMH-Akku: Amazon Basics Vorgeladene AA-Akkus 2500 mAh
  • Sehr günstig
  • Hohe Kapazität
  • Hohe Vorladung (ohne Wertung)
  • Nur 500 Lade­zyklen (Hersteller­angabe)
  • Verfehlt teilweise die Nenn­kapazität
Test besten AA- und AAA-Akkus: Absina AA 2900
  • Sehr hohe Kapazität
  • Zu hohe Selbst­entladung
  • Geringe Vorladung (ohne Wertung)
  • 2 Zellen stark abweichend
Test besten AA- und AAA-Akkus: Ansmann Akku AA Typ 2850 mAh
  • Sehr hohe Kapazität
  • Extrem geringe Vorladung (ohne Wertung)
  • 1 Zelle kam völlig entladen
  • Hohe Standard­abweichung Kapazität
  • Zu hohe Selbst­entladung
Test NiMH-Akku: EBL AA Akku 2800 mAh
  • Sehr günstig
  • Sehr hohe Kapazität
  • Erreicht Nenn­kapazität bei Weitem nicht
  • Sehr hohe Selbst­entladung
  • Teilweise schlechte Konformität
Test NiMH-Akku: Ansmann Akku AA Mignon 2100 mAh
  • Konformität sub­optimal
Test NiMH-Akku: 100% PeakPower Serie 2.600
  • Sehr günstig
  • Hohe Vorladung (ohne Wertung)
  • Name suggeriert höhere Kapazität
  • Keine Angaben zu max. Ladezyklen
  • Extrem hohe Selbst­entladung
Test besten AA- und AAA-Akkus: Powerowl AA 2800
  • Zum Testzeitpunkt extrem günstig
  • Extrem hohe (Nenn-)kapazität
  • Extrem geringe Vorladung (ohne Wertung)
  • 1 Zelle kam völlig entladen
  • Zu hohe Selbst­entladung
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Testsieger: Eneloop Ready-to-Use Ni-MH Akku 1900 mAh

Die Eneloop AA 1900 gehören neben en Amazon Basics 2000 (1.900 Milliamperestunden) zu den AA-Akkus mit der geringsten Kapazität im Test, die liegt aber immer noch fast doppelt so hoch wie bei den stärksten Micro-Zellen (AAA). Zudem weisen Akkus mit besonders hohen Kapazitäten im Gegenzug prinzipiell einige Nachteile wie deutlich weniger Ladezyklen, eine stärkere Selbstentladung und eine verringerte Beständigkeit gegenüber dem Batterieträgheitseffekt auf. Besonders hohe Nennkapazitäten können in der Praxis oft nicht ganz erreicht werden.

NiMH-Akku Test: Panasonic Eneloop Aa 1900
Unser Favorit Eneloop 1900 hat die kleinste Kapazität, aber auch die geringste Selbstentladung.

Eneloop-Akkus genießen in Sachen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit einen hervorragenden Ruf, der allerdings in letzter Zeit aufgrund der teilweisen Fertigung in China etwas gelitten hat. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte darauf achten, in Japan gefertigte Akkus zu kaufen.

Vom Preis her liegen die Eneloop mit 16 Cent pro 100 Milliamperestunden (Testzeitpunkt) im oberen Bereich, der günstigste AA-Akku im Test kommt hier auf 4 Cent, der teuerste auf 19 Cent. 6 Cent kosteten 100 Milliamperestunden beim im Verhältnis zur Kapazität günstigsten Micro-AAA-Akku und beim teuersten 37 Cent.

Ein Indiz für eine hohe Fertigungsqualität könnte die extrem geringe Abweichung von maximal 1/20 Gramm beim Gewicht der vier gewogenen Zellen sein. Im Auslieferungszustand konnten wir den Eneloops 65 Prozent ihrer Nennkapazität entnehmen, was aber wie erwähnt mit der Lagerdauer vor dem Kauf zusammenhängt. Die höchste Vorladung bei den Mignon-Akkus von 77 Prozent bringt die Amazon Basics 2500 (2.400 Milliamperestunden) mit.

Nur knapp unter der Nenn­kapazität

Die Nennkapazität konnten wir bei unseren Ladevorgängen nicht ganz erreichen, bei Refresh & Analyze mit 1.000 Milliampere waren es 97 Prozent und mit 500 Milliampere 99 Prozent. Der in dieser Teildisziplin stärkste AA-Akku kommt auf 104 Prozent. Bei den AAA-Akkus liegt das Niveau hier generell höher, so kommt der Amazon Basics 800 auf 115 gar auf 120 Prozent. Eine leichte Unterschreitung der Nennkapazität haben wir bei den größeren Akkus deutlich häufiger festgestellt.

Den Ausschlag zugunsten der Eneloop AA 1900 hat schließlich die geringste Selbstentladung bei den AA-Akkus im Test gegeben. Nach 120 Tagen Lagerung bei Raumtemperatur waren noch 91 Prozent der Ausgangsladung vorhanden, wobei noch gute Werte ab 85 Prozent sehr häufig anzutreffen sind. Ebenfalls ganz vorne spielt der bewährte NiMH-Akku nach 240 Tagen Lagerung mit, denn hier waren noch üppige 84 Prozent der Ausgangsladung abrufbereit.

Der Eneloop Ready-to-Use Ni-MH Akku 1.900 mAh ist ein pflegeleichter und vielseitiger Akku, von dem eine hohe Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer und eine relativ hohe Unempfindlichkeit gegenüber dem Batterieträgheitseffekt erwartet werden kann. Zudem ist er für den Betrieb bei sehr niedrigen Temperaturen von bis zu -20 °C spezifiziert, was sie für den (Außen)-Einsatz in Geräten wie Alarmanlagen prädestiniert, die möglichst nicht ausfallen sollten.

Eneloop Ready-to-Use Ni-MH Akku 1900 mAh im Testspiegel

Bisher hat noch keine andere Redaktion die Eneloop Ready-to-Use Ni-MH Akku 1900 mAh getestet. Wenn sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Der beste Universal-Akku im Test ist für uns der Panasonic Eneloop 1900. Für Nutzer, die mehr Kapazität benötigen oder Geld sparen wollen, haben wir aber noch einige ebenfalls sehr gute Alternativen.

Große Reserven: Varta Rechargea Accu Power 2600 mAh

Wer auf der Suche nach möglichst viel Kapazität ist, die dann auch in überschaubarer Zeit abgerufen werden soll, dem empfehlen wir den Varta Recharge Accu Power 2600 mAh. Mit nur 10 Cent pro 100 Milliamperestunden gehört er zu den günstigsten Akkus im Test.

Hohe Kapazität
Varta Recharge Accu Power 2600 mAh
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Recharge 2600 mAh
Mit die höchste Kapazität im Test trifft auf sehr günstige Preise.

Beim Gewicht hält sich die Serienstreuung in Grenzen: Der leichteste der vier Akkus wog 29,8 Gramm, der schwerste 30,05 Gramm. Im Lieferzustand weicht die Vorladung von zwei Zeilen relativ stark voneinander ab und beträgt im Schnitt 76 Prozent der Nennkapazität, was im Vergleich sehr gut ist, aber wie gesagt wenig Rückschlüsse auf die Qualität des Akkus zulässt.

NiMH-Akku Test: Varta Aa 2600
Der Varta 2600 ist einer der günstigsten Akkus im Test (Foto: Altes Design).

Seine Nennleistung erreicht die Varta AA 2600 beim schnellen Laden mit 1.000 Milliampere zu 96 und beim langsamen Laden mit 500 Milliampere zu 98 Prozent, was bei einer derartig hohen Nennkapazität kaum zu kritisieren ist. Probleme mit der Konformität konnten wir abgesehen vom Gewicht nicht feststellen.

Nicht mit dem AA-Testsieger mithalten kann der Varta 2600 in Sachen Selbstentladung. Nach 120 Tagen konnten wir noch 85 Prozent der Ausgangsladung entnehmen, was gut, aber kein Topwert ist. Etwas schwächer fallen die 76 Prozent Restladung nach 240 Tagen aus. Einige Monate kann man den Varta durchaus unbenutzt herumliegen lassen, Jahre hingegen nicht.

Preis-Empfehlung: Varta Recharge Accu Power 2100 mAh

Sogar nochmals minimal günstiger als der große Varta kommt die 2100-Milliamperestunden-Variante daher. Hier war man zum Testzeitpunkt für neun Cent pro 100 Milliamperestunden dabei.

Gut & günstig
Varta Recharge Accu Power 2100 mAh
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Rechargeable Accu 2100 mAh
Varta überzeugt einmal mehr mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, hinzu kommt eine gute Lagerfähigkeit.

Die vielen positiven Amazon-Bewertungen sind in diesem Fall wenig aussagekräftig, da sie sich auf Varta-Akkus verschiedenster Kapazität beziehen, die natürlich völlig unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können.

In Sachen Serienstreuung gibt es keine Auffälligkeiten. Die Zellen liegen vom Gewicht her sehr dicht beieinander und weisen auch ein identisches Ladeverhalten mit sehr ähnlichen Kapazitäten auf, was generell ein gutes Zeichen ist.

AA- und AAA-Akkus Test: Akku Test Update 2
Der kleine Varta 2100 wies im Test eine der geringsten Selbstentladungsraten auf.

Ihre Nennkapazität erreichten die Zellen schon nach dem zweiten Ladevorgang, die Vorladung belief sich auf üppige 79 Prozent. Abgerundet wird die prima Vorstellung durch eine der geringsten Selbstentladungsraten im 120-Tage-Test, wobei die gemessenen 88 Prozent der Ausgangsladung bei den kleineren AAA-Stromspeichern nur für eine mittelmäßige Bewertung gereicht hätten. Nach 240 Tagen waren es dann noch mittelmäßige 81 Prozent.

Öko-Empfehlung: Varta Recharge Accu Recylced 2100 mAh

Beim Varta Recharge Accu Recycled 2100 mAh handelt es sich um die Öko-Variante unserer Empfehlung Varta Recharge Accu Power 2100 mAh.

Gut & recycled
Varta Recharge Accu Recycled 2100 mAh
Test besten AA- und AAA-Akkus: Varta Rechargeable Accu Recycled 2100 mAh
Neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis kann man hier noch etwas für die Umwelt tun.

Nach unseren bisherigen Messungen bis zum Abschluss des 30-Tage-Lager-Tests unterscheidet sich der laut Herstellerangaben aus 21 Prozent recyceltem Material hergestellte Akku so wenig vom herkömmlichen Modell, dass wir von weitgehender Baugleichheit ausgehen und für Umweltbewusste trotz des höheren Preises eine Empfehlung aussprechen, obwohl wir natürlich nicht beurteilen können, wie groß der positive ökologische Effekt nun wirklich ist.

AA- und AAA-Akkus Test: Akku Test Update 1 Varta Recycled
Was der Anteil an Recycling-Material wirklich für die Umwelt bringt, können wir nicht beurteilen.

Spar-Tipp: AmazonBasics AA 2000 mAh

Obwohl man nie genau weiß, wo sie denn herkommen, und laut Amazon sogar das Aussehen der Akkus variieren kann (wir haben schwarze, bei Amazon sind derzeit grüne abgebildet), haben sich die Amazon-Basics-Akkus 2000 (1.900 Milliamperestunden) generell einen guten Ruf erarbeitet, sind beliebt und punkten vor allem mit ihrem sehr guten Preis-Leistung-Verhältnis (100 Milliamperestunden = 9 Cent zum Testzeitpunkt).

Günstige Alternative
AmazonBasics AA 2000 mAh
Test NiMH-Akku: Amazon Basics Vorgeladene AA-Akkus
Beim 2.000er können auch nur 1.900 mAh drin sein, ansonsten überzeugt der günstige Akku in jeder Hinsicht.

Zu kritisieren ist allerdings die Namensgebung: Wenn man einen Akku mit einer minimalen Nennkapazität von 1.900 Milliamperestunden anbietet, sollte man ihn so wie alle anderen Hersteller auch so benennen, zumal die versprochenen 1.900 Milliamperestunden zumindest beim schnellen Aufladen mit 1.000 Milliampere einmalig nicht ganz erreicht wurden.

NiMH-Akku Test: Amazon Basics Aa 2000 (1900)
Die Amazon Basics 2000 (1.900 mAh) sind womöglich in China hergestellte Eneloops.

Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern. Die Vorladung ab Handel lag bei brauchbaren 70 Prozent, und die Serienstreuung gehört insgesamt zu den geringsten im Test. Vielleicht ist ja etwas an den Gerüchten dran, dass Amazon-Akkus oft auf in China hergestellten Akkus von Panasonic beruhen.

Die Selbstentladung ist für Mignon-Verhältnisse sehr gering, 89 Prozent der Ausgangsladung nach 120 Tagen sind das zweitbeste Ergebnis im Test, die nach 240 Tagen gemessenen 86 Prozent sind im Testfeld ungeschlagen. Dass die Akkus allerdings die versprochenen 1.000 Ladezyklen unter realistischen Bedingungen durchhalten, darf bezweifelt werden.

Außerdem getestet

100% PeakPower Serie 2.600

Sehr günstig, aber auch aufgrund der überaus Selbstentladung nicht zu empfehlen sind die 100% PeakPower Serie 2600 mit tatsächlichen 2.300 Milliamperestunden. Positiv: Die Vorladung belief sich auf üppige 1.800 Milliamperestunden.

AmazonBasics AA-Akkus 2400 mAh

Der Amazon Basics 2500 (2.400 Milliamperestunden) kostet nicht viel pro Milliamperestunde, kommt aufgrund seiner hohen Kapazität aber nur auf 500 angegebene Ladezyklen. Die Minimalkapazität wird leicht verfehlt, und nach 120 Tagen waren noch mittelmäßige 80 Prozent und nach 240 Tagen schlappe 57 Prozent der Ausgangsladung entnehmbar.

Ansmann AA Mignon 2100 mAh

Mit zwölf Cent pro 100 Milliamperestunden (Testzeitpunkt) gehört der Ansmann Akku AA Mignon 2100 mAh nicht mehr zu den günstigsten Modellen. Nimmt man die mittelmäßige Selbstentladung hinzu, landet man schnell bei Alternativen mit besserem Preis-Leistung-Verhältnis.

Duracell Recharge Ultra AA Mignon 2500 mAh

Der sehr preiswerte Duracell Recharge Ultra AA Mignon Akku 2500 mAh ist nur für maximal 400 Ladezyklen spezifiziert, verfehlt in Sachen Selbstentladung knapp die Spitzengruppe, macht aber sonst nichts verkehrt.

EBL AA 2800 mAh

EBL protzt gerne mit den höchsten Nennkapazitäten, die dann aber in der Praxis, wie beim 2800, gar nicht vollständig erreicht werden. Mehr als knapp 2.500 Milliamperestunden konnten wir nicht in den Akku pressen, und die Selbstentladung ist die höchste im Test. Da helfen auch Kampfpreise nicht.

Panasonic Eneloop pro 2500 mAh

Bei den kräftigen Eneloop pro Ready-to-Use Akku 2500 mAh handelt es sich mit 19 Cent pro 100 Milliamperestunden um die teuersten NiMH-AA-Akkus im Test. Typischerweise sind wieder 500 Ladezyklen angegeben. Die wenig aussagekräftige Vorladung belief sich auf nur 50 Prozent. Ansonsten gibt es nichts zu meckern, und die Selbstentladung ist unter Berücksichtigung der hohen Kapazität besonders nach 240 Tagen besonders gering.

Philips Multi Life AA 2600 mAh

Die nicht günstigen Philips Multi Life 2600 zeichnen sich zunächst negativ durch eine hohe Serienstreuung aus. Sie waren nur zu gut 50 Prozent vorgeladen, vermochten ihre Nennkapazität nie zu erreichen und wiesen eine der höchsten Selbstentladungsraten im Test auf. Nach 240 Tagen Lagerzeit waren die Akkus so gut wie komplett entladen. Hände weg!

Ansmann Akku AA Typ 2850 mAh

Die Ansmann-AA-Akkus versprechen eine Kapazität von 2.850 Milliamperestunden, bieten aber tatsächlich nur eine »Minimalkapazität« von 2.650 Milliamperestunden. Preislich liegen sie im Verhältnis zur Kapazität im Mittelfeld. Einer der Akkus kam völlig entladen bei uns an, dem anderen konnten wir nur noch 460 Milliamperestunden entnehmen, was eine desaströsen Vorladung von insgesamt nur 9 Prozent bedeutet. Auch die gemessene Kapazität der Akkus lag auffällig weit auseinander, und mit nur 85Prozent Restladung nach 30 Tagen kann man auch kein Blumentopf gewinnen. Hände weg!

Powerowl AA 2800

Beimangeblich 2.800 Milliamperestunden fassenden Powerowl AA 2800 konnten wir keinen versteckten Hinweis auf eine geringere Minimalkapazität finden, die angegebenen Werte erreicht er jedoch nicht einmal ansatzweise – mehr als 2.100 Milliamperestunden waren nicht drin. Der Preis pro 100 Milliamperestunden ist der niedrigste im Test, aber die quasi nicht vorhandene und extrem ungleichmäßig auf beide Zellen verteilte Vorladung sowie eine Entladung auf nur 80 Prozent der Ausgangskapazität innerhalb von 30 Tagen verbieten eine Empfehlung.

Absina AA 2900

Auch bei den Absina AA 2900 handelt es sich um eine Mogelpackung, denn die tatsächliche Maximalkapazität, die im Test dann auch erreicht werden konnte, liegt bei 2.650 Milliamperestunden. Die beiden gemästeten Zellen wiesen eine massiv voneinander abweichende Vorladung auf, waren aber immerhin zu 72 Prozent befüllt. Nicht berauschend ist die im Vergleich zu hochwertigen Akkus hohe Selbstentladung von 17 Prozent innerhalb von 30 Tagen. Da zum Testzeitpunkt auch der Preis nicht zur mediokren Vorstellung passte, raten wir ab.

Was Sie über NiMH-Akkus wissen müssen

Im Gegensatz zu den früher dominierenden und sehr umweltbelastenden Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd), die in der EU schon seit 2009 verboten sind, weisen Nickel-Metallhydrid-Akkus eine ca. doppelt so hohe Energiedichte sowie eine bessere Haltbarkeit auf. Zudem sind sie weniger anfällig für den sogenannten Memory-Effekt, der bei NiMH-Akkus genauer als Batterieträgheitseffekt bezeichnet wird.

Ein weiterer Nachteil von NiCd-Akkus ist die hohe Selbstentladung, die innerhalb von drei Monaten durchaus 80 Prozent der Anfangskapazität betragen kann. Einer der wenigen Vorteile der umweltschädlichen Stromspeicher ist die hohe Leistungsfähigkeit bei extrem niedrigen Temperaturen von bis zu -40 °C.

Aber auch NiMH-Akkus weisen je nach Qualität und Bauart eine gewisse Selbstentladung auf. Deshalb wurden Geräte wie Uhren oder Rauchmelder, die nur sehr wenig Strom verbrauchen, aber möglichst lange durchhalten sollen, früher bevorzugt mit handelsüblichen Alkali-Batterien bestückt, die unter so gut wie keiner Selbstentladung leiden. Dasselbe galt etwa für Blitzgeräte, die in vielen Haushalten nur selten genutzt werden.

Low Self Discharge (LSD)

Hier kommen die 2005 zuerst von Sanyo unter dem Namen Eneloop eingeführten NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung ins Spiel, die auch als LSD-NiMH bezeichnet werden. LSD steht dabei für »Low Self Discharge«. Bei diesen Akkus konnte die Selbstentladung so deutlich reduziert werden, dass sie etwa nach einem Jahr noch 70 Prozent ihrer Ausgangskapazität zur Verfügung stellen können.

NiMH-Akku Test: AA 120 Tage Diagramm Neu
Eine niedrige Selbstentladung ist nicht alles: Wenn man nach 120 Tagen noch möglichst viel Strom aus einem Akku holen möchte, kommt es auch auf die Kapazität an. Hier sind alle AA-Akkus des ersten Testlaufes exemplarisch vertreten.

Wie hoch die Selbstentladung tatsächlich ist, variiert von Modell zu Modell stark und wird neben der Qualität auch von der Nennkapazität beeinflusst. Als Faustregel kann man sagen, dass diese Akkus sich gerade zu Beginn je schneller entladen, desto höher die Nennkapazität ist. Die Selbstentladung bei NiMH-Strom speichern zeichnet sich generell dadurch aus, dass die Akkus in den ersten Tagen nach dem vollständigen Aufladen am meisten Leistung verlieren und sich die Selbstentladung im Laufe der Zeit immer mehr reduziert.

Da Schnellladefähigkeit bei aktuellen NiMH-Akkus eigentlich immer gegeben ist bzw. gegeben sein sollte, gehen wir auf diesen Punkt nicht näher ein. LSD-NiMH-Akkus kommen stets mehr oder weniger stark vorgeladen zum Käufer, sodass sie sofort verwendet werden können.

Die Sache mit der Spannung

Normale Alkali-Batterien sind für eine sogenannte Leerlaufspannung von 1,5 Volt spezifiziert, NiMH-Akkus hingegen für 1,2 Volt. Die weitaus meisten elektrischen und nahezu alle elektronischen bzw. digitalen Geräte funktionieren unter Last (also während der Stromentnahme) mit Spannungen ab 1 Volt. Gute Akkus halten unter Last (Entladung mit 0,4 C) eine Spannung von mindestens 1,2 Volt aufrecht. Alkali-Batterien kommen hier auf 1,15 Volt, neigen aber bei hoher Belastung zu stärkeren Spannungseinbrüchen.

LSD-Akkus können herkömmliche Batterien heute fast in allen Einsatzszenarien ersetzen. Obwohl sie sich prinzipiell nicht für den Einsatz bei Minustemperaturen eignen, werden etwa die Eneloop-Akkus von Panasonic und die Fujitsu-Akkus damit beworben, mit Einschränkungen der Betriebsdauer bei Temperaturen von bis zu -20 °C einsatzbereit zu bleiben.

Geld sparen und die Umwelt schonen mit NiMH-Akkus

Heute sollte man wiederaufladbare Akkus nach Möglichkeit immer Einwegbatterien vorziehen. Da viele Akkus 1.000 mal oder öfter wieder aufgeladen werden können, amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten trotz dem notwendigen Erwerb eines Ladegerätes in absehbarer Zeit. Auch unter Umweltaspekten sind Akkus auf jeden Fall vorzuziehen, da damit unzählige Einwegbatterien eingespart werden können und sich so viel Sondermüll vermeiden lässt.

Ladegeräte

Bei der Wahl eines Ladegerätes sollte man nicht zu sparsam sein. Günstige Dauerladegeräte mit geringem Ladestrom sind zwar bereits für günstige zehn Euro zu bekommen, man muss allerdings für jede vollständige Ladung einen Zeitraum von bis zu zehn Stunden in Kauf nehmen.

NiMH-Akku Test: Powerex Ladegerät
Unser Analysegeräte: der Powerex MH-C9000 Wizard One Ladegerät-Analyzer.

Brauchbare Schnellladegeräte mit einstellbaren Ladeströmen kosten deutlich mehr und sind ab etwa 30 Euro zu bekommen. Hier wird das Ladeende mit Hilfe des sogenannten Minus-Delta-U-Verfahrens ermittelt. Nähert sich der Ladevorgang dem Ende, wird der Akku vom Ladestrom immer mehr erwärmt. An einem bestimmten Punkt führt das zu einem kleinen Einbruch der Zellenspannung, der vom Ladegerät erkannt wird und die Beendigung des Ladevorganges auslöst. Es ist daher wichtig, dass das Ladegerät auch kleine Verringerungen der Spannung erkennt.

Eneloop, Sanyo, Panasonic und Fujitsu

Die Eneloop-LSD-Akkus sind 2005 von Sanyo eingeführt worden, wurden aber von Beginn an im Auftrag von Fujitsu FDK hergestellt. Sanyo wurde 2009 von Panasonic aufgekauft, um den Markennamen Eneloop übernehmen zu können, die Fertigungsstätten verblieb bei Fujitsu. Es handelt sich offenbar um die einzige Fabrik für LSD-Akkus in Japan. Dort werden die baugleichen Fujitsu- und Eneloop-Made-in-Japan-Akkus hergestellt, die in Europa überwiegend anzutreffen sind. Panasonic hat zudem eigene Fabriken in China, in denen die Eneloop-Made-in-China-Akkus fabriziert werden, die teilweise in die Kritik geraten sind.

Wer also einen garantiert in Japan hergestellten Akku kaufen möchte, liegt bei Fujitsu stets auf der sicheren Seite, während man bei den Eneloops genauer hinschauen sollte.

Was zeichnet einen guten NiMH-Akku aus?

Kapazität

Hier ist natürlich zuerst die Kapazität zu nennen. Wer viel hat, kann viel geben. Besonders Geräte mit hohem Verbrauch, etwa mit Display, profitieren von einem besonders üppigen Füllstand. Nachteile von Akkus mit hoher Kapazität sind der höhere Preis, ein zumeist höheres Gewicht, eine tendenziell höhere Selbstentladung und deutlich weniger Ladezyklen. Bleiben Akkus sehr lange in einem Gerät, kann es wichtig sein, wann der Vorteil der hohen Kapazität von der höheren Selbstentladung »aufgefressen« wird.

Ladezyklen

Bei den Ladezyklen kann man sich kaum auf die Herstellerangaben verlassen, denn zumeist wird für die Ermittlung ein normiertes Testverfahren verwendet, das unrealistisch schonend mit dem Akku umgeht. Unterstellt man, dass alle Hersteller dieses Testverfahren verwenden, erhält man zumindest einen vergleichbaren Anhaltspunkt. Durch jeden Ladezyklus steigt der Innenwiderstand des Akkus, was zu einer sinkenden Durchschnittsspannung führt und schon in der Mitte des Entladevorgangs zu einem Spannungseinbruch führen kann, der das Gerät dazu veranlasst, sich abzuschalten, um den Akku vor Schaden durch Tiefentladung zu bewahren.

Selbstentladung und Batterieträgheitseffekt

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist eine möglichst geringe Selbstentladung. Hier sind Akkumulatoren mit geringer Nennkapazität generell im Vorteil.

Werden Akkus regelmäßig wieder aufgeladen, obwohl sie noch nicht vollständig entladen waren, kann es bei Nickel-Metallhydrid-Akkus mit der Zeit zum sogenannten Batterieträgheitseffekt kommen. Dieser wirkt sich zwar nicht auf die Kapazität des Akkus aus, sorgt aber dafür, dass die Leistung des Akkus während des Entladens geringer ausfällt, weil nur noch ein verringertes Spannungsniveau gehalten werden kann. Der Effekt kann in der Regel durch mehrere vollständige Lade- und Entladevorgänge wieder beseitigt werden.

AA- und AAA-Akkus Test: Akku Test Update 4 Gruppenfoto
Alle Akkus aus unserem Test-Update vom Mai 2022. Die neuen Empfehlungen stehen.

DECT-Akkus

Eine typische Geräteklasse, bei der der Batterieträgheitseffekt eine wichtige Rolle spielen kann, sind DECT-Telefone. Viele Nutzer neigen dazu, dass Handset nach jedem Telefonat direkt wieder in die Ladeschale zu stellen. Solche Nutzer profitieren in der Regel weniger von einer hohen Kapazität der Akkus in ihrem Handset, weil selbst eine Restladung von beispielsweise nur 200 Milliamperestunden noch für stundenlange Telefonate ausreichen sollte.

Wichtiger ist in diesem Fall eine möglichst hohe Unempfindlichkeit der Akkus gegen den Batterieträgheitseffekt, und auch hier sind Akkus mit niedriger Nennkapazität prinzipiell im Vorteil. Die den DECT-Telefonen beiliegenden Akkus haben heute zumeist eine Kapazität von 750 Milliamperestunden, was einen Kompromiss aus Kapazität und Unempfindlichkeit darstellt. Nicht umsonst werden AAA-Akkus mit besonders niedriger Kapazität wie beispielsweise die Eneloop Lite (550 Milliamperestunden) speziell für den Einsatz in DECT-Telefonen beworben.

So haben wir getestet

Für unseren Vergleichstest haben wir jeweils 14 AAA- und 13 AA-Akkus gekauft und sie mithilfe des bewährten Powerex MH-C9000 Wizard One Ladegerät-Analyzers mit vier einzeln programmierbaren Ladeplätzen gemessen und Langzeittests durchgeführt, die vor allem Aufschluss über die Selbstentladung nach 30 und 120 Tagen gemeinsamer Lagerung bei Raumtemperatur geben. Einzelheiten zum Ladegerät kann man in diesem ausführlichen Bericht erfahren. Die Tests haben wir jeweils mit einem Paar Akkus durchgeführt und dann Durchschnittswerte gebildet.

Konformität und Serienstreuung

Im Idealfall kommen alle Akkus aus einer Packung exakt mit derselben Kapazität, Vorladung und einem identischen Spannungsverhalten daher und sind auch sonst völlig gleich. Das ist aufgrund von Fertigungstoleranzen natürlich nicht zu schaffen. Gleichwohl sind möglichst geringe Abweichungen der Akkus untereinander (Konformität = geringe Streuung) ein gutes Indiz für eine hohe Herstellungsqualität. Wir haben daher auf auffällige Abweichungen zwischen den beiden Akkus eines Paares geachtet und auch jeweils vier Akkus mit einer auf 1/20 Gramm genauen Feinwaage gewogen, um Unterschiede beim Gewicht festzustellen. Generell kann man sagen, dass Akkus, die in Japan gefertigt werden, einen besseren Ruf genießen als die aus chinesischen Fabriken, aber auch meistens teurer sind.

Kapazitätstests

Hier ist zunächst zu erwähnen, dass gerade bei alternden Akkus eine Messung der Kapazität in Wattstunden statt in Milliamperestunden vorzuziehen wäre, die die mittlere Spannungslage der Akkus berücksichtigt. Dazu wäre die Protokollierung einer Spannungskurve erforderlich, was mit unserer Testhardware nicht möglich ist. Ihre höchste Kapazität erreichen NiMH-Akkus frühestens nach dem fünften Ladezyklus.

Zu Beginn des Tests haben wir alle Akkus zunächst einmal mit rund der Hälfte ihrer Nennkapazität entladen. Ein 2.600-Milliamperestunden-Akku wurde also mit 1.300 Milliampere geleert und einer mit 750 Milliamperestunden mit 400 Milliampere. Da es sich bei allen Stromspeichern um LSD-Akkus handelt, sollten auch alle vorgeladen sein. Die entnommene Ladung haben wir ins Verhältnis zur Nennkapazität der Akkus gesetzt und den entsprechenden Prozentwert in der Vergleichstabelle hinterlegt. Wertungsrelevant ist die Vorladung nicht, da sie natürlich entscheidend davon abhängt, wie lange die Akkus vor dem Kauf herumgelegen haben, was wir nicht prüfen können.

NiMH-Akku Test: Aaa 120 Tage Diagramm
Die kleineren AAA-Akkus weisen natürlich erheblich geringere Kapazitäten auf, entladen sich aber auch langsamer. Hier sind alle AAA-Akkus des ersten Testlaufes exemplarisch vertreten.

Anschließend haben wir die Akkus zweimal dem Prozess »Refresh & Analyze« des Ladegerätes unterzogen, bei dem die Akkus zunächst vollständig aufgeladen, dann vollständig entladen und anschließend wieder vollständig aufgeladen werden. Der Ladeprozess ist allerdings mit der am Gerät angezeigten Beendigung nicht wirklich beendet. Um den Akku möglichst vollständig zu laden, erfolgt stets noch eine sogenannte Top-Level-Ladung mit 100 Milliampere für 2 Stunden, die wir abgewartet haben.

Danach schaltet das Ladegerät auf eine sogenannte Erhaltungsladung um, bis die Akkus entnommen werden. Die Kapazität kann also in Wirklichkeit wenige Prozentpunkte höher sein als nach der Top-Level-Ladung angezeigt. Beide Durchgänge wurden jeweils einmal mit höheren und einmal mit niedrigeren Lade- und Entladeströmen, angepasst an den Akkutyp, durchgeführt.

Grundsätzlich kriegt man mehr in einen Akku hinein, wenn man ihn langsamer auflädt, während die verfügbare Kapazität bei höheren Entladeströmen sinkt. Ein paralleles Entladen des Testsiegers (1.000 Milliamperestunden) und des Eneloop 750 mit 1.000 Milliamperestunden hat zu einer starken Erhitzung geführt, und es konnten aus beiden Akkus nur rund 750 Milliamperestunden entnommen werden.

Die zunehmende Erhitzung hat dem Spannungsniveau arg zugesetzt. Die teuren Pro-Modelle (zumeist schwarz, wenige Ladezyklen) von Panasonic und Fujitsu sollten am besten mit extrem hohen Leistungsanforderungen zurechtkommen und generell ein höheres Spannungsniveau bieten. Wir haben die Fujitsu AA HR-3UTHCEU 2450 zum Vergleich mit 2.000 Milliampere geladen und mit 1.000 Milliampere entladen, und die Kapazität lag kaum unter der bei schonenderem Umgang.

Rechnet man den Preis pro 100 Milliamperestunden unter Berücksichtigung der tatsächlichen, gemessenen Kapazität aus (hinterlegt in der Tabelle, Testzeitpunkt), ist man mit den gegenüber einem AAA-Akku fast dreimal so schweren AA- bzw. Mignon-Akkus deutlich günstiger unterwegs. Die Preise reichen hier von acht bis über 20 Cent, während es bei den Micro-Zellen zwölf bis über 30 Cent sind.

Langzeittest

Unmittelbar nach dem vollständigen Aufladen und der Ermittlung der Kapazität (Refresh & Analyze) haben wir die Akkus gemeinsam für 30 Tage bei Raumtemperatur (22 – 25 °C) ruhen lassen und anschließend die Restladung gemessen. Höhere Lagertemperaturen führen zu höherer Selbstentladung. Bei der Entladung sind wir davon ausgegangen, dass die kleinen Akkus typischerweise in Geräten mit geringerem Stromverbrauch zum Einsatz kommen und haben 100 Milliampere gewählt, während wir uns bei den AA-Zellen für 500 Milliampere entschieden haben. Nach der Entladung haben wir die Akkus erneut mit ca. 50 Prozent ihrer Nennkapazität geladen wie oben beschrieben.

Diesen Vorgang haben wir nach 120 weiteren Tagen und dann noch einmal nach 240 Tagen wiederholt, womit der Test abgeschlossen ist.Wie stark sich die Akkus jeweils entladen haben, kann man sich in der Vergleichstabelle ansehen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher AA-Akku ist der beste?

Der beste AA-Akku ist der Panasonic Eneloop Ready-to-Use Akku 1900 mAh. Mit einer gemessenen Kapazität von 2.500 bis 2.600 mAh ist er vielen anderen Akkus überlegen. Das gilt auch für seine geringe Selbstentladung und die vielen Ladezyklen, die der AA-Akku aushält.

Welcher AAA-Akku ist der beste?

Der beste AAA-Akku ist der Varta Rechargeable Accu Ready2Use Micro 1000 mAh. Seine Nennkapazität von 1.100 mAh ist enorm hoch, während der Akku selbst kaum Ladung verliert.

Was ist der Unterschied zwischen Batterie und Akku?

Einen Akku kann man immer wieder aufladen, während eine Batterie nach einmaliger Benutzung entsorgt werden muss.

Was ist größer, AA oder AAA?

AAA-Batterien sind kleiner. Micro-Batterien werden damit bezeichnet. AA-Batterien sind deutlich größer und kommen in zahlreichen Geräten zum Einsatz.

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 Test: Artboard

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