Akkuschrauber Test: Akkuschrauber Aufmacher Foto: Grigvovan / Shutterstock
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Letztes Update: 25.6.2021

Die besten Akkuschrauber

Wir haben 44 Akkuschrauber aus drei Kategorien für Sie getestet. Der beste 3,6-Volt-Schrauber ist für uns der Bosch Ixo der 6. Generation. Wer mehr braucht, dem empfehlen wir das 12-Volt-Gerät Metabo PowerMaxx BS. Für besonders fleißige Heimwerker kommt auch ein Schrauber mit 18 Volt in Frage. Hier heißt der Testsieger Makita DDF482RFEB.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 25. Juni 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

25. November 2020

Mit dem Bosch GSR 18V-28 und dem Bosch GSR 18V-55 hatten wir zwei neue Geräte der 18-Volt-Klasse im Test. Der GSR 18V-28 ist zwar der kräftigere, aber der GSR 18V-55 konnte sich mit seinem Brushless-Motor eine Empfehlung holen.

15. Oktober 2020

Mit dem Fein ASCM 18 QSW Select haben wir einen neuen, wirklich tollen Testkandidaten aufgenommen. Für eine Auszeichnung hat es aufgrund des doch sehr hohen Preises aber leider nicht gereicht.

23. Juli 2020

Wir haben 13 weitere Akkuschrauber und Bohrschrauber getestet. Neuer Testsieger bei den kleinen 3,6-Volt-Schraubern ist der Bosch Ixo der 6. Generation. Bei den 12-Volt-Modellen haben wir mit dem Trotec PSCS 11-12V einen neuen Preistipp gekürt. Und bei den 18-Volt-Bohrschraubern ist der Bosch AdvancedDrill 18 eine neue Empfehlung.

6. Februar 2019

Wir haben die Testergebnisse der Stiftung Warentest zum Makita DDF482RFEB hinzugefügt.

Weitere Updates

Wenige Themen im Heimwerkerbereich erzeugen so viele Emotionen wie die Frage, welcher Akkuschrauber der beste ist. Die Antwort darauf hängt ganz wesentlich davon ab, was man mit dem Akkuschrauber machen möchte. Geht es nur um das gelegentliche Schrauben oder soll damit auch mal gebohrt werden, wie oft wird der Akkuschrauber genutzt und ganz wichtig: Soll das Akkusystem mit anderen Geräten kompatibel sein?

Denn Akkus und Ladegeräte sind oft das teuerste an kabellosen Elektrowerkzeugen. Besonders ärgerlich: Alle Hersteller benutzen eigene Systeme, die nicht miteinander kompatibel sind. Für viele ist ein Akkuschrauber das erste Akku-Werkzeug im heimischen Sortiment – damit legt man sich meist für weitere Käufe mehr oder weniger auf einen Hersteller fest. Daher will die richtige Wahl gut überlegt sein.

Je nach Anwendungsbereich gibt es die unterschiedlichsten Akkuschrauber. Dabei unterscheidet man grundsätzlich drei Geräteklassen: Die günstigen 3,6-Volt-Akkuschrauber sind eher etwas für alle, die hin und wieder mal ein vorgefertigtes Möbelstück zusammenbauen wollen. Sie kommen oft mit fest eingebautem Akku. 12-Volt-Akku-Bohrschrauber bieten zusätzlich die Möglichkeit in Holz oder Metall zu bohren, weil sie neben einem Schnellspannbohrfutter auch die nötigen Drehzahlen liefern. Von 18-Volt-Geräten fühlen sich hauptsächlich ambitionierte Heimwerker und Handwerker angesprochen, die neben Kraft, Drehzahl und Akkukapazität mit dem selben Akkusystem auch andere Maschinen betreiben wollen.

Viele Akkuschrauber sind eigentlich Akku-Bohrschrauber.

Wir haben für jede dieser drei Klassen jeweils einen eigenen Testsieger gekürt und stellen Ihnen dazu auch die interessantesten Alternativen vor.

Wenn wir hier von Akkuschraubern sprechen, ist das nicht ganz korrekt. Denn wir hatten auch sogenannte Akku-Bohrschrauber und sogar zwei Akku-Schlagbohrschrauber im Test. Geläufig ist aber für all diese Geräte der Oberbegriff »Akkuschrauber«.

Was Sie über Akkuschrauber wissen müssen

Wie schon erwähnt, kann man Akkuschrauber nach ihrer Leistungsfähigkeit in drei Geräteklassen einteilen: Es gibt Geräte, die mit 3,6 Volt, 12 Volt oder 18 Volt betrieben werden. Je nach Einsatzgebiet und Häufigkeit des Einsatzes sollten Sie sich einen entsprechenden Akkuschrauber zulegen. Für gelegentliche Arbeiten im Haus muss es nicht gleich ein 18-Volt-Gerät sein.

3,6-Volt-Akkuschrauber

Bei den 3,6-Volt-Maschinen handelt es sich um sehr kleine, kompakte und leichte Akkuschrauber, die überwiegend für Privatanwender konzipiert wurden. Eine Ausnahme bilden dabei die Stabschrauber, die für Berufsgruppen wie zum Beispiel Elektriker oder Monteure im Möbelbau im Einsatz sind.

Bei den Stabschraubern handelt es sich um schlanke und leichte Akkuschrauber, dessen Gehäuse mitunter geknickt werden können. Diese Knickfunktion ist zum Beispiel bei der Montage von Möbeln äußerst hilfreich, weil man so gut an enge Stellen herankommt. Weiterhin sorgt sie für ein ermüdungsfreies Arbeiten, weil der Stabschrauber bei leichten Verschraubungen bequemer in der Hand liegt.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v
Stabschrauber können in ihrer Form fest, aber auch knickbar sein.

Kompaktschrauber mit Pistolengriff sind überwiegend für den Haushaltsgebrauch konzipiert. Außer der Bauform gibt es leistungstechnisch wenig Unterschiede zwischen Stab- und Kompaktschrauber.

Nur zum Schrauben, nicht zum Bohren gedacht

Sie besitzen eine Sechskantaufnahme, wodurch sie nur zum Schrauben, nicht aber zum Bohren geeignet sind. Ihre Drehzahl wäre in den meisten Fällen auch zu gering dazu. Diese Modell tragen den Namen »Akkuschrauber« daher zurecht. Wir wollen hier aber nicht verschweigen, dass es Bohrer gibt, die in die Hex-Aufnahme passen und Hychika legt seinem Schrauber sogar einen bei. Allerdings ist das Bohren aufgrund der geringen Drehzahl eher sinnfrei.

Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Typischer 3,6-Volt-Kompaktschrauber mit Pistolengriff.

12-Volt-Akkubohrschrauber

Bei den 12-Volt-Modellen haben wir ausschließlich Bohrschrauber in unserem Test. Alle besitzen ein Bohrfutter und ausreichend Drehzahl, um damit bohren zu können.

12-Volt-Akkubohrschrauber sind in den meisten Fällen sehr handlich, bieten aber ausreichend Leistungsreserven, um für alltägliche Arbeiten gewappnet zu sein. Unterschiedlich kann hierbei jedoch die Form des Akkus sein. Während viele Hersteller auf platzsparende Stab-Akkus setzen, die im Pistolengriff verschwinden, gibt es auch einige mit Block-Akkus. Diese sind meist größer und eher bei 18-Volt-Schraubern üblich. Damit wird der Bohrschrauber insgesamt zwar größer, dafür ist häufig auch die Akku-Kapazität höher und der Schrauber kann auf dem Akku abgestellt werden.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv
12-Volt-Akku-Bohrschrauber mit Stab- und Block-Akku.

18-Volt-Akkubohrschrauber

Die Akkuschrauber sind deutlich schwerer als Akkuschrauber der anderen beiden Kategorien, in der Regel aber auch deutlich leistungsfähiger. Das spiegelt sich im maximalen Drehmoment, der Drehzahl und der Akkukapazität wider.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv
18-Volt-Akku-Bohrschrauber sind für anspruchsvolle Arbeiten gedacht.

Bis auf die Drehzahl unterscheiden sie sich in der Leistung nicht mehr großartig von kabelgebundenen Bohrmaschinen und sind somit eine echte Alternative für alle, die beim Bohren das Kabel nervt.

18-Volt-Akku-Bohrschrauber werden für mittlere bis schwere Bohr- und Schraubarbeiten eingesetzt. Der Trend geht allerdings im Bereich von Montagearbeiten hin zu den 12-Volt-Maschinen, weil sie deutlich kleiner und leichter sind.

Irreführende Volt-Klassen

Mit den Lithium-Ionen-Akkus wurden nicht nur leistungsfähigere Akkus eingeführt, die eine minimale Selbstentladung besitzen. Gleichfalls gibt es seit dem etwas chaotische Beschreibungen der Volt-Klassen. Schuld daran ist die unterschiedliche Spannung einer Lithium-Ionen-Zelle.

Warum der 12-Volt-Schrauber nur 10,8 Volt hat

Eine Zelle besitzt anfänglich, also kurz nach dem Laden, eine Spannung von rund 4 Volt – die Ladeschlussspannung. Nach kurzem Betrieb pegelt sich die Spannung jedoch bei etwa 3,6 Volt ein – die Nennspannung. Ein Akku mit drei Zellen hat demnach eine Anfangsspannung von 12 Volt und im laufenden Betrieb nur noch 10,8 Volt. Beide Angaben sind korrekt, und so ist es dem Hersteller überlassen, welche Spannung er für seinen Akku beziehungsweise sein Akku-Werkzeug angibt. Ein 4-Volt-Akkuschrauber ist also auch ein 3,6-Volt-Gerät, ein 12-Volt-Modell ist ein 10,8er, und ein 20-Volt-Schrauber identisch mit einem 18-Volt-Gerät.

Das macht Vergleiche mitunter etwas unübersichtlich, da viele eine höhere Spannung mit einer höheren Leistung gleichsetzen. So langsam schwappt der Trend aber aus Amerika aus nach Deutschland über, und immer mehr Hersteller geben lieber die höhere Ausgangsspannung an. Sicher auch eine Werbefrage, denn warum sollte man einen Akkuschrauber mit 18 Volt anpreisen, wenn andere denselben Akku mit 20 Volt bewerben?

Die wichtigsten Begriffe

Wenn man sich ausführlicher mit Akkuschraubern beschäftigt, stößt man früher oder später auf einige Fachbegriffe, die wir hier kurz erläutern.

Drehmoment

Die Kraft, die ein Akkuschrauber leistet, wird als Drehmoment bezeichnet und in der Maßeinheit Newtonmeter gemessen. Je mehr Drehmoment ein Akkuschrauber hat, desto stärker ist er. Akkuschrauber mit hohem Drehmoment sind deshalb für alle Leute von Vorteil, die hauptsächlich schwere Schraub- und Bohraufgaben ausführen.

Schraubfall

Von einem harten Schraubfall spricht man, wenn der Schraubenkopf hart auf einen festen Untergrund trifft und das Drehmoment schlagartig sein Maximum erreicht.

Bei einem weichen Schraubfall steigt das Drehmoment langsam bis zum Maximum an, wenn sich beispielsweise der Schraubenkopf immer weiter in das Holz drückt.

Drehmomentbegrenzung

Um das Drehmoment zu begrenzen und an das jeweilige Material anzupassen, verfügen Akkuschrauber über eine Drehmomentvorwahl bzw. eine Drehmomentbegrenzung. Ist das eingestellte Drehmoment erreicht, dreht der Akkuschrauber mit einem ratternden Geräusch durch und signalisiert so, dass die Schraube festsitzt. So lassen sich viele Schrauben leicht mit demselben Drehmoment anziehen oder im Holz versenken.

Ladestrom

Dieser Parameter ist einfach zu verstehen: Je höher der Ladestrom des Ladegerätes – gemessen in Ampere – desto schneller wird der Akku aufgeladen. Im Gegensatz zu älteren Ladegeräten verfügen die heutigen Modelle über ausgereifte Steuerungen, die den Ladestrom intelligent anpassen, um den Akku zu schonen.

Akkukapazität

Die Akkukapazität gibt an, wie viel Energie im Akku gespeichert werden kann. Gemessen wird die Kapazität in Amperestunden (Ah). Je höher die Kapazität, desto länger kann der Akkuschrauber betrieben werden und desto höher ist die kurzfristig abrufbare Leistung.

Drehzahl

Beim Bohren in Holz oder Metall (Alu, Messing, etc.) sollte mit möglichst hoher Drehzahl gebohrt werden. Bei Stahl, Edelstahl und ähnlichen Metallen sind die erforderlichen Drehzahlen etwas geringer. Sind die Drehzahlen aber zu niedrig, kann das zu unsauberen Bohrungen führen. Deshalb ist ein Akkuschrauber mit einer hohen Drehzahl die bessere Lösung, vor allem, wenn oft damit gebohrt wird.

Bohrfutter

Ein gutes Bohrfutter hält nicht nur den Bohrer oder den Bit zuverlässig fest, es muss auch einen ruhigen Lauf sicherstellen, sodass der Bohrer ruhig läuft. Außerdem sollte der Bohrer auf keinen Fall durchrutschen und er muss sich leicht lösen sowie feststellen lassen. Üblich sind heutzutage Schnellspannbohrfutter, die mit nur einer Hand gelöst und festgestellt werden können. Das setzt voraus, dass der Akkuschrauber eine Motorbremse besitzt.

 Akkuschrauber Test: Akkuschrauber Gruppenfoto.
Alle Akkuschrauber aus der ersten Testrunde.

So haben wir getestet

In jeder der drei Kategorien haben wir günstige, aber auch etwas teuere Geräte und unseren Testsieger gekürt, heben aber auch günstige und gut Modelle hervor. Dabei ist uns natürlich klar, dass der Vergleich einer 250 Euro teuren Maschine mit einem 40-Euro-Gerät nicht wirklich fair ist. Wir wollten aber ganz bewusst die Unterschiede über das gesamte Preisspektrum hinweg aufzeigen, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann.

Der Gesamteindruck des besten Akkuschraubers setzt sich aus verschiedenen Punkten zusammen.

Haptik, Gewicht, Bedienung und technische Daten

Die ersten Bonus- und Kritikpunkte werden bereits vor der Benutzung gesammelt. Wir sehen uns die technischen Daten an, vergleichen die angegebenen Leistungen, die Ausstattung und das Lederverhalten des Akkuschraubers. Dazu kommt der erste Eindruck in puncto Gewicht, Gewichtsverteilung und wie sich Taster und Schalter bedienen lassen. Hierbei wird bereits deutlich, ob man länger mit einem Akkuschrauber arbeiten möchte oder lieber nicht.

Praktischer Test: Schrauben

Als nächstes folgt der praktische Test, in dem wir das Futter auf Gripp testen, die angegebenen Drehzahlen prüfen und anhand unterschiedlicher Schrauben die Leistungsgrenze ausloten. Zum Einsatz kamen Schrauben von 3×15 Millimetern bis zu 10×160 Millimetern. Klar wird niemand eine solch große Schraube mit einem Akkuschrauber im Holz versenken wollen, aber es geht ja darum, das Maximum zu finden.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber
10×160 Millimeter sind schon ein schweres Kaliber: Deutlich zeigen sich die Unterschiede, wie weit die Schraube eingedreht wird.

Praktischer Test: Drehmomenteinstellung

Abgesehen von der 3,6-Volt-Klasse, besitzen alle Bohrschrauber eine Drehmomentbegrenzug. Wir haben ausgetestet, wie fein und klein sie einstellbar ist. Dazu musste der Akkuschrauber mit der kleinsten Drehmomentstufe eine 3×15-Millimeter-Schraube möglichst bündig im Holz versenken. Kurios: Gerade die kleineren 12-Volt-Schrauber hatten damit so ihre Probleme, wobei viele der 18-Volt-Klasse mehr Feingefühl zeigten.

Zusätzlich haben wir uns die Einstellung gesucht, bei der eine 4,5×40-Millimeter-Schraube bündig versenkt wird. Mit dieser Einstellung mussten dann mehrere Schrauben möglichst identisch eingeschraubt werden. Wirklich versagt hat hier keiner. Natürlich gibt es immer mal kleine Unterschiede, aber Holz ist halt ein Naturstoff.

Praktischer Test: Bohren

Das Bohren von Holz und Metall haben wir weniger als Testkriterium angesehen, weil hierbei viele Faktoren das Testergebnis beeinflussen. Beispielsweise wird bei den meisten 12-Volt-Bohrschrauber in Holz ein maximaler Bohrdurchmesser von 20 Millimetern angegeben. Wir haben jedoch mit allen auch 30-Millimeter-Löcher ins Holz gebohrt. Der eine tourt dabei zwar etwas mehr als der andere ab, aber letztendlich lässt sich so kaum der Punkt angeben, an dem man sagt, dass der Bohrer zu groß ist.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber
In Metall bohren alle Bohrschrauber, mancher ist nur etwas schneller als der andere.

Gleiches gilt beim Bohren von Metall. Man kann mal mehr und mal weniger drücken, aber keine identische Drehzahl nutzen und wurde mit einem Testgerät gerade noch ein tolles Loch gebohrt, hat der nächste Kandidat einen nicht mehr so scharfen Bohrer. Wer den korrekten Anschliff, die passende Drehzahl, den richtigen Druck und Kühlung ausnutzt, kann mit einem identischen Bohrschrauber immer mehr und schneller bohren, als jemand, der sich damit nicht auseinandersetzt. Daher ist der direkte Vergleich schwer. Allerdings steigt der maximal mögliche Bohrdurchmesser proportional zum Drehmoment des Bohrschraubers.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v

Der beste 3,6-Volt-Akkuschrauber

Für weniger intensive Schraubarbeiten eignen sich kleine und günstige Akkuschrauber mit 3,6 Volt. Sie sind praktisch, wenn zum Beispiel mal ein Schrank eines bekannten schwedischen Möbelhauses aufgebaut werden soll – eben für Arbeiten, die sowohl dem Nutzer als auch dem Gerät nicht viel abverlangen. Dementsprechend sind 3,6-Volt-Schrauber meistens auch sehr preiswert zu haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Bosch Ixo 6. Generation

Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 6
Der Ixo ist Kult und wird stetig weiterentwickelt. Optisch hat er etwas an Charme verloren, doch die Technik und vor allem das reichhaltige Zubehör stimmen.

Der Bosch Ixo ist seit der ersten Generation einfach Kult. Das liegt jedoch nicht nur an seinem umfangreichen Zubehör, wie Winkelkopf, Korkenzieher oder Grillgebläse. Der kleine Schrauber bietet einfach erstklassige Qualität zu einem angenehmen Preis. Das aktuelle Gerät der 6. Generation bildet da keine keine Ausnahme. Der Ixo liegt gut in der Hand, bietet eine dreistufige Akku-Ladestandsanzeige, und wer mag, kann sich sogar eine Ladestation nachkaufen, mit der der kleine Schrauber stets griffbereit ist.

Bester Knickschrauber

Hitachi DB3DL2

Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2
Tolles Gerät, das selbst Handwerker interessieren könnte.

Der Hitachi Db3DL2 ist für uns der beste Knickschrauber. Er hat einen wechselbaren Akku, was in diesem Segment nicht selbstverständlich ist. Im Lieferumfang sind sogar gleich zwei Akkus enthalten. Insgesamt ist der Schrauber sehr wertig und gut verarbeitet, der gummierte Griff sorgt für einen sicheren und angenehmen Halt. Damit man auch in schwierig zu erreichende Ecken kommt, lässt sich der Schrauber knicken, dann ist er für Linkshänder allerdings nicht mehr so leicht zu benutzen.

Gut & günstig

Einhell TE-SD 3,6 Li

Akkuschrauber Test: Einhell Te Sd 3,6 Li
Günstiger und mit ein paar Abstrichen, aber immer noch ausreichend.

Eine günstigere Alternative ist der Einhell TE-SD 3,6 Li. Die Kombination aus Pistolengriff und Stabschrauber ist sehr gut gelöst: Man kann den Griff einfach um 180 Grad drehen und das Gerät so zum Stabschrauber machen. Auch der Einhell-Akkuschrauber ist sehr gut verarbeitet. Statt nur eine Arbeitsleuchte vorne hat er sogar zwei Leuchten – damit ist eine bessere Ausleuchtung möglich. Einmalig in dieser Kategorie und wirklich sinnvoll ist die Ladeschale zum Aufladen des Akkus. So leistungsstark wie einige andere Modelle ist er zwar nicht, mit knapp 30 Euro aber günstig und für die meisten Tätigkeiten völlig ausreichend.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester KnickschrauberGut & günstig
Bosch Ixo 6. Generation Hitachi DB3DL2 Einhell TE-SD 3,6 Li Bosch PushDrive Bosch PSR Select Hanmatek ES1 Hychika SD-4C Makita DF001DW Bosch Ixo 5. Generation Skil F0152636AA Black+Decker CS3652LC
Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 6Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2Akkuschrauber Test: Einhell Te Sd 3,6 LiAkkuschrauber Test: Bosch Push DriveAkkuschrauber Test: Bosch Psr SelectAkkuschrauber Test: Hanmatek Es1Akkuschrauber Test: Hychika Sd 4cAkkuschrauber Test: Makita Df001dwAkkuschrauber Test: Bosch Ixo 5Akkuschrauber Test: Skil 2636 AaAkkuschrauber Test: Black+decker Cs3652lc
Pro
  • Praktischer Koffer
  • Perfekte Verarbeitung
  • Hochwertiges Werkzeug
  • Umfangreiches Zubehör erhältlich
  • Gute Verarbeitung
  • Hohes Drehmoment
  • Wechselakku
  • Schnelle Ladezeit
  • Sehr flexible Drehmoment­begrenzung
  • Ladezustandsanzeige
  • Ladestation mit Bithalter
  • Sehr gute Arbeitsleuchte
  • Praktischer Koffer
  • Perfekte Verarbeitung
  • Hochwertiges Werkzeug
  • Hohe Drehzahl
  • Integrierte Bithalterung
  • Revolver-Bitauswahl
  • Leicht
  • Gute Gewichtsverteilung
  • Günstig
  • Knickbar
  • Mit Koffer
  • Viel Zubehör
  • Hohes Drehmoment
  • Knickbar
  • Extra Taschenlampe
  • Gute Verarbeitung
  • USB-Kabel am Ladegerät
  • Zuschaltbare LED
  • Gute Haptik
  • Drehrichtungs­schalter gut angeordnet
  • Gutes Drehmoment
  • Winkelaufsatz im Lieferumfang
Contra
  • Besseres Netzteil würde die Ladezeit verkürzen
  • Für Linkshänder schwierig zu nutzen
  • Drehmoment­verstellung eher unpräzise
  • Fest verbauter Akku
  • Besseres Netzteil würde Ladezeit weiter verkürzen
  • Keine Beleuchtung
  • Zu großer Koffer
  • Keine Drehzahl­regulierung
  • Keine Drehmoment­einstellung
  • Groß und schwer
  • Kein Koffer
  • keine Drehzahl­regulierung
  • Keine Drehmoment­einstellung
  • Sehr lange Ladezeit
  • Keine Drehzahl­regulierung
  • Keine Drehmoment­einstellung
  • Lange Ladezeit
  • Keine Ladezustandsanzeige
  • Kein Wechselakku
  • Lange Ladezeiten
  • Fest verbauter Akku
  • Einfache Ladezustands­anzeige
  • Lange Ladezeit
  • Sehr lange Ladezeit
  • Keine Ladezustands­anzeige
  • Geringe Drehzahl
Bester Preis
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BauartPistolengriffStabschrauberStabschrauberStabschrauberPistolengriffKnickschrauberKnickschrauberStabschrauberPistolengriffPistolengriffPistolengriff
Spannung3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V3,6 V
Abmessungen155 x 48 x 126 mm21 x 4,5 x 14 cm20,3 x 19,3 x 11 cm182 x 38 x 38 mm145 x 50 x 156 mm170 x 45 x 135 mm187 x 44 x 140 mm28,7 x 4,7 x 5,1 cmk. A.k. A.15 x 6 x 17,6 cm
Gewicht340 g450 g430 g284 g537 g294 g374 g360 g300 g700 g330 g
Akku-Kapazität1,5 Ah1,5 Ah1,5 Ah1,5 Ah1,5 Ah1,3 Ah2 Ah1,5 Ah1,5 Ah1,5 Ah1,5 Ah
Ladezeit3,5 Stunden30 Minuten2,5 Stunden1,5 Stunden4 Stunden5 Stunden5 Stunden1,5 Stunden3 Stunden3 Stunden15 Stunden
Wechselakkuneinjaneinneinneinneinneinneinneinneinnein
Akkuanzeige3 LEDsnein3 LEDs3 LEDs1 LED1 LED1 LEDneineinfacheinfachnein
Drehzahl1. Gang: 0 - 215 min-11. Gang: 0 - 200 min-1
2. Gang: 0 - 600 min-1
1. Gang: 0 - 200 min-11. Gang: fest 360 min-11. Gang: fest 210 min-11. Gang: fest 200 min-11. Gang: fest 180 min-11. Gang: 0 - 220 min-11. Gang: fest 215 min-11. Gang: fest 200 min-11. Gang: fest 180 min-1
Drehmoment hart/weich4,5 Nm / -5 Nm / -3,5 nm / -5 Nm / -4,5 Nm / -3 Nm / -6 Nm / -4 Nm / -4,5 Nm / -7 nm / -5,5 Nm / -
Drehmomentbegr.nein21+16+1stufenlos elektronischneinneinneinneinneinneinnein
BesonderheitenViel optionales ZubehörZwei Akkus im LieferumfangBitset im LieferumfangEinfache bedienung durch PushdriveBit-revolverKnickbarKnickbar, mit TaschenlampeViel Zubehör--Winkelaufsatz im Lieferumfang
 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Der IXO kommt mit einer praktischen Box in der alles aufgeräumt untergebracht ist.

Testsieger: Bosch Ixo 6. Generation

Der Ixo der 6. Generation hat wie auch andere Akkuschrauber von Bosch ein neues Design bekommen, das ist zwar moderner, aber irgendwie auch langweilig. Waren die ersten Ixos noch richtig cool, überzeugt das neue Modell eher durch innere Werte – und vor allem durch reichhaltiges (optionales) Zubehör.

Testsieger

Bosch Ixo 6. Generation

Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 6
Der Ixo ist Kult und wird stetig weiterentwickelt. Optisch hat er etwas an Charme verloren, doch die Technik und vor allem das reichhaltige Zubehör stimmen.

Der neue Ixo ist nicht mehr so knubbelig, wodurch er etwas besser und stabiler in der Hand liegt. Der Pistolengriff ist jetzt gerader, gibt mehr Halt und ermöglich eine bessere Kraftübertragung.

Die Umschaltung der Drehrichtung erfolgt nun über einen Schiebeschalter, der sich oben am Griff befindet und gut zu erreichen ist. Beim Bosch PSB 18 LI-2 Ergonomic wurde das ähnlich umgesetzt, uns gefällt die Variante sehr gut. Die Richtungsauswahl erfolgt nicht mehr nach links und rechts, sondern nach vorne und hinten – genau die Richtung, in die gearbeitet wird.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Gegenüber den älteren Modellen hat er deutlich an Charme verloren.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Drei LEDs zeigen den Zustand des Akkus an.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Unterhalb befinden sich die Buchse für das USB-Ladegerät.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Mit 1,0 A fällt das Ladegerät recht klein aus.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Der IXO besitzt aber auch Ladekontakte für eine Ladestation.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Die muss jedoch neu gekauft werden. Ältere passen leider nicht.

Beim Zubehör bleibt der Ixo ungeschlagen. Und damit sind nicht die 10 Bits gemeint, die dem Schrauber bereits beiliegen. Kultstatus hat der Ixo durch Aufsätze, wie Winkelkopf, Schneideaufsatz, Grillgebläse, Korkenzieher oder Gewürzmühle erreicht – und genau die können weiterhin verwendet werden.

Gefühlvolles Schrauben dank stufenloser Drehzahl­regulierung

Aber der Ixo 6 hat auch innere Werte. Mit 215 Umdrehungen in der Minute ist er zwar nicht der schnellste, es reicht aber für eine solide Schraubgeschwindigkeit. Sein Drehmoment von maximal 4,5 Newtonmetern bringt er gut rüber und schraubt damit kräftiger als so manches Gerät, bei dem dasselbe oder gar ein höheres Drehmoment angegeben wird. Damit auch kleinere Schrauben gefühlvoll eingedreht werden können, lässt sich die Drehzahl stufenlos regulieren. Eine Drehmomentbegrenzung gibt es jedoch nur durch einen zusätzlichen Aufsatz.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Als Zubehör liegt eine kleine Auswahl an Bits bei.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Zum Aufsetzen von Zubehör muss die Gummi-Kappe abgenommen werden, was nicht so einfach geht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Dafür passt sämtlichen Zubehör, welches auf für IXOs älterer Generationen angeboten wird.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Die Bits werden magnetisch gehalten und sitzen gut.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Die Schraube 5x120 wird langsam, aber sicher versenkt.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Bei 6x80 kommt der IXO jedoch ans Limit und versenkt diese nur zu 70 %.

Den Bosch Ixo der 6. Generation halten wir für die beste Wahl für die meisten Anwender. Wenn Sie allerdings einen Knick-Akkuschrauber bevorzugen oder andere Prioritäten setzen, haben wir weitere interessante Alternativen für Sie.

Bosch Ixo (6. Generation) im Testspiegel

Bislang gibt es noch keine anderen seriösen Testberichte zum Bosch Ixo 6. Sobald sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Sollte Ihnen der Bosch Ixo nicht gefallen, bevorzugen Sie einen Stabschrauber oder reicht Ihnen ein günstigeres Modell für den gelegentlichen Gebrauch, haben wir die folgenden empfehlenswerten Alternativen für Sie.

Zum Knicken: Hitachi DB3DL2

Ausstattungstechnisch wartet der Hitachi DB3DL2 mit so einigem auf. So hat er neben zwei Gängen eine Drehmomentbegrenzung mit 21 Abstufungen und eine Bohrstufe. Der klappbare Griff ist gummiert und liegt sehr gut in der Hand. Damit wird man nicht so schnell müde, auch wenn die Arbeitsbedingungen nicht ideal sind – beispielsweise in engen Ecken. Mit einem Knopf, der leicht versenkt auf der Oberseite des Knickgriffes sitzt, kann auf Wunsch eine LED zugeschaltet werden.

Bester Knickschrauber

Hitachi DB3DL2

Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2
Tolles Gerät, das selbst Handwerker interessieren könnte.

Toll finden wir die Idee, dem Schrauber ein Tischladegerät zu spendieren. Es liefert einen Ladestrom von drei Ampere und sorgt dafür, dass die beiden mitgelieferten Akkus mit ihren 1,5 Amperestunden jeweils in einer halben Stunde geladen sind. Und weil die Akkus danach auf ordentlich langes Arbeiten ausgelegt sind, kann man in der Regel unterbrechungsfrei arbeiten.

Klein, aber oho: Der Hitachi-Schrauber schafft für seine Größe Beachtliches

Positiv überrascht wurden wir von der Einschraubleistung. Unser Testmodell schraubte problemlos Schrauben bis 5 x 80 Millimeter in Vollholz, die wuchtige 6×100-Millimeter-Schraube hat er zu 90 Prozent versenkt – für einen so kleinen Akkuschrauber ein beachtliches Ergebnis. Bei altgedienten Handwerkern würden Sie mit so einem Akkuschrauber auf jeden Fall eine hochgezogene Augenbraue ernten, was einem Ritterschlag gleichkommt.

Weiterhin fällt die feinfühlige Drehmomenteinstellung positiv auf. Auch bei kleinen Schrauben funktioniert das bündige Einschrauben hervorragend. Viele anderen Modelle drehten kleine Schrauben dagegen zu tief ins Holz. Das ist unschön, da die Schraube eventuell kaputt gehen kann und außerdem das Material ein wenig Schaden nimmt.

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Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
Der kleine Hitachi DB3DL2 hat einiges drauf.
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
An der Vorderseite kann man das Drehmoment einstellen.
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
Mit dem Hitachi kann man sehr präzise abschließen und überdreht die Schraube nicht.
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
Mager: Außer dem Ladegerät und zwei Akkus ist kaum Zubehör dabei.

Die vielen Abstufungen der Drehmomentbegrenzung des Hitachi sorgen dafür, dass auch kleine Schraubengrößen stets bündig eingeschraubt werden können. Hier erkennt man einmal mehr den ursprünglich angedachten Einsatzzweck, denn es kommt vor allem Monteuren und Hausbauern zugute, die beispielsweise Steckdosen verlegen oder die Küche aufbauen wollen – Vorhaben, die normales Heimwerken eigentlich schon übersteigen.

In dem Bewusstsein, eine sehr gute Maschine zu liefern, verzichtet Hitachi leider auf weiteres Zubehör im Lieferumfang. Im Gegensatz zu einigen anderen Kandidaten, die ein umfangreiches Bitset mitliefern, gibt es bei Hitachi lediglich einen Standardbit, den man gleich dem Sohnemann zum Spielen überlassen kann. Auch die Gebrauchsanweisung ist eher übersichtlich gehalten, allerdings in sämtlichen uns bekannten Sprachen lesbar

Der Hitachi DB3DL2 ist auf jeden Fall für alle haushaltsüblichen, aber auch anspruchsvollen Schraubarbeiten geeignet. Mit der schlanken und griffigen Bauart lässt er sich gut im Werkzeugkasten mitführen. Allerdings ist die Maschine mit rund 75 Euro recht teuer – für viele wohl zu teuer für die gelegentliche Anwendung im Haushalt.

Preis-Tipp: Einhell TE-SD 3,6 Li

Für Gelegenheitsschrauber ist der deutlich günstigere TE -SD 3,6 Li von Einhell nicht nur eine gute Alternative, sondern auch unser Preis-Leistungs-Sieger.

Gut & günstig

Einhell TE-SD 3,6 Li

Akkuschrauber Test: Einhell Te Sd 3,6 Li
Günstiger und mit ein paar Abstrichen, aber immer noch ausreichend.

Es handelt sich hierbei um einen handlichen Kompaktschrauber mit Pistolengriff, der dank seines drehbaren Griffs zu einem Stabschrauber umfunktioniert werden kann. Er bietet eine Drehmomentbegrenzung, zwar nur in sieben Stufen, für die meisten Arbeiten reicht das aber völlig aus.

Den Arbeitsbereich leuchten zwei helle LEDs aus, die am unteren Geräteteil jeweils rechts und links angeordnet sind. Vor allem bei Arbeiten in dunklen Ecken oder in schlecht ausgeleuchteten Räumen ist das eine echte Arbeitserleichterung.

Der Akku ist nicht wechselbar

Zum Laden setzt man den Akkuschrauber einfach in die Ladestation ein. Gut sichtbar oben auf der Maschine angeordnet ist eine Anzeige mit drei LEDs, die auf Knopfdruck den aktuellen Ladezustand anzeigen. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 1,5 Amperestunden und ist fest eingebaut, wechseln kann man den Akku also nicht. Dafür liefert Einhell 11 Standard-Bits mit, mit denen die meisten anfallenden Schraubarbeiten erledigt werden können.

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Akkuschrauber Test: Einhell TE-SD 3,6 li.
Der Einhell-Schrauber kann vom Kompaktschrauber mit Pistolengriff ...
Akkuschrauber Test: Einhell TE-SD 3,6 li.
... zum Stabschrauber werden.
Akkuschrauber Test: Einhell TE-SD 3,6 li.
Er kommt mit Ladegerät und 11 Standard-Bits.

Im Praxistest zeigte sich, dass die Drehmomentvorwahl recht gut funktioniert. Schrauben bis maximal 4,5 x 60 Millimeter hat der kleine Helfer gerade noch so geschafft. Die Einstellung des Drehmoments funktioniert gut bei kleinen Schrauben, wie 3 x 25 und 3,5 x 25 Millimeter. Bei der Schraube 3 x 40 Millimeter mussten wir auf Stufe 6 umschalten, die aber keinen nennenswerten Unterschied zur Maximalstufe aufweist.

Auch wenn man beim Akkuschrauber von Einhell ein paar Abstriche machen muss, ist die Maschine leistungsmäßig immer noch absolut ausreichend, was man längst nicht von allen Schraubern in der Preisklasse behaupten kann.

Außerdem getestet

Bosch PushDrive

Der PushDrive von Bosch weist mit einem maximalen Drehmoment von 5 Newtonmetern, einer Drehzahl von 360 Umdrehungen pro Minute und einer Ladezeit von 1,5 Stunden recht gute Werte auf. Dazu ist er sehr handlich, besitzt eine elektronische Drehmomentbegrenzung, bietet genügend Zubehör, und auch der dazugehörige Koffer gefällt uns sehr gut. Bis zu diesem Punkt hinterlässt er einen echt tollen Eindruck.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Klein und praktisch der Koffer, der auch im Wohnraum aufbewahrt werden kann.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Innen ist alles ordentlich aufgeräumt.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Zusätzlich gibt es eine Gummi-Halterung mit Bits.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
3 LEDs geben Auskunft über die Akkuladung.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Die Drehrichtung wird mit einem Schiebeschalter eingestellt.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Das kleine Drehrad ist für das Drehmoment, nicht für die Drehzahl.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Die Bitaufnahme ist magnetisch und hält gut.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Unter einer Gummiabdeckung befindet sich der USB-Anschluss zum Laden.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Das Netzteil fällt mit 1 A nicht so groß aus.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
An Leistung mangelt es dem kleinen Stabschrauber nicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Dras drehmoment lässt sich gut einstellen und Schrauben werden gleichmäßig versenkt.

Doch dann kommt der praktische Test – und die namensgebende PushDrive-Funktion ist nicht wirklich gut umgesetzt. Drückt man den Bit auf die Schraube, dreht der Schrauber entsprechend der Voreinstellung links oder rechts herum. Nimmt man den Druck weg, hält er an. Ganz so toll ist das dann aber doch nicht. Das beginnt bereits bei Starten, da es hier eine deutliche Verzögerung gibt. Beim Ansetzen der Schraube stört das nicht, wurde sie aber nicht korrekt versenkt, ist es durch die Verzögerung und der nicht regulierbaren sowie recht hohen Drehzahl kaum möglich, die Schraube noch etwas dosiert nachzudrehen. Der PushDrive dreht nach kurzer Pause voll auf und man kann nur reagieren, indem ihn los- und in der Hand drehen lässt. Wirklich praktisch ist das leider nicht.

Bosch PSR Select

Der Bosch PSR Select ist Geschmackssache. Er schlägt sich sich mit seinen Funktionen ganz gut und landet mit einem Drehmoment von 4 Newtonmeter sowie 210 Umdrehungen pro Minute im Mittelfeld der getesteten Akkuschrauber. Bemängeln könnte man die fehlende Drehzahlregulierung oder die sehr lange Ladezeit von vier Stunden.

Gegen einen »kleinen 3,6er« spricht allerdings die Revolverfunktion, mit der man stets einige Bits griffbereit hat, die garantiert nicht verloren gehen. Diese benötigt natürlich ihren Platz und bringt auch Gewicht mit. So ist der PSR Select beispielsweise 200 Gramm schwerer (bei 537 Gramm Gesamtgewicht) als der Ixo, bringt aber dennoch nur identische Werte bei der Schraubleistung oder Drehzahl mit. Auf eine dreistufige Akku-Anzeige und die Drehzahlregulierung muss man sogar verzichten und dafür etwas etwas mehr bezahlen.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Der PSR Select wird in einem recht großen Koffer geliefert.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
So groß, dass sogar zwei darin Platz finden würden.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Für einen 3,6 V Schrauber ist der Select ziemlich groß.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Die Drehrichtung lässt sich leicht einstellen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Drei LEDs zeigen den Akku-Zustand und die Drehrichtung.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Die Bitauswahl erfolgt durch drehen der Trommel.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Im beleuchteten Fenster ist der ausgewählte Bit gut zu sehen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Mit dem Schieber wird der Bit aus dem Magazin in den Antrieb befördert.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Zum Wechsel kann er hier entnommen und ausgetauscht werden.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Wie die meisten 3,6-Volt-Schrauber, hat auch der PSR Select eine USB Ladebuchse.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Die Kraft ist bei allen 3,6-Volt-Schraubern von Bosch recht ähnlich.

Hier muss der Nutzer für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Wer die Revolverfunktion mag, macht mit dem PSR Select nichts falsch – sie funktioniert echt super. Man muss sich aber damit abfinden, dass der Schrauber dafür an Handlichkeit und Funktion einbüßt.

Hanmatek ES1

Dem Hanmatek ES1 kann man nicht viel abgewinnen, abgesehen vielleicht vom Gewicht oder der Knickfunktion, die man aber mögen muss. Er bringt weder einen Koffer mit, noch ein Netzteil zum Ladekabel. Dazu ist er mit 3 Newtonmetern ziemlich schwach auf der Brust, hat nur einen 1,3-Ah-Akku und braucht dennoch fünf Stunden zum Laden.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Leider auch nur ein Karton, dafür aber stabil.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Ein Ladekabel liegt bei, das Netzteil leider nicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Dafür gibt es ein paar Bits,
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Für einen 3,6-Volt-Schrauber ist er recht groß.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Mit einem leichten Tastendruck lässt er sich verdrehen...
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
...und in einen Stabschrauber verwandeln.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Die Beleuchtung schaltet sich erst mit der Drehbewegung ein.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Eine Akkuanzeige gibt es nicht. Lediglich eine LED zeigt den Ladevorgang an.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hanmatek Es1
Die Schraubleistung ist ok, aber er leidet deutlich unter der Anstrengung.

Zugegeben: Für den geringen Preis kann man auch nicht mehr erwarten. Aber so groß ist die Preisspanne bei Kleinschraubern nicht, und für eine etwas höhere Investition bekommt man deutlich mehr Funktionalität.

Hychika SD-4C

Der Hychika SD-4C ist dem Hanmatek sehr ähnlich, bietet dafür aber reichlich Zubehör. Neben einer integrierten Taschenlampe gibt es einige Bits, einen Bohrer mit Sechskantschaft und eine kleine Ratsche. Beim genaueren Hinsehen wird aber schnell klar, dass man von der Ratsche nicht zu viel erwarten sollte. Auch die Beigabe des Bohrers ist fraglich. Natürlich bekommt man auch mit 180 Umdrehungen einen Bohrer ins Holz, aber mit Bohren hat das wenig zu tun.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Klein, nicht besonders hochwertig, aber ein Koffer.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Aufgeräumt und mit reichlich Zubehör.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Viel erwarten sollte man von dieser Ratsche allerdings nicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Und auch ein Bohrer ist bei 180 min-1 überflüssig.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Dafür bietet der Hychika als einziger Schrauber einen Schnellwechsler.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Wie der Hanmatek ist auch der Hychika sehr groß.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Ein Tastendruck und er kann verdreht werden.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Aber auch als Stabschrauber ist er ziemlich unhandlich.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Dafür ist eine Taschenlampe integriert
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Eine LED zeigt die nächsten 5 Stunden den Ladevorgang an.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Die Beleuchtung aktiviert sich erst mit dem Schraubvorgang.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Die angegebenen 6 Newtonmeter erreicht er leider nicht.

Wirklich enttäuschend war allerdings die Schraubleistung beziehungsweise das maximale Drehmoment im Verhältnis zur Angabe des Herstellers. Angegeben werden sechs Newtonmeter, was für einen 3,6-Volt-Schrauber schon ordentlich wäre. Der Praxistest zeigte jedoch etwas anderes: Hier wurden nur vergleichbare Werte eines Akkuschraubers mit 4,5 Newtonmeter erreicht. Wie Hychika auf sechs Newtonmeter kommt, ist nicht nachvollziehbar.

Makita DF001DW

Der Stabschrauber DF001DW von Makita wird in einer Transportbox geliefert. Wie von Makita bekannt, ist die Verarbeitung des Akkuschraubers gut. Der Hersteller liefert zudem eine große Anzahl verschiedener Bits mit: Insgesamt umfasst die Sammlung 80 Bits sowie einen magnetischen Bithalter. Das finden wir auf jeden Fall super.

Der Stabschrauber selbst lässt sich bis 70 Grad knicken, so kann man auch an schwer zu erreichenden Stellen schrauben. Insgesamt ist der Schrauber sehr einfach aufgebaut: Es gibt einen Schalter für Rechts- und Linkslauf, sowie eine LED-Lampe, die mit einem externen Knopf zugeschaltet werden kann. Die Lampe ist nicht allzu stark, für die Arbeiten, für die dieser Stabschrauber vorgesehen ist, ist sie aber ausreichend.

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Akkuschrauber Test: Makita DF001DW.
Der Makita DF001DW kann sowohl mit Pistolengriff ...
Akkuschrauber Test: Makita DF001DW.
... als auch als Stabschrauber verwendet werden.
Akkuschrauber Test: Makita DF001DW.
Die Anzahl der mitgelieferten Bits ist beachtlich.

Der Makita-Schrauber hat eine fest eingestellte Drehzahl von 220 Umdrehungen pro Minute. Das Ladegerät lädt mit 5 Volt und 1 Ampere und hat einen Mini-USB-Anschluss. Das hat den Vorteil, dass man auch ein Standard-USB-Kabel für das Ladegerät nutzen kann, wenn das originale Kabel verschwunden oder defekt ist. Der fest eingebaute Akku hat eine Kapazität von 1,5 Amperestunden.

Alles in allem macht der Makita DF001DW einen sehr soliden und vernünftigen Eindruck. Die Verarbeitung ist gewohnt ordentlich. Der Einhell ist aber noch um ein paar Euro günstiger und hat eine Drehmomentbegrenzung.

Bosch Ixo 5. Generation

Der Bosch Ixo, hier in der fünften Generation, wird in einer hübsch designten Plastikschachtel geliefert. Im Lieferumfang enthalten sind zehn Standard-Bits sowie das Ladegerät und der Schrauber selbst.

Das Ladegerät hat eine Ausgangsspannung von 5 Volt und lädt mit 500 Milliampere. Das Kabel ist fest verbaut und nutzt als Ladestecker einen Micro-USB-Anschluss.

Der Schrauber selbst ist gut verarbeitet und hat eine interessante Schalterergonomie. Es gibt einen Umschalter, um von Rechts- auf Linkslauf zu schalten. In der Mittelstellung wird der Schalter außer Betrieb genommen. Die Drehzahl ist mit 215 Umdrehungen pro Minute fest vorgegeben. Beim Betätigen des Schalters leuchtet die eingebaute Arbeitsleuchte bereits bei leichtem Druck auf, sodass man den Arbeitsbereich schon ausleuchten kann, bevor man die Schraube eindreht. Ein Nachleuchten ist diesen Fall nicht vorgesehen.

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Akkuschrauber Test: Bosch Ixo.
Der kleine Bosch Ixo ist ein klassischer Schrauber mit Pistolengriff.
Akkuschrauber Test: Bosch Ixo.
Er kommt mit Koffer, Akku Ladegerät und einigen Bits.

Anders als bei den Stabschraubern, lässt sich der Griff hier nicht gerade umlegen. Auch eine Drehmomentbegrenzung gibt es hier nicht. Mit dem Einhell bekommt man mehr und zahlt weniger.

Skil F0152636AA

Der Skil F0152636AA kommt sehr bescheiden in einem Pappkarton daher. Er ist dem Ixo optisch sehr ähnlich, wobei er noch ein wenig kleiner wirkt. Die Verarbeitung ist ebenfalls gut.

Seitlich rechts und links sind zwei Schiebeschalter angebracht, die sich nach oben oder unten bewegen lassen. So lässt sich die Drehrichtung verändern. Betätigt man den Schalter in der Mittelstellung, ist zwar die eingebaute Arbeitsleuchte an, der Motor bleibt aber aus. Die LED leuchtet den Arbeitsbereich ausreichend aus, hat aber keine Nachleuchtfunktion.

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Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Optisch sieht der Skil 2636 AA dem Bosch Ixo sehr ähnlich.
Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Er kommt einfach nur im Pappkarton mit Akku und Ladegerät.
Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Die LEDs zeigen den Akkuzustand an.

Oben auf dem Gerät befindet sich eine Anzeige, die Auskunft darüber gibt, ob der Akku aufgeladen werden muss. Der ist fest verbaut und wird über ein Ladegerät mit Mini-USB-Anschluss aufgeladen. Dieses schafft 5 Volt mit 500 Milliampere am Ausgang. Im Lieferumfang sind außerdem ein magnetischer Bithalter sowie ein Kreuzschlitz-Bit und ein Schlitz-Bit enthalten.

Black+Decker CS3652LC

Der Black+Decker CS3652LC wird ebenfalls in einem Pappkarton geliefert. Im Lieferumfang enthalten ist der Akkuschrauber mit integriertem 1,5-Ah-Akku, ein Winkelaufsatz sowie ein Netzstecker mit einer zweipoligen Ladebuchse.

Der Black+Decker-Schrauber wirkt leider nicht sehr gut verarbeitet. Alle Griffflächen sind gummiert, allerdings ist der Umschalter zwischen den Drehrichtungen sehr hakelig und schwierig zu betätigen. Um den Winkelaufsatz anzubringen, muss eine Gummimanschette abgezogen werden – und das geht recht schwer. Weiterhin ist das Aufstecken des mitgelieferten Winkelaufsatzes eher hakelig und kompliziert. Hat man den Aufsatz dann aber montiert, lässt er sich recht leicht in eine Richtung verstellen.

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Akkuschrauber Test: Black&Decker Cs3652lc.
Der Black+Decker CS3652LC konnte leider nicht überzeugen.
Akkuschrauber Test: Black&Decker Cs3652lc.
Ladegerät und Winkelaufsatz werden mitgeliefert.
Akkuschrauber Test: Black&Decker Cs3652lc.
Oben kann ein Bit zur Verwahrung eingesteckt werden.

Oben auf dem Gehäuse ist eine Nut vorgesehen, in die ein Bit eingelegt werden kann. Ein eingelassener Magnet verhindert, dass der Bit herunterfällt. Auch eine Arbeitsleuchte wurde dem CS3652LC spendiert, die sogar sehr hell ist.

Das Ladegerät hat eine Ausgangsspannung von 9 Volt und lädt mit einem Ladestrom von 0,1 Ampere, was sehr wenig ist. Eine vollständige Ladung dauert etwa 15 Stunden – das ist eindeutig viel zu lange.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv

Der beste 12-Volt-Akkuschrauber

Wie bereits erläutert sind die meisten Akkuschrauber, die mit »12 Volt« vermarktet werden, eigentlich 10,8-Volt-Geräte. Im Gegensatz zu den 3,6-Volt-Schraubern handelt es sich bei 12-Volt-Geräten um klassische Akkubohrschrauber, weil sie eine ausreichend hohe Drehzahl zum Bohren haben und mit Schnellspannbohrfutter ausgestattet sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Metabo PowerMaxx BS

Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxxbs
Schrauben und Bohren ist kein Problem für ihn – da wurden wir überrascht.

Auf den ersten Blick recht unscheinbar präsentierte sich der Metabo Powermaxx BS, doch im Praxistest wurden wir positiv überrascht: Sogar Schrauben, die schon fast größer als der kleine Akkubohrschrauber waren, konnte er problemlos eindrehen. Auch beim Bohren machte er eine gute Figur. Auch sonst hatten wir nichts am Powermaxx auszusetzen, das gilt auch für seinen guten Preis.

Auch gut

Bosch Professional GSR 12V-15

Akkuschrauber Test: Bosch Gsr 12v15
Fast so gut wie der Testsieger, aber leider etwas teurer.

Ein ebenfalls sehr guter und dem Testsieger fast ebenbürtiger Akkuschrauber ist der Bosch GSR 12V-15. Er stammt aus der blauen Profi-Serie des Herstellers und geht beim Schrauben und Bohren entsprechend professionell ans Werk. Auch beim Bosch können wir wenig kritisieren, doch der Metabo hat seine Sache insgesamt doch ein Stückchen besser gemacht.

Gut & günstig

Trotec PSCS 11-12V

Test  besten Akkuschrauber: Trotec PSCS 11-12V
Der Trotec gehört zu den günstigen, aber nicht billigen Schraubern. Viel Kraft sollte man nicht erwarten, große Schwächen zeigt er aber auch nicht.

Deutlich günstiger, aber dennoch mit recht guten Ergebnissen schneidet der Trotec PSCS11-12V im Test ab. Man muss zwar auf einiges an Drehmoment verzichten, aber nicht auf eine gefühlvolle Drehzahlregulierung oder eine gut abgestufte Drehmomentvorwahl. Mit fast 1.500 Umdrehungen pro Minute (gemessen) drehte er sogar deutlich schneller, als der Hersteller verspricht. Auch wurden die Testschrauben weiter eingedreht als bei Konkurrenten, die laut Herstellerangaben über ein höheres Drehmoment verfügen sollten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut & günstig
Metabo PowerMaxx BS Bosch Professional GSR 12V-15 Trotec PSCS 11-12V Einhell TH-CD 12-2 Li Einhell TE-CD 12/1 Dewalt DCD710D2 Makita DF331DY1J Ryobi R12DD-L13S Bosch EasyDrill 12-2 AEG BS12C2 Li-202C Black+Decker BDCDD12
Akkuschrauber Test: Metabo PowermaxxbsAkkuschrauber Test: Bosch Gsr 12v15Test  besten Akkuschrauber: Trotec PSCS 11-12VAkkuschrauber Test: Einhell Th Cd 12 2 LiTest  besten Akkuschrauber: Einhell TE-CD 12/1Akkuschrauber Test: Dewalt Dcd710d2Akkuschrauber Test: Makita Df331dy1jAkkuschrauber Test: Ryobi R12dd L13sAkkuschrauber Test: Bosch Easydrill 12 2Akkuschrauber Test: Aeg Bs12c2 Li 202cAkkuschrauber Test: Black+decker Bdcdd12
Pro
  • Sehr ausgewogener Schrauber
  • Abnehmbares Bohrfutter
  • Schnelle Ladezeit
  • Hohes Drehmoment
  • Exakte Drehmoment­verstellung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Hohes Drehmo­ment
  • Gute Gewichtsverlagerung
  • Viel Zubehör
  • Gute Haptik
  • Mit Koffer
  • Farbige LEDs zur Akkuanzeige
  • Kurze Ladezeit
  • Sehr günstig
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Preis
  • Schnell und kräftig
  • Akku-Anzeige am Akku
  • Steht auf dem Akku
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Drehmoment­verstellung exakt
  • Schnelle Ladezeit
  • Sehr hohe Drehzahl
  • Sehr schnelle Ladezeit
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr hohe Drehzahl
  • Kompakte Bauform
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Bohrleistung
  • Hohe Akkukapazität
  • Gute Ladezeit
  • Intelligentes Zubehör
  • Gute Verarbeitung
  • Kompakte Bauform
  • Hohe Drehzahl
Contra
  • Drehrichtungs­schalter lässt sich zu leicht betätigen (versehentliches Umschalten)
  • Nicht sehr kraftvoll
  • Teilweise mäßig verarbeitet
  • Bohrtest nicht bestanden
  • Lange Ladezeit
  • Keine Arbeitsleuchte
  • Kein Koffer
  • Keine Ladezustands­anzeige
  • Keine Ladezustands­anzeige
  • Geringe Akkukapazität
  • Wenig 12V-Geräte im Angebot
  • Bohrfutter hält nicht gut fest
  • Geringe Drehzahl
  • Im Verhältnis zum Bosch-Profi recht teuer
  • Hoher Preis
  • Schlechtester Akkuschrauber im Test
  • Lange Ladezeit
  • Geringes Drehmoment
  • Nur ein Gang
  • Bohrtest nicht bestanden
  • Zweihand­bohrfutter
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
BauartPistolengriff, StabakkuPistolengriff, StabakkuPistolengriff, StabakkuPistolengriff, StabakkuPistolengriff, BlockakkuPistolengriff, BlockakkuPistolengriff, BlockakkuPistolengriff, StabakkuPistolengriff, StabakkuPistolengriff, StabakkuPistolengriff, Blockakku
Abmessungen29,8 x 22,6 x 7,2 cmk. A.180 x 50 x 190 mm28 x 22 x 7,9 cm190 x 65 x 210 mm19,5 x 18,5 x 5 cm22,8 x 18,9 x 6,6 cmk. A.k. A.k. A.k. A.
Gewicht800 g800 g1024 g1 kg1122 g1,1 kg1,3 kg1 kg950 g1,8 kg980 g
Spannung12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)12 V (10,8 V)
Akku-Kapazität2 Ah2 Ah2 Ah1,3 Ah2 Ah2 Ah1,5 Ah1,3 Ah2,5 Ah2 Ah1,5 Ah
Ladezeitca. 52 Minutenca. 1 1/4 Stunden1 Stundeca. 3 Stunden45 Minutenca. 35 Minutenca. 20 Minutenca. 45 Minutenca. 45 Minutenca. 35 Minutenca. 3,5 Stunden
Wechselakkujajajajajajajajajajaja
Akkuanzeige3 LEDsja3 farbige LEDsnein3 farbige LEDsneinnein3 LEDseinfach4 LEDsnein
Drehzahl1. Gang: 360 min-1
2. Gang: 1.400 min-1
1. Gang: 400 min-1
2. Gang: 1.300 min-1
1. Gang: 400 min-1
2. Gang: 1300 min-1
1. Gang: 350 min-1
2. Gang: 1.300 min-1
1. Gang bis 400 min-1
2. Gang bis 1400 min-1
1. Gang: 400 min-1
2. Gang: 1.500 min-1
1. Gang: 450 min-1
2. Gang: 1.700 min-1
1. Gang: 400 min-1
2. Gang: 1.500 min-1
1. Gang: 350 min-1
2. Gang: 1.100 min-1
1. Gang: 400 min-1
2. Gang: 1.500 min-1
1. Gang: 550 min-1
Drehmoment hart/weich34 Nm / -30 Nm / -22 Nm / -24 Nm / -30 Nm / -24 Nm / -30 Nm / -30 Nm / -22 Nm / -
weicher Schraubfall: 14 Nm
32 Nm / -
weicher Schraubfall: k. A.
26 Nm / -
weicher Schraubfall: k. A.
Drehmomentbegr.20+120+119 + 119+119 +115+118+120+120+117+110+1
Sonstigessehr klein, abschraubbares Bohrfutterzweiter Akku, Metallbohrer, Holzbohrer, Bit-Set-Akku-Anzeige am Akku---zweiter AkkuWechselaufsätze (Exzenter, Winkel), zweiter Akku, Hex-Aufnahme-

Testsieger: Metabo PowerMaxx BS

Der beste 12-Volt-Akkubohrschrauber ist der Metabo PowerMaxx BS. Dabei handelt es sich um einen sehr kleinen und handlichen Akkubohrschrauber, der an den Griffstellen gummiert ist. Man könnte meinen, er sei fast etwas zu klein für die Klasse der 12-Volt-Geräte, und glauben, der Schrauber sei nicht wirklich konkurrenzfähig. Das wirkt aber nur auf den ersten Blick so.

Testsieger

Metabo PowerMaxx BS

Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxxbs
Schrauben und Bohren ist kein Problem für ihn – da wurden wir überrascht.

Ausstattung und Handhabung

Seitlich ist eine Ladestandsanzeige mit drei LEDs angebracht, das mitgelieferte Ladegerät lädt den 2-Ah-Akku mit einem Ladestrom von 2,3 Ampere und braucht dafür nur etwa 50 Minuten. Vorne ist die LED, die den Arbeitsbereich sehr gut ausleuchtet. Oben befindet sich der Wahlschalter für die jeweiligen Gänge. Im ersten Gang schafft die Maschine 360 Umdrehungen pro Minute, im zweiten beachtliche 1400 Umdrehungen pro Minute.

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Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Der Metabo PowerMaxx BS ist klein und handlich.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Das Bohrfutter kann problemlos abgeschraubt werden.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Die Akkuanzeige gibt an, wann wieder nachgeladen werden muss.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Der kleine Helfer kam mit all den Schrauben und Bohrern gut zurecht.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Oben am Gerät ist der Schalter zum Wechseln der Gänge angebracht.

Das Bohrfutter kann Bohrer bis 10 Millimeter aufnehmen. Es wirkt sehr klein und kann abgeschraubt werden. Tut man das, kommt erfreulicherweise eine Hex-Aufnahme zum Vorschein. Das hat den großen Vorteil, dass die ohnehin schon kleine Maschine noch kompakter wird und man auch an sehr enge Stellen herankommt. Die Bits werden in der Hex-Aufnahme mit einem kleinen Magneten festgehalten. Um das Außengewinde der Hex-Aufnahme zu schützen, sollte man die mitgelieferte Kunststoffmutter aufschrauben.

Bohren

Beim Bohren mit dem 10-Millimeter-Stahlbohrer und dem Forstnerbohrer hielt das Bohrfutter die Bohrer erstaunlich sicher fest. Nur als ich die großen Schraubendurchmesser herausschrauben wollte, schraubte sich das Bohrfutter ab. Bei anspruchsvolleren Schraubarbeiten sollte der Bit daher nicht im Bohrfutter sitzen, sondern in der Hex-Aufnahme.

Die Drehmomentbegrenzung des PowerMaxx weist 20 Stufen plus eine Bohrstufe auf. Der Drehring lässt sich exakt verstellen, ist aber etwas stramm.

Im Praxistest überzeugte der kleine Kerl auf ganzer Linie. Die Drehmomentbegrenzung funktionierte auch bei 3-Millimeter-Schrauben sehr gut und ermöglichte das bündige Einschrauben. Die Abstufungen waren exakt, so sind auch bündige Serienverschraubungen problemlos möglich.

Der PowerMaxx überraschte auf ganzer Linie

Seine Kraft reichte sogar aus, um sowohl die 6×80-, die 8×100-, als auch die 6×200-Millimeter-Schraube problemlos einzuschrauben – wir waren begeistert. Selbst eine 10×180-Millimeter-Schraube versenkte er bis 70 Prozent der Einschraubtiefe, bevor er abschaltete. Das hätten wir dem kleinen Kerl anfangs überhaupt nicht zugetraut.

Das Bohren mit dem 10-Millimeter-Bohrer in Stahl bereitete ihm ebenfalls keinerlei Schwierigkeiten. Sogar als wir mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer ans Werk gingen, bohrte er recht gut. Nur wenn der Druck auf den Forstnerbohrer zu groß wurde, schaltete die Maschine ab.

 Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Er überraschte uns mit sehr guten Ergebnissen beim Bohren und Schrauben.

Auch wenn das Angebot von weiteren 12-Volt-Geräten bei Metabo nicht ganz so groß ist, ist der Metabo PowerMaxx BS unser Testsieger. Das liegt nicht zuletzt an dem für diese Qualität relativ günstigen Preis und dem abnehmbaren Bohrfutter.

Metabo PowerMaxx BS im Testspiegel

Auch zum Metabo PowerMaxx BS gibt es leider keine aussagekräftigen, aktuellen Testberichte. Wenn wir neue Informationen haben, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Als echte Alternativen haben wir auch hier wieder zwei Geräte für Sie, wobei Metabo schon ganz gut vorgelegt hat. Wenn Sie sich nicht auf das Akku-System von Metabo festlegen wollen, ist Bosch eine gute Alternative. Wenn Sie nicht so viel ausgeben wollen, empfehlen wir ein Modell von Trotec.

Der Herausforderer: Bosch Professional GSR 12V-15

Der Bosch Professional GSR 12V-15 wird in einer Softshell-Tasche geliefert, in der der Akkuschrauber und die Zubehörteile übersichtlich angeordnet sind. Im Lieferumfang enthalten ist ein Tischladegerät und ein zweiter Akku. Außerdem legt Bosch je eine Box mit Holzbohrern, Metallbohrern und Bits sowie einen Magnethalter bei.

Auch gut

Bosch Professional GSR 12V-15

Akkuschrauber Test: Bosch Gsr 12v15
Fast so gut wie der Testsieger, aber leider etwas teurer.

Der Griff des Gerätes ist gummiert, die Maschine liegt deshalb sehr gut in der Hand. Oben am Schrauber ist der Umschalter für den ersten und zweiten Gang angebracht. Die Drehmomentverstellung erfolgt über einen Drehring mit 20 Abstufungen plus einer Bohrstufe. Ein Arbeitslicht ist vorhanden und ausreichend hell, es hat aber keine Nachleuchtfunktion. An der linken Seite ist eine Ladestandsanzeige angebracht. Das Bohrfutter kann Bohrer bis 10 Millimeter aufnehmen.

Gute Ausstattung und hochwertige Verarbeitung

In Hinblick auf die Verarbeitung macht die Maschine einen sehr wertigen Eindruck. Allerdings weist auch sie die gleiche »Kinderkrankheit« auf, die auch schon der kleinere Bruder GSR Mx2 Drive hatte: Die seitlich angebrachten Schalter für die Drehrichtung lassen sich zu leicht drücken und es kommt häufig vor, dass man den Schalter aus Versehen betätigt. Das ist natürlich kein Weltuntergang, wenn das aber ein paar Mal passiert, nervt es dennoch.

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Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Am Bosch GSR-12-15 aus der blauen Bosch-Reihe haben wir fast nichts auszusetzen.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Oben kann man zwischen den beiden Gängen wechseln.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Mit all unseren Schrauben und Bohrern kam er gut zurecht.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Egal welchen Bohrer wir benutzten ...
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
... der Bosch schaffte seine Aufgabe.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Auch reichlich Zubehör wird mitgeliefert.

Im Praxistest hat der Akkubohrschrauber seinem professionellen Anspruch absolut Genüge getan. Ohne Schwierigkeiten hat er die 6×200-Millimeter-Schraube im ersten Gang eingedreht. In nicht vorgebohrtes Metall mit einem 10-Millimeter-Bohrer zu bohren, war auch kein Problem. Beim Bohren mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer in Weichholz ist der Bohrer ab und zu mal im Bohrfutter durchgerutscht. Das Bohren an sich hat die Maschine allerdings nicht an ihre Leistungsgrenze gebracht.

Das der Bosch GSR 12-15 aus der blauen Profi-Serie stammt, erkennt man unter anderem am relativ hohen Preis, der allerdings auf dem Niveau unseres Testsiegers von Metabo liegt. Immerhin ist viel Zubehör dabei. Der Unterschied zum deutlich günstigeren grünen Testkandidaten aus Boschs Heimwerkerserie ist recht gering, auch wenn der blaue GRS-12-15 bessere Ergebnisse erzielte und mehr Zubehör bietet.

Der Abstand zum Testsieger ist klein

Der Abstand zum Testsieger ist sehr klein. Vor der Kaufentscheidung sollte man auf jeden Fall berücksichtigen, ob man weitere 12-Volt-Maschinen kaufen möchte. Dann ist der Bosch Professional GSR 12-15 nämlich leicht im Vorteil, denn Bosch bietet eine große Anzahl an hochwertigen Maschinen an, die man zu günstigen Preisen ohne Akku kaufen kann.

Preis-Tipp: Trotec PSCS11-12V

Der Trotec PSCS11-12V überrascht – allerdings erst auf dem zweiten Blick. Der erste Eindruck zeigt das, was man von einem günstigen Akkuschrauber eben erwartet: Die Verarbeitung ist mäßig, es gibt scharfe Kanten und die gut gummierten Griffflächen riechen schon deutlich nach neuen Schuhen. Ansonsten gibt es äußerlich kaum etwas zu bemängeln. Die Drehmomenteinstellung lässt sich leicht drehen und rastet sehr sauber ein. Die Gangumschaltung und der Drehrichtungswechsel benötigt dagegen schon etwas mehr Kraft. Dafür ist das Futter sehr griffig, und auch die farbige Akku-Anzeige gefällt uns gut.

Gut & günstig

Trotec PSCS 11-12V

Test  besten Akkuschrauber: Trotec PSCS 11-12V
Der Trotec gehört zu den günstigen, aber nicht billigen Schraubern. Viel Kraft sollte man nicht erwarten, große Schwächen zeigt er aber auch nicht.

Die große Überraschung kommt im praktischen Test. Bei der Drehzahlprüfung im ersten Gang war noch alles normal und das Messergebnis entsprach in etwa den Herstellerangaben. Beim zweiten Gang mussten wir dann doch zweimal hinsehen: 160 Umdrehungen mehr, als der Hersteller verspricht, sind schon beachtlich.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Der Trotec kommt mit einem einfachen, aber praktischen Koffer.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Die Verarbeitung ist eher als günstig zu bezeichnen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Die Drehmomentvorwahl ist leicht verstellbar und rastet sauber ein.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Die Gangumschaltung ist dafür etwas schwergängig.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Drei farbige LEDs geben Auskunft über den Zustand des Akkus.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Das Ladegerät beschränkt sich auf zwei LEDs - laden/voll.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Dafür lässt es sich auch an der Wand befestigen.

Aber auch beim Schraubentest konnte der Trotec PSCS11-12V beeindrucken. Mit angegebenen 22 Newtonmeter wurde die große 10×160-Millimeter-Schraube 50 Millimeter eingedreht. Das ist sicher nicht überraschend viel, aber der Detlev schaffte mit 28 Newtonmetern lediglich 10 Millimeter und der Einhell mit 30 Newtonmetern auch nur 35 Millimeter. Unter diesem Gesichtspunkt sind die 50 Millimeter dann doch beachtlich.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
390 min-1 entsprechen etwa der Herstellerangabe.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
1300 min-1 verspricht der Hersteller, erreicht werden 1460 min-1.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Auch das Drehmoment ist offenbar größer als vom Hersteller versprochen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
10 Millimeter in Holz beeindrucken ihn nicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Und auch 30 Millimeter sind kein Problem.

Etwas schade ist, dass der Trotec nicht sehr feinfühlig ist ist und unsere 3×15-Millimeter-Schraube auch in der kleinsten Drehmomentstufe gnadenlos versenkte. Besser arbeiten die höheren Stufen, und einmal eingestellt, werden alle Schrauben fast identisch tief eingeschraubt.

Der Trotec PSCS11-12V ist sicher kein Profi-Schrauber, aber für recht wenig Geld bekommt man eine ordentliche Leistung und recht hohe Drehzahl. Abstriche muss man lediglich bei der Verarbeitungsqualität machen.

Außerdem getestet

Einhell TH-CD 12-2 Li

Wer weniger Geld ausgeben und dabei trotzdem einen guten Akkubohrschrauber sein Eigen nennen möchte, liegt mit dem Einhell TH-CD 12-2 li nicht schlecht, handelt es sich bei dieser Maschine doch um einen soliden Akkubohrschrauber mit guter Leistung.

Sowohl die Drehmomenteinstellung als auch die gesamte Verarbeitung machten im Test einen guten Eindruck. Mit einer maximalen Drehzahl von 1.300 Umdrehungen pro Minute lassen sich Bohrungen in Holz und Metall bewerkstelligen.

Der 12-Volt-Akkuschrauber von Einhell wird in einem Einhell-typischen Transportkoffer geliefert. Im Lieferumfang enthalten ist ein 12-Volt-Akku sowie ein entsprechendes Ladegerät mit einer Ausgangsspannung von 12 Volt und 0,5 Ampere Ladestrom. Das Ladegerät wird als Netzteil geliefert, das an eine Ladeschale angeschlossen werden kann.

Der Griff des Akkuschraubers ist gummiert und liegt gut in der Hand. Man kann die Geschwindigkeit zwischen 350 und 1.300 Umdrehungen pro Minute umschalten. Der Schrauber hat 19 Drehmomenteinstellungen plus eine Bohreinstellung. Das Bohrfutter nimmt Bohrer bis 10 Millimeter auf. Im Gegensatz zu den anderen Akkubohrschrauber in dieser Klasse hat das Einhell-Gerät keine Arbeitsleuchte. Das ist schade, denn praktisch ist ein Licht in jedem Fall.

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Akkuschrauber Test: Einhell TH-CD 12-2.
Der Einhell-Schrauber kommt im schönen Koffer mit Ladegerät und Netzteil.
Akkuschrauber Test: Einhell TH-CD 12-2.
Insgesamt macht der kleine Akkuschrauber eine gute Figur im Test.
Akkuschrauber Test: Einhell TH-CD 12-2.
Am oberen Geräteteil lassen sich die beiden Gänge einstellen.
Akkuschrauber Test: Einhell TH-CD 12-2.
Deshalb schaffte er alle Testschrauben zu unserer Zufriedenheit.
Akkuschrauber Test: Einhell TH-CD 12-2.
Mit den Drehmomenteinstellungen hat der Einhell keinerlei Probleme.

Die Drehmomenteinstellungen des Einhell funktionieren hervorragend. Es lassen sich damit bequem Serienverschraubungen durchführen. Schrauben bis 8×100 Millimeter hat das Gerät problemlos versenkt. Die 200er-Schraube hat er immerhin über die Hälfte eingeschraubt.

Beim Bohren mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer schaltet er allerdings recht schnell ab und auch das Bohren mit dem Metallbohrer in Stahl schafft er nur mit Mühe und Not. Somit ist dieses Gerät nur für leichte Bohrarbeiten, aber selbst für etwas anspruchsvollere Schraubarbeiten geeignet. Wer mehr will, muss zum Testsieger oder zum Bosch greifen.

Einhell TE-CD 12/1

Etwas teurer ist der Einhell TE-CD 12/1, der allerdings auch mit besseren Kenndaten auftrumpfen kann. So ganz stimmig sind sie mit unseren geprüften Werten jedoch nicht: Statt der angegebenen Drehzahl von 1.400 Umdrehungen pro Minute werden nur 1.320 erreicht, und auch am angegebenen Drehmoment von 30 Newtonmetern zweifeln wir ein wenig. Schrauber mit einer identischen oder gar geringeren Angabe zeigen beim Eindrehen der großen Test-Schraube einfach mehr Druck.

In puncto Bedienung oder Verarbeitungsqualität muss sich Einhell dagegen nicht verstecken. Er fühlt sich gut an und alle Bedienelemente lassen sich gut erreichen. Positiv fällt die dreifarbige Akkuanzeige auf, die im Akku integriert und somit auch ohne Schrauber genutzt werden kann.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Leider kein Koffer aber zumindest ein Pappkarton mit Einleger und Magnetverschluss.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Macht einen guten Eindruck, ist aber nicht perfekt verarbeitet.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Die Gangwahl lässt sich gut bedienen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Etwas schwergängig aber eine gut justierbare Drehmomentvorwahl.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Die Akkuanzeige befindet sich im Akku.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Zwei LEDs, die über jeglichen Akkuzustand informieren.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Das Ladegerät kann auch an der Wand befestigt werden.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Im ersten gang werden 365 min-1 erreicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Der zweite gang schafft 1320 min-1. Beides weniger als versprochen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
10 Millimeter Bohrungen sind kein Problem.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Auch 30 Millimeter sind möglich.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Das maximale Drehmoment ist gut, aber offenbar weniger als versprochen.

Der Detlev Pro 12V ist ein wenig teurer als unsere Preisempfehlung von Trotec. Dennoch kann er ihm nicht das Wasser reichen. Die Herstellerangaben sehen zwar ähnlich oder sogar besser aus, bei der tatsächlichen Leistung muss er dann aber zurückstecken. Beispielsweise hat er auf dem Papier lediglich 100 Umdrehungen weniger als der Trotec, im Praxistest sind es dann aber fast 500. Beim Drehmoment sind 6 Newtonmeter mehr angegeben, in Wirklichkeit treibt er die Schrauben aber lediglich halb so weit in das Holz wie der günstigere Trotec.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Der Detlev kommt leider nur in einem Pappkarton.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Die Verarbeitung ist ok, der Kunststoff wirkt allerdings billig.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Die Drehmomenteinstellung ist extrem schwergängig.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Di Gangumschaltung geht dafür sehr leicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Ohne Motorbremse werden beide hände benötigt, um Werkzeuge einzuspannen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Drei farbige LEDs zeigen den Ladezustand an.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Der Akku sitzt etwas schief und lässt sich daher auch schwer einführen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Die Drehzahl im ersten Gang ist mit 310 min-1 nicht berauschend.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Im zweiten gang bleibt sie mit 1000 min-1 deutlich unter der Angabe des Herstellers.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Unsere große Testschraube wird nur angesetzt und dann ist auch Schluss.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Detlev Pro
Auch unter der 30 Millimeter Bohrung stöhnt er gewaltig.

Kurz gesagt: Der Detlev Pro 12V ist wirklich günstig, es gibt aber noch günstigere und dennoch bessere Bohrschrauber.

Dewalt DCD710D2

Der Dewalt DCD710D2 wird in einem Transportkoffer geliefert, der aufgeräumt wirkt. Angenehm fiel auf, dass die Unterlagen zu dem Akkuschrauber sicher im Deckel der Box verstaut werden können.

Zum Lieferumfang gehören zwei Akkus und ein Tischladegerät. Der Griff des Akkuschraubers ist sehr schlank und vollgummiert, deshalb liegt er auch sehr gut in der Hand und ist hervorragend ausbalanciert. Die ganze Verarbeitung ist sehr wertig.

Im ersten Gang leistet die Maschine 400 Umdrehungen pro Minute, im zweiten Gang 1.500. Die Drehmomenteinstellung erfolgt sehr leicht über den Drehring in 15 Stufen plus einer Bohrstufe. Die LED leuchtet den Arbeitsbereich sehr gut aus. Leider fehlt eine Ladestandsanzeige des Akkus.

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Akkuschrauber Test: Dewalt DCD710D2 QW.
Der Dewalt Akkuschrauber ist sehr wertig verarbeitet.
Akkuschrauber Test: Dewalt DCD710D2 QW.
Mitgeliefert wurden zwei Akkus und ein Ladegerät.
Akkuschrauber Test: Dewalt DCD710D2 QW.
Der praktische Transportkoffer ist aufgeräumt und praktisch.
Akkuschraber Test: Dewalt DCD791D2 QW.
Für den Dewalt waren unsere Schrauben und Bohrlöcher kein Problem.

Im Praxistest überzeugte der Dewalt-Akkuschrauber vor allem mit seiner sehr feinfühligen Drehmomenteinstellungen. Auch kleine 3-Millimeter-Schrauben lassen sich bündig in Serie einschrauben. Die 200×6 Millimeter dicke Schraube konnte er im ersten Gang ohne Schwierigkeiten bündig einschrauben. Bei der 10×180-Millimeter-Schraube hat aber auch der Akkubohrschrauber von Dewalt bei der Hälfte aufgegeben. Bohren mit dem Forstnerbohrer ging ganz gut, allerdings fehlten auch hier noch ein wenig die Leistungsreserven für das Bohren im zweiten Gang. Beim Bohren mit dem 10-Millimeter-Bohrer in Stahl hat der Akkubohrschrauber seinen Job hervorragend erledigt.

Der Name Dewalt eilt seinem Ruf voraus und bestätigt ihn in unserem Test. Es ist ein wirklich guter Akkubohrschrauber, lediglich die fehlende Ladestandsanzeige und der etwas höhere Preis lassen ihn nicht in die Empfehlungen rutschen.

Makita DF331DY1J

Der Makita DF331DY1J wird in einer herstellertypischen Systembox geliefert. Die Maschine liegt sehr gut in der Hand. Der Griff ist relativ schmal und vollgummiert. Im ersten Gang leistet die Maschine 450 Umdrehungen pro Minute, im zweiten Gang 1.700.

Die 200er-Schraube hat der kleine Makita-Schrauber im ersten Gang gerade so ins Holz gekriegt. Bei der 10×180-Millimeter-Schraube musste er dann nach der Hälfte aufgeben.

Das Bohren mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer ging im zweiten Gang nicht so gut. Im ersten Gang hatte er aber genügend Leistungsreserven. Auch hier war zu beobachten, dass der Forstnerbohrer durch das Bohrfutter rutscht. Beim Bohren mit dem 10 Millimeter-Bohrer in Stahl hatte er zum Ende hin leider auch Schwierigkeiten.

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Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Der schmale Griff des Makita liegt gut in der Hand.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Geliefert wird der Akkuschrauber in einer Makita-tyopischen Box.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Akku und Ladegerät sind nicht automatisch dabei und müssen entweder im Set oder zum Einzelgerät hinzugekauft werden.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Die Gänge lassen sich oben am Gerät umstellen.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Beim Schrauben hätten wir schon etwas mehr erwartet ...
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
... leider war nicht jede Schraubleistung so gut wie erwartet.

Sehr auffällig war, dass der Akkuschrauber unter Volllast sehr heiß wird. Wenn man ihn mit der zweiten Hand oben am Gehäuseende anfasst, merkt man die Hitze unangenehm stark.

Im Vergleich zu den anderen Maschinen kann er sich nicht ganz durchsetzen, weil die Ladestandsanzeige fehlt, er im Test nicht ganz so stark war und sich Makita die gute Verarbeitung teuer bezahlen lässt.

Ryobi R12DD-L13S

Zusammen mit dem Ryobi R12DD-L13S wird das Ladegerät und ein Akku geliefert. Das Bohrfutter nimmt auch hier Bohrer bis 10 Millimeter auf. Es gibt eine 20fache Drehmomenteinstellung zuzüglich einer Bohrstufe. Die Arbeitsleuchte des Ryobi-Akkuschraubers ist sehr hell und leuchtet bereits bei leichtem Druck auf den Schalter – das gefällt uns. Ebenfalls war schön, dass wir hier mal ein Gerät hatten, das mit einer Nachleuchtfunktion von etwa fünf Sekunden ausgestattet ist. Zusätzlich hat der Ryobi an der linken Seite eine Anzeige für den Akkuladezustand.

Der Ryobi-Schrauber ist kürzer als seine anderen Kollegen, liegt aber dank des gummierten Griffes gut in der Hand. Im Praxistest überzeugt der kleine Ryobi beim Schrauben zum einen durch seine Drehmomenteinstellungen und zum anderen durch seine Kraft. Er schaffte es immerhin noch die 8×100-Millimeter-Schraube in Weichholz einzuschrauben – wenn auch nur knapp.

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Akkkuschrauber Test: Ryobi R12DD L13S.
Der Ryobi ist sehr kurz gehalten, liegt aber trotzdem gut in der Hand.
Akkkuschrauber Test: Ryobi R12DD L13S.
Mit dem Forstnerbohrer war das Bohren nicht möglich, der Rest klappte aber gut.
Akkkuschrauber Test: Ryobi R12DD L13S.
Auch hier ist oben die Gangschaltung angebracht.

Das Bohren mit dem Forstnerbohrer war nicht möglich. Das liegt offensichtlich an dem sehr kurz gehaltenen Bohrfutter und der damit geringeren Haltekraft. Er rutschte somit ständig durch. Außerdem schaltete der Ryobi im zweiten Gang recht schnell ab. Im ersten Gang hätte er zwar die Kraft, allerdings hält der Bohrer eben nicht gut im Bohrfutter. Das Bohren mit einem 10-Millimeter-Bohrer in Stahl hat er allerdings gemeistert. Alles in allem: Ein guter Akkuschrauber mit einer guten Ausstattung. Ryobi konzentriert sich mit seiner »ein-Akku-für-Alles«-Strategie auf das 18-Volt-System. An 12-Volt-Geräten haben sie nur noch einen Multischleifer im Angebot.

Bosch EasyDrill 12-2

Der Bosch EasyDrill 12-2 wird im Bosch-typischen Design ausgeliefert. Im Lieferumfang enthalten ist ein Tischladegerät sowie zwei Akkus. Der Akkuschrauber wirkt wertig verarbeitet und hat einen gummierten Griff sowie abgerundete Schalter. Zusätzlich sind oben auf dem Gerät drei Leuchten angeordnet. Eine Leuchte zeigt an, wenn das Gerät in Drehrichtung rechts eingestellt ist (Pfeil nach vorne), die zweite zeigt an, wenn das Gerät auf Linksdrehen eingestellt ist (Pfeil nach hinten), und eine Leuchtdiode in der Mitte zeigt an, ob der Akku geladen werden muss oder nicht. Ob so eine Anzeige sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.

Die Drehmomentverstellung ist hier etwas anders als bei den anderen Maschinen. Es gibt insgesamt 20 Drehmomenteinstellung wobei die ersten fünf mit dem sogenannten »screw control« bezeichnet sind. Dieser Akkuschrauber ist außerdem mit einem sogenannten Syneon-Chip ausgestattet, der laut Hersteller die Laufzeit des Akkus verlängern soll.

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Akkuschrauber Test: Bosch EasyDrill 12-2.
Der Bosch EasyDrill 12-2 hat uns gut gefallen.
Akkuschrauber Test: Bosch EasyDrill 12-2.
Beim Schrauben und Bohren ...
Akkuschrauber Test: Bosch EasyDrill 12-2.
... lieferte er insgesamt eine gute Leistung ab.
Akkuschrauber Test: Bosch EasyDrill 12-2.
Oben lassen sich die beiden Gänge umstellen.

Im Praxistest machte sich der kleine, grüne Schrauber recht gut. Die Drehmomentbegrenzungen lassen sich sehr gut einstellen. Somit sind auch Serienverschraubung realisierbar. Rein kräftemäßig hat es der EasyDrill bei der 10×180-Millimeter-Schraube immerhin noch bis zur Hälfte geschafft. Das Bohren mit dem Forstnerbohrer ging im zweiten Gang nicht, weil der EasyDrill dann recht schnell abschaltete. Auffällig war, dass das Bohrfutter gut gehalten hat und der Forstnerbohrer auch im ersten Gang nicht einmal durchgerutscht ist. Das Bohren mit dem 10-Millimeter-Bohrer in Metall hat er mit Ach und Krach hingekriegt.

Der EasyDrill ist eine gute Maschine, aber sowohl der Testsieger als auch der blaue Bruder bieten eine bessere Performance.

AEG BS12C2 Li-202C

Der AEG BS12C2 Li-202C bringt neben Ladegerät und Akku zwei Anbaugeräte mit, nämlich einen Winkelaufsatz und einen Extender-Aufsatz. Er wirkt sehr wertig, hat einen gummierten Griff und ist in der Bauart recht groß. Trotzdem liegt er sehr gut in der Hand. Die LED-Arbeitsleuchte wird durch leichtes Drücken des Schalters aktiviert und leuchtet den Arbeitsbereich sehr gut aus. Sie hat eine Nachleuchtfunktion von etwa fünf Sekunden. An der linken Seite ist eine Anzeige für den Füllstand des Akkus angebracht. Es werden hier vier Stufen angezeigt.

Das Besondere an diesem Gerät ist, dass man de