Akkuschrauber Test: Akkuschrauber Aufmacher Copyright: Grigvovan / Shutterstock
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Die besten Akkuschrauber

Wir haben 55 Akkuschrauber aus drei Kategorien getestet. Der beste 3,6-Volt-Schrauber ist der Bosch Ixo der 6. Generation. Wer mehr braucht, dem empfehlen wir das 12-Volt-Gerät Metabo PowerMaxx BS. Für besonders fleißige Heimwerker kommt auch ein Schrauber mit 18 Volt in Frage. Hier heißt unser Testsieger Makita DDF482.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 14. Juni 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

27. Januar 2022

Wir haben insgesamt neun weitere Akkuschrauber getestet, davon jeweils drei pro Kategorie. Neue Empfehlungen waren nicht dabei.

25. November 2020

Mit dem Bosch GSR 18V-28 und dem Bosch GSR 18V-55 hatten wir zwei neue Geräte der 18-Volt-Klasse im Test. Der GSR 18V-28 ist zwar der kräftigere, aber der GSR 18V-55 konnte sich mit seinem Brushless-Motor eine Empfehlung holen.

15. Oktober 2020

Mit dem Fein ASCM 18 QSW Select haben wir einen neuen, wirklich tollen Testkandidaten aufgenommen. Für eine Auszeichnung hat es aufgrund des doch sehr hohen Preises aber leider nicht gereicht.

23. Juli 2020

Wir haben 13 weitere Akkuschrauber und Bohrschrauber getestet. Neuer Testsieger bei den kleinen 3,6-Volt-Schraubern ist der Bosch Ixo der 6. Generation. Bei den 12-Volt-Modellen haben wir mit dem Trotec PSCS 11-12V einen neuen Preistipp gekürt. Und bei den 18-Volt-Bohrschraubern ist der Bosch AdvancedDrill 18 eine neue Empfehlung.

6. Februar 2019

Wir haben die Testergebnisse der Stiftung Warentest zum Makita DDF482RFEB hinzugefügt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Wenige Themen im Heimwerkerbereich erzeugen so viele Emotionen wie die Frage, welcher Akkuschrauber der beste ist. Die Antwort darauf hängt ganz wesentlich davon ab, was man mit dem Akkuschrauber machen möchte. Geht es nur um das gelegentliche Schrauben oder soll damit auch mal gebohrt werden, wie oft wird der Akkuschrauber genutzt und ganz wichtig: Soll das Akkusystem mit anderen Geräten kompatibel sein?

Denn Akkus und Ladegeräte sind oft das teuerste an kabellosen Elektrowerkzeugen. Besonders ärgerlich: Alle Hersteller benutzen eigene Systeme, die nicht miteinander kompatibel sind. Für viele ist ein Akkuschrauber das erste Akku-Werkzeug im heimischen Sortiment – damit legt man sich meist für weitere Käufe mehr oder weniger auf einen Hersteller fest. Daher will die richtige Wahl gut überlegt sein.

Je nach Anwendungsbereich gibt es die unterschiedlichsten Akkuschrauber. Dabei unterscheidet man grundsätzlich drei Geräteklassen: Die günstigen 3,6-Volt-Akkuschrauber sind eher etwas für alle, die hin und wieder mal ein vorgefertigtes Möbelstück zusammenbauen wollen. Sie kommen oft mit fest eingebautem Akku. 12-Volt-Akku-Bohrschrauber bieten zusätzlich die Möglichkeit in Holz oder Metall zu bohren, weil sie neben einem Schnellspannbohrfutter auch die nötigen Drehzahlen liefern. Von 18-Volt-Geräten fühlen sich hauptsächlich ambitionierte Heimwerker und Handwerker angesprochen, die neben Kraft, Drehzahl und Akkukapazität mit dem selben Akkusystem auch andere Maschinen betreiben wollen.

Viele Akkuschrauber sind eigentlich Akku-Bohrschrauber.

Wir haben für jede dieser drei Klassen jeweils einen eigenen Testsieger gekürt und stellen Ihnen dazu auch die interessantesten Alternativen vor.

Wenn wir hier von Akkuschraubern sprechen, ist das nicht ganz korrekt. Denn wir hatten auch sogenannte Akku-Bohrschrauber und sogar zwei Akku-Schlagbohrschrauber im Test. Geläufig ist aber für all diese Geräte der Oberbegriff »Akkuschrauber«.

Akkuschrauber: Ein Muss nicht nur Heimwerker

Wie schon erwähnt, kann man Akkuschrauber nach ihrer Leistungsfähigkeit in drei Geräteklassen einteilen: Es gibt Geräte, die mit 3,6 Volt, 12 Volt oder 18 Volt betrieben werden. Je nach Einsatzgebiet und Häufigkeit des Einsatzes sollten Sie sich einen entsprechenden Akkuschrauber zulegen. Für gelegentliche Arbeiten im Haus muss es nicht gleich ein 18-Volt-Gerät sein.

3,6-Volt-Akkuschrauber

Bei den 3,6-Volt-Maschinen handelt es sich um sehr kleine, kompakte und leichte Akkuschrauber, die überwiegend für Privatanwender konzipiert wurden. Eine Ausnahme bilden dabei die Stabschrauber, die für Berufsgruppen wie zum Beispiel Elektriker oder Monteure im Möbelbau im Einsatz sind.

Bei den Stabschraubern handelt es sich um schlanke und leichte Akkuschrauber, dessen Gehäuse mitunter geknickt werden können. Diese Knickfunktion ist zum Beispiel bei der Montage von Möbeln äußerst hilfreich, weil man so gut an enge Stellen herankommt. Weiterhin sorgt sie für ein ermüdungsfreies Arbeiten, weil der Stabschrauber bei leichten Verschraubungen bequemer in der Hand liegt.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v
Stabschrauber können in ihrer Form fest, aber auch knickbar sein.

Kompaktschrauber mit Pistolengriff sind überwiegend für den Haushaltsgebrauch konzipiert. Außer der Bauform gibt es leistungstechnisch wenig Unterschiede zwischen Stab- und Kompaktschrauber.

Nur zum Schrauben, nicht zum Bohren gedacht

Sie besitzen eine Sechskantaufnahme, wodurch sie nur zum Schrauben, nicht aber zum Bohren geeignet sind. Ihre Drehzahl wäre in den meisten Fällen auch zu gering dazu. Diese Modell tragen den Namen »Akkuschrauber« daher zurecht. Wir wollen hier aber nicht verschweigen, dass es Bohrer gibt, die in die Hex-Aufnahme passen, und Hychika legt seinem Schrauber sogar einen bei. Allerdings ist das Bohren aufgrund der geringen Drehzahl eher sinnfrei.

Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Typischer 3,6-Volt-Kompaktschrauber mit Pistolengriff.

12-Volt-Akkubohrschrauber

Bei den 12-Volt-Modellen haben wir ausschließlich Bohrschrauber in unserem Test. Alle besitzen ein Bohrfutter und ausreichend Drehzahl, um damit bohren zu können.

12-Volt-Akkubohrschrauber sind in den meisten Fällen sehr handlich, bieten aber ausreichend Leistungsreserven, um für alltägliche Arbeiten gewappnet zu sein. Unterschiedlich kann hierbei jedoch die Form des Akkus sein. Während viele Hersteller auf platzsparende Stab-Akkus setzen, die im Pistolengriff verschwinden, gibt es auch einige mit Block-Akkus. Diese sind meist größer und eher bei 18-Volt-Schraubern üblich. Damit wird der Bohrschrauber insgesamt zwar größer, dafür ist häufig auch die Akku-Kapazität höher und der Schrauber kann auf dem Akku abgestellt werden.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv
12-Volt-Akku-Bohrschrauber mit Stab- und Block-Akku.

18-Volt-Akkubohrschrauber

Die Akkuschrauber sind deutlich schwerer als Akkuschrauber der anderen beiden Kategorien, in der Regel aber auch deutlich leistungsfähiger. Das spiegelt sich im maximalen Drehmoment, der Drehzahl und der Akkukapazität wider.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv
18-Volt-Akku-Bohrschrauber sind für anspruchsvolle Arbeiten gedacht.

Bis auf die Drehzahl unterscheiden sie sich in der Leistung nicht mehr großartig von kabelgebundenen Bohrmaschinen und sind somit eine echte Alternative für alle, die beim Bohren das Kabel nervt.

18-Volt-Akku-Bohrschrauber werden für mittlere bis schwere Bohr- und Schraubarbeiten eingesetzt. Der Trend geht allerdings im Bereich von Montagearbeiten hin zu den 12-Volt-Maschinen, weil sie deutlich kleiner und leichter sind.

Irreführende Volt-Klassen

Mit den Lithium-Ionen-Akkus wurden nicht nur leistungsfähigere Akkus eingeführt, die eine minimale Selbstentladung besitzen. Gleichfalls gibt es seit dem etwas chaotische Beschreibungen der Volt-Klassen. Schuld daran ist die unterschiedliche Spannung einer Lithium-Ionen-Zelle.

Warum der 12-Volt-Schrauber nur 10,8 Volt hat

Eine Zelle besitzt anfänglich, also kurz nach dem Laden, eine Spannung von rund 4 Volt – die Ladeschlussspannung. Nach kurzem Betrieb pegelt sich die Spannung jedoch bei etwa 3,6 Volt ein – die Nennspannung. Ein Akku mit drei Zellen hat demnach eine Anfangsspannung von 12 Volt und im laufenden Betrieb nur noch 10,8 Volt. Beide Angaben sind korrekt, und so ist es dem Hersteller überlassen, welche Spannung er für seinen Akku beziehungsweise sein Akku-Werkzeug angibt. Ein 4-Volt-Akkuschrauber ist also auch ein 3,6-Volt-Gerät, ein 12-Volt-Modell ist ein 10,8er, und ein 20-Volt-Schrauber identisch mit einem 18-Volt-Gerät.

Das macht Vergleiche mitunter etwas unübersichtlich, da viele eine höhere Spannung mit einer höheren Leistung gleichsetzen. So langsam schwappt der Trend aber aus Amerika aus nach Deutschland über, und immer mehr Hersteller geben lieber die höhere Ausgangsspannung an. Sicher auch eine Werbefrage, denn warum sollte man einen Akkuschrauber mit 18 Volt anpreisen, wenn andere denselben Akku mit 20 Volt bewerben?

Die wichtigsten Begriffe

Wenn man sich ausführlicher mit Akkuschraubern beschäftigt, stößt man früher oder später auf einige Fachbegriffe, die wir hier kurz erläutern.

Drehmoment

Die Kraft, die ein Akkuschrauber leistet, wird als Drehmoment bezeichnet und in der Maßeinheit Newtonmeter gemessen. Je mehr Drehmoment ein Akkuschrauber hat, desto stärker ist er. Akkuschrauber mit hohem Drehmoment sind deshalb für alle Leute von Vorteil, die hauptsächlich schwere Schraub- und Bohraufgaben ausführen.

Schraubfall

Von einem harten Schraubfall spricht man, wenn der Schraubenkopf hart auf einen festen Untergrund trifft und das Drehmoment schlagartig sein Maximum erreicht.

Bei einem weichen Schraubfall steigt das Drehmoment langsam bis zum Maximum an, wenn sich beispielsweise der Schraubenkopf immer weiter in das Holz drückt.

Drehmomentbegrenzung

Um das Drehmoment zu begrenzen und an das jeweilige Material anzupassen, verfügen Akkuschrauber über eine Drehmomentvorwahl bzw. eine Drehmomentbegrenzung. Ist das eingestellte Drehmoment erreicht, dreht der Akkuschrauber mit einem ratternden Geräusch durch und signalisiert so, dass die Schraube festsitzt. So lassen sich viele Schrauben leicht mit demselben Drehmoment anziehen oder im Holz versenken.

Ladestrom

Dieser Parameter ist einfach zu verstehen: Je höher der Ladestrom des Ladegerätes – gemessen in Ampere – desto schneller wird der Akku aufgeladen. Im Gegensatz zu älteren Ladegeräten verfügen die heutigen Modelle über ausgereifte Steuerungen, die den Ladestrom intelligent anpassen, um den Akku zu schonen.

Akkukapazität

Die Akkukapazität gibt an, wie viel Energie im Akku gespeichert werden kann. Gemessen wird die Kapazität in Amperestunden (Ah). Je höher die Kapazität, desto länger kann der Akkuschrauber betrieben werden und desto höher ist die kurzfristig abrufbare Leistung.

Drehzahl

Beim Bohren in Holz oder Metall (Alu, Messing, etc.) sollte mit möglichst hoher Drehzahl gebohrt werden. Bei Stahl, Edelstahl und ähnlichen Metallen sind die erforderlichen Drehzahlen etwas geringer. Sind die Drehzahlen aber zu niedrig, kann das zu unsauberen Bohrungen führen. Deshalb ist ein Akkuschrauber mit einer hohen Drehzahl die bessere Lösung, vor allem, wenn oft damit gebohrt wird.

Bohrfutter

Ein gutes Bohrfutter hält nicht nur den Bohrer oder den Bit zuverlässig fest, es muss auch einen ruhigen Lauf sicherstellen, sodass der Bohrer ruhig läuft. Außerdem sollte der Bohrer auf keinen Fall durchrutschen und er muss sich leicht lösen sowie feststellen lassen. Üblich sind heutzutage Schnellspannbohrfutter, die mit nur einer Hand gelöst und festgestellt werden können. Das setzt voraus, dass der Akkuschrauber eine Motorbremse besitzt.

 Akkuschrauber Test: Akkuschrauber Gruppenfoto.
Alle Akkuschrauber aus der ersten Testrunde.

 

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v

Der beste 3,6-Volt-Akkuschrauber

Für weniger intensive Schraubarbeiten eignen sich kleine und günstige Akkuschrauber mit 3,6 Volt. Sie sind praktisch, wenn zum Beispiel mal ein Schrank eines bekannten schwedischen Möbelhauses aufgebaut werden soll – eben für Arbeiten, die sowohl dem Nutzer als auch dem Akkuschrauber nicht viel abverlangen. Dementsprechend sind 3,6-Volt-Schrauber meistens auch sehr preiswert zu haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Bosch Ixo 6. Generation

Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 6
Der Ixo ist Kult und wird stetig weiterentwickelt. Optisch hat er etwas an Charme verloren, doch die Technik und vor allem das reichhaltige Zubehör stimmen.

Der Bosch Ixo ist seit der ersten Generation einfach Kult. Das liegt jedoch nicht nur an seinem umfangreichen Zubehör, wie Winkelkopf, Korkenzieher oder Grillgebläse. Der kleine Schrauber bietet einfach erstklassige Qualität zu einem angenehmen Preis. Das aktuelle Gerät der 6. Generation bildet da keine keine Ausnahme. Der Ixo liegt gut in der Hand, bietet eine dreistufige Akku-Ladestandsanzeige, und wer mag, kann sich sogar eine Ladestation nachkaufen, mit der der kleine Schrauber stets griffbereit ist.

Bester Knickschrauber

Hitachi DB3DL2WCZ

Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2
Tolles Gerät, das selbst Handwerker interessieren könnte.

Der Hitachi Db3DL2WCZ ist für uns der beste Knickschrauber. Er hat einen wechselbaren Akku, was in diesem Segment nicht selbstverständlich ist. Im Lieferumfang sind sogar gleich zwei Akkus enthalten. Insgesamt ist der Schrauber sehr wertig und gut verarbeitet, der gummierte Griff sorgt für einen sicheren und angenehmen Halt. Damit man auch in schwierig zu erreichende Ecken kommt, lässt sich der Schrauber knicken, dann ist er für Linkshänder allerdings nicht mehr so leicht zu benutzen.

Gut & günstig

Einhell TE-SD 3,6 Li

Test besten Akkuschrauber: Einhell TE-SD 3,6 Li
Günstiger und mit ein paar Abstrichen, aber immer noch ausreichend.

Eine günstigere Alternative ist der Einhell TE-SD 3,6 Li. Die Kombination aus Pistolengriff und Stabschrauber ist sehr gut gelöst: Man kann den Griff einfach um 180 Grad drehen und das Gerät so zum Stabschrauber machen. Auch der Einhell-Akkuschrauber ist sehr gut verarbeitet. Statt nur eine Arbeitsleuchte vorne hat er sogar zwei Leuchten – damit ist eine bessere Ausleuchtung möglich. Einmalig in dieser Kategorie und wirklich sinnvoll ist die Ladeschale zum Aufladen des Akkus. So leistungsstark wie einige andere Akkuschrauber ist er zwar nicht, mit knapp 30 Euro aber günstig und für die meisten Tätigkeiten völlig ausreichend.

Vergleichstabelle

TestsiegerBosch Ixo 6. Generation
Bester KnickschrauberHitachi DB3DL2WCZ
Gut & günstigEinhell TE-SD 3,6 Li
Worx WX240
Hychika SD-4C
Bosch PushDrive
Makita DF001DW
Einhell TE-SD 3,6/1 Li
Skil F0152636AA
Bosch Ixo 5. Generation
Bosch PSR Select
Worx WX255
Black+Decker CS3652LC
Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 6
  • Praktischer Koffer
  • Perfekte Verarbeitung
  • Hochwertiges Werk­zeug
  • Umfangreiches Zubehör erhältlich
  • Besseres Netzteil würde die Ladezeit verkürzen
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2
  • Gute Verarbeitung
  • Hohes Drehmoment
  • Wechselakku
  • Schnelle Ladezeit
  • Sehr flexible Dreh­moment­begrenzung
  • Für Linkshänder schwierig zu nutzen
Test besten Akkuschrauber: Einhell TE-SD 3,6 Li
  • Ladezustands­anzeige
  • Ladestation mit Bithalter
  • Sehr gute Arbeits­leuchte
  • Drehmoment­verstellung unpräzise
  • Fest verbauter Akku
Akkuschrauber Test: Worx Wx240
  • Drehmoment­einstellung
  • Hohe Drehzahl
  • Gute Aufbewahrung
  • Sinnvolles Zubehör
  • Lange Ladezeit
  • Mäßig kraftvoll
Akkuschrauber Test: Hychika Sd 4c
  • Mit Koffer
  • Viel Zubehör
  • Hohes Drehmoment
  • Knickbar
  • Extra Taschenlampe
  • Keine Drehzahl­regulierung
  • Keine Drehmoment­einstellung
  • Lange Ladezeit
Akkuschrauber Test: Bosch Push Drive
  • Praktischer Koffer
  • Perfekte Verarbeitung
  • Hochwertiges Werk­zeug
  • Hohe Drehzahl
  • Besseres Netzteil würde Ladezeit weiter verkürzen
  • Keine Beleuchtung
Akkuschrauber Test: Makita Df001dw
  • Gute Verarbeitung
  • USB-Kabel am Ladegerät
  • Zuschaltbare LED
  • Keine Lade­zustands­anzeige
  • Kein Wechselakku
Test besten Akkuschrauber: Einhell TE-SD 3,6-1 Li
  • Günstig
  • Gute Leistung
  • Keine Akkuanzeige
  • Mäßige Drehzahl
Akkuschrauber Test: Skil 2636 Aa
  • Drehrichtungs­schalter gut angeordnet
  • Gutes Drehmoment
  • Lange Ladezeit
Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 5
  • Gute Haptik
  • Lange Ladezeiten
  • Fest verbauter Akku
  • Einfache Lade­zustands­anzeige
Akkuschrauber Test: Bosch Psr Select
  • Integrierte Bit­halterung
  • Revolver-Bitauswahl
  • Zu großer Koffer
  • Keine Drehzahl­regulierung
  • Keine Drehmoment­einstellung
  • Groß und schwer
Test besten Akkuschrauber: Worx WX 255
  • Einfacher Bitwechsel
  • Lange Ladezeit
  • Unhandlich groß
  • Unpraktische Verpackung
Akkuschrauber Test: Black+decker Cs3652lc
  • Winkelaufsatz im Liefer­umfang
  • Sehr lange Ladezeit
  • Keine Lade­zustands­anzeige
  • Geringe Drehzahl
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 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Der IXO kommt mit einer praktischen Box in der alles aufgeräumt untergebracht ist.

Testsieger: Bosch Ixo 6. Generation

Der Ixo der 6. Generation hat wie auch andere Akkuschrauber von Bosch ein neues Design bekommen, das ist zwar moderner, aber irgendwie auch langweilig. Waren die ersten Ixos noch richtig cool, überzeugt das neue Modell eher durch innere Werte – und vor allem durch reichhaltiges (optionales) Zubehör.

Testsieger
Bosch Ixo 6. Generation
Akkuschrauber Test: Bosch Ixo 6
Der Ixo ist Kult und wird stetig weiterentwickelt. Optisch hat er etwas an Charme verloren, doch die Technik und vor allem das reichhaltige Zubehör stimmen.

Der neue Ixo ist nicht mehr so knubbelig, wodurch er etwas besser und stabiler in der Hand liegt. Der Pistolengriff ist jetzt gerader, gibt mehr Halt und ermöglich eine bessere Kraftübertragung.

Die Umschaltung der Drehrichtung erfolgt nun über einen Schiebeschalter, der sich oben am Griff befindet und gut zu erreichen ist. Beim Bosch PSB 18 LI-2 Ergonomic wurde das ähnlich umgesetzt, uns gefällt die Variante sehr gut. Die Richtungsauswahl erfolgt nicht mehr nach links und rechts, sondern nach vorne und hinten – genau die Richtung, in die gearbeitet wird.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Gegenüber den älteren Modellen hat er deutlich an Charme verloren.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Drei LEDs zeigen den Zustand des Akkus an.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Unterhalb befinden sich die Buchse für das USB-Ladegerät.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Mit 1,0 A fällt das Ladegerät recht klein aus.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Der IXO besitzt aber auch Ladekontakte für eine Ladestation.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Die muss jedoch neu gekauft werden. Ältere passen leider nicht.

Beim Zubehör bleibt der Ixo ungeschlagen. Und damit sind nicht die 10 Bits gemeint, die dem Schrauber bereits beiliegen. Kultstatus hat der Ixo durch Aufsätze, wie Winkelkopf, Schneideaufsatz, Grillgebläse, Korkenzieher oder Gewürzmühle erreicht – und genau die können weiterhin verwendet werden.

Gefühlvolles Schrauben dank stufenloser Drehzahl­regulierung

Aber der Ixo 6 hat auch innere Werte. Mit 215 Umdrehungen in der Minute ist er zwar nicht der schnellste, es reicht aber für eine solide Schraubgeschwindigkeit. Sein Drehmoment von maximal 4,5 Newtonmetern bringt er gut rüber und schraubt damit kräftiger als so manches Gerät, bei dem dasselbe oder gar ein höheres Drehmoment angegeben wird. Damit auch kleinere Schrauben gefühlvoll eingedreht werden können, lässt sich die Drehzahl stufenlos regulieren. Eine Drehmomentbegrenzung gibt es jedoch nur durch einen zusätzlichen Aufsatz.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Als Zubehör liegt eine kleine Auswahl an Bits bei.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Zum Aufsetzen von Zubehör muss die Gummi-Kappe abgenommen werden, was nicht so einfach geht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Dafür passt sämtlichen Zubehör, welches auf für IXOs älterer Generationen angeboten wird.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Die Bits werden magnetisch gehalten und sitzen gut.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Die Schraube 5x120 wird langsam, aber sicher versenkt.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Ixo
Bei 6x80 kommt der IXO jedoch ans Limit und versenkt diese nur zu 70 %.

Den Bosch Ixo der 6. Generation halten wir für die beste Wahl für die meisten Anwender. Wenn Sie allerdings einen Knick-Akkuschrauber bevorzugen oder andere Prioritäten setzen, haben wir weitere interessante Alternativen für Sie.

Bosch Ixo (6. Generation) im Testspiegel

Bislang gibt es noch keine anderen seriösen Testberichte zum Bosch Ixo 6, auch die Stiftung Warentest hat das Modell noch nicht unter die Lupe genommen. Sobald sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Sollte Ihnen der Bosch Ixo nicht gefallen, bevorzugen Sie einen Stabschrauber oder reicht Ihnen ein günstiger Akkuschrauber für den gelegentlichen Gebrauch, haben wir die folgenden empfehlenswerten Alternativen für Sie.

Zum Knicken: Hitachi DB3DL2WCZ

Ausstattungstechnisch wartet der Hitachi DB3DL2WCZ mit so einigem auf. So hat er neben zwei Gängen eine Drehmomentbegrenzung mit 21 Abstufungen und eine Bohrstufe. Der klappbare Griff ist gummiert und liegt sehr gut in der Hand. Damit wird man nicht so schnell müde, auch wenn die Arbeitsbedingungen nicht ideal sind – beispielsweise in engen Ecken. Mit einem Knopf, der leicht versenkt auf der Oberseite des Knickgriffes sitzt, kann auf Wunsch eine LED zugeschaltet werden.

Bester Knickschrauber
Hitachi DB3DL2WCZ
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2
Tolles Gerät, das selbst Handwerker interessieren könnte.

Toll finden wir die Idee, dem Schrauber ein Tischladegerät zu spendieren. Es liefert einen Ladestrom von drei Ampere und sorgt dafür, dass die beiden mitgelieferten Akkus mit ihren 1,5 Amperestunden jeweils in einer halben Stunde geladen sind. Und weil die Akkus danach auf ordentlich langes Arbeiten ausgelegt sind, kann man in der Regel unterbrechungsfrei arbeiten.

Klein, aber oho: Der Hitachi-Schrauber schafft für seine Größe Beachtliches

Positiv überrascht wurden wir von der Einschraubleistung. Unser Testmodell schraubte problemlos Schrauben bis 5 x 80 Millimeter in Vollholz, die wuchtige 6×100-Millimeter-Schraube hat er zu 90 Prozent versenkt – für einen so kleinen Akkuschrauber ein beachtliches Ergebnis. Bei altgedienten Handwerkern würden Sie mit so einem Akkuschrauber auf jeden Fall eine hochgezogene Augenbraue ernten, was einem Ritterschlag gleichkommt.

Weiterhin fällt die feinfühlige Drehmomenteinstellung positiv auf. Auch bei kleinen Schrauben funktioniert das bündige Einschrauben hervorragend. Viele andere Akkuschrauber drehten kleine Schrauben dagegen zu tief ins Holz. Das ist unschön, da die Schraube eventuell kaputt gehen kann und außerdem das Material ein wenig Schaden nimmt.

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Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
Der kleine Hitachi DB3DL2 hat einiges drauf.
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
An der Vorderseite kann man das Drehmoment einstellen.
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
Mit dem Hitachi kann man sehr präzise abschließen und überdreht die Schraube nicht.
Akkuschrauber Test: Hitachi Db3dl2.
Mager: Außer dem Ladegerät und zwei Akkus ist kaum Zubehör dabei.

Die vielen Abstufungen der Drehmomentbegrenzung des Hitachi sorgen dafür, dass auch kleine Schraubengrößen stets bündig eingeschraubt werden können. Hier erkennt man einmal mehr den ursprünglich angedachten Einsatzzweck, denn es kommt vor allem Monteuren und Hausbauern zugute, die beispielsweise Steckdosen verlegen oder die Küche aufbauen wollen – Vorhaben, die normales Heimwerken eigentlich schon übersteigen.

In dem Bewusstsein, eine sehr gute Maschine zu liefern, verzichtet Hitachi leider auf weiteres Zubehör im Lieferumfang. Im Gegensatz zu einigen anderen Kandidaten, die ein umfangreiches Bitset mitliefern, gibt es bei Hitachi lediglich einen Standardbit, den man gleich dem Sohnemann zum Spielen überlassen kann. Auch die Gebrauchsanweisung ist eher übersichtlich gehalten, allerdings in sämtlichen uns bekannten Sprachen lesbar

Der Hitachi DB3DL2WCZ ist auf jeden Fall für alle haushaltsüblichen, aber auch anspruchsvollen Schraubarbeiten geeignet. Mit der schlanken und griffigen Bauart lässt er sich gut im Werkzeugkasten mitführen. Allerdings ist der Akkuschrauber mit rund 75 Euro recht teuer – für viele wohl zu teuer für die gelegentliche Anwendung im Haushalt.

Preis-Tipp: Einhell TE-SD 3,6 Li

Für Gelegenheitsschrauber ist der deutlich günstigere TE -SD 3,6 Li von Einhell nicht nur eine gute Alternative, sondern auch unser Preis-Leistungs-Sieger.

Gut & günstig
Einhell TE-SD 3,6 Li
Test besten Akkuschrauber: Einhell TE-SD 3,6 Li
Günstiger und mit ein paar Abstrichen, aber immer noch ausreichend.

Es handelt sich hierbei um einen handlichen Kompaktschrauber mit Pistolengriff, der dank seines drehbaren Griffs zu einem Stabschrauber umfunktioniert werden kann. Er bietet eine Drehmomentvorwahl, zwar nur in sieben Drehmomentstufen, für die meisten Arbeiten reicht das aber völlig aus.

Den Arbeitsbereich leuchten zwei helle LEDs aus, die am unteren Geräteteil jeweils rechts und links angeordnet sind. Vor allem bei Arbeiten in dunklen Ecken oder in schlecht ausgeleuchteten Räumen ist das eine echte Arbeitserleichterung.

Der Akku ist nicht wechselbar

Zum Laden setzt man den Akkuschrauber einfach in die Ladestation ein. Gut sichtbar oben auf der Maschine angeordnet ist eine Anzeige mit drei LEDs, die auf Knopfdruck den aktuellen Ladezustand anzeigen. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 1,5 Amperestunden und ist fest eingebaut, wechseln kann man den Akku also nicht. Dafür liefert Einhell 11 Standard-Bits mit, mit denen die meisten anfallenden Schraubarbeiten erledigt werden können.

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Akkuschrauber Test: Einhell TE-SD 3,6 li.
Der Einhell-Schrauber kann vom Kompaktschrauber mit Pistolengriff ...
Akkuschrauber Test: Einhell TE-SD 3,6 li.
... zum Stabschrauber werden.
Akkuschrauber Test: Einhell TE-SD 3,6 li.
Er kommt mit Ladegerät und 11 Standard-Bits.

Im Praxistest zeigte sich, dass die Drehmomentvorwahl recht gut funktioniert. Schrauben bis maximal 4,5 x 60 Millimeter hat der kleine Helfer gerade noch so geschafft. Die Einstellung des Drehmoments funktioniert gut bei kleinen Schrauben, wie 3 x 25 und 3,5 x 25 Millimeter. Bei der Schraube 3 x 40 Millimeter mussten wir auf Stufe 6 umschalten, die aber keinen nennenswerten Unterschied zur Maximalstufe aufweist.

Auch wenn man beim Akkuschrauber von Einhell ein paar Abstriche machen muss, ist die Maschine leistungsmäßig immer noch absolut ausreichend, was man längst nicht von allen Schraubern in der Preisklasse behaupten kann.

Außerdem getestet

Worx WX240

Der Worx WX240 bietet als Stabschrauber ein echt gutes Gesamtpaket. Er ist für den Wohnraum in einer praktischen Kunststoffbox untergebracht und in dieser stecken auch reichlich Bits, die den täglichen Bedarf abdecken sollten. Es ist zwar schwer nachzuvollziehen, warum ein extra PH2-Bit beiliegt, da diese Größe hauptsächlich bei Trockenbauschrauben Anwendung findet, aber okay, schaden kann es wohl nicht.

Auch die Ladevariante mittels USB-C-Anschluss ist sinnvoll gewählt, da heute fast jeder eine entsprechende Lademöglichkeit besitzt. Dennoch ist es schade, dass das benötigte Netzteil nicht beiliegt. Ebenso schade ist, dass ein Netzteil von nur 1.000 mA empfohlen wird. Aber selbst damit wird die Ladeleistung nicht voll ausgenutzt und es dauert bis zu fünf Stunden, ehe der Akku vollständig geladen ist.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 02
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 03
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 05
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 06
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 09
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 04
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx240 07

Mit einer angegebenen Drehzahl von 300 Umdrehungen pro Minute (290 min-1 gemessen) ist der Worx echt flott unterwegs und erreicht aus dem Schwung der Drehzahl auch etwas Power. Allerdings bietet er keinen guten Gripp und schnell dreht er sich in der Hand ehe die Drehmomentbegrenzung anschlägt. Achtet man aber darauf, funktionieren die drei Drehmomentstufen tatsächlich. Ob sie allerdings wirklich Sinn machen, ist fraglich. Drei Drehmomentstufen sind einfach zu grob und man reagiert selbst schneller, wenn man den Schrauber bei gewünschter Einschraubtiefe in der Hand durchdrehen lässt.

Bei der Leistung kann der Worx WX240 bedingt überzeugen. Klar holt er einiges an Kraft aus dem Schwung der Drehzahl und erreicht im harten Schraubfall damit vielleicht auch die angegebenen fünf Newtonmeter, beim Schrauben in Holz tourt er aber eben auch schnell ab und ist schwächer als andere Akkuschrauber mit einer geringeren Drehmomentangabe. Vielleicht ist die Übersetzung zu Gunsten der Drehzahl doch nicht so gut gewählt.

Insgesamt bleibt der Worx dennoch ein super Stabschrauber. Die Qualität stimmt absolut und Verpackung sowie Zubehör wurden perfekt gewählt. Mit einem besseren Gripp könnte vielleicht auch die Drehzahl besser in Kraft umgesetzt werden.

Hychika SD-4C

Der Hychika SD-4C ist dem Hanmatek sehr ähnlich, bietet dafür aber reichlich Zubehör. Neben einer integrierten Taschenlampe gibt es einige Bits, einen Bohrer mit Sechskantschaft und eine kleine Ratsche. Beim genaueren Hinsehen wird aber schnell klar, dass man von der Ratsche nicht zu viel erwarten sollte. Auch die Beigabe des Bohrers ist fraglich. Natürlich bekommt man auch mit 180 Umdrehungen einen Bohrer ins Holz, aber mit Bohren hat das wenig zu tun.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Hychika

Wirklich enttäuschend war allerdings die Schraubleistung beziehungsweise das maximale Drehmoment im Verhältnis zur Angabe des Herstellers. Angegeben werden sechs Newtonmeter, was für einen 3,6-Volt-Schrauber schon ordentlich wäre. Der Praxistest zeigte jedoch etwas anderes: Hier wurden nur vergleichbare Werte eines Akkuschraubers mit 4,5 Newtonmeter erreicht. Wie Hychika auf sechs Newtonmeter kommt, ist nicht nachvollziehbar.

Bosch PushDrive

Der PushDrive von Bosch weist mit einem maximalen Drehmoment von 5 Newtonmetern, einer Drehzahl von 360 Umdrehungen pro Minute und einer Ladezeit von 1,5 Stunden recht gute Werte auf. Dazu ist er sehr handlich, besitzt eine elektronische Drehmomentbegrenzung, bietet genügend Zubehör, und auch der dazugehörige Koffer gefällt uns sehr gut. Bis zu diesem Punkt hinterlässt er einen echt tollen Eindruck.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Pushdrive

Doch dann kommt der praktische Test – und die namensgebende PushDrive-Funktion ist nicht wirklich gut umgesetzt. Drückt man den Bit auf die Schraube, dreht der Schrauber entsprechend der Voreinstellung links oder rechts herum. Nimmt man den Druck weg, hält er an. Ganz so toll ist das dann aber doch nicht. Das beginnt bereits bei Starten, da es hier eine deutliche Verzögerung gibt. Beim Ansetzen der Schraube stört das nicht, wurde sie aber nicht korrekt versenkt, ist es durch die Verzögerung und der nicht regulierbaren sowie recht hohen Drehzahl kaum möglich, die Schraube noch etwas dosiert nachzudrehen. Der PushDrive dreht nach kurzer Pause voll auf und man kann nur reagieren, indem ihn los- und in der Hand drehen lässt. Wirklich praktisch ist das leider nicht.

Makita DF001DW

Der Stabschrauber DF001DW von Makita wird in einer Transportbox geliefert. Wie von Makita bekannt, ist die Verarbeitung des Akkuschraubers gut. Der Hersteller liefert zudem eine große Anzahl verschiedener Bits mit: Insgesamt umfasst die Sammlung 80 Bits sowie einen magnetischen Bithalter. Das finden wir auf jeden Fall super.

Der Stabschrauber selbst lässt sich bis 70 Grad knicken, so kann man auch an schwer zu erreichenden Stellen schrauben. Insgesamt ist der Schrauber sehr einfach aufgebaut: Es gibt einen Schalter für Rechts- und Linkslauf, sowie eine LED-Lampe, die mit einem externen Knopf zugeschaltet werden kann. Die Lampe ist nicht allzu stark, für die Arbeiten, für die dieser Stabschrauber vorgesehen ist, ist sie aber ausreichend.

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Akkuschrauber Test: Makita DF001DW.
Akkuschrauber Test: Makita DF001DW.
Akkuschrauber Test: Makita DF001DW.

Der Makita-Schrauber hat eine fest eingestellte Drehzahl von 220 Umdrehungen pro Minute. Das Ladegerät lädt mit 5 Volt und 1 Ampere und hat einen Mini-USB-Anschluss. Das hat den Vorteil, dass man auch ein Standard-USB-Kabel für das Ladegerät nutzen kann, wenn das originale Kabel verschwunden oder defekt ist. Der fest eingebaute Akku hat eine Kapazität von 1,5 Amperestunden.

Alles in allem macht der Makita DF001DW einen sehr soliden und vernünftigen Eindruck. Die Verarbeitung ist gewohnt ordentlich. Der Einhell ist aber noch um ein paar Euro günstiger und hat eine Drehmomentbegrenzung.

Einhell TE-SD 3,6/1 Li

Der Preis ist heiß, keine Frage. Allerdings ist der Preis auch deutlich spürbar und der Einhell TE-SD 3,6/1 Li hat für 28 Euro nicht wirklich viel zu bieten.

Eine Blechdose als Verpackung ist absolut okay, schließlich landen solch kleine 3,6-Volt-Schrauber selten in der Werkstatt und bleiben eher im Wohnraum im Schrank. Passend dazu gibt es auch gleich ein paar Bits, die zumindest den Standard-Bedarf abdecken. Qualitativ merkt man aber auch ihnen den günstigen Preis an.

Geladen wird der kleine Einhell mit dem beigelegten USB-Ladekabel, das allerdings etwas schwach auf der Brust ist. Mit etwas mehr Leistung ließe sich eventuell die Ladezeit von 3,5 Stunden noch etwas kürzen.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Einhell Tesd3,6li 02
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Bei der angegebenen Leistung von 4,5 Newtonmeter übertreibt der Hersteller vielleicht etwas und die Testschraube mit den Abmessungen 6 x 80 Millimeter wird gerade mal 30 Millimeter versenkt. Das kann der Bosch Ixo mit gleicher Leistungsangabe einfach besser. Der Ixo kostet allerdings auch deutlich mehr und betrachtet man das Preis-Leistungs-Verhältnis, macht man mit dem Einhell TE-SD 3,6/1 Li nicht wirklich einen Fehler. Er ist nicht der Stärkste und in vielen Details ist der sehr günstige Preis spürbar, aber dafür ist er eben günstig und macht seinen Job.

Skil F0152636AA

Der Skil F0152636AA kommt sehr bescheiden in einem Pappkarton daher. Er ist dem Ixo optisch sehr ähnlich, wobei er noch ein wenig kleiner wirkt. Die Verarbeitung ist ebenfalls gut.

Seitlich rechts und links sind zwei Schiebeschalter angebracht, die sich nach oben oder unten bewegen lassen. So lässt sich die Drehrichtung verändern. Betätigt man den Schalter in der Mittelstellung, ist zwar die eingebaute Arbeitsleuchte an, der Motor bleibt aber aus. Die LED leuchtet den Arbeitsbereich ausreichend aus, hat aber keine Nachleuchtfunktion.

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Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.
Akkuschrauber Test: Skil 2636AA.

Oben auf dem Akkuschrauber befindet sich eine Anzeige, die Auskunft darüber gibt, ob der Akku aufgeladen werden muss. Der ist fest verbaut und wird über ein Ladegerät mit Mini-USB-Anschluss aufgeladen. Dieses schafft 5 Volt mit 500 Milliampere am Ausgang. Im Lieferumfang sind außerdem ein magnetischer Bithalter sowie ein Kreuzschlitz-Bit und ein Schlitz-Bit enthalten.

Bosch Ixo 5. Generation

Der Bosch Ixo, hier in der fünften Generation, wird in einer hübsch designten Plastikschachtel geliefert. Im Lieferumfang enthalten sind zehn Standard-Bits sowie das Ladegerät und der Schrauber selbst.

Das Ladegerät hat eine Ausgangsspannung von 5 Volt und lädt mit 500 Milliampere. Das Kabel ist fest verbaut und nutzt als Ladestecker einen Micro-USB-Anschluss.

Der Schrauber selbst ist gut verarbeitet und hat eine interessante Schalterergonomie. Es gibt einen Umschalter, um von Rechts- auf Linkslauf zu schalten. In der Mittelstellung wird der Schalter außer Betrieb genommen. Die Drehzahl ist mit 215 Umdrehungen pro Minute fest vorgegeben. Beim Betätigen des Schalters leuchtet die eingebaute Arbeitsleuchte bereits bei leichtem Druck auf, sodass man den Arbeitsbereich schon ausleuchten kann, bevor man die Schraube eindreht. Ein Nachleuchten ist diesen Fall nicht vorgesehen.

Anders als bei den Stabschraubern, lässt sich der Griff hier nicht gerade umlegen. Auch eine Drehmomentbegrenzung gibt es hier nicht. Mit dem Einhell bekommt man mehr und zahlt weniger.

Bosch PSR Select

Der Bosch PSR Select ist Geschmackssache. Er schlägt sich sich mit seinen Funktionen ganz gut und landet mit einem Drehmoment von 4 Newtonmeter sowie 210 Umdrehungen pro Minute im Mittelfeld der getesteten Akkuschrauber. Bemängeln könnte man die fehlende Drehzahlregulierung oder die sehr lange Ladezeit von vier Stunden.

Gegen einen »kleinen 3,6er« spricht allerdings die Revolverfunktion, mit der man stets einige Bits griffbereit hat, die garantiert nicht verloren gehen. Diese benötigt natürlich ihren Platz und bringt auch Gewicht mit. So ist der PSR Select beispielsweise 200 Gramm schwerer (bei 537 Gramm Gesamtgewicht) als der Ixo, bringt aber dennoch nur identische Werte bei der Schraubleistung oder Drehzahl mit. Auf eine dreistufige Akku-Anzeige und die Drehzahlregulierung muss man sogar verzichten und dafür etwas etwas mehr bezahlen.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber,6v Bosch Psrselect

Hier muss der Nutzer für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Wer die Revolverfunktion mag, macht mit dem PSR Select nichts falsch – sie funktioniert echt super. Man muss sich aber damit abfinden, dass der Schrauber dafür an Handlichkeit und Funktion einbüßt.

Worx WX255

Der Worx WX255 ist ein auf und ab der Gefühle. Die Bittrommel kann schon echt praktisch sein und die automatische Schraubenhalterung ist absolut genial. Aber macht das alles wirklich Sinn an einem kleinen 3,6-Volt-Schrauber? Geht es hierbei nicht darum, dass er klein und handlich ist? Der WX255 ist es dadurch nicht mehr und schon recht unhandlich.

Unhandlich ist leider auch die Unterbringung, denn die ist eher für den Verkauf als für die praktische Lagerung gedacht. Einmal ausgepackt ist es ein Krampf den WX255 darin wieder zu verstauen. Sie kann also entsorgt werden.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx255 01
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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 3,6v Worx Wx255 11

Der integrierte Revolver bietet Platz für bis zu fünf Bits und ist auswechselbar. Ein zweiter, den man alternativ bestücken könnte, liegt allerdings nicht bei.

Leistungstechnisch ist der Worx WX255 etwas schwach auf auf der Brust. Die 230 Umdrehungen pro Minute klingen zwar ganz gut, werden im Test aber nicht erreicht. Das Messgerät zeigt gerade mal 195 Umdrehungen an. Die angegebenen 3 Newtonmeter sind dagegen nachvollziehbar und die Testschraube 4,5×45 Millimeter wird gerade so bis zum Kopf versenkt.

Letztendlich ist der WX255 mit seiner Bittrommel und der Schraubenhalterung schon cool, aber eben eher etwas fürs Auge. So richtig praktisch ist das alles an einem kleinen Akkuschrauber eher nicht.

Black+Decker CS3652LC

Der Black+Decker CS3652LC wird ebenfalls in einem Pappkarton geliefert. Im Lieferumfang enthalten ist der Akkuschrauber mit integriertem 1,5-Ah-Akku, ein Winkelaufsatz sowie ein Netzstecker mit einer zweipoligen Ladebuchse.

Der Black+Decker-Schrauber wirkt leider nicht sehr gut verarbeitet. Alle Griffflächen sind gummiert, allerdings ist der Umschalter zwischen den Drehrichtungen sehr hakelig und schwierig zu betätigen. Um den Winkelaufsatz anzubringen, muss eine Gummimanschette abgezogen werden – und das geht recht schwer. Weiterhin ist das Aufstecken des mitgelieferten Winkelaufsatzes eher hakelig und kompliziert. Hat man den Aufsatz dann aber montiert, lässt er sich recht leicht in eine Richtung verstellen.

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Akkuschrauber Test: Black&Decker Cs3652lc.
Akkuschrauber Test: Black&Decker Cs3652lc.
Akkuschrauber Test: Black&Decker Cs3652lc.

Oben auf dem Gehäuse ist eine Nut vorgesehen, in die ein Bit eingelegt werden kann. Ein eingelassener Magnet verhindert, dass der Bit herunterfällt. Auch eine Arbeitsleuchte wurde dem CS3652LC spendiert, die sogar sehr hell ist.

Das Ladegerät hat eine Ausgangsspannung von 9 Volt und lädt mit einem Ladestrom von 0,1 Ampere, was sehr wenig ist. Eine vollständige Ladung dauert etwa 15 Stunden – das ist eindeutig viel zu lange.

 Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv

Der beste 12-Volt-Akkuschrauber

Wie bereits erläutert sind die meisten Akkuschrauber, die mit »12 Volt« vermarktet werden, eigentlich 10,8-Volt-Geräte. Im Gegensatz zu den 3,6-Volt-Schraubern handelt es sich bei 12-Volt-Geräten um klassische Akkubohrschrauber, weil sie eine ausreichend hohe Drehzahl zum Bohren haben und mit Schnellspannbohrfutter ausgestattet sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Metabo PowerMaxx BS

Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxxbs
Schrauben und Bohren ist kein Problem für ihn – da wurden wir überrascht.

Auf den ersten Blick recht unscheinbar präsentierte sich der Metabo Powermaxx BS, doch im Praxistest wurden wir positiv überrascht: Sogar Schrauben, die schon fast größer als der kleine Akkubohrschrauber waren, konnte er problemlos eindrehen. Auch beim Bohren machte er eine gute Figur. Auch sonst hatten wir nichts am Powermaxx auszusetzen, das gilt auch für seinen guten Preis.

Auch gut

Bosch Professional GSR 12V-15

Akkuschrauber Test: Bosch Gsr 12v15
Fast so gut wie der Testsieger, aber leider etwas teurer.

Ein ebenfalls sehr guter und dem Testsieger fast ebenbürtiger Akkuschrauber ist der Bosch GSR 12V-15. Er stammt aus der blauen Profi-Serie des Herstellers und geht beim Schrauben und Bohren entsprechend professionell ans Werk. Auch beim Bosch können wir wenig kritisieren, doch der Metabo hat seine Sache insgesamt doch ein Stückchen besser gemacht.

Gut & günstig

Trotec PSCS 11-12V

Test  besten Akkuschrauber: Trotec PSCS 11-12V
Der Trotec gehört zu den günstigen, aber nicht billigen Schraubern. Viel Kraft sollte man nicht erwarten, große Schwächen zeigt er aber auch nicht.

Deutlich günstiger, aber dennoch mit recht guten Ergebnissen schneidet der Trotec PSCS11-12V im Test ab. Man muss zwar auf einiges an Drehmoment verzichten, aber nicht auf eine gefühlvolle Drehzahlregulierung oder eine gut abgestufte Drehmomentvorwahl. Mit fast 1.500 Umdrehungen pro Minute (gemessen) drehte er sogar deutlich schneller, als der Hersteller verspricht. Auch wurden die Testschrauben weiter eingedreht als bei Konkurrenten, die laut Herstellerangaben über ein höheres Drehmoment verfügen sollten.

Vergleichstabelle

TestsiegerMetabo PowerMaxx BS
Auch gutBosch Professional GSR 12V-15
Gut & günstigTrotec PSCS 11-12V
Bosch EasyDrill 1200
Einhell TE-CD 12/1
Makita DF331
Dewalt DCD710D2
Einhell TH-CD 12-2 Li
Hychika CD190
Bosch EasyDrill 12-2
Ryobi R12DD-L13S
Hyundai CD1201LI
Kunzer 7ABS38
AEG BS12C2 Li-202C
Black+Decker BDCDD12
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxxbs
  • Sehr ausgewogener Schrauber
  • Abnehmbares Bohr­futter
  • Schnelle Ladezeit
  • Hohes Drehmoment
  • Exakte Drehmoment­einstellung
Akkuschrauber Test: Bosch Gsr 12v15
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Hohes Drehmo­ment
  • Gute Gewichts­verlagerung
  • Viel Zubehör
  • Gute Haptik
  • Drehrichtungs­schalter lässt sich zu leicht betätigen (versehentliches Umschalten)
Test  besten Akkuschrauber: Trotec PSCS 11-12V
  • Mit Koffer
  • Farbige LEDs zur Akkuanzeige
  • Kurze Ladezeit
  • Sehr günstig
  • Nicht sehr kraftvoll
  • Teilweise mäßig verarbeitet
Akkuschrauber Test: Bosch Easydrill 1200
  • Viel Zubehör
  • Gute Verarbeitungs­qualität
  • Gute Drehmoment­einstellung
  • Gute Leistung
  • Keine Akkuanzeige
  • Weniger Drehzahl als angegeben
Test  besten Akkuschrauber: Einhell TE-CD 12/1
  • Schnell und kräftig
  • Akku-Anzeige am Akku
  • Steht auf dem Akku
  • Kein Koffer
Akkuschrauber Test: Makita Df331dy1j
  • Sehr kurze Lade­zeit
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr hohe Drehzahl
  • Keine Ladezustands­anzeige
Akkuschrauber Test: Dewalt Dcd710d2
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Genaue Drehmoment­verstellung
  • Schnelle Ladezeit
  • Sehr hohe Drehzahl
  • Keine Ladezustands­anzeige
Akkuschrauber Test: Einhell Th Cd 12 2 Li
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Preis
  • Bohrtest nicht bestanden
  • Lange Ladezeit
  • Keine Arbeitsleuchte
Akkuschrauber Test: Hychika Cd190
  • Viel Zubehör
  • Hohe Drehzahl
  • Sehr gute Dreh­moment­einstellung
  • Geringe Leistung
  • Mäßige Qualität
  • Zubehör teilweise unbrauchbar
Akkuschrauber Test: Bosch Easydrill 12 2
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Bohrleistung
  • Hohe Akkukapazität
  • Gute Ladezeit
  • Geringe Drehzahl
  • Im Verhältnis zum Bosch-Profi recht teuer
Akkuschrauber Test: Ryobi R12dd L13s
  • Kompakte Bauform
  • Gute Verarbeitung
  • Geringe Akkukapazität
  • Wenig 12V-Geräte im Angebot
  • Bohrfutter hält nicht gut fest
Test besten Akkuschrauber: Hyundai CD1201LI
  • Gute Qualität
  • Gute Ladezeit
  • Drehmoment­einstellung nicht fein genug
  • Mäßige Drehzahl
  • Bohrt 30 mm in Holz sehr langsam
Test besten Akkuschrauber: Kunzer 7ABS38
  • Sehr gute Drehmoment­einstellung
  • Gute Ladezeit
  • Nicht sehr hochwertig
  • Mäßige Leistung
  • Schlecht funktionierende Akkuanzeige
  • Bohrt 30 mm in Holz sehr langsam
Akkuschrauber Test: Aeg Bs12c2 Li 202c
  • Intelligentes Zubehör
  • Gute Verarbeitung
  • Kompakte Bauform
  • Hohe Drehzahl
  • Hoher Preis
Akkuschrauber Test: Black+decker Bdcdd12
  • Schlechtester Akkuschrauber im Test
  • Lange Ladezeit
  • Geringes Dreh­moment
  • Nur ein Gang
  • Bohrtest nicht bestanden
  • Zweihand­bohrfutter
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Testsieger: Metabo PowerMaxx BS

Der beste 12-Volt-Akkubohrschrauber ist der Metabo PowerMaxx BS. Dabei handelt es sich um einen sehr kleinen und handlichen Akkubohrschrauber, der an den Griffstellen gummiert ist. Man könnte meinen, er sei fast etwas zu klein für die Klasse der 12-Volt-Geräte, und glauben, der Schrauber sei nicht wirklich konkurrenzfähig. Das wirkt aber nur auf den ersten Blick so.

Testsieger
Metabo PowerMaxx BS
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxxbs
Schrauben und Bohren ist kein Problem für ihn – da wurden wir überrascht.

Ausstattung und Handhabung

Seitlich ist eine Ladestandsanzeige mit drei LEDs angebracht, das mitgelieferte Ladegerät lädt den 2-Ah-Akku mit einem Ladestrom von 2,3 Ampere und braucht dafür nur etwa 50 Minuten. Vorne ist die LED, die den Arbeitsbereich sehr gut ausleuchtet. Oben befindet sich der Wahlschalter für die jeweiligen Gänge. Im ersten Gang schafft die Maschine 360 Umdrehungen pro Minute, im zweiten beachtliche 1400 Umdrehungen pro Minute.

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Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Der Metabo PowerMaxx BS ist klein und handlich.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Das Bohrfutter kann problemlos abgeschraubt werden.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Die Akkuanzeige gibt an, wann wieder nachgeladen werden muss.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Der kleine Helfer kam mit all den Schrauben und Bohrern gut zurecht.
Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Oben am Gerät ist der Schalter zum Wechseln der Gänge angebracht.

Das Bohrfutter kann Bohrer bis 10 Millimeter aufnehmen. Es wirkt sehr klein und kann abgeschraubt werden. Tut man das, kommt erfreulicherweise eine Hex-Aufnahme zum Vorschein. Das hat den großen Vorteil, dass die ohnehin schon kleine Maschine noch kompakter wird und man auch an sehr enge Stellen herankommt. Die Bits werden in der Hex-Aufnahme mit einem kleinen Magneten festgehalten. Um das Außengewinde der Hex-Aufnahme zu schützen, sollte man die mitgelieferte Kunststoffmutter aufschrauben.

Bohren

Beim Bohren mit dem 10-Millimeter-Stahlbohrer und dem Forstnerbohrer hielt das Bohrfutter die Bohrer erstaunlich sicher fest. Nur als ich die großen Schraubendurchmesser herausschrauben wollte, schraubte sich das Bohrfutter ab. Bei anspruchsvolleren Schraubarbeiten sollte der Bit daher nicht im Bohrfutter sitzen, sondern in der Hex-Aufnahme.

Die Drehmomentvorwahl des PowerMaxx weist 20 Drehmomentstufen plus eine Bohrstufe auf. Der Drehring lässt sich exakt verstellen, ist aber etwas stramm.

Im Praxistest überzeugte der kleine Kerl auf ganzer Linie. Die Drehmomentbegrenzung funktionierte auch bei 3-Millimeter-Schrauben sehr gut und ermöglichte das bündige Einschrauben. Die Abstufungen waren exakt, so sind auch bündige Serienverschraubungen problemlos möglich.

Der PowerMaxx überraschte auf ganzer Linie

Seine Kraft reichte sogar aus, um sowohl die 6×80-, die 8×100-, als auch die 6×200-Millimeter-Schraube problemlos einzuschrauben – wir waren begeistert. Selbst eine 10×180-Millimeter-Schraube versenkte er bis 70 Prozent der Einschraubtiefe, bevor er abschaltete. Das hätten wir dem kleinen Kerl anfangs überhaupt nicht zugetraut.

Das Bohren mit dem 10-Millimeter-Bohrer in Stahl bereitete ihm ebenfalls keinerlei Schwierigkeiten. Sogar als wir mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer ans Werk gingen, bohrte er recht gut. Nur wenn der Druck auf den Forstnerbohrer zu groß wurde, schaltete der Akkuschrauber ab.

 Akkuschrauber Test: Metabo Powermaxx Bs.
Er überraschte uns mit sehr guten Ergebnissen beim Bohren und Schrauben.

Auch wenn das Angebot von weiteren 12-Volt-Geräten bei Metabo nicht ganz so groß ist, ist der Metabo PowerMaxx BS unser Testsieger. Das liegt nicht zuletzt an dem für diese Qualität relativ günstigen Preis und dem abnehmbaren Bohrfutter.

Metabo PowerMaxx BS im Testspiegel

Auch zum Metabo PowerMaxx BS gibt es leider keine aussagekräftigen, aktuellen Testberichte, weder von Stiftung Warentest noch von anderen seriösen Testmagazinen. Wenn wir neue Informationen haben, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Als echte Alternativen haben wir auch hier wieder zwei Geräte für Sie, wobei Metabo schon ganz gut vorgelegt hat. Wenn Sie sich nicht auf das Akku-System von Metabo festlegen wollen, ist Bosch eine gute Alternative. Wenn Sie nicht so viel ausgeben wollen, empfehlen wir einen Akkuschrauber von Trotec.

Der Herausforderer: Bosch Professional GSR 12V-15

Der Bosch Professional GSR 12V-15 wird in einer Softshell-Tasche geliefert, in der der Akkuschrauber und die Zubehörteile übersichtlich angeordnet sind. Im Lieferumfang enthalten ist ein Tischladegerät und ein zweiter Systemakku. Außerdem legt Bosch je eine Box mit Holzbohrern, Metallbohrern und Bits sowie einen Magnethalter bei.

Auch gut
Bosch Professional GSR 12V-15
Akkuschrauber Test: Bosch Gsr 12v15
Fast so gut wie der Testsieger, aber leider etwas teurer.

Der Griff des Gerätes ist gummiert, der Akkuschrauber liegt deshalb sehr gut in der Hand. Oben am Schrauber ist der Umschalter für den ersten und zweiten Gang angebracht. Die Drehmomentverstellung erfolgt über einen Drehring mit 20 Abstufungen plus einer Bohrstufe. Ein Arbeitslicht ist vorhanden und ausreichend hell, es hat aber keine Nachleuchtfunktion. An der linken Seite ist eine Ladestandsanzeige angebracht. Das Bohrfutter kann Bohrer bis 10 Millimeter aufnehmen.

Gute Ausstattung und hochwertige Verarbeitung

In Hinblick auf die Verarbeitung macht der Akkuschrauber einen sehr wertigen Eindruck. Allerdings weist auch sie die gleiche »Kinderkrankheit« auf, die auch schon der kleinere Bruder GSR Mx2 Drive hatte: Die seitlich angebrachten Schalter für die Drehrichtung lassen sich zu leicht drücken und es kommt häufig vor, dass man den Schalter aus Versehen betätigt. Das ist natürlich kein Weltuntergang, wenn das aber ein paar Mal passiert, nervt es dennoch.

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Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Am Bosch GSR-12-15 aus der blauen Bosch-Reihe haben wir fast nichts auszusetzen.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Oben kann man zwischen den beiden Gängen wechseln.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Mit all unseren Schrauben und Bohrern kam er gut zurecht.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Egal welchen Bohrer wir benutzten ...
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
... der Bosch schaffte seine Aufgabe.
Akkuschrauber Test: Bosch GSR-12V-15.
Auch reichlich Zubehör wird mitgeliefert.

Im Praxistest hat der Akkubohrschrauber seinem professionellen Anspruch absolut Genüge getan. Ohne Schwierigkeiten hat er die 6×200-Millimeter-Schraube im ersten Gang eingedreht. In nicht vorgebohrtes Metall mit einem 10-Millimeter-Bohrer zu bohren, war auch kein Problem. Beim Bohren mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer in Weichholz ist der Bohrer ab und zu mal im Bohrfutter durchgerutscht. Das Bohren an sich hat die Maschine allerdings nicht an ihre Leistungsgrenze gebracht.

Das der Bosch GSR 12-15 aus der blauen Profi-Serie stammt, erkennt man unter anderem am relativ hohen Preis, der allerdings auf dem Niveau unseres Testsiegers von Metabo liegt. Immerhin ist viel Zubehör dabei. Der Unterschied zum deutlich günstigeren grünen Testkandidaten aus Boschs Heimwerkerserie ist recht gering, auch wenn der blaue GRS-12-15 bessere Ergebnisse erzielte und mehr Zubehör bietet.

Der Abstand zum Testsieger ist klein

Der Abstand zum Testsieger ist sehr klein. Vor der Kaufentscheidung sollte man auf jeden Fall berücksichtigen, ob man weitere 12-Volt-Maschinen kaufen möchte. Dann ist der Bosch Professional GSR 12-15 nämlich leicht im Vorteil, denn Bosch bietet eine große Anzahl an hochwertigen Maschinen an, die man zu günstigen Preisen ohne Systemakku kaufen kann.

Preis-Tipp: Trotec PSCS11-12V

Der Trotec PSCS11-12V überrascht – allerdings erst auf dem zweiten Blick. Der erste Eindruck zeigt das, was man von einem günstigen Akkuschrauber eben erwartet: Die Verarbeitung ist mäßig, es gibt scharfe Kanten und die gut gummierten Griffflächen riechen schon deutlich nach neuen Schuhen. Ansonsten gibt es äußerlich kaum etwas zu bemängeln. Die Drehmomenteinstellung lässt sich leicht drehen und rastet sehr sauber ein. Die Gangumschaltung und der Drehrichtungswechsel benötigt dagegen schon etwas mehr Kraft. Dafür ist das Futter sehr griffig, und auch die farbige Akku-Anzeige gefällt uns gut.

Gut & günstig
Trotec PSCS 11-12V
Test  besten Akkuschrauber: Trotec PSCS 11-12V
Der Trotec gehört zu den günstigen, aber nicht billigen Schraubern. Viel Kraft sollte man nicht erwarten, große Schwächen zeigt er aber auch nicht.

Die große Überraschung kommt im praktischen Test. Bei der Drehzahlprüfung im ersten Gang war noch alles normal und das Messergebnis entsprach in etwa den Herstellerangaben. Beim zweiten Gang mussten wir dann doch zweimal hinsehen: 160 Umdrehungen mehr, als der Hersteller verspricht, sind schon beachtlich.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Der Trotec kommt mit einem einfachen, aber praktischen Koffer.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Die Verarbeitung ist eher als günstig zu bezeichnen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Die Drehmomentvorwahl ist leicht verstellbar und rastet sauber ein.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Die Gangumschaltung ist dafür etwas schwergängig.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Drei farbige LEDs geben Auskunft über den Zustand des Akkus.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Das Ladegerät beschränkt sich auf zwei LEDs - laden/voll.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Dafür lässt es sich auch an der Wand befestigen.

Aber auch beim Schraubentest konnte der Trotec PSCS11-12V beeindrucken. Mit angegebenen 22 Newtonmeter wurde die große 10×160-Millimeter-Schraube 50 Millimeter eingedreht. Das ist sicher nicht überraschend viel, aber der Detlev schaffte mit 28 Newtonmetern lediglich 10 Millimeter und der Einhell mit 30 Newtonmetern auch nur 35 Millimeter. Unter diesem Gesichtspunkt sind die 50 Millimeter dann doch beachtlich.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
390 min-1 entsprechen etwa der Herstellerangabe.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
1300 min-1 verspricht der Hersteller, erreicht werden 1460 min-1.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Auch das Drehmoment ist offenbar größer als vom Hersteller versprochen.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
10 Millimeter in Holz beeindrucken ihn nicht.
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Trotec Pscs12v
Und auch 30 Millimeter sind kein Problem.

Etwas schade ist, dass der Trotec nicht sehr feinfühlig ist ist und unsere 3×15-Millimeter-Schraube auch in der kleinsten Drehmomentvorwahl gnadenlos versenkte. Besser arbeiten die höheren Drehmomentstufen, und einmal eingestellt, werden alle Schrauben fast identisch tief eingeschraubt.

Der Trotec PSCS11-12V ist sicher kein Profi-Schrauber, aber für recht wenig Geld bekommt man eine ordentliche Leistung und recht hohe Drehzahl. Abstriche muss man lediglich bei der Verarbeitungsqualität machen.

Außerdem getestet

Bosch EasyDrill 1200

Bosch bietet für den typischen Heimwerker ideales Werkzeug in wirklich guter Qualität. Diese lässt auch beim Bosch EasyDrill 1200 nichts zu wünschen übrig.

Gleiches gilt für die Ausstattung beziehungsweise für das Zubehör. Dem Testpaket liegen je eine Packung Holz- und Steinbohrer sowie eine Bitbox bei. Auch die Aufbewahrung in Form einer stabilen Tragetasche gefällt – zumindest dann, wenn der EasyDrill im Wohnraum gelagert werden soll. Man muss beim Kauf jedoch etwas aufpassen: Die Ausstattung ist nicht der Standard und damit auch preisabhängig.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauber 12v Bosch Easydrill120 02
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Im praktischen Test gefällt der Bosch EasyDrill 1200 ganz gut. Die Drehmomenteinstellung arbeitet gut und alle Bedienelemente lassen sich leicht bewegen, rasten aber sehr sauber ein. Nicht so gut gefällt uns, dass es keine Akkuanzeige gibt und auch die Ladezeit mit etwa zwei Stunden zu lang ist – ein klarer Nachteil.

Im Leistungstest schlägt sich der EasyDrill 1200 richtig gut, bohrt zuverlässig ein 30-Millimeter-Loch in Holz und versenkt die Testschraube (10×160 Millimeter) immerhin 64 Millimeter. Die Drehzahl dürfte allerdings gern etwas höher sein und liegt mit gemessenen 1.320 Umdrehungen pro Minute doch deutlich unter der Herstellerangabe von Umdrehungen pro Minute.

Einhell TE-CD 12/1

Etwas teurer ist der Einhell TE-CD 12/1, der allerdings auch mit besseren Kenndaten auftrumpfen kann. So ganz stimmig sind sie mit unseren geprüften Werten jedoch nicht: Statt der angegebenen Drehzahl von 1.400 Umdrehungen pro Minute werden nur 1.320 erreicht, und auch am angegebenen Drehmoment von 30 Newtonmetern zweifeln wir ein wenig. Schrauber mit einer identischen oder gar geringeren Angabe zeigen beim Eindrehen der großen Testschraube einfach mehr Druck.

In puncto Bedienung oder Verarbeitungsqualität muss sich Einhell dagegen nicht verstecken. Er fühlt sich gut an und alle Bedienelemente lassen sich gut erreichen. Positiv fällt die dreifarbige Akkuanzeige auf, die im Systemakku integriert und somit auch ohne Schrauber genutzt werden kann.

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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
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Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121
Akkuschrauber Test: Test Akkuschrauberv Einhell Tecd121

Makita DF331

Der Makita DF331DY1J wird in einer herstellertypischen Systembox geliefert. Der Akkuschrauber liegt sehr gut in der Hand. Der Griff ist relativ schmal und vollgummiert. Im ersten Gang leistet die Maschine 450 Umdrehungen pro Minute, im zweiten Gang 1.700.

Die 200er-Schraube hat der kleine Makita-Schrauber im ersten Gang gerade so ins Holz gekriegt. Bei der 10×180-Millimeter-Schraube musste er dann nach der Hälfte aufgeben.

Das Bohren mit dem 35-Millimeter-Forstnerbohrer ging im zweiten Gang nicht so gut. Im ersten Gang hatte er aber genügend Leistungsreserven. Auch hier war zu beobachten, dass der Forstnerbohrer durch das Bohrfutter rutscht. Beim Bohren mit dem 10 Millimeter-Bohrer in Stahl hatte er zum Ende hin leider auch Schwierigkeiten.

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Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.
Akkuschrauber Test: Makita DF331DSMJ.

Sehr auffällig war, dass der Akkuschrauber unter Volllast sehr heiß wird. Wenn man ihn mit der zweiten Hand oben am Gehäuseende anfasst, merkt man die Hitze unangenehm stark.

Im Vergleich zu den anderen Akkuschraubern kann er sich nicht ganz durchsetzen, weil die Ladestandsanzeige fehlt, er im Test nicht ganz so stark war und sich Makita die gute Verarbeitung teuer bezahlen lässt.

Dewalt DCD710D2

Der Dewalt DCD710D2 wird in einem Transportkoffer geliefert, der aufgeräumt wirkt. Angenehm fiel auf, dass die Unterlagen zu dem Akkuschrauber sicher im Deckel der Box verstaut werden können.

Zum Lieferumfang gehören zwei Akkus und ein Tischladegerät. Der Griff des Akkuschraubers ist sehr schlank und vollgummiert, deshalb liegt er auch sehr gut in der Hand und ist hervorragend ausbalanciert. Die ganze Verarbeitung ist sehr wertig.

Im ersten Gang leistet der Akkuschrauber 400 Umdrehungen pro Minute, im zweiten Gang 1.500. Die Drehmomentvorwahl erfolgt sehr leicht über den Drehring in 15 Drehmomentstufen plus einer Bohrstufe. Die LED leuchtet den Arbeitsbereich sehr gut aus. Leider fehlt eine Ladestandsanzeige des Akkus.

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Akkuschrauber Test: Dewalt DCD710D2 QW.
Akkuschrauber Test: Dewalt DCD710D2 QW.
Akkuschrauber Test: Dewalt DCD710D2 QW.
Akkuschraber Test: Dewalt DCD791D2 QW.

Im Praxistest überzeugte der Dewalt-Akkuschrauber vor allem mit seiner sehr feinfühligen Drehmomenteinstellungen. Auch kleine 3-Millimeter-Schrauben lassen sich bündig in Serie einschrauben. Die 200×6 Millimeter dicke Schraube konnte er im ersten Gang ohne Schwierigkeiten bündig einschrauben. Bei der 10×180-Millimeter-Schraube hat aber auch der Akkubohrschrauber von Dewalt bei der Hälfte aufgegeben. Bohren mit dem Forstnerbohrer ging ganz gut, allerdings fehlten auch hier noch ein wenig die Leistungsreserven für das Bohren im zweiten Gang. Beim Bohren mit dem 10-Millimeter-Bohrer in Stahl hat der Akkubohrschrauber seinen Job hervorragend erledigt.

Der Name Dewalt eilt seinem Ruf voraus und bestätigt ihn in unserem Test. Es ist ein wirklich guter Akkubohrschrauber, lediglich die fehlende Ladestandsanzeige und der etwas höhere Preis lassen ihn nicht in die Empfehlungen rutschen.

Einhell TH-CD 12-2 Li