Beamer Test: Beamer Benq W2700 Foto: Lukmanazis / Shutterstock
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Letztes Update: 11.6.2021

Die besten Beamer

Wir haben 34 Beamer getestet. Einen einzigen besten Beamer gibt es allerdings nicht, denn bei Videoprojektoren kommt es sehr auf den Anwendungsfall an. Der beste Beamer fürs Heimkino ist für uns der Epson EH-TW7400 aus dem LCD-Lager, oder der BenQ W5700 für alle, die DLP bevorzugen. Im Wohnzimmer liefern der BenQ TK850i mit DLP-Technik und der Epson EH-TW7100 als LCD-Beamer die besten Ergebnisse, beide sogar in 4K und mit HDR. Bei Präsentationen in hellen Räumen, aber auch fürs Public Viewing eignet sich der BenQ TH535 am besten – keiner bietet mehr Helligkeit zum aufgerufenen Preis.

Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.
Letztes Update: 11. Juni 2021

Wir haben drei neue Beamer getesetet. Bei den Wohnzimmer-Beamern hat der Ultrakurzdistanz-Beamer Epson EH-LS300B den Benq V6050 nach nur wenigen Monaten als Empfehlung abgelöst.

Bei den Beamern für Public Viewing und Präsentation hat der BenQ TH585 den BenQ TH535 als Testsieger abgelöst, der ist nicht mehr verfügbar. Außerdem ist der Acer H6518STi dort unsere neue Empfehlung für Kurzdistanz-Projektionen.

9. Februar 2021

Bei den Beamern fürs Wohnzimmer hat der Benq TK850i den TK850 auf dem Siegerpodest abgelöst. Der Benq V6050 löst den Xiaomi Laser Projector Mi 150 bei den Ultrakurzdistanz-Projektoren ab, und der BenQ X1300i belegt die neue Empfehlung für Gaming-Beamer, der LG Largo4k HU70LS musste seinen Platz als Streaming-Empfehlung räumen, weil unser neuer Favorit das ebenfalls hervorragend beherrscht.

30. April 2020

Wir haben vier neue Beamer fürs Wohnzimmer getestet. Der neue Testsieger ist der BenQ TK850. Auch der Vivitek HK2200, der Xiaomi Laser-Projector MI 150 und der LG Largo 4K HU70LS sind neue Empfehlungen.

17. Januar 2020

Wir haben drei neue Beamer fürs Wohnzimmer getestet. Der BenQ W2700 ist unser neuer Testsieger. Auch die Modelle EH-TW7100 und EH-LS500 von Epson konnten eine Empfehlung erringen.

12. Juli 2019

JVC hat endlich den neuen günstigen Beamer mit nativer 4K-Auflösung geliefert, somit löst der JVC DLA-N5 den Sony in dieser Kategorie ab. Außerdem haben wir mit dem Viewsonic X10-4K einen neuen smarten Beamer im Test und mit dem BenQ TH535 einen Kandidaten fürs Public-Viewing und die Präsentation.

17. Mai 2019

Wir haben neue Heimkino-Beamer getestet und mit dem BenQ W5700 und dem Optoma UHD350X auch zwei neue Empfehlungen mit dabei.

23. Januar 2019

Neben dem Nachfolger unseres bisherigen Favoriten, dem Epson EH-TW7400, sind noch einige weitere interessante Modelle hinzugekommen: Der neue günstigste 4K-Beamer mit nativer Auflösung VPL VW270 von Sony, der helle Allrounder Epson EH TW6700, der extravagante LG Presto HU80KSW, der smarte und tragbare Optoma UHL55 und mit dem Viewsonic PX700HD ein besonders heller, besonders günstiger FullHD-Beamer.

Weitere Updates

Beamer erfreuen sich auch außerhalb des Büros schon seit einiger Zeit großer Beliebtheit. Vor allem als Ersatz für einen großen Fernseher oder im Freien für Public Viewing bei Großereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft. Aber auch für den gemütlichen Filmabend sind Videoprojektoren ein tolles Erlebnis, daher setzen auch Heimkinoenthusiasten auf ein projiziertes Bild.

Aber kein Beamer kann alles gleich gut. Fürs Public Viewing braucht man vor allem einen sehr lichtstarken Beamer, da das nicht in abgedunkelten Räumen stattfindet. Fürs Heimkino kommt es dagegen mehr auf hohen Kontrast und natürliche Farben an. Und wer im Wohnzimmer Filme oder Fernsehen gucken will, braucht irgendwas dazwischen.

Daher haben wir unseren Beamer-Test in drei Kategorien aufgeteilt, so bekommt jeder den Beamer, den er braucht.

Was ist das perfekte Bild?

Kaum stellen die Fernsehsender ihre Programme endlich aufs FullHD-Format mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten um, ist die Hardware- und auch die Filmindustrie schon wieder einen Schritt weiter: Mit dem Ultra High Definition (UHD) kommt die vierfache FullHD-Auflösung auf Leinwand und Display, das Bild besteht dann aus 3.840 × 2.160 Pixeln. Bei Fernsehern ist UHD längst Standard, bei Beamern aber noch längst nicht. Projektoren, die diese Pixelflut bewältigen können, sind bislang noch sehr teuer.

UHD bringt Beamer ins Schwitzen

Damit ist der UHD-Standard jedoch noch nicht komplett ausgeschöpft, denn er erlaubt neben der höheren Auflösung auch einen größeren Kontrastumfang (High Dynamic Range – HDR), sowie einen Farbraum, der den bislang geforderten bei Weitem übertrifft. Gerade der höhere Kontrastumfang – also ein helleres Weiß bei gleichzeitig dunklerem Schwarz – stellt Beamer vor enorme Herausforderungen.

Während es in der Bildschirmtechnik durchaus noch Potential in beide Richtungen gibt – also sowohl tieferes Schwarz als auch mehr Helligkeit – haben Beamer-Systeme nur bedingt die Möglichkeit, mehr Helligkeit bei gleichbleibendem Schwarzwert zu liefern.

Der größere Farbumfang ist dagegen bei vielen Beamern jetzt schon möglich. Oft schaffen sie eine akkurate Farbdarstellung allerdings erst nach aufwändiger Kalibrierung. Bestenfalls ist ein präzise justierter Farbraum bereits in den Voreinstellungen festgelegt und abrufbar.

Für Präsentation und Public Viewing gelten andere Regeln

Das gilt hauptsächlich für Beamer im Heimkino, fürs Wohnzimmer nur noch bedingt und kaum für Präsentationen und Public Viewing, denn dort hat eine hohe Lichtausbeute äußerste Priorität. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht auch über einen hellen Beamer den Spielfilm nach der Fußballübertragung ansehen kann. Nur muss man dann einige Farbabweichungen in Kauf nehmen: so tendiert sattes Grün oft eher in Richtung Gelb, was den Helligkeitseindruck erhöht. Oft sind auch die Farben generell etwas kühler abgestimmt, Weiß lässt dann eine leichte Tendenz in Richtung Blau erkennen.

Zwar gibt es meistens Bildvoreinstellungen mit dem Namen Kino, Cinema oder Film, doch ist die Wirkung meistens nicht so effektiv wie bei einem waschechten Heimkino-Beamer. Der wird dafür aber auch nicht die Helligkeit erreichen, die für Projektionen in hellen Räumen oder draußen nötig ist.

Technik-Überblick: DLP, LCD, UHP, LED

Bei der LCD-Technik wird die Lichtmenge für das jeweilige Bild durch den mehr oder weniger lichtdurchlässigen LCD-Chip gesteuert. Sogenannte DLP-Projektoren machen das anders, hier wird das Licht der Projektionslampe durch feinste Klappspiegel auf einem Chip nach Bedarf reflektiert.

DLP versus LCD – zwei Technologien mit Stärken und Schwächen

Der störende Regenbogeneffekt (RBE) von DLP-Projektoren, für den manche Menschen empfindlich sind, tritt bei LCD-Beamern nicht auf. Warum ist das so? Das Bild von LCD-Beamern besteht immer aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Allerdings kommt es hier schon mal zu einem leichten Versatz der drei Farben, was sich in feinen Säumen gerade an Linien bemerkbar macht und so den Schärfeeindruck schmälert. Die exakte Abdeckung jedes Bildpunktes mit allen drei Grundfarben nennt man Konvergenz, den Versatz folgerichtig Konvergenzfehler.

Die Lichtquelle ist sowohl bei der DLP- als auch bei der LCD-Technik die gleiche – nämlich eine UHP-Lampe (Ultra High Performance). Sie wird so heiß, dass sie gekühlt werden muss, dennoch ist ihre Lebensdauer begrenzt. Zwar kann sie durchaus mehrere tausend Betriebsstunden betragen, gewechselt werden muss sie trotzdem irgendwann – zumal sich auch die Farbtemperatur altersbedingt verändert und so die optimale Farbwiedergabe nicht mehr gewährleistet ist.

UHP-Lampen müssen ausgetauscht werden – das kann ins Geld gehen

Wer jetzt denkt, einfach Glühlampe wechseln und fertig, der irrt. Denn UHP-Lampen für Projektoren sind teuer: Zwischen 100 und 400 Euro muss man für eine solche Ersatzlampe hinlegen. Unter anderem aus diesem Grund ist ein Betrieb im Eco-Modus sinnvoll, die Lampe hält dann länger und die Lüfter laufen leiser.

LED und Laser

So langsam bahnen sich bezüglich der Lichtquelle alternative Technologien den Weg: Gerade im Bereich von Präsentation und Business sind langlebige, energieeffiziente und robuste Lichtquellen gefragt, schließlich wird so ein Beamer auch mal transportiert. Das gleiche gilt für Allrounder fürs Wohnzimmer und für Beamer zum Rudelgucken sowieso. Aber auch im klassischen Heimkino machen sich zusehends alternative Lichtquellen breit.

War Optoma vor wenigen Jahren mit dem HD91 als erster Hersteller mit LEDs als Leuchtmittel im Heimkino unterwegs, so gibt es heute keinen Hersteller mehr, der ausschließlich auf die UHP-Lampe setzt, mindestens ein Modell mit Laser oder LED als Leuchtmittel hat jeder.

Auch die Preise haben, bedingt durch die sukzessiv steigenden Stückzahlen, deutlich nachgegeben, die Laser-Beamer in unserem Test sind zwar teurer als Ihre UHP-Pendants, das lässt sich aber durch die bessere Energieeffizienz und die längere Lebensdauer mittlerweile kompensieren. Für Firmen oder generell Kunden, die einen Beamer (auch) für Präsentationen nutzen, stellt sich diese Frage schlicht nicht, entscheidend ist, dass die Lichtquelle problemlos das ganze Beamer-Leben lang hält und somit Wartungskosten und Ausfallzeiten weitestgehend vermieden werden.

So haben wir getestet

Jede Anwendung stellt andere Anforderungen an einen Beamer: während der Beamer im perfekt abgedunkelten Heimkino nicht gegen gefürchtete fremden Lichtquellen oder Streulicht anstrahlen muss, sieht das bei der Projektion im Wohnzimmer, Besprechungsraum oder gar im Freien ganz anders aus.

Wichtig ist also neben der Leuchtkraft auch die Fähigkeit, dunkle Partien auch dunkel, idealerweise schwarz darstellen zu können, und das möglichst gleichzeitig, da ein Bild ja auch meistens aus dunklen und hellen Teilen besteht.

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Beamer Test: Mit diesem Chart wird der ANSI-Kontrast gemessen.
Beamer Test: Der maximale Kontrast.
Beamer Test: Die Helligkeitsverteilung auf der Leinwand.
Beamer Test: Das tiefste Schwarz.
Beamer Test: Schließlich die Farbdarstellung einmal im Auslieferungszustand und einmal für Filmwiedergabe optimiert.

Hierzu projizierten wir ein Schachbrettmuster mit acht schwarzen und ebenso vielen weißen Flächen auf eine schwarze, lichtschluckende Leinwand und haben das aus Richtung der Beamer-Optik austretende Licht in jedem Quadrat, auch in den schwarzen, gemessen. Die Leinwand muss das Licht schlucken, weil man ausschließlich das messen möchte, was aus dem Beamer kommt, ganz ohne Reflexionen und Streulicht von der normalerweise stark reflektierenden Leinwand.

Eine Kombination aus Licht, Schatten und perfekten Farben

Das Verhältnis aus weißen und schwarzen Flächen nennt man ANSI-Kontrast, die gemessenen Werte haben wir in der Tabelle angegeben. Zu beachten ist, dass der ANSI-Kontrast lediglich eine Aussage über den Kontrast ist, nicht aber über den absoluten Schwarzwert, den finden Sie ebenfalls in der Tabelle. Der ist besonders bei Beamern für den Gebrauch im Heimkino wichtig, da Sie bei Nachtszenen lieber die Sterne vor einem möglichst dunklen Hintergrund blinken sehen wollen, als vor einem grauen.

Neben dem maximal erreichbaren Schwarzwert, haben wir auch die maximale Lichtausbeute eingetragen, einmal als Herstellerangabe und einmal den von uns gemessenen Wert im farbkalibrierten D65 Eco-Betrieb. Den Eco-Betrieb wählen wir aus, weil hier zumeist eine akkurate Farbwiedergabe vor möglichst hoher Lichtausbeute geht. Außerdem ist der Beamer dann leiser und die Lampe hält länger.

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Beamer Test: Acer Benq
Beamer Test: Epson Optoma Lasertv
Beamer Test: 4 Benq Optoma
Beamer Test: Xiaomi Benq Vivitek Lg1
Beamer Test: Benq Epson Epson3
Beamer Test: Benq Optoma1
Heimkino-Beamer im Test
Beamer Test: Epson Tw7400

Auch die möglichst gleichmäßige Ausleuchtung der Leinwand ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Zur Messung werden neun weiße Flächen gleichmäßig auf die Leinwand projiziert, um dann – ähnlich wie bei der ANSI-Messung – die Lichtstärke der einzelnen Punkte zu messen. Die Differenz gibt Auskunft über die mehr oder weniger gleichmäßige Ausleuchtung: 100 Prozent wäre eine absolut gleichmäßige Helligkeitsverteilung über die gesamte Leinwand.

Neben dem möglichst kontrastreichen Verhältnis zwischen Licht und Schatten spielt die akkurate Farbdarstellung eine wichtige Rolle, insbesondere beim Anschauen von Filmen. Sämtliche Beamer verfügen über mehrere Voreinstellungen, für die verschiedenen Anforderungen, die meisten sogar über einen Filmmodus, dieser kann auch Cinema, Kino, oder ähnlich heißen und bringt die Einstellungen insbesondere der Farbwiedergabe zumeist schon in die richtige Richtung.

Wir haben also den Beamer in den sparsamen, leiseren und auch etwas dunkleren Eco-Betrieb gestellt und zudem mit der entsprechenden Voreinstellung auf möglichst neutrale Farbwiedergabe getrimmt. Beide Ergebnisse haben wir für jeden Beamer von der Leinwand abfotografiert, und zwar immer mit den exakt gleichen Belichtungseinstellungen der Kamera. Daher sind einige Bilder dunkler als andere, wenn der Beamer nicht ganz so lichtstark ist.

So groß, wie das auf den Fotos wirkt, sind die Unterschiede aber in der Realität nicht. Diese Fotos dienen nur der Anschauung. Für annähernd nachvollziehbare Abbildungen, müssten wir sowohl den Fotoapparat, als auch das Display, über welches Sie die Fotos betrachten penibel aufeinander abstimmen. Wir haben für Sie aber die Einstellungen der Beamer in der Bildunterschrift notiert, falls Sie sie bei sich zuhause mit dem einen oder anderen Modell nachvollziehen möchten.

Der beste Heimkino-Beamer

Wir haben mit 11 Beamern eine Auswahl getroffen, die eine gute Übersicht über den aktuellen Markt für Heimkino-Beamer gibt, sowohl seitens der Preise, als auch hinsichtlich der cineastischen Ansprüche.

Preislich beginnt unsere Auswahl bei schlanken 1.400 Euro, reicht allerdings bis 4.800 Euro hinauf. Dieser stolze Preis wird für den aktuell günstigsten Beamer mit nativer 4K-Auflösung, den Sony VPL-VW270, fällig. Bei Neuerscheinung gab der Preis des Vorgängers VPL-VW260 nochmal um einige hundert Euro nach. Als Alternative für Sony hat JVC jetzt den JVC DLA-N5 ins Rennen geschickt. Der markiert bei JVC den Einstieg in die 4K-Projektion, ist nochmal knapp 1.000 Euro teurer, hat aber auch einige interessante Features mehr zu bieten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger LCD

Epson EH-TW7400

Test  besten Beamer: Epson EH-TW7400
Die im Beamer verbaute Technik ist bewährt und er kommt mit den aktuellen Video-Formaten bestens zurecht. Seine Bildqualität ist hervorragend.

Auch beim neuen Epson EH-TW7400 setzt man auf die gleichen Bildgeber wie schon beim Vorgänger, es gibt also FullHD-Auflösung, die entsprechend interpoliert wird. Dieser Trick, namens eShift funktioniert auch beim TW7400 hervorragend. Dank geschickten Feintunings ist es gelungen, dem Beamer etwas mehr Helligkeit zu entlocken und gleichzeitig den Kontrast zu erhöhen. Das macht sich besonders gut bei HDR-Inhalten, also dem neuen Hochkontrastformat. Die simple Installation dank flexibler, motorisierter Optik ist gleich geblieben, ebenso wie das wohnzimmerfreundliche, weiße Gehäuse.

Testsieger DLP

BenQ W5700

Test  besten Beamer: BenQ W5700
Zur Zeit der beste DLP-basierte Beamer mit 4K- und HDR-Kompatibilität, ab Werk kalibriert.

Der Benq W5700 bringt den Komfort, den man in der Preisklasse über 2.000 Euro erwartet mit, der horizontale und vertikale Lensshift sorgt zusammen mit dem 1.6-fachen Zoom für eine flexible Aufstellung. Er ist kompatibel mit 4K-, HDR- und sogar mit 3D-Inhalten, lässt sich sogar via USB-Schnittstelle über externe Speichermedien mit Inhalten versorgen. Als ganz besonderen Service stellt BenQ den W5700 ab Werk korrekt auf den BT.709 HDTV-Farbraum sowie den erweiterten DCI-P3 Kino-Farbraum ein, das entsprechende, individuelle Messprotokoll liegt dem Beamer bei.

Nativer 4K-Beamer

JVC DLA-N5

Beamer Test: Jvc Dla N5
JVCs günstigster, nativer 4K-Beamer ist hervorragend ausgestattet und liefert eine bestechend gute Bildqualität.

JVC hat mit dem DLA-N5 nicht nur den Anschluss an Sony geschafft, sondern unsere bisherige Empfehlung – den VPL-VW270 – sogar in die Schranken verwiesen. Der JVC DLA-N5 schafft es vom Start weg, nicht nur den HDTV Normfarbraum (BT.709) abzubilden, er erreicht zudem quasi auf Knopfdruck und ohne Kalibrierung den erweiterten DCI-Farbraum, der auch im echten Kino gefordert ist. Außerdem glänzt der JVC mit hervorragenden Kontrastwerten, wobei er von einer sogenannten adaptiven Iris, also einer automatischen Blende, unterstützt wird.

Preistipp

Optoma UHD350X

Test  besten Beamer: Optoma UHD350X
4K-, HDR- und 3D-Wiedergabe in sehr guter Qualität zum unschlagbaren Preis.

Optoma hat mit dem UHD350X die Eintrittsschwelle für optimalen Filmgenuss preislich nochmal deutlich nach unten verlagert. Der UHD350X ist nicht nur üppig ausgestattet, er kommt auch mit fast allen Standards, wie 4K, HDR und 3D zurecht und liefert dazu noch eine sehr gute Bildqualität. Er kann mehr als sein Vorgänger und geht trotzdem günstiger als jener über den Ladentisch.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger LCDTestsieger DLPNativer 4K-BeamerPreistipp
Epson EH-TW7400 BenQ W5700 JVC DLA-N5 Optoma UHD350X Sony VPL-VW270 Optoma UHD51 Acer V7850 Sony VPL-VW260ES Optoma UHD40
Test  besten Beamer: Epson EH-TW7400Test  besten Beamer: BenQ W5700Beamer Test: Jvc Dla N5Test  besten Beamer: Optoma UHD350XTest  besten Beamer: Sony VPL-VW270Test besten Beamer: Optoma UHD51Test besten Beamer: Acer V7850Beamer Test: Sony VPL-VW260ESTest besten Beamer: Optoma UHD40
Pro
  • Einfache Installation
  • Motorisierte Optik (Zoom, Fokus, Lensshift per Fernbedienung)
  • Perfekte Farbeinstellungen auf Knopfdruck
  • Günstig
  • 4K- und HDR-kompatibel
  • Ab Werk auf zwei Normfarbräume kalibriert
  • HDR-Feinabstimmung möglich
  • Verfügt über eine adaptive Iris
  • Hervorragende Farbtreue quasi aus dem Stand
  • Sehr gute Bildqualität in UHD und HDR
  • Adaptive Iris
  • Kompatibel mit 4K, HDR und 3D-Filmen
  • Sehr gute Farbreproduktion
  • Sehr gut funktionierende Bewegungskompensation (Zwischenbildberechnung)
  • Native 4K-Auflösung
  • Hervorragender Kontrast
  • Akkurate Farbdarstellung
  • Hohe Signalkompatibilität
  • Sehr gute Detailauflösung
  • Sehr gute Kontrastwerte
  • Günstiger Preis
  • Hervorragende Detailauflösung
  • Saubere Farbwiedergabe
  • Hohe Kontrastreserven
  • Native 4K-Auflösung
  • Hervorragender Kontrast
  • Akkurate Farbdarstellung
  • Sehr gute Detailauflösung
  • Sehr gute Kontrastwerte
  • Günstiger Preis
Contra
  • Keine native 4K-Auflösung
  • Keine native 4K-Auflösung
  • Die Iris ist zu hören
  • Recht teuer
  • Keine native 4K-Auflösung
  • Ziemlich teuer
  • Keine native 4K-Auflösung
  • Wenig Zoom
  • Keine native 4K-Auflösung
  • Keine 3D-Wiedergabe
  • Hoher Preis
  • Keine native 4K-Auflösung
  • Keine 3D-Wiedergabe
  • Keine Zwischenbildberechnung
Bester Preis
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Projektion3LCD / UHP-LampeDLP / UHP-Lampe3LCD / UHP-LampeDLP / UHP-Lampe3LCD / UHP-LampeDLP / UHP-LampeDLP / UHP-Lampe3LCD / UHP-LampeDLP / UHP-Lampe
Auflösung1920 x 1080 Pixel (mit eShift Technologie auf 4K interpoliert)1920 x 1080 Pixel (mit XPR2-Technologie auf 4K interpoliert)3840 x 2160 Pixel1920 x 1080 Pixel (mit XPR2-Technologie auf 4K interpoliert)3840 x 2160 Pixel1920 x 1080 Pixel (mit XPR2-Technologie auf 4K interpoliert)2716 x 1528 Pixel (mit XPR-Technologie auf 4K interpoliert)3840 x 2160 Pixel1920 x 1080 Pixel (mit XPR2-Technologie auf 4K interpoliert)
Lumen2400 / 1010 (Hersteller/D65 Eco)1800 / 500 (Hersteller/D65 Eco)1800 / 1100 (Hersteller/D65 Eco, HDR)2200 / 590 (Hersteller/D65 Eco)1500 / 900 (Hersteller/D65 Eco)2400 / 695 (Hersteller/D65 Eco)2100 / 732 (Hersteller/D65 Eco)1500 / 800 (Hersteller/D65 Eco)2400 / 700 (Hersteller/D65 Eco)
Schwarzwert0,7 lm (kalibriert)0,6 lm (kalibriert)0,03 lm (kalibriert)0,6 lm (kalibriert)0,07 lm (kalibriert)0,6 lm (kalibriert)0,7 lm (kalibriert)0,05 lm (kalibriert)0,7 lm (kalibriert)
ANSI Kontrast376:1330:1365:1364:1456:1456:1421:1488:1452:1
Maximalkontrast1443:19500:1 (Iris on)37.300:1983:113000:11158:11046:116000:11155:1
Ausleuchtung97 %93%97 %95 %96 %92 %87 %97 %92 %
Zoomfaktor2,1-fach1,6-fach2-fach1,3-fach2,1-fach1,3-fach1,6-fach2,1-fach1,3-fach
Mindestabstand2,7 m (200cm Bildbreite)2,72 m (200cm Bildbreite)2,72 m (200cm Bildbreite)2,42 m (200cm Bildbreite)2,76 (200cm Bildbreite)2,42 m (200cm Bildbreite)2,78 m (200cm Bildbreite)2,76 m (200cm Bildbreite)2,42 m (200cm Bildbreite)
Maximalabstand5,68 m (200cm Bildbreite)4,36 m (200cm Bildbreite)5,52 m (200cm Bildbreite)3,18 m (200cm Bildbreite)5,66 (200cm Bildbreite)3,18 m (200cm Bildbreite)4,44 m (200cm Bildbreite)5,66 m (200cm Bildbreite)3,18 m (200cm Bildbreite)
Anschlüsse2 x HDMI, VGA, USB (Service)2 x HDMI, VGA, USB (Mediaplayer)2 x HDMI (volle 18 GB/s Bandbreite)2 x HDMI, VGA, USB (Mediaplayer)2 x HDMI, USB (Service)2 x HDMI, VGA in, Audio in/out, USB (Service)2 x HDMI, VGA in/out, Audio in/out, USB (Service)2 x HDMI, USB (Service)HDMI, VGA in, Audio in/out, USB (Service)
Stromverbrauch320W / 260W / 240W (Std., Mittel, Eco)320 W / 240 W (Standard / Eco)380 W / 300 W (Eco)310 W / 230 W (Standard / Eco)310 W / 260 W (Standard / Eco)300 W / 220 W (Standard / Eco)310 W / 225 W (Standard / Eco)310 W / 260 W (Standard / Eco)300 W / 220 W (Standard / Eco)
Betriebsgeräusch< 30 dB (Eco)< 30 dB (Eco)< 30 dB (Standard, Eco)< 30 dB (Eco)< 30 dB (Eco)< 30 dB (Eco)< 30 dB (Eco)< 30 dB (Eco)< 30 dB (Eco)
Abmessungen52 x 19 x 45 cm (B x H x T)49,2 x 16,8 x 34,9 cm (B x H x T)50 x 23,4 x 49,5 (B x H x T)39,2 x 11,8 x 28,1cm (B x H x T)50 x 21 x 47 cm (B x H x T)39 x 12 x 28 cm (B x H x T)40 x 13 x 30 cm (B x H x T)50 x 20 x 46 cm (B x H x T)39 x 12 x 28 cm (B x H x T)
Gewicht11,2 kg6,5 kg5,22 kg14 kg5,22 kg5,3 kg14 kg5,22 kg

 Beamer Test: Epson Ehtw7400

Testsieger LCD: Epson EH-TW7400

Der Epson EH-TW7300 war lange Zeit der günstigste Heimkino-Beamer, der UHD-Videos projizieren konnte. Auch wenn er jetzt reichlich Konkurrenz bekommen hat, vor allem von noch günstigeren DLP-Projektoren, bleibt nun sein Nachfolger, der Epson EH-TW7400 unser Favorit im Heimkino. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass er so einige Tugenden mitbringt, die sich gerade bei Freunden des Kinosessels großer Beliebtheit erfreuen und dass er außerdem mittlerweile für deutlich unter 2.000 Euro zu haben ist.

Testsieger LCD

Epson EH-TW7400

Test  besten Beamer: Epson EH-TW7400
Die im Beamer verbaute Technik ist bewährt und er kommt mit den aktuellen Video-Formaten bestens zurecht. Seine Bildqualität ist hervorragend.

Zuerst sei da mal der horizontal und vertikal wirkende Lensshift erwähnt, damit lässt sich der Epson perfekt auf die Leinwand ausrichten, selbst wenn beide nicht optimal zueinander stehen. Da mit Fokus, Zoom und Shift die gesamte Optik motorisiert ist, also per Fernbedienung gesteuert werden kann, geht das ganz bequem vom Sessel aus, als Hilfestellung lässt sich per Tastendruck ein Testbild einblenden. Die verschiedenen Einstellungen, beispielsweise für Filme mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen, lassen sich als Objektiv-Presets abspeichern und bei Bedarf abrufen. Auch der üppig bemessene 2-fach Zoom trägt dazu bei, dass der Epson sich hervorragend bezüglich Leinwandabstand und gewünschter Bilddiagonale anpassen lässt.

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Beamer Test: Epson Ehtw7400 Anschlussfeld
Leider ist auch beim TW7400 nur eine der beiden HDMI-Buchsen mit HDCP2.2 kompatibel und damit für UHD-Quellen geeignet.
Beamer Test: Epson Ehtw7400 Bedienfeld
Das Bedienfeld am Beamer erlaubt trotz der wenigen Tasten eine umfassende Bedienung, sie verschwindet normalerweise hinter einem Schieber.
Beamer Test: Epson Ehtw7400 Fb
Die Fernbedienung ist großzügig gestaltet und die Tasten leuchten bei Bedarf im abgedunkelten Heimkino.
Beamer Test: Epson Hdr
Der Epson bietet unter anderem vier Presets unterschiedlicher HDR-Modi und darüber hinaus auch zwei automatische sowie einen SDR-Modus an. Hier wird der Beamer quasi gezwungen, das Bild mit Standard-Kontrast wiederzugeben.

Ebenfalls wichtig fürs Heimkino: der Epson EH-TW7400 ist nicht nur leise, er ist sehr leise. Selbst wenn die Lampe im hellsten Standardmodus leuchtet, schnurrt er kaum über die 30-db-Grenze hinaus vor sich hin. Im Eco-Modus, welcher der Leinwand immer noch hervorragende 1000 farbkalibrierte Lumen beschert, wird er nahezu unhörbar. Hier liegt er locker auf dem Niveau eines JVC DLA-X5900BE und eines Sony VPL-VW260ES. Die Kollegen aus dem DLP-Lager sind hier insgesamt etwas lauter unterwegs, was aber zumeist vom Filmton locker überdeckt wird.

Kompatibel mit UHD und HDR

Zwar verfügt der EH-TW7400 über keine native 4K-Auflösung, sondern arbeitet, wie seine Kollegen, mit einer Interpolation via eShift, dafür kostet er aber nicht mal die Hälfte dessen, was Sony für seinen günstigsten, nativen 4K-Strahler VPL-VW270 aufruft.

Ebenfalls auf der Haben-Seite ist die sehr gute HDR-Unterstützung, bei der gerade der EH-TW7400 gegenüber seinem Vorgänger nochmal deutlich draufgesattelt hat. Sicher gibt es Beamer mit höherem Kontrast, gerade aus dem DLP-Lager, dennoch kann er nach dem Feintuning mit einer eindrucksvollen HDR-Performance punkten, zumal diese sich je nach Content in vier Stufen anpassen lässt, oder man wählt hier einfach eine der beiden die automatischen Anpassungen aus.

Aus den Vollen kann der Epson dann bei der Farbdarstellung schöpfen. Zwar steht seine Bildeinstellung werksseitig im »Hellen Kino«-Modus, der dem TW7400 ein helles Bild mit etwas kühler Abstimmung beschert, das lässt sich jedoch in nur wenigen Schritten ändern. Das Menü bietet neben den umfangreichen Einstellmöglichkeiten, die besonders für Heimkinoexperten interessant sein dürften, auch einige sogenannte Presets, die mit nur einem Knopfdruck das Bild für die jeweilige Anwendung optimieren.

Viele Einstellungen zur Bildoptimierung

Beschränkt man sich auf den für FullHD-Kino gesetzten Farbraum (BT.709), reicht eine Reduktion der Lampenleistung auf den flüsterleisen Mittel- oder Eco-Betrieb und die Auswahl der Presets »Natürlich«. Prompt zeigt er sich farblich von seiner besten Seite. Auch die Farbtemperatur folgt der Einstellung von 6500 Kelvin fast bis aufs Grad genau, und das linear über den gesamten Helligkeitsbereich hinweg.

 Beamer Test: Epson Box
Epson EH-TW7400 bei Auslieferung: Der EH-TW7400 wird im hellen »Bright Cinema« Preset ausgeliefert. Das Bild ist etwas kühl abgestimmt, Weiß tendiert leicht in Richtung Violett. Alles in allem ist er perfekt fürs suboptimal abgedunkelte Wohnzimmer geeignet.

Allerdings erfordern die UHD-Spezifikationen die Darstellung eines Farbraumes, der den BT.709 weit übertrifft. Auch für diesen Fall hat der Epson eine Voreinstellung: im Preset »Digitales Kino« deckt er den Farbraum weit über die BT.709-Norm hinaus ab, er trifft damit sogar den Kino-Standard, wie der Name schon sagt. Für aktuelle UHD-Produktionen ist er also bestens gerüstet, jeder zusätzliche technische Aufwand, gerade auch bezüglich der Auflösung, schlägt sich deutlich im Preis nieder.

 Beamer Test: Epson Cal
Epson EH-TW7400, eingestellt: Die Lampe haben wir auf »Eco«-Betrieb gestellt, die Bildeinstellungen auf »Natürlich«, die Farbtemperatur steht auf 6.500 Kelvin, die er auch durch die Bank mustergültig einhält. Der Normfarbraum wird ohne weitere Maßnahmen akkurat wiedergegeben. Mit der Einstellung »Digital Kino« lässt sich der Farbraum auf Kino-Norm ausdehnen, was aber nicht für jede Produktion geeignet ist.

Kurz und gut, der TW7400 bietet Kinofeeling für Erwachsene und das bei flexibler Installation und mit wenig Einstellungsaufwand. Dank der hohen Lichtausbeute macht der Epson sogar im Wohnzimmer eine gute Figur, nun sogar hier mit guten Kontrastwerten. Die Ausrichtung ist aber eindeutig: Je dunkler der Raum ist, umso besser kann sich unser Favorit entfalten.

Plastisches Bild ganz ohne 3D

Im komplett dunklen Testraum erreicht er schon mit normalen Blu-rays in FullHD-Auflösung ein beeindruckendes Kinoerlebnis und bleibt dabei nahezu unhörbar. Legt man dann eine UHD-Scheibe ein, die wie »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« zudem das HDR-Logo für erweiterte Dynamik trägt, wirkt das Bild geradezu plastisch, ganz ohne 3D. Besser kann das nur der Sony VPL-VW270 der noch mehr Details zeigt, mit einem sichtbar höheren Kontrast. Auch der JVC DLA X5900BE mit dem schwärzesten Schwarzwert, der mir zu dem Preis außerhalb des Kinos begegnet ist, wartet selbst im 4K-Betrieb mit hervorragender Zwischenbildberechnung auf. Aber schließlich kosten beide mehr als das Doppelte unseres Favoriten.

Nachteile?

Größtes Manko des Epson EH-TW7400 ist sicherlich, dass die 4K-Auflösung lediglich durch Interpolation einer FullHD-Auflösung realisiert wird, andererseits ist ein Beamer mit nativer 4K-Auflösung fast dreimal so teuer. Auch die Zwischenbildberechnung, die gerade bei Sportübertragungen für Schärfe in den Bewegungen sorgt, funktioniert im 4K-Betrieb nicht, da muss man auch beim TW7400 noch in den FullHD-Modus wechseln.

Analoge Anschlüsse hat der Epson ebenfalls nicht. Ist man darauf angewiesen, weil man nicht das komplette Equipment neu kaufen möchte, sollte man sich den Acer V7850 oder den Optoma UHD51 anschauen, beide haben zumindest noch eine VGA-Buchse.

Epson EH-TW7400 im Testspiegel

In der Audiovision (01/2019) erreichte der Epson ein »gutes« Ergebnis mit 77 von 100 Punkten, das Prädikat »Preistipp«, welches dem Vorgänger noch zuteil wurde, blieb diesmal aus:

»Der Epson EH-TW7400 liefert tolle Farben und ein hohes Schärfeniveau, beim Schwarzwert muss er sich aber der DLP- und SXRD/DILA-Konkurrenz geschlagen geben. Auch fallen die Vorteile gegenüber dem TW7300 gering aus, noch immer fehlt eine 4K-Zwischenbildberechnung und die volle HDMI-Bandbreite.«

Die Zeitschrift Heimkino (02/2019) vergibt die Note 1,1 mit dem Prädikat »überragend« und dem Zusatz »Referenzklasse«:

»Das geschickte Feintuning ermöglicht dem EH-TW7400 einen Hauch mehr Kontrast, die Anpassungsmöglichkeiten der HDR-Einstellungen sind für den aufgerufenen Preis schon gigantisch. Auch die motorisierte Optik und eine so gut arbeitende adaptive Iris sind nach wie vor selten in dieser Preisklasse.«

Alternativen

Andererseits wimmelt es dank der Aufholjagd aus dem DLP-Lager unterhalb dieser 2.000 Euro-Schwelle von »günstigeren« heimkinotauglichen Beamern. Es geht aber auch teurer, dafür mit nativer 4K-Auflösung.

DLP-Favorit: BenQ W5700

Der W5700 von BenQ ist schon ab Werk auf die beiden wichtigsten Norm-Farbräume justiert. Auf die Erfüllung des HDTV-Farbraumes (BT.709) und des erweiterten Kino-Farbraumes (DCI-P3) gibt man sogar Brief und Siegel. Jedem W5700 liegt ein Kuvert im schönsten BenQ-Violett bei, worin die entsprechende Messung dokumentiert ist, und zwar ganz individuell für jeden Beamer.

Testsieger DLP

BenQ W5700

Test  besten Beamer: BenQ W5700
Zur Zeit der beste DLP-basierte Beamer mit 4K- und HDR-Kompatibilität, ab Werk kalibriert.

Wie es sich für einen anständigen Heimkino-Projektor gehört, verfügt der W5700 über eine hervorragende Optik, die nicht nur für ein scharfes Bild sorgt, sondern sich außerdem perfekt auf die Leinwand ausrichten lässt. Zwei Einsteller oben auf dem Gehäuse bilden den Lensshift, mit dem Sie die Optik auch bei leicht schräger Aufstellung des Beamers perfekt senkrecht zur Leinwand ausrichten können. Je ein großer Ring an der Optik sind für die Einstellung von Fokus und Zoom zuständig. Sämtliche Einstellungen müssen per Hand vorgenommen werden, motorisierte Optiken gibt es nur im LCD-Lager oder zum höheren Preis.

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Beamer Test: Benq W5700 Front
Beamer Test: Benq W5700 Optik
Beamer Test: Benq W5700 Fernbedienung
Beamer Test: Benq W5700 Back
Beamer Test: Benq W5700 Zert

Eine akkurate Farbreproduktion ist natürlich Grundvoraussetzung für ein eindrucksvolles Heimkino-Erlebnis. In Zeiten von Filmen, die das Publikum außer mit 4K-Auflösung zudem mit dynamischem, hochkontrastigem Material beeindrucken wollen, muss auch der Beamer dem gewachsen sein. Das kann der BenQ tatsächlich, zwar wird auch hier die Auflösung aus einem FullHD-DLP-Chip hochgerechnet, das funktioniert aber mit jeder Generation besser.

 Beamer Test: Benq W5700 Box
Der BenQ W5700 ist schon ab Werk auf den HDTV Farbraum kalibriert, die Farbtreue ist hervorragend, die Lampe läuft im hellen Standardbetrieb, damit liefert der BenQ selbst im helleren Wohnzimmer ein brillantes, kontrastreiches Bild.

Auch die Optik, die groß vorn auf dem W5700 prangt, ist den hochauflösenden Bildsignalen durchaus gewachsen. Zudem ist sie noch sehr flexibel, mit einem 1,6-fachen Zoom und dem Lensshift, der sowohl horizontal als auch vertikal wirkt, dürfte die Aufstellung in keinem Wohnzimmer oder Heimkino mit allzu großen Schwierigkeiten verbunden sein.

 Beamer Test: Benq W5700 Cal
Im Eco-Betrieb ist das Bild etwas dunkler, das Schwarz ist nochmal tiefer, der Farbraum wird nach wie vor perfekt abgebildet, In den Einstellungen lässt sich sogar der erweiterte Kino-Farbraum aktivieren, den der BenQ auch akkurat wiedergibt.

Dank der werksseitigen Kalibrierung und der Auslieferung im Bildmodus »Cinema« der schon den HDTV-Normfarbraum vorgibt, kann der BenQ quasi direkt aus dem Karton loslegen. Nur die Lampe leuchtet im hellen Standardbetrieb, was eine hohe Lichtausbeute mit sich bringt, aber die Lebensdauer der Lampe um die Hälfte verkürzt. Können Sie den Kinoraum perfekt dunkel machen, reicht der Eco-Modus der Lampe vollkommen aus und bietet ganz nebenbei auch den besseren Schwarzwert.

Der W5700 erkennt HDR-Inhalte automatisch und stellt die entsprechenden Bildparameter optimal darauf ein. Im Menüpunkt HDR-Helligkeit bietet er die Möglichkeit eines Feintunings, der Kontrast kann jeweils zwei Stufen in Richtung hell oder dunkel verschoben werden, so können Sie das Bild je nach Geschmack bzw. Film optimieren.

Im Gegensatz zu den ersten günstigen DLP-Beamern mit 4K-Auflösung, kann der BenQ W5700 zudem 3D-Inhalte wiedergeben, vorausgesetzt, sie verfügen über die optional erhältliche Shutterbrille.

Wer unempfindlich gegenüber dem sogenannten Regenbogeneffekt (RBE) ist, erhält mit dem BenQ W5700 einen gut durchdachten Heimkino-Beamer, der quasi plug and play einsetzbar ist.

Mit echter 4K-Auflösung: JVC DLA-N5

Mit dem JVC DLA-N5 setzt JVC ein Statement in der Einstiegsklasse der Beamer mit nativer 4K-Auflösung. Die hervorragenden Kontrastwerte und der hohe Bedienkomfort sprechen für den JVC, ganz besonders hat uns die Farbreprodukzion gefallen, der DLA-N5 zeigt sich auch ohne aufwändige Kalibrierung von seiner farbtreuen Seite.

Nativer 4K-Beamer

JVC DLA-N5

Beamer Test: Jvc Dla N5
JVCs günstigster, nativer 4K-Beamer ist hervorragend ausgestattet und liefert eine bestechend gute Bildqualität.

Der DLA-N5 ist die direkte Antwort auf den Sony VPL-VW270, der einige Zeit unsere Empfehlung für den günstigsten Heimkino-Beamer mit nativer 4K-Auflösung und HDR-Kompatibilität stellte. Auch preislich liegen beide mittlerweile auf Augenhöhe, obwohl der JVC nach unserer Meinung etwas mehr zu bieten hat.

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Beamer Test:  Jvc Dla N5
Beamer Test:  Jvc Dla N5 Rückseite
Beamer Test: Fernbedienung Jvc Dla N5
Beamer Test: Jvc Dla N5 Weiss

Die Installation des DLA-N5 ist erwartungsgemäß komfortabel, wobei die motorisierte Optik die perfekte Ausrichtung auf die Leinwand erleichtert – alles einfach per Fernbedienung. Wer möchte, kann zudem wichtige Bildparameter wie Farbton und Helligkeit quasi per Knopfdruck individuell auf die jeweilige Leinwand optimieren, dazu sind die gängigsten Leinwände in den insgesamt 148 Screen-Modi hinterlegt und können dort ausgewählt werden.

 Beamer Test: Jvc Hell
Ausgeliefert wurde der JVC zwar im Lampenmodus »gering«, die Umstellung der Lampe in den hellen Betrieb bringt wie erwartet ein Plus an Helligkeit, sodass auch im Wohnzimmer noch ein kontrastreiches Bild projiziert wird. Die Farbtreue bleibt dabei nahezu perfekt, auch der erweiterte DCI-Farbraum wird wie gefordert fast komplett abgedeckt.

Diese Einstellungen können zusammen mit denen der Optik in mehreren Presets hinterlegt werden. Was eigentlich einem mobilen Beamer, der auf wechselnde Rahmenbedingungen angepasst werden soll, gut zu Gesicht stünde, erscheint für den stationär ausgelegten JVC leicht übertrieben. Dieses Feature ist eigentlich auch etwas für hartgesottene Kino-Freaks, die schon mal über mehr als eine Leinwand verfügen.

Die Lens-Memory, die bis zu fünf unterschiedliche Konfigurationen der Optik als Preset abspeichert, zum Beispiel, um gelegentlich einen Anamorphoten, also eine 21:9 Vorsatzlinse zu aktivieren, hat der DLA-N5 von seinen FullHD-Kollegen übernommen, ein nicht zu unterschätzender Komfort.

 Beamer Test: Jvc Eco
Der JVC erreichte uns tatsächlich mit der Lampe im Eco-Betrieb, der Lüfter ist fast unhörbar leise, der Kontrast ist enorm und die Farbtreue ist jetzt schon perfekt, auch die Anpassung an den erweiterten Kino-Farbraum (DCI) gelingt auf Anhieb mustergültig.

Davon unabhängig war unser Testmuster auf den Bild-Modus »Natürlich« eingestellt und lief mit geringer Lampenhelligkeit, was uns außer einem geringen Betriebsgeräusch obendrein noch eine vorbildliche Farbreproduktion beschert, wie die anschließende Messung mit dem Calman-Messsystem bestätigt. Im Grunde ist der DLA-N5 also direkt betriebsbereit.

Wir waren jedoch vor allem an der Leistungsfähigkeit des JVC in Sachen HDR interessiert. Die entsprechenden Spezifikationen fordern ja außer einer erhöhten Kontrastdynamik auch einen erweiterten Farbraum. Deshalb stellen wir den Bild-Modus auf HDR, der dann zudem den erweiterten DCI-Farbraum zur Verfügung stellt. Die Messung zeigt dann eine tatsächliche Abdeckung des erweiterten DCI-P3 Farbraumes bis zu 80 Prozent, was für einen Beamer ein hervorragendes Ergebnis ist, zumal der JVC das über nahezu alle Sättigungsstufen sehr homogen macht, von der Grün-Sättigung einmal abgesehen. Hier gibt es allerdings auch in höheren Preisregionen kein besseres Ergebnis.

Bezeichnend ist zudem, dass es dem DLA-N5 gelingt, auch den Gammawert entsprechend anzupassen. Hier gilt es, das Gamma an die sogenannte PQ-Kurve anzugleichen, für einen Beamer keine leichte Aufgabe. Aber auch hier schlägt sich der JVC sehr gut. Das lässt sich nicht nur messtechnisch ermitteln, bei entsprechendem Ausgangsmaterial erfreut uns der DLA-N5 mit nahezu plastischen, knackscharfen Bildern und sorgt zudem mit seiner nochmals verfeinerten ClearMotionDrive genannten Bewegungserkennung und Zwischenbild-Berechnung gleichzeitig für flüssige Bewegungen.

Filmfreunde, die es sich leisten können, kommen am JVC DLA-N5 kaum vorbei: Mit seiner hohen Lichtausbeute eignet er sich dabei nicht nur fürs gut abgedunkelte Heimkino, sondern schafft auch im Wohnzimmer-Kino eine kontrastreiche und farbtreue Projektion.

Tolles, großes Bild für wenig Geld: Optoma UHD350X

Mit dem UHD350X, qualifiziert sich wieder ein Optoma-Beamer für den Preistipp. Er hat eine noch bessere Ausstattung als der UHD51, den er jetzt von diesem Platz verdrängt hat. Dabei verfügen beide Optoma-Beamer mit dem gleichen Chassis über dieselben, guten Grundlagen.

Preistipp

Optoma UHD350X

Test  besten Beamer: Optoma UHD350X
4K-, HDR- und 3D-Wiedergabe in sehr guter Qualität zum unschlagbaren Preis.

Gerade mit dieser breiten Produktpalette ist es Optoma möglich, dem UHD350X soviel Ausstattung und Bedienkomfort mit auf den Weg zu geben, wie es zum angepeilten Budget möglich ist. Die hervorragende Bildqualität zieht sich bei allen Varianten dieser Bauweise durch.

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Beamer Test: Optoma Uhd350x Front
Beamer Test: Optoma Uhd350x Back
Beamer Test: Optoma Uhd350x Optik
Beamer Test: Optoma Uhd350x Fernbedienung

Der 1,3-fache Zoom und der Lensshift, auch wenn dieser nur vertikal wirkt, sind bieten gute Voraussetzungen für eine flexible Installation. Die bevorzugte Farbe für das Heimkino ist schwarz, damit es im dunklen Heimkino möglichst wenig helle Reflexionen gibt. Standesgemäß gibt es den UHD350X dann auch nur in Schwarz.

Beamer Test: Optoma Uhd350x Box
Ab Werk steht der Optoma UHD350X im Bildmodus Kino. Die Farbtemperatur hat schon den korrekten Wert und der Normfarbraum wird komplett dargestellt. Trotz heller Lampe hält sich das Rauschen des Lüfters in angenehm niedrigen Grenzen, also schon perfekt fürs nicht ganz so dunkle Wohnzimmer-Kino.

Auch der UHD350X verfügt schon ab Werk über eine akkurate Bildeinstellung und deckt schon jetzt den HDTV-Normfarbraum ab, liefert auch fürs Wohnzimmerkino genügend Helligkeit und Kontrast und ist trotz heller Lampeneinstellung leise.

 Beamer Test: Optoma Uhd350x Cal
Schaltet man die Lampe in den sparsamen und leiseren Eco-Betrieb, bewegt sich die Farbtemperatur in Richtung kühlerer Darstellung, ansonsten ändert sich nur wenig, zumindest nicht sichtbar, die Farbtreue ist nach wie vor hervorragend.

Nach der Umstellung der Lampenhelligkeit in den Eco-Betrieb wird das Bild wie erwartet etwas dunkler, außerdem wandert die Farbtemperatur leicht in Richtung kühl. Hier kann man aber leicht Abhilfe schaffen, indem man einfach im Einstellungsmenü in der RGB-Balance die Verstärkung von Rot leicht erhöht.

Das neue Menü des UHD350X ist der eigentliche Clou, hier hat Optoma nämlich direkt einen Media-Player integriert, der auch auf Dateien vom angesteckten USB-Speicher zugreifen kann. Mit der sehr gut funktionierenden Bewegungskompensation – der Zwischenbildberechnung – werden selbst komplexe Schwenks flüssig auf die Leinwand gebracht. Wer es lieber im ruckeligen Kino-Style mag, kann die PureMotion auch deaktivieren.

Ein derartig pralles Ausstattungspaket, gepaart mit der sehr guten Bildqualität ist bislang selten unter 1.500 Euro zu haben. Der Optoma UHD350X ist einer der günstigsten Projektoren, die auch im ambitionierten Heimkino eine gute Figur machen.

Außerdem getestet

Sony VPL-VW270

Der Sony VPL-VW270 löste recht unspektakulär seinen Vorgänger, den VPL-VW260 ab. Deutliche Verbesserungen gab es eher unter der Haube: So hat er die komplette Signalplatine vom deutlich teureren VW760 geerbt, was sich lediglich dadurch bemerkbar macht, dass der VW270 gegenüber seinem Vorgänger etwa einen Zentimeter höher ist.

Der VPL-VW270 verfügt nun mit Motionflow über eine hervorragende Zwischenbildberechnung. Die lässt sich in zwei Stufen einstellen oder schlicht ganz abschalten. Die Einstellung »True Cinema« ist dann etwas für Freunde des cineastischen Bildruckelns, das bei 24 Vollbildern pro Sekunde an das analoge Abspulen der Filmrollen erinnert.

Außerdem erkennt der VW270 am Quellsignal, ob er den erweiterten Farbraum und HDR aktivieren kann. Er erkennt sogar HLG (Hybrid Log Gamma), der wahrscheinlich der neue HDR-Sendestandard für TV-Übertragungen werden wird, und stellt sich automatisch auf das entsprechende Quellmaterial ein.

Sony VPL-VW260 Auslieferung: der Sony steht ab Werk im Kino Film 1-Modus und obwohl die Lampe hell leuchtet, ist die Lüftung kaum hörbar, auch die Farbdarstellung gelingt dem Sony schon vorbildlich.
Sony VPL-VW270 Auslieferung: Der Sony steht ab Werk im Kino Film 1-Modus und obwohl die Lampe hell leuchtet, ist die Lüftung kaum hörbar. Auch die Farbdarstellung gelingt dem Sony schon vorbildlich und die Farbtemperatur von 6900 Kelvin ist für das hellere Wohnzimmer-Kino optimal.

Die Signalerkennung funktioniert nach wie vor reibungslos. Liegt beispielsweise ein HDR-Signal an, lässt es sich mit dem nun aktiven Schieber im Menü stufenlos zwischen 1 und 100 abstimmen. Auch die Farbdarstellung hat der Sony-Beamer voll im Blick: Feinste Pastelltöne werden in allen Schattierungen und ohne sichtbare Brüche wiedergegeben, um gleich darauf das Heimkino mit satten, knackigen Farben zu füllen.

Sony VPL-VW260 eingestellt: der Sony verfügt über eine "Referenz"-Voreinstellung. Der Farbraum deckt damit die Norm BT.709 ab, die Absenkung des Blaupegels um 3 Punkte brachte dann die Farbtemperatur auf 6.600 Kelvin, also sehr genau im Normbereich.
Sony VPL-VW270 eingestellt: Beim Vorgänger aktivierte ich sofort das Bild-Preset »Referenz«, den VW270 ließ ich im Bildmodus Kino Film 1 und ging an die Feinkorrektur der Farbtemperatur (Blauwert auf -5). Nun liegt die Farbtemperatur – perfekt fürs Heimkino geeignet – fast durchgängig bei 6500 Kelvin. Der Norm-Farbraum wird immer noch großzügig überdeckt, das lässt sich mit der Auswahl des BT.709 Presets punktgenau setzen.

Wie gesagt, das alles macht er selbst frisch ausgepackt schon sehr akkurat. Im Eco-Betrieb wird er dann dunkler, aber auch kontrastreicher und nochmal deutlich leiser. Im Bildmodus »Referenz« erkennt er wieder an der Quelle, welcher Farbraum gefordert ist und liefert prompt. Tiefstes Schwarz grenzt er scharf von hellsten Weiß ab, ohne die Feinzeichnung in beiden Flächen zu vernachlässigen.

Für Filmfreunde ist der Sony VPL-VW270 schlicht ein Muss und wer ihn sich leisten kann, kann sich fortan den Kinobesuch sparen.

Acer V7850

Im DLP-Lager kann der Acer V7850 ebenfalls noch überzeugen, das liegt einerseits an seiner hohen Detailtreue – auch wenn er ebenfalls keine native 4K-Auflösung abbildet – und andererseits an dem aktuell günstigen Preis. Auch wenn er nur die Hälfte unseres Favoriten wiegt, kann er doch mit sehr guten Kontrastwerten und einer akkuraten Farbdarstellung punkten.

Acer V7850 eingestellt: Die Lampe stellten wir in den Eco-Betrieb, die Voreinstellung für den Normfarbraum BT.709. Ddieser wird prompt realisiert, gleichzeitig orientiert sich die Farbtemperatur an normgerechten 6500 Kelvin.

Allerdings kann er keine 3D-Inhalte darstellen, wer darauf verzichten kann, bekommt mit dem V7850 einen HDR kompatiblen 4K-Beamer aktuell zum Schnäppchenpreis. Hinzu kommt, dass der Lensshift nur auf die vertikale Bildlage wirkt, horizontal muss der Beamer also per Standort auf die Leinwand ausgerichtet werden. Das kann unser neuer Favorit aus dem DLP-Lager schon, und das zu einem ähnlichen UVP wie der Acer.

Sony VPL-VW260ES

Nachdem der Nachfolger auf den Plan getreten, und im Preis deutlich unter die 5.000-Euro-Marke gerutscht ist, gibt auch der Sony VPL-VW260ES nochmal im Preis nach. Das macht ihn zwar trotzdem nicht zum Schnäppchen, immerhin aber zum günstigsten Beamer, der die volle 4K-Auflösung nativ und ohne Rechenkünste an die Leinwand bringt – jedenfalls, solange er noch verfügbar ist.

Sony VPL-VW260 eingestellt: der Sony verfügt über eine "Referenz"-Voreinstellung. Der Farbraum deckt damit die Norm BT.709 ab, die Absenkung des Blaupegels um 3 Punkte brachte dann die Farbtemperatur auf 6.600 Kelvin, also sehr genau im Normbereich.
Sony VPL-VW260 eingestellt: der Sony verfügt über eine »Referenz«-Voreinstellung. Der Farbraum deckt damit die Norm BT.709 ab, die Absenkung des Blaupegels um 3 Punkte brachte dann die Farbtemperatur auf 6.600 Kelvin, also sehr genau im Normbereich.

Wer auf die bessere und schnellere Signalverarbeitung verzichten kann, was mangels entsprechendem Content nicht wenige sein werden, kann mit dem VPL-VW260 einige Hunderter, sogar bis zu 1.000 Euro sparen, die dann in UHD-Scheiben oder eine entsprechende Audio-Anlage sicher gut investiert sind.

Das Handling und die in wenigen Schritten realisierbare akkurate Farb- und Kontrast-Performance steht dem Nachfolger kaum nach. Allerdings ist offen, wie lange der VPL-VW260 noch verfügbar sein wird. Andererseits steht bei JVC ein direkter Konkurrent zum neueren VPL VW270 in den Startlöchern, es bleibt also weiterhin spannend.

Optoma UHD51

Mit dem Optoma UHD51 ist man erstmal auf der sicheren Seite, zwar errechnet auch dieser Beamer seine 4K-Auflösung aus FullHD-Bildgebern, dafür bietet er allerdings eine akkurate Farbdarstellung, stellt sich gut auf HDR-Inhalte ein und unterstützt zudem 3D-Inhalte – und das alles zu einem knackigen Preis.

Optoma UHD51 eingestellt: die Lampe wird in den "Eco"-Betrieb gestellt, und die Bildeinstellung "Bezug" gewählt, das Ergebnis ist eine korrekte Farbtemperatur, sowie eine akkurate Farbdarstellung.
Optoma UHD51 eingestellt: Die Lampe wird in den »Eco«-Betrieb gestellt und die Bildeinstellung »Bezug« gewählt. Das Ergebnis ist eine korrekte Farbtemperatur sowie eine akkurate Farbdarstellung.

Optoma UHD40

Der Optoma UHD40 ist der kleine Bruder des ohnehin schon recht günstigen UHD51, beim Preis wurden nochmal rund 200 Euro eingespart – leider allerdings an der 3D-Wiedergabe und an der Zwischenbild-Berechnung. Ansonsten kann der UHD40 mit den gleichen guten Werten überzeugen. Wer also ohnehin keine 3D-Filme besitzt, und für Sportübertragungen den Fernseher oder ein anderes Gerät benutzt, bekommt mit dem UHD40 einen echten Knaller.

Optoma UHD40 eingestellt: auch wird die Lampe in den "Eco"-Betrieb gestellt, und die Bildeinstellung "Bezug" gewählt, mit ganz ähnlichem Ergebnis wie beim großen Bruder.
Optoma UHD40 eingestellt: auch wird die Lampe in den »Eco«-Betrieb gestellt, und die Bildeinstellung »Bezug« gewählt, mit ganz ähnlichem Ergebnis wie beim großen Bruder.

 Beamer Test: Xiaomi Benq Vivitek Lg

Der beste Beamer fürs Wohnzimmer

Das Wohnzimmer lässt sich meistens nicht so perfekt abdunkeln wie das optimierte Heimkino, vielleicht möchte man das auch gar nicht. Deshalb stellt das Wohnzimmer ganz besondere Anforderungen an einen Beamer: Reicht im dunklen Heimkino eine Lichtausbeute um 700 Lumen vollkommen aus, so wirkt die gleiche Lichtausbeute im Wohnzimmer durch vorhandene Lichtquellen wie Fenster oder Reflexionen von den hellen Wänden oft flau.

Um im Wohnzimmer bestehen zu können, sollte man den Beamer dort auch möglichst unauffällig installieren können. Hier haben reine Heimkino-Beamer mit ihren großen Gehäusen eindeutig einen Nachteil, vor allem, wenn das große Gehäuse auch noch schwarz ist. Deshalb sind die Anforderungen an einen Beamer für den Gebrauch im Wohnzimmer klar umrissen: Hell, klein und unauffällig soll er sein oder zumindest ein schönes Gehäuse haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

BenQ TK850i

Test  besten Beamer: BenQ TK850i
Der ideale Beamer fürs helle Wohnzimmer, jetzt mit Android-TV und WLAN.

Der TK850i von BenQ bietet eine hohe Lichtausbeute, sodass er auch im hellen Wohnzimmer eine Chance hat, kontrastreiche und farbtreue Bilder an die Leinwand zu werfen. Außerdem verfügt er über einen Sport-Modus, der Sportereignisse im heimischen Wohnzimmer zu einem perfekten Erlebnis machen. Der eigentliche Clou des i-Modells ist jedoch das integrierte WLAN in Kombination mit der Android TV Oberfläche. Damit bietet der Testsieger aus dem DLP-Lager ein völlig neues Streaming-Erlebnis.

LCD-Empfehlung

Epson EH-TW7100

Test besten Beamer: Epson EH-TW7100
Der TW7100 bietet ein hervorragendes Bild auch mit neusten Videostandards, er lässt sich außerdem optimal auf die Leinwand ausrichten.

Der Epson EH-TW7100 kann, ebenso wie sein großer Bruder EH-TW7400, der eher fürs richtige Heimkino gedacht ist, Filme in 4K-Auflösung wiedergeben und unterstützt außerdem den HDR-Standard. Mit seiner tollen Farbreproduktion und den großzügigen Einstellungsmöglichkeiten – er verfügt über vertikalen und horizontalen Lensshift – lässt er sich in fast jedes Wohnzimmer-Kino integrieren. Außerdem ist er die perfekte Wahl für alle, die empfindlich auf den sogenannten Regenbogen-Effekt reagieren, für den hauptsächlich Beamer mit DLP-Technik bekannt sind.

Preistipp

Vivitek HK2200

Test  besten Beamer: Vivitek HK2200
Der HK2200 bietet viel fürs Geld – er ist mit HDR und 4K kompatibel und ein Stick für Drahtlosübertragung liegt direkt bei.

Mit dem Vivitek HK2200 ist man zu kleinem Preis für die meisten Filmereignisse im Wohnzimmer gewappnet. Er projiziert neben FullHD-Inhalten auch 4K-Filme an die Leinwand und schafft mit seinem Kontrast ein authentisches HDR-Erlebnis. Darüberhinaus lässt er sich mit Hilfe des mitgelieferten Dongles als Mediaplayer ins Netzwerk einbinden.

Der beste Laser-TV

Epson EH-LS300B

Test  besten Beamer: Epson EH-LS300B
Der Epson EH-LS300 gehört als Ultrakurzdistanz-Beamer zu den sogenannten Laser TVs, außerdem ist Android TV schon installiert.

Der Epson EH-LS300B gehört zu den Ultrakurzdistanz-Beamern, er kann quasi direkt vor der Leinwand positioniert werden. Als Lichtquelle fungiert ein Laser, der dieser Beamer-Gattung den Namen Laser TV beschert hat. Mit seiner Android TV Oberfläche ähnelt der Beamer auch seitens des Bedienkomforts einem echten Smart TV.

Fürs Gaming

BenQ X1300i

Beamer Test: Benq X1300iled
Der X1300i eignet sich mit seiner kurzen Latenz vorzüglich zum Zocken.

Mit seiner geringen Signalverzögerung prädestiniert sich der BenQ X1300i in erster Linie für Gamer. Darüber hinaus kann er allerdings mit seiner Farbtreue und der guten HDR-Performance auch beim Anschauen von Filmen überzeugen. Er ist dank integriertem WLAN und Android TV Installation voll Streaming tauglich, und bei Bedarf wird der Sound von den eingebauten Lautsprechern reproduziert.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerLCD-EmpfehlungPreistippDer beste Laser-TVFürs Gaming
BenQ TK850i Epson EH-TW7100 Vivitek HK2200 Epson EH-LS300B BenQ X1300i BenQ V6050 Optoma CinemaX P2 Optoma UHD38 Xiaomi Laser-Projector MI 150 BenQ TK850 BenQ W2700 LG Largo4K HU70LS Epson EH-LS500 Optoma UHL55 Viewsonic X10-4K Viewsonic PX727-4K Epson EH-LS100
Test  besten Beamer: BenQ TK850iTest besten Beamer: Epson EH-TW7100Test  besten Beamer: Vivitek HK2200Test  besten Beamer: Epson EH-LS300BBeamer Test: Benq X1300iledTest  besten Beamer: BenQ V6050Test  besten Beamer: Optoma CinemaX P2Beamer Test: Optoma Uhd38Test  besten Beamer: Xiaomi Laser-Projector MI 150Test  besten Beamer: BenQ TK850Test besten Beamer: BenQ W2700Test  besten Beamer: LG Largo4K HU70LSTest besten Beamer: Epson EH-LS500Test  besten Beamer: Optoma UHL55Test  besten Beamer: Viewsonic X10-4KTest besten Beamer: Viewsonic PX727-4KTest besten Beamer: Epson EH-LS100
Pro
  • Sehr helles, kontrastreiches Bild
  • Adaptive Iris
  • Android-TV Oberfläche
  • Effizienter Sport-Modus
  • Sehr gutes, farbtreues Bild
  • Sehr guter Kontrast
  • Audioanschluss über Bluetooth
  • Lensshift horizontal und vertikal
  • Sehr farbtreues Bild
  • Sehr gute HDR-Umsetzung
  • WiFi-Dongle im Lieferumfang
  • Sehr gutes, HDR-kompatibles Bild
  • Mit Android-TV-Oberfläche
  • Hervorragende Audio-Qualität
  • Sehr gutes UHD-Bild
  • Geringe Eingangslatenz
  • Mehrere Modi für perfektes Gaming-Erlebnis
  • Sehr guter Sound
  • Sehr gutes, helles Bild
  • Optimale Ausrichtung auf die Leinwand
  • Toller Sound
  • Mit UHD und HDR kompatibel
  • Toller Sound zum Film
  • Präzise Installation möglich
  • Sehr gutes, helles Bild
  • Geringe Eingangslatenz
  • Sehr gutes Bild
  • Gute HDR-Umsetzung
  • Zugang zu allen Streaming-Diensten
  • Sehr helles, kontrastreiches Bild
  • Adaptive Iris
  • USB-Mediaplayer
  • Effizienter Sport-Modus
  • Hervorragende Farbwiedergabe
  • Ab Werk kalibriert
  • Sehr guter Kontrast
  • Einfache Installation
  • Adaptive Iris
  • Sehr gute HDR-Umsetzung
  • Streaming wie mit dem Smart-TV
  • WebOS Benutzer-Oberfläche
  • Sehr gutes farbtreues Bild
  • Gute Bildgeometrie
  • Sehr gute Ausleuchtung
  • Gute Farbwiedergabe
  • Kompakte Bauweise, dadurch flexibel einsetzbar
  • 4K-kompatibel
  • 4K-kompatibel
  • HDR-kompatibel
  • Einfache Installation
  • Schon ab Werk sehr gut kalibriert
  • Passt oft dort, wo andere Beamer nicht zu stellen sind
  • Enorme Helligkeitsreserven
  • Sehr gute Farbdarstellung
Contra
  • Nur vertikaler Lensshift
  • Lichtausbeute etwas knapp
  • Kein 3D
  • Ohne Lensshift
  • Recht teuer
  • Geringer Zoom-Bereich
  • Recht einfaches Farbmanagement
  • Lensshift nur vertikal möglich
  • Geringe Lichtausbeute
  • Die Bauweise lässt keine Montage an der Decke zu
  • Geringe Lichtausbeute
  • Kein Zoom
  • Geringe Lichtausbeute
  • Kein Zoom
  • Keine 3D-Wiedergabe
  • Auflösung nicht ganz Filmkonform
  • Recht hoher Preis
Bester Preis
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ProjektionDLP / UHP-Lampe3LCD / UHE-LampeDLP / UHP-Lampe3LCD / LaserDLP / UHP-LampeDLP / LaserDLP / LaserDLP / UHP-LampeDLP / Laser-LichtquelleDLP / UHP-LampeDLP / UHP-LampeDLP / LED-Lichtquelle3LCD / LaserDLP / LEDDLP / LEDDLP / UHP-Lampe3LCD / Laser
Auflösung1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (nativ), HD4K 4096 x 2160 komprimiert1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 10801920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1200 (nativ), UHD (4K+2K) 4096 x 2160 komprimiert1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie)2048 x 1200 Pixel (mit XPR-Technologie auf 4K interpoliert)1920 x 1200 Pixel
Lumen3000 / 890 (Hersteller / D65 Eco)3000 / 1200 (Hersteller / D65 Eco)2000 / 540 (Hersteller / D65 Eco)3600 / 2300 (Hersteller / D65 Eco)3000 / 1040 (Hersteller / D65 Eco)3000 / 1600 (Hersteller / D65 Eco)3000 / 1070 (Hersteller / D65 Eco)4000 / 1156 (Hersteller / D65 Eco)5000 / 1420 (Hersteller / D65 Eco)3000 / 890 (Hersteller / D65 Eco)2000 / 600 (Hersteller / D65 Eco)1500 / 303 (Hersteller / D65 Eco)4000 / 1600 (Hersteller / D65 Eco)2000 / 316 (LED-Lampe bei 50%)2400 / 490 (Hersteller / D65 Eco)2200 / 795 (Hersteller / D65 Eco)4000 / 2600 (Hersteller / D65 Eco)
Schwarzwert0,3 lm0,6 lm0,9 lm0,3 lm1,21,4 lm1,01,90,3 lm0,3 lm0,6 lm1,1 lm0,25 lm0,81,1 lm1,0 lm0,3 lm
ANSI Kontrast137:1305:1127:1395:1331:1748:1371:1366:1630:1137:1342:1223:1224:1257:1286:1346:1300:1
Maximalkontrast2162:12070:1600:17667:1897:11143:11070:1608:14737:12162:11000:1275:16400:1410:1440:1795:18670:1
Ausleuchtung94 %97 %92 %88%96 %86 %89 %92 %92 %94 %92 %97 %94 %96 %99 %92 %92 %
Zoomfaktor1,3-fach1,6-fach1,3-fach1-fach1,2-fach1-fach1-fach1,1-fach1-fach1,3-fach1,3-fach1,2-fach1,35-fach1-fach1-fach1,2-fach1,35-fach
Mindestabstand2,26 m (200cm Bildbreite)2,64 m (200cm Bildbreite)2,26 m (200cm Bildbreite)0,52 m (200cm Bildbreite)2,6 m (200cm Bildbreite)0,5 m (200cm Bildbreite)0,5 m (200cm Bildbreite)3 m (200cm Bildbreite)0.47 m (200cm Bildbreite)2,26 m (200cm Bildbreite)2,26 m (200cm Bildbreite)2,4 m (200cm Bildbreite)0.54 m (200cm Bildbreite)2,4 m (200cm Bildbreite)1,6 m (200cm Bildbreite)2.94 m (200cm Bildbreite)0.54 m (200cm Bildbreite)
Maximalabstand2,94 m (200cm Bildbreite)4,3 m (200cm Bildbreite)2,94 m (200cm Bildbreite)0,52 m (200cm Bildbreite)3,12 m (200cm Bildbreite)0,5 m (200cm Bildbreite)0,5 m (200cm Bildbreite)3,3 m (200cm Bildbreite)0.47 m (200cm Bildbreite)2,94 m (200cm Bildbreite)2,94 m (200cm Bildbreite)3 m (200cm Bildbreite)0.73 m (200cm Bildbreite)2,4 m (200cm Bildbreite)1,6 m (200cm Bildbreite)3.52 m (200cm Bildbreite)0.73 m (200cm Bildbreite)
Anschlüsse2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A (Media-Reader), 1 x USB-A (5V / 2.5A Power), RS232, 12V-Trigger2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 2 x USB 2.0 Typ A, 1 x USB 2.0 Typ Mini-B, Bluetooth2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A (Media-Reader), 1 x USB-A (5V / 2.5A Power), RS232, 12V-Trigger2 x HDMI, 1 x S/PDIF, 1 x USB (Media-Reader)2 x HDMI, 1 x Audio-Out 3.5mm, 1 x S/PDIF, WLAN, Bluetooth2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 2 x USB-A (Media-Reader), 1 x USB-A (5V / 2.5A Power), RS2322 x HDMI 2.0 (HDCP 2.2), 1 x HDMI 1.4a (HDCP 1.4), 1 x LAN, 1 x Audio 3.5mm, 1 x USB (Media-Reader)2 x HDMI 2.0, 1 x VGA, 1 x Audio-In 3.5mm, 1 x Audio-Out 3,5mm, 1 x S/PDIF, 1 x RS232, 1 x 12V Trigger4 x HDMI, 1 x A/V-In, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A (Media-Reader)2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A (Media-Reader), 1 x USB-A (5V / 2.5A Power), RS232, 12V-Trigger2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A (Media-Reader), 1 x USB-A (5V / 2.5A Power), RS2322 x HDMI, 1 x Kopfhörer 3.5mm, 1 x S/PDIF, 2 x USB-A, 1 x USB-C3 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 2 x USB 2.0 Typ A, 1 x USB 2.0 Typ Mini-B2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A Wireless Alexa, 1 x USB-A Reader, 1 x RJ45, Bluetooth Out2 x HDMI, 1 x Audio 3.5mm, 1 x S/PDIF, 1 x USB-A Wireless Alexa, 1 x USB-A Reader, 1 x RJ45, Bluetooth Out2 x HDMI, VGA, Audio in/out, USB (Service)3 x HDMI, VGA in/out, Composite Video (Cinch), Audio in/out, USB (Service)
Stromverbrauch315 W / 240 W (Standard / Eco)350 W / 250 W (Standard / Eco)315 W / 245 W (Standard / Eco)180 W / 100 W (Standard / Eco)205 W / 125 W (Standard / Eco)250 W (Standard / Eco nicht vorgesehen)315 W / 240 W (Standard / Eco)315 W / 255 W (Standard / Eco)140 W / 75 W (Standard / Eco)275 W, 205 W (Laser 75%), 150 W (Laser 50%)120 W / 75 W (Standard / LED 50%)130 W310 W / 230 W (Standard / Eco)320 W / 230 W (Standard / Eco)
Betriebsgeräusch (Eco)< 30dB (Eco)< 30dB (Eco)< 30dB (Eco)< 30dB< 30dB< 30dB (Eco)< 30dB< 30dB< 30dB< 30dB (Eco)< 30dB (Eco)< 30dB< 30dB (Eco)< 30dB (Eco)30dB (Eco)< 30dB (Eco)< 30dB (Eco)
Abmessungen38 x 12,7 x 26,3 cm (B x H x T)41 x 15,7 x 31 cm (B x H x T)36,8 x 13 x 25,4 cm (B x H x T)46,7 x 15 x 40 cm (B x H x T)27,2 x 19,7 x 26 cm (B x H x T)50 x 38.8 x 15.7 cm (B x H x T)56,2 x 13 x 38 cm (B x H x T)31,5 x 11,8 x 27 cm (B x H x T)41 x 8.8 x 29,1 cm (B x H x T)38 x 12,7 x 26,3 cm (B x H x T)38 x 12,7 x 26,3 cm (B x H x T)31,4 x 9,5 x 21 cm (B x H x T)46 x 23 x 37,5 cm (B x H x T)22 x 14 x 22 cm (B x H x T)26,1 x 16,6 x 27,1 cm (B x H x T)33 x 14 x 26 cm (B x H x T)50 x 19 x 44 cm (B x H x T)
Gewicht4,2 kg6,9 kg4,2 kg7,2 kg6,4 kg10 kg11 kg3,9 kg7 kg4,2 kg4,2 kg3,2 kg9,3 kg3,8 kg4,1 kg3,7 kg11 kg

 Beamer Test: Benq Tk850i Aufm

Testsieger: BenQ TK850i

DerBenQ TK850i gleicht seinem Vorgänger an dieser Position, dem BenQ TK850 bis aufs Haar, was kaum verwunderlich ist, schließlich hat sich äußerlich so gut wie nichts geändert. Auch die Technik ist die gleiche geblieben, so dass der TK850i mit seiner hohen Lichtausbeute selbst im hellen Wohnzimmer noch kontrastreiche Bilder an die Leinwand bringt.

Testsieger

BenQ TK850i

Test  besten Beamer: BenQ TK850i
Der ideale Beamer fürs helle Wohnzimmer, jetzt mit Android-TV und WLAN.

Die Installation im Wohnzimmer ist dank der 1,3-fachen Zoom-Objektiv und dem integrierten Lensshift ohne große Schwierigkeiten möglich. Um eine Bildbreite von zwei Metern zu erhalten, liegt der Abstand zur Leinwand zwischen zwei und drei Metern. Er kann wahlweise auch über Kopf unter der Decke montiert werden, die Bildausgabe lässt sich entsprechend umstellen, außerdem fällt das weiße Gehäuse an den meisten Wohnzimmerdecken kaum auf. Ganz im Gegenteil: Die türkisfarbene Metallfront setzt schöne Design-Akzente, ebenso wie die aufgeräumte Rückseite.

Dagegen fällt kaum auf, dass der Gehäusedeckel des TK850i jetzt abnehmbar ist, darunter gibt Platz und Anschlüsse für den Dongle, der dem Beamer beiliegt und der sowohl die WLAN-Technik als auch eine komplette Android-TV-Installation enthält. Wem das Einsetzendes Dongles zu fummelig ist, sollte sich auf einen Händler verlassen, der diese Arbeit gern übernimmt.

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Beamer Test: Benq Tk850i
Der TK850i sieht seinem Namensvetter ohne i zum Verwechseln ähnlich, nur die zweite Fernbedienung aus dem Lieferumfang macht den offensichtlichen Unterschied.
Beamer Test: Benq Tk850i Lensshift
Die Einsteller für Zoom, Fokus und Lensshift befinden sich unter einer Klappe.
Beamer Test: Benq Tk850i Back
Schön anzusehen – auf der aufgeräumt gestalteten Rückseite gibt es unter anderem eine USB-Buchse für externe Datenträger.
Beamer Test: Benq Tk850i Dongle
Unter dem Deckel wird der Dongle mit dem integrierten WLAN und der Android-Installation montiert, das macht im Zweifel gern der Händler.
Beamer Test: Benq Fernbedienungen
Der i-Version des TK850 liegen zwei Fernbedienungen bei, eine normale Beamer-Fernbedienung und ein für den smarten Betrieb, die allerdings vollkommen ausreicht.

Einstellarbeit und Bildqualität

Einmal aufgestellt, lässt sich die Bildgröße mit dem Zoom korrigieren, ohne dass Sie mit dem Fokusregler die Schärfe nachführen müssen, das macht die aufwändige Optik des BenQ von ganz alleine. Lässt sich der BenQ TK850i nicht ganz senkrecht zur Leinwand positionieren, hilft die vertikale Linsenverschiebung – der sogenannte Lensshift – bei der korrekten Ausrichtung.

Hilft bei diesen und anderen Einstellarbeiten noch das bekannte Beamer-Menü, geht es nach der Installation an die Einbindung ins WLAN und damit auch ins Internet. Neben vielen Streaming-Diensten ist auch der Play Store eingerichtet und nur einen Klick entfernt. Wem das Zappen durch die kacheln der Apps mit der Fernbedienung zu umständlich ist, der kann auch den Google Assistant aktivieren, das zugehörige Mikrofon befindet sich in der smarten Fernbedienung, die neben der herkömmlichen Beamer-Fernbedienung zum Lieferumfang gehört.

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Beamer Test: Benq Screenshot
Beamer Test: Benq Screenshot
Beamer Test: Benq Screenshot

Anders als der W2700 oder der W2700i ist der TK850i nicht schon ab Werk kalibriert. Das ist aber kein Problem, da BenQ schon seit langem Wert darauf legt, dass die Beamer auch ohne aufwändige Kalibrierung ein sehr gutes Filmerlebnis garantieren – und sei es durch die gezielte Auswahl des entsprechenden Bildmodus.

Das ist bei dem TK850i nicht anders, er erreichte uns allerdings im Bildmodus »Sport«, der aber schon mit einer gut abgestimmten Farbtemperatur und einer natürlichen Farbreproduktion überraschen konnte. Nach Umstellung in den Cinema-Bildmodus, die Lampe steht gleichzeitig im Eco-Betrieb, liegt die Farbtemperatur perfekt bei 6500 Kelvin im Soll, dasselbe gilt für die Abdeckung des HDTV-Normfarbraums.

 Beamer Test: Benq Tk850i Screenshot Std
BenQ wurde uns im Sportmodus ausgeliefert, bei voller Lampenleistung. Die Farbtemperatur liegt schon jetzt bei filmtauglichen 6300 Kelvin, wie die Messung zeigt. Der angestrebte BT.709 Farbraum für HDTV wird deutlich überdeckt, was völlig in Ordnung geht, weil es besser ist, als wenn Farben nicht in voller Sättigung wiedergegeben werden.

Auch beim BenQ TK850i ist im 4K-Betrieb das übliche leise Brummeln hörbar, das wir schon von anderen DLP-Beamern kennen. Das liegt am sogenannten Pixel-Shifting, da der DLP-Chip ja nur über eine FullHD-Auflösung verfügt, welche entsprechend hochgerechnet, und mehrfach projiziert werden muss. Da dies zum Teil auch mechanisch passiert, hört man neben dem Lüftergeräusch eben auch das besagte leichte Brummeln.

Wen das stört, der kann den »Silent-Modus« im Menü auswählen. Sogleich wird der Beamer leise, projiziert allerdings auch nur noch mit FullHD-Auflösung. Aus diesem Grunde werden 3D-Filme leiser projiziert, weil es diese nur in maximal FullHD gibt. Die 3D-Shutterbrille müssen Sie allerdings extra kaufen, sie gehört nicht zum Lieferumfang.

Wird dem BenQ ein HDR-Signal zugeführt, stellt sich der Bildmodus automatisch darauf ein. Der erweiterte Kino-Farbraum wird zu über 90 Prozent abgedeckt. Noch besser arbeitet die Gamma-Korrektur, die folgt ziemlich exakt der geforderten sogenannten PQ-Kurve. Damit liefert der TK850 eine hervorragende HDR-Performance, die sich im Menü in plus minus zwei Schritten an die Gegebenheiten im Wohnzimmer anpassen lässt.

Beim TK850i wird der Kontrast mit Hilfe einer adaptiven Iris verbessert, also einer Blende, die sich auf den Bildinhalt einstellt, sodass bei dunklen Bildern so wenig Licht wie möglich abgegeben wird. Da sie nicht ganz lautlos arbeitet, ist sie mitunter zu hören, wenn beispielsweise bei einem Hell/Dunkel-Umschnitt auch noch der Filmton sehr leise ist. Bei sehr schnellen Wechseln zwischen hellen und dunklen Szenen kann die Iris auch schon mal hinterherhinken, das Bild beginnt scheinbar zu »pumpen«. Stellt man sie dann in den Low-Modus lässt sie zu schnelle Wechsel einfach aus und das Pumpen verschwindet. Hier lohnt sich sich das Experimentieren mit den Einstellungen, um je nach Film den intensivsten Kontrast herauszuholen.

 Beamer Test: Benq Tk850i Screenshot Eco
Außer dem Sport-Modus gibt es zudem den Bildmodus fürs Wohnzimmer, der etwas zu kühl ist. Im Cinema-Modus sollte noch die Farbtemperatur auf normal gestellt werden, womit sie bei perfekten 6500 Kelvin liegt. Wird dem BenQ HDR-Material zugeführt, stellt sich der Bildmodus entsprechend automatisch um, mit einem sehr guten Ergebnis.

Auf der Rückseite des BenQ TK850i gibt es außer den üblichen HDMI-Buchsen noch eine USB-Buchse, die mit »Media-Reader« beschriftet ist. Hier können Sie entweder einen Stick oder eine externe Festplatte mit Videos, Fotos oder Audio-Daten einstöpseln. Dabei werden sie automatisch an Auflösung und das Seitenverhältnis angepasst, welches der Beamer in der Lage ist wiederzugeben. Der Ton wird entweder von den recht potenten eingebauten Lautsprechern übernommen, oder, was meist besser ist, von einer externen Box – idealerweise von einer Soundbar. Dann geht das Signal wahlweise über die digitale SPDIF- oder die analoge Klinken-Buchse.

Der Ton lässt sich zudem entsprechend anpassen, hier hat uns insbesondere der Sport-Modus gefallen, da der BenQ den Trick beherrscht, den Kommentatoren trotz des üblichen Tumults im Stadion gebührend verständlich zu machen. Aber auch die anderen Presets, wie Musik, Film oder sogar der Gaming-Sound können sich durchaus hören lassen.

Nachteile?

Wegen seiner höheren Lichtausbeute ist die Farbdarstellung des BenQ TK850i nicht so akkurat wie beim W2700, dafür kann er sich besser gegen Fremd- und Streulicht durchsetzen, ein Kompromiss, den man besonders in dieser Preisklasse eingehen muss.

Das leicht hörbare Pixel-Shifting kann besonders in leisen Passagen, wenn es nicht vom Filmton kaschiert wird, etwas nervig sein. Darunter leiden prinzipbedingt allerdings alle günstigen DLP-Beamer, so sie denn 4K-Material wiedergeben sollen. Im FullHD-Betrieb und bei 3D-Wiedergabe, wenn er automatisch auf FullHD umschaltet, ist der BenQ dagegen sehr leise.

BenQ TK850i im Testspiegel

Vor iniger Zeit hatte unser Autor selbst das Vergnügen, den BenQ im Magazin Heimkino zu testen. In der Ausgabe 4/2020 erreicht der BenQ TK850 die Note 1,2 in der Spitzenklasse:

»BenQ ist es gelungen, mit dem TK850 einen Beamer mit hervorragenden Ausgangsdaten fürs Heimkino perfekt an ein helles Wohnzimmer anzupassen. Der TK850 entwickelt selbst im hellen Wohnzimmer reichlich Helligkeit, einen hohen Kontrast und brillante Farben, damit stellen Fremd- und Streulicht kein Problem mehr dar.«

Die Audiovision (03/2021) vergibt 76 von 100 Punkten mit dem Prädikat »gut« und schlussfolgert:

»Der BenQ TK850i ist ein formschöner 4K-Home- Entertainment-Projektor, der mit seiner hohen Lichtausbeute, HDR sowie sinnvoller Smartfunktionen mit Apps und Sprachsteuerung für Heimkino und Wohnzimmer gleichermaßen geeignet ist.«

Das AV-Magazin vergab im November 2020 keine Note, bewertete den Beamer aber als »sehr gut«:

»In Summe ist der BenQ TK850i bestens für das Wohnzimmer geeignet, dank hoher Lichtausbeute, neuer Smartfunktionen mit App, Sprachsteuerung und HDR.«

Alternativen

Wenn unser Testsieger nicht ganz das ist, was Sie suchen, wenn Sie beispielsweise empfindlich auf den sogenannten Regenbogeneffekt reagieren, sie über eingeschränkte Aufstellungsmöglichkeiten verfügen, oder schlicht noch weniger investieren wollen, kann eine unserer Empfehlungen die bessere Wahl sein.

Der beste mit LCD-Technik Epson EH-TW7100

Entgegen dem ersten Eindruck bei der Typenbezeichnung gehört der Epson EH-TW7100 eher zur EH-TW6-er-Reihe als zum EH-TW7400, der ja unseren aktuellen Favoriten bei den Heimkino-Beamern stellt. Dennoch ist der EH-TW7100 seitens der Ausstattung nah an den Bruder angelehnt, er schließt quasi die Lücke zwischen der sehr preiswerten 6er Reihe und den richtigen Heimkino-Boliden.

LCD-Empfehlung

Epson EH-TW7100

Test besten Beamer: Epson EH-TW7100
Der TW7100 bietet ein hervorragendes Bild auch mit neusten Videostandards, er lässt sich außerdem optimal auf die Leinwand ausrichten.

Als Epson EH TW7000 gibt es das gleiche Gerät etwas günstiger, dann siond allerdings keine Lautsprecher eingebaut. Die Bedienung und vor allem die Bildqualität sind bei beiden gleich. Beide verfügen über eine umfangreiche Lensshift-Einstellung, sowie einen Zoom- und einen Fokus-Steller an der Optik.

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Beamer Test: Epson Eh Tw7100
Beamer Test: Epson Eh Tw7100 Lensshift
Beamer Test: Epson Eh Tw7100 Anschluesse
Beamer Test: Epson Eh Tw7100 Bedienfeld
Beamer Test: Epson Eh Tw7100 Fb

Das fängt bei der großzügig dimensionierten Optik an – der Zoomfaktor beträgt sehr ordentliche 1,6 – außerdem gibt es sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Korrekturmöglichkeit, den sogenannten Lensshift. Das Bild kann also in der Größe und der Geometrie optimal auf die Leinwand projiziert werden, ohne dass die Korrekturen zu Lasten der Auflösung gehen.

Beschränkte sich der EH-TW6700 noch auf schnöde FullHD-Auflösung, so nimmt der EH-TW7100 nun auch 4K Inhalte an seinen HDMI-Buchsen an, um sie dann auf die Leinwand zu projizieren. Zwar wird die höhere Auflösung, wie bei allen Beamern in dieser Preisklasse, durch Rechentricks und Pixelverschiebung erreicht, das gelingt aber sehr gut! Außerdem liefert der EH-TW7100 ausreichend Kontrast, um auch HDR-Inhalten gerecht werden zu können.

Beamer Test: Epson Eh Tw7100hell
Der EH-TW7100 steht bei Auslieferung im Bildmodus »Helles Kino«, die Helligkeit des Lasers steht auf 100 Prozent. Das Bild ist insgesamt etwas kühl, der HDTV-Normfarbraum wird allerdings schon jetzt sehr großzügig abgedeckt.

Mit seinem 1,6-fach Zoom und dem Lensshift, der sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Korrektur erlaubt, gibt sich der Epson sehr unkritisch seitens der Aufstellung. So benötigt er für eine Bildbreite von zwei Metern, was einer Diagonalen von 90 Zoll entspricht, eine Entfernung von 2,64 bis 4,3 Metern von der Leinwand, was in den meisten Wohnzimmern problemlos funktionieren dürfte.

Anschließend erfolgt die Feinabstimmung des Bilds. Hierzu stellt man den Bildmodus, der werksseitig bei unserem Testmuster auf »Helles Kino« stand, auf »Natürlich«. Darüberhinaus stellten wir die Lampe in den Eco-Betrieb, die Farbtemperatur lässt sich ebenfalls im Menü auf die Normkonformen 6500 Kelvin einstellen. Auf Sicht passt es dann schon, messtechnisch lag der EH-TW7100 mit 6400 Kelvin etwas darunter, dafür aber schön gleichmäßig über den gesamten Helligkeitsbereich auf einem Level. Der Rest geht automatisch: Der EH-TW7100 stellt sich auf den erforderlichen Farbraum ein und bildet den HDTV-Farbraum sehr gut, den erweiterten Kino-Farbraum immer noch gut ab.

Beamer Test: Epson Eh Tw7100cal
Wie jeder Epson-Beamer verfügt der EH-TW7100 über den Bildmodus »Natürlich«, die Lampe stellen wir in den Eco-Betrieb und die Farbtemperatur auf die gewünschten 6500 Kelvin. Der erforderliche Farbraum wird automatisch erkannt und bis auf eine leichte Abweichung in Grün sehr genau wiedergegeben. Die Farbabweichungen sind nur noch messbar, zu sehen ist nichts außer natürlichen Farben.

Besonders im helleren Wohnzimmerkino kann der Epson mit seiner enormen Lichtausbeute bei gleichzeitig sehr guter Farbreproduktion überzeugen. Auch HDR-Inhalten wird er dabei gerecht, weil der Kontrastumfang trotzdem ausreichend hoch ist. Unterstützt wird auch der EH-TW7100 dabei von einer adaptiven Iris. Allerdings arbeitet sie nicht ganz so leise wie bei teureren Beamern, sodass sie bei harten Hell/Dunkel Umschnitten mitunter gut zu hören ist, es sei denn, der Filmton überdeckt ihre Aktivitäten. Das sogenannte »Pumpen«, was dadurch entsteht, dass die Iris bei schnellen Umschnitten nur verzögert folgen kann, lässt sich vermeiden, wenn man die Iris in den langsamen Modus oder ganz abschaltet. Das geht ganz einfach mit der »Iris«-Taste auf der Fernbedienung.

Der EH-TW7000 verzichtet auf die adaptive Iris und die eingebauten Lautsprecher, projiziert aber trotzdem 4K-Inhalte und legt sogar eine beachtliche HDR-Performance an den Tag. Dank der Einsparmaßnahmen, von denen die der Lautsprecher noch am besten zu verschmerzen ist, liegt er mit seinem UVP schon unterhalb der 1000-Euro-Schwelle.

Wer allerdings Wert auf den höheren Kontrast, und damit eine bessere HDR-Performance legt, sollte in den EH-TW7100 investieren. Der Mehraufwaand lohnt sich, vor allem weil entsprechende HDR-Filme außer auf Scheiben zunehmend auch von Streaming-Diensten angeboten werden.

Viel Beamer für wenig Geld: Vivitek HK2200

Vivitek ist quasi eine Hausmarke der Delta Gruppe aus Taiwan. Delta produziert unter anderem auch Beamer für andere Marken. Unter dem Namen Vivitek werden hauptsächlich Beamer für die Präsentation und die Installation gehandelt. KnowHow und Produktionsstätten sind also vorhanden, deshalb gibt es mit dem Vivitek HK2200 nun auch ein Gerät, das 4K-Inhalte projizieren kann.

Preistipp

Vivitek HK2200

Test  besten Beamer: Vivitek HK2200
Der HK2200 bietet viel fürs Geld – er ist mit HDR und 4K kompatibel und ein Stick für Drahtlosübertragung liegt direkt bei.

Auf den ersten Blick bietet der HK2200 Standardkost, denn 4K- und HDR-Unterstützung und ein vertikaler Lensshift sind selbst zu dem Preis, der für den Vivitek aufgerufen wird, keine Seltenheit. Beim Blick auf die Rückseite und vor allem auf das mitgelieferte Zubehör sieht das dann schon anders aus. Der HK2200 hat neben den üblichen beiden HDMI-Schnittstellen auch gleich zwei USB-Buchsen auf der Rückseite, davon sorgt eine nach USB3-Standard für schnellen Datendurchsatz, eine zweite für den Dongle, der den Beamer WiFi tauglich macht.

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Beamer Test: Vivitek Hk2200
Beamer Test: Vivitek Hk2200 Lensshift
Beamer Test: Vivitek Hk2200 Back
Beamer Test: Vivitek Hk2200 Wifi
Beamer Test: Vivitek Hk2200 Fb
Beamer Test: Vivitek Hk2200 Homescreen

Richtig, aus dem Zubehör-Karton purzelt neben Anachlusskabel und Fernbedienung ein kleines Päckchen mit einem USB-Dongle, der dem Beamer einen drahtlosen Netzwerk-Zugang ermöglicht. Das Tolle ist, dass die zweite Buchse immer noch zum Abspielen von Medien von einem Stick oder einer anderen externen Quelle zur Verfügung steht.

Der vertikale Lensshift sorgt im Zusammenspiel mit dem 1,3-fachen Zoom für eine flexible Aufstellung und die perfekte Ausrichtung des Beamers auf die Leinwand. Eventuell notwendige Korrekturen kann man dann noch mit der Trapez-Korrektur vornehmen.

Das Menü zur Auswahl der Quellen erinnert sogleich eher an einen Mediaplayer als an einen Beamer. Insgesamt sechs Icons stehen zur Wahl, neben den beiden HDMI-Eingängen eben auch die USB-Schnittstelle und, sofern der Dongle eingesteckt ist, die Anbindung ins Netzwerk.

 Beamer Test: Vivitek Hk2200 Bild Fernseher
Der Bildmodus »Lebhafter Fernseher« ist das Bild besonders hell, mit einer kühlen Farbabstimmung. Angeliefert wurde uns der HK2200 allerdings im Bildmodus »Kino« und mit heller Lampe. Die Abstimmung ist zwar auch da noch recht kühl, liefert aber ansonsten keinen Grund zur Beanstandung.

Angeliefert wurde uns der HK2200 im Bildmodus »Kino« und mit heller Lampe, was schon recht gut aussieht, wenngleich die Farbtemperatur für einen Kinofilm doch etwas kühl ist. Die Lampe in den Eco-Betrieb gesetzt und die Brillant-Color-Einstellung zurückgenommen, die zumeist ein etwas intensiveres Blau und Magenta beinhaltet, senkt die Farbtemperatur fast auf die gewünschten 6500 Kelvin ab. Optisch ließ sich dann sogleich eine sehr natürliche Farbreproduktion feststellen, die wir zudem messtechnisch bestätigen konnten.

 Beamer Test: Vivitek Hk2200 Bild Hdr
Liegt HDR-Signal an, aktiviert der Vivitek automatisch den Bildmodus »HDR10«. Die Farbtemperatur liegt mit knapp 6300 Kelvin jetzt näher am Soll on 6500 Kelvin. Der HK2200 deckt nun den erweiterten D65P3 Farbraum sehr gut ab. Die Farbabweichungen sind erfreulich gering, auch die Gamma-Einstellungen erlauben sehr gute HDR-Darstellung.

Bleibt die Frage, wie der Vivitek HK2200 mit HDR-Inhalten umgeht. Wie die meisten Kollegen in seiner Preisklasse stellt auch der HK2200 den Bildmodus automatisch auf HDR10 und stellt auch die Bildparameter entsprechend darauf ein. Zwar bleibt er seitens der Farbtreue und und dem Kontrastumfang hinter den beiden Favoriten zurück, kostet aber auch weniger und bietet auf der anderen Seite zumindest einen WLAN-Zugang ins heimische Netzwerk sowie einen rudimentären Mediaplayer.

Ersetzt Smart TV und Soundbar: Epson EH-LS2300

Beim Epson EH-LS300B steht das B in der Typenbezeichnung für die schwarze Ausführung, allerdings gibt es den Ultrakurzdistanz-Beamer auch in Weiß. In manchen Wohnzimmern passt das schlicht besser. Beiden gemeinsam ist die langlebige Laser-Lichtquelle und Android TV als Oberfläche. Darüberhinaus hat der Beamer einen Sound, den kein Flachbildschirm erzeugen kann.

Bereits beim ersten Einschalten merkt man sofort, dass etwas anders ist: Die Android-TV-Oberfläche meldet sich zu Wort und möchte den »Fernseher« mit einem Google Account verbinden. Die bekanntesten Streaming-Dienste sind bereits installiert, außerdem sind der USB-Eingang und das Netzwerk als Quellen ebenfalls in die Oberfläche eingebunden – ganz so wie beim Smart TV.

Der beste Laser-TV

Epson EH-LS300B

Test  besten Beamer: Epson EH-LS300B
Der Epson EH-LS300 gehört als Ultrakurzdistanz-Beamer zu den sogenannten Laser TVs, außerdem ist Android TV schon installiert.

Wie alle Ultrakurzdistanz-Beamer, darf der EH-LS300B quasi mit dem Rücken direkt vor der Leinwand aufgestellt werden, um dann trotzdem ein Bild von beachtlicher Größe zu erzeugen. Die Anschlüsse sind entsprechend tief ins Gehäuse verlegt, sodass sie nicht allzu weit herausragen. Das gilt insbesondere für die Netzbuchse. Anders als manch andere Kollegen, verfügt der Epson über keinerlei Hilfsmittel wie Lineale oder andere Abstandshalter, welche die perfekte Ausrichtung erleichtern. Allerdings ist er dafür auch etwas günstiger.

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Beamer Test: Epson Eh Ls300
Der Epson EH-LS300 ist die perfekte Alternative zum Fernseher. Es gibt in auch in Weiß.
Beamer Test: Epson Eh Ls300 Back
Sämtliche Anschlüsse sind auf der Rückseite. Das ist hier die der Leinwand zugewandte Seite.
Beamer Test: Epson Eh Ls300 Fokus
Die Bedienelemente sind an der Seite, unter einer Klappe ist das Strellrad für den Fokus.
Beamer Test: Epson Eh Ls300 Fb
Die Fernbedienung passt zu einem Smart TV. Es gibt sogar eine Taste, die direkt zu YouTube führt.
Beamer Test: Screenshot Epson Geometrie
Mit Hilfe eines Testbildes kann die Bildgeometrie perfekt ausgerichtet werden.
Beamer Test: Screenshot Epson Einrichtung
Man kann den Beamer auch direkt mit dem Google Account verbandeln, muss man aber nicht.
Beamer Test: Screenshot Epson Androidtv
Alle gängigen Streaming-Dienste sind nur einen Klick entfernt, wie auch der Play Store.
Beamer Test: Screenshot Epson Audio
Der Ton kann umfangreich individuell angepasst werden.

Wie üblich, lässt sich der Epson EH-LS300B allerdings mit Hilfe der Schraubfüße in die Waage bringen, wenn auch in engen Grenzen, denn viel Spielraum bieten sie nicht. Die abschließende Trapezkorrektur arbeitet dafür umso detaillierter: EinTestbild wird eingeblendet, und schon kann man das Bild an insgesamt sechs Punkten Stück für Stück »geradeziehen«. Das kann, je nach den eigenen Ansprüchen, eine Weile dauern, lohnt sich aber.

Nachdem der EH-LS300B korrekt ausgerichtet ist, geht es an die Einstellung des Bildes bezüglich Farbdarstellung und Kontrast. Der Epson verträgt sogar Inhalte in 4K-Auflösung und mit HDR Kontrast. Allerdings wird die hohe Auflösung auf FullHD heruntergerechnet. Erhalten bleibt dabei neben dem erweiterten Farbraum auch der hohe Kontrastumfang des HDR.

Direkt aus dem Karton steht der Farbmodus des Beamers auf »Lebendig«, der Laser auf hellen 100 Prozent. Die Folge ist ein helles, allerdings recht kühl abgestimmtes Bild. Die Messung des Farbraumes ergibt schon jetzt, dass der Normfarbraum für HDTV deutlich überabgedeckt wird, der Epson kann also deutlich mehr.

 Beamer Test: Epson Eh Ls300 Lebendig
Ausgeliefert wird der Epson im Farbmodus »Lebendig« und mit einem Laser, der auf 100 Prozent leuchtet. Das Bild ist zwar schön hell, hat aber auch einen sichtbaren Stich ins Blaue. Allerdings wird der HDTV-Normfarbraum schon jetzt überdeckt, was immer ein gutes Zeichen ist.

Anschließend stellen wir den EH-LS300B in den Bildmodus »Natürlich«, der Laser soll nun mit 50 Prozent Helligkeit auskommen, die Farbtemperatur stellen wir nach Sicht auf die Position 8. Das Bild ist jetzt dunkler, die Abstimmung sieht schon aus, wie wir es aus dem Kino gewohnt sind. Die Messung ergibt eine Farbtemperatur von etwa 6.500 Kelvin und eine Abdeckung des Normfarbraumes wie auch dem Lehrbuch.

Bei HDR-Inhalten hatten wir das beste Ergebnis im Farbmodus »Lebendig«, mit der Farbtemperatur auf Position 8 sowie einer Helligkeit von 80 Prozent. Letzteres liefert den höchsten Kontrastumfang, zusammen mit dem tiefsten Schwarz.

Um den Ton muss man sich ebenso wenig Sorgen machen, schließlich hat Epson sich sich hier die kompetente Unterstützung der Spezialisten von Yamaha geholt. Entsprechend kann sich das Ergebnis hören lassen. Der Klang entwickelt ein ähnliches Potential wie eine Soundbar und lässt sich zudem individuell anpassen. Das bietet kein Fernseher, noch dazu kommt der Ton beim Ultrakurzdistanz-Beamer genau aus der Richtung der Leinwand, also des Bildes. So soll es sein.

 Beamer Test: Epson Eh Ls300 Kino
Im Farbmodus »Natürlich« und bei um 50 Prozent verringerter Lichtausgabe macht der Epson immer noch ein recht helles Bild, nur mit dem Unterschied, dass die Farbwiedergabe diesmal perfekt ist. Der Normfarbraum für HDTV wird exakt abgedeckt.

Der Epson EH-LS300B ist eine gute Alternative zum Großbild-Fernseher, aktuell ist er in Weiß sogar noch etwas günstiger. Neben der smarten Android-Oberfläche bringt er gleich den angemessenen Sound fürs Filmvergnügen mit. Die eingebaute Laser-Lichtquelle hält nicht nur sehr lange, sie bleibt auch während ihrer gesamten Lebensdauer sehr farbstabil.

Der Spielmacher: BenQ X1300i

Beamer mausern sich zunehmend zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zum Fernseher im Wohnzimmer. Nun hat BenQ den X1300i derart optimiert, dass er auch für Gamer interessant wird. Dank integriertem WLAN und Android TV macht er aber auch sonst eine gute Figur im Wohnzimmer.

Fürs Gaming

BenQ X1300i

Beamer Test: Benq X1300iled
Der X1300i eignet sich mit seiner kurzen Latenz vorzüglich zum Zocken.

Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, weicht doch allein das Würfeldesign deutlich vom gängigen Beamer-Erlebnis ab. Die üblichen Bedienelemente, wie Zoom- und Fokus-Steller, sowie die Bedientasten sind beim X1300i an der Seite zu finden, während auf der Rückseite, wie üblich, die Schnittstellen auf Input warten.

Ganz oben auf der Agenda für gaming-taugliche Displays steht eine schnelle Bildverarbeitung. Das Bildsignal soll in möglichst kurzer Zeit vom Eingang bis zum Bildschirm oder in diesem Fall zur Leinwand gelangen. Die Intention ist klar: Sobald der Spieler eine Aktion auf der Leinwand erkennt, kann er reagieren. Jede Millisekunde, die das Bild später auf der Leinwand erscheint, geht von der Reaktionszeit des Spielers ab und kann das Aus bedeuten.

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Beamer Test: Benq X1300i
Beamer Test: Benq X1300i Back
Beamer Test: Benq X1300i Bedienfeld
Beamer Test: Benq X1300i Dongle
Beamer Test: Benq X1300i Gamelogo
Beamer Test: Benq X1300i Fb
Beamer Test: Benq X1300i Screenshot Bildmodus
Beamer Test: Benqx1300i Screenshot Spielmodus

Beim X1300i benötigt das Bild, je nach Einstellung, zwischen 8 und 16 Millisekunden vom HDMI-Eingang bis zur Leinwand, was theoretisch für die meisten Spiele reichen sollte. Da dieser sogenannte Input Lag, also die Verzögerung, messtechnisch nur recht aufwändig zu ermitteln ist, belassen wir es bei einem Praxistest.

Dazu verbindet ein Kollege den BenQ kurzerhand mit seiner Playstation, startet den Gaming-Modus im Bildmenü und lässt es ordentlich krachen. Im GameMaestro genannten Schnellstartmenü lassen sich zudem optimierte Audio- und Grafikeinstellungen für die unterschiedlichen Spiel-Genres aktivieren. Die entsprechende Taste auf der Fernbedienung ist unmissverständlich mit dem Symbol eines Gaming-Controllers versehen.

Außer den Spielmodi wie den FPS-Mode für Ego-Shooter, den RPG-Modus für Rollenspiele und den Sports Game-Mode für eine realistische Darstellung von Sportspielen, erlaubt der GameMaestro zusätzlich die Detailanpassung (Aus, Niedrig, Hoch) sowie die Aktivierung des Schnellmodus, der die Bildverarbeitung beschleunigt, allerdings auch weniger Rücksicht auf eine akkurate Darstellung legt.

Im Zweifel kommt der BenQ dabei sogar ohne externe Lautsprecher aus, da er selbst über eine sehr gute Tonabteilung verfügt. Die beiden eingebauten Lautsprecher agieren wahlweise nach den Voreinstellungen, wie Kino, Musik, Spiel oder Sport, oder aber man stellt den 5-Band Equalizer im Benutzermodus nach den eigenen Vorstellungen ein.

Unser Gaming-Experte war zumindest von der Bildperformance sehr angetan, vor allem auch, weil der BenQ viele Möglichkeiten zum Feintuning zu bieten hat. Der Input Lag des BenQ war in keiner Spielphase ein Problem, das vergleichsweise große Bild hat dagegen eine gigantische Wirkung.

 Beamer Test: Benq X1300i Screenshot Cinema
Im Bildmodus Cinema liefert der Gaming-Spezialist eine hervorragende Farbraumabdeckung mit nur minimalen, nicht sichtbaren Abweichungen. Selbst die Gammakurve sorgt für eine gute Durchzeichnung in allen Helligkeitsbereichen. Da muss man nichts mehr kalibrieren.

Bezüglich der Bildqualität erweist sich der BenQ X1300i als echter Allrounder: Egal, was ihm an die Buchse kommt – er setzt aller erforderlichen Bildparameter nach seinen technischen Möglichkeiten um. Und die sind tatsächlich umfangreicher, als man es dem Würfel auf den ersten Blick zutraut. Bekommt er einfaches FullHD-Material angeliefert, verwöhnt er mit einer akkuraten Farbwiedergabe, die in dieser Preisklasse selten anzutreffen ist. Unsere Messungen ergaben eine akkurate Abdeckung des BT.709 Normfarbraumes, der für HDTV-Produktionen maßgeblich ist – das ganze funktioniert quasi auf Tastendruck, ohne dass wir irgendwelche Einstellungen anpassen mussten.

 Beamer Test: Benq X1300i Screenshot Hdr
Auch im Gaming HDR Modus wird der X1300i höchsten Ansprüchen gerecht. Die Durchzeichnung in allen Kontraststufen gelingt ihm sehr gut, auch der nun erforderliche größere Farbraum wird weitgehend abgedeckt. Und wieder reicht die Auswahl des Bildmodus »Game«, HDR erkennt der Beamer automatisch.

Der BenQ X1300i ist viel mehr als ein ausgeprägter Gaming-Spezialist. Er ist vielmehr ein hervorragender Entertainer fürs Wohnzimmer, mit hervorragender Bildqualität. Die liefert er ganz von selbst, ohne aufwändige Kalibrierung, trotzdem ist er für jegliches Feintuning offen. Dank seiner sehr guten Tonabteilung kommt er unter Umständen auch ohne externe Unterstützung aus.

Außerdem getestet

BenQ V6050

Der BenQ V6050 gehört ebenfalls in die Kategorie Ultrakurzdistanz-Beamer und war bislang unsere Empfehlung für sogenannte Laser TVs. Er ist allerdings nicht ganz billig, was nur teilweise an der Wahl der Lichtquelle und der aufwändigen Soundabteilung liegt. Bereits beim Einschalten des aufgestellten Beamers setzt BenQ ein Statement in Sachen Bedienkomfort und Verarbeitung: Leise surrend fährt eine metallene Abdeckung auf und gibt die Spiegel-Optik frei. Auch die Fernbedienung ist hochwertig verarbeitet und verfügt über ein großzügiges Tasten-Layout.

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Beamer Test: Benq V6050
Beamer Test: Benq V6050 Back
Beamer Test: Benq V6050 Dongle
Beamer Test: Benq V6050 Anschlag
Beamer Test: Benq V6050 Slider1
Beamer Test: Benq V6050 Slider2
Beamer Test: Benq V6050 Fb
Beamer Test: Benq V6050 Screenshot Audio1
Beamer Test: Benq V6050 Screenshot Farbraum

Die hochwertige Verarbeitung und die ausgeklügelten Detaillösungen machen sich dann auch bei der Aufstellung des V6050 bemerkbar. Wie alle Ultrakurzdistanz-Projektoren, sollte auch der BenQ perfekt vor der Leinwand ausgerichtet werden – wird er nur wenige Millimeter verrückt, hat das gleich enorme Auswirkungen auf die Bildgeometrie. Gerade jetzt bietet der BenQ einigen Komfort, den günstigere Konkurrenten oftmals vermissen lassen.

So lassen sich einfach zwei Anschlagslineale aus der Rückseite herausziehen, was eine korrekt parallele Ausrichtung des Beamers zur Leinwand um Einiges erleichtert. Außerdem lässt sich der V6050 mit Hilfe von Schraubfüßen in die Waage bringen, womit die abschließenden Trapezkorrektur entlastet wird, weil hier dann nur noch Feinarbeit geleistet werden muss.

Ist der V6050 korrekt ausgerichtet, geht es an die Einstellung des Bildes bezüglich Farbdarstellung und Kontrast. Gerade letzterer ist ja für HDR Inhalte besonders wichtig, und stellt gerade für sehr helle Beamer eine besondere Herausforderung dar. Liegt normales FullHD Signal an den HDMI-Buchsen an, erreicht man mit der Bildeinstellung »Cinema« schon ein sehr gutes Ergebnis. Der Norm-Farbraum für HDTV wird, wie schon im Menü angezeigt fast nahtlos abgedeckt. Selbst im Eco-Betrieb des Lasers reicht die Lichtausbeute immer noch für satte 1.600 Lumen, womit der Beamer sogar im hellen Wohnzimmer noch ein brillantes Bild an die Leinwand zaubert. Der Schwarzwert bleibt mit erfreulich niedrig, entsprechend gut sind die Kontrastwerte.

 Beamer Test: Benq V6050 Screenshot Cinema
Im Cinema-Modus (ohne HDR-Signal) deckt der V6050 den geforderten Farbraum BT.709 komplett ab, er liefert auch mit Laser im Eco-Betrieb noch ein ziemlich helles Bild mit ordentlichem Inbild-Kontrast.

Wie üblich schaltet der BenQ V6050 den Bildmodus auf HDR-Betrieb um, sobald ein entsprechendes Signal an den Buchsen ankommt. Auch das macht er erwartungsgemäß sehr gut. Wir bekommen eine Reproduktion des erweiterten D65 P3 Farbraumes von über 90 Prozent. Der Kontrast bleibt auf hohem Niveau, und die Gammakurve nähert sich ebenfalls den vom HDR-Standard geforderten Werten an. Ohne große Kalibriermaßnahmen schafft der BenQ Laser TV ein tolles Kinoerlebnis, egal mit welchem Ausgangsmaterial.

Auch die eingebauten Lautsprecher sind alles andere als Makulatur, zwar gibt es Soundbars, die gerade aus dem Filmsound noch mehr herausholen können, der BenQ lässt es aber mehr krachen, als es die meisten Fernseher aus eigener Kraft schaffen. Außerdem gibt es auch im Audio-Menü diverse Presets, bis hin zu benutzerdefinierten, individuellen Einstellmöglichkeiten.

 Beamer Test: Benq V6050 Screenshot Hdr
Wie so oft wird der Bild-Modus automatisch auf HDR umgestellt, sobald entsprechendes Signal anliegt. Der abgebildete Farbraum entspricht nahezu dem erweiterten D65 P3 Farbraum, die Gammakurve wird ebenfalls angepasst.

Der BenQ V6050 ist eine perfekte Alternative zum Großbild-Fernseher, auch wenn er nicht ganz billig ist. Dafür bringt er den guten Ton gleich mit und sieht zudem gut aus. Als V6000 gibt es ihn auch in Weiß, was in manchen Einrichtungen besser passen dürfte. Die Technik und die Bild- und Ton-Performance ist die gleiche.

Optoma CinemaX P2

Der Optoma CinemaX P2 ist ein echter Tausendsassa: Er liefert nicht nur ein riesiges Bild aus kürzester Entfernung zur Leinwand, er verfügt zudem über eine Android-basierte Oberfläche und kann dank TapCast App direkt Display-Inhalte vom Smartphone auf die große Leinwand spiegeln. Der eingebaute Mediaplayer spielt Filme direkt von einem USB-Stick ab.

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Beamer Test: Optoma Cinemaxp2
Hinter der Frontabdeckung des Optoma CinemaX P2 befinden sich ziemlich potente Lautsprecher, deren Sound ist umei iges besser als der der meisten Fernseher.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Back
Auf der Rückseite ist fast das komplette Anschlussfeld.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Usb Hdmi3
Ein HDMI-Eingang und eine USB-Buchse befinden sich leicht zugänglich seitlich am Gerät.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Optik
Eine aufwändige Spiegeloptik sorgt für große Bilder bei geringstem Abstand zur Leinwand.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Fuss
Die Höhenverstellung der Füße ist leicht zugänglich, so lässt sich der Beamer perfekt ausrichten.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Abstand
Um den Abstand zur Leinwand perfekt einstellen zu können, liegen dem Optoma zwei Lineale bei.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Fb
Die Fernbedienung passt perfekt zum integrierten Mediaplayer.
Beamer Test: Optoma Cinemaxp2 Fb2
batterien waren gestern, die Fernbedienung des Optoma hat den Akku integriert, der wird einfach per USB aufgeladen.
Beamer Test: Screenshot Optoma Home
Der Bedienoberfläche des Optoma liegt Android zugrunde.
Beamer Test: Screenshot Optoma Input
Die unterschiedlichen Quellen werden unten aufgelistet.
Beamer Test: Screenshot Optoma Audio1
Der Optoma bietet diverse Möglichkeiten den Ton auszugeben.
Beamer Test: Screenshot Optoma Audio2
Für den passenden Sound stehen mehrere Voreinstellungen zur Verfügung.

Zur der perfekt parallelen Installation vor der Leinwand stehen zwei solide Papp-Lineale zur Verfügung. Die Höhenverstellung der Füße ist leicht von außen Zugänglich, so das der Optoma schnell in der Waage steht.

Von Hause aus kann der CinemaX P2 4K HDR Material projizieren. Wie andere DLP-Beamer auch, nutzt er hierzu keine native 4K-Auflösung, sondern das sogenannte XPR-Shift-Verfahren, bei dem das Video nacheinander leicht versetzt an die Leinwand projiziert wird.

 Beamer Test: Optoma Cinema Laser
Der Optoma steht bei der Auslieferung bereits im Cinema-Bildmodus, allerdings leuchtet der Laser mit 100 Prozent Helligkeit. Wir haben den Beamer direkt mit 4K Material gefüttert und staunen nicht schlecht, wie nah insbesondere die Farbwiedergabe schon jetzt am Soll ist. Aufgrund der hohen Lichtausbeute leidet lediglich der Schwarzwert ein wenig, und damit der Kontrastumfang.

Schon bei der Auslieferung steht der Optoma im »Cinema«-Bildmodus. Mit 4K-HDR-Material gefüttert schafft er es ohne weiteren Aufwand, den erweiterten Farbraum zu über 80 Prozent abzudecken. Im Referenz-Bildmodus, der bei Optoma »Bezug« heißt, stimmt dann auch die Farbtemperatur, und der verbesserte Schwarzwert lässt die Farben noch brillanter erscheinen.

 Beamer Test: Optoma Bezug Laser50
Der Bildmodus »Bezug« entspricht bei Optoma-Beamern dem Referenz-Modus anderer Geräte. Zusätzlich haben wir die Lichtleistung des Lasers auf 50 Prozent reduziert. Immer noch wird der erweiterte Farbraum großzügig abgedeckt, hinzu kommt eine deutlich wärmere Gesamtabstimmung und ein vielfach besserer Schwarzwert.

Der Optoma CinemaX P2 kann durchaus einen Smart TV ersetzen, allerdings funktionierte die Oberfläche bei unserem Test nicht immer reibungslos. Das tut der hervorragenden 4K HDR Performance natürlich keinen Abbruch und auch der Ton ist weit mehr als eine Notlösung, schließlich hat man seit Jahren das Knowhow der Audioverarbeitung im eigenen Haus.

Optoma UHD38

Auch bei Optoma hat man das Potential erkannt, was in einem Beamer steckt, der fürs Gaming optimiert wurde. Mit dem UHD38 setzt man genau auf diese Nische, die wohl in naher Zukunft ihr Nischendasein verlassen wird. Zusammen mit dem UHD38 wurde der UHD385 vorgestellt, der liefert weniger Helligkeit und ist damit etwas günstiger, ansonsten gibt es keine Unterschiede. Allerdings arbeitet der Optoma noch mit einer herkömmlichen UHP-Lampe statt mit LED oder Laser, wodurch er auch etwas günstiger ist.

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Beamer Test: Optoma Uhd38
Beamer Test: Optoma Uhd38 Back
Beamer Test: Optoma Uhd38 Zoom Focus
Beamer Test: Optoma Uhd38 Fb
Beamer Test: Optoma Uhd38 Screenshot Bildmodus

Beim Optoma UHD38 verlässt man sich außerdem fast vollkommen auf externe Audiogeräte. Er bietet dafür sowohl einen analogen als auch einen digitalen Ausgang, verzichtet allerdings auf hochwertigeren internen Sound.

Beim Bild lässt man sich dagegen nicht lumpen. Auch der Optoma arbeitet mit einer blitzschnellen Signalverarbeitung. Die Dauer, die das Bildsignal vom Eingang bis zur Leinwand benötigt – der sogenannte Input Lag – beträgt maximal etwa 16, bei entsprechenden Signalen mit etwa 8 Millisekunden sogar nur halb so viel.

Neben FullHD und 3D kann der Optoma auch 4K-HDR-Signale verarbeiten – und zwar bei Filmen und beim Gaming. Wie bei Optoma üblich, liefern die entsprechenden Voreinstellungen im Menü schon sehr gute Ergebnisse. Der Bildmodus »Kino« funktioniert sehr gut, für optimale Farbtreue mit allen Eingangssignalen stellen wir den Optoma-Beamer für gewöhnlich in den Bildmodus »Bezug«.

 Beamer Test: Optoma Uhd38 Screenshot Gaming
Im Gaming-Modus ist die Farbtreue nicht ganz so wichtig wie eine kurze Latenz des Eingangssignals. Obwohl die Bilderarbeitung in diesem Modus eher schnell als akkurat arbeitet, kann sich das Ergebnis trotzdem sehen lassen.

Die Umschaltung zwischen HDR und SDR erfolgt automatisch, ist die Spielkonsole angeschlossen, wählt man beim Optoma UHD38 auf jeden Fall den speziellen Gaming-Modus aus. Hier werden außer den grafischen Elementen, wie Detail- und Farbtreue vor allem die Verarbeitungsgeschwindigkeit optimiert. Für einen adäquates Sounderlebnis schließt man idealerweise eine Soundbar oder einen anderen externen Lautsprecher an, die internen Lautsprecher sind eher eine Notlösung.

 Beamer Test: Optoma Uhd38 Screenshot Hdr
Bei Optoma heißt der Bildmodus mit der besten Farbtreue »Bezug«, mit HDR-Signal wird auch der entsprechend angepasst – mit dem Ergebnis, dass der erweiterte Farbraum abgebildet und die Gammawert angepasst werden.

Der Optoma UHD38 ist ein günstiger UHD-Beamer mit Gaming-Optimierung. Für gelegentliche Spielchen im Wohnzimmer eignet er sich bestens, vor allem, wenn eine Soundbar oder ähnliches Gerät für die entsprechende Audio-Unterstützung sorgt.

Xiaomi Laser-Projector MI 150

Altbacken ist der Xiaomi Laser Projector Mi 150 nicht, egal, ob er nun als Beamer oder Laser-Fernseher durchgeht. Schließlich nutzt er ein modifiziertes Android als Bedienoberfläche und eröffnet mit dem WLAN oder LAN-Zugang zu Netzwerk und Internet die schöne bunte Welt des Streamings. Dabei begnügt sich der Mi 150 nicht allein mit Filmen in FullHD-Auflösung, sondern ist auch offen für 4K und HDR. Zudem liefert er dank seiner Aufstellungsweise (nämlich direkt vor der Leinwand) und der integrierten Lautsprecher definitiv besseren Sound als die meisten Fernseher.

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Beamer Test: Xiaomi Mi150
Beamer Test: Xiaomi Mi150 Back
Beamer Test: Xiaomi Mi150 Optik
Beamer Test: Xiaomi Mi150 Einstellung Lage
Beamer Test: Xiaomi Mi150 Fb
Beamer Test: Xiaomi Mi150 Homescreen

Auch wenn der Mi 150 fast direkt vor der Leinwand stehen darf, sollten die Anschlusskabel nicht im Weg sein. Wird er circa 45 Zentimeter vor der Leinwand platziert (wir messen hier die Entfernung des Objektivs), erreichen wir ein Bild von zwei Metern Breite, was einem Bildschirm von 90 Zoll entspricht!

Der Laser Projector Mi 150 sollte perfekt vor der Leinwand ausgerichtet werden – wird er nur wenige Millimeter verrückt, hat das gleich enorme Auswirkungen auf die Bildgeometrie. Zwei Rändelschrauben hinten rechts und links erlauben die saubere Einstellung der Neigung, diese sind leicht von der Seite zugänglich und lassen sich unabhängig voneinander einstellen, schnell hat man da das Bild in der gewünschten Höhe und vor allem im rechten Winkel.

 Beamer Test: Xiaomi Mi150 Bild Standard
Der Xiaomi Mi Laser Projector 150« lässt nur wenige Eingriffe ins Farbmanagement zu. Bei Auslieferung stand unser Testmuster im Bildmodus »Film«, und machte auf den ersten Blick schon eine gute Figur: Die Messung der Farbtemperatur ergab 6.900 Kelvin, was nur etwas kühler als die geforderten 6500 Kelvin ist. Auch die Abdeckung des Normfarbraums gelang dem Xiaomi so schon recht gut.

Im Bild-Einstellungsmenü erfolgt dann schnell die Ernüchterung, es gibt nur sechs Presets und einen Benutzer-Modus. Die Presets lassen keine Bildkorrektur zu, der Benutzer-Modus nur einige wenige. Trotzdem lässt sich der Xiaomi Laser Projector Mi 150 mit wenigen Einstellungen ein sehr gutes Bild entlocken. Direkt beim ersten Start stand der Beamer im Bildmodus »Film«, und die Farbtemperatur lag augenscheinlich grob im Bereich um die gewünschten 6.500 Kelvin. Auch die Abdeckung des Normfarbraumes gelang dem Xiaomi in dieser Einstellung schon beachtlich gut.

Einzig die Durchzeichnung in den mittleren Helligkeitsbereichen ist in dieser Einstellung nicht besonders, was an einer recht flach verlaufenden Gamma-Kurve liegt, an der sich allerdings nichts ändern lässt. Eine Einstellung der Farbtemperatur in Standard, Warm und Kühl steht nur im Custom-Preset zur Verfügung. Die Einstellung Warm zeigte dann ein ähnliches Ergebnis wie das Preset »Film«, zauberte allerdings ein etwas helleres Bild an die Leinwand.

 Beamer Test: Xiaomi Mi150 Bild Benutzer
Der der Xiaomi Laser Projector 150″ hat quasi kein Farbmanagement, einzig das Custom-Preset erlaubt zumindest eine Wahl der Farbtemperatur aus den Einstellungen Standard, Warm und Kühl. Die Einstellung »Warm« zeigt dann ein ähnliches Ergebnis wie das Preset »Film«, zauberte allerdings ein etwas helleres Bild an die Leinwand. Liegt ein HDR-Signal an, stellt der Beamer sich nach seinen Möglichkeiten darauf ein. Den Farbraum wird leicht erweitert und auch die Gammakurve nähert sich maßvoll der erforderlichen PQ-Kurve an.

Der Xiaomi kann natürlich auch was mit HDR-Inhalten anfangen, sobald ein entsprechendes Signal anliegt, erscheint das Preset »HDR« im Bildmenü. Der Mi 150 passt dann sogleich alle wichtigen Parameter an, sodass wir tatsächlich einen leicht erweiterten Farbraum messen konnten, außerdem erhöht sich der Kontrastumfang, weil die Helligkeitswerte sich jetzt an die geforderte PQ-Gamma-Kurve angleichen, wenn auch moderat.

Technisch gehört schon einiges dazu, gerade bei HDR-Inhalten einem guten OLED-Bildschirm die Stirn zu bieten, dennoch schafft es der Xiaomi Laser Projector Mi 150 eine interessante Alternative zu liefern. Den besseren Ton gibt es obendrein und letztlich ist der Beamer viel einfacher an Ort und Stelle platziert und nimmt nicht so viel Raum ein, gerade wenn er abgeschaltet ist.

BenQ TK850

Der BenQ TK850 verzichtet er sowohl aufs WLAN als auch auf die Android-TV Oberfläche. Dadurch ist er auch etwas günstiger und damit eine echte Alternative für alle, die den Beamer im hellen Wohnzimmer aufstellen wollen, auf die komplette Vernetzung aber verzichten können.

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Beamer Test: Benq Tk8501
Beamer Test: Benq Tk850 Lensshift
Beamer Test: Benq Tk850 Back
Beamer Test: Benq Tk850 Fb

Wen das leise Brummeln im 4K-Betrieb stört, der kann den »Silent-Modus« im Menü auswählen. Sogleich wird der Beamer leise, projiziert allerdings auch nur noch mit FullHD-Auflösung. Aus diesem Grunde werden 3D-Filme leiser projiziert, weil es diese nur in maximal FullHD gibt. Die 3D-Shutterbrille müssen Sie allerdings extra kaufen, sie gehört nicht zum Lieferumfang.

 Beamer Test: Benq Tk850 Bild Sports
Der TK850 wird, wie der TK850i, im Sportmodus bei voller Lampenleistung ausgeliefert. Die Farbtemperatur liegt schon jetzt bei filmtauglichen 6.300 Kelvin. Der angestrebte BT.709 Farbraum für HDTV wird dabei deutlich überdeckt.

Auch der TK850 stellt den Bildmodus automatisch um. Sobald ein HDR-Signal zugeführt wird, stellt sich der Bildmodus automatisch darauf ein. Der Kontrast wird ebenfalls mit einer adaptiven Iris verbessert.

 Beamer Test: Benq Tk850 Bild Living Room
Der Bildmodus fürs Wohnzimmer ist etwas zu kühl. Stellt man im Cinema-Modus noch die Farbtemperatur auf normal, liegt sie bei perfekten 6.500 Kelvin fürs Filmvergnügen. Mit HDR-Material stellt sich der Bildmodus entsprechend automatisch um, mit einem sehr guten Ergebnis.

Eine USB-Buchse auf der Rückseite des TK850 dient zum Anschluss externer Datenträger, allerdings ist das Handling ohne Android-Oberfläche nicht so komfortabel wie beim i-Modell. Den Ton übernehmen die recht gut klingenden eingebauten Lautsprechern oder, was meist besser ist, eine externen Box, die wahlweise über die digitale SPDIF- oder die analoge Klinkenbuchse angeschlossen wird.

Wer auf den Komfort und die Streaming-Möglichkeiten der Android-Oberfläche unseres Favoriten verzichten kann, bekommt mit dem TK850 ein günstigere Alternative.

BenQ W2700

Wegen seiner etwas geringeren Lichtausbeute eignet sich der BenQ W2700 weniger im hellen Wohnzimmer als die beiden TK850-Modelle. Können Sie Ihr Wohnzimmer dagegen sehr gut verdunkeln, liefert der W2700 die besseren Farben und ist zudem schon ab Werk kalibriert. Das gilt auch für den BenQ W2700i. Ganz so wie der TK850i mit Android TV und WLAN ergänzt wurde, ist BenQ auch beim W2700 vorgegangen: Eben weil der W2700 schon ab Werk kalibriert ist, fallen die Einstellungsarbeiten entsprechend kurz aus. Wie bei den meisten Beamern fürs Heim- oder Wohnzimmerkino liegt auch unserem Testgerät das individuelle Messprotokoll bei. Die zur Sicherheit vorgenommene Messung bestätigt die Plug-and-Play Ambitionen: Bereits im ab Werk eingestellten »Cinema«-Modus (mit heller Lampeneinstellung) liefert der BenQ eine akkurate Abdeckung des BT.709-Normfarbraumes für HDTV.

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Beamer Test: Benq W2700
Beamer Test: Benq W2700 Optik
Beamer Test: Benq W2700 Bedienfeld
Beamer Test: Benq W2700 Anschluesse
Beamer Test: Benq W2700 Fb
Beamer Test: Benq W2700i Dongle
Beamer Test: Benq Fernbedienungen
Beamer Test: Benq W2700i Screenshot Ga1
Beamer Test: Benq W2700i Screenshot Ga2
Beamer Test: Benq W2700i Screenshot Hdrmenue

Selbst wenn die Lampe im dunkleren Eco-Betrieb leuchtet, liefert der W2700 eine farbtreue Wiedergabe und verbessert, wie erwartet, den Schwarzwert. Wenn es im Wohnzimmer dunkel genug für den Eco-Betrieb ist, kann man damit also Strom sparen, die Lebensdauer der Lampe verlängern, und hat nebenbei noch einen sehr leisen Beamer, da die Lüftung deutlich heruntergefahren werden kann.

Anschließend füttern wir den Beamer dann mit 4K-HDR-Signalen, um herauszufinden, ob er dann auch den entsprechend geforderten erweiterten Farbraum abbilden kann, und wie er obendrein mit der höheren Kontrastdynamik zurecht kommt.

Beamer Test: Benq W2700hell
Der W2700 erreichte uns im Bildmodus »Cinema«, und die Lampe im hellen Standard-Betrieb. Die Farbtemperatur liegt im Schnitt bei 6.700 Kelvin, ist also für das helle Wohnzimmer eigentlich schon perfekt. Die Farbdarstellung liegt schon jetzt innerhalb des gewünschten Normfarbraumes.

Wird der W2700 mit 4K-Material gefüttert, ist sogleich der Bild-Modus »DCI-Cinema« im Menü verfügbar. Wird der aktiviert, schiebt sich ein zusätzliches Filter in den Lichtweg, und sorgt für fast 100 Prozent Abdeckung des DCI-Farbraumes, wie er auch im Kino projiziert wird. Andererseits halbiert sich die maximale Helligkeit gegenüber dem Bildmodus »Cinema«, deshalb sollten Sie Ihr Wohnzimmerkino sehr gut abdunkeln können. Geht das nicht, kann man getrost im normalen »Cinema«-Modus bleiben, und hat dann ein helleres Bild, was den DCI-Farbraum immer noch zu über 90 Prozent abdeckt.

So oder so nimmt der Kontrast zu, durch den Einsatz der adaptiven Iris, also einer Blende, die sich auf den Bildinhalt einstellt, sodass bei dunklen Bildern so wenig Licht wie möglich abgegeben wird. Da diese nicht ganz lautlos arbeitet, ist sie mitunter zu hören, wenn beispielsweise bei einem Hell/Dunkel-Umschnitt auch noch der Filmton sehr leise ist. Bei sehr schnellen Wechseln zwischen hellen und dunklen Szenen kann die Iris auch schon mal hinterherhinken, das Bild beginnt scheinbar zu »pumpen«. Stellt man sie dann in den »Low«-Modus, lässt sie zu schnelle Wechsel einfach aus und das Pumpen verschwindet. Hier lohnt sich sich das Experimentieren mit den Einstellungen, um je nach Film den intensivsten Kontrast herauszuholen.

Beamer Test: Benq W2700cal
Die Lampe wird in den Eco-Betrieb gestellt, und der sogenannte Brillant-Color-Modus ebenfalls abgeschaltet. Die Farbtemperatur liegt nun bei den gewünschten 6.500 Kelvin im Soll. Der Hammer ist allerdings die Farbwiedergabe: Die Abweichungen von der Norm sind so gering, dass man sie allenfalls messen, nicht jedoch sehen kann. Im UHD-Modus, der sich automatisch einschaltet, wenn da